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manual
Montage- und Betriebsanleitung
Weishaupt Energie-Speicher WES 660, WES 910
83247401 - 1/2006
Inhalt
1
Grundlegende Hinweise
4
2
Sicherheitshinweise
5
3
Technische Beschreibung
3.1
Bestimmungsgemäße Verwendung
3.2
Varianten
6
6
7
4
5
6
7
,
8
9
2
Über die Weishaupt-Systeme
4.1
WES -C mit WTU und Solaranlage
4.2
WES -C mit WTC und Solaranlage
4.3
WES -CK/WES -HK als 2er Pufferkaskade (WTU)
4.4
WES -CK/WES -HK als 2er Pufferkaskade (WTC)
4.5
WES -H in Verbindung mit WTU und Feststoffkessel
8
8
10
12
14
16
Montage
5.1
Allgemeine Hinweise
5.2
Typenschild
5.3
Hydraulische Anschlüsse und Abmessung
5.3.1 Hydraulische Anschlüsse WES -C und WES -C-K
5.3.2 Hydraulische Anschlüsse WES -W und -W-K
5.3.3 Hydraulischer Anschluss WES -H und -H-K
5.3.4 Kaskade mit WES -CK, -WK, -HK
5.4
Montage der Verkleidung
18
18
20
21
21
22
23
24
25
Inbetriebnahme
6.1
Einregulierung in Verbindung mit WCM-System (WTC)
6.2
Einregulierung in Verbindung mit WRS-System (WTU)
26
26
27
Hinweise für den Betreiber
7.1
Tipps zur Energieeinsparung
28
28
Abmessungen und technische Daten
8.1
Grunddaten
8.2
Leistungsdaten WES 660
8.3
Leistungsdaten WES 910
29
29
30
31
Was tun wenn ... ?
9.1
Ursache und Beseitigung von Störungen
34
34
10
A
Zubehör
10.1 Zirkulationslanze
10.1.1 Zirkulationsanschluss mit Zirkulationslanze
10.1.2 Spüleinrichtung mit Zirkulationslanze
10.1.3 Zirkulationsanschluss mit Temperatursteuerung
10.1.4 Trinkwassserwärmetauscher spülen
10.2 Thermometer
10.3 Tauchhülse 1/2”, 3/4”
10.4 Elektroheizung
35
35
35
36
37
37
39
39
40
Anhang
Notizen
Stichwortverzeichnis
41
41
43
3
1
Grundlegende Hinweise
•
Die Montage- und Betriebsanleitung des Weishaupt
Energie-Speicher WES halten Sie gerade in der
Hand.
Lesen Sie die Anleitung sorgfältig durch.
Sie wird Ihnen helfen, den Energie-Speicher optimal
zu nutzen.
•
Bewahren Sie die Anleitung stets in der Nähe des
Energie-Speichers auf.
Diese Montage- und Betriebsanleitung
• wendet sich an qualifiziertes Fachpersonal.
•
•
enthält die wichtigsten Hinweise für eine sicherheitsgerechte Montage, Inbetriebnahme und Wartung des
Geräts.
ist von allen Personen zu beachten, die am Gerät
arbeiten.
Symbol- und Hinweiserklärung
Dieses Symbol kennzeichnet Hinweise deren
Nichtbeachtung schwere gesundheitsschädliche Auswirkungen, bis hin zu lebensgefährlichen Verletzungen zur Folge haben kann.
Übergabe und Bedienungsanweisung
Der Lieferant der Anlage übergibt dem Betreiber der
Anlage spätestens mit Abschluss der Montagearbeiten
die Bedienungsanweisung mit dem Hinweis, diese im
Aufstellungsraum der Anlage aufzubewahren. Auf der
Bedienungsanweisung ist die Anschrift und die
Rufnummer der nächsten Kundendienststelle einzutragen.
Der Betreiber muss darauf hingewiesen werden, dass die
Anlage mindestens -einmal im Jahr- durch einen
Beauftragten der Erstellerfirma oder durch einen anderen
Fachkundigen überprüft werden soll. Um eine regelmäßige Überprüfung sicherzustellen, empfiehlt -weishaupteinen Wartungsvertrag.
Der Lieferant soll den Betreiber spätestens anlässlich der
Übergabe mit der Bedienung der Anlage vertraut machen
und ihn darüber unterrichten, wann und gegebenenfalls
welche weiteren Abnahmen vor dem Betrieb der Anlage
noch erforderlich sind.
Gewährleistung und Haftung
Gewährleistungs- und Haftungsansprüche bei Personenund Sachschäden sind ausgeschlossen, wenn sie auf
eine oder mehrere der folgenden Ursachen zurückzuführen sind:
ACHTUNG
•
•
Dieses Symbol kennzeichnet Hinweise deren
Nichtbeachtung zu lebensgefährlichen
Stromschlägen führen kann.
•
GEFAHR
•
GEFAHR
Dieses Symbol kennzeichnet Hinweise deren
Nichtbeachtung eine Beschädigung oder
Zerstörung des Gerätes oder
Umweltschäden zur Folge haben kann.
☞
Dieses Symbol kennzeichnet Handlungen,
die Sie durchführen sollen.
1.
2.
3.
Eine Handlungsabfolge mit mehreren
Schritten ist durchnummeriert.
❏
Dieses Symbol fordert Sie zu einer Prüfung
auf.
•
Dieses Symbol kennzeichnet Aufzählungen.
Abkürzungen
Tab.
Tabelle
Kap.
Kapitel
4
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Geräts
Unsachgemäßes Montieren, Inbetriebnehmen,
Bedienen und Warten des Geräts
Betreiben des Geräts bei defekten SicherheitsEinrichtungen oder nicht ordnungsgemäß angebrachten oder nicht funktionsfähigen Sicherheits- und
Schutzvorrichtungen
Nichtbeachten der Hinweise in der Montage- und
Betriebsanleitung
Eigenmächtige bauliche Veränderungen am Gerät
Einbau von Zusatzkomponenten, die nicht gemeinsam
mit dem Gerät geprüft worden sind
Eigenmächtiges Verändern des Geräts
Mangelhafte Überwachung von Geräteteilen, die
einem Verschleiß unterliegen
Unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
Höhere Gewalt
Schäden, die durch Weiterbenutzung trotz Auftreten
eines Mangels entstanden sind
Nicht geeignete Medien
Mängel in den Versorgungsleitungen
Keine Verwendung von -weishaupt- Originalteilen
2. Sicherheitshinweise
Zu Ihrer Sicherheit
☞ Beachten Sie alle Hinweise in der Anleitung.
☞ Beachten Sie auch die Hinweise in der
Bedienungsanleitung des Wärmeerzeugers.
☞ Lassen Sie sich vom Heizungsfachmann ausführlich in
die Anlage einweisen.
Gefahren im Umgang mit dem Gerät
Weishaupt Produkte sind entsprechend den gültigen
Normen und Richtlinien und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei
unsachgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und
Leben des Benutzers oder Dritter bzw.
Beeinträchtigungen am Gerät oder an anderen
Sachwerten entstehen.
Um Gefahren zu vermeiden darf das Gerät nur benutzt
werden
• für die bestimmungsgemäße Verwendung
• in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand
• unter Beachtung aller Hinweise in der Montage- und
Betriebsanleitung
• unter Einhaltung der Inspektions- und
Wartungsarbeiten.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können,
sind umgehend zu beseitigen.
Ausbildung des Personals
Nur qualifiziertes Personal darf am Gerät arbeiten.
Qualifiziertes Personal sind Personen, die mit Aufstellung,
Montage, Einregulierung, Inbetriebnahme und
Instandhaltung des Produktes vertraut sind und die zu
ihrer Tätigkeit benötigten Qualifikationen besitzen, wie
z.B.:
• Ausbildung, Unterweisung bzw. Berechtigung,
Stromkreise und elektrische Geräte gemäß den
Normen der Sicherheitstechnik ein- und auszuschalten, zu erden und zu kennzeichnen.
Organisatorische Maßnahmen
• Die erforderlichen persönlichen Schutzausrüstungen
sind von jedem zu tragen, der am Gerät arbeitet.
• Alle vorhandenen Sicherheits-Einrichtungen sind
regelmäßig zu überprüfen.
Informelle Sicherheits-Maßnahmen
• Zusätzlich zur Montage- und Betriebsanleitung sind
die länderspezifisch geltenden Regeln und
Vorschriften zur Unfallverhütung zu beachten.
Insbesondere sind die einschlägigen Errichtungs- und
Sicherheitsvorschriften (z.B. EN, DIN, VDE, usw...) zu
beachten.
• Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät
sind in lesbarem Zustand zu halten.
Sicherheits-Maßnahmen im Normalbetrieb
• Gerät nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen
voll funktionsfähig sind.
• Mindestens einmal pro Jahr das Gerät auf äußerlich
erkennbare Schäden und Funktionsfähigkeit der
Sicherheitseinrichtungen prüfen.
• Je nach Anlagenbedingungen kann auch eine häufigere Prüfung notwendig sein.
2
Gefahren durch elektrische Energie
• Vor Beginn der Arbeiten - Freischalten, gegen
Wiedereinschaltung sichern, Spannungsfreiheit feststellen, erden und kurzschließen sowie gegen benachbarte, unter Spannung stehende Teile schützen!
• Arbeiten an der elektrischen Versorgung von einer
Elektro-Fachkraft ausführen lassen.
• Die elektrische Ausrüstung des Geräts im Rahmen
der Wartung prüfen. Lose Verbindungen und angeschmorte Kabel sofort beseitigen.
• Der Schaltschrank ist stets verschlossen zu halten.
Der Zugang ist nur autorisiertem Personal mit
Schlüssel oder Werkzeug erlaubt.
• Sind Arbeiten an spannungsführenden Teilen notwendig, sind die Unfallverhütungsvorschriften UVV VBG4
bzw. andere länderspezifische Vorschriften zu beachten und Werkzeuge nach EN 60900 zu verwenden.
Eine zweite unterwiesene Person hinzuzuziehen, die
notfalls die Spannungsversorgung ausschaltet.
Wartung und Störungsbeseitigung
• Vorgeschriebene Einstell-, Wartungs- und
Inspektionsarbeiten fristgemäß durchführen.
• Betreiber vor Beginn der Wartungsarbeiten informieren.
• Bei allen Wartungs-, Inspektions- und Reparaturarbeiten Gerät spannungsfrei schalten und Hauptschalter gegen unerwartetes Wiedereinschalten
sichern.
Werden bei Wartungs- und Kontrollarbeiten
Dichtungsverschraubungen geöffnet, sind bei der
Wiedermontage die Dichtflächen gründlich zu säubern und auf einwandfreie Verbindungen zu achten.
Beschädigte Dichtungen austauschen.
Dichtheitsprüfung durchführen!
• Sicherheits-Einrichtungen dürfen nur vom Hersteller
oder dessen Beauftragten instandgesetzt werden.
• Gelöste Schraubverbindungen nach dem
Wiederverbinden auf festen Sitz kontrollieren.
• Nach Beendigung der Wartungsarbeiten Sicherheitseinrichtungen auf Funktion prüfen.
Bauliche Veränderungen am Gerät
• Ohne Genehmigung des Herstellers keine
Veränderungen, An- oder Umbauten am Gerät vornehmen.
Alle Umbau-Maßnahmen bedürfen einer schriftlichen
Bestätigung der Max Weishaupt GmbH.
• Geräteteile in nicht einwandfreiem Zustand sofort austauschen.
• Es dürfen keine Zusatzkomponenten eingebaut
werden, die nicht mit dem Gerät zusammen geprüft
worden sind.
• Nur Original -weishaupt- Ersatz- und Verschleißteile
verwenden.
Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet,
dass sie beanspruchungs- und sicherheitsgerecht
konstruiert und gefertigt sind.
Reinigen des Geräts und Entsorgung
• Verwendete Stoffe und Materialien sach- und umweltgerecht handhaben und entsorgen.
5
3
Technische Beschreibung
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Weishaupt Energie-Speicher ist geeignet für den
Betrieb an geschlossenen Warmwasser-Heizungsanlagen.
Über einen Wärmeerzeuger oder Solar wird der Speicher
geladen. Die als Wärme gespeicherte Energie kann zur
Wohnraumheizung und Trinkwassererwärmung genutzt
werden. Bei höheren Wärmeerzeuger-Leistungen können
zur Volumenvergrößerung die Kaskadenausführungen der
Speicher zusammengeschaltet werden.
•
•
Der Speicher ermöglicht den Anschluss von indirekt
mehreren Heizkreisen, ein Heizsystem (WTU, WTG,
WTC), einer Zusatzwärmequelle (Holzkessel, Wärmepumpe, Elektroheizstab) und Solarenergie (bei Ausführung WES-C).
Einströmdämpfer verhindern eine Durchmischung des
Speichers.
Hinweis:
Der max. Volumenstrom an den Einströmdämpfern darf 2 m3/h nicht überschreiten, da
ansonsten die Schichtung beeinflusst wird.
Solar Thermo-Einschichtsäule
• Der Solarwärmetauscher ist aus einem
Kupferrippenrohr gefertigt (für max. Kollektorfläche siehe Kap. 8).
• Über die Thermo-Einschichtsäule erfolgt
eine temperaturabhängige Einschichtung in
4 Einschichtzonen.
• Wärmedämmung der Thermo-Einschichtsäule zur Verringerung von Wärmeverlusten
des solar erwärmten Wassers.
Trinkwasserwärmetauscher
• Das Trinkwasser wird im Durchlaufprinzip
über einen Edelstahlwellrohr-Wärmetauscher erwärmt.
Heizsystem
• Anschluss für ein Heizsystem mit Umschaltgruppe.
Heizkreis
• Anschluss am Energiespeicher mit integrierter hydraulischer Weiche zur
Schnellaufheizung des Heizkreises.
Elektro-Heizstab
• Anschluss eines Elektro-Heizstabes mit 4,5
kW bzw. 6 kW (Zubehör) möglich.
Zusatzwärmequelle z.B. Feststoffkessel
• Anschluss Feststoffkessel ist möglich.
Kaskade
• Verbindung von max. drei WES-Ausführungen K Energiespeichern wie z.B.: 1x WESC-K und 2x WES-H-K.
• Verbindung über 11/2” Rohre (bauseits).
6
ACHTUNG
Der Speicher darf nicht im Freien betrieben
werden. Er ist nur für den Betrieb in Räumen
geeignet.
Der Speicher darf nur unter den in Kap. 8
genannten zul. Betriebsbedingungen eingesetzt werden.
Trinkwasser:
Nach Trinkwasserverordnung
Speicherkörper
• Der Speicherkörper besteht aus Stahl.
3
3.2 Varianten
WES -C, -C-K
WES -W, -W-K
WES -H, -H-K
7
4
Über die Weishaupt-Systeme
4.1 WES-C mit WTU und Solaranlage
Warmwasser
Netz
Kaltwasser
Legende:
1 Weishaupt Thermo Unit mit WRS CPU-B2/E
2 Kleinverteiler-Set WHK
3 Außenfühler NTC / B1
4 Erweiterungsmodul WRS-EM
5 Mischergruppe Typ WHM
7 Energie-Speicher WES …-C
8 Pufferfühler Ni 1000 / B10 / B11
9 Warmwasserfühler Ni 1000 / B3
Fühler Speicher Oben NTC 5K / TSO
0 Kesselkreis-Pumpengruppe WHP-WES
q Umschaltgruppe Heizung / Warmwasser
8
Typ WHU-WES
w
e
t
z
u
i
o
p
Thermostatisches Mischventil
Flachkollektor WTS-F
Solarregler Typ WRSol 2.0
Solar-Pumpengruppe WHPSol
Expansionsgefäß WEGSol
Anschluss-Set WHESol 1.0 für WEGSol
Kollektor-Fühler NTC 5K / TKO
Fühler Speicher Unten NTC 5K / TSU
S1
Netz
L
PE
N
M1
M
1~
L1 PE N
2
Braun
M3
M
L1 L2
N
L1 PE N
4
M7
B1
ϑ
B1 M
L1 PE N
M
1~
6
3
B3
ϑ
B3 M
8
M H1 M
16
M
13
alternativ
BE
LPB
PWM
PWM
WRS-CPU:Zentraleinheit Kesselsteuerung
WRSol 2.0:Solarregler
WRS-EM: Erweiterungsmodul
BE:
Bedieneinheit
B1:
Außentemperatur-Fühler
B2:
Kesselfühler
B3:
Warmwasserfühler
B10:
Pufferfühler oben
B11:
Pufferfühler unten optional
B61:
Vorlauffühler Heizkreis
230V 1/N/PE 50Hz
16A
F11
L1 PE N
Netz
1
Schwarz
230V~
LPB
Adressschalter
Blau
M
B11
ϑ
B12
B11
B7 M
B2
ϑ
B2 M
7
1 2
18
M1:
M3:
M7:
M21:
M41:
PS:
TKO:
TSO:
TSU:
PWM:
B10
ϑ
B10
B7 M
10/12 11/12
L1 PE N
M21
M
1~
Q2 N PE
14
M41
M
L2 L1 N PE
N PE
15
B61
ϑ
B6 M
11
L
PE
N
M
17
Stellung 2
(Werkseinstellung)
B1 M
6
Kesselkreispumpe
Umschaltventil Warmwasser
Zirkulationspumpe mit Thermostat
Pumpe Heizkreis
Mischer Heizkreis
Pumpe Solaranlage
Kollektor-Fühler
Fühler Speicher Oben
Fühler Speicher Unten
Steuersignal für M1
L
PE
N
1
230V~
Adressschalter
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
PWM
Stellung 1
(Werkseinstellung)
LPB
M
Optional
BE
M
13
LPB
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
TSO
ϑ
TSU
ϑ
TKO
ϑ
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
X2
e-Bus/
PC-Anschluss
WRS -EM
X1
6
5
4
3
2
L
PS
M
1~
1
6,3A
F2
WRSol
2.0
L
N
PE
N N N N N PE PE PE PE PE
Netz
WRS - CPU B2/E
4
Schaltplan
9
4
4.2 WES-C mit WTC und Solaranlage
Netz
Warmwasser
Kaltwasser
Legende:
1 Weishaupt Thermo Condens WTC-A-H
2 Basisanschlussgruppe WHB
3 Außenfühler NTC / B1
4 Fernbedienung WCM-FB
5 Erweiterungsmodul WCM-EM
6 Mischergruppe WHM
7 Abgas-Luft-System
8 Energie-Speicher WES-C
9 Pufferfühler NTC 5K / B10 / B11
0 Warmwasserfühler NTC 12K / B3
Fühler Speicher Oben NTC 5K / TSO
10
q
w
e
t
z
u
i
o
p
Umschaltgruppe Heizung/Warmwasser WHU-WES
Thermostatisches Mischventil
Flachkollektor WTS-F
Solarregler Typ WRSol 2.0
Solar-Pumpengruppe WHPSol
Expansionsgefäß WEGSol
Anschluss-Set WHESol 1.0 für WEGSol
Kollektor-Fühler NTC 5K / TSO
Fühler Speicher Unten NTC 5K / TSU
1
Netz
L N PE
L
N
PE
230V 1/N/PE 50Hz
16A
F11
S1
Netzschalter
M7
M
1~
L1
M
M3
L2 N
FB
B11
ϑ
B1
ϑ
1 M
+ -
+ -
1 2
L N PE
L E
L E
L N PE
M3:
M7:
M21:
M41:
PS:
TKO:
TSO:
TSU:
B3
ϑ
L1 PE N
B3
1 M
1
230V~
10
9
B1
8
B11
7
FB
6
VA
5
MFA
4
H2
3
H1
2
230V~
WCM-CPU:Zentraleinheit Kesselsteuerung
WRSol 2.0:Solarregler
WCM-EM: Erweiterungsmodul
FB:
Fernbedienung WCM-FB
B1:
Außentemperatur-Fühler
B3:
Warmwasserfühler
B10:
Pufferfühler oben
B11:
Pufferfühler unten optional
B61:
Vorlauffühler Heizkreis
B10
ϑ
1 M
S3
F1 230V
4,0 AT
230V~
Braun
Netz
B10
Schwarz
Blau
M41
M
L2 L1 N PE
N PE
15
B61
ϑ
B6 M
M
17
B1 M
6
18
Optional
FB
FB EM
+ - + -
Umschaltventil Warmwasser
Zirkulationspumpe mit Thermostat
Pumpe Heizkreis
Mischer Heizkreis
Pumpe Solaranlage
Kollektor-Fühler
Fühler Speicher Oben
Fühler Speicher Unten
M21
M
1~
Q2 N PE
14
11
Stellung 2
(Werkseinstellung)
Adressschalter
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
PWM
CPU
X2
TSO
ϑ
TSU
ϑ
TKO
ϑ
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
e-Bus/
PC-Anschluss
WCM -EM
X1
6
5
4
3
2
L
PS
M
1~
1
6,3A
F2
WRSol
2.0
L
N
PE
N N N N N PE PE PE PE PE
Netz
WCM - CPU
4
Schaltplan
11
4
4.3 WES CK/WES -HK als 2er Pufferkaskade (WTU)
Warmwasser
Netz
Kaltwasser
Legende:
1 Weishaupt Thermo Unit mit WRS CPU-B2/E
2 Kleinverteiler-Set WHK 2.0
3 Außenfühler NTC / B1
4 Erweiterungsmodul WRS-EM
5 Mischergruppe Typ WHM
6 Verteiler WHV 2
7 Energie-Speicher WES-C-K
8 Pufferfühler Ni 1000 / B10 / B11
9 Warmwasserfühler Ni 1000 / B3
Fühler Speicher Oben NTC 5K / TSO
0 Kesselkreis-Pumpengruppe WHP-WES
q Umschaltgruppe Heizung / Warmwasser
Typ WHU-WES
12
w
e
t
z
u
i
o
p
a
Thermostatisches Mischventil
Flachkollektor WTS-F
Solarregler Typ WRSol 2.0
Solar-Pumpengruppe WHPSol
Expansionsgefäß WEGSol
Anschluss-Set WHESol 1.0 für WEGSol
Energie-Speicher WES-H-K
Kollektor-Fühler NTC 5K / TKO
Fühler Speicher Unten NTC 5K / TSU
L1 PE N
L
PE
N
Netz
M1
M
1~
L1 PE N
2
WRS-CPU:
WRSol 2.0:
WRS-EM:
BE:
B1:
B2:
B3:
B10:
B11:
B61:
B62:
Netz
230V 1/N/PE 50Hz
16A
F11
S1
1
L1 PE N
4
Braun
N
M7
B1
ϑ
B1 M
L1 PE N
M
1~
6
3
B3
ϑ
B3 M
8
PWM
M H1 M
16
M
13
BE
LPB
alternativ
Zentraleinheit Kesselsteuerung
Solarregler
Erweiterungsmodul
Bedieneinheit
Außentemperatur-Fühler
Kesselfühler
Warmwasserfühler
Pufferfühler oben
Pufferfühler unten optional
Vorlauffühler Heizkreis 1
Vorlauffühler Heizkreis 2
M3
M
M1~
L1 L2
Schwarz
230V~
PWM
PWM
an M1
Blau
Adressschalter
Adresschalter
LPB
Stellung 1
(Werkseinstellung)
M
B11
ϑ
B12
B11
B7 M
B2
ϑ
B2 M
7
PWM:
M1:
M3:
M7:
M21:
M22:
M41:
M42:
PS:
TKO:
TSO:
TSU:
F52:
B10
ϑ
B10
B7 M
10/12 11/12
1 2
18
Netz
14
M21
M
1~
Q2 N PE
M41
M
Y1 Y2 N PE
N PE
15
B61
ϑ
B6 M
11
M
17
Stellung 2
(Werkseinstellung)
Kesselkreispumpe
Umschaltventil Warmwasser
Zirkulationspumpe
Pumpe Heizkreis 1
Pumpe Heizkreis 2
Mischer Heizkreis 1
Mischer Heizkreis 2
Pumpe Solaranlage
Kollektor-Fühler
Fühler Speicher Oben
Fühler Speicher Unten
Temperaturwächter
Fußbodenheizung
Steuersignal für M1
L
PE
N
1
230V~
L1 PE N
Adressschalter
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
PWM
(Werkseinstellung)
6
B1 M
13
LPB
Optional
BE
M
LPB
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
1
230V~
ϑ
F52
L1 PE N
14
M22
M
1~
Q2 N PE
M42
M
TSO
ϑ
TSU
ϑ
TKO
ϑ
X1
Y1 Y2 N PE
6
5
4
3
B62
ϑ
B6 M
11
Stellung 3
N PE
15
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
X2
M
Adressschalter
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
2
L
PS
M
1~
1
6,3A
F2
6
B1 M
13
M
M
WRSol
2.0
Optional
BE
LPB
L
N
PE
N N N N N PE PE PE PE PE
M
17
PWM
WRS -EM
Netz
WRS -EM
e-Bus/
PC-Anschluss
LPB
WRS - CPU B2/E
4
Schaltplan
13
4
4.4 WES -CK/WES -HK als 2er Pufferkaskade (WTC)
Netz
Warmwasser
Kaltwasser
Legende:
1 Weishaupt Thermo Condens WTC
2 Basisanschlussgruppe WHB
3 Außenfühler NTC / B1
4 Fernbedienung WCM-FB
5 Erweiterungsmodul WCM-EM
6 Mischergruppe WHM
7 Abgas-Luft-System
8 Energie-Speicher WES-C-K
9 Pufferfühler NTC 5K / B10 / B11
0 Warmwasserfühler NTC 12K / B3
Fühler Speicher Oben NTC 5K / TSO
14
q
w
e
t
z
u
i
o
p
a
Umschaltgruppe Heizung / Warmwasser WHU-WES
Thermostatisches Mischventil
Flachkollektor WTS-F
Solarregler Typ WRSol 2.0
Solar-Pumpengruppe WHPSol
Expansionsgefäß WEGSol
Anschluss-Set WHESol 1.0 für WEGSol
Energie-Speicher WES-H-K
Kollektor-Fühler NTC 5K / TKO
Fühler Speicher Unten NTC 5K / TSU
1
Netz
L N PE
L
N
PE
Netz
230V 1/N/PE 50Hz
16A
Netzschalter
F11
S1
S3
F1 230V
4,0 AT
230V~
M7
L1
L N PE
M
1~
4
H2
L E
3
H1
L E
2
230V~
L2 N
FB
+ -
+ -
B11
ϑ
8
B11
7
FB
6
VA
1 2
5
MFA
e-Bus
Modul
L N PE
M3
M
Braun
WCM-CPU: Zentraleinheit Kesselsteuerung
WRSol 2.0: Solarregler
WCM-EM: Erweiterungsmodul
FB:
Fernbedienung WCM-FB
B1:
Außentemperatur-Fühler
B3:
Warmwasserfühler
B10:
Pufferfühler oben
B11:
Pufferfühler unten optional
B61:
Vorlauffühler Heizkreis 1
B62:
Vorlauffühler Heizkreis 2
B10
ϑ
1 M
B10
Schwarz
Blau
9
B1
B3
10
B3
ϑ
1 M
M3:
M7:
M21:
M22:
M41:
M42:
PS:
TKO:
TSO:
TSU:
F52:
B1
ϑ
1 M
1
230V~
14
M21
M
1~
Q2 N PE
M41
M
L2 L1 N PE
N PE
15
11
B61
ϑ
B6 M
M
17
Umschaltventil Warmwasser
Zirkulationspumpe
Pumpe Heizkreis 1
Pumpe Heizkreis 2
Mischer Heizkreis 1
Mischer Heizkreis 2
Pumpe Solaranlage
Kollektor-Fühler
Fühler Speicher Oben
Fühler Speicher Unten
Temperaturwächter
Fußbodenheizung
L1 PE N
Stellung 2
(Werkseinstellung)
Adressschalter
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
PWM
CPU
6
B1 M
X2
ϑ
F52
14
M22
M
1~
Q2 N PE
TSO
ϑ
ϑ
TKO
ϑ
TSU
X1
6
M42
M
5
L2 L1 N PE
N PE
15
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
Optional
FB
1
230V~
L1 PE N
18
FB EM
+ - + -
4
3
2
L
PS
M
1~
1
6,3A
F2
B62
ϑ
B6 M
11
Stellung 3
Adressschalter
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
e-Bus/
PC-Anschluss
18
Optional
FB
FB EM
+ - + -
WRSol
2.0
B1 M
6
WCM -EM
L
N
PE
N N N N N PE PE PE PE PE
M
17
PWM
WCM -EM
Netz
WCM - CPU
4
Schaltplan
15
4
4.5 WES -H in Verbindung mit WTU und Feststoffkessel
Legende:
1 Weishaupt Thermo Unit mit WRS CPU-B2/E
2 Kleinverteiler Set WHK 2.0
3 Außenfühler NTC / B1
4 Erweiterungsmodul WRS-EM
5 Mischergruppe WHM
6 Pumpengruppe WHP
7 Verteiler WHV 2
8 Wassererwärmer Weishaupt (z.B. WAS)
9 Warmwasserfühler Ni 1000 / B3
16
q
w
e
r
t
z
u
i
Energie-Speicher WES -H
Pufferfühler (WRS B2/E) Ni 1000 / B10
Pufferfühler (WRSol 1.0) NTC 5K / TPU
3-Wege-Umschaltventil
Regler Typ WRSol 1.0
Feststoffkesselfühler NTC 5K / TFK
Ladepumpe
Feststoffkessel
S1
Netz
L1 PE N
L
PE
N
L1 PE N
2
L1
L2 N
M1
M
M3
B1
ϑ
B1 M
6
B3
ϑ
B3 M
8
M H1 M
16
M
13
M
alternativ
BE
LPB
PWM
Zentraleinheit Kesselsteuerung
Solarregler
Erweiterungsmodul
Bedieneinheit
Außenfühler
Kesselfühler WTU
Warmwasserfühler
Pufferfühler oben
Vorlauffühler Heizkreis
M7
M
1~
L1 PE N
L1 PE N
M
1~
3
4
WRS-CPU:
WRSol 1.0:
WRS-EM:
BE:
B1:
B2:
B3:
B10:
B61:
230V 1/N/PE 50Hz
16A
F11
1
Netz
230V~
LPB
Adressschalter
Braun
Schwarz
Blau
B12
B11
B7 M
B10
ϑ
B10
B7 M
10/12 11/12
1 2
18
M1:
M3:
M7:
M21:
M41:
PFK:
TFK:
TPU:
B2
ϑ
B2 M
7
L
PE
N
1
M21
M
1~
Q2 N PE
14
M41
M
L2 L1 N PE
N PE
15
B61
ϑ
B6 M
11
L
PE
N
M
17
Stellung 2
(Werkseinstellung)
3-Wege-Umschaltventil
Warmwasserladepumpe
Zirkulationspumpe
Pumpe Heizkreis
Mischer Heizkreis
Pumpe Feststoffkessel
Fühler Feststoffkessel
Pufferfühler unten
L1 PE N
230V~
Adressschalter
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
PWM
Stellung 1
(Werkseinstellung)
B1 M
6
LPB
Optional
BE
M
13
LPB
0
E F 12
D
3
C
4
B
5
A
9876
M
X2
TPU
ϑ
TFK
ϑ
6 5 4 3 2 1
X1
e-Bus/
PC-Anschluss
WRS -EM
6
5
4
3
2
L
PFK
M
1~
1
6,3A
F2
WRSol
1.0
L
N
PE
N N N N N PE PE
Netz
WRS - CPU B2/E
4
Schaltplan
17
Netz
5
Montage
5.1 Allgemeine Hinweise
ACHTUNG
ACHTUNG
ACHTUNG
Hinweis:
Die Aufstellung und Erstinbetriebnahme muss
durch einen autorisierten Fachbetrieb
erfolgen, der damit die Verantwortung für die
ordnungsgemäße Ausrüstung und Montage
übernimmt.
Sicherheitsventil Trinkwasserseite und Heizungsseite
Es dürfen nur federbelastete Membransicherheitsventile
verwendet werden. Das Sicherheitsventil darf nicht absperrbar sein. Es muss so eingestellt sein, dass es spätestens bei dem zulässigen Betriebsüberdruck des Warmwassers anspricht (➩ Kap. 8).
Anschluss der Trinkwasserseite mit Messing,
Rotguss, Kunststoff oder Edelstahl. Bei
Kupferleitungen Trennung über Messing-,
Rotguss-, bzw. Kunststoff-Nippel notwendig.
Das Sicherheitsventil muss gut zugänglich sein und
dessen Austrittsseite ist eine Nennweite größer als die
Eintrittseite auszuführen. Außerdem sollte das Sicherheitsventil so dimensioniert sein, dass der max. mögliche
Volumenstrom austreten kann. Die Mündung der Abblaseleitung muss sichtbar sein und im frostsicheren Bereich liegen. Die Abblaseleitung ist mit Gefälle auszuführen und
darf bei Vorhandensein von 2 Bögen eine Länge von 2 m
nicht überschreiten. Bei zwei Nennweiten größer als die
Eintrittsweite können 3 Bögen bei einer Leitungslänge von
4 m montiert werden.
Vor Montage Tragfähigkeit des Bodens und
der Zubringung (Treppen etc.) prüfen.
Gesamtgewicht siehe Kap. 8.
Ebenfalls sollte der Boden eben sein.
Der Speicher kann stehend oder liegend
transportiert werden. Insbesondere beim liegenden Transport sind Stöße und Schläge zu
vermeiden.
Die Solarleitungsanschlüsse dürfen nicht als
Tragegriffe benutzt werden.
In der Nähe der Abblaseleitung des Sicherheitsventils der
Trinkwasserseite, zweckmäßig am Sicherheitsventil selbst,
muss ein Schild mit folgender Aufschrift angebracht sein:
“Während der Beheizung kann aus Sicherheitsgründen
Wasser aus der Abblaseleitung austreten.
Nicht verschließen !”
Die Wärmedämmung mit Verkleidung befindet sich in einer
separaten Packeinheit.
Rückflussverhinderer:
Nach DIN 1988 und DVGW Arbeitsblatt W 376.
Lieferumfang
Packeinheit WES
• Speicher auf Palette (80 x 80 x 13 cm).
• Technische Dokumentenmappe mit 2. Typenschild und
2. Aufkleber Anschlusskennzeichnung
Der Kaltwasseranschluss nach DIN 1988 ist wie folgendes Anschlussschema zu installieren:
Packeinheit Wärmedämmung mit Verkleidung
• 3 Teile Dämmmantel
• 2 Teile Wärmedämmung Boden
• 2 Teile Deckeldämmung
• 1 Teil Deckel
• 3 Teile Abdeckleiste
im Beutel: • 1 Thermometer
• 1 Abdeckplatte
• 1 Schaumstopfen-Set
Anschlussschema Trinkwasserseite
5
8
1
7
1
2
3
4
5
6
7
8
18
Kaltwasser
6
1
1
1
2
3 41
7
Absperrventil
Rückflussverhinderer
Druckminderer
Feinfilter
Sicherheitsventil
Manometer
Entleerung
optional Trinkwasser-Ausdehnungsgefäß
5
Druckminderer
Liegt der Druck der Kaltwasserleitung zum Warmwassererwärmer über dem Arbeitsdruck der Anlage (max. 8 bar), so
ist durch den Einbau eines Druckminderers der Kaltwasserdruck mindestens auf die Höhe des Arbeitsdruckes der
Anlage herabzusetzen. Der Druckminderer muss dem
DVGW-Arbeitsblatt W 375 entsprechen.
Entleerungsvorrichtung Speicher und Trinkwasserkreis
Am tiefst möglichen Punkt des Speichers und des Trinkwasserkreises ist ein Entleerungsventil zu montieren, so
dass eine vollständige Entleerung ohne Demontage von
Bauteilen möglich ist.
ACHTUNG
Spüleinrichtung des Trinkwasser-Wärmetauschers
Zum Spülen des Edelstahlwellrohres sollte im
Warmwasserabgang und im Kaltwasserzulauf
eine Spülvorrichtung vorgesehen werden
(Kap. 10).
Verbrühungsschutz
Beim Anschluss einer Solaranlage ist am
Warmwasser-Abgang eine Schutzvorrichtung
gegen Verbrühung vorzusehen (Thermostatisches Mischventil).
ACHTUNG
Beim Anschluss eines Heizsystems, muss die
WTU, WTC über ein thermostatisches
Mischventil vor zu geringen Rücklauftemperaturen geschützt werden.
Ausnahme:
Verwendung der Regelung WRS-CPU-B2/E
und der Pumpengruppe WHP-WES mit
PWM-Pumpe.
ACHTUNG
Hinweis:
Schwerkraftzirkulationen über Schwerkraftklappen vermeiden.
Rohr in Rohr Zirkulationen durch siphonförmigen Leitungsanschluss vermeiden.
Ausdehnungsgefäße
Ausdehnungsgefäße für den Heizkreis und den Pufferspeicher ausreichend dimensionieren.
Hinweis:
Werden die Leitungen direkt zur Wand gelegt,
muss die Wärmedämmung zuvor platziert werden.
Hinweis:
Wird die Deckelisolierung vor dem Dämmmantel angebracht, kann durch Anpassung des
Kunststoffdeckels die erforderliche Raumhöhe
um 50 mm reduziert werden.
Platzbedarf
WES 660 2050
WES 910 2230
Platzbedarf beachten:
• Mindestabstände zu den Wänden und zur Decke einhalten, damit alle Wartungsarbeiten ungehindert durchgeführt, bzw. die Wärmedämmung montiert werden
kann.
• Platzbedarf für Hydraulik System berücksichtigen.
(siehe Montageanleitung WHS).
3
00
0
3 0 00*
4
* Bei Einsatz einer Zusatzwärmequelle ist auf einen ausreichenden Wandabstand zu achten.
19
5
5.2 Typenschild
Typenschild prüfen
❑ Die Nenn-Wärmeleistung auf dem Typenschild muss für
den geforderten Bedarf ausreichend sein.
Typenschild, Beispiel WES 910 C, -CK
1 Serialnummer
Max Weishaupt GmbH
D-88475 Schwendi, Germany
2 Typ
WES 910-C
www.weishaupt.de
3 Trinkwasserwärmetauscher
Ser.Nr. XXX
1
4 Speicherdaten
DIN CERTCO Reg.-Nr.
SVGW Nr.
6
6
Mod. WES 910 -C
2
5 Leistungsdaten
6 Zulassungsnummern
7 Bereitschaftsverlust
8 Verwendete Materialien
VN=48 l / pmax=8 bar / Tmax=110°C
3
VH=818 l / pmax=3 bar / Tmax=110°C
4
TH=80°C / TW=60°C / 10°C - VH=2 m3/h)
P= 95 kW / P= 1650 l/h / 20,0
QB=163 W
7
nr. St
1.4404
8
5
Anbringung Typenschild
Nach erfolgter Montage der Wärmedämmung 2. Typenschild und 2. Schild Anschlusskennzeichnung an sichtbarer Stelle z.B. links der linken Verschlussleiste 1 oder
rechts von der rechten Verschlussleiste 2 anbringen.
Hinweis:
Typenschild
Vorher Schutzfolie der Verkleidung abziehen.
1
20
2
5
5.3 Hydraulische Anschlüsse und Abmessung
5.3.1 Hydraulische Anschlüsse WES -C und WES -C-K
Anschlusshöhe
Anschlusshöhe
WES
660
(mm)
WES
660
(mm)
WES
910
(mm)
2030
1880
2200
2050
1 WW
1770
1920
2 Fühler B3
1500
1660
3 FK-VL
1350
1490
4 Fühler B10
1240
1370
5 E.-Heizung
1170
1300
6 Fühler B11
990
1100
7 Fühlermuffe FK
870
960
8 FK-RL m. Solar
570
630
9 Fühler Solar
450
500
10 FK-RL o. Solar
390
430
11 KW
330
360
WES
910
(mm)
1775
1905 Entlüftung
12
1620
1805 KS-VL f. WW
13
1295
1480 HK-VL
14
1205
1390 KS-VL f. HK
15
960
760
335
1060 KS-RL f. HK/WW 16
790 HK-RL
17
18
350 Entleerung
19 20 S-RL / S-VL 50
50
5
700
790
d1
900
990
d2
d2
d1
12
18
21
1 WW Warmwasser
1”
3
2 Fühler B3
/4”
3 Feststoffkessel-Vorlauf
11/4”
3
4 Fühler B10
/4”
5 Elektro-Heizstab
2”
3
6 Fühler B11
/4”
3
7 Fühler Feststoffkessel
/4”
8 Feststoffkessel - RL mit Solar
11/4”
1
/2”
9 Fühler Solar
0 Feststoffkessel - Rücklauf ohne Solar
11/4”
q Anschluss Kaltwasser
1”
1
w Entlüftung
/2”
TH: Temperaturfühler-Hülse; BS: Blindstopfen;
SK: Schraubkappe
TH
BS
TH
BS
TH
BS
BS
TH
BS
24
e
r
t
z
u
i
o
p
a
s
d
f
*
19
20
1
4
5
11
KS:
HK:
VL:
RL:
WW:
KW:
S:
FK:
Kesselvorlauf WW
Heizkreis-Vorlauf
Kessel-Vorlauf für HK
Kessel-Rücklauf (HK u. WW)
Heizkreis-Rücklauf
Entleerung / Befüllung
Solar-Rücklauf
Solar-Vorlauf
Anschlusshöhe WES: 910
Kaskadenanschluss 1 360
Kaskadenanschluss 2 780
Kaskadenanschluss 3 1300
Kaskadenanschluss 4 1810
nur bei Ausführung -C-K
Heizkessel
Heizkreis
Vorlauf
Rücklauf
Warmwasser
Kaltwasser
Solar
Feststoffkessel
1”
1”
1”
1”
1”
1
/2”
3
/4”
3
/4”
660
350
1010
1660
--------
11/2”
11/2”
11/2”
11/2”
SK
SK
*
*
*
*
21
5
5.3.2 Hydraulische Anschlüsse WES -W und -W-K
Anschlusshöhe
Anschlusshöhe
WES
660
(mm)
WES
660
(mm)
WES
910
(mm)
2030
1880
2200
2050
1 WW
1770
1920
2 Fühler B3
1500
1600
3 FK-VL
1350
1490
4 Fühler B10
1240
1370
5 E.-Heizung
1170
1300
6 Fühler B11
990
1100
7 Fühlermuffe FK
870
960
9 Fühler Solar
450
500
10 FK-RL o. Solar
390
430
11 KW
330
360
WES
910
(mm)
1775
1905 Entlüftung
12
1620
1805 KS-VL f. WW
13
1295
1480 HK-VL
14
1205
1390 KS-VL f. HK
15
960
760
335
1060 KS-RL f. HK/WW 16
790 HK-RL
17
18
350 Entleerung
5
700
790
d1
900
990
d2
d2
KS:
HK:
VL:
RL:
WW:
KW:
FK:
d1
12
18
21
1 WW Warmwasser
1”
3
2 Fühler B3
/4”
3 Feststoffkessel-Vorlauf
11/4”
3
4 Fühler B10
/4”
5 Elektro-Heizstab
2”
3
6 Fühler B11
/4”
3
7 Fühler Feststoffkessel
/4”
1
9 Fühler Solar
/2”
0 Feststoffkessel - Rücklauf ohne Solar
11/4”
q Anschluss Kaltwasser
1
w Entlüftung
/2”
TH: Temperaturfühler-Hülse; BS: Blindstopfen;
SK: Schraubkappe
22
Heizkessel
Heizkreis
Vorlauf
Rücklauf
Warmwasser
Kaltwasser
Feststoffkessel
TH
BS
TH
BS
TH
BS
TH
BS
24
1
7
9
11
e
r
t
z
u
i
Kesselvorlauf WW
Heizkreis-Vorlauf
Kessel-Vorlauf für HK
Kessel-Rücklauf (HK und WW)
Heizkreis-Rücklauf
Entleerung / Befüllung
a
s
d
f
Anschlusshöhe WES:
Kaskadenanschluss 1
Kaskadenanschluss 2
Kaskadenanschluss 3
Kaskadenanschluss 4
*
nur bei Ausführung -C-K
910
360
780
1300
1810
1”
1”
1”
1”
1”
1
/2”
660
350
1010
1660
--------
11/2”
11/2”
11/2”
11/2”
*
*
*
*
5
5.3.3 Hydraulischer Anschluss WES -H und -H-K
Anschlusshöhe
Anschlusshöhe
WES
660
(mm)
WES
660
(mm)
WES
910
(mm)
2030
1880
2200
2050
2 Fühler B3
1500
1600
3 FK-VL
1350
1490
4 Fühler B10
1240
1370
6 Fühler B11
990
1100
9 Fühler Solar
450
500
10 FK-RL o. Solar
390
430
WES
910
(mm)
1775
1905 Entlüftung
12
1620
1805 KS-VL f. WW
13
760
335
700
790 HK-RL
17
18
350 Entleerung
790 d1
d2
900
KS:
HK:
VL:
RL:
FK:
d1
Heizkessel
Heizkreis
Vorlauf
Rücklauf
Feststoffkessel
990 d2
12
13
17
18
21
3
/4”
2 Fühler
3 Feststoffkessel-Vorlauf
11/4”
3
4 Fühler B10
/4”
3
6 Fühler B10 (KS)
/4”
1
9 Fühler
/2”
0 Feststoffkessel - Rücklauf ohne Solar
11/4”
1
w Entlüftung
/2”
TH: Temperaturfühler-Hülse; BS: Blindstopfen;
SK: Schraubkappe
TH
BS
BS
TH
24
2
4
9
10
6
e Kesselvorlauf WW
u Heizkreis-Rücklauf
i Entleerung / Befüllung
a
s
d
f
Anschlusshöhe WES:
Kaskadenanschluss 1
Kaskadenanschluss 2
Kaskadenanschluss 3
Kaskadenanschluss 4
*
nur bei Ausführung -C-K
1”
1”
1
/2”
910
360
780
1300
1810
660
350
1010
1660
--------
11/2”
11/2”
11/2”
11/2”
*
*
*
*
23
5
5.3.4 Kaskade mit WES -CK, -WK, -HK
Montagehinweis:
• Die Wärmedämmung muss vor den Anschluss der
Kaskadenleitungen angelegt werden.
• Die Wärmedämmung muss an den Stutzen ausgeschnitten werden, ggf. sind Rosetten (Zubehör)
anzubringen.
• Kaskadenleitung möglichst kurz halten.
• Verbindungen 1 1/2” bauseits gut wärmedämmen ohne
siphonförmige Umlenkungen.
• Anschluss Nachheizen, Solar, Zusatzwärmequellen am
mittleren Speicher (WES…-C-K).
• Der Energiespeicher WES 660 hat 3 Kaskadenanschlüsse, der WES 910 hat 4 Kaskadenanschlüsse.
24
5
5.4 Montage der Verkleidung
ACHTUNG
Die Verkleidungsmontage ist nach dem
hydraulisch kompletten Anschluss des
Speichers auszuführen, ggf. je nach Rohrleitungsführung bereits vorher lose um den
Speicher legen.
Die Verkleidung ist durch eine Folie vor Verschmutzungen
und Beschädigungen geschützt.
Sie kann nach der Montage von der Verkleidung abgezogen werden.
Hinweis:
Hinweis:
Der Energie-Speicher WES ist bestmöglich
wärmegedämmt. Bei der Montage der Wärmedämmung auf optimalen Sitz achten! Der verwendete Weichschaum aus Melaminharz ist
ein hochleistungsfähiger Wärmedämmstoff.
Bei der Handhabung muss jedoch vorsichtig
gearbeitet werden, da der Schaum bruchempfindlich ist.
Montageschritte:
1. Die Bodendämmung 1 (bestehend aus den Segmenten 1a und 1b) unter dem Speicher montieren (Ausf. C: Teile 1a + 1b, Ausf. -W, -H: nur Teil 1b).
2. Mantelteile 2 und 3 zusammenhaken und mit Abdeckung 5 fixieren.
3. Thermometer 4 in Abdeckung einsetzen, Fühler in die
gewünschte Tauchhülse einführen und Mantelteile um
den Speicher legen.
4. Mantelteil 6 an den Mantelleisten 2 und 3 einhängen und die Leisten bis zur letzten Nut zusammenziehen (dabei auf Stutzenaussparungen achten und Mantelteile ausrichten).
5 Abdeckungen 7 und 8 anbringen.
6 Deckeldämmungen 9 einsetzen (2 Teile).
7 Deckel 0 aufsetzen.
Hinweis:
Bei Anschluss einer Zusatzwärmequelle müssen die entsprechenden Anschlüsse in der
Abdeckung ausgespart werden.
Die Anschlüsse für Kaskaden (im Schaum vorgestanzt) in der Mantel-Abdeckung ausschneiden und mit Steckrosetten-Set abdecken
(Zubehör, Best.-Nr.: 47160702172).
Unbenutzte Anschlüsse mit beiliegenden
Schaum-Stopfen abdecken.
Ist die erforderliche Mindestraumhöhe zum
Aufsetzen des Deckels nicht gegeben , können die Isolierungen 8 vor der Mantelmontage angebracht werden. Der Deckel 9
könnte dann entfallen bzw. nach einer Bearbeitung (Abtrennen der Ränder im hinteren Bereich) aufgeschoben werden.
Verkleidung montieren
0
9
5
4
3
2
8
7
6
1b
1a
25
6
Inbetriebnahme
Inbetriebnahmeschritte unbedingt einhalten!
Hinweis:
ACHTUNG
1. Nach der Beendigung der Installationsarbeiten die Leitungen und den Speicher gründlich durchspülen.
2. Edelstahlwellrohr Trinkwasser mit 2 bar befüllen.
3. Speicher mit Wasser befüllen und Dichtheitsprüfung
mit max. 5 bar durchführen.
4. Speicher auf Heizungsanlagendruck bringen
(max. 3 bar).
5. Speicher mit Befüll- und Entlüftungsrohr mittels KFEHahn nachfüllen und entlüften.
6. Betriebsbereitschaft des Sicherheitsventiles durch
Anlüften prüfen.
7. Vor dem ersten Aufheizen Auslaufventil öffnen um zu
prüfen ob die Wassererwärmungsanlage auch mit
Wasser gefüllt ist und die Absperrvorrichtung der Kaltwasserleitung nicht geschlossen ist.
8. Speicher aufheizen. Bei geschlossenen Zapfstellen
Druckanstieg während des Aufheizens beobachten,
Sicherheitsventil Trinkwasserkreis und Heizungsseite
auf Funktion prüfen.
9. Edelstahlwellrohr Trinkwasser auf gewünschten
Anlagendruck (max. 8 bar) einstellen.
10.Alle Anschlüsse nochmals auf Dichtheit prüfen.
26
GEFAHR
Der Solarwärmetauscher muss mit dem dafür
vorgesehenen Medium (Tyfocor L) betrieben
werden.
• Der Chloridgehalt des Trinkwassers darf die
Werte der Trinkwasserverordnung nicht
überschreiten.
Auch darf kein Material verwendet werden,
das Chloride abgeben kann (z.B. Dichtungen).
• Werden Inhibitoren bzw. wird eine Wasseraufbereitung verwendet, müssen diese edelstahlkompatibel sein.
• Das Heizsystem muss sauerstoffdicht ausgeführt sein.
6
6.1 Einregulierung in Verbindung mit dem WCM-System (WTC)
Beladung des Bereitschaftsteil für Warmwasser
• Bei kleinen Kesselleistungen wie beim WTC 15-A
empfiehlt sich den Volumenstrom auf 400 - 450 l/h einzuregulieren.
Drosselstellung in Verbindung mit der Umschaltgruppe
WHU-WES
WTC 15-A
1 1/2 Umdrehungen “auf”
WTC 25-A
2 Umdrehungen “auf”
WTC 32-A
3 Umdrehungen “auf”
WTC 45-A
WTC 60-A
keine Drosselung “ganz auf”
Pufferbeladung
• Pufferbeladung über den B10-Fühler bzw. über den
B11-Fühler.
• Kesselschaltdifferenz Parameter P32 auf 1 K stellen.
• Die Kesselsperre zur Nachladung wird mit Hilfe des
B10-Fühlers generiert. Wird ein zusätzlicher Fühler eingesetzt (B11) wird die Nachladung über den B10 freigegeben und mit dem B11 wieder abgeschaltet.
Hinweis:
Der maximale Durchfluss von 2 m3/h darf nicht
überschritten werden.
Je nach Anlagentyp können am Solarregler die
Varianten 54 / 55 / 56 / 57 / 58 und 59 ausgewählt werden.
Da bei WTC-Geräten eine Überprüfung der Temperaturspreizung (VL - RL) leicht möglich ist, sollte man auf diese
Weise die Drosselstellung nochmals kontrollieren.
•
Die Nachladung wird über den Sollwert und den
Warmwasserfühler B3 geregelt.
6.2 Einregulierung in Verbindung mit dem WRS-System (WTU)
Beladung des Bereitschaftsteil für Warmwasser
• Bei kleinen Kesselleistungen wie beim WTU 15, 20
empfiehlt sich den Volumenstrom auf 400 - 450 l/h einzuregulieren.
Drosselstellung in Verbindung mit der Umschaltgruppe
WHU-WES
WTU 15-S
WTU 15-G
2 Umdrehungen “auf”
WTU 18-G*
2 3/4 Umdrehungen “auf”
WTU 20-S
WTU 20-G, WTU 22-G*
2 1/2 Umdrehungen “auf”
WTU 25-S
WTU 25-G
3 Umdrehungen “auf”
WTU 26-G*
3 1/2 Umdrehungen “auf”
ab WTU 30…
keine Drosselung “ganz auf”
Pufferbeladung über den B10-Fühler mit der CPUB2/E
• Die WRS-CPU-B2/E ist im Auslieferungszustand auf
Pufferbeladung über B10 eingestellt.
(siehe M u. B Druck-Nr. 523).
• Pufferbeladung mit dem Fühler B10 und B11
(siehe M u. B Druck-Nr. 523).
Hinweis:
Der maximale Durchfluss von 2 m3/h darf nicht
überschritten werden.
Die Pufferbeladung kann nur in Verbindung
mit der WRS-CPU B2/E ausgeführt werden.
Je nach Anlagentyp können am Solarregler die
Varianten 54 / 55 / 56 / 57 / 58 und 59 ausgewählt werden.
* Nur für CH
•
Die Nachladung wird über den Sollwert und den
Warmwasserfühler B3 geregelt.
27
7
Hinweise für den Betreiber
☞ Die Einstellung der Solltemperatur des Warmwassers
erfolgt am Regler des angeschlossenen Wärmeerzeugers.
☞ Bei längerer Abwesenheit sowie Frostgefahr (ohne
Frostschutzfunktion des Reglers) Behälter und Wassererwärmer entleeren.
☞ Lassen Sie Ihre Heizungsanlage mindestens einmal im
Jahr von einem Fachmann prüfen.
7.1 Tipps zur Energieeinsparung
☞ 1 °C niedrigere Raumtemperatur kann bis zu 6%
Brennstoffeinsparung ermöglichen. Vermeiden Sie
nach Möglichkeit Raumtemperaturen über 20 °C und
stellen Sie Ihre Heizungsanlage entsprechend ein.
☞ Nutzen Sie die vielfältigen Betriebsarten und Heizprogramme, um nur dann Wärme zu erzeugen, wenn es
wirklich notwendig ist.
☞ Nur kurz, aber dafür mehrmals lüften.
☞ Türen und Fenster dichten, damit ständige Lüftungsverluste vermieden werden.
☞ Vermeiden Sie verkleidete Heizkörper.
Heizkörper nicht zustellen.
☞ Auch durch sparsamen Umgang mit Warmwasser kann
Heizenergie eingespart werden. Ein Duschbad erfordert in der Regel weniger Energie als ein Vollbad.
☞ Drehen Sie Ihren Wasserhahn immer vollständig auf
“Kalt”, wenn Sie kein warmes Wasser benötigen. Bei
Mittelstellung wird immer warmes Wasser beigemischt.
☞ Zirkulationspumpe für Warmwasser Zeit- und Temperaturabhängig ansteuern. Wenn möglich auf eine Zirkulationsleitung verzichten.
☞ Schließen Sie nachts die Fensterläden und Türläden.
☞ Wartung nicht vergessen !
☞ Achten Sie darauf, dass Heizungs- und WarmwasserLeitungen bestmöglich gedämmt sind.
28
☞ Lassen Sie Ihre Heizungsanlage mindestens einmal im
Jahr von einem Fachmann prüfen.
8 Abmessungen und technische Daten
8
8.1 Grunddaten
Typ
WES 660
Ausführung
WES 910
C, C-K
W, W-K
H, H-K
C, C-K
W, W-K
H, H-K
–––
–––
15
–––
–––
–––
–––
–––
–––
–––
–––
20
–––
–––
–––
–––
–––
–––
kg
kg
kg
kg
193
18
18
18
229
20
224
1092
204
20
199
1099
167
20
162
1062
Liter
Liter
Liter
Liter
660
586
40
2,5
660
604
40
–––
660
644
910
818
48
2,5
910
852
48
910
900
–––
–––
Allgemeine Daten
DIN-Reg-Nr.:
SVGW-Nr.:
max. Kollektorfeldgröße WTS-F
m2
Gewicht
Packeinheit Speicher mit Palette
Packeinheit Wärmedämmung
Speicher komplett
Speicher komplett befüllt
Inhalt
Nenninhalt
Heizwasser
Trinkwasser
Solarflüssigkeit
Minimaler Speicherinhalt für:
• Solar (bis Pos. 16)
• Heizung (Pos. 14 bis 16)
• Warmwasser (Pos. 14 bis Pos. 12)
276
130
180
408
200
210
Max. Betriebsdruck
Speicher
Trinkwasserwärmetauscher
Solarwärmetauscher
bar
bar
bar
3
8
10
3
8
–––
3
–––
–––
3
8
10
3
8
–––
3
–––
–––
°C
°C
°C
110
110
110
110
110
–––
110
110
–––
110
110
110
110
110
–––
110
110
–––
3,4
3,3
2,9
3,9
3,8
3,3
7,5
3,5
7,5
–––
–––
–––
9,0
3,5
9,0
---
–––
–––
Max. Betriebstemperaturen
Speicher
Trinkwasserwärmetauscher
Solarwärmetauscher
Bereitschaftsverlust 1
Speicher durchgeladen Speichertemp.:65 °C
/ Raumtemp.:
20°C kWh/24h
Wärmetauscher
Tauschfläche Trinkwasser
Tauschfläche Solar
m2
m2
Thermische Kapazität
Kapazität des gesamten Speichers kWh/K
Kapazität bei Speichertemp.: 60 °C /
Kaltwassertemp.: 10 °C
kWh
0,753
1,025
37,7
51,3
29
8
8.2 Leistungsdaten WES 660
Dauerleistung
Heizwasservolumenstrom
teilgeladen
Pos. 13/16
Fühler Pos. 2
ganz geladen
Pos. 13/10
Fühler Pos. 9
[m3/h]
0,4
1
1,5
2
2,5
3
75/10/60 °C [kW]
[l/h]
20
350
50
68
82
90
95
860 1170 1420 1150 1640
55/10/45 °C [kW]
[l/h]
14
350
32
42
49
53
53
790 1040 1210 1310 1310
75/10/60 °C [kW]
[l/h]
22
380
54
74
89 100 106
930 1280 1540 1720 1830
55/10/45 °C [kW]
[l/h]
14
350
35
47
55
59
60
860 1160 1360 1450 1480
.
Zapfmenge bei 45 °C Zapftemperatur über thermostischem Mischventil
Speichertemperatur
[°C]
50
55
60
65
70
75
teilgeladen Pos. 13/16 bis
Abschaltung über
Fühler Pos. 2
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
60
40
---
130
90
---
190
140
---
250
190
---
320
240
---
380
290
---
ganz geladen Pos. 13/10
bis Abschaltung über
Fühler Pos. 9
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
180
110
70
300
220
150
410
330
230
530
440
310
640
550
390
760
660
470
50
55
60
65
70
75
Zapfmenge bei 40 °C Zapftemperatur über thermostischem Mischventil
Speichertemperatur
[°C]
teilgeladen Pos. 13/16 bis
Abschaltung über
Fühler Pos. 2
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
150
100
---
220
170
---
290
230
---
360
300
---
410
360
---
480
430
---
ganz geladen Pos. 13/10
bis Abschaltung über
Fühler Pos. 9
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
320
240
140
450
360
250
570
480
360
690
600
480
810
720
590
930
840
700
Leistungskennzahl
Beheizungsleistung
[kW]
15
20
30
40
50
60
80
teilgeladen
Pos. 13/16
60 °C an Fühler Pos. 2
[-]
2,0
Q10min [l/10 min] 200
2,0
200
2,5
220
3,0
240
3,0
240
3,5
250
4,0
270
ganz geladen
Pos. 13/10
60 °C an Fühler Pos. 9
[-]
3,5
Q10min [l/10 min] 250
4,5
290
5,5
320
6,5
340
8,0
380
9,0 11,5
400 450
30
8
8.3 Leistungsdaten WES 910
Dauerleistung
Heizwasservolumenstrom
teilgeladen
Pos. 13/16
Fühler Pos. 2
ganz geladen
Pos. 13/10
Fühler Pos. 9
[m3/h]
0,4
1
1,5
2
2,5
3
75/10/60 °C [kW]
[l/h]
21
370
52
70
84
94
99
900 1210 1450 1620 1710
55/10/45 °C [kW]
[l/h]
14
350
32
43
50
55
56
790 1060 1230 1360 1380
75/10/60 °C [kW]
[l/h]
23
58
79
95 106 113
400 1000 1360 1640 1830 1950
55/10/45 °C [kW]
[l/h]
15
370
.
37
49
58
64
66
910 1210 1430 1580 1630
Zapfmenge bei 45 °C Zapftemperatur über thermostischem Mischventil
Speichertemperatur
[°C]
50
55
60
65
70
75
430
320
---
teilgeladen Pos 13/16 bis
Abschaltung über
Fühler Pos. 2
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
70
50
---
140
100
---
210
160
---
280
210
---
350
270
---
ganz geladen Pos. 13/10
bis Abschaltung über
über Fühler Pos. 9
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
260
140
70
420
290
190
570
440
310
720
600
430
870 1020
750 900
560 680
50
55
60
65
70
75
430
380
---
500
450
---
Zapfmenge bei 40 °C Zapftemperatur über thermostischem Mischventil
Speichertemperatur
[°C]
teilgeladen Pos 13/16 bis
Abschaltung über
Fühler Pos. 2
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
160
110
---
230
170
---
300
240
---
370
310
---
ganz geladen Pos. 13/10
bis Abschaltung über
über Fühler Pos. 9
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
420
310
160
600
470
320
770
620
470
940 1120 1290
780 940 1100
620 770 930
15
20
30
40
50
60
80
4,5
290
5,0
300
5,5
320
7,0
360
Leistungskennzahl
Beheizungsleistung
[kW]
teilgeladen
Pos. 13/16
60 °C an Fühler Pos. 2
[-]
3,0
Q10min [l/10 min] 240
3,5
250
4,0
270
ganz geladen
Pos. 13/10
60 °C an Fühler Pos. 9
[-]
6,5
Q10min [l/10 min] 340
7,5
370
9,5 11,5 13,5 15,5 19,5
410 450 500 540 610
31
8
Spezielle Angaben in Verbindung Wärmepumpe
WES 660
Zapfmenge bei 45 °C Zapftemperatur
Speichertemperatur
teilgeladen Pos. 15/8
bis Abschaltung
über Fühler Pos. 2
[°C]
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
50
55
60
65
110
70
---
220
170
---
330
270
---
440
370
---
50
55
60
65
240
160
---
350
270
---
470
380
---
580
480
---
Zapfmenge bei 40 °C Zapftemperatur
Speichertemperatur
teilgeladen Pos. 15/8
bis Abschaltung
über Fühler Pos. 4
[°C]
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
Leistungskennzahl
teilgeladen Pos. 15/8
bei Abschaltung
Beheizungsleistung
[kW]
4
6
12
50 °C an Fühler Pos. 4
[-]
Q10min [l/10 min]
-
0,8
140
1
150
55 °C an Fühler Pos. 4
[-]
1,0
Q10min [l/10 min] 150
1,5
180
1,5
180
[-]
2,5
Q10min [l/10 min] 220
3,0
240
-
50
55
60
65
140
70
---
280
200
---
430
330
---
580
460
---
50
55
60
65
330
220
---
480
370
---
620
520
---
770
670
---
4
6
12
ganz geladen Pos. 15/10 60 °C an TSU/Pos. 9
WES 910
Zapfmenge bei 45 °C Zapftemperatur
Speichertemperatur
teilgeladen Pos. 15/8
bis Abschaltung
über Fühler Pos. 2
[°C]
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
Zapfmenge bei 40 °C Zapftemperatur
Speichertemperatur
teilgeladen Pos. 15/8
bis Abschaltung
über Fühler Pos. 4
[°C]
10 [l/min]
20 [l/min]
40 [l/min]
Leistungskennzahl
Beheizungsleistung
[kW]
50 °C an B10/Pos. 4
[-]
1,0
Q10min [l/10 min] 150
1,5
180
1,5
180
50 °C an B10/Pos. 4
[-]
1,5
Q10min [l/10 min] 180
2,0
200
2,0
200
ganz geladen Pos. 15/10 60 °C an TSU/Pos. 9
[-]
3,5
Q10min [l/10 min] 250
3,5
250
-
teilgeladen Pos. 15/8
32
8
Druckverlust
WES 660, 910
Volumenstrom
[m3/h]
0,1
0,2
0,3
0,4
0,5
1
1,5
2
2,5
Heizwasserseite
(2 Anschlüsse)
[mbar]
0,2
0,4
0,6
1
1
3
5
7
9
Trinkwasserseite
[mbar]
0,4
1,2
2,4
4
6
18
36
58
Trinkwasserseite inkl.
Spüleinrichtung und
Zirkulationsanschluss
[mbar]
0,7
2,4
5,0
8
12
42
87
146
Solarwärmetauscher
[mbar]
16
27
43
64
90
3
3,5
4
85
116
150
188
217
301
396
502
Hinweis:
• Heizwasservolumenströme größer 2 m3/h können zur
Beeinträchtigung der Schichtung führen.
• Bei der Ermittlung der Zapfmenge wurde der Speicher
mit der angegebenen Speichertemperatur beladen. In
der Praxis führt die Vorlauftemperatur-überhöhung
gegenüber Warmwassersolltemperatur zu einer
Temperaturschichtung des Ladebereiches. Damit verbunden ist eine höhere Leistungskennzahl und
Zapfmenge.
Kaskaden:
Der thermische Ausgleich über die Kaskadenanschlüsse
funktioniert bis 60 kW ohne nennenswerte
Zeitverzögerung. Die Werte für Kaskadenbetrieb können
wie folgt vereinfacht ermittelt werden:
Zapfmenge:
(1 x WES-C und 1 x WES-H):
Zapfmenge gesamt = Zapfmenge Einzelspeicher x 1,7
(1 x WES-C und 2 x WES-H):
Zapfmenge gesamt = Zapfmenge Einzelspeicher x 2,4
Leistungskennzahl NL:
(1 x WES-C und 1 x WES-H):
NL-Zahl gesamt = NL-Zahl Einzelspeicher x 1,6
(1 x WES-C und 2 x WES-H):
NL-Zahl gesamt = NL-Zahl Einzelspeicher x 2,2
33
9
Was tun wenn ... ?
9.1 Ursache und Beseitigung von Störungen
Beobachtung / Ursache
Beseitigung
Undichtigkeit am Speicher
Anschluss gemäß Kap. 5 überprüfen, sowie Sicherheitsventil auf Funktion und richtige Installation prüfen
Verschlussstopfen etc, undicht
Schrauben nachziehen, ggf. neu eindichten
Speicher undicht
Weishaupt-Niederlassung oder Werksvertretung
verständigen
Heizfläche im Wassererwärmer ist undicht
(Anzeichen: Heizungssicherheitsventil bläst ab,
Druck im Heizsystem steigt an)
Weishaupt-Niederlassung oder Werksvertretung
verständigen
Austritt von rostigem Wasser am Zapfventil
Korrosion im Leitungsnetz
Defekte Teile ersetzen, Rohrnetz- und Wassererwärmer
gründlich spülen
Aufheizzeit zu lange
Primär-Wassermenge zu klein
höheren Volumenstrom wählen
Primär-Temperatur zu niedrig
Vorlauftemperatur bei Warmwasserladung erhöhen
Wärmeerzeugerleistung zu gering
Weishaupt Niederlassung oder Werksvertretung
verständigen
Warmwassertemperatur zu niedrig
Thermostat schaltet zu früh ab
Thermostat nachstellen
Warmwassermenge zu gering
Rückschlagklappe im Kaltwasserzulauf verkalkt.
Edelstahlwellrohr verkalkt
Edelstahlwellrohr mit Hilfe der Spülvorrichtung spülen.
Elektrische Heizung ohne Funktion
Keine Spannugsversorgung
Spannungsversorgung prüfen.
Externe Gerätesicherung ggf. austauschen.
Keine Spannug am Heizelement
Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) prüfen, ggf.
zurückstellen
Bei wiederholtem Ansprechen des STB ist ein Fachmann
hinzuzuziehen
Warmwasser-Temperaturregler
Schaltfunktion prüfen
Heizelement defekt
Heizelement austauschen
Kein Warmwasser
Spüleinrichtungskugelhahn
Kaltwasser geschlossen
Kugelhahn mit ”6er Gabelschlüssel”
öffnen, ggf. verplomben
34
10 Zubehör
10
10.1 Zirkulationslanze
10.1.1 Zirkulationsanschluss mit Zirkulationslanze
Hinweis:
Für Anlagen mit / ohne zeitgesteuerte Zirkulationspumpe. Geeignet für Zirkulationssysteme
mit max. 3 kW Verlustleistung.
Zubehör: Zirkulationslanze ohne Spüleinrichtung
Bestell-Nr.: 471 807 00092
35
10
10.1.2 Spüleinrichtung mit Zirkulationslanze
Hinweis:
Für Anlagen mit / ohne zeitgesteuerter Zirkulationspumpe
Zubehör: Spüleinrichtung,
Bestell-Nr.: 409 000 05682
Zirkulationslanze für Spüleinrichtung
Bestell-Nr.: 471 807 00102
36
10
10.1.3 Zirkulationsanschluss mit Temperatursteuerung
WRSol
2.0
Die Zirkulationsleitung ist am Kaltwassereingang des
Speichers angeschlossen, dadurch können hohe Zirkulationsverluste ausgeglichen werden.
Hinweis:
Zubehör: Spüleinrichtung,
Bestell.-Nr.: 409 000 05682
Um die Temperaturschichtung im Speicher zu
erhalten, ist die Zirkulationspumpe über einen
Temperaturfühler zu steuern und der Zirkulations-Volumenstrom zu begrenzen.
Die Temperatursteuerung kann in Verbindung
mit dem Solarregler WRSol 2.0, ab Version
2.40 realisiert werden (Anlagenvarianten beachten).
37
10
10.1.4 Trinkwasserwärmetauscher spülen
zu
auf
zu
auf
ACHTUNG
38
Nach dem Spülen des Trinkwasserwärmetauschers muss der Kugelhahn unbedingt
wieder geöffnet werden, ansonsten besteht
die Gefahr, dass der Trinkwasserwärmetauscher beim Hochheizen zerstört wird, da
die Verbindung zum Überdruckventil unterbrochen ist. Mit der beigelegten Plombe und
dem Plombendraht kann der Hahn vor unbeabsichtigtem Betätigen gesichert werden.
Hinweis:
Der Kaltwasserkugelhahn kann mit Hilfe eines
“6er” Gabelschlüssel nachgestellt werden.
10
10.2 Thermometer
Es können Temperaturanzeigen am Speicher eingebaut
werden. Die obere Temperaturanzeige (Bereitschaftsteil
Warmwasser) ist im Lieferumfang enthalten.
Thermometer 0-120 °C mit Kapillarrohr
Bestell-Nr.: 642 012
Wird eine zweite Temperaturanzeige (Bereitschaftsteil
Heizung) gewünscht, muss ggf. eine Tauchhülse
(➩ Kap. 5.3) montiert werden. Tauchhülse und zusätzliche
Temperaturanzeige sind Zubehör.
10.3 Tauchhülse 1/2”, 3/4”
Damit zusätzliche Fühler benutzt werden können, müssen
ggf. zusätzliche Tauchhülsen eingeschraubt werden.
Hinweis:
Tauchhülsen
Bestell.-Nr.: 471 807 01 027
Beim Einbringen des Temperaturfühlers bei
der 1/2” Tauchhülse kann es erforderlich sein,
dass die Kabelverschraubung gelöst werden
muss, damit der Fühler eingebaut werden
kann.
1
/2”
Bestell-Nr.: 411 150 01 132
3
/4”
39
10
10.4 Elektroheizung
Verwendung
Der Einschraubheizkörper dient zur Beheizung des Warmwasserbereitschaftsvolumens.
Einschraubheizkörper
Bestell-Nr.: 473 807 00 012 (4,5 kW) L = 350 mm
473 807 00 022 (6,0 kW) L = 410 mm
Montage
Montage und elektrischer Anschluss dürfen nur von einem
örtlich zugelassenen Fachmann durchgeführt werden. Der
Einschraubheizkörper ist in die vorgesehene Behälteröffnung R 2” mittels eines Verlängerungsstücks zu montieren.
Vorher sind die Heizelemente etwas zu spreizen.
Elektrischer Anschluss
Alle elektrischen Installationsarbeiten sind entsprechend
den VDE-Bestimmungen sowie den Vorschriften des zuständigen Elektro-Versorgungsunternehmens durchzuführen.
Das Gerät muss z.B. durch Sicherungen mit einer Trennstrecke von mindestens 3 mm allpolig vom Netz trennbar
sein.
Vor Öffnen der Abdeckkappe unbedingt Netztrennung vornehmen.
L
Verlängerung
Temperaturregler
Nach Einschaltung erfolgt die Medium-Temperatursteuerung automatisch durch den eingebauten Temperaturregler. Die gewünschte Temperatur ist vorher an der Regelskala einzustellen.
Sicherheits-Temperaturbegrenzer
Bei einem eventuellen Versagen der Temperatursteuerung
bzw. bei Trockengang schaltet der eingebaute SicherheitsTemperaturbegrenzer ab. Eine Wiedereinschaltung darf
erst nach Fehlerbeseitigung (vom zugelassenen Fachmann) durch Drücken der Wiedereinschaltsperre vorgenommen werden!
70
mm
Bitte beachten:
Die Abdeckkappe des Einschraubheizkörpers darf aus
Temperaturgründen nicht zusätzlich gedämmt werden.
Vor Inbetriebnahme muss der Wasserbehälter mit Wasser
gefüllt werden!
Ein Trockengang der Rohrheizkörper darf nicht vorkommen, da dies zur vorzeitigen Zerstörung der Heizstäbe führen kann. Geeignete Schutzmaßnahmen sind vorzunehmen!
40
Anhang
A
Notizen
41
A
Anhang
Notizen
42
A
Stichwortverzeichnis
A
Abmessungen
Allgemeine Daten
Allgemeine Hinweise
Anschlussschema
B
Bereitschaftsverlust
D
Dauerleistung
Druckminderer
Druckverluste
E
Einregulierung in Verbindung mit einer WTC
Einregulierung in Verbindung mit einer WTU
Einschraubheizkörper
Elektrischer Anschluss
Elektroheizung
Entleerungsvorrichtung
F
Fühlerposition
G
Gewährleistung und Haftung
Gewicht
Grunddaten
H
Hydraulische Anschlüsse
I
Inbetriebnahme
Inhalt
K
Kaltwasseranschluss
Kaskade
L
Leistungsdaten
Leistungszahl
Lieferumfang
29
29
18
18
29
30 + 31
19
33
27
27
40
40
40
19
21 - 23
4
29
29
21 - 23
26
29
18
6, 24
P
Platzbedarf
Pufferbeladung
S
Sicherheits-Temperaturbegrenzer
Sicherheitshinweise
Sicherheitsventil
Speicher spülen
Spüleinrichtung
19
27
40
5
18
38
19, 38
T
Tauchhülse
Technische Daten
Temperaturregler
Temperatursteuerung
Thermische Kapazität
Thermometer
Thermostatisches Mischventil
Tipps zur Energieeinsparung
Trinkwasserwärmetauscher
Typenschild
39
29
40
37
29
39
19
28
38
20
U
Ursache und Beseitigung von Störungen
34
V
Varianten WES
Verlängerung
Volumen
7
40
33, 37
W
Wärmetauscher
Weishaupt Systeme
WES CK/WES-HK als 2er Pufferkaskade WTU
WES CK/WES-HK als 2er Pufferkaskade WTC
WES -H in Verbindung mit WTU und Feststoffkessel
WES -C mit WTC und Solaranlage
WES -C mit WTU und Solaranlage
Z
Zapfmenge
Zirkulationsanschluss
Zirkulationslanze
Zubehör
29
8
12
14
16
10
8
30 - 33
37
35, 36
35
30 - 33
30 - 33
18
M
Max. Betriebsdruck
Max. Betriebstemperaturen
Montage
Montage der Verkleidung
29
29
18
25
O
Örtliche Befestigung
40
43
Weishaupt-Produkte
und Dienstleistungen
Max Weishaupt GmbH
D-88475 Schwendi
Weishaupt in Ihrer Nähe?
Adressen, Telefonnummern usw.
finden sie unter www.weishaupt.de
Druck-Nr. 83247401, Juli 2006
Änderungen aller Art vorbehalten.
Nachdruck verboten.
Produkt
Beschreibung
Leistung
W-Brenner
Die millionenfach bewährte Kompakt-Baureihe:
Sparsam, zuverlässig, vollautomatisch. Öl-, Gas- und
Zweistoffbrenner für Ein- und Mehrfamilienhäuser
sowie Gewerbebetriebe.
bis 570 kW
monarch® und
Industriebrenner
Der legendäre Industriebrenner: Bewährt, langlebig,
übersichtlich. Öl-, Gas- und Zweistoffbrenner für
zentrale Wärmeversorgungsanlagen.
bis 10.900 kW
multiflam® Brenner
Innovative Weishaupt-Technologie für Großbrenner:
Minimale Emissionswerte besonders bei Leistungen
über ein Megawatt. Öl-, Gas- und Zweistoffbrenner mit
patentierter Brennstoffaufteilung.
bis 12.000 kW
WK-Industriebrenner
Kraftpakete im Baukastensystem: Anpassungsfähig,
robust, leistungsstark. Öl-, Gas- und Zweistoffbrenner
für Industrieanlagen.
bis 17.500 kW
Thermo Unit
Die Heizsysteme Thermo Unit aus Guss oder Stahl:
bis 55 kW
Modern, wirtschaftlich, zuverlässig. Für die umweltschonende Beheizung von Ein- und Mehrfamilienhäusern.
Brennstoff: Wahlweise Gas oder Öl.
Thermo Condens
Die innovativen Brennwertgeräte mit SCOT-System:
Effizient, schadstoffarm, vielseitig. Ideal für Wohnungen,
Ein- und Mehrfamilienhäuser. Brennstoff: Gas.
Solar-Systeme
Gratisenergie von der Sonne: Perfekt abgestimmte
Komponenten, innovativ, bewährt. Formschöne
Flachdachkollektoren zur Heizungsunterstützung und
Trinkwassererwärmung.
Wassererwärmer /
Energiespeicher
Das attraktive Programm zur Trinkwassererwärmung
umfasst klassische Wassererwärmer, die über ein Heizsystem versorgt werden und Energiespeicher, die über
Solarsysteme gespeist werden können.
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