close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Anmeldeunterlagen

EinbettenHerunterladen
JUWOLAK-Fachtagung
„MEINE GANZE ENERGIE FÜR DIE ARBEIT MIT KLIENTINNEN.
ABER IST SIE UNERSCHÖPFLICH?“
Mittwoch, 12.11.2014, 9:30-17:30 Uhr
Hotel Steinberger, Hauptstraße 52, 3033 Altlengbach
DETAILS ZU DEN ANGEBOTEN
VORTRAG IM PLENUM
Univ.-Prof.in Dr.in phil. Silke Birgitta GAHLEITNER
Das ist einfach alles zuviel: Überforderungen im Arbeitsalltag der Kinder- und
Jugendhilfe kompetent vermeiden
In der Kinder- und Jugendhilfe sind
psychosoziale Fachkräfte zunehmend mit
komplex traumatisierten KlientInnen aus
multiproblembelasteten Familien
konfrontiert. Eine innere Grundhaltung und
informierte Arbeitshaltung, die darauf
eingestellt ist, was im Umgang mit den
betroffenen Kindern und Jugendlichen und
Familien an Schwierigkeiten auftreten
kann und was an hilfreicher Theorie,
Rückhalt und Gegenstrategien zur
Verfügung steht, kann helfen,
Überforderungen zu vermeiden. Dazu
gehört ein authentischer Bezug zu sich
selbst, ein klares berufliches
Selbstverständnis, ein Wissen um die
eigenen Grenzen sowie biographischen
Stärken und Schwächen ebenso wie ein
stützender Team- und
Supervisionszusammenhang, jedoch auch
eine Kultur des lebenslangen
gemeinsamen Lernens und
Auseinandersetzens mit neuen hilfreichen
Erkenntnissen und Kompetenzen. In einer
Atmosphäre, in der Fachkräfte innerhalb
von Teamzusammenhängen angemessen
auf diese Weise für sich sorgen, fachlich
gesorgt haben und Freude am
Arbeitsgebiet haben, lassen sich dann
auch kollegial Entlastungsgesten, absprachen einrichten und zu punktuellem
Aufatmen in Extremsituationen zur
Verfügung stellen. Im Vortrag sollen dazu
Anregungen gegeben werden, aber auch
gemeinsam diskutiert werden.
1
WORKSHOPS BZW. INTERAKTIVER VORTRAG (A 1 – A 6)
11:00-12:30 Uhr und 14:00-15:30 Uhr
A1
Christian AICHMAYR
Ausgepowerte MitarbeiterInnen
Ein Workshop für fachliche Leitungen
Ziele:
Sensibilisierung von Führungskräften für ihre MitarbeiterInnen im Hinblick auf das Thema
„Burn-out“, „Selbstfürsorge“, „Belastungsgrenzen“ etc.
Inhalte:
•
•
•
•
•
•
•
Theoretischer Input zu „Burn-out“
Wahrnehmungen zum Thema „Burn-out“ im aktuellen gesellschaftspolitischen
Diskurs
Abgrenzung: Was ist „Burn-out“ nicht …
„Selbstfürsorge“ und „Selbstwahrnehmung“ im Hinblick auf Überlastungsgrenzen
bei Ihren MitarbeiterInnen
Was kann die Führungskraft aktiv gegen „Burn-out“ der MitarbeiterInnen tun?
Sinnvolle prophylaktische Möglichkeiten
Erkenntnisse aus von mir geführten Interviews mit „Burn-out Betroffenen“
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
Interesse am Thema
A2
Dr.in rer.nat. Susanne LIEDERER
Gesunde Ernährung in der heutigen Zeit als Energiequelle und Burn-out
Prävention – ist das möglich im Arbeitsalltag? (Interaktiver Vortrag )
Schwerpunkte:
• Definition der gesunden Ernährung
• Das Problem der „Überernährung“
• Zum Thema Glutensensitivität/Laktoseintoleranz und Histamin
• Stoffwechsel und Depression/Burn-out
• Der Darm denkt mit
• Die Wirkung von raffiniertem Zucker
• Das Lesen der Zutatenliste
• Möglichkeiten aus der Ernährungskrise/Ernährungsalternativen
•
•
Einzelprojekt: Definition der Inhaltsstoffe und Herauslesen der „Problemzutaten“ Vorstellen von Alternativprodukten anhand von mitgebrachten Produkten des Alltags
Gruppenprojekt: Gesundes Menü bei McDonalds´ anhand der Speisekarte: geht das?
Offene Fragen- und Antwortrunde mit Diskussionsmöglichkeit
2
A3
Mag.a Regina NICHAM
Burn-out Prophylaxe
Gesundes Brennen statt Ausbrennen – Burn-out Prävention
Ziele:
• Allgemeine Information über Burn-out
• Sensibilisierung gegenüber Risken (Verhältnis- und Verhaltensebene)
• Wissen und Kompetenzen fördern bzgl. Prävention und Intervention
Inhalte:
Das Thema Burn-out ist nicht nur ein medialer Hype, sondern tatsächlich ein relevantes und
ernst zunehmendes Thema für viele und immer mehr Betroffene wie auch Unternehmen, die
sich mit der Notwendigkeit der Prävention und Intervention konfrontiert sehen. Aber was
bezeichnet der Begriff Burn-out wirklich? Bin ich davon betroffen? Wie kann ich mich
dagegen schützen? Ist es gar ansteckend?
Dieser Workshop soll offene Fragen beantworten und den Teilnehmenden die Möglichkeit
geben, sich selbst einmal genauer bezüglich etwaiger Risikofaktoren unter die Lupe zu
nehmen. Das Ausprobieren von Präventionsmaßnahmen sowie deren Integration in den
Arbeitsalltag runden den Workshop ab.
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Definition von Burn-out und Abgrenzung von verwandten Themen (Stress,
Arbeitsunzufriedenheit, Depression…)
Theoretische Ansätze
Wie entsteht Burn-out - Ursachen
Burn-out Warnsymptome
Wie kann ich mich vor Burn-sout schützen – Präventionsstrategien
Pufferfaktoren und Risikofaktoren
Integration von Präventionsmaßnahmen in den Arbeitsalltag
Mögliche Folgen von Burn-out für Betroffene
Konkrete Tools: Checklisten zum eigenen Risiko und Risiko bei KollegInnen, to-doChecklisten
Erfahrungsaustausch
A4
Mag.a Margarethe PRINZ-BÜCHL
Selbstorganisation
Wie führe ich mich selbst?
Ziele:
- Wir erkennen die Schwachstellen in unserem Selbstmanagement und finden
Strategien für energieeffizientes und sinngebendes Arbeiten.
- Neben der Stärkung von persönlichen Arbeitstechniken bestimmen wir
Prioritäten nicht nur im beruflichen Arbeitsablauf sondern auch für unsere
persönliche Lebensgestaltung und erarbeiten Lösungen für die Umsetzung
im Alltag.
Inhalte:
In unterschiedlichen Zugängen setzen wir uns mit individueller Energiesteuerung,
Zeitmanagement und Work-Life-Balance auseinander und beschäftigen uns intensiv
mit der Frage: Wie verhindere ich Überforderung?
Von den Teilnehmenden mitzubringen: Die Bereitschaft, sich selbst in Frage zu stellen
und ein paar alte Muster zu reformieren.
3
A5
Dr. René REICHEL MSc
SELBSTSORGE – viel mehr als Psychohygiene
Ziele:
Innehalten – die Komplexität der eigenen Lebens- und Arbeitszusammenhänge reflektieren –
sich in dieser Welt immer wieder neu positionieren – sein soziales Netz pflegen – die
Freundschaft mit sich selbst fördern
Inhalte:
In einer Mischung aus Übungsimpulsen, Reflexion und theoretischen Inputs können wir die
Wechselwirkungen aus Beruf und Privatleben in der heutigen Zeit in den Blick nehmen.
Manche Belastungen nähren uns, manche laugen uns aus, manche ergänzen sich gut,
manche nicht. Eine komplexe Reflexion führt zu Bestätigungen, Bestärkungen, aber auch zu
Infragestellungen und Neuorientierungen. Eine professionelle Verantwortung für andere
gründet auf einer entwickelten Selbstverantwortung. Darum kann es in diesem Workshop
gehen.
A6
DSAin Astrid SCHWARZ
„So ein Theater! Mein Stand(punkt), meine Haltung in schwierigen Situationen“
Ziele:
Sensibilisierung für die eigenen Grenzen, den eigenen körperlich-energetischen Raum,
Erschließung persönlicher Ressourcen zum Themenbereich „Abgrenzung, Nähe, Distanz ...“
Inhalte:
Mittels theaterpädagogischer Übungen zu Körperwahrnehmung und Sinnessensibilisierung
werden wir uns in diesem Workshop den Themenbereichen „Grenzen, Nähe, Distanz …“
annähern. Mit der Methode des Bilder- und Statuentheaters untersuchen wir auf spielerische
Weise Veränderungswünsche auf der körperlichen Ebene. Das kann z. B. bedeuten, in
herausfordernden beruflichen Situationen mit KlientInnen in der eigenen Mitte zu bleiben,
den eigenen Stand(punkt) einzunehmen/zu halten oder dem eigentlichen Auftrag
nachzuspüren.
Es sind keinerlei schauspielerische und/oder szenische Vorerfahrungen erforderlich, sondern
einfach Lust, Neugier und Experimentierfreude! Bitte bequeme Kleidung mitnehmen!
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
Lust und Neugier, bequeme Kleidung
4
PRAKTISCHE IMPULSE ZUR AUSWAHL (B 1 - B 8)
15:50-17:30 Uhr
B1
DSAin Waltraud AIGNER
Atem und Stimme tragende Kraft des Lebens und persönlicher Ausdruck
Ganzheitliche Atem- Stimm- und Körperarbeit fördert Gesundheit, Wohlbefinden und
Persönlichkeitsentwicklung.
Schwerpunkte:
Atem und Stimme sind deutliche Barometer für unser körperliches und seelisches
Wohlbefinden und somit Ausdruck des ganzen Menschen. Sie reagieren auf Bewegung,
Gedanken, Gefühle und sogar auf bloße Vorstellung. Der Atem ist die tragende Kraft des
Lebens. In der Weise wie wir atmen drückt sich unser Verhältnis zum Leben aus: Darf ich mir
Raum nehmen? Kann ich loslassen? Bin ich in meinem Körper zu Hause?
Frei fließender Atem lässt die Stimme authentisch klingen, die ganze Persönlichkeit wird
gestärkt. In gezielten, spielerischen Atem- und Stimmübungen lernen Sie, den Atem frei
fließen zu lassen und die Stimme entspannt einzusetzen.
Die Übungen fördern die Ausdauer beim Sprechen, Präsenz und Selbstbehauptung sowie
Gelassenheit und innere Ruhe – damit auch bei längerem Sprechen nicht die Luft ausgeht
und die Stimme stimmt!
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
sehr bequeme Kleidung, Matte, Decke
B2
Ruth LERZ
Aqua Fitness
Sie möchten gerne bei einer „Aerobicstunde im Wasser“ mitmachen? Dann sind Sie hier
richtig! Im Rahmen dieses Angebots trainieren Sie in einer kleinen Gruppe Ausdauer und
Muskelkraft und haben dennoch die Möglichkeit, das Tempo individuell zu regulieren.
Ort ist das Hallenbad im Steinberger.
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
Badebekleidung, Badetuch
5
B3
Mag. Franz MAIER
Einfach Laufen
Schwerpunkte:
• Tipps und Tricks für Laufanfänger (und Fortgeschrittene)
• Häufig gestellte Fragen (Wie fange ich an? Muss ich vorher zum Arzt? Kann man ohne
Pulsuhr laufen? etc.)
• Wie Laufen Stress abbaut und das Wohlbefinden stärkt
• So wird Laufen zum Genuss
• Einfache Lauf- und Bewegungsübungen
• Gemeinsames Langsamlaufen (Tempo und Distanz angepasst an die Teilnehmenden)
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
zum Laufen geeignete Schuhe und Kleidung (muss nicht unbedingt Funktionskleidung sein)
B4
DSA Michael MIJAILOVIC
Hab ich den Ball noch in der Hand?!
Schwerpunkte:
Gruppenspiele und hinein schnuppern in die 3-Balljonglage für Komplettanfänger/innen.
Einfache 3-Ball Tricks für diejenigen die die 3-Ballkaskade beherrschen.
Jonglieren hat viel mit Konzentration (Auge-Hand-Koordination) und mit (Kontrolle) oder
besser gesagt innerer Stabilität und Ruhe zu tun. Sprich, wenn einem die Bälle ständig
hinunter fallen, besonders bei Übungen die man eigentlich schon gut kann, ist es womöglich
ein Indikator, dass einem etwas ablenkt oder man sich allzu sehr unter Druck setzt. Nur im
Flow mit Spaß, Neugier und Freude fliegen die Bälle (häufiger) wie es sich der/die
Jonglierer/in wünscht.
Jonglieren ist für diejenigen, denen es Freude breitet und die geduldig(!) sind, ein
hervorragender Motivator, denn eines glaube ich versprechen zu können, wenn man dran
bleibt ist jedes Erfolgserlebnis, jeder gefangene Ball, ein pures Glücksempfinden.
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
Bequeme Kleidung. Je nach Wetterlage auch Kleidung mit der man sich draußen wohlfühlt
und die den Armen genügend Bewegungsspielraum lässt. Für drinnen bequeme Socken.
6
B5
Andrea MIKLIN
Der Energiehaushalt des Körpers. Praktische Übungen aus der Physiotherapie
für den Arbeitsalltag
Schwerpunkte:
Wie kann ich meinem Körper mit leichten Übungen wieder Energie verleihen? Wie kann ich
aber auch sparsam mit meiner Energie umgehen, um länger fit zu sein? Das Angebot
umfasst Koordinationsübungen, damit die Gehirnhälften wieder kommunizieren,
Meridianübungen, um den Energiefluss im Körper wieder anzuregen und einige
Kreislaufübungen. Weiters werden wir uns mit dem korrekten Sitzen beschäftigen.
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
bequeme Kleidung
B6
Mag.a Regina ROTHENEDER-KOSA
Yoga für den Alltag - Achtsamkeit – Aufrichtung – Erdung - Atmung
(Ashtanga Yoga)
„Ich war oft so aufgewühlt, dass ich die Emotionen durch Yogaübungen ausschalten
mußte…“ (C. G. Jung. Erinnerungen, Träume, Gedanken. 1961, S. 18)
Yoga ist Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Atmung, Asanas – nach innen schauen, fühlen,
empfinden, in sich selbst suchen und fündig werden – Zufriedenheit, Ausgeglichenheit,
Glück…
In diesem Workshop werden wir entspannen, atmen, meditieren und Körperübungen
ausprobieren.
Regelmäßiges üben führt zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe bei der Bewältigung von
Alltagssituationen.
Es liegt in der Eigenverantwortung jeder/s TeilnehmerIn, wie weit sie sich einlassen möchte,
wie intensiv sie/er mitmachen möchte.
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
Bequeme Kleidung, die es ermöglicht, auf der Matte sitzend oder liegend einfache
Yogaübungen auszuprobieren. Rutschfeste (Yoga)Matten. Bereitschaft zum gemeinsamen
Üben.
7
B7
Mag.a Gerda SENGSTBRATL M.A.
FREI SCHREIBEN
Entspannt innere Räume öffnen
Schwerpunkte:
Free Writing: „Alles, was Sie schreiben darf schlecht sein. Wenn Sie ehrlich sind und Ihr
Geschriebenes mit Details füllen, kann Ihr Text nicht langweilig sein."
Dies sind 2 Regeln aus: Julia Camerons 12-Wochen-Kurs: „(Die Künstlerin) Der Künstler in
dir - ein spiritueller Weg zur Entfaltung der eigenen Kreativität." In diesem Workshop werden
Sie erfahren, welche Kraft Schreiben haben kann.
Dieser Workshop ist für Sie, wenn Sie gerne schreiben, oder wenn Sie gerne schreiben
würden, und wenn Sie Wege suchen, übers Schreiben innere Räume zu öffnen. Schreiben
entspannt und füllt gleichzeitig.
Bildern und Geschichten, schauen, fühlen und vorgelesen bekommen sind die Impulse. Sie
geben dem, was sich durch Sie durchschreiben möchte, eine Stimme. Sie lesen einander
vor.
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
Papier/Block/Buch und Stift
B8
DSAin Gertraud SPECKNER
Titel: Tanz dich frei…
…um Energie für die Arbeit einsetzen zu können, braucht es auch…
ein Innehalten, den eigenen Körper spüren (z. B. Müdigkeit…), vielleicht ein Abschütteln von
belastenden Gefühlen (z. B. Traurigkeit, Zorn, Hilflosigkeit…) wieder in Bewegung kommen,
dem eigenen Rhythmus nachspüren….
Mit Methoden der Tanzpädagogik und des therapeutischen Tanzes biete ich eine
Möglichkeit, die Energiereservoirs wieder auf zu füllen und die seelische Balance zu erhalten
oder wieder zu erlangen.
Schwerpunkte:
durch Bewegung und Musik den eigenen Körper spüren, ganz bei sich selbst ankommen,
entspannen, Lebenskraft und -freude (wieder)erwecken,
sich selbst ausdrücken im freien Tanz, durch Tanzimprovisationen und Tanzanimationen,
sich in der Gruppe wahrnehmen und wohlfühlen durch Kreistänze und Übungen in der
Kleingruppe…
Von den Teilnehmenden mitzubringen:
Bequeme Kleidung zum Tanzen und Bewegen (ev. Hose und Hüfttuch), rutschfeste Socken
oder weiche Tanzschuhe ohne Absatz, Getränk, ev. Decke oder Turnmatte.
8
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
19
Dateigröße
58 KB
Tags
1/--Seiten
melden