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Gebrauchsanweisung - Gotec

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Pumpe der Baureihen ET_ - EK_ - EM_
Version 98.10.06
Bedienungsanleitung
1. Beschreibung
1.1. Allgemeines
Die ET_ - EK_ - EM_ sind kompakte oscillierende Verdrängerpumpen.
Die Pumpe und der Antrieb sind komplet, ohne Dichtungen, in einem
perfekten dichten System integriert.
Je nach Typ, sind die Pumpen bis zu einer Saughöhe von 1 bis 3 Meter
selbstansaugend. Wegen Konstruktions-Merkmalen, wird der maximale Druck
automatisch begrenzt.
1.2. Arbeitsprinzip
Das Magnetfeld welches durch die
Stromversorgung der Spule (4)
Druckstutzen
erzeugt wird, drängt den Kolben (5)
nach unten und spannt die
Druckventil
Arbeitsfeder (3). Während dieser
Ventil
Kolbenbewegung, sind die Saug(2)
und
Druckventile
(7)
Kolben
geschlossen,
so
dass
die
Spule
Flüssigkeit durch die Bohrung des
Kolbens (5) von der Saug- zur
Arbeitsfeder
Druckkammer gedrückt wird. Dann
wird die Stromversorgung dadurch
Saugventil
die Magnetischekraft unterbrochen.
Die Arbeitsfeder (3) kann sich nun
Saugstutzen
entspannen und den Kolben (5)
nach oben schieben. Mit dieser
Bewegung wird die Flüssigkeit,
durch den Druckstutzen (8), aus
der Druckkammer gedrängt, sowie
ein Unterdruck in der Saugkammer erzeugt. Die neue Flüssigkeit wird durch
den Saugstutzen (1) angesaugt. Während dieser Phase sind die Saug- (2)
und Druckventile (7) offen und das Ventil (6) im Kolben (5) geschlossen. Das
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Ein- und Ausschalten der Stromversorgung wird mittels Wechselstrom des
Netzes und einer Diode erzeugt. Die Diode lässt nur die plus Phase des
Wechselstromes durch und so haben wir Impulse und eine laufende Pumpe
mit einer Frequenz von 50 oder 60 Herz (je nach Länder).
Der Durchmesser und der Arbeitshub des Kolbens, bestimmen den
Durchfluss der Pumpe.
Der Druck ist selbst regulierend. Beim maximalen Wert wird der Durchfluss
unterbrochen und die Pumpe läuft ohne Schäden weiter.
Die Pumpe kann mit einem Frequenz-Regler oder einem Impulsgenerator
gesteuert werden.
Die geschliffene Teile (Kolben und Hülse) sichern einen minimalen
Verschleiss und eine sehr lange Lebensdauer der Pumpe.
Unsere Materialwahl ermöglicht die Förderung vielfältiger Flüssigkeiten zu
unterschiedlichen Temperaturen.
1.3. Beschriftung
1.3.1. Schilder der Pumpentypen ET - EK
1
2
3
7
4
5
8
9
6
1: ETS 17-P/B
ETS
17
P
B
: Benennung der Pumpe
: Stutzenbezeichnung - (für weiche Schläuche)
: Typ der Pumpe - (maximalen Druck : 1,7 bars)
: Material der Dichtung - (Perbunan)
: Zusätzliche Bezeichnung - (Hülse aus Bronze)
2: NR. : 104744
3: 230 V~ 50Hz
4: 40W
: Artikelnummer
: Stromversorgung – Spannung und Frequenz
: Elektrische Leistung (Durchschnitt)
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5: FA-NR: 804088781 : Individuelle Seriennummer der Pumpe
(Verfolgbarkeit des Produktes)
8
: Produktionsjahr - (1998)
04
: Produktionsmonat - (04 = April)
088781 : Laufnummer - (88781 Pumpe die auf dem
Montageautomat produziert wurde)
6:
GOTEC SA
: Logo, Name und Adresse des Herstellers
CH- 1950 Sion
7:
8:
: Flussrichtung
: CE Zeichen
9:
: Schweizerisches Sicherheitszeichen
1.3.2. Schilder des Pumpentyps EM
1
6
2
8
3
7
4
5
1: EMS 10-E/O
EMS
10
E
O
: Benennung der Pumpe
: Stutzenbezeichnung - (für weiche Schläuche)
: Typ der Pumpe - (maximalen Druck: 1 bar)
: Material der Dichtung - (EPDM)
: Zusätzliche Bezeichnung - (ohne Oberflächebehandlung)
2: NR. : 106098
: Artikelnummer
3: 230 V / 50Hz / 18W : Spannung, Frequenz und durchschnittliche Leistung
4: FA-NR: 980488835 : Individuelle Seriennummer der Pumpe
98
: Produktionsjahr - (1998)
04
: Produktionsmonat - (04 = April)
88835
: Laufnummer - (88835 Pumpe die auf dem
Montageautomat produziert wurde)
5: GOTEC
: Logo, Name und Adresse des Herstellers
1950 Sion (SWITZERLAND)
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6:
7:
: Flussrichtung
: CE Zeichen
8:
: Schweizerisches Sicherheitszeichen
1.3.3. Gegossene Beschriftung
Die folgenden Beschriftungen sind auf den Spulen G15, G17 und G21
angebracht :
- G15 / G17 / G21
: Spulentyp
- 24V~ / 100V~ / 110V~ / 230V~
: Spannung und Symbol des
Wechselstromes
- 60 oder ohne Beschriftung
: Frequenz (60 oder ohne
Beschriftung 50 Hz)
Die folgenden Beschriftungen sind auf der Spule G08 angebracht :
- 230V/50-60Hz : Spannung sowie die Frequenz (auch 110V/60Hz,
24V/50-60Hz und 12V/50-60Hz)
- 100% ED
: Gebrauchsfaktor
1.4 Leistungen
Siehe das allgemeine Prospekt oder die spezifischen technischen Blätter.
2. Gebrauch
2.1. Montage
Um zu verhindern, dass während der Montage die elektrischen
Anschlüsse gezogen oder zu fest gebogen werden, empfehlen wir die
Hydraulik-Anschlüsse zuerst anzubringen und dann die elektrischen
Anschlüsse.
Um eine mögliche Blockierung des Kolbens durch einen Festkörper, der
sich in der Flüssigkeit befinden kann, zu verhindern, ist ein Filter an der
Saugseite der Pumpe anzubringen.
Alle Spannungen auf den Stutzen, während der Montage oder dem
Betrieb, sind zu verhindern.
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2.1.1. Hydraulik
Bevor die Pumpe fest montiert wird, sind zunächst die hydraulischen
Anschlüsse anzubringen.
Die Modelle ETS und ETX haben Anschlussstutzen zur Montage von weichen
Schläuchen (z.B. PVC). Die Schläuche sind über die gesamte Stutzenlänge
zu schieben und mit einer Schlauchklemme zu sichern.
Die Modelle ETK und ETU mit M10x1 Innengewinde sowie ET, ETG mit G1/8“
Innengewinde sind mit entsprechenden Verschraubungen zu versehen.
Bei Montage der Verschraubungen sind die Anschlüsse mit einem
Gabelschlüssel gegen Verdrehen zu sichern. Nach der Montage sind die
Anschlüsse auf Dichtigkeit zu prüfen.
Die weichen Schläuche müssen mit einem grossen Radius gebogen
werden um einen einwandfreien Durchfluss der Flüssigkeit zu
gewährleisten (besonders an der Saugseite).
Die Qualität des weichen Schlauches muss an den maximalen
Arbeitsdruck angepasst werden.
2.1.2. Befestigung
ET-Baureihe : Die Pumpe kann mittels 4 Bohrungen an das Blechpaket mit
M3-Schrauben befestigt werden. Wir empfehlen den Einsatz von
Schwingungsdämpfer, um die Übertragung von Vibrationen zu vermeiden. Als
komplette Einheit bieten wir unsere Montageplatte Id.-Nr. 119726 mit
integrierten Schwingungsdämpfer an.
EK-Baureihe : Die Pumpe ist schwingungsdämpfend (z.B. über Gummifüsse)
zu montieren. Wir empfehlen unseren Montagebügel Id.-Nr. 104131 mit dem
die Pumpen an den 4 Schraubenköpfen einfach nur geclipt werden.
EM-Baureihe : Aufgrund der geringen Masse können die Pumpen direkt in die
Schlauchleitung integriert werden. Eine separate Montage der Pumpen ist
nicht erforderlich.
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Das Funktionsprinzip führt zu einem „Schwingen“ der Pumpen. Achten
Sie deshalb darauf, dass um die Schwingkolbenpumpe genügend
Freiraum vorhanden ist, damit die Pumpe nicht mit anderen Teilen in
Kontakt gerät.
2.1.3. Elektrischer Anschluss
Die Pumpen sind entsprechend dem Anschlussplan anzuschliessen :
Sicherung Diode
Der elektrische Anschluss zur
Pumpe
wird
mittels
einer
Flachsteckhülse (DIN 46247) mit
einer Breite von 6.3 mm realisiert.
L1
Pumpe
Eine Diode Nr. 1N 4007 oder mit
ähnlicher Charakteristik :
- Nominaler Strom : 1 A
- Stromspitze
: 30A (8ms)
- Nennspannung : 1000 V
- Spannungsspitze : 1200 V
- UF bei IF
: 1,2 V
ist in Reihe auf dem Leiter für 110V oder 230V Pumpen angeschlossen.
Bei 24V oder 12V Pumpen ist eine Diode mit einer nominalen Stromaufnahme
>6A erforderlich.
Elektromagnet-Pumpen mit einer Nennspannung von 230V sind mit einer
Sicherung von max. 0,5A abzusichern.
N
Beim Abschalten der Pumpe
können, aufgrund der Induktivität
der Spule, Spannungsspitzen von
mehreren hundert Volt entstehen.
Bei häufigem Ein- und Ausschalten
empfehlen
wir,
um
die
Pumpenspule und die Kontakte des
Relais zu schützen, parallel zur
Pumpe einen Varistor (VDR) zu
integrieren.
Sicherung Diode
L1
VDR
Pumpe
N
Charakteristik des Varistors :
- Ueff
- Ansprechzeit
- Zulässige ständige Aufladung
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: 275VDC
: < 25 ns
: ≥ 1W
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Die ET Baureihe kann, mittels einer der 4 Befestigungs-Bohrungen im
Blechpacket, mit einer Erdungssteckfahne versehen werden.
Erst nach dem Aufbohren des Rahmes, kann die EK Baureihe mit einem
Erdungssteckfahnen versehen werden.
ACHTUNG : Die Spule darf nicht , beim Aufbohren, beschädigt werden.
Die Baureihen ET und EK können auf Wunsch mit einer Erdungssteckfahne
geliefert werden.
Die EMX/EMS-Modelle sind standardmässig mit einem Erdungsanschluss
versehen.
Nachdem die Pumpe elektrisch angeschlossen wurde, ist jeder Kontakt
mit spannungsführenden Teilen zu verhindern. Es sind isolierte
Anschlüsse zu verwenden.
Während der Montage der Pumpe ist darauf zu achten, dass die
elektrischen Anschlüsse nicht mit Flüssigkeiten in Kontakt gebracht
werden können.
Die Pumpen müssen mit einem Schalter, der auf alle Leiter mit einer
minimalen Öffnung von 3mm wirkt, vom Netzt getrennt werden können.
2.2. Anwendungshinweise
Es ist strikt darauf zu achten, dass die Schwingkolbenpumpen nie länger
als 5 Minuten trocken laufen dürfen.
Das Einschalten der Stromversorgung bringt die Pumpe sofort in Betrieb. Am
Anfang (beim trockenen Lauf) ist ein starkes metallisches Geräusch hörbar.
Sobald dass die Pumpe mit der Flüssigkeit gefüllt ist, wird dieses Geräusch
gedämpft.
Nach einigen Minuten Laufzeit verändert sich aufgrund der Erwärmung der
Spule die Förderleistung der Pumpe. Die Leistungsänderung wirkt sich im
allgemeinen nicht auf die Druckhöhe der Pumpe aus.
Sobald dass sich der Druck dem maximalen Wert nähert, schwingt der Kolben
mit einem sehr kleinen Hub, deswegen leistet die Pumpe ein geringes
Durchfluss. In dieser Laufbedingungen erwärmt sich die Pumpe, aber sie
wurde konzipiert um dies einwandfrei zu überstehen.
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Die gefüllte Pumpe (Pumpe und Saugleitung voll) kann mit einem Gegendruck
eingeschaltet werden, solange dass dieser kleiner als den maximalen Druck
der Pumpe ist.
2.3. Wartung
Die Schwingkolbenpumpen ET, EK, EM sind von Hause aus wartungsfrei.
Vorgeschaltete Filter sind je nach Schmutzanfall periodisch auszuwechseln,
mindestens jedoch einmal pro Jahr.
2.4. Garantie
Die Garantiezeit beträgt 1 Jahr nach Auslieferung. Ein Garantieanspruch
besteht nicht, wenn die Pumpe durch einen nicht vom Hersteller zu
vertretenden fehlerhaften Einsatz beschädigt oder zerstört wurde. Ebenso
erlischt der Garantieanspruch durch unerlaubtes Öffnen der Pumpe während
der Garantiezeit.
3. Sicherheit
Die strikte Achtung dieser Montageanleitung (2.1.1. Hydraulik, 2.1.2.
Befestigung, 2.1.3. Elektrischer Anschluss) bringt dem Anwender einen
sicheren Betrieb der Pumpe.
Die folgenden elektrischen Tests sind auf der Spule unternommen :
bei der Herstellung
: 5‘000V während 2 Sekunde
bei der Montage (Baureihe ET und EK)
: 3‘500V während 1 Sekunde
bei der Montage (Baureihe EM)
: 2‘500V während 1 Sekunde
3.1. Allgemeine Hinweise
Die Schwingkolbenpumpen sind ausschliesslich zur Förderung von
Flüssigkeiten bestimmt. Jede andere Einsatzart ist untersagt.
Die Spule der Pumpe erwärmt sich im Betrieb (45-60°C). Es wird
empfohlen die Pumpen so einzubauen, dass bei Staudruck eine
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Überhitzung vermieden wird (Lüftung ist vorhanden), sowie dass direkter
Kontakt vermieden werden (Verbrennungsgefahr).
Wird die Pumpe in ein Gehäuse eingebaut, so ist darauf zu achten,
dass infolge der Wärmeentwicklung die Pumpe nicht überhitzt (die
Einschaltdauer reduziert sich im gekapselten Zustand).
Die Pumpen dürfen nicht geschlagen werden (die Kunststoffstutzen
können durch Schläge beschädigt werden).
Schmutzpartikel sind vor der Pumpe auszufiltern. Metallische Partikel
können über einen Zusatzmagneten von der Pumpe ferngehalten werden.
Die Pumpen wiegen je nach Baureihe zwischen 95 und 730 Gramm,
deswegen müssen sie mit Vorsicht gehandelt werden, um Verletzungsgefahren auszuschliessen.
Die Pumpen schwingen zwischen 50 und 60 Hz, dadurch ist ein Kontakt
mit der Umgebung zu vermeiden (Vibrationen).
Die zwei elektrischen Anschlüsse müssen geschützt werden, um jede
Unfallgefahr zu beseitigen. Wir empfehlen diese Anschlüsse mit Isoliertüllen
oder mit Schrumpfschlauch zu schützen.
Die zulässigen Umgebungs- und Flüssigkeitstemperaturen sowie die
Typenkennzeichnung entnehmen Sie bitte unserem Datenblatt „ElektroMagnet-Pumpen“.
Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Techniker gerne zu Verfügung.
Sonderversionen (z.B. Anlauf gegen einen druckseitigen anstehenden
Luftdruck) sind je nach Rücksprache mit unseren Technikern möglich.
3.2. Trockener Lauf
Ein langer trockener Lauf der Pumpe hat die folgenden Auswirkungen :
Schmelzung von inneren Teilen der Pumpe.
Blockierung der inneren Teilen der Pumpe zur jeder Zeit des Betriebs.
Anhalten der Schwingungen des Kolbens.
zu hohe Erwärmung der Spule.
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Schmelzung vom Kupferdraht der Spule, dadurch kann kein Strom fliessen.
Vernichtung der Sicherung durch einen Kurzschluss.
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