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Betriebsanleitungen-Dragon-Drummer - Lopper

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Montage- und
Bedienungsanleitung
Drummer / Dragon
15 – 90 kW
Loppertronic
Version 1.5i
November 2010
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Seite 3
Allgemeine Kesselbeschreibung
Seite 4
Anlieferung
Seite 4
Montage Saugzuggebläse
Seite 5
Anschliessen des Heizkessels hydraulisch
Seite 5
Kaminseitiger Anschluß des Heizkessels
Seite 6
Elektrischer Anschluß des Heizkessels
Seite 6
Erste Inbetriebnahme des Heizkessels
Seite 7
Normalbetrieb
Seite 9
Wartung
Seite 11
Steuerung
Seite 12
Einleitung
Seite 12
Bedienelemente
Seite 12
Ebenen
Seite 13
Eingänge/Ausgänge
Seite 32
Status Funktionen / Alarm
Seite 33
Checkliste
Seite 35
Anhang
Hinweise, Kesselverrohrung, Anschlussschema, Schalt und Anschlussplan
Technische Daten und Parameterlisten.
2
Einleitung
Lieber Kunde,
Sie halten die Beschreibung der Lopper Holzheizkessel in der Hand. Wir bedanken uns auf
diesem Weg für den Kauf eines unserer Heizkesselmodelle. Wir sind überzeugt, dass Sie die
best mögliche Wahl getroffen haben. Die Beschreibung ist gegliedert, dass zu Beginn, die
wichtigen Handgriffe und Zusammenhänge dargestellt werden und erst später die Feinheiten
und Details beschrieben werden. Wir hoffen Ihnen mit vorliegender Beschreibung eine Hilfe
zu geben um einen reibungslosen Betrieb Ihres Holzheizkessels und Ihrer
Holzspeicheranlage zu gewährleisten. Wir sind bestrebt einen komfortablen, möglichst
einfach zu bedienenden und robusten Holzheizkessel zu bauen, der Ihnen ein bequemes und
zeitsparendes Arbeiten über die ganze Lebensdauer Ihres Heizkessels garantiert. Im Zeichen
der optimalen Energieausnutzung sind die Anforderungen an eine Holzfeuerung in den
letzten Jahren ebenfalls enorm gestiegen. Internationale und Nationale Normen und
Grenzwerte im Bereich der Abgase und Energie müssen erfüllt werden. Dies sind Gründe
welche die Anforderungen an einen Heizkessel in den letzten Jahren wesentlich erhöht
haben. Die Heizkesselregelung wurde auch hinsichtlich der langen Betriebsdauer eines
Heizkessels so konzipiert, dass Sie von neuen Erkenntnissen und Erfahrungen profitieren
können. Diese Dokumentation soll auch eine Hilfe für unvorhergesehenen Situationen und
Betriebszuständen sein und wir beschreiben Ihnen die Funktionen Ihrer Anlage so gut wie
möglich.
Zu dieser Beschreibung wollen wir noch folgende Bemerkung anfügen. Diese Unterlagen
wurden aus unserer Sicht des Produzenten und Technikers geschrieben. Es können also
Formulierungen und Fachausdrücke verwendet werden, welche nicht klar verständlich sind.
Sollten Sie solche Bemerkungen finden, oder haben Sie allgemeine Anregungen was diese
Beschreibung betrifft, zögern Sie nicht und teilen Sie uns Ihre Anliegen mit.
Nun bleibt nur noch die Bitte, dass Sie sich etwas Zeit nehmen und diese Beschreibung
sorgfältig und in Ruhe durchlesen.
1RYHPEHU /RSSHU .HVVHOEDX *PE+
/RSSHU .HVVHOEDX $*
5RWWHQEXUJHU 6WUDVVH 6HHVWUD¡H ' 5RKU$O]KDXVHQ
&+ %XRFKV
7HOHIRQ 7HOHIRQ 7HOHID[ 7HOHID[ LQIR#ORSSHUKRO]IHXHUXQJGH
ORSSHU#VZLVVRQOLQHFK
3
Allgemeine Kesselbeschreibung
Im ersten Teil der Beschreibung wird der Schwerpunkt auf das Notwendige und Alltägliche
gelegt. Diesen ersten Teil empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall zu lesen. Es wird der
Heizkessel und die notwendigen Grundfunktionen der Heizkesselsteuerung beschrieben.
Der Heizkessel besteht in der Hauptsache aus dem Kesselkörper. Im Kesselkörper sind die
Brennkammer, der Wabenrost und der ausschwenkbare Vorstehrost eingebaut. Unter dem
Wabenrost befindet sich die Aschenschublade. Im Wärmetauscher sind sogenannte
Umlenkbleche oder Abgasturbulatoren im Kessel so eingelegt, dass diese mit einfachen
Handgriffen herauszunehmen sind. Weiter sind der Saugzugventilator und die
Kesselsteuerung fest am Kessel montiert. Die Einfüllöffnung und die
Aschentüre an der Vorderseite des Heizkessels sind mit den einfachen Federbügel Gussgriffen sicher zu verriegeln. Die seitlich (wahlweise rechts, links oder frontseitig)
angebrachte Reinigungstüre ist mittels Schraubverschluss sicher und fest zu verschliessen.
Die Verbrennung unserer Lopper Holzheizkessel basiert auf der Holzvergaser - Technologie.
Die Holzvergasung teilt sich in drei Teilphasen auf. Da auch lufttrockenes Holz zwischen 10
bis 25 % Restfeuchtigkeit enthalten kann wird das Holz in der ersten Phase getrocknet. Diese
Trocknung erfolgt im Füllschacht des Heizkessels. Als zweite Phase bezeichnet man die
Entgasung des Holzbrennstoffes, welche im Wesentlichen auf dem Keramik-Wabenrost statt
findet. Als dritte und letzte Phase bezeichnet man die Nachverbrennung dieser Holzgase in
der keramischen Nachbrennkammer. Erst nach beendeter Verbrennung dieser Holzgase wird
die Energie der Abgase in den nachgeschalteten Wärmetauscher an das Heizwasser
abgegeben. Nach dem Wärmetauscher werden dann die Abgase vom Saugzugventilator in
den Kamin weitergeleitet. Die Verbrennung wird mittels separat geführten Primär- und
Sekundärluftkanälen geregelt. Diese Zuluftkanäle befinden sich auf der Rückseite des
Heizkessels hinter der Riffelblech-Verkleidung. Am Kessel eingebaut ist ebenfalls die
Kesselsteuerung.
Anlieferung
Der Heizkessel wird komplett zusammengebaut und mit einem PVC -Mantel wetterfest
eingeschweisst angeliefert. Im Füllschacht finden Sie das vierteilige Reinigungswerkzeug. Es
besteht aus einem Putzbürstenhalter, einem Spiess, einem Haken und dem Schaber, der für
die Reinigung des Sekundär Luftkanals bestimmt ist. In der Aschenschublade finden Sie die
Aufhängevorrichtung inklusive Befestigungsschrauben für das Reinigungswerkzeug. Weiter
finden Sie in der Aschenlade einen Putzbürstenaufsatz und diese Beschreibung.
4
Saugzuggebläse
Als erstes wird das Gehäuse des Saugzugventilators auf den Abgasstutzen gesetzt und mittels
der angeschweissten Rauchrohrbride befestigt. Richten Sie das Gehäuse so aus, dass eine
möglichst direkte Verbindung, d.h. möglichst wenige Bögen, zum Kamin entsteht. Achten
Sie bei der Montage bzw. Demontage des Gebläsemotors, dass das Flügelrad keine Schläge
abbekommt. Diese Flügelräder werden ausgewuchtet und es entstehen durch
Schlageinwirkung auf das Flügelrad starke Umwuchten, was unweigerlich zu Lagerschäden
des Motors führt. Danach stecken Sie den Ventilatorstecker in die dafür vorgesehene
Steckverbindung ein (Nur bei Kesseln ab 120 kW). Beim Kesseltyp DRAGON ist der
Ventilatormotor bereits komplett fertig montiert.
Der Rauchgasfühler wird vor der elektrischen Montage im Ventilatorgehäuse im dafür
vorgesehen Gewinde sorgfältig eingeschraubt. Achten Sie darauf, dass der Fühler mit dem
dazugehörenden Kabel nicht gegeneinander verdreht werden. Das Fühlerkabel ist mittels
dem mitgelieferten Fühlerstecker in die Position F2 an der Rückseite der Kesselsteuerung
gesteckt. Beim Kesseltyp DRAGON ist der Fühler bereits montiert und elektrisch verdrahtet.
Die Reinigungsgarnitur soll in unmittelbarer Nähe des Heizkessels montiert werden.
Aufstellen und Anschliessen des Heizkessels hydraulisch
Der Heizkessel soll nach Möglichkeit so platziert werden, dass ein möglichst einfaches und
direktes Befüllen des Heizkessels ermöglicht wird. Wir empfehlen einen Arbeitsspielraum an
der Bedienerfront des Heizkessels von mindestens 80 - 120 cm. An der seitlichen ( rechts
oder links wählbar) Reinigungs- öffnung bei Heizkesseln für Halbmeterspälten empfehlen
wir 70 bis 80 cm und bei Heizkesseln für Meterspälten oder grösser 120 bis 150 cm
vorzusehen. Der Abstand auf der Gegenseite der Serviceöffnung kann 5 bis 10 cm betragen.
Der Abstand der Rückseite sollte je nach Situation so gewählt werden, dass die
Verschalungsrückwand noch demontierbar ist und im Falle einer werkseitig montierten
Kesselverrohrung Pumpe und Ventil austauschbar sind. Der Wandabstand sollte aber in
keinem Fall weniger als 30 cm zum Vorlauf- und Rücklaufstutzen betragen. Der Heizkessel
muss so gestellt werden, dass er waagrecht steht. Dies ist wichtig, damit der obere
Vorlaufstutzen der höchste Punkt ist und der Heizkessel sicher zu entlüften ist. Bei
geschlossenem Heizsystem ist der Heizkessel mit einer Thermischen Ablaufsicherung und
einem Sicherheits-Überdruckventil auszurüsten ( 2,5 - 3 bar ). Bei offenen Heizsystemen
empfehlen wir Expansionsvorlauf und Expansionsrücklauf anzuschließen. Auch bei offenen
Systemen bietet die Thermische Ablaufsicherung eine zusätzliche Sicherheit. Im
Hauptvorlauf vom Heizkessel zu Speicher empfehlen wir am höchsten Punkt der Leitung
einen automatischen Luftabscheider zu montieren. Es gelten aber vor allem die örtlichen
Installationsvorschriften.
ACHTUNG: Der Heizkessel muss zwingend mit einer Rücklaufhochhalteregelung
installiert werden, damit die Garantie des Heizkessel gewährleistet werden kann.
5
Kaminseitiger Anschluss des Heizkessels
Der kaminseitige Anschluss des Heizkessel soll nach Möglichkeit so direkt wie möglich
ausgeführt werden, damit der Betrieb nicht durch unnötigen Strömungswiderstand beeinflusst
wird. Der benötigte Förderdruck liegt bei 0,20 mbar. Das Rauchrohr sollte sorgfältig isoliert
werden, damit nicht unnötig Energie verloren geht. Wir empfehlen in jedem Fall im Kamin
eine Zugbegrenzungsklappe einzubauen um einen zu hohen Förderdruck des Kamins
reduzieren zu können. Zugbegrenzungsklappen und deren Einbau können beim Kaminbauer
besorgt werden. Es gelten die örtlichen Vorschriften, welche beim Kaminfegermeister oder
bei der Feuerversicherung zu erfahren sind.
Elektrischer Anschluss des Heizkessels
Die elektrische Zuleitung soll direkt vom Verteilerkasten mit 230 V und 10 A separat
abgesichert sein. Es ist zwingend vorgeschrieben, dass Phase, Null-Leiter und Erde korrekt
angeschlossen sind. Die Leistungsaufnahme liegt bei den Kesseln bis 90 kW bei ca. 400 W.
Die Leistungsaufnahme kann in der Startphase etwas höher sein. Weitere Angaben
entnehmen Sie dem Anschluss-Schema im Anhang. Für die Verbindungskabel der
Temperaturfühler empfehlen wir vor allem bei längeren Distanzen abgeschirmte Kabel zu
verwenden um externe Störeinflüsse weitgehend zu vermeiden. Es gelten die örtlichen
Installationsvorschriften und der Anschluss darf nur von ausgebildeten und zugelassenen
Fachleuten ausgeführt werden.
6
1. Inbetriebnahme des Heizkessels
Sind alle Anschlüsse fachgerecht ausgeführt, so kann eine 1. Inbetriebnahme durchgeführt
werden. Für die erste Inbetriebnahme halten Sie bitte unsere Checkliste für
aussergewöhnliche Betriebszustände bereit. Wichtig ist, dass die Fülltüre korrekt geschlossen
ist.
Als erstes schalten Sie den Hauptschalter am Kessel ein. Im Display erscheint nun das
Startbild .
Die Bedienung am Master (Bedienterminal) erfolgt über den Drehknopf auf der rechten
Seite.
Drehen
Verstellen, Scrollen
Drücken
Auswahl eines Datenpunktes
Abschluß der Eingabe
Drehen und Drücken
Wechsel zwischen Menufeld und Statuszeile
7
Durch 1x Drücken am Knopf gelangt man in die Auswahlebene. Durch drehen am Knopf
bewegt sich ein Rahmen auf die jeweilige gewünschte Ebene, die dann durch Drücken
bestätigt und geöffnet wird. Ist ein Datenpunkt geändert, wird er durch Drücken bestätigt und
gespeichert.
In der Statusebene befindet sich in der oberen Zeile rechts die aktuelle Zeit. In der zweiten
Zeile erscheint links ein Wert (F1 = Kesselwassertemperatur), der Betriebszustand
(„START“)
und
ein
weiterer
Wert
(F2
=
Abgastemperatur
).
Ebenso startet der Abgasventilator modulierend auf die schnellste eingestellte Drehzahl (max
2800 U/min ). Dieses kurze Einschalten des Ventilators ist notwendig, damit der Widerstand
der mit hitzebeständige Spezialfett geschmierten Lager überwunden werden kann. Danach
schaltet das Gebläse modulierend zurück auf die mittlere eingestellte Drehzahl .Am
Bedienterminal ist nun in der unteren Zeile links unter dem Parameter "Material" die Holzart
auszuwählen. Der Holzwahlschalter hat die Funktion, entsprechend Ihrer Stückgrösse
„FEIN“ oder „GROB“ zu wählen. Scheitholz oder ähnliche Stückgrössen wählen Sie GROB
und bei Stückgrössen die Hackholz (10 cm x 10 cm x 10 cm) oder kleiner sind, wählen Sie
„FEIN“. Auf der rechten Seite in der unteren Zeile befindet sich der Parameter "Füllen",
durch bestätigung gelangt man in das Füllprogramm. Dies wird in den nachfolgenden
Seiten genauer erläutert. Nun schalten Sie die Steuerung wieder aus und öffnen die Fülltüre.
Öffnen Sie gleichzeitig auch die Aschentüre und schwenken Sie den Vorstehrost auf.
Vergewissern Sie sich, dass sämtliches Kesselmaterial aus dem Füllschacht und der
Aschenschublade entfernt worden ist.
Nun legen Sie leicht entflammbares Material (Papier, Karton, Holzwolle etc.) in der Mitte
des Rostes auf. Danach feines Holz darauflegen. Dieses Anfeuerholz sollte möglichst nicht
allzu kompakt aufgelegt werden damit von Anfang an auch die Luftströmung durch das Holz
möglich ist. Danach schichten Sie Ihr Brennholz kompakt ein bis der halbe (Nur bei der 1.
Inbetriebnahme) Füllschacht gefüllt ist. Dies ist eine Vorsichtsmassnahme falls irgendwelche
Probleme während der Inbetriebnahme vorkommen. Normalerweise füllen Sie den
Füllschacht komplett voll. Aus einer sorgfältigen Befüllung des Heizkessels resultiert mehr
Energie, ein gleichmässigerer Abbrand und schlussendlich auch ein höherer Wirkungsgrad.
Nachdem Sie den Füllschacht beschickt haben schließen Sie die Fülltüre und schalten die
Kesselsteuerung wieder ein.
Nachdem der Abgasventilator auf die kleinere Drehzahl reduziert hat entzünden Sie durch
die Vorstehrostöffnung das leicht entflammbare Material mittels eines Zündholzes oder
Feuerzeuges. Nachdem Sie den Brennstoff entzündet haben kontrollieren Sie einen Moment,
ob sich das Feuer auch entzündet.
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Schließen Sie den schwenkbaren Vorstehrost und unmittelbar danach auch die Aschentüre.
Es ist nicht notwendig und auch nicht empfehlenswert, dass Sie die Aschentüre zu Beginn
geöffnet lassen. Das Saugzuggebläse ist derart kräftig, dass dieses auch bei schlechtem
Kaminzug für ein problemloses Anbrennen sorgt. In der Folge kontrollieren Sie ob die
Kesselpumpe auch wirklich korrekt funktioniert. Die Kesselwassertemperatur ( F1 ) und die
Abgastemperatur ( F2 ) beginnen nun stetig zu steigen. Der Betriebszustand ändert nun von „
START“ in „BRAND A“ nach einiger Zeit in "BRAND B". Nachdem der Heizkessel die
Betriebstemperatur im Wasser von ca. 70 bis 80°C erreicht hat kontrollieren Sie ob das
Rücklaufhochhalteventil geöffnet hat oder Sie kontrollieren ob die Temperatur am
Hauptvorlauf bereits gestiegen ist. Nach ca. 60 Minuten sollte die Kesselwassertemperatur
etwa 75°C und die Abgastemperatur etwa 180-220°C betragen. Falls bis zu diesem Zeitpunkt
keine besonderen Vorkommnisse bemerkbar sind können Sie den Heizkessel nun nachfüllen.
Bevor Sie den Heizkessel nachfüllen prüfen Sie, ob der Energiespeicher auch noch
entsprechend Energie aufnehmen kann. Die Abgastemperatur sollte nicht über 140°C sein.
Füllen Sie den Heizkessel nur wenn Sie sicher sind, dass die Energie die der Kessel
produziert auch gebraucht werden kann. Um den Heizkessel nachzufüllen bestätigen Sie den
Menüpunkt in der unteren Zeile "Füllen", Sie gelangen zum Parameter "Füllen im Brand".
Durch bestätigen wird im Display „Bitte warten“ angezeigt, die Primär - und
Sekundärluftklappen werden geschlossen. Nach ca. 30 Sekunden zeigt das Display „Jetzt
Nachlegen“ an. Jetzt öffnen Sie innerhalb von 15 sek. die Fülltüre sorgfältig, indem Sie den
oder die Türgriffe entspannen und die Türe leicht anheben. Jetzt erscheint an der Anzeige
„TUERE offen“ und der Ventilator schaltet auf die höchste Drehzahl ( ca. 3000 U/min).
Nachdem der Ventilator auf die höchste Drehzahl umgeschalten hat, öffnen Sie die Fülltüre
vorsichtig bis diese ganz offen ist. Jetzt können Sie den Füllraum nach Bedarf mit Brennholz
auffüllen. Danach schliessen Sie die Fülltür wieder in dem Sie alle Türgriffe korrekt
einhängen und zudrücken. Danach erscheint in der Anzeige „START “ oder „BRAND A “.
Nun ist die 1. Inbetriebnahme erfolgreich abgeschlossen.
Normalbetrieb
Sie haben die erste Inbetriebnahme erfolgreich abgeschlossen und haben sich vergewissert,
dass die wasserseitigen Funktionen korrekt arbeiten. Jetzt können Sie sich auf den
Normalbetrieb des Heizkessel umstellen. Dies bedeutet, dass Sie nur noch den Heizkessel mit
Brennholz befüllen und anzünden müssen. Von Zeit zu Zeit ist der Aschenraum zu entleeren
und ca. einmal bis zweimal pro Monat empfehlen wir den Wärmetauscher sorgfältig zu
reinigen.
A) Befüllen des Heizkessels ( Kessel ist kalt und keine Restglut vorhanden)
Bevor Sie den Füllschacht mit Brennholz befüllen, prüfen Sie ob der Energiespeicher auch
soweit entladen ist, dass eine Füllung auch problemlos verbrannt werden kann. Der
Energiespeicher sollte mindestens 75% entleert sein. Der oberste Thermometer im ersten
Speicher soll bereits gegen 60° C sinken um nicht Gefahr zu laufen, dass die Anlage
überheizt wird. Wir empfehlen Ihnen im Zweifelsfall etwas weniger Holz einzufüllen, um
sich an den optimalen Befüllungsrythmus zu gewöhnen. Wenn Sie nun den Heizkessel im
kalten Zustand von Neuem befüllen wollen, bestätigen Sie den Menüpunkt in der unteren
Zeile "Füllen", Sie gelangen zum Parameter "Füllen ohne Start". Wird dieser Parameter
bestätigt, können Sie die Fülltüre öffnen , der Kessel bleibt im vorherigen Modus. Das
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öffnen der Tür muß in max. 10 sek. erfolgen, sonst wird der Parameter automatisch wieder
zurückgesetzt.
Restmaterial mit dem Schaber vor dem Durchbrand verteilen, damit Asche in den
Aschenraum fällt und die restliche Holzkohle auf dem Rost liegen bleibt. Leicht
entflammbares Material wie Papier, Karton, Holzwolle etc. in der Mitte einfüllen, darauf
Anfeuerholz legen, nicht zu kompakt, damit sich das Feuer rasch in Richtung Durchbrand
entwickeln kann. Falls Sie mit Hackholz heizen, so empfehlen wir Ihnen zum Anfeuern
etwas feinere Holzscheiter zu verwenden.
Nun füllen Sie den Füllschacht mit dem dafür vorgesehenem Brennholz bis oben, so dass
die Fülltüre ohne Gewalteinwirkung geschlossen werden kann. Schließen Sie die Fülltüre.
Nach Ablauf von 30 Sekunden setzt sich der Parameter "Füllen ohne Start"automatisch
zurück. Nun kann zu einem späteren Zeitpunkt der Kessel gestartet werden, indem für
einen kurzen Moment die Fülltüre geöffnet und wieder geschlossen wird.
B) Anzünden
Durch öffnen und wieder schließen der Fülltür startet der Kessel.
Nun Öffnen Sie die untere Aschentüre und schwenken den Vorstehrost aus. An der
Kesselsteuerung erscheint nun „START“. Nach dem der Abgasventilator auf die
langsamere Stufe zurückgeschalten hat können Sie nun das leicht entflammbare
Material mittels eins Zündholzes oder Feuerzeuges anzünden. Wenn Sie sich
vergewissert haben, dass sich das Feuer entfacht, können Sie die Aschentüre sofort
schliessen. Wir empfehlen Ihnen die Aschentüre nicht zu lange geöffnet und vor
allem nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Bevor Sie den Heizraum verlassen
vergewissern Sie sich, dass alle Türen am Heizkessel richtig und fest verschlossen
sind.
C) Nachfüllen
Bevor Sie den Füllschacht mit Brennholz nachfüllen, prüfen Sie ob der Energiespeicher
auch noch Energie aufnehmen kann. Um den Heizkessel nachzufüllen bestätigen Sie den
Menüpunkt in der unteren Zeile "Füllen", Sie gelangen zum Parameter "Füllen im
Brand". Durch bestätigen wird im Display „Bitte warten“ angezeigt, die Primär - und
Sekundärluftklappen werden geschlossen. Nach ca. 30 Sekunden zeigt das Display „Jetzt
Nachlegen“ an. Jetzt öffnen Sie innerhalb von 15 sek. die Fülltüre sorgfältig, indem Sie
den oder die Türgriffe entspannen und die Türe leicht anheben. Jetzt erscheint an der
Anzeige „TUERE offen“ und der Ventilator schaltet auf die höchste Drehzahl ( ca. 3000
U/min). Nachdem der Ventilator auf die höchste Drehzahl umgeschalten hat, öffnen Sie
die Fülltüre vorsichtig bis diese ganz offen ist. Jetzt können Sie den Füllraum nach Bedarf
mit Brennholz auffüllen. Danach schliessen Sie die Fülltür wieder in dem Sie alle
Türgriffe korrekt einhängen und zudrücken. Danach erscheint in der Anzeige „Brand A
oder „BRAND B “. Vermeiden Sie ein schnelles Öffnen oder gar ein aufreissen der
Fülltüre in einem Zug. Falls Sie sehr feines Brennholz haben wie Späne, Sägemehl,
Schnitzel etc. ist es untersagt den Heizkessel während dem Abbrand nachzufüllen. Wir
empfehlen Ihnen den Heizkessel erst nachzufüllen wenn die Rauchgastemperatur unter
150°C liegt.
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Wartung
Zur Wartung gehören vor allem das regelmäßige Reinigen des Heizkessels. Grundsätzlich gilt
je öfter und je sauberer Ihr Heizkessel gereinigt wird, umso höhere Ausnutzung resultiert aus
Ihrem Holz. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass Lebensdauer von Rost,
Brennkammer etc. bei einem gut gepflegtem Heizkessel wesentlich länger ist. Der
Reinigungsintervall hängt von der Häufigkeit der Befüllung und der Qualität des Brennholzes
ab. Wir empfehlen Ihnen nach 8 - 10 Füllungen den Aschenraum zu entleeren und den
Sekundärluftkanal mittels dem mitgelieferten Schaber zu reinigen. Dazu Öffnen Sie die
Reinigungstüre. Die Öffnung für den Sekundärluftkanal befindet sich unterhalb der
Brennkammer. Gleichzeitig kontrollieren Sie die Verrußung der Wärmetauscherflächen. Die
Wärmetauscherflächen befinden sich oberhalb der keramischen Nachbrennkammer.
Nach 30 - 40 Füllungen sollten die Wärmetauscherflächen gereinigt werden. Dazu entfernen
Sie die eingelegten Umlenkbleche. In jedem Zug befinden sich zwei Umlenkbleche, wovon
eines unten eingelegt ist und eines oben eingelegt ist. Es ist wichtig, dass die Umlenkbleche
wieder an der selben Stelle eingelegt werden, also merken Sie sich welches Blech Sie wo
herausgenommen haben. Falsch eingelegte Umlenkbleche können zu falschen
Abgastemperaturen führen. Die Wärmetauscherflächen sind mit der Putzbürste zu reinigen, je
sorgfältiger Sie dies tun, umso besser wir die Ausnützung des Holzes während dem Abbrand
sein.. Der anfallende Russ ist mit dem Schaber vorsichtig vom Brennkammertunnel zu
entfernen. Falls Sie einen Staubsauger haben, können Sie den Heizkessel natürlich auch damit
reinigen. Achten Sie aber bitte auf eventuelle Restglut !
Nachdem Sie die Wärmetauscherflächen sauber gereinigt haben so legen Sie die
Umlenkbleche wieder ein. Erst die oberen und zwar derart, dass diese vollständig nach hinten
geschoben sind. Die Umlenkbleche müssen mittig zwischen den Wärmetauschern liegen. Nur
korrekt eingelegte Umlenkbleche garantieren auch einen gut funktionierenden Heizkessel.
ACHTUNG: Keramische Nachbrennkammer keinesfalls für Reinigungsarbeiten
demontieren und nicht mit harten Gegenständen bearbeiten.!
11
Steuerung
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, wird im zweiten Teil dieser Beschreibung der
Schwerpunkt auf die Steuerung und Regelung des Heizkessels gelegt.
Einleitung
Die Steuerung regelt in erster Linie den Heizkessel. Es werden grundsätzlich der gesamte
Verbrennungsvorgang geregelt und gesteuert. Die Regelung beinhaltet im wesentlichen die
Ansteuerung des Saugzugventilators, die Primärluftklappe, die Sekundärluftklappe, die
Kessel - oder Speicherladepumpe, das Rücklaufhochhalteventil , regelt 2 gemischte
witterungsgeführte Heizkreise (als Option zu erhalten) und unterstützt verschiedene
Kombinationen mit Oelkessel (als Option zu erhalten), Warmwassererwärmer und MultiblocHeizwasserspeicher.
Bedienelemente Steuerung
Die Steuerung befindet sich an der rechten oder linken Seite auf dem Kessel.
An der Steuerung befindet sich ein Netzschalter, drei Feinsicherungen und das
Bedienterminal ( Master).
Schalten Sie den Hauptschalter am Kessel ein erscheint im Display das Startbild.
Die Bedienung am Master (Bedienterminal) erfolgt über den Drehknopf auf der rechten
Seite.
Drehen
Verstellen, Scrollen
Drücken
Auswahl eines Datenpunktes
Abschluß der Eingabe
Drehen und Drücken
Wechsel zwischen Menufeld und Statuszeile
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Durch 1x Drücken am Knopf gelangt man in die Auswahlebene. Durch drehen am Knopf
bewegt sich ein Rahmen auf die jeweilige gewünschte Ebene, die dann durch Drücken
bestätigt und geöffnet wird. Ist ein Datenpunkt geändert, wird er durch Drücken bestätigt und
gespeichert.
Durch drehen am Knopf wird der Rahmen auf „Menu“ geführt , danach wird der
Knopf gedrückt und man gelangt in die nächste Ebene.
Zurück gelangt man, indem der Rahmen soweit geführt wird, bis er nicht mehr zu sehen ist.
Um das Bild herum erscheint ein Rahmen, danach den Knopf drücken.
13
Statusebene
In der Statusebene werden alle wichtigen Datenpunkte angezeigt. In der mittleren Zeile
erscheint links der Wert (F1 = Kesselwassertemperatur), der Betriebszustand („START“) und
ein der Wert (F2 = Abgastemperatur ).
In der unteren Zeile links befindet sich der Parameter "Material" um die Holzart auszuwählen.
Der Holzwahlschalter hat die Funktion, entsprechend Ihrer Stückgrösse „FEIN“ oder „GROB“
zu wählen. Scheitholz oder ähnliche Stückgrössen wählen Sie GROB und bei Stückgrössen die
Hackholz (10 cm x 10 cm x 10 cm) oder kleiner sind, wählen Sie „FEIN“. In der unteren Zeile
rechts befindet sich der Parameter „Füllen“ . Es ist möglich den Kessel im Brand nachzufüllen
oder im kalten Zustand ohne Start zu füllen.
Bedienerebene
14
Allgemeine Ebene
In der allgemeinen Ebene können Sie die Uhrzeit, das Datum, Temperaturen, die Parameter
für die Warmwasserbeladung und die Heizkreis-Kennlinie einstellen.
Gruppe Uhr/Datum
Datum:
Einstellung Datum
Zeit :
Einstellung Zeit
Tag:
Einstellung Tag (Montag=1, Dienstag=2, ...)
Gruppe Temperaturen
Soll TGas:
Soll TGas2:
RL1
Vlmin
Rauchgassollwert (°C)
Minimal 150/ Maximal 300
Rauchgassollwert 2 (°C)
Minimal 150/ Maximal 300
Falls digit. Eing. LST2 geschlossen,
ist Soll TGas2 aktiv
Wert 220°C
Wert 260°C
Rücklaufsollwert (°C)
Minimal 60/ Maximal 90
Wert 65°C
Minimale Vorlauftemperatur Heizung (°C)
Minimal 20/ Maximal 80
Wert 50°C
Gruppe Blockierschutz Pumpe
Starts PU
nach Zeitablauf wird Blockierschutz aktiviert (h)
Minimal 24/ Maximal 336
Wert 168 h
Gruppe Warmwasser
WW soll
SchaltdiffK
Warmwasser Solltemperatur (°C)
Minimal 0/ Maximal 80
Wert 60°C
Schaltdifferenz WW (K)
Minimal 1/ Maximal 20
Wert 5 K
Gruppe WW_Zub_na
Legionell
nur mit Code möglich z.Z. nicht aktiv
WW Solltemperatur bei Legionellenprogramm (°C)
Minimal 0/ Maximal 80
Wert 30°C
Freigabe Legionellen
Minimal inaktiv/ Maximal aktiv
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Wert inaktiv
Nachl.BWPU
Nachlauf der WW-Ladepumpe P2 (min)
Minimal 0/ Maximal 60
Wert 0 min
WW Vorrang
WW Vorrang wie folgt
kein
Teilvorrang
Vollvorrang
WW
Die Warmwasserbeladung wird wie folgt geregelt
Auto
Ein
Abgesenkt
Aus
Start Legionellen
Sommer/Winter
Der Kessel steuert im Sommer oder Winterbetrieb das WW
16
Gruppe Heizkreismodus
In dieser Gruppe kann die Heizkennlinie für den witterungsgeführten Heizkreis 1 und 2
korrigiert werden. Mit den Parametern Tag oder Nacht, wird die Heizkurve angehoben .
Durch die Parameter Ta (Außentemperatur) und Tv (Vorlauftemperatur) wird die
Heizkennlinie errechnet.
Alle anderen Parameter sind in der Fachmann Ebene durch den Installateur oder in Absprache
mit unserem Kundendienst vorzunehmen.
Gruppe Zeiten
In der Zeitebene können Sie das
Warmwasserbeladung einstellen.
Zeitprogramm
17
für
die Heizkreise und
die
Anzeigeebene
Die Anzeige ದEbene dient zur Abfrage der aktuellen Messwerte welche von der Steuerung
verarbeitet werden.
In der Folge werden nun die Werte wie folgt angezeigt:
Kesselstatus
Einstellung Kessel
Störung
F1 Kesselwassertemperatur
F2 Rauchgastemperatur
F3 Rücklauftemperatur
F4 Speicher oben
F5 Warmwasser
F6 Speicher unten (optional)
F7 Ölkessel
F9 Außentemperatur
Primär Klappenwinkel
Sekundär Klappenwinkel
Heizung Lambda
LS Lambda-Wert
Türschalter 1
Türschalter 2
Gebläse
Ventilator
Soll Rauch Rampe
Kesselpumpe
M1
P2
Z1 Ventil
Z2 Ventil
Z4 Ventil
Pumpe MK1
VL Temp MK1
Pumpe MK2
VL Temp
MK2
T1/T2
Ebene Schema
In dieser Ebene werden verschiedene Hydraulikschemata angezeigt, um Fühlerwerte, Pumpen
und Ventile bildlich zu verdeutlichen.
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Fachmannebene
Ebene Zähler und Alarme
Dient zum Abfragen der Zählerstände wie Betriebsstunden und Startvorgängen sowie zum
Abfragen vorheriger Alarmmeldungen.
Testebene ಱTest AGಯಯ
ACHTUNG: Das Testprogramm darf nur im kaltem Zustand des Heizkessels
angewählt werden. Während der Testphase ist das Regelprogramm außer
Funktion.
Im Testprogramm haben Sie die Möglichkeit alle angeschlossenen Ausgänge über den
Relaistest einzeln anzusteuern. Es kann somit zB. die Drehrichtung der Ventilmotoren
überprüft werden.
Der Ausgangstest für die Pumpen und Ventile der Heizkreise, ist nur möglich, wenn die
jeweiligen HK freigeschalten sind.
Um das Testprogramm zu aktivieren muss zuerst der Parameter „Kurzstart“ mit „Ja“ ,
danach der Parameter „manuell“ mit „ja“ bestätigt werden. Nach Abschluss der
Testarbeiten ist dieser wieder mit „nein“ zu bestätigen.
Service Ebene
Änderungen in der Service Ebene dürfen nur durch einen Heizungsfachmann oder in
Absprache mit unserem Kundendienst vorgenommen werden.
Unsachgemässe Veränderungen von Parametern können zu einem falschen
Regelverhalten und zu Anlage- und Gerätedefekten führen.
Die Service- Ebene dient zur Einstellung sämtlicher Programmparameter. In diese Ebene ist
nur mittels Erkennungswort zu gelangen.
Der Code besteht aus der Zahlenfolge 9911 . In dieser Ebene können Sie alle Variablen
ändern. Die Variablen sind in verschieden Gruppen zusammengefasst. In der Folge sind alle
19
möglichen Variablen aufgelistet und kurz beschrieben. Ist die Holzfeuerungsanlage einmal
einreguliert, so besteht keine Notwendigkeit mehr diese Werte zu verändern. Die Sollwerte
können nur in einem beschränkten Bereich gewählt werden, damit keine unsinnigen Werte
programmiert werden können. In der Folge ersehen Sie die Werte - Tabelle inklusive deren
Einstellbereiche.
ACHTUNG: Folgende Werte nur in Absprache mit unseren Kundendienst verändern !
Gruppe Temper
F1 max
RLsoll
Maximale Kesselwassertemperatur F1 (°C)
Minimal 88/ Maximal 99
Wert 91°C
Rücklaufsollwert F3 (°C)
Minimal 60/ Maximal 80
Wert 65°C
SDZ2°C
Differenztemperatur wenn KT>RL+SDZ2 öffnet Z2
Minimal 0/ Maximal 20
Wert 5k
HystSPRest°C
Differenztemperatur wenn KT>F4+HystSPRest+1
Schaltet P1 ein, wenn KT<F4+HystSPRest=P1 aus
Minimal 0/ Maximal 10
Wert 5k
FrostTemp
wenn Fühler < FrostTemp wird Frostprogramm aktiviert
Minimal 0/ Maximal 10
Wert 3°C
Brand A->B°C
Wechsel von BrandA zu BrandB
Minimal 100/ Maximal 200
Wert 180°C
Beginn Ausbrandtemperatur
Minimal 120/ Maximal 200
Wert 140°C
Stopptemperatur
Minimal 100/ Maximal 160
Wert 110°C
AusbrBeginn°C
AusbrStopp °C
20
Gruppe Pkvar
Laufzeit (s)
Startwin.F
Startwin.G
Hysterese (%)
Messzeit(s)
MaxBefehl (%)
KP Primär
I-Bereich
D-Anteil
Minimal %
Maximal Fein %
Maximal Grob %
Laufzeit Stellmotor in sek
Minimal 1/ Maximal 300
Wert 35sek
Startwinkel bei Stellung Fein
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 65%
Startwinkel bei Stellung Grob
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 65%
Bandbreite
Minimal 1/ Maximal 20
Wert 2%
Wartezeit
Minimal 1/ Maximal 30
Wert 10sek
Stellbefehlbegrenzung
Minimal 1/ Maximal 30
Wert 10%
Proportionalanteil
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 0,5
Integralanteil
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 0,2
Differenzialanteil
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 0,5
Mindestwinkel Primärklappe
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 15%
Hubfaktor Fein
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 40%
Hubfaktor Grob
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 90%
21
Gruppe Skvar
UmschLambda (min) Dauer von Lambda1 auf Lambda 2
Minimal 0/ Maximal 100
Lambda1 (%)
Lambda2 (%)
Laufzeit (s)
Hysterese (%)
Messzeit(s)
MaxBefehl (%)
KP Primär
I-Bereich
D-Anteil
Minimal %
Maximal%
StartZeitLambda
Wert 30 min
Restsauerstoff im Start
Minimal 1/ Maximal 21
Wert 7%
Restsauerstoff nach Umschaltung
Minimal 1/ Maximal 21
Wert 6,5%
Laufzeit Stellmotor in sek
Minimal 1/ Maximal 300
Wert 35sek
Bandbreite
Minimal 1/ Maximal 20
Wert 0K
Wartezeit
Minimal 1/ Maximal 50
Wert 2sek
Stellbefehlbegrenzung
Minimal 1/ Maximal 30
Wert 3%
Proportionalanteil
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 0,7
Integralanteil
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 1,0
Differenzialanteil
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 1,2
Mindestwinkel Sekundärklappe
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 5%
Maximalwinkel Sekundärklappe
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 70%
Zeit im Start Sonde nicht aktiv
Minimal 0/ Maximal 20
Wert 5 min
O2UG
O2< O2UG, dann SK über Table
Sonde nicht aktiv
Minimal 1/ Maximal 4
Wert 1%
O2UGSD
Schaltdifferenz, O2>O2+O2UGSD
Sonde aktiv
Minimal 0,1/ Maximal 2
Wert 0,2
22
Gruppe Table
TabG = (20,10), (100,20), (160,25), (200,40),
TabF = (20,15), (120,50), (170,90), (230,70),
Gruppe MX var
KP-RL
I-AnteilRL
Stellzeit (s)
Pulsbreite
Proportionalanteil
Minimal 0,1/ Maximal 20
Wert 3
Integralanteil
Minimal 0/ Maximal 400
Wert 180
Laufzeit Motor
Minimal 0/ Maximal 600
Wert 140 sek
Pulsbreite
Minimal 0/ Maximal 10
Wert 1
Gruppe Ventilator
Brand A Diff
Brand B Diff
Max Gebl Start
Min Gebl Start
Max Gebl A
Min Gebl A
Max Gebl B
Regelfaktor Gebläse
F2> Tgassollrampe - BrandAdiff= Gebläse min
F2< Tgassollrampe - BrandAdiff= Gebläse max
Minimal 0/ Maximal 30
Wert 12 k
Regelfaktor Gebläse
F2>Tgassoll – BrandBdiff =Gebläse min
Minimal 0/ Maximal 60
Wert 12 k
Maximale Drehzahl im Start %
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 80%
Minimale Drehzahl im Start %
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 25%
Maximale Drehzahl im Brand A (Rampe) %
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 75%
Minimale Drehzahl im Brand A (Rampe)%
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 30%
Maximale Drehzahl im Brand B %
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 25%
23
Min Gebl B
Regelfaktor
Startzeit 1 (s)
Startzeit 2 (s)
Minimale Drehzahl im Brand B %
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 7%
Regelfaktor Ventilator
Minimal 0/ Maximal 20
Wert 8
Laufzeit des Ventilators in höchster Drehzahl
Nach dem schließen der Fülltür
Minimal 0/ Maximal 900
Wert 20s
Laufzeit des Ventilators in kleinster Drehzahl
im Start zum anzünden
Minimal 0/ Maximal 900
Wert 60s
Start ges.(min)
Startzeit die in jedem Fall abläuft wenn Zeit-Rampe
nicht geschafft wird
Minimal 0/ Maximal 999
Wert 25 min
TaktZeitGeb (s)
Taktzeit Gebläseansteuerung
Minimal 0/ Maximal
Wert 4s
Abschaltpunkt Ventilator Tgas+SdiffVent
Ventilator im Brand
Minimal 0/ Maximal 90
Wert 40k
Zeitrampe im BrandA bei Fein
Minimal 0/ Maximal 999
Wert 15 min
Zeitrampe im BrandA bei Grob
Minimal 0/ Maximal 999
Wert 15 min
Falls KT>Kemax-SdmaxKeTemp
wird Gebl.min und PK zu
Wert 4 k
Ausbrandzeit
Minimal 0/ Maximal 80
Wert 12 min
Ausbrandbeginn Falls
O2>LambdaAusbr u.F2<TgasAusbr = Ausbrand
O2< LambdaAusbr u.F2>TgasAusbr+4 =BrandB
Minimal 0/ Maximal 20
Wert 15%
SdiffVent (°C)
Rampe Fein(m)
Rampe Grob(m)
SdmaxKeTemp (k)
AusbrandZeit (m)
LambdaAusbr (%)
24
Gruppe SW
Kessel Stop
Kurzzeitprogramm nur aus BrandA möglich
Nein
Ja
Mit o. ohne SPFühlunten
Mit Fühler F6 o. Ohne
Minimal ohne/ Maximal mit
Rest oben o. unten
Mit o. ohne Speicher
Mit o. ohne WW
PKTürezuoWert
SKStart zuoTable
Display verdunkeln
ÖlK_KSP_Z2=Z4
Wert nein
Wert ohne
Rest bezogen auf F4 oder F6
Minimal unten/ Maximal oben
Wert oben
Mit oder ohne Speicherbetrieb
Minimal ohne/ Maximal mit
Wert ohne
Mit oder ohne Warmwasserbeladung
Minimal ohne/ Maximal mit
Wert ohne
PK in Türe zu oder nach Wert
Minimal zu/ Maximal Startwert
Wert Startwert
SK im Start zu o. nach Table
Minimal zu/ Maximal nach Table
Wert nach Table
Display nach 20 min verdunkeln
Minimal Aus /Maximal Ein
Wert Aus
Bei Kombination Ölkessel mit Rücklauf Hochhaltung und Kombispeicher,
wird Z2 und Z4 parallel geschalten
falls Bwanf im Ölbetrieb
Minimal Nein / Maximal Ja
Reserve
25
Wert Nein
Gruppe Heizkurve MK1
MK1
ATAusl (°C)
VorlAusl (°C)
ATFixp (°C)
Temp.Fixp (°C)
Tagtemperatur
Nachttemperatur
Exp.Heizk
MaxVorltemp
Überhöh.MK1 (k)
XP MK1
I-Ber.MK1
Stellzeit (s)
Pulsbreite
Trägheitsgrad MK1
FreigabeHeizGr
Witterungsgeführt o. nach Festwert
Minimal Festwert/ Maximal geregelt
Wert geregelt
Außentemperaturauslegung
Minimal –25/ Maximal –5
Wert –5°C
Vorlauftemperaturauslegung
Minimal 25/ Maximal 90
Wert 65 °C
Außentemperatur Fixpunkt
Minimal 10/ Maximal 30
Wert 20 °C
VL-Temperatur Fixpunkt
Minimal 0/ Maximal 40
Wert 20 k
Tag Soll Temperatur bei MK1 geregelt
Vorlauf Soll Temperatur bei MK1 Festwert
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 21°C
Nacht Soll Temperatur
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 17°C
Exponent MK1 (Krümmung)
Minimal 0,6/ Maximal 1,5
Wert 1
Maximale Vorlauftemperatur
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 75°C
Überhöhung KT bei Ölkessel
F7soll =sollVLMK1 + Überh.MK1
Minimal 0/ Maximal 15
Wert 0 k
Proportionalanteil Mischventil
Minimal 2/ Maximal 120
Wert 20
Integralanteil Mischventil
Minimal 1/ Maximal 180
Wert 150
Laufzeit Mischventil MK1
Minimal 0/ Maximal 600
Wert 120
Pulsbreite
Minimal 0,1/ Maximal 10
Wert 1
Gebäudetyp
Keine, leicht, mittel, schwer
Wert leicht
Freigabe Heizgrenze Heizkreis
26
Diff zu Rsoll (K)
Minimal gesperrt/ Maximal auto
Wert auto
Differenz zu Raumsoll Tag
AT>Tagsolltemp-Diff zu Rsoll1 + Schalthyst
=Pumpe HK1 Aus
AT<Tagsolltemp-Diff zu Rsoll1 – Schalthyst
=Pumpe HK1 Ein
Minimal 0/ Maximal 10
Wert 4
Minimal 0,5/ Maximal 5
Wert 0
Freigabe Tag Heizgrenze Heizkreis
Minimal gesperrt/ Maximal auto
Wert auto
Schalthysterese
Freigabe TagheizGr
27
Gruppe Heizkurve MK2
MK2
ATAusl (°C)
VorlAusl (°C)
ATFixp (°C)
Temp.Fixp (°C)
Tagtemperatur
Nachttemperatur
Exp.Heizk
MaxVorltemp
Überhoh.MK2 (k)
XP MK2
I-Ber.MK2
Stellzeit (s)
Pulsbreite
Trägheitsgrad MK2
FreigabeHeizGr
Witterungsgeführt o. nach Festwert
Minimal Festwert/ Maximal geregelt
Wert geregelt
Außentemperaturauslegung
Minimal –25/ Maximal –5
Wert –5°C
Vorlauftemperaturauslegung
Minimal 25/ Maximal 90
Wert 65 °C
Außentemperatur Fixpunkt
Minimal 10/ Maximal 30
Wert 20 °C
VL-Temperatur Fixpunkt
Minimal 0/ Maximal 40
Wert 20 k
Tag Soll Temperatur bei MK2 geregelt
Vorlauf Soll Temperatur bei MK2 Festwert
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 21°C
Nacht Soll Temperatur
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 17°C
Exponent MK2 (Krümmung)
Minimal 0,6/ Maximal 1,5
Wert 1
maximale Vorlauftemperatur
Minimal 0/ Maximal 100
Wert 75°C
Überhöhung KT bei Ölkessel
F7soll =sollVLMK2 + Überh.MK2
Minimal 0/ Maximal 15
Wert 0 k
Proportionalanteil Mischventil
Minimal 2/ Maximal 120
Wert 20
Integralanteil Mischventil
Minimal 1/ Maximal 180
Wert 150
Laufzeit Mischerventil MK2
Minimal 0/ Maximal 600
Wert 120
Pulsbreite
Minimal 0,1/ Maximal 10
Wert 1
Gebäudetyp
Keine, leicht, mittel, schwer
Wert leicht
Freigabe Heizgrenze Heizkreis
28
Diff zu Rsoll (K)
Minimal gesperrt/ Maximal auto
Wert auto
Differenz zu Raumsoll Tag
AT>Tagsolltemp-Diff zu Rsoll1 + Schalthyst
=Pumpe HK1 Aus
AT<Tagsolltemp-Diff zu Rsoll1 – Schalthyst
=Pumpe HK1 Ein
Minimal 0/ Maximal 10
Wert 4
Minimal 0,5/ Maximal 5
Wert 0
Freigabe Tag Heizgrenze Heizkreis
Minimal gesperrt/ Maximal auto
Wert auto
Schalthysterese
Freigabe TagheizGr
29
FBH-Aufheizen
Loppertronic
Beispiel: Der Heizkreis MK1 ist eine Bodenheizung und soll nach Aufheizprotokoll
aufgeheizt werden.
Folgende Einstellungen sind notwendig
Einstellung in Fachmann Ebene>,Service Ebene, > Freigabecode (Code 4000) ist der
Heizkreis 1 freizuschalten. ( Der Freischaltcode für die einzelnen HK ist optional und muß
erfragt werden).
Einstellung in Fachmann Ebene>, Service Ebene (Code 9911)>, Heizkurve MK1
Parameter MK1 = Festwert
In der Bediener Ebene>,Allgemeine Ebene>,Heizkreismodus>, Heizkreis 1
wird über den Parameter „Tag“ die Vorlauftemperatur zb. 35°C als Festwert bestimmt.
Die Temperatur muß per Hand laut Aufheizprotokoll angepasst werden.
Die Heizkreispumpe läuft ständig und das Mischventil regelt den Vorlauf anhand der
eingestellten Tag-Temperatur.
30
Gruppe Ölkessel
Mit o. ohne ÖlFühler
Minimal ohne/ Maximal mit
Mit o. ohne ÖlRhoch Mit oder ohne RL-Hochhaltung
Bei Dragon Twin
Minimal inaktiv/ Maximal aktiv
RL2Öl
MaxKetemp (°C)
MinKeTemp (°C)
Schaltdiff (K)
Wert ohne
Wert inaktiv
RL F3 bei Kombination Dragon Twin
Minimal 40/ Maximal 55
Wert 40 °C
Maximale Ölkesseltemp
Minimal 0/ Maximal 85
Wert 75 °C
Minimale Ölkesseltemperatur
Minimal 0/ Maximal 50
Wert 40 °C
Schaltdifferenz
Minimal 0/ Maximal 30
Wert 10 k
Minimal 0/ Maximal 30
Wert 2
Mindestvorlauf f. WW bei Öl
Minimal 0/ Maximal 80
Wert 50 °C
MinBrandZeit (m)
MinVLB bei Öl
ÖlfreigSVLHK1
Umsch. v. „SP –Warm“ zu „Öl Ein“
Nach SollVLHK1 aktiv oder inaktiv
Bei inaktiv nach VLmin
Wert inaktiv
31
Eingänge / Ausgänge
Pumpen
Kesselpumpe (Oel/Holz)
Warmwassererwärmerpumpe
Pumpe Mischkreis 1
Pumpe Mischkreis 2
P1
P2
PMK1
PMK2
Ventile
1 Rücklaufhochhalteventil 3-Wege
1 Umstellventil Holz/Oel 3-Wege (Kessel)
1 Zonenventil Restwärme 2-Wege/ 3-Wege
1 Umstellventil Holz/Oel 3-Wege (SP)
1 Zonenventil Warmwassererwärmer 2-Wege
1 Ventil Mischkreis 1 3-Wege
1 Ventil Mischkreis 2 3 -Wege
M1
Z1
Z2
Z3
Z4
Ventil MK1
Ventil MK2
Holzkesselkomponenten
Ventilator Drehzahlgesteuert
Venti
Primärluftklappenmotor
Sekundärluftklappenmotor
PK
SK
Fühler
F1 Kesselfühler am Vorlauf des Kessels montiert
F2 Rauchgasfühler im Abgasgehäuse montiert
F3 Rücklauffühler am Rücklauf des Kessels montiert (Holz-Ölkombination Fühler
zwischen Z1 und M1)
F4 Speicherfühler oben
F5 Warmwasserfühler ( Boiler )
F6 Speicherfühler unten (optional)
F7 Ölkesselfühler im oder am Ölkessel montiert.
F8 Reserve
F9 Außentemperaturfühler
Lambda Lambdasondenanschluss
Externe Schaltausgänge
Brennerstecker
L/N/PE/T1/T2/S3/B4
Externe Schalteingänge
Sicherheitstemperaturbegrenzer 95°C Ölkessel
Türsensor 1
Türsensor 2
STB
Tür1
Tür2
32
Status / Funktionen
In der STATUS- Ebene werden verschiedene Betriebszustände angezeigt. In der Folge
werden nun die einzelnen Phasen kurz beschrieben.
START“ Wenn die Heizkesselsteuerung eingeschalten wird, beginnt das Programm von
Neuem. Auch beim Öffnen der Fülltüre wird nachdem die Fülltüre wieder geschlossen wird
das Programm neu gestartet. Die Steuerung bleibt solange in „Start“ bis entweder die
Abgastemperatur F2 größer als die Umschalttemperatur von „Start“ zu „Brand A“ ist oder
die Mindeststartzeit „Start ges.“ abgelaufen ist. Im ersten Fall geht die Steuerung in den
Status „Brand B“. Im zweiten Fall geht die Steuerung in den Status „Warten“ oder mit
Speicher in den Status „ Speicher warm“ oder „Speicher kalt“
„Brand A“
In diesen Status gelangt die Steuerung aus dem „Start“ heraus. „Brand B“ In diesen Status
gelangt die Steuerung vom „Brand A“ oder vom „Restwärme“ wieder zurück .
„Restwärme“
In diese Phase gelangt die Steuerung entweder von „Ausbrand“ oder vom Status „Speicher
kalt“ oder „Speicher warm“ Falls die Kesseltemperatur F1 kleiner als VLmin , schaltet die
Steuerung in den Status „Speicher warm“, Steigt die Kesselwassertemperatur F1 über
VLmin +2K so wechselt die Steuerung wieder in den Status „ Restwärme“.
„Speicher warm oder kalt“
In diesen Status gelangt die Steuerung nur aus dem „Rest“. Falls die Anlage mit einem
Ölkessel oder Gaskessel kombiniert ist geht die Steuerung in den Status „ OelEIN“
„OelAus“ oder „Speicher warm“.
„OelEin“
Wenn die Ölkesseltemperatur F7 kleiner als die errechnete Ölkesseltemperatur ist schaltet
der Ölbrenner ein.
„OelAus“
Solange die Ölkesseltemperatur F7 größer als die errechnete
Schaltdifferenz erscheint in der Anzeige „OelAus“
Ölkesseltemperatur –
„Türe offen“
Wenn die Fülltüre geöffnet wird, startet das Programm von vorne . Der Saugzugventilator
schaltet in die höchste Drehzahl .
Achtung:
Steigt die Rauchgastemperatur F2 über Tgas + SdiffVent und /oder
Wassertemperatur F1 über F1max (91°C)so wird der Ventilator abgestellt.
33
steigt die
„Alarm“
Die Fehlermeldung „Alarm“ tritt auf , wenn ein Kurzschluß
oder ein Defekt an folgenden Fühlern auftritt.
Kesselwasserfühler F1
Rauchgasfühler F2
Speicherfühler F4
Ölkesselfühler F7
Außentemperaturfühler F9
Primärklappe
Sekundärklappe
Alarm bei Übertemperatur
Im Alarm Betrieb soll die Primärklappe und die Sekundärklappe schließen. Der Ventilator ist
aus. Die Kesselpumpe P1 wird durchgeschalten, damit diese immer läuft. Sämtliche Ventile
müssen von Hand verstellt werden.
Alarm Reset
•
•
•
Durch gleichzeitiges drehen und drücken des Bedienknopfes werden die anstehenden
Alarme angezeigt.
Den Pfeil links im Display mit dem Bedienknopf nach unten auf den letzten Pfeil
drehen.
Durch drücken des Bedienknopfes werden alle Alarme beseitigt.
34
CHECKLISTE
Für außergewöhnliche Betriebszustände
Überhitzung
Wenn die Anlage die produzierte Wärme nicht aus dem Heizkessel wegführt, schaltet der
Kessel seine Heizleistung kontinuierlich zurück. Ab 93 °C wird das Gebläse abgeschaltet und
die Primärluftzufuhr wird ebenfalls geschlossen.
Überhitzung kann folgende Ursachen haben:
-Luftblase im System
Entlüften der Anlage durch den Installateur
-Pumpe läuft nicht
Elektrischen Anschluss kontrollieren,
festsitzendes Laufrad manuell lösen
-Rücklaufanhebung öffnet nicht
Elektrischen Anschluss kontrollieren,
Mischermotor manuell öffnen
-Schieber geschlossen
Alle Schieber kontrollieren und öffnen
-Pumpe zu klein dimensioniert
Nachprüfen Installateur
-Kessel bei vollen Speicher (80°)
nachgefüllt
Wärmeabnahme manuell erhöhen
Boiler , Radiatoren etc.
Ein korrekt installierter Heizkessel hat bei Ausführung eines geschlossenen Heizsystems 2
Sicherheitseinrichtungen. Zum Einen das Überdruckventil, dass bei Anlagendruck von > 2,5
bar öffnet, damit keine Druckschäden entstehen können. Bevor der Druck erheblich ansteigt,
wird die überschüssige Energie über einen eingebauten Kupferrippenrohr-Wärmetauscher mit
einer Thermischen Ablaufsicherung, welche bei 95°C kaltes Leitungswasser durch den
Wärmetauscher fließen lässt, in den Abfluss abgeführt.
ACHTUNG: Wir empfehlen Ihnen die Thermische Ablaufsicherung durch einen
autorisierten Fachmann jährlich überprüfen zu lassen. Bei einer undichten
Thermischen Ablaufsicherung besteht die Gefahr einer frühzeitigen Verkalkung des
Wärmetauschers. Ist der Wärmetauscher verkalkt, kann er die Sicherheitsaufgabe
(Kühlung bei Übertemperatur) nicht mehr erfüllen. Das Verkalken eines
Wärmetauscher fällt nicht unter die Garantie, welche Sie auf den Kesselkörper haben.
Für Schäden, welche aus einem verkalkten Wärmetauscher entstehen lehnen wir die
Haftung ab.
35
Kesselleistung zu klein
- Abhilfe: Kessel im Wärmetauscher reinigen
- Abhilfe: Luftklappen kontrollieren (Rückwand öffnen)
- Abhilfe: Umlenkbleche kontrollieren
- Abhilfe: Holz sorgfältiger einfüllen (Qualität)
SCHLUSSWORT
Wir hoffen, dass Sie mit dieser Bedienungsanleitung Ihren Heizkessel entsprechend bedienen
können. Für allfällige Fragen und Auskünfte stehen Ihnen unsere Techniker und Ingenieure
jederzeit zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, bei Unklarheiten eine werkseitige
Inbetriebnahme durchführen zu lassen um etwelche Probleme frühzeitig zu erkennen und
anschließend zu beheben.
Wir bedanken uns nochmals für Ihr Vertrauen und freuen uns auf eine langjährige gute
Zusammenarbeit.
November 2010
Lopper Kesselbau GmbH
Rottenburger Strasse 5
D-93352 Rohr/Alzhausen
Telefon 08783/96 85 0
Telefax 08783/96 85 20
info@lopper-holzfeuerung.de
Lopper Kesselbau AG
Seestraße 60
CH 6374 Buochs
Telefon 041/620 11 12
Telefax 041/620 10 78
lopper@swissonline.ch
36
Installationshinweise:
Störfelder und die daraus resultierenden Störspannungen können
beispielsweise auf langen Strecken über Leitungen im Signal- oder
Lichtnetz eingekoppelt und verschleppt werden. Auch eine fehlende oder
mangelhafte Masseführung kann eine Störung begünstigen, unabhängig
davon, ob es sich dabei um galvanisch isolierte Optokoppler, CMOS
oder andere Eingänge handelt. Grundsätzlich gilt eine Störung erst gar
nicht entstehen zu lassen, da man sich anschließend dann auch nicht
um deren Beseitigung kümmern muss. Liegen im Umfeld bereits
Störungen vor, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die eine
ordnungsgemäße Funktion gem. den eigenen Vorgaben bzw.
Ansprüchen sicherstellt. Störungen begegnet man allgemein am besten
durch räumliche Trennung, galvanische Entkopplung, gegenseitige
Schirmung, geschirmten, paarig verdrillten Zuleitungen, gutem
Potentialausgleich und gezielter Filterung mit geeigneten Mitteln.
26.06.2008
1
Installationshinweis hp
Parameterliste Stückholz LT.1.5.iDR_KLK.xls
Anlagenadresse
Kesseltyp
Name:
Vorname:
Strasse
PLZ
Telefon
Typ:
Kesselnummer
Steuerungsnummer
Version:
Ort
Allgemeine Ebene
Temperaturen
Sollwert Rauchgastemperatur
Sollwert Rauchgastemperatur 2
Falls digit.Eing. "LST2" geschlossen, ist Soll TGas2 aktiv
Rücklaufsollwert für Holzbetrieb
Minimale Vorlauftemperatur Heizung
nach Zeitablauf (h) wird Pumpenblockierschutz aktiviert
Warmwasser
Sollwert Warmwassertemperatur
Schaltdifferenz Warmwassertemperatur
WW_Zub_na nur mit Code, z.Z. nicht aktiv
WW-Soll bei Legionellenprogramm
Freigabe Legionellen
Nachlauf Brauchwasserpumpe P2 in min
Warmwasser Vorrang
Modus Warmwasser
Sommer oder Winter Modus
Zeitebene
Zeiten Warmwasser
Zeiten Mischkreis 1
Zeiten Mischkreis 2
Heizkreismodus
Heizkreis 1
Heizkreis 2
Variable
V.1.5.i. KLK
Standart
Soll TGas
Soll TGas2
220 °C
260 °C
RL1
Vlmin
Starts Pu
65 °C
50°C
168
WW soll
Schaltdiffk
60 °C
5°C
Legionell
Freigabe Legionellen
Nachl.BWPu
WW Vorrang
WW
Somm/Win
30°C
inaktiv
0min
kein
auto
Wintermod
06-22 Uhr
06-22 Uhr
06-22 Uhr
Kennlinie
Kennlinie
Seite 1
Änderung 1
Änderung 2
Änderung 3
Parameterliste Stückholz LT.1.5.iDR_KLK.xls
Fachmann Ebene
Zähler und Alarme
Alarmmeldungen löschen
Alarmzähler löschen
Temper
Maximale Kesselwassertemperatur
Rücklaufsollwert (F3) bei Holzkesselbetrieb
Differenztemp. Falls F1>RL1+SDZ2, dann öffnet Z2
Falls F1>F4+HystSPRest+1 =P1Ein, F1<F4+HystSPRest =P1Aus
Frosttemperatur Falls Fühler<Frosttemp =Frostprogramm aktiv
Wechsel von Brand A zu Brand B
Beginn Ausbrandtemperatur
Stoptemperatur
Variable
PK var
Laufzeit Stellmotor
Startwinkel Fein
Startwinkel Grob
Bandbreite
Wartezeit
Stellbefehlbegrenzung
Proportionalanteil
Integralanteil
Differenzialanteil
Mindestwinkel Primärklappe
Hubfaktor Fein (Max. Öffnung)
Hubfaktor Grob (Max. Öffnung)
Variable
Laufzeit
Startwin.F
Startwin.G
Hysterese
Messzeit
maxBefehl
KP Primär
I-Bereich
D-Anteil
minimal
maximal Fein
maximal Grob
SK var
Dauer von Lambda1 auf Lambda2
Restsauerstoff im Start
Restsauerstoff nach Umschaltung
Laufzeit Stellmotor
Bandbreite
Wartezeit
Stellbefehlbegrenzung
Proportinanteil
Integralanteil
Differentialanteil
Mindestwinkel Sekundärklappe
Maximalwinkel Sekundärklappe
Startzeit in der Lamdasonde nicht aktiv ist
O2<O2UG, dann Sonde nicht aktiv regelt über Table
O2>O2UG + O2UGSD, dann regelt über Sonde (aktiv)
Variable
UmschLambda
Lambda 1
Lambda 2
Laufzeit
Hysterese
Messzeit
maxBefehl
KP Sekundär
I-Bereich
D-Anteil
minimal
maximal
StartZeitLambda
O2UG
O2UGSD
Standart
Änderung 1
Änderung 2
Änderung 3
Standart
35 s
65%
65%
2K
10s
10s
0,5
0,2
0,5
15%
40%
90%
Änderung1
Änderung 2
Änderung 3
Standart
30min
7%
6%
35s
0K
2s
3s
0,2
0,3
0,4
8%
70%
5min
1
0,2
Änderung 1
Änderung 2
Änderung 3
Löschen Alarm
Löschen Zähler
nein
nein
F1mx
RL1
SDZ2
HystSPRest
Frosttemp
BrandA->B
Ausbrandbeginn
Ausbrstopp
91°C
65°C
5K
5k
3°C
180 °C
140 °C
110 C°
Seite 2
Parameterliste Stückholz LT.1.5.iDR_KLK.xls
MX var
Proportionalanteil
Integralanteil
Laufzeit Motor
Pulsbreite
Variable
KP-RL
I-AnteilRL
Stellzeit
Pulsbreite
Standart
3
180
140s
1
Änderung 1
Änderung 2
Änderung 3
Ventilator
F2>=Tgassollrampe-BrandADiff = Gebläse minimal
F2<=Tgassollrampe-BrandADiff = Gebläse maximal
F2>=Tgas Soll - BrandBDiff =Gebläse minimal
Maximale Drehzahl im Start
Minimale Drehzahl im Start
Maximale Drehzahl im Brand A (Rampe)
Minimale Drehzahl im Brand A (Rampe)
Maximale Drehzahl im Brand B
Minimale Drehzahl im Brand B
Regelfaktor Ventilator
Laufzeit Ventilator max nach schließen der Türe
Laufzeit Ventilator min im Start zum anzünden
Startzeit die in jedem Fall abläuft
Taktzeit Gebläseansteuerung
Abschaltpunkt Ventilator im Brand Tgas+SdiffVent
Zeitrampe bei Einstellung Fein
Zeitrampe bei Einstellung Grob
Gebläse min, PK zu falls F1>F1max-SDmaxKeTemp
Ausbrandzeit
O2>LambdaAusbr und F2<TGasAusbrand = Ausbrand
O2<LambdaAusbr-1 und F2>TGasAusbrand+4 = Brand B
Variable
BrandA Diff
Standart
12°C
Änderung 1
Änderung 2
Änderung 3
BrandB Diff
Max Gebl Start
Min Gebl Start
Max Gebl A
Min Gebl A
Max Gebl B
Min Gebl B
Regelfaktor
Startzeit 1
Startzeit 2
Start ges.
TaktZeitGeb
SdiffVent
Rampe Fein
Rampe Grob
SD maxKeTemp
Ausbrandzeit
LambdaAusbr
Seite 3
12°C
80%
25%
75%
30%
25%
7%
8
20s
60s
25 min
4s
40k
15min
15min
4k
12min
15%
Parameterliste Stückholz LT.1.5.iDR_KLK.xls
SW
Kurzzeitprogramm, nur aus BrandA möglich
mit o. ohne Speicherfühler unten (F6)
Rest oben o. unten (F4 oder F6)
mit o. ohne Speicherbetrieb
mit o. ohne Warmwasserbereitung
PKTüre zu o. nach Startwert
SK Start zu oder nach Table
Display nach 20min verdunkeln
bei Dragon Twin und KSP, falls Bwanf im Ölbetrieb ist Z2=Z4
Reserve
Reserve
Variable
Kesselstop
mit o.ohneSpFühunten
Rest oben o. unten
mit o. ohne Speich
mit o. ohne WW
PKTüre zu o.n. Wert
SKStart zu o. n. Table
Display verdunkeln
ÖlK_KSP_Z2=Z4
Heizkurve MK 1
MK 1 witterungsgeführt o. nach Festwert
Außentemperaturauslegung
Vorlauftemperaturauslegung
Außentemperatur Fixpunkt
VL-Temperaturfixpunkt
Tag Soll Temperatur (bei MK1 geregelt)
Vorlauftemperatur Soll (bei MK1 Festwert)
Nacht Soll Temperatur
Exponent MK 1 (Krümmung)
maximale Vorlauftemperatur
F7 soll =soll VLMK1 + Überhöh.MK1
Proportionalanteil Mischventil
Integralanteil Mischventil
Laufzeit Mischventil
Pulsbreite
Gebäudedämmung, keine, leicht, mittel, schwer
Freigabe Heizgrenze
AT>Tagsolltemp-Diff zu Rsoll1+Schalthysterese = PumpeHK1 Aus
AT<Tagsolltemp-Diff zu Rsoll1-Schalthysterese = PumpeHK1 Ein
Schalthysterese
Freigabe Tag Heizgrenze
Variable
MK1
AT Ausl
Vorlausl
AT Fixp
Temp.Fixp
Tagtemperatur
Standart
nein
ohne
oben
ohne
ohne
Startwert
nach Table
Aus
nein
Änderung 1
Änderung 2
Änderung 3
Standart
geregelt
" -5°C
65°C
20k
20k
21°C
Änderung 1
Änderung 2
Änderung 3
Nachttemperatur
Exp Heizk
maxVorltemp
Überhöh.MK1
XP MK1
I Ber.MK1
Stellzeit
Pulsbreite
Trägheitsgrad MK1
Freigabe HeizGr
Diff zu Rsoll1 (k)
17°C
1
75°C
0
20
150
120
1
leicht
auto
4
Schalthysterese
Freigabe TagHeizGr
0
auto
Seite 4
Parameterliste Stückholz LT.1.5.iDR_KLK.xls
Heizkurve MK 2
MK2 witterungsgeführt o. nach Festwert
Außentemperaturauslegung
Vorlauftemperaturauslegung
Außentemperatur Fixpunkt
VL-Temperaturfixpunkt
Tag Soll Temperatur (bei MK2 geregelt)
Vorlauftemperatur Soll (bei MK2 Festwert)
Nacht Soll Temperatur
Exponent MK 2 (Krümmung)
maximale Vorlauftemperatur
F7 soll =soll VLMK2 + Überhöh.MK2
Proportionalanteil Mischventil
Integralanteil Mischventil
Laufzeit Mischventil
Pulsbreite
Gebäudedämmung, keine, leicht, mittel, schwer
Freigabe Heizgrenze
AT>Tagsolltemp-Diff zu Rsoll1+Schalthysterese = PumpeHK2 Aus
AT<Tagsolltemp-Diff zu Rsoll1-Schalthysterese = PumpeHK2 Ein
Schalthysterese
Freigabe Tag Heizgrenze
Variable
MK2
AT Ausl
Vorlausl
AT Fixp
Temp.Fixp
Tagtemperatur
Standart
geregelt
" -5°C
65°C
20k
20k
21°C
Nachttemperatur
Exp Heizk
maxVorltemp
Überhöh.MK2
XP MK2
I Ber.MK2
Stellzeit
Pulsbreite
Trägheitsgrad MK2
Freigabe HeizGr
Diff zu Rsoll1 (k)
17°C
1
75°C
0
20
150
120
0
leicht
auto
4
Schalthysterese
Freigabe TagHeizGr
0
auto
Seite 5
Änderung 1
Änderung 2
Änderung 3
Parameterliste Stückholz LT.1.5.iDR_KLK.xls
Ölkessel
mit oder ohne Ölkesselfühler (F7)
mit oder ohne Ölrücklaufhochhaltung ( Dragon Twin)
Rücklauf F3 bei Kombination Dragon Twin
maximale Ölkesseltemperatur
Schaltdifferenz
Schaltdifferenz
Mindestbrandzeit
Mindest Vorlauf für Brauchwasser bei Öl
Umschalt. von. "SpWarm" zu "ÖL Ein" nach SollVLHK1 aktiv oder inaktiv
bei inaktiv nach Vlmin
Variable
mit o. ohne Ölfühler
mit o. ohne ÖlRlhoch
RL2Öl
maxKeTemp
minKeTemp
Schaltdiff
minBrandzeit
min VLB b. Öl
ÖlfreigSVLHK1
Lopper Kesselbau GmbH
Rottenburger Str. 5
D-93352 Rohr/Alzhausen
Telefon: 0049 8783 96850
Telefax: 0049 8783 968520
Lopper Kesselbau AG
Beckenriederstr. 5
CH-5374 Buochs
Telefon: 0041 41 620 11 12
Telefax: 0041 41 620 10 78
kundendienst@lopper-holzfeuerung.de
lopper@swissonline.ch
Seite 6
Standart
ohne
inaktiv
40
75°C
40°C
10k
2min
50°C
inaktiv
Änderung 1
Änderung 2
Änderung 3
Table
Table
Sekundärklappe GROB
D1
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
F2 °C
20
100
160
200
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Winkel
10
20
25
40
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
F2 °C
Winkel
F2 °C
Winkel
Sekundärklappe FEIN
D2
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
F2 °C
20
120
170
230
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Winkel
15
50
90
70
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
F2 °C
Winkel
F2 °C
Winkel
Erstellt von Lopper Kesselbau GmbH 27.10.2010
Seite 1
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1730
1970
2400
2810
2870
3200
3800
Gewicht
10 mm Ausführung
Gewicht
20 mm Ausführung
830
830
850
850
850
1400
1400
1400
1480
1650
1650
1680
1680
1740
1740
1740
1150
1150
1400
1400
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1160
1400
1400
1400
1580
1580
1580
1580
1920
2500
3000
790
790
1010
1010
1010
790
1010
1010
1010
1270
1270
1270
1270
1270
1270
1570
400
400
400
400
400
400
400
400
400
340
340
340
420
440
500
500
960
960
1200
1200
1200
960
1200
1200
1200
1370
1370
1370
1310
1985
2130
2830
400
400
400
400
400
400
400
400
400
500
520
520
520
600
500
500
560
560
560
570
560
560
560
570
560
620
620
600
600
600
600
600
200
200
200
200
200
200
200
200
200
300
300
300
300
300
300
300
110
110
110
110
110
110
110
110
110
250
250
250
250
250
250
250
300
300
300
300
300
300
300
300
300
400
400
370
370
370
420
420
805
805
932
1060 1150 1195
1360 1534 1623
941
941
1108
1200 1290 1395
1627 1823 1980
800
800
800
800
800
980
980
1110
1200
1520
1530
1530
1530
1530
1530
1530
2200 2340
880
880
1115
1090
1060
880
1115
1085
1050
1120
1120
1120
1120
1120
1350
1350
500
500
500
540
530
500
500
550
600
650
750
950
950
1010
950
1000
730
730
730
730
730
1285
1285
1285
1285
1440
1440
1440
1440
1440
1270
1270
3975 4650 5000
1330
1330
1580
1580
1580
1340
1580
1580
1580
1780
1780
1780
1780
2150
2700
3200
7000 9500
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