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Warmlufterzeuger
SKL-S-D
für Öl-Zerstäuberbrenner oder
Gas-Gebläsebrenner
DIN-registriert
Inhalts-Übersicht SKL-S-D
Thema / Überschrift
Seite
1.
Das passende Heizsystem
1.1 Die Funktion auf einen Blick
1.2 Typschlüssel
1
1
1
2.
Warmlufterzeuger SKL-S-D
2.1 Anforderungen an den Aufstellraum und die
Verbrennungsluftversorgung
2
2
3.
4.
5.
Technische Daten
Vorbereitung vor dem Einbau
4.1 Der Platzbedarf
4.2 Anschlüsse und Einbau
Aufbau und Funktion
3
4
4
4
5
6.
Einbau des Warmlufterzeugers
6.1 Der Einbau
6.2 Kaminzug
6
6
6
7.
Elektroanschluss
7.1 Netzanschluss
7.2 Thermostat zur Heizungsregelung
7.3 Heizungs-Notschalter
7.4 Raumthermostat RT 1 W
7.5 Raumthermostat RT 200
7.6 Klemmenanschlussplan
7.7 Stromlaufplan
7.8 Übersichtsschaltplan
7
7
8
8
8
8
9
10
11
8.
Bedienung / Regelung
8.1 Warmlufterzeuger starten "Heizbetrieb"
8.2 Warmlufterzeuger ausschalten "Heizbetrieb"
8.3 Warmlufterzeuger starten "Lüften"
8.4 Warmlufterzeuger ausschalten "Lüften"
8.5 Beschreibung des Armaturenbretts
8.7 Ventilatorthermostat / Temperaturbegrenzer
12
12
12
12
12
13
14
9.
Ventilatoren
9.1. Ventilatorregelung
9.1.1 Einstellung der Ventilator-Regelung über Fühler
9.1.2 Starten der Konfiguration
9.1.3 Display - Anzeigen beim Einschalten (Initialisierung)
9.1.4 Display - Anzeigen während des Betriebes
9.1.5 Komplett-Anzeige
9.1.6 Alarme
9.2 Ventilatoren Einsatzbereich
15
15
16
17
17
17
18
19
21
10. Service und Servicegeräte
10.1 Überwachung der Warmluftheizung
10.2 Servicegeräte
10.3 Messung nach 1. BImSchV
10.4 Berechnung der Abgasverluste
10.5 Was ist zu tun, ...
21
21
21
22
22
23
11. Wartung und Inspektion
11.1 Reinigung und Wartung des SKL-S-D
24
24
12. Ersatzteilversorgung (Grundgerät)
25
13. SCHRAG-Ersatzteilliste
13.1 Warmlufterzeuger SKL-S-D
26
26
14. Notizen
27
15. Allgemeine Geschäftsbedingungen unter www.schrag.de/download/sonstiges
1. Das passende Heizsystem
Die Aufgabenstellung
- Richtige Auslegung der
Leistung
- Richtige Wahl der Brennerart
(Aufstellungsort)
- Beachten der Anlagenverhältnisse
Ziele
- lange Brennerlaufzeit
- geringe Stillstandsverluste
- hoher Nutzungsgrad,
Energieeinsparung,
Umweltschutz
- geringe Geräuschentwicklung
im Wohnbereich
- störungsfreier Betrieb
Die Antwort von SCHRAG
Berechnen der erforderlichen
Nennwärmeleistung und Auswahl
des Warmlufterzeugers nach dem
Wärmebedarf DIN 4701:
Die Warmlufterzeuger sind in 3
Ausführungen lieferbar:
- SKL-S-V 12,0 kW mit einem
SCHRAG-Verdampfungsbrenner
- SKL-S-GTI 14,7 und 21,2 kW
mit einem atmosphärischen
Allgasbrenner für Erdgas H + L,
(wahlweise mit Abgasabgang
vorne
oder
hinten.
1.1 Die Funktion auf einen Blick
- SKL-S-D 26 kW mit einem
handelsüblichen Öl- oder Gasgebläsebrenner.
Es dürfen nur nach DIN EN 267
geprüfte Brenner eingesetzt
werden, deren Arbeitsfeld den
Anforderungen des Warmlufterzeugers SKL-S-D, 26 kW entsprechen.
Für die Erstellung der Anlage
sind die bestehenden Richtlinien
und örtlichen Bauvorschriften zu
beachten.
Die Aufstellung und der Anschluss
der Feuerstätte an die Gas- bzw.
Ölversorgung sowie die Abgasführung sind nach den derzeit
geltenden Richtlinien und Vorschriften durchzuführen.
1.2 Typschlüssel
Geräteart
SKL-S
Ausführung
Nennleistung
Größe
Ventilator
V mit Verdampfungsbrenner
12,0 kW
DD 9-7 ECM
14,7 kW
DD 9-7 ECM
21,2 kW
DD 9-9 ECM
GTI mit atmosph. Gasbrenner
(Abgasabgang wahlweise vorne oder
hinten)
D für Öl- oder Gasgebläsebrenner
16-26 kW
27-36 kW
DD 9-9 ECM
1
2. Warmlufterzeuger SKL-S-D
Beispiel: Verbrennungsluftverbund nach TRGI
2.1 Anforderungen an den
Aufstellraum und die Verbrennungsluftversorgung
Vor der Aufstellung des SCHRAGWarmlufterzeugers sind die in der
TRGI genannten Voraussetzungen
hin-sichtlich Aufstellraum und
Verbrennungsluftversorgung zu
prüfen.
Der Aufstellraum muss pro kW
installierterWärmeleistungmindestens eine Größe von 1 m3 haben.
Abweichend hiervon kann auch
durch geeignete, in der TRGI beschriebene Maßnahmen, wie z.B.
Verbindungsöffnungen ins Freie
2
oder zu einem Nebenraum, ein
sicherer Betrieb nachgewiesen
werden.
Eine ausreichende Verbrennungsluftversorgung gilt nach der TRGI
u.a. als nachgewiesen bei Räumen
mit einer Tür bzw. einem Fenster
ins Freie, wenn der Rauminhalt
mindestens 4 m3 je 1 kW beträgt.
Andernfalls sind Maßnahmen wie
z.B. mittelbarer oder unmittelbarer
Verbrennungsluftverbund zu
treffen.
In Räumen, aus denen Lüftungs-
anlagen oder Warmluftheizungsanlagen Luft mit Hilfe von Ventilatoren ab-saugen, dürfen keine
SCHRAG-Warmlufterzeuger betrieben werden, es sei denn, die
Anlagen wälzen die Luft innerhalb
des Aufstellraumes nur um oder es
ist durch geeignete Sicherheitseinrichtungen (z.B. Verriegelungsschaltung) ein gefahrloser Betrieb
gesichert (vgl. TRGI, FeuVO).
3. Technische Daten
Warmlufterzeuger SKL-S-D
Nennwärmebelastung (kW)
Nennwärmeleistung (kW)
Abgasmassenstrom 1) (g/s) Öl
Abgastemperatur 2) °C
Zugbedarf 1) Pa
Durchm. Abgasanschluss (mm)
Nennaufnahme 3) (W)
Nennspannung (V)
Nennfrequenz (Hz)
Nennstrom 3) (A)
Schutzart
Absicherung bauseits
Nennluftvolumen (m3/h)
Ventilatortyp
Geräteabmessung (mm)
Höhe
Breite
Tiefe
Zuluftkanal LängexBreite (mm)
Stauscheiben im Abgasstutzen
bzw. vor Abgassammler
Größe
16-26
27-36
17,2-28,1
29,2-40,0
16-26
27-36
7,6-11,9
12,4-16,4
150-190
195-225
10
10
130
130
500
500
230
230
50
50
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xxx
IP 40
IP 40
F 10 A
F 10 A
1000-1700 1800-2400
DD 9-9
DD 9-9
ECM
ECM
1470
550
735 (885)
450 x 450
83
-
Technische Änderungen vorbehalten
bei Nennwärmeleistung
je nach Brennerfabrikat und Einbaubedingungen abweichend
3)
ohne Brenner, Maximalwerte freiblasend (2900 m³/h)
1)
2)
Der Abgasanschluss kann am Abgassammler wahlweise
links, rechts, oben und hinten erfolgen.
3
4. Vorbereitung vor dem Einbau
4.1 Der Platzbedarf
Der Warmlufterzeuger ist möglichst nahe am Schornstein standsicher aufzustellen. Es muss genügend
Platz vor, hinter, neben und über dem Warmlufterzeuger vorhanden sein, um Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten durchführen zu können.
Achtung!
Zur Durchführung der jährlichen Überwachungsprüfung durch den Schornsteinfegermeister muss
genügend Platz vorhanden und das Gerät zugängig
sein.
Nicht in explosionsgefährdeten Räumen aufstellen!
Fußboden und angrenzende Bauteile aus brennbaren Baustoffen durch geeignete Isolierung
schützen!
4.2 Anschlüsse und Einbau
Vor dem Einbau des Warmlufterzeugers müssen
folgende Anschlüsse vorgesehen werden.
- Anschluss der Abgasrohre zum Schornstein nach
DIN 18160:
Die Abgasleitung muss auf dem kürzesten Weg
mit Steigung zum Schornstein verlegt werden.
Es ist zu prüfen, ob der Schornstein den Anforderungen nach DIN 4705 oder nach EN 13384 entspricht.
- Anschluss der Brennstoffzufuhr:
- Gasleitungen sind nach den DVGW-Richtlinien, der TRGI ’86, derTRF und dem DVGWArbeitsblatt G 675 zu installieren.
- Ölleitungen sind nach den Heizölbehälter
Richtlinien, den ZÖV-Richtlinien, der
DIN 4755, und der Landesbauordnung des
jeweiligen Bundeslandes zu installieren.
- Anschluss der Stromversorgung:
Die Netzzuleitung 230 V / 50 Hz und die Thermostatleitung (5x1,5 mm²)zu den Anschlussklemmen
im Armaturenbrett müssen nach den Vorschriften
der örtlichen EVU’s bzw. nachden gültigen VDEVorschriften verlegt werden.
Wichtiger Hinweis:
Bei Warmlufterzeugern darf die Sicherheitszeit
des Steuergerätes für Öl-Zerstäuberbrenner max.
5 Sek. betragen. Bei der Bestellung des Brenners
angeben.
4
5. Aufbau und Funktion
Im formschönen Gehäuse befinden sich die automatische Feuerung mit Wärmetauscher, Ventilator,
Luftfilter sowie die Schalt- und Regeleinrichtungen.
Die zu erwärmende Luft wird durch mechanische
Filter vom Staub gereinigt, bevor sie in den Ventilator
gelangt. Der Ventilator verteilt die Luft gleichmäßig
über den Wärmetauscher. Die erwärmte Luft wird als
Zuluft in den Luftleitungen zu den zu beheizenden
Räumen transportiert. Die Beheizung des Wärmetauschers erfolgt durch einen Öl-Zerstäuberbrenner
oder einen Gas-Gebläsebrenner.
Die Fühler des Ventilatorthermostats und des Temperaturbegrenzers befinden sich seitlich über dem
Wärmetauscher. Deshalb kann der Warmlufterzeuger nur stehend betrieben werden.
Der Temperaturbegrenzer ist auf 90° fest eingestellt
und sperrt bei Überschreiten dieses Wertes die
Energiezufuhr ab.
Die Zuluft-Solltemperatur „2“ (siehe Seite 13) soll
auf 35 - 40 ° C eingestellt werden. Er schaltet den
Ventilator und den Brenner ein und aus.
Die Erwärmung der Wohnung wird bei der thermostatischen Regelung durch einen zentral angeordneten Raumthermostat gesteuert. Der Raumthermostat steuert die Energiezufuhr direkt zum
Brenner. Nach Erreichen der eingestellten Temperatur wird der Brenner ausgeschaltet. Der Ventilator
läuft noch so lange weiter, bis der am Ventilatorthermostat eingestellte Wert unterschritten wird.
Wird eine individuelle Regelung von einzelnen
Räumen (Nebenräumen, z. B. Schlaf-, Kinder- und
Gastzimmer) gewünscht, so kann in diesen Räumen
ein Raumthermostat installiert werden, der zusätzliche Klappen in der Zuluftleitung steuert.
Hinweis:
Beim Einbau des Schamotte-Sets (A1320) empfiehlt
sich ein Nachlaufrelais für das Brennergebläse in den
Öl-Zerstäuberbrenner einzubauen.
5
6. Einbau des Warmlufterzeugers
6.1 Der Einbau
Der Warmlufterzeuger ist spannungsfrei zu montieren und mit der Wasserwaage auszurichten.
Die Verbrennungsluftzuführung darf durch den Ventilator im Gerät nicht beeinflusst werden.
Die Aufstellung hat unter Beachtung der jeweils
geltenden behördlichen Vorschriften und Richtlinien
des Bundes und der Länder zu erfolgen. Wir verweisen insbesondere auf die Feuerungsverordnung
oder Muster-Feuerungsverordnung und die TRWarmluftheizung.
Vor Anschluss an den Schornstein sind die Stauscheiben zu überprüfen. Die Verbindungsrohre zum
Schornstein müssen der DIN 1298 entsprechen und
korrosionsfest sein.
Die Messlochbohrung ∅10 mm sollte im Abstand von
2 Rohr ∅ vom Abgasstutzen entfernt gebohrt werden.
Bohrung immer im geraden Rohr, auf keinen Fall in
einem Bogen setzen.
Lange Abgasleitungen sollten zur Vermeidung von
Kondenswasser isoliert werden.
6.2 Kaminzug
Für den störungsfreien Betrieb ist der Kaminzug ein
wichtiger Faktor. Der Kaminzug ist aber kein fester
Wert und stark von Luftdruck, Sonnenschein und
Wind abhängig.
Der Warmlufterzeuger arbeitet bei idealem Schornsteinzug am sparsamsten, denn ein Zug von 0,05
- 0,1 mbar ist ausreichend.
Bei größerem Zug wird durch den Wärmetauscher
warme Luft abgesaugt, die als Kaltluft wieder zuströmt
und deshalb zusätzlich erwärmt werden muss.
Diese verlorene Energie können Sie reduzieren,
wenn Sie mit dem Schornsteinfeger Maßnahmen
zur Verringerung des Kaminzugs festlegen können
(z. B. Nebenlufteinrichtung).
6
7. Elektroanschluss
Der Warmlufterzeuger ist elektrisch komplett verdrahtet. Vom Fachmann werden daher unter Beachtung
der örtlichenVorschriften und Bestimmungen Netz, Raumthermostat und, soweit nicht werkseits montiert,
der Brenner angeschlossen.
Dazu werden die Blechschrauben, die zur Befestigung des Armaturenbrettes dienen, entfernt und das
Armaturenbrett nach vorne herausgezogen.
An den auf der Unterseite montierten Blechhaltern wird nun das Armaturenbrett eingehängt und nach unten
gekippt.
Dadurch ist eine problemlose Montage der Anschlussleitungen möglich.
Der elektrische Anschluss erfolgt nun nach beiliegendem Anschlussplan. Zur internen Befestigung der
Leitungen ist an der Klemmleiste ein Metallbügel als Zugentlastung vorgesehen.
Achtung!
Vor Inbetriebnahme ist die Verdrahtung genau nachzuprüfen und eine Funktionskontrolle sowie eine Prüfung
der Schutzmaßnahmen nach DIN VDE 0701 durchzuführen!
Beachten! Der elektrische Anschluss darf nur von ausgebildeten Elektro-Fachkräften vorgenommen
werden.
7.1 Netzanschluss
Der Warmlufterzeuger ist anschlussfertig verkabelt. Im Armaturenbrett sind Anschlussklemmen für den
Netzanschluss zum Raumthermostaten vorbereitet. Die Netzzuleitung 230 V / 50 Hz und die Thermostatleitung zu den Anschlussklemmen im Armaturenbrett müssen nach den Vorschriften der örtlichen EVU’s
bzw. nach den gültigen VDE-Vorschriften verlegt werden.
Wichtige Hinweise
Vor Inbetriebnahme ist die Verdrahtung genau nachzuprüfen. Fehlverdrahtung kann das Gerät beschädigen
und die Sicherheit der Anlage gefährden.
7
7.2 Thermostat zur Heizungsregelung
Über einen Raumthermostaten wird der Brenner
1-stufig nach der Raumtemperatur geregelt. Eine
Leitung verbindet Warmlufterzeuger und Raumthermostat.
Der Montageort des Thermostaten ist für die Regelung besonders wichtig. Der ideale Ort ist an der Innenwand in 1,5 m Höhe, möglichst weit von Fenstern
und Türen entfernt. Strahlungswärme, Zugluft und
Sonnenschein stören das Regelverhalten.
Praxistip! Nicht in die Nähe von Wärmeerzeugern,
Kühlschränken, Zimmertüren o. ä.
Hinweis:
Nur SCHRAG-Thermostate verwenden!
7.3 Heizungs-Notschalter
Zum Abschalten der Heizung bei Störungen und im
Sommer empfiehlt sich ein Heizungs-Notschalter in
der Nähe des Warmlufterzeugers. Bei MehrraumHeizungen ist dieser Notschalter nach der VDE-Vorschrift grundsätzlich gefordert.
7.4 Raumthermostat RT 1 W
Der Raumthermostat RT 1 W ist ein formschöner
Thermostat mit thermischer Rückführung.
Der Einstellbereich kann durch verstellbare Anschläge begrenzt werden.
7.5 Raumthermostat RT 200 mit digitaler
Wochenprogramm-Zeitschaltuhr
Der elektronische Uhrenthermostat dient zur
raumtemperaturabhängigen einstufigen Zweipunktregelung von Schrag-Heizgeräten.
Für die Komforttemperatur und die Absenktemperatur sind jeweils Drehknöpfe vorhanden.
Die Raumtemperatur ist von 5 - 40 °C einstellbar.
Im Display wird der Wochentag, die Uhrzeit, die
Raumtemperatur, die Betriebsart und der Betriebszustand des Heizgerätes angezeigt.
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7.6 Klemmenanschlussplan SKL-S-D
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7.7 Stromlaufplan SKL-S-D mit einstufigem Brenner
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7.8 Übersichtsschaltplan SKL-S-D
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8. Bedienung / Regelung
8.1 Warmlufterzeuger starten „Heizbetrieb“
- Brennstoffzufuhr öffnen
- Hauptschalter (7) auf Ein
- Betriebsschalter Sommer / Winter (5) auf
Winter
- Zuluft-Solltemperatur (2) auf gewünschte Temperatur einstellen, Werkseinstellung 35 - 40° C
- Raumthermostat auf gewünschte Temperatur
stellen
- Falls Außenluftklappe vorhanden, je nach Frischluftbedarf einstellen.
(Bei hohem Außenluftanteil steigt der Brennstoffverbrauch)
8.2 Warmlufterzeuger ausschalten „Heizbetrieb“
für kurze Zeit:
- Raumthermostat unter Raumtemperatur stellen
für längere Zeit:
- Hauptschalter (7) auf Aus
- Brennstoffzufuhr schließen
- Falls vorhanden Außenluftklappe schließen
Achtung!
Gerät darf nicht in warmem Zustand über den Hauptschalter abgeschaltet werden. Der Ventilatorthermostat könnte dadurch zerstört werden!
8.3 Warmlufterzeuger starten „Lüften“
- Hauptschalter (7) auf Ein
- Betriebsschalter Sommer / Winter (5) auf
Sommer
- Falls vorhanden, Außenluftklappe ganz öffnen
Oder falls vorhanden
- externe Ventilatoraktivierung auf EIN
8.4 Warmlufterzeuger ausschalten „Lüften“
für kurze Zeit: falls vorhanden
- externe Ventilatoraktiverung auf AUS
für längere Zeit:
- Hauptschalter (7) auf Aus
- Falls vorhanden Außenluftklappe schließen
12
8.5 Beschreibung des Armaturenbrettes
1 Rückstelleinrichtung für
Sicherheitstemperaturbegrenzer
2 Zuluft-Solltemperatur
4 Kontrollleuchte Brenner
5 Kontrollleuchte Ventilator
6 Betriebsschalter Sommer / Winter
7 Feinsicherung 6,3 A / Träge
8 Hauptschalter EIN / AUS mit
Kontrollleuchte
13
8.6 Ventilator-Thermostat /
Temperaturbegrenzer
Die Lage der Fühler vom Ventilatorthermostat und Temperaturbegrenzer geht aus den oberen Bildern hervor.
Um den Ventilatorthermostat oder den Temperaturbegrenzer austauschen zu können muss das obere vordere Verkleidungsblech demontiert und das Armaturenbrett
ausgebaut werden.
Die Thermostatfühlerhalterung am Wärmetausche rechts
oben kann durch das Lösen von zwei Schrauben komplett
herausgenommen werden. So kann man den Kapillarrohrfühler gut aus der Halterung ziehen.
Lässt sich das rechte Seitenteil herausnehmen, so kann
der Kapillarrohrfühler einfach ausgetauscht werden, ansonsten muss der neue Fühler mit Hilfe eines Drahtes
zwischen Verkleidung und Isolierblech hochgezogen
werden. Nach Erneuerung des defekten Teils ist eine
komplette Funktionskontrolle durchzuführen.
Wenn der Raumthermostat Wärme anfordert und die Kontrolllampe (3) „Brenner“ am Armaturenbrett nicht
leuchtet, muss der Rücksteller des Temperaturbegrenzers (1) nach Entfernen der Schutzschraube eingedrückt werden.
Sollte der Rückstellknopf laufend ansprechen, Filterplatten auf Verschmutzung überprüfen; eventuell ausklopfen oder erneuern.
Luftmengeneinstellung und verschließbare Luftaustritte überprüfen; Brenner auf zu hohe Leistung untersuchen lassen.
14
9. Ventilatoren
Typ
Ventilator-Typ
SKL-S-D 16-26
SKL-S-D 27-30
DD 9-9 ECM
DD 9-9 ECM
Technische Daten des Ventilators
Typ
Luftleistung
max. m³/h*
DD 9-9 TH TAC2 1/2
600-2900
freiblasend*
Nennstromaufnahme
kW*
max.
A*
0,02 - 0,6
0,2 - 3,6
9.1 Ventilatorregelung
Vor Inbetriebnahme sind folgende Arbeiten durchzuführen:
a.) Aus Transport- und Verpackungsgründen sind die Kabelverschraubungen am SKl-Gerät nicht
eingesetzt. Schieben Sie die Verschraubungen am Kabel nach unten, und klicken Sie diese in
das Aussenblech. Durch Linksdrehen der Mutter wird die Verschraubung am Gehäuse befestigt.
Durch Rechtsdrehen der Kappe wird das Kabel fixiert und zugentlastet.
Einklicken
Linksdrehen
Rechtsdrehen
fertig !
b.) Hängen Sie die Kontrollbox mit Hilfe des Haltewinkels an beliebiger Stelle in den Alurahmen des
SKL-Gerätes ein. (Siehe Bild)
Haltewinkel
Alurahmen
Die Geräte sind auf eine Temperaturerhöhung von ca. 50 K eingestellt. Da dieser Wert sehr stark durch
das Kanalsystem beeinflusst wird, oder wenn eine andere Zulufttemperatur gewünscht wird, muss die
Einstellung wie folgend beschrieben angepasst werden.
15
Nachdem der Brenner gestartet wurde, er den Beharrungszustand erreicht und mindestens 10 Minuten
mit voller Leistung gebrannt hat, kann bei Bedarf die Zulufttemperatur gemessen und in der Kontrollbox
entsprechend Punkt 15.1.2 nachgestellt werden. Eine Verringerung des Spannungswertes hat eine
Erhöhung der Zulufttemperatur, eine Erhöhung des Spannungswertes hat eine Verringerung der
Zulufttemperatur zur Folge.
Die Zulufttemperatur (Zuluftmenge) sollte bei sauberen Filtern so hoch gewählt werden, dass der Brenner
über den Raumthermostat geregelt wird.
Ist die gewünschte Zulufttemperatur erreicht und programmiert, versucht der Ventilator diese
Zulufttemperatur zu halten.
Wird die Brennerleistung so gering, dass ca. 600m³/h noch zu viel Volumenstrom bedeuten, dann
leuchtet die Alarm-LED und auf dem Display erscheint die Meldung „CP-Alarm Druck zu hoch Minimum
Luftmenge erreicht auf VEN1“, die Zulufttemperatur fällt unter den gespeicherten Wert (d.h. der aktuell
gemessene Sollwert am Eingang K2 wird größer als der programmierte Sollwert).
Dies ist keine Fehlfunktion sondern bauartbedingt (Diese Meldung kann auch beim Anfahren und
Auslaufen des Ventilators, und in der Betriebsart Grundlüftung auftreten).
Wird die Brennerleistung so hoch, dass ca. 2900 m³/h noch zu wenig Volumenstrom bedeuten, dann
leuchtet ebenfalls die Alarm-LED und auf dem Display erscheint die Meldung „CP-Alarm Druck zu niedrig
Maximum Luftmenge erreich auf VEN1“ und die Zulufttemperatur steigt über den gespeicherten Wert
(d.h. der aktuell gemessene Sollwert am Eingang K2 wird kleiner als der programmierte Sollwert).
9.1.1 Einstellung Ventilator-Regelung über Fühler
Achtung: Die Kontrollbox darf nur durch dafür qualifiziertes Personal
geöffnet werden, da einige Bauteile 230 V - spannungsführend
sind. Nach Beendigung der Einstellarbeiten muss die Kontrollbox
unbedingt wieder verschlossen werden, da sonst die Gefahr
eines elektrischen Schlages besteht.
Die Konfiguration der Kontrolleinheit erfolgt über das LCD-Display
Reset-Taster
mit Hilfe der 4 Tasten SETUP, ã, ä und ENTER.
Taste
SETUP
ã
ä
ENTER
16
Fuktion
Startet das SETUP der Kontrollbox
Erhöhen eines Wertes
Aufwärts springen in einer Tabelle
Erniedrigen eines Wertes
Abwärts springen in einer Tabelle
Bestätigen eines Wertes
Springt zum nächsten Menüpunkt
9.1.2 Starten der Konfiguration
Der Start der Konfiguration erfolgt durch Drücken der Taste SETUP, bis der Text SETUP auf dem Display
erscheint. Nach 2-3 Sekunden erscheint automatisch folgender Text auf der Anzeige:
SPRACHE?
D
9.1.2.1 Über die Tasten ãä besteht folgende Auswahlmöglichkeit:
D = Deutsch, NL = Niederländisch, GB = Englisch und F = Französisch.
Eine Auswahl oder Eingabe muss immer mit der Taste ENTER bestätigt werden !
VENT TYP
72005x
9.1.2.2 Auswahl des eingesetzten Ventilators
Über die Tasten ãä ist folgende Einstellung vorzunehmen 720054
ARBEITS
MODE CPs
9.1.2.3 Auswahl des Arbeitsmodus (CA = Konstanter Volumenstrom,
LS = Anbindung an externes Signal, CPf = Konstanter Druck über Ventilator,
CPs = Konstanter Druck über Sensor).
Über die Tasten ãä ist die Einstellung CPs vorzunehmen.
% an K3?
100 %
9.1.2.4 Multiplikator des Volumenstromsignals (keine Verwendung)
Die Auswahl 0-9 für jede Stelle erfolgt über die Tasten ãä, die aktuell
änderbare Stelle blinkt. Die Eingabe jeder Stelle wird mit der Taste ENTER
abgeschlossen.
CPs REF?
XX.X V
Ende
KONFIG
9.1.2.5 Eingabe der Sollwertspannung (Temperatur), auf die geregelt werden
soll. Die Auswahl 0-9 für jede Stelle erfolgt über die Tasten ãä, die aktuell
änderbare Stelle blinkt. Die Eingabe jeder Stelle wird mit der Taste ENTER
abgeschlossen. Pro Änderungen sollte ein Unterschied von ± 0.2 Volt nicht
überschritten werden. Nach jeder Änderung unbedingt abwarten, bis sich das
System stabilisiert hat.
9.1.2.6 Der vorgegebene Sollwert wurde gespeichert.
Die Anzeige wechselt nach kurzer Zeit auf die normale Betriebsanzeige.
Das System regelt sich auf den neuen Sollwert ein.
Schließen Sie nun den Deckel der Kontrollbox.
9.1.3 Display – Anzeigen beim Einschalten (Initialisierung)
CB Typ:
xxxxx
Version
S xx.xx
0000 m³h
xxxx Pa
Anzeige des Typs
Anzeige der Softwareversion
Anzeige bei Stillstand des Ventilators.
Geht der Ventilator in Betrieb,
siehe 6.3.4 Display – Anzeigen während des Betriebes
9.1.4 Display – Anzeigen während des Betriebes
xxxx m³h
Anzeige aktueller Volumenstrom und Druck
xxxx Pa
Alarm xx
Alarmanzeige, wenn Alarm ausgelöst wurde
17
9.1.5 Komplett – Anzeige
Durch Betätigen der Tasten ãundä während des Betriebes, können verschiedene Werte und Parameter
auf dem Display angezeigt werden:
Alarm
xx
Alarmanzeige, wenn Alarm ausgelöst wurde.
Vent TYP
72005X
Ventilatortyp (CID-Nummer)
ARBEITS
MODE CPs
Ausgewählter Arbeitsmodus
(Hier CPs Konstanter Druck über Sensor)
SOLLWERT
xx,x V
Der programmierter Sollwert wird nur angezeigt, wenn der Ventilator
in Betrieb ist. Bei Stillstand wird 00,0 V angezeigt.
AKTUELLE
WERTE
Hinweis: Nachfolgende Werte, sind aktuell gemessen
xxxx m³h
xxxx Pa
18
Aktueller Volumenstrom, sowie errechneter Druck
K1:
OFFEN
Aktueller Status von K1: OFFEN oder Geschlossen
K2:
00,0 V
Aktuell gemessener Sollwert an Eingang K2
K3:
OFFEN
Aktueller Status von K3: OFFEN oder Geschlossen
9.1.6 Alarme
Die Kontrollbox unterscheidet zwischen verschiedenen Alarmbedingungen im CPs-Modus.
• Ein Alarm bei Ventilatorausfall.
• Datenfehleralarm. Siehe Punkt 10 in Tabelle.
• Nichtrealisierung der vorgegebenen Werte.
• Alarm bei der Initialisierung der Werte.
9.1.6.1
Alarm bei Ventilatorausfall
Display - Text
VENT ALARM
Beschreibung
Stromversorgung und
Kabelverbindungen
überprüfen, dann RESET
drücken
Bringt dies keine Abhilfe,
Kabel zwischen Motor und
Kontrollbox austauschen.
9.1.6.2
Beschreibt einen Funktionsfehler des Ventilators x. Überprüfen Sie elektrische
Leitungen, Verbindungen und die 230 V Versorgung. Ansonsten kann das Problem
von fehlerhaften Kabeln, der Elektronik oder dem Motor verursacht werden.
(Text wird auf mehreren folgenden Displayzeilen angezeigt).
Alarm-LED leuchtet, Relais R1 ist geschlossen und die LED des Relais leuchtet
Datenfehler - Alarm
Display – Text
Beschreibung
Dieser Alarm signalisiert einen Fehler in den Daten der Kontrollbox. Tritt dieser
Fehler auf, so leuchtet die Alarm-LED, das Relais R1 ist geschlossen und die LED
Des Relais leuchtet.
Lösung des Problems:
•
Durchführen
eines
„factory
reset”
(Werte
werden
auf
Werkseinstellungen
zurückgesetzt): dazu gleichzeitig die Tasten SETUP und ENTER drücken, bis der Text „ADVANCED
SETUP” erscheint. Auswahl von „factory reset” und bestätigen mit ENTER.
DATA ERROR
Wird das Problem dadurch nicht gelöst, muß die Kontrollbox ausgetauscht werden.
9.1.6.3
Alarm bei Nichtrealisierung der vorgegebenen Werte
Der geforderte Sollwert kann nicht konstant gehalten werden.
- Der minimale Volumenstrom ist erreicht und der aktuelle Sollwert ist immer noch höher als der programmierte:
Display – Text
Beschreibung
CPs ALARM
Druck zu hoch
Minimum Luftmenge
erreicht auf Ven1
Der minimale Volumenstrom ist erreicht, und der aktuelle Sollwert ist immer noch höher als der programmierte.
(Text wird auf mehreren folgenden Displayzeilen angezeigt).
Aktiviert, wenn aktueller Sollwert > 112% des programmierten Sollwertes
Deaktiviert, wenn aktueller Sollwert < 108% des programmierten Sollwertes
- Der maximale Volumenstrom ist erreicht und der berechnete Druck ist immer noch kleiner als der geforderte:
Display – Text
Beschreibung
CPs ALARM
Druck zu niedrig
Maximum Luftmenge
erreicht auf Ven1
Der maximale Volumenstrom ist erreicht, und der aktuelle Sollwert ist immer noch kleiner als der programmierte.
(Text wird auf mehreren folgenden Displayzeilen angezeigt).
Aktiviert, wenn aktueller Sollwert < 93% des programmierten Sollwertes
Deaktiviert, wenn aktueller Sollwert > 97% des programmierten Sollwertes
19
9.1.6.4 Alarm bei der Initialisierung der vorgegebenen Werte
An dieser Stelle können 4 verschiedene Probleme auftreten:
Display - Text
VENT ALARM
Beschreibung
Stromversorgung und
Kabelverbindungen
überprüfen, dann RESET
drücken
Bringt dies keine Abhilfe,
Kabel zwischen Motor und
Kontrollbox austauschen.
Pa INIT ALARM
Volumenstrom zu gering bei
einem zu hohen Gegendruck
Druck oder Volumenstrom
Reduzieren
Neustart Pa IINIT über
Das SETUP, vorher
RESET drücken
Beschreibt einen Funktionsfehler des Ventilators x. Überprüfen Sie elektrische
Leitungen, Verbindungen und die 230 V Versorgung. Ansonsten kann das Problem
von fehlerhaften Kabeln, der Elektronik oder dem Motor verursacht werden.
(Text wird auf mehreren folgenden Displayzeilen angezeigt).
Alarm-LED leuchtet, Relais R1 ist geschlossen und die LED des Relais leuchtet
Aktueller Volumenstrom < geforderter Volumenstrom:
Der Referenzvolumenstrom generiert einen Gegendruck, der größer ist als der
Maximale Druck, den der Ventilator aufbauen kann. Änderung des Luftsystems
oder des Volumenstromes bzw. Verwendung eines größeren Ventilators
notwendig (1)
(Text wird auf mehreren folgenden Displayzeilen angezeigt).
Pa INIT ALARM
Tatsächlier Volumenstrom
zu hoch
Minimaler Grenzwert des
Motors unterschritten
Höheren Volumenstrom
Auswählen, dann Neustart
Pa IINIT über SETUP,
vorher RESET drücken
Pa INIT ALARM
Druck ist nicht stabil
Arbeitspunkt ändern, RESET
Drücken.
Dieser Alarm zeigt an ,dass der geforderte Volumenstrom nicht erreicht werden
Kann, da der Wert außerhalb des Arbeitsbereiches des Ventilators liegt (1)
(Text wird auf mehreren folgenden Displayzeilen angezeigt).
Es wird kein stabiler Arbeitspunkt erreicht. Änderung des Luftsystems oder des
Geforderten Volumenstromes notwendig (1)
(Text wird auf mehreren folgenden Displayzeilen angezeigt).
(1) Alarm-LED leuchtet, Relais R1 befindet sich im Alarmstatus, LED des Relais leuchtet.
Der Referenzdruck Paref kann nicht festgelegt werden und der Motor geht in den „Softstop“Zustand. Für einen Neustart muß die RESET-Taste solange gedrückt werden, bis die
Alarm-LED erlischt. Die Kontrollbox wird in der Regel anschließend wieder normal arbeiten,
jedoch ohne einen konfigurierten Alarm-Druck. Wird ein Druckalarm gewünscht muß zunächst
die Ursache für die beschriebenen Fehler ermittelt (zu hoher Systemdruck, zu hoher Volumenstrom, …) und beseitigt werden. Anschließend kann die Initialisierung erneut beginnen.
9.1.7 Analoge Ausgangsignale für Volumenstrom und Druck
Das Signal zwischen den Anschlüssen OUT1/OUT2 und GND ist ein 0 – 10 VDC Signal.
Zwischen den Anschlüssen OUT1 und GND, kann der aktuelle Volumenstrom des Ventilators als
Spannungssignal abgenommen werden.
Zwischen den Anschlüssen OUT2 und GND, kann der aktuelle Druck des Ventilators ebenfalls als
Spannungssignal abgenommen werden.
Ventilator-Typ
CID-Nummer
max. V [m³/h]
max. P [Pa]
20
DD 9-7 1⁄2
720054
2000
540
DD 9-9 1⁄2
720055
2900
800
DD 10-10 3⁄4
720056
3800
1000
DD 11-11 1/1
720057
4400
985
9.2 Ventilatoren Einsatzbereich
Der Warmlufterzeuger besitzt eine Zulufttemperaturregelung. Die Zulufttemperatur wird durch die variable
Zuluftmenge von z. B. 600 bis 2900 m³/h geregelt. Durch
diese Art der Geräteregelung wird das ständige Ein- und
Ausschalten des Ventilators vermieden. Somit wird der
Nennvolumenstrom nur dann erreicht, wenn der Brenner
längere Zeit mit voller Leistung brennt. Da sich die Ventilatorleistung der Brennerleistung ständig anpasst, werden
die Luftströmungsgeräusche und der Stromverbrauch auf
en Minimum reduziert. Weiterhin trägt der Gleichstrommotor des Zuluftventilators maßgeblich zur Reduzierung
des Stromverbrauchs bei. Besonders angenehm wirkt
sich dieses Verhalten auf das Raumklima aus, da sich
der Luftvolumenstrom gleitend ändert und bei fallender
Zulufttemperatur bis auf z. B. 600 m³/h reduziert, entstehen absolut keine Zugerscheinungen.
Abgasverlust max.
10 %
10. Service und Servicegeräte
10.1 Überwachung der Heizung
Direktbefeuerte Warmlufterzeuger sind Mehrraum-Heizgeräte und müssen deshalb nach der 1. Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung (1. BImSchV) vom Schornsteinfegermeister geprüft werden.
Heizungen bis 11 kW werden nur einmalig gemessen,
Heizungen über 11 kW erfordern eine jährliche Wiederholungsmessung (während der Heizperiode).
Nach der 1. BImSchV dürfen bei Nennbelastung (Volllast)
folgende Abgasverluste nicht überschritten werden.
10.2 Servicegeräte
SCHRAG empfiehlt einen Servicekoffer mit folgenden
Service- und Messgeräten:
Elektronisches Rauchgasanalysegerät zur:
- Rußpumpe
- Messung der Abgas- und Lufttemperatur
- Bestimmung des Kohlendioxydgehaltes
- Bestimmung des Sauerstoffgehaltes
- Zugmessung
Für Ventilatorausbau Verkleidungsblech vorne unten
mit Schraubendreher demontieren und Filterkorb am
Handgriff nach vorne herausziehen. Klemmdeckel am
Anschlusskasten abnehmen und Anschlusskabel ausbauen. Nun die beiden Schrauben M6 mit Schlüssel NW
10 lösen und Ventilator zum Reinigen herausnehmen.
Beim Wiedereinbau Ventilator und Filterkorb in Führungsschienen einschieben!
Nach Reinigen gesamte Anlage einschließlich Regelund Sicherheitseinrichtung einer Funktionskontrolle
unterziehen!
21
10.3 Messung nach der 1. BImSchV
Folgende Werte werden vom Schornsteinfeger bei Nennheizleistung im Beharrungszustand gemessen:
Messung: was
wie
-
mit elektronischem Rauchgasanalysegerät
mit elektronischem Rauchgasanalysegerät
mit elektronischem Rauchgasanalysegerät
mit elektronischem Rauchgasanalysegerät
mit elektronischem Rauchgasanalysegerät
Ruhedruck und Fließdruck mit U-Rohr-Manometer
Ruhedruck und Fließdruck mit U-Rohr-Manometer
Abgastemperatur in °C
Raumtemperatur in °C
CO2-Gehalt
CO-Gehalt
Kaminzug
Nenn-Gasdruck PE
Düsen-Gasdruck PD
10.4 Berechnung des Abgasverlustes
QA = Abgasverlust in %
tA = Abgastemperatur in °C
tL = Lufttemperatur in °C
FG = Faktor für Gas / Öl
CO2 = CO2-Gehalt in Vol %
B = Beiwert für Gas / Öl
QA = ( tA - tL ) x (
QA = (
-
FG
CO2
Faktoren
Stadtgas
Erdgas
Flüssiggas
Gas-Luftgemisch
Heizöl
FG
0,35
0,37
0,42
Beiwert
0,011
0,009
0,008
0,42
0,50
0,008
0,007
+B)
)x(
+
)
Wenn die gesetzlichen Werte nicht erreicht werden, fordert der Schornsteinfeger eine kostenpflichtige
Nachuntersuchung innerhalb von 6 Wochen.
Sollte diese Messung wieder negativ ausfallen, meldet der Schornsteinfeger die Werte der Behörde, die
dann ein Bußgeld oder die Stillegung der Heizungsanlage erwirkt.
Mit SCHRAG-Warmlufterzeugern werden die geforderten Werte bei vorschriftsmäßigem Einbau
problemlos
erreicht, denn durch einen hohen Wirkungsgrad sparen Sie Brennstoff und leisten durch besonders
22
10.5 Was ist zu tun, wenn die geforderten Messwerte nicht erreicht werden?
•
Fehler
- mögliche Ursache
→ Feststellung / Behebung
•
Hohe Abgastemperatur
- zu hoher Zug
→ Nebenlufteinrichtung bei zu starkem Kaminzug einbauen
- falsche Brennereinstellung
→ Einstellung und Belastung prüfen
- Wärme wird nicht vollständig abgeführt
→ Jalousie öffnen - Lüftungskanäle nachsehen - Ventilator prüfen
•
Niedere CO2-Werte - bedeuten ein ungünstiges Verhältnis von Brennstoff und Verbrennungsluft
- Luftüberschuss durch zu starken Kaminzug
→ Kaminzug prüfen
- falsche Brennereinstellung
→ Einstellung und Belastung prüfen
•
Kaminzug (Maßnahmen nur nach Absprache mit dem Schornsteinfeger)
- zu hoher Zug
→ Nebenlufteinrichtung bei zu starkem Kaminzug einbauen
- zu geringer Zug
→ Kaminsanierung nach Absprache mit dem Schornsteinfeger
Achtung!
Beim Einbau eines Schamotteneinsatzes in die Brennkammer, sollte das Brennergebläse über ein Nachlaufrelais nach dem Brennerstop noch 2 Min. nachlaufen. Dadurch werden Temperaturschäden am Brenner
vermieden.
23
11. Wartung und Inspektion
11.1 Reinigung und Wartung des SKL-S-D
Bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten an Anlage oder Schornstein muss die Feuerungsanlage unbedingt abgeschaltet werden.
Gerät jedes Jahr überprüfen. Gerätehahn schließen, elektroseitig allpolig abschalten. Hauptbrenner, Filter
und Ventilator sowie bei Bedarf Brennkammer und Heizzüge reinigen.
Vor Brennerausbau Steckerverbindung an Brenneranschlusskabel lösen. Brennerbefestigungsschrauben
(4 Hutmuttern) lösen, Brenner herausziehen.
Bei falscher Einstellung kann die Brennkammer einschließlich Heizzüge verrußen. Zur gründlichen Reinigung
ist vorne am Wärmetauscher ein Reinigungsdeckel angebracht, durch den mittels Drahtbürste die Heizzüge
nach hinten zu reinigen sind. Vor Reinigung Brenner ausbauen! Durch die Öffnung des Abgasstutzens mit
130 mm Durchmesser können nach Abnahme des Abgassammlers und vorhandener Stauscheibe mittels
Staubsauger die Rückstände abgesaugt werden.
Der Luftfilter sollte monatlich auf Verschmutzung überprüft werden, jedoch
mindestens einmal jährlich ausgetauscht
werden.
Filter ausbauen:
Filter nach vorne herausziehen und Filterplatte überprüfen.
24
12. Ersatzteilversorgung (Grundgerät)
25
13. SCHRAG-Ersatzteilliste
13.1 Warmlufterzeuger SKL-S-D 16-26 und 27-36
A 3170 und A 3171
Pos.
Artikelbenennung
Bestell-Nr.
Stück
V/E
1
2
3
5
Armaturenbrett komplett
Ventilatorthermostat
Temperaturbegrenzer
Ventilatormotor
DD 9-9 ECM 16 kW / 27 kW
Wärmetauscher
Dichtung - Strömungssicherung
Wirbulator
Dichtung (Glasfaserschnur)
Dichtungsrahmen
Luftfilterplatte
(635 x 406 x 25 mm) 16 + 23 kW
Brenneraufnahmeplatte
Stauscheibe
Abgassammler
Kontrollbox komplett
A 1390
A 1234
A 1233
1
1
1
E
E
C 3306
A 1330
A 10621
A 10986
B 10151
A 10152
A 824
1
1
1
8
1,6 m
1
1
E
E
A 10140
A 504 (nur bei A 3170)
A 10630
A 10665
1
1
1
1
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
1) ohne Abbildung
26
V=Verschleißteil; E=Ersatzteil
E
E
1)
14. Notizen
.......................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
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.......................................................................................................................................................
27
Notizen
.......................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................
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.......................................................................................................................................................
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28
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A 111X / 05.2008
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