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ANLEITUNG FÜR EINBAU, BEDIENUNG UND WARTUNG KESSEL

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ANLEITUNG FÜR EINBAU, BEDIENUNG UND WARTUNG
Seite 1
KESSEL-Fettabscheider PV* NS 2, 4, 7 und 10
zur Aufstellung in frostfreien Räumen
Page 37
Page 73
*programmgesteuerte Vollautomatik
Ausführung nach DIN 4040-100 oder
Ausführung nach DIN EN 1825-1
Pagina 109
Pagina 145
Strona 181
Produktvorteile
Nach DIN 4040-100
(Zulassungs-Nr. Z54.6-128)
Nach DIN EN 1825-1
(Zulassungs-Nr. Z-54.1-474)
Aus Kunststoff (Polyethylen)
Kompakte Bauweise
Geringe Wartungskosten,
da leicht zu reinigende
und unempfindliche
Innenflächen
100% beständig gegenüber
aggressiven Fettsäuren und
recyclebar
Fernbedienung optional
Installation
Inbetriebnahme
Einweisung
der Anlage wurde durchgeführt von Ihrem Fachbetrieb:
Name/Unterschrift
Stand 01/2013
Datum
Ort
Stempel Fachbetrieb
Techn. Änderungen vorbehalten
Abbildung zeigt Art.-Nr. 93004.00/P1
Sach-Nr. 245-301
1. Sicherheitshinweise
Sehr geehrter Kunde,
bevor Sie den KESSEL-Fettabscheider in Betrieb nehmen, bitten wir Sie, die Einbau- und Bedienungsanleitung aufmerksam durchzulesen und zu befolgen.
Prüfen Sie bitte sofort, ob die Anlage unbeschädigt bei Ihnen angekommen ist. Im Falle eines Transportschadens
beachten Sie bitte die Anweisungen in Kapitel „Gewährleistung“.
Vor Wartungsarbeiten Hauptschalter am Schaltkasten aus “AUS” stellen.
Bei Installation, Betrieb, Wartung oder Reparatur der Anlage sind die Unfallverhütungsvorschriften, die in Frage kommenden DIN- / VDE- / DVGW-Normen und Richtlinien sowie
die Vorschriften der örtlichen Versorgungsunternehmen zu beachten!
Die Anlage ist ausschließlich für Küchenabwasser mit einer maximalen Zulauftemperatur
von 60°c ausgelegt. Höhere Temperaturen führen zu Beschädigungen der Anlage.
BETRETEN:
Die gesamte Anlage darf nicht betreten werden!
Bei der Entsorgung / Reinigung / Wartung ist gegebenenfalls eine geeignete Steighilfe
(z.B. Standleiter) zu verwenden.
Bei Arbeiten am Abscheider besteht RAUcHVERBOT wegen möglicher Biogasbildung.
Das Entstehen von Biogas kann man durch den korrekten Betrieb der Abscheideranlage
vermeiden.
AcHTUNG RUTScHGEFAHR:
Bei Entsorgung / Reinigung / Wartung kann Fett / Wasser auf den Boden des Betriebsraumes gelangen.
BETRIEBSRAUM:
❏ Kein Zugang für unbefugte Personen.
❏ Keine Lagerung von Lebensmitteln (aus hygienischen Gründen).
❏ Der Betriebsraum ist so zu wählen, dass die Abscheideranlage gut erreicht werden kann,
d.h. für die Entsorgung / Reinigung / Wartung muss um die Anlage sowie oberhalb ausreichend Platz vorhanden sein.
❏ Das Abwasser kann Bakterien enthalten. Bei Kontakt mit Abwasser sind die verschmutzten Hautstellen zu reinigen und zu desinfizieren. Die Kleidung muss gewechselt
werden.
Diese Sicherheitshinweise sind allen Bedienpersonen bekannt zu geben.
2
1. Allgemein
2. Einbau
3. Inbetriebnahme
4. Bedienung
5. Entsorgung
6. Konfiguration
7. Fehlermeldungen
8. Schaltgerät
9. SonicControl Option
10. Zubehör/Ersatzteile
11. Wartung/Generalinspektion
12. Gewährleistung
13. CE-Konformitätserklärung
14. Anlagenpaß / Werksabnahme
15. Übergabeprotokoll
Inhaltsverzeichnis
1.1
1.2
1.3
1.4
Verwendung .............................................................
Einsatzbereich..........................................................
Anlagenbeschreibung ..............................................
Übersicht Artikelnummer ..........................................
Seite
Seite
Seite
Seite
4
4
4
4
3.1
3.2
3.3
Anlage in Betriebsbereitschaft setzen...................... Seite
Einweisung, Übergabe ............................................. Seite
Übergabeprotokoll.................................................... Seite
8
8
8
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.5.1
2.5.2
4.1
4.2
5.1
5.2
6.1
6.2
Allgemein .................................................................
Sanitärinstallation.....................................................
Elektro-Installation....................................................
Einbauvorschlag.......................................................
Maßzeichnung..........................................................
DIN-Abscheider........................................................
Euro-Abscheider ......................................................
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Vollautomatische Steuerung .................................... Seite
Funktionen / Ablauf des Entsorgungsvorganges...... Seite
5
5
6
6
7
7
7
8
9
................................................................................. Seite 10
Entsorgung DIN-Fettabscheider............................... Seite 11
Entsorgung Euro-Fettabscheider ............................. Seite 12
Allgemeines ............................................................. Seite 13
Einstellung der Misch-, Füll-, Spül-, Entleerzeiten........ Seite 13
................................................................................. Seite 14
............. ................................................................................. Seite 16
9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
9.6
9.7
9.8
9.9
9.10
9.11
9.12
9.13
9.14
9.15
9.16
9.17
9.18
10.1
10.2
10.3
10.4
10.5
Sicherheitshinweise ................................................
Allgemeines..............................................................
Einbau und Montage Montage Sensor und Sensor-Halter ...
Einbaumasse Sensor ...............................................
Einbauvorschlag.......................................................
Externer Signalgeber ...............................................
Kürzen der Steuerleitung .........................................
Potentialfreier Kontakt..............................................
Installation ................................................................
Inbetriebnahme ........................................................
Inspektion und Wartung ...........................................
Ereignisanzeige........................................................
Fehleranzeige ..........................................................
Allgemeine Fehler ....................................................
Anlagenfehler ...........................................................
Technische Daten.....................................................
Ersatzteile und Zubehör ...........................................
cE-Konformitätserklärung........................................
Fernbedienung .........................................................
Probenahmeeinrichtung ...........................................
Schichtdickenmessgerät Soniccontrol.....................
Hebeanlage Aqualift F..............................................
Ersatzteile/Zubehör für Wartung und Inspektion ......
Seite
Seite
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19
19
19
20
21
23
23
23
23
24
24
25
25
26
27
27
27
28
29
29
29
29
30
............. ................................................................................. Seite 31
............. ................................................................................. Seite 31
............. ................................................................................. Seite 32
............. ................................................................................. Seite 33
............. ................................................................................. Seite 34
3
1. Allgemein
1.1 Verwendung
Tierische und pflanzliche Öle und Fette dürfen nicht in die öffentlichen Entsorgungsanlagen und in Gewässer geleitet
werden, da sie in erkaltetem Zustand Querschnittsverengungen und Verstopfungen der Entsorgungsleitungen verursachen. Ferner entstehen nach kurzer Zersetzungszeit
Fettsäuren, die zu Geruchsbelästigungen führen sowie
Rohrleitungen und Bauwerke der Entwässerungsanlagen
angreifen. Die erstarrte Fettschicht auf der Wasseroberfläche hemmt außerdem die notwendige Sauerstoffzufuhr
bei Gewässern und Kläranlagen. Außerdem fordert die DIN
1986 Teil 1 die Rückhaltung schädlicher Stoffe. Aus diesen
Gründen sind Fettabscheideranlagen vorzusehen, die entsprechend entsorgt werden müssen. Die Temperatur im Abscheider sollte so gering wie möglich sein. Bei einer Erhöhung von 10° c halbiert sich die Abscheideleistung. In der
kommunalen Satzung wird im Allgemeinen eine Abwassertemperatur von 35°c beschrieben.
1.2 Einsatzbereich
Ein Fettabscheider wird überall eingesetzt wo fetthaltiges
Abwasser zu erwarten ist. Der Fettabscheider separiert
Fette, Öle und Schlamm aus dem Abwasser.
Durch die Spül- und Entsorgungseinrichtung ist die Entsorgung der Fettabscheider nahezu ohne Geruchsbelästigung
durchführbar, da die geruchsdicht verschlossene Anlage
hierfür nicht geöffnet werden muss. An die festinstallierte
Entsorgungsleitung, welche bis zu einer gut zugänglichen
Stelle (z.B. Gebäudeaußenwand) geführt wird, kann der
Schlauch des Entsorgungsfahrzeuges angeschlossen werden. Die abgeschiedenen Fette werden direkt in den Entsorgungswagen gepumpt. Damit entfällt das zeitraubende und
unhygienische Auslegen der Entsorgungsschläuche durch
Nutz- und Lagerräume (z.B. Lebensmittelbereiche). Außerdem entsteht dort keine Geruchsbelästigung.
1.4 Übersicht Artikelnummer
nach DIN 4040
Nenngröße
2
4
7
10
Artikel-Nr.
Pumpe/Schauglas Pumpe/Schauglas
rechts
links
93222.50 / P1
93224.50 /P1
93227.50 / P1
93210.50 / P1
93222.00 / P1
93224.00 / P1
93227.00 / P1
93210.00 / P1
Pumpe links =^ Bedienseite in Fließrichtung links
Pumpe rechts =^ Bedienseite in Fließrichtung rechts
1.3 Anlagenbeschreibung
Die KESSEL-Fettabscheideranlagen PV bestehen aus
einem Schlammfang und Abscheideraum.
Bei Fettabscheider nach DIN 4040 ist der Schlammfang im
Behälter von einer Trennwand getrennt. Die Fettabscheider
nach EN 1825 haben keinen getrennten Schlammgang, d.h.
Feststoffe und Fette werden in einem gemeinsamen Abscheideraum vom Abwasser getrennt.
Die Behälter und Einbauten bestehen aus Polyethylen. Sie
sind mit einer Pumpe mit einem Zerhacker ausgestattet. Die
Anlagen sind mit geruchsdichten Deckelhauben ausgestattet.
Die glatte PE-Innenwand bedarf keiner zusätzlichen Beschichtung.
Die technischen Daten finden Sie auf dem Typenschild der
Anlage und im Anlagenpaß auf der letzten Seite dieser Bedienungsanleitung.
Zum Lieferumfang des Fettabscheiders PV gehört:
- ein Behälter für Schlamm und Fette
- eine Fülleinrichtung für Kalt-/ und Warmwasseranschluß
- eine Pumpe für die Entsorgung
- ein Stellmotor mit Umschaltverteilung
- zwei Magnetventile
- ein Schaltgerät
- ein Wartungsvertrag
- ein Schauglas
Optional:
- Sensor “Soniccontrol”
- Fernbedienung “Remotecontrol”
nach EN 1825
Nenngröße
2
4
Artikel-Nr.
Pumpe/Schauglas Pumpe/Schauglas
links
rechts
93002.50 / P1
93002.00 / P1
93007.50 / P1
93007.00 / P1
93004.50 /P1
7
10
93010.50 / P1
4
93004.00 / P1
93010.00 / P1
2. Einbau
2.1 Allgemein
Die Anlagen sind für eine freie Aufstellung auf waagrechter,
ebener Grundfläche in Gebäuden, d.h. in trockenen, frostgeschützten Räumen ausgelegt. Dies ist besonders für die
elektrischen Anlagenteile zu beachten.
Die Anlagen können je nach Nenngröße und baulicher Gegebenheit mit unterschiedlicher Pumpenleistung ausgestattet werden:
3 kW Pumpe
mit 400 V, 50 Hz, Schutzart IP 55,
Förderleistung: Q = 30 m3/h bei H = 12 m/h
Sonderausführungen:
Bei Sonderausführungen werden die Pumpenwerte gesondert angegeben.
Auslegungskriterien Fettabscheiderpumpe
[m]
16
14
12
10
8
6
4
2
Förderhöhe (m)
3,0 kW
5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 [Qm3/h]
Förderstrom Q (m3/h)
2.2 Sanitärinstallation
1. Die Vorschriften aus DIN 4040 / EN 1825 und EN 12056
sind beim Einbau zu beachten!
2. Die Anlage ist waagrecht vollflächig aufzustellen.
3. Die Pumpe ist mit den mitgelieferten Schrauben am Boden zu befestigen. Zur Geräuschdämmung ist die mitgelieferte Gummimatte unter die Winkelkonsole zu legen.
4. Die Verrohrungen die von der Pumpe wegführen, sind mit
einer Gummimanschette und 2 Schraubschellen befestigt,
das Anzugsdrehmoment für die Schraubschellen ist 10 Nm.
5. Die Entsorgungsleitung ist am Entsorgungsflansch anzuschließen (Flanschanschluß DN 65, PN 10, DIN 2501,
Lochkreis 145 mm). Am Ende der Entsorgungsleitung ist
an einer für das Entsorgungsfahrzeug gut erreichbaren
Stelle die mitgelieferte Storz-B-Kupplung (mit R 21/2“ Innengewinde) zu montieren. Es sind gegebenenfalls Kompensatoren gegen Schallübertragung in die Entsorgungsleitung einzusetzen. Die Entsorgungsleitung ist mit
einem leichten Gefälle zum Fettabscheider zu verlegen.
6. Die Fernbedienung (Zubehör) ist in der Nähe der Anschlußkupplung zu montieren, bevorzugt darüber.
7. Um die Fernbedienung und die Anschlußkupplung vor
unbefugten Personen zu schützen, empfehlen wir die
Montage in einem abschließbaren Bedienungskasten
(nicht im Lieferumfang enthalten).
5
Vorschlag Kastenmaß: B x H x H: 400 x 600 x 250 mm
8. Die beiliegenden Magnetventile R 1 sind in der Füll- und
Spülleitung waagrecht zu installieren. Das Magnetsystem ist nach oben auszurichten. Dies verhindert Sinkstoffe im Kernraum und erhöht die Lebensdauer. Die Leitungen sind nach der Installation zu spülen (beiliegende
Einbauanleitung beachten).
9. Beim Anschluss der Füll- und Spülleitung sind die DIN
1988, DVGW Arbeitsblatt sowie die örtlichen Bestimmungen der Aufsichtsbehörde zu beachten.
Anschluss mit KESSEL-Fülleinrichtung (beiliegend):
- Fülleinrichtung in den Füll- und Spülanschlußschrauben
und mittels Rohrklammern befestigen
- Füll- und Spülleitung zusammenführen und dann gemeinsam an das R1-Innengewinde der Fülleinrichtung
anschließen
Anschluß mit anderen Trennsystemen
- Füll- und Spüleinrichtung an Füll- und Spülanschluß
(R 11/2 Innengewinde) anschließen.
10.Für die Fülleitung ist Kaltwasser, für die Spülleitung
Warmwasser zu verwenden.
11. Die Zu- und Ablaufleitungen sind anzuschließen. Beim
Anschluss an SML-Rohre nach DIN 19522 sind in die Zuund Ablaufstutzen Stützringe (Zubehör) einzuführen. Bei
Zu- und Ablaufleitungen aus anderen Materialien handelsübliche Übergangsstücke verwenden.
Alle Verbindungsleitungen sind nach der Inbetriebnahme
auf Dichtheit zu prüfen.
12.Entsprechend der DIN EN 1825-2 müssen Fettabscheideranlagen sowie deren Zu- und Ablaufleitungen ausreichend be- und entlüftet werden. Somit ist die Zulaufleitung als Lüftungsleitung bis über das Dach zu führen.
Alle Anschlußleitungen von mehr als 5 m Länge sind gesondert zu entlüften. Ist die Zulaufleitung länger als 10 m
und keine gesondert entlüftete Anschlussleitung vorhanden, so ist die Zulaufleitung in Abscheidernähe mit einer
zusätzlichen Lüftungsleitung zu versehen.
2.3 Elektro-Installation
Die Elektroarbeiten dürfen nur von einem Elektro-Fachbetrieb durchgeführt werden.
1. Im Schaltgerät sind gemäß beiliegendem Klemmenanschlußplan die Pumpe sowie der Stellmotor und die Magnetventile anzuschliessen. Bauseits ist die Anschlußleitung 5 x 2,5 mm2 bzw. 5 x 4 mm2 je nach Verlegeart und
Leitungslänge (nach DIN VDE) zu installieren.
Absicherung:
➤ T 16 Amp. bei einer 3,0 kW Pumpe
2. Drehfeldrichtung der elektrischen Installation ist
unbedingt zu prüfen. (Laufgeräusche, Leistungsdaten).
3. Die Fernbedienung “Remotecontrol” (Zubehör) wird mit
15 m Anschlußleitung geliefert. Gegebenenfalls ist die
Anschlussleitung durch eine längere Leitung (geschirm-
2. Einbau
tes Steuerkabel LiYcY 3 x 0,34 mm2 ; das Kabel kann
max. auf 100 m verlängert werden) auszutauschen.
4. Der Sensor “Soniccontrol” (Zubehör) wird mit 10m-Anschlussleitung geliefert. Gegebenenfalls ist die Anschlussleitung bis max. 30 m zu verlängern (siehe Kapitel 9.9).
BITTE BEACHTEN SIE:
- Bedienungsvorschriften sind in der näheren Umgebung
des Abscheiders anzubringen.
- Der Entsorgungsvorgang ist genau nach Anweisung durchzuführen.
- Die Entsorgung der Fettabscheideranlage nur von zugelassenen Entsorgungsunternehmen durchführen lassen.
Technische Änderungen vorbehalten!
Montage des Schaltgerätes:
Um das Schaltgerät zu öffnen muss der Hauptschalter auf
0 stehen. Zur Befestigung des Schaltgerätes benutzen Sie
die mitgelieferte Bohrschablone, die Dübel und Schrauben.
Bei DIN-Abscheidern kann das Schaltgerät direkt am Abscheider auf eine Platte montiert werden.
Beim Euro-Abscheidern kann das Schaltgerät an der Wand
montiert werden.
Verwenden Sie für die Verlegung der Kabel Leitungskanäle.
Der Installationsort für das Schaltgerät muss so gewählt
werden, daß dieser trocken und frostsicher ist und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist.
Die Deckelschrauben sind mit 1 Nm zu verschließen.
2.4 Einbauvorschlag
ቢ KESSEL-Fettabscheider „E+S“ PV NS 4
ባ Storz-B-Kupplung
ቤ Probenahmeeinrichtung
ብ Fülleinrichtung für
Spül- und Füllanschluss
ቦ Absperrschieber
ቧ Wasseranschluss
a Kaltwasseranschluss
b Warmwasseranschluss
ቨ Entsorgungsleitung
Entlüftung
Fettabscheider
a
b
ተ
Schmutzwasser, das unterhalb der
Rückstauebene anfällt, ist der
öffentlichen Kanalisation über eine
automatisch arbeitende Abwasserhebeanlage rückstaufrei zuzuführen.
6
Elektro-Anschluss
Magnetventil
Schmutzfänger
KESSEL-Kellerablauf
„Der Universale“ mit
Rückstauverschluss
ቯ KESSEL-Hebeanlage
ተ Schaltgerät
ቪ
ቫ
ቭ
ቮ
2. Einbau
2.5 Maßzeichnung
2.5.1 DIN-Abscheider Pumpe rechts
ቢ
ባ
ቤ
ብ
ቦ
ቧ
ቨ
ቩ
ቪ
ቫ
ቭ
ቮ
ቯ
ተ
alle Maße in mm
Nenngröße
2
4
7
10
100
100
150
150
DN
Einbringmaße axb
a
b
1700
2250
3180
3600
680
920
1150
1350
1080
1320
1550
1750
b1
1455
1455
1455
1455
h
1030
1030
1030
1030
h1
1100
1100
1100
1100
Abwasserinhalt
Schlammfang
Abscheider
1180
1180
1180
1180
h2
Zulauf
Ablauf
Schlammfang
Fettabscheideraum
Deckel mit
Schnellverschluß
Schauglas
Umschaltventil
Stellmotor
Strahldüse
Kegeldüse
Pumpe mit Absperrschieber
Spülanschluß (Warmwasser) und Füllanschluß (Kaltwasser)
Schaltgerät
Entsorgungsanschluß
220 l
430 l
720 l
1052 l
h3
570 l
1070 l
1870 l
2480 l
240 kg
290 kg
400 kg
440 kg
Gewicht ca. kg
2.5.2 Euro-Abscheider Pumpe rechts
OD = Außendurchmesser
b1 = Aufstellmaße
alle Maße in mm
Nenngröße
DN/OD
a
NS 2
NS 4
NS 7
NS 10
100/110
100/110
150/160
150/160
1030
1500
1600
2430
Einbringmaße
l x b
1250
1810
1850
2700
670
730
990
990
7
7
b1
h1
h2
h3
1050
1050
1220
1220
930
930
1130
1130
1000
1000
1200
1200
1310
1310
1560
1560
Abwasserinhalt
Schlammfang
Abscheider
200 l
212 l
400 l
354 l
700 l
567 l
1000 l
794 l
Fettspeicher
106 l
177 l
302 l
423 l
3. Inbetriebnahme
3.1 Anlage in Betriebsbereitschaft setzen
Die Anlage ist vor der Zuführung von fetthaltigem Abwasser
- vollständig zu reinigen
(einschließlich Zu- und Abläufe; Fest- und Grobstoffe
sind zu entfernen), falls notwendig auch leerzupumpen.
- Die gereinigte Anlage bis zum Anlagenüberlauf mit kaltem Wasser vollfüllen.
- Kontrolle der Anlage auf Dichtheit, Transport- und Montageschäden, sowie Prüfung der Leitungsverbindungen
3.2 Einweisung / Übergabe
Die Einweisung wird in der Regel vom Werkskundendienst
durchgeführt.
1. Folgende Personen sollten bei der Übergabe anwesend
sein:
- Abnahmeberechtigter des Bauherrn
- Sanitärinstallateur
Ferner empfehlen wir die Teilnahme des
- Bedienungspersonals
- Entsorgungsunternehmens
- Anlagenbetreiber
-
3.
-
Sanitärinstallationen müssen durchgeführt sein
betriebsbereite Wasserfüllung der Anlage
Der Entsorgungsunternehmer muß zum Übergabetermin
bestellt werden.
Einweisung:
Information zur Entsorgung
Praktische Vorführung der Bedienungsmöglichkeiten
Funktionsprüfung
Hinweis auf Entsorgungsintervalle
4. Übergabe der Einbau- und Bedienungsanleitung
5. Nach Beendigung der Einweisung ist die Fettabscheideranlage wieder in betriebsbereiten Zustand zu setzen,
d.h. die Anlage muss mit Kaltwasser vollgefüllt sein.
6. Erstellung des Übergabeprotokolls.
3.3 Übergabeprotokoll
(siehe Anhang)
4. Bedienung
2. Vorbereitung einer Einweisung und Übergabe:
4.1 Bedienung
Das Schaltgerät für vollautomatische Steuerung besitzt eine
Drucktaste „START / STOP“ ➄ für die Pumpe und zum Starten bzw. Stoppen des automatischen Entsorgungsvorgangs
und eine Drucktaste ➂ zur Quittierung einer Alarmmeldung.
Betriebszustände zeigen eine Betriebs- LED ➀, eine Alarmbzw. Störungs- LED ➁ und eine Pumpenlauf- LED ➃ an.
Mithilfe der Navigationstasten „Auf“ und „Ab“ bzw. „ESc“ und
„OK“ ➆ kann das Menü im Display ➅ bedient werden.
Gebrauchsanweisung beachten ➇. Vor Arbeiten an der Anlage Schaltgerät spannungsfrei schalten! ➈ (siehe Sicherheitshinweise)
➀
➁
➂
➃
➄
➈ ➇
ቢ Betriebs-LED
ባ Alarm-LED
ቤ Alarm-Drucktaste
ብ Pumpenlauf-LED
ቦ START/STOP
ቧ Display
ቨ Navigations-Tasten
“Auf/Ab” + “ESc/ OK”
ቩ Gebrauchsanweisung
ቪ Schaltgerät spannungsfrei abschalten
Vollautomatische Steuerung
Die programmgesteuerte Vollautomatik der KESSEL-Fettabscheideranlage PV besteht aus einem Schaltgerät mit
Programmsteuerung, Bedienelementen und Displayanzeige
sowie einer Fernbedienung (Schutzart IP 54) als Option. Das
Programm für Ihre Fettabscheiderausführung ist werkseitig
voreingestellt. Bei Änderungen (z. B. Austausch) siehe Konfiguration.
Die Steuerung ist für folgende Betriebsarten ausgelegt:
Automatikbetrieb:
Die erforderlichen Programmstufen laufen nach dem Betätigen der „START/STOP“-Taste und einer anschließenden
Bestätigung mit der „OK“- Taste hintereinander ab. Ebenso
ist die Auswahl des Automatik-Betrieb im Menüpunkt Wartung möglich.
➆➅
8
4. Bedienung
Handbetrieb:
Sämtliche Programmschritte sind unter Menüpunkt “Wartung” -> “Handbetrieb” einzeln zu bedienen.
Sämtliche Betriebszustände, Programmschritte und Störungen werden am Schaltgerät und der optionalen Fernbedienung angezeigt.
Die Misch-, Spül- und Entleerungszeiten sind im Menüpunkt
Parameter (3.1) einstellbar.
4.2 Funktionen / Ablauf des Entsorgungsvorganges
• Einschalten der Anlage durch den Hauptschalter an der
Schaltanlage.
• Ein Umschalten von Handbetrieb auf Automatikbetrieb ist
jederzeit möglich! Das Umschalten von Automatikbetrieb
auf Handbetrieb hat einen Abbruch des Automatikbetriebs
zur Folge.
• Die Misch-, Füll-, Spül- und Entleerzeiten sind werksseitig
eingestellt. Die Zeiten sind nur Richtwerte und müssen auf
den Einzelfall abgestimmt werden.
Die Steuerung ist für den Automatikbetrieb und für den Handbetrieb geeignet.
0 Systeminfo
1 Informationen
2 Wartung
2.1 Handbetrieb
3 Einstellungen
2.2 Automatikbetrieb
2.3 SDS
2.4 Wartungstermin
2.5 Freischaltung Remotecontrol
Ohne
SonicControl-Option
ohne SonicControl Option im „
0.
Leerlauf“
Systeminfo
Datum
13.10.10
Uhrzeit
11:32:55
Fettabscheider DIN 4040 NS 2
kW
2 Pumpen 32,6kW
SonicControl Option im „
Mitmit
SonicControl-Option
0.
OK
Leerlauf“
ESC
Systeminfo
Datum
13.10.10
Uhrzeit
11:32:55
Fettabscheider DIN 4040 NS 2
Schicht-Dicke
4 cm
Temperatur
22 °C
1.
Informationen
Wartung
Einstellungen
Menü
OK
ESC
1.1
Informationen
Betriebsstunden
Logbuch
Steuerungstyp
Wartungstermin
Akt. Messwerte
9
OK
ESC
1.1.1
Betriebsstunden
Gesamtlaufzeit
Laufzeit Pumpe
Anläufe Pumpe
Netzausfall
OK
ESC
1.1.1
Gesamtlaufzeit
00001,0h
5. Entsorgung
Die erste Entsorgung ist innerhalb von 2 - 3 Wochen ab Inbetriebnahme durchzuführen.
- Sie können hier auch die Fernbedienung dauerhaft aktivieren.
Entleerungsintervalle
Gemäß DIN EN 1825-2 sind Fettabscheideranlagen je nach
Anfall, möglichst 14-tägig, mindestens jedoch einmal pro
Monat zu entleeren. Die Schichtdicke kann mit Hilfe von
Soniccontrol oder mit Hilfe des Schauglases in der Anlagenaußenwand festgestellt werden.
Achtung: Nur eine rechtzeitige Entsorgung der Anlage
gewährleistet eine richtige Funktion.
Aus diesem Grunde sollte mit einem fachkundigen Unternehmen ein Entsorgungsvertrag abgeschlossen werden.
Während der Entsorgung sollten keine Abwässer der Abscheideranlage zugeführt werden.
Durchführung der Entsorgung im Handbetrieb
Voraussetzung: Der Deckel des Abscheiders ist geschlossen.
1. Ankuppeln des Entsorgungsschlauches
2. Um die Entsorgung im Handbetrieb zu starten gehen Sie
im Menü unter 2.1 Wartung -> 2.2.1 Handbetrieb und bestätigen dann mit der “OK”-Taste den gewünschten
Enstorgungsvorgang. Auf dem Display kann man den
gewählten Entsorgungsschritt verfolgen.
3. Sie können die Entsorgung auch mit der optionalen Fernbedienung starten, hierzu müssen Sie allerdings erst
die Fernbedienung durch “Wartung” -> “Freischaltung Remotecontrol” (2.5.1) am Schaltgerät freischalten. Hier
können Sie auch die einzelnen Schritte bei der Entsorgung durch die Bestätigung der “OK”-Taste starten.
4. Programm starten durch Drücken der “OK”-Taste am
- Schaltgerät oder
- an der Fernbedienung
5. Das Programm läuft ab. Sowohl am Schaltgerät als auch
an der Fernbedienung wird der momentane Programmschritt über das Display angezeigt.
6. Bei eventuell notwendigem Wechsel des Entsorgungsfahrzeuges, Programm über “START/STOP”-Taste unterbrechen.
- Entsorgungsschlauch abkuppeln
- Entsorgungsschlauch des neuen Fahrzeuges ankuppeln
- Entsorgung durch Drücken der “START/STOP”-Taste
fortsetzen.
7. Bei Anzeige des Schrittes 13 „Füllen“ am Schaltgerät,
bzw. an der Fernbedienung, Entsorgungsfahrzeug abkuppeln und, falls vorhanden, Verschlußdeckel auf StorzKupplung schrauben. Den Bedienungskasten verschließen. Die Anlage füllt sich vollständig, die Anwesenheit des Entsorgers ist nicht mehr erforderlich.
Durchführung der Entsorgung im Automatikbetrieb
Voraussetzung: Der Deckel des Abscheiders ist geschlossen.
1. Ankuppeln des Entsorgungsschlauches
2. Um die Entsorgung zu starten drücken Sie
“START/STOP” und bestätigen dann mit “OK”. Auf dem
Display können Sie die einzelnen Schritte des Entsorgungsvorganges verfolgen.
3. Sie können die Entsorgung auch mit der optionalen Fernbedienung starten, hierzu müssen Sie allerdings erst
die Fernbedienung durch “Wartung” -> “Freischaltung Remotecontrol” (2.5.1) am Schaltgerät freischalten. Hier
können Sie auch die automatische Entsorgung durch die
Bestätigung der OK-Taste starten.
4. Programm starten durch Drücken der “START/STOP”Taste
- Schaltgerät oder
- an der Fernbedienung
5. Das Programm läuft ab. Sowohl am Schaltgerät als auch
an der Fernbedienung wird der momentane Programmschritt über das Display angezeigt.
6. Bei eventuell notwendigem Wechsel des Entsorgungsfahrzeuges, Programm über “START/STOP”-Taste unterbrechen.
- Entsorgungsschlauch abkuppeln
- Entsorgungsschlauch des neuen Fahrzeuges ankuppeln
- Entsorgung durch Drücken der “START/STOP”-Taste
fortsetzen.
7. Bei Anzeige des Schrittes 13 „Füllen“ am Schaltgerät,
bzw. an der Fernbedienung, Entsorgungsfahrzeug abkuppeln und, falls vorhanden, Verschlußdeckel auf StorzKupplung schrauben. Den Bedienungskasten verschließen. Die Anlage füllt sich vollständig, die Anwesenheit des Entsorgers ist nicht mehr erforderlich.
Sie können den Abscheider auch mit einer Fenbedinung bedienen. Hier gehen Sie unter Menüpunkt 2 (Wartung). Hier
können Sie die Freischaltung 2.5 (Remotecontrol) aktivieren.
- Hier haben Sie die Möglichkeit die Fernbedienung für einen
gewissen Zeitraum zu aktiveren.
10
11
Mischen
Leeren
Füllen
Leeren
Leeren
Spülen
Spülen
Leeren
Spülen
Spülen
Leeren
235
10
15
70
10
30
70
10
45
445
15
30
125
15
60
125
15
85
125
130
225
55
35
765
1040
70
25
50
295
35
135
295
35
200
295
300
595
120
220
25
100
220
25
145
220
220
435
90
aus
aus
ein
ein
aus
aus
ein
aus
ein
aus
ein
ein
ein
aus
aus
ein
aus
aus
aus
aus
ein
ein
aus
ein
ein
ein
Jeder Programmschritt kann übersprungen werden, indem man die Sollzeit auf 0 stellt.
Nach Förderhöhe, Temperatur und Wasserdruck sind die Zeiten zu optimieren. Durchfluß Magnetventil DN 25 bei 4 bar 23m3/h.
13
Spülen
12
11
Füllen
Leeren
Spülen
Füllen
Leeren
10
9
8
7
6
Mischen
70
70
Mischen
5
4
Füllen
Leeren
Leeren
135
30
Mischen
3
Mischen
2
1
Leeren
ein
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
Pumpenlaufzeit in Sekunden
Ventil KaltVentil
Stellung
Pumpe Warmwasser
wasser
Umschaltventil NS 2 NS 4 NS 7 NS 10
Teil-Leeren
Funktion
Programmschritt
Bis die Pumpe
leerläuft
Bis Überlauf der
Anlage
Bis die Pumpe
leerläuft
ca. 25 cm
Füllhöhe
Bis die Pumpe
leerläuft
ca. 25 cm
Füllhöhe
Bis die Pumpe
leerläuft
ca. 25 cm
Füllhöhe
Wasserspiegel um
ca. 30 cm senken
Hinweis
Für Anlagen mit programmgesteuerter Vollautomatik: Abscheider NS 2, NS 4, NS 7 und NS 10 nach DIN 4040
5.1 Entsorgung DIN 4040 - Fettabscheider
12
35
Spülen
Mischen
5
Leeren
Füllen
Leeren
Leeren
Spülen
Spülen
Leeren
Spülen
Spülen
Leeren
Spülen
170
10
15
55
10
25
55
10
55
310
10
25
95
15
45
95
15
65
95
65
130
30
525
20
40
160
20
75
160
20
110
160
110
215
45
740
25
50
225
25
100
225
25
150
225
155
305
65
aus
aus
ein
ein
aus
aus
ein
aus
ein
aus
ein
ein
ein
aus
aus
ein
aus
aus
aus
aus
ein
ein
aus
ein
ein
ein
Jeder Programmschritt kann übersprungen werden, indem man die Sollzeit auf 0 stellt.
Nach Förderhöhe, Temperatur und Wasserdruck sind die Zeiten zu optimieren. Durchfluß Magnetventil DN 25 bei 4 bar 23m3/h.
13
Spülen
12
11
Füllen
Leeren
Spülen
Füllen
Leeren
10
9
8
7
6
4
Füllen
35
Leeren
70
Leeren
Spülen
3
Mischen
2
1
15
ein
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
Pumpenlaufzeit in Sekunden
Ventil
Ventil KaltPumpe Warmwasser
wasser
NS 2 NS 4 NS 7 NS 10
Leeren
Stellung
Umschaltventil
Teil-Leeren
Funktion
Programmschritt
Hinweis
Bis die Pumpe
leerläuft
Bis Überlauf der
Anlage
Bis die Pumpe
leerläuft
ca. 25 cm
Füllhöhe
Bis die Pumpe
leerläuft
ca. 25 cm
Füllhöhe
Bis die Pumpe
leerläuft
ca. 25 cm
Füllhöhe
Wasserspiegel um
ca. 30 cm senken
Für Anlagen mit programmgesteuerter Vollautomatik: Abscheider NS 2, NS 4, NS 7 und NS 10 nach EN 1825
5.2 Entsorgung DIN EN 1825 - Fettabscheider
6. Konfiguration
6.1 Allgemeines
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise!
Die Konfiguration sollte nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Sie können die Konfiguration im Menü unter “Einstellungen” ändern. Sie haben hier die Möglichkeit die “Norm” (3.5) oder
die “Nenngröße” (3.6) zu ändern.
3 Einstellungen
3.5.1 DIN 4040
3.5. Norm
3.5.2 DIN
Erdeinbau
3.5.3 Euro-Norm
1825
3.5.4 Euro-Norm
Erdeinbau
3.6.1 NS 2
3.6 Nenngröße
3.6.8 NS 30
6.2 Einstellung der Misch-, Füll-, Spül- und Entleerzeiten
Die Zeiteinstellungen für das Mischen, Füllen, Spülen und Entleeren erfolgen über den Menüpunkt “Parameter” (3.1) . Zum
Ändern der Parameter benötigen Sie jedoch einen Zugangscode, da diese Werte von KESSEL voreingestellt sind.
3 Einstellungen
Zugangscode
3.1. Parameter
3.1.1 Teil Leeren
3.1.13 Füllen
Hier können Sie die Dauer der einzelnen Programmschritte verändern wie z.B. :
Teil-leeren
Mischen
Leeren
Füllen
Spülen
(Bei SonicControl-Option):
Alarmschichtdicke
Voralarm-Schichtdicke
Alarm-Temperatur
Messbereichsanfang
Messintervall
Niveauabgleich
13
3.1.1 Eingabe in sec
3.1.13 Eingabe in sec
(
7. Fehlermeldungen
7.1 Logbucheinträge
In dieser Liste finden Sie einige mögliche Fehlermeldungen, alle Fehler und Ereignisse werden im Logbuch eingetragen.
Name
Ereignis
(
E
LEDAnzei
ge
(
L
Pot.
freier
Kontakt
E
E
„Störung“ /
„Warnung“
D
(
Name
Fehler
LEDAnzei
ge
L
Pot.
freier
Kontakt
E
E
„Störung“ /
„Warnung“
D
Erstinitialisierung
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
NeinPhasenfehler
Auswahl
Nein
JaNein
Nein
Auswahl
Nein
Störung
Ja
Ja
F
Auswahl
Ja
Störung
Gerät initialisiert
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Auswahl
Nein
Werkseinstellungen
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Nein
Auswahl
Nein
JaNein
Nein
Drehfeldfehler
Nein
Auswahl
Nein
JaNein
Nein
Auswahl
Nein
Auswahl
Störung
Ja
Ja
F
Auswahl
Ja
Störung
Akustischer Alarm quittiert
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Auswahl
Störung
Ja
Ja
F
Auswahl
Ja
Störung
Parameter geändert
NeinKommunikationsfehler
Auswahl
Nein
Auswahl
JaNein
Nein
Nein
Nein
Auswahl
Nein
Auswahl
JaNein
Nein
Nein
Exp.- Parameter geändert
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
NeinMotorschutz
Auswahl
Nein1
JaNein
Nein
Auswahl
Nein
Störung
Ja
Ja
F
Auswahl
Ja
Störung
Handbetrieb
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Automatikbetrieb
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Nein
Auswahl
Nein
Auswahl
JaNein
Nein
Nein
Motorschutz 2 (optional)
Nein
Auswahl
Nein
Auswahl
JaNein
Nein
Nein
Auswahl
Störung
Ja
Ja
F
Auswahl
Ja
Störung
Logbuch auslesen
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Auswahl
Störung
Ja
Ja
F
Auswahl
Ja
Störung
Fehler quittiert
NeinMotorschutz
Auswahl
Nein3 (optional)
Auswahl
JaNein
Nein
Nein
Nein
Auswahl
Nein
Auswahl
JaNein
Nein
Nein
Anzahl Pumpen geändert
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
P1
NeinÜberstrom
Auswahl
Nein
JaNein
Nein
Auswahl
Nein
Störung
Ja
Ja
F
Auswahl
Ja
Störung
Norm geändert
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Nenngröße geändert
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Nein
Auswahl
Nein
Auswahl
JaNein
Nein
Nein
Überstrom P 2 (optional)
Nein
Auswahl
Nein
Nein
Auswahl
Ja
Nein
Nein
Auswahl
Störung
Ja
Ja
F
Auswahl
Ja
Störung
USB speichern
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
Auswahl
Störung
Ja
Ja
F
Auswahl
Ja
Störung
SMS verschickt
NeinÜberstrom
Auswahl
Nein
Auswahl
JaNein
Nein
Nein
P 3 (optional)
Nein
Auswahl
Nein
Auswahl
JaNein
Nein
Nein
Entsorgung abgebrochen
Meldung
Nein
Nein
Ja Nein
Ereignis
P1
NeinUnterstrom
Auswahl
Nein
JaNein
Nein
Ja
Ja
F
Störung
Auswahl
Störung
Ja
Relaisschaltspiele übers. 1
Ja
F
Warnung
Ja
Relaisschaltspiele übers. 2
(optional)
Ja
F
Warnung
Ja
(
Relaisschaltspiele übers. 3
(optional)
Ja
F
(
Warnung
Ja
Auswahl
Nein
Unterstrom P 2 (optional)
Ja
Auswahl
Warnung
Ja
Auswahl
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Unterstrom P 3 (optional)
Ja
Auswahl
Warnung
Ja
Auswahl
(
Temperaturfehler P 1
Ja
Auswahl
Warnung
Ja
Auswahl
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Temperaturfehler P 2
(optional)
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Temperaturfehler P 3
(optional)
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Relaisfehler P 1
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Relaisfehler P 2 (optional)
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Relaisfehler P 3 (optional)
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Grenzlaufzeit übers. P 1
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Grenzlaufzeit übers. P 2
(optional)
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Grenzlaufzeit übers. P 3
(optional)
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Fehler Stellmotor 1
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
Fehler Stellmotor 2 (optional)
Ja
F
Ja
Störung
Störung
Ja
14
7. Fehlermeldungen
Störung
Pumpen laufen nicht an.
Ursache
Motorschutzschalter hat ausgelöst,
Motor ist blockiert
Motor dreht zu schwer
Abhilfemaßnahme
Pumpe ausbauen; Blockade (Fremdkörper) im Laufrad- oder Gehäusebereich beseitigen
Wartung / Reparatur durch Kundendienst
1 oder 2 Phasen haben keinen Strom Sicherungen und elektrische Zuleitungen prüfen und Stromversorger darauf
Steuerung fällt aus aufgrund starker
hinweisen.
Netzschwankungen aus der
Stromversorgung
Anlage läuft plötzlich laut
Fauliger Geruch
falsches Drehfeld
2 Phasen der Zuleitung tauschen
Fremdkörper im Pumpenbereich
Fremdkörper entfernen; Pumpe auf Beschädigungen prüfen und ggf. austauschen
Beschädigung der Pumpenteile
durch Fremdkörper
Undichtigkeiten des Abscheiders
Pumpe undicht
Beißender Geruch
Motor(en) zu heiß, überlastet
Fördermenge zu gering
Drehfeld falsch
Keine Anzeige am Schaltgerät
Pumpenteile prüfen und evtl.
erneuern lassen
Entlüftungs-, Zulauf- und Druckleitung
sowie Abdeckungen auf Dichtigkeit prüfen und Undichtigkeiten beseitigen 2 Liter
Wasser in Befülleinrichtung schütten.
Pumpe prüfen, evtl. durch Kundendienst
reparieren oder ersetzen lassen
Motor und Pumpe auf Leichtgängigkeit
prüfen, Anlage auf Schaltstörungen prüfen (vor allem Motorschutzschalter)
Netzadern tauschen (Störungsmeldung
am Schaltgerät)
Drehrichtung der Pumpen falsch
Pumpenadern auf richtigen Anschluss
prüfen
Netzausfall
- Prüfen, ob Netzausfall im gesamtgen
Raum/Gebäude
- Sicherungen prüfen / Fehlerstromschutzschalter prüfen
- Netzzuleitung auf Defekt prüfen
- Feinsicherung im Schaltgerät prüfen
(nur Sicherung mit gleichem Nennwert
und Auslösecharakteristik verwenden).
15
7. Fehlermeldungen
Störung
Ursache
Überstrom
Der maximale Strom der Pumpe
wurde überschritten. (z.B. Blockade)
Temperaturfehler
Unterstrom
Motorschutzschalter hat ausgelöst
Wicklungstemperaturschalter
hat ausgelöst
Der minimale Strom der Pumpe
wurde unterschritten. (Das Kabel vom
Schaltgerät zum Motor wurde
unterbrochen oder beschädigt)
Abhilfemaßnahme
Selbstrückstellend bei Motorabkühlung
Fehlermeldung muss mit Alarmtaste
quittiert werden.
Bei weiterem Fehler Pumpe tauschen.
Blockade entfernen
(Sicherheitshinweise beachten)
Pumpe kurz in Linkslauf betreiben.
(„Wartung“ --> „Handbetrieb“-->
Linkslauf“)
Pumpe tauschen falls defekt
Kabel prüfen und ggf. reparieren.
Pumpe tauschen falls defekt
Pumpe kurz in Linkslauf betreiben.
(„Wartung“ --> „Handbetrieb“--> „Links
lauf“)
Motorschutzschalter falsch eingestellt.
Motorstrom aufgrund defekter oder
blockierter Pumpe zu hoch.
Überhöhter Strom aufgrund Phasenausfall
Stromwert gemäß Pumpe einstellen
Blockade entfernen (Sicherheitshinweise
beachten)
Pumpe tauschen falls defekt
Netz auf Phasenausfall prüfen
Relaisschaltspiele
Leistungsschütz hat 100.000
Schaltspiele überschritten
Fehler Stellmotor
Endschalter des Stellmotors werden
nicht erreicht.
- kann quittiert werden
- Leistungsschütz macht nochmals
1000 Schaltspiele bevor erneute
Meldung
- Schütz austauschen Kundendienst
kontaktieren
- Der Fehler Relaisschaltspiele ist ab
100000 Schaltspiel alle 1000 wiederkehrend
Phasenfehler
Drehfeldfehler
Relaisfehler
Phase L1 oder L2, L3 nicht vorhanden Anschluss am Schaltgerät, Netzkabel,
Sicherungen prüfen,
Fehlerstromschutzschalter prüfen
falsches Drehfeld bei Netzanschluss
Anschluss der Endschalter überprüfen.
Ventil auf Blockade prüfen
2 Phasen in der Zuleitung tauschen
Leistungsschütz schaltet nicht mehr ab Schaltgerät vom Netz trennen
Schütz austauschen Kundendienst
kontaktieren
16
8. Schaltgerät
8.1 Außenansicht des Schaltgeräts / Erklärung des Typenschildes
Das Typenschild befindet sich auf der
rechten Außenseite
des Schaltgerätes!
Abb. 1
Erklärung des Typenschildes:
Bezeichnung des Schaltgerätes
Material- Nummer des Schaltgerätes
Anschlussspannung und Anschlussfrequenz
Stromaufnahmebereich
Schutzart (IP)
Seriennummer des Schaltgerätes
Ersatzteil- Nummer des Schaltgerätes
Gefahrenzeichen (elektrisches Schaltgerät)
Schutzklasse I - Schutzerdung
cE Kennzeichnung
Problemstoff Elektrogerät Entsorgung nicht über den Hausmüll!
ቮ Revisionsstand der Hardware
ቢ
ባ
ቤ
ብ
ቦ
ቧ
ቨ
ቩ
ቪ
ቫ
ቭ
8.2 Ausgänge
Potentialfreier Kontakt
Option: Signalgeber
(Artikel-Nr. 20162)
• Wechsler: Mittelkontakt,
• Schließer; Öffner
• max. 42 VAc / 0,5 A
Anschlußmöglichkeit
für einen
externen Signalgeber
17
Abb. 2
8. Schaltgerät
18
9. SonicControl Option
9.1 Sicherheitshinweise
Sehr geehrter Kunde,
bevor Sie KESSEL SonicControl in
Betrieb nehmen, bitten wir Sie, die
Bedienungsanleitung
sorgfältig
durchzulesen und zu befolgen!
Prüfen Sie bitte sofort, ob die Anlage
unbeschädigt bei Ihnen angekommen
ist. Im Falle eines Transportschadens
beachten Sie bitte die Anweisungen im
Kapitel 12 “Gewährleistung”.
1. Sicherheitshinweise:
Bei der Installation, Betrieb, Wartung
oder Reparatur der Anlage sind die Unfallverhütungsvorschriften, die in Frage
kommenden DIN- und VDE-Normen
und -Richtlinien, sowie die Vorschriften
der örtlichen Energieversorgungsunternehmen zu beachten!
Vor Inbetriebnahme ist durch fachmännische Prüfung sicher zu stellen, daß
die notwendigen Schutzmaßnahmen
vorhanden sind. Erdung, Nullung, Fehlerstromschutzschaltung etc. müssen
den örtlichen Energie-Versorgungsunternehmen (EVU) entsprechen.
Die
Anlage
darf
nicht
in
explosionsgefährdeten Bereichen betrieben werden.
Die Anlage enthält elektrische Spannungen. Bei Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung können erheblicher
Sachschaden, Körperverletzung oder
gar tödliche Unfälle die Folge sein.
Vor allen Arbeiten an der Anlage ist
diese sicher vom Netz zu trennen!
Es ist sicherzustellen, daß sich die
Elektrokabel sowie alle elektrischen
Einrichtungen der Anlage in einem einwandfreiem Zustand befinden. Bei Beschädigungen darf die Anlage auf keinen Fall in Betrieb genommen werden,
bzw. ist umgehend abzustellen.
Die Vorschriften der VDE 0100 sind
zu beachten. Das Schaltgerät darf
nicht in explosionsgefährdeten Räumen installiert werden.
Zur Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit ist die Anlage regelmäßig zu
inspizieren und zu warten.
Wir empfehlen den Abschluß eines
Wartungsvertrages mit Ihrem Installateurunternehmen.
9.2 Allgemeines
Sehr geehrter Kunde,
wir freuen uns, daß Sie sich für ein Produkt von KESSEL entschieden haben.
Die gesamte Anlage wurde vor Verlassen des Werkes einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Prüfen Sie
bitte dennoch sofort, ob die Anlage vollständig und unbeschädigt bei Ihnen angeliefert wurde. Im Falle eines Transportschadens beachten Sie bitte die Anweisung in Kapitel „Gewährleistung“
dieser Anleitung.
Diese Einbau- und Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise, die bei
Montage, Bedienung, Wartung und Reparatur zu beachten sind. Vor allen Arbeiten an der Anlage müssen der Betreiber sowie das zuständige Fachpersonal diese Einbau- und Bedienungsanleitung sorgfältig lesen und befolgen.
9.3 Einbau und Montage
Montage Sensor und Sensor-Halter
➊
➋
➌
➍
ቦ
ባ
ቧ
ቢ
ቩ
ቤ
ብ
ቨ
ᕡ Bohrschablone auf der Aussenseite des Auslaufbauwerks ansetzen
und 2 x Ø 4 mm bohren (obere beiden Löcher!).
ᕢ Bohrschablone auf der Innenseite des Auslaufbauwerks ansetzen
und von der Aussenseite fixieren (siehe ᕣ).
ᕣ Sensor mithilfe der Rohrklemmen auf Sensor-Halter befestigen.
ᕤ Sensor-Halter am Auslaufbauwerk mit 1 Nm festschrauben und Sensor einklipsen.
19
① Sensor-Halter
② PT-Schraube Torx 40x12
③ PT-Schraube Torx K 50x20
④ Rohrklemme PE d25
⑤ Bohrschablone/
Schraubenabdeckung
⑥ Auslaufbauwerk Trennwand
⑦ Sensor SonicControl
⑧ Markierung roter Pfeil
9.4 Einbaumasse Sensor
9. SonicControl Option
Alarmniveau =
max.
Fettschichtdicke in cm
max. Schlammschichtempfohlenes Voralarmniveau in cm dicke in cm = 50% des
(= 2/3 des max.
Schlammfangvolumen)
Speichervolumens)
23
24
27
24
15
16
18
16
20
25
30
27
NS
Abstand Oberkannte
unterer "Finger" zu
Unterkannte Auslauf
(Wasserlinie)
2
4
7
10
50 cm
50 cm
50 cm
50 cm
Bohrlöcher in
Bohrschablone
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
2
4
7
10
50 cm
50 cm
50 cm
50 cm
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
23
24
27
24
15
16
18
16
20
25
30
27
2
4
7
10
50 cm
50 cm
50 cm
50 cm
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
23
24
27
24
15
16
18
16
20
25
30
27
2
4
7
10
50 cm
50 cm
50 cm
50 cm
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
23
24
27
24
15
16
18
16
20
25
30
27
2
4
7
10
50 cm
50 cm
50 cm
50 cm
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
23
24
27
24
15
16
18
16
20
25
30
27
1
2
58 cm
58 cm
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
16
16
11
11
46
54
1
2
58 cm
58 cm
obere beiden Bohrlöcher
obere beiden Bohrlöcher
16
16
11
11
14
23
93001
80 / 120 B und D
1
50 cm
obere beiden Bohrlöcher
Euro /“G“
93001 // 80
80 / 120 B
B und D
D
50 cm
cm
obere beiden
beiden Bohrlöcher
93002
21
50
obere
93002 / 80 // 120
120 B und
und D
2
50 cm
obere beiden Bohrlöcher
Bohrlöcher
93002 // 80
80 / 120 B
B und D
D
50 cm
cm
obere beiden
beiden Bohrlöcher
93004
42
50
obere
93004 / 80 // 120
120 B und
und D
4
50 cm
obere beiden Bohrlöcher
Bohrlöcher
93004 // 120
80 / B
120
BD
und D
4
50 cm
cm
obere beiden
Bohrlöcher
93007
und
7
48
untere
beiden
93007 / 120 B und D
7
48 cm
untere beiden Bohrlöcher
Bohrlöcher
93007 // 120
120 B
B und
und D
D
7
48 cm
cm
untere beiden
beiden Bohrlöcher
Bohrlöcher
93010
10
48
untere
93010 / 120 B und D
10
48 cm
untere beiden Bohrlöcher
E
93010 // 120
120 B
B und
und D
D
10 56
48 cm
cm
untere beiden
beiden Bohrlöcher
Bohrlöcher
93015
15
untere
93015 / 120 B und D
15
56 cm
untere beiden Bohrlöcher
93015 // 120
120 B und
und D
15 56
56 cm
cm
untere beiden
beiden Bohrlöcher
93020
20
untere
93020 / 120 B
B und D
D
20
56 cm
untere beiden Bohrlöcher
Bohrlöcher
93020
/ 120
B und D
20
56 cm
untere beiden Bohrlöcher
DIN
4040
"G"
D
DIN 4040
98201
/ 00"G"
/ 80 / 120 B und D 1
58 cm
untere beiden Bohrlöcher
98201 // 00
00 // 80
80 // 120
120 B
B und
und D
D 21
58 cm
cm
untere beiden
beiden Bohrlöcher
Bohrlöcher
98202
58
untere
98202 // 00
00 // 80
80 // 120
120 B
B und
und D
D 42
58 cm
cm
untere beiden
beiden Bohrlöcher
Bohrlöcher
98204
58
untere
98204 / 00 / 80 / 120 B und D 4
58 cm
untere beiden Bohrlöcher
Für weitere Artikel kontaktieren Sie bitte den KESSEL-Werkskundendienst (Telefon +49 (0) 8456 / 27462)
Für weitere Artikel kontaktieren Sie bitte den KESSEL-Werkskundendienst (Telefon +49 (0) 8456 / 27462)
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11
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11
11
11
11
11
11
Aufstellung
Freie
Freie Aufstellung
Erdeinbau
Artikel
EURO "G"
93002
93004
93007
93010
EURO "D"
93002.00 / D1
93004.00 / D1
93007.00 / D1
93010.00 / D1
EURO "DS"
93002.50 und .00 / DS1
93004.50 und .00 / DS1
93007.50 und .00/ DS1
93010.50 und .00 / DS1
EURO E+S "M"
93002.50 und .00 / M1
93004.50 und .00 / M1
93007.50 und .00 / M1
93010.50 und .00 / M1
EURO E+S "PV"
93002.50 und .00 / P1
93004.50 und .00 / P1
93007.50 und .00 / P1
93010.50 und .00 / P1
DIN 4040 "G" rund
98201
98202
DIN 4040 "D" rund
98201.00/D1
98202.00/D1
15
27
23
23
32
31
54
54
Hinweis:
Für weitere Artikel wenden Sie sich bitte an den KESSEL-Werkskundendienst.
Nach Einbau Fettabscheider vollständig mit Wasser befüllen, Einbauhöhe überprüfen und ggf. korrigieren!
Vollständig mit Wasser befüllter Abscheider muss bei Durchführen des „Handbetriebs“ (2.1.15)
SonicControl „0 cm“ anzeigen.
Sollte keine mechanische Korrektur möglich sein, Änderung in „Parameter -> Niveauabgleich“ (3.1.20) durchführen.
Die Parameter sind passwortgeschützt – bitte wenden Sie sich an den KESSEL-Werkskundendienst unter
Telefon +49 (0) 8456/27462.
20
9. SonicControl Option
9.5 Einbauvorschlag
Fettabscheider < NS 15
Behälterwand < = 10 mm
Kabelverschraubung*
Fettabscheider > NS 15
Behälterwand > = 10 mm
Bohrung ø 19 mm
Sensorkabel
Kabelverschraubung*
Abb. zeigt Fettabscheider freie Aufstellung Euro NS 2
* um Geruchsbelästigungen zu vermeiden
Kabelverschraubung dicht anziehen.
Kabel nicht auf Zug
verlegen! Außerdem
darf das Kabell nicht
im Messbereich des
Sensors verlegt
sein.
21
Gewinde PG 11
Der Sensor ist so anzubringen (ca. 60°Winkel), dass keine Verstrebung zwischen
den beiden ”Fingern” vorliegt!
9. SonicControl Option
Der beigefügte Aufkleber dient dem Entsorger als Hinweis, um Beschädigungen des Sensors bei der Entsorgung zu vermeiden.
Der Aufkleber ist wie folgt anzubringen:
Fettabscheider freie Aufstellung
In Sichthöhe an der Außenwand des Behälters
Hinweis: Jeweiligen Entsorger auf den Sensor aufmerksam
machen!
9.6 Externer Signalgeber
Der externe Signalgeber (Best.Nr.
20162) zur Übertragung des Warntons
in andere Räume kann nach Bedarf angeschlossen werden.
9.7 Kürzen der Sensorleitungen
Die Sensorleitungen können bei Bedarf
auch gekürzt werden. Bei der Verwendung von Aderendhülsen ist zu beachten, daß die Anschlußklemmen für
einen max. Querschnitt von 1,5 mm2
ausgelegt sind. Dieser Querschnitt darf
nicht überschritten werden.
9.8 Potentialfreier Kontakt
Über den potentialfreien Kontakt können Sie das Schaltgerät an eine Gebäudeleittechnik anschließen, um Fehlermeldungen zu übertragen (max. 42V
0,5A).
22
9. SonicControl Option
9.9 Installation / Kabelanschluss
Die Anschlussleitungen sind gemäß Anschlussplan anzuschließen. Bitte entnehmen Sie hierzu die beigelegte Kabelverschraubung M16 aus dem Schaltgerät.
WICHTIG: Alle an dem elektrischen Schaltgerät angeschlossenen Kabel sind
bei beendeter Installation durch geeignete Massnahmen (z.B. Kabelbinder) so
zu fixieren, daß sie im 1-Fehler-Fall, also beim Lösen einer Verbindung, nicht
zu einer Gefährdung führen.
Die Sensorleitung ist getrennt von der Netzleitung zu verlegen, um Störeinflüsse zu vermeiden.
23
Möglichkeiten der fachgerechten
bauseitigen Kabelverlängerung (IP
68)
Die Kabellänge beträgt bei SonicControl zehn Meter. Bauseits kann dieses
Kabel vom Fachinstallateur unverändert im Leitungsquerschnitt bis
max. 30 Meter verlängert werden. Bei
Strecken über 30 Metern kann keine
ordnungsgemäße Funktion mehr gewährleistet werden, da die auftretenden
Induktionskräfte zu Störungen führen
können.
Soniccontrol Sondenverlängerung auf
max. 30 Meter 0,75 mm2
Hinweis:
Die Vorschriften der VDE 0100 sind
zu beachten. Das Schaltgerät darf
nicht in explosionsgefährdeten
Räumen installiert werden.Das 10
m Kabel ist bauseits auf bis zu 30
m Kabellänge verlängerbar. Wenn
das Kabel in einem Kabelkanal mit
Kabeln anderer frequenzgeregelter
Geräte verlegt wird, ist ein geschirmtes Kabel zu verwenden!
9. SonicControl Option
Abb.1
Abb. 1: Kabelverlängerung mit
Stoßverbinder verquetschen
Abb.2
Abb. 2: Schale wird um die Leitung
gelegt, Schalenende beidseitig
abdichten
Abb.3
Abb. 3: Schale mit vorbereitetem
Gießharz ausgießen
Abb.4
Abb. 4: Endzustand mit Verschlussstopfen
Einzelteile auf Anfrage
9.10 Inbetriebnahme
Um Soniccontrol zu aktivieren, benötigen Sie den KESSEL Werkskundendienst.
9.11 Inspektion und Wartung
Der Sensor muß in regelmässigen Abständen gereinigt werden.
Bei jeder Entsorgung muss der Sensor
mit warmen/heissem Wasser gereinigt
werden*. Bei Verwendung eines Hochdruckreinigers 30 cm Sicherheitsabstand einhalten.
Der Sensor muss zur Reinigung nicht
entnommen werden.
* Bei KESSEL PV-Fettabscheider-Anlagen kann auf die Reinigung des
Sensors bis zur nächsten Wartung
verzichtet werden, da der Abscheider
automatisch mit warmem Wasser gereinigt wird. Bei Bedarf (starke Verunreinigung des Sensors) ggf. Reinigung bei jeder Entsorgung durchführen.
24
9. SonicControl Option
Beachten Sie bitte die Sicherheitshinweise in Kapitel 1.
9.12 Ereignisanzeige (nur im Logbuch):
Ereignis
Anlagenart geändert
Wartung
Handbetrieb
Akustischer Alarm quittieren
Fehler quittieren
Werkseinstellungen
9.13 Fehleranzeige:
Fehleranzeige im Display
Ursache
Art der Anlage wurde geändert
Wartungstermin wurde eingetragen
Handbetrieb wurde eingetragen
Akustischer Alarm wurde quittiert
Fehler wurde quittiert
Zurückgesetzt auf Werkseinstellungen
Fehlermeldung
VORALARM-Schichtdicke
Blinken (Alarm)
Keine Ruhephase erkannt
Blinken (Alarm)
ALARM-Schichtdicke
Warnton und Blinken (Alarm)
ALARM-Temperatur
Warnton und Blinken (Alarm)
Kommunikationsfehler
Warnton und Blinken (Alarm)
25
Abstellmaßnahme
--
--
--
--
--
--
Ursache
Fettschichthöhe für
Niveau Voralarm wurde
erreicht (siehe auch 3.3)
Abstellmaßnahme
Fettschichthöhe
beachten und ggf.
Entsorger verständigen
Messung erfolgt während Messbereich unter
der Betriebsphasen
Menüpunkt Parameter
(Ungenauigkeiten möglich) überprüfen und
ggf.neu einstellen
Maximale Fettschichtdicke Entsorger verständigen
erreicht (siehe auch 3.3)
Zulauftemperatur zu hoch
(zur Einstellung des
Niveaus normative
Vorgaben beachten)
Mangelhafter
Modemempfang
Temperatur Zulaufwasser verringern
Schritt 1: grundsätzliche
Empfangsmöglichkeit
prüfen;
Schritt 2: wenn grundsätzlich kein Empfang
möglich, dann kein
Modem-Einsatz
möglich; wenn
Empfang besteht, dann
Austausch des Modems
9. SonicControl Option
9.14 Allgemeine Fehler:
Versuchen Sie zuerst den Fehler zu beheben, falls ein Fehlermeldung auftritt die sich nicht beseitigen lässt, stellen
Sie den Hauptschalter auf 0 und drücken Sie anschließend für 5 sec die Alarmtaste. Sie erreichen dadurch eine Quittierung des Fehlers und eine Aufnahme in das Logbuch ( der Fehler wird dadurch jedoch nicht aktiv behoben).
Erkannter Fehler
Abweichung zwischen
Fettschichthöhe im Schauglas und gemessener
Fettschichthöhe
9.15 Anlagenfehler
Erkannter Fehler
Geruchsbelästigung
Fehlverbau
Wasser im Betriebsraum
Fehler
Fehlfunktion durch
Fehlmessung
Ursache
- mangelhafte Montage
des Sensors
Abstellmaßnahme
- Kabel locker anziehen und
anschließend Verschraubung
handfest anziehen
- Positionierung beim Einbau - Art des Abscheiders
berücksichtigen
- mangelh. Erstinitialisierung - Neukalibrierung des Sensors
- Schmutzablagerungen am - Überprüfen der Position des
Sensor
Sensors
- Einstellen der Fettart
- Entsorger verständigen
Sensor reinigen
- Sensor befindet sich im
- Neupositionierung des
toten Winkel
Sensors (Montage Sensor und
Senosrhalter)
- Typ Fettabscheider und /
- Einstellungen korrigieren
oder Anlagenart falsch
eingestellt
Ursache
Abstellmaßnahme
Undichtheit der Kabeldurchführung
geruchsdicht anziehen
Kabelverschraubung in der Behälterwand
Undichtheit der Kabeldurchführung
durch Fehlverbau
Kabelverschraubung in der Behälterwand geruchsdicht anziehen
9.16 Technische Daten
Eingänge
Sensoreingang
Sensoreingang Soniccontrol
26
9.17 Ersatzteile und Zubehör
➀
9. SonicControl Option
DN/OD 50
➁
innen
11.
aussen
Best.-Nr.
Ultraschallsensor
395-104
2. Durchführungsset für Erdeinbau
9178221
27
9. SonicControl Option
28
10. Zubehör/Ersatzteile
Eine Nachrüstung von Zubehör ist in der Regel möglich. Wir bitten Sie, dazu Ihre Anfrage an unsere Verkausabteilung zu richten.
10.1 Fernbedienung (Artikel-Nr. 916 601)
Die Fernbedienung kann direkt an das Schaltgerät angeschlossen werden. Damit kann von einer entfernten Stelle (z.B. Entsorgungsanschluß an der Hauswand) die Entsorgung gestartet werden. Die Kabellänge beträgt 10 m und ist bauseits verlängerbar bis max. 100 m.
10.2 Probenahmeeinrichtung DN 100/150
KESSEL bietet verschiedene Probenahmeeinrichtungen zum Einbau in frostgeschützte Räume und ins Erdreich an. Sämtliche Probenahmeeinrichtungen sind geruchsdicht mit Schnellspannverschlüssen verschlossen.
Mit diesen Probenahmeeinrichtungen wird die Entnahme von Abwasserproben aus
dem gesamten Strömungsquerschnitt ermöglicht. Damit können Analysen, beispielsweise entsprechend der DIN 38409, durchgeführt werden. Vor der Entnahme der Probe ist die Probenahmeeinrichtung zu reinigen.
Der Einbau und die Ausführung von Probenahmeeinrichtungen ist nicht einheitlich
geregelt, wird jedoch grundsätzlich von der DIN 1986 Teil 1 gefordert. Bitte beachten Sie die entsprechenden örtlichen Bestimmungen.
Die Probenahmeeinrichtungen haben standardmäßig einen Rohranschluß DN 100.
Durch passendes Absägen der Stutzen ist der Anschluss an DN 150 Rohrleitungen möglich.
Ausführung
Art. Nr.
Ablauf waagrecht
915 871
Ablauf senkrecht
10.3 Hebeanlagen Aqualift F
KESSEL bietet verschiedene Hebeanlagen in unterschiedlicher Ausführung und Leistung an, die dem Abscheider vorund nachgeschaltet werden können.
Bitte beachten Sie, dass nach Fettabscheider aufgrund der
kontinuierlichen Entwässerung eine Doppelhebeanlage vorzusehen ist.
29
915 870
Nennleistung
1,1 kW
2,2 kW
Stromanschluss
400 V DS (3-phasig)
400 V DS (3-phasig)
Nennweite
DN 100
DN 100
Art. Nr.
28 659
28 631
10. Zubehör/Ersatzteile
10.5 Ersatzteile/Zubehör für Wartung und Generalinspektion
Artikel
Best.Nr.
für KESSEL-Fettabscheider nach DIN 4040
• Deckelhaube aus Kunststoff ø 630 mm
• Dichtung für Deckelhaube ø 630 mm
• Profilschelle für Deckelhaube ø 630 mm
916901
917201
917001
für KESSEL-Fettabscheider nach EN 1825
• Deckelhaube ø 420 mm
• Dichtung für Deckelhaube ø 420 mm
• Profilschelle zur Befestigung der Deckelhaube
916904
917204
917004
für alle KESSEL-Fettabscheidertypen
• Entsorgungspumpe mit Zerhacker 3,0 kW (NS 2-10)
• Schaltgerät PV 400
• Generalinspektion Fettabscheider
• Betriebstagebuch Fettabscheider
• Dichtheitsprüfung
419-001
363-412
917 411
917 409
917 417
30
11. Wartung/Generalinspektion
Sicherheitshinweise sind zu beachten!
11.1 Wartung
● Die Abscheideranlage ist jährlich durch einen Sachkundigen1) zu warten.
Neben den Maßnahmen der Entsorgung sind dabei folgende Arbeiten durchzuführen:
- Kontrolle der Innenwandflächen des Schlammfanges
und des Fettabscheiders,
- Funktionskontrolle der elektrischen Einrichtungen und
Installationen, sofern vorhanden.
- Die Feststellungen und durchgeführten Arbeiten sind im
Betriebstagebuch zu erfassen und zu bewerten.
● Die mechnischen bzw. elektromechanischen Baugruppen,
wie Pumpen, Ventile, Schauglas, Absperrorgane usw. sind
zu warten.
11.2 Überprüfung (Generalinspektion)
Vor der Inbetriebnahme und danach in regelmäßigen Abständen von nicht länger als 5 Jahren ist die Abscheideranlage, nach vorheriger vollständiger Entleerung und Reinigung, durch einen Fachkundigen2) auf ihren ordnungsgemäßen Zustand und sachgemäßen Betrieb zu prüfen.
Es müssen dabei mindestens folgende Punkte geprüft bzw.
erfasst werden:
- Bemessung der Abscheideranlage
- baulicher Zustand und Dichtheit der Abscheideranlage
- Zustand der Innenwandflächen der Einbauteile und der
elektrischen Einrichtungen, falls vorhanden
- Ausführung der Zulaufleitung der Abscheideranlage als
Lüftungsleitung über Dach
- Vollständigkeit und Plausibilität der Aufzeichnungen im Betriebstagebuch
- Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung der entnommenen Inhaltsstoffe der Abscheideranlage
- Vorhandensein und Vollständigkeit erforderlicher Zulassungen und Unterlagen (Genehmigungen, Entwässerungspläne, Bedienungs- und Wartungsanleitungen
Über die durchgeführte Überprüfung ist ein Prüfbericht unter
Angabe eventueller Mängel zu erstellen. Wurden Mängel
festgestellt, sind diese unverzüglich zu beseitigen.
Als „sachkundig“ werden Personen des Betreibers oder beauftragter Dritter angesehen, die auf Grund ihrer Ausbildung,
ihrer Kenntnisse und ihrer durch praktische Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen sicherstellen, dass sie Bewertungen
oder Prüfungen im jeweiligen Sachgebiet sachgerecht
durchführen.
Die sachkundige Person kann die Sachkunde für Betrieb und
Wartung von Abscheideranlagen auf einem Lehrgang mit
nachfolgender Vororteinweisung erwerben, den z. B. die einschlägigen Hersteller, Berufsverbände, Handwerkskammern
sowie die auf dem Gebiet der Abscheidertechnik tätigen
Sachverständigenorganisationen anbieten.
2)
Fachkundige Personen sind Mitarbeiter betreiberunabhängiger Betriebe, Sachverständige oder sonstige Institutionen,
die nachweislich über die erforderlichen Fachkenntnisse für
Betrieb, Wartung und Überprüfung von Abscheideranlagen
verfügen. Im Einzelfall können diese Prüfungen bei größeren Betriebseinheiten auch von intern unabhängigen, bezüglich ihres Aufgabengebietes nicht weisungsgebundenenen Fachkundigen des Betreibers mit gleicher Qualifikation
und gerätetechnischer Ausstattung durchgeführt werden.
1)
12. Gewährleistung
1. Ist eine Lieferung oder Leistung mangelhaft, so hat KESSEL
nach Ihrer Wahl den Mangel durch Nachbesserung zu beseitigen
oder eine mangelfreie Sache zu liefern. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl oder ist sie wirtschaftlich nicht vertretbar, so hat
der Käufer/Auftraggeber das Recht, vom Vertrag zurückzutreten
oder seine Zahlungspflicht entsprechend zu mindern. Die Feststellung von offensichtlichen Mängeln muss unverzüglich, bei
nicht erkennbaren oder verdeckten Mängeln unverzüglich nach
ihrer Erkennbarkeit schriftlich mitgeteilt werden. Für Nachbesserungen und Nachlieferungen haftet KESSEL in gleichem Umfang wie für den ursprünglichen Vertragsgegenstand. Für Neulieferungen beginnt die Gewährleis-tungsfrist neu zu laufen, jedoch nur im Umfang der Neulieferung.
Es wird nur für neu hergestellte Sachen eine Gewährleistung
übernommen.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate ab Auslieferung an
unseren Vertragspartner.
§ 377 HGB findet weiterhin Anwendung.
31
Über die gesetzliche Regelung hinaus erhöht die KESSEL AG die
Gewährleistungsfrist für Leichtflüssigkeitsabscheider, Fettabscheider, Schächte, Kleinkläranlagen und Regenwasserzisternen auf 20 Jahre bezüglich Behälter. Dies bezieht sich auf die
Dichtheit, Gebrauchstauglichkeit und statische Sicherheit.
Voraussetzung hierfür ist eine fachmännische Montage sowie ein
bestimmungsgemäßer Betrieb entsprechend den aktuell gültigen
Einbau- und Bedienungsanleitungen und den gültigen Normen.
2. KESSEL stellt ausdrücklich klar, dass Verschleiß kein Mangel ist.
Gleiches gilt für Fehler, die aufgrund mangelhafter Wartung auftreten.
Hinweis: Das Öffnen von versiegelten Komponenten oder Verschraubungen darf nur durch den Hersteller erfolgen. Andernfalls
können Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen sein.
Stand 01. 06. 2010
EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
EC declaration of conformity/ Déclaration CE de conformité
Nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG, Richtlinie der
elektromagnetischen Verträglichkeit 2004/108/EG und Bauproduktrichtlinie 89/106/EWG / According to
the Machine Guidelines 2006/42/EG, the Low Voltage Guidelines 2006/95/EG, Electromagnetism
Guidelines 2004/108/EG and in accordance with Directive 89/106/EWG / Selon les directives
mécaniques 2006/42/EG, les directives de basse tension 2006/95/EG, les directives pour la
compatibilité électromagnétique 2004/108/EG et les directives de construction 89/106/EWG
Hiermit erklären wir, / Herewith we declare, / Par la présente, nous déclarons,
KESSEL AG
Bahnhofstraße 31
D-85101 Lenting
dass das Produkt/ that the product/ que le produit
KESSEL- Fettabscheider Euro “E+S” PV
Zur freien Aufstellung in frostgeschützten Räumen
KESSEL Euro „E+S“ PV Grease Separator
for interior installation
Séparateur à graisses KESSEL Euro “E+S” PV
Pour une installation en local à l’abri du gel
den Bestimmungen der EN 1825-1:2004 entspricht und die Vorraussetzungen für die CEKennzeichnung gemäß Anhang ZA der Norm erfüllt./ meets EN 1825-1:2004 requirements and fulfills
the pre-requisites for the CE Mark attachment ZA./ est conforme à la norme EN 1825-1:2004 et
présente les directives pour marquage CE selon complément ZA de la norme.
Zur Kennzeichnung der Übereinstimmung der Produkte ist auf dem Typenschild das Zeichen der
Richtlinie 93/68/EWG angebracht./ The 93/68/EEC code mark should be located on the ID plate on
the product./ Le marquage et l´indentification du produit figurent sur la plaquette d´identification selon
les directives 93/68 EWG.
Lenting, den 03.01.2012
M. Rinckens
E. Thiemt
Leiter Innovationsmanagement / Dokumentationsverantwortlicher
Innovation Management Manager / Responsible for Documentation
Responsable du management pour innovation et de la documentation
Vorstand
Managing Board
Conseil d´administration
Prüfstelle/ Accredited Laboratory/ Bureau de vérification:
LGA QualiTest GmbH, TÜV Rheinland Group, Dreikronenstraße 31, D-97082 Würzburg
32
33
Datum
Name des Prüfers
Die Anlage wurde vor Verlassen des Werks auf Vollständigkeit und Dichtheit überprüft.
Bezeichnung 2
Bezeichnung 1
Schichtdicke
Volumen
Maße
Norm/Zulasssung
Rev.Std./Werkstoff/Gewicht
Mat.Nr./Auftr.-Nr./Fert. Datum
Mat. Bez.
Anlagenpaß / Werksabnahme
15. Übergabeprotokoll
Bezeichnung und NS:
__________________________________________________________
Tag / Uhrzeit
__________________________________________________________
Objektbezeichung
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Bauherr
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Planer
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Ausführende Sanitärfirma
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
KESSEL-Kommissions-Nr.:
__________________________________________________________
Abnahmeberechtigter
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Anlagen-Betreiber
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Übergabeperson
__________________________________________________________
Sonstige Anwesende / Sonstiges
__________________________________________________________
Die aufgeführte Inbetriebnahme und Einweisung wurde im Beisein des Abnahmeberechtigten und des Anlagenbetreibers
durchgeführt. Bitte Kopie ans Werk senden!
____________________________
Ort, Datum
____________________________
Unterschrift Abnahmeberechtigter
Ȭ
34
____________________________
Unterschrift Anlagenbetreiber
15. Übergabeprotokoll für das einbauende Unternehmen
❏
❏
❏
Die Inbetriebnahme und Einweisung wurde im Beisein des Abnahmeberechtigten und des Anlagenbetreibers
durchgeführt.
Der Anlagenbetreiber/Abnahmeberechtigte wurde auf die Wartungspflicht des Produktes gemäß der beiliegenden
Bedienungsanleitung hingewiesen.
Die Inbetriebnahme und Einweisung wurde nicht durchgeführt
Dem Auftraggeber / Inbetriebnehmer wurden folgende Bauteile und/oder Produktkomponenten übergeben:
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
Die Inbetriebnahme und Einweisung wird durchgeführt durch (Firma, Adresse, Ansprechpartner, Tel.):
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________
Die exakte Terminabstimmung der Inbetriebnahme/Einweisung wird durch den Anlagenbetreiber und Inbetriebnehmer durch-
geführt.
__________________
Ort, Datum
__________________
Unterschrift
Abnahmeberechtigter
Ȭ
35
________________
Unterschrift
Anlagenbetreiber
_________________
Unterschrift
einbauendes Unternehmen
Führend in Entwässerung
6 4
Privater Wohnungsbau
ohne Kanalanbindung
1 2 3 4
5
1 2 3 4
Öffentlicher Bau
z.B. Krankenhaus
5
Öffentlicher Bau
z.B. Freizeitanlagen
1 2 3 4
5
Gewerblicher Bau
z.B. Hotel
4 5
Gewerblicher Bau
z.B. Industriebau
2 3 5
Gewerblicher Bau
z.B. Tankstellen
1 2 3 4
Privater Wohnungsbau
Ein- und Mehrfamilienhaus
1 Rückstauverschlüsse
2 Rückstauhebeanlagen
3 Hebeanlagen
4 Abläufe / Rinnen
5 Abscheider
6 Kleinkläranlagen
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Technik
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