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Betriebsanleitung mgas 1 - MESA ELECTRONIC GmbH

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mgas 1
Gaskonzentrationsbestimmung von:
% Kohlenmonoxid
%CO
~
% Methan
%CH4
~
MESA Electronic GmbH, Leitenstrasse 26, D-82538 Geretsried–Gelting, Tel.: 08171 / 7693-0, Fax: 08171 / 7693-33
E-mail: info@mesa-gmbh.com, Homepage: www.mesa-gmbh.com
mgas wfb20_12_06.doc / Z.Nr.: 2003-61102*715A
messen – steuern – automatisieren - messen – steuern – automatisieren - messen – steuern - automatisieren
Betriebsanleitung
Hersteller
MESA Electronic GmbH
Leitenstraße 26
D-82538 Geretsried-Gelting
Telefon (0 81 71) 76 93-0
Telefax (0 81 71) 76 93-33
Ihr Vertriebspartner
zum Inhalt
Diese Bedienungsanleitung gilt für das Gasanalysesystem mgas /
G4. Sie dokumentiert Funktionsweise und Betrieb des Gerätes sowie
die Diagnose von Fehlern.
Die Anleitung richtet sich an alle Anwender (Betreiber) und Bediener
des mgas / G4. Sie muß diesem Personenkreis zugänglich sein und
vor dem Einsatz des Gerätes sorgfältig durchgelesen werden.
Alle Rechte an dieser Dokumentation, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und
Verbreitung sowie der Übersetzung bei MESA Electronic GmbH, auch für den Fall von
Schutzrechtsanmeldungen. Kein Teil der Dokumentation darf in irgendeiner Form ohne
vorherige schriftliche Zustimmung der MESA Electronic GmbH reproduziert oder unter
Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.
© MESA Electronic GmbH
MESA Electronic GmbH haftet nicht für etwaige Fehler in dieser Dokumentation. Eine
Haftung für mittelbare und unmittelbare Schäden, die im Zusammenhang mit der
Lieferung oder dem Gebrauch dieser Dokumentation entstehen, ist ausgeschlossen,
soweit dies gesetzlich zulässig ist.
MESA Electronic GmbH, Leitenstrasse 26, D-82538 Geretsried–Gelting, Tel.: 08171 / 7693-0, Fax: 08171 / 7693-33
E-mail: info@mesa-gmbh.com, Homepage: www.mesa-gmbh.com
mgas wfb20_12_06.doc / Z.Nr.: 2003-61102*715A
Bedienungsanleitung mgas G4
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1.
Aufbau, Einleitung
2.
Anschlußbelegung 15 polige D-Sub-Buchse
2.1
Eingänge und Bereiche .................................................................................................. 2-2
2.2
Ausgänge und Bereiche ................................................................................................. 2-2
3.
Allgemeine Bedienung
4.
Menü und Anzeige
4.1
Menübaum....................................................................................................................... 4-1
4.2
Menüführung................................................................................................................... 4-6
⇒ Prüfgaszusammensetzung wird angezeigt ........................................................................... 4-6
4.3
Anzeigen.......................................................................................................................... 4-7
4.3.1
Begrüßungsbilder ....................................................................................................... 4-1
4.3.1.1 Sprachauswahl ....................................................................................................... 4-1
4.3.2
Normalanzeige nach dem Begrüßungsbild ................................................................. 4-2
4.3.2.1 Anzeige von ungültigen Daten in der Normalanzeige .............................................. 4-2
4.4
5.
Anzeigenbild nach der Normalanzeige .......................................................................... 4-2
Fehleranzeigen, Fehlerbehandlung
5.1
Anzeige von Fehlermeldungen ...................................................................................... 5-3
5.1.1
Fehlermeldungen des mgas G4 in der Normalanzeige .............................................. 5-4
5.1.2
Fehlermeldungen im Menüpunkt " 0*: Fehler, Anzeigen " .......................................... 5-4
5.2
6.
Fehlererkennung und –behandlung .............................................................................. 5-5
Kalibrierung
7. Parameter
7.1 Paßwortgeschützter Bereich.............................................................................................. 7-1
7.1.1
Gespeicherte Datensätze ........................................................................................... 7-2
7.2
Parameter des Menüpunktes Wartung 1........................................................................ 7-3
7.3
Parameter des Menüpunktes Wartung 2........................................................................ 7-4
7.4
Parameter des Menüpunkts MESA intern ...................................................................... 7-4
8.
Mechanische Wartung
9.
Konfiguration
10.
Technische Daten
III
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 1 Aufbau und Einleitung
1. Aufbau, Einleitung
Das Gerät dient zum Messen der CO-Konzentration.
Der Messwert wird auf einem Display dargestellt und über
eine 15 polige D-Sub-Buchse an der Geräterückseite als analoges
Signal ausgegeben.
Die Bedienung erfolgt über eine Folientastatur mit 16 Tasten. Zur
Anzeige der Daten dient eine 4*20 Zeichen großes LCD-Display, daß
bei 9mm Zeichenhöhe eine sehr gute Ablesbarkeit besitzt.
F
Sicherheitshinweise
Die Gasanschlüsse , die Übersicherungen , die Druckminderer an
der Nullgas- und der Prüfgasflasche sind so auszuführen, daß
diese den jeweiligen Landesvorschriften entsprechen.
Hierzu sollten Sie ggf. Rücksprache mit Ihrem Gaslieferanten
nehmen.
Der Einbauort des 19´´ Gehäuses ist , zur Verhinderung von unerlaubt hohen Gaskonzentrationen , mit einer Zwangsbelüftung
zu versehen.
Wir empfehlen eine tägliche Überprüfung der Lüfterfunktion.
Bei einer Fehlfunktion des Lüfters ist die Meßeinrichtung
ausser Betrieb zu nehmen.
1-1
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 3 Allgemeine Bedienung
2. Anschlußbelegung 15 polige D-Sub-Buchse
Pin-Nr :
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
+ DA1, 0 – 20 mA = 0 – 35,0 %CO
DA0, 4 – 20 mA = 0 – 5,0 %CH4
Nicht beschaltet
Nicht beschaltet
Nicht beschaltet
Nicht beschaltet
Nicht beschaltet
Nicht beschaltet
- DA1 GND
- DA0 GND
Nicht beschaltet
Nicht beschaltet
Nicht beschaltet
Nicht beschaltet
Nicht beschaltet
Ausgang DA0/ DA1 mit Bürde max. 400 Ω belastbar
8
7
6
5
4
3
2
15 14 13 12 11 10 9
2-1
1
Bedienungsanleitung mgas G4
2.1
Kapitel 3 Allgemeine Bedienung
Eingänge und Bereiche
Folgendes Gas wird vom Gerät verarbeitet:
Gas:
Meßbereich:
CO
CH4
0...35,0 %
0...5,0 %
Zum Kalibrieren benötigen Sie Nullgas: N2 Vol. % = 100 , sowie
eine Mischgasflasche mit allen im Ofen vorkommenden Gasen.
2.1.1 Genauigkeit
Genauigkeit:
± 2 % vom Endwert
Langzeitstabilität:
± 2 % vom Endwert, über 12 Monate
Wiederholgenauigkeit:
± 0,2 % Nullpunkt
Linearitätsfehler:
± 1 % Verstärkung
< 2 % Endwert
Angaben gelten für schmutzfreie Sensorküvetten (Ruß, Öl etc.).
Durch eine Kalibrierung in der Nähe des Arbeitspunktes kann die
Genauigkeit deutlich verbessert werden.
2.2
Ausgänge und Bereiche
Analoger Ausgang
Analogausgabe
Es steht ein Analogausgang mit
0...20 mA = 0 – 35,0 %CO
bzw.
4 – 20 mA = 0 – 5,0 %CH4 zur Verfügung. Der Ausgang darf mit einer
max. Bürden von 400 Ω belastet werden.
2-2
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 3 Allgemeine Bedienung
3. Allgemeine Bedienung
Der Gasanalysator mgas G4 wird über eine Folientastatur ( 16 Tasten )
und eine 4-zeilige DOT-Matrixanzeige ( 4 Zeilen á 20 Zeichen ) bedient.
Nach dem Einschalten erscheinen 3 " Begrüßungsbild " in denen unter
anderem die Versions-Nr. der Software abzulesen ist und die Systemspülzeit heruntergezählt wird. Nach Ablauf der Systemspülzeit wird in
die Normalanzeige umgeschaltet.
Für die Parametereingaben- und -Anzeigen ist eine Menüstruktur vorhanden. In die Menüführung gelangen Sie indem Sie
bei gedrückter < SHIFT-Taste > die < ENTER-Taste > drücken.
Der Menübaum wird in Kapitel 4.1 beschrieben.
Die Menüpunkte " 2* Wartung1" , "3* Wartung2 " und sind nur
nach Paßworteingabe zugänglich. Das Paßwort lautet 7693
und ist nicht veränderbar.
3-3
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 4 Menü und Anzeige
4. Menü und Anzeige
4.1
Menübaum
Begrüßungsbild 1: MESA Electronic GmbH
D-82538 Geretsried
Gasanalyser G4
SW: T2G4 Vx.x
x.x = aktuelle Softwareversion
Begrüßungsbild 2: Gasanalys G4
SW: G4 Vx.x
x.x = aktuelle Softwareversion
Sprachauswahl
Bei gedrückter < SHIFT-Taste
< ENTER-Taste> drücken
Begrüßungsbild 3: MESA Electronic GmbH
Gasanalyser G4
Systemspülung: xxx s
-- bitte warten --
Normalanzeige wenn
ohne C-Pegelberechnung
konfiguriert
MESA Electronic GmbH
CO=+xx.x%
CH4 = x.x%
Bei
gedrückter
<SHIFT-Taste>
<ENTER-Taste>
drücken
alternativ in der 1. Zeile:
Fehlermeldungen bzw.
Kalibrierzustandsmeldungen:
Gerätefehler
Über- / Unterlauf
Kalibrierung startet
Kalb. mit Nullgas
Kalb. mit Prüfgas
Kalibrierung ABBRUCH
Kalibrierfehler
Kalibrierung ENDE
4-1
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 4 Menü und Anzeige
0*:Fehler, Anzeigen
00:Fehler
01:Version
02:Serien-Nr.
03:
04:
05:
06:
07:
08:
09: RESET
1*:Einstellungen
{ nur Anzeige }
{ Editiermodus }
< ENTER >
10:Kalibrier.
starten
11:Kalibr. Intervall
12:Pruefgas
10:Kalibrier.starten
-- START -11:Kalibr.Intervall
XXX h
Pruefgas =0
mit(=1)/ohne(=0)
12:Pruefgas
XX.X %CO
X.X % CH4
Rest : Mischgas
4-2
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 4 Menü und Anzeige
2*:Wartung 1
Paßwortmerker gültig ?
ja
nein
Paßworteingabe
⇒ Paßwortmerker setzen
Paßwortgeschützte Eingabe [Konfiguration, Parameter]
20:PAR0 (n.n)
21:PAR1 (n.n)
22:PAR2 (n.n)
23:PAR3 Pruefgas
24:PAR4 Zeiten
25:PAR5 (n.n)
26:PAR6 (n.n)
27:PAR7 (2xKonf)
28:PAR8 (n.n)
29:Konfiguration
[Reserve]
[Reserve]
[Reserve]
[Nicht veränderbare Werkseinstellung]
[Reserve]
4-3
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 4 Menü und Anzeige
3*:Wartung 2
Paßwortmerker gültig ?
ja
nein
Paßworteingabe
⇒ Paßwortmerker setzen
Paßwortgeschützte Eingabe [Parameter]
30:PAR10 (n.n)
31:PAR11 (n.n)
32:PAR12 (n.n /RE2)
33:PAR13 (n.n /RE3)
34:PAR14 DA-Quelle
35:PAR15 DA-FailSafe
36:PAR16 DA-Faktor
37:PAR17 (n.n)
38:PAR18 (n.n)
39:PAR19 (n.n)
[Reserve]
[Reserve]
[Nicht veränderbare Werkseinstellung]
[Nicht veränderbare Werkseinstellung]
[Nicht veränderbare Werkseinstellung]
[Fail-Safe-Verhalten desAnalogausganges]
[Nicht veränderbare Werkseinstellung]
[Reserve]
[Reserve]
[Reserve]
4-4
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 4 Menü und Anzeige
4*:MESA intern
zurück zu Menüpunkt 0*:Fehler,Anzeigen
4-5
Bedienungsanleitung mgas G4
4.2
Kapitel 4 Menü und Anzeige
Menüführung
Sobald Sie die Normalanzeige verlassen haben ( Bei gedrückter
<Shift-Taste> <Enter-Taste> drücken) stehen Ihnen zum Anwählen
eines
Anzeigebildes
im
Menübaum
zwei
unterschiedliche
Vorgehensweisen zur Verfügung:
mit Cursortasten:
<ENTER>:
oder
: durch Menü blättern (Auf- oder Abbewegen im Menübaum
innerhalb des momentan aktiven Menüs)
Anwählen des Menüpunktes in der Displayzeile in der sich der Cursor
befindet (eine Menüebene tiefer, im Menübaum nach rechts)
• wenn bereits in unterster Ebene und Anzeigewert editierbar:
− Verlassen des Editiermodus’ mit Übernahme des editierten
Wertes (Speichern)
• wenn bereits in unterster Ebene und Anzeigewert nicht editierbar:
− Verlassen des Anzeigebildes in eine Menüebene höher
<C>:
Eine Menüebene höher (zurück, im Menübaum nach links)
• wenn im Editiermodus:
− Abbrechen des Editiermodus’, ohne Wert zu speichern und
zurück ins Untermenü (Änderungen verwerfen)
direkt mit Zifferntasten
(Kurzform):
• von Hauptmenü aus: Eingabe der zweistelligen Bildnummer
• von Untermenü aus: Eingabe der zweiten Stelle der Bildnummer (nur
Bilder des aktuellen Untermenüs sind direkt verfügbar)
⇒ Verzweigung in betreffende Anzeige
− wenn Wert editierbar: Editiermodus aktiviert (Cursor sichtbar)
♦ Beispiel: Prüfgaszusammensetzung soll abgelesen werden
♦ Beispiel Blättern
♦ Beispiel Direktwahl
− durch Hauptmenü blättern, bis Untermenü “1∗:Einstellungen ” ausgewählt ist (Cursor blinkt auf der 1)
− <ENTER> drücken
− durch Untermenü blättern bis Untermenüpunkt “12:Pruefgas”
angewählt ist
− <ENTER> drücken
⇒ Prüfgaszusammensetzung wird angezeigt
− “1” und danach “2” eingeben
⇒ Prüfgaszusammensetzung wird angezeigt
4-6
Bedienungsanleitung mgas G4
4.3
Kapitel 4 Menü und Anzeige
Anzeigen
Haupt- und Untermenü
Die Texte der einzelnen Menüpunkte haben eine maximal Länge von
20 Zeichen.
Mit den Cursortasten (
/
) können Sie durch die Menüpunkte
blättern. Beim Hauptmenü wandert der Cursor dabei über die vier angezeigten Menüpunkte.
Bei den Untermenüs bleibt der Cursor am Anfang der Zeile stehen
und die Menüpunkte rotieren bei jedem Tastendruck unter ihm hindurch.
Anzeigebilder
Beim Aufruf eines Anzeigebildes bleibt die Überschrift des betreffenden
Untermenüpunktes (erste Zeile im Display) erhalten und bezeichnet
damit die nunmehr angezeigten Werte.
Ausnahme: Normalanzeige
In den restlichen Zeilen werden die anzuzeigenden Größen mit
Dimension dargestellt.
Falls diese Werte editiert werden können, erscheint der blinkende
Cusor an der höchstwertigen Stelle (links) des 1. Zahlenfeldes.
Innerhalb des Zahlenfeldes können Sie sich mit den Tasten
und
bewegen.
Das Editieren ist mit <ENTER> abzuschließen oder mit der Taste <C>
abzubrechen (Verwerfen des Wertes).
Bei Anzeigenbilder mit mehreren editierbaren Zahlenfeldern ( z.B. 11:
Kalibrierintervall ) springt der Cursor nach Betätigen der < ENTER>Taste zum nächsten editierbaren Wert.
Steht der Cursor auf dem letzten editierbaren Wert und es wird nochmals die < ENTER > - Taste betätigt, dann werden die Werte
abgespeichert ( Meldung - o.k.- erscheint )
Handelt es sich um ein reines Anzeigebild (zum Beispiel “01:Version”),
bleibt der Cursor ausgeschaltet.
Das Bild ist mit der Taste <C> oder <ENTER> zu verlassen.
4-7
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 5 Fehleranzeigen und Fehlerbehandlung
4.3.1 Begrüßungsbilder
Begrüßungsbild 1
Nach Einschalten des mgas G4:
Anzeigen eines Begrüßungsbildes
(Dauer: ca. 2s)
MESA Electronic Gmbh
Inhalt: Software-Name und Versions-Nr.
D-82538 Geretsried
der Anzeigensoftware
Gasanalyser G4
( X.X = akt. Softwareversion der Anzeige)
SW: T2G4 V X.X
Danach: Anzeige:
Versuch: interne Datenverbindung
aufzubauen zwischen Grundgerät und
Anzeige.
Display<-->G4
Bei Mißlingen des Kommunikationsaufbaus:
Verbindungsaufbau wird erneut versucht.
Begrüßungsbild 2
Fehler-Kurzmeldung,
Nach Zustandekommen einer fehlerfreien Kommunikation :
Abfrage zwei Zeilen Begrüßungstext vom G4:
Gasanalys. G4
SW: G4
VX.X
Begrüßungsbild 3
( Dauer ca. 5 s )
X.X = aktuelle Softwareversion des
Grundgerätes
Von hier aus zur Sprachauswahl mit: bei
gedrückter < Shift-Taste > die < ENTERTaste > drücken
zum Menüpunkt " Display-Setup "
Systemspülzeit
MESA Electronic GmbH
Gasanalyser G4
Systemspülung: 180 s
-- bitte warten --
Die abgebildete Systempülzeit ist nur
ein Beispiel. Sie kann in Menüpunkt
" 24:Zeiten " ( PAR4 Int3) eingestellt
werden
4.3.1.1 Sprachauswahl
Die Sprachauswahl wird aus dem Begrüßungsbild 2 aufgerufen. Dazu
wird bei gedrückter <SHIFT-Taste> die <ENTER-Taste> gedrückt.
Mit den Cursortasten (
/
) kann die gewünschte Sprache ( Deutsch
oder Englisch ) ausgewählt und mit <ENTER> aktiviert werden.
4-1
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 5 Fehleranzeigen und Fehlerbehandlung
4.3.2 Normalanzeige nach dem Begrüßungsbild
Nach dem Ende der Systemspülzeit wird automatisch in die
Normalanzeige umgeschaltet.
MESA ELECTRONIC GmbH
CO=XX.X%
CH4 = X.X%
In diesem Menü können Sie folgende Dinge sehen:
•
•
Anzeige ob Fehler vorhanden
Anzeige ob Kalibrierung läuft bzw. den aktuellen Kalibrierstatus
4.3.2.1 Anzeige von ungültigen Daten in der Normalanzeige
Sollte aufgrund einer Fehlerbedingung ( Thermoelementbruch / C-Pegel
nicht berechenbar ) ein Wert als ungültig angezeigt werden müssen,
so geschieht dies in der Form:
CO = --.- %
CH4 = -.- %
4.4
Anzeigenbild nach der Normalanzeige
Um von der Normalanzeige in den Menübaum zu wechseln wird bei
gedrückter < Shift -Taste> die < Enter-Taste > betätigt.
Sofern Fehlermeldungen vorliegen, werden diese angezeigt, andernfalls
wird in den Menübaum verzweigt.
4-2
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 5 Fehleranzeigen und Fehlerbehandlung
5. Fehleranzeigen, Fehlerbehandlung
5.1
Anzeige von Fehlermeldungen
− in der Normalanzeige: als blinkende 1. Zeile
− im Klartext: im Menüpunkt “0∗:Fehler, Mode”
F
Fehlermeldungen mit <ENTER> quittieren, und weiterblättern zum
nächsten Fehler. Wird die Fehlerursache nicht beseitigt erscheint die
Fehlermeldung beim nächsten Durchblättern wieder, sie verschwindet
erst mit beseitigen der Störungsursache.
Fehlermenü aufrufen
Die Fehleranzeigen sind als Untermenü im Hauptmenü " 0*: Fehler,
Anzeigen " zu finden.
− Œ Hauptmenü aufrufen:
• so oft <C> drücken, bis Hauptmenüebene (Anzeige “0∗”,
“1∗”,...,“4*”) erreicht ist (in der Regel ein- oder zweimal
[aus Anzeigebildern])
• falls einmal zuviel <C> gedrückt wurde (Normalanzeige
erscheint), dann erreicht man durch die Tastenkombination:
<Shift-Taste> gedrückt + <ENTER-Taste> drücken, direkt die
Fehleranzeige
− • Fehlermenü aufrufen:
• “0” drücken
oder
• mit
oder
Menü blättern, bis Eintrag “0∗:Fehler, Anzeige”
in der zweiten Zeile angezeigt ist, dann <ENTER> drücken
⇒ Fehlermenü ist erreicht.
− Fehlermeldungen abrufen:
• “0” für “00:Fehler ” drücken
oder
oder
gewünschten Eintrag selektieren (in zweite
• mit
Zeile), dann <ENTER> drücken
⇒ Fehlermeldung wird, sofern vorhanden, angezeigt
− Bestätigen mit <ENTER> führt zur Anzeige der nächsten Fehlermeldung (soweit eine weitere vorliegt).
− Sobald keine weitere Fehlermeldung mehr in diesem Untermenüpunkt vorliegt, Anzeige: “--keine Fehler--” .
− <C> führt wieder in das nächsthöhere, also das allgemeine Fehlermenü, .
− Erneutes Drücken von <C> führt zurück ins Hauptmenü.
5-3
Bedienungsanleitung mgas G4
♦ Beispiel
Kapitel 5 Fehleranzeigen und Fehlerbehandlung
Nach Aufruf etwa der Anzeige “ 00:Fehler ” wird in der dritten Zeile der
erste gefundene Fehler angezeigt, zum Beispiel:
00:Fehler
CO-Ueber/Unterlauf
( Überlauf- bzw. Unterlauf des
Sensors )
Mit der Taste <C> brechen Sie die Anzeige ab und kehren ins Untermenü zurück. Mit der Taste <ENTER> blättern Sie zum nächsten
Fehlerpunkt. Die Fehlermeldung verschwindet von selbst wenn die
Fehlerursache beseitigt wird.
Haben Sie alle Meldungen mit <ENTER> durchblättert, erscheint
folgender Text:
00:Fehler
--keine Fehler--
5.1.1 Fehlermeldungen des mgas G4 in der Normalanzeige
In der Reihenfolge ihrer Priorität erscheinen folgende Meldungen
in der 1. Zeile der Normalanzeige :
⇒ Fehler innerhalb der Elektronik ( z.B.: EEPROM defekt ) bzw.
Konfiguration nicht plausibel
⇒ Fehler während des Kalibrierens ( Wert unstabil oder
unplausbil )
Gassensor ist ausserhalb des zulässigen Bereiches
"Geraetefehler"
"Kalibrierfehler"
"Ueber-/Unterlauf"
5.1.2 Fehlermeldungen im Menüpunkt " 0*: Fehler, Anzeigen "
"CH4: Ueber/Unterlauf"
"CO2: Ueber/Unterlauf"
"EEPROM defekt"
"Konfig.unzulässig"
"Kalib.Abbr. unstabil"
"Kalib.Abbr.unplausibel"
⇒
⇒
⇒
⇒
⇒
⇒
Fehler vom CH4-Sensor / Meßbereichsüberschreitung
Fehler vom CO2-Sensor / Meßbereichsüberschreitung
Bauteilefehler auf der CPU-Platine
Eingestellte Konfiguration ist nicht zulässig
Kalibrierwert war nicht stabil
Kalibrierwert ist zu weit vom alten Kal.-Wert entfernt
Die Fehler " Kalib.Abbr. unstabil " und
" Kalib.Abbr.unplausib " werden als leichte Fehler behandelt , da
sie den Betrieb nicht ernsthaft stören.
"Kalib.Abbr. unstabil"
5-4
Es wird mit den alten Kalibrierwerten
weiter gerechnet.
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 5 Fehleranzeigen und Fehlerbehandlung
"Kalib.Abbr.unplausib"
5.2
Es wird mit den alten Kalibrierwerten
weiter gerechnet.
Fehlererkennung und –behandlung
Geräteintern sind 16 Bit als Fehlerflags (Kennzeichen, Markierung) eingerichtet, d. h., es kann zwischen maximal 16 verschiedenen Fehlern
unterschieden werden.
Fehlersichere Zustände
der Analogausgänge
(Fail-Safe)
Betrifft ein Fehler die Analogausgabe eines Kanals, wird an diesem Analogausgang ein Wert ausgegeben, der durch den jeweiligen Fail-Safe-Parameter in PAR2 bestimmt ist (siehe ‘Parameter’, S. 3)
•
•
•
•
PAR2/Int0:
PAR2/Int1:
PAR2/Int2:
PAR2/Int3:
Fail-Safe zu DA0
Fail-Safe zu DA1
Fail-Safe zu DA2
Fail-Safe zu DA3
Die Parameter geben an, welcher Wert am Ausgang im Fehlerfall eingestellt werden soll. Die Parameter sind in Prozent vom maximalen Ausgabewert anzugeben (Bereich 0..100 %).
Hinweis
F
EEPROM defekt
Die Ausgabe der Fail-Safe-Analogwerte erfolgt ohne Berücksichtigung der
Kalibrierwerte; es können also Abweichungen auftreten (< 3 %).
Fehler im seriellen EEPROM (Parameterspeicher des G4)
Fehlerursachen (Fehler in Quersumme beim Lesen eines Datensatzes):
• Daten im seriellen EEPROM wurden zerstört
• Das EEPROM ist neu und noch nicht initialisiert
Reaktion:
− kein sinnvoller Betrieb möglich, Reset auslösen.
Hinweis
F
Falls durch die genannte Maßnahme ( Reset auslösen ) nicht zum
Normalbetrieb übergegangen werden kann, bitte das Gerät ins Werk
einschicken.
5-5
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 6 Kalibrierung
6. Kalibrierung
Zum Kalibrieren benötigen Sie:
-
1 Flasche mit Nullgas, d.h. 100% Stickstoff ( N2 )
empfehlenswert ist außerdem 1 Flasche mit Prüfgas, die
Zusammensetzung des Prüfgases sollte möglichst ähnlich der
Messgaszusammensetzung sein, um möglichst genaue Ergebnisse
zu erzielen.
Hinweis
Hinweis
F
F
Das Meßgas muß immer alle Komponenten enthalten, die im mgas G4
als Sensor vorhanden sind.
Stellen Sie vor dem Kalibrierbeginn in Menüpunkt " 11:Kalibr.Intervall "
ein ob Sie mit oder ohne Prüfgas kalibrieren möchten
Soll nur mit Nullgas kalibriert werden, muß die Kalibrierung mit
Prüfgas abgestellt sein, da sonst immer mit Kalibrierfehler abgebrochen wird und nach dem Abbruch der Nullpunkt ebenfalls nicht
kalibriert ist.
Stellen Sie außerdem die Prüfgaszusammensetzung in Menüpunkt
" 12:Pruefgas " ein.
Die Kalibrierung kann sowohl von Hand (Menüpunkt "10:Kalibrier.starten
") ausgelöst werden, als auch automatisch in voreinstellbaren Intervallen
(Menüpunkt " 11:Kalibr.Intervall ").
Ablauf der Kalibrierung
Die Ablaufpunkte der Kalibrierung kann in der Normalanzeige ( 1.Zeile )
abgelesen werden.
Nach dem Starten erscheint zunächst für ca. 5 sec. die Meldung
" Kalibrierung startet " in der 1. Zeile ( in der Normalanzeige ). Ab
jetzt bleibt der Analogausgang unverändert ( letzte Wert wird
weiter ausgegeben ), der Wert auf dem Display ist der aktuelle Meßwert.
Innerhalb der 5 sec. wird nun ein evtl. Überdruck im System
abgelassen.
Stellen Sie den Durchflußmesser
durchströmen.
NullgasKalibrierung
warum bricht eine
Kalibration ab ?
so
ein,
daß
ca.
0,4
l/min
Nach Ablauf der Zeit wird auf den Nullgaseingang umgeschaltet. In
Zeile 1 erscheint die Meldung " Kalib. mit Nullgas ".
Jetzt muß der gemessene Nullwert:
innerhalb eines Zeitfensters von 8 min., mindestens 2 min. lang stabil
sein ( Schwankung nicht größer als 1 % ) und
der neue Kalibrierwert darf nicht mehr als 25% vom letzten Kalibrierwert
entfernt sein.
Werden diese Bedingungen erfüllt schaltet das Gerät zum nächsten
Kalibrierpunkt, ansonsten wird mit den Fehlermeldungen "Kalibrierung
ABBRUCH " und anschließend "Kalibrierfehler " abgebrochen und das
6-1
Bedienungsanleitung mgas G4
PrüfgasKalibrierung
Kapitel 6 Kalibrierung
Gerät läuft mit den alten Kalibrierwerten weiter ( Im Fehlermenü " 00
Fehler " finden Sie die genauere Fehlerbeschreibung.
Wurde die Nullgas Kalibrierung fehlerfrei beendet und war eine
Kalibrierung mit Prüfgas eingestellt, so ist der nächste Kalibrierpunkt
" Kalib mit Pruefgas ". Das Gerät schaltet auf den Prüfgaseingang
um. Der angezeigte Wert im Display sind schon mit dem neuen
Nullpunkt verrechnet.
Es gelten wieder die Bedingungen von der Nullpunkt Kalibrierung
( innerhalb von 8 min. mindestens 2 min. stabil, nicht weiter als 25%
vom alten Kalibrierwert entfernt).
War die Kalibratur erfolgreich dann wird mit der Meldung " Kalibrierung
ENDE " beendet, und die neuen Kalibrierwerte in das EEPROM des
mgas G4 übernommen und damit gerechnet.
6-2
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 7 Parameter
7. Parameter
7.1 Paßwortgeschützter Bereich
Zum Schutz vor irrtümlicher (oder mißbräuchlicher) Änderung wichtiger
Daten sind folgende Bereiche nur durch die Eingabe eines Paßworts zu
erreichen:
• Menüpunkt 2*:Wartung 1
• Menüpunkt 3*:Wartung 2
Paßwort
Das Paßwort lautet “7693” (Telefonnummer der MESA) und ist im
Menüpunkt “2∗:Wartung1” und “3*:Wartung2“ bzw. “4*:MESA intern “
einzugeben.
Beim Versuch eine Werkseinstellung zu öffnen erscheint
die Meldung “ Kein Zugriff! “.
Bei den Parametergruppen des Menüpunktes “4*:MESA intern“ handelt
es sich ausschließlich um Parameter die nicht editiert werden können.
Paßworteingabe
Zu den paßwortgeschützten Eingaben der Wartungsmenüs gelangen Sie
von der Normalanzeige aus:
Bei gedrückter <Shift-Taste> <ENTER-Taste> drücken à Hauptmenü
erscheint à mit den
Cursortasten
/
gewünschtes Wartungsmenü auswählen oder
direkt gewünscht Menünummer eingeben ( z.B.: 3 für “ 3*: Wartung 2“ )
à Auswahl mit < ENTER > bestätigen à es erscheint die Paßwortabfrage:
Passwort
User : ****
Admin.: ***-*
Der Cursor blinkt auf der ersten Stelle des User-Paßwortes.
Geben Sie bitte das Paßwort ( 7693 ) ein und bestätigen Sie mit
< ENTER >. Der Cursor springt auf die erste Stelle des Admin.Paßwortes; zum Überspringen der Eingabe Drücken Sie < ENTER >.
à Sie befinden sich nun im 0-ten Untermenü des gewünschten
Wartungsmenüs ( z.B.: 30 bei Menüpunkt “3*: Wartung 2“ ).
Ein einmal korrekt eingegebenes Paßwort ist solange gültig, bis das Hauptmenü verlassen wird. Sie können also die Parametereingabe
verlassen und in sie zurückkehren, ohne erneut das Paßwort eingeben zu
müssen, solange nicht die Normalanzeige erneut erschienen ist.
Dementsprechend müssen Sie den gültigen Paßwortmerker löschen, um zu
verhindern, daß jemand das Wartungsmenü aufrufen bzw. die Daten in den
Menüs “2*” und “3∗” ändern kann.
Paßwortfreigabe
löschen
→
so oft <C> drücken, bis die Normalanzeige erscheint
(Durch das Unterbrechen der Versorgungsspannung löschen Sie den
Paßwortmerker ebenfalls.)
7-1
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 7 Parameter
7.1.1 Gespeicherte Datensätze
Im (nichtflüchtigen) Speicher des mgas G4 sind Parameter, Korrektur- und
Konfigurationsdaten abgelegt.
Achtung!
F
Beachten Sie, daß die Anzeige und Eingabe immer rechtsbündig erfolgt
und führende Nullen dargestellt (eingegeben) werden!
Die Einheit/Dimension, in der die Eingaben erfolgen, finden Sie in den
Erklärungen der einzelnen Parameter in eckigen Klammern [ ] angegeben.
♦ Beispiel
CO-Wert soll modifiziert werden:
− zugehöriger Parameter: PAR3/Int1: Gehalt an CO [0,1 %CO]
− neuer Wert: 21,0 %
− Eingabe im Menüpunkt “23:PAR3 Prüfgas”:
23:PAR3 Prüfgas
INT1:_+00210
Kalibrierdatensätze
(Eingabe erfolgt in “Zehntel % CO”, also
ist der Wert mit zehn zu multiplizieren,
um den einzutragenden Integer-Wert zu
erhalten;
Unterstrich symbolisiert Leerstelle.)
Der G4 ist bei Lieferung werkseitig kalibriert.
7-2
Bedienungsanleitung mgas G4
7.2
Kapitel 7 Parameter
Parameter des Menüpunktes Wartung 1
Die neun Parameter-Datensätze sind mit PAR0 bis PAR8 bezeichnet.
Parametereingabe
Achtung!
F
Die Parametersätze
im Einzelnen
Diese Parameter können Sie im Menüpunkt “2∗:Wartung 1”
modifizieren, nachdem Sie das Paßwort eingegeben haben (siehe
‘Paßwortgeschützter Bereich’, S. 7.1).
Die Anzeige der Parameterwerte im Menüpunkt “2∗:Wartung 1” ist nicht
selbsterklärend; lassen Sie hier also bei Veränderungen besondere Vorsicht walten!
In eckigen Klammern [ ] ist die Einheit/Dimension angegeben (siehe
Beispiel im Abschnitt ‘Gespeicherte Datensätze’, S. 7.1.1 f.)!
(PAR0) - Reserve-
(PAR1) –Reserve(PAR2) - Reserve (PAR3) Pruefgaszusammensetzung
−
−
−
−
Int0: - Gehalt an CO [0,1%CO]
Int1: Gehalt an CH4 [0,01%CH4]
Int2: - Reserve Int3: - Reserve –
(PAR4) Zeiten
− Int0: Kalibrierintervall 0 = keine automatische Kalibrierung
[ 1...400 h startet auto. Kalibrierung]
− Int1: - frei − Int2: - frei − Int3: Spülzeit nach Reset bzw. Einschalten [s]
(PAR5) - Reserve (PAR6) - Reserve -
Besondere
Datenbereiche
(PAR7) Duplikat der KONF-Daten.
− Nicht veränderbare Werkseinstellung
(PAR8) - Reserve –
7-3
Bedienungsanleitung mgas G4
7.3
Kapitel 7 Parameter
Parameter des Menüpunktes Wartung 2
Par10 - Reserve -
Par11 –Reserve-
Par12 - Reserve -
Par13 - Reserve -
Par14 DA-Quelle
Nicht veränderbare Werkseinstellung
Par15 DA-FailSafe
–
Int0: Fail-Safe für DA0 0...100 [%] hier nicht benutzt
–
Int1: Fail-Safe für DA1 0...100 [%]
–
Int2: Fail-Safe für DA2 0...100 [%] hier nicht benutzt
–
Int3: Fail-Safe für DA3 0...100 [%] hier nicht benutzt
Par16 DA-Faktor
Nicht veränderbare Werkseinstellung
Par17 - Reserve -
Par18 - Reserve -
7.4
Parameter des Menüpunkts MESA intern
Nicht veränderbare Werkseinstellungen.
7-4
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 8 Mechanische Wartung
8. Mechanische Wartung
Der Wasserabscheider, der Grobfilter ( im Wasserabscheider ) sowie
der Feinstfilter müssen mindestens 1× wöchentlich kontrolliert werden.
Eventuelles Wasser im Wasserabscheider sollte entsorgt werden,
es ist darauf zu achten, daß die maximale Wasserhöhe im Wasserabscheider nicht überschritten wird.
Verschmutzte Filtereinsätze müssen erneuert werden.
8-1
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 9 Konfiguration
9. Konfiguration
Die Konfiguration wird dadurch eingestellt, daß einzelne Flags – ähnlich
wie DIP-Schalter – gesetzt oder gelöscht werden, indem Sie das jeweilige Bit auf “1” bzw. “0” setzen. Je acht Flags bilden ein Konfigurationsbyte.
Die zur Verfügung stehenden Konfigurationsbytes sind:
− Byte0: KONF.AD
− Byte1: KONF.DA
Flags: Benutzung der Analogeingänge
Flags: Benutzung der Analog-Ausgänge
(Hardware-Eigenschaft)
( noch frei )
Varianten für die Task RE
( noch frei )
− Byte2:
− Byte3: KONF.RE
− Byte4 - Byte 7
9-1
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 9 Konfiguration
Beschreibung der einzelnen Konfigurations-Flags
KONF.AD (Byte 0)
bit
7
6
5
4
0
0
1
1
0
0
0
0
1
1
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
0
1
0
1
0
1
0
1
3
0
1
0
1
Benutzung der Analog-Eingänge bitte alle Bits auf 0 stehen lassen
2
1
0
0
0
0
0
1
1
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
0
1
0
1
0
1
0
1
n.n
- Reserve - Reserve - Reserve - Reserve - Reserve - Reserve - Reserve - Reserve -
n.n
-Reserve-Reserve- Reserve - Reserve -
n.n
- Reserve - Reserve - Reserve - Reserve - Reserve - Reserve - Reserve - Reserve -
9-2
Bedienungsanleitung mgas G4
Kapitel 9 Konfiguration
Benutzung der Analog-Ausgänge (Hardware-Eigenschaft)
Voreinstellung darf nicht verändert werden
KONF.DA (Byte 1)
bit
7
6
5
4
3
2
1
0
DA0:
0 - 0..10 V
0
0
0
0
0
0
DA1:
- 0..10 V
DA2:
- 0..10 V
DA3:
0 - 0..10 V
- Reserve -
9-3
Bedienungsanleitung mgas G4
KONF (Byte 2)
bit
7
6
5
4
3
0
0
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
0
1
0
1
0
1
0
1
Kapitel 9 Konfiguration
Reserve bitte alle Bit auf 0 stellen
2
0
1
0
1
1
0
0
0
1
1
0
1
0
1
n.n
- Reserve - Reserve - Reserve - Reserve -
n.n
- Reserve - Reserve - Reserve - Reserve -
n.n
- Reserve - Reserve - Reserve - Reserve -
n.n
- Reserve - Reserve - Reserve - Reserve -
9-4
Bedienungsanleitung mgas G4
KONF.RE (Byte 3)
bit
7
6
5
4
3
0
0
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
0
1
0
1
0
1
0
1
Kapitel 9 Konfiguration
- Varianten für die Task RE
2
0
1
0
1
1
0
0
0
1
1
0
1
0
1
bkal:
- Kalibrierung nur mit Nullgas
- Kalibrierung mit Null- und Prüfgas
- Reserve - Reserve -
RE1:
- Reserve - Reserve - Reserve - Reserve -
RE2:
- Reserve - Reserve - Reserve - Reserve -
RE3:
- Reserve - Reserve - Reserve - Reserve -
Absicherung der
Konfigurationsdaten
(Anmerkung zum
Verständnis)
Die Konfigurationsdaten haben eine Schlüsselstellung für die Funktion
des Reglers
Deshalb wird eine Kopie der Konfigurationsdaten automatisch im Parametersatz PAR7 abgelegt und darüber hinaus die Quersumme des Konfigurationsdatensatzes in einem gesonderten (verkürzten) Datensatz
gespeichert.
Dadurch ist es wahrscheinlicher, daß es in einem eventuellen Fehlerfall
gelingt, die korrekten Daten wiederherzustellen.
Konfigurationsbyte 4 - 7 sind Reserve. Alle nicht benutzten Bits
müssen 0 gesetzt sein
9-5
Bedienungsanleitung mgas G4
10.
Kapitel 10 Technische Daten
Technische Daten
GASANALYSATOR
MGASG4
Gehäuse:
− 19´´ Einbaurack
Abmessungen:
–
485 * 270 * 420 ( B*H*T )
Gewicht:
− ca. 10,7 kg
Schutzart:
− IP 20 nach IEC 529
Klima:
− Lagerung: 0...50 °C
− Betrieb: 5...40 °C
Hilfsspannung:
− 230V ± 10% / 50-60 Hz über Kaltgerätesteckdose
Vorsicherung max. 6 A
Leistungsaufnahme:
− ca. 15 W
Sicherung im Schalter :
− 2A träge
Meßbereiche:
CO:
0...35,0 %
CH4:
0...5,0 %
Anschlüsse:
Analogausgänge auf 15 pol. D-Sub-Buchse an der Gehäuserückwand.
10-1
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