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Bedienungs- und Installationsanleitung Uniswitch ZL - Warema

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Bedienungs- und Installationsanleitung
Uniswitch ZL
Für künftige Verwendung aufbewahren!
Gültig ab 01.05.2014
Allgemeines
Abb. 1 Uniswitch ZL
Der Uniswitch ZL wird zur Potentialtrennung bei großen
Steuerleitungslängen und zur Bildung zusätzlicher Gruppen in Steuerleitungssystemen eingesetzt.
WARNUNG
Für die Sicherheit von Personen ist es
wichtig, folgende Punkte unbedingt zu
beachten!
 Kinder dürfen nicht mit den Bedienelementen der
Steuerung oder Fernsteuerung spielen! Bewahren Sie
Fernsteuerungen außerhalb der Reichweite von Kindern
auf!
 Stellen Sie sicher, dass sich im Fahrbereich der angetriebenen Teile (Jalousie, Fenster, etc.) keine Personen oder
Gegenstände befinden!
 Trennen Sie die MSE von der Versorgungsspannung,
wenn Reinigungs- oder andere Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen!
Das Gerät verfügt über Zeitlogikfunktion und kann durch
seine kompakte Bauweise in einer handelsüblichen UPDose untergebracht werden. Die Versorgung des Geräts
mit 24 V DC SELV erfolgt über ein Steuerleitungssystem.
Die nachgeschalteten Motorsteuereinheiten können weiterhin über Taster vor Ort oder über eine Zentrale bedient
werden.
Hinweise zur Elektroinstallation
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Montage
Das Gerät wurde zur Steuerung von Sonnenschutzeinrichtungen entwickelt. Bei Einsatz außerhalb des in dieser
Anleitung aufgeführten Verwendungszwecks ist die Genehmigung des Herstellers einzuholen.
Sicherheitshinweise
WARNUNG
Die elektrische Installation muss nach
VDE 0100 bzw. den gesetzlichen Vorschriften und Normen des jeweiligen
Landes durch eine zugelassene Elektrofachkraft erfolgen. Diese hat die beigefügten Montagehinweise der mitgelieferten Elektrogeräte zu beachten.
WARNUNG
Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb nicht möglich ist, darf das
Gerät nicht in Betrieb genommen bzw.
muss es außer Betrieb gesetzt werden.
Diese Annahme ist berechtigt,
wenn das Gehäuse oder die Zuleitungen
Beschädigungen aufweisen,
das Gerät nicht mehr arbeitet.
816462_g•de•01.05.2014
Eine bauseitige Schutzeinrichtung (Sicherung) und Trennvorrichtung zum Freischalten der Anlage muss vorhanden
sein.
Das Gerät erfüllt die EMV-Richtlinien für den Einsatz im
Wohn- und Gewerbebereich.
Der Uniswitch ZL ist zum Einbau in eine handelsübliche
UP-Schalterdose vorgesehen, empfohlen wird jedoch eine
UP-Verteilerdose ø 70 mm. In dieser Dose dürfen nur Leitungen verlegt werden, die der Verkabelung der Uniswitch
ZL dienen. Der elektrische Anschluss erfolgt nach umseitigen Anschlussplänen.
Handhabung der Federkraftklemmen
Abb. 2 Anschließen und Lösen der Leitungsverbindungen
Nach dem Abisolieren der Ader (10 mm) wird diese in die
Klemme hineingedrückt (1), bis die Isolierung der Ader in
die Klemme eintaucht und der Leiter sicher in der Klemme
gehalten wird (2). Zum Lösen der Verbindung muss die
entsprechende Entriegelungstaste mit einem Schraubendreher bis zum Anschlag eingedrückt und dann der Leiter
aus der Klemme herausgezogen werden (3).
Erstinbetriebnahme
Nach Abschluss der Montage und Anlegen der Versorgungsspannung ist das Gerät betriebsbereit.
Technische Änderungen behalten wir uns vor
1
Funktion des Uniswitch ZL
Anwendungsbeispiel 1: Potentialtrennung bei großen
Steuerleitungslängen (Abb. 4)
Ein anliegender Zentralbefehl setzt den potentialfreien Ausgang des Uniswitch ZL und löst in der nachgeschalteten
MSE den Fahrbefehl aus. Der Ausgang bleibt für die
Dauer des Zentralbefehles gesetzt.
Anwendungsbeispiel 2: Bildung zusätzlicher Gruppen in
Steuerleitungssystemen (Abb. 5)
Diese Funktion wird benötigt, wenn z.B. die zentrale Bedienung aller Sonnenschutzantriebe in einem Raum von
einem Bedientaster aus realisiert werden soll. Der
Uniswitch ZL wird dazu lediglich in die Steuerleitung eingefügt und der Bedientaster angeschlossen. Anschluss und
Montageort der vorhandenen Motorsteuereinheiten können
beibehalten werden, eine vorgenommene Gruppenbildung
innerhalb der nachgeschalteten Anlage bleibt ebenfalls
erhalten.
Örtliche Bedienung
Nach Betätigung des an den Uniswitch ZL angeschlossenen Bedientasters werden dessen potentialfreie Ausgänge
gesetzt. Die Sonnenschutzeinrichtungen der nachgeschalteten Anlage fahren in die entsprechende Richtung und
stoppen nach 2 Sekunden. Bleibt die "Hoch/Tief"-Taste
darüber hinaus betätigt, geht der Uniswitch ZL in Selbsthaltung. Die Taste kann danach losgelassen werden. Die
Sonnenschutzeinrichtungen fahren bis zur Endposition
hoch bzw. tief. Soll die Fahrbewegung während der Selbsthaltung gestoppt werden, muss die dem Fahrbefehl entgegengesetzte Taste kurz betätigt werden. Erfolgt für die
Dauer von 3 Minuten keine erneute Tastenbetätigung, wird
die Selbsthaltung des Uniswitch ZL automatisch gelöscht.
Zentrale Bedienung (gilt für beide Anwendungsfälle):
Für die Dauer eines Zentralkommandos ist die Bedienung
über die Taster vor Ort gesperrt. (Dies gilt auch für den
an den Uniswitch ZL angeschlossenen Taster). Dabei wird
eine eventuell vorhandene Selbsthaltung gelöscht und der
Zentralbefehl wird an die nachgeschaltete Anlage übergeben.
Technische Daten
Uniswitch ZL
typ.
max.
Einheit
Betriebsspannung
18
24
30
V DC
Stromaufnahme
13
18
23
mA
72
W
Ausgang potentialfrei
Schaltleistung bei
24 V DC
Minimallast
10 mA bei 5V DC
Eingang Steuerung
8
24
36
V DC
Zentral Strom aktiv
Zentral Spannung aktiv
0,5
1
1,5
mA
Zentral Spannung inaktiv
-0,5
0
3
V DC
8
24
36
V DC
Örtlich Strom aktiv
0,5
1
1,5
mA
Örtlich Spannung inaktiv
-0,5
0
3
V DC
Örtlich Spannung aktiv
Gehäuse
Abmessungen
Einbau in UP-Dose s. Abb. 3
Schutzart / Schutzklasse
In UP-Dose
IP 20
Schutzklasse
III
Anschluss
Alle Anschlüsse
Federkraftklemmen
Anschlussklemmen
Eingang,
Ausgang
0,5...1,5 mm2
Steuerleitung,
Tasterleitung
0,2...0,5 mm2
Sonstiges
Prüfnormen
Wartung
Innerhalb des Gerätes befinden sich keine zu wartenden
Teile.
Einsatzort
Haftung
Konformität
Bei Nichtbeachtung der in dieser Anleitung gegebenen
Produktinformation, bei Einsatz außerhalb des vorgesehenen Verwendungszweckes oder bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch kann der Hersteller die Gewährleistung für Schäden am Produkt ablehnen. Die Haftung für
Folgeschäden an Personen oder Sachen ist in diesem Fall
ebenfalls ausgeschlossen. Beachten Sie auch die Angaben in der Benutzeranleitung Ihres Sonnenschutzes. Die
automatische oder manuelle Bedienung des Sonnenschutzes bei Vereisung sowie die Nutzung des Sonnenschutzes bei Unwettern kann Schäden verursachen und muss
vom Benutzer durch geeignete Vorkehrungen verhindert
werden.
min.
Versorgung 24 V DC SELV
EN 61000-6-2:2005
EN 61000-6-3:2007 + A1:2011
EN 60669-1:1999 + A1:2002 +
Corrigendum:2007 + A2:2008
EN 60669-2-1:2004 + A1:2009
EN 60669-2-1:2004/A12:2010
EN 62233:2008
Saubere
Umgebungsbedingungen
einsehbar unter www.warema.de
Umgebungsbedingungen
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
Luftfeuchte
(nicht kondensierend)
0
20
40
°C
0
20
50
°C
10
40
85
%Frel
Artikelnummern
Uniswitch ZL
1002 473
WAREMA Renkhoff SE
Hans-Wilhelm-Renkhoff-Straße 2
97828 Marktheidenfeld
Entsorgung
Das Gerät muss nach Gebrauch entsprechend den gesetzlichen Vorgaben entsorgt bzw. der Wiederverwertung
zugeführt werden.
2
Technische Änderungen behalten wir uns vor
816462_g•de•01.05.2014
48.5 mm
48.5 mm
20.4 mm
Abb. 3 Uniswitch ZL zum Einbau in Unterputzdose
Motor 1
Legende:
ቢ 2 x 2 x 0,8 mm ∅ geschirmt, eindrähtig
ባ H05RR-F4G 0,75 mm2 sw, Typ WAREMA
ቤ 3 x 1,5 mm2
2
3 1
ቤ
F
0V
24 V DC
PE
N
L
3 1
2
3 1
ባ
gnge
Anschluss an:
Potentialfreie Kontakte der
Sonnenschutzzentrale /
GA Kompakt
2
br
bl
Versorgungsleitung
230 V AC 50 Hz / 16 A
sw
HOCH
TIEF
230 V AC
M 1~
N N LL
N
24 V DC
3,15 AT
P/C
TIEF
0V
HOCH
ቢ
Zentral
24V=
E
Steuerung
P 0
16
15
14
13
12
P
0
0
+
+
+ 24 V DC
HOCH
GA Standard /
Laufzeitautomatik
Eingang
X1
E
X2
P
Uniswitch
ZL
TIEF
0V
24 V DC
11
10
0 0 + +
P
Ausgang
TIEF
HOCH
MSE
Kompakt I
X4
Lokal
24V=
P
Steuerleitung
+
0
ቢ
X3
Achtung!
Spannung 24 V DC muß
SELV - Spannung
nach VDE 0700-1 bzw.
DIN EN 60335-1 sein.
Weitere Anschlussvarianten
finden Sie im Dokument
"Anschlusspläne"
Art.-Nr. 816 345
ቢ
P
Abb. 4 Anschlussplan: Potentialtrennung bei großen Steuerleitungslängen
816462_g•de•01.05.2014
Technische Änderungen behalten wir uns vor
3
TIEF
0V
24 V DC
HOCH
HOCH
TIEF
0V
24 V DC
ባ
Achtung!
Spannung 24 V DC muß
SELV - Spannung
nach VDE 0700-1 bzw.
DIN EN 60335-1 sein.
TIEF
HOCH
+ 24 V DC
0V
Zu weiteren
Anlagen
ባ
X4
Lokal
24V=
0
0
+
+
X1
Zentral
24V=
P
P
P
P
P
Eingang
ባ
X3
Uniswitch
ZL
P
ብ
PE
N
L
Ausgang
X2
+
HOCH
TIEF
Versorgungsleitung
230 V AC 50 Hz / 16 A
F
Taster zur Bedienung
der nachgeschalteten Anlage
0V
Weitere Anschlussvarianten
finden Sie im Dokument
"Anschlusspläne"
Art.-Nr. 816 345
11
10
16
15
14
13
12
GA Standard /
Laufzeitautomatik
E
P/C
24 V DC
230 V AC
Potentialfreie Kontakte der
Sonnenschutzzentrale /
GA Kompakt
Anschluss an:
Legende:
ቢ 4 x 2 x 0,8 mm ∅ geschirmt, eindrähtig
ባ 2 x 2 x 0,8 mm ∅ geschirmt, eindrähtig
ቤ H05RR-F4G 0,75 mm2 sw, Typ WAREMA
ብ 3 x 1,5 mm2
HOCH
TIEF
E
TIEF
Steuerung
Technische Änderungen behalten wir uns vor
HOCH
P 0
3 1
1
3
2
3 1
M 1~
2
2
ባ
0V
+
N
3,15 AT
ቤ
P
Gruppentaster
(Motor 1 + 2)
3 1
1
3
2
3 1
M 1~
2
2
N
ቤ
nachgeschaltete Anlage
Gruppenschaltung
ባ
0V
+
PE
N
L
Einzelschaltung
Einzeltaster
(Motor 3)
P
P
N NLL
MSE
Kompakt 1 AP
3,15 AT
Motor 3
0 0 + +
sw
- Gruppengröße max. 200 MSE (siehe Spannungsabfalldiagramm).
- Zentrale Steuerleitungslänge (siehe Spannungsabfalldiagramm).
- Versorgungsleitungslänge ist begrenzt durch Gesamtmotorstrom.
Die Anzahl der möglichen Antriebe pro Stromkreis hängt von deren
Stromaufnahme und der vorgeschalteten Sicherung ab.
- Max. Schaltleistung der MSE Kompakt 1 AP siehe "Technische Daten".
- Es dürfen nur Taster verwendet werden.
P
N N LL
0 0 + +
P
N N LL
3 1
1
3
2
3 1
M 1~
2
2
Motor 2
0 0 + +
sw
MSE
Kompakt 1 AP
3,15 AT
ቤ
sw
MSE
Kompakt 1 AP
N
br
bl
gnge
Es darf nur ein Antrieb pro
MSE angeschlossen werden!
br
bl
gnge
Motor 1 Achtung!
br
bl
gnge
4
+ 24 V DC
Abb. 5 Bildung zusätzlicher Gruppen in Steuerleitungssystemen
816462_g•de•01.05.2014
ብ
zu weiteren MSE
ቢ
Versorgungsleitung
230 V AC
zu weiteren MSE
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Technik
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