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Betriebsanleitung I
für Einzelbesteckung - für ZW mit 112 Loch (0201021) und (001)
(anI1-4.doc) Stand: 1.1.2000
Zeichener:l@rung: ZW = Zuchtwabe, WG/Ar = Wabengitter/Arbeiterzellen, Näpf. = Weiselnäpfchen
Est. = Einsteckzellen, 11f.St. = 11fach-Stecker, Nä-pla = Weiselnäpfchenplatte, Zu-La = Zuchtlatte
S.Z. = Schutzzelle, Kä = Verschulkäfig, Fu-St. = Futterstopfen, G.R. = Gelee-Royale
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1. Zuchteinrichtung komp!.. 112 Loch: "Einzelbesteckung" nach 001 bestehend aus:
1 ZW, 1 Absperrgitter, 1 Deckel, 1 Abdeckplatte, 115 Näpfchen (007), 115 Einsteckzellen, 1 WG/Ar,
1 Stecker, 1 Näpfchenputzer.
1.1 Zuchteinrichtung komp!.. 112 Loc~ther. Ausführung): "Einzelbesteckung" nach 020/021
bestehend aus: 1 ZW, 1 Absperrgitter, 1 Deckel, 1 Abdeckplatte, 115 Näpfchen (007), 115 Einsteck­
zeIlen 008, 40 Zellenträger glatt oder 40 Zellenträger gerippt, 1 WG/Ar, 1 Stecker, 1 Näpfchenputzer.
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Unterschied von 001, 020, 021: QQ1 ist mit S.Z. 040. Diese können direkt auf 007 aufgesteckt werden.
040 ohne Schlupfbienen. Wird in Verbindung mit 030 und Zu-La 034 eingesetzt. Dazu paßt 031,032.
020 ist mit Zellenträger glatt 060.060 paßt in normale Zu-La und wird in Löcher QJ 17,5-18 eingeklebt.
Q2.1 ist mit Zellenträger gerippt 062. 007 wird in 062 eingesteckt und mit Zuchtstoff auf 060 aufgesteckt.
Auf 062 passen Kä 050, in diese werden 4-6 Bienen zu Kö-Schlupf gegeben. Bei Bestellung von Kä
050 muß zusätzlich noch der glatte Zellenträger 06Q oder der gerippte Zellenträger 062 bestellt werden.
2. Kurzbeschreibung der ZW - Allgemeines: Die ZW und auch das WG ist gut bewachst, so daß sie immer sofort eingesetzt werden kann. Das Wabenprofil der ZW wird grundsätzlich vor jeder Zucht mit Honig eingeschmiert. Das Wabenprofil der ZW wird dadurch jedesmal neu geputzt und immer wieder präpariert. Die Schnellverschulung ist ebenfalls ein Fortschritt und hat sich bestens bewährt (siehe 030 Anleitung 11). Die ZW hat in den Haltern ein Loch mit QJ 2 mm. In dieses wird ein Draht QJ 2 x 80 mm lang eingesteckt und die ZW zur Bestiftung in die Wabengasse eingehängt. Der Deckel wird mit Rähmchendraht am Absperrgitter befestigt. Man kann die ZW auch mittig in die Oberlatte eines Normalrähmchens einschrauben. Rechts und links bauen die Bienen Drohnenbau, welcher zurVarroasanierung eingesetzt wird. 3. Kö-Zucht (Kurzfassung): Alle Est. (008) einstecken, Abdeckplatte 006 aufstecken (Name muß lesbar sein). ZW 002 mit Honig einschmieren. WG 003, dann 004 aufstecken. Reinzucht-Kö über Loch 004 einlassen und mit 005 verschließen. ZW mit Kö in vorbereitete Wabengasse des Reinzuchtvolkes zwischen 2 offenen Brutwaben einhängen . Abstand von 004 und 006 zur off. Brutwabe = 8-10 mm. Am 1. oder 2 . Tag Reinzucht-Kö freigeben und ZW mit Zuchtstoff in gut vorbereit. Pflegevolk mit vielen Jungbienen einhängen . Eier werden so maximal gepflegt und inspiziert. Nach Pos. 4 um­ stecken. 3 Stunden zuvor Zuchtlatte mit Näpf. einhängen. Näpf. mit Honig beschmieren . ZW mit Restzuchtstoff in starkem Honigraum zw. 2 off..Brutwaben hängen . 2-3 Std. nach dem Umstecken - Kontrolle der Näpfchen. Evtl. ausgeputzte oder schlecht ge­ :>flegte Näpf. nachstecken. So ca . 100 % Annahme! Entspr. der Volksstärke und Jung­ :>ienenzahl können so bis max. 100 Kö-Zellen erzielt werden. Gedeckelte Kö-Zellen kön­ len ab dem 5: Tag-in starke Honig-räumezw. 2 off. Brutwahengehang(werden. Kö-Zucht <ann sofort wieder beginnen. ZW mit Reinzucht-Kö 2 Tage zuvor wieder bestiften lassen. m Starter oder Anbrüter können so tägl. Kö-Zellen angebrütet werden. Nach Gebrauch ~W ausspülen, trocknen lassen und in Plastiktüte aufbewahren. t Zeitplan-Umsteckbeispiel (andere Tage umrechnen)
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1.
Di.
ZW mit tlQOig a!.!~leg~D, WG aufstecken.
7.5.
Absperren der Reinzucht Kö auf die ZW.
17-20.00 Abstand der ZW zur nächsten Wabe = 8-10 mm.
2.
Mi.
Kontrolle der Eiablage, Abnehmen des Absperrgitters. Kö hat
8.5.
wieder freien Lauf im gl. Volk. (Bei Schlechtwetter und Tracht­
lücken von der Bestiftung bis zur Verdeckelung mit Honig reizen
(evtl. internen Futtertrog verwenden).
2.-3. Do.
Gesundes, starkes Pflegevolk oder Starter mit Wabengasse
9.5.
errichten . Nach 3 Std. ZW mit Eier in Wabengasse einhängen.
Schlüpfende Eier werden sofort max. inspiziert und gepflegt.
5.
Sa
Berührungsloses Umstecken der Jüngstlarven in Zu-Latte.
11.5.
Nach 2-3 Std. ausgeputzte oder schlecht gepflegte Larven
ab 8.00
nachstecken! Bei weiteren Zuchten : ZW neu bestecken,
Larven auf festen Böden können bleiben. Die neuen Eier
werden so intensiver gepflegt. Erst beim 2. Einsatz werden
Larven ausgeklopft oder mit Wasser und Pinsel ausgeputzt.
6.
12.5.
Evtl. Kontrolle der angezogenen Zellen. Am 10. Tag (16.5.)
können evtl. gedeckelte Kö-Zellen in Brutbox oder stark be­
setztem Honigraum zw. 2 off. Brutwaben gehängt werden.
Im Pflegevolk kann anschließend an Kö-Zucht F.S. abgenommen
werden.
14.­ 20.5.Verschulen der Weiselzellen: In Käfige zum Schlupf bzw. in
15.
21 .5.
Ableger, Ablegerkästchen,in Fegling oder in entweiselte Völker.
Der weitere Ablauf und die Verwertung der Kö oder Kö-Zellen
ist wie seither.
•
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In Löcher (2) 17,5 - 18 mm werden
Zellen träger glatt 060 gut einge­
klebt. Auf 060 und Käfig 050 passe
062, sowie auch Schutzzellen 040.
,
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· In 034 werden die Näpfchen 007
eingesteckt. Auf diese und 038
passen nur die S.Z. 040.
5. Produktion von F.S.: Bietet sich im Anschluß an die Zucht geradezu an. Gleichzeitig kann das Pflegevolk während dieser
Phase rein bio-technisch bis zu 95 % varroasaniert werden . Desweiteren läßt sich in dieser Zeit sehr gut Wabenhonig und
insbesondere das Bienenbrot (dies ist Pollen mit Honig) produzieren. Siehe dazu auch die Anleitung 111 "Wabenhonig". Alle
Daten für die Kö-Zucht, die F.S.-Abnahme, die Bestiftung der ZW, die Vernichtung der Varroa können in einem Arbeitsplan
problemlos abgelesen werden . Ab 2001 kann mit Zusatzgeräten und der ZW reiner G.R. produziert werden (siehe dazu Pro­
spekt vom 1.1.2000). Einsat1möglichkeiten : für S.Z. 040 und V-Käfig 050 (040 und 050 haben sich in der Praxis bestens bewährt.) 6. Als Verschulkäfig : Der V-Käfig 050 ist jetzt stets ein.~a~ber~it (ohne Zwischenstück). Sie sind einfach, schnell und preis­
günstig' Zu 050 kommen 4-7 B,enen als SChluPfh'lfef~~:=
~-~~}!mJ-._~~
<~:i-.;' .'){:ndFi z~lle
050
Ve.t5(11UH~fi9
OGl/iJ6.3
062
o 12 IlftJ
7. Als Zusetzkäfig
8. Als Versandkäfig : Auf beiden Seiten ist Futterstopfen 054 mit steifem Futterteig ausgelegt. Beide Stopfen mit Klebeband sichern. 9. Weitere Hinweise: Zuchtzeit möglichst vor die Sonnenwende legen und möglichst ordentliches Wetter und -tracht nützen. An schlechten Tagen sofort mit Blütenhonig von der Bestiftung bis zur Verdeckelung der Kä-Zellen reizen. Bei starker Bau­
zeit an Mittelwand Bautrieb abreagieren lassen. Pflegevölker müssen stark, gesund, mit viel Jungbienen, eng besetzt und gut vorbereitet sein. Es darf keine Jung-Kö, keine Zellen, keine angeblasenen Zellen haben. Das Pflegevolk muß 3 Stunden weisellos sein. Das W.G . muß immer mit der ZW eben sein und der Abstand 10 mm zur nächsten Wabe eingehalten werden (sonst Dickwabe). Abhilfe: Ist Zellenprofil der ZW aufgebaut, so ist mit einer Spachtel das Wachs auf dem Wabenprofil abzu­
schieben . Bei Dickwabe ist mit scharfem Messer überstehendes Wachs auf dem Rahmen des W.G. abzuschneiden. Werden mehrere Zuchten hintereinander gemacht, können Restmaden in ZW bleiben . Kö bestiftet neue Einsteckzellen sofort wie­
der. Die Pflegebienen inspizieren und pflegen die frischen Eier dann noch intensiver. Beim 3. Einsatz der ZW oder bei Zuch­
tende werden Restmaden ausgeklopft und mit Wasser und Pinsel ausgeputzt. ZW trocknen lassen und komplett in Plastik­
beutel mottensicher verschließen. 10. Störende Faktoren beim Zuchtablauf und deren Abhilfe: An Extremtagen kann Jungfernwachs gänzlich abgetragen und W.G . sogar blank geputzt werden. Abhilfe: Kleine Kunststoffrolle in mittelheisses Wachs tauchen, an Gitter leicht abrollen und mit leichtem Druck Wachs auf W.G . aufrollen. ZW mit W.G. wieder bestiften lassen. Deshalb nach den ersten Zuchten ein­ mal Brut auslaufen lassen, W .G. abziehen und hängen gebliebene Schlupfhäutchen mit heissem Stichel durchstoßen und leicht anlöten. Ein einmal bebrütetes W.G . wird von Bienen wie eine Normalwabe akzeptiert. Eier und Larven werden an kalten Tagen und Trachtlücken teilweise ausgeputzt: ZW schon am 1 - 2. Tag ins gut vorbereitete Pflegevolk einhängen und mit Honig reizen . Eier im Pflegevolk schlüpfen lassen. 2-3 Stunden nach dem Umstecken Jüngstlarven von ZW nach­ stecken. - Bei starken Zunahmen und bei Platzmangel kann Honig zu Eiern oder Larven eingetragen werden. Abhilfe :.wie zuvor verfahren (siehe auch Punkt 3 und 4). - Wird ZW mit Honig gedeckelt: Deckelwachs aufkratzen und Kö absperren. Am anderen Tag ist ZW geputzt und bestiftet. Man kann Reinzucht-Kö auch in Ableger-, Begattungs- oder Minikästchen während der Zuchtphase lassen. Kö bestiftet immer sofort (auch ohne Absperrung). Man kann auch 2-3 ZW auf eine LaUe nebeneinan­
der montieren und Absperrgitter zusammen mit Wabengitter und der Kö sofort auf die nächste Wabe setzen, so daß man täglich frischen Zuchtstoff hat (siehe auch Punkt 3 und 4). 11 . Reinigen der Näpfchen : Zellen an Näpf. auf 1 mm abschneiden. Näpfchen in Prilwasser aufweichen und Bienen ausput­
zen lassen . Näpfchenputzer in Bohrmaschine spannen und bei langsamer Drehzahl Näpf. leicht in diesen eindrücken. Es geht auch von Hand . Man kann auch ein altes Messer nach Näpfchenform schleifen und Schlupfhäutchen ausschaben. Näpf. zuvor einige Stunden in Gefriertruhe legen . Man kann auch Näpfchen in Honig- oder Zuckerlösung aufweichen und Bienen ausput­
zen lassen. Alle Geräte nicht auskoch.~n und nicht in Sonnenwachsschmelzer geben. Geräte verformen sich ab 75° C. (Näpf­
chen können auch in 2-5 prozentiger Atznatronlauge gereinigt werden, Handschuhe verwenden !). Alle weiteren Gerätschaf­
ten sind unbeschränkte Zeit haltbar und müssen außer den Näpfchen nicht besonders geputzt und gepflegt werden . Das Put­
zen bleibt den Bienen überlassen. 12. Die neu geschaffenen Erweiterungen (nach Betriebsanleitung 11) mit der Schnellverschulung 030 passen zu der ZW 112. Diese ermöglichen den Zuchtablauf wesentlich schneller und bedeuten einen großen Fortschritt in der Kö-Zucht und auch für die Produktion von Gelee-Royale . Die Erweiterungen passen auch zu der seitherigen z:.N. Sie bedürfen nur einer geringen Nach-arbeit und können entsprechend der Preisliste kurzfristig nachbezogen werden. 13. Weitere Einzelheiten über das Umsteckyerfahren, die biologische Varroavernichtung, eine "bessere Betriebsmethode" sowie eine bewährte und fast mühelose Schnellwanderung finden Sie mit vielen Fertigungszeichnungen in meinem Buch "Varroa jetzt biologisch im Griff'.
.
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Bitte auch Anleitung 111 oder Prospekt über neue, problemlose Wabenhoniggewinnung sowie F.S. beachten. Sie verschafft Ihnen ein 2. Standbein im Honigverkauf, beschert Ihnen wieder naturbelassenen Honig und das begehrte Bienenbrot. gestal­
tet die Imkerei wirtschaftlicher und bringt große Erleichterungen und Arbeitseinsparungen . Ausland-Einzellieferungen nur gegen
Folgende Betriebsanleitungen werden"entsprechend der Bestellung beigelegt:
Vorauszahlung in bar, mit Verrech­
Anleitung I : ZW für Einzelbestückung 001, 020,D21 (mit 112 Loch)
nungsscheck inder Landeswährung
1I : SChnellumsteckung - verseh . Zuchtlatten, Rüttler und deren Herstellung
oder:
111 : Wabenhonig-Gewinnung - Arbeitsablauf, Reklame
IV : Nacharbeit der ZW von 90 auf 112 Löcher
V : Interner Futtertrog
Jeder Bestellung bzw. Anfrage liegt ein prospekt mit Preisliste bei. Und nun viel Erfolg und ein sofortiges Zuchterlebnis !
Mit freundlichen Imkergrüßen - Ihr Karl Jenter, Eschenweg 17, 0-72622 Nürtingen, Tel. und Fax 0 70 22 / 3 98 80
Ausland : "
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.. 0049/7022/39880
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