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Frequenzzähler FC 7007/7008

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"AU¬UND¬"EDIENUNGSANLEITUNG
Best.-Nr.: 35263
Version 5.01,
Stand: August 2008
Frequenzzähler
&#¬
Technischer Kundendienst
Für Fragen und Auskünfte stehen Ihnen unsere qualifizierten technischen
Mitarbeiter gerne zur Verfügung.
%,6¬s¬4ECHNISCHER¬+UNDENDIENST¬s¬0OSTFACH¬¬s¬$¬¬¬,EER
2EPARATURSERVICE
Für Geräte, die aus ELV-Bausätzen hergestellt wurden, bieten wir unseren
Kunden einen Reparaturservice an. Selbstverständlich wird Ihr Gerät so
kostengünstig wie möglich instandgesetzt. Im Sinne einer schnellen Abwicklung führen wir die Reparatur sofort durch, wenn die Reparaturkosten
den halben Komplettbausatzpreis nicht überschreiten. Sollte der Defekt
größer sein, erhalten Sie zunächst einen unverbindlichen Kostenvoranschlag. Bitte senden Sie Ihr Gerät an:
%,6¬s¬2EPARATURSERVICE¬s¬0OSTFACH¬¬s¬$¬¬¬,EER¬
%,6¬%LEKTRONIK¬!'¬s¬0OSTFACH¬¬s¬$¬,EER¬
s¬4ELEFON¬¬¬¬s¬4ELEFAX¬¬
ELVjournal 1/99
1
"AU¬UND¬"EDIENUNGSANLEITUNG
5NIVERSAL&REQUENZZËHLER¬
BIS¬¬'(Z¬
&#¬
Ein Frequenzzähler zählt heute wie ein Oszilloskop und das Multimeter zur Grundausstattung im Elektroniklabor. Universelle Einsetzbarkeit, Preiswürdigkeit und einfache
Bedienung zählen dabei zu den wichtigsten Eigenschaften eines solchen Meßgerätes.
Wir stellen zwei Universal-Frequenzähler zur Frequenz-, Perioden- und Pulsbreitenmessung
sowie Ereigniszählung vor, die durch ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis und
herausragende Leistungsmerkmale überzeugen.
6IELSEITIG¬MESSEN
Wir stellen an einen modernen Frequenzzähler, sei er noch so preiswert,
heute hohe Anforderungen. Natürlich
soll er einen weiten Meßbereich aufweisen, sowohl analoge als auch digitale
Ereignisse messen können, möglichst so
einfach wie ein Multimeter zu bedienen
und vielseitig einsetzbar sein. Zähler, die
solchen Anforderungen genügen, kosten
entsprechend viel Geld und kommen damit
2
für das „normale” Amateurlabor kaum in
Betracht.
Daß es auch preiswerter geht, ohne dabei wesentliche Abstriche an Ausstattung,
Komfort und Leistungsfähigkeit machen
zu müssen, beweisen die hier vorgestellten
ELV-Frequenzzähler FC 7007/7008.
Aufgrund der zentralen Steuerung durch
einen Mikroprozessor kann der sonst erforderliche hohe Hardwareaufwand für einen
solchen Universalzähler erheblich gesenkt
werden. Vergleicht man diese Zähler mit
einem herkömmlichen Zähler gleicher
Leistungsfähigkeit, so fällt der geringere
Bauteilaufwand deutlich ins Auge.
(LQHUHODWLYXQDXIZHQGLJH*UXQGNRQÀguration wird zentral durch diesen Mikroprozessor gesteuert und bedient. Letztlich
entscheidet (fast) nur noch die in den
Prozessorkern installierte Intelligenz über
die Leistungsfähigkeit des Gerätes. Gleichzeitig werden Bedienfeatures zugänglich,
die bisher nur mit hohem Aufwand zu
realisieren waren.
Daß geringer Aufwand nicht gleich geringe Leistungsfähigkeit bedeutet, zeigt ein
ELVjournal 1/99
Blick auf die technischen Daten der beiden
hier vorgestellten Universal-Zähler.
Technische Daten:
&#¬
Der FC 7007 (Abbildung 1) stellt
gewissermaßen das „Grundmodell” dar.
Er bietet die Funktionen Frequenz-, Periodendauer- und Pulsbreitenmessung sowie
Ereigniszählung an. Die variable Torzeit
läßt sich im Bereich von 10 ms bis 10 s in
10ms-Schritten einstellen.
Unabhängig von der Eingangsfrequenz ist
VWHWVGLHPD[LPDOH$XÁ|VXQJYRQ6WHOOHQ
verfügbar, so daß auch niederfrequente
Eingangssignale mit der jeweils höchsten
$XÁ|VXQJDQJH]HLJWZHUGHQ
Der Zähler verfügt über zwei Eingangskanäle. Der erste Eingang ist der sog. TTLEingang, mit dem direkte Messungen in
Digitalschaltungen im Bereich von 0 bis
30 MHz möglich sind.
Über den zweiten Zählereingang sind
)UHTXHQ]HQELV0+]EHLHLQHU(PSÀQGlichkeit von 25 mV) erfaßbar. Hier stehen
vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung,
Meßparameter einstellen zu können, um
stets eine signaloptimierte Einstellung
und somit zuverlässige Meßergebnisse
zu erhalten.Die Signaleinspeisung kann
DC- oder AC-gekoppelt erfolgen, Signa-
Frequenzbereich:
Meßfunktionen:
Torzeit:
$XÁ|VXQJ
Referenzfrequenz:
FC 7008
0 bis 1,3 GHz
Frequenz, Periode, Ereignis,
FC 7007
0 bis 80 MHz
Frequenz, Periode, Ereignis,
Pulsbreite
Pulsbreite
10 ms bis 10 s / 10 ms-Schritte 10 ms bis 10s / 10 ms-Schritte
6WHOOHQ
6WHOOHQ
intern: 25MHz-Quarzofen
intern 16MHz, extern
mit 10 ppm, extern
100 VSS
100 VSS
max. Eingangsspannung:
Eingang AC/DC bis 80 MHz
(PSÀQGOLFKNHLW
P9
(LQJDQJVLPSHGDQ] 0Ÿ,,S)
Kopplung:
DC / AC
Filter:
50 kHz, schaltbar
Abschwächer:
20 dB, schaltbar
Offset
±1 V, stufenlos einstellbar
max. Eingangsbis 1,3 GHz
spannung:
Eingang 50 MHz bis 1,3 GHz
(PSÀQGOLFKNHLW
W\SP9
(LQJDQJVLPSHGDQ] Ÿ
TTL-Eingang
Frequenzbereich:
0 bis 30MHz
Pegel:
TTL-kompatibel
max. Eingangs5 VSS
P9
0Ÿ,,S)
DC / AC
50 kHz, schaltbar
20 dB, schaltbar
±1 V, stufenlos einstellbar
5 VSS
HQWIlOOW
HQWIlOOW
0 bis 30MHz
TTL-kompatibel
5 VSS
Frequenzstabilität kann sung der negativen oder positiven Pulsbreite
eine externe Referenzfre- PLW HLQHU $XÁ|VXQJ YRQ 5HIHUHQ]IUHquenz eingespeist werden. quenz (bei 25 MHz: 40 ns) möglich.
Deren Wert kann beliebig
zwischen 1 MHz und 30 %REIGNISZËHLUNG¬%VENT
Die Betriebsart „Ereigniszählung” erMHz liegen, jedoch ist ein
Frequenzraster von 100 laubt das Zählen eintreffender Impulse am
TTL- oder DC/AC-Eingang des Zählers.
kHz einzuhalten.
Die zugeführte Referenzfrequenz wird vom &#¬
Gerät automatisch erkannt
Der FC 7008 (Abbildung 2) entspricht
und braucht deshalb keinen
bestimmten Wert zu haben. in seinen Funktionen dem FC 7007, je"ILD¬¬6IELFËLTIGE¬-E”FUNKTIONEN¬UND¬HERVORRAGENDES¬ Jedoch gilt: Je höher die doch verfügt er gegenüber diesem über
0REIS,EISTUNGSVERHËLTNIS¬ZEICHNEN¬DEN¬&#¬¬AUS Frequenz, desto genauer die HLQHHUK|KWH$XÁ|VXQJYRQ6WHOOHQXQG
le mit besonders hohen Pegeln sind im Messung. Folgende Betriebsarten des FC einen dritten Eingangskanal, der mit einem
hochwertigen HF-Eingangsteiler bestückt
Verhältnis von 10:1 abschwächbar, es ist 7007 sind möglich:
ist und so den Frequenzmeßbereich auf
eine DC-Offset-Einstellung (mit Richtungs- bzw. Polaritätsanzeige des Offsets) &REQUENZMESSUNG¬&REQUENCY
Die Messung von Frequenebenso möglich wie das Zuschalten eines
zen erfolgt eingangssynchron
Tiefpasses (50 kHz).
Einstellungen, die über die Multifunkti- und reziprok mit einstellbarer
onstasten unterhalb des Displays erfolgen, Torzeit. Der Frequenzmeßbewie z. B. die Einstellung der Torzeit, reich beträgt 0 bis 80 MHz.
ZHUGHQLQHLQHP((3520QLFKWÁFKWLJ
gespeichert, so daß sie auch bei Wiederin- 0ERIODENDAUERMESSUNG¬
betriebnahme nach dem Ausschalten sofort 0ERIOD
Auch die Periodendauermeswieder zur Verfügung stehen. So ist keine
Neueinstellung des Zählers (bei gleicher sung erfolgt eingangssynchron
und reziprok mit einstellbarer
Meßaufgabe) notwendig.
Der Zähler arbeitet mit einer internen, Torzeit.
quarzstabilisierten Referenzfrequenz von 0ULSBREITENMESSUNG¬¬
16 MHz, die aus der Prozessor-Takterzeu- 0ULSE
"ILD¬¬$ER¬&#¬¬MI”T¬&REQUENZEN¬BIS¬¬'(Z¬UND¬
Hier ist wahlweise die Mes- VERFàGT¬àBER¬EINEN¬INTERNEN¬HOCHSTABILEN¬/#8/¬
gung abgeleitet wird. Zur Erhöhung der
ELVjournal 1/99
3
"AU¬UND¬"EDIENUNGSANLEITUNG
DJ700A
D2
TA4
1N4148
D18
D3
TA5
1N4148
D19
D4
TA6
1N4148
D20
D5
TA7
1N4148
D21
D6
D1
10k
R11
D7
+5V
+5V
nur
FC7007
R56
2k2
SMD
440p
1
2
3
4
5
6
7
8
19
18
16MHz
27p
ker
I0
I1
I2
I3
I4
I5
I6
I7
O0
O1
O2
O3
O4
O5
O6
O7
R12
R13
R14
R15
R16
R17
R18
R19
IC4
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
68
68
68
68
68
68
68
68
RESET
EA
2
1
1
A
74HC14
D22
P0.0
P0.1
P0.2
P0.3
P0.4
P0.5
P0.6
P0.7
P1.0 RxD/
P1.1 TxD/
P1.2 INT0/
P1.3 INT1/
P1.4
T0/
P1.5
T1/
WR/
P1.6
RD /
P1.7
R21
1k
R22
220k
IC4
15
14
13
12
1
C
R65
4k7
SMD
R54
4k7
SMD
R53
4k7
SMD
DI5
8
DJ700A
3
DI6
8
BC327
R10
1k
R9
1k
BC327
3
DI7
DJ700A
8
DJ700A
4
3
1
B
74HC14
DI8
DJ700A
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
1
2
3
4
5
6
7
9
10
11
IC5
5
B
6
CD4093
T11
4
CD4093
BC848
SMD
16MHz
nur FC7007
10ARelais
D27
1u
16V
SMD
+5VA
R26
22k
SMD
8
74HC145
XTAL1
XTAL2
RE1 1
Toggle-Taste
Abschwaecher
R24
100k
SMD
C6
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
IC5
C
9
C7
CD4093
10
12
13
IC5
D
T12
11
CD4093
BC848
SMD
100n
SMD
RE2 1
R27
100k
SMD
C8
Toggle-Taste
Tiefpass
10ARelais
D28
1u
16V
SMD
991163701A
$IE¬3CHALTUNG
1300 MHz erweitert.
Zusätzlich ist ein hochwertiger 25MHzOCXO („Quarzofen”) installiert, der für
eine hochgenaue und stabile Referenzfrequenz sorgt.
Der Quarzoszillator, wird in einem gut
wärmegedämmten Gehäuse gegen die Umgebungstemperatur isoliert und mit einer
Temperaturregelschaltung auf einem (nach
einer Aufheizzeit) exakt gleichbleibenden
Temperaturniveau gehalten.
So wird eine Temperaturdrift des Quarzes bei wechselnder Umgebungstemperatur
weitgehend verhindert.
Trotzdem ist auch hier die wahlweise
Einspeisung einer externen Referenzfrequenz möglich.
Mit diesen Features „spielt” der FC 7008
schon eine Klasse höher, was man allerdings
am Preis des Bausatzes bzw. Fertiggeräts
nur wenig merkt.
Hier schlagen die Vorteile der komplexen
Mikroprozessor-steuerung voll zu Buche,
denn mit nur wenigen weiteren Bauelementen ist bei im wesentlichen gleicher
Bedienstruktur eine deutliche Gebrauchswertsteigerung erreichbar.
A
3
100n
SMD
C2
22p
ker
+5VA
IC5
2
C5
2u2
63V
IC3
1
C4
74HC14
A
B
C
D
R23
22k
SMD
IC4
5
EXT
SEL-B
RES-C
STOP2
STOP1
UEBER2
UEBER1
ZAHL1
ZAHL2
C3
10n
1N4148
6
30
ALE
29
PSEN
21
P2.0
22
P2.1
23
P2.2
24
P2.3
25
P2.4
26
P2.5
27
P2.6
28
P2.7
10
P3.0
11
P3.1
12
P3.2
13
P3.3
14
P3.4
15
P3.5
16
P3.6
17
P3.7
R20
220k
18
17
16
15
14
13
12
11
"ILD¬¬3CHALTUNG¬DES¬0ROZESSORKERNS
4
R8
1k
DJ700A
ELV01226
C1
C49
3
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
S0
S1
S2
S3
S4
S5
S6
S7
39
38
37
36
35
34
33
32
Q1
x2401
R55
2k2
SMD
9
31
RES-FF
FF1
FF2
INV-B
INV-A
SEL-A
BC327
+5V
V+
GND
IC1
1N4148
+5V
R52
4k7
SMD
DJ700A
ULN2803
+5V
D0
D1
D2
D3
D4
D5
D6
D7
DI4
8
R25
470
SMD
1N4148
D17
3
R28
470
SMD
TA3
BC327
TA8
TA2
1
2
3
4
5
6
7
8
D0
D1
D2
D3
D4
D5
D6
D7
D0
1N4148
D16
A1
A2
A3
GND
T10
J
DI3
8
R7
1k
R6
1k
BC327
3
E
D
DI2
8
I
3
TA9
D15
8
VCC
7
Test
6
SCL
5
SDA
T9
7
6
4
2
1
9
10
5
7
6
4
2
1
9
10
5
7
6
4
2
1
9
10
5
7
6
4
2
1
9
10
5
7
6
4
2
1
9
10
5
7
6
4
2
1
9
10
5
7
6
4
2
1
9
10
5
7
6
4
2
1
9
10
5
S7
nur FC7008
S5
S4
S3
S2
S1
S0
S5
S4
S3
S2
S1
BC327
IC2
10
9
D0-D7
1
2
3
4
T8
H
DI1
8
DJ700A
IC16
T7
G
3
R5
1k
BC327
F
8
C
D7 D8 D9 D10 D11 D12 D13
R4
1k
BC327
R3
1k
BC327
3
TA1
T6
nur
FC7008
BC327
S0
T5
R2
1k
B
D1 D2 D3 D4 D5 D6
T4
R51
4k7
SMD
T3
R50
4k7
SMD
T2
R49
4k7
SMD
T1
R1
1k
A
R48
4k7
SMD
R47
4k7
SMD
R46
4k7
SMD
+UNSTAB
&#¬¬¬0ROZESSORKERN
Abbildung 3 zeigt die Schaltung des
Prozessorkerns des FC 7008. Der intelligente Kern des Frequenzzählers wird von
einem Einchip-Mikrorechner des Typs
87C52 gebildet. Er steuert das Display
einschließlich der Leuchtdioden D 1 bis
D 13 (Betriebsarten- und Meßbereichsanzeige) im Multiplexbetrieb an, fragt in
einem Multiplexzyklus die Bedientasten
TA 1 bis TA 7 (Betriebsarten- und Torzeiteinstellung sowie Eingangskanalwahl)
ab und steuert über seine E/A-Ports alle
Funktionsabläufe im Gerät. Das EEPROM
IC 16 speichert die Einstellungen, die über
die Tastatur vorgenommen werden, auch
bei Abschalten oder Stromausfall.
Beim FC 7007 wird aus dem Prozessortakt von 16 MHz auch die interne Referenzfrequenz für den Zähler abgeleitet.
Mit C1 ist der Quarzoszillator beim späteren
Abgleich anhand einer genau bekannten
Meßfrequenz abgleichbar.
IC 4 bildet eine Watchdog-Anordnung,
die sowohl für einen Einschalt-Reset als
auch für einen Reset bei Ausfall des Multiplextakts (weist auf einen „stehengebliebenen” Prozessor hin) sorgt.
Der BCD-zu-Dezimal-Konverter IC 3
steuert im Multiplextakt die Stellentreiber
(T 3 bis T 10) der 7-Segment-Anzeigen
DI 1 bis DI 8 sowie die LED-Treiber T 1 und
T 2 an. IC 2 ist, ebenfalls im Multiplextakt,
für das Treiben der einzelnen Segmente der
Anzeigen und der LEDs zuständig.
Die beiden bistabilen Taststufen, die von
IC 5 gebildet werden, steuern über T 11
bzw. T 12 die Umschaltrelais RE 1 bzw. RE
2 sowie die zugehörigen Anzeige-LEDs D
27/D 28 an. Mittels RE 1 erfolgt das Einund Ausschalten des 10:1-Abschwächers
und mittels RE 2 entsprechend das des
Tiefpass-Filters im Vorverstärkerzweig.
6ORVERSTËRKERZWEIG
Der Vorverstärker besitzt zwei Eingänge,
die an den nachfolgenden Verstärker entweder gleichspannungsgekoppelt (BU 4,
DC) oder über einen 100nF-Kondensator
(BU 3, AC) wechselspannungsgekoppelt
sind (Abbildung 4).
Das Eingangssignal gelangt danach
auf einen aus R 30, C 10, R 32 und C 11
ELVjournal 1/99
BNC
C17
RE1
T13
3
2
Abschwächer
4
D29
Tiefpass
R33
1M
SMD
U440
D30
C14
-5VA
1n
SMD
+
-
8
R61
3k9
SMD
+5VA
LT1016
5
6
SMD
C16
R40
10k
-E”3CHALTUNG
Hier erfolgt die Ablaufsteuerung, kontrolliert durch den Prozessor, für alle MeßFunktionen des Zählers.
Die eigentliche Meß-Schaltung (Abbildung 5) wird aus den Vorteilern IC 6
und IC 7 mit der Busankopplung durch
IC 8 und IC 9 sowie der Logikschaltung
aus IC 11, IC 12 und IC 13 gebildet. Die
ELVjournal 1/99
+
LM358
SMD
D31
D32
2
-5VA
-5VA
-
A
+
1
+
LM358
SMD
100n
ker SMD
10n
SMD
"ILD¬¬3CHALTUNG¬DES6ORVERSTËRKERS
gebildeten, über RE 1 schaltbaren 10:1-Signalabschwächer.
Es folgt der mit RE 2 schaltbare Tiefpaß
aus R 31,C 12 und C 15.
Die Dioden-Kondensatoren-Kombinationen D 29/C 13 und D 30/C 14 dienen
dem Schutz des Vorverstärkers vor Spannungsspitzen.
Mit der Doppel-FET-Stufe T 13 erfolgt
eine Impedanzwandlung der EingangsimSHGDQ]GHV=lKOHUVYRQ0ŸDXIŸ
Anschließend gelangt das Signal auf die
High-Speed-Komparator-Sufe mit IC 14.
Der Komparator wird durch eine Offsetspannung, erzeugt von IC 17 A, mit R 40
im Bereich von -1 V bis +1 V einstellbar,
gesteuert. Mittels IC 17 B und den LEDs
D 31/D 32 wird die Offset-Polaritität
angezeigt.
Am Ausgang (Pin 8) von IC 14 steht
dann das Ausgangssignal des Komparators
für die Weiterverarbeitung durch die MeßSchaltung zur Verfügung.
7
IC17
3
Analoge Eingangsstufe
B+
KAN-A
C46
R34
47
SMD
DX400
2
-
Offset
Einstellung
7
5
R37
47
SMD
2
4
3
10n
RE2
6
7
1n
1n
SMD
3
T13
DX400
C12
COMP
/#
C18
27p
ker
SMD
C13
IC14
R41
4k7
SMD
+5VA
R31
100k
SMD
100p
ker
SMD
10n
SMD
R38
22
SMD
DC
BNC
C15
6
5
1
R36
47
SMD
R32
100k
SMD
C11
2
3
U440
BU4
IC17
R60
1k
SMD
AC
R63
470k
SMD
R39
4k7
SMD
BU3
R58
330k
SMD
12p ker
SMD
R30
910k
SMD
R62
1k
SMD
R59
150k
SMD
100n
-5VA
R35
22
SMD
C10
R64
220
SMD
+5VA
C9
!
Vorteiler IC 6/7 sind notwendig, um die
Meßfrequenz, die bis zu 80 MHz betragen kann, soweit herunterzuteilen, daß
der interne Zähler des Prozessors diese
weiterverarbeiten kann.
Über IC 15 erfolgt, durch den Prozessor
gesteuert, die Auswahl, ob der Frequenzzähler den OCXO ( der 16MHz-Prozessortakt bei FC 7007) oder die über BU 1
einspeisbare externe Referenzfrequenz als
solche verwenden soll.
Wird eine externe Referenzfrequenz an
BU 1 eingespeist, erkennt dies der Prozessor
beim Einschalten des Gerätes und schaltet
auf externe Einspeisung um.
Alternativ kann auch während des
Betriebs durch 3 s langes Drücken der
Kanalauswahltaste TA 7 auf die externe
Referenzfrequenz umgeschaltet werden.
Der Prozessor mißt diese Frequenz aus
und stellt automatisch entsprechende Teilerverhältnisse etc. ein.
IC 10 ist ein Multiplexer, der vom Prozessor gesteuert, zwischen dem Vorverstärkerkanal, dem HF-Kanal (nur FC 7008) und
dem TTL-Eingang BU 2 umschaltet. IC 15
A dient schließlich zur Impulsformung der
am TTL-Eingang anliegenden Signale.
3TROMVERSORGUNG
Ein internes Netzteil, gebildet aus TR 1
mit Gleichrichter, Siebung und den Spannungsreglern IC 20, IC 21 und IC 22, sorgt
für die Bereitstellung der stabilisierten
Betriebsspannungen von ±5 V für den
Vorverstärker/Komparator und der allgemeinen Betriebsspannung von +5 V für die
Prozessor-, Anzeige- und Meß-Schaltung
(Abbildung 6).
-(Z6ORTEILER¬NUR¬&#¬
Die an BU 5 anliegende Meßfrequenz
wird mit dem HF-Vorteiler IC 18 zunächst
durch 64 geteilt. Die Eingangsimpedanz
GHV +)9RUWHLOHUV EHWUlJW Ÿ VR GD‰
hier eine Impedanzwandlung entfällt (Abbildung 7).
Anschließend gelangt das Signal über
den Komparator IC 19 an den Eingangskanal-Multiplexer IC 10.
"EDIENUNG
Die Bedienung beider Geräte ist durch
die Automatisierung recht einfach und übersichtlich sowie weitgehend identisch.
Nach dem Einschalten führt das Gerät
einen Selbsttest durch. Dabei leuchten
alle Anzeigesegmente und Leuchtdioden
kurz auf.
Anschließend prüft der Prozessor, ob eine
externe Referenzfrequenz an die auf der
*HUlWHUFNVHLWHEHÀQGOLFKH%1&%XFKVH
„EXT” anliegt. Ist dies der Fall, zeigt das
Display mit „ref xx” an, daß der Prozessor
5
"AU¬UND¬"EDIENUNGSANLEITUNG
+UNSTAB
16MHz
nur FC7007
nur FC7008
cal1
2
RES-C
IC12
+5V
1
OUT
GND
A
A
+5V
3
4
5
6
QA
QB
QC
QD
CLR
74HC393
3
IC6
A
2
R69
1k
SMD
OCXO
25MHz
1
12
74F08
SMD
11
QA
10
QB
9
QC
8
QD
CLR
B
A
R70
1k
SMD
13
12
IC15
13
11
D
R67
1k
SMD
4
1
6
B
5
IC12
74F08
SMD
9
74HC132
Referenzauswahl
BU1
5
74F08
SMD
1
6
5
4
3
KAN-A
2
IC15
A
11
QA
10
QB
9
QC
8
QD
CLR
B
A
+5V
C0
C1
C2
C3
R29
1k
SMD
BNC
Y
7
12
11
13
3
D
74F86
SMD
D
PR
IC11
CP
A
CLR
74F74
SMD
10
11
12
13
C0
C1
C2
C3
IC12
Q
Q
6
74F08
SMD
STOP1
Zähllogik
FF2
IC13
1
B
Y
9
2
3
12
11
A
74F86
SMD
D
PR
IC11
CP
B
CLR
74F74
SMD
Q
Q
9
8
„Frequency” (TA 1), „Period” (TA 2),
„Pos.Pulse” (TA 3),„neg. Pulse” (TA 4)
und „Event” (TA 5).
Bei Bedarf kann auch die Torzeit manuell
verändert werden. Dazu ist die Taste „Gate”
zu betätigen, um die Torzeiteinstellung zu
beenden und den eingestellten Wert zu speichern. Wird die Taste „Gate” innerhalb von
3 s nach Abschluß der Torzeiteinstellung
STOP2
+5V
13
IC13
9
10
!
"ILD¬¬-E”SCHALTUNG¬DES¬&#¬¬
6
13
11
D
10
74F153 SMD
Eingangsselektor
die externe Referenzfrequenz mit x.x MHz
ausgewählt hat.
Liegt keine externe Referenz an, so zeigt
das Gerät „ref int” an.
Diese automatische Erkennung kann auch
jederzeit durch 3 s langes Drücken der Taste
„Channel” (TA 7) gestartet werden.
Sodann erfolgt die Auswahl der gewünschten Betriebsart durch die Tasten
12
5
RES-FF
A0
A1
OE
74HC245 SMD
ZAHL2
1
IC10
15
BU2
FF1
IC13
A
2
Inverter
14
2
D0
D1
D2
D3
D4
D5
D6
D7
DIR
G SMD
4
INV-A
INV-B
74HC132
SMD
11
12
13
14
15
16
17
18
+5V
74F153
SMD
3
B7
B6
B5
B4
B3
B2
B1
B0
A7
A6
A5
A4
A3
A2
A1
A0
UEBER2
A0
A1
OE
9
8
7
6
5
4
3
2
1
19
74HC393
SMD
IC10
14
2
Nur FC7008
KAN-C
1
13
6
SEL-B
SEL-A
+5V
A
A
B
74F86
SMD
BNC
C
IC9
3
4
5
6
QA
QB
QC
QD
CLR
IC7
12
8
10
IC13
4
D0
D1
D2
D3
D4
D5
D6
D7
UEBER1
74HC393
BAT46
SMD
74HC132 SMD
R44
1k
SMD
IC12
2
R68
68
SMD
74
HC132
6
B
5
C
10
18
17
16
15
14
13
12
11
B0
B1
B2
B3
B4
B5
B6
B7
74HC245 SMD
IC7
8
D33
4
A0
A1
A2
A3
A4
A5
A6
A7
Vorzähler
IC15
9
IC15
2
3
4
5
6
7
8
9
G
DIR
74HC393
SMD
+5V
EXT
19
1
ZAHL1
IC6
Vcc
Q2
D0-D7
IC8
8
C
74F86
SMD
nicht betätigt, erfolgt eine automatische
Speicherung der eingestellten Torzeit.
Die Anzeige von 7 bzw. 8 (FC 7008)
waagerechten Strichen (– – – – – – –) zeigt
an, daß der Zähler zur Messung bereit ist. Sie
ist auch zu sehen, wenn am ausgewählten
Kanal keine auswertbare Meßfrequenz
bzw. -spannung anliegt.
Eine in einen der Eingangskanäle eingeELVjournal 1/99
S1
+UNSTAB
SI1
+5V
IC22
7805
160mAt
D24
1N4001
1N4001
D23
C27
40
C28
10u
25V
IC1
9885
100n
ker
16
C29
IC3
100n 74HC145
ker
8
20
14
C30
14
C31
IC4
100n
ker
74HC14
14
C39
IC6+7
74HC393
100n
ker
7
7
C33
C34
100n
ker
SMD
100n
ker
SMD
TR1
20
KL1
C35
IC8+9
9V
C20
74HC245
230V/AC
100n
ker
SMD
10
100n-X2
1
9V
C21
IC20
7805
2
C23
1N4001
D26
1N4001
D25
2
7905
IC21
IC11
C38
74F74
100n
ker
SMD
8
14
C25
C24
1
1000u
16V
S1
100n
ker
SMD
14
C37
74F153
IC12
100n
ker
SMD
7
74F08
14
IC13
100n
ker
SMD
7
14
C40
74F86
IC15
C41
100n 74LS132
ker
7
SMD
7
100n
ker
SMD
+5VA
10u
25V
C22
IC10
3
4700u
16V
!
16
C36
IC5
100n
ker
CD4093
7
1
IC19
8
C54
LT1016
4
IC17
680p
ker
SMD
10u
25V
C50
LM358
C48
IC14
100n
ker
SMD
4
C26
1
LT1016
4
C51
C60
100n
ker
SMD
C47
100n
ker
SMD
100n
ker
C32
100n
ker
SMD
C63
100n
ker
SMD
C61
680p
ker
SMD
C64
680p
ker
SMD
3
C62
3n3
ker
SMD
100n
ker
SMD
C65
3n3
ker
SMD
100n
ker
SMD
-5VA
"ILD¬¬3CHALTUNG¬DER¬3TROMVERSORGUNG
speiste Meßfrequenz wird mittels der Taste
„Channel” zum Zähler durchgeschaltet,
wobei stets die zugehörige Kanalanzeige
leuchtet. Rechts neben dem Display wird
der Meßbereich, in dem gerade gemessen
wird, angezeigt.
An dieser Stelle muß erwähnt werden,
daß der 1,3GHz-MHz-Kanal des FC 7008
nur für die Betriebsart „Frequenzmessung”
eingesetzt werden kann.
Wird dieser Kanal ohne angeschlossenes
Meßobjekt eingeschaltet, kann es zu einer
willkürlichen Frequenzanzeige im Display
kommen. Dies beruht auf der Eigenart der
KRFKHPSÀQGOLFKHQ+)9RUWHLOHUGD‰VLH
erst ab einer Eingangsfrequenz von 50
MHz zu arbeiten beginnen und mit offenem Eingang frei schwingen.
An den TTL-Eingang dürfen nur TTLkompatible Signale mit max. 5 V gelegt
werden. Seine Nutzung ist also ausschließlich auf Digitalschaltungen mit eben diesen
Signalpegeln beschränkt!
Der 80MHz-Eingang dagegen verarbeitet
Pegel bis 100 Vss. Kommt es bei hohen Pegeln zu instabilen Anzeigen, so ist die Taste
„10:1” (TA 8) zu betätigen, um den Pegel
um den Faktor 10 abzusenken. Gleichzeitig
leuchtet die zugehörige LED (D 27).
Bei Messungen unter 50 kHz im 80MHzKanal kann es, abhängig vom Meßobjekt,
zu HF-Einstreuungen bzw. -störungen
kommen, was wiederum eine instabile
RGHU JDU XQGHÀQLHUWH$Q]HLJH ]XU )ROJH
KDEHQNDQQ'DQQLVWGDV7LHISD‰ÀOWHUPLW
der Taste „LP” (TA 9) einzuschalten, die
LED „LP” (D 28) quitiert dies.
Schließlich kann man mit dem Poti
„Offset” eine Triggerschwelle für den
Komparator einstellen. Dies ist z. B. nützlich, wenn dem eigentlichen Meßsignal
Störungen (Rauschen, Störsignale, Spikes
etc.) überlagert sind. Der Offset für die
Eingangspannung ist dabei zwischen -1
V und +1 V stufenlos einstellbar. Ein Polaritätswechsel der Offsetspannung wird
ELVjournal 1/99
durch die zugehörige Leuchtdiode „-” (D
31) oder „+” (D 32) angezeigt.
Die Nutzung der Buchsen AC/DC ist
je nach Meßaufgabe zu wählen. Während
beim DC-Anschluß alle Spannungsanteile,
also Gleich- und Wechselspannungsanteile
der anliegenden Signale an den Vorverstärker-/Komparator gelangen, werden beim
AC-Anschluß störende Gleichspannungsanteile abgetrennt.
Die Bedienung der Universal-Frequenzzähler FC 7007/7008 ist also, gemessen an
den Möglichkeiten des Gerätes, sehr einfach, da durch die Prozessorsteuerung viele
Funktionen automatisiert sind. Damit kann
man sich wieder mehr seiner eigentlichen
Meßaufgabe widmen, statt sich mühsam auf
das Meßgerät konzentrieren zu müssen.
Soweit zur Beschreibung der komplexen
Schaltung und Bedienung der Frequenzzähler.
.ACHBAU
Achtung! Bevor wir nun mit dem
praktischen Aufbau beginnen, müssen wir
darauf hinweisen, daß Aufbau und die Inbetriebnahme des FC 7077/7008 aufgrund
der darin frei geführten Netzspannung
ausschließlich von Fachleuten durchgeführt
werden dürfen, die hierzu aufgrund ihrer
Ausbildung befugt sind. Die einschlägigen
VDE- und Sicherheitsvorschriften sind zu
beachten.
Der Aufbau der Zähler erfolgt auf jeweils
zwei doppelseitigen Platinen (Basisplatine
und Frontplatine).
Die Bestückung der Frontplatine beginnt
mit den passiven SMD-Bauelementen.
Dabei ist bei gepolten Bauelementen wie
den Elkos C 6 und C 8 auf die polrichtige
Bestückung zu achten (Balkenmarkierung:
Plus).
Die SMD-ICs (IC 5 und IC 17) sind
entweder durch eine abgeschrägte Kante
oder eine Farbmarkierung (Pin 1) gekennzeichnet (vergl. Platinenfoto).
Die Bestückung wird fortgesetzt mit dem
polrichtigen Einsetzen der Dioden D 15 bis
D 21 und ihrem Verlöten auf der Platinen-
"ILD¬¬3CHALTUNG¬DES¬-(Z6ORTEILERS¬NUR¬&#¬
+5VA
C54
1,3 GHz Vorteiler
nur FC7008
680p
ker
IC18
1
C52
BU5
2
3
1n5
C53
BNC
Print
4
1n
NC Vcc
IN
OUT
IN
OUT
GND DIV
U893BS
C55
8
7
6
5
C56
3n3
ker
100n
ker
1
3
2
LT1016
7
-
IC19
8
+
4
5
KAN-C
6
!
7
"AU¬UND¬"EDIENUNGSANLEITUNG
rückseite, gefolgt vom Einsetzen
und Verlöten der Taster und der
7-Segment-Anzeigen. Letztere
sind bis zum Gehäuseanschlag
in die Platine einzusetzen und so
zu verlöten, daß sie genau plan
DXÁLHJHQ 6LH ELOGHQ GDQQ GDV
Höhenmaß für das Einsetzen
der Transistoren und der LEDs.
Diese sind soweit in die Platine
einzusetzen, daß sich ihr oberer
Gehäuseabschluß 7 mm über der
3ODWLQHEHÀQGHW
Nach dem Verlöten sind
überstehende Drahtenden auf
der Rückseite der Platine sorgfältig mit einem Seitenschneider
abzuschneiden, ohne jedoch
die Lötstellen selbst zu beschädigen.
Abschließend erfolgt das
Bestücken und Verlöten des
Potis R 40. Dabei ist das Poti
zunächst vorzubereiten, indem
die Anschlüsse vorsichtig um
90° in Richtung Potiachse abgewinkelt werden. Sodann ist
es von der Platinenrückseite her
einzusetzen, so auszurichten,
daß sich seine Anschlüsse genau
oberhalb der entsprechenden
/|WÁlFKHQ EHÀQGHQ XQG GDQQ
auf der Vorderseite mittels zugehöriger Mutter zu verschrauben,
bevor man die Anschlüsse auf
der Platinenrückseite verlötet.
Das kleine Abschirmblech zur
Aufnahme der BNC-Buchsen ist
zunächst entsprechend dem Platinenfoto abzuwinkeln. Nachdem die Buchsen eingesetzt und
mit der Mutter fest verschraubt
wurden, ist die ganze Einheit
so auf die Frontplatine aufzusetzen, daß die Anschlußpins
der BNC-Buchsen mittig durch
die Löcher in der Platine ragen.
Das Abschirmblech wird nun
rundherum mit der Platine „HFdicht” verlötet.
Nach dem Aufstecken der
Tastknöpfe ist die Bestückung
der Frontplatine abgeschlossen, und wir wenden uns der
Basisplatine zu. Diese erfolgt
ebenfalls in der Reihenfolge
SMD-Bauelemente, Widerstände, Kondensatoren, Elkos,
Dioden, Spannungsregler und
ICs. Natürlich sind auch hier
alle o. g. Hinweise bezüglich
Polarität und SMD-Bestückung
zu beachten.
Bei den konventionellen
Elkos ist üblicherweise der
Minuspol gekennzeichnet. Auf
8
!NSICHT¬DER¬FERTIG¬BESTàCKTEN¬&RONTPLATINE¬DES¬&#¬¬MIT¬ZUGEHÚRIGEM¬"ESTàCKUNGSPLAN¬
ELVjournal 1/99
dem Widerstands-Array R 11
ist eine Punktmarkierung aufgedruckt, bei den Relais zeigt
ein Balkensymbol die korrekte
Einbaulage.
Die Spannungsregler sind
für die Montage vorzubereiten,
indem ihre Anschlüsse zunächst
vorsichtig im Winkel von 90°
nach hinten abgewinkelt werden.
Nach dem Einsetzen in die Platine
sind sie zunächst in der richtigen
Einbaulage (siehe Platinenfoto)
mit je einer M3x6mm-Schraube
und zugehöriger Mutter mit
Zahnscheibe zu verschrauben,
bevor man ihre Anschlüsse
verlötet.
Schließlich sind nun der Netzschalter, der Sicherungshalter,
die Netzanschlußklemme und die
BNC-Buchse so zu bestücken,
daß diese Bauteile plan auf der
Platine aufliegen, bevor Sie
unter Zugabe von ausreichend
Lötzinn verlötet werden. In den
Sicherungshalter wird anschließend gleich die Feinsicherung
eingesetzt und die Kunststoffabdeckung aufgesteckt.
Der Netztrafo wird mit zwei
M4x8mm-Schrauben auf der
Platine befestigt und auf der
Platinenunterseite verlötet.
Für den im FC 7008 verwendeten OCXO-Quarz-Oszillator
liegt dem Bausatz eine gesonderte
Aufbauanleitung bei.
Sind beide Platinen soweit bestückt, werden Basis- und Frontplatine miteinander verbunden.
Zu diesem Zweck dienen die beiden Metallwinkel, die zunächst
mittels Schrauben M3 x 6 mm,
Zahnscheiben und M3-Muttern
auf der Basisplatine befestigt
werden. Die Gewindebohrung
in dem jeweiligen Winkel dient
zur Montage der Frontplatine.
Stehen beide Leiterplatten in
einem rechten Winkel zueinander,
können die korrespondierenden
Leiterbahnpaare auf den Platinenunterseiten verlötet werden.
Im nächsten Schritt wird die
Durchführungstülle in die entsprechende Bohrung der Rückwand eingesetzt. Das Netzkabel
ist dann zunächst durch die Tülle
zu führen, und die äußere Isolierung auf einer Länge von 25
mm zu entfernen. Anschließend
werden die beiden Innenadern auf
einer Länge von 6 mm abisoliert.
Die unisolierten Leitungsenden
sind mit Aderendhülsen zu beELVjournal 1/99
!NSICHT¬DER¬FERTIG¬BESTàCKTEN¬&RONTPLATINE¬DES¬&#¬¬MIT¬ZUGEHÚRIGEM¬"ESTàCKUNGSPLAN
9
"AU¬UND¬"EDIENUNGSANLEITUNG
stücken, in die Netz-Anschlußklemme zu
führen und zu verschrauben. Danach erfolgt
die Zugentlastung auf der Platine mittels
einer Kabelschelle, zwei M3x12mmSchrauben, Zahnscheiben und Muttern
(siehe Platinenfoto).
Abschließend erfolgt das Herrichten und
Einsetzen des Abschirmgehäuserahmens.
Der Gehäuserahmen wird an den vorgegebenen Perforierungen gebogen, positioniert
und provisorisch auf der Grundplatine
angelötet.
Anschließend sind die Trennwände entVSUHFKHQGGHU/|WÁlFKHQHLQ]XVHW]HQXQG
am Rahmen anzulöten. Erst jetzt erfolgt
das komplette Anlöten von Rahmen und
Trennwänden auf der Platine. Bis auf den
AC-Eingang sind die BNC-Buchsen über
kurze Drahtabschnitte mit den darunterliegenden Anschlußpunkten der Platine
zu verbinden. Der AC-Eingang wird dann
über einen 100nF-Kondensator (C 9) mit
der DC-Buchse verbunden. Abschließend
ist der Deckel des Abschirmgehäuses so
aufzusetzen, daß sich die Bohrung mit der
in der Basisplatine deckt, und mit passenden
$EVFKQLWWHQGHV.XQVWVWRII.DQWHQSURÀOV
zu befestigen.
Im Bereich der Frontplatine wird der
Deckel mit der Leiterplatte verlötet.
Zur Komplettierung des LeiterplattenChassis wird die Schubstange für den Netzschalter entsprechend Abbildung 8 gebogen,
mit dem Adapterstück und Bedienkopf
versehen und am Netzschalter eingerastet.
Bevor nun das Gerät erstmalig für die
Inbetriebnahme bzw. den Abgleich mit
der 230V-Netzspannung verbunden wird,
ist zunächst die untere Gehäusehalbschale
vorzubereiten. Dazu sind die M4x70mm-
Schrauben von der Unterseite durch die
Bohrungen in der Halbschale zu schieben.
Anschließend wird die Halbschale so auf
GLH$UEHLWVÁlFKHJHVWHOOWGD‰GLH/IWXQJVschlitze nach vorne weisen. Auf die nach
oben zeigenden Schraubengewinde wird
jetzt jeweils eine 1,5mm-Kunststoffscheibe
gesteckt. Beim Herabsenken des kompletten Chassis in die untere Halbschale,
müssen Front- und Rückplatte in die
seitlichen Nuten fassen. Nun können eine
erste Inbetriebnahme und der anschließende
Abgleich erfolgen.
%NDMONTAGE
Auf die 4 Gehäuseschrauben sind die
60mm-Distanzröllchen aufzuschieben, bevor
die obere Gehäusehalbschale, mit nach hinten
weisenden Lüftungsschlitzen, aufgesetzt
wird. Anschließend legt man die M4-Muttern
in die oberen Befestigungslöcher.
Nach dem Anziehen der Montageschrauben von der Unterseite, sind die
Fußmodule mit zuvor eingepreßten
Gummifüßen sowie die Abdeckmodule
einzusetzen.
Zum Abschluß des Nachbaus ist der
Drehknopf auf die zuvor gekürzte PotiAchse, entsprechend dem Frontplattenaufdruck zu montieren.
zeit von mind. 15 Minuten ist eine genaue
Frequenz im Bereich 1 MHz bis 25 MHz
anzulegen (AC-Eingang bis 80 MHz). Die
Frequenz muss auf 100 kHz genau sein (z.
B. 1,100000 MHz; 24,900000 MHz).
Dann sind die drei Tasten „Frequency”,
„neg. Pulse” und „Event” gleichzeitig für
ca. 3 s zu drücken. Es erscheint der Text
„CAL” im Display und der Frequenzzähler
misst nun die anliegende Frequenz und errechnet einen Korrekturwert für die interne
Referenz und speichert diesen im internen
EEPROM ab. Nach ca. 4,5 s ist der Abgleich
abgeschlossen und die normale Funktion
wird wieder ausgeführt. Auf dem Display
muss nun die exakte Frequenz angezeigt
werden (ansonsten ist der Abgleich zu
wiederholen).
!BGLEICH
Der Abgleich des Gerätes erfolgt nach
dem endgültigen Zusammenbau des Gerätes. Da der Ableich softwaremäßig vorgenommen wird, sind keine Einstellungen
am Gerät vorzunehmen.
Nach der Warmlaufphase bzw. Aufheiz-
14.5
[mm]
13.5
14.5
"ILD¬¬3CHUBSTANGE¬FàR¬&#¬ 10
19.0
(24.0)
FC7007
(FC7008)
993163706A
ELVjournal 1/99
!NSICHT¬DER¬FERTIG¬BESTàCKTEN¬"ASISPLATINE¬DES¬&#¬¬OBEN¬MIT¬ZUGEHÚRIGEM¬"ESTàCKUNGSPLAN¬UNTEN
/RIGINALGRڔE¬¬X¬¬MM
ELVjournal 1/99
11
"AU¬UND¬"EDIENUNGSANLEITUNG
!NSICHT¬DER¬FERTIG¬BESTàCKTEN¬"ASISPLATINE¬DES¬&#¬¬OBEN¬MIT¬ZUGEHÚRIGEM¬"ESTàCKUNGSPLAN¬UNTEN
/RIGINALGRڔE¬¬X¬¬MM
12
ELVjournal 1/99
3TàCKLISTE¬&REQUENZZËHLER¬&#¬ &#¬
7IDERSTËNDE
74F86/SMD .................................. IC13
Ÿ60'...............................R35, R38
Ÿ60'...................... R34, R36, R37
Ÿ ........................................ R12-R19
Ÿ60'....................................... R68
Ÿ60'..................................... R64
Ÿ60'.............................R25, R28
NŸ ........................ R1-R9, R10 *, R21
NŸ60'..................... R29, R44, R60,
R62, R67, R69, R70
NŸ60'............................R55, R56
NŸ60'.................................... R61
NŸ60' ..R39, R41, R46-R54, R65
*
NŸ60'.................................. R71 *
NŸ60'.............................R23, R26
NŸ60'.................................. R72 *
NŸ60'......... R24, R27, R31, R32
NŸ60'................................... R59
NŸ ....................................R20, R22
NŸ60'................................... R58
NŸ60'................................... R63
NŸ60'................................... R30
0Ÿ60' ..................................... R33
$UUD\[NŸ ..............................R11
3RWLPPNŸ........................... R40
+ONDENSATOREN
12pF/SMD ..................................... C10
22pF/ker ........................................... C2
27pF/SMD ..................................... C15
27pF/ker ........................................... C1
100pF/SMD ....................................C11
680pF/SMD .................. C54, C60, C63
1nF/SMD .......... C13, C14, C18, C53 *
1,5nF/SMD ................................. C52 *
3,3nF/SMD ................ C55 *, C61, C64
10nF ................................................. C3
10nF/SMD .................... C12, C16, C17
100nF/ker ............ C25, C26, C28-C31,
100nF/SMD ............. C5, C7, C32-C41,
C46-C48, C50, C51,
C56-C57 *, C 62, C65
100nF ............................................... C9
100nF/250V~/X2 ........................... C20
1μF/16V/SMD ...........................C6, C8
2,2μF/63V........................................ C4
10μF/25V...................... C23, C24, C27
1000μF/16V................................... C22
4700μF/16V................................... C21
C-Trimmer, 4-40pF ................... C49 **
(ALBLEITER
ELV9885 ......................................... IC1
ULN2803 ........................................ IC2
74HC145......................................... IC3
74HC14........................................... IC4
CD4093/SMD ................................. IC5
74HC393/SMD ....................... IC6, IC7
74HC245/SMD ....................... IC8, IC9
74F153/SMD ................................ IC10
74F74/SMD .................................. IC11
74F08/SMD .................................. IC12
LT1016/SMD ................... IC14, IC19 *
74HC132/SMD ............................. IC15
24C01............................................ IC16
LM358/SMD................................. IC17
U893BS/SMD............................ IC18 *
7805 .................................... IC20, IC22
7905 .............................................. IC21
BC327 ...............................T1-T9, T10*
BC848 .................................... T11, T12
U440................................................T13
1N4148................................... D15-D22
1N4001................................... D23-D26
DX400................................... D29, D30
BAT46/SMD .................................. D33
LED, 3 mm, grün ........ D1-D12, D13 *,
D27, D28, D31, D32
DJ700A, grün............... DI1-DI7, DI8 *
3ONSTIGES
Quarz, 16 MHz ................................ Q1
Netzschraubklemme, 2polig ..........KL1
BNC-Einbaubuchse, print..............BU1
BNC-Einbaubuchse BU2, BU4, BU5 *
Mini-Drucktaster, B3F-4050,
1 x ein..................................TA1-TA9
Subminiatur-Relais, 5 V,
2 x um ................................RE1, RE2
Trafo 2 x 9V/450 mA, 8 VA, print. TR1
Sicherung, 160 mA, träge ................SI1
Schadow-Netzschalter ......................S1
1 Adapterstück
1 Verlängerungsachse
1 Druckknopf, ø 7,2 mm
1 Platinensicherungshalter (2 Hälften)
1 Abdeckhaube für Sicherungen
9 Tastknöpfe, grau, 10 mm
1 Abschirmblech 1 komplett
1 Abschirmblech 2 mit 3 Löchern**
1 Abschirmblech 2 mit 4 Löchern *
1 ELV-Präzisions-Quarz-Oszillator
(OCXO)*
1 Quarz, 25 MHz (für den OCXO)*
1 Drehknopf für 4mm-Achsen 12 mm,
grau
1 Knopfkappe, 12 mm, grau
1 Pfeilscheibe, 12 mm, grau
1 Gewindestift mit Spitze, M3 x 4 mm
2 Befestigungswinkel, vernickelt
7 Zylinderkopfschrauben, M3 x 6 mm
2 Zylinderkopfschrauben, M3 x 12 mm
2 Zylinderkopfschrauben, M4 x 8 mm
7 Muttern, M3
2 Muttern, M4
9 Fächerscheiben, M3
2 Fächerscheiben, M4
1 Zugentlastungsschelle
1 Netzkabel, 2adrig, grau
1 Kabel-Durchführungstülle,
6 x 8 x 12 x 1,5 mm
FP.DQWHQSURÀOPP
10 cm Schaltdraht, blank, versilbert
** = nur FC7007, * = nur FC7008
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"AU¬UND¬"EDIENUNGSANLEITUNG
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"AU¬UND¬"EDIENUNGSANLEITUNG
%NTSORGUNGSHINWEIS¬
'ERËT¬NICHT¬IM¬(AUSMàLL¬ENTSORGEN
Elektronische Geräte sind entsprechend der Richtlinie über Elektro- und ElektronikAltgeräte über die örtlichen Sammelstellen für Elektronik-Altgeräte zu entsorgen!
%,6¬%LEKTRONIK¬!'¬s¬0OSTFACH¬¬s¬$¬,EER¬
s¬4ELEFON¬¬¬¬s¬4ELEFAX¬¬
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