close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

FUßBODENHEIZUNG - Brugman

EinbettenHerunterladen
THE
ESSENCE
OF WARMTH
FUßBODENHEIZUNG
TECHNIK JUNI 2009
Inhaltsverzeichnis
1.0 Systeme
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05
1.1 Systembeschreibung 1.1.1 Systemdämmung 1.1.1.1 Quickroll 1.1.1.2 Quicknopp plus
1.1.2 Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08
1.1.2.1 Zubehör Quicknopp Plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08
1.1.2.2 Zusatzdämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09
1.1.3 Heizrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2.0 Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
2.1 Montagehinweise Quickroll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
2.2 Montagehinweise Dehnfugenprofil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
2.3 Montagehinweise Quicknopp plus
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
2.4 Der Abrollwagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
3.0 Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
3.1 Planungshinweise Fußbodenaufbau 3.1.1 Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
3.1.2 Bauliche Erfordernisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
3.2 Dämmschichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
3.3 Heizestriche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
3.3.1 Estrichfugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
3.3.2 Dichtheitsprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
3.3.3 Aufheizen/Funktionsprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
3.3.4 Bodenbeläge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
3.4 Planungshinweise Verteilung und Regelung
3.4.1 Heizkreisverteiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
3.4.2 Montage
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
3.4.3 Regelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
3.4.4 Universal-Verteilerschränke 3.5 Einzelraumregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
3.5.1 Raumtemperaturregelung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
3.5.2 Regelungszubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
4.0 Auslegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
4.1 Temperaturen 4.2 Auslegung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
4.3 Leistungsdaten u. –diagramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
4.3.1 Quickroll mit Heizrohr 17x2 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
4.3.2 Quickroll mit Heizrohr 14x2 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
4.3.3 Quicknopp plus mit Heizrohr 17x2 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
4.3.4 Quicknopp plus mit Heizrohr 14x2 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
4.4 Diagramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
4.4.1 Einstelldiagramm Heizkreisverteiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
4.4.2 Druckverlustdiagramm Heizrohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
5.0 Berechnungsbeispiel
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
3
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
1.0SYSTEME
Quickroll AEpro-System mit Heizrohr 14 x 2,0 mm
(Reg.-Nr.:7F167-F)
1. Mauerwerk mit Putz
2. Sockelleiste
3. Randdämmstreifen 180/10 mm (PE-Schaum mit angeschweißter Folie)
4. Rohbetondecke
5. Bodenbelag
6. Heizestrich nach DIN 18560
7. PE-Xc 14 x 2,0 mm,DIN 4729 u. DIN 4726
8. Rohrhalteclip AEpro aus Polyamid
9. Folie aus PE mit Rasteraufdruck
10. Wärme-Trittschalldämmung 35-3 EPS 045 DES sm gem. DIN EN 13163
Quickroll System mit Heizrohr 17 x 2,0 mm (Reg.-Nr.:7F018-F)
1. Mauerwerk mit Putz
2. Sockelleiste
3. Randdämmstreifen 180/10 mm (PE-Schaum mit angeschweißter Folie)
4. Rohbetondecke
5. Bodenbelag
6. Heizestrich nach DIN 18560
7. PE-Xc 17 x 2,0 mm,DIN 4729 u. DIN 4726
8. Rohrhalteclip Spezial aus Polyamid
9. Folie aus PE mit Rasteraufdruck
10. Wärme-Trittschalldämmung 35-3 EPS 045 DES sm gem.DIN EN 13163
Quicknopp plus System mit Heizrohr 14 x 2,0 mm (Reg.-Nr.:7F166-F)
1. Mauerwerk mit Putz
2. Sockelleiste
3. Randdämmstreifen 180/10 mm (PE-Schaum mit angeschweißter Folie)
4. Rohbetondecke
5. Bodenbelag
6. Heizestrich nach DIN 18560
7. PE-Xc 14 x 2,0 mm, DIN 4729 u. DIN 4726
8. Rohrhaltenoppe aus PS-Folie 0,85 mm
9. Folienelement aus PS mit tiefgezogenen Noppen
10. Wärme-Trittschalldämmung 30-2 EPS 040 DES sg gem.DIN EN 13163
4
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quicknopp plus System mit Heizrohr 17 x 2,0 mm (Reg.-Nr.:7F283-F)
1. Mauerwerk mit Putz
2. Sockelleiste
3. Randdämmstreifen 180/10 mm (PE-Schaum mit angeschweißter Folie)
4. Rohbetondecke
5. Bodenbelag
6. Heizestrich nach DIN 18560
7. PE-Xc 17 x 2,0 mm, DIN 4729 u. DIN 4726
8. Rohrhaltenoppe aus PS-Folie 0,85 mm
9. Folienelement aus PS mit tiefgezogenen Noppen
10. Wärme-Trittschalldämmung 30-2 EPS 040 DES sg gem.DIN EN 13163
5
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
1.1 Systembeschreibung
1.1.1Systemdämmung
1.1.1.1 Quickroll
Das Brugman Systemelement Quickroll ist eine Wärme- Trittschalldämmrolle zur schnellen und einfachen Verlegung auf dem Rohbeton bzw. einer
Zusatzdämmschicht.
Brugman Quickroll ist aufgebaut aus:
1. Aufkaschierter Deckschicht aus einer Gewebeverbundfolie, die dem
Brugman AEpro- und Spezial- Clip sicheren Halt gibt. Ein aufgedrucktes Verlegeraster erleichtert das Zuschneiden der Dämmung und die
Heizrohrverlegung.
2. Einer Wärme- Trittschalldämmschicht EPS, aus FCKW freiem PolystyrolHartschaum gem. DIN EN 13163. Zertifizierung BFA, Baustoffklasse B1
gem. DIN 4102. Anwendungstyp gem. DIN 4108-10.
Die Dämmrollen sind von unten eingeschnitten, um das Aufrollen der
Dämmschicht zu ermöglichen. Bei der Verlegung auf ebenem Untergrund
fügen sich die Dämmschichtstreifen passgenau zusammen und bilden so
eine geschlossene Dämmplatte. Die Dämmrollen sind mit einer einseitigen Folienüberlappung ausgestattet, die in Verbindung mit der Folie der
anstoßenden Dämmrolle mittels Brugman Klebeband abgedichtet wird.
Bei fachgerechter Verlegung entsteht so eine vollflächige dichte Dämmschicht.
Produktangaben:
Artikel- Nr.
6
Bezeichnung
Typ
Dicke mm
WLG
Liefereinheit
Größe mm
R m²K/W
Dyn. Steif. Trittschalls´<
verbess. db
max. Belast.
kN/m²
800013835
Quickroll 35-3
DES
sm
35-3
045
10 m²
10000x1000
0,78
15
29
4
800013230
Quickroll 30-3
DES
sm
30-3
045
12 m²
12000x1000
0,67
20
28
4
800012725
Quickroll 25-2
DES
sm
25-2
045
12 m²
12000x1000
0,55
20
28
4
800013035
Quickroll 30-2
DES
sg
30-2
040
12 m²
12000x1000
0,75
20
28
5
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Systemclipse:
Brugman AEpro- Clipse
Der AEpro- Clip wird sowohl für zement- und anhydritgebundene Estriche
verwendet. Er ist besonders geeignet für die Verwendung bei Fließestrichen, da er das Heizrohr sicher und fest auf der Systemdämmung fixiert.
Ein Aufschwimmen der Rohre wird wirksam durch die patentierte Technik
des Clips verhindert. Der Clip ist für Brugman Heizrohre 14x2,0 mm und
17x2,0 mm verwendbar. Das System entspricht mit dem AEpro- Clip der
Bauart A1 gem. DIN 18560 Teil 2.
Art.-Nr.: 811000014
Brugman Spezialclipse
Zur Befestigung der Brugman Heizrohre 17x2,0 mm auf der Systemdämmung wird bei Zementestrichen der Brugman Spezialclip verwendet. Dieser patentierte Clip hebt das Rohr während der Befestigung automatisch
an. Das Heizrohr wird so auch von unten vom Heizestrich umschlossen.
Der Spezialclip kann ausschließlich für das Brugman Heizrohr 17x2,0 mm
verwendet werden. Das System entspricht mit dem Spezialclip der Bauart
A2 gem. DIN 18560 Teil 2. Art.-Nr.: 811000017
7
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
1.1.1.2 Quicknopp plus
Das Brugman Systemelement Quicknopp plus ist eine Noppenplatte mit
wärme- und trittschall dämmenden Eigenschaften, zur Verlegung auf dem
Rohbeton bzw. einer Zusatzdämmschicht.
Brugman Quicknopp plus ist aufgebaut aus:
1. PS- Tiefziehelement mit Rohrhaltenoppen im 5 cm Raster, zur sicheren
Verlegung und Befestigung der Brugman Heizrohre 14 x 2,0 mm und
17 x 2,0 mm.
2. Einer Wärme- Trittschalldämmschicht EPS, aus FCKW freiem PolystyrolHartschaum gem. DIN EN 13163. Zertifizierung BFA, Baustoffklasse B1
gem. DIN 4102. Anwendungstyp gem. DIN 4108-10.
Die Noppenplatten sind mit einer zweiseitigen, selbstklebenden Überlappung des PS- Tiefziehelementes ausgestattet, die mit der Nachbarplatte
verklebt wird. Zur exakten Positionierung ist die Klebefläche mit Fixiernoppen versehen. Somit entsteht eine vollflächig dichte Dämmschicht, die das
Eindringen von Estrichwasser verhindert.
Produktangaben:
Artikel- Nr.
Bezeichnung
Typ
800067302
Quicknopp plus 30-2
DES
800067110
Quicknopp plus 11
DEO
Liefereinheit
Größe mm
040
7,2 m²
1000x600
0,75
20
28
5
035
13,2 m²
1000x600
0,28
/
/
35
Dicke mm
WLG
sg
30-2
/
11
Rλ
m²K/W
Dyn. Steif. Trittschalls´<
verbess. db
max. Belast.
kN/m²
1.1.2.Zubehör
1.1.2.1. Zubehör Quicknopp plus
1. Ausgleichsisolierstreifen EPS zur Nutzung der selbstklebenden Überlappung beim Anlegen der Noppenplatte an der Wand.
Art.-Nr.: 800061030 (30 mm)
Art.-Nr.: 800061010 (11 mm)
2. Rundprofil aus PE- Schaum zur Abdichtung des am Randdämmstreifen
angebrachten Folienstreifens gegen Estrichwasser und zur Montage
unter Dehnfugenprofilen in Noppenbereichen bzw. Abdichtung des
Türübergangselements.
Art.-Nr.: 800060920
3. Übergangselement aus PE- Folie zum Überbrücken von Türdurchgängen u. ä. Stoßkanten sind mit Klebeband abzudichten.
8
Art.-Nr.: 800060910
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
4. Übergangsisolierstreifen EPS zur Dämmung unterhalb des Übergangselements.
Art.-Nr.: 800061130 (30 mm)
Art.-Nr.: 800061110 (11 mm)
5. Verteileranschlussplatte ohne Noppen, für eine flexible und engere
Rohrführung im Bereich des Heizkreisverteilers.
Art.-Nr.: 800061230 (30 mm)
Art.-Nr.: 800061210 (11 mm)
6. Klemmschiene mit Klebestreifen und zusätzlichem Befestigungsmaterial. Zur Befestigung der Heizrohre auf der Verteileranschlussplatte.
Art.-Nr.: 800060950
1.1.2.2. Zusatzdämmung
Die Brugman Zusatzdämmung dient als Kombinationsdämmstoff in Verbindung mit der Brugman Systemdämmung Quickroll und Quicknopp
plus zum Erreichen einer vorgesehenen Konstruktionshöhe oder der vorgesehenen Dämmschichtdicke zur Einhaltung der wärmetechnischen Anforderungen. Ferner findet sie auch als Ausgleichsdämmung ihren Einsatz,
wenn Kabel oder Rohre auf der Rohdecke verlegt sind. Die Festlegung
der Dämmschichtdicken bzw. der erforderliche Wärmedämmwert erfolgt
durch den Bauplaner!
Produktangaben:
Artikel- Nr.
Bezeichnung
Anwendungs
Typ
Dicke mm
WLG
Liefereinheit
Größe mm
Rλ
m²K/W
Dyn. Steif. Trittschalls´<
verbess. db
max. Belast.
kN/m²
800052520
Trittschalldämmpl.
DES
sg
20-2
040
11 m²
1000x500
0,50
30
26
4
800052525
Trittschalldämmpl.
DES
sm
25-2
045
9 m²
1000x500
0,56
20
28
4
800052020
Dämmplatte
DEO
/
20
040
12 m²
1000x500
0,50
/
/
35
800052040
Dämmplatte
DEO
/
40
040
6 m²
1000x500
1,00
/
/
35
800052050
Dämmplatte
DEO
/
50
040
4,5 m²
1000x500
1,25
/
/
35
9
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
1.1.3. Heizrohre
Brugman PE-Xc Heizrohre
Brugman PE-Xc Heizrohre werden hergestellt aus hochmolekularem Polyethylen hoher Dichte, die mit speziellen Zusätzen gegen thermischen
Abbau und Metallioneneinfluß ( aus z. B. Messing- Fittingen) ausgerüstet
sind.
Die Herstellung erfolgt im Extrusionsverfahren auf modernen Fertigungsanlagen. Die EVOH- Sauerstoffsperre wird mittels eines eigens entwickArt.-Nr. 811420012 PE-Xc 14x2,0mm
120m Rolle
eltem Beschichtungsverfahren aufgebracht.
Art.-Nr. 811420024 PE-Xc 14x2,0mm
240m Rolle
Art.-Nr. 811420060 PE-Xc 14x2,0mm
600m Rolle
Die Vernetzung, d. h. die Verknüpfung der Moleküle des Polyethylens zu
Art.-Nr. 811720012 PE-Xc 17x2,0mm
120m Rolle
einem Makromolekül mit räumlichem Netzwerk, wird nach der Extrusion
Art.-Nr. 811720024 PE-Xc 17x2,0mm
240m Rolle
kontinuierlich mittels schneller, energiereicher Elektronen auf modernsten
Art.-Nr. 811720060 PE-Xc 17x2,0mm
600m Rolle
Art.-Nr. 811020060 PE-Xc 20x2,0mm
600m Rolle
und leistungsfähigen Elektronenbeschleunigern durchgeführt.
Die Vernetzung bewirkt, dass der von Rohren aus thermoplastischen Werk-
Technische Daten
stoffen bekannte Steilabfall im Zeitstand- Innendruckversuch, insbesondere bei hohen Temperaturen, nicht auftritt, so dass eine lange Lebensdauer
Material
PE-HD (Polyethylen)
14x2,0mm,
17x2,0mm,
20x2,0mm
(mind. 50 Jahre Betriebsdauer mit hohen Sicherheitsreserven) zu erwarten
Maße
max. Betriebsdruck
6 bar
Darüber hinaus wird das Heizrohr durch die Vernetzung unempfindlich ge-
max. Betriebstemperatur
95°C
gen Spannungsrissbildung. Die hohe Beschleunigerspannung garantiert
max. Biegeradius
5xd
eine über die gesamte Wanddicke gleichmäßige Vernetzung!
ist.
Die Anforderungen der DIN 16892/16893 für PE-Xc Rohre und der DIN 4726
für Heizrohre werden erfüllt und in vielen Punkten übertroffen.
Positive Eigenschaften
• spannungsfreie Verlegung
• Kaltverlegbarkeit, auch bei engstem Biegeradius
• min. Biegeradius 5 x d
• Sauerstoffsperrschicht, flexibel und kratzbeständig
• hohe Belastbarkeit, 95°C Maximaltemperatur und 6 bar max. Betriebsdruck
• gute Wärmealterungsstabilität
• geringer Druckverlust
• keine Inkrustationen
• hohe Schlagzähigkeit 10
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Qualitätssicherung
• Prüfungen nach DIN 4726, ISO 17344, DIN 16892/3, ISO 15875
• Rohstoffeingangskontrolle
• 100% Onlineprüfung der Abmessungen und Fertigungstoleranzen
• Prüfung des Vernetzungsgrades
• Zeitstands- Innendruckversuche
• Überprüfung und Messung der Sauerstoffsperre
• Druckprüfung jeder fertigen Rohrrolle
• Qualitätssicherung durch Fremdüberwachung
Im Rahmen von Überwachungsverträgen werden ständig die wichtigsten Eigenschaftswerte überprüft durch: DVGW, SKZ-D, NSF, IAPMO, ICC,
DTI-DK, AENOR-E, CSTB-F, SABS, SAI, SII, KIWA-NL, IAB, SEPRO, GOST
Materialeigenschaften
Vernetzungsgrad
Wert
Norm
ca. 60 - 70%
DIN 16892/3
Dichte
ca. 0,94 g/cm³
DIN 53479
Schlagzähigkeit
ca. 250 kJ/m³
ISO 8256/1B
Reißfestigkeit
ca. 23 N/mm²
DIN 53455
Reißdehnung
> 400 %
DIN 53455
Elastizitäts-Modul bei 20°C
ca. 600 N/mm²
DIN 53457
Längenausdehnungskoeffizient
1,4 x 10 -4 K -1
DIN 52328
Spannungsrißbeständigkeit
> 4000 h
Werksnorm
Wärmeleitfähigkeit bei 20°C
0,38 W/mK
DIN 52612
0.007 mm
nach PrandtlColebrook
< 0,1 g/(m³d)
DIN 4726
Oberflächenrauhigkeit (innen)
Sauerstoffdichtheit
11
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Brugman PE-RT Heizrohre
Brugman PE-RT Heizrohre werden hergestellt aus einem hochwertigen
Polyethylen mittlerer Dichte, dass über eine erhöhte Temperaturbeständigkeit und eine sehr gute Alterungsstabilisierung verfügt.
Durch die einzigartige Molekularstruktur erhält das PE-RT (Polyethylen –
Rised Temeratur) Heizrohr seine hohe Zähigkeit und Ermüdungsfestigkeit.
Das Rohr wird auf modernsten Extruderanlagen unter Einhaltung minimaler Toleranzen gefertigt. Eine Schicht aus Ethylen- Vinyl- Alkohol (EVOH)
Art.-Nr. 821420012 PE-RT 14x2,0mm 120m Rolle
verhindert die Sauerstoffdiffusion in das Heizmedium. Die Barrierewirkung
Art.-Nr. 821420024 PE-RT 14x2,0mm 240m Rolle
gegen Sauerstoff entspricht der DIN 4726.
Art.-Nr. 821420060 PE-RT 14x2,0mm 600m Rolle
Art.-Nr. 821720012 PE-RT 17x2,0mm 120m Rolle
Art.-Nr. 821720024 PE-RT 17x2,0mm 240m Rolle
Art.-Nr. 821720060 PE-RT 17x2,0mm 600m Rolle
Positive Eigenschaften
• Hohe Flexibilität des Rohres auch bei niedrigen
Umgebungstemperaturen
Technische Daten
Material
PE-HD (Polyethylen)
• Hohe Schlagzähigkeit
Maße
14x2,0mm,
17x2,0mm
• Hohe Alterungsbeständigkeit
max. Betriebsdruck
5 bar
• Gütesicherung durch Werks- und Fremdüberwachung
max. Betriebstemperatur
70°C
• Gute Beständigkeit gegen Spannungsrißbildung max. Biegeradius
5xd
• Schutz gegen Sauerstoffdiffusion
Qualitätssicherung
Materialeigenschaften
Wert
Norm
Dichte
0,941 g/cm³
ISO 1183
Reißfestigkeit
16,5 N/mm²
ISO
DIS 6259
> 780 %
ISO
572-2
Elastizitäts-Modul bei
20°C
ca. 550 N/
mm²
ISO 178
Längenausdehnungskoeffizient
10 - 4 K
DIN 53752A
(20°C
bis 70°C)
Reißdehnung
Wärmeleitfähigkeit bei
60°C
0,40 W/mK DIN 52612-1
Oberflächenrauhigkeit
(innen)
0.007 mm
nach
PrandtlColebrook
< 0,1 g/
(m³d)
DIN 4716
ISO 17455
Sauerstoffdichtheit
12
• Prüfungen nach DIN 4726 , DIN 16833, ISO 17455 und SKZ HR 3.16
• Rohstoffeingangskontrolle
• 100% Onlineprüfung der Abmessungen und Fertigungstoleranzen
• Zeitstands- Innendruckversuche
• Überprüfung und Messung der Sauerstoffsperre
• Druckprüfung jeder fertigen Rohrrolle
• Qualitätssicherung durch Fremdüberwachung SKZ, KIWA, AENOR, CSTB
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Brugman MKV- Fußbodenheizrohr
Brugman Metall- Kunststoff- Verbundheizrohr besteht aus 5 Schichten.
Für das Basisrohr wird eine spezielle Polyethylengüte verwandt, welche
durch geeignete Modifikationen hervorragende Eigenschaften in Bezug
auf Druckfestigkeit und Alterungsbeständigkeit besitzt. Bei dem verwendeten Aluminium handelt es sich um eine für diese Anwendungen entwickelte Legierung.
Für die Deckschicht wird ebenfalls ein hochstabilisiertes Polyethylen verArt.-Nr. 811420912 MKV 14x2,0mm 120m Rolle
Art.-Nr. 811420950 MKV 14x2,0mm 500m Rolle
Art.-Nr. 811720912 MKV 17x2,0mm 120m Rolle
Art.-Nr. 811720950 MKV 17x2,0mm 500m Rolle
wandt, welches durch ein Stabilisatorpaket gegen Alterung und Einfluß vor
UV-Licht geschützt ist.
Die Herstellung der Heizrohre erfolgt in einem 2- Schritt- Verfahren.
• Extrusion der Polyethylenrohre auf modernen Extrusionsanlagen
Technische Daten
• Ummantelung des Heizrohres in der Laser- Schweißanlage, bei der die
Material
Metall- KunstoffVerbundrohr
Maße
14x2,0mm,
17x2,0mm
mit dem Basisrohr durch einen Haftvermittler dauerhaft verbunden wird,
max. Betriebsdruck
6 bar
das garantiert eine absolute Sauerstoffdichtheit.
max. Betriebstemperatur
60°C
max. Biegeradius
5xd
200- µm starke Aluminiumschicht stumpf mittels Laser verschweißt und
Danach erhält das Rohr eine Deckschicht aus Polyethylen welche Schutz
vor UV- Licht und der Behandlung im rauen Baustellenbetrieb bietet.
Positive Eigenschaften
Materialeigenschaften
Wert
• hohe Flexibilität des Rohres, keine Rückstellkräfte
Dichte (Verbund)
0,941 g/cm³
Lebensdauer gemäß DVGW
6bar / 60°C
50 Jahre
• 100% sauerstoffdiffusionsdicht
Wärmeleitfähigkeit
0,38 W/m K
• geringe lineare Längenausdehnung
Oberflächenrauhigkeit (innen)
0.007 mm
lineare Längenausdehnung
0.3 x 10 -4 K -1
• hohe Lebensdauer bei 6 bar/ 60°C für 50 Jahre
• Gütesicherung durch Werks- und Fremdüberwachung
Qualitätssicherung
• Prüfungen nach DIN 4721, DIN 4726, SKZ HR 3.12 und DIN 16833
• Rohstoffeingangskontrolle
• 100% Onlineprüfung der Abmessungen und Fertigungstoleranzen
• Zeitstands- Innendruckversuche
• Überprüfung und Messung der Sauerstoffsperre
• Druckprüfung jeder fertigen Rohrrolle
• Überprüfung des Innendurchmessers mit Pilot
• Qualitätssicherung durch Fremdüberwachung
• Qualitätssicherung durch Fremdüberwachung SKZ, DVGW, NSF, IAPMO,
ICC, DTI, AENOR, CSTB, SABS, SAI, SII, KIWA, IAB, SEPRO, GOST
13
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
2.0. MONTAGE
2.1 Montagehinweise Quickroll
1.
Randdämmstreifen aufstellen und gegen Lageänderungen sichern. Besonders auf eine korrekte
Ausbildung der Ecken achten.
3.
Restmaß ausmessen.
5.
Schnittstelle brechen und Folie durchschneiden.
7.
Stoßkanten mit Klebeband abdichten.
14
2.
Mit dem Abrollen in einer Raumecke beginnen
und die Rolle bis zur gegenüberliegenden Wand
abrollen.
4.
Rolle entlang einer Führunghilfe einschneiden.
6.
Mit weiteren Rollen nach gleichem Schema
verfahren.
8.
Bei Verwendung von Fließestrich Folienstreifen des
Randdämmstreifen mit Klebeband abdichten.
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
2.2 Montagehinweise Dehnfugenprofil
1.
Das Brugman Dehnfugenprofil-Set.
3.
Benötigtes Maß anzeichnen und abschneiden.
5.
Löcher mit der Dehnfugenspezialzange aus dem
Profil ausstanzen (Klebefuß zum Ansetzen der
Zange umknicken)
7.
Dehnfugenprofil aufkleben.
2.
Schutzrohr im Bereich der Dehnfuge anbringen.
4.
Rohrleitungen anzeichen.
6.
Schutzfolie des Klebefußes abziehen.
8.
Fertig montiertes Dehnfugenprofil (Fuge sollte sich
im Bereich des Türblattes befinden).
15
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
2.3 Montagehinweise Quicknopp plus
1.
Randdämmstreifen aufstellen und gegen
Lageänderungen sichern. Besonders auf die
korrekte Ausbildung der Ecken achten.
3.
Mit der Plattenverlegung in einer Raumecke
beginnen. Die Ausgleichsstreifen liegen an der
Wand.
5.
Nachfolgende Platten mittels der Fixierungshilfen
paßgenau anlegen und verkleben.
7.
Entsprechendes Plattenstück abschneiden.
16
2.
Ausgleichsstreifen unter die selbstklebende
Überlappung kleben.
4.
Ausgleichsstreifen ablängen.
6.
Restmaß ausmessen.
8.
Plattenstück einfügen.
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
9.
10.
Das Reststück an der gegenüberliegenden Wand
anlegen. Gegebenenfalls ist das Raster anzupassen!
Weitere Platten anlegen.
11.
12.
Fläche vollständig auslegen.
In den Türdurchgängen die Ausgleichsstreifen für
das Übergangselement einpassen.
13.
14.
Übergangselement 1 einpassen und verkleben.
Übergangselement 2 einpassen und verkleben.
15.
16.
Stoßkante der Übergangselemente mit
Klebeband abdichten.
Bei Verwendung von Fließestrichen den
Folienstreifen des Randdämmstreifens mittels
PE-Rundprofil abdichten.
17
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
2.4 Der Abrollwagen
1.
Der Brugman Abrollwagen für
Fußbodenheizungsrohr auf Großrollen.
3.
Schutzfolie der Rohrrolle im Bereich des Innenkerns
entfernen.
5.
Rohrhaspel schließen.
7.
Wagen in die Rohrhaspel einhaken.
18
2.
Die Rohrhaspel wird zur Aufnahme der Großrolle
ausgebaut.
4.
Rohrhaspel in den Kern der Rohrrolle einschieben.
Kerndurchmesses der Haspel ist verstellbar.
6.
Wagen vor die Rohrhaspel fahren.
8.
Rohrhaspel mit Hilfe der Hebelwirkung aufnehmen
(Sackkarrenprinzip).
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
9.
10.
Der Abrollwagen kann bequem verfahren werden.
Nach dem Entfernen der Folie wird das Rohr durch
die Rohrführungsöse gezogen.
11.
12.
Fertig montierte Rohrhaspel mit Großrolle .
Der Bügel wird zur besseren Wendigkeit demontiert.
13.
Fertig zum Abrollen! Die Rohrhaspel ist um
360° schwenkbar.
19
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.0PLANUNG
Für die Projektierung und Ausführung von Heizungsanlagen sind grundsätzlich alle gültigen Gesetze, Verordnungen, Normen, Richt­
linien, örtlichen Vorschriften und der Stand der Technik zu beachten.
Bauwerk
Heizungsanlage
• DIN 1055 Teil 3 Lastannahmen für Bauten
• DIN EN 1264 Fußbodenheizung,Systeme und Komponenten
• DIN 18202 Toleranzen im Hochbau
• DIN 4726 Rohrleitungen aus Kunststoff für
• DIN 18195 Bauwerksabdichtungen
• DIN 4102 Brandschutz im Hochbau
• DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau
Warmwasserfußbodenheizungen
• DIN EN ISO 15875 Kunststoff - Rohrleitungssysteme für Warmund Kaltwasserinstallation vernetztes Polyethylen (PE-X).
• DIN 4109 Schallschutz im Hochbau
• DIN 4751 Wasserheizungsanlagen
• DIN EN 13163 Wärmedämmstoffe für Gebäude –
• DIN 18380 Heizungs- und Brauchwassererwärmungsanlagen
Werkmäßig hergestellte Produkte aus expandiertem Polystyrol
• DIN V 4108-10 Wärmeschutz und Energie-Einsparung –
Anwendungsbezogene Anforderungen an Wärmedämmstoffe – Werkmäßig hergestellte Wärmedämmstoffe.
• DIN EN 12831 (DIN 4701) Regeln für die Berechnung der
• DIN 4807 Ausdehnungsgefäße
• VDI 2035 Teil 2 Vermeidung von Schäden in
Warmwasserheizungsanlagen, wasserseitige Korrosion
• ZVH-Richtlinie 12.02 Auslegung von MembranDruckausdehnungsgefäßen
Heizlast von Gebäuden
• DIN 18560 Estriche im Bauwesen
• DIN 18353 Estricharbeiten
• DIN 18352 Fliesen- und Plattenarbeiten
• DIN 18356 Parkettarbeiten
• DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten
• DIN 1961 VOB Teil B
• DIN 18299 VOB Teil C
• DIN 18195 Bauwerksabdichtungen
• DIN 18336 Abdichtungsarbeiten
20
Normen, Rechtsvorschriften, Regelwerke
• Energieeinsparverordnung (EnEV)
• Heizkostenverordnung (HeizkostenV)
• Bauproduktengesetz
• die einzelnen Verwaltungsanweisungen der Länder zur EnEV
• Energieeinsparungsgesetz (EnEG)
• Wärmegesetz (EE Wärme G)
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.1 Planungshinweise Fußbodenaufbau
3.1.1Allgemeine Hinweise
Bei der Planung des Aufbaus einer Fußbodenheizung sind die jeweils gültigen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, die VOB
und Normen zu beachten. Vor der Ausführung ist am Bau anhand der Höhenbezugspunkte („Meterriss“) zu überprüfen, ob
die geplante Aufbauhöhe der Fußbodenkonstruktion durchgehend möglich ist.
3.1.2 Bauliche Erfordernisse
Alle Bauteile, die an den Fußboden grenzen, müssen vorhanden und bis zum Rohfußboden verputzt sein. Fenster, Außentüren, Türzagen und haustechnische Installationen müssen eingebaut sein. Wandschlitze müssen verschlossen sein. Die
Anforderungen der DIN 18560, Teil 2, Abschnitt 4 sind zu beachten.
Tragender Untergrund
Zur Aufnahme des schwimmenden Estrichs muss der Rohfußboden ausreichend trocken sein und eine ebene Oberfläche aufweisen. Er darf keine punktförmigen Erhebungen, Rohrleitungen oder ähnliches aufweisen, die zu Schallbrücken
und/oder Schwankungen der Estrichdicke führen können. Der Rohfußboden muss entsprechend den Toleranzen gem.
DIN 18202 ausgeführt sein. Falls Rohrleitungen auf dem Rohfußboden verlegt sind, müssen diese ausreichend befestigt
sein.Durch einen Ausgleich ist wieder eine ebene Oberfläche zur Aufnahme der Dämmschicht – mindestens jedoch der
Trittschalldämmung – zu schaffen. Die dazu erforderliche Konstruktionshöhe muss eingeplant sein. Ungebundene Schüttungen aus Natur- oder Brechsand dürfen nicht verwendet werden. Bauwerksfugen im tragenden Untergrund dürfen nicht
von Heizelementen gekreuzt werden.
Ausgleichsschichten
Werden die für den Rohfußboden geforderten Ebenheitstoleranzen nicht erfüllt, so ist diese Ebenheit mittels einer Ausgleichsschicht zu schaffen. Fließestriche oder Schnellestriche bieten sich hierfür an. Die Herstellerangaben zur Verlegreife,
Restfeuchte und zu evtl. erforderlichen Grundierungen sind zu beachten. Die zusätzliche Gewichtsbelastung der Deckenkonstruktion ist zu berücksichtigen.
21
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Bauwerksabdichtungen
Gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht drückendes Wasser
Für Böden die an das Erdreich grenzen sind vom Bauwerksplaner Abdichtungen gem. DIN 18195 einzuplanen. Diese müssen vor dem Einbau der Dämmschichten hergestellt sein. Für die Abdichtungen werden überwiegend Baustoffe auf Bitumenbasis verwendet, die Weichmacher bzw. Lösungsmittel enthalten. Da diese Stoffe die Polystyrol-Dämmung angreifen
können, ist vor dem Einbau der Polystyrol-Dämmung eine Lage PE-Folie Typ 200 auszulegen.
Gegen Oberflächenwasser in Nassräumen
Ist in Nassräumen (Bäder, Duschen etc.) eine Abdichtung gegen Oberflächenwasser vorgesehen, ist diese oberhalb der
Lastverteilschicht anzubringen. Der Estrich ist dadurch geschützt und vom Feuchtigkeitsanfall des Oberbodenbelages abgegrenzt. Für die Abdichtung werden Dichtklebesysteme oder Dichtungsanstriche verwendet.
PRAXISTIPP!
Bei Feststellung von Unebenheiten ist die
Bauleitung sofort zu informieren.
22
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.2 Dämmschichten
Brugman- Randdämmstreifen
Die DIN 18560 schreibt einen Randdämmstreifen vor, der eine thermische Längenausdehnung der Lastverteilschicht von mind. 5 mm gewährleistet. Weitere
Aufgaben des Randdämmstreifens ist eine akustische Entkopplung der Lastverteilschicht und eine Wärmedämmung zwischen Lastverteilschicht und kälteren
Bauteilen herzustellen. Dieses wird durch die Verwendung des Brugman- Randdämmstreifen sichergestellt.
Der Randdämmstreifen wird auf den Rohfußboden gestellt. Bei einer Zusatzdämmschicht unterhalb der Brugman Systemdämmung kann der Randdämmstreifen auch auf die Zusatzdämmung gestellt werden. Bei der Verwendung von
Fließestrich ist der ankaschierte Folienstreifen mit der Systemdämmung zu verkleben oder anders abzudichten. Überstehende Reste des Randdämmstreifens dürfen erst entfernt werden, wenn der Bodenbelag fertiggestellt ist (bei keramischen
oder Naturstein- Böden erst nach dem Verfugen!).
Produktdaten
Art. Nr.
Bezeichnung
Liefereinheit
Maße
Material
812000820
Randdämmstreifen
50 Meter
10mm dick
180mm hoch
PE-Schaum
FCKW frei
Dämmschichten
Bei Heizestrichen darf die Zusammendrückbarkeit der Dämmschicht gem. DIN
18560 Teil 2 nicht mehr als 5* mm betragen. Die Brugman Systemdämmung aus
EPS hat eine max. Zusammendrückbarkeit von 3 mm bzw. 2 mm. Sind zusätzliche
Wärme- bzw. Trittschalldämmschichten vorgesehen, darf deren Zusammendrückbarkeit max. 2* mm bzw. 3* mm betragen! Diese zusätzlichen Schichten sind versetzt unterhalb der Brugman Systemdämmplatten anzuordnen. Für Rohrleitungen und Kabel die ggf. auf dem Rohfußboden verlegt sind, ist gem. DIN 18560
Teil 2 eine Ausgleichsschicht zu schaffen, auf der die Trittschalldämmung vollflächig und eben aufliegt.
* Gilt für Flächenlasten ≤ 3 kN/m!
Bei höheren Lasten darf die Zusammendrückbarkeit max. ≤ 3 mm betragen!
23
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Dämmschichtabdeckung
Die Brugman Systemdämmung entspricht mit ihrer aufkaschierten Kunststofffolie den Anforderungen der DIN 18560 Teil 2 und ist dicht gegen Estrichwasser. Bei dem System Quickroll sind die Stoßstellen mit dem Brugman Klebeband zu verkleben. Bei Verwendung von Fließestrich ist der PE Folienstreifen
des Brugman Randdämmstreifens auf der Kunststofffolie zu verkleben, bzw.
bei Quicknopp plus mit dem Rundprofil abzudichten.
Rohrbefestigung
Heizrohre und deren Befestigungssysteme müssen laut DIN EN1264 Teil 4 so gesichert sein, dass ihre geplante horizontale Lage eine Abweichung von 10 mm
und die vertikale Lage eine Abweichung 5 mm nach oben, nicht überschreitet.
Diese Anforderungen gelten nicht im Bereich von Bögen und Umlenkungen.
Für die sichere Erfüllung dieser Anforderungen sind Befestigungsabstände von
ca. 0,5 m erforderlich. Dieses kann mit den Brugman Clipsen in Verbindung mit dem
aufgedrucktem Raster der Systemdämmung Quickroll sicher-gestellt werden.
Beim System Brugman Quicknopp plus werden diese Kriterien automatisch
erfüllt!
Brugman- Messstellen- Set
Zur Markierung der geeigneten Estrichmessstelle bietet Brugman ein MessstellenSet an, damit eine Rohrbeschädigung bei Restfeuchtemessungen ausgeschlossen
werden kann!
Art. Nr.: 812000150
24
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Wärme- und Trittschalldämmung
Die Anforderungen an die Dämmung ergeben sich aus DIN EN 1264 (Fußbodenhei-
A
zung - Systeme und Komponenten), DIN 4108 (Wärmeschutz im Hochbau), DIN 4109
B
(Schallschutz im Hochbau) und der jeweils gültigen Wärmeschutz- bzw. Energieein-
C
D
sparverordnung. Die Festlegung Dämmschichtdicken erfolgt durch den Bauplaner.
Die Schallschutzanforderungen für das jeweilige Bauvorhaben sind besonders zu
beachten. Wird erhöhter Schallschutz gem. DIN 4109 Beiblatt 2 zwischen Planer und
A: Geschosstrenndecke gegen beheizte
Räume
B: Decken gegen Außenluft
C: Decken gegen unbeheizte oder in
Abständen beheizte Räume
D: Decken gegen Erdreich
Bauherrn vereinbart, ist zu überprüfen welcher Normtrittschallpegel zu erwarten ist.
Die Brugman Dämmmaterialien entsprechen den Anforderungen der DIN EN 13163
und den Richtlinien der Bundesfachabteilung Qualitätsicherung EPS-Hartschaum.
Mindestwärmeschutz gem. DIN EN 1264-4
A
B
C+D
Erhöhter
Wärmeschutz für
B und
C+D gem. WSVO95
0,75
2,00
1,25
2,86
m2K/W
m2K/W
m2K/W
m2K/W
Quickroll
Quickroll/Quicknopp plus
Quicknopp plus
+ Dämmplatte
Quicknopp plus
+ Dämmplatte
Quickroll plus
+ Dämmplatte
Quickroll/Quicknopp plus
+ Dämmplatte
Quicknopp plus
+ Dämmplatte
+ Dämmplatte
Quickroll
+ Dämmplatte
Quickroll/Quicknopp plus
+ Dämmplatte
Quicknopp plus
+ Dämmplatte
35-3 mm
30-2 mm
11 mm
EPS 045 DES sm
11 mm
EPS 040 DES sg
35-3 mm
EPS 040 DEO
30-2 mm
EPS 040 DEO
11 mm
EPS 040 DEO
EPS 040 DEO
35-3 mm
EPS 040 DEO
30-2 mm
EPS 040 DEO
11 mm
EPS 040 DEO
Quickroll
+ Dämmplatte
Quickroll/Quicknopp plus
+ Dämmplatte
Quicknopp plus
+ Dämmplatte
+ Dämmplatte
35-3 mm
PUR 025
30-2 mm
PUR 025
11 mm
EPS 040 DES sg
PUR 025
25-2
20-2
50 mm
50 mm
20 mm
50 mm
20 mm
20 mm
40 mm
53 mm
53 mm
20-2
53 mm
Die vom Bauplaner festgelegten Anforderungen können durchaus hõher sein.
Die Bauplanungsunterlagen sind zu beachten!
25
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quickroll 35-3
Quickroll 35-3
AEpro- Clip
Spezial- Clip
A
45
50+d 67
102
59
94
14 x 2
+ EPS 040 DEO 20
Folie als Feuchteschutz
AEpro- Clip
Spezial- Clip
45
50+d
17 x 2
B
45
+ PUR 025 53
AEpro- Clip
45
45
59
x
152+x
67
90
11
20-2
139+x
139+x
x
x
50
50
+ PUR 025 53
17 x 2
59
14 x 2
30
50
50+d
45
59
14 x 2
+ PUR 025 53
Spezial- Clip
14 x 2
11
40
+ EPS 040 DEO 50
35
50
110
20
67
144+x
59
14 x 2
30
14 x 2
35
11
20-2
45
59
109
14 x 2
+ EPS 040 DEO 50
59
x
Erhöhter
Wärmeschutz
45
67
122
+ EPS 040 DEO 50
Spezial- Clip
45
90
+ EPS 040 DEO 40
Folie als Feuchteschutz
20
14 x 2
59
14 x 2
30
35
20
+ EPS 040 DEO 50
AEpro- Clip
89
+ EPS 040 DEO 20
Folie als Feuchteschutz
59
114
35
45
59
14 x 2
35
+ EPS 040 DEO 20
Folie als Feuchteschutz
14 x 2
Quicknopp plus 11
45
17 x 2
35
C+D
Quicknopp plus 30-2
+ PUR 025 53
45
59
14 x 2
35 147
35 155
30 142
53
53
53
45
59
14 x 2 90
20-2
11
143
53
Hinweis! Die dargestellten Fußbodenheizungskonstruktionen geben die Mindestanforderungen der DIN EN 1264-4 an den Wärmeschutz und der DIN 18560-2 an
die Estrichüberdeckung für eine Verkehrslast von 1,5 kN/m2 und einem Estrich
CT-C 25-F4 und CA-C 25-F4 wieder.
ACHTUNG! Die Wärmeschutzanforderungen werden für jedes Bauvorhaben vom
Bauplaner festgelegt und können deutlich höher sein. Daher ist vor der Planung
einer Fußbodenheizung der Wärmeschutznachweis für das entsprechende
Gebäude zu beachten bzw. Rücksprache mit dem Bauplaner zu halten.
26
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.3 Heizestriche als Lastverteilschichten
Der Estrich ist eine wichtige Komponente der Fußbodenheizung. Es ist daher auf
sorgfältige Ausführung und Planung zu achten. Für Brugman Fußbodenheizungssysteme sind ausschließlich Estriche gem. DIN 18560 zu verwenden. Die jeweilige Festigkeitsklasse wird in Abhängigkeit von der Nutzung von der Bauplanung
festgelegt. CT-C25-F4 (Zementestrich) wird z. B. im Wohnungs- und Bürobau bei
Verkehrslasten bis 2,0 kN/m2 verwendet. Bei höheren Verkehrslasten sind Art und
Festigkeit der Dämmung und des Estrichs gem. den statischen Anforderungen
festzulegen. Heizestriche müssen die folgenden Eigenschaften besitzen:
• Festigkeitswerte gem. DIN 18560 Teil 2, Tab.1-4
• Temperaturbeständigkeit (im Bereich der Heizrohre) bis 55 °C bei Zementestrich und
Calciumsulfatestrich
• gute Umschließung der Heizrohre und hohe Verdichtung zur optimalen Wärmeübertragung
Lotrechte Verkehrslasten bei Decken gem. DIN 1055
Versammlungsräume in öffenlichen Gebäuden, z. B. Austellungs- und Verkaufsräume,
Geschäfts- und Warenhäuser, Gaststätten
und Werkstätten mit leichtem Betrieb.
Hörsäle, Klassenzimmer
Behandlungsräume
Büroräume
Wohnräume
1,5 kN/m2
2,0 kN/m2
3,5 kN/m2
5,0 kN/m2
27
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Estrichdicken
Die jeweilige Estrichdicke ist von der Art des Estrichs selbst, seiner Verarbeitung und den aufzunehmenden Belastungen abhängig.
Die Estrichnorm DIN 18560 Teil 2 fordert z. B. für Fußbodenheizungen der Bauart A, bei Verwendung von Zementestrich der Klasse
F4 und Belastungen bis 2 kN/m², eine Heizrohrüberdeckung von 45 mm.
Für Calciumsulfatestriche der Klasse F4 unter gleichen Belastungsanforderungen beträgt die Mindestrohrüberdeckung 40 mm.
Je nach Anforderungen können zum Teil erheblich höhere Belastungen auftreten die eine größere Rohrüberdeckung erfordern.
Die Estrichnorm läst auch geringere Rohrüberdeckungen zu, wenn durch Zugabe bestimmter Zusätze die gleichen Festigkeiten
wie in der DIN gefordert erreicht werden.
Estricharten
Zementestrich
Zementestriche werden mit Zement als Bindemittel gem. den Anforderungen der DIN 18560 hergestellt. Aufgrund des Bindemittels sind diese Estriche auch im Außenbereich und im Nassbereich einsetzbar.
Dem Zementestrichen kann ein Brugman Estrichzusatz beigefügt werden, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen
(siehe Brugman Estrichzusatz Seite 30).
Anhydritestrich/ Calciumsulfatestrich
Anhydritestriche werden aus Anhydritbinder ( z. B. Calciumsulfat), Wasser und Zuschlägen ggf. unter Verwendung von Zusätzen,
nach den Anforderungen der DIN 18560 hergestellt. Diese Estriche werden im Wohnungsbau wie auch im Gewerbebau eingesetzt. Für den Einsatz im Freien sind Anhydritestriche u. a. nicht geeignet.
Fließestriche
Aufgrund der hohen Fließfähigkeit sind diese Estriche leicht und schnell verarbeitbar sowie selbstnivellierend. Der Fließestrich
wird von einem Estrichsilo über einen Schlauch ins Gebäude gefördert und ins Estrichfeld eingebracht. Die Estrichhöhe wird mit
der Schlauchwaage oder mit einem Laser nivelliert. Die Bearbeitung des eingebrachten Fließestrichs mit der „Schwabelstange“
bewirkt eine ebene Oberfläche und eine gute Homogenität des Estrichs.
Für alle Estricharten gilt:
Die Verarbeitungsrichtlinien der jeweiligen Hersteller sind unbedingt zu beachten.
Besonders zu beachten sind die Temperaturbeständigkeit, die Anwendung in Nassräumen und die Planung der Feldgrößen.
Abbindezeiten, Austrocknungszeiten und Estrichnenndicken für die gewünschten max. Verkehrslasten sind mit dem jeweiligen
Hersteller abzustimmen.
28
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Brugman Estrichzusatzmittel
Brugman Estrichzusatz Standard
Brugman Estrichzusatz Standard ist ein hochwirksames Estrichzusatzmittel, das speziell für Heizestriche und zementgebundene Verlegemörtel entwickelt wurde. Das Zusatzmittel setzt die Oberflächenspannung des Anmachwassers herab und bewirkt dadurch einen besseren Aufschluss des
feinkörnigen Bindemittels. Es entsteht ein homogener, gut verarbeitbarer
Estrichmörtel, der die Heizrohre vollkommen umschließt. Bei der Herabsetzung des Wasser-Zement-Wertes, bei gleicher Mörtelkonsistenz, erhöht
sich die Rohdichte des erhärteten Estrichs. Dieses führt zu einer Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit und zugleich zu einer Erhöhung der Wärmespeicherfähigkeit und beides zu einer gleichmäßigeren Wärmeverteilung
innerhalb des Estrichs.
Brugman Estrichzusatz Spezial
Brugman Estrichzusatz Spezial ist ein hochwirksames Estrichzusatzmittel
für die Herstellung von dünnschichtigen, zementgebundenen Heizestrichen. Es bewirkt eine wesentliche Steigerung der Biegezug- und Druckfestigkeiten.
Die Nenndicke des Heizestriches der Festigkeitsklassen CT- C30 –F5 (ZE 30)
kann beim Einsatz des Zusatzmittels auf ein Minimum von 30 mm herabgesetzt werden. Aufgrund seiner guten Verdichtungswilligkeit und Festigkeiten erfüllt der mit diesem Zusatzmittel hergestellte Heizestrich, in dieser
geringen Dicke, die Funktion einer lastverteilenden Platte. Es wird darauf
hingewiesen, dass die Zusammendrückbarkeit der Dämmschicht nicht
mehr als 3 mm betragen darf!
Brugman Estrichzusatz Temporex
Brugman Estrichzusatz Temporex ist ein flüssiges Estrichzusatzmittel das
die Erhärtung und Austrocknung von zementgebundenen Estrichen beschleunigt. Durch die Verkürzung der Trocknungszeit kann der Estrich früher begangen und aufgeheizt werden. Das Verlegen von Bodenbelägen ist
wesentlich früher möglich als bei Estrichen ohne Zusatzmittel.
Weiterhin reduziert das Zusatzmittel den Bedarf an Zugabewasser und
29
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
bewirkt zugleich eine Erhöhung der Geschmeidigkeit, so dass eine
Arbeitserleichterung beim Einbringen und Verlegen des Estrichs sowie
eine gute Heizrohrummantelung gegeben ist.
Die Biegezug- und Druckfestigkeit werden erhöht. Mit dem Funktionsheizen kann in der Regel nach 7 – 10 Tagen begonnen werden. Die Trocknungszeit ist im wesentlichen von der Estrichdicke , der Menge des Zugabewassers, dem Temporex- Anteil und den Klimabedingungen abhängig;
d. h. Raumlufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Gesamtfeuchte des
Bauvorhabens bestimmen den Zeitraum der Trocknung bis zur Beleg­reife.
Die Restfeuchte des Estrichs ist vor Beginn der Bodenbelagsarbeiten von
dem nachfolgenden Gewerk zu messen und zu protokollieren.
Für alle Zusatzmittel gilt :
Dem Estrich dürfen keine anderen Zusatzmittel beigemischt werden. Die
Temperatur des Estrichmörtels und des Einbauortes ( Untergrund und
Raumluft ) darf +5°C nicht unterschreiten. Alle Heizestriche müssen vor der
Verlegung von Bodenbelägen laut Aufheizprotokoll aufgeheizt werden.
Die Restfeuchte des Heizestrichs ist vor Beginn der Bodenbelagsarbeiten
von dem nachfolgendem Handwerker zu messen!
Produktangaben:
30
Art. Nr.:
Liefereinheit
Bezeichnung
Estrichart
Anwendungsmenge (exakte
Zusatzmittelzugabe gemäß
Verarbeitungsrichtlinien auf der
Verpackung)
Farbe
Verwendungszweck
812000011
10 kg
Standard
Zementgebundener Estrich
ca. 0,17kg/m² bei 60mm Estrichdicke (oder
0,8 - 1,0 Gewichts-% bezogen auf das
Zementgewicht)
Türkis-blau
zur Erreichung der Normanforderungen
der Estriche im Einbauzustand
Zementgebundener Estrich
ca. 1,3kg/m² bei 45mm Estrichdicke
der Festigkeits(oder 7 - 10 Gewichts-% bezogen auf das
klasse CT- C30- F5
Zementgewicht)
(ZE30)
Hellrosa
zur Herstellung von dünnschichtigen
zementgebundenen Heizestrichen
(Nenndicke über Heizrohr Minimum
30 mm möglich)
Zementgebundener Estrich
CT- C35- F5
Hellgrün
beschleunigt die Erhärtung und
Austrocknung zementgebundener
Heizestriche (Funktionsheizen nach ca.
7 - 10 Tagen möglich)
812000013
10kg
Spezial
812000012
10kg
Temporex
ca. 0,45kg/m² bei 60mm Estrichdicke
(oder 2,0 Gewichts-% bezogen auf das
Zementgewicht)
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.3.1 Estrichfugen nach DIN 18560
Max. 40 m2
Bewegungsfuge
oder Scheinfuge =
Kellenschnitt
Gemäß DIN 18560 ist der Estrich durch Randfugen von aufgehenden Bautei-
Bewegungsfuge
len zu trennen. Diese werden mit dem Brugman Randdämmstreifen, der die
8m
Anforderungen der Norm erfüllt, hergestellt. Der Randdämmstreifen muss
A
vom tragenden Untergrund bis zur Oberkante des Bodenbelages reichen. Bei
mehrlagigen Dämmschichten muss der Randdämmstreifen vor der Einbringung der obersten Dämmschicht angebracht sein. Der Randdämmstreifen
B
muss gegen Lageänderung bei der Estricheinbringung gesichert sein. Die
überstehenden Teile des Randdämmstreifen dürfen erst nach der Fertigstellung des Fußbodenbelages bzw. bei textilen und elastischen Belägen erst
nach der Erhärtung der Spachtelmasse abgeschnitten werden.
8m
Bewegungsfugen trennen den Estrich vollständig bis zur Kunststoffdeck-
Max. 40 m2
A
schicht der Brugman Systemdämmplatte. Bei Flächengrößen > 40 m2 werden Estrichfelder durch Bewegungsfugen getrennt. Kleinere Flächen wer-
Bewegungsfuge
oder Scheinfuge =
Kellenschnitt
den auch dann durch Bewegungsfugen getrennt, wenn eine Seitenlänge
Bewegungsfuge
B
8 m überschreitet oder das Seitenverhältnis A/B > 1/2 ist. Außerdem sind L-,
T- und Z-förmige Flächen in rechteckige bzw. quadratische Felder zu teilen.
UG
In Türlaibungen und Durchgängen sollen auch Schein- oder Bewegungsfu-
BR
gen angeordnet werden. Über Bauwerksfugen sind auch im Estrich Fugen
UG
anzuordnen. Zur norm- und funktionsgerechten Herstellung von Bewe-
BR
gungsfugen sind geeignete Profile (Brugman Dehnfugenprofil) zu verwen-
BE
GU
WE
BE
WE
GU
NG
SFU
NG
GE
SFU
GE
den. Bewegungsfugen und Randfugen sollen nur von Anbindeleitungen und
nur in einer Ebene überquert werden.Die Anbindeleitungen sind mit einem
flexiblen Schutzrohr von etwa 0,3 m Länge zu versehen, das einen vertikalen Bewegungsspielraum ermöglicht. Bei keramischen Belägen ist besonders
darauf zu achten, dass die Bewegungsfugen in allen Schichten (Estrich und
Bodenbelag) deckungsgleich verlaufen. Vom Bauwerksplaner ist gem. DIN
18560 Teil 2 ein Fugenplan zu erstellen, aus dem Art und Anordnung der Fu1
gen zu entnehmen sind. Dieser ist als Bestandteil der Leistungsbeschreibung
2
dem Ausführenden vorzulegen. Bei Verwendung von Anhydritestrichen ist
3
4
die Anordnung von Bewegungsfugen mit dem Hersteller abzuklären.Schein-
5
fugen können in Zementestrichen zur zusätzlichen Unterteilung der durch
6
die Bewegungsfugen aufgeteilten Estrichfelder angeordnet werden. Sie dürfen höchstens bis zu einem Drittel, ohne die Heizrohre zu beschädigen, ein-
1
2
3
4
5
6
Schutzrohr, ca. 30 cm lang
Dauerelastisch verschlossene Bewegungsfuge
Fliesen, Natur- oder Kunststeinbelag
Heizestrich mit Bewehrung
Brugman PE-Xc-Heizrohr 14 x 2 mm
Brugman Quickroll
geschnitten werden. Nach dem Erhärten und Austrocknen des Estrichs (mind.
28 Tage) sind Scheinfugen kraftschlüssig, z. B. durch Vergießen mit Kunstharz,
zu schließen. Derartige Scheinfugen müssen nicht beim Einbau der Bodenbeläge berücksichtigt werden.
31
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.3.2 Dichtheitsprüfung
Vor dem Einbau des Estrichs sind gem. DIN EN 1264 Teil 4 und DIN 18380
die Heizkreise mit einer Wasserdruckprobe auf Dichtheit zu prüfen. Der
Prüfdruck muss das Doppelte des Betriebsdruckes, mindestens jedoch
6 bar betragen. Dieser Druck muss während der Estricheinbringung
aufrechterhalten werden. Die Dichtheit und der Prüfdruck müssen in einem Prüfbericht aufgezeichnet werden. Bei Frostgefahr müssen Frostschutzmittel verwendet, oder das Gebäude temperiert werden. Wenn für
den Normalbetrieb der Anlage kein weiterer Frostschutz erforderlich ist,
müssen die Frostschutzmittel durch Entleeren und Spülen mit mindestens
dreifachem Wasserwechsel entfernt werden.
3.3.3Aufheizen
Anhydrit- und Zementestriche müssen gem. DIN EN 1264 Teil 4, vor dem
Für die Belegereife der Bodenbeläge
Verlegen von Bodenbelägen aufgeheizt werden. Mit dem Aufheizen wird
maßgebende maximale Feuchtigkeits-
bei Zementestrichen frühestens nach 21 Tagen und bei Anhydritestrichen
gehalte von Estrichen
nach Angaben des Herstellers, frühestens nach sieben Tagen, begonnen.
(Fachinformationsdienst Flächenheizung
Begonnen wird mit einer Vorlauftemperatur von 20 - 25 °C, die drei Tage
BVF, Schnittstellenkoordination bei
gehalten wird. Danach wird für weitere vier Tage mit der maximalen Aus-
beheizten Fußbodenkonstruktionen,
legungstemperatur geheizt. Der Aufheizvorgang dient der Funktions-
Februar 2005)
prüfung gem. DIN 18380 VOB und nicht der Trocknung des Estrichs auf
Belegreife. Daher ist nach dem Aufheizvorgang noch nicht sichergestellt,
dass der Estrich den für die Belegreife erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt
Maximal zulässiger Feuchtegehalt des Estrichs
in %, ermittelt mit dem CM Gerät bei:
Elastische
1,8 0,3
Beläge
dampfdicht
OL 1
Textile Beläge
dampfdurchlässig
1,8
0,3
3
1
erreicht hat. Vom Heizungsbauer ist gem. DIN EN 1264 Teil 4 ein Aufheizprotokoll zu erstellen. Der Fachunternehmer für Bodenbeläge ist, wie auch
bei unbeheizten Estrichen, für die Prüfung der Belegreife zuständig.
OL 2
Parket/Kort
1,8
0,3
OL 3
Laminatboden
1,8
0,3
Das Feststellen der Belegreife mittels CM Messung ist Voraussetzung für
die Aufbringung der Bodenbeläge. Nur bei einer Fußbodenheizung kann
OL 4
Keramische
Fliesen bzw.
Dickbett
3
-
Natur-/Betonwerksteine
Dünnbett
2
0,3
Belegreife
auf Hilfseinrichtungen zur Erreichung der Belegreife verzichtet werden.
Die maximalen Feuchtigkeitsgehalte von Heizestrichen vor der Verlegung
von Bodenbelägen enthält die nebenstehende Tabelle. Der Bodenleger
entscheidet über die Notwendigkeit des Belegreifheizens. In diesem Zusammenhang sind die Hinweise aus der BVF- Infoschrift „Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen“ zu beachten. Das Belegreifheizen ist gemäß VOB eine besondere Leistung und gesondert zu
vergüten.
32
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.3.4 Bodenbeläge
Bereits in der Planungsphase der Fußbodenheizanlage müssen die
Informationen über die Art und Eigenschaften des späteren Bodenbelages vorliegen. Hierzu zählen im wesentlichen die Dicke des Belages und
die Wärmeleitfähigkeit λ, bzw. der sich daraus ergebene Wärmedurchlasswiderstand RλB. Nebenstehende Tabelle enthält einige Richtwerte für
verschiedene Bodenbeläge. Endgültige Werte sind bei den Bodenbelagsherstellern zu erfragen. Die Kenntnis und Berücksichtigung des Wärmedurchlasswiderstandes des Bodenbelages bereits bei der Planung ermöglicht eine optimale Auslegung und damit eine hohe Effizienz des späteren
Betriebs der Fußbodenheizungsanlage. Der Wärmedurchlasswiderstand
des Bodenbelags, inklusive der zum Bodenbelag gehörenden Unterlage,
Bundesverband
Flächenheizung e.V.
darf den Wert von RλB = 0,15 m2K/W nicht überschreiten. Der vorgegebe-
www.flachenheizung.de
ne Wert von RλB = 0,15 m2K/W für den Wärmedurchlasswiderstand des
Bodenbelages kann nach besonderer schriftlicher Vereinbarung mit dem
Bauherrn erhöht werden, wenn dies nicht zu einer Überschreitung der in
der DIN 18560 festgelegten Temperatur des Estrichs führt. Für Räume, die
Planungsrichtwerk für vollflächig
verklebte Bodenbeläge auf
Fußbodenheizung
nutzungsgemäß nicht grundsätzlich mit einem Fliesenbelag ausgerüstet
werden, soll für die wärmetechnische Auslegung der Fußbodenheizung
der Wert aus der DIN EN 1264 von RλB = 0,10 m2K/W bzw. der Maximalwert
Bodenbelags- Stärke
material
in mm
Wärmeleit
fähigkeit
λ in W/
(mK)
Wärmedurchlasswiderstand
RλB in
m2 K/W
von 0,15 m2K/W angesetzt werden. Dies stellt sicher, dass auch bei einem
späteren Wechsel des Bodenbelags mit einem höheren Wärmedurchlasswiderstand, die Wärmeleistung gewährleistet bleibt. Da ein höherer Wär-
Keramische
Fliesen
13,0
1,05
0,012
medurchlasswiderstand eine höhere Heizwassertemperatur erfordert,
Marmor
30,0
2,10
0,014
wird die energetische Effizienz des Wärmeerzeugers, z. B. eines Brenn-
Natursteinplatten
20,0
1,20
0,017
wertkessels oder einer Wärmepumpe geringer. Es muss daher unbedingt
-
0,07 bis 0,17
eine Abstimmung mit dem Bauherrn über den einsetzbaren Bodenbelag
Nadelvlies
Linoleum
6,5
2,5
0,54
0,17
0,12
0,02
Kunststoffbelag
3,0
0,23
0,015
PVC-Beläge
o.Träger
2,0
0,20
0,011
Teppichboden
erfolgen.
Arten der Bodenbeläge
• Keramische Fliesen und Platten
Mosaikparkett
(Eiche)
Stab-Parkett
(Eiche)
Fertigpakett
(Kork)
8,0
0,21
0,038
22,0
0,21
0,105
11,0
0,09
0,129
• Textile Bodenbeläge aus Natur- und Synthetikfasern
Laminat
9,0
0,17
0,044
• Elastische Beläge
• Natursteine und Naturwerksteine
• Betonwerksteine und Terrazzo
• Holz, Kork,Laminat
33
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.4 Planungshinweise Verteilung und Regelung
3.4.1 Brugman Edelstahl FBH-Heizkreisverteiler
Der Brugman FBH Edelstahl-Verteiler ist mit allen erforderlichen Komponenten ausgestattet und bildet eine komplette Einheit. Dadurch ergeben
sich folgende Vorteile:
• schnelle Montage durch vormontierte Verteilereinheit auf Halterungen
aus verzinktem Stahl, mit Schallschutzeinlagen gem. DIN 4109, SchallEdelstahlverteiler mit Durchflussmengenanzeiger
schutz im Hochbau, Befestigung im Einbauschrank oder direkt auf der
Wand
• reproduzierbare Einregulierung des berechneten Volumenstroms mittels verdeckt angeordneter Spindel des mechanischen Reguliereinsatzes
im Vorlaufbalken
• wahlweise Einregulierung des Volumenstroms mit integrierten Durchfluss-, Mess- und Reguliereinsätzen
• thermostatisierbare Ventileinsätze M30 x 1,5 mit Handrad
Edelstahlverteiler mit integriertem Reguliereinsatz
• Handräder sind problemlos gegen Brugman-Stellantriebe für die Einzelraumregelung auszutauschen
• hoher Qualitätsstandard durch langlebigen, korrosionsbeständigen
Edelstahl
• einfache Heizkreisbezeichnung durch beigefügte Bezeichnungsschilder
• gut bedienbare Entlüftungsventile und KFE-Hähne
• Anschluss mittels flachdichtender Verteileranschlussgarnitur
Technische Daten:
2 bis 12 Heizkreisanschlüsse
max. Betriebsdruck: 6 bar
max. Differenzdruck: 1 bar
max. Betriebstemperatur 70°C
kvs- Wert: 1,12 m3/h ( mit Durchflussmengenanzeiger 0 – 5 l/min)
kvs- Wert: 2,88 m3/h ( mit Reguliereinsätzen mechanisch)
34
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Art.-Nr. Brugman Edelstahlverteiler mit
Durchflussmengenanzeiger
2 Kreise) Art.-Nr.:811250402
3 Kreise) Art.-Nr.:811250403
4 Kreise) Art.-Nr.:811250404
5 Kreise) Art.-Nr.:811250405
6 Kreise) Art.-Nr.:811250406
7 Kreise) Art.-Nr.:811250407
8 Kreise) Art.-Nr.:811250408
9 Kreise) Art.-Nr.:811250409
10 Kreise) Art.-Nr.:811250410
11 Kreise) Art.-Nr.:811250411
12 Kreise) Art.-Nr.:811250412
Art.-Nr. Brugman Edelstahlverteiler mit
integriertem Reguliereinsatz
2 Kreise) Art.-Nr.:811250302
3 Kreise) Art.-Nr.:811250303
4 Kreise) Art.-Nr.:811250304
5 Kreise) Art.-Nr.:811250305
6 Kreise) Art.-Nr.:811250306
7 Kreise) Art.-Nr.:811250307
8 Kreise) Art.-Nr.:811250308
9 Kreise) Art.-Nr.:811250309
10 Kreise) Art.-Nr.:811250310
11 Kreise) Art.-Nr.:811250311
12 Kreise) Art.-Nr.:811250312
35
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.4.2 Montage
Vorlauf- und Rücklaufbalken sind werkseitig vormontiert und auf Dichtheit
geprüft.
Lieferumfang Edelstahlverteiler V2A:
• 2x Handentlüfter 1/2“ vernickelt
• 2x Entleerungshähne 1/2“
• 2x Entstopfen 3/4“ vernickelt
Sekundärseite: vernickelte Anschlussnippel 3/4“ AG mit Konus, passend
für Klemmverschraubungen, Stutzenabstand 50 mm
Primärseite: 2x Überwurfmutter 1“ IG, vernickelt, flachdichtend zum
direkten Anschluss der Kugelhähne
im Vorlaufbalken: integrierte Reguliereinsätze, vernickelt, (Hubregulierung voreinstellbar) zum Einregulieren und Absperren der Wassermenge
bzw. integrierte Durchflussmengenanzeiger- Vorlauf- Topmeter
im Rücklaufbalken: integrierte Thermostateinsätze mit Handradkappen
• 2x Wandhalter mit Schalldämmeinlage (DIN 4109)
• 4x Schrauben und Dübel
• 1x Raumbezeichnungsschilder zum Kennzeichnen der Heizkreise am
Verteiler
Der Brugman Edelstahlverteiler für Fußbodenheizung ist in einen entsprechend der Anzahl an Heizkreisen großen Einbauschrank, oder mit den beigefügten Schrauben und Dübeln direkt auf der Wand zu montieren.
Der Anschluss Primär kann mit Kugelhähnen 1“ AG bzw. wenn erforderlich
mit einem Wärmemengenzähler Einbausatz oder einer Festwertregelstation
erfolgen. Dieses Anschlusszubehör ist Bestandteil des Brugman Lieferprogramms FBH. Technische Daten zu diesem Zubehör sind auf Anfrage erhältlich.
Der Anschluss Sekundär erfolgt mittels Klemmringverschraubungen 3/4“
für die einzelnen Heizkreise im Vorlauf und Rücklauf. Es stehen im Brugman
Lieferprogramm Klemmringverschraubungen für 14x2 und 17x2 Kunststoff bzw. Mehrschichtverbundrohr zur Verfügung.
36
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.4.3Regelung
Gemäß Energieeinsparverordnung §12 muss jede Zentralheizung mit zentralen, selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur
Verringerung und Abschaltung der Wärmezufuhr sowie zur Ein- und Ausschaltung elektrischer Antriebe in Abhängigkeit
von 1. der Außentemperatur oder einer anderen geeigneten Führungsgröße und 2. der Zeit ausgestattet sein.
Temperaturregelung
Eine Temperaturregelung kann bei ausschließlichem Betrieb einer Fußbodenheizung mit gleitend betriebenen Niedrigtemperaturheizkesseln, Brennwertkesseln oder Wärmepumpen direkt im erforderlichen Temperaturbereich erfolgen. Fallen durch die Anbindung der zentralen Brauchwasserbereitung oder anderer Heizkreise jedoch höhere Temperaturen an,
ist eine Vorlauftemperaturregelung über einen Mischer oder ein Dreiwegeventil erforderlich.
Übertemperaturbegrenzung
Die Vorlauftemperatur ist über einen Begrenzungsthermostaten auf max. 60 °C zu begrenzen.
Hydraulische Bedingungen
Um ein zufriedenstellendes Regelergebnis erreichen zu können, ist eine hydraulisch gut abgestimmte Anbindung der Fußbodenheizungsanlage notwendig. Des weiteren ist ein hydraulischer Abgleich nach DIN 18380 erforderlich. Mit Hilfe der
am Brugman Edelstahl-Heizkreisverteiler integrierten Reguliereinsätze bzw. der integrierten Durchflussmengenanzeiger
lassen sich die berechneten Druckverhältnisse abgleichen.
Brugman Edelstahlverteiler mit Durchflussmengenanzeiger
Die Einstellarbeiten erfolgen bei laufender Umwälzpume. Alle Ventile im Heizkreislauf
vollständig öffnen. Plombierkappe z. B. mittels Schraubendreher abnehmen. Durch Drehen
am schwarzen Handrad des ersten Durchflussmenganzeiger den berechneten Volumenstrom
einstellen. Das Ablesen erfolgt am roten Anzeigenring im Schauglas, die Skala zeigt Werte von
0,5 bis 5 l/min. Den Einstellvorgang für alle Heizkreise durchführen. Anschließend die ersten
Werte kontrollieren und gegebenenfalls nachregulieren. Nach Abschluss der Einregulierung
die Durchflussmenganzeiger durch Anbringen der Plombierkappe vor versehentlichem oder
unbefugtem Verstellen schützen.
5
4
1
2
3
Brugman Edelstahlverteiler mit integriertem Reguliereinsatz
Schwarze Verschlussschraube (1) mit Sechskantschlüssel SW 5 öffnen. Ventilspindel (3) mit
Sechskantschlüssel SW 5 im Uhrzeigersinn schließen. Anschließend Ventilspindel (3)
entsprechend dem berechneten Voreinstellwert gegen den Uhrzeigersinn öffnen (Beispiel:
VE 2,5 = 2,5 Umdrehungen) Schwarze Einstellschraube (2) mit Sechskantschlüssel SW 6 im
Uhrzeigersinn bis gegen die Ventilspindel (3) drehen. Der Einstellwert kann dadurch leicht
wiedergefunden werden,wenn z. B. zu einem späteren Zeitpunkt der Heizkreis durch die
Ventilspindel (3) abgesperrt wird. Verschlussschraube (1) mit Sechskantschlüssel SW 5 schließen.
Vorgang für alle Heizkreise durchführen.
37
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.4.4 Brugman Universal-Verteilerschränke
Brugman Universal-Verteilerschränke sind modular aufgebaut. Mit wenigen Systemkomponenten können Verteilerschränke für verschiedene
Anwendungsfälle zusammengstellt werden. Die Grundschränke können
mit einem Rahmen mit Tür (Unterputz) oder mit einer Haube (Aufputz) versehen werden.
Wichtig! Ein kompletter Verteilerschrank entsteht erst durch die Kombination eines Grundschrankes mit einer dazu passenden Unterputz- oder
Aufputzblende. Für die Aufputzvariante ist die Haube, für die Unterputzvariante der Rahmen mit Tür zu verwenden. Die Grundschränke und die entsprechenden Rahmen mit Türen sind separate Artikel und werden separat
verpackt geliefert. Der Rahmen mit Tür wird erst nach der Verdrahtung der
Einzelraumregelung und Abschluss der Maler- und Bodenbelagsarbeiten
montiert.
B
C
20
110
12
20
Vorteile des Verteilerschranks:
34
0
20
45
70
95
120
145
170
195
220
245
270
295
320
345
370
395
420
450
484
509
66
705
505
• stabile Ausführung aus elektrolytisch verzinktem Stahlblech
• bei Unterputzmontage für Fußbodenaufbauten von 40–160 mm, sowie
für Einbautiefen von mindestens 110 mm und maximal 160 mm (inkl.
Putz) geeignet
• ausbrechbare seitliche Ausstanzungen für Verteilerhauptanschluss links
0-70
686
oder rechts
35 40
A
B
• Raum für die fachgerechte Montage der Schaltleisten
• höhenverstellbar
• Estrichprallblech und Rohrumlenkschiene sind ohne Werkzeug demontierbar
H h
65
110
Abmessungen Verteilerschränke, Rahmen & Tür, Haube
Verteilerschrank
Größe 0,5
Größe 1,0
Größe 1,5
Größe 2,0
Größe 2,5
38
Maße
Maße Haube:
Verteilerschrank:
Höhe 710 mm,
Höhe 705-775 mm,
Tiefe 160 mm
Tiefe 110 mm
Breite:
Innenmaß:
455 mm
540 mm
690 mm
840 mm
990 mm
530 mm
615 mm
765 mm
915 mm
1065 mm
Maße Rahmen: A
Maße Tür: B
Höhe H = 546 mm
Höhe h = 478 mm
Breite:
A=515 mm / B=445 mm
A=600 mm / B=530 mm
A=750 mm / B=680 mm
A=890 mm / B=830 mm
A=1050 mm / B=980 mm
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.5 Einzelraumregelung
Gemäß EnEV § 12 Abschnitt (2) müssen heizungstechnische Anlagen mit Wasser
als Wärmeträger, die in Gebäude eingebaut sind oder werden, mit einer selbsttätig wirkenden Einrichtung zur Raumweisen Regelung der Raumtemperatur ausgestattet sein.
Brugman bietet hierzu ideale Komponenten bestehend aus elektrothermischen
Stellantrieben, Raumreglern mit Pulsweitenmodulation und Schaltleisten an. Das
komplette Regelsystem zeichnet sich durch einfache Installation, hohe Systemsicherheit und hohen Regelkomfort aus. Es ermöglicht eine präzise und komfortable Temperaturreglung in verschiedenen Heizzonen innerhalb eines Gebäudes.
3.5.1Raumtemperaturregelung 230V und 24V
Brugman Schaltleiste
Die Schaltleiste ist die Grundeinheit der Einzelraumregelung. Sie verbindet
die Raumregler mit den Stellantrieben und stellt die Betriebsspannung für
die angeschlossenen Gerät bereit. Kontrollanzeigen informieren über den
Betriebszustand der Regler, die Betriebsspannung sowie den Zustand der Sicherung. Die einfache und schnelle Montage wird durch die schraubenlose
und farbcodierte Anschlusstechnik (Steck- Klemmanschlüsse) ermöglicht.
Es können max. bis zu 6 Raumregler und insgesamt 14 Stellantriebe beInformationen zum Regelbetrieb und zur
Inbetriebnahme entnehmen Sie bitte dem im
Lieferumfang enthaltenen Handbuch.
trieben werden. Über die integrierte Schnittstelle lässt sich die Schaltleiste,
durch Module für verschiedene Funktionen, einfach erweitern.
Betriebsspannung
max. Leistungsaufnahme
Schaltleiste 230V
814300230
Schaltleiste 24V
814300024
230V AC
230V/ 24V AC Sekundär
50W
50W
Sicherung
T 4A H
T 2A H
max. Anzahl Regler (ohne Zusatzmodul)
6 Stück
6 Stück
max. Anzahl Stellantriebe (ohne Antriebsmodul)
14 Stück
14 Stück
2
2
70/75/238
70/75/302
400g
II
IP20
1700g
II
IP20
0 bis 50°C
0 bis 50°C
Heizprogramme optional
Abmessungen (mm) H / B / L
Gewicht
Schutzklasse
Schutzart
Umgebungstemperatur
39
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Brugman Stellantriebe
Der wartungsfreie Brugman Stellantrieb arbeitet mit einem beheizten
Dehnstoffelement und einer Druckfeder. Das Dehnstoffelement wird
durch Anlegen der Betriebsspannung beheizt und der integrierte Stößel
öffnet somit das Ventil des Heizkreisverteilers. Durch Abschalten der Betriebsspannung und nach Ablauf der Verharrzeit wird das Ventil durch die
Schließkraft der Druckfeder gleichmäßig geschlossen. Patentierter Schutz
bei undichten Ventilen. Montage ist in allen Lagen möglich.
Der mitgelieferte Ventiladapter gewährleistet eine perfekte Anpassung an
das Ventilunterteil des Brugman Heizkreisverteilers.
Bei der Montage muss der Stellantrieb hörbar einrasten. Über die Funktionsanzeige lassen sich Ventilanpassung und Betriebszustand kontrollieren. Seine kompakte Bauform und die von vorn zugängliche Demontagetaste ermöglichen eine einfache Handhabung.
Spannung
Einschaltstrom max.
Betriebsstrom
Betriebsleistung
Schließ- und Öffnungszeiten
Stellantrieb 24V
814100024
230V AC, 50/60 Hz
24V AC 0-60Hz
300mA für max. 200ms
250 mA für max. 2 min
8 mA
75 mA
1,8 W
1,8 W
ca. 3 min.
ca. 3 min.
Stellweg
4mm
4mm
Stellkraft
100N +- 5%
100N +-5%
0-100 °C
0-100 °C
IP 54 in allen
Montagelagen
IP 54 in allen
Montagelagen
CE-Konformität nach
EN 60730
EN 60730
Gewicht
ca. 100g
ca. 100g
Medientemperatur
Schutzgrad/ Schutzklasse
40
Stellantrieb 230V
814100230
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Brugman Raumtemperaturregler
Brugman Raumtemperaturregler sind Zweipunktregler die auf der Basis
einer Pulsweitenmodulation in Kombination mit thermischer Rückführung
eine optimale Ansteuerung für den Brugman Stellantrieb bieten.
In Abhängigkeit zwischen der vom Regler gemessenen Raumtemperatur
und der gewünschten Temperatur erfolgt eine Anpassung der Ausgangsimpulse. Je größer die Differenz ist, umso länger wird der Stellantrieb eingeschaltet. Bei Annäherung der Raumtemperatur an die Solltemperatur
werden die Impulse aufgrund der thermischen Rückführung immer kürzer.
Die Pulsweitenmodulation in Verbindung mit der thermischen Rückführung verhindert ein zu großes Überschwingen in der Aufheiz- und Absenkphase. Durch diese Art der Ansteuerung ergibt sich ein ausgezeichnetes
und präzises Regelverhalten.
Die Montage des Reglers erfolgt auf dem im Lieferumfang enthaltenen
Systemsockel, der zuvor auf einer Unterputzdose oder an der Wand vorinstalliert wurde. Die Temperaturvorwahl kann in ¼- Grad- Schritten am großen Drehknopf gewählt und eingegrenzt werden. Beim Standard Model ist
eine Temperaturabsenkung (4K) durch ein externes Schaltsignal möglich.
Der Raumregler Komfort besitzt einen Wahlschalter mit dem die Absenkung EIN / AUS oder auf AUTOMATIK gestellt werden kann. Sie ist manuell
voreinstellbar von 2 – 6 K und wird durch ein Leuchtsymbol „Mond“ angezeigt.
Betriebsspannung
Schaltleistung
Raumregler
Standard 230V
814220230
Raumregler
Komfort 230V
814200230
Raumregler
Komfort 24 V
814200024
230V AC, 50/60 Hz
230V AC, 50/60 Hz
24V, 50/60 Hz
max. 5 Stellantriebe max. 5 Stellantriebe max. 5 Stellantriebe
Schaltstrom
0,2A
(ohmsche Last)
0,2A
(ohmsche Last)
1A
(ohmsche Last)
Regelbereich
10 bis 28 °C
10 bis 28 °C
10 bis 28 °C
Temperaturabsenkung
4K (fest)
Schalttemperaturdifferenz
ca. 0,2K
ca. 0,2K
ca. 0,2K
Schutzgrad/ Schutzklasse
IP 30 / II
IP 30 / II
IP 30 / II
EN 60730
EN 60730
EN 60730
CE-Konformität nach
einstellbar 2k bis 6K einstellbar 2k bis 6K
41
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Brugman Funk- Raumregelung 868Mhz
Die Brugman Funkraumregelung wird bei der Installation von Fußbodenheizungsregelungen eingesetzt wo keine Stemm- oder Putzarbeiten möglich
bzw. nicht gewünscht sind. Sie ist mit der modernen, sicheren und zukunftsweisenden 868Mhz Technologie ausgestattet, die eine bidirektionale Kommunikation sowie höhere Reichweiten ermöglicht.
Der Raumregler beinhaltet einen batteriebetriebenen Funksender, der die Betriebsdaten, die eingestellte Temperatur und die aktuelle Temperatur zum FunkBasismodul sendet. Aufgrund der kabellosen Montage ist er sehr flexibel und einfach zu installieren. Das Funk-Basismodul wird direkt über dem Heizkreisverteiler
montiert und benötigt eine 230V Spannungsversorgung. Sie ist für den Anschluss
von 6 bzw. 12 Funk- Raumregler und insgesamt 13 Stellantrieben ausgelegt.
Mittels Settaster wird der Heizzone der entsprechende Funkraumregler an
dem Funk- Basismodul zugeordnet. Die von dem Funkraumregler ausgesendete Signalkodierung garantiert eine ausschließliche Übertragung zu den zugeordneten Kanälen bzw. Kanal des Funk-Basismoduls. Die einfache und schnelle
Montage der Stellantriebe 24 V wird durch die schraubenlose und farbcodierte
Anschlusstechnik ermöglicht. Kontrollanzeigen an dem Funk- Basismodul informieren über den Betriebszustand der Regler, die Betriebsspannung sowie
den Zustand der Sicherung.
Über die integrierte Schnittstelle lassen sich ein Heizen-Kühlen-Modul (nicht
im Brugman Lieferprogramm), das Pumpenleistungsmodul 24V oder das
Schaltuhr- Modul an das Funk- Basismodul erweitern.
Betriebsspannung// Batterietyp
max. Leistungsaufnahme/ Regelbereich
Sicherung
max. Anzahl Funk- Raumthermostate
max. Anzahl Stellantriebe
Heizprogramme optional
Abmessungen (mm) H / B / L
Gewicht
Schutzklasse
Schutzart
Umgebungstemperatur
Funk- Basismodul 12 Kanäle
814256230
Funkraumthermostat
814240230
230V/ 24V AC Sekundär
230V/ 24V AC Sekundär
2 x LR6/AA, 1,5V
50W
50W
10°C bis 28°C
T 2A H
T 2A H
/
6 Stück
13 Stück
12 Stück
13 Stück
/
/
2
2
/
70/75/302
70/75/302
80/93/30
1700g
1700g
113g
II
II
II
IP20
IP20
IP 30
0 bis 50°C
0 bis 50°C
0 bis 50°C
Sendeleistung
< 10mW
< 10mW
< 10mW
Sendefrequenz
868 Mhz-Band
868 Mhz-Band
868 Mhz-Band
ca. 0,2K
ca. 0,2K
4 K fest
/
/
ca. 30m
Schalttemperaturdifferenz/ Temperaturabsenkung
Reichweite im Gebäude
Emfängerempfindlichkeit/ Sendeintervall
Funkprüfung
42
Funk- Basismodul 6
Kanäle 814254230
-107dBm
-107dBm
9 - 10min
ETS 300220-3/
EN 301489-3
ETS 300220-3/
EN 301489-3
ETS 300220-3/
EN 301489-3
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
3.5.2Regelungszubehör
Brugman Zusatzmodul
Zur Erweiterung der Schaltleiste um zwei Raumthermostate, wenn mehr
als 6 Räume zu regeln sind. Pro Raumthermostat sind 4 Stellantriebe anschließbar. Die Gesamtanzahl der Stellantriebe pro Schaltleiste: max.14.
(230 V) Art.-Nr.: 814301230
(24 V) Art.-Nr.: 814301024
Brugman Schaltuhr-Modul
2 Kanal Digitaluhr zur einfachen und komfortablen Programmierung
von zwei Wochenprogrammen für die Heizzeiten. Einfache Bedienung
durch Menüführung, vorprogrammiert, automatische oder programmierbare Sommer-/Winterzeitumstellung. Betriebsspannung 230 V oder 24 V,
50/60 Hz
Art.-Nr.: 814302230
Brugman Pumpen-/ Leistungsmodul
Schaltet die Pumpe ab, wenn kein Regler Wärme anfordert und spart dadurch Energie. Eine Nachlaufzeit ist einstellbar.
Intervallschaltung für Sommerbetrieb.Betriebsspannung 230 V, 50/60 Hz
oder 24 V, 50/60 Hz
(230 V) Art.-Nr.: 814310230
(24V) Art.-Nr.: 814310024
Brugman Antriebsmodul
Zur Erweiterung von 2 vorhandenen Raumthermostaten um je max. 4 Stellantriebe (z. B. bei großen Heizzonen). Die Zuordnung erfolgt durch Jumper.
Die Gesamtanzahl von max.14 Stellantrieben darf nicht überschritten werden. Betriebsspannung 230 V, 50/60 Hz oder 24 V, 50/60 Hz
(230 V) Art.-Nr.: 814303230 (24V) Art.-Nr.: 814303024
43
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
4.0AUSLEGUNG
4.1 Temperaturen
Oberflächentemperatur
Die Oberflächentemperaturen spielen eine wichtige Rolle bei der Auslegung einer Fußbodenheizung. Aus physiologischen und medizinischen Gründen ist die
Oberflächentemperatur gem. DIN EN 1264 Teil 2 begrenzt:
Max. Oberflächentemperaturen:
• Aufenthaltszone 29 °C
• Randzone 35 °C
• Bäder 33 °C
In den Auslegungsdiagrammen und Auslegungstabellen sind für Aufenthaltszonen und Randzonen die Wärmestromdichten in Abhängigkeit von der Heizmitteltemperatur zu entnehmen. Die Grenzwärmestromdichte gibt die Wärmestromdichte an, bei der die max. zulässige Oberflächentemperatur erreicht wird und
stellt somit die Auslegungsgrenze dar. Dieses ist in den Auslegungstabellen und
–diagrammen berücksichtigt. Die Grenzwärmestromdichten dürfen nicht überschritten werden.
Heizmittelübertemperatur
Die Heizmittelübertemperatur ist die logarithmisch bestimmte Differenz zwischen Heizmitteltemperaturen und der Norm-Innentemperatur.
Norm-Innentemperatur
Die Norm-Innentemperatur ist definiert als Mittelwert aus der trockenen Lufttemperatur und der mittleren Strahlungstemperatur. Diese wird auch als „empfundene Temperatur“ bezeichnet. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass sich
bei einer Strahlungsheizung wie der Brugman Fußbodenheizung die geringere
Raumlufttemperatur, das vertikale Temperaturprofil und die höheren mittleren
Strahlungstemperaturen der raumumschließenden Flächen günstig auf die vom
Menschen „empfundene Temperatur“, also die Behaglichkeit auswirkt.
Auslegungsvorlauftemperatur
Die Auslegungsvorlauftemperatur wird für den Raum mit der höchsten Auslegungswärmestromdichte bestimmt (Bäder ausgenommen). Es wird davon ausgegangen, dass in den zu beheizenden Räumen Bodenbeläge mit dem gleichen
Wärmeleitwiderstand (Rλ,B = 0,1 m2K/W) verwendet werden. Die Spreizung wird
mit σ≤5 K festgelegt. Dadurch wird eine gravierende Änderung der Wärmeabgabe bei späterem Wechsel des Bodenbelages vermieden.
44
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
4.2 Auslegung
Aus dem Auslegungs-Heizmittelstrom und der Rohrlänge wird der Druckverlust
eines Heizkreises ermittelt. Überschreitet der Druckverlust einen vorher festgelegten Grenzwert, so ist die Auslegungsfläche in zwei oder mehr Heizkreise aufzuteilen. Je nach Projektsituation sind verschiedene Auslastungen möglich.
Auslegung der Heizfläche
Die Auslegung der Brugman Fußbodenheizung erfolgt gem. DIN EN 1264 Teil 3.
Die gesetzlichen Wärmedämmvorschriften (EnEV) sind dabei zu beachten.
Randzonen
Um den Wärmeverlust, speziell im Bereich großflächiger Fensterflächen oder Verglasungen zu kompensieren, werden Randzonen mit geringerem Rohrabstand,
also höherer Leistung verlegt. Der Rohrabstand beträgt 5 oder 10 cm. Dabei ist zu
beachten, dass die max. Fußboden-Oberflächentemperatur von 35 °C nicht überschritten wird. Die Tiefe einer Randzone darf max. 1 m betragen.
Verteiler
Der Heizkreisverteiler sollte so angeordnet werden, dass alle Kreise mit möglichst
kurzen Leitungswegen angeschlossen werden können.
PRAXISTIPP!
Am Heizkreisverteiler treffen viele Heizrohre mit geringem
Abstand zusammen. Damit, je nach Bodenbelag, keine zu hohen
Oberflächentemperaturen entstehen, sollten ggf. die Heizrohre vor der
Estricheinbringung mit einem geeigneten Dämmstoff, z.B. PE-Schaum,
abgedeckt werden.
45
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
4.3 Leistungsdaten u. Diagramme
4.3.1. Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Wärmestromdichte in W/m2
Mittlere
Wärmestromdichte in W/m
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und R λ,B in m K/W
θH in °C
θV = 32,5 °C
θR = 27,5 °C
θV = 37,5 °C
θR = 32,5 °C
θV = 42,5 °C
θR = 37,5 °C
θV = 47,5 °C
θR = 42,5 °C
θV = 52,5 °C
θR = 47,5 °C
Für θI = 20°C
2
0
0,05
0,1
80,5
62,5
51,1
75,2
53,7
41,7
34,0
45,1
32,2
25,0
20,4
100
97,1
71,2
56,3
46,7
64,7
47,5
37,6
31,1
38,8
28,5
22,5
18,7
150
83,9
63,0
50,9
42,8
55,9
42,0
33,9
28,5
33,6
25,2
20,4
17,1
72,8
55,5
46,0
39,2
48,5
37,0
30,7
26,1
29,1
22,2
18,4
15,7
250
63,2
49,7
41,6
35,9
42,1
33,1
27,7
23,9
25,3
19,9
16,6
14,3
300
54,9
44,2
37,7
32,9
36,6
29,5
25,1
21,9
22,0
17,7
15,1
13,2
50
150,4
107,4
83,3
68,1
112,8
80,5
62,5
51,1
82,7
59,1
45,8
37,4
100
129,5
94,9
75,1
62,3
97,1
71,2
56,3
46,7
71,2
52,2
41,3
34,3
150
111,9
84,0
67,8
57,0
83,9
63,0
50,9
42,8
61,5
46,2
37,3
31,4
97,0
74,1
61,3
52,2
72,8
55,5
46,0
39,2
53,4
40,7
33,7
28,7
250
84,2
66,2
55,5
47,8
63,2
49,7
41,6
35,9
46,3
36,4
30,5
26,3
300
73,3
58,9
50,2
43,9
54,9
44,2
37,7
32,9
40,3
32,4
27,6
24,1
50
188,0
134,2
104,2
85,1
150,4
107,4
83,3
68,1
120,3
85,9
66,7
54,5
100
161,9
118,6
93,9
77,9
129,5
94,9
75,1
62,3
103,6
75,9
60,1
49,8
150
139,9
105,1
84,8
71,3
111,9
84,0
67,8
57,0
89,5
67,2
54,3
45,6
121,3
92,6
76,7
65,3
97,0
74,1
61,3
52,2
77,6
59,2
49,1
41,8
250
105,3
82,8
69,3
59,8
84,2
66,2
55,5
47,8
67,4
53,0
44,4
38,3
300
91,6
73,6
62,8
54,8
73,3
58,9
50,2
43,9
58,6
47,1
40,2
35,1
50
225,6
161,1
125,0
102,1
188,0
134,2
104,2
85,1
157,9
112,7
87,5
71,5
100
194,2
142,4
112,7
93,4
161,9
118,6
93,9
77,9
136,0
99,6
78,9
65,4
150
167,8
126,1
101,8
85,5
139,9
105,1
84,8
71,3
117,5
88,2
71,2
59,9
145,6
111,1
92,0
78,3
121,3
92,6
76,7
65,3
101,9
77,8
64,4
54,8
250
126,3
99,4
83,2
71,7
105,3
82,8
69,3
59,8
88,4
69,6
58,2
50,2
300
109,9
88,4
75,3
65,8
91,6
73,6
62,8
54,8
76,9
61,8
52,7
46,1
50
263,2
187,9
145,8
119,1
225,6
161,1
125,0
102,1
195,5
139,6
108,3
88,5
100
226,6
166,1
131,5
109,0
194,2
142,4
112,7
93,4
168,3
123,4
97,7
81,0
150
195,8
147,1
118,7
99,8
167,8
126,1
101,8
85,5
145,4
109,3
88,2
74,1
169,8
129,6
107,3
91,4
145,6
111,1
92,0
78,3
126,2
96,3
79,7
67,9
250
147,4
115,9
97,1
83,7
126,3
99,4
83,2
71,7
109,5
86,1
72,1
62,2
300
128,2
103,1
87,9
76,8
109,9
88,4
75,3
65,8
95,2
76,6
65,3
57,0
35
200
40
200
45
200
50
200
θI = Rauminnentemperatur
R λ,B = Bodenbelagswiderstand
R λ,B 0,0 = Keramik
R λ,B 0,05 = Kunststoff
0,1
0,15
R λ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2
46
2
und R λ,B in m K/W
112,8
30
0,05
Für θI = 24°C
2
und R λ,B in m K/W
50
200
0
2
Größe
qn [W/m2]
VA 50
VA 100
VA 150
VA 200
VA 250
VA 300
100,0
97,7
94,6
90,4
83,7
76,7
n [K]
13,3
15,1
16,9
18,6
19,9
20,9
0,15
0
0,05
0,1
0,15
Randzone
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur in °C
Mittlere
Mittlere Oberflächentemperatur
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und R λ,B in m K/W
θH in °C
θV = 32,5 °C
θR = 27,5 °C
θV = 37,5 °C
θR = 32,5 °C
θV = 42,5 °C
θR = 37,5 °C
θV = 47,5 °C
θR = 42,5 °C
θV = 52,5 °C
θR = 47,5 °C
Für θI = 20°C
2
0
0,05
0,1
Für θI = 24°C
2
2
und R λ,B in m K/W
0,15
0
0,05
0,1
und R λ,B in m K/W
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
25,0
22,4
20,9
19,9
26,9
25,1
24,1
23,4
28,4
27,2
26,6
26,1
100
23,8
21,6
20,3
19,5
26,1
24,6
23,7
23,1
27,8
26,9
26,3
26,0
150
22,7
20,9
19,9
19,2
25,3
24,1
23,4
22,9
27,3
26,6
26,1
25,8
21,7
20,3
19,4
18,8
24,7
23,6
23,1
22,7
26,9
26,3
25,9
25,7
250
20,9
19,8
19,1
18,5
24,1
23,3
22,8
22,5
26,6
26,1
25,8
25,5
300
20,2
19,3
18,7
18,3
23,6
23,0
22,6
22,3
26,3
25,9
25,6
25,4
50
28,0
24,6
22,6
21,3
30,0
27,4
25,9
24,9
31,6
29,6
28,4
27,7
100
26,4
23,6
21,9
20,9
28,8
26,6
25,3
24,5
30,6
29,0
28,0
27,4
150
25,0
22,7
21,3
20,4
27,7
25,9
24,9
24,2
29,8
28,5
27,7
27,1
23,8
21,8
20,8
20,0
26,7
25,3
24,4
23,8
29,1
28,0
27,4
26,9
250
22,7
21,2
20,3
19,6
25,9
24,8
24,1
23,5
28,5
27,6
27,1
26,7
300
21,8
20,6
19,8
19,3
25,2
24,3
23,7
23,3
27,9
27,2
26,8
26,5
50
31,0
26,8
24,3
22,8
33,0
29,6
27,6
26,3
34,6
31,8
30,2
29,2
100
28,9
25,5
23,5
22,2
31,4
28,6
26,9
25,9
33,3
31,0
29,7
28,8
150
27,2
24,4
22,7
21,6
30,0
27,7
26,3
25,4
32,1
30,3
29,2
28,4
25,7
23,4
22,1
21,1
28,8
26,8
25,8
25,0
31,1
29,6
28,7
28,1
250
24,4
22,6
21,5
20,6
27,7
26,2
25,3
24,6
30,3
29,1
28,3
27,8
300
23,3
21,8
20,9
20,2
26,8
25,6
24,8
24,3
29,5
28,5
27,9
27,5
50
33,9
28,9
26,0
24,2
36,0
31,8
29,3
27,8
37,6
34,0
32,0
30,6
100
31,5
27,4
25,0
23,5
33,9
30,5
28,5
27,2
35,9
33,0
31,3
30,1
150
29,4
26,1
24,1
22,8
32,2
29,4
27,7
26,6
34,4
32,0
30,6
29,6
27,7
24,9
23,3
22,2
30,7
28,4
27,1
26,1
33,2
31,2
30,0
29,2
250
26,1
23,9
22,6
21,7
29,4
27,6
26,5
25,6
32,0
30,5
29,5
28,8
300
24,8
23,0
22,0
21,2
28,3
26,8
25,9
25,2
31,1
29,8
29,0
28,4
50
36,7
31,0
27,7
25,6
38,9
33,9
31,0
29,2
40,6
36,2
33,7
32,1
100
33,9
29,3
26,5
24,7
36,5
32,4
30,0
28,5
38,4
34,9
32,8
31,4
150
31,6
27,8
25,5
24,0
34,4
31,1
29,1
27,8
36,7
33,8
32,0
30,9
29,6
26,4
24,6
23,3
32,7
29,9
28,3
27,2
35,1
32,7
31,3
30,3
250
27,8
25,3
23,8
22,7
31,1
28,9
27,6
26,7
33,8
31,9
30,7
29,8
300
26,3
24,3
23,0
22,1
29,8
28,0
27,0
26,2
32,6
31,1
30,1
29,4
30
200
35
200
40
200
45
200
50
200
θI = Rauminnentemperatur
R λ,B = Bodenbelagswiderstand
R λ,B 0,0 = Keramik
R λ,B 0,05 = Kunststoff
R λ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Randzone
Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2
Größe
qn [W/m2]
n [K]
VA 50
VA 100
VA 150
VA 200
VA 250
VA 300
100,0
97,7
94,6
90,4
83,7
76,7
13,3
15,1
16,9
18,6
19,9
20,9
47
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Maximale Fußbodenoberflächentemperatur in °C
Mittlere
Maximale Oberflächentemperatur
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und R λ,B in m K/W
θH in °C
θV = 32,5 °C
θR = 27,5 °C
θV = 37,5 °C
θR = 32,5 °C
θV = 42,5 °C
θR = 37,5 °C
θV = 47,5 °C
θR = 42,5 °C
θV = 52,5 °C
θR = 47,5 °C
Für θI = 20°C
2
2
und R λ,B in m K/W
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
26,5
23,5
21,8
20,6
28,5
26,3
25,0
24,1
30,0
28,4
27,5
26,9
100
25,1
22,6
21,1
20,2
27,4
25,6
24,5
23,8
29,2
27,9
27,2
26,7
150
23,8
21,8
20,6
19,8
26,5
25,0
24,1
23,5
28,6
27,5
26,9
26,5
22,8
21,1
20,1
19,4
25,7
24,5
23,8
23,3
28,0
27,1
26,7
26,3
250
21,8
20,5
19,7
19,1
25,0
24,0
23,4
23,0
27,5
26,8
26,4
26,1
300
21,0
19,9
19,3
18,8
24,4
23,6
23,1
22,8
27,1
26,6
26,2
26,0
50
29,5
25,7
23,5
22,1
31,5
28,5
26,8
25,6
33,1
30,7
29,3
28,4
100
27,7
24,6
22,7
21,5
30,1
27,6
26,1
25,2
32,0
30,0
28,9
28,1
150
26,1
23,6
22,0
21,0
28,8
26,8
25,6
24,8
31,0
29,4
28,4
27,8
24,7
22,6
21,4
20,5
27,8
26,1
25,1
24,4
30,1
28,8
28,0
27,5
250
23,6
21,9
20,9
20,1
26,8
25,5
24,7
24,1
29,4
28,3
27,7
27,2
300
22,5
21,2
20,4
19,7
26,0
24,9
24,3
23,8
28,7
27,9
27,4
27,0
50
32,4
27,8
25,2
23,5
34,5
30,7
28,5
27,1
36,1
32,9
31,1
29,9
100
30,2
26,5
24,3
22,8
32,7
29,6
27,7
26,5
34,6
32,0
30,5
29,5
150
28,3
25,3
23,4
22,2
31,1
28,6
27,0
26,0
33,3
31,2
29,9
29,0
26,7
24,1
22,7
21,7
29,7
27,6
26,4
25,5
32,2
30,4
29,4
28,6
250
25,3
23,3
22,0
21,1
28,6
26,9
25,9
25,1
31,2
29,8
28,9
28,3
300
24,1
22,4
21,4
20,7
27,5
26,2
25,4
24,7
30,3
29,2
28,5
28,0
50
35,3
29,9
26,9
24,9
37,4
32,8
30,2
28,5
39,1
35,1
32,8
31,3
100
32,7
28,3
25,8
24,1
35,2
31,5
29,3
27,8
37,2
33,9
32,0
30,8
150
30,5
26,9
24,8
23,4
33,3
30,3
28,4
27,2
35,5
32,9
31,3
30,3
28,6
25,6
24,0
22,8
31,7
29,1
27,7
26,7
34,1
31,9
30,7
29,8
250
27,0
24,6
23,2
22,2
30,3
28,3
27,0
26,1
32,9
31,2
30,1
29,3
300
25,5
23,6
22,5
21,6
29,1
27,4
26,4
25,7
31,9
30,4
29,6
28,9
50
38,1
32,0
28,5
26,2
40,3
34,9
31,9
29,9
42,0
37,2
34,5
32,8
100
35,2
30,2
27,3
25,4
37,7
33,3
30,8
29,1
39,7
35,8
33,6
32,1
150
32,6
28,6
26,2
24,6
35,5
31,9
29,8
28,4
37,8
34,6
32,7
31,5
30,5
27,1
25,2
23,8
33,6
30,6
29,0
27,8
36,1
33,5
32,0
30,9
250
28,6
26,0
24,3
23,1
32,0
29,6
28,2
27,2
34,6
32,5
31,3
30,4
300
27,0
24,8
23,5
22,5
30,5
28,6
27,5
26,6
33,4
31,7
30,6
29,9
30
200
35
200
40
200
45
200
50
200
θI = Rauminnentemperatur
R λ,B = Bodenbelagswiderstand
R λ,B 0,0 = Keramik
R λ,B 0,05 = Kunststoff
R λ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2
48
Für θI = 24°C
2
und R λ,B in m K/W
Größe
qn [W/m2]
n [K]
VA 50
VA 100
VA 150
VA 200
VA 250
VA 300
100,0
97,7
94,6
90,4
83,7
76,7
13,3
15,1
16,9
18,6
19,9
20,9
Randzone
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm
Quickroll/Quickplan - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm
49
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quickroll - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm
50
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
4.3.2. Quickroll - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Wärmestromdichte in W/m2
Mittlere
Wärmestromdichte in W/m 2
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und R λ,B in m K/W
θH in °C
θV = 32,5 °C
θR = 27,5 °C
θV = 37,5 °C
θR = 32,5 °C
θV = 42,5 °C
θR = 37,5 °C
θV = 47,5 °C
θR = 42,5 °C
θV = 52,5 °C
θR = 47,5 °C
Für θI = 20°C
2
0
0,05
0,1
Für θI = 24°C
2
2
und R λ,B in m K/W
0,15
0
0,05
0,1
und R λ,B in m K/W
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
111,7
79,8
62,0
50,6
74,5
53,2
41,3
33,8
44,7
31,9
24,8
20,3
100
95,0
69,9
55,4
46,1
63,4
46,6
37,0
30,7
38,0
27,9
22,2
18,4
150
81,5
61,5
49,8
42,0
54,3
41,0
33,2
28,0
32,6
24,6
19,9
16,8
70,4
54,3
44,8
38,3
46,9
36,2
29,9
25,5
28,1
21,7
17,9
15,3
250
60,9
48,0
40,4
34,9
40,6
32,0
26,9
23,3
24,3
19,2
16,1
14,0
300
52,9
42,6
36,5
32,0
35,2
28,4
24,3
21,3
21,1
17,1
14,6
12,8
50
148,9
106,3
82,6
67,5
111,7
79,8
62,0
50,6
81,9
58,5
45,4
37,1
100
126,7
93,2
73,9
61,5
95,0
69,9
55,4
46,1
69,7
51,2
40,6
33,8
150
108,6
82,0
66,4
56,0
81,5
61,5
49,8
42,0
59,8
45,1
36,5
30,8
93,8
72,4
59,8
51,1
70,4
54,3
44,8
38,3
51,6
39,8
32,9
28,1
250
81,1
64,1
53,8
46,6
60,9
48,0
40,4
34,9
44,6
35,2
29,6
25,6
300
70,5
56,8
48,6
42,6
52,9
42,6
36,5
32,0
38,8
31,3
26,7
23,4
50
186,2
132,9
103,3
84,4
148,9
106,3
82,6
67,5
119,2
85,1
66,1
54,0
100
158,4
116,5
92,4
76,8
126,7
93,2
73,9
61,5
101,4
74,5
59,1
49,2
150
135,8
102,5
83,0
70,0
108,6
82,0
66,4
56,0
86,9
65,6
53,1
44,8
117,3
90,6
74,7
63,8
93,8
72,4
59,8
51,1
75,1
58,0
47,8
40,8
250
101,4
80,1
67,3
58,2
81,1
64,1
53,8
46,6
64,9
51,2
43,1
37,3
300
88,1
71,1
60,8
53,3
70,5
56,8
48,6
42,6
56,4
45,5
38,9
34,1
50
223,4
159,5
123,9
101,3
186,2
132,9
103,3
84,4
156,4
111,7
86,7
70,9
100
190,1
139,7
110,9
92,2
158,4
116,5
92,4
76,8
133,1
97,8
77,6
64,5
163,0
122,9
99,6
84,0
135,8
102,5
83,0
70,0
114,1
86,1
69,7
58,8
140,7
108,7
89,6
76,6
117,3
90,6
74,7
63,8
98,5
76,1
62,7
53,6
250
121,7
96,1
80,7
69,9
101,4
80,1
67,3
58,2
85,2
67,3
56,5
48,9
300
105,7
85,3
72,9
63,9
88,1
71,1
60,8
53,3
74,0
59,7
51,1
44,8
50
260,6
186,1
144,6
118,2
223,4
159,5
123,9
101,3
193,6
138,2
107,4
87,8
100
221,8
163,0
129,3
107,6
190,1
139,7
110,9
92,2
164,7
121,1
96,1
79,9
150
190,1
143,4
116,2
98,0
163,0
122,9
99,6
84,0
141,2
106,5
86,3
72,8
30
200
35
200
40
200
150
45
200
50
200
164,2
126,8
104,6
89,4
140,7
108,7
89,6
76,6
122,0
94,2
77,7
66,4
250
142,0
112,1
94,2
81,5
121,7
96,1
80,7
69,9
105,5
83,3
70,0
60,6
300
123,3
99,5
85,1
74,6
105,7
85,3
72,9
63,9
91,6
73,9
63,2
55,4
θI = Rauminnentemperatur
R λ,B = Bodenbelagswiderstand
R λ,B 0,0 = Keramik
R λ,B 0,05 = Kunststoff
R λ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Randzone
Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2
Größe
qn [W/m2]
n [K]
VA 50
VA 100
VA 150
VA 200
VA 250
VA 300
100,0
97,7
94,8
90,9
84,3
77,7
13,4
15,4
17,5
19,4
20,8
22,0
51
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quickroll - mit Heizrohr 14x 2,0 mm -Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur in °C
Mittlere
Mittlere Oberflächentemperatur
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und R λ,B in m K/W
θH in °C
θV = 32,5 °C
θR = 27,5 °C
θV = 37,5 °C
θR = 32,5 °C
θV = 42,5 °C
θR = 37,5 °C
θV = 47,5 °C
θR = 42,5 °C
θV = 52,5 °C
θR = 47,5 °C
Für θI = 20°C
2
2
und R λ,B in m K/W
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
25,0
22,3
20,8
19,8
26,9
25,1
24,0
23,4
28,3
27,2
26,5
26,1
100
23,6
21,5
20,3
19,5
25,9
24,5
23,6
23,1
27,7
26,8
26,3
25,9
150
22,5
20,8
19,8
19,1
25,2
24,0
23,3
22,8
27,2
26,5
26,1
25,8
21,5
20,2
19,3
18,8
24,5
23,6
23,0
22,6
26,8
26,2
25,9
25,6
250
20,7
19,6
18,9
18,5
24,0
23,2
22,7
22,4
26,5
26,0
25,7
25,5
300
20,0
19,1
18,6
18,2
23,5
22,9
22,5
22,2
26,2
25,8
25,6
25,4
50
27,9
24,5
22,6
21,3
30,0
27,3
25,8
24,8
31,5
29,5
28,4
27,7
100
26,2
23,4
21,8
20,8
28,6
26,5
25,3
24,5
30,5
28,9
28,0
27,4
150
24,7
22,5
21,2
20,3
27,5
25,8
24,8
24,1
29,6
28,4
27,6
27,1
23,5
21,7
20,6
19,9
26,5
25,2
24,3
23,8
28,9
27,9
27,3
26,8
250
22,4
21,0
20,1
19,5
25,7
24,6
23,9
23,5
28,3
27,5
27,0
26,6
300
21,5
20,4
19,7
19,1
25,0
24,1
23,6
23,2
27,8
27,1
26,7
26,4
50
30,8
26,7
24,3
22,7
32,9
29,5
27,6
26,3
34,6
31,8
30,2
29,1
100
28,7
25,3
23,4
22,1
31,2
28,4
26,8
25,8
33,1
30,9
29,6
28,7
150
26,9
24,2
22,6
21,5
29,7
27,5
26,2
25,3
31,9
30,1
29,1
28,3
25,4
23,2
21,9
21,0
28,5
26,7
25,6
24,9
30,9
29,5
28,6
28,0
250
24,1
22,4
21,3
20,5
27,4
26,0
25,1
24,5
30,1
28,9
28,2
27,7
300
23,0
21,6
20,7
20,1
26,5
25,4
24,7
24,1
29,3
28,4
27,8
27,4
50
33,7
28,8
25,9
24,1
35,8
31,7
29,3
27,7
37,5
33,9
31,9
30,6
100
31,1
27,2
24,9
23,4
33,7
30,3
28,4
27,1
35,7
32,8
31,1
30,0
150
29,0
25,9
24,0
22,7
31,9
29,2
27,6
26,5
34,1
31,9
30,5
29,6
27,3
24,7
23,1
22,1
30,4
28,2
26,9
26,0
32,9
31,0
29,9
29,1
250
25,8
23,7
22,4
21,5
29,1
27,4
26,3
25,5
31,8
30,3
29,4
28,7
300
24,5
22,8
21,8
21,0
28,0
26,6
25,7
25,1
30,8
29,6
28,9
28,3
50
36,5
30,8
27,6
25,5
38,7
33,8
30,9
29,1
40,4
36,1
33,6
32,0
100
33,6
29,0
26,4
24,6
36,1
32,2
29,9
28,4
38,2
34,7
32,7
31,3
150
31,1
27,5
25,3
23,8
34,0
30,9
29,0
27,7
36,3
33,5
31,9
30,7
29,1
26,2
24,4
23,1
32,3
29,7
28,1
27,1
34,8
32,5
31,2
30,2
250
27,4
25,0
23,5
22,5
30,8
28,7
27,4
26,5
33,4
31,6
30,5
29,7
300
25,9
24,0
22,8
21,9
29,5
27,8
26,8
26,0
32,3
30,8
29,9
29,3
30
200
35
200
40
200
45
200
50
200
θI = Rauminnentemperatur
R λ,B = Bodenbelagswiderstand
R λ,B 0,0 = Keramik
R λ,B 0,05 = Kunststoff
R λ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2
52
Für θI = 24°C
2
und R λ,B in m K/W
Größe
qn [W/m2]
n [K]
VA 50
VA 100
VA 150
VA 200
VA 250
VA 300
100,0
97,7
94,8
90,9
84,3
77,7
13,4
15,4
17,5
19,4
20,8
22,0
Randzone
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quickroll - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Maximale Fußbodenoberflächentemperatur
Mittelere
Maximale Oberflächentemperatur
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und R λ,B in m K/W
θH in °C
θV = 32,5 °C
θR = 27,5 °C
θV = 37,5 °C
θR = 32,5 °C
θV = 42,5 °C
θR = 37,5 °C
θV = 47,5 °C
θR = 42,5 °C
θV = 52,5 °C
θR = 47,5 °C
Für θI = 20°C
2
Für θI = 24°C
2
2
und R λ,B in m K/W
und R λ,B in m K/W
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
26,4
23,4
21,7
20,6
28,4
26,2
24,9
24,1
29,9
28,4
27,5
26,9
100
24,9
22,5
21,1
20,1
27,3
25,5
24,5
23,8
29,1
27,9
27,1
26,7
150
23,6
21,7
20,5
19,7
26,3
24,9
24,0
23,5
28,5
27,5
26,8
26,4
22,5
20,9
20,0
19,3
25,5
24,4
23,7
23,2
27,9
27,1
26,6
26,2
250
21,6
20,3
19,5
19,0
24,9
23,9
23,3
22,9
27,4
26,8
26,4
26,1
300
20,8
19,8
19,1
18,7
24,3
23,5
23,0
22,7
27,0
26,5
26,1
25,9
50
29,4
25,6
23,4
22,0
31,4
28,4
26,7
25,6
33,0
30,7
29,3
28,4
100
27,4
24,4
22,6
21,4
29,9
27,5
26,1
25,1
31,8
29,9
28,8
28,0
150
25,8
23,4
21,9
20,9
28,6
26,7
25,5
24,7
30,8
29,3
28,3
27,7
24,5
22,5
21,3
20,4
27,5
25,9
25,0
24,3
29,9
28,7
27,9
27,4
250
23,3
21,7
20,7
20,0
26,6
25,3
24,5
24,0
29,2
28,2
27,6
27,1
300
22,3
21,0
20,2
19,6
25,8
24,8
24,1
23,7
28,6
27,8
27,3
26,9
50
32,3
27,7
25,1
23,4
34,4
30,6
28,4
27,0
36,0
32,9
31,0
29,9
100
29,9
26,3
24,1
22,7
32,4
29,4
27,6
26,4
34,4
31,9
30,4
29,4
150
28,0
25,0
23,3
22,1
30,8
28,4
26,9
25,9
33,0
31,0
29,8
29,0
26,3
24,0
22,5
21,5
29,5
27,5
26,3
25,4
31,9
30,3
29,3
28,6
250
24,9
23,0
21,8
21,0
28,3
26,7
25,7
25,0
30,9
29,6
28,8
28,2
300
23,7
22,2
21,2
20,5
27,3
26,0
25,2
24,6
30,1
29,0
28,4
27,9
50
35,1
29,8
26,8
24,8
37,3
32,7
30,1
28,4
39,0
35,0
32,8
31,3
100
32,4
28,1
25,6
24,0
34,9
31,3
29,1
27,7
36,9
33,8
31,9
30,7
150
30,1
26,7
24,6
23,3
33,0
30,0
28,3
27,1
35,2
32,7
31,2
30,2
28,2
25,4
23,8
22,6
31,3
29,0
27,5
26,5
33,8
31,8
30,5
29,7
250
26,6
24,3
23,0
22,0
29,9
28,0
26,8
26,0
32,6
31,0
29,9
29,2
300
25,2
23,4
22,3
21,4
28,7
27,2
26,2
25,5
31,6
30,2
29,4
28,8
50
37,9
31,9
28,4
26,2
40,1
34,8
31,8
29,8
41,8
37,1
34,4
32,7
100
34,8
29,9
27,1
25,2
37,4
33,1
30,6
29,0
39,4
35,6
33,4
32,0
150
32,2
28,3
26,0
24,4
35,1
31,7
29,6
28,3
37,4
34,4
32,6
31,3
30,0
26,9
25,0
23,6
33,2
30,4
28,8
27,6
35,7
33,3
31,8
30,7
250
28,2
25,6
24,1
23,0
31,6
29,3
28,0
27,0
34,3
32,3
31,1
30,2
300
26,6
24,5
23,3
22,3
30,2
28,4
27,3
26,4
33,0
31,4
30,4
29,7
30
200
35
200
40
200
45
200
50
200
θI = Rauminnentemperatur
R λ,B = Bodenbelagswiderstand
R λ,B 0,0 = Keramik
R λ,B 0,05 = Kunststoff
R λ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
R λ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Randzone
Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2
Größe
qn [W/m2]
n [K]
VA 50
VA 100
VA 150
VA 200
VA 250
VA 300
100,0
97,7
94,8
90,9
84,3
77,7
13,4
15,4
17,5
19,4
20,8
22,0
53
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quickroll - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm
54
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quickroll - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm
55
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
4.3.3. Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Wärmestromdichte in W/m2
Wärmestromdichte in W/m2
Mittlere
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Für θI = 20°C
Für θI = 24°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
θΗ in °C
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
110,4
79,3
61,8
50,6
73,6
52,9
41,2
33,7
44,2
31,7
24,7
20,2
100
95,2
70,1
55,7
46,3
63,4
46,8
37,1
30,9
38,1
28,1
22,3
18,5
θV = 32,5 °C
150
82,2
62,1
50,3
42,4
54,8
41,4
33,5
28,3
32,9
24,9
20,1
17,0
θR = 27,5 °C
200
71,4
55,2
45,5
38,8
47,6
36,8
30,3
25,9
28,5
22,1
18,2
15,5
250
61,9
49,0
41,1
35,5
41,3
32,7
27,4
23,7
24,8
19,6
16,5
14,2
300
53,9
43,6
37,2
32,6
35,9
29,0
24,8
21,7
21,6
17,4
14,9
13,0
50
147,2
105,7
82,4
67,4
110,4
79,3
61,8
50,6
81,0
58,2
45,3
37,1
100
126,9
93,5
74,3
61,7
95,2
70,1
55,7
46,3
69,8
51,4
40,8
33,9
θV = 37,5 °C
150
109,7
82,8
67,1
56,5
82,2
62,1
50,3
42,4
60,3
45,6
36,9
31,1
θR = 32,5 °C
200
95,1
73,5
60,6
51,7
71,4
55,2
45,5
38,8
52,3
40,4
33,4
28,4
250
82,6
65,3
54,8
47,4
61,9
49,0
41,1
35,5
45,4
35,9
30,2
26,1
300
71,8
58,1
49,7
43,5
53,9
43,6
37,2
32,6
39,5
31,9
27,3
23,9
50
184,1
132,2
103,0
84,3
147,2
105,7
82,4
67,4
117,8
84,6
65,9
53,9
100
158,6
116,9
92,8
77,1
126,9
93,5
74,3
61,7
101,5
74,8
59,4
49,4
θV = 42,5 °C
150
137,1
103,6
83,9
70,6
109,7
82,8
67,1
56,5
87,7
66,3
53,7
45,2
θR = 37,5 °C
200
118,9
91,9
75,8
64,7
95,1
73,5
60,6
51,7
76,1
58,8
48,5
41,4
250
103,2
81,6
68,6
59,2
82,6
65,3
54,8
47,4
66,1
52,2
43,9
37,9
300
89,8
72,6
62,1
54,3
71,8
58,1
49,7
43,5
57,5
46,5
39,7
34,8
50
220,9
158,6
123,5
101,1
184,1
132,2
103,0
84,3
154,6
111,0
86,5
70,8
30
35
40
100
190,3
140,3
111,4
92,6
158,6
116,9
92,8
77,1
133,2
98,2
78,0
64,8
θV = 47,5 °C
150
164,5
124,3
100,6
84,8
137,1
103,6
83,9
70,6
115,1
87,0
70,4
59,3
θR = 42,5 °C
200
142,7
110,3
91,0
77,6
118,9
91,9
75,8
64,7
99,9
77,2
63,7
54,3
250
123,9
98,0
82,3
71,1
103,2
81,6
68,6
59,2
86,7
68,6
57,6
49,7
300
107,8
87,1
74,5
65,2
89,8
72,6
62,1
54,3
75,4
61,0
52,1
45,6
50
257,7
185,0
144,1
118,0
220,9
158,6
123,5
101,1
191,4
137,5
107,1
87,6
45
100
222,0
163,6
130,0
108,0
190,3
140,3
111,4
92,6
164,9
121,6
96,5
80,2
θV = 52,5 °C
150
191,9
145,0
117,4
98,9
164,5
124,3
100,6
84,8
142,6
107,7
87,2
73,5
θR = 47,5 °C
200
166,5
128,7
106,1
90,5
142,7
110,3
91,0
77,6
123,7
95,6
78,8
67,2
250
144,5
114,3
96,0
82,9
123,9
98,0
82,3
71,1
107,4
84,9
71,3
61,6
300
125,7
101,6
86,9
76,1
107,8
87,1
74,5
65,2
93,4
75,5
64,6
56,5
50
θI = Rauminnentemperatur
Rλ,B = Bodenbelagswiderstand
Rλ,B 0,0 = Keramik
Rλ,B 0,05 = Kunststoff
Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2
56
Rohrabstand
qn [W/2]
θΔn [K]
VA 50
VA 100
VA 150
VA 200
VA 250
VA 300
100,0
97,7
94,7
90,7
84,0
77,2
13,6
15,4
17,3
19,1
20,3
21,5
Randzone
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur in °C
Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur
Mittlere
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Für θI = 20°C
Für θI = 24°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
θΗ in °C
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
24,8
22,3
20,8
19,8
26,8
25,0
24,0
23,3
28,3
27,2
26,5
26,1
100
23,6
21,5
20,3
19,5
26,0
24,5
23,7
23,1
27,7
26,8
26,3
25,9
θV = 32,5 °C
150
22,5
20,8
19,8
19,1
25,2
24,0
23,3
22,9
27,3
26,5
26,1
25,8
θR = 27,5 °C
200
21,6
20,2
19,4
18,8
24,6
23,6
23,0
22,6
26,9
26,3
25,9
25,7
250
20,8
19,7
19,0
18,5
24,0
23,3
22,8
22,4
26,5
26,0
25,7
25,5
300
20,1
19,2
18,7
18,2
23,5
22,9
22,5
22,2
26,2
25,8
25,6
25,4
50
27,8
24,5
22,5
21,3
29,8
27,3
25,8
24,8
31,4
29,5
28,4
27,7
30
100
26,2
23,5
21,9
20,8
28,6
26,5
25,3
24,5
30,5
28,9
28,0
27,4
θV = 37,5 °C
150
24,8
22,6
21,3
20,4
27,5
25,8
24,8
24,1
29,7
28,4
27,6
27,1
θR = 32,5 °C
200
23,6
21,8
20,7
19,9
26,6
25,2
24,4
23,8
29,0
28,0
27,3
26,9
250
22,6
21,1
20,2
19,6
25,8
24,7
24,0
23,5
28,4
27,5
27,0
26,7
300
21,7
20,5
19,8
19,2
25,1
24,2
23,7
23,2
27,9
27,2
26,8
26,5
50
30,7
26,6
24,2
22,7
32,8
29,5
27,5
26,3
34,4
31,7
30,2
29,1
35
100
28,7
25,4
23,4
22,1
31,2
28,5
26,9
25,8
33,1
30,9
29,6
28,7
θV = 42,5 °C
150
27,0
24,3
22,7
21,6
29,8
27,6
26,3
25,4
32,0
30,2
29,1
28,4
θR = 37,5 °C
200
25,5
23,3
22,0
21,1
28,6
26,8
25,7
24,9
31,0
29,6
28,7
28,0
250
24,3
22,5
21,4
20,6
27,6
26,1
25,2
24,6
30,2
29,0
28,3
27,7
300
23,2
21,7
20,8
20,2
26,7
25,5
24,8
24,2
29,4
28,5
27,9
27,4
50
33,5
28,7
25,9
24,1
35,7
31,6
29,2
27,7
37,4
33,9
31,9
30,6
40
100
31,2
27,2
24,9
23,4
33,7
30,4
28,4
27,1
35,7
32,8
31,2
30,1
θV = 47,5 °C
150
29,1
26,0
24,1
22,7
32,0
29,3
27,7
26,6
34,2
31,9
30,5
29,6
θR = 42,5 °C
200
27,4
24,8
23,3
22,1
30,5
28,3
27,0
26,1
33,0
31,1
30,0
29,2
250
25,9
23,8
22,5
21,6
29,3
27,5
26,4
25,6
31,9
30,4
29,4
28,8
300
24,6
22,9
21,9
21,1
28,2
26,7
25,8
25,2
31,0
29,7
29,0
28,4
50
36,3
30,7
27,5
25,5
38,5
33,7
30,9
29,1
40,2
36,0
33,6
32,0
45
100
33,6
29,1
26,4
24,6
36,2
32,2
29,9
28,4
38,2
34,7
32,7
31,4
θV = 52,5 °C
150
31,3
27,6
25,4
23,9
34,1
31,0
29,1
27,7
36,4
33,6
31,9
30,8
θR = 47,5 °C
200
29,3
26,3
24,5
23,2
32,4
29,8
28,3
27,1
34,9
32,6
31,2
30,3
250
27,6
25,2
23,7
22,6
30,9
28,8
27,5
26,6
33,6
31,8
30,6
29,8
300
26,1
24,1
22,9
22,0
29,6
27,9
26,9
26,1
32,5
31,0
30,0
29,4
θI = Rauminnentemperatur
Rλ,B = Bodenbelagswiderstand
50
Rλ,B 0,0 = Keramik
Rλ,B 0,05 = Kunststoff
Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Randzone
57
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm - Maximale Fußbodenoberflächentemperatur
Maximale Fußbodenoberflächentemperatur
Mittlere
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Für θI = 20°C
Für θI = 24°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
θΗ in °C
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
26,3
23,4
21,7
20,6
28,3
26,2
24,9
24,1
29,9
28,3
27,5
26,9
100
24,9
22,5
21,1
20,1
27,3
25,5
24,5
23,8
29,1
27,9
27,2
26,7
θV = 32,5 °C
150
23,7
21,7
20,5
19,7
26,4
24,9
24,1
23,5
28,5
27,5
26,9
26,5
θR = 27,5 °C
200
22,6
21,0
20,1
19,4
25,6
24,4
23,7
23,2
28,0
27,1
26,6
26,3
250
21,7
20,4
19,6
19,0
24,9
24,0
23,4
23,0
27,5
26,8
26,4
26,1
300
20,9
19,9
19,2
18,7
24,3
23,6
23,1
22,8
27,1
26,5
26,2
25,9
50
29,2
25,5
23,4
22,0
31,3
28,4
26,7
25,6
32,9
30,6
29,3
28,4
100
27,4
24,4
22,6
21,4
29,9
27,5
26,1
25,1
31,8
29,9
28,8
28,1
θV = 37,5 °C
150
25,9
23,4
22,0
21,0
28,7
26,7
25,5
24,7
30,8
29,3
28,4
27,7
θR = 32,5 °C
200
24,6
22,6
21,4
20,5
27,6
26,0
25,1
24,4
30,0
28,8
28,0
27,5
250
23,4
21,8
20,8
20,1
26,7
25,4
24,6
24,0
29,3
28,3
27,6
27,2
300
22,4
21,1
20,3
19,7
25,9
24,9
24,2
23,7
28,7
27,8
27,3
27,0
50
32,1
27,6
25,1
23,4
34,2
30,5
28,4
27,0
35,9
32,8
31,0
29,9
35
100
29,9
26,3
24,2
22,7
32,4
29,4
27,6
26,4
34,4
31,9
30,4
29,4
θV = 42,5 °C
150
28,1
25,1
23,4
22,2
30,9
28,4
27,0
26,0
33,1
31,1
29,8
29,0
θR = 37,5 °C
200
26,5
24,1
22,6
21,6
29,6
27,6
26,4
25,5
32,0
30,3
29,3
28,6
250
25,1
23,2
22,0
21,1
28,4
26,8
25,8
25,1
31,0
29,7
28,9
28,3
300
23,9
22,3
21,4
20,6
27,4
26,1
25,3
24,7
30,2
29,1
28,4
27,9
50
34,9
29,7
26,7
24,8
37,1
32,6
30,1
28,4
38,8
35,0
32,7
31,3
40
100
32,4
28,2
25,7
24,0
34,9
31,3
29,2
27,7
36,9
33,8
32,0
30,7
θV = 47,5 °C
150
30,2
26,8
24,7
23,3
33,1
30,1
28,4
27,2
35,3
32,8
31,2
30,2
θR = 42,5 °C
200
28,4
25,6
23,9
22,7
31,5
29,1
27,6
26,6
34,0
31,9
30,6
29,7
250
26,8
24,5
23,1
22,1
30,1
28,2
27,0
26,1
32,8
31,1
30,0
29,3
300
25,4
23,5
22,4
21,6
28,9
27,3
26,4
25,6
31,7
30,4
29,5
28,9
50
37,7
31,8
28,4
26,1
39,9
34,7
31,7
29,8
41,7
37,1
34,4
32,7
45
100
34,8
30,0
27,2
25,3
37,4
33,2
30,7
29,0
39,4
35,7
33,5
32,0
θV = 52,5 °C
150
32,3
28,4
26,1
24,5
35,2
31,8
29,7
28,3
37,5
34,5
32,6
31,4
θR = 47,5 °C
200
50
30,2
27,1
25,1
23,8
33,4
30,6
28,9
27,7
35,9
33,4
31,9
30,8
250
28,4
25,8
24,2
23,1
31,8
29,5
28,1
27,1
34,4
32,4
31,2
30,3
300
26,8
24,7
23,4
22,5
30,4
28,5
27,4
26,6
33,2
31,6
30,6
29,8
θI = Rauminnentemperatur
Rλ,B = Bodenbelagswiderstand
58
30
Rλ,B 0,0 = Keramik
Rλ,B 0,05 = Kunststoff
Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Randzone
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm
59
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quicknopp plus - mit Heizrohr 17 x 2,0 mm
60
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
4.3.4. Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Wärmestromdichte in W/m2
Wärmestromdichte in W/m2
Mittlere
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Für θI = 20°C
Für θI = 24°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
θΗ in °C
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
109,3
78,5
61,2
50,1
72,9
52,3
40,8
33,4
43,7
31,4
24,5
20,1
100
93,0
68,8
54,8
45,6
62,0
45,9
36,5
30,4
37,2
27,5
21,9
18,3
θV = 32,5 °C
150
79,8
60,5
49,2
41,6
53,2
40,4
32,8
27,7
31,9
24,2
19,7
16,6
θR = 27,5 °C
200
68,9
53,5
44,3
37,9
45,9
35,7
29,5
25,3
27,6
21,4
17,7
15,2
250
59,6
47,3
39,9
34,6
39,7
31,6
26,6
23,1
23,8
18,9
16,0
13,8
300
51,8
42,0
36,0
31,7
34,5
28,0
24,0
21,1
20,7
16,8
14,4
12,7
50
145,7
104,7
81,6
66,8
109,3
78,5
61,2
50,1
80,1
57,6
44,9
36,8
100
124,1
91,7
73,0
60,9
93,0
68,8
54,8
45,6
68,2
50,5
40,2
33,5
θV = 37,5 °C
150
106,4
80,7
65,6
55,5
79,8
60,5
49,2
41,6
58,5
44,4
36,1
30,5
θR = 32,5 °C
200
91,9
71,4
59,1
50,6
68,9
53,5
44,3
37,9
50,5
39,2
32,5
27,8
250
79,5
63,1
53,2
46,1
59,6
47,3
39,9
34,6
43,7
34,7
29,3
25,4
300
69,0
56,0
48,1
42,2
51,8
42,0
36,0
31,7
38,0
30,8
26,4
23,2
50
182,2
130,9
102,0
83,6
145,7
104,7
81,6
66,8
116,6
83,7
65,3
53,5
100
155,1
114,7
91,3
76,1
124,1
91,7
73,0
60,9
99,2
73,4
58,4
48,7
θV = 42,5 °C
150
133,0
100,9
82,0
69,4
106,4
80,7
65,6
55,5
85,1
64,6
52,5
44,4
θR = 37,5 °C
200
114,9
89,2
73,8
63,2
91,9
71,4
59,1
50,6
73,5
57,1
47,2
40,4
250
99,4
78,9
66,5
57,7
79,5
63,1
53,2
46,1
63,6
50,5
42,6
36,9
300
86,3
70,0
60,1
52,8
69,0
56,0
48,1
42,2
55,2
44,8
38,4
33,8
50
218,6
157,0
122,4
100,3
182,2
130,9
102,0
83,6
153,0
109,9
85,7
70,2
30
35
40
100
186,1
137,6
109,5
91,3
155,1
114,7
91,3
76,1
130,3
96,3
76,7
63,9
θV = 47,5 °C
150
159,6
121,1
98,4
83,2
133,0
100,9
82,0
69,4
111,7
84,8
68,9
58,3
θR = 42,5 °C
200
137,8
107,0
88,6
75,8
114,9
89,2
73,8
63,2
96,5
74,9
62,0
53,1
250
119,2
94,7
79,8
69,2
99,4
78,9
66,5
57,7
83,5
66,3
55,9
48,4
300
103,6
84,0
72,1
63,3
86,3
70,0
60,1
52,8
72,5
58,8
50,5
44,3
50
255,0
183,2
142,8
117,0
218,6
157,0
122,4
100,3
189,4
136,1
106,1
86,9
45
100
217,1
160,5
127,8
106,5
186,1
137,6
109,5
91,3
161,3
119,3
94,9
79,1
θV = 52,5 °C
150
186,2
141,3
114,8
97,1
159,6
121,1
98,4
83,2
138,3
104,9
85,3
72,1
θR = 47,5 °C
200
160,8
124,9
103,4
88,5
137,8
107,0
88,6
75,8
119,4
92,8
76,8
65,7
250
139,1
110,4
93,1
80,7
119,2
94,7
79,8
69,2
103,3
82,0
69,2
60,0
300
120,8
98,0
84,1
73,9
103,6
84,0
72,1
63,3
89,8
72,8
62,5
54,9
50
θI = Rauminnentemperatur
Rλ,B = Bodenbelagswiderstand
Rλ,B 0,0 = Keramik
Rλ,B 0,05 = Kunststoff
Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Randzone
Norm- Wärmestromdichten und Norm- Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264-2
Rohrabstand
qn [W/2]
θΔn [K]
VA 50
VA 100
VA 150
VA 200
VA 250
VA 300
100,0
97,8
95,0
91,1
84,7
78,2
13,7
15,8
17,9
19,8
21,3
22,6
61
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur in °C
Mittlere Fußbodenoberflächentemperatur
Mittlere
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Für θI = 20°C
Für θI = 24°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
θΗ in °C
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
24,8
22,2
20,8
19,8
26,7
25,0
24,0
23,3
28,2
27,1
26,5
26,1
100
23,4
21,4
20,2
19,4
25,8
24,4
23,6
23,1
27,7
26,8
26,3
25,9
θV = 32,5 °C
150
22,3
20,7
19,7
19,1
25,1
23,9
23,3
22,8
27,2
26,5
26,1
25,8
θR = 27,5 °C
200
21,4
20,1
19,3
18,7
24,4
23,5
23,0
22,6
26,8
26,2
25,9
25,6
250
20,6
19,6
18,9
18,4
23,9
23,2
22,7
22,4
26,4
26,0
25,7
25,5
300
19,9
19,1
18,6
18,2
23,4
22,8
22,5
22,2
26,2
25,8
25,5
25,4
50
27,7
24,4
22,5
21,2
29,8
27,2
25,8
24,8
31,4
29,4
28,3
27,6
100
25,9
23,3
21,8
20,7
28,4
26,4
25,2
24,4
30,4
28,8
27,9
27,3
θV = 37,5 °C
150
24,5
22,4
21,1
20,3
27,3
25,7
24,7
24,1
29,5
28,3
27,6
27,1
θR = 32,5 °C
200
23,3
21,6
20,6
19,8
26,4
25,1
24,3
23,7
28,8
27,8
27,2
26,8
250
22,3
20,9
20,1
19,5
25,6
24,6
23,9
23,4
28,2
27,4
26,9
26,6
300
21,4
20,3
19,6
19,1
24,9
24,1
23,6
23,2
27,7
27,1
26,7
26,4
50
30,5
26,5
24,2
22,6
32,7
29,4
27,5
26,2
34,3
31,7
30,1
29,1
35
100
28,4
25,2
23,3
22,0
30,9
28,3
26,8
25,7
32,9
30,8
29,5
28,7
θV = 42,5 °C
150
26,7
24,1
22,5
21,5
29,5
27,4
26,1
25,3
31,8
30,0
29,0
28,3
θR = 37,5 °C
200
25,2
23,1
21,8
20,9
28,3
26,6
25,6
24,8
30,8
29,4
28,6
28,0
250
23,9
22,3
21,2
20,5
27,3
25,9
25,1
24,5
30,0
28,8
28,1
27,6
300
22,9
21,5
20,7
20,0
26,4
25,3
24,6
24,1
29,2
28,3
27,8
27,4
50
33,3
28,6
25,8
24,0
35,5
31,5
29,2
27,6
37,2
33,8
31,8
30,5
40
100
30,8
27,0
24,8
23,3
33,4
30,2
28,3
27,0
35,4
32,7
31,1
30,0
θV = 47,5 °C
150
28,8
25,7
23,9
22,6
31,7
29,1
27,5
26,5
34,0
31,7
30,4
29,5
θR = 42,5 °C
200
27,0
24,6
23,1
22,0
30,2
28,1
26,8
25,9
32,7
30,9
29,8
29,1
250
25,6
23,6
22,3
21,4
28,9
27,3
26,2
25,5
31,6
30,2
29,3
28,7
300
24,3
22,7
21,7
20,9
27,9
26,5
25,7
25,0
30,7
29,6
28,8
28,3
50
36,1
30,6
27,4
25,4
38,3
33,6
30,8
29,0
40,1
35,9
33,5
31,9
45
100
33,2
28,8
26,2
24,5
35,8
32,0
29,8
28,3
37,9
34,6
32,6
31,3
θV = 52,5 °C
150
30,8
27,3
25,2
23,8
33,8
30,7
28,9
27,6
36,1
33,4
31,8
30,7
θR = 47,5 °C
200
50
28,9
26,0
24,3
23,1
32,0
29,6
28,1
27,0
34,6
32,4
31,1
30,1
250
27,1
24,8
23,4
22,4
30,6
28,6
27,3
26,4
33,3
31,5
30,4
29,7
300
25,7
23,8
22,7
21,8
29,3
27,7
26,7
25,9
32,2
30,7
29,9
29,2
θI = Rauminnentemperatur
Rλ,B = Bodenbelagswiderstand
62
30
Rλ,B 0,0 = Keramik
Rλ,B 0,05 = Kunststoff
Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Randzone
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm - Maximale Fußbodenoberflächentemperatur
Maximale Fußbodenoberflächentemperatur
Mittlere
Temperatur
Teilung
Heizmittel-
Für θI = 15°C
Für θI = 20°C
Für θI = 24°C
Vorlauf/Rücklauf
in mm
temperatur
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
und Rλ,B in m2 K/W
θΗ in °C
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
0
0,05
0,1
0,15
50
26,2
23,3
21,6
20,5
28,3
26,1
24,9
24,1
29,8
28,3
27,4
26,9
100
24,7
22,4
21,0
20,1
27,1
25,4
24,4
23,7
29,0
27,8
27,1
26,6
θV = 32,5 °C
150
23,4
21,6
20,4
19,7
26,2
24,8
24,0
23,5
28,4
27,4
26,8
26,4
θR = 27,5 °C
200
22,4
20,9
19,9
19,3
25,4
24,3
23,6
23,2
27,8
27,0
26,6
26,2
250
21,5
20,2
19,5
18,9
24,8
23,9
23,3
22,9
27,4
26,7
26,3
26,0
300
20,7
19,7
19,1
18,6
24,2
23,5
23,0
22,7
27,0
26,4
26,1
25,9
50
29,1
25,4
23,3
21,9
31,2
28,3
26,6
25,5
32,9
30,6
29,2
28,4
30
100
27,2
24,4
22,6
21,4
29,7
27,4
26,0
25,1
31,7
29,8
28,7
28,0
θV = 37,5 °C
150
25,6
23,2
21,8
20,9
28,4
26,6
25,4
24,7
30,7
29,2
28,3
27,7
θR = 32,5 °C
200
24,3
22,4
21,2
20,4
27,4
25,9
24,9
24,3
29,8
28,6
27,9
27,4
250
23,1
21,6
20,6
20,0
26,5
25,2
24,5
23,9
29,1
28,1
27,5
27,1
300
22,2
20,9
20,1
19,6
25,7
24,7
24,1
23,6
28,5
27,7
27,2
26,9
50
31,9
27,5
25,0
23,3
34,1
30,4
28,3
26,9
35,8
32,7
31,0
29,8
35
100
29,6
26,1
24,0
22,7
32,2
29,4
27,6
26,4
34,2
31,8
30,3
29,3
θV = 42,5 °C
150
27,7
24,9
23,2
22,0
30,6
28,2
26,8
25,9
32,9
30,9
29,7
28,9
θR = 37,5 °C
200
26,1
23,8
22,4
21,5
29,3
27,4
26,2
25,4
31,8
30,2
29,2
28,5
250
24,8
22,9
21,8
21,0
28,1
26,6
25,6
25,0
30,8
29,5
28,7
28,2
300
23,6
22,1
21,2
20,5
27,2
25,9
25,1
24,6
30,0
28,9
28,3
27,8
50
34,7
29,6
26,6
24,7
36,9
32,5
30,0
28,3
38,7
34,9
32,7
31,2
40
100
32,0
27,9
25,5
23,9
34,6
31,1
29,0
27,7
36,7
33,6
31,8
30,6
θV = 47,5 °C
150
29,8
26,5
24,5
23,2
32,7
29,9
28,2
27,0
35,0
32,6
31,1
30,1
θR = 42,5 °C
200
28,0
25,3
23,7
22,5
31,1
28,8
27,4
26,5
33,6
31,7
30,5
29,6
250
26,4
24,2
22,9
21,9
29,8
27,9
26,8
26,0
32,5
30,9
29,9
29,2
300
25,0
23,3
22,2
21,4
28,6
27,1
26,2
25,5
31,4
30,1
29,4
28,8
50
37,4
31,6
28,2
26,0
39,7
34,6
31,6
29,7
41,5
36,9
34,3
32,6
45
100
34,4
29,7
27,0
25,1
37,0
32,9
30,5
28,9
39,1
35,5
33,3
31,9
θV = 52,5 °C
150
31,9
28,1
25,9
24,3
34,8
31,5
29,5
28,2
37,1
34,2
32,5
31,3
θR = 47,5 °C
200
29,8
26,7
24,9
23,6
33,0
30,3
28,7
27,5
35,5
33,1
31,7
30,7
250
27,9
25,5
24,0
22,9
31,4
29,2
27,9
26,9
34,1
32,2
31,0
30,1
300
26,4
24,4
23,2
22,3
30,0
28,3
27,2
26,4
32,9
31,3
30,4
29,7
θI = Rauminnentemperatur
Rλ,B = Bodenbelagswiderstand
50
Rλ,B 0,0 = Keramik
Rλ,B 0,05 = Kunststoff
Rλ,B 0,1 = Parkett/mittlerer Teppich
Rλ,B 0,15 = dickes Parkett/dicker Teppich
Randzone
63
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm
64
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Quicknopp plus - mit Heizrohr 14 x 2,0 mm
65
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
4.4 Diagramme
4.4.1. Einstelldiagramm für Brugman Heizkreisverteiler
Drukverlustdiagram für Durchflussmengenanzeiger “Regolux” 0 - 5 l/min (im Vorlauf)
kvs = 1,12 m3/h
50
500
30
300
20
200
10
100
5
50
3
30
2
20
1
10
0,5
5
0,3
3
0,2
2
0,1
1
2
3
5
10
20
30
50
100
200 300
500
1000
Druckverlust qp (mbar)
1000
Druckverlust qp (kPa)
100
2000 3000
Massenstrom m (kg/h)
Druckverlustdiagramm für Brugman Heizrohr
4.4.2.
Druckverlustdiagramm für Brugman Heizrohr
66
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
5.0Berechnungsbeispiel
Die Ermittlung aller notwendigen Planungsdaten bis hin
Für Bäder wird Rλ,B = 0 angenommen. Bei höheren
zu Ventil-Voreinstellung am Brugman Heizkreisverteiler
Werten für Rλ,B (max.0,15 m2K/W) müssen diese be-
kann mit der Brugman Berechnungstabelle erfolgen.
rücksichtigt werden.
12.
Mittlere Oberflächentemperatur θF,m (°C)
1.
Raumnummer
2.
Raumbezeichnung
3.
Heizkreisnummer
4.
Norm-Innentemperatur θi (°C)
θF,max ergeben sich für Räume mit θi = 20 °C gem.
5.
Temperatur des darunter liegenden Raumes θu (°C)
DIN EN 1264 Teil 2 folgende Grenzwärmestrom-
6.
Heizende Fußbodenfläche AF (m2)
dichten qG:
Die mit dem Heizsystem auszustattende Fußbo-
Für die max. zulässige Oberflächentemperatur
1. Aufenthaltszone:
θF,max = 29 °C denfläche, abzüglich Flächen ohne Auslastung
(z.B. Flächen unter Badewannen und Duschen).
2. Randzone:
AA = Aufenthaltszone, AR = Randzone. Bei einer
direkten Bedeckung der Fußbodenheizfläche von
3. Bäder ( = 24 °C)
mehr als 15 % mit Möbeln, sind Minderleistungen
θF,max = 35 °C θF,max = 33 °C qG = 100 Wm2
qG = 175 W/m2
qG = 100 W/m2
bei der Wärmeabgabe zu erwarten.
7.
Normheizlast (Normwärmebedarf ) QN (W) für den
13.-17. Die Auslegungs-Vorlaufübertemperatur θV,des(K)
Raum gemäß DIN EN 12831.
Diese wird für den Raum mit der höchsten
Transmissionswärmeverlust Qu (W) durch den Fuß-
Auslegungs-Wärmestromdichte qmax bestimmt
boden gemäß DIN EN 12831.
(Bäder ausgenommen). Dabei wird davon aus-
9.
Auslegungswärmeleistung QH (W).
gegangen, dass in den zu beheizenden Räumen
Sie ergibt sich aus der Normheizlast für den Raum
Bodenbeläge mit einem einheitlichen Wärme-
gem. DIN EN 12831 Teil 1 u. 2, vermindert um Qu aus
leitwiderstand verwendet werden (siehe 11). Die
Zeile 8 und der Berücksichtigung des Auslegungs-
Spreizung σ wird für den zur Auslegung herange-
zuschlags x gem. DIN 4701 Teil 3.
zogenen Raum mit σ ≤ 5 K festgelegt. Dies muss
8.
bei einer Unterteilung des Raumes in Heizkreise
QH = QN - Qu
10.
Auslegungs-Wärmestromdichte qdes (W/m )
berücksichtigt werden. Unter diesen Bedingungen
2
ist die Grenzwärmestromdichte mit der maximalen
Wärmestromdichte für die Auslegung der Fußbo-
11.
Rλ,B
denheizung gleichzusetzen. Für den Raum mit qmax
(m2K/W) Zur Auslegung der Fußbodenheizung
wird eine Rohrteilung des Systems gewählt, bei der
werden für Aufenthaltsräume einheitliche Boden-
qmax maximal die mit der Grenzkurve festgelegte
beläge (mit Rλ,B = 0,1 m2K/W) angenommen.
Grenzwärmestromdichte qG erreicht (qmax≤ qG).
Wärmeleitwiderstand
des
Bodenbelags
67
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Für den Fall qmax < qG dürfen auch Vorlaufübertem-
peraturen von ΔθV,des≤ ΔθH,des 2,5 K gewählt werden. Die maximal zulässige Vorlaufübertemperatur
Die
maximale
Auslegungs-Wärmestromdichte
kann nun in einem anderen Raum auftreten.
18.
beträgt dann
Eingabe des Teilwärmedurchgangswiderstandes
des Fußbodenaufbaus nach Ro = alle Widerstände
über dem Heizrohr (m2K/W)
diese Gleichung gilt für
Dies bedeutet für eine Spreizung von σ = 5 K, dass
Sü = Rohrüberdeckung (bei CT-C25-F4 = 45 mm)
λü = Wärmeleitfähigkeit des Estrichs (ZE=1,2W/mK)
19.
Eingabe des Teilwärmedurchgangwiderstandes
des Fußbodenaufbaus nach unten Ru = alle Wider-
Δθv ≥ 10 K beträgt.
Ist das Verhältnis
stände unter dem Heizrohr (m2K/W)
> 0,5, gilt
Ru= Rλ,ins + Rλ,Decke + Rλ,Putz + Rσ,Decke mit Rσ,Decke=
0,17m2K/W
Für Standardaufbauten nach EnEV gilt:
A) Wohnungstrenndecke an Räume gleicher
Bei allen übrigen Räumen, die mit derselben
Nutzung, Ru = 0,99 m2K/W
Vorlaufübertemperatur θV,des betrieben werden,
sind die zugehörigen Spreizungen des Wasser-
B) Trenndecke an Keller oder Erdreich,
stroms für < 0,5 aus den Kennlinienfeldern zu
entnehmen oder zu berechnen mit
C) Trenndecke an Außenluft, Ru = 2,00 m2K/W
20.
Ru = 1,48 m2K/W
Berechnung des Auslegungsheizmittelstroms (kg/h)
unter Benutzung der zu den Wärmestromdichten
qj gehörenden Heizmittelübertemperaturen ΔθH,j.
cw = 1,163 Wh/kgK
21.
Rohrlänge des Heizkreises LR . (m)
Anhand der Tabelle können für die einzelnen
Fur
> 0,5 wird die Spreizungen σ, berechnet
Verlegeabstände die Rohrlängen der jeweiligen
mit
Heizkreise ermittelt werden.
Ist im zur Auslegung herangezogenen Raum der
22.
leitungen zum Heizkreisverteiler LR (m)
Wert qdes nach 10. unter den vorgenannten Bedin-
68
Verlegte Rohrlänge/Heizkreis LRA für Anbinde-
gungen mit keiner Rohrteilung erreichbar, muss
23.
Gesamte Rohrlänge Lges = LR + LRA (m)
eine Zusatzheizfläche berücksichtigt werden.
24.
Druckverlust des Heizrohres ΔpH. Mit dem
Die zusätzlich benötigte Wärmeleistung ist
jeweiligen Heizmittelmassenstrom mH im Druck-
Qout = QH - q • AF (W)
verlustdiagramm den R-Wert ablesen (mbar)
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
25.
Druckverlust der Vor- und Rücklaufventile des Heiz-
Verlegeabstand
in mm
kreisverteilers entnehmen (mbar) oder berechnen
50
20,00
100
10,00
9,0
150
6,67
6,0
200
5,00
4,5
250
4,00
3,6
300
3,33
3,0
26.
Rohrbedarf lfdm/ Rohrbedarf lfdm/m2
m2 (theoretisch)
(praktisch)*
kreisverteilers aus dem Einstelldiagramm des Heiz-
Gesamtdruckverlust ΔPges. durch Addition von 24
und 25 ermitteln (mbar)
27. Druckdifferenz zur Ventilvoreinstellung ermitteln.
Differenz der einzelnen Heizkreise zu ΔPmax (mbar)
28. Die Ventilvoreinstellung aus dem Einstelldiagramm
18,0
* In normalen Räumen bis ca. 50 m2 weicht die praktische
Rohrlänge von der theoretischen ab.
des Heizkreisverteilers entnehmen.
69
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Heizflächenberechnung Beispiel
Σ σ Zeile 9:
mH Zeile 20:
∆ Pmax:
70
1
Raum-Nummer
2
2537 W
249 kg/h
103 mbar
Σ AF Zeile
6:
Σ LR,ges Zeile 23:
43,8 m2
273 kg/h
6
mbar
Anzahl der Heizkreise:
Projekt .: Musterbeispiel
Blatt-Nr.: 1
Projekt-Nr.: 1
Sachbearbeiter:
K. Schemmer
1001
1001
1002
1003
1004
1005
Raum-Bezeichnung
Wohnen
Wohnen
Essen
Küche
WC
Diele
3
Heizkreis-Nummer
1
2
3
4
5
6
4
Norm-Innentemperatur
ºC
20
20
20
20
20
20
5
Temperatur unter dem Raum θU
ºC
8
8
8
8
8
8
6
Heizende Fußbodenfläche AF
m2
7
Normheizlast gem. DIN 4701 σ N
8
9
AR
AA
AA
AR
AA
AR
AA
AR
AA
AR
AA
AR
4,0
12,0
9,8
10,0
3,0
5,0
W
400
720
588
700
250
200
Transmissionwärmeverlust durch
den Fußboden gem. DIN 4701 σ U
W
29,4
88,2
72,0
73,5
22,1
36,8
Auslegungswärmeleistung σ H
W
371
632
516
627
228
163
10
Auslegungswärmestromdichte σ des
W/m2
93
53
53
63
76
33
11
Wärmeleitwiderstand
Bodenbelag
m2KW
0,1
0,1
0,1
0,1
0,0
0,1
12
Mittlere Oberflächentemperatur θF, m
ºC
28,4
25,1
25,1
25,9
27,0
23,3
13
Auslegungsheizmittelübertemperatur ∆θ H,des
K
24,3
17,0
18,8
21,5
13,5
11,6
14
Verlegeabstand VA
mm
100
200
250
200
150
250
15
Zusatzwärmeleistung σ out
W
⁄
⁄
⁄
⁄
⁄
⁄
16
Auslegungsvorlauftemperatur θv,des
ºC
17
Spreizung σ
K
5,0
16,8
14,2
10,6
21,1
22,9
18
Teilwärmedurchgangswiderstand nach oben R o
m2KW
0,231
0,231
0,231
0,231
0,131
0,231
19
Teilwärmedurchgangswiderstand nach unten R u
m2KW
1,48
1,48
1,48
1,48
1,48
1,48
20
Auslegungsheizmittelstrom m H
kg/h
79,5
42,6
41,2
65,6
11,1
8,7
21
Rohrlänge des Heizkreises LR
m
40
60
39,2
50
20
20
22
Rohrlänge der Anbindung an
den Heizkreisverteiler LRA
m
20
5
4
6
7
2
23
Gesamte Rohrlänge Lges.
m
60
65
43
56
27
22
24
Druckverlust des Heizrohres ∆ PH
mbar
96
38
25
70
2
1
25
Druckverlust der Vor- und
Rücklaufventile ∆ PV
mbar
7
2
2
4
1
1
26
Gesamtdruckverlust∆ Pges
mbar
103
40
27
74
3
2
27
Zu drosselnde
Druckdifferenz ∆ Pmax
mbar
⁄
63
76
29
100
101
28
Ventilvoreinstellung
2,8
0,9
0,8
2,0
0,5
0,5
46,8
AA
AR
15-01-2008
15-04-2004
Datum:
AA
AR
AA
AR
AA
AR
AA
AR
AA
AR
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Heizflächenberechnung
Σσ Zeile 9:
mH Zeile 20:
∆Pmax:
W
kg/h
mbar
Σ AF Zeile
6:
Σ LR,ges Zeile 23:
Anzahl der Heizkreise:
1
Raum-Nummer
2
Raum-Bezeichnung
3
Heizkreis-Nummer
4
Norm-Innentemperatur
ºC
5
Temperatur unter dem Raum θU
ºC
6
Heizende Fußbodenfläche AF
m2
7
Normheizlast gem. DIN 4701 σ N
W
8
Transmissionwärmeverlust durch
den Fußboden gem. DIN 4701 σU
W
9
Auslegungswärmeleistung σ H
W
10
Auslegungswärmestromdichte σ des
W/m2
11
Wärmeleitwiderstand
Bodenbelag
m2KW
12
Mittlere Oberflächentemperatur θF,m
ºC
13
Auslegungsheizmittelübertemperatur ∆θH,des
K
14
Verlegeabstand VA
15
Zusatzwärmeleistung σ out
W
16
Auslegungsvorlauftemperatur θv,des
ºC
17
Spreizung σ
K
18
Teilwärmedurchgangswiderstand nach oben R o
m2KW
19
Teilwärmedurchgangswiderstand nach unten R u
m2KW
20
Auslegungsheizmittelstrom m H
21
Rohrlänge des Heizkreises LR
m
22
Rohrlänge der Anbindung an
den Heizkreisverteiler LRA
m
23
Gesamte Rohrlänge Lges.
m
24
Druckverlust des Heizrohres ∆PH
mbar
25
Druckverlust der Vor- und
Rücklaufventile ∆PV
mbar
26
Gesamtdruckverlust∆Pges
mbar
27
Zu drosselnde
Druckdifferenz ∆Pmax
mbar
28
Ventilvoreinstellung
AA
AR
AA
AR
AA
AR
AA
Projekt.:
Blatt-Nr.:
Projekt-Nr.:
Sachbearbeiter:
m2
kg/h
mbar
AR
AA
AR
AA
Datum:
AR
AA
AR
AA
AR
AA
AR
AA
AR
AA
AR
AA
AR
mm
kg/h
71
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Protokoll über Funktionsheizen
für Zement- und Anhydritestrich gemäß DIN EN 1264 Teil 4
Bauherr / Objektname:
Zweckbestimmung des Gebäudes:
Straße / Nr. / PLZ / Ort:
Allgemeine Hinweise:
Der Estrich muss vor der Belegung des Fußbodens aufgeheizt werden. Nach Beenden der Estricharbeiten darf frühestens nach
21 Tagen bei Zementestrich und 7 Tagen bei Anhydritestrich
begonnen werden. Die Vorlauftemperatur von 25°C ist drei Tage, die max. Vorlauftemperatur vier Tage zu halten. Unmittelbar
vor und auch während der Estrichverlegung muss die Dichtheit der Heizkreise mit einer Wasserdruckprobe sichergestellt werden.
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Fachfirma:
Straße / Ort:
Gesamtfläche:
Rohr / Dimension:
Druckprüfung am:
Prüfdruck: Estrichleger:
Fabrikat:
Dicke:
Bindemittel:
Fertigstellung des Heizestrich:
72
bar
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Funktionsheizdaten
Funktionsheizen mit 25º C Vorlauftemperatur, drei Tage:
Betriebsdruck: Datum
bar
Uhrzeit
Temperatur
Kontrolle
Temperatur
Kontrolle
Funktionsheizen bis zur max. Vorlauftemperatur, vier Tage:
Datum
Wurde das Funktionsheizen unterbrochen? Uhrzeit
❏ ja ❏ nein
Unterbrochen von: bis
Bauleitung: Datum
Fachfirma: Datum
Estrichleger: Datum
73
BRUGMAN FUßBODENHEIZUNG
Prüfprotokoll nach DIN EN 1264-4
Druckprüfung für Brugman Fußbodenheizungssysteme
Bauvorhaben:
Bauherr:
Prüfer/Name: Firma:
Prüfung:
Vor der Druckprüfung sind die Heizkreise einzeln zu spülen. Vor dem Einbau des Estrichs sind die Heizkreise mit einer
Wasserdruckprobe auf Dichtheit zu prüfen. Der Prüfdruck muss das Doppelte des Betriebsdruckes, mindestens jedoch 6 bar
betragen. Dieser Druck auf die Rohre muss während des Einbringen des Estrichs aufrechterhalten werden. Die Dichtheit und
der Prüfdruck müssen in einem Prüfbericht aufgezeichnet werden. Bei Gefahr des Einfrierens müssen geeignete Maßnahmen,
wie die Verwendung von Frostschutzmitteln oder Temperieren des Gebäudes getroffen werden. Wenn für den Normalbetrieb
der Anlage kein weiterer Frostschutz erforderlich ist, müssen die Frostschutzmittel durch Entleeren und Spülen mit mindestens
dreimaligem Wasserwechsel entfernt werden.
max Betriebsdruck: bar
Beginn: Dauer:
Prüfdruck: bar Raumtemp.: °C
Druck nach 24 Stunden: bar Raumtemp.: °C
Druckabfall (max. 0,2 bar): bar
Ergebnis der Prüfung:
Bestätigung:
Prüfer:
Ort:
Datum:
Heizungsbauer/Stempel/Unterschrift
74
Ende: A b r and of T he H eating C o m p an y
The Heating Company Germany GmbH
Offenbergweg 5, 48432 Rheine - Postfach 12 51, 48402 Rheine
Tel.: (0 59 71) 97 47 - 0, Fax: (0 59 71) 97 47 - 47
Internet: www. brugman.de
e-Mail: info@brugman.de
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
129
Dateigröße
4 184 KB
Tags
1/--Seiten
melden