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Bedienungsanleitung - Technische Dokumentation

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Für das Fachhandwerk
63008636 - 08/2000
Bedienungsanleitung
Solare Anlagentechnik (SAT)
Gesamtregelung Typ Logamatic RSG 2.1
F16
V4
F3
HK
F1
F4
WMZ
F11
P1
F12
F5
VL
RL
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S-Kessel
V3
P3
V2
F10
F9
F7
F8
F14
Bitte vor Montage sorgfältig lesen
P4
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1.
Bedienungskonzept .......................................... 3
Hinweis
Für die Montage und den Betrieb der Anlage sind die landesspezifischen Normen und Richtlinien zu beachten!
2.
Inbetriebnahme ................................................. 5
2. 1 Verdrahtung ......................................................... 5
Einbau von Zusatzkomponenten
2.2 Einstellen der dialogfähigen Pumpen ................... 6
2.4 Vorrang für die Trinkwasserbereitung ................... 8
Der Einbau von Zusatzkomponenten, die nicht mit dem
Gerät geprüpft wurden, kann die Funktion negativ beeinflussen. Für die daraus entstehenden Schäden übernehmen wir keine Gewährleistung und keine Haftung.
2.5 Einstellwert und Kontrolle der max. Heizkessel
Technische Änderungen vorbehalten!
2.3 Sollwerte / Regelparameter einstellen ................. 8
temperatur .......................................................... 8
2.6 Einstellen des Volumenstromes auf der ...............
Trinkwasserseite ................................................. 9
Durch stetige Weiterentwicklungen können Abbildungen,
Funktionsschritte und technische Daten geringfügig abweichen.
2.7 Eingabe der Impulswertigkeit des .........................
Volumenstrommessteils ...................................... 9
2.8 Eingabe Glykolkonzentration ............................. 10
2.9 Nachlaufzeit der Pumpen P3 und P2 (Primär- u. ...
Sekundärpumpen der Wärmeübergabestation) ... 10
3.
Checkliste Inbetriebnahme /
Wartungshinweise ........................................... 12
3.1 Anlagendaten .................................................... 12
3.2 Checkliste ......................................................... 13
3.3 Sollwerteinstellungen ........................................ 16
3.4 Wartungstermine ............................................... 21
4.
Fehler- und Hinweismeldungen ..................... 22
4.1 Anzeige von Betriebs- und Störungszuständen . 22
4.2 Fehlermeldungen auf Bedienseite 0 (Pg0),
Zeile 12 ............................................................. 22
5.
Anhang ............................................................ 24
5.1 Bedienkarten .................................................... 24
5.2 Funktionen: Ventile-Pumpen-Fühler ................... 29
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
2
Buderus Heiztechnik GmbH • http://www.heiztechnik.buderus.de
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
Bedienkonzept
1
1. Bedienungskonzept
a) Grundsätzlich
Kernstück der Bedienung sind die Bedienseiten. Eine Bedienseite enthält maximal 12 Zeilen, denen in einer waagerechten Linie Display-Anzeigen und Bedientasten zugeordnet sind. Die einzelnen Bedienseiten können angewählt und die entsprechenden Informationen abgelesen
oder Einstellungen vorgenommen werden.
b) Anlagenbedienung
Die Bedienung erfolgt direkt am Prozessgerät (RWP) mit
Hilfe der Bedienseiten. Hierüber können Systemwerte
angezeigt und Sollwerte für bestimmte Funktionsbereiche
verändert werden. Im Normalfall stehen für die Bedienseiten des Prozessgerätes bedruckte Bedienkarten zur Verfügung. Liegen keine Bedienkarten vor, kann auch mit den
beiliegenden Papierausdrucken der Bedienkarten gearbeitet werden. Die Papierausdrucke der Bedienkarten finden
Sie in der Anlage zu dieser Bedienungsanleitung.
Kurzanleitung:
Schritt 1
Frontdeckel mit Schlüssel öffnen
Schritt 2
Kassettenfach über Schieber (rechts oben) durch
Schieben in Pfeilrichtung öffnen.
Schritt 3
Aus Kar ten-Set die Bedienseite auswählen, auf dem
der Soll-Wer t verzeichnet ist. Zum einfachen Auffinden
ganz untenstehende Kommentarzeile auf Bedienseiten
beachten.
Schritt 4
Bedienseite direkt hinter Klarglasscheibe ins
Kassettenfach einschieben. Kassetten noch nicht
sch l i e ß e n .
Schritt 5
Bei geöffnetem Kassettenfach Prozessgerät mitteilen,
welche Bedienseite ausgewählt wurde. Dazu Angabe
unten rechts Pg-Ziffer (Angabe Bedienseite) beachten.
Über + und - Taste (unten) die Pg-Ziffer (Bedienseite)
eingeben (blinkende Anzeige im Display unten
beachten).
Schritt 6
Kassettenfach schließen. Die zu der Bedienseite
passenden und aktuellen Wer te werden nun angezeigt.
Schritt 7
bei Sollwer tänderungen: Taste neben der Display
Anzeige drücken, um Soll-Wer t anzuwählen, der
geänder t werden soll (Anzeige beginnt bei Ziffer zu
blinken, nicht möglich bei Meßwer ten mit #-Zeichen).
Weiter mit Schritt 8
bei Auswahl von Betriebszuständen: Den Marker durch
Tastendruck auf gewünschte Position bringen. Ende.
Schritt 8
Mit +/- Tasten können Zahlenwer te veränder t werden
Schritt 9
Bestätigen des geänder ten Wer tes durch erneutes
Drücken der Taste neben der Display-Anzeige. Anzeige
blinkt nicht mehr. Der neue Sollwer t wird vom
Prozessgerät übernommen. Ende
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
Abb. 1 - Prozessgerät mit Bedienungsebene
1
2
3
4
Kassettenfach für Bedienkarten mit max. 12 Zeilen
Schieber zum Öffnen des Kassettenfachs
LCD-Anzeigefeld, 12-zeilig für je 4 Zeichen
Zeilenweise zugeordnete Bediendaten zum Aufrufen und
Speichern von geänderen Werten und Einstellungen
5 Steckschlüssel für Toolkabel (mit Adapter) für PC-Tool und
FLN-Bus
6 Umschalter für lokale Bedienung oder Fernbedienung
über FLN-Bus
7 Anzeige des Datenverkehrs auf dem FLN-Bus
8 Betriebsanzeige für den Anlagenprozess
9 Sammelstörungsanzeige
10 +/- Tasten zum Verändern von Prozesswerten und Einstellungen
11 Plombiermöglichkeit für den Geräteeinsatz
12 Schlüsselloch zum Öffnen des Frontdeckels
Buderus Heiztechnik GmbH • http://www.heiztechnik.buderus.de
3
1
Bedienkonzept
Schutz gegen ungewollte Bedienung von Dritten:
Der Frontdeckel kann geschlossen werden. Bleiben Bedienkarten im Prozessgerät, ist es ratsam den Schlüssel an einem sicheren Ort zu hinterlegen. Damit wird ausgeschlossen, dass Sollwerte ungewollt von Dritten verändert werden.
Soll das Kartensortiment nicht im Prozessgerät verbleiben:
Das Prozessgerät ist ohne eingesteckte Bedienkarte voll
funktionsfähig.
c) Bedienung über PC
Die Bedienung kann auch über einen Tool-Anschluss an
der Gerätefront mittels PC erfolgen. Dazu ist der Einsatz
eines PC s notwendig, der mit der entsprechenden Software ausgestattet ist.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
4
Buderus Heiztechnik GmbH • http://www.heiztechnik.buderus.de
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
Inbetriebnahme
2
2. Inbetriebnahme
2. 1 Verdrahtung
Die komplette Verdrahtung muss nach Montageanleitug
RSG vor der Inbetriebnahme abgeschlossen sein. Fehlende Fühler oder Busleitungen werden vom Regler erkannt und als Fehlermeldung angezeigt (siehe Liste Fehlermeldungen).
Kombination der Logamatic RSG mit der Kesselregelung - Widerstandswerte für R1 + R2
Die Regelung Logamatic RSG in der Wärmeübergabestation muss mit einer normalen Kesselregelung verbunden werden, die mit einer Funktion “Trinkwassererwärmung”
ausgestattet ist. Als Eingangssignal können Kesselregelungen drei verschiedene Signale erwarten:
Fall
für die Kesselregelung
notwendiges Signal
RSG-Reglerfunktion
Temp.-Werte
Simulation von Temperaturen
durch 2 verschiedene
Widerstandswerte (R1 u. R2)
4 und 5
(Speichertemperatur)
2
Öffnen eines Kontaktes
Öffner
4 und 6
Thermostat
3
Schließen eines Kontaktes
Schliesser
4 und 7
Thermostat
1
zu nutzende
Klemmenan der RSG,
Klemmleiste X2
Stellung des
Kippschalters *1
bei BuderusKesselregelung:
Temp.-Fühler
2000
4000
UBA (GB112)
3000
*1
Einbauort: zwischen R1 und R2 rechte Seite der Regelung
Einstellen der Potentiometer R1 und R2 bei Fall 1
Achtung!
Liegt an den entsprechenden Klemmen der Kesselregelung eine 230 V-Netzspannung an, darf die Verbindung Kesselregelung und Regelung Logamatic RSG
nicht direkt erfolgen. Ansonsten würde beim Abschalten der Logamatic RSG noch Fremdspannung an den
Klemmen 4 und 6 bzw. 4 und 7 anliegen. Die Klemmleiste X2 ist als Niederspannungsklemmleiste ausgeführt. Solche Kombinationen sind über ein Schaltrelais
zu realisieren.
gewünschte WWSolltemp.
am
am
Prozessgerät einzustellen
variabler
Widerstand
R1 *2
variabler
Widerstand
R2 *2
Kesselregelung
einstellen
auf:
45°C
45°C
30°C
70°C
50°C
50°C
50°C
30°C
70°C
50°C
55°C
55°C
30°C
70°C
50°C
60°C
60°C
30°C
70°C
50°C
*2 Der Widerstand ist auf einen Wert zu bringen, der dieser Temperatur entspricht. Dieser Wert kann der Montageanleitung der
Kesselregelung entnommen werden (Fühlerkennlinie)
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
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5
2
Inbetriebnahme
2.2 Einstellen der dialogfähigen
Pumpen
Übersicht: An jeder über das Prozessgerät geregelten
Pumpe (P1 und P3) sind folgende Einstellung vorzunehmen:
-
Vergabe der Pumpenadresse 1 oder 2 mit Grundfos
Fernbedienung R100
Vergabe der Regelungsart „Konstante Kennlinie“ mit
Grundfos Fernbedienung R100
Einstellen der 100%-Leistung (Einstellung erfolgt manuell direkt an der Pumpe, siehe nachfolgende Beschreibung)
Diese Arbeitsschritte werden im Folgenden erläutert.
F16
V4
F3
HK
F1
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WMZ
F11
P1
F12
F5
VL
RL
V1
F6
S-Kessel
P4
V3
P3
V2
F10
F9
F7
F8
F14
Abb. 2
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
6
Buderus Heiztechnik GmbH • http://www.heiztechnik.buderus.de
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
Inbetriebnahme
1. Schritt:
Koppelmodul(e) ausklinken
2
Drehpunkt
des Moduls
Für die Einstellung der Pumpen wird das Koppelmodul auf
der Modulleiste der Regelung (Moduladresse: 10) ausgeklinkt und damit die Verbindung zur Regelung unterbrochen. Das Koppelmodul mit der Moduladresse 10, dass
für die Pumpe P1 und gleichfalls für die Pumpe P3 zuständig ist, befindet sich ganz links auf der Modulleiste.
Modul
Zum Ausklinken des Moduls wird der Kunststoffbügel unten
am Modul nach oben gedrückt und das Modul aus der
unteren Verankerung gezogen. Das Modul lässt sich so
aus den elektrischen Verbindungen lösen, sitzt aber noch
an oberen Verankerung fest.
ziehen
Achtung!
Bügel
Nach dem Ausklinken des Moduls muss sichergestellt
werden, dass der elektrische Kontakt zwischen Modul und
Modulleiste weiterhin unterbrochen bleibt (z.B. druch Einlegen eines Papierstreifens).
2. Schritt:
eindrücken
Abb. 3
Adressvergabe und Vorgabe der Regelungsart für Pumpen mit Fernbedienung
R100
Achtung!
Pumpe im Solarkreislauf P1
Adresse: 1
Regelungsart: Konstant Kennlinie
Pumpe im Primärkeislauf Trinkwasserbereitung P3
Adresse: 2
Regelungsart: Konstant Kennlinie
3. Schritt:
Vorgabe für 100% Leistung über manuelle Bedienung an der Pumpe
Nachdem die Adresse und die Regelungsart für eine Pumpe eingestellt wurde, kann nachfolgend dem Regler mitgeteilt werden, wie hoch die 100%- Leistung der Pumpe
ist. Bei weiterhin ausgeklinktem Koppelmodul wird die
+ -Taste an der Pumpe P1 in der Komplettstation Logasol
KDG solange gedrückt, bis die orangefarbene Leuchtanzeige (Leuchtfelder für Pumpenleistung) an der Pumpe
auf dem Maximalwert steht. Die Leuchtanzeige soll dabei
nicht blinken. Da das Koppelmodul (Adresse10) auch für
die Pumpe P3 zuständig ist, muss der Vorgang (Drücken
der + -Taste) für die Pumpe P3 in der WÜG jetzt wiederholt werden.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
Erst jetzt darf das Koppelmodul für die Pumpen P1 und
P3 durch festes Eindrücken in die untere Verankerung
wieder eingeklinkt und damit der Kontakt zur Regelung
wieder hergestellt werden.
Die Regelung registriert alle Pumpendaten (die PumpenAdresse, die eingestellte Regelungsart und das 100%
Signal) nach dem Einklinken automatisch.
4. Schritt:
Kontrolle der BUS-Kommunikation für
Pumpen
Mit der Bedienseite 5 kann kontrolliert werden, ob die
Pumpen P1 oder P3 eine korrekte Verbindung mit dem
Regler haben. Sind die vorhandenen Pumpen vom Regler
erkannt worden, müssen folgende Werte durch das Display angezeigt werden:
Zeile
Wert:
1
Pumpen-Nr.:
1=P1 oder 2=P3
5
Betriebscode:
03 (betriebsbereit) od. 05 (Auto.betrieb)
6
Störcode:
0
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2
Inbetriebnahme
2.3 Sollwerte / Regelparameter einstellen
2.5 Einstellwert und Kontrolle der
max. Heizkesseltemperatur
Das Bedienkonzept wurde in dieser Bedienungsanleitung
bereits vorgestellt. Die Anpassung der Sollwerte an die
bauseitigen Bedingungen erfolgt mit den Bedienseiten, die
im Kapitel Sollwerteinstellungen dieser Dokumentation
erwähnt werden. Es empfiehlt sich, die eingestellten Werte in der letzten Spalte handschriftlich einzutragen, damit
spätere Einstellung Dritter nachgewiesen werden können,
die evtl. zu Fehlfunktionen führen können (Gewährleistung).
Für einen einwandfreien Betrieb der Trinkwasserbereitung
ist es notwendig, dass die Versorgung mit Vorlauf-Solltempertur von der Heizkesselseite gegeben ist. Die Heizkesselvorlauftemperatur darf zu keiner Zeit niedriger liegen als Warmwassersolltemperatur +10 K. Bei z.B. 60°C
Warmwasser-Solltemperatur bedeutet das: Die Kesselvorlauftemperatur darf den Wert von etwa 70°C nicht unterschreiten.
Achtung!
Die notwendigen Schritte zur Programmierung der Zeitschaltprogramme für die Warmwasser-Zirkulation, Trinkwasser-Bereitung und Sondertage werden im Anschluss
erläutert.
Hinweise:
Die Summe der Warmwasser-Zirkulationszeit(en) pro Tag,
sollte so knapp wie nur irgend möglich (laut DVGW min.
16 Stunden/Tag) gewählt werden. Hohe Wärmemengen für
die Warmwasserzirkulation gehen zu Lasten solarer Erträge. Das Angebot an Komfort kann später immer leichter erweitert als reduziert werden (Zeitschaltprogramm
Warmwasser-Zirkulation Bedienseite 9).
2.4 Vorrang für die Trinkwasserbereitung
Damit die Trinkwasserbereitung schnellstmöglich abgeschlossen ist, soll der Trinkwasserbereitung der Vorrang
gegeben werden. Die Heizkreise werden in der Zeit der
WW-Bereitung nicht oder mit Restwärme versorgt. Kommt
es zu überlangen Beladungszeiten, ist die Ursache dafür
festzustellen (wahre Kesselvorlauf-Temperatur messen,
siehe nachfolgendes Kapitel: Kontrolle der wahren Heizkessel-Vorlauftemperatur, Einstellwerte der Gesamtsteuerung RSG kontrollieren) und für Abhilfe zu sorgen.
Bei der Einstellung der Kessel-Vorlauftemperatur ist die
Minimal-Vorlauftemperatur, die sich aus der Hysterese
ergibt, zu berücksichtigen (Empfehlung: 75-80° C).
Kontrolle der wahren Heizkessel-Vorlauftemperatur:
1. Schritt: Mit der Bedienseite 15 das Mischventil V1
auf manuellen Betrieb stellen und die „Stellung bei manuell [%]“ auf 100 zu bringen.
2. Schritt: Die Kontrolle der wahren minimalen Heizkessel-Vorlauftemperatur ist jetzt mit der Bedienseite 0, Zeile 6: „F9 Vorlauf WW primär“ möglich.
l Im Anschluss an diese Kontrolle muss mit der Bedienseite 15 wieder der „auto“-Betrieb für das Ventil V1 eingestellt werden.
l Sollte es vorkommen, dass der Heizkesselvorlauf den
Temperaturwert des Sicherheitstemperaturbegrenzers
(STB) erreicht, muss die Einstellung der max. Heizkessel-Temperatur um einige Grad zurückgenommen
und die Kontrolle erneut durchgeführt werden.
Heizkessel mit mehrstufigen Brennerbetrieb:
Es muss die Leistungsstufe bei der Trinkwasserbereitung
gewählt werden, die mindestens der Übertragungsleistung
der Wärmeübergabestation entspricht.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
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Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
2
Inbetriebnahme
2.6 Einstellen des Volumenstromes auf der Trinkwasserseite
2.7 Eingabe der Impulswertigkeit
des Volumenstrommessteils
Trinkwasserseitig (Sekundär-Seite des Wärmetauschers)
muss der Volumenstrom manuell eingestellt werden.
Es ist Eingabe der Impulswertigkeit des Volumenstrommessteiles notwendig. Lesen Sie dazu die Impulswertigkeit des Volumenstrommessteiles in der Komplettstation
Logasol KDG (rechte Gerätehälfte) ab. Sie finden die Angabe auf dem Plastikschild des Kabels des Volumenstrommessteiles. Folgende Werte können vorkommen:
Wichtig:
Eine korrekte Einstellung ermöglicht ein Maximum an
solarer Unterstützung für die Warmwasserbereitung. Falsche Einstellungen können zu langen Ladezeiten und geringen solaren Erträgen führen.
l Die Einstellungen sind bei kaltem Warmwasserspeicher
durchzuführen (max. 20°C über den gesamten Speicher).
l Verwenden Sie die Bedienkarte “Übersicht Pg, 0” im
Prozessgerät, auf der wichtige Betriebszustände angezeigt werden.
KDG
Vol.-StromMeßteil
Impulswertigkeit
(lt. Typenschild)
QN
l/Impuls
Eingabe in
Regler
1/20
1,5
1
3,6
1/30
2,5
2,5
9
1/50
3,5
2,5
9
1/70
6
2,5
9
l Die Warmwasser-Ladevorgang muss aktiv sein.
l Kontrollieren Sie die Temperatur am Temperaturfühler
F10 Rücklauf WW Primär (Bedienseite 0, Zeile 7). Diese Temperatur soll etwa 5 bis 8 K höher sein, als die
Temperatur am Temperaturfühler F14 Kaltwassertemperatur (Bedienseite 0, Zeile 10).
l Die Einstellung des Volumenstromes erfolgt mit Hilfe
der drei Leistungsstufen an der Pumpe und dem Drosselventil oberhalb der Pumpe. Zunächst ist der Volumenstrom über die Leistungsstufen der Pumpe anzupassen. Erfahrungsgemäß sollte mit der Leistungsstufe 2 begonnen werden. Danach das Drosselventil verwenden, um die Feineinstellung vorzunehmen.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
l Auf der Bedienseite 11 in Zeile 10 ist der entsprechende Wert einzutragen.
l Finden Sie andere Werte in der Einheit Liter/Impuls,
verfahren Sie wie folgt: Wert des Typenschildes in Liter/Impuls multiplizieren mit 3,6 und als Eingabe in den
Regler vorsehen
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9
2
Inbetriebnahme
2.8 Eingabe Glykolkonzentration
Es ist eine Eingabe zur Glykolkonzentration notwendig,
die in Bedienseite 11 Zeile 11 einzutragen ist. Die
Glykolkonzentration muss gemessen werden. Um einen
ausreichenden Frostschutz zu gewähren muss die Konzentration an Glykol zwischen 40 und 50% liegen.
l Nach 1 Stunde Laufzeit etwa 100 ml Solarfluid am FEHahn entnehmen und in mitgelieferte Flasche einfüllen. Eine vor Ort Messung ist jetzt möglich.
Zur Messung der Konzentration des Frostschutzmittels
empfehlen wir die Verwendung eines Konzentrationsmessgerätes. Die gängigen Ausführungen für KFZ-Kühlerflüssigkeiten sind hierfür nicht geeignet. Ein geeignetes
Gerät für Polypropylen-Glykol ist über die Buderus-Niederlassung zu beziehen.
Wenn Buderus die Analyse vornehmen soll:
l Flasche mit Probe (und vollständigem Absender) an
die Buderus Niederlassung senden. Die Analyse der
Probe ist kostenfrei. Das Ergebnis wird Ihnen mitgeteilt. Bitte beachten: Übernimmt Buderus diesen Service, muss nach dem vorliegenden Ergebnis der Wert
für die Glykolkonzentration in den Regler eingegeben
werden. Die Anlage ist dann noch einmal anzufahren.
2.9 Nachlaufzeit der Pumpen P3
und P2 (Primär- u. Sekundärpumpen der Wärmeübergabestation)
Ist eine Nachlaufzeit nach der Warmwasserladung über
die Bedienseite IB BWW A (Pg9, Zeile 11) eingetragen,
läuft die Pumpe P3 (Vorlauf primärseitig in WÜG) grundsätzlich um die eingestellte Zeit nach.
Liegt das Temp.-Niveau des Vorlaufs in der Nachlaufzeit
so hoch, dass damit noch Warmwasser mit Solltemperatur
erzeugt werden kann, wird auch die Pumpe P2 (Sekundärseite in WÜG) in Betrieb genommen.
Dieses Nachlaufen der Pumpen führt dazu, dass Restwärme aus dem Heizkessel sicher abgeführt wird, ohne
dass es zu einer Überhitzung und einem Ansprechen des
Kessel-STB‘s kommt. In der Nachlaufzeit kann also die
Pumpe P2 laufen.
Auswechseln des Programmeinschubes bei SAT-Altanlagen
Um eine neue Software in SAT-Altanlagen verwenden zu
können, muss der Programmeinschub gewechselt werden. Dieser befindet sich im Prozessgerät.
1. Schritt: Bisher geltende Sollwert-Einstellung sichern
Damit diese für den Einsatz des neuen Programmeinschubes zur Verfügung stehen, müssen die bisher geltenden Sollwerte ausgelesen und notiert werden. Nutzen Sie
für diese Notizen den Papierausdruck der Bedienseiten
(siehe: Anhang).
2. Schritt: Auswechseln des Programmeinschubes
Die Frontplatte des Prozessgerätes lässt sich über die
beiden Kreuzschlitzschrauben (oben links und unten
rechts) lösen. Die Frontplatte kann nun ohne Werkzeug
abgezogen werden. Auf der Rückseite befindet sich der
alte Programmeinschub. Dieser ist nur gesteckt. Das Auslösen erfolgt durch Hebeln per Hand an der Seite, an der
zwei sich zwei Plastikstifte befinden.
l alten Programmeinschub z.B. Typ: AZA-80.01 mit z.B.
Version 2.5 wechseln gegen
l neuen Programmeinschub z.B. Typ: AZA-SD327 m i t
z.B. Version 3.2
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
10
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Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
Inbetriebnahme
2
3. Schritt: Übertrag der bisher geltenden Sollwerte
Mit den zuvor notierten, bisher geltenden Sollwert-Einstellungen lassen sich die Werte für die neue Software
übertragen.
Wichtig: Bitte beachten Sie die Hinweise in dieser Bedienungsanleitung (Sollwerteinstellungen). Es sind u.U. jetzt
mehr Eintragungen notwendig als zuvor.
Auswechseln des Bedienkarten-Sortiments:
Wenn in einem bestehenden SAT System eine neue Software (z.B. Wechsel von Version 2.5 auf 3.2) zum Einsatz
kommen soll, ist das Bedienkarten-Sortiment ebenfalls
auszutauschen. Damit ist der Abgleich mit der Software
bezüglich der Anzeige geschaffen. Die Software Version
ist auf den Bedienkarten ganz oben links abzulesen (z.B.
für die Softwareversion 3.2: Station SolarDiamant_V32).
Hinweis für Fühlerwechsel bei Einsatz der SoftwareVersion 3.2 in SAT-Altanlagen:
Auswechseln des Kollektorfühlers:
Bei Unzugänglichkeit des Daches oder allgemein extrem
schwierig zu realisierbarem Austausch des Kollektorfühlers kann zwischen dem bisher in Software-Version 2.5
verwendeten Fühler und dem PT1000 (ab Software-Version 3.2) gewählt werden. Der Abgleich mit der Regelung
erfolgt über die Eingabe per Bedienkarte Nr. 11, Zeile 12.
-
Fühler (QAP22, beiges Kabel) soll erhalten bleiben:
Eingabe 0
neuer Fühler (FKP6 als PT1000) soll zum Einsatz kommen soll: Eingabe 1
Erfassung der Wärmemengen
Die Abspeicherung der Werte aus der Erfassung der
Wärmemengen erfolgt alle 8 Stunden.
Bei einem Stromausfall können damit die Daten der letzten 8 Stunden verloren gehen. Berücksichtigen Sie dies
bei Anlagen, deren Betriebsstunden kleiner 8 Stunden sind.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
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3
Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
3. Checkliste Inbetriebnahme /
Wartungshinweise
Allgemeines
Für die Komponenten der SAT-Technik gelten die üblichen
Wartungsvorschriften.
Falls nicht schriftlich anders vereinbart, darf der Warmwasserkreis der WÜG nur mit Trinkwasser beschickt werden.
Allgemein wird in Abständen von 1 Jahr eine Prüfung der
WÜG, KDG sowie der Kollektoren durch einen Fachmann
empfohlen. Bei ungünstigen Wasserverhältnissen (hartes
bis sehr hartes Wasser) sind kürzere Wartungsintervalle
zu wählen.
3.1 Anlagendaten
Kunde:
______________________________________________________________
Anlagenadresse: _____________________________________________________________
Konventioneller Anlagenteil
konventioneller Wärmeerzeuger:
________________________________________________
Regelung konv. Wärmeerzeuger:
________________________________________________
Wasserspeicher:
________________________________________________
Wärmeübergabestation:
________________________________________________
Solarthermischer Anlagenteil
Sonnenkollektoren:
_____________________________________________________
Komplettstation:
_____________________________________________________
Ausdehnungsgefäß (Solar):
_____________________________________________________
Pufferspeicher:
_____________________________________________________
solare Raumheizungsunterstützung:
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
12
Ja ð
Nein ð
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Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
3
3.2 Checkliste
Checkliste Überprüfungsarbeiten (durchgeführte Arbeiten
ankreuzen - nicht zutreffendes streichen). Hinweise zur
Inbetriebnahme gem. Bedienungsanleitungen bzw.
Montageanweisungen beachten.
in Ordnung
Ja
Nein
Überprüfungsarbeiten
1. Hydraulik konventioneller Anlagenteil
1.1 Hydraulik WÜG/ konventioneller Wärmeerzeuger (Anschluß VL/RL,
Entlüftung)
1.2 Hydraulik WÜG/ Warmasserspeicher (Anschluß VL/RL)
1.3 Hydraulik bei mehreren Warmwasserspeichern (Parallel-Betrieb/ Reihenschaltung)
1.4 Anschluß Kaltwassereintritt (Anschluß als Durchgang Speicher bzw. über T-Stück)
1.5 Anschluß Zirkulationsleitung
1.6 Hydraulik WÜG / solarer Pufferspeicher (Anschluß VL/RL, Entlüftung)
1.7 Hydraulik bei mehreren solaren Pufferspeichern (Tichelmannanschluß solar- und
heizungsseitig)
1.8 Hydraulik bei Heizungsunterstützung Raumheizkreis/Pufferspeicher (falls
vorhanden)
2. Temperaturfühler
2.1 Warmwasserspeicher F6, F7 (Positionierung, Kontakt, Wärmedämmung)
2.2 Warmwasserzirkulationsleitung F15 (Positionierung, Kontakt) – nur bei Software 2.5
2.3 solarer Pufferspeicher F3, F4, F5 (Positionierung, Kontakt, Wärmedämmung)
2.4 Heizungsunterstützung F16 (Positionierung, Kontakt)
2.5 Kollektorfühler F1 (Positionierung, Kontakt, Einstecktiefe)
3. Warmwasserspeicher
3.1 Wird eine Wartung durchgeführt, ist diese entsprechend den zu dem
Warmwasserspeicher zugehörigen Produktunterlagen durchzuführen.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
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Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
4. Konventionelle Wärmeerzeuger
4.1 Die Wartung des konventionellen Wärmeerzeugers ist gemäß den zu
dem Produkt zugehörigen Produktunterlagen durchzuführen.
5. Regelung konventioneller Wärmeerzeuger
5.1 Einstellungen konventionelle Regelung
5.2 Einstellwert konventionelle Regelung Sollwert Kesselthermostat ................
Wert
5.3 Einstellung Warmwasservorrang
Wert min.:
5.4 Wahre Kesselvorlauftemperatur kontrollieren
Wert max.
6. Hydraulik des solaren Anlagenteils
6.1 Hydraulik Komplettstation KDG / Pufferspeicher (Anschluß VL/RL)
6.2 Hydraulik Komplettstation KDG / Kollektorfeld (Anschluß VL/RL)
6.3 Hydraulik Kollektorfeld
(Anschluß VL/RL bei ein- u. mehrreihigen Feldern, Tichelmannverrohrung
bzw. Strangregulierventile)
6.4 Kontrolle der Teilvolumenströme bei mehreren Kollektorfeldern und
Einsatz von Strangregulierventilen ( Volumenstrom pro Kollektorfeld = 1 Liter /
(min * Kollektor) )
Werte
6.5 Entlüftung des Kollektorfeldes (stetige Steigung zum Entlüfter), automatische
Entlüfter nach Abschluß der Entlüftung schließen.
6.6 Sichtkontrolle Kollektoren
7. Komplettstation KDG
7.1 Ordnungsgemäße Verdrahtung KDG / RSG
Vordruck MAG = ............. bar
statische Höhe:............. m
7.2 Eingestellter Betriebsdruck = ................
Werte
Wert
7.3 Kontrolle der Entlüftung des Solarteils
7.4 Schwerkraftbremse auf Stellung „N“
7.5 Kontrolle Solarfluid (Frostschutzgrad)
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
14
Wert
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3
Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
8.
Wärmeübergabestation Regelung RSG
8.1 Verdrahtung RSG / konventioneller Wärmeerzeuger
Potentialfreier Eingang
Fühlereingang
als Schließer
als Öffner
Widerstands-/ Temperaturwert Ein
Widerstands-/ Temperaturwert Aus
...... / .......
...... / .......
Wert
Wert
Wert
Wert
8.2 Verdrahtung der Fühler F6, F7, F15
8.3 Verdrahtung der Fühler F1, F3, F4, F5, F16
8.4 Verdrahtung Zirkulationspumpe
8.5 Verdrahtung RSG / V4 (falls Heizungsunterstützung vorhanden)
8.6 Verdrahtung Modul Sammelstörmeldung
Potentialfreier Eingang als Schließer
als Öffner
8.7 Überprüfung der Pumpeneinstellung P1
Regelungsart = konstante Kennlinie, Adresse = 1, Einstellung 100% Leistung
8.8 Überprüfung der Pumpeneinstellung P3
Regelungsart = konstante Kennlinie, Adresse = 2, Einstellung 100% Leistung
8.9 Kontrolle des Volumenstroms im Kollektorkreis am Volumenstromzähler an
der KDG-Station (bei 100 % Pumpenleistung P1)
8.10Kontrolle des Förderstromes der Sekundärpumpe P2.
Über 4 Temperaturen am Wärmetauscher bei kaltem Warmwasserspeicher (siehe
Bedienungsanleitung)
Einstellung Stufe 1, 2, 3
Ggf. Eindrosselung durch das Absperrventil oberhalb der Pumpe
Wert
Wert
Wert
8.11Schwerkraftbremse der WÜG auf Stellung „N“
8.12Einstelldaten der Regelung gemäß Übergabeprotokoll festhalten
9.
Funktionsprüfung der Anlage
9.1 Funktionsprüfung der Wassererwärmung
9.2 Funktionsprüfung des Solarteils
9.3 Einweisung Anlagenbetreiber bei Erstinbetriebnahme
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
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15
3
Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
3.3 Sollwerteinstellungen
Software-Version 3.2 (Programmeinschub AZA-SD328 und
Bedienkarten “Station Solar Diamant 3.2”)
Bedienseite
Pg248
Pg7
Bereich (lt.
Kartenaufdruck
unten)
Zeile
mögliche Einstellungen:
Uhr
1/2
Tag (Zeile 1)/ Jahr (Zeile1)/Uhrzeit (Zeile2)
aktuelles Datum u. Zeit
4/5
Winter-/Sommer-Zeit-Umstellung
1-6
Ein-/Ausschaltzeiten für die WW-Bereitung
(nicht verändern)
DVGW: ganztägig
nach Vorgaben Bauherr
7-12
Ein-/Ausschaltzeiten für die WW-Zirkulation
ZSP BWW, ZirkPumpe
ZSP Sondertage
1-3,
6-10
Wenn es sich anbietet Auszeiten für WWBereitung vorzusehen.
Pg9
IB BWW A
1-3
Marke auf entsprechenden Betriebszustand
4
BWW Sollwert [°C]
(Sollwert des Warmwassers WÜG)
5
max. Übertragungsleistung Wärmetauscher [kW]
7
Delta T über Wärmetauscher [K],
Auslegungsparameter der Wärmetauscher
5
(nicht verändern)
8
Delta T über Vorlaufleitung Puffer/WÜG [K]
(Temp.-Verlust in Ltg. vom Puffer zur WÜG,
wichtig bei solarer Alleinbeladung für WW)
min. 10 K; nach Vorgabe
Bauherr (muss berechnet
werden)
9
Start VL Überhöhung
(Vl-Temp. in der Startphase der WW-Ladung)
5 (nicht verändern)
11
P3 Vorlauf
Ausschaltverzögerung
(Nachlaufzeit der Primärpumpe, um Restwärme
aus dem Kessel abzufahren)
bei Kesseln und Thermen
mind. 6 Minuten
12
Alarm Speicherladetemperatur
Max.Soll/Ist-Abweichung [ K ],
(Unterschreiten der WW-Ladetemperatur über
längeren Zeitraum)
5 (kann bleiben)
1
Verstärkung Laderegler (P-Anteil des
Mischerreglers)
(nicht verändern)
2
Nachstellzeit Laderegler, (hh; mm:ss)
(I-Anteil des Mischerreglers)
2 Minuten (nicht
verändern)
3
Einschaltverzögerung Kessel (hh: mm:ss)
(Sicherstellung eines Vol.-Stromes vor Kesselstart)
4
Pufferentladung EIN, Schaltdifferenz [ K ]
4 (Standardwert)
5
Pufferentladung AUS, Schaltdifferenz [ K ]
1 (Standardwert)
Pg11
IB BWW B /Th.Ds.
IB Kollektor
nach Vorgaben Bauherr
AUTO
(für Normalbetrieb)
DVGW: 60 °C
kleinerer Wert zwischen
Heizkessel und
Wärmeübergabestation
3
20 Sek.
6/7
Thermische Desinfektion EIN/AUS
nach Vorgabe Bauherr
8
Thermische Desinfektion Tag
nach Vorgabe Bauherr
9
Zeit [hh: mm:ss] (Startzeit)
nach Vorgabe Bauherr
10
Soll Dauer [hh: mm:ss] (Einwirkzeit)
nach Vorgabe Bauherr
11
Soll Temperatur [°C]
nach Vorgabe Bauherr
12
minimale RL-Temp. (F14) für therm. Desinfektion
[ °C ], („Kaltwassertemp.“ an Eintritt WÜG)
1/2/3
Solarkreislauf Hauptschalter
4
Pufferladung EIN, Schaltdifferenz [ K ]
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
gewählt
nach Vorgaben Bauherr
(DVGW: min 16 Std./Tag in
Betrieb)
Pg8
Pg10
16
empfohlene
Einstellung
55
AUTO (für Normalbetrieb)
5 (Standardwert)
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3
Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
5
Pufferladung AUS, Schaltdifferenz [ K ]
6
Pufferladung AUS; Max. Temperatur Puffer [°C]
7
Aufwärmphase, Soll Dauer [hh: mm:ss ]
(Aufwärmen des Solarkreises)
8
Tempspreizung SOLL, Vorrangige Beladung
(LOW FLOW-Betrieb des Solarkreises)
9
Tempspreizung SOLL, Normale Beladung
(HIGH FLOW-Betrieb des Solarkreislaufes)
10
Impulswertigkeit VolStromMess,
Beispiele:
Liter/Imp x 3,6=>[ m³/h]
Plastikschild 1,0 l/Impuls
⇒ Eintrag 3,6
Wert des Vol.-Strom Meßteil (in KDG Station, am
Plastikschild des Kabels) multiplizieren mit 3,6
Pg 12
Pg 13
3 (Standardwert)
90°C (Standardwert)
2 Minuten
12 (Standardwert)
8 (Standardwert)
Plastikschild 2,5 l/Impuls
⇒ Eintrag 9,0
11
Glykolkonzentration (0 für Wasser, 30% ...50%)
12
Kollektorfühler
Eingabe 0 für L&G-Fühler Typ QAP22 (beiges
Fühler-Kabel); Eingabe 1 für PT1000 als FKP6
(schwarzes Fühler-Kabel)
1/2
Solarkreis vorhanden?
Marke Zeile1=ja, Marke Zeile 2=nein
Bei Inbetriebnahme nur
des konventionellen
Teils: Marke auf „nein“
3/4
P5 und Wärmetauscher vorhanden?
Bei PL-Speichern: Marke
auf „nein“
5/6
Sammelstörausgang (verknüpft mit
übergeordneter Steuerung) vorhanden?
wenn nicht: Marker auf
„nein“
7/8
Betriebsstundenzählung P1, P3 vorhanden?
(nicht im Lieferumfang enthalten)
wenn Betr.-Std. Zählung
nur in RSG: „nein“
9/10
Ventil HK RL (Heizkreis Rücklauf) vorhanden?
Marke Zeile 9=ja, Marke Zeile 10=nein
ohne solare Raum-Hzg.Unterstützung Marke
auf „nein“
11
Ventil HK Rücklauf EIN, Schaltdifferenz
4 (Standardwert)
12
Ventil HK Rücklauf AUS, Schaltdifferenz
1 (Standardwert)
1/2
Pumpe 1, Betriebsart
3
P1, Befehl bei manuell
(kleiner 10= AUS, größer 10=EIN)
100
4
P1 Sollwert bei manuell
100
5/6
Pumpe 3, Betriebsart
7
P3, Befehl bei manuell
(kleiner 10=AUS, größer 10=EIN)
100
8
P3, Sollwert bei manuell
(kleiner 10=AUS, größer 10=EIN)
100
Sollzustand des
Wärmeträgermediums:
40 bis 50% PP-Glykol-,
vor Ort zu ermitteln.
IB Anlagenteile
Handbedienung
P1, P3
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
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AUTO (für
Normalbetrieb)
AUTO (für
Normalbetrieb)
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3
Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
9/10
Pumpe 5, Betriebsart
AUTO
(für Normalbetrieb)
11
P5, Befehl bei manuell
100
kleiner 10= AUS, größer 10=EIN
12
P5, Sollwert bei manuell
100
kleiner 10= AUS, größer 10=EIN
Pg 14
Handbedienung
P2, P4
1/2/3
P2 BWW sekundär, Handschalter
(Sekundärpumpe in WÜG)
4/5/6
AUTO
(für Normalbetrieb)
P4 Zirkulation, Handschalter
AUTO
(für Normalbetrieb)
Pg15
Handbedienung
Ventil
1/2
Mischer V1 (Mischventil in WÜG)
AUTO
(für Normalbetrieb)
3
Mischer V1, Stellung bei manuell [%]
90 bis 100%
(für Notbetrieb Vorlauftemp. beachten,
Verkalkung bei zu
hoher Temp. möglich)
4/5/6
Handbedienung V2, Pufferentladung
AUTO
(für Normalbetrieb)
7/8/9
Handbedienung V3, Pufferumgehung
AUTO
(für Normalbetrieb)
10/
Handbedienung V4, HK Rücklauf
11/12
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
18
AUTO
(für Normalbetrieb)
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3
Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
*1 Bedienseite 8: Zeitschaltprogramm Bereitschaft
Trinkwasserbereitung
Ist im Laufe des Tages (24h) mit Zeiten ohne Trinkwasserbedarf zu rechnen, kann die Anlage aus der Bereitschaft
genommen werden. In diesen Zeiten würde die Anlage kein
Trinkwasser bereiten, auch wenn der Sollwert des Warmwasserspeichers unterschritten wird (Achtung! DVGW
W551). Die Auszeit betrifft ausschließlich die Erzeugung
von Warmwasser. Die Auszeit hat keinen Einfluss auf den
Betrieb des Solarkreislaufes.
Zeile
Zeilentext
Eintrag
1
Tagesprogramm-Nr.
1= Montag bis 7=Sonntag
2
Eintrag Nr.
Es können 6 max. Schaltzeiten (3 Zeitintervalle)
eingetragen werden.
1=EIN und 2=AUS: 1.
Zeitintervall3=EIN und
4=AUS: 2. Zeitintervall
mit nebenstehender Taste den
Eintrag in Zeile 2 bestätigen.
3
Schaltzeit
Eintrag in hh:mm für EIN oder AUS für
Bereitschaft Warmwasserbereitung
z.B. 03:00 EIN 05:00
AUS
mit nebenstehender Taste den
Eintrag in Zeile 3 bestätigen.
4
Stufe
Vorgabe für AUS = 0 oder EIN = 1
0 = AUS1 = EIN
5
Eintrag gültig
mit nebenstehende Taste die Einträge in Zeilen
1 bis 4 bestätigen
nur Taste drücken
mit nebenstehender Taste die
Einträge der Zeilen 1 bis 4
bestätigen
6
kopieren zu
Tagesprogramm
Nr. (1=Mo., 7=So)
Die bestätigten Einträge aus den Zeilen 1 bis 3
können für alle anderen Tage kopier t werden.
Kopiervorgang für alle
Tage wiederholen
Kopiervorgang, immer wenn die
Wer te für Zeilen 1 bis 5
eingetragen sind.
10
Temporär taste
Befehl
Die Warmwasserbereitung kann manuell
eingeschaltet werden.
zur Info
11
Temporär taste
S ol l w er t
Vorgabe für die Solltemperatur, die gegenüber
der sonst eingestellten Temperatur gelten soll.
manueller Zugriff auf
die WW-Bereitung
12
Temporär taste
Wirkzeit
Bestimmt die zeitliche Länge der manuellen
EIN-Betriebes (steht in Verbindung mit
Temporär taste)
Zeitvorgabe für
manuellen Betrieb WWBereitung.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
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Hilfen
Hinweise
mit nebenstehender Taste den
Eintrag in Zeile 1 bestätigen.
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19
3
Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
*2 Zeitschaltprogramm Warmwasser-Zirkulation
Es besteht die Möglichkeit maximal drei Zeitintervalle pro
Tag für die Warmwasserzirkulation vorzusehen. Das DVGWArbeitsblatt W551 schreibt eine Mindestbetriebsdauer von
16 Stunden vor.
Zeitschaltprogramm für die Zirkulation einstellen: Bedienseite ZSPZirk.-Pumpe (Bedienseite 7) anwählen und mit
nachfolgenden Infos Einstellungen vornehmen.
Zeile
Zeilentext
Eintrag
1
Tagesprogramm
Nr.
1= Montag bis 7=Sonntag
2
Eintrag Nr.
Es können 6 Schaltzeiten eingetragen werden.
Im Wechsel zwischen EIN und AUS entstehen
so 3 Zeitintervalle für den Zirkulationsbetrieb.
Es besteht die Möglichkeit nur ein oder zwei
Zeitintervalle für die Zirkulation vorzusehen.
1=EIN, 2=AUS:
1. Zeitintervall
3=EIN, 4=AUS:
2. Zeitintervall
5=EIN, 6=AUS:
3. Zeitintervall
mit nebenstehender Taste den
Eintrag in Zeile 2 bestätigen.
3
Schaltzeit
Eintrag in hh:mm für EIN oder AUS des
Zirkulationsbetriebes
z.B. 06:00 EIN
09:00 AUS 11:00 EIN
13:00 AUS 18:00 EIN
21:00 AUS
mit nebenstehender Taste den
Eintrag in Zeile 3 bestätigen.
4
Stufe
Vorgabe für AUS = 0
EIN = 2
AUS = 0
EIN = 2
5
Eintrag gültig
mit nebenstehende Taste die Einträge in Zeilen
1 bis 4 bestätigen
nur Taste drücken
mit nebenstehender Taste die
Einträge der Zeilen 1 - 4
bestätigen
6
kopieren zu
Tagesprogramm
Nr. (1=Mo., 7=So)
Die bestätigten Einträge aus den Zeilen 1 bis 5
können für alle anderen Tage kopier t werden.
Kopiervorgang für alle
Tage wiederholen,
wenn alle Tage gleiche
Vorgaben haben sollen.
Kopiervorgang, immer wenn die
Wer te für Zeilen 1 bis 5
eingetragen sind.
9
# P4
ZirkulationAktuelles
Tagesprogramm
Nur Anzeige, welches aktuelle
Tagesprogramm aktiv ist.
zur Info
10
# P4
ZirkulationAktueller Schaltbefehl
Nur Anzeige, ob EIN oder AUS des
Zirkulationsbetriebes vorliegt.
zur Info
11
Temporär taste
Die Zirkulation kann über einen Zeitraum
manuell EIN-geschaltet werden.
manueller Zugriff auf
die Zirkulationspumpe
12
Wirkzeit
Temporättaste
Bestimmt die zeitliche Länge des manuellen
EIN-Betriebes (steht in Verbindung mit
Temporär taste).
Zeitvorgabe für
manuellen
Zirkulationsbetrieb
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
20
Hilfen
Hinweise
mit nebenstehender Taste den
Eintrag in Zeile 1 bestätigen.
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3
Checkliste Inbetriebnahme / Wartungshinweise
3.4 Wartungstermine
Datum
Firma
Unterschrift
Inbetriebnahme
1. Wartung
2. Wartung
3. Wartung
4. Wartung
5. Wartung
6. Wartung
7. Wartung
8. Wartung
9. Wartung
10. Wartung
11. Wartung
12. Wartung
13. Wartung
14. Wartung
15. Wartung
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
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21
4
Fehler- und Hinweismeldungen
4. Fehler- und Hinweismeldungen
P h ase
4.1 Anzeige von Betriebs- und
Störungszuständen
Die beiden Anzeigen für den P-Bus und den Pumpen-Bus
am Modul 10 geben Aufschluss über den Betriebszustand
des Moduls und der Bus-Verbindungen. Die nebenstehende Tabelle enthält die möglichen Aussagen.
P-BusLeuchtanzeige 1
am Modul
Star tphase
(ca.5 s)
Betrieb
(nach 5s)
4.2 Fehlermeldungen auf
Bedienseite 0 (Pg0), Zeile 12
Aus der Anzeige der Bedienseite 0, 12. Spalte werden die
möglichen defekten Bauteile ersichtlich. Die Anzeige erfolgt in Stör-Nr., die den jeweiliegen Bauteilen (Temp.-Fühlern und Pumpen) mit der nachfolgenden Auflistung zuzuordnen ist.
GrundfosB us
Leuchtanzeige 2 an
Pumpe
Bedeutung
Dauerlicht
Normalzustand
A us
Kommunikation zu P1
oder P3 gestör t
B l i n kl i ch t
Modul defekt
Dauerlicht
Dauerlicht
B l i n kl i ch t
---
---
B l i n kl i ch t
A us
A us
---
A us
Normalbetrieb
Verbindungsaufnahme
mit Prozessgerät
Über tragungsfehler
zwischen Modul und
Pumpe
Kommunikation zu P1
oder P3 fehlt oder
AC24V Betriebsspannung fehlt
keine Kommunikation
mit Pumpen
Störung an:
Beschreibung:
Info auf Bedienbuchseite:
Fühlerersatzwert:
1
Pumpe P1
Pumpenstörung
Pg 5
--
2
Pumpe P3
Pumpenstörung
Pg 5
--
3
Pumpe P5
Pumpenstörung
Pg 5
--
4
F1 Kollektor
Fühlerausfall
Pg 0
0°C
5
F3 Puffer Oben
Fühlerausfall
Pg 3
0°C
6
F4 Puffer Mitte
Fühlerausfall
Pg 3
130°C
7
F5 Puffer Unten
Fühlerausfall
Pg 3
0°C
8
F6 WW-Speicher Oben
Fühlerausfall
Pg 1
0°C
9
Stör -Nr.:
(X 249)
F7 WW Speicher Unten
Fühlerausfall
Pg 1
0°C
10
F8 WW (in WÜG)
Fühlerausfall
Pg 1
0°C
11
F9 Vorlauf, primär (in WÜG)
Fühlerausfall
Pg 1
0°C
12
F10 Rücklauf, primär (in WÜG)
Fühlerausfall
Pg 1
0°C
13
F11 Vorlauf Solar (in KDG)
Fühlerausfall
Pg 2
0°C
14
F12 Rücklauf Solar (in KDG)
Fühlerausfall
Pg 2
0°C
15
F14 Kaltwasser (in WÜG)
Fühlerausfall
Pg 1
0°C
16
F16 Heizkreis Rücklauf
Fühlerausfall
Pg 3
0°C
17
F17 Vorlauf Solar sekundär
Fühlerausfall
Pg 2
0°C
18
F18 Rücklauf Solar sekundär
Fühlerausfall
Pg 2
0°C
19
Vorlauftemperatur
an F9 Vorlauf primär (in WÜG). Sollwert länger als 10
Min. nicht erreicht (Sollwert= WW-Solltemp. + 10 K)
Pg 1
--
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
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Fehler- und Hinweismeldungen
4
Bei Störungen der Pumpen kann die Fehlerursache mit
der Bedienkarte “Anzeige GrndfsPumpen” näher untersucht
werden.
Bei Störungen der Temp.-Fühler wird der Ersatzwert “0”
(Ausnahme bei F4 Ersatzwert = 130°C) auf der entsprechenden Bedienkarte angezeigt. Treten solche Fehler auf,
ist die Verlängerung und die Anbindung der Fühlerkabel
an die Klemmleiste X2 zu überprüfen. Besteht der Verdacht, dass Fühler defekt sind, bietet sich die Möglichkeit die gemessenen Widerstandswerte mit der Fühlerkennlinie zu vergleichen (siehe Montageanleitung).
Betriebs- und Störmeldungen der Grundfospumpen
P1, P3 und P5 auf Bedienseite 5 (Pg5), Zeile 5,6
Anzeigen
Betriebszustand
oder Fehlerart
mögliche Vorgaben
bzw. Fehlerursachen
Betriebs Code (Bedienseite Pg5, Zeile 5)
00
AUS
Lokale Ausschaltung
oder Störung
01
AUS
Fernausschaltung an der
Pumpe
02
betriebsbereit
03
Automatikbetrieb
05
Max. Betrieb
wegen Fern-MaxSchaltung über BUS
06
Max. Betrieb
wegen Fern-MaxSchaltung an der Pumpe
07
Max. Betrieb
wegen lokaler
MaxSchaltung an der
Pumpe
Stör Code (Bedienseite Pg5, Zeile 6)
00
kein Alarm
01
Versorgungsfehler
Unterspannung
02
Versorgungsfehler
Überspannung
06
Versorgungsfehler
Wassermangel
07
Versorgungsfehler
Überdruck, Max-Grenze
überschritten
08
Versorgungsfehler
Min-Grenze
unterschritten
09
Versorgungsfehler
sonstiges (BUS ....)
10
Pumpen-Fehler
blockiert
19
Pumpen-Fehler
20
Motor-Fehler
39
Elektronik-Fehler
40
Sensor-Fehler
Übertemperatur
Kabelbruch
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5
Anhang
5. Anhang
5.1 Bedienkarten
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
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Anhang
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5
Anhang
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Anhang
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5
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Anhang
5
5.2 Funktionen: Ventile-PumpenFühler
Abhängigkeiten zwischen Ventilen bzw. Pumpen und Fühlern
Kurz
V1
Bezeichnung
aktiver
Fühler
Funktion Fühler
sorgt für konstante VL-Temp. in
WÜG mit
F9
Regelung Mischer während Startphase
Temp.-Sollwert und Überhöhung
F8
Regelung Mischer während WW-Speicherbeladung
Verteilventil (Umschaltventil)
leitet RL der WW-Bereitung direkt
zum Kessel (reiner Kesselbetrieb)
oder zum
F10
bei Temp.-Diff. F4/F10: EIN/AUS Entladung Puffer
in WÜG
Puffer (bivalente Pufferentladung
oder reiner Solarbetrieb)
F4
EIN Entladung Puffer für WW-Kreis bzw. Raumheizkreis
F3
AUS Entladung Puffer für WW-Kreis bzw. Raumheizkreis
Verteilventil (Umschaltventil) in leitet VL des solaren Puffers zur
WÜG
Nachheizung zum Heizkessel (bivalenter Betrieb) oder bei entsprechend
hoher
F4
1. Kesselumgehung
2. EIN Entladung Puffer für WW-Kreis bzw. Raumheizkreis
Puffertemp. direkt zur WW-Bereitung
(reiner Solarbetrieb)
F3
AUS Entladung Puffer für WW-Kreis bzw. Raumheizkreis
V4* Verteilventil (Umschaltventil) im leitet RL des Heizkreises zum KesHeizkreis-RL
sel oder zum Puffer (Pufferentladung, durch Rücklaufanhebung HK)
F4
bei Temp.-Diff. F4/F16: EIN Entladung Puffer für
WW-Kreis bzw. Raumheizkreis
F16
siehe F4
F1
bei Temp.-Diff. F1/F5: EIN/AUS Beladung Puffer
F5
bei Temp.-Diff. F1/F5: EIN/AUS Beladung Puffer
F4
1. Maximale Speicher-temperatur
2. Umschalten von hoher Temperaturdifferenz (z.B.
12 K) auf kleinere Differenz (z.B. 8 K) im Solarkreislauf
V2
V3
P1
Mischventil in WÜG
Funktionsbeschreibung
Solar-Pumpe im Solarkreis
(KDG)
Beladung des Pufferspeichervolumens
F11 bei Temp.-Diff. F11/F12:
(F12) Regeln der Förderleistung von P1
2. Bilden der Werte für WMZ
P2
P3
1.
Sekundär-Pumpe in
Sekundär Kaltwasser WÜG
F6
EIN WW-Speicherbeladung
WÜG
/ Beladung des WW-
F7
AUS WW-Speicherbeladung
Speichervolumens
F9
1. Zuschalten von P2 während der Startphase
2. Zuschalten von P2 während der Nachlaufzeit
Primär-Pumpe in
Primär VL WÜG / Beladung
F6
EIN WW-Speicherbeladung
WÜG
des WW-Speichervolumens
F7
AUS WW-Speicherbeladung
P4* Zirkulations-pumpe im WWZirkulationsRL
WW-Zirkulation
EIN/AU
S über
RSG
--
* diese Pumpe/Ventil gehört nicht zum Lieferumfang
WÜG = Wärmeübergabestation, RL = Rücklauf, VL = Vorlauf, WW = Warmwasser, WT = Wärmetauscher,
WMZ = Wärmemengenzähler
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5
Anhang
SAT – Fühler
Fühler
Position
Montage
Funktion
F1
Kollektor oben
bauseitig
EIN-/AUS Beladung Puffer über P1 bei Temp.-Differenz F1/F5
F3
Puffer oben
bauseitig
AUS Entladung Puffer für
WW-Kreis
- Raumheizkreis
-
AUS Kesselumgehung
F4
Puffer oberes Drittel
bauseitig
EIN Entladung Puffer für
- WW-Kreis
- Raumheizkreis
EIN Kesselumgehung
maximale Speichertemperatur
Schwellenwertfühler, d.h. Umschalten von hoher
Temperaturdifferenz im Solarkreis (z.B. 12 K) auf niedriges Niveau
(z.B. 8 K)
F5
Puffer unten
bauseitig
EIN-/AUS Beladung Puffer bei Temp.-Differenz F1/F5
maximale Speichertemperatur
F6
WW-Speicher oben
bauseitig
EIN WW-Speicherbeladung
F7
WW-Speicher unten
bauseitig
AUS WW-Speicherbeladung
F8
WÜG Sekundärseite
WW
werksseitig
Regelung Mischer V1 während der WW-Speicherbeladung
F9
WÜG Primärseite VL
werksseitig
Regelung Mischer V1 während der Startphase der Beladung
Zuschalten der Pumpe P2, wenn in der Start-phase der WWBeladung die Betriebstemperatur im VL Primärseite erreicht ist
Zuschalten der Pumpe P2, wenn in der Nach-laufzeit ein
genügend hohes Temperaturniveau gegeben ist, um WW mit
Solltemperatur zu erzeugen
F10
WÜG Primärseite RL
werksseitig
EIN/AUS Entladung Puffer bei Temp.-Differenz F4/F10
F11
Solar-VL in KDG
werksseitig
Regelung der Förderleistung von P1 bei Temp.-Differenz F11/F12
Bildung der Werte für WMZ bei Temp.-Differenz F11/F12
F12
Solar-RL in KDG
werksseitig
Regelung der Förderleistung von P1 bei Temp.-Differenz F11/F12
Bildung der Werte für WMZ bei Temp.-Differenz F11/F12
F14
WÜG Sekundärseite
Kaltwasser
F16
Heizkreis RL vor
Umschaltventil
werksseitig
bauseitig
bei Antilegionellenschaltung:
AUS Beladung WW-Speicher
EIN Entladung Puffer für Raumheizkreis bei Temp.-Differenz
F4/F16
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
30
Buderus Heiztechnik GmbH • http://www.heiztechnik.buderus.de
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
Notizen
Änderungen aufgrund technischer Verbesserung vorbehalten!
Bedienungsanleitung Logamatic RSG 2.1 • Ausgabe 08/2000
Buderus Heiztechnik GmbH • http://www.heiztechnik.buderus.de
31
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(08 21) 4 44 81 - 0
(0 30) 7 54 88 - 0
(05 21) 20 94 - 0
(04 21) 89 91 - 0
(02 31) 92 72 - 0
(03 52 05) 55 - 0
(02 11) 7 38 37 - 0
(03 61) 7 79 50 - 0
(02 01) 5 61 - 0
(07 11) 93 14 - 5
(0 61 06) 8 43 - 0
(07 61) 5 10 05 - 0
(06 41) 4 04 - 0
(0 53 21) 5 50 - 0
(0 40) 7 34 17 - 0
(05 11) 77 03 - 0
(0 71 31) 91 92 - 0
(07 21) 9 50 85 - 0
(05 61) 94 08 - 0
(08 31) 5 75 26 - 0
(04 31) 6 96 95 - 0
(0 26 25) 9 31 - 0
(0 22 34) 92 01 - 0
(0 92 21) 9 43 - 0
(03 41) 9 45 13 - 00
(06 21) 66 06 - 0
(03 91) 60 86 - 0
(0 61 31) 92 25 - 0
(02 91) 54 91 - 0
(0 89) 7 80 01 - 0
(02 51) 7 80 06 - 0
(03 95) 45 34 - 0
(07 31) 7 07 90 - 0
(09 11) 36 02 - 0
(05 41) 94 61 - 0
(0 94 01) 8 88 - 0
(03 81) 60 96 90
(0 77 20) 69 14 - 0
(0 38 65) 78 03 - 0
(06 81) 8 83 38 - 0
(0 65 02) 9 34 - 0
(0 33 04) 3 77 - 0
(02 81) 9 52 51 - 0
(0 93 02) 9 04 - 0
(03 75) 44 10 - 0
(02 41) 9 68 24 - 99
(08 21) 4 44 81 - 50
(0 30) 7 54 88 - 160
(05 21) 20 94 - 228
(04 21) 89 91 - 235
(02 31) 92 72 - 280
(03 52 05) 55 - 222
(02 11) 7 38 37 - 21
(03 61) 73 54 45
(02 01) 5 61 - 279
(07 11) 93 14 - 669
(0 61 06) 8 43 - 203
(07 61) 5 10 05 - 45
(06 41) 4 04 - 221
(0 53 21) 5 50 - 114
(0 40) 7 34 17 - 267
(05 11) 77 03 - 242
(0 71 31) 91 92 - 211
(07 21) 9 50 85 - 33
(05 61) 94 08 - 106
(08 31) 5 75 26 - 50
(04 31) 6 96 95 - 95
(0 26 25) 9 31 - 224
(0 22 34) 92 01 - 237
(0 92 21) 9 43 - 292
(03 41) 9 42 00 - 89
(06 21) 66 06 - 107
(03 91) 60 86 - 215
(0 61 31) 92 25 - 92
(02 91) 66 98
(0 89) 7 80 01 - 258
(02 51) 7 80 06 - 121
(03 95) 4 22 87 32
(07 31) 7 07 90 - 92
(09 11) 36 02 - 274
(05 41) 94 61 - 222
(0 94 01) 8 88 - 92
(03 81) 6 86 51 70
(0 77 20) 69 14 - 31
(0 38 65) 32 62
(06 81) 8 83 38 - 33
(0 65 02) 9 34 - 151
(0 33 04) 3 77 - 199
(02 81) 9 52 51 - 20
(0 93 02) 9 04 - 111
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jt
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