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Installationsanleitung - E3/DC

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Installationsanleitung
S10
Änderungen vorbehalten
E3DC_S10_IA_20130701
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1.
H I N WE I SE Z U D I E S E R I N S T A L L A T I O N S A N L E I TU NG
1.1.
Gültigkeitsbereich
5
1.2.
Qualifikation
5
1.3.
Weitere Informationen
5
1.4.
Abkürzungen
5
1.5.
Verwendete Symbole
6
2.
SICHERHEIT
2.1.
Allgemeine Sicherheit
8
2.2.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
8
2.3.
Sicherheitshinweis
8
2.4.
Hinweis bei Nichtbeachtung der Installationsanleitung
9
2.5.
Typenschild
9
3.
L I E F ERU MF A NG UN D T RAN SPO RT KON T RO L L E
3.1.
Lieferumfang
11
3.2.
Transportkontrolle
13
4.
AUFBAU DES S10
14
5.
MO NT AG E
15
5.1.
Abmessungen
15
5.2.
Schutzart IP 21
15
5.3.
Montageort
15
5.4.
Montagewerkzeug
17
5.5.
Standfußmontage
19
5.6.
Wandmontage (optional)
20
5.7.
Öffnen und Schließen des Gerätes
21
6.
EL E K T RI S C HE R A NS C H L U SS
6.1.
AC-Anschluss
Installationsanleitung S10
5
8
11
22
22
E3DC_S10_IA_20130701
2 (69)
Inhaltsverzeichnis
6.1.1.
6.1.2.
6.1.3.
Kabelquerschnitte und Sicherungen
Aufbau Hager-Schrank
Reihenfolge der Arbeiten zum AC-Anschluss
22
23
25
6.2.
DC-Generatoranschluss
28
6.3.
Internetanschluss
31
7.
BATTERIE
7.1.
Einbauschritte Batterie
33
7.2.
Option: Ladezustand eines Batteriemoduls ändern
37
8.
INBETRIEBNAHME
8.1.
Übersicht Schalter / Einstellungen
39
8.2.
Inbetriebnahme Energiemanagement
40
8.3.
Inbetriebnahme PV-Wechselrichter
43
8.4.
Inbetriebnahme Batterie
45
8.5.
User anlegen
46
8.6.
Inbetriebnahmeerklärung
47
8.7.
Hotline
47
8.8.
Web-Portal
48
9.
OPTIONEN
9.1.
Hausautomation
50
9.2.
Notstromoption
53
9.3.
DC- / AC-Kopplung
54
9.4.
Zusatzwechselrichter
54
9.5.
Externe Leistungsmessung
55
33
39
50
10. FEHLER UND FEHLERBESEITIGUNG
56
10.1. S10 Neustart
56
10.2. Signalton ausschalten (Warnton für Batterie)
57
10.3. Fehlermeldungen Run-Screen
58
10.4. Fehlermeldungen des PV-Wechselrichters
60
10.5. Fehlermeldungen der Batterie
66
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
3 (69)
Inhaltsverzeichnis
10.6. Fehlermeldungen des Batteriewandlers
67
10.7. Ausgelöster Batterie-Trennschalter (Fehlerbehebung und Vorgehensweise)
68
11. TECHNISCHE DATEN
Installationsanleitung S10
69
E3DC_S10_IA_20130701
4 (69)
Hinweise zu dieser Installationsanleitung
1.
Hinweise zu dieser Installationsanleitung
In der folgenden Dokumentation wird die Installation des S10-Hauskraftwerkes beschrieben.
Bewahren Sie dieses Dokument über die gesamte Nutzungsdauer und jederzeit zugänglich auf! Bitte
beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise, auf die in dieser Anleitung hingewiesen wird!
1.1.
Gültigkeitsbereich
Diese Installationsanleitung gilt für das E3/DC-Hauskraftwerk S10. Technische Änderungen behält
sich die E3/DC GmbH vor.
1.2.
Qualifikation
Die Installation des S10 darf nur von einer ausgebildeten Elektrofachkraft ausgeführt werden. Die
Elektrofachkraft muss sich eingehend mit dieser Dokumentation befasst haben und die
Sicherheitsvorkehrungen kennen.
Diese Voraussetzungen gelten im Allgemeinen als erfüllt, wenn die Elektrofachkraft eine E3/DCSchulung zur S10-Installation besucht sowie die Zertifizierungsprüfung erfolgreich bestanden hat
(E3/DC-Zertifikat) und über eine S10-Installationsplakette mit gültiger I-PIN verfügt.
1.3.
Weitere Informationen
Weitere Informationen können im Downloadbereich unter www.e3dc.com eingesehen werden.
Das S10-Hauskraftwerk wurde mit großer Sorgfalt und unter Verwendung modernster Technik
entwickelt, produziert und geprüft.
Die E3/DC GmbH fertigt nach den Vorschriften der EN ISO-9001.
Sollten Probleme oder Fragen auftreten, hilft die E3/DC GmbH gerne weiter.
E3/DC GmbH
Erich-Maria-Remarque-Ring 22
49074 Osnabrück
Telefon: +49 (0) 541 / 760268-0
Fax:
+49 (0) 541 / 760268-19
e-Mail: info@e3dc.com
www.e3dc.com
1.4.
Abkürzungen
In dieser Anleitung werden folgende Abkürzungen verwendet:
DC
Gleichspannung bzw. Gleichstrom, elektrische Größe am Eingang eines
Wechselrichters
AC
Wechselspannung bzw. Wechselstrom, elektrische Größe am Ausgang eines
Wechselrichters
PV
Photovoltaik
Generator
Solargenerator, Verschaltung mehrerer Solarmodule zu einem String bzw.
parallele Verschaltung mehrerer, gleicher Strings
BPM
Battery Protection Management (Batterie-Master-Modul, Batterie-Schutz-
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
5 (69)
Hinweise zu dieser Installationsanleitung
Einrichtung)
DSL
DigitalSubscriberLine (Digitaler Teilnehmeranschluss)
LAN
LocalAreaNetwork (lokales Netzwerk)
IP
Internetprotokoll
IPIN
Installateurs-PIN (PersonalIdentificationNumber)
DHCP
DynamicHostConfigurationProtocol
Durch DHCP ist die automatische Einbindung eines Computers in ein
bestehendes Netzwerk ohne dessen manuelle Konfiguration möglich
D-LAN
Direct LAN, auch Powerline Communication (PLC) genannt
ANSI
AmericanNationalStandardsInstitute
VDE
Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.
1.5.
Verwendete Symbole
Die in dieser Installationsanleitung mit den nachfolgenden Symbolen gekennzeichneten
Sicherheitshinweise sind unbedingt zu beachten!
Die Gefahrenklassen (nach ANSI) beschreiben die Risiken bei Nichtbeachten der
Sicherheitshinweise.
Achtung!
Achtung kennzeichnet einen wichtigen Hinweis, dessen Nichtbeachtung zu
Sachschäden führen kann!
Vorsicht!
Vorsicht kennzeichnet einen wichtigen Hinweis, dessen Nichtbeachtung
zu einer Körperverletzung führen kann!
Warnung!
Warnung kennzeichnet einen wichtigen Hinweis, dessen Nichtbeachtung
zum Tod oder zu einer schweren Körperverletzung führen kann!
Gefahr!
Gefahr kennzeichnet einen wichtigen Hinweis, dessen Nichtbeachtung
akut zum Tod oder schwerer Körperverletzung führt!
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
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Hinweise zu dieser Installationsanleitung
Hinweis
Nützliche Informationen und bzw. allgemeiner Hinweise für den optimalen
Betrieb des S10.
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
7 (69)
Sicherheit
2.
Sicherheit
2.1.
Allgemeine Sicherheit
Diese Installationsanleitung ist vor der Installation und ersten Inbetriebnahme des S10Hauskraftwerkes unbedingt zu lesen, um Körperverletzungen und/oder Sachschäden zu
vermeiden. Die Sicherheitshinweise und alle anderen Benutzerhinweise sind jederzeit und
von jedem Nutzer einzuhalten.
Bei Verkauf, Verleih und/oder anderweitiger Weitergabe des Gerätes ist diese
Installationsanleitung ebenfalls mitzugeben.
2.2.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Gerät ist nur für den in dieser Anleitung beschriebenen Zweck bestimmt: Wechselrichter
für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen (Ausnahme: Notstrombetrieb) mit
Kurzzeitspeicherung des Solarstroms.
Alle Installationen sind wie in der vorliegenden Anleitung beschrieben auszuführen.
Modifikationen jeglicher Art im Gerät und an der äußeren Verdrahtung sind nicht zulässig
und können zu schwerwiegenden Sicherheitsproblemen und Gefahr für Leib und Leben
führen.
2.3.
Sicherheitshinweis
Warnung!
Unsachgemäßer Umgang mit diesen Geräten und Nichtbeachten der hier
angegebenen Warnhinweise sowie unsachgemäße Eingriffe in die
Sicherheitseinrichtung können zu Sachschäden, Körperverletzung,
elektrischem Schlag oder im Extremfall zum Tod führen.
Vorsicht!
Das Gehäuse kann im Betrieb im Bereich der Leistungselektroniken
an der Oberfläche heiß werden.
Verletzungsgefahr / Verbrennungsgefahr beim Berühren!
Gefahr!
Hohe elektrische Spannung durch falschen Anschluss! Lebensgefahr oder
Körperverletzung durch elektrischen Schlag.
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
8 (69)
Sicherheit
2.4.
Hinweis bei Nichtbeachtung der Installationsanleitung
Bei Schäden als Folge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise in dieser Anleitung
übernimmt die E3/DC GmbH keine Haftung.
Alle Betriebs- und Sicherheitshinweise sind vor der Inbetriebnahme gründlich zu lesen.
Werden die Ausführungen inhaltlich oder sprachlich nicht einwandfrei verstanden, bitte beim
Lieferanten anfragen bzw. diesen informieren.
Der einwandfreie und sichere Betrieb des S10-Hauskraftwerks setzt sachgemäßen und
fachgerechten Transport, Lagerung, Montage und Installation sowie sorgfältige Bedienung
und Instandhaltung des Gerätes voraus.
2.5.
Typenschild
Das S10-System kann anhand des Typenschildes identifiziert werden. Das Typenschild mit der
genauen Gerätebezeichnung befindet sich auf der linken Seite des Gehäuses.
Beispiel:
Vom Typenschild können folgende Daten entnommen werden:



Typ und Seriennummer des Gerätes
Typ des integrierten Wechselrichters
o SP40 S2E
Solutronic-Wechselrichter, 4kW, einphasig
o P5002
KACO-Wechselrichter, 4,2kW, einphasig
o E5
E3/DC-Wechselrichter, 5kW, dreiphasig
o E8
E3/DC-Wechselrichter, 8kW, dreiphasig
o E12
E3/DC-Wechselrichter, 12kW, dreiphasig
Produktionszeitraum
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
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Sicherheit


Geräteanschlüsse DC-Seite
Geräteanschlüsse AC-Seite
Achtung heiße Oberflächen!
Achtung und Gefahr!
Gebrauchsanweisung beachten!
Waste Electrical and Electronic Equipment
(WEEE)
Solarwechselrichter dürfen nicht über den
Hausmüll entsorgt werden.
Das Gerät ist nach Ende der Lebenszeit an die
E3/DC GmbH zurück zu senden.
Achtung! Auch nach dem Trennen des
Gerätes von äußeren Spannungen kann
im Gerät weiterhin Spannung anliegen.
Bitte unbedingt die Entladezeit der
Kondensatoren abwarten!
Achtung! Das Gerät wird von mehreren
Spannungsquellen versorgt: PV-Generator,
Batterie und AC-Netz. Das einseitige
Abschalten führt u. U. nicht zur
Spannungsfreiheit des Gesamtsystems.
Das Gerät ist vor dem Öffnen grundsätzlich
von sämtlichen Spannungsquellen zu
trennen!
Installationsanleitung S10
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Lieferung und Transportkontrolle
3.
Lieferumfang und Transportkontrolle
3.1.
Lieferumfang
Folgende Komponenten sind in Ihrer Lieferung enthalten:
1 Stück
S10-Hauskraftwerk
Installationsanleitung S10
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11 (69)
Lieferung und Transportkontrolle
1 Stück *)
Standfuß
1 Stück *)
Kippsicherung
Alternativ
zu *):
1 Stück
Wandhalter
(Option!)
Installationsanleitung S10
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Lieferung und Transportkontrolle
3 Stück
(bzw.
Stückzahl
gemäß
Bestellung)
Batterie-Modul
1 Stück
Abschlusswiderstand
2 Stück
Maschinenschraube mit
Außensechskant M10 x 50
12 Stück
Zylinderschraube mit Innensechskant
M8 x 50
Hinweis!
Dübel, Schrauben und Erdungskabel sind nicht im Lieferumfang enthalten, da diese
abhängig von der Beschaffenheit der Wand und der Montagebedingungen vor Ort sind.
Diese Teile sind vor der Montage eigenverantwortlich zu besorgen.
3.2.
Transportkontrolle
Bitte untersuchen Sie das gelieferte Gerät gründlich!
Sollten Beschädigungen an der Verpackung festgestellt werden, die auf Schäden am S10 bzw.
seinen Komponenten schließen lassen, beziehungsweise sollte das Gerät selbst offensichtlich
beschädigt sein, ist die Annahme zu verweigern und innerhalb von 24 Stunden der E3/DC
GmbH zu melden. Der Schaden wird beim entsprechenden Transportunternehmen geltend
gemacht.
Installationsanleitung S10
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Aufbau des S10
4.
Aufbau des S10
Der grundsätzliche dreiteilige Aufbau (Hager-Schrank, Steuer- und Leistungselektronik,
Batterieraum) des S10 ist unabhängig von der Größe bzw. vom eingesetzten Wechselrichter
immer gleich.
Installationsanleitung S10
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Montage
5.
Montage
5.1.
Abmessungen
Alle Maße in mm
5.2.
Schutzart IP 21
Achtung!
Die Schutzart IP 21 macht die Installation im trockenen Innenbereich zwingend erforderlich.
Eine Montage im Außenbereich oder in der Garage ist unter keinen Umständen zulässig!
5.3.
Montageort
Bei der Gesamtplanung einer PV-Anlage muss ein günstiger Montageort für das S10Hauskraftwerk gefunden werden.
Für einen optimalen Standort sind folgende wichtige Kriterien zu beachtenden:
 Generatorseitig (DC-Seite) fließen geringere Ströme als auf der Netzseite (AC). Bei
gleichen Kabelquerschnitten sind die Verluste auf den Wechselspannungsleitungen somit
höher als auf den Gleichspannungsleitungen. Aus diesem Grund ist die Platzierung des
S10-Hauskraftwerkes in der Nähe des Zählerplatzes sinnvoll.
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
15 (69)
Montage
 Die maximale Aufstellhöhe beträgt 2000 m über NN. Installationen in größerer Höhe sind
nur auf Anfrage bei der E3/DC GmbH und unter Berücksichtigung von Derating-Faktoren
möglich.
 Die Umgebungstemperatur muss innerhalb des Bereiches von +5 °C bis +35 °C liegen.
Normale Raumtemperaturen sind optimal. Hohe und niedrige Temperaturen bzw. häufig
wechselnde Umgebungstemperaturen (z.B. Dach) sind schlecht für die Lebensdauer.
Extreme Temperaturunterschiede oder Kälte können ein Beschlagen des Displays
verursachen. Dieser Beschlag verschwindet normalerweise nach kurzer Zeit wieder.
Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden.
 Das S10 muss für Montage-/Servicearbeiten zugänglich sein. Der notwendige Freiraum
(Abstände) um das S10 und die arbeitsrechtlichen Sicherheitsvorschriften bezüglich der
Serviceleistungen am Wechselrichter ist zu beachten! Die Installation in Augenhöhe
vereinfacht das Ablesen des Displays.
 Achtung: Das S10-Hauskraftwerk darf Ammoniak oder anderen aggressiven Dämpfen bzw.
Gasen (Stallungen) nicht ausgesetzt werden. Bei Installationen in solchen Bereichen
übernimmt die E3/DC GmbH keine Gewährleistung. Für diese Art von Installationsmängeln
bzw. daraus resultierenden Servicefällen haftet der Installateur.
 Zur Montage des S10-Hauskraftwerks empfiehlt die E3/DC GmbH prinzipiell, den Standfuß
zu verwenden. Nur so ist ein vernünftiger Service (eventuelle Arbeiten an der
Geräterückseite) möglich. Eine Montage ohne Standfuß, d. h. unter Verwendung des
separat erhältlichen S10-Wandhalters, ist nur bei sehr tragfähigen Massivwänden und
unter Verwendung spezieller Schwerlastdübel möglich.
 Die Montage hat an einer ebenen, festen und nicht brennbaren Wand zu erfolgen. Der
Kühlkörper kann eine Temperatur von über 80 °C erreichen.
 Der Abstand des S10 zur nächsten Wand oder einem fest verbauten Gegenstand muss
auf beiden Seiten mindestens 30 cm betragen.
 Der Abstand von der S10-Gehäusevorderfront bis zur gegenüberliegenden Wand bzw.
an dieser Wand fest montierten Gegenständen muss mindestens 1,20 m betragen.
 Die Frischluftzufuhr hinter dem S10-Hauskraftwerk darf nicht behindert werden.
 Die Zugänglichkeit zum S10 ist jederzeit einzuhalten (Montage-/Servicearbeiten).
Achtung!
Die Lebensdauer des S10-Hauskraftwerkes, insbesondere der Batteriemodule, hängt wesentlich
von der Umgebungstemperatur ab. Umgebungstemperaturen oberhalb von 35°C sind
unbedingt zu vermeiden.
Ideale Aufstellungsorte für das S10-Hauskraftwerk sind somit ein trockener Kellerraum (kein
Heizungskeller) oder ein kühler Hauswirtschafts- bzw. Abstellraum. Eine Installation unter dem
Dach, in Garagen oder nicht -isolierten Nebengebäuden ist nicht zulässig.
Die Nichtbeachtung der diesbezüglichen Installationsanweisungen führt zum Verlust von
Gewährleistungsansprüchen gegenüber der E3/DC GmbH.
Installationsanleitung S10
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16 (69)
Montage
5.4.
Montagewerkzeug
1,5 m Wasserwaage
Bohrhammer für 12 – 14 mm Löcher
(Hinweis: Unterlegscheiben notwendig, > 30 mm)
Inbusschlüsselsatz / Innensechskantsatz
Metermaß
Schraubendrehersatz (Schlitz und Kreuz lang, Kreuz kurz = so
genannter Vergaserschraubendreher)
Drehmomentschrauber (ca. 1 Nm – 6 Nm)
Multimeter mit zwei Tastspitzen
MC4 Werkzeug
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
17 (69)
Montage
Stromzange
Meßbereich DC 10 mA – 300 A
Meßbereich AC 10 mA – 300 A
Spannungsprüfer
Meßbereich DC 750 V
mit Drehsinnmeter Meßbereich AC 12 V - 690 V
Hinweis!
Dübel, Schrauben und Erdungskabel sind nicht im Lieferumfang enthalten, da diese
abhängig von der Beschaffenheit der Wand und der Montagebedingungen vor Ort sind.
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
18 (69)
Montage
5.5.
Standfußmontage

Standfuß in Position bringen

S10 auf Standfuß heben (zwei Personen)

Kippschutz (Wandbefestigung) an S10 anschrauben (handfest) und Bohrlöcher für Befestigung des
Kippschutzes an Montagewand anzeichnen

Kippschutz vom S10 abschrauben

S10 und Standfuß vorziehen

Löcher in Montagewand bohren

Kippschutz an Montagewand anschrauben

S10 und Standfuß in Position bringen

S10 mit zwei M10-Schrauben von außen mit Kippschutz verschrauben und mit einer M8-Schraube
von innen mit Standfuß verschrauben
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
19 (69)
Montage
5.6.
Wandmontage (optional)





Bohrbild mit Wasserwaage und Zollstock anzeichnen
Wandhalter an die Wand heben und Löcher kontrollieren (Wasserwaage)
Die acht Bohrungen für die Dübel setzen
Wandhalter mit acht Sechskant-Holzschrauben verschrauben
(Dübel und Schrauben nicht im Lieferumfang enthalten)
S10 mit zwei Personen auf Wandhalter heben
Hier anschrauben mit
M10-Schrauben
Hier anschrauben mit
M8-Schraube

S10 oben mit 2 M10-Schrauben von außen und innen unten mittig mit einer M8-Schraube von
mit dem Wandhalter verschrauben
Anmerkung: Diese Option ist nicht bei allen Geräten verfügbar.
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
20 (69)
Montage
5.7.
Öffnen und Schließen des Gerätes
Vorsicht!
Vor dem Öffnen das Gerät mit dem DC-Trennschalter und dem Batterie-Trenschalter
abschalten und die DC-Stecker abziehen! AC-seitig ist Spannungsfreiheit herzustellen und zu
prüfen.
Auf der linken Geräteseite, hinter der Fronttür, befindet sich der Zähler- und ACAnschlussschrank (Hagerkasten). Diese Tür kann jederzeit während des Betriebs geöffnet
werden, um z. B. den PV-Erzeugungszähler abzulesen.
Die Frontklappe auf der rechten Geräteseite verschließt den Batterieraum und darf während
des Betriebes von Elektrofachkräften geöffnet werden, da die Batteriespannung unterhalb
von 60 V liegt. Vor Arbeiten an den Batteriemodulen ist jedoch prinzipiell der BatterieTrennschalter an der Gehäuseunterseite zu betätigen.
Bitte achten Sie darauf, dass auch bei ausgeschaltetem Batterie-Trennschalter die
Batteriemodule weiterhin aktiv sind und unter Spannung stehen. Ein Kurzschluss der
Batterieanschlussklemmen ist unbedingt zu vermeiden.
Der PV- oder Batteriewechselrichter befindet sich hinter dem Hagerkasten und ist nur von
der Geräterückseite aus zugänglich. Für Arbeiten an dieser Baugruppe ist der entsprechende
Kühlkörper loszuschrauben und mit der auf ihm montierten Elektronik vorsichtig nach hinten
zu entnehmen. Für diese Arbeiten, die ausschließlich von E3/DC-zertifizierten
Elektrofachkräften durchgeführt werden dürfen, ist es unbedingt erforderlich, den DCTrennschalter auf 0 zu drehen, den Batterie-Trennschalter auf 0 zu stellen, das Gerät ACseitig vom Netz zu trennen und zu warten, bis die Zwischenkreisspannung auf < 60 V
gesunken ist. Die Durchführung derartiger Eingriffe darf nur auf Anweisung der E3/DC GmbH
erfolgen!
Warnung!
Reparaturarbeiten an den Komponenten des S10 dürfen nur nach Aufforderung der E3/DC
GmbH und nur durch ausgebildetes Fachpersonal erfolgen. Der Installateur muss vom
zuständigen Energieversorgungsunternehmen (EVU) zugelassen sein und muss erfolgreich eine
E3/DC-S10-Zertifizierungsschulung absolviert haben.
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
21 (69)
Elektrischer Anschluss
6.
Elektrischer Anschluss
Warnung!
Die Installation des S10 darf nur durch ausgebildetes Fachpersonal erfolgen. Der Installateur
muss vom zuständigen Energieversorgungsunternehmen (EVU) zugelassen sein und muss
erfolgreich eine E3/DC-S10-Zertifizierungsschulung absolviert haben.
Vorsicht!
Der elektrische Anschluss des Wechselrichters bzw. das Zuschalten der DC- und AC-Spannungen
muss in der hier beschriebenen Reihenfolge geschehen.
Alle vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften, die aktuell gültigen technischen
Anschlussbedingungen (TAB) des zuständigen Energieversorgungsunternehmens sowie die
VDE-Vorschriften sind einzuhalten.
Der Netzanschluss sowie der AC-Anschluss des PV-Generators erfolgen über AC-Klemmen im
Zählerkasten bzw. über DC-Solar-Steckverbinder (MC4) an der Unterseite des Gehäuses.
6.1.
AC-Anschluss
6.1.1. Kabelquerschnitte und Sicherungen
Das S10 ist Teil des Verteilernetzes.
Der Leitungsquerschnitt für die Verbindungen vom Hausanschluss zum S10-Hauskraftwerk
und zurück zur Unterverteilung ist grundsätzlich für eine Strombelastung von 63 A zu
dimensionieren, auch wenn der Hausanschluss mit einem geringeren Wert abgesichert ist. In
der Regel ist dafür ein Kabel 5 x 16 mm 2 notwendig.
Bei Hausanschlüssen >63A, z. B. im gewerblichen Bereich, kann bei den dreiphasigen Geräten
die Leistungsmessung optional außerhalb des S10 erfolgen. Hierzu ist ein zusätzliches Kit
erforderlich, welches bei der E3/DC GmbH optional bezogen werden kann.
Die E3/DC GmbH empfiehlt ausdrücklich die Verwendung flexibler Kabel und die Verlegung in
einem Kabelkanal, da ansonsten evtl. notwendige Arbeiten von der Geräterückseite aus
deutlich erschwert werden.
Vorsicht!
Nur ausreichend große Kabelquerschnitte verwenden, um keine zu große Erhöhung der
Netzimpedanz (Innenwiderstand des elektrischen Versorgungsnetzes) durch die Leitung
zwischen Hausverteilung und S10 zu erhalten.
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
22 (69)
Elektrischer Anschluss
Vorsicht!
Die Installation an einem Niederspannungsnetz, das auf dem TT-System beruht, ist nur nach
Absprache mit der E3/DC GmbH zulässig. Ggf. hat der Installateur nach Anweisung durch die
E3/DC GmbH bestimmte Parametrierungen durchzuführen.
Ein Notstrombetrieb ist im TT-Netz grundsätzlich nicht erlaubt.
6.1.2. Aufbau Hager-Schrank
Der AC-Anschluss erfolgt im Zählerschrank auf der linken Geräteseite hinter der
Gerätefronttür. Hier befindet sich auch der Einbauort für den PV-Erzeugungszähler.
Der grundsätzliche Aufbau des Zählerschrankes ist bei allen Geräten gleich. Bei den
dreiphasigen Geräten sind verschiedene Zusatzfunktionen wählbar, die durch optionale
Mehrbestückungen im Zählerschrank realisiert werden. Aus diesem Grund verfügt der
Zählerschrank der dreiphasigen Geräte über eine zusätzliche Hutschiene.
Zählerschrank für einphasige Wechselrichter:
Absicherung
zusätzlicher
Wechselrichter L3
Netzfilter
Absicherung
zusätzlicher
Wechselrichter L2
48V-Netzteil zur
Versorgung der
Elektronik
Absicherung
interner
Wechselrichter (L1)
Absicherung
48V-Netzteil
Zählerplatz für
Ertragszähler
3phasig vorverkabelt
Zählerkreuzmontage
Vorsicherungen
Leistungsmesser
Leistungsmesser
Eingang L1
Zählerfreischalter
Eingang L2
Eingangs L3
Anschlüsse N
Ausgang L3
Ausgang L2
Ausgang L1
Anschlüsse PE
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
23 (69)
Elektrischer Anschluss
Zählerschrank für einphasige Wechselrichter, Anschluss Zusatzwechselrichter:
Der in den Geräten mit einphasigem Wechselrichter verbaute Zählerschrank ist grundsätzlich
für den Anschluss weiterer einphasiger Wechselrichter auf L2 und L3 vorgesehen.
Zählerschrank für dreiphasige Wechselrichter (Hutschienen unten):
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
24 (69)
Elektrischer Anschluss
Zählerschrank für dreiphasige Wechselrichter (Hutschienen oben):
Zählerschrank für dreiphasige Wechselrichter (Optionale Hutschiene Zusatzwechselrichter):
6.1.3. Reihenfolge der Arbeiten zum AC-Anschluss
AC-Anschluss  Schritt 1 :
Den PV-Ertragszähler in den Zählerkasten des S10 einbauen und mit den vorinstallierten
Leitungen anschließen. Dabei die Stromflussrichtung des Zählers beachten. Alternativ kann zu
einem späteren Zeitpunkt der Netzbetreiber diesen Schritt durchführen.
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
25 (69)
Elektrischer Anschluss
AC-Anschluss  Schritt 2 :
Die Verbindungskabel (2 x fünfadrig) zwischen Zählerschrank und S10 verlegen. Es wird
empfohlen, die Leitungsverlegung zum S10 mit flexiblen Kabeln im Kabelkanal auszuführen.
AC-Anschluss  Schritt 3 :
Die Eingangs- und die Ausgangsleitungen an Klemme X3 anschließen. Die Zuleitung zum S10
vom Zähler wird an X3 L1-L3 angeschlossen. Die Ableitung vom S10 zur Unterverteilung wird
an X3 HL1-HL3 angeschlossen. Phasenlage beachten!
Klemme X3
AC-Anschluss  Schritt 4 :
Das Hausnetz hinter dem Strombezugszähler allphasig spannungsfrei machen (z. B. durch
Abschalten an der Zählervorsicherung).
AC-Anschluss  Schritt 5:
Auf allen Phasen die Verbindung zwischen Strombezugszähler und Hausverteilung entfernen.
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
26 (69)
Elektrischer Anschluss
PE
PE
PE
PE
PE
PE
PE
PE
PE
PE
PE
AC-Anschluss  Schritt 6:
An denselben Punkten, an denen zuvor die Verbindungen zwischen Zähler und Verteilung
entfernt wurden, werden die in Schritt 2 verlegten Verbindungsleitungen folgendermaßen
angeschlossen:




Anschluss PE
Zuleitung zum S10_EM: Anschluss unmittelbar hinter dem Strombezugszähler
Rückleitung vom S10_EM: Einspeisepunkte in Hausverteilung
Nun zusätzlich den Neutralleiter anschließen
AC-Anschluss  Schritt 7:
Vor dem Anschalten des S10 ist die Installation zu überprüfen!
Nach Anbringen sämtlicher Abdeckungen im S10-Zählerschrank kann das Hausnetz wieder
angeschaltet werden. Alle LS-Schalter im S10 bleiben hierbei zunächst ausgeschaltet.
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Elektrischer Anschluss
6.2.
DC-Generatoranschluss
Der im Gehäuse eingebaute Plus-Stecker hat
DC-Minus-Potential. D. h. der Stecker auf dem
anzuschließenden Minus-Stringkabel muss ein
Minus-Stecker sein!
Der im Gehäuse eingebaute Minus-Stecker hat
DC-Plus-Potential. D. h. der Stecker auf dem
anzuschließenden Plus-Stringkabel muss ein
Plus-Stecker sein!
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Elektrischer Anschluss
Interne Stringverschaltung bei Geräten mit 2 MPP-Trackern
Interne Stringverschaltung bei Geräten mit 1 MPP-Tracker
Achtung!
Es dürfen nur Module mit Schutzklasse II angeschlossen werden. Weiterhin müssen die
Modulrahmen geerdet werden.
Vorsicht!
Auf Erdfreiheit der PV-Generatorinstallation vor dem Anschluss des PV-Generators an den
Wechselrichter achten. Während der Montage von PV-Anlagen müssen sowohl die Plus- wie
auch die Minusleitung elektrisch streng vom Erdpotential (PE) getrennt gehalten werden.
Ansonsten können gefährliche Berührungsspannungen entstehen.
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Elektrischer Anschluss
DC-Anschluss  Schritt 1:

Prüfen, ob zwischen der Schutzerde (PE) und der Plusleitung bzw. zwischen der
Schutzerde (PE) und der Minusleitung des PV-Generators Gleichspannung anliegt.
Achtung: Sind hierbei stabile Spannungen messbar, liegt ein Erdschluss im PV-Generator bzw.
seiner Verkabelung vor. Das Verhältnis der gemessenen Spannungen zueinander liefert dabei
einen Hinweis auf die Position dieses Fehlers. Dieser Fehler muss vor der weiteren
Installation unbedingt behoben werden!
DC-Anschluss  Schritt 2:

Messen des elektrischen Widerstandes zwischen der Schutzerde (PE) und der
Plusleitung, bzw. der Schutzerde (PE) und der Minusleitung des PV-Generators.
Achtung: Ist der Widerstand kleiner als 2 MOhm, liegt ein hochohmiger Erdschluss des PVGenerators vor. Dieser Fehler muss vor der weiteren Installation unbedingt behoben werden!
DC-Anschluss  Schritt 3:
Die maximale Leerlaufspannung eines PV-Generators wird bei voller Sonneneinstrahlung und
minimaler Modultemperatur erreicht. Unter Beachtung dieser Bedingungen muss die PVAnlage dimensioniert werden.
Eine falsche Dimensionierung des PV-Generators ist ein Projektierungsfehler und führt zur
Zerstörung des S10.
Achtung!
Elektrische Eingangswerte beachten!
Die maximale DC-Eingangsspannung sowie der Maximalstrom pro String gemäß Typenschild ist
unter allen Umständen im Temperaturbereich von -20°C bis 70°C einzuhalten!
Überschreitungen dieser Werte sind ein Installationsfehler und führen zur Zerstörung des S10.
DC-Anschluss  Schritt 4:

Den DC-Trennschalter auf 0 stellen.
Vorsicht!
Das Freischalten der DC-Spannung nur mittels Trennen der beschriebenen DC-Steckverbinder ist
nicht zulässig! Lichtbogengefahr!
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Elektrischer Anschluss
Achtung!
Vor jeder Aktion an den PV-Steckanschlüssen, insbesondere vor dem Trennen der
Steckerverbindungen, ist der DC-Trennschalter, welcher sich neben den MC4-Anschlüssen auf
der Unterseite des Gerätes befindet, auf 0 zu schalten.
DC-Anschluss  Schritt 5:

Die PV-Leitungen anschließen (wie bei jedem PV-Wechselrichter). Auf korrekte
Polarität der Zuleitungen achten! Prüfen, ob Plus- und Minusleitung zu ein und
demselben String gehören.
Achtung: Das Vertauschen der Polarität ist ein Installationsfehler und kann zur Zerstörung
des S10 führen!
Der im Gehäuse eingebaute Plus-Stecker hat DC-Minus-Potential.
D. h. der Stecker auf dem anzuschließenden Minus-Stringkabel muss ein Minus-Stecker sein!
Der im Gehäuse eingebaute Minus-Stecker hat DC-Plus-Potential.
D. h. der Stecker auf dem anzuschließenden Plus-Stringkabel muss ein Plus-Stecker sein!
6.3.
Internetanschluss
Der Anschluss ans Internet ist unbedingt vorzunehmen. Alle Daten, die auf dem S10-Display
angezeigt werden, können auch auf dem PC oder Smartphone angezeigt werden, wenn eine
Verbindung des S10 mit dem Internet besteht. Ebenso sind auf diesem Wege SoftwareUpdates automatisch sichergestellt. Im Fehlerfall besteht die Möglichkeit einer schnellen
Ferndiagnose.
Zum Anschluss an das Internet wird das S10 per Patch-Kabel mit einem freien LAN-Port eines
DSL-Routers verbunden.
Sollte am Router kein Port frei sein, so kann das Netzwerk durch einen günstigen kleinen
Switch erweitert werden.
Da das S10 immer als Client arbeitet, sind keine weiteren Konfigurationsaufgaben am Router
notwendig. Der Großteil aller am Markt erhältlichen Router für den Hausgebrauch ist
standardmäßig als DHCP-Server aktiviert, der alle angeschlossenen Geräte mit IP-Adressen
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Elektrischer Anschluss
versorgt, also auch das S10.
Falls im Router nur bestimmte Ports ins Internet freigegeben sind, müssen für den Betrieb
des S10 ausgehende Verbindungen auf Port 4001, 4006, 8000 - 8050 zugelassen werden.
Der Status der Internetverbindung kann nach Inbetriebnahme jederzeit am Display des S10
abgelesen werden (Runscreen, oben rechts).
Erdkugel farbig / grün hinterlegt
Internetverbindung vorhanden / Server erreichbar
Erdkugel grau / orange hinterlegt
keine Verbindung ins Internet
Erdkugel grau / rot hinterlegt
Netzwerkkabel nicht gesteckt
Nach erfolgreichem Anschluss des S10 an das Internet meldet sich das Hauskraftwerk
automatisch am E3/DC-Server an.
Hinweis!
Liegen S10 und Router im Haus zu weit auseinander, kann zur Vermeidung weiterer
Kabelverlegungsarbeiten eine Anbindung über D-LAN erfolgen.
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Batterie
7.
Batterie
7.1.
Einbauschritte Batterie
Werkzeugsammlung prüfen



Multimeter mit zwei
Tastspitzen
Kreuzschlitzschraubendreher
(klein und groß)
Drehmomentschrauber
(ca. 1 Nm – 6 Nm)
Batteriemodule auspacken.
Achtung!
Die einzubauenden Batteriemodule müssen die gleiche Spannung aufweisen (Parallelschaltung).
Die Spannungsdifferenz muss kleiner 0,5 V sein!
Weicht die Spannung eines Batteriemoduls um 0,5 V oder mehr von den anderen Modulen ab,
ist dieses Batterie-Modul zuerst auf die gleiche Spannungslage wie die anderen Module zu
bringen. Dies hat, wie unter 7.2. beschrieben, zu erfolgen! Bitte auch nachfolgenden Hinweis
beachten!
Hinweis!
Die Option „Ladezustand eines Batteriemodules ändern“ (siehe 7.2.) steht erst nach
erfolgreicher Inbetriebnahme des S10 zur Verfügung. Das S10 kann aus diesem Grund auch nur
mit einem Batteriem odul in Betrieb genommen werden.
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Batterie
Vorsicht!
Beim Einbau der Batterie ist darauf zu achten, dass die Pluspole immer rechts und die
Minuspole immer links sind.
Die Kurzschlussstecker müssen beim Einbau abgezogen sein!
Batterieeinbau  Schritt 1: Spannung aller Batteriemodule messen
Spannung bei allen Batteriemodulen an den Klemmen mit Hilfe eines Multimeters messen und Werte
notieren.
a) Kurzschlussstecker in das Batteriemodul einstecken.
Kurzschlussstecker
b) Vor dem Einbau jedes Batteriemodules die
Spannung jedes Batteriemodules messen!
c) Den Kurzschlussstecker wieder aus dem
Batteriemodul herausziehen. Die Schritte a – c mit
allen Batteriemodulen durchführen.
Batterieeinbau  Schritt 2: Batteriemodule in den Schrank einbauen
Das erste Batteriemodul unten hinten in den
Batterieraum einstellen. Die Batteriekontakte müssen zur
Batterieraummitte ausgerichtet sein, d. h. bei den
Batteriemodulen der unteren Ebene zeigen die
Anschlüsse nach oben, bei den Batteriemodulen der
oberen Ebene nach unten. Batteriemodule mit je zwei
Gewindeschrauben mit Innensechskant (beiliegend)
gegen Kippen sichern.
Weitere Batteriemodule unten sowie ab dem 4.
Modul oben von hinten beginnend einstellen
und mittels Gewindeschrauben gegen Kippen
sichern.
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Batterie
Vorsicht!
Die Batteriemodule werden zu ca. 40% geladen ausgeliefert. Bitte vermeiden Sie beim
Einbau und beim Anschluss der Module unbedingt Kurzschlüsse und Verpolungen und
arbeiten Sie mit größter Sorgfalt!
Batterieeinbau  Schritt 3: Batteriekabel anschließen
Batterie-Anschlussleitungen zur linken Geräteseite
Den Batterie-Trennschalter auf Stellung „0“ schalten.
Batteriemodule nach Skizze links verkabeln.
Drehmoment an den Batterieanschlussklemmen von
2 Nm beachten!
Drehmoment: 2 Nm
Vorsicht!
Die Polarität der Batteriemodule überprüfen! Eine Verpolung kann zu gefährlichen
Lichtbögen beim Einsetzen der Kurzschlussstecker führen.
Installationsanleitung S10
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Batterie
Batterieeinbau  Schritt 4: Batteriebuskabel anschließen
Patchkabel diagonal (entsprechend Skizze rechts) in die
Batteriemodule einstecken. Den Abschlusswiderstand
in letztes Batteriemodul einstecken.
Vorsicht!
Zur Sicherheit gegen Verpolung sind die Patchkabel mit den Leistungskabeln verbunden.
Diese dürfen nicht getrennt werden.
Abweichende Batterieverkabelung bei S10E05, S10E08 und S10E12
Die dreiphasigen Geräte verfügen über eine Stecker- und Sicherungsplatine in der Trennwand
zwischen Batterie- und Umrichterraum. Hier ist für jedes Batteriemodul eine Buchse
vorgesehen. Die Leistungskabel jedes Batteriemoduls werden einzeln verlegt und kontaktiert.
Installationsanleitung S10
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Batterie
Batterieverkabelung bei dreiphasigen Geräten:
Batterieeinbau  Schritt 5: Polarität aller Batteriemodule und Einbaulage nochmals prüfen
Batterieeinbau  Schritt 6: Alle Kurzschlussstecker einsetzen
Hinweis!
Batterieformen, Halterungen und Kabelsätze können je nach Systemstand abweichen.
7.2.
Option: Ladezustand eines Batteriemoduls ändern
Diese Option ist notwendig:
 um ein neues, zusätzliches Batteriemodul anzuschließen,
 bei der Installation, sofern die Spannungsdifferenz zwischen den einzubauenden
Batteriemodulen 0,5 V und größer ist.
Nach erfolgter Inbetriebnahme steht dem Installateur auf dem S10 ein Programm zur Verfügung,
welches automatisch den Ladezustand der installierten Batteriemodule auf einen eingegebenen
Wert bringt und dort hält.
Im Hauptmenü unter „Batterie-Inbetriebnahme“ erscheint folgende Eingabemaske:
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Batterie
Hier ist der gemessene Spannungswert des zusätzlichen Batteriemoduls einzugeben und
abzuwarten, bis der aktuelle Spannungswert der bereits installierten Batteriemodule diesem
gleicht. Erst dann kann das zusätzliche Modul angeschlossen werden.
Achtung!
Die einzubauenden Batteriemodule müssen die gleiche Spannung aufweisen. Die
Spannungsdifferenz muss kleiner 0,5 V sein! Weicht die Spannung eines Batteriemoduls um 0,5
V oder mehr von den anderen Modulen ab, ist dieses Batteriemodul zuerst auf die gleiche
Spannungslage wie die anderen Module zu bringen.
Vorsicht!
Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen während des Einbaus die Batterieanschlüsse
spannungsfrei sein.
Dazu sind vor Einbau der Batterien die Kurzschlussstecker zu ziehen.
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Inbetriebnahme
8.
Inbetriebnahme
8.1.
Übersicht Schalter / Einstellungen
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Inbetriebnahme
8.2.
Inbetriebnahme Energiemanagement
Nach abgeschlossener Installation und Prüfung des AC-Anschlusses ist das Energiemanagement
folgendermaßen in Betrieb zu nehmen:
Energiemanagement  Schritt 1:
Einschalten LS-Schalter B16 (-1F01)
Energiemanagement  Schritt 2:
Nach kurzem Hochlauf erscheint der Login-Screen auf dem Display. Hier sind bei Erstinstallation
Installateursname („Vorname.Zuname“) und Passwort („6stelliger IPIN“) gemäß seiner E3/DCInstallationsplakette einzugeben.
Energiemanagement  Schritt 3:
Nach erfolgreicher Anmeldung sind bei korrekter Installation im Runscreen Hausverbrauch und Netzbezug
sichtbar. Bevor die Inbetriebnahme weiter fortgesetzt wird, sind diese Werte auf Plausibilität zu prüfen und
ggf. zu korrigieren.
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Inbetriebnahme

Führt das Zuschalten eines definierten Verbrauchers zu einer entsprechenden Erhöhung von
Hausverbrauch und Netzbezug? Ist dieses nicht der Fall, und der Netzbezug ist negativ bzw. der
Hausverbrauch bleibt Null, so liegt u. U. eine Vertauschung von Ein- und Ausgangsklemmen vor.
Energiemanagement  Schritt 4:
Im Menü „Verbrauch“ werden die einzelnen Phasenleistungen angezeigt. Auch hier ist eine
Plausibilitätsprüfung erforderlich.


Ist der Verbrauch auf allen drei Phasen positiv (ggf. nach Zuschalten eines entsprechenden
Verbrauchers auf der jeweiligen Phase)?
Durch definiertes Zuschalten einzelner Verbraucher innerhalb des Hauses lässt sich auf einfache
Weise die Phasenaufteilung feststellen und ggf. korrigieren.
Energiemanagement  Schritt 5:
Im Menü „Einstellungen“ unter „Energiemanagement“ ist die Leistungsreduktion folgendermaßen
einzustellen:

Gesamt installierte Generatorleistung in kW eingeben

Schwelle, ab der die Einspeiseleistung reduziert werden soll, eingeben (70% bzw. 60% bei
Speicherförderung). Soll keine Leistungsreduktion stattfinden, 100% eingeben.

Button „setzen“ betätigen
Des Weiteren sind hier die gemessenen und geregelten Phasen festzulegen.
Beispiele
A) (Normalfall):
 Keine zusätzlichen Wechselrichter im Eigenstrommodus vorhanden. Alle drei Phasen
sind aktiv, die Batterie wird entladen, wenn durch Batterieentladung der Netzbezug
verringert werden kann.
B) Es sind drei S10 vorhanden.
 Auf jedes S10 ist jeweils nur eine Phase geschaltet, da jedes S10 nur auf einer Phase
den Strombezug optimieren soll.
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Inbetriebnahme
C) Ein S10 und zwei Fremdwechselrichter am S10 aufgelegt.
 In diesem Fall können alle drei Phasen aktiv sein, aber durch Ausschalten einer Phase
des Fremdwechselrichters kann bei geringem Hausverbrauch dafür gesorgt werden,
dass die Batterie häufiger entladen wird.
D) Ein S10 und große Verbraucher auf Phase 2 und 3.
 Alle drei Phasen sind aktiv; aber: gegebenenfalls kann bei sehr hohem
Phasenverbrauch durch Abschalten der Phase dafür gesorgt werden, dass die Batterie
auch regelmäßig geladen wird bzw. hoher Direktverbrauch (>8kWh) nicht dazu führt,
dass zum Laden der Batterie keine Solarleistung mehr zur Verfügung steht.
In der Regel sind die Grundeinstellungen zu belassen.
Energiemanagement  Schritt 6:
Im Menü „NA-Schutz“ wird der aktuell eingestellte cos  angezeigt. Änderungen dieses Wertes können nur
auf Anweisung des Energieversorgers durch die E3/DC GmbH durchgeführt werden.
Installationsanleitung S10
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Inbetriebnahme
8.3.
Inbetriebnahme PV-Wechselrichter
Hinweis!
Der Solarwechselrichter darf erst in Betrieb genommen werden, wenn der AC-Anschluss
fehlerfrei ausgeführt ist und die Inbetriebnahme des Energiemanagements fehlerfrei
durchgeführt wurde!
Achtung!
Vor Inbetriebnahme des Solarwechselrichters sind die korrekte PV-Auslegung und der korrekte
PV-Anschluss sicherzustellen!
PV-Wechselrichter  Schritt 1: Einschalten des LS-Schalter
Bei einphasigen Wechselrichtern (S10SP40, S10P5002):
Bei dreiphasigen Wechselrichtern (S10E5, S10E8, S10E12):
PV-Wechselrichter  Schritt 2: Einschalten des DC-Trennschalters.
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Inbetriebnahme
PV-Wechselrichter  Schritt 3:
Rotes „X“ über Sonnensymbol in der Statusanzeige verschwindet nach einigen Sekunden, und es wird die
aktuelle Leistung des PV-Generators im Runscreen angezeigt (jeweils nur bei aktuell vorhandenem PVErtrag).

Werte auf Plausibilität prüfen!
PV-Wechselrichter  Schritt 4:
Wechselrichterdaten aufrufen (Hauptmenü  „Solar“) und beide Strings vergleichen und auf Plausibilität
prüfen!
Werte vergleichen und
auf Plausibilität prüfen!
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Inbetriebnahme
8.4.
Inbetriebnahme Batterie
Batterie  Schritt 1:
Batterie-Trennschalter auf “1“ schalten.
Batterie  Schritt 2:
LEDs in den Batterie-Modulen kontrollieren.


Bei korrekter Verkabelung fangen diese nach wenigen Sekunden an, grün zu blinken.
Bei dauerhaft roten LEDs ist die Kommunikationsverkabelung nicht korrekt ausgeführt, in diesem
Fall sind die zwei Patch-Kabel eines Batteriemoduls zu tauschen.
Batterie  Schritt 3:
Batteriefunktion prüfen.

Bei korrektem Anschluss erscheint auf dem Touchdisplay der Batterie-Ladezustand (SOC) oben in
der Mitte als grün/gelb hinterlegter Balken, und im Batteriemenü sind die aktuellen Batteriedaten
auszulesen.
Batterie  Schritt 4:
Batterie laden/entladen, testen.
Nach Erstinbetriebnahme absolviert die Batterie zunächst ein Batterietraining. Dabei werden die Batterien
zunächst komplett ge- und wieder entladen. Während dieses Batterietrainings blinkt das Feld
„Statusmeldung“ gelb. Nach Abschluss des Batterietrainings geht die Batterie in den normalen Betrieb
über.
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Inbetriebnahme
Batterie  Schritt 5:
Batteriefach durch rechte Tür verschließen (oben einhängen, unten mit zwei Schrauben sichern).
8.5.
User anlegen
User  Schritt 1:
Anmeldung als Installateur (s. 8.2, Schritt 2).

Ggf. über Schlüsselsymbol oben links Rechte ändern.
User  Schritt 2:
S10-Userdaten im Menü „Einstellungen“ anlegen.


Menü „Einstellungen“ aufrufen.
E-Mail-Adresse des Kunden eintragen.
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Inbetriebnahme
8.6.
Inbetriebnahmeerklärung
Download der Inbetriebnahmeerkärung von www.e3dc.com. Bitte bei jeder Installation die aktuelle
Inbetriebnahmeerklärung herunterladen und verwenden!
Die vollständig ausgefüllte und vom Installateur und Kunden unterschriebene Inbetriebnahmeerklärung ist
am Folgetag der Inbetriebnahme an info@e3dc.com zu senden.
Zur Gewährung der Garantie sind neben der vollständig ausgefüllten und rechtzeitig abgesendeten
Inbetriebnahmeerklärung auch zwei Fotos (Türen offen / Türen geschlossen) der S10-Installation an die
E3/DC GmbH zu senden.
8.7.
Hotline
Telefonische Hotline:
+49 541 760 268 69
Die Hotline steht ausschließlich zugelassenen Installateuren zur Verfügung.
Sie dient der Beantwortung auftretender Fragen und der Lösung von Problemen.
Für die Bearbeitung einer Anfrage benötigen die Mitarbeiter der Hotline folgende Informationen:
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Inbetriebnahme
1.
2.
3.
4.
5.
Name des Installateurs
IPIN
Seriennummer des S10
Inbetriebnahmeerklärung (Kontaktdaten des Kunden)
Problembeschreibung
8.8.
Web-Portal
Web-Portal  Schritt 1:
Sicherstellen, dass der Internetanschluss des S10 korrekt ausgeführt ist.
Grüne Weltkugel →
Internetverbindung funktioniert
Web-Portal  Schritt 2:
Einloggen in das Web-Portal.


E3/DC-Portal starten: http://s10.e3dc.com
Einloggen mit Benutzername und IPIN (Installateursplakette).
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Inbetriebnahme
Web-Portal  Schritt 3:
S10-Anmeldung prüfen und Status kontrollieren.


Kontrollieren, ob das S10 angezeigt wird (Seriennummer).
Kontrollieren, ob der Status aktuell ist.
Installationsanleitung S10
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Optionen
9.
Optionen
9.1.
Hausautomation
Jedes S10 verfügt über die Funktion, Verbraucher sinnvoll zu steuern. Dieses geschieht über die
Schnittstelle zum funkbasierten Hausautomationssystem Xcomfort der Fa. EATON. Um das System
nutzen zu können, ist in die USB-Buchse auf der Geräteunterseite das USB-Gateway aus dem XcomfortSystem zu stecken. Zum Schalten der Verbraucher sind die entsprechenden Aktoren (Steckdosen,
Unterputz-Schaltmodule etc.) aus dem Xcomfort-System zu verwenden.
Es können Schaltbefehle abhängig vom Solarüberschuss, vom Batterieladezustand und zeitabhängig
generiert werden. Die Parametrierung dieser Schaltbefehle geschieht unter Hauptmenü 
„Hausautomation“.
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Optionen
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Optionen
Anlernen eines Aktors:
1. Den Schaltaktor in den Programmiermodus versetzen, indem die Programmiertaste <0,5s
betätigt wird.
Die LED leuchtet permanent und die angeschlossene Last wird eingeschaltet.
2. Betätigen des Kanals, der diesem Aktor zugewiesen werden soll.
und
ausfüllen, danach
drücken
3. Aktor parametrieren
Einstellungen des anzulernenden Aktors (
bis
) vornehmen
4. Der Schaltaktor bestätigt den Empfang des Signals durch zweimaliges Blinken und Schalten der
Last.
5. Den Schaltaktor aus dem Programmiermodus nehmen, indem die Programmiertaste erneut
<0,5s betätigt wird.
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Optionen
Rückmeldung Aktorstatus:
9.2.
Notstromoption
Die dreiphasigen Geräte S10E5, S10E8 und S10E12 sind notstromfähig, wenn der optional erhältliche
Schaltaktor im S10-Zählerschrank nachgerüstet wird.
Im Falle eines Stromausfalls unterbricht der Wechselrichter zunächst die Einspeisung. Danach wird
das Haus allpolig vom Netz getrennt, und der Wechselrichter fährt im Inselmodus wieder hoch.
Dieser Umschaltvorgang nimmt mehrere Sekunden in Anspruch. Im Inselmodus versorgt das S10 das
Haus dreiphasig aus der Batterie und ggf. solar.
Im Notstrombetrieb ist sicherzustellen, dass der Gesamtverbrauch des Haushalts unterhalb der
maximal verfügbaren Leistung liegt.
Zusätzliche Wechselrichter bleiben während des Notstrombetriebes abgeschaltet.
Achtung!
Die korrekte Hausinstallation im Notstrombetrieb ist durch den Installateur sicherzustellen!
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Optionen
9.3.
DC- / AC-Kopplung
Alle S10 sind standardmäßig DC-gekoppelt, d. h. das Laden der Batterie erfolgt direkt aus dem
Zwischenkreis des Wechselrichters ohne zusätzliche DC-AC-Wandlung. Zusätzlich können die
dreiphasigen Geräte S10E5, S10E8 und S10E12 optional AC-gekoppelt betrieben werden.
So kann das S10 auch als Nachrüstlösung für vorhandene PV-Anlagen eingesetzt werden, es ist aber
auch ein DC-AC-Mischbetrieb möglich. Dieser Mischbetrieb ermöglicht es, neben der PV-Energie
weitere eigenerzeugte Energieüberschüsse (z. B. aus einem BHKW) zu speichern.
Dieser Mischbetrieb ist am S10 entsprechend einzustellen.
Achtung!
Die Speicherung zusätzlicher eigenerzeugter Energien ist mit dem zuständigen Energieversorger
abzustimmen! Evtl. sind weitere Zähler zu setzen.
9.4.
Zusatzwechselrichter
In jedem S10 können zusätzliche Wechselrichter angeschlossen werden. Bei den dreiphasigen
Geräten
S10E5, S10E8 und S10E12 geschieht dieses über eine optional erhältliche Hutschiene, die die
Messeinrichtung zur Ermittlung der zusätzlichen Erzeugungsleistung, die Absicherung der
Zusatzwechselrichter sowie Relais zur Abschaltung der Zusatzwechselrichter im Notstrombetrieb
beinhaltet.
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Optionen
9.5.
Externe Leistungsmessung
Für den Einsatz in Häusern mit größerer Anschlussleistung bzw. falls die baulichen Gegebenheiten
keine andere Lösung zulassen, ist für die dreiphasigen Geräte S10E5, S10E8 und S10E12 die Option
„externe Leistungsmessung“ erhältlich. Der beschriebene „Kraftwerksanschluss“ des S10 wird dann
ersetzt durch einen Wechselrichteranschluss und einen zusätzlichen Verteiler.
Die Schaltung ist mit dem Zusatz-KIT detailliert beschrieben.
Installationsanleitung S10
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Fehlermeldungen
10. Fehler und Fehlerbeseitigung
10.1. S10 Neustart
Sollte das System nicht mehr reagieren, können Sie es neu starten. Wählen Sie dazu im Menü
„System Info“  „Neu starten“. Das System startet dann innerhalb 1 Minute neu. Diese Funktion
wird nur im Notfall benötigt. In der Regel werden Sie dazu vom Service aufgefordert.
Während des Neustarts darf das System nicht ausgeschaltet werden!
Hinweis!
Um einen kontinuierlich zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, führt das System einmal täglich
einen automatischen Neustart durch.
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Fehlermeldungen
10.2. Signalton ausschalten (Warnton für Batterie)
Das S10 kann auf einen Warnton eingestellt werden, um z.B. umgehend einen Ausfall der Batterie
zu melden. Das Aus- und Einschalten des Warntons erfolgt unter „Einstellungen“  „Tonsignal“
Falls die Batterie ausgefallen ist und der Warnton ertönt, kann dieser kurzfristig über „Systeminfo“
 „Fehler quittieren“ ausgeschaltet werden.
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Fehlermeldungen
10.3. Fehlermeldungen Run-Screen
Bereits in der Startgrafik kann erkannt werden, ob das Gerät fehlerfrei läuft oder ob die
Eigendiagnose den Ausfall von Komponenten festgestellt hat. Die hier rot markierten DisplaySymbole können durch Veränderung der Anzeigemodi auf Fehler hinweisen.
1
2
3
4
Nr.
Symbol
Fehler
Abhilfemaßnahme
1
Sonnensymbol ROT
durchkreuzt
Solar-Wechselrichter
ist nicht aktiv
Fall 1: Kein Solarertrag und Batterie leer  kein Fehler
sondern normales Verhalten  Auf Sonne warten!
Fall 2: Bei offensichtlicher Sonneneinstrahlung bzw.
verbleibender Batteriekapazität >0% und einem
Hausverbrauch von über 60Watt sind der DC-Trennschalter
unter dem Gehäuse sowie die Leitungsschutzschalter
(Sicherungsautomaten) im Zählerschrank zu kontrollieren.
Beide Schalter müssen eingeschaltet sein. Ist dieses der Fall
und das Fehlersymbol wird nach wie vor angezeigt, sollte ein
Neustart durchgeführt werden (Hauptmenü – SystemInfo –
Neu starten)! Sollte nach einem Neustart das Fehlersymbol
nach wie vor angezeigt werden, ist die E3/DC-Service-Hotline
zu kontaktieren.
2
Batterieanzeige ROT
durchkreuzt
Batterie ist nicht aktiv
Stellung des Batterie-Trennschalters an der
Gehäuseunterseite prüfen.
Ggf. ist der Batterie-Trennschalter wieder einzuschalten.
Installationsanleitung S10
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Fehlermeldungen
Sollte die Anzeige weiterhin ROT durchkreuzt bleiben, ist ein
Neustart durchzuführen (Hauptmenü – SystemInfo – Neu
starten)! Bleibt auch diese Aktion erfolglos, ist die E3/DCService-Hotline zu kontaktieren.
3
Netzsymbol ROT
durchkreuzt
Leistungsmesser nicht
aktiv
Es ist ein Neustart durchzuführen (Hauptmenü – SystemInfo –
Neu starten)! Bleibt diese Aktion erfolglos, ist die E3/DCService-Hotline zu kontaktieren.
4
Internetsymbol ROT oder
GRAU
Keine
Internetverbindung
Der korrekte Anschluss des Netzwerkkabels zwischen S10 und
Router sowie die einwandfreie Funktion des Routers sind zu
überprüfen.
Internetkabel kurz herausziehen  wieder einstecken 
Neustart durchführen (Hauptmenü  „Systeminfo“  „Neu
starten“)
Installationsanleitung S10
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Fehlermeldungen
10.4. Fehlermeldungen des PV-Wechselrichters
Über das Symbol „Solar“ im Hauptmenü können die aktuellen Daten des PV-Wechselrichters
ausgelesen werden. U. a. gibt hier im Fehlerfall der Status einen Hinweis auf die mögliche
Fehlerursache.
Hinweis: Der hier angezeigte Status ist der zuletzt aufgetretene Fehlerstatus und ist nicht in jedem
Fall ein Indiz auf das Vorhandensein eines aktuellen Fehlers!
Zur ersten Diagnose der Fehlerursache dient die folgende Kurzbeschreibung der Statuscodes.
Installationsanleitung S10
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60 (69)
Fehlermeldungen
Status- und Fehlercodes SP40S2E
Nr.
Fehlertext
Fehler Hilfe
1
IACL zu positiv
Strom in Netzleitung L wurde zu groß. Zu große Störungen auf der Netzleitung
2
IACL zu negativ
Strom in Netzleitung L wurde zu klein. Zu große Störungen auf der Netzleitung
3
IACN zu positiv
Strom in Netzleitung N wurde zu groß. Zu große Störungen auf der Netzleitung
4
IACN zu negativ
Strom in Netzleitung N wurde zu klein. Zu große Störungen auf der Netzleitung
5
Überstrom Hardware DC
Hardware-Überstrom-Erkennung DC. Kurzschluss oder interner Fehler
6
UDC zu groß
7
UDC zu klein
DC-Spannung wurde zu groß, Anlage falsch dimensioniert, siehe P59
DC-Spannung zu klein, Unterbrechung der DC-Leitung oder zu geringe
Einstrahlung=>P61,159,160,259
8
UAC zu klein
Netzspannung wurde zu klein. Siehe P53
9
UAC zu groß
Netzspannung wurde zu groß. Impedanz prüfen, siehe P51
10
Überstrom Hardware AC
Hardware-Überstrom-Erkennung AC. Kurzschluss oder interner Fehler
11
SNT Betrieb
Schaltnetzteil im Betrieb ausgefallen
12
Netzausfall
Netzausfall
13
Netzausfall
Netzausfall
14
Netzimpedanz
Netzimpedanz wurde zu groß. Siehe P71
15
Fehler Inselnetzerkennung
Inselnetz erkannt
16
Übertemperatur
Übertemperatur des Gerätes. Wärmestau, Verschmutzung
17
Netzfrequenz zu klein
Netzfrequenz wurde zu klein. Netzausfall, Netzstörung, siehe P75
18
Netzfrequenz zu groß
Netzfrequenz wurde zu groß. Netzausfall, Netzstörung, siehe P75
19
Erdschluss DC
Erdschluss PV-Generator, siehe P39
20
Netzausfall N
Netzleitung N unterbrochen
21
Fehlerstrom DC
Fehlerstrom DC Anteil im Ausgangsstrom
22
Isolationsfehler DC
Zu geringer Isolationswiderstand PV-Generator gegen Erde. Siehe P63
23
Netz L, N tauschen
Netz-Anschlussleitungen L und N tauschen. Siehe P67
24
Intern AFI defekt
Plausibilität Messwerte des AFI. Siehe P67
25
Fehlerstrom AC
Zu hoher AC-Fehlerstrom. Siehe P41
26
Fehler CoP Live
Interner Kommunikationsfehler zum Coprozessor
27
SNT Standby
Schaltnetzteil im Standby ausgefallen.
28
Fehler CoP Daten
Plausibilitätsmessung Daten des Coprozessors
29
Fehler UAC Überhöhung
Schnelle AC-Spannungsüberhöhung, abhängig von P107
30
Fehler UAC Rückgang
Schneller AC-Spannungsrückgang, abhängig von P106
31
Fehler DC Einspeisung
DC-Fehlerstrom im AC zu groß
32
Fehler DC Symmetrie
Symmetriefehler der Elkobatterie im Betrieb. Messfehler, siehe P101
33
Fehler Offset Wandler
Offsetfehler Strom- oder Spannungsmessung im Standby. Siehe P102
34
Fehler Offset Betrieb
Offsetfehler Strom- oder Spannungsmessung im Betrieb. Siehe P102
35
Fehler Vergleich CoP
Abweichung der Messwerte von Co- und Hauptprozessor
36
Fehler kapazitive Last DC
Zu hohe kapazitive Last des PV-Generators gegen Erde. Siehe P67
37
Fehler ENS intern 3
38
Fehler Relais defekt
39
Fehler UAC Messwerte
Interner Kommunikationsfehler 3
Netztrennrelais defekt. Defekt oder starke Netzschwankungen beim ersten
Einschalten
Messfehler Netzspannungsmessung. Starke Netzschwankungen oder PE nicht
angeschlossen
40
Fehler intern HW/SW
Interner Fehler HW/SW. Gerätes aus- und einschalten
41
Fehler MPP-Regelung
Fehlverhalten der MPP-Regelung
42
Fehler extern
Fehler von extern: Digitaleingänge 1 oder 2, Reserveeingänge 1 oder 2, Siehe
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
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Fehlermeldungen
P156
43
Fehler 3-Phasen
Fehler von der 3-Phasen-Überwachung, ein Wechselrichter des Datenverbundes
meldet einen Netzfehler
44
Stackfehler aufgetreten
Stackfehler aufgetreten
45
NMI aufgetreten
NMI aufgetreten
46
Fehler Timeout FP
Interner Kommunikationsfehler FP
47
Fehler DCM
Allgemeiner Fehler DC-Module
48
Fehler WR
Allgemeiner Fehler Wechselrichter
49
Fehler FP TRIP I
Fehler Überstrom WR
50
Fehler FP TRIP U
Fehler Überspannung ZK
51
Fehler FP DCM
Allgemeiner Fehler DC-Module 2
52
Fehler FP PG135
Fehler Hilfsversorgungsausfall 1
53
Fehler FP PGP15
Fehler Hilfsversorgungsausfall 2
54
Fehler FP PGN15
Fehler Hilfsversorgungsausfall 3
55
Fehler FP PGP24
Fehler Hilfsversorgungsausfall 4
56
Fehler FP HSS
Interner Kommunikationsfehler HSS
57
Fehler FP UAC
Fehler UAC-Überwachung
58
Fehler UZK Messwerte
Fehler Plausibilitätsprüfung Spannungsmessung DCM zu WR
59
Fehler FP Range I
Bereichsüberschreitung Strom
60
Fehler FP Range U
Bereichsüberschreitung Spannung
61
Fehler Offset Strom
Fehler Offset Strom
62
Fehler UZK-Symmetrie positiv
Zwischenkreis-Unsymmetrie (pos)
63
Fehler UZK-Symmetrie negativ
Zwischenkreis-Unsymmetrie (neg)
64
UZK zu groß
Fehler UZK zu groß
65
Fehler DCM UPV groß
DCM-Fehler UPV zu groß
66
Fehler DCM Erdschluss
DCM-Fehler Erdschluss
67
Fehler DCM IPV fast
DCM-Fehler Strom Augenblickswert
68
Fehler DCM IPV slow
DCM-Fehler Strom Mittelwert
69
Fehler DCM zu heiss
DCM-Fehler Übertemperatur
70
Hardware intern
Fehler Hardware intern
71
Fehler DCM AFI Sprung
DCM-Fehler Fehlerstrom DC Sprung
72
Fehler DCM AFI zu groß
DCM-Fehler Fehlerstrom DC zu groß
73
Fehler int. Kommu.
interne Kommunikation
74
Fehler HW Phase L1
Störung des Wechselrichters Phase L1
75
Fehler HW Phase L2
Störung des Wechselrichters Phase L2
76
Fehler HW Phase L3
Störung des Wechselrichters Phase L3
77
Fehler FP intern 1
Interner Ablauffehler FPGA 1
78
Fehler FP intern 2
Interner Ablauffehler FPGA 2
79
Fehler FP intern 3
Interner Ablauffehler FPGA 3
80
Fehler DCM intern
Interner Ablauffehler DCM intern 1
81
Fehler Stack 1
Überlauf Userstack
82
Fehler Stack 2
Überlauf Systemstack
83
Fehler Checksumme
Checksummenfehler Parameter
84
Fehler IDC zu groß fast
DC-Strom zu groß fast (fast Augenblickswert)
85
Fehler IDC zu groß slow
DC-Strom zu groß slow (slow gemittelter Strom)
86
Fehler EXZ RA PLUS
Stromregler im Betrieb rastet aus: Strom bleibt zu klein
87
Fehler EXZ RA MINUS
Stromregler im Betrieb rastet aus: Strom bleibt zu groß
88
Fehler Netz Datenverbund
der Datenverbund meldet einen Netzfehler
89
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
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Fehlermeldungen
90
91
Fehler Phasenlage L1-L2
Abweichung der Phasenlage von L1 zu L2, siehe P299
92
Fehler Phasenlage L1-L3
Abweichung der Phasenlage von L1 zu L3, siehe P299
93
Fehler Phasenlage L2-L3
Abweichung der Phasenlage von L2 zu L3, siehe P299
95
Fehler Phasenlage
fehlender Nulldurchgang der Netzspannung
96
Fehler Trip schnell
Unerlaubter Tripzustand schnell
97
Fehler Trip langsam
Unerlaubter Tripzustand langsam
98
Fehlerstrom DC absolut
Absolutwert Fehlerstrom zu hoch
99
Fehler CAN
CAN-Bus Initialisierung ist fehlgeschlagen
115
UAC zu klein L1
Netzspannung L1 wurde zu klein, siehe P53
116
UAC zu klein L2
Netzspannung L2 wurde zu klein, siehe P53
117
UAC zu klein L3
Netzspannung L3 wurde zu klein, siehe P53
118
UAC zu groß L1
Netzspannung L1 wurde zu groß, siehe P51
119
UAC zu groß L2
Netzspannung L2 wurde zu groß, siehe P51
120
UAC zu groß L3
Netzspannung L3 wurde zu groß, siehe P51
121
Spannungsrückgang L1
Schneller Spannungsrückgang L1, siehe P106
122
Spannungsrückgang L2
Schneller Spannungsrückgang L2, siehe P106
123
Spannungsrückgang L3
Schneller Spannungsrückgang L3, siehe P106
124
Spannungsüberhöhung L1
Schnelle Spannungsüberhöhung L1, siehe P107
125
Spannungsüberhöhung L2
Schnelle Spannungsüberhöhung L2, siehe P107
126
Spannungsüberhöhung L3
Schnelle Spannungsüberhöhung L3, siehe P107
127
Netzfreq. L1 zu klein
Frequenzrückgang L1, siehe P76
128
Netzfreq. L2 zu klein
Frequenzrückgang L2, siehe P76
129
Netzfreq. L3 zu klein
Frequenzrückgang L3, siehe P76
130
Netzfreq. L1 zu groß
Frequenzsteigerung L1, siehe P75
131
Netzfreq. L2 zu groß
Frequenzsteigerung L2, siehe P75
132
Netzfreq. L3 zu groß
Frequenzsteigerung L3, siehe P75
94
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
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Fehlermeldungen
Statuscodes P5002:
Status
1
Erklärung
Wechselrichter hat sich gerade
eingeschaltet
Warte auf Start
2
Warten auf Ausschalten
3
Konstantspannungsregler
5
Einspeisebetrieb
8
Selbsttest
9
Testbetrieb
11
Leistungsbegrenzung
60
PV-Spannung zu hoch für Einspeisung
61
Power-Control
62
Inselbetrieb
63
P(f) Frequenzabhängige
Leistungsreduzierung
64
Ausgangsstrombegrenzung
0
Kommentar
Nur kurz nach erstem Einschalten am Morgen.
Netzparameter und Generatorspannung werden überprüft.
Generatorspannung und –leistung ist zu gering. Zustand bevor in
die Nachtabschaltung übergegangen wird.
Der Wechselrichter arbeitet bei geringer Einspeiseleistung mit
minimaler MPP-Spannung.
Der Wechselrichter speist ins Netz ein.
Die Abschaltung der Leistungselektronik sowie das Netzrelais
werden vor Einspeisebetrieb überprüft.
Nur für internen Betrieb.
Bei zuviel anstehender Generatorleistung begrenzt der
Wechselrichter sich auf die max. Leistung. Dies kann bei einem zu
groß ausgelegten Generator in den Mittagsstunden vorkommen. Es
handelt sich hierbei um keine Fehlfunktion.
Einspeisung kann erst beginnen, wenn die PV-Spannung unter
einen festgelegten Wert sinkt.
Durch den Netzbetreiber wurde Power-Control aktiviert. Der
Wechselrichter begrenzt seine Leistung.
Der Wechselrichter wurde vom Powador Grid-Save in den
Inselbetrieb gesetzt. Der Wechselrichter ist vom öffentlichen
Niederspannungsnetz getrennt.
Mit der Aktivierung der BDEW-Mittelspannungsrichtlinie wird die
frequenzabhängige Leistungsreduzierung aktiviert. Ab 50,2 Hz
beginnt die Leistungsreduzierung.
Der AC-Strom wird bei Erreichen des vorgegebenen Max-Werts
begrenzt.
Fehlercodes P5002:
Status
Display-Anzeige
10
Temperatur im Gerät zu
hoch
29
Erdschluss
Sicherung prüfen!
30
Störung Messwandler
32
Fehler
Selbsttest
33
Fehler
DC-Einspeisung
34
Fehler
Kommunikation
35
Schutzabschaltung (SW)
36
Schutzabschaltung (HW)
38
41
42
48
49
Fehler
PV-Überspannung
Netzstörung
Unterspannung
Netzstörung
Überspannung
Netzstörung
Unterfrequenz
Netzstörung
Überfrequenz
Installationsanleitung S10
Erklärung
Bei Überhitzung des Wechselrichters durch fehlende Luftzirkulation, schaltet
sich der Wechselrichter ab. Ursache kann eine zu hohe Umgebungstemperatur,
Abdecken der Kühlrippen oder ein Wechselrichterdefekt sein.
Es wurde ein Erdschluss auf der DC-Seite festgestellt. Überprüfen Sie den
Solargenerator (über Displayeintrag einschaltbar) und benachrichtigen Sie Ihre
Elektrofachkraft.
Strom- und Spannungsmessungen im Wechselrichter sind nicht plausibel. Dies
kann durch sehr dynamisches Wetter hervorgerufen werden, wenn schnelle
Wechsel zwischen niedriger und hoher Einspeiseleistung auftreten.
Die Überprüfung der internen Netztrennrelais ist fehlgeschlagen. Sollte dieser
interne Fehler mehrmals auftreten, benachrichtigen Sie Ihre Elektrofachkraft.
Die Gleichstromeinspeisung ins Netz hat den zulässigen Wert überschritten.
Diese Gleichstromeinspeisung kann dem Powador-Wechselrichter vom Netz
aufgeprägt werden, so dass kein Wechselrichterfehler vorliegt. Sollte dieser
interne Fehler mehrmals auftreten, benachrichtigen Sie Ihre Elektrofachkraft.
Es ist ein Kommunikationsfehler in der internen Datenübertragung aufgetreten.
Benachrichtigen Sie Ihre Elektrofachkraft um die Datenleitung zu überprüfen.
Schutzabschaltung der Software (AC-Überspannung, AC-Überstrom, ZKÜberspannung). Dies ist kein Fehler sondern ein netzbedingtes Abschalten.
Schutzabschaltung der Hardware (AC-Überspannung, AC-Überstrom, ZKÜberspannung). Dies ist kein Fehler sondern ein netzbedingtes Abschalten.
Die Spannung des PV-Generators ist zu hoch. Der Solargenerator ist falsch
ausgelegt. Benachrichtigen Sie Ihre Elektrofachkraft.
Die Spannung einer Netzphase ist zu gering, es kann nicht eingespeist werden. Es
wird jeweils angezeigt welche der Phasen gestört ist.
Die Spannung einer Netzphase ist zu hoch, es kann nicht eingespeist werden. Es
wird jeweils angezeigt welche der Phasen gestört ist.
Die Netzfrequenz ist zu gering. Diese Störung kann netzbedingt sein.
Die Netzfrequenz ist zu hoch. Diese Störung kann netzbedingt sein.
E3DC_S10_IA_20130701
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Fehlermeldungen
50
51
52
53
54
55
57
58
59
Netzstörung
Mittelwert Spg
Netzstörung
Überspannung L1
Netzstörung
Unterspannung L1
Netzstörung
Überspannung L2
Netzstörung
Unterspannung L1
Fehler Zwischenkreis
Warten auf
Wiederzuschalten
Übertemperatur
Steuerkarte
Fehler
Selbsttest
Fehler (EEPROM)
Keine Parameter
Fehler
Keine Parameter
Installationsanleitung S10
Die Netzspannungsmessung nach EN 50160 hat den maximal zulässigen
Grenzwert überschritten. Diese Störung kann netzbedingt sein.
Die Strangspannung L1 ist oberhalb der eingestellten maximal zulässigen
Strangspannung.
Die Strangspannung L1 ist unterhalb der eingestellten maximal zulässigen
Strangspannung.
Die Strangspannung L2 ist oberhalb der eingestellten maximal zulässigen
Strangspannung.
Die Strangspannung L1 ist unterhalb der eingestellten maximal zulässigen
Strangspannung.
Die Spannung am Zwischenkreis ist zu hoch und der Zwischenkreis kann nicht
geladen werden (IGBT-Schaden).
Nach einem Fehler wartet der Wechselrichter eine länderspezifisch definierte
Zeit, ehe er wieder zuschalten kann.
Die Innentemperatur war zu hoch. Der Wechselrichter schaltet ab, um einen
Hardwareschaden zu vermeiden. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung.
Bei der Bufferüberprüfung ist ein Fehler aufgetreten.
Es ist ein Fehler im EEPROM aufgetreten.
Fehler keine Parameter.
E3DC_S10_IA_20130701
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Fehlermeldungen
10.5. Fehlermeldungen der Batterie
Das Symbol „Batterie“ im Hauptmenü führt zu den aktuellen Daten der Batterie.
Der im Fehlerfall hier angezeigte Status ist nach folgender Tabelle zu interpretieren:
Code
0
1
2
Fehlername
System OK
Low Capacity
Full Capacity
3
4
Battery Empty
Charge Inhibit Temp
5
Discharge Inhibit Discharge
6
7
Charge Over Current
Discharge over current
8
9
10
Over discharge
Over charge
Communication failure
11
12
Communication standby
Breaker open
Installationsanleitung S10
Beschreibung
Kein Fehler
Geringer Ladezustand, SOC<8%
Batterie ist vollständig geladen, SOC=100% (Zellspannung >3,9V und
Ladestrom <1,5A)
Batterie ist vollständig entladen, darf nicht weiter entladen werden
Zelltemperaturüberwachung Laden, Ladevorgang muss gestoppt
werden
Zelltemperaturüberwachung Entladen, Entladevorgang muss
gestoppt werden
Überstromerkennung Laden, Ladevorgang muss gestoppt werden
Überstromerkennung Entladen, Entladevorgang muss gestoppt
werden
Tiefentladeschutz, Batterie muss geladen werden
Überladeschutz, Ladevorgang muss gestoppt werden
Kommunikation zu den Batteriemodulen ist gestört, Laden /
Entladen muss gestoppt werden
Laden / Entladen muss gestoppt werden
Batterietrennschalter ist ausgeschaltet, Laden / Entladen muss
E3DC_S10_IA_20130701
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Fehlermeldungen
gestoppt werden
13
14
15
16
17
18
19
20
21
LIB Over charge
LIB Over Discharge
22
LIB Temp Sensor Error
23
LIB AFE Error
24
25
26
27
28
29
30
LIB Cell Imbalance
Sensor Failure
31
32
-
Zellspannung zu hoch (≥4,15V) , Ladevorgang muss gestoppt werden
Zellspannung zu gering (≤2,3V) , Entladevorgang muss gestoppt
werden
Temperatursensorfehler in Batteriemodul, Laden / Entladen muss
gestoppt werden
Fehler Spannungsmessung Batteriemodul, Laden / Entladen muss
gestoppt werden
-
Temperatursensor außerhalb DES Messbereichs, Laden / Entladen
muss gestoppt werden
10.6. Fehlermeldungen des Batteriewandlers
Die Fehlermeldungen des Batteriewandlers sind nur über eine erweiterte Servicefunktion zu
erreichen.
Code
[dez]
001
002
003
004
005
006
007
008
009
010
011
012
013
Description
Recovery
BAT_OverCurrent
DCLink_OverCurrent
BAT_UnderVoltage
DCLink_UnderVoltage
BAT_OverVoltage
DCLink_OverVoltage
OverTemperature
TIMEOUT
AN_RETRY_ERR
CAN_TO
CAN_TimeOut_mSystem_0
CAN Chip Error Passive
Sensor Failure
BAT Current ok + Timer
DCLink Current ok + Timer
BAT Voltage ok + Timer
DCLink Voltage ok + Timer
BAT Voltage ok + Timer
DCLink Voltage ok + Timer
Temp. ok + Timer
IDLE + counter ok
Receive Counter ok
mSystem_0 is in time
Recovery Timer + CAN ok
Offset is minimal and ok
014
015
016
017
018
FPGA Reset Release Failure
FPGA_PWM_CONF_ERR
FPGA_IRQ_CONF_ERR
TEMP_SENSOR_TROUBLE
FPGA_FAIL_STOP
Re-Init FPGA
Re-Init FPGA
Re-Init FPGA
I2C ok
Re-Init FPGA
Installationsanleitung S10
Remarks
- not used CAN TimeOut
CAN Message TimeOut of message mSystem_0
CAN Chip is in Error State
Sensor Failure during Offset Calibration of Battery
Current
Start Up Failure during FPGA start sequence
FPGA Register Failure: PWM Configuration
FPGA Register Failure: Interrupt Configuration
I2C Communication Failure with TempSensor
FPGA Restarts during normal operation
E3DC_S10_IA_20130701
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Fehlermeldungen
10.7. Ausgelöster Batterie-Trennschalter (Fehlerbehebung und Vorgehensweise)
Aufgrund mangelnder PV-Leistung über längere Zeit (z.B. Winter) wird die Batterie möglicherweise
nicht ausreichend geladen. Dadurch, dass durch den Betrieb des Systems immer ein geringer Teil
aus der Batterie entladen wird, kann dieses zu einer Tiefentladung führen. Im Normalbetrieb
erfolgt beim Erreichen eines internen Mindestwertes ein Laden der Batterie aus dem Netz.
In Ausnahmefällen oder wenn das S10 über längere Zeit vom Netz getrennt war, kann dennoch
eine Tiefenentladung der Batterie eintreten. Die Batteriespannung liegt unter dem internen
Mindestwert, so dass der Batterie-Trennschalter ausgelöst wird. Durch diese Maßnahme wird die
Batterie aktiv vor Schäden geschützt. Wenn dieser Schutzmechanismus ausgelöst wurde, sind
folgende Bedingungen vor der manuellen Reaktivierung des Batterie-Trennschalter zu beachten:
- Die PV-Produktion ist konstant größer als 100 W
- Diese PV-Leistung wird voraussichtlich für länger als 1 Stunde produziert
Bei BPM Systemen (BMS integriert, Batterie-Trennschalter unterhalb des S10) gibt es eine weitere
Möglichkeit der Reaktivierung. Hierbei kann der Batterie-Trennschalter bei Dunkelheit reaktiviert
werden (Rotes X durch die Sonne im RunScreen). Die Batterie kann dann über das Netz geladen
werden.
Sollte nach maximal drei Versuchen noch immer keine Ladung der Batterie erkennbar sein, ist die
E3/DC-Hotline zu kontaktieren. Es kann bis zu 2 Minuten dauern bis die Batterie geladen wird. Die
Dauer der Ladung richtet sich nach der jeweiligen PV-Produktion und des Ladezustandes der
Batterie.
Hinweis!
Bitte beachten: Falls das S10 für einen längeren Zeitraum vom Netz
getrennt wird, muss in jedem Fall der Batterie-Trennschalter
ausgeschaltet werden, damit keine weitere vermeidbare
Selbstentladung erfolgt!
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
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Technische Daten
11. Technische Daten
Installationsanleitung S10
E3DC_S10_IA_20130701
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Technik
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