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Betriebsanleitung 8101E-8106E 5x-2x - Lenze

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347 633 D
lenze
Antriebstechnik
Technische Beschreibung
Umrichter-Antriebe
Reihe 8100 E
Art.-Nr. 347 633
Diese technische Beschreibung ist gültig für die Geräte:
8 1 0 1-E.5 x . 2x
8102-E.5x.2~
8 1 0 3-E . 5 x . 2 ~
8 1 0 4-E . 5 x . 2 ~
8 1 05-E. 5x. 2x
81 06-E.5 x . 2x
2 . Auflage vom:
27.01.1993
Druckdatum:
04.10.1993
ERGÄNZUNGENZUR TECHNISCHEN BESCHREIBUNG 8100 E, 5X.2X.
JOG-FREQUENZSOLLWERT C 3 9
Wird nach dem Parametrieren der JOG-Frequenzsollwerte die maximale Drehfeldfrequenz f d
unter dem JOG-Frequenzsollwert liegt, wird bei Aktivierung des
so verkleinert, daß f
Frequenzsollwertes $%rehfeldfrequenzwert
nicht von fdmax (C1 11 begrenzt.
{Cl1 )
J8E-
REGLERFREIGABE C 4 0
In allen Bedienungsarten ist zur Freigabe des Reglers eine Spannung von 1 3 bis 30V an Klemme 2 8
anzulegen.
Reglerfreigabe nach dem Netzeinschalten
Aktivieren der Reglerfreigabe
nach dem Netzeinschalten
Bedienungsari
L
I
KlemmenSteuerung/
Tastaturbedienung
Tastaturbedienung
Klemmensteuerung/
Schnittstellenparametrierung
Schnittstellenbedienung
I
I I
-O-1 -
Reglerfreigabe über Klemme 2 8 vorgeben
-2Reglerfreigabe zuerst über Klemme 2 8 und dann
über die Schnittstelle (C40)freigeben)
Reglerfreigabe bei Klemmensteuening (CO1 = -0-1oder
Tastaturbedienung (CO1 = -1-1
Reglersperre kann über Klemme 2 8 oder über die Tastatur (C40) aktiviert werden.
Reglerfreigabe kann nur über Tastatur aktiviert oder aufgehoben werden, wenn der Regler zuvor über
Klemme 2 8 freigegeben wurde (siehe Bild 1).
Reglerfreigabe bei Klemmensteuerung/Schnittstellenparametrierung(CO1 =
Schnittstellenbedienung (CO1 = -34.
-24oder
Reglersperre kann jederzeit über die Klemmen 28 und die Schnittstelle (C40) aktiviert werden.
Reglersperre kann nur über die Schnittstelle wieder aufgehoben werden, wenn über die Klemme
Reglerfreigabe aktiviert wurde (siehe Bild 21.
1
1
RFR Über
Klemmen
RFR Über
Klemmen
aktiv
C40 =
I
I
i.naktiv
'
-0- I
wird abgelehnt.
I
RFR Über I
I
Tastatur
I
I
I
I
t
C 4 0 = -1- wird
abgelehnt da
RFR Über Klemrnen inaktiv
geschaltet ist
I
I
C 4 0 = -0-
1
I
wird akzeptiert
I
I
I
I
I
I
t
'
C 4 0 = -1- wird
I
abgelehnt da
RFR über Klernmen inaktiv
I
RFR über
stelle
inaktiv
aktiv
t
-
t
Bild 1
Reglerfreigabe bei CO1 = -0- oder -1Achtung:
Bild 2
Reglerfreigabe bei C O 1
=
-2- oder -3-
Wurde die Reglersperre über einen Eingangskanal (z.6. Tastatur) gesetzt, so ist die
Reglerfreigabe stets über diesen Eingangskanal wieder zu aktivieren.
Beim Umschalten der Bedienungsart (CO11 auf Klemmensteuerung und beim Laden des
Werksabgteichs (CO2 = -0-1, kann es zum Hochlaufen des Antriebes kommen, wenn
der Regler nicht zuvor über Klemme 2 8 gesperrt wurde.
1
AKTIVIEREN DER SCHNELLSTOP-FUNKTION QSP (C42)
Wie auf Seite 26 beschrieben, kann Schnellstop unabhängig von der gewählten Bedienungsart (CO11
immer über die Klemmen 21 und 22 aktiviert werden (mit Ausnahme von CO7 = -2-1.
Schnellstop bei KlemmensteueNngrrastaturparametrieNng (CO1 = -04
Schnellstop wird durch LOW-Pegel an den Klemmen 21 und 22 aktiviert.
Schnellstop bei Tastaturbedienung (CO1 = -1-1
Schnellstop kann bei Tastaturbedienung über die Klemmen 21 /22 und über die Tastatur (C42Iaktiviert
werden (Verhalten vergleichbar mit Bild 1I.
Schnellstop bei KlemmensteueNnglSchnittsteilenparametriening(CO1 = -2-1
Schnellstop wird durch LOW-Pegel an den Klemmen 21/22 aktiviert.
Schnellstop bei Schnittstellenbedienung (CO1 = -34
In der Bedienungsart "Schnittstellenbedienung" kann Schnellstop jedeneit über die Klemmen 2 1/22
und über die Schnittstelle aktiviert werden.
Schnellstop kann nur über die Schnittstelle aufgehoben werden, wenn über die Klemmen Schnellstop
nicht aktiv geschaltet wurde (Verhalten vergleichbar mit Bild 21.
Art.-Ni. 356 981
8100-E, Version 5 x . 2 ~
1
SICHERHEITSINFORMATIONEN
2
1. EIGENSCHAFTEN
3
1-1
Technische Daten
2. G ERÄTEANSCHLÜSsE
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.5.1
2.5.2
2.5.3
2.6
2.6.1
2.6.2
2.6.3
Ubersicht Leistungsanschlüsse
Ubersicht Steueranschlüsse
I nbetrieb nahme
Bedienung
Leistungsanschlüsse
Nettanschluß
Motoranschluß
Anschluß Bremswiderstand
Steueranschlüsse
Analoger Eingang
Digitale Eingange
Digitaler Ausgang
3. PARAMETRIERUNG
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
Parametereingabe
Code-Tabelle
lnitialisierungsparameter
Betriebsparameter
Steuerparameter
Anzeigewerte
4. ÜBERWACHUNGSFUNKTIONEN
4.1
4.2
Fehlermeldung
Fehlerursache und Abhilfe
5. EINBAU- UND BETRIEBSHINWEISE
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
Geräteabmessungen
Netzdrosseln
Sicherungen
Betrieb mit Bremschopper
Funkentstörung
Abschirmungsmaßnahmen
Erdung der Steuerelektronik
4
5
5
6
7
8
9
9
9
10
11
11
12
13
14
14
15
19
20
24
28
29
29
29
31
32
33
33
34
34
35
36
6. OPTION
37
6.1
6.2
37
38
Serielle Schnittstelle
LECOM-Codenummern
2
8100-E Version 5 x . 2 ~
SICHERHEITSINFORMATIONEN
für elektrische Betriebsmittel zum Einsatz in industriellen Starkstromanlagen.
A
4
Die beschriebenen elektrischen Geräte und Maschinen sind
Betriebsmittel zum Einsatz in industriellen Starkstromanlagen.
Während des Betriebes haben diese Betriebsmittel gefährliche,
spa nnungsf Ührende, bewegte oder rotierende Teile. Sie
können deshalb z.B. bei unzulässigem Entfernen der
erforderlichen Abdeckungen oder unzureichender Wartung
schwere gesundheitliche oder materielle Schäden verursachen.
Die für die Sicherheit der Anlage Verantwortlichen müssen deshalb gewährleisten,
daß
nur qualifiziertes Personal mit Arbeiten an den Geräten und Maschinen
beauftragt wird.
diese Personen u .a. die mitgelieferten Betriebsanleitungen und Übrigen Unterlagen der Produktdokumentation bei allen entsprechenden Arbeiten stets
verfügbar haben und verpflichtet werden, diese Unterlagen konsequent zu
beachten.
Arbeiten an den Geräten und Maschinen oder in deren Nähe für nichtqualifiziertes Personal untersagt werden.
Qualifiziertes Personal sind Personen, die auf Grund ihrer Ausbildung, Erfahrung und
Unterweisung sowie ihrer Kenntnisse Über einschlägige Normen, Bestimmungen,
Unfallverhütungsvorschriften und Betriebsverhältnisse von dem für die Sicherheit der
Anlage Verantwortlichen berechtigt worden sind, die jeweils erforderlichen
Tätigkeiten auszuführen und dabei mögliche Gefahren erkennen und vermeiden
können (Definitionen f6r Fachkräfte It. VDE 1 0 5 oder IEC 364).
Unter anderem sind auch Kenntnisse über Erste-Hilfe-Maßnahmen und die örtlichen
Rettungseinrichtungen erforderlich.
Mit diesen Sicherheitshinweisen wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Bei
Fragen und Problemen sprechen Sie bitte die für Sie zuständige Lenze-Vertretung an.
Die Angaben in der technischen Beschreibung beziehen sich auf die auf der Rückseite
des Titelblattes angegeben Hard- und Sof-twareversionen der Geräte. Entspricht ein
Gerät nicht den aufgeführten Versionen bzw. wurde die Gültigkeit der technischen
Beschreibung nicht ausdrücklich bestätigt, kann der Inhalt nicht als bindend
betrachtet werden. Für eine hieraus entstandene Fehlbedienung und deren Folgen
übernimmt Lenze keine Gewähr.
Die in dieser technischen Beschreibung dargestellten verfahrenstechnischen Hinweise
und Schaltungsausschnitte sind sinngemäß z u verstehen und auf Ubertragbarkeit auf
die jeweilige Anwendung z u prüfen.
Für die Eignung der angegebenen Verfahren und der Schaltungsvorschläge für die
jeweilige Anwendung Übernimmt Lenze keine Gewähr.
Die Angaben dieser technischen Beschreibung spezifizieren die Eigenschaften der
Produkte, ohne diese zuzusichern.
Lenze hat die Geräte-Hardware und Software sowie die technische Beschreibung mit
großer Sorgfalt geprüft. Es kann jedoch keine Gewährleistung bezüglich der
Fehlerfreiheit übernommen werden.
Technische Änderungen vorbehalten.
8100-E, Version 5 x . 2 ~
Die Gerätereihe 8100-E umfaßt sechs Frequenzumrichter im Leistungsbereich v o n
0,25kW bis 2,2kW.
1. EIGENSCHAFTEN
Digitale Mikrocontroller-Steuereinheit
Pulswechselrichter mit Raumzeigermodulation
Verbessertes Rundlaufverhalten durch ein optimiertes Modulationsverfahren
Kurzzeitig bis zum 1 ,o-fachen, bei Clamp-Spitzenstrombegrenzung bis zum
1,2-fachen Nennstrom belastbar
Kurzschlußfeste Wechselrichterausgänge
integrierter Bremstransistor, Widerstande extern
Gleichstrombremse
Bis zu 3 JOG-Sollwerte
U/f-Kennliniensteuerung
ON-LINE veränderbare Steuerparameter
Digitale Ein- und Ausgänge für 24V-SPS-Pegel
Standardgerat im IP20-Gehäuse
Anschluß für DC-Verbund
Optional aufrüstbar mit serieller Schnittstelle RS 232C
3
8 100-E Version 5 x . 2 ~
4
__
1.1
TECHNISCHE DATEN
Netzspannung
tuNetz
Net znennst rorn
(INetziA
Ausgangsspannung
U
Ausgangsnennstrom
IN/A
Gerätemaximaistrorn
ohne Clamp
mit Clamp
Ausgangsfrequenz
fd
I UL
~
Stromleitwert
IL
Tu
Umgebungstemperatur
zu 1 äs s i ge
Feuchtebeanspruchung
Abme ssu ngen
~
Art. -Nr
.
190.. .26OV
5ro
I
3 x 0
2,o
20% 50.. .60Hz
7,O
...
I
I
9ro
15
17
UNetz
2,6
3,4
4rO
7rO
9,5
I
Imax/A
Geräteverlustleistung P,/W
fd = SOHZ, I=IN
1_Leitspannunj
_
y1
1
3,2
2,4
j
4,2
3,1
5,4
4,1
6,4
4,a
15, 2
11, 41
25
i
11, 2
8, 4
35
50
70
90
150
1
1
I
0.. -19982
j
:I
0.. .1ov
i
I
0. ..20mA
4.. .2omA
!
I/
0.. .450
1
I
I
oder
~
c
Klasse G nach DIN 40040
1
I
i
HxBxT/mm
205x162~140
205x162~153
245x200~160
347 4451347 446 347 447 347 448 347 449 347 450
8100-E Version 5 x . 2 ~
5
2. GERÄTEANSCHLÜSSE
2.1
ÜBERSICHT LEISTUNGSANSCHL~SSE
Q
0 re hst rom mo tor
3- n
\
S teuerspannung
LI N PE
8100-E Version 5 x . 2 ~
6
2.2 ÜBERSICHT STEUERANSCHL~SSE
mit externer 24V-Versorgung
n
I
GND-PE
+Vcc
I
I 7 1 8 I 9 120121 122125128 ILOlLl1591
1
2LV
Fehlermeldung
i
Reglerfreiga be
Gleichstrombremse *
Drehrichtung/Schnellstop (QSP)
Sollwertpotentiometer
Leitspannung/Leitstrom
I
.
ohne externe 24V-Versorgung
GND -PE
p
Werksabgleich
J?
Fehlermeldung
Reglerf reiga be
Gteichstrombremse *
Drehrichtung/Schnellstop (QSP)
Sollwertpotentiometer
Leitspannung/Leitstrom
c
U
T
Lenze
8100-E, Version 5 x . 2 ~
2.3
7
INBETRIEBNAHME
Die Umrichter der Reihe 8100 E sind werksseitig so eingestellt, daß ein
leistungszugeordneter vierpoiiger Normmotor mit 220V Nennspannung und 50Hz
Nennfrequenz ohne weitere Einstellungen betrieben werden kann. Sind Anpassungen
notwendig, muß, das Gerät eingestellt, d.h. "parametriert" werden. Die Einstellungen
oder "Parameter" sind unter den Codes CO0 bis c 0 6 aufgelistet (siehe 3 . 2 )
Für die Inbetriebnahme sind daher nur folgende Vorgaben erforderlich:
-
Drehrichtunq
Bei der werkseitig eingestellten Klemmenkonfiguration entweder
für Rechtsdrehfeld an Klemme 21 oder
für Linksdrehfeld an Klemme 2 2
eine Spannung von 1 3 bis 3 0 V anlegen (siehe 2.6.2).
-
Realerfreiaabe
Zur Freigabe des Reglers an Klemme 28 (RFR)eine Spannung von 13 bis 30V
anlegen. Dies gilt auch bei Tastaturbedienung oder Bedienung über die serielle
Schnittstelle (siehe 3.5.1 ).
-
Sollwertvoraabe
Die Motordrehzahl wird über den Frequenzsoilwert festgelegt, entweder
analog Über die Klemmen 7 und 8 (siehe 2.6.1) oder
digital Über die Tasten der Bedieneinheit oder
die RS 232 Schnittstelle
-
Für die digitale Sollwertvorgabe die Bedienungsart (siehe 3.3.1 ) entsprechend
umsc haI te n.
8
2.4
8100-E Version 5 x . 2 ~
BEDIENUNG
Anzeige
I
I
Bedientasten
Tastenf unktionen
I
1
1
I
I
Taste
j
1
PRG
A
1
V
+ SH
I
Wechseln z w i s c h e n Code- und Parameterebene
i
Änderung Übernehmen. B e i Fehlermeldung
Fehler quittieren.
SH + PRG
n
Funktion
A n g e z e i g t e n Wert v e r g r ö ß e r n
A n g e z e i g t e n Wert s c h n e l l v e r g r ö ß e r n
A n g e z e i g t e n Wert v e r k l e i n e r n
I
8 1 0 0-E, Version 5 x . 2 ~
2.5
2.5.1
9
LEISTUNGSANSCHL~SSE
NETZANSCHLUß
Q
L1, N, 190 - 260 V I O % , 50/6OHz
Das Gerät 8 1 06 darf nur mit zugeordneter Netzdrossei
betrieben werden.
Der PE-Anschlul3 kann zusätzlich zum Leistungsstecker auch
a m rechten Klemmbügel auf der Gerätefront angeschraubt
werden.
L1 N PE
2.5.2
MOTORANSCHLUß
Kurzschlußfeste Ausgänge
Ausgangsspannung 3 x 0 bis U
N
~
~
~
Drehstrommotor
3- a
Abgeschirmte Leitungen und Netzfilter sind zur Funkentstörung nach VDE 0871,
Grenzwertklasse 8 erforderlich.
8100-E Version 5 x . 2 ~
IU
~~
2.5.3
ANSCH LUß BREMSWIDERSTAND
I
Geratereihe
8100 E
8103
8104
8105
8106
I
Spitzenbremsleistung
300 W
640 W
1700 W
Maximale Dauerbremsleistung
120 W
250 W
450 W
470 R
200 R
zugeordneter
Bremswiderstand
(extern)
Schaltschwelle
)I 375V im Zwischenkreis I
Ne t zschu t z
Umrichter
S teuerspannung
Abgeschirmte Leitungen
sind zur Funkentstörung nach
VDE 0871, Grenzwenklasse B
erforderlich.
Überstromauslöser
;
RBR/PN
;
:
I
470R/120W I
Überstr?mauslöser
Einstellung * * I
Art. Nr.
0,5 A
325 692
l,o
A
325 693
2,3 A
325 695
I 305 062
I
!
'
200R/2SOW
2x 309 163
I
82R/450W
I
1
I
* * Die Einstellung des Überstromauslösers ergibt sich aus dem für
den verwendeten Widerstand maximal zulässigen Bremsstrom.
Sockel für thermischen Überstromauslöser:
Art. Nr. 325 701
Überstrornauslöser und Sockel sind nicht im
Lieferumfang enthalten.
8100-E, Version 5 x . 2 ~
2.6
11
STEUERANSCHL~SSE
Die Ein- und Ausgänge werden teilweise mit Hilfe von Codes parametriert, Diese
Codes sind mit Cxx bezeichnet (siehe Kapitel 3.2 ff).
2.6.1
ANALOGER EINGANG
Eingangswiderstand :
a) 104 kf2 bei Spannungsleitwert
b) 500 CI bei Stromleitwert
(min. Quellenspannung für fdmax des
Stromleitwertgebers: 1OV)
Sollwertvorgabe uber
j
s5
i
Code C34
I
I
Spannungsleitwert O...lOV
I
OFF *
'
II
I
- 0- *
1
I
0.. . 2 0 d
Stromleitwert
ON
4
-0-
siehe Kapitel 5.6
c
x3
Position von 5 5 auf der Steuerbaugruppe
1OV-Referenzspannung Klemme 9
Verwendung :
Versorgungsspannung für
Sollwertvorgabe Über Potentiometer
(10 kQ, im Beipack enthalten)
Bezugspotential ist Klemme 7
max. Strombelastbarkeit: 2mA
Lenze
81 00-E Version 5 x . 2 ~
12
DIGITALE EINGÄNGE
2.6.2
ohne externe 24V-Versorgung
+VCC
Interne Versorgung Klemme 20
Verwendung:
Hilfsspannung zur
- Ansteuerung der digitalen Eingänge
über Kontakte
- Versorgung des digitalen Ausganges
Klemme 41
max. Strombelastbarkeit: 50mA
mit externer 24V-Versorgung
+vcc
I
T
Klemmen 21, 22, 25, 28
tow-Pegel:
0 bis 5 V
Hig h-Pegel:
1 3 bis 30V
Werksabgleich:
Reglerfreigabe
Gleichstrombremse
DrehrichtunglSchnellsiop (QSP)
Die Belegung der digitalen Eingänge (Klemmen 21 bis 28) wird über Code CO7
geändert (siehe 3.3.5).
Mögliche Belegung der digitalen Eingänge
I
CO7 = 0
!
CO7 = 1
I
'I
CO7 = 2
Rechtslauf,
Schnellstop aufheben
Rechts lauf ,
Schnellstop aufheben
High aktiv
High aktiv
Linkslauf ,
Schnellstop aufheben
Linkslauf,
Schnellstop aufheben
JüG-Sollwert 1/2/3
High aktiv
High aktiv
(siehe 3.4.8)
R1.25
Cleichstrornbremee
JOG-Sollwert 1
K1.28
Reglerfreigabe
Reglerf reigabe
K1.21
K1.22
Rechtslauf = Low
Linkslauf = High
Reglerfreigabe
8100-E, Version 5 x . 2 ~
2.6.3
13
DIGITALER AUSGANG
c
Verwendung: Trip-Ausgang für externes Relais
Signal: Fehlermeldung mit LOW-Signal an K1.41
Anschluß: bei Verwendung
mit externer 24V-Versorgung:
Relais 24V, R i r 1 kn, Art.Nr.: 3 2 6 005
Bei Verwendung ohne externe 'dersorgurig:
Relais 15V. R i > 6 0 0 n , Art.Nr.: 321 351
hre
8100-E Version 5 x . 2 ~
14
3. PARAMETRIERUNG
Die Geräte sind werksseitig so eingestellt, daß ein leistungszugeordneter vierpoliger
Normmotor mit 220 V Nennspannung und 50 Hz Nennfrequenz ohne weitere
Einstellungen betrieben werden kann. Sind Anpassungen notwendig, muß das Gerät
eingestellt, d.h. "parametriert" werden. Die Einstellungen oder "Parameter" sind unter
den Codes CO0 bis c06 zusammengefaßt, deren Bedeutungen in der Codetabelle
aufgelistet sind.
Die Bedienung gliedert sich in Code-Ebene und Parameterebene. Mit der Taste PRG
wechselt man zwischen den beiden Ebenen.
Geänderte Parameter werden unter Code CO3 dauerhaft gespeichert.
Nach dem Netzeinschalten wird zuerst die aktuelle Drehfeldfrequenz angezeigt. Wird
ein anderer Wert als Einschaltanzeige gewünscht, so wird dieser unter CO4
eingestellt.
3.1
PARAMETEREINGABE
Je nach gewähltem Code werden Parameter auf drei verschiedene Arten
Übernommen.
a ) unmittelbare Übernahme
Das Gerät akzeptiert sofort die eingestellten Parameter.
b) Übernahme nach Betätigen von SH + PRG
Das Gerät akzeptiert die eingestellten Parameter erst, nachdem die Tasten
SH
PRG gedrückt wurden. Hierzu zuerst die SH-Taste und dann zusätzlich die
PRG-Taste drücken.
+
c) Übernahme nach Reglersperre
Das Gerät akzeptiert die eingestellten Parameter erst, wenn der Regler gesperrt ist
(LOW-Pegel an Klemme 28) und SH + PRG gedrückt werden.
Ob es notwendig ist, SH+PRG zu drücken oder den Regler z u sperren, ist den
Parametrieranweisungen in der Code-Tabelle zu entnehmen. Wird die Einstellung
akzeptiert, erscheint (außer bei Parametern mit unmittelbarer Übernahme) für C a . 1s
''---"in der Anzeige,
8100-E, Version 5 x . 2 ~
3.2
I5
CODE-TABELLE
Codeebene
PRG
1
Parameterebene
<=33>
1"10111
m]
Bedienungsart
I- I 1 I -1
SH
Werksabgleich
I
INITIALISIERUNG
+ PRG Klemmensteuerung/
Tastaturparametrierung
SH +
m]
PRG Tastaturbedienung
SH + PRG Klemmensteuerung/Schnittstellenparametrierung
I*[
Parametersat z
laden
L-lll-ISH + PRG Parametersatz nach dem
Einschalten
Laden nur möglich bei Reglerspetre!
[-lll-]SH + PRG Parametersatz nach dem
E insc hal t en
I
[
m
]
S
H
+ PRG Code-Nr. für Anzeige
nach dem Einschalten
I*]
1-lOi-lSH
+ PRG Trip
Betriebsart
~
\
S
+ HPRG Clamp
Umschalten nur möglich bei Reglersperrei
[ - ] S I 4 + PRG Kl. 21
Kl. 22
K1. 25
Klemmenkanfiguration
M I S H + PRG Kl. 21
K1. 22
K1. 25
[ W I S H +
PRG K1. 21
K1. 22
K1. 25
-
-
-
--
Rechts lauf
Linke lauf
GSB
Recht elauf
Linke lauf
JOG-Wert 1
R/L-Lauf
JOG-Freigabe
JOG-Freigabe
Umschalten nur möglich bei Reglersperrel
-------------_------_______________L____-
SH + PRG 1 bie 99
" x 0 " nicht möglich
Geräteadrease
Die Geräteadreeee kann nur in den
Eedienungearten CO1 = -0- und -1verändert werden.
(1)
111
m
Kundenabgleich
8100-E Version 5x. 2x
16
Codeebene
PRG
<===>
Parameterebene
Werksabgleich
Kundenabgleich
BETRXEBSPARAMETER
min. Drehfeld-
.---------------------------------------b i s lOOHz {O,lHz}
T;;R"IHz 30.. .199Hz 30
[0,2Hzl
100 b i s 199Hz (1Hz)
Max. Drehfeld-
[0,2Hzl
10 bis 100s
(1s)
100 bis 990s
{los}
U/f Nennfrequenz fdN
[
W
I
R
0.. -30% UN
-
Spannungs
anhebung Umin
blxlx]Hz
0.. .2Hz
Stilletandelogik
j
I-To]-ISH +
.
PRG Spannunqsieitwert 0. -101
Stromleitwert O...2OmA
SH + PRG Stromieitwert
4.
.. 2 0 m ~
[
P
I
%
UN
0. ..20% UN
x x x HZ 0 ... f h a x
[777
JOG-FrequenzSollwert
0 bis lOOHz
100 b i s 199Hz
(0.1Hz:
(0.2Hz
{ 1Hz:
[0.2Hz
2 0 .O
Hz
3 0 .O
Hz
4 0 .O
Hz
8100-E, Version 5 x . 2 ~
Codeebene
PRG
<===>
WI
Reglerfreigabe
ml
17
1
Parameterebene
STEUERPARAMETER
SH + PRG Regler gesperrt
m ] S H + PRG Regler freigegeben
Bei Regiersperre blinkt der Dezimalpunk
dee rechten Anzeigeelemente
[ W ] . S H + PRG Rechtslauf
R/L-Lauf
Schnelletop
QSP
[ w ] S H + PRG aktiv
........................................
m l S H + PRG Frequenzsollwert Über
C46 aktiv
m l S H + PRG JOC 1 aktiv
[ w ] S H + PRG JOC 2 aktiv
Nur möglich in Betriebeart C l m p
ANZEIGEWERTE
(1%)
Hotormpannung
laue
Werksabgleich
1
Kundenabgleich
8100-E Version 5 x . 2 ~
1 0
Codeebene
PRG
Parameterebene
Werksabg leich
<=I=>
Kundenabgleich
Aktiver TRIP: Fehlermeldung blinkt
9
TRIP
Fehlermeldung
Kein aktueller TRIP
3
Kurzschluß, Überlast
überetrom im Hochlauf
Überstrom im Ablauf
Übertemperatur (Kühlkörper)
f
15 V-Versorgung gestört
Systemstörung
Parameter zurückgesetzt
(Werksabgleich)
Selbsttestfehler
Rücksetzen der Fehlermeldung: SH + PRG
a
Frühere Fehlermeldungen sind durch
Betätigen der Tasten
und
aus dem
Speicher abrufbar
[TI
Nummer des Fehlerepeichere
(1..8) Ca. 1 Sek. in der Anzeige
IXI.I.1
danach automatische Anzeige der
Fehlermeldung
m]
[ml-
f
Reine früheren Fehlermeldungen
Überwachung g
meldungen
-
~nterepannung
Wechselrichter gesperrt
Taetaturbedienung nicht möglichi
Wechselrichtereperre wird automatisch
aufgehoben!
BETRIEBSPARAMETER
c117
x x x e
0...50e
Haltezeit bei
Schnelletop
m]
nach SH + PRG:
Ausführung des Befehls
{ x x x } = Schrittweite
[ x x x ] = Aufläsung
lsnze
.
... ..., '
.
.
.
.
.
8100-E, Version 5 x . 2 ~
3.3
3.3.1
19
INlTlAL1SIERUNGSPARAMETER
BEDIENUNGSART CO1
Die Steuerfunktionen werden, je nach gewählter Bedienungsart, über die
Steuerklemmen, die Bedieneinheit oder die LECOM-Schnittstelle (Option) vorgegeben.
Das Gerät wird abhängig von der Bedienungsart parametriert, entweder über die
Bedieneinheit oder die LECOM-Schnittstelle. Code CO1 kann nur über die Tastatur der
Bedieneinheit umgeschaltet werden, nicht über die LECOM-Schnittstelle.
3.3.2
PARAMETERSATZ LADEN CO2
Mit CO2 kann entweder der Einschalt-Parametersatz oder der Werksabgleich
aufgerufen werden. Laden ist nur möglich bei Reglersperre.
PARAMETERSATZ SPEICHERN CO3
Ein kundenspezifischer Pararnetersatz wird mit CO3 gespeichert. Ein so
abgespeicherter Parametersatz ist nach dem Netzeinschalten aktiv (EinschaltParametersatz).
3.3.3
EINSCHALTANZEIG E CO4
Mit Code CO4 w i r d festgelegt, welcher Parameter nach dem Einschalten angezeigt
werden soll. Hierzu w i r d die Codenummer des gewünschten Parameters unter CO4
eingegeben. Code CO4 kann nur in den Bedienungsarten CO1 = -0- oder -1verändert werden.
3.3.4
BETRIEBSART CO6
Ais Betriebsarten stehen Trip und Clamp zur Auswahl.
In der Betriebsart Trip wird der Wechselrichter bei Überschreiten des 1,6-fachen
Nennstromes gesperrt und eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt (siehe
Kapitel 4). In dieser Betriebsart steht kurzzeitig ein hohes Moment zur Verfügung.
In der Betriebsart Clamp wird der Motorstrom durch eine kontinuierlich arbeitende
Spitzenstrombegrenzung auf den i,2-fachen Nennstrom begrenzt (IMot. I 1,S'IN).
Bei einem Laststoß kommt es in dieser Betriebsart daher nicht zu einer TripAbschaltung.
8100-E Version 5 x . 2 ~
20
3.3.5
KLEMMENKONFIGURATION CO7
Die Funktionen der digitalen Eingangsklemmen Klemmen 21, 22 und 25 werden Über
Code CO7 umgeschaltet.
CO7 = 0
CO7 = 1
CO7 = 2
K1.21
Rechtslauf,
Schnellstop aufheben
Rechtslauf,
Schnellstop aufheben
Rechts-/LinkslaufUmschaltung
K1.22
Linkslauf,
Schnellstop aufheben
Linkslauf ,
Schnellstop aufheben
JOG 1, JOG 2, JOG 3
(siehe 3 . 4 . 8 )
G 1e ichst r ombr emse
K1.25
1
I
3.3.6
GERÄTEADRESSE
JOG-Sollwert 1
I
i
I
co9
Busteilnehmernummer für Kommunikation Über LECOMl -Schnittstelle. Die Adressen
I bis 99 können vergeben werden, wobei "lO","20", "30",... "90"nicht möglich
sind. Die Geräteadresse kann nur in den Bedienungsarten CO1 = -0- oder -1verändert werden.
3.4
3.4.1
BETRIEBSPARAMETER
MINIMALE DREHFELDFREQUENZ C10
MAXIMALE DREHFELDFREQUENZ C 1 1
Der Sollwertstellbereich wird über fdmin und fdmaxfestgelegt. Nach Reglerfreigabe
fährt der Antrieb bei Sollwert 0 auf die Minimaldrehzahl fdmin hoch.
Bei direkter Sollwertvorgabe, z.8. über die LECOM-Schnittstelle oder Über JOGSollwerte, wirkt fdmax ablösend als Begrenzung.
3.4.2
HOCHLAUFZEIT TIR C 1 2
ABLAUFZEIT TIF C 1 3
Die Hoch- und Ablaufzeit beziehen sich auf eine Änderung der Drehfeldfrequenz um
1OOHz. Die einzustellenden Zeiten Ti, und Tif werden wie folgt berechnet:
'd1Hz
100Hz
T i r = tir
fd2
-
fdl
lOOHz
T i f = tif
fd2
-
fdl
Hierbei sind tir und tif die gewünschten Zeiten für den Wechsel zwischen fdl und fd2
und Ti, und Ti, die einzustellenden Werte unter C12/C13.
8100-E, Version 5 x . 2 ~
3.4.3
21
U/F-NENNFREQUENZ F d N CI 5
Die Steigung der U/f-Kennlinie wird mit der U/f-Nennfrequenz eingestellt. Sie
berechnet sich aus Motornennspannung und Motornennfrequenz wie folgt:
uN Motor [ v l
Für die gängigsten Netz- und Motorzuordnungen können die Einstellungen für die U/:
Nennfrequenz der nachstehenden Tabelle entnommen werden. Bitte beachten, daß
die maximale Ausgangsspannung der Umrichter den Betrag der jeweiligen
Netzspannung erreichen kann.
*NNe t z
[VI
220
230
230
230
240
240
%Motor
fNMotor
[VI
[Hzl
220
220
230
230
220
240
50
50
50
60
50
50
fdN
[Hzl
50,0
52,3
30,o
60,O
54,5
50,O
8100-E Version 5 x . 2 ~
LL
ai
Die wirksame Auflösung der U/f-Nennfrequenzen nimmt bei s t e i g e n d e n Werten a b .
Dem nachfolgenden Diagramm kann die wirksame U/f-Nennfrequenz e n t n o m m e n
Auflösung
0.2H : 4 5 - 2 0 0 H
Auf IÖsung 1.0 Hz: 200-
220 Hz
A u i IÖsung 2.0 HZ: 2 2 0 - 2 2 8
20
3.4.4
40
60
80
100
120
140
160
180
nz
'0
200
SPANNUNGSANHEBUNG UMIN C16
Der U,,,-Parameter
ist unbedingt a n d e n v e r w e n d e t e n Asynchronmotor a n z u p a s s e n ,
da s o n s t der Motor durch Übertemperatur zerstört w e r d e n kann. Erfahrungsgemäß
k ö n n e n eigenbelüftete Standard-Asynchronmaschinen der lsolierstoffklasse B im
unteren Frequenzbereich ( f d = 0 bis 25Hz) kurzzeitig mit ihrem Nennstrom betrieben
werden.
Abgleich des U m i n -Parameters folgendermaßen durchführen:
-
Effektivstrommesser in eine Motorphase schalten
-
d e n Motor im Leerlauf bei
-
Umin einstellen:
fd =
5Hz betreiben
a) Für Kurzteitbetrieb im unteren Frequenzbereich Umin so einsteilen, daß der
Motorstrom s e i n e n Nennwert nicht überschreitet (IMotor S IN Motor)
Lenze
. .
8100-E, Version 5 x . 2 ~
23
b ) Für Dauerbetrieb im unteren Frequenzbereich Umin so einstellen, daß der
Motorstrom das C a . 0,8-fache seines Nennwertes nicht Überschreitet
(Ihnotor I0,8 * INMotor) oder einen fremdbelüfteten Motor bzw. einen
Motor mit höherer lsolierstoffklasse verwenden und Umin wie unter
a) abgleichen.
Exakte Einstellwerte sind beim jeweiligen Motorhersteller zu erfragen.
Bitte beachten: Ausgangsspannung der Umrichter ändert sich im gleichen Verhältnis
wie die Netzspannung. Die möglichen Schwankungen der Netzspannung bei der UmiR
Einstellung berücksichtigen.
3.4.5
STILLSTANDSLOGIK C19
Die Stillstandslogik aktiviert die Gleichstrombremsung, wenn der Frequenzistwert
(C50) die eingestellte Stiilstandsfrequenz unterschreitet. Bei Eingabe von O.OHz ist
die Stillstandslogik nicht aktiv.
Die Höhe der Stillstandsspannung ist unter C36 einzustellen.
3.4.6
ANALOGE SOLLWERTVORGABE C34
Soll der analoge Sollwert Über Klemme 8 als Stromleitwert vorgegeben werden, dann
mit C34 wählen:
0 bis 20mA
:
4 bis 20mA :
C34 = -0C34 = -1-
Mit dem Schalter S5 auf der Steuerbaugruppe wird von Spannungsleitwert auf
Stromleitwert umgeschaltet. Hierzu muß die Abdeckhaube entfernt werden.
I..
L
I
Spannungsleitwert/Potentiometer:
Stromleitwert:
3.4.7
1
S5 = OFF
S5 = ON
STILLSTANDSSPANNUNG BEI GLEICHSTROMBREMSUNG C36
Über die Stillstandsspannung wird die Höhe des im Motor eingeprägten Gleichstroms
eingestellt. Zur Aktivierung der Gleichstrombremse siehe C48 (3.5.6).
24
8100-E Version 5 x . 2 ~
3.4.8
JOG-AUSWAHL C38
JOG-FREQUENZSOLLWERT C39
' ?
f
i
JOG-Frequenzsollwerte werden mit den Codes C38 und C39 eingestellt:
-
Zunächst unter C38 den JOG-Wert anwählen.
-
Diesem JOG-Wert unter C39 eine Frequenz zuordnen. Ist z.6. unter C38 = -2angewählt worden, so wird unter C39 die Frequenz für JOG 2 eingegeben
werden.
-
JOG-Sollwerte größer fdmax werden intern auf fdmax begrenzt.
Zur Aktivierung der JOG-Sollwerte siehe 3.5.4.
3.5
STEUERPARAMETER
Abhängig von der Bedienungsart CO1 (siehe 3.3.1 1 werden die Steuerparameter über
die LECOM-Schnittstelle oder über die Tastatur verändert.
3.5.1
REGLERFREIGABE C40
Die Freigabe bzw. das Sperren des Reglers wird über
die Steuerklemme 28
den Code C40
gesteuert.
In alien Bedienungsarten ist zur Freigabe des Reglers eine Spannung von 13 bis 30V
an Klemme 28 anzulegen.
In der Bedienungsart CO1 = -0- oder -1- kann der Regler zusätzlich Über die Tastatur
mit Code C40 gesperrt und freigegeben werden.
In der Bedienungsart CO1 = -2- oder -3- kann der Regler zusätzlich Über die LECOMSchnittstelle mit Code C40 gesperrt und freigegeben werden.
Reglerfreigabe nach dem Netzeinschalten
Nach dem Netzeinschalten ist der Regler freigegeben, wenn an Klemme 28 eine
Spannung von 1 3 bis 30V anliegt. Nur in der Bedienungsart CO1 = -3- muß der
Regler zusätzlich über C40 = -1- freigegeben werden.
Reglerfreigabe beim Umschalten der Bedienungsart
Wird die Bedienungsart auf Klemmensteuerung umgeschaltet, kommt es zur Freigabe
des Reglers, wenn nicht zuvor über Klemme 28 Reglersperre vorgegeben wurde. Die
Bedienungsart wird auch umgeschaltet, wenn mit CO2 der Werksabgleich geladen
wird.
,
1
8100-E, Version 5 x . 2 ~
3.5.2
25
R/L LAUF C41
SCHNELLSTOP C42
Die Codes C41 und C42 sind für die Funktionen
"Rechts-, Linkslauf umschalten" und
" Sc h neI 1
stop a kt iv ier en " vo rgesehen .
Abhängig von der Bedienungsart CO7 beeinflussen die Codes die Funktionen direkt,
oder zeigen den Zustand der Steuerklemmen 21 und 22 an. Darüber hinaus kann für
die Bedienungsarten mit Kiemmensteuerung die Funktion der Klemmen 21 und 22 miCO7 umgeschaltet werden (siehe 3.3.5).
Schnellstop-Funktion (QSPI:
Wird die Funktion Schnellstop aufgerufen, wird der Antrieb an der vorgewählten
Ablauframpe Tif (C13) bis zum Stillstand geführt. Zusätzlich kann über die
Stillstandslogik (C19) eine Gleichstrombremsung mit einer unter c06 eingestellen
Haltezeit aktiviert werden.
Nach Ablauf der Haltezeit schaltet der Umrichter Reglersperre.
Tastatur - oder LECOM- Bedienung :
Bei Tastatur- oder LECOM-Bedienung (CO1 = -1- oder -3-1 für Rechtslauf C41 = -0-,
und für Linkslauf C41 = -1 - einstellen. Die Schnellstop-Funktion mit C42 aktivieren.
Kle m mensteue r ung :
Bei Klemmensteuerung (CO1 = -0- oder -2-1 wird der aktuelle Zustand der Klemmen
21 und 22 entsprechend der Klemmenkonfiguration CO7 ausgewertet und in C41 unc
C42 angezeigt.
K1.22
Anzeige C41
Anzeige C42
High
LOW
- 0 -
- 0 -
Rechtsdrehfeld
Low
High
- 1 -
- 0 -
Linksdrehfeld
Low
Low
- 2 -
- 1 -
Schnellstop
K1.21
Bedeutung
8100-E Version 5 x . 2 ~
26
,
Y
!
Sliilsfordsiogi k
t
Giezhsirom-
1
Regler ireig o*
RFR
t
!
Bei vorgewählter Kiemmenkonfiguration CO7 = -2- ergibt sich die gültige
Drehrichtung aus dem Eingangspegel an Klemme 21.
K1.21
K1.22
Anzeige C41
Anzeige C42
Bedeutung
Low
X
- 0 -
- x -
Rechtsdrehfeld
High
X
- 1 -
- x -
Linksdrehfeld
X
Low
- x -
- 0 -
Schnellst. n. aktiv
X
High
- 2 -
- 1 -
Schnellstop aktiv
Die Schnellstop-Funktion kann in dieser Konfiguration nicht über Klemme aktiviert
werden.
Aktivierung der Schnellstop-Funktion
Die Schnellstop-Funktion wird unabhängig von der gewählten Bedienungsart (CO11
immer über die Klemmen 21 und 22 aktiviert.
Zusätzlich kann die Aktivierung bei Tastatur- oder LECOM-Bedienung Über C40
gesteuert werden.
Ein Aufheben der Funktion über C 4 0 ist nicht moglich, solange die Klemmen
Schneilstop vorgeben.
8100-E, Version 5 x . 2 ~
3.5.3
27
HALTEZEIT BEI SCHNELLSTOP c06
In Verbindung mit der Schnellstop-Funktion besteht die Möglichkeit, ab einer
festzulegenden Frequenz für eine bestimmte Zeit ein Haltemoment aufzubauen. Dazu
müssen folgende Einstellung erfolgen:
-
Den Einsatzpunkt, ab dem das Haltemoment erzeugt werden soll, unter C19
eingeben. In C19 mindestens den Wert 0,2 Hz vorgeben, damit die Funktion
" Ha It e mo ment mit va r ia b ler Ha It eze it '* a kt iv ier t w ir d .
-
Die Höhe des Haltemomentes wird von der Stillstandsspannung (C36) bestimmt.
-
Die Haltezeit unter c06 vorgeben. Hat der Ausgang des Hochlaufgebers den Wert
"Null" erreicht, beginnt die Haltezeit. Nach Ablauf der Haltezeit setzt der
Um ric ht e r s eIbst t ät ig *' RegI ersper r e " .
3.5.4
FREIGABE JOG-SOLLWERT C45
Klemmensteuerung:
Bei Klemmenkonfiguration CO7 = -1- (siehe 3.3.5)wird JOG 1 mit einem High-Pegel
an Klemme 25 aktiviert. Die JOG-Sollwerte bei Klemmenkonfiguration CO7 = -2wird nach folgender Tabelle aktiviert:
/Funktion m i t c07=-2-j
Hauptsollwert (K1.8)
JOG 1 aktiv
JOG 2 aktiv
JOG 3 aktiv
!
~1.22
0
1
0
1
1
I
K1.25
0
0
1
1
I
I
I
Code C45 zeigt hierbei an, welcher JOG-Wert aktiv ist, oder ob der Hauptsollwert
(C46) aktiv ist.
Bedienung Über Tastatur oder LECOM-Schnittstelle:
Den gewünschten JOG-W ert mit C45 aktivieren.
3.5.5
FREQUENZSOLLWERT C46
Code C46 zeigt den aktuellen Hauptsollwert an. Bei Bedienung Über die Tastatur oder
die LECOM-Schnittstelle wird der Sollwert unter C46 eingestellt.
81OO-E Version 5 x . 2 ~
28
3.5.6
GLEICHSTROMBREMSE C 4 8
Die Aktivierung der Gleichstrombremse erfolgt:
- bei Klemmensteuerung über Klemme 25 (nur bei Klemmenkonfiguration
CO7 = -0-, siehe 3.3.5)
- bei Tastatur- oder Schnittstellenbedienung mit C 4 8 = -1- automatisch durch die Stillstandslogik (siehe 3.4.5)
- automatisch durch die Stillstandslogik in Verbindung mit Schnellstop
(siehe 3.5.2)
Den Betrag der Stillstandsspannung bei aktivierter Gleichstrombremse mit C36 (siehe
3.4.7) einstellen.
des Motors führen.
3.6 ANZEIGEWERTE
3.6.1
FREQUENZISTWERT C50
Unter C 5 0 wird der aktuelle Frequenzistwerr angezeigt
3.6.2
MOTORSPANNUNG C 5 2
Unter Code C 5 2 wird die aktuelle Motorspannung normiert auf die Netzspannung
angezeigt.
er immer v
artereit einhalten.
3.6.3
TRIP-FEHLERMELDUNG C67
siehe Kapitel 4.
Lenze
8 100-E, Version 5 x . 2 ~
29
4. ÜBERWACHUNGSFUNKTIONEN
4.1
FEHLERMELDUNG
Bei Auftreten eines Fehlers wird TRIP gesetzt und unter C67 automatisch angezeigt.
Die Fehlermeldung blinkt, solange der Fehler nicht zurückgesetzt ist.
Zurücksetzen des Fehlers durch Betätigen von SH
+
PRG
Zurückgesetzte Fehlermeldungen werden gespeichert und durch Betätigen der
r-Taste angezeigt. Maximal acht Fehlermeldungen werden gespeichert, wobei der
zuletzt gespeicherte Fehler als erster erscheint, danach der jeweils vorherige.
Bei Bedienung Über Schnittstelle wird ein Fehler ebenfalls unter C 6 7 angezeigt,
jedoch als Fehlernummer (siehe Tabelle). Zurückgesetzte Fehlermeldungen werden
gespeichert unter C161 bis C l 6 8 .
Zurücksetzen des Fehlers durch:
c 4 3 = -0Bei Unterspannung (LU) wird lmpulssperre gesetzt (Dezimalpunkt blinkt).
lmpulssperre wird automatisch aufgehoben, wenn die Netzspannung wieder ihren
zulässigen Wert erreicht.
4.2
FEHLERURSACHE UND ABHILFE
Fehle LECOM Fehler
meld Fehler
---
0
oc1
11
Ursache
I kein Fehler
Überstrom
13
i
II
1
I
I
I
-
Betriebsart Trip:
IMotor > 1,6 INoder
Klemmenkurzschluß
Bei Überlast die Belastung
verringern oder Betriebsart
Clamp einschalten
(CO6 = -1-1.
Betriebsart Clamp:
Klemmenkurzschluß
Bei Kurzschluß Motorleitung
und Motor auf Kurzschluß
(Windungsschluß) prüfen.
OC3
Abhilfe
Überstrom Betriebsart Trip:
im Hochlauf - IMotor > 1,6 IN oder
- Klemmenkurzschluß
Bei Überlast
- Hochlaufzeit vergrößern
- oder Betriebsart Clamp
-
Betriebsart Clamp:
Klemmenkurzschluß in
der Hochlaufphase
einschalten.
Ant r iebsauslegung
prüfen.
Bei Kurzschluß Motorleitung
und Motor auf Kurzschluß
(Windungsschluß) prüfen.
I
I
8100-E Version 5 x . 2 ~
3u
LECOM Fehler
Fehler
Ursache
Abhilfe
14
Betriebsart Trip:
- IMotor > 1,6IN oder
- Klemmenk urzschl uß
Bei Überlast:
Ablaufzeit vergrößern
- oder Betriebsart Clamp
einschalten oder
- Bremschopper einsetzen
Betriebsart Clamp:
KlemmenkurzschIuß in
der Ablaufphase
Bei Kurzschluß Motorleitung
und Motor auf Kurzschluß
(Windungsschluß) prüfen.
Überstrom
im Ablauf
-
OH
50
Übertemperatur
Kühlkörper
Kühlkörper zu heiß,
z.B. weil
- Umgebungstemperatur
3 4 5 OC
- Kühlkörper stark
verschmutzt
- Einbaulage falsch
Gerät abkühlen lassen und
f ü r eine bessere Belüftung
sorgen.
- Kühlkörper reinigen
- Umgebungstemperatur
Schaltschrank prüfen
U15
70
i 15V-Versorgung
gestört
f 1SV-Versorgung der
Steuerung beträgt
weniger als :c 12 V
Belastung an Klemme 20
reduzieren.
rt 15V-Versorgung
defekt
Gerät einschicken
71
CCr
SystemStörung
Starke Stör ei in ko p plunger Steuerleitungen
( > 4 kV) auf Steuerabgeschirmt ver legen
leitungen
(siehe 5.6)
Masse- oder Erdschleifen PE-Verd r a ht ung
in der Verdrahtung
Überprüfen
Pr
72
Parameter
zurückgesetzt
Nach dem Einschalten
Die gewünschte Paramewurden fehlerhafte Para- trierung wieder einstellen
meter oder eine geänund unter CO3 speichern.
derte Software-Versionsnumrner festgestellt.
Der Werksabgieich wurde
automatisch geladen.
HO0
100
Allgemeiner
HardwareFehler
Defekt in der Hardware
Gerät einschicken
HO2
102
Fehler im
EEPROM
Defekt im EEPROM
Steuerkarte 8101 M P
austauschen
LU
31
UnterSpannung
Zwischenkreisspannung
ist kleiner als 140 V
Netzspannung
kontrollieren.
-
~
-~~ -~
lenze
. ., -
8100-E, Version 5 x . 2 ~
31
5. EINBAU- UND BETRIEBSHINWEISE
-
Das Gerät senkrecht mit untenliegender Klemmenleiste montieren.
-
Einbaufreiraum von 1OOmm oben und unten sowie 50mm seitlich einhalten.
-
Die Schraubbefestigung des Soiiwertpotentiometers mit PE verbinden.
-
Die Geräte dürfen ohne zusätzliche Maßnahme (2.8. Nullung) nicht an ein Netz
mit FI-Schutzschalter angeschlossen werden (VDE 016W5.88). Bei einem
Erdschluß kann ein Gleichanteil im Fehierstrom die Auslösung des FI-SchutzSchalters verhindern.
-
Nach dem Netzausschalten bis zum Wiedereinschalten eine Wartezeit von
3 Minuten einhalten. Interne Bauelemente zur Einschaltstrombegrenzung
müssen abkühlen, damit es nicht zum Ansprechen interner oder vorgeschalteter
Sicherungen kommen kann.
-
Geräte 81 06-E nur mit zugeordneter Netzdrossel betreiben.
-
Der angeschlossene Motor darf bei freigegebenem Regler nicht geschaltet
werden, außer zur Sicherheitsabschaltung.
-
Defekte Sicherungen nur im spannungslosen Zustand gegen den vorgeschriebenen Typ auswechseln.
-
Die Steckklemmen für die Steuer- und Leistungsanschlüsse dürfen nur im
spannungslosen Zustand aufgesteckt oder abgezogen werden.
-
Die Umgebungstemperatur darf 45OC nicht überschreiten. Wenn die Kühlluft Verunreinigungen (Staub, Flusen, Fette, aggressive Gase) enthalt, die die Funktion
des Umrichters beeinträchtigen können, sind ausreichende Gegenmaßnahmen zu
treffen, z.B. separate Luftführung, Einbau von Filtern, regelmäßige Reinigung. Bei
Betauung das Gerät vom Netz trennen und warten, bis die sichtbare Feuchtigkeit
verdunstet ist.
-
Oie Geräte 8101-E bis 8105-E sind für einen thermischen Dauergrenzstrom von
1 , Z . l ~und das Gerät 8106-E für 1,O*IN ausgelegt. Bei Lastwechselspielen darauf
achten, daß diese Wene nicht Überschritten werden, da es sonst zum Ansprechen der Temperaturüberwachung des Gerätes kommen kann. Der effektive Dauergrenzstrom ist zulässig, wenn die Bedingung Ieff 5 1 , Z . l ~(bei 8106-E: Ieff 5
1,O*IN) erfüllt ist und der angeschlossenen Motor thermisch nicht überlastet wird
I
81 00-E Version 5 x . 2 ~
32
5.7
GERÄTEABMESSUNGEN
L
Lenze
U
~
8 100
i
I
lll
I
Ansicht aus Richtung ' A m
b
a
h
k
1
mm
mn
Gewicht
kg
Ryll
Nn
d
mm
mm
m
m
8101/8102 162
205
130
190
140
!jI5
7,s
47
107
1,8
8103/8104 162
205
130
190
153
515
7r5
60
120
2r5
245
165
230
160
5,5
7,s
70
130
4r2
mm
8105/8106 200
I
C
I
e
g
I
8100-E, Version 5 x . 2 ~
5.2
33
NETZDROSSELN
Vorteile bei Einsatz einer Netzdrossel sind:
-
Einhalten der Überspannungsfestigkeitsklasse I gemäß VDE 0 1 60
Reduzieren der Netzrückwirkungen
Erhöhen der Gerätelebensdauer
Reduzieren von Funkstörungen
-
Netzdrosseln sind nicht im Lieferumfang enthalten.
r
L
Gerat
m
,'
8101
5
8102
5
I
H
/
Art.
A
9
1
1
9
1
1
a
b
C
d
i e
f
l
k
l
m m m m m m m m I N n m m m 1
Nr.
1
1
323 330
96
77
84
61
323 330
96
77
84
61
1
61
1
91
86
1
91
86
I
96 ' 77
I
84
1
91
91
8103
5
9
323 330
8104
5
9
323 330
96
77
84
61
8105
3,5
14
323 3 3 1
96
77
84
61
91
8106
1,6
17
323 3 6 1
96
77
84
61
91
,
86
86
I
86
86
I
i
1
m
i
n
mm'm
5,8
5,8
'
!
I
11
11
86 I
5,8
86
j
5,8
11
86
86
'
5,8
11
86
86
;
1
11
4
5,8
1
11
L
5.3 SICHERUNGEN
8101
Geräte
Netzsicherungen F 1
(intern)
Art. - N r
.
8102
8103
M12A
331 113
8104
8105
8106
FF25A
FF30A
307 308 3 2 1 554
Defekte Sicherungen nur im spannungslosen Zustand gegen den vorgeschriebenen
Typ auswechseln.
Das Gerät führt Spannung bis 30 Sekunden nach Netzausschalten!
8100-E Version 5 x . 2 ~
34
5.4
BETRIEB MIT BREMSCHOPPER
Beim Betrieb v o n Drehstrommaschinen an statischen Frequenzumrichtern speist der
Motor beim Abbremsen in den Gleichspannungszwischenkreis zurück. Überschreitet
die Zwischenkreisspannung den max. zulässigen Wert, schaltet der Umrichter für die
Dauer der Überspannung ab. Die Ursache hierfür ist eine nicht auf das Trägheitsmoment angepaßte Abiaufzeit Tif. Bei Verwendung des Bremschoppers wird die
zurückgespeiste Energie während der Bremsphase mit einem Widerstand in Wärme
umgesetzt. Auf diese Weise lassen sich kurze Ablaufzeiten bei großen
Trägheitsmomenten erreichen.
I
R
Ohm
Pn
Art.
Nr
.
H x B x T
mm
kW
c
82 R
1
1
2*100 R
in Reihe
470 R
450 W
345 394
448 x 4'7 x 100
250 W
309 163
170 x 3 3 x 48
120 W
1
305 062
1
170 x 33 x 4 8
Für die genannten Bremswiderstände gilt:
- max. zulässige Bremszeit: 1 5 s
- max. zulässige Einschaltdauer: 25 %
Bremswiderstände sind nicht im Lieferumfang enthalten.
5.5
FUNKENTST~RUNG
funkentstörmaßnahmen nach VDE 0871, Klasse B
a) Netzfilter
r
Geratetyp
Netzfilter
Art. -Nr.
8101 E
-
-
8104 E
3 3 2 705
b) Abschirmungen
- Motorleitung
- Netzleitung zwischen Filter und Gerät
-
- -
8105 E
8106 E
333 2 2 8
-
8100-E, Version 5 x . 2 ~
5.6
35
ABSCHIRMUNGSMAßNAHMEN
Die Netzeingange und Steuerklemmen der Geräte sind ohne Abschirmungen der
Anschiußleitungen störfest bis Schärfegrad 4 nach iEC 801 -4.
Abschirmungen sind nur dann erforderlich, wenn das Gerät in Umgebungen betrieben
werden soll, in denen Schärfegrad 4 nicht ausreichend ist, 2.6. wenn Leistungskabel
und Steuerleitungen nicht getrennt verlegt werden können.
Störeinkopplungen können Fehler im Programmablauf verursachen, die zu einer
sofortigen Betriebsunterbrechung führen.
Abschirmen von Leitungen analoger Steuersignale (Sollwerteingang)
Damit Signaiverfälschungen nicht auftreten können, empfehlen wir, die Leitungen für
analoge Signale grundsätzlich abschirmen.
Zur Vermeidung von Erdschleifen die Schirme der Steuerleitungen einseitig auf
legen, entweder über
PE
-
die dafür vorgesehenen Klemmen des Gerätes oder
- über isolierte Sammelpunkte, die zentral mit PE verbunden sind
(z.B. PE-Klemmen).
Die Abschirmungen der Steuerleitung bei Unterbrechungen (Klemmenleisten, Relais,
Sicherungen) auf kürzestem Wege leitend weiterverbinden.
Zur Abschirmung der Anschiußleitung der seriellen LECOM-Schnittstelle siehe
technische Beschreibung LECOM A/B.
Abschirmungen von Motorleitungen und Bremschopperleitungen
Den Schirm der Motorleitung direkt auf einen zentralen PE-Anschluß im
Schaltschrank legen, bei Leitungslängen > 3m möglichst auch am Motor
8100-E Version 5 x . 2 ~
36
5.7
ERDUNG DER STEUERELEKTRONiK
Einzelantriebe
Diese Verbindung zwischen GND und PE ist erforderlich, w e n n die Schnittstellenoption a n g e s c h l o s s e n ist (siehe Kapitel 6).
Bei fest installierten Rechnerkopplungen ist eine zusätzliche Potentialtrennung
zwischen Rechner und Umrichter (z.8. Lenze-Converter 21 01 ) notwendig.
Verbundbetrieb mehrerer Antriebe
Bei einem Verbundbetrieb mehrerer Geräte ist es notwendig, die GND-PE-Verbindung
a u s jedem Regler zu entfernen, u m Masseschleifen zu vermeiden. Alle Masseieitungen auf e x t e r n e isolierte Sammelpunkte führen, von dort sternförmig
z u s a m m e n f a s s e n und in der zentralen Einspeisung mit PE verbinden.
Bei Rechnerkoppiung m u ß sichergesteilt w e r d e n , d a ß die S p a n n u n g zwischen GND
und PE 50V nicht Überschreitet und bei f e s t e r Installation des Rechners m u ß
zusätzlich eine Potentialtrennung vorgesehen w e r d e n (z.B. Lenze-Converter 2 101 1.
Umrichter 8701- E - 8104-E
GND - PE Brucke
-
Umrichter 8105-E 8106-E
i
C?
[ol
V60
V 6L
feEt
U
V
W RB+UG-
8100-E, Version 5 x . 2 ~
37
6. OPTION
6.1
SERIELLE SCHNITTSTELLE
Die serielle Schnittstelle dient zur digitalen Steuerung, Parametrierung und
Überwachung der Frequenzumrichter 8 100-E durch einen Leitrechner oder eine SPS.
Sie entspricht der RS232C-Norm. Mit dieser Schnittstelle lassen sich direkte Punktzu-Punkt Verbindungen mit einer Leitungslange von maximal 7 5m realisieren, Mit
Hilfe des LENZE-Converters mit galvanischer Trennung kann ein serielles Bussystem
mit 32 Teilnehmern und einer Leitungslange von maximal 1200m aufgebaut werden,
Das LECOM-A/B Protokoll erkennt Fehler und vermeidet damit das Übertragen
fehlerhafter Daten. Es unterstützt bis zu 90 Antriebsregler und basiert auf der ISONorm 1745.
Merkmale der seriellen Schnittstelle:
-
Übertragungsgeschwindigkeit 9600 Baud
-
Übertragungszeichen
7 Bit ASCll
1 Stopbit
1 Startbit
1 Paritätsbit (gerade)
Pinbelegung der 9-poligen Subminiatur-D Buchse:
I
Pin
1
2
3
4
5
Signal +Vccl5 R x D TxD DTR GND
6
7
8
9
R T S CTS +Vcc5
Pin 7 und 8 sind geräteintern gebrückt
Weitere Informationen zur seriellen Kommunikation enthält die technische
Beschreibung LECOM A B .
Die serielle Schnittstelle für die Gerate 8101 bis 8106 ist erhältlich unter der
Art.-Nr. 3 5 0 566.
6.2
LECOM-CODENUMMERN
Folgende Codenummern haben eine spezielle Bedeutung für die serielle
Kommunikation. Die Codes C43, C68, C69, C161 bis C168 können jedoch nicht auf
der Anzeige des Gerätes gelesen werden.
CO9 LECOM 1-Geräteadresse
Busteilnehmernummer für Kommunikation Über LECOMl -Schnittstelle.
Die Adressen 1 bis 99 können vergeben werden, wobei " l O " , "20", "30"
"90" nicht möglich sind.
...
8100-E Version 5 x . 2 ~
38
c43 Anzeige und Rücksetzen eines Fehlers.
Parameter 0 = kein Fehler
Parameter 1 = Fehler vorhanden
Durch Eingabe von Parameter 0 wird der aktuelle Fehler zurückgesetzt.
C68
Anzeige des Betriebszustandes
Bit- Nr.
Signal
15
TRIP
14
n.b.
13
0
12
QSP
11
9
10
8
7
IMP Lauf 0
RFR
5
6
I
4
I
i
Komnunikationsfehker
1
I
I
2
3
I
0
1
I
I
I
I
üctrfebsfehler
I
C69 Anzeige des Geratezustandes
Bit- Nr.
Signal
7
6
5
RFR
n.b.
RESET
i
4
AUTO
3
REMOT
2
PCHG
1
0
CALARM BALARM
c99 Anzeige der Softwareversion
C167 Historie der zurückgesetzten Fehler (jüngster zurückgesetzter Fehler in C 1 6 1 ) .
C168
Weitere Informationen zur seriellen Schnittstelle enthält die technische Beschreibung
LECOM-A/B.
in aller Welt
worldwide
D-3l855Mna,
t (05.1 Y
1 81-0. Telex 92863
TdsLar 515411.T-
(OS1 Yj4040
riu
Lyy,bV.bA
lsmrdrlvn 133.-
76
15
Indarni.
P.T. Temasindo Prakarsa
JI. Harxaootmnoa 5
Bancung401i5indonesia
0 22.43 11 81. 43 00 35
Telefax 0 22 - 43 11 18
=
SWpom/Aaean
Asia-Mech Engineering Re Lid.
10 Tuas Avenue i
SGP-Singapore 2263
P8622511.8622051
Telex asiamc 34 883
Telefax 8 61 07 67
hil
Pan Textile Ca. Lid..
Ayalolah Sadr Highway. Dastour Jonobi
Habibi A l b . No. 44
P.0.Box 19395-5177
IR-Tehren 19396
(021) 266 766
Tekfas (027200 288 3
Telex 2 24 332 Pate Ir
*
hrwd
Gmnshpon Eng.. Works Lld.
20 Haarnelim SI'
P0.&x10108
iL-iiatf$-Eay 26110
P (04) 7211 87
Telex green 45 108
T e l e h (04) 72 62 31
lrJr
Gent Trasmissioni S PA
viak Monza 338
i-2üI28 Milano
li?
(02)26M104 56
Tekx 320017 geril I
Teletax (02) 2 55 29 70
J.pr,
Milu h ~ l k Co.
y Lld.
461 Imat-Minami-Cho.Nakahara-Ku
J-Ka-kiCily
O1046~733.515l.Teä~03842110
Teieiaa (044) 7 11 24 31, 7 33 12 41
SI0v.k Ropubilc
See C i K h Republic
Slomiia
see Austria
Sp.h
SA. Sistel
Santanac. 25
E-08206 Sabadell (Barcelona)
8 (93)7 27 00 74
Tebfar (93) 7 25 35 76
SWaIhn
Lenze Transmissioner AB
Box 10 74
S-58110 LinkOpinQ
*Telex10 13)50 033,
11 14 70
Telelax (0131 10 36 23
Smkdmnd
Lenze Bachoten AG
ACkeWraih 42. Poslfach
CH-8610 Usler-Zurich
P (01) 9 44 I2 12
Telex 826 107. Telelax (01) 9 44 12 33
Bureau da Suisse Romande
Lenze Eachoten S A
Grands-Champs 4
CH-1033 Cheseaux s L
I0 21) 7 31 02 12
I eieiax 1021) 7 3i 07 17
I(aru
In Kak Indugrial Co. Lid.
R a n , No 101
Wpyo Chuseon W a c k BI@
339-1. üae Bang üong
JscNGU
1ik.n
ACE Rilar Trading Co. Lld
No 12. Lane 61. Sec. 1 Kuantu Aoad
SanChuna-Ciiv
3.
Box 37 21
ROKSeaillKorea
(Ua
816 - 06 52.5
Teiex K 26 9 9 InkCkId
T e i e b [02)816-5016
knsA
Ammar 6 Wmem Eie*rmi Co
P 0.
BOX 1871. Salat
Ruyrid
Vieinrnann 8 Cchneider Co.. Ltd.
G.PO. Box 845
T-Eangkok 10501
'
I
,121 3 9 4 3 3 2 2
Teäx 87 975 aiucon ih
Lenze Power Transmission
175 Amte 46 West
usA-f&r(ie+d Niö7oa4
I2011 227 - 5 3 1 1
Teie<air1201)227-7423
*
Georg P.Aiaxamim, AG
U Mawomichaü sh. 12
P.O. Box 86 009
-V
Texbnec üieznik S.RL.
Calb Mar8cay Ota. Myriarn EI Maraues
GR-185.03 nräus
t ni 4 11 ie 41. T ~ I M 212796
*
____
W-C-a_
c FB~
(02) 34.09.52
OfcCharallave
t I0 391 98.04.95
Te*
T&-36863klCbnhX
(0) 4114027
Tsls(ax
--- - -. -.
EhaMisn 26228
N-1472F
e (087) 971950
Tekkx (067) 97 20 25
Machiner, (Rv.) Ud.
P.O. &U Y 38.zA-Beooncsoum 1502
1039) 97 131
Lenze GmbH & Co KG Aerzen
Postfach 10 13 52, D-31763 Hameln, Sitz Groß Berkel, Hans-Lenze-Straße 1 , D-31855 Aerzen
Telefon (0 51 54) 82-0, Telex 92 853, Teletex 51 54 11, Telefax (0 51 54) 4040
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