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Installationsanleitung Viessmann Vitoligno 200-S - Vilcaso.de

EinbettenHerunterladen
Montage- und
Serviceanleitung
VIESMANN
für die Fachkraft
Vitoligno 200-S
Typ VL2A
Hochleistungs-Holzvergaserkessel
für Scheitholz bis 50 cm Länge
Gültigkeitshinweise siehe letzte Seite
VITOLIGNO 200-S
5815 283
9/2013
Bitte aufbewahren!
Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise
Bitte befolgen Sie diese Sicherheitshinweise genau, um Gefahren und Schäden für Menschen und Sachwerte auszuschließen.
Erläuterung der Sicherheitshinweise
Gefahr
Dieses Zeichen warnt vor Personenschäden.
!
Achtung
Dieses Zeichen warnt vor Sachund Umweltschäden.
Hinweis
Angaben mit dem Wort Hinweis enthalten Zusatzinformationen.
Zielgruppe
Diese Anleitung richtet sich ausschließlich an autorisierte Fachkräfte.
■ Elektroarbeiten dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden.
■ Die erstmalige Inbetriebnahme hat
durch den Ersteller der Anlage oder
einen von ihm benannten Fachkundigen zu erfolgen.
Vorschriften
Verhalten bei Abgasgeruch
Gefahr
Abgase können zu lebensbedrohenden Vergiftungen führen.
■ Heizungsanlage außer Betrieb
nehmen.
■ Aufstellort belüften.
■ Türen in Wohnräumen schließen.
Abgasanlagen und Verbrennungsluft
Sicherstellen, dass Abgasanlagen frei
sind und nicht verschlossen werden können, z.B. durch KondenswasserAnsammlungen oder äußere Einflüsse.
Ausreichende Versorgung mit Verbrennungsluft gewährleisten.
Anlagenbetreiber einweisen, dass
nachträgliche Änderungen an den baulichen Gegebenheiten nicht zulässig sind
(z.B. Leitungsverlegung, Verkleidungen
oder Trennwände).
5815 283
Beachten Sie bei Arbeiten
■ die nationalen Installationsvorschriften,
■ die gesetzlichen Vorschriften zur
Unfallverhütung,
■ die gesetzlichen Vorschriften zum
Umweltschutz,
■ die berufsgenossenschaftlichen
Bestimmungen.
■ die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen der DIN, EN, DVGW und VDE
a ÖNORM, EN und ÖVE
c SEV, SUVA, SVTI und SWKI
2
Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise (Fortsetzung)
Gefahr
Undichte oder verstopfte Abgasanlagen oder unzureichende
Zufuhr der Verbrennungsluft verursachen lebensbedrohliche Vergiftungen durch Kohlenmonoxid
im Abgas.
Ordnungsgemäße Funktion der
Abgasanlage sicherstellen. Öffnungen für Verbrennungsluftzufuhr dürfen nicht verschließbar
sein.
Arbeiten an der Anlage
■ Anlage spannungsfrei schalten (z.B.
an der separaten Sicherung oder
einem Hauptschalter) und auf Spannungsfreiheit kontrollieren.
■ Anlage gegen Wiedereinschalten
sichern.
Gefahr
Heiße Oberflächen können Verbrennungen zur Folge haben.
■ Gerät vor Wartungs- bzw. Servicearbeiten ausschalten und
abkühlen lassen.
■ Heiße Oberflächen an Heizkessel, Brenner, Abgassystem
und Verrohrung nicht berühren.
Abluftgeräte
Bei Betrieb von Geräten mit Abluftführung ins Freie (Dunstabzugshauben,
Abluftgeräte, Klimageräte) kann durch
die Absaugung ein Unterdruck entstehen. Bei gleichzeitigem Betrieb des
Heizkessels kann es zum Rückstrom
von Abgasen kommen.
Achtung
Durch elektrostatische Entladung
können elektronische Baugruppen beschädigt werden.
Vor den Arbeiten geerdete
Objekte, z.B. Heizungs- oder
Wasserrohre berühren, um die
statische Aufladung abzuleiten.
Instandsetzungsarbeiten
!
Achtung
Die Instandsetzung von Bauteilen mit sicherheitstechnischer
Funktion gefährdet den sicheren
Betrieb der Anlage.
Defekte Bauteile müssen durch
Viessmann Originalteile ersetzt
werden.
5815 283
Gefahr
Gleichzeitiger Betrieb des Heizkessels mit Geräten mit Abluftführung ins Freie kann durch
Rückstrom von Abgasen lebensbedrohende Vergiftungen zur
Folge haben.
Verriegelungsschaltung einbauen oder durch geeignete
Maßnahmen für ausreichende
Zufuhr von Verbrennungsluft sorgen.
!
3
Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise (Fortsetzung)
Zusatzkomponenten, Ersatz- und
Verschleißteile
Achtung
Ersatz- und Verschleißteile, die
nicht mit der Anlage geprüft wurden, können die Funktion beeinträchtigen. Der Einbau nicht
zugelassener Komponenten
sowie nicht genehmigte Änderungen und Umbauten können
die Sicherheit beeinträchtigen
und die Gewährleistung einschränken.
Bei Austausch ausschließlich
Viessmann Originalteile oder von
Viessmann freigegebene Ersatzteile verwenden.
5815 283
!
4
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Serviceanleitung
Produktinformation
Bestimmungsgemäße Verwendung.....................................................................
7
Montageanleitung
Montagevorbereitung.........................................................................................
8
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen...................................................................................
Bedienteil anbauen...............................................................................................
Elektrisch anschließen.........................................................................................
Anlagenausführung 1...........................................................................................
Anlagenausführung 2...........................................................................................
Anlagenausführung 3...........................................................................................
Anlagenausführung 4...........................................................................................
Netzanschluss......................................................................................................
Abdeckungen anbauen........................................................................................
Türen und Typenschild anbauen..........................................................................
Abgasseitig anschließen......................................................................................
Wasserseitig anschließen....................................................................................
14
25
26
28
33
38
45
53
55
56
57
58
Serviceanleitung
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Arbeitsschritte - Erstinbetriebnahme, Inspektion und Wartung............................ 59
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten............................................................ 60
Codierungen
Codierung 1.......................................................................................................... 79
Codierung 2.......................................................................................................... 92
Serviceabfragen
Service-Menü....................................................................................................... 96
Betriebszustände und Sensoren abfragen .......................................................... 96
Diagnose.............................................................................................................. 97
5815 283
Störungsbehebung
Störungsanzeige.................................................................................................. 100
Instandsetzung..................................................................................................... 105
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer
Übersicht Anschlüsse........................................................................................... 112
Erforderliche Einstellungen.................................................................................. 113
5
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis (Fortsetzung)
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer......................................................... 113
Funktionsbeschreibung
Anzeige- und Bedienelemente............................................................................. 116
Heizkreisregelung................................................................................................. 116
Schemen
Übersicht Leiterplatte........................................................................................... 121
Anschluss und Verdrahtungsschema................................................................... 122
Einzelteillisten
Bestellung von Einzelteilen.................................................................................. 126
Übersicht der Baugruppen................................................................................... 126
Übersicht der Baugruppen Heizkessel................................................................. 127
Baugruppe Ecotronic............................................................................................ 128
Baugruppe Wärmedämmung............................................................................... 130
Baugruppe Feuerfestmaterial............................................................................... 132
Baugruppe Türen................................................................................................. 134
Baugruppe Abgas Ein-/Austritt............................................................................. 136
Baugruppe Reinigungswerkzeug......................................................................... 139
Protokolle............................................................................................................ 140
Technische Daten............................................................................................... 141
Bescheinigungen
Konformitätserklärung.......................................................................................... 142
5815 283
Stichwortverzeichnis......................................................................................... 143
6
Produktinformation
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät darf bestimmungsgemäß nur
in geschlossenen Heizungssystemen
gemäß EN 12828 unter Berücksichtigung der zugehörigen Montage-, Service- und Bedienungsanleitungen installiert und betrieben werden. Es ist ausschließlich für die Erwärmung von Heizwasser in Trinkwasserqualität vorgesehen.
Service
Die bestimmungsgemäße Verwendung
setzt voraus, dass eine ortsfeste Installation in Verbindung mit anlagenspezifisch zugelassenen Komponenten vorgenommen wurde.
Die gewerbliche oder industrielle Verwendung zu einem anderen Zweck als
zur Gebäudeheizung oder Trinkwassererwärmung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Darüber hinausgehende Verwendung ist
vom Hersteller fallweise freizugeben.
5815 283
Fehlgebrauch des Geräts bzw. unsachgemäße Bedienung (z.B. durch Öffnen
des Geräts durch den Anlagenbetreiber)
ist untersagt und führt zum Haftungsausschluss. Fehlgebrauch liegt auch vor,
wenn Komponenten des Heizungssystems in ihrer bestimmungsgemäßen
Funktion verändert werden (z.B. durch
Verschließen der Abgas- und Zuluftwege).
7
Montagevorbereitung
Montagevorbereitung
420
b
(400)
510
510
(480)
(480)
520
520
a
a
(400)
Abstandsmaße
b
(380)
420
1000 A
1000 A
(380)
A Erforderlicher Abstand zum Reinigen, Anheizen und Nachlegen
Nenn-Wärmeleistung
kW
Maß a
mm
Maß b
mm
Mindestraumhöhe
mm
Maße in Klammern: Heizkessel mit Wärmedämmung
20/30
1020
640
1800
40/50
1020
640
2100
5815 283
Hinweis
Die angegebenen Wandabstände sind
für Montage- und Wartungsarbeiten
erforderlich.
8
Montagevorbereitung
Montagevorbereitung (Fortsetzung)
Einbringung und Aufstellung
!
Achtung
Größere Erschütterungen können die Brennkammer und die
Füllraumelemente beschädigen.
Bei Einbringung und Aufstellung
den Heizkessel keinen größeren
Erschütterungen aussetzen.
Fußbodenbeschaffenheit
Der Heizkessel muss auf einem nicht
brennbaren Untergrund stehen. Ein
besonderes Fundament ist nicht erforderlich.
5815 283
Montage
Hinweis
■ Heizkessel nur stehend und möglichst
auf der Palette zum Aufstellort transportieren.
■ Zum Transport über Treppen kann der
Heizkessel an den Transportösen mit
einem Seil gesichert werden.
■ Zum Transport mit einem Hubwagen
die unterste Tür (Revisionstür bzw.
Aschetür) vom Heizkessel abbauen.
9
Montagevorbereitung
Montagevorbereitung (Fortsetzung)
1.
2x
2.
a
a+10
2x
3.
4x
a:
Eingestellte Höhe hinten
a+10: Höhe vorn
1. Spannbänder lösen und Luftklappenschutz auf beiden Seiten des Heizkessels entfernen.
2. Sicherungsbleche entfernen, Heizkessel von der Palette heben und
aufstellen.
3. Heizkessel an den Stellschrauben
mit Neigung nach hinten ausrichten.
Hinweis
Um die Dichtheit der Türen und die
Leichtgängigkeit der Türgriffe sicherzustellen, muss vor Beginn der Montagearbeiten die Einstellung der Türen
geprüft werden.
10
5815 283
Einstellung der Türen prüfen
Montagevorbereitung
Montagevorbereitung (Fortsetzung)
B
5815 283
Montage
A
A Mutter an Scharnier und Schließblech
B Nur beim Schließblech: Mutter auf
der Augenschraube
1. Fülltür, Anzündtür und Aschetür mit
einem Papierstreifen (ca. 20 mm
breit) prüfen.
Der eingeklemmte Papierstreifen
darf sich bei keiner der vier Dichtflächen herausziehen lassen.
2. Falls erforderlich die betreffende Tür
neu einstellen.
Hinweis
Je nach Bedarf können die Scharniere, die Schließbleche oder beide
verstellt werden.
11
Montagevorbereitung
Montagevorbereitung (Fortsetzung)
Folgende Reihenfolge beachten:
■ Muttern A lösen.
■ Scharnier bzw. Schließblech verschieben. Beim Schließblech dazu
die Muttern B auf der Augenschraube verstellen.
■ Muttern A wieder anziehen.
Türen abbauen
1.
M8 x 25
3x
A
3x
3.
1. Schaftschrauben entfernen.
12
2. Türen aushängen.
Unterlegscheiben A aufbewahren.
5815 283
2.
Montagevorbereitung
Montagevorbereitung (Fortsetzung)
3. Transportsicherungen von inneren
Türen und aus Brennkammer entfernen.
5815 283
Montage
Hinweis
Wärmedämmplatten der Brennkammer vollständig einschieben.
13
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen
Halteschienen einhängen
5
M6 x 16
1.
8x
2.
4x
3.
5815 283
4,8 x 9,5
4x
14
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
Wärmedämm-Mantel und Traversen anbauen
8.
5.
4x
7.
2x
4,8 x 9,5
4x
4x
Montage
6.
4,8 x 9,5
4,8 x 9,5
4x
2.
4.
4x
4,8 x 9,5
4,8 x 9,5
4x
1.
3.
5815 283
4x
4,8 x 9,5
15
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
Seitlich überstehende Kanten des Wärmedämm-Mantels hinter die Halteschienen stecken.
Wärmedämm-Matte unten einschieben
3.
2.
2x
1.
90°
5815 283
Wärmedämm-Matte mit der schwarzen
Seite nach unten einlegen.
16
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
Türkontaktschalter anbauen
2.
Montage
a:J
1.
1. Türkontaktschalter am oberen Türrahmen montieren.
Hinweis
Der Stecker wird im Steckplatz a:J
in der Regelung eingesteckt.
5815 283
Hinweis
Falls eine elektrische Zündeinrichtung als Zubehör mitbestellt wurde:
Türkontaktschalter bei allen drei
Türen anbauen. Siehe mitgelieferte
Montageanleitung Türkontaktschalter.
2. Die elektrische Leitung durch die Öffnung in der Halteschiene und auf der
Wärmedämm-Matte nach oben führen. Leitung mit beiliegenden Leitungsbindern an der Halteschiene
fixieren.
17
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
Vordere und hintere Wärmedämm-Matte anbauen
0
2.
8x
a
1.
b
3.
Zu Arbeitschritt 1
Ausrichten der Halteschienen auf rechter und linker Seite des Heizkessels: Die
Diagonalen a und b müssen gleich lang
sein.
18
5815 283
a=b
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
Vorlauftemperatursensor und Fühler für Sicherheitswärmetauscher montieren
A
2.
2.
Montage
B
1.
1.
A Vorlauftemperatursensor
B Fühler für Sicherheitswärmetauscher (nicht im Lieferumfang)
2. Vorlauftemperatursensor und Fühler
für Sicherheitswärmetauscher durch
das Loch in der Wärmedämm-Matte
fädeln und einschieben.
5815 283
1. Wärmedämm-Matte mit der Hand
nach vorn ziehen und festhalten.
19
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
Elektrische Leitungen aller elektrischen Komponenten zur Regelung verlegen
a-Ö
a-Ö aG a:K
s-F s-D
2x
2x
a-Ö
?
a-Ö
8x
aG a:K
4x
Vorlauftemperatursensor
Abgastemperatursensor
Abgasgebläse
Drehzahlerfassung Abgasgebläse
a:K
s-D
s-F
Lambda-Sonde
Primärluftklappe (je eine auf
rechter und linker Kesselseite)
Sekundärluftklappe (je eine auf
rechter und linker Kesselseite)
5815 283
?
aG
a-Ö
a-ÖA
20
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
1. Auch die hier nicht dargestellten
elektrischen Leitungen zur Regelung
verlegen. Dabei die Anlagenkomponenten entsprechend der Anlagenausführung berücksichtigen (siehe
ab Seite 28).
!
Achtung
Elektrische Leitungen werden
durch heiße Bauteile beschädigt.
Nach der Montage dürfen elektrische Leitungen keine heißen
Bauteile berühren.
Montage
2. Die elektrischen Leitungen bündeln
und mit beiliegenden Leitungsbindern an Halteschienen und Traversen befestigen.
3. Die elektrischen Leitungen der Luftklappen mit beiliegenden Leitungsklemmen an den Gehäusen befestigen.
Elektr. Zündeinrichtung (falls vorhanden)
Montageanleitung „Elektrische
Zündeinrichtung“
5815 283
Falls eine elektrische Zündeinrichtung
(Zubehör) mitbestellt wurde, diese jetzt
montieren.
21
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
Seitenbleche anbauen
2.
1.
5815 283
3,9 x 9,5
22
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
Vorderblech anbauen
5815 283
Montage
1.
23
Montageablauf
Wärmedämmung anbauen (Fortsetzung)
Hinterblech anbauen
1.
5815 283
2.
24
Montageablauf
Bedienteil anbauen
7.
A
6.
Montage
4.
3,9 x 9,5
1.
3.
aBÖ
3,9 x 9,5
8x
4,8 x 9,5
4x
2.
5.
A
Fühler für Sicherheitstemperaturbegrenzer
aBÖ Sicherheitstemperaturbegrenzer
5815 283
Zu Arbeitsschritt 6:
Wärmedämmung mit der Hand nach
vorn ziehen und festhalten.
25
Montageablauf
Elektrisch anschließen
Beim Anschluss externer Schaltkontakte
und Komponenten an die Sicherheitskleinspannung der Regelung sind die
Anforderungen der Schutzklasse II einzuhalten, d. h. 8,0 mm Luft- und Kriechstrecken und 2,0 mm Isolationsdicke zu
aktiven Teilen.
Bei allen bauseitigen Komponenten
(hierzu zählen auch PC/Laptop) ist eine
sichere elektrische Trennung nach
EN 60 335 und IEC 65 zu gewährleisten.
!
Achtung
Durch elektrostatische Entladung
können elektronische Baugruppen beschädigt werden.
Vor den Arbeiten geerdete
Objekte, z. B. Heizungs- oder
Wasserrohre berühren, um die
statische Aufladung abzuleiten.
Hinweis
■ Elektrische Leitungen und Kapillare
zwischen Verkleidungsblech und Wärmedämmung verlegen und mit Leitungsbindern sichern.
■ Elektrische Leitungen so verlegen,
dass spätere Wartungsarbeiten nicht
behindert werden.
■ Elektrische Leitungen dürfen nicht mit
Motoren oder heißen Kesselteilen in
Berührung kommen.
■ Um das Verlagern von Leitungen zu
verhindern, alle Leitungen im
Anschlussraum der Regelung mit Leitungsbindern fixieren.
Alle elektrischen Leitungen je nach
Anschlussseite in der Regelung zur
rechten oder linken Seite des Regelungsgehäuses führen.
Übersicht der elektrischen Anschlüsse
Übersicht Leiterplatte sowie Anschluss und Verdrahtungsschema ab
Seite 121
Leitungen einführen und zugentlasten
5815 283
Nicht benötigte Öffnungen im Regelungsunterteil mit Leitungsdurchführung
(nicht aufgeschnitten) verschließen.
26
Montageablauf
Elektrisch anschließen (Fortsetzung)
Leitung mit angegossener Leitungsdurchführung
Leitung ohne angegossener Leitungsdurchführung
3.
2.
1.
Montage
2.
1.
Weitere elektrische Anschlüsse
Netzanschluss siehe Seite 53.
5815 283
Weitere elektrische Anschlüsse entsprechend der nachfolgenden Anlagenausführungen 1 bis 4 anschließen.
27
Montageablauf
Anlagenausführung 1
Vitoligno 200-S mit zwei Heizkreisen mit Mischer, Heizwasser-Pufferspeicher
und Trinkwassererwärmung mit Speicher-Wassererwärmer und thermischer
Rücklauftemperaturanhebung
--2--
--2--
50
60
52
-51/2-
62
-61/2-
70
M2
M3
53
--51/20--51/52III
-61/52-
54
--
I
-71/52-
63
--61/20--
--
73
--71/20--
--KM-BUS--
--230V---52---20--
61
--230V---52---20--
51
--230V---52---20--
71
--KM-BUS--
--2---17---KM-BUS--
Hydraulisches Installationsschema ID: 4605495
64
74 II
WW
9
15
4
5
-
-2/29-
3
42
--2/9-1-7
43
75
41
40
--9--
-KM-BUS-
1
--1--
10
--2/9-2--
--71/2--
KW
--2/9-3--
44
--2/1--
72
--71/17--
5815 283
-230V-
--29--
2
28
Montageablauf
Anlagenausführung 1 (Fortsetzung)
5815 283
ID: 4605495
Pos. Bezeichnung
Wärmeerzeuger
Vitoligno 200-S
1
Kesselkreisregelung Ecotronic
2
Kesselkreispumpe KKP
3
Kesselregelventil
4
Rücklauftemperaturanhebung thermisch
5
Vorlauftemperatursensor KTS
6
Außentemperatursensor ATS
7
Abgasgebläse (vormontiert und angeschlossen)
8
Kleinverteiler mit Sicherheitsventil
9
Thermische Ablaufsicherung
qQ
Abgastemperatursensor
qW
Hallsensor
qE
Trinkwassererwärmung
Speicher-Wassererwärmer
qP
Trinkwasserzirkulationspumpe ZP (Anschluss und Steuerung bauseits, z.B.
qT
über Zeitschaltuhr)
Heizwasserspeicherung
Heizwasser-Pufferspeicher 1
rP
Heizwasser-Pufferspeicher 2
rQ
Puffertemperatursensor PTS oben
rW
Puffertemperatursensor PTS unten
rE
Puffertemperatursensor PTS mitte
rR
Heizkreis mit Mischer M1
tP
Erweiterungssatz Mischer M1
tQ
Bestandteile:
■ Vorlauftemperatursensor VTS M1 (Anlegetemperatursensor)
tW
■ Mischerelektronik mit Mischer-Motor
tR
oder
Erweiterungssatz Mischer M1
tQ
Bestandteile:
■ Mischerelektronik
■ Vorlauftemperatursensor (Anlegetemperatursensor)
tW
Mischer-Motor M1
tR
Heizkreispumpe HKP M1
tE
oder
Divicon (mit 3-Wege-Mischer, Heizkreispumpe, Vorlauftemperatursensor und
Mischer-Motor)
29
Montage
Erforderliche Geräte
Montageablauf
Anlagenausführung 1 (Fortsetzung)
ID: 4605495
Pos. Bezeichnung
Heizkreis mit Mischer M2
zP
Erweiterungssatz Mischer M2
zQ
Bestandteile:
■ Vorlauftemperatursensor VTS M2 (Anlegetemperatursensor)
zW
■ Mischerelektronik mit Mischer-Motor
zR
oder
Erweiterungssatz Mischer M2
zQ
Bestandteile:
■ Mischerelektronik
■ Vorlauftemperatursensor (Anlegetemperatursensor)
zW
Mischer-Motor M2
zR
Heizkreispumpe HKP M2
zE
oder
Divicon (mit 3-Wege-Mischer, Heizkreispumpe, Vorlauftemperatursensor und
Mischer-Motor)
Heizkreis zur Trinkwassererwärmung
uP
Erweiterungssatz zur Trinkwassererwärmung
uQ
Speichertemperatursensor STS
uW
und
Tauchhülse aus Edelstahl (nicht erforderlich bei Vitocell Speicher-Wassererwärmern)
Umwälzpumpe zur Speicherbeheizung UPSB
uE
2-Wegeventil zur Volumenstrombegrenzung
uR
Rücklauftemperatursensor RSTS
uT
Zubehör
Vitotrol 200 A
uU
Vitotrol 300 A (Max eine Vitotrol 300 A pro Ecotronic)
uI
Codierungen
Funktion
2 Heizkreise vorhanden
1 Warmwassergruppe vorhanden (Speicher-Wassererwärmer mit Umwälzpumpe)
5815 283
ID: 4605495
Serviceadresse Ecotronic
Gruppe
Codierung
„Hardware“
„Anzahl Heizungen : 2“
„Anzahl Warmwasser : 1“
30
Montageablauf
Anlagenausführung 1 (Fortsetzung)
ID: 4605495
5815 283
Montage
Zusätzliche Einstellungen an den Erweiterungssätzen
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis 1
satz 1“
S1 : 1“
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis 2
satz 2“
S1 : 3“
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis zur Trinkwassererwärmung
satz 3“
S1 : 5“
31
Montageablauf
Anlagenausführung 1 (Fortsetzung)
Elektrisches Installationsschema ID: 4605495
2 ECO
29
182
181
230 V/ 50 Hz
54
100
51 HKM1
L
N
Y1
Y2
M
1~
KKP
3
L
N
40A
1
N
Y1
Y2
179
40A
82
M
1~
AGG
8
2
17
1
Kleinspannung
15
L
230 V/ 50 Hz
2
145
9
146
+
DI
100A
3
2
1
40
61
HKP1
53
M1
54
VTS M1
52
uU / uI
2
1
L
N
51
40A
3
40A
51
40 HKTWE
71
HKP2
63
M2
64
VTS M2
62
40A
61
UPSB
73
V1
74
RSTS
75
STS
72
L
N
20
M
1~
L
N
KTS
6
ATS
7
AGS
12
PTSO
42
PTSM
43
PTSU
44
M
1~
52
2
145
145
13
2
1
N
40
HS
2
1
4
3
71 HKTWE
L
N
40A
L
5
CAN
2
1
2
1
4
3
N
40
2
2
1
2
1
2
1
2
1
40 HKM2
61 HKM2
N
1
1
2
3
4
5
-
145
M
1~
145
2
1
50A
M
1~
L
52
N
1
2
N
L
2
N
N
40
40A
L
N
20
N
1
2
N
1
2
N
40
N
20
M
1~
L
N
M
1~
52
2
17
145
5815 283
145
2
1
2
1
4
3
2
1
32
Montageablauf
Anlagenausführung 2
Vitoligno 200-S mit zwei Heizkreisen mit Mischer, Heizwasser-Pufferspeicher
und Trinkwassererwärmung mit Speicher-Wassererwärmer und elektrischer
Rücklauftemperaturanhebung
--2--
60
62
-61/2-
70
M2
M3
53
--51/20--
63
--61/20--
-51/52III
-61/52-
--
54
--
I
-71/52-
Montage
--2--
50
52
-51/2-
73
--71/20--
--KM-BUS--
--230V---52---20--
61
--230V---52---20--
51
--230V---52---20--
71
--KM-BUS--
--2---17---KM-BUS--
Hydraulisches Installationsschema ID: 4605494
64
74 II
45
WW
--2/181--
46
9
15
4
3
--2/182--
-
-2/29-
5
14
--2/17--
43
--2/9-2-1
41
40
--1--KM-BUS--17---9--
--71/2--
75
10
--2/9-3--
44
--2/1--
72
--71/17--
KW
42
--2/9-1--
7
--182--
5815 283
--29--230V--181--
2
33
Montageablauf
Anlagenausführung 2 (Fortsetzung)
Erforderliche Geräte
5815 283
ID: 4605494
Pos. Bezeichnung
Wärmeerzeuger
Vitoligno 200-S
1
Kesselkreisregelung Ecotronic
2
Kesselkreispumpe KKP
3
Kesselregelventil
4
Rücklauftemperaturanhebung elektrisch
5
Vorlauftemperatursensor KTS
6
Außentemperatursensor ATS
7
Abgasgebläse (vormontiert und angeschlossen)
8
Kleinverteiler mit Sicherheitsventil
9
Thermische Ablaufsicherung
qQ
Abgastemperatursensor
qW
Hallsensor
qE
Rücklauftemperatursensor
qR
Trinkwassererwärmung
Speicher-Wassererwärmer
qP
Trinkwasserzirkulationspumpe ZP (Anschluss und Steuerung bauseits, z.B.
qT
über Zeitschaltuhr)
Heizwasserspeicherung
Heizwasser-Pufferspeicher 1
rP
Heizwasser-Pufferspeicher 2
rQ
Puffertemperatursensor PTS oben
rW
Puffertemperatursensor PTS unten
rE
Puffertemperatursensor PTS mitte
rR
Pufferspeicher-Regelventil
rT
Rückschlagklappe
rZ
34
Montageablauf
5815 283
ID: 4605494
Pos. Bezeichnung
Heizkreis mit Mischer M1
tP
Erweiterungssatz Mischer M1
tQ
Bestandteile:
■ Vorlauftemperatursensor VTS M1 (Anlegetemperatursensor)
tW
■ Mischerelektronik mit Mischer-Motor
tR
oder
Erweiterungssatz Mischer M1
tQ
Bestandteile:
■ Mischerelektronik
■ Vorlauftemperatursensor (Anlegetemperatursensor)
tW
Mischer-Motor M1
tR
Heizkreispumpe HKP M1
tE
oder
Divicon (mit 3-Wege-Mischer, Heizkreispumpe, Vorlauftemperatursensor und
Mischer-Motor)
Heizkreis mit Mischer M2
zP
Erweiterungssatz Mischer M2
zQ
Bestandteile:
■ Vorlauftemperatursensor VTS M2 (Anlegetemperatursensor)
zW
■ Mischerelektronik mit Mischer-Motor
zR
oder
Erweiterungssatz Mischer M2
zQ
Bestandteile:
■ Mischerelektronik
■ Vorlauftemperatursensor (Anlegetemperatursensor)
zW
Mischer-Motor M2
zR
Heizkreispumpe HKP M2
zE
oder
Divicon (mit 3-Wege-Mischer, Heizkreispumpe, Vorlauftemperatursensor und
Mischer-Motor)
Heizkreis zur Trinkwassererwärmung
uP
Erweiterungssatz zur Trinkwassererwärmung
uQ
Speichertemperatursensor STS
uW
und
Tauchhülse aus Edelstahl (nicht erforderlich bei Vitocell Speicher-Wassererwärmern)
Umwälzpumpe zur Speicherbeheizung UPSB
uE
2-Wegeventil zur Volumenstrombegrenzung
uR
Rücklauftemperatursensor RSTS
uT
35
Montage
Anlagenausführung 2 (Fortsetzung)
Montageablauf
Anlagenausführung 2 (Fortsetzung)
ID: 4605494
Pos. Bezeichnung
Zubehör
Vitotrol 200 A
uU
Vitotrol 300 A (Max eine Vitotrol 300 A pro Ecotronic)
uI
Codierungen
ID: 4605494
Serviceadresse Ecotronic
Gruppe
Codierung
„Hardware“
„Anzahl Heizungen : 2“
„Anzahl Warmwasser : 1“
„Hydraulikschema : 1“
Funktion
2 Heizkreise vorhanden
1 Warmwassergruppe vorhanden (Speicher-Wassererwärmer mit Umwälzpumpe)
elektrische Ventile vorhanden (elektrische
Rücklauftemperaturanhebung und Pufferspeicherregelventil); kein zusätzlicher Wärmeerzeuger
5815 283
Zusätzliche Einstellungen an den Erweiterungssätzen
Gruppe
Codierung
Funktion
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis 1
satz 1“
S1 : 1“
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis 2
satz 2“
S1 : 3“
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis zur Trinkwassererwärmung
satz 3“
S1 : 5“
36
Montageablauf
Anlagenausführung 2 (Fortsetzung)
Elektrisches Installationsschema ID: 4605494
2 ECO
182
181
230 V/ 50 Hz
54
100
51 HKM1
L
N
Y1
Y2
N
Y1
Y2
M
1~
KKP
3
L
N
M
1~
KRV
4
40A
1
M
1~
PRV
45
20
179
40A
82
M
1~
AGG
8
2
17
1
Kleinspannung
15
L
230 V/ 50 Hz
2
145
1
2
3
4
5
-
146
+
DI
100A
3
2
1
40
61
HKP1
53
M1
54
VTS M1
52
uU / uI
2
1
L
N
51
40A
3
40A
51
40 HKTWE
71
HKP2
63
M2
64
VTS M2
62
40A
61
UPSB
73
V1
74
RSTS
75
STS
72
L
N
20
M
1~
L
N
KTS
6
RTS
14
ATS
7
AGS
12
PTSO
42
PTSM
43
PTSU
44
M
1~
52
2
145
145
13
2
1
N
40
HS
2
1
4
3
71 HKTWE
L
N
40A
L
5
CAN
2
1
2
1
4
3
N
40
2
2
1
2
1
2
1
2
1
40 HKM2
61 HKM2
N
1
9
145
M
1~
145
2
1
50A
2
N
N
1
2
N
L
M
1~
L
52
N
40
40A
L
N
N
1
2
N
1
2
N
40
Montage
29
N
20
M
1~
L
N
M
1~
52
2
17
145
5815 283
145
2
1
2
1
4
3
2
1
37
Montageablauf
Anlagenausführung 3
Vitoligno 200-S mit Öl-/Gas-Heizkessel, zwei Heizkreisen mit Mischer, Heizwasser-Pufferspeicher und Trinkwassererwärmung mit Speicher-Wassererwärmer und elektrischer Rücklauftemperaturanhebung
--71/20--
--2--
60
62
-61/2-
70
M2
M3
53
--51/20--
-71/52-
-51/52III
63
--61/20--61/52-
54
--
I
--
73
--KM-BUS--
--2--
50
52
-51/2-
--76/0--
--230V---52---20--
76
61
--230V---52---20--
--32/DE2---76/0--
51
--230V---20---52--
71
--KM-BUS--
--2---17---KM-BUS--
Hydraulisches Installationsschema ID: 4605493
64
II 74
45
--2/181--
46
WW
9
15
4
33
5
3
--2/182--
-
-2/29-
36
--38/14/32--
42
--71/2--
1
--1---15--KM-BUS--17---9-2
38
--29--230V--179---181---182--
--2/179---DE1/21/22---14/32--
40
5815 283
-38/K1-76/K2-
-KM-BUS-
41
32
31
-230V-
-KM-BUS-
30
--1--
10
--2/9-2--
43
75
KW
44
--2/9-3--
14
--2/1--
--31/1--
72
--71/17--
7
--2/9-1--
--2/17-35
38
Montageablauf
Anlagenausführung 3 (Fortsetzung)
5815 283
ID: 4605493
Pos. Bezeichnung
Wärmeerzeuger
Vitoligno 200-S
1
Kesselkreisregelung Ecotronic
2
Kesselkreispumpe KKP
3
Kessel-Regelventil
4
Rücklauftemperaturanhebung elektrisch
5
Vorlauftemperatursensor
6
Außentemperatursensor ATS
7
Abgasgebläse (vormontiert und angeschlossen)
8
Kleinverteiler mit Sicherheitsventil
9
Thermische Ablaufsicherung
qQ
Abgastemperatursensor
qW
Hallsensor
qE
Rücklauftemperatursensor
qR
Zündgebläse
qT
Trinkwassererwärmung
Speicher-Wassererwärmer
qP
Trinkwasserzirkulationspumpe ZP (Anschluss und Steuerung bauseits, z.B.
qT
über Zeitschaltuhr)
Externer Wärmeerzeuger
Öl-/Gas-Heizkessel mit
eP
Kesselkreisregelung Vitotronic 200, Typ KO1B und KO2B
eQ
Erweiterung EA1
eW
Kleinverteiler mit Sicherheitsventil
eE
Außentemperatursensor ATS
eT
2-Wege-Ventil zur Freigabe des externen Wärmeerzeugers
eZ
Vorlauftemperatursensor KTS
eU
Hilfsschütz K1
eI
Heizwasserspeicherung
Heizwasser-Pufferspeicher 1
rP
Heizwasser-Pufferspeicher 2
rQ
Puffertemperatursensor PTS oben
rW
Puffertemperatursensor PTS unten
rE
Puffertemperatursensor PTS mitte
rR
Pufferspeicher-Regelventil
rT
Rückschlagklappe
rZ
39
Montage
Erforderliche Geräte
Montageablauf
ID: 4605493
Pos. Bezeichnung
Heizkreis mit Mischer M1
tP
Erweiterungssatz Mischer M1
tQ
Bestandteile:
■ Vorlauftemperatursensor VTS M1 (Anlegetemperatursensor)
tW
■ Mischerelektronik mit Mischer-Motor
tR
oder
Erweiterungssatz Mischer M1
tQ
Bestandteile:
■ Mischerelektronik
■ Vorlauftemperatursensor (Anlegetemperatursensor)
tW
Mischer-Motor M1
tR
Heizkreispumpe HKP M1
tE
oder
Divicon (mit 3-Wege-Mischer, Heizkreispumpe, Vorlauftemperatursensor und
Mischer-Motor)
Heizkreis mit Mischer M2
zP
Erweiterungssatz Mischer M2
zQ
Bestandteile:
■ Vorlauftemperatursensor VTS M2 (Anlegetemperatursensor)
zW
■ Mischerelektronik mit Mischer-Motor
zR
oder
Erweiterungssatz Mischer M2
zQ
Bestandteile:
■ Mischerelektronik
■ Vorlauftemperatursensor (Anlegetemperatursensor)
zW
Mischer-Motor M2
zR
Heizkreispumpe HKP M2
zE
oder
Divicon (mit 3-Wege-Mischer, Heizkreispumpe, Vorlauftemperatursensor und
Mischer-Motor)
Heizkreis zur Trinkwassererwärmung
uP
Erweiterungssatz zur Trinkwassererwärmung
uQ
Speichertemperatursensor STS
uW
und
Tauchhülse aus Edelstahl (nicht erforderlich bei Vitocell Speicher-Wassererwärmern)
Umwälzpumpe zur Speicherbeheizung UPSB
uE
2-Wegeventil zur Volumenstrombegrenzung
uR
Rücklauftemperatursensor RSTS
uT
Hilfsschütz K2
uZ
40
5815 283
Anlagenausführung 3 (Fortsetzung)
Montageablauf
Anlagenausführung 3 (Fortsetzung)
ID: 4605493
Pos. Bezeichnung
Bei Anschluss von zweitem Wärmeerzeuger an einen gemeinsamen
Schornstein
Türsicherheitsschalter
qZ
qZA Anschlussbox Sicherheitskette
Zubehör
Vitotrol 200 A
uU
Vitotrol 300 A (Max eine Vitotrol 300 A pro Ecotronic)
uI
ID: 4605493
Serviceadresse KO1B/KO2B
Gruppe
Codierung
„Allgemein“
„3A:3“
„3b:2“
Serviceadresse Ecotronic
„Hardware“
„Anzahl Heizungen : 2“
„Anzahl Warmwasser : 1“
„Hydraulikschema : 3“
„zusätzlicher
Wärmeerzeuger“
„D0:0“
Funktion
DE 1 extern Sperren
DE 2 externe Anforderung mit Mindestkesselwassertemperatur-Sollwert
2 Heizkreise vorhanden
1 Warmwassergruppe vorhanden (SpeicherWassererwärmer mit Umwälzpumpe)
elektrische Ventile vorhanden (elektrische
Rücklauftemperaturanhebung und Pufferspeicherregelventil); zusätzlicher Wärmeerzeuger
vorhanden
Der zusätzliche Wärmeerzeuger lädt den
Heizwasserpufferspeicher nicht
5815 283
Zusätzliche Einstellungen an den Erweiterungssätzen
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis 1
satz 1“
S1 : 1“
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis 2
satz 2“
S1 : 3“
Heizkreis zur Trinkwassererwärmung
„Erweiterungs„Drehschalter
satz 3“
S1 : 5“
41
Montage
Codierungen
Montageablauf
Anlagenausführung 3 (Fortsetzung)
Elektrisches Installationsschema ID: 4605493
2 ECO
29
182
181
230 V/ 50 Hz
54
100
51 HKM1
L
N
Y1
Y2
N
Y1
Y2
M
1~
KKP
3
M
1~
KRV
4
40A
1
M
1~
PRV
45
20
40A
82
M
1~
AGG
8
2
17
1
Kleinspannung
15
9
146
197
100A
L
230 V/ 50 Hz
2
145
38
1
2
3
4
5
+
DI
3
2
1
3
2
1
2
1
4
3
53
M1
54
VTS M1
52
uU / uI
2
1
N
40
40A
L
N
38
40A
3
40A
51
40 HKTWE
71
HKP2
63
M2
64
VTS M2
62
40A
61
K2
76
UPSB
73
V1
74
RSTS
75
STS
72
L
N
20
M
1~
L
2
2
1
2
1
2
1
2
1
HKP1
61 HKM2
K1
N
1
CAN
145
M
1~
145
2
1
50A
M
1~
L
52
N
1
2
N
L
61
N
6A
179
40 HKM2
L
N
N
1
2
N
1
2
230 V/ 50 Hz
L
N
N
40
N
40
N
KTS
6
RTS
14
ATS
7
AGS
12
PTSO
42
PTSM
43
PTSU
44
M
1~
52
2
145
145
2
1
4
3
2
1
71 HKTWE
N
40
L
N
40A
HS
13
L
5
N
20
2
1
M
1~
L
N
M
1~
52
2
17
145
5815 283
145
2
1
2
1
4
3
2
1
42
Montageablauf
Anlagenausführung 3 (Fortsetzung)
31 KO1/2B
96
1
L
L
40 EA1
40A
32
N
157
L
3
2
1
1
2
1
145
2
1
N
40
31
N
N
20
40
230 V/ 50 Hz
L
L
N
L
KTS
37
35
ATS
DE2
4
3
Anfordern
DE1
2
1
Sperren
145
2
1
Montage
40
32 EA1
N
2
40A
A1
21
31
13
A2
22
32
14
N
38
K1
N
M
1~
36
2
179
A1
13
A2
14
76
K2
71
5815 283
20
43
Montageablauf
Anlagenausführung 3 (Fortsetzung)
6A
2 ECO
40
L
230 V/ 50 Hz
N
179
Kleinspannung
54
230 V/ 50 Hz
16 A BSK
1
2
1
2
N
N
T1
T2
S3
B4
1
2
1
2
L2
N
N
N
L1
3
2
1
3
2
1
ZGB
15
TSS
16
MV
36
DE1
32
K1
197
GND
DI
24V
M
1~
23
22
21
38 K1
N
N
13
14
32
22
A1
A2
5815 283
31
21
M
1~
44
45
5815 283
--21/1-26
28
21
24
--1--KM-BUS--9--
--96--
--21/20--
-230V--20--
20
31
10
2
--29--230V--179---181---182---40A--
22
--40---DE1--
-KM-BUS--10/14/32--
--2/179---DE1/21/22---14/32--
27
--230V---R2--
9
7
5
--2/1--
1
3
-
4
-2/2914
--2/17--
--2/181--
46
--2/182--
45
--1---15---17--KM-BUS--9-1---9-2---9-3--
40
44
34
--230V---52---20--
--31/S5--
51
--2/9-3---31/R2--
--KM-BUS---2--
32
40
-51/52-
--51/20--
-51/2-
--2/9-2--
43
25
--21/9---2/9-1-- 42
54
53
52
50
eP MINI
ePMIDI / MAXI
64
63
62
Montage
--61/20--
-61/52-
-61/260
--S5---PWM2--
eE
--31/PWM2--
61
KW
WW
KW
WW
--20---52---230V--
--2---KM-BUS--
Hydraulisches Installationsschema ID: 4605496
Vitoligno 200-S mit Öl-/Gas-Heizkessel, zwei Heizkreisen mit Mischer, Heizwasser-Pufferspeicher und Trinkwassererwärmung mit Frischwassermodul
und elektrischer Rücklauftemperaturanhebung
Anlagenausführung 4
Montageablauf
Montageablauf
Anlagenausführung 4 (Fortsetzung)
Erforderliche Geräte
5815 283
ID: 4605496
Pos. Bezeichnung
Wärmeerzeuger
Vitoligno 200-S
1
Kesselkreisregelung Ecotronic
2
Kesselkreispumpe KKP
3
Kessel-Regelventil
4
Rücklauftemperaturanhebung elektrisch
5
Vorlauftemperatursensor
6
Außentemperatursensor ATS
7
Abgasgebläse (vormontiert und angeschlossen)
8
Kleinverteiler mit Sicherheitsventil
9
Hilfsschütz K1
qP
Thermische Ablaufsicherung
qQ
Abgastemperatursensor
qW
Hallsensor
qE
Rücklauftemperatursensor
qR
Zündgebläse
qT
Externer Wärmeerzeuger
Öl-/Gas-Heizkessel mit
wP
Kesselkreisregelung Vitotronic 200, Typ KO1B und KO2B
wQ
Erweiterung EA1
wW
Vorlauftemperatursensor KTS
wE
Kesselkreispumpe KKP
wR
Puffertemperatursensor PTS
wT
Außentemperatursensor ATS
wZ
2-Wege-Ventil zur Freigabe des externen Wärmeerzeugers
wU
Kleinverteiler mit Sicherheitsventil
wI
Frischwassermodul FriWa-MINI mit Zirkulation
eP
oder
Frischwassermodul FriWa-MIDI/MAXI mit Zirkulation
eP
Regelung Frischwassermodul
eQ
Rücklaufverteilset als 3-Wege-Umschaltventil (angesteuert durch Pos. 31)
eW
Zirkulationspumpe FriWa MINI (extern)
eE
Sensor für Rücklaufeinschichtung bei optionalem TemperaturdifferenzbeeR
trieb
46
Montageablauf
5815 283
ID: 4605496
Pos. Bezeichnung
Heizwasserspeicherung
Heizwasser-Pufferspeicher
rP
Puffertemperatursensor PTS oben
rW
Puffertemperatursensor PTS unten
rE
Puffertemperatursensor PTS mitte
rR
Pufferspeicher-Regelventil (optional)
rT
Rückschlagklappe (optional)
rZ
Heizkreis mit Mischer M1
tP
Erweiterungssatz Mischer M1
tQ
Bestandteile:
■ Vorlauftemperatursensor VTS M1 (Anlegetemperatursensor)
tW
■ Mischerelektronik mit Mischer-Motor
tR
oder
Erweiterungssatz Mischer M1
tQ
Bestandteile:
■ Mischerelektronik
■ Vorlauftemperatursensor (Anlegetemperatursensor)
tW
Mischer-Motor M1
tR
Heizkreispumpe HKP M1
tE
oder
Divicon (mit 3-Wege-Mischer, Heizkreispumpe, Vorlauftemperatursensor und
Mischer-Motor)
Heizkreis mit Mischer M2
zP
Erweiterungssatz Mischer M2
zQ
Bestandteile:
■ Vorlauftemperatursensor VTS M2 (Anlegetemperatursensor)
zW
■ Mischerelektronik mit Mischer-Motor
zR
oder
Erweiterungssatz Mischer M2
zQ
Bestandteile:
■ Mischerelektronik
■ Vorlauftemperatursensor (Anlegetemperatursensor)
zW
Mischer-Motor M2
zR
Heizkreispumpe HKP M2
zE
oder
Divicon (mit 3-Wege-Mischer, Heizkreispumpe, Vorlauftemperatursensor und
Mischer-Motor)
Zubehör für Ecotronic
Vitotrol 200 A
uU
Vitotrol 300 A (Max eine Vitotrol 300 A pro Ecotronic)
uI
47
Montage
Anlagenausführung 4 (Fortsetzung)
Montageablauf
Anlagenausführung 4 (Fortsetzung)
ID: 4605496
Pos. Bezeichnung
Zubehör für Vitotronic 200
Einsatz Erweiterung EA1 erforderlich
Externe Aufschaltungen:
iW
- Externes Sperren
- Sperren mit Sammelstörmeldung
- Störungsmeldungen
- Kurzzeitbetrieb Trinkwasserzirkulationspumpe
- Externes Anfordern
Externer Soll-Wert 0 bis 10 V (Erweiterung EA 1 erforderlich)
iE
Motorisch gesteuerte Abgasklappe (nur bei Vitogas 200-F)
iT
Funkuhrempfänger
iZ
Sammelstörmeldung (Erweiterung EA 1 erforderlich)
iU
Externe Erweiterung H5
oE
Bei Anschluss von zweitem Wärmeerzeuger an einen gemeinsamen
Schornstein
Türsicherheitsschalter
qZ
Anschlussbox Sicherheitskette
qU
Codierungen
ID: 4605496
Serviceadresse KO1B/KO2B
Gruppe
Codierung
„Allgemein“
„9b : !!!“
„3A : 3“
„3b : 2“
5815 283
„51 : 2“
Funktion
Mindestkesselwassertemperatur-Sollwert
mindestens 5K höher einstellen als TWW
Temperatureinstellung an der Regelung des
Frischwassermoduls
DE 1 externes Sperren
DE 2 externe Anforderung mit Mindestkesselwassertemperatur-Sollwert
Kesselkreispumpe wird bei Wärmeanforderung nur eingeschaltet wenn Brenner läuft
48
Montageablauf
Anlagenausführung 4 (Fortsetzung)
Serviceadresse Ecotronic
„Hardware“
„Anzahl Heizungen : 2“
„Hydraulikschema : 3“
„Zusätzlicher
Wärmeerzeuger“
„D0:1“
„D1 : 85“
Funktion
2 Heizkreise vorhanden
elektrische Ventile vorhanden (elektrische
Rücklauftemperaturanhebung und Pufferspeicherregelventil); zusätzlicher Wärmeerzeuger
vorhanden
Zus. Wärmeerzeuger lädt den HeizwasserPufferspeicher bis zum Erreichen der eingestellten Temperatur (Codierung „D1“, Gruppe
„Zusätzlicher Wärmeerzeuger“) am oberen
Puffertemperatursensor
Temperatur-Sollwert S1 bis zu dem der zusätzliche Wärmeerzeuger den Puffer laden
soll
Zusätzliche Einstellungen im Menü der Ecotronic
„Kessel“
„Min. System- Vorgabe der Min. Systemtemp. zur Gewährtemp. Soll :
leistung der Trinkwassererwärmung
WW Soll FriWa
+ 5K“
Zusätzliche Einstellungen an den Erweiterungssätzen
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis 1
satz 1“
S1 : 1“
„Erweiterungs„Drehschalter
Heizkreis 2
satz 2“
S1 : 3“
5815 283
Zusätzliche Einstellungen an der Regelung für das Frischwassermodul
„Einstellwerte“
„Fkt. R5 : Rück- Rücklaufverteilung vorhanden
laufv.“
49
Montage
ID: 4605496
Serviceadresse KO1B/KO2B
Gruppe
Codierung
Montageablauf
Anlagenausführung 4 (Fortsetzung)
5815 283
ID: 4605496
Codieradresse FriWa Regelung (bei Einsatz optionaler Sensor S5)
Gruppe
Codierung
Funktion
„Zirkulation“ „Zirkulation / RL- Rücklaufeinschichtung mittels DifferenztemperaEinschichtur über Speichertemperatursensor S5
tung:Speichersensor“
50
Montageablauf
Anlagenausführung 4 (Fortsetzung)
Elektrisches Installationsschema ID: 4605496
2 ECO
182
181
230 V/ 50 Hz
54
100
51 HKM1
L
N
Y1
Y2
N
Y1
Y2
M
1~
KKP
3
40
KRV
4
40A
1
M
1~
PRV
45
20
40A
82
2
17
M
1~
AGG
1
Kleinspannung
15
M
1~
8
2
1
4
3
2
145
L
230 V/ 50 Hz
N
1
2
1
2
3
4
5
-
146
+
DI
100A
3
2
1
2
1
M1
54
VTS M1
52
uU / uI
N
40
40A
40A
51
HKP2
63
M2
64
VTS M2
62
L
N
10
40A
L
3
N
20
M
1~
L
N
KTS
6
RTS
14
ATS
7
AGS
12
PTSO
42
PTSM
43
PTSU
44
M
1~
52
2
1
4
3
2
145
2
1
145
2
40A
HS
13
A1
21
31
13
N
10
CAN
145
53
2
1
145
2
9
HKP1
61 HKM2
N
1
2
1
2
1
2
1
2
1
M
1~
L
52
2
1
50A
61
N
N
1
2
N
L
40 HKM2
L
N
N
1
2
6A
179
230 V/ 50 Hz
L
N
M
1~
N
40
N
Montage
29
A2
22
32
14
22
K1
DE1
N
27
5815 283
M
1~
51
Montageablauf
Anlagenausführung 4 (Fortsetzung)
eQ FriWa
21
N
96
N
L
1
L
L'
N
40
N
93
7
230 V/ 50 Hz
41
2
X12
20
N
L
41
150
7
4
EA1
22
41
M
AGK
85
M
1~
KKP
24
X12
9
Kleinspannung
15
L
R2 N
sw
bl
br
rot
gr/ge
1
2
3
4
RLV
eW
TSP
eR
R4
L
N
L
191
eE
L
R1 N
L
R3 N
Kleinspannung
28
M
1~
L'
N
N
21
230 V/ 50 Hz
L
230 V/ 50 Hz
230 V/ 50 Hz
40
3
2
1
2
1
PTS
25
KTS
23
ATS
26
S5
PWM2
9
10
23
24
2
1
5
2
1
3
2
1
3
1
2
1
145
4
3
2
1
86
LON
22 EA1
40
N
21
96
L
N
40A
L
157
P
Ö
S
0-10V
4
3
DE3
DE2
DE1
87
83
82
Anforderung Mindest-Solltemperatur
K1 21/22
82
10
2
1
5815 283
145
2
1
2
1
2
1
S
52
Montageablauf
Anlagenausführung 4 (Fortsetzung)
6A
2 ECO
230 V/ 50 Hz
N
179
Kleinspannung
54
230 V/ 50 Hz
17
1
2
N
N
T2
T1
S3
B4
1
2
1
2
L2
N
N
N
L1
3
2
1
3
2
1
M
1~
ZGB
15
TSS
16
MV
27
DE1
22
K1
197
GND
DI
24V
BSK
1
2
23
22
21
Montage
40
L
10 K1
N
N
13
14
31
32
21
22
A1
A2
M
1~
Netzanschluss
Richtlinien
Vorschriften
5815 283
Netzanschluss und Schutzmaßnahmen
(z. B. FI-Schaltung) sind gemäß
IEC 60364-4-41, den Anschlussbedingungen des örtlichen Energieversorgungsunternehmens und den VDE-Vorschriften auszuführen! Die Zuleitung zur
Regelung darf mit max. 16 A abgesichert
sein.
Anforderungen an den Hauptschalter
(falls erforderlich)
Bei Feuerungsanlagen gemäß DIN VDE
0116 muss der bauseits installierte
Hauptschalter die Anforderungen der
DIN-VDE 0116 „Abschnitt 6“ erfüllen.
Der Hauptschalter muss außerhalb des
Aufstellraums angebracht werden und
gleichzeitig alle nicht geerdeten Leiter
mit min. 3 mm Kontaktöffnungsweite
trennen.
53
Montageablauf
Netzanschluss (Fortsetzung)
Empfohlene Netzanschlussleitung
3-adrige Leitung aus der folgenden Auswahl:
■ H05VV-F3G 1,5 mm2
■ H05RN-F3G 1,5 mm2
Farbkennzeichnung nach DIN IEC
60757:
BN
braun
BU
blau
GNYE grün/gelb
1. Prüfen, ob Zuleitung zur Regelung
mit max. 16 A abgesichert ist.
2. Netzanschlussleitung im Anschlusskasten und in der Regelung anklemmen (bauseits).
5815 283
Gefahr
Falsche Adernzuordnung
kann zu schweren Verletzungen und Schäden am Gerät
führen.
Adern „L1“ und „N“ nicht vertauschen:
L1 braun
N1 blau
PE grün/gelb
54
Montageablauf
Abdeckungen anbauen
4,8 x 9,5
2.
Montage
4,8 x 9,5
4x
1.
2. Oberblech anbauen.
5815 283
1. Regelungsgehäuse schließen.
55
Montageablauf
Türen und Typenschild anbauen
A
3x
5.
1.
B
4.
2.
3.
A Unterlegscheibe (1x je Tür)
B Typenschild
5815 283
zu Arbeitsschritt 4
Rändelknopf auf Türkontaktschalter einstellen und Schaltzustand bei geschlossener Tür prüfen.
56
Montageablauf
Abgasseitig anschließen
B
A
C
1. Abgasrohr zum Schornstein steigend
(möglichst 45°) verlegen.
Abgasrohr (lichte Weite):
7 150 mm
Max. Abgasrohrlänge: 3000 mm
2. Gesamtes Abgasrohr mit Reinigungsöffnung gasdicht ausführen.
Hinweis
Abgastemperatursensor muss eingebaut sein (siehe Seite 20).
3. Abgasrohr min. 30 mm dick wärmedämmen.
4. Einen Zugbegrenzer (Zubehör) in
den Schornstein einbauen:
Separate Montageanleitung
5815 283
A Reinigungsöffnung
B Wärmedämmung
C Elastischer Abgasrohreintritt
57
Montage
Hinweis
Um Schallübertragungen, verursacht
durch das Abgasgebläse, zu vermeiden,
sollte ein elastisches Verbindungsstück
in das Abgasrohr eingebaut werden.
Abgasrohr nicht in den Schornstein einmauern.
Montageablauf
Wasserseitig anschließen
F
GH
A
K L M
B
C
E
D
A Kesselvorlauf G 1½
B Kaltwasserzulauf für thermische
Ablaufsicherung
C Warmwasseraustritt für thermische
Ablaufsicherung
D Entleerung
E Kesselrücklauf G 1½
F Fühler für thermische Ablaufsicherung
G Thermische Ablaufsicherung
H Reinigungsöffnung
K Trinkwasserfilter
L Rückflussverhinderer
M Druckminderventil
Hinweis
■ Es dürfen nur geregelte Heizkreise mit
Mischer angeschlossen werden.
■ Eine Rücklauftemperaturanhebung
(Mindestrücklauftemperatur 65 °C)
muss unbedingt eingebaut werden.
Hinweis
Die Heizkessel sind mit einem Sicherheitsventil auszurüsten, das bauteilgeprüft, der TRD 721 entsprechend und je
nach ausgeführter Anlage gekennzeichnet sein muss.
Sicherheitsleitungen installieren.
Zul. Betriebsdruck: 3 bar (0,3 MPa)
Prüfdruck: 4 bar (0,4 MPa)
58
5815 283
Montageanleitung Kleinverteiler
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Arbeitsschritte - Erstinbetriebnahme, Inspektion und Wartung
Weitergehende Hinweise zu den Arbeitsschritten siehe jeweils angegebene Seite
Arbeitsschritte für die Erstinbetriebnahme
Arbeitsschritte für die Inspektion
Arbeitsschritte für die Wartung
•
•
•
•
•
•
1. Heizungsanlage füllen.................................................... 60
•
4. Anheizen.......................................................................... 61
5. Regelung an die Heizungsanlage anpassen ............... 61
6. Ausgänge und Aktoren prüfen...................................... 62
•
•
7. Lambda-Sonde abgleichen............................................ 63
8. Heizkennlinien einstellen............................................... 64
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
9. Anlage außer Betrieb nehmen....................................... 67
10. Abgasgebläse reinigen.................................................. 67
11. Dichtschnüre prüfen....................................................... 69
12. Türen auf Dichtheit prüfen............................................. 69
13. Nachschaltheizflächen reinigen.................................... 72
14. Füllraum reinigen (falls erforderlich)............................ 73
15. Ascheraum und Brennkammer reinigen...................... 75
16. Membran-Druckausdehnungsgefäß und Druck der
Anlage prüfen.................................................................. 76
17. Sicherheitsventile auf Funktion prüfen
18. Funktion der thermischen Ablaufsicherung prüfen.... 76
19. Zuluftöffnung des Aufstellraums prüfen
20. Probebetrieb.................................................................... 76
21. Emissionsmessung........................................................ 77
22. Förderdruck prüfen........................................................ 78
23. Einweisung des Anlagenbetreibers.............................. 78
5815 283
•
•
•
2. Alle heizwasserseitigen Anschlüsse auf Dichtheit
prüfen
3. Netzspannung einschalten............................................ 61
•
•
•
•
•
59
Service
•
•
Seite
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten
Heizungsanlage füllen
Füllwasser
Dieser Wärmeerzeuger stellt Anforderungen an das Heizungswasser gemäß
Informationsblatt Nr. 8 des BDH und
ZVSHK „Vermeidung von Betriebsstörungen und Schäden durch Steinbildung
in Warmwasserheizungsanlagen“.
!
Achtung
Ungeeignetes Füllwasser fördert
Ablagerungen und Korrosionsbildung und kann zu Schäden am
Gerät führen.
■ Heizungsanlage vor dem Füllen gründlich spülen.
■ Ausschließlich Wasser mit
Trinkwasserqualität einfüllen.
■ Dem Füllwasser kann ein speziell für Heizungsanlagen
geeignetes Frostschutzmittel
beigefügt werden. Die Eignung
ist durch den Hersteller des
Frostschutzmittels nachzuweisen.
■ Füll- und Ergänzungswasser
mit einer Wasserhärte über
den folgenden Werten muss
enthärtet werden z. B. mit einer
Kleinenthärtungsanlage für
Heizwasser.
≥ 50 l/kW
< 0,02 mol/m3
(0,11 °dH)
< 0,02 mol/m3
(0,11 °dH)
< 0,02 mol/m3
(0,11 °dH)
< 0,02 mol/m3
(0,11 °dH)
5815 283
Zulässige Gesamthärte des Füll- und Ergänzungswassers
Gesamt-Wärme- Spezifisches Anlagenvolumen
leistung
kW
< 20 l/kW
≥ 20 l/kW bis
< 50 l/kW
≤ 50
≤ 3,0 mol/m3
≤ 2,0 mol/m3
(16,8 °dH)
(11,2 °dH)
> 50 bis ≤ 200
≤ 2,0 mol/m3
≤ 1,5 mol/m3
(11,2 °dH)
(8,4 °dH)
> 200 bis ≤ 600
≤ 1,5 mol/m3
≤ 0,02 mol/m3
(8,4 °dH)
(0,11 °dH)
> 600
< 0,02 mol/m3
< 0,02 mol/m3
(0,11 °dH)
(0,11 °dH)
60
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
2. Rückschlagklappen öffnen.
3. Heizungsanlage mit Wasser füllen
und entlüften, bis der Fülldruck 0,1
bis 0,2 bar (0,01 bis 0,02 MPa) höher
ist, als der Vordruck des MembranDruckausdehnungsgefäßes.
Zul. Betriebsdruck: 3 bar (0,3 MPa)
Prüfdruck: 4 bar (0,4 MPa)
4. Fülldruck am Manometer A markieren.
5. Rückschlagklappen wieder in
Betriebsstellung zurückstellen.
1. Vordruck des Membran-Druckausdehnungsgefäßes prüfen.
Falls der Vordruck niedriger ist, als
der statische Druck der Anlage,
Stickstoff nachfüllen bis der Vordruck
0,1 bis 0,2 bar (0,01 bis 0,02 MPa)
höher ist. Falls der Vordruck zu hoch
ist, entsprechend anpassen.
Netzspannung einschalten
Bedienungsanleitung
Service
Anheizen
Bedienungsanleitung
Regelung an die Heizungsanlage anpassen
5815 283
Die Regelung muss je nach Ausstattung
der Anlage angepasst werden.
61
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Entnahme
Kessel
START
STOP
Puffer
Heizung
Warmwasser
Information
Wählen mit
(
Alle Adressen in Codierung 1 prüfen
und evtl. einstellen (siehe Kapitel
„Codierung 1“).
Hinweis
Weitere Einstellmöglichkeiten sind in
den Kapiteln „Codierung 1“ (ab
Seite 79) und „Codierung 2“ (ab
Seite 92) angegeben.
Ausgänge und Aktoren prüfen
Aktorentest durchführen
3. d
zur Bestätigung.
Hinweis
Ein Aktorentest ist nur bei kaltem Heizkessel möglich!
Wird der Aktorentest für einen Mischer
durchgeführt, bleiben alle anderen angeschlossenen Mischer im Regelbetrieb.
Nach erfolgtem Aktorentest geht der
getestete Mischer nach 3 Minuten wieder in den Regelbetrieb.
4. |/~
für gewünschte Aktorengruppe.
5. d
zur Bestätigung.
6. |/~
für gewünschten Aktor
bzw. Relaisausgang.
Bezogen auf ihre Anwendung sind die
Aktoren in mehrere Gruppen aufgeteilt:
■ Kesselaktoren
■ Aktoren der jeweiligen Mischermodule
7. d
zur Bestätigung
Folgende Tasten drücken:
8. d
zum Beenden
1. d + å ca. 4 s gleichzeitig.
Das Menü „Service“
erscheint.
9. ä
so oft, bis die Grundanzeige erscheint.
Der Aktorentest ist beendet.
2. |/~
62
für „Aktorentest“.
5815 283
Hinweis
Erfolgt 5 min lang keine
weitere Eingabe, wird der
Aktorentest automatisch
beendet.
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Folgende Kesselaktoren können je nach Anlagenausstattung angesteuert werden (bei Erstinbetriebnahme nicht erforderlich):
Displayanzeige
Erklärung
„Kesselpumpe Ein“
„Kesselventil öffnen“
Ventil an Rücklauftemperaturanhebung
„Kesselventil schließen“
Ventil an Rücklauftemperaturanhebung
„Pufferventil öffnen“
Pufferspeicher-Regelventil
„Pufferventil schließen“
Pufferspeicher-Regelventil
„Primärluftklappe öffnen“
„Primärluftklappe schließen“
„Sekundärluftklappe öffnen“
„Sekundärluftklappe schließen“
„Sammelstörung öffnen“
Test der bauseits angeschlossenen Störmeldeanlage (falls vorhanden).
Folgende Aktoren der Mischermodule können je nach Modul separat angesteuert werden (bei Erstinbetriebnahme empfohlen):
Displayanzeige
Erklärung
„Pumpe ein“
„Ventil öffnen“
„Ventil schließen“
Lambda-Sonde abgleichen
2. Lambda-Sonde ausbauen und vorsichtig mit einer Drahtbürste reinigen.
3. Sonde min. 15 Minuten außerhalb
des Heizkessels in den Aufstellungsraum hängen.
5. Mit |/~ Menüpunkt „O2 Sonde
abgleichen“ wählen. Mit d bestätigen.
6. Mit |/~ „Ja“ wählen. Mit d bestätigen.
Technische Daten der LambdaSonde siehe Seite 110.
7. Den Abgleich mit einem Abgasmessgerät überprüfen.
5815 283
4. Mit |/~ Menüpunkt „Servicefunktionen“ wählen. Mit d bestätigen.
63
Service
1. Service-Menü an Regelung aufrufen
(siehe Seite 96).
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Heizkennlinien einstellen
35
Kesselwasser- bzw.
Vorlauftemperatur in °C
3
Ra 0
um
Von der Vorlauftemperatur ist wiederum
die Raumtemperatur abhängig.
Im Anlieferungszustand eingestellt:
■ Neigung = 1,4
■ Niveau = 0
1,6
1,8
2,0
2,8
Neigung
2,6
2,4
2,2
3,0
90
3,4
3,2
Die Heizkennlinien stellen den Zusammenhang zwischen Außentemperatur
und Vorlauftemperatur dar.
Vereinfacht: je niedriger die Außentemperatur, desto höher die Vorlauftemperatur.
1,4
80
1,2
70
1,0
60
0,8
50
0,6
40
0,4
30
0,2
25
-So
10
llte 20
mp
era 15
tur
1
in ° 0
5
C
C
0
Beispiel für Außentemperatur −14 °C:
A Fußbodenheizung, Neigung 0,2 bis
0,8
B Niedertemperaturheizung, Neigung
0,8 bis 1,6
C Heizungsanlage mit Kesselwassertemperatur über 75 °C, Neigung 1,6
bis 2,0
B
A
-30
-20
-14
Außentemperatur in °C
-10
Die Heizkennlinie wird entlang der
Raum-Solltemperatur-Achse verschoben. Sie bewirkt bei aktiver Heizkreispumpenlogik-Funktion ein geändertes
Ein- und Ausschaltverhalten der Heizkreispumpe.
Für jeden Heizkreis getrennt einstellbar.
64
5815 283
Raum-Solltemperatur einstellen
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Normale Raumtemperatur
26°C
110
A
C 26
20°C
20
B -20°C
E
D
Änderung der normalen Raumtemperatur von 20 auf 26 °C
A
B
C
D
E
Vorlauftemperatur in °C
Außentemperatur in °C
Raum-Solltemperatur in °C
Heizkreispumpe aus
Heizkreispumpe ein
Im Basis-Menü folgende Tasten drücken:
1. |/~ für „Heizung.“
2. d
zur Bestätigung.
3. Ù / Ú
für Auswahl des Heizkreises.
4. |/~ für „Raumtemp.Soll“
5. d
zur Bestätigung.
6. |/~ für gewünschten Temperaturwert.
7. d
zur Bestätigung.
Reduzierte Raumtemperatur
110
D Heizkreispumpe aus
E Heizkreispumpe ein
C
5815 283
D
14°C
3°C
20
14
3
B -20°C
Im Basis-Menü folgende Tasten drücken:
1. å
Service
A
für „Erweitertes Menü“.
2. |/~ für „Heizung“.
E
3. d
zur Bestätigung.
Änderung der reduzierten Raumtemperatur von 3 auf 14 °C
4. Ù / Ú
für Auswahl des Heizkreises.
A Vorlauftemperatur in °C
B Außentemperatur in °C
C Raum-Solltemperatur in °C
5. |/~ für „Red. Raumtemp.Soll“.
65
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
6. d
zur Bestätigung.
8. d
zur Bestätigung.
2. Ù / Ú
für Auswahl des Heizkreises.
7. |/~ für gewünschten Temperaturwert.
Neigung und Niveau ändern
Für jeden Heizkreis getrennt einstellbar.
110
3. |/~ für „Heizkennlinie“.
3,5
Kesselwasser- bzw.
Vorlauftemperatur in °C
4. d
1,4
A
B
0,2
+20
-20
Außentemperatur in °C
zur Bestätigung.
5. |/~ für „Neigung“ oder
„Niveau“.
6. d
zur Bestätigung.
7. |/~ für den gewünschten Wert.
8. d
zur Bestätigung.
9. Mit der Taste g zur Grundanzeige.
A Neigung ändern
B Niveau ändern (vertikale Parallelverschiebung der Heizkennlinie)
Im Basis-Menü folgende Tasten drücken:
für erweitertes Menü.
5815 283
1. å
66
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Anlage außer Betrieb nehmen
Gefahr
Das Berühren spannungsführender oder heißer Bauteile kann
zu gefährlichen Verletzungen
führen.
Vor Beginn der Reinigungsarbeiten die Netzspannung (z. B. an
der Sicherung oder einem Hauptschalter) ausschalten und warten, bis der Heizkessel abgekühlt
ist.
1. Brennstoff ausbrennen lassen.
2. Heizkessel nach dem Abkühlen an
der Regelung ausschalten.
Abgasgebläse reinigen
Hinweis
Die Reinigung des Abgasgebläses ist in
folgenden Fällen erforderlich:
■ Es treten Vibrationsgeräusche durch
Laufradunwucht auf (Ablagerungen
an den Laufradschaufeln).
■ Die Leistung lässt nach.
5815 283
Service
Gefahr
Arbeiten am laufenden Abgasgebläse führen zu gefährlichen Verletzungen.
Heizkessel vorher an der Regelung ausschalten.
67
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
B
A
1. 6 Schrauben am Abgasgebläse A
herausdrehen und den Motor B mit
Gebläserad herausziehen.
Hinweis
Die Länge der elektrischen Leitungen
reicht nicht aus, um den Motor auf
dem Fußboden abzulegen.
!
Achtung
Elektrische Leitungen werden
durch heiße Bauteile beschädigt.
Das Abgasgebläse muss so
angebaut werden, dass die elektrische Leitung das Gebläsegehäuse nicht berührt.
5815 283
2. Gebläserad, Gebläsegehäuse und
Abgasstutzen mit einem Spachtel
und einem Staubsauger reinigen.
3. Abgasgebläse in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen.
68
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Dichtschnüre prüfen
Dichtschnüre an allen Türen und Reinigungsdeckeln reinigen und auf Beschädigungen prüfen.
Beschädigte Dichtschnüre austauschen.
Türen auf Dichtheit prüfen
A
D
Service
B
D
5815 283
C
D
69
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
1. Fülltür A, Anzündtür B und Aschetür C auf Dichtheit prüfen.
Im Zweifelsfall mit Papierstreifen
kontrollieren. Ein eingeklemmter
Papierstreifen (ca. 20 mm breit) darf
sich nicht herausziehen lassen.
3. Danach die Funktion des Türkontaktschalters prüfen.
4. Falls weiterhin eine Undichtheit
besteht, die Dichtung D an der entsprechenden Tür austauschen.
2. Falls erforderlich die Türen neu einstellen (siehe Seite 70).
Hinweis
Je nach Ort der aufgetretenen
Undichtheit können die Scharniere,
die Schließbleche oder beide verstellt werden.
Türen neu einstellen
5815 283
Hinweis
Vor dem Einstellen der Türen muss die
obere und vordere Verkleidung des
Heizkessels abgebaut werden.
70
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
1.
2.
5.
4.
A
B
Service
3.
5815 283
Folgende Reihenfolge beachten:
■ Muttern A lösen.
■ Scharnier bzw. Schließblech verschieben. Beim Schließblech dazu die Muttern B auf der Augenschraube verstellen.
■ Muttern A wieder anziehen.
71
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Nachschaltheizflächen reinigen
A
B
D
C
F
G
F
E
1. Oberblech hinten A abbauen.
72
5815 283
G
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
2. Wärmedämm-Matte B herausnehmen.
Hinweis
Die Wärmedämm-Matte ist im Auslieferungszustand perforiert und
muss für die erste Reinigung aufgeschnitten werden.
3. Reinigungsdeckel C öffnen.
4. Auf beiden Seiten des Abgassammelkastens den Rohrklappstecker
D öffnen und herausziehen.
5. Halteblech E auf beiden Seiten nur
ein Stück in Richtung Seitenwand
schieben, bis sich die hintere Aufhängung F herausnehmen lässt.
Die hintere Aufhängung F mit den
Wirbulatoren nach oben herausnehmen.
6. Jetzt beide Haltebleche E ganz in
Richtung Seitenwand schieben und
die vordere Aufhängung G mit den
Wirbulatoren nach oben herausnehmen.
7. Innenwände des Abgassammelkastens und die Nachschaltheizflächen
mit Spachtel, Reinigungsbürste und
Staubsauger reinigen.
8. Aufhängungen und Wirbulatoren mit
einer Reinigungsbürste reinigen.
9. Alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen.
Füllraum reinigen (falls erforderlich)
Service
Hinweis
■ Kleine Risse in der Oberfläche der
Feuerbeton-Formteile sind normal
und haben keinen Einfluss auf Funktion und Lebensdauer der Teile.
■ Schwarz glänzende Ablagerungen auf
den Innenwänden des Füllraums sind
normal und müssen nicht entfernt werden.
5815 283
1. Trockene und abblätternde Ablagerungen (Asche, Kohle und Teer) mit
einem Schaber oder Spachtel von
den Wänden und aus den vorderen
und hinteren Ecken entfernen.
73
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
G
F
A
B
E
C
D
G
F
2. Primärluftöffnungen A in den Seitenelementen B auf freien Durchgang prüfen und ggf. mit einem
Staubsauger reinigen.
5815 283
3. Düsenschlitz C im Bodenelement
D reinigen.
4. Trockene und abblätternde Ablagerungen (Asche, Kohle und Teer) mit
einem Schaber oder Spachtel von
den Füllraumwänden E, dem Türrahmen F und der Fülltürinnenseite
G entfernen.
74
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Ascheraum und Brennkammer reinigen
B
1. Aschetür A und Wärmedämmtür
B öffnen.
Hinweis
Zur besseren Zugänglichkeit kann
die Wärmedämmtür B angehoben
und herausgenommen werden.
3. Falls erforderlich, die Brennkammer
und den Ascheraum reinigen.
4. Türen B und A nach dem Entleeren bzw. den Reinigungsarbeiten
wieder verschließen.
5815 283
2. Asche aus dem Ascheraum und der
Brennkammer entfernen.
Eine Restschicht Asche wirkt wärmedämmend und kann im Ascheraum
verbleiben, falls keine ausführliche
Reinigung erfolgen soll.
75
Service
A
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Membran-Druckausdehnungsgefäß und Druck der Anlage prüfen
Prüfung bei kalter Anlage durchführen.
1. Anlage so weit entleeren oder Kappenventil am Ausdehnungsgefäß
schließen und Druck abbauen, bis
Manometer „0“ anzeigt.
3. Wasser nachfüllen, bis bei abgekühlter Anlage der Fülldruck min. 1,0 bar
(0,1 MPa) beträgt und 0,1 bis 0,2 bar
(10 bis 20 kPa) höher ist, als der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes.
Zul. Betriebsdruck: 3 bar (0,3 MPa)
2. Falls der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes niedriger ist, als der
statische Druck der Anlage, Stickstoff
nachfüllen, bis der Vordruck 0,1 bis
0,2 bar (10 bis 20 kPa) höher als der
statische Druck der Anlage ist.
Funktion der thermischen Ablaufsicherung prüfen
1. Ventil der thermischen Ablaufsicherung betätigen: Rote Kappe A
gegen Ventil drücken. Wasser muss
ausfließen.
2. Bei geringer Durchflussmenge Ventil
reinigen, ggf. austauschen.
Probebetrieb
1. Heizkessel in Betrieb nehmen.
2. Einstellungen und Funktion der Kesselregelung prüfen.
5815 283
Bedienungsanleitung
76
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
5815 283
Nach der Inbetriebnahme muss die Feuerstätte durch den Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden. Mit einer
Emissionsmessung muss nachgewiesen werden, dass der Heizkessel den
aktuell gültigen Emissionsgrenzwerten
entspricht. Um diese Werte zu unterschreiten, muss der Heizkessel richtig
betrieben werden. Hierzu gehört neben
der Reinigung und dem richtigen Anfeuern auch die Wahl des geeigneten
Brennholzes.
Der Vitoligno 200-S ist ein Hochleistungs-Holzvergaserkessel und muss
daher mit einem ausreichend großen
Pufferspeicher betrieben werden. Im
Schwachlastbetrieb, d. h. bei heruntergeregeltem Abgasgebläse können die
geforderten Emissionswerte nicht
erreicht werden. Der Pufferspeicher
muss daher min. 55 l je kW Wärmeleistung haben.
Für die Emissionsmessung ist Folgendes zu beachten:
■ Der Heizkessel sollte min. eine Woche
lang in Betrieb gewesen sein, damit
die Dichtschnüre gasundurchlässig
geworden sind.
■ Abgasgebläse, Füllraum, Ascheraum
und Nachschaltheizflächen sorgfältig
reinigen (siehe Seite 67 , 73 , 75
und 72)
■ Nur naturbelassenes und trockenes
Holz verwenden (siehe Bedienungsanleitung, Kapitel „Brennstoff“).
Feuchteres Holz führt zu einer Verminderung der Flammentemperatur
und damit zu höheren Emissionswerten. Die angegebenen idealen Scheitholzabmessungen sind zu beachten.
■ Heizkessel vorheizen (min. 2 Stunden
vor der Messung) und die Grundglut
bilden. Dazu den Füllraum bis zur
Hälfte füllen. Die Holzscheite längs
dicht nebeneinander legen. Dabei
Scheite mit starken Querschnittunterschieden vermeiden. Den Heizkessel
in dieser Weise bis zum Beginn der
Emissionsmessung brennen lassen.
■ Kesseltemperatur-Sollwert auf 85 °C
stellen, Rücklauftemperatur auf 65 °C
stellen, Förderdruck des Schornsteins
prüfen (soll zwischen 10 und 15 Pa liegen und nicht schwanken).
■ Während der Anheizphase und der
Messung für ausreichende Wärmeabnahme sorgen. Der Pufferspeicher
muss vor Beginn der Messung kalt
sein. Falls erforderlich alle Heizkörperventile voll aufdrehen.
■ An der Regelung den Restsauerstoff
auf 6 bis 7 % einstellen.
■ Die Glut vor der Messung gleichmäßig
im Füllraum verteilen. Das Glutbett
dabei nicht verdichten. Die Gluthöhe
soll noch ca. 10 cm betragen. Zügig 50
cm lange Holzscheite dicht in Längsrichtung auflegen. 5 Minuten nach
dem Schließen der Fülltür kann mit der
Emissionsmessung begonnen werden.
■ Während der Messung (Dauer: 15
Minuten) darf die Kesseltemperatur
82 °C nicht überschreiten. Die Temperaturanzeige genau beobachten.
Falls abzusehen ist, dass diese Temperatur überschritten wird, für zusätzliche Wärmeabnahme sorgen.
77
Service
Emissionsmessung
Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Weitere Angaben zu den Arbeitsschritten (Fortsetzung)
Förderdruck prüfen
1. Förderdruck im Abgasrohr messen
(erforderlicher Förderdruck siehe
Technische Daten auf Seite 141).
2. Zugbegrenzer einstellen, falls erforderlich.
Einweisung des Anlagenbetreibers
Bedienungs- und Serviceunterlagen
Alle Einzelteillisten, Bedienungsanleitungen und Serviceanleitungen dem
Anlagenbetreiber übergeben.
Einweisung des Anlagenbetreibers
5815 283
Der Ersteller der Anlage hat dem Betreiber der Anlage die Bedienungsanleitung
zu übergeben und ihn in die Bedienung
einzuweisen.
Dazu gehören auch alle als Zubehör eingebauten Komponenten, wie z. B. Fernbedienungen. Außerdem hat der Ersteller der Anlage auf erforderliche Wartungsarbeiten hinzuweisen.
78
Codierungen
Codierung 1
Codierung 1 aufrufen
Folgende Tasten drücken:
1. d + å ca. 4 s gleichzeitig.
Das Menü „Service“
erscheint.
2. |/~
für „Codierung 1“.
3. d
zur Bestätigung.
4. |/~
für die gewünschte
Gruppe.
5. d
6. |/~
für gewünschte Codieradresse.
7. d
zur Bestätigung.
8. |/~
für gewünschten Wert.
9. d
zur Bestätigung.
Im Display erscheint
kurz „Übernommen“.
10. ä
Service-Menü verlassen.
zur Bestätigung.
■ „Heizung“
Codieradressen „A0“, „A5“ , „A6“, „A7“,
„B0“, „B2“, „B5“, „C5“, „C6“, „C8“, „E2“,
„F1“, „F2“
siehe Seite 84.
■ „Warmwasser“
Codieradressen „0C“ , „0D“
siehe Seite 88
■ „Zus. Wärmeerzeuger“
Codieradressen „D0“ bis „D7“
siehe Seite 90
5815 283
Die Codieradressen werden je nach
Anlagenkonfiguration in Gruppen angezeigt:
■ „Hardware“
Codieradressen
siehe Seite 80
■ „Allgemein“
Codieradresse „7F“
siehe Seite 81
■ „Kessel“
Codieradressen „0A“, „0B“ bis „0C“,
„0D“
siehe Seite 81
79
Service
Übersicht
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Hardware
Codierungen
5815 283
Codierung im Auslieferungszustand Mögliche Umstellung
Anzahl der verwendeten Heizungsgruppen
Anzahl Heiz- Keine Heizkreise vorhan- Anzahl Heiz- mögliche Anzahl der Heizungen:0
den.
ungen:0
kreise mit 1 Trinkwasserbis
erwärmung.
Anzahl Heizungen:2
Anzahl Heiz- mögliche Anzahl der Heizkreise ohne zusätzl. Trinkungen:0
wassererwärmung.
bis
Anzahl Heizungen:3
Anzahl der verwendeten Warmwasser-Gruppen
Anzahl
Keine Trinkwassererwär- Anzahl
Eine TrinkwassererwärWarmwasmung vorhanden. VerWarmwasmung. Ermöglicht die Nutser:0
wendung von bis zu 3
ser:1
zung von 2 Heizkreisen.
Heizkreise möglich.
Automatische Zündung
AutomatiKeine automatische Zün- AutomatiAutomatische Zündung
sche Zündung vorhanden.
sche Zünvorhanden.
dung:Nein
dung:Ja
80
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Codierung im Auslieferungszustand Mögliche Umstellung
Hydraulikschema
Hydraulik■ keine elektrischen Ven- Hydraulik■ elektrische Ventile vorschema:0
tile
schema:1
handen (elektrische
■ kein zusätzlicher WärRücklauftemperaturanmeerzeuger
hebung und Pufferspeicherregelventil)
■ kein zusätzlicher Wärmeerzeuger
Hydraulik■ keine elektrischen Ventischema:2
le
■ zusätzlicher Wärmeerzeuger vorhanden
Hydraulik■ elektrische Ventile vorschema:3
handen (elektrische
Rücklauftemperaturanhebung und Pufferspeicherregelventil)
■ zusätzlicher Wärmeerzeuger vorhanden
Allgemein
Codierungen
Mögliche Umstellung
7F:0
Mehrparteienhaus, separate Einstellung des Ferienprogramms möglich.
Service
Codierung im Auslieferungszustand
Einfamilien-/Mehrfamilienhaus
7F:1
Einfamilienhaus, Ferienprogramm aller Heizungsgruppen gleich
Kessel
Codierungen
Mögliche Umstellung
1:100
bis
1:250
Max. Abgastemperatur
einstellbar von 100 bis
250 °C.
5815 283
Codierung im Auslieferungszustand
Abgastemperatur Grenzwert
1:180
Heizkessel regelt max.
auf eine Abgastemperatur von 180 °C.
81
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Codierung im Auslieferungszustand Mögliche Umstellung
Geregelter Pufferladebetrieb
14:1
Geregelter Pufferladebe- 14:0
Der geregelte Pufferladetrieb ist aktiviert. Der
betrieb ist deaktiviert. Das
Rücklauf des HeizkesPufferspeicherladeventil
sels wird nach der komist offen, der Rücklauf wird
pletten Öffnung des Venauf den eingestellten Minitils der Rücklauftemperamalwert (Codierung „7B“,
turanhebung über das
Gruppe Kessel) geregelt.
Pufferspeicherregelventil
geregelt.
Hinweis
Wird nur angezeigt wenn
Hydraulikschema 1 oder
3 ausgewählt ist.
2:80
bis
2:250
Min. Abgastemperatur einstellbar von 80 bis 250 °C.
44:50
bis
44:110
Temperatur einstellbar von
50 bis 110 °C.
45:0
Die min. Systemtemperatur Soll ist im Menü inaktiv
und nicht einstellbar.
5815 283
Abgastemperatur Minimal
2:100
Heizkessel regelt auf eine
Abgastemperatur von
min. 100 °C.
Wärme abführen
44:90
Temperatur in °C. Überschreitet die Temperatur
des Kesselwassers
90 °C, wird die Wärme an
den in Codierung „F3“
(Gruppe Heizung) eingestellten Heizkreis abgeführt. Hierzu wird auf die
max. Vorlauftemperatur
(Codierung „C6“, Gruppe Heizung) des Heizkreises geregelt.
Systemtemperatur Soll
45:1
Die min. Systemtemperatur Soll ist im Menü einstellbar.
82
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Mögliche Umstellung
Die O2-Regelung (Lambda-Sonde) ist deaktiviert.
7B:60
bis
7B:75
Min. Rücklauftemperatur in
°C
FB:35
bis
FB:100
Drehzahl für Notbetrieb in
% der max. Drehzahl
FC:50
bis
FC:100
Max. Durchschnittstemperatur in °C
FD:20
bis
FD:70
Min. Durchschnittstemperatur in °C
Service
5F:0
5815 283
Codierung im Auslieferungszustand
O2 Regelung aktiv
5F:1
Die O2-Regelung (Lambda-Sonde) ist aktiviert.
Sie wird bei einer Störung
autom. deaktiviert.
Kesselrücklauf Minimal
7B:65
Min. Rücklauftemperatur
des Heizkessels 65 °C.
Steht nur bei Hydraulikschema 1 und 3 zur Verfügung (Codierung
„Hydraulikschema“,
Gruppe Hardware)
Abgasgebläse Notbetrieb
FB:60
Falls kein Signal des Hallsensors erkannt wird,
wird das Abgasgebläse
auf 60 % der max. Drehzahl geregelt.
Puffer Maximaltemperatur
FC:80
Bei einer Durchschnittstemperatur des Heizwasser-Pufferspeichers von
80 °C regelt der Heizkessel auf min. Leistung.
Puffersolltemperatur Zündung
FD:50
Falls die Durchschnittstemperatur des Heizwasser-Pufferspeichers
50 °C unterschreitet, ist
ein Start des Kessels
möglich. Diese Codierung steht nur bei Einsatz
einer autom. Zündung zur
Verfügung.
83
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Codierung im Auslieferungszustand
Zündung Laufzeit
FE:15
Max. Laufzeit des Zündgebläses von 15 Minuten.
Diese Codierung steht
nur bei Einsatz einer autom. Zündung zur Verfügung.
Mögliche Umstellung
FE:0
FE:1
bis
FE:60
Die autom. Zündung ist
deaktiviert.
Einstellbereich in Minuten.
Heizung
Codierungen
Codierung im Auslieferungszustand
Fernbedienung
A0:0
Ohne Fernbedienung
Mögliche Umstellung
A0:1
A0:2
Sommersparfunktion Raumtemperatur
A5:5
Mit HeizkreispumpenloA5:0
gik-Funktion (Sparschaltung): Heizkreispumpe
A5:1
„Aus“, falls die tatsächli- bis
che Außentemperatur
A5:15
(AT) 1 K größer ist als
Raumtemperatur-Sollwert (RTSoll ) AT >
RTSoll + 1 K
Ohne Heizpumpenkreislogik-Funktion
Mit HeizkreispumpenlogikFunktion: Heizkreispumpe
„Aus“ siehe folgende Tabelle
AT > RTSoll + 5 K
AT > RTSoll + 4 K
AT > RTSoll + 3 K
AT > RTSoll + 2 K
AT > RTSoll + 1 K
AT > RTSoll
AT > RTSoll −1 K
bis
AT > RTSoll −9 K
5815 283
1
2
3
4
5
6
7
bis
15
Mit Vitotrol 200A;
wird automatisch erkannt
Mit Vitotrol 300A;
wird automatisch erkannt
84
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
A6:5
bis
A6:35
Erweiterte Sparschaltung
aktiv, d.h. bei einem variabel einstellbaren Wert von
5 bis 35 °C zuzüglich 1 °C
wird die Heizkreispumpe
ausgeschaltet. Der Mischer wird geschlossen.
Grundlage ist die gedämpfte Außentemperatur, die
sich aus tatsächlicher Außentemperatur und einer
Zeitkonstanten zusammensetzt. Die Zeitkonstante berücksichtigt das
Auskühlen eines durchschnittlichen Gebäudes.
Empfohlene Einstellung:
„A6:16“ bis „A6:18“
A7:1
Mit Mischersparfunktion
(erweiterte Heizkreispumpenlogik):
Heizkreispumpe zusätzlich
„Aus“:
Der Mischer wurde länger
als 20 min zugefahren
Heizkreispumpe „Ein“:
■ Mischer geht in Regelfunktion
oder
■ Bei Frostgefahr
5815 283
Mischersparfunktion
A7:0
Ohne Mischersparfunktion
Mögliche Umstellung
85
Service
Codierung im Auslieferungszustand
Sommersparfunktion absolut
A6:36
Erweiterte Sparschaltung
inaktiv. Gruppe Heizung
bleibt im Regelbetrieb.
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Codierung im Auslieferungszustand Mögliche Umstellung
Raumtemperatursensor Raumaufschaltung
B0:0
Mit Fernbedienung:
B0:1
Heizbetrieb: witterungsgeHeizbetrieb/ reduz. Beführt
trieb: witterungsgeführt
Reduz. Betrieb: mit Raumtemperaturaufschaltung
B0:2
Heizbetrieb: mit Raumtemperaturaufschaltung
Reduz. Betrieb: witterungsgeführt
B0:3
Heizbetrieb/ reduz. Betrieb: mit Raumtemperaturaufschaltung
Raumtemperatursensor Raumeinflussfaktor
B2:8
Mit Fernbedienung und
B2:0
Ohne Raumeinfluss
für den Heizkreis muss
B2:1
Raumeinflussfaktor einBetrieb mit Raumtempe- bis
stellbar von 1 bis 31
raturaufschaltung codiert B2:31
(Je höher der Wert, um so
sein:
größer der Raumeinfluss)
Raumeinflussfaktor 8
Raumtemperatursensor Sommersparfunktion
B5:5
Mit Fernbedienung:
B5:0
Ohne raumtemperaturgeMit raumtemperaturgeführte Heizkreispumpenloführter Heizkreispumpengik-Funktion
logik-Funktion
B5:1
Mit raumtemperaturgeführbis
ter HeizkreispumpenlogikB5:8
Funktion (siehe folgende
Tabelle)
Mit Heizkreispumpenlogik-Funktion:
Heizkreispumpe „Aus“
Heizkreispumpe „Ein“
RTIst > RTSoll + 5 K
RTIst < RTSoll + 4 K
RTIst < RTSoll + 3 K
RTIst > RTSoll + 4 K
RTIst > RTSoll + 3 K
RTIst < RTSoll + 2 K
RTIst < RTSoll + 1 K
RTIst > RTSoll + 2 K
RTIst > RTSoll + 1 K
RTIst < RTSoll
RTIst < RTSoll −1 K
RTIst > RTSoll
RTIst > RTSoll − 1 K
RTIst < RTSoll −2 K
RTIst > RTSoll − 2 K
RTIst < RTSoll −3 K
5815 283
Parameter Adresse B5:...
1
2
3
4
5
6
7
8
86
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Codierung im Auslieferungszustand Mögliche Umstellung
Vorlauftemperatur Minimalbegrenzung
C5:20
Elektronische Minimalbe- C5:1
Elektronische Minimalbegrenzung der Vorlauftem- bis
grenzung einstellbar von 1
peratur 20 °C
C5:100
bis 100 °C
Vorlauftemperatur Maximalbegrenzung
C6:75
Elektronische MaximalC6:10
Elektronische Maximalbebegrenzung der Vorlauf- bis
grenzung einstellbar von
temperatur auf 75 °C
C6:100
10 bis 100 °C
Raumtemperatur Begrenzung
C8:31
Ohne Raumeinflussbegrenzung
Steht zur Verfügung, falls
Codierung „A0:1“ oder
„A0:2“ und „B0:1“ oder
„B0:2“ oder „B0:3“, Gruppe Heizung, eingestellt
ist.
Raumtemperatursensor Offset
E2:50
Mit Fernbedienung
Keine Anzeigekorrektur
Raumtemperatur-Istwert
Raumeinflussbegrenzung
einstellbar von 1 bis 30 K
E2:0
bis
E2:49
E2:51
bis
E2:99
Anzeigekorrektur –5 K
bis
Anzeigekorrektur –0,1 K
Anzeigekorrektur +0,1 K
bis
Anzeigekorrektur +4,9 K
F1:1
bis
F1:6
Estrichfunktion nach 6
wählbaren TemperaturZeit-Profilen einstellbar
(siehe Kapitel „Regelungsfunktionen“)
5815 283
Estrichfunktion
F1:0
Estrichfunktion nicht aktiv
C8:1
bis
C8:30
87
Service
Hinweis
Ersetzt nicht die mechanische Temperaturüberwachung.
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Codierung im Auslieferungszustand Mögliche Umstellung
Partybetrieb Zeitbegrenzung
F2:8
Zeitliche Begrenzung des F2:0
Keine Zeitbegrenzung für
Partybetriebes auf 8
Partybetrieb. Partybetrieb
Stunden.
wird mit Wechsel des
Betriebsprogramms auf
„Heizen“ deaktiviert.
F2:1
Zeitliche Begrenzung des
bis
Partybetriebs in einem Einstellbereich von 1 bis 12 h.
F2:12
Wärme abführen
F3:1
An den ausgewählten
F3:0
Für den ausgewählten
Heizkreis wird bei ÜberHeizkreis ist die Funktion
schreitung der in Codie"Wärme abführen" deaktirung „44“ (Gruppe Kesviert.
sel) eingestellten Temperatur des Kesselwassers
Wärme abgeführt. Hierzu
wird auf die eingestellte
max. Vorlauftemperatur
des Heizkreises (Codierung „C6“, Gruppe Heizung) geregelt.
Laufzeit Soll
F4:140
Laufzeit Motor des Misch- F4:15
Laufzeit des Mischerventilerventils des ausgewähl- bis
motors in s
ten Heizkreises von
F4:255
140 s.
Warmwasser
Codierungen
Mögliche Umstellung
C:1
bis
C:20
Differenztemperatur fest
einstellbar in einem Bereich von 1 °C bis 20 °C.
5815 283
Codierung im Auslieferungszustand
Warmwasser Differenz
C:0
Differenztemperatur wird
automatisch ermittelt.
88
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Mögliche Umstellung
D:0
D:1
bis
D:30
Mengenregelung ausgeschaltet. Ventil wird immer
komplett geöffnet.
Mengenregelung aktiv.
Rücklauftemperatur-Soll
entspricht Warmwassertemperatur plus eingestelltem Wert in °C. Einstellbereich 1° C bis 30° C.
5815 283
Service
Codierung im Auslieferungszustand
Warmwasser Rücklauftemperatur
D:10
Mengenregelung aktiv.
Rücklauftemperatur-Soll
entspricht Warmwassertemperatur plus 10 °C
89
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Zusätzlicher Wärmeerzeuger
Codierungen
5815 283
Codierung im Auslieferungszustand Mögliche Umstellung
Pufferladung bis Fühler
D0:0
Der zus. Wärmeerzeuger D0:1
Der zus. Wärmeerzeuger
lädt den Heizwasser-Puflädt den Heizwasser-Pufferspeicher nicht.
ferspeicher bis zum Erreichen der eingestellten
Hinweis
Temperatur (Codierung
Der Wert „0“ ist nur bei
„D1“, Gruppe Zusätzlicher
eingestelltem HydraulikWärmeerzeuger) am obeschema 3 (Codierung
ren Puffertemperatursen„Hydraulikschema“,
sor.
Gruppe Hardware) mög- D0:2
Der zus. Wärmeerzeuger
lich.
lädt den Heizwasser-Pufferspeicher bis zum Erreichen der eingestellten
Temperatur (Codierung
„D1“, Gruppe Zusätzlicher
Wärmeerzeuger) am mittleren Puffertemperatursensor.
D0:3
Der zus. Wärmeerzeuger
lädt den Heizwasser-Pufferspeicher bis zum Erreichen der eingestellten
Temperatur (Codierung
„D1“, Gruppe Zusätzlicher
Wärmeerzeuger) am unteren Puffertemperatursensor.
90
Codierungen
5815 283
Codierung im Auslieferungszustand Mögliche Umstellung
Pufferladung bis Temperatur
D1:75
Der zus. Wärmeerzeuger D1:50
Einstellbarer Wert von 50
lädt den Heizwasser-Puf- bis
bis 100 °C
ferspeicher bis die Tem- D1:100
peratur von 75 °C erreicht
wird. Erfassung der Temperatur erfolgt am eingestellten Puffertemperatursensor (Codierung
„D0“, Gruppe Zusätzlicher Wärmeerzeuger).
Einschaltverzögerung
D2:10
Einschaltverzögerung
D2:0
Einstellbarer Wert von 0 bis
des zus. Wärmeerzeubis
250 min
gers von 10 Minuten.
D2:250
Einschalttemperatur Systemtemperatur Soll
D3:- 10
Einschalttemperatur des D3:- 100
Einstellbarer Wert von -100
zus. Wärmeerzeugers.
bis
bis 0 K
Bedingung Einschalten
D3:0
zus. Wärmeerzeuger:
Systemtemperatur Ist <
Systemtemperatur Soll eingestelltem Wert (hier:
10 K)
Laufzeit Minimal
D4:5
Minimale Laufzeit des
D4:0
Einstellbarer Wert von 0 bis
zus. Wärmeerzeugers 5 bis
250 min
Minuten.
D4:250
Pausenzeit Minimal
D5:5
Minimale Pausenzeit des D5:0
Einstellbarer Wert von 0 bis
zus. Wärmeerzeugers 5 bis
250 min
Minuten.
D5:250
Unverzögert Einschalten Systemtemperatur Soll
D6:- 20
Unverzögertes Einschal- D6:- 100
Einstellbarer Wert von -100
ten des zus. Wärmeerbis
bis 0 K
zeugers. Bedingung:
D6:0
Systemtemperatur Ist <
Systemtemperatur Soll
abzüglich eingestelltem
Wert von 20 K
91
Service
Codierung 1 (Fortsetzung)
Codierungen
Codierung 1 (Fortsetzung)
Codierung im Auslieferungszustand
Parallelbetrieb
D7:1
Parallelbetrieb der beiden Heizkessel ist möglich.
Mögliche Umstellung
D7:0
Parallelbetrieb der beiden
Heizkessel ist nicht möglich.
Hinweis
Einstellung nur möglich,
falls der zusätzliche Wärmeerzeuger eine Kesselkreispumpe hat.
Codierung 2
Codierung 2 aufrufen
Hinweis
■ In der Codierebene 2 sind alle Codierungen erreichbar, auch die Codierungen der Codierebene 1.
■ Nicht angezeigt werden Codierungen,
die durch Ausstattung der Heizungsanlage oder Einstellung anderer
Codierungen keine Funktion haben.
4. d
zur Bestätigung.
5. |/~
für die gewünschte
Gruppe.
6. d
zur Bestätigung.
7. |/~
für gewünschte Codieradresse.
8. d
zur Bestätigung.
9. |/~
für gewünschten Wert.
Folgende Tasten drücken:
1. d + å ca. 4 s gleichzeitig.
Das Menü „Service“
erscheint.
2. g + d
10. d
zur Bestätigung.
Im Display erscheint
kurz „Übernommen“.
11. ä
Service-Menü verlassen.
für „Codierung 2“.
5815 283
3. |/~
ca. 4 s gleichzeitig.
Im Menü „Service“
erscheint „Codierung
2“.
92
Codierungen
Codierung 2 (Fortsetzung)
Übersicht
Die Codieradressen werden je nach
Anlagenkonfiguration in Gruppen angezeigt:
■ „Allgemein“
siehe Seite 93
Codieradressen „80“ , „81“, „90“, „91“
■ „Heizung“
siehe Seite 94
Codieradressen „A3“ , „A4“, „E2“, „F1“
■ „Kessel“
siehe Seite 95
Codieradresse „7A“, „FF“
Allgemein
Codierung im Auslieferungszustand
80:6
Mindestdauer der Störung, bis Störungsmeldung erfolgt.
81:1
Automatische Sommer-/
Winterzeitumstellung
90:128
Zeitkonstante für die Berechnung der geänderten
Außentemperatur 21,3 h
91:0
Keine Korrektur der Außentemperatur.
Mögliche Umstellung
80:0
Einstellbar von 0 s bis
bis
995 s. 1 Einstellschritt ≙
80:199
5 s.
81:0
Manuelle Sommer-/Winterzeitumstellung
90:0
Entsprechend des eingebis
stellten Wertes schnelle
90:199
(niedrigere Werte) oder
langsame (höhere Werte)
Anpassung der Vorlauftemperatur bei Änderung
der Außentemperatur; 1
Einstellschritt ≙ 10 min
91:- 10
Korrektur der Außentembis
peratur um den eingestell91:10
ten Wert in °C.
5815 283
Hinweis
Die Software rechnet mit
dem korrigierten Wert der
Außentemperatur.
93
Service
Codierungen
Codierungen
Codierung 2 (Fortsetzung)
Heizung
Codierungen
Codierung im Auslieferungszustand
Temperatur Frostschutz
A3:2
Bei einer Außentemperatur unter 1 °C wird die
Frostschutzfunktion eingeschaltet. Ab einer Außentemperatur von 3 °C
wird die Frostschutzfunktion ausgeschaltet.
Mögliche Umstellung
A3:-9
bis
A3:15
Die Frostschutzfunktion ist
deaktiviert.
5815 283
Frostschutz aktivieren
A4:0
Die Frostschutzfunktion
A4:1
ist aktiviert. Ein- und Ausschalttemperatur der
Funktion können durch
Codierung „A3“ (Gruppe
Heizung) eingestellt werden.
Frostschutzfunktion:
Heizkreispumpe wird bei
entsprechender Außentemperatur eingeschaltet, eine Mindesttemperatur des Vorlaufs von
10 °C vorgegeben. Bei
entsprechender Außentemperatur wird sie automatisch ausgeschaltet.
Der eingestellte Wert
beeinflusst den Ein- und
Ausschaltpunkt der Frostschutzfunktion.
Eingestellter Wert - 1 °C =
Einschalttemperatur der
Frostschutzfunktion, d.h.
fällt die Außentemperatur
unter den eingestellten
Wert - 1 °C, schaltet die
Frostschutzfunktion ein.
Eingestellter Wert + 1 °C =
Ausschalttemperatur der
Frostschutzfunktion.
94
Codierungen
Codierung 2 (Fortsetzung)
Codierung im Auslieferungszustand
Raumtemperatursensor Offset
E2:50
Mit Fernbedienung
Keine Anzeigekorrektur
Raumtemperatur-Istwert
Estrichfunktion
F1:0
Estrichfunktion nicht aktiv
Mögliche Umstellung
E2:0
bis
E2:49
E2:51
bis
E2:99
Anzeigekorrektur –5 K
bis
Anzeigekorrektur –0,1 K
Anzeigekorrektur +0,1 K
bis
Anzeigekorrektur +4,9 K
F1:1
bis
F1:6
Estrichfunktion nach 6
wählbaren TemperaturZeit-Profilen einstellbar
(siehe Kapitel „Regelungsfunktionen“)
Kessel
Codierungen
7A:88
bis
7A:90
Begrenzung des Einstellbereiches für den Betreiber
für die max. Vorlauftemperatur im Hauptmenü.
FF:0
Eingesetzte Lambda-Sonde: Typ LSM11
95
Service
Mögliche Umstellung
5815 283
Codierung im Auslieferungszustand
Kesselvorlauftemperatur Maximal
7A:87
Begrenzung des Einstellbereiches für den Betreiber für die max. Vorlauftemperatur im Hauptmenü. Der Kunde kann eine
max. Vorlauftemperatur
von 87 °C einstellen.
Typ O2 Sonde
FF:1
Eingesetzte LambdaSonde: Typ NGK
Serviceabfragen
Service-Menü
Folgende Servicefunktionen können
gewählt werden:
■ „Diagnose“ siehe ab Seite 97
■ „Aktorentest“ siehe ab Seite 62
■ „Codierung 1“ siehe ab Seite 79
■
■
■
■
„Codierung 2“ siehe ab Seite 92
„Servicefunktionen“
„Fehlerhistorie“ siehe ab Seite 101
„Service beenden“
Einstieg in das Service-Menü
Das Service-Menü kann in jedem Menü
aktiviert werden.
2. |/~
für gewünschte Servicefunktion.
Folgende Tasten drücken:
1. d + å ca. 4 s gleichzeitig.
Das Menü „Service“
erscheint.
Verlassen des Service-Menüs
Das Service-Menü kann wie folgt verlassen werden:
■ Mit der Taste ä
■ Automatisch nach 30 min
■ Menüpunkt „Servicemenü beenden“
Betriebszustände und Sensoren abfragen
5815 283
Im Informationsmenü des „Erweiterten
Menüs“ und im „Servicemenü“ (Untermenüs Diagnose + Kessel) können
Betriebszustände und Sensoren abgefragt werden.
96
Serviceabfragen
Diagnose
Entnahme
Kessel
START
STOP
Puffer
Heizung
Warmwasser
Information
Wählen mit
(
Folgende Tasten drücken:
1. d + å ca. 4 s gleichzeitig.
Das Menü „Service“
erscheint.
2. |/~
für „Diagnose“.
3. d
zur Bestätigung.
4. |/~
für gewünschte Gruppe
wählen..
5. d
zur Bestätigung.
6. |/~
für gewünschten Parameter.
7. ä so oft, bis die Grundanzeige
erscheint.
Die Diagnose ist beendet.
Die Anzeige des Menüs Diagnose ist in
die folgenden Untermenüs aufgeteilt:
■ „Allgemein“ ( siehe Seite 97)
■ „Kessel“ ( siehe Seite 97)
■ „Heizung“ ( siehe Seite 98)
■ „Warmwasser“ ( siehe Seite 98)
■ „KM-Bus“ ( siehe Seite 99)
„Außentemperatur“
„Sammelstörung“
„Uhrzeit“
„Datum“
„Firmware-Version“
„Userware-Version“
Anzeige der gedämpften und der gemessenen Außentemperatur durch d.
Ext. Ausgang für eine bauseitige Störmeldeeinheit
Anzeige der eingestellten Uhrzeit.
Anzeige des eingestellten Datums.
Anzeige der aktuellen Firmware
Anzeige der aktuellen Userware
Untermenü Kessel
5815 283
„Kesseltemperatur“
„Rücklauftemperatur“
Wird nur bei Hydraulikschema 1 und 3
angezeigt.
„Abgastemperatur“
97
Service
Untermenü Allgemein
Serviceabfragen
Diagnose (Fortsetzung)
„Abgas Rest-O2“
„Primärluft-Klappe“
„Sekundärluft-Klappe“
„Abgasgebläse“
„Abgasgebläse“
„Ventilstellung Kessel“
„Ventilstellung Puffer“
„Schrittmotor-Spannung“
„Abgasregler“
O2-Gehalt im Abgas
Schritte
Schritte
Angabe Drehzahl in min-1
Angabe Drehzahl in %
3-Wege-Ventil Rücklauftemperaturanhebung
Wird nur bei Hydraulikschema 1 und 3
angezeigt.
Pufferspeicher-Regelventil
Wird nur bei Hydraulikschema 1 und 3
angezeigt.
Kontrolle des Schrittmotors der Luftklappen. Wenn keine Spannung angezeigt
wird, liegt eine Störung des Schrittmotors
vor.
Abgastemperatur-Sollwert gleitend
Untermenü Heizung
Entsprechenden Heizkreis mit Ù / Ú auswählen.
„Betriebsprogramm“
„Betriebsstatus“
„Zeitprogramm“
„Raumtemp. Soll“
„Red. Raumtemp. Soll“
„Vorlauftemp. Soll “
„Vorlauftemp. Ist “
„Neigung“
„Niveau“
„Heizkreis-Pumpe“
„Ventil“
ein/aus
„Betriebsprogramm“
„Betriebsstatus“
„Zeitprogramm“
„Warmwassertemp. Soll“
98
5815 283
Untermenü „Warmwasser“
Serviceabfragen
Diagnose (Fortsetzung)
„Warmwassertemp. Ist“
„Rücklauftemp. Soll“
„Rücklauftemp. Ist“
Untermenü „KM-BUS“
Entsprechenden KM-BUS-Teilnehmer
durch Ù / Ú auswählen.
5815 283
Service
„Kommunikation“
„Störung“
„Befehle“
„Status“
„Fühler 1“
„Fühler 2“
„Mischer“
„HW-Index“
„SW-Index“
„SW-Version“
99
Störungsbehebung
Störungsanzeige
Störungen werden im Display durch die
Anzeige von „Störung“ und durch
Leuchten der roten Störungsanzeige
signalisiert.
Störung ablesen und quittieren
Hinweis
Falls eine quittierte Störung nicht behoben wird, erscheint die Störungsmeldung am nächsten Tag erneut:
3. d
für „Quittieren“ .
4. |/~ für „Ja“ oder „Nein“.
5. d
zur Bestätigung.
Folgende Tasten drücken:
1. d
für Störungssuche.
2. |/~ für die Auswahl der zu quittierenden Störungsmeldung,
falls mehrere Störungen vorliegen.
Quittierte Störungsmeldungen aufrufen
Folgende Tasten drücken:
3. d
zur Bestätigung.
1. d + å ca. 4 s gleichzeitig.
Das Menü „Service“
erscheint.
4. |/~
für „anzeigen“.
5. d
zur Bestätigung.
2. |/~
6. |/~
für die Liste der anstehenden Störungen.
für „Fehlerhistorie“.
Folgende Störungen werden im Klartext
angezeigt. Die Störungscodes und
deren Bedeutung sind in der Tabelle auf
Seite 102 angegeben.
■ „Übertemperatur“
■ „Anheizen wiederholen“
■ „Störung O2–Sonde“
100
■
■
■
■
■
■
■
„Kesselvorlauf“
„Kesselrücklauf“
„Abgassensor“
„Außensensor“
„Puffersensor oben“
„Puffersensor Mitte“
„Puffersensor unten“
5815 283
Störungsanzeigen im Klartext
Störungsbehebung
Störungsanzeige (Fortsetzung)
■ „Vorlaufsensor“
■ „Warmwassersensor“
■ „Rücklaufsensor“
■ „KM-Bus“
Störungscodes aus Störungsspeicher auslesen (Fehlerhistorie)
Die letzten 10 aufgetretenen Störungen
werden gespeichert und können abgefragt werden.
Die Störungen sind nach Aktualität
geordnet, wobei die aktuellste Störung
die Störungsnummer 1 erhält.
Störung
Außensensor
34
Störung O2 Sonde
91
Quittieren mit
Folgende Tasten drücken:
1. d + å ca. 4 s gleichzeitig.
Das Menü „Service“
erscheint.
2. |/~
für „Fehlerhistorie“.
3. d
zur Bestätigung.
4. |/~
für „Anzeigen“.
5. ä
so oft, bis die Grundanzeige erscheint.
OK
4. |/~
für „Löschen“.
1. d + å ca. 4 s gleichzeitig.
Das Menü „Service“
erscheint.
5. d
zur Bestätigung.
6. |/~
für „Ja“.
2. |/~
für „Fehlerhistorie“.
7. d
zur Bestätigung.
3. d
zur Bestätigung.
8. ä
so oft, bis die Grundanzeige erscheint.
5815 283
Folgende Tasten drücken:
101
Service
Gespeicherte Störungscodes aus Störungsspeicher löschen
Störungsbehebung
Störungsanzeige (Fortsetzung)
Störungscodes
20
21
22
24
25
26
102
Verhalten der Anlage
Störungsursache Maßnahme
■ Kesselkreispumpe ■ zu viel Holz ein- ■ Funktion „Überwärme
Ein
gefüllt.
abführen“ aktivieren.
■ Rücklaufanhebung ■ Falsche Soll■ Vor dem Anheizen und
auf
werteinstellung
vor dem Nachfüllen die
■ Pufferventil auf
an der BedienPufferspeichertempeeinheit.
ratur prüfen. Kann die
■ Defekter Anlazu erwartende Energie
genteil (Pumpe,
abgenommen oder geVentil oder Temspeichert werden?
peraturfühler).
■ Kesselkreispumpe,
Kesselregelventil und
Temperatursensor kontrollieren.
■ Rückstellknopf des STB
drücken (erst möglich
bei Kesseltemperatur
kleiner 70 ° C) und Störung quittieren.
Regelbetrieb
Kurzschluss VorVorlauftemperatursensor
lauftemperatursen- prüfen
sor
Regelbetrieb
Kurzschluss Kes- Kesselrücklauftemperaselrücklauftempe- tursensor prüfen
ratursensor
Regelbetrieb
Kurzschluss
Abgastemperatursensor
Abgastemperatur- prüfen
sensor
Regelung auf 0 °C
Kurzschluss
Außentemperatursensor
Außentemperatur
Außentemperatur- prüfen
sensor
Keine Warmwasser- Kurzschluss PufPuffertemperatursensor
bereitung
fertemperatursen- oben prüfen
sor Oben
Regelbetrieb
Kurzschluss PufPuffertemperatursensor
fertemperatursen- Mitte prüfen
sor Mitte
5815 283
Störungscode im
Display
aa
Störungsbehebung
Störungsanzeige (Fortsetzung)
Störungscode im
Display
27
Verhalten der Anlage
Störungsursache Maßnahme
Regelbetrieb
30
Regelbetrieb
31
Regelbetrieb
32
Regelbetrieb
34
Regelung auf 0 °C
Außentemperatur
35
Keine Warmwasserbeheizung
Kurzschluss Puffertemperatursensor unten
Unterbrechung
Vorlauftemperatursensor
Unterbrechung
Kesselrücklauftemperatursensor
Unterbrechung
Abgastemperatursensor
Unterbrechung
Außentemperatursensor
Unterbrechung
Puffertemperatursensor oben
Unterbrechung
Puffertemperatursensor Mitte
Unterbrechung
Puffertemperatursensor unten
Unterbrechung zu
Mischermodul 1
Unterbrechung zu
Mischermodul 2
Unterbrechung zu
Mischermodul 3
Unterbrechung zu
Fernbedienung 1
Unterbrechung zu
Fernbedienung 2
Unterbrechung zu
Fernbedienung 3
Kurzschluss Vorlauftemperatursensor Gruppe 1
37
41
42
43
44
45
46
5815 283
51
Vorlauftemperatursensor
prüfen
Kesselrücklauftemperatursensor prüfen
Abgastemperatursensor
prüfen
Außentemperatursensor
prüfen
Puffertemperatursensor
oben prüfen
Puffertemperatursensor
Mitte prüfen
Puffertemperatursensor
prüfen
Verbindung zu Mischermodul 1 prüfen
Verbindung zu Mischermodul 2 prüfen
Verbindung zu Mischermodul 3 prüfen
Verbindung zu Fernbedienung 1 prüfen
Verbindung zu Fernbedienung 2 prüfen
Verbindung zu Fernbedienung 3 prüfen
Vorlauftemperatursensor
Gruppe 1 prüfen
103
Service
36
Puffertemperatursensor
unten prüfen
Störungsbehebung
Störungsanzeige (Fortsetzung)
Störungscode im
Display
52
53
54
55
61
62
63
64
Störungsursache Maßnahme
Kurzschluss Vorlauftemperatursensor Gruppe 2
Kurzschluss Vorlauftemperatursensor Gruppe 3
Kurzschluss
Warmwassertemperatursensor
Kurzschluss Rücklauftemperatursensor Warmwasser
Unterbrechung
Vorlauftemperatursensor Gruppe 1
Unterbrechung
Vorlauftemperatursensor Gruppe 2
Unterbrechung
Vorlauftemperatursensor Gruppe 3
Unterbrechung
Warmwassertemperatursensor
Unterbrechung
Rücklauftemperatursensor Warmwasser
Vorlauftemperatursensor
Gruppe 2 prüfen
Vorlauftemperatursensor
Gruppe 3 prüfen
Warmwassertemperatursensor prüfen
Rücklauftemperatursensor Warmwasser prüfen
Vorlauftemperatursensor
Gruppe 1 prüfen
Vorlauftemperatursensor
Gruppe 2 prüfen
Vorlauftemperatursensor
Gruppe 3 prüfen
Warmwassertemperatursensor prüfen
Rücklauftemperatursensor Warmwasser prüfen
5815 283
65
Verhalten der Anlage
104
Störungsbehebung
Störungsanzeige (Fortsetzung)
Störungscode im
Display
90
Verhalten der Anlage
91
Störungsursache Maßnahme
■ Brennstoff zu
nass
■ Lambda-Sonde
ungenau
■ Stückholz
schlecht eingefüllt
■ Lambda-Sonde
stark verschmutzt
■ Lambda-Sonde
defekt
■ Fehler in der
Elektronik
■ Geeigneten, trockenen
Brennstoff verwenden
■ Lambda-Sonde neu abgleichen (siehe
Seite 109)
■ Quittieren mit d
■ Lambda-Sonde neu abgleichen (siehe
Seite 109
■ Quittieren mit d
Instandsetzung
Sicherung
Einbaulage siehe Seite 121.
F1
■ T 6,3 A
■ Zuleitung KSK
■ 230V 50/60 Hz
Einbaulage siehe Seite 121.
■ Knopfzelle, Typ CR2032, 3 V
■ Austausch: alle 5 bis 10 Jahre
5815 283
Die Batterie dient zur Speicherung der
Uhrzeit und des Datums bei Stromausfall.
Service
Batterie
105
Störungsbehebung
Instandsetzung (Fortsetzung)
Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB)
Der Sicherheitstemperaturbegrenzer ist
Bestandteil des Heizkessels und befindet sich hinter der Bedieneinheit des
Heizkessels unter dem vorderen Oberblech.
Hinweis
Hat der STB ausgelöst, so muss er von
Hand entriegelt werden.
Auslösen der Funktion:
Der STB löst aus, wenn eine Kesselwassertemperatur von 100 °C überschritten
wird.
A
1. Abdeckung an der Bedieneinheit
nach rechts schieben.
Aufheben der Funktion:
Hinweis
Die Rückstellung ist erst bei einer Kesselwassertemperatur von ca. 70 °C möglich.
!
Achtung
Eine nicht erfolgte Rückstellung
verhindert die Funktion der
Sicherheitseinrichtung und kann
zu Schäden an der Anlage führen.
Kontrollieren Sie unbedingt nach
jeder Auslösung die Rückstellung
der thermischen Ablaufsicherung!
2. Grünen Knopf A des STB drücken.
Ein leises „Klacken“ ist zu hören. Der
STB ist rückgestellt.
3. Abdeckung an der Bedieneinheit wieder schließen.
4. Übertemperatur an der Bedieneinheit
der Regelung mit d quittieren.
Sensoren
106
■ Abgastemperatursensor
■ Außentemperatursensor
5815 283
Sensortyp Pt1000:
■ Vorlauftemperatursensor
■ Puffertemperatursensor
■ Rücklauftemperatursensor
Störungsbehebung
Instandsetzung (Fortsetzung)
Kennlinie des Sensors aus dem Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer
siehe Seite 114.
Anschluss
Siehe Kapitel „Anschluss- und Verdrahtungsschema“ , Seite 122.
Sensoren prüfen
Abgastemperatursensor
Widerstand in kΩ
1,75
1,25
0,75
A
50
0
Temperatur in °C
100
150
200
5815 283
Service
A Dargestellter Datenpunkt: Widerstand von 1078 Ohm bei einer Temperatur von 20 °C
107
Störungsbehebung
Instandsetzung (Fortsetzung)
Weitere Sensoren
1,20
1,15
Widerstand in kΩ
1,10
1,05
1,00
0,95
0,90
0,85
-30
-20
-10
Temperatur in °C
0
10
1. Entsprechenden Stecker abziehen.
2. Widerstand des Sensors am Stecker
messen.
20
30
40
50
3. Messergebnis mit Isttemperatur vergleichen (Abfrage siehe Kapitel
„Diagnose“).
Bei starker Abweichung Montage
prüfen und ggf. Sensor austauschen.
Lambda-Sonde
Zur Erfassung des Restsauerstoffgehalts im Abgas.
Lambda-Sonde prüfen
Hinweis
Die Lambda-Sonde befindet sich auf
der Kesselrückseite neben dem
Abgasstutzen (siehe Seite 20)
2. Lambda-Sonde auf Verschmutzung
und Beschädigungen prüfen.
3. Anschlussleitung auf Beschädigungen prüfen.
108
Hinweise
■ Die Sonde darf nicht lackiert,
gewachst, o.ä. behandelt werden.
Zum Fetten des Gewindes darf nur für
Lambda-Sonden empfohlenes Spezialfett verwendet werden.
■ Die Anschlussleitung darf nicht mit
Lötzinn behandelt, sondern nur
gecrimpt, geklemmt oder verschraubt
werden.
5815 283
1. Lambda-Sonde ausbauen.
Störungsbehebung
Instandsetzung (Fortsetzung)
Anschluss
Die Lambda-Sonde ist mit Stecker a:K
angeschlossen (siehe Kapitel
„Anschluss- und Verdrahtungsschema“,
Seite 122.
Lambda-Sonde abgleichen
4. Mit |/~ Menüpunkt „Servicefunktionen “ wählen. Mit d bestätigen.
2. Lambda-Sonde ausbauen und vorsichtig mit einer Drahtbürste reinigen.
5. Mit |/~ Menüpunkt „O2 Sonde
abgleichen“ wählen. Mit d bestätigen.
3. Sonde min. 15 Minuten außerhalb
des Heizkessels in den Aufstellungsraum hängen.
6. Mit |/~ „Ja“ wählen. Mit d bestätigen.
5815 283
Service
1. Service-Menü an Regelung aufrufen.
109
Störungsbehebung
Instandsetzung (Fortsetzung)
Technische Daten Lambda-Sonde
Fabrikat Bosch, Typ LSM 11
Kennlinie
45
40
35
30
25
Sondenspannung Us (mV)
20
15
10
5
0
-5
-10
A
0 2
4
6
8 10 12 14 16
Sauerstoffgehalt O2 (%) im Abgas
18
20
22
A ≙ λ = 1,5
Messpunkt: Stecker a:K, Nr. 3 und 4,
siehe Seite 122
LSM 11
– 40 bis + 100 °C
150 bis 600 °C Dauer-Abgastemperatur mit eingeschalteter Heizung
800 °C max. Abgastemperatur mit eingeschalteter Heizung (200 h kumulativ)
5815 283
Sondentyp
Zul. Umgebungstemperatur
■ bei Lagerung und Transport
■ bei Betrieb
110
Störungsbehebung
Instandsetzung (Fortsetzung)
Fabrikat NGK, Typ OZAS-S1
Kennlinie
50
45
40
35
30
25
Sondenspannung Us (mV)
20
15
10
5
0
-5
-10
0
2
4
6
8 10 12 14
Sauerstoffgehalt O2 (%) im Abgas
16 18
20
22
OZAS-S1
– 40 bis + 60 °C
Elementspitze: 350 bis 900 °C
Außen: – 40 bis + 100 °C
5815 283
Sondentyp
Zul. Umgebungstemperatur
■ bei Lagerung und Transport
■ bei Betrieb
Service
Messpunkt: Stecker a:K, Nr. 3 und 4,
siehe Seite 122
111
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer
Übersicht Anschlüsse
S1
F1
52
20
40
A
2 17
5 45
14 1
40
20
A
40
40
S1 Drehschalter
F1 Sicherung
Sensoranschlüsse für einen Heizkreis:
? Vorlauftemperatursensor
Stecker 230 V~
sÖ Pumpe
fÖ Netzanschluss 230 V/50 Hz
fÖA Netzanschluss Zubehör
gS Mischer-Motor
Sensor-Anschlüsse für die Warmwasserbereitung:
? Rücklauftemperatursensor Warmwasser (Lieferumfang Erweiterungssatz)
aJ Speichertemperatursensor
5815 283
Hinweis
Sensoranschlüsse für Warmwasser
beachten! Bestellnummer des für den
Stecker aJ benötigten Temperatursensors: Siehe Preisliste.
112
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer
Erforderliche Einstellungen
9 01
456
23
78
A
A Drehschalter S1 Erweiterungssatz
Anzahl
HK WW
0
1
1
0
1
1
2
0
2
1
3
0
Einstellung am Erweiterungssatz
1
2
1 (WW)
1 (HK)
1 (HK)
3 (WW)
1 (HK)
3 (HK)
1 (HK)
3 (HK)
1 (HK)
3 (HK)
1. Anzahl der Heizkreise (HK) und der
Trinkwassererwärmung (WW) in den
beiden linken Tabellenspalten auswählen.
3
5 (WW)
5 (HK)
2. Einstellung für den jeweiligen Erweiterungssatz aus der Tabelle ablesen.
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer
5815 283
Service
Bestandteile:
■ Mischer-Motor, mit Anschlussleitung,
4,2 m lang
■ Stecker für Anschluss der Heizkreispumpe
■ Vorlauftemperatursensor (Anlegetemperatursensor)
113
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer (Fortsetzung)
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer
Technische Daten
Vorlauftemperatursensor
Sensortyp
Schutzart
Viessmann NTC
IP 53 gemäß EN 60 529, durch Aufbau/
Einbau zu gewährleisten
Zulässige Umgebungstemperatur
■ bei Betrieb
■ bei Lagerung und Transport
−20 bis +90 °C
–20 bis +70 °C
Kennlinie
100
1
0,1
0
20 25 40
Temperatur in °C
60
Mischer-Motor
Nennspannung
Nennfrequenz
Nennstrom
Leistungsaufnahme
Schutzklasse
Schutzart
Zulässige Umgebungstemperatur
■ bei Betrieb
■ bei Lagerung und Transport
Nennbelastbarkeit der Relaisausgänge
■ Heizkreispumpe
■ Mischer-Motor
114
80
100
230 V~
50 Hz
2A
5,5 W
I
IP 32 D gemäß EN 60 529, durch
Aufbau/Einbau zu gewährleisten
0 bis +40 °C
–20 bis +65 °C
2 (1) A 230 V~
0,2 (0,1) A 230 V~
5815 283
Widerstand in KΩ
10
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer
Erweiterungssatz für Heizkreis mit Mischer (Fortsetzung)
Mischer-Motor
Drehrichtung ändern (falls erforderlich)
1. Netzspannung ausschalten.
2. Gehäusedeckel abschrauben (siehe
Kapitel „Übersicht der elektrischen
Anschlüsse“).
3.
gS
|
~ BU
Adern BK und BK
gS tauschen.
am Stecker
4. Gehäusedeckel anschrauben.
5. Drehrichtung prüfen.
Handverstellen des Mischers
5815 283
Service
Motorhebel anheben, Mischergriff auskuppeln und Stecker A abziehen.
115
Funktionsbeschreibung
Anzeige- und Bedienelemente
Kesseltemperatur
Heizung
START
STOP
48°C
Warmwasser
Solarenergie
Information
Wählen mit
(
Heizkreisregelung
Regelungsfunktionen
Kurzbeschreibung
Funktionen
■ Die Regelung kann bis zu 3 Heizkreise
mit Mischer M1, M2 und M3 ansteuern.
■ Der Vorlauftemperatur-Sollwert jedes
Heizkreises wird aus folgenden Parametern ermittelt:
– Außentemperatur
– Raumtemperatur-Sollwert
– Betriebsart
– Neigung und Niveau der Heizkennlinie
■ Die Regelung der Vorlauftemperatur
der Heizkreise erfolgt durch schrittweises Öffnen oder Schließen der
Mischer.
Die Mischer-Motor-Ansteuerung verändert die Stell- und Pausenzeiten in
Abhängigkeit der Regeldifferenz
(Regelabweichung).
■ Codieradressen, die Einfluss auf die
Heizkreisregelung nehmen:
siehe Übersicht der Codierungen
Die Vorlauftemperatur der Heizkreise
wird vom Vorlauftemperatursensor
erfasst.
Zeitprogramm
Die Schaltuhr der Regelung schaltet entsprechend den programmierten Zeiten
im Programm „Heizen“ zwischen Raumbeheizung mit normaler Raumtemperatur und Raumbeheizung mit reduzierter
Raumtemperatur.
Jede Betriebsart hat ein eigenes Sollwert-Niveau.
Außentemperatur
5815 283
Für die Abstimmung der Regelung auf
das Gebäude und die Heizungsanlage
muss eine Heizkennlinie eingestellt werden (siehe Seite 64).
Der Heizkennlinienverlauf bestimmt den
Vorlauftemperatur-Sollwert in Abhängigkeit von der Außentemperatur.
116
Funktionsbeschreibung
Heizkreisregelung (Fortsetzung)
Heizkreispumpen-Logik (Sparschaltung)
Die Heizkreispumpe wird ausgeschaltet
(Vorlauftemperatur-Sollwert auf 0 °C
gesetzt), wenn die Außentemperatur
den über Codieradresse „A5“ eingestellten Wert überschreitet.
Erweiterte Sparschaltung
Regelbereichsgrenze oben
Elektronische Maximaltemperaturbegrenzung
Einstellbereich: 10 bis 100 ºC,
Änderung über Codieradresse „C6“.
Hinweis
Die Maximaltemperaturbegrenzung ist
kein Ersatz für den Temperaturwächter
für Fußbodenheizung.
Die Heizkreispumpe wird ausgeschaltet
und der Vorlauftemperatur-Sollwert auf
0 °C gesetzt, wenn eins der folgenden
Kriterien erfüllt ist:
■ Die Außentemperatur überschreitet
den über Codieradresse „A6“ eingestellten Wert.
■ Der Mischer wurde für 20 min zugefahren (Mischersparfunktion, Codieradresse „A7“).
Temperaturwächter für Fußbodenheizung:
Der Temperaturwächter schaltet bei
Überschreiten des eingestellten Wertes
die Heizkreispumpe aus. Die Vorlauftemperatur verringert sich in dieser Situation nur langsam, d. h. das selbständige
Einschalten kann einige Stunden dauern.
Frostschutz
Regelbereichsgrenze unten
Bei Außentemperaturen unter +1 ºC wird
eine Vorlauftemperatur von min.10 ºC
sichergestellt. Umstellung siehe Codieradresse „A3“, variable Frostgrenze.
Elektronische Minimaltemperaturbegrenzung
Einstellbereich: 1 bis 100 ºC
Änderung über Codieradresse „C5“.
5815 283
Kurzbeschreibung
Funktionen
■ Die Speichertemperaturregelung ist
eine Konstantregelung. Sie erfolgt
durch Ein- und Ausschalten der
Umwälzpumpe zur Speicherbeheizung und Schalten des 2-Wege-Ventils zur Volumenstrombegrenzung.
■ Die Temperaturdifferenz wird automatisch ermittelt oder kann über die
Codieradresse „C“ (Gruppe Warmwasser) eingestellt werden.
Zeitprogramm
Service
Warmwasser-Temperaturregelung
Es kann ein Automatik- oder ein individuelles Zeitprogramm für die Trinkwassererwärmung gewählt werden.
Im individuellen Zeitprogramm können
über die Schaltuhr bis zu 4 Zeitphasen
pro Tag für die Trinkwassererwärmung
eingestellt werden.
117
Funktionsbeschreibung
Heizkreisregelung (Fortsetzung)
Siehe auch Bedienungsanleitung
Vitoligno 200-S
Estrichfunktion
Die Estrichfunktion ermöglicht die Trocknung von Estrichen. Dazu müssen unbedingt die Angaben des Estrich-Herstellers berücksichtigt werden.
Bei aktivierter Estrichfunktion wird die
Heizkreispumpe eingeschaltet und die
Vorlauftemperatur auf dem eingestellten
Profil gehalten. Nach Beenden (30
Tage) wird der Mischerkreis automatisch
mit dem eingestellten Parameter geregelt. EN 1264 beachten. Das vom Heizungsfachmann zu erstellende Protokoll
muss folgende Angaben zum Aufheizen
enthalten:
■ Aufheizdaten mit den jeweiligen Vorlauftemperaturen
■ Erreichte max. Vorlauftemperatur
■ Betriebszustand und Außentemperatur bei Übergabe
Verschiedene Temperaturprofile sind
über Codieradresse „F1“ einstellbar.
Nach Stromausfall oder Ausschalten der
Regelung wird die Funktion weiter fortgesetzt. Wenn die Estrichfunktion beendet ist oder die Codierung „F1:0“ manuell
eingestellt wird, wird „Heizen und Warmwasser“ eingeschaltet.
Vorlauftemperatur °C
Temperaturprofil 1 (EN 1264-4), Codierung „F1:1“
50
40
30
20
10
1
5
10
15
20
25
30
Tage
50
40
30
20
10
1
5
10
15
20
25
30
Tage
5815 283
Vorlauftemperatur °C
Temperaturprofil 2 (ZV Parkett- und Fußbodentechnik), Codierung „F1:2“
118
Funktionsbeschreibung
Heizkreisregelung (Fortsetzung)
Vorlauftemperatur °C
Temperaturprofil 3, Codierung „F1:3“
50
40
30
20
10
1
5
10
15
20
25
30
Tage
25
30
Tage
Vorlauftemperatur °C
Temperaturprofil 4, Codierung „F1:4“
50
40
30
20
10
1
5
10
15
20
50
40
30
20
10
5
10
15
20
25
30
Tage
Service
1
5815 283
Vorlauftemperatur °C
Temperaturprofil 5, Codierung „F1:5“
119
Funktionsbeschreibung
Heizkreisregelung (Fortsetzung)
60
50
40
30
20
10
1
5
10
15
20
25
30
Tage
5815 283
Vorlauftemperatur °C
Temperaturprofil 6, Codierung „F1:6“
120
Schemen
Übersicht Leiterplatte
C
E
Service
D
B
D Anschlüsse Kleinspannung
E Anschlüsse 230 V
5815 283
A Anschluss Bedieneinheit
B Batterie, Typ CR2032
C Sicherung F1
A
121
Schemen
Anschluss und Verdrahtungsschema
Anschlüsse Kleinspannung
4321
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
3
4
5
-
PT 1000
PT 1000
PT 1000
PT 1000
PT 1000
PT 1000
PT 1000
+
DI
(Option)
+
DI
-
+
DI
4
5
1
2
Bus +
Bus -
AI
AI
AA
AA
M
M
M
5815 283
M
122
Schemen
Anschluss und Verdrahtungsschema (Fortsetzung)
Puffertemperatursensoren
)
a:J Türkontaktschalter
a-ÖA Drehzahlerfassung Abgasgebläse
aVG KM-BUS
s-D Primärluftklappe
s-F Sekundärluftklappe
5815 283
Service
Reihenfolge entsprechend der Leiterplatten-Bedruckung:
a:K Lambda-Sonde
Vorlauftemperatursensor
?
Rücklauftemperatursensor
aJ
Außentemperatursensor
!
Abgastemperatursensor
aG
123
Schemen
Anschluss und Verdrahtungsschema (Fortsetzung)
Anschlüsse 230 V
7654321
2
F1
1
2
1
N
L
N
2
1
N
L
2
1
N
2
1
N
N
N
L
F1 Sicherung T 6,3 A
124
M
1~
N
PE
Y2
Y1
N
PE
Y2
Y1
M
1~
5815 283
N
Schemen
Anschluss und Verdrahtungsschema (Fortsetzung)
Reihenfolge entsprechend der Leiterplatten-Bedruckung:
aBÖ Sicherheitstemperaturbegrenzer
gÖA Sammelstörmeldung
kS Motor Kesselreinigung
fÖA Netzanschluss Zubehör
aML zusätzlicher Wärmeerzeuger
fÖ Netzanschluss 230 V/50 Hz
a-Ö Abgasgebläse
gF Zündgerät (Zubehör)
a;A Pufferspeicher-Regelventil*1
(Anschluss siehe Tabelle)
a;S Kesselregelventil*1 (Anschluss
siehe Tabelle)
sL Kesselkreispumpe
Anschlüsse Stecker a;A und a;S*1
a;A Pufferspeicher-Regelventil
Anschluss Ventil
Anschluss Stecker
N
N
Y2
L2
Y1
L1
Beschreibung
blau
weiß
Null-Leiter
Stellsignal ZU (AC
230V)
Stellsignal AUF (AC
230V)
schwarz
Farbe
blau
weiß
schwarz
Beschreibung
Null-Leiter
Stellsignal ZU (AC 230V)
Stellsignal AUF (AC 230V)
5815 283
Service
a;S Kesselregelventil
Anschluss Stecker
N
Y2
Y1
Farbe
*1
Nicht bei thermischer Rücklauftemperaturanhebung.
125
Einzelteillisten
Bestellung von Einzelteilen
Folgende Angaben sind erforderlich:
■ Herstell-Nr. (siehe Typenschild A)
■ Baugruppe (aus dieser Einzelteilliste)
■ Positionsnummer des Einzelteils
innerhalb der Baugruppe (aus dieser
Einzelteilliste)
Handelsübliche Teile sind im örtlichen
Fachhandel erhältlich.
Übersicht der Baugruppen
A
B
C
D
E
D Baugruppen Heizkessel (siehe
Seite 127)
E Baugruppe Reinigungswerkzeug
5815 283
A Typenschild
B Baugruppe Ecotronic
C Baugruppe Wärmedämmung
126
Einzelteillisten
Übersicht der Baugruppen Heizkessel
C
Service
A
5815 283
B
A Baugruppe Feuerfestmaterial
B Baugruppe Türen
C Baugruppe Abgas Ein-/Austritt
127
Einzelteillisten
Baugruppe Ecotronic
0001
0002
0003
0004
0005
0006
0007
Regelung komplett
Abdeckblech
Seitenteil offen
Seitenteil
Gehäuse
Leitungstüllen (10 Stück)
Zugentlastungen (10 Stück)
0015
0016
0017
0018
0019
Steckersatz 24 V (13 Stück)
Steckersatz 230 V (9 Stück)
Vorlauftemperatursensor
Elektr. Primärluftklappenantrieb
Elektr. Sekundärluftklappenantrieb
0021 Außentemperatursensor
0022 Flachbandleitung
5815 283
Einzelteile ohne Abbildung:
0008 Kesselregler
0009 Knopfzelle
0010 Sicherung T 6.3 A/250V
(10 Stück)
0011 Netzteil Kesselregelung
0012 Sicherheitstemperaturbegrenzer
0013 Elektr. Leitung STB
0014 Erdungsleitungssatz
0020 Bedieneinheit
0023 Aufnahmegehäuse
128
Einzelteillisten
Baugruppe Ecotronic (Fortsetzung)
0002
0004
0006
0003
0006
Service
0003
0004
0007
0005
0001
0003
0004
0005
0006
5815 283
0020
0023
129
Einzelteillisten
Baugruppe Wärmedämmung
Aufhängeschiene links
Aufhängeschiene rechts
Traverse
Seitenschutztraverse
Elektronikdämmung
Frontblech
Display-Blech
Seitenblech vorn
Seitenblech hinten links
Seitenblech hinten rechts
Hinterblech
Oberblech
Bodenschutz
Schriftzug Viessmann
0015
0016
0017
0018
0019
0020
0021
0022
0023
0024
0025
0026
0027
Aufkleber Vitoligno 200
Wärmedämm-Mantel
Wärmedämm-Matte unten
Wärmedämm-Matte vorn
Wärmedämm-Matte hinten
Kantenschutz
Montageteile Wärmedämmung
Stellfuß
Sprühdosenlack vitosilber
Lackstift vitosilber
Bedienungsanleitung
Montage- und Serviceanleitung
Blende Regelungsgehäuse
5815 283
0001
0002
0003
0004
0005
0006
0007
0008
0009
0010
0011
0012
0013
0014
130
Einzelteillisten
Baugruppe Wärmedämmung (Fortsetzung)
0012
0009
0008
0011
0019
0005
0020
0001
0003
0003
0014
0016
0001
0004
0015
0007 0027 0018
0002
0003
0002
0003
0022
0010
0017
0008
0006
0025
5815 283
0023 0021 0024 0026
Service
0013
131
Einzelteillisten
Baugruppe Feuerfestmaterial
Düse komplett
Düse Oberteil (2 Stück)
Düse Unterteil (2 Stück)
Düse (2 Stück)
Packung 16 x 12
Schamotteplatte unten (2 Stück)
Schamotteplatte hinten (3 Stück)
Schamotteplatte seitlich (2 Stück)
0009 Wärmedämmplatte unten
(2 Stück)
0010 Wärmedämmplatte seitlich
0011 Einhängeblech links
0012 Einhängeblech rechts
0013 Einhängeblech seitlich
0014 Einhängeblech hinten
5815 283
0001
0002
0003
0004
0005
0006
0007
0008
132
Einzelteillisten
Baugruppe Feuerfestmaterial (Fortsetzung)
0013
0013
0014
0014
0011
0013
0013
0012
0008
0007
0001
0007
0006
0005
Service
0008
0002
0007
0009
0010
0003
0004
5815 283
0005
133
Einzelteillisten
Baugruppe Türen
Reinigungsdeckel komplett
Wärmedämmblock
Klappgriff
Türgriffarretierung
Rändelknopf
Türgriff
Sicherungshaken
Fülltürscharnier
Anzündtürscharnier
Revisionstürscharnier
Türkontaktschalter
Fülltür komplett
Schutzblech komplett
Packung 16 x 12
Verkleidung Fülltür
0016
0017
0018
0019
0020
0021
0022
0023
0024
0025
0026
0027
0029
0030
Isoliermatte Fülltür
Anzündtür komplett
Wärmedämmblock Anzündtür
Schutzblech
Packung 16 x 12
Verkleidung Anzündtür
Isoliermatte Anzündtür
Revisionstür komplett
Wärmedämmblock komplett
Verkleidung Revisionstür
Isoliermatte Revisionstür
Glutsicherung
Innentür
Schamotteplatte (2 Stück)
5815 283
0001
0002
0003
0004
0005
0006
0007
0008
0009
0010
0011
0012
0013
0014
0015
134
Einzelteillisten
Baugruppe Türen (Fortsetzung)
0001
0003
0008
0013
0002
0012
0020
0007
0014
0005
0017
0016
0015
0027
0009
0019
0018
0022
0021
0030
0020
0010
0020
0023
0004
0011
0006
Service
0029
0024
0026
5815 283
0025
135
Einzelteillisten
Baugruppe Abgas Ein-/Austritt
0017
0018
0019
0020
0021
0022
0023
0024
0025
0026
0027
0028
0029
0030
0031
0032
Luftschiebereinheit primär
Schrittmotor
Druckfeder
Luftschieber
Gehäuse Sekundärluft
Temperatursensor
Luftschiebereinheit sekundär
Ritzel
Leitungshalter
Basisblech Primärluft
Lagerbolzen
Motorkonsole
Pass-Scheibe
Blinddeckel Anzündung
Basisblech Sekundärluft
Anschlussleitung Lambda-Sonde
5815 283
0001 Wirbulator
0002 Aufhängung (für 5 Wirbulatoren)
0003 Aufhängung hinten 20/30 kW(für
2 Wirbulatoren
0004 Welle
0005 Halteblech
0006 Übergangsstück
0007 Schieber
0008 Kleinteile Reinigungsmechanik
0009 Abgasdeckel komplett
0010 Abgasgebläse
0011 Abgasdeckel
0012 Packung 8 x 8
0013 Isoliernippel
0014 Lambda-Sonde
0015 Gehäuse Primärluft
0016 Dichtung
136
Einzelteillisten
Baugruppe Abgas Ein-/Austritt (Fortsetzung)
20 und 30 kW
0017
0028
0027
0018
0019
0029
0026
0024
0020
0005
0004
0003
0002
0005
0006
0001
0001
0008
0007
0032
0014
0022
0013
0010
0025
0030
0015
0016
0012
0023
0028
0018 0027
0019
0029
0031
0024
0020
0011
0009
0025
0021
0016
0015
0026
0016
0017
0030
0025
Service
0029
0027
0020
0018
0019
0028
0024
0023
0031
0029
5815 283
0016
0021
0025
0020
0019
0027
0028
0018
0024
137
Einzelteillisten
Baugruppe Abgas Ein-/Austritt (Fortsetzung)
40 und 50 kW
0005
0004
0002
0005
0002
0006
0022
0014
0032
0008
0001
0001
0007
0013
0017
0028
0019
0029
0026
0012
0018
0024
0010
0011
0027
0025
0030
0015
0020
0023
0016
0028
0019
0029
0031
0027
0024
0020
0025
0018
0021
0016
0017
0029
0020
0027
0024
0016
0015
0030
0027
0024
0025
0031 0019
0020 0028
0018
5815 283
0016
0021
0025
0019
0026
0018
0028
0029
0023
138
Einzelteillisten
Baugruppe Reinigungswerkzeug
Schürhaken
Kratzer
Reinigungsbürste
Bürstenstiel
0004
0001
Service
0001
0002
0003
0004
0002
5815 283
0003
139
Protokolle
Protokolle
Erstinbetriebnahme
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
Wartung/Service
am:
durch:
am:
durch:
am:
durch:
am:
durch:
am:
5815 283
durch:
140
Technische Daten
Technische Daten
Nennspannung
Nennfrequenz
Nennstrom
Leistungsaufnahme
Schutzklasse
Schutzart
230 V∼
50 Hz
6 A∼
120 W (arithmetisches Mittel)
I
IP 20 gemäß EN 60529, durch Aufbau/
Einbau zu gewährleisten
Typ 1 B gemäß EN 60730-1
Wirkungsweise
Zul. Umgebungstemperatur
■ bei Betrieb
0 bis +40 °C
Verwendung in Wohn- und Heizungsräumen (normale Umgebungsbedingungen)
−20 bis +65 °C
■ bei Lagerung und Transport
Nenn-Wärmeleistung
Erforderlicher Förderdruck bei
Volllast (Zugbedarf)*2
Max. Förderdruck
20
10
0,10
15
0,15
30
10
0,10
15
0,15
40
10
0,10
15
0,15
50
10
0,10
15
0,15
°C
kg/h
Vol.-%
120
47
14
130
70
14
130
94
14
140
118
14
Service
Abgas*3
Mittlere Temperatur (brutto)*4
Massenstrom
CO2-Gehalt
kW
Pa
mbar
Pa
mbar
*2
5815 283
*3
*4
Bei Schornsteindimensionierung beachten.
Rechenwerte zur Auslegung der Abgasanlage nach EN 13384.
Gemessene Abgastemperatur bei 20 °C Verbrennungslufttemperatur entsprechend EN 304.
141
Bescheinigungen
Konformitätserklärung
Wir, die Viessmann Werke GmbH & Co KG, D-35107 Allendorf, erklären in alleiniger
Verantwortung, dass das Produkt Vitoligno 200-S mit den folgenden Normen übereinstimmt:
EN 303-5
EN 60335-1
Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien wird dieses Produkt mit _
gekennzeichnet:
2006/95/EG
2006/42/EG
2004/108/EG
97/ 23/EG
Allendorf, den 30. August 2013
Viessmann Werke GmbH&Co KG
5815 283
ppa. Manfred Sommer
142
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis
A
Abfragen............................................97
Abgasgebläse....................................67
Abgasseitiger Anschluss....................57
Abgastemperatur.............................141
Abgastemperatursensor.....................20
Aktorentest.........................................62
Anlagenausführungen........................28
Anlagenschemen...............................61
Anschluss- und Verdrahtungsschema......................................26, 122
Anzeigeelemente.............................116
Ascheraum.........................................75
Aufstellung
■ Abstandsmaße.................................8
■ Einbringung......................................9
Ausgänge prüfen................................62
Außentemperatur.............................116
Außerbetriebnahme...........................67
B
Batterie.....................................105, 121
Bedienelemente...............................116
Betriebszustände abfragen................96
Brennkammer....................................75
5815 283
C
Codierung 1
■ Gruppe Allgemein...........................81
■ Gruppe Hardware...........................80
■ Gruppe Heizung.............................84
■ Gruppe Kessel................................81
■ Gruppe Warmwasser......................88
■ Gruppe zus. Wärmeerzeuger.........90
Codierung 2
■ Gruppe Kessel................................95
Codierungen
■ Allgemein..................................79, 93
■ Codierung 1 aufrufen......................79
■ Codierung 2 aufrufen......................92
■ Codierungen in Klartext..................79
■ Gesamtübersicht............................93
■ Hardware........................................79
■ Heizung....................................79, 93
■ Kessel.............................................79
■ Warmwasser...................................79
Codierungen bei Inbetriebnahme.......61
D
Dichtschnüre......................................69
E
Einzelteilliste
■ Kesselkörper.................................127
Elektrische Anschlüsse......................26
Emissionsmessung............................77
Erweiterte Sparschaltung.................117
Erweiterungssatz.............................112
■ Anschlüsse...................................112
■ Einstellung Drehschalter S1.........113
■ Erforderliche Einstellungen...........113
Erweiterungssatz für Heizkreis mit
Mischer............................................113
Estrichfunktion.................................118
F
Fehlerhistorie...................................101
Förderdruck......................................141
Förderdruck prüfen............................78
Frostschutz......................................117
Füllraum reinigen...............................73
Füllwasser..........................................60
Funktionsbeschreibung....................116
Fußbodenbeschaffenheit.....................9
H
Hauptschalter.....................................53
Heizkennlinien einstellen...................64
143
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis (Fortsetzung)
Heizkreispumpen-Logik...................117
Heizkreisregelung............................116
Regelungsfunktionen.......................116
Relaistest...........................................62
K
Kesseltemperatursensor............20, 106
Konformitätserklärung......................142
S
Sensoren abfragen............................96
Sensoren prüfen................................62
Sicherheitstemperaturbegrenzer
(STB)................................................106
Sicherung.................................105, 121
Sparschaltung..................................117
Speichertemperaturregelung...........117
Speichertemperatursensor...............106
Störungen........................................100
Störungsanzeige
■ ausblenden...................................100
■ Klartext.........................................100
■ quittieren.......................................100
Störungscodes, Übersicht................102
Störungscodes löschen....................101
Störungsmeldung aufrufen...............101
Störungsmeldung quittieren.............100
Störungsspeicher.............................101
Störungssuche.................................100
M
Maximalbegrenzung
■ Vorlauftemperatur...........................87
Membran-Ausdehnungsgefäß...........76
Minimalbegrenzung der Vorlauftemperatur....................................................87
Mischermodule.................................112
Mischer-Motor..................................115
Mischersparfunktion.........................117
N
Nachschaltheizflächen reinigen.........72
Neigung Heizkennlinie.......................66
Netzanschluss....................................53
Netzanschlussleitung.........................54
Netzspannung einschalten.................61
Niveau Heizkennlinie.........................66
Normale Raumtemperatur.................65
P
Primärluftelemente.............................74
Primärluftöffnungen............................74
Probebetrieb......................................76
R
Raum-Solltemperatur einstellen.........64
Reduzierte Raumtemperatur..............65
144
T
Technische Daten............................141
Temperaturen abfragen.....................97
Thermische Ablaufsicherung.............76
Türen..................................................69
Türkontaktschalter.............................70
V
Verdrahtungsschema.................26, 122
Vorlauftemperatur
■ elektron. Minimalbegrenzung.........87
■ Maximalbegrenzung.......................87
Vorschriften........................................53
W
Wärmedämmung...............................14
Wasserseitige Anschlüsse.................58
5815 283
L
Lambda-Sonde..........................20, 108
■ abgleichen....................................109
Leiterplatte
■ Anschluss 230V............................121
■ Anschluss 230 V...........................124
■ Anschluss Kleinspannung............122
■ Übersicht......................................121
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis (Fortsetzung)
5815 283
Z
Zeitprogramm
■ Raumbeheizung...........................116
■ Trinkwassererwärmung................117
Zugentlastung ...................................26
145
146
5815 283
147
5815 283
7537215
7537216
Viessmann Werke GmbH & Co KG
D-35107 Allendorf
Telefon: 0 64 52 70-0
Telefax: 0 64 52 70-27 80
www.viessmann.de
148
Technische Änderungen vorbehalten!
Herstell-Nr. (siehe Typenschild)
7537213
7537214
5815 283
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