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Feuerwehr Schlüssel Safe Bedienungsanleitung - Bruno Eder

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Feuerwehr Schlüssel Safe
Bedienungsanleitung
Bruno Eder GesmbH
Stättermayergasse 3
1150 Wien, Austria
+43 1 789 99 11-0
office@brunoeder.at
www.brunoeder.at
Inhaltsverzeichnis:
1.
1.1
1.2
2.
2.1
2.2
3.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
4.
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
5.
5.1
5.2
5.2.1
5.2.2
5.2.3
5.2.4
5.2.5
5.2.6
6.
6.1
7.
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.7
7.8
8.
9.
Hinweise
Darstellungshinweise
Wichtige Hinweise
Allgemein
Feuerwehr-Schlüsselsafe (FSS)
Steuerungs-Zentralgerät (SZG)
Geräte
Feuerwehr-Schlüsselsafe (FSS)
Steuerungs-Zentralgerät (SZG)
FSS-Einbauzarge (EZ)
FSS-Randloszarge (EZ-RL)
FSS-Aufbauzarge (AZ)
Regenschutzdach RSD
Abdeckkasten IP 65/FSS
Standsäule S/FSS
Funktionen
Ruhezustand
Brandalarm
Zustand nach Rückstellung des Brandalarm
Öffnen des FSS durch Betreiber ohne Brandalarm
Alarmauslösung bei Einbruch
Montage
Allgemein
Montageanleitung
Versetzen der Einbauzarge (EZ)
Montieren der Aufbauzarge (AZ)
Montieren der Standsäule S/FSS
Montage und Anschließen des FSS
Montage und Anschaltung des SZG
Einbau des Kundenzylinders in der Türe
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme-Checkliste
Technische Daten
Feuerwehr-Schlüsselsafe FSS
Steuerungs-Zentralgerät SZG
Einbauzarge EZ
Randloszarge EZ-RL
Aufbauzarge AZ
Regenschutzdach RSD
Abdeckkasten IP 65/FSS
Standsäule für Feuerwehr-Schlüsselsafe S/FSS
Wartung Feuerwehr-Schlüsselsafe
Bebilderung
Abb. 1 FSS
Abb. 2 SZG
Abb. 3 FSS – offen
Abb. 4 FSS - offen mit Innenbeleuchtung (IBL)
Abb. 5 FSS - offen - Montage 5.2.3
Abb. 6 FSS - offen - Montage 5.2.3
Abb. 7 FSS - offen - Montage 5.2.3
Abb. 8/1 FSS-Einbauzarge (EZ)
Abb. 8/2 FSS-Aufbauzarge (AZ)
Abb. 9 FSS-Randloszarge (EZ-RL)
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Inhalt
Beschreibung Feuerwehr-Schlüsselsafe (FSS)
1) Hinweise
1.1 Darstellungshinweise
Im folgenden Text sind nachfolgende Geräte in Kurzbezeichnung angeführt:
Brandmeldezentrale
BMZ
Feuerwehr-Schlüsselsafe
FSS
Steuerungs-Zentralgerät
SZG
Einbauzarge für Feuerwehr-Schlüsselsafe
EZ
Randlose Einbauzarge für Feuerwehr-Schlüsselsafe
EZ-RL
Aufbauzarge
AZ
Klappe über Feuerwehrschloss
FW-Klappe
Serienmäßige Innenbeleuchtung im FeuerwehrSchlüsselsafe zur Erleichterung der Handhabung
IBL
Regenschutzdach
RSD
Abdeckkasten für Feuerwehr-Schlüsselsafe
IP 65/FSS
Standsäule für Feuerwehr-Schlüsselsafe
S/FSS
1.2) Wichtige Hinweise:
Die Feuerwehr-Schlüsselsafe-Anlage soll nur durch Fachpersonal montiert werden. Die Normen bzw.
Richtlinien der Fa. Bruno Eder GmbH sind strikt einzuhalten.
Die Montagearbeiten müssen im spannungslosen Zustand (Versorgungsspannung abgetrennt)
erfolgen. Außerdem muss die Installation vor Anlegen der Spannung überprüft werden.
Um eine einwandfreie Funktion der Feuerwehr-Schlüsselsafe-Anlage sicherzustellen, müssen die
Geräte gemäß Montageanleitung (Punkt 5.2) montiert und angeschalten sein. Es muss auch
sichergestellt sein, dass die Geräte den Umgebungsbedingungen entsprechen.
Die Feuerwehr-Schlüsselsafe-Anlage ist gemäß ÖNORM F3070 zu überprüfen und zu warten.
2) Allgemein
2.1) Feuerwehr-Schlüsselsafe (FSS) Abb.1
Der FSS dient zur Aufbewahrung der für den Feuerwehr-Einsatz benötigten und gesicherten
Objektschlüssel im Einsatzfalle ohne Gewaltanwendung ins Gebäude zu gelangen.
2.2) Steuerungs-Zentralgerät (SZG) Abb.2
Das SZG dient dazu, alle Steuerungs- und Überwachungsvorgänge in Verbindung mit dem FSS
durchzuführen. Es werden alle Vorgänge des Ablaufes optisch am SZG angezeigt.
Vorher genannte Geräte benötigen die Versorgungsspannung von der Brandmeldeanlage (12 oder 24
Volt) und können an alle am Markt befindlichen Brandmeldeanlagen angeschlossen werden. Bei
Bestellung Spannungsangabe erforderlich. FSS und SZG entsprechen der ÖNORM F3032 und
wurden von der "Prüfstelle für Brandschutztechnik" des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes
geprüft.
3)Geräte:
3.1) Feuerwehr-Schlüsselsafe (FSS) Abb.1
Der FSS besteht aus einem mechanisch stabilen Gehäuse 4mm Stahl, dessen Türe (5mm Stahl)
durch zwei Schlösser (Feuerwehrschloss und Kundenschloss) gesichert ist.
Feuerwehrschloss: Das Feuerwehrschloss ist mit einer elektrisch verriegelten Klappe (FW-Klappe mit
Bezeichnung "Feuerwehr") gegen Vandalismus gesichert und kann nur im Alarmfalle geöffnet
werden.Das Feuerwehrschloss wird mit einem Profilzylinder ausgestattet.
Kundenschloss: wird mit einem vom Betreiber beigestellten Profilhalbzylinder ausgestattet, das
Gegenstück , elektrischer Türöffner wird im Alarmfall automatisch entriegelt.
Objektzylinder: Im Inneren des FSS in einer Vorrichtung mit elektromechanischer Verriegelung
eingebaut zur gesicherten Objektschlüsselaufnahme.
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3.2) Steuerungs-Zentralgerät (SZG) Abb.2
Das SZG dient zur Überwachung und Steuerung des Feuerwehr-Schlüsselsafes (FSS), alle
Vorgänge werden mittels Leuchtdioden angezeigt.
Es besteht die Möglichkeit FSS und SZG an eine Einbruchsalarmanlage anzuschalten und zu
überwachen.
3.3) FSS- Einbauzarge (EZ) Abb.8/1, FSS-Randloszarge (EZ-RL) Abb.9 oder FSS-Aufbauzarge
(AZ) Abb.8/2
EZ: Pulverbeschichtes Gehäuse aus Stahlblech zum Einbau in Mauerwerk und dgl., mit
überstehender Bodenplatte gegen herausreissen.
EZ randlos: wie EZ jedoch ohne überstehende Bodenplatte zum Einbau in Standsäule und dgl.
AZ: Pulverbeschichtetes Gehäuse zur Aufputzmontage.
3.4) Regenschutzdach RSD
An exponierten Stellen wie Metall-, Glasfassaden und dgl.wird die Montage des RSD empfohlen.
3.5) Abdeckkasten IP 65/FSS
Der Abdeckkasten IP 65/FSS ist für Bereiche wie Tunnels, Autobahnen, Schnellstraßen und dgl.,
welche von besonderen Umgebungs- und Witterungseinflüssen wie Streusplitt, Schnee, Regen,
Nebel usw. betroffen sind, vorgesehen.
3.6) Standsäule S/FSS
Kann der Feuerwehr-Schlüsselsafe nicht in oder auf der Fassade montiert werden, so empfiehlt sich
die Standsäule.
4) Funktion
4.1) Ruhezustand
FSS: Zylinderschlösser eingebaut (Feuerwehr-, Kunden- und Objektzylinder) Objektschlüssel
ordnungsgemäß im Objektzylinder deponiert, Türe des FSS geschlossen und versperrt, FW-Klappe
(vor Feuerwehrschloss) eingerastet. SZG: grüne Diode "Betrieb" leuchtet.
4.2) Brandalarm
Ansteuerung des SZG durch Brandmeldung von BMZ, rote Diode "entriegelt" blinkt, FSS-FW-Klappe
wird entriegelt und nach Öffnen der Klappe und Sperren des Feuerwehrschlosses wird
Kundenschloss entriegelt und Türe kann aufgezogen werden, am SZG leuchtet Diode "Tür offen", im
FSS leuchtet die serienmäßige Innenbeleuchtung IBL (Abb. 4), der im Objektzylinder angesteckte
Objektschlüssel wird entriegelt und kann gegen den Uhrzeiger verdreht und abgezogen werden.
SZG, gelbe Diode "Schlüssel entnommen" leuchtet, rote Leuchtdiode "entriegelt" verlischt. FSS kann
geschlossen und versperrt werden.
4.3) Zustand nach Rückstellung des Brandalarmes
Nach Rückstellung der BMZ wird FSS über SZG entriegelt , Diode "entriegelt" blinkt und "Schlüssel
entnommen" leuchtet am SZG , im FSS ertönt Erinnerungssummer für die Objektschlüsselrückgabe.
Versperren des Objektes durch Feuerwehr.
Die FW-Klappe des FSS kann wieder aufgeklappt werden, und FSS mit dem Feuerwehrschlüssel
geöffnet werden. Innenbeleuchtung IBL leuchtet wieder. Nach Anstecken und Verdrehen des
Objekschlüssels im FSS verstummt der Erinnerungssummer im FSS und die Innenbeleuchtung IBL
verlischt. Diode "Schlüssel entnommen" und "entriegelt" am SZG verlöschen.
Nach Schließen und Versperren der Türe mit dem Feuerwehrschlüssel und Zuklappen der FW-Klappe
kann der FSS nicht mehr geöffnet werden. Am SZG verlischt Diode "Tür offen". Es leuchtet am SZG
nur mehr Diode "Betrieb".
4.4) Öffnen des FSS durch Betreiber und Feuerwehr ohne Brandalarm
Für den Servicefall, Tausch oder Einbau des Objektzylinders kann der FSS auch ohne Brandalarm
vom Betreiber zusammen mit der Feuerwehr geöffnet werden. Nach Anstecken und Verdrehen im
Uhrzeigersinn und Halten des Schlüssels im Kundenschloß durch den Betreiber, am SZG blinkt
Diode "entriegelt", wird die FW-Klappe entriegelt und kann aufgeklappt werden, die Feuerwehr sperrt
mit dem "Feuerwehrschlüssel" ihr Schloß und kann den FSS öffnen,
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Innenbeleuchtung IBL leuchtet, der Objektschlüssel kann durch Verdrehen und Abziehen entnommen
werden. Am SZG leuchten die Dioden "Tür offen", "Schlüssel entnommen".
Nach Loslassen und Abziehen des Kundenschlüssels ertönt im FSS der Erinnerungssummer zur
Objektschlüsselrückgabe. Nach ordnungsgemäßer Deponierung des Objektschlüssel (anstecken und
verdrehen) verstummt der Erinnerungssummer im FSS und Dioden "Schlüssel entnommen" und
"entriegelt" verlöschen. Nach Verschließen der Türe und Versperren durch Feuerwehr, sowie
Zuklappen der FW-Klappe verlischt die Diode "Tür offen". Es leuchtet am SZG nur mehr Diode
"Betrieb".
4.5) Alarmauslösung bei Einbruch
Bei gewaltsamem Aufbrechen der FW-Klappe bzw. der FSS-Türe, bei Aufbohren und Verletzten des
integrierten Aufbohrschutzes, wird am SZG ein Alarmsignal abgesetzt. Bei Vorhandensein einer
Einbruchsalarmanlage kann das Alarmsignal angeschalten werden.
5. Montage
5.1) Allgemein
Die Montage und Inbetriebnahme der Feuerwehr-Schlüsselsafe-Anlage ist durch eine autorisierte
Fachfirma durchzuführen. Vor Montagebeginn richtige Geräteausführung der Versorgungs-Spannung
kontrollieren (12 oder 24 Volt). Die einschlägigen Normen sind unbedingt zu berücksichtigen. Der
FSS ist in Absprache mit der örtlichen Feuerwehr zu montieren, vorzugsweise an baulich
wettergeschützten Stellen (Vordach, Nischen oder dgl.). Das Verbindungskabel (rotes Brandmeldekabel) zwischen SZG und FSS ist möglichst unter Putz und ohne Unterbrechung zu verlegen.
Der FSS sollte gemäß ÖNORM F 3032 in einer Höhe 0,8m bis 1,4m über dem Boden montiert
werden. Der Einbau ist in Einbau- (EZ), Aufputzzarge (AZ) oder in Standsäule S/FSS möglich. Es
sollte, wenn möglich, die Unterputzversion aus Sicherheitsgründen bevorzugt werden.
Bei Unterputzversion benötigt man:
Feuerwehr-Schlüsselsafe - FSS - 12 oder 24 Volt
Steuerungszentralgerät - SZG - 12 oder 24 Volt
Einbauzarge - EZ oder Randloszarge - EZ-RL
Standsäule S/FSS mit eingebauter Einbauzarge EZ
Bei Oberputzversion benötigt man:
Feuerwehr-Schlüsselsafe - FSS - 12 oder 24 Volt
Steuerungs-Zentralgerät - SZG - 12 oder 24 Volt
Aufbauzarge - AZ
Bei Montage sind 2 Profilhalbzylinder notwendig (Kundenschloß und Zylinder zur Aufnahme des
Objektschlüssels). Der Feuerwehr-Zylinder ist im Lieferumfang beinhaltet.
5.2 Montageanleitung
5.2.1 Versetzen der Einbauzarge
Die Einbauzarge EZ wird vom Betreiber oder dessen beauftragter Firma versetzt, (Maueröffnung
ausstemmen, putzbündig einmauern) einführen des Verbindungskabels in die vorhergesehene
Öffnung.
5.2.2 Montieren der Aufbauzarge (AZ)
Die Aufbauzarge (AZ) kann mittels der beigepackten 4 Schrauben und Dübel vom Betreiber oder
dessen beauftragte Firma oder unserem Monteur montiert werden.
5.2.3 Montieren der Standsäule S/FSS
Für die Montage der S/FSS besteht eine eigene Montageanleitung, es muß aber bauseits vom
Betreiber oder dessen beauftragte Firma die Einbaukonsole der S/FSS gemäß MontageanleitungS/FSS versetzt werden.
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5.2.4 Montage und Anschließen des FSS
Im FSS je nach Kabeleinführung (2 Möglichkeiten von hinten, oben oder unten) Verschlussnippel bzw.
Kabeleinführungsnippel einsetzen. Die beiden Schrauben der Objektschlüsselabdeckung (Abb. 4)
entfernen und Abdeckung abnehmen.( Abb. 5) FSS in Einbauzarge einstecken und Verbindungskabel
in Kabeleinführungsnippel einführen. FSS mittels beigelegten Beilagscheiben und Muttern (M 10)
festschrauben. Verbindungskabel entsprechend kürzen und an 10-polige Klemme 5 bis 13 (Abb. 6),
wenn eingebaute Blinkleuchte im FSS eingebaut, auch Klemme 14 anlegen. (Abb.3) Schraube am
Kundenschloss entfernen.(Abb.6) Einbau des Profilhalbzylinders für Objektschlüsselaufnahme: Die 3
Senkschrauben der Zylinderaufbauplatte entfernen, (Abb.6) Aufbauplatte nach vorne waagrecht
abziehen. Eingebauten Leihzylinder mittels Befestigungsschraube ausbauen. Bei Objektzylinder
Sperrnase in gleiche Stellung (45° rechts unten) wie bei Leihzylinder bringen und mit
Befestigungsschraube anschrauben.(Abb.7) Zylinderaufbauplatte wieder einstecken und mit den 3
Senkschrauben befestigen. Objektschlüsselabdeckung noch nicht montieren, detto Objektschlüssel
erst bei Inbetriebnahme anstecken! (bei Anschaltefehler kann möglicherweise der Objektschlüssel
nicht entnommen werden!) An exponierten Montageorten empfehlen wir die Montage eines
Regenschutzdaches RSD oder Abdeckkasten IP 65/FSS. Das Regenschutzdach RSD wird vor
Einstecken des FSS von hinten über FSS geschoben. Der Abdeckkasten IP 65/FSS wird über den
montierten FSS geschraubt. Bei Unterputz- und Oberputzausführung möglich.
5.2.5 Montage und Anschaltung des SZG
Entfernen der beiden Schrauben der Abdeckung des SZG, Abdeckung entfernen. SZG mittels der 4
beigelegten Schrauben, Dübel und Distanzen unmittelbar bei der Brandmeldeanlage (BMZ)
montieren. Verbindungskabel vom FSS und Verbindungskabel der BMZ in vorgerichtete
Kabeleinführung stecken und mittels Kabelhalterung im SZG befestigen.
Beide Verbindungskabel entsprechend kürzen, wie folgt anschließen:
Verbindungskabel zur BMZ (BMLF-YAY 2 x 2 x 0,8):
Anschlussklemmen 1- 4
Klemme 1 und 2 : potfreier Schließer
Klemme 3 : + 12 oder + 24 Volt
Klemme 4 : - 12 oder -24 Volt
Verbindungskabel zum FSS (BMLF 5 x 2 x 0,8):
Anschlussklemmen 5-13 (ident mit Belegung im FSS)
(wenn eingebaute Blinkleuchte im FSS auch Klemme 14)
Verbindungskabel zur Einbruchsalarmanlage, wenn vorhanden, (BMLF-YAY 2 x 0,8)
(Anschlussklemme 15 und 16) belegen, Wechselkontakt kann durch Jumper verändert werden.
Abdeckung aufstecken und mit den beiden Schrauben wieder befestigen.
5.2.6 Einbau des Kundenzylinders in der Türe
Bei geöffneter Türe des FSS Zylinderfesthalteschraube entfernen, Schlüssel in eingebauten
Leihzylinder einstecken und verdrehen bis der Zylinder herausgezogen werden kann.
Vom Betreiber beigestellten Objektzylinder mit Schlüssel die Sperrnase so verstellen, wie beim
Leihzylinder eingestellt ist (45 ° rechts unten). Kundenzylinder in Schloss einstecken und mit
Festhalteschraube befestigen.
6. Inbetriebnahme
Voraussetzung für die Inbetriebnahme ist, dass die Geräte (FSS und SZG) ordnungsgemäß nach
Montageanleitung montiert und angeschalten sind, Kunden- und Objektzylinder eingebaut und die
Versorgungsspannung und potfreier Kontakt (Schließer) für Auslösung des Brandalarmes von der
BMZ angelegt sind. FW-Klappe offen!
6.1 Inbetriebnahme-Checkliste
Öffnen mittels Kundenschlüssel für Servicezwecke:
1)Den Kundenschlüssel in Kundenschloss stecken und nach rechts bis zum Anschlag drehen,
Kundenschlüssel in dieser Stellung bis Objektschlüssel entnommen wird, halten.
2)Rote Diode "entriegelt" blinkt am SZG. FW-Klappe schließen und wieder öffnen (Entriegelungskontrolle).
3)Feuerwehrschloss mit Feuerwehrschlüssel aufsperren und Türe aufziehen, Innenbeleuchtung IBL
im FSS leuchtet, Diode "Tür offen" am SZG leuchtet.
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4)Objektschlüssel im FSS gegen Uhrzeiger drehen und abziehen, Diode "Schlüssel entnommen" auf
SZG leuchtet, rote Diode "entriegelt" verlischt.
5)Kundenschlüssel loslassen und abziehen.
Erinnerungssummer im FSS ertönt , Diode "entriegelt" am SZG blinkt wieder.
6)Objektschlüssel anstecken und in Uhrzeigerrichtung bis zum Anschlag drehen. Erinnerungssummer
im FSS verstummt, Diode "entriegelt" und "Schlüssel entnommen" am SZG verlöschen . Objektschlüssel kann nicht mehr entnommen werden.
7)Türe des FSS schließen und mit Feuerwehrschlüssel versperren, Türe kann nicht mehr geöffnet
werden, FW-Klappe zuklappen. Diode "Tür offen" am SZG verlischt. FSS ist wieder in Ruhezustand,
es leuchtet nur mehr Diode "Betrieb".
Öffnen mittels Alarm von der Brandmeldezentrale (BMZ):
1)Linie auf BMZ wird ausgelöst.
2)Rote Diode am SZG "entriegelt" blinkt, FW-Klappe entriegelt, aufklappen.
3)Mit Feuerwehrschlüssel Feuerwehrschloss sperren und Türe des FSS aufziehen. Innenbeleuchtung
IBL im FSS leuchtet, Diode "Tür offen" am SZG leuchtet
4)Angesteckten Objektschlüssel gegen Uhrzeigersinn verdrehen und abziehen, Diode "Schlüssel
entnommen" am SZG leuchtet.
5)Bei FSS Türe wieder schließen und mit Feuerwehrschlüssel versperren, FW-Klappe zuklappen.
6)Nach Feuerwehreinsatz auf BMZ Alarm quittieren, rote Diode "entriegelt" auf SZG blinkt, FSS-FWKlappe entriegelt. Objekt mit Objektschlüssel versperren.
7)Feuerwehrklappe aufklappen und Türe mit Feuerwehrschlüssel aufsperren und öffnen,
Innenbeleuchtung IBL leuchtet.
8)Objektschlüssel in Objektzylinder stecken und im Uhrzeigersinn verdrehen, verriegelt, kann nicht
mehr entnommen werden. Diode "Schlüssel entnommen" verlischt.
9)FSS-Türe schließen und mit Feuerwehrschlüssel versperren, kann nicht mehr geöffnet werden. FWKlappe zuklappen, verriegelt. Diode "Tür offen" verlischt.
Ruhezustand. Es leuchtet nur mehr Diode "Betrieb" am SZG.
7.Technische Daten
7.1 Feuerwehr-Schlüsselsafe FSS
Ausführung
gemäß ÖNORM F3032
Material Gehäuse
4mm Stahl
Frontrahmen und Türe
5mm Stahl
Farbe
RAL 7032 pulverbeschichtet
Kabeleinführung
Gehäuserückseite
Anschlußklemmen
max 2,5 mm²
Schutzart
IP 44
Schließzylinder
Einbauhalbzylinder L - 41mm
Sperrnasenstellung
45° rechts unten
Umgebungstemperatur
-25° bis + 60°
Betriebsspannung
12 oder 24 Volt
Abmessung B x H x T
280 x 345 x 110 mm
Gewicht
11 kg
Spezialausführung in Nirosta möglich
7.2 Steuerungs-Zentralgerät SZG
Ausführung
Material
Anschlußklemmen
Schutzart
Umgebungstemperatur
Betriebsspannung
Abmessung B x H x T
Gewicht
gemäß ÖNORM F3032
Edelstahl 2 mm
max 2,5 mm²
IP 30
0° bis + 50°
12 oder 24 Volt
182 x 174 x 30 mm
1 kg
Seite 5
7.3 Einbauzarge EZ
Material
Abmessung B x H x T
Gewicht
2mm Stahlblech RAL 3000 pulverbeschichtet
290 x 350 x 122 mm
4 kg
7.4 Randloszarge EZ-RL
Material
Abmessung B x H x T
Gewicht
2mm Stahlblech RAL 3000 pulverbeschichtet
253 x 312 x 120 mm
4 kg
7.5 Aufbauzarge AZ
Material
Abmessung B x H x T
Gewicht
2mm Stahlblech RAL 7032 pulverbeschichtet
280 x 345 x 120 mm
4 kg
7.6 Regenschutzdach RSD
Material
Abmessung B x H x T
2mm Stahlblech RAL 7032 pulverbeschichtet
280 x 345 x 60 abfallend 10 mm
7.7 Abdeckkasten IP 65/FSS
Material
Abmessungen:
Unterputzausführung B x H x T
Oberputzausführung B x H x T
Kunststoff
400 x 500 x 70 mm
400 x 500 x 200 mm
7.8 Standsäule für Feuerwehr-Schlüsselsafe S/FSS
Material:
Nirosta
Abmessungen B x H x T
350 x 1600 x 200 mm
8) Wartung Feuerwehr-Schlüsselsafe
Die Wartung der Feuerwehr-Schlüsselsafe-Anlage ist gemäß ÖNORM F3070 1x jährlich
durchzuführen. Gerne übernimmt die Fa. Bruno Eder GmbH (Hersteller) die notwendigen
Wartungsarbeiten an Ihrem Feuerwehr-Schlüsselsafe.
Bruno Eder GmbH
Stättermayergasse 3
1150 Wien
Tel.: +43 (0)1 789 99 11
office@brunoeder.at
Seite 6
Seite 7
Abb. 2
Abb. 4
Abb. 1
Abb. 3
Seite 8
1
2
Abb. 6
3
4
Abb. 5
Abb. 8/1
Abb. 7
Abb. 8/2
Abb. 9
Seite 9
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