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Adel verpflichtet - ADAC

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Wohnmobil-Test
Adel verpflichtet
Meeting der Luxusliner auf der Piazza in Locarno
Foto: Marek Vogel
Sie sind der Traum jedes Campers: vollintegrierte Nobelmobile
der 100 000-Euro-Königsklasse. Da sollten Spaß und Erholung eigentlich garantiert sein.
Doch der ADAC deckte gravierende Sicherheitsmängel auf
å∂åç Freizeit Mobil
1/2011
 11
S
chon der Fototermin in Locarno „Der LMC punktet mit gutem
reitet der Niesmann: Ausgerechnet
scheint ein schlechtes Omen zu Fahrverhalten, geringem Ver- auf der Abfahrt vom 2480 Meter hosein, und die Gassen sind eigentlich brauch und tiefem Einstieg“
hen Nufenenpass kann Giuliani die
zu eng für die Dickschiffe vom KaliAutomatik nicht mehr zurückschalber eines Niesmann & Bischoff Arto
ten – auch nicht durch manuelle Ein74L, eines Euro Mobil Integra Style IS
griffe: „Kein schönes Gefühl, wenn
Thomas Nitsch stören
710 QB und eines Concorde Credo
4,5 Tonnen ins Tal schieben.“ Doch es
während der Fahrt der laute
Emotion 713 H. Doch der Fotograf
geht gut. Und der Niesmann hält
Motor und Rappelgeräusche
dirigiert die Luxusliner der 100 000auch den Rest des 1300-Kilometeraus dem Ausbau
Euro-Klasse unerbittlich in die richtiRundkurses durch.
ge Kameraposition. Immer wieder
Ausgangspunkt und Ziel des Tests
Am nächsten Tag sitzt Projektleiter
rangieren – die ganze Prozedur im Stefan Giuliani am Steuer des Nies- ist Landsberg am Lech, Standort des
Schritttempo. Passanten halten sich mann. Beim ADAC-Wohnmobiltest ADAC Technik Zentrums. Die Fiatdie Nase zu: Alle drei Mobile riechen sind außerdem ein LMC Explorer Werkstatt vor Ort bringt Gewissheit:
nach heißer Kupplung – trotz auto- I730 G und eine Hymer B-Klasse 694 Die Schrauben zwischen Getriebe
matisierter Schaltgetriebe. Doch die mit von der Partie. Alle Vollintegrier- und Motor sind lose oder fehlen. Die
Fahrer können nichts dafür – Fiat ten verfügen über die Fiat-Basis 40 H Getriebe werden ordnungsgemäß
lässt die Kupplungen bei Schrittge- mit Serienchassis oder Alko-Tiefrah- verschraubt, die Mobile sind wieder
schwindigkeit offenbar bis zum bitte- men. Der LMC wird als einziger von fahrtüchtig. Auch bei Hymer, Eura
ren Ende schleifen.
Hand geschaltet, doch Probleme be- und Concorde sind alle Schrauben locker, teilweise schon nicht mehr vorhanden. Beim LMC heißt es zunächst
Entwarnung, bis klar wird, dass die
Schrauben nicht mit dem nötigen
Drehmoment angezogen sind. Dabei
ist keines der neuen Fahrzeuge bisher
mehr als 7000 Kilometer gelaufen.
Mit einem solchen Paukenschlag
hat niemand gerechnet, erst recht
nicht in diesem Luxussegment. Denn
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und die soliden Möbel machen
einen guten Eindruck“
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Stefan Giuliani fuhr den
Concorde und kritisiert die
fehlenden Fahrer-Airbags
und den langen Bremsweg
12 
å∂åç Freizeit Mobil
1/2011
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Foto: Marek Vogel (1)
Serpentinen in faszinierender Bergwelt gehören zu den schönsten Erlebnissen
einer Urlaubsfahrt. Allerdings sollte auch auf die Fahrzeugtechnik Verlass sein
zunächst sieht der Test nach Routine
aus. Die Fahrzeuge werden gewogen
und bis zur maximal zulässigen Gesamtmasse, die zwischen 4 und 4,5
Tonnen liegt, beladen. Eine Ausnahme bildet der Niesmann, der 48 Kilogramm unter dem Limit bleiben muss:
Die zulässige Achslast war erreicht.
Alle fünf Kandidaten rollen schon
in Deutschland auf ein geeig>
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å∂åç Freizeit
Mobil 1/2011
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 13
netes Testgelände für beispielsweise lungskriterien für den Wohnraum „Der Arto erlaubt dank Luftfolgende Messungen: Überholvor- sind Schlafbereich Front/Heck, Bad, federung eine leise, ruhige
gang von 60 auf 100 km/h, Bremsweg Küche, Möbelbau/Stauraum, Dinette, Fahrt wie im Reisebus“
aus Tempo 100 km/h, ADAC-Aus- Aufbau, Gas-, Wasser- und Elekt­ro­
weichtest, der einem doppelten Spur- installation.
wechsel entspricht, InnengeräuschZusammen mit den Daten des
Alois Sacher kann sich
messung bei 100 km/h und Anfahren Rundkurses durch die Schweiz, bei
nicht mit dem während der
am Berg. Weiterhin werden beurteilt: dem die Tester laufend die Fahrzeuge
Fahrt stark schwankenden
Getriebe/Schaltung, Lenkung, Fahr- tauschen, ihre Eindrücke protokollieAufbau anfreunden
komfort, Sitze, Bedienung, Komfort-/ ren und auch in den Reisemobilen
Sicherheitsausstattung, Verarbeitung, übernachten, werden so insgesamt 54
Praxisverbrauch und Sicht. Beurtei- Positionen bewertet und nach be-
stimmten Schlüsseln gewichtet. So
ergeben sich schließlich die ADACZwischen- und Endnoten, die nicht
durch einfache Addition zustande
kommen.
Die positive Nachricht gleich vorweg: Trotz des Getriebe-Traumas bewegen sich die Endergebnisse der
fünf Kandidaten allesamt im guten
Bereich zwischen 2,3 und 2,5. Das
liegt unter anderem daran, dass die
Noten für das Basisfahrzeug
>
Var - Provence • Côte d’Azur
Technische Daten und Preise der Testkandidaten
Vier der fünf Testfahrzeuge – 
Ausnahme LMC – sind mit automatisierten Schaltgetrieben ausgestattet. Die Gangwechsel werden
schnell vollzogen, Fehlschaltungen
treten selten auf. Allerdings neigt
die Steuerung bei Vollgasstellung
zu hohen Touren. Eine Orientierung an Drehzahlen im Bereich des
maximalen Drehmoments würde
aber Treibstoff sparen. Andererseits wäre ein Kick-down sinnvoll,
wenn hohe Touren nötig sind.
Fahrzeug
Basis
Concorde
Eura Mobil
Credo Emotion 713 H Integra Style IS 710 QB
Motor/Getriebe/Technik
Motorart
Hubraum [cm3]
Leistung [kW]
Drehmoment [Nm]
Rußpartikelfilter
Getriebe
Antrieb
Bremsanlage vorn/hinten
Diesel
2999
116 bei 3500 min
400 bei 1700 min
nein
auto. Schaltgetriebe
Frontantrieb
Scheibe/Scheibe
Maße & Gewichte
Länge/Breite/Höhe [mm]
Radstand [mm]
zul.Gesamtgewicht [kg]1)
Leergewicht gemessen [kg]2)
tatsächliche Zuladung [kg]
zul. Anhängelast, gebremst [kg]3)
Reifengröße und -typ
7350/2290/3030
7498/2343/2990
7450/2350/2950
4143
4040
4035
4500
4000
4250
3948
3379
3724
552
621
526
k.A.
1100
1750
225/75R16 CP 116 Q 225/75R16 CP 116 R 255/55R17 C 118/116 R
Verbrauch
Testverbrauch [l/100 km]
Kraftstoff-Tankvolumen [l]
errechnete Reichweite [km]
14 
Diesel
2999
116 bei 3500 min
400 bei 1700 min
nein
auto. Schaltgetriebe
Frontantrieb
Scheibe/Scheibe
LMC
Explorer I 730 G
Niesmann & Bischoff
Arto 74L
Diesel
Diesel
2278
2999
95 bei 3600 min
116 bei 3500 min
320 bei 2000 min
400 bei 1700 min
nein
nein
6-Gang-Schaltgetriebe auto. Schaltgetriebe
Frontantrieb
Frontantrieb
Scheibe/Scheibe
Scheibe/Scheibe
7704/2320/2970
4300
4000
3354
646
k.A.
225/75R16 CP 116 Q
7595/2300/2900
4000
4500
3933
567
1850
225/75R16 CP 116 Q
12,8
90
703
12,0
90
750
12,0
90
750
11,5
90
783
12,4
90
726
_
_
Serie
1300 4)/– 5)
–
2604)
3604)
Serie
2600 4) 6)/– 5)
–
8904) (inkl. Beifahrer)
8904) (inkl. Beifahrer)
Serie
2350 4) 6)/– 5)
–
Serie
2984)
Serie
907 4)/Serie
1060
9204) (inkl. Beifahrer)
9204) (inkl. Fahrer)
Serie
890/– 5)
–
Grundpreis mit
Testmotorisierung [€]
94 600
74 115
76 700
73 430
91 485
Testwagenpreis [€]
123 160
82 105
102 220
86 304
126 961
Preise
Fahrer-Airbag
Beifahrer-Airbag
ABS
ESP/ASR
Rußpartikelfilter
1) Herstellerangabe
2) inklusive Fahrer (75 kg) und vollem Tank 3) bei 12% Steigung
4) im Testwagen vorhanden
5) nicht in Verbindung mit autom. Getriebe
6) im Lieferumfang des autom. Getriebes
Diesel
2999
116 bei 3500 min
400 bei 1700 min
nein
auto. Schaltgetriebe
Frontantrieb
Scheibe/Scheibe
Hymer
B-Klasse 694
å∂åç Freizeit Mobil
1/2011
å∂åç Freizeit Mobil
1/2011
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„Beim Hymer trifft eine flotte
äußere Optik auf modernes
Ambiente innen“
Lothar Angermund
wünscht sich ein größeres
Bad und eine bessere Qualität
beim Heckbett
16 
å∂åç Freizeit Mobil
Eintrittsstufen wie bei Eura gehören zum Standard an Bord. Selten ist der
Zugang aber so bequem mit zwei Tritten gelöst wie beim Niesmann
einem ganz normalen Tritt aufs Pedal Kandidaten bieten immerhin Airbags
sind Bremswege von 45 (Eura) bis 53 für Fahrer und Copilot an, aber nur
Metern (Concorde) aus Tempo 100 gegen saftige Aufpreise. Einzige Auskm/h einfach zu viel. Bei Eura, Hy- nahme: LMC mit einem Fahrer-Airmer und Niesmann tritt außerdem bag in Serie. Kopf- oder Seitenairbereits beim dritten Verzögern im- bags – komplette Fehlanzeige.
Es hat sich in der Königsklasse
menses Fading auf. Damit wird eine
Passfahrt über Serpentinen ins Tal wohl herumgesprochen, dass ABS inzum Albtraum, und unerfahrene Piloten sind glatt überfordert.
„Die GfK-Außenbeplankung
Auch mit anderen Sicherheitsstan- ist unempfindlich. Sie schützt
dards steht es nicht zum Besten. Bei- auch bei Hagelschauern“
spiel Airbag: Concorde kann den Lebensretter erst beim nächsten Modellwechsel anbieten, da die FiatRalf Holstein bemängelt
Sensorik noch nicht mit dem Ausbau
am Eura Mobil die wegen der
harmoniert. Doch wann dieser stattbreiten A-Säulen schlechte
findet, ist unklar. Die anderen vier
Sicht im Cockpit
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Fotos: Marek Vogel (3)
Ästhetische Luxusliner in den engen Gassen von Locarno. Dass die automatisierten
Kupplungen im Schritttempo schleifen, riechen nicht nur Passanten
mit nur 40 Prozent gewichtet werden.
Entscheidender für ein Freizeitmobil
in dieser Klasse ist schließlich der
Wohnwert, der sich mit 60 Prozent
im Endergebnis niederschlägt.
Als Sieger des ADAC-Tests präsentieren sich gleich zwei Fahrzeuge: der
Concorde und die Hymer B-Klasse.
Der Concorde gewinnt aufgrund seines Wohnraums, des besten im Vergleich, die B-Klasse punktet hingegen
wegen des Basisfahrzeugs, das zusammen mit Eura nicht zu schlagen
ist. Auch den zweiten Platz teilen sich
zwei Fahrzeuge: der Niesmann, der
mit seinem Wohnraum überzeugt,
und der Eura mit der schon erwähnten hohen Bewertung des Basisfahrzeugs. Dritter im Bunde, der aber zu
den Siegern nur zwei Stellen hinter
dem Komma Abstand hält, ist LMC.
Sein Wohnraum kann im direkten
Vergleich nicht mithalten, auch erreicht das Basisfahrzeug nur durchschnittliche Noten.
Doch soll das notentechnisch insgesamt „gute“ Ergebnis des Tests
nicht die Kritik an den Basisfahrzeugen schmälern. Immerhin sind alle
fünf Kandidaten mit 100 km/h
Höchstgeschwindigkeit auf deutschen Straßen ausgesprochen flott
unterwegs. Und die Fahrt in den Urlaub sollte in einem Nobelmobil der
Königsklasse eigentlich sicher sein.
Aber der ADAC deckt weitere bedenkliche Missstände auf, die aufgrund der identischen Fiat-Chassis
bei den getesteten Mobilen für alle
Kandidaten gelten: Die Bremsleistungen sind unbefriedigend. Das gilt einmal für den Motor. Jedoch auch bei
zwischen zum guten Ton gehört. Es
ist bei allen Wohnmobilen Serie. Aber
das elektronische Fahrzeugstabilisierungsprogramm ESP, das gerade bei
den hohen Schwerpunkten der Freizeitlaster in fahrdynamischen Situationen wie abruptem Spurwechsel
Schlimmeres verhindern könnte, kostet zwischen knapp 900 und 1300 Euro Aufpreis, ist aber teilweise auch
beim automatisierten Schaltgetriebe
inklusive. Wobei die stark unterschiedliche Preisgestaltung der Hersteller – wie auch an anderer Stelle –
Rätsel aufgibt; schließlich ist die
technische Basis von Fiat identisch.
Noch ein unrühmliches Kapitel:
die Sicht. Zwar reicht vorn das Spektrum von „kaum eingeschränkt“ (Con-­
corde) bis „Behinderung durch zu
tief montierte Spiegel“ (LMC), aber
hinten sieht’s düster aus. Dort wäre
eine Rückfahrkamera eigentlich
Pflicht, denn nicht immer ist ein Beifahrer an Bord, der aussteigt und
nach dem Rechten sieht. Da ist die
Versuchung groß, unkalkulierbare
Risiken einzugehen. Doch eine Kamera bietet Eura überhaupt nicht an,
Hymer immerhin schon für knapp
700 Euro, Concorde verlangt hingegen mehr als das Doppelte, und den
Vogel schießen Niesmann mit 1700
und LMC mit knapp 2500 Euro ab,
verpackt allerdings in ein Navigationssystem. Niesmann präsentiert immerhin die Einfach- und Notlösung
„Einparkhilfe“ für 360 Euro.
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1/2011
Concorde Credo Emotion 713 H
Eura Mobil Integra Style IS 710 QB
Hymer B-Klasse 694
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Basisfahrzeug
Sicherheit
Fahreigenschaften
Ein viel zu großer Tisch min- Motor/Antrieb
dert in der Hymer B-Klasse
Komfort
den Nutzwert der Sitzgruppe
Wohnen in der ersten Klasse
Extravaganter Hingucker
Der Concorde Credo Emotion 713 H punktet mit dem besten Wohnraum im Test. Die Möbel sind massiv gebaut
und zum Großteil hinterlüftet; die Verschlüsse sind solide. Besondere Erwähnung verdient das Bad mit großzügiger Verspiegelung, Schränken und Ablagen. Eine Falttür
verschließt die separate Dusche absolut dicht. Für Frischund Abwasser stehen jeweils 140-Liter-Tanks zur Verfügung. Auch das Frontbett ist ausreichend groß und stabil; wünschenswert wäre allerdings eine Absturzsicherung. Airbags werden im Concorde nicht angeboten. Außerdem ist der Bremsweg viel zu lang. Beim Ausweichtest zeigt der Wagen deutliche Neigung zum Übersteuern;
ESP regelt erst sehr spät. Die Sitze sind die besten im
Test; das Fahrwerk ist komfortabel.
Der Eura wird durch seine Optik schnell zum Blickfang.
Der Aufbau gefällt durch eine eigene Fahrer- und eine
breite Wohnraumtür, bei der aber ein Insektenschutz
fehlt. Die Möbel sind massiv, allerdings fehlt eine Hinterlüftung an den meisten Schränken und unter den
Polstern. Die Gasanlage ist die schlechteste im Test. Vorn
wie hinten sind die Betten gut dimensioniert und einfach zugänglich. Aber das Hubbett löst sich während der
Fahrt oft aus der Halterung, und die Matratzen hinten
rutschen. Das Basisfahrzeug ist neben dem Hymer das
beste im Test. Das ESP greift beherzt ein. Der Eura fährt
sich agil und sicher ohne Kippneigung, er hat die besten
Fahrleistungen und den kürzesten Bremsweg. Allerdings
tritt viel zu schnell Fading auf.
4,0
3,3
2,7
2,5
ADAC-Note
3,3
Innenraum
Aufbau
Schlafen Front
Schlafen Heck
Möbelbau
Dinette
Gas/Wasser/Elektro
Küche/Bad
1,6
2,6
1,9
1,9
1,6
1,3
1,3
ADAC-Note
1,6
ADAC-Note gesamt
2,3
18 
Fazit
Sieg für den Concorde mit
dem besten Wohnraum,
aber mit dem vorletzten
Basisfahrzeug.
+ Sehr gute Küche mit
großer Arbeitsfläche und
Spritzschutz, qualitativ
hochwertige und kratzunempfindliche Möbel, sehr
gute Frisch- und Abwasserinstallation, Nasszelle
und Toilette, Ausbau mit
vielen Staufächern.
- Lästige Knarrgeräusche
am Fahrerplatz, keine Absturzsicherung am Frontbett, keine Airbags erhältlich, sehr langer Bremsweg,
bei Kurvenfahrten starke
Neigung zum Übersteuern.
Basisfahrzeug
Sicherheit
Fahreigenschaften
Motor/Antrieb
Komfort
3,8
2,6
2,2
2,7
ADAC-Note
3,0
Innenraum
Aufbau
Schlafen Front
Schlafen Heck
Möbelbau
Dinette
Gas/Wasser/Elektro
Küche/Bad
2,4
2,2
1,7
2,2
1,8
1,6
1,7
ADAC-Note
1,9
ADAC-Note gesamt
2,4
Wenn eine Baureihe mit dem Hersteller identifiziert wird,
dann die B-Klasse von Hymer. Der Innenraum wirkt modern, die Möbel sind solide, der Stauraum ist großzügig,
aber den meisten Schränken fehlt eine Hinterlüftung.
Die große Heckgarage ist von zwei Seiten zugänglich,
eine separate Fahrertür hat sogar eine Elektro-Trittstufe.
Die Gas- und Elektroinstallationen sind hochwertig. Das
Frontbett ist das beste im Vergleich, die große Liege im
Heck jedoch die schlechteste. Das Bad ist eng. Das Basisfahrzeug ist mit Eura das beste im Test. Es bietet hohe
Fahrsicherheit, die ESP-Eingriffe sind effektiv. Der Aufbau macht während der Fahrt die wenigsten Geräusche.
Fazit
Der Eura landet auf Platz
zwei, weil er das beste 
Basisfahrzeug besitzt, aber
den vorletzten Aufbau.
+ Große Betten, guter
Zugang, stabile GfK-
Außenwände, praktische
Aufbautüren, futuristische
Optik, gute Fahrleistungen,
sicheres Fahrwerk.
- Verriegelung des Hubbetts löst sich im Fahrbetrieb, fehlende Möbel-Hinter- und Polster-Unterlüftung, schlechte Gasanlage,
keine Insektenschutztür.
Während der Fahrt: Bettmatratze rutscht, eingeschränkte Sicht nach vorn
wegen breiter A-Säulen.
å∂åç Freizeit Mobil
1/2011
Fotos: Marek Vogel (6)
Basisfahrzeug
Sicherheit
Fahreigenschaften
Motor/Antrieb
Komfort
Neuauflage des Bestsellers
Das Heckbett des Eura ist
nicht nur gut zugänglich,
sondern für zwei Personen
auch ausreichend groß
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Das Bad ist in seiner Großzügigkeit ein Sahnehäubchen des Concorde; es stimmen einfach alle Details
3,8
2,8
2,3
2,4
ADAC-Note
3,0
Innenraum
Aufbau
Schlafen Front
Schlafen Heck
Möbelbau
Dinette
Gas/Wasser/Elektro
Küche/Bad
2,0
2,1
2,2
1,6
2,0
1,5
1,6
ADAC-Note
1,8
ADAC-Note gesamt
2,3
Fazit
Die B-Klasse gewinnt neben
dem Concorde. Grund: bes­
tes Basisfahrzeug. Wohn­
raum liegt im Mittelfeld.
+ Geräumige Heckgarage
mit zwei Türen, Fahrertür
mit Elektro-Trittstufe,
hoch­wertige Möbel, 
modernes Ambiente, bester
Frontschlaf­bereich, sicheres
Fahrwerk, ausgewogenes
Basisfahrzeug.
- Zu großer Tisch in der
Dinette, enge Nasszelle,
nicht alle Schränke hinterlüftet, Fahrersitz nur bei
gelöster Feststellbremse
drehbar, Abwassertank nur
90 Liter, schlechtester
Schlafbereich im Heck.
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Niesmann+Bischoff Arto 74L
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Das Bad des Arto ist einzigartig, da die Toilette zum
Duschen in die Heckgarage
geschwenkt werden kann
Flachmann dank Leichtbau
Luxus auf schwachem Fundament
Obwohl der LMC die geringste Fahrzeughöhe aufweist,
bewegen sich die Innendimensionen auf dem Niveau
der anderen Kandidaten. Das Mobil ist beim Ausweichtest gut kontrollierbar, auch dank der straff abgestimmten Lenkung. Allerdings ist das Fahrwerk zu hart. Das
ESP regelt sanft, könnte aber früher eingreifen. Der 
Wagen hat mit 129 PS die kleinste Maschine im Test und
daher die schlechtesten Fahrleistungen, allerdings auch
den geringsten Verbrauch. LMC setzt auf Leichtbau, doch
ist während der Fahrt der gemessene Geräuschpegel der
höchste im Test. Auch gingen Stauräume während der
Fahrt auf. Das Bad ist zu eng, die Duschwand undicht.
Der Aufbau des Niesmann Arto gefällt durch gute Gas-,
Wasser- und Elektroinstallationen, insbesondere durch
die kräftige Druckpumpe. Das Bad ist top, die Küche
schön und funktional mit stabilem Spritzschutz und großer Arbeitsfläche. Allerdings dürften mehr Ablagen vorhanden sein, außerdem streikt manchmal die Verriegelung der Schubladen. Dafür überzeugt der Liegekomfort
im Heck, auch wenn eine Absturzsicherung fehlt. Rund
um das Bett im Bug ist der Platz knapp bemessen. Das
Basisfahrzeug hat den kleinsten Wendekreis und ist zwar
das komfortabelste im Test dank Vierkanal-Luftfederung,
aber insgesamt liegt es auf dem letzten Platz. Als Minuspunkte zählen ein nicht akzeptabler langer Bremsweg,
Fading und das Fehlen der Schleuderbremse ESP.
Basisfahrzeug
Sicherheit
Fahreigenschaften
Motor/Antrieb
Komfort
3,6
2,9
2,9
2,8
ADAC-Note
3,2
Innenraum
Aufbau
Schlafen Front
Schlafen Heck
Möbelbau
Dinette
Gas/Wasser/Elektro
Küche/Bad
2,6
2,3
2,0
2,0
1,6
1,6
1,8
ADAC-Note
2,0
ADAC-Note gesamt
2,5
Fazit
Dritter Platz für den LMC,
der sich vor allen Dingen
im Wohnbereich Punktabzüge einhandelt.
+ Große Heckgarage,
Fahrertür, hinterlüftete
Schränke, geringe Fahrzeughöhe, geringer Spritverbrauch, gute Gasinstallation, gute Dinette.
- Verriegelung der Schubladen dürftig, Aufbaugeräusche während der Fahrt,
hohe Motorgeräusche, wenig Platz in Nasszelle und
Küche, Elektro- und Wasserinstallation, geringe
Kopffreiheit über Betten,
unkomfortables Fahrwerk,
eingeschränkte Sicht vorn.
Basisfahrzeug
Sicherheit
Fahreigenschaften
Motor/Antrieb
Komfort
4,2
3,6
2,5
2,3
ADAC-Note
3,4
Innenraum
Aufbau
Schlafen Front
Schlafen Heck
Möbelbau
Dinette
Gas/Wasser/Elektro
Küche/Bad
1,9
2,7
2,1
1,9
1,7
1,2
1,4
ADAC-Note
1,7
ADAC-Note gesamt
2,4
• 0,6–1,5 (sehr gut) • 1,6–2,5 (gut) • 2,6–3,5 (befriedigend) • 3,6–4,5 (ausreichend) • 4,6–5,5 (mangelhaft)
Notengrenzen: 20 
Der Ausweichtest führt die Liner an ihre Grenzen und zeigt Fahrwerksschwächen
Und was meint Fiat zu dem Getriebe-Debakel, das der ADAC aufdeckte?
Ursache für die gelockerten Schrauben sei ein falsch beschichtetes Zulieferteil, das im Produktionszeitraum
von Mitte 2009 bis Oktober 2010 spo-
Der Campingplatz Park Umag ist einer der größten
Campingplätze am Mittelmeer, und seine attraktiven Animations- und Kindereinrichtungen machen ihn ideal für einen
Familienurlaub. Luxuriöse Swimmingpools mit Wasserfällen,
Festungen und Piratenschiffen sind in Grünanlagen und
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Aufbau, funktionelle und
schöne Küche, kaum Aufbaugeräusche, sehr komfortables Heckbett, innovatives Bad, guter Fahrkomfort, Fahrzeugnivellierung
mit Luftfederung.
1/2011
Fazit: Die Sicherheitsstandards
von Wohnmobilen sind zu niedrig, Airbags teils nicht vorhanden,
die Bremswege zu lang. Deshalb
fordert der ADAC wenigstens Zusatzbremseinrichtungen wie die
Motorklappenbremse in Serie.
Auch sollten große Mobile grundsätzlich zumindest mit Rückfahrsensoren ausgestattet sein.
Text: Volker Hammermeister
# www1.adac.de/Tests/Camping_Tests
# www.fiatcamper.com/check.
php?lang=de. Hier können Fahrzeug­
besitzer überprüfen, ob ihr Camper von
Rückrufen betroffen ist
Camping
Der gepflegte StrandVil
deslage
Campingplatzes
Indije
Medulin
Banjole
Park Umag wurde
mit–dem
Umweltsym-
Die
Campingund Ferienanlage
verfügt über
bol »Blaue
Flagge«
ausgezeichnet!
großzügige Stellplätze und hat Einrichtungen für verschiedene Sportarten. Hier befinden sich auch
Restaurants, Bar, Minimarkt ... Tel.: 00385/52/573 066, Fax:
573 274
typisches Gewächs des Mittelmeerraums in einer ruhigen,
malerischen Bucht eingebettet. Wegen seiner eindrucksvollen umweltfreundlichen Gestaltung, wird dieser Campingplatz auch der wahre kleine „Naturpark“ genannt ... Eine
wunderschöne Strandpromenade führt Sie in das Zentrum
der Stadt Umag ...
Der Campingplatz Park Umag liegt 9 km vom Zentrum
SUSTAV
SUSTAVBOJA
BOJA
der Stadt Umag, direkt am Meer.
ODNOSI
ODNOSI- -ZNAK
ZNAKI ILOGOTIP
LOGOTIPISTRATURIST
ISTRATURISTPARTNER
PARTNEROF
OFSOL
SOLMELIÀ
MELIÀ
• 2060 Stellplätze, ein Teil davon sind Luxusstellplätze
• Mobilhäuser
INFOS & BUCHUNGEN
- Enger Frontschlaf­
å∂åç Freizeit Mobil
Park Umag
Das Grün inspiriert – Blau und Blau treffen sich. Urlaub in grünen Oasen, umgeben von unberührter Natur, im
Reich der Gerüche, Morgenstunden beim Wellenrauschen. Fühlen Sie die Macht der Verschmelzung mit der
Natur, nehmen Sie ihre Stille auf. Und wenn Sie den Tag aktiv gestalten wollen, suchen Sie unsere CampingEntertainer auf, die für Sie eine Reihe von täglichen Überraschungen vorbereitet haben ...
Fazit
Der Arto liegt auf Platz zwei
dank hoher Wohnraumund trotz schlechter Fahrzeugbewertung.
bereich, Schwenktoilette
schränkt Nutzung der
Heckgarage ein, Verriegelung der Küchenschublade
unzuverlässig, keine Sicherung beim Heckbett, kein
ESP, schwache Bremsen.
radisch verbaut wurde. Die DucatoProduktion werde umgestellt, betroffen seien Fahrzeuge mit 2,3-l- und
3,0-l-Dieselmotoren. Die Fahrzeug­
halter werden angeschrieben oder das
Fahrzeug beim nächsten Werkstattbe-
Die perfekte Destination für Familien
Campingplatz Park Umag
Fotos: Marek Vogel (5)
In der Küche geht es 
eng zu; zu wenige Arbeitsflächen und Ablagen
such repariert. Betroffen sind wahrscheinlich auch die baugleichen Peugeot Boxer und Citroën Jumpy, da zum
Teil identische Triebwerke verbaut
werden. Dies klärt der ADAC gerade
ab. Das Ergebnis wird in der Motorwelt und im Internet veröffentlicht.
ist 2009 und 2010 vom ADAC
als »Super-Platz« ausgezeichnet worden.
ADAC Super-Platz
– die höchste Auszeichnung,
die der ADAC in seiner Klassifizierung der Campingplätze zu vergeben hat.
ISTRATURIST UMAG D.D.
Tel.: 00 385/52/700 700
E-Mail: booking@istraturist.com
www.istracamping.com
©IGL d.o.o., Zagreb/Salzburg/
www.igl.at
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