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Bedienungsanleitung BlueBox PC Software - Go-Systemelektronik

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Bedienungsanleitung
BlueBox PC Software
Softwareversion 3.6.4.0
DOC 420 6210-D-3.2-BDA
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BlueBox PC Software
Copyright
Die vorliegende Bedienungsanleitung enthält Informationen, die geistiges Eigentum der Firma GO Systemelektronik GmbH sind. Der Benutzer verpflichtet sich die in der Bedienungsanleitung enthaltenen Informationen ausschließlich für den Betrieb der Geräte zu nutzen. Die Weitergabe von Informationen an Dritte, soweit
sie nicht als allgemein bekannt anzusehen sind, ist nicht gestattet. Weitergabe, Vervielfältigung, Verwertung
und Auszüge des Inhalts sind nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch die Firma GO Systemelektronik
GmbH gestattet.
Änderungsrecht
Die Firma GO Systemelektronik GmbH behält sich das Recht vor, die vorliegende Bedienungsanleitung jederzeit weiterzuentwickeln, auch ohne dieses vorher anzukündigen oder über Änderungen zu berichten.
Haftungsausschluss
Die Firma GO Systemelektronik GmbH übernimmt keine Garantie dafür, dass die Geräte unter allen Einsatzfällen ordnungsgemäß arbeiten. Mit heutigen technischen Mitteln ist es nicht möglich Steuersoftware so zu entwickeln, dass sie für alle Anwendungsanforderungen fehlerfrei ist. Die Firma GO Systemelektronik GmbH lehnt
darum jede Haftung für direkte und indirekte Schäden ab, die sich aus dem Betrieb der Geräte und der in der
Bedienungsanleitung beschriebenen Verwendbarkeit ergeben.
Produktbeobachtungspflicht
Im Rahmen unserer Produktbeobachtungspflicht versuchen wir, vor von uns zu erkennenden Gefahren durch
das Zusammenwirken von Hard- und Software sowie beim Einsatz von Produkten Dritter zu warnen. Eine
Beobachtung ist nur nach ausreichender Information des Endkunden über den geplanten Einsatzzweck und
die vorhandenen Hardware- und Softwarekomponenten möglich. Bei Veränderungen der Einsatzbedingungen
oder/und durch Austausch von Hardware/Software ist es uns aufgrund der komplexen Beziehungen nicht
mehr möglich, alle Gefahren konkret zu beschreiben und auf ihre Wirkung im Gesamtsystem, insbesondere
auf unsere Geräte zu überprüfen. Diese Bedienungsanleitung beschreibt nicht sämtliche technischen Eigenschaften des Gerätes, seiner Software und seiner Varianten. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte
an die Firma GO Systemelektronik GmbH.
Herstellererklärung
Beim Aufbau des Gerätes ist unter anderem auf den korrekten elektrischen Anschluss, auf Fremdkörper- und
Feuchtigkeitsschutz, Schutz gegen Feuchtigkeit infolge übermäßiger Kondensation sowie auf die Erwärmung
im sachgemäßen und unsachgemäßen Gebrauch zu achten.
Die Durchführung dieser Maßnahmen liegt im Verantwortungsbereich der Monteure, die das Gerät montieren.
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gültig ab:
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BlueBox-Firmwareversion 2.77.19
Dateiname: BDA_BlueBox_PC_Software_V3p2_de.pdf
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Inhaltsverzeichnis
1 Übersicht .........................................................................................................................................................................................................6
2 Installationshinweise .....................................................................................................................................................................................8
2.1 Inhalt des USB-Sticks ..............................................................................................................................................................................8
2.2 Die MySQL™ Server Software ..................................................................................................................................................................8
2.3 Die BlueBox-Programme ........................................................................................................................................................................8
2.4 Die CodeMeter Software .........................................................................................................................................................................8
2.5 GO-HelpDesk ............................................................................................................................................................................................9
3 BlueBox SQL Software .................................................................................................................................................................................10
3.1 Sprachauswahl .....................................................................................................................................................................................10
3.2 Netzwerkeinstellungen .........................................................................................................................................................................11
3.2.1 Einstellungen an einer vorhandenen BlueBox ............................................................................................................................11
3.2.2 Einrichten einer neuen BlueBox ...................................................................................................................................................13
3.2.3 Einstellungen einer Modemwählverbindung ..............................................................................................................................14
3.3 SQL Server Einstellung ..........................................................................................................................................................................16
3.4 Daten abrufen .......................................................................................................................................................................................17
3.5 Sensor Info .............................................................................................................................................................................................18
3.6 Systeminformation ...............................................................................................................................................................................20
3.6.1 Statusmeldungen im Systemprotokollfenster ............................................................................................................................21
3.7 Dropdownmenü Visualisierung und Hilfsprogramme ........................................................................................................................22
4 Programme zur Datenanzeige und Visualisierung ....................................................................................................................................23
4.1 Online Monitor .......................................................................................................................................................................................23
4.2 Visual1 ....................................................................................................................................................................................................24
4.3 VisualN ...................................................................................................................................................................................................30
5 AMS - Advanced Managing Software...........................................................................................................................................................33
5.1 Einführung AMS .....................................................................................................................................................................................33
5.2 Aufruf AMS ..............................................................................................................................................................................................33
5.3 Grundfunktionen AMS ...........................................................................................................................................................................34
5.3.1 Passworteingabe...........................................................................................................................................................................34
5.3.2 Datei ...............................................................................................................................................................................................35
5.3.2.1 Einstellungen speichern ........................................................................................................................................................35
5.3.2.2 Sensorliste exportieren ..........................................................................................................................................................36
5.3.2.3 Einstellungen rücksichern .....................................................................................................................................................37
5.3.3 Einstellungen .................................................................................................................................................................................38
5.3.3.1 Mailserver-Einstellungen.......................................................................................................................................................38
5.3.3.2 Protokolleinstellungen ..........................................................................................................................................................39
5.3.3.3 Systemlisten ...........................................................................................................................................................................40
5.3.3.3.1 Telefonnummernliste ...................................................................................................................................................40
5.3.3.3.2 E-Mail-Adressenliste .....................................................................................................................................................40
5.3.3.3.3 Fehlermeldungen .........................................................................................................................................................41
5.3.3.4 Uhrzeit ....................................................................................................................................................................................42
5.3.3.4.1 Zeitserver ......................................................................................................................................................................42
5.3.3.4.2 Uhrzeit Kalibrieren .......................................................................................................................................................43
5.3.3.4.3 Uhrzeit Setzen ...............................................................................................................................................................43
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BlueBox PC Software
5.3.3.5 BlueBox Name ändern...........................................................................................................................................................44
5.3.4 Hilfe ................................................................................................................................................................................................45
5.3.4.1 Info ..........................................................................................................................................................................................45
5.3.4.2 BlueBox Reboot......................................................................................................................................................................45
5.4 Sensorauswahl ......................................................................................................................................................................................46
5.4.1 Sensoreinstellungen (Sensor Setup) ............................................................................................................................................48
5.4.1.1 Das Kommentarfeld...............................................................................................................................................................50
5.4.1.2 Sensorkalibrierung ................................................................................................................................................................51
5.4.1.2.1 Kalibrierung am Beispiel Sauerstoff ...........................................................................................................................51
5.4.1.2.2 Rekalibrierung am Beispiel Sauerstoff .......................................................................................................................52
5.4.1.2.3 Kalibrierung am Beispiel pH-Wert...............................................................................................................................53
5.4.1.2.4 Rekalibrierung am Beispiel pH-Wert...........................................................................................................................54
5.4.1.2.5 Mehrpunktkalibrierung................................................................................................................................................55
5.4.1.3 Status- und Fehlermeldungen ..............................................................................................................................................58
5.5 AMS-Formel............................................................................................................................................................................................60
5.5.1 Formelaufbau ................................................................................................................................................................................61
5.5.2 Die AMS-Formel Eingabehilfe .......................................................................................................................................................62
5.5.2.1 Formelelemente der Eingabehilfe ........................................................................................................................................63
5.6 Beispiele.................................................................................................................................................................................................68
5.6.1 Ändern von Ausgabewerten eines Sensors ..................................................................................................................................68
5.6.2 Einstellungen eines virtuellen Sensors ........................................................................................................................................70
5.6.3 Einstellungen einer E-Mail / SMS ..................................................................................................................................................71
5.6.4 Einstellungen eines Aktors ............................................................................................................................................................73
6 Programme zur Konfiguration und Datenübertragung ............................................................................................................................74
6.1 Firmware Update einer BlueBox ..........................................................................................................................................................74
6.2 ExportTool .............................................................................................................................................................................................76
6.3 ModConfig..............................................................................................................................................................................................78
6.3.1 Zur Auswahl stehende MODBUS-Schnittstellen der BlueBox .....................................................................................................78
6.3.2 MODConfig.exe starten .................................................................................................................................................................79
6.3.3 CAN-Bus mit externem Serielle-Schnittstelle-Modul ...................................................................................................................80
6.3.4 Ethernet über TCP/IP .....................................................................................................................................................................81
6.3.5 Interne serielle Schnittstelle .........................................................................................................................................................82
6.3.6 Konfigurieren der Sensoren ..........................................................................................................................................................83
6.3.7 Konfigurationseinstellungen speichern und laden .....................................................................................................................83
6.4 BlueBox Backup ....................................................................................................................................................................................84
6.5 USBImport .............................................................................................................................................................................................85
Anhang A - Installation MySQL™ Server .........................................................................................................................................................86
Anhang B - Installation der BlueBox PC Software .........................................................................................................................................93
Anhang C - BlueBox SQL Software im Serverbetrieb.....................................................................................................................................98
Anhang D - Anfordern eines Dongle-Upgrades zur Lizenzerweiterung......................................................................................................103
Anhang E - UpdateDatabase: Periodisches Update der Datenbank einrichten ........................................................................................105
Anhang F - Das Konfigurationsdatenblatt ...................................................................................................................................................110
Anhang G - Liste der AMS-Formelelemente ..................................................................................................................................................113
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BlueBox PC Software
1 Übersicht
Diese Bedienungsanleitung beschreibt die Windows-PC-Software für ein BlueBox-System.
Das mit der BlueBox gelieferte Programmpaket besteht immer aus den 2 Hauptkomponenten und der Codemeter Software und weiteren Programmen.
Ein MySQL™ Server ist zwingend notwendig für den Betrieb der BlueBox PC Software, siehe Anhang A Installation MySQL™ Server.
Falls Sie bei der Installation nicht einen anderen Ordner ausgewählt hatten, befinden sich die Programme im
Ordner „C:\Programme\BlueBox“.
Hauptkomponenten
•
BlueBox SQL Software
Die BlueBox SQL Software ist eine Verwaltungssoftware für BlueBox-Systeme. Das Programm dient
zum Abruf der in einer BlueBox gespeicherten Sensor-/Aktordaten in eine Datenbank, weiterhin lassen sich Einstellungen einer BlueBox ändern.
•
AMS - Advanced Managing Software
Die AMS Software bietet eine direkte Zugriffsmöglichkeit auf eine BlueBox und ihre Arbeitsparameter.
Ein wirkungsvolles Instrument ist die integrierte Formelsprache.
CodeMeter Software
Sichert Ihre BlueBox-Software mit einem USB-Dongle gegen unberechtigte Benutzung.
ISA Spektrometer Software (nur für das ISA Spektrometer, siehe Bedienungsanleitung ISA)
Programme zur Datenanzeige und Visualisierung
1. Online Monitor
Online-Anzeige der aktuellen Messdaten einer BlueBox direkt aus der BlueBox
2. Visual1
Bietet die Möglichkeit die Messwerte von bis zu vier verschiedenen Sensoren aus einer Datenbank
gleichzeitig darzustellen, diese Sensoren können auch an verschiedenen BlueBox-Systemen angeschlossen sein.
3. VisualN
Bietet die Möglichkeit die Messwerte von mehreren verschiedenen Sensoren einer BlueBox aus einer
Datenbank gleichzeitig darzustellen. Im Unterschied zu Visual1 stellt VisualN die Graphen der Messwerte in nur einem Diagramm dar.
4. Spectrum Visual (nur für das ISA Spektrometer, siehe Bedienungsanleitung ISA)
Stellt die Spektren aus einer Datenbank als Graphen dar. Hier können Sie die Spektren analysieren
und als gängiges Graphikformat abspeichern.
Programme zur Konfiguration und Datenübertragung
1. FirmwareUpdate
Aktualisierung der Firmware einer BlueBox
2. ExportTool
Export von Messwerten aus der Datenbank in das .txt- und .csv-Format
3. MODConfig
Konfiguriert die Modbus-Schnittstelle einer BlueBox
4. BlueBox BackUp
Sicherung der Systemdaten einer BlueBox
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BlueBox PC Software
5. USBImport
Übertragung von Messdaten von einer BlueBox in eine Datenbank mit einem USB-Speichergerät
6. UpdateDatabase
Periodisches Update der Datenbank,
siehe Anhang E - UpdateDatabase: Periodisches Update der Datenbank einrichten
7. ISAData (nur für das ISA Spektrometer, siehe Bedienungsanleitung ISA)
Überträgt Spektraldaten von einer BlueBox in eine Datenbank.
Weitere Programme (in dieser Bedienungsanleitung nicht beschrieben)
1. Control Center Software (lizenzabhängig lauffähig)
Erstellung grafischer Oberflächen zur Darstellung von Messgrößen in Echtzeit
2. Übersetzungsprogramm
Ermöglicht die Sprachlokalisierung der BlueBox PC Software durch den Anwender
3. ISA Plus Software (optional für das ISA Spektrometer)
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BlueBox PC Software
2 Installationshinweise
Sie haben einen USB-Stick mit der gesamten Software und einen USB-Dongle erhalten.
Dieser USB-Dongle sichert die BlueBox PC Software gegen unberechtigte Benutzung, d.h. dass die Software ohne diesen USB-Dongle nicht läuft.
Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahme, bei Verlust des USB-Dongles erhalten Sie selbstverständlich
von GO Systemelektronik Ersatz.
Die BlueBox PC Software ist lauffähig auf: Windows 2000, Windows XP, Windows Vista und Windows 7.
Installation siehe Anhang B - Installation der BlueBox PC Software
2.1 Inhalt des USB-Sticks
• „1. MySQL Server Installation“ enhält die Dateien für die Installation
des MySQL™ Server (siehe Anhang A - Installation MySQL™ Server).
• „2. BlueBox Software“ enthält die Datei „setup.exe“.
Doppelklick auf „setup.exe“ startet das Installationsprogramm.
• „CodeMeter“ enthält die für die Funktion des USB-Dongles notwendige CodeMeter-Software, diese wird bei der Installation der BlueBox
PC Software automatisch installiert.
• „Documentation“ enthält die Bedienungsanleitungen
auf Deutsch und Englisch.
• „GO-Systemelektronik HelpDesk“ enthält die Datei
„TeamViewerQS.exe“, Doppelklick darauf startet den GO HelpDesk.
2.2 Die MySQL™ Server Software
MySQL™ Server ist ein sogenanntes relationales Datenbankverwaltungssystem, mit der Installation wird auch
eine Datenbank eingerichtet. Der Datenabruf über die BlueBox SQL Software (siehe 3.4) speichert die Daten in
dieser Datenbank.
Installation siehe Anhang A - Installation MySQL™ Server
Ein MySQL™ Server ist zwingend notwendig für den Betrieb der BlueBox PC Software.
2.3 Die BlueBox-Programme
Doppelklick auf „setup.exe“ im Ordner „2. BlueBox Software“ startet das Installationsprogramm. Die Installation der BlueBox PC Software ist in Anhang B - Installation der BlueBox PC Software beschrieben.
Mit der Installation wurde, falls Sie nicht einen anderen Ordner ausgewählt hatten, der Ordner
„C:\Programme\BlueBox“ mit allen notendigen Dateien angelegt.
2.4 Die CodeMeter Software
Mittels der Codemeter Software und dem dazugehörigen USB-Dongle wird die BlueBox PC
Software gegen einen unautorisierten Zugriff gesichert∗ und wird, falls nicht vorhanden, bei
der Installation der BlueBox PC Software automatisch mit installiert.
Sie können die BlueBox PC Software auf beliebig vielen Rechnern installieren und mit dem
USB-Dongle nutzen.
Der CodeMeter Runtime-Server wird standardmäßig als Dienst installiert und demzufolge
bei jedem Systemstart automatisch gestartet.
USB-Dongle
∗
Die Programme Visual1 und VisualN laufen auch ohne Dongle.
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BlueBox PC Software
Ist der CodeMeter Runtime-Server nicht aktiv, kann er einfach über das CodeMeter Kontrollzentrum gestartet
werden.
Der CodeMeter Runtime-Server kann auf jedem Rechner nur einmal gestartet werden!
Im Infobereich der Windows Taskleiste repräsentieren dabei unterschiedliche
Farben der CodeMeter-Symbole die Status-Zustände der angeschlossenen
USB-Dongles. Der USB-Dongle wird in der Software als CMStick bezeichnet.
grau
Es ist kein CmStick angeschlossen oder der CodeMeter Runtime-Server ist nicht gestartet.
grün
Es ist ein aktivierter CmStick angeschlossen.
blau
doppelt
Es sind mehrere CmSticks angeschlossen und aktiviert bis sie abgezogen werden.
gelb
Es ist ein CmStick angeschlossen und aktiviert bis er abgezogen wird.
rot
Es ist ein deaktivierter CmStick angeschlossen.
Doppelklick mit der linken Maustaste oder Klick mit der rechten Maustaste führen zu dem CodeMeterKontrollzentrum und dem CodeMeter-Webadmin (wird innerhalb Ihres Standardbrowsers geöffnet).
Hier können Sie Einstellungen ändern, Lizenzen verändern, Lizenzinformationen einsehen und eine OnlineHilfe aufrufen.
2.5 GO-HelpDesk
Doppelklick auf die Datei „TeamViewerQS.exe“ in Ordner „GOSystemelektronik HelpDesk“ startet den GO-Helpdesk.
Die Ziffernfolgen von „Your ID“ und „Password“ werden bei jedem Programmstart von TeamViewerQS.exe automatisch neu
erzeugt.
Falls Sie einen Fernzugriff auf Ihren Rechner wünschen, benötigt
GO Systemelektronik diese Ziffernfolgen. Hiermit lässt sich eine
einmalige Verbindung zu GO Systemelektronik aufbauen.
Die Verbindung endet mit dem Programm.
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BlueBox SQL Software
Programmversion: 3.6.4.0
3 BlueBox SQL Software
Diese Software ist eine Datenbank-Anwendung zur Verarbeitung und Archivierung von Messwerten und dient
zur Verwaltung einer beliebigen Anzahl von BlueBox-Messsystemen.
Alle relevanten Daten werden in einer Datenbank eines MySQL™ Servers gespeichert.
Nach dem Start der BlueBox SQL Software erscheint dieses Fenster.
3.1 Sprachauswahl
Die BlueBox SQL Software bietet standardmäßig die Wahl zwischen Deutsch und Englisch.
Die Menüführung ist in beiden Sprachen identisch.
Diese Sprachauswahl bestimmt auch die Menüsprache der anderen Programme.
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BlueBox SQL Software
3.2 Netzwerkeinstellungen
In diesem Fenster können Sie
• die Netzwerk-Identifikation und den Namen einer BlueBox eingeben,
• den Listeneintrag und die zugeordnete Datenbank einer BlueBox löschen,
• und eine neue BlueBox einrichten.
Solange die BlueBox noch nicht vollständig hochgefahren ist, wird sie von der BlueBox PC Software nicht erkannt. Fehlermeldung: Socket error # 10061/Connection refused)
BlueBox T2 und älter:
Falls kein Modul angeschlossen ist, wird die BlueBox von der BlueBox PC Software nicht erkannt.
Fehlermeldung: Socket error # 10061/Connection refused
3.2.1 Einstellungen an einer vorhandenen BlueBox
Wählen Sie die gewünschte BlueBox über das Drop-down-Menü aus.
1
2
3
4
5
6
[1] Drop-down-Menü für die Auswahl einer BlueBox
[2] Seriennummer der ausgewählten BlueBox
[3] Name des dazugehörigen Projektes, nicht nachträglich änderbar, wird beim Einrichten einer neuen
BlueBox vergeben (siehe 3.2.2 Einrichten einer neuen BlueBox).
[4] Drop-down-Menü für die Auswahl einer Zeitzone
[5] Netzwerk-Identifikation der ausgewählten BlueBox
[6] Falls die BlueBox über ein Gateway angesprochen werden soll (z.B. bei einer UMTS-Verbindung),
werden hier die Zugangsdaten eingetragen (siehe 3.2.2 Einrichten einer neuen BlueBox).
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BlueBox SQL Software
Öffnet das Fenster der Einstellungen einer Modemwählverbindung (siehe 3.2.3).
Falls dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, wird die Datenübertragung
mit AES verschlüsselt.
Die Verschlüsselung ist notwendig, falls die BlueBox eine öffentliche IP-Adresse hat!
Führt zum Einrichten einer neuen BlueBox, siehe nächste Seite.
Löscht den Listeneintrag und die zugeordnete Datenbank der ausgewählten BlueBox.
Schließt das Fenster.
Tragen Sie die neue Seriennummer oder die neue Netzwerk-Identifikation ein.
Die Schaltflächen verändern sich:
Speichert die Änderung.
Abbruch des Vorgangs, die Änderung wird nicht gespeichert.
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BlueBox SQL Software
3.2.2 Einrichten einer neuen BlueBox
Die Einstellungen einer neuen BlueBox entnehmen Sie dem der BlueBox beigefügten Konfigurationsdatenblatt.
siehe: Anhang F - Das Konfigurationsdatenblatt
1
2
Falls die BlueBox über ein Gateway angesprochen
werden soll (z.B. bei einer UMTS-Verbindung),
werden hier die Zugangsdaten eingetragen.
Geben Sie die Daten der neuen BlueBox in die Eingabefelder ein.
[1] Drop-down-Menü für die Auswahl einer BlueBox und zur Vergabe eines Namens einer BlueBox
[2] Projektname der ausgewählten BlueBox
(keine Leerzeichen, keine Sonderzeichen, keine Großschreibung1)
Durch die Vergabe von Projektnamen können die Daten einer BlueBox in verschiedenen Datenbanken
eines SQL-Servers gespeichert werden. Der Name der zugeordneten Datenbank2 ist der Name des
Projektes. Der Projektname wird in der BlueBox PC Software nur hier in den IP-Einstellungen und in
dem Fenster der Systeminformation angezeigt.
Es empfiehlt sich, mit der Vergabe eines Projektnamens auch den Namen der BlueBox3 zu ändern, andernfalls wird der BlueBox-Name mehrfach gelistet.
Richtet die neue BlueBox ein.
Abbruch des Vorgangs, die neue BlueBox wird nicht eingerichtet.
1
2
3
Eingegebene Großbuchstaben werden beim Speichern in Kleinbuchstaben umgewandelt.
Speicherordner ist „C:\Datenbank\data“.
Genaugenommen: BlueBox-Name der dem Projekt zugeordnet ist
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BlueBox SQL Software
Noch nicht gespeicherte Eingaben können durch Drücken der Esc-Taste rückgängig gemacht werden.
Ungültige Eingaben werden nicht angenommen:
3.2.3 Einstellungen einer Modemwählverbindung
Fenster IP-Einstellungen, siehe 3.2.1
siehe: Anhang F - Das Konfigurationsdatenblatt
Modemauswahl
Die Passwort-Einstellungen der neuen BlueBox entnehmen Sie bitte dem der BlueBox beigefügten Konfigurationsdatenblatt (siehe auch Anhang F - Das Konfigurationsdatenblatt).
Nach Eingabe des Login-Namens, des Passwortes und nach dessen Bestätigung im Textfeld „Wiederholen“
tragen Sie unter „Tel. Nummer“ die Telefonnummer der BlueBox ein.
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BlueBox SQL Software
In dem Drop-down-Menü „Gerät“ wird das Modem ausgewählt.
Löscht die Einstellungen
Speichert die Einstellungen
Bestätigen Sie bitte die Eingaben mit Klick auf den Speichern-Button.
Die Einstellungen sind nun abgeschlossen, Sie können das Fenster schließen.
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BlueBox SQL Software
3.3 SQL Server Einstellung
Hier bestimmen Sie den MySQL™ -Server, der die Daten der BlueBox in eine Datenbank schreibt.
IP-Adresse
Die IP-Adresse Ihres MySQL™-Servers. Falls der Server auf dem selben PC läuft, auf dem auch
die BlueBox SQL Software installiert ist, tragen Sie hier „localhost“ ein.
Port
Standardportadresse 3306 des MySQL™-Servers
Name
Benutzername des MySQL™ Servers, Standardname ist „root“ (default root).
Passwort
Passwort Ihres MySQL™-Servers, wurde bei der Installation des MySQL™-Servers vergeben.
Testet die Verbindung zum MySQL™ Server.
Die Verbindung besteht. Sie können den MySQL™-Server benutzen.
Die Verbindung besteht nicht. Prüfen Sie die Einstellungen.
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BlueBox SQL Software
3.4 Daten abrufen
Über dieses Fenster werden die Daten einer BlueBox in eine Datenbank übertragen.
BlueBoxAuswahl
von
bis
Sensorenauswahlfeld
BlueBox Konfiguration überträgt alle Sensoreinstellungen, das Sensorprotokoll, das Kalibrationsprotokoll
und das Systemprotokoll (Changelog) der ausgewählten BlueBox.
Falls dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, werden automatisch alle Werte der im
Sensorenauswahlfeld ausgewählten Sensoren seit der letzten Datenübertragung
abgerufen. Die Übertragung orientiert sich an dem letzten Datensatz in der Datenbank der für diese BlueBox abgerufen wurde.
Falls dieses Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden nur die Daten der im
Sensorenauswahlfeld ausgewählten Sensoren aus dem mit „von“ „bis“ eingegrenzten Zeitraum abgerufen.
Überträgt nur die Messwerte der im Sensorenauswahlfeld ausgewählten Sensoren,
die sich mindestens um den in „3.5 Sensorinfo“ unter „Übertragungslevel“ eingestellten Wert von dem vorhergehenden Messwert unterscheiden.
Diese Funktion erspart Speicherplatz und ermöglicht eine kürzere Datenübertragungszeit . Es wird jedoch mindestens 1 Wert pro Stunde übertragen.
Die Verbindung wird über ein Modem hergestellt.
Die Verbindung wird über ein Gateway hergestellt.
Überträgt die Daten.
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3.5 Sensor Info
1
2
3
5
4
9
Sensorfeld
6
7
8
Sortiert die Karteireiter der Sensoren nach Seriennummern.
Sortiert die Karteireiter der Sensoren alphanumerisch absteigend.
Sortiert die Karteireiter der Sensoren alphanumerisch aufsteigend.
Blendet nicht angeschlossene Sensoren (n/c) aus.
Öffnet das Protokollfenster der Sensoren.
Öffnet das Protokollfenster der Kalibrationen.
siehe 5.4.1 Sensoreinstellungen (Sensor Setup) und folgende
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BlueBox SQL Software
[1] In diesem Dropdownmenü wird die BlueBox ausgewählt.
[2] Leiste der Karteireiter der Sensoren und Aktoren, mit Klick auf einen der Karteireiter wird der Sensor/Aktor ausgewählt.
Rechtsklick auf den ausgewählten∗ Karteireiter öffnet das Löschmenü des ausgewählten Sensors.
Klick auf „Sensor löschen“ mit der linken Maustaste öffnet folgendes Fenster:
Hier können Sie den ausgewählten Sensor/Aktor aus der Datenbank löschen,
z.B. falls einzelne Sensoren/Aktoren physikalisch entfernt wurden.
Klick auf „Alle Sensoren löschen“ mit der linken Maustaste öffnet folgendes Fenster:
Hier können Sie alle Sensoren/Aktoren aus der Datenbank löschen. Danach muss die tatsächliche Konfiguration der BlueBox aus der BlueBox in die Datenbank abgerufen werden (siehe 3.4 Daten abrufen).
[3] Kommentarfeld (siehe 5.4.1.1 Das Kommentarfeld)
Anzeige des Kommentars des Sensors/Aktors ändern.
[4] Anzeige des letzten Messwertes dieses Sensors in der SQL-Datenbank
[5] Anzeige des Zeitpunktes des letzten Messwertes dieses Sensors in der SQL-Datenbank
[6] Falls ein GPS-System integriert ist, wird hier die genaue Position der letzten Messung angezeigt.
[7] In diesem Feld wird der Übertragungslevel angezeigt. Dieser Wert gibt an, ab welcher Differenz vom vorhergehenden Messwert ein Messwert in die Datenbank übertragen wird (Voraussetzung: aktivierte Kompression, siehe 3.4 Daten abrufen). Diese Funktion spart Speicherplatz und ermöglicht eine kürzere Datenübertragungszeit (Beispiel: 0,01 hPa, d.h. nur sobald sich ein Messwert um mindestens 0,01 hPa vom zuvor gemessenen Wert unterscheidet, wird dieser in die Datenbank übertragen).
Es wird mindestens 1 Wert pro Stunde übertragen.
[8] Anzeige des Intervalls der Messung in Sekunden. Das Intervall bestimmt wie oft Messwerte aufgenommen
werden (Beispiel: Eingabe 60, alle 60 Sekunden bzw. jede Minute wird ein Messwert aufgenommen).
[9] Sensorfeld mit der Seriennummer der BlueBox und allgemeinen Informationen zum Sensor/Aktor
∗
und jeden anderen Karteireiter
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BlueBox SQL Software
3.6 Systeminformation
Dieses Fenster zeigt Ihnen die Grunddaten der ausgewählten BlueBox.
Öffnet das Protokollfenster eines angeschlossenen Modems.
Öffnet das Fenster des Systemprotokolls (Changelog).
Systemprotokollfenster der BlueBox.
In diesem fortlaufend protokollierenden „Logfile“ lassen sich die verschiedenen Statusmeldungen der BlueBox seit Beginn der Inbetriebnahme anschauen.
In der obigen Abbildung bedeutet dies, dass am 05.06.2013 um 15:11:06 Uhr (GMT) 20 Sensoren und 2 Aktoren
an der ausgewählten BlueBox angeschlossen waren.
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BlueBox SQL Software
3.6.1 Statusmeldungen im Systemprotokollfenster
Log-Nr.∗
Meldung
Beschreibung
Date(01/07/13 07:41:34)
Uhrzeit wurde gesetzt
0
S=17, A=2
17 Sensoren und 2 Aktoren beim BlueBox-Start erkannt
1
Shutdown
BlueBox-Shutdown
2
LCD Err1
GPS Err
Boot timeout error
Fehler
3
UPS OK
UPS Online
UPS on Battery
UPS Communication Error
Shutdown UPS
Battery Error
Status BlueBox-Einschaltsteuerung
UPS: Uninterruptible Power Supply
10
C 80°C M 69°C
Temperatur
C 80°C M 69°C
C=CPU M=Mainboard
11
MsgNo=1 PhoneNo=49160363nnn
SMS gesendet
50
info@go-sys.de Betreff
E-Mail gesendet
51
Virtual Sensors = 10
Anzahl der virtuellen Sensoren geändert
60
(1) = NO_DATA
Sensorfehler
170
Sensor HotInit
Sensor wurde aus-/eingeschaltet
171
Sensor HotPlug
neuer Sensor wurde gefunden.
172
Zusätzlich existiert die Servicemeldung „stopped“, sie hat für den Anwender keine Bedeutung.
∗
wird nicht im Systemprotokollfenster gelistet
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BlueBox SQL Software
3.7 Dropdownmenü Visualisierung und Hilfsprogramme
Unter „Visualisierung“ und „Hilfsprogramme“ erscheinen nur die Programme, die als exe-Datei in der BlueBox.ini-Datei eingetragen sind.
Die BlueBox.ini-Datei befindet sich in dem Ordner, in dem die BlueBox-Software abgelegt wurde.
In der Regel ist dies unter folgendem Pfad zu finden: C:\Programme\BlueBox.
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Datenanzeige und Visualisierung
4 Programme zur Datenanzeige und Visualisierung
Die BlueBox-Software bietet dem Anwender diverse Möglichkeiten zur Darstellung der Messdaten. Im Folgenden werden die verschiedenen Programme und ihre Eigenschaften beschrieben.
4.1 Online Monitor
Programmversion: 3.3.4.0
Online-Anzeige der aktuellen Messdaten und, falls vorhanden, der GPS-Daten
Aufruf Online Monitor:
Es öffnet sich folgendes Fenster:
Auswahl BlueBox
Klick auf eine dieser Schaltflächen öffnet die
laufende grafische Darstellung der Messwerte
des entsprechenden Sensors.
Beispiel:
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Datenanzeige und Visualisierung
Programmversion: 3.4.0.0
4.2 Visual1
Visual1 bietet die Möglichkeit die Messwerte von vier verschiedenen Sensoren gleichzeitig darzustellen, diese
Sensoren können auch an mehreren BlueBox-Systemen angeschlossen sein. Im Folgenden werden die einzelnen Menüpunkte dieser Visualisierung beschrieben.
Aufruf Visual1:
Es öffnet sich folgendes Fenster:
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Datenanzeige und Visualisierung
Hier können Sie 4 Sensoren mit
ihren dazugehörigen BlueBoxSystemen auswählen.
Auswahl BlueBox
Auswahl Sensor
Auswahl Zeitraum
Auswahl Zeitzone
Anzeige Datum/Uhrzeit
Der in dem ausgewählten Zeitraum gemessene Maximalwert wird
als (rote) Linie dargestellt.
-aktueller Messwert
und ggf.
-Maximalwert
-Mittelwert
-Minimalwert
Der in dem ausgewählten Zeitraum gemessene Mittelwert wird als
(blaue) Linie dargestellt.
Der in dem ausgewählten Zeitraum gemessene Minimalwert wird als
(gelbe) Linie dargestellt.
Setzt den Darstellungszeitraum um einen Tag zurück.
Setzt den Darstellungszeitraum um einen Tag vor.
Setzt den Zoomwert auf 1 zurück.
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Datenanzeige und Visualisierung
Der rote Punkt befindet sich auf der Stelle des Graphen, der dem Cursor am nächsten ist. Doppelklick öffnet
ein Fenster mit dem Wert, dem Datum und der Uhrzeit (bei verwendetem GPS auch die Positionsdaten) des
unter dem roten Punkt liegenden Messwertes.
Ist „Messwert anzeigen“ aktiviert, werden diese Daten permanent
rechts neben dem Graphen angezeigt.
Sie können die Darstellung vergrößern oder verkleinern, indem Sie mit gedrückter Umschalttaste und gedrückter linker Maustaste ein Rechteck nach rechts
oder links aufziehen.
Mit gedrückter rechter Maustaste verschieben Sie die Zeitachse.
Um die vier Graphen besser vergleichen zu können, empfiehlt es sich
diese zeitlich zu synchronisieren. Ausschlaggebend hierfür sind die zeitlichen Einstellungen innerhalb des ersten Graphen.
Die zeitliche Synchronisierung der vier Graphen erfolgt durch Auswahl
von „Synchronisieren“ unter „Optionen“.
Die darunter liegenden Graphen werden danach dem Zeitbereich des
ersten Graphen angepasst.
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Datenanzeige und Visualisierung
Öffnet das Standarddruckermenü und druckt alle Diagramme.
Speichert jedes Diagramm einzeln in gängigen Grafikformaten.
Lädt ein zuvor gespeichertes Einstellungsprofil.
Speichert die Einstellungen des Fensters als .vp1-Datei.
Rechtsklick in der Diagrammdarstellung öffnet einen Auswahldialog zur Einstellung der Diagrammdarstellung.
Ist die Auto Skalierung aktiviert (Voreinstellung), wird die y-Achse nach den dargestellten Messwerten skaliert, andernfalls wird die y-Achse nach dem Messbereich des Sensors skaliert (siehe 5.4.1).
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Datenanzeige und Visualisierung
Die Treppendarstellung stellt Schaltpunkte besser dar:
Die verschiedenen Darstellungsformen eines Graphen:
Linie:
Punkt:
Balken:
Fläche:
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Datenanzeige und Visualisierung
Einstellung mit der dem Graphen Funktionen zuzuordnen sind.
Zur Auswahl stehen die Darstellung des Kumulativwertes („Summieren“) und des Tendenzwertes („Trend“). Für beide Funktionen werden
Graphen in dem Diagramm dargestellt.
Kumulativwert
Summieren:
Tendenzwert
Trend:
Auswahl der Farbe eines Graphen. Nach Auswahl durch
Klicken mit der linken Maustaste wird das Auswahlfenster angezeigt.
Nach Auswahl der Farbe mit „OK“ bestätigen, der Graph
wird in der ausgewählten Farbe dargestellt.
Nach Auswahl der Farbe, bitte mit „OK“ bestätigen, der
Graph wird in der ausgewählten Farbe dargestellt.
Bei Fragen an GO Systemelektronik bitte immer die hier angegebene SoftwareVersionsnummer angeben.
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Datenanzeige und Visualisierung
Programmversion: 3.4.0.0
4.3 VisualN
VisualN bietet die Möglichkeit die Messwerte von mehreren verschiedenen Sensoren einer BlueBox gleichzeitig darzustellen. Im Unterschied zu Visual1 stellt VisualN die Graphen der Messwerte in nur einem Diagramm
dar.
Jeder Sensor wird mit einem verschiedenfarbigen Graphen dargestellt. Graph, Skala und die Legende eines
Sensors haben die gleiche Farbe.
Aufruf VisualN:
Es öffnet sich folgendes Fenster:
Hier können Sie eine BlueBox und daran angeschlossene Sensoren auswählen.
1
2
[1] Auswahl BlueBox
[2] Auswahl Sensoren
[3] Anzeige der Minimalund Maximalwerte
3
[4] Checkbutton Automatik
4
5
[5] Checkbutton Achsendarstellung
[6] Auswahl Darstellungszeitraum
6
[7] Auswahl Zeitzone
7
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Datenanzeige und Visualisierung
Graphdarstellung mit schrägen/geraden Linien
Graphdarstellung durchgehend/gestrichelt
Setzt den Darstellungszeitraum um einen Tag zurück.
Setzt den Darstellungszeitraum um einen Tag vor.
Setzt den Zoomwert auf 1 zurück.
Automatik
Automatische Skalierung der Y-Achse aus
Automatik
Automatische Skalierung der Y-Achse ein
Nur eine Achse
Jeder Sensorgraph hat eine eigene y-Achse.
Nur eine Achse
Die Messwerte werden auf eine y-Achse skaliert.
Wegen der besseren Vergleichbarkeit der Graphen empfiehlt es sich, wenn mehrere Sensoren eines gleichen
Parameters in dem Diagramm dargestellt werden sollen, „Nur eine Achse“ zu wählen. Die Darstellung hat
dann nur eine y-Achse.
Sie können die Darstellung vergrößern oder verkleinern, indem Sie mit gedrückter
Umschalttaste und gedrückter linker Maustaste ein Rechteck nach rechts oder
links aufziehen.
Der rote Punkt befindet sich auf der Stelle eines
ausgewählten Graphen (Auswahl mit Klick auf
den Graphen), der dem Cursor am nächsten ist.
Doppelklick öffnet ein Fenster mit dem Wert,
dem Datum und der Uhrzeit (bei verwendetem
GPS auch die Positionsdaten) des unter dem
roten Punkt liegenden Messwertes.
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Datenanzeige und Visualisierung
Öffnet das Standarddruckermenü und druckt das Diagramm.
Speichert jedes Diagramm einzeln in gängigen Grafikformaten.
Lädt ein zuvor gespeichertes Einstellungsprofil.
Speichert die Einstellungen des Fensters als .vpn-Datei.
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AMS
5 AMS - Advanced Managing Software
Programmversion: 3.6.6.5
5.1 Einführung AMS
Die Advanced Managing Software bietet eine direkte Zugriffsmöglichkeit auf eine BlueBox und ihre Arbeitsparameter. Wichtigstes Werkzeug von AMS ist die integrierte Formelsprache AMS-Formel.
Eigenschaften von AMS-Formel:
•
Erzeugung und Einstellung „virtueller“ Sensoren durch umfangreiche Eingabemöglichkeiten; einfache
Erstellung von Verknüpfungen von Sensoren und Aktoren
•
Eingabe von mathematischen Funktionen zur Berechnung von virtuellen Sensoren
•
Erstellen von logischen Verknüpfungen zwischen Sensoren und Aktoren (SPS-Funktionalität)
•
Einstellungen zur Benachrichtigung per E-Mail und SMS.
•
Einstellung von zeitgesteuerten Funktionen
•
Eingegebene Einstellungen und Funktionen können zur weiteren Bearbeitung und Dokumentation gedruckt bzw. gespeichert werden.
Die mit AMS durchgeführten Änderungen werden direkt in der BlueBox gespeichert.
Es empfiehlt sich, die Einstellungen zu sichern (siehe 5.3.2).
Voraussetzung für den Betrieb von AMS ist die BlueBox SQL Software.
5.2 Aufruf AMS
In der Regel rufen Sie AMS über die BlueBox SQL Software auf.
Sie können AMS auch über den Windows-Explorer aufrufen. Falls bei der Installation nichts anderes bestimmt
wurde, befindet sich die AMS.exe im Ordner C:\Programme\BlueBox.
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AMS
5.3 Grundfunktionen AMS
5.3.1 Passworteingabe
Nach dem Start von AMS und der Auswahl einer BlueBox sehen Sie folgendes Fenster.
Drop-down-Menü für die Auswahl einer BlueBox
Passworteingabefeld
Eingabe: Passwort ⇒ Eingabetaste
Um die Einstellungen der BlueBox zu ändern, muss das dazugehörige Netzwerkpasswort eingegeben werden.
Das Netzwerkpasswort finden Sie auf dem Konfigurationsdatenblatt, das jeder BlueBox beiliegt.
Falls das eingegebene Passwort nicht korrekt sein sollte, erscheint
folgende Fehleranzeige:
Haben Sie kein korrektes Passwort eingegeben können Sie keine Daten
ändern und keine Kalibrierwerte oder Rohdaten einsehen.
Klicken Sie auf „OK“ und geben Sie das Passwort erneut ein.
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AMS
5.3.2 Datei
5.3.2.1 Einstellungen speichern
Hier können Sie Formeln und virtuelle Sensoren als ams-Datei speichern.
Es öffnet sich ein Fenster, in dem der Speicherpfad ausgewählt werden kann.
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5.3.2.2 Sensorliste exportieren
Es öffnet sich ein Fenster, in dem der Speicherpfad ausgewählt werden kann.
Die Daten der Messungen werden in einer csv-Datei gespeichert. In dieser csv-Datei sind die einzelnen Daten
durch ein Semikolon* getrennt. Es empfiehlt sich, diese Dateien mit einem Programm zu öffnen, das die Daten der Messungen übersichtlich darstellt.
Beispiel: Öffnen einer csv-Datei mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Calc aus dem OpenOffice-Paket
*
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AMS
5.3.2.3 Einstellungen rücksichern
Hier können AMS-Backup-Dateien rückgesichert werden, d.h. die Einstellungen werden zurück auf die BlueBox übertragen, die aktuellen Einstellungen der BlueBox werden dabei überschrieben.
Nach Auswahl von „Einstellungen rücksichern“ erscheint ein Warnfenster, in dem nachgefragt wird ob die
Einstellungen überschrieben werden sollen.
Beachten Sie bitte den Warnhinweis und entscheiden Sie sorgfältig,
ob die Einstellungen überschrieben werden sollen!
Wenn dies erfolgen soll, erscheint nach einem Mausklick auf „Ja“ ein weiteres Fenster in welchem der Speicherpfad für die zurück zu sichernden Dateien anzugeben ist.
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5.3.3 Einstellungen
5.3.3.1 Mailserver-Einstellungen
Hier bestimmen Sie die Mailserver-Einstellungen. Von der hier eingetragenen E-Mail-Adresse werden
E-Mails von der BlueBox versendet.
IP Adresse
IP-Adresse Ihres SMTP-Mailservers
Wird der SMTP-Mailserver nicht auf Port 25 angesprochen, muss der Port in diesem
Eingabefeld mit angegeben werden (Beispiel Port 587 ⇒ 192.168.1.2:587).
Kontoname
Kontoname des E-Mail-Kontos
Mailadresse
Die E-Mail-Adresse des E-Mail-Kontos
Passwort
E-Mail-Passwort
Klick auf diesen Button überträgt die eingegebenen Daten auf die BlueBox.
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5.3.3.2 Protokolleinstellungen
AUS
EMC
MODBUS
PCT20 BTG Instruments GmbH
BioSendtry ( Aquatech )
YSI Sensor
Space coded
Serial 1
USB Serial 0
USB Serial 1
CAN-Bus Serial
Nach einer Protokolländerung muss die BlueBox neu gestartet werden!
Nach einer Schnittstellenänderung muss die BlueBox neu gestartet werden!
Mit diesen Einstellungen können externe Sensoren angeschlossen werden (z.B. über das CAN-Bus Serial Module).
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5.3.3.3 Systemlisten
5.3.3.3.1 Telefonnummernliste
Hier können Sie Telefonnummern im internationalen Format ohne Pluszeichen (+) eintragen. Die in der Fußzeile angegebene Telefonnummer von GO Systemelektronik wird als 49431580800 eingetragen.
Bei dem Versenden von SMS-Nachrichten über AMS kann über die Zeilennummer auf die entsprechende Telefonnummer verwiesen werden.
Überträgt die Telefonliste auf die BlueBox.
5.3.3.3.2 E-Mail-Adressenliste
Hier können Sie E-Mail-Adressen eintragen. Bei dem Versenden von E-Mails über AMS kann über die Zeilennummer auf die entsprechende E-Mail verwiesen werden.
Überträgt die E-Mail-Adressenliste auf die BlueBox.
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5.3.3.3.3 Fehlermeldungen
Mit AMS-Formel können benutzerdefinierte Fehlermeldungen ausgegeben werden.
In diesem Fenster können Sie diese Fehlermeldungen definieren.
siehe Anhang G - Liste der AMS-Formelelemente
Überträgt die Liste der Fehlermeldungen auf die BlueBox.
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5.3.3.4 Uhrzeit
5.3.3.4.1 Zeitserver
Eingabefeld IP-Adresse
Beispiel hier: Zeitserver der PhysikalischTechnischen Bundesanstalt in Braunschweig
Um für die BlueBox eine exakte Zeitangabe zu haben, besteht die Möglichkeit die BlueBox mit einem exakten
Zeit-Server zu synchronisieren.
Sie tragen in das Eingabefeld die IP-Adresse des Zeitservers ein.
Klick auf diesen Button überträgt die eingegebene IP-Adresse auf die BlueBox.
Klick auf diesen Button zeigt die aktuelle Einstellung und den Status des
Zeitservers an.
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5.3.3.4.2 Uhrzeit Kalibrieren
Um die interne Uhr der BlueBox zu kalibrieren kann hier die Zeitabweichung der internen Uhr in 24 Stunden
eingegeben werden. Die interne Uhr geht dann schneller (positiver Wert) oder langsamer (negativer Wert). Der
Wert hat die Einheit Millisekunden (ms).
Nur sinnvoll wenn kein Zeitserver angegeben wurde!
5.3.3.4.3 Uhrzeit Setzen
Setzt die GMT-Uhrzeit der BlueBox1 auf die GMT-Uhrzeit des Windows-Rechners2.
Die tatsächlich angezeigte Uhrzeit auf dem Display der BlueBox ist abhängig von der an der BlueBox eingestellten Zeitzone.
Nur sinnvoll wenn kein Zeitserver angegeben wurde!
1
2
angezeigte Uhrzeit der BlueBox +/- Zeitzone
angezeigte Uhrzeit des Rechners +/- Zeitzone
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5.3.3.5 BlueBox Name ändern
Hier können Sie den Namen einer BlueBox ändern.
Speichert die Namensänderung und schließt das Fenster.
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5.3.4 Hilfe
5.3.4.1 Info
5.3.4.2 BlueBox Reboot
Hier können Sie die BlueBox rebooten.
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5.4 Sensorauswahl
Wählen Sie wie in 5.3.1 beschrieben eine BlueBox aus und geben Sie das dazugehörige Passwort ein.
Seriennummer der BlueBox
Identifikationsnummern der Data Acquisition
Module (DAM-ID), 3 Buchstaben + 5 Ziffern
Liste der Nachrichten
Auswahlfeld
Das Taschenrechner-Symbol zeigt an, dass hier virtuelle (berechnete) Sensoren angezeigt werden.
Das Diagramm-Symbol zeigt an, dass hier reale Sensoren und
Aktoren angezeigt werden.
Unterhalb des Symbols werden die Sensoren angezeigt.
⇒ Identifikationsnummer des DAMs (DAM-ID)
⇒ Name des Sensors
grün - Der Sensor funktioniert.
grau - Der Sensor wurde entfernt oder der Sensorname wurde mit
AMS auf „n/c“ gesetzt, daher ist der Sensor nicht aktiv.
rot - Sensorfehler
blau mit Lupe - Warten auf den ersten Messwert
Ein DAM ist ein Data Aquisition Module (Sensormodul oder Aktormodul). An einem DAM können bis zu 16 Sensoren/Aktoren angeschlossen werden.
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Bezeichnungen:
• DAM-ID (auch Modul-ID) = Identifikationsnummer eines Data Acquisition Moduls
(3 Buchstaben + 5 Ziffern, eindeutig für jeden Sensor, werkseitig festgelegt)
• Realer Sensor: Sensor-ID = DAM-ID + Sensornummer
(eindeutig für jeden Sensor, werkseitig festgelegt)
• Virtueller Sensor: Sensor-ID = 00∗ + Seriennummer der BlueBox + Sensornummer
(eindeutig für jeden Sensor, werkseitig festgelegt)
Liste der Nachrichten
Message aktiv:
Rechtsklick im Auswahlfeld und Klick auf <Neue Nachricht>
erzeugt eine neue Nachricht.
Nachrichten ohne Eintrag werden nicht gespeichert.
Nachrichten ohne Eintrag werden grau dargestellt.
Name der Nachricht (hier 5 ) aktiv:
Rechtsklick im Auswahlfeld und Klick auf <umbenennen>
öffnet ein Eingabefenster für einen neuen Namen der Nachricht.
Die Namen werden nur lokal auf dem PC gespeichert.
∗
„00“ meint „NullNull“
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5.4.1 Sensoreinstellungen (Sensor Setup)
Klicken Sie doppelt auf den Namen eines realen, d.h. nicht virtuellen Sensors.
Es öffnet sich ein weiteres Fenster.
Sensor-ID = DAM-ID + Sensornummer, eindeutig für jeden Sensor, werkseitig festgelegt.
Anzeige des letzten Messwertes
und des Aufnahmezeitpunktes
Schaltet eine Formel aktiv/inaktiv,
siehe 5.5 AMS-Formel
Eingabefeld für die AMS-Formel (auch Formelfeld genannt),
siehe 5.5 AMS-Formel
Anzahl der Zeichen im AMSFormel-Eingabefeld (hier 0)
1
Name1
Name des Sensors, wird von den anderen BlueBox Programmen abgefragt.
Kommentar1
Ein Eintrag im Kommentarfeld (siehe 5.4.1.1 Das Kommentarfeld)
• bestimmt wie ein Messwert in der Datenbank gespeichert wird
und
• ist ein beliebiger Kommentartext für AMS und BlueBox SQL Software.
Parameter1
Bezeichnung des gemessenen Parameters
Einheit2
Einheit des Ausgabewertes
maximal 20 Zeichen
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2
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AMS
Kalibrierung und Rohwertanzeige
öffnet das Kalibrierfenster des Sensors (siehe 5.4.1.2 Sensorkalibrierung)
zeigt den unkalibrierten1 Wert (Rohwert) des Sensors an, wie vom Sensormodul empfangen
Bei einigen Sensoren (z.B. Sauerstoff, pH, Redox) ist die Rekalibrierungsschaltfläche sichtbar.
Ein Klick auf diese Schaltfläche öffnet Eingabefenster für Referenzwerte zur schnellen
Rekalibrierung des Sensors.
Einstellungen Messwertaufnahme
Vorkomma
Anzahl der Vorkommastellen des angezeigten Messwertes
Nachkomma
Anzahl der Nachkommastellen des angezeigten Messwertes
Intervall
Zeitraum zwischen den Messergebnissen.
Min. Messwert 2
Messbereichsuntergrenze
Max. Messwert 2
Messbereichsobergrenze
Mittlungen
Anzahl der Einzelmessungen, der arithmetische Mittelwert dieser Einzelmessungen ergibt den Messwert.
Intervall
Einzelmessungen neue
Messung
(hier 5)
Messablauf
Messzeit
Die minimale Messzeit hängt von der Ansprechzeit des Sensors ab. 3
1
Genaugenommen ist der Wert über das Sensormodul bereits präkalibriert.
2
Bei Unter- und Überschreitung des Bereiches wird der Messwert bei realen Sensoren angezeigt und gespeichert. Bei virtuellen
Sensoren wird die Unter-/Überschreitung durch ein < oder > markiert, gespeichert wird dann der eingetragene minimale oder
der eingetragene maximale Messwert.
3
Das gilt z.B. nicht, falls Sensoren über einen BlueSense-Messumformer mit der BlueBox verbunden sind, hier gelten die Einstellungen des Messumformers.
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Schaltflächenleiste
Überträgt die im Formelfeld stehende Formel auf die BlueBox.
Ist diese Schaltfläche inaktiv, erfolgte keine Passwordeingabe (siehe 5.3.1 Passworteingabe).
Öffnet ein Fenster zum Speichern der Formel auf dem PC.
Öffnet ein Fenster zum Laden einer bereits gespeicherten Formel von dem PC.
Öffnet ein Fenster zum Ausdruck dieser Sensoreinstellungen.
Öffnet ein Fenster mit einer Variablenliste.
Schließt das Fenster der Sensoreinstellungen.
5.4.1.1 Das Kommentarfeld
Ein Eintrag im Kommentarfeld in eckigen Klammern bestimmt, wie Messwerte in der Datenbank gespeichert werden.
Außerhalb eckiger Klammern ist der Eintrag ein
allgemeiner Kommentar.
Mögliche Einträge:
[An] Average
Mittelung der Messwerte, z.B. bei [A20] wird der Mittelwert aus 20 Messwerten gebildet und in der Datenbank
gespeichert.
[T] Toggel
Von Relais wird der Wert des Zustandes nur bei Änderung des Zustandes in die Datenbank geschrieben, es
wird jedoch mindestens ein Wert pro Stunde aufgenommen(minimaler Datenbestand).
[Un] Upper Value
Es wird z.B. bei [U60] nur der größte Messwert von 60 Messungen gespeichert.
[Ln] Lower Value
Es wird z.B. bei [L60] nur der kleinste Messwert von 60 Messungen gespeichert.
[Sn] Summe
Summe der letzten n Messwerte, z. B. Berechnung von Durchflüssen
[!] Steuerungsparameter für Formeln
„!“ sorgt dafür, dass die im Formelfeld aufgeführte Formel nicht als Offsetwert benutzt wird, sondern der berechnete Wert angezeigt und abgespeichert wird.
Dieses kann z.B. zur Berechnung von Temperaturkompensationen Verwendung finden.
Wichtig! Wird der Sensorwert des betreffenden Sensors selbst in der Formel verwendet, so darf nur der
unberechnete Wert benutzt werden, da nur dieser ohne Offset ist (d.h. die Aufaddierung der Messwerte wird
verhindert).
Eckige Klammern können nur einmal gesetzt werden, nach den eckigen Klammern kann ein beliebiger
allgemeiner Kommentar eingetragen werden.
Es können maximal 50 Zeichen in das Kommentarfeld eingegeben werden.
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5.4.1.2 Sensorkalibrierung
5.4.1.2.1 Kalibrierung am Beispiel Sauerstoff
Sensor Setup Fenster
Es öffnet sich folgendes Fenster:
1
2
3
4
5
[1] Auswahl ob der Messwert in mg/l oder % Sättigung angezeigt wird, ggf. Einheit im Sensor-SetupFenster anpassen, siehe 5.4.1 Sensoreinstellungen (Sensor Setup)
[2] Salzgehalt der Messflüssigkeit, per Hand einzutragen∗, kleine Abweichungen sind tolerabel.
[3] Temperatur der Messflüssigkeit, per Hand einzutragen∗ falls kein Temperatursensor zugeordnet ist (in
diesem Fall muss der Wert in [5] auf Null gesetzt werden).
[4] Durchschnittlicher Luftdruck an der Messstelle, per Hand einzutragen∗ falls kein Luftdrucksensor angeschlossen ist, kleine Abweichungen sind tolerabel.
[5] Relative Stellung des Temperatursensors zum Sauerstoffsensor in der Sensorliste,
siehe 5.4 Sensorauswahl
∗
Bestätigung mit RETURN (drücken der Return-/Eingabetaste)
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5.4.1.2.2 Rekalibrierung am Beispiel Sauerstoff
Sensor Setup Fenster
Es öffnet sich folgendes Fenster:
1
2
3
4
5
6
7
[1] Schaltfläche für die Sättigungskalibrierung
[2] Anzeige des aktuellen Messwertes in % Sättigung
[3] Schaltfläche für die Referenzwertkalibrierung
[4] Anzeige des aktuellen Messwertes in mg/l
[5] Sauerstoffgehalt der Referenzflüssigkeit
[6] Temperaturanzeige, falls kein Temperatursensor zugeordnet ist, wird hier der
Wert aus [3] des Kalibrierfensters (siehe vorhergehende Seite) übernommen.
[7] Schaltfläche, öffnet das Fenster der Kalibrierhistorie
Ablauf Sättigungskalibrierung:
a. Tauchen Sie den Sauerstoffsensor in die Luft.
b. Warten Sie bis der in [2] angezeigte Messwert stabil ist (Minimum 10 min).
c. Drücken Sie auf die Schaltfläche [1]. ⇒ Die Sättigungskalibrierung ist abgeschlossen.
Ablauf Referenzwertkalibrierung:
a. Tragen Sie in [5] den Sauerstoffgehalt der Referenzmessung ein.
b. Tauchen Sie den Sauerstoffsensor in das Messmedium.
c. Warten Sie bis der in [4] und [6] angezeigte Messwert stabil ist.
d. Drücken Sie auf die Schaltfläche [3]. ⇒ Die Referenzwertkalibrierung ist abgeschlossen.
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5.4.1.2.3 Kalibrierung am Beispiel pH-Wert
Sensor Setup Fenster
Es öffnet sich folgendes Fenster:
Beschreibung wie 5.4.1.2.5 Mehrpunktkalibrierung
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5.4.1.2.4 Rekalibrierung am Beispiel pH-Wert
Sensor Setup Fenster
Es öffnet sich folgendes Fenster:
2
1
3
6
4
5
7
8
9
[1] Eingabefelder für die pH-Werte der beiden Referenzflüssigkeiten
[2] Anzeige des Rohwertes der aktuellen Messung in mV
[3] Anzeige des Messwertes
[4] Eingabefelder der gemessenen Rohwerte der beiden Referenzflüssigkeiten, die
Werte können automatisch durch Drücken der Schaltflächen [6] hierher übernommen werden.
[5] Einstellung des digitalen Filters (100 % = kein Filter; 1 % max. Filter)
Ist der Messwert verrauscht, kann der Filter die Kalibrierung verbessern.
[6] Schaltfläche, überträgt den gemessenen Rohwert in das jeweilige Feld. Sobald in
beiden Feldern Werte eingetragen sind, werden die Kalibrierfaktoren∗ errechnet.
[7] Anzeige der Kalibrierfaktoren∗
[8] Schaltfläche, überträgt die Kalibrierung auf den Sensor.
[9] Schaltfläche, öffnet das Fenster der Kalibrierhistorie.
Ablauf:
a. Tragen Sie den pH-Wert der 1. Referenzflüssigkeit in das entsprechende Eingabefeld [1] ein.
b. Tauchen Sie den pH-Sensor in die 1. Referenzflüssigkeit, warten Sie bis die in [2] und [3] angezeigten
Werte stabil sind.
c. Falls sich die angezeigten Werte nicht stabilisieren, setzen Sie den digitalen Filter auf z.B. 20 %.
d. Klicken Sie auf die dem 1. Wert zugeordnete Schaltfläche [6] zur Übertragung des Rohwertes.
e. Wiederholen Sie die Schritte a. bis d. mit der 2. Referenzflüssigkeit.
f. Drücken Sie auf die Schaltfläche [8]. ⇒ Die Kalibrierung ist abgeschlossen.
∗
genau genommen Kalibrierkoeffizienten
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5.4.1.2.5 Mehrpunktkalibrierung
Sensor Setup Fenster
Direkteingabe der Koeffizienten des Kalibrierpolynoms (siehe nächste Seite).
Bereits vorhandene Koeffizienten werden angezeigt.
Erhöht die Anzahl der Kalibrierkoeffizienten (max. 8).
Verkleinert die Anzahl der Kalibrierkoeffizienten.
Öffnet ein Fenster, das die Zuordnung der Rohwerte zu den Messwerten
grafisch darstellt.
Öffnet das Kalibration Fitting Fenster (siehe nächste Seite).
Öffnet ein Speicherauswahlfenster.
Die Kalibrierungseinstellungen werden als .cal-Datei auf dem PC gespeichert.
Öffnet ein Speicherauswahlfenster.
Bereits gespeicherte Kalibrierungseinstellungen werden vom PC geladen.
Zeigt die Kalibrierhistorie an.
Startfenster der Kalibrierung
Zuordnung der Rohwerte (x-Achse) zu den Messwerten (y-Achse)
Beispiel eines Kalibrierpolynoms 1. Grades
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Kalibration Fitting
Startfenster der Kalibrierung
Eine Kalibrierung erzeugt, über einen Vergleich mit Kalibriermedien, Wertepaare aus Rohwerten des Sensors
und tatsächlichen Werten. Diese Wertepaare werden als Punkte in einem Koordinatensystem betrachtet.
Durch diese Punkte wird möglichst genau die Kurve eines Polynoms 1. bis 8. Ordnung gelegt, so entsteht das
Kalibrierpolynom.
Beispiel manuelle 3-Punktkalibrierung:
4
5
1
2
6
7
3
[1] Eingabe 1 ⇒
Das Kalibrierpolynom wird mit einem Polynom 2. Grades errechnet.
[2] Eingabe 0.0 5.0 | 100.0 200.0 | 200.0 500.0 ⇒ Wertepaare von Rohwert und Referenzmesswert
Jedem Rohwert des Sensors wird hier der tatsächliche Wert eines Kalibriermediums oder eines Referenzmessgerätes zugeordnet, hier als Beispiel 3 Wertepaare. Durch Änderung der Eingabe 1 lässt sich
der Grad des Kalibrierpolynoms verändern um die Kurve des Polynoms möglichst genau an die Koordinatenpunkte der Wertepaare anzugleichen. In jeder Zeile ist die Eingabe mit drücken der Return-/
Eingabetaste zu bestätigen.
[3] die Koeffizienten des berechneten Kalibrierpolynoms
[4] das Kalibrierpolynom
[5] Correlation Coeffizient ist der Grad der Angleichung der Korrekturkurve an die Kalibrierwertepaare,
hier 1, d.h. die Kurve des Kalibrierpolynoms berührt alle Koordinatenpunkte der Wertepaare.∗
[6] Koordinatenpunkte der Wertepaare (rot) mit geraden Linien (rot) verbunden
[7] Kurve des Kalibrierpolynoms (blau)
∗
Beschreibt die Punktübereinstimmung und nicht die Kurve im Bereich außerhalb der Koordinatenpunkte der Wertepaare.
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Stellt den aktuellen Rohwert dar.
Öffnet ein Hinweisfenster: „Mit der Tastenkombination Strg-R wird der aktuelle
Rohwert eingefügt.“
Überträgt die Kalibrierfunktion in den Sensor.
Speichert die Kalibrierwerte als .cal-Datei.
Lädt eine bereits vorhandene .cal-Datei
Stellt den nur den Bereich der Koordinatenpunkte der Wertepaare dar.
Stellt den gesamten Messwertbereich des Sensors dar.
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5.4.1.3 Status- und Fehlermeldungen
Einige Status- und Fehlermeldungen werden im Sensor Setup-Fenster anstelle des Messwertes dargestellt.
Status*
Beschreibung
Meldung im Sensor Setup
OK
0
Sensor sendet Daten
1
Sensor sendet keine Daten
2
neuer Sensor (kurzzeitig bei Sensorinitialisierung)
Wait
3
Sensor-ID wurde zugewiesen (kurzzeitig bei Sensorinitialisierung)
Wait
4
Sensorwarnung (ISA-Spektralanalysator bei Messwertausreißern)
[Messwert]
5
Messwert ist unter der Detektionsgrenze
6
Sensorkalibrationsfehler (BlueMon)
30
Formelfehler
31
unbekannter Sensor in der Formel
32
Messwert wird nicht gespeichert
33
Berechnungszeit der Formel ist überschritten
50
minimaler Messwert ist unterschritten (virtueller Sensor)
< minimaler Messwert
51
maximaler Messwert ist überschritten (virtueller Sensor)
> maximaler Messwert
52
interner Kommunikationsfehler
53
MIN ADC Limit (Untergrenze des AD-Wandlers wurde erreicht)
54
MAX ADC Limit (Obergrenze des AD-Wandlers wurde erreicht)
55
allgemeiner Gerätefehler
No Data
Calc Error
?Sensor
COM
* Die Werte in dieser Spalte können mit AMS-Formel abgefragt werden (siehe dort).
Beispiel:∗
Fehlermeldung eines Formelfehlers
Fehlerhafte Formeln werden bei ihrer Ausführung
als Calc Error angezeigt. *
∗
Ab Softwareversion 3.6.3 und der BlueBox-Firmwareversion 2.77 wird auch die Nummer der Fehlerzeile angezeigt.
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5.5 AMS-Formel
AMS-Formel ermöglicht die Manipulation von Sensordaten und Aktoren, die Einrichtung von virtuellen berechneten Sensoren (im Unterschied zu realen Sensoren) und das Absenden von Nachrichten per E-Mail und
SMS. Der Formelcode wird in das Formelfeld geschrieben und auf die BlueBox übertragen.
Ist in das Formelfeld eines Sensors ein Offsetwert eingetragen und soll dieser Offset entfernt werden, so ist
darauf zu achten, dass das Formelfeld völlig leer sein muss. Auch Leerzeichen müssen gelöscht werden.1
xx2
Fehlermeldung eines Formelfehlers
Fehlerhafte Formeln werden bei ihrer Ausführung
als Calc Error angezeigt. 2
Anmerkung: Nach dem Übertragen des Inhalts eines Formelfeldes auf die BlueBox wird dieser erst nach 30 s
dauerhaft auf der Compact Flash Card der BlueBox gespeichert.
1
Für sehr alte Versionen gilt:
Ist in das Formelfeld eines Sensors ein Offsetwert eingetragen, bleibt dieser Offsetwert auch bei einer Deaktivierung der Formel aktiv. Zur Deaktivierung des Offsetwertes tragen Sie anstatt des Offsetwertes 0; ein, andernfalls ist ein Neustart nötig.
2
Ab Softwareversion 3.6.3 und der BlueBox-Firmwareversion 2.77 wird auch die Nummer der Fehlerzeile angezeigt.
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5.5.1 Formelaufbau
∗
•
Die Formelsyntax ist zeilenweise definiert.
Sprungfunktionen gibt es nicht, die Formel wird zeilenweise nacheinander ausgeführt.
•
Groß- und Kleinschreibung wird unterschieden (case sensitive).
•
; (Semikolon) markiert das Ende einer Anweisung.
•
# markiert alles nachfolgende in der Zeile als Kommentar.
•
Das Argument einer Funktion wird durch runde Klammern eingeschlossen.
In Rechenformeln drücken runde Klammern einen Vorrang einer auszuführenden Rechenoperation vor
anderen in der Rechenreihenfolge aus. Mehrfache Verschachtelung ist zulässig.
•
Ein Anweisungsblock wird durch eine öffnende geschweifte Klammer { begonnen und durch eine
schließende geschweifte Klammer } beendet.
Bei bedingten Anweisungen müssen Sie Anweisungsblöcke definieren, sobald mehr als eine Anweisung
ausgeführt werden soll. Meint: if (Bedingung) {Anweisung1;Anweisung2;...;AnweisungN;}
•
Variablen
- Können nur Fließkommazahlen (Floatzahlen) bis 64 bit (float double) enthalten,
die größte Dezimalzahl ist also 265 - 1 = 36.893.488.147.419.103.231
- Variablen haben nach Definition den Startwert 0.
- Variablen sind global.
•
Variablenamen
- Bestehen nur aus ASCII-Buchstaben und ASCII-Ziffern.
- Das erste Zeichen muss ein Buchstabe sein.
- Im Variablennamen werden Groß- und Kleinschreibung unterschieden (case sensitive).
- Die maximale Länge beträgt 30 Zeichen.
- Dürfen nicht mit den Zeichenfolgen von AMS-Formelelementen beginnen.∗
•
Variablenarten
Es gibt drei Arten von Variablen:
- Standardvariablen, der Inhalt wird mit dem Herunterfahren der BlueBox gelöscht und bei Neustart
auf 0 (Null) gesetzt.
- Speicherpermanente Variablen werden alle 10 Minuten auf der BlueBox permanent gespeichert, sie
werden durch einen vorangestellten Unterstrich markiert (Beispiel: _Name).
- An der BlueBox änderbare speicherpermanente Variablen können am Display einer BlueBox geändert werden, sie werden durch ein vorangestelltes Dollarzeichen markiert (Beispiel: $Name).
Ein nachgestelltes „.MIN“, „.MAX“ oder „.RESOLUTION“ begrenzt den einstellbaren Wert und legt die
Änderungsschrittweite fest.
Beispiel: $Name.MIN = -5; $Name.MAX = 10; $Name.RESOLUTION = 0.01;
Auch hier wird Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
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5.5.2 Die AMS-Formel Eingabehilfe
Beispiel: Sensorwert
Ein Klick mit der rechten Maustaste im Formelfeld öffnet die Eingabehilfe.
Klick auf einen Eintrag in der Auswahlliste führt entsprechend weiter.
Doppelklick auf einen Sensor in der Sensor List fügt die Sensoridentifikation in das Formelfeld ein.
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5.5.2.1 Formelelemente der Eingabehilfe
Eine vollständige Liste der AMS-Formelelemente finden Sie unter: Anhang G - Liste der AMS-Formelelemente
Ein Klick mit der rechten Maustaste im Formelfeld öffnet die Eingabehilfe.
Klick auf einen Eintrag in der Auswahlliste führt entsprechend weiter.
Wert
Zeiger auf den Messwert des ausgewählten Sensors.
Beispiel [lft000044]
Uhrzeit
Zeiger auf Uhrzeit des Messwertes.
Beispiel [lft000044.TIME]
Status
Zeiger auf den Status des ausgewählten Sensors. Beispiel [lft000044.STATUS]
Raw Data
Zeiger auf den Rohwert des ausgewählten Sensors.
Beispiel [!lft000044]
Erkennbar am Ausrufezeichen.
External Data Messwert von einer anderen BlueBox
Zeiger auf den Messwert des durch DAM-ID + Sensornummer ausgewählten Sensors. [*DAM-ID + Sensornummer] Erkennbar am Sternchen.
* Wenn dieser Wert verwendet
wird, sollte er in der ersten Zeile
des Formelfeldes eingegeben
werden!
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On Time
Zeit in Sekunden seitdem der Aktor eingeschaltet ist.
Off Time
Zeit in Sekunden seitdem der Aktor ausgeschaltet ist
Last Value
Letzter Messwert
>0.5 Aktor ist eingeschaltet, <0.5 Aktor ist ausgeschaltet
Error Value*
Bestimmt ob ein Aktor bei einer fehlerhaften Berechnung (z.B. durch
Ausfall eines Sensors) ein- oder ausgeschaltet wird.
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ERRORVALUE=1
ERRORVALUE=0
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Aktor wird eingeschaltet
Aktor wird ausgeschaltet
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Zur Berechnung einer Formel stehen diverse mathematische Operatoren, Funktionen u.ä. zur Verfügung.
Die meisten aufgeführten Positionen dürften bekannt sein, zum besseren Verständnis sind diese hier in ihrer
Reihenfolge aufgeführt:
Winkelfunktionen
Sinus
Sinusfunktion sin(x)
Cosinus Cosinusfunktion cos (x)
Tangens
Tangensfunktion tan(x)
Winkelmaße
rad(x)
deg(x)
inverse Winkelfunktionen
asin(x)
Arcus Sinus
acos(x)
Arcus Cosinus
atan(x)
Arcus Tangens
Bogenmaß, auch: Radiant (z.B.: 60° ist π/3 rad, also ungefähr 1.0472 rad)
Gradmaß, Umrechnung von Radiant zu Gradmaß (rad -> grad)
Exponentialfunktion
exp(x)
Exponentialfunktion, deren Basis die Eulersche Zahl e ist: ex
Logarithmusfunktionen
Logarithmen sind die inversen Funktionen der Exponentialfunktionen
ln(x)
Logarithmus naturalis, log (x)
log(x)
log10 (x)
Wurzelfunktion
sqrt(x)
Quadratwurzel aus x
Absolutbetrag
abs(x)
Betrag von x. Beim Bilden des Betrags bleiben positive reelle Zahlen und die Null unverändert, bei negativen reelle Zahlen wird das Vorzeichen auf + umgestellt
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arithmetischer Mittelwert
avg(x)
AVG(1,10,[Sensornummer]);
1
fortlaufende Nummer der fließenden Mittelwertbildung; darf innerhalb einer BlueBox nur
einmal vorkommen
10 Anzahl der Werte aus der der Mittelwert gebildet wird
[Sensornummer] die Sensornummer des Sensors
Konstante
Pi
π=3,14159265
Vergleichsoperatoren
Insbesondere zur Einstellung der Schaltpunkte für Sensoren sind Vergleichsoperatoren notwendig.
>
größer als
<
kleiner als
>=
größer oder gleich
<=
kleiner oder gleich
==
gleich
logische Verknüpfungen
Zur Einstellung der Schaltpunkte für Sensoren können auch logische Verknüpfungen benutzt werden:
&
und
|
oder
XOR
exklusives oder
!
Bit-Invertierung,
Bei der Erklärung der oben angegebenen logischen
Verknüpfungen, kann eine Wahrheitstabelle helfen.
OR
a
0
0
1
1
b
0
1
0
1
y
0
1
1
1
XOR
a
0
0
1
1
b
0
1
0
1
y
0
1
1
0
AND
a
0
0
1
1
b
0
1
0
1
y
0
0
0
1
arithmetische Operatoren
()
Bevorzugte Durchführung der in Klammern gesetzten Grundrechenart
+
Addition
Subtraktion
/
Division
*
Multiplikation
^
Potenzen, eine abgekürzte Schreibweise für die mehrfache Multiplikation einer reellen Zahl mit sich
selbst, an entspricht a^n
++
Addition von 1 (+1)
-Subtraktion von 1 (-1)
%
Modulo-Operator, Rest einer Ganzzahl-Division
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Die Angaben beziehen sich auf die Zeit der BlueBox.
Zeit
TIME
aktuelle Uhrzeit (Localtime)
Stunde HOUR aktuelle Stunde
Minute MIN
aktuelle Minute
Sekunde SEC
aktuelle Sekunde
Monat MONTH aktueller Monat (0 – 11)
Tag im Monat
DAYOFMONTH aktueller Tag im Monat
Tag in der Woche DAYOFWEEK aktueller Tag in der Woche
0 entspricht Sonntag
1 entspricht Montag,
2 Dienstag
etc.
Bedingte Anweisungen
weitere Elemente
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Liest Werte aus dem Modbus-Register. Schreibt Werte in das Modbus-Register.
Eine vollständige Liste der AMS-Formelelemente finden Sie unter: Anhang G - Liste der AMS-Formelelemente
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5.6 Beispiele
5.6.1 Ändern von Ausgabewerten eines Sensors
Beispiel: Umrechnung von °C in °F
Der Ausgabewert eines Temperatursensors soll von °Celsius in °Fahrenheit umgerechnet werden.
1
2
6
3
4
5
TFahrenheit = TC · 1,8 + 32
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Vorgehensweise:
[1] Eingabe [!] ⇒ Dieser Steuerungsparameter sorgt dafür, dass die im Formelfeld eingetragene
Formel nicht als Offsetwert benutzt wird, sondern der berechnete Wert angezeigt
und abgespeichert wird.
[2] Eingabe °F ⇒ Die Einheit des Ausgabewertes ist °F.
[3] Aktivieren
der Formel
[4] Eingabe [!lft000044]*1.8+32
[!lft000044] ⇒ Unberechneter Wert des Sensors mit der Sensor-ID lft000044
Das Ausrufezeichen sagt, dass hier der unberechnete Wert des Sensors und nicht der berechnete Wert
des Sensors in der Formel verwendet wird. Ansonsten würden sich die einzelnen berechneten Werte
aufeinander addieren.
*1.8
⇒ multipliziert den Rohwert des Sensors mit 1,8
+32
⇒ addiert 32 zu dem Ergebnis der vorhergehenden Multiplikation
;
⇒ markiert das Ende der Anweisung
[5] Klick auf >Übertragen< überträgt die im Formelfeld stehende Formel auf die BlueBox.
[6] Der umgerechnete Wert wird nach Ende des laufenden Intervalls angezeigt.
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5.6.2 Einstellungen eines virtuellen Sensors
Beispiel: Ermittlung des Differenzwertes zweier Sensoren
Sensor-ID des virtuellen Sensors
Anzeige des letzten Wertes
Name
Diff. Innen Außen
Kommentar
Name des Sensors, erscheint bei Abfragen durch die anderen
BlueBox Programme.
siehe 5.4.1.1
Parameter
Temperatur
Bezeichnung des gemessenen Parameters
Einheit
°C
Einheit des Ausgabewertes.
Min. Messwert
-30
kleinster gespeicherter∗ und angezeigter Wert
Max. Messwert
30
größter gespeicherter* und angezeigter Wert
[lft000044]-[ct1000141];
Subtraktion: Messwert des Sensors lft000044 minus Messwert des Sensors ct1000141
; (Semikolon) markiert das Ende der Anweisung
Überträgt die Formel auf die BlueBox.
Angezeigt und gespeichert wird der Wert jedoch erst dann, wenn sich einer der
beiden Sensorwerte der in dieser Formel abgefragten Sensoren ändert.
∗
Anders als bei realen Sensoren gilt dieses hier auch für den gespeicherten Wert.
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5.6.3 Einstellungen einer E-Mail / SMS
Beispiel: Senden einer E-Mail bei Überschreitung eines Messwertes
[interner Name der Nachricht]
Nachrichten Limit
6
Maximale Anzahl der Nachrichten die in der Rückstellzeit gesendet werden
können.
Reaktionszeit
30
Zeit vom Eintritt der Nachrichtenbedingung (hier Temperatur > 30) bis zum
Senden der Nachricht. Ändert sich die Bedingung in der Reaktionszeit, wird
die Nachricht nicht gesendet.
Rückstellzeit
5
In dieser Zeit dürfen nicht mehr Nachrichten versendet werden, als über
Nachrichten Limit definiert ist.
Wartezeit
15
Dauer bis zum Senden der nächsten Nachricht wenn die Bedingung erfüllt
(true) ist.
Bedingung:
true
true: Die Bedingung zum Senden der Nachricht ist erfüllt.
false: Die Bedingung zum Senden der Nachricht ist nicht erfüllt.
Erfüllt seit:
17s
Dauer in s seit dem die Bedingung zum Senden der Nachricht erfüllt
wurde.
Status:
OK
Nach Übertragen
OK: Die Formel ist syntaktisch fehlerfrei.
Calc Error: Die Formel hat mindestens einen Syntaxfehler.
Übertragen:
1
Anzahl der bereits gesendeten Nachrichten
gesendet am:
10.03…
Datum und Uhrzeit der letzten gesendeten Nachricht
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Aktiv
Schaltet die Formel aktiv.
Aktiv
Schaltet die Formel inaktiv.
Mailto=“Name@Mail.de“;
oder
Mailto=“nnn“;
⇒ Mailadresse
Subject“Alarm“;
⇒ Betreff der Mail∗
MsgText=“Temperatur > 30“;
⇒ Text der Mail∗
[ct1000141] > 30;
⇒ Bedingung für das Senden der Mail: Der Messwert des Sensors
oder
Verweis auf einen Eintrag in der E-Mail-Adressenliste (siehe 5.3.3.3.2)
ct1000141 ist größer als 30.
Überträgt die Formel auf die BlueBox.
• Kann eine E-Mail nicht versendet werden, wird nach 120 s erneut versucht diese E-Mail zu versenden.
• Kann eine E-Mail nicht innerhalb von 12 h versendet werden, wird diese E-Mail gelöscht.
Der entsprechende Eintrag für das Versenden einer SMS-Nachricht ist:
PhoneNo=“nnn“"
(siehe 5.3.3.3.1)
⇒
MsgText=“Temperatur > 30“;
⇒
Text der SMS
[ct1000141] > 30;
⇒
Bedingung für das Senden der SMS: Der Messwert des Sensors
ct1000141 ist größer als 30.
Telefonnummer oder Verweis auf einen Eintrag in der Telefonliste
Hier können Sie Telefonnummern im internationalen Format ohne
Pluszeichen (+) eintragen.
Die in der Fußzeile angegebene Telefonnummer von GO Systemelektronik wird als 49431580800 eingetragen.
• Wird der Empfang einer SMS-Nachricht bestätigt, wird keine weitere Nachricht gesendet.
• Das Versenden einer SMS ist nur möglich, falls die BlueBox ein GSM-Modem hat.
∗
Die E-Mail muss einen Betreff und einen Text enthalten.
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5.6.4 Einstellungen eines Aktors
Beispiel: Schalten bei Überschreiten eines Füllstandes
Der Aktor ist ein Ventil das entweder geschlossen ist (Zustand 0) oder geöffnet (Zustand 1).
Sensor-ID des Aktors (genaugenommen Aktor-ID)
aktueller
Schaltwert
0 oder 1
Name
K3 B3-27 Notbegasung
Name des Sensors, erscheint bei Abfragen durch die anderen
BlueBox Programme.
Kommentar
[T]
Der Aktorwert wird nur gespeichert, wenn sich der Aktorwert
geändert hat .
Parameter
switch
Bezeichnung des Schaltparameters
Einheit
Da es sich hier um einen einfachen Schalter handelt (Zustand
0 oder 1), hat der Aktorparameter keine Einheit.
Vorkomma
1
Anzahl der Vorkommastellen
Nachkomma
0
Anzahl der Nachkommastellen
Intervall
300
Testet alle 300 Sekunden ob der Aktor noch da ist, falls nicht erscheint
„No Data“ unter Aktueller Wert.
Min. Messwert
0
Zustand 0
Max. Messwert
1
Zustand 1
Mittlungen
1
Hat bei Aktoren keine Funktion.
[fst002942] > 6.5;
⇒ Schaltbedingung: Ist der Messwert des Sensors fst002942 größer als 6,5,
ist der Schaltwert 1, ansonsten 0.
Überträgt die Formel auf die BlueBox.
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Konfiguration und Datenübertragung
6 Programme zur Konfiguration und Datenübertragung
Programmversion: 2.75-5
6.1 Firmware Update einer BlueBox
Voraussetzung ist eine funktionierende LAN-Verbindung der BlueBox mit einem PC oder eine aktive
Gateway-Verbindung mit der BlueBox.
Starten Sie das Programm FirmwareUpdate.exe .
Firmwareversion des
Updates
Klick auf <Übertragen>
Default (LAN)
•
Wählen Sie den Karteireiter <Default>.
•
Geben Sie das Netzwerkpasswort der BlueBox ein
(siehe Anhang F - Das Konfigurationsdatenblatt
/ 2. Network).
•
Geben Sie die IP-Adresse der BlueBox ein
(siehe Anhang F - Das Konfigurationsdatenblatt
/ 2. Network).
•
Klick auf <OK>
Voraussetzung: eingegebenes Passwort bei Default(LAN), siehe oben
Gateway
•
Wählen Sie den Karteireiter <Gateway>.
•
Geben Sie die Seriennummer der BlueBox ein
(siehe Anhang F - Das Konfigurationsdatenblatt
/ 2. Network).
•
Geben Sie den Usernamen der Gatewayverbindung ein
(siehe 3.2.2).
•
Geben Sie das Passwort der Gatewayverbindung ein
(siehe 3.2.2).
Klick auf <OK>
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Konfiguration und Datenübertragung
Klick auf <OK>
Klick auf <Ja>.
Die BlueBox startet neu, Sie können das Fenster schließen.
Warten Sie bis die BlueBox hochgefahren ist.
Das Update ist abgeschlossen.
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Konfiguration und Datenübertragung
Programmversion: 3.6.6.0
6.2 ExportTool
Das Programm ExportTool.exe exportiert ausgewählte Messwerte aus der Datenbank in das .txt- und .csvFormat.
Aufruf ExportTool.exe:
Es erscheint das Programmfenster:∗
Auswahl Zeitraum
Auswahl BlueBox, die angeschlossenen Sensoren werden aufgelistet.
Auswahl Zeitzone
Auswahl Intervallzeit*
Klick auf <Start> lädt die
ausgewählten Daten.
Auswahl Sensoren
Klick auf <Speichern> öffnet ein Fenster, in dem der Speicherpfad ausgewählt werden kann.
Bestimmt das Format von zugeordneten GPS-Koordinaten,
gelistet als Longitude/Latitude.
∗
Zeitraum für die zu berücksichtigenden Messwerte (siehe nächste Seite)
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Konfiguration und Datenübertragung
Nur der erste Messwert des Intervalls wird gespeichert.
Bestimmt die Art der Berechnung der in der Intervallzeit gesammelten Messwerte.
Sie können die Daten als .txt- oder .csv-Datei speichern.
In dieser .csv-Datei oder .txt-Datei sind die einzelnen Daten durch ein Semikolon* getrennt. Es empfiehlt sich,
diese Dateien mit einem Programm zu öffnen, das die Daten der Messungen übersichtlich darstellt.
Beispiel: Öffnen einer .csv-Datei mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Calc aus dem OpenOffice-Paket.
*
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Konfiguration und Datenübertragung
Programmversion: 3.4.0.5
6.3 ModConfig
6.3.1 Zur Auswahl stehende MODBUS-Schnittstellen der BlueBox
A
CAN-Bus mit externem Serielle-Schnittstelle-Modul
B
Ethernet über TCP/IP
C
Interne serielle Schnittstelle
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Konfiguration und Datenübertragung
6.3.2 MODConfig.exe starten
Aufruf MODConfig.exe
Das Programm MODConfig.exe befindet sich im Standardverzeichnis der BlueBox-Software.
Nach dem Start öffnet sich dieses Fenster.
Wählen Sie eine BlueBox aus.
Eingabe Passwort
Klick auf <OK>
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Konfiguration und Datenübertragung
6.3.3 CAN-Bus mit externem Serielle-Schnittstelle-Modul
A
Wählen Sie CAN1.
Wählen Sie Sensor und klicken Sie auf <Hinzufügen>.
2
1
Klick auf <Übertragen> überträgt die Einstellungen auf die BlueBox.
1
0 entspricht dem Register 30001 für analoge Sensoren und Register 10001 für digitale Sensoren.
2
Nach Änderung dieser Einstellungen, werden Sie aufgefordert die BlueBox neu zu
starten.
Wenn Sie ein oder zwei zusätzliche Module anschließen wollen, wählen Sie entsprechend CAN-Bus Serial 2
und CAN-Bus Serial 3.
Wenn Sie ein serielles Modul an eine BlueBox mit interner serieller Schnittstelle (BlueBox T3 und TS) anschließen, wählen Sie CAN-Bus Serial 2 statt CAN-Bus Serial 1.
Wenn Sie die Fehlermeldung "Unsupported firmware" erhalten, aktualisieren Sie die Firmware des ausgewählten BlueBox (siehe 6.1 Firmware Update einer BlueBox).
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Konfiguration und Datenübertragung
6.3.4 Ethernet über TCP/IP
B
Die MODBUS-TCP/IP-Schnittstelle ist nur erreichbar von privaten Netzwerkadressen:
• 10.0.0.0/8
(10.0.0.1 - 10.255.255.254)
• 172.16.0.0/12
(172.16.0.1 - 172.31.255.254)
• 192.168.0.0/16
(192.168.0.1 - 192.168.255.254)
Wählen Sie TCP/IP.
Wählen Sie Sensor und klicken Sie auf <Hinzufügen>.
2
1
Klick auf <Übertragen> überträgt die Einstellungen auf die BlueBox.
1
0 entspricht dem Register 30001 für analoge Sensoren und Register 10001 für digitale Sensoren.
2
Nach Änderung dieser Einstellungen, werden Sie aufgefordert die BlueBox neu zu
starten.
Wenn Sie die Fehlermeldung "Unsupported firmware" erhalten, aktualisieren Sie die Firmware des ausgewählten BlueBox (siehe 6.1 Firmware Update einer BlueBox).
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Konfiguration und Datenübertragung
6.3.5 Interne serielle Schnittstelle
C
Wählen Sie Seriell 1.
Wählen Sie Sensor und klicken Sie auf <Hinzufügen>.
2
1
Klick auf <Übertragen> überträgt die Einstellungen auf die BlueBox.
1
0 entspricht dem Register 30001 für analoge Sensoren und Register 10001 für digitale Sensoren.
2
Nach Änderung dieser Einstellungen, werden Sie aufgefordert die BlueBox neu zu
starten.
Wenn Sie die Fehlermeldung "Unsupported firmware" erhalten, aktualisieren Sie die Firmware des ausgewählten BlueBox (siehe 6.1 Firmware Update einer BlueBox).
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Konfiguration und Datenübertragung
6.3.6 Konfigurieren der Sensoren
Über das Auswahlfeld <Adresse> können Sie dem ausgewählten Sensor eine aufsteigende Adresse zuweisen.
(Bei analogen Sensoren wird die Adressen um 2 erhöht und bei digitalen Sensoren um 1, d.h. bei eine analogen Messung werden immer zwei 16 Bit Register ausgelesen.)
Es ist notwendig, die zugewiesenen Adressen an die Techniker des Gegengerätes zu übermitteln. Es wird empfohlen, zusammen eine Tabelle zu erstellen.
Für jeden Sensor müssen Sie noch auswählen, ob der Sensor entweder analog (z.B. Temperatur) oder digital
(z.B. ein Schwimmerschalter) ist.
In dem Sensoren-Pull-Down-Menü werden die bereits ausgewählten Sensoren blau und grün markiert und
werden in der untenstehenden Tabelle aufgeführt.
Wenn Sie alle gewünschten Sensoren ausgewählt haben, speichern Sie die Einstellungen auf der BlueBox mit
Klick auf <Übertragen>.
Sie können die Tabelle jederzeit ändern bzw. erweitern. Allerdings müssen Sie dieses immer dem Techniker
des Gegengerätes mitteilen.
Einstellung des Formates der Datenübertragung
Wenn nichts markiert ist, ist der Wert 4 Byte float im
INTEL "Little-Endian"- Format (LSB first).
Für das MODBUS/MOTOROLA-Format ("Big-Endian"Format (MSB first)), markieren Sie <vertausche high /
low Byte> und <vertausche high / low Word>.
6.3.7 Konfigurationseinstellungen speichern und laden
Über den Menüpunkt Datei > Exportieren können Sie die aktuelle Konfiguration als .map-Datei speichern.
Über den Menüpunkt Datei > Importieren können Sie eine als .map-Datei gespeicherte Konfiguration laden.
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Konfiguration und Datenübertragung
Programmversion: 1.2.0.1
6.4 BlueBox Backup
Das Programm BlueBox Backup speichert - außer den Messdaten - alle Daten einer BlueBox in einer bck-Datei.
Aus dieser Datei kann GO Systemelektronik eine neue Compact Flash-Karte für eine BlueBox erstellen.
Voraussetzung ist eine funktionierende LAN-Verbindung der BlueBox mit einem PC oder eine aktive
Gateway-Verbindung mit der BlueBox.
Sie können BlueBox Backup über den Windows-Explorer aufrufen. Falls bei der Installation nichts anderes bestimmt wurde, befindet sich die BBBackup.exe im Ordner
C:\Programme\BlueBox.
Klick auf <Start> öffnet ein Eingabefeld.
Sie können das Backup über
eine direkte LAN-Verbindung
oder über ein Gateway (falls
vorhanden, siehe 3.2.2) durchführen.
∗
Default (LAN): Eingabe des NetzwerkGateway: Eingabe Seriennummer der Bluepasswortes der BlueBox und der IPBox, Benutzername und Passwort aus den GaAdresse der BlueBox (siehe Anhang F / 2.
teway-Einstellungen (siehe 3.2.2).
Network).
Klick auf <OK> startet das Backup.
Der Fortschritt des Backups wird mit einem
Fortschrittsbalken angezeigt.
Es öffnet sich ein Fenster, in dem der Speicherpfad ausgewählt werden kann.
∗
Voraussetzung: eingegebenes Passwort bei Default (LAN), siehe links
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Konfiguration und Datenübertragung
Programmversion: 3.4.0.0
6.5 USBImport
Dieses Programm überträgt Messdaten von einer BlueBox in eine Datenbank mittels eines USB-Sticks1.
Falls bei der Installation nichts anderes bestimmt wurde, befindet sich die USBImport.exe im Ordner
C:\Programme\BlueBox.
Voraussetzung:
1. Der USB-Stick mit einem Ordner „Database2“ auf der ersten Ebene wurde vorher in den USBAnschluss einer BlueBox gesteckt. Die BlueBox überträgt dann automatisch sämtliche Messdaten
der BlueBox in den Ordner „Database“.
2. Die BlueBox ist auf dem Zielrechner mit der BlueBox SQL Software eingerichtet (siehe 3.2.2 Einrichten einer neuen BlueBox). Somit existiert auch eine zugeordnetet Datenbank.
Stecken Sie den USB-Stick in einen USB-Anschluss Ihres Rechners. Starten Sie das Programm USBImport.exe.
Folgendes Fenster erscheint:
Wählen Sie einen Zeitraum aus. Die in diesem Zeitraum aufgenommenen Messdaten werden nach Klick auf
<Start> in die richtige Datenbank übertragen.
1
2
genaugenommen: USB-Speichergerät
Groß-/Kleinschreibung beachten
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Installation MySQL™ Server
Anhang A - Installation MySQL™ Server
1 Vorbereitung Installation MySQL Server
Das Installationsprogramm für den MySQL-Server finden Sie auf dem mitgelieferten USB-Stick unter:
• BlueBox Install\1. MySQL Server Installation\mysql-5.5.8-win32.msi (32-bit-Version)
oder
• BlueBox Install\1. MySQL Server Installation\mysql-5.5.9-winx64.msi (64-bit-Version)
Starten Sie das Installationsprogramm und folgen Sie bei der Installation dem Programm, bzw. den folgenden
Abbildungen.
Klick auf Next
Wählen Sie „Typical“ um die Standardeinstellungen zu übernehmen.∗
Wählen Sie „Custom“ um die Standardeinstellungen zu ändern.∗
1.1 Auswahl Typical führt auf 2 Installation MySQL Server.
∗
∗
GO Systemelektronik empfiehlt, ab Windows Vista die Standardeinstellungen zu ändern (siehe nächste Seite).
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Installation MySQL™ Server
1.2 Auswahl Custom
Hier können Sie die Speicherorte überprüfen und ggf. ändern.
Die Datenbank wird in der Standardeinstellung ab Windows Vista in einem versteckten Verzeichnis angelegt.
Für einen Zugriff mit dem Windows-Explorer müssen Sie ggf. die Windows-Ordneroptionen ändern.
Es kann hilfreich sein, den Speicherort zu notieren.
Es empfiehlt sich, der Datenbank ein anderes und offenes Verzeichnis zuzuweisen.
Klick auf Next führt auf 2 Installation MySQL Server.
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Installation MySQL™ Server
2 Installation MySQL Server
Klick auf Install
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Installation MySQL™ Server
Klick auf Finish
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Installation MySQL™ Server
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Installation MySQL™ Server
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Das hier eingetragene
Passwort benötigen Sie bei
der BlueBox-Installation.
Bitte notieren Sie sich das
Passwort.
Klick auf Next
Klick auf Execute
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Nach Klick auf Finish ist die Installation abgeschlossen.
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Installation der BlueBox PC Software
Anhang B - Installation der BlueBox PC Software
Die BlueBox PC Software ist installierbar unter Windows 2000, Windows XP, Windows Vista und Windows 7.
Ein MySQL™ Server ist zwingend notwendig für den Betrieb der BlueBox PC Software, siehe Anhang A Installation MySQL™ Server.
Programme der BlueBox PC Software:
•
AMS - Advanced Managing Software
•
BlueBox SQL Software
•
BlueBox BackUp
•
Control Monitor Software (lizenzabhängig lauffähig)
•
ExportTool
•
FirmwareUpdate
•
ISAData
•
ISA Spektrometer Software
•
ISA Plus Software (optional)
•
ModConfig
•
Online Monitor
•
Spectrum Visual
•
Übersetzungsprogramm
•
UpdateDatabase
•
USBImport
•
Visual1
•
VisualN
Schutzsoftware gegen unberechtigte Benutzung:
•
CodeMeter Software
Sie benötigen den USB-Stick von GO Systemelektronik und den USB-Dongle von GO Systemelektronik.
Der USB-Dongle und die Codemeter Software schützen zusammen die BlueBox PC Software gegen einen
unautorisierten Zugriff.
USB-Dongle
USB-Stick
Auf dem USB-Stick befinden sich die Programmdaten.
Zum Betrieb der Software benötigen Sie den USB-Dongle.
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Installation der BlueBox PC Software
Stecken Sie den USB-Stick in eine USB-Buchse an Ihrem PC. Öffnen Sie den Inhalt des USB-Sticks.
Doppelklicken Sie auf „setup.exe“.
Wählen Sie Ihre Sprache.
Klick auf <OK>
Klick auf <Weiter>
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Installation der BlueBox PC Software
“Programme” ist immer aktiviert und bewirkt die Installation der BlueBox PC Software. Sollte die BlueBox PC
Software bereits installiert sein, werden neuere Programmversionen installiert.
Wählen Sie, falls gewünscht, weitere Programme aus.
Klick auf <Weiter>
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Installation der BlueBox PC Software
Host Name oder IP-Adresse: Die IP-Adresse Ihres MySQL™-Servers. Falls der Server auf dem jetzigen Rechner
installiert ist, geben Sie „localhost“ ein.
User Name: Root-Benutzername des MySQL™-Servers, hier der Standardname „root“.
Password: Root-Passwort des MySQL™-Servers, wurde während der Installation des Servers eingegeben.
Klick auf <Weiter>
Klick auf <Installieren>
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Falls die Codemeter-Software nicht
bereits auf Ihrem Rechner installiert
ist, wird diese jetzt installiert.
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Installation der BlueBox PC Software
Klick auf <Fertigstellen>
Die Installation ist abgeschlossen.
Öffnen Sie das Programmmenü über die Startleiste.
Bevor Sie die Software starten, stecken Sie den USB-Dongle in eine USB-Buchse Ihres Rechners.
Der USB-Dongle schützt die BlueBox PC Software gegen unautorisierten Zugriff.
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BlueBox SQL Software im Serverbetrieb
Anhang C - BlueBox SQL Software im Serverbetrieb
1 Übersicht
Die BlueBox kann auf zwei Arten über einen Server mit Clients verbunden werden.
1. Server und jeder Client haben einen Dongle, es können beliebig viele Clients verbunden werden.
2. Der Server hat einen Masterdongle, die Anzahl der verbundenen Clients hängt von der Lizenz ab.
Ohne Dongle können bereits auf dem PC vorhandene Daten mit Visual1 und VisualN visualisiert werden.
Der SQL-Server muss auf dem Server installiert sein.
Die Codemeter-Software muss auf dem Server und auf jedem Client installiert sein.
Die BlueBox-Software muss auf dem Server installiert sein. Auf den Clients kann sie installiert sein, i.d.R. wird
aber auf den Clients eine Verknüpfung mit der BlueBox-Software auf dem Server angelegt.
1
2
Das periodische Update der Datenbank mit den Daten der BlueBox erfolgt über das Programm
UpdateDatabase.exe.
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BlueBox SQL Software im Serverbetrieb
2 Einstellungen der Codemeter-Software bei Betrieb mit Masterdongle
Damit die Clients den Masterdongle nutzen können, müssen Sie in der Codemeter-Software des Servers∗ und
der Clients folgende Eintragungen machen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Codemeter-Symbol in der Taskleiste.
Es öffnet sich Ihr Standardbrowser mit der CodeMeter-Webadmin-Oberfläche.
Klicken Sie auf „Einstellungen“.
Es öffnet sich im Browser die Eingabemaske der Einstellungen.
∗
Der Masterdongle kann auch in jedem Client-Rechner stecken, die hier beschriebenen Server-Einstellungen werden dann an
diesem Client-Rechner gemacht.
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BlueBox SQL Software im Serverbetrieb
2.1 Einstellungen der Codemeter-Software am Server
Mit dieser Option kann dieser
PC als Netzwerkserver für die
CodeMeter-Software benutzt
werden. Ist diese Option aktiviert, stellt dieser Rechner
seine CodeMeter-Lizenzen im
Netzwerk zur Verfügung.
Eine genauere Beschreibung der CodeMeter-Webadmin-Oberfläche finden Sie unter:
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Anmerkung:
Falls Verbindungsprobleme auftauchen, kontrollieren Sie am Server die Einstellungen in der Eingabemaske
„Zugriffsschutz“.
Zeigt eine Liste aller Clients an, die die Berechtigung haben den Masterdongle zu benutzen (eine Lizenz zu
belegen).
Ist diese Liste leer (Default-Einstellung), kann jeder Client im Netzwerk den CodeMeter Server benutzten.
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2.2 Einstellungen der Codemeter-Software am Client
Option deaktivieren
Klicken Sie auf „Hinzufügen“.
In diesem Fenster tragen Sie den Rechnernamen
oder die IP-Adresse des Servers ein. Klick auf „OK“
fügt den Eintrag in die Server Suchliste ein.
Eine genauere Beschreibung der CodeMeter-Webadmin-Oberfläche finden Sie unter:
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Dongle-Upgrade
Anhang D - Anfordern eines Dongle-Upgrades zur Lizenzerweiterung
Voraussetzung:
•
•
eingesteckter USB-Dongle von GO Systemelektronik
installierte Codemeter-Software
Beides ist im Lieferumfang der BlueBox PC Software enthalten.
1. Aufruf von „WIBU Control File“
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Hintergrund des Windows-Desktops. Wählen sie“ Neu“ und
dann „WIBU Control File“.
2. Dokumentauswahl
Wählen Sie den Eintrag „CM Stick Remote Programming Kontext-Datei“ aus. „CM Stick Remote Programming
Kontext-Datei“ bezeichnet eine Lizenzdatei. Klicken Sie auf „Create“.
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Dongle-Upgrade
3. Erstellen der Kontext-Datei
Wählen Sie beide Einträge im Listenfeld aus. Klicken Sie auf „OK“.
Klicken Sie auf „OK“. Das Programm erstellt die Datei „MyCmStick.WibuCmRaC“ auf dem Desktop.
4. Senden der Datei
Senden Sie die Lizenzdatei „MyCmStick.WibuCmRaC“ an GO Systemelektronik: info@go-sys.de
5. Lizenz erweitern
Innerhalb kurzer Zeit erhalten Sie eine neue Lizenzdatei zurück. Öffnen Sie diese mit einem Doppelklick. Die
Lizenz wird automatisch erweitert.
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Periodisches Update
Anhang E - UpdateDatabase: Periodisches Update der Datenbank einrichten
Programmversion: 3.4.0.0
Sie benötigen das Programm UpdateDatabase.exe und das Windows-Systemprogramm „Aufgabenplaner“ (Windows Vista, Windows 7) oder „Geplante Tasks“ (Windows XP).
Mit der Installation der BlueBox-Software wurde, falls Sie nicht einen anderen Ordner
ausgewählt hatten, der Ordner „C:\Programme\BlueBox“ mit nebenstehendem Inhalt angelegt.
Hier finden Sie das Programm UpdateDatabase.exe.
1 Periodisches Update einrichten - Windows Vista/Windows 7
Rufen Sie das Fenster „Aufgabenplanung“ über die
Start-Schaltfläche der Windows-Taskleiste auf.
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Periodisches Update
Tragen Sie einen Namen für die Aufgabe im entsprechenden Feld
ein und klicken Sie auf „Weiter“.
Wählen Sie in den beiden folgenden Fenstern als Trigger (auslösendes Moment ) „Täglich“
und als Aktion „Programm starten“.
Wählen Sie UpdateDatabase.exe aus.
Im Feld für „Argumente hinzufügen (optional):“tragen Sie jetzt
die Seriennummer der BlueBox ein (hier T00202).
In einigen Fällen erscheint eine Meldung.
Klicken Sie auf <Ja>.
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Periodisches Update
Danach sieht die Zusammenfassung so aus:
Nach einem Klick auf <Fertig stellen> ist das periodische Update eingerichtet.
Weitergehendes entnehmen Sie bitte Ihrer Windows-Dokumentation.
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Periodisches Update
2 Periodisches Update einrichten - Windows XP
Rufen Sie das Fenster „Geplante Tasks“ auf.
Es öffnet sich folgendes Fenster:
Ziehen Sie mit gedrückter
linker Maustaste das Symbol von
UpdateDatabase.exe in das rechte
Feld des Fensters.
Doppelklicken Sie auf das Symbol für UpdateDatabase im Fenster „Geplante Tasks“.
Es öffnet sich das Fenster „UpdateDatabase“.
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Periodisches Update
Der Speicherpfad zu „UpdateManager.exe“ ist automatisch im Feld „Ausführen:“ eingetragen. Am Ende des
Eintrages des Speicherpfades tragen
Sie jetzt, getrennt durch ein Leerzeichen, die Seriennummer Ihrer BlueBox ein (hier T00202).
Klicken Sie auf den Reiter „Zeitplan“, es öffnet sich folgendes Fenster:
Klick auf den Button „Erweitert“
öffnet das Fenster für erweiterte
Einstellungen.
In diesen beiden Fenstern können
Sie Ihre Updatezeiten eingeben.
Weitergehendes entnehmen Sie bitte Ihrer Windows-Dokumentation.
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Konfigurationsdatenblatt
Anhang F - Das Konfigurationsdatenblatt
Das Konfigurationsdatenblatt enthält die zum Betrieb der BlueBox notwendigen Einstellungen.
Beispiel BlueBox TS:
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Konfigurationsdatenblatt
1.
BlueBox TS:
Serial Number
BlueBox Password (PIN)
Storage Device
Serial Number
A1234
xxx
CF-256
Seriennummer der BlueBox
Unter dieser Seriennummer wird die BlueBox mit der
BlueBox PC Software identifiziert.
 ab Werk vorgegeben, nicht änderbar
BlueBox Password (PIN) Passwort der BlueBox
Wird benötigt um an der BlueBox Systemeinstellungen zu ändern.
 ab Werk vorgegeben, nicht änderbar
Storage Device
2.
1
Network:
IP Address
Netmask
Gateway
Port
Login Name
Password
Art und Größe des internen Speichers der BlueBox, hier CF-256
(CF=Compact Flash; 256=256 MB)
 ab Werk vorgegeben, durch Austausch änderbar
192.168.1.167
255.255.255.0
0.0.0.0
14111
bluebox
xxxxx
IP Address
IP-Adresse der BlueBox
Unter dieser Adresse wird die BlueBox im Netzwerk angesprochen.
 ab Werk vorgegeben, änderbar
Netmask
Netzmaske der BlueBox
 ab Werk vorgegeben, änderbar
Gateway
Standard-Gateway der BlueBox
 ab Werk vorgegeben, änderbar
Port
Netzwerkport der BlueBox
 ab Werk vorgegeben1, nicht änderbar
Login Name
Nutzername für eine Modemverbindung
 ab Werk vorgegeben, nicht änderbar
siehe 3.2.3 Einstellungen einer Modemwählverbindung
Password
Netzwerkpasswort der BlueBox
Wird benötigt um mit der AMS-Software auf die BlueBox
zugreifen zu können.
 ab Werk vorgegeben, nicht veränderbar
14111 / oder bei aktivierter Verschlüsselung 14110
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Konfigurationsdatenblatt
3.
4.
BlueGate Settings:
IP Address
Password BlueGate
91.221.182.1411
xxxxx
IP Address
IP-Adresse eines Internet-Gateways
 kann ab Werk vorkonfiguriert sein, änderbar
Password BlueGate
Passwort für ein Internet-Gateway
 kann ab Werk vorkonfiguriert sein, änderbar2
BlueBox PC Software - BlueGate Settings:
Host
datagateway.go-sys.de
Username
bluebox
Password Windows
xxxxx
Falls die BlueBox über ein Gateway angesprochen wird (z.B. bei einer UMTS-Verbindung), werden in
der BlueBox SQL Software diese Zugangsdaten eingetragen.
siehe 3.2.2 Einrichten einer neuen BlueBox).
nur BlueBox TS
5.
1
2
Spectrometer Components:
Spectrometer Board Serial Number
ISA Sensor Head Serial Number
Fibre Optic Cable Serial Number
Zeiss Module Number
ISA12345
1234
12/3456
123456
ISA Spectrometer Board Serial Number
Seriennummer der Spektrometerplatine
 ab Werk vorgegeben, nicht änderbar
ISA Sensor Head Serial Number
Seriennummer des Messkopfes
 ab Werk vorgegeben, nicht änderbar
Fibre Optic Cable Serial Number
Seriennummer des Messkopfkabels
 ab Werk vorgegeben, nicht änderbar
Zeiss Module Number
Seriennummer des Zeiss-Spektrometermoduls
 ab Werk vorgegeben, nicht änderbar
IP-Adresse des GO-Webservers (Standardadresse)
änderbar nur unter der Standardadresse
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AMS-Formelelemente
Anhang G - Liste der AMS-Formelelemente
gültig ab BlueBox-Firmwareversion: 2.77.16
Codemarkierung
Beschreibung
;
Markiert das Ende einer Anweisung, z.B. Var=1;
#
Markiert die nachfolgenden Zeichen der Zeile als Kommentar.
Sensoren
Beschreibung
[Sensor-ID]
Messwert eines Sensors bzw. Zustand eines Aktors
[!Sensor-ID]
Messwert eines Sensors ohne Offset
[*Sensor-ID]
Messwert eines Sensors einer anderer BlueBox (übertragen durch UDPSEND)
[%n]
Messwert des n-ten Sensors des DAM in dem diese Formel steht,[%1] wäre dann der
erste Sensor usw.
Status
[Sensor-ID.STATUS]
Beschreibung
0
Sensor sendet Daten
1
Sensor sendet keine Daten
2
neuer Sensor (kurzzeitig bei Sensorinitialisierung)
3
Sensor-ID wurde zugewiesen (kurzzeitig bei Sensorinitialisierung)
4
Sensorwarnung (ISA-Spektralanalysator bei Messwertausreißern)
5
Messwert ist unter der Detektionsgrenze
6
Sensorkalibrationsfehler (BlueMon)
30
Formelfehler
31
unbekannter Sensor in der Formel
32
Messwert wird nicht gespeichert
33
Berechnungszeit der Formel ist überschritten
50
minimaler Messwert ist unterschritten (virtueller Sensor)
51
maximaler Messwert ist überschritten (virtueller Sensor)
52
interner Kommunikationsfehler
53
MIN ADC Limit (Untergrenze des AD-Wandlers wurde erreicht)
54
MAX ADC Limit (Obergrenze des AD-Wandlers wurde erreicht)
55
allgemeiner Gerätefehler
[Sensor-ID.TIME]
Uhrzeit des letzten Messwertes dieses Sensors
[Sensor-ID.VAL]
Messwert des Sensors ohne das der Status dieses Sensors beachtet wird
[Sensor-ID.SEC]
Seit Aufnahme des letzten Messwertes vergangene Zeit in Sekunden
[Sensor-ID.RSSI]
Empfangsleistung eines Funksensors, 0 - 255
[Sensor-ID.LQI]
Empfangsqualität eines Funksensors, 0 - 255
[Sensor-ID.BAT]
Batteriespannung eines Funksensors, 2 V bis 3.5 V
Kombinationen möglich, z.B. [!%1.VAL]
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AMS-Formelelemente
Reservierte Wörter/Zeichen
Beschreibung
AND bzw. &
Logische UND-Verknüpfung
OR bzw. |
Logische ODER-Verknüpfung
XOR
Logische Exklusiv-ODER-Verknüpfung
!
Invertieren
==
Vergleich: ist gleich
!=
Vergleich: ist nicht gleich
<
Vergleich: kleiner
<=
Vergleich: kleiner gleich
>
Vergleich: größer
>=
Vergleich: größer gleich
++
Variable plus 1
--
Variable minus 1
+=
Variable plus, test += 5; ist das gleiche wie test = test + 5;
-=
Variable minus x, test -= 5; ist das gleiche wie test = test - 5;
*=
Variable mal x, test *= 5; ist das gleiche wie test = test * 5;
/=
Variable durch x, test /= 5; ist das gleiche wie test = test / 5;
Mathematische Funktionen
Beschreibung
sqrt(x)
Quadratwurzel aus x
sin(x)
Sinus x
asin(x)
Arcus Sinus x
cos(x)
Cosinus x
acos(x)
Arcus Cosinus
tan
Tangens
atan
Arcus Tangens
rad
Umrechnung von Grad in Radiant
deg
Umrechnung von Radiant in Grad
pi
Kreiszahl π=3.1415
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AMS-Formelelemente
∗
ln(x)
log
log(x)
log10(x)
exp(x)
exp(x)
%
Modulo Operator (Rest einer Division)
abs(x)
Absolutwert von x
^
Exponent, Hochzahl, z.B. 10^3=1000
Arrays
Beschreibung
ARRAY_SIZE(n)=x
Definieren der Arraygröße
Array n kann x Messwerte aufnehmen (n = 0 bis 9) (x = 1 bis 10000).
ARRAY_SIZE(n,s)=x
Definieren der Arraygröße und des Speicherverhaltens
Array n (n = 0 bis 9) kann x (x = 1 bis 10000) Messwerte aufnehmen.
Ist s = 1 wird das Array über einen Neustart hinaus auf der BlueBox gespeichert∗.
Ist s = 0 wird das Array bei einem Neustart mit 0 initialisiert.
ARRAY(n,x)
Abfragen bzw. speichern von Messwerten im Array n (n = 0 bis 9) an Position x (x= 0
bis 9999)
STAT_MEAN(n,x)
Arithmetischer Mittelwert der ersten x (x = 1 bis 10000) Messwerte des
Arrays n (n = 0 bis 9)
STAT_VARIANCE(n,x)
Varianz der ersten x (x = 1 bis 10000) Messwerte des Arrays n (n = 0 bis 9)
STAT_SD(n,x)
Standardabweichung der ersten x (x = 1 bis 10000) Messwerte des
Arrays n (n = 0 bis 9)
STAT_SORT(n)
Sortieren des Arrays n (n = 0 bis 9) nach Größe der Werte
Bedingte Anweisungen
Beschreibung
if (Bedingung) {Anweisung1;Anweisung2;…;AnweisungN;}
if Abfrage
if ( ) { } else { }
if else Abfrage
while ( ) { }
while Schleife
for(i=a;i<b;i++) { }
for Schleife, i++ → Sprung um 1, i+=x → Sprung um x, - geht auch
Speicherintervall 2 min
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AMS-Formelelemente
Zeit
Beschreibung
TIME
aktuelle Uhrzeit als Wert; 131014 für 13:10:14 Uhr ( Localtime der BlueBox )
HOUR
aktuelle Stunde; z.B. 13
MIN
aktuelle Minute; z.B. 10
SEC
aktuelle Sekunde; z.B. 14
MONTH
aktueller Monat 0= Januar 1=Februar usw.
DAYOFMONTH
aktueller Tag im Monat (1-31)
DAYOFWEEK
aktueller Tag in der Woche (Tage seit Sontag) So= 0, Mo=1, Di=2 usw.
‘13:10:14‘
Wird umgerechnet in 131014; if (TIME == ’13:10:14‘)
Modbus
Beschreibung
MODF(x)
Modbus Messwert ( float ) auslesen bzw. schreiben x >= 0 < 200
MODR(x)
Modbus Register ( 2-Byte ) auslesen bzw. schreiben x >= 0 < 400
MODI(x)
Modbus Integer ( 4-Byte ) auslesen bzw. schreiben
x >= 0 < 200
Auf diese Werte kann über Modbus mit den Befehlen READ_HOLDING_REGISTER(3),
WRITE_SINGLE_REGISTER(6) und WRITE_MULTIPLE_REGISTER zugegriffen bzw.
geschrieben werden.
Aktorspezifisch
Beschreibung
ERRORVALUE=Wert
Bei einem Formelfehler bzw. Sensorfehler in einem Aktor wird dieser Wert an den
Aktor ausgegeben. Wenn dieser Wert verwendet wird, sollte er in der ersten Zeile des
Formelfeldes eingegeben werden!
ONTIME
Zeit in Sekunden seitdem das Relais an ist
OFFTIME
Zeit in Sekunden seitdem das Relais aus ist
LASTVALUE
Zustand des Relais bei der letzten Berechnung
TEXT="Text"
Auf dem Display der BlueBox wird nicht der Messwert angezeigt sondern dieser Text,
z.B. if (Temp > 20) {TEXT=“WARM“;}
NMEA(“000000001“)
Bei einem RS-232 Modul (NMEA) wird ein NMEA-String nach mit dem Format
$BBMVA,HHMMSS,YYMMDD,000000001,,,,,Messwert,Status,*XX ausgegeben.
FSEND(“a,b,c,d“)
Bei einem RS-232 Modul (NMEA) wird ein String nach dem Format
„01,aa.aa,bb.bb,cc.cc,dd.dd,\r“ ausgegeben
FIX(“000000001“)
Bei einem RS-232 Modul (NMEA) wird ein String nach dem Format „01 17.44 0 FF“
ausgegeben, FF ist eine Checksumme
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Unabhängige Stromversorgung
(USV) Artikelnr. 48 806 J00 00 A1
UPS.STATUS
UPS.VOLTAGE
Beschreibung
Status einer angeschlossen USV, -2 ≙ USV Fehler, -1 ≙ USV nicht erkannt, 0 ≙ USV
Online, 1 ≙ USV an Battery, 2 ≙ USV suche, 10 ≙ USV Batterie wechseln bzw. Fehler
Batteriespannung einer angeschlossenen USV in Volt
UPS.CAPACITY
Restkapazität einer angeschlossenen USV in %
UPS.TIME
Restlaufzeit einer angeschlossenen USV, normal in Sekunden
Hardware BlueBox
Beschreibung
$CPU
PC104 CPU Temperatur
$MAIN
PC104 Mainboard Temperatur
$CURRENT
Stromaufnahme BlueBox-Einschaltsteuerung
$VOLTAGE
Spannung BlueBox-Einschaltsteuerung
$STATE
Schalterzustand BlueBox-Einschaltsteuerung
$SHUTDOWN(“nn:nn“)
BlueBox runterfahren und neu starten, z.B. um 10:30 Uhr
GPS (NMEA 183)
Article-No. 380 1000
Beschreibung
LONGITUDE
aktuelle GPS Position Longitude (GPS Sensor nötig mit Ausgabe von $GPGGA)
LATITUDE
aktuelle GPS Position Latitude (GPS Sensor nötig mit Ausgabe von $GPGGA)
GROUNDSPEED
aktuelle Geschwindigkeit über Grund in m/s (GPS Sensor nötig mit Ausgabe von
$GPVTG)
TRUECOURSE
aktueller Kurs in ° (GPS Sensor nötig mit Ausgabe von $GPVTG)
MAGCOURSE
aktueller Magnetischer Kurs in ° (GPS Sensor nötig mit Ausgabe von $GPVTG)
Mittelwertbildung
Beschreibung
AVG(N)
aktueller Wert der Mittelwertbildung mit der Nummer N (0 bis 9999)
AVG(N,b,c)
fließende Mittelwertbildung, N = Kennungsnummer, b = Anzahl der Messwerte die
gemittelt werden sollen, c = Messwert )
AVG(N,b,c,d)
fließende Mittelwertbildung, N = Kennungsnummer, b = Anzahl der Messwerte die
gemittelt werden sollen, c = Messwert, d = minimales Messintervall )
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∗
PID-Regler∗
Beschreibung
PID(N)
aktueller Wert des PID-Reglers N
PID(N,Value,SollValue,P,I,D)
N= Regler Nummer, Value = Messwert, SollValue = Sollwert, P,I,D = Regelparameter
PID(N,Value,SollValue,P,I,D,Intervall)
N = Regler Nummer, Value = Messwert, SollValue = Sollwert,
P,I,D = Regelparameter, Intervall = Minimales Regelintervall
PID_RESET(N)
PID-Regler zurücksetzen, Integral zurücksetzen
PID_RESET(N,x)
setzt das Integral des PID-Reglers N auf den Wert x
Fehler
Beschreibung
SET_ERROR(x)
Setzt den Fehler x ( x >= 1 <= 100 ) aus der AMS-Fehlerliste
CLEAR_ERROR(x)
Löscht den Fehler x ( x >= 1 <= 100 ) aus der AMS-Fehlerliste
GET_ERROR(x)
Kontrolle ob Fehler gesetzt ist, 0 = nein, 1 = ja
ERROR_COUNT()
Anzahl der Fehler die gesetzt sind
ERROR_COUNT(x)
Anzahl der Fehler die gesetzt sind deren Fehlernummer >= x ist
Netzwerk
Beschreibung
UDPSEND
Sendet einen Messwert als Broadcast im Netzwerk
UDPSEND(“a.b.c.d“)
Sendet einen Messwert an die IP-Adresse a.b.c.d
UDPSENDV(“var“)
Sendet die Variable „var“ als Broadcast im Netzwerk
UDPSENDV(“var“,“a.b.c.d“)
Sendet die Variable „var“ an die IP-Adresse a.b.c.d
GPSSEND
Sendet die akutelle GPS Position als Broadcast im Netzwerk
GPSSEND(“a.b.c.d“)
Sendet die akutelle GPS Position an die IP-Adresse a.b.c.d
System
Beschreibung
NOSAVE();
Unterdrückt das Speichern, Senden und Drucken von Messwerten (bzw. Werten bei
virtuellen Sensoren).
NOSTATUS();
Setzt den Fehlerstatus einer Formel zurück
Achtung, Fehlerkontrolle muss dann programmiert werden!
IGNORE();
Unterdrückt die Ausgabe eines Wertes (virtueller Sensor)
Die Daten der PID-Regler werden auf der BlueBox dauerhaft gespeichert (Speicherintervall 2 min). Nach einem Neustart macht
der Regler dort weiter, wo er aufgehört hat.
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E-Mail/SMS
Beschreibung
MsgText=“Text“
Nachrichtentext einer E-Mail oder einer SMS
PhoneNo=“Telefonnummer“
internationale Telefonnummer ohne 0;
die Telefonnummer von GO Systemelektronik wäre dann 4943158080
PhoneNo=“1“
Telefonliste Nr. 1 usw.
MailTo=“Mailadresse“
E-Mail-Adresse
MailTo=“1“
E-Mail-Adressliste Nr. 1 usw.
Subject=“Text“
Subject in einer E-Mail
Benutzerprotokoll
Beschreibung
CUSTOM[x]
x-ter Messwert im String welcher über das Benutzerprotokoll 1 empfangen wurde.
Protokoll „Space Codes“ empfängt den String „14.4 17.5 19.33 20.1“. Der Befehl CUSTOM[2] würde den Wert 17.5 zurückgeben.
CUSTOM1[x]
x-ter Messwert welcher über das Benutzerprotokoll 1 empfangen wurde
CUSTOM2[x]
x-ter Messwert welcher über das Benutzerprotokoll 2 empfangen wurde
CUSTOM3[x]
x-ter Messwert welcher über das Benutzerprotokoll 3 empfangen wurde
ISA
Beschreibung
ISA(x)
ISA Extinktion bei der Wellenlänge x (x >= 200 <= 708)
ISA‘(x)
ISA Extinktion erste Ableitung der Wellenlänge x
ISA0(x)
ISA Rohwert des Pixels x (x>= 0 <= 255)
ISAFP(x)
ISA Extinktion bei der Wellenlänge x, als Referenz wird das Fingerprint Spektrum
benutzt und nicht das Klarwasserspektrum
ISA_CAL();
Führt eine Klarwasserkalibrierung durch
z.B. if (TIME == 170000) ISA_CAL(); führt um 17 Uhr eine Klarwasserkalibrierung durch
bzw. bei der ersten Messung nach 17 Uhr.
1636
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