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1307UDSA-2DEDE
Gas-Warmlufterzeuger (WLE) UDSA-2
Installationsanweisung
Bedienungsanleitung
Wartungsanleitung
CE- Prüfnummer PIN 0461 BN 0677
Geprüft übereinstimmend mit den Richtlinien
DIR 2009/142/EC:GAD
DIR 2004/108/EC:EMC
DIR 2006/95/EC: LVD
DIR 2006/42/EC:MD
Bevor Sie mit der Installation, Inbetriebnahme und/oder Servicearbeiten beginnen, lesen Sie dieses
Dokument bitte sorgfältig. Übergeben Sie nach der Installation bzw. Inbetriebnahme diese Broschüre dem
Gerätebetreiber.
Unsachgemäße Installation, Einstellung, Umbau, Service oder Wartung kann zu Sachschaden, Verletzung oder
Tod führen. Sämtliche Arbeiten müssen sachgemäß durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden.
Falls die zutreffenden Vorschriften zum Anschluss der Gas - WLE nicht beachtet werden und es dadurch zu
Funktionsstörungen oder Beschädigung des Gas - WLE oder in der Anlage kommt, übernimmt der Hersteller,
REZNOR Europe NV hierfür keine Haftung.
Reznor Europe NV – J&M Sabbestraat 130/A000 – B 8930 Menen
ÜBERSICHT
Seite
2
1.
HINWEISE
2.
TECHNISCHE DATEN
3
2.1
GERÄTEABMESSUNGEN / PLATZBEDARF
4
3.
INSTALLATION
5
4.
GASANSCHLUSS
6
5.
ABGASABFÜHRUNG
7
6.
ELEKTROANSCHLUSS
8
7.
ERSTINBETRIEBNAHME
9
8.
WARTUNGSANLEITUNG
12
9.
FEHLERSUCHE UND BESEITIGUNG
15
10.
GERÄTEÜBERSICHT / ERSATZTEILE
18
11.
UMSTELLUNG AUF EINE ANDERE GASART
20
12.
BEDIENUNGSANWEISUNG FÜR DEN BETREIBER
21
13.
GERÄTESCHALTPLAN
23
FALLS EINE SONDERAUSRÜSTUNG FÜR DEN GAS-WLE BESTELLT WURDE, BEACHTEN SIE BITTE
HIERFÜR DIE ZUSÄTZLICHE BESCHREIBUNG.
1.
HINWEISE
Achten Sie auf äußere Beschädigung der Verpackung und überprüfen Sie die Bestelldaten mit den Angaben
auf dem Verpackungsaufkleber.
Nach dem Auspacken des Gas-Warmlufterzeuger (Gas - WLE) nicht die Holzpalette entfernen, diese schützt
das lackierte Bodenblech.
Bitte lesen Sie die Anleitung sorgfältig vor der Installation des Gas - WLE.
Diese Anleitung ist nur für das entsprechende Land gültig, wenn das Landessymbol (z.B. DE für Deutschland)
mit der Gerätekennzeichnung übereinstimmt.
Vor der Installation überprüfen Sie die örtlichen Vorraussetzungen wie Gerätetyp, Gasart, Anschlussdruck und
Anschlussspannung mit den technischen Angaben gemäß dem Gerätetypenschild.
Veränderungen am Gas - WLE bezüglich den Angaben des Herstellers sind unzulässig, führen zu Gefahren
und der Gewährleistungsanspruch entfällt.
Die Gas - WLE dürfen nicht in Räumen installiert und betrieben werden, wenn in der Umgebungsluft
chloridhaltige korrosive oder feuergefährliche Bestandteile enthalten sind.
Die Verbrennungsluftzuführung zum Aufstellraum muss gewährleistet sein.
Der Gas - WLE wurde im Werk einer sorgfältigen Qualitätskontrolle unterzogen und eine Funktionsprüfung
durchgeführt.
Als Betreiber des WLE’s sind Sie verantwortlich für die Vermeidung von Personen-, Sach- und Umweltschäden.
2/23
2. TECHNISCHE DATEN
Baugröße
Nennwärmebelastung Hi
Nennwärmeleistung
Gasverbrauch 1)
Erdgas H
Erdgas L
Flüssiggas
Gasanschlussdruck
Abgasmassenstrom
NOx-Emission
Gasanschluss
Luftvolumenstrom
Temperaturerhöhung
Wurfweite
Schalldruckpegel in 5m / freies Feld
Anschlussspannung
Geräteschutzart
Motorleistung
Ventilatordrehzahl
Lüfterrad
Anschlusswert
Abgas-u. Verbrennungsluftanschluss
Gerätegewicht
Anzahl der Wärmetauscherelemente
CE-Prüfnummer PIN
Baugröße
Nennwärmebelastung Hi
Nennwärmeleistung
Gasverbrauch 1)
Erdgas H
Erdgas L
Flüssiggas
Gasanschlussdruck
Abgasmassenstrom
NOx-Emission
Gasanschluss
Luftvolumenstrom
Temperaturerhöhung
Wurfweite
Schalldruckpegel in 5m / freies Feld
Anschlussspannung
Geräteschutzart
Motorleistung
Ventilatordrehzahl
Lüfterrad
Anschlusswert
Abgas -u. Verbrennungsluftanschl.
Gerätegewicht
Anzahl der Wärmetauscher
CE - Prüfnummer PIN
1)
UDSA
kW
kW
m³/h
m³/h
kg/h
mbar
kg/h
mg/kWh
Zoll
m³/h
K
m
dB(A)
V
IP
kW
min-1
Ø mm
kW
Ø mm
kg
UDSA
kW
kW
m³/h
m³/h
kg/h
mbar
kg/h
mg/kWh
Zoll
m³/h
K
m
dB(A)
V
IP
kW
min-1
Ø mm
kW
Ø mm
kg
008-2
7,9
7,3
0,754
0,87
0,564
011-2
015-2
11,9
15,9
11,0
14,6
1,135
1,517
1,311
1,751
0,85
1,136
Erdgas 20
31
40
21
020-2
025-2
19,8
27,8
18,3
25,6
1,889
2,653
2,181
3,062
1,414
1,985
Flüssiggas 50
51
72
030-2
31,7
29,2
3,025
3,491
2,264
82
150
Rc 1/2
680
32
8
47/ 40
1020
32
10
46 / 39
0,069
1360
32
13
47 / 40
0,069
1390
245
0,121
1700
32
16
48 / 41
230 ~
20
0,074
0,074
1450
305
0,126
2385
32
20
50 / 43
38
40
4
5
0461 BN 0677
56
7
0,12
035-2
37,8
34,9
3,607
4,163
2,7
98
33
3
043-2
050-2
46,2
52,8
42,5
48,6
4,408
5,038
5,088
5,815
3,3
3,77
Erdgas 20
118
135
3510
31
25
55 / 48
4535
28
28
54 / 47
5180
28
30
55 / 48
0,192
0,215
0,405
055-2
59,4
54,7
5,668
6,542
4,243
064-2
69,4
63,9
6,622
7,643
4,957
152
178
150
Rc 3/4
5830
6810
28
28
30
33
56 / 49 56 / 49
230 ~
20
0,337
0,525
950
457
0,333
88
5
457
0,368
100
99
6
457
0,558
99
7
508
0,49
508
0,678
112
118
7
8
0461 BN 0677
0,12
930
406
0,273
100
80
30
2
2725
32
22
51 / 44
60
8
073-2
085-2
79,1
92,3
72,9
85,1
7,548
8,807
8,711
10,165
5,65
6,593
Flüssiggas
203
238
100-2
105,5
97,2
10,067
11,619
7,536
7770
28
35
58 / 51
9065
28
36
59 / 52
10360
30
39
59 / 52
0,695
900
610
610
0,848
0,848
130
143
158
9
11
0,695
0,695
272
660
0,848
168
12
Erdgas H (G20) Hi 10,48 kWh/m³ -- Erdgas L (G25) Hi 9,08 kWh/m³ -- Propan (G31) Hi 14,0 kWh/kg
Gaskategorien
(Anschlussdrücke für Propan)
Gerätekategorie
DE I2ELL or I3P
B22 - C12 -
C32 - C42 -
C52 - C62 -
C82
3/23
Geräteabmessungen und Platzbedarf
Mindestabstände zu brennbaren Gegenständen 40 cm bzw. gültiges Baurecht beachten.
Mindestabstände zur Wartung des Gerätes: ca. 50 cm zur Armaturenseite.
Vorderansicht
Seitenansicht
Draufsicht
Seitenabstände
Rückansicht
Abstand zur Rückwand
(1) Verbrennungsluftanschluss,
Anordnung der Stutzenpositionen
(2) Abgasstutzen
siehe Seite 7 Abbildung 9
(3) Gasanschluss
(4) Kabeleinführungen Pg - Verschraubungen
M+Q
Abmessungen der
Aufhängepunkte
Geräteabmessungen in mm
Baugröße
A
B
C
D
E
F
G
H
J
K
L
M
N
P
Q
R
008, 011
307
700
267
404
696
546
131
191
129
67
85
413
16
98
350
120
015
383
700
343
404
723
546
200
191
139
122
86
413
16
98
350
120
020
383
700
343
404
723
546
200
191
139
122
86
413
16
98
350
120
025
586
700
546
404
771
546
368
191
222
122
121
413
16
98
350
140
UDSA-2
030
586
700
546
404
771
546
368
191
222
122
121
413
16
98
350
140
035, 043, 050
510
971
456
601
1129
897
371
195
126
166
121
623
33
149
600
140
055, 064
663
971
609
601
1138
897
354
207
150
166
204
623
33
149
600
225
073, 085, 100
865
1040
812
651
1138
897
562
213
299
186
204
673
33
149
600
225
4/23
3. INSTALLATION
Zur Installation der Gas - WLE müssen alle zutreffenden gesetzlichen Vorschriften beachtet
werden.
Diese Geräte sind direkt beheizte Gas - WLE mit ventilatorunterstützten - atmosphärischen Mehrgasbrennern.
Die Aufstellung des Gas - WLE’s, der gas- und abgasseitige Anschluss darf nur ein zugelassenes
Installationsunternehmen durchführen.
-
Die Gas - WLE’s sind geeignet für :
Erdgas oder Flüssiggasbetrieb *
Umluftbetrieb
Ansaugtemperaturen unter 5°C mit Edelstahlwärmeaustauscher *
Heizbetrieb 1-stufig, oder 2-stufig*
Regelung über Raumthermostat und Steuerschalter Heizen - Lüften°
Regelung über ECOtronic TN - L° mit Tag-Nacht-Wochenprogramm
Abgasabführung über Dach, Ausführung B oder C °
Abgasabführung durch die Außenwand, Ausführung C °
* Sonderausrüstung
° Zubehör
Aufstellung und Anschluss:
Es gelten vorrangig die baurechtlichen Vorschriften der Länder, (Feuerungsverordnung,
Landesbauordnung)
-
Unzulässige Aufstellräume oder Bereiche:
Betrieb in Räumen oder Raumbereichen, in denen Anforderungen an den Ex-Schutz gestellt werden
Betrieb in korrosiver Umgebungsatmosphäre, z.B. fluorid oder chloridhaltig
Betrieb mit extrem staubhaltiger Umgebungsatmosphäre
Betrieb in Feuchträumen
3.1 Gerätemontage
Zur Montage der Gas - WLE müssen alle zutreffenden gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.
Die Aufstellung des Gas - WLE, der gas- und abgasseitige Anschluss darf nur ein zugelassenes
Installationsunternehmen durchführen.
Zur Geräteaufhängung dürfen nur
(Gewindebuchsen M10) verwendet werden.
die
werkseitig
vorhandenen
Aufhängepunkte
am
Deckenblech
Dafür geeignete Wandkonsolen sind als Montagezubehör lieferbar, beachten Sie die jeweilige Montagevorschrift
für diese Wandkonsolen.
Das Gerät kann auch auf die Wandkonsole gestellt werden.
Die Gas - WLE müssen waagerecht montiert werden.
3.2. Montagebeispiel WLE auf Wandkonsole stehend
Abbildung 1
Baugröße 008-2→ 030-2
Abbildung 2
Baugröße 035-2→ 100-2
5/23
3.3 Montagebeispiel WLE an Wandkonsole hängend
Abbildung 3
Baugröße 008-2→030-2
Abbildung 4
Baugröße 035-2 → 100-2
Der Gas - WLE muss gegen Schwingungen arretiert werden, so dass der Gasanschluss, die
Abgasleitung und der Elektroanschluss nicht beansprucht wird.
Die Gewindeschrauben müssen mit Kontermuttern gesichert werden.
4. GASANSCHLUSS
Zur Gasinstallation sowie dem Gasanschluss müssen alle zutreffenden gesetzlichen
Vorschriften beachtet werden.
Die Aufstellung des Gas - WLE, der gas- und abgasseitige Anschluss darf nur ein, hierzu berechtigtes
Fachunternehmen durchführen.
Überprüfen Sie, dass die vorhandene Gasart mit den Angaben auf dem Gerätetypenschild übereinstimmt.
Den Gasverbrauch entnehmen Sie aus den technischen Daten, Seite 3.
Gasanschluss
Gasanschlussdrücke für DE,
UDSA 008-2→030-2 Rc 1/2 Zoll
Erdgas 20 bis 25 mbar
UDSA 035-2→100-2 Rc 3/4 Zoll
Flüssiggas 50 mbar
Abbildung 5 Gasanschluss
Geräteanschlussverschraubung,
Absperrvorrichtung und TAE
sind bauseitig zu liefern.
Werden die Gas - WLE hängend an Wandkonsolen befestigt, ist der Gasanschluss flexibel auszuführen.
6/23
5. ABGASABFÜHRUNG
Zur Montage der Abgas- und Verbrennungsluftleitung müssen alle zutreffenden
gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.
Über die Ausführung der Abgasanlage hat sich das Installationsunternehmen mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister oder der Genehmigungsbehörde abzusprechen.
Die Gas - WLE's sind mit den Abgas- und Verbrennungsluftleitungen (wie Abb.) für folgende
Gerätekategorien systemzertifiziert und zugelassen:
 raumluftabhängig B22
 raumluftunabhängig C12, C32, C42, C52, C62, C82.
 Typ der Abgasanlage Burfix oder Mygro 2000 D
Die Verbrennungsluft kann wahlweise dem Aufstellraum oder über eine Verbrennungsluftleitung direkt aus dem
Freien entnommen werden. Bei Entnahme der Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum muss dies ohne Gefahren
möglich sein.
Die Grenzlänge* der geraden Verbindungsleitung ist in den Abbildungen 6-8 angegeben, diese gilt auch für
die Verbrennungsluftleitung.
Bei Verwendung von zusätzlichen Formstücken reduziert sich die Grenzlänge der Verbindungsleitung:
bei 1 Bogen 90° um 1,5 m, bei 1 Bogen 45° um 1,0 m und bei 1 T-Stück um 2 m.
Abbildung 6
Abbildung 7
Abbildung 8
Ausführung B22, raumluftabhängig
Ausführung C32, raumluftunabhängig
Ausführung C12, raumluftunabhängig
* Grenzlänge 14 m
* Grenzlänge 7 m
* Grenzlänge 5,5 m
Abbildung 9
Anschluss für Abgas und Verbrennungsluftleitung
UDSA-2 008-011-015-020-025-030
UDSA-2 055-064-073-085-100
UDSA-2 035--043-050
Die den jeweiligen Abgasanlagen beigefügte Installations- und Montageanweisung muss
beachtet werden. Die erforderlichen Bauteile sind in unseren Verkaufsunterlagen zusammengestellt.
7/23
6. ELEKTROANSCHLUSS
Zur Elektroinstallation sowie dem Elektroanschluss müssen alle zutreffenden
gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.
Der Elektroanschluss des Gas - WLE darf nur von einem hierzu berechtigten Fachunternehmen ausgeführt
werden.
Ein Hauptschalter (SO) mit 3mm Kontaktabstand ist in unmittelbarer Nähe des Gas - WLE's an einer leicht
zugänglichen und ungefährdeten Stelle zu installieren. Der Hauptschalter muss gegen unbefugtes Einschalten
gesichert sein, z.B. abschließbar.
Überprüfen Sie, dass die vorhandene Netzspannung mit den Angaben auf dem Gerätetypenschild übereinstimmt.
Der Geräteanschlussplan befindet sich im Gas - WLE.
Der Netzanschluss einschließlich Steuerleitungen müssen durch die werkseitig vorgesehenen Kabeleinführungen
verlegt werden, nicht benötigte Kabeleinführungen müssen abgedichtet werden.
Ausführungsbeispiel:
Mit Steuerschalter Heizen- Lüften und Fernentriegelung und Raumthermostat
Abbildung 10
Anschlussklemmen im Gas - WLE
Abbildung 11
Legende
(H3) Meldeleuchte Störung Brenner
(J1) Brücke ab Werk, bei Verwendung
von S1 entfernen
(S1) Steuerschalter Heizen - Lüften
(S5) Fernentriegelung für Feuerungsautomat
(RT) Raumthermostat
(SO) Hauptschalter (Reparaturschalter)
8/23
7. ERSTINBETRIEBNAHME
Vor der Erstinbetriebnahme ist sicherzustellen, dass alle zutreffenden gesetzlichen
Vorschriften beachtet werden.
7.1 Voraussetzung zur Erstinbetriebnahme
Die Erstinbetriebnahme darf nur von einem hierzu berechtigten Fachunternehmen oder Werkskundendienst
durchgeführt werden. Prüfen Sie, dass der Gas - WLE auf die vorhandene Gasart sowie Netzspannung
eingerichtet ist und diese Angaben auf dem Gerätetypenschild mit den bauseitigen Voraussetzungen
übereinstimmen.
Die Erstinbetriebnahme ist abhängig vom Gasanschlussdruck in (mbar), folgende Werte gelten!
ERDGAS (G20, G25) 2.Gasfamilie
Inbetriebnahme zulässig
17 bis 25 mbar
FLÜSSIGGAS (G31) 3. Gasfamilie
Inbetriebnahme zulässig
42,5 bis 57,5 mbar für DE
Inbetriebnahme unzulässig
unter 17 mbar
über 25 mbar
Inbetriebnahme unzulässig
unter 42,5 mbar für DE
Falls die Ursache des zu geringen oder zu hohen Anschlussdruckes nicht beseitigt werden kann, ist das
Gasversorgungsunternehmen zu benachrichtigen. Bei Gasen der 3. Gasfamilie ist der Ersteller der Anlage bzw.
der Gaslieferant zu benachrichtigen.
7.2 Kontrolle Gasanschlussdruck
Druckmessgerät am Messstutzen (siehe Seite 11 Abbildungen,) anschließen und Geräteanschlussarmatur öffnen.
Alle unter Druck stehenden Gasrohre im Gas - WLE auf Dichtheit prüfen, danach wie folgt in Betrieb nehmen und
Anschlussdruck kontrollieren.
7.3 Betriebsschalter auf Heizbetrieb schalten und Raumthermostat auf Maximalwert stellen
Nach der Wartezeit (Tw, 3s) geht der Abgasventilator in Betrieb.
Hat sich zwischen der Abgas- und Verbrennungsluftleitung ein Differenzdruck aufgebaut schaltet der
Differenzdruckwächter (S3) in die Betriebsstellung und somit den Feuerungsautomaten ein.
Nach Ablauf der Vorspülzeit (Tp, 20s) öffnet das Sicherheits- und Regelventil, das einströmende Gas wird von
einer Funkenstrecke gezündet, der Brenner geht in Betrieb.
Vor Ablauf der Sicherheitszeit (Ts, 5s) muss der Flammenfühler die Brennerflamme melden, der erforderliche
Ionisationsstrom beträgt mindestens 1µA. Siehe Funktionsablauf, Abbildung.
Sollte die Brennerflamme nicht gemeldet werden, wiederholt sich der Zündvorgang 5 mal, danach schaltet
der Feuerungsautomat auf Störung, dies wird durch eine Meldeleuchte am Gas - WLE (rot) angezeigt.
Abbildung 12
9/23
7.4. Nennwärmebelastung überprüfen
Der Düsendruck muss bei der Erstinbetriebnahme gemäß Tabelle 7.12 kontrolliert werden.
Ab Werk sind die Gas - WLE für Erdgas (Wobbeindex EE-H 15,0) eingestellt und mit einem Aufkleber "EE-H 15,0"
gekennzeichnet. Mit dieser plombierten Festeinstellung können die Gas - WLE im Wobbe - Indexbereich von 12,0
bis 15,7 kWh/m3 betrieben werden.
Für Erdgas L ist vor der Inbetriebnahme eine Änderung des Düsendruckes für einen (Wobbeindex EE-L 12,4)
erforderlich, siehe 7.12. Düsendruck, Wobbeindextabelle.
Mit dieser Düsendruckeinstellung können die Gas - WLE im Wobbe - Indexbereich von 10,5 bis 13,0 kWh/m3
betrieben werden. Geräteschild und Aufkleber auf EE- 12,4 ändern.
Eine Kontrolle der Nennwärmebelastung über den Gaszähler für die Einstellung EE-H 15,0 sowie EE-L 12,4
ist erforderlich. Einstellwerte auf Seite 11.
Für
Flüssiggas sind die Gas - WLE’s auf einen Düsendruck gemäß Tabelle 7.12. fest einzustellen, der
Druckregler muss versiegelt werden, eine Verstellung ist nicht zulässig. Das Typenschild kontrollieren.
7.5 Dichtheitskontrolle
Alle gasführenden Teile im Gerät mit korrosionsfreiem Leckspray auf Gasdichtheit prüfen.
7.6 Gerätetür schließen
7.7 Dichtheitsprüfung der Abgas- und Verbrennungsluftleitung
Alle Verbindungen auf festen Sitz prüfen.
7.8 Abgasmessung durchführen
Eine Messöffnung ist bei der werkseitig gelieferten Abgasleitung nach
ca. 2 x D vorhanden. Die Messstelle für die Verbrennungslufttemperatur (tL) befindet sich an der Geräterückseite neben
den Pg - Verschraubungen, siehe Abbildung 13, Eintauchtiefe
des Messfühlers ca. 5 cm.
Abbildung 13
Für die Messvorgänge muss das Geräteseitenteil
geschlossen sein.
7.9 Inbetriebnahmeprotokoll erstellen
7.10 Einweisung des Betreibers gemäß Bedienungsanleitung
7.11 Bedienungsanleitung dem Betreiber übergeben
7.12. Düsendruck, Wobbe - Indextabelle
008-2 011-2 015-2 020-2 025-2 030-2 035-2 043-2 050-2 055-2 064-2 073-2 085-2 100-2
Geräte Typ
Erdgas H (G 20)
Anschlussdruck 20 mbar
Wobbe - Indexbereiche EE-H 12,0 - 15,7 kWh/m3
Düsendrücke
mbar
8,0
7,9
7,8
7,1
8,2
7,5
7,9
7,1
7,9
8,4
7,9 12,0 8,0
7,1
Brennerdüse
Ø mm
2,60 3,20 3,70 4,20 4,80 5,30 5,75 6,50 6,80 7,10 8,00 7,40 8,90 10,0
Erdgas L (G 25)
Anschlussdruck 20 mbar
Wobbe - Indexbereiche EE-L 10,5 – 13,0 kWh/m3
Düsendrücke
mbar
12,0 11,5 11,2 10,4 12,4 10,8 11,0 10,2 11,6 12,0 11,5 17,1 11,3 10,0
Brennerdüse
Ø mm
2,60 3,20 3,70 4,20 4,80 5,30 5,75 6,50 6,80 7,10 8,00 7,40 8,90 10,0
Anschlussdruck :
50 mbar
Flüssiggas
(Propan)
Düsendrücke
mbar
36,9 36,9 36,9 36,9 36,9 36,8 36,0 35,9 35,8 35,7 35,6 35,1 34,6 34,5
Brennerdüse
Ø mm
1,40 1,70 1,95 2,15 2,60 2,80 3,10 3,35 3,70 3,90 4,15 4,50 4,90 5,20
Düsendrücke in mbar bei 15°C, 1013 mbar trocken, Nennwärmebelastung 100%.
Die Gas - WLE's für Erdgas sind ab Werk für Erdgas H, (Einstellung EE-H 15,0) fest eingestellt, der Druckregler ist
mit Siegellack versiegelt.
 Für Flüssiggas (Propan) ist der Druckregler auf den in der Tabelle angegebenen Wert fest eingestellt, der
Druckregler ist mit Siegellack versiegelt und darf nicht verstellt werden.
10/23
Übersicht Gasmagnetventile
Abbildung 14
Gasmagnetventil Honeywell VK4105A
Gas-WLE 008-2 → 030-2
Abbildung 15
Gasmagnetventil Honeywell V 4601AB
Gas-WLE 035 → 100
(3)+(4) (5)
(5)
(3)
(1)
(1)
(2)
(2)
(1) Messstutzen für Anschlussdruck
(2) Messstutzen für Düsendruck
(3) Abdeckkappe Druckregler
(4) Sollwertsteller Druckregler
(5) Elektroanschluss 230 V~
(1) Messstutzen für Anschlussdruck
(2) Messstutzen für Düsendruck
(3) Sollwertsteller Druckregler
(5) Elektroanschluss 230 V~
7.13 Gasverbrauch
Geräte Typ
Nennwärmebelastung kW
008-2
011-2
015-2
020-2
025-2
030-2
035-2
043-2
050-2
055-2
064-2
073-2
085-2
100-2
7,9
11,9
15,9
19,8
27,8
31,7
37,8
46,2
52,8
59,4
69,4
79,1
92,3
105,5
Liter / Minute
3
Betriebsheizwert Hi kWh/m
7,2
18,29
27,55
36,81
45,83
64,35
73,38
87,50
106,94 122,22 137,50 160,65 183,10 213,66 244,21
7,6
17,32
26,10
34,87
43,42
60,97
69,52
82,89
101,32 115,79 130,26 152,19 173,47 202,41 231,36
8,0
16,46
24,79
33,13
41,25
57,92
66,04
78,75
96,25
110,00 123,75 144,58 164,79 192,29 219,79
8,4
15,67 23,61
31,55
39,29
55,16
62,90
75,00
91,67
104,76 117,86 137,70 156,94 183,14 209,33
8,8
14,96
22,54
30,11
37,50
52,65
60,04
71,59
87,50
100,00 112,50 131,44 149,81 174,81 199,81
9,2
14,31
21,56
28,8
35,87
50,36
57,43
68,48
83,70
95,65
107,61 125,72 143,30 167,21 191,12
9,6
13,72
20,66
27,6
34,38
48,26
55,03
65,63
80,21
91,67
103,13 120,49 137,33 160,24 183,16
10,0
13,17
19,83
26,5
33,00
46,33
52,83
63,00
77,00
88,00
99,00
115,67 131,83 153,83 175,83
10,4
12,66
19,07
25,48
31,37
44,55
50,80
60,58
74,04
84,62
95,19
111,22 126,76 147,92 169,07
10,8
12,19
18,36
24,54
30,56
42,90
48,92
58,33
71,30
81,48
91,67
107,10 122,07 142,44 162,81
11,2
11,76
17,71
23,66
29,46
41,37
47,17
56,25
68,75
78,57
88,39
103,27 117,71 137,35 156,99
11/23
8. WARTUNGSANLEITUNG
Eine jährliche Wartung wird empfohlen.
Die Wartung darf nur von einem autorisierten Fachmann (VIU- oder Werkskundendienst) durchgeführt werden.
Die Gerätewartung sollte jährlich durchgeführt werden, bei stark belasteter Verbrennungsluft ist u. U. ein kürzerer
Wartungsintervall erforderlich.
8.1 Prüfung Geräteventilator
1. Betriebsschalter auf Stellung " Lüften ".
2. Axialventilator akustisch und optisch auf Laufgeräusche und
Unwucht prüfen.
3. Drehrichtung prüfen.
Abbildung 16
8.2 Prüfung Brennkammer
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
Geräteanschlussarmatur schließen.
Anschlussspannung über Hauptschalter freischalten.
Seitenverkleidung (Armaturenseite) öffnen.
Gasleitung am Eingang zum WLE an der Kupplung trennen.
Elektroleitungen zum Gasmagnetventil lösen.
Sechskantschraube von der Brennerdüse lösen.
Gasmagnetventil mit Gasrohr nach rechts schieben, bis die
Brennerdüse frei zugängig ist.
Brennkammerbefestigung lösen.
Brennkammer nach rechts ziehen und dabei etwas drehen.
Brennerfläche nach Bedarf mit Stahlbürste bzw. mit Pressluft
gegen die Gasrichtung reinigen.
Brennkammer in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
Abbildung 17
8.3 Kontrolle Nennwärmebelastung
Siehe Seite 10 (7.12 Düsendruck, Wobbe – Indextabelle)
8.4 Dichtheitskontrolle
Alle gasführenden Teile im Gerät mit korrosionsfreiem
Leckspray auf Gasdichtheit prüfen.
8.5 Prüfung der Regel- und Sicherheitseinrichtung
Abbildung 18, LC1
1. Temperaturwächter LC1
Der Temperaturwächter ist in den Steuerstromkreis zum
Feuerungsautomat geschaltet.
Der Temperaturwächter schaltet bei Übertemperatur am
Wärmeaustauscher (90°C) den Brenner ab (Regelschaltung).
2. Sicherheitstemperaturbegrenzer LC3
Der Sicherheitstemperaturbegrenzer ist in den Steuerstromkreis
zum Feuerungsautomat geschaltet.
Wird die Austrittstemperatur am WLE von 110°C überschritten,
erfolgt eine Störabschaltung.
Eine Entriegelung am LC3 ist erforderlich.
Abbildung 19, LC3
Entriegelung
12/23
3. Differenzdruckwächter (S3)
Der Differenzdruckwächter kontrolliert den Druck zwischen der
Verbrennungsluftzuführung und der Abgasabführung.
Die Schaltpunkte sind ab Werk fest eingestellt:
Bei jedem Anlauf des Abgasventilators muss sich der Schaltkontakt
in der Ruhestellung befinden. Schaltet während des Betriebes der
Differenzdruckwächter von der Betriebsstellung in die Ruhestellung
erfolgt eine Regelschaltung des Brenners.
Abbildung 20, S3
4. Ventilatorrelais (KFC)
Das Ventilatorrelais steuert den Geräteventilator.
Im Ventilatorrelais ist ein Bimetall eingebaut.
Nach kurzer Betriebszeit des Brenners, ca. 1 Minute erfolgt
Ventilatorbetrieb.
Beim Abschalten des Brenners bleibt der Geräteventilator noch
so lange in Betrieb, bis die Restwärme aus dem Wärmeaustauscher abgeführt ist.
Abbildung 21, KFC
5. Feuerungsautomat Typ DM32
Bei der Wartung sind folgende Kontrollen durchzuführen:
Funktionsablauf siehe Seite 9, Abbildung 12
Abbildung 22, DM 32
1. Anlauf bei geschlossener Geräteanschlussarmatur.
Der Zündvorgang wiederholt sich 5 mal, danach schaltet der
Feuerungsautomat auf Störung, dies wird durch eine Meldeleuchte
am Gas - WLE (rot) angezeigt.
2. Während des Brennerbetriebes Geräteanschlussarmatur
schließen. Der Feuerungsautomat schaltet sofort das
Sicherheits- und Regelventil ab. Danach erfolgt ein Wideranlauf
wie unter Punkt 1 beschrieben mit Brennerstörung.
3. Bei einem Flammenausfall im Betrieb wird die Brennstoffzufuhr
sofort abgeschaltet und der Feuerungsautomat macht einen
neuen Anlaufversuch mit Wartezeit vor dem Widerzündversuch,
wie unter Punkt 1 beschrieben.
6. Zündelektrode
Zündelektrode reinigen und ev. Kontaktabstand prüfen
Abbildung 23
3 mm
Abbildung 24
7. Ionisationselektrode
8.6. Abgasmessung durchführen
Siehe Seite 10, unter 7.8. und Abbildung 13
8.7. Wartungsprotokoll erstellen und dem Betreiber übergeben
13/23
8.8 Übersicht Abgasventilatoren
Abgasventilator für Baugröße 008-2→020-2
Art. Nr. 65 130 001
Abbildung 25
Drehrichtung
Abgasventilator für Baugröße 025-2→ 030-2
Art. Nr. 65 130 002
Abbildung 26
Drehrichtung
Abgasventilator für Baugröße 035-2→100-2
Art.Nr. 65 130 003
Abbildung 27
Drehrichtung
Axialventilatoren komplett mit Schutzkorb
Baugröße
Art. Nr.
008-2
011-2
015-2
020-2
025-2
030-2
035-2
043-2
050-2
055-2
064-2
073-2
085-2
100-2
66 130 100
66 130 101
66 130 102
66 130 103
66 130 104
66 130 105
66 130 106
66 130 107
66 130 108
66 130 109
66 130 110
66 130 111
66 130 112
66 130 113
Abbildung 28
Einbausituation des Geräteventilators (Axial)
Abstände (A)
BauAbstand
größe
mm
008-2
29
011-2
23
015-2
50
020-2
49
025-2
83
030-2
80
035-2
80
043-2
87
050-2
87
055-2
91
064-2
95
073-2
89
085-2
86
100-2
89
14/23
9.0 FEHLERSUCHE UND BESEITIGUNG
Eine Störungsbeseitigung darf nur von einem Fachmann oder Werkskundendienst durchgeführt
werden.
9.1 Gerät geht nicht in Betrieb, Störmeldeleuchte leuchtet nicht.
Steuerschalter auf
Heizen ?
nein
Raumthermostat
höher einstellen.
Raumthermostat
über Istwert
eingestellt?
ja
nein
nein
Liegt 230 V~ zwischen
Klemme 11+12 an?.
ja
Ist der Abgasventilator
(M3) in Betrieb?
ja
Liegt 230 V~ zwischen
Anschluss 1+2 am FA (E)
an?
ja
nein
Abgasventilator (M3)
überprüfen.
Drehrichtung ?
Lüfterrad ?
Feuerungsautomat
(E) defekt
Feinsicherung F3.1 prüfen
STB (LC3) prüfen
TW (LC1) prüfen
ja
Feuerungsautomat
(E) defekt.
Schaltet der
Differenzdruckwächter (S3) ?
nein
Abgassystem überprüfen.
Abgasleitung zu lang ?
Siehe Hinweise Seite 7 !
ja
nein
Messleitung überprüfen bzw.
anschließen.
Ist Messleitung am
Differenzdruckwächter (S3)
angeschlossen und dicht?
ja
nein
Differenzdruckwächter (S3)
kontrollieren
Schaltpunkt P prüfen.
Geht der Brenner in Betrieb?
Anschluss 9+10 am FA (E)
überprüfen und
ev. überbrücken.
Geht der Brenner in Betrieb?
nein
Feuerungsautomat
(E) defekt.
ja
Differenzdruckwächter (S3)
defekt, austauschen.
Schaltgerätebezeichnungen:
TW = (LC1) Temperaturwächter
STB = (LC3) Sicherheitstemperaturbegrenzer
(S3) Differenzdruckwächter
15/23
9.2 Feuerungsautomat geht ständig auf Störung, und Störmeldeleuchte leuchtet.
Ist die Polarität
an den Klemmen
L. u. N. richtig ?
nein
Phase mit Nulleiter
vertauschen.
ja
nein
Hat der Gasanschlussdruck den
richtigen Wert ?
Gasanschlussdruck
ändern.
Kontrolle der
Zündelektrode,
Elektrodenabstand,
Anschlussleitung
Ist der Zündfunke
durch die Kontrollöffnung sichtbar ?
nein
ja
Nach 20 Sek.
Entriegelungstaste
betätigen.
nein
Ist die Brennerflamme
nach 25 Sek. durch
die Kontrollöffnung
sichtbar ?
ja
nein
Feuerungsautomat
prüfen.
Entsteht ein Zündfunke
nach 5 Sek. ?
Sichtbar durch
Kontrollöffnung
ja
Ionisationsstrom
messen.
Ist dieser 1,0 µ A.?
ja
FeuerungsAutomat (E)
prüfen.
nein
Zündfunke ist
sichtbar jedoch
keine Flamme.
ja
Sind am Feuerungsautomat (E) zwischen
Anschluss 13+14 230V~
Ionisationselektrode
prüfen,
ggf. reinigen.
Ionisationsstrom
messen.
Ist dieser jetzt
1,0 µ A. ?
ja
Feuerungsautomat (E)
austauschen.
ja
Gasmagnetventil (V1) prüfen.
Feuerungsautomat
(E) prüfen.
Schaltgerätebezeichnungen:
TW = (LC1) Temperaturwächter
STB = (LC3) Sicherheitstemperaturbegrenzer
(S3) Differenzdruckwächter
16/23
9.3 Temperaturwächter TW (LC1) bzw. Sicherheitstemperaturbegrenzer STB (LC3)
schalten den Brenner ab.
nein
Läuft der
Geräteventilator?
Sind 230 V~
zwischen
Anschlussklemme
4 und N ?
ja
Motor defekt,
Motor austauschen.
ja
Sind die
Luftlenklamellen richtig
eingestellt?
nein
Luftlenklamellen
einstellen.
ja
Ist die Drehrichtung
bzw. Ventilatordrehzahl
in Ordnung. ?
ja
nein
ja
Düsendruck gemäß
Tabelle, Seite 10
prüfen.
Ist der Düsendruck
zu hoch eingestellt ?
nein
Läuft der Geräteventilator
nach Brennerbetrieb in
ca. 1 Minute an?
nein
Ventilatorrelais
(KFC) austauschen.
nein
Läuft der Geräteventilator bei
abgeschaltetem Brenner ca. 1,5
Minuten nach ?
ja
Wird die Netzspannung
zum Gerät abgeschaltet ?
Ist der Schaltpunkt
90°C des TW (LC1) in
Ordnung?
Ursache beheben.
nein
nein
Ist der Schaltpunkt
110°C des STB (LC3) in
Ordnung ?
TW (LC1)
austauschen.
STB (LC3)
austauschen.
9.4Geräteventilator geht nicht in Betrieb.
Geht der Geräteventilator
in Betrieb, wenn der
Steuerschalter auf Lüften
geschaltet wird ?
Schaltet das Ventilatorrelais
(KFC) bei Brennerbetrieb
nach 60 Sek. den
Geräteventilator ein ?
nein
nein
Sind 230 V zwischen
Klemme 4 und N. ?
ja
Motor defekt,
Motor austauschen
Ventilatorrelais (KFC)
austauschen.
17/23
10. GERÄTEÜBERSICHT
Gerätearmaturenseite
Abbildung 29
12
11
2
10
8
1
9
4
3
5
Anschlusspaneel
Abbildung 30
7
14
15
6
17
18
22
21
19
16
20
18/23
ERSATZTEILLISTE
Pos
1
2
3
4
5
6
7
7
8
9
9
9
10
11
12
Art.-Nr.
62 630 153
62 030 001
62 130 103
62 530 051
61 330 007
65 130 001
65 130 002
65 130 003
62 132 516
62 630 451
62 530 052
14
62 131 002
Abb. 30
62 830 002
62 230 001
15
16
17
18
19
20
21
21
21
22
62 132 523
62 132 510
62 131 004
62 330 001
62 330 013
62 330 003
Bezeichnung
( ) Bezeichnung im Geräteschaltplan
Brennkammer
Sicherheitstemperaturbegrenzer (LC3) 110°C
Meldeleuchte Brennerbetrieb (H6)
Leuchtdrucktaster (H3+S5) 230 V
Zündelektrode (ER)
Anschlusspaneel gemäß Abbildung
Gasmagnetventil (V1) Erdgas Honeywell VR 4601 AB
Gasmagnetventil (V1) Flüssiggas Honeywell VR 4601 AB (1)
Ventilatormotor (M1.1) siehe Typenaufstellung Tabelle
Abgasventilator komplett
008-2→ 020-2 (M3) siehe Typenaufstellung Seite 14
Abgasventilator komplett
025-2→ 030-2 (M3) siehe Typenaufstellung Seite 14
Abgasventilator komplett
035-2→ 100-2 (M3) siehe Typenaufstellung Seite 14
Ventilatorrelais (KFC)
Temperaturwächter (LC1) 90°C Baugr. 008-2→ 100-2
Ionisationselektrode (IS)
Feinsicherung (F3.1) 2 A F 5x20 mm
Anschlusspaneel, Abbildung 30
Anschlusspaneel für 1 stufen Technik mit Verdrahtung
Feuerungsautomat (ER) Brahma Typ DM 32 XKP (10) (5) N1
Anschlussklemmen
Relais (K1.2) für 2 stufen Brennerbetrieb
Relais (K 1.6) 230 V
Anschluss Kontaktleiste
Netzfilter
Differenzdruckwächter (S3) Honeywell C6065FH 1730
133 – 120
Differenzdruckwächter nur für Baugr. 043-2
94 –
Differenzdruckwächter nur für Baugr. 073-2
130 –
Feinsicherung im Feuerungsautomat 3,15 A F
03 24959 03
60 61996
60 61988
05 25162
03 25136
03 35136
11 43430 01
11 43426 04
11 43426 04
03 25167
03 24959 04
03 401US 195292
06 00157 2A
21 41642 P01
03 25322
30 61736 230 V
30 61736 240V
30 61747
Pa.
Pa.
Pa.
30 60607 120
30 60607 94
30 60607 130
06 00157 315A
(1) für UDSA 035-2 -> 100-2 : Art. Nr = 03 35137 01 (Honeywell typ VR4601AB1042U)
11. UMSTELLUNG AUF EINE ANDERE GASART
11.1 Voraussetzung zur Umstellung
Die Umstellung darf nur von einem zugelassenen Installateur oder Werkskundendienst
durchgeführt werden.
Der Bausatz besteht aus:
1 Brennerdüse
1 Blende (nur für Umstellung auf Flüssiggas)
Die Größe der Brennerdüsen entnehmen Sie aus der Düsendruck, Wobbe-Indextabelle Seite 10.
11.2 Durchführung der Umstellung
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
Geräteanschlussarmatur schließen.
Anschlussspannung über Hauptschalter Freischalten.
Seitenverkleidung (Armaturenseite) öffnen.
Gasleitung am Eingang zum WLE an der Kupplung trennen.
Kontermutter von der Brennerdüse lösen.
Gasmagnetventil mit Gasrohr nach rechts schieben, bis die Brennerdüse frei zugängig ist.
Brennerdüse aus dem Gasmagnetventil herausschrauben (Schlüsselweite siehe Tabelle).
Neue Brennerdüse dicht in das Gasmagnetventil einschrauben.
Für Flüssiggas muss am Brennerrohr, gemäß Abb. 31a eine Blende eingebaut werden.
Gasmagnetventil in umgekehrter Reihenfolge einbauen.
Gasanschluss wieder herstellen.
Gasmagnetventil gemäß Herstelleranleitung auf die gewünschte Gasart umstellen.
19/23
UDSA 008 – 030 mit Gasmagnetventil Typ Honeywell, VK 4105A
von Flüssiggas 1. Blende gemäß Abbildung 31a entfernen.
auf Erdgas 2. Stellschraube am Druckregler (siehe Seite 11, Abb. 14) nach ( - ) drehen und
Düsendruck gemäß Tabelle 7.12, Seite 10, einstellen.
von Erdgas 1. Blende gemäß Abbildung 31a einbauen.
auf Flüssiggas 2. Stellschraube am Druckregler (siehe Seite 11, Abb.14) nach ( + ) drehen und
Düsendruck gemäß Tabelle 7.12, Seite 10, einstellen.
UDSA 035 – 100 mit Gasmagnetventil Typ Honeywell, V 4601 AB
von Flüssiggas 1. Blende gemäß Abbildung 31a entfernen.
auf Erdgas 2. Stellschraube am Druckregler (siehe Seite 11, Abb. 15) verstellen und
Düsendruck gemäß Tabelle 7.12, Seite 10, einstellen.
von Erdgas 1. Blende gemäß Abbildung 31a einbauen.
auf Flüssiggas 2. Düsendruck verändern und gemäß Tabelle 7.12, Seite 10, einstellen.
14.
15.
Typenschild ändern.
Inbetriebnahme durchführen, siehe unter Erstinbetriebnahme Seite 9-11.
Abbildung 31
Zum Lösen der Kontermutter an der
Brennerdüse werden folgende
Ringschlüsselgrößen benötigt:
UDSA 008 - 064 25 mm
UDSA 073 - 100 32 mm
Abbildung 31a
UDSA-2
Blende Ø
008 & 030
keine Blende
011
30
015 / 020 / 035 / 043 / 050
40
025
50
055
45
064 bis 100
keine Blende
12. BEDIENUNGSANWEISUNG FÜR DEN BETREIBER
Die Erstinbetriebnahme darf nur durch ein hierzu berechtigtes Fachunternehmen oder Werkskundendienst
durchgeführt werden.
Die Gas-Warmlufterzeuger dürfen nicht betrieben werden, wenn in der Umgebungsluft chloridhaltige, korrosive
oder feuergefährliche Bestandteile enthalten sind.
Der Betreiber darf keine Reparaturen am Gas - WLE vornehmen.
12.1 Inbetriebnahme Heizbetrieb
1.
2.
3.
4.
5.
Geräteanschlussarmatur öffnen
Raumthermostat auf gewünschte Raumtemperatur einstellen
Bei einer längeren Betriebspause ist es möglich, dass der Brenner nicht sofort in Betrieb geht und die
Meldeleuchte Brennerstörung (rot), außen am Gerät aufleuchtet.
In solch einem Fall ist der Zündvorgang zu wiederholen, siehe Verhalten bei Störungen
Die Brennerfunktion kann von außen beobachtet werden
Geht der Brenner nicht in Betrieb, muss der Kundendienst angefordert werden.
20/23
ERLÄUTERUNGEN DER FUNKTION
Der Abgasventilator im Gas - WLE geht in Betrieb
Nach Ablauf der Vorspülzeit von 20 Sekunden zündet der Brenner.
In dieser Zeit öffnet das Sicherheits- und Regelventil, der Brenner geht in Betrieb.
Der Geräteventilator wird zeitabhängig nach ca. 2 Minuten eingeschaltet.
Beim Abschalten des Brenners bleibt der Geräteventilator solange in Betrieb, bis die Restwärme aus
dem Wärmeaustauscher abgeführt ist.
1.
2.
3.
4.
5.
12.2 Außerbetriebnahme
Der Gas - WLE ist bei längerem Stillstand z.B. im Sommer.
 oder bei Gasgeruch wie folgt außer Betrieb zu nehmen.
1.
2.
3.
Geräteanschlussarmatur schließen.
Betriebsschalter auf "O" schalten.
Anschlussspannung über Hauptschalter freischalten.
Schalten Sie generell nach dem Heizbetrieb nicht unmittelbar die Spannung zum Gas - WLE ab,
warten Sie bis der Geräteventilator abgeschaltet hat.
Bei Gasgeruch unbedingt Kundendienst anfordern.
12.3. Wartung
Eine jährliche Wartung durch ein berechtigtes Fachunternehmen oder Werkskundendienst wird
empfohlen.
12.4.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Für den Betreiber
Der Betreiber darf keine Funktionsteile des Brenners sowie Regel- und Steuerbauteile austauschen.
Bauliche Änderungen, die die Verbrennungsluftversorgung beeinträchtigen, müssen durch ein hierzu
berechtigtes Fachunternehmen oder Werkskundendienst überprüft werden.
Gas - WLE dürfen nicht betrieben werden, wenn fluorid, chlorid oder feuergefährliche Dämpfe in der
Umgebungsluft des WLE vorhanden sind.
Lagern Sie keine wärmeempfindlichen oder brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe des GasWLE.
Verschließen Sie niemals die Belüftungsöffnungen in Außenwänden.
Bringen sie keine großflächigen Gegenstände vor die Ausblasöffnung des Gas - WLE.
Verstellen Sie die Ausblasjalousie niemals mit Gewalt.
Bei Stromausfall während des Heizbetriebes schaltet der Sicherheitstemperaturbegrenzer LC3 das
Gerät ab, eine Entriegelung am LC3 ist somit erforderlich, Seite 12, Abb. 19
21/23
12.5. Verhalten bei Störungen
Leuchtdrucktaster am Gas-WLE
Meldeleuchte rot (H3) Störung Brenner mit
Entriegelung (S5) Feuerungsautomat.
 Ggf. Fernentriegelung an der Regel und
Steuereinheit, ( siehe Beschreibung der
Regeleinheit).


(1)
Meldeleuchte (H6) gelb für Brennerbetrieb
(2)
Ausführungsbeispiel:
Bedienung des Steuerschalters
mit Fernentriegelung
(3)
(1) Ventilatorbetrieb
(2) Heizbetrieb
(3) Entriegelung Feuerungsautomat
Drehknopf nur kurzzeitig von Pos. 2 auf Pos. 3 drehen,
danach Drehknopf loslassen.
Der Drehknopf muss wieder selbsttätig auf Pos. 2
HEIZEN- zurückspringen.
(4) Meldeleuchte Störung Brenner
(4)
Technische Änderungen vorbehalten
22/23
LEGENDE
ELEKTROANSCHLUSS FÜR INSTALLATEUR / HIER FÜR ANSCHLUSSPLÄNE DES REGEL - UND STEUERGERÄTES BEACHTEN !
NETZANSCHLUSS NUR BEI VERWENDUNG VON:
STEUERSCHALTER LÜFTEN / HEIZEN
RAUMTHERMOSTAT MIT STEUERSCHALTER + FERNENTRIEGELUNG
UHRENTHERMOSTAT
BRÜCKE J1 ZWISCHEN KLEMME 1 + 5 ENTFERNEN.
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