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Bedienungsanleitung - Viadrus

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VIADRUS
HerculesGU26
90
BEDIENUNGSANLEITUNG
Návod k obsluze
UND INSTALLATION DES KESSELS
Inhalt:
1.
seite
Bestellung und Zubehör ........................................................................................................................... 3
1.1
Bestellung ........................................................................................................................................... 3
1.2
Lieferung und Zubehör ....................................................................................................................... 4
2.
Verwendung und Vorteile des Kessels .................................................................................................... 4
3.
Technische Daten des Kessels ................................................................................................................ 5
4.
Beschreibung............................................................................................................................................ 6
4.1
Kesselkonstruktion ............................................................................................................................. 6
4.2
Kesselmontage................................................................................................................................... 7
5.
Regulation ................................................................................................................................................ 9
5.1
Steuer-, Sicherheits- und Regulierungselemente .............................................................................. 9
5.2
Elektrisches Anschlussschema ........................................................................................................ 13
6.
Anordnung und Instalation ..................................................................................................................... 22
6.1
Vorschriftem und Richtlinien ............................................................................................................ 22
6.2
Anordnungsmöglichkeiten ................................................................................................................ 23
6.3
Anschluss an das hydraulische System ........................................................................................... 24
7.
Inbetriebnahme – Hinweise für die Vertragsserviceorganisationen ....................................................... 25
7.1
Kontrolltätigkeit vor dem Anlassen ................................................................................................... 25
7.2
Inbetriebnahme ................................................................................................................................ 25
7.3
Einstellung und Einrichtung der Wärmeleistung des Kessels .......................................................... 25
8.
Kesselbedienung durch den Nutzer ....................................................................................................... 29
9.
WICHTIGE HINWEISE ........................................................................................................................... 30
10.
Wartung .................................................................................................................................................. 31
11.
Mängel und ihre Beseitigung .................................................................................................................. 32
12.
Anweisungen zur Liquidierung des Erzeugnisses nach Ende seiner Lebensdauer .............................. 33
13.
Garantie und Verantwortung für Mängel ................................................................................................ 33
Geehrter Kunde,
Wir danken Ihnen für den Kauf des Kessels VIADRUS G 90 und für das damit bezeugte Vertrauen für
die Firma VIADRUS a.s.
Damit Sie sich gleich von Anfang an an den richtigen Umgang mit Ihrem neuen Erzeugnis gewöhnen,
lesen Sie zuerst aufmerksam diese Anleitung zu seiner Verwendung, vor allem das Kapitel Nr. 8 –
Kesselbedienung durch den Nutzer und das Kapitel Nr. 9 – WICHTIGE HINWEISE, durch. Wir
ersuchen Sie um die Einhaltung der weiter angeführten Informationen und insbesondere über die
Durchführung der vorgeschriebenen, jährlichen Kontrollen durch eine berechtigte Fachfirma,
wodurch der langjährige störungsfreie Betrieb des Kessels zu Ihrer und unserer Zufriedenheit
gesichert wird.
1.
Bestellung und Zubehör
1.1
Bestellung
Spezifizierter Bestellkode (Typenbezeichnung)
G 90 X X X X X
Anzahl der Glieder:
8: 8 Glieder
10: 10 Glieder
12: 12 Glieder
15: 15 Glieder
Regulierung:
0 - Standardlieferung:
6 - Regulierung A1:
7 - Regulierung A2:
8 - Regulierung A3:
9 - Regulierung A4:
Brennstoff:
Z: Erdgas
Gasventil:
H: HONEYWELL
D: DUNGS
Lieferart:
S: zusammengesetzter Zustand
R: auseinandergenommener
Zustand
Elektropaneel bestückt nur mit einem Netzmodul, Thermomanometer und
Blindflanschen
1 Stck. Regulator RVA 43.222, Satz Konnektoren SVA 43.222, Klemmleiste WAGO 43
mit einem Leiterbündel 43, Tauchgeber B2 (Typ QAZ 21).
1 Stck. Regulator RVA 43.222, 1 Stck. Regulator RVA 46.531, Sätze Konnektoren SVA
43.222 und SVA 46.531, Klemmleiste WAGO 46 Leiterbündel 46, Tauchgeber B2 (Typ
QAZ 21).
1 Stck. Regulator RVA 63.280, Konnektorsatz SVA 63.280, Klemmleiste WAGO 63 mit
Leiterbündel 63, Tauchgeber B2 (Typ QAZ 21), Außengeber B9 (Typ QAC 31).
1 Stck. Regulator RVA 33.121, Konnektorsatz SVA 33.121, Klemmleiste WAGO 33 mit
Leiterbündel 33, Tauchgeber B2 (Typ QAZ 21)
Die Regulierung wird in einer selbständigen Verpackung geliefert. Der Anschluss der Regulatoren muss am
Installationsort des Kessels durchgeführt werden.
Bei der Regulierung A2 im Fall der Anforderung eines einzigen Pumpenkreises ist es nicht notwendig, den
Regulator des Mischkreises RVA 46.531 einschließlich Zubehör zu bebestellen.
In der Bestellung muss folgendes spezifiziert werden:
1. Kesselgröße und geforderte Regulierung (nach dem Bestellkode)
In der Bestellung müssen die Daten nach dem Bestellkode spezifiziert werden.
Bei Lieferungen im zusammengesetzten Zustand muss die rechte Ausführung (bei der Sicht auf das
Elektropaneel ist der Rauchabzug rechts situiert)oder linke Ausführung (bei der Sicht auf das
Elektropaneel ist der Rauchabzug links situiert).
2. Menge und Typen der Geber:
- Temperaturaußengeber QAC 31
- Temperaturtauchgeber QAZ 21 (kann auch bei Erwärmung TUV benutzt werden)
- Temperaturbeilagegeber QAD 21
3. Typ des Raumgerätes:
- Innengeber QAA 70
- Innengeber QAA 50
3
1.2
Lieferung und Zubehör
Lieferung
Der Kessel VIADRUS G 90 wird auf einer Palette, mit einer Kartonverpackung, standardmäßig im montierten
Zustand, nur mit dem Netzmodul bestückt, geliefert. Auf Wunsch ist die Lieferung im
auseinandergenommenen Zustand möglich.
Das Zubehör auf Wunsch ist nicht im Grundpreis des Kessels enthalten:
-
2.
Regulierung A1 - A4 (nach Bestellkode) einschließlich 1 Stck. Tauchgeber QAZ 21
Elektromagnetisches Gasventil (nach Bestellkode)
bestellte Anzahl der notwendigen Gebertypen (siehe Kap. 1.1)
bestellter Typ des Raumgerätes (siehe Kap. 1.1.)
Verwendung und Vorteile des Kessels
Der Gussgliederkessel VIADRUS G 90, der mit einem atmosphärischen Niedrigemissionsbrenner
ausgerüstet ist, ist für die Verbrennung von Niedrigdruck-Erdgas bestimmt. Der Kessel ist in der Ausführung
B11BS hergestellt, d.h. er ist ausgerüstet mit einer Sicherung des Rückflusses der Verbrennungsprodukte.
Der Kessel ist geeignet besonders für die Beheizung von mittleren und größeren Objekten. Die Verwendung
von Gasventilen mit automatischer Kontrolle und Überwachung der Dichtheit des Gasverschlusses in den
Brenner ermöglicht die Installation des Kessels in Kesselhäusern der I. und II. Kategorie.
Der Kessel wird nur als wärmeleitender mit Zwangsumlauf und einem Arbeitsüberdruck bis 400 kPa (4 bar)
hergestellt.
Vor der Expedition wird er mit einem Prüfüberdruck von 800 kPa (8 bar) auf Dichtheit überprüft.
Vorteile des Kessels:
1. Hohe Lebensdauer des Gusskesselkörpers
2. Einfache Bedienung und Wartung
3. Zuverlässige Regulierungs- und Sicherheitselemente
4. Gasverbrennungswirkungsgrad 92%
5. Standardausrüstung mit einer Sicherung des Rückflusses der Verbrennungsprodukte
6. Ruhiger Gang und niedriger Verbrauch an elektrischer Energie
7. Gasanschluss von der linken oder rechten Seite.
8. Anschluss des Austritts- und Rückwassers von der linken oder rechten Seite (gilt nicht bei der 8gliedrigen Version)
9. Möglichkeit der Schaltung der Kessel in Kaskade
10. Möglichkeit der Ausrüstung einer äpuithermischen Regulierung
11. Zweistufenbrenner (Nenn-/gesenkte Leistung)
12. Lieferung in auseinandergenommenem Zustand möglich
13. Der niedrige Gehalt an Schadstoffen in den Verbrennungsprodukten unterschreitet bedeutend die Werte
der Richtlinie MZP 05 – 98 „Ökologisches Erzeugnis“ und erfüllt die Forderungen der strengsten
europäischen Normen.
4
3.
Technische Daten des Kessels
Tab. Nr. 1
Abmessungen, Betriebstemperatur und elektrische Größe des Kessels
Anzahl der Glieder
Kategorie des Verbrauchers
Masse
Volumen des Wasserraums
Rauchstutzendurchmesser
Kesselabmessungen - Tiefe
- Breite x Höhe
Max. Arbeitsüberdruck des Wassers
Min. Arbeitsüberdruck des Wassers
Prüfüberdruck des Wassers
Max. zulässige Betriebstemperatur des Heizwassers
Min. Temperatur des Rückflusswassers
Eintrittsüberdruck des Gases
Geräuschpegel
Schornsteinzug
Kesselanschlüsse - Heizwasser
- Rückflusswasser
- Gas
Anschlussspannung
El. zugeführte Leistung
Elektrische Deckung
Stck.
8
10
12
15
I2H
kg
l
mm
mm
mm
kPa (bar)
kPa (bar)
kPa (bar)
°C
°C
mbar
dB
mbar
Js
Js
Js
W
242
27,7
200
995
878,5x1160
339
34,3
200
1155
399
489
40,9
50,8
225
250
1315
1555
941x1160
400 (4)
30 (0,3)
800 (8)
85
50
18
Übersteigt nicht den Spiegel 55 dB (A)
Minimal 0,025
6/4"
6/4"
1/2"
1“
1/N/PE 230 V AC 50 Hz TN-S
50
IP 40
Tab. Nr. 2 Wärme-technische Parameter des Kessels
-3
(Heizwert 33,99 MJ. m , Gastemperatur 15°C und bar. Luftdruck 1013,25 mbar)
Anzahl der Glieder
Maximale Wärmenennleistung
Minimale Wärmenennleistung
Maximale zugeführte Wärmenennleistung
Minimale zugeführte Wärmenennleistung
Volumendurchfluss des Gases bei max. Wärmeleistung
Volumendurchfluss des Gases bei min. Wärmeleistung
Wirkungsgrad bei max. Wärmeleistung
Wirkungsgrad bei min. Wärmeleistung
Temperatur des Abgases hinter dem Zugunterbrecher bei
max. Wärmeleistung
Temperatur des Abgases hinter dem Zugunterbrecher bei
min. Wärmeleistung
Volumen der trockenen tatsächlichen
Verbrennungsprodukte bei größter Wärmeleistung
Volumen der trockenen tatsächlichen
Verbrennungsprodukte bei kleinster Wärmeleistung
Emissionswerte - CO
- NOx
Klasse NOx
Düsendurchmesser
Ventile Honeywell VR 4601 und VR 4605
Informativgasdruck an der Düse für Nennleistung bei
größter Wärmeleistung
Informativgasdruck an der Düse für Nennleistung bei
kleinster Wärmeleistung
Ventil Dungs MB – ZRDLE 412
Informativgasdruck an der Düse für Nennleistung bei
größter Wärmeleistung
Informativgasdruck an der Düse für Nennleistung bei
kleinster Wärmeleistung
Stck.
kW
kW
kW
kW
3
-1
m .hod
3
-1
m .hod
%
%
8
64
49
71
55
7,16
5,56
10
80
56
87
61
9,25
6,5
°C
122
129
114
118
°C
98
95
95
88
91
89
15
120
84
127
94
13,61
10,05
92
92
3
-3
20,18
15,8
21,6
18,13
3
-3
23,63
20,1
24,8
23,6
-3
5
33
6
33
8
27
7
23
m .m
m .m
mg.m
mg./kWh
klasse V
2,42
mm
5
12
96
67
105
73
11,32
7,85
mbar
15
14,8
14,5
14
mbar
9
7,6
7,5
7,5
mbar
-
13,8
mbar
-
7
20000
18000
tlaková ztráta p (Pa)
Druckverlust (Pa)
16000
14000
12000
15 Glieder
10000
8000
12 Glieder
6000
8,10 Glieder
4000
2000
0
0
Bild Nr. 1
2
4
6
8
10
Volumendurchfluss
des
Wassers
(m3/h)
objemový průtok vody V (m3/h)
12
Graphische Darstellung der Abhängigkeit des Druckverlusts des Kesselaustauschers
vom Wasservolumendurchfluss p = f (V)
4.
Beschreibung
4.1
Kesselkonstruktion
Der Hauptteil des Kessels ist der Gussgliederkesselkörper, der aus Grauguss nach EN 1561 - Guss 200
hergestellt wurde.
Die Druckteile des Kessels entsprechen den Festigkeitsanforderungen nach EN 656 – Heizkessel für
gasförmige Brennstoffe – Heizkessel des Typs B mit einer Nennwärmebelastung grösser als 70 kW kleiner
aber gleich oder kleiner als 300 kW
Der Hauptteil des Kessels ist der Gussgliederkesselkörper. Die einzelnen Glieder sind durch aufgepresste
Einlagen verbunden und durch Verankerungsschrauben zusammengezogen, womit sie den
Verbrennungsraum mit der Konvektionsfläche für den Wärmeübergang der Verbrennungsprodukte in das
Heizwasser bilden. Im oberen Teil der Randglieder auf der Seite der Anordnung des Elektropaneels ist ein
Behälter für die Temperaturgeber, die Kapillarthermostaten und das Rückventil für das Thermomanometer
aufgeschraubt. Die Anschlussstellen (Eintritt und Austritt von Heizwasser, Gas) sind im hinteren Teil des
Kessels situiert. Der ganze Kessel ist mit einer gesundheitsunschädlichen Mineralisolation isoliert, die die
Wärmeverluste durch Abgabe an die Umgebung senkt.
An den oberen Teil des Kesselkörpers ist mit Hilfe von Schrauben ein eingebauter Zugunterbrecher mit
einem Rohrstutzen für die Aufsetzung der Rauchröhre zur Abführung der Verbrennungsprodukte in den
Schornstein befestigt.
Der Zugunterbrecher ist aus Antikorrosionsstahl hergestellt und ist mit einem abnehmbaren
Reinigungsdeckel versehen.
Der gesamte Kesselkörper ist auf einem Stahluntersatz aufgesetzt, dessen Bestandteil ein Schutzblech aus
Antikorrosionsstahl ist.
Der atmosphärische Brenner, der aus Niedrigemissionsbrennerröhren mit ovaler Form zusammengesetzt ist,
ist aus Antikorrosionsstahl hergestellt. Die einzelnen Röhren sind mit vier Blechschrauben an der
Brennerplatte befestigt. Die progressive Konstruktion des Brenners ermöglicht es, den Verbrennungsraum
des Kessels völlig zu schließen, die ganze Luft, die zur Verbrennung notwendig ist, wird durch Diffusoren in
die Brennerröhren geleitet. An der Brennerplatte ist ein Gasverteiler mit Düsen angeschweißt, ein
Zündbrenner und die Überwachungselektrode befestigt.
Die Bedienung des Kessels ist auf dem Bedienungspaneel im vorderen Teil des Kessels situiert.
Der Stahlmantel des Kessels ist auf der Oberfläche durch einen Komaxit-Qualitätsanstrich farbig aufbereitet.
6
4.2
Kesselmontage
Die Montage des Kessels ist in der „Anleitung zur Montage“ angeführt.
1. Die Montage wird an der Stelle der Kesselinstallierung (die Anforderungen an die Anordnung der
Kessels, die in Kap. 4 angeführt sind, müssen respektiert werden) nach der Projektdokumentation
durchgeführt. Der Kessel muss fest auf einer nicht brennbaren Unterlage in senkrechter Lage, gut
ausgewogen, stehen.
2. Den Anschluss an das Heizsystem nach dem ausgearbeiteten Projekt durchführen.
3. Die Sicherung des Rückflusses der Verbrennungsprodukte darf nicht außer Betrieb sein. Es ist
verboten, auf irgendwelche Weise in die Sicherung des Rückflusses der Verbrennungsprodukte
einzugreifen. Für die Montage der Sicherung des Rückflusses der Verbrennungsprodukte und
den Austausch ihrer defekten Bestandteile dürfen nur die Originalbestandteilese verwendet
werden, die vom Hersteller geliefert werden.
4. Den Anschluss an den Schornstein durchführen – dieser Anschluss kann nur mit Zustimmung
des zuständigen Schornsteinfegerunternehmens durchgeführt werden.
5. Anschluss des Kessels an den Gasanschluss, an das Heizsystem.
ANZAHL DER GLIEDER
L [mm]
L1 [mm]
A [mm]
D [mm]
8
995
815
878,5
200
Bild 2
10
1155
975
941
200
Kesselzusammenstellung
7
12
1315
1135
941
225
15
1555
1375
941
250
1 – Kesselkörper
2 – Kesselummantelung
3 – Regulierungs- und Sicherheitselemente
4 – Gasarmatur
5 – Horizontaler Zugunterbrecher
6 – Atmosphärischer Brenner
Bild Nr. 3
Kesselzusammenstellung
8
5.
Regulation
5.1
Steuer-, Sicherheits- und Regulierungselemente
Standardmäßig wird der Kessel ohne eine übergeordnete Regulation, ausgerüstet mit einem
Bedienungspaneel mit Netzmodul geliefert.
Der Hersteller empfiehlt nicht, den Kessel ohne übergeordnete Regulation zu betreiben. Die Standardversion
(ohne Regulation) ist für Kunden bestimmt, die ein eigenes Kesselsteuersystem haben. Neben dem
Netzmodul ist im Bedienungspaneel ein duplexsiertes Gerät-Thermomanometer bestückt.
Der Netzmodul ist mit folgenden Elementen ausgestattet:
- Hauptschalter mit Signalisierung
- Signalisierung der Temperaturüberschreitung (Sicherheitsthermostat und Sicherung des Rückflusses der
Verbrennungsprodukte)
- Entblockung der Automatik mit Störungssignalisierung
- Entblockung des Sicherheitsthermostates (bei offenen System belassen)
- Einstellung aus der Produktion, d.h. auf 97 °C, bei geschlossenen Systemen mit
Druckexpansionsbehälter kann er bis auf 105°C eingestellt werden)
- Entblockung der Sicherung des Rückflusses der Verbrennungsprodukte (eingestellt auf 75 °C)
- Kesselthermostat (standardmäßig wird er im Bereich 0 - 85°C geliefert)
Der Geber der Sicherung des Rückflusses der Verbrennungsprodukte ist im horizontalen
Zugunterbrecher angeordnet und im Fall des ungenügenden Abzugs der Verbrennungsprodukte schaltet er
den Kessel außer Betrieb.. Die Geber des Kessel- und Sicherheitsthermostats, des Thermometers und das
Rückventils des Manometers sind in einem Behälter angeordnet (im oberen Teil des linken Randgliedes).
Auf Wunsch wird zum Kessel eine der vier Arten der Regulation geliefert, eventuell ihre Kombination
nach dem in Kapit. 1.1 angeführten Bestellschlüssel. Die Regulatoren werden in einer selbständigen
Verpackung geliefert und am Ort der Installation des Kessels wird die Bestückung des
Bedienungspaneels nach den Anforderungen durchgeführt. Nicht besetzte Stellen auf dem Paneel
werden in der Standardlieferung mit Blindflanschen versehen..
Wichtigste charakteristische Eigenschaften der Regulatoren Landis&Staefa:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Äquitherme Regulation
Schnelles Abdämpfen und schnelle Änderung der Temperatur des Heizmediums (schnelles Abdämpfen
und schnelles Aufheizen)
Automatische Umschaltung des Betriebs Sommer/Winter
Erleichterung des Kessels beim Start
Kesselschutz gegen Überheizung (Auslauf des Pumpenganges)
Einstellung
des
minimalen
und
maximalen
Temperaturwertes
des
Kesselheizwassers
(Austrittstemperatur des Heizwassers aus dem Kessel)
Antifrostschutz des Gebäudes und der Einrichtung
Pumpenschutz durch regelmäßiges Durchdrehen
Zeitheizprogramm (jeder Tag in der Woche kann extra programmiert werden)
Möglichkeit der gegenseitigen Zusammenarbeit von bis 16 Regulatoren der Reihe RVA…
Beim Anschluss des Raumgeräts QAA50 oder QAA70 besteht die Möglichkeit der Kesselfernbedienung
und die Adaption (Anpassung) der Heizkurven in Abhängigkeit von der Konstruktion des Gebäudes und
dem Bedarf an Wärme ist gesichert.
Regulatoren RVA 33.121, RVA 43.222 und RVA 63.280 haben außerdem:
•
•
Die Funktion "Schornsteinfeger" – der Kessel wird automatisch in Betrieb gesetzt für die gewünschte
Messung der Verbrennungsprodukte – der Kessel wird auf volle Leistung ohne Rücksicht auf das
eingestellte automatische Regime betrieben.
Registration der Betriebslaufstunden und der Anzahl der Brennerstarte.
9
A1 – ÄQUITHERM - REGULATOR RVA 43. 222
das ist der Regulator des Kessels und des Heizkreises für einen Zweistufen-Brenner, mit der
Möglichkeit der Zubereitung von TUV (warmem Gebrauchswasser), mit Pumpen-Heizkreis (ohne
Mischventil).
Weitere charakteristische Eigenschaften des
Regulators:
•
Regulation des Heizkreises mit Umlaufpumpe
(ohne Mischventil)
oder:
•
Schaltung in Kaskade (bis zu 4 Kessel)*
A2 – ÄQUITHERM - REGULATOR RVA 46. 531 + RVA 43.222
ist ein Satz von Regulatoren des Kessels und des Heizkreises für einen Zweistufen-Brenner, mit der
Möglichkeit der Zubereitung von TUV, mit Mischventil im Heizkreis.
Weitere charakteristische Eigenschaften des
Regulators:
•
Geeignet vor allem für die Schaltung in
Kaskade (bis 4 Kessel) *
A3 – ÄQUITHERM - REGULATOR RVA 63.280
ist ein Regulator des Kessels und des Heizkreises für: Zweistufen-Brenner, mit der Möglichkeit der
Zubereitung von TUV mit zwei Gebern, mit zwei Mischventilen.
Weitere charakteristische Eigenschaften des
Regulators:
•
die Heizkreise können als unabhängige
eingestellt
werden
(zwei
selbständige
Heizkreise)
oder
als
abhängige
(Fußbodenheizung in Kombination mit dem
Radiator)
•
selbständiges Zeitprogramm für die Zubereitung
von warmem Gebrauchswasser
A4 – ÄQUITHERM-REGULATOR RVA 33. 121
Ist ein Regulator des Kessels und des Heizkreises für: einen Einstufen-Brenner, mit Möglichkeit der
Zubereitung von TUV mit Pumpen-Heizkreis (ohne Mischventil)
Weitere charakteristischen Eigenschaften des
Regulators:
•
selbständiges Zeitprogramm für die Zubereitung
von warmem Gebrauchswasser
•
es können keine weiteren Regulatoren RVA
angeschlossen werden
* Bemerkung:
Bei der Kaskadenschaltung muss ein Kessel mit dem Regulator RVA 43.222 ausgestattet sein und
wenigstens ein Kessel mit dem Regulator RVA 46.531 (Anzahl der Regulatoren RVA 46.531 muss der
Anzahl der bedienten Heizkreise entsprechen).
Der Regulator ist laut Bestellung zugepackt und ihm wurde eine selbständige Bedienungsanleitung
beigelegt. Standardmäßig wird zum Regulator ein Tauchgeber der Heizwassertemperatur QAZ 21
geliefert.
10
Der Kessel kann auf Wunsch des Kunden mit Gassicherheitsarmatur ausgestattet werden:
1. VENTILE FÜR EINEN KESSEL mit 8 Gliedern
•
HONEYWELL VR 4601 QB 2001 MIT SPULE HIGH – LOW
mit fließendem Anlauf und mit Austritt auf den Zündbrenner
2. PARALLEL ANGESCHLOSSENE ELEKTROMAGNETISCHE GASVENTILE für kessel
10, 12 und 15-gliedrig
-
•
HONEYWELL VR 4601 QB 2001 MIT SPULE HIGH – LOW
mit fließendem Anlauf und mit Austritt auf den Zündbrenner
•
HONEYWELL VR 4605 QB 2002 B MIT SPULE HIGH – LOW
mit fließendem Anlauf
der Kessel kann für die in Tab. 2 angeführte Wärmeleistung betrieben werden (Einstellung auf die
gegebene Nennwärmeleistung wird im Herstellerwerk durchgeführt)
arbeitet im Regime Nenn- /gesenkte Wärmeleistung.
High –
Low
Spule
Deckung der Regulierschraube
der Nenn- u.gesenkten Leistung
(innere Regulierschrauben ist
nach ihrer Abschraubung
zugänglich)
Ausgangp auf
Zündbrenner
Gaseintritt in den
Brenner
Bild Nr. 4
VR 4601 QB 2001 mit Spule High – Low mit Austritt auf Zündbrenner
Deckung der Regelschraube
der Nenn- u.gesenkten
Leistung (innere
Regelschraube ist nach ihrer
Abschraubung zugänglich)
Gasdruckregulator
Messung des
Gaseintrittsdruckes
Messung des
Austrittsgasdrucks
(Druck an den
Brennerdüsen)
Gaseintritt in das
Ventil
Bild Nr. 5
VR 4605 QB 2002 mit Spule High-Low ohne Austritt an den Zündbrenner
11
3. ELEKTROMAGNETISCHES ZWEISTUFEN-VENTIL DUNGS MB-ZRDLE 412 für kessel
10, 12 und 15-gliedrig
Das Hauptsicherheitselement ist das elektromagnetische Zweistufen-Ventil Dungs MB-ZRDLE 412,
das im Regime Nenn- /gesenkte Leistung arbeitet und die Bestückung mit einem Dichtheitswächter der
Gasarmaturen ermöglicht, der die Dichtheit der Sättel des Gasventils kontrolliert. Der Dichtheitswächter der
Gasarmaturen kann an den Gasmultiblock von der linken oder rechten Seite je nach Ausführung des
Gasanschlusses angeschraubt werden.
Auf Bild Nr. 6 ist das Ventil mit dem Anschluss des Gasanschlusses von links dargestellt. Beim Anschluss
von rechts ist es notwendig, das Ventil für den Pilotbrenner und den Dichtheitswächter spiegelmäßig
umzudrehen.
Öffnungen für den Anschluss
mit dem Multiblock
(am Dichtheitswächter der
Gasarmatur und am Multiblock
die Stopfbuchsen entfernen)
4 Stck. Öffnungen
für die Befestigungsschrauben
Ventil für
Pilotbrenner
Dichtheitswächter der
Gasarmaturen
Dichtung
sringe
Bild Nr. 6
Elektromagnetisches Zweistufen-Ventil DUNGS MB-ZRDLE 412
mit Dichtheitswächter der Gasarmaturen
Die Zündung und Überwachung des Brennerganges wird durch einen Niedrigemissions-Zündbrenner
vom Typ Polidoro durchgeführt. Im Fall der Forderung nach Zündung des Hauptbrenners kommt es
automatisch nach Ablauf der Wartezeit Tw = 10 sec zum Zünden des Zündbrenners. Der Zündfunken zündet
den Zündbrenner an und seine Flamme wird durch die Ionisierungselektrode wahrgenommen. Nach der
Stabilisierung der Flamme des Zündbrenners und dem Schließen des Ionisierungskreises öffnet sich das
Hauptventil für die Zufuhr von Gas in den Hauptbrenner. Wenn sich der Zündbrenner nicht im Laufe der
Sicherheitszeit Ts = 50 sec entzündet, schließt die Automatik die Gaszufuhr in den Hauptbrenner und den
Zündbrenner. Wenn es beim normalen Gang des Kessels zum Verlust der Flamme kommt, wiederholt die
Zündautomatik den Zündzyklus am Zündbrenner. Soweit der Ionisierungsverlust weiter andauert, geht der
Kessel in den Störungszustand über (es leuchtet die Drucktaste „Entblockung der Automatik mit
Signalisierung einer Störung“ auf dem Bedienungspaneel). Nach Ablauf der Wartezeit ca 10 s kann der
Störungszustand manuell durch die Drucktaste „Entblockung der Automatik mit Signalisierung der Störung“
gelöscht werden. Der Zündbrenner ist gemeinsam mit dem Hauptbrenner in Betrieb.
Im Fall eines elektrischen Stromausfalls schließt sich die Gaszufuhr in den Brenner automatisch. Nach
Erneuerung der Lieferung von elektrischem Strom wird der Kessel automatisch gestartet.
∅ Düse (in mm)
Düse ZP
0,45
Gaszufuhr in den Zündbrenner bei 8-gliedriger Größe hat ∅ 4 mm, bei 10, 12 und 15-gliedriger Größe hat
∅ 6 mm.
12
Legende:
F1
Sicherung 4 A
S1
Hauptschalter
H1
Signalisation „Unter Strom“
Z1
Entstörungsglied
PS3
Überwachung des minimalen Wasserspiegels
SP1
Überwachung des minimalen Gasdrucks
SP2
Überwachung der Dichtheit der Gasarmatur
F2
Sicherung 2,5 A
BT4
Betriebsthermostat
BT2
Abgasthermostat
BT1
Sicherheitsthermostat
P
ϑ
P
H2
A1
S3
H3
X10
X6
Y1
S2
E1
E2
ϑ
Signalisation „Störung“
Ionisierungsautomatik HONEYWELL 4563B1011
Resetttaste
Signalisierung „Störung der Ionisierung“
Kesselklemmleiste
Anschlusskonnektor des Gasventiles
Gasventil HONEYWELL VR46O1QB2001
Schalter Nenn-/gesenkte Leistung
Zündelektrode
Ionisierungselektrode
ϑ
5.2
Elektrisches Anschlussschema
Kesselschaltkreisschema VIADRUS G 90 – 8 gliedrig für Version Honeywell
13
KLEINER
BRENNER
I. STUFE
14
Farbe des Leiters:
GNYE grüngelb
RD
rot
BK
schwarz
BN
braun
BU
blau
GR
grau
KONSOLE
Legende:
F1
Sicherung 4 A
X10
Kesselklemmleiste
Z1
Entstörungsglied
PS3
Überwachung des minimalen Wasserspiegels
SP1
Überwachung des minimalen Gasdrucks
SP2
Überwachung der Dichtheit der Gasarmatur
Q1
Der Umlaufpumpe
A1
Ionisierungsautomatik HONEYWELL 4563B1011
X6
Anschlusskonnektor des Gasventiles
Y1
Gasventil HONEYWELL VR46O1QB2001
II. STUFE
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
SCHALTSCHRANK
Schema des Kesselanschlusses VIADRUS G 90 – 8 gliedrig für Version Honeywell
BRENNER
Legende:
BT4
Betriebsthermostat
BT2
Abgasthermostat
BT1
Sicherheitsthermostat
S1
Hauptschalter
S2
Schalter Nenn-/gesenkte Leistung
S3
Resetttaste
H1
Signalisation „Unter Strom“
H2
Signalisation „Störung“
H3
Signalisierung „Störung der Ionisierung“
F2
Sicherung 2,5 A
E1
Zündelektrode
E2
Ionisierungselektrode
E3
Ionisierungselektrode des Brenners
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
KESSELKÖRPER
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
KESSELKÖRPER
BRENNER
NETZMODUL
KLEMML
EISTENK
ONSOLE
Bei Version G 90 – 8 gliedrig es wurde keine Dichtheitsüberwachung der Gasarmaturen SP2
verwendet
15
Legende:
F1
Sicherung 4 A
S1
Hauptschalter
H1
Signalisation „Unter Strom“
Z1
Entstörungsglied
PS3
Überwachung des minimalen Wasserspiegels
SP1
Überwachung des minimalen Gasdrucks
SP2
Überwachung der Dichtheit der Gasarmatur
F2
Sicherung 2,5 A
BT4
Betriebsthermostat
BT2
Abgasthermostat
BT1
Sicherheitsthermostat
P
ϑ
P
H2
A1
S3
H3
X10
X6, X7
Y1
Y2
S2
E1
E2
ϑ
Signalisation „Störung“
Ionisierungsautomatik HONEYWELL 4563B1011
Resetttaste
Signalisierung „Störung der Ionisierung“
Kesselklemmleiste
Anschlusskonnektor des Gasventiles
Gasventil HONEYWELL VR4601QB2001
Gasventil HONEYWELL VR4605QB2002
Schalter Nenn-/gesenkte Leistung
Zündelektrode
Ionisierungselektrode
ϑ
Kesselschaltkreisschema VIADRUS G 90 – 10, 12, 15 Gl. für Version Honeywell
16
I. STUFE
II. STUFE
KLEINER
BRENNER
I. STUFE
Farbe des Leiters:
GNYE grüngelb
RD
rot
BK
schwarz
BN
braun
BU
blau
GR
grau
KONSOLE
17
Legende:
F1
Sicherung 4 A
X10
Kesselklemmleiste
Z1
Entstörungsglied
PS3
Überwachung des minimalen Wasserspiegels
SP1
Überwachung des minimalen Gasdrucks
SP2
Überwachung der Dichtheit der Gasarmatur
Q1
Der Umlaufpumpe
A1
Ionisierungsautomatik HONEYWELL 4563B1011
X6, X7 Anschlusskonnektor des Gasventiles
Y1
Gasventil HONEYWELL VR46O1QB2001
Y2
Gasventil HONEYWELL VR4605QB2002
II. STUFE
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
SCHALTSCHRANK
Scheme des Anschlusses von Kessel VIADRUS G 90 -10, 12, 15 Gl.für Version Honeywell
BRENNER
KESSELKÖRPER
KESSELKÖRPER
Legende:
BT4
Betriebsthermostat
BT2
Abgasthermostat
BT1
Sicherheitsthermostat
S1
Hauptschalter
S2
Schalter Nenn-/gesenkte Leistung
S3
Resetttaste
H1
Signalisation „Unter Strom“
H2
Signalisation „Störung“
H3
Signalisierung „Störung der Ionisierung“
F2
Sicherung 2,5 A
E1
Zündelektrode
E2
Ionisierungselektrode
E3
Ionisierungselektrode des Brenners
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
BRENNER
NETZMODUL
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
18
Legende:
F1
Sicherung 4 A
S1
Hauptschalter
H1
Signalisation „Unter Strom“
Z1
Entstörungsglied
PS3
Überwachung des minimalen Wasserspiegels
SP1
Überwachung des minimalen Gasdrucks
SP2
Überwachung der Dichtheit der Gasarmatur
F2
Sicherung 2,5 A
BT4
Betriebsthermostat
BT2
Abgasthermostat
BT1
Sicherheitsthermostat
P
P
ϑ
ϑ
H2
Signalisation „Störung“
A1
Ionisierungsautomatik HONEYWELL 4563B1011
S3
Resetttaste
H3
Signalisierung „Störung der Ionisierung“
X10
Kesselklemmleiste
X11, X12, X13 Anschlusskonnektor des Gasventiles
Y1
Gasventil DUNGS MB – ZRDLE 412 B01S22
S2
Schalter Nenn-/gesenkte Leistung
E1
Zündelektrode
E2
Ionisierungselektrode
ϑ
Kesselschaltkreisschema VIADRUS G 90 – 10, 12, 15 Gl. für Version Dungs
19
Farbe des Leiters:
GNYE grüngelb
RD
rot
BK
schwarz
BN
braun
BU
blau
GR
grau
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
SCHALTSCHRANK
KLEINER I. STUFE
BRENNER
II. STUFE
Legende:
F1
Sicherung 4 A
X10
Kesselklemmleiste
Z1
Entstörungsglied
PS3
Überwachung des minimalen
Wasserspiegels
SP1
Überwachung des minimalen
Gasdrucks
SP2
Überwachung der Dichtheit
der Gasarmatur
Q1
Der Umlaufpumpe
A1
Ionisierungsautomatik
HONEYWELL 4563B1011
X11, X12, X13 Anschlusskonnektor
des Gasventiles
Y1
Gasventil DUNGS MB –
ZRDLE 412 B01S22
Scheme des Anschlusses von Kessel VIADRUS G 90 -10,12,15 Gl.für Version Dungs
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
BRENNER
20
KESSELKÖRPER
Legende:
BT4
Betriebsthermostat
BT2
Abgasthermostat
BT1
Sicherheitsthermostat
S1
Hauptschalter
S2
Schalter Nenn-/gesenkte Leistung
S3
Resetttaste
H1
Signalisation „Unter Strom“
H2
Signalisation „Störung“
H3
Signalisierung „Störung der Ionisierung“
F2
Sicherung 2,5 A
E1
Zündelektrode
E2
Ionisierungselektrode
E3
Ionisierungselektrode des Brenners
KLEMMLEISTEN
KESSELKÖRPER
KONSOLE
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
BRENNER
NETZMODUL
KLEMMLEISTEN
KONSOLE
21
6.
Anordnung und Instalation
6.1
Vorschriftem und Richtlinien
Der Kessel kann von einem Unternehmen mit einer gültigen Berechtigung, die Installation und
Wartung der Gasverbraucher durchzuführen, installiert werden. Für die Installation muss ein Projekt
nach den gültigen Vorschriften ausgearbeitet werden.
Das Heizsystem muss mit Wasser gefüllt werden, das die Anforderungen nach ČSN 07 7401 erfüllt
und insbesondere seine Härte darf die geforderten Parameter nicht überschreiten.
Empfohlene Werte
Härte
mmol/l
Ca2+
mmol/l
Konzentration von Fe + Mn insgesamt
mg/l
*) empfohlener Wert
1
0,3
(0,3)*
ACHTUNG!!! Der Hersteller empfiehlt die Verwendung von Frostschutzmitteln nicht.
a) zum Heizsystem
ČSN 06 0310
ČSN 06 0830
ČSN 07 7401
EN 297
EN 656
Wärmesysteme in Gebäuden – Projektierung und Montage
Wärmesysteme in Gebäuden – Sicherungsanlagen
Wasser und Dampf für energetische Wärmeanlagen mit einem Dampfarbeitsdruck
bis 8 MPa
Heizkessel für gasförmige Brennstoffe – Heizkessel Typ B11 und B11BS mit
atmosphärischen Brennern mit einer Nennwärmebelastung kleiner als oder gleich
70 kW
Heizkessel für gasförmige Brennstoffe – Heizkessel des Typs B mit einer
Nennwärmebelastung grösser als 70 kW kleiner aber gleich oder kleiner als 300 kW
b) zur Gasverteilung
EN 1775
Gas supply - Gas pipework for buildings - Maximum operating pressure less than or
equal to 5 bar - Functional recommendations.
EN 12007-1
Gasversongungssysteme – Rohrleitungen mit einem maximal zulässigen
Betriebsdruck bis einschlisslich 16 bar – Teil 1: Allgemeine funktionale
Empfehlulngen
EN 12007-2
Gasversongungssysteme – Rohrleitungen mit einem maximal zulässigen
Betriebsdruck bis einschlisslich 16 bar – Teil 2: Besondere funktionale
Empfehlungen für Polyethylen (MOP bis einschlisslich 10 bar)
EN 12007-3
Gasversongungssysteme – Rohrleitungen mit einem maximal zulässigen
Betriebsdruck bis einschlisslich 16 bar – Teil 3: Besondere funktionale
Empfehlungen für Stahl
EN 12007-4
Gasversongungssysteme – Rohrleitungen mit einem maximal zulässigen
Betriebsdruck bis einschlisslich 16 bar – Teil 4: Besondere funktionale
Empfehlungen für die Sanierung
ČSN 07 0703
Kesselanlagen mit Anlagen für gasförmige Brennstoffe
ČSN 38 6405
Gasanlagen. Betriebsgrundsätze.
ČSN 38 6420
Industriegasleitungen
Gesetz Nr. 222/94 Slg. über die Bedingungen von Unternehmungen und Leistung der staatlichen Verwaltung in
energetischen Zweigen und über die staatliche energetische Inspektion
Bekanntmachung 91/93 Slg. des Tschechischen Amts für Arbeitssicherheit zur Sicherung der Arbeitssicherheit
in Niedrigdruckgebäuden
c) zum elektrischen Netz
ČSN 33 0165
ČSN 33 1500
ČSN 33 2000-1 ed. 2
ČSN 33 2000-4-41 ed. 2
ČSN 33 2000-5-51 ed. 3
ČSN 33 2130 ed. 2
ČSN 33 2180
ČSN 34 0350 ed. 2
EN 60 335-1 ed.2
Elektrotechnische Vorschriften. Kennzeichnung der Leiter mit Farben oder Ziffern.
Durchführungsvorschriften.
Elektrotechnische Vorschriften. Revision der elektrischen Anlagen
Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 1: Allgemeine Grundsätze,
Bestimmungen allgemeiner Merkmale, Begriffe.
Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 4- 41: Schutzmaβnahmen - Schutz
gegen elektrischen Schlag
Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 5-51: Auswahl und Errichtung
elektrischer Betriebsmittel – Allgemeine Bestimmungen
Errichten von Niederspannungsanlagen – Innere elektroinstallation
Elektrotechnische Vorschriften. Anschluss elektrischer Geräte und Verbraucher
Sicherheitsanforderungen an flexibile Kabel und Leitungen
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 1:
Allgemeine Anforderungen.
22
EN 60 335-2-102
EN 60445 ed. 4
d) zum Schornstein
ČSN 73 4201
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 2102: Besondere Anforderungen für Gas-, Öl- und Festbrennstoffgeräte mit
elektrischen Anschlüssen.
Grund
und
Sicherheitsregeln
für
die
Mensch-Maschine-Schnittstelle –
Kennzeichnung von Anschlüssen elektrischer Betriebsmittel, angeschlossenen
Leiterenden und Leitern
Schornsteine und Rauchleitungen – Entwürfe, Durchführung und Anschluss der
Brennstoffverbraucher
e) mit Hinsicht auf die Brandschutzvorschriften
ČSN 06 1008
Brandschutzsicherheit der Wärmeanlagen.
EN 13501-1 + A1
Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten – Teil 1:
Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prüfungen zum Brandwerhalten von
Bauprodukten
f) zum System für Heizung Brauchwasser
ČSN 06 0320
Wärmesysteme in Gebäuden – Warmwasserzubereitung
Projektierung.
ČSN 06 0830
Wärmesysteme in Gebäuden – Sicherungsanlagen.
ČSN 73 6660
Innenwasserleitungen
6.2
–
Entwürfe
und
Anordnungsmöglichkeiten
Der Kessel kann in dem Grundmilieu AA5/AB5 nach ČSN 33 2000-1 ed. 2 installiert werden. Er ist geeignet
für die Verwendung in Räumen, die vom eigentlichen Wohnraum abgeteilt sind.
Der Kessel ist mit einer flexiblen Netzzuleitung und Dosenstecker versehen. Der Kessel muss gemäß
EN 60 335-1 ed. 2 Art. 7.12.4 derartig plaziert werden, dass der Dosenstecker zugänglich ist.
Bei der Anordnung muss nach der „Anleitung zur Montage des Kessels VIADRUS G 90 (Lieferung im
auseinandergenommenen Zustand) vorgegangen werden.
Bei der Installation und Kesselbenutzung müssen alle Forderungen ČSN 06 1008 eingehalten
werden.
Anordnung des Kessels mit Hinsicht auf die Brandvorschriften
1. Anordnung auf einem Fußboden aus brennbarem Material
- den Kessel auf eine nicht brennbare Unterlage oder auf eine Untermauerung, die ca. 50 mm hoch ist,
stellen, wobei die Untermauerung oder die Unterlage den Kesselgrundriss an allen Seiten um 15 mm
überragt.
2. Sichere Entfernung von brennbaren Stoffen
- Bei der Installation und beim Kesselbetrieb muss die Sicherheitsentfernung 200 mm von brennbaren
Stoffen mit Brennbarkeitsstufe A1, A2, B und C (D) eingehalten werden;
- für leicht brennbare Stoffe der Brennbarkeitsstufe E (F), die schnell brennen und selbst brennen auch
nach der Entfernung der Anzündungsquelle (z. B. Papier, Pappe, Karton, Asphalt- und Teerpappen,
Holz und Holzfaserplatten, Plaststoffe, Fußbodenbeläge) verdoppelt sich die Sicherheitsentfernung, d.
h. auf 400 mm;
- die Sicherheitsentfernung muss auch in dem Fall verdoppelt werden, wenn die Klasse der
Feuerreaktion nicht nachgewiesen wird.
Tab. Nr. 3
Klasse der Feuerreaktion
Klasse der Feuerreaktion
A1– feuerbeständig
A2 – schwer-entflammbar
B – schwerbrennbar
C (D) – mittel-schwerbrennbar
E (F) – leichtbrennbar
Beispiele von Baustoffen und –Erzeugnissen, die in die Klasse der Feuerreaktion
eingestuft werden (Auswahl aus EN 13 501-1+A1)
Granit, Sandstein, Beton, Ziegel, keramischer Belag, Mörtel, feuerfester Verputz,......
Akumin, Isoumin, Heraklit, Lignos, Platten aus Basaltfilz, Platten aus Glasfasern,.....
Buchen- u. Eichenholz, Hobrex-Platten, Sperrholz, Werzalit, Umakart, Sirkolit,....
Kiefern-, Lärchen- u. Fichtenholz, Span- u. Korkplatten, Gummmifußbodenbelag,...
Asphaltpappe, Holzfaserplatten, Zellulosestoffe, Polyuretan, Polystyrol, Polyäthylen,
PVC,....
Anordnung des Kessels hinsichtlich des notwendigen Manipulationsraums::
− vor dem Kessel muss ein Manipulationsraum von minimal 1000 mm gelassen werden
− minimale Entfernung zwischen dem hinteren Teil des Kessels (Platz aller Anschlüsse) und der Wand
600mm
− auf der Seite des atmosphärischen Brenners einen freien Raum von min. 800 mm lassen.
23
Hinweis:
Die Kesselanlage, in der der Kessel VIADRUS G 90 installiert wird, muss mit Sicherheitselementen
nach ČSN 07 0703 – Kesselanlagen mit Anlagen für gasförmige Brennstoffe.
Bild Nr. 7
6.3
Anordnung in der Kesselanlage
Anschluss an das hydraulische System
Wir empfehlen, die Kesselanlage mit einem Expansionsbehälter mit Membrane vorzuschlagen und das
Heizsystem muss mit Sicherheitsventilen ausgestattet werden. Die Berechnung des Volumens des
Expansionsbehälters aufgrund des Wasservolumens im System und die Bedingungen für seine Verwendung
sind in ČSN 06 0830 angeführt.
Füllung des Heizsystems mit Wasser
Das Wasser für die Füllung des Kessels muss klar und farblos sein. Ohne suspendierte Stoffe, Öle und
chemisch aggressive Stoffe. Seine Härte muss ČSN 07 7401 entsprechen und im Fall, dass die Wasserhärte
nicht entspricht, muss das Wasser aufbereitet werden. Auch die mehrmalige Erwärmung des Wassers mit
höherer Härte verhindert nicht das Ausscheiden von Salzen an den Wänden des Kesselkörpers. Das
Ausfällen von 1 mm Kalkstein senkt an der gegebenen Stelle den Wärmeübergang aus dem Metall in das
Wasser um 10 %, und außerdem können sie Grund für das Platzen des Austauschers sein – die
Garantieansprüche gehen verloren.
Heizsysteme mit offenem Expansionsbehälter gestatten den direkten Kontakt des Heizwassers mit der
Atmosphäre. In der Heizperiode absorbiert das expandierende Wasser im Behälter Sauerstoff, der die
Korrosionswirkungen erhöht und gleichzeitig kommt es zu einer bedeutenden Wasserverdampfung. Zur
Ergänzung kann nur Wasser verwendet werden, das auf die Werte nach der Tabelle aufbereitet wurde:
Empfohlene Wasseraufbereitung für den Betrieb von Wasserkesseln und der angeschlossenen
geschlossenen Systeme
Härte
mmol/l
1
2+
Ca
mmol/l
0,3
Konzentration gesamt Fe + Mn
mg/l
(0,3)*
*) empfohlener Wert
Nach der Füllung des Kessels und des Heizsystems ist es notwendig, die völlige Entlüftung des
Kessels und des ganzen Heizsystems zu sichern.
Währen der Heizperiode ist es notwendig, das ständige Wasservolumen im System einzuhalten und darauf
zu achten, dass das Heizsystem entlüftet wird. Das Wasser aus dem Kessel und dem Heizsystem darf
niemals abgelassen werden oder zur Verwendung entnommen werden, außer in notwendigen Fällen, wie
bei Reparaturen usw. Durch das Ablassen des Wassers und das Einlassen von neuem Wasser erhöht sich
die Gefahr der Korrosion und der Bildung von Wasserstein. Wenn es notwendig ist, das Wasser im
Heizsystem zu ergänzen, ergänzen wir es nur in den abgekühlten Kessel, damit es nicht zum Platzen
der Glieder kommt.
24
7.
Inbetriebnahme – Hinweise für die Vertragsserviceorganisationen
Die Inbetriebnahme des Kessels, die Einstellung der Wärmeleistung, jegliche Eingriffe in den
elektrischen Teil des Kessels oder den Anschluss weiterer Bedienungselemente darf nur eine
vertragliche Serviceorganisation, die für die Durchführung dieser Tätigkeit berechtigt ist, ausführen.
7.1
Kontrolltätigkeit vor dem Anlassen
Vor der Inbetriebnahme des Kessels muss zuerst kontrolliert werden:
a) Die Füllung des Heizsystems mit Wasser (Kontrolle des Druckmessers).
b) Einstellung der Thermostate:
- Sicherheitsthermostat
105 °C
- Kesselthermostat
(0 – 85 °C)
- Sicherung des Rückflusses der Verbrennungsprodukte
70 °C
c) Gaseintrittsdruck vor dem Kessel (Druckmesser vor dem Hauptverschluss 1,8 MPa) und die Entlüftung
des Gasanschlusses.
d) Anschluss an den festen Verteiler des elektrischen Netzes 230 V/50 Hz mit der entsprechenden
Sicherung, Kuppelung der Steuerthermostate (Kessel-, Sicherheits-) und die Sicherungen des
Rückflusses der Verbrennungsprodukte nach ČSN 33 2180 Art. 6.2.2.
e) Anschluss an den Schornstein.
7.2
Inbetriebnahme
1. Den Gasverschluss und die „Verschlüsse“ des Wassers im Heizsystem öffnen. Kesselthermostat auf
max. Temperatur einstellen.
2. Den Hauptschalter am Kesselelektropaneel einschalten. Den Anschluss des Kessels an das elektrische
Netz signalisiert ein grünes Licht.
3. Soweit alles in Ordnung ist, verläuft die Zündung des Zündbrenners. Die Zündelektrode am Brenner
funkt standardmäßig 50 sec. Vom Zündbrenner wird die gesenkte Leistung gestartet. Wenn der
Zündzyklus abläuft und es kommt nicht zum Zünden des Brenners, leucht am Netzmodul die
Signalisierung der Störung auf (siehe Bild Nr. 12). Soweit es wiederholt nicht zur Zündung kommt, ist es
notwendig, den Hauptschalter auszuschalten, den Defekt festzustellen und zu beseitigen (siehe Kap.
Nr. 12) und dann den ganzen Prozess zu wiederholen.
4. Die Einstellung und Einrichtung der Wärmeleistung des Kessels nach folgendem Kapitel Nr. 7.3
durchführen.
7.3
Einstellung und Einrichtung der Wärmeleistung des Kessels
7.3.1
Einstellung und Einrichtung der Wärmeleistung der 8-gliedrigen Größe des Kessels
Einstellung und Einrichtung der gesenkten Leistung:
1. Kessel in Betrieb setzen.
2. Gaseintrittdruck messen.
3. Vor der eigentlichen Einstellung die Betriebsdruckverhältnisse am Brenner eine Weile stabilisieren
lassen.
4. Den Gasdruck am Gasverteiler mit Hilfe eines Digitalmanometers oder einer U-Röhre
orientierungsmäßig messen.
5. Die Plastschutzabdeckung von der Spule High-Low abnehmen.
6. Manometer (U-Röhre) an die Messstelle des Gasaustrittsüberdrucks am Ventil VR 4601 QB 2001
anschließen.
7. Mit dem Schraubenzieher 3.5 mm mit der Innenschraube an beiden Regulatoren den Druckwert der
gesenkten Leistung nach Tab. Nr. 2 einstellen. Durch Drehen in Uhrzeiger-Richtung den Gasüberdruck
erhöhen, umgekehrt senken.
8. Am Gasmesser den Gasdurchfluss messen, soweit er nicht der Nennleistung entspricht (siehe Tab.
Nr. 2) – den Gasdruck an der Düse so einstellen, dass der erforderliche Gasdurchfluss erreicht wird.
9. Mit dem Analysator der Verbrennungsprodukte die Reinheit der Verbrennung (NOx, CO) kontrollieren.
25
Einstellung der Nennleistung:
1. Kessel in Betrieb setzen.
2. Den Gasdruck am Gasverteiler mit Hilfe eines Digitalmanometers oder U-Röhre orientierungsmäßig
messen.
3. Vor dem eigentlichen Einstellen die Betriebsdruckverhältnisse am Brenner eine Weile stabilisieren
lassen.
4. Manometer (U-Röhre) an die Messstelle des Gasaustrittsdruckes anschließen.
5. Den Anschlusskonnektor der Spule High-Low des Ventils anschließen.
6. Mit Hilfe des Mutternschlüssels Nr. 8 mit der Außeneinstellungsschraube des Ventils für die Einstellung
der Nennleistung drehen. Durch Drehen in Uhrzeiger-Richtung erhöht sich der Gasüberdruck,
umgekehrt senkt er sich.
7. Nach Beendigung der Einstellung die Richtigkeit der eingestellten Werte nach einigen wiederholten
Trennungen und Schließungen des Anschlusskonnektors überprüfen.
8. Auf dem Gasmesser den Gasdurchfluss messen, soweit er nicht der Nennleistung entspricht (siehe
Tab.Nr. 2) – den Gasdruck an der Düse so einstellen, dass der geforderte Gasdurchfluss erreicht wird.
9. Die Plastschutzabdeckung auf die Spule High-Low aufsetzen.
10. Mit dem Analysator der Verbrennungsprodukte die Reinheit der Verbrennung (NOx, CO) kontrollieren.
7.3.2
Einstellung und Einrichtung der Wärmeleistung des Kessels, der mit
elektromagnetischen Gasventilen Honeywell ausgerüstet ist, für die Größe
10, 12 und 15 Glieder:
Einstellung und Einrichtung der gesenkten Leistung:
1. Kessel in Betrieb setzen.
2. Den Eintrittsgasdruck messen, der in den Werten 15 – 23 mbar liegen muss.
3. Vor dem eigentlichen Einstellen die Betriebsdruckverhältnisse am Brenner eine Weile stabilisieren
lassen.
4. Den Gasdruck am Gasverteiler mit Hilfe eines Digitalmanometers oder U-Röhre orientierungsmäßig
messen.
5. Die Plastschutzabdeckung von den Spulen High-Low abnehmen
6. Den Anschlusskonnektor der Spulen High-Low des Ventils Nr. 1 und 2 trennen.
7. Das Manometer (U-Röhre) an die Messstelle des Gasaustrittsüberdrucks am Ventil VR 4601 QB 2001
anschließen.
8. Mit dem Schraubenzieher 3.5 mm mit der Innenschraube an beiden Regulatoren den Druckwert der
gesenkten Leistung nach Tab. Nr. 2 einstellen. Durch Drehen in Uhrzeiger-Richtung den Gasüberdruck
erhöhen, umgekehrt senken.
9. Auf dem Gasmesser den Gasdurchfluss messen, soweit er nicht der Nennleistung entspricht (siehe
Tab.Nr. 2) – den Gasdruck an der Düse so einstellen, dass der geforderte Gasdurchfluss erreicht wird.
10. Mit dem Analysator der Verbrennungsprodukte die Reinheit der Verbrennung (CO2, NOx, CO)
kontrollieren.
High – Low Spule Nr. 2
High – Low Spule Nr. 1
Anschlusskonnektor der
elektromagnetischen
Spulen des Ventils Nr. 2
Anschlusskonnektor der
elektromagnetischen Spulen des
Ventils Nr. 1
Ventil Nr. 2
Ventil Nr. 1
Bild Nr. 8
Anschluss der Gasventile Honeywell
26
Einstellung der Nennleistung:
1. Kessel in Betrieb setzen.
2. Den Gasdruck am Gasverteiler mit Hilfe eines Digitalmanometers oder U-Röhre orientierungsmäßig
messen.
3. Vor dem eigentlichen Einstellen die Betriebsdruckverhältnisse am Brenner eine Weile stabilisieren
lassen.
4. Manometer (U-Röhre) an die Messstelle des Gasaustrittsdruckes am Ventil Nr. 1 (siehe Bild Nr. 8)
anschließen.
5. 15 Den Anschlusskonnektor der Spulen High-Low des Ventils Nr. 1 und 2 anschließen.
6. Mit Hilfe des Mutternschlüssels Nr. 8 mit der Außeneinstellungsschraube des Ventils Nr.1 und 2 für die
Einstellung der Nennleistung drehen. Durch Drehen in Uhrzeiger-Richtung erhöht sich der
Gasüberdruck, umgekehrt senkt er sich.
7. Nach Beendigung der Einstellung die Richtigkeit der eingestellten Werte nach einigen wiederholten
Trennungen und Schließungen des Anschlusskonnektors überprüfen.
8. Auf dem Gasmesser den Gasdurchfluss messen, soweit er nicht der Nennleistung entspricht (siehe
Tab.Nr. 2) – den Gasdruck an der Düse so einstellen, dass der geforderte Gasdurchfluss erreicht wird.
9. Die Plastschutzabdeckung auf die Spule High-Low aufsetzen.
10. Mit dem Analysator der Verbrennungsprodukte die Reinheit der Verbrennung (NOx, CO) kontrollieren.
7.3.3
Einstellung und Einrichtung der Wärmeleistung des Kessels, der mit dem
elektromagnetischen Gasventil für die Größen 10, 12 und 15 Glieder ausgerüstet ist:
1. Kessel in Betrieb setzen.
2. Gaseintrittsdruck messen.
3. Vor dem eigentlichen Einstellen die Betriebsdruckverhältnisse am Brenner eine Weile stabilisieren
lassen.
4. Manometer (U-Röhre) an die Messstelle des Gasaustrittsdruckes am Multiblock anschließen.
5. 5.1. Ohne übergeordnete Regulierung
5.2. Mit übergeordneter Regulierung
Den Kessel auf die Nennleistung mit übergeordneter Regulierung schalten.
6. Mit der Regulatorschraube (Bild Nr. 9) Nennleistung einstellen.
7. 7.1. Ohne übergeordnete Regulierung
Kessel abschalten, Konnektor 2° an der Blende trennen. Aufs neue einschalten.
7.2 Mit übergeordneter Regulierung
Den Kessel auf gesenkte Leistung mit übergeordneter Regulierung umschalten.
8. Arretierungsschraube lockern.
9. Mit der Mutter für die Einstellung des Gasdurchflusses bei gesenkter Leistung die gesenkte Leistung
(Bild Nr. 10) einstellen.
10. Arretierungsschraube anziehen.
11. Auf dem Gasmesser den Gasdurchfluss messen, soweit er nicht der Nennleistung entspricht (siehe Tab.
Nr. 2) – den Gasdruck an der Düse so einstellen, dass der geforderte Gasdurchfluss erreicht wird.
12. Der Gasdurchfluss für die gesenkte Leistung kann mit der Regulierungsschraube (siehe Bild Nr. 10)
eingestellt werden..
13. Mit dem Analysator für Verbrennungsprodukte die Reinheit der Verbrennung (NOx, CO) kontrollieren.
27
Arretierungsschraube
M3
Einstellung der
Öffnungsgeschwindigkeit des
Ventils mit Abdeckung
Konnektor für el.
Anschluss
Spule, zweite Stufe V2
Einstellungsring –
Einstellung des Gasdurchflusses
für gesenkte Leistung – I. Stufe
Regulatorabdeckung –
Einstellung des
Gasdruchflusses für
Nennleistung
Gasaustritt in den Brenner
Austrittsflansch mit Sonde für die
Gasdruckmessung an den Düsen
Gaszufuhr in den
Multiblock
Stellen für den Anschluss des
Ventils für den Zündbrenner
Eintrittsflansch
Filterabdeckung
Bild Nr. 9
Gasmultiblock DUNGS MB – ZRDLE 412 B01 S22 (ohne Bestückung mit einem
Dichtheitswächter der Gasarmatur und dem Ventil für den Zündbrenner)
Sonde für Messung des
Gasaustrittsdruckes vor
dem Gasmultiblock
Einstellungsring
1. Auf dem Einstellungsteller die Schraube M 3 mit
Zylinderkopf lockern (siehe Bild Nr. 9).
2. Mit dem Einstellungsring drehen.
Drehung nach rechts: Senkung des Durchflusses.
Drehung nach links: Erhöhung des Durchflusses.
3. Schraube M3 mit Zylinderkopf wieder anziehen.
Bild Nr. 10
Einstellung des Gasdurchflusses für
gesenkte Leistung
28
1. Schutzklappe öffnen
2. Durch Drehen des Schraubenziehers
geforderten Austrittsdruck einstellen.
Bild Nr. 11
Einstellung des Gasdurchflusses
für Nennleistung
8.
Kesselbedienung durch den Nutzer
Der Kessel arbeitet automatisch nach der Einstellung der Regulationselemente und der Nutzer führt
nur die folgenden Bedienungstätigkeiten durch, mit denen ihn der Mitarbeiter bekannt machen muss,
der den Kessel in Betrieb setzt:
1. Ausschalten oder Einschalten des Kessels mit Hilfe des Netzschalters auf dem Bedienungspaneel
des Kessels.
2. Bedienung des Kesselgangs mit Hilfe des gewählten Regulators
3. Einstellung der geforderten Temperatur des Heizwassers im Bereich 0 bis AUTO (0-85°C) am
Kesselthermostat.
4. Kontrolle der Heizwassertemperatur.
5. Umschaltung zwischen manuellem II (Kessel nur durch Kesselthermostat gesteuert) und
automatischem I (Kessel durch den gewählten Regulator gesteuert) Betrieb.
6. Wenn der Störungszustand des Kessels eintritt, leuchtet die Signalisierung der Störung im
Netzmodul auf. Bei Ausfall des elektrischen Netzes wird der Brenner abgestellt und nach der
Erneuerung der Spannung im elektrischen Netz verläuft der neue Start des Brenners automatisch. Die
Entblockung der Störung wird manuell mit Hilfe der Drucktaste "Entblockierung" im Netzmodul
durchgeführt.
7. Entblockung des Sicherheitsthermostates. soweit es zum Abschalten des Kessels durch den
Sicherheitsthermostat
kommt,
leuchtet
am
Bedienungspaneel
die
Signallampe
"Temperaturüberschreitung". Der Nutzer kann die Entblockung des Thermostates im Netzmodul (BT)
durchführen.
8. Entblockung der Rückflusssicherung der Verbrennungsprodukte. Soweit es zum Abschalten des
Kessels durch die Rückflusssicherung der Verbrennungsprodukte kommt, leuchtet im Netzmodul die
Signallampe "Temperaturüberschreitung ". Der Nutzer kann die Entblockung im Netzmodul (ST)
durchführen.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Elektropaneel
Großer Blindflansch
Stirnpaneel
Sicherungshülse
Kesselthermostat
Umschalter Nenn- gesenkter I/II
Resett-Drucktaste
Bild Nr.12
8.
9.
10.
11.
12.
13.
Signalisierung der Temperaturüberschreitung
Thermomanometer
Blindflansch mit Thermomanometer
Sicherung 2,5 A
Hauptschalter
Entblockung der Sicherung des Rückflusses der
Verbrennungsprodukte
14. Entblockung des Sicherheitsthermostates
Standard-Bedienungspaneel des Kessels VIADRUS G 90
29
9.
WICHTIGE HINWEISE
1.
Der Kessel darf nur zu den Anwendungszwecken benutzt werden, zu denen er bestimmt ist.
2.
Kesselmilieu: es muss gesichert werden die ständige Luftzufuhr und die Durchführung der
Lüftung im Sinne ČSN 07 0703.
3.
Damit das Betauen des Kessels verhindert wird und die anschließende NiedrigtemperaturKorrosion dort, wo die Voraussetzung des ständigeren Ganges bei niedrigeren Temperaturen
besteht (Übergangszeiträume, beim Heizsystem mit einem großen Heizwasservolumen,
Niedrigtemperatur-Regime u.ä.) ist es notwendig zu sichern, dass die Rückwassertemperatur
nicht unter 50 °C sinkt. Am besten durch die Bildung eines eigenen Kesselkreises.
4.
Den Kessel können nur erwachsene Personen bedienen.
5.
Der Kessel ist nicht zur Benutzung von Personen (inkl. Kindern) bestimmt, deren physische,
sinnliche oder mentale Unfähigkeit oder deren Mangel an Erfahrungen und Kenntnissen sie an
der gefahrlosen Benutzung des Verbrauchers hindern, sofern sie nicht von jemand beaufsichtigt
werden oder sofern sie nicht von einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person über die
Benutzung des Verbrauchers belehrt wurden.
6.
Kinder sollten beaufsichtigt werden, damit sichergestellt ist, dass sie nicht mit dem Verbraucher
spielen.
7.
Der Kesselanschluss richtet sich nach ČSN 33 2000-4-41 ed. 2 (einschließlich der
Schutzanschlüsse).
8.
Der Kessel wir an den festen Verteiler des elektrischen Netzes 230 V/50 Hz mit entsprechender
Sicherung angeschlossen und einem vorgeordneten Schalter, der alle Netzpole abschaltet.
9.
Bei langzeitigem Abstellen des Kessels aus dem Betrieb den Kessel vom elektrischen Netz
abschalten.
10. Im Fall der langzeitigen Abstellung des Kessels aus dem Betrieb und bei dem Entstehen der
Durchfrierungsgefahr des Heizsystems ist es notwendig, das ganze Heizsystem so auszulassen,
dass es nicht zur Beschädigung der einzelnen Teile des Heizsystems kommt.
11. Bei der Störung des Abgasabzugs aus dem horizontalen Unterbrecher (Gegenzug, verstopfter
Schornstein) schließt die Sicherung des Rückflusses der Verbrennungsprodukte die
Brennstoffzufuhr in den Kessel. Der Nutzer kann die Entblockung der Sicherung mit der
Entblockungstaste TS durchführen. Der wiederholte Kesselstart kann erst nach Abkühlung des
Gebers der Sicherung des Abgasrückflusses durchgeführt werden, d.h. nach 10 Min.
12. Der Kesselraum muss sauber und in einem staublosen Zustand gehalten werden. Aus dem
Raum der Kesselanlage müssen alle Quellen der Verunreinigung ausgeschlossen werden und
während der Arbeiten (Isolationsarbeiten, Reinigung des Kesselraums), die Staub verursachen,
muss der Kessel aus dem Betrieb abgestellt sein. Auch die teilweise Verstopfung des Brenners
mit Verunreinigungen wertet den Verbrennungsprozess ab, gefährdet den wirtschaftlichen und
zuverlässigen Betrieb des Kessels. Den Aufenthalt von Haustieren (Hunde, Katze, u.ä.)
empfehlen wir nicht im Kesselraum.
13. Wenn es zu einer gefährlichen Bildung und Eindringen von brennbaren Dämpfen oder Gasen in
den Kesselraum kommt, oder bei Arbeiten, bei denen vorübergehend die Gefahr eines Brandes
oder der Explosion entsteht (Kleben von Fußbodenbelägen, Anstriche mit brennbaren Farben),
muss der Kessel rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten aus dem Betrieb abgeschaltet sein.
14. Auf den Kessel und in einer kleineren Entfernung als die sichere Entfernung von ihm, dürfen
keine Gegenstände aus brennbaren Stoffen abgestellt werden.
15. Der Nutzer ist verpflichtet, die Montage, die Inbetriebnahme, die regelmäßige Wartung und die
Beseitigung von Mängeln nur dem vertraglichen Fachservice anzuvertrauen, das vom Hersteller
des Kessels VIADRUS a.s. akkreditiert wurde, sonst gilt die Garantie für die ordentliche
Funktion des Kessels nicht. „Das Zertifikat über die Qualität und die Komplettheit des Kessels
VIADRUS G 90“ dient nach der Ausfüllung durch die vertragliche Serviceorganisation als
„Garantieschein“.
16. Am Kessel muss 1 x jährlich die regelmäßige Wartung nach dem folgenden Kapitel durchgeführt
werden.
17. Bei der Montage, Installation und Bedienung müssen die Normen eingehalten werden, die im
zuständigen Bestimmungsland gelten.
Bei Nichteinhaltung dieser Bedingungen besteht kein Anspruch auf Garantiereparaturen.
30
10.
Wartung
Sämtliche Eingriffe kann nur die vertragliche Serviceorganisation, die vom Hersteller geschult wurde,
durchführen.
1. Kessel vom elektrischen Netz abschalten.
2. Gaszufuhr in den Kessel schließen.
3. Brenner von der Gaszufuhr abschalten (den Flansch von den elektromagnetischen Ventilen Honeywell
oder vom Gasmultiblock Dungs lösen und die Verschraubung am Ventil für die Gaszufuhr an den
Zündbrenner lösen).
4. Die Leiter zu den elektromagnetischen Ventilen und Elektroden des Zündbrenners abkuppeln.
5. Die Brennerplatte vom Kesselkörper abmontieren.
6. Den Brenner aus dem Verbrennungsraum herausnehmen.
7. Den oberen Teil des Mantels und die Wärmeisolation abnehmen.
8. Den Deckel des Zugunterbrechers abschrauben.
9. 1 x jährlich die Reinigung der Konvektionsfläche des Kessels mechanisch – mit einer Reinigungsbürste
durchführen. Nach der Reinigung der Konvektionsfläche mit einer Reinigungsbürste kann die Reinigung
durch ein chemisches Mittel, z.B. METANO THERM ergänzt werden.
- Mit dem chemischen Mittel die Konvektionsflächen vom oberen Teil des Kesselkörpers bespritzen.
- Die Montage des Deckels, des Zugunterbrechers und des oberen Deckels des Mantels durchführen.
- Den Kessel in Betrieb setzen.
Beim Betrieb des Kessels reagiert das chemische Mittel mit den Ablagerungen und in Form von
Verbrennungsprodukten wird es durch den Schornstein abgeführt.
10. Soweit die regelmäßige Wartung nicht durchgeführt wurde und die Konvektionsflächen sind stark mit
Unreinheiten verstopft, kann die Reinigung wie folgt durchgeführt werden
- die Schlitze der Konvektionsfläche mechanisch mit einer Reinigungsbürste reinigen
- in alle Schlitze der Konvektionsfläche gießen sie von oben eine verdünnte Saponatlösung
- lassen Sie die Lösung ungefähr 10 Min. einwirken
- die Konvektionsflächen mit einem kleinen Wasserdruck ausspritzen
- dann wiederholt mit einem größeren Wasserdruck die Reinigung der Konvektionsflächen beenden
- die Verunreinigungen komplett aus dem Brennerraum beseitigen
- die Montage des Brenners, den Anschluss Gaszufuhr, den Anschluss der Konnektoren an die
Ventile durchführen
- Deckel des Zugunterbrechers befestigen
- oberen Deckel des Mantels aufsetzen
- während des Kesselbetriebs die Dichtheit der Gaszufuhr kontrollieren
11. Die Verstopfung der Brennerröhren kontrollieren. Im Fall der Verunreinigung:
- Mit Hilfe eines Pinsels und bei dem gleichzeitigen Gang des Staubsaugers aus der Perforierung der
Röhren die Verunreinigungen entfernen
- Es ist verboten, zur Reinigung der Perforierung der Brennerröhren eine Stahlbürste zu
verwenden, denn die Oberfläche der Röhren ist mit einem reflexiven Schutzanstrich versehen
31
11.
Mängel und ihre Beseitigung
Die Beseitigung von Mängeln kann nur die geschulte Vertragserviceorganisation durchführen, und sie ist
auch verpflichtet, eine Aufzeichnung in die Beilage zum Garantieschein durchzuführen.
Die Beseitigung von Störungen, die mit dem Symbol “∗
∗„ bezeichnet sind, kann der Nutzer selbst
durchführen.
Soweit es wiederholt zur Blockierung des Sicherheitsthermostates oder der Sicherung des
Rückflusses der Abgase kommt, ist es gleichfalls notwendig, den Vertragsservicemitarbeiter
anzurufen.
Die Betriebsstörungen in Anknüpfung an den
Grunddokumenten zum Regulator beschrieben.
MANGEL
1. Nach Einschalten des Kessel
leuchtet die Kontrolllampe am
Hauptschalter nicht
2. Der Kessel kann nicht
angelassen werden –
Zündelektrode bildet keine
Funken
3. Kessel kann nicht angelassen
werden – die Funkenbildung
verläuft auf der Funkenstrecke
der Automatik (hörbarer Ton
des Funkenbildung in
Automatik)
4. Kessel zündet nicht –
Zündelektrode sprüht Funken
(auf dem Bedienungspaneel
leuchtet die Signalisierung
Störung)
Regulator RVA sind
in
der technischen
GRUND
BESEITIGUNG
Am Kesseleintritt ist keine
el.Spannung
Defekte Kontrolllampe
Defekte Automatik
Unterbrochene Zuführung zur
Zündelektrode
Defekte Elektrode
Schlechter Anschluss der
Leiter an die Elektroden oder
defekte Elektrode
Sapnnung an Steckdose kontrollieren
Gaszufuhr in Kessel ist
unterbrochen
Belüftete Gasleitung
Gasventil öffnet nicht
5. Kessel zündet und nach einem Schlechter Anschluss des
Augeblick verlöscht er
Null- und Phasenleiters
Auf dem Bedienungspaneel
leuchtet die Signalisierung
Nicht durchgängiger Filter der
Störung auf
Verunreinigungen am Eintritt
des Gasventils
Störung des
Kesselthermostates
6. Kessel kann nicht gezündet
Wassermangel im System
werden – ausgeschalteter
Sicherheitsthermostat
Ungenügende
(auf dem Bedienungspaneel
Wasserzirkulation im System
leucht die Signalisierung
überheizt)
Verstopfter Schornstein
7. Blockierung der Sicherung des Starker Wind, der einen
Abgasrückflusses
Gegenzug verursacht
32
Schalter austauschen
Austausch der Automatik
Kontrolle des vollkommenen Anschlusses der
Elektrode mit dem Austritt VN an Automatik
Austausch der Elektrode
Zustand der Elektrode und des Anschlusses des
Zünd- und Erdungsleiters kontrollieren
*
Kontrolle des Gasdrucks im Gasanschluss
Kontrolle der Öffnung des Gasverschlusses des
Verbrauchers
Entlüftung durchführen
Austausch des Ventils
Kontrollen und Änderung des Anschlusses
Klemme U - Phasenleiter
Klemme N – Nullleiter
Filter des Gasventils reinigen
*
Im Netzmodul TB Entblockung durchführen
*
Kontrolle des Wasserdrucks im System und
eventuelle Wasserergänzung
Kontrolle des Drucks im Expansionsbehälter
(soweit ein geschlossenes Heizsystem
verwendet wird)
Kontrolle des Pumpenlaufes
Reinigung des Schornsteins durchführen
Entblockung der Sicherung mit der Drucktaste
"ENTBLOCKUNG" im Netzmodul durchführen
*
12.
Anweisungen zur Liquidierung des Erzeugnisses nach Ende
seiner Lebensdauer
VIADRUS a.s. ist Vertragspartner der Firma EKO–KOM a.s. mit der Kundennummer F00120649.
Die Verpackungen erfüllen die Anforderungen der Norm EN 13427.
In Hinblick darauf, dass das Erzeugnis aus üblichen Metallmaterialien konstruiert ist, empfehlen wir die
einzelnen Teile wie folgt zu entsorgen:
- Austauscher (Grauguss) – durch eine sich mit der Sammlung und Entsorgung von Abfällen
beschäftigenden Firma
- Rohrverteilungen, Verkleidungen – durch eine sich mit der Sammlung und Entsorgung von Abfällen
beschäftigenden Firma
- sonstige Metallteile – durch eine sich mit der Sammlung und Entsorgung von Abfällen beschäftigenden
Firma
- Isolationsmaterial ROTAFLEX - in den üblichen Abfall entsorgen
Die Verpackungen empfehlen wir auf folgende Weise zu liquidieren:
- Plastfolie, Kartonverpackung, nutzen Sie Rohstoffsammelstellen,
- Metallzugband, nutzen Sie Rohstoffsammelstellen,
- Holzunterlage, ist für eine einmalige Verwendung gedacht und kann als Erzeugnis nicht weiter verwendet
werden. Ihre Liquidierung unterliegt dem Gesetz 477/2001 Slg. und 185/2001 Slg., in Verlautbarung der
späteren Vorschriften.
Bei Verlust der Nutzeigenschaften des Erzeugnisses kann die Rücknahme genutzt werden (sofern
eingeführt); im Fall einer Verursachererklärung, dass es sich um Abfall handelt, wird mit demselben
gemäß Bestimmungen der gültigen Legislative des entsprechenden Landes umgegangen.
13.
Garantie und Verantwortung für Mängel
Die Inanspruchnahme der Rechte aus der Verantwortung für Mängel richtet sich nach dem
Handelsgesetzbuch.
VIADRUS a.s. gewährt Garantie für:
– auf den Kessel für einen Zeitraum von 24 Monaten ab Datum der Inbetriebnahme des Erzeugnisses,
maximal jedoch 30 Monate ab Datum der Expedition aus dem Herstellerbetrieb
– auf den Kesselkörper 5 Jahre ab Expeditionsdatum aus dem Herstellerbetrieb.
Zur Gültigkeit der Garantie fordert der Hersteller:
– im Sinne des Gesetzes Nr. 222/94 Sb. „Über die Bedingungen der Unternehmung und über die
Leistung der staatlichen Verwaltung in zertifizierten Zweigen und über die Staatliche
energetische Inspektion “ und ČSN 38 6405, ČSN 07 0703 und Bekanntmachung 91/93 Sb.
regelmäßig 1 x jährlich die Kontrolle des Gaskessels durchzuführen. Die Kontrollen darf die berechtigte
Organisation (Vertragsservice), die durch den Hersteller VIADRUS a.s. dazu akkreditiert ist,
durchführen.
– Sämtliche Aufzeichnungen über die durchgeführten Garantie- und Nachgarantiereparaturen und die
Durchführung der regelmäßigen jährlichen Kontrollen des Kessels auf der Beilage zur Zertifizierung über
die Qualität und die Komplettheit des Kessels VIADRUS G 90 nachzuweisen.
Die Garantie bezieht sich auf:
- Mängel, die durch fehlerhafte Montage und unrichtige Bedienung des Erzeugnisses und auf
Mängel, die durch unrichtige Wartung verursacht wurden, siehe Kap. 10;
- Defekte und Schäden, die durch die Nichteinhaltung der Wasserqualität im Heizsystem
entstanden, siehe Kapitel Nr. 6.1 und 6.3, oder durch Verwendung von Frostschutzmitteln
verursacht wurden;
- Defekte, die durch die Nichteinhaltung der Anweisungen entstanden, die in dieser Anleitung
angeführt werden;
- die Beschädigung des Erzeugnisses bei der Beförderung oder eine andere mechanische
Beschädigung;
- Mängel, die aufgrund ungeeigneter Lagerung verursacht werden.
Jede Meldung von Mängeln muss unverzüglich nach seiner Feststellung durch telefonische
Vereinbarung und immer auch in schriftlicher Form getätigt werden.
Bei der Nichteinhaltung der angeführten Anweisungen werden die vom Hersteller gewährten
Garantien nicht anerkannt.
Der Hersteller behält sich das Recht auf Änderungen vor, die im Rahmen der Innovation des
Erzeugnisses durchgeführt werden, die nicht in dieser Anleitung enthalten sein müssen.
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Datum der Aktualisierung 16/2013 ND – DE
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