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L208-Systembeschreibung

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Montage
Inbetriebnahme
Bedienung
Einbruchmelderzentrale L 208
Sicherheitstechnik
Diese Druckschrift ist eine Technische Anleitung zur Inbetriebnahme und Bedienung der Einbruchmelderzentrale.
Sie enthält keine Anforderungen an die Planung, Projektierung und Ausführung der gesamten Einbruchmeldeanlage. Hierzu verweisen wir auf die Deutschen und Europäischen Normen (DIN VDE 0833 ff./EN 50131 ff.)
sowie auf die VdS-Richtlinie für Planung und Einbau von Einbruchmeldeanlagen (VdS 2311).
Einen Überblick darüber verschaffen unsere „Planungs- und Verdrahtungshinweise für Einbruchmeldesysteme“,
die unter der Druckschrift-Nr. 2CDC 541 100 D0101 erhältlich sind.
Technische Änderungen vorbehalten.
Inhalt
Seite
1
1.1
1.2
1.3
1.4
1.4.1
1.4.2
1.4.3
1.4.4
2
3
3.1
3.2
4
5
5.1
6
7
8
9
10
10.1
10.2
10.3
10.4
10.5
10.6
10.7
10.8
11
11.1
11.1.1
11.1.2
11.2
11.2.1
11.2.2
11.2.3
11.3
11.3.1
11.3.2
11.4
11.4.1
11.4.2
12
12.1
13
13.1.1
13.1.2
13.1.3
13.2
13.2.1
13.2.2
Allgemeine Beschreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausbau nach Klasse A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausbau nach Klasse B . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausbau nach Klasse C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Optionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
EIB-Schnittstelle L208/EIB ( VdS ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
V.24 Schnittstelle L208/V.24 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausgabe-Modul L208/A ( VdS ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Relais-Modul L208/R ( VdS ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Montage und Installationshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Klemmenbelegung der Hauptplatine . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Funktionsbeschreibung der Ein- und Ausgänge im
Auslieferungszustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reaktionen der EMZ in Abhängigkeit
des Scharfschaltzustands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschluß von Bedienteilen L208/PT oder L840/PT . . . . . . .
Anschluß eines Schärfungs-Moduls L840/B . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Ein- und Ausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bedienung der Zentrale mit Bedienteil L208/PT . . . . . . . . .
Bedienung der Zentrale mit Bedienteil L840/PT . . . . . . . . .
Bedienung des LCD-Bedienteils durch Errichter . . . . . . . . .
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil durch Errichter
Hardware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Meldergruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Relais. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Alarmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bedienteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzahl Bediener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Texte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rücksetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschlußbeispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Melder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bewegungsmelder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Glasbruchsensor / Magnet-Reed-Kontakt . . . . . . . . . . . . . . . .
Scharfschalteinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kontaktschloß und Sperrelement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Berührungslose Scharfschalteinrichtung und Sperrelement . .
Blockschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Alarmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Örtliche Alarmierung SSF/GB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Örtliche Alarmierung SSF/GB und SSF/G. . . . . . . . . . . . . . . . .
Telefonwählgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschluss des Telefonwählgerätes TSQ8 . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschluss des Telefonwählgerätes TS9SZ . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stromaufnahme. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anlagenprotokoll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausbaugrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfiguration der Meldergruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfiguration der Ausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Meßwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hauptplatine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schärfungs-Modul L840/B (Option) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3
3
3
3
4
4
4
4
4
5
7
8
10
11
12
12
14
15
16
22
25
25
26
31
31
32
33
33
34
35
35
35
35
36
36
37
38
38
38
39
40
40
40
41
41
42
42
42
42
43
43
43
1
Lieferübersicht
Bezeichnung
Kurzbezeichnung
Einbruchmelderzentrale mit 9 Meldergruppen
L208
LED-Bedienteil
L208/PT
Akku 12 V, 7Ah (2 Stück einbaubar)
SAK 7
Optionen:
LCD-Bedienteil
L840/PT
Schärfungs-Modul
L840/B
EIB-Schnittstelle für L208
L208/EIB
Serielle Schnittstellenkarte für L208 incl. PC Software
zur Programmierung der Zentrale L208/L840
L208/V.24
Ausgabe-Modul für 24 LED-Treiber
L 208/A
Relais-Modul mit 8 potentialfreien Relais
L 208/R
Verteilergehäuse für Bus-Module L840/B, ../MG4 up
SAD/G up
Einputzdose für SAD/G up
SAD/ED
Verteilergehäuse für Bus-Module L840/B, ../MG4 ap
SAD/G ap
Automatische Wähl- und Ansagegerät
TSQ 8
Automatisches Wähl- und Übertragungsgerät (A/B-Leitung) TS9S/L2
Automatisches Wähl- und Übertragungsgerät (ISDN-Leitung) TS9S/L2-ISDN
2
Allgemeine Beschreibung
1
Allgemeine Beschreibung
Die Einbruchmelderzentrale L208 ist eine kompakte EMZ, die mit gleichem
Grundgerät je nach angeschlossenen peripheren Bus-Teilnehmern den Richtlinien des VdS für Klasse A , B oder C, sowie den Normen DIN/VDE 0100, 0800
und 0833 entspricht. Desweiteren ist das System CE-konform. Bei der Zentrale
handelt es sich um ein Black-Box-Gerät ohne eingebaute Bedien- und Anzeigeteile; die Bedienung erfolgt generell über bis zu drei abgesetzte Bedienteile.
Optional ist ein Schärfungs-Modul L840/B anschließbar.
Das Gehäuse bietet Platz zum Einbau von 2 Akkus 12V/7Ah, der EIB-Schnittstelle
L208/EIB und den Telefonwählgeräten TSQ8, TS9S/L2 oder TS9/ISDN-L2.
Die Zentrale wird in einer Grundprogrammierung ausgeliefert, mit der
sie mit dem LED-Bedienteil L208/PT sofort in Betrieb genommen werden
kann. In diesem Fall sind die Kapitel 5, 8, 9 und 10 nicht relevant.
Falls einzelne Funktionen umprogrammiert, oder weitere Komponenten
angeschlossen und freigegeben werden sollen, kann dies über ein LCD-Bedienteil L840/PT geschehen, welches dauernd oder auch nur für die Dauer des
Programmierens angeschlossen wird. Alternativ kann die Programmierung
der Zentrale auch mit PC und der Programmiersoftware L840/WIN-PC geschehen
(in Vorbereitung, nicht bei VdS-Anlagen).
1.1
Ausbau nach Klasse A
Im einfachsten Ausbau, Zentrale L208 und LED-Bedienteil L208/PT entspricht
die Zentrale der VdS-Klasse A und verfügt über 9 Meldergruppen und eine
Scharfschaltgruppe.
L208
1.2
Ausbau nach Klasse B
Soll die Zentrale für Risiken der VdS-Klasse B eingesetzt werden, muß anstelle
des LED Bedienteils L208/PT ein LCD-Bedienteil L840/PT angeschlossen werden.
Hinweis: in diesem Ausbaugrad muß eine Scharfschalteinrichtung eingesetzt
werden deren Auswerteeinheit sich innerhalb des Sicherungsbereichs befindet
(z.B. Berührungslose Scharfschalteinrichtung). Ein Blockschloß darf nur in
Verbindung mit einem Schärfungs-Modul L840/B verwendet werden.
L208
1.3
Ausbau nach Klasse C
L208/PT
L840/PT
Für Risiken der VdS-Klasse C muß an den Bus ein Schärfungs-Modul L840/B
angeschlossen werden, welches die zusätzliche Anschaltung eines geistigen
Verschlusses (bei Verwendung einer Berührungslosen Scharfschaltung nur in SG 5
und 6 erforderlich), sowie einer Verschlußmeldergruppe, einer Einbruchmeldergruppe zur Überwachung der Eingangstür und einer zusätzliche Sabotagemeldergruppe bietet. Außerdem stehen alle Ausgänge zur Verfügung, welche
an der Scharfschaltetür benötigt werden. An der Zentrale selbst können so
10 Meldergruppen frei genutzt werden. In diesem Ausbau muß ein Bedienteil
L840/PT eingesetzt werden, da die Zustände des Schärfungs-Modul L840/B
auf dem Bedienteil L208/PT nicht angezeigt werden können.
L208
L840/PT
L840/B
3
Optionen
1.4. Optionen
1.4.1 EIB-Schnittstelle
L208/EIB
Die EIB-Schnittstelle L208/EIB verbindet die Zentrale mit dem ABB i-bus EIB
(European Installation Bus).
In Verbindung mit einer EIB-Installation können Signale bidirektional verwaltet werden, d.h. es können Meldungen aus dem EIB-System (z.B. Meldergruppenterminal) zur Zentrale geschickt werden, aber auch Signale der Einbruchmelderzentrale durch die EIB-Installation verwertet werden.
Siehe separate Druckschrift.
1.4.2 V.24 Schnittstelle
L208/V.24 VdS
Die Serielle Schnittstelle L208/V24 dient dem Anschluß von Service-Druckern
zum Ausdruck von Ereignisspeicher, Anlagendaten und Wartungsaktivitäten,
sowie dem Anschluß eines PC zur komfortablen Programmierung der Zentrale
(falls nötig).
Siehe separate Druckschrift.
1.4.3 Ausgabe-Modul
L208/A VdS
Das Ausgabe-Modul ist ein Bus-Teilnehmer, der über 24 potentialbehaftete
Transistorausgänge verfügt. Diese Ausgänge sind fest vorgegeben und können
z.B. zur Ansteuerung eines LED-Lageplan-Tableaus verwendet werden.
Siehe separate Druckschrift.
1.4.4 Relais-Modul
L208/R VdS
Das Relais-Modul ist ebenfalls ein Bus-Teilnehmer, der die 8 Transistor-Ausgänge
der Zentrale (Klemmen 11 – 18) als potentialfreie Relais wiederspiegelt.
Siehe separate Druckschrift.
4
Montage und Installationshinweise
2
Montage und Installations- Sämtliche Anschlußarbeiten dürfen nur in spannungslosem Zustand
vorgenommen werden!
hinweise
Die Montageorte von Zentrale und Bedienteile müssen entsprechend den
Richtlinien des VdS bzw. der VDE 0833 festgelegt werden. Sie sollten:
● innerhalb des Sicherungsbereichs und des Überwachungsbereichs eines Melders,
● an einer Innenwand des Objekts,
● für dritte nicht einsehbar sein.
● Da sich an der Zentrale keinerlei Bedien- und Anzeigeelemente befinden, kann
sie versteckt montiert werden (z.B. im Keller oder in einem Wandschrank).
● Das (die) Bedienteil(e) sollten für den Betreiber leicht erreichbar sein.
Für die Verdrahtung der Anlage sind folgende Kabeltypen einzusetzen:
Niederspannung 230 V AC:
NYM 3x1,5
Kleinspannung:
I-Y(St)Y n x 2 x 0,8 oder 0,6
Anzahl der benötigten Doppeladern:
Bedienteile (Bustechnik):
Magnetkontakte,
Passive Glasbruchsensoren:
Bewegungsmelder:
2 DA
2 DA
2 DA für Vers. Spannung und Alarm
zusätzlich optional (Pflicht für Klasse B und C)
2 DA für Sabo (2) Gehtest (1), scharf (1)
Scharfschaltung:
6 DA
Außensirenen SEVS/G:
4 DA (zur Erhöhung des Leitungsquerschnitts)
Außensirene mit Blitz SEVS/GB: 6 DA
Scharfschalteinrichtung
(direkt angeschlossen):
6 DA
Schärfungs-Modul:
4 DA (zur Erhöhung des Leitungsquerschnitts)
Der Beidraht der Abschirmung muß konsequent durchverbunden und in der
Zentrale links neben der Kabeleinführung an den Erdungsschrauben aufgelegt
werden. Die Abschirmung darf an keiner anderen Stelle des Kabelnetzes geerdet sein (Erdschleifen!).
Die Reihenfolge der Busteilnehmer spielt keine Rolle, es dürfen auch Stichleitungen ausgeführt werden.
Die maximale Länge des Buskabels liegt bei etwa 800 m.
Die im Beipack befindlichen Schraub-Steck-Klemmen sind so konfektioniert,
daß sie bezüglich der Polzahl auf die Funktionsein- und Ausgänge passen:
Funktion
Bus, extern
Bus (Errichterbedienteil)
12 V-Ausgänge
Meldergruppen
Transistorausgänge
Relais
Summer
Signalgeber
TWG-Eingänge
Sabotage, intern
Anzahl
1
1
2
5
2
2
1
2
1
1
Polzahl
5
4
4
3
4
3
2
3
2
2
5
Montage und Installationshinweise
Montage
Die Zentrale wird mit 3 Schrauben an der Wand befestigt.
Die Kabeleinführungen befinden sich über der Hauptplatine wahlweise von hinten
bei Unterputzverlegung oder von oben bei Aufputzverlegung. Werden die Kabel
unter Putz in die Zentrale geführt, ist das Abdeckblech in der oberen Montageposition zu befestigen, sodaß die obere Kabeleinführung abgedeckt wird. Bei
Aufputzverlegung wird das Abdeckblech in der unteren Position befestigt. Die
Breite des Blechs ist so bemessen, daß die Leiterplatte trotzdem von außen nicht
zugänglich ist. Die Zugentlastung erfolgt in beiden Fällen mittels Kabelbinder, die
an dem Abdeckblech horizontal oder vertikal eingefädelt werden können.
Um eine optimale EMV-Störfestigkeit zu erzielen, müssen die Abschirmungen
der ankommenden Leitungen auf kürzestem Weg mit den Erdungsklemmen links
neben der Kabeleinführung verbunden werden.
Die Zugentlastung für die Netzleitung befindet sich unmittelbar vor dem 230 VAnschlußklemmenblock mit integrierter Sicherung.
Da es sich um ein Gerät mit Metallgehäuse handelt (Schutzklasse 1), muß der
Schutzleiter PE unbedingt angeschlossen werden und der Gehäusedeckel leitend
mit dem Gehäuseunterteil verbunden sein.
Einbauplätze
Klemmen für Abschirmung
Kabeleinführung
Hauptleiterplatte
Netzanschluß
Platz für
L208/EIB
Platz für TWG
Platz für Akku
Maße Gehäuseunterteil
Platz für Akku
360
38
188
336
396
60
300
6
Klemmenbelegung der Hauptplatine
3
Klemmenbelegung der
Hauptplatine
MG 2
MG 1
2k7
2k7
2k7
Versorgungsspannung
für externe
Geräte
Daueralar m-Relais
230V/5A
+ –
Ext. Bus (xiB)
(z.B. Anlagenbedienteile 1 – 3)
Int. Bus
(z.B. Servicebedienteil 0)
A B
+ –
FS5/0,8A
Externer Bus
A B
FS3/1,6A
Externer Signalgeber
+
–
–
–
+
–
die Abschlußwiderstände
der Signalgeber, Klemmen 28/29, 30/32
und 31/32 (1 kΩ) angeschlossen,
●
die Eingänge für TWG-Störung (33)
und -Alarm (34) mit 0 V (36) verbunden sein,
–
–
– –
– –
der Sabotageeingang (35, 36) und die Meldergruppe für Verschluß-Überwachung (MG7)
gebrückt sein.
●
Bei VdS-Anlagen wird die Signalgeberkombination
SEVS/GB wie dargestellt an den Klemmen 28/29
und 30/32 angeschlossen. Der zweite Signalgeber
SEVS/G muß jedoch mit eigener Spannung versorgt werden, d.h. 0 V an Klemme 31, + 12 V an
eine der Klemmen V+ des linken Klemmenblocks.
An diese Klemmen darf dann kein anderer
Verbraucher angeschlossen werden.
– –
820
●
820
820
LK 7
AnschlußThermofühler
●
Beim Anschluß einer ABB-Scharfschalteinrichtung
(z.B.: Kontaktschloß SKS) oder einer ABB-Signalgeberkombination (z.B.: Sirene im Gehäuse
SSF/G) sind die aufgeführten Widerstände der
MG10 oder der entsprechenden Signalgeberausgänge bereits im Gerät integriert und dürfen
nicht nochmals geklemmt sein.
Akkus
MG 3
●
Trafo
2k7
MG 4
820
– + – +
2k7
die Abschlußwiderstände der
Scharfschaltgruppe (2,7 kΩ + 560 Ω),
IN
MG 5
2k7
820
IN
MG 6
820
FS4/2,5A
MG 7/
Verschluss
820
Akku
2k7
●
42/NC
MG 8, Überfall
2k7
820
externer Verbraucher 2
MG 9, Sabo
560
MG 10/
extern scharf
2k7
die Abschlußwiderstände der
Meldergruppen 1 bis 6, 8, 9 (2,7 kΩ),
sowie
FS2/0,8A
Überfallalarm
Einbruchalarm
Reset
43/NO
Extern unscharf
LK 4
●
–
keine Störung
Auch bei Nichtverwendung müssen im Ruhezustand
–
Internalarm
Scharfschaltbereit ext.
Scharfschaltquittierung
–
–
externer Verbraucher 1
Int. o. ext. unscharf
FS1/0,8A
Ext. scharf– Relais 1
44/C
Gehtest – Relais 2
7 C 8
+
+
Summer
5 C 6
+
+
frei
3 C 4
+
+
1k
Blitz
C 2
+
1k
Sirene
Sirene
V+ V+ V- V- 1
+ + – – +
1k
TWG-Alarm
TWG-Störung
V+ V+ V- V+ + – –
Deckelkontakt
9 C 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
+
+
+
+ +
+ –
–
Achtung!
7
Klemmenbelegung der Hauptplatine
3.1
Funktionsbeschreibung
der Ein- und Ausgänge im
Auslieferungszustand
(P) = Programmierbar
8
Klemmen Funktion
Bezeichnung
Reaktion im Auslieferungszustand
42
43
44
Öffner
Schließer
Wurzel
Daueralarm-Relais;
Schaltet bei Einbruch- und
potentialfrei
Sabotagealarm bei extern scharf
belastbar mit 230 V AC/5 A bis zum Rücksetzen
V+
V–
+ 12 V
0V
+ 12 V Versorgungsspannung für Zusatzgeräte
1
+ Meldergruppe 1 Einbruchmeldergruppe,
abgeschaltet bei
Interner Schärfung (P)
Unscharf: nur Anzeige
intern scharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
C
–
2
+ Meldergruppe 2 Einbruchmeldergruppe,
abgeschaltet bei Interner
Schärfung (P)
Unscharf: nur Anzeige
intern scharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
3
+ Meldergruppe 3 Einbruchmeldergruppe,
abgeschaltet bei Interner
Schärfung (P)
Unscharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
C
–
4
+ Meldergruppe 4 Einbruchmeldergruppe (P) Unscharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
5
+ Meldergruppe 5 Einbruchmeldergruppe (P) Unscharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
C
–
6
+ Meldergruppe 6 Einbruchmeldergruppe (P) Unscharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
7
+ Meldergruppe 7 Verschlußüberwachung für Erzeugt ScharfschaltverRiegelschaltkontakte (P) hinderung, falls nicht in Ruhe;
keine Alarmfunktion
C
–
8
+ Meldergruppe 8 Überfallmeldergruppe zum Erzeugt nur Stillen Alarm
Anschluß von
über Ausgang 12 in jedem
Überfalltastern (P)
Scharfschaltzustand
9
+ Meldergruppe 9 Sabotageeingang für
Deckelkontakte,
Bohrschutz usw. (P)
Gemeinsame 0 V für 1+2
Gemeinsame 0 V für 3+4
Gemeinsame 0 V für 5+6
Gemeinsame 0 V für 7+8
unscharf: Summer + Internalarm
intern scharf:
Summer + Internalarm
extern scharf: Externalarm
C
–
10
+ Meldergruppe 10 Scharfschaltgruppe (P)
Gemeinsame 0 V für 9+10
Zum Anschluß einer Externen
Scharfschalteinrichtung
11
Einbruchalarm
Schaltet 0 V für die eingestellte
Alarmzeit bei einem
Einbruchalarm
12
Überfallalarm
Schaltet 0 V für die eingestellte
Alarmzeit bei Überfallalarm
13
Ext. unscharf
Schaltet 0 V bei unscharfer Anlage
14
keine Störung
Schaltet 0 V, wenn keine
Störung der Stromversorgung
oder Prozessorausfall anliegt
15
Scharfschaltquittierung
Schaltet 0 V für ca. 3 s. nach
erfolgreicher Extern-Schärfung
Transistorausgänge
0 V/820 Ω,
belastbar 15mA
Klemmenbelegung der Hauptplatine
Klemmen Funktion
Bezeichnung
Reaktion im Auslieferungszustand
16
Scharfschaltbereit
Schaltet 0 V bei extern scharfschaltbereiter Anlage
17
Intern-Alarm
Schaltet 0 V bei Alarm in Intern
scharfem Zustand
18
unscharf
Schaltet 0 V wenn Anlage
intern und extern unscharf ist
19
20
21
Extern scharf (P)
Schließer (NO)
Öffner (NC)
Wurzel (C)
Schaltet bei extern scharfer
Anlage
22
23
24
Gehtest (P)
Schließer (NO)
Öffner (NC)
Wurzel (C)
25
Interner Summer +
26
Interner Summer –
Schaltet um nach Betätigung
der Gehtest-Funktion. Zur Ansteuerung von Gehtest-Anzeigen
bei Bewegungsmeldern
Aktiv bei Störung,
Sabotage(unscharf) und nach
Unscharfschaltung falls ein
Alarm ansteht.
27
frei
28
29
Blitzleuchte +
Blitzleuchte –
(geschaltet)
30
Sirene 1 –
(geschaltet)
Sirene 2 –
(geschaltet)
31
Schaltet bei Externalarm bis
zur Rückstellung
Schaltet bei Externalarm für
die eingestellte Zeit
(Standard 180 s)
32
+ für Sirene 1 + 2 Bei VdS-Anlagen Sirene 2 aus V + versorgen
33
TWG-Störung
Mit Störungsrelais des
TWG verdrahten. Muß im
Ruhezustand
mit 0 V beschaltet sein.
Störung des TWG erzeugt
Scharfschaltverhinderung.
34
TWG-Alarm
(Negativquittung)
Nur bei rein Stiller
Alarmierung mit dem
Alarmrelais des TWG
verdrahten! Ansonsten
mit 0 V beschalten.
Negativquittung von TWG.
Falls der Stille Alarm nicht
übermittelt werden konnte,
wird Örtlicher Alarm
angesteuert.
35
Sabotagelinie für
Deckelkontakt +
Zum Anschluß von
Deckelkontakten von
Zusatzgehäusen.
Muß im Ruhezustand
gebrückt sein
unscharf: Summer + Internalarm
intern scharf:
Summer + Internalarm
extern scharf: Externalarm
36
Sabotagelinie –
LK 7
Anschluß Thermo- Das Thermoelement wird mit einem Kabelbinder an der
fühler
Batteriezuleitung, möglichst nahe an einem Akku befestigt
VR 1
Einstellung
Batterieladespannung
VR 2
Einstellung
Werkseitig eingestellt auf 14,0 V
Anlagenspannung
Werkseitig eingestellt auf 13,8 V bei 20 °C
9
Reaktion der EMZ
3.2
A. Eingänge nach VdS
Reaktion der EMZ in
Abhängigkeit vom Zustand
der Anlage
EingangsReaktion bei
Signal
Einbruch MG
● Sabotage MG
unscharf
Reaktion bei
int. scharf
Reaktion bei
ext. scharf
–
IA
EA
Summer
(IA programmierbar)
IA
EA
● Überwachung der
Signalgeber
Überwachung der
● Extern scharf MG
Überfall MG
Ausgang Überfallalarm (EA programmierbar)
Verschluß MG
Scharfschaltverhinderung
TWG-Störung
Scharfschaltverhinderung
TWG-Alarm
–
–
–
–
EA wenn Anlage auf
stillen Alarm
programmiert
Reaktion bei
int. scharf
Reaktion bei
ext. scharf
B. Sonstige Eingänge (Nicht VdS)
EingangsSignal
Eingangs MG
Reaktion bei
unscharf
S/U-Gruppe
Spezielle Art der Scharfschaltung
Siehe Beschreibung der Meldergruppentypen
Technische MG
Scharfschaltverhinderung (programmierbar)
Brand MG
Intern Alarm und Relais (programmierbar)
Not-MG aus
Komplette Abschaltung von Meldergruppen
Reset Speicher
Rücksetzen
des Alarmspeichers
–
–
RESET Sabo
Rücksetzen des
des Alarm-Sabotage
und Störungsspeichers
–
–
Intern scharf
Schaltet Anlage
intern scharf
Schaltet Anlage
intern unscharf
–
–
–
Schlüssel statt Code Führt zum Zugang
in die BetreiberEbene beim
LCD-Bedienteil
MG = Meldergruppe
IA = Intern Alarm
EA = Extern-Alarm
10
Anschluß von Bedienteilen L208/PT oder
L840/PT
4
Anschluß von Bedienteilen Es können bis zu 3 Bedienteile L208/PT oder L840/PT angeschlossen werden, auch gemischt.
L208/PT oder L840/PT
Der Anschluß der Bedienteile erfolgt in spannungslosem Zustand der Zentrale
mit der 4-adrigen Bus-Leitung, wobei die Adern in der gleichen Reihenfolge
(+ – A B) wie am externen Bus-Anschluß der Zentrale aufgelegt werden.
+
–
A
B
BUS
MP
AdressSchalter
DEKO
L208/PT
Die Schalter 1, 2 und 3 des DIP-Schalters dienen der Adressierung des Bedienteils, mit dem 4. Schalter (Stellung EIN) kann der Deckelkontakt überbrückt
werden, um während der Inbetriebnahme keine Sabotagealarme angezeigt
zu bekommen.
Nach Inbetriebnahme muß Schalter 4 wieder in Stellung AUS gebracht werden.
Adressierung des Bedienteils L208/PT:
Schalter 1
Schalter 2
Schalter 3
1. Bedienteil
aus
aus
aus
2. Bedienteil
ein
aus
aus
3. Bedienteil
aus
ein
aus
L840/PT
Der Anschluß des Busses erfolgt in der gleichen Weise, jedoch lauten die
Klemmenbezeichnungen:
+ – I P anstelle + – A B.
LK 2 3 4 5
Brücke DeKo
Deckelkontakt
BA-+
Adressierung des Bedienteils L840/PT
Anstelle eines DIP-Schalters sind hier Steckbrücken für die Adressierung und
die Überbrückung des Deckelkontakts vorgesehen.
Die Steckbrücke LK1 dient der Überbrückung des Deckelkontakts während der
Inbetriebnahme.
Nach Inbetriebnahme muß LK1 wieder abgezogen werden.
Die Steckbrücken LK2 bis LK5 sind für die Adressierung des Bedienteils
vorgesehen:
LK2
LK 3
LK4
LK5
1. Bedienteil
offen
gesteckt
offen
offen
2. Bedienteil
gesteckt
offen
offen
offen
3. Bedienteil
gesteckt
gesteckt
offen
offen
Bedienteil 0
offen
offen
offen
offen
Es darf keine Adresse doppelt vorkommen.
Werkseitig werden zunächst die Bedienteile mit den Adressen 0 und 1 erkannt.
Falls weitere Bedienteile angeschlossen sind, müssen diese im Menü
„Programmierung/Hardware/Bedienteile“ freigegeben werden. (s. Kap. 10.1)
In VdS-Anlagen der Klasse C müssen Bedienteile an 2 Seiten (oben und unten)
mit Klebeplomben versiegelt werden.
Errichter-Bedienteil (nur L840/PT)
Ein Bedienteil mit Adresse 0 kann nur an dem dafür vorgesehen Anschluß an
der Zentrale angeschlossen werden, nicht am externen Bus!
Es ist für Inbetriebnahme, Programmierung und Wartungstätigkeiten vorgesehen,
und kann jederzeit auf- und wieder abgesteckt werden.
11
Anschluß eines Schärfungs-Moduls L840/B
5
Anschluß eines
Schärfungs-Moduls
L840/B
5.1
Beschreibung der
Ein- und Ausgänge
Das Schärfungs-Modul dient dem Anschluß von Scharfschalteinrichtungen nach
VdS-Klasse C, und erweitert die Zentrale L208 um 5 Eingänge und 4 Ausgänge.
Neben dem eigentlichen Scharfschalteingang steht ein Eingang zum Anschluß
eines geistigen Verschlusses (Codierung) zur Verfügung.
Außerdem sind ein Eingang für eine Verschlußmeldergruppe, eine Sabotagemeldergruppe sowie eine Einbruchmeldergruppe zur Öffnungsüberwachung der Tür vorhanden.
Ist ein Schärfungs-Modul angeschlossen, darf die Scharfschaltegruppe auf
der Hauptleiterplatte (MG 10) nicht betrieben werden, kann aber durch Umprogrammierung auf andere Weise genutzt werden.
An Ausgängen stehen zur Verfügung: Intern-Alarm, Scharfschaltbereitschaft,
Scharfschaltquittierung als Impuls-Signal umprogrammierbar zum einem statischen
Scharfsignal sowie ein Treiberausgang zum Anschluß einer Blockschloß-Spule.
Adress-Schalter
470 Ohm
Deckelkontakt
Deko-Brücke
+ – A B 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21
frei
BS-Spule
Zusatzeingang
Quittierung
scharfbereit
int. Alarm
Schärfung
Tür-MG
Codierung
Sabotage
Türverschluß
Bus
Einstellungen am DIP-Schalter:
Die DIP-Schalter 1, 2 und 3 müssen auf „OFF“ stehen (Adresse 1)
Schalter 4 ein: Ausgang 15/16 schaltet bei scharfer Anlage
(Standardanwendung)
Schalter 4 aus: Ausgang schaltet nach ext. Scharfschaltung ein
Quittiersignal von ca. 3 sek.
Schalter 5 ein: Geistiger Verschluß an Klemmen 5/6 angeschlossen
Bitte Anschlußbeschreibung gesondert anfordern!
(Sonderanwendung)
Schalter 5 aus: kein Geistiger Verschluß an Klemmen 5/6 angeschlossen
(Standardanwendung)
12
Anschluß eines Schärfungs-Moduls L840/B
+ – A B Bus-Anschluß
„+“ = 12 V „–“ = 0 V, A /B = Datenleitungen
1, 2
Türverschlußlinie für
Riegelkontakt
Muß bei verschlossener Tür
geschlossen sein
(Bei Nichtverwendung brücken)
3, 4
Sabotagemeldergruppe
Abschlußwiderstand 2,7 kΩ,
für Sabotageüberwachung der
Scharfschalteinrichtung (Bohrschutz usw.)
5, 6
Geistiger Verschluß
(Code-Einrichtung)
2,7 kΩ + 560 Ω zur Freigabe der
Entschärfung, Codierung unbetätigt: 3,26 kΩ,
Codierung betätigt: 2,7 kΩ
7, 8
Tür-Meldergruppe für
Magnetkontakt
Abschlußwiderstand 2,7 kΩ, zusätzliche
Meldergruppe zur Türüberwachung
9,10
Scharfschaltung
2,7 kΩ + 560 Ω, zum Anschluß
des Scharfschaltkontaktes
11,12 Intern-Alarm (bei Betrieb
mit Codierung wird dieser
Ausgang als zusätzlicher
Scharf Ausgang genutzt.)
11 = 12 V geschaltet
(für die eingestellte,Alarmzeit)
12 = 0 V, belastbar mit 50 mA
Vorwiderstand 470 Ω, lmax = 15 mA
13,14 Ausgang extern
Scharfschaltbereit
13 = 12 V geschaltet 14 = 0 V,
Vorwiderstand 470 Ω, lmax = 15 mA
15,16 Ausgang Quittierung
15 = 12 V geschaltet, 18 = 0 V,
(schaltet für 3 s nach ext. Vorwiderstand 470 Ω, lmax = 15 mA
Scharfschaltung)
17,18 Spannungseingang
für BS-Spule
17 = 12 V 18 = 0 V
19, 20 Ausgang für BS-Spule
19 = geschaltete 12 V, 20 = 0 V
(schaltet für 3 s nach ext. belastbar mit 300 mA
Scharfschaltung)
13
Inbetriebnahme
6
Inbetriebnahme
Es empfiehlt sich, bei der ersten Inbetriebnahme zunächst
●
●
alle Meldergruppeneingänge,
die Ausgänge für Sirenen und Blitzlampe
mit Abschlußwiderständen direkt an den Klemmen zu bestücken, sowie die
●
●
●
●
Eingänge für Sabotage des Deckelkontakts,
TWG-Störung und
TWG-Alarm
Meldergruppe für Verschlußüberwachung
mit 0 V zu brücken ( siehe auch Kap. 3 Klemmenbelegung).
Anlagenbedienteile:
Es muß mindestens ein Bedienteil L208/PT oder L840/PT mit Adresse 1
am Externen Bus angeschlossen sein, maximal können drei Bedienteile
angeschlossen werden, die dann auf die Adressen 1, 2 und 3 eingestellt
sein müssen (s. Kap. 4). Mit diesem Bedienteil bzw. Bedienteilen vom Typ
L840/PT kann neben der Bedienung der L208 auch die Programmierung
oder Inbetriebnahme der Anlage erfolgen.
Servicebedienteil:
Zusätzlich kann ein Bedienteil L840/PT an den Internen Bus angeschlossen
werden; dieses muß auf Adresse 0 eingestellt sein. Dieses Bedienteil ist nur
zum zeitweisen Anschluß gedacht, falls die Zentrale umprogrammiert werden
soll, obwohl der Kunde nur ein LED-Bedienteil haben möchte. Das Bedienteil
Nr. 0 wird nicht auf Anwesenheit überwacht, das Abziehen des Bedienteils
wird von der Zentrale nicht als Sabotagemeldung gewertet.
Schärfungs-Modul:
Falls ein Schärfungs-Modul L840/B betrieben werden soll, muß dieses auf
Adresse 1 (DIP-Schalter 1,2,3 auf off) eingestellt und die Eingänge ebenfalls
mit den entsprechenden Abschlußwiderständen versehen sein (s. Kap. 5).
Nun können die Akkus und die Netzspannung zugeschaltet werden.
Das Fehlen einer Energiequelle (Akkus oder Netz) wird nach spätestens
15 Minuten erkannt.
Die Zentrale ist nun betriebsbereit und es können am Bedienteil Nr. 1 (und
am Bedienteil 0 falls vorhanden) Funktionen getestet werden.
Als nächstes können die Abschlußwiderstände nach und nach durch die eigentlichen Meldergruppen, Scharfschalteinrichtung, Signalgeber usw. ersetzt und
die Funktion überprüft werden.
Werkseitig werden nur die Bedienteile Nr. 1 und 0 automatisch erkannt.
Falls weitere Komponenten am Bus angeschlossen sind, müssen
diese im Menü „Programmierung/Hardware“ freigegeben werden.
(s. Kap. 10.1)
14
Bedienung der Zentrale mit Bedienteil L208/PT
7
Bedienung der Zentrale
mit Bedienteil L208/PT
Beschreibung der Leuchtanzeigen
Betrieb
System in Betrieb
Störung
Netz-, Batterie- oder
TWG-Störung
Unscharf Weder intern noch extern
geschärft
MG 1-10* Leuchtet bei gestörter MG
Blinkt nach Alarm
Sabotage Sabotagealarm (Service rufen)
Alarm
Einbruch- oder Überfallalarm
Intern: Einmaliges Drücken
schaltet intern scharf,
nochmaliges Drücken
schaltet unscharf
Test: Testen der Anzeigen
und Summer,
Aktivieren der LEDs in
Bewegungsmeldern
Reset: Rückstellen
von Alarmen
* Abweichende Reaktion bei anderen Meldergruppentypen:
MG 1, 2, 3:
Verschluß-MG:
Überfall:
Sabotage:
Extern Scharf:
sind im Auslieferungszustand für Bewegungsmelder vorprogrammiert, und werden nur bei extern geschärfter
Anlage ausgewertet
Scharfschaltverhinderung, da Tür(en) nicht verschlossen
Notruftaste betätigt
Manipulationsversuch an Anlagenteilen; Service rufen
Manipulation an Scharfschaltung; Service rufen
(Anzeige folgt nicht dem Scharfschaltzustand).
Die Anlage läßt sich nur schärfen, wenn sie in allen Teilen funktionsfähig und kein
Melder im Alarmzustand ist. An den Leuchtanzeigen bekommen Sie ggf. den
Grund für die Scharfschaltverhinderung angezeigt. Bei gestörten Meldergruppen
können Sie die Störung in der Regel durch Schließen von Türen und Fenstern
beheben; falls Melder im Speicherzustand sind, können diese mit der Reset-Taste
gelöscht werden. Läßt sich die Meldergruppenstörung nicht beheben, liegt ein
Defekt vor. Sabotagealarme können nur vom Errichter gelöscht werden.
Falls ein Alarm aufgetreten ist, wird die örtliche Alarmierung durch Unscharfschalten der Anlage abgeschaltet.
Die Anzeige-LED der ausgelösten Meldergruppe blinkt.
Durch Drücken der Reset -Taste wird der gespeicherte Alarm gelöscht. Falls
die ausgelöste Meldergruppe immer noch gestört sein sollte, wird dies durch
Dauerleuchten der entsprechenden Meldergruppen-LED angezeigt.
15
Bedienung der Zentrale mit Bedienteil L840/PT
8
Bedienung der Zentrale
mit Bedienteil L840/PT
Das Bedienteil L840/PT kann sowohl vom Betreiber der Anlage zur komfortableren Bedienung genutzt werden, als auch vom Errichter, um Wartungstätigkeiten oder die Programmierung der Anlage durchzuführen.
Im Gegensatz zum LED-Bedienteil L208/PT hat das L840/PT keine Leuchtanzeigen für die Meldergruppen, vielmehr werden die Meldungen in einem
zweizeiligen LCD-Anzeigefeld im Klartext angezeigt. An ihm können mehrere
Bedienungsmöglichkeiten getätigt werden, die teilweise vorher mit einem persönlichen 4-stelligen Code freigegeben werden müssen.
In diesem Kapitel werden nur die Bedienmöglichkeiten durch den Betreiber
beschrieben.
Einstellmöglichkeiten und Programmierung sind im Kapitel 9 und 10 beschrieben.
Das Display und die Tasten werden beleuchtet, sobald eine Taste bedient wird.
Die Beleuchtung geht nach Betätigen der ESC-Taste wieder aus.
In extern scharfem Zustand wird nur Zeit/Datum angezeigt und die BetriebsLED leuchtet.
Beschreibung der LED-Anzeigen
16
Betrieb
leuchtet, wenn System
in Betrieb
blinkt bei System (Prozessor)
Störung
Störung
leuchtet bei Netz-, Batterie
oder TWG-Störung
Die Anzeige einer Batteriestörung kann bis zu 15 min.,
die einer Netzstörung bis zu
60 min. verzögert sein
unscharf
leuchtet, wenn Zentrale weder
intern noch extern geschärft ist
Meldung
leuchtet, wenn eine Störung zur
Scharfschaltverhinderung führte
und bei gestörten MG, die als
Abruf durch Eingabe des
Türverschlußgruppen
Bediener-Codes
programmiert sind
Sabotage
Sammelanzeige Sabotage
MG Alarm
Sammelanzeige Einbruch, Überfall
MG Störung MG-Störung in
unscharfem Zustand
Abruf mit Taste 5
(falls freigegeben)
MG aus
Abruf mit Taste 3
(falls freigegeben)
leuchtet wenn mind. eine
MG abgeschaltet ist
Bedienung der Zentrale mit Bedienteil L840/PT
Beschreibung der Tasten
Tasten 1 – 0: Menuanwahl
ESC
Ein Programmierschritt zurück
Hilfe
zeigt die Auswahl der Eingabemöglichkeiten an
▼▲
Blättern im Ereignisspeicher und im Alarmspeicher
Nächste Seite und Reset (falls freigegeben)
Bei Ja/Nein- bzw. Ein/Aus-Abfragen ist die Taste „1“ Ja bzw. Ein,
die Taste „0“ Nein bzw. Aus.
Das System kann komplett über das Bedienteil L840/PT bedient und programmiert werden.
Der Zugang zu den einzelnen Ebenen ist hierarchisch aufgebaut:
1. Bedienung durch Endanwender ohne vorherige PIN-Code-Eingabe
2. Bedienung durch Endanwender mit vorheriger PIN-Code-Eingabe
3. Bedienung durch Errichter mit zusätzlicher Errichter-Code-Eingabe
4. Programmierung durch Errichter mit zusätzlicher
Errichter-Code-Eingabe
ne
m
oh
it
Co
d
Co e
ni de
zu cht
gä
ng
lic
h
Bedienung L840
k k
int. s/u
(intern Scharfschalten)
k k k
MG aus
(MG abschalten)
k k
? MG aus
(Abfrage MG aus)
Code ändern
k k
? MG Stö
Anzeige MG-Störung
Gehtest/LED-Test
Alarmzähler
Ereignisspeicher
k k
Extern schärfen
k k
Zeit/Datum stellen
Nächste Seite
Errichter-Code
k k
Sabo-Reset
Grundsätzlich ist in jeder Ebene jeder Taste eine Funktion zugeordnet.
Da nur 10 Tasten (0 – 9) zur Verfügung stehen, ist in manchen Ebenen mit der
Taste „
“ eine 2. Seite zugänglich.
In jeder Ebene in der man sich gerade befindet, sind die Tasten direkt zugänglich, d.h. man muß sich nicht mit den Pfeiltasten durch ein Menü arbeiten, aber
man kann es, um sich die einzelnen Funktionen anzusehen.
In jeder Ebene kann man sich auch alle möglichen Alternativen mit der „Hilfe“Taste aufrufen.
Mit der Taste „ESC“ kann ein Menü verlassen werden und man kommt eine
Ebene höher; durchgeführte Eingaben/Änderungen werden dadurch automatisch übernommen.
Erfolgt innerhalb von 30s keine Eingabe, wird das Menü automatisch verlassen.
Im Auslieferungszustand sind die Bedienungsmöglichkeiten ohne vorherige
Code-Eingabe entsprechend den Richtlinien des VdS eingestellt. Das bedeutet,
daß der Endanwender nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten hat, die Zentrale
ohne Eingabe des PIN-Codes zu bedienen. Es ist dem Errichter jedoch möglich,
einige Funktionen zugänglich zu machen.
Generell können nur die Tasten 1 – 5 überhaupt ohne PIN-Code bedient werden.
Beispielsweise kann der Errichter einstellen, ob eine interne Schärfung direkt über
die Taste 1, oder nur über PIN-Code und dann Taste 1 ausgeführt werden kann.
Die Wahlmöglichkeiten sind in nebenstehender Grafik dargestellt.
Ein leerer Kreis bedeutet: Der Errichter kann die Zugangsberechtigung einstellen.
Ein Kreuz im Kreis bedeutet: Die Zugangsberechtigung ist fest vorgegeben.
Die Punkte „Extern Schärfen“, „Zeit-/Datum stellen“ und „Sabo-Reset“ sind im
Auslieferungszustand sogar nur dem Errichter zugänglich; auf Kundenwunsch
können diese Funktionen aber auch dem Anwender mit Eingabe des PIN-Codes
zugänglich gemacht werden (nicht bei VdS-Anlagen).
17
Bedienung der Zentrale mit Bedienteil L840/PT
Übersicht
12:00 19. Sep.
unscharf
OHNE CODE
Code ****
Seite 1
1 = int. scharf
2 = MG aus
3 = Anz. MG aus
4 = Code
5 = Anz. MG Stö
6 = Test
7 = Alarmzähler
8 = Ereignisse
9 = ext. scharf
0 = Zeit/Datum
Seite 2 MIT CODE
1 = Err. Code
2 = Sabo Reset
ᕈ
ᕄ
MG aus
Nummer .......
1 = int. scharf
2 = MG aus
3 = Anz. MG aus
4 = Code
5 = Anz. MG Stö
1 = LED Test
2 = Gehtest
ᕌ
1 = Zeit
2 = Datum
3 = Som. Zeit
4 = Win. Zeit
Auf der Übersicht sind noch einmal die Bedienungsmöglichkeiten aufgezeigt,
die der Anwender hat.
Im Ruhezustand wird im Display Uhrzeit und Datum, sowie der interne Scharfschaltzustand angezeigt.
Die ersten 5 Tasten können dem Anwender direkt zugänglich sein (Kasten
rechts oben).
Nach Eingabe des Codes sind alle Tasten zugänglich (1 bis 0 und 1+2 auf Seite 2).
Bedeutung der einzelnen Befehle:
Anmerkung: Mit VdS gekennzeichnete Menüpunkte dürfen bei
VdS-attestierten Anlagen nicht aktiviert werden.
Seite 1:
1. Intern scharf:
schaltet die Anlage intern scharf; erneutes Drücken schaltet die Anlage wieder
unscharf.
Ein Betätigen der externen Scharfschaltung schaltet ebenfalls den Bereich
intern unscharf (Spätheimkehrerschaltung).
10:32 18.Feb 1999
Int. scharf
2. MG aus:
Im Display erscheint: MG aus Nr....
Jetzt kann die Nummer der Meldergruppe eingegeben werden, die aus- oder
eingeschaltet werden soll. (Die Eingabe muß 2-stellig erfolgen, z.B. 03).
Im Display erscheint der momentane Zustand der Meldergruppe, z.B.
MG 03
ein
mit der Taste „0“ kann die Meldergruppe dann aus-, mit der Taste „1“ eingeschaltet werden.
18
Bedienung der Zentrale mit Bedienteil L840/PT
(Nur wenn vom Errichter freigegeben).
Eine abgeschaltete Meldergruppe löst keinen Alarm aus.
Anmerkung: im Auslieferungszustand sind die Meldergruppen 1, 2 und 3 für
interne Schärfung abgeschaltet.
Der Errichter hat die Möglichkeit die Abschaltung von Gruppen für interne
Schärfung oder auch für externe Schärfung individuell einzustellen.
3. Anz. MG aus:
Falls Meldergruppen abgeschaltet sind, können sie hier mit den Pfeiltasten
durchgeblättert werden.
MG 0
aus
4. Code:
In diesem Menüpunkt wird der vierstellige Benutzer-Code eingegeben und mit
Enter bestätigt. Er ist werksseitig auf „1111“ eingestellt.
(Es besteht die Möglichkeit, bis zu 8 verschiedene Benutzer-Codes zu vergeben.
Siehe Kap. 10.6).
Wenn man sich bereits in der Benutzer-Ebene befindet, kann unter diesem Menüpunkt der werksseitige Benutzer-Code auf einen individuellen Code geändert
werden.
Alter Code
Codeeing.:
➜
Neuer Code
****
➜
Noch einmal
****
5. Anzeige Meldergruppen-Störung:
Mit den Pfeiltasten können gestörte Meldergruppen durchgeblättert werden.
Ist eine Meldergruppe gestört, erscheint nach Drücken von „ESC“ die Aufforderung „
= Reset“ um evtl. gespeicherte Melder zu löschen.
MG 002
gestört
6. Test:
Der Bediener kann hier auswählen, ob ein LED-Test (alle LEDs und Summer im
Bedienteil) oder ein Gehtest (Freigabe der Gehtest-LEDs in Bewegungsmeldern).
1 = LED Test
2 = Gehtest
7. Alarmzähler:
Hier kann die Anzahl aller bisher aufgelaufenen Alarme angezeigt werden
(auch Probealarme).
Der Speicher ist nicht flüchtig und unlöschbar; d.h. auch bei Spannungsausfall
bleiben die Daten erhalten.
Alarmzähler
0015
8. Ereignisse:
Es gibt mehrere Optionen, den Ereignisspeicher auszulesen:
1 = Alles
2 = Auszüge
19
Bedienung der Zentrale mit Bedienteil L840/PT
Folgende Auszüge können gewählt werden:
1 = MG (Meldergruppen)
2 = Bediener
3 = Bedienteil
4 = Datum
Schließlich kann gewählt werden, ob die Ereignisse im LCD-Display angezeigt,
oder über die Druckerschnittstelle ausgegeben werden sollen.
Bei Anzeige im Display kann mit der Hilfe-Taste zu jeder Meldung der Wochentag
und die Uhrzeit angezeigt werden
Beispiele für den Ausdruck des Ereignisspeichers.
Ausdruck Ereignisspeicher
Anzeige mit „Hilfe“
Anzeige ohne „Hilfe“
00105 17:00 Do Errichter Uhrzeit
geändert an BT1
17:00 DO BT1
Uhrzeit geändert
Errichter Uhrzeit
geändert
00107 17:00 Do Errichter Zugang
Ende an BT1
17:00 Do BT1
Zugang Ende
Errichter Zugang
Ende
00108 17:01 Do ohne Code
Int.scharf System
17:01 Do System
Int. scharf
System Int. scharf
00109 17:01 Do Ohne Code
Unscharf System
17:01 DO System
unscharf
System unscharf
00110 17:01 Do Ohne Code
Ext. Scharf System
17:01 So System
Ext. scharf
System Ext. scharf
00111 17:01 Do Alarm Ext. MG 1
17:01 DO MG 1
Alarm Ext.
MG 1 Alarm Ext.
00112 17:01 Do Ohne Code
Unscharf System
17:01 Do System
unscharf
System unscharf
00113 17:01 Do Bediener 1
Zugang an BT1
17:01 Do BT1
Zugang
Bediener Zugang
00114 17:01 Do Bediener 1
Reset System
17:01 Do System
Reset
System Reset
00115 17:02 Do Löschen MG 1
17:02 Do MG01
Löschen
MG 1 Löschen
00116 17:02 Do Bediener 1
Zugang Ende an BT1
17:02 Do System
Reset
System Reset
00117 17:02 Do Bediener 1
Zugang an BT1
17:02 DO BT1
Zugang
Bediner 1 Zugang
00118 17:02 Do Bediener 1
Zugang Ende an BT1
17:02 DO BT1
Zugang Ende
Bediener 1 Zugang
Ende
00119 17:02 Do Errichter
Zugang an BT1
17:02 Do BT1
Zugang
Errichter Zugang
00106 Do 29 Jul 1999
00120 17:02 Do Errichter Reset System 17:02 Do System Reset
System Reset
00121 17:02 Do
Sabo BS-Modul an BS1
17:02 Do BS1
SaboBS-Modul
17:02 Do BS1
SaboBS-Modul
00122 17:03 Do Errichter Reset System 17:03 Do System Reset
Legende:
20
MG = Meldergruppe
BT 1 = Bedienteil Adresse 1
BS = Schärfungs-Modul
System Reset
Bedienung der Zentrale mit Bedienteil L840/PT
9. Ext. scharf:
VdS
Falls diese Option freigegeben ist, kann das System hier extern scharfgeschaltet
werden.
Liegt eine Scharfschaltverhinderung an, wird der Grund hierfür als „Kriterium“
angezeigt.
Die Anlage nimmt dann die Schärfung nicht an.
Werksseitig ist diese Funktion nicht zugänglich.
0. Zeit/Datum:
VdS
Falls diese Option freigegeben ist, können hier Uhrzeit und Datum geändert werden. Im Auslieferungszustand ist diese Funktion nur in der Errichter-Ebene (VdS)
zugänglich, da eine Veränderung von Zeit und Datum eine Verfälschung des
Ereignisspeichers ermöglichen würde. Das Ändern von Zeit und Datum muß mit
der
- Taste eingeleitet werden.
Mit der Taste „Enter“ kann man auf die 2. Seite wechseln.
Seite 2:
1(1) Eingabe Errichter-Code:
Eing. Err-Code
Codeeing.:******
Nach Eingabe des 6-stelligen Errichter-Codes kommt man in die Errichter-Ebene
(siehe Kap. 9)
Werksseitig ist der Errichter-Code auf „000000“ eingestellt.
1(2). Sabotage-Reset: VdS
Falls freigegeben kann der Anwender hier gespeicherte Sabotage-Alarme
und Batterie-Störung rücksetzen (nicht VdS).
Rücksetzen von Alarmen:
Falls ein Alarm aufgetreten ist, wird dieser nach Eingabe des Benutzer-Codes
detailliert in der LCD-Anzeige beschrieben. Stehen mehrere Alarme an, können
diese mit den Pfeiltasten durchgeblättert werden, wobei der zuerst aufgetretene
Alarm mit „1.“ gekennzeichnet ist.
Nach Drücken der Taste „ESC“ erscheint die Aufforderung
= Reset
Durch Drücken der roten Reset-Taste wird der Alarm gelöscht. Falls die ausgelöste Meldergruppe immer noch gestört ist, wird dies durch die gelbe LED
„MG Störung“ angezeigt.
21
Bedienung des LCD-Bedienteils durch Errichter
9
Bedienung des LCD-Bedienteils durch Errichter
Nach Eingabe des Errichter-Codes gelangt man in die Errichter-Ebene, in der
Revisionsarbeiten und einige Bedienvorgänge durch den Errichter durchgeführt werden können.
Die Menüpunkte können direkt durch Eingabe der Zahl angewählt werden.
1 = Zeit/Datum
2 = Sabo Reset
3 = Test
4 = Code ändern
5 = Drucker
6 = Service
7 = Fernbed.
8 = Programmierung
9 = Not-MG aus
ᕃ
1 = Zeit
2 = Datum
3 = Uhr
justieren
ᕅ
1 = Drucken
2 = MG
3 = Sirenen
4 = Blitz
5 = L840/B
1 = einzelne MG
2 = alle MGs
im Bereich
ᕇ
1 = Set Up
2 = Konfig.
3 = Änderungen
4 = Text
ᕈ
1 = Service Datum
2 = Service Tel.
ᕉ
FernProgrammierung
ᕊ
Programmierung
Baud-1200
Echtzeit-aus
1. Zeit/Datum:
Dieser Menüpunkt bietet 3 Möglichkeiten
1 = Zeit
2 = Datum
3 = Uhr justieren
1
1.1. Zeit
Uhrzeit stellen
10:45
Uhrzeit
Eingabe HH:MM
1.2 Datum
Auf die gleiche Weise wird das Datum im Format TTMMJJJJ geändert.
1.3 Uhr justieren
Die Uhr der Zentrale ist ab Werk justiert. Falls die Uhrzeit dennoch driften
sollte, kann der Uhrentakt in diesem Menüpunkt zwischen 0 und 60 beeinflusst werden.
2. Sabo-Reset:
bewirkt das Rücksetzen gespeicherter Sabotagealarmen und Batterie-Störung.
Störungen von Sabotageleitungen (Sabo-Meldergruppen, Deckelkontakte,
Scharfschalt- und Codierungseingänge, überwachte Signalgeberleitungen)
die noch anstehen, können nicht gelöscht werden.
3. Test:
In diesem Menüpunkt kann eine Einmannrevision durchgeführt und das Ergebnis auf Wunsch auf dem angeschlossenen Drucker dokumentiert werden.
22
Bedienung des LCD-Bedienteils durch Errichter
Während der Tests kann die Zentrale nicht scharfgeschaltet werden. Durch
Drücken der Taste „ESC“ kann das Test-Menü wieder verlassen werden; wird
ca. 5 min lang nichts getestet, wird der Menüpunkt automatisch verlassen.
1 = Drucken
2 = Meldergruppen
3 = Sirenen
4 = Blitz
5 = L840/B
3.1 Drucken: schaltet den Drucker ein
3.2. Meldergruppen: hier kann zunächst gewählt werden, ob einzelne Meldergruppen oder alle auf einmal getestet werden sollen. Es können nun die einzelnen
Melder (z.B. Glasbruchmelder) ausgelöst werden; wird die Meldergruppenstörung
von der Zentrale erkannt, werden die Summer in Zentrale und Bedienteile
angesteuert. Nach ca. 3 sek wird der ausgelöste Glasbruchsensor automatisch
gelöscht und es kann der nächste Melder getestet werden.
In diesem Test können alle 10 Meldergruppen der Hauptplatine getestet werden,
gleichgültig auf welchen Typ sie programmiert sind.
3.3 und 3.4 Sirenen/Blitz: hier können die Signalgeber getestet werden, ohne
daß die Anlage scharf sein muß.
3.5. Blockschloß: Falls die Zentrale mit einem Blockschloß-Modul L840/B
betrieben wird, kann nach Anwahl dieses Punktes die Scharfschalteinheit betätigt werden, ohne daß die Zentrale scharf wird. Die Funktion des Scharfschalteingangs wird wie bei den Meldergruppen durch die Summer angezeigt.
4. Code ändern:
Hier kann der 6-stellige Errichter-Code individuell abgeändert werden (Werkseinstellung 000000).
5. Drucker:
5.1 Set Up:
5.1.1 Einstellen der Baud-Rate; diese muß mit der Einstellung des Druckers
übereinstimmen.
5.1.2 Einstellung, ob der Drucker immer in Betrieb ist (Echtzeit ein)
5.2 Konfiguration: druckt die gesamte Anlagenkonfiguration/Programmierung.
5.3 Änderungen: druckt nur die Programmierungen, die gerade geändert wurden.
5.4 Texte: druckt nur die programmierten Texte der Meldergruppen und
Bedienercodes.
6. Service:
Eingabe der Tel. Nr. des Errichters und des Datums der nächsten Wartung/
Inspektion. Zu diesem Datum erscheint im Display des L840/PT (falls
angeschlossen) :
Service rufen
Tel.: 0 62 21-12 34 56
23
Bedienung des LCD-Bedienteils durch Errichter
7. Fernprogrammierung: VdS
Um einen Verbindungsaufbau zwischen Zentrale und PC zu gewährleisten,
müssen folgende Parameter in Zentrale und PC übereinstimmend eingestellt
sein:
1 = Serial Port
Typ PC Baud 9600
oder bei Modem
max. 2400 Baud
1 = Serial Port
Typ Modem Baud 2400
3 = Freigabe
Ohne Code
6 = Freigabe Code
000
nicht relevant, da Freigabe ohne Code
7 = Kundennr.
0815
Muß übereinstimmen mit Kundennr. in Datenbank!
8. Programmierung:
Mit diesem Schritt kommt man in das relativ umfangreiche Untermenü der
Anlagenprogrammierung (s. Kap. 10).
9. Not-MG aus VdS :
Hier kann der Errichter Meldergruppen vollkommen ausschalten.
Achtung: Eine hier abgeschaltete Gruppe hat keinerlei Funktion mehr. Eine
Not-Abschaltung wird im Ereignisspeicher registriert.
24
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
10
Programmierung mit
dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
1
2
1 = Hardware
2 = MG (Meldergruppen)
3 = Relais
4 = Alarmierung
5 = Bedienteile
6 = Anzahl Bediener
7 = Texte
0 = Rücksetzen
3
4
5
6
1 = Blockschloß
2 = Bedienteile
3 = L208/EIB
4 = L208/V 24
5 = L208/A/R
1 = MG
2 = Sabo
3 = Überfall
4 = Verschluß
5 = Eingangs MG
6 = S/U-Gruppe
7 = Techn. MG
8 = Brand MG
9 = Not-MG aus
0 = Reset Speicher
= nächste Seite
1 = Reset Sabo
2 = int. scharf
3 = Code
Eing.
4 = Ext. scharf
1 = Einbruch
2 = Überfall
3 = Ext. S/U
4 = Störung
5 = ScharfschaltQuittierung
6 = Scharf-bereit
7 = Internalarm
8 = Gehtest
9 = Sabotage
0 = Int. scharf
= nächste Seite
1 = Reset
2 = int. o. ext. scharf
3 = EIB-Störung
4 = Brand-Alarm
Zeit – 120
Int Alm Blitz – Aus
Ext nach Int – Aus
Still. Alarm – Aus
s/u-Gr Ext Alm – Ein
Sabo int. Alm – Ei n
1 = Ext scharf
2 = Summer
3 = Reset ohne Code
4 = Int. scharf ohne Code
5 = MG aus ohne Code
6 = ? MG aus ohne Code
7 = Zeit/Datum Bediener
8 = Sabo Bediener
Bed.-Nr. …
7
1 = MG
2 = Bediener
0
1 = Konfiguration
2 = Texte
3 = Bed. Codes
1
1 = aus
2 = verzögert
3 = sofort
4 = mit S/4-Gruppe
5 = S/4-Gruppe und
verzögert
In den Untermenüs der „Programmierung“ kann die Zentrale L208 vollständig
umprogrammiert werden, falls die werksseitige Programmierung abgeändert
bzw. falls zusätzliche Hardware angeschlossen werden soll.
Die Übersicht oben zeigt, wie umfangreich die Möglichkeiten sind.
Die gesamte Programmierung ist in 8 Untermenüs eingeteilt.
1 = Hardware
2 = Meldergruppen
3 = Relais
4 = Alarmierung
5 = Bedienteile
6 = Anzahl Bediener
7 = Texte
8 = Löschen
10.1 Hardware
1 = L840/B
2 = Bedienteile
3 = L208/EIB
4 = L208/V24
5 = L208/A
1. L840/B:
legt fest, ob ein Schärfungs-Modul L840/B angeschlossen ist
(Limit 0 – 1)
2. Bedienteile: Eingabe der Anzahl der angeschlossenen Anlagenbedienteile,
wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um L208/PT oder L840/PT
handelt (Limit 1 – 3). Ein Service-Bedienteil mit Adresse 0,
welches am internen Bus angeschlossen ist, braucht hier nicht
berücksichtigt zu werden.
25
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
3. L208/EIB:
legt fest, ob eine EIB-Schnittstelle L208/EIB angeschlossen ist
(nähere Angaben siehe Handbuch L208/EIB).
0 = Aus
1 = Standard
2 = Nur Ausgänge
4. L208/V24:
legt fest, ob eine serielle Schnittstelle L208/V24 angeschlossen ist.
0 = Aus
1 = Unzulässig
2 = Ein
5. L208/A:
10.2 Meldergruppen
legt fest, ob eine Ausgabekarte L208/A oder L208/R angeschlossen ist.
Im Auslieferungszustand sind die Meldergruppen vorprogrammiert:
Meldergruppentyp Eigenschaft
Bemerkung
MG 1,2,3 Meldergruppe
MG aus int. = EIN MG ist bei interner
MG aus ext. = AUS Schärfung nicht aktiv
MG 4,5,6 Meldergruppe
MG aus int. = AUS MG ist bei interner und
MG aus ext. = AUS externer Schärfung aktiv
MG 7
Verschlußgruppe
MG 8
Überfallgruppe
MG 9
Sabotagegruppe
MG 10
Ext. Scharf
Impuls = EIN
MG ist immer aktiv.
Reaktion: Auslösung des
Transistorausgangs
„Überfallalarm“ für 1 sek
MG ist immer aktiv
Jede Meldergruppe kann umprogrammiert werden; hierbei ist zu beachten, daß
grundsätzlich die Meldergruppen mit einem Abschlußwiderstand von 2,7 kΩ
zu beschalten sind.
Ausnahmen:
Verschlußgruppen arbeiten nicht mit Abschlußwiderstand:
ein kurzgeschlossener Eingang bedeutet: Tür Verschlossen; ein offener Eingang bedeutet: Tür offen.
Eine Ext. Scharfschaltgruppe arbeitet mit zwei Abschlußwiderständen:
2,7 kΩ = unscharf; 2,7 kΩ + 560 Ω = scharf.
Meldergruppentypen:
Es kann zwischen 14 verschiedenen Meldergruppentypen gewählt werden, da
innerhalb eines Untermenüs nur 10 Wahlmöglichkeiten bestehen, kann mit der
Enter-Taste auf eine 2. Seite gesprungen werden.
26
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
1. Seite
1 = MG (Meldergruppe)
2 = Sabotage
3 = Überfall
4 = Verschluß-MG
5 = Eingangs-MG
6 = S/U-Gruppe
7 = Tech. Alm
8 = Brand
9 = Not-MG aus
0 = Reset MG
= Nächste Seite
2. Seite
1 = Saboreset
2 = Intern scharf
3 = Code Eingabe
4 = Extern scharf
= Nächste Seite
Jeder Meldergruppentyp hat bestimmte Grundeinstellungen und verschiedene
Optionen; diese erscheinen, wenn man während der Anzeige des Meldergruppentyps mit den Pfeiltasten nach unten blättert.
1. Meldergruppe für Einbruchmeldungen (MG)
Anzeige (Voreinstellung)
Beschreibung
Auswahlmöglichkeiten
(Anzeige mit „Hilfe“)
MG
MG aus int. – aus*
Typ
Abschaltbar während die
Anlage intern scharf ist
Abschaltbar während die
Anlage extern scharf ist
MG erzeugt Örtlichen Alarm
Bei angeschlossenem
Echtzeitdrucker werden
MG-Störungen (unscharf)
nicht gedruckt
alle MG-Typen
Ein/Aus
MG aus ext. – aus
Stiller Alarm – aus
Drucke
unscharf – aus
Reaktion: unscharf
nur Anzeige
intern scharf
Int. Alarm*
Ein/Aus
Ein/Aus
Ein/Aus
extern scharf
Ext. Alarm
Ausgang „Einbruch“
* Die MG 1,2 und 3 sind im Auslieferungszustand bei interner Schärfung abgeschaltet, und werden in der Regel für Bewegungsmelder benutzt, während
die MG 4,5 und 6 für Außenhautüberwachung vorgesehen sind.
27
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
2. Sabotage
Sabotagemeldergruppen dienen der Überwachung von Gehäusen von angeschlossenen Komponenten.
Je nach Klassifizierung des Risikos sollten mindestens die Deckelkontakte der
Außensirenen und der Scharfschalteinrichtung in eine solche Sabotagegruppe
eingeschleift werden.
Anzeige (Voreinstellung)
Sabotage
Stiller Alarm - aus
Beschreibung
Auswahlmöglichkeiten
(Anzeige mit „Hilfe“)
Typ
alle MG-Typen
MG erzeugt Örtlichen Alarm Ein/Aus
Reaktion: unscharf
intern scharf
Summer (int. Alarm Int. Alarm
programmierbar)
Ausgang „Sabotage“
Ausgang „Sabotage“
extern scharf
Ext. Alarm
Ausgang „Einbruch“
Ausgang „Sabotage“
3. Überfall
Zum Anschluß von manuell betätigten Überfalltastern.
Anzeige (Voreinstellung)
Beschreibung
Auswahlmöglichkeiten
(Anzeige mit „Hilfe“)
Überfall
Typ
alle MG-Typen
Stiller Alarm - ein
MG erzeugt nur stillen Alarm Ein/Aus
Impuls -ein
Ausgang „Überfall“ für
ca. 1 sek angesteuert
Reaktion: unscharf
intern scharf
Ein/Aus
extern scharf
Ausgang „Überfall“ Ausgang „Überfall“
Ausgang „Überfall“
Örtlicher Alarm
programmierbar
Örtlicher Alarm
programmierbar
Örtlicher Alarm
programmierbar
4. Verschluß
Zum Anschluß von Riegelschaltkontakten und anderen Verschlußüberwachungen.
Verschlußgruppen dienen ausschließlich zur Scharfschaltverhinderung (falls
Türen oder Fenster nicht verschlossen sind) und führen zu keinerlei Alarmen.
Eine so programmierte Meldergruppe wird nicht mit Widerstand beschaltet.
Verschluß
5. Eingangs-MG VdS
Wie normale Meldergruppe, jedoch in Zusammenhang mit einer S/U-Gruppe
und der Schärfung über Bedienteil verzögert betreibbar.
MG
MG aus int. - aus*
MG aus ext. - aus
Stiller Alarm - aus
Drucke unscharf - aus
28
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
6. S/U-Gruppe VdS
– Zum Anschluß eines Riegelschaltkontaktes oder eines Kontaktschlosses zur
verzögerten Scharf-/Unscharfschaltung in Verbindung mit Eingangs-MG und
Bedienteil L840/PT.
a) Scharfschaltung: wenn über das Bedienteil extern scharfgeschaltet wird
(Option „mit SU-Gruppe“), wird die Anlage erst scharf, wenn die S/U-Gruppe geschlossen wird.
– Zum Anschluß eines Reed-Kontaktes oder eines Bewegungsmelders zur
verzögerten Unscharfschaltung in der Ext.-Scharf Option „zeitverzögert“ des
Bedienteiles
a) Scharfschaltung: wenn über das Bedienteil extern scharfgeschaltet wird
(Option „mit zeitverzögerung“), wird die Anlage erst scharf, wenn die Verzögerungszeit abgelaufen ist.
b) Unscharfschaltung: wird die S/U-Gruppe gestört, wird die eingestellte
Verzögerungszeit gestartet.
Innerhalb dieser Zeit kann eine Eingangs-MG gestört werden, ohne
Alarm auszulösen. Die S/U-Gruppe selbst löst in Werkseinstellung keinen Alarm aus. Beim Nichtvorhandensein einer Eingangs-MG besteht
die Möglichkeit im Menüpunkt „Alarmierung“ Pkt. 5 einen Externalarm
nach Ablauf der Zugangsverzögerung auszulösen. Während dieser Zeit
kann am Bedienteil unscharf geschaltet werden.
Anmerkung: diese Art der Scharf-/Unscharfschaltung entspricht wegen der
fehlenden Zwangsläufigkeit nicht den deutschen Normen und Richtlinien.
S/U-Gruppe
Verz. Zeit - 030
7. Tech Alm
Eine Technische Meldergruppe kann in VdS-Anlagen der Klasse C dazu verwendet werden, eine erkannte Abdeckung eines Bewegungsmelders in die
zwangsläufige Scharfschaltung mit einzubeziehen. Hierzu muß die Meldergruppe
als „Kriterium ein“ programmiert sein, und der Störungsausgang der (abdecküberwachten) Bewegungsmelder in diese Meldergruppe eingeschleift werden.
MG 01
Kriterium ein
8. Brand MG VdS
Eine Brand-Meldergruppe kann ein Relais (Zusatzbaugruppe) schalten, welches
dann zur Alarmierung benutzt werden kann. Gleichzeitig wird der Ausgang
Intern Alarm angessteuert. Dieser Alarm kann auf Relais 1 oder Relais 2 programmiert werden.
Brand
REL-0
Ausgabe-Adr. 1
Hilfe-Taste
0-8
0-3
9. Not-MG aus VdS
Eine Störung dieser Gruppe (z.B. mit Schlüsselschalter) bewirkt den sofortigen Zutritt zu einem Menü, in welchem Meldergruppen komplett abgeschaltet
werden können (wird im Ereignisspeicher registriert).
0. MG Reset VdS
Eine Störung dieser Gruppe (z.B. mit Schlüsselschalter) bewirkt ein Abschalten
der Örtlichen Alarmierung und das Rücksetzen der ausgelösten Meldergruppe
(auch in scharfem Zustand).
29
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
Seite 2 (durch Betätigen der
1. Sabo-Reset
Taste)
VdS
Eine Störung dieser Gruppe (z.B. mit Schlüsselschalter) bewirkt das Rücksetzen von Sabotagemeldungen (auch in scharfem Zustand).
2. Intern scharf
Eine so programmierte Meldergruppe bewirkt eine Interne Schärfung.
Sie ist programmierbar für Tastbetrieb (Impuls ein) oder Schaltbetrieb
(Impuls aus).
int. scharf
Impuls - Aus
3. Code Eing.
VdS
Das Betätigen einer so programmierten Gruppe bewirkt das gleiche wie die
Eingabe des Bediener-Codes an einem LCD-Bedienteil L840/PT. Der Zugang zur
Bedienerebene wird freigegeben. Das Aktivieren einer solchen Gruppe wird im
Ereignisspeicher als „Code-MG ein“ gespeichert.
4. Extern Scharf
Meldergruppe zum Anschluß einer Externen Scharfschalteinrichtung nach
VdS Klasse A (MG 10 ist werksseitig so eingestellt). Eine solche Gruppe muß
mit zwei Abschlußwiderständen beschaltet werden: 2,7 kΩ = unscharf;
2,7 kΩ + 560 Ω = scharf.
Auf diese Weise sind nicht nur die Zustände Scharf/Unscharf, sondern auch
Kurzschluß/Unterbruch überwachbar.
Die Anzeige einer solchen Gruppe am LED-Bedienteil L208/PT zeigt nicht den
Scharfschaltezustand, sondern einen Sabotageangriff auf die Leitung an.
Beispiel: MG 7 „Verschluß“ umprogrammieren auf MG mit stiller Alarmierung.
Am LCD-Bedienteil, Benutzer-Code „1111“ eingeben.
Mit Taste < > 2. Anzeigeseite wählen.
Errichter-Code „000000“ eingeben.
Mit Taste <8> „Programmierung“ wählen
Mit Taste <2> „MG“ wählen.
Display-Anzeige:
MG
Nr.:_ _
07 eingeben
Display-Anzeige:
MG-007
„MG 07 Verschluß“
und nach ca. 5s blinkend
„Verschluß-MG“
Mit Taste <Hilfe> Auswahl Meldergruppentypen aufrufen.
Mit Taste <1> „MG“ wählen.
Display-Anzeige:
MG-007
Pfeiltaste „unten“ drücken, bis erscheint „Stiller Alarm aus“
Mit Taste <1> Still. Alarm-Ein einstellen.
Mit Taste <Esc> Drucke unsch.-Aus belassen.
Mit Taste <Esc> <Esc> … < > Programmmenü verlassen.
Die funktionale Umprogrammierung ist damit abgeschlossen;
danach muß der vorgegebene Text „Verschluß“ abgeändert werden
(s. Kap. 10.7).
30
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
10.3 Relais
Die beiden Relais der Hauptleiterplatte (Rel 1 Klemmen 19,20,21 und Rel 2
Klemmen 22,23,24) sind werksseitig vorbelegt mit den Signalen Extern scharf
Rel 1 und Gehtest Rel 2. Sie sind auf folgende Funktionen umprogrammierbar:
Anzeige
Beschreibung
1 = Einbruch
Aktiv bei Einbruchalarm für die eingestellte
Alarmzeit
2 = Überfall
Aktiv bei Überfallalarm für die eingest. Alarmzeit
3 = Extern scharf
Aktiv bei extern geschärfter Anlage
4 = Störung
Fällt ab bei Netz-/Batt.-Störung
(bis 15 min verzögert) und Prozessorausfall
5 = Scharfquittierung
Aktiv für ca. 3 sek nach ext. Schärfung
6 = Scharfschaltbereit
Aktiv wenn Zentrale scharfschaltbereit
7 = Internalarm
Aktiv bei Internalarm
8 = Gehtest
Aktiv bei eingeschaltetem Gehtest
9 = Sabotage
Aktiv bei Sabotagealarm
0 = Intern oder
Extern scharf
Aktiv, wenn Zentrale nicht unscharf
(intern oder extern scharf)
= nächste Seite
10.4 Alarmierung
1 = Reset
Aktiv für ca. 1 sek. nach einem Reset
Anzeige (Voreinstellung)
Beschreibung
Auswahlmöglichkeiten
(Anzeige mit „Hilfe“)
1 = Alarmzeit (120s)
Ansprechzeit der Sirenen
und des Ausgangs „Einbruch“
1 - 180 s
2 = DA bei int. scharf
(Aus)
Blitzleuchte und Daueralarm- Ein/Aus
relais kommt mit bei
Internalarm VdS
3 = Nach int. Al.
ext. Alarm (Aus)
Bei interner Schärfung
kommt nach Ablauf
des Internalarms
Externalarm VdS
4 = Stiller Alarm
(Aus)
Zentrale erzeugt nur
Ein/Aus
Stillen Alarm, es sei denn,
TWG-Alarm wird ausgelöst
5 = S/U Gr. Ext. Alarm
(Ein)
Nach Ablauf der Eingangs- Ein/Aus
zeit (S/U-Gruppe) kommt
Extern Alarm
6 = Interalarm
bei Sabo (Ein)
Sabotage erzeugt auch
bei unscharf Internalarm
Ein/Aus
Ein/Aus
31
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
10.5 Bedienteile
Je nach Typ der am externen Bus angeschlossenen Bedienteile (L208/PT
oder L840/PT), können verschiedene Bedienmöglichkeiten freigegeben oder
gesperrt werden.
Das Service-Bedienteil (Adresse 0; angeschlossen am internen Bus) lässt
sich nicht programmieren.
Das Bedienteil L208/PT hat nur eingeschränkte Möglichkeiten.
Nach der Abfrage der Adresse des Bedienteils können folgende Optionen
ausgewählt werden:
Bedienteil L840/PT
Anzeige (Voreinstellung)
Beschreibung
1 = Extern scharf
VdS
2 = Summer
(Aus)
(Ein)
3 = Reset ohne Code (Ein)
VdS
4 = Intern scharf
ohne Code
(Ein)
5 = MG aus ohne Code (Ein)
6 = Abfrage MG aus
ohne Code
7 = Zeit Datum
Bediener VdS
8 = Saboreset
Bediener VdS
(Ein)
Ein/Aus
(Aus)
Ein/Aus
(Ein)
Bedienteil L208/PT
Anzeige (Voreinstellung)
2 = Summer
Sabotagealarme können Ein/Aus
nach Eingabe des
Bedienercodes gelöscht
werden
Beschreibung
(Ein)
3 = Reset ohne Code (Ein)
(Bei VdS-Klasse
B + C nicht
gestattet)
4 = Intern scharf
(Ein)
ohne Code
8 = Saboreset
(Ein)
Bediener VdS
32
Auswahlmöglichkeiten
(Anzeige mit „Hilfe“)
0 = Aus
Verschiedene Möglich- 1 = Zeitbegrenzt
keiten der externen
2 = Sofort
Schärfung am Bedienteil 3 = mit S/U-Gruppe
4 = S/U-Gr. + V-Zeit
Summer im Bedienteil Ein/Aus
aktiv oder nicht
Betätigen der
0 = Aus
Enter/Reset-Taste ohne 1 = Summer
Eingabe des Bediener- 2 = Sirenen +
codes bewirkt RückSpeicher
setzen von:
Interne Schärfung ohne/ Ein/Aus
mit Eingabe des
Bediener-Codes möglich
Abschaltung von
Ein/Aus
Meldergruppen ohne/mit
Eingabe des Bedienercodes möglich
Auswahlmöglichkeiten
(Anzeige mit „Hilfe“)
Ein/Aus
Summer im Bedienteil
aktiv oder nicht
Betätigen der ResetEin/Aus
Taste setzt gespeicherte
Meldungen zurück
(nicht Sabotagealarme)
Interne Schärfung
Ein/Aus
möglich
Sabotagealarme können Ein/Aus
durch Betätigen der ResetTaste gelöscht werden
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
10.6 Anzahl Bediener
10.7 Texte
Nur anwendbar bei Einsatz des Bedienteils L840/PT.
Werksseitig sind in der Zentrale 8 Bedienercodes hinterlegt. Diese haben die
Codes 1111, 2222, usw.
Freigegeben ist zunächst nur der Bediener 1 mit dem Werkscode 1111. In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit die Bediener 2 bis 8 einzeln freizugeben.
Die eingestellten Werkscodes können dann von dem jeweiligen Bediener in
der Bedienerebene abgeändert werden.
Anzeige (Voreinstellung)
Auswahlmöglichkeiten
(Anzeige mit „Hilfe“)
Bediener Nr. 2 (Aus)
Ein/Aus
Bediener Nr. 3 (Aus)
Ein/Aus
Bediener Nr. 4 (Aus)
Ein/Aus
Bediener Nr. 5 (Aus)
Ein/Aus
Bediener Nr. 6 (Aus)
Ein/Aus
Bediener Nr. 7 (Aus)
Ein/Aus
Bediener Nr. 8 (Aus)
Ein/Aus
Hier können jeder Meldergruppe und jedem Bediener eigene Texte hinterlegt
werden. Die Eingabe der einzelnen Buchstaben erfolgt über die 15er-Tastatur,
wobei einige Tasten vorbelegt sind, und dann mit den Pfeiltasten weitergeblättert
werden kann. Wenn ein Buchstabe eingegeben ist kann mit der Enter-Taste zur
nächsten Stelle gewechselt werden. Hinweis: es sollte auch in dem neuen Text
die Meldergruppen-Nr. abgelegt werden, da ansonsten keine Zuordnung zu
dem Anschaltpunkt mehr erkennbar ist.
Beispiel: Text für MG 7 eingeben: „Test“
Am LCD-Bedienteil, Benutzer-Code „1111“ eingeben.
Mit Taste < > 2. Anzeigeseite wählen.
Errichter-Code „000000“ eingeben.
Mit Taste <8> „Programmierung“ wählen.
Mit Taste <7> „Texte“ wählen.
Mit Taste <1> „MG“ wählen.
Display-Anzeige:
MG
Nr.:_ _
07 eingeben
Display-Anzeige:
MG-007
„MG 07“
Mit Taste < >...< > vortasten bis zur 1. Textstelle.
Über die vorbelegten Displaytasten und den Tasten < ▲ > …
< ▼ > einzelne Textzeichen auswählen z.B. „T“ .
Mit Taste < > weiter zur nächsten Textstelle u.s.w.
Mit Taste<Esc> <Esc>... <
Vorbelegte Tasten
ቢ
ባ
ቤ
AB... MN.. Z..
> Programmenü verlassen.
ብ
ቦ
ቧ
ab..
mn.. z..
ቨ
ቩ
ቪ
01..
9..
Leerzeichen
33
Programmierung mit dem LCD-Bedienteil
durch Errichter
10.8 Rücksetzen
34
In diesem Menü kann man Teile der Programmierung löschen und wieder in
den Auslieferungszustand versetzen.
Anzeige (Voreinstellung)
Beschreibung
1 = Konfiguration
Löscht komplette Programmierung;
d. h. der Werkszustand wird wieder
hergestellt, evtl. angeschlossene Busteilnehmer müssen neu angemeldet
werden.
2 = Texte
Löscht alle eingegebene Texte
3 = Bediener-Codes
Löscht abgeänderte Bediener-Codes
Anschlußbeispiele
11
Anschlußbeispiele
11.1
Melder
11.1.1 Bewegungsmelder
Erster bis
vorletzter
Infrarotmelder
IR/B
Letzter
Infrarotmelder
IR/B
2,7k
2,7k
EMZ L208
Versorgungs- V+
spannung für
Vexterne Geräte
MG1
C
MG2
Sabo
Relais 2
MG9
C
MG10
22
23
24
11.1.2 Glasbruchsensor /
Magnet-Reed-Kontakt
Anmerkung: Relais 2 muß als „Gehtest“ programmiert sein
(Bei VdS-Anlagen dürfen Glasbruchsensoren und Magnet-Reed-Kontakte
nicht zusammen auf 1 Meldergruppe geschaltet werden.)
Kabelquerschnitt
Schließer
A
Glasbruchsensor
Erschütterungsmelder,
Wassermelder
B
B
A
Öffner
A
B
L102/S
L208
L840/MG 8
L840/MG 4
MT/S 4.12.1
B
A
Magnet-Reedkontakt,
Verschlußüberwachung
für Fenster
zu weiteren Meldern oder
Abschlußwiderstand 2,7 k⏲
Abzweigdosen
35
Anschlußbeispiele
11.2
Scharfschalteinrichtungen
11.2.1 Kontaktschloß und
Sperrelement
ESPE
zu weiteren
Sperrelementen
ESPE
braun
braun
rot
rot
blau
blau
schwarz
schwarz
gelb
gelb
WRK
1N4003
Kontaktschloß
SKS/...
6
3
1
7
8
12
13
9
11
C
10
16
+
22*
+
C
9
+
13
WRK
1N4003
10 k
L 208
36
4
18
2,7 k
+
–
7
C
(+)
( –)
*12 V über Klemme 24
Verschluß MG
Relais 2 auf Scharfquittierung programmieren
rot
blau
braun
Sperrelement ESPE
schwarz
V+
V-
7
8
6
5
4
R4
S1
LED
gelb
Tü r 1
S2
LED
grün
BR1
R3
C 8 9 C 10
rot
Sperrelement ESPE
13
R = 560
16
18
S1
LED
geld
R4
Tü r 2
S2
LED
grün
BR1
R = 10k
7
8
6
5
4
18
19
17
16
15
13
14
12
9
10
11
2
3
R3
BR3/Sabo
1
BR2
BR6
Kontaktschloss SKS_/BA
Kontaktschloss SKS_/BA:
Grüne LED: Anzeige „Scharfschaltbereitschaft” bei Bedarf (Klemme 1 und 3)
Gelbe LED: Anzeige „Unscharf“ bei Bedarf (Klemme 9 und 11)
Brücke BR1 offen
Brücke BR2 geschlossen
Brücke BR3/Sabo geschlossen (Widerstand überbrückt nu r f ü r S K S 1 )
Zentrale L108:
Widerstand R = 2,7 kOhm zwischen Klemme „7”und „C” einfügen
Riegelschaltkontakt WRK:
Der Verschlussbolzen fährt bei bei Betätigung des Riegelschaltkontaktes
oder im scharfen Zustand in die Stellung „ZU”
Sperrelement ESPE:
Diode (1N4003) in Ansteuer ung (gelbe und schwarze Ader) einfügen
Verdrahtungshinweise
11.2.2 Zwei Kontaktschlösser
und Sperrelemente
in Wechelschaltung
Hauptleiterplatine L208
18
19
17
16
15
13
14
12
10
11
BR2
2
3
BR3/Sabo
9
BR6
1
schwarz
gelb
Kontaktschloss SKS_/BA
R=2,7k
gelb
Riegelschaltkontakt WRK
blau
braun
Riegelschaltkontakt WRK
R=2,7k
Anschlussbild:
Sofortige Scharfschaltung einer L208 von zwei Türen mit Kontaktschloss SKS_/
BA in Wechselschaltung mit Riegelschaltkontakt WRK und Sperrelement ESPE
Anschlußbeispiele
37
Anschlußbeispiele
11.2.3 Blockschloss
S2 (unscharf)
10
10
19
*
3
C
grün
rosa
20
0V
rot
gelb
blau
grau/rosa
9
C
grau
schwarz
2k 7
2k 7
S1 (scharf)
blau
L840/B
L208
weiß
violett
560 R
S3 (unscharf)
4
9
* + 12 V über Relais 2 programmiert als Scharfschaltquittierung
11.3
Alarmierung
11.3.1 Örtliche Alarmierung
SSF/GB
CN
Beschreibung
30
19
Sirene 0 V (geschaltet)
4
31
19
Sirene 0 V (geschaltet)
3
10
Klemme
32
19
Sirene +12 V
5
2
29
16
Blitzleuchte 0 V (geschaltet)
1
R2*
1k
28
16
Blitzleuchte +12 V
R1*
Anschluss
Lautsprecher
6
7
8
R19
9
2)
R3*
L108 bzw. L 208
Achtung: wenn der Deckelkontakt der Sirene (Klemmen 9,10)
wie in Zeichnung überwacht werden soll, dann muss R3
abgezogen und R2 auf den Steckplatz von R3 gesteckt werden.
38
Anschlußbeispiele
11.3.2 Örtliche Alarmierung
SSF/GB und SSF/G
10
CN
Beschreibung
8
9
Klemme
Sirene 0 V (geschaltet)
4
19
Sirene 0 V (geschaltet)
3
32
19
Sirene +12 V
2
29
16
Blitzleuchte 0 V (geschaltet)
28
16
Blitzleuchte +12 V
5
19
1
R2*
30
31
10
9
8
7
6
5
1
2
3
4
R2*
R1*
Anschluss
Lautsprecher
SSF/G
R19 2)
R3*
R1*
Anschluss
Lautsprecher
6
7
SSF/GB
R19 2)
R3*
L108 bzw. L 208
Achtung: wenn der Deckelkontakte der Sirenen (Klemmen 9,10)
wie in Zeichnung überwacht werden sollen, dann muss jeweils R3
abgezogen und R2 auf den Steckplatz von R3 gesteckt werden.
39
Anschlußbeispiele
11.4
Telefonwählgeräte
11.4.1 Stille Alarmierung
Anschluss des Telefonwählgerätes TS9SZ
(AWUG)
TS9
L 108 bzw. L 208
Klemme
CN
Beschreibung
35
24
Sabotageüberwachung Deckelkontakt TS9
36
24
33
5
13
6
Extern scharf (Widerstand in Reihe)
14
6
Störung (Widerstand in Reihe)
11
6
Alarm (alle Alarme) (Widerstand parallel)
12
6
Überfallalarm (Widerstand parallel)
V–
17
0 V für Potentialausgleich
36
Sabo (NC)
Test
Störung
Scharfschaltverhinderung bei gestörtem TS9
Alarm
Scharf
S–
8,2 k
S+
Linie 8
Linie 7
8–
8+
7–
8,2 k
7+
Linie 6
Linie 5
6–
6+
5–
5+
Linie 4
4–
4+
Linie 3
3–
10 k
3+
Linie 2
2–
2+
Linie 1
1–
10 k
1+
11.4.2 Anschluss des Telefonwählgerätes TSQ
(AWAG)
TSQ8
Störung
12
Reset
11
Linie 8
10
Linie 7
9
Linie 6
8
Linie 5
7
Linie 4
6
Linie 3
5
Linie 2
4
11
6
Linie 1
3
12
6
Überfallalarm
2
V+
17
12 V - Versorgungsspannung
1
V–
17
0 V für Potentialausgleich
12 V
0V
40
L108 bzw. L 208
Klemme
CN
Beschreibung
Alarm (alle Alarme)
Technische Daten
12
Technische Daten
Zentrale:
Maße (B x H x T):
Farbe:
Gewicht:
Schutzklasse nach VDE 0804
Umweltklasse nach VdS:
Stromversorgung:
Eingangsspannung:
Ausgangsspannung:
Ausgangsstrom max.
Akkuladestrom max.
Akku-Überwachung:
360 x 402 x 80
RAL 9002
ca. 5 kg
2
II
230 V AC/28 VA
13,8 V ± 0,1 V (temperaturabhängig)
0,5 A
1,2 A (2 Akkus 12 V/7 Ah)
Akku i.o.
> 11,7 V
Unterspannung
< 10,8 V
Tiefentladung
< 10,2 V
Schmelzsicherungen:
Netz
in Anschlußklemme
Externe Geräte 1
FS1
Externe Geräte 2
FS2
Alarmierung:
FS3
Akkus
FS4
Externer Busanschluß
FS5
Eingänge:
Meldergruppen
2,7 kΩ Abschlußwiderstand
Scharfschaltung
2,7 kΩ + 560 Ω
Sabotage Deckelkontakt
im Ruhezustand geschlossen
TWG-Störung
im Ruhezustand 0 V angelegt
TWG-Alarm
im Ruhezustand 0 V angelegt
Ausgänge:
Akustische Signalgeber 1 + 2 je 1 kΩ Abschlußwiderstand
Optischer Signalgeber
1 kΩ Abschlußwiderstand
Summer
12 V 60 dB(A)
Transistor-Ausgänge
12 V geschaltet, 820 W, max. 15 mA
Programmierbare Relais
12 V/1 A
Alarmrelais 230 V
230 V AC/5 A
Bedienteile L208/PT; L840/PT
Spannungsversorgung
12 V aus Bus
Maße (B x H x T)
152 x 105 x 28
Umweltklasse nach VdS:
II
Blockschloß-Modul L840/B
Spannungsversorgung
12 V aus Bus
Maße Gehäuse SAD/G (B x H x T) 118 x 11 8 x 30
Maße Einputzdose SAD/ED
125 x 125 x 30
Umweltklasse nach VdS:
II
12.1 Stromaufnahme
Zentrale L208
Bedienteil L208/PT
Bedienteil L840/PT
Schärfungs-Modul L840/B
Scharf/mA
75
20
20
24
T400 mA
F0,8 A
F0,8 A
F1,6 A
F2,5 A
F0,8 A
Unscharf/mA
75
22
22
24
Zulässige Dauerstromentnahme für externe Verbraucher
Akkukapazität in Ah
7
14
4h
0,5 A
0,5 A
12 h
0,4 A
0,5 A
60 h
–
210 mA
41
Anlagenprotokoll
13 Anlagenprotokoll
Bitte bei Inbetriebnahme ausfüllen und bei technischen Rückfragen bereithalten
13.1.1 Ausbaugrad
Gerät
Zentrale
L208
Anzahl
1
Bedienteil
L208/PT
Bedienteil
L840/PT
BS-Modul
L840/B
Ausgabe-Modul EIB-Schnittstelle V.24L208/A
L208EIB
Schnittstelle
L208/V.24
13.1.2 Konfiguration der Meldergruppen
MG-Nr.
Typ
Auslieferzustand
1
Einbruch-MG, aus bei int. scharf
2
Einbruch-MG, aus bei int. scharf
3
Einbruch-MG, aus bei int. scharf
4
Einbruch-MG
5
Einbruch-MG
6
Einbruch-MG
7
Verschlußüberwachung
8
Überfall
9
Sabotage
10
Typ bei abweichender
Programmierung
Bemerkungen
Typ bei abweichender
Programmierung
Bemerkungen
Verwendung
Scharfschaltung
13.1.3 Konfiguration der Ausgänge
AusgNr.
Typ
Auslieferzustand
19, 20, 21 Extern Scharf
22, 23, 24 Gehtest
42
Anlagenprotokoll
13.2 Meßwerte
13.2.1 Hauptplatine
Klemmen
Funktion
Soll
+/–
Anlagenspannung
14 V
Batt.
Batt. Ladespannung
Klemmen
13,8 V
ቢ
1,C
MG 1
5,8 – 6,2 V
2,C
MG 2
5,8 – 6,2 V
3,C
MG 3
5,8 – 6,2 V
4,C
MG 4
5,8 – 6,2 V
5,C
MG 5
5,8 – 6,2 V
6,C
MG 6
5,8 – 6,2 V
7,C
Verschluß
0V
8,C
Überfall
5,8 – 6,2 V
9,C
Sabotage
5,8 – 6,2 V
Schärfung scharf
unscharf
6,4 – 6,8 V
5,8 – 6,2 V
28, 29
Blitzleuchte
0,67 – 0,73 V
30, 32
Sirene 1 – (geschaltet) 0,67 – 0,73 V
31, 32
Sirene 2 – (geschaltet) 0,67 – 0,73 V
10,C
33
TWG-Störung
0V
34
TWG-Alarm
0V
Sabotagelinie
0V
35, 36
Ist (Datum) Ist (Datum) Ist (Datum) Ist (Datum) Ist (Datum) Ist (Datum)
ቢ Die Batterieladespannung ist temperaturnachgeführt, und wird bei kurzgeschlossener Brücke TH1 mit VR1 auf 12,8 V eingestellt.
13.2.2 Schärfungs-Modul L840/B (Option)
Klemmen
Funktion
Soll
+/–
Busspannung
9 – 14 V
1, 2
Türverschluß
0V
3, 4
Sabotage
5,6 – 6,0 V
5, 6
Code
5,6 – 6,0 V
7, 8
Tür-MG
5,6 – 6,0 V
9, 10
Schärfung, unscharf
5,6 – 6,0 V
9, 10
Schärfung, scharf
6,1 – 6,5 V
Ist (Datum) Ist (Datum) Ist (Datum) Ist (Datum) Ist (Datum) Ist (Datum)
43
Notizen
44
ABB STOTZ-KONTAKT GmbH
Postfach 10 16 80, 69006 Heidelberg
Eppelheimer Straße 82, 69123 Heidelberg
Telefon (0 62 21) 7 01-6 07
Telefax (0 62 21) 7 01-724
www.abb.de/stotz-kontakt
Technische Hotline: (0 62 21) 7 01- 782
E-mail: eib.hotline@de.abb.com
ersetzt 2CDC 541 106 D0101
Druck Nr. 2CDC 541 106 D0102
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