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Kugelfallmethode Haake - HTL Dornbirn - .NET Server

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J
Haake - Kugelfall-Viskosi meter
und
Viskowaage
Beschreibung und Geb rauchsanleitung
V erg le ich sta f e l konven tionell er Ma ßsys tem e
0 1N-Blä tt er 1342 u nd 53015
--'
Prüfungsbe richte
d e r Phy s iko liscl1 - Tecl1n iscl1en Re icl1son s to lt
Oruckscl1r ift 101- 102 / 1c
"
GEBROOER Hf:HlKE K.G.
B E R LI N . STE G LITZ ·
sr E M E N S S T RAS SE
27 . RU f 72 66 11
I nho l t sve r ze i ch n i s
Ha ake-Kugelfall-Viskosimeter
G eb rauchsan le itung
Tem pe ro t u rb a d
.- _
Temperotu reinsl e llu ng
Reinigu ng des Fa ll ro hr es
Füllung des Fellr oh re s
Auswa hl d er Ku g eln _______ ___ ____ ___ . .. .. _
Ermiltlung der a b soluten Visko sität aus d en Fa! zeit en
Besnmm.mq der Fa ll ze iten . _ . " ....
Bestimmu ng der Dichte der t:1 0ssigk e it
Dichte de r Kuse!n
Fließanorral ie n
.
" . " .. _" .
Visko sitäts bes timmungen von Gosen .. . "
.
Eichung d es H aake-Kug elfa ll-V i< o simet e rs
_
Ermitt lung der Kuqelfokt oren
_
3
.
3
5
6
1
8
10
12
13
13
14
14
1(>
V isko waage
Beschreib ung . _
_.. .. . . .. . . .. .
. 17
Aufbau
_. . . .. .. .. . . .. . . .. . .. . . .. .. . .. .. . . • .. . . . . . .
18
Gebra uchsan l eitu ng
_.. _
"
_.
20
Temperat urb a d, siehe Haa ke-Kugelf a ll-Viska si-neter
_.,.. 3
Temperat ure inste l lung, sie he Hoc k e- Kuq ello ll-Yiskoslme er .. . . . . . . . .• 3
Rein igung des M , ß- bzw. Fallrohres, siehe Haa e -Kuqel foll- v ekos t-oeter 5
Füllung des Meßrahres _
_
_
20
G eb ra uch d er Füllp resse _. _.. _
_
_
_.. . .. .. . .. . . . . 21
Gebrauch des Stechfüll ers
21
A uswa hl d es Kug elsta bes
:
_
_
_ 23
Einhänge n de s Kuqelstabes
_
23
A usta riere n
_.""
" .. .•.. ". """ •••. • __. _
ZJ
Messung
24
Viskositätsbesti mmung en von Gosen
" ."
" ..... • . • . . . . 25
"
"
25
Viskosität und St ruktu rvisko sitöt "
Au fna hme von V isko sitötskurv e n und Fließkurven ... .. ... . •. • • • • • .. .. 26
Fließg renzen . _
'"
_
26
Th ixol rOpi e . •.. . . . " .•. _
__ ....... ... . . .. .. .• .• . •• •• • . . _. 26
M essung strukturviskos-t hixotr o pe r Stoffe . ... ..• . • • • •• . • . . • • •. • •• . ... 27
?A.
.....:L . __ ,.. A ... : ,..r :....... . . _...
Ei';;;u-~~- d;;''V~k~:':-~ a~~
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: 28
Haake- Kugelfa ll -Vi skosimeter
Dos Haake-Kugelfoll·Yiskosimeter dient in erst er lnte z ue-Viskc sitä :.smessung
rem v iskoser Flüssig keiten o b w o hl für Betriebszwecke" ehe ko nventio nelle
M essung a no ma l fl ießender Stolle mit diesem Instr6ment m~ lieh ist Letztere
werden exakt mit der Viskowaage, d em Vi sco tester oder dem Roto vlsko cusgemessen .
Die K llge lfa ll·V i~ kosi m eter vom Typ B und BH, w ie sie seit 1950 in unserem
Be rliner W er k herg estellt werden, e-n1sprern en be ' Ben utz ung vo n gee ichten
Thermometern d en Ele:Jingungef1" nach DIN 53015_ Der N:>r-nblottentwurf
wu rde am 25. Fe b ruo - 1958 v6rabschiede t.
Unsere Kugelfoll-Visk:::>s~ter übertreff e n leilweis e e rheb lich d ie in der N o rm
ge forderlen Beding~en. So be träg t der bei unser er Prü f ung zu gelassene
W ied erholstreubeleich be i Kuge l 1- 5 b is ± 0,3 % (Norm ± 1.0 %:. Der Temperctcrberekh-erstrerk r sich von -60 bis + 150" C fNorm - 30 b is + 1200C).
/
Geb rau chsan leitu ng.
. Dw ltutrwm.mt ellLin. ~ t k eill e Ru~llIJu, Itin tu d em
Itutruntutt m_1 ä nptu .4 u~ 6eiII wd hi.nJtTtiem Aue'
tu. gutu ~him·
(Crui thu iu n)
1. Temperctu rbe d .
Füllung , Au f Zu- und Ab flußstutzen 1I u. ~I Verschlußkap pen (3) oulsrh rouben.
Durch Einschrc ub öffnunq des lhermorreters 14~ ei nfüllen:
für I e mpe ro ture-i V0 1 -60 bis + 1° ,
für Tempe m ture-t vo -r + 1 b is 98° :
fü r Tempe re turen bei
10)'"' :
f:;;- T~ :T. ;:;::: :;::: :;:': ;"'; vc-,
~~ t:.:,; l5...
l"V> .
Methanal (Met hylalkohol)
de sfill lerte s Wasser
d estilliertes Wase r + 20% Glyzerin
S:YL~ ' ;II .)fJCL. Ge",,_ willu eli e ns i,26
Anha ng
Do rsiel tu r g und A usw e rt ung vi skosimelrischer Llotersudumqserqe bnisse 30
Fehlerha f te Re su lta te _.
. _.. _. __
_
_
__
31
Ze itmessun g
. . __. _.
". . .
. . ". "
32
An leitung zum Au swechse ln des Fo lt- bzw. Me ~ ro h re s und Temperenur-
2. Te mp era tureinstellung :
Ermilliung de r Eng erg rode , Soybalt- und Redwo od sekonden __
Kinematische Zö hig keil _
.
. ".
_
".
N armb lo1t D IN 1342
__..
..
_
Verg!eich stofel korvent ion e ler M a ßsysteme
_
.
•. . . . ... .
Narmblo 1t DIN 53 015 _
_
_
__ . _
__
Prüfungs bericht de r PTR übe r ein Kugelfall-Viskosi-nele r
a) o hne Thermosial : 7um Durchrühre n d es Tempe ro furbad es: d ienl eine
pneumatische Ruhrvorr i tun;J. Zunächsl Versch ru ß~oppen (3) entfernen und
Schlauchmundslü:ke 151 o utsehreoben . Die Dru:kseile des G ummigebläses
ist mit d em kurzen Zußußstutzen 11). d ie Sc uqseue mi d em I ngen ~ückfluß­
stutze (2) zu verbinden. Die Betö-ig ur.g der RGh orrichlung ::Jarf nur bei
bod mo ote ls
_. __ _
. _: . __
__ .. __
_. _
32
34
3435
36
38
40
Im Bad ra um ist o ben ein co. 10 mm ho her Lrit rc cm Z J bele sse -t An dere Badflü ssig~e iten sind nld-t zu verw end en, < ei n e s fal l s Ol !
2
3
/
o rmalstellung des Vis osirne e-s (Gebl5se un e nl erfo lq en. Bei umgekehr·
rer Sl ellun;;J
ird durch Sdlütteln oder D rehe n de s Ins rumen es d ie Bad n u ssi~ ei
d urchqe rührr. Viskosime-er o urch oe Zule i -ung sschnur mi d er
S'eckc ose des lichln e ze s erbinden. Du-eh Einschallen des He zkörp ers Bad
a uf d ie gewünsch e Temp ere ur bringen. Beim Aufheizen des Temperaturb ades
stets Entlüftu gsschraube lockern ! 0 er- oder Un erd ude 'm Bcd -o .im durch
kurzes l od ern de r En lüftung sschro Lbe be sei -gen. Do nn d urch abwechselndes
F n- und Aussehai en der He i ng, unter zei ei l:g er Be ö ig ung de s Geblöseb o l es, Tempe ro ur einregulieren. Bei geneue r Beo b achtu ng des Ther momete -s
geling es leicht, a u
- ber längere Zeitrö ume eine Te pe rc tur cn5lonz on
± 0,10 einzuho l en
b) mit Thermo stat : W ei beq uemer, ge,ouer Imindesrens cuf ± 0.01 01 und
voll om men a u omal isch über beo ieb ige Zeit rä ume e · fo lgt... dfe ans ontholtunq der Tempe ra ur mi dem Hooke-Thermostat. - d ieses z usöt21iche
Ge -ö w ird eine ge r. ue Be rie b sanleitu g m~ fert. Zu- und Ab ußstutzen des The rmoste ren und de s Hookee fa ll- isco sirr e ~ rs werd en sinngemöß du-eh Schlä uche so mi einend
erbunden, d aß d ie Thermos'offlü sslq·Vis· osineter ci strö m . T r en n un 9 d e s
keit u n . e n in des Hao e-Kug e
V i s k 0 s i me t e r s vom
e r m 0 s t a l e n : V iskosi me er so d -ehen bzw,
a ufstelle n, daß Zu- u
bfluß oben sind , dann für sich ZJ' und A bfl uß des
Thermostat en un
es Vi skosimel ers mit je einem der Schläuche verb inden.
c) Messungen unterhalb Zimmertempera tur : Man verwende t hie"Lu vort ei lo d er den Ho oke-Therha ft de n Ho oke-Thermos a KT 62 (_3)0 b is-- + HX}O
mos at F mit Kühler Km (-6()0 bi s + I sJ° Cl . Um dos Besrh logen des l emperoturba dmanlels mil Feuchl igkei oder Eis zu verhin dern, können besondere
Aufsatzfenster, fü das Prö zisionsmode ll auch g leichzeitig iso lierende Wö rmeschutzkästen gel iefert werd en. 0 ' mals gen üg schon ein Einreib en de s osserb adm ante ls mi Glyzerin.
a
d) Temperaturbereich: Dos Prö zisiansmodell des Ha a e- u(;el:aU·Vis osime' ers ist ' ür den Tempe ro lurb ereiet von - &Jo b is
150" C verwendbar, das
Induniemocell dagegen nur on - 3.S bis + lIJ':J C , h5ClS ens abe r b is
+ HX)OC. W ird da s IndustriemdCIell bei Tempe ro ren üb er tIJO C ben utz . so
ist es erforderlich nach vorheriger Eins' ell ung, eie Libelle obzcsdrrouben .
Beim Prö zisionsmo dell Ist dies nicht ne vend g .
+
3. Reinigung des Fallrohres:
Präzisionsmodell des Hocke - Kuge lfo I-Visko simete rs
Vo r cem Einfüllen der zu messende Flüssif ei müssen Fal rohr , Kugelr , Verschluß opfen und Dia u gsr' g e vö llig Iroden urd el f ' e- 0 er m I der zu
n esse den Fluss'g ei oenelz sein.
5
~ I! 11 11
(i8)
c) Messunge n unterhal b Zimmertempera tur : Man verwendet hie-zu vert ei lo der den Pocke-Therha ft de n Ha ake-Thermos a KT 62 (_ 3)0 bis- + 1000
v
,_.
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I
.
.
,
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...
I .
J
I
Hochv isko se Flüssig keiten tle-ne, schwe re O!e usw.] werden zt..nöchst mechanisch entfernt, ind e m mo-i den rnitgelie ferten Re in ig ung~ko lbe n lonqscrn durch
das Fa llro hr s ch ie bt. Es bleibt hierbei nur e in schwacher Film der F1ussigkeit
a n der Robrwon d ung zurück. der le icht durch -~ngsmit'el wegges p ült w er der
kc nn. Die Re i n ig ung ist mit sinngemäß
Lö sung smitteln durch zu führen, für
ther o d er Pet ro löther , für d'e meister
O ie mit Benz i n u nd N och sp ülen mi
wößrige n Lösu ngen Iz.8. leime
usspü len mit Vvo sse r, d ann Rei nigen rr il der
Bür ste und e in er Mischung
n &J % Me thy la lko ho l, 45 % desto Wasser und
5 % Amm o niak _ N c choü en mit rei nem W a sser und Nachspülen mit Alkoh o l
und Ä the r, V o rsicht o r Beschla gen der Po ll ro hn nne nseü e d urch d ie entste-
he nde Abkuhlu 9 B.
Beso ndersyei M essung en mjt der Kug el 1 b zw .
0
ist auf höchst e Reinheit von
Fa llro hr und Kug e l zu achte n.
mittel gere inigt werd::"_ Die M_el~II -V~rs::h lußstop fen werden bei Untersuch ung
v~n e.o und orgonschen F1usslgkelfen. gegen d ie a uch Perounon nicht bestandlg Ist, ve rwerdet. Für o lle anderen Flüssic keiten, in sbesc.ncere wo B.
. ch l"ge,
ooor90 01S e o~un~en .usw.• b enutzt man d ie be igegebenen Ve rschlußstopfen
aus Perbuna n. Hi erfür Sind keine Dich tung en erforderlich. Vo r erstm':Jli gem G ebra u~ si-td ~ ie se. Stopfen, b eso nders d er Ho hJst o p fen, in nen und außen durch
Ab bü rste n mit he ißem Seda wosser g ""ürd lich ZL reinqen.
?
~ie ei n_z ~ füllende n .Flüssigkeiten dürf en keine G ase a b sorbie rt enth alte n und
sind nOhge~ fo_lI s ~ Ie rvon Z u be freie n, im ollqemenen genügt es, d ie 00 tre~ende Flussigkel a uf etwa 100 C Ober d ie M eßtempero ur zi, erhi tzen, zu
schu,teln und no~ ,,::,orm in das Fa llro hr einzulülla n, Kle in e Lu=tbl asen, de an
der Kugel vo rbe i sfrö me n, ohn e de fo rmiert z u w erden stören d le Me
nicht.
~
.
I
ssungen
4. Füllung des Fa llro hres ,
Es sin d e twa 30 bis 40 ccrn Flüssigke it e rfo rde rlkh. G e r ing visko se Flüssig ke ilen.
die mit de r G la sk uge l 1 oder o unte rsucht w erden. sind vo rher d.r rch ein
G la sfil terr o hr i n das Fa ll ro hr, ev tl. unter Anwe nd ung vo n Druck, zu fi lt rieren.
höh er viskose Flüssig ke iten IKugel 2 bzw. 0) sind n ö ti~ e nfo ls d urch eir. Sieb
von co , 0,1 m m M a srnenw eile zu re inigen. höchstviskose Flüssig l::.e ten be ,
dürfen im a llgemeinen keiner besonderen Re·nig ungsma ßna hme n. Fa llro hr
unte n mit Sta p le n /81 urd Dichtungsri ng (SJ verschlie ße n. Kaps e l (1 0, mit
le ichtem Druck o ufschra uben IVors idlt!J. flüssig eit ei nfüllen bis e twa 20 mm
unterhalb des obe ren Rohrendes. Kugel (11) mit Hilfe der beigelug ie n Kugelp inzette einbr ingen. Fo'ls l uftb lasen on der Kug el heften, diese du rch Auf stoßen mit d e m G la ssta b ent fer nen. Befind en sich l u' tblose n unl erhalb d er
Kuge l, dann drücke ma n mit dem G losstab die Kugel nach unte n. Werd en
zwecks Ob erde ckung e ines g rößeren M eßbe reichs zw ei Kuge ln gl eid- zeil ig
ve rwendet, dann muß se lbst ve rst öndlid- d ie kle ine re z uersl in d as Fe ll roh-
5. Auswo hl d e r Kuge ln,
A . Kuge lsafz für Prö zi sionsQusfünru ng
Kuge l
G
1
2
3
•
Durchmesser
15.91
15.80
15.65
15,60
15,20
104.30
5
6
11. 10
f
9.so
Konstant e
Meßbereich in cP
Go,.
o.oos
0,2 _
2.5
2.0 _
15
100
1 :m
800 - 10 000
6 000 - 75 000
7 000 - 85 000
0,0,;
0,01'
0,55
' .6
33
-
..,
~~ _4'
Die Kl.ge ln G und f w erde n nvr a uf besond e re ~ste llu,g gelieferl.
eingeb racht w e rd e n. Hohlstopfen (121 mit Dichtung"i rg (13) I o n g s c m
einführe n. Be i M essung nied rigvi skoser Flü ssig keiten tßenzol usw. ) müssen die
Dichtungsringe 19) stets mit der Meßflüssigkei' d urchfeuchtet werden. da sonst
leich t feinste l ult b lä sche n in der Meßfliissigkeil a uftreten. Die Flussif ke it soll
e twas über dem oberen Ende der Kapilla re 11 41 stehen , Dann Ve rschluß -
p lo t e 115) a u fleg e n und Kapse l 116) mit leichte m Druck dcrübe rschrou ben.
Sollten sich t ro tzd e m noch beendeter Fullung l uftbla se n urrerholb de r Kugel
befl nde n, so sind diese d urch le ichte Schläge o uf d ie obere Verschlußkcpsel
zu entfer nen , b e vo r sich d ie Kugel der ersten Ring marke nähert. Die Bkrsdr en
ve rschw inden durch die Kooillore des oberen Yers chlußstopfens. Die Dichlung sring e bes tehen aus Pe rb unan "! und cö nne n mi einem beliebigen äsungs -
") Bei slon: q uellende n Subs tanze n err.p fe h n wir u-uese AsbeSI-Oidl ' ungen . Auch TeflonDichtung e n sind tte lee bc r.
6
B. Kug elso tz f ür Industr ieou sfü hrung
Kugel
Durchmess er
Konsta nte
/'
0
15.ao
b
15,65
15.60
d
15,20
e
14,30
9.so
~
,12
0.18
1.1
9,2
SO
Meßb ere ich in cP
0.1 _
5
2
«l
15
;00
100
2 ;00
800
20000
7000 - 170000
-
Die in d e r letzten Spelte a ngegebene n \.Ie ßbe ra iche beziehen sich ouf Fellzeiten vo n 25b·s300 Sek unde n IPräzisionsa usfuhrung j und 12 bis 300 Sek d
1-h
D
un e n
.
I1 nd ustrie
o us u rung)_ iese d ürfe , nur bis ca . 25 % un er sdurtten we rden ldo
7
sonst Turbulen z zu be fürchter ist), kön ner aber belieb.q übe rschrit ten w er den.
Der scheinba r höh ere M eßum fang de r lndr.str iec usführunq des. Hc c ke-Kcqelfa ll -V iskosim et e rs erklört sich a us d er kürze ren Fallstrecke (50 mml . Benutzt
mo n bei der Prö zisiorsausführung nur die halbe Fa ll s·recke A--e o der C-B,
co liegt der 9 eiche Meßumfang vor.
Zur A nge b e der Yisco sü öt gehört d 'e Anga be d er M eß tempe rat ur, z. B. .
W a sse r .
Rohrzucker lösung 40 %
=
'1,.0
Rizin usö l [er ste Pressung).
'J 8tJ0
= 6,20
= 3L 3
eP
E~ sei darauf hing:wie~e_n, daß. gemöß de n in ternationale n V e re inb a ru ngen
d ,~ A ngab e der Yis ko sit ö] nur 10 de r dynam ischen Visk o sit ät (z. B. in C ent i-
Zur U nte rsch eid ung d er einz elnen Kugeln w ird eine l och lehre de m Kugel ·
setz beigegeben. Die Kugel 1 bzw. a p a ssiert die lehre ni ch , die Kugel 2
p o ise ] zu erfolgen hat und d ie s d ie wissenscha ft lich korre kteste Zäh igkeil s.
o der b so e ben, d ie restlichen Kug eln unte rsche id en sich au gensche inlich
d urch ih re G röße bezeh unqsw eise ihr Material. Bei Aufnahme von v iskos.tots Tempero tu r-Funktianen kann es vorko mmen, daß ein e a usgewählte Kugel
d en Meßbereich nicht mehr überdedt. Jv\on kann da nn d ie oöchstqrößere
Kug el a uch Gle ichze it ig in des Fallrohr mit einbringen. um einen KiJge lwe::hsel
während der M eß re ihe z u ve rme iden. Die l ä r ge d er Anlou fstred:.e b eeinflußt
Die Berechnung der obsoluten Visko sitä t in C er -tip o ise erfolgt noch der
nicht dos Me ße rg ebnis.
Es b edeute t in der Formel :
a ngabe d ars te llt,
folg enden For me l,
Da die Kugeln des Normalsatzes mit i
n A usdehnur g skoe ffl z ie nten a ul
a llrohr abges timmt sin d, be stef-en d ie
ihren eigen e n Durchmesser und d o
Kug e ln teilweise a us Gerälegla , eine r N idellegierung oder ei nem C bro -nstohl,
Kugel
G 3
G •
D urchm esser
20 ·
zo
150 . lSXl
20 ·
i
\1
~
t
Kugelkonslonte.
!
20,00 C.
Da na ch errechr e t sich d ie absolute Vi skositöl der 40~ igen Zucke rl ösur g b .
150 • 3 000
20::> z u :
el
(I
'1,.0 ~ 67,9 X 12,40-1,18 X 0,0749 = 6,20 e P
Da in d er ~rax is ~ ie ~ich en der la ufend zu kont 'ollie renden Flüss igk e ' en
s ~n~u b~str~mt Sind,. rST es lei cht -nögl.ch , sich für red e oft zu prüfende
Flussigk e it e inen speziellen Fakto r zu be rechn en, mit d e m ma n ei-loch die
Fa llze iten mult pliziert. In vorl iegendem Zuder +Beispiel olso b ellö gt de r
s e naue Fakto r 's, - s,) X K = 0,0>14.
aus den Fall z eit en:
en ve rqlekh t man durch den Wert des
Zä hig keitsmo d uls oder Koe ffi zien ten der innere n Re ib ung (,ll- Dieser gibt o n
we lche Kraft in Dyn er fo -derbch ist, um in ener FlüssigkeitssOlicht von 1 cm 2
Flä che und I cm Schcht höh e d ie c oere gegen die untere und p a ra lle l zu ihr
mit ei ne' Gesdtwindiq ei t vo r 1 ern/sec. in Beweg ung zu halten. Dimersion
dvn . sec.
. Die Etnhe;- (9} d ieser dyn 0 m i s c h e n V . s k 0 s i t ö I ist dos
8
~
terr p erotur
«lO
er buncertste Te' ist das C e n t i p o i~ e leP].
s,
Fa llzeil der Kuge l
Dichte der Kug el
Beisp iel: 4O% ige Zuckerl ä sung . Di chte der Kug el 2 = 2,40. D ichte der Zucker .
15sung 1,18. Kugel onston-e 0,0749. Erml-te ita Fe llze it 67,9 Sekunden. Me ß-
Die Ergebnisse d ieser Pröz islo nse kh u-tq sind dem be ig efü g te n Prüf schein zu
entnehmen. A ul V.Junsch könne n, qe c eo einen entsp rechenden Aufpreis, di e
Instrumente e iner arr tl ichen Eichung unterzoqe n werden.
em'
P o i s e iPl (sprich P o c s I,
=
sk und K sind in Prufschein fu. jed e Kugel a ngegeben.
Sö mt liche Vi skosimeter verlassen unser W erk Iobnk ge e kht.
o. Ermitt lung d er ab solu ten Viskosität
Die v skositö t versrnccerer Flüssigk e
= absoJute.... Vis<o sität in Cen ipoise
F
K
M eß b er eich in cP
Prö ~ousfohrung Ind ustrie ou sf Ohr ung
IS,:JJ
1. ,«l..........-
'1
sr = Dichte der unte rsuchten Flussig ke l be i der Meßfemperot ur
M ine ra lsa ur en und ho logenhaltige Flüssig ke iten dürfen natu rqemöß nicht mit
den Me ta llkuge ln gemesse n werpe.;: Für derart ige Stoffe em pfiehlt sich die
Anschaffung von w eite ren G los{ ugeln.
/
\
1,002 e P
eP
1},.0
..
In de r M inera lö imd Jslr ie ist es vi elfoet. üblich, stalt der absoluten Viskosität
di e so gena nnte linerr.oflsrne Visko sitö t anzugeben. Dimemion :
cm 2
Diese w iro e rho lten ,_ w~n n .mo ~ ~i~ dyna mische Visko sitä t (1]1 du rch d e Di~'1
d_er unt~ rsu chten Flussrg!<e lt dividie rt. Die Einheit der k inen a ti sche n Vrsko s!
to t Il'l lsl das S t 0
rsn sprich Stoc kt, der hundertste Te il ist d o s Ce n t .
~.
S' 0
k (SIl. In obi gem Beispie l, ",. =
~:~
~ 525 eSI,
I
9
I
I
A uf ste ll ung d es Instrumentes g egen e ine n helle n Hinterg rund au f einem
ho riz o nt a len, fe s en und e-schötte runqs fre ten Ar beitstisch
Be i künstlicher Bel e uchtung ist d 'e Verwend un g von l eu chtsto ffröhren zu
em p fehlen , d ie ein nahezu wö -mestrc hlenire ies Licht liefern. Namen tlich be i
dunk le r Flüssig ett a nn durch Abs o rp tion von ' nfr or o te n Strah len ei ne
er heb liche Verfö lschunc der M eßreslJltote eintre ten , Eine vo rte ilhol te l a mpe
dieser A rt 'st unsere Athermanleuchte, di e ve rt il:.al a uf d en A rbeitstisch ge ·
stel lt oder horiz o nta l z. B. a uf Waag eng ehä use ge legl w erden ka nn. Eine
W a ndbe ' estigun g ist eb enfa lls vo ~g e seh e n.
vo r (im u llqe-nei oen 3 oder 51 und a us di esen d as M itte l. Die er re ichte
Te mp e ra lu rk o nsta nz w ird dara n erka nnt , da ß d ie Fa l zeiten a uf etwo 0,2 %
gleirnmäßi g sind . Je noch Art d er Flüssig -<.eit ist Temperaturko nsta nz noch 5
bi s 20 M inute n erre icht. Bei sömtlich en von uns seit 1953 g el ieferten Instru menten des Types B, BH kann O U01 de r Kuge lrCckla uf fü r d ie M essung a usgewe r te t
werden . We nn Wr de n Kugelrücklauf kei ne eigen e Eichko mtante be s imm
und verw endet w ird, Ist hierbe i mit ei em z usö tz lid-e n Fehler b is zu 1 %
zu rech nen, Durch Ver g leich d er no rma len Fe llze it mil d er de s Rüddo u fe s in
e ine~ belieb ig e n Flüssig ke it ke nn ober de neue Ko nstante leicht ber echne t
w er de n.
Kon stc te für den Rückla u' :
K
j
II
,
Prözisionsmo dell : Normalstellu'1g des Instrumentes d urch Einschnap pen de s
A rrel ier ungsstifl es 117) in dos An sehlagloch 118) des Trö gerbolkens fi xier en.
Ausrichten der libelle (6) mittels d er dre i Nivell ier schra uben o m Fuße des
Stct ivs. Enla rre tieren und Umscnwen en des Instrumentes um 180° . Die Kug el
fällt dabe i i d e Anfang s1age . Da nn w iederum Umschwenken und N orm e tsl ell un g fix ie ren. f a llzeiten bestimmen.
I
lndustrie mo delb Auf stelle n des A p po rates a uf d ie Marken d es Aufbewahnmqskostens. A usrichten de r Libelle mitt els der beid en N ive Uierschra uben a m
Fuße d es Instrumentes. Durch umg ekehrtes Aufstellen des Viskosime ler s fä llt
die Kug el in d ie A nfang sla ge. Da nn Instr umen t in NormalsteIlu ng bringen
und Fa ll ze iten bestimmen.
M eßstre cke : Sobald d ie un'ere Kugelperipherie d ie anvisier te obere Ring me rke , die a l s Strich erschei nen muß, zu berühr en scheint, w ird mittels einer
guten Stoppu hr der An fan;;} und ebenso on d er unte rsten Ring rncrke das End e
de r fallzeil b estimmt. Die Kugel pe ripherie er scheint schärfe r und tiefschwarz.
w enn ma n w ä hrend de r Zeitna hme den beigegebenen schwarzen Ko rtonstreifen hinter dos Instrument hält tbe i der G laskugel etwas o berhalb, bei
d en M eta l lk ug eln etwas unterhalb de r Ring ma r-<.en). A n de n Fe llro hr en d es
Prözisionsmodelles ist auß er der oberen lA I und de r uniere n {B) Ring ma rke noch
eine mittlere Rirgmarke a ng eb ra cht, w od urch die Fa llstrecke hal bie w ird . Die
Benutzung d er - rc lben f a llstrecke ist dann vo n Vo rteil , w enn man eine Ab kürzung sehr longer Fal lzeiten wüns cht. Die im Prufungssrne in angegebene
Kuge lkonstanle g ·1I nur für d 'e ganze Fellstrecke AB . Für d ie halbe f a llstre cke AC ist be i de - Berechnung der Viskositö t di e Kugelkonsta nte e'wo
zu verdopp eln, Diese doppelte Kugelkonston e iSI jed oeh für jeden A pp orat d urch ertsprechende Fallz ei messungen genau zu bes'Immen (siehe A bsehnil 121 .
Durch Umschwe nken . b zw. umge kehr es A ufstell en des Instrumen tes Iötlt d ie
Kug el in d ie A nf a ng sla g e zurück. M a n nimml me hrere Fc ll zettbe snmmonqen
10
_
Rfiekla uf -
normal e Fallzeit X ocr mo le K01stanle
f a ll zeit be i Rückla uf
Bei d unkle n und trüb en Flüssig keit en ist d ie unter e Koqe lc enph ene meist nichl
meh r zu erk en nen . Die A bles ung des Durdl gong s der Kug el d urch d ie M a rken
wird dahe r in d em Auge nbl id vo rg enom-nen, in dem de r Kugeläq ua to r di e
Ringmarken posslert . Man beobachte t hier be ' d ie Kugel d urch de n jed em
Instr ument be igegeben en B e 0 b 0 c h t un g s s c hi r m. Dieser w ird , schwor zer Stnch de m Instrument zug eke hrt, vor dos A uge gebo he n, und zwar SD,
da ß d ie Ring ma r lc.e w ied er um strichförm ig an visiert wird . Dies ge lingt a uch
bei d unklen Flüssig keiten leicht, da in der G laswa nd des Fa ll roh r es rechts
und links noch ein Tei l der rückwärts Hege nd en Ring marke erk ennbar ist
Beim Hera nna hen de r Kugel sieht man den schwa rzen Si rich des Beoboditungsschir mes sich in der KlJgel spieg e ln. M a n rkme t d urch Drehen des
Schirmes d iesen Strich parallel der Ringm arke a us. In dem Au genb li ck, in dem
der Kugelöquotor d ie R~ n g ma r l:.e pa ssiert, übe rde cken sich drei de utlich sicht
bore Striche, nömlich die Rinqmc rke, dos Sp iege b ild dieser in der Kugel und
dos Sp ieg elb i ld de s Striches a uf d em Beobodü unqsschnn. In d iesem M o me nt
w ird die Sto p p uhr a usgelö st. In d er g leichen W eise w ird da nn da s End e d er
Fallzei t o n d e - un te ren Rmq mo rke bestimmt. Bei ganz der klen und schw arz en
Flüssigke·t en erscheint d ie Kug el a ls kleine silb erne Fläche. M on stellt dann
das Instrumer t etw as sduög a uf ( inte re f ußsenraube d er reetten Schulte r
des Beo b achters zugek ehrt ] und be stimmt d ie fa llze ite n in der g leiche n
W eise . W erden mit d en G lask uge ln d unkle oder undurchsichtige Flüssig ke il en (2. B. Scbreibt.nte. M ilch usw.I un ter sudl t, so benu tzt non a ls Durchg angspunkt die De ckung d er Ring marke mit dem in der Kugel erschein end en
o pu sd- en Ringmarkenb ild .
Sehr g ena u ka nn auch a uf nachstehend beschrieb ene W eise mit Hi lfe de r
At hermc nteuchte die Fall zeit bestimmt verden. Die Ieuch tröh-e w ird mit
zwe i schwerze rr Streifen im Ab sta nd von 10 cm (bei dem Indus nemoce .l 5 CI1lJ
obgededt. Die Streife n so llen etwo 1 cm brer sein. Die A hermo nleuchte stellt
ma n et wos schräg hinter das Vis -ost-nete - so daß sie si<h in d er fel lende-r
K Jgel spie qel,
11
Be i der obe ren Ring ma rke muß sich dos Spiegelb ild des oberen Streifens
decken und b ei de r u nter en Ring mark e d os des unteren Streife ns. Die A ugen
d es Beobachter s sollen sich dabei in d er Ebene de r Ring marken b efinde n.
f l ü s si gk ei t
M inera ö le ;
Dichte
8. Bestimmung de r Dichte de r Flüssigkeit :
Zur Errech nu ng der abs o luten Vis osnö r ist di e Kenntn is de r Dichte der unte rsuchte n Flüssig keit bei de r M eßtempe ra tur erforderl ich. Für die M eTa llkug e.l n
ge nügt eine Gena uigke it de r Bestimmung d er Dichte au f e i~ bis zwei. Einheite n d er zweiten De zimal e, für d ie G kJskugel n a uf drei Einheite n der dritten
D eztm cle. Be im Indu str ie mode ll g enüg-t "n o llen Fä llen d ie Bestimmung d er
Dichte b e i der M eßtemp era tur mit einfachen A rä o metern. Für w isse nschaft liche Untersuchungen, die au f w e niq e Zehntelp ro zen te genau sein
müssen, we rden die Dichten unbekonnter Flüssigkeiten be i ve rschied en en
Temperal ure n o m best en g ra phisch in f o lgend er W e ise ermittelt: M a n be~
stimmt zunöchst di e Dichte de r Flüssigke it bei etwa 20° C , dann bei einer
höheren Te m p era tur, z. B. 50°. Belde Pcnkte werden in ein Ko or d inate nsyste m
tsiehe unt en] ei ngetrogen . und durch eine Gerade mite inander verbunden.
Fur beliebige Temperctcrp qnkte lößt sich dann d ie zugeh6 rige Dichte mit
h tnret chende r Gena uigke it ablesen.
r-,
I
<,
r-
r-,
<,
0.880
-,
<,
1"'- -,
-
<,
0.860
<,
<,
I
..f
t~
20
0
400
60 0
r-,
<,
80 0
Fur Flüssig ke iten mit beke nnt en Ausde hnu '9skoeffi zienten, z, B. O le, ist es
möglich, d ie zur Te mpera tur gehör ige Dichte mi Hilfe d er folgen d en Tabelle
zu errechnen :
12
0,88
O,()()()6:;
0,92
0,96
Felle und f ette Oie,
O,<XXJ6L
O,OOO6C
ca . O,0007Ü
Beispiel , Ein M ine ralöl hol be i 20° d ie Dichte von 0,910. Gesucht Dichte bei
50°-200, der Ko rre kturfakt or la ul Tabelle
0,00062 AI", 30 X 0,00062 = 0,0186. Dichte des Oles be i SOo . demnach
O,9iG-O,019 = 0,891.
!J)O. Die Tempera turd ifferenz
9. Dichte de r Kugeln ,
Infolge d es nied rig en Au sdehnu ngsko effizienten de s Kugelrnote ria ls ist d ie
Verä nderun g der Dichte der Kuge ln ö ußer st g erin gfüg ig und liegt innerha lb
der Fehlerg renze der Messunge n.
Man ver steht unte r Thixolrooie die isoth erme, reve rsib le, rein -necho ntscha
So l-G el-U-nwcndkmq e ines Stoffes. Sie ist weil aus häo'i ger. als mon im allgemeinen c nn'mrnt und o ft mals e uch in niederkon zentriert en Lösung en zu
beobachten, d ie man üblicherw eise a ls thixotropefrei bezeichnet. Bei den
M essun gen 'm Ha o ke-Kuge lfo ll-V is os imete r öußert sich d ie Thixotrop ie g leichlaufend mi t de r for tschreite nd en Zerstö ru ng der Struktur - d urch ei ne
fo rtw ä hrende Ver k ürzun g d er Fo ll zeil en bis zu ei nem M inima lw ert. Da qe ro de
die Mess u n~ di eser Ersdleinung o ftrno ls wü nscherswert ist, verf a hrt mon in
fol ge nder W ei se ;
<,
<,
ef
0,00075
0,00070
O,CXlIJ6t
T h i x o tr o p i e
<,
Q84°
0,76
0,80
0,84
10, Fließanomalien :
I"-
0.900
Korrektur fo ktor f ür 10 C
N ach den Ei nf ülle n w ird üb er eine lönqe-e Zeit gewartet, um d er F l ü ss :g~
ke it d ie M ÖQlichke il zur strukt ure lle n Regenerot:on zu ge ben. Die erste und
höchste Fallze it erg ibt d ie Gelviskosü ö-. M o n la ßt darauf d ie Kug el 50 oi- hinund herfallen, bis keine weitere A b na hme der Fa llze iten festzustellen ist
Diese niednqs-e Fe llzeit liefert die Sol viskosit öt. Die rela live Ylsko sit ö tsernied rigLng ist unm itfe' bo r dos M aß fur d ie Thixotrop ie und als solches ein
wertvolle s Cnorokterts ttkurn de s M a le r-als.
13
Sf r c k t u r vi s k o s i t
ö
t
Da dos Hc ok e -Kuqelfo ll-Visko stmet er " ur d ie N or ma löle d e r PTB e ingeste lli
Gewisse Stoffe.. die str uktu rviskos sind, gehorchen n icht mehr dem Properttonclttötsqe se tz zwischen Schubspannu ng un d Gesch wi nd igkei tsge föl le. Die
Ersche inung ä ußert sich darin, daß vers chiedene Kug eln gonz versch iedene
V iskos itö tswe rt e e rgeben. Z ur ex akten M e ssung diese r Erscheinung sind a lle
Vi skosimete r un g ee ignet.. die mit ko nstonter Schubspannung ar be iten. Wenn
d ie M essungen a u f b et riebliche Ver gl eichsme ssung en hi nauslaufen, genug I die
Angabe d er er hal ten en V isko sitö t unter Hmz.rf üq en der Kuge l.. mit der man
georbeile l hct.
f ür d ie Mes sun g derartiger Sto ffe w urden d ie vskovccoqe. d er V isco l ester
und d as Ro tovisko entw icke lt. d ie ober auch für Messungen on re in viskosen
M ed ie n gee ig net sind.
w i rd, differieren d ie M eß e rge b ni sse der Instr umeni e neuerer Her stellu ng no tur .
ge möß um d ie sen \Ner l von dene n. die vor 1953 ~ e b aut wurd en
Be i Nochbezug vo n Pellr ohre n und Kug el n ist ei ne N eue ichu ng d es Instr umen ts erf orderlich. Die hierzu benötigten N orma lfiüssig ke iten können vo n uns
bezog en w erden. Sie sind no ch fo lg er d er Tobe l e z u ve rw el" d en:
Eichflüssiqkeü
Nr.
7
200
2000
Vi sko si dt in eP
bei + 20 0 C, etw a
zu verwen d en f ür di e Kug eln
..
160
2000
1. o, 2. b
3, c, 4, d
S, e
Die Kuge ln 6 und f o edü rfe n ke iner Nocheichun q .
Darüber hi naus holten w ir noch a nd ere N or ma lßüssigk eiten mit ga r t lerter
v tsko suöt scmqobe in flasche n zu 50 ccrn ZLr Verfüg ung . Ihre V is o srtö rswe rte
11. Vis ko sitätsb esl im mun ge n vo n G a sen :
lieg e n bei 2000, 6000, 13000,30 000 und 60000 cP_ Es ist d ar au f zu achten, daß
Die Besti mm u ng der V isi::.o sität vo n Gosen erfolgl mit der Kug e l G , d ie a us
G erä teglas herg estellt ist. Da s Fa l rohr wi rd von G ummistopfen mit G lashä hnen vers::hlossen. Fa llr o hr , Kuge und Gas. müssen auch von iedem Sta ub
be fre it we- de-r, N o ch dem Durchleiten d es G ase s z w ecks Ausspü len von Luftre sten werden die Höhne g eschlo ssen u nd d os Instru ment te mp eri erl.
Eichßussig keiten im Dunkel n au fbewa hrt we rd en und inn erha lb ·...on co. 3 M orot en no ch de m v er ze ichneter Bestimmung sd a tum Ve rw endu ng fin den.
Die Berech r ung der Gaszähig ke il erfolgt o hne Ar br ingung
Ko rrektu r nech fo lg en der Fo r mel :
.
7] Gas =
ir g ende iner
~ X 18 15 X 10-' [c P]
FL
Es ist erf orderlich, be i der Ei:hung die Rein ig ung s- und Füllvorschriften [Abschn itt 2 und 31 ganz be son de rs zu b e ochten und g rö ß te n Werl a uf g ena ue
Einholtung d er auf den Gefö~e n mit Ncrmcl fl üsstqk eue n angegebene n Meßtemperaturen zu leg en . Da s The rmo meter lßest-Zekhen . B 1518) muß ein Fehle rv er zeichnis de r PTB besi tzen und a uf 0,01 0 C g ena u abg elesen werde n,
wenn mon die ur spr ün g liche G eno uiqkeit w ie der err eichen wll. Mon ach te
a uch darau f, d a ß d ie Q uecks ilbe rsä ule zusammenhöngf und sidl kei ne Teilchen
im oberen Kapil larende be fi nd en.
Hierin bede utet :
l1G as
Zä h igkeit de s Gases b ei d er Temp era l ur T
Fa
Fo llze it der Kug e l in d em G o s b ei der Tempera tu r T
FL
Fa llzeit der Kuc el in luft bei einer Te-nperctur von
1815 X IO- s [cP lo Zo higke it de r lu ft bei e iner Tempero tur von
+
+
20('" C
20 0 C
12. Eichung d e s Haa ke -Kug e lfoll·Yi, kosimel e rs o
Ion o lle n beken n en V isko sime te rn besit zt das Hoake-Kugelfoll- Viskosimeter
wohl d ie g r öß te Me ße mpfi nd hchkeü
Be isp iel : Eichung der Kug eln I u nd 2.
Es werden bei de KLgetn in der Reihenfo lg e 2 und 1 in d as mit Eichfl. r. "]
gefüU-e Fa llro hr ein ge b rc cht und noch sor~rö lli gem Temperiere n mind esten s
fü nf M essunge n d e r Fo llzeiten beid er Kuge ln vo rg eno mmen. Bei souberer
Fullu ng un d gute r Te mpero -ork o ostcnz stimme n cie M eß ergebnisse a uf
mindestens 0,2 % ü berei n. Unsa uber eil vo n Fallroh r, KL. g eln und Fül lunq
taus chen hö here Fc l lzet en vo r.
0
Die Phy sika lisch-technische Bund e san sta lt (PTß) g i:Jt fü ' ihre N o rma lö le eine
Unqe no ut qk eit vo n ± 0.2 % a n. Seit de m I. Juli 1953 g ibt d ieses Amt ihre Viskos i ötsw e rte um 0..4 % höher c n, als f rühe r d ie Phy sika lis.m-Tech nische Reichs
onsrolt in Be rl in. Da mit hoben sich Br ite nn er, Deut schland und d ie USA auf
eine Basis f ür V isko sitä tsmessungen g ee inig t.
14
i5
Beisp iel , Ei chung de r Kugel 1.
V iskowaage
K = zu e rmitt el nde Kuge lkonslon te
1}E = Vis os uör d er Eichflü s sgke il in C e ntiooise 17,30
sk
D ichte der Kugel 12.41)
s,
F
Dichle der Eichfl üssig ke if 10,881
M it' elwert de r Fallz eil (765,3" )-
Die Ber ech nung der Kuge lkons·onte K ist nach fo lgender Forme l ·... or zune h men :
K
'IR
( S, - Sf )- F
(2,<10 -
7,31
0,869) - 765;.3
0,006200
D'e Bestimm ung d er Ko nsto nten der o nd ere n Kug eln erfo lgf in g leidler W eise
Beschreib ung
Die Yiskow ooq e hot ein d em Ho a ke-Kugelf o ll·Vis1.:.o sime ter öh lniches M eßp r inzip. Sie ge sta ttef jed och, di e M eß Ugel oder einen So nder meßk örper d urch ei ne
in w eiten Grenzen varia bl e Kro ft in dem Meßr o hr zu bew eg en. Die M ö g lichke it,
ve rschied ene Schub sponnun gen a nzu w end en, gest a tte t, oll e wic htigen Erscheinu ng en der Rheo log ie, wie Strukturv .sko süö t, Rheo p eJoC ie, Fließpunkt, und be.
d ingt auch Th ixotrop ie zu messen. Be i d e n M essung en mil d en So nde r meßkörpern w erden nicht nur d ie Ergebnisse im abso lute n Iv\oßsyslem erha lten ,
sond ern es sind c ud- di e theo r elische n Ve rh ö ltnisse ma them a ti sch geldörl und
e xperimenta l bestät ig . (siehe Dru dcschrif t 102/31.
Da d ie V ska wa a ge den g leichen M eßtei l w ie das Haake- Ku;jelfal l-Viska sime te - b enu tzt, kann ei n Ho oke-Kug eliall- Visko simet er, Prö zis ions mod ell, d urch
ein Erg ö nzung sg erö - jeder ze it zu einer Visko w a og e a usgebaut und woh lwe ise als H oo ke -Kug elfo ll- Viskosime fer oder V isko wa a g e b enu tzt we rden.
13_ Erm ittlung d er Kug el faktoren,
Au f de r Röckse tte des Pr üfscheines befind et sich e in Vo rdrudc:, d er zum Eintra ge n vo n Kuq elfc k to re n bestimmt ist, Diese kön nen , öt-nr ch d em Be ~ ~ p j (! 1
in Abschnitt 6, fü r d ie ei nz elnen Kugeln des Satz es und !ür verschieden e
Dich ten der zu me ssende n Flü ssig keiter vo m Instr umentbe nutzer selbst b e rechnet werd e n. De r Fo rmelo usd n. ck ISt.-srl · K ents pr icht c'em Kvq elicktor.
Es ist de -nnoch be i der Berechnung d er Viskositö t lediglich der Kuqelfok to mit de r gemessenen Fallzeif zu multiplizie ren , um di e a b so lute Visko slt öt in eP
zu erha lte n.
Die Er mitt l ung d er Kuq ell o ktoren wi rd om besten grophisch vorqe ncmmen.
Der obere W e rt des 'Kug eifok lo rs ISf = . ,61 und d er uniere (sr = 0,7) we rd en
in be ko nnte r W e ise a uf d ie Ord ina te von M ;lli meter pa pie ren und d ie Di chte n
07 bis 1.6 a u f d ie A bszisse a ufgetra gen_ Die be id en Punkte we rd en durch
e ine G era de ve r bunden, d ie d ozwische-ilieqend en Kuqe liokt o ren obg elesen
und in d en Vord ruck et nq e-roqen,
•
17
D' e Viskowaoge ste lt im wesentlichen einen zweia rmigen Hebel d er , o rdessen einem A rm der Kcq elsto b hcn1;t, während der andere Arm mil einem
GewiG'11 belcste - wird, H eb e l und Stob übertr ate n oul die im M eßstab be-
findliche Kug el d ie Kra l- ces G ewidu s. Die Kuge l w ird a lso du rch dos G ew icht
vo n unte n noch oben gezogen, vobei dos M eß medi um d en Sichelspel t
zwischen Ku gel und M eß ro hr durchs römt Der ö uße re lulldruck. hä t bei
diesem Vo rgang die Flüss'gkeitssäule zusa mmen, Der Kug els ob b ildel mit d er
M eßro hro m se einen kleinen W inkel. Da d urch bekommt d ie Kugel ei re Kro llkomponente zu r Wleß ro hrw o nd urd e rhält somit, ähnlich de m nor me en
Kugelfall- V -skosimeter, e ine exzentr ische Führung, Ein om Hebel be -estiqter
Ze iger ze igt a ußerhalb de s M eßro hres di e Kuq elbeweq unq an. Die G esrhwindiq ke 1 de - Kuge l ist w ie derurr en Maß fü r d ie Ylskosttöt. Die Visko slt ä l
ergibt sich au s der Bew eg u ng szeit T na ch der Formel :
7J = K X G X T [eP].
Dabei ist G dos A u f lo g eg ewicht in G rcmrr., wenn vorhe r d ie A nor d nung im
Je wird durch Eichung rr it M ed ien
bek a nnter vt skosttöt best imm t; sie ent hä lt alle W inkeleinfl üsse_ Es zeig te sich,
da ß die Be'....' e gung de s dünnen Kug els obes keinen mer klichen Einfl uß a uf
die d urch d i e K Jgel g eg ebenen Strö mungsverhöltnisse im M eß rohr ausü bt.
Gleich~ewid-t w a r. Die Kuq elkonston te
Wögeeinridltung .
Das v ukc wc oq e n-Sto tu 1ro gl oben dos W a ag enlage r. ZU" Ad leg en d es
W aag ebclkens auf d as l ag er wir::l d ie seit liche Rändel schr aube vor he r hercusqe dreh t vnd noch d ern Au : l ~ en w-eder e inqesd-rou bt. A n den saitlichen
Schneidenlager n werden das Aus;)leichsg ewi:::h t b zw . das S<halengehönge be·
Iestiqt . Bei der M esSu'19 der! das Schalenge hönge bis zu 5CX) g I' n A usnahme-
fällen bis zu HXXJ g l belastet werde n.
Der Zeiger w ird in des om Wa ag ebalken b efindl iche G ew nde einq edreht.
Durch d ie läng e des Zeiq er s w ird der Kug e sto bweg etw a im Verh ä ltnis 2 : 1
a uf der verspiegelte n Skala abgebildet.
Am Waag eba lken befin den sich außerde m zwe i Tcrie rqewkh te, di e zur Elnstellonq des indiffe-enten Gleichgewichtes d ienen. Dos e ine Gewicht befindet
sich oberhalb des W c ag ebo :kens und erschebt sich be im Verdrehe n vertika l,
d os andere G ew icht b efi ndet sich vor dem W c og ebalke n und verschiebt sich
beim Verd rehen ho-izonto. Do das indi fferente Gleichgewicht b ei Ausli efer ung
von uns eingestellt wi rd und durch den Trans p ort nur geringe G le ichg ew ichts.
ver la ge rung en cutt reten kö nnen, ist dos vert'kcl loutend e Gewicht du rch eine
seitliche Stil tsdi roobe festge legt. Sie b rau cht nur in seltenen Fälle n zur Betä tigu ng des Gewichtes ge löst zu w erden,
Die gen aue Justierung c es in:Jiff e:-ert er. G leichgew ichtes 00 ' ke inen tronsport b edingte n Verla gerungen erfo lgt -ntt dem ho rtzo nt alen l o ufgewidll.
Aufbau.
Fuß
Der Fuß gesta ttet, de n M eßteil ei ne s jed en Pröz isio nsmodell s l B cnc BHl
d es Hao e-K uqe lloll-viskc simet ers zu Visko silölsmess ungen mittels de r Yiskowa age zu verwenden, Z.., diesem- Zw eck wirc der W e ndez apfe n des M eßteiles in den Fuß einqeschoben und du rch Drehen hinter die vorq esrhobene
Klaue festgestellt. Die Einste llung de r lotrechten lo ge der Viskowoa g e erfolgl
m.t Hi lf e de r im Fuß o ng eor aet ten libe lle. Do s M eßteil ka nn jederzeit wi eder
herousgenomrren und mit seinem Orig ina lfuß ve rbunden w erd en, Nenn
Viskositöl smessunge n no ch de r Kuqel-Fcl l-M et 'rode ge wünsch t w er d en.
W ird die Viskowc o ge Z J ei nem Vi sko sirr eIer nocflbe zogen, so rr-uf ge gebenenfalls das '/I/ end eza p fe nlog er r.ochq estellt werde n, cch Abschra uben
der libelle wi rd durch Drehen des mä tleren fre iliegenden Schra ubenkopfes
dos lager so einges eilt d a ß d es Vis csi meter zt:g ig in d en Fuß e ngeschoben werden kan n,
IE
tndifferen-es G leichgewiet-. ist vo rha nden, we r n de r Ze iger - on eine be liebige Stelle cer Skala georocht - seine loge von selbst nicht mehr verönder1.
Dieser indi ffe rente G leichgew ichtszusto nd ist für die M essung hinr eichend ge·
na u err eicht, w enn d ie Wö;)eeinrichtung au s jeder bel iebigen Stell ung mil
einem einsetiq angebrach ter Cberg ewich t von 10 mg in d ie e ntgegengesetzl e
G'enzlc qe a usschlä gt.
Bei dieser Justierung -r-ussen d os A usg leichsgewicht Jn::l das Set-alengehönge
a bgenom men we rden . Die se tliehen Zy linclerkopfschra ub en sind bei de r Jus-terung jedech einzuschro.iben u-id später o h-ie Ver auschonq wie der an die
g leichen Stellen zu brinqe-t,
S k a 10
Der Zeige - lä uft über e ne varspreqelte und mi t einer M ill imelerteilung ver se henen Skc :o Vo' der lull mo rke de r S alen te ilung be fi nden sich zw ei
M ar ken, d e der Kennz eichnung der An la u: strecke d ie nen , Oe - om wetesten
ullm ar ke entfer _ Diesem
li nks lieg e,de Salen slrich ist . 00 mm von c er
Ze igerweg entspr ld- t SO ein Kug e lweg von !J.) n m, Jedem t:ugelslab wi rd
bei de r Eichung e-r; Skoleowet und e in F-:lktOI zugeordnet. Dem zu r M essung
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ausgewöhlte n Kuge lstob en tsprich t a lso ein Sko lenwert, au f den die on der
Stehe n nur klene Sroffmenq en zur Verfügun g, so füllt mcn d os M eßrohl nur
Skala a ngeb rech-e Stel lme rke z u ve rschie ben ist.
bis =0. 5 mm über d ie höchste Meßstellung der Kug e l. Durch Ausl ulle n des
K u g e ls tö b e
unte r de r Kug el b efindlichen Tot ra umes und H a lbier en der M eßstrecke kenn
d ie notwendige Sto ff menge au f ca . 6 cm! verr ingert werder .
Zu jeder Vis ko w oa ge gehö rt e in Sat z von drei Kuge lstäben verschied enen
Durch me sse r s . Sta b 1, 11, 111 . Die Kugelstöbe beste hen aus einem ncht rostend e n
Spezio lstch l, dessen Wö rm eousd e hn ungsko ef fiz ient a uf das M eß rohr a b ges timm t ist. Eine Erw e iter ung d es M eßb ereim es no ch unten und no ch ob en ist
d urch zw ei w eiter e Kuge l-Stö be, d ie nachb ez o gen werde n kö nne n, möglich.
Der Kuge lsta b G ist für die Messung von Gasen g eeignet, und der Kuge lsta b IV
fUr M ed ien, dere n Vi sko sitä t übe r 15CXXHXX) eP lie g un d in sbeso nde re so lche,
deren Fließgren ze von dem Kug el sta b 111 nicht mehr übe rschr itte n w erden
kann. Die Kuge ls'äbe I und 11 sind be so nders vorsichtig zu behandeln, d a sie
Die Ve rd un stung sehr Ilüchtqe r Besta nd te ile der M eßsub sta nz kon-r ve rh indert
wer de n durch Aufbr ingen e ine~ spezifisch leichteren f lüssig kei t oder eines
Schaumes. Auch ka nn mon den obere n M eß roh rr a nd ml l Fließpapier umk lei den, w elch es mit de m Ilücht q en Stoff getrönkl wi rd. H ierdurch wird d ie
l ut t in der M eßro hr umg eb ung m it Dämpfen gesö fti g t und d ie Ve- dunstv nq
der M eßsubstanz verlangsamt.
5. 0) Gebrauch d er fü llpresse ,
Die Presse ist na ch Abschra uben des Decke ls in kleinen Port io nen mit enem
a us ein er v e r hältnismäß i g w eichen l eg ierung b estehen.
Spoch re! na ch und ne ch zu fülle n, Der Einschluß vo n lu ftblasen so ll hierbe i
Kug els tob
St a bfa kt o r F
Ska le nwe rt 5
Me6b e re ldl lcPI
Durchme ss e r Im m J
G
Gose
15,9 1
I
11
1II
1\ .
0,01
1
100
_ 75
_ 65
_ SO
500
_ 25
0,5 · 1500
15,82
50 · 150 000
15, 25
5000 ·15000000
12,00
3)000 . 90000(00
9,51
Die a ngege b enen o beren M eßw ert g renz en bez ieh en sich a uf M eßzeilen vo n
360 sec. Sie kö nnen be lie big übe rschritten we r den.
Gebrauchsanleit ung :
1. Te mpe ra l u rbo d, sieh e Haake-Kug ell all -Viskosimeler Seite 3
2. Temp eroturei nstell ung, siehe H c o ke -Kvqe jfoll-Yiskos tmeter Seite 3
3. Reinigu ng des Meß - bz w. f a llrohres, sieh e Ha ak e- Kuge lfall-Viskosimele r S. 5
4. f üllung des Meß ro hres,
Zur Vorbe re itun g de r M essun g wird dos 'la-he r sorgfältig gerein ig te M e6 ro hr in d er ü blich en W eise, nö ml ich bi s etwa 25 mm unter den oberen Mef) ro hrrcnd, mi1 dem M eß medium g e füll t. Es ist w ichtig, daß 0 05 uni er e M eß ro hren de lu f t dicht v e rschlossen ist. Die Einbr ing ung hochv isko ser Sto ffe in
dos Meßr ah ,- ist mi tunter schw ier ig. Mon kann sich da dur ch helfen, daß mon
des Med ium durch Erh itzen d ünn fl üssig ma cht und denn e infü llt. Der Kugelstob be fi nd e t sich zw eckmößig erweise b eim Einrol le n be reit s im M eßrohL
O hne vo rhe r tq es Er hit ze n kö nnen ho chvisko se Sto ffe tz, B, Schmie rfe tte! mit
Hilfe unsere r Fli llp resse oder d em StechfUiler b equem eingefüllt w erde n, Es
ist stets dcro v f zu achten, d aß d er M e ßrohinhalt homogen ist N a ch d er
Füllung des M eßr o hr es 50 ,1 d ieses mit dem Kug elslab zusamme n etwa 5 bis
30 M in" je noch Vi sko sitö t des M eß stofies, temper iert w erd en, be vor mit den
M essung en b ego nne n w ird Di e Temperofuro ngleichung erfolgt wesen tlich
schne ller, we nn der Kugelsta b a uf und ob beweg t w ird.
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mö g lichst ve r mied en w erd en. Die Presse wi rd versch lossen und
it ihrem
Druckrol-r üb e r den im Meß rohr be findliche n Kug elslab geschoben. Wö h'end
d ie eine Hand den lylinder noch unten drückt, schra ubt mon mir der ande ren
Hand d en Kolben in die Presse hinei n. Der Zy lin der muß hierbei so krä ftig
no ch unte n gedruckt werden, d aß d ie aus d em Dr uckroh r austretend en l uflblasen zwischen Dr uckro hr und 'vleßrohr noch ob en w endem.
5. b) Ge brauch d es SIechfüllers,
Die Verwe nd ung de s Stecnf üllers empfiehlt sich,
we nn d ie Substan z ni cht, ev entuell noch Erw ä rmung , in dos N eß ro hr ei ngegossen w erd en ka nn b zw . darf;
bei thixolropen Substan zen, wenn man d iese i n ihre m ur spr unqhchen Zustand, also vor einem Strukt c robbou d urch Sd1e rung, au smessen w ill ;
wer n man eine vo llstc nd iq luftblasenfreie Fullung des M eßro hre s benö ti g t
ll u f"einsrn lusse könne n des ~ßresultat verf ölscheru,
we nn der Fullproze11 schnell
l Pd
einfach a usgeführt werden sol l.
Vorausset zung zur Anwend ung des SIechfülle rs ist.
daß die Sub stenzen einen verh ä ltni smößi g ho he n Fließ punkt und niedrige
Viskosil ö t be i sta rker Scherung be sitze n tz. B. Fette, ~Ne ichwadsel ;
daß di e Substanz "omogen llu ftblcsen frelj in ei ne r Schichtdicke von rnög liehst mehr 0 150 lO cm vorliegt .
Der Siechfüller besteht aus ,
Ste chrol- r.
Stech ra h lüh rung mit Bund,
Ilbe rwur fmutter.
Ko b en (mit Einkerb ung ve rsehene r Reinig ungskoll:::enl _
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De di e Fü:lhc he des M eßro hres pr ckt SCl keinen E nr uß ouf des Meßergebnis
ha , ger,ü~t es im cllgemetne -i, dieses zwei Drit el zu fü llen.
Beschre ib ung des Füll " o rgonges;
Do s Stechrah r w ird mi- seinem onqesch ör lre-i End e in die Substanz sc h n e 11
eingestoch en. H ierbe i dring t die Subs ta nz in dos Rohr ein.
Wen n mon mehrere Teilfüll unqen vornehme n muß, schiebt man die Sub sta nz
nich t bis o n dos untere End e des M eß ro hre s. sondern m.r so weit hinei n, b is
d er Ko lben das M eßro hr e r reicht hot. A u f di ese W e ise werde n l uftbla sen
zw ische n den ei nzehen Füll unq en vermie d en.
N un w ird das Srerhro hr in der Substanz etwas seitlidl b eweg t und do nn
10 n ~ s o m h era usge zo ge n. Da s A uf-d ie-Se ile-drüd en d es Rohre s erzeu gt
e inen l uftkanal a ußerhalb des Rohres b is zu seiner M ünd ung und ver hinde rt,
daß die Subst en z beir-r Zie -ren des Rohres w ied er herc usg e zo gen w ird .
6. A uswa hl des Kug elstabes;
W enn das Stechroh ou ' die besch riebene Weise nicht o us-eiche nd hoch g efüllt w ur d e, g ibt es vier M ö g lichkeit en, das Ve rfa hren tro tzd em anzuwend en.
M o n sticht noch dem Hera uszieh en des Roh'es w iederho lt ein. Dies besonde rs. wenn die Substonzschich1 zu dü,n is' und das SIechrohr a uf dem
Boden a uf stößt.
M on führt von oben in dos e inge stochene Ro hr de n Re inig l.n g skolben
(nicht Ko lben zcrn Stedifü lter ll ein. Dann z ieht mo n de n Ko lben sehr
schne ll he rau s und d rücxt g le ichze i-ig dos Stech roor etw as tie -e r. Dieser
Vorgang kenn no tf alls mehrfa ch w ie derh ol I werde n. H ierbe i w ird gew issermaße n di e Svb stonz in dos Ro hr g esaugt.
Es w ird p ri nz ipie ll w ie vo rstehend ve rfohr en, nur w ird s101l des Ko lbens mi t
einer g ... en Vo kuunpumpe lz. B. ur sere r Nied erdruckp u mp e t o b en o ngesaug t.
M on be gnüg t sich mit cen kleinen Fül lvo lumen des Stechro hres, w ie der-
ho lt ober da für den nc chste he nc beschriebe nen Vo rga ng des Me ß ra hrfülle ns.
Die Stedvohr föhrunq wrd mit ihre r Bundseite. o hne Dldm. nq , obe n ou l d o s
M eßl eil gese t zt und mit der Ifberwu-tmo-te- bef estig t. Da s Stechroh r wjrd mit
seinem ge fü llten Ende i n die Sterhrohrführunq b is a uf dos M eß ro hr ge
schoben.
M il cen a l ben wird die Substanz d urch das Sechrohr in dos l\Aeßra hr b is
on d essen unteres Ende ~e schaben. H ie rbei ist darauf zu echten, daß der
untere M eßro ' f versct-l uß entfernt w ird. Sollte d ie Substanz unte n he raus gleiten, so witd d ;ese
moulou on -n hc r izo ntc ler l o ge von M e ß1eil und
Ste chfülle r a usge führt.
Der Stechlül le - w ird obqenornmen und anschließend der Ko lb en noch einer
bildet eine n
kleinen Drehun g um die l ön;; soch se l-er ousqezoq en . Die Ker
l ulld Jrrntritt und verhindert das N ochsa ugen der Substenz . Es em pfiehlt sidl
jedoch, ierb e! das unte re M eß to hrende mil dem Dcumen oder Siopien z«
ver schlie ßen.
N un w ird von unte-r d er Kuq elstcb. mil d em Stobende vora n, in das M eßro br
ges leck t und dies es unten end g u1tig verschlossen.
Der Kli g elsl b v.trd in dos Ausg leichsg ewich ge hön g t und d urch vo rsichtiges
Zie he... a m A usg le ichsgev.. du in seire onre-e M eß stell ung gebracht.
'm u llg emeine n wird noch de r FiJllung der ent sp rechende Kugelstob ein ;je führt. Die W ohl dES Kuge ls obes h:'ingl von dem Viska sitötsbe re ich des
J
I
M ed iums und dem gewünschte n A ... flo g egew ·cr t a b. De r Zusa mmenha ng
zw ischen Kuq eld urrh me sse r und Viskositö tsbe re ich ist be i der Viskowa age
derselbe wie beim l-k:Jake-K ugelfa ll·V iskosimeter, nömlich : kleine V isk.asilö t
erfordert g roßen Durchmesse- und unge kehrt . Wi'd die M essung b ei hö heren
A dlog eg ew:chten gewünscht, so w ird mo n Im all geme in en ei nen groß en
Kuge ld urchrr e sser w äh len, d amit die Kug elbe w egung ni cht zu schnel l wird. Es
sollte eine Bewegungsze it v o r, e tw a 10 sec nicht un1erschritten we r de n, d
sonst der rel o -tve Zeitmeß fehler zu groß wi rd . M it Turbul enz ist e rst übe r
I ern/sec an der Ze .qe rsp itae zu red- nen .
7_ Einh ängen des Kugelstabes :
M o n schra ube d ie geschli tz-e Kopp e von dem Ausg le ichsg ewidlt ab und
führe de n S ob seil lid-, in den Scblilz der Koppe e in. Die Koppe wird danach
w ie de r a uf dos A usgleichsgew iClI aufgeschra ub t und umfo ß t die kleine
Ge len kkugel des Kuge lsra bes.
8. A ustar ieren :
Der dem Kug elstob zugeh ör ig e Ska lenwert ' S w ird dem Prüfsch ein ent nammen, und die Sie l me rke a uf der Skala entsprechend ve rschobe n.
Diese Ein stell ung muß mit gr ößter Genouigke' (± 0,2 mm) vorgenommen
wer den.
Durch Aufl eg en eilsprechender Tcr ierg ew ichte lz. B_ Bleech-otj w ird die
W ö geeinr ichl ung eimchreßlich Schale, A usgle ichsgew ichi und Kug e lsla b ins
Gleichg ew icht gebracht G leichgewicht herrscht dann, w en n sich de r in M eßstreck.enmille (no rmolerweise etwa Solenwert 301 gemochte Ze ig er nicht
me hr aus di eser l o ge he rousbeweqt. Bei hoch ....lskosen Stoffen beobo chte
mon län ger und gebrauche evt l. d ie luoe. 0 0 d ie Torierung wöh re-rd der
Temperierung v orgenommen w erd en ka nn, b edeutet sie kei-i en Zeitv ertust. Des
Au sta riere n g eht schneller und geneuer vo r sich, wen n man dos M eßfeil a us
dem Fuß herc us- nmmt und on seine Stelle einen mit dem M ed ium gefü lli en
Stc ndzvhnc er oder e in Bech e r g l a~ setzt . Do s Ta rieren glei::ht d ie du rch
Flü ssigkeits\'er::frängung hervorqe rulene Aultr tebskro f on de-n ( ug el sfob und
23
di e G ewi chtsd'flere nz de r verschiedenen Kugelstö be aus un d er übrigt dadurch eine Dkh tebesnmmunq des zu messenden Stoff es. In vie le n Fölle n wird
d a s spezifische G ew icht der Flüssigke it o nn öhe-nd bekannt sein, da nn ka nn
-non einfacher d ie To r ler u -rq mit f reihö ng end em Kugelstc b vo rnehmen, a lso
-ntt a bgenonmenem M eßte il.
Die Kug eln e inschlie ßl ich eines 100 mrn lo ngen Sto bstücke s hoben f olgende
Volum ino:
I V
11 V
11I V
2,38 c ma
2,16
1,22"
IV V ~ 0,76 "
De r scheinba re Gewichtsverlust de r l inken W a age nseile beim Einb ringen des
K ugel stabes in das gefü llte Meßrohr be trägt soviel, w ie die ver d rä ngte
f lüssig ke il w iegt. Dies ist beim A ufla geg ewi cht zu berücksicht igen. Beträ gt
das Au fla ge g ew icht 100 9 oc e t me hr, so genügt es im al lgemeine n, den G e'
Die Fehl ergrenze de r Vis o- Wo cqe l iegt be i C,5 b is 1 %, A m genauesten mißt
dos G eröt mit tlere V isko sit öten, also solche, d ie zw ischen IOcP und 100CKX) c P
lieg en,
10. Vi skosilötsbestimmungen von G os en ;
Die Vi sko sität vo n G o sen ka nn mit einem b esond ere n Kugelstab g emessen
werden. Man verw ende t hte- zo kleine A uflagegewimte zw ischen 2 und lO g ,
Die Meßstrecke w'rd von d er Null- und de r l OO-mm-Marke begr e nz t. N ach
so rg fä lt ig er Reinigun~ w ird d ie Me ßz ei l in Luft bei '1° C be stimmt. De ro u t
wird das. M eßro hr mit d e m Gas gef üllt, welche s schw erer a ls Luft sein muß .
Während d er Mes sun g w ird stän d ig von de r Seite Gas gege n die o bere Fellrohröff nung g eleitet, u m Zl ve rhi nde rn , da ß Luf in dos G a s im Fallroh r
d iffundiert. Die Berechnu ng der Gcszöh iq eit erfolgl wie bei dem Hocke Kugel fa ll-Viskos imete r ohne A nb~ i ngung ir ge nceiner Ko rr e ktur nach fo lgen de r Formel
TGu
TL ult
wichtsverl ust bei den Stöben I, 11 mit 2 g und bei Stob 11 1, IV mil I g zu berücksichtigen .
Hierin be de utet:
[cPJ: Zä hig kei1 des G as es be i ce r Tempe ratur t 10
9. Messung :
1] G:.1'!
Vor de r M e ssung wird de r Kuge ls'ab so lief in da s M eßro hr eingetouchl, d aß
de r Ze ige r etwa 20 mm vo r de r N ull ma rl::.e steht, M a n drückt H erz u das Aus-
T Gas {sec] ; Meßzeit de s Kug elsta bes in dem Gas be i Temperat ur 11 °
T Luf' [sec] : M eßz ei t des Kug elsta be s in der Luft be i Tempera tur 11Q
'1 Luft [eP] , Zä higke it der l ull b e i der Te mpera tur t, O
g leichs gewich t mit der Hand nach unten, oder lößt d urch lö se n des Ausgle ichsgewichte s vo n dem Gehönge d e r Kugelst ob d urch Eigeng e wicht her a bsin ken. Bei hochviskose n Me d ien ist es zweckmäßig , in der Ausgangsstellung d ie Kuge l vo n Ha nd a us le icht gege n d ie rechte M eßro hrw o nd zu
d rücken und SO d ie ex zen tr ische Führunq vo rzu bereiten.
Zur M essung w ir d auf die Waag schale ein Gewichi G (Gram ml gel egt , dos
den Kuge lstab d urch das Meß me d ium noch o ben z ie ht. Es w ird mil de r Stoppuhr d ie Zeit T (sec ) gemessen, d ie der Zeiger zum Durchwa ndern de r bei den
Me ß mo rke n IN ulimm e und Stellmarkel au f der Skala ben ötigt.
Die vt sko sit öt J'} des Mediums im absoluten M a ßsystem [Ce nlipo isel berechnet
sich dann gemöß der Fo rmel :
'I = F X G X T [eP)_
Dabei ist F de r d em [ewe iliq en Kuge lslo b eigene Stobfokto r, der ein De zima l-
fa ktor ist Isiehe Kuqe lstcb-obelle). Zur
VJ ie der~ol u ng
der Me ss ung wi rd der
Kugelstab w iede r in ei r-er d er oben beschriebenen W e ise n na ch unten bewegt. Es ist zweckmößig, jewe il s etwa d rei Zeitmessung en zu machen und
a us ihnen das M ine l zu btd en. Al s uni ere G renze des Auflag egew ichtes G
kommen etwo 59 in Bet ra cht. Dos zu lä ss g e Höchslg ewic ht be tr agt 500 9 .
Be i reinvisko sen Stoffe n Iz. B, Mine ral ö le, Wasser) ist das Produkt G X T
konst ant tstehe Viskosität und Strck turvtskosuö tf. Wöhl r man für G 10 o der
100 g, so be da rf es nur einer Kommaversdl ieb ung b ei der vte ßzeu T, um
d ie Zöhigke it
24
~
zu erhol ten.
t,
[0C]
'1 Loft (eP)
I
18°
0,01805
I
20"
0,01815
I
22°
0,01825
11. V iskosität und Strukt urviskosität :
Substa nze n, di e d em H oqen- Poiseuilleschen-Gesetz ge horchen und de m
N ew to nsche n Ansatz ge ",J~en, we rden a ls reinfl ieße nd ode r reinviskos be zeich net. Bei ihnen ist d ie Visko sit öt eine ven de r Fließgesd1windigkeit und
damit von der Schubspenne ng unabhäng ige Konstante.
Sehr viele Stoffe, und vor c.le m d ie hod w iskosen, en tsprechen aber der
obi gen Begriffsbestimmung für reines Fließen nicht. Vie lmeh r wird man mit
steige nder Sd1ubs pa nnung ein nicht mehr p ro portio na les Zune hme n der Fließgeschw ind igkeil be obochten, wora us sich eine Abnahme der errechneten
Visko sität erg 'b t. Diese Erschei nunq wird a ls Strukt urv lskos ttö t be zeichnet
Oftma ls werd en au ch Stoffe, d ie be i höh eren Temperat uren rei nes F ließ~ n
ze ig ten. bei niedrigeren Tempera ture n strukturviskos. Bei der Viskowao ge
öuße-t sich Struktu rvisko sttöt vo rneh mlich da duch, daß dos Prod u t G X T
be i vari ie rtem G nicht me hr kon stan t ist.
Be; s-rukturvskosen Sto ffe n ist d le Zä hig ke it abhäng ig vo n de r Schubspannu rg bzw. de m Scher gefölle. Zur ex akten Me ssun g vo n Str ukt urviskos jtöt ist
dohe - die Kenntni s der Schub span nunge n und Schergefölle in der M eßstr ö mung notw endi g . Bei de r Verw end ung vo n Kugeln a ls M eßkö rpe r sind
25
jedoch c ie se G rö ßen obso lut nicht genou bek a nnt. Es gill led iglich, doß d ie
Schub sponnung en pr opo rtional den A ufl og egewichlen und die Scherg efö lle
proporti onal den Kugelgescnw ind ig keiten sind. M a n ka nn also mit de n Kuge lst öb e r- nur Rel o tivw erte der Str ukturviskosiläl erhalten, d ie jedoch fur viel e
Fälle der Proxs vollkommen a usreichen. Absolutwerte der Strukt urviskosjtöt
können m it der V isko wa oge e rholten w erden. wenn on S eilE" der Kugel stöbe
unsere So r d errneßkä rp er verw ende t we rd en "}.
12. A uf na hme vo n Viskosilätskurven und Aießkurve n:
Trogt mon d ie bei verschiedenen Auflagegewichten erm it ' elten Ylskostt öten
in ein Koo rd inatensystem e in, so erbölt ma n e ine relative Vis os üö 'skorve.
D'e Neigurg d ieser Kurve zur Horizontalen ist ein rela tives M aß für :Je'1
..Grad" de r Stru k-ur isko si öf. (Bei e iner re inviskosen Substanz ist die Viskos;t öts urve eine Parallele zur Ab szisse, denn hier ist d ie v uko stt ö konston tl.
Ebenso ko-m ma n d ie reziproke n M eß zeiten g egen d ie Auflagegewichte auf tr ager . A uf d iese W eise erh ä lt mon e ne re lat ive Fheß kw ve. Diese re lat ive
f ließ urve i so oer exakten Fließkur e ä hnl ich, ihre Krurnmung ist ein Moß [ii r
den ..Gra d '" der Str ukturvi skosilät. Bei Verw endv nq der Sondermeßk ör per
e rhält mon exakte Fließkurven b zw . Vis'=.o sitct s urven.
Für tiefe rg e hende rheolo gi sche Untersuchungen sind daher M essunge n mt
de n Son der me ßkö rpern zu e mpfe hle n Is, Druckschrift 102/31 ").
13. Fließg re nz e n ,
U nte r d er trtv 'clen Bezeichnung " fe ster Körper " sind o lle Stoffe zu 'J6fstehen, d ie unter de m Einfluß d er Schwe rkr a ft ihre Form be ibehalten. Wen'n
man l,feste Körper" untersucht, so w ird mo n feststellen. daß erst eine bestimm te Srh ub spo -mu nq aufgewe ndel werden muß , ehe der Stoff a nf a ng - zu
Fl ie ßen. D ie se kritische Schubspannung w ird Fließ g ren ze (auch Hießpunkü
genan nt . Al le Fe tte und Pasten hab en beispiel swe ise eine solche Fließgr e nz e,
Bei der V is <::>w o o ge öußern sich Erscheinung en der Fließg ren ze darin, daß
erst von e in em gewissen Au fla g ege w icht on ein e Beweg ung d es Kuge lslabes
durch dos M ed ' um erfolgt. Die Fließg re r ze ist eben fa lls ein w ichti ges C bo rokte r istikum für e ine-r Stoff. Auch sie ist abhä ng ig v on der Tempera tur -I.
De r Schmelzpunkt ist d ie Tempe ra tur , be i der unter e iner Schubsponn u-tq lcde r
Auflogege...vich") vo n no ezu gleich 'lt.:11 di e Fließgrenze übersch -It-en wird
lZ eigerl:>ewe;Jung ' . In d er Pra x is w ird diese min imale S:h ubspa nnun g d ure-r
d ie Schwerkrci' gebi ldet.
14. Thixotropie ;
U nter Th ixotropie versteht ma n d ie iso th erme . reve rsiole, d urch rein mecha nische M itt e zu bewerks elrgende S o -Gel-Umwand lung ei r es S ofles. Un sere
enntnis der Ursa che dieser Ersd-e .rw nq ist noch so lücke nhaft, daß es in
a Hgerreinen gar nOch möglich ist ein mal gerressene Thixo rop iewene ") 0 '1
. , De mr ige M e ssu ng en werde " OIIl b e ste n mi1 ei n em g ute n Rot a Ic r svtskcs tmete r. etwa dem
o tcvt sko o d er v lscc-es e r cusg eli:i h rt
26
einer neu b e reiteten Substenz der g leiche n A ~I ne u zu messen, da die Hcuplfa to ren . v..rie Zei t, Vorb eha nd lung U!W, ka um in lh-e rn Zusamme nwirke n
recr odozte rbo r sind, Jedenfa lls dürfe n thi xotrope Sto.,e nur bei derselben
Schubspennunq verg lichen w er den. Bei der Unte rsuchung thixotroper StoR e
mit der Viskow a age wi rd so ver fahre', daß noch genügen d lonqem Ve r'
e ßro hr zu-iöchst bei einer mäglirnst geringen
w eil en der Sub stanz im
Fließ geschw ind igkei cie Gel -Viskosität b est mrnt wi rd. N OCl ~üdbewegur.g
des uge lsto bes w ir d ei ne zwei te Messung e ine k ürzere Laufzeit un d d am it
eine höh ere Fließgeschw ind if:keit erge::>en. 'Äa n w iederhol! d ie M e ssung so
o ft, b is d ie Bewegung szeiten g leichmä ßig werd en un d ermilfelt so d ie GrundV isko sität o de r Sol-Vlskosit öt d es Stoffes. Für de Praxis tnte -esste rt b ei thlxo tr ope-i Stoffen noch d ie Req enerouonsze't , do s isl d ie Ze il , die das a uf Soloder G run d- Viskosilä g eb rach te Materia l benötiqt, um ganz oder teilweise
tz. B, Reqener ct ions -Hclbzeü. seine ursp r üngliche Gel-Vi skosität wieder zu
e rl ange"
15. Messung strukt urviskos-thixotroper Stoffe :
W ill mon die Visko sitä tskurve einer Substo-tz a ufnehmen, d ie stru kturviskos
und th ixotrop 'st, und zw a r in ihrem Gelzustand (noch nicht mech anisch abgebautl, so a nn mon bei hinreichender Gena uigkeit folgend es e in f ache und
sehr schnelle M eß verf o hren benu tzen.
Die Substanz wird seno nend e ingefülI· (z. B. Stech füller l und d er Kuge lsta b
v o n un te n o de r vo rhe r (beim Einschmelzen der Substa nz ) eirgeführt und in
M eßsteli ung g ebr acht. Eventue ll w e rte ma n die Reg enero tio nsze il a b, be vo r
mi t der M essung beqomen w ird .
H ot die Substanz eine FlieCg renz e, so bestimme man diese zu erst. Herz u
muß d urch ein im A rfO '1g e-Iorderlrdies großes A uflagege wich t der Kug elsta b um wenig e M ill imeier beweg t werden. Dann enlloste t man den Kugelsta b
und b elaste a nschließe nd w iede r so hoch, bis mit der Lupe ein e Zeig erb ewegung qerode er ke- mbor wi rd . Di ese k-utsche Belast ung G ke-mze tchnet
die Fließg renze. O hr e Ri: ckbeweg u n ~ ces Kugelstabes, w ie es sonst üb lich
ist be stimm t mon nun be i etwas hö he rem Auflagegewicht G die Zeit, d ie de r
Zei qer für die nächsten M il l.meter [- Sko lenstrkhel be nötigt. Die fol gend e
M eßstred e w ird w iederum unte r einem höheren G mit der Steppuhr bestimnl. Es ist im allcemenen möglich, inner halb d er 100 mn lo ng en Me ß·
strecke e twa 10 M eßpunkl e für d .e Visko sität skurve zu g ewinr en. 5 Pun te
sind ober bereits ous-eichend zum Zeichner> eine r solch en Kurv e.
Des A b lesen der Ze ige-bev.,regun;J '11l ß dabei s-ets rri 1 eine r Lupe erfolgen,
00; Beodm..nc ce r Decku 9 von Zeiger und sei nem Sp iegelbi ld, Die Meßs te e -r bei deinem G wöh mo n zweckmößiger /e ise le ner (3--5 mm) al s
b e i g roßem G tbis '2O mrrl , Die En ed.nunq de r Vis ostto t a us d iesen kurzen
27
M eß stred en M 1= Zeigerw eg l und de .... zug ehörig en Zeil en T ko n.... noch der
Beziehung
S
~ =F. G. T · M
vorgenommen we -d en IS = Ska lenwer) .
16. M ikro meß einrichtung :
Di ese a uch nach lröglich be ziehbare Einri:htung be nö tig t zur Viskosü ötsmessung nur 2 cm3 Sub stanz bei geringerer Me ßg eno uig ke il tco . 3 bis 4 %).
Sie besteht normalerweise a us einem messinqne n 1v'Ießzy lind er, de r unten
qesch lossen ist und e inen Durchmesser vo n nu r co . 9 mm be i ei-ier Tiefe vo n
35 mm besitzt . De r z ug ehö rige Kuge lsta b ka nn bei der l iefe rung a uf den
erforderl iche n Visko sitä tsbere;ch cbqestimmt we rden. Die M ikr o meßeinrichtung ar b eit et noch dem selbe n Prinzip w ie d ie normale M eße inr ichtung . Die
l e ig e rbewe g ung wird über 25 Ska le nsiriehe gestoppt. De r Anfa ng der Meßstrecke a uf d e r Ska la soll 2 b is 5 Ska le nstriche links vo n dem Ska lenwert
liege n, bei dem d ie Kugel unten oe-st öß t. Die Eichung erfolgt über dieselbe
Me ß st recke (siehe "Eichung en de-er Me ßst·e cke n").
Es be de ute n 5
Ska lenw e rt
Die be kornle Viskositöt de r Eichfiu" igke il [eP)
G Auflog eg e 'Icht [g]
T l eig erloufzeit (sec]
F Stobfak tor laus Kug e lta bellei
7]
Der so berechn ete Skalenwert wird in d ie Spalte für den qeeirhte n Kugelstob e ingetragen. Vor künftigen M essun gen ist de Ste llme rke a uf dies n
Solenwert einzustellen [siehe Ab schnitl 8 end 91.
Eichung an derer M eß sl recken:
Für besondere Zw ecke ka nn a uch ene e nde te M eßslr ea e o ls d ie zwi schen
d er N ul lma rke und d er Stellmarke vo rtei lho f t sein. Eine lö ngere M eßst recke
wirkt sich insb eso ndere a uf die Ge na uig ke it d er M essung gü nstig a us. Es
:ä ßt sich jed e be heb iq e Strecke bls 100 mm lKugelw eg SJ mml mi t H ilfe einer
Flüssigkeit be ka nnt e' Viskosit ät lz. B_ unsere Eichf üssigke iten) eichen.
G x T
= -- -
17. Eichung der Yiskowooqe :
~
Die Eichung der Visl:.o w oage erfol g t entweder d ur ch uns.. oder be i Liefer ung
d er en tspre che nde n Eich-Flüssig keiten d urch den Ku nd en . Es werden hierfü r
normalerweise zwe i verschiedene Flüssigke :ten für d ie drei Kug elstö be benötig t. Unsere Eich-Flüssig keiten sind a uf die N or ma lö le de r Phys. Tedtn.
Bund esansta lt eingestellt und we rd en mona tl ich mit einem NorlT'a l-Haoke·
Kugelfa ll-Visko sime:er no chkon trolliert. Für d ie Eichung des Kuge lst ab es I
ha lten wir e ine Flussigkeit von e twa 200eP und für d ie Kuge lstöb e 1I und 111
von etw a 6O(X)J eP vor rätig_ M a n bea chte d ie Bezuqsternpe roture n, d ie auf
den Eichnussigkeiten (Fläschchen zu 5;) ccrnl ve r erkt sind und bei d ene n a uch
d ie Eichung ousqe f ührt werde n muB. Die Ab schnilte 2. 3 und 8 sind be ·
sonders sor gfä lti g zu be uchten, um zuverl össiqe W erte fü r di e Sko tenw er te
zu erholten.
Die Bestim mung de r de n Kugelstöben zugeord nete n Skatenwerte :
Die Stell ma rke w ird a uf den Ska lenw er t 70 einges e ilt un d ein mi ttelgroßes
A uf la gegewichi (20 bis 300 gl aufgeleg t Es w ird die Ze ig erl o ufze i z wisd-en
ull- und Ste llmerke bes t mmt. H ierbe i sollte d ie M eßz e i- 30 sec n cht un ter-
schreiten. Bei Kuge lstab 11 1 wird S ulenwe-t 50 und bei Kug e lsta o IV Sko le nwe rt 25 eingestellt. Diese W erte w erd e n auch in die nochstehende G leichung
zur Bered mu ng des endgü lti en Skc enwertes ei"'lgesetz . Aus mehre ren
M essungen wi rd de s M ittel gebildet und in nachstehende Gleichung e ingeselzt
Pi X 70
S
28
G ><T X F
Es bede uten, K S ab a nstante
7]
Viskositä t de r Eichfiussig ke it [eP)
GA uflog e gew icht [g )
T l eig e rla ufze il fu' die gewö hlte Me ßstre cke [sec)
Die Ko nsta nte K soll te a uf drei Stellen genau bestimmt w erde n, sie isl nur
für di ese qewö -rlte M eßsl recke gü ltig_ Viskositätsbe stimmungen e rfolgen dann
roch de r G leichung ,
n
>
XG X T
K ka nn hie r i m Gegensatz zu F kein eir Iczhe r Dez ime fokto r 10,01; I; lOCl
sein, so d aß d ie Rechnung ein wen ig umständliche r ist.
2. Fehlerhafte Resultate ,
Anhang
1. Für die Da rste llung und Auswe rtung visko simetrische r Unte rsuchu ng se rg ebnisse tz . B. in A b höngig keit von der Temperotu r oder Ko nzentratio n)
benut zl mon ge wöhnlich die qro c l-Ische Dors te !lung au f M ill imete ·po er.
So lche Vtsko sttöt skcrve n sind meist s ork ge rümml. die Inter po b tio n von
Zwi schenwerten ist sdlwier i;J un d sehr ungenau, d a mor sich beim Einze ichnen des Kurve nve rl a uf es gewöh'1l:ch von seinem Kc nt nui ötsqetuhl bzw. der
gegebenen K rümmung des Kurven lmeol s leiten löß _ F ü~ eine o rrekte Dar-
stellung w öre n viele Me ßp un
e rforderlich.
Ie
Bei Be nutzung von logarit hmischem Milli meterpapier fä llt d ieser Obelstand
fo rt . Die Kurven w erden gestreckt und n öl-em siel in ihre m Verla uf ein er
geraden Linie . De mgemöß ist d ie Do rs·e ll ung des Kurvenverla uf es ei-rfod e r.
genouer un d mon orr mt mit w enqen M eßp unkt en aus. Es ist so gar mit hinrei chen de r Genauigkeit eine Ext ropo oncn oußerhclb des Beoba chtung sg ebiet es li eg ender Kurve nteile möglich,
Diese cönne r versdiedenen Ursprunges sein und sind -neist subje ktiver Natur.
Oft trogt die Verwend unq einer ungenauen Stoppuh r d ie Schuld. Ferne r wi rd
n-elst der genouen - emperoturkonstonz nich gen jgend Beoch ung ge-
schenkt. Es sei noch mc ls darauf hingewiesen, daß be i ge na uen Zö higkei ti messungen unbe dingt nach hcn dertstel G raden gere<hnet werde, muß, und
zwa r ganz besor ders bei Tempe ra turen, die unter 3) bi s 40 Grad lie gen·) ,
Bei höhe ren Tempe ra ture n -nuß man wen igstens die qe-ic ue Einha lt ung on
Zehnte lg raden cnstrebe r-. Es is: daher ratsam, nur Thermometer mit Fehler vet zekh nts od e r geeK:hfe Thermome ter zu erw end en. Bei den Thermo -
metern achte man dara ul, da ß sich durch Tra nsport, S tcß, Schlag a de r
Oberhitz ung
ei ne Quecksilberträpfmen in der o be ren
Erweiterung der
Kapillare festgesetzt haber.. In d iesem Falle verein 'q e mon diese w iede r
du rch vors ichtiges Klopfen und Erwörmen rr it d er Oueccsitbers öule. W ei ere
Fehler können en tstehe n d urch Fremdkör per in der Flüssig keit, mon b eodite
a lso genau die Gebrauchsan leit ung . Beson ders achte man bei der Unte - .
sudlllrg wäs se ' ig er Lösc nqe n. di e beka nnt lich leicht Luft gase absorbieren ,
d arau f, daß ke ir-e l uft b löschen, und seien sie euch noch so k lein, an der
,
:I
naue A usrichtung der Dose nlibelle nc ehzu on1rollieren und d ar out zu achten ,
00
daß während de r Fa llzeit messung der Ap pa rat ke inen ErsdJütle runge n a usgese tzt ist. Das Visko simet er da rf wöhrend der M essung keinesfa lls den Son nenstrahlen ode r sonstigen, in de r N ö he be fi ndl iche n, W Öl mest' at1len o us-
\
50
j
Kugel oder Ro hrwa , d J ng ha ften bleiben ader sich bilde n. Stets is- die ge -
600
sendenden Lich tquel le-r a usgese1zt sein. Bel eudl ungsein richtungen schalte
man nur vorübe rgehend w öh rend der Ze il na hme ein, o der benu tz e die
\1
At hermon- Leuch e.
200
250
- '
I
\
\
I
Die in den Handel g egebenen Instrumente sind in ur sere m Pröfunqslo borc -
I
,
1\
\
\
150
\
I
I
1\
cP
\
.
-,
'\
I
\'
I
co
30
70°
-
.,
T
,)
30°
100
\
i
I
50°
70°
to rium genau g eprüft. Die Instrumente werd en da bei von g e schult em Per sona l
sorgsoms behandelt , Es lö" t sich ober o ft nicht vermeiden, doß im Innem
des Te mpe roturbcdes on de n M eta ll teilen kleine Trockn u ng sAe:ke z urückbl ei be n ode r e ne Ver =örb ung eintrit t. Re lom ationen, de solche Instrumente
al s ..n'cht neuwe rttq" be zeichr-en, müssen w r doher ablehnen.
5o
cF
~I
\ \I'ie wi<hlig die genoue 8eochlung der Te mperol ur bei Viiko'5.itÖlsbesti-nmung ist, geht
dorc rs hervor, d01 bei Zimme r le mpero tur niecrig ..iskose Flussigleiten bei einem Iernpe ro t..r.. m'erschied von 1- ihre Zöhigl:eil um =0. 2.5 ';' v cssen . hoc h~' iskose flünigkeiten
scgor b is zu 20% lZY inderolel ver ö ocerr
31
3_ Zeitmess u ng :
A . An leitung zum A usw echseln von Fallrohren mit Dichtnuten
Die ohe Präzision des Hccke-K cq ellcll-Ye o sirneter s ke nn nur be i Verwend ung einer gena u e fnrequl ienen Stoppuhr mit absolut gleichmößiger Gangart
voll ausgenu zl werden. Leder erfüllen die meisten der im Handel be find lichen Uhren diese Fo rder ung nicht. Ungenauigkeiten in der Gangart bis zu
In unseren KJgelfall-V -skosimetern werden seit 1962 die Fa ll ro hre mi· neuartigen D ichtung en ve-se hen (D.B.P. c nqe rn.). A ud- die seit diese r Zeit als
Erso zte .l gel e ferten Fa llro hre sind fu r die neue Dichtungsort vorgear:>eitet.
Beim Einbau von Ersatz-Fa llrohren bitten w ir noch folgende r A nlei tung zu
verfa hren:
1 % sind keone Seltenheit. Die ho he Me ß ge na u gke il des Hocke- KoqelloltVis ostmeters die bei Yerwendunq genouer Uhren 0,05 bis 0.1 % be1rägt ,
wird hterd.rrd- illusorisch. Eine gewöhnliche Stoppuhr erreicht meist nfdu d ie
Gonggenau ig eit e iner mittelmäßigen Ta schenuh r, mo n dorf sich in dieser
Hi nsicht nicht d urch d ie Unterte ilung des ~ iff er b la res in Bruchteil e von Se cunden tö usche n la ssen. Wr se lbs verwenden bei de- Eichung des Hoo eKugelte ll-V isko sime ters Pr öz tsto nschron o me ter, d ie gegenüber dem Zeitzeichen
de r Bu nd esp ost auf 0,002 % Gang geno Jigk eil e nreguliert und in 1/ 10 Sekurden
ge teilt sind. De r persönliche Fehler beim Stoppen beträgt, einige Obung voro,-,s~esetzt, er fahrungsgemäß durchsdmttthch ± 0,02 Sek unden, Es ist daher
unbeding t e r lo-derllch, eine vorhandene Stoppuhr, d ie zu Fall zeitmessur gen
ve rwe ndet w erd en soll, zenochst mit Hilfe einer guten, noch dem Zeitzeichen
einregulierten Taschenuh r, e nz uste llen. Die Ta schenuhr d o rf gegenuber dem
Ze itzerd- e n in ne rhalb 24 St u-rd en um nicht meh r a ls etwa 3) Sek unden differie ren . Die Einr egulierung g eschieht be i Toschen- und Sto p p uhren in be kc nnte r We ise d urch Ve rsfellen des im Inne rn der Uhren bef nd lichen Regulierze ige rs IA ~ schne ller , R = lonqscmen. Di.. Prufung de r Stoppuhr -nuß
me hrf a ch vorgenomme n werde n und d i~ Prüfdcuer 4>ich übe r einen Ze itrou-n
von e t wc 15 M inuten e r strecken.
Keinesfalls verwende mon Sto ppuhren, be i de nen da s Gehwerk dauernd im
Gang ist un d der Sekundenzeiger erst beim Ein scha lten m il d em Gehwe rk. g e uppe ll w ird. De rart ig e Uh ren scholle n meist b is zu 0,2 Sek unden unge nau
e in, wa s be i kurzen Fallzeite n zu e rbe blichen M eß fehlern führen ka nn. Ein e
zuverlässige Präzisionsstoppuhr, d ie von ein er b ekc nr ten Spe zi o lfirma
stamm t, kann von uns bezoq en we rden .
Pe -bunc nd shtunq (SI a uf einer Se ite des Fa llro hrs 111 co . 2 mm übe- Ringn" en
scl- iebe n. Diese Dichturg 151 g leich' der Stople ndkh tunq.
Fa llrohr (11 dann i-t di e Pla tin en
r2I
einse zen
Des na ch fre ie Ende des Fallrohres w trd je z- ebenfalls mit einer Dichtung 151
ve -sehen.
Des Fa llrohr
(1)
muß so ei rg esetzt se in, doß beid e End e n in g leicher l ö nge
hera usra gen.
Je tzt we rde n d ie beide n Fa llrohrd ichlung e n 151 mit einem Ho lzstab lz. B, Rel ni g un g s~alben sr el) so we it in d ie Plat ine n ged rudtt, daß d os Fa llrohr Iests'tzt .
Die Asbestschnur :6) w'rd ir co . 6 W ind ur gen im Uhrzeigersinn um do s Fallro hr (I ) ge le~t und m ' t dem Holzstob in de n fr ei en Raum zw isdlen Flo li ne
und Fa llro hr Ie stqe stop ff.
Donn werden nache in ander d er Druckring (3J eingesel zt und d a s Zw ischen-
gewinde (4) a ufg eschra ub t. Da bei ist darauf zu achten, daß dos Anz ie hen de r
beide n l wische nge winde 14) abwechselnd und g leichmäßig erfolqt. Die l wisenengewind e dürfen und b rauchen nur sehr mä ßig onqezoq en z u we rde n.
Noch vollzo gener Abd ichtung werden die beden l wische ng e win de d urch Einschraube n des G ewindes i f tes in eine der vier A ussporurgen lunte' dem Zw i-
sche ngewinde) gegen Ve rd re he n gesicherto
oNoch Auswe chse ln des Failrahres ader Ma nle lra hre s muß da s Kugelfa ll-V iska s
meter neu geeicht w er den.
4. Anle il ung zum A usw echseln des Fall - bzw. Meßrohres und Temperoturbadma ntels :
B. Ausw echseln d es Tempe ra turb o dma ntels:
0) Industriem o dell
N ur be i der oberen Fa llro hrv erschra ubung to lso der A p pa ra teseit e, auf der
die Thermometerf assung a ngebracht ist) dos Zwlschenqewinde (4) en tferr en.
®
CD®
@-
®32
fe -neo.
N ur d ie drei obere n M utte rn (I JJ mitt els des S eckscnlüsse ls a b sch ra ub en. De r
:lurch die löcher des S ed<schlusse ls gestedtle Schra ube nz ie e r d ient al s Hand ;Jrifl.
O bere Plotlee 12) a bheben und 0 1en M an te l en tfernen, M o nte lro hr di:htungen 17) durch neue sr se z en. Die Rirge müssen 9u on der inne ren Plo inencon e anliegen und srnd durch mäßiges Dehnen a uf den richt igen Durchmesser
zu bring en.
33
N eves- M o nt elrohr (8) einsetzen, o bere Plot ne l2l wieder aufsetzen, Dirn -
tunqssdi e ben 19) über d ie d rei Zuga nker (1 0) schieben, Mul ern 1111 wied er
DIN
Visko sität bei Newtonsehen Flüssig keite n
13 42
ou fschrouoe n u nd g le irn mäßig, ab er nicht zu f est an ziehen. Fa ll ro hr w ie
un ter A a ngegeben abdichten und fixieren.
1. Begriff. und Einhe iten
b) Prö zi sio nsmodell
Die A uswechsel unq erfo lq ' in der g le che n W eise wie un ter a l beschrieb en,
ie doch sind v or dem Absdu o uben der Mulle rn
(1 1)
die beid e n Sm ra uben. die
den Verb ind ung sw inkel des Deckels mit der Längsschiene verbinden , zu en1fer nen.
Beim Zusam me nsetze n ist stre -rq dara uf zu echten, daß d er Ve rb indung sw inkel d ie richti g e l ag e zur löng sschiene besitz'.
W ir empfehlen d ri ngend, d iese
M echaniker vornehmen zu lassen.
Au swernslungsarbe iten
du rch
1.. Die Prooorticna&iifs1oastClrllor '!I he,el •.dynollliKt>e
Vi shs ilö " ', SOe hotd... om-soon Mosw /(lOnge · ZeiIJ:
ä. Enfte;tg ' «-.· ~Poiu lP'l ~encnnl'1. G ~
~
eHoa IM,.,_ ~ g euHinsOöt oudl eftn feste!) SkI ffes,
1. 1 YrslmitCt;,1die
IÖfIlMgen (in '3~durdl e ine Sdocbo~ eWt _
Ge~d l li _la" obioCngigor So:hok~ o u' n .,.ehmef>.
1.2 8 ei
~'oniirel".
'61 " rd
1009c_
ls.. Sild) ist 001 Gfld-ioodigeil". senbect.t z.,. Slron.IfI9IIi<ht1lnQ cefiniert cfs dC!l Gn.. l'W.... de1; QueII"n-
ei,·
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5. Ermittlung der Eng le rg ro de . Soyboh- und Redwcodsekunden.
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1..3 I.. li .. er
1dIrott
1.2:1
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Die Urnrechn unq d er d yno mis<hen in die vor der Dichte a bhäng ige ktnemo fische Visko sitä t erfolg t nach d er G leichung ;
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kine ma tische Ytskosuot in Ce ntistok (eSt,
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2 .2 ~ riet l .co" dil o:ft~ 't
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dft 1~ ~SO ... hilII _" Noe GrOß e. cM"
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Rolli" op<eIr1-
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2 . Viskositot ve n losungen
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Dichte s de s M eßmed iums
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lidI JiIod ""'- fdgetock UoHoI·.e:.el =
für ~e SklfJgrvppe ist dOl Schubspcorwourog propottiClrd
de M GfldTw~Ole uNI die Pr c por- ionor«:il slonItaote line _ ....- de' Teropeoato.;r -.:I ..er. Drud
o ~ ~ e . . Riissigkei..... dic-wr Arl werdao
N e-ton Hh. ~til_ ~. Ai..,
ei' en . . or>dft""..,~hei&oro Niat.Ne_lons do. ~C'ft.
6. Kinematis che Zäh ig keit:
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Die~'" ~ Yotlos4<Jt isSlCingot'1 Z".
Aiossig..ib st' Cfn.... g
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Stofll<Gn5bte au'1riItLV"~Verhöltnis1. Wd
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J:wi..:hen rwei benochb::IIten SdoictIIen -m den min1eoefl.
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ID'
I"l - 1 010
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le' l
I 1entip06e
1 MiJlipotole
1 a.!ibo9oise
Ien CIlII
Eint"eiIen 1],
''"l-
1 Me9o~
ebener i'Cltollehio~in ~9 ..
ei nen
Die Bestr eb u ng en d er Fachwe lt, diese oltertumhchen Begriff e dlfrn d ie A ngabe der M eßr esulta te im obsoluten M c ß zu ersetzen, hoben in den letz ten
Ja hre n gr oße Fortschritt e gemomI. Es muß jedadl mi' de n in graßer Za hl
vo rha nd ene n konventione ilen Appa raten als eine r gegebenen Totsech e ge .
rech net werden. Für die Obe~gan gsze il w ird die be igeheflete Vergle irn s.
tafel einen w ertvollen Ausgl eich sdl aFfen· ). Es sei da ra uf hingewiesen , daß
be i de n Be r edmonq en de r kon ve nti onellen M a ße a uch d ie Dichte welche
d ie untersuch te Flüssig ke it bei der Meßtempera~ u r besitz t, an nähernd zu berücksichti g en ist. Di ese Umre d- nung ist je doch nur bei re inviskosen Flüssig .
kette n z vlösslq.
f~ io~e o ~"" e
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f.oo_lgr~
~..
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i", OnlIsdIeft Nor_
............ ---;.'
Erläur... ~ $efc 1
sdvolB [DN" J
tl Die Angaben der Verg e ichstafel ko nve n-io r el jcr Ma ßsysle me beziehen s dl cu f d es normale Eng er-, So v bc u-Untve rso t- ur d d e s Redwood-Ne. )· Viskos·me ter.
34
Di e-NOlmblöller we rde n mi l Genehmigung des Oeuts.chen ormenousschuS1eS wiede rgegebf,n. Mo B.
gebend ist die ie h"eils ee ceste Ausgabe des o rmbl o ltes im No .mfo rmCI AI" d ie bei der Beulh·
Vertr ieb G m~H. Berlin W l S ...nd Kl·ln e rhahlidJ ist.
35
~
VERGLEICHSTAFEL KONVENTIONELLER MASS-SYSTEME
EXPERIMENTEll BESTIMMT UND BERECHNET VON t . HOPPlER
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5
ENGLER O 1,0
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1
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Ska la
(der gl c ld \zolli{.J Quch die kln cm e tlschc Vl sk Q$ltiH In Centls tokes darstellt) . Diesen Wo rt sucht ma n Im obe re n Toll de r en tspreche nden Ska la
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e" _ Stctiw 'SO be1~tigt. d 06 O~ Ro....ochse 'OfÖh. erod d oe<
Mftiung u.l 10° ~ 10 geg.... dill Senkre<hle: gen~ ist. Den
Me:floohr i5t rM '1Slop!en _ fl.Ch!olM1l. _ d lf"neft u..- <!ine
Kapilla re u.. d e1nen HoIu o u.. en llMilL Dir!'t.er Vet sdlluß
.. lIIIhinderf UCll u on ige OrudÖOMlftlJ~ und lvFtffilritl bei
Te mpe rOlluro..,Jerung'l!!l. Da:. Sy1.tem ,,,,"'*olie& 6e Me&lliAsigkeil vo Ultc-n men. 'SO <laß Va ckrtlslu"9 u n:t Ho... ·
bild lJlflg OU5gnch1ouen ....' "'den. 0= Skrti .. tr äg! I. r J...~ . .
rvng ' l ibe lle ",~ d Ni..et .ie:ndYoube.... Ein o u, _ cb.lbor et.
The rmOlneler (We ite Abit;hnill' 6..23. ge stotte t ei M: geo o....
Tempe reJIurlton lro lle.
Z u iedem Viskosimeter ~rt ei n -.. de r Hefto'd1erfirmo
oder von e ine . neuh"alen $tetle ou'ge:~ellter Priihmm. Bei
Ve r-..-e ndo;WlQt e;...,. neulIn follroh .n edee einer" neueI<ugoel tO'Wie bei wec",",t5chen Eir gr rffen om Vislosirne toe<.
.1:. B. Fo lrob . odll r lC loIge'I. ö l e ine ....fOeVIe Prirlvng .rior dn·
Dm. Me6rohr
53 01 5
noa. Ho p pIe r
Er~.I:
Soeite '1 DI .53315
DI N
Nr Dt-l S3 6.S5 8<!ibl ~ 1, Abdl, ill l
Probena hm e
Die ProbMahme .id\IIt:t sidI noad'o d... Von.dvrfl en gde•
No nnen für die- -"" prVfende Flü..io;\:eit. Ben6 figt ....er""'
etwo 40.." .
2-
M e ß... un d Tem p era tu rbe re i m
6- Pr iJfhil h m ittel und Gera t e
Moeflb.ereidl: O,6 l>ß 150(0) cP
f* eiten ; ;;: 60 Se kvr>den Nr Kuve l Nt I
;;: 30 Se kv...oen fü r Kuge l Nr"2 b.. 6
Te mper eJIurbe reic:h: - 20 bß .... IZl OC1J
6. 1 Kug e lf al l·Vi sk ot.itn.tn (IOeM
8 ~dJ
Dos Geret be sl'effl ous e ine:ol dOe l u ~e.ode Flünigbil
aufnel.end_ Meer.
CfoIlrolr], ::kts. ... thernoisdl ~.
oftMes,. talilriertes Pn'5~ ;lmloIv ous Geroiite~ 1]
_ " - "'.nde~ efliDeo>lftf 't'QI'1 4,.B . 11)'1 . I/Gto d'
s.ein d,. t.ftd 6 ~ . 0. 15,lI1 bis 11.0 nu" Durdlm.!!.Sl!f
3. A llge rn e i..- es M e Bprinl: ip
(siehe Tobelle 11. wobei d ie I:~ln Nr 1 bis 4 d u gIe dle n
loIIende urxf 11' eit ' " Beweg ung e m r Kuge l in eift.em A.usdefn.nslslooeffizieftn wie- cIcn. Follrohr ~ .. ~sen..
9_i!i'en n'lirdischen RoN. des oM d n zu priifenden
Da oie Gerirte...I.l:lIu rie K \IOn d er Spallw wt- ebldn9 t.
Fliissigkli t gef\olt td
be rie llen loicto die i n ein Tal:>e Ye 1 ~berle;,
Werte. in~. ouch de$ Kug.ldurdw!llHoun . n Lr cu{
<!ineoo Fa&ot.durdwneswr 0'0 .. IS,94 __ Um die boei sen.
M eßgröB e
engoe. Spott inme r:llGrt<er P::h lJI.IlWid:enden UfWOl. onnen·
heit .. wo-. K.vel und follrofw in Itogb oreoo Gren zen zu
Dyno::.&cM V'~I" Z~tipoiSC' (cpt
holten. lClII d"_,., Kuge l 1 beoi . . . YQr~.... Fon o t...·
fAehe oudo (>IN 1 3G! u nd [)IN 51 53:JJ
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glenov ~. Oie Uh.en sird 0'0n Ze'1 Jell ZM (el WO
ho lbjCit.idIt ... e ine. a"," lnin de:stenl t 10 ' fl" . get'O U
ge hetMlen NamtoIuJv zu vergt.eKhen. Sill d ..... bei " ick
z u sdl wodl ~ r ~cIfr gebraucht w eröe .. , .l:wed·
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Hie.... be deuten :
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_ Ke... ton N, (sieloe l o be 8e 1 "nd Aln m ni'tt6.11
.. cp · (m ,ollg . ~
Pt - [)W;t,te der Met a ll· oder GIoslt~ [siehe Tobde tj
"glcm'
Pr • Oidlte M' l u priilenden AVssiSlk<!i1 i,..g tc..-nJ
6.4 The rm o ~ot
00 die Yrsk o~ von der T~perotur o bhOr>gt. mvS daro....
gecd1 N,t wen:letl.. do6 bei ko nslonlec' Temperat ur gepriift
wird und n ur 'WÖnne:st.ahlungsorrne leoo;t,hktfhöh ren lu '
BelfllCHung
rwendet ....erd .... AM 1Wed:-.äBi~len b...
_ tl l ......
Lr..lo uftllentoslat. de",e n Scfo....
u ng
int'lflho:A> f 0.1· ble ibt.
Me6ber leid>
OIN
A u s w e rtu n g
Ber edl ne:' wird die- dyncaoisdle Visko 'lil51 '1 On Zffl lipo ist'
_ lo ...f l .... c e . l(uge l i" Sel unden.
6...3 Z. i' m . 6 g e . o t
Die Ze it wird mit Stoppuh. en ge.......se... d eren Ziff. rbiot.t
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1I . ......
8.
nod< COoe< Zotolenwe rlglei dlu "Q ;
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Tt.. nn o mete r
E1 KOn... nur ge l!'Ocl: e 'lhe nno ""'n .iI ei nem \Je instl!ll Te*OOSd'IIY't _
hOchite ns.0.10 ""l!fWl!-ndet w erd - . .0 do6 die
UnsidterlMöt d-er Te mpe .etu rrr- n.tvrog \Jeinft ob 0.1" bfei bt.
Sie werden ~I eingelCllKhl ~~. 8es ~iff ....v :
ThKrrlorneter I ....... KlI!JleIlall-Vis kcKirneler OIN SJ Ol i.
11 _ ...d_ """4 _ ..... ............. ...-- t _ . ..
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der Me8I empet"otur geIoallen wer den. Die Kugel mLIß
bknenfrei in de r Fl\it.sig kt il: liegen. Vo r jeder .......eßr-e:i!oe i1
e_'l!t" bes . .",J'l!Ol flüuig t eit JOn 6e Kugel e m d d ch
dOt. Rohr durd\geloufe.. I'l!in . eine dcß mo n d ·e Ze il Mißt
(Vorwn ud. zur o...(~ iscftvr,9 der fl ün ig'-eil ). Ntxb d em
Ve rwrwd: ....ird dioe lCuge:I du ret. Kippe n ein ...... ßrc,Iv" um
18)0 1"UnI fe ien wet orleflt . Oioe Zei' .....d genen ltn" die KR
Kugel broudlt. um .roe: du rda I".,.i RiIl$ ma ,k e.. beg r..",zte
Me&tr .dre {sie he 1l.1d) J: U durd>loulen.
J. noch d e I Awnsi..itOl de r u. N,.wdftrl FI;;;..iogke"en i1l
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In der letzten Spalte ist d ie Abw eicnunq .6.k geg en dos ge meinsame M itt e l
a ng eg ebe n, d ie sich f ür meh rere Ib is ZlJ 35) Einz elmessung en be i ve rsd ue-
Prüfungsberich t
d e ne n Füllunger e rga b .
d e r Ph ysikali sc h-Techn ischen Reic hsansia lt
Bei einer An za hl von Verse chen w o ren zwei in d er Reihe o ut ein nder -
über ein Höppler -Viskosi mete r *)
fal ge nde Kuge ln so in da s Rohr qebrod-t, daß d ie ra scher Io lle-rde bei de r
Me sslrng zue rst die Meßstre d e d orchie", De- W e rt d e r Kon sta nten wurde
a a durch nich- geör der t. Eine An der Jng de r V i s kosi m el e ~ ne igu ng in beliebig er Richtung so we it. daß die l oftb lc se de n and des a uf d e m G lose d e r
c ] bei Zimm erte mp eratur
Das vo n de r He rstelle rflrmo '"} eingereidlte Vi skosimeter (ausführliche Beschre i-
libelle e ing eöt zle n Kreises be rührt e, hafte <einen Einfluß o uf die Fol lze it.
b ung s. z. B. H ö p p l e r , Zs. f. tech n. Phys. 14, 165; 19331 beste 'rt a us einem,
M i dem V isko ~ i m ete r ka nn mon die Zähigkeit vo n Flü ssigke iten m it ei ne r
Unsicherheit vo n ± 0,5 i'o be stirr rnen, wenn mon d ie noch stehende n Vo r-
d ie Versuchsfl üssiqke !t a ufnehmenden 250 mm lang en und 15,99 rrvn w eit en
Glosrohr mit ne un Kuge ln vo n 15,970 b is li ,005 mm Durchmesse r. 005 Ro hr
ist in einem ols Thermostaten di enenden weiten G losrohr an ei -tern Stat iv
so befestigt, daß d ie Ro hro chse währen d de r Me ssung in d er Ve rtika le be ne
um 10 0 g eg e n die Vert ika le geneigt ist. Die M essung w ird dcdu rch vorbereitet .
d oß mo n den Thermo staten mit d em mit Ve rsuchsfl ussigke it ge fü !Jten Roh r um
180" dreht, da mit d ie in dos Rohr gegebene Kugel bis z um Ende des ~ ohr e s
fällt. Durch e ine zwei te Drehu ng um 180", wodurch do s Fa llro hr in d ie Meß loge qebrccnt wi -d, w rd d ie Bewegung der Kugel eingeleite l ; d a nn w ird
d ie Ze it g emessen, d ie die Kuge l b roucht, um d ie du rch zwe i Ring mo rken
begrenzte 100.0 mm lo rge M eßstrecke im Rohr zu d urchlou len, Die dynam ische Zä h ig k eit 7} der Yersucbsfl üssfq ket t kann man berechnen nach d e r
Fo rmel
~ = I . I ~ k - e f) . k
wor in ek d ie Dichte der Kuge l. e F d ie Dichte der
Versu chsnü ssig ~e it
sch-Iften beachte"
Die Temp eratur des Bade s darf sich w ährend ei ner Nle ßre ihe und e iner
unm iltel ba r vorherge hend en Vor be re itung szei t von 10 M in ute n nimt rascher
o ls um 0,01 0 ie M inut e öndem.
Die Follze t er d ürfen nim t kürzer als 25 Se 'und e sein. Der A usw er tunq ist
das M itt el o us n indestens vier unmittelbar nc cheinond er ousgeführt en Einze lmessungen z Jgrunde zu legen, d ie von de m gemeinsamen M it e l um nich t
meh r ols 0,5 % ab weichen .
Au f Grund der Prüfu ng w ird dos Viskosimet er bei Zimmerte mperatur zur
la ufe nden Bestimmung de r Kug elkon sta n'en a n de r Rei chsonsta lt zug ela ssen.
Be r I i n - C h ar I 0 I t e n bur g , den 26. Jdi 1933.
und k
Physika lisch-Technische Reichsanslolt
Abte ilung 111
d ie Kuqelko nston te ist.
Die be i der vorl iegenden Untersuchung be i Zi mmertemperatur mit Hilfe vo n
Flüssig keit b ekannter Zä hig keit IWa sse r, An ilin. d rei M i ne ra lö le und
Riz inusö l] be stim mte n Ko nstan ten k d er Kug e ln 10 bls 7 sind in Tobe lle I
zusa mme ng e s el!t.
Kugel
Nr.
G ew icht
10
16..~
16,313
16.323
16.08E
15.nf
15.183
15. 183
1
2
3
•
5
5
6
13, 756
6
13, 756
7
11. 1804
Ve fsuchsAüssigkeit
Im Auflrag e
ge z. E r k
[Diens tsieqe l
b) be i hö heren Tempe raturen bis
+ 95°
Die be i de r vorliegenden Ur-tersuchonq b ei Tempe ro r.ren vo n 20 b is 95° C
mit H ilfe vo n Flüssigkeiten bekannter Zä hig ke it ( An ili n, vie r M ineralö le,
k
Rizinusäl) bestimm ten Konsta nten k der G laskug e ln 1 und 2 und de r Sta hlW a sser
0,00381..
± O,S%
kug el n 1 b is 4 sind in Tab elle I zusammenge stell.
A nili n
0 1193) /1
0 1 ) 9:1) /.
0,00563,
0 14138/ 2
0.066J,
0 14138/ 2
0 1193) 13
0 1193)/ 3
0.0232,
O,2:n.
Die ugelko nslo nten k d er Sla hlkuge in 2 bis 4 ko nnten nur in d en angeg ebe nen Tari pe ro turbere tdt en unter su:ht werden, da be i höhe ren Tempe ra turen die Fa llze iten in den der ReiC'lso nsto t zur Verfüg un g ste henden
N ormal ä le n zu klein w o-d en. Der Drehsinn de r Sta hl ugeln 3 und 4 w ar dem
no rma le n Dreh sinn entgeg engerichtet.
Ri zi nu söl 32
Ri zi nusCil 32
1,36,
6,841
± O.5%
± 0,2 %
± 0.1%
± 0. 1 0/O
± 0,1%
± O,3%
± O.3%
± O,2%
± O,<%
O,OOS65,
0,02075
1,357
Bei ei ne r Anzah l von Versuchen w u den zwe i
ug eln in dos Ro hr ge bra cht,
dero -t, d a ß d ie ras cher fa llende K u~ el be i de r Me ssung zue rst d ie Meß recke du rchlie f. Für d ie Ko nstant en k ergabe n sich hierbe i d iesel be n W ert e
wie bei den Versucien -nit nur einer Kugel.
5
. ) A ll e Bezeich., llng f iir Hooke -< ug e 1f:l II·Yiskaiime ·e r.
.,.) G eb rü:i'e r Hoc ke IC::;.
40
41
Zur Kennze ichnun~ de r vollzogenen Prüfung wu rd e a uf d e rr W osserbc d d ie
Beze ichnung PTR 9. d er Rei chsa dle r und d ie Ja hre szahl 1935 a'ge~rccht u nd
eine V~rschl u ~multer sowie d ie Ha heschra ub e der Fallrohrbefest;gung en
Eir e Ä.nder ung der v tseo sime-e me iq unq in belieb ig er Richtu ng sc w eit, dar>
d ie t u f tblc se den Rand des auf dem G las d er Libelle eingeötzten Kre ises oe rührte, hort e keinen Einfluß 'auf d ie Pe llzer.
durrn e ine Blelp to -nbs, n der der Reichsa dler eingeprä g- ist, versch lossen.
M it d em Visko simeter lößt sidi di e Zäh igkeit von Flüssig e iten ir de m f jr d ie
e inzelne r Kt. qe ln un tersuchten Tempe ro turbe reich mit einer G enc .riq keit von
± 1,0 % best mme n, w enn mon die nachstehe nden Vo rsd u ifte1 beachte t:
A uf Grund de r Prj fung läßt d ie Refdisonstc lt d as Visko silTe ter fü r die in der
Ta be Je longegebenen Tempero turbereiche zur lcu fer -d en Besti m"Tlung de r
Kuge ko nsta nten zu.
Die Te mp er a tur de s Bades dorf sirn w ä hre nd ein e - M eßr eit'1 e und ei ne"
unmittelbar vcrhe -q ehenden Vc rbe re itung sze il von 10 b is 3) M inuter nichl
mehr a ls um ± 0,0'20 C öndem,
Die Fa llzeit e n dürfen nicht kürzer a ls 25 Sekunden sein.
Be r l in - Charl oll enb urg . de n 24. Jul 1935.
Der Auswertu ng ist d es M itt el au s mndeste ns vier unmilte lbc r nache inander
o vsqef ührte Ein ze lmessung en z ugrund e zu legen, d ie vo n dem gemeinsamen M ittel um nicht meh r al s ± 0,5 % o bw e idien.
Physikal isch -Technisc he Reic hsansfa lt
Abteilung 11I
Für die M essung en üb er LeP C ist d ie Dichteänd erung d er Kugel n infolg e
ihrer A usde hnunq zu berü cksicht igen. Nach A ng a be n de r Firma Geb rüd er
Hoc e betr öqt d er m tt lere linea re A usdehnunqskoef flz te-u de r Glc s- und
Stc btkoqe!n 41 . 1()-' p ro
0
IDien slsegel1
Im Auftra g e
gez., E r k
C im Bere ich von 20 bls 95" C.
Dos Fallrohr do rf sene l ace zum M a nt el n-cht ve r öndem . der rote Streifen
im Fa ll ro hr n-uß n it de r Si"ichma rke a uf der o beren Platte des Mantels zusamme nfaller _
Tobelle 1
Ma te ri:J1
Nr.
Gewicht
Kugel
Duuhmesser be i 20-
Didlte
be i 2( -
0
mm
g / cml
Mittlere Kuge:lko.ulonte k
Iempe,olurß vssig~e it
be re ich
Ve n uchs-
'e
I
•
G la s
1
••9826
15,8)5
2, 4104
0 1 1930/1
0 1 19:nn
A nil in
'Jl>- >5
G la s
2
. ,7652
15,575
2.....
0 1 19XUl
0 11 m n
0 1 16J311
A nilin
2O-9S
Chmm·
N idt e l·
Stah l
I
14,61.5
8.1511
O l l 930n
0 1 193<4/1
Rizinusö l 32
20->5
20 IIJ
0,231
2O-<S
3.21
20
<C,1
16,440
Ch ro mN icke lSta h l
2
15,602
15.446
8.0866
0 1 1934/ 1
0 1 BPM
Rizinusö l 32
Ch ro mNidt e lSteh l
3
12.89 4
14,-m
8.0830
Rizin usö l :I1
0 1 BPM
ChromNicke lSte h t
•
10,002
7,8862
0 1 BPM
42
4. 1316
O.OOBOO
I 0, 100
O,OQ6
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Seele and Geist
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