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04 10 - Packaging Journal

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04 10
www.packaging-journal.de
C 10,50
27.05.2010
15:22 Uhr
Seite 1
Schweiz SFR 20,60 | Österreich € 11,00 | Italien € 15,00 | Nederland € 12,00 | Spanien € 15,00 | Luxemburg € 13,50
packaging journal
T E C H N O LO G I E | LO G I S T I K | M A R K E T I N G | P RO D U K T E
04/2010
packaging
journal
Verpackungsmaschinen
Etikettieren, Kennzeichnen,
Codieren und RFID
Verpackung aus Kunststoff
Automatisieren, Steuern,
Software
PRODUKTE
TECHNIK
MARKETING
Sleeves
ab Seite 44
Verpackungsmaschinen
ab Seite 16
Traditionsunternehmen
ab Seite 10
02-Inhalt:S.02-Inhalt
27.05.2010
15:24 Uhr
Seite 2
02-Inhalt:S.02-Inhalt
28.05.2010
13:56 Uhr
Seite 3
editorial
Wirtschaftskrise II?
Waren es 2008 die amerikanischen Banken und die Immobilienblase, die zu weltweiten
Problemen und einer Wirtschaftskrise führten, sind es heute europäische Länder, die kurz vor
dem Bankrott stehen. In Fachkreisen spricht man schon von der Wirtschaftskrise II, die in ihrer
Konsequenz deutlich schlimmer werden soll als die Wirtschaftskrise I von 2008. Inzwischen ist
sogar der Euro in Gefahr; eine Entwicklung, deren Auswirkungen in letzter Konsequenz niemandem bekannt sind und die auch keiner so recht einschätzen kann. Aber momentan sieht es noch
gut aus – die Wirtschaftskrise I scheint überwunden, die Konjunktur zieht an und die Exporte aus
Deutschland steigen wieder. Ob die Wirtschaftskrise II überhaupt kommt, ob die Milliarden aus
der EU die Staatsbankrotte abwenden können und welchen Preis nachfolgende Generationen für
die Rettungsaktion bezahlen werden – das alles steht heute in den Sternen.
Die wachsende Konjunktur ist wichtig für die exportierende Industrie in Deutschland, und das
gilt auch für die Verpackungsindustrie in Deutschland, die insgesamt durch die Krise nicht so
stark gebeutelt wurde wie andere Branchen. Was sicherlich auch an der mittelständischen
Struktur in Deutschland liegt und natürlich an innovativen Traditionsunternehmen, wie ab
Seite 8 zu lesen ist. Das Unternehmen Gerhard Schubert GmbH ist beispielhaft in seinem
Bestreben, Verpackungsmaschinen immer flexibler und effektiver zu machen. Gerhard Schubert
ist ein Unternehmer, der es erlaubt, neue Gedanken zu denken und daraus sind sicherlich auch
zukünftig interessante Entwicklungen zu erwarten.
packaging journal ist wie immer in vorderster Reihe dabei, um interessante Entwicklungen vorzustellen.
Viel Spaß beim Lesen!
Ihre Dr. Dorothea von Gudenberg
packaging journal –
04/2010
Wir packen´s an. Machen Sie mit!
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02-Inhalt:S.02-Inhalt
28.05.2010
13:57 Uhr
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04 10
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packaging
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l
04/2010
Die Automatica, internationale
Fachmesse für Automation
und Mechatronik, präsentiert
vom 8. bis 11. Juni 2010 in
München beispielsweise Lösungen aus den Bereichen
Robotik, Montage- und Handhabungstechnik. Die Beckhoff
Automation GmbH, Verl, stellt
ihre PC- und EtherCAT-basierte
Steuerungstechnik, MotionControl- und Safety-Lösungen
sowie die Automatisierungssoftware TwinCAT mit integrierter Robotersteuerung vor.
TwinCAT unterstützt verschiedene parallele und serielle
Kinematiken, wie sie für Pickand-place-Aufgaben genutzt
werden.
i
Seit 43 Jahren inhabergeführt, steht es für ständige
Neuentwicklungen und Visionen im Verpackungsmaschinenbau. Es entwickelt Sondermaschinen im
Baukastensystem und Roboter, die vor kaum einer Anwendung haltmachen. Die aktuelle Entwicklung – das
Transmodul – sorgt für schonendes Produkthandling.
Titelbild
Robotik, Motion Control und SPS auf
einer Plattform
k
Unter dem Motto: „Eigene Ideen
entwickeln …“
Seite 4
journal
Verpackungsmaschinen
Etikettieren, Kennzeichnen,
Codieren und RFID
PRODUKTE
TECHNIK
MARKETING
Verpackungsmachinen
ab Seite 16
Sleeves
ab Seite 44
Traditionsunternehmen
ab Seite 10
Verpackung aus Kunststoff,
Glas, Metall und Verbunde
Automatisieren, Steuern,
Software
Foto: Beckhoff Automation
INHALT
SPECIAL
VERPACKUNGSMASCHINEN
Aufrichten – Drucken – Verschließen
12 – 25
Exakt auf Kante bei hohem Tempo
Für die Transportsicherung ihrer eigenen Produkte setzt das Unternehmen auf Umreifungsmaschinen der Waldbrunner Maschinenfabrik
Gerd Mosca AG. Neuestes Mitglied in der Produktionshalle ist die
brandneue Hochleistungsmaschine UATRI-2.
Mit seiner neuesten Maschine, der Pro Print/EBS-HS-2, hat Pro Pack Systems eine flexible Verpackungs- und Drucklösung realisiert. Sie kann bis
zu 35 Kartons in der Minute bedrucken, aufrichten und versiegeln.
Schonende und formstabile Verpackung für Wandkalender
Mit einer Super 400 K/5 hat die Hugo Beck Maschinenbau eine Schrumpffolienverpackungsmaschine entwickelt, die aufgrund ihrer hochflexiblen,
servogesteuerten Anleger sowohl eine verbraucherfreundliche und wertPassend gemacht
Der Display-Box-Sammelpacker verpackt mechanisch jede Art von Ver- haltige Verpackung für Kalender mit Spiralbindung ermöglicht.
packung mit Boden und Deckel mit einer Höchstgeschwindigkeit von
bis zu zehn Kartons pro Minute. Das neue Modell wurde nach den glei- ETIKETTIEREN/KENNZEICHNEN/CODIEREN/RFID 26 – 33
chen Prinzipien der Serie 749 projektiert, ist jedoch kleiner.
Etikett als erfolgreiches Marketinginstrument
Druckerhersteller wie die Bixolon Europe GmbH, kennen die spezifiHerstellung mit integriertem Top Slider
schen Anforderungen, die der Handel und der Dienstleistungsbereich
Eine Neuentwicklung wird präsentiert, die die Investitionskosten für Kon- an Labeldrucker stellen: Die Geräte müssen vielseitig einsetzbar sein
fektionsbetriebe im Vergleich zu bisher notwendigen Maschinen zur Her- und dabei gleichzeitig den Bedürfnissen der einzelnen Branchen
stellung vergleichbarer Top-Slider-Beutel nahezu halbiert.
gerecht werden.
Leistungsfähiges Abfüllsystem für Saatgut
Mit einer in der neuen Abfüll-Maschine integrierten automatischen
Seit April 2010 steht eine neue Produktreihe von Inline-VakuumSackkennzeichnung für den Saatgutvermehrer „Göpper Mühle“ hat
Ejektoren der Piab Vakuum GmbH, zur Verfügung, die auch für die Verman den Bedarf der Saatgut-Branche genau getroffen.
packungsindustrie bestens geeignet ist.
Sparsam wie eine Energiesparlampe
Hologrammetikett mit integriertem Prüfmittel
Mit einer Neuentwicklung zählt die Securikett Ulrich & Horn GmbH,
Der deutsche Verpackungsmaschinenbau hat das Jahr 2009 besser abgezu den technisch führenden Anbietern von Sicherheitsetiketten für
schlossen, als aufgrund der Wirtschaftskrise zu erwarten war. Das Proden Markenschutz weltweit und macht das Unternehmen aktuell auf
duktionsvolumen ging um 18 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro zurück und lag dasich aufmerksam.
mit annähernd auf dem Niveau von 2006.
Talsohle überwunden
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Inline-Kennzeichnung mit Laser
Traditionsbewusstsein und eine tiefe Verbundenheit zur Region und den Menschen gehen bei der Privatbrauerei Ernst
Barre GmbH in Lübbecke Hand in Hand
mit Innovationskraft und strengen Qualitätsmaßstäben. Jetzt hat man sich für die
Kennzeichnung per Laser von KBA-Metronic entschieden.
42
Neuheit in der
Verpackungsindustrie
Die Siko GmbH, bietet mit der busfähigen Positionsanzeige AP04S nun
eine Lösung, um auch lineare Schiebereinheiten in eine überwachte
Formatverstellung zu integrieren.
Gerade in der Verpackungstechnik
werden häufig sowohl Verstellspindeln als auch Schieber an einer Maschine verwendet.
VERPACKUNG AUS KUNSTSTOFF
34 – 37
„Insights von heute – Impulse für
morgen“
Emanzipierte Verpackungen, Wohlstand in
Genügsamkeit, Value Chain 2016, entfesselte
Kreativität und Lohas für Anfänger waren die
Highlights des Deutschen Verpackungskongresses 2010. Wichtige Aspekte ausgewählter Vorträge wurden zusammengefasst
und auf den Punkt gebracht.
SLEEVES
44 – 46
Ladungssicherung mit Duo Doppelkante
Die Besonderheit dieser patentrechtlich geschützten Folie des Blasfolienherstellers ist die doppelte Folienstärke im Kantenbereich. Dadurch
kann Folienabrissen, die zu über 90 Prozent an der Folienkante entstehen,
entgegengewirkt werden.
Brillante und individualisierte Dekoration
Ob unbedruckt, mit oder ohne Perforation und Aufreißfäden oder
bedruckt im Digitaldruck, (UV- oder Lösemittel-) Flexodruck und
Tiefdruck, der Einsatz von Sleeves kommt für viele Produkte und unterschiedlichste Anwendungen in Frage.
Transportsicherheit durch Rahmenkonstruktion
Produkte perfekt in Szene setzen
Die Einsatzmöglichkeiten sind dank ausgeklügelter Technologie beinahe unbeschränkt und bieten dem Produktanbieter jede Menge
Flexibilität. Seit Jahren hat die Nyco flexible packaging GmbH bei der
Entwicklung neuer Sleeve-Lösungen die Nase mit ganz vorne – immer mit dem Ziel, Resultate mit hohem Kundennutzen zu generieren.
Die Intermediate Bulk Container (IBC) der WERIT Kunststoffwerke haben
zu Beginn des Jahres den für sie vorgeschriebenen Vibrationstest ohne
jegliche Undichtigkeit und ohne jede Rissbildung am Rahmen bestanden.
Letzteres ist auf die besondere Rahmenkonstruktion zurückzuführen.
AUTOMATISIEREN/STEUERN/SOFTWARE
38 – 43
Höchstmaß an Flexibilität
Das Flaggschiff unter den Produkten der Erpa Systeme GmbH, ist die
wegweisende 3D-CAD/CAM-Software VPack®, die die Spezialisten speziell für die Verpackungs-, Druck- und Displayindustrie entwickelt
haben.
Transparenz für die Fertigungsprozesse
Die neue Softwarelösung Proficy® Open Enterprise von GE Intelligent
Platforms Europe S. A. sorgt für die nahtlose Integration von Produktionsdaten in Unternehmenssysteme und ermöglicht Transparenz von
der Geschäftsleitung bis in die Fertigungshalle.
Innovative End-of-Line-Lösung
Gefragt sind intelligente Systemlösungen, die den individuellen
Kundenwünschen und betrieblichen Anforderungen flexibel angepasst werden.
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Messen und Veranstaltungen
47 – 54
Stärkere Fokussierung
Die Verpackungsindustrie liegt mit der vierten easyFairs Verpackung gut
auf Kurs. Über 200 Aussteller aus allen wichtigen Zweigen präsentieren
sich am 21. und 22. April 2010 in den Hallen 5 und 6 der Messe Zürich. Der
Veranstalter rechnet mit über 3.500 Fachbesuchern.
Rubriken
Editorial
Vorschau/Impressum
Leseecke/Messekalender
Lieferanten von A bis Z
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BRANCHENNEWS
SCHUMACHER-PACKAGING-UNTERNEHMENSGRUPPE
Marktpräsenz ausgebaut
Die inhabergeführte Schumacher-PackagingUnternehmensgruppe mit Zentrale in Ebersdorf bei Coburg, ein führender mittelständischer Hersteller für maßgeschneiderte Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe,
hat einen Vorvertrag mit dem polnischen
Packmittel- und Papierhersteller Polpak Grupa Sp. z o. o. unterzeichnet. Mit dieser Erweiterung setzt das Unternehmen einen wichtigen strategischen Meilenstein zur Konsolidierung und zum Ausbau der Marktpräsenz
in Osteuropa und Skandinavien.
Mit der Übernahme der Polpak-Gruppe deckt
der deutsche Verpackungshersteller zugleich
30 Prozent des eigenen Rohstoffbedarfs ab.
Ein weiteres zentrales Argument für die Übernahme sind die umfangreichen Kapazitäten:
Beispielsweise erzeugt und veredelt PolpakKarton rund 160 Millionen Quadratmeter
hochwertig bedruckte Wellpappe pro Jahr.
Auch das breite Produktportfolio speziell für
Obst-, Gemüse- und Lebensmittelverpackungen bringt klare Wettbewerbsvorteile mit
sich. Durch die Einbindung der neuen Stand-
Beispiel für eine Präsentverpackung.
orte kann Schumacher Packaging seinen polnischen und osteuropäischen Abnehmern
künftig nicht nur ein erweitertes Leistungsportfolio, sondern darüber hinaus auch maxi❚
male Liefersicherheit bieten.
VERPACKUNGSCLUSTER MITTELHESSEN
Gebündelte Kompetenz
Auf Initiative der Vogelsberg Consult Gesellschaft für Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung mbH, Alsfeld, wurde der
Verpackungscluster Mittelhessen 2009 ins Leben gerufen und nimmt zunehmend Fahrt
auf. Ziel des Zusammenschlusses ist es, durch
Vernetzung Wettbewerbsvorteile für die beteiligten Unternehmen und die Region zu erzielen. Derzeit hat er fünfzehn Mitglieder,
vom Maschinenhersteller über Packmittelhersteller und Lohnverpacker bis hin zum
Dienstleister. Dazu gehören beispielsweise
auch die Maria Soell GmbH, Nidda-Eichels-
dorf, und die Branopac GmbH, Lich. Trotz der
räumlichen Nähe hatte man sich im Vorfeld
nicht gekannt. „Nach gegenseitigen Besuchen wissen wir, dass wir unterschiedliche
Märkte bedienen und uns ergänzen können“,
so der Geschäftsführer der Bronopac, Jörg
Schulte, und Stefan Steinmeier, Geschäftsführender Gesellschafter von Maria Soell.
Um das Kennenlernen der Clustermitglieder
zu vereinfachen, bietet das Management seinen Mitgliedern bei jeder Veranstaltung die
Möglichkeit, ihr Unternehmen vorzustellen.
Die Treffen bieten auch immer einen Blick
GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung
mbH und Clustermanagement: Michel Poschen,
Andrea Ortstadt.
über den Tellerrand und haben Weiterbildungscharakter. Im Juni wird es bei der
nächsten Zusammenkunft Impulse zu den
„Anforderungen des Handels an die Verpa❚
ckungsindustrie“ geben.
ROLAND DG CORPORATION UND GMG
Partnerschaft zwischen Roland DG und GMG gegründet
Die Roland DG Corporation (Hamamatsu-shi),
ein weltweit führender Anbieter von Großformat-Inkjetdruckern sowie Druck-/Schneidegeräten für professionelle Großformatgrafiken, und die GMG GmbH & Co. KG (Tübingen), weltweit führender Anbieter von Farbmanagementlösungen, haben ihre globale
Partnerschaft bekannt gegeben. Sie ermöglicht spezielle hochwertige Verpackungsanwendungen wie die Produktion von farbgenauen Mock-ups aus Originalsubstraten sowie Proofing-Anwendungen.
Die strategische Partnerschaft umfasst unter
anderem die Entwicklung eines Druckertreibers durch GMG für den Drucker VersaUV LEC330 von Roland. In Kürze werden GMG ColorProof und GMG FlexoProof/DotProof für den
Drucker für hochwertige Halbton- und Raster-
6
www.packaging-journal.de
Proofing-Anwendungen zur Verfügung stehen. Der Druckertreiber von GMG ermöglicht
auf einer breiten Palette von Substraten des
Verpackungsmarkts eine perfekte Farbgenauigkeit und Farbreproduzierbarkeit. Damit sind
GMG-Kunden in der Lage, den LEC-330 problemlos in ihre vorhandenen Workflows mit
GMG ColorProof einzubinden. Auf die gleiche
Weise können Roland-Kunden die Leistung ihrer Großformatdrucker maximieren.
„Wir freuen uns sehr, mit
Roland bei diesem Projekt
zusammenzuarbeiten“, betont Paul Willems, Geschäftsführer von GMG.
„Es ist eine ideale Partnerschaft mit ganz erheblichen Vorteilen, beson❚
ders für den Verpackungsmarkt.“
Spotlackierung mit der
Roland LEC-330 – nur eine
der vielen Möglichkeiten,
kostengünstige
Verpackungs-Mock-ups in
der Qualität eines
Endprodukts zu erstellen.
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BRANCHENNEWS
KIEFEL GMBH UND RUDHOLZER GMBH
Kooperationsvertrag zwischen Kiefel und Rudholzer
Die Geschäftsführungen der Kiefel GmbH
(Freilassing) und der Rudholzer GmbH (Teisendorf ) haben die Weichen für eine
gemeinsame Zukunft beider Unternehmen
gestellt. Der süddeutsche Hersteller von
Maschinen und Anlagen für die Verarbeitung
von Kunststofffolien arbeitet seit Kurzem mit
dem Hersteller von Sondermaschinen für die
Kunststoffverarbeitung und Halbleitertechnologie zusammen. Von der Zusammenarbeit versprechen sich die Partner eine
effiziente Nutzung der beiden Unternehmensstärken. Beide Unternehmen sind in den
Branchen Verpackungs- und Automobil-
industrie tätig. Während sich Kiefel auf den
Bereich Thermoform- und Schweißmaschinen mit seriennahem Charakter spezialisiert
ist, konstruiert und fertigt Rudholzer Sondermaschinen für Thermoform- und Schweiß❚
applikationen.
Sortiment an biologisch abbaubarem Verpackungskarton erweitert
Patentierte BiopolymerBeschichtungstechnologie
Stora Enso Packaging, Imatra (Finnland), begegnet der wachsenden Nachfrage
nach biologisch abbaubaren Verpackungslösungen durch eine Erweiterung
seines Sortiments an biopolymerbeschichteten Verpackungskartonqualitäten.
Zur Verfügung stehen biologisch abbaubare Beschichtungsalternativen bei
einer Reihe von Kartonqualitäten für Becher, Teller, Lebensmittelschalen und
Faltschachtelkarton.
„Die World Expo in China ist für uns
eine großartige Gelegenheit, der Welt
unsere Biobecher zu präsentieren, ein
Ergebnis unserer Pionierarbeit auf dem
Gebiet der biologisch vollständig abbaubaren Packstoffe“, erklärt Juha Kiviranta, Sales and Marketing Manager
von Stora Enso Liquid and Food Service
Board. Die Kartonfamilie Cupforma
bietet eine biologisch abbaubare Alternative für die Herstellung von
Trinkbechern für alle wichtigen Anwendungsbereiche wie Heiß- und Kaltgetränke, Eiscreme und Joghurt. Die
Kartonqualität Cupforma Classic Bio
entspricht den Kompostierbarkeitsanforderungen der Standards EN 13432
und ASTM 6400.
Strategie der Markenartikler
Die Verwendung natürlicher
Rohstoffe, Nachhaltigkeit, Reinheit und
hohe Qualität sind Markenwerte, die
sich durch biologisch abbaubare Verpackung noch steigern lassen. Beispielsweise eignen sich Lebensmittelschalen
aus
Trayforma-Performance-BioKarton für die Verpackung von frischen
und gekühlten Lebensmitteln, die
nicht in der Verpackung erhitzt werden.
Typische Beispiele sind Gemüse, Salat
und Sandwiches. Alle Kartonqualitäten
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Die Becher, die im finnischen Pavillon der Weltausstellung in Schanghai zum Einsatz
kommen, bestehen aus der biologisch abbaubaren Kartonsorte Cupforma.
in Stora-Ensos-Bio-Kartonsortiment
sind für den direkten Kontakt mit
Lebensmitteln zugelassen.
Becherherstellern zeigen, dass die
Weiterverarbeitung von biopolymerbeschichtetem Karton anspruchs-
Biopolymerbeschichteter Karton zersetzt sich
bei industrieller Kompostierung zu Humus und
Kohlendioxid.
Stora Enso beschäftigt sich schon
seit etlichen Jahren mit der Entwicklung von Biopolymerbeschichtungen.
Dank der patentierten Beschichtungstechnologie lassen sich Barriere- und
sonstige Eigenschaften entwickeln, die
den Anforderungen der unterschiedlichsten
Endanwendungen
entsprechen. Die Erfahrungen aus der
langjährigen Zusammenarbeit mit
voller ist als die von herkömmlichem
Karton. Investitionen in neue Anlagen
sind jedoch nicht erforderlich.
Eine Polymerbeschichtung verleiht
der Verpackung die gewünschten Barriereeigenschaften. Sie schützt das Produkt gegen Sauerstoff, Feuchtigkeit und
Lichteinwirkung sowie gegen Geruchsund Geschmacksveränderungen und
pj
verlängert seine Haltbarkeit.
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NACHHALTIGKEIT
Positionen im Markt
Visionär handeln
Um den künftigen Herausforderungen in der Verpackungsbranche zu
begegnen, gewinnt die enge Zusammenarbeit aller Marktteilnehmer entlang der Wertschöpfungskette zunehmend an Bedeutung. So sucht die
BASF aktiv das Gespräch mit Markenherstellern, aber natürlich auch mit
Verpackungsproduzenten, um den globalen Trends Rechnung zu tragen,
sie aber auch mit prägen und nutzen zu können.
Diese globalen Trends wie die Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungslösungen, stärkerer Differenzierung am
PoS, Content Protection oder Convenience – und das alles bei höherer Kosteneffizienz – erfordern kreative Lösungen, die nur noch selten in einem isolierten Prozessschritt zufriedenstellend
gelöst werden können.
„Wir sind davon überzeugt, dass
die Suche nach geeigneten Verpackungslösungen seitens der Markenhersteller bereits entscheidend bei der
Auswahl der richtigen Rohstoffe beginnt“, betont Dr. Axel Grimm, Marketing-Support für die Verpackungsbranche bei der BASF. „Häufig wissen
diese zu wenig über existierende Möglichkeiten und daraus resultierende
ganzheitliche Lösungen. Genau dies
versuchen wir als BASF aktiv zu ändern,
indem wir das Gespräch mit den Entwicklern und Entscheidern suchen. Nur
wenn alle Kräfte entlang der Wertschöpfungskette in eine gemeinsame
Richtung wirken, können auch die Verpackungslösungen, die der Markt fordert und die diesen prägen, entstehen.“
Trends erkennen und leben
„Letztlich ist doch dieser kontinuierliche Austausch entscheidend, denn
es ist ein Geben und ein Nehmen. Unsere Produkte und Leistungen können
nur so gut sein, wie wir auch die Marktbedürfnisse verstehen. Im Umkehrschluss gilt dies natürlich ebenso für
die entstehenden Verpackungen“, hebt
Dr. Grimm weiter hervor.
Dass diese Bekenntnisse nicht nur
schöne Worte sind, beweist die BASF
mit der pack.it, einer Art BASF-Verpackungsmesse, zu der sie Kunden, Partner und Meinungsführer aus der Verpackungsindustrie regelmäßig einlädt.
Erst kürzlich trafen sich im März etwa
Dr. Axel Grimm, Marketing-Support für die
Verpackungsbranche bei der BASF: „Unsere
Produkte und Leistungen werden so gut sein,
wie wir die Marktbedürfnisse verstehen.“
80 Verpackungsproduzenten, Markenhersteller und Verpackungsdesigner
aus ganz Europa am Stammsitz der
BASF in Ludwigshafen.
pack.it 2010
Unter dem Motto „creativity loves efficiency“ präsentierte die BASF Produkte und Leistungen für die Verpackungsbranche von biologisch
abbaubaren Kunststoffen über Pigmente bis hin zur atmungsaktiven Beschichtung – die Antworten auf aktuelle Marktbedürfnisse liefern. Neben der Leistungsschau und vielfältigen Fachvorträgen bot sich auch viel Platz zum fachlichen Austausch über Herausforderungen und Markttrends der Zukunft.
Hier drei ausgewählte Ergebnisse der repräsentativen Befragung während der Veranstaltung:
< 20 %
20 – 40 %
40 – 60 %
60 – 80 %
> 80 %
29 %
16 %
24 %
14 %
17 %
How many of your customers expect renewable raw materials in your packaging?
8
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Very important
Important
Neutral
Not very important
Unimportant
56 %
34 %
7%
3%
0%
How important is sustainability for your Company?
Sustainability
Cost Reduction
Content Protection
Intelligent Packaging
Active Packaging
Convenience & Functionality
29 %
15 %
7%
19 %
8%
21 %
In which of the following areas would you invest?
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NACHHALTIGKEIT
Wie in aktuellen Kompostierversuchen gezeigt, ist das neue Ecovio FS biologisch noch schneller abbaubar als seine Vorgänger und enthält
darüber hinaus einen höheren Anteil an nachwachsenden Rohstoffen.
Ähnlich wie Grimm sieht die Problematik auch Matthias Giebel, CMO
von Berndt & Partner, der einer der Teilnehmer der diesjährigen Veranstaltung
war. „Die pack.it ist ein idealer Ort, um
das fachliche Gespräch zu vertiefen
und somit dem Markt auch auf den Puls
zu fühlen.“ Diese Einschätzung Giebels
wird auch von den Ergebnissen einer
interaktiven iPod- Befragung, die im
Rahmen der pack.it durchgeführt wurde, gestützt. Anhand dieser schätzen
gut 90 Prozent der Teilnehmer das Thema Nachhaltigkeit als wichtig oder sehr
wichtig ein und sind zudem davon
überzeugt, dass ihre Kunden den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe in Verpackungen erwarten. Dementsprechend
ist die gleiche Klientel auch dazu bereit,
künftig in das Thema Nachhaltigkeit zu
investieren.
Nachhaltige Lösungen für
die Praxis
Die BASF bietet eine Vielzahl interessanter Produkte an, die die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen bedient. Eines dieser Produkte ist Ecovio®,
ein vollständig biologisch abbaubarer
Kunststoff, der vielfältig eingesetzt
werden kann. Die BASF hat den neuen
Kunststoff für zwei ganz spezielle Anwendungen optimiert: für die Papierbeschichtung und für die Herstellung
sogenannter Schrumpffolien, die zur
einfachen Ummantelung von Verpa-
Aldi Süd
bietet seinen Kunden
zum Beispiel
seit Neuestem
Tragetaschen an,
die aus Ecovio gefertigt wurden.
Foto: VICTOR Güthoff & Partner
04/2010
ckungsgut dienen. Folgerichtig heißen
die ersten beiden neuen Kunststofftypen Ecovio FS Paper und Ecovio FS
Shrink Film.
Der Trend geht zur nachhaltigen
Verpackung. Markenhersteller, Händler
und Endverbraucher sind auf der Suche
nach umweltgerechten Lösungen. In
den Supermärkten finden sich immer
mehr sogenannte „grüne“ Verpackungen. Der Verbraucher ist aber sehr unsicher darüber, was wirklich umweltfreundlich ist. Und das ist in der Tat ein
kompliziertes Thema, denn die Begriffe rezyklierbar, nachwachsende Rohstoffe, oxoabbaubar und bioabbaubar
werden regelmäßig verwechselt. Die
ökoeffizienteste von mehreren Möglichkeiten kann nur unter Berücksichtigung vollständiger Lifecycle-Analysen
bestimmt werden. Mit dem Produkt
Ecovio können beide Aspekte verbunden werden. Es handelt sich um einen
bioabbaubaren Kunststoff, der bis zu 75
Prozent nachwachsende Rohstoffe enthalten kann. Mit einem so hohen Anteil
wird der anspruchsvollen französischen
Matthias Giebel, CMO von Berndt & Partner:
„Spannend war für mich vor allem zu sehen,
welche offensichtliche Dynamik das Thema
Nachhaltigkeit entwickelt hat und immer
noch entwickelt.“
Kompostiernorm ebenso entsprochen
wie der allerdings noch nicht endgültig
verabschiedeten deutschen Bioabfallverordnung. Um an diesen interessanten Entwicklungen teilzuhaben, erweitert die BASF ihre Produktionskapazitäten für Ecoflex, die Basis von Ecovio, zurzeit auf das Fünffache.
Twice the Sustainability
In order to be able to meet the future challenges within the packaging industry, the close cooperation of all involved participants throughout
the complete value creation chain is consistently gaining in significance. Consequently, BASF is actively approaching brand manufacturers, and within this
scope, naturally also producers of packaging, not only in order to stay abreast
in regard to the latest global trends but also to contribute solutions and utilise gained knowledge. A survey conducted on the occasion of the pack. it exhibition in March 2010 revealed that well over 90 % of the participants not
only regard the topic sustainability as important, if not of decisive significance,
but were also absolutely sure that their customers have the expectation that
renewable resources are deployed within the production of packages.
Within this context, BASF has managed to optimise a new completely biologically degradable plastic which is focused on two very special applications.
The first of these is within paper coating and the other regards the production of so-called shrink foils deployed fort he wrapping of packaged goods. As
trial composting has revealed, the new plastic Ecovio FS Shrink Film biologically degrades even faster than its predecessors and furthermore contains a
pj
higher proportion of renewable raw materials.
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TRADITIONSUNTERNEHMEN
Gerhard Schubert GmbH
Unter dem Motto: „Eigene Ideen entwickeln …“
Wenn ein Unternehmen der Definition eines Traditionsunternehmens entspricht,
dann ist es die Gerhart Schubert GmbH in Crailsheim. Seit 43 Jahren inhabergeführt, steht es für ständige Neuentwicklungen und Visionen im Verpackungsmaschinenbau. Es entwickelt Sondermaschinen im Baukastensystem und
Roboter, die vor kaum einer Anwendung haltmachen. Die aktuelle Entwicklung –
das Transmodul – sorgt für schonendes Produkthandling.
Gerhard Schubert
wäre nicht Gerhard
Schubert, wenn nicht
bald visionäre
Entwicklungen das
Wachstum des
Unternehmens
beschleunigt hätten.
Aller Anfang ist klein: Begonnen hat
das Unternehmen 1966 mit drei Mitarbeitern und mit kleinen Aggregaten
wie Transportbändern und Maschinen.
Dazu gehört sicherlich die Entwicklung eines ersten Baukastensystems 1970, das es erlaubte, individuelle
Anwendungen modular aufzubauen
und zu fertigen. Vorher wurde im Wesentlichen die SKA, eine HochleistungsSchachtel-Aufrichtemaschine entwickelt
und gefertigt sowie mit weiteren Befüllund Verschließmaschinen der Grundstein des Unternehmens gelegt. Heute
bietet das Unternehmen ein komplettes
Leistungsspektrum für die Primär- und
Endverpackung stückiger Produkte.
Grund für die Firmengründung laut Gerhard Schubert: „Der Wunsch nach
Selbstständigkeit, d. h. eigene Ideen
entwickeln.“ Und eigene Ideen hatte er
genug, wie die Zukunft zeigte.
Erster Baukasten
Schon 1970 hatte Gerhard Schubert die Idee, ein Baukasten-System zu
entwickeln. Dies verkörperte sicherlich
die Schubert-Firmenphilosophie, individuelle Verpackungsmaschinen in Serie zu bauen. Und so ging die Entwicklung sehr schnell in Richtung Sondermaschinenbau. So entstand 1972 die
SSB, die erste Schubert-BaukastenmaFirmengebäude anno schine zum Befüllen und Verschließen
1972 von Top-Loading-Schachteln.
Während sich die mechanischen
Aggregate etablierten, war die Entwicklung der elektronischen Befüllaggregate
in vollem Gange. Nachdem das Unternehmen 1981 erstmals mit einem eigenen Messestand auf der interpack vertreten war, mussten Montagehalle und
technisches Büro verdoppelt werden.
Als Meilenstein wird auch die Entscheidung gesehen, Verpackungsmaschinen in CNC-Technik auszuführen,
ein Schritt in Richtung Hightech, in Richtung Verpackungsroboter. Der Computer begann eine wichtigere Rolle im Maschinenbau zu übernehmen. Sowohl
die individuelle Peripherie als auch die
Überwachung von Anlagen sind computergesteuert. Die Vorteile sind dabei
hohe Leistung, Flexibilität, schnelle automatische Umstellbarkeit, geringe
Wartung, hohe Verfügbarkeit und praxisnahe Programmierung. Gerhard
Schubert entwickelte 1982 auch schon
die ersten Verpackungsroboter, und
1984 lief die erste Pralinenpackstraße
mit Robotern vom Band. 1985 war ein
Umzug auf ein größeres Gelände nötig.
1985 entstand auch der SNC-F2,
der erste Verpackungsroboter der Welt,
der den Verpackungsmaschinenbau
nachhaltig beeinflusste.
Und auch der Umsatz konnte sich
sehen lassen: 1988 wurde mit 263 Mitarbeitern ein Umsatz von 19 Mio. Euro
erzielt. Die Steigerung machten vor allem die SNC-F2-Füllmaschine und die
dazugehörige Peripherie aus.
Der Erfolg dieser Maschinen zeigte
sich im Umsatz des Unternehmens, der
1989 auf 27 Mio. Euro anstieg.
Pickerlinien für stückige
Güter
Legendär sind die flexiblen Schubert-Pickerlinien, mit denen man nahezu alle stückigen Güter verpacken
10 www.packaging-journal.de
Der "Speedline" (Baujahr 1984, erste
Pralinenpackstraße )
kann und die weltweit Anwendung finden. 1995 lief die erste F44-Pickerlinie
mit patentiertem Gegenlaufprinzip
vom Band – laut Gerhard Schubert inzwischen Weltmarktführer. Auch eine
eigene Verpackungsmaschinensteuerung (VMS) leistet sich das Unternehmen, die inzwischen weltweit akzeptiert und anerkannt ist.
Ein Anwendungsbeispiel: In Japan
werden Brotscheiben mit Pickerlinien
verpackt. Eine typische Aufgabenstellung für eine Pickerlinie kann so aussehen: 240 Brotscheiben pro Minute werden aus dem Kühltunnel übernommen, von denen je zwei Stück in der
Kette einer Schlauchbeutelmaschine
übereinander eingelegt werden. Dabei
soll darauf geachtet werden, dass die
obere Scheibe jeweils die kleinere von
beiden ist. Es gibt nichts Besseres als eine Schubert TLM-Pickerlinie zur Lösung dieser Aufgabe, die sich mit der
Einlaufkette der Schlauchbeutel-Maschine synchronisiert bzw. die eine Geschwindigkeit von durchschnittlich 305
mm pro Sekunde vorgibt.
Die Brotscheiben laufen über ein
kontinuierlich laufendes Transportband ein. Die Kunst der Pickerlinie ist
es, sich dem Produktfluss so anzupas04/2010
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TRADITIONSUNTERNEHMEN
sen, dass alle guten Produkte vom
Band abgenommen werden und trotz
einer unregelmäßigen Produktion keine leeren oder teilgefüllten Packungen
entstehen. Dafür sind TLM-Pickerlinien
entwickelt worden mit ihrem patentierten Gegenlauf und ihrer Steuerungsarchitektur, die so beschaffen ist,
dass sich die Roboterarme gegenseitig
darüber abstimmen, wer was wo einlegt. Ein speziell entwickelter Greifer
nimmt Brotscheibe für Brotscheibe auf,
nachdem sie das TLM-Bildverarbeitungssystem durchlaufen haben. Die
Schwierigkeit dabei war, dass die Brotscheiben sehr zerbrechlich sind. Was
nicht den Qualitätsvorgaben entspricht oder absolut nicht aufeinanderpasst, bleibt auf dem Band liegen.
Verwaltungsgebäude.
Top-Loading
Ein aktuelles Highlight aus dem
Unternehmen sind die Top-LoadingMaschinen (TLM). Dahinter verbirgt
sich ein hochflexibles Verpackungsmaschinen-System. TLM entstand aus
dem SMB–Verpackungsmaschinenbaukasten und der Idee, für das TopLoading eine Serienmaschine zu bauen. 2002 entstand die erste am Fließband gebaute Top-Loading-Verpackungsmaschine der Welt.
Die 2005 auf den Markt gebrachte
TLM-T400/800 ist die erste digitale
Thermoform-, Füll- und Verschließmaschine, die mit zwei kontinuierlich laufenden Folienbahnen arbeitet, mit
Pick- and Place-Robotern zum Einlegen
stückiger Produkte ausgestattet ist und
über Ultraschall-Siegel- und Stanzeinrichtungen verfügt.
Das Transmodul
Unter dem Begriff Transmodul arbeitet man bei Schubert schon seit über
zwei Jahre an der Entwicklung einer neuen TLM-Komponente.„Trans“ kommt von
Transport und „Modul“ sagt aus, dass es
ein Teil eines Ganzen werden soll bzw.
geworden ist, denn das Transmodul hat
sich vor wenigen Monaten zum ersten
Mal in Bewegung gesetzt. Das Transmodul ersetzt den TLM-Vakuumtransporteur, der seinerseits vor sechs Jahren die
Kettentransporteure abgelöst hat, und
ist seit Anfang 2010 Verbindungselement zwischen den TLM- Teilmaschinen.
Es handelt sich um ein Schienensystem in jeder Teilmaschine. Wenn man
die Teilmaschinen zusammensetzt, entsteht ein durchgängiger Schienenstrang. Die Transmodule besitzen eine
Vakuumpumpe, einen Antriebsmotor
und eine eigene Steuerungselektronik
bzw. Elektrik. Power und Daten werden
kontaktlos übertragen und die Module
sind Teil der VMS- Steuerung.
In der TLM-Verpackungsmaschine
der Zukunft hält ein Transmodul die
aufgerichteten Schachteln mittels Sauger am Boden fest. Dieses Verfahren
hat sich bei den Vakuumtransporteuren sehr bewährt. Die Schachteln
durchlaufen, vom Transmodul getragen, die gesamte Maschine bzw. sämtliche Teilmaschinen. Am Ende
schwenkt das Modul nach unten und
fährt am Schienenstrang hängend in
die Ausgangsposition zurück. Sollte ein
Modul ausfallen, hält die Maschine kurz
an, das nachfolgende Modul schiebt
das defekte Modul aus dem System
und weiter geht’s. Zur Formatumstellung werden zwei Transmodule wahrscheinlich schon im Jahr 2011 den
Werkzeugtransport von und zu den
einzelnen Teilmaschinen bewerkstelligen. So gesehen waren die Entwicklungsarbeiten für den automatischen
Werkzeugwechsel der Auslöser für die
Entwicklung des Transmoduls.
Das Transmodul wird laut Schubert im Verpackungsmaschinenbau
Transmodul mit Karton.
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neue Maßstäbe setzen. Unter dem
Strich wird es dazu beitragen, den Verpackungsmaschinenbau weiter zu rationalisieren, und den Verpackungsmaschinen noch höhere Effizienzen und
eine noch größere Flexibilität eröffnen.
Auf dem 50.000 Quadratmeter großen Firmengelände bauen 600 Mitarbeiter pro Jahr rund
120 Verpackungsanlagen
in einem Gesamtwert von
115 Millionen Euro.
(Luftbild 2008)
Die Tradition wird fortgesetzt
Seit 43 Jahren ist das Unternehmen Schubert ein innovativer Mittelständler mit vielen revolutionären Entwicklungen im Verpackungsmaschinenbau. Die beiden Söhne von Gerhard Schubert sind ebenfalls seit vielen
Jahren im Unternehmen integriert.
Ralf Schubert (Dipl.-Informatiker)
ist als Bereichsleiter verantwortlich für
den gesamten technischen Bereich bei
Schubert (Konstruktion und Montage)
sowie für die Entwicklung der Schubert-eigenen Steuerung VMS. Gerald
Schubert (Dipl.-Ing.) zeichnet als Bereichsleiter verantwortlich für die gesamte Vertriebsorganisation von Schubert.
Die Tochter, Petra Schubert, arbeitet als Zahnärztin (mit eigener Praxis) in
den USA, kümmert sich dabei aber
auch als Präsidentin um die Niederlassung in Dallas/Texas.
Wie immer, wenn man neue Wege
geht, eröffnen sich neue Möglichkeiten, die man nicht vorhersehen konnte.
Das ist laut Firmenchef Gerhard Schubert das Spannende daran, wenn man
neue Wege geht. Darum kann man bei
neuen Entwicklungen auch niemals sagen, wann sie abgeschlossen sein werden. Man darf gespannt sein, wie es
pj
mit dem Transmodul weitergeht.
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VERPACKUNGSMASCHINEN
Kartonagen aller Art perfekt umreifen
Exakt auf Kante bei hohem Tempo
Die Anwendungsgebiete für Schutz- und Umverpackungen aus Wellpappe sind
nahezu unbegrenzt. Entsprechend lang ist die Kundenliste der Liebensteiner
Kartonagen GmbH im Oberpfälzer Plößberg. Für die Transportsicherung ihrer
eigenen Produkte setzt das Unternehmen auf Umreifungsmaschinen der
Waldbrunner Maschinenfabrik Gerd Mosca AG. Neuestes Mitglied in der
Produktionshalle ist die brandneue Hochleistungsmaschine UATRI-2.
Damit glänzende Verpackungen im Regal die Käufer locken, müssen sie unbeschadet vom Hersteller zum Handel gelangen. Das gleiche gilt für Kfz-Zulieferteile, die möglichst kratzerfrei beim
Fabrikanten eintreffen sollten. Vom
kleinsten Schächtelchen bis zur großen
Möbelschutzkartonage, Liebensteiner
produziert und liefert alles. Was 1968 im
Zweimannbetrieb mit Kleinstmengen
von zehn bis 20 Kartons anfing, ist heute ein großes Wellpappeverarbeitungs-
bedruckt, in Losgrößen von bis zu
100.000. Zehn Kartonagen-Produktionslinien laufen inzwischen im täglichen Betrieb.
Präzise und sauber umreift
Von einfachen KunststoffbandUmreifungsmaschinen des Typs RO-MP,
die für Kleinaufträge eingesetzt und
händisch bedient werden, über vollautomatische Inline-Maschinen des Typs
UATRI bis hin zu Palettenpackpressen ist
Die Umreifungsmaschinen werden den unterschiedlichsten Anforderungen im Hinblick auf Produktionsgeschwindigkeit und Transportbündelung gerecht.
Bis zu 30 Produktstapel
können in automatisierten Produktionslinien umreift werden.
unternehmen, das sämtliche Arbeitsschritte abdeckt, die zur Herstellung
von Kartonagen gehören.
Zum Kundenkreis in Deutschland
und darüber hinaus zählen vor allem
die Automobil- und Zulieferindustrie,
die Körperpflegemittelproduktion sowie der Maschinen- und Anlagenbau.
Seit gut 30 Jahren führt Bernhard
Schön, der Sohn des Firmengründers,
den Familienbetrieb. Inzwischen verarbeiten 230 Mitarbeiter für etwa 1.200
Kunden rund 60 Millionen Quadratmeter Wellpappe im Jahr, je nach Bedarf individuell zugeschnitten und vierfarbig
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die gesamte Bandbreite aus dem Hause
Mosca bei Liebensteiner im Einsatz.
Die vollautomatische Umreifungsmaschine UATRI-2, die erst seit Kurzem
auf dem Markt ist, wurde speziell für automatisierte Linien mit hohen Produktionsgeschwindigkeiten konstruiert. Liebensteiner erwarb im Rahmen seiner
Großinvestition 2009 eines der ersten
Modelle, das nun seit Februar 2010 in
Plößberg steht. Diese Hochleistungsmaschine zeichnet sich durch erhöhte
Produktivität, einfache Bedienung und
besondere Zuverlässigkeit aus.
Die UATRI-2 umreift bis zu 30 Pakete pro Minute einfach oder doppelt
in exakt ausgerichteten Stapeln. Dabei
wurden gegenüber dem Vorläufermodell die pneumatischen Antriebe durch
betriebskostengünstigere Elektromotoren ersetzt, die nicht nur genauer,
sondern auch ruhiger arbeiten. Die integrierte Ausrichtstation sorgt dafür,
dass ankommende Stapel von allen
Seiten mit Ausrichtplatten einer Presse
gerade gerückt und festgehalten werden. Die Stapel verlassen die Maschine
deshalb auch bei höchsten Produkti-
Mosca ist Spezialist für moderne Umreifungstechnik, von Universalgeräten mit
breitem Einsatzspektrum bis zu vollautomatischen Hochleistungsmaschinen, die
sich in jede übergeordnete Automatisierungslinie einbinden lassen. Das Familienunternehmen wurde 1966 gegründet
und gehört heute zu den Weltmarktführern auf dem Umreifungssektor.
onsgeschwindigkeiten kantengenau
und sauber umreift.
Erhöhte Produktivität
Dank der vollautomatischen Prozessanbindung sind Rüst- und Stillstandzeiten auf ein Minimum reduziert:
Mithilfe einer Online-Datenübernahme
von der vorgeschalteten Inlinemaschine
stellt sich die UATRI-2 beim Umrüsten
auf die Dimension der Pakete einer neuen Größe ein. Zwei Spulenhalter machen
zudem eine Produktionsunterbrechung
mit manuellem Bandspulenwechsel
überflüssig. Ist die eine Bandspule abgelaufen, wird automatisch ein neues Band
angeschweißt, ohne den Produktionsablauf zu unterbrechen.
Firmenchef Schön ist von dieser
Bedienfreundlichkeit
beeindruckt:
„Früher musste man bei jeder neuen
Charge die genauen Abmessungen des
zu umreifenden Pakets in den Computer eingeben, damit sich die Maschine
darauf einstellen konnte. Bei der
UATRI-2 ist das nicht mehr nötig: Sobald das erste Paket ankommt, stellt
sich die Maschine automatisch auf die
neuen Dimensionen ein.“
„Rüstzeiten kann man bei
der Maschine in der Kalkulation fast vernachlässigen“, hebt Bernhard Schön
hervor.
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VERPACKUNGSMASCHINEN
Zusammenarbeit mit
Perspektive
Über die Jahre haben Liebensteiner und Mosca ein enges Arbeitsverhältnis entwickelt. Konrad Haner, Leiter
der Technik bei Liebensteiner, lobt insbesondere die Zuverlässigkeit der
Waldbrunner Maschinenbauer, die
auch bei gelegentlich auftretenden
Problemen greift. Und damit die Maschinen so rund wie möglich laufen, arbeiten Kartonagewerk und Maschinenbauer vertrauensvoll zusammen:
Haner gibt seine Erfahrungen mit neuen Geräten und Verbesserungsvorschläge an die Maschinenbauer weiter
und diese revanchieren sich mit entsprechenden Adaptionen, die dann
oftmals in Serie gehen. Auch bei der
neuen UATRI-2 sind Haner und Moscas
Ingenieure bereits im Gespräch, um
durch feinste Adaptionen die hoch entwickelte Maschine in Zukunft noch besser
zu machen.
Seine Marktposition unterstützt Liebensteiner mit umfangreichen Logistik- und
Lagerleistungen. So bleibt die Produktion
ausgelastet, und die Kunden profitieren
von preiswerter Produktion in großen Losgrößen, die sie vor Ort einlagern und „just
in time“ abrufen können. Neben der Erweiterung des Logistikzentrums auf 57.000
Europalettenstellplätze und weitere 9.000
Stellplätze im automatisierten Hochlager
investierte Schön 2009 auch kräftig in die
pj
Produktion.
Die vollautomatische Palettenpackpresse des Typs KPR 131 sichert
Palettenladungen durch Pressen und Vertikalumreifen mit Polyester
und Polypropylenbändern.
Exakt auf Kante: Die automatisierte
Paketausrichtung der UATRI-2 gewährleistet
sauber umreifte Stapel.
The perfect Wrap for any
Type of Cardboard Box
The company Liebensteiner is a specialist in processing corrugated cardboard. Its business activities cover the
whole workflow connected with the
production of paperboard containers.
To secure its products for transport,
the company relies on strapping machines provided by Mosca. The newest acquisition to be found in Liebensteiner’s production hall is the
brand new high-performance strapping machine UATRI-2 which is able
to strap up to 30 packages in exactly
aligned stacks per minute on a single
or double-strap basis. An integrated
alignment system ensures that arriving stacks are correctly aligned and
fixated by the joggling plates of a
press from all sides. Consequently, the
stacks are discharged by the machine
in perfectly aligned and neat condition even at fastest production speeds.
Due to the fully automatic process
connection, the setup and downtimes are reduced to a minimum. By
means of an online data transfer
from the upstream inline machine, it
automatically adjusts to the dimensions of a package of another size
when retooled.
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Markenwerke AG 2010
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Richtungsweisend
Gerhard Schubert GmbH | Verpackungsmaschinen | Industriegebiet Südost | Hofäckerstraße 7
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VERPACKUNGSMASCHINEN
Kontinuierliche Innovation bei Sammelpackern
Passend gemacht
Die jüngste Maschine aus der Abteilung Wrap-around-Maschinen der Cama1 S. p. a.,
Garbagnate Monastero (Como, Italien), ist die Serie FW 747. Der Display-Box-Sammelpacker verpackt mechanisch jede Art von Verpackung mit Boden und Deckel mit
einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu zehn Kartons pro Minute. Das neue Modell
wurde nach den gleichen Prinzipien der Serie 749 projektiert, ist jedoch kleiner.
INTERVIEW
Über die Entwicklung
der neuen Serie 747
haben wir mit Daniele
Bellante, dem GeneralManager von Cama1
S. p. a., gesprochen.
Die Maschine ist eher für mittlere Produktionsgeschwindigkeiten in reduziertem Layout geeignet, dabei aber sehr
gut zugänglich. Trotz dieser Eigenschaften ist der Sammelpacker eine hochwertige elektronische Maschine, die von unabhängigen Servomotoren angetrieben
wird und mit einer bedienerfreundlichen Schnittstelle ausgestattet ist, von
der aus die elektronischen Nocken und
die verschiedenen Funktionsparameter
gesteuert werden können.
Herr Bellante, was hat den Ausschlag für
diese Entwicklung gegeben?
Daniele Bellante: Wir reagieren auf
die Anforderungen des Marktes. Cama
bietet in seinem Produktionsprogramm
ein umfangreiches Sortiment mit Display-Karton- und Wrap-around-Sammelpackern. Ziel sind Maschinen mit hoher Leistung und hoher Zuverlässigkeit
durch die Integration in komplette Fertigungslinien in Bereichen wie Kekse, Süßwaren/Confiserie, Pulver, Joghurt, Fertiggerichte, Tiernahrung, Kaffee und
letztlich auch im Bereich Kosmetik.
Dank unserer 30-jährigen Erfahrungen im Verpackungsbereich ist es uns
Wrap-around-Sammelpacker FW 747 für Kekse.
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gelungen, das neue Verpackungsmodell für Displaykartons zu entwickeln. Es
ermöglicht ein flexibles und hochwertiges Arbeiten mit einer Produktionsdurchschnittsgeschwindigkeit zu einem
wettbewerbsfähigen Preis.
Welche Vorteile vereint die neue Serie?
Daniele Bellante: Diese Maschine
verfügt hinsichtlich Robustheit und Flexibilität über die gleichen Eigenschaften
wie die Modelle der größten Serie, bietet
aber ein reduziertes Layout mit entspre-
Die Cama-Systemlösung entspricht den Kundenbedürfnissen sowohl im Hinblick auf Preis-Leistungs-Verhältnis und
geringeren Platzbedarf als auch Bedienerfreundlichkeit
und Flexibilität bei der Endverpackung.
Wir können die unterschiedlichsten Modelle anbieten, die im Laufe der
Jahre weiter verbessert wurden, und
durch individuelle Beratung hinsichtlich
des jeweiligen Produkts des Kunden
auch maßgeschneiderte Lösungen für
diesen Verpackungstyp neu entwickeln.
Nach welchen Prinzipien arbeitet der
neue Display-Box-Sammelpacker?
Daniele Bellante: Das Funktionsprinzip unseres Sammelpackers besteht im Verpacken verschiedener Produkttypen in einem Karton, ausgehend
von einem ausgebreiteten Kartonzuschnitt, der um das Produkt herum geformt und verklebt wird.
chendem Preis-Leistungsverhältnis. Sie
ermöglicht verschiedene Anwendungen
hauptsächlich im Lebensmittelbereich
und kann problemlos in komplette Linien
integriert werden.
Ist dieser Sammelpacker bereits in der
Praxis im Einsatz?
Daniele Bellante: Das neue Modell
FW 747 wurde bereits in verschiedenen
Small flexible Case Packer
The most recent machine series brought forward by the Department Wrap-Around-Machines of the
company Cama1 S.p.a. (Italy) is the Series FW 747. The Display-Box-CasePacker mechanically packs all currently available cartons with bas end cover
at a maximum speed of up to 10
cartons per minute. The new model
was projected according to the same
principles as the Series 749 but was dimensioned significantly smaller. In regard to robustness and flexibility, the
smaller series does not stand back in
any way but does offer a reduced layout and surprisingly a price that is in
proportion with the reduced dimensions. These case packers are suited for
various applications mainly in the food
sector and can easily be integrated into complete lines. The functional principle is based on the packing of various product types into one carton which
is folded out and subsequently “wrapped” and glued around the products.
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VERPACKUNGSMASCHINEN
Sektoren wie Tierfutter, Käse, Backwaren und Kaffee verkauft. Unter den bisherigen erfolgreichen Anwendungen
in Zusammenarbeit mit der PFM Group
möchten wir vor allem die an die Anlage zum Verpacken von Keksen (automatische Verpackungsanlage für aufrecht stehende Kekse in Wrap-aroundKartons) hervorheben. Mittels eines
Förderbandsystems wird das Produkt
in den Cama-Wrap-around-Sammelpacker transportiert, wo es sowohl in
Trays als auch in Wrap-aroundKartons verpackt werden kann.
In welche Richtung geht der Trend bei
den Wrap-around-Maschinen?
Daniele Bellante: Der Markt verlangt zunehmend mehr kompakte Sammelpacker, die äußerst zuverlässig und
flexibel sind, um verschiedene Formatwechsel, Zugänglichkeit und einfache
Bedienung mit einem günstigen PreisLeistungs-Verhältnis zu garantieren.
Die Cama Group investiert mehr
als fünf Prozent ihres Umsatzes in
Forschung und Entwicklung, um jederzeit wettbewerbsfähige Lösungen
einschließlich Verpackung auf dem
Markt anzubieten zu können und
dadurch ein kontinuierliches Wachstum zu garantieren.
Das Resultat dieser Investition
wird durch den kommerziellen Erfolg
der neuen Display-Box- und Wraparound-Sammelpacker bestätigt. pj
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VERPACKUNGSMASCHINEN
Innovative Seitenfaltenbeutelmaschine
Herstellung mit integriertem Top Slider
Die B&B - MAF GmbH & Co. KG aus Hopsten hat sich als Vorreiter für die
Entwicklung und Fertigung von Seitenfaltenbeutelmaschinen und Anlagen zur
Einbringung von Slidern etabliert. Jetzt wird eine Neuentwicklung präsentiert, die
die Investitionskosten für Konfektionsbetriebe im Vergleich zu bisher notwendigen
Maschinen zur Herstellung vergleichbarer Top-Slider-Beutel nahezu halbiert.
Seitenfaltenbeutel aus Kunststofflaminaten können zum Verpacken einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte genutzt
werden. Wiederverschluss-Systeme am
Beutelkopf (Top Slider) ermöglichen es
dem Konsumenten, den Beutel einfach
zu öffnen (easy opening), die verpackten
Produkte portioniert zu entnehmen und
Produktbeispiel mit den Beutel anschließend wieder zu verTop Slider. schließen. Seit Beginn der 90er-Jahre ist
die B&B - MAF in die Entwicklung der Seitenfaltenbeutel aus Kunststoff involviert. In enger Zusammenarbeit mit Konfektionierbetrieben wurden Lösungen
für eine Vielzahl funktioneller Zusatzeinrichtungen an den Beuteln wie Tragegriffe, Öffnungshilfen oder Wiederverschlüsse in Beutelmaschinen des Unternehmens realisiert.
Als funktionellste und wichtigste
Applikation kristallisiert sich deutlich
der von innen am Beutelkopf angebrachte Top Slider heraus. Der Seitenfaltenbeutel mit dem Top Slider gilt als
der gefragteste Beutel am Markt. Der
Wiederverschluss schafft einen erheblichen Mehrwert und wird vom Konsumenten als klarer funktioneller Zusatznutzen wahrgenommen.
Neues Verfahren für die
Inline-Produktion
Daher hat sich B&B - MAF entschlossen,
eine
Maschine anzubieten, die speAblagesystem für
produzierte Beutel. ziell für die Fertigung von Top-Slider-
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Beuteln ausgelegt ist. Das Entwicklungsteam legte den Fokus bei der Neuentwicklung darauf, ein vereinfachtes Verfahren zu realisieren, mit dem der TopSlider-Seitenfaltenbeutel in einer hohen
Qualität inline hergestellt werden kann.
Mit der neuen, kostengünstigen
Maschine lassen sich Seitenfaltenbeutel
aus PET/PE-Verbundmaterialien von einer Folienrolle in Längsrichtung produzieren. Im quer laufenden Maschinenteil
können Wiederverschluss-Systeme (Top
Slider) verschiedener Hersteller wie Pactiv oder Zip-Pak in die Beutel eingeschweißt werden. Die Abmessungen der
auf der neuen Maschine herstellbaren
Seitenfaltenbeutel reichen von 350 mm
bis 850 mm Beutellänge und von 190
mm bis 450 mm Beutelbreite.
Dabei verzichteten die Entwickler
nicht auf die Einhaltung hoher Qualitätsstandards und den Einsatz hoch qualitativer Komponenten. Die realisierte Reduktion der Maschinenkosten ist vielmehr das Resultat eines innovativen, vereinfachten Konzeptes zur Herstellung
von Seitenfaltenbeuteln mit Top Slider,
das Synergien im längs und quer laufenden Produktionsprozess nutzt.
Blick in die Zukunft
Auch die Neuentwicklung greift
auf die bewährte Modulbauweise der
B&B – MAF-Maschinen zurück. Diese erlaubt die spätere Erweiterung der Maschine mit Arbeitsmodulen aller Art,
zum Beispiel für die Ausrüstung der
Beutel mit Handgriffen, Ausgießern
oder anderen Applikationen. Für die
Konfektionierbetriebe bedeutet dies
ein Höchstmaß an Flexibilität und Investitionssicherheit, da die Maschine einfach an sich ändernde Marktanforderungen angepasst werden kann.
Auch nach der Hausmesse Anfang
Juni 2010 steht die neu entwickelte Seitenfaltenbeutelmaschine für Interessier-
Die Neuentwicklung kann in Hopsten in
Aktion unter die Lupe genommen werden.
te in Hopsten zur Besichtigung und Produktionsvorführung zur Verfügung. Zudem besteht die Möglichkeit, Musterproduktionen nach Kundenspezifikationen
mit Kundenfolie durchzuführen.
Aufgrund der zunehmenden
Nachfrage aus den USA nach Gewebesäcken mit Top Slider wird in den nächsten Monaten verstärkt daran gearbeitet, auch diese Art von Material auf der
SFB 8E–LT zu verarbeiten und mit einem
Wiederverschluss zu versehen. Sobald
der Arbeitsstand es erlaubt, wird die Redaktion mit den Verantwortlichen ein Gespräch über weitere Details führen.
The Production of Side-gusseted Bags with Top Slider
The B&B – MAF, as a trendsetter in
regard to the development and construction of machines for the production of side-gusseted bags and
plants for the application of sliders,
has found a firm footing on the market. In close cooperation with specialist packing enterprises, the company has successfully achieved to
provide solutions for a variety of additional functional features at
bags/pouches, such as handles, opening aides reclosable closures. The
achieved reduction of machine
costs of the newly developed and
now introduced machine SFB 8E-LT1 for the production of side-gusseted bags with top slider is the result
of a simplified concept which utilises synergies both on the horizontal
and vertical level of the production
pj
process.
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VERPACKUNGSMASCHINEN
Bessere Produktivität mit guten Vakuumströmen
Sparsam wie eine Energiesparlampe
Seit April 2010 steht eine neue Produktreihe von Inline-Vakuum-Ejektoren der Piab
Vakuum GmbH, Butzbach, zur Verfügung, die auch für die Verpackungsindustrie
bestens geeignet ist. Auf der Grundlage der Coax®-Technologie ermöglichen
diese piINLINE™ ein betriebssicheres Greifen, Anheben und Bewegen von
Gegenständen.
„Die neue Produktreihe hat einen hohen Vakuumfluss und toleriert Fasern
und Staub, sodass sie sehr gut bei Anwendungen für Materialien aus Karton
und Vollpappe funktioniert. Diese Anwendungen mit großer Leckage sind
in der Verpackungsindustrie ganz nor-
Energie als vergleichbare Produkte, was
wiederum einen bedeutend geringeren
Energieverbrauch sowie geringe Kohlenstoffemissionen bedeutet.
piINLINE™ gibt es in den drei Größen Midi, Mini und Micro. Jede Größe
steht mit einer Auswahl von drei oder
Die Produktreihe ist so konzipiert, dass Endverbraucher in Betrieben einstufige Inline-Ejektoren
leicht auswechseln können.
mal”, hebt Jan Schieche, Global Product Manager Pump & Accessoires bei
Piab, hervor.
Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht darin, dass die Neuentwicklung
eine umweltfreundlichere Lösung darstellt als einstufige Injektoren. Das
kleinste Modell, der Micro, verbraucht
im Durchschnitt 50 Prozent weniger
Ein Vakuum-Ejektor, der mehr Power hat
und dennoch weniger Energie verbraucht.
vier besonderen Optionen zur Verfügung, die optimierte Leistung und Kapazität für die spezifische Anwendung
ermöglichen:
• Xi – arbeitet am besten bei glatten Materialien wie z. B. Glas und
Kunststoff und ist besonders nützlich
in der Metall- und Kunststoffindustrie,
wo sich das Greifen von Komponenten
schwierig gestaltet.
• Si – empfohlen für Anwendungen,
bei denen Leckage ein bedeutender
Faktor ist, beispielsweise in der Verpackungsindustrie oder dort wo Ejektoren
mit großen Strömen erforderlich sind,
um ein betriebssicheres Greifen, Anheben und Bewegen zu ermöglichen.
Darüber hinaus stehen die Varianten Pi (oder Bi bei kleinsten Modellen)
und Ti zur Verfügung. Letztere sind hervorragend geeignet für Anwendungen
mit erhöhtem Schmutzaufkommen,
Der Einsatz senkt die
Energiekosten und
verbessert die
Umweltbedingungen.
bei denen der große Vakuumstrom und
ein maximales Vakuumniveau von bis
zu 85 Prozent gefordert werden. Die
große Schmutztoleranz steigert die
Produktionssicherheit und verringert
den Wartungsaufwand bei guten Verpj
brauchswerten.
INNOVATION
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LEISTUNG
■ Toploading ■ Palettieren
■ Sideloading ■ Endlogistik
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VERPACKUNGSMASCHINEN
35 Kartons pro Minute
Aufrichten – Drucken – Verschließen
Pro Pack Systems (Salinas, Kalifornien) entwickelt und produziert maßgeschneiderte Karton-Verpackungsmaschinen für Lebensmittelproduzenten und setzt
widerstandsfähige IP67-Sensoren sowie Feldbus- und Anschlusstechnik der Hans
Turck GmbH & Co. KG, Mühlheim an der Ruhr, ein. So wird höchste Zuverlässigkeit
erreicht und auch der Montageaufwand erheblich reduziert.
Die Maschinen werden vor allem für die
regional ansässigen Obst- und Gemüseproduzenten hergestellt. Da diese
Nahrungsmittel besonders schnell verderben, werden die Produktionsstätten
in der Regel auf 1 °C gekühlt – eine Herausforderung für Mechanik und Elektronik der eingesetzten Maschinen. Um
Paul Zurlinden, Pro Pack Systems:
„Dass viele Produkte mit verschiedenen Netzwerkprotokollen geliefert
werden können, erleichtert uns den
Einsatz der Turck-Lösungen in unseren
Maschinen erheblich.“
in dieser rauen Umgebung den zuverlässigen Betrieb ihrer Maschinen gewährleisten zu können, setzen die Experten auf widerstandsfähige Sensorund Feldbustechnik von Turck. „Die
Komponenten, die wir in unseren Maschinen einsetzen, müssen absolut
dicht sein, um den rauen Umgebungsbedingungen in den Produktionsstätten unserer Kunden zu widerstehen. Sie
müssen nicht nur der Kälte trotzen, sondern auch den Luftverhältnissen und
Hygienemaßnahmen”, erklärt Paul Zurlinden, der das Unternehmen 1992 gegründet hat.
Die IP67-AIMStationen (hier in All-in-one-Lösung
Profibus-Ausführung)
Highlight des Produkt-Portfolios ist
sorgen für einen reibungslosen die neue Pro Print/EBS-HS-2, die alle
Datentransfer. Branchenvorgaben und Kundenwün-
20 www.packaging-journal.de
sche abdeckt und Versandkartons bedrucken, aufstellen und verschließen
kann. Außerdem montiert, bedruckt
und versiegelt Transportkisten. Während traditionelle Verpackungsmaschinen für Versandkartons keine maßgeschneiderten Drucklösungen anbieten,
kann sie alle vier Seiten des liegenden
Kartons selbst mit Barcodes und Anschriftenfeldern in hoher Qualität bedrucken. Erst danach wird der Karton
aufgerichtet.
Im Gegensatz zu herkömmlichen
Lösungen, bei denen die Kartons erst
nach dem Aufrichten in einer nachgeschalteten Einheit bedruckt werden,
spart die Lösung von Pro Pack nicht nur
Platz, sondern unter Umständen auch
Kosten für zusätzliche Fördertechnik,
die die Kartons mit der passenden Seite zum Drucker bringen würde.
Wo bisher mehrere Einheiten in einer Verpackungslinie hintereinander
geschaltet werden mussten, erledigt
das Pro-Pack-System alle Arbeitsschritte in einer einzigen Maschine, die bis zu
35 Pakete in der Minute schafft. Bis dahin war es allerdings ein weiter Weg.
Gewachsene Partnerschaft
Pro Pack begann vor drei Jahren,
nach einem Anbieter zu suchen, der die
hohen Anforderungen an die Automatisierungstechnik erfüllen konnte. Mit
seinem umfangreichen Programm
konnte Turck schnell überzeugen, so
dass Pro Pack in der Maschine nicht nur
die Näherungsschalter und Drucksensoren einsetzt, sondern auch I/O-Stationen und Kabel, um die Sensoren mit
den Feldbusknoten und diese wiederum mit der Steuerung zu verbinden.
Um die zahlreichen Signale zu transportieren, wird sowohl das BL20-Remote-I/O-System im Schaltschrank als
auch AIM-Stations (Advanced-I/OModul) in Schutzart IP67 eingesetzt.
Beide Systeme sind mit verschiedenen
Mit seiner neuesten Maschine, der
Pro Print/EBS-HS-2, hat Pro Pack
Systems eine flexible Verpackungsund Drucklösung realisiert. Sie kann
bis zu 35 Kartons in der Minute
bedrucken, aufrichten und versiegeln. Um trotz der rauen Umgebung
einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, setzen die Pro-Pack-Ingenieure auf widerstandsfähige
IP67-Sensoren sowie Feldbus- und
Anschlusstechnik von Turck.
Netzwerkprotokollen verfügbar, zum
Beispiel DeviceNet und Profibus. Da
diese Protokolle häufig von Pro-PackKunden verlangt werden, kann die kalifornische Firma maßgeschneiderte Lösungen anbieten, die stets kompatibel
mit der Infrastruktur ihrer Kunden sind.
Schnelle Montage, hohe
Zuverlässigkeit
Pro Pack Systems produziert pro
Jahr etwa 20 komplett ausgestattete
Maschinen, die dem Anwender volle
Kontroll- und Diagnosemöglichkeiten
geben. Für Paul Zurlinden ist die Integration aller Komponenten ein echter
Vorteil, reduziert sie doch die Montagezeit sowohl in der eigenen Werkstatt
als auch beim Kunden. Die weitaus
Die Anforderungen eines Pro-Pack-Kunden
konnte Turck mit einem speziellen
Drehgeber mit d-sub-Steckverbinder
erfüllen.
04/2010
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27.05.2010
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Seite 21
Tradition formt Zukunft
Beeindruckende Vielfalt
für individuellen Bedarf
Turck-Sensor- und -I/O-Feldbuslösungen reduzieren den Montageaufwand
beim Hersteller ebenso wie bei dessen Kunden.
geringere Kabelanzahl erleichtert zudem die Fehlersuche. Mit der
Ausnahme des BL20-I/O-Systems erfüllen alle Turck-Lösungen, die in
der Pro Print/EBS-HS-2 verwendet werden, die Anforderungen der
Schutzart IP67, was gerade in der Lebensmittelindustrie die Zuverlässigkeit der Maschine enorm erhöht. Das bestätigt auch Zurlinden:
„Wir hatten noch nie Probleme mit den Turck-Produkten. Wir bekommen jederzeit exzellenten Service und Unterstützung. Es ist schön,
dass man sich auf einen Zulieferer verlassen kann und so eine langjährige, fruchtbare Zusammenarbeit möglich ist.“
Turck versucht stets, individuelle Wünsche zu erfüllen, die über
das Standard-Produktportfolio hinausgehen. So kann Pro Pack Systems gezielt auf die Bedürfnisse seiner Kunden eingehen, beispielsweise mit einem Drehgeber, für den der Kunde eine anwenderspezifische Kabelverbindung benötigte.
Was Sie auch wünschen, bei ILLIG
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All-In-One Solution
The enterprise Pro Pack Systems (California) develops and
produces custom cardboard box packaging machines for the food
sector. In order to ensure reliable operation in spite of rough conditions, the company relies on robust IP67 sensors as well as the
fieldbus and connection technology provided by Turck. This does
not only ensure for a highest level of reliability but also considerably reduces the maintenance expenditure. With their newest
machine, the Pro Print/EBS-HS-2, Pro Pack Systems has achieved
to develop a flexible packaging and print solution which is able to
print, erect, and seal 35 cardboard boxes per minute. The machine was not only equipped with Turck proximity switches but also
I/O stations and cables to connect the sensors with the fieldbus
nodes which in turn are connected to the control system. Virtually all systems provided by Turck accord to the requirements of the
protection category IP67. Furthermore, many products are also
pj
available with various network protocols.
04/2010
qualitativ hochwertiger Thermoform- und Verpackungsmaschinen
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VERPACKUNGSMASCHINEN
Verpackungsmaschinenbau blickt nach vorne
Talsohle überwunden
Der deutsche Verpackungsmaschinenbau hat das Jahr 2009 besser abgeschlossen,
als aufgrund der Wirtschaftskrise zu erwarten war. Das Produktionsvolumen ging
um 18 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro zurück und lag damit annähernd auf dem Niveau
von 2006. Wachstumsmotor der Branche ist der Export, denn weit über 80 Prozent
der in Deutschland hergestellten Verpackungsmaschinen und -anlagen werden
exportiert.
Die weltweite Nachfrage nach diesen
modernen Verpackungsmaschinen ist
in den letzten Jahren kontinuierlich
gestiegen. Dies zeigt sich in der weltweiten Maschinenproduktion. Diese
erreichte 2008 ein Volumen von
23,6 Mrd. Euro. Mit einem Anteil von
23 Prozent an der Weltproduktion ist
der deutsche Verpackungsmaschinen-
sowie eine generelle Verunsicherung
der Investoren spielten dabei eine
wichtige Rolle. Das Inlandsgeschäft
konnte die deutlichen Rückgänge des
Auftragseinganges vor allem aus Osteuropa und Nordamerika nicht kompensieren. In den ersten drei Quartalen des
Jahres 2009 blieb die Nachfrage aus
wichtigen Auslandsmärkten weiter
Im ersten Quartal 2010 lagen die Auslandsorder
30 Prozent über dem Vorjahreswert.
bau weltweit führend und baute seine
internationale Führungsposition aus.
An zweiter Stelle liegt Italien mit einem
Anteil von 16 Prozent, gefolgt von
Japan mit elf Prozent und den USA auf
Platz vier mit zehn Prozent.
Mitte 2008 begann dieser Wachstumsmotor zu stottern. Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise
verlor das Auslandsgeschäft stark an
Dynamik. Die Nachfrage aus allen wichtigen Auslandsmärkten ging nahezu
zeitgleich zurück. Finanzierungsprobleme in den wichtigsten Exportmärkten
schwach und lag um 25 Prozent unter
dem Vorjahreswert. Deutliche Nachfrageimpulse aus dem Ausland gab es erst
wieder Ende 2009.
Die Märkte erholen sich langsam
wieder, die Konjunktur in einigen
Absatzregionen zieht an. Dies spiegelt
sich im steigenden Auftragseingang
von Verpackungsmaschinen wider,
der im März dieses Jahres knapp
28 Prozent über dem Niveau des Vorjahres lag. Diese Aufwärtsbewegung
scheint sich zu stabilisieren. Wenn sie
anhält, dürfte der Verpackungsma-
Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen
Deutsche Exporte Verpackungsmaschinen
TOP10 Absatzländer (in Mio. Euro)
Exportvolumen: 3,99 Mrd. Euro
384,0
USA
577,1
263,0
Russland
431,1
260,2
285,8
China
213,8
247,5
Frankreich
Niederlande
182,4
146,3
Großbritannien
181,2
Polen
2008
127,0
155,0
Spanien
110,1
Schweiz
106,1
Österreich
2009
221,9
208,4
203,2
96,3
117,0
Quelle: Exportstatistik von 42 Industrieländern
22 www.packaging-journal.de
schinenbau schneller als der Gesamtmaschinenbau, wieder auf „normale“
Pfade zurückkehren.
Deutlich verringerter
Außenhandel
Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie ist weltweit ein sehr stabiler
Wirtschaftszweig mit hohen Investitionen und einer der größten Abnehmer
von Verpackungsmaschinen. Entsprechend ist der internationale Welthandel
mit Verpackungsmaschinen seit Jahren
kontinuierlich gewachsen. 2008 erreichte er ein Volumen von 14,6 Mrd.
Euro. Mit einem Exportvolumen von
5,3 Mrd. Euro lag der Anteil Deutschlands am Weltexport bei 37 Prozent. Der
Blick auf die Entwicklung der fünf führenden Exportnationen von Verpackungsmaschinen, die 2008 rund 74
Prozent des Weltexportvolumens auf
sich vereinten, zeigt, dass Deutschland
seine Führungsposition 2008 weiter
ausgebaut hat. Deutschland beherrscht
gemeinsam mit Italien das Exportgeschäft.
2009 ging der Export gegenüber
dem Vorjahr um ein Viertel zurück und
erreichte ein Volumen von knapp vier
Milliarden Euro. Rein rechnerisch liegt
damit die Exportquote bei nahezu 100
Prozent. Dies ist aber durch die zunehmende Integration importierter ausländischer Maschinen in Verpackungslinien deutscher Hersteller begründet.
Diese importierten Verpackungsmaschinen erhöhen im Falle der Verwendung für einen Exportauftrag das deutsche Exportvolumen, tangieren aber
nicht die deutsche Verpackungsmaschinenproduktion. Die Lieferungen in
die USA, den wichtigsten Einzelmarkt
für deutsche Verpackungsmaschinen,
sanken 2009 um rund 34 Prozent. Die
Exporte nach Russland, zweitwichtigs04/2010
02-Inhalt:S.02-Inhalt
28.05.2010
13:59 Uhr
Seite 23
VERPACKUNGSMASCHINEN
ter Absatzmarkt nach den USA, gingen
um 39 Prozent zurück. Auslieferungen
in die EU-27-Länder verzeichneten ein
Minus von 21 Prozent. Mit einem Minus von acht Prozent gingen die Lieferungen nach Asien moderat zurück.
Hierzu beigetragen haben unter anderem Zuwächse in Japan und Indonesien.
Die deutschen Hersteller von Verpackungsmaschinen haben 2009 trotz
weltweiter Krise ihren Titel als Exportweltmeister erfolgreich verteidigt.
Denn auch die Wettbewerber hatten im vergangenen Jahr Rückgänge
zu verzeichnen. Bei den italienischen
Verpackungsmaschinenbauern ging
der Export um 16 Prozent auf 3,1 Mrd.
Euro zurück. Die USA und die Schweiz
exportierten jeweils 13 Prozent weniger Verpackungsmaschinen als im Vorjahr, die Exporte aus Frankreich sanken
im gleichen Zeitraum um 15 Prozent.
Der Rückgang der Nachfrage nach
Verpackungsmaschinen Ende 2008/
2009 ist ausschließlich im Zusammenhang mit dem Weltwirtschaftsklima zu
sehen und kein Hinweis auf eine Marktsättigung. Im Gegenteil: Die Nachfrage
nach verpackten Nahrungsmitteln und
Getränken entwickelt sich weiter dynamisch. Das Handelsvolumen an verpackten Nahrungsmitteln lag 2009 bei
534 Mrd. Tonnen. Das MarktforThe German Packaging
Machine Industry on the
Way to Recovery
The German packaging machine industry is starting to regain their optimism for the future. The year 2009
turned out to be better as expected
due to the recession. The production
volume went down 18% to 4.4 Billion Euro which approximately accords to the level of the year 2006. In
the first quarter of 2010, the international sales already exceeded the
values of the previous year by 30%.
The driving force of the industry is
the export as far over 80% of the
packaging machines produced in
Germany are exported. The German
manufacturers, in spite of the global
recession, have achieved to defend
their title as export champion of the
world. Innovations hereby still represent one of the most decisive competitive differentiators on the market. Consequently, the tight focus on
technological leadership is and will
continue to be one of the most significant success factors of the German packaging machine industry.
04/2010
Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen
Weltmarkt für Verpackungsmaschinen 2008
Top 10 Herstellerländer
Gesamtvolumen: 23,6 Mrd. Euro
Andere 21%
Deutschland 23%
Vereinigtes Königreich 2%
Schw eiz 2%
Schw eden 2%
Spanien 3%
Italien 16%
Frankreich 3%
China 6%
USA 10%
Japan 11%
Quelle: Schätzung VDMA, FV NuV, Dezember 2009
schungsinstitut Euromonitor prognostiziert bis 2014 ein Wachstum von insgesamt zwölf Prozent. Auch im Getränkebereich erwartet Euromonitor in den
nächsten fünf Jahren ein Wachstum von
insgesamt 19 Prozent.
Absatzmärkte verschieben
sich
Bereits heute liegen die großen
Wachstumsmärkte für verpackte Nahrungsmittel in Asien, Lateinamerika sowie im Mittleren Osten/Afrika. Diese
drei Regionen vereinen über 50 Prozent
des Handelsvolumens auf sich. Der ProKopf-Verbrauch ist aber noch sehr niedrig. In Asien liegt er derzeit bei 34 kg pro
Jahr, in Westeuropa sind es 254 kg. Auch
im Getränkebereich liegen die großen
Wachstumsmärkte in Asien und Lateinamerika. In diesen Regionen werden
nahezu 50 Prozent des weltweiten Handelsvolumens abgesetzt. Der Pro-KopfVerbrauch an Getränken in Asien, dem
größten Absatzmarkt für Getränke, ist
mit 43 Litern im Durchschnitt noch
niedrig. In den saturierten Märkten liegt
er bei 321 Litern in Nordamerika und
226 Litern in Westeuropa.
Neben der wirtschaftlichen Entwicklung ist das Wachstum der Bevölkerung einer der wesentlichen Faktoren für die Verschiebung in den Absatzmärkten unserer Branche. Nach
UN-Schätzungen leben im Jahr 2050
mehr als neun Milliarden Menschen
auf der Erde, der größte Teil davon in
Asien. In Europa und Nordamerika
steigt der Anteil älterer Menschen an
der Gesamtbevölkerung. Bereits heute
liegt der Anteil der Gruppe der über
60-Jährigen in diesen Regionen bei
einem Fünftel der Bevölkerung. Einhergehend mit der Bevölkerungsentwicklung und der wirtschaftlichen Entwicklung sinken die Haushaltsgrößen. In
den Schwellen- und Entwicklungsländern sind immer mehr Frauen berufstätig und in vielen Ländern setzt sich
ein „westlicher“ Lebensstil durch. Veränderungen in den Haushaltsprofilen
haben direkte Auswirkung auf die Anforderung an Verpackungen: Kleinere
Haushaltsgrößen lassen die Nachfrage
nach kleinen Packungsgrößen und damit nach hochflexiblen Verpackungsmaschinen mit hoher Formatbandbreite und schnellen Formatwechseln
steigen .
Mit Innovationen in die
Zukunft
Auch in wirtschaftlich schwierigen
Zeiten haben Forschung und Entwicklung einen hohen Stellenwert – oder
gerade dann. Nur mit Neuentwicklungen kann man Kundenwünschen nach
höherer Leistung und Flexibilität gerecht werden. Innovationen sind immer noch eines der wichtigsten Differenzierungsmerkmale am Markt. Die
deutschen Verpackungsmaschinenhersteller haben in den letzten Jahren
Marktanteile erobert und ihre internationale Führungsrolle aufgrund hoher
Investitionen und der systematischen
Ausrichtung von Entwicklung und Vertrieb auf Kundenanforderungen sowie
den Einsatz neuester Technologien
ausgebaut. Der Fokus auf die Technologieführerschaft ist und bleibt daher
einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren
des deutschen Verpackungsmaschipj
nenbaus.
www.packaging-journal.de
23
02-Inhalt:S.02-Inhalt
27.05.2010
15:44 Uhr
Seite 24
VERPACKUNGSMASCHINEN
Servotechnik macht’s möglich
Schonende und formstabile Verpackung
für Wandkalender
Mit einer Super 400 K/5 hat die Hugo Beck Maschinenbau GmbH & Co. KG aus
Dettingen bei Stuttgart eine Schrumpffolienverpackungsmaschine entwickelt,
die aufgrund ihrer hochflexiblen, servogesteuerten Anleger sowohl eine verbraucherfreundliche und werthaltige Verpackung für Kalender mit
Spiralbindung ermöglicht, als auch zusätzliche Features für das Aufspenden
von Gimmicks und Aktionsflyern bietet.
Spiralgebundene Wandkalender, zumeist als Themen- oder Fotokalender
zum Jahreswechsel und zu Jubiläen angeboten, gehören zu den anspruchsvolleren Gütern auf dem Verlags- und
Verpackungsmarkt. Einerseits sollen
den Käufer die Themen und die Güte
der Titelmotive ansprechen, d. h., sie
müssen klar und störungsfrei sichtbar
sein, andererseits darf die Verpackung
wegen der Verformungsgefahr weder
zu straff sitzen, noch sollten zumeist
sehr kostenintensiv per Hand eingeschobene Verstärkungskartone notwendig sein, um den Zugkräften der
Schrumpffolie einen Widerstand entgegenzusetzen.
Premiere in UK
Hier hat Hugo Beck nun erstmals
für einen großen britischen Verlag eine
Automatisches
Spenden von spiralgebundenen
Kalendern.
24 www.packaging-journal.de
Verpackungsmaschine für spiralgebundene Kalender
ausgeliefert, die diese Anforderungen
vollständig erfüllt.
Die Anlage verarbeitet Kalender aller
Größen bis zu DINA3-Überformat, die
aufgrund ihrer WireO-Bindung bekanntermaßen hohe Anforderungen an die
Verpackung stellen.
Die Maschine ist mit ihren servogesteuerten Anlegern in der Lage, die
Kalender ohne zu verhaken einzeln aus
der Schuppe zu spenden, diese zu öffnen, um automatisch einen stabilisierenden Karton zu insertieren, und an-
Beispiele für verpackte Spiralkalender.
schließend in Schrumpffolie einzuschweißen. Da sich Spiralkalender nicht
stabil einseitig stapeln lassen, werden
diese anschließend mit einer mitfahrenden Dreheinrichtung wechselseitig
um 180° gedreht und als Stapel von etwa 200 mm oder höher Abmessung einer späteren Umverpackung zugeführt.
Danach können sie glatt auf Palette abgesetzt werden. Die Maschine arbeitet
hierbei mit maximal 5.000 Takten pro
Stunde.
Zusätzlich verfügt die Anlage über
einen variablen Deckblattöffner, mit
dem der Verlag auch Aktionsangebote
beispielsweise direkt unter das Deckblatt platzieren oder Gimmicks aufspenden kann. Damit erhält der Verlag
die Möglichkeit, innerhalb der Verpackung und ohne das Titelmotiv zu verdecken, die Neukundenansprache zu
forcieren und seine Bestandskunden
mit der Bekanntgabe von weiteren Produkten und speziellen Angeboten verstärkt an sich zu binden. Damit kann die
Anlage, wie bei vielen Maschinen von
Hugo Beck üblich, auf einfachem Wege
auch in anderen Leistungsbereichen
eingesetzt werden.
04/2010
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27.05.2010
15:44 Uhr
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VERPACKUNGSMASCHINEN
Schlüsselinnovation im
Einsatz
Diese Vielfalt und Flexibilität verdankt die Anlage der Servotechnik,
deren Technologie den klassischen,
deutschen Maschinenbau mit moderner Steuerungs- und Antriebstechnik
verbindet.
Die Elektronik hat in der Wertschöpfungskette in den letzten zwei
Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen. Diese für den Laien
„an der Grenze des physikalisch
Machbaren“ angesiedelte Konstruktions- und Softwaretechnik gilt bei
Fachleuten als Schlüsselinnovation,
die einen hohen Stellenwert im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit
zukünftiger Fertigungsformen und
Produktionsprozesse genießt.
In der Konstruktionsabteilung
des Unternehmens war schon früh
das Bestreben, sich von den einfach
kopierbaren, konventionell angetriebenen Maschinen zu verabschieden
Product-sparing and formstable Package due to Servo
Technology
With the Super 400 K/5, the enterprise Hugo Beck has developed a
shrink foil packaging machine
which, due to its servo-controlled
applicators, does not only enable a
consumer-friendly and value-conveying package for calendars with
spiral binding but also disposes of
additional features for the application of gimmicks and promotion
flyers.
The novel plant which was now
delivered for the first time to a major British publisher meets all requirements to the full extent and
processes calendars of all sizes up
to DIN A3 oversize format, which,
due to the wire-o-binding is known
to be very demanding in regard to
the package.
Due to the servo-controlled applicators, the machine is able to individually dispense the calendar out
of the magazine without catching,
to open the same up and to automatically insert a stabilising cardboard into the calendar, and finally
to shrink-wrap the same into shrink
foil. The lead in experience Hugo
Beck disposes of in the mean time
opens the company the option to
develop special designs which, to a
large extent, represent „customized
solutions“ and generate maximum
customer value.
04/2010
Hugo Beck Maschinenbau
Das Unternehmen entwickelt und
produziert seit 1955 Maschinen, Anlagen und Komponenten für die Verpackung in Folie und für die Weiterverarbeitung von Druckprodukten.
Mit einer Präsenz in etwa 50 Ländern
und den beiden Geschäftsbereichen
Folienverpackung und Druckweiterverarbeitung kann nach eigenen Angaben weltweit das breiteste Anlagenspektrum im Bereich Veredeln
Super 400 Verpackungsanlage für Spiralkalender.
und Verpacken angeboten werden.
Die Verpackungsmaschinen werden in den verschiedensten Bereichen der Konsumgüterindustrie, zur Folienverpackung von Holzteilen, Haushaltswaren, Nahrungsmitteln, Textilien, Büroartikeln und Baustoffen eingesetzt. Die Anlagen zur Druckweiterverarbeitung finden sich in der Druckindustrie, Buchbindereien, Lettershops, der Versand-, Verlags- und Medienbranche. Der Leistungsbereich der Maschinen reicht von
3.000 bis 18.000 Takten pro Stunde.
Vom Produktionsstandort Dettingen entwickeln, fertigen und vertreiben 135 Mitarbeiter weltweit Einsteck-, Konfektionierungs- und Mailingsysteme sowie Folienverpackungs- und Schlauchbeutelmaschinen, Schrumpffolienverpackungsanlagen,
Banderolierer und die erforderliche Peripherie.
Neben Serienmaschinen bietet Hugo Beck ein umfangreiches Programm an kundenspezifischen Sondermaschinen an. Hoch qualifiziertes Personal und modernste Fertigungsprozesse im eigenen Haus sind die Voraussetzungen, um flexibel auf nahezu alle Kundenwünsche und Marktanforderungen reagieren zu können.
und Maschinenkonzepte für hochwertige Verpackungsanlagen zu entwickeln, die in der Lage sind, sich
einerseits nahtlos in den Produktionsfluss des Kunden zu integrieren und
andererseits mittels sehr variabel
arbeitenden, einzeln ansteuerbaren
Komponenten nahezu allen heutigen
Verpackungsanforderungen gerecht
zu werden. Der Erfahrungsvorsprung
bietet Hugo Beck heute die Möglichkeit, Sonderanfertigungen zu entwickeln, die in einem hohem Maße
„customized Solutions“ darstellen und
einen hohen Kundennutzen ermöglipj
chen.
Die perfekte Intralogistik
Die multifunktionale Palettierzelle deckelt automatisch
Transportbehälterund löst
schwierige Förderprobleme.
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25
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27.05.2010
15:44 Uhr
Seite 26
ETIKETTIEREN/KENNZEICHNEN/CODIEREN/RFID
Unterstützende Wirkung für die Botschaft des Produkts
Etikett als erfolgreiches Marketinginstrument
Hersteller haben längst die vielfältigen Möglichkeiten der Etikettierung erkannt,
um ihre Produkte und Marken im Markt zu positionieren. Druckerhersteller wie
die Bixolon Europe GmbH, Düsseldorf, kennen die spezifischen Anforderungen,
die der Handel und der Dienstleistungsbereich an Labeldrucker stellen: Die
Geräte müssen vielseitig einsetzbar sein und dabei gleichzeitig
den Bedürfnissen der einzelnen Branchen gerecht werden.
Das Etikett ist schon lange nicht mehr
nur Datenträger, der Identifikationsnummer oder Barcode eines Artikels
transportiert. Labels sind zum Blickfang
geworden: Über visuelle und haptische
Spezialeffekte liefern sie Informationen
zum Produkt selbst, zu seinen Bestandteilen oder dazu, auf welche Art und wie
lange es gelagert werden sollte. Der
Trend ist offensichtlich: Etiketten
kommt eine immer größere Bedeutung
als Marketing- und Verkaufsinstrument
zu, indem sie eine wichtige Rolle am PoS
übernehmen, wo sie als verlängerter
Arm der klassischen Werbung auftreten.
Das Produkt muss sich gegenüber
der Konkurrenz abgrenzen – und eine
starke Marke braucht auch ein starkes
Etikett. „Das Label, ganz gleich aus welchem Material, soll den einzigartigen
Charakter des Produkts unterstreichen.
Verschiedene Faktoren wie Druckqualität, Haptik, Erscheinung und Farbe
müssen berücksichtigt werden, sodass
letztlich eine passende und ansprechende Einheit aus Etikett und Produkt
entsteht“, erläutert Yvonne Klein, SalesManager bei Bixolon.
Gesamtanmutung als
Blickfang
Entsprechend universelle Möglichkeiten bieten die modernen Tech-
Etikettendrucker, der im
Thermodirektverfahren
druckt. Die Auflösung
der Ausdrucke liegt hier
bei über 200 dpi.
26 www.packaging-journal.de
nologien zur Etikettierung. Die Palette
reicht von verschiedenen technischen
Varianten der Kennzeichnung, Identifikation und Rückverfolgung über Funktionsetiketten hin zu Promotionsetiketten für verkaufsfördernde Aktionen.
Immer beliebter werden aber auch Etiketten, die sogenannte Multi-SenseEffekte besitzen. Sie erhöhen die Wahrnehmung des jeweiligen Produkts
durch den Reiz der menschlichen Sinne.
Ebenso vielseitig ist die Auswahl
der beim Druck verwendeten Materialien. „Papieretiketten werden besonders gern als Instrument genutzt, um
den Premium-Charakter einer Marke zu
unterstreichen, weil Optik, Gesamterscheinung und Haptik am flexibelsten
sind. Die Bandbreite der Wirkung des
Materials reicht von schlicht und natürlich bis hin zur luxuriösen Anmutung“,
meint Yvonne Klein. Sind die Anforderungen an Beständigkeit und Beanspruchung des Materials besonders
hoch, kommen Folien-Etiketten zum
Einsatz. Häufig wird dabei nicht mehr
nur das Etikett, sondern die Gesamtanmutung des Produkts zum Blickfang –
ein Effekt, der übrigens mit hoch transparenten Folien erzeugt werden kann.
Ansprüche an Labeldrucker
Neben Texten, Barcodes und 2DCodes müssen hoch auflösende Grafiken berücksichtigt werden – auch kleinste und selbstklebende Etiketten gehören zum Repertoire. Eine enorm hohe
Druckgeschwindigkeit ist dabei ebenso
Standard wie Schnittstellen zu allen
wichtigen Host-Systemen. Darüber hinaus muss der automatische Zuschnitt
im Speedverfahren erfolgen, um das Label exakt und präzise auf das Produkt
applizieren zu können. Grundsätzlich
gilt es, beim Druckverfahren und damit
Barcode-Etikettendrucker der im
Thermotransfer- oder alternativ im
Thermodirektverfahren druckt.
bei der Auswahl des Geräts die Entscheidung zwischen Thermodirekt- und
Thermotransferdruck zu treffen. Da
beim ersten Verfahren direkt auf Papier
oder Folie gedruckt wird, ist der Einsatz
von Tonern oder Farbbändern nicht nötig. Dies sorgt für große Zeitersparnis
beim Druck und auch die Kosten lassen
sich auf geringem Niveau halten. Müssen Etiketten langlebiger sein, empfiehlt sich der Thermotransferdruck: Die
mit diesem Verfahren hergestellten
Drucksachen sind weder licht- noch
temperaturempfindlich, zudem können
beim Farbdruck deutlich höhere Auflösungen erzielt werden.
Utilising Labels as a Marketing Instrument
Manufacturers have long ago become aware of the manifold of options
offered by labelling to position their
products and brands on the market.
Print manufacturers such as Bixolon
know the specific requirements
which the trade and the service sector demand from a label printer. The
machines must dispose of a wide
application range and, at the same
time, meet the demands made by
the individual trades. The first and
principal decision is, depending on
the area of application and the
involved processing, whether to opt
for direct thermal or transfer thermal print.
pj
04/2010
02-Inhalt:S.02-Inhalt
27.05.2010
15:45 Uhr
Seite 27
ETIKETTIEREN/KENNZEICHNEN/CODIEREN/RFID
Leistungsfähiges Abfüllsystem für Saatgut
Vollautomatische Sackkennzeichnung
inklusive
Die im badischen Achern ansässige I.C.O.M.A. ZGS GmbH hat sich auf die
Befüllung von Papier- und PE-Verpackungen spezialisiert. Mit einer in der
neuen Abfüll-Maschine integrierten automatischen Sackkennzeichnung
für den Saatgutvermehrer „Göpper Mühle“ hat man den Bedarf der
Saatgut-Branche genau getroffen.
Die Technik der Maschinenbaufirma
realisiert alle auf dem Markt gängigen
Verschlussarten wie Nähen, Umfalzen,
Schweißen oder Versiegeln. Die Südgetreide Göpper Mühle GmbH & CO. KG
aus Weisweil hat sich für die Investition
in ein Füll- und Verschließsystem von
I.C.O.M.A. ZGS entschieden.
„Wir brauchen einen Lieferanten
aus der Region“, so eines der Argumente von Seniorchef Siegfried Göpper. Die
vollautomatische Lösung der Sackkennzeichnung in Verbindung mit der
vollautomatischen Befüllung war der
entscheidende Beweggrund des technischen Betriebsleiters Georg Meier für
das neue Abfüllsystem.
Diese vollautomatische Abfüll-Anlage vom Typ KF 7 NV füllt Saat-Mais mit
einer Leistung von bis zu 600 Sack pro
Stunde ab. Der nach Körnergröße aufbereitete Mais wird „gebeizt“ und dann
zu 50.000 Körnern pro Verpackung abgefüllt. Anschließend werden die Verpackungen durch Nähen verschlossen.
Die hohe Abfüllleistung und die im
Füllsystem realisierte Produktkennzeichnung waren mit entscheidend für
die Investition in dieses Füllsystem.
Leer-Verpackung mit zwei Etiketten und
zwei Inkjet-Kennzeichnungen.
04/2010
Für neue Vorschriften gerüstet
Laut Geschäftsführer Peter Zink
hat I.C.O.M.A. ZGS mit der in der AbfüllMaschine integrierten automatischen
Sackkennzeichnung den Bedarf der
Saatgut-Branche genau getroffen. Anstatt die Leerverpackungen vor dem
Befüllen an einer Druckmaschine in einem separaten Arbeitsgang aufwendig
und durch zusätzliches Personal mit
den Produktdaten zu bedrucken, wird
dieser Arbeitsgang direkt vor dem Befüllen der Verpackung durchgeführt.
Die Leerverpackungen werden
dazu aus dem Sackmagazin vereinzelt
und im Einzeltakt dem Befüllpunkt zugeführt. Präzise werden dabei zwei Klebeetiketten, ein Beiz-Etikett und ein
amtliches blaues Saatgut-Etikett, auf
den jeweils vorgegeben Platz auf der
Verpackung gespendet.
Das Spenden der Etiketten am
nicht befüllten Sack hat den Vorteil,
dass eine ebene Spendefläche zur
Verfügung steht und eine exakte
Positionierung der leeren Säcke garantiert ist.
Die
Etiketten-Spendesysteme
wurden von der Bluhm Systeme GmbH,
Rheinbreitbach, nach Achern geliefert
und dort in das Füllsystem konstruktiv
und steuertechnisch eingebunden. Dazu war es notwendig, die StandardKonstruktion zu ändern. Der ProduktName wird gleichzeitig durch zwei Inkjet-Großschrift-Köpfe der REA Kennzeichnung und Codierung GmbH, Bielefeld, aufgesprüht.
Diese Ausführung der ProduktKennzeichnung ist ab der Ernte-Saison
2010/2011 europaweit vorgegeben, um
die Rückverfolgung von Saatgut zu gewährleisten. Somit ist man bei Göpper
Mühle heute schon bestens gerüstet.
Filling System with fully automatic Sack Marking
The manufacturing systems manufacturer I.C.O.M.A. ZGS is specialised
on the filling of paper and PE packages. All currently deployed closure
methods, such as sowing, crimping,
welding or sealing are represented
in the product portfolio. An automatic sack marking system integrated
into the new filling machine which
the enterprise provided for the Südgetreide Göpper Mühle GmbH (mill),
has turned out to exactly meet the
demands of the seed industry. The
system precisely applies two adhesive labels on respectively specified locations of a package. If this is conducted on the unfilled sack, this has
the advantage that there is a plane
application surface and an exact
positioning of the empty sacks is
ensured. Simultaneously, the product name is applied via two inkjet
pj
uppercase print heads.
Kompakte Bauweise der
Sackkennzeichnung.
www.packaging-journal.de
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ETIKETTIEREN/KENNZEICHNEN/CODIEREN/RFID
Lösung für Fälschungsschutzkonzepte in der Distributionskette
Hologrammetikett mit integriertem
Prüfmittel
INTERVIEW
Mit der Spezialisierung auf die Entwicklung und rationelle Produktion von
hochwertigen Etiketten für den Fälschungsschutz zählt die Securikett Ulrich
& Horn GmbH, Wiener Neudorf in Österreich, zu den technisch führenden
Anbietern von Sicherheitsetiketten für den Markenschutz weltweit. Mit einer
Neuentwicklung macht das Unternehmen aktuell auf sich aufmerksam.
Auf modernen Hochleistungsdruckmaschinen entwickelt und produziert das
Unternehmen hoch komplexe Etiketten, die mit besonderen integrierten
Sicherheitsmerkmalen versehen sind.
Securikett bietet damit Lösungen für
verschiedene Branchen, um Fälschungen und unautorisiertes Öffnen zu vermeiden und zu bekämpfen. Wir wollten
von Frau Dr. Marietta Ulrich-Horn gerne
wissen, was es mit dem neuen Hologrammetikett auf sich hat.
Frau Dr. Marietta
Ulrich-Horn ist
gemeinsam mit
Werner Horn
Geschäftsführerin und
Gründerin von Frau Dr. Ulrich-Horn, Securikett hat sich
Securikett.
vor allem auf Manipulationsschutz und
Fälschungsschutz fokussiert. Sie bieten
am globalen Markt neue und damit
schwer imitierbare Etiketten an und liefern bereits in alle Kontinente. Wie funktioniert diese Neuentwicklung?
cherheit gewährleistet werden, denn
das Prüfmittel ist „huckepack“ dabei.
Ist das denn fälschungssicher?
Dr. Marietta Ulrich-Horn: Ja.
Denn das Anticopy-DynaKey-Feature
ist Teil der TRUSTSEAL -Technologie von
Kurz. Mit seinen diffraktiven, animierten 1D-Moiré-Effekten, die man gemeinhin als Hologramme bezeichnet,
ist diese Technologie durch mehrere
Patente geschützt und sehr komplex in
der Herstellung. Allein die mikroskopische Auflösung macht ein Kopieren
sehr unwahrscheinlich.
Dieses Hologramm wird dann bei
uns im rotativen Heißprägeverfahren
in ein Etikett integriert. Mehr noch, eine weitere Etikettenschicht, die den
Druck des Prüfmittels enthält, wird
„Unsere Etiketten bieten ein unglaubliches
Potenzial für Produktinnovation.“
Dr. Marietta Ulrich-Horn: Die von
Kurz entwickelte holografische Struktur „Anticopy-DynaKey“ ist Teil eines
Hologramms. Dieses wird in ein Etikett
integriert, aus dem sich ein Filter herauslösen lässt. Der Filter dient dazu,
dieses Hologramm jederzeit als echt
verifizieren zu können. So kann die Si-
Beispiel für die Anordnung von Hologramm
und Prüfmittel im Ausgangsstadium.
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trocken auflaminiert. Hier kommen
wieder eigens entwickelte Technologien und Spezialmaschinen zum Einsatz, die weltweit nur wenigen Etikettendruckern vorbehalten sind.
Also trifft hier der Begriff Hochsicherheitstechnik zu?
Ablösen des Filters.
Dr. Marietta Ulrich-Horn: Die patentierte TRUSTSEAL-Technologie stellt als
proprietäres, nur Kurz selbst zugängliches
Verfahren einen Vorsprung dar, der sehr
schwierig aufzuholen ist. Selbst unter ungünstigen Lichtverhältnissen wie bei
Dämmerung oder in diffusem Licht sind
die markanten TRUSTSEAL-Strukturen gut
erkennbar. Zusätzliche kann die Sicherheit durch verschiedene Faktoren erhöht
werden. Dazu zählen der Einbau anderer
TRUSTSEAL-Strukturen, z. B. Nanotext,
das Hologramm das partielle und/oder
Einzelbildhologramm, die Kombination
mit fortlaufenden bzw. Zufallszahlen oder
nicht zuletzt die Ausführung als manipulationssicheres Verschluss-Etikett, etwa in
der Securikett-eigenen Dry-Peel-VoidTechnik.
Ist das Etikett selbst erklärend?
Dr. Marietta Ulrich-Horn: Sagen
wir, beinahe. Wie der Bewegungseffekt
mithilfe des Filters sichtbar wird, kann
man am Produkt selbst oder auch auf der
Homepage erklären. Das Ablösen des Filters ist wirklich einfach. Der „Aha“-Effekt
spricht den Spieltrieb an, wodurch sichergestellt ist, dass die Echtheitsprüfungen auch in Zukunft gerne und gewohnheitsmäßig gemacht werden.
Durch Bewegung des Filters erscheint eine
bidirektionale Bewegung im Hologramm,
die jedoch fotographisch nicht darstellbar
ist (Filmeffekt aus Einzelwahrnehmungen).
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ETIKETTIEREN/KENNZEICHNEN/CODIEREN/RFID
Ecological notes for packaging materials
Plastiroll stellt hochqualitative und umweltfreundliche Verpackungsmaterialien her.
Das Unternehmen ist Vorreiter in vielen
Verpackungslösungen und einer der
führenden Hersteller von biologisch
abbaubaren Folien in Europa.
Wie gelingt es Ihnen, Ihre anspruchsvollen Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten?
Dr. Marietta Ulrich-Horn: Unsere Etiketten sind aufgrund
hochmoderner Anlagen, die für Großauflagen ausgelegt sind,
sehr wettbewerbsfähig. Neben dem hohen Nutzen für Produkt
und Markenname dürfen unsere Kunden auch von einem
Imagegewinn durch die visualisierte, nachvollziehbare Sicherheit ausgehen.
...was sonst?
Abschließend noch eine persönliche Frage: Wie ist es dazu gekommen, dass Sie sich der Entwicklung von Etiketten verschrieben haben?
Dr. Marietta Ulrich-Horn: Ich habe das Glück, in unserer
Familie auf eine langjährige Tradition der Gravur und des Etikettendrucks zurückblicken zu dürfen. So war es naheliegend, dass
wir eine sehr forschungsorientierte, spezielle Etikettendruckerei
gründeten, die neue Anwendungsfelder für das Etikett entwickelt.
Hologram Labels with integrated Testing Devices
The development and economical production of premium labels to counter counterfeiting is the speciality of the
company Securikett. The enterprise is one of the technically
leading providers of security tags for trademark protection
worldwide. Currently the company is drawing attention with
a new development. The “Dynakey”, a development of the
cooperation partner, the „Leonhard Kurz Stiftung“ (foundation), which features a structure which can virtually not be
counterfeited, is an integrated testing device which itself is
part of an optical safety feature. It is integrated into a label
deploying a rotary hot embossing process and comprises a
filter that is virtually carried along in „piggy-back“ style,
which is removable and proves the authenticity. The connected aha experience addresses the human play instinct.
This will no doubt tease many customers to check the
pj
authenticity themselves - just for fun.
04/2010
z.B.
Etikettierung
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Flexibel und Rückverfolgbar
Domino Deutschland GmbH
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www.packaging-journal.de
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ETIKETTIEREN/KENNZEICHNEN/CODIEREN/RFID
Auto-ID in der Verpackungsindustrie
Praktische Einsatzmöglichkeiten von
Identtechnologie
Technologien der Automatischen Identifikation (Auto-ID) bieten Unternehmen
der Verpackungsbranche interessante Möglichkeiten, um ihre Prozesse effizienter
und transparenter zu gestalten. Aufgrund des großen Angebots und der neuen
technologischen Entwicklungen fällt Verantwortlichen die Entscheidung für eine
geeignete Identifikationslösung häufig jedoch schwer. Barcode, 2D-Code oder
RFID – welche Lösungen passen am besten zur aktuellen Aufgabenstellung?
Herzstück von RFIDLösungen ist der sogenannte Transponder
– ein winziger
Computerchip mit
Antenne.
(Fotos: Bluhm Systeme)
Wie vielseitig ist RFID einsetzbar und
wo stößt die Technologie an ihre Grenzen? Diese und weitere Fragen diskutierten Auto-ID-Experten im Rahmen
des Workshops „Geschäftsprozesse mit
Auto-ID und RFID: praktische Lösungen
für den Mittelstand“ auf der Euro ID
2010. Die abschließende Podiumsdiskussion stand unter dem Motto „Quo
vadis, RFID? – Wie geht RFID mit anderen Auto-ID-Technologien zusammen?“.
Gemeinsam mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und
Technologie geförderten Netzwerk
„Elektronischer Geschäftsverkehr“ und
dem Forschungsinstitut für Telekommunikation (FTK) hatte der Auto-IDIndustrieverband AIM Referenten von
IBM, Siemens, ECC Handel, dem RFIDKonsortium und Salt Solutions am 4.
Mai 2010 nach Köln eingeladen, um
über den aktuellen Status der Standardisierung und den Einsatz von RFID in
verschiedenen Branchen wie der Verpackungsindustrie zu informieren.
Das im Auto-ID-Workshop vorgestellte Praxisprojekt bei dem Verpackungsunternehmen Richter & Heß
zeigte, welche Erfolge mithilfe von RFID
in der Verpackungsbranche erzielt werden können. Das Unternehmen hatte
zwischen Oktober 2008 und Januar
2009 in seinem neuen Werk ein modernes Supply-Chain-Management-System für Warenein- und -ausgänge so-
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wie für die Intralogistik eingeführt. Zentrale Prozesse im Lager werden nun
über RFID-Transponder an den Paletten
und Hochregalen sowie RFID-Lesegeräte an Gabelstaplern optimiert. Dies
sorgt nicht nur für eine fehlerfreie Einund Auslagerung von Materiallieferungen sowie fertigen Verpackungen, sondern auch für eine lückenlose Transparenz über die gesamte Wertschöpfungs- und Lieferkette hinweg.
Auto-ID-Technologien sinnvoll kombinieren
Dieses Beispiel zeigt, dass RFID viele Vorteile für Verpackungsunternehmen bietet. Allerdings gibt es auch
Grenzen der Technologie und Anwendungsbereiche, bei denen sich ein ergänzender Einsatz von Barcode- und
2D-Code-Lösungen anbietet. Darin waren sich auch die Experten der anschließenden von AIM moderierten Podiumsdiskussion einig. So eignet sich
die RFID-Technologie besonders gut
für die Kennzeichnung wiederverwendbarer Transportbehälter und Paletten, da sich die Kosten für die RFIDTransponder mit jedem Umlauf amortisieren. Massenwaren mit geringem
Einzelpreis wie zum Beispiel Joghurtbecher im Handel werden auch auf lange Sicht über kostengünstige Barcodes
identifiziert. Für einzelne Umverpackungen sind neben Barcodes zweidimensionale Codes wie Data-Matrix
eine geeignete Lösung.
Dazu kommt, dass RFID-Transponder zwar immer robuster werden und
sich damit auch unter extremen Bedingungen in der Industrie einsetzen lassen, gleichzeitig jedoch metallische und
stark flüssigkeitshaltige Inhalte und Umgebungen noch immer ihre Verwen-
Beispiel für Data-Matrix-Code.
dung erschweren. Bei der Einführung
von Auto-ID-Technologie sind also viele
verschiedene Kriterien und Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.
Abschließender Tenor der Auto-IDExperten und Rat an interessierte Unternehmen war daher, sich im Vorfeld von
Projekten umfassend über den aktuellen
Stand der Technologie und die entsprechenden Anwendungsmöglichkeiten zu
informieren. Außerdem sollten vergleichbare Praxisbeispiele und Prozesse
aus anderen Unternehmen und Branchen herangezogen werden, um geeignete Lösungen für die eigene Problemstellung zu entwickeln. Erfahrene Experten und Industrieverbände wie AIM können hierbei wertvolle Unterstützung und
Informationsmaterial bieten.
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Practical Deployment Options
of Identification Technology
Automatic identification technologies (AutoID) offer enterprises of the packaging
sector interesting options to arrange their
processes more efficient and transparent.
It is however often a difficult undertaking
for many respectively responsible executives to come to a decision in regard to the
selection of a suited identification solution. Barcode, 2D-Code or RFID – which of
these solutions will best cope with the task
at hand? What is the application range of
RFID and where are the limits of this technology? These and other issues were discussed by various AutoID experts within
the scope of the workshop “Business processes with AutoID and RFID: Practical solutions for SME’s" which was held at the
exhibition Euro ID 2010. Using practical examples, the participants were demonstrated that RFID has a lot of advantages to offer for the pa-ckaging industry enterprises.
There are however limits to the technology and the respective application areas,
which call for the supplementary deployment of Barcode and 2D-Code solutions.
Vorstellung des Industrieverbandes AIM-D e. V.
Der AIM-D e. V. (kurz AIM) ist der führende Industrieverband für Technologien der Automatischen Identifikation (Auto-ID), Datenerfassung
und Mobilen Datenkommunikation in Deutschland, Österreich und der
Schweiz. Er repräsentiert über 150 Mitglieder und fördert den Einsatz
sowie die Standardisierung von Auto-ID-Lösungen und -Verfahren.
Dazu gehören 1D- und 2D-Code-Technologien wie Barcode, Data-Matrix-Code und QR-Code ebenso wie RFID und Sensorik.
Die Auto-ID-Lösungen werden unter anderem bei der Verpackung,
Kennzeichnung und Identifikation von Produkten, zur Automatisierung der Fertigung, im Warenverkehr sowie für Transport-, Lager- und
Sicherheitssysteme eingesetzt. Sie sorgen damit in allen Branchen über
die gesamte Lieferkette hinweg für mehr Effizienz und Transparenz. Ge- Wolf-Rüdiger Hansen ist der
Geschäftsführer des AIM-D e. V.
meinsam mit seinen Mitgliedern zeigt der AIM den Unternehmen und
Organisationen im Rahmen von Seminaren, Messen und Vorträgen vielfältige Einsatzmöglichkeiten
von Auto-ID-Technologie auf. Anwendungsmöglichkeiten sowie Fragen der Standardisierung und
Sicherheit werden außerdem in Whitepapern und Statements diskutiert. Darüber hinaus treiben die
AIM-Experten wichtige Themen in eigenen Arbeitskreisen sowie nationalen und internationalen Entscheidungsgremien wie der Europäischen Kommission voran. Ebenso unterstützt AIM mit seinen
über 25 Allianzpartnern den Austausch über neueste technologische Entwicklungen und bildet hierbei das Bindeglied zwischen Forschung und Praxis. Zu den AIM-Allianzpartnern gehören renommierte Universitäts- und Forschungsinstitute wie die Fraunhofer-Institute IIS, IML, IMS und IPMS sowie das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FiR). Auch Verbände wie die Bundesvereinigung
pj
Logistik oder GS1 Germany zählen zu den Partnern.
RFID passt sich der Anwendung an
Höhere Daten- und Bestandstransparenz
Beim bewährten Barcode lässt sich eine codierte Information nicht mehr
ändern oder aktualisieren. Deshalb setzen die Fleischwerke E. Zimmermann
seit der Modernisierung ihres Logistikzentrums in Thannhausen ein RFIDSystem der Leuze electronic GmbH + Co. KG, Owen, für ihre Behälter ein, das
sich problemlos in bestehende Prozesse einbinden lässt. Jetzt kann man mit
einer Datenaktualisierung flexibel umgehen.
Zimmermann stellt mit moderner Produktionstechnik und hochwertigen Zutaten schwäbische und bayerische Spezialitäten her. Neben Weißwürsten, Leberwürsten und Kochschinken gehören
auch Konserven, Convenience-Produkte und Bio-Waren zum Produktionsprogramm. Die Vielfalt erfordert eine effiziente und flexible Lagerhaltung.
Um die bestehende Lagerfläche
besser nutzen zu können, entschied
sich das Unternehmen für den Bau eines auf +2 °C gekühlten, eingassigen,
mehrfach tiefen, automatischen Hochregallagers (HRL) des IntralogistikSystemanbieters Westfalia. In diesem
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lagern jetzt nach dem FIFO-Prinzip gemäß Mindesthaltbarkeitsdatum Fertigprodukte in E2-Behältern, sogenannten Satten, die auf Euro-H1Kunststoffpaletten gestapelt werden.
Durchgängiger
Informationsfluss
Um die Ein- und Auslagerprozesse
der Behälter zu beschleunigen und eine
höhere Daten- und Bestandstransparenz zu erreichen, wurden die Satten jeweils mit einem RFID-Tag versehen. Sie
gelangen über eine FördertechnikStrecke ins Durchlauflager, nachdem sie
zuvor in der Produktion mit Fertigwaren
Leuze electronic bietet eine breite Palette an RFID-Systemen für verschiedenste Lösungen an, die sich in Funktionsumfang,
Arbeitsfrequenz und Reichweite unterscheiden.
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Reibungslose Abläufe im Lebensmittelbereich
„Bei Zimmermann sorgen mehrere
unserer RFID-Produkte für einen reibungslosen Ablauf. Wir haben acht
Transponder-Leser für kleinere Entfernungen, vier für größere Entfernungen sowie einige Tausend speziell für
den Lebensmittelbereich geeignete
Transponder nach Thannhausen geliefert“, fasst Jörg Wachlinger, Projektverantwortlicher bei Leuze electronic, den Lieferumfang der RFID-Systeme zusammen.
„Die hier verwendeten Tags sind gegen Feuchtigkeit geschützt
und arbeiten damit auch bei Spritzwasser oder Nässe einwandfrei. Dasselbe gilt beim Kontakt mit Chemikalien, die etwa bei der Reinigung eingesetzt werden. Außerdem ist das
System unempfindlich gegenüber Kälte. Bis minus 25 °C ist ein
störungsfreier Einsatz problemlos möglich.“
Um die Ein- und
Auslagerprozesse zu
beschleunigen und
eine höhere Daten- und
Bestandstransparenz zu
erreichen, wurden
Behälter jeweils mit
einem RFID-Tag versehen.
befüllt wurden. Das RFID-Label enthält
neben der Artikelnummer Informationen über die Charge und das Mindesthaltbarkeitsdatum der Ware. Vor der Einlagerung passiert der Behälter einen
Identifikationspunkt, an dem die Daten
durch die Angaben zum Gewicht ergänzt werden. Das Lagerverwaltungssystem Savannah.net von Westfalia
führt daraufhin einen sogenannten
Plausibilitätscheck des Inhalts durch.
Fällt dieser negativ aus, alarmiert das
System umgehend den zuständigen
Mitarbeiter. Fällt der Check positiv aus,
lagert ein Regalbediengerät den Behälter ins Durchlauflager ein.
Top für schwierige
Umgebungsbedingungen
Das RFID-System von Leuze electronic besteht aus einer Schreib-/Leseeinheit, die ein pulsierendes Magnetfeld erzeugt, in dessen Reichweite
die Tags erkannt werden, sowie aus einem Tag und der zugehörigen Software. Gegenüber herkömmlichen
Identifikationsverfahren bietet RFID
den Vorteil, dass zwischen Schreib-/Leseeinheit und Tag kein Sichtkontakt bestehen muss, um Informationen auszulesen oder zu übertragen. Deshalb lassen sich RFID-Systeme auch unter widNeues eingassiges, mehrfach tiefes, automatisches Hochregallager (HRL) bei den
Fleischwerken E. Zimmermann.
VERPACKUNGSMASCHINEN
Einfacher, besser !
SOMIC 424 Endverpackungssysteme
rigsten Umgebungsbedingungen zuverlässig einsetzen. Die Lebensmittelindustrie stellt hohe Anforderungen an
ein Identifikationssystem. Vor allem
muss es resistent gegenüber Hitze und
Kälte sein. Zudem darf es beim Kontakt
mit Wasser und Reinigungsmitteln keinen Schaden nehmen.
Einbettung in bestehende
Prozesse
Die Anbindung an das Lagerverwaltungssystem Savannah.net von
Westfalia erfolgte problemlos. Das
RFID-System ließ sich ohne besonderen Aufwand mit bestehenden Identifikationssystemen und Steuerungen
koppeln.
Anbietern von Lebensmitteln steht
mit den RFID-Systemen von Leuze electronic ein flexibles Identifikationsverfahren zur Verfügung. Denn die auf dem
Tag gespeicherten Informationen sind
beliebig an den Inhalt des Lagerbehälters anzupassen. Zudem lassen sie sich
schnell und einfach in die bestehende
IT-Struktur einer Logistikanlage integrieren. Dadurch wird das angebundene Lagerverwaltungssystem stets mit
aktuellen Informationen versorgt.
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Durch die direkte Anbindung an
das Lagerverwaltungssystem und eine
Datenübertragung zum und vom Tag
ließen sich im Logistikzentrum der
Fleischwerke E. Zimmermann die Einund Auslagerungsprozesse im Durchlauflager erheblich beschleunigen. Zudem wurde die Bestandssicherheit
deutlich erhöht. Darüber hinaus sind die
an den Behältern angebrachten Tags
wesentlich haltbarer und unempfindlicher als die bewährten Barcode-Labels.
Flexible Identification Process
At the proven Barcode, once
an information is coded, it can not be
modified or updated any more. For
this reason, the meat processing
company Fleischwerke E. Zimmermann, since the modernisation of its
logistics centre, is deploying a RFID
system provided by Leuze electronic
for their containers which can easily
be integrated into existing processes.
Now it is possible to handle data
backups flexibly. In order to speed up
the processes of incoming and outgoing goods and in order to reach a
higher transparency in regard to data and the goods in stock, all containers are respectively equipped with
one RFID tag. Leuze electronic offers
an extensive product portfolio of RFID
systems suited for various solutions
which differ in regard to the operating frequency, and operating
distance. With these systems, enterprises in the food sector are provided
with a flexible identification method.
The information stored on the tag
can be randomly modified to accord
to the content of the container. pj
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Nach alter Tradition in Glasflaschen
Inline-Kennzeichnung mit Laser
Traditionsbewusstsein und eine tiefe Verbundenheit zur Region und den
Menschen gehen bei der Privatbrauerei Ernst Barre GmbH in Lübbecke Hand
in Hand mit Innovationskraft und strengen Qualitätsmaßstäben. Jetzt hat
man sich für die Kennzeichnung per Laser von KBA-Metronic entschieden.
Bereits seit 1842 werden in der Privatbrauerei edle Biere gebraut und erfrischende Biermischgetränke produziert. Seit mehr als zehn Jahren investiert man bereits intensiv in den Umweltschutz. Die Abfüllung erfolgt in
modernsten Abfüllanlagen, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50.000
Flaschen pro Stunde arbeiten. Damit
sich der Verbraucher jederzeit davon
überzeugen kann, dass die alkoholhaltigen Erfrischungen guter Herkunft
sind, erhält jede Flasche ein Rückenetikett mit Herkunftsnachweis und Mindesthaltbarkeitsdatum. Aus Gründen
der Rückverfolgbarkeit wird zusätzlich
eine verschlüsselte Codierung aufgebracht, mit der die Abfüllung jederzeit
eindeutig zugeordnet werden kann.
Flexibel, sparsam und robust
Mit der Laserkennzeichnung hatte
man bei der Barre GmbH bereits Erfah-
rung. Der bislang im Einsatz befindliche
Maskenlaser war jedoch inzwischen in
die Jahre gekommen und man war auf
der Suche nach einem flexiblen, sparsamen und doch robusten Laserkennzeichnungssystem, das keine Verbrauchsmittel benötigt.
„Wir haben sehr schnell während
der Probestellung durch das kompetente Team der KBA-Metronic festgestellt, dass der CO2-Kennzeichnungslaser K-1000 für uns in Frage kommen
kann. Die Bauform ist wesentlich kompakter als die des Maskenlasers und ein
zusätzliches Gasgemisch ist nicht erforderlich“, so Dirk Stapper, der technische Leiter. „Die Integration in unsere
Abfüllanlage gestaltete sich dabei einfacher als erwartet.“
Das eingesetzte Laserkennzeichnungssystem kennzeichnet mit 60 Watt
Leistung die befüllten und etikettierten
Flaschen innerhalb des Produktionsprozesses. Der zweizeilige Code, bestehend aus MHD und Abfüllcode, wird
während der Produktbewegung berührungslos auf das Rückenetikett aus
Papier aufgebracht, indem die obere
farbige Schicht des Etiketts abgetragen
wird. Ganz gleich, welches Produkt gerade abgefüllt wird, Form und Position
der Etiketten sind gleich. Das Signal zur
Strahlaktivierung erhält das Kenn-
zeichnungssystem von Sensoren, die
kommunizieren, wann die Flasche für
die Markierung eintreffen wird.
Als optimale Platzierung in der
Produktionslinie wurde für den CO2-Laser eine Stelle oberhalb des Etikettenspenders gefunden. Dadurch ist er außerhalb des allgemeinen Reinigungsund Arbeitsbereichs und beeinträchtigt in keiner Weise den anspruchsvollen Produktionsprozess. „Der Kennzeichnungslaser von KBA-Metronic arbeitet mit voller Verfügbarkeit selbst
bei hohen Geschwindigkeiten und liefert auch ohne Vorbehandlung der Etiketten ein klares, deutliches Schriftbild“, bestätigt Produktionsleiter Michael Boschan. „Aus unserer Sicht war
pj
diese Wahl eine gute Wahl.“
Der Kennzeichnungslaser
wurde platzsparend mit
einer Halterung oberhalb
des Etikettierers installiert.
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VERPACKUNG AUS KUNSTSTOFF
Stretchfolieninnovation setzt neue Maßstäbe
Ladungssicherung mit Duo DoppelKante
Die Duo Plast AG aus Lauterbach entwickelte die Duo DoppelKante (DDK). Die
Besonderheit dieser patentrechtlich geschützten Folie des Blasfolienherstellers
ist die doppelte Folienstärke im Kantenbereich. Dadurch kann Folienabrissen,
die zu über 90 Prozent an der Folienkante entstehen, entgegengewirkt werden.
Die Besonderheit dieser Folieninnovation ist die beim Einstretchen durch die
doppelten Kanten erzielte Netzstruktur, die eine deutlich höhere Palettenstabilität ermöglicht. Außerdem ergibt
sich durch die Kantenverstärkung eine
geringere Einschnürung der Folie, die
insbesondere am kritischen Palettenfuß zu einem festen Verbund zwischen
Palette und Packgut führt.
Auch die DEKRA als Spezialist in Sachen Ladungssicherung bescheinigt der
Folie mit der doppelten Kante ausgezeichnete Eigenschaften. Mit ihren Eigenschaften setze sie einen neuen Trend.
Firmen verwenden zunehmend hochwertige Stretchfolie, um ihre Ladeeinheiten zu sichern sowie das Ladegut vor Verlust, Verschmutzung, Zugriff und Feuchtigkeit zu schützen. Die neue DDK-Folie
leistet nach Beurteilung der DEKRA
durch ihre doppelte Kante zudem einen
deutlichen Beitrag zur Palettenstabilität
und somit zur Ladegutsicherung.
Reduzierung der
Folienstärke
Darüber hinaus bietet die Neuheit
aber noch weitere Vorteile. Ein über die gesamte Rolle gleichmäßig geringer Abrollwiderstand erleichtert die Verarbeitung,
senkt den Geräuschpegel und verhindert
eine ungewollte mechanische Dehnung.
Der wesentlich höhere Weiterreißwiderstand und die bessere Maximaldehnung
der DoppelKante ermöglichen einen problemlosen Einsatz auf Vollautomaten.
Essenziell bietet die Folie den Anwendern völlig neue Möglichkeiten. Die
verbesserte Gelegenheit zur Reduzierung
der Folienstärke sowie die höhere Dehnbarkeit der Folie garantieren signifikante
Materialeinsparungen. Eine Reduzierung
des Materialverbrauchs um mehr als 30 bis
35 Prozent ist beim Einsatz keine Seltenheit. Folglich werden im Ergebnis niedrigere Verpackungskosten und ein geringerer Entsorgungsaufwand erzielt. Die Schonung von Ressourcen und der Schutz der
Umwelt sind weitere Vorteile der einzigartigen Folieninnovation.
Duo Plast gilt als ein innovationsstarker
Hersteller im Markt für Verpackungsfolien und produziert hochwertige Blasfolien für verschiedenste Anwendungsbereiche. Neben dem Hauptstandort in
Hessen betreibt das Unternehmen in
Thüringen einen weiteren Produktionsbetrieb, der zu den modernsten in
Europa zählt. Das Produktportfolio besteht aus den vier Geschäftsfeldern „Industry“, „Agro“, „Food & Health“ und
„Systems“. Die Folien werden also im
industriellen und agrarwirtschaftlichen
Bereich sowie für die Verpackung von
Lebensmitteln oder hygienischen Produkten eingesetzt.
Die stabilisierende
Netzstruktur sichert
das Packgut auch in
heiklen Situationen.
Die Doppelkante wird
im Bild zur Verdeutlichung farblich hervorgehoben.
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Unter dem Motto „Doppelt hält besser!“
fungiert die DDK als zukunftsweisende
Innovation im Stretchfolienmarkt. Sie
wurde bereits mit dem „Deutschen
Verpackungspreis“ ausgezeichnet und
signalisiert laut DEKRA Automobil
GmbH einen neuen Trend in
Sachen Ladungssicherung.
Eine 15-µm-Folie hat am Rand eine
Stärke von 30 µm.
Novel Strech Foil sets new
Standards
The bubble wrap specialist Duo Plast
has developed the Duo DoppelKante (DDK – “Double-Edge”), a foil for
edge protection. The special feature
of this patent-protected foil is the
double thickness in the edge area.
This considerably contributes to prevent foil tear, 90 % of which usually
occurs at the foil edge. When a pallet is wrapped with this foil innovation, the double edges form a net
structure which considerably increases the pallet stability. As a groundbreaking innovation within the
stretch foil market, it has already
been awarded with the „Deutschen
Verpackungspreis“ (German Packaging Award) and, according to the
automotive expert DEKRA Automobil, has initiated a new trend in
regard to the securing of loads. A 15
μm foil, for example, will consequently be 30 μm thick at the edge.
As the thick edge does however enable to reduce the thickness of the
foil and due to a higher elasticity,
the new foil enables significant mapj
terial savings.
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VERPACKUNG AUS KUNSTSTOFF
Aufwendig dekorierte Polypropylen-Becher
Höhere Margen im Fokus
Die Premium-Linie „Crema di Yogurt“ von Müller Milch Italien hat ein neues
Gesicht. Die neue Premium-Verpackung wurde vom Kunststoffverpackungs-Spezialisten Gizeh Verpackungen GmbH, Bergneustadt, entwickelt
und sorgt für einen eleganten Auftritt im Kühlregal.
Der veredelte Joghurt kommt in ganz
Italien in einem hochwertig dekorierten Kunststoff-Becher in die Supermarktregale. Bei der neuen Verpackung handelt es sich um einen thermogeformten 500-g-Rundbecher aus
Polypropylen, der von Gizeh mit einem
OPS-Sleeve in edler Anmutung dekoriert wird. „Crema di Yogurt“ ist in neun
Sorten erhältlich. Bislang hatte Müller
Italien den Joghurt in bedruckten
Polystyrol-Bechern vertrieben.
Wichtigstes Ziel bei der Neugestaltung der Verpackung war es, den
hochwertigen Charakter des Produktes
durch eine entsprechende Verpackungsanmutung zu unterstreichen. Es
gilt als eine der Besonderheiten des italienischen Marktes, dass sich mit Produkten in hochwertiger Verpackung
deutlich bessere Margen erzielen
lassen als in anderen europäischen
Ländern.
Mit diesem Projekt wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem
Molkereikonzern Alois Müller fortgesetzt. So liefert Gizeh auch in Deutschland bereits seit einigen Jahren spezialisierte Verpackungslösungen für die
bekannten Marken der Müller-Gruppe
wie z. B. „Weihenstephan“.
Ecological notes for packaging materials
Gizeh Verpackungen
entwirft, fertigt und
dekoriert innovative
Kunststoffverpackungen für Produkte aus
der Lebensmittelindustrie sowie für Körperpflege und Kospj
metik.
Plastiroll stellt hochqualitative und umweltfreundliche Verpackungsmaterialien her.
Das Unternehmen ist Vorreiter in vielen
Verpackungslösungen und einer der
führenden Hersteller von biologisch
abbaubaren Folien in Europa.
Edel im Supermarktregal.
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VERPACKUNG AUS KUNSTSTOFF
IBC-Vibrationstest bestanden
Transportsicherheit durch Rahmenkonstruktion
Die Intermediate Bulk Container (IBC) der WERIT Kunststoffwerke W. Schneider GmbH
& Co. KG, Altenkirchen, haben zu Beginn des Jahres den für sie vorgeschriebenen
Vibrationstest ohne jegliche Undichtigkeit und ohne jede Rissbildung am Rahmen
bestanden. Letzteres ist auf die besondere Rahmenkonstruktion zurückzuführen.
„Selbst bei extremer
Vertikal- und
Innendruckbelastung
ist man mit dem
Werit-IBC immer noch
auf der sicheren Seite“,
resümiert Carsten
Dresen.
Der Stahlrohrrahmen
in offener Bauweise
sichert hinter Vertikalstreben auch gefährliche Füllmedien.
Dieser Prüfung, die Teil der neuen EUBestimmungen zur Transportsicherheit
ist, müssen sich alle IBC-Hersteller bis
zum 1. Januar 2011 unterzogen haben,
um weiter UN-IBC im Markt verkaufen
zu dürfen. Eine kleine Ursache kann eine große Wirkung haben: Schon ein für
das menschliche Auge unsichtbarer
Haarriss kann massive Schäden für die
Umwelt bedeuten oder sogar Menschenleben gefährden. Deshalb müssen Gefahrguttransportverpackungen
mit UN-Zulassung bestimmten Tests
unterzogen werden: Außer den bisherigen Prüfungen des Stapeldrucks, der
Dichtheit, des hydraulischen Innendrucks, der Hebe- und Fallprüfung ist
jetzt der Vibrationstest, auch Repetitive
Shock Test genannt, vorgeschrieben
und Pflichtprogramm für alle IBC.
Mit der fünfzehnten überarbeiteten
Ausgabe der UN Model Regulations/Recommendations on the Transport of
Dangerous Goods von 2007 wurde er als
neue Bauartprüfung eingeführt.
Ab dem 1. Januar 2011 gilt: Gefahrgut-IBC, die den Vibrationstest nicht erfolgreich absolviert und bestanden ha-
ben, dürfen nicht mehr hergestellt und
im Markt vertrieben werden. In diesem
Fall widerruft die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) die
Zulassung. Kein Wunder also, dass die
Hersteller während der bis dahin geltenden Übergangsphase ihre Tests durchführen, um bis zu diesem Zeitpunkt den
neuen Anforderungen gerecht werden
zu können.
Wie funktioniert der
Vibrationstest?
Die versandfertigen und zu 98 Prozent mit Wasser gefüllten IBC werden jeweils zentral auf einem Schwingtisch
platziert und so fixiert, dass die senkrechte Bewegung nicht behindert wird.
Die Platte des Vibrationstisches schwingt
eine Stunde lang mit doppelter Amplitude von 25 mm von unten nach oben. Die
Frequenz muss so gewählt sein, dass an
einer beliebigen Seite jederzeit ein 1,6
mm dickes und 50 mm breites Prüfplättchen auf einer Länge von 100 mm zwischen Tisch und IBC geschoben werden
kann. Außerdem darf der IBC nicht in Eigenresonanz versetzt werden. Der Test
ist bestanden, wenn keine Undichtigkeit
aufgetreten ist.
Besonderer
Stahlrohrrahmen
Anfang des Jahres hat Werit als erster IBC-Hersteller den Test beim TÜV
ohne Mängel, ohne jegliche Undichtigkeit und ohne jede Rissbildung am Rahmen, zu 100 Prozent bestanden. „Dies
muss besonders betont werden“, hebt
Carsten Dresen, International Product
& Sales Manager, hervor. „Schließlich
lässt die BAM gewisse Toleranzen zu,
wie zum Beispiel Anrisse an den
Schweißstellen der bei anderen Herstellern üblichen Gitterrahmen, die bei
unseren IBC aufgrund der besonderen
Rahmenkonstruktion nicht auftreten
können.“
36 www.packaging-journal.de
Dieser Vorteil ist auf die einzigartige Vertikalstruktur ohne Querstreben
zurückzuführen, die diesen IBC eine besondere Stabilität verleiht und der Rahmenbelastung durch Schwingungen
beim Transport vorbeugt. Udo Hummelsberger, der Qualitätsmanagementbeauftragte der gesamten WeritFirmengruppe, führte hierzu umfangreiche Prüfungen und Simulationen
mit Spezialisten aus der Automobilindustrie durch. Als weltweit erster Hersteller entwickelte Werit einen Stahlrohrrahmen in offener Bauweise, der
alle gefährlichen Füllmedien wie Säuren, Laugen oder Lacke hinter Vertikalstreben sichert.
Der Stahlrohrrahmen garantiert
aufgrund des größeren runden Rohrdurchmessers der Vertikalstäbe gegenüber herkömmlichen Gitterkonstruktionen immer höchste Stabilität. Denn
durch sie erhält der gesamte Rahmen
sowohl ein höheres Biege- als auch ein
extrem hohes Knickmoment.
Transport Safety due to
special Frame Construction
The Intermediate Bulk Container
(IBC) provided by Werit has passed
the new mandatory vibration test
without any formation of cracks nor
leaks at the frame. This positive result is based on the special frame
construction. As the worldwide first
enterprise, Werit has developed a
steel tube frame as open construction which secures all hazardous
filling media behind vertical trusses.
Compared to conventional lattice
constructions, the steel tube frame,
due to the larger round tube diameter of the vertical rods, always warrants for highest stability. Due to the
tube construction, the complete
frame features both a higher bending moment and an extremely
pj
high buckling moment.
04/2010
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VERPACKUNG AUS KUNSTSTOFF
Mit großen Schritten in Richtung Leichtgewicht
Vier neue Neckdesigns
Die PMCI PET Molds & Components, Inc., ein Unternehmen der SIPA
Plastic Packaging Systems (Vittorio Veneto, Italien), gehört zur Zoppas
Group, die erfolgreich auf dem PET-Verpackungsmarkt agiert.
Kriterien wie Umweltbewusstsein und Wirtschaftlichkeit im Interesse
der Kunden hat bei den Entwicklern zu neuen wegweisenden
Fortschritten geführt.
Das erste Projekt von PMCI ist die Lightweight-Version des Standardgewindes
PCO 1810 mit einer Gewichtsreduzierung von 5,1 g auf 3,7 g. Ohne Änderung der Form und der Mündungshöhe, die weiterhin 21 mm beträgt, ermöglicht dieser neue Hals eine Materialeinsparung von 27 Prozent. Der
Vorteil liegt allerdings nicht nur in
dieser drastischen Verringerung, sondern auch in der umfassenden Kompatibilität mit den existierenden Abfüllanlagen. Mittelgroße und große Kunden können allein durch die Umstellung auf diese neue Mündungslösung
deutliche Einsparungen in Bezug auf
PET-Granulat erzielen und somit
wirtschaftlicher und umweltfreundlicher produzieren.
Mineralwasser-Packaging
Die Entwicklungstätigkeit von PMCI hat sich auch auf das Packaging im
Bereich Mineralwasser ausgedehnt, da
hier die Werkstoffkosten 70 bis 75
Prozent der Gesamtkosten ausmachen.
Ausgehend von der Mündung ALCOA
26 mm (ein sehr leichtes Gewinde) hat
PMCI in Zusammenarbeit mit einem
bedeutenden Mineralwasserhersteller
aus den USA eine neue, leichtere Mündung mit einer Gewichtsreduzierung
von 2,4 g auf nur 1,8 g patentiert.
Diese Mündung wurde ausgiebig
getestet und wird bereits im regulären
Produktionsbetrieb des Herstellers
eingesetzt.
von nicht weniger als 4 g im Vergleich
zu Standardmündungen. Außerdem
beeinträchtigt dieses gewichtsoptimierte Gewinde in keiner Weise den
Verschluss und bietet den Vorteil, dass
Hotfill- und CO2-Behälter auf der gleichen Maschine ohne Wechsel der Formatteile hergestellt werden können.
Revolution bei HotfillMündungen
Die bahnbrechende Neuheit ist jedoch die Einführung einer brandneuen
Mündung für Hotfill-Anwendungen.
Einer der vielen Vorteile der Hotfill-Technologie ist die Reduzierung von Konservierungsmitteln in Lebensmitteln
und die Vermeidung von potenziellen
Kosten einer aseptischen Abfüllung.
Nachdem PMCI bereits beachtliche Erfolge bei der Gewichtsreduzierung von Hotfill-Behältern erzielt
hat, wird nunmehr eine absolute
Marktneuheit vorgestellt: HotLight 28
mit einem Gewicht von nur 3,8 g.
Diese 28-mm-Mündung stellt die
Weiterentwicklung eines traditionellen
Gewindes für CO2-Anwendungen dar
und ermöglicht eine PET-Einsparung
Mit 3,7 g die Lightweight-Version des
Standardgewindes PCO 1810.
.
Standardgewinde PCO 1810
mit 5,1 g. pj
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AUTOMATISIEREN/STEUERN/SOFTWARE
Neue Version für innovatives Programm zur Verpackungsentwicklung
Höchstmaß an Flexibilität
Das Flaggschiff unter den Produkten der Erpa Systeme GmbH, Göttingen, ist die
wegweisende 3D-CAD/CAM-Software VPack®, die die Spezialisten speziell für die
Verpackungs-, Druck- und Displayindustrie entwickelt haben. Sie ermöglicht eine
praxisnahe, flexible und effektive Verpackungskonstruktion in kürzester Zeit und
wird ständig in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern weiterentwickelt.
Mit VPack® können
Schnitte mit importierten 3D-Fremdkörpern
gebildet werden.
Über die Jahre haben die Entwickler ein
breites Produkt- und Dienstleistungsspektrum aufgebaut und sich im
deutschsprachigen Raum nach eigenen
Angaben zum führenden Anbieter für
2D- und 3D-System- und Softwarelösungen sowie die Optimierung von Arbeitsprozessen für die Verpackungsindustrie
entwickelt. Regelmäßige Updates sowie
Datenbank- und servergestützte Applikationen, die CAD-Daten mit Warenwirtschaftsprogrammen verbinden und so
ein schnelleres Kalkulieren von Verpackungen ermöglichen (wie mit VKalk),
runden das Programm ab.
VPack® verbindet die realitätsnahe
3D-Darstellung der fertigen Verpackung
mit der flach liegenden Produktionsform der Verpackung in 2D. Faltvorgänge können einfach simuliert werden.
Das ermöglicht die konstruktionsbegleitende Prüfung der Durchführbarkeit
eines neu gestalteten Verpackungsmusters. Der Konstrukteur kann so gleichzeitig den größtmöglichen Nutzen aus
beiden Darstellungsformen ziehen.
Mit VPack® können Schnitte mit
importierten 3D-Fremdkörpern gebildet werden. So erlaubt die integrierte
Erzeugung von AVI- und VRML-Files das
einfache und schnelle Generieren von
komprimierten Sequenzen bewegter
Bilder, durch die der Aufbau eines Displays oder das Falten einer Verpackung
mit passender Grafik und Einsetzen von
Produkten in Form eines kleinen Filmes
beispielsweise zur Vertriebsunterstützung simuliert werden können. Mit der
neuen Baugruppenkonstruktion kann
das gleichzeitige Bearbeiten von Verpackungsbestandteilen einer Konstruktion erfolgen.
Ein weiteres Produkt der Göttinger ist die Software palOPTI, eine Stauraumoptimierungssoftware zur besseren Auslastung von Verpackungsgrößen auf Transportmitteln
wie Paletten oder Containern. „Jeder
dank optimierter Verpackung gesparte Kubikmeter Stauraum trägt
unmittelbar zu Kosteneinsparungen
bei“, betont André König.
VPack® stellt alle Daten, die für den
Workflow in der Verpackungsbranche
benötigt werden, zur Verfügung, z. B. Daten für die Prototyp-Erstellung, Kleinserienfertigung, Stanzwerkzeugerstellung
und Qualitätssicherung sowie Daten für
Vertrieb und Warenwirtschaftssysteme.
Aktuellste Version
Neben dem breiten Spektrum an
neuen Möglichkeiten zum Verpackungsdesign, zur Datenintegration und
zur Strukturanalyse im dreidimensionalen Raum wurden mit der aktuellsten
VPack®-Version v10 insbesondere im Bereich der Bedienerfreundlichkeit und der
Funktionalität Kundenwünsche umgesetzt, wie zum Beispiel die neue Benutzeroberfläche im Windows-7-Stil. Vor al38 www.packaging-journal.de
Seit ihrer Gründung im Jahr 1983
bietet Erpa Systeme Software- und
Systemlösungen für die Verpackungs- und Druckindustrie sowie
für Displayhersteller an. Das Kundenspektrum deckt eine große Anzahl klein- und mittelständischer
Kunden im deutschsprachigen
Raum ab, und auch Großkunden
schätzen die Systemlösungen.
lem die neuen Möglichkeiten der Produktpräsentation, die sich durch die
neue Version ergeben, sind gefragt:
Das innovative Programm zur Verpackungsentwicklung ermöglicht dem
Nutzer optional nun auch, seine Verpackungskreationen innerhalb virtueller Verkaufsräume zu präsentieren und
in der Kombination mit dem neuen
Oberflächeneditor mit Leben zu füllen,
indem er sie mit einem individuellen
Design gestaltet. Transparenz, Prägungen und Glanz sind dank des Editors
problemlos realistisch darstellbar, zudem wurden eine umfassende Materialbibliothek sowie Panoramabild mittels Cubemapping integriert.
Fertige Entwürfe können dann in
VPack® direkt virtuell als 3D-PDF-Datei
ausgegeben und zum Beispiel zur Ansicht per Email an Kunden versendet
werden. Mit der V10 kann zudem durch
den integrierten „Freisteller“ einfach
und schnell aus einer bereits bestehenden Grafikdatei eine Konturlinie erzeugt werden, die dann weiterverarbeitet werden kann, was den Arbeitsaufwand beträchtlich reduziert.
Angepasste
Komplettsysteme
Kunden stehen einzelne Produkte
oder Komplettsysteme, was in der Mehrzahl von Interesse ist, zur Verfügung:
Software, Hardware und Service aus einer Hand. Verpackungen aus Karton und
Wellpappe sowie werbewirksame Dis04/2010
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AUTOMATISIEREN/STEUERN/SOFTWARE
New Software Verson warrants for a highest Level of Flexibility
The flagship of the product portfolio of ERPA is the grounbreaking 3DCAD/CAM-software VPack® , which the software specialist developed especially for the
packaging, print, and display industry. It enables the practical, flexible and effective construction/design of packaging within a shortest period of time and is consistently advanced in close cooperation with the users. Next to the extensive range of new options for packaging design, for data integration, and for structural analyses within the
three-dimensional space, the most recent version, the VPack®-Version V10, represents
the successful realisation of customer demands in particular in regard to operatorfriendliness and functionality. Exemplary for this is the new user interface held in a
Windows 7 style. In particular in demand are the new product presentation options
generated by the new version. Due to the new materials editor, transparency, embospj
sing, and gloss can now easily be realistically presented.
Fertiger Entwurf als 3D-pdf-Datei.
Dank integriertem „Freisteller“ ist auch eine
Grafikdatei mit einer Konturlinie möglich.
plays, die mithilfe der von Erpa entwickelten 3D-CAD/CAM-Software VPack®
am Rechner konstruiert werden, können
anschließend sofort in höchster Qualität
auf Flachbett-UV-Digitaldruckmaschinen
bedruckt und auf digitalen Hochleistungscuttern beispielsweise mit kameragestützter Passmarkenerkennung gerillt
und gefertigt werden.
Optische
O
ptische Se
Sensoren
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Die
D
ie flflexible
exible FFamilie
amilie ffür
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ede A
Anwendung
nwendung
„Unser Erfolg hat zwei
tragende Säulen: stets innovative Lösungen zu
kreieren sowie Kundenanforderungen kurzfristig und mit großem persönlichen
Engagement umzusetzen“, so Geschäftsführer André König.
„Durch die Verbindung aus der 3DCAD/CAM-Lösung VPack®, modernstem
Hochleistungscutter und hochwertigstem UV-Digitaldruck ergeben sich ganz
neue Möglichkeiten für unsere Kunden“,
hebt Erpa-Geschäftsführer André König
hervor. Denn dieses Verfahren verkürzt
Entwicklungszeiten erheblich, gewährt
ein Höchstmaß an Flexibilität und senkt
damit Produktionskosten. Dabei ist jedes
dieser Komplettsysteme immer angepasst an die individuellen Bedürfnisse
des einzelnen Kunden.
Das
D
as neue Gehäusekonzept bietet Ih
Ihnen
hnen mehr Flexibilität:
Q F
Q
Für
ür jede Anwendung die passendee TTechnologie
echnologie
Q Neu: Distanz messender Rotlicht
Q
Rotlichtsensor
tsensor FFADK
ADK 14
Q Zwei S
Q
Steckervarianten
teckervarianten (M8 Metall,, M12), rraffinierter
affinierter KKabelabgang
abelabgang
Q T
Q
Transparentes
ransparentes Gehäusehinterteil – Rundum gut sichtbar
sichtbaree SStatus-LEDs
tatus-LED
Ds
Q Optimales Zubehör spart Einbauze
Q
Einbauzeit
eit und sor
sorgt
gt für eine flexible
und effiziente Fixierung des Senso
Sensors
ors
Weitere
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Die Möglichkeiten der Produktpräsentation
haben sich mit der neuen Version weiter
verbessert.
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AUTOMATISIEREN/STEUERN/SOFTWARE
Integration von Unternehmensdaten
Transparenz für die Fertigungsprozesse
Die neue Softwarelösung Proficy® Open Enterprise von GE Intelligent
Platforms Europe S. A. mit Sitz in Echternach (Luxemburg) sorgt für die nahtlose Integration von Produktionsdaten in Unternehmenssysteme und ermöglicht Transparenz von der Geschäftsleitung bis in die Fertigungshalle.
Die Markteinführung von Proficy®
Open Enterprise 1.2, einer Softwarelösung zur Integration von Unternehmenssystemen mit der Proficy-Softwaresuite, ist jetzt erfolgt. Open Enterprise baut auf Proficy SOA auf, nutzt die
innovative Architektur von Proficy
Workflow und ermöglicht so die bidirektionale Kommunikation von Unternehmenssystemen. Firmen können somit Daten auf Geschäftsebene mit den
Daten aus dem Fertigungsbereich integrieren und erhalten einen besseren
Überblick über die Prozesse. Dadurch
reich Operation-Management-Software
bei GE Intelligent Platforms. „Die enge
Einbindung in den Fertigungsprozess
ermöglicht den Nutzern die Anzeige
von Auftragsstatus, Bestandsänderungen und Prozessleistung.“
Proficy Open Enterprise stellt den
Entscheidungsträgern auf Unternehmensebene Informationen zu den Produktionsverfahren in Echtzeit bereit.
Die Transparenz trägt dazu bei, Probleme in der Produktionshalle, Materialanforderungen sowie mögliche Fehler
in der Fertigung zu erkennen. Zusätz-
„Proficy Open Enterprise ermöglicht schlankere
Prozesse, da es Informationen über den tatsächlichen Materialverbrauch bereitstellt.“
ist es möglich, fundiertere Entscheidungen zu treffen und gezielter auf
Kundenwünsche einzugehen.
EchtzeitAuftragsinformationen
GE Intelligent Proficy
ist eine eingetragene
Marke von GE
Intelligent Platforms.
„Unternehmen suchen Möglichkeiten, die Fertigungsprozesse in ihre
Unternehmenssysteme einzubinden.
Proficy Open Enterprise ermöglicht
Echtzeit-Auftragsinformationen und
den Austausch dieser Daten zwischen
den verschiedenen Systemen, die die
Informationen benötigen“, erklärt Sheila Kester, General-Manager für den Be-
40 www.packaging-journal.de
Sheila Kester, General-Manager bei GE: „Ein
echter Vorteil ist, dass es nur eine Version
der Produktionsdaten gibt, die jederzeit und
überall abrufbar sind.“
lich bietet es die Möglichkeit, Informationen zur Produktionsleistung in das
Unternehmenssystem einzuspeisen.
Die Unternehmensführung hat so jederzeit die Übersicht über hergestellte
oder verbrauchte Produkte.
In Kombination mit anderen Proficy-Lösungen wie Proficy Plant Applications und Proficy Workflow
wird Proficy Open Enterprise zu einem wichtigen Bestandteil einer
Gesamtlösung, mit der Unternehmen Transparenz in ihre Fertigungsprozesse bringen. Sie können
den Auftragsstatus verfolgen, den
Auftrag effizient ausführen und
Fertigungsinformationen, Analysen, Genealogie- und Rückverfolgungsdaten anzeigen. Das System
kann außerdem Probleme mit Produktionsaufträgen erkennen und
behandeln, Termindaten für die
Auftragsausführung in Produktionssysteme herunterladen, zeitnahe Berichte zu Produktionsergebnissen erstellen und Bedienern den
Materialverbrauch anzeigen, um eine schnelle Nachbestellung zu sichern.
Nachbestellungen werden genau mit dem
Bedarf abgestimmt, was zu erheblichen
Kosteneinsparungen führt.
(Copyright Vasily Smirnov – Dreamstime.com)
Real-Time Order Information
The new software solution
Proficy® Open Enterprise provided
by GE Intelligent Platforms ensures
for the seamless integration of product data into the existing systems
of an enterprise and enables a transparency that reaches from the management to the production hall.
The system enables to slim down
processes as it provides information
of the actual material consumption
on real time basis. Re-orders are
exactly aligned to the demand
which generates significant cost
savings. A particular feature of the
system is that there is only one current version of the product data
which can be called up from any
pj
location at any given time.
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AUTOMATISIEREN/STEUERN/SOFTWARE
Wesentlicher Bestandteil für ein erfolgreiches Management
Innovative End-of-Line-Lösung
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird es für Unternehmen immer wichtiger,
ihre Lagerlogistik mit innovativen und wirtschaftlichen Automatisierungsmaßnahmen zu verbessern. Die Oberhausener Evers GmbH, Spezialistin für industrielle Endverpackung, vertreibt als Werksvertretung des weltweit tätigen
dänischen Unternehmens Soco System A/S innovative End-of-Line-Lösungen.
Die Verbesserung der innerbetrieblicher
Logistik wird zu einem wesentlichen Bestandteil für ein erfolgreiches Management. Ziel ist es, den Kunden Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und die Arbeitsumgebung zu verbessern. Modulare
Systeme für den innerbetrieblichen Transport werden flexibel an die individuellen
Kundenwünsche und die betrieblichen
Die Roboter-IPC werden vorinstalliert mit Soco-Logic-Selbstprogrammierungs-Software und PalletBuilderSoftware für komplexe Palettenmuster
geliefert. Wählt man die Selbstprogrammierung, werden die Kartonmaße beim
Einlaufen in den Roboter gescannt. Mithilfe des Palettenoptimierungsprogramms werden einige Lösungen kalku-
Gefragt sind intelligente Systemlösungen, die den
individuellen Kundenwünschen und betrieblichen
Anforderungen flexibel angepasst werden.
Abläufe angepasst und machen unabhängig von der ganz großen Technik und
der komplizierten Anlage. Je nach Bedarf
und Arbeitsanfall können ganze Förderlinien abgestellt oder zusätzlich eingesetzt
werden. Die modulare Technik ermöglicht
den problemlosen Ausbau eines Verpackungssystems, je nachdem, wie es die
betriebliche Situation erfordert.
Palettiersystem
„Robot-In-A-Box“
Beispielsweise hat sich das innovative Palettiersystem„Robot-In-A-Box“ in der
Praxis vor allem in der Lebensmittelbranche bewährt. Die flexible und bedienerfreundliche Lösung kommt ohne eine Arbeitskraft, die den Palettiervorgang manuell ausführt, aus. In einer Modellrechnung von Soco System amortisiert sich
der Anschaffungspreis für das Palettiersystem nach nur etwa zwei Jahren.
Buchstäblich in einer Box angeliefert,
wird die Robot-In-A-Box-Lösung an das
Ende einer Verpackungsstraße platziert,
mittels einer höhenverstellbaren Zufuhrbahn an die Produktlinie angeschlossen
und ist sofort betriebsbereit. Der Palettierroboter basiert auf der Grundkonstruktion des Standardportalroboters von
Soco System. Ausgerüstet mit einem universellen Vakuumgreifer und einer Positioniereinheit, modernisiert er die Produktion und eliminiert belastende Aufgaben automatisch.
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liert und auf dem Touch-screen vorgeschlagen. Je nach Programmwahl wird
das wirtschaftlichste Palettenbild automatisch gewählt. Die Palettierung kann in
weniger als 30 Sekunden beginnen.
Robot-In-A-Box packt automatisch
auf die Palette, die manuell gewechselt
wird. Zwei- bis sechs Mal pro Stunde fährt
ein Bediener die fertige Palettenladung
aus, führt neue Leerpaletten ein und startet den Roboter neu. Jeder Palettenwechsel dauert etwa eine Minute. Einige Minuten vor dem erforderlichen Palettenwechsel meldet sich das Palettensystem
mittels eines automatischen SMS-Informationssystems beim Bediener: „Komm
bitte – Palette wechseln – Roboterlinie 4.“
Die Internetaktivitäten unterstreichen die zeitgemäße und innovative Ausrichtung des Unternehmens.
Dass man bei Evers „fit fürs Web“ ist,
wurde am 27. April 2010 von offizieller
Seite bestätigt. Das Großhandelsunternehmen für die Kernbereiche Heben,
Sichern, Fördern und Verpacken wurde
aus mehr als 300 Bewerbungen als Gewinner des diesjährigen Website Award
NRW für den besten Internetauftritt
kleiner und mittlerer Unternehmen
(KMU) ermittelt.
Neben dem hohen wirtschaftlichen Nutzen
steht auch der ergonomische Aspekt im
Vordergrund.
Robot-In-A-Box ist je nach Palettengröße, Ladungshöhe, Kartongewicht und
Raumhöhe in 18 verschiedenen Versionen lieferbar. Entsprechend der
Kundenspezifikation stellt die Projektabteilung bei Evers einen
„maßgeschneiderten“ Roboter zusammen.
The Palletising System „Robot-In-A-Box“
In order to maintain their competitive edge, it is consistently becoming
more and more important for enterprises to improve their inventory logistics
through the deployment of more economical and more efficient automation
measures. The company Evers, as a dealer for the Danish enterprise Soco System,
markets innovative end-of-line solutions which dispose of a high economic and
ergonomic benefit. Virtually delivered in one box is the Robot-In-A-Box solution
which is simply placed at the end of a packaging line, then connected to the product line via a height-adjustable feed line and is subsequently immediately operational. Depending on the pallet size, the height of the load, the weight of the
cardboard box and the room height, the modular system is flexibly adjusted to
the individual customer specifications and the operational sequences. It is availpj
able in 18 different versions and merely requires 6 m² floor space.
www.packaging-journal.de
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AUTOMATISIEREN/STEUERN/SOFTWARE
Neuheit in der Verpackungsindustrie
Halbautomatische Formatverstellung für
Schiebereinheiten
Mechanische und elektronische Positionsanzeigen zur Spindelpositionierung
sind im Maschinenbau weitverbreitet. Die Siko GmbH, Buchenbach, bietet mit
der busfähigen Positionsanzeige AP04S nun eine Lösung, um auch lineare
Schiebereinheiten in eine überwachte Formatverstellung zu integrieren.
Gerade in der Verpackungstechnik werden häufig sowohl Verstellspindeln als
auch Schieber an einer Maschine verwendet.
Verpackungs- und Etikettiermaschinen
müssen flexibel für unterschiedliche
Produkte sein. Wechselt das Verpackungsgut oder die Verpackungseinheit, müssen die Anschläge, Führungen
und Werkzeugeinheiten der Maschinen dementsprechend ausgerichtet
werden. Solche Formatwechsel wer-
diener erhält hierzu eine Aufstellung
der erforderlichen Maschineneinstellungen. Anhand dieser„Rezeptur“ prüft
er alle Maschinenkomponenten und
führt gegebenenfalls Änderungen
durch. Gerade bei komplexen Maschinen ist die Gefahr eines Ablesefehlers
oder einer ungewollten Fehleinstel-
Die neue AP04S für direkte lineare Istwert-Messung in Verbindung mit der bekannten elektronischen Spindelpositionsanzeige AP04 ermöglicht die halbautomatische Positionierung aller Formateinstellungen einer Anlage.
den häufig noch im manuellen Verfahren durchgeführt. Der Maschinenbe-
lung hoch. Diese können zur Produktion von Ausschuss und immer zu einem
Zeitverlust führen. Im schlimmsten Fall
wird die Maschine beschädigt und eine
Reparatur notwendig.
Vielversprechende
Neuheiten
Automatisierte Handarbeit: AP04 im praktischen Einsatz an einer
Verpackungsmaschine.
42 www.packaging-journal.de
Die Positionsanzeigen AP04 und
AP04S der Siko-Produktlinie PositionLine machen es erstmals möglich, alle Verstelleinheiten einer Maschine auf einer
Kommunikationsbasis zu überwachen.
Das Produkt AP04 ist dabei für die Spindelpositionierung zuständig. Wie ein
mechanisches Zählwerk wird es mittels
Hohlwelle auf die Spindel aufgesteckt.
Die Istwert-Messung erfolgt über ein
bewährtes magnetisches Messsystem.
Durch die integrierte Batteriepufferung
erfolgt die Positionsmessung absolut,
wobei auch Positionsänderungen in
stromlosem Zustand erfasst werden. Eine Referenzierung nach Power-up wird
daher nicht benötigt.
Neu hinzugekommen ist nun das
Gerät AP04S für Schiebereinheiten.„Mit
der AP04S schließt sich der Kreis. Die
halbautomatische Formatverstellung
kann nun an der kompletten Anlage,
Verstellung per Spindel und Schieber
Um alle Komponenten der Maschine so einzustellen, dass sie sowohl
zur Verpackung als auch zum Einfüllmaterial passen, gibt es zwei
grundlegende Verfahren: Entweder
sitzt die verstellbare Einheit auf einer Spindel oder sie wird über einen
Schieber bewegt. In der ersten Variante wird eine Kurbel oder ein
Handrad verwendet, das die Spindel
dreht und die Maschinenkomponente so verschiebt. Deren aktuelle
Position wird häufig an einer mechanischen Anzeige abgelesen, die
auf der Spindel sitzt. Bei der Schieberpositionierung wird ein Schieber
auf einer Führung bewegt und mithilfe eines Klemmhebels fixiert. Die
Einheit wird so in die neue Einstellung gebracht. Die Positionsanzeige
übernimmt hier bisher ein Maßband, das an der Führung angebracht ist.
egal ob Spindel- oder Schiebereinheit,
durchgeführt werden“, erklärt Sven Wischnewski, zuständig für die PositionLine bei Siko. Im Unterschied zur reinen
Spindelpositionsanzeige AP04 wurde
beim AP04S die Sensorik nach außen
verlagert. Die Istwert-Messung wird
nun vom Magnetsensor MS500H mit
dem Magnetband MB500 als Maßstab
übernommen.
Das Magnetband wird dabei entlang der Führung befestigt, sodass die
Positionsmessung direkt linear erfolgt.
Die erforderliche Messgenauigkeit
kann anwendungsspezifisch festgelegt
werden. Erreicht wird eine maximale
Anzeigegenauigkeit von 0,01 mm. Ein
besonderer Vorteil der Geräte ist ihre
kompakte Bauart, sodass sie auch unter
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15:58 Uhr
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AUTOMATISIEREN/STEUERN/SOFTWARE
Spindelpositionsanzeige AP04 mit zweifarbiger LED zur Signalisierung des
Positionierstatus.
beengten Platzverhältnissen ohne Einschränkung einsetzbar sind. Auch andere schwierige Bedingungen sind
kein Hindernis: Ist aus hygienischen
Gründen eine regelmäßige, feuchte
Reinigung der Anlage vonnöten, können die AP04 und die AP04S in Schutzarten bis IP65 geliefert werden.
Fehlerfreier Soll-/
Istwertvergleich
Beide Geräte werden über eine
Feldbus-Schnittstelle direkt in die Maschinensteuerung integriert. Der Anwender hat hierbei die Wahl zwischen
einer RS485-Schnittstelle oder einer integrierten CANopen-Kommunikation.
Eine Einbindung in weitere FeldbusSysteme ist über Gateways möglich.
Die Spindelpositionsanzeige AP04
und die AP04S als Messsysteme für
lineare Anwendungen verfügen über
die identischen Kommunikationspro-
tokolle. Geräte zur Spindel- und zur
Schieberpositionierung können somit
gemischt im Verbund betrieben werden. Der Aufwand zur Integration in die
Steuerung reduziert sich auf ein Minimum.
Beim Formatwechsel werden nun
die Sollwerte entsprechend der „Rezeptur“ von der übergeordneten
Steuerung an die einzelnen Positionsanzeigen übertragen. Der Maschinenbediener findet im zweizeiligen LCD
zum Vergleich den aktuellen Ist- und
Sollwert. Anhand dieser Informationen
führt er nun die Einrichtung der Maschine durch. Jede Positionsanzeige
verfügt über einen Soll-/Ist-Abgleich
und meldet eine korrekt durchgeführte Positionierung in Form eines Steuerbits an die SPS zurück. Als besonderer
Clou signalisiert eine zweifarbige LED
(rot/grün) den Status der Positionierung, sodass der Maschinenbediener
auf einen Blick erkennt, welche Einstellungen korrigiert werden müssen. Zusätzlich kann die LED direkt von der
Steuerung angesprochen werden, um
in Form eines Blinkens dem Bediener
eine bestimmte Positionier-Reihenfolge vorzugeben. So ermöglicht das Verfahren einen absolut fehlerfreien Formatwechsel und beschädigte Maschinenteile gehören der Vergangenheit
an. Zusammen mit der Zeitersparnis ergeben sich deutliche Kostenvorteile.
„Alle notwendigen Geräte für den
Formatwechsel, egal ob mechanisch,
teil- oder vollautomatisiert, finden sich
in unserer Produktpalette.
Faltschachtelproduktion mit überwachter Formateinstellung.
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Elektronische Komponenten
nach Wunsch
Beachtenswert ist dabei, dass alle
Modelle über die gleichen mechanischen Anschlussmaße verfügen“, berichtet Sven Wischnewski.
So können Verpackungs- und Etikettiermaschinen flexibel und mit geringem Aufwand durch elektronische
Komponenten aufgewertet werden.
Bei einer halbautomatischen Variante
entstehen außerdem keinerlei Zusatzkosten für die Antriebstechnologie, da
die eigentliche Verstellung noch immer
mechanisch geregelt wird.
„Mit der halbautomatischen Formatverstellung von Spindel- und
Schiebereinheiten haben wir ein Verfahren geschaffen, das Unternehmen
in der Verpackungsindustrie flexibler,
schneller und damit wettbewerbsfähiger macht“, fasst der Experte die Neuerung zusammen.
Siko entwickelt und produziert seit
über 45 Jahren Längen- und Winkelmessgeräte, die weltweit im gesamten Maschinenbau eingesetzt
werden. Mit den digitalen Positionsanzeigen, auch bekannt als „SikoZähler“, wurde das Unternehmen
bekannt. Heute gehören die Bereiche elektronische Positionsanzeigen, Drehgeber, Seilzuggeber Stellantriebe und magnetische Messsysteme zum Portfolio.
AP04S deployed within the
Packaging Industry
Mechanical and electronic positioning indicators for spindle positioning are commonly deployed within
manufacturing systems engineering. The enterprise Siko, with the
bus-compatible positioning indicator AP04S, is now offering a solution
to also enable the integration of
linear slider units into a monitored
format adjustment. In particular
within packaging technology, both
adjusting spindles and sliders are
frequently deployed at one machine.
The new AP04S, deployed for the
direct actual value measurement, in
combination with the proven spindle positioning indicator AP04, enables the semi-automatic positioning
of all format settings of a plant. This
semi-automatic format adjustment
of spindle and slider units represents
an advancement which will contribute to increase flexibility, speed,
and consequently also the competitive capability of enterprises within
pj
the packaging industry.
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SLEEVES
Shrink-Sleeves können mehr
Brillante und individualisierte Dekoration
Ob unbedruckt, mit oder ohne Perforation und Aufreißfäden oder bedruckt im
Digitaldruck, (UV- oder Lösemittel-) Flexodruck und Tiefdruck, der Einsatz von
Sleeves kommt für viele Produkte und unterschiedlichste Anwendungen in
Frage. Die Folienprint Rako GmbH, Gallin, beschäftigt sich seit gut 20 Jahren
mit diesem Produkt und kann auf ereignisreiche Jahre und auf rasante
Produktentwicklungen zurückblicken.
Shrink-Sleeves – Schrumpfetiketten – Materialvielfalt
Hülsenetiketten – DekorationsschläuNeben dem ursprünglichen Mateche und, und, und, die Bezeichnungen rial PVC stehen heute weitere Materiafür diese schrumpfenden Schläuche, lien wie OPS, PET oder PLA (Polylactid
die in Fachkreisen Shrink-Sleeves ge- Acid – Polymilchsäuren) zur Auswahl.
nannt werden, sind recht vielfältig. An- Folienprint setzt seit mehreren Jahren
gefangen hat es mit den Sleeves als rei- auf nachhaltige Verpackungen, natürne Verschlusssicherung bzw. Produkt- lich auch bei Shrink-Sleeves. Die PLAschutz. Inzwischen hat sich das Produkt Folie hat auch in Gallin frühzeitig ihren
in den letzten Jahren zu einer brillanten Einzug in die Produktion gefunden. So
Dekoration entwickelt.
wurden bereits für einen Hersteller von
Diverse Behälterformen vor allem Blumentöpfen PLA-Sleeves eingesetzt,
die bei industrieller Kompostierung
für die Getränkeindustrie profitieren
abgebaut werden.
von der Rundumdekoration. Zu über
75 Prozent können die Shrink-Sleeves
Neben dem Umweltaspekt und
schrumpfen, sodass fast jede Behälder Nachhaltigkeit weist dieser Folienterform mit einem Shrink-Sleeve vertyp auch hervorragende technische
sehen werden kann. Selbst PromotiCharakteristiken bei der Verarbeitung
ons in den verschiedensten Kombiauf, die sogar den Energieverbrauch
nationen oder Größen können
bei den verarbeitenden Unternehrealisiert werden. Kleinstauflamen reduzieren.
gen für erste Bemusterungen
oder Messen lassen sich kostenProjekt „Coke on
günstig und schnell im DigitalDemand“
druck umsetzen.
Moderne, individuelle KomNicht nur mit langjährigem
munikation und industrielle
Know-how steht Folienprint seiProduktion – wie passt das zunen Kunden beratend zur Seite.
einander? Zur diesjährigen
Neben der Shrink-SleevesCebit in Hannover hatten sich
Produktion kann das Unternehdie Unternehmen T-Systems,
men durch das eigene Netzwerk
Coca-Cola und Folienprint etKontakte zu Co-Packern oder
was Besonderes einfallen lasMaschinenherstellern herstellen
sen. Mit dem Projekt „Coke on
oder auch den kompletten Full
Demand“ gelang es Folienprint
Service übernehmen. So freuen
im Zusammenarbeit mit Rako
sich die Kunden über eine BeEtiketten, für den Ausstellungstreuung, die es Einsteigern er- Hochschrumpfende stand von T-Systems individuaFolie fur die
leichtert, die Anwendung von
Weinindustrie. lisierte Coca-Cola-Flaschen zu
Shrink Sleeves in Erwägung zu ziehen.
produzieren. Eine individuell dekorierSeit Neuestem ist das hauseigene te Coca-Cola-Flasche ist der Traum
Technikum um einen eigenen Schrumpf- eines jeden Sammlers!
Geladene Besucher von T-Systems
park erweitert worden. Bei einem Besuch
vor Ort können Schrumpfversuche der wurden auf dem Stand fotografiert und
eigenen Produkte vorgenommen oder die Daten mit einem individualisierten
auch kleinere Produktionen übernom- Text live übertragen. Am Hauptsitz des
Mutterunternehmens Rako Etiketten in
men werden.
44 www.packaging-journal.de
Neben Shrink-Sleeves werden verschiedenste Verpackungs- bzw. Verbundfolien bedruckt und kaschiert.
Produkte wie Riegelfolien, Sachetfolien, Beutelfolien oder auch andere
Verpackungsfolien für Lebensmittel
oder Kosmetikprodukte können in
den unterschiedlichsten Qualitäten
hergestellt werden.
Witzhave erfolgte in der Digitaldruckabteilung die Umsetzung. Die Messebesucher konnten live alle Bewegungen mitverfolgen, insbesondere den
individualisierten Druck an der Digitaldruckanlage. Passergenau wurden das
jeweilige Foto sowie der Grußtext auf
dem Sleeve eingedruckt. Auch der
Schrumpfvorgang erfolgte live und
konnte auf der Cebit verfolgt werden.
Hierfür hatte die Folienprint eigens einen Schrumpftunnel installiert.
Eine Live-Moderation erklärte die
einzelnen Produktionsprozesse, die auf
den Messestand übertragen wurden.
Mehr als 3.600 Flaschen wurden produziert und weltweit versendet. Die
Rako-Gruppe (hier Folienprint und Rako Etiketten) hatte einmal mehr bewiesen, dass fast nichts unmöglich ist –
von einem individuellen Druck bis hin
zu einer live verfolgbaren Produktion.
PLA-Sleeves, die bei industrieller
Kompostierung abgebaut werden.
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SLEEVES
Die Folienprint RAKO GmbH wurde
1989 von Ralph Koopmann gegründet.
2007 erfolgte im Zuge von Neuinvestitionen, beispielsweise in eine neue 10Farben-Zentralzylinderdruckmaschine,
der Umzug an den neuen Standort in
Gallin. Durch den Neubau konnten auch
die Anforderungen des Marktes an Hygiene und Konformitäten erfüllt werden, sodass Folienprint seitdem gemäß
den HACCP-Richtlinien produziert und
die Zertifizierung BS EN 15593 (HACCP)
erfolgreich vorweisen kann. Als 100prozentige Tochter der Rako Etiketten
GmbH & Co. KG ist Folienprint ein Mitglied der Rako-Gruppe mit Hauptsitz in
Witzhave. Die Unternehmensgruppe ist
einer der größten und modernsten Etiketten-Hersteller in Europa. Auf über 90
Druckmaschinen wird im Flexo-, Buch-,
Sieb-, Digital-, Offset- und Tiefdruckverfahren sowie Kombinationsdruck an
verschiedenen Standorten in Europa
und Asien produziert.
Shrink Sleeves can
do more
Regardless whether plain, with or
without perforation and pull strips
or printed in digital print, (UV or
solvent-) flexoprint and gravure
printing, the deployment of sleeves
is an option for many products and
a multitude of various applications.
The company Folienprint has committed itself to this product for
over more than 20 years and can
look back upon eventful years and
fast-paced product development.
Next to the original material PVC,
nowadays, further materials such
as OPS, PET or PLA are being
deployed for the production of
sleeves. Various container forms, in
particular for the beverages sector,
profit from the all-arounddecoration and it is also possible to
easily realise modern individual
pj
communication.
Individuelle Sammlerstücke entstehen.
Sleeve-Folien – eine individuelle und attraktive Verpackungslösung
Produkte perfekt in Szene setzen
Sleeve-Folien erfreuen sich dank ihrer positiven Eigenschaften immer
größerer Beliebtheit. Die Einsatzmöglichkeiten sind dank ausgeklügelter
Technologie beinahe unbeschränkt und bieten dem
Produktanbieter jede Menge Flexibilität. Seit Jahren hat
die Nyco flexible packaging GmbH mit Sitz in Kirchberg,
BE (Schweiz) bei der Entwicklung neuer Sleeve-Lösungen die Nase mit ganz vorne – immer mit dem Ziel,
Resultate mit hohem Kundennutzen zu generieren.
Shrink-Sleeves gelten als „zweite Haut“
und haben sich als flexible Verpackungsvariante für viele verschiedene
Produkte etabliert. Sie kommen bei Flaschen, Bechern, Gläsern, Multipacks oder
2002 hochwertige Sleeve-Folien für Kunden in ganz Europa. In der Schweiz ist
Nyco mit über 50 Prozent Marktanteil sogar führend. Vor allem im Getränkemarkt
ist die Nachfrage nach umfassenden
André Zaugg, Technical Sales: „Unsere Aufgabe als
Entwickler ist es, neue Anwendungen und Technologien möglichst früh zu erkennen und zu testen. Bei Innovationen spielen immer auch die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden sowie die Ansprüche und
Forderungen des Marktes eine zentrale Rolle.“
Originalsicherungen zum Einsatz und
sind kaum mehr aus dem Verpackungsmarkt wegzudenken. Nyco bedruckt seit
04/2010
Sleeve-Lösungen groß und die Wünsche
und Anforderungen steigen stetig. So
wird die Sleeve-Palette laufend erweitert.
Von Anfang an wollte das Schweizer Unternehmen Sleeve-Folien nicht
nur bedrucken, sondern die damals
noch neue Verpackungsform vorantreiben, verbessern und in Bezug auf
die Bedruckung und Verarbeitung
neue Wege beschreiten. Dank innovativer Ideen entstanden kreative Lösungen und die Palette wurde in den letzten Jahren laufend erweitert. Heute bedruckt das Unternehmen verschiedene
Materialien wie OPS, PET oder PVC und
bietet seinen Kunden nebst den Standardausführungen verschiedene Spezialanfertigungen an. Dass es dabei die
drei Druckverfahren Tief-, Offset- und
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SLEEVES
entsprechen und die strengen Richtlinien erfüllen, gewährleistet, hebt
André Zaugg, Technical Sales bei Nyco,
hervor.
Seit Kurzem bei Nyco möglich: Der individuelle Inkjet-Eindruck auf der Folienrückseite
eignet sich gut für Promotionen und Wettbewerbe.
Flexodruck unter einem Dach vereint,
ist ein weiteres Plus. Aber auch die
kompetente Beratung, der unkomplizierte Service, das spezifische Fachwissen und die langjährige Erfahrung spielen eine wichtige Rolle.
Neue Wege: Effektfarben
und Mattlack
Effektfarben sind eine der neusten
Entwicklungen aus dem Hause Nyco
und machen Sleeve-Folien noch attraktiver. Durch das Auftragen einer
speziellen Farbe kann auf den Folien
ein sogenannter Flip-Flop-Effekt erzielt
werden, d. h., je nach Betrachtungswinkel verändert sich die Farbe. Die
Sichtbare Sicherheit für PremiumProdukte
Mit der Unterstützung der Rolic
Technologies Ltd. und ihrem Produkt Rolicur® Pearl, einer sicheren
Alternative zu Hologrammen, kann
Nyco Sleeve-Folien mit einem integrierten Sicherheitselement anbieten, das während des Produktionsprozesses auf die Sleevefolie appliziert wird. Es ist leicht erkenn- und
verifizierbar, zeichnet sich durch einen hohen Fälschungsschutz aus
und kann individuell mit Bild, Text
oder Logo gestaltet werden. Eine
Entwicklung, die eine einfache,
aber effiziente Möglichkeit zur Sicherheits- und Qualitätskennzeichnung von Produkten bietet.
Produkte gewinnen dank dieses visuell
auffälligen Effekts an Originalität und
heben sich gegenüber anderen optisch
ab. Eine Innovation, die den Produkten
gerade im Premium-Bereich eine hohe
Wertigkeit verleiht.
Retrolook und Softtouch sind nur
zwei Eigenschaften, die dem speziell
entwickelten Mattlack zugeschrieben
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Nyco ist ein führendes Schweizer Unternehmen im Bereich flexible Verpackungen. Seit 1994 gehört es zur
Clondalkin Group mit über 5.000
Mitarbeitern in Europa und den USA.
Sie sind stark beim Bedrucken von
PET-Deckeln und -Folien, setzen auf
innovative Sleeve-Technologien und
verfügen über langjährige Erfahrung
beim Veredeln und Bedrucken dünner Aluminium- und Kaffeerahmfolien. Unter einem Dach vereinen sie
die drei gängigsten Druckverfahren:
Tief-, Offset- und Flexodruck.
werden dürfen. Er besticht durch seine
matte Oberfläche und verleiht den Produkten einen besonders natürlichen
Touch. Durch partiellen Auftrag können spannende Glanz-Matt-Effekte erzeugt werden. Bis heute sind bereits
einige Sleeve-Folien mit diesem Lack
veredelt worden und die damit verpackten Produkte erfreuen sich großer
Beliebtheit.
Individualisierung mittels
Inkjet
Seit Kurzem können bei Nyco
Sleeve-Folien mittels Inkjet auf der Innenseite mit einem individuellen Eindruck wie einem Kurztext oder einer
Codierung versehen werden. Dank eines Perforationsstreifens kann die Folie
einfach aufgerissen und der Innendruck eingesehen werden. Diese Neuerung bietet bei Promotionen oder
Wettbewerben neue Möglichkeiten für
die Kunden und erhöht die Attraktivität
der Produkte.
Um Neuheiten schnell umzusetzen, sind gute und enge Beziehungen
zwischen Lieferanten und Anwendern
überaus wichtig. Nur so ist eine effektive und erfolgreiche Lancierung neuer
Produkte, die den hohen Ansprüchen
Zunehmend werden im Getränkemarkt
Verpackungslösungen mit Sleeve-Folien
nachgefragt. Aber auch bei Waschmittel
oder in der Kosmetikindustrie kommen
Sleeve-Verpackungen vermehrt zum Einsatz.
Individual and attractive
Packaging Solutions with
Sleeve Foils
Due to their positive characteristics,
sleeve foils are becoming more and
more popular. The deployment options are virtually unlimited thanks to
sophisticated technology and offer a
high level of flexibility to the product
provider. For many years now, the
company Nyco has maintained a
competitive edge in regard to the
development of new solutions - always with the objective in mind to
generate results with a high customer’s benefit. The most recent developments are sleeve foils with effect
paints or matt paints which generate special optical effects as well as
the option, via inkjet technology, to
individually mark the foils with
short text or a coding on the internal
side. With the support of the Rolic
Technologies Ltd. and their product
Rolicure® Pearl, Nyco has only recently started to offer a simple option to apply safety and quality desigpj
nations to products.
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MESSEN UND VERANSTALTUNGEN
IFFA 2010
Steigende globale Nachfrage bei
Maschinenbauern
Gefüllte Auftragsbücher für die Hersteller von Fleischverarbeitungs- und
Verpackungsmaschinen und eine Branche, die nach einem schweren Jahr
wieder eine deutlich stärkere Investitionsbereitschaft zeigt, sind das
Ergebnis der IFFA als Treffpunkt Nummer 1 der internationalen
Fleischwirtschaft.
Das spiegelt sich auch in den Top-TenBesuchernationen wider: Nach Deutschland waren dies Russland, Italien, Spanien, Polen, Niederlande, Österreich,
Schweiz, die USA, Belgien und Australien. „Von Krise ist keine Rede mehr. Das
zeigen das Ergebnis und die Stimmung
in den Messehallen der IFFA 2010“, sagt
Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe
Frankfurt. Zur Leitmesse der Fleischwirtschaft kamen insgesamt 58.000 Entscheider aus 130 Ländern. Sie überzeugten sich
vor Ort vom Angebot der 949 Unternehmen. Der Anteil der ausländischen Fachbesucher stieg gegenüber der Veranstaltung vor drei Jahren deutlich von 47 auf
59 Prozent – so deutlich wie noch nie zuvor. Die Besucher aus dem In- und Ausland waren zu 94 Prozent mit dem Messeangebot sehr zufrieden.
Wichtige Themen in diesem Messejahr waren die Erhöhung des Automatisierungsgrades, Sicherheit und
Rückverfolgbarkeit sowie Hygiene. Zunehmende Bedeutung in der Fleischund Wurstproduktion gewinnen die
Bereiche Zusatzstoffe, Gewürze und
Aromen sowie Verpackungen, was auf
die steigenden Ansprüche der Verbraucher an eine gesunde Ernährung
und Convenience-Produkte zurückzuführen ist.
Merklich zugelegt hat das Interesse an Automatisierungs- und Handhabungstechnik; knapp ein Fünftel der
Besucher gaben dies bei einer Befragung als vorwiegendes Besuchsinteresse an.
sere Erwartungen deutlich übertroffen.
Wir sind mit der Anzahl und vor allem der
Qualität der Fachbesucher sehr zufrieden. Unsere Kunden zeigten sich von der
Bandbreite des Angebots und der Vielzahl von Neuheiten sehr beeindruckt.“
Auch Manfred Rycken, Präsident
des Deutschen Fleischer-Verbandes,
zieht eine uneingeschränkt positive Bilanz: „Die diesjährige IFFA ist für uns
überaus erfolgreich verlaufen. Neben
dem ‚Marktplatz des Fleischerhandwerks’ haben sich auch unsere internationalen Qualitätswettbewerbe erneut
als echte Publikumsmagnete erwiesen.
Die Vielzahl und hohe Qualität der eingereichten Produkte aus dem In- und
Ausland haben uns gezeigt, welch guten Ruf das deutsche Fleischerhandwerk auf der ganzen Welt genießt. Dies
belegen die vielen internationalen Besucher, die eigens zu uns nach Frank-
„Die IFFA ist die unumstrittene Leitmesse der Branche – und das weltweit. Fünf Prozent mehr Aussteller, ein
Plus an vermieteter Fläche und ein
noch nie da gewesener Anteil internationaler Besucher von 59 Prozent
bestätigen eindrucksvoll den hohen
Stellenwert der IFFA, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten“, so
Detlef Braun.
furt kamen. Darüber hinaus konnten
unsere Sonderschauen vielen Besuchern aus dem Handwerk wichtige
Impulse liefern.“
Die Robotik-Pack-Line demons trierte anschaulich eine vollautomatische Fertigungslinie speziell für die
Lebensmittelbranche.
Die nächste IFFA findet vom 4. bis 9.
Mai 2013 in Frankfurt am Main statt. pj
Starker Zuwachs bei internationalen Messebesuchern
Berthold Gassmann, Vorsitzender
der VDMA-Fachabteilung Fleischverarbeitungsmaschinen und des IFFA-Beirats,
fasst zusammen: „Die IFFA 2010 hat un04/2010
Großes Interesse fanden Maschinen und
Anlagen für das
Verarbeiten und
Verpacken von
Fleischprodukten.
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MESSEN UND VERANSTALTUNGEN
ITEC
Neuheit für Produktsicherheit und -hygiene
Die deutsch-dänische ITEC/ATTEC Company Group präsentierte auf der diesjährigen IFFA in Frankfurt Lösungen aus dem Bereich der Personalhygiene,
Anlagen und Maschinen zur Prozessoptimierung in den Bereichen Zerlegen,
Logistik, Automatisierung und Ergonomie. Beim neu entwickelten Tray-TopSealer steht der Schutz des Produktes im gängigen E2-Behälter im
Mittelpunkt.
Ob bei firmeninternen Transfers oder
bei der Auslieferung zum Kunden ist es
sinnvoll, einen von oben sicher versiegelten Behälter einzusetzen. Die Maschine nimmt den E2-Behälter auf und
versiegelt ihn auf der Oberseite mit ei-
Wenn mal was von oben
kommt …
Aus dem Einsatz ergibt sich ein
ganzes Bündel an Vorteilen. Die Möglichkeit des Fremdkörpereintrags ins
Produkt wird drastisch vermindert, das
Der Tray-Top-Sealer löst gleich mehrere Probleme
auf einmal: Er schützt das Produkt, wirbt für den
Hersteller, transportiert Wareninformationen und
vereinfacht die Behälterreinigung.
ner Folie, die thermisch und punktuell
auf dem Rand des Behälters fixiert wird.
Der Tray-Top-Sealer schafft etwa zwölf
Behälter in der Minute.
Die verwendete Folie wird automatisch von einer Rolle abgezogen, die für
rund 2.350 Versiegelungen ausreicht. Die
Schutzfolie selbst lässt sich vollkommen
rückstandsfrei wieder entfernen.
Trotz Folierung entsteht im E2-Behälter kein Kondensat, da die Luft weiterhin durch die Öffnungen an der Oberseite des Behälters frei zirkulieren
kann.
Das Thema Produktschutz hat in der
Lebensmittelproduktion allerhöchste
Priorität.
Produkt ist gegen Berührung geschützt, denn die Folie wirkt als
Zugriffsbarriere,
die Stapelfähigkeit bleibt voll
erhalten, und auch
hier schützt die
Folie vor allem, was
von oben kommt.
Statement
Herr Vogt, neben vielen weiteren Innovationen präsentieren Sie auch den von Ihnen neu entwickelten „Tray-Top-Sealer“
(kurz TTS) zum sicheren Versiegeln von
Euronormbehältern. Wie war die Resonanz auf der Messe?
Hermann Vogt: Die Besucher zeigten sich sehr interessiert und verwiesen
auf den Bedarf der immer wichtigeren
hygienischen Absicherung der eigenen
Produkte. Durch den Einsatz des TTS
wird der Schutz der Produkte unserer
Kunden optimiert und somit direkt an
den Handel und somit auch an den Endverbraucher weitergegeben. Der Einsatz
des TTS verbessert den Schutz der Produkte unserer Kunden. Die für den Handel und somit auch für den Endverbraucher verbesserten Bedingungen spiegeln
sich in der Qualität der Waren wider.
48 www.packaging-journal.de
Welche Vorteile ergeben sich beim Einsatz in der Praxis?
Hermann Vogt: Durch den Einsatz
ergibt sich ein ganzes Bündel an Vorteilen. Die Möglichkeit des Fremdkörpereintrags ins Produkt wird drastisch
vermindert, das Produkt ist gegen Berührung geschützt, denn die Folie wirkt
als Zugriffsbarriere, die Stapelfähigkeit
ist voll gegeben, und auch hier schützt
die Folie vor allem, was von oben
kommt.
Die Folie kann als Werbeträger genutzt werden und lässt sich auch mit jedem konventionellen Inkjet beschriften sowie mit einem EAN-Code versehen. Jeder kennt das lästige Problem
der Etikettenentfernung bei der Kistenreinigung, das dank Schutzfolie dann
nicht mehr auftritt.
Hermann Vogt (rechts) und Michael
Steinsträter leiten als Geschäftsführer das
deutsche Unternehmen ITEC.
Wie sind Sie insgesamt mit dem Verlauf
der Messe zufrieden?
Hermann Vogt: Wir sind mit dem
Verlauf der IFFA äußerst zufrieden. Viele Besucher auf unserem Messestand
haben uns gezeigt, dass wir mit unseren Lösungen auf dem richtigen Weg
sind, um uns weiterhin als ein hoch innovatives Unternehmen der Fleischpj
branche zu präsentieren.
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MESSEN UND VERANSTALTUNGEN
Statement Walstar
Die Walstar Verpackungssysteme GmbH, Köln, repräsentiert in
Deutschland die italienisch-schweizerische Gruppo Fabbri, einen mittelständischen Unternehmensverbund, der weltweit zu den Marktführern für
Lebensmittelverpackungsmaschinen und Verpackungsmaterialien gehört.
Vorgestellt wurde neben dem neuen Schalensiegler XPEED 5 eine neue
Folie für den Einsatz auf Dehnfolienverpackungsmaschinen, die PEX-Folie.
Herr Wedell, wodurch unterscheidet sich
die Folie von anderen Qualitäten?
Johannes Wedell: Es handelt sich
um eine auf Polyolefin basierte Dehnfolie. Die asymmetrische, mehrlagige Folie enthält Styrolpolymere und Polyethylen. Sie ist ideal für die Verpackung
von frischen Lebensmittel geeignet, inklusive hoch fetthaltiger Produkte. PEXFolie ist klar und glänzend und unterstreicht optisch die Frische der Lebensmittel und damit die Produktpräsentation. Sie ist atmungsaktiver als vergleichbare Produkte, was sich günstig auf das
bakterielle Wachstum und somit die
Haltbarkeit der Produkte auswirkt.
Herr Wedell ist im Unternehmen verantwortlich für Vertrieb und Marketing in Deutschland
(hier im Gespräch auf der IFFA, links).
Wie war denn die Resonanz der Besucher
auf die neue Folie? Welche Vorteile ergeben sich beim Einsatz in der Praxis?
Johannes Wedell: Die Folie stößt
bei uns in Deutschland auf großes Interesse, insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel und bei deren Zulieferern.
Neben den bereits genannten Qualitäten zeigt sich das Potenzial dieser Folie
auf den automatischen Verpackungsmaschinen, insbesondere bei den Elixa-Maschinen der Gruppo Fabbri, wo
durch die Dehnfähigkeit dieser Folie
der Materialverbrauch optimiert werden kann. Je nach zu verpackendem
Produkt kann auf den Elixa-Maschinen
ab einer Folienrollenbreite von 210 mm
auch ohne Schale verpackt werden.
Wie sind Sie insgesamt mit dem Verlauf
der Messe zufrieden?
Johannes Wedell: Aus nationaler
Walstar-Sicht hätte das Besucheraufkommen größer sein können. Die Qualität der Gespräche war jedoch gut und
wir erwarten ein positives Messenachgeschäft. International gesehen war
das Interesse sehr lebhaft und lässt für
die Gruppe eine weiterhin starke Expj
pansion erwarten.
Verpackungsbetrieb
- mit eigenem Produktionsprogramm und Lohnfertigung – seit 25 Jahren auf dem Markt.
- Neuwertiger, moderner Maschinenpark, qualifizierte Mitarbeiter
- Gebäude Grundstück
- guter Auftragsbestand – Umsatz 1,2 bis 1,5 Mio. Euro/Jahr ausbaufähig im 6er PLZ-Gebiet.
Sofort oder in absehbarer Übergangszeit aus Altersgründen zu verkaufen.
Bei Interesse bitte Kontakt über pj@ella-verlag.de
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MESSEN UND VERANSTALTUNGEN
Südpack
Höchster Schutz bei einfacher Öffnung
Mit der vorgestellten Hochleistungsfolie SafePeel TT löst die Südpack
Verpackungen GmbH, Ochsenhausen, ein altes Problem: Die Folie bietet sichere
Siegelung ebenso wie ein leichtes Öffnungsverhalten und damit künftig neben
Produktschutz auch für Frischfleisch-Verpackungen die gebotene Convenience.
Im Spannungsfeld von Sicherheit und
Bequemlichkeit bewegen sich viele
Verpackungen. Einfaches Öffnen ohne
Hilfsmittel ist meist Standard. Bei
Frischfleischschalen ließ sich der
Wunsch nach höchster Sicherheit bei
der Siegelung und gleichzeitig einfacher Öffnung der Packungen bisher
nicht verwirklichen. Zum Einsatz ka-
ment Management Fresh Food bei
Südpack. „Mit im Boot waren die Hersteller Sealpac und ES-Plastic.“ Die Idee
dahinter: Das von Sealpac entwickelte
EasyPeelPoint-System revolutioniert
das Öffnen von SB-Verpackungen im
Frischfleisch-Segment. In Kombination
mit Südpacks Neuentwicklung SafePeel TT und einer speziellen Schale von
Sichere Siegelung auf Mono-PP und einfacher Peel
in einer Folie vereint.
men PP-Monoschalen mit einer fest
versiegelnden Folie, die ohne Hilfsmittel nicht zu öffnen ist. Die passende Lösung bietet die neue Hochleistungsfolie, die speziell für Tray-SealerAnwendungen entwickelt wurde.
„Die Entwicklungsarbeit war ein
echtes Zusammenspiel“, erläutert Johann Gihr, Leiter Business Develop-
ES-Plastic können fest versiegelte Schalen mit PP-Siegelmedium selbst erklärend und ohne Hilfsmittel verbrauchergerecht geöffnet werden.
Verbrauchergerecht bedeutet dabei Convenience und Warenschutz zugleich: So bietet SafePeel TT eine sehr
sichere Siegelung auch bei kontaminierten Nähten, die zudem den harten
Anforderungen bei Transport und
Handling standhält. Gleichzeitig zeichnet sich die Neuentwicklung durch einen trotzdem einfach zu öffnenden, faserfreien und gleichmäßigen Peel aus.
Die Sauerstoff- und Aromabarriere-Folie ist PVDC-frei. Weitere Pluspunkte:
gute Planlage und wenig Einrollverhalten sowie Antifog für freie Sicht auf das
Produkt. Überdies ist SafePeel rapporthaltig bedruckbar, denn auch das Auge
pj
isst mit.
Neue Hochleistungsfolie sorgt für Convenience auch bei Frischfleisch-Verpackungen.
Foto: Südpack.
Statement Multivac
Die Multivac Sepp Haggenmüller GmbH &
Co. KG, Wolfertschwenden, revolutioniert mit
dem vorgestellten neuen Verfahren die vollautomatische Handhabung und Verpackung
biegeschlaffer Lebensmittel. Damit erschließt
das Unternehmen für die Lebensmittelverpacker ganz neue Möglichkeiten im Hinblick
auf Verpackungslinien, die zum einen an den
vorgegebenen Hygienestandards orientiert
sind, zum anderen wenig Ausschuss erzeugen und nicht zuletzt deutliche Effizienzsteigerungen erbringen.
Frau Haux, wie war denn die Resonanz auf das
Greifersystem, das entwickelt wurde, um forminstabile Produkte schonend und ohne Reibung aufzunehmen?
Valeska Haux: Unser neues Greifersystem ist auf der IFFA auf sehr großes Interesse
gestoßen. Die zahlreichen Anfragen belegen
50 www.packaging-journal.de
beindruckend, dass Multivac mit seinen Verpackungslösungen Antworten auf die aktuellen Bedürfnisse der Lebensmittelverpa ckungsindustrie bietet.
Erstmals wird eine vollautomatische Handhabung möglich, was deutlich Kosten spart und
die Einhaltung der bestehenden Hygienestandards unterstützt. Wie geht es jetzt weiter?
Valeska Haux: Multivac als Anbieter von
integrierten Verpackungslösungen bietet der
Lebensmittelverpackungsindustrie ganzheitliche Lösungsansätze. Das Thema „Handhabung“ kann deshalb nur ein Baustein unserer
Lösungskompetenz sein. Auch in den Bereichen Qualitätsinspektion und Kennzeichnung sowie Maschinensteuerung zeigen wir
zukunftsorientierte und wegweisende Lösungen auf. Entsprechende Module haben
wir bereits auf der IFFA präsentiert.
Frau Haux ist Marketing Director bei Multivac.
Sind Sie insgesamt mit dem Verlauf der Messe
zufrieden?
Valeska Haux: Mit dem Verlauf der Messe sind wir hochzufrieden. Trotz eines leichten
Besucherrückgangs im Vergleich zur IFFA 2007
konnten wir auf der diesjährigen Veranstaltung rund 30 Prozent mehr Kundenkontakte
pj
als vor drei Jahren für uns verbuchen.
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MESSEN UND VERANSTALTUNGEN
VC999-Highlights
Weltpremiere für neue
Vakuum-Kammerbandmaschine
Mit der K9, der bisher größten VC999-Kammerbandmaschine, ergänzt die
VC999 Verpackungssysteme AG, Herisau (Schweiz), ihre Modellpalette mit
einer weiteren Maschine für die industrielle Verpackung. Mit ihren stolzen
Ausmaßen und der innovativen Technik wird sie sämtlichen Bedürfnissen
großindustrieller Verpackungstechnik gerecht.
Trotz ihrer beachtlichen Größe benötigt die VC999 K9 nur 5 m2 Platz. Sie ist
mit der temperaturgeregelten, biaktiven VC999-Doppelschweissung ausgestattet und verfügt über vier verstellbare Schweißhöhen. Damit garantiert
sie jederzeit die Qualität und Dichtheit
der Verpackung auch bei grober Faltenbildung, Fett und Produktflüssigkeit. Mit der neuen Vakuum-Kammerbandmaschine können alle verfügbaren schweißbaren Materialien in höchster Qualität versiegelt werden. Die variabel einstellbare Deckelhubhöhe und
einfach zu adaptierende Füllkörper ermöglichen trotz des enormen Kammervolumens je nach Vakuumpumpenkombinationen Taktraten von bis
zu vier Zyklen pro Minute.
Die K9 ist komplett aus rostfreien
Materialien gefertigt und lässt sich damit schnell und einfach reinigen und
genügt höchsten Hygieneansprüchen.
Das Transportband kann für die einfache Reinigung mit einem Handgriff entspannt und schnell entfernt werden.
Dank intuitiver Menüführung, Benutzerebenen, Programmumstellung
und Einstellungen in verschiedenen
Sprachen ist die Bedienung sehr anwenderfreundlich. So bietet das Modell eine optimale Lösung sowohl für
das Verpacken von großen Produkten
als auch großen Verpackungsvolumen.
Schnellster von der USDA zertifizierter Verpackungsroboter
Der neue Perbetum Q180 ist einer
der schnellsten Industrieroboter, die
für das Handling von rohem Fleisch
und Geflügel von der USDA anerkannt
sind. Sein einzigartiges 4-Arm-Design
verfügt über eine Rotationsplattform,
die eine Maximalgeschwindigkeit von
bis zu 180 Takten pro Minute ermög04/2010
Der
Verpackungsroboter
Perbetum Q180.
licht. Die Konstruktion verfügt über einen kreisförmigen Bewegungsraum
von 1.300 mm und kann Produkte bis
zu einem Gewicht von 6 kg bewegen.
Zusätzlich ist der Q180 nach Unternehmensangaben der einzige IndustrieVerpackungsroboter, der über eingebettete Bedienelemente verfügt.
Die Technologie erlaubt Pick-andPlace aus beweglichen Transportsystemen wie das Einbringen und Einlegen
von Produkten in Packungen, Packungsvereinzelung, Sortierung, Orientierung und Umsetzung. Das System
unterstützt ebenfalls mehrbahnige
Transportsysteme. Der Perbetum Q180
wurde in Kombination mit einer VC999
RS420 Hochleistungs-Tiefziehmaschine gezeigt. Diese ist mit ihren Mehrfachwerkzeugen und hohen Taktraten
für die industrielle Produktion mit großen Verpackungsvolumen konzipiert
worden. Der modulare Aufbau bietet
eine maximale Flexibilität. Die Maschine kann individuell für die Anforderungen des Produkts ausgelegt werden.
Schrumpftunnel ST2
Im vollautomatischen DurchlaufDuschtunnel werden die Packungen
mithilfe eines Heißwasser-Vorhangs
geschrumpft. Der kontinuierliche, nicht
zyklische Durchlauf erlaubt das ökonomische Schrumpfen großer Produktionsvolumen. Die Förderbandgeschwindigkeit kann dabei reguliert
werden. In Kombination mit den vollautomatischen Kammerbandmaschinen K9, K8 oder K7 bildet er eine perfekte Vakuum-Schrumpflinie.
Der ST2 benötigt keine Druckluft
und ermöglicht damit einen energiesparenden Betrieb. Die Isolierung des
Schrumpftanks minimiert den Wärmeverlust. Die Fotozellen-Erkennung unterstützt den wirtschaftlichen Duschprozess. Der Schrumpftunnel kann
wahlweise elektrisch oder mit Dampf
beheizt werden.
Ein umfassender Überblick über die
Palette an VC999 Vakuum-Verpackungsmaschinen: Kammermaschinen vom Tischmodell bis hin zur
kompletten Vakuum-Schrumpflinie, kleinere Schalensiegler für das
Gewerbe bis zu vollautomatischen
Hochleistungs-Schalensiegelautomaten für die Industrie und Tiefziehmaschinen vom Kleinmodell
mit großer Leistung bis hin zur Industriemaschine mit hohem Auspj
stoß wurden gezeigt.
www.packaging-journal.de
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MESSEN UND VERANSTALTUNGEN
Weber
Slicer mit Vierfachpicker
Die Weber Maschinenbau GmbH, Breidenbach, präsentierte ihren leistungsstarken Slicer 905 in Kombination mit einem Vierfachpicker, der sich als spezielle Variante des Weber Pick Robots (WPR) durch seine enorme
Leistungskraft auszeichnet.
Es werden also nur
korrekt geschnittene
Portionen in die
Verpackung eingelegt.
Der Slicer schneidet nahezu alle Käse-,
Wurst- und Schinkensorten mit hoher
Geschwindigkeit und Präzision. Er verfügt über einen bis zu 620 mm breiten
und bis zu 225 mm hohen Schneidschacht und arbeitet mit einer maximalen Geschwindigkeit von 2.000 Schnitten pro Minute. Damit ist er die ideale
Lösung für Kunden, die maximale Produktionsleistungen erbringen wollen.
Auch hinsichtlich Hygiene
und Lebensmittelsicherheit
setzt der WPR
Maßstäbe.
Die Maschine ist in der Lage,
gleichzeitig sechs Produkte mit einem
Kaliber von 100 mm zu schneiden. Alternativ können beispielsweise vier Käseblöcke mit einer Breite von 100 mm
und einer Höhe von 150 mm gleichzeitig sauber geschnitten und gewichtsgenau in der gewünschten Portionsform abgelegt werden.
Da die Anzahl der Picker die Leistung der gesamten Linie bestimmt, eignet sich der Vierfachpicker perfekt für
den Einsatz in Kombination mit dem
Hochleistungsslicer 905.
Präzise und vollautomatisch steuert er mithilfe eines integrierten
Kamerasystems die Portionsübernahme: Die Kamera erfasst die exakten
Positionen der Portionen und ermöglicht Lagekorrekturen oder Drehungen
um beliebige Winkel. Besonders wichtig für Kunden: Der Pick Robot sortiert
automatisch Portionen zur Nachbearpj
beitung aus.
Kitzinger Maschinenbau
Kostensenkung an Waschanlagen
Bei den contino Anlagen der Kitzinger
Maschinenbau GmbH, Flensburg, zum
Reinigen von Kisten, Formen, Wagen oder
Dosen hat es im Bereich der Energieeinsparung und besseren Bedienbarkeit sinnvolle Weiterentwicklungen gegeben.
Gezeigt wurde beispielsweise eine contino 400
Zweitank. Diese Serie verfügt mittlerweile über
ein komplett doppelwandig ausgeführtes Maschinengehäuse (alternativ auch in LifthoodAusführung), der Innenraum ist durch Reduzierung von Schrauben, Ecken und nicht gerundeten Kanten leicht zu reinigen, der Tank wird im
Außenbereich mit gerundeten Ecken ausgeführt.
Kunden, die teilweise schlechte Erfahrungen mit ineffektiv arbeitenden Waschanlagen
gesammelt haben, waren von den vorgestellten
Lösungen überzeugt. Doppelwandig isolierte
und dem jeweiligen Reinigungsgut angepasste
Waschtunnel reduzieren den Wärmebedarf der
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Kistenwaschanlage deutlich, Mehrtanktechnik
ermöglicht eine drastische Reduzierung des
Wasser- und Waschmittelverbrauches.
Auch die Möglichkeiten der Reinigung der
Maschine selbst wurden von den Besuchern
sehr positiv beurteilt. Viele Unternehmen
schickten im Verlauf der Messe ihre Techniker,
um die Lösungen im Betrieb diskutieren und
auswerten zu können.
Thema vieler Diskussionen war auch die
Tankgröße der jeweiligen Waschanlagen. Aus
der Erfahrung heraus wissen die Spezialisten,
dass zu klein ausgelegte Waschtanks im Betrieb der Anlage Probleme verursachen können. Tankneufüllung bedeutet immer Ausfall
der Waschmaschine durch den Entleerungsund Füllprozess und ggf. Wartezeit beim Aufheizen. Diese Kosten treten bei einer dem Kundenbedarf entsprechend konfigurierten Maschine von Kitzinger nicht auf.
Ziel ist die Senkung aller Kosten, die in direkter
Verbindung mit der Kistenwaschanlage stehen.
Düsenarme, die sich komplett ohne Werkzeug entnehmen und einfach ohne Düsenausbau reinigen lassen, gute Zugänglichkeit
des Maschineninnenraumes, hochwertige,
dem Bedarf angepasste Filtertechnik und
starkes Tankbodengefälle zum Ablauf sind
Beispiele für das Konzept von Kitzinger. pj
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MESSEN UND VERANSTALTUNGEN
Deutscher Verpackungskongress 2010
„Das dvi hat viel zur
Entwicklung der
Verpackungswirtschaft
beigetragen“, stellte
Thomas Reiner,
Vorstandsvorsitzender
des Deutschen
Verpackungsinstituts,
fest.
„Insights von heute – Impulse für morgen“
Emanzipierte Verpackungen, Wohlstand in Genügsamkeit, Value Chain
2016, entfesselte Kreativität und Lohas für Anfänger waren die Highlights
des Deutschen Verpackungskongresses 2010. Wichtige Aspekte ausgewählter Vorträge wurden zusammengefasst und auf den Punkt gebracht.
Seinen Blick in die Zukunft gerichtet,
stellte Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender des dvi, fest: „Die Annäherung
an einen vollkommenen Markt geht
weiter.“ Die stetige Entwicklung der
Kommunikationstechnologie, die globale Mobilität und viele andere Innovationen tragen dazu bei, dass Käufer
jederzeit und überall Produkte mit einer größer werdenden Preistransparenz erwerben können. Auch die Verpackung erhält dabei neue Aufgaben.
Sie hat das Produkt in Zukunft vermehrt zu entlasten und mehr zum Produktschutz beizutragen. Neben Schutz,
Transport und Normierung wird die
Verpackung Informationen zum Produkt liefern müssen und gleichzeitig
Rechenschaft in Bezug auf ihre eigene
Nachhaltigkeit zu geben haben. Das
04/2010
heißt aber auch, dass Verpackung
glaubhafter und bedarfsgerechter werden muss. Die eigentliche Kür liegt für
Thomas Reiner aber darin, die emotionale Befriedigung des Kunden zustande zu bringen.
Für Unternehmen bedeutet dies,
die Kernthemen rund um die Verpackung proaktiv zu besetzen. Zudem
sollten sie sich an der technologischen
Entwicklung beteiligen, wozu jedoch
auch vermehrt Flexibilität notwendig
ist. In Zukunft wird die Verpackung also eine neue Rolle einnehmen:„Sie wird
zur Schnittstelle zwischen der virtuellen und der haptisch greifbaren Welt.
Diese Erkenntnis fordert eine Emanzipation von der Projektionsfläche für
Werbung hin zur Wertsteigerung für
den Konsumenten.“
Mit Einmaligkeit punkten
Verpackungsdesign spielt eine zentrale Rolle, wenn es um den Erfolg von
Unternehmen geht. „Dort, wo Design ein
integraler Bestandteil der Geschäftstätigkeit ist, steigern 44 Prozent aller Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit
und ihren Absatz“, sagte Marjolein de Wilde von der Firma Park advanced design
management. Neben einmaligem Design ist es auch wichtig, die Komplexität
zu reduzieren. Das schafft Transparenz
und somit Vertrauen und Loyalität beim
Konsumenten. Design alleine reicht allerdings nicht aus. Um einen Trend zu
etablieren, müssen zusätzlich Zielgruppen festgelegt und die richtige Vermarktungsstrategie gewählt werden. Innovationen ermöglichen es, noch besser auf
einzelne Zielgruppen einzugehen.
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MESSEN UND VERANSTALTUNGEN
Trends mit Zukunft
Viele Unternehmen legen Wert
darauf, ihren Kunden auch dabei schon
Transparenz zu bieten, wie die Ware
von der Produktion in den Verkauf gelangt, und deren Bedürfnisse zu erkennen. Auch die Value Chain 2016 des internationalen Verbands GS1 drückt
dies aus. In ihr zeichnen sich die wichtigsten Handlungsfelder der Zukunft
ab: Organisation, Prozesse, Unternehmenskultur, Technik und Datenaustausch. Zusammen mit den fünf Einflussgrößen Demografie, Ökonomie,
neue Technologien, Ökologie und Gesetzgebung lassen sich für Unternehmen daraus die vier wichtigsten Zukunftstrends ableiten: (1) Klimawandel,
(2) Ressourcenverknappung, (3) differenziertes Einkaufsverhalten, (4) regulative Gesetzgebung. Die Value Chain
2016 ermöglicht die „Etablierung einheitlicher Identifikations-, Kommunikations- und Prozess-Standards im deutschen Markt“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer der GS1 Germany.
Nachhaltig reagieren
Unter verschärftem Wettbewerb
müssen die Unternehmen Prozesse, Verfahren und Produkte umweltfreundlicher und energieeffizienter gestalten
und alternative Konzepte entwickeln.
„Dabei dürfen wir allerdings Nachhaltigkeit nicht zum Marketingschlagwort
verkommen lassen“, erklärt Pretzel.
Der Wettbewerb wird auch durch
höhere Anforderungen der Konsumenten verschärft. Neben Funktionalität erwarten diese auch immer öfter Individualisierung und Emotionsverstärkung
bei Produkten. Außerdem steigt der Informationsbedarf auf Seiten der Konsumenten. All diese Trends werden stark
durch eine regulierende Gesetzgebung
beeinflusst. Ganze Produkte oder auch
einzelne Stoffe und Chemikalien werden aus Gründen des Umweltschutzes
verboten und eine besondere Kennzeichnung von Produkten wird vorgeschrieben. Darauf muss sich die Verpackungsindustrie einstellen.
Umdenken zur Kreativität
Professor Doktor Holger Rust beschäftigte sich weniger mit dem Produkt, als mit der Struktur dahinter. Nur
wenn Organisationen der Zukunft mit
Kreativität begegnen, können sie auf
unerwartete Herausforderungen reagieren. Aber stattdessen dominiert der
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Glaube an eine berechenbare Welt. Unternehmen mit durch den Kennzahlendominierten Formalismus geprägten
Strukturen bieten Kreativität keinen
Platz. Trends sollen die Zukunft vereinfachen, tun es aber nicht, weil unvorhersehbare Herausforderungen eben
nicht durch Spuren, Signale oder
Trends vorhersehbar gemacht werden
können. Darum ist nach Meinung von
Professor Rust auch Trendforschung
sinnlos. Damit das Management aus
seiner eigenen Denkfalle entkommen
kann, muss nach seiner Ansicht eine
neue kommunikative Kultur des Vertrauens aufgebaut werden. Diese Kommunikationskultur zeichnet sich dadurch aus, dass bei der Ausarbeitung
der strategischen Ausrichtung alle Mitarbeiter der Organisation mit einbezogen werden.
Von der Nische auf den
Massenmarkt
Ebenfalls um eine Vertrauenskultur geht es, wenn es gilt, das Vertrauen
der Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability) zu gewinnen. Schon länger
ist Lohas kein Nischenprodukt mehr,
sondern hat sich mit 30 Prozent der Bevölkerung als Anhänger zum 200-Milliarden-Massenmarkt entwickelt. Lohas
ist eine Bewusstseinsveränderung, gefördert durch Krisen in der Umwelt und
in der Gesellschaft, durch Wachstumsgrenzen sowie durch den Verlust von
Vertrauen in die herrschenden Eliten.
Diese Bewusstseinsveränderung ist
notwendig, denn vorgegebene Nachhaltigkeit oder gesetzliche Rahmenbedingungen alleine reichen nicht aus.
Mit dem dadurch eingeleiteten Wertewandel von Quantität hin zu Qualität
findet aber auch ein Paradigmenwechsel statt.
Mittlerweile ist Lohas zu einem gewaltigen Marktsegment erwachsen,
dass Unternehmen anwenden, die sich
im Werteuniversum und den damit verbundenen Ansprüchen auskennen
und verstehen, dass jedes Produkt an
einen Sinn geknüpft werden muss. Dazu müssen die Unternehmen aber auch
lernen, wie sie das Vertrauen ihrer anspruchsvollen Kunden gewinnen können. Authentizität ist auf jeden Fall
wichtiger denn je geworden, denn „nur
wer sich authentisch in nachhaltigen
Entwicklungen bewegt, wird unter den
Gewinnern sein“, so Peter Parwan, Initiator und Betreiber von Lohas.de.
Der diesjährige Verpackungskongress hat gezeigt, dass Unternehmer Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung und
Prozessoptimierungen als strategische Themen ernst nehmen
müssen, wenn sie ihre Gewinne
längerfristig sichern wollen. Ein
Umdenken für die einen, eine
Bestärkung für die anderen.
Knappheit als Chance
Offensichtlich sind Nachhaltigkeit
und Umweltschutz aktuell auch in der
Verpackungsindustrie bedeutende Themen. Doch lassen sich Wohlstand und
Umweltfreundlichkeit einfach so verbinden? Gelöst werden kann dieses Problem nur mit einer Verhaltensänderung.
Anstatt einfach nur zu fordern, dass der
Wohlstand verringert wird, schlägt Professor Doktor Ernst Ulrich von Weizsäcker
vor, auf Energieträger zurückzugreifen,
die weniger umweltbelastend sind und
die eingesetzten Ressourcen mit mehr
Effizienz nutzen. Allerdings bieten alternative Energiequellen nur zu einem geringeren Teil das Potenzial, Lösung des
Problems zu sein.
Vielversprechend sind vor allem
die Effizienzsteigerer, die noch sehr ungenügend ausgeschöpft werden. „Effizienztechnologie kann zu einer faszinierenden technologischen Revolution
führen!“, schwärmt Weizsäcker. Er weist
letztlich aber darauf hin, dass die Steigerung der Effizienz nur dann tatsächlich zu Reduktionen führt, wenn gleichzeitig durch Preissteuerung die Ressourcen in ihrer tatsächlichen ökologischen Bedeutung dargestellt sind. Anstatt auf die Verlierer in diesem Prozess
zu schauen, fordert Weizsäcker dazu
auf, die Möglichkeiten einer technologischen Revolution wahrzunehmen.
Durch die Verhaltensänderung und die
Verknappung wird neue Innovationskraft entfesselt, die auch wieder neue
Anwendungsfelder und neue Wirtschaftszweige hervorbringen wird. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die
Gesellschaft nur dann eine nachhaltige
Zukunft schaffen kann, wenn sie sich
mit dem Gedanken abfindet, dass Ressourcen begrenzt sind und deshalb
auch der Konsum begrenzt werden
muss: „Effizienz ist wunderbar. Aber
irgendwo muss auch die Suffizienz,
die Genügsamkeit, einsetzen“, schloss
Weizsäcker seine Ausführungen. pj
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13:59 Uhr
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LESEECKE UND VERANSTALTUNGEN
Fachwissen von A bis Z
TASCHENBUCH DER PAPIERTECHNIK
Der Herausgeber und die beteiligten Autoren sind anerkannte Experten der Papiertechnik aus Industrie und Wissenschaft, die sich mit ihrem Werk vor allem an die in der Papierindustrie Beschäftigten sowie an Forschende, Lehrende und Lernende wenden.
Das Nachschlagewerk gibt einen umfassenden Überblick über das Kulturgut Papier, beginnend mit einem Abriss der historischen Entwicklung, einer Zusammenstellung wichtiger Begriffe und dem Lexikon der Papiersorten. Danach werden die wesentlichen Prozesse der
Papierherstellung erläutert. Die Verarbeitung von Holz wird ebenso behandelt wie die Aufbereitung von Altpapier und die Prozessstufen
Blattbildung, Pressen, Trocknung, Oberflächenveredelung und die entsprechende Ausrüstung sowie die Papierverarbeitung. Abschließend
gestattet das Buch einen Einblick in die moderne Prozess- und Qualitätskontrolle sowie die Möglichkeiten der Prüftechnik.
Taschenbuch der Papiertechnik • Jürgen Blechschmidt (Hrsg.) • 622 Seiten mit 346 Bildern und 85 Tabellen • EUR 29,90 •
ISBN 978-3-446-41967-4 • Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, München, 2010
„STATE-OF-THE-ART"-MATHEMATIK
Die beiden DIN-Taschenbücher stehen miteinander in engem Zusammenhang und präsentieren den genormten„State of the art“. Sie erleichtern einem weiten Benutzerkreis die Anwendung der Normen über Formelzeichen, Formelsatz, mathematische Zeichen und Begriffe,
die vom Normenausschuss Technische Grundlagen (NATG) ausgearbeitet worden sind, und leisten einen wichtigen Beitrag zur eindeutigen
Verständigung in Naturwissenschaft und Technik.
Die abgedruckten Normen im Taschenbuch 22, das auch als e-Book erhältlich ist, behandeln Auszüge folgender Sachgebiete: Einheiten, allgemeine Begriffe, Raum und Zeit, Mechanik und Rheologie, Akustik und Schwingungstechnik, Strahlungsphysik und Lichttechnik, Thermodynamik und physikalische Chemie, Elektrotechnik und Nachrichtenübertragung, Messtechnik.
Die abgedruckten Normen im Taschenbuch 202 behandeln Auszüge aus folgender Sachgebiete: Formelzeichen, Formelsatz, mathematische
Zeichen und Begriffe, grafische Darstellung, Zahlenangaben, Normzahlen und Umrechnungsfaktoren, Statistik, Navigation, elektrische Netze.
Einheiten und Begriffe für physikalische Größen • DIN-Taschenbuch 22 • 704 Seiten • EUR 163,60 • ISBN 978-3-410-17239-0 •
Hrsg.: DIN/Beuth Verlag GmbH, Berlin, Wien, Zürich, 9. Auflage, 2009
Formelzeichen, Formelsatz, Mathematische Zeichen und Begriffe • DIN-Taschenbuch 202 • 752 Seiten • EUR 171,00 • ISBN 978-3-41017244-4 • Hrsg.: DIN/Beuth Verlag GmbH, Berlin, Wien, Zürich, 3. Auflage, 2009
Kalender Juni und September 2010
Termin
Veranstaltung
Themen, Branchen, Interessenten
Kontakt
02.06.–03.06. F–Paris
Ort
Salon Pack & Gift 2010
Event-, Promotion- und Geschenkverpackungen
Informationen vor dem Hintergrund
veränderter Verbrauchergewohnheiten
für Unternehmer und Marketing
www.packandgift.com
08.06.–11.06. D–München
Automatica 2010
4. Internationale Fachmesse für Automation
und Mechatronik
Packology 2010
Messe der italienischen Hersteller von
automatischer Verpackungstechnik
Innovationen und Lösungen:
Montage- und Handhabungstechnik,
Sensorik, Automation, Flexibilität
Verpackungsmaschinen, Packmittel,
Etikettieren, Codieren, Kennzeichnen,
Markieren, branchenspezifische Logistik
www.automatica-munich.com
15.06.–18.06. RU–Moskau
Rosupak 2010
Die Internationale Fachausstellung:
Verpackungsmaschinen und -technologien
Anlagen für die Herstellung von
Verpackungen, Verpackungsmaterialien,
Lagerung und Logistik
www.rosupak.ru
22.06.–23.06. D–Fellbach
8th Global WPC and Natural Fibre Composites
Congress and Exhibition
Fachkongress für Biocomposites in Europa,
Simultanübersetzung Englisch/Deutsch
www.hanser.com
22.06.–23.06. A–Wien
Erfüllung von Standards mit Konformitätserklärung
Fachseminar
Neuheiten zu Food-Standards und
die Umsetzung in die Praxis
www.innoform-coaching.de
24.06.–25.06. D–Frankfurt/Main
Trendgipfel 2010
Zukunftsforum für Entscheider
Kundenbedürfnisse frühzeitig erkennen,
Innovationen wirtschaftlich entwickeln und
Neuheiten erfolgreich einführen
www.trendgipfel.com
12.09.–15.09. D–Düsseldorf
InterMopro/InterCool/InterMeat
Internationale Fachmessen für: Molkereiprodukte
und -bedarf • Tiefkühlkost, Speiseeis, Technik •
Fleisch und Wurst
Erstmals mit EUROCARE 2010:
Internationale Auszeichnung für
Nachhaltigkeits-Engagement von Handel,
Industrie und Dienstleistern
www.intermopro.de
www.intercool.de
www.intermeat.de
13.09.–16.09. D–Stuttgart
Motek 2010
Internationale Leitmesse für Montage-,
Handhabungstechnik und Automation
Informations-, Kommunikations- und Business- www.motek-messe.de
Plattform fu
̈r das Investment in die Automatisierung
der Produktion, Montage und peripheren Intralogistik
13.09.–16.09. PL–Poznan
taropak 2010
Internationale Fachmesse für Verpackungstechnik
und Logistik
Packmittel und Packstoffe, Verpackungsdruck,
Verpackungsmaschinen, Logistik
www.taropak.pl
13.09.–17.09. D–München
IFAT ENTSORGA 2010
Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfallund Rohstoffwirtschaft
Neue Perspektiven für die Umwelt;
Abfallentsorgung und Recycling
www.ifat.de
23.09.–24.09. D–Kempten
2. Verpackungssymposium Kempten
Innovationen und Technologietrends Verpackung
Entwicklungen bei Lebensmittelverpackungen
entlang der Wertschöpfungskette
www.innoform-coaching.de
www.hochschule-kempten.de
28.09.–30.09. D–Nürnberg
FachPack 2010 (Verbund mit PrintPack/LogIntern)
Internationale Fachmesse für
Verpackungslösungen
Innovative Verpackungs- und
Kennzeichnungstechnik, Packmittel, Prüfgeräte, Recycling
www.fachpack.de
28.09.–30.09. D–Nürnberg
PrintPack 2010 (Verbund mit FachPack/LogIntern)
Internationale Fachmesse für
Verpackungsdruck und Packmittelproduktion
Packmittelproduktion und Veredelung,
Verpackungs- und Etikettendruck,
Verpackungsdesign
www.printpack.de
28.09.–30.09. D–Nürnberg
LogIntern 2010 (Verbund mit FachPack/PrintPack)
Förder-, Umschlag-, Lagertechnik
www.logintern.de
08.06.–11.06. I–Rimini
04/2010
www.riminifiera.it
www.packaging-journal.de
55
03-LVZ8_LVZ-neu 28.05.10 14:09 Seite 56
IMPRESSUM
04-2010 9. Jahrgang
Verlag:
ella Verlag/Elke Latuperisa
Emil-Hoffmann-Str. 55–59
50996 Köln
Tel.: +49 (0)2236-84 88 0 • Fax: +49 (0)2236-84 88 24
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Herausgeberin/Chefredakteurin:
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Redaktion:
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Tel. +33 (0) 6 86 64 62 85 • Email: edouard.costemend@free.fr
05
+
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Mike Wägeler
Packstoffe und -mittel aus Papier, Wellpappe und Karton
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RL art & design • produktion@ella-verlag.de
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CDS • Chudeck Druck Service • 53332 Bornheim
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B Baumer GmbH, Friedberg
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13
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29
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14,15
37
21
2
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19, 27
VERLAG
Heilbronn
Itene, Valencia - E
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33
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ella
P Paul & Co, Wildflecken
M Multivac GmbH & Co. KG,
Wolfertschwenden
17
R Ryll GmbH, Gescher
25
S Gerhard Schubert GmbH,
V V+E Consult, Nürnberg
45
W Werrit, Altenkirchen
64
ISSN 1610-0336
04/2010
03-LVZ8_LVZ-neu 27.05.10 17:22 Seite 57
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