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D 1.4.2.6 - Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und

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Nur die Originaltexte sind rechtsverbindlich!
D 1.4.2.6
Tierschutz
Vollzug der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
Erlass des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg – Handbuch Tierschutzüberwachung in Nutztierhaltungen (Stand: 04.12.2012)
Gesch.Z.: 32-2341/1+40#200206/2013
Beim Vollzug der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sind die Vorgaben des Handbuches
„Tierschutzüberwachung in Nutztierhaltungen“ heranzuziehen.
Mit der Anwendung des Handbuches soll ein bundesweit einheitliches Verwaltungshandeln der
für den Tierschutz zuständigen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter bei der Umsetzung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung erzielt werden.
Vor dem Hindergrund, dass die Überwachungstätigkeit gemäß § 16 des Tierschutzgesetzes der
Gewährleistung des Tierschutzes dient, sollte sich die Kontrollfrequenz und die Auswahl der jährlich zu kontrollierenden Betriebe nach der Qualität potentiell oder tatsächlich vorhandener „Risikofaktoren“ richten. Dabei ist jährlich ein statistisch repräsentativer Teil der Nutztierhaltungen in
Form einer Regelkontrolle grundsätzlich unangemeldet zu überprüfen. Die Reihenfolge und der
Zeitrahmen zur Durchführung der Regelkontrolle sind im Voraus zu planen, ohne dass für den
Tierhalter vorhersehbare Kontrollintervalle entstehen. Zur Überprüfung der Beseitigung eventuell
vorgefundener Beanstandungen bei den Regelkontrollen, sind ggf. entsprechende Nachkontrollen
in angemessener Frist vorzunehmen.
Grundlage für die Auswahl der einer Kontrolle jährlich zu unterziehenden Nutztierhaltungen sollten entsprechende Parameter für eine Risikoanalyse/-abschätzung sein. Dabei sollten alle relevanten Faktoren berücksichtigt werden.
Die durchgeführten Tierschutzkontrollen sind nachvollziehbar und vollständig zu dokumentieren.
Für jede Regelkontrolle ist ein Bericht mit Angaben über Kontrollergebnisse, Beanstandungen
und eingeleitete Maßnahmen, den Grund der Kontrolle und die bei der Kontrolle anwesenden Personen zu erstellen.
Das Handbuch ist in die Rechtssammlung des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und
Verbraucherschutz (MUGV) unter dem nachfolgenden Link:
http://www.mugv.brandenburg.de/v/lbsvet/TEILD/D1_4_2_6.PDF
eingestellt worden.
Der Erlass des MUGV vom 26. Mai 2009 (Gesch.Z.: 2341/1+19#35249/2009) tritt außer Kraft.
Im Auftrag
gez. Dr. Nickisch
164. Erg.
(D 1.4.2.6)
2
Handbuch
Tierschutzüberwachung
in
Nutztierhaltungen
Stand 04.12.2012
164. Erg.
Inhaltsverzeichnis
A
Einleitung
B
Glossar
C
C1
C2
C3
C4
Allgemeiner Teil
Amtliche Tierschutzkontrollen in Nutztierhaltungen
Hinweise zur Ausrüstung und zum Material
Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
Bericht nach RL 98/58/EG - Entscheidung 2006/778/EG
D
D1
D2
D3
Kälber
Kontrollbericht
Messprotokoll
Hinweis Eisenversorgung von Kälbern
E
Legehennen
E1
E 1.1
E 1.2
Alternative Legehennenhaltung
Kontrollbericht
Messprotokoll
E2
E 2.1
E 2.2
Kleingruppenhaltung
Kontrollbericht
Messprotokoll
F
F1
F2
Schweine
Kontrollbericht
Messprotokoll
G
G1
G2
Masthühner
Kontrollbericht (befindet sich in der Erarbeitung)
Messprotokoll (befindet sich in der Erarbeitung)
H
I
II
III
Anlagen
Risikoanalyse
Ausführungshinweise Schweinehaltung (Stand 23.02.2010)
Ausführungshinweise Masthühnerhaltung (Stand 10.11.2011;
beschlossen am 29.11.2011)
Hinweise zur Durchführung von Kontrollen gem. der TierschutzNutztierhaltungsverordnung, Abschnitt 3: Anforderungen an das
Halten von Legehennen (Stand 04./05.12.2012)
IV
2
A Einleitung
Tierschutz und Tiergesundheit sind wichtige Faktoren für eine tierschutzgerechte Haltung von Nutztieren und für die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln sowie für die Verhütung der Ausbreitung von Tierkrankheiten.
Das vorliegende Handbuch „Tierschutzüberwachung in Nutztierhaltungen“ dient der
Unterstützung der amtlichen Tierärztinnen und Tierärzte bei der Überwachung der
Einhaltung tierschutzrechtlicher Vorschriften in Nutztierhaltungen.
Zur Umsetzung der „Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments
und des Rates über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und
Tierschutz“ vom 29.04.2004 ist ein bundesweit einheitliches Verfahren für amtliche
Kontrollen erforderlich.
Amtliche Kontrollen sind auf der Grundlage dokumentierter Verfahren durchzuführen,
damit gewährleistet ist, dass diese Kontrollen einheitlich und auf einem konstant hohen Niveau erfolgen. Die Qualitätsmanagementsysteme der Länder in Verbindung
mit dem vorliegenden Handbuch dienen der Umsetzung dieser Vorgaben.
Die amtlichen Kontrollen sind regelmäßig durchzuführen; ihre Häufigkeit richtet sich
nach der jeweiligen Risikobewertung des Tier haltenden Betriebes. Hierfür sind u. a.
Risikoanalysen durchzuführen, auf deren Grundlage Kontrollpläne zu erstellen sind.
Darüber hinaus können Kontrollen aus besonderem Anlass durchgeführt werden.
Das Handbuch gliedert sich in einen allgemeinen Teil einschließlich eines allgemeinen Kontrollberichts "Nutztierhaltung", in die tierartspezifischen Abschnitte „Kälber,
Legehennen und Schweine“ und Anlagen. Das Handbuch ist als Loseblattsammlung
konzipiert, um erforderlichenfalls weitere Tierarten aufnehmen zu können. Darüber
hinaus besteht so die Möglichkeit, Erfahrungen mit der Handhabung in der Praxis zu
berücksichtigen und einfließen zu lassen.
3
B Glossar
•
Nutztiere:
Landwirtschaftliche Nutztiere sowie andere warmblütige Wirbeltiere, die zur
Erzeugung von Nahrungsmitteln, Wolle, Häuten oder Fellen oder zu anderen
landwirtschaftlichen Zwecken gehalten werden (§ 2 Nr. 1 TierschutzNutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV))
•
Landwirtschaftliche Nutztiere:
Wiederkäuer, Schweine, Kaninchen und Geflügel, soweit sie domestiziert sind
und zur Gewinnung tierischer Produkte gezüchtet oder gehalten werden, domestizierte Einhufer, zur Schlachtung oder zum Besatz bestimmte Fische und
deren Elterntiere sowie deren Farbmutanten, soweit diese in Betrieben der
Teichwirtschaft und Fischzucht gehalten werden. Straußenvögel gehören nicht
zum Geflügel. Pelztiere, insbesondere Nerze, Füchse, Nutrias und Chinchillas,
sind keine landwirtschaftlichen Nutztiere (§ 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 a Tierschutzgesetz (TierSchG). (Nr. 12.2.1.5.1 Allgemeine Verwaltungs-vorschrift
zur Durchführung des Tierschutzgesetzes (AVV); BVerwG Urteil vom
9.12.2004; Az: BVerwG 3 C 7.04)
•
Haltung zu Erwerbszwecken:
Erwerbszwecke liegen vor, wenn ein Tier zur Erzielung von Gewinn oder für
eine Tätigkeit gehalten wird, für die ein Entgelt vereinbart oder üblich ist
(Hirt/Maisack/Moritz, 2. Aufl. 2007, RN 1 zu § 1 TierSchNutztV, S. 544).
Bei der Beurteilung ist ggf. zu entscheiden, ob die Absicht der Gewinnerzielung im Vordergrund steht. Beispielsweise kann der Erwerbszweck bei einer
Haltung von Hühnern oder Kaninchen in geringem Umfang verneint werden,
wenn die Nutzung zum eigenen Bedarf überwiegt, auch wenn gelegentlich
einzelne Tiere oder Schlachtkörper oder Eier in geringem Umfang gegen Entgelt abgegeben werden.
Es ist eine Einzelfallentscheidung unter Würdigung aller Umstände zu treffen
und die Einstufung entsprechend begründet zu dokumentieren.
•
Stall:
Raum, in dem Nutztiere dauerhaft untergebracht werden. Der Begriff Stall umfasst auch Offenställe sowie sonstige Bauten, die vorwiegend zum Schutz der
Tiere gegen Niederschlag, Sonne und Wind dienen.
•
Tierhalter oder Betreuer:
Jede natürliche oder juristische Person, die ständig oder vorübergehend für die
Tiere verantwortlich ist oder die Tiere versorgt (Art. 2 Nr. 2 Richtlinie (RL)
98/58/EG). Ggf. ist zu klären, wer die tatsächliche Bestimmungsmacht über die
betroffenen Tiere im eigenen Interesse und nicht nur vorübergehend ausübt
(Hirt, Maisack, Moritz, Tierschutzgesetz, Kommentar, 2. Aufl. 2007, Randn. 4,
S. 105)
4
•
Verantwortliche Person:
Die verantwortliche Person ist der Betriebsinhaber. Dieser kann die Leitung
des Betriebes oder die Wahrnehmung bestimmter Aufgaben an eine andere
Person delegieren, die dann für diesen Bereich als Verantwortlicher gilt ( § 9
des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG)).
Für nach § 11 Abs. 1 des Tierschutzgesetzes erlaubnispflichtige Tierhaltungen
und Tätigkeiten sind Anforderungen an die "verantwortliche Person" in § 11
Abs. 2 Nr. 1 und 2 TierSchG festgelegt; weitere Ausführungen finden sich unter Nr. 12.2.2. und Nr. 12.2.3 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur
Durchführung des Tierschutzgesetzes.
Über die Regelungen des § 11 TierSchG hinaus kann die zuständige Behörde
im Einzelfall u.a. auch Betriebe, die Nutztiere halten, zur Benennung eines
"weisungsbefugten sachkundigen Verantwortlichen" verpflichten (§ 16 Abs. 4a
Satz 2 TierSchG).
Im Sinne von Art. 2 der Entscheidung 2006/778/EG ist:
•
Kontrolle
Eine von der zuständigen Behörde gemäß den tierschutzrechtlichen Bestimmungen durchgeführte Überprüfung eines landwirtschaftlichen Betriebs, in
dem zum Zeitpunkt der Überprüfung Nutztiere gehalten werden;
•
Verstoß
eine Zuwiderhandlung gegen eine tierschutzrechtliche Bestimmung, die
I.
II.
von der zuständigen Behörde während einer Kontrolle festgestellt wird;
von dieser Behörde dem Eigentümer oder Halter der im betreffenden Betrieb gehaltenen Tiere durch ein amtliches Dokument angezeigt wird.
5
C 1 Amtliche Tierschutzkontrollen in Nutztierhaltungen
Ausgewählte Rechtsvorschriften:
•
Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und
des Rates vom 29. April 2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie
der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz
•
Richtlinie des Rates vom 20. Juli 1998 über den Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere (98/58/EG)
•
Richtlinie des Rates vom 18. Dezember 2008 über Mindestanforderungen für den Schutz von Kälbern (2008/119/EG)
•
Richtlinie des Rates vom 18. Dezember 2008 über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (2008/120/EG)
•
Richtlinie des Rates vom 19. Juli 1999 zur Festlegung von Mindestanforderungen zum Schutz von Legehennen (1999/74/EG)
•
Entscheidung der Kommission vom 14. November 2006 über Mindestanforderungen an die Erfassung von Informationen bei Kontrollen von Betrieben, in denen bestimmte landwirtschaftliche Nutztiere gehalten werden (Entscheidung 2006/778/EG)
•
Tierschutzgesetz (TierSchG)
•
Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Tierschutzgesetzes (AVV TierSchG)
•
Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und anderer
zur Erzeugung tierischer Produkte gehaltener Tiere bei ihrer Haltung (Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung - TierSchNutztV)
•
Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport und zur
Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates (Tierschutztransportverordnung – TierSchTrV) vom 11. Februar 2009
(BGBl. I S. 375)
•
Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates vom 22. Dezember 2004 über den
Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängenden Vorgängen sowie zur Änderung der Richtlinien 64/432/EWG und 93/119/EG und der
Verordnung (EG) Nr. 1255/97
•
Verordnung zur Durchsetzung bestimmter Vorschriften der Verordnung (EG)
Nr. 1/2005 des Rates vom 22.12.2004 über den Schutz von Tieren beim
Transport… (Tierschutztransport-Bußgeldverordnung) vom 21.12.2006
(BGBl. I S. 3390)
•
Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen
im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung - ViehVerkV)
•
Verordnung über Nachweispflichten der Tierhalter für Arzneimittel, die zur Anwendung bei Tieren bestimmt sind (TierhalterArzneimittel-NachweisV)
6
1
Zweck
Die Vollzugshinweise zur Durchführung von Tierschutzkontrollen in Nutztierhaltungen
beschreiben das Verfahren bei amtlichen Fachrechtskontrollen im Rahmen der tierschutzrechtlichen Überwachung von Nutztierhaltungen. Die Einhaltung der Hinweise
für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung gewährleistet eine sachgerechte und einheitliche Durchführung der amtlichen Kontrollen von Nutztierhaltungen.
2
Definitionen
siehe Glossar
3
Geltungsbereich
Tierschutzrechtliche Überwachung von Nutztierhaltungen im Sinne der TierschutzNutztierhaltungsverordnung durch die nach Landesrecht zuständige Behörde.
Berichtspflichtige Kontrollen im Sinne der Entscheidung 2006/778/EG umfassen
Nutztiere gemäß der RL 98/58/EG einschließlich der spezifischen Vorgaben für Kälber, Schweine und Legehennen (RL 2008/119/EG; RL 2008/120/EG; RL
1999/74/EG). Darüber hinaus sind auch alle in Tab. 2 des Anhangs IV der Entscheidung aufgeführten Tierkategorien erfasst (sonstige Rinder, Schafe und Ziegen, sonstige Hühner, Enten, Gänse und Truthühner, Strauße, Pelztiere), nicht aber Pferde.
4
Verantwortlichkeit
Die Zuständigkeit für die tierschutzrechtliche Überwachung von Nutztierhaltungen
ergibt sich aus der Zuständigkeitsregelung des jeweiligen Bundeslandes.
5
Verfahren
5.1
Kontrollarten
Folgende Arten von Kontrollen werden unterschieden:
•
Regelkontrollen (= planmäßige Kontrollen) sind risikoorientiert durchzuführen; sie finden unangemeldet statt, außer in Fällen, in denen eine vorherige
Unterrichtung bzw. die Anwesenheit des/der für den Betrieb Verantwortlichen
unabdingbar erforderlich ist. Es ist sicherzustellen, dass das Zeitintervall zwischen den Kontrollen nicht vorhersehbar ist und jährlich ein statistisch repräsentativer Teil der Tierhaltungen kontrolliert wird.
•
Nachkontrollen: Eine Nachkontrolle wird durchgeführt, wenn bei einer vorausgehenden Kontrolle Mängel festgestellt und ggf. Maßnahmen eingeleitet
wurden, die eine kurzfristige Überprüfung erforderlich machen (z.B. Nachkontrolle zur Überprüfung der Umsetzung von fristgebundenen Auflagen nach Ablauf der Frist). Auf eine Nachkontrolle kann verzichtet werden, wenn die Abstellung der Mängel auf andere Weise nachgewiesen werden kann.
•
Kontrollen aus besonderem Anlass
Ein besonderer Anlass liegt z.B. vor bei
7
- Verdacht des Verstoßes gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen
- wesentlicher Änderung der Tierhaltung (z.B. Anzeige bzw. Registrierung
nach der Viehverkehrsverordnung).
Eine Kombination der Kontrollarten ist nicht ausgeschlossen.
Die Kontrollen sollen nach Möglichkeit in Anwesenheit des/der für den Betrieb Verantwortlichen durchgeführt werden.
5.2
Planung der Regelkontrollen
Die zuständige Behörde legt den Zeitrahmen zur Durchführung der Regelkontrollen
für das Kalenderjahr im Voraus in einem Plan (Kontrollplan) fest, ohne dass für den
Tierhalter vorhersehbare Kontrollintervalle entstehen. Die Auswahl der Betriebe erfolgt u. a. auf der Basis einer Risikoanalyse.
Der risikobasierten Auswahl der Betriebe sollen nach Art. 3 der Verordnung (EG) Nr.
882/2004 folgende Kriterien zu Grunde gelegt werden:
•
•
•
•
festgestellte Risiken, die mit Tieren, der Verwendung von Futtermitteln
oder den Prozessen, Materialien, Substanzen, Tätigkeiten oder Vorgängen verbunden sind, die Auswirkungen auf den Tierschutz haben können
das bisherige Verhalten des Unternehmers hinsichtlich der Einhaltung der
Bestimmungen über den Tierschutz
die Verlässlichkeit der bereits durchgeführten Eigenkontrollen
Informationen, die auf einen Verstoß hinweisen könnten.
Ein Beispiel für die Ausgestaltung einer Risikoanalyse ist als Anlage I angefügt.
5.3
Vorbereitung der Kontrolle
5.3.1 Sichtung der betriebsbezogenen, für die Tierschutzkontrolle relevanten
Daten
Dies können z.B. sein:
a. Daten aus den Betriebsakten, z.B.:
•
Anzeige nach § 26 Viehverkehrverordnung
•
•
•
•
Produktionsausrichtung des Betriebes (z.B. Mast, Milcherzeugung)
Haltungsformen (z.B. Laufstall, Anbindehaltung)
jährlich gemeldete Tierzahlen/Tierarten
ggf. Ausnahmegenehmigungen nach § 6 Abs. 3 TierSchG oder Sachverhalte nach § 13 (3) Satz 3 bzw. § 13a (9) Satz 3 TierSchNutztV
Datum und Art der letzten Inspektion
Ergebnis der letzten Inspektion, v. a. festgestellte Mängel, veranlasste
Maßnahmen
Hoftierarzt/Betreuungsverträge mit Tierärzten
Hinweise auf Verstöße gegen einschlägige Vorschriften
•
•
•
•
8
•
•
•
Tierverluste
Baugenehmigungen/Inbetriebnahme (ggf. Übergangsfristen!),
Planungsunterlagen
alle Kriterien des Auswahlverfahrens nach Nr. 5.2.
b.
Daten aus sonstigen EDV-gestützten Datenbanken, unter Berücksichtigung
der datenschutzrechtlichen Vorgaben.
c.
Gemeinsamer Antrag
Die fachrechtlich zuständige Behörde klärt ab, ob der Betrieb Antragsteller ist
(im laufenden Kontrolljahr Gemeinsamer Antrag eingereicht) und somit den
Cross-Compliance-Vorgaben unterliegt.
5.3.2 Bei Bedarf Abstimmung mit anderen Fachbereichen, z.B.:
•
•
•
•
•
•
Landwirtschaft
Baurecht
Umweltrecht
Jagd- und Fischereirecht
Natur- und Artenschutzrecht
Forst und Waldrecht.
5.3.3 Hinzuziehen von Sachverständigen:
Bei Bedarf können behördeninterne und/oder externe Sachverständige hinzugezogen werden.
5.3.4 Standardausrüstung:
Siehe Formblatt - Hinweis zur Ausrüstung und zum Material für die Durchführung von
amtlichen Kontrollen in Nutztierhaltungen gemäß Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.
5.3.5
Ankündigung von Kontrollen
Die Kontrollen sind grundsätzlich ohne Voranmeldung durchzuführen. Im begründeten Einzelfall kann sie möglichst kurzfristig angekündigt werden, wobei der Zeitraum
der Vorankündigung 48 Stunden nicht überschreiten soll. Zeitpunkt und Gründe für
die Vorankündigung sind schriftlich zu dokumentieren.
5.3.6 Mindestanforderungen an die Erfassung von Informationen bei Kontrollen
Die Entscheidung 2006/778/EG ist ab dem 01.01.2008 anzuwenden. Die Entscheidung enthält konkrete Mindestanforderungen an den Kontrollumfang (Art. 4 – 7) einer
berichtsfähigen tierschutzfachlichen Kontrolle, so dass nur solche Kontrollen für die
Berichterstattung an die Kommission zu berücksichtigen sind, die den genannten
Vorgaben entsprechen.
9
5.4
Durchführung der Kontrolle
Kontrollen und ggf. erforderliche Maßnahmen bei Verstößen werden auf der Grundlage der nationalen fachrechtlichen Anforderungen durchgeführt.
Die Entscheidung 2006/778/EG der Kommission legt Mindestanforderungen hinsichtlich des Kontrollumfangs fest.
Bei der Durchführung von Kontrollen bei Zahlungsempfängern sind auch die
sich aus den Cross-Compliance-Vorgaben ergebenden Anforderungen zu berücksichtigen.
5.4.1
Eröffnungsbesprechung
Vorstellung der an der Kontrolle beteiligten Personen. Identifikation des Ansprechpartners (Eigentümer, Tierhalter, -betreuer).
Hinweis auf die Rechtsgrundlagen, den Anlass, bei Regelkontrollen einschließlich
des Auswahlgrundes, den Zweck und Ablauf der Kontrolle.
Bitte um Bereitstellung der benötigten Betriebsunterlagen (§ 4 Abs. 2 TierSchNutztV).
Erforderlichenfalls Belehrung über die Duldungs- und Mitwirkungspflichten gem. § 16
TierSchG.
5.4.2
Durchführung der eigentlichen Kontrolltätigkeit
Die zeitliche Abfolge der Kontrolltätigkeiten richtet sich nach den Gegebenheiten vor
Ort; die allgemeinen Hygienegrundsätze sind zu beachten.
Alle Befunde sind vollständig und gerichtsfest zu erheben und zu dokumentieren.
Zur Beweissicherung können beispielsweise Foto-, Video- und Tonaufzeichnungen
durchgeführt werden.
10
Die eigentliche Kontrolltätigkeit umfasst im Wesentlichen folgende Bereiche:
(1)
Überprüfung der betriebseigenen Dokumente/Aufzeichnungen
Folgende tierschutzrechtlich erforderliche Aufzeichnungen müssen vorliegen:
• Ergebnisse der täglichen Überprüfungen des Bestandes
• Alle medizinischen Behandlungen
• Zahl der bei jeder Kontrolle vorgefundenen verendeten Tiere
(Anzahl und Ursache von Tierverlusten)
•
Aufzeichnungen über Legeleistung bei Legehennen (§ 4 Abs. 2 TierSchNutztV).
Gesonderte Aufzeichnungen sind entbehrlich, soweit entsprechende Aufzeichnungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften zu erfolgen haben, z. B.:
•
•
•
Bestandsregister (nach Viehverkehrsverordnung)
„Tierärztlicher Anwendungs- und Abgabe- Nachweis“ sowie „Bestandsbuch„ über die Anwendung von Arzneimitteln (nach Tierhalter-ArzneimittelNachweisV)
Handelspapiere, Abholbescheinigungen des Verarbeitungsbetriebes (Tierische Nebenprodukte- Beseitigungsrecht).
Nach Vorgabe der TierSchNutztV beträgt die Aufbewahrungsfrist von vorgeschriebenen Aufzeichnungen mindestens 3 Jahre.
Hinweis:
Nach Viehverkehrsverordnung (Bestandsregister) beträgt diese Frist 4 Jahre und
nach AATV (Bestandsbuch) 5 Jahre.
Folgende Dokumente können des Weiteren zur Beurteilung herangezogen werden:
•
•
•
•
•
Tierarztrechnungen
Untersuchungsbefunde
Dokumente zu Tierbewegungen und zur Vermarktung,
z.B. Schlachtabrechnungen
Dokumente zur Tierernährung, z.B.:
o Lieferscheine von Futtermitteln
o Unterlagen über Futterzusammensetzung bei Fertigfuttermitteln
o Untersuchungsergebnisse zur Tränkwasserqualität bei Eigenwasser-/ Brunnenwasserversorgung
andere Dokumente/Aufzeichnungen zur Funktion und Wartung von technischen Einrichtungen, z.B. von
o Lüftungsanlagen
o automatische Fütterungs- und Tränkeanlagen
o Alarm- und Notfallanlagen.
11
(2)
Überprüfung der Haltungseinrichtung, insbesondere:
•
•
•
•
•
•
(3)
Überprüfung der Tierhalterpflichten (Überwachung, Fütterung und Pflege):
•
•
•
•
•
•
(4)
Raum- und Flächenangebot/Bewegungsfreiheit
Bauliche Beschaffenheit einschließlich Bodenbeschaffenheit
Beleuchtung
Stallklima
Lärmimmission
Versorgungseinrichtungen
Personal für die Versorgung der Tiere (Anzahl und Qualifikation)
Kontrollen durch das Personal
Durchführung erforderlicher Maßnahmen (z.B. Mängelbeseitigung,
Krankenbehandlung)
Versorgung der Tiere (Futter, Wasser, Einstreu, Beschäftigungsmaterial,
etc.), beigefügte Stoffe
Hygiene
Umgang mit den Tieren
Überprüfung der Tiere
gem. Propädeutik, insbesondere:
•
•
•
Ernährungs-, Pflege- und Gesundheitszustand, Verhalten,
vorgenommene Eingriffe
Verletzungen, sonstige Schäden, Zuchtmethoden
Erforderlichenfalls klinische Untersuchungen von Einzeltieren.
Die Beschränkung der Kontrolle auf eine repräsentative Stichprobe ist möglich und
insbesondere in Großbetrieben mit standardisierten Haltungseinrichtungen sinnvoll.
Die Stichprobenauswahl kann sich sowohl auf Haltungseinrichtungen als auch Tiere
beziehen. Sie muss fachlich begründet und nachvollziehbar dokumentiert sein. Vgl.
hierzu Prüfliste "Nutztiere allgemein", 4. Arbeitsblatt - Tierbestandstabelle
(5)
Weiterführende Untersuchungen
ggf. Foto-/Videodokumentation, Probenahme, weiterführende Messungen; bei Bedarf
Hinzuziehung von Sachverständigen (z.B. zur Stallklimamessung oder technischen
Überprüfung von Geräten und Einrichtungen)
Liegen hinreichende Anhaltspunkte für das Vorliegen eines Verstoßes vor, können
im Bedarfsfall Proben von den Tieren des Bestandes (z.B. Blut, Urin, Haare) genommen und zur weitergehenden Analyse an ein geeignetes amtliches Labor weitergeleitet werden. Ggf. können auch sonstige Untersuchungen veranlasst werden (z.B.
12
von Tränkwasser- oder Futtermittelproben oder die Überprüfung technischer Einrichtungen).
5.4.3 Abschlussbesprechung
Zum Abschluss der Kontrolle sind dem Betriebsvertreter im Rahmen einer Abschlussbesprechung die Ergebnisse der amtlichen Kontrolle, insbesondere festgestellte Verstöße und Mängel sowie ihre Bedeutung, mitzuteilen.
5.4.4 Kontrollbericht
Die Kontrolle wird in einem Kontrollbericht schriftlich und vollständig dokumentiert.
Der Bericht umfasst eine Beschreibung des Zwecks der amtlichen Kontrolle, der angewandten Kontrollverfahren, der wesentlichen Kontrollergebnisse und gegebenenfalls der
vom betroffenen Tierhalter zu ergreifenden Maßnahmen.
Zumindest im Falle eines Verstoßes stellt die zuständige Behörde dem betroffenen
Tierhalter eine Abschrift des Berichts zur Verfügung.
Gemäß Artikel 3 der Entscheidung 2006/778 erfasst die zuständige Behörde bei der
Kontrolle die für die Berichterstattung (s. Nr. 5.5.2) erforderlichen Daten. Diese beinhalten mindestens:
a. Datum der Kontrolle und Kenndaten des Betriebs;
b. Kategorien der Haltungssysteme für Legehennen und entsprechende gemeinschaftsrechtliche Bestimmungen gemäß Anhang I (hierbei handelt es
sich um Kategorien aus dem Marktrecht);
c. Kategorien der Verstöße und entsprechende gemeinschaftsrechtliche Bestimmungen gemäß Anhang II;
d. administrative Kategorien der Verstöße sowie Maßnahmen der zuständigen
Behörde gemäß Anhang III (Verstöße und Maßnahmen werden auf der
Grundlage der nationalen fachrechtlichen Anforderungen dokumentiert).
Hinweis:
1. Eine Mängelfeststellung ist als „Verstoß“ im Sinne des Artikel 2 Buchstabe b) in
Verbindung mit Anhang III der Entscheidung 2006/778/EG zu werten, wenn der
Eigentümer oder Halter des betreffenden Betriebes
a) einen Kontroll- bzw. Mängelbericht des Handbuchs ausgehändigt bekommt
(= Anzeige einer Zuwiderhandlung) – und
b) zur Mängelbeseitigung unter Fristsetzung aufgefordert wird.
2. Werden bei einer Kontrolle (oder in einem Betrieb) mehrere Mängel innerhalb
einer Verstoßkategorie festgestellt, so werden diese als ein Verstoß mit der jeweils administrativ höchsten Kategorie (A, B oder C) in der Tabelle 1 bzw. 2 des
Anhangs IV der Entscheidung erfasst.
Bei der Feststellung von Verstößen ist in jedem Fall auch die Cross ComplianceRelevanz zu prüfen. Relevante Verstöße sind nach den subventionsrechtlichen Vorgaben an die Zahlstelle zu berichten und in der EDV (ZID) zu dokumentieren.
13
5.5
Nachbereitung der amtlichen Kontrolle
5.5.1 Maßnahmen nach einer Kontrolle
Auf der Grundlage der erhobenen Befunde erfolgt eine fachliche Bewertung und entsprechende rechtliche Würdigung.
Die zuständige Behörde trifft die zur Beseitigung festgestellter Verstöße und die zur
Verhütung künftiger Verstöße notwendigen Anordnungen.
Maßnahmen zur Abstellung von Verstößen haben wirksam, verhältnismäßig und abschreckend zu sein und sind schriftlich zu erteilen (Art. 54 Abs. 3 und Art. 55 Abs. 1
VO (EG) Nr. 882/2004)
Folgende Maßnahmen kommen insbesondere in Betracht:
1. Anordnung von Maßnahmen gemäß § 16 a TierSchG einschließlich:
• Einräumung von Fristen zur Beseitigung festgestellter Mängel
• ggf. Androhung und Festsetzung von Zwangsmitteln
2. Ordnungswidrigkeitenverfahren / Verhängen von Bußgeldern
3. Strafverfahren / Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft.
Mündlich getroffene Anordnungen sind durch die zuständige Behörde unverzüglich
schriftlich nachzureichen.
Bei der administrativen Bearbeitung von Verstößen sind die "administrativen Verstoßkategorien" gemäß Anhang III der Entscheidung 2006/778/EG zu berücksichtigen (s. Nr. 5.5.2) = Dokumentation der Maßnahmen der Behörde.
Die Einhaltung von Auflagen bzw. Beseitigung von Mängeln ist in angemessener
Frist zu prüfen, bei Bedarf auch im Rahmen einer Vor-Ort-Kontrolle (Nachkontrolle,
siehe 5.1).
5.5.2 Berichtswesen und Statistik;
EU-Bericht Nutztierkontrollen
Gemäß der Entscheidung 2006/778/EG ist jährlich ein Bericht über die tierschutzrechtlichen Kontrollen in Nutztierhaltungen zu erstellen (Kontrollen von Kälber-,
Schweine- und Legehennenhaltungen sowie sonstigen Nutztierhaltungen entsprechend Vorgabe in Anhang IV der Entscheidung nach Maßgabe der Tabellen 1 und 2)
– s. hierzu Nr. 3.
Kontrollergebnisse und Maßnahmen sind deshalb nach den Vorgaben der Entscheidung zu dokumentieren.
Der Bericht für das abgelaufene Jahr ist bis spätestens 1. März des Folgejahres zu
erstellen.
Formblatt: C 4 Berichtstabellen
14
Hinweise:
Die für den Bericht zu erhebenden Angaben sind in den Kontrollberichten berücksichtigt. In der Prüfliste "Nutztiere allgemein" ist als 4. Arbeitsblatt eine Tabelle beigefügt, in welche die erforderlichen Angaben zum Tierbestand eingetragen werden
können.
Berichtsrelevant sind alle Anforderungen im nationalen Recht, die eine Entsprechung
im EU-Recht (Tierschutz-Richtlinien) haben. Legehennenhaltungen sind gemäß Geltungsbereich der RL 1999/74/EG berichtspflichtig ab einer betriebsbezogenen Bestandsgröße von 350 Legehennen.
15
C2
Hinweise zur Ausrüstung und zum Material für die Durchführung von amtlichen Kontrollen in Nutztierhaltungen gemäß
Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
1 IuK - Technik:
Für Zugang, Beschaffung, Inbetriebnahme und Wartung gelten gesonderte Verfahrensanweisungen.
•
•
PC mit entsprechender Software, Internetzugang,
ggf. Notebook zum Gebrauch vor Ort mit entsprechender Software einschließlich Routenplaner und aller verfügbaren Informationen zum Betrieb.
2 Standardausrüstung zur Vor-Ort-Kontrolle:
2.1 Beförderungsmittel
Dienstfahrzeug oder privateigenes Kfz, das für den Dienstreiseverkehr zugelassen
ist. Darüber hinaus Kartenmaterial, Behältnisse, Beutel und Säcke zur Aufnahme von
Gegenständen und Kleidung nach dem Betriebsbesuch (Tierhygiene).
2.2 Transportbehältnisse
Transportbehältnisse zum Befördern und Aufbewahren von Ausrüstung und Material
von und zum Betrieb.
2.3 Persönliche Arbeitskleidung
Die Grundausstattung wird entweder vorrätig gehalten oder speziell zur Kontrolle bereitgestellt. Sie muss, sobald bei der Kontrolle Kontakt zu lebenden landwirtschaftlichen Nutztieren besteht oder Tiere danach in die kontrollierten Räume ohne Reinigung und Desinfektion eingestallt werden sollen, seuchenhygienischen Ansprüchen
genügen.
Soweit Schutzkleidung vom Betrieb gestellt wird, sollte diese verwendet werden.
Grundausstattung:
Saubere Grundkleidung einschließlich Schuhwerk; sowie:
•
•
•
•
Gummistiefel oder Einmalüberziehschuhe
Overall (Einweg-Overall)
Kopfbedeckung
Einweg-Handschuhe.
16
2.4 Persönliche Ausrüstung
wie zum Beispiel:
•
•
•
•
•
Tasche
Dienstausweis
Dienstsiegel, Adressenstempel, Namensstempel
Adressenverzeichnis
Rechtsvorschriften.
2.5 Arbeitsausrüstung
wie zum Beispiel:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Schreibgeräte einschließlich wasserfestem Faserstift
Schreibunterlage
Kamera mit Zubehör (Film, Speicherchip, Akku/Ersatzbatterien); evtl. Videokamera
Mobiltelefon
Taschenlampe mit Ersatzbatterien
Thermometer zur Messung der Körpertemperatur in Metallhülle, eichfähig
Thermometer zur Messung der Lufttemperatur, eichfähig
Geräte zur Längenmessung (Lineal, Maßband, Zollstock, Lasermesser)
Geräte zur Zeitmessung (Stoppuhr)
Lux-Meter
Gasmessgerät
Phonendoskop
Hufzange, -kratzer, -messer.
2.6 Arbeitsmaterial, Probenahme-Geräte
wie zum Beispiel:
•
•
•
•
•
•
Blutentnahmebesteck
Sonstige Probenahme: Schere/Pinzette, sterile Probengefäße, Kunststoffbeutel, Kühlbox, Kühlakkus, Einmalhandschuhe
Untersuchungsanträge für Blut- oder sonstige Probenahme, Sektionsantrag
nach Bedarf Versandbehälter
Plombe, Draht, Zange zum Versiegeln der Behältnisse
Desinfektionsmittel für Thermometer, Kleidung und Flächen.
2.7 spezielle Arbeitsgeräte
wie zum Beispiel:
•
•
•
Tierwaage, transportabel, eichfähig
Automatisches Temperaturaufzeichnungsgerät
Infrarot-Temperatur-Fernmessgerät,
für besondere Geräte ggf. Bedienungsanleitung.
17
C 3 KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE NUTZTIERHALTUNG ALLGEMEIN - Teil A
Allgemeiner Teil
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I
Allgemeine Daten
I.1
Betriebsdaten
I.1.1
Bezeichnung des Unternehmens
I.1.2
ggf. Bezeichnung des Betriebs (falls abweichend)
I.1.3
Tierhalter/verantwortliche Person
I.1.4
UnternehmensNr (ZID): _ _/ _/ _ _/ _ _ _/ _ _ _ _/
I.1.5
ggf. weitere Registriernummern (z.B. LegReg)
I.1.6
ggf. Anzahl/Bezeichnung der Ställe/Betriebsteile
I.1.7
Angaben zur Tierhaltung
I.1.7.1
Tierart/en, -kategorien
I.1.7.2
Anzahl Tiere (jeweils pro Kategorie)
I.1.7.3
CC-relevant
I.1.7.4
ggf. Ausnahmegenehmigung/en erteilt?
I.1.7.5
falls ja, welche, ggf. Befristung?
Ja
Nein
Text/Anmerkung
CC-Prüfbericht unterscheidet "Unternehmen" und "Betrieb"
bei Bedarf Tab. in der Anlage verwenden
Zahlungsempfänger hinsichtlich der Bestimmungen in
Art. 4/Anhang der RL98/58/EG
Seite 1
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I.2
Allgemeine Kontrolldaten
I.2.I
Bericht-Nr.
I.2.2
Datum Kontrolle
I.2.3
Uhrzeit von/bis
I.2.4.1
I.2.4.2
Ja
Nein
Text/Anmerkung
o
Regelkontrolle Fachrecht / CC
Auswahlgrund:
o Risikoorientiert
o Zufall
o
Anlassbezogene Kontrolle
Art der Kontrolle
unangekündigt
I.2.4.3.1 falls nein, Ankündigung am/um
I.2.4.3.2 Begründung für Ankündigung
I.2.5
an der Kontrolle beteiligte Personen
I.2.5.1
Kontrollpersonen Behörde/ggf. Sachverständige etc.
I.2.5.2
Betriebsvertreter Name
I.2.5.3
zwingend bei mehr als 2 Kalendertagen
Betriebsvertreter/Auskunft erteilende Person
Funktion
I.2.5.4
Kontrolle ohne Beisein eines Betriebsvertreters
I.2.6.1
Aufklärung über Rechtsgrundlagen der Kontrolle
1.2.6.2
Kontrolle gestattet
1.2.6.3
Grund für Nichtgestattung
CC: ggf. Hinweis auf 100% Kürzung der Zahlungen
Seite 2
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
I.2.7
allgemeine Anmerkungen
Seite 3
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
Ja
Nein
Text/Anmerkung
I.2.8.1
Keine Hinweise auf Verstöße gegen Vorschriften aus
anderen Rechtsbereichen
1.2.8.2
falls Hinweise vorhanden, welche: (Freitext)
Hinweis:
Für Betriebe, die im Rahmen der RIA zu systematischen CC-Kontrollen ausgewählt wurden, sind die Betriebsdaten (entsprechend dem aktuellen
Gemeinsamen Antrag) weitgehend dem Prüfauftrag zu entnehmen. Ggf. ist ein Abgleich mit den Daten der Veterinärbehörde sinnvoll, ebenso eine
Überprüfung mit dem tatsächlichen Stand im Betrieb. In der Anlage zu dieser Prüfliste (AB 4) ist eine Tabelle zur Erfassung des Tierbestands enthalten.
In die Prüfliste sind zumeist ja/nein Antworten und/oder Text einzutragen. Bei Kontrolle mehrerer Betriebsteile sind gesonderte Listen erforderlich.
Messungen sind in beizufügenden Meßprotokoll(en) zu erfassen. Besondere Prüfergebnisse (z.B. Stallklimamessung oder Prüfung von Geräten) oder
Befunde an Tieren sind ggf. gesondert zu dokumentieren.
Für den Kontrollbericht "Nutztiere allgemein" sind keine Meßprotokolle vorgegeben.
CC: vgl. CC-Prüfbericht Teil H, weiteres Vorgehen ggf.
nach Zuständigkeit
Seite 4
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE NUTZTIERHALTUNG ALLGEMEIN - TEIL B
Spezieller Teil
GliedeKontrollpunkt - Bezeichnung
rungsNr.
I.3
Kontrollierte Tierkategorie
(Erhebung des Bestands s. Anlage)
1.3.1
Rinder (ohne Kälber)
1.3.2
Schafe
1.3.3
Ziegen
1.3.4
Haushühner (ohne Legehennen)
1.3.5
Laufvögel
1.3.6
Enten
1.3.7
Gänse
1.3.8
Pelztiere
1.3.9
Truthühner
1.3.10
sonstige Nutztiere - statistisch nicht relevant (bitte näher bezeichnen)
GliedeKontrollpunkt - Bezeichnung
rungsNr.
bitte
ankreuzen
Ja
Nein
Tierzahl
CC
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Code Nr RegelKonkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
CC
sanktion
Abweichung - Vorsatzvermutung
II.1
Tierbetreuer
II.1.1
Anzahl Tierbetreuer (einschl. Tierhalter) ausreichend
CC
B01
3%
II.1.2
Kenntnisse und Fähigkeiten ausreichend
CC
B01
3%
II.2
Kontrollen, Aufzeichnungen
II.2.1.1
ggf. Kennzeichnungsvorgaben eingehalten
II.2.1.2
ggf. maximale Tierzahl eingehalten? (gemäß Lieferunterlagen)
II.2.2
ggf. Datum letzte Einstallung:
II.2.3
Überprüfung des Bestands
Schnittstelle CC-Anforderungen Tierkennzeichnun
II.2.3.1.1 Kontrolle Befinden der Tiere 1 x täglich bei Stallhaltung
II.2.3.1.2
ausreichende Kontrolle, wenn keine regelmäßige Versorgung
erforderlich (so, dass jegliches Leiden vermieden wird)
II.2.3.2
Dokumentation der tägl. Überprüfung des Bestandes
Seite 5
CC
A 21
TAB B
CC
B02
3%
CC
B03
3%
CC: s. unter Nr. III.5.2 Bewegungsfreiheit
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
GliedeKontrollpunkt - Bezeichnung
rungsNr.
Ja
Nein
II.2.3.2.1 … Anzahl der Verluste (bei jeder Kontrolle)
Tierzahl
CC
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Code Nr RegelKonkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
CC
sanktion
Abweichung - Vorsatzvermutung
CC
A11
1%
CC
A11
1%
Schnittstelle Bereich LM/FM
gesonderter CC-Prüfbericht zu Rechtsakt 10 des
Anhangs III der VO (EG) Nr. 1782/2003!
II.2.3.2.2 …Ursache von Verlusten
II.2.3.3.1 Aufzeichnungen medizinische Behandlungen (Bestandsbuch)
keine Hinweise auf Verabreichung schädlicher (ggf. beigefügter) Stoffe
II.2.3.3.2
(ggf. auch Daten aus AM-/FM-Ü/NRKP -> RL 96/22/EG)
CC
B13
3%
II.2.3.4.1 Aufbewahrungsfrist für Aufzeichnungen (3 J.) eingehalten
CC
A11
1%
II.2.3.4.2 Aufzeichnungen der Behörde zur Verfügung gestellt
CC
A11
1%
II.2.4
Überprüfung Notstromaggregate (regelmäßig nach Herstellerangabe)
II.2.5
...Alarmanlage (regelmäßig nach Herstellerangabe) falls erforderlich
CC
B11
3%
II.2.6
Beleuchtungs-,
Lüftungs-,
Versorgungseinrichtungen (mind. 1 x tgl.)
CC
B08
3%
II.3
Vorsorge für .../Vorkehrungen gegen Betriebsstörungen
II.3.1
… ausreichende Frischluftzufuhr, ggf. Ersatzeinrichtung bei Ausfall der
elektrischen Lüftung vorhanden
CC
A41
TAB C
II.3.2
… ausreichende Beleuchtungsdauer
CC
A33
TAB B
II.3.3
...ggf. ausreichend lange Dämmerungsphase (Lichtprogramm)
II.3.4
...ausreichend lange Dunkelphase (Lichtprogramm)
CC
A33
TAB B
II.3.5
… ausreichende Fütterungsmöglichkeiten (Lagerung, Technik)
CC
A51
TAB B
II.3.6
angemessene Futterzusammensetzung
CC
A51
TAB B
II.3.7
… ausreichende Tränkemöglichkeiten (Wasserversorgung)
CC
A52
TAB C
II.3.8
… ausreichende Wasserqualität (ggf. Wasseruntersuchung)
CC
A52
TAB C
II.3.9.1
Notstromaggregat erforderlich
II.3.9.2
falls Notstromaggregat erforderlich, vorhanden und einsatzbereit
II.3.10
Alarmanlage für Ausfall der Lüftung (akustisch, optisch,
Telefon, DFÜ) vorhanden, falls erforderlich
CC
A42
TAB C
CC
B09
5%
CC
B10
5%
II.3.11.1 unverzügliche Behebung von Defekten
II.3.11.2
falls nicht möglich,
geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Gesundheit der Tiere
Seite 6
Nicht vorgelegt = nicht geführt!
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
GliedeKontrollpunkt - Bezeichnung
rungsNr.
Ja
Nein
Tierzahl
CC
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Code Nr RegelKonkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
CC
sanktion
Abweichung - Vorsatzvermutung
II.4
Hygienemaßnahmen
II.4.1
Reinigung und Desinfektion der Haltungseinrichtung(en) zwischen den
Durchgängen
II.5
Vorsorge für Krankheitsfall /Tötung der Tiere
II.5.1.1
ausreichende Versorgung kranker/verletzter Tiere
CC
B05
3%
II.5.1.2
ggf. ausreichende Zuziehung Tierarzt
CC
B06
3%
II.5.1.3
ggf. sachkundige Tötung kranker bzw. verletzter Tiere
II.5.2
Entfernen toter Tiere (bei tägl. Kontrolle, soweit gefordert - s. oben)
II.5.3
Verwertung der Tiere über Schlachtbetrieb (Eigen-/Fremd) ggf. Prüfen von Schlachtabrechnungen
III
Erhebungen im Stall (ggf. bei mehreren Ställen gesondert für jeden Stall/Haltungseinheit)
III.1
Stallgebäude
III.1.1
Bauweise geeignet
III.1.2
Materialien geeignet
III.1.3
leicht zu reinigen/desinfizieren
CC
B07
3%
III.1.4
verletzungssicher
CC
A31
TAB B
III.1.5
ausbruchsicher
III.2
Boden- und Wandbeschaffenheit
III.2.1
Boden trittsicher (Tierbereich)
CC
A31
TAB B
III.2.2
Liegeflächen/Ruhebereiche geeignet
III.2.3.1
Spaltenböden vorhanden
III.2.3.2
falls ja, geeignet/verletzungssicher
CC
A31
TAB B
III.2.4
Aussenwände im Tierbereich ausreichend wärmegedämmt (gilt nur
für"Warmstall")
ggf. nähere Stallbezeichnung:
Seite 7
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
GliedeKontrollpunkt - Bezeichnung
rungsNr.
Ja
Nein
Tierzahl
CC
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Code Nr RegelKonkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
CC
sanktion
Abweichung - Vorsatzvermutung
III.3
Klima/Umweltfaktoren (vgl. Meßprotokoll)
III.3.1
Lüftung geeignet (Zugluft, Kälte, Hitze?)
CC
A32
TAB B
III.3.2
Schadgasgehalt der Stalluft - Luft sensorisch unbedenklich
CC
A32
TAB B
III.3.2.1
Staubgehalt der Luft sensorisch unbedenklich
CC
A32
TAB B
III.3.2.2
Luftfeuchtigkeit im unschädlichen Bereich
CC
A32
TAB B
III.3.2.3
Innentemperatur im unschädlichen Bereich
CC
A32
TAB B
III.3.3
Lärmbelastung auf ein Mindestmaß beschränkt
III.4
Beleuchtung (vgl. Meßprotokoll)
III.4.1
Beleuchtung ausreichend (Tiere können sich erkennen)
CC
A33
TAB B
III.4.2
möglichst gleichmäßige Ausleuchtung
III.4.3
ausreichende Beleuchtung zur Überwachung (Inspektionslicht)
CC
B04
3%
III.5
Stalleinrichtung (vgl. ggf. Meßprotokoll)
III.5.1
Versorgungseinrichtungen, Fütterung, Tränkung
Fütterung ausreichend/ funktionsfähig
CC
A51
TAB B
Anzahl Futterstellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
CC
A51
TAB B
Futterstellen ausreichend sauber
CC
A51
TAB B
Tiere haben nicht ausreichend häufig Zugang zu Nahrung
CC
B 12
3%
Tränken/Wasserversorgung ausreichend/ funktionsfähig
CC
A52
TAB C
Anzahl Tränkestellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
CC
A52
TAB C
Tränkstellen ausreichend sauber
CC
A52
TAB C
III.5.1.1.
1
III.5.1.1.
2
III.5.1.1.
3
III.5.1.1.
4
III.5.1.2.
1
III.5.1.2.
2
III.5.1.2.
3
III.5.2
Bewegungsfreiheit
III.5.2.1
Bewegungsmöglichkeit (nutzbare Fläche/Tier) ausreichend
(ggf. Meßprotokoll/Bewertung beifügen)
CC
A21
TAB B
III.5.2.2
ggf. Anbindevorrichtungen zulässig/vorschriftsgemäß/
ausreichende Bewegungsmöglichkeit
CC
A21
TAB B
III.5.2.3
ggf. Gebot der Gruppenhaltung/Sozialkontakt für sozial lebende Tiere
eingehalten
Seite 8
im Verdachtsfall ggf. ergänzende Untersuchungen
CC: Bewegungsfreiheit nicht so eingeschränkt, dass
unnötige Leiden oder Schäden zugefügt werden,
"angemessener Platz"
CC: keine Schmerzen oder vermeidbare Schäden
Im PLF Anbindung nur für Kälber aufgeführt!
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
GliederungsNr.
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Ja
Nein
Tierzahl
CC
Code Nr Regelsanktion
CC
III.6
Inaugenscheinnahme der Tiere
III.6.1
Gesundheitszustand - ggf. detaillierte Beschreibung beigefügt
III.6.1.1
Keine Hinweis auf erhöhte Verlustraten (s. II.2.3.2.1)
III.6.1.2
ggf. Leistung normal
III.6.1.3
keine gesundheitlich relevanten Verletzungen/
Technopathien/Gefiederschäden/Kannibalismus
III.6.1.4
keine Hinweise auf Verhaltensstörungen
III.6.1.5
ausreichender Ernährungs-/Pflegezustand
III.6.2.1
eingesetzte Zuchtmethoden zulässig, keine genetisch bedingte
Belastung im Sinne einer Qualzucht
CC
B19
3%
III.6.2.2
Tiere aufgrund Genotypt/Phänotyp für die Haltung geeignet
CC
B20
3%
III.6.3.1
ggf. kranke Tiere abgesondert/behandelt bzw. rechtzeitig getötet
CC
B05
3%
III.6.3.2
ggf. kranke Tiere geeignet untergebracht (Krankenbucht o.ä., ggf.
eingestreut)
CC
B05
3%
III.6.4
Eingriffe an Tieren
fall ja, zulässig (s. Nr. I.1.7.4) ?
CC
A61
TAB C
falls ja, Form/Zustand der Schnäbel zufriedenstellend?
CC
A61
TAB C
falls ja, jeweils zulässig (ggf. Ausnahmegenehmigung!)
CC
A61
TAB C
falls ja, jeweils ordnungsgemäß ausgeführt
CC
A61
TAB C
CC
A61/B17
TAB C
/5%
CC
B16
5%
ausreichende Betäubung, soweit erforderlich?
CC
B14
5%
Falls Betäubung, Durchführung durch Tierarzt?
CC
B15
3%
III.6.4.1.
1
III.6.4.1.
2
III.6.4.1.
3
III.6.4.2.
1
III.6.4.2.
2
III.6.4.2.
3
III.6.4.2.
4
III.6.4.2.
5
III.6.4.2.
6
III.6.4.2.
7
Schnäbel gekürzt
ggf. sonstige Eingriffe (konkret benennen)
Verbot Verwendung elastischer Ringe gemäß § 6 Abs. 2 eingehalten?
(Ausnahmen beachten!)
Verminderung von Schmerzen oder Leiden ausreichend bei Eingriffen,
die ohne Betäubung zulässig sind?
Seite 9
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung - Vorsatzvermutung
Für die CC-Kontrollen im Bereich Eingriffe gelten
grundsätzlich die nationalen Vorgaben (für Schweine
und Legehennen gibt es auch Vorgaben in den
spezifischen RL).
Gemäß PLF wird "nur § 6 TierSchG systematisch
geprüft" => § 5 = Cross CheCC.
Allerdings sind die Anforderungen aus § 5
(einschließlich Kennzeichnung!) überwiegend in § 6
Abs. 1 "geregelt".
Ausnahme: Vorgaben zur Betäubung mit Ausnahme
der Ferkelkastration (Vgl. § 6 Abs. 1 Satz 4)
Die Ausnahmeregelungen für Schnabelkürzen und
Schwanzspitzenamputation sind im PLF nicht als CC
aufgeführt, obwohl in § 6 Abs. 3 geregelt.
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
GliederungsNr.
Kontrollpunkt - Bezeichnung
IV
Erhebungen im Aussenbereich
IV.1
Iglus, Hütten, Ausläufe, Weiden
Ja
Nein
Tierzahl
CC
Code Nr Regelsanktion
CC
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung - Vorsatzvermutung
IV.1.1.1 Teil der Stallfläche/Haltungseinrichtung
IV.1.1.2 falls ja, ...Größe ausreichend
CC
A21
TAB B
IV.1.1.3 …ausreichend zugänglich
IV.1.2
funktionierende Tränken, falls erforderlich
CC
A52
TAB C
IV.1.3
Schutz vor Gefahren ausreichend (Witterung, Beutegreifer, sonst.
Gesundheitsgefahren)
CC
A34
TAB B
V.
Hygiene im Tierbereich
V.
ausreichende Sauberkeit
Unterschrift Betriebsleiter/Stellvertreter: Der Unterzeichner wurde über die Feststellungen der Prüfung vor Ort mündlich informiert und darauf hingewiesen, dass er diesen Bericht unterzeichen
könne, um damit seine Anwesenheit bei der Prüfung und die Kenntnisnahme des Protokolls zu bezeugen sowie zu den bei der Prüfung festgestellten Sachverhalten Stellung nehmen könne.
Unterschrift ....................................................................... Datum:............................................... Stellungnahme ja / nein (s. ggf. anl. Protokoll)
Seite 10
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE NUTZTIERHALTUNG ALLGEMEIN - Teil C - Vollzug, weiteres Vorgehen
VI
VI.1
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
angeben)
ja
Bemerkungen/Bewertung
nein
Kontrollbericht angefertigt/
vom Tierhalter abgezeichnet/
Durchschrift dem Tierhalter ausgehändigt
(grundsätzlich bei Feststellung von Mängeln)
VI.2
VI.3
Mängelbericht ausgehändigt/
mündliche Anordnung an Tierhalter erlassen/
Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben
Foto-/ Video- dokumentation
(nichtzutreffendes streichen)
VI.4
weiterführende Untersuchungen eingeleitet
VI.5
Empfehlung
VI.6
mündliche Verwarnung
VI.7
schriftliche Verwarnung
VI.8.1
VI.8.2
Anordnung nach § 16 a TierSchG
(schriftlich / mündlich, schriftlich bestätigt)
Frist zur Mängelbeseitigung bis 3 Monate (keine
sofortige Einleitung eines OWi- oder
Strafverfahrens)
administrative Verstoßkategorie A nach Entscheidung 2006/778/EG (ab
2008)
VI.8.3
Frist zur Mängelbeseitigung > 3 Monate
(keine sofortige Einleitung eines OWi- oder
Strafverfahrens)
administrative Verstoßkategorie B nachEntscheidung 2006/778/EG
VI.9.1
sofortige Einleitung von OWi-/Strafverfahren
administrative Verstoßkategorie C nach Entscheidung 2006/778/EG
VI.9.1.1 Einleitung von Bußgeldverfahren
VI.9.1.2 OWi/Bußgeld rechtskräftig
VI.9.2.1 Anzeige/Abgabe an die Staatsanwaltschaft
VI.9.2.2 Straftat (rechtskräftiges Urteil)
Seite 11
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
VI
VI.10
VI.11
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
ja
angeben)
Bemerkungen/Bewertung
nein
Sonstiges (z. B. Unterrichtung anderer
Behörden / Stellen)
Abgabe Prüfbericht Cross compliance
am (Datum):
Bericht Nr.:
Eintrag in ZID
Bestimmungen in Art.4 /Anhang der RL 98/58/EG gemäß
Kontrollerlass/Leitfaden!
am (Datum):
VII
Vorgeschichte/weiteres Vorgehen
VII.1
frühere Beanstandungen
VII.2
frühere Kontrollen (ggf. Datum)
VII.3
frühere Maßnahmen/Sanktionen
VII.4
frühere Misstände/Mängel in vorgegebener Frist
behoben
VII.5.
VII.6
VII.7
ja
nein
sehr
niedrig
niedrig
Bemerkungen/Bewertung
ggf. laufendes Widerspruchsverfahren
anwaltliche Vertretung
Zwangsmittel/Auflage(n)
ggf. Fristablauf (Datum):
kurzfristige Nachkontrolle erforderlich
Termin Nachkontrolle (Datum/Zeitfenster)
VIII
Risikobewertung (nach Vorgabe zur RA)
VIII.1
Kontrollbedarf (Risikoklasse)
hoch
sehr
hoch
Abs. VIII ist lediglich "Minimalvorschlag" für risikobasierte Betriebsauswahl insb.für Nicht-CC-Betriebe
IX
sonstige Bemerkungen
Unterschrift Prüfer/Verfasser des Berichts:
....................................................................... Datum:..........................
Seite 12
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
1.2.1. Tierbestand - erweiterte Tabelle zur Erfasssung in ZID (CC) und nach Entscheidung 2006/778/EG (Fachrecht)
Betrieb/ggf. Bestand (Stall):
Anzahl
Einheit
Bestand[1]
Insgesamt
Anzahl Schweine (Erfassung in spezieller
Prüfliste/Meßprotokoll, evtl. bereits über
Kennzeichnungskontrolle, HIT)
Schweine
Anzahl Kälber (Erfassung in spezieller
Prüfliste/Meßprotokoll, evtl. bereits über
Kennzeichnungskontrolle, HIT)
Kälber
Anzahl Rinder (ohne Kälber)
(Erfassung ggf. über Kennzeichnungskontrolle bzw. HIT)
davon Kühe (Milchvieh)
Rinder
Anzahl Schafe/ Ziegen (Erfassung ggf. über
Kennzeichnungskontrolle)
Schafe
Ziegen
Schafe und Ziegen gesamt
Seite 13
ggf. kontrollierte
Stichprobe
|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
Anzahl
Einheit
Bestand[1]
Insgesamt
Anzahl Legehennen - eine Zählung im Stall ist i.d.R. unmöglich (Angabe Legehennen
der Kapazität der besetzten Einheiten bzw. aktuelle Lieferscheine, ggf. Abgleich gesamt
ggf. kontrollierte
Stichprobe
|__|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
Hühner (Gallus gallus)
Enten
Gänse
Truthühner
sonstiges
|__|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
Laufvögel (Strauße, andere ggf. benennen)
|__|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
mit Verlustaufzeichnungen
Kleingruppenhaltung
Bodenhaltung
Freilandhaltung
Ökohaltung
sonstiges (z.B. nicht ausgestalteter Käfig, EU-ausgestalteter
Käfig, Kleinhaltung ohne Zuordnung zu System)
Anzahl Geflügel (ohne Legehennen) Angaben analog zu
Legehennen, ggf. differenziert nach Art(en) und ggf.
Nutzungsart (Zucht/Aufzucht/Mast) - davon:
Geflügel
gesamt
Seite 14
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
Bestand[1]
Anzahl
Einheit
Anzahl Pferde
davon Mutterstuten (Zuchttiere)
davon Stuten zur Milcherzeugung
davon Hengste (Zuchttiere)
davon Fohlen/Jungpferde (Nachzucht)
davon Schlachtpferde (Hauptnutzungszweck)
Insgesamt
|__|__|__|__|__|
Pferde gesamt
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
Anzahl sonstiger Nutztiere (bitte Tierart/Kategorie benennen) sonstige
gesamt
Pelztiere
|__|__|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
ggf. kontrollierte
Stichprobe
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
|__|__|__|__|__|
Kommentare (CC-Vorgaben):
[1] Zählung nicht notwendig, wenn Bestandsangaben im
Sammelantrag oder in den Datenbanken plausibel/
verfügbar sind.
Seite 15
C 3 Kontrollbericht Überprüfung Nutztierhaltung
C 4 EU-Bericht Nutztierkontrollen nach Entscheidung 2006/778/EG - Anhang IV - Tabelle 1
Berichtsjahr:
Behörde:
Tabelle 1
Tierkategorie
Haltungssystem
1
Anzahl
Kontrollpflichtige Betriebe
2
3
Kontrollierte Betriebe
Betriebe ohne Beanstandung
Legehennen
(4) Nicht
(1) Freiland- (2) Boden(3)
haltung
haltung
ausgestaltete ausgestaltete
Käfige **) Käfige
Kälber
Schweine
Zahl der Verstöße wegen
4
Personal (1)
5
Kontrollen (2)
6
Aufzeichnungen (3)
7
Bewegungsfreiheit (4)
8
Besatzdichte (4)
9
Gebäude und
Unterbringung (5)
10
Mindestbeleuchtung (2/5)
11
Böden (für Schweine) (5)
12
Einstreu (5)
13
Automatische und
mechanische Anlagen (6)
14
15
Füttern, Tränken und
beigefügte Stoffe (7)
Hämoglobinwert (Kälber) (7)
16
Faserhaltiges Raufutter (7)
17
18
Verstümmelungen
(Eingriffe) (8)
Zuchtmethoden (9)
19
20
Verstoß A
Verstoß B
21
Verstoß C
*)
*) nur Sauen
Seite 1
C 4 Bericht
Hinweise (zu Tab 1, sinngemäß auch zu Tab 2):
Die nicht fett gedruckten Kategorien (Nr. 8, 10-12, 15-16 aus Spalte A in Tab 1) beziehen sich auf besondere Vorgaben aus
allgemein:
den RL´n für Kälber/Schweine/Legehennen (mit Zuordnung zu den allgemeinen Kategorien nach Art. 6 der Entscheidung in
Klammern) .
zu Zeilen 1-3 Bei der Abfrage der Betriebsdaten entsteht eine Unschärfe dadurch, dass in vielen Betrieben mehrere Tierarten und/oder
mehrere Haltungsformen vorkommen. Eigentlich sind hier "Haltungen", nicht "Betriebe" einzutragen. Mehrfachnennungen sind
unvermeidlich.
Die Besatzdichten beziehen sich auf die spezifischen Regelungen in den Vorgaben für Kälber, Schweine und Legehennen;
zu Zeile 8:
für alle anderen Tierkategorien (vgl. Tabelle 2) gelten lediglich die allgemeine Vorgaben des Anhangs der RL 98/58/EG bzw.
dessen Umsetzung ins nationale Recht.
zu Zeile 10:
zu Zeile 12:
Die Mindestbeleuchtung bezieht sich auf die spezifischen Regelungen in den Vorgaben für Kälber, Schweine und Legehennen
(Verbot Dunkelhaltung, ggf. auch von Dauerlicht, Stallbeleuchtung und Untersuchungslicht); allgemeine Regelungen finden
sich für alle Tiere im Anhang der RL 98/58/EG (Nr. 5 für Stallbeleuchtung, Nr. 2 für Untersuchungslicht) - umgesetzt in
TierSchNutztV § 4 (1) Nr. 9 und § 3 (3) Nr. 1
Die Kategorie "Einstreu" ist in Art. 4 und 7 der Entscheidung nicht enthalten und trifft deshalb für Kälber und Legehennen nicht
zu. Feststellungen in diesem Bereich sind Zeile 9 zuzuordnen.
zu Zeile 15:
National sind zusätzlich Mindesteisengehalte im Futter festgelegt, der Bericht fragt hier lediglich die in der RL geregelten
Hämoglobinwerte gesondert ab.
zu Spalte C
"LH (3)
Freiland":
Im Bereich Legehennen gibt es keinen gesonderten Prüfbericht für die "Freilandhaltung", da es sich hierbei
tierschutzrechtlich um eine Bodenhaltung (Spalte D) handelt. Alle Eintragungen mit Ausnahme der Feststellungen im Auslauf
werden deshalb im Bereich Bodenhaltung gemacht. Verstöße im Bereich des Auslaufs werden unter (1) Freilandhaltung
eingetragen.
Anm: Bei Eintrag von Hand ist die Zuordnung Freilandhaltung = vollständiger Eintrag in (1) möglich; Die Übernahme in die
EDV (BALVIip) wäre aber mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden (zusätzliche, aber weitgehend identische
Prüfliste/getrennte
entspricht für DE inErfassung).
der Regel der Kleingruppenhaltung ( § 13b TierSchNutztV); einzelne Haltungen mit ausgestalteten
zu Spalte F
"LH (3)":
zu Spalte G
"LH (4)":
Käfigen gemäß RL werden ggf. ebenfalls hier erfaßt.
Nur noch Umstellungsbetriebe - Einzelfälle mit Ausnahmegenehmigung bis längstens Ende 2009
Seite 2
C 4 Bericht
C 4 EU-Bericht Nutztierkontrollen nach Entscheidung 2006/778/EG - Anhang IV - Tabelle 2
Berichtsjahr:
Behörde:
1
Tierkategorie
Anzahl
Kontrollpflichtige Betriebe
2
Kontrollierte Betriebe
3
Betriebe ohne Beanstandung
Rinder
Schafe
(ohne Kälber)
Ziegen
Hausgeflügel*)
Laufvögel
Enten
Gänse
Pelztiere
Truthühner
Zahl der Verstöße wegen
4
Personal
5
Kontrollen
6
Aufzeichnungen
7
Bewegungsfreiheit
8
Gebäude und Unterbringung
9
Automatische und
mechanische Anlagen
10
Füttern, Tränken und
beigefügte Stoffe
11
Verstümmelungen (Eingriffe)
12
Zuchtmethoden
13
Verstoß A
14
Verstoß B
15
Verstoß C
*) Geflügel der Spezies Gallus gallus mit Ausnahme von Legehennen
Seite 3
C 4 Bericht
D 1 KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE KÄLBERHALTUNG - Teil A
Allgemeiner Teil
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I
Allgemeine Daten
I.1
Betriebsdaten
I.1.1
Unternehmens-/Betriebsbezeichnung (Abgleich mit vorhandenen
Daten)
I.1.2
Tierhalter/verantwortliche Person
I.1.3
UnternehmensNr (ZID):
I.1.4
ggf. weitere Registriernummern
I.1.5
ggf. Bezeichnung des Betriebs (falls abweichend von I.1.1)
I.1.6
ggf. Anzahl/Bezeichnung der Ställe/Betriebsteile
I.I7
Angaben zur Tierhaltung (Abgleich mit in EDV vorhandenen Daten)
I.I.7.1
Anzahl Kälber
I.I.7.2
Haltungsformen Kälber
I.I.8
CC-relevant - Fachrechtskontrolle = "Cross-check"
I.I.7
I.I.9
Ja
Nein
Text/Anmerkung
_ _/ _/ _ _/ _ _ _/ _ _ _ _/
Zahlungsempfänger = Unternehmen, die EU-Leistungen
erhalten
Betriebliches Eigenkontrollsystem vorhanden (GQS BW oder
vergleichbar)
ggf. Ausnahmegenehmigung erteilt für Schwanzspitzenamputation
nach § 6 (3) TierSchG (vgl. III.6.6)
Seite 1
D 1 Kontrollbericht Kälber
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I.2
Allgemeine Kontrolldaten
I.2.I
Bericht-Nr.
I.2.2
Datum Kontrolle
I.2.3
Uhrzeit von/bis
I.2.4.1
Ja
Text/Anmerkung
Nein
o
Regelkontrolle Fachrecht / CC
Auswahlgrund:
o Risikoorientiert
o Zufall
o
Anlassbezogene Kontrolle
Art der Kontrolle
I.2.4.2
unangekündigt
I.2.4.3.1
falls nein, Ankündigung am/um
I.2.4.3.2
Begründung für Ankündigung (zwingend bei mehr als 48 Stunden)
I.2.5
an der Kontrolle beteiligte Personen
I.2.5.1
Kontrollpersonen Behörde/ggf. Sachverständige etc.
I.2.5.2
Betriebsvertreter Name
I.2.5.3
Betriebsvertreter Funktion
I.2.5.4
Kontrolle ohne Beisein eines Betriebsvertreters
I.2.6.1
Aufklärung über Rechtsgrundlagen der Kontrolle
1.2.6.2.1
Kontrolle gestattet
1.2.6.2.2
falls nein, Grund für Nichtgestattung
I.2.7
allgemeine Anmerkungen (Freitext)
CC: Kontrollzweck darf nicht gefährdet werden
CC: ggf. Grund für Verweigerung der Zahlungen
Seite 2
D 1 Kontrollbericht Kälber
Nr.
I.2.8.1
Bezeichnung Kontrollpunkt
Ja
Keine Hinweise auf Verstöße gegen Vorschriften aus anderen
Rechtsbereichen
falls Hinweise vorhanden, welche: (Freitext)
Nein
Text/Anmerkung
CC: vgl. CC-Prüfbericht Teil H, weiteres
Vorgehen ggf. nach Zuständigkeit
I.2.8.2
Hinweis:
Für Betriebe, die im Rahmen der RIA zu systematischen CC-Kontrollen ausgewählt wurden, sind die Betriebsdaten (entsprechend dem aktuellen
Gemeinsamen Antrag) weitgehend dem Prüfauftrag zu entnehmen. Ggf. ist ein Abgleich mit den Daten der Veterinärbehörde sinnvoll, ebenso eine
Überprüfung mit dem tatsächlichen Stand im Betrieb. In der Anlage zur Prüfliste "Nutztiere allgemein" ist eine Tabelle zur Erfassung des Tierbestands
enthalten.
In die Prüfliste sind zumeist ja/nein Antworten und/oder Text einzutragen. Bei Kontrolle mehrerer Betriebsteile sind gesonderte Listen erforderlich.
Messungen sind in beizufügenden Meßprotokoll(en) zu erfassen. Besondere Prüfergebnisse (z.B. Stallklimamessung oder Prüfung von Geräten) oder
Befunde an Tieren sind ggf. gesondert zu dokumentieren.
Seite 3
D 1 Kontrollbericht Kälber
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE KÄLBERHALTUNG - Teil B
Spezieller Teil
GliederungsNr.
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Ja
Nein
Tierzahl
CC
Code RegelNr CC sanktion
II.
Erhebungen im Vorraum/Büro
II.1
Tierbetreuer
II.1.1
Anzahl Tierbetreuer (einschl. Tierhalter) ausreichend
CC
B01
3%
II.1.2
Kenntnisse und Fähigkeiten ausreichend
CC
B01
3%
II.2
Dokumentation/Überprüfung von..
II.2.1
Kennzeichnungs-/Registrierungsvorgaben eingehalten
II.2.2
Überprüfung des Bestandes
II.2.3.1
Befinden der Tiere 2 x täglich bei Stallhaltung
CC
L01
3%
II.2.3.2
Befinden der Tiere 1 x täglich bei Weidehaltung
CC
L01
3%
CC
A11
1%
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Konkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
Schnittstelle CC-Anforderungen Tierkennzeichnung
Dokumentation der ...tägl. Überprüfung des Bestandes
II.2.4.1
...Anzahl der Verluste
II.2.4.2
...Ursache von Verlusten
II.2.5.1
Aufzeichnungen medizinische Behandlungen (Bestandsbuch)
CC
A11
1%
II.2.5.2
keine Hinweise auf Verabreichung schädlicher (ggf.
beigefügter) Stoffe
CC
B13
3%
II.2.6.1
Aufbewahrungsfrist für Aufzeichnungen (3 J.) eingehalten
CC
A11
1%
II.2.6.2
Aufzeichnungen der Behörde zur Verfügung gestellt
CC
A11
1%
CC
B11
3%
CC
B08
3%
II.2.7
II.2.8
II.2.9
Überprüfung Notstromaggregate (regelmäßig nach
Herstellerangabe)
...Alarmanlage (regelmäßig nach Herstellerangabe) falls
erforderlich
... Beleuchtungs-,
Lüftungs-,
Versorgungseinrichtungen (mind. 1 x tgl.)
Seite 4
Schnittstelle Bereich LM/FM
gesonderter CC-Prüfbericht zu Rechtsakt 10 des
Anhangs III der VO (EG) Nr. 1782/2003!
Nicht vorgelegt = nicht geführt!
D 1 Kontrollbericht Kälber
GliederungsNr.
Kontrollpunkt - Bezeichnung
II.3
Vorsorge für .../Vorkehrungen gegen Betriebsstörungen
II.3.1
… ausreichende Frischluftzufuhr, ggf. Ersatzeinrichtung bei
Ausfall der elektrischen Lüftung vorhanden
II.3.2
… ausreichende Beleuchtung (mind. 10 h/d)
II.3.2 CC
… ausreichende Beleuchtung mind. 8 h (9-17 Uhr)
II.3.3
... naturnahen Tagesrhythmus
II.3.4
…ausreichend lange Dunkelphase
II.3.5
…ausreichende Fütterungsmöglichkeiten, auch bei Störungen
II.3.5.1
…angemessene Futterzusammensetzung
Ja
Nein
Tierzahl
CC
Code RegelNr CC sanktion
cave: vgl. PLF: L05
ausreichender Fe-Gehalt in MAT für Kälber bis 70 kg
(1 30 mg/KG bei 88% TM)
ausreichende Eisenversorgung für Kälber > 70 kg
II.3.5.3
Hämoglobin Durchschnitt Gruppe min. 6 mmol/l
genügender FE-Gehalt im Futter für Fe im Blut von 1 4,5
II.3.5.3 CC
mmol/l
ausr. Fütterung bei Kälbern in Gruppenhaltung > 2 Wochen
(grundsätzlich verboten bei rationierter Fütterung ohne
II.3.5.4
Sicherstellung ausr. Futteraufnahme, z.B. durch
Abruffütterung)
II.3.5.2
CC
A41
TAB C
CC
A33
TAB B umgesetzt
CC
CC
CC
A33
A 51
L05
TAB B
CC
A51
TAB B
CC
K51
TAB B
CC
L07
3%
CC
L07
3%
CC: Vorgabe aus Anhang der RL 91/629, in PLF nicht
3%
5%
II.3.6.1
… ausreichende Tränkemöglichkeiten (Wasserversorgung)
CC
A52
TAB C
II.3.6.2
… ausreichende Wasserqualität (ggf. Analysebefund)
CC
A52
TAB C
II.3.7.1
Notstromaggregat erforderlich
CC
A42
TAB C
II.3.7.2
II.3.8
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Konkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
falls Notstromaggregat erforderlich, vorhanden und
einsatzbereit
ggf. Alarmanlage für Ausfall der Lüftung (akustisch, optisch,
Telefon, DFÜ) vorhanden
II.3.9.1
unverzügliche Behebung von Defekten
CC
B09
5%
II.3.9.2
falls nicht möglich, geeignete Maßnahmen zur Sicherung der
Gesundheit der Tiere
CC
B10
5%
Seite 5
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
CC: Schnittstelle FM-Überwachung; nationale Vorgabe!
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
D 1 Kontrollbericht Kälber
GliederungsNr.
II.4
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Ja
Nein
CC
Code RegelNr CC sanktion
Hygienemaßnahmen
II.5
Reinigung und Desinfektion der Haltungseinrichtung zwischen
den Durchgängen
bei Weidehaltung ausreichendes antiparasitäres Management
(Diagnostik/Behandlung)
Vorsorge für Krankheitsfall /Tötung der Tiere
II.5.1.1
ausreichende Versorgung kranker/verletzter Tiere
CC
B05
3%
II.5.1.2
ggf. ausreichende Zuziehung Tierarzt
CC
B06
3%
II.5.1.3
ggf. sachkundige Tötung kranker bzw. verletzter Tiere
II.5.2
Entfernen toter Tiere (bei tägl. Kontrolle, soweit gefordert - s. oben)
III.
Erhebungen im Stall (ggf. bei mehreren Ställen gesondert für jeden Stall/Haltungseinheit)
III.1
Stallgebäude
III.1.1
Bauweise geeignet
III.1.3
Materialien geeignet
III.1.4
leicht zu reinigen/desinfizieren
CC
B07
3%
III.1.5
verletzungssicher
CC
A31
TAB B
III.1.6
ausbruchsicher
III.2
Boden- und Wandbeschaffenheit
III.2.1
Böden im Tierbereich rutschfest, tritt- und verletzungssicher
CC
A31
K32
TAB B
III.2.2.1
Liegeflächen ausreichend wärmegedämmt (Kälber ab 2 Wo)
CC
K33
TAB B
III.2.2.2
Liegeflächen ausreichend eingestreut für Kälber < 2 Wochen
CC
K34
TAB B
III.2.3.1
Spaltenböden vorhanden (nicht zulässig für Kälber < 2 Wo)
III.2.3.2
falls ja, Maßvorgaben eingehalten (Meßprotokoll)
II.4.1
II.4.2
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Konkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
ggf. nähere Stallbezeichnung:
Seite 6
D 1 Kontrollbericht Kälber
GliederungsNr.
III.2.4
III.2.5
III.3
III.3.1
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Seitenwände bei Einzelbuchten durchbrochen (ausser
Krankenbuchten) ausreichender Sozialkontakt?
Aussenwände im Tierbereich ausreichend wärmegedämmt
(gilt nur für "Warmstall")
Klima/Umweltfaktoren (vgl. ggf. Meßprotokoll)
III.3.3
Stallklima im für die Tiere zuträglichen Bereich?
ausreichende Vorkehrungen gegen Hitzestress im Sommer
(Soll: im Liegebereich nicht > 25oC)
Lärmbelastung auf ein Mindestmaß beschränkt
III.4
Beleuchtung
III.4.1.1
Beleuchtung im Tierbereich ausreichend = mind. 80 lux
III.3.2
Ja
CC
Code RegelNr CC sanktion
CC
K35
TAB B
CC
A32
TAB B
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Konkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
vgl. Soll- Vorgaben in § 6 TierSchNutztV - nur für
"Warmstall"
(CC)
L03
3%
III.4.1.1 CC Beleuchtung im Tierbereich angemessen/geeignet
CC
A33
TAB B/
3%
III.4.1.2
Tiere werden nicht in ständiger Dunkelheit gehalten
CC
K31
TAB C
III.4.2
natürliche Beleuchtung (Ü-frist bis 1.1.2008 für Bau vor
1.1.1994)
III.4.3
gleichmäßige Ausleuchtung
III.4.5
Beleuchtung zur Überwachung ausreichend (Inspektionslicht)
CC
B04
3%
III.5
Stalleinrichtung (vgl. ggf. Meßprotokoll)
III.5.1
Versorgungseinrichtungen, Fütterung, Tränkung
III.5.1.1.1
Fütterung ausreichend/ funktionsfähig
CC
A51
TAB B
III.5.1.1.2
Anzahl Futterstellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
CC
A51
TAB B
III.5.1.1.3
Futterstellen ausreichend sauber
CC
A51
TAB B
III.5.1.2
rechtzeitige Biestmilchgabe 2 4 h p.p.
Seite 7
PLF gibt mind. 80 Lux vor = nationale Regelung! cave:
Differenzierung CC/CC "ggf. schwierig"!
PLF gibt mind. 80 Lux vor = nationale Regelung! cave:
Differenzierung CC/CC "ggf. schwierig"!
D 1 Kontrollbericht Kälber
GliederungsNr.
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Ja
Nein
CC
Code RegelNr CC sanktion
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Konkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
III.5.1.2 CC Biestmilchgabe schnellstmöglich, spätestens 6 h p.p.
CC
L08
3%
III.5.1.3
Fütterung mind. 2 x/d
CC
L06
B12
3%
III.5.1.4
Rauhfutter ad lib. ab 8 d p.p.
III.5.1.4 CC
Rauhfutter ab 8 d; altersabhängig mindestens 50 -250 g für 8 20 Wo alte Kälber
CC
K53
TAB B
III.5.1.5.1
Tränken/Wasserversorgung ausreichend/ funktionsfähig
CC
A52
TAB C Wasser nicht in jedem Fall erforderlich - vgl. III.5.1.6
laut PLF CC gilt dies nicht für Raufutter - Regelung der
RL gilt aber für "alle Kälber" (bis 6 Monate)
cave: für Kälber mit Milch-/MAT-Tränke ist nach RL
CC
III.5.1.5.2
Anzahl Tränkestellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
CC
A52
TAB C
III.5.1.5.3
Tränkstellen ausreichend sauber
CC
A52
TAB C
III.5.1.6
Wasser ad lib > 2 Wochen
ausreichend Wasser > 2 Wochen; Wasser ad lib. nur im
III.5.1.6 CC Sommer und bei Krankheit zwingend, Flüssigkeitsbedarf muss
gedeCCt sein
CC
CC
A52
L09
TAB C
3%
III.5.1.7
Verbot von Maulkörben eingehalten
CC
K52
TAB C
III.5.2
Bewegungsfreiheit (vgl. Meßprotokoll)
III.5.2.1.1
Bewegungsmöglichkeit (nutzbare Fläche/Tier) ausreichend
(allgemeine Vorgabe)
III.5.2.1.2
MIndestmaße der Haltungeinrichtung eingehalten (vgl.
Meßprotokoll)
CC
III.5.2.1.2.1 ..für Einzelboxen bis 8 Wochen
CC
..ggf. für Einzelboxen > 8 Wochen - tierärztliche
III.5.2.1.2.2
Bescheinigung vorhanden?
CC
Seite 8
A21
K21
TAB B/
3%
K24
TAB B/
3%
K26
TAB B/
3%
CC: 58/58 Bewegungsfreiheit nicht so eingeschränkt,
dass unnötige Leiden oder Schäden zugefügt werden,
"angemessener Platz"
91/629: Jedes Kalb kann sich mühelos hinlegen, liegen,
aufstehen und sich putzen
CC: Im Zweifelsfall Richtlinienvorgabe beachten
(Boxengröße mind. 1,1 x Länge Kalb und Breite Kalb,
Höhe nicht geregelt)
CC: Vorgaben für Gruppenhaltung nicht für
Betriebe <6 Kälber und Mutterkuhhaltung
D 1 Kontrollbericht Kälber
GliederungsNr.
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Ja
Nein
III.5.2.1.2.3 …für Gruppenbuchten
III.5.2.2
III.5.2.3.1
Anbindeverbot eingehalten
(Festlegen zulässig bei Gruppenhaltung bis 1 h nach dem
Tränken)
ggf. Anbindevorrichtungen zulässig/vorschriftsgemäß/
ausreichende Bewegungsmöglichkeit
CC
Code RegelNr CC sanktion
CC
K25
TAB B/
3%
CC
K22
TAB B/
3%
CC
A 21
K23
TAB B/
3%
CC
L02
3%
III.5.2.3.2
ggf. Anbindevorrichtungen mind. wöchentlich geprüft und
erforderlichenfalls reguliert
III.6
Inaugenscheinnahme der Tiere
III.6.1
Gesundheitszustand (ggf. dataillierte Beschreibung beifügen):
III.6.2
keine Hinweise auf erhöhte Verlustraten
III.6.3
keine gesundheitlich relevanten Verletzungen/Technopathien
III.6.4
keine Hinweise auf Verhaltensstörungen
III.6.5
ausreichender Ernährungs-/Pflegezustand
III.6.6.1
eingesetzte Zuchtmethoden zulässig, keine genetisch
bedingte Belastung im Sinne einer Qualzucht
CC
B19
3%
III.6.6.2
Tiere aufgrund Genotyp/Phänotyp für die Haltung geeignet
CC
B20
3%
III.6.7.1
ggf. kranke Tiere abgesondert/behandelt
CC
B05
3%
III.6.7.2
ggf. kranke Tiere geeignet untergebracht (Krankenbucht o.ä.,
ggf. eingestreut)
CC
B05
3%
Seite 9
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Konkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
CC: keine Schmerzen oder vermeidbare Schäden
D 1 Kontrollbericht Kälber
GliederungsNr.
Kontrollpunkt - Bezeichnung
III.6.6
Eingriffe an Tieren
III.6.6.1.1
enthornt
III.6.6.1.2
falls ja, Enthornung ordnungsgemäß durchgeführt
III.6.6.2.1
Schwanzspitzen gekürzt?
III.6.6.2.2
III.6.6.2.3
III.6.6.2.4
III.6.6.2.5
Ja
Nein
CC
Code RegelNr CC sanktion
CC
A61
TAB C
falls ja, zulässig (vgl. I.1.9)
CC
A61
TAB C
falls ja, Kürzung ordnungsgemäß durchgeführt
CC
A61
TAB C
CC
A61
TAB C
CC
B16
5%
Verbot Verwendung elastischer Ringe gemäß § 6 Abs. 2
eingehalten? (Ausnahmen beachten!)
Verminderung von Schmerzen oder Leiden ausreichend bei
Eingriffen, die ohne Betäubung zulässig sind?
III.6.6.3.1
ausreichende Betäubung, soweit erforderlich?
CC
B14
5%
III.6.6.3.2
Falls Betäubung, Durchführung durch Tierarzt?
CC
B15
3%
IV.
Erhebungen im Aussenbereich
IV.1.
Iglus, Hütten, Ausläufe, Weiden
IV.1.1
Teil der Stallfläche, falls ja
IV.1.1.1
... Größe ausreichend
CC
A21
TAB B
IV.1.1.2
...ausreichend zugänglich
IV.1.2
funktionsfähige Tränken, falls erforderlich
CC
A52
TAB C
IV.1.3
ausr. Witterungsschutz (überdacht/befestigt/Iglus beschattet)
CC
A34
TAB B
V.
Hygiene im Tierbereich
V
ausreichende Sauberkeit
CC
L04
3%
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für CC:
Konkretisierung der Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
Für die CC-Kontrollen im Bereich Eingriffe gelten
grundsätzlich die nationalen Vorgaben.
Gemäß PLF wird "nur § 6 TierSchG systematisch
geprüft" => § 5 = Cross CheCC.
Allerdings sind die Anforderungen aus § 5
(einschließlich Kennzeichnung!) überwiegend in § 6
Abs. 1 "geregelt".
Ausnahme: Vorgaben zur Betäubung
Die Ausnahmeregelungen zur
Schwanzspitzenamputation sind im PLF nicht als CC
aufgeführt, obwohl in § 6 Abs. 3 geregelt.
Unterschrift Betriebsleiter/Stellvertreter: Der Unterzeichner wurde über die Feststellungen der Prüfung vor Ort mündlich informiert und darauf
hingewiesen, dass er diesen Bericht unterzeichen könne, um damit seine Anwesenheit bei der Prüfung und die Kenntnisnahme des Protokolls zu
bezeugen sowie zu den bei der Prüfung festgestellten Sachverhalten Stellung nehmen könne.
Unterschrift ....................................................................... Datum:............................. Stellungnahme ja / nein (s. ggf. anl. Protokoll)
Seite 10
D 1 Kontrollbericht Kälber
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE KÄLBERHALTUNG - Teil C - Vollzug, weiteres Vorgehen
VI
VI.1
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
angeben)
ja
nein
Protokoll angefertigt/
vom Tierhalter abgezeichnet/
Durchschrift dem Tierhalter ausgehändigt
(grundsätzlich bei Feststellung von Mängeln)
VI.2
VI.3
Mängelbericht ausgehändigt/
mündliche Anordnung an Tierhalter erlassen/
Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben
Foto-/ Video- dokumentation
(nichtzutreffendes streichen)
VI.4
weiterführende Untersuchungen eingeleitet
VI.5
Empfehlung
VI.6
mündliche Verwarnung
VI.7
schriftliche Verwarnung
VI.8.1
VI.8.2
VI.8.3
Anordnung nach § 16 a TierSchG
(schriftlich / mündlich, schriftlich bestätigt)
Frist zur Mängelbeseitigung bis 3 Monate (keine
sofortige Einleitung eines OWi- oder
Strafverfahrens)
Frist zur Mängelbeseitigung > 3 Monate
(keine sofortige Einleitung eines OWi- oder
Strafverfahrens)
VI.9.1
sofortige Einleitung von OWi-/Strafverfahren
VI.9.1.1
Einleitung von Bußgeldverfahren
VI.9.1.2
OWi/Bußgeld rechtskräftig
VI.9.1.3
Anzeige/Abgabe an die Staatsanwaltschaft
VI.9.1.4
Straftat (rechtskräftiges Urteil)
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme I) bis 2007
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
administrative Verstoßkategorie A nach Entscheidung 2006/778/EG (ab
2008)
administrative Verstoßkategorie B nachEntscheidung 2006/778/EG
administrative Verstoßkategorie C nach Entscheidung 2006/778/EG
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
Seite 11
D 1 Kontrollbericht Kälber
VI
VI.11
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
angeben)
ja
nein
ja
nein
Sonstiges (z. B. Unterrichtung anderer
Behörden / Stellen)
Abgabe Prüfbericht Cross compliance
am (Datum):
VI.11.1
Bericht Nr.:
Eintrag in ZID
am (Datum):
VII
Verlauf/weiteres Vorgehen
VII.1
letzte Regelkontrolle (Datum)
VII.2
außerplanmäßge (Anlass-)kontrolle
VII.3
frühere Beanstandungen
VII.4
frühere Maßnahmen/Sanktionen
VII.5
frühere Misstände/Mängel in vorgegebener Frist
behoben
VII.6
ggf. laufendes Widerspruchsverfahren
VII.7
anwaltliche Vertretung
VII.8
Zwangsmittel/Auflage(n)
VII.9
ggf. Fristablauf (Datum):
VII.10
kurzfristige Nachkontrolle erforderlich
VII.11
Termin Nachkontrolle (Datum/Zeitfenster)
Bemerkungen/Bewertung
Datum
Seite 12
D 1 Kontrollbericht Kälber
VIII
Risikobewertung (nach Vorgabe zur RA)
VIII.1
Kontrollbedarf (Risikoklasse)
sehr
niedrig
niedrig
normal
hoch
sehr
hoch
Abs. VIII ist lediglich "Minimalvorschlag" für risikobasierte Betriebsauswahl insb.für Nicht-CC-Betriebe
IX
sonstige Bemerkungen
Unterschrift Prüfer/Verfasser des Berichts:
....................................................................... Datum:..........................
Seite 13
D 1 Kontrollbericht Kälber
D 2 Messprotokoll für die Durchführung von Amtlichen Kontrollen in Kälberhaltungen
nach Tierschutzrecht
1
Behörde:
2
Prüfer:
3
Datum der Kontrolle:
Betrieb
4
Name:
Straße:
PLZ Ort:
5
Stall / Gebäude:
6
Abteil (ggf. Plan-Nr.):
Bei Bedarf sind ggf. Grundrisszeichnungen (Plankopie oder Handzeichnung) mit der Lage und
Anordnung der Haltungseinrichtungen beizufügen.
Messungen/Einzelerhebungen:
Raumangebot
*CC: ggf. im Verdachtsfall prüfen, ob Boxenlänge mind. 1,1 x Länge Kalb eingehalten!
**
ggf. im Verdachtsfall prüfen, ob Boxenbreite mind. 1 x Widerristhöhe Kalb eingehalten!
*** Höhe ist nicht CC- relevant
Einzelboxen Tiere < 2 Wochen
für Box 1-11 eingehalten (+/-) - bei Bedarf zus. Blatt beifügen
1
7
Länge 1 1,20 m*
8
Breite 1 0,80 m**
9
Höhe 1 0,80 m***
10
Einstreu ausreichend
11
Seitenwände ausreichend
durchbrochen
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
(§ 6 Abs. 2 TierSchNutztV)
1
D 2 Meßprotokoll__Kaelberhaltung.doc
Einzelboxen Tiere 1 2 Wochen 8 Wochen
für Box 1-11 eingehalten (+/-) - bei Bedarf zus. Blatt beifügen
1
12
13
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Länge* 1 1,60 m, wenn
Trog innen: 1 1,80 m
Breite** 1 0,90 m/1,0 m je nach
Seitenbegrenzung,
(§ 8 Abs. 2 Nr. 2 TierSchNutztV)
14
Seitenwände ausreichend
durchbrochen
(§ 6 Abs. 2 TierSchNutztV)
Einzelboxen Tiere > 8 Wochen
(nur ausnahmsweise zulässig nach § 9 Abs. 1
Nr. 1 - 3 TierSchNutztV)
für Box 1-11 eingehalten (+/-) - bei Bedarf zus. Blatt beifügen
1
15
16
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Länge 1 1,80 m,
wenn Trog innen: 1 2,0 m
Breite 1 1,0 m/1,2 m je nach
Seitenbegrenzung,
s. § 9 Abs. 3 Nr. 2 TierSchNutztV
Gruppenhaltung < 2 Wochen
für Bucht 1-11 eingehalten (+/-) - bei Bedarf zus. Blatt beifügen
1
17
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Einstreu ausreichend
Gruppenhaltung 1 2 Wo
18
2
Bucht 1
Bucht 2
lxb
= m²
lxb
= m²
Tierzahl
m²/
Tier
Tierzahl
Bucht 3
m²/
Tier
lxb
= m²
Tierzahl
m²/
Tier
< 150 kg
= 1,5 m²/Tier
Bucht mind. 4,5 m² für 1 - 3 Tiere <
8 Wochen !
< 220 kg
= 1,7 m²/Tier
19
Bucht mind. 6 m² für 1 - 3 Tiere >
8 Wochen !
20
Bucht mind. 6 m² für 1 - 3 Tiere >
8 Wochen !
21
(nur bei rationierter Fütterung n. §§ 8/9
> 220 kg - 6 Mon. = 1,8 m²/Tier
Anzahl Fressplätze 1 Tierzahl (+/-)
Abs. 2 TierSchNutztV)
Spaltenboden
Stichproben an Stelle 1 - 3 eingehalten (+/-)
I. Betonspalten
Bucht 1
Bucht 2
Bucht 3
ja
ja
ja
22
Spalt 2 25 mm (Toleranz ± 3 mm)
23
Auftrittsbreite 1 80 mm
24
Zustand mangelfrei (keine scharfen
Grate, unebene oder ausgebrochene
Stellen)
nein
2
nein
nein
D 2 Meßprotokoll__Kaelberhaltung.doc
II. elastische Auflage/Ummantelung
25
Spalt 2 30 mm (Toleranz ± 3 mm)
26
Auftrittsbreite 1 80 mm
27
Zustand mangelfrei (keine scharfen
Grate oder ausgebrochene Stellen)
Tierzahlen (ggf. Strichliste führen)
Bucht 1
Bucht 2
Bucht 3
ja
ja
ja
nein
nein
nein
je nach Betrieb buchtenweise bzw. Gesamtzahl – s. auch
Tabellenblatt 4 der Prüfliste "Nutztiere allgemein".
Buchtennummer
28
Anzahl Kälber
Buchtennummer
29
Anzahl Kälber
30
Unterschrift des Prüfers
..............................................
3
Datum .........................................
D 2 Meßprotokoll__Kaelberhaltung.doc
D.3 Hinweis Eisenversorgung von Kälbern
Gemäß § 11 TierSchNutztV - Überwachung, Fütterung und Pflege hat, wer Kälber
hält, sicherzustellen, dass gemäß Ziffer 3
•
für Kälber bis zu einem Gewicht von 70 Kilogramm der Eisengehalt der
Milchaustauschertränke mindestens 30 Milligramm je Kilogramm, bezogen
auf einen Trockensubstanzgehalt von 88 Prozent, beträgt und
•
bei Kälbern, die mehr als 70 Kilogramm wiegen, eine ausreichende
Eisenversorgung erfolgt, wodurch bei den Kälbern ein auf die Gruppe
bezogener durchschnittlicher Hämoglobinwert von mindestens 6 mmol/l Blut
erreicht wird“.
Für Cross-Compliance ist die Vorgabe der RL 2006/119 Anhang 1 Nr. 11 relevant:
11. Zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden müssen Kälber ihrem Alter,
ihrem Gewicht und ihren verhaltensmäßigen und physiologischen Bedürfnissen
entsprechend ernährt werden. Zu diesem Zweck muss ihre tägliche
Futterration genügend Eisen enthalten, damit ein durchschnittlicher
Hämoglobinwert von mindestens 4,5 mmol/l Blut gewährleistet ist, und ab
der zweiten Lebenswoche eine Mindestmenge an faserigem Rauhfutter enthalten,
die für 8 bis 20 Wochen alte Kälber von 50 g auf 250 g erhöht wird.
Der bundesweit abgestimmte CC-Leitfaden orientiert sich für junge Kälber
abweichend von der (schwierig zu kontrollierenden) RL-Vorgabe an der nationalen
Regelung:
"Bei Kälbern mit einem Gewicht bis zu 70 kg ist ein Eisengehalt der
Milchaustauschertränke von mind. 30 Milligramm je Kilogramm sicherzustellen"
(CC-Leitfaden Nr. K51; Eisengehalt, Milch, Kalb).
Der Leitfaden gibt weiter vor, dass der Landwirt dies durch geeignete Nachweise
(beispielsweise Angaben des Futtermittelherstellers o.Ä.) zu belegen habe.
Zum Nachweis des Eisengehalts des MAT folgende Hinweise aus Sicht des
Futtermittelrechts:
Nach § 8 Abs. 3 der Futtermittelverodnung müssen "Milchaustausch-Alleinfuttermittel
für Kälber" (bis zu einem Gewicht der Kälber von 70 kg) mindestens 30 mg/kg (bez.
auf 88 % TS) Eisen enthalten. Die Garantie für die Einhaltung dieser Anforderung
1
D 3 Eisenversorgung Kälber.doc
ergibt sich allein aus der hier vorgegebenen Bezeichnung des Mischfuttermittels.
Das heißt, der Landwirt kann (streng genommen) keine Garantie für den Eisengehalt
abgeben, sondern nur belegen, dass er ein Milchaustausch-Alleinfuttermittel einsetzt
bzw. eingesetzt hat. Dies ist ausreichend, damit kommt er seiner Verpflichtung nach.
Eine Kennzeichnung des Eisengehaltes im MAT durch den Hersteller erfolgt nicht
und ist nicht vorgeschrieben. Die Bezeichnung des Mischfutters ist gekoppelt mit der
Einhaltung der vorgegebenen Mindestkonzentration an Eisen.
Aufzuchtphasen
1. Kolostralmilch
1. – 7. Tag – Verfütterung von ausschließlich Kolostralmilch mit abnehmender
Tränkehäufigkeit. Eine orale Eisengabe wird empfohlen, da Untersuchungen
belegen, dass der Eisengehalt der Kolostralmilch oft nicht ausreichend ist.
2. Folgefütterung
Spätestens ab 8. Lebenstag (LT)
a. Milchaustauscher - MAT
Verfütterung von MAT mit steigender Tränkemenge
Zusätzlich ab 2. – 3. – LW Kälberaufzuchtfutter (Kraftfutter)
Quelle für Eisen:
Zusatzstoff in MAT nach Normtyp:
•
Mindestens 60 mg / kg = 60 ppm
•
Heuaufnahme Gehalt unbekannt
•
Kälberaufzuchtfutter (Kraftfutter) ab 2. – 3. LW Gehalt:
1.000 mg/kg
Alternativen:
b. Vollmilch oder Muttermilch
Tränken mit Vollmilch mit steigender Tränkemenge (6-7 Liter/Tag)
Zusätzlich ab 2. – 3. – LW Kraftfutter
Quelle für Eisen:
•
Milch Gehalt unbekannt
•
Heu Gehalt unbekannt
•
Kälberaufzuchtfutter (Kraftfutter) ab 2. – 3. LW
Gehalt:
1.000 mg/kg
2
D 3 Eisenversorgung Kälber.doc
c. Magermilch
Tränken mit Magermilch mit steigender Tränkemenge (8 Liter/Tag)
Zusätzlich ab 2. – 3. LW Kraftfutter (bis 200 g /Tag)
Quelle für Eisen:
•
Milch Gehalt unbekannt
•
Heuaufnahme Gehalt unbekannt
•
Ergänzungsfuttermittel zu Magermilch (Kraftfutter) ab 2. – 3. LW
Gehalt:
1.000 mg/kg
Variante:
Frühentwöhnung: Ab 8. LW nur Kraftfutter
Angaben zum Eisengehalt in Kälberfutter:
Quelle
mg Eisen/kg Trockensubstanz
TierSchNutztV
mindestens 30 mg
Anforderungen
Kälberhaltung
MAT
mindestens 60 mg
Anforderung Normtyp
MAT
70 mg
Josera Primamast
Beipackzettel – Herstellerangabe
MAT
100 mg
Josera Optimil
Beipackzettel – Herstellerangabe
MAT
100 mg
Bosch Aufzuchtkälber
Beipackzettel – Herstellerangabe
1.000 mg
Ergänzungsfuttermittel
Milkivit
Beipackzettel – Herstellerangabe
Kälber ab 3. LW
3
D 3 Eisenversorgung Kälber.doc
E 1.1 KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE LEGEHENNEN Alternative Legehennenhaltung - Teil A
Allgemeiner Teil
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I
Allgemeine Daten
I.1
Betriebsdaten
I.1.1
Bezeichnung des Unternehmens
Ja
Nein
Text/Anmerkung
CC-Prüfbericht unterscheidet "Unternehmen" und "Betrieb"
I.1.2
ggf. Bezeichnung des Betriebs (falls abweichend)
I.1.3
Tierhalter/verantwortliche Person
I.1.4
UnternehmensNr (ZID): _ _/ _/ _ _/ _ _ _/ _ _ _ _/
I.1.5
ggf. weitere Registriernummern (z.B. LegReg)
I.1.6
ggf. Anzahl/Bezeichnung der Ställe/Betriebsteile
Angaben zur Tierhaltung (Abgleich mit in EDV
vorhandenen Daten)
I.1.7
I.1.7.1
Anzahl Legehennen (ggf. Stall-/Betriebskapazitäten)
I.1.7.2
Haltungsform/en Legehennen
I.1.7.3
CC-relevant
I.1.7.4
Ausnahmegenehmigung für Schnabelkürzen
I.1.7.5
falls ja, befristet bis
Legehennenhaltungen: Unternehmen mit Direktzahlungen
hinsichtlich der Bestimmungen in Art. 4/Anhang RL98/58/EG
(RL 1999/74/EG ist nicht CC-relevant!)
Seite 1
E 1.1 Legehennen Alternativ
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I.2
Allgemeine Kontrolldaten
I.2.I
Bericht-Nr.
I.2.2
Datum Kontrolle
I.2.3
Uhrzeit von/bis
I.2.4.1
I.2.4.2
Ja
Nein
Text/Anmerkung
o
Regelkontrolle Fachrecht / CC
Auswahlgrund:
o Risikoorientiert
o Zufall
o
Anlassbezogene Kontrolle
Art der Kontrolle
unangekündigt
I.2.4.3.1 falls nein, Ankündigung am/um
I.2.4.3.2
Begründung für Ankündigung (zwingend bei mehr als 2
Kalendertagen)
I.2.5
an der Kontrolle beteiligte Personen
I.2.5.1
Kontrollpersonen Behörde/ggf. Sachverständige etc.
I.2.5.2
Betriebsvertreter Name
I.2.5.3
Betriebsvertreter / Funktion
I.2.5.4
Kontrolle ohne Beisein eines Betriebsvertreters
I.2.6.1
Aufklärung über Rechtsgrundlagen der Kontrolle
1.2.6.2
Kontrolle gestattet
1.2.6.3
Grund für Nichtgestattung
I.2.7
allgemeine Anmerkungen
CC: ggf. Grund für Verweigerung der Direktzahlungen
Seite 2
E 1.1 Legehennen Alternativ
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
Ja
I.2.8.1
Keine Hinweise auf Verstöße gegen Vorschriften aus
anderen Rechtsbereichen
1.2.8.2
falls Hinweise vorhanden, welche:
Hinweis:
Für Betriebe, die im Rahmen der RIA zu systematischen CC-Kontrollen ausgewählt wurden, sind die Betriebsdaten (entsprechend dem aktuellen
Gemeinsamen Antrag) weitgehend dem Prüfauftrag zu entnehmen. Ggf. ist ein Abgleich mit den Daten der Veterinärbehörde sinnvoll, ebenso eine
Überprüfung mit dem tatsächlichen Stand im Betrieb. In der Anlage zu dieser Prüfliste (AB 4) ist eine Tabelle zur Erfassung des Tierbestands enthalten.
In die Prüfliste sind zumeist ja/nein Antworten und/oder Text einzutragen. Bei Kontrolle mehrerer Betriebsteile sind gesonderte Listen erforderlich.
Messungen sind in beizufügenden Meßprotokoll(en) zu erfassen. Besondere Prüfergebnisse (z.B. Stallklimamessung oder Prüfung von Geräten) oder
Befunde an Tieren sind ggf. gesondert zu dokumentieren.
Seite 3
Nein
Text/Anmerkung
E 1.1 Legehennen Alternativ
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE LEGEHENNEN Alternative Legehennenhaltung - Teil B
Spezieller Teil
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierzahl
CC
Code RegelNr CC sanktion
II
Erhebungen im Vorraum/Büro
II.1
Tierbetreuer
II.1.1
Anzahl Tierbetreuer (einschl. Tierhalter) ausreichend
CC
B01
3%
II.1.2
Kenntnisse und Fähigkeiten ausreichend
CC
B01
3%
II.2
Dokumentation/Überprüfung der..
II.2.1.1
Anzahl eingestallte Tiere gemäß Lieferunterlagen (ggf. Übertrag in
Meßprotokoll)
II.2.1.2
Maximale Tierzahl eingehalten? (gemäß möglichem Höchstbestand)
zu Platzvorgaben vgl. III.5.1.1 und Meßprotokoll
II.2.1.3
Datum letzte Einstallung:
II.2.1.4
Hennenlinie/Herkunft
II.2.1.5
Aufzucht in entsprechendem Haltungssystem
II.2.2
Überprüfung des Tierbestands
II.2.2.1.1
Kontrolle Befinden der Tiere 1 x täglich bei Stallhaltung
II.2.2.2
ausreichende Kontrolle, wenn keine regelmäßige Versorgung
erforderlich (so, dass jegliches Leiden vermieden wird)
Dokumentation der ...tägl. Überprüfung des Bestandes
II.2.2.2
… Anzahl der Verluste
II.2.2.3
… Ursache von Verlusten
II.2.2.4
… Legeleistung
II.2.3.1
… medizinischen Behandlungen (Bestandsbuch ausreichend)
II.2.2.1.2
Seite 4
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
s. ggf. Tierbestandstabelle im Anhang der
Prüfliste Nutztiere allgemein! Im Bereich
Legehennenhaltung auch umfangreiche
Dokumentationspflichten aufgrund der
Vermarktungsregelungen!
CC
A21
TAB B
CC
B02
3%
CC
B03
3%
CC
A11
1%
CC
A11
1%
CC: s. unter Nr. III.5.1 Bewegungsfreiheit
Schnittstelle Bereich LM/FM
E 1.1 Legehennen Alternativ
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierzahl
CC
Code RegelNr CC sanktion
CC
B13
3%
II.2.4.1
keine Hinweise auf Verabreichung schädlicher (ggf. beigefügter) Stoffe
(ggf. auch Daten aus AM-/FM-Ü/NRKP -> RL 96/22/EG)
Aufbewahrungsfrist für Aufzeichnungen (3 J.) eingehalten
CC
A11
1%
II.2.4.2
Aufzeichnungen der Behörde zur Verfügung gestellt
CC
A11
1%
II.2.5
Überprüfung Notstromaggregate (regelmäßig nach Herstellerangabe)
II.2.6
Alarmanlage (regelmäßig nach Herstellerangabe) falls erforderlich
CC
B11
3%
II.2.7
Beleuchtungs-,
Lüftungs-,
Versorgungseinrichtungen (mind. 1 x tgl.)
CC
B08
3%
II.3
Vorsorge für .../Vorkehrungen gegen Betriebsstörungen
CC
A41
TAB C
II.2.3.2
II.3.2
… ausreichende Frischluftzufuhr, ggf. Ersatzeinrichtung bei Ausfall der
elektrischen Lüftung vorhanden
… ausreichende Beleuchtung
II.3.3
ausreichend lange Dämmerungsphase (Lichtprogramm)
II.3.4
ausreichend lange Dunkelphase (Lichtprogramm) mind. 8 h
CC
A33
TAB B
II.3.5
… ausreichende Fütterungsmöglichkeiten (Lagerung, Technik)
CC
A51
TAB B
II.3.6
angemessene Futterzusammensetzung
CC
A51
TAB B
II.3.7
… ausreichende Tränkemöglichkeiten (Wasserversorgung)
CC
A52
TAB C
II.3.8
… ausreichende Wasserqualität (ggf. Wasseruntersuchung)
CC
A52
TAB C
II.3.9.1
Notstromaggregat erforderlich
II.3.9.2
falls Notstromaggregat erforderlich, vorhanden und einsatzbereit
II.3.10
Alarmanlage für Ausfall der Lüftung (akustisch, optisch,
Telefon, DFÜ) vorhanden, falls erforderlich
CC
A42
TAB C
II.3.11.1
unverzügliche Behebung von Defekten
CC
B09
5%
II.3.11.2
falls nicht möglich,
geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Gesundheit der Tiere
CC
B10
5%
II.3.1
Seite 5
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
gesonderter CC-Prüfbericht zu Rechtsakt
10 des Anhangs III der VO (EG) Nr.
1782/2003!
Nicht vorgelegt = nicht geführt!
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
E 1.1 Legehennen Alternativ
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierzahl
CC
Code RegelNr CC sanktion
II.4
Hygienemaßnahmen
II.4.1
Reinigung und Desinfektion der Haltungseinrichtung(en) zwischen den
Durchgängen
II.5
Vorsorge für Krankheitsfall /Tötung der Tiere
II.5.1.1
ausreichende Versorgung kranker/verletzter Tiere
CC
B05
3%
II.5.1.2
ggf. ausreichende Zuziehung Tierarzt
CC
B06
3%
II.5.1.3
ggf. sachkundige Tötung kranker bzw. verletzter Tiere
II.5.2
Entfernen toter Tiere
II.5.3
Verwertung der Tiere über Schlachtbetrieb (Eigen-/Fremd) ggf. Prüfen von Schlachtabrechnungen
III
Erhebungen im Stall (ggf. bei mehreren Ställen gesondert für jeden Stall/Haltungseinheit)
III.1
Stallgebäude
III.1.1
Bauweise geeignet
III.1.2
Materialien geeignet
III.1.3
leicht zu reinigen/desinfizieren
CC
B07
3%
III.1.4
verletzungssicher
CC
A31
TAB B
III.1.5
ausbruchsicher
III.2
Bodenbeschaffenheit (Einstreubereich s. III.5.6)
III.2.1
Boden ermöglicht festen Stand (Drahtrost ca. 2,5 cm x 5 cm Weite,
mind. 2 mm Stärke, Kunststoffrost troCCen und sauber)
CC
A31
TAB B
III.2.2
Bodenneigung eingehalten (max 14%)
III.2.3
besondere Vorrichtungen zum Krallenabrieb (soweit erforderlich)
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
ggf. nähere Stallbezeichnung:
Seite 6
Werte sind lediglich Empfehlung!
i.d.R. reicht vorschriftsmäßiger
Einstreubereich aus! Ggf. Krallen bei
älteren Hühnern prüfen
E 1.1 Legehennen Alternativ
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierzahl
CC
Code RegelNr CC sanktion
III.3
Klima/Umweltfaktoren (vgl. Meßprotokoll)
III.3.1
Lüftungsvorrichtung geeignet (Zugluft?, Kälte, Hiltze?)
CC
A32
TAB B
III.3.3
Luftqualität (Schadgase/Ammoniak), sensorisch ausreichend
CC
A32
TAB B
III.3.4
Staubgehalt unschädlich (sensorisch)
CC
A32
TAB B
III.3.5
Luftfeuchtigkeit im unschädlichen Bereich
CC
A32
TAB B
III.3.6
Innentemperatur im unschädlichen Bereich
CC
A32
TAB B
III.3.7
Lärmbelastung auf ein Mindestmaß beschränkt
III.4
Beleuchtung (vgl. Meßprotokoll)
III.4.1
Beleuchtung ausreichend (Tiere können sich erkennen)
CC
A33
TAB B
III.4.2
Vorgaben für natürliche Beleuchtung eingehalten?
Bau nach 13.3.02: Tageslichtdurchlässige Flächen min. 3% der
Grundfläche) oder Ausnahme: Bestehendes Gebäude und
Tageslichtöffnungen technisch/baulich nicht mit vertretbarem Aufwand
umsetzbar
III.4.3
möglichst gleichmäßige Ausleuchtung
III.4.4
Lichtmenge in Dunkelphase eingehalten (< 0,5 lux), Orientierungslicht
III.4.5
ausreichende Beleuchtung zur Überwachung (Inspektionslicht)
III.5
Stalleinrichtung (vgl. Meßprotokoll)
III.5.1.1
Stall - Mindestmaße eingehalten (Fläche mind. 2,5 m²)
III.5.1.2
nutzbare Fläche/Huhn ausreichend - Höchstbesatz eingehalten?
(max 9 LH/m², gemäß Meßprotokoll)
Bewegungsmöglichkeit (nutzbare Fläche/Tier) ausreichend
III.5.1.2
bei mehreren Ebenen zusätzlich max 18 LH/m² Stallgrundfläche?
B04
3%
vgl. III.5.6.2/III.5.6.4
CC
Seite 7
im Verdachtsfall ggf. ergänzende
Untersuchungen
vgl. NR. II.3.4
CC
III.5.1.2
CC
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
A21
TAB B
CC: Bewegungsfreiheit nicht so
eingeschränkt, dass unnötige Leiden oder
Schäden zugefügt werden, "angemessener
Platz"
E 1.1 Legehennen Alternativ
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
III.5.2
Nutzungsebenen (vgl. Meßprotokoll)
III.5.2.1
Anzahl (max. 4) eingehalten
III.5.2.2
Abstände zw. Ebenen eingehalten
(mind. 45 cm lichte Höhe)
III.5.3
Sitzstangen (vgl. Meßprotokoll)
III.5.3.1
ausreichende Länge und Anordnung (15 cm/Henne - gleichzeitiges
Ruhen aller Hennen möglich)
III.5.3.2
Abstände eingehalten (jeweils 30 cm; 20 cm zur Wand), nicht über
Einstreubereich
III.5.3.3
geeignetes Material + Zustand
III.5.3.4
ausreichend sauber und troCCen
III.5.4
Nester (vgl. Meßprotokoll)
III.5.4.1
Einzelnester ausreichend (mind. 25 x 35 cm für max. 7 Hennen)
III.5.4.2
Gruppennester ausreichend (mind. 1 m² für max. 120 Hennen)
III.5.4.3
uneingeschränkter Zugang während tägl. Legephase
III.5.4.4
ungestörte Eiablage möglich
III.5.4.5
geeignetes Material (kein Drahtgitter) + Zustand
III.5.5
Versorgungseinrichtungen (vgl. Meßprotokoll)
Nein
Tierzahl
CC
Code RegelNr CC sanktion
III.5.5.1.1 Fütterung ausreichend/ funktionsfähig
CC
A51
TAB B
III.5.5.1.2 Anzahl Futterstellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
CC
A51
TAB B
III.5.5.1.3 Futterstellen ausreichend sauber
CC
A51
TAB B
III.5.5.1.4 Tiere haben nicht ausreichend häufig Zugang zur Nahrung
CC
B 12
3%
III.5.5.2.1 Tränken/Wasserversorgung ausreichend/ funktionsfähig
CC
A52
TAB C
Seite 8
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
E 1.1 Legehennen Alternativ
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierzahl
CC
Code RegelNr CC sanktion
III.5.5.2.2 Anzahl Tränkestellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
CC
A52
TAB C
III.5.5.2.3 Tränkstellen ausreichend sauber
CC
A52
TAB C
III.5.6
Einstreubereich (vgl. Meßprotokoll)
III.5.6.1
Einstreu geeignet (loCCer, ausreichende Menge für PiCCen, Scharren
und Staubbaden)
III.5.6.2
Größe ausreichend (mind. 1/3 der begehb. Grundfl. / 250 cm²/Tier)
III.5.6.3
ggf. Aussenklimascharrraum (KSR); Boden befestigt, überdacht
III.5.6.4
ggf. KSR zugänglich mind. während 2/3 der Hellphase
III.5.6.5
ggf. Zugangsöffnungen zum KSR
III.5.6.6
Anzahl ausreichend (mehrere/Abteil, gleichmäßig verteilt)
III.5.6.7
Größe ausreichend (gemäß Meßprotokoll, s. Nr. 18.4!)
III.6
Gesundheit/Inaugenscheinnahme der Tiere
III.6.1
Gesundheitszustand - detaillierte Beschreibung beigefügt
III.6.1.1
Keine Hinweis auf erhöhte Verlustraten (s. II.2.4.2)
III.6.1.2
Legeleistung normal (s. II.2.4.3)
III.6.1.3
keine gesundheitlich relevanten Verletzungen/
Technopathien/Gefiederschäden/Kannibalismus
III.6.1.4
keine Hinweise auf Verhaltensstörungen
III.6.1.5
III.6.2.1
III.6.2.2
III.6.3.1
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
vgl. III.5.1.2
Voraussetzung für Anrechenbarkeit, vgl.
III.5.1.2
ausreichender Ernährungs-/Pflegezustand (BrustmuCCel, Gefieder,
Krallen, Kämme etc.)
eingesetzte Zuchtmethoden zulässig, keine genetisch bedingte
Belastung im Sinne einer Qualzucht
CC
B19
3%
Tiere aufgrund Genotypt/Phänotyp für die Haltung geeignet
CC
B20
3%
ggf. kranke Tiere abgesondert/behandelt bzw. rechtzeitig getötet
CC
B05
3%
Seite 9
E 1.1 Legehennen Alternativ
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
III.6.3.2
ggf. kranke Tiere geeignet untergebracht (Krankenbucht o.ä., ggf.
eingestreut)
III.6.4
Eingriffe an Tieren
Nein
Tierzahl
CC
CC
Code RegelNr CC sanktion
B05
3%
III.6.4.1.1 Schnäbel gekürzt ?
fall ja, zulässig (Ausnahmegenehmigung s. Nr. I.1.7.4) ?
CC
A61
TAB C
CC
A61
TAB C
III.6.4.2.2 falls ja, jeweils zulässig
CC
A61
TAB C
III.6.4.2.3 falls ja, jeweils ordnungsgemäß ausgeführt
Verminderung von Schmerzen oder Leiden ausreichend bei Eingriffen,
III.6.4.2.4 die ohne Betäubung zulässig sind?
CC
A61
TAB C
CC
B16
5%
CC
B14
5%
CC
B15
3%
III.6.4.1.2
III.6.4.1.3 falls ja, Form/Zustand der Schnäbel zufriedenstellend?
III.6.4.2.1 ggf. sonstige Eingriffe (konkret benennen)
III.6.4.2.5
ausreichende Betäubung, soweit erforderlich?
III.6.4.2.6 Falls Betäubung, Durchführung durch Tierarzt?
IV
Erhebungen im Aussenbereich
IV.1
Freilandhaltung
IV.1.1
IV.1.2.1
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
Für die CC-Kontrollen im Bereich Eingriffe
gelten grundsätzlich die nationalen
Vorgaben (für Legehennen gibt es auch
Vorgaben in den spezifischen RL).
Gemäß PLF wird "nur § 6 TierSchG
systematisch geprüft" => § 5 = Cross
CheCC.
Allerdings sind die Anforderungen aus § 5
(einschließlich Kennzeichnung!)
überwiegend in § 6 Abs. 1 "geregelt".
Ausnahme: Vorgaben zur Betäubung.
Die Ausnahmeregelungen für
Schnabelkürzen sind im PLF nicht als CC
aufgeführt, obwohl in § 6 Abs. 3 geregelt.
Schnittstelle zu Vermarktungsnormen für
Eier!
KSR vorhanden (Pflicht für neue Einrichtungen nach 4.8.06, soweit
baulich/rechtlich möglich)
Freilandfläche/Grünland ausreichend (für alle Tiere gleichzeitig
nutzbar, je nach Boden vertretbare Kontamination)
IV.1.2.2
gleichmäßig nutzbar
IV.1.2.3
funktionierende Tränken, falls erforderlich (vgl. Meßprotokoll)
CC
A52
TAB C
IV.1.2.4
Schutz vor Witterung/Beutegreifern, geeignete Gesundheitsvorsorge
CC
A34
TAB B
IV.1.3
Zugangsöffnungen (vgl. Meßprotokoll und ggf. III.5.6.7)
IV.1.3.1
ausreichende Anzahl (mind. 2/Abteil)
IV.1.3.2
Größe eingehalten
zeitweilige Einschränkung nur zwischen
Stall und Auslauf, nicht zwischen KSR und
Auslauf sinnvoll!
Seite 10
E 1.1 Legehennen Alternativ
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
V.
Hygiene im Tierbereich
V.
ausreichende Sauberkeit
Nein
Tierzahl
CC
Code RegelNr CC sanktion
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
Unterschrift Betriebsleiter/Stellvertreter: Der Unterzeichner wurde über die Feststellungen der Prüfung vor Ort mündlich informiert und darauf hingewiesen, dass
er diesen Bericht unterzeichen könne, um damit seine Anwesenheit bei der Prüfung und die Kenntnisnahme des Protokolls zu bezeugen sowie zu den bei der
Prüfung festgestellten Sachverhalten Stellung nehmen könne.
Unterschrift ....................................................................... Datum:............................................... Stellungnahme ja / nein (s. ggf. anl. Protokoll)
Seite 11
E 1.1 Legehennen Alternativ
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE LEGEHENNEN Alternative Legehennenhaltung - Teil C - Vollzug, weiteres Vorgehen
VI
VI.1
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
angeben)
ja
nein
Bemerkungen/Bewertung
Kontrollbericht angefertigt/
vom Tierhalter abgezeichnet/
Durchschrift dem Tierhalter ausgehändigt
(grundsätzlich bei Feststellung von Mängeln)
VI.2
VI.3
Mängelbericht ausgehändigt/
mündliche Anordnung an Tierhalter erlassen/
Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben
Foto-/ Video- dokumentation
(nichtzutreffendes streichen)
VI.4
weiterführende Untersuchungen eingeleitet
VI.5
Empfehlung
VI.6
mündliche Verwarnung
VI.7
schriftliche Verwarnung
VI.8.1
VI.8.2
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme I) bis 2007
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
Anordnung nach § 16 a TierSchG
(schriftlich / mündlich, schriftlich bestätigt)
Frist zur Mängelbeseitigung bis 3 Monate (keine
sofortige Einleitung eines OWi- oder
Strafverfahrens)
administrative Verstoßkategorie A nach Entscheidung 2006/778/EG (ab
2008)
VI.8.3
Frist zur Mängelbeseitigung > 3 Monate
(keine sofortige Einleitung eines OWi- oder
Strafverfahrens)
administrative Verstoßkategorie B nachEntscheidung 2006/778/EG
VI.9.1
sofortige Einleitung von OWi-/Strafverfahren
administrative Verstoßkategorie C nach Entscheidung 2006/778/EG
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
VI.9.1.1 Einleitung von Bußgeldverfahren
VI.9.1.2 OWi/Bußgeld rechtskräftig
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
VI.9.2.1 Anzeige/Abgabe an die Staatsanwaltschaft
VI.9.2.2 Straftat (rechtskräftiges Urteil)
Seite 12
E 1.1 Legehennen Alternativ
VI
VI.10
VI.11
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
angeben)
ja
Bemerkungen/Bewertung
nein
Sonstiges (z. B. Unterrichtung anderer Behörden
/ Stellen)
Abgabe Prüfbericht Cross compliance
am (Datum):
Bericht Nr.:
Eintrag in ZID
Bestimmungen in Art.4 /Anhang der RL 98/58/EG gemäß
Kontrollerlass/Leitfaden!
am (Datum):
VII
Vorgeschichte/weiteres Vorgehen
VII.1
frühere Beanstandungen
VII.2
frühere Kontrollen (ggf. Datum)
VII.3
frühere Maßnahmen/Sanktionen
VII.4
frühere Misstände/Mängel in vorgegebener Frist
behoben
VII.5.
ja
Bemerkungen/Bewertung
nein
ggf. laufendes Widerspruchsverfahren
anwaltliche Vertretung
VII.6
VII.7
Zwangsmittel/Auflage(n)
ggf. Fristablauf (Datum):
kurzfristige Nachkontrolle erforderlich
Termin Nachkontrolle (Datum/Zeitfenster)
VIII
Risikobewertung (nach Vorgabe zur RA)
VIII.1
Kontrollbedarf (Risikoklasse)
sehr
niedrig
niedrig normal hoch
sehr
hoch
Abs. VIII ist lediglich "Minimalvorschlag" für risikobasierte Betriebsauswahl insb.für Nicht-CC-Betriebe
Seite 13
E 1.1 Legehennen Alternativ
IX
sonstige Bemerkungen
Unterschrift Prüfer/Verfasser des Berichts:
....................................................................... Datum:..........................
Seite 14
E 1.1 Legehennen Alternativ
E.1.2 Anlage zum Kontrollbericht alternative Legehennenhaltungen
- Messprotokoll Überprüfung der Mindestanforderungen für Boden- und Freilandhaltungen - Rechtsgrundlagen:
- Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
- Richtlinie 1999/74/EG (Mindestanforderungen zum Schutz von Legehennen)
- Art. 18 der VO (EWG) Nr. 1274/91 (geändert durch VO (EG) Nr. 1651/2001) (Vermarktungsnormen)
1
Behörde
2
Prüfer
3
Datum der Kontrolle
4
Betrieb (Name, Ort):
5
Stall / Gebäude (ggf. LegRegNr):
6
Abteil (ggf. PlanNr.):
7
in Benutzung genommen am:
(genaue Bez. s. Kontrollbericht)
Insbesondere bei komplexen Einrichtungen ist es ggf. sinnvoll, Pläne oder Systemzeichnungen
(Plankopie oder Handzeichnung, möglichst auf Millimeterpapier) mit den Messdaten beizufügen.
Messungen zur Ermittlung der Anzahl der Tierplätze: (sonstige Messungen s. Nr. 19 f)
8
......... m x ....... m
Fläche der Haltungseinrichtung (mind. 2,5 m²)
=
m²
Von den Legehennen begehbare Stallgrundfläche (Stallgrundfläche abzüglich
9
Flächen unter Stalleinrichtungen, die von den Legehennen nicht unter- oder überquert werden
können)
ggf. Anmerkungen:
m²
Nutzbare Fläche – Definition. s. § 2 Nr. 7 der VO (Seitenlänge mind. 30 cm, höchstens
10
14% geneigt, lichte Höhe mind. 45 cm, ohne Nestflächen, einschließlich Fläche unter
Einrichtungen, die über- oder unterquert werden können) - für Volieren: max. 4 Ebenen (incl.
Boden) anrechenbar; Ebene = Fläche, von der kein Kot auf darunter liegende Flächen fallen
kann + mind. 45 cm lichte Höhe darüber - s. Nr. 12;
Anrechenbarkeit der Flächen ggf. begrenzt durch § 3 Abs. 3 Nr. 1(ausreichende Beleuchtung
zur Kontrolle, Erreichbarkeit der Tiere - "Zugriff auf die Tiere muss möglich sein")!
Voliere
11.1
Anzahl der Ebenen (max. 4 übereinander incl.
11.2
kleinster Abstand zwischen den Ebenen
11 (zur Anrechenbarkeit der
Flächen s. Nr. 10)
12
Einstreubereich (ggf. einschließlich Kaltscharrraum,
falls anrechenbar)
12.1
12.2
Boden)
(mind. 45 cm lichte Höhe)
Gesamtfläche
bezogen auf die von den Legehennen
begehbaren Stallgrundfläche = Fläche aus
Nr. 9 (mind. 33,3% und 250 cm² /Huhn erforderlich)
1
………………m²
.………………%
max. Neigung
Stck
cm
m²
………. %
………….cm² /Huhn
E 1.2 Messprotokoll_ Legehennen_Alternativ.doc
ggf. Öffnungen zum
13.1
Kaltscharrraum/Auslauf
13 (über gesamte Länge verteilt!) 13.2
Bei neuen Auslaufhaltungen
(ab 4.8.06) muss KSR
vorhanden sein (vgl. § 13a (9)
14
Futtertröge
Gesamtlänge/-umfang
Tränken
15 Gesamtlänge
bzw. Anzahl
17
Stck
breit!!)
Gesamtlänge
m
13.3
minimale Höhe
14.1
Längsfuttertröge - Länge
m
14.2
Rundfuttertröge - Umfang
m
cm
15.1
Rinnentränken - Länge
m
15.2
Rundtränken - Umfang
m
15.3
Becher/Nippel
16.1
Legenester
16 Anzahl bzw.
Gesamtfläche
Anzahl (mehrere, mind. 35 cm hoch und 40 cm
Stck
Einzelnester
Stck
(Nestfläche mind. 35 x 25 cm, Nestboden kein
Drahtgitter)
16.2
Größe Gruppennest (ggf. mehrere ausmessen)
16.3
Gesamtfläche Gruppennester
.........m x .........m
m²
Sitzstangen (ohne scharfe Kanten; nicht über Einstreubereich angebracht; horizontaler
…………………cm
Abstand zur nächsten Sitzstange mind. 30 cm, zur Wand mind. 20 cm, ausreichende
Abstände/Höhe darüber für normale Körperhaltung im Sitzen, ungestörtes Ruhen möglich)
Ggf. sind unterschiedlich lange Sitzstangen einzeln zu messen. Anzahl der Hennen = Länge in
cm/15, abrunden auf ganze Zahl: Länge 42 cm/15 = 2,8 = ausreichend für 2 Hennen
……………….Stck
jeweils für Anzahl
LH:…………………
Bestimmung der Anzahl der Tierplätze:
18.1
18.2
18.3
18.4
Maximal
mögliche
Anzahl
Legehennen
18.5
aufgrund der vorhandenen nutzbaren Fläche
Stck
(max. 9 LH/m²)
bei Systemen mit mehreren Ebenen zusätzlich aufgrund
der vorhandenen Stallgrundfläche (max. 18 LH/m²)
aufgrund des vorhandenen Einstreubereichs
Stck
(max. 40 LH/m²) - mindestens 1/3 der von den LH begehbaren
Stallgrundfläche und mindestens 250 cm²/LH
Stck
aufgrund der vorhandenen Gesamtlänge der Öffnungen
zum Kaltscharrraum/Auslauf - s. Anmerkung zu Nr. 13.
Stck
max. 500 LH/m; im Einzelfall zur Sicherung des Stallklimas
Reduzierung auf max. 1.000 LH/m möglich - erforderliche
Öffnungen müssen aber vorhanden sein!
aufgrund der vorhandenen Futtertröge
Stck
(10 LH/m Längsfuttertrog, 25 LH/m Rundfuttertrog)
aufgrund der vorhandenen Tränken
18.6
18.7
Stck
Rinnentränke: 40 LH/m; Rundtränke: 100 LH/m;
Napf bzw. Nippel: 1/10 LH, mind. 2
aufgrund der vorhandenen Legenester
Stck
(7 LH/Einzelnest, 120 LH/m² Gruppennest)
18.8
aufgrund der vorhandenen Sitzstangen
18.9
aufgrund maximaler Herdengröße
Stck
(vgl. Anmerkung bei Nr. 17)
18.10 ermittelte Zahl (niedrigster Wert in rechter Spalte):
2
6.000
Stck
Stck
E 1.2 Messprotokoll_ Legehennen_Alternativ.doc
Sonstige Messungen:
.....cm x ....cm, .....mm
19 Rostenboden (Empfehlung bei Drahtrost: ca. 2,5 cm x 5 cm Weite, mind. 2 mm Stärke)
o
20
Lufttemperatur innen
C
21
relative Luftfeuchtigkeit innen
%
22 Ammoniak (Sollwert < 10, max. 20 ppm = cm³/m³ Luft)
Licht
23
24
(ausschließlich Kunstlicht nur in Ausnahmefällen bei bestehenden
Gebäuden)
ggf. für KSR und
Innenbereich gesondert
prüfen
ppm
23.1
Fläche der Lichtöffnungen
23.2
Fläche in % der Stallgrundfläche
23.3
Licht Innenbereich Hellphase
23.4
Licht Dunkelphase (< 0,5 Lux)
m²
%
(mind. 3% erforderlich, gleichmäßig verteilt)
Lux
(Europaratsempfehlung: mind. 20 Lux)
Lux
ggf. Größe des Freiauslaufs - ( tierschutzrechtlich nicht gefordert) wenn vorhanden:
für alle Tiere gleichzeitig nutzbar und zum größten Teil bewachsen
m²
max. Entfernung vom Ende des Auslaufs bis zur nächst gelegenen
25 Auslauföffnung (max. 150 m; Vergrößerung auf max. 350 m möglich, sofern mind. vier
m
Unterschlupf- und Tränkemöglichkeiten pro Hektar vorhanden)
Unterschlupfmög26 lichkeiten (nur bei
Bedarf , s. Nr. 25)
Anzahl (mind. 1 Stck. pro Auslauf; mind. 4 Stck. pro
Hektar, sofern Entfernung vom Ende des Auslaufs bis zur
nächsten Auslauföffnung größer als 150 m)
Anzahl (mind. 4 Stck. pro Hektar, sofern Entfernung
vom Ende des Auslaufs bis zur nächsten Auslauföffnung
27 Tränken im Auslauf größer als 150 m)
(nur bei Bedarf, s. Nr. 25)
…………………..Stck
…………………..Stck
ja
funktionsfähig:
nein
Hinweise zur Feststellung der Tierzahlen:
Eine Zählung dürfte nur in wenigen Fällen sinnvoll sein. Die Abschätzung erfolgt
üblicherweise anhand der Lieferunterlagen und ggf. der Aufzeichnungen über Verluste
(vgl. Prüfliste).
Ggf. Eintrag der ermittelten Tierzahlen in die Tierbestandstabelle (im Anhang der
Prüfliste Nutztiere allgemein!). Cave: Bei CC-relevanten Verstößen ggf. Zahl der
betroffenen Tiere/Gesamtbestand und ggf. Stichprobengröße festhalten!
28
festgestellte Tierzahl
(nur für Fälle, in denen
dies erforderlich ist):
Stall/abteil:……………………………
3
Zahl: ……………..Stck
E 1.2 Messprotokoll_ Legehennen_Alternativ.doc
29
Anmerkungen
ggf. nähere
Beschreibung von
Messpunkten (Ort,
Zeitpunkt),
Angaben zur
Außentemperatur
oder Wetterverhältnissen
30
Unterschrift des Prüfers
............................................................................
4
E 1.2 Messprotokoll_ Legehennen_Alternativ.doc
E 2.1 KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE LEGEHENNEN Kleingruppenhaltung - Teil A
Allgemeiner Teil
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I
Allgemeine Daten
I.1
Betriebsdaten
I.1.1
Bezeichnung des Unternehmens
I.1.2
ggf. Bezeichnung des Betriebs (falls abweichend)
I.1.3
Tierhalter/verantwortliche Person
I.1.4
UnternehmensNr (ZID): _ _/ _/ _ _/ _ _ _/ _ _ _ _/
I.1.5
ggf. weitere Registriernummern (z.B. LegReg)
I.1.6
ggf. Anzahl/Bezeichnung der Ställe/Betriebsteile
Angaben zur Tierhaltung (Abgleich mit in EDV
vorhandenen Daten)
I.1.7
I.1.7.1
Anzahl Legehennen (ggf. Stall-/Betriebskapazitäten)
I.1.7.2
Haltungsform/en Legehennen
I.1.7.3.1
sofern noch alte Käfige in Benutzung: Anzeige für
Weiterführung Käfighaltung fristgerecht abgegeben?
Ja
Nein
Text/Anmerkung
gesamter Bestand!
falls nein, Käfighaltung unzulässig!
I.1.7.3.2 Umstellung vorgesehen bis
I.1.7.4
CC-relevant
I.1.7.5
Ausnahmegenehmigung für Schnabelkürzen
I.1.7.6
falls ja, befristet bis
Legehennenhaltungen: Unternehmen mit Direktzahlungen hinsichtlich der
Bestimmungen in Art. 4/Anhang RL98/58/EG (RL 1999/74/EG ist nicht CCrelevant!)
Seite 1
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I.2
Allgemeine Kontrolldaten
I.2.I
Bericht-Nr.
I.2.2
Datum Kontrolle
I.2.3
Uhrzeit von/bis
I.2.4.1
I.2.4.2
Ja
Nein
Text/Anmerkung
o
Regelkontrolle Fachrecht / CC
Auswahlgrund:
o Risikoorientiert
o Zufall
o
Anlassbezogene Kontrolle
Art der Kontrolle
unangekündigt
I.2.4.3.1 falls nein, Ankündigung am/um
I.2.4.3.2
Begründung für Ankündigung (zwingend bei mehr als 2
Kalendertagen)
I.2.5
an der Kontrolle beteiligte Personen
I.2.5.1
Kontrollpersonen Behörde/ggf. Sachverständige etc.
I.2.5.2
Betriebsvertreter Name
I.2.5.3
Betriebsvertreter / Funktion
I.2.5.4
Kontrolle ohne Beisein eines Betriebsvertreters
I.2.6.1
Aufklärung über Rechtsgrundlagen der Kontrolle
1.2.6.2
Kontrolle gestattet
1.2.6.3
Grund für Nichtgestattung
I.2.7
allgemeine Anmerkungen
CC: Kontrollzweck darf nicht gefährdet werden
CC: ggf. Grund für Verweigerung der Zahlungen
Seite 2
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
Ja
Nein
Text/Anmerkung
I.2.8.1
Keine Hinweise auf Verstöße gegen Vorschriften aus
anderen Rechtsbereichen
1.2.8.2
falls Hinweise vorliegen, welche:
Hinweis:
Für Betriebe, die im Rahmen der RIA zu systematischen CC-Kontrollen ausgewählt wurden, sind die Betriebsdaten (entsprechend dem aktuellen
Gemeinsamen Antrag) weitgehend dem Prüfauftrag zu entnehmen. Ggf. ist ein Abgleich mit den Daten der Veterinärbehörde sinnvoll, ebenso
eine Überprüfung mit dem tatsächlichen Stand im Betrieb. In der Anlage zu dieser Prüfliste (AB 4) ist eine Tabelle zur Erfassung des
Tierbestands enthalten.
In die Prüfliste sind zumeist ja/nein Antworten und/oder Text einzutragen. Bei Kontrolle mehrerer Betriebsteile sind gesonderte Listen
erforderlich. Messungen sind in beizufügenden Meßprotokoll(en) zu erfassen. Besondere Prüfergebnisse (z.B. Stallklimamessung oder Prüfung
von Geräten) oder Befunde an Tieren sind ggf. gesondert zu dokumentieren.
CC-relevante Verstöße in ZID-Prüfbericht aufnehmen!
vgl. ggf. Prüflisten/Prüferleitfäden, weiteres Vorgehen ggf. nach
Zuständigkeit
Seite 3
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE LEGEHENNEN Kleingruppenhaltung - Teil B
Spezieller Teil
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierzahl
Code RegelCC
Nr CC sanktion
II
Erhebungen im Vorraum/Büro
II.1
Tierbetreuer
II.1.1
Anzahl Tierbetreuer (einschl. Tierhalter) ausreichend
CC
B01
3%
II.1.2
Kenntnisse und Fähigkeiten ausreichend
CC
B01
3%
II.2
Dokumentation/Überprüfung der..
II.2.1.1
Anzahl eingestallte Tiere gemäß Lieferunterlagen (ggf. Eintrag in
Meßprotokoll)
II.2.1.2
Maximale Tierzahl eingehalten? (gemäß möglichem Höchstbestand)
zu Platzvorgaben vgl. III.5.1.1 und Meßprotokoll
II.2.1.3
Datum letzte Einstallung:
II.2.1.4
Hennenlinie/Herkunft
II.2.1.5
Aufzucht in entsprechendem Haltungssystem
II.2.2
Ergebnis der täglichen Überprüfung des Bestands
II.2.2.1
CC
A21
TAB B
Kontrolle Befinden der Tiere 1 x täglich
CC
B02
3%
II.2.2.2.1
… Anzahl der Verluste
CC
A11
1%
II.2.2.2.2
…Ursache von Verlusten
II.2.2.3
… Legeleistung
II.2.2.4.1
… medizinischen Behandlungen (Bestandsbuch ausreichend)
CC
A11
1%
II.2.2.4.2
keine Hinweise auf Verabreichung schädlicher (ggf. beigefügter) Stoffe
(ggf. auch Daten aus AM-/FM-Ü/NRKP -> RL 96/22/EG)
CC
B13
3%
II.2.2.5.1
Aufbewahrungsfrist für Aufzeichnungen (3 J.) eingehalten
CC
A11
1%
Seite 4
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
s. ggf. Tierbestandstabelle im Anhang der
Prüfliste Nutztiere allgemein! Im Bereich
Legehennenhaltung auch umfangreiche
Dokumentationspflichten aufgrund der
Vermarktungsregelungen!
CC: s. unter Nr. III.5.1 Bewegungsfreiheit
Schnittstelle Bereich LM/FM
gesonderter CC-Prüfbericht zu Rechtsakt 10
des Anhangs III der VO (EG) Nr. 1782/2003!
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierzahl
Code RegelCC
Nr CC sanktion
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
Nicht vorgelegt = nicht geführt!
II.2.2.5.2
Aufzeichnungen der Behörde zur Verfügung gestellt
II.2.3
Notstromaggregate (regelmäßig nach Herstellerangabe)
II.2.4
CC
A11
1%
Alarmanlage (regelmäßig nach Herstellerangabe) falls erforderlich
CC
B11
3%
II.2.5
Beleuchtungs-,
Lüftungs-,
Versorgungseinrichtungen (mind. 1 x tgl.)
CC
B08
3%
II.3
Vorsorge für .../Vorkehrungen gegen Betriebsstörungen
II.3.1
… ausreichende Frischluftzufuhr, ggf. Ersatzeinrichtung bei Ausfall der
elektrischen Lüftung vorhanden
CC
A41
TAB C
II.3.2
… ausreichende Beleuchtung
II.3.3
ausreichend lange Dämmerungsphase (Lichtprogramm)
II.3.4
ausreichend lange Dunkelphase (Lichtprogramm) mind. 8 h
CC
A33
TAB B
II.3.5
… ausreichende Fütterungsmöglichkeiten (Lagerung, Technik)
CC
A51
TAB B
II.3.6
angemessene Futterzusammensetzung
CC
A51
TAB B
II.3.7
… ausreichende Tränkemöglichkeiten (Wasserversorgung)
CC
A52
TAB C
II.3.8
… ausreichende Wasserqualität (ggf. Wasseruntersuchung)
CC
A52
TAB C CC: Schnittstelle FM-Überwachung
II.3.9.1
Notstromaggregat erforderlich
II.3.9.2
falls Notstromaggregat erforderlich, vorhanden und einsatzbereit
II.3.10
Alarmanlage für Ausfall der Lüftung (akustisch, optisch,
Telefon, DFÜ) vorhanden, falls erforderlich
CC
A42
TAB C
II.3.11.1
unverzügliche Behebung von Defekten
CC
B09
5%
II.3.11.2
falls nicht möglich,
geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Gesundheit der Tiere
CC
B10
5%
Seite 5
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
GliederungsNr.
II.4
II.4.1
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Ja
Nein
Tierzahl
Code RegelCC
Nr CC sanktion
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
Hygienemaßnahmen
ausreichende Reinigung und Desinfektion der Haltungseinrichtungen
zwischen den Durchgängen (Ausrüstung, Sachkunde)
II.5
Vorsorge für Krankheitsfall /Tötung der Tiere
II.5.1.1
ausreichende Versorgung kranker/verletzter Tiere
CC
B05
3%
II.5.1.2
ggf. ausreichende Zuziehung Tierarzt / Diagnostik
CC
B06
3%
II.5.1.3
ggf. sachkundige Tötung kranker bzw. verletzter Tiere
II.5.2
Entfernen toter Tiere
III
Verwertung der Tiere über Schlachtbetrieb (Eigen-/Fremd) ggf. Prüfen von Schlachtabrechnungen
Erhebungen im Stall (ggf. bei mehreren Ställen gesondert für jeden Stall/Haltungseinheit)
III.1
Stallgebäude
III.1.1
Bauweise geeignet
III.1.2
III.2
Zustand unbedenklich
Materialien leicht zu reinigen/desinfizieren
Klima/Umweltfaktoren (vgl. Meßprotokoll)
III.2.1
Lüftungsvorrichtung geeignet (Zugluft?, Kälte, Hitze?)
CC
A32
TAB B
III.2.3
Luftqualität sensorisch ausreichend (Schadgase/Ammoniak)
CC
A32
III.2.4
Staubgehalt unschädlich (sensorisch)
CC
A32
TAB B Untersuchungen
TAB B
III.2.5
Luftfeuchtigkeit im unschädlichen Bereich
CC
A32
TAB B
III.2.6
Innentemperatur im unschädlichen Bereich
CC
A32
TAB B
III.2.7
Lärmbelastung auf Mindestmaß beschränkt
III.3
Beleuchtung (vgl. Meßprotokoll)
III.3.1
Beleuchtung ausreichend (Tiere können sich erkennen)
CC
A33
TAB B
III.3.2
möglichst gleichmäßige Ausleuchtung
III.3.3
Lichtmenge in Dunkelphase eingehalten (< 0,5 lux), Orientierungslicht
III.3.4
ausreichende Beleuchtung zur Überwachung (Inspektionslicht)
CC
B04
3%
II.5.3
III.1.3
ggf. nähere Stallbezeichnung:
CC-relevant sind hier die Käfige (vgl. III.4.2)
Seite 6
im Verdachtsfall ggf. ergänzende
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
GliederungsNr.
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Ja
Nein
Tierzahl
Code RegelCC
Nr CC sanktion
III.4
Stalleinrichtung (vgl. Meßprotokoll)
III.4.1
Nutzungsebenen
III.4.1.1
Schutz gegen durchfallenden Kot ausreichend
III.4.1.2.1
ausreichende Einsehbarkeit/Zugriffsmöglichkeit
III.4.1.2.2
Gänge ausreichend breit (min. 90 cm, s. Messprotokoll)
III.4.2
Käfige (vgl. Meßprotokoll)
III.4.2.1
Material + Konstruktion geeignet
III.4.2.2
Materialien leicht zu reinigen/desinfizieren
CC
B07
3%
III.4.2.3.1
Zustand unbedenklich, verletzungssicher
CC
A31
TAB B
III.4.2.3.2
ausbruchssicher
III.4.2.4
Boden ermöglicht festen Stand (Drahtrost ca. 2,5 cm x 5 cm Weite,
mind. 2 mm Stärke, Kunststoffrost troCCen und sauber)
CC
A31
TAB B
III.4.2.5
Bodenneigung eingehalten (max 14%)
III.4.2.6
Mindestmaße/Platzbedarf - Höchsbesatz eingehalten (gem.
Meßprotokoll)?
III.4.2.6
CC
Bewegungsmöglichkeit (nutzbare Fläche/Tier) ausreichend
III.4.2.7
besondere Vorrichtungen zum Krallenabrieb (soweit erforderlich,
geeignete Scharrfläche reicht ggf. aus)
III.4.3
III.4.3.1
III.4.3.2
CC
A21
TAB B
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
Werte sind lediglich Empfehlung!
CC: Bewegungsfreiheit nicht so
eingeschränkt, dass unnötige Leiden oder
Schäden zugefügt werden, "angemessener
Platz"
Ggf. Krallen bei älteren Hühnern prüfen
Scharrfläche (vgl. Messprotokoll)
Größe ausreichend (mind. 90 cm²/Tier)
Einstreu geeignet/ausreichende Menge
Seite 7
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
GliederungsNr.
III.4.4
III.4.4.1
III.4.4.2
III.4.4.3
III.4.4.4
III.4.4.5
III.4.4.6
III.4.5
III.4.5.1
III.4.5.2
III.4.5.3
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Ja
Nein
Tierzahl
Code RegelCC
Nr CC sanktion
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
Nester
Nestfläche ausreichend (gemäß Messprotokoll)
uneingeschränkter Zugang während tägl. Legephase
ungestörte Eiablage möglich
geeignetes Material (kein Drahtgitter) + Zustand
ggf. Einstreu geeignet, ausreichend sauber und troCCen
Nestbereich dunkler (Abschirmung durch Vorhang o.ähnliches)
Sitzstangen (gemäß Messprotokoll)
ausreichende Länge (15 cm/Henne)
Anordnung: Mindestens 2 in verschiedenen Höhen so angebracht, dass
ungestörtes Ruhen möglich ist, nicht über der Einstreu
geeignetes Material + Zustand
III.4.5.4
ausreichend sauber und troCCen
III.4.6
Versorgungseinrichtungen (vgl. Meßprotokoll)
III.4.6.1.1
Fütterung ausreichend/ funktionsfähig/sauber
CC
A51
TAB B
III.4.6.1.2
Anzahl Futterstellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
CC
A51
TAB B
III.4.6.1.3
Futterstellen ausreichend sauber
CC
A51
TAB B
III.5.5.1.4
Tiere haben nicht ausreichend häufig Zugang zur Nahrung
CC
B 12
3%
III.4.6.2.1
Tränken/Wasserversorgung ausreichend/ funktionsfähig
CC
A52
TAB C
III.4.6.2.2
Anzahl Tränkestellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
CC
A52
TAB C
III.4.6.2.3
Tränkstellen ausreichend sauber
CC
A52
TAB C
III.4.6.3
Kotentfernung funktionsfähig/ausreichend
Seite 8
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
GliederungsNr.
III.5
Gesundheit/Inaugenscheinnahme der Tiere
III.5.1
Gesundheitszustand - ggf. detaillierte Beschreibung beifügen:
Allgemeinbefinden, Körperöffnungen, Augen, Kotbeschaffenheit,
Aussehen der gelegten Eier, ggf. weiterführende Untersuchungen
III.5.1.1
Keine Hinweis auf erhöhte Verlustraten (s. II.2.2.2)
III.5.1.2
Legeleistung nicht erheblich nach unten abweichend (s. II.2.2.4)
III.5.1.3
keine gesundheitlich relevanten Verletzungen/
Technopathien/Gefiederschäden/Kannibalismus
III.5.1.4
III.5.1.5
III.5.2.1
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
keine Hinweise auf Verhaltensstörungen
ausreichender Ernährungs-/Pflegezustand (BrustmuCCel, Gefieder,
Krallen, Kämme etc.)
eingesetzte Zuchtmethoden zulässig, keine genetisch bedingte
Belastung im Sinne einer Qualzucht
Nein
Tierzahl
Code RegelCC
Nr CC sanktion
CC
B19
3%
III.5.2.2
Tiere aufgrund Genotypt/Phänotyp für die Haltung geeignet
CC
B20
3%
III.5.3.1
ggf. kranke Tiere abgesondert/behandelt bzw. rechtzeitig getötet
CC
B05
3%
CC
B05
3%
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
III.5.4
ggf. kranke Tiere geeignet untergebracht (Krankenbucht o.ä., ggf.
eingestreut)
Eingriffe an Tieren
III.5.4.1.1
Schnäbel gekürzt
III.5.4.1.2
fall ja, zulässig (Ausnahmegenehmigung s. Nr. I.1.7.5) ?
Bei Kleingruppenhaltung üblicherweise nicht erforderlich!
CC
A61
TAB C gelten grundsätzlich die nationalen Vorgaben
III.5.4.1.3
falls ja, Form/Zustand der Schnäbel zufriedenstellend?
CC
A61
TAB C den spezifischen RL).
III.5.4.2.1
ggf. sonstige Eingriffe (konkret benennen)
III.5.4.2.2
falls ja, jeweils zulässig
CC
A61
TAB C
III.5.4.2.3
falls ja, jeweils ordnungsgemäß ausgeführt
CC
A61
TAB C
III.5.4.2.4
Verminderung von Schmerzen oder Leiden ausreichend bei Eingriffen,
die ohne Betäubung zulässig sind?
CC
B16
5%
III.5.4.2.5
ausreichende Betäubung, soweit erforderlich?
CC
B14
5%
III.5.4.2.6
Falls Betäubung, Durchführung durch Tierarzt?
CC
B15
3%
III.5.3.2
Für die CC-Kontrollen im Bereich Eingriffe
(für Legehennen gibt es auch Vorgaben in
Seite 9
Gemäß PLF wird "nur § 6 TierSchG
systematisch geprüft" => § 5 = Cross
CheCC.
Allerdings sind die Anforderungen aus § 5
(einschließlich Kennzeichnung!) überwiegend
in § 6 Abs. 1 "geregelt".
Ausnahme: Vorgaben zur Betäubung.
Die Ausnahmeregelungen für
Schnabelkürzen sind im PLF nicht als CC
aufgeführt, obwohl in § 6 Abs. 3 geregelt.
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
GliederungsNr.
Kontrollpunkt - Bezeichnung
V.
Hygiene im Tierbereich
V.
ausreichende Sauberkeit
Ja
Nein
Tierzahl
Code RegelCC
Nr CC sanktion
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung für
CC: Konkretisierung der Regelsanktion/ggf.
Begründung für Abweichung Vorsatzvermutung
Unterschrift Betriebsleiter/Stellvertreter: Der Unterzeichner wurde über die Feststellungen der Prüfung vor Ort mündlich informiert und darauf hingewiesen, dass
er diesen Bericht unterzeichen könne, um damit seine Anwesenheit bei der Prüfung und die Kenntnisnahme des Protokolls zu bezeugen sowie zu den bei der
Prüfung festgestellten Sachverhalten Stellung nehmen könne.
Unterschrift ....................................................................... Datum:............................................... Stellungnahme ja / nein (s. ggf. anl. Protokoll)
Seite 10
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE LEGEHENNEN Kleingruppenhaltung - Teil C - Vollzug, weiteres Vorgehen
VI
VI.1
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
angeben)
ja
Bemerkungen/Bewertung
nein
Kontrollbericht angefertigt/
vom Tierhalter abgezeichnet/
Durchschrift dem Tierhalter ausgehändigt
(grundsätzlich bei Feststellung von Mängeln)
VI.2
VI.3
Mängelbericht ausgehändigt/
mündliche Anordnung an Tierhalter erlassen/
Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben
Foto-/ Video- dokumentation
(nichtzutreffendes streichen)
VI.4
weiterführende Untersuchungen eingeleitet
VI.5
Empfehlung
VI.6
mündliche Verwarnung
VI.7
schriftliche Verwarnung
VI.8.1
VI.8.2
Anordnung nach § 16 a TierSchG
(schriftlich / mündlich, schriftlich bestätigt)
Frist zur Mängelbeseitigung bis 3 Monate (keine
sofortige Einleitung eines OWi- oder
Strafverfahrens)
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme I) bis 2007
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
administrative Verstoßkategorie A nach Entscheidung 2006/778/EG (ab
2008)
VI.8.3
Frist zur Mängelbeseitigung > 3 Monate
(keine sofortige Einleitung eines OWi- oder
Strafverfahrens)
administrative Verstoßkategorie B nachEntscheidung 2006/778/EG
VI.9.1
sofortige Einleitung von OWi-/Strafverfahren
administrative Verstoßkategorie C nach Entscheidung 2006/778/EG
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
VI.9.1.1 Einleitung von Bußgeldverfahren
VI.9.1.2 OWi/Bußgeld rechtskräftig
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
VI.9.2.1 Anzeige/Abgabe an die Staatsanwaltschaft
VI.9.2.2 Straftat (rechtskräftiges Urteil)
Seite 11
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
VI
VI.10
VI.11
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
angeben)
ja
Bemerkungen/Bewertung
nein
Sonstiges (z. B. Unterrichtung anderer Behörden
/ Stellen)
Abgabe Prüfbericht Cross compliance
am (Datum):
Bericht Nr.:
Eintrag in ZID
Bestimmungen in Art.4 /Anhang der RL 98/58/EG gemäß
Kontrollerlass/Leitfaden!
am (Datum):
VII
Vorgeschichte/weiteres Vorgehen
VII.1
frühere Beanstandungen
VII.2
frühere Kontrollen (ggf. Datum)
VII.3
frühere Maßnahmen/Sanktionen
VII.4
frühere Misstände/Mängel in vorgegebener Frist
behoben
VII.5.
ja
nein
Bemerkungen/Bewertung
ggf. laufendes Widerspruchsverfahren
anwaltliche Vertretung
VII.6
Zwangsmittel/Auflage(n)
ggf. Fristablauf (Datum):
VII.7
kurzfristige Nachkontrolle erforderlich
Termin Nachkontrolle (Datum/Zeitfenster)
VIII
Risikobewertung (nach Vorgabe zur RA)
VIII.1
Kontrollbedarf (Risikoklasse)
sehr
niedrig normal hoch
niedrig
sehr CC-relevante Unternehmen: Zentrale Auswahl für
hoch systematische Kontrollen durch MLR! Meldung von
Hochrisikobetrieben im Rahmen der RA!
Abs. VIII ist lediglich "Minimalvorschlag" für risikobasierte Betriebsauswahl insb.für Nicht-CC-Betriebe
Seite 12
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
IX
sonstige Bemerkungen
Unterschrift Prüfer/Verfasser des Berichts:
....................................................................... Datum:..........................
Seite 13
E 2.1 Legehennen Kleingruppenhaltung
E.2.2 Anlage zum Kontrollbericht Legehennen
-Kleingruppen MessprotokollÜberprüfung der Mindestanforderungen - Rechtsgrundlagen:
- Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
1
Behörde
2
Prüfer
3
Datum der Kontrolle
4
Betrieb (Name, Ort):
5
Stall / Gebäude:
6
Abteil (ggf. Plan-Nr.):
7
in Benutzung genommen
am:
(genaue Bez. s. Kontrollbericht)
Messumfang:
Regelkontrolle - Ersterfassung:
bis 100 Käfige mind. 5 Käfige (aus verschiedenen Reihen/Ebenen)
über 100 Käfige mind. 10 Käfige (über Reihen/Ebenen gleichmäßig verteilt) und Stichprobe 0,5 %,
jedoch höchstens 40 Käfige
bei Hinweisen für Abweichungen Überprüfung des Verdachts (ggf. abweichende Käfige ausmessen)
bei Nachkontrollen ggf. Stichproben bei Hinweis auf Änderungen
Hinweise zum Ausmessen der Käfige s. Anlage
Käfig I - ggf. nähere Bezeichnung des Käfigs (Standort/Nr.):……………………………
……………………………………………………………………………………………………….
8
Durchschnittsgewicht der Hennen (Angaben des Züchters/Halters +
Abrechnung Schlachtbetrieb prüfen; ggf. wiegen)
9
Käfighöhe, höhere Seite ( mind. ≥ 60 cm )
…..........cm
10 Käfighöhe, niedrigste Stelle ( mind. ≥ 50 cm )
…..........cm
1
kg
E 2.2 Meßprotokoll_Legehennen_Kleingruppe.doc
ja
11 maximale Bodenneigung (max. 14 %) eingehalten
nein
....................%
nutzbare Käfigfläche
min. 2,5 m², ≥ 45 cm Höhe*, ausgenommen Nestflächen.
Seitenlängen an keiner Stelle weniger als 30 Zentimeter,
12 Bodengefälle höchstens 14 Prozent.
Einschließlich Flächen unter Futter- und Tränkeeinrichtungen oder,
Sitzstangen oder Vorrichtungen zum Krallenabrieb, die von den
Legehennen über- oder unterquert werden können.
...…..cm x ........cm
cm²
13 Futtertroglänge (12 bzw. 14,5 cm/Tier ≤ bzw. > 2kg)
……………….cm
14.1
Rinnentränke
……………….cm
14.2
Rundtränke (Umfang)
……………….cm
14.3
Nippel oder Becher /Käfig
……………..Zahl
bei mehreren Trögen einzeln berechnen: Länge in cm/12 = Anzahl Hennen
Tränken (funktionsfähig)
14 Länge
bzw. Anzahl
15 Nestfläche (gesamt, ggf. bei mehreren Nestern einzeln angeben)
...…..cm x ........cm
……………….. cm²
16 Einstreubereich Gesamtfläche
...…..cm x ........cm
……………….. cm²
Sitzstangen (mind. 2 in
verschiedenen Höhen, ohne
scharfe Kanten; nicht über
Einstreubereich angebracht;
ungestörtes, gleichzeitiges Ruhen
aller Legehennen möglich;
ausreichende Höhe darüber zum
Sitzen, darunter zum
Unterqueren)
Anmerkung: Berechnung
17.1
………. Anzahl
Länge Stange 1
17.2
Anzahl Hühner
Länge Stange 2
17.3
17 des Besatzes muss ggf.
für jede Stange einzeln
erfolgen (15 cm /Huhn).
Beispiel: Stangenlänge
42 cm : 15 = 2,8 = 2
Tiere
Mehrfachmessung nur
bei unterschiedlichen
Stangenlängen!
Sitzstangen
Anzahl Hühner
Länge Stange 3
17.4
Anzahl Hühner
Länge Stange 4
17.5
Anzahl Hühner
Länge Stange 5
17.6
Anzahl Hühner
.........cm
.........Stück
.........cm
.........Stück
.........cm
.........Stück
.........cm
.........Stück
.........cm
.........Stück
* vgl. § 2 Nr. 7 TierSchNutztV: Allg. Regelung unabhängig von Käfigmindesthöhe!
Bestimmung der Anzahl der Hennenplätze:
Voraussetzung: sonstige Anforderungen (Höhe, Licht usw.) müssen eingehalten sein!
Die Berechnung wird hier für Legehennen bis 2 kg Gewicht vorgegeben (ggf. für schwerere
LH anpassen!)
2
E 2.2 Meßprotokoll_Legehennen_Kleingruppe.doc
18.1
18.2
18.3
aufgrund der vorhandenen nutzbaren Fläche
(Käfig < 2,5 m² = 0, sonst min. 800 cm²/LH
aufgrund der vorhandenen Einstreufläche
(mind. 900 cm² und 90 cm² /LH)
aufgrund der vorhandenen Nestfläche
(mind. 900 cm² und 90 cm² /LH)
……………..Stck.
……………..Stck.
…………….Stck.
aufgrund der vorhandenen Tränken
Maximal
mögliche
18
Anzahl
Legehennen
18.4
18.5
(40 LH/m Rinnentränke, 100 LH/m
Rundtränke,
10 LH/Napf bzw. Nippel - mindestens
2/Käfig)
aufgrund der vorhandenen Futtertroglänge
(12 cm/LH, bei mehreren Trögen einzeln berechnen)
……………..Stck.
…………….Stck.
18.6
aufgrund der vorhandenen Sitzstangen
(Anzahl < 2 = 0; sonst Addition 17.2 - 17.6)
…………….Stck.
18.7
ermittelte Zahl (niedrigster Wert in rechter Spalte):
………...Stck.
Sonstige Messungen: (zur Messung von Licht- und Stallklimawerten s. gesonderte
Erläuterungen)
19
Gangbreite eingehalten (mind. 90 cm, ggf. mehrere Gänge messen)
ja
nein
…..........cm
20
ja
Abstand der Käfige vom Boden eingehalten
(mind. 35 cm, ggf. mehrere Stellen messen)
…..........cm
o
21
Lufttemperatur innen
22
relative Luftfeuchtigkeit innen (ggf. Langzeitmessung sinnvoll)
C
23 Ammoniak (Sollwert < 10, max. 20 ppm)
24
(ausschließlich Kunstlicht nur in Ausnahmefällen bei bestehenden
Gebäuden, dem
Tageslicht "weitgehend
entsprechend"
Fensterfläche
24.2
Fensterfläche in % der Stallgrundfläche
24.3
Lichtmessung Hellphase im Tierbereich
24.4
Lichtmessung Dunkelphase (< 0,5 Lux)
m²
(mind. 3%)
(min. 20 Lux nach Europaratsempfehlung)
3
%
ppm
24.1
Licht
nein
%
Lux
Lux
E 2.2 Meßprotokoll_Legehennen_Kleingruppe.doc
Hinweise zur Feststellung der Tierzahlen:
Eine Zählung bzw. Abschätzung der eingestallten Tierzahl kann aufgrund des
möglichen Käfigbesatzes und der Zahl der Käfige erfolgen. Der Abgleich der
aktuellen Tierzahl zur Zeit der Kontrolle erfolgt üblicherweise anhand der
Lieferunterlagen und ggf. der Aufzeichnungen über Verluste (vgl. Prüfliste).
Ggf. Eintrag der ermittelten Tierzahlen in die Tierbestandstabelle (im Anhang der
Prüfliste Nutztiere allgemein!). Cave: Bei CC-relevanten Verstößen ggf. Zahl der
betroffenen Tiere/Gesamtbestand und ggf. Stichprobengröße festhalten!
festgestellte Tierzahl
25
(nur für Fälle, in
denen dies
erforderlich ist):
25
Anmerkungen
Stall/abteil:……………………………
Zahl: ……………..Stck
ggf. nähere
Beschreibung von
Messpunkten (Ort,
Zeitpunkt),
Angaben zur
Außentemperatur
oder Wetterverhältnissen
26
Unterschrift des
Prüfers
........................................................................................................
4
E 2.2 Meßprotokoll_Legehennen_Kleingruppe.doc
Anlage
Hinweise zum Ausmessen der Käfige
Bei der Berechnung der Käfigmaße sind immer die Innenmaße zu messen. Trennwände müssen
abgezogen werden.
1. Messung der Tiefe
Die Grundfläche des Käfigs ist in der Waagrechten (a) zu messen, ggf. unter Zuhilfenahme einer
Wasserwaage (§ 13b Abs. 2 Satz 3 TierSchNutzV).
a
Abb. 1: Ermittlung der Käfigtiefe
Mögliche Abzüge:
In den Käfig hineinragende Trittschienen (Kotabweisbleche, Futterabweisbleche, Brustbleche)
sind nicht von der nutzbaren Käfigfläche abzuziehen, sofern sie nicht weiter als 7 cm in den Käfig
hineinragen und die Hennen unbehindert unter ihnen fußen können (§ 2 Nr. 7 TierSchNutztV).
a
max. 7
Abb. 4: Einschränkung der Tiefe durch
Trittschienen
5
E 2.2 Meßprotokoll_Legehennen_Kleingruppe.doc
2. Messung der Höhe
h = 50 cm
h = 60 cm
Die lichte Höhe (h) muss über die gesamte Käfigfläche mindestens 50 cm und an der höheren
Seite mindestens 60 cm betragen (§ 13b Abs. 3 TierSchNutztV).
Abb. 2: Ermittlung der Käfighöhe
Flächen, über denen die nutzbare Höhe weniger als 50 cm beträgt, werden nicht berücksichtigt.
Die Fläche unter Sitzstangen ist anrechenbar, wenn diese von den Hennen unterquert werden
können (§ 2 Nr. 7 TierSchNutztV).
3. Messung der Bodenneigung
Das Gefälle des Bodens darf 14 % nicht überschreiten (§ 2 Nr. 7 TierSchNutztV).
Zur Messung wird die Verwendung einer Winkelwasserwaage empfohlen. Als einfaches
Hilfsmittel kann auch eine dreieckige Schablone mit entsprechenden Winkeln zusammen mit
einer Wasserwaage verwendet werden, damit ist jedoch lediglich die Angabe: Wert eingehalten ja/nein - möglich.
14 % Neigung entspricht einem Winkel 1von ca. 8 Grad.
Die Neigung berechnet sich nach folgendem Beispiel:
b
a
α
Abb. 3: Ermittlung der
a : b x 100 = Neigung in %
oder: tan α1= a : b, α =1 inv tan (a:b)
Hilfe im Internet zur Neigungsumrechnung: http://jumk.de/calc/winkel.shtml
4. Tiergewichte:
Tiergewichte sind ggf. aus Schlachtabrechnungen zu entnehmen. Tiere aus Legehennenlinien
wiegen üblicherweise unter 2 kg. Bei Bedarf sind die Tiere zu wiegen (Durchschnittsgewicht des
gesamten Käfigbesatzes).
6
E 2.2 Meßprotokoll_Legehennen_Kleingruppe.doc
F 1 KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE SCHWEINEHALTUNG - Teil A
Allgemeiner Teil
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I
I.1
Allgemeine Daten
Betriebsdaten
I.1.4
Unternehmens-/Betriebsbezeichnung (Abgleich mit
vorhandenen Daten)
Tierhalter/verantwortliche Person
UnternehmensNr (ZID):
_ _/ _/ _ _/ _ _ _/ _ _ _ _/
ggf. weitere Registriernummern
I.1.5
ggf. Bezeichnung des Betriebs (falls abweichend von I.1.1)
I.1.6
ggf. Anzahl/Bezeichnung der Ställe/Betriebsteile
Angaben zur Tierhaltung (Abgleich mit in EDV vorhandenen
Daten)
I.1.1
I.1.2
I.1.3
I.I7
I.I.7.1
Anzahl Schweine
I.I.7.2
Haltungsform(en)
I.I.8
I.I.7
I.2
I.2.I
I.2.2
I.2.3
CC-relevant - Fachrechtskontrolle = "Cross-check"
Betriebliches Eigenkontrollsystem vorhanden
Allgemeine Kontrolldaten
Bericht-Nr.
Datum Kontrolle
Uhrzeit von/bis
I.2.4.1
I.2.4.2
Ja
Text/Anmerkung
Nein
gemeldeter Bestand, ggf. mit Kontrollfeststellung abgleichen
Zahlungsempfänger = Unternehmen, die EU-Leistungen erhalten
o
Regelkontrolle Fachrecht / CC
Auswahlgrund:
o Risikoorientiert
o Zufall
o
Anlassbezogene Kontrolle
Art der Kontrolle
unangekündigt
I.2.4.3.1 falls nein, Ankündigung am/um
CC: Kontrollzweck darf nicht gefährdet werden
I.2.4.3.2 Begründung für Ankündigung (zwingend bei mehr als 48 Stunden)
I.2.5
an der Kontrolle beteiligte Personen
I.2.5.1
Kontrollpersonen Behörde/ggf. Sachverständige etc.
Seite 1
F 1 Kontrollbericht Schwein
Nr.
Bezeichnung Kontrollpunkt
I.2.5.2
Betriebsvertreter Name
I.2.5.3
Betriebsvertreter Funktion
I.2.5.4
Kontrolle ohne Beisein eines Betriebsvertreters
I.2.6.1
Aufklärung über Rechtsgrundlagen der Kontrolle
Ja
Nein
Text/Anmerkung
1.2.6.2.1 Kontrolle gestattet
CC: ggf. Grund für Verweigerung der Zahlungen
1.2.6.2.2 falls nein, Grund für Nichtgestattung
I.2.7
allgemeine Anmerkungen
I.2.8.1
Keine Hinweise auf Verstöße gegen Vorschriften aus
anderen Rechtsbereichen
CC: vgl. CC-Prüfbericht Teil H, weiteres Vorgehen ggf. nach
Zuständigkeit
falls Hinweise vorhanden, welche: (Freitext)
I.2.8.2
Hinweis:
Für Betriebe, die im Rahmen der RIA zu systematischen CC-Kontrollen ausgewählt wurden, sind die Betriebsdaten (entsprechend dem aktuellen Gemeinsamen Antrag)
weitgehend dem Prüfauftrag zu entnehmen. Ggf. ist ein Abgleich mit den Daten der Veterinärbehörde sinnvoll, ebenso eine Überprüfung mit dem tatsächlichen Stand im
Betrieb (s. Meßprotokoll). In der Anlage zur Prüfliste "Nutztiere allgemein" ist eine Tabelle zur Erfassung des Tierbestands enthalten.
In die Prüfliste sind zumeist ja/nein Antworten und/oder Text einzutragen. Bei Kontrolle mehrerer Betriebsteile sind gesonderte Listen erforderlich. Messungen sind in
beizufügenden Meßprotokoll(en) zu erfassen. Besondere Prüfergebnisse (z.B. Stallklimamessung oder Prüfung von Geräten) oder Befunde an Tieren sind ggf. gesondert
zu dokumentieren.
Seite 2
F 1 Kontrollbericht Schwein
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE SCHWEINEHALTUNG - Teil B - fachliche Anforderungen
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierza
hl
CC
RegelCode
sanktio
Nr CC
n
II.
Erhebungen im Vorraum / Büro
II.1
Tierbetreuer
II.1.1
Anzahl Tierbetreuer (einschl. Tierhalter) ausreichend
CC
B01
3%
II.1.2
Kenntnisse und Fähigkeiten ausreichend
CC
B01
3%
II.2
Dokumentation / Überprüfung von ….
II.2.1
Kennzeichnungs-/Registrierungsvorgaben eingehalten
II.2.2
Überprüfung des Bestandes
II.2.2.1
Kontrolle Befinden der Tiere 1 x täglich bei Stallhaltung
CC
B02
3%
II.2.2.2
ausreichende Kontrolle, wenn keine regelmäßige Versorgung erforderlich
(so, dass jegliches Leiden vermieden wird)
CC
B03
3%
II.2.2.2
Dokumentation der ...tägl. Überprüfung des Bestandes
II.2.3.1
...Anzahl der Verluste
CC
A11
1%
II.2.3.2
...Ursache von Verlusten
II.2.3.1
Aufzeichnungen medizinische Behandlungen (Bestandsbuch)
CC
A11
1%
II.2.3.2
keine Hinweise auf Verabreichung schädlicher (ggf. beigefügter) Stoffe
CC
B13
3%
II.2.3.3
Verabreichung von Beruhigungsmitteln nur in Ausnahmefällen und nach
Konsultation TA
CC
T09
1%
II.2.4.1
Aufbewahrungsfrist für Aufzeichnungen (3 J.) eingehalten
CC
A11
1%
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
Schnittstelle CC-Anforderungen
Tierkennzeichnung
Seite 3
Schnittstelle Bereich LM/FM
gesonderter CC-Prüfbericht zu
Rechtsakt 10 des Anhangs III der VO
(EG) Nr. 1782/2003!
CC: gilt gemäß RL für Absatzferkel und
Mastschweine/Zuchtläufer
F 1 Kontrollbericht Schwein
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierza
hl
CC
RegelCode
sanktio
Nr CC
n
CC
A11
1%
II.2.4.2
Aufzeichnungen der Behörde zur Verfügung gestellt
II.2.5
Überprüfung Notstromaggregate (regelmäßig nach Herstellerangabe)
II.2.6
...Alarmanlage (regelmäßig nach Herstellerangabe) falls erforderlich
CC
B11
3%
II.2.7
... Beleuchtungs-,
Lüftungs-,
Versorgungseinrichtungen (mind. 1 x tgl.)
CC
B08
3%
II.3
Vorsorge für .../Vorkehrungen gegen Betriebsstörungen
II.3.1
… ausreichende Frischluftzufuhr, ggf. Ersatzeinrichtung bei Ausfall der
elektrischen Lüftung vorhanden
CC
A41 TAB C
II.3.2
… ausreichende Beleuchtungsdauer
CC
A33 TAB B
II.3.3
...ggf. ausreichend lange Dämmerungsphase (Lichtprogramm)
II.3.4
...ausreichend lange Dunkelphase (Lichtprogramm)
CC
A33 TAB B
II.3.5
… ausreichende Fütterungsmöglichkeiten (Lagerung, Technik)
CC
A51 TAB B
II.3.6
angemessene Futterzusammensetzung
CC
A51 TAB B
II.3.7
… ausreichende Tränkemöglichkeiten (Wasserversorgung)
CC
A52 TAB C
II.3.8
… ausreichende Wasserqualität (ggf. Wasseruntersuchung)
CC
A52 TAB C
II.3.9.1
Notstromaggregat erforderlich
II.3.9.2
falls Notstromaggregat erforderlich, vorhanden und einsatzbereit
II.3.10
Alarmanlage für Ausfall der Lüftung (akustisch, optisch,
Telefon, DFÜ) vorhanden, falls erforderlich
CC
A42 TAB C
II.3.11.1
unverzügliche Behebung von Defekten
CC
B09
Seite 4
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
Nicht vorgelegt = nicht geführt!
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
CC: Schnittstelle FM-Überwachung
5%
F 1 Kontrollbericht Schwein
II.3.11.2
falls nicht möglich,
geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Gesundheit der Tiere
GliederungsNr.
CC
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierza
hl
B10
5%
RegelCode
sanktio
CC
Nr CC
n
II.4
Hygienemaßnahmen
II.4.1.1
Reinigung und Desinfektion der Haltungseinrichtung zwischen den
Durchgängen
II.4.1.2
Vor Einstallen in Abferkelbereich ausreichende Reinigung
CC
T02
1%
II.4.2
Vor Einstallen in Abferkelbereich ausreichendes antiparasitäres
Management (Diagnostik/Behandlung)
CC
T01
3%
II.4.3
bei Weidehaltung ausreichendes antiparasitäres Management
(Diagnostik/Behandlung)
II.5.
Vorsorge für Krankheitsfall /Tötung der Tiere
II.5.1.1
ausreichende Versorgung kranker/verletzter Tiere
CC
B05
3%
II.5.1.2
ggf. ausreichende Zuziehung Tierarzt
CC
B06
3%
II.5.1.3
ggf. sachkundige Tötung kranker bzw. verletzter Tiere
II.5.2
Entfernen toter Tiere (bei tägl. Kontrolle, soweit gefordert - s. oben)
III.
Erhebungen im Stall (ggf. bei mehreren Ställen gesondert für jeden Stall/Haltungseinheit)
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
Allgemeine Anforderungen
III.1
Stallgebäude
III.1.1
Bauweise geeignet
III.1.3
Materialien geeignet
III.1.4
leicht zu reinigen/desinfizieren
ggf. nähere Stallbezeichnung:
CC
Seite 5
B07
3%
F 1 Kontrollbericht Schwein
III.1.5
verletzungssicher
III.1.6
ausbruchsicher
GliederungsNr.
CC
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierza
hl
A31 TAB B
Code RegelNr sanktio
CC
n
CC
III.2
Boden- und Wandbeschaffenheit (vgl. MP)
III.2.1.1
Boden trittsicher (Tierbereich + Treibgänge)
CC
A31 TAB B
III.2.1.2
Boden für Größe/Gewicht der Schweine geeignet
CC
S33 TAB B
III.2.2
Liegeflächen geeignet (Größe, Isolierung, Sauberkeit, Ableitsystem)
CC
S31 TAB B
III.2.3.
Spaltenböden
III.2.3.1
falls in Benutzung, ggf. Maßvorgaben eingehalten/verletzungssicher
CC
A31
TAB B
S35
III.2.4
Sichtkontakt bei Einzelhaltung (außer Abferkelbuchten)
CC
S34 TAB B
III.3
Klima/Umweltfaktoren (vgl. ggf. Meßprotokoll)
III.3.1
Stallklima im für die Tiere zuträglichen Bereich?
CC
A32 TAB B
III.3.2
III.3.3
ausreichende Vorkehrungen gegen Hitzestress im Sommer (Soll: im
Liegebereich nicht > 25oC)
Vermeidung von tierschutzrelevantem Lärm (ab 85 dB und plötzliche
laute Geräusche)
III.4
Beleuchtung/Tageslichteinfall
III.4.1
Beleuchtung im Tierbereich ausreichend = mind. 80 lux
III.4.1 CC
Beleuchtung im Tierbereich mind. 40 LUX über 8 h
III.4.2
natürliche Beleuchtung ausreichend - soweit gefordert
III.4.3
möglichst gleichmäßige Ausleuchtung
Seite 6
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
vgl. Einzelfeststellungen unter
III.6/Messprotokoll!
vgl. Einzelfeststellungen unter
III.6/Messprotokoll!
spezielle Vorgabe für
"Abkühlvorrichtungen" mit
Übergangsfrist!
CC
T06
3%
CC
T07
3%
F 1 Kontrollbericht Schwein
III.4.4
Orientierungsmöglichkeit in Dunkelphase
III.4.5
Beleuchtung zur Überwachung ausreichend (Inspektionslicht)
GliederungsNr.
CC
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierza
hl
58/8
3%
Code RegelNr sanktio
CC
n
CC
III.5
Versorgungseinrichtungen, Fütterung, Tränkung
III.5.1.1
Fütterung ausreichend /mind. 1 x/d/ funktionsfähig
CC
A51 TAB B
III.5.1.2
Anzahl Futterstellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
(vgl. MP Nr. 12)
CC
A51 TAB B
III.5.1.3
Futterstellen ausreichend sauber
CC
A51 TAB B
III.5.1.4
Alleinfutter mit mind. 8% Rohfaser oder mind. 200g Rohfaser/d bei
trächtigen JS/S (bis 1 Woche vor Abferkeltermin)
III.5.1.4 CC
genügend Grundfutter oder Futter mit hohem Rohfaseranteil sowie
Kraftfutter für alle troCCen gestellten trächtigen JS/S (Stillen von Hunger
und Kaubedürfnis)
CC
T08
III.5.2
geeignetes Beschäftigungsmaterial (für alle Schweine)
CC
S32 TAB A
III.5.3.1
Tränken/Wasserversorgung ausreichend/ funktionsfähig
CC
A52 TAB C
III.5.3.2
Anzahl Tränkestellen ausreichend / Vermeidung von Rivalitäten
CC
A52 TAB C
III.5.3.3
Tränkstellen ausreichend sauber
CC
A52 TAB C
III.5.3.4
Wasser ad lib für jedes Schwein
III.5.3.4 CC
Wasser ad lib > 2 Wochen
III.5.4
Bewegungsfreiheit allgemein (vgl. Meßprotokoll)
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
ggf. Funktion von Raufutter als
Beschäftigungsmaterial!
3%
vgl. § 21 (1) Nr. 2 TierSchNutztV
CC
Seite 7
A52
TAB C
S52
Ferkel unter 2 Wochen müssen
bedarfsgerecht mit Flüssigkeit versorgt
sein.
F 1 Kontrollbericht Schwein
III.5.4.1.1
Bewegungsmöglichkeit (nutzbare Fläche/Tier) ausreichend (allgemeine
Vorgabe)
III.5.4.1.2
Mindestmaße der Haltungeinrichtung eingehalten (vgl. Meßprotokoll)
Seite 8
CC
A21 TAB B
CC: Bewegungsfreiheit nicht so
eingeschränkt, dass unnötige Leiden
oder Schäden zugefügt werden,
"angemessener Platz"
zu den Einzelanforderungen s. III.6
F 1 Kontrollbericht Schwein
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierza
hl
RegelCode
sanktio
CC
Nr CC
n
III.6
Besondere Haltungsanforderungen für…
III.6.1
Saugferkel
III.6.1.1
Schutzvorrichtung gegen ErdrüCCen vorhanden
CC
III.6.1.2
Gleichzeitiges ungehindertes Saugen möglich
CC
S23 TAB B
S23 TAB B
Gleichzeitiges ungehindertes Liegen/Ausruhen möglich
CC
S23 TAB B
III.6.1.3.1
Liegebereich wärmegedämmt, beheizbar o. geeign. Einstreu
III.6.1.3.2
Temperaturvorgaben im Liegebereich eingehalten
III.6.1.3.3
kein perforierter Boden im Liegebereich (ggf. abgedeCCt)
CC
III.6.1.4
Mindestabsetzalter (28 bzw. 21 Tage) eingehalten
CC
S23 TAB B
S51 TAB B
III.6.2
Jungsauen (JS) und Sauen (S)
III.6.2.1
Verbot der Anbindehaltung eingehalten
CC
S24 TAB B
III.6.2.2
Gruppenhaltung (4 Wo. n. Beleg. bis 1 Wo. vor Abferkeltermin)
III.6.2.2.1
uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche ausreichend (MP Nr. 8)
CC
III.6.2.2.2
Liegeflächeanteil eingehalten (mind. 0,95 bzw. 1,3 m²/JS,S)
CC
S26 TAB B
S27 TAB B
III.6.2.2.3
Buchtenlängenseitenmaße eingehalten
CC
S29 TAB B
III.6.2.2.4
Anforderungen an Fress-Liegebuchten (F-L-B)
III.6.2.2.4.1
selbständiges Betreten/Verlassen der Buchten möglich
III.6.2.2.4.2
Anforderungen an Liegebereich erfüllt
III.6.2.2.4.3
Gangbreite ausreichend
III.6.2.2.4.4
ungehindertes Umdrehen u. Vorbeigehen in Laufgängen möglich
III.6.2.3
Einzelhaltung allgemein
III.6.2.3.1
nach Absetzen der Ferkel 4 Wochen tägl. freie Bewegung
III.6.2.3.2
Einzelhaltung
falls ja, zulässig? (nur Betriebe <10 Sauen, kranke/verletzte Tiere,
Aggression)
III.6.2.3.2.1
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
cave: ÜGF beachten!
cave: ÜGF beachten!
Seite 9
CC
S28
TAB B
F 1 Kontrollbericht Schwein
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierza
hl
RegelCode
sanktio
CC
Nr CC
n
III.6.2.3.2.2
falls ja, ungehindertes Umdrehen in Einzelbuchtenhaltung möglich
CC
S25 TAB B
III.6.2.3.2.3
falls ja, Sichtkontakt vorhanden
CC
S34 TAB B
III.6.2.4
Haltung in Kastenständen
III.6.2.4.1
Beschaffenheit ohne Verletzungsgefahr
CC
A31 TAB B
III.6.2.4.2
ungehindertes Hinlegen, Aufstehen, AusstreCCen in Seitenlage
CC
A21 TAB B
III.6.2.5
Haltung in Abferkelbuchten
III.6.2.5.1
Bewegungsfreiheit zum selbständigen/unterstützten Abferkeln
geeignetes Nestbaumaterial ab 1 Wo vor Abferkeln
(soweit technisch möglich)
CC
S23 TAB B
CC
T03
1%
3%
III.6.2.5.2
III.6.3.1
Eber bis zum Alter von 24 Monaten
III.6.3.1.1
Fläche ausreichend (ungehindert umdrehen möglich) MP Nr. 8
CC
S22
III.6.3.1.2
Sichtkontakt vorhanden
CC
S34 TAB B
III.6.3.2
Eber ab 24 Monaten
III.6.3.2.1
Buchtengröße ausreichend ( mind. 6/10 m²) (MP Nr. 8)
CC
S22
III.6.3.2.2
Sichtkontakt vorhanden
CC
S34 TAB B
III.6.4
Absatzferkel
III.6.4.1
Mindestdurchschnittsgewicht Absetzferkel 5 kg (Abw. max. 20%)
III.6.4.2
uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche ausreichend (MP Nr. 8)
CC
S21
3%
III.6.5
Zuchtläufer, Mastschweine
III.6.5.1
uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche ausreichend (MP Nr. 8)
CC
S21
3%
III.6.5.2
Liegeflächenanteil mind. 50 % der nutzbaren. Bodenfläche
Seite 10
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
CC: RL enthält für Einzelbuchten
lediglich diese Vorgabe !
vgl. III.2.4
vgl. III.2.4
3%
vgl. III.2.4
F 1 Kontrollbericht Schwein
GliederungsNr.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierza
hl
Code RegelNr sanktio
CC
n
CC
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
III.7
Inaugenscheinnahme der Tiere
III.7.1
Gesundheitszustand (ggf. dataillierte Beschreibung beifügen):
III.7.1.1
keine Hinweise auf erhöhte Verlustraten
III.7.1.2
keine gesundheitlich relevanten Verletzungen/
Technopathien/Kannibalismus
III.7.1.3
keine Hinweise auf Verhaltensstörungen
III.7.1.4
ausreichender Ernährungs-/Pflegezustand
III.7.2.1
eingesetzte Zuchtmethoden zulässig, keine genetisch bedingte
Belastung im Sinne einer Qualzucht
CC
B19
3%
III.7.2.2
Tiere aufgrund Genotypt/Phänotyp für die Haltung geeignet
CC
B20
3%
III.7.3.1
ggf. kranke Tiere abgesondert/behandelt bzw. rechtzeitig getötet
CC
B05
3%
III.7.3.2
ggf. kranke Tiere geeignet untergebracht (Krankenbucht o.ä., ggf.
eingestreut)
CC
B05
3%
III.7.4.1
Umgruppierungen bei Gruppenhaltung nur im unvermeidlichen Umfang
CC
T04
3%
CC
T05
3%
III.7.4.2
ggf. bei Gruppenhaltung dauerhaft unvertägliche Tiere bzw. "Opfer"
abgetrennt
Seite 11
F 1 Kontrollbericht Schwein
GliederungsNr.
III.7.5
III.7.5.1.1
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
Nein
Tierza
hl
RegelCode
sanktio
CC
Nr CC
n
nach Fristablauf ggf. mit Betäubung
(durch TA)!
Eingriffe an Tieren
Abschleifen* der ECCzähne bei Ferkeln (unter 8 Tagen)
III.7.5.1.2
falls ja, zulässig - Indikation!**
CC
A61 TAB C
III.7.5.1.3
falls ja, ordnungsgemäß durchgeführt
CC
A61 TAB C
III.7.5.2.1
Kupieren des Schwanzes bei Ferkeln (unter 4 Tagen)
III.7.5.2.2
falls ja, zulässig - Indikation!**
CC
A61 TAB C
III.7.5.2.3
falls ja, ordnungsgemäß durchgeführt
CC
A61 TAB C
III.7.5.3.1
Kastration männl. Schweine (unter 8 Tagen, normale Anatomie)
III.7.5.3.2
falls ja, ordnungsgemäß durchgeführt
CC
A61 TAB C
III.7.5.4.1
sonstige Eingriffe (z.B. BruCCferkel-/Binneneber-OP,
Nasenklammern/-ringe - ggf. beschreiben)
III.7.5.4.2
falls ja, ggf. zulässig - Indikation!
CC
A61 TAB C
III.7.5.4.3
falls ja, ordnungsgemäß durchgeführt
CC
A61 TAB C
III.7.5.5
Verbote/allg. Regeln in Zusammenhang mit Eingriffen
CC
A61 TAB C
B17
5%
CC
B16
5%
III.7.5.5.1
III.7.5.5.2
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
Für die CC-Kontrollen im Bereich
Eingriffe gelten grundsätzlich die
nationalen Vorgaben aus §§ 5 + 6
TierSchG. Für Schweine sind im Anhang
der RL 2001/93 jedoch konkrete
Anforderungen festgelegt (näheres s.
ggf. dort)
Gemäß PLF wird "nur § 6 TierSchG
systematisch geprüft" => § 5 = Cross
CheCC.
Allerdings sind die Anforderungen aus §
5 (einschließlich Kennzeichnung!)
überwiegend in § 6 Abs. 1 "geregelt".
Ausnahme: Vorgaben zur Betäubung mit
Ausnahme der Ferkelkastration (vgl. § 6
Abs. 1 Satz 4)
* Laut PLF hinsichtlich CC-Sanktion
Abkneifen wie Abschleifen behandeln
Verbot der Verwendung elastischer Ringe gemäß § 6 Abs. 2 TierSchG
eingehalten?
Verminderung von Schmerzen oder Leiden ausreichend bei Eingriffen,
die ohne Betäubung zulässig sind?
III.7.5.5.3
ausreichende Betäubung, soweit erforderlich (alle Eingriffe)?
CC
B14
5%
III.7.5.5.4
Falls Betäubung, Durchführung durch Tierarzt?
CC
B15
3%
Seite 12
**vorab Maßnahmen nach Kap. I Nr. 8
des Anhangs der RL 2008/120/EG
erfolgt?
F 1 Kontrollbericht Schwein
GliederungsNr.
IV.
Ja
Kontrollpunkt - Bezeichnung
IV.1
Erhebungen im Außenbereich
Iglus, Hütten, Ausläufe, Weiden
IV.1.1.1
Teil der Stallfläche/Haltungseinrichtung
IV.1.1.2
falls ja, ...Größe ausreichend
IV.1.1.3
…ausreichend zugänglich
IV.1.2
Nein
Tierza
hl
RegelCode
sanktio
CC
Nr CC
n
CC
A21 TAB B
funktionierende Tränken, falls erforderlich
CC
A52 TAB C
IV.1.3
Schutz vor Gefahren ausreichend (Witterung, Beutegreifer, sonst.
Gesundheitsgefahren)
CC
A34 TAB B
V
Hygiene im Tierbereich
V.1
Text/Anmerkung ggf. Verstoßbewertung
für CC: Konkretisierung der
Regelsanktion/ggf. Begründung für
Abweichung - Vorsatzvermutung
ausreichende Sauberkeit
Bemerkungen:
Unterschrift Betriebsleiter/Stellvertreter: Der Unterzeichner wurde über die Feststellungen der Prüfung vor Ort mündlich informiert und darauf hingewiesen, dass er
diesen Bericht unterzeichen könne, um damit seine Anwesenheit bei der Prüfung und die Kenntnisnahme des Protokolls zu bezeugen und dass er zu den bei der
Prüfung festgestellten Sachverhalten Stellung nehmen könne.
Unterschrift:...................................................................Datum:......................................................Stellungnahme ja / nein (s. ggf. anl. Protokoll)
Seite 13
F 1 Kontrollbericht Schwein
KONTROLLBERICHT TIERSCHUTZKONTROLLE SCHWEINEHALTUNG - Teil C - Vollzug, weiteres Vorgehen
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
Bemerkungen/Bewertung
ja
nein
VI
angeben)
VI.1
Protokoll angefertigt/
vom Tierhalter abgezeichnet/
Durchschrift dem Tierhalter ausgehändigt (grundsätzlich
bei Feststellung von Mängeln)
VI.2
VI.3
Mängelbericht ausgehändigt/
mündliche Anordnung an Tierhalter erlassen/
Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben
Foto-/ Video- dokumentation
(nichtzutreffendes streichen)
VI.4
weiterführende Untersuchungen eingeleitet
VI.5
Empfehlung
VI.6
mündliche Verwarnung
VI.7
schriftliche Verwarnung
VI.8.1
Anordnung nach § 16 a TierSchG
(schriftlich / mündlich, schriftlich bestätigt)
VI.8.2
Frist zur Mängelbeseitigung bis 3 Monate (keine
sofortige Einleitung eines OWi- oder Strafverfahrens)
administrative Verstoßkategorie A nach Entscheidung
2006/778/EG (ab 2008)
VI.8.3
Frist zur Mängelbeseitigung > 3 Monate
(keine sofortige Einleitung eines OWi- oder
Strafverfahrens)
administrative Verstoßkategorie B nachEntscheidung
2006/778/EG
VI.9.1
sofortige Einleitung OWi-/Strafverfahren
administrative Verstoßkategorie C nach Entscheidung
2006/778/EG
VI.9.1.1
Einleitung von Bußgeldverfahren
VI.9.1.2
OWi/Bußgeld rechtskräftig
VI.9.1.3
Anzeige/Abgabe an die Staatsanwaltschaft
VI.9.1.4
Straftat (rechtskräftiges Urteil)
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme I) bis 2007
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
Parameter für EU-Bericht! (Maßnahme II) bis 2007
Seite 14
F 1 Kontrollbericht Schwein
VI
Maßnahmen (ggf. Unterlagen beifügen oder Fundstelle
VI.11
Sonstiges (z. B. Unterrichtung anderer Behörden /
Stellen)
VI.11.1
VII
VII.1
VII.2
VII.3
VII.4
angeben)
Abgabe Prüfbericht Cross compliance
am (Datum):
Bericht Nr.:
Eintrag in ZID
am (Datum):
Verlauf/weiteres Vorgehen
letzte Regelkontrolle (Datum)
außerplanmäßge (Anlass-)kontrolle
frühere Beanstandungen
frühere Maßnahmen/Sanktionen
VII.5
frühere Misstände/Mängel in vorgegebener Frist
behoben
VII.6
VII.7
VII.8
VII.9
VII.10
VII.11
ggf. laufendes Widerspruchsverfahren
anwaltliche Vertretung
Zwangsmittel/Auflage(n)
ggf. Fristablauf (Datum):
kurzfristige Nachkontrolle erforderlich
Termin Nachkontrolle (Datum/Zeitfenster)
VIII
Risikobewertung (nach Vorgabe zur RA)
VIII.1
Kontrollbedarf (Risikoklasse)
ja
nein
Bemerkungen/Bewertung
ja
nein
Bemerkungen/Bewertung
Datum
sehr
niedrig
niedrig
normal hoch
sehr
hoch
Abs. VIII ist lediglich "Minimalvorschlag" für risikobasierte Betriebsauswahl insb.für Nicht-CC-Betriebe
sonstige Bemerkungen
IX
Unterschrift Prüfer/Verfasser des Berichts:
....................................................................... Datum:..........................
Seite 15
F 1 Kontrollbericht Schwein
F.2 Anlage zum Kontrollbericht Tierschutz Schweinehaltung
- Messprotokoll -
Überprüfung der Mindestanforderungen - Rechtsgrundlage: Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
(alle §§-Angaben, soweit nicht anders vermerkt)
1
Behörde:
2
Prüfer :
3
Bericht Nr. :
4
Datum der Kontrolle:
5
Betrieb (Name, Ort, Nr.):
6
Stall / Gebäude:
7
Abteil (ggf. Plan-Nr.):
Messungen / Einzelerhebungen
Feststellung der Tierzahl s. unter Nr. 13!
vgl. hierzu ggf. Anmerkungen zur Erfassung und Stichprobenauswahl im CC-Leitfaden und in Spalte E der Prüfliste.
Bei allen CC-relevanten Verstößen ist die Zahl der betroffenen Tiere und ggf. der Kontrollumfang (Gesamtbestand oder Stichprobenumfang) festzustellen und zu dokumentieren!
Bei den Wertangaben sind die möglichen Abweichungen in den Übergangsfristen (ÜGF) zu beachten!
8
Mindestbodenfläche in Gruppen- oder Eberbuchten
Die uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche (§ 28 (2) Nr. 2; § 29 (2); § 30 (2) TierSchNutztV) ist jene Fläche, die von den Tiere zum Gehen, Stehen oder Liegen genutzt
werden kann. Dazu zählen nicht Flächen unter oder über Einbauten, die von den Tieren nicht unter- bzw. überquert werden können. Von dem als Länge x Breite der Bucht
ermittelten m²-Wert sind deshalb ggf. abzuziehen:
Flächen von Pfosten, Futterautomaten, Abluftschächten usw., Flächen unter in die Bucht hereinragenden Trögen, Flächen unter Abschrankungen und Abtrennungen.
Flächen zwischen eingebauten Abschrankungen wie Freßplatzteilern/Freßständen usw. sind jeweils mit ihren lichten Maßen anrechenbar.
Sonstige Bedingungen müssen eingehalten sein (Spaltenweiten, Anteil Liegebereich, Mindestseitenlängen der Gruppenbucht...)
Messwerte
Bucht 1
Absatzferkel, Zuchtläufer, Mastschweine
Ø LM (kg)
m²
CC
> 5 - 10
0,15
0,15
> 10 - 20
0,20
0,20
> 20 - 30
0,35
0,30
0,50
0,40
> 30 - 50
> 50 - 85
0,55
> 50 - 110
0,75
> 85 - 110
0,65
>
110
1,00
1,00
ÜGF: * bis 4.8.2016; ** bis 31.12.2012
Jungsauen (JS) *
Gruppengröße
bis 5
6 bis 39
> 39
Sauen *
bis 5
6 bis 39
> 39
Eber > 2 J.
Deckbucht
ÜGF
m²
Länge
Breite
= m²
Anz. Tiere
m² / Tier
Länge
Breite
= m²
Anz. Tiere
m² / Tier
Liegebereich*
m² / Tier**
* m²
= m²
Anz. Tiere
0,15*
0,20*
0,30*
0,40**
0,55**
0,65**
1,00**
Messwerte Bucht
CC
Liegebereich
Anteil**
1,85
1,65
1,50
1,80
1,64
1,48
0,95/m²JS
2,50
2,25
2,05
1 6,00
1 10
2,48
2,25
2,03
1,3m²/Sau
m²/Tier
Bucht 2
Länge
Breite
ÜGF für Gruppenhaltung bis 31.12.2012, aber Regelungen für Bewegung für Sauen/JS beachten!
**Die Liegefläche muss jedem Tier zusammenhängend zur Verfügung stehen, nicht nutzbare Anteile sind ggf. abzuziehen!
* gilt nicht für Betriebe mit weniger als 10 Sauen, beachte dann aber Umdrehgebot!
Eber < 2 J., sowie unverträgliche, nicht für Kastenstand geeignete, Kleinbetriebe, kranke + verletzte S/JS Umdrehgebot = Einzelbucht mit Umdrehmöglichkeit!
Für kranke Tiere Krankenbucht gemäß § 4 (1) Nr. 3 mit weicher Unterlage/Einstreu!
m² / Tier
9
Gruppenhaltung Sauen - Buchtenlängsseiten, Gangbreite Fress- Liegebuchten
Messwerte (m) und jeweils in der Bucht/im Bereich gehaltene Tierzahl
Mindestwerte
Buchtenlängsseite/n *
Bucht 1
(l /b)
Tierzahl
Bucht 2
(l x b)
Tierzahl
Bucht 3
(l x b)
1 6 Schweine
> 2,80 m
< 6 Schweine
> 2,40 m***
Gangbreite Fress-LiegeBuchten**
Hinter
FLB
1,60 m
Zwischen FLB
2,00 m
1
1
FLB Boden als
Liegebereich (100 cm ab
Futtertrog)*
FLB für Sauen selbständig
zu betreten/ verlassen*
ja/nein
ÜGF bis Ende: *2012, ** 2018
*** CC: gilt nur für die längere Seite
ja/nein
ja/nein
Tierzahl
10
Gruppenhaltung Schweine, Parameter Spaltenboden
Mindestwerte
Betonspaltenboden
Spaltenwe Auftrittsbreite *
ite * (W) 2 (B) 1 mm
Saugferkel
11
50
Absatzferkel
14
50
Zuchtläufer
18
80
Mastschweine
18
80
JS, S, Eber
20
80
Stichprobenmessung
Bucht 1
Bucht 2
W
B
W
B
Bucht 3
W
sonstige perforierte Auftrittsbreite
Böden
1 Spaltenweite
Drahtstärke mit Ummantelung 1 9
Metallgitterboden
mm
Vorgaben zur Perforation Liegebereich (max 15%, außer Absatzferkel) hier nicht aufgenommen, da üblicherweise eingehalten!
* ÜGF für Schweine > 30 kg bis Ende 2012
cave: ggf. betroffene Tierzahl dokumentieren (s. oben)
B
11
Parameter Stallklima / Umweltfaktoren
Parameter
Sollwerte (keine dauerhafte
Überschreitung)
NH3 > 20
Gaskonz. nicht
dauerhaft
Stichprobenmessung
Messpunkt 1 - 3 o
1
2
3
2
3
ppm
CO2 > 3000 ppm
H2S > 5
Geräuschpegel
Beleuchtung im
Tierbereich
(Sensorisch)
eingehalten
ja
nein
ppm
> 85 dbA
1 80 Lux / CC: 40 Lux
mind. 8 Std.
eingehalten
ja
nein
Tageslichteinfall (bei
Neubauten Pflicht)
Lichteinfallfläche (m2):
% - Anteil:
Ø LM (kg) Einstreu
Stichprobenmessung - Bucht
Temperatur im Liegebereich bei Saug- u. < 10
Absatzferkeln
> 10-20
> 20
o
Stallgrundfläche (m2):
1 3 % Stallgrundfläche;
Ausnahme (vgl. Baugenehmigung):
Reduktion möglich gemäß § 22 (4)
mit
ohne
16°
20°
14°
18°
12°
16°
1
bei Bedarf genaue Meßumstände ( genauer Meßort/zeit, Wetterlage, Aussentemperatur, usw.) festhalten:
cave: ggf. betroffene Tierzahl dokumentieren (s. oben)
12
Versorgungseinrichtungen
Mindestanzahl
Fressplätze/Tränken
(Zahl/Tiere)
Stichprobe
Bucht 1
ja
nein
Bucht 2
o
ja
nein
Bucht 3
o
ja
nein
o
Bucht 4
ja
neino
rationierte Fütterung 1 : 1
tagesrationierte Fütterung 1 1 :2
ad libidum Fütterung 1 1 :4
Selbsttränken (Gruppenhaltung)*
geeignet/funktionsfähig (mind. 1 :12)
ausr. Zahl abseits der Futterstelle**
* Ein Breiautomat kann als zusätzliche Tränkestelle dann akzeptiert werden, wenn ein Ausdosieren von Frischwasser möglich ist
** ÜGF bis 4.8.2011, falls ausreichende Wasserversorgung;
o
cave: ggf. betroffene Tierzahl dokumentieren (s. oben)
ggf. abweichendes Mindestverhältnis notieren!
Allgemein gilt § 4 Nr. 4 ("alle Tiere entsprechend ihrem Bedarf mit Futter und Wasser versorgt") und § 21 (1) Nr. 2 ("jedes Schwein jederzeit Zugang zu Wasser in
ausreichender Menge und Qualität"). RL-Text: "Alle Schweine müssen mindestens einmal pro Tag gefüttert werden. Werden Schweine in Gruppen und nicht ad
libitum oder mittels eines automatischen Systems einzeln gefüttert, so müssen alle Schweine einer Gruppe gleichzeitig Zugang zum Futter haben."
Einzelhaltung Kastenstand Deckzentrum/Abferkelbucht - Liegebereich
13
Die VO enthält keine Maßvorgaben für Kastenstände (vgl. § 24 Abs. 4 - 6). Es ist zu prüfen, ob alle Tiere entsprechend den Vorgaben
genügend Platz haben und ob in der Abferkelbucht hinter der Sau genügend Raum für Geburtshilfe vorhanden ist.
Unter der Sau/Jungsau ist ein Liegebereich erforderlich, der im Bereich der Schulter und des Gesäuges nicht perforiert ist. Für gerade
bzw. diagonale Aufstallung sollte dieser Bereich folgendermaßen ausgeführt sein:
14
Tierzahlen
Kategorie
Zahl (Zahlenangabe, ggf. Strichliste)
Saugferkel
Absatzferkel
Mastschweine/Zuchtläufer
Sauen (ggf. incl. Jungsauen)
Jungsauen (soweit gesondert erhoben)
Eber (ggf. incl. Jungeber)
Jungeber (soweit gesondert erhoben)
Gesamtzahl
ggf. Übertrag der Gesamtzahl in die Tierbestandstabelle des Kontrollberichts "Nutztiere allgemein"
Für CC (ZID) ist die Gesamtzahl der Schweine sowie ggf. die Größe der Stichprobe zu ermitteln
Sofern nur Teile des Bestands untersucht werden, sind ggf. die Stichproben näher zu spezifizieren
Bemerkungen:
Unterschrift des Prüfers
…………………………………
Ort / Datum
…………………………………………………...
Anlage 1 zum Handbuch
Dynamische Risikobewertung von Nutztierhaltungen unter
Tierschutzaspekten
Risikokriterien
Wich- Risikoabschätzung in Punkten
tungs1 bis 5
6 bis 10
11 bis 15
faktor
gering
mittel
hoch
Management/Betriebsführung
(Allgemeineindruck, Zuverlässigkeit,
Qualifikation, Motivation,
Dokumentation)
3
3 - 15
18 - 30
33 - 45
Bauzustand/technischer Zustand
(Altbau, Umbau, Neubau)
3
3 - 15
18 - 30
33 - 45
3
3 - 15
18 - 30
33 - 45
3
3 - 15
18 - 30
33 - 45
2
2 - 10
12 - 20
22 - 30
2
2 - 10
12 - 20
22 - 30
2
2 - 10
12 - 20
22 - 30
Tierverluste/Mortalität
2
2 - 10
12 - 20
22 - 30
Anzahl der Tiere
1
1-5
6 - 10
11 - 15
Leistungsparameter
(Legeleistung, Milchleistung,
Mastleistung)
1
1-5
6 - 10
11 - 15
Personalquote
(Tierzahl pro Betreuungsperson)
1
1-5
6 - 10
11 - 15
regelmäßige tierärztliche
Bestandsbetreuung
1
1-5
6 - 10
11 - 15
Verstöße gegen Rechtsvorschriften
(Tierschutz-, Tierarzneimittel-,
Lebensmittel-, Tierseuchen-, tierische
Nebenproduktebeseitigungs- und
Futtermittelrecht)
Haltungssysteme
(geprüftes Haltungssystem, serienmäßig
hergestelltes Haltungssystem,
Eigenbau)
Eigenkontroll- bzw. Qualitätssicherungssystem
(Zertifizierungssystem, Teilnahme
an Markenfleischprogrammen)
Zeitpunkt der letzten
Tierschutzkontrolle
(Regelkontrolle)
Tiergesundheit
(Impfprogramme, Medikamenteneinsatz
Pflegezustand)
24 - 120 144 - 240
Punktzahl
aktuell
264 - 360
Summe (Gesamtpunktzahl)
1
H 1 Risikoanalyse.doc
Jährliche Inspektionsauswahl auf Grund des Risikopotentials
entsprechend der dynamischen Risikobewertung der Nutztierhaltungen
hohe Punktzahl
(hohes Risikopotenzial)
Punktebereich
360
(Auswahl von 20%
der zu kontrollierenden
Nutztierhaltungen aus der
Grundgesamtheit nach dem
Zufallsprinzip)
-
Rangfolge der
Tierhaltungen im
Hinblick auf ihr
Risikopotential
(Ranking)
(Auswahl von 80%
der zu kontrollierenden
Nutztierhaltungen auf Grund ihres
aktuellen Rankings)
24
niedrige Punktzahl
(niedriges Risikopotenzial)
Tierhaltungen, bei denen keine aktuelle Risikoeinschätzung vorliegt, werden mit
einem mittleren Risiko eingestuft.
Liegen für bestimmte Risikokriterien keine Erkenntnisse vor, wird ebenfalls der
Mittelwert für dieses Kriterium herangezogen.
= Auswahl von 20 %
+ Auswahl von 80 %
Jährlich zu
der
zu
kontrollierenden
der zu kontrollierenden
kontrollierende
Nutztierhaltungen
Nutztierhaltungen
Nutztierhaltungen
(statistisch repräsentative
Stichprobe)
aus der Grundgesamtheit
nach dem Zufallsprinzip
2
entsprechend ihres
aktuellen Rankings
H 1 Risikoanalyse.doc
Berechnungsbeispiel:
Kontrollquote:
10 Prozent der jeweiligen Nutztierhaltungen
Grundgesamtheit:
200 Kälberhaltungen
Ergebnis:
20
Kälberhaltungen
=
4
Kälberhaltungen aus
der Grundgesamtheit
nach dem
Zufallsprinzip
3
+
16
Kälberhaltungen
mit dem höchsten
Risikopotential
H 1 Risikoanalyse.doc
Anlage 2 zum Handbuch
Ausführungshinweise:
Stand 23.02.2010
Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung i. d. F. v. 30. Nov. 2006 (BGBl. I S. 2759), geändert durch V v. 1.10.2009 (BGBl. I S. 3223)
Abschnitt 5, Anforderungen an das Halten von Schweinen
Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
Ausführungshinweise
§ 22 Abs. 2 Nr. 4
Dies kann neben der in der amtlichen Begründung zur Verordnung
Haltungseinrichtungen müssen so beschaffen sein, dass … eine ge-
beispielhaft aufgeführten Dusche oder Klimaanlage u. a. auch durch
eignete Vorrichtung vorhanden ist, die eine Verminderung der
eine entsprechende Klimaführung, Bodengestaltung und/oder Däm-
Wärmebelastung der Schweine bei hohen Stalllufttemperaturen
mung im Stall sichergestellt werden (Hilfestellung für die Beurteilung
ermöglicht.
können z. B. Veröffentlichungen des KTBL, der DLG und DINNormen geben).
§ 22 Abs. 3 Nr. 3
Kotklappen/Kotschlitze können bei der Einzelhaltung von Sauen im
Der Boden der Haltungseinrichtung muss soweit er Löcher, Spalten
Deckzentrum toleriert werden, wenn sie sich beim fixierten Tier nicht
oder sonstige Aussparungen aufweist, so beschaffen sein, dass von
im Aufenthaltsbereich der Sau befinden, beim Ein- und Austrieb ver-
ihm keine Verletzungsgefahr ausgeht; ……….
schlossen werden und sichergestellt ist, dass der Eber vor den Sauen entlanggeht bzw. nicht in den Bereich offener Kotklappen/ Kotschlitze gelangen kann.
Befinden sich Kotklappen/Kotschlitze in Abferkelbuchten, müssen
diese spätestens zwei Tage vor dem erwarteten Abferkeltermin bis
zum Absetzen der Ferkel geschlossen/abgedeckt sein. Solange sich
Ferkel in der Bucht befinden, dürfen sie allenfalls kurzzeitig, d. h.
während der Buchtenreinigung für das Abschieben des Kotes geöffnet werden.
1
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
§ 22 Abs. 3 Nr. 4
Der Begriff „Spaltenboden“ umfasst nicht nur Betonböden, sondern
Der Boden der Haltungseinrichtung muss …
alle Bodenmaterialien.
soweit Spaltenboden verwendet wird, im Aufenthaltsbereich der
Schweine Auftrittsbreiten, die mindestens den Spaltenweiten entsprechen und höchstens Spaltenweiten nach folgender Tabelle aufweisen:
Saugferkel
11 mm
Absatzferkel
14 mm
Zuchtläufer u. Mastschweine
18 mm
Jungsauen, Sauen u. Eber
20 mm
§ 22 Abs. 3 Nr. 8
Für Absatzferkel gibt es keinen besonders definierten Liegebereich.
Der Boden der Haltungseinrichtung muss im Liegebereich bei Grup-
Es gelten die allg. Anforderungen für Böden (s. § 22 Abs. 3 Nr. 4).
penhaltung, mit Ausnahme der Haltungseinrichtung für Absatz-
Hinweis: Da Vollspaltenböden für Mastschweine üblicherweise max.
ferkel so beschaffen sein, dass der Perforationsgrad höchstens 15 % einen Perforationsgrad von 15 % aufweisen, wird unabhängig von
beträgt.
Liege- oder Aktivitätsbereich ein einheitlicher Boden eingesetzt. Betonspaltenböden für Sauen mit 20 mm Spaltenweiten können bei
langen Spaltenelementen dagegen mehr als 15 % Perforationsgrad
aufweisen, so dass der Boden im Liegebereich gesondert gestaltet
werden muss .
§ 22 Abs. 4
Neubauten:
Ställe, die nach dem 04.08.2006 in Benutzung genommen werden,
Eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Lichtes bedeutet dass in
müssen mit Flächen ausgestattet sein, durch die Tageslicht einfallen
jedes Stallabteil Tageslicht einfällt.
kann, die
1. in der Gesamtgröße mindestens 3 % der Stallgrundfläche ent-
Einreihige Kammställe fallen normaler Weise nicht unter die Ausnahmebestimmung nach Satz 2 (Tageslichteinfall kann z.B. als indi-
sprechen und
2
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
2. so angeordnet sind, dass im Aufenthaltsbereich der Schweine
rektes Licht durch Lichteinfallsflächen in der Stallaußenwand und
eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Lichts erreicht
parallel dazu in der Zwischenwand von Versorgungsgang und Stall-
wird.
abteilen sichergestellt werden).
Abweichend von Satz 1 kann die Gesamtgröße der Fläche, durch die
Tageslicht einfallen kann, auf bis zu 1,5 % der Stallgrundfläche ver-
Auch doppelreihige Kammställe rechtfertigen bei Neubauten nicht
kleinert werden, soweit die in Satz 1 vorgesehene Fläche aus Grün-
grundsätzlich die Reduktion der Lichteinfallsflächen auf bis zu 1,5 %;
den der Bautechnik und der Bauart nicht erreicht werden kann.
die Lichteinfallsfläche ist auch hier so groß wie technisch möglich zu
.........
gestalten (Hinweis: Aus Brandschutzgründen kann ein Abteil maximal 35 m tief sein).
Lichteinfallsflächen müssen nicht zwingend in Form von Glasfenstern
geschaffen werden, denkbar sind auch: Lichtbänder, Milchglasscheiben, Glasbausteine, Doppelstegplatten, Fluchttüren mit Lichteinfallsflächen etc.. Die Lichteinfallsflächen sollten zur Verhinderung intensiver Sonneneinstrahlung mit Beschattungseinrichtungen versehen
werden. (z.B. durch einen breiten Dachüberstand, Begrünung der
Stallumgebung, etc.). Ein dauerhaftes Zustellen/Verhängen mit verdunkelnden Baustoffen ist nicht zulässig!
Möglich ist auch ein indirekter Lichteinfall über das Dach des Versorgungsgangs (z. B. Lichtkuppeln), der über Lichteinfallsflächen (z.B.
Lichtbänder) in jedes Stallabteil weitergeleitet wird. Zu wie viel Prozent diese Lichteinfallsflächen anrechenbar sind, bleibt der Einzelfallprüfung vorbehalten.
Grundsätzlich gilt auch für Altbauten eine Tageslichteinfallsfläche von
§ 22 Abs. 4
3
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
........ Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 2, gilt nicht für Ställe, die in
3 %; eine Reduktion der Lichteinfallsfläche ist nur im begründeten
bestehenden Bauwerken eingerichtet werden sollen, soweit eine
Einzelfall zulässig.
Ausleuchtung des Aufenthaltsbereichs der Schweine durch natürliches Licht aus Gründen der Bautechnik und der Bauart oder aus
Ein unverhältnismäßig hoher Aufwand ist z.B. dann gegeben, wenn
baurechtlichen Gründen nicht oder nur mit unverhältnismäßig ho-
durch den Einbau von Lichtöffnungen die statische Sicherheit des
hem Aufwand erreicht werden kann und eine dem natürlichen
Gebäudes mit großem finanziellem Aufwand neu gesichert werden
Licht so weit wie möglich entsprechende künstliche Beleuchtung
müsste. Bei fehlendem Tageslichteinfall ist zum Erreichen einer dem
sichergestellt ist.
natürlichen Licht so weit wie möglich entsprechenden künstlichen
Beleuchtung z. B. der Einsatz von Vollspektrumröhren mit UV-Anteil
zu fordern.
§ 23 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 4
Damit alle Ferkel gleichzeitig liegen können, ist der Liegebereich in
Der Aufenthaltsbereich der Saugferkel muss so beschaffen sein,
der Abferkelbucht den größer werdenden Würfen anzupassen. Emp-
dass alle Saugferkel jeweils gleichzeitig ungehindert saugen und sich
fohlen werden bei Neu- und Umbauten 0,72 m²; zu fordern sind je-
ausruhen können.
doch mindestens 0,6 m².
Der Liegebereich muss entweder wärmegedämmt und beheizbar
oder mit geeigneter Einstreu bedeckt sein, perforierter Boden im Liegebereich der Saugferkel muss abgedeckt sein.
§ 24 Abs. 3
Bis zum Vorliegen weiterer wissenschaftlicher Erkenntnisse muss der
Bei Einzelhaltung darf der Liegebereich für Jungsauen und Sauen
Boden des Liegebereichs bei Einzelhaltung von Jungsauen und
nicht über Teilflächen hinaus perforiert sein, durch die Restfutter
Sauen überwiegend den Charakter einer geschlossenen Fläche ha-
fallen oder Kot oder Harn durchgetreten werden oder abfließen kann.
ben. Zur Sicherstellung der Tritt- und Rutschfestigkeit darf dieser mit
Abflussmöglichkeiten für Flüssigkeiten (u. a. Milch) versehen sein.
Der Boden darf keine erhöhte Verletzungsgefahr für die Zitzen der
Sau darstellen und sollte den Ferkeln beim Anrüsten (Saugen) Halt
bieten. Die Fläche neben und vor dem Trog (ist er hochgelegt, auch
4
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
die Fläche darunter) darf perforiert sein.
§ 24 Abs. 4 Nr. 2
Von der Erfüllung der Anforderung kann für Neu- und Umbauten im
Kastenstände müssen so beschaffen sein, dass jedes Schwein un-
Allgemeinen davon ausgegangen werden, wenn Kastenstände im
gehindert aufstehen, sich hinlegen sowie den Kopf und in Sei-
Deckzentrum mindestens wie folgt beschaffen sind:
tenlage die Gliedmaßen ausstrecken kann.
•
für Jungsauen und „kleinere“ Sauen 1,30 m² (200 cm x 65 cm
lichtes Maß)
•
für Sauen 1,40 m² (200 cm x 70 cm lichtes Maß)
•
Länge gemessen ab Hinterkante Trog = mindestens 200 cm
Bei hochgelegtem Trog kann die Länge ab Hinterkante Trog
auf bis zu 180 cm reduziert werden, sofern die Sau ihre
Schnauze ungehindert unter den Trog (mindestens 15 cm
Bodenabstand) schieben und trotzdem ungehindert Futter
aufnehmen kann.
•
mindestens 50 % der Kastenstände müssen für Sauen ausgelegt sein
•
Kastenstände müssen eine lichte, für die Schweine nutzbare
Höhe von mindestens 110 cm aufweisen, empfohlen werden
115 cm.
Kastenstände in Abferkelbuchten sind entsprechend zu gestalten, es
sei denn, sie sind in Breite und Länge verstellbar und werden der
jeweiligen Größe der Sau angepasst.
§ 24 Abs. 5
Abferkelbuchten müssen bei Neubauten u. a. eine Mindestfläche von
Abferkelbuchten müssen so angelegt sein, dass hinter dem Liege-
4,00 m² aufweisen; soweit als möglich sollte diese Vorgabe auch bei
platz der Sau genügend Bewegungsfreiheit für das ungehinderte
Umbauten realisiert werden.
5
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
Abferkeln sowie für geburtshilfliche Maßnahmen besteht.
§ 24 Abs. 6
Abmessungen von Fress-Liegebuchten sind bei Neu- und Umbauten
Fress-Liegebuchten für die Gruppenhaltung von Jungsauen und
entsprechend Kastenständen im Deckzentrum zu gestalten (vgl. Aus-
Sauen müssen so angelegt und beschaffen sein, dass
führungshinweise § 24 Abs. 4 Nr. 2). Diese Anforderung gilt nicht für
1. die Tiere die Zugangsvorrichtungen zu den Buchten selbst
reine Fressstände!
betätigen und die Buchten jederzeit aufsuchen und ver-
Nr. 1 1 Eine verordnungskonforme Gruppenhaltung liegt nur vor,
lassen können,
wenn Jungsauen und Sauen evtl. vorhandene Buchten oder Fress-
2. der Boden ab buchtenseitiger Kante des Futtertroges mindes-
stände jederzeit aufsuchen und verlassen können. Dies kann entwe-
tens 100 cm weit als Liegebereich nach § 22 Abs. 3 Nr. 8
der über einen von den Tieren selbst zu bedienenden Mechanismus
ausgeführt ist und
sichergestellt werden oder durch generelles Offenstehen der Buchten
3. bei einseitiger Buchtenanordnung die Gangbreite hinter den
bzw. Fressstände. Hinweis: Das Festsetzen von Sauen oder Jung-
Fress-Liegebuchten mindestens 160 cm oder bei beidseiti-
sauen in der Gruppenhaltung stellt einen Verstoß gegen § 24 Abs.1
ger Buchtenanordnung die Gangbreite zwischen den Fress-
in Verbindung mit Abs. 6 dar und ist gem. § 37 Abs. 1 Nr. 30 buß-
Liegebuchten mindestens 200 cm beträgt.
geldbewehrt.
Nr. 2 1 Bodengestaltung mit max. 15 % Perforationsgrad gilt nur für
die Gruppenhaltung mit Fressliegebuchten (Einzelhaltung in Kastenständen nur noch im Deckzentrum und in der Abferkelung möglich;
vgl. § 24 Abs. 3)
Nr. 3 1 Anforderungen an die Gangbreiten gelten nur für die Gruppenhaltung von Jungsauen und Sauen.
Für die Einzelhaltung z.B. im Deckzentrum sind in der VO keine
Gangbreiten vorgegeben. Damit die Sauen den Stand ungehindert
betreten und verlassen können sollten jedoch mindestens 120 cm
Gangbreite hinter den Kastenständen vorhanden sein, empfohlen
werden 140 cm. (Hinweis: Solche Deckställe können nicht für die
6
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
Gruppenhaltung umgenutzt werden!)
§ 26 Abs. 1
Mindestlösung bis zum Vorliegen weiterer Erkenntnisse: Ketten kom-
Wer Schweine hält, hat sicherzustellen, dass jedes Schwein jeder-
biniert mit Gegenständen aus veränderbarem Material (z.B. Holz
zeit Zugang zu gesundheitlich unbedenklichem und in ausreichender
oder Hartgummi), die Ketten sollten dabei freihängend, im Vormast-
Menge vorhandenem Beschäftigungsmaterial hat, dass
stall ca. 25 cm, im Maststall ca. 40 cm über dem Boden angebracht
a) das Schwein untersuchen und bewegen kann und
werden. Bei Sauen in Einzelhaltung kann dem jederzeitigen Angebot
b)
vom Schwein veränderbar ist und damit dem Erkundungs-
von Beschäftigungsmaterial beispielsweise durch die Gabe von or-
verhalten dient
ganischem Material Rechnung getragen werden.
Empfohlen werden: z.B. Strohraufen mit Auffangschale, Scheuerpfähle mit Kette, Schwenkwippen auf der Buchtentrennwand in Kombination mit Beißbalken, Hebebalken oder Torf. Für die Einzelhaltung
von Sauen können z.B. dickere Seile genutzt werden.
Hinweis: Bei allen eingesetzten Materialien ist auf gesundheitliche
Unbedenklichkeit zu achten. Beschäftigungsmaterial sollte aus hygienischen Gründen nicht am Buchtenboden angeboten werden..
Unzureichend:
z.B. reine Ketten oder solche, deren Glieder vollständig mit Kunststoff ummantelte sind, Salzlecksteine, Nippeltränken und Futterautomaten als alleiniges Beschäftigungsmaterial oder diese Einrichtungen in Kombination sind nicht ausreichend.
§ 26 Abs. 1 Nr. 2
Die Anforderung gilt für Ferkel ab dem ersten Lebenstag, d.h. alle
Wer Schweine hält, hat sicherzustellen, dass jedes Schwein jeder-
Ferkel müssen auch in der Abferkelbucht jederzeit Zugang zu Was-
zeit Zugang zu Wasser in ausreichender Menge und Qualität hat; bei
ser haben.
einer Haltung in Gruppen sind räumlich getrennt von der Futter-
Eine Flüssigfütterung ist als alleinige Wasserversorgung nicht ausrei-
7
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
stelle zusätzliche Tränken in ausreichender Anzahl vorzuhalten.
chend. Bei Flüssigfütterung muss daher immer mindestens eine
Tränke pro 12 Schweine vorhanden sein, die der ausschließlichen
in Verbindung mit § 28 Abs. 2 Nr. 5 (bei Verwendung von Selbst-
Wasseraufnahme dient (Hinweis: Fällt nicht unter die Übergangsre-
tränken muss für höchstens 12 Absatzferkel eine Tränkstelle vorhan-
gelung nach § 38 Abs. 13).
den sein), § 29 Abs. 3 (Mastschweine) und § 30 Abs. 8 (Sauen)
Breiautomaten können nur dann als Tränkestelle anerkannt werden,
wenn Schweine bei ordnungsgemäßer Einstellung und bestimmungsgemäßem Gebrauch des Automaten an diesem tatsächlich
Wasser in ausreichender Qualität unabhängig vom Futter ausdosieren und aufnehmen können.
Die Anforderung „räumlich getrennt von der Futterstelle“ gilt in Verbindung mit einem Breiautomaten, der als Tränkestelle anerkannt
werden kann, dann als erfüllt, wenn die zusätzliche Tränke mindestens eine „Schweinelänge“ Abstand vom Automaten aufweist.
Befinden sich mehrere Tränkestellen räumlich nah beieinander (z.B.
zwei Tränkenippel an einem T-Stück oder zwei an einer Zuleitung
unterschiedlich hoch und im 90 ° Winkel zueinander angebrachte
Tränkenippel), können nur so viele Tränkestellen anerkannt werden,
wie gleichzeitig von den Tieren in normaler Köperhaltung zur Wasseraufnahme nutzbar sind.
§ 26 Abs. 2
Um im Aufenthaltsbereich der Schweine tagsüber während 8 h eine
Wer Schweine in Ställen hält, in denen zu ihrer Pflege und Versor-
Mindestlichtintensität von 80 Lux sicherzustellen, ist auch bei 3 %iger
gung wegen eines zu geringen Lichteinfalls auch bei Tageslicht
Tageslichteinfallsfläche (vgl. § 22 Abs. 4) immer eine Beleuchtungs-
künstliche Beleuchtung erforderlich ist, muss den Stall täglich
einrichtung erforderlich.
mindestens 8 h nach Maßgabe des Satzes 2 beleuchten. Die Be-
8
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
leuchtung muss im Aufenthaltsbereich der Schweine eine Stärke
von mindestens 80 Lux haben und dem Tagesrhythmus angeglichen sein…..
§ 28 Abs. 2 Nr. 3 und 4 in Verbindung mit § 29 Abs. 3 (Mast-
Bei rationierter Fütterung sollten je nach Körpergewicht mindestens
schweine) und § 30 Abs. (Sauen)
folgende Fressplatzbreiten eingehalten werden
Absatzferkel dürfen nur nach Maßgabe der folgenden Vorschriften in
bis 25 kg
18 cm
Gruppen gehalten werden:
26 bis 60 kg
27 cm
Bei rationierter Fütterung muss der Fressplatz so beschaffen sein,
61 kg bis 120 kg
33 cm
dass alle Absatzferkel (Mastschweine, Sauen) gleichzeitig fressen
> 120 kg
40 cm
können.
Bei tagesrationierter Fütterung muss für jeweils höchstens 2 Absatz-
Bei ad libitum Fütterung ist ein Tier : Fressplatzverhältnis größer 4 zu
ferkel (Mastschweine, Sauen) eine Fressstelle vorhanden sein.
1 nur bei Abruffütterung oder Breifutterautomaten zulässig.
Bei Fütterung zur freien Aufnahme muss für jeweils höchstens 4
Absatzferkel (Mastschweine, Sauen) eine Fressstelle vorhanden
Bei Abruffütterung muss gewährleistet sein, dass auch rangniedere
sein.
Schweine tagsüber (max. 16 h Aktivitätsphase) ausreichend Futter
aufnehmen können (durchschnittliche Aufenthaltsdauer an der Stati-
Nr. 3 (Tier : Fressplatzverhältnis) gilt nicht für die Abruffütterung
on ca. 15 Min/Tier und Tag; d. h. max. 64 Tiere pro Station).
und die Fütterung mit Breifutterautomaten.
vgl. § 22 Abs. 3 Nr. 8
§ 29 Abs. 2, Satz 2
Mindestens die Hälfte der Mindestfläche muss als Liegebereich nach
§ 22 Abs. 3 Nr. 8 zur Verfügung stehen.
§ 30 Abs. 2
Einzelhaltung von Jungsauen und Sauen ist damit nur im Zeitraum
Jungsauen und Sauen sind im Zeitraum von über 4 Wochen nach
von einer Woche vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin bis 4 Wo-
dem Decken bis eine Woche vor dem voraussichtlichen Abferkelter-
chen nach dem Decken zulässig.
min in der Gruppe zu halten.
(Hinweis: Gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2 sind die Vorschriften dieser Ver-
9
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
ordnung nicht anzuwenden während einer tierärztlichen Behandlung,
Ein Teil der Bodenfläche (für Jungsauen und Sauen in Gruppenhal-
soweit nach dem Urteil des Tierarztes im Einzelfall andere Anforde-
tung), der 0,95 m² je Jungsau und 1,3 m² je Sau nicht unterschreiten
rungen an das Halten zu stellen sind;…)
darf, muss als Liegebereich nach § 22 Abs. 3 Nr. 8 zur Verfügung
vgl. § 22 Abs. 3 Nr. 8
stehen.
10
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
Hinweise:
§ 5 Abs. 3 Nr. 3 in Verbindung mit § 6 Abs. 1 Nr. 3 Tierschutzgesetz i. d. F. v. 06. Aug. 2002 (BGBl. I S. 3082) 18. Mai 2006 (BGBl. I S.1206,
1313):
Das routinemäßige Kürzen der Schwanzspitze ist verboten (vgl. auch Richtlinie 2008/120/EG vom 18.12.2008). Ausnahmen vom grundsätzlichen Amputationsverbot sind nur zulässig, wenn der Eingriff im Einzelfall für die vorgesehene Nutzung des Tieres zu dessen Schutz oder zum
Schutz anderer Tiere unerlässlich ist. Zu dichte Belegung, unzureichendes Stallklima, ein hoher Lärmpegel, schadhafter Spaltenboden oder Beschäftigungsmangel können u. a. Ursache von Schwanzbeißen sein. Bevor die Schwänze der Ferkel kupiert werden, sind diese Einflussfaktoren
zu überprüfen und evtl. vorhandene Mängel abzustellen. Sind die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, darf die Schwanzspitze von unter vier Tage alten Ferkeln betäubungslos gekürzt werden. Dabei darf maximal ein Drittel des Schwanzes abgesetzt werden, eine vollständige Amputation
ist verboten.
Das Abschleifen der Eckzähne beim Saugferkel ist gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 5 Abs. 3 Nr. 5 Tierschutzgesetz kein Routineeingriff. Nur wenn es zum Schutz des Muttertieres oder der Wurfgeschwister unerlässlich ist, dürfen die Eckzähne von unter acht Tage alten Saugferkeln von sachkundigen Personen abgeschliffen werden. Das Abkneifen der Eckzähne ist in jedem Fall verboten, da hierbei keine intakte glatte
Oberfläche zu erzielen ist und die Gefahr von Zahnfrakturen einschließlich schwerer Folgeschäden besteht (Eintrittspforte für Infektionserreger!).
Nachgenehmigungen:
Für Schweineställe ohne gültige Baugenehmigung gibt es keinen Bestandsschutz; für die tierschutzrechtliche Beurteilung im Rahmen der möglichen Nachgenehmigung ist der aktuelle Rechtsstand zum Zeitpunkt des amtlichen bekannt Werdens zugrunde zu legen.
nur für Niedersachsen gültig:
Kotabrisskanten:
Erl. ML v. 02.09.2005 – 204.01-42500/12-66 zu Kotabrisskanten gilt nur noch für Betriebe, die auf freiwilliger Basis den Perforationsgrad der Liegefläche auf mindestens 10 % einschränken.
11
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
Übergangsvorschriften für Altbauten gemäß § 38 Abs. 8 bis 16 Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
(= Haltungseinrichtungen, die vor dem 04. August 2006 bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind; chronologisch geordnet):
04. August 2011
- Abweichend von § 26 Abs. 1 Nr. 2 dürfen Schweine in Haltungseinrichtungen, die vor dem 04. August 2006 bereits genehmigt
oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 04. August 2011 gehalten werden, wenn jedes Schwein jederzeit
Zugang zu Wasser in ausreichender Menge und Qualität hat (§ 38Abs. 13).
zukünftige Anforderung: für Gruppenhaltung zusätzliche Tränken räumlich getrennt von der Futterstelle in ausreichender
Anzahl
31.Dezember 2012
- Abweichend von § 22 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 4 dürfen Schwein in Haltungseinrichtungen, die vor dem 04. August
2006 bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31. Dezember 2012 gehalten werden (§ 38
Abs. 8).
zukünftige Anforderung: geeignete Vorrichtung zur Verminderung der Wärmebelastung bei hohen Stalltemperaturen.
- Abweichend von § 22 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 3 Nr. 4, 5 und 8 dürfen Schweine mit einem Gewicht über 30 kg in Haltungseinrichtungen, die vor dem 04. August 2006 bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum
31. Dezember 2012 gehalten werden (§ 38 Abs. 9).
zukünftige Anforderung: Spaltenmaße Boden (Tabelle s. u. ), entgratete Kanten, Auftrittsbreite bei Saug- und Absatzferkeln
min. 5 cm, sonst 8 cm, Liegebereich Gruppenhaltung (außer Absatzferkel) max. 15 % Perforationsgrad.
Spaltenweite in Millimetern
12
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
Saugferkel
11
Absatzferkel
14
Zuchtläufer und Mastschweine
18
Jungsauen, Sauen und Eber
20
- Abweichend von § 24 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 und von § 30 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 dürfen Jungsauen und
Sauen einzeln in Haltungseinrichtungen, die vor dem 04. August 2006 bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31.Dezember 2012 gehalten werden, wenn sie jeweils nach dem Absetzen der Ferkel insgesamt 4
Wochen lang täglich freie Bewegung erhalten (§ 38 Abs. 10). (Konsequenz: Einzelhaltung für Altbauten derzeit noch zulässig,
wenn täglich freie Bewegung für insgesamt 4 Wochen im Zeitraum zwischen der Haltung im Deckzentrum und der Haltung in
der Abferkelbucht gewährt wird)
zukünftige Anforderung: Jungsauen und Sauen Mindestseitenlänge Gruppenbuchten = 280 cm, außer Gruppe < 6 Schweine Mindestseitenlänge = 240 cm; Gebot Gruppenhaltung von über 4 Wochen nach Decken bis eine Woche vor Abferkeltermin
sowie Vorgaben zur Mindestbodenfläche in der Gruppenbucht (Tabelle s. u.) und zum Liegebereich (0,95 m²/Jungsau und 1,3
m²/Sau jeweils max. 15 % Perforationsgrad), außer Betriebe < 10 Sauen.
Fläche in Quadratmetern
Gruppengröße bis 5 Tiere
Gruppengröße 6 bis 39 Tiere
Gruppengröße 2 40 Tiere
je Jungsau
1,85
1,65
1,5
je Sau
2,5
2,25
2,05
- Abweichend von § 24 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 3 dürfen Jungsauen und Sauen in Haltungseinrichtungen, die vor dem
04. August 2006 bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31. Dezember 2012 gehalten
werden (§ 38 Abs. 11).
13
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
zukünftige Anforderung: bei Einzelhaltung darf der Liegebereich nicht über Teilflächen hinaus perforiert sein, durch die
Restfutter fallen oder Kot oder Harn durchgetreten werden oder abfließen kann.
- Abweichend von § 24 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 6 Nr. 1 und 2 dürfen Jungsauen und Sauen in Fress- und Liegebuchten
für die Gruppenhaltung, die vor dem 04. August 2006 bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis
zum 31. Dezember 2012 gehalten werden (§ 38 Abs. 12 Satz 1).
..zukünftige Anforderung: die Tiere müssen die Zugangsvorrichtungen zu den Buchten selbst betätigen und die Buchten jederzeit aufsuchen und verlassen können und der Boden muss ab buchtenseitiger Kante des Futtertrogs min. 100 cm weit als
Liegebereich mit max. 15 % Perforationsgrad ausgeführt sein.
- Abweichend von § 29 Abs. 2 dürfen Zuchtläufer und Mastschweine in Haltungseinrichtungen, die vor dem 04. August 2006
bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31. Dezember 2012 gehalten werden, wenn entsprechend dem Durchschnittsgewicht der Tiere für jedes Schwein eine uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche nach folgender
Tabelle zur Verfügung steht:
Durchschnittgewicht in kg
Bodenfläche je Tier in m²
über 30 bis 50
0,4
über 50 bis 85
0,55
über 85 bis 110
0,65
0,75
Über 110
1,0
1,0
Bodenfläche je Tier in m²
nach dem 31.Dezember 2012
0,5
(§ 38 Abs. 15)
zukünftige Anforderung: uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche nach Spalte 3 der o. a. Tabelle.
- Abweichend von § 30 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 und 3 dürfen Jungsauen und Sauen in Haltungseinrichtungen, die vor
dem 04. August 2006 bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31. Dezember 2012 gehal-
14
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
ten werden, wenn sie jeweils nach dem Absetzen der Ferkel insgesamt vier Wochen lang täglich freie Bewegung erhalten
(§ 38 Abs. 16).
zukünftige Anforderung: Gebot Gruppenhaltung von über 4 Wochen nach Decken bis eine Woche vor Abferkeltermin sowie
Vorgaben zur Mindestbodenfläche in der Gruppenbucht und zum Liegebereich (vgl. 3. Spiegelstrich).
Kranke oder verletzte Jungsauen oder Sauen sowie Jungsauen oder Sauen, die in Betrieben mit weniger als 10 Sauen nicht
in der Gruppe gehalten werden, sind während eines Zeitraumes von über 4 Wochen nach dem Decken bis eine Woche vor
dem voraussichtlichen Abferkeltermin so zu halten, dass sie sich jederzeit ungehindert umdrehen können.
(Konsequenz: Einzelhaltung für Altbauten derzeit noch zulässig, wenn täglich freie Bewegung für insgesamt 4 Wochen nach
dem Absetzen der Ferkel gewährt wird. Kranke oder verletzte Tiere oder Kleinbetriebe: Umdrehen im Kastenstand muss
bis 31.12. 2012 noch nicht gewährleistet werden. cave: Für Betriebe, für die die Gruppenhaltung bereits vorgeschrieben ist
(nach dem 04.08.2006 in Betrieb genommen),, gibt es nach § 26 (4) für einzeln zu haltende unverträgliche Sauen oder „Opfer“ keine Ausnahme vom Umdrehgebot, d.h. diese Tiere müssen sich in jedem Fall während der Zeit der vorgeschriebenen
Gruppenhaltung, ungehindert umdrehen können!)
04. August 2016
- Abweichend von § 28 Abs. 2 Nr. 2 dürfen Absatzferkel in Haltungseinrichtungen, die vor dem 04. August 2006 bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 04. August 2016 gehalten werden, wenn für jedes Absatzferkel
mindestens eine uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche nach folgender Tabelle zur Verfügung steht:
Durchschnittsgewicht in kg
Mindestfläche je Tier in m²
Mindestfläche je Tier in m² nach
dem 04. August 2016
über 5 bis 10
0,15
15
0,15
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
über 10 bis 20
0,2
0,2
über 20
0,3
0,35
(§ 38 Abs. 14)
zukünftige Anforderung: uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche nach Spalte 3 der o. a. Tabelle.
31. Dezember 2018
Abweichend von § 24 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 6 Nr. 3 dürfen Jungsauen und Sauen in Fress- und Liegebuchten für die
Gruppenhaltung, die vor dem 04. August 2006 bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum
31. Dezember 2018 gehalten werden, soweit sichergestellt ist, dass die Tiere sich ungehindert auf dem Gang umdrehen und
aneinander vorbei gehen können (§ 38 Abs. 13).
zukünftige Anforderung: Mindestgangbreite hinter Fress-Liegebuchten: einseitig = 160 cm; doppelseitig = 200 cm
16
H 2 Ausführungshinweise Schweine.doc
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Anlage 1
Antrag auf Erteilung einer Sachkundebescheinigung
Ich beantrage die Erteilung einer Sachkundebescheinigung nach § 17 Abs.2 TierschutzNutztierhaltungsverordnung
Name:
Anschrift:
Wohnort:
Geburtsdatum:
Geburtsort:
Nationalität:
Die nach § 17 Abs.3 (Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung - TierSchNutztV) vom 22. August 2006
(BGBl. I S. 2043), zuletzt geändert durch Verordnung vom 1. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3223), geforderten
Kenntnisse und Fertigkeiten habe ich erworben durch
eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in den Berufen Tierwirt oder Tierwirtin Fachrichtung Geflügelhaltung oder Landwirt oder Landwirtin,
eine bis zum 30. Juni 1999 erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im Beruf
Hauswirtschafter oder Hauswirtschafterin mit dem Schwerpunkt ländliche Hauswirtschaft,
ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium oder Fachhochschulstudium im
Bereich der Landwirtschaft oder Tiermedizin,
eine mindestens drei Jahre dauernde eigenverantwortliche Haltung von mehr als 500
Masthühnern ohne tierschutzrechtliche Beanstandung*,
die Teilnahme an einem Lehrgang mit erfolgreicher Prüfung nach § 17 Abs. 4 TierSchNutztV
die Ablegung einer der Prüfung nach § 17 Absatz 4 TierSchNutztV gleichwertigen Prüfung in
einem andern Mitgliedstaat der Europäischen Union, der Türkei, oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum
Die erforderlichen Nachweise**) habe ich in beglaubigter Ablichtung / im Original beigefügt
[Nichtzutreffendes streichen] .
Unterschrift des Antragstellers
*) Sofern der Antragsteller die Sachkundebescheinigung bei der für den Ort der Tierhaltung zuständigen Behörde beantragt,
kann auf die Bescheinung verzichtet werden
**) Als Nachweise gelten Prüfungszeugnisse, Gehilfenbriefe, u. a. m.. Bei Nachweis der Sachkunde über eine
Ausbildung/Hochschulstudium ist, sofern sich die Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkeiten nach § 17 Absatz 3 aus den
konkreten Ausbildungsinhalten ergibt, ein Beleg zu erbringen, wann und wie diese erworben wurden.
Anlage 2
Landkreis/
kreisfreie Stadt:
Sachkundebescheinigung
nach § 17 Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
laufende Nr. ……………
Frau/Herr:
Anschrift:
Wohnort:
Geburtsdatum:
Geburtsort:
Nationalität:
hat gegenüber der zuständigen Behörde ihre/seine Sachkunde im Sinne des § 17
Abs. 2 der Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und anderer zur
Erzeugung tierischer Produkte gehaltener Tiere bei ihrer Haltung (TierschutzNutztierhaltungsverordnung – TierSchNutztV) vom 22. August 2006 (BGBl. I S. 2043),
zuletzt geändert durch Verordnung vom 1. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3223), durch
Vorlage von Unterlagen, die den Erwerb der erforderlichen Kenntnisse und
Fertigkeiten belegen, nachgewiesen.
Dienstsiegel
zuständige Behörde
Ort, Datum
Unterschrift des Vertreters der
zuständigen Behörde
Anlage 3
Teilnahmebescheinigung
nach § 17 Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
Frau/Herr:
Anschrift:
Wohnort:
Geburtsdatum:
Geburtsort:
Nationalität:
hat am ………………….. den Lehrgang zum Erwerb der Sachkunde im ordnungsgemäßen Umgang
mit Masthühnern nach Maßgabe des § 17 Abs. 3 der Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher
Nutztiere und anderer zur Erzeugung tierischer Produkte gehaltener Tiere bei ihrer Haltung (TierschutzNutztierhaltungsverordnung - TierSchNutztV) vom 22. August 2006 (BGBl. I S. 2043), zuletzt geändert
durch Verordnung vom 1. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3223), besucht.
Der Lehrgang ist von der zuständigen Stelle des Landes anerkannt.
Ort, Datum
Unterschrift des beamteten Tierarztes
Hinweis:
Diese Teilnahmebescheinigung ersetzt nicht die Sachkundebescheinigung nach § 17 TierSchNutztV.
Diese Teilnahmebescheinigung legen Sie bei der Beantragung der Sachkundebescheinigung vor; den
Antrag stellen Sie bei der für Ihren Wohnort zuständigen Veterinärbehörde.
Anlage 4
Prüfungszeugnis
nach § 17 Abs. 4 Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
Frau/Herr:
Anschrift:
Wohnort:
Geburtsdatum:
Geburtsort:
Nationalität:
hat im Anschluss an die Teilnahme am Lehrgang zum ordnungsgemäßen Umgang mit Masthühnern im
Sinne des § 17 Abs. 2 der Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und anderer zur
Erzeugung tierischer Produkte gehaltener Tiere bei ihrer Haltung (Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung TierSchNutztV) vom 22. August 2006 (BGBl. I S. 2043), zuletzt geändert durch Verordnung vom 1.
Oktober 2009 (BGBl. I S. 3223),
am………...……. die theoretische Prüfung,
am …………..…. die praktische Prüfung
zum Erwerb der Sachkunde nach Maßgabe des § 17 Abs. 3 und 4 TierschutzNutztierhaltungsverordnung bestanden.
Dienstsiegel
zuständige Behörde
Ort, Datum
Hinweis:
Vorsitzender der Prüfungskommission (Tierarzt)
Dieses Prüfungszeugnis ersetzt nicht die Sachkundebescheinigung nach § 17 TierSchNutztV.
Anlage 5
Hinweise zur Durchführung von Sachkundeprüfungen
Die zuständige Behörde führt eine Prüfung der Sachkunde durch. Der
Prüfungsvorsitz obliegt einem amtlichen/beamteten Tierarzt.
Die Prüfungskommission besteht aus mindestens 3 Personen.
Der Antragsteller hat vor der Prüfung die Teilnahme an einem entsprechenden
Sachkundelehrgang zu belegen.
Die Prüfung besteht aus einem theoretischen (schriftlichen und mündlichen) und
einem praktischen Teil. Die Prüfung erstreckt sich insbesondere auf die in § 17 Abs.
3 Satz 4 Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung genannten Gebiete. Die
Beantwortung der Prüfungsfragen hat in deutscher Sprache zu erfolgen.
Der schriftliche Teil kann auch im Multiple-Choice-Verfahren erfolgen, hierbei
müssen mindestens 5 Fragen je Fachgebiet gestellt werden, zu deren Beantwortung
auch Mehrfachankreuzungen möglich sein müssen.
Die mündliche Prüfung kann im Rahmen eines Gruppengespräches von maximal 4
Personen durchgeführt werden, wobei der Zeitumfang 15 Minuten pro Person nicht
überschreiten sollte.
Die theoretische Prüfung ist bestanden, wenn jeweils im schriftlichen und
mündlichen Teil mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind (§ 17
Abs. 4).
Die praktische Prüfung der Fertigkeiten kann auch im Anschluss an die theoretische
Prüfung anlässlich einer Schlachtgeflügeluntersuchung oder sonstiger amtlicher
Tätigkeiten in einem Betrieb gegenüber einem Amtstierarzt nachgewiesen werden.
Über die Prüfung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden der
Prüfungskommission und ggf. einem weiteren Prüfer zu unterzeichnen ist.
Das von der Prüfungskommission ausgestellte Prüfungszeugnis ist der Nachweis für
die bestandene Prüfung. Das Zeugnis ist vom Vorsitzenden der
Prüfungskommission zu unterzeichnen.
Anlage 6
Sachkunde der zum Umgang mit den Tieren eingesetzten Personen
§ 17 Abs. 7 Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
verantwortliche Betreuungsperson:
Sachkundebelege/-nachweise:
Name:
Beleg der Qualifikation vom [Datum] :
Anschrift:
ausstellende Behörde:
Name:
Beleg der Qualifikation vom [Datum] :
Anschrift:
ausstellende Behörde:
Sachkundebelehrung
durchgeführt am:
Ort:
(Hier sind alle Personen zu nennen, die
zur Pflege der Tiere im Stall eingesetzt
werden.)
Sachkundebelehrung
(Hier sind alle Personen zu nennen, die
zum Einfangen und/oder Verladen der
Tiere eingesetzt werden.)
*)
durchführende Person:
Unterschrift:
durchgeführt am:
Ort:
durchführende Person:
Unterschrift:
Bei Einsatz von Fremdfirmen ist eine vergleichbare Bescheinigung zu verlangen und aufzubewahren.
Anlage 7
Empfehlungen zur Erhaltung und Verbesserung der Tiergesundheit bei
Masthühnern
(insbesondere zur Vermeidung von Kontaktdermatitiden)
A. Vorbereitung des Stalles vor jedem Durchgang
1. Aufheizen
Rechtzeitiges Aufheizen des Stalles. Die Bodentemperatur sollte bereits vor dem Einstreuen ca. 28 °C
betragen, um feuchte Einstreu durch Kondenswasserbildung zu vermeiden. Auf die Vermeidung von
Kältebrücken in Wand- und Eingangsbereichen ist zu achten
2. Kontrolle der Wasserversorgung
- Tränken und Tränkenippel auf Funktionsfähigkeit prüfen, Tropfstellen ggf. beseitigen und evt.
vorhandene Luft aus der Tränkelinie entfernen.
- Vorlauftank und Wasserleitungen reinigen
- Wasserdruck der Leitungen im Stall prüfen.
3. Einbringen der Einstreu
- Hobelspäne oder kurz gehäckseltes Stroh (möglichst nicht mehr als 3 bis 5 cm Halmlänge);
entscheidend ist außerdem eine sehr gute Qualität des Einstreumaterials. Die Einstreumenge sollte bei
Stroh etwa 800 bis 1000 g je m² Stallgrundfläche betragen (je kürzer das Stroh gehäckselt wird, umso
geringer kann die erforderliche Einstreumenge sein). Bei Hobelspänen sollten etwa 600 bis 800 g je m²
Stallgrundfläche eingebracht werden. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass nur eine dünne
Einstreuschicht von wenigen Zentimetern in den Stall eingebracht wird.
Erläuterung: Eine dünne Einstreuschicht wird von den Masthühnern besser durchgearbeitet und bleibt
somit trockener.
Werden andere Einstreumaterialien eingesetzt (z. B. Maissilage), sollte dies nur nach entsprechender
Fachberatung oder gemäß den Empfehlungen der Hersteller erfolgen.
4. Luftfeuchte
Die relative Feuchte der Stallluft sollte zu Mastbeginn bei 50 % liegen und erst ab dem 10. Tag
entsprechend der Temperaturverlaufskurve angehoben werden. Eine Luftfeuchtigkeit von über 80 % ist
grundsätzlich zu vermeiden.
B. Start- und Aufzuchtphase
1. Tierverteilung im Stall
Es ist auf eine gleichmäßige Kükenverteilung im Stall zu achten. Dies kann durch eine gleichmäßige
Ausleuchtung/Lichtintensität (keine Schattenbildung) sowie insbesondere eine dem Alter der Tiere und
den Witterungsverhältnissen angepasste Temperatursteuerung und Lüftung erreicht werden (in Anlehnung
an entsprechende Managementempfehlungen z.B. der Zuchtfirmen). Zugluft ist zu vermeiden
Anlage 7
2. Kükenpapier
Sofern Kükenpapier benutzt wird, sollte dieses selbstzersetzend sein oder innerhalb der ersten
Lebenswoche der Tiere entfernt werden, so dass die darunter liegende Einstreu Feuchtigkeit aufnehmen
kann und damit zu einem trockeneren Stall beiträgt.
3. Lüftung
Je Kilogramm Gesamtlebendgewicht der sich gleichzeitig in dem Masthühnerstall befindenden
Masthühner muss ein Luftaustausch von mindestens 4,5 m3 je Stunde erreicht werden können. Es ist
sicherzustellen, dass der Luftstrom in zwangsbelüfteten Ställen oder Offenställen durch
Luftleiteinrichtungen oder Umlaufventilatoren bis in den Aufenthaltsbereich der Tiere geführt und
gleichmäßig verteilt wird.
Schon in den ersten Tagen nach der Einstallung der Küken ist auf eine Mindestluftaustauschrate zu
achten (z.B. durch eine wiederholte Stoßlüftung). Ein zu geringer Luftaustausch führt zu einer feuchteren
Einstreu und somit zu höheren Ammoniak- und Kohlendioxid-Werten sowie zu gesundheitlichen
Problemen an den Fußballen der Tiere.
4. Temperatur
Der Temperaturverlauf wird entsprechend den altersabhängigen Sollwertvorgaben auf der Stallkarte
gesteuert. Eine auffällige Zusammenballung von Tieren deutet auf eine falsche Stalllufttemperatur hin
(siehe Abbildung).
Temperaturkurvenabsenkungen sollten generell nur zu Beginn der Hellphase erfolgen.
Empfehlung bei Problemen: Während der Dunkelphase sollte ggf. die Temperatur um ca. 1 °C angehoben
werden, um eine gleichmäßige Tierverteilung zu erreichen.
Anlage 7
5. Wasserversorgung
- Altersentsprechende Höhenjustierung der Tränkebahnen, so dass die Tiere jederzeit mit leicht
gestrecktem Hals Wasser aufnehmen können bzw. sich die Tränke auf Rückenhöhe der Tiere befindet.
- Altersentsprechende Anpassung des Wasserdrucks während des Durchgangs
- Ggf. Verwendung von zusätzlichen Stülptränken in den ersten Lebenstagen
- Tränkewasser nicht direkt aus der Leitung nehmen, da kaltes Wasser dünnflüssigen Kot zur Folge
haben kann (z.B. durch Einsatz einer Aufwärmschleife mit Kondenswasserableitung).
- Altersbezogene Justierung des Wasserangebotes bei Gewährleistung der ständigen Verfügbarkeit für
die Tiere: Zu Beginn der Aufzucht können die beiden äußeren Tränkelinien u. U. hochgezogen werden,
um die Einstreu im Randbereich des Stalles trocken zu halten. Die Wasserdurchflussrate wird dadurch
erhöht und der Keimdruck gesenkt. Diese Vorgehensweise ist aber nur zu vertreten, wenn auch dann
noch für alle Tiere jederzeit ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Vor Hinzunahme der äußeren
Tränkelinien sollten diese gespült werden und evt. vorhandene Luft in den Tränkelinien entfernt werden.
- Vielfach haben sich Auffangschalen unter den Tränkelinien bewährt.
C. Maßnahmen zur Kontrolle der Einstreufeuchte
- Nachstreuen und Durcharbeiten der kritischen Stellen im Stall (Fenster-,Türen- und Tränkebereich).
Zu bevorzugen sind Hobelspäne oder ggf. kurz gehäckseltes Stroh
- Stoßweises Lüften zur Absenkung der Luftfeuchtigkeit bei gleichzeitiger Erhaltung der
Stalltemperatur.B68
- Kotfalle / Kotkiste zur Kontrolle einsetzen: Tägliche Überprüfung der Kotkonsistenz zur
Ursachenermittlung.
Im Bedarfsfall ist rechtzeitig ein Tierarzt einzuschalten.
Anlage 8
Empfehlungen zur Vermeidung von Hitzestress bei Masthühnern
Sind in den Sommermonaten nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes Enthalpiewerte in der
Außenluft von über 67 kJ/kg zu erwarten, sollten unten aufgeführte Maßnahmen eingeleitet werden, um
hitzebedingte Verluste zu vermeiden. Dies betrifft insbesondere Masthühnerhaltungen in der Endphase
der Mast.
1. Rechtzeitige Abfrage der Klimadaten über problematische Wetterlagen
z. B im Internet http://www.agrowetter.de/Agrarwetter/enthalpie.htm oder www.dwd.de - Agrarwetter Hitzestress bei Geflügel
2. Ständige Präsenz einer verantwortlichen Person
zur Überwachung der Stalltechnik und zur Betreuung der Tiere.
3.1 Rechtzeitig stufenweise Erhöhung der Ventilatorenleistung
Mindestsommerluftvolumenstrom = 4,5 m³/kg Lebendgewicht und Stunde (d.h. für 1,5 kg schwere
Broiler in der Endmast 6,75 m³/h). Erforderlichenfalls Reduzierung der Besatzdichte in der Zeit von
Mitte Mai bis Mitte September, um die o. a. Förderleistung zu erreichen. Es ist sicherzustellen, dass der
Luftstrom in zwangsbelüfteten oder Offenställen durch Luftleiteinrichtungen oder Umlaufventilatoren bis
in den Aufenthaltsbereich der Tiere geführt und gleichmäßig verteilt wird.
3.2 Erhöhung der Luftgeschwindigkeit im Tierbereich
z. B. durch Umstellen der Lüftungsdüsen oder durch Einsatz von Zusatzlüftern (Schwenkventilatoren an
den Stalllängsseiten bzw. Stützluftventilatoren (sog. Axial- oder Gigololüfter), die einen Luftstrom in
Stalllängsrichtung erzeugen). Umluft auch in den toten Ecken mit Windschatten sicherstellen. Bei
freigelüfteten Ställen kann auch das Öffnen der Giebeltore sinnvoll sein. Lüftungskurzschlüsse
vermeiden.
Luftgeschwindigkeit in m/s
1,25
3,3
2,50
5,6
Kühlwirkung in °C
Die hohen Luftgeschwindigkeiten sollten partiell eingeleitet werden, damit die Tiere diese Bereiche ggf.
wieder verlassen können. In der Praxis haben sich entsprechende Luftduschen in etwa einem Drittel
des Stalles bewährt.
4. Tägliche Überprüfung der vollen Funktionsfähigkeit von Alarmanlage, Notstromaggregat,
Lufteinlassöffnungen, Luftleiteinrichtungen und Ventilatoren (u.a. saubere Schutzgitter!) und
Tränkeeinrichtungen
5. Luftbefeuchtung/ Kühlung der Stallhülle
Durch Befeuchtung der Zuluft und/oder Stallluft kann eine Absenkung der Stalllufttemperatur um 3 bis 5
°C bei gleichzeitiger Staubbindung erreicht werden. Die Befeuchtungsanlage sollte vornehmlich in den
Vormittagsstunden, rechtzeitig vor der erwarteten Tageshöchsttemperatur eingesetzt werden. Die
relative Feuchte der Stallluft darf dabei nicht über 70 % ansteigen. Eine Befeuchtung von Tieren und
Einstreu ist zu vermeiden. Bei Altbauten kann zur Abkühlung der aus der Zwischendecke
entnommenen Zuluft auch eine Berieselung der Stalldachfläche sinnvoll sein.
Anlage 8
6. Beschattung
z. B. durch vorübergehende Abdunkelung der Lichteinfallsflächen auf der Sonnenseite des Stalles oder
große Schatten spendende Bäume, die jedoch nicht den Zuluftbereich der Stallanlage beeinträchtigen
dürfen.
7. Reduzierung der Fütterung
Zur Kreislaufstabilisierung kann einige Stunden vor der erwarteten Tageshöchsttemperatur die
Fütterung durch „Leerfressenlassen“ der Tröge reduziert bzw. eingestellt werden. Ein Hochziehen der
Futterbahnen hat sich bei Broilern im Allgemeinen nicht bewährt, da die Tiere beim Herunterlassen der
Tröge nicht ausweichen. Die Fütterung sollte erst nach Absinken der Temperaturen in den Abend- und
Nachtstunden wieder uneingeschränkt aufgenommen werden. In Abstimmung mit dem Bestandtierarzt
kann in diesen Tagen die Aktivitätsphase (Hellphase) in die Nachtstunden verlegt werden.
8. Ständiger Zugang zu Tränkwasser (auch während der Nacht)
Frisches, kühles Wasser ist bei hohen Temperaturen günstiger als im Vorlaufsystem erwärmtes
Wasser.
9. Vitamin C-haltige Futtermittelzusatzstoffe
können zur Stabilisierung der Tiere bei Hitzestress beitragen.
10. Vermeidung stresserzeugender Störungen der Tiere
11. Ausstallung in den kühleren Nacht- oder Morgenstunden
Verfügt der abholende LKW über eigene Lüfter, sollten sie für die Frischluftzuführung der bereits
verladenen Tiere (Kühlungseffekt) eingesetzt werden, erforderlichenfalls sind mobile Zusatzlüfter bei
der Verladung einzusetzen.
12. Transport
Bei Transporten von Masthühnern in Fahrzeugen ohne aktive Lüftungseinrichtung empfiehlt es sich, bei
zu erwartenden Außentemperaturen ab 24 °C ebenfalls die zu erwartenden Enthalpiewerte abzufragen.
Überschreitet die zu erwartende Enthalpie einen Wert von 60 KJ/kg am Verladeort, ist bei üblicher
Beladedichte mit erhöhten Ausfällen zu rechnen. Bei diesen höheren Enthalpiewerten sollten die
maximal zulässige Besatzdichte reduziert und die Transportfahrzeuge während des Beladevorganges
mit mobilen Ventilatoren belüftet werden. Empfohlen wird, ab 60 kJ/kg die Beladedichte um 10 % zu
reduzieren, ab 65 kJ/kg die Beladedichte um 20 % zu reduzieren. Die Höhe der Reduktion der maximal
zulässigen Besatzdichte richtet sich nach den regional zu erwartenden Klimaverhältnissen. Eine
Reduzierung um mehr als 20 % kann jedoch zu vermehrten Verletzungen der Tiere auf dem Transport
führen und ist daher nicht zu empfehlen.
Die Transportzeit sollte minimiert werden, wobei während der Fahrt nur unvermeidbare Pausen
eingelegt werden dürfen, in denen die Fahrzeuge im Schatten abzustellen sind. Bereits bei der
Routenplanung sollten stauträchtige Strecken möglichst vermieden werden. Während der Fahrt ist auf
den Verkehrsfunk zu achten und im Falle eines Staus ggf. die Polizei über Notruf zu verständigen,
damit das Fahrzeug möglichst aus dem Staubereich geleitet werden kann. Das Parken auf dem
Schlachthof darf nur mit Zusatzlüftung erfolgen. Falls diese nicht vorhanden ist, muss der LKW bis zur
Schlachtung bewegt werden.
Anlage 9
Bestandsbuch
Aufzeichnungen des Tierhalters gemäß § 19 Abs. 5 TierSchNutztV
Im Bestandsbuch werden die fixen, nicht durchgangsbezogenen Informationen zusammengestellt. Es kann in
Loseblattform geführt werden. Andere Aufzeichnungsmöglichkeiten (z. B. im QS oder im Rahmen anderer
Zertifizierungen) sind bei inhaltlich vergleichbarer Darstellung ebenfalls zu akzeptieren.
VVVO-Nr.:
Betriebsnr.:
Name:
Telefon:
Anschrift:
Telefax:
Landkreis:
verantwortlicher Tierbetreuer:
Stallbezeichnung:
Tierarzt:
Anzahl der Ställe:
Schlachthof:
Stalltyp:
Grundriß (maßstabsgerecht) beigefügt
q
ja
nein
Erzeugungsverfahren:
Stallgröße*):
Bodenbeschaffenheit:
Länge:
Bodentyp:
Breite:
verwendete Einstreu:
Lichteinfallsfläche:
Masthühnernutzfläche:
Lichtprogramm
(ab dem 7. Tag nach der Einstallung der Tiere bis zum 3. Tag vor dem Schlachttermin)
Dunkelphase *)
Hellphase
von:
bis:
von:
bis:
von:
bis:
von:
bis:
Dämmerlichtperioden
von:
bis:
von:
bis:
*)
mindestens eine Dunkelphase muss ununterbrochen 6 Stunden betragen
Anlage 9
Tränksysteme:
Fütterungssysteme:
Standorte:
Standorte:
Anzahl Tränkelinien:
Anzahl Futterlinien:
Anzahl Tränkenippel:
nutzbare Trogseite:
nutzbarer Tränkenrand:
ausreichend für max. ______ Masthühner
ausreichend für max. _____ Masthühner
Lüftung:
Lärmimmission:
Lüftungsart:
Stalleinrichtung:
Lüftungsleistung:
technische Daten:
Lüftungstechnisches Gutachten zur
Bestätigung der Einhaltung der
Mindestluftaustauschrate (vgl.
Ausführungshinweise zu § 18 (3) Nr. 5)
Alarmanlage:
technische Daten:
(ggf. Herstellerdaten beifügen)
(ggf. Herstellerdaten beifügen)
technische Kontrolle:
Lüftungsplan:
Luftdurchfluss:
Luftgeschwindigkeit:
Lufttemperatur:
technische Kontrolle:
Kühlanlage:
technische Daten:
Notstromaggregat:
technische Daten:
(ggf. Herstellerdaten beifügen)
(ggf. Herstellerdaten beifügen)
(ggf. Herstellerdaten beifügen)
technische Kontrolle:
andere Sicherungssysteme:
technische Daten:
technische Kontrolle:
Heizanlage:
technische Daten:
(ggf. Herstellerdaten beifügen)
Anlage 10
Kontrolle der Dokumentation des Tierhalters
durch die zuständige Behörde
In einem Stallbuch werden die variablen, durchgangsbezogenen Informationen zusammengestellt. Es
kann in Loseblattform geführt werden. Andere Aufzeichnungsvarianten (z. B. im QS oder im Rahmen
anderer Zertifizierungen) sind bei inhaltlich vergleichbarer Darstellung ebenfalls zu akzeptieren.
Dokumentation des Tierhalters
Kontrolle durch die zuständige Behörde
Belege:
Wartungs-/Prüfungsprotokolle
Lüftung
Belege
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Heizung
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Kühlung
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Dokumentation
Funktionsprüfung vor jeder Einstallung
(vgl.Ausführungshinweise zu § 18 Abs. 1 und 2)
Futtereinrichtungen
Dokumente
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Tränkeinrichtungen
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Funktionsfähigkeitsprüfung
gem. § 4 Abs. 1 Nr. 5 TierSchNutztV,
vgl. auch Ausführungshinweise zu § 19 Abs. 2
1 x tägliche Prüfung der
Beleuchtungseinrichtungen
Dokumente
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Lüftungseinrichtungen
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Versorgungseinrichtungen
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Anlage 10
Dokumentation des Tierhalters
Kontrolle durch die zuständige Behörde
Dokumentation
Funktionsfähigkeitsprüfung
gem. § 4 (1) Nr. 5 TierSchNutztV,
vgl. auch Ausführungshinweise zu § 19 (2)
in technisch erforderlichen Abständen
Notstromaggregate
Dokumente
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Alarmanlagen
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Ausrichtung der Lüftungsanlage
(vgl. Ausführungshinweise zu § 18 (3) Nr. 1 und
3
Prüfung der Beschaffenheit
der Stallluft
der Einstreu
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
medizinische Behandlungen
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Bestätigung der Sachkunde von Personen,
die im Rahmen der Beauftragung externer
Verladekolonnen zum Aufnehmen der
Masthühner eingesetzt werden (vgl.
Ausführungshinweise zu § 17 Abs. 7)
tägliche Mortalistätsrate,
kumulative tägliche Mortalitätsrate (s. a.
Anlage 15)
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
vorhanden q ja q nein
in Ordnung q ja q nein
Maßnahme: .……………...
Anlage 11
Prüfung der Einhaltung maximaler Besatzdichten
Vorbemerkung:
Das Gesamtlebendgewicht wird den Aufzeichnungen des Tierhalters gemäß § 19 Abs. 6
Nr. 5 entnommen. Der Tierhalter muss bei Ausstallungen die Anzahl und das
Gesamtlebendgewicht der Tiere aufzeichnen sowie ggf. die Anzahl verbleibender Tiere. Er
kann die Daten z.B. aus den Angaben des Schlachtbetriebes entnehmen. Die Korrektheit der
Aufzeichnungen ist ggf. gesondert zu überprüfen.
1.
Berechnung bei Endausstallung aller Tiere
1. Schritt: Einhaltung der Grenze von 39 kg/m² (§ 19 Abs. 3)
Gesamtlebendgewicht
Masthühnernutzfläche
≤ 39 kg/m²
2. Schritt: Lag das Durchschnittsgewicht der Tiere unter 1600 g, wird die Einhaltung
der Grenze von 35 kg/m² geprüft (§ 19 Abs. 4). Diese darf im Durchschnitt drei
aufeinander folgender Durchgänge nicht überschritten werden.
Gesamtlebendgewicht
Masthühnernutzfläche
2.
≤ 35 kg/m²
Berechnung beim Vorgreifen (Teilausstallung einer Herde)
1. Schritt: Es wird das Gesamtlebendgewicht der Herde zum Zeitpunkt der
Ausstallung ermittelt und die Einhaltung der 39 kg-Grenze überprüft.
Hierfür wird zunächst das Durchschnittsgewicht pro Tier ermittelt:
Gesamtlebendgewicht ausgestallter Tiere
= Durchschnittsgewicht pro Tier
Anzahl ausgestallter Tiere
Danach folgt:
Durchschnittsgewicht pro Tier X (ausgestallte + verbliebene Tiere)
Masthühnernutzfläche
≤ 39 kg/m²
2. Schritt: Liegt das Durchschnittsgewicht der Tiere unter 1600 g, muss das Ergebnis
≤ 35 kg/m² sein.
Anlage 11
3.
Berechnungen anhand der eingestallten Küken-/Tierzahlen
Aus der Zahl der eingestallten Tiere pro m² kann ermittelt werden, bei welchem
Durchschnittsgewicht die Besatzdichten-Grenze von 35 kg/m² überschritten werden.
Bei Besatzzahlen von ≤ 21,87 Tieren/m² wird die Grenze von 35 kg/m² nicht überschritten, in
der Zeit in der die Tiere unter 1600 g wiegen. D.h. es kann ohne Vorgreifen (Herausfangen)
bis zur Grenze von 39 kg/m² gemästet werden. Werden mehr Tiere eingestallt, muss vor
Erreichen eines Durchschnittgewichtes von 1600g vorgegriffen werden. Bei welchen
Durchschnittsgewichten spätestens vorgegriffen werden muss, kann der Tabelle entnommen
werden.
Werden z.B. 24,23 Küken/m² eingestallt und es treten bis zum Vorgreifen 2 % Verluste auf,
so müssen spätestens mit einem Durchschnittsgewicht von 1474 g Tiere ausgestallt werden,
um die Besatzdichte von 35 kg/m² nicht zu überschreiten.
Gewicht, ab dem 35
kg/m² überschritten
werden
Tiere/m²
ohne
Verluste
21,87
21,88
22
22,25
22,5
22,75
23
23,25
23,5
23,75
24
24,25
24
24,5
Tiere/m²
21,87
21,75
21,5
21
20,5
20
19,5
19
18,5
18
17,5
zuzüglich
2%
Verluste
22,31
22,32
22,44
22,70
22,95
23,21
23,46
23,72
23,97
24,23
24,48
24,74
24,48
24,99
zuzüglich
2,5%
Verluste
22,42
22,43
22,55
22,81
23,06
23,32
23,58
23,83
24,09
24,34
24,60
24,86
24,60
25,11
Gewicht in g, ab dem
39 kg/m²
überschritten werden
1783
1793
1814
1857
1902
1950
2000
2053
2108
2167
2229
zuzüglich
3%
Verluste
22,53
22,54
22,66
22,92
23,18
23,43
23,69
23,95
24,21
24,46
24,72
24,98
24,72
25,24
1600,4
1599,6
1591
1573
1556
1538
1522
1505
1489
1474
1458
1443
1458
1429
Betrieb:
Stall:
Verlustrate 1%
Stallfläche
545,45 m²
Anzahl eingestallter
Küken
Länge [m]
Anzahl
Max. Gewicht [kg]
Max. Gewicht [kg]
Futterkette
Tränkerinne
Futtertrog
Tränketrog
Verlustrate 2%
Anzahl Tiere über max Anzahl
bei 1600g:
Gesamt-Umluftrate [m³]:
Durchmesser [cm]
Anzahl
33
83
13037,64
Anzeige nach § 19 Abs. 9: Überschreitung 33 kg/m²
1 = ja
Max. Anzahl Tiere
Max. Anzahl Tiere
Tränke-Nippel
Anzahl
758
Max. Gewicht /m²
Durchschnittsgewicht
Max. Tier Fläche
Max.Tier Futterkette Max.Tier Futtertrog Max.Tier Tränkerinne
35 kg/m²
35 kg/m²
35 kg/m²
35 kg/m²
35 kg/m²
35 kg/m²
35 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
39 kg/m²
1,30 kg
1,35 kg
1,40 kg
1,45 kg
1,50 kg
1,55 kg
1,60 kg
1,65 kg
1,70 kg
1,75 kg
1,80 kg
1,85 kg
1,90 kg
1,95 kg
2,00 kg
2,05 kg
2,10 kg
2,15 kg
2,20 kg
2,25 kg
2,30 kg
2,35 kg
2,40 kg
2,45 kg
2,50 kg
2,55 kg
2,60 kg
2,65 kg
2,70 kg
2,75 kg
2,80 kg
2,85 kg
2,90 kg
2,95 kg
3,00 kg
14685
14141
13636
13166
12727
12316
11931
11931
11931
11931
11818
11498
11196
10909
10636
10376
10129
9894
9669
9454
9248
9052
8863
8682
8509
8342
8181
8027
7878
7735
7597
7464
7335
7211
7090
10028
9657
9312
8991
8691
8411
8148
7901
7669
7450
7243
7047
6861
6685
6518
6359
6208
6064
5926
5794
5668
5547
5432
5321
5215
5112
5014
4919
4828
4740
4656
4574
4495
4419
4345
Begrenzung nach BImSchG:
11370
Max.Tier Tränketrog
Max. Tier Luft
39999
Maximale Anzahl
Tiere
10028
9657
9312
8991
8691
8411
8148
7901
7669
7450
7243
7047
6861
6685
6518
6359
6208
6064
5926
5794
5668
5547
5432
5321
5215
5112
5014
4919
4828
4740
4656
4574
4495
4419
4345
Max. Anzahl Tier
33kg/m²
10028
9657
9312
8991
8691
8411
8148
7901
7669
7450
7243
7047
6861
6685
6518
6359
6208
6064
5926
5794
5668
5547
5432
5321
5215
5112
5014
4919
4828
4740
4656
4574
4495
4419
4345
Arbeiten mit der Exceltabelle zur Berechnung der maximalen Bestandszahlen bei Masthähnchen
Zu Beginn werden in die gelb unterlegten Felder die für den Betrieb ermittelten Werte eingetragen:
Daraus wird die maximal zu haltende Anzahl der Tiere zu den unterschiedlichen Mastzeitpunkten
(Gewicht) errechnet (grau unterlegte Fläche). Sofern eine Anzeige vorliegt, dass mehr als 33 kg/m²
gehalten werden, wird dieses im entsprechenden Feld eingetragen und die grau unterlegte Fläche
wechselt zur entsprechenden Spalte:
-2Doc-Nr.: Anlage 12a Besatzdichte Bedienungshilfe 07 03 2011.doc
-2Sofern bei der Schlachtgeflügeluntersuchung die Zahl der eingestallten Küken erhoben wird, wird
durch Eingabe dieser Zahl eine ggf. vorhandene Überbelegung berechnet. Zur Vereinfachung der
weiteren Beurteilung sind die Verlustraten 1 und 2% mit angegeben. Die durchschnittliche Verlustrate
liegt dazwischen.
Ggf. kann durch ein Vorgreifen von Tieren bei einem geringeren Gewicht einer zu hohen Belegdichte
vorgebeugt werden.
Die entsprechenden Daten können über ein Kurzprotokoll zur Schlachtuntersuchung erhoben werden
(Anlage)
-3Anlage:
Bestand:
Standort des Stalles:
betreuender Tierarzt:
Tierart:
Masthühner
Haltungsart:
Schlachtung:
Legehennen
Boden
Puten
sonstiges:
Kleingruppe
Freiland
Anzahl der Schlachttiere
Voliere
Schlachtbetrieb
Schlachtdatum
Vorgreifen
Ausstallung
…………………….
……………………..
……………………..
……………………...
……………………..
ja
nein
ja
nein
ja
nein
……………………..
……………………...
……………………...
Einstallung (Datum)
Anzahl eingestallter Tiere
Aktuelle Tierzahl
Verluste in Prozent
Aktuelles Gewicht (bei Masthühnern)
Futtermittelanlieferungsbelege vorhanden
Einsatz von Arzneimitteln, wenn ja
- Abgabelege vorhanden
- Datum des letzten Einsatzes
- Arzneimittelbezeichnung
- Wartezeit
Verlauf der Legeperiode
ND-Impfung (zuletzt) am
ND-Impfstoff
Salmonellenbefund liegt vor
- Datum der Probenahme
- Ergebnis
Ergebnisse der Geflügelfleischuntersuchung
Gesundheitszeugnis erteilt
……………………...
……………………...
ja
nein
……………………..
neg.
pos.
ja
Daten der letzten Abrechnung:
Schlachtdatum:
Anzahl einschließlich Verwurf und tot angelieferte Tiere
durchschnittliches Gewicht
Eingeleitete Maßnahmen:
Fehlende Unterlagen sind bis zum
Fax
Datum:
nein
…………………….
…………………….
..............................
beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt,
einzureichen.
Namenszeichen:
Anlage 13
Dokumentation für den Stalldurchgang (gem. § 19 Abs. 6),
Begleitpapier zum Schlachthof (gem. § 20 Abs. 2)
Betrieb:
Anschrift:
Betriebsnr.:
Stallnr.:
Abteilnr.:
Durchgang
Nr.:
Einstallung
Datum:
eingestallte Tiere
Anzahl:
Hybridkreuzung/Rasse:
1. Ausstallung
Ausstallung
Datum:
ausgestallte Tiere
Anzahl:
Masttage
Anzahl:
ausgestallte Tiere
Gesamtlebendgewicht:
Durchschnittsgewicht pro Tier:
Masthühnernutzfläche
m²:
ausgestallte Tiere
Anzahl:
Masttage
Anzahl:
ausgestallte Tiere
Gesamtlebendgewicht:
Durchschnittsgewicht pro Tier:
Masthühnernutzfläche
m²:
Anlieferung am Schlachthof
Datum:
2. Ausstallung
Ausstallung
Datum:
Anlieferung am Schlachthof
Datum:
Masttag
Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
Anzahl der Tiere
Anzahl
zum 1. Stallverendeter
Ursache
durchgang des Tages Tiere
Anzahl
getöteter
Tiere
Summe
(verendete +
Grund*):
Krankheit Sonstiges getötete
Tiere)
tägliche Mortalitätsrate in %
(Anzahl verendeter Tiere + Anzahl getöteter Tiere) x 100
(Anzahl der Tiere zum 1. Stalldurchgang des Tages)
Anlage 13
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
1. Stalldurchgang
2. Stalldurchgang
*): 1: plötzlicher Herztod 2: Infekt/Darm 3: Infekt/Atemwege 4: Beinschwäche 5: Sonstiges
kumulative Mortalitätsrate
in %
Anlage 14
Kontrolle der Aufzeichnungen des Tierhalters
- Prüfung im Schlachtbetrieb durch den amtlichen Tierarzt (§ 20 Abs. 2 und 3 TierSchNutztV)
Datum:
Mäster:
Stall:
Rasse/Hybridkreuzung: o Ross
o Cobb o _________
1. Tägliche Mortalitätsraten
o Angaben wurden mitgeliefert
o ohne Auffälligkeiten
o mit Auffälligkeiten:
q ……………………………
o Angaben wurden nicht mitgeliefert
o Meldung erforderlich
(gem. § 20 Abs. 4 TierSchNutztV)
2. Kumulative tägliche Mortalitätsrate: _________ %
o Angabe wurden mitgeliefert
o ohne Auffälligkeiten
o mit folgenden Auffälligkeiten:
q ……………………………
q Verluste übersteigen
Grenzwert
o Angabe wurden nicht mitgeliefert
o Meldung erforderlich
(gem. § 20 (Abs. 4 TierSchNutztV)
3. Anteil transporttoter Tiere
Anzahl
transporttoter Tiere ………...
Anzahl
angelieferter Tiere …..…..…
x 100
=
%
ggf. Anzahl getöteter, nicht der Schlachtung zugeführter Tiere:_________
4. Ergebnisse der Fleischuntersuchung;
Anzahl geschlachteter Tiere: ___________________
Anteil genussuntauglicher Tiere (incl. vor der Schlachtung verworfener
Tiere): _________________
o ohne Auffälligkeiten
o mit folgenden Auffälligkeiten:
q ……………………………
q Verluste größer als 4 %:
o Meldung erforderlich
(gem. § 20 Abs. 4 TierSchNutztV)
5. Plausibilitätsprüfung der Angaben 1. bis 4.
o Angaben sind rechnerisch und inhaltlich plausibel
o Angaben sind rechnerisch/inhaltlich nicht plausibel
Anlage 15
Bewertungshilfe für
- die für den Erzeuger und
- die für den Schlachtbetrieb
zuständige Behörde
1. tägliche Mortalitätsraten
m 1. - 10. Lebenstag: gesamt höchstens 2 %.
m ab 11. Lebenstag: höchstens 0,3 %,
vereinzelt können auch Tageswerte bis 0,6 % toleriert werden.
Nach Tierseuchenrecht müssen bei Tagesverlusten über 2 % tierärztliche
Untersuchungen zum Ausschluss der aviären Influenza durchgeführt werden.
2.
kumulative tägliche Mortalitätsrate
Übersteigt die kumulative tägliche Mortalitätsrate den nach der Formel
(1,0 % + 0,06 % x Anzahl der Lebenstage) x 1,5 ermittelten Grenzwert, ist die für den
Ort der Masthühnerhaltung zuständige Tierschutzbehörde zu unterrichten (s. a.
Ausführungshinweis zu § 20 Abs. 4; Übersicht siehe Anlage Tabelle 15.1) - z. B.:
Lebensalter in Tagen
Meldung an die
zuständige Behörde
erforderlich
(§ 20 Abs. 4)
Leichtmast
ca. 29
ab 4,11 %
Schwermast
ca. 37
ab 4,83 %
3.
Anteil transporttoter Tiere
Leichtmast
Schwermast, kurz
Schwermast, lang
unauffällig
in nachvollziehbaren
Einzelfällen zu
tolerieren
Meldung an die
zuständige Behörde
erforderlich
(§ 20 Abs. 4)
< 0,3%
< 0,5 %
> 0,5 %
< 0,35 %
< 0,55 %
> 0,55 %
Liegt der Anteil transporttoter Tiere über dem "unauffälligen Wert", ist nach möglichen
Ursachen zu suchen. Insbesondere ist die
- Beladedichte zu überprüfen sowie auf Vorkommen von
- Hämatomen, Hautverletzungen und Knochenbrüchen zu achten - als mögliche
Hinweise auf eine tierschutzwidrige Verladeweise.
In Einzelfällen, z.B. bei schwül-heißer Wetterlage, kann der Anteil Transporttoter auf 0,5
% ansteigen.
Deswegen sind hitzebedingte höhere Ausfälle durch die in Anlage 8 beschriebenen
Maßnahmen zu vermeiden.
Anlage 15
4.
Ergebnisse der Fleischuntersuchung
Im Rahmen der gemäß Verordnung (EG) Nr. 854/2004 durchgeführten Kontrollen
bewertet der amtliche Tierarzt die Ergebnisse der Fleischuntersuchung, um festzustellen,
ob es in dem betreffenden Erzeugerbetrieb weitere Anzeichen für unzulängliche
Haltungsbedingungen gibt, wie z. B. von der Norm abweichende Werte von
- Kontaktdermatitiden,
- Parasitosen oder
- Systemerkrankungen.
Dem Anteil als genussuntauglich beurteilter Tiere ist der Anteil der nach der Ankunft im
Schlachtbetrieb getöteten, nicht der Schlachtung zugeführten Tiere hinzu zu rechnen, da
es sich hier in der Regel um stark untergewichtige Tiere handelt.
Der Anteil als genussuntauglich beurteilter geschlachteter Tiere soll nicht über 1,5 %
liegen. Ein Anteil von 1,5 - 4 % kann nur in Einzelfällen toleriert werden. Beträgt der Anteil
mehr als 4 %, hat eine Meldung an die für den Betrieb zuständige Behörde zu erfolgen.
in nachvollziehbaren
Einzelfällen zu
tolerieren
Meldung an die zust.
Behörde erforderlich
(§ 20 (4))
1,5 % - 4 %
ab 4 %
Anteil
genussuntauglicher
Tiere + Anteil nicht
schlachtfähiger Tiere
Definition
Leichtmast = bis 1599 g Körpergewicht
Schwermast, kurz (Mittellangmast) = 1600 g bis 2000 g Körpergewicht
Schwermast, lang (Langmast) = über 2000 g Körpergewicht
5.
Bewertung der Fußballengesundheit
In jedem Fall sind der Tierhalter und die zuständige Tierschutz-Behörde zu informieren,
wenn bei einer Schlachtherde der Anteil von Tieren mit veränderten Fußballen
entsprechend Stufe 2 des Beurteilungsschemas (siehe Anlage 17) mehr als 20% beträgt.
Grundsätzlich sind der Tierhalter und die zuständige Tierschutz-Behörde zu
informieren,
- wenn wiederholt Veränderungen der Fußballengesundheit oder
- wenn hochgradige Veränderungen der Fußballengesundheit auftreten
Tabelle 15.1
Mortalitätsrate
in %
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
1,59
1,68
1,77
1,86
1,95
2,04
2,13
2,22
2,31
2,40
2,49
2,58
2,67
2,76
2,85
2,94
3,03
3,12
3,21
3,30
3,39
3,48
3,57
3,66
3,75
3,84
3,93
4,02
4,11
4,20
4,29
4,38
4,47
4,56
4,65
4,74
4,83
4,92
5,01
5,10
5,19
5,28
5,37
5,46
5,55
5,64
Grenzwert für die kumulative tägliche Mortalitätsrate
bezüglich der Meldung gemäß § 20 Abs. 4
10,00
9,00
8,00
7,00
Mortaliätsrate in %
Lebensalter
in Tagen
6,00
5,00
4,00
3,00
2,00
1,00
0,00
0
5
10
15
20
25
30
Lebensalter in Tagen
35
40
45
50
Anlage 16
- Bewertungshilfe Schlachtgeflügeluntersuchung von Masthühnern
Veterinäramt:
Adresse:
Telefonnummern:
Betrieb/Standort:
___________________________________
Datum:
Stallnummer: 1
2
8
Einstallung:
3
_________
Anzahl der Tiere: ________
4
5
6
Rasse: _________
7
9
10
Brüterei: _________________________
Alter der Tiere: _____Tage _____Wochen _____Produktionswochen
Futterlieferant:
____________________
Betreuender Tierarzt:
____________________
Endmast gefüttert ab________________
Planung für Schlachtung :
Anzahl der
Schlachttiere
Schlachtbetrieb
Schlachtdatum
Vorgreifen
Ausstallung
Behandlungen:
Präparat/Wirksubstanz:
Behandlungsintervall / Stallnr. Wartezeit bis einschl. / Stallnr.
Impfungen:
Impfstoff:
Chargen-Nr.:
Impfdatum:
Aktuelles Durchschnittsgewicht der Tiere (falls bekannt):
Besatzdichte:
__________________kg/m²
_________________
________________Tiere/m²
Verluste in %: ( (kumulative tägliche Mortalitätsräte; Bewertung s. Anlage 15)
In Stall:1/
2/
3/
4/
5/
6/
7/
8/
9/
10/
Anlage 16
Befunderhebung:
Lautäußerungen:
unauffällig / vereinzelt Schnupfen / gehäuft Schnupfen
Gesamtentwicklung:
ausgeglichen / verzögert / _____% unterentwickelt
Kopfanhänge.
rosa / blassrosa / blass
Kotbeschaffenheit:
normalgeformt / wässrig / schwärzlich verfärbt / blutig
Einstreu:
trocken locker / trocken fest / feucht / feucht matschig
Bewegungsapparat:
unauffällig / _____% Ballenabszesse / _____% Grätscher
Haut-/Federkleidveränderungen:
Verletzungen / Brustblasen/ Verschmutzungen
Weitere Auffälligkeiten:
________________________________________________
Die oben untersuchten ____________Tiere wurden am ______________zur Schlachtung am
Schlachthof__________________ in _______________ freigegeben / nicht freigegeben.
Daten der letzten Abrechnung:
1. Schlachtung (Vorgreifen)
Hauptschlachtung
Schlachtdatum:
Anzahl Tiere (einschließlich Verwurf und
tot angelieferte Tiere)
durchschnittliches Gewicht
Maßnahmen:
Maßnahmen nach § 20 Abs. 5 TierSchNutztV sind erforderlich (welche?): ___________________
________________________________________________________________________________
Sonstige Maßnahmen sind erforderlich (welche?): _
______________
_ ___
________________________________________________________________________________
Maßnahmen wurden eingeleitet am _____ (welche ?) : ________
_____
________________________________________________________________________________
Unterschrift des Amtstierarztes:
_______________________________________________
Anlage 17
Beurteilung der Fußballengesundheit
Ein guter Indikator für die Beurteilung des Managements in der Masthühnerhaltung
ist die Fußballengesundheit der Broiler. Sie ist eng mit dem Stallklima, insbesondere
der Steuerung von Heizung und Lüftung sowie der Einstreuqualität korreliert. Schwedische Untersuchungen haben gezeigt, dass es ausreicht, je 50 Füße zu Beginn und
50 Füße gegen Ende einer Schlachtpartie zu untersuchen, um einen repräsentativen
Überblick über die Fußballengesundheit einer angelieferten Herde zu bekommen.
Dabei hat sich ein dreistufiges Beurteilungsschema bewährt.
Stufe 0:
intakte Fußballen,
max. leichte Hyperkeratose, keine Verfärbungen oder Narben.
Anlage 17
Stufe 1:
leichte, oberflächliche Läsionen
und Erosionen, Hyperkeratose und Verfärbungen der Fußballen
Anlage 17
Stufe 2:
schwere, tiefe Läsionen,
Ulzera und Narben, die sich entweder fast kreisförmig insbesondere im
Bereich des Sohlenballens finden oder die Sohlen- und Zehenballen
gleichermaßen betreffen.
Anlage 17
Hochgradige Fußballenveränderung bei der nach Abziehen des schorfigen Substrates eine zentrale Wundfläche sichtbar wird.
Fazit:
Bei mehr als 40 % Fußballenveränderungen der Stufe 1 bzw. mehr als 20 %
Fußballenveränderungen der Stufe 2 sollte eine Rückmeldung des Befundes an
den Herkunftsbetrieb erfolgen. Dem Herkunftsbetrieb sollte eine Beratung zur
Abstellung bzw. Reduktion der Problematik verpflichtend aufgegeben werden.
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
Anlage IV zum Handbuch
Stand: 04./05.12.2012
(beschlossen von der AG Tierschutz der LAV am 04./5.12.2012)
Ausführungshinweise
Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung i. d. F. vom 30. Nov. 2006 (BGBl. I S. 2759), zul. geändert durch Beschluss des Zweiten Senats
des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Oktober 2010 - 2 BvF 1/07 -, Abschnitt 3, Anforderungen an das Halten von Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
Allgemeine Bestimmungen
1
§ 1 i. V. m. § 12
(Geltungsbereich)
§ 1 Abs. 1
Diese Verordnung gilt für das Halten von Nutztieren zu
Erwerbszwecken.
§ 2 Nr. 4 Legehennen: legereife Hennen der Art Gallus gallus, die zur
Erzeugung von Eiern, die nicht für Vermehrungszwecke bestimmt sind,
gehalten werden
§ 12 / Abschnitt 3
Legehennen, die zu Erwerbszwecken gehalten werden, dürfen,
unbeschadet der Anforderungen der §§ 3 und 4, nur nach Maßgabe der
Vorschriften dieses Abschnitts gehalten werden.
Der allgemeine Teil der Verordnung, insb. §§ 3 und 4, gilt für jede Haltung von
Hühnern als Nutztiere gem. § 2 Nr. 1 zu Erwerbszwecken;
Abschnitt 3 der Verordnung gilt lediglich für Legehennen, also nicht für noch nicht
legereife Tiere (Aufzucht) oder die Haltung im Rahmen der Zucht (Elterntiere).
Von der Legereife einer Herde ist spätestens dann auszugehen, wenn eine
Legeleistung von 50 % in dieser Herde in drei aufeinander folgenden Tagen
erreicht ist.
Als Legereife einer Henne gilt allgemein der Zeitpunkt, an dem die Henne mit dem
Eierlegen beginnt (vgl. www.agrilexikon.de).
Das Erreichen der Legereife ist von mehreren Faktoren abhängig, z. B. von der
Hybridlinie oder der Fütterung sowie Lichtregime u. a. m. Unter Berücksichtigung
dieser Sachverhalte und der Notwendigkeit einer Eingewöhnungsphase sind
spätestens 3 Wochen nach der Einstallung die Anforderungen des Abschnitts 3
einzuhalten.
Hinweis: Bezüglich der Haltung während der Eingewöhnungsphase wird auf die
Randnummer (Rn) 20 verwiesen.
1/17
H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
2
2a
Fundstelle (Text / Definition)
§ 2 Nr. 7
„nutzbare Fläche: Fläche, ausgenommen Nestflächen, deren
Seitenlängen an keiner Stelle weniger als 30 Zentimeter beträgt, die über
eine lichte Höhe von mindestens 45 Zentimeter verfügt und deren Boden
ein Gefälle von höchstens 14 Prozent aufweist, einschließlich der Fläche
unter Futter- und Tränkeeinrichtungen, Sitz- und Anflugstangen oder
Vorrichtungen zum Krallenabrieb, die von den Legehennen über- oder
unterquert werden können;
§ 3 Abs. 6
„In Ställen, in denen die Lüftung von einer elektrisch betriebenen Anlage
abhängig ist, müssen eine Ersatzvorrichtung, die bei Ausfall der Anlage
einen ausreichenden Luftaustausch gewährleistet, und eine Alarmanlage
zur Meldung eines solchen Ausfalles vorhanden sein.“
Ausführungshinweis
Die „nutzbare Fläche“ ist die Fläche, die den Tieren ständig zur Verfügung steht. Die
nutzbare Fläche kann sich auf mehreren Ebenen befinden (s. Rn 17), sie muss
hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit den Anforderungen nach § 13 Abs. 5 Nr. 1
(Rn 10) genügen.
• Einstreubereich und Kaltscharrraum (KSR) sind nur zuzurechnen, wenn sie
während der gesamten Hellphase den Tieren uneingeschränkt zur Verfügung
stehen (vgl. § 13a Abs. 2 Satz 2).
• Abdeckflächen, z. B. von Eierkanälen können nur dann zur nutzbaren Fläche
hinzugerechnet werden, wenn sie den Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit
einer nutzbaren Fläche genügen (§ 13 Abs. 5 Nr. 1; s. a. Rn 10) und ständig
verfügbar sind (s. auch Rn 22).
• auf/vor dem Nest befindliche Flächen können als nutzbare Fläche angerechnet
werden, wenn sie den Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit einer nutzbaren
Fläche genügen (§ 13 Abs. 5 Nr. 1; s. a. Rn 10); es darf kein Kot durch den Boden
auf die darunter gelegene Ebene fallen.
•
„Ersatzvorrichtungen“ sind bei elektrisch betriebenen Lüftungsanlagen
• Notstromaggregate die bei Ausfall der Stromzufuhr unverzüglich die
Funktionsfähigkeit der Lüftungseinrichtung sicherstellen und/oder1
• sich selbständig öffnende Zu- und Abluftventile oder sich selbständig öffnende
Stalltore und –fenster, die Wandöffnungen für eine passive Luftzufuhr
freigeben und einen ausreichenden Luftaustausch gewährleisten.
Bei der Haltung von mehr als 6000 Legehennen in Boden- und mehr als 8000
Legehennen in Freilandhaltung ist ein Notstromaggregat zur Sicherstellung eines
ausreichenden Luftaustausches bei Stromausfall zu fordern.
Bei Ställen mit kleineren als o.a. Tierbeständen können auch technische Vorrichtungen
(s. o.), die alternativ zur elektrischen Lüftungsanlagen einen angemessenen
Luftaustausch ermöglichen, ausreichend sein.
Zur Vermeidung von technisch bedingten Ausfällen sollten Lüftungsanlagen,
Notstromaggregate und Ersatzvorrichtungen einschließlich der dazugehörigen
Zuleitungen und sonstigen Installationen regelmäßig entsprechend der
Herstellerangaben, mindestens jedoch alle 2 Jahre durch eine Fachfirma überprüft und
ggf. gewartet werden.
Mobile Ventilatoren können zusätzlich die passive Luftzufuhr unterstützen (s. auch
Rn 4).
2/17
H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
3
4
Fundstelle (Text / Definition)
§ 4 Abs. 1 Nr. 2
“ Wer Nutztiere hält hat sicherzustellen, dass das Befinden der Tiere
mindestens einmal täglich durch direkte Inaugenscheinnahme überprüft
wird.“
§ 4 Abs. 1 Nr. 7
Wer Nutztiere hält, hat vorbehaltlich der Vorschriften der Abschnitte 2 bis
5 sicherzustellen, dass….Vorsorge für eine ausreichende Versorgung der
Tiere mit Frischluft, Licht, Futter und Wasser für den Fall einer
Betriebsstörung getroffen ist;
Allgemeine Anforderungen an die Legehennenhaltung
5
§ 13 Abs. 2
„Haltungseinrichtungen müssen
1. eine Fläche von mindestens 2,5 m² aufweisen, auf der die Legehennen
sich ihrer Art und ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen bewegen
können;
2. so ausgestattet sein, dass alle Legehennen artgemäß fressen, trinken,
ruhen, staubbaden sowie ein Nest aufsuchen können
Ausführungshinweis
Eine ausreichende, unmittelbare Einsehbarkeit aller für Hennen zugänglichen
Bereiche muss gegeben sein. Die Verwendung von Spiegeln oder Kamerasystemen
ist nicht ausreichend. Kameras können ggf. zur Unterstützung der Tierkontrolle
eingesetzt werden. Ggf. muss eine zusätzliche Hilfseinrichtung für die direkte
Inaugenscheinnahme und die Entnahme kranker oder verletzter Tiere auch bei
höheren Etagen oder unter Einbauten vorhanden sein.
Innerhalb eines Stalles muss die Hilfseinrichtung leicht zwischen Abteilen oder Etagen
transportierbar sein, ansonsten sind mehrere Hilfseinrichtungen vorzuhalten. z.B.
fahrbare Leitern, Kontrollwagen. Derartige Hilfseinrichtungen müssen für jedes
Stallgebäude vorhanden sein.
Alarmanlage, Notstromaggregat (vgl. § 3 Abs. 5 und 6).
Die Broschüre „Intensiv-Tierhaltung, Konzepte für Alarmierungseinrichtungen in
Stallanlagen“, herausgegeben vom Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft e. V. (GDV); Verlag: VdS Schadensverhütung GmbH,
Amsterdamer Str. 174, 50735 Köln wird empfohlen. (s. a. Rn 2a)
Regelungen in § 13 gelten für alle Haltungsformen
Zur Haltungseinrichtung gehören neben dem umbauten Raum auch
Kaltscharrräume (Wintergärten), nicht jedoch Ausläufe im Freien. Auf der „Fläche“
werden Einrichtungselemente wie Versorgungseinrichtungen, Sitzstangen, Nester usw.
untergebracht. Alle genannten Voraussetzungen für eine artgemäße und
verhaltensgerechte Unterbringung und Versorgung müssen erfüllt sein.
Absperrungen im Bereich von Wänden und Ecken, die das Verlegen von Eiern oder
das Erdrücken von Tieren verhindern sollen, sind zulässig, sofern dies die Tiere nicht
gefährdet (vgl. Verbot in § 13 Abs. 6). Die abgesperrten Bereiche sind aber nicht auf
die nutzbare Fläche anrechenbar.
3/17
H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
6
Fundstelle (Text / Definition)
§ 13 Abs. 3 Satz 1
„Gebäude müssen nach Maßgabe des § 14 Abs. 1 Nr. 2 so beleuchtet
sein, dass sich die Tiere untereinander erkennen und durch die mit der
Fütterung und Pflege betrauten Person in Augenschein genommen
werden können.
s. hierzu auch § 3 Abs. 3 Nr. 1
Ausführungshinweis
1
Gemäß den Europaratsempfehlungen sollte die Lichtstärke in Legehennenhaltungen
während der Hellphase auf Augenhöhe der Hühner 20 Lux, gemessen in drei Ebenen,
die jeweils im rechten Winkel zueinander stehen, nicht unterschreiten (Art. 14 Nr. 1).
Dies gilt zumindest für den Einstreubereich. Als grober Anhaltspunkt für eine
Lichtintensität von 20 Lux gilt, dass bei dieser Lichtintensität ein Mensch ohne
Anstrengung eine Tageszeitung lesen kann. Die Verwendung von monochromatischem
Licht (z. B. Rotlicht) bzw. ein starkes Abdunkeln der Haltungseinrichtung, sowie ein
Verdunkeln der Lichtöffnungen ist nur im Ausnahmefall mit tierärztlicher Indikation
zulässig, wie z.B. beim Auftreten von akutem, anderweitig nicht behebbarem
Kannibalismus.
Ab 10.10.2012 ist eine flackerfreie Beleuchtung (vgl. § 4 Abs. 1 Nr. 9), z.B. durch
Verwendung elektronischer Vorschaltgeräte in Verbindung mit geeigneten
Leuchtstoffröhren zu verwenden. Ansonsten können auch Glühbirnen oder LED
verwendet werden (s. auch Rn. 8).
7
1
§ 13 Abs. 3 Satz 2
…„Gebäude, die nach dem 13. März 2002 in Benutzung genommen
werden, müssen mit Lichtöffnungen versehen sein, deren Fläche
mindestens 3 Prozent der Stallgrundfläche entspricht und die so
angeordnet sind, dass eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Lichts
gewährleistet wird.“
Vor dem 13.03.02 „in Benutzung genommen“ sind Gebäude, in denen bis dahin
Legehennen gehalten worden sind, unabhängig von dem Haltungssystem.
Durch die Änderung des Haltungssystems gilt ein Gebäude n i c h t als neu „in
Benutzung genommen“.
Der Begriff „Stallgrundfläche“ dient der Berechnung der Fläche der Lichtöffnungen.
Die Stallgrundfläche entspricht der Grundfläche des Raums, in dem sich die
Haltungseinrichtung befindet.
Der Kaltscharrraum (KSR) ist Teil der Stallgrundfläche (§ 2 Nr. 8). Damit ist die
Berechnungsgrundlage für Lichtöffnungen nach § 13 Abs. 3 S. 2 sowohl die Fläche des
„Warmstalls“ als auch des KSR.
Anrechenbare Lichtöffnungen einer Stalleinrichtung sind auch mit
lichtdurchlässigem Witterungsschutz versehene Außenbegrenzungen des KSR.
Bei einer massiven, lichtundurchlässigen Wand zwischen Warmstall und KSR müssen
die Flächen der Lichtöffnungen in den massiven Wänden des Warmstalles 3% der
Stallgrundfläche des Warmstalles ausmachen.
Bestehende Legehennenhaltungen mit anrechenbarem KSR ohne Lichtöffnungen im
Europäisches Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen, Empfehlung in Bezug auf Haushühner der Art Gallus gallus, angenommen
vom Ständigen Ausschuss am 28. Nov. 1995
4/17
H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
Stallinneren genießen Bestandsschutz.
Eine dauerhafte Verdunkelung der Lichtöffnungen (z. B. durch Farbanstrich) ist
nicht zulässig (s. Rn. 6). Zur Berechnung der Fläche der Lichtöffnungen sind nur die
tatsächlich lichtdurchlässigen Flächen zu werten. Zugangsöffnungen gem. § 13a Abs. 8
zum Kaltscharrraum, die während der gesamten Hellphase offen stehen oder aus
lichtdurchlässigem Material bestehen, können als Lichtöffnungen gerechnet werden.
Lüftungsklappen können nur als Lichtöffnungen gerechnet werden, wenn die
Klappen aus lichtdurchlässigem Material bestehen. Der Spalt, der sich durch die
Öffnung von Klappen aus lichtundurchlässigem Material ergibt, ist nicht als
Lichtöffnung zu werten (z. B. auch Ventilator).
8
§ 13 Abs. 3 Satz 3
„Satz 2 gilt nicht für bestehende Gebäude, wenn eine Ausleuchtung des
Einstreu- und Versorgungsbereiches in der Haltungseinrichtung durch
natürliches Licht auf Grund fehlender technischer oder sonstiger
Möglichkeiten nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand
erreicht werden kann und eine dem natürlichen Licht so weit wie
möglich entsprechende künstliche Beleuchtung sichergestellt ist.“
vgl. hierzu die allg. Regelung in
§ 4 Abs. 1 Nr. 9:
„Wer Nutztiere hält, hat … sicherzustellen, dass die tägliche
Beleuchtungsintensität und Beleuchtungsdauer bei Tieren, die in
Ställen untergebracht sind, für die Deckung der ihrer Art entsprechenden
Bedürfnisse ausreichen und bei hierfür unzureichendem natürlichem
Lichteinfall der Stall entsprechend künstlich beleuchtet wird, wobei bei
Geflügel das künstliche Licht flackerfrei entsprechend dem
tierartspezifischen Wahrnehmungsvermögen sein muss;“
9
§ 13 Abs. 4
Gebäude müssen mit einer Lüftungsvorrichtung, die den allgemein
anerkannten Regeln der Technik entspricht, ausgestattet sein, die die
Einhaltung von Mindestluftraten sicherstellt, wobei der Ammoniakgehalt
der Luft im Aufenthaltsbereich der Tiere 10 cm³ je m³ Luft nicht
überschreiten soll und 20 cm³ je m³ Luft nicht dauerhaft überschreiten
Bei bestehenden Gebäuden muss es sich n i c h t um Gebäude handeln, in denen
Legehennen gehalten wurden.
Ein unverhältnismäßig hoher Aufwand ist z.B. dann gegeben, wenn durch den
Einbau von Lichtöffnungen die statische Sicherheit des Gebäudes mit großem
finanziellem Aufwand neu gesichert werden müsste.
Bei fehlendem Tageslichteinfall kann eine dem natürlichen Licht so weit wie möglich
entsprechende künstliche Beleuchtung durch Leuchtmittel mit UV-Spektrum
(Tageslicht- oder Vollspektrumleuchten) erreicht werden.
Bei Hühnervögeln reicht das sichtbare Spektrum bis in den UV-Bereich, weshalb sie
eine andere Helligkeits- und Farbwahrnehmung haben als der Mensch. Es gibt
deutliche Hinweise darauf, dass auch das zeitliche Auflösungsvermögen ihrer Augen
höher ist als beim Menschen, weshalb künstliches Licht mit niederen
Flackerfrequenzen als Stroboskoplicht (wie bei den konventionellen Leuchtstoffröhren)
wahrgenommen wird. Daher ist eine flackerfreie Beleuchtung, z.B. durch Verwendung
elektronischer Vorschaltgeräte zu gewährleisten. Auf § 38 Abs. 2a wird verwiesen
(Übergangsfrist bis 09. Oktober 2012).
Beim Einsatz von Vollspektrumleuchten (tageslichtähnliches Spektrum mit UV-Anteil)
ist darauf zu achten, dass eine hierfür evtl. erforderliche Abdeckung UV-durchlässig
ist.
Die Lüftungsanlage eines Stalles ist grundsätzlich nach DIN 18910-1(2004)
„Wärmeschutz geschlossener Ställe“ für Zwangslüftung auszulegen; mindestens
muss jedoch eine Förderleistung von 4,5 m³ Luft/kg Lebendmasse und Std. erreicht
werden können. Zur Hyperthermieprophylaxe wird eine zusätzliche Reservekapazität
von 10% und/oder eine Zuluftkühlung empfohlen.
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H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
darf.
Die Einhaltung dieser Vorgaben kann durch die Vorlage einer Bescheinigung der
ausführenden Fachfirma nachgewiesen werden.
10
11
12
13
§ 13 Abs. 5 Nr. 1
Haltungseinrichtungen müssen ausgestattet sein mit
1. einem Boden, der so beschaffen ist, dass die Legehennen einen festen
Stand finden können
§ 13 Abs. 5 Nr. 2
„Haltungseinrichtungen müssen ausgestattet sein mit …
Fütterungsvorrichtungen, die so verteilt und bemessen sind, dass alle
Legehennen gleichermaßen Zugang haben.
in Verbindung mit § 13a Abs. 3 und § 13b Abs. 5
§ 13 Abs. 5 Nr. 3
„Haltungseinrichtungen müssen ausgestattet sein mit
…Tränkevorrichtungen, die so verteilt sind, dass alle Legehennen
gleichermaßen Zugang haben, wobei bei Verwendung von Rinnentränken
eine Kantenlänge von mindestens zweieinhalb cm und bei Verwendung
von Rundtränken eine Kantenlänge von mind. 1 cm je Legehenne
vorhanden sein muss und bei Verwendung von Nippel- oder
Bechertränken für bis zu zehn Legehennen mindestens zwei Tränkstellen
und für jeweils zehn weitere Legehennen eine zusätzliche Tränkstelle
vorhanden sein müssen.“
§ 13 Abs. 5 Nr. 4
„Haltungseinrichtungen müssen ausgestattet sein mit einem Nest für jede
Legehenne, das dieser mindestens während der Legephase
uneingeschränkt zur Verfügung steht, jeder Legehenne eine ungestörte
Eiablage ermöglicht und dessen Boden so gestaltet ist, dass die
Legehennen nicht mit Drahtgitter in Berührung kommen kann."
vgl. hierzu § 2 Nr. 5 und 6 sowie
Ein „fester Stand“ ist gegeben, wenn:
- bei perforierten Böden mindestens die drei nach vorne gerichteten Zehen festen Halt
finden.
- bei geschlossenen Böden Trittsicherheit und Rutschfestigkeit gegeben sind.
Von den Tieren begehbare Flächen (auch wenn sie nicht als nutzbare Fläche
angerechnet werden können) müssen diesen Anforderungen genügen.
Als Futtertrogkantenlänge ist jeweils die Trogkante zu zählen, die von den Hennen
auch tatsächlich genutzt werden kann.
Ist der Trog von beiden Seiten zugänglich, so zählt die Troglänge doppelt. Die
Futtertröge und –ketten sind so anzubringen, dass die Tiere das Futter gut erreichen
können. Insbesondere dürfen die Versorgungseinrichtungen nicht zu hoch angebracht
sein (Basis des Futtertroges max. auf Rückenhöhe der Tiere).
Unter Rundtränken sind ringförmige Rinnentränken zu verstehen, die meistens eine
Aufhängung nach oben besitzen.
Bechertränken sind in der Regel mit einem Nippel ausgestattet, der nicht gleichzeitig
von mehreren Tieren benutzt werden kann. Bechertränken, die einen stehenden
Wasserspiegel aufweisen (Cups), stehen den üblichen Bechertränken gleich, sind also
keine Rundtränken. Somit ist eine Nippel- oder Cuptränke/10 Tiere erforderlich.
Der Nestboden muss weich und verformbar oder schalenartig gebaut sein.
Diese Kriterien werden von Drahtgitter - auch mit Kunststoffummantelung - (BR-Drs.
429/01, S. 15) oder von passgenau auf den Draht gelegten Kunststoffgittern nicht
erfüllt.
Eingelegte Matten (z. B. Kükenmatte; Netlon-Matte) sind ebenfalls nicht zulässig,
sofern ein Kontakt der Hennen mit dem Drahtgitter gegeben ist.
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H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
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Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
§ 13a Abs. 4 und § 13b Abs. 4
Kunstrasenmatten mit einer Mindesthöhe von 0,5 cm gewährleisten eine
ausreichende Verformbarkeit und verhindern den direkten Kontakt mit dem
Drahtgitterboden.
§ 13 Abs. 5 Nr. 5
„Haltungseinrichtungen müssen ausgestattet sein mit einem
Einstreubereich, der mit geeignetem Einstreumaterial von lockerer
Struktur in ausreichender Menge ausgestattet ist, das allen Legehennen
ermöglicht, ihre artgemäßen Bedürfnisse, insbesondere Picken, Scharren
und Staubbaden, zu befriedigen.
vgl. § 13a Abs. 5 und § 13b Abs. 4
Unter Einstreu wird trockenes Material mit lockerer Struktur verstanden (z. B.
Hackschnitzel, Strohhäcksel, Sägespäne, Hobelspäne oder Sand).
Sobald das Einstreumaterial von den Hennen verbraucht wurde, ist frisches Material
einzubringen. Um den Tieren neuen Anreiz für die Beschäftigung mit der Einstreu zu
geben, sollten besser häufig geringere Mengen nachgestreut werden als in langen
Zeitabständen große Mengen zu geben. Im Einstreubereich ist für eine ganzflächige
Bedeckung des Bodens mit Einstreumaterial Sorge zu tragen.
Zu den artgemäßen Bedürfnissen, insbesondere dem Staubbaden, gehört auch die
Gefiederpflege, dazu bedarf es feinkörniger Partikel, die in das Gefieder gegeben und
ausgeschüttelt werden können.
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H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
15
§ 13 Abs. 5 Nr. 6
„Haltungseinrichtungen müssen ausgestattet sein mit Sitzstangen, die
nicht über dem Einstreubereich angebracht sein dürfen und solchen
Abstand zueinander und zu den Wänden der Haltungseinrichtung
aufweisen, dass auf ihnen ein ungestörtes und gleichzeitiges Ruhen aller
Legehennen möglich ist“
Oberflächenbeschaffenheit: Sitzstangen müssen den Tieren ein sicheres Fußen
ermöglichen (nicht rutschig) und dürfen die Fußballen nicht verletzen (keine scharfen
Kanten, nicht zu rau, splitterfreies Material).
Bei glatten Oberflächen (Metall, bestimmte Kunststoffe) sollten zukünftig Möglichkeiten
geprüft werden, mit denen hier die Rutschsicherheit verbessert werden kann.
Sitzstangenform: Für eine physiologische Ruhestellung ist es erforderlich, dass die
Zehen um die Stange greifen und Halt finden können.
Die Fußballen sollen vollflächig auf der Sitzstange aufliegen können. Entsprechend
der durchschnittlichen Maße von Legehennenfüßen (etwa 90 mm Länge von Mittel- bis
Hinterzehe, etwa 25 mm Länge Fußballen) erfüllen Sitzstangen mit einem runden
oder ovalen Querschnitt diese Anforderungen, wenn sie einen Umfang von
mindestens 100 mm (1 32 mm Durchmesser bei runden Sitzstangen) haben.
Bei Sitzstangen mit einem anderen, abgerundeten Querschnitt (z.B. pilzförmige
Stangen) muss das Segment zwischen dem höchsten und dem niedrigsten zu
umgreifenden Punkt der Stange mindestens eine Länge von 63 mm aufweisen
(Schemazeichnung siehe unten).
Eckige Sitzstangen müssen abgerundete Kanten und eine Auftrittsbreite von
mindestens 25 mm haben.
Beispiele für Sitzstangen:
Umfang 2 100 mm
Umfang 2 100 mm
2 63 mm
2 25 mm
Außenkanten von Volieren, Profilbleche/Abdeckungen des Eierkanals oder
Anflugstangen vor Nestern oder Sitzstangen auf Kotgruben oder Rosten können als
Sitzstangen nur anerkannt werden, wenn sie den oben angegebenen Abmessungen
entsprechen.
Anbringung:
1. Sitzstangen sollen von den Tieren gut erreichbar sein.
2. Senkrecht über den Sitzstangen, die von den Hühnern „angeflogen“ werden
müssen, muss mindestens 45 cm lichte Höhe zur Verfügung stehen.
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H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
3. Senkrecht über den Sitzstangen, die von den Hühnern „erklettert“ werden
können, muss eine lichte Höhe von mindestens 20, besser 30 cm zur
Verfügung stehen, wobei der Anteil dieser Sitzstangen 50% des gesamten
Sitzstangenangebots nicht überschreiten darf.
4. Wenn Sitzstangen auf unterschiedlichen Höhen zu- und nebeneinander
angeordnet sind, muss ein diagonaler Abstand von mindestens 20 cm, besser
30 cm gegeben sein.1
5. Plan in den Boden integrierte Sitzstangen innerhalb des Systems oder auf
Kotkästen sind nicht anrechnungsfähig.
Bis zum Vorliegen weiterer wissenschaftlicher Erkenntnisse hat der Hersteller für
Sitzstangenkonstruktionen, die von den genannten Anforderungen abweichen, zu
belegen, dass sie von den Legehennen nachweislich ungestört zum Ruhen oder
Schlafen genutzt werden können und keine unmittelbaren Verletzungsrisiken oder
Gesundheitsbeeinträchtigungen von diesen ausgehen. Der Beleg erfolgt über Vorlage
des Ergebnisses einer sachkundigen Prüfung mit nachvollziehbaren Kriterien
gegenüber der obersten für Tierschutz zuständigen Landesbehörde, die dazu ein
Votum der Arbeitsgruppe Tierschutz der Länderarbeitsgemeinschaft
Verbraucherschutz (LAV) einholt.
Der Beleg der Eignung und/oder der Beleg für die Weiterentwicklung
tierschutzgerechter Sitzstangenkonstruktionen muss auf den Untersuchungen
basieren, die nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis durchgeführt
wurden bzw. zeitnah durchgeführt werden. Der Beleg ist der für Tierschutz zuständigen
obersten Landesbehörde vorzulegen; er gilt für höchstens fünf Jahre.
9/17
H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
Besondere Anforderungen an die Bodenhaltung
16
§ 13a Abs. 2 Satz 3
…Kombinierte Ruhe- und Versorgungseinrichtungen mit parallel
verlaufenden Laufstegen, unter und über denen eine lichte Höhe von
mindestens 45 Zentimetern vorhanden ist, können bei der Berechnung
der Besatzdichte mit der abgedeckten Fläche berücksichtigt werden,
sofern auf den Laufstegen ein sicheres Fußen gewährleistet ist und
ruhende und fressende Tiere sich gegenseitig nicht stören.
17
§ 13a Abs. 2 Satz 4
„In Haltungseinrichtungen, in denen die nutzbare Fläche sich auf
mehreren Ebenen befindet, dürfen je Quadratmeter von den Tieren
nutzbare Stallgrundfläche nicht mehr als 18 Legehennen gehalten
werden“
Außer einer perforierten oder geschlossenen Fläche kann bei erhöhten Laufstegen,
die parallel angebracht sind und deren Achsenabstand höchstens 30 cm beträgt,
die abgedeckte Fläche bei der Berechnung der Besatzdichte berücksichtigt
werden, sofern unterhalb und oberhalb der Laufstege mindestens 45 cm Freiraum
besteht und kein Kot auf die darunter liegende Ebene fallen kann (§ 13a Abs. 7).
Die Hühner müssen auf den Laufstegen sicher fußen können. Ein sicheres Fußen ist
nach derzeitiger Kenntnis gegeben, wenn die einzelnen Stege mindestens 5 cm breit
und rutschsicher sind.
Für Altanlagen, die noch keine Kotauffangeinrichtung unter den Laufstegen haben, ist
Bestandsschutz gegeben.
Die von den Tieren nutzbare Stallgrundfläche ist die Bodenfläche der
Haltungseinrichtung abzüglich Flächen unter Stalleinrichtungen, die von den
Legehennen weder unter- noch überquert werden können (vgl. Schemazeichnung).
Der KSR ist, sofern er der Definition in § 2 Nr. 8 entspricht und den Legehennen
während der gesamten Hellphase zur Verfügung steht, Teil der von den Tieren
nutzbaren Stallgrundfläche (vgl. Rn. 2).
Schematischer Querschnitt einer Haltungseinrichtung:
10/17
H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
Die mittlere Volierenanlage steht direkt auf dem Boden, die Hennen können die
Fläche überqueren; sie wird als „von den Tieren nutzbare Stallgrundfläche“ zur
Berechnung der Besatzdichte je m² nutzbare Stallgrundfläche (18 Tier/m²)
herangezogen.
Um 18 Tiere/m² nutzbarer Stallgrundfläche (gilt meistens als 1. Ebene) halten zu
können, muss die gesamte nutzbare Fläche, auf der max. 9 Tiere/m² gehalten werden
dürfen, auf mehreren (weiteren) Ebenen (max. 4) übereinander angeordnet sein
(Anforderungen an die nutzbare Fläche s. Rn 2, Anforderungen an die Ebene s. Rn 22).
2
Bei der Berechnung der Besatzdichte (18 Tiere/m ) wird nur so viel nutzbare Fläche auf
den weiteren Ebenen berücksichtigt, wie auch nutzbare Stallgrundfläche zur Verfügung
steht [die zu berücksichtigende gesamte nutzbare Fläche darf nicht größer sein als die
Fläche der doppelten nutzbaren Stallgrundfläche]
Darüber hinaus gehende nutzbare Flächen, werden nicht berücksichtigt.
Beispiel:
Wenn den Hennen 500 m² nutzbarer Stallgrundfläche zur Verfügung stehen, können
auch nur 500 m² an nutzbarer Fläche auf zusätzlichen Ebenen angerechnet werden.
500 m² nutzbare Stallgrundfläche x 9 Hennen = 4.500 Hennen auf der ersten
Ebene
500 m² nutzbare Fläche auf Ebenen x 9 Hennen = 4.500 Hennen auf den Ebenen
insgesamt 9.000 Hennen : 500 m² nutzbare Stallgrundfläche = 18 Hennen/m²
(ggf. weitere nutzbare Flächen erhöhen die Besatzdichte pro m² nutzbare
Stallgrundfläche nicht zusätzlich!).
18
19
§ 13a Abs. 2 Satz 4
Es dürfen nicht mehr als 6000 Legehennen ohne räumliche Trennung
gehalten werden.
§ 13a Abs. 4
„Für höchstens sieben Legehennen muss ein Nest von 35 mal 25
Zentimetern vorhanden sein. Im Falle von Gruppennestern muss für
jeweils höchstens 120 Legehennen eine Nestfläche von mindestens
einem Quadratmeter, vorhanden sein“
Diese Regelung bezieht sich auf Haltungseinrichtungen und ist daher nicht auf
Ausläufe anzuwenden, wohl aber auf Kaltscharrräume.
Eine Abtrennung im Auslauf ist z.B. dann erforderlich, wenn es durch eine
Gruppenvermischung zur Überbelegung im Stall kommt.
Eine räumliche Trennung z.B. durch Drahtgitter ist ausreichend.
Die Größenangabe von einem Quadratmeter ist nicht als Mindestgröße für ein
Gruppennest zu verstehen, sondern ergibt sich rechnerisch aus der insgesamt zur
Verfügung stehenden Nestfläche. Nur die tatsächlich verfügbare und für den
natürlichen Eiablagevorgang uneingeschränkt nutzbare Nestbodenfläche darf als
Nestfläche angerechnet werden.
Die Nestbodenfläche ist daher als lichtes Maß direkt auf dem Nestboden im
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H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
Verlauf des Bodens (Schrägmessung) von Wand zu Wand zu messen.
Nicht zulässig ist die Messung in einer beliebigen Höhe über der Bodenfläche,
z.B. weil dort die breiteste Stelle der Nesteinrichtung ist.
Trennwände sind nicht Teil der Nestfläche.
Bereits genehmigte Haltungseinrichtungen haben Bestandsschutz und können, wie
abgenommen, betrieben werden.
Berechnung:
m² gesamt
x 120 2 1 m²
Gesamtzahl Hennen
Bodenhaltung 1 Nestflächen
Die Nestfläche ergibt sich aus der frei zugänglichen, uneingeschränkt nutzbaren
Nestbodenfläche (gemessen im Verlauf des Bodens).
Für die Anrechnung von höher gelegenen Flächen, die an die Nestbodenfläche
angrenzen, hat der Hersteller zu belegen, dass diese Zusatzfläche von den
Legehennen während des natürlichen Eiablagevorganges uneingeschränkt genutzt
wird.
Der Beleg erfolgt über die Vorlage des Ergebnisses einer sachkundigen Prüfung mit
nachvollziehbaren Kriterien gegenüber der obersten für Tierschutz zuständigen
Landesbehörde, die dazu ein Votum der Arbeitsgruppe Tierschutz der LAV einholt.
Die katalogisierten (s. Anl.x), bisher anerkannten Nesttypen, werden auch weiterhin
anerkannt.
12/17
H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
20
§ 13a Abs. 5
„… Der Einstreubereich muss den Legehennen täglich mindestens
während zwei Drittel der Hellphase uneingeschränkt zugänglich sein und
über eine Fläche von mindestens einem Drittel der von den Legehennen
begehbaren Stallgrundfläche, mindestens aber von 250 cm² je
Legehenne; verfügen“.
Der Einstreubereich kann im Kaltscharrraum eingerichtet werden.
21
§ 13a Abs. 6
„Die Sitzstangen müssen
1. einen Abstand von mindestens 20 cm zur Wand,
2. eine Länge von mind. 15 cm je Legehenne und
Ausführungshinweis
Die von den Legehennen begehbare Stallgrundfläche ist identisch mit der
Stallgrundfläche der gesamten Haltungseinrichtung (einschließlich der Fläche eines
Kaltscharrraumes). Hierzu gehören auch Grundflächen, die von den Hennen nicht
direkt auf Bodenniveau begehbar sind (z. B. begehbare Fläche des Kotkastens in der
klassischen Bodenhaltung).
Nicht dazu gehören Flächen wie Technikraum u. ä. Räume, die von den Legehennen
nicht begehbar sind. Auch Nestflächen zählen nicht zur begehbaren
Stallgrundfläche.
Beide Vorgaben zur Scharrfläche müssen eingehalten sein, d.h. diese muss ein Drittel
der von den Legehennen begehbaren Grundfläche betragen und für jede Henne muss
eine Scharrfläche von 250 cm² vorhanden sein (vgl. Art. 4 Abs. 1 Buchst. e der RL
1999/74/EG). Die Ausgangsöffnungen für den Zugang zum Einstreubereich
müssen entsprechend § 13 a Abs. 8 gestaltet sein (vgl. Nr. 23).
Die „Hellphase“ bezieht sich auf das Lichtregime der Haltung und nicht zwingend auf
den natürlichen Lichttag.
Hinweise:
1. Die Junghennen benötigen etwa drei Wochen nach der Einstallung, um sich an die
Nesteinrichtungen zu gewöhnen. Während dieser Zeit sollte über die Wahl des
Einstreumateriales und der Einstreumenge die Gefahr des Eierverlegens reduziert
werden; das Erfüllen artgemäßer Bedürfnisse wie Picken und Scharren muss
ermöglicht werden.
Gleichzeitig kann auch die helle Ausleuchtung des Einstreubereiches zusätzlich ein
Verlegen der Eier reduzieren.
Unabhängig von der Feststellung der Legereife nach Nr. 1 muss spätestens drei
Wochen nach Einstallung Zugang zum Einstreubereich gewährt werden.
2. Es bestehen erhebliche Zweifel, dass ein Einstreubereich, der sich räumlich
abgetrennt unterhalb der übrigen Haltungseinrichtung befindet und nur über Luken im
Boden zugänglich ist, den Anforderungen des § 13 a Abs. 5 i. V. mit § 13 Abs. 5 Nr. 5
genügt. Für solche Anlagen ist § 16 Abs. 7 Tierschutzgesetz anzuwenden.
Zu Nr. 1:
Ein Mindestabstand zur Wand ist notwendig, um den Hennen eine artgemäße
Ruheposition und ein ungehindertes Wenden auf der Stange zu ermöglichen.
Da diese Anforderung für alle Sitzstangen erfüllt werden muss, ist mit dem Begriff
„Wand“ nicht ausschließlich eine Gebäudemauer gemeint, sondern auch z.B. feste
senkrechte Flächen von wandähnlichen Stalleinrichtungen, wie z.B. Nesterwände.
13/17
H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
3. einen waagrechten Achsabstand von mind. 30 cm zur nächsten
Sitzstange aufweisen, soweit sie sich auf gleicher Höhe befinden.
22
§ 13a Abs. 7
„In Haltungseinrichtungen, in denen sich die Legehennen zwischen
verschiedenen Ebenen frei bewegen können, dürfen höchstens vier
Ebenen übereinander angeordnet sein, wobei der Abstand zwischen den
Ebenen mindestens 45 cm lichte Höhe betragen muss und die Ebenen so
angeordnet oder gestaltet sein müssen, dass kein Kot durch den Boden
auf die darunter gelegenen Ebenen fallen kann.“
Ausführungshinweis
Zu Nr. 3:
Messung erfolgt von Stangenmitte zu Stangenmitte (Achsabstand).
Für die Beurteilung der Abstände zwischen Sitzstangen, die sich nicht auf gleicher
Höhe befinden gilt, dass die Hennen alle gleichzeitig ungestört ruhen können müssen
(§ 13 Abs. 5 Nr. 6, Rn 15).
Ebenen i.S. des § 13 a Abs. 7 sind nutzbare Flächen, die
• die von den Tieren nutzbare Stallgrundfläche darstellen und
• auf unterschiedlicher Höhe angebracht sein können.
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H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
Ein höher gelegter Teil der Stallgrundfläche, der von Hennen nicht unterquert werden
kann, gehört zur untersten Ebene und gilt nicht gleichzeitig als zusätzliche Ebene.
Bei den vier Ebenen ist die unterste Ebene (ggf. der Stallboden) mit zu zählen. In der
Höhe seitlich versetzte (gestaffelte) Ebenen werden nicht addiert (d.h. es können in der
Haltungseinrichtung mehr als 4 Ebenen eingebaut sein, sofern sich diese nicht
senkrecht übereinander befinden).Zu beachten ist, dass alle Tiere der Kontrolle
zugänglich und alle Bereiche ausreichend einsehbar sein müssen, wodurch die
mögliche Tiefe von Ebenen begrenzt ist.
Das Kotband muss bündig mit dem perforierten Boden der nutzbaren Fläche
abschließen, um das Herunterfallen von Kot durch den Boden auf eine untere Ebene
zu verhindern.
Unmittelbar anschließende nicht perforierte Flächen (z. B. Abdeckflächen von
Eierkanälen oder Anflugbalkone) können - gemessen ab der äußeren Kante des
Kotbandes – mit angerechnet werden
• bis zur Breite von höchstens 20 cm und
• bei einem Höhenunterschied zur unmittelbar anschließenden perforierten Fläche
bis max. 15 cm,
• wenn sichergestellt ist (z. B. durch eine leichte Abschrägung der Fläche zum
Kotband), dass der Kot ebenfalls auf das Kotband gelangt und der
Höhenunterschied so gestaltet ist, dass Hennen sich in dem Spalt nicht verfangen
können (eine Sicherung durch stromführende Elemente ist verboten).
Querschnitt (schematisch, Auszug) durch eine Haltungseinrichtung:
Legende:
23
§ 13a Abs. 8
Haltungseinrichtungen mit Zugang zu einem Kaltscharrraum oder mit
Zugangsöffnungen müssen in jedem Fall in der durch die Verordnung vorgegebenen
15/17
H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
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Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
Zugang zu einem Auslauf im Freien müssen mit mehreren Zugängen, die
mindestens 35 Zentimeter hoch und 40 Zentimeter breit und über die
gesamte Länge einer Außenwand verteilt sind, ausgestattet sein. Für je
500 Legehennen müssen Zugangsöffnungen von zusammen mindestens
100 Zentimetern Breite zur Verfügung stehen. Satz 2 gilt nicht, soweit die
Sicherstellung des Stallklimas auf Grund fehlender technischer
Einrichtungen nur mit unverhältnismäßigem Aufwand erreicht werden
kann und die Breite der Zugangsöffnungen zwischen Stall und
Kaltscharrraum mindestens 100 Zentimeter je 1 000 Legehennen beträgt.
Zahl und Größe vorhanden sein. Ein Teil (bis zu 50%) der Öffnungen darf zeitlich
befristet ganztägig verschlossen bleiben, solange dies in Abhängigkeit von der
Witterung zur Sicherstellung des Stallklimas notwendig ist.
§ 14 Abs. 1 Nr. 4
„Wer Legehennen hält, hat sicher zu stellen, dass nur solche Legehennen
eingestallt werden, die während ihrer Aufzucht an die Art der
Haltungseinrichtung gewöhnt worden sind.“
§ 37 Abs. 1 Nr. 17
“Ordnungswidrig … handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen
…
a) § 13 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 3 oder Abs. 5 Nr. 3, 6 oder 7,
b) § 13a Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 4, 7 oder 8 Satz 1 oder 2 oder
c) § 13b Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2, 3, 4 Satz 1 oder 3 oder Abs. 5
eine Legehenne hält.“.
Eine Ausnahmegenehmigung durch die Behörde ist nicht erforderlich.
Auch für bestehende Kleingruppenhaltungen müssen die Junghennen in einer
vergleichbaren Haltungseinrichtung (Sitzstangen, Scharrraum) aufgezogen werden. Es
bestehen keine Bedenken, Junghennen einzustallen, die in Boden- oder
Volierenhaltungssystemen aufgezogen wurden, weil diese die
Einrichtungsgegenstände (Sitzstangen, Einstreu) während der Aufzucht kennen lernen.
Ein Nest ist nicht erforderlich.
Die Aufzucht im konventionellen Käfig ohne Sitzstangen und Einstreu ist nicht
zulässig.
Hinweis: Bei der Aufzucht ist ferner das Urteil des BVerfG vom 6.7.1999 (z. B.
gleichzeitiges Fressen, gleichzeitiges ungestörtes Ruhen) zu beachten.
Sofern Bestimmungen der Verordnung nicht eingehalten werden, die nicht im § 37 Abs.
1 aufgeführt sind, kann ggf. eine Ahndung über § 18 Tierschutzgesetz möglich sein.
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H IV Ausführungshinweise Legehennen
Nr.
Fundstelle (Text / Definition)
Ausführungshinweis
Hinweise für bestehende Kleingruppenhaltungen, die den Anforderungen des m. Wirkung vom 31.03.2012 aufgehobenen § 13b der TierSchutzNutztV
entsprachen
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§ 13b Abs. 4, Satz 1 und 3
„Für jeweils bis zu zehn Legehennen muss jederzeit ein Einstreubereich
von mindestens 900 Quadratzentimetern Fläche und ein Gruppennest von
mindestens 900 cm² zugänglich sein.“ …
Übersteigt die Gruppengröße 30 Legehennen, ist für jede weitere
Legehenne der Einstreubereich und das Gruppennest um jeweils 90
Quadratzentimeter zu vergrößern
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§ 13b Abs. 6:
Die Gänge zwischen den Reihen der Haltungseinrichtungen müssen
mindestens 90 Zentimeter breit sein und der Abstand zwischen dem
Boden des Gebäudes und der unteren Reihe der Haltungseinrichtungen
muss mindestens 35 Zentimeter betragen.
.“
Anzahl Legehennen
cm²
1-10
900
11-20
1800
21-30
2700
31
2790
32
2880
usw.
Die Mindestfläche des Einstreubereichs von 900 cm² muss zusammenhängend sein.
In bestehenden Kleingruppenhaltungen ist eine mehrmals tägliche Beschickung des
Einstreubereiches (über die Hellphase verteilt) erforderlich
Alle Gänge, die für die Inspektion und Versorgung der Tiere sowie für das Ein- und
Ausstallen von Bedeutung sind, müssen die angegebene Mindestbreite aufweisen, dies
gilt ggf. auch für Gänge zwischen einer Reihe und der Stallwand, wenn diese Gänge für
die Inspektion und Versorgung der Tiere sowie für das Ein- und Ausstallen erforderlich
sind. Es gilt generell die lichte Weite an der schmalsten Stelle, ggf. zwischen
hervorstehenden Einbauten.
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H IV Ausführungshinweise Legehennen
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