close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bedienungsanleitung I - Hofmann Megaplan

EinbettenHerunterladen
Bedienungsanleitung
INHALT
I
1 - ALLGEMEINES
3
1.1 - ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
3
1.1.1 - STANDARD-SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
3
1.2 - ANWENDUNGSBEREICH
3
1.3 - AUSSENABMESSUNGEN
3
1.4 - TECHNISCHE DATEN
4
2 - HANDHABUNG UND LASTAUFNAHME
4
3 - INBETRIEBNAHME
4
3.1 - BEFESTIGUNG
4
3.2 - ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
4
3.3 - PNEUMATISCHER ANSCHLUSS (VERSION P)
5
3.4 - WEITERE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN (VERSION P)
5
3.5 - FLANSCHMONTAGE
5
3.6 - MONTAGE UND EINSTELLEN DER SCHUTZHAUBE
8
3.7 - DISTANZSTÜCK WD/DC (OPTION)
8
4 - BEDIENELEMENTE UND BAUTEILE
9
4.1 - POSITIONSBREMSE
9
4.2 - PEDAL ZUM BETÄTIGEN DER PNEUMATISCHEN SPANNVORRICHTUNG (VERSION P)
9
4.3 - MEGASTICK - AUTOMATISCHE MESSLEHRE FÜR ABSTAND UND DURCHMESSER
9
4.4 - AUTO SENSE - AUTOMATISCHE MESSEINRICHTUNG FÜR DIE FELGENBREITE
9
4.5 - AUTOMATISCHES EINDREHEN DES RADES
9
4.6 - TASTATUR UND DISPLAY
10
4.6.1 - FUNKTIONEN-MENÜ
11
4.6.2 - 6 UHR POSITION
12
4.6.3 - PERMANENTE STATIK ANZEIGE AKTIVIEREN
12
5 - MESSANGABEN UND GEBRAUCH DER AUSWUCHTMASCHINE
13
5.1 - AUTO SELECT
13
5.1.1 - AUTO SELECT FÜR STAHLFELGEN
13
5.1.1.1 - AUTO SENSE - AUTOMATISCHE FELGENBREITE
14
5.1.2 - AUTO SELECT FÜR ALU M FELGEN
14
5.1.3 - AUTO SELECT FÜR ALU 3M FELGEN
16
5.2 - ANDERE ALU PROGRAMME
17
5.3 - MESSERGEBNIS
17
5.3.1 - WEIGHTLESS - AUSGLEICHSMETHODE
17
5.4 - NEUBERECHNUNG DER UNWUCHTWERTE
17
5.5 - ZWEI-MANN-BETRIEB
18
5.6 - SPLIT-FUNKTION (VERSTECKTE KLEBEGEWICHTE)
19
5.7 - UNWUCHTOPTIMIERUNG
20
5.8 - BETRIEBSARTEN DYNAMISCH, STATISCH UND ALU PROGRAMME
21
5.9 - MINISTAT - AUTOMATISCHE MINIMIERUNG DER STATISCHEN RESTUNWUCHT
21
6 - SET UP
22
6.1 - SELBSTDIAGNOSE
22
6.2 - SELBSTKALIBRIERUNG
22
6.3 - BILDSCHIRMSCHONER
23
6.4 - ART DES MESSLAUFS
23
7 - FEHLERMELDUNGEN
24
7.1 - SCHWANKENDE UNWUCHTANGABEN
25
8 - PLANMÄSSIGE WARTUNGSARBEITEN
25
8.1 - SCHMELZSICHERUNGEN ERSETZEN
25
I 0578 0D - 1
I 0578 0D
-2
1 - ALLGEMEINES
1.1 - ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
- Die Auswuchtmaschine darf nur von befugten und zweckmäßig geschulten Arbeitskräften bedient werden.
- Die Auswuchtmaschine darf nur für den laut vorliegender Betriebsanleitung vorgesehenen Zweck verwendet werden.
- Veränderungen an jeglichen Bauteilen der Auswuchtmaschine sind ohne ausdrückliche Zustimmung seitens des Herstellers unzulässig.
- Die vorgesehenen Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht entfernt werden. Eingriffe an der Maschine dürfen
nur durch autorisierte Fachkräfte ausgeführt werden.
- Die Maschine nicht mit starken Preßluftstößen säubern.
- Paneele und Ablagen aus Kunststoff mit Reinigungsalkohol säubern (KEINE LÖSEMITTELHALTIGEN FLÜSSIGKEITEN VERWENDEN!).
- Vor dem Meßlauf ist sicherzustellen, daß das Rad sachgerecht auf den Flansch aufgespannt ist.
- Beim Bedienen der Auswuchtmaschine ist enganliegende Kleidung zu tragen; es ist dafür zu sorgen, daß
sich während des Betriebs keine Unbefugten der Maschine nähern.
- Es dürfen keine Fremdkörper ins Gehäuse der Maschine gelangen, da sonst ihre Funktionstüchtigkeit
beeinträchtigt werden kann.
1.1.1 - STANDARD-SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
- STOP-Taste unterbricht den Messlauf (Not-Aus).
1.2 - ANWENDUNGSBEREICH
Die Auswuchtungsmaschine vermag Räder von Pkw, leichten Nutzfahrzeugen und Motorrädern mit einem Gewicht
bis 75 kg auszuwuchten. Sie kann in einem Temperaturbereich von 0° bis +45° C eingesetzt werden.
Sie verfügt über folgende Betriebsfunktionen: AUTO SELECT, ALUM, ALU 3M, WEIGHTLESS, SPLIT, Unwuchtoptimierung,
Zwei-Mann-Betrieb, Eigendiagnose sowie Selbstkalibrierung.
1.3 - AUSSENABMESSUNGEN
1
I 0578 0D - 3
1.4 - TECHNISCHE DATEN
Gewicht mit Radschutz (ohne Flansch)
~ 84Kg.
Einphasen-Stromversorgung
115 - 230 V 50/60 Hz
Schutzart
IP 54
Maximale Leistungsaufnahme
1100 W
Auswuchtdrehzahl
180 min-1
Zykluszeit für durchschnittliches Rad (14 Kg)
6-8 s
Maximale Messgenauigkeit
1g
Positioniergenauigkeit
± 1.4 °
Mittlerer Schalldruckpegel
< 70dB (A)
Abstand Felge/Maschine
0 - 250 (310 mm)
Eingebbare Felgenbreite
1.5” ÷ 20” bzw. 40 - 510 mm
Eingebbarer Durchmesser
10” ÷ 30” bzw. 265 - 765 mm
2 - HANDHABUNG UND LASTAUFNAHME
2
2a
HINWEIS: DIE MASCHINE DARF NUR AN DEN IN DER ABBILDUNG GEZEIGTEN PUNKTEN
ANGEHOBEN WERDEN.
3 - INBETRIEBNAHME
3.1 - BEFESTIGUNG
Die Maschine kann auf jeder beliebigen planen, unelastischen Fläche aufgestellt werden. Es ist zu kontrollieren, daß
die Maschine nur an den drei vorgesehenen Punkten aufliegt (Abb. 2).
HINWEIS:
Wenn die Maschine ständig mit Rädern benutzt wird, deren Gewicht 35 kg überschreitet,
sollte sie auf den entsprechenden Stellfüßen am Boden befestigt werden (siehe Abb. 2a).
3.2 - ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
Die Maschine ist bei der Auslieferung mit einem Einphasenkabel und Erdanschluss ausgestattet.
Die Versorgungsspannung (und die Netzfrequenz) ist auf dem Typenschild der Maschine angegeben und ist nicht
veränderbar. Der Netzanschluss ist von erfahrenem Personal auszuführen.
Die Maschine darf nur mit einer fachgerecht ausgeführten Erdung in Betrieb genommen werden.
Der Netzanschluss der Maschine hat über einen träge ansprechenden Sicherheitsschalter zu erfolgen, der auf 4 A
(230 V) beziehungsweise 10 A (115 V) eingestellt sein muss. Siehe beiliegender Schaltplan.
I 0578 0D
-4
3.3 - PNEUMATISCHER ANSCHLUSS (VERSION P)
Für den Betrieb der Spindel mit automatischer Aufspannung (Gasdruckfedern mit konstanter Kraft) ist die Maschine
an das Druckluftnetz anzuschließen. Das Anschlussstück befindet sich an der Geräterückseite. Für den korrekten
Betrieb der Spannvorrichtung sind mindestens 7 kg/cm² (~0.7 MPa; ~7 BAR; ~100 PSI) erforderlich.
3.4 - WEITERE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN (VERSION P)
- Das Rad bleibt stets gespannt, auch wenn während des Messlaufs die Druckluftversorgung unterbrochen
wird.
- Das Spannpedal nur bei Maschinenstillstand betätigen, um die übermäßige Beanspruchung und Abnutzung
des Flansches zu vermeiden.
3.5 - FLANSCHMONTAGE
Die Auswuchtmaschine wird komplett mit Konen und Zubehör zum Aufspannen von Rädern mit Mittelloch geliefert.
Nach Entfernen des Abschlusses können andere Flansche als Sonderausstattung montiert werden (siehe auch die
anliegenden Übersichten).
HINWEIS: Vor jedwedem Radaufspannen die Verbindungsoberflächen sorgfältig reinigen.
ENDSTÜCK DEMONTAGE
a) Den Schraubzapfen A nach Lösen der Schraube B entfernen.
b) Neuen Flansch einsetzen
3
I 0578 0D - 5
SE2-Mounting
0m
m
B
A
1-2
mm
C
D
E
F
G
SE2_ 0140
SE2-Dismounting
36
0°
A
B
C
D
Cone
E
- Quando possibile, centrare le ruote con cono dall'interno (vedi disegno).
- Evitare di usare il manicotto RL con cerchi di ferro.
- Whenever possible, centre the wheels with the cone from the inside (see the drawing).
- Avoid using the RL sleeve with metal rims.
- Lorsque c’est possible, centrer les roues avec le cône de l’intérieur (voir dessin).
- Eviter d’utiliser le manchon RL avec les jantes en fer.
- Wenn möglich, die Räder mit Konus von Innen heraus zentrieren (siehe Zeichnung).
- Bei Eisenfelgen die Verwendung der Muffe RL vermeiden.
- Siempre que sea posible, centrar las ruedas con cono desde dentro (véase dibujo).
- Evitar usar el manguito RL con llantas de hierro.
- Quando possível, centre as rodas com cone pelo lado de dentro (ver figura).
- Evite utilizar a luva RL com jantes de ferro.
SE2_ 0140
3.6 - MONTAGE UND EINSTELLEN DER SCHUTZHAUBE
a) Die Teile wie auf der spezifischen Explosionszeichnung zu sehen am Gehäuse befestigen.
b) Überprüfen, ob der Mikroschalter bei geschlossener Schutzhaube anspricht.
c) Gegebenenfalls die Winkelposition der Mikroschalteransteuerung (Ring)einstellen.
3.7 - DISTANZSTÜCK WD/DC (OPTION)
Beim Auswuchten von sehr breiten Rädern (9”): Um das Rad von der Maschine fernzuhalten, WD Distanzstück auf
Flansch anbringen und mit den vorgesehenen Muttern fixieren. Distanzstück DC auf die Welle schieben, um die
Federwirkung zu erhalten. Das Rad mit einem Konus von innen zentrieren.
WD
WD
3a
DC
DC
Spring
Feder
I 0578 0D
-8
Konus
Cone
4 - BEDIENELEMENTE UND BAUTEILE
4.1 - POSITIONSBREMSE
4
Ermöglicht dem Bediener, das Rad während des
Anbringens der Ausgleichgewichte in Position zu
halten. Sie darf nicht während des Messlaufs
betätigt werden.
4.2 - PEDAL ZUM BETÄTIGEN DER PNEUMATISCHEN SPANNVORRICHTUNG (Version P)
5
Ermöglicht das Lösen des Rades vom Flansch.
Nicht während des Messlaufs betätigen und/
oder wenn Spezialflansche montiert sind.
Das Pedal verfügt über zwei stabile
Endstellungen: in der oberen Stellung wird
das Rad gelöst und in der unteren Stellung
gespannt.
4.3 - MEGASTICK - AUTOMATISCHE MESSLEHRE FÜR ABSTAND UND DURCHMESSER
Diese Lehre ermöglicht die Messung des Radabstands von der Maschine und des Raddurchmessers an dem Punkt,
an dem das Ausgleichsgewicht angebracht werden soll.
Mit derselben Lehre lassen sich durch Anwendung der entsprechenden Funktion auch die Ausgleichgewichte innerhalb der Felge anbringen, wobei auf dem Display die für die Messung herangezogene Position angezeigt wird.
4.4 - AUTO SENSE - AUTOMATISCHE MESSEINRICHTUNG FÜR DIE FELGENBREITE
Berührungslose, vollautomatische Abtastung der Felgenbreite durch Schliessen des Radschutzes.Vorher Raddaten
mit MEGASTICK eingeben.
4.5 - AUTOMATISCHES EINDREHEN DES RADES
Nach dem Messlauf wird das Rad entsprechend der Unwucht an der Außenseite oder der statischen Unwucht (wenn
gewählt) in Position gebracht.
Bei Rädern mit einem Durchmesser von weniger als 13” wird die Eindrehfunktion automatisch abgeschaltet.
Die Eindrehgenauigkeit beträgt bei Rädern mit einem Gewicht bis zu 25 kg ungefähr ± 20 Grad.
I 0578 0D - 9
4.6 - TASTATUR UND DISPLAY
4
5
12
7
6
6
9
19
16
17
3
11
8
15
14
1
13
1-2
3-4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
4
18
10
2
Digitalanzeigen UNWUCHTWERT an Radinnen-/außenseite
Digitalanzeigen UNWUCHTWINKELLAGE an Radinnen-/außenseite
Anzeigen für die gewählte Korrekturmethode
Anzeige der gewählten Funktion
Taste für Unwuchtanzeige < 5 g (0.25 Unzen)
Taste für 1-Mann-/2-Mann-Betrieb
Auswahltaste für Korrekturmethode
Taste für SPLIT-Funktion (Gewichteaufteilung)
Taste für MENÜ-FUNKTIONEN
Taste für Auswahlbestätigung
Meßzyklus-Starttaste
Notaus-Taste/Taste Home
AUTO SELECT
Tasten für manuelle Eingabe von Abmessungen (nur nach spezieller Aktivierung möglich)
Taste für die Unwuchtoptimierung
Anzeige der statischen Restunwucht
Anzeige Abstands-Messlehre Position
HINWEIS:
Tasten nur mit den Fingern betätigen. Nicht die Gewichtezange oder andere spitze Gegenstände verwenden.
I 0578 0D
- 10
4.6.1 - FUNKTIONEN-MENÜ
on/off
WEIGHTLESS
BESTÄTIGUNG
Durchmesser
mm/Zoll
BESTÄTIGUNG
Breite
mm/Zoll
BESTÄTIGUNG
Anlauf bei
Schließen des
Radschutzes
BESTÄTIGUNG
Aufrundung
1-5 g bzw.
1-25 Unzen
BESTÄTIGUNG
EIN/AUS
Signal-Ton
BESTÄTIGUNG
EIN/AUS
6 Uhr Position
BESTÄTIGUNG
EIN/AUS Statik
Display immer
Vorhanden
BESTÄTIGUNG
siehe Abschnitt (Selbstkalibrierung)
siehe Abschnitt (Eigendiagnose)
UnwuchtMaßeinheit
g/Unzen
Eingriffszeit des
Bildschirmschoners
in Minuten
BESTÄTIGUNG
BESTÄTIGUNG
*
Art des Messlaufs
Standard und
Schnell
Justierung automatische Meßlehre ENTFERNUNG (siehe Anleitung
AUSSERPLANMÄSSIGE WARTUNG)
*
Justierung automatische Meßlehre DURCHMESSER (siehe Anletung
AUSSERPLANMÄSSIGE WARTUNG)
*
Justierung BREITE (siehe Anleitung AUSSERPLANMÄSSIGE
WARTUNG)
BESTÄTIGUNG
ZURÜCK ZUR MESSUNGS-SEITE
* Anm.: Wenn diese Einstellungen nicht funktionieren, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst.
I 0578 0D - 11
4.6.2 - 6 UHR POSITION
Unter den normalen Messlaufbedingungen ist das Anbringen des Korrekturgewichtes oben (in 12-Uhr-Position) vorgesehen, wenn das folgende Symbol angezeigt wird:
Das Korrekturgewicht oben (in 12-Uhr-Position) anbringen
Wenn die Funktion 6 UHR POSITION aktiviert ist, erscheint auf den Phasendisplays die Anzeige, dass das
Gewicht auch an einer anderen Stelle, nämlich unten (in 6-Uhr-Position), angebracht werden kann, wodurch die
Reinigung der Felge und die entsprechende Anbringung der Klebegewichte erleichtert wird. Das verwendete Symbol
lautet:
Das Korrekturgewicht unten (in 6-Uhr-Position) anbringen
4.6.3 - PERMANENTE STATIK ANZEIGE AKTIVIEREN
Wenn diese Funktion auf ON gestellt wird, wird stets der Wert der statischen Unwucht auf dem Display 18 angezeigt
(Zum Erkennen des Unwuchtwinkels
I 0578 0D
- 12
drücken).
5 - MESSANGABEN UND GEBRAUCH DER AUSWUCHTMASCHINE
5.1 - AUTO SELECT
Die Maschine erkennt automatisch das richtige Auswuchtprogramm für Stahl-/ ALU M-/ und ALU 3M-Felgen.
5.1.1 - AUTO SELECT FÜR STAHLFELGEN
Die Spitze des MEGASTICK bis zum Felgenhorn herausziehen (Abb. 5) An dieser Position bleiben bis ein Signal
ertönt.
5
5a
Anzeige nach erfaßter Abmessung
Den MEGASTICK in die Ruheposition zurückfahren. Die Maschine hat automatisch das Programm für Stahlfelgen
erkannt.
Den Radschutz schließen und den Messlauf machen. Das Rad in die korrekten Winkellagen drehen, die Federgewichte
anbringen, einen Kontrolllauf machen.
Um weitere Räder mit denselben Felgendaten auszuwuchten, hält die Maschine die zuletzt verwendeten Werte gespeichert.
I 0578 0D - 13
5.1.1.1 - AUTO SENSE - AUTOMATISCHE FELGENBREITE
Nach der Messung von Abstand und Durchmesser mit dem MEGASTICK wird folgendes angezeigt:
Für sehr gro0e Räder (z.B. Geländefahrzeuge oder Leicht-LKW) drücken Sie
um auf:
L.T. = Leicht-LKW zu wechseln.
Radschutz langsam schließen bis ein Signalton ertönt.
Wenn "Automatischer Start" eingeschaltet ist wird die Maschine einen Messlauf machen. Ansonsten wird folgendes
angezeigt:
= Stahl
Drücken Sie
um einen Messlauf zu machen.
5.1.2 - AUTO SELECT FÜR ALU M FELGEN
7
Den MEGASTICK bis zur Ausgleichsebene führen, wo das linke Klebegewicht befestigt werden soll. An dieser
Position bleiben bis ein Signal ertönt. Den MEGASTICK weiter zur rechten Ebene führen und dort den zweiten
Signalton abwarten.
Die Maschine hat automatisch das ALU M
Programm erkannt.
Den MEGASTICK zur Ruheposition zurückfahren und einen Messlauf machen.
7a
Für das Klebegewicht an der linken Position, das Rad in die
richtige Winkellage drehen. Das Gewicht mit der Klebeseite
nach oben in der Klammer fixieren. Den MEGASTICK
herausziehen bis ein Signalton ertönt.
MEGASTICK und Gewicht nach oben drücken bis das
Klebegewicht an der Felge haftet.
MEGASTICK in Ruheposition zurückfahren und das gleiche
Verfahren für die rechte Seite durchführen.
I 0578 0D
- 14
HINWEIS:
Die Annäherung des Gewichtes an die Korrekturposition wird durch die LED-Anzeige
19 angezeigt.
►
Innenseite
►
Außenseite
Einen Kontrolllauf machen.
Um weitere Räder mit denselben Felgendaten auszuwuchten, hält die Maschine die zuletzt verwendeten Werte
gespeichert.
Um das Auswuchtprogramm zu wechseln und/oder andere Felgendaten einzugeben, drücken Sie
.
I 0578 0D - 15
5.1.3 - AUTO SELECT FÜR ALU 3M FELGEN
8
Den MEGASTICK bis zur linken Ausgleichsebene führen, wo das Federgewicht befestigt werden soll. An dieser
Position bleiben bis ein Signal ertönt. Den MEGASTICK weiter zur rechten Ebene führen, und dort den zweiten
Signalton abwarten.
Die Maschine bestätigt mit ALU 3M
In sehr seltenen Fällen ist der Unterschied zwischen linkem- und rechtem Durchmesser
HINWEIS:
sehr gering. Die Maschine bestätigt dann mit ALU M. In diesen Fällen 3 sec.
manuell zu den ALU 3M Positonen zu wechseln.
drücken, um
Einen Messlauf machen.
Für das Federgewicht an der linken Position das Rad in die richtige Winkellage drehen, und das Gewicht in der 12
Uhr Position manuell anbringen. Für das Klebegewicht an der rechten Position, das Rad in die richtige Winkellage
drehen. Das Gewicht mit der Klebeseite noch oben in der Klammer fixieren. Den MEGASTICK herausziehen bis ein
Signalton ertönt. MEGASTICK und Gewicht nach oben drücken bis das Klebegewicht an der Felge haftet.
HINWEIS:
►
Die Annäherung des Gewichtes an die Korrekturposition wird durch die LED-Anzeige
19 angezeigt.
Außenseite
Einen Kontrolllauf machen.
Um weitere Räder mit denselben Felgendaten auszuwuchten, hält die Maschine die zuletzt verwendeten Werte
gespeichert.
Um das Auswuchtprogramm zu wechseln und/oder andere Felgendaten einzugeben, drücken Sie
I 0578 0D
- 16
.
5.2 - ANDERE ALU PROGRAMME
Die Felgendaten wie für Stahlfelgen gemäß Abschnitt AUTO SELECT FÜR STAHLFELGEN eingeben.
Den Meßlauf machen.
So oft
drücken, bis die LEDs für die gewünschte Auswuchtmethode leuchten.
Die Gewichte an den dargestellten Positionen befestigen.
Einen Kontrolllauf machen.
Um weitere Räder mit denselben Felgendaten auszuwuchten, hält die Maschine die zuletzt verwendeten Werte
gespeichert.
5.3 - MESSERGEBNIS
Korrektur Innenseite
Korrektur Außenseite
Nach Ausführung eines Meßlaufs erscheinen die Unwucht-Meßergebnisse auf dem Display.
Die LED-Anzeigen 3 und 4 geben die Winkellage für die Anbringung der Ausgleichgewichte am Rad an
(12-Uhr-Stellung).
Wenn die Unwucht unter dem festgelegten Grenzwert liegt, wird anstelle des Unwuchtwertes das Symbol 0
angezeigt; durch Drücken der Taste
können Sie die unterhalb des besagten Grenzwertes verbliebene
Restunwucht Gramm für Gramm einsehen.
Um die automatische Erfassung der Raddaten für ein neu auszuwuchtendes Rad zu aktivieren, ist die Taste
zu drücken.
5.3.1 - WEIGHTLESS - AUSGLEICHSMETHODE
Die Software ist eine Weiterentwicklung von MINISTAT. Die Unwuchten der Ausgleichsebenen werden als im
Toleranzbereich befindlich betrachtet, wenn die Unwuchtwerte der STATISCHEN und die der DYNAMISCHEN
MOMENTE unterhalb der eingestellten Toleranzgrenzen liegen.
Mit dieser Ausgleichsmethode können die anzubringenden Gewichte erheblich verringert werden, ohne dadurch die
Qualität der Auswuchtung zu beeinträchtigen. Im Idealfall muss nur ein einziges Gewicht angebracht werden. Somit
kann eine siginifikante Menge an Gewichten und Arbeitszeit gespart werden.
Zur Aktivierung MENU drücken. Auf dem linken Display erscheint WL. Mit ENTER bestätigen. Mit einer der Pfeiltasten
auf ON setzen. Mit ENTER bestätigen. Mit STOP das Menu verlassen.
Wenn die Funktion WEIGHTLESS aktiviert ist, leuchtet die LED-Anzeige
und die Taste
ist deaktiviert.
5.4 - NEUBERECHNUNG DER UNWUCHTWERTE
Nach einer neuen Messeingabe die Taste
drücken.
I 0578 0D - 17
5.5 - ZWEI-MANN-BETRIEB
In dieser Betriebsart speichert die Maschine die Daten von zwei verschiedenen Rädern, so daß zwei Bediener
an derselben Maschine gleichzeitig die Räder von zwei verschiedenen Kraftfahrzeugen auswuchten
können. Das System hält dabei alle Eingabe- und Ergebnisdaten in zwei getrennten Meßprogrammen fest.
1 - Länger als 3 Sekunden
drücken, um den Bediener zu wählen (1 oder 2). Der aktuelle USER wird
angezeigt, indem die Taste
kurz gedrückt wird.
2 - Geben Sie die Radabmessungen ein (siehe AUTO SELECT).
3 - Taste
betätigen, um eine normale Auswuchtung vorzunehmen und das Programm auf den gegenwärtig
gewählten User zu speichern.
Wenn die Taste
länger als 3 Sekunden gedrückt wird, wird das Programm 1 oder 2 für anschließende
Messläufe aufgerufen, ohne dass die Abmessungen erneut eingegeben werden müssen.
I 0578 0D
- 18
5.6 - SPLIT-FUNKTION (VERSTECKTE KLEBEGEWICHTE)
Die Funktion SPLIT wird verwendet, um die Klebegewichte so hinter den Radspeichen anzubringen, dass sie nicht
sichtbar sind. Diese Funktion sollte nur bei statischer Unwucht verwendet werden, oder bei ALU M bzw. ALU 3M
für die Anbringung eines versteckten Klebegewichts an der Außenseite. Die Radabmessungen eingeben und einen
Messlauf durchführen.
Um die Funktion SPLIT zu starten, ist Folgendes einzugeben:
Beispiel einer Anzeige vor Ablauf der SPLIT-Funktion
- Das Rad in die Position für Unwuchtausgleich an der
Außenseite bringen.
- Eine der oberen Speichen (vorzugsweise diejenige die sich
links von der Unwucht befindet) auf 12 Uhr drehen.
- Taste
drücken
- Die Angaben UP/DOWN der Positionierungs-LEDs
befolgen und die zweite Speiche auf 12 Uhr drehen.
- Taste
drücken
15
- Die erste Unwucht Split in die Korrekturposition 1 drehen
30
15
30
- Korrekturposition 1
15
30
- Die zweite Unwucht Split in die Korrekturposition 2 drehen
30
15
15
Wenn die Funktion “6 UHR POSITION” aktiviert ist (siehe 6 UHR
POSITION), wird die untere Korrekturposition (in 6-Uhr-Stellung)
mit dem folgenden Symbol angezeigt:
30
HINWEIS:
- Korrekturposition 2
Wird der Fehler 24 angezeigt, die SPLIT-Funktion wiederholen und dabei sicherstellen, dass
zwischen den Speichen ein Mindestabstand über 18 Grad vorliegt. Wird der Fehler 25
angezeigt,die Splitfunktion wiederholen und dabei sicherstellen, dass zwischen den Speichen ein
Maximalabstand unter 120 Grad vorliegt.
Um zur normalen Angabe der Unwuchten zurückzukehren, eine beliebige Taste drücken.
Zum Ausführen eines neuen Messlaufs die Taste
drücken.
I 0578 0D - 19
5.7 - UNWUCHTOPTIMIERUNG
- Diese Funktion gewährleistet die Möglichkeit, das Rad mit einem möglichst geringen Ausgleichgewicht
auszuwuchten.
- Sie ist nur bei einer statischen Unwucht von mehr als 30 Gramm sinnvoll.
- Die Unwucht des Reifens wird mit der Unwucht der Felge kompensiert.
Die LED neben der Taste leuchtet bei mehr als 30 g statischer Unwucht
Keine vorhergehende
Unwuchtmessung
Unwucht bereits ermittelt
Unwuchtmessung
- Bringen Sie (mit Kreide) eine Markierung an Flansch und Felge an.
- Den Reifen auf einer Montiermaschine abdrücken und um 180° auf der
Felge drehen.
- Das Rad wieder so anbringen, dass die Markierungen an Felge und Flansch
übereinstimmen.
- Display rechts: Mögliche Reduzierung der Unwucht in Prozent.
- Display links: Wert der gegenwärtigen statischen Unwucht, der sich durch Ver
drehen des Reifens auf der Felge vermindern lässt.
REIFEN
POSITION
- Am Reifen und an der Felge die jeweils angegebene Position markieren; dann
den Reifen auf der Felge so weit verdrehen, bis die beiden Markierungen übereinstimmen. Auf diese Weise erzielt man den im Display gezeigten Optimierungswert.
FELGEN
POSITION
UNTERBRICHT DIE OPTIMIERUNG ZU JEDER ZEIT.
I 0578 0D
- 20
5.8 - BETRIEBSARTEN DYNAMISCH, STATISCH UND ALU PROGRAMME
Auf der Tastatur kann man mit Hilfe der Tasten
oder
die gewünschte Funktion auswählen.
Die 5 LED-Anzeige gibt die Position für die Anbringung der Gewichte an. Wenn bereits ein Meßlauf ausgeführt
wurde, berechnet der Prozessor die Unwuchtwerte auf der Grundlage der neuen Eingaben automatisch von neuem.
Taste
Taste
DYNAMISCH
Auswuchten von Stahl- oder Leichtmetallfelgenrädern durch
Anbringen von Federgewichten am Felgenhorn.
STATISCH
Das statische Auswuchtverfahren ist erforderlich für Motorra
dräder sowie jegliche anderen Räder, bei denen sich keine
Ausgleichgewichte an den beiden Felgenseiten anbringen
lassen.
für manuelle ALU Programme
Kombiniertes Auswuchtverfahren: Klebegewicht an der
Außenseite und Gewicht mit Feder an der Innenseite.
Zum Auswuchten von Leichtmetallrädern durch
Anbringen von Klebegewichten an den Felgenschultern.
Kombiniertes Auswuchten: Klebegewicht an der Innenseite
und Federgewicht der Außenseite.
Automatische ALU Programme (siehe 5.1 AUTO SELECT)
ALU M
Auswuchten von Leichtmetallrädern mit verdecktem
Anbringen von Klebegewichten.
ALU 3M
Kombiniertes Auswuchtverfahren: Gewicht mit Feder an
der Innenseite und verstecktes Klebegewicht an der
Außenseite z.B. (für Mercedes).
5.9 - MINISTAT - AUTOMATISCHE MINIMIERUNG DER STATISCHEN RESTUNWUCHT
Urunwucht
sx
dx
g
g
Versetzung
50°
Mögliche Annäherungen
sx
sx
dx
g
Statische
g
4g
Mit herkömmlicher
Auswuchtmaschine
sx
dx
g
Statische
g
3g
sx
dx
g
Statische
g
1g
Wahl mit minimalem
statischem Rest
g
Statische
Mit Hilfe dieser Funktion läßt sich die
Auswuchtungspräzision ohne jeden Rechenaufwand
oder Zeitverlust für den Bediener optimieren.
Wenn man nämlich zwei normale, handelsübliche
Ausgleichgewichte verwendet, die in Schritten von
5 g ausgeführt sind, können bei herkömmlichen
Auswuchtmaschinen statische Restunwuchten von
bis zu 4 g auftreten. Erschwerend kommt dabei hinzu,
dx
g das statische Unwuchten beim Kraftfahrzeug die
6 g schwerste Beeinträchtigung der Straßenlage nach sich
ziehen. Diese neue Funktion liefert automatisch die
Optimalgröße der anzubringenden Gewichte, indem
sie diese auf “intelligente” Weise je nach Winkellage
rundet. Dadurch läßt sich die statische Restunwucht
minimieren.
I 0578 0D - 21
6 - SET UP
6.1 - EIGENDIAGNOSE
Ermöglicht Tests für den Service.
6.2 - SELBSTKALIBRIERUNG
Die Selbstkalibrierung der Auswuchtmaschine wird in folgender Weise ausgeführt:
- Ein Stahlrad mittlerer Größe auf die Maschine spannen. Beispiel: 6” x 15” (± 1”), idealerweise mit weniger als 20 g
Unwucht
- Die genauen Abmessungen des aufmontierten Rades eingeben.
ACHTUNG!
Wenn Sie die Abmessungen unrichtig eingeben sollten, wird die Maschine ungenau kalibriert,
weshalb alle anschließend vorgenommenen Messungen fehlerhaft sind, bis eine korrekte Selbstka
librierung erfolgt!
- Einen Meßlauf unter normalen Einsatzbedingungen ausführen.
- Ein 60-g-Mustergewicht (2.00 Unzen) in einer beliebigen Position der Radaußenseite anbringen.
- Das Mustergewicht von der Außen- zur Innenseite versetzen, ohne die Position
zu verändern.
- Das Rad verdrehen, bis sich das Mustergewicht in der 12 Uhr Position befindet.
ENDE DER SELBSTKALIBRIERUNG
ERMÖGLICHT ES JEDERZEIT, DIE SELBSTKALIBRIERUNG
ABZUBRECHEN.
I 0578 0D
- 22
6.3 - BILDSCHIRMSCHONER
Es ist möglich, eine Bildschirmschonerfunktion zu aktivieren. Mit ihrer Hilfe werden die Informationen auf dem Display
vorübergehend durch sich bewegende Symbole ersetzt. Diese Funktion greift ein, wenn die Auswuchtmaschine für
eine längere als die in dem eigens dazu vorgesehenen Setup eingegebene Zeit nicht benutzt wird:
Ändert die in Minuten angegebene Zeit.
Bestätigung
Gibt man 0 ein, wird der Bildschirmschoner automatisch deaktiviert.
Im Setup-Menü der Auswuchtmaschine ist der Bildschirmschoner nicht aktiv.
Um zur normalen Funktionsweise der Auswuchtmaschine zurückzukehren, genügt es, eine beliebige Taste zu
drücken oder aber das Rad oder die Abstandsmesslehre zu bewegen.
6.4 - ART DES MESSLAUFS
Es besteht die Wahl zwischen STANDARD und SCHNELL. Die neu entwickelte SCHNELL-Messmethode ermöglicht
das Erfassen von Unwuchtwerten in einem im Vergleich zur Standard-Methode kürzeren Messzyklus. Die Messgenauigkeit ist dabei nur unwesentlich geringer.
Änderung der Art des Messlaufs STANDARD/SCHNELL
Bestätigung
I 0578 0D - 23
7 - FEHLERMELDUNGEN
Während des Maschinenbetriebs können verschiedene Störungen auftreten, welche bei Erkennung durch den Mikroprozessor durch folgenden Schriftzug auf dem Display gemeldet werden:
FEHLER
Schwarz
URSACHE
KONTROLLEN
Die Auswuchtmaschine schaltet sich nicht
ein.
1.
2.
3.
Fehler 1
Fehlen des Rotationssignals.
1.
2.
3.
4.
Fehler 2
Geschwindigkeit während des Messlaufs zu
gering.
Während des Unwuchtmesslaufs ist die
Geschwindigkeit des Rades unter 42 U/min
gesunken.
1.
2.
3.
4.
Fehler 3
Unwucht zu hoch.
1.
2.
3.
4.
5.
Überprüfen, ob der Anschluss an das Stromnetz korrekt ist.
Die auf der Netzplatine vorhandenen Sicherungen überprüfen
und eventuell auswechseln.
Die Computerplatine ersetzen.
Die Spannung des Antriebsriemens überprüfen.
Die Funktionsfähigkeit des Phasengebers und insbesondere
des Resetsignals überprüfen.
Den Phasengeber auswechseln.
Die Computerplatine ersetzen.
Sicherstellen, dass ein PKW-Rad auf die Auswuchtmaschine
montiert worden ist.
Die Spannung des Antriebsriemens überprüfen.
Die Funktionsfähigkeit des Phasengebers und insbesondere
des Resetsignals überprüfen.
Die Computerplatine ersetzen.
Die Eingabe der Raddaten überprüfen.
Die Verbindung der Piezosensoren kontrollieren.
Die Maschine kalibrieren.
Ein Rad mit einer mehr oder weniger bekannten Unwucht
(weniger als 100 Gramm) montieren und die Reaktion der
Maschine überprüfen.
Die Computerplatine ersetzen.
Fehler 4
Rotation in entgegengesetzter Richtung.
Nachdem [START] gedrückt worden ist,
beginnt das Rad in die entgegengesetzte
Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) zu
drehen.
1.
Die Verbindung der Signale UP/DOWN - RESET des
Phasengebers überprüfen.
Fehler 5
Radschutzhaube geöffnet
Die Taste [START] ist gedrückt worden,
ohne dass vorher die Radschutzhaube
geschlossen worden ist.
1.
2.
3.
4.
Die Fehlermeldung rücksetzen.
Die Radschutzhaube schließen.
Die Funktionsweise des Radschutzschalters überprüfen.
Die Taste [START] drücken.
Fehler 7 /
Fehler 8 /
Fehler 9
Fehler beim Lesen der Parameter NOVRAM
1.
2.
3.
4.
Die Maschine erneut kalibrieren.
Die Maschine ausschalten.
Mindestens 1 Minute warten.
Die Maschine wieder einschalten und ihre korrekte
Funktionsweise überprüfen.
Die Computerplatine ersetzen.
Fehler 11
Fehler einer zu hohen Geschwindigkeit.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit des
Messlaufs liegt über
240 U/min‘.
5.
1.
2.
3.
Fehler 14/
Fehler 15/
Fehler 16/
Fehler 17/
Fehler 18/
Fehler 19
Fehler bei der Unwuchtmessung.
1.
2.
3.
4.
Überprüfen, ob die Phasenscheibe eventuell beschädigt oder
verschmutzt ist.
Die Funktionsfähigkeit des Phasengebers und insbesondere
des Resetsignals überprüfen.
Die Computerplatine ersetzen.
5.
Die Funktionsfähigkeit des Phasengebers überprüfen.
Den Anschluss der Piezosensoren überprüfen.
Den Masseanschluss der Maschine überprüfen.
Ein Rad mit einer mehr oder weniger bekannten Unwucht
(weniger als 100 Gramm) montieren und die Reaktion der
Maschine überprüfen.
Die Computerplatine ersetzen.
Fehler 20
Das Rad steht still. Das Rad steht länger als
eine Sekunde nach dem START still.
1.
2.
3.
Die Funktionsfähigkeit des Phasengebers überprüfen.
Die Verbindungen auf Leistungsplatine überprüfen.
Die Computerplatine ersetzen.
Fehler 21
Motor läuft länger als 15 Sekunden.
1.
2.
3.
Die Funktionsfähigkeit des Phasengebers überprüfen.
Die Verbindungen auf der Netzplatine überprüfen.
Die Computerplatine ersetzen.
Fehler 22
Die Maximalzahl neuer Messläufe für das
Unwuchtmessen wurde überschritten.
1.
Sicherstellen, dass ein PKW-Rad auf die Auswuchtmaschine
montiert wurde.
Die Spannung des Antriebsriemens überprüfen.
Die Funktionsfähigkeit des Phasengebers und insbesondere
des Resetsignals überprüfen.
Die Computerplatine ersetzen.
2.
3.
4.
I 0578 0D
- 24
Fehler 24
Abstand zwischen Speichen unter 18 Grad.
1.
Fehler 25
Speichenabstand über 120 Grad.
1.
2.
2.
Der Mindestabstand zwischen den Speichen, an denen die
Unwucht aufgesplittet werden soll, muss über 18 Grad liegen.
SPLIT-Funktion mit größerem Speichenabstand wiederholen.
Der Maximalabstand zwischen den Speichen, an denen die
Unwucht aufgesplittet werden soll, muss unter 120 Grad
liegen.
SPLIT-Funktion mit größerem Speichenabstand wiederholen.
7.1 - SCHWANKENDE UNWUCHTANGABEN
Es kann geschehen, daß man ein Rad erfolgreich ausgewuchtet hat, es abmontiert, wieder bei der Maschine aufmontiert,
erneut mißt und dabei erneut eine Unwucht feststellen muß.
Dies wird nicht durch fehlerhafte Messungen der Maschine bedingt, sondern durch eine ungenaue Montage des Rads
am Flansch, weshalb das Rad bei den beiden Messungen gegenüber der Achse der Auswuchtungsmaschinenwelle in
ungleicher Weise positioniert war. Wenn das Rad am Flansch angeschraubt wird, wurden die Schrauben gegebenenfalls
unsachgemäß, d.h. nicht schritt- und kreuzweise, festgezogen, oder (was häufig der Fall ist) die Gewindebohrungen im
Rad wurden vom Hersteller mit zu großer Toleranz ausgeführt.
Kleine Abweichungen bis zu 10 g (0,4 Unzen) sind bei mittels Konus aufgespannten Rädern als normal anzusehen; bei
Schraub- oder Stiftschrauben-Befestigungen ist der Fehler in der Regel größer.
Wenn man nach der Auswuchtung das Rad wieder ans Fahrzeug montiert, und es sich dort nach wie vor als unausgewuchtet erweist, ist dies auf eine Unwucht der Fahrzeug-Bremstrommel zurückzuführen bzw. sehr häufig auch auf
Gewindebohrungen für die Felgen- und Bremstrommelschrauben, deren Toleranzen zu groß ausgeführt sind. In diesem
Fall kann es ratsam sein, das Rad direkt am Kraftfahrzeug nachzuwuchten.
8 - PLANMÄSSIGE WARTUNGSARBEITEN
Vor den Wartungsarbeiten die Stromversorgung abschalten.
8.1 - SCHMELZSICHERUNGEN ERSETZEN
Auf der Stromversorgungsplatine befinden sich Sicherungen (siehe Explosionszeichnungen), die durch Ausbau des
Gewichtefächerkastens zugänglich werden. Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen nur mit solchen gleichen
Typs. Sollten die Sicherungen wiederholt durchbrennen, setzen Sie sich mit dem Kundendienst in Verbindung.
ALLE ANDEREN TEILE DER MASCHINE SIND WARTUNGSFREI.
I 0578 0D - 25
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
5
Dateigröße
770 KB
Tags
1/--Seiten
melden