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Bedienungsanleitung Handfunkgerät stabo SA 2000 - produktinfo

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Bedienungsanleitung
Handfunkgerät
stabo SA 2000
FÜR GUTE VERBINDUNG
stabo Elektronik GmbH & Co KG
Münchewiese 14 - 16
31137 Hildesheim/Germany
Telefon:
Fax:
Internet:
05121 / 7620-0
05121 / 512979
www.stabo.de
Hildesheim, den 31.3.1998
stabo Elektronik GmbH & Co KG’
Münchewiese 14-16
31137 Hildesheim, Germany
Telefon: 05121-7620-0
Telefax: 05121-512979
e-mail: info@stabo.de
Inhaltsverzeichnis
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
SICHERHEITS- UND WARNHINWEISE
VHF-TRANSCEIVER STAB0 SA2000
LIEFERUMFANG
WEITER.ES ZUBEHÖR
INSTALLATION
Antennenbetrachtungen
BEDIENUNGSELEMENTE UND ANSCHLÜSSE
Schnellübersichtstabelle
VORBEREITUNGEN ZUM BETRIEB
Batteriekasten
Batteriekasten entfernen oder austauschen
Aufsetzen der Antenne
BEDIENUNG
Einleitende Benutzerhinweise
Quittungston abschalten
Empfang
Abstimm- und Kanalspeicherbetriebsart
Abstimmbetriebsart
Frequenzwahl
Schnell-Abstimmraster ändern
2
2
6
6
7
7
7
7
10
11
11
12
13
13
13
13
14
15
15
15
16
Abstimmschritte wählen
16
Senden
17
Relaisablage
18
Relais-Sendefrequenz überprüfen
18
Standard-Relaisablage auswählen
19
Speichererhaltung
19
Kanalspeicherbetriebsart
19
Erweiterung auf 40 Kanalspeicherplätze
20
Kanalspeicherplätze programmieren
20
Hauskanal programmieren
20
Kanalspeicherplätze aufrufen
21
Kanalspeicherplätze abstimmen
21
Suchlauf
21
Suchlauf: Halt-/Wiederanlauffunktion
21
Bandsuchlauf
22
Programmierbarer Bandsuchlauf
22
Kanalspeichersuchlauf
24
Kanalspeicherplätze überspringen
24
Vorzugskanal-Überwachung
25
Vorzugskanal-Überwachung von Kanalspeicherplatz 1 26
Vorzugskanal-Überwachung eines Kanalspeicherplatzes
oder des Hauskanals.
26
Vorzugskanal-Überwachung von Kanalspeicherplätzen im
Suchlaufbetrieb
26
Batteriesparschaltung
27
Tonsquelch
27
CTCSS-Frequenzauswahl
27
CTCSS-Betrieb
28
Codesquelch
28
Codesquelch-Auswahl
29
Codesquelch-Betrieb
29
Codesquelch-Betrieb über eine Relaisstation
30
DTMF-Paging
30
Paging-Code-Speicherplätze
30
Paging-Code-Speicherplätze programmieren
Paging-Betrieb, Rufen einer Gruppe
Paging-Betrieb, Rufen einer individuellen Station
Paging-Betrieb, Empfang (Warten auf Anruf)
Paging-Betrieb, Empfang (Warten auf Gruppenanruf)
Automatische Abschaltung
Quittungston
Tastaturverriegelung
Sendetasten-Verriegelung
WARTUNG
SERVICE
Installation der CTCSS- oder DTMF-Einheit
PROBLEME
Zurücksetzen des Mikroprozessors (System Reset)
TECHNISCHE DATEN STAB0 SA2000
HERSTELLER-GARANTIE
KONFORMITÄTS-ERKLÄRUNG
INHALTSVERZEICHNIS
30
30
31
31
32
32
33
33
33
34
34
34
35
36
37
37
38
1
sfaboSA2000
Herzlichen Glückwunsch!
Wir beglückwünschen Sie zum Kauf des Amateurfunk-Transceivers stabo 942000. Sie haben damit die richtige Wahl getroffen!
Dieses Produkt wurde unter strengsten Kontrollen der Bauteile und Prüfprozeduren gefertigt und verschickt, um einen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen. Sollte dennoch eine
Fehlfunktion auftreten, benachrichtigen Sie bitte unverzüglich
Ihren Händler.
2
Bitte nehmen Sie sich die Zeit, die vorliegende Bedienungsanleitung vor Gebrauch des stabo SA2000 sorgfältig und vollständig zu lesen. Bewahren Sie sie danach gut auf.
Sicherheits- und Warnhinweise
Ihr sfabo SA2000 ist ein hochwertiges, leistungsfähiges und empfindliches elektronisches Gerät. Für
einwandfreien Betrieb verlangt es eine entsprechende Behandlung und die Beachtung der folgenden Warn- und Sicherheitshinweise.
n
Kein Sendebetrieb bei Herzschrittmachern!
In Bezug auf die Störimmunität von Herzschrittmachern können zur Zeit keine definitiven Aussagen gemacht werden. Wir
empfehlen daher Trägern von Herzschrittmachern vom Umgang mit Funkgeräten abzusehen.
n
Nur filr Funkamateure!
Dieses Amateurfunkgerät darf in Deutschland nur mit einer
Amateurfunklizenz betrieben werden. Besitz und Betrieb ohne
entsprechende Amateurfunklizenz ist strafbar.
n
Lizenzbedingungen beachten!
Auch als Funkamateur müssen Sie hinsichtlich der Frequenzbereiche und der Sendeleistung die Lizenzbedingungen Ihrer
Amateurfunklizenz beachten. Über die jeweils aktuellen Bedingungen informiert Sie Ihre zuständige Regulierungsbehbrde für Telekommunikation und Post.
n
Beim Senden: Nicht an die Antenne fassen!
Fassen Sie beim Senden niemals an die Antenne! Ernsthafte
gesundheitliche Schäden sowie Schäden am Gerät bzw. seiner Umgebung könnten die Folge sein.
n
Wasser meiden!
Betreiben Sie Ihr Funkgerät niemals im Wasser oder mit
feuchten Händen! Vor allem dann nicht, wenn es über ein
Netzteil oder Ladegerät an das 240-V-Wechselspannungsnetz angeschlossen ist! Ernsthafte gesundheitliche Schäden
sowie Schäden am Gerät bzw. seiner Umgebung die Folge
sein!
n
Feuchte Räume meiden!
Betreiben Sie Ihr Funkgerät niemals in einem feuchten Raum,
wie z.B. in einem Badezimmer. Ernsfhaffe gesundheitliche
Schäden sowie Schäden am Gerät bzw. seiner Umgebung
könnten die Folge sein!
n
Richtige Spannung benutzen!
Betreiben Sie Ihr Funkgerät immer mit der richtigen Spannung - also mit dem passenden Netzteil oder an einer Mobilstromversorgung, die max. 13,8 V DC (Minuspol an Masse)
liefert.
Der Betrieb an Bordnetzen mit 24 V DC darf nur über entsprechende DC-DC-Wandler erfolgen! Anderenfalls könnten
ernsthafte gesundheitliche Schäden sowie Schäden am Gerät
bzw. seiner Umgebung die Folge sein!
n Montage: Auf Kuhlung achten!
Achten Sie bei der Montage darauf, daß Kühlluft die Rückseite Ihres Transceivers ungestört umströmen kann. Meiden Sie
Montageorte, an denen extreme Temperaturen herrschen, wie
z.B. beim Einfall von direktem Sonnenlicht, neben einer Heizung oder in einem Auto im Sommer. Anderenfalls könnten
ernsthafte gesundheitliche Schäden sowie Schäden am Gerät
bzw. seiner Umgebung die Folge sein!
n
Zuleitungen sorgfältig behandeln!
Behandeln Sie alle Zuleitungen (Stromversorgung, Mikrofonund Antennenkabel) sorgfältig. Setzen Sie nur fachgerecht
vorbereitete Kabel ein! Knicken Sie diese nicht! Anderenfalls
könnten ernsthafte gesundheitliche Schäden sowie Schäden
am Gerät bzw. seiner Umgebung die Folge sein!
N Nicht zuviele Geräte an eine Steckdose anschließen!
Wenn Sie Ihr Funkgerät an einem Netzteil einsetzen, bzw. laden, müssen Sie darauf achten, daß nicht zuviele Geräte an
der Netz-Steckdose angeschlossen sind. Das gilt auch für die
Mobilstromversorgung. Anderenfalls könnten Schäden durch
Überhitzung die Folge sein!
n
Nur geeignetes Zubehör benutzen!
Benutzen Sie für die Stromversorgung nur geeignetes Zubehör! Es liegt entweder Ihrem Funkgerät bereits bei, oder Ihr
stabo-Fachhändler wird Sie entsprechend beraten! Anderenfalls könnten ernsthafte gesundheitliche Schäden sowie
Schäden am Gerät bzw. seiner Umgebung die Folge sein!
I Keine metallischen Gegenstände in das Funkgerät
stecken!
Stecken Sie niemals ein metallisches Objekt wie z.B. einen
Draht durch Öffnungen des Funkgerätes. Anderenfalls könnten ernsthaffe gesundheitliche Schäden sowie Schäden am
Gerät bzw. seiner Umgebung die Folge sein!
n Keine Veränderungen vornehmen!
Nehmen Sie keine Veränderungen am Funkgerät vor! Dann
entfällt die Garantie und möglicherweise auch die CEZulassung! Außerdem könnten ernsthafte gesundheitliche
Schäden sowie Schäden am Gerät bzw. seiner Umgebung
die Folge sein!
H Bei beschädigtem Gehäuse: Netzstecker ziehen!
Ist das Gehäuse Ihres Funkgerätes beschädigt, so müssen
Sie sofort das eventuell damit verbundene Netzteil oder Ladegerät aus der Steckdose nehmen! Anderenfalls könnten
3
ernsthaffe gesundheitliche Schäden sowie Schäden am Gerät
bzw. seiner Umgebung die Folge sein!
n
Niemals bei Gewitter benutzen!
Benutzen Sie Ihr Funkgerät niemals bei Gewitter - besonders
nicht bei Anschluß einer Außenantenne! Trennen Sie es bei
Gewitter bzw. bei Abwesenheit sowohl vom Stromnetz, als
auch von einer eventuellen Außenantenne! Anderenfalls
konnten ernsthaff e gesundheitliche Schäden sowie Schäden
am Gerät bzw. seiner Umgebung die Folge sein!
I Reparaturen nur durch den qualifizierten Fachhandel!
Lassen Sie eventuelle Reparaturen oder Service-Arbeiten
ausschließlich durch den qualifizierten Fachhandel ausführen!
Anderenfalls könnten ernsthafte gesundheitliche Schäden
sowie Schäden am Gerät bzw. seiner Umgebung die Folge
sein!
n
Nicht während einer Autofahrt funken!
Das Funkgerät nicht während einer Autofahrt benutzen!
Widmen Sie Ihre volle Aufmerksamkeit ausschließlich dem
Straßenverkehr!
In einigen europäischen Ländern ist der Betrieb von Funkgeräten im Auto explizit verboten!
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Auto-Fachhändler, ob der Betrieb des Funkgerätes bei stehendem Auto und laufendem
Motor gestattet ist oder aus EMV-Gründen nicht empfohlen
wird!
R Bei Montage im Auto: Sicherheit hat Vorrang!
Wenn Sie das Funkgerät im Auto montieren (z.B. über eine
Mobilhalterung), müssen Sie die einschlägigen Sicherheitsvorschriften unbedingt einhalten! Das Funkgerät darf also
weder die Sicherheit des Autos, noch die seiner Fahrgäste
beeinträchtigen! Lassen Sie die Montage nur über einen
qualifizierten Fachhändler vornehmen!
4
I Sieht Ihr Funkgerät defekt aus: Abschalten!
Wenn Ihr Funkgerät defekt aussieht - also etwa komisch
riecht, oder gar qualmt -, dann schalten Sie es sofort ab bzw.
ziehen Sie ein eventuell angeschlossenes Netzteil aus der
Steckdose.
Lassen Sie Ihr Funkgerät dann durch einen qualifizierten
Fachhändler reparieren.
I Netzleitung sorgfältig verlegen1
Achten Sie darauf, daß bei Netzbetrieb und beim Laden aus
dem Netz die 240-V-Netzleitung ordentlich und ohne Knicke
verlegt wird. Auch darf sie nicht über sich bewegende Gegenstände, scharfe Kanten oder wärmeerzeugende Gegenstände geführt werden. Denn dann kann die Isolierung beschädigt werden oder schmelzen. Anderenfalls könnten ernsthafte gesundheitliche Schäden sowie Schäden am Gerät
bzw. seiner Umgebung die Folge sein!
n
Vibrationen und Erschutterungen vermeiden!
Als empfindliches, elektronisches Gerät könnte Ihr Funkgerät
(innerlich) beschädigt werden, wenn es Vibrationen oder Erschütterungen (z.B. Fall auf den Schreibtisch oder gar Fußboden) ausgesetzt ist.
n
Nicht am Netzkabel ziehen!
Wenn Sie das Netzteil oder Ladegerät aus der Steckdose
ziehen, so fassen Sie dabei nicht das Netzkabel an! Ziehen
Sie den Stecker an seinem Gehäuse aus der Steckdose!
n Bei Ortswechsel: Netzteil oder Ladegerät abziehen1
Vergessen Sie.nicht, auch bei Ortswechseln das Netzteil oder
Ladegerät abzuziehen - das Kabel könnte zu kurz sein und
beschädigt werden!
n
Batterien richtig gepolt einsetzen1
Batterien müssen hinsichtlich Ihrer Polarität (Plus und Minus)
korrekt in das Batteriefach eingesetzt werdensie und/oder
das Gerät könnten sonst beschädigt werden!
Die richtige Lage der Batterien geht aus den entsprechenden
Bezeichnungen im Batteriefach hervor. Anderenfalls könnten
ernsthafte gesundheitliche Schäden sowie Schäden am Gerät
bzw. seiner Umgebung die Folge sein!
n
Bei Lagerung: Batterien herausnehmen!
Nehmen Sie bei (längerer) Lagerung des Funkgerätes die
Batterien aus dem Batteriefach! Sie könnten sonst auslaufen
und Ihr Funkgerät dauerhaft beschädigen!
n
Bei Abwesenheit: Netzteil ziehen!
Ziehen Sie bei (längerer) Abwesenheit das Netz- oder Ladegerät aus der Steckdose! Anderenfalls könnten ernsthafte gesundheitliche Schäden sowie Schäden am Gerät bzw. seiner
Umgebung die Folge sein!
n Lautstärke: Nicht zu laut einstellen1
Stellen Sie - besonders bei Kopfhörerbetrieb - die Lautstärke
nur so ein, daß Sie die Stationen verständlich hören können!
Damit stören Sie (meistens!) niemanden! Bei Benutzung eines Kopf- oder Ohrhörers kann eine zu hohe Lautstärke auch
Ihr Hönlermögen dauerhaft schädigen!
n
Funkgerät nicht im Flugzeug benutzen1
Ihr Funkgerät erzeugt auf Grund seines technischen Prinzips
auch bei reinem Empfang Funkwellen. Diese können unter
Umständen Geräte in einem Flugzeug beeinträchtigen! Benutzen Sie daher Ihr Funkgerät auch empfangsseitig’ keinesfalls im Flugzeug!
W Funkgerät nicht im Krankenhaus benutzen!
Ihr Funkgerät erzeugt auf Grund seines technischen Prinzips
auch bei reinem Empfang Funkwellen. Diese können unter
Umständen Geräte in einem Krankenhaus beeinträchtigen!
Benutzen Sie daher Ihr Funkgerät auch empfangsseitig keinesfalls im Krankenhaus!
n
Erweiterter Frequenzbereich: Rechtsvorschriften beachten1
Ihr Funkgerät ist ein Amateurfunkgerät und darf sendeseitig
nur in den Amateurfunkbändern betrieben werden!
Wird oder ist der Frequenzbereich erweitert, so müssen Sie
selbst beim Empfang den § 86 des Telekommunikationsgesetzes (Abhörverbot, Geheimhaltungspflicht der Betreiber von
Empfangsanlagen) beachten:
#Mit einer Funkanlage dürfen Nachrichten, die für die Funkanlage nicht bestimmt sind, nicht abgehört werden. Der Inhalt
solcher Nachrichten sowie die Tatsache ihres Empfangs
dürfen, auch wenn der Empfang unbeabsichtigt geschieht, . . .
anderen nicht mitgeteilt werden. . . . Das Recht, Funkaussendungen zu empfangen, . . . bleibt unberührt.“
Hinweise zur Reinigung und Pflege
n Schalten Sie den Transceiver vor der Reinigung
aus.
n
Verwenden Sie keine scharfen Reinigungsmittel
(wie z.B. Verdünnung, Benzin, Aceton,...), die die
Kunststoffoberflächen angreifen oder zerstören.
n
Wischen Sie die Frontplatte und die anderen
Oberflächen des Transceivers mit einem sauberen
trockenen oder leicht feuchten Tuch ab.
n
Benutzen Sie keine Tücher, die sich elektrostatisch aufladen können.
VHF-Transceiver stabo SA2000
Mit dem SA2000 steht ein kleines, aber leistungsfähiges
Handfunkgerät für das Z-m-Amateurfunkband bei gleichzeitig
ebenso komfortabler wie einfacher Bedienung zur Verfügung.
Mit einem Gewicht von 185 g ist es immer und überall dabei,
wobei die in 3 Stufen schaltbare Sendeleistung von bis zu
5 W für klare und weite Verbindungen auf Simplexfrequenzen
oder im Relaisbetrieb sorgt Selbstverständlich läßt sich die
Ausgangsleistung auch reduzieren - auf 2,5 W in der Mittel-.
Stellung oder gar auf 350 Milliwatt für den Nahbereich.
40 Kanalspeicher sorgen für eine übersichtliche Ordnung im
Frequenzwirrwarrr und ermöglichen einen schnellen Zugriff
auf die Ortsrunde oder die Relaisfrequenzen. Auch die weitere Ausstattung repräsentiert das, was heute technisch möglich ist. Dazu zählt die auf Knopfdruck schaltbare Vorzugsfrequenz CALL ebenso wie die Vorzugskanal-Überwachung
Dual Watch. Für das Tonrufverfahren Paging mit Einzel- und
Gruppenruf und für CTCSS- oder Code-Squelch-Betrieb ste.hen die optionalen CTCSS- oder DTMF-Einheiten zur Verfügung. Weitere Features wie z.B. automatische Abschaltung,
Quittungstöne, Tastatur- oder Sendetastensperre oder Batteriesparschaltung komplettieren das Handy. ’
Trotz dieser Vielzahl von Funktionen, zu denen auch zahlreiche Suchlaufmöglichkeiten gehören, läßt sich der stabo
SA2000 einfach bedienen. Das hintergrundgeleuchtbare, aus
einem großen Blickwinkel ablesbare LC-Display informiert
detailliert über sämtliche Funktionsdetails - von der Frequenz
über die Speicherverwaltung und die verschiedenen Tonrufprogramme bis hin zur Empfangsfeldstärke und zur relativen
Sendeleistung.
Für die schnelle Frequenzverstellung und die Lautstärke sind
auf der Oberseite des wetterfesten Gehäuses zwei griffige
Drehknöpfe vorhanden, während die Rauschsperre mit einem
versenkten Drehregler, der ein unbeabsichtigtes Verstellen
verhindert, erfolgt.
Für die bei stabo sprichwörtliche Kombination von Bedienungsfreundlichkeit und großem Funktionsumfang sorgt die
Reduzierung der Bedienelemente auf die jenigen, die für
häufig benutzte Funktionen ohne Wenn und Aber auf Knopfdruck zur Verfügung stehen sollten. Weitere Komfortfunktionen, die nicht so häufig benutzt werden, sind über leicht aufruf- und änderbare Menüs zugänglich.
Selbstverständlich kann der stabo SA2000 auch mit inneren
Werten glänzen, und dazu zählen nicht nur eine hohe Empfindlichkeit und Trennschärfe - Garant für gute Verbindungen.
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung durch, bevor Sie
den stabo SA2000 installieren oder betreiben.
Lieferumfang
Batteriekasten
n Gummi-Wendelantenne
I Gürtelclip
n
Trageschlaufe
n Bedienungsanleitung
n
Weiteres Zubehör
Empfohlenes Zubehör
CTCSS-Einheit
DTMF-Einheit
NiCd-Akkupack, 12 V, 850 mAh
NiCd-Akkupack, 7,2 V, 1000 mAh
Tisch-Schnelladegerät
Vinyl-Tragetasche für SA2000 mit Batteriekasten
Kfz-Mobil-Ladegerät (nicht für 12-V-Akkus)
Hochgewinn-Antenne mit Knickgelenk XAI 72BNC
Subminiatur-Antenne CH-37
Kfz-Magnetfußantenne UGM
Art.-Nr.
811
812
1295
295
1375
815
297
665
668
459
Gerät Schaden nehmen, falls versehentlich ohne Antenne
gesendet wird.
Bedienungselemente und Anschlüsse
Installation
Dieses Kapitel beschreibt die Installation des stabo SA2000
mit dem im Lieferumfang enthaltenen Zubehör.
,Die Installation der CTCSS- oder DTMF-Einheit wird am
Schluß dieser Bedienungsanleitung beschrieben, Haben Sie
bereits diese zusätzlichen Optionen über Ihren staboFachhandel bezogen, sollten sie erst ordnungsgemäß installiert werden.
Antennenbetrachtungen
Der stabo SA2000 wurde für den Gebrauch mit einer Antenne, die im Betriebsfrequenzbereich eine Impedanz in der Nähe von 50 SZ aufweist, konstruiert.
Um eine optimale Funktion zu gewährleisten, benutzen Sie
bitte eine qualitativ hochwertige, sorgfältig konstruierte und
abgestimmte Antenne, sollte die mitgelieferte GummiWendelantenne einmal nicht zum Einsatz kommen. Die Antenne sollte immer an den Transceiver angeschlossen sein,
wenn dieser eingeschaltet ist. Bei Nichtbeachtung könnte das
f
1 VOLUME (Lautstärke) / (EIN/AUS)
Mit diesem Regler wird das Gerät ein- und ausgeschaltet. Er
dient außerdem zum Einsteilen der Wiedergabe-Lautstärke
des eingebauten oder eines extern angeschlossenen Lautsprechers.
2 SQL (Rauschsperre)
Dieser Regler legt die Schwelle fest, ab welcher Empfangssignale (oder Störungen) die Rauschsperre öffnen. Für beste
Rauschsperrenempfindlichkeit drehen Sie diesen Regler auf
einer nicht belegten Empfangsfrequenz vom linken Anschlag
gerade zu dem Punkt, bei dem das Rauschen verstummt
(und die BUSY-Anzeige ausgeht).
3 DIAL (Drehknopf)
Dieser rastende Drehknopf wird zur Frequenzabstimmung
und zur Änderung einer Vielzahl von anderen Funktionen eingesetzt.
4 S (Kopfhörerbuchse)
3.5 mm-Mono-Klinkenbuchse für den Anschluß eines Ohroder Kopfhörers. Die Impedanz beträgt 8 R.
Das Einsetzen eines Steckers in die Buchse führt zum Abschalten des eingebauten Lautsprechers.
5 M (Mikrofonbuchse)
2.5mm-Mono-Klinkenbuchse für den Anschluß eines externen Mikrofons. Die Impedanz beträgt 600 fl. Das eingebaute
Mikrofon wird bei Verwendung dieser Buchse abgeschaltet.
IJ .l
Die Gummiabdeckung über den Buchsen kann an
-\gBB
der Lasche am rechten Ende nach oben abgezogen
werden, um die Buchsen zugänglich zu machen.
Wenn Sie die Buchsen für einen externen Anschluß
nicht verwenden, sollten Sie sie mit der Abdeckung
vor Staub und Wasser schützen.
Achtung
I
Achten Sie beim Anschluß von anderen als dem
mitgelieferten Mikrofon unbedingt auf die Stecker- 1
belegung.
6 ANT (Antenne)
Schließen Sie hier die mitgelieferte Gummiwendelantenne
oder eine andere VHF-Antenne mit Hilfe eines BNC-Steckers
und ggf. mit einem 50-R-Koaxialkabel an.
Achtung
I
Vergewissern Sie sich, daß die Antenne speziell für
den Betrieb im VHF-Bereich ausgelegt ist und kontrollieren und gegebenenfalls justieren Sie das
Stehwellenverhältnis.
7 BUSYITX-Kontrolleuchte
Diese Leuchtdiode leuchtet rot, wenn der stabo SA2000 sendet. Die Anzeige BUSY/TX leuchtet grün während des Emp
fangs von Nutz- oder Störsignalen.
8
8 FUNC (Funktionstaste)
Diese Taste dient zum Aktivieren von Spezialfunktionen, indem die Taste FUNC gedrückt gehalten wird und dann zusätzlich eine andere Taste gedrückt wird.
9 PTT (Sendetaste)
Der Transceiver sendet, sobald diese Taste gedrückt wird.
Das Drücken der Sende-Taste im Suchlaufbetrieb stoppt diesen
10 Lautsprecher
Bei Einstecken eines Steckers in die Buchse S wird der eingebaute Lautsprecher abgeschaltet.
11 DC IN-Buchse
Über diese Koaxialbuchse kann eine Versorgungsspannung
von 5 bis 16 V Gleichspannung angelegt werden, um den
Transceiver über eine externe Stromversorgung, z.B. im Kfz
zu betreiben. Die Spannungsversorgung vom Batteriekasten
oder Akku wird dann abgeschaltet. Laden eines angesetzten
Akkus ist über diese Buchse nicht möglich.
Achtung
I
Der Mittelkontakt des Hohlsteckers für die DC-INBuchse muß am Minuspol liegen. Der Außenkontakt am Pluspol!
I
12 Tastenfeld
Die weiße oder schwarze Beschriftung neben oder auf den
Tasten zeigt die Erstfunktion an, während die weiße Beschriftung über den Tasten die Zweitfunktion anzeigt, die aktiviert.
werden kann, wenn zuvor die Taste FUNC gedrückt und gedrückt gehalten wird.
A SQL
Diese Taste öffnet die Rauschsperre manuell (Monitorfunktion).
B CALL
Diese Taste schaltet auf den programmierbaren Hauskanal
oder wieder zurück auf die Abstimmfrequenz.
C L A M P
Dieser Knopf dient zur Beleuchtung des Tastenfeldes und der
LC-Anzeige. Drücken Sie diesen Knopf kurz, so wird die Anzeigen- und Tastaturbeleuchtung für 5 Sekunden aktiviert.
Halten Sie die Taste FUNC gedrückt und drücken Sie dann
zusätzlich LAMP, so bleibt die Beleuchtung dauerhaft eingeschaltet. Zum Ausschalten der Beleuchtung wiederholen Sie
diesen Vorgang.
D Verriegelung für Akkupack
Zum Abnehmen des Akkupacks wird die Verriegelung nach
oben geschoben und der Akkupack nach links herausgezogen.
9
1
b
13 Flüssig kristallanzeige
Hier wird die Arbeitsfrequenz angezeigt und über die jeweiligen Betriebszustände informiert.
Alle möglichen Elemente des Anzeigefeldes sind in der
nachfolgenden Skizze dargestellt. Auf die Bedeutung der einzelnen Elemente der Anzeige wird im Kapitel “Bedienung” näher eingegangen.
I
I
-43
16
0
Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
Anzeige
88:88
PAG
DUAL
APO
DUP
FL
T
SQL
PL
9
10
+
11
-
10
0
15
Funktion
zeigt die Arbeits- oder Tonsquelchfrequenz.
DTMF Paging-Funktion aktiviert.
Vorzugskanal aktiviert.
Automatische Abschaltung (APO) aktiviert.
Keine Funktion.
Tastatursperre aktiviert.
zeigt die aktivierte CTCSS-Geberfunktion (Encoder) an.
zeigt
die aktivierte CTCSS- Auswerterfunktion
(Decoder) an.
Der Auswerter läßt sich nur mit dem Geber zusammen
aktivieren.
Sperrung der Sendetaste aktiviert.
Richtung der Relaisablage (über der Empfangsfrequenz).
Richtung der Relaisablage (unter der Empfangsfrequenz).
Nr.
13
Anzeige
75.
13
14
15
U
s
16
I-Da
17
18
19
88
M
‘in-
Pegel
Dreieck
'über M
20
-
21
C.SQ
75
Funktion
Letzte Stellen der Frequenzanzeige.
I
, ““IIIIIQ”, “U, LlllpcaI,~ “IIIVY
Batteriesparmodus aktiviert.
zeigt dlie relative Stärke des Empfangssignals oder die 1
relative Ausgangsleistung an.
Hohe (H), mittlere (M) oder kleine (L) Sendeleistung
gewählt.
Zeigt den aktiven Kanalspeicherplatz an.
Kanalspeicherbetrieb aktiviert.
Kanalspeicherplatz für den Suchlauf aktiviert.
I
Aktivierung der zweiten Kanalspeicherbank im Betrieb
mit 20 Kanalspeicherplätzen.
Code Squelch-Funktion aktiviert.
14 Batteriekasten
Hier werden 6 Mignonbatterien (Größe AA) eingesetzt.
15 Abdeckung fUr die Buchsen
Diese Abdeckung dient dem Schutz der darunter liegenden
Mikrofon- und KopfhorerJLautsprecherbuchse.
16 GUrtelclip
Mit diesem Gürtelclip läßt sich der stabo SA2000 bequem am
Gürtel befestigen.
Schnellübersichtstabelle
Die folgende Tabelle bietet einen raschen Überblick über die
Tasten und die damit verknüpften Funktionen des stabo
sA2000.
n Die Erstfunktion wird durch kurzes Drücken der Taste
ausgelöst.
w Für die Zweitfunktion wird die Taste FUNC gedrückt gehalten und dann zusätzlich die Taste gedrückt. Danach
können beide Tasten wieder losgelassen werden.
Taste
Erstfunktion
Zweitfunktion
(FUNC+Taste)
Schaltet die Anzeigen- und Schaltet die Anzeigen- und
Tastaturbeleuchtung für 5 Se- Tastaturbeleuchtung dauernd
ein oder aus.
kunden ein.
Schaltet auf den Hauskanal Keine Funktion.
CALL
oder auf die Arbeitsfrequenz.
Uberbrückt die Rauschsperre Uberbrückt die Rauschsperre
SQL
(Monitorbetrieb).
(Monitorbetrieb).
AIMHz
Eingabe des DTMF-Zeichens Erlaubt die Frequenzabstimmung im Abstimmbetrieb in l,K
Erlaubt die Frequenzabstim- MHz-Schritten.
mung im Abstimmbetrieb in lMHz-Schritten.
BIPWRIPL Eingabe des DTMF-Zeichens Sperrt die Sendetaste,
,,B”.
Schaltet
die Sendeleistung
(hoch, mittel, niedrig).
Eingabe des DTMF-Zeichens Schaltet die KanalspeicherCNSCAN
platzgruppe um.
“C”.
StartetIstoppt den Suchlauf im
Abstimmbetrieb.
DIMSCAN Eingabe des DTMF-Zeichens Markiert Kanalspeicherplätze
für den Suchlauf.
“DY
Startet/stoppt den Suchlauf im
Kanalspeicherbetrieb.
*IMRIENT Eingabe des DTMF-Zeichens Speichert oder löscht Kanalspeicherplätze.
“*“.
Schaltet zwischen Abstimmund Kanalspeicherbetrieb um.
Eingabe des DTMF-Zeichens Ruft den gespeicherten Code
##/PAGE
für Paging und Codesquelch
n#((.
Schaltet den Paging- oder auf.
Codesquelch-Betrieb ein und
aus.
Eingabe des DTMF-Zeichens Schaltet den SET-Modus ein.
OISET
oder der Ziffer ,,O”.
VorzugskaEingabe des DTMF-Zeichens Schaltet
die
1 /DUAL
nalüberwachung ein.
oder der Ziffer ,,l”.
Eingabe des DTMF-Zeichens Schaltet den Autorepeater2/DUP
oder der Ziffer “2”.
Mode ein (nur für die USAVersion).
LAMP
Taste
3/STEP
4lCTCSS
SISAVE
G/LOCK
?l+i-lBS
8IREVIU
S/SHIFT/Cf
Erstfunktion
Zweitfunktion
(FUNC+Taste)
Eingabe des DTMF-Zeichens Wählt das Frequenzraster aus.
oder der Ziffer ,,3”.
Eingabe des DTMF-Zeichens Schaltet den Tonsquelchbeoder der Ziffer ,,4”.
trieb ein oder aus.
Eingabe des DTMF-Zeichens Schaltet die Batteriesparfunktioder der Ziffer ,,5”.
on ein oder aus.
Eingabe des DTMF-Zeichens Schaltet die Tastatursperre ein
oder der Ziffer ,,6”.
oder aus.
Eingabe des DTMF-Zeichens Schaltet die Relaisablage ein
oder der Ziffer “7”.
oder aus.
Während
des
Suchlaufs:
Schaltet zwischen träger- und
zeitgesteuertem Suchlauf.
Eingabe des DTMF-Zeichens Vertauscht während des Reoder der Ziffer “8”.
laisbetriebs Sende- und EmpSuchlauf nach unten.
fangsfrequenz (Reverse).
Eingabe des DTMF-Zeichens Wählt den Betrag für die Reoder der Ziffer “9“.
laisablage aus.
Suchlauf nach oben.
Vorbereitungen zum Betrieb
Batteriekasten
Der Batteriekasten läßt sich mit sechs Trockenzellen der
Größe “AA” (Typ UM-3) füllen. Die maximale Sendeleistung
des Transceivers beträgt mit dem Batteriekasten 5 W. Für
beste Resultate benutzen Sie bitte nur Alkali-Batterien.
11
Achtung
I
Der Batteriekasten sollte nicht mit wiederaufladbaren Ni-Cd-Zellen gefüllt werden. Ihm fehlt die notwendige thermische und Überstromschutzschaltung, die in den Akkupacks zum Einsatz kommt,
deswegen könnten die Zellen explodieren, wenn sie
aus Versehen kurzgeschlossen werden
3 Um das Batteriefach zu öffnen, legen Sie beide Daumen
auf die Befestigungsschienen auf der oberen Seite des
Batteriekastens und drücken Sie die beiden Teile vorsichtig auseinander.
Wenn Sie einen Akkupack benötigen, fragen Sie Ihren staboFachhändler. Wir empfehlen Ihnen, nur Original-Akkupacks
zu benutzen, die Verwendung anderer Akkus führt zum Erlöschen des Garantieanspruchs.
Achtung
Batteriekasten entfernen oder austauschen
3 Drehen Sie den VOLUME-Regler an den linken Anschlag,
so daß er einrastet und der Transceiver ausgeschaltet
wird.
3 Nehmen Sie den Transceiver aus einer evtl. vorhandenen
Trage- oder Schutztasche heraus.
3 Halten Sie den SA2000 wie in der Abbildung gezeigt und
drücken Sie mit dem Daumen den Verriegelungsknopf
nach oben, Gleichzeitig schieben Sie den Batteriekasten
nach links aus den Führungsschienen des Transceivers.
12
I
Achten Sie beim Einlegen der Batterien immer auf
die richtige Polarität wie auf der Skizze im Batteriekasten angegeben und wechseln Sie immer alle
sechs Batterien zusammen.
3 Setzen Sie nun den mit Batterien gefüllten Batteriekasten
wieder an den Transceiver an.
Aufsetzen der Antenne
Einleitende Benutzerhinweise
3 Setzen Sie die mitgelieferte Gummiwendelantenne auf die
BNC-Buchse und verriegeln Sie die Antenne durch Drehen des Anschlusses im Uhrzeigersinn. Verwenden Sie
das Get-äf niemals ohne Antenne!
Achtung
n
-
Bevor Sie mit dem Transceiver arbeiten, überprüfen Sie b itt e nochmals die elektrischen- und
Antennenanschlüsse.
H Betreiben Sie den Transceiver niemals ohne
Antenne.
Falls Sie das Kapitel “Bedienungselemente und Anschlüsse”
noch nicht durchgearbeitet haben, sollten Sie dies zunächst
tun, um sich mit den Funktionen und den Bedienungselementen vertraut zu machen.
Achtung
I
Vergewissern Sie sich, daß die Antenne speziell für
den-Betrieb im VHF-Bereich ausgelegt ist und kontrollieren und gegebenenfalls justieren Sie das
Stehwellenverhältnis.
Wenn die Tasten des Transceivers gedrückt werden, ertönen
Quittungstöne, um anzuzeigen, daß die gewünschte Funktion
ausgeführt worden ist.
Sollten sich Schwierigkeiten ergeben, den Transceiver wie
beschrieben zu betreiben, schlagen Sie bitte im Kapitel
“Probleme” nach.
Quittungston abschalten
Bedienung
Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Transceiverfunktionen im einzelnen.
Wenn Sie den Quittungston aus- oder einschalten wollen:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste O/SET.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
3 Drücken Sie die Taste O/SET.
13
Empfang
3 Bringen Sie die Bedienungselemente in die folgenden
Positionen:
Lautstärkeregler VOLUME: auf den linken Anschlag
(entgegen dem Uhrzeigersinn)
Rauschsperre SQL: auf den linken Anschlag (entgegen
dem Uhrzeigersinn)
3 Schalten Sie das stabo SA2000 ein. Die Frequenzanzeige
zeigt eine Frequenz an . Die Anzeige BUSY leuchtet grün.
n Bei fehlerhafter oder nicht vollständiger Frequenzanzeige
führen Sie einen System Reset durch.
Yu
Drücken Sie, falls nötig, die Taste */MR/ENT, um den
Transceiver in die Abstimmbetriebsart zu schalten.
Wählen Sie nun eine Frequenz, auf der Sie nur Rauschen
hören.
Drehen Sie den SQL-Regler (im Uhrzeigersinn) nach
rechts, jedoch nur soweit, bis das Rauschen gerade eben
verstummt, und die grüne Anzeige BUSY ausgeht (wird
der Regler SQL zu weit nach rechts gedreht, wird die
Empfindlichkeit gegenüber schwachen Signalen reduziert).
Eine blinkende Frequenzanzeige weist darauf hin,
daß die PLL nicht eingerastet ist. Wählen Sie dann
eine Frequenz, die nicht so nahe an den Bandgrenzen liegt.
3 Stellen Sie den Regler VOLUME mit Hilfe des Rauschens
oder einem empfangenen Signal auf eine I hnen angenehme Wiedergabelautstärke ein.
Jedes Mal, wenn ein Signal den Empfänger erreicht, das
stark genug ist, die eingestellte Schwelle zu überschreiten,
leuchtet die Anzeige BUSY grün und das Signal ist zu hören.
Die Elemente der Pegelanzeige des S&PO-Meters erscheinen
während des Empfangsbetriebes im Anzeigefeld unterhalb
der Frequenzanzeige und zeigen die relative Empfangsfeldstärke an. Diese Anzeige wird nicht von der Rauschsperreneinstellung beeinflußt, so daß auch durch die Rauschsperre
unterdrückte Signale angezeigt werden.
Wenn Sie feststellen, daß ein oder zwei Elemente der Pegelanzeige aktiviert werden, obwohl kein Signal zu hören ist,
sollten Sie den Regler SQL weiter nach links drehen, um
auch schwache Signale zu hören (Rauschsperre öffnen).
14
Abstimm- und Kanalspeicherbetriebsart
Der stabo SA2000 besitzt zwei verschiedene Betriebsarten,,
die als Abstimmbetrieb und Kanalspeicherbetrieb bezeichnet
werden und die meisten Funktionen der meisten Betriebsarten beeinflussen.
Es ist wichtig, darüber informiert zu sein, welche Betriebsart
gerade eingestellt ist, wenn die Frequenz geändert wird. An
der linken Seite in der Anzeige kann unterschieden werden,
welche der beiden Betriebsarten gerade aktiv ist. Ist der Kanalspeicherbetrieb gewählt, erscheint dort M und eine Kanalspeicherplatznummer.
Abstimmbetriebsart
Um Ihre Arbeitsfrequenz einzustellen, muß sich der Transceiver in der Abstimmbetriebsart befinden.
Dieser Modus ist dazu bestimmt, um die Frequenz zu verändern oder mit dem Suchlauf eine Frequenz zu finden, auf der
Sie arbeiten möchten. In diesem Fall können Sie am Drehknopf drehen, um die Frequenz in den festgelegten Schritten
oder l-MHz-Schritten zu verändern.
Die Suchlauffunktion sucht das Band in den angegebenen
Schritten ab.
Die Abstimmbetriebsart wird auch benötigt, um Frequenzen
in Kanalspeicherplatze zu programmieren.
Frequenzwahl
3 Drücken Sie die Taste */MR/ENT, um den Transceiver in
die Abstimmbetriebsart zu bringen.
3 Drehen Sie nun am Drehknopf im Uhrzeigersinn, um die
Frequenz nach oben zu verändern und entgegen dem
Uhrzeigersinn, um die Frequenz nach unten zu verändern.
n
Der Drehknopf schaltet nun die Arbeitsfrequenz bei jeder
Betätigung um 10 kHz weiter. Die Werksvoreinstellung
beträgt IO kHz, das Frequenzraster läßt sich auf 5, 10,
12.5, 20, 25 oder 50 kHz andern.
Um die Frequenz in IOO-kHz-Schritten zu verändern:
L
3 Drücken Sie die Taste FUNC, hatten Sie diese gedrückt
und drehen Sie am Drehknopf (falls nichts geschieht,
vergewissern Sie sich, daß das Tastenfeld nicht elektronisch gesperrt worden ist).
Um die Frequenz in l-MHz-Schritten zu verändern:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Wahrend Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste A/MHz.
n Ein Dezimalpunkt vor der Einer-MHz-Stelle der Arbeitsfrequenz erscheint.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Der Drehknopf schaltet nun die Arbeitsfrequenz bei jeder
Betätigung um 1 MHz weiter, bei zusätzlich gedrückter
Taste FUNC um 100 kHz.
Um die Frequenz über die Zifferntastatur einzugeben:
15
3 Falls nötig, schalten Sie den Transceiver mit der Taste
*/MWENT in den Abstimmbetrieb.
3 Drücken Sie die MHz-Zehnerstelle der gewünschten Frequenz.
3 Drücken Sie die MHz-Einerstelle der gewünschten Frequenz.
3 Drücken Sie die kHz-Hunderterstelle der gewünschten
Frequenz.
3 Drücken Sie die kHz-Zehnerstelle der gewünschten Frequenz.
n Ein langer Quittunston signalisiert die korrekte Eingabe
und die Frequenz zeigt Ihre gewünschte Arbeitsfrequenz
an.
Beispiel
Ausgehend von der Frequenz 145.000 MHz soll auf
die Frequenz 145.800 MHz geschaltet werden.
3 Drücken Sie die Taste 4/CTCSS.
n
14 . wird angezeigt
3 Drücken Sie die Taste WSAVE.
n
14 5 . wird angezeigt.
3 Drücken Sie die Taste 8IREVlU.
n
14 5 . 8 wird angezeigt.
3 Drücken Sie die Taste O/SET.
n
16
145 . 800 wird angezeigt.
-kid
f
Die laufende Frequenzeingabe über die Tastatur
wird durch Drücken der Taste *IMFVENT abgebrochen. Der Transceiver schaltet dann wieder auf
die ursprüngliche Frequenz zurück.
Schnell-Abstimmraster andern
Das Abstimmraster läßt sich zum schnellen Abstimmen mit
dem Drehknopf und gedrückter Taste FUNC von 100 kHz
auf 1 MHz schalten:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste O/SET.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Die Anzeige M erscheint.
3 Drücken Sie die Taste 3/STEP.
Abstimmschritte wählen
Um ein anderes Frequenzabstimmraster (5, 10, 12.5, 20, 25
oder 50 KHz) auszuwahlen, gehen Sie wie folgt vor:
3 Drücken Sie falls erforderlich die Taste */MWENT, um
den Abstimmbetrieb zu aktivieren. s
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste 3/STEP.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Das aktuell gewählte Frequenzraster wird angezeigt.
3 Jetzt kann mit dem Drehknopf ein anderes Raster ausgewählt werden.
3 Drücken Sie zur Bestätigung auf die Taste *IMRIENT,
um zur normalen Anzeige im Abstimmbetrieb zurückzukehren.
Hinweis
n
Wenn Sie ein Frequenzraster von 12.5 oder 25
kHz auswahlen, wird die 5-kHz-Anzeige in einem
kleinen schwarzen Rechteck rechts in der Anzeige
dargestellt.
n
Ab Werk ist der stabo SA2000 auf ein Frequenzraster von 10 kHz eingestellt.
.
Senden
Achtung
n
Vergewissern Sie sich, daß die mitgelieferte
oder eine Antenne mit optimal eingestelltem Stehwellenverhältnis (SWR) angeschlossen ist, bevor
Sie versuchen zu senden.
W Ein Senden ohne richtigen Abschluß (keine oder
falsch abgestimmte Antenne angeschlossen) führt
unter Umständen zu Schäden an der Sende-Endstufe (die nicht von der Garantie gedeckt werden).
3 Drücken Sie die Taste B/PWR/PL (evtl. zwei Mal), um dit
niedrige Sendeleistung L auszuwählen.
3 Warten Sie bitte, bis der Kanal frei ist (Anzeige BUSY
leuchtet nicht), und drücken Sie die Sendetaste.
Während der Sendung leuchtet die Anzeige TX rot und
die Pegelanzeige informiert Sie über die relative Ausgangsleistung. Sprechen Sie in einem ungefähren Abstand von 5 cm und normaler Unterhaltungslautstärke ins
Mikrofon,
3 Lösen Sie die Sendetaste, um auf Empfang zu schalten.
3 Wenn mehr Leistung erforderlich ist, drücken Sie die
LOW-Taste nochmals, um auf die mittlere Sendeleistung
M zu schalten, oder nochmals, um auf die hohe Sendeleistung E zu schalten.
n
0
9
, , Achtung
Bei Anschluß einer Richtantenne mit hohem Gewinn beachten Sie bitte die für ihre Lizenzklasse
maximal erlaubte Leistung!
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, immer mit kleiner Sendeleistung zu arbeiten, wenn die Verbindung mit ihr ausreichend hergestellt und durchgeführt werden kann.
Dadurch werden mögliche Störungen bei anderen
Funkpartnern, unnötige Kanalbelegungen und
Stromaufnahme sowie eine ÜbermäIJige Wärmeentwicklung vermieden.
3 Halten Sie die PTT-Taste gedrückt und drücken Sie zusätzlich die Taste CALL, um Relaisfunkstellen mit dem
eingebauten 1750-Hz-Rufton zu öffnen. Beachten Sie,
daß die - im folgenden beschriebene - Relaisablage eingeschaltet sein muß.
j7
Relaisablage
2“““4% Hinweis
3
4 .G
Eine Relaisfunkstelle verwendet verschiedene Sen-0
B
de- und Empfangsfrequenzen, die im 2-m-Band
gewöhnlich um 600 kHz verschoben sind.
Die Empfangsfrequenz der Relaisfunkstelle - das ist
die Sendefrequenz Ihres stabo SA2000 - liegt in
Deutschland gewöhnlich 600 kHz unterhalb der
Sendefrequenz der Relaisfunkstelle (Empfangsfrequenz des stabo SAZOOO).
Die Standard-Relaisablage des stabo SA2000 ist ab Werk mit
600 kHz vorprogrammiert. Um Sie zu aktivieren:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste 7I+IJBS.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
Jedes Mal, wenn Sie diese Tastenkombination drücken, ändert sich die Relaisablagen-Anzeige von - (stabo SA2000
Sendefrequenz liegt unterhalb der angezeigten Empfangsfrequnz) auf t (stabo SA2000 Sendefrequenz liegt über der angezeigten Empfangsfrequenz) oder kein Symbol (stabo
SA2000 Sende- und Empfangsfrequenz sind gleich - Simplexbetrieb).
Wenn Sie die PTT-Taste drücken, um zu senden, schaltet die
Frequenzanzeige um den programmierten Betrag der Ablage
nach oben oder unten. Falls die gewählte Frequenz dann außerhalb des Abstimmbereiches liegt, erscheint die Anzeige
OFF.
18
2
0
B
- “““4k
Y4
.<
Beispiel
Es soll über das Zugspitzrelais DBOZU auf Kanal
R5 (RX=145.725 MHz, TX=145.125 MHz) gearbeitet werden:
3 Falls nötig, stimmen Sie die Frequenz auf
145.725 MHz ab (auf dieser Frequenz empfangen
. Sie die Relaisstation).
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten,
drücken Sie die Taste 7I+/-/BS, so oft, bis ein kleines - im Anzeigefeld erscheint.
3 Wenn der Relaiskanal nicht belegt ist, drücken
Sie auf die Sendetaste und sprechen Sie Ihr Rufzeichen ins Mikrofon. Die Frequenzanzeige schaltet
während der Sendung auf 145.125 MHz.
Natürlich funktioniert dieses Beispiel nur dann,
wenn der Betrag der Standard-Relaisablage auf
600 kHz (wie ab Werk ausgeliefert) eingestellt ist.
Falls dies nicht der Fall sein sollte, können Sie diesen Betrag, wie im folgenden Abschnitt beschrieben, ändern.
Relais-Sendefrequenz überprüfen
Mit aktivierter Standard-Relaisablage können Sie die Sendeund Empfangsfrequenz kurzfristig vertauschen, um die Sendefrequenz - ohne zu senden - zu überprüfen oder die Stärke
von Signalen auf der Eingabefrequenz der Relaisfunkstelle zu
testen:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste ‘FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste 8/REV/U.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Das Anzeigensymbol - oder t blinkt, solange die urspünglichen Sende- und Empfangsfrequenz vertauscht
ist. Es ist bei vertauschten Sende- und Empfangsfrequenzen sogar möglich zu senden.
3 Um die vertauschten Sende- und Empfangsfrequenzen
wieder aufzuheben, wiederholen Sie die beiden Schritte.
n Das Anzeigensymbol blinkt nicht mehr.
Hinweis
Werk programmierten
8$” SA2000
D ie ab sind
wie folgt:
Daten des stabo
Hauskanalfrequenz: 145.000 MHz
Abstimmfrequenzraster: 10 kHz
Kanalspeicherplatz: 1 CH
Tonsquelchfrequenz (CTCSS): 88.5 Hz.
Standard-Relaisablage auswählen
Sollte es nötig sein, die voreingestellte StandardRelaisablage zu verändern (im Bereich von 0 bis 39.995
MHz):
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste 9/SHIFT/O.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Die Standard-Relaisablage erscheint an Stelle der Hauptfrequenzanzeige.
3 Wählen Sie den Betrag der Relaisablage mit dem Drehknopf aus.
3 Drücken Sie die Taste CNSCAN, um die gewählte Ablage
zu speichern und zur Anzeige der Arbeitsfrequenz zurückzukehren
Speichererhaltung
Der stabo SA2000 verwendet ein EEPROM, das die Daten für
die 40 Kanalspeicherplätze enthält. Eine Speichererhaltungsbatterie, die ausgetauscht werden müßte, kommt nicht zum
Einsatz.
Kanalspeicherbetriebsart
Diese Betriebsart ist dazu da, um auf vorher einprogrammierten Frequenzen Funkbetrieb durchzuführen. Wenn Sie zum
Beispiel die Frequenzen der Relaisstationen eingegeben haben, über die Sie regelmäßig arbeiten, können Sie in der Kanalspeicherbetriebsart mit dem Drehknopf und in der Suchlauffunktion nur aus diesen fest vorgegebenen Kanälen auswählen (so wie aus den Programmplätzen an Ihrem Fernsehgerät). Sie können bis zu 20 (nach Erweiterung bis zu 40)
Kanalspeicherplätze festlegen.
Wenn der Transceiver auf 20 Kanalspeicherplätze programmiert ist, werden die Kanäle der ersten Speicherbank mit MO
bis M9 bezeichnet. Für die zweite Speicherbank wird M 0 bis
M 9 angezeigt.
Ist der Transceiver auf 40 Kanalspeicherplätze programmiert,
werden diese.von 0 0 bis 39 angezeigt.
Die Taste */MWENT schaltet zwischen Abstimm- und Kanalspeicherbetriebsart um.
19
l
Erweiterung auf 40 Kanalspeicherplätze
Diese Funktion erweitert die Kanalspeicherplätze von 20 auf
40 Stück:
3 Schalten Sie den Transceiver aus.
3 Drücken und halten Sie die Taste CALL sowie die Taste
GILOCK gedrückt.
,3 Während Sie die Taste CALL sowie die Taste 6/LOCK
gedrückt halten, schalten Sie den Transceiver ein.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n
6 erscheint in der Anzeige.
3 Schalten Sie den Transceiver aus.
3 Schalten Sie den Transceiver ein.
2
- ““‘f’& Hinweis
5
4 .-L
Q Bei programmierten 40 Kanalspeichern steht der
B
Hauskanal nicht zur Verfügung.
Kanalspeicherplätze programmieren
Eine Frequenz wird folgendermaßen in einen Kanalspeicherplatz programmiert:
3 Drücken Sie, falls erforderlich, die Taste */MR/ENT, um
die Abstimmbetriebsart auszuwählen.
3 Wählen Sie die gewünschte Frequenz, Relaisablage und
Tonsquelchfrequenz (falls benötigt) aus.
.
3 Drücken Sie die Taste */MWENT.
n M und eine Kanalspeicherplatznummer erscheinen, wenn
der Kanalspeicherplatz bereits Daten enthält oder blinkt,
wenn er leer ist.
n Wählen Sie mit dem Drehknopf den gewünschten Kanalspeicherplatz an.
20
4; .%
il/
B
Wenn Sie einen Kanalspeicherplatz anwählen, der
bereits Daten enthält, wird er im nächsten Schritt
mit den aktuell gewählten Daten überschrieben.
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste *IMR/ENT.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
3 Der Transceiver verbleibt auf dem ausgewählten Kanalspeicherplatz.
4-~b”“@g H i nwei s
34
.s
Um einen Kanalspeicherpla,tz zu löschen, wiederho0
sp
len Sie die selben Schritte wie beim Programmieren. Bei gelöschten (leerem) Kanalspeicherplatz
blinkt die Anzeige M.
,Hauskanal programmieren
3 Drücken Sie die Taste */MR/ENT, um den Abstimmbetrieb zu wählen,
3 Wählen Sie die gewünschte Frequenz, Relaisablage und
Tonsquelchfrequenz aus.
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste */MR/ENT.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Ein M erscheint.
platzes möglich, ohne den Kanalspeicherplatz selbst zu verändern:
B%i w
enn Sie den Hauskanalspeicherplatz anwählen,
der bereits Daten enthält, wird er im nächsten
Schritt ‘mit den aktuell gewählten Daten überschrieben.
3 Drücken Sie die Taste CALL, um den gewünschten Hauskanalspeicherplatz anzuwählen und die ausgewählte Frequenz zu speichern.
n Der Transceiver verbleibt auf dem Hauskanalspeicherplatz.
Kanalspeicherplätze aufrufen
3 Drücken Sie die Taste */MR/ENT, um auf die Kanalspeicherbetriebsart zu schalten oder drücken Sie die Taste
CALL, um auf den Hauskanal zu schalten.
3 Sind mehrere Kanalspeicherplätze programmiert, können
Sie einen Kanalspeicherplatz entweder mit dem Drehknopf oder über die Tastatur anwählen.
3 Drücken Sie die Taste */MR/ENT, um auf die Kanalspeicherbetriebsart oder die Taste CALL, um auf den Hauskanalspeicherplatz zu schalten.
3 Drücken Sie die Taste CNSCAN.
n Die Kanalspeicherplatzanzeige oder die Hauskanalspeicherplatzanzeige sind verschwunden und der Transceiver
wartet auf Ihre Eingaben in der Abstilmmbetriebsart.
Suchlauf
Zur Kontrolle blinkt bei aktiviertem Suchlauf der Dezimalpunkt der Frequenzanzeige.
Folgende Suchlaufarten sind verfügbar:
n
n
n
Hinweis
id
P
Bei nicht belegten Kanalspeicherplätzen blinkt die
Anzeige M und die Frequenz, die zuvor’ im Abstimmbetrieb gewählt wurde, wird angezeigt.
Kanalspeicherplätze abstimmen
Diese Funktion kopiert den Inhalt eines Kanalspeicherplatzes
oder des Hauskanalspeicherplatzes in die Abstimmbetriebsart. So ist eine Änderung an den Daten des Kanalspeicher-
Bandsuchlauf über das ganze Band oder über einen 1
MHz großen Bereich.
Programmierbarer Bandsuchlauf (Suchlauf im Abstimmbetrieb zwischen zwei ausgewählten Frequenzen.
Kanalspeicherplatz-Suchlauf (Suchlauf über programmierte und nicht versteckte Kanalspeicherplätze).
Suchlauf: Halt-/Wiederanlauffunktion
Der Transceiver hält auf belegten Frequenzen an und verfügt
über zwei Suchlauf-Wiederanlauffunktionen:
n
Die zeitgesteuerte Suchlauffunktion, in der der Suchlauf
ca. fünf Sekunden auf einem belegten Kanal verweilt, um
unabhängig davon, ob das Signal noch vorhanden ist
oder nicht, wieder zu starten.
21
m
/
Die trägergesteuerte Suchlauffunktion, in der der Suchlauf
solange anhäft, wie der empfangene Träger die Rauschsperre offenhält.
-\J”“‘Ak Hinweis
2
.G
4c
d Ab Werk ist die zeitgesteuerte Suchlauffunktion
P
voreingestellt.
Um zwischen beiden Suchlauffunktionen zu wechseln:
3 Drücken Sie die Taste CNSCAN.
l Der Suchlauf wird aktiviert.
3 Drücken Sie Taste 7/+/-/BS. Dadurch wird die Halt/Wiederanlauffunktion auf die trägergesteuerte Suchlauffunktion gesetzt.
m Zur Kontrolle erscheint die Anzeige B.
3 Um auf die zeitgesteuerte Suchlauffunktion zurückzuschalten, wiederholen Sie bitte die beiden Schritte.
Bandsuchlauf
3 Drücken Sie die Taste */MR/ENT, um die Abstimmbe
triebsart zu wählen.
3 Vergewissern Sie sich, daß die Rauschsperre (SQLRegler) so eingestellt ist, daß das Rauschen auf einem
freien Kanal unterdrückt wird.
3 Drücken Sie die Taste CNSCAN.
m Der MHz-Dezimalpunkt der Frequenzanzeige blinkt zur
Kontrolle, daß sich der Transceiver im Suchlaufbetrieb
befindet.
22
3 Die Suchlaufrichtung kann durch Drehen des Drehknopfes beeinflußt werden. Die Kanalschnttweite hängt vom
programmierten Frequenzraster ab.
n Der Suchlauf hält in der zeitgesteuerten Suchlauffunktion
jedesmal für ca. fünf Sekunden an, wenn ein Signal den
eingestellten Rauschsperrenwert überschreitet.
In der trägergesteuerten Suchlauffunktion hält der Suchlauf bei aktiven Frequenzen so lange an wie der Träger
vorhanden ist und startet dann ca. 4,5 Sekunden später.
3 Der Suchlaufbetrieb wird abgebrochen, indem Sie die
Taste CNSCAN oder die Sendetaste drücken.
Programmierbarer Bandsuchlauf
Zusätzlich zum Band- und Kanalspeichersuchlauf kann der
stabo SA2000 einen programmierbaren Bandsuchlauf zwischen zwei Frequenzen Ihrer Wahl, die in den Kanalspeicherplätzen M18 und M19 (im 20-Kanalspeicherbetrieb M 8
und M 9) abgelegt sind, durchführen:
3 Speichern Sie die untere Eckfrequenz des gewünsc:hten
Bandsuchlaufbereichs in den Kanalspeicherplatz M18
(oder M 8) und die obere Eckfrequenz in den Kanal:speieherplatz M19 (oder M 9).
3 Drücken Sie die Taste CNSCAN.
n Der Dezimalpunkt der Frequenzanzeige blinkt.
3 Drücken Sie die Taste 6/LOCK.
3 Die Suchlaufrichtung kann durch Drehen des Drehknopfes beeinflußt werden.
n Die Kanalschrittweite hängt vom programmierten Frequenzraster ab.
n Der Suchlauf hält jedesmal für ca. fünf Sekunden (oder
solange der Träger vorhanden ist) an, wenn ein Signal
den eingestellten Rauschsperrenwert überschreitet.
I
3 Der Suchlaufbetrieb wird abgebrochen, indem Sie die
Taste CNSCAN oder die Sendetaste drücken.
n
Die vorher angezeigte Arbeitsfrequenz ist nun für den Einsatz im programmierbaren Bandsuchlauf als untere Eckfrequenz mit 145.600 MHz vorbereitet.
Wir programmieren nun die obere Eckfrequenz:
id
.?
n
Wenn M18, M19, % 8 oder M 9 leer sind, wird
der Suchlauf über das ganze Band durchgeführt.
4 Drücken der Taste G/LOCK während des Suchlaufs schaltet zwischen l-MHz-Suchlauf und Suchlauf über das ganze Band bzw. Suchlauf im programmierten Frequenzbereich.
Beispiel:
Um den Transceiver für den Suchlauf auf den Bereich vor
145.600 MHz bis 145.800 MHz zu begrenzen, programmieren
wir zunächst die untere Eckfrequenz:
3 Drücken Sie die Taste WMWENT, um die Abstimmbetriebsart auszuwählen.
3 Stimmen Sie den stabo SA2000 auf 145.600 MHz ab.
3 Drücken Sie die Taste */MWENT.
n M und eine Kanalspeicherplatznummer erscheint, wenn
der Kanalspeicherplatz bereits Daten enthält, oder blinkt,
wenn er leer ist.
n Wählen Sie mit dem Drehknopf den Kanalspeicherplatz
?? 8 (untere Eckfrequenz) an.
3
Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste */MWENT.
.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Der Transceiver verbleibt auf dem ausgewählten Kanalspeicherplatz M 8.
Drücken Sie die Taste */MWENT, um die Abstimmbetriebsart auszuwählen.
Stimmen Sie den stabo SA2000 auf 145.800 MHz ab.
Drücken Sie die Taste WMWENT.
M und eine Kanalspeicherplatznummer erscheint, wenn
der Kanalspeicherplatz bereits Daten enthält, oder blinkt,
wenn er leer ist.
Wählen Sie mit dem Drehknopf den Kanalspeicherplatz
M 9 (untere Eckfrequenz) an.
Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste */MR/ENT.
Lassen Sie beide Tasten wieder los.
Der Transceiver verbleibt auf dem ausgewählten Kanalspeicherplatz M 9.
Die vorher angezeigte Arbeitsfrequenz ist nun für den Einsatz im programmierbaren Bandsuchlauf als obere Eckfrequenz mit 145.800 MHz vorbereitet.
Um den programmierten Bandsuchlauf jetzt zu aktivieren,
gehen Sie wie folgt vor:
3 Drücken Sie die Taste CNSCAN.
n
Der Dezimalpunkt der Frequenzanzeige blinkt zur Kontrolle, daß sich der Transceiver im Suchlaufbetrieb (über das
ganze Band) befindet.
3 Drücken Sie die Taste G/LOCK.
23
Der Transceiver sucht nun den programmierten Frequenzbereich zwischen 145.600 und 145.800 MHz ab.
3 Der Suchlaufbetrieb wird abgebrochen, indem Sie die
Taste CNSCAN oder die Sendetaste drücken.
n
Kanalspeichersuchlauf
3 Vergewissern Sie sich, daß die Rauschsperre (SQLRegler) so eingestellt ist, daß das Rauschen auf einem
freien Kanal unterdrückt wird.
3 Drücken Sie die Taste D/MSCAN.
n Der MHz-Dezimalpunkt der Frequenzanzeige blinkt zur
Kontrolle, daß sich der Transceiver im Suchlaufbetrieb
befindet.
n
Der Suchlauf startet auf dem zuletzt benutzten Kanalspeicherplatz in Richtung höherer Kanalspeicherplätze.
n Der Suchlauf hält jedesmal für ca. fünf Sekunden (oder
solange der Träger vorhanden ist) an, wenn ein Signal
den eingestellten Rauschsperrenwert überschreitet.
3 Der Suchlaufbetrieb wird abgebrochen, indem Sie die
Taste D/MSCAN oder die Sendetaste drücken.
Av-.\
B
n
Der Kanalspeichersuchlauf arbeitet nicht, wenn
lediglich ein Kanalspeicherplatz programmiert ist.
n
Es werden nur programmierte und markierte
Kanalspeicherplätze durchsucht.
Kanalspeichersuchlauf mit ausgewählten Kanalspeicherplätzen
Wenn Sie einige (immer belegte) Kanalspeicherplätze (z.B.
Relaisstationen mit großem Einzugsbereich) programmiert
24
haben, wünschen Sie sicher, daß diese während des Suchlaufs übersprungen werden, die Kanalspeicherplätze aber
dennoch manuell anwählbar sind:
3 Drücken Sie die Taste WMWENT, um den Kanalspeicherbetrieb zu aktivieren.
3 Wählen Sie den Kanalspeicherplatz, den Sie im Suchlaufbetrieb überwachen möchten, mit dem Drehknopf oder
über die Tastatur aus.
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste DIMSCAN.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
I zur Kontrolle für markierte Kanalspeicherplätze erscheint
ein kleines Dreieck über dem M in der Anzeige.
/I .L
-Ll/
B
n
Um weitere Kanalspeicherplätze für den Suchlauf zu markieren, wiederholen Sie die letzten vier
Punkte.
3 Um die Markierung wieder rückgängig zu machen, müssen die selben Schritte wie beim Markieren wiederholt
werden.
Um den Suchlauf für die ausgewählten und markierten Kanalspeicherplätze nun zu aktivieren:
3 Drücken Sie die Taste */MWENT, um in den Abstimmbetrieb zu schalten.
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste D/MSCAN.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n
3
n
Ein kleines Dreieck erscheint in der linken oberen Ecke
der Anzeige.
Drücken Sie die Taste D/MSCAN.
Der Suchlauf startet über die ausgewählten Kanalspeicherplätze.
Eine weitere Möglichkeit, den Suchlauf für die ausgewählten
und markierten Kanalspeicherplätze zu aktivieren, ist:
Vorzugskanal-Überwachung
Die Vorzugskanal-Überwachung erlaubt es, die Aktivität auf
einer zweiten Frequenz zu überwachen. Der stabo SA2000
bietet hierfür folgende Möglichkeiten:
n Überwachen der Arbeitsfrequenz im Abstimmbetrieb sowie der Frequenz des Kanalspeicherplatzes 1.
n Überwachen der Arbeitsfrequenz im Abstimmbetrieb sowie der Frequenz eines Kanalspeicherplatzes.
I Überwachen der Arbeitsfrequenz im Abstimmbetrieb sowie Kanalspeichersuchlauf.
3 Drücken Sie die Taste D/MSCAN, um den Kanalspeichersuchlauf zu starten.
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste DIMSCAN,
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Ein kleines Dreieck erscheint in der linken oberen Ecke
der Anzeige.
n Der Suchlauf startet über die ausgewählten Kanalspeicherplätze.
Um den Suchlauf über ausgewählte und markierte Kanalspeicherplätze wird auszuschalten:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
CI Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste DIMSCAN.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Das kleine Dreieck in der linken oberen Ecke der Anzeige
geht wieder aus.
n Der ,,normale” Kanalspeichersuchlauf ist aktiviert.
25
;
:. .c Hinweise
;slJ”“‘Ak
Die Anzeige DUAL erscheint zur Kontrolle für
0
?
den aktivierten Vorzugskanalbetrieb.
n
n
Die Arbeitsfrequenz im Abstimmbetrieb kann
während des Vorzugskanalbetriebs geändert werden.
q
Wenn während des Empfangsbetriebes ein Signal auf dem Vorzugskanal erscheint, schaltet der
Transceiver für ca. drei Sekunden oder solange der
Träger vorhanden ist (abhängig von der programmierten Suchlauffunktion) automatisch auf diesen
Vorzugskanal.
n
Sollte auf der Arbeitsfrequenz ein Signal zu hö.
ren sein, wird dieses alle drei Sekunden kurz unterbrochen, weil der Transceiver in dieser Zeit auf der
Vorzugskanal umschaltet, um zu überprüfen, ob
dort Aktivität vorhanden ist.
n
Wenn Sie den Rauschperrenregler SQL auf der
linken Anschlag drehen, so verharrt der stabc
SA2000 auf dem Vorzugskanal.
n
Während des Vorzugskanalbetriebs ist Sender
nur auf der Arbeitsfrequenz möglich.
H Möchten Sie die Station auf dem Vorzugskana
arbeiten, verlassen Sie die Vorzugskanal-Über
wachung und wählen Sie den entsprechenden Ka
nalspeicherplatz aus.
Vorzugskanal-Überwachung von Kanalspeicherplatz 1
3 Drücken Sie die Taste */MR/ENT, um den Abstimmbetrieb auszuwählen.
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste l/DUAL.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los,
q In der Anzeige erscheint DUAL.
n Die Anzeige schaltet abwechselnd von der Arbeitsfrequenz auf den Kanalspeicherplatz MI.
3 Die Vorzugskanal-Überwachung wird duch Drücken der
Taste */M R/ENT ausgeschaltet.
Vorzugskanal-Übetwachung eines Kanalspeicherplatzes oder des Hauskanals
3 Wählen Sie den gewünschten Kanalspeicherplatz oder
den Hauskanal aus.
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste 1IDUAL.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n In der Anzeige erscheint DUAL.
n Die Anzeige schaltet abwechselnd von der Arbeitsfrequenz auf den gewünschten Kanalspeicherplatz (oder
Hauskanal).
3 Die Vorzugskanal-Überwachung wird duch Drücken der
Taste */MR/ENT ausgeschaltet.
Vorzugskanal-Überwachung von Kanalspeicherplätzen im Suchlaufbetrieb
3 Drücken Sie die Taste DIMSCAN.
3
3
3
n
n
3
Die MHz-Dezimalstelle blinkt zur Kontrolle, daß sich der
Transceiver im Kanalspeichersuchlaufbetrieb befindet.
Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste l/DUAL.
Lassen Sie beide Tasten wieder los.
In der Anzeige erscheint DUAL.
Die Anzeige schaltet abwechselnd von der Arbeitsfrequenz auf einen Kanalspeicherplatz, zurück zur Arbeitsfrequenz, auf den nächsten Kanalspeicherplatz, usw.
Die Vorzugskanal-Überwachung wird duch Drücken der
Tasten CNSCAN oder */MWENT ausgeschaltet.
Batteriesparschaltung
Diese Funktion ermoglicht es, die Stromaufnahme des stabo
SA2000 im Bereitschaftsbetrieb (Standby) auf ca. 1/3 des
normalen Wertes zu reduzieren. Dabei wird der Empfänger
nur einmal pro Sekunde kurzfristig eingeschaltet:
9 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste SISAVE.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Die Anzeige S erscheint zur Kontrolle.
3 Die Batteriesparschaltung wird durch Drücken der selben
Tastenkombination wieder ausgeschaltet.
hT .I
Die Batteriesparschaltung ist während des VorLd‘
P
zugskanal- und während des Suchlaufbetriebes
ausgeschaltet.
Tonsquelch
Die Ton-Geber-Funktion wird zum Ansprechen von Relaisoder anderen Individualstationen genutzt, die einen CTCSSTon (Continuous Tone-Coded Squelch System = Tonfre
quenzkodiertes Rauschsperrensystem) benötigen.
Die CTCSS-Geberfunktion überlagert einen Unterton (auf einer Frequenz, die nicht wahrgenommen werden kann) auf
den sendeseitigen Träger, wogegen die Auswerterfunktion die
Empfangs-NF durch ein schmales Filter, das auf die selbe
Untertonfrequenz abgestimmt ist, überwacht und die Rauschsperre geschlossen hält, bis der passende Unterton empfangen wird.
Ist die CTCSS-Einheit installiert, können Sie diese zum stillen
Überwachen von Sendungen auf belegten Kanälen benutzen.
Sie können einen von 38 CTCSS-Tönen auswählen.
CTCSS-Frequenzauswahl
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste O/SET.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Zur Kontrolle für den aktivierten Set-Modus erscheint M.
3 Drücken Sie die Taste 4/CTCSS. Die aktuell gewählte
Tonsquelchfrequenz wird angezeigt.
27
3 Ändern Sie die Tonsquelchfrequenz mit dem Drehknopf,
bis die Anzeige die gewünschte Tonsquelchfrequenz darstellt. Folgende Untertonfrequenzen sind verfügbar:
H Die Anzeige T SQ verschwindet. Die Tonsquelchfunktion
ist ausgeschaltet.
Hinweis
l
Tonsquelchfrequenzen in Hz
Wenn Sie einmal eine Tonsquelchfrequenz sowie
die Betriebsart T (Geben) oder T SQ (Geben und
Auswerten) ausgewählt haben, können Sie diese
Einstellungen auch in einen Kanalspeicherplatz
,schreiben.
3 Drücken Sie die Taste WMWENT, um die gewünschte
Tonsquelchfrequenz zu bestätigen.
CTCSS-Betrieb
Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste 4Q/CTCSS.
Lassen Sie beide Tasten wieder los.
T erscheint zur Kontrolle, daß der Tongenerator beim
Sendebetrieb aktiviert ist.
Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste 4/CTCSS.
Lassen Sie beide Tasten wieder los.
Die Anzeige T SQ erscheint. Der Tonsquelch ist zum
Senden und Empfangen aktiviert.
Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste 4/CTCSS.
Lassen Sie beide Tasten wieder los.
28
Codesquelch
Mit installierter DTMF-Einheit verfügt der stabo SA2000 über
einen DTMF-Geber/Auswerter, der für Paging und Codesquelch-Funktionen auf DTMF-Basis ausgelegt ist.
Die Paging- und Codesquelch-Systeme verwenden 3-stellige,
numerische Codes (00 O-9 9 9), die als Blöcke von aufeinanderfolgenden DTMF- (Dual-Tone-Multi-Frequency) Tonpaaren
ausgesendet werden.
Sobald die Rauschsperre bei Eingang des richtigen dreistelligen Codes geöffnet hat, bleibt sie offen.
Wird für länger als drei Sekunden kein Signal empfangen,
schaltet die Rauschsperre den Transceiver wieder stumm, bis
wieder ein passender Code empfangen wird.
Hinweis
n
Codesquelch (C.SQ) wird auch als DTSS (Dual
Tone Squelch System) bezeichnet.
H Bei Betrieb über Relaisfunkstellen ist darauf zu
achten, daß die Relaisfunkstelle bereits sendet,
wenn der Code vom stabo SA2000 gesendet wird.
n
Beim Codesquelch-Betrieb mit Handfunkgeräten
ist darauf zu achten, daß sich diese nicht im Batteriesparmodus befinden, da ansonsten keine sichere
Auswertung gewährleistet ist. Die Batteriesparschaltung könnte den Empfänger des Handfunkgerätes gerade dann abgeschaltet haben, wenn der
entsprechende Code gesendet wird.
Er würde dann nur verstümmelt ausgewertet werden und der Empfänger des Handfunkgerätes
stumm bleiben.
n
Dieser Hinweis gilt auch für Ihre Partnerstation.
Codesquelch-Auswahl
In der Betriebsart Codesquelch benutzen beide Stationen den
selben dreistelligen DTMF-Code, der vom stabo SA2000 automatisch zu Beginn jeder Aussendung übertragen wird. Ihr
Empfänger ignoriert normalerweise alle Signale, bei denen
der ausgewählte dreistellige Code nicht vorausging. Erst
wenn er die passenden Töne in der richtigen Reihenfolge
empfängt, öffnet sich die Rauschsperre. Diese bleibt, nachdem der Träger der Partnerstation abgefallen ist, noch einige
Sekunden offen.
Um den Code über den Drehknopf zu aktivieren, gehen Sie
wie folgt vor:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste #/PAGE.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
N Die Anzeige MO 0 0 0 erscheint.
3 Drehen Sie am Drehknopf.. .
1 . ..bis M2 erscheint.
3 Wählen Sie den dreistelligen Code über die Zifferntastatur.
Hinweis
Der Speicherplatz für den Code im Codesquelchbetrieb muß M2 sein.
Codesquelch-Betrieb
3 Stellen Sie die Rauschsperre ein.
3 Drücken Sie die Taste #/PAGE.
H Die Anzeige PAG leuchtet.
3 Drücken Sie die Taste #/PAGE.
I Die Anzeige C. SQ leuchtet.
N Bei Empfang des passenden Codes öffnet die Rauschsperre Ihres stabo SA2000.
I Beim Senden wird der dreistellige Code jedes Mal, wenn
Sie die Sendetaste drücken, ausgesendet. Dieser Vorgang
dauert ca. eine halbe Sekunde. Während dieser Zeit ist
der Mikrofoneingang stummgeschaltet, so daß Sie nicht
sofort sprechen sollten.
29
3 Drücken Sie die Taste #/PAGE, um den CodesquelchBetrieb auszuschalten.
n Die Anzeige C, SQ geht aus.
MO
Codesquelch-Betrieb über eine Relaisstation
M2
Die Verzogerungszeit für Simplexbetrieb (Sende- = Empfangsfrequenz) ist werkseitig auf 250 ms voreingestellt und
kann nicht geändert werden.
Bei Relaisbetrieb wird automatisch eine längere Verzögerungszeit von ca. 450 ms zwischen Drücken der Sendetaste
und Aussenden des Codes eingeschaltet, damit dieser von
der Relaisfunkstelle sicher übertragen wird.
Sollte ein Wert von 450 ms für Jangsame” Relaisstationen
nicht ausreichen, aktivieren Sie die Automatische Abschaltfunktion (APO): Bei aktiviertem APO, Paging und Relaisbetrieb beträgt die Verzögerungszeit 750 ms.
DTMF-Paging
Der Paging-Betrieb ist nur möglich, wenn die DTMF-Einheit
installiert ist.
Der Paging-Betrieb ist nützlich, um alle Stationen, eine Gruppe oder eine individuelle Station zu rufen oder auf den Anruf
einer Station zu warten, die mit DTMF-Paging arbeitet.
Die Gruppen-Codes und die individuellen Codes lassen sich
im voraus programmieren. Sie haben drei Stellen und reichen
von 000 bis 999.
Der Code der anrufenden Station wird im Gegensatz zum
Codesquelchbetrieb angezeigt, so daß der Empfänger immer
weiß, wer angerufen hat.
Paging-Code-Speicherplätze
Es gibt 4 Paging-Code-Speicherplätze:
30
speichert den Code von ankommenden Rufen
automatisch.
speichert individuelle Codes zum gezielten Anrufen von Partnerstationen.
speichert Gruppencodes zum gezielten Anrufen
von allen Partnerstationen.
speichert Ihren Personlichen, individuellen Code
(vgl. eigene Telefonnummer)
Ml
M3
Paging-Code-Speicherplätze programmieren
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste #/PAGE.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Der zuletzt gewählte Codespeicherplatz erscheint. Z.B.
MO.
3 Drehen Sie am Drehknopf,...
n . . . bis der gewünschte Codespeicherplatz (Ml, M2 oder
M3) erscheint.
3 Wählen Sie den dreistelligen Code über die Zifferntastatur.
Paging-Betrieb, Rufen einer Gruppe
Ihre persbnliche Kennung ist nun in Code-Speicherplatz M3
abgelegt.
Im folgenden Beispiel gehen wir von folgenden Daten aus:
H Der individulle Code (unser eigener) ist mit 111 programmiert.
n Es befinden sich noch weitere individuelle Stationen im
Netz, die auf 222, 333 und 444 hören.
n 444 - das ist unser Freund Heini (DOIIWI) - haben wir
im Code-Speicherplatz Ml abgelegt.
c
,
Der Gruppen-Code ist (bei uns) in Code-Speicherplatz M2
abgelegt.
Der Gruppen-Code ist mit 7 89 programmiert.
Wählen Sie die gewünschte Arbeitsfrequenz.
Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste #/PAGE.
Lassen Sie beide Tasten wieder los.
Der zuletzt gewählte Codespeicherplatz erscheint.
Drehen Sie am Drehknopf,...
. . . bis Codespeicherplatz M2 erscheint.
Wählen Sie ggf. einen neuen, dreistelligen Code über die
Zifferntastatur.
Drücken Sie die Taste #/PAGE.
Die Anzeige PAG erscheint.
Drücken Sie kurz die Sendetaste.
Der Paging-Code wird ausgesendet und ist im Lautsprecher auch hörbar.
Unser Transceiver hat folgenden Paging-Code ausgesendet: 7 8 9 * 111. Im Klartext heißt das: “789 (Gruppe) hier
ruft Dich 11 l!”
Paging-Betrieb, Rufen einer individuellen Station
n
3
3
3
3
n
3
Wir wollen nun Heini rufen (DOIAAA). Heini hat die Kennung 444.
Wählen Sie die gewünschte Arbeitsfrequenz.
Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste #/PAGE.
Lassen Sie beide Tasten wieder los.
Der zuletzt gewählte Codespeicherplatz erscheint. ,
Drehen Sie am Drehknopf,...
q
3
3
n
3
n
n
bis Codespeicherplatz Ml erscheint.
Wählen Sie ggf. einen neuen, dreistelligen Code über die
Zifferntastatur (für Heini: 4 4 4).
Drücken Sie die Taste #/PAGE.
Die Anzeige’ PAG erscheint.
Drücken Sie kurz die Sendetaste.
Der Paging-Code wird ausgesendet und ist im Lautsprecher auch hörbar.
Unser Transceiver hat folgenden Paging-Code ausgesendet: 44 4 * 111. Im Klartext heißt das: “444 (Heini) hier
ruft Dich 11 l!”
...
Paging-Betrieb, Empfang (Warten auf Anruf)
n
3
3.
n
n
n
3
n
n
Wir warten nun, bis uns jemand (richtig: Heini!) ruft.
Wählen Sie die gewünschte Arbeitsfrequenz.
Drücken Sie die Taste #/PAGE.
Die Anzeige PAG erscheint.
Werden wir von einer anderen Station gerufen, so ertönt
ein Alarmton, die Code-Speicherplatzanzeige wechselt
automatisch auf MO. Die Anzeige PAG blinkt:
Die Rauschsperre wird geöffnet und Heinis Kennung 44 4
wurde in Codespeicherplatz MO eingetragen.
Drücken Sie die Sendetaste zum Antworten.
Unser Transceiver hat folgenden Paging-Code ausgesendet: 444*111. Im Klartext heißt das: “444 (Heini) hier
ruft Dich 11 l!”
Nach dem Beenden der Sendung steht die Arbeitsfrequenz wieder in der Anzeige.
Beachten Sie, daß unser stabo SA2000 beim Antworten auf
Heinis Anruf Heini automatisch mit seiner Kennung zurückgerufen hat, da diese auch automatisch in Code-Speicherplatz
MO eingetragen worden war.
31
kd
Fu
Nach der Verbindungsaufnahme mit der Partnerstation, empfiehlt es sich die Pagingfunktion abzuschalten. Dadurch ist effizienterer Betrieb möglich.
Paging-Betrieb,
an ruf)
Empfang (Warten auf Gruppen-
Sollte ein Ruf mit einer Gruppenkennung empfangen werden,
werden die Rauschsperrenschaltungen aller Gruppenmitglieder geöffnet, um den Empfang zu gewährleisten.
Wenn Sie mit dem Gruppen-Code gerufen werden, wird der
gemeinsame Gruppen-Code und der zuge.hörige CodeSpeicherplatz (bei uns M2) angezeigt:.
3 Drücken Sie nun die Sendetaste, so wird Ihr Transceiver
789*111 aussenden. Im Klartext heißt das: ,789
(Gruppe) hier ruft Dich Ill!”
n Sie können nun an der Runde teilnehmen.
Hinweis
Nachdem sich die Gruppenmitglieder in der Runde
versammelt haben, empfiehlt es sich die Pagingfunktion abzuschalten. Dadurch ist effizienterer Betrieb möglich.
B
Nach erfolgtem Anruf hört die Anzeige PAG auf
zu blinken und bleibt dauernd eingeschaltet, wenn
eine Taste ,gedrückt wird.
n
Drücken Sie die Taste FUNC, um den Alarmton
bei einem Anruf abzustellen.
n
13 Wenn versucht wird den Code für Speicherplatz
M3 zu senden, wird automatisch der Code für Speicherplatz M2 ausgesendet.
Automatische Abschaltung
Die APO-Funktion (Automatic Power Off) schaltet den Transceiver aus, wenn Sie 30 Minuten lang keine Taste drücken.
Kurz zuvor wird ein Alarmton abgegeben. Bei mit APO abgeschaltetem Transceiver erscheint die Anzeige OFF:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste O/SET.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Die Anzeige M erscheint.
3 Drücken Sie die Taste S/SAVE.
n Die Anzeige APO erscheint.
3 Ein mit APO abgeschalteter Transceiver wird wieder eingeschaltet, indem die Taste CNSCAN gedrückt wird.
.
,,
.
bd
B
1 Bei mit APO abgeschaltetem Transceiver sind
die Bedienungselemente bis auf die Taste
CNSCAN unwirksam.
H Bei mit APO abgeschaltetem Transceiver fließt
ein kleiner Strom von ca. 5 mA. Achten Sie daher
darauf, den Transceiver bei längerer Nichtbenutzung mit der Taste B/PWR/PL abzuschalten.
4-2d”“‘Lk Hinweise
4 .2,
Folgende Quittungstöne sind verfügbar:
-Q
sp
n
Alarmton: Wird ,vor Abschalten des Transceivers durch die Batteriesparschaltung oder im Paging-Betrieb generiert.
n
Tiefer Ton: bei falscher Eingabe.
q
Hoher Ton: bei richtiger Eingabe.
Quittungston
Tastaturverriegelung
Der Quittungston läßt sich aus- oder einschalten:
Die Bedienungselemente des Transceivers lassen sich gegen
unbeabsichtigtes Drücken sichern. Dann sind nur noch die
Taste FUNC und die Taste G/LOCK wirksam:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste O/SET.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Die Anzeige M erscheint.
3 Drücken Sie die Taste O/SET.
3 Drücken Sie die Taste */MR/ENT, um zum Abstimmbetrieb zurückzuschalten.
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste G/LOCK.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
I Die Anzeige FL erscheint.
3 Um die Tastatursperre am Transceiver wieder aufzuheben, wiederholen Sie die beiden Schritte.
n Die Anzeige FL geht aus.
Sendetasten-Verriegelung
Die Sendetaste des Mikrofons läßt sich gegen unbeabsichtigtes Drücken sichern:
3 Drücken und halten Sie die Taste FUNC gedrückt.
3 Während Sie die Taste FUNC gedrückt halten, drücken
Sie die Taste BIPWFVPL.
33
.
3 Lassen Sie beide Tasten wieder los.
n Die Anzeige PL erscheint.
3 Um die Tastatursperre am Transceiver wieder aufzuheben, wiederholen Sie die beiden Schritte.
n Die Anzeige PL geht aus.
Wartung
Ihr Transceiver wurde werksseitig optimal abgeglichen und
alle technischen Daten überprüft. Alle Trimmer und Spulen in
Ihrem Transceiver sind bereits justiert worden und sollten
ausschließlich durch einen qualifizierten Servicetechniker und nur falls nötig - mit geeigneten Meßgeräten und ‘Werkzeugen nachgeglichen werden.
Achtung
I
Der Versuch, den Transceiver selbst zu warten oder
nachzugleichen kann den Verlust der Garantie nach
sich ziehen.
Unter normalen Betriebsbedingungen dürften keine Probleme
auftreten und der Transceiver sollte sich gemäß dieser Bedienungsanleitung betreiben lassen. Dann wird er klaglos jahrelang gute Dienste tun. Die folgenden Informationen beschreiben einige grundsätzliche Serviceprozeduren, die ohne
aufwendige und komplizierte Meßgeräte durchgeführt werden
können.
Service
Falls es jemals nötig sein sollte, den Transceiver zu Ihrem
Fachhändler oder Service-Center zur Reparatur zu geben,
verpacken Sie ihn bitte in seinem Originalkarton und fügen
34
Sie eine detaillierte Beschreibung des Problems bei. Notieren
Sie Ihre Telefonnummer unter der Sie während der gewöhnlichen Arbeitszeiten zu erreichen sind. Zubehörteile, die mit
dem aufgetretenen Problem nichts zu tun haben, brauchen
nicht mitgeschickt zu werden.
Hinweis
Liebe XYL, lieber OM!
Sollten Sie wünschen bezüglich eines technischen
oder betrieblichen Problems zu korrespondieren,
fassen Sie Ihr leserliches Anliegen bitte kurz, vollständig und bringen Sie es auf den Punkt.
Geben Sie bitte die Gerätenummer an und fügen
Sie eine Kopie des Kaufnachweises bei. Achten Sie
darauf, alle Details aufzulisten, die für eine genaue
Diagnose wichtig sind.
Verpacken Sie den Transceiver nicht in zerknittertem Zeitungspapier. Ernsthaffe Transportschäden
könnten die Folge sein.
Installation der CTCSS- oder DTMF-Einheit
Die CTCSS-Einheit enthält einen Auswerter für 38 EIAStandard-Tonsquelchfrequenzen, der von der Frontseite des
stabo SA2000 programmiert werden kann. Wenn diese Einheit installiert und eingeschaltet ist, öffnet die Rauschsperre
nur dann, wenn der im Transceiver programmierte CTCSSTon empfangen wird. Die DTMF-Einheit bietet Zugriff auf
komfortable Paging- und Code-Squelch-Funktionen für ein
gezieltes Anrufen von Einzelstationen oder Gruppen.
3 Entfernen Sie die Antenne.
3 Entfernen Sie den Batteriekasten oder Akku.
3 Entfernen Sie die beiden oberen Schrauben des Boden3
3
3
3
3
3
3
3
blechs (die, die sich näher an der Tastatur befinden) mit
einem geeigneten Kreuzschlitzschraubendreher.
Entfernen Sie auf der Gehäuserückwand die Schraube
oben links (neben dem Gürtelclip), sowie die Schraube an
der rechten Außenkante unterhalb der Sendetaste.
Heben Sie die Frontplatte etwas an und klappen Sie diese
vorsichtig weg.
Drücken Sie den 9-poligen Stecker der CTCSS-Einheit in
die 9-polige Anschlußleiste im Transceiver, die sich an
der Unterkante des Transceivers über dem Bodenblech
befindet.
Kleben Sie das doppelseitige Klebeband auf die CTCSSEinheit und danach die CTCSS-Einheit auf den Quarz neben der Sendetaste.
Drücken Sie die DTMF-Einheit in die Anschlußleiste unterhalb des Mikroprozessors. Achten Sie darauf, daß die
Steckverbinder nur in einer Richtung zusammenpassen.
Setzen Sie die Frontplatte wieder auf und achten Sie dabei auf die Gummi-Abdeckung der Buchse DC IN.
Fixieren Sie das Bodenblech mit den beiden silbernen und
die Gehäuserüchand mit den beiden schwarzen Schrauben unter Verwendung eines geeigneten Kreuzschlitzschraubendrehers.
Setzen Sie den Batteriekasten oder Akku wieder an und
schließen Sie die Antenne wieder an.
8u
Der Ausgangstonpegel der CTCSS-Einheit wurde
bereits werkseitig auf optimalen Hub eingestellt, so
daß keine Abgleicharbeiten mehr nötig sind.
Probleme
Auf den ersten Blick mag die Bedienung des sfabo SA2000
vielleicht etwas kompliziert erscheinen. Die kleine Anzahl von
Bedienelementen steht vermeintlich in Widerspruch zu den
zahlreichen, zur Verfügung stehenden Bedienungsmöglichkeiten. Einige Tasten haben deshalb mehrere Funktionen, die
nicht alle auf der Frontplatte beschriftet sind.
Aus diesem Grund ist es leicht möglich, daß Ihnen der Mikroprozessor ein Schnippchen schlägt, vor allem, wenn Sie
noch nicht die Gelegenheit hatten, sich mit den verschiedenartigen Funktionen des Tastenfeldes und der Anzeige vertraut
zu machen.
Dieses Kapitel gibt einige Tips, wie Sie den Transceiver sicher durch die verschiedensten Betriebszustände navigieren.
n
n
Sollte keine Anzeige sichtbar sein, überprüfen Sie bitte, ob
der Transceiver eingeschaltet ist und aus frischen Batterien versorgt wird. Achten Sie darauf, ob ein evtl. angeschlossenes Netzteil genügend Spannung und Strom liefern kann.
Sollten Sie dem Lautsprecher keinen Ton entlocken können und es läßt sich kein Signal empfangen, überprüfen
Sie, ob die Rauschsperre geschlossen ist oder der Transceiver in der Betriebsart Paging oder Codesquelch arbeitet. Überprüfen Sie auch die Antenne.
35
Sollten Sie keine Ausgangsleistung feststellen können,
überprüfen Sie die Antenne und messen Sie das Stehwellenverhältnis.
Glücklicherweise enthält die Anzeige genügend Symbole
und Funktionsanzeigen, um Sie - solange Spannung am
Gerät anliegt - immer auf dem Laufenden zu halten.
Besonders sorgfältig sollten Sie die Anzeigendarstellungen im Kapitel “Bedienung” studieren.
Z.B. könnte sich die Frequenzanzeige unerwartet ändern,
(oder OFF erscheinen) wenn Sie senden. Dann arbeitet
der Transceiver außerhalb des Frequenzbereiches. Überprüfen Sie in so einem Fall die programmierte RelaisablageWenn ein Tastendruck keine Reaktion hervorruft, überprüfen Sie bitte zuerst, ob die Anzeigen PL oder FL sichtbar
sind. Sie zeigen an, daß die Tastatur undloder die Sendetaste elektronisch verriegelt worden ist.
Wenn Sie immer noch keine Änderungen am Betriebszustand des Transceivers hervorrufen können, überprüfen
Sie bitte, ob der Transceiver sendet. Durch Loslassen der
Sendetaste schaltet der Transceiver in den Empfangsbetrieb.
Sollte immer noch keine Reaktion erfolgen, schalten Sie
den Transceiver aus und wieder an.
Ist die Anzeige völlig leer oder zeigt alle möglichen Segmente zur selben Zeit an und der Transceiver läßt sich
nicht mehr ausschalten und als letztes Mittel, sollte es Ihnen nicht möglich sein, die Herrschaft über den Mikroprozessor zu erlangen, setzen Sie bitte die CPU, wie im folgenden Kapitel beschrieben, zurück (System Reset).
36
I Schalten Sie die elektronische Tastenfeldverriegelung ein,
wenn Sie den Transceiver unbeaufsichtigt zurücklassen.
Sie vermeiden dadurch Verwirrung durch unbeabsichtigte
Tastenbetätigungen. Vergessen Sie nicht, daß Sie die
Sperre wieder aufheben, wenn Sie den Transceiver wieder
benutzen wollen.
Zurücksetzen des Mikroprozessors (System Reset)
Das Zurucksetzen (Reset) der CPU (Central Processor Unit =
Zentrale Prozessor-Einheit) löscht alle einprogrammierten
Kanal- und Code-Speicherplätze, Relaisablagen, TonsquelchEinstellungen und andere, vom Benutzer programmierten
Werte.
Statt dessen werden diejenigen Einstellungen in die CPU gelesen, die auch aktiv waren, als der Transceiver das Werk
verlassen hat:
3 Schalten Sie den Transceiver aus.
3 Drücken Sie die Taste FUNC sowie die Taste CALL und
halten Sie diese Tasten gedrückt, während Sie dann zusätzlich den Transceiver einschalten.
3 Lassen Sie die Tasten FUNC und CALL wieder los.
gehen die geRU speicherten
B eim Mikroprozessor-System-Reset
Daten für die Kanalspeicherbetriebsart
und für den Hauskanal verloren.
~~-~~~sgal~gslel~~~~~~
Technische Daten stabo SA2000
Allgemein
7
144 -146 MHz
Frequenzbereich
F3E (FM)
Betriebsart
5,0 -15,8 V DC
Spannungsversorgung
< 950 mA (5W)
Stromaufnahme, Senden (H)
< 650 mA (2,5W)
Stromaufnahme, Senden (M-)
< 350 mA (350 mW)
Stromaufnahme, Senden (L)
<35mA
Stromaufnahme, Empfang
Batteriesparbetrieb
l ca. 13 mA
1 -10°C - +6O”C
1 Betriebs-Temoeraturbereich
1 Antennenimpedanz
I 50 n
I BNC
1 Antennenanschluß
1 Mikrofonimoedanz
~~~-~
16OOSr
55x83,5x31
Abmessungen (B x H x T)
185 a (ohne Akku)
Gewicht
1 Sender
max. 5 W
HF-Ausgangsleistung hoch
ca. 2,5 W
HF-Ausgangsleistung mittel
ca. 350 mW
HF-Ausgangsleistung klein
Reaktanz
Modulation
Frequenzstabilität (25°C)
f 500 Hz
1 Maximaler Hub
1 i: 5 kHz
I< -60 dBc
I Nebenwellen
I Klirrfaktor (60% Modulation) I < 3%
Empfänger
Doppelsuperhet
Schaltungstyp
21,8 MHz / 455 kHz
Zwischenfrequenzen
Empfindlichkeit (12 dß SINAD) < 0,15 uV
> 60 dB
Selektivität
Rauschsperren-Empfindlichkeit < 0,l uV
. -.. ,.
f 55b AL ,& 11, !Ls?b 1\1l11~-
?
faktor)
Lautsprecher-Impedanz
8s-2
Alle technischen Daten können ohne vorherige Ankündigung im Sinne der technischen Verbesserung und Weiterentwicklung geandert werden und dienen lediglich der Orientierung.
Hersteller-Garantie
I
I
I
i
Für dieses Gerät gewähren wir
I
Die Garantieleistung erstreckt sich auf alle Fabrikations- und
Materialfehler und beginnt mit dem Kaufdatum. Eine Verlängerung der ursprünglichen Garantiezeit nach einer Garantieleistung tritt nicht ein.
Die Garantieleistung gilt nicht für:
n Transportschäden,
I Sicherungen, Anzeigenleuchten, und Halbleiter, die durch
fehlerhafte Bedienung beschädigt wurden,
I Geräte, die unbefugt geöffnet und verändert wurden,
n Fehler durch unsachgemäße Handhabung, mutwillige Beschädigung, mechanische Überbeanspruchung, übermäßige Hitze- oder Feuchtigkeitseinwirkung, ausgelaufene
Batterien, falsche Versorgungsspannung oder Blitzschlag,
1 Fracht- oder Transportkosten.
I
I
12 Monate Garantie.
Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Händler aufgrund
des Kaufvertrages bestehen gesondert neben diesen Garantiebestimmungen und bleiben davon unberührt,
37
Dieser Garantie-Abschnitt ist nur dann gültig, wenn er
vollständig ausgefüllt und unterschrieben ist.
Geräte-Typ:
Geräte-Nummer(n):
Gekauft bei:
(Stempel oder genaue
hschrlft der Hiindlerr)
iaufdatum:
Jnterschrift des Händlers:
.
Konformitäts-Erklärung
Hiermit wird erklärt, daß die Konformität der nachfolgend näher beschriebenen Funkanlage
sfaboSA2000
mit den Vorschriften der nachfolgend genannten Tech,nischen
Spezifikation gewährleistet ist:
Pr ETS 300 684, EN 50081-1, EN 50082-2
38
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Technik
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