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Bedienungsanleitung Funk-Wetterstation WDC7000 HM-WDC7000

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Bedienungsanleitung
Funk-Wetterstation WDC7000
HM-WDC7000
1
Inhalt
1. Allgemeines und Funktion, Schnellübersicht . ............................................ 4
2.
2.1.
Vorbereitung zum Betrieb .................................................................................. 8
Vorbereitung der Wetterstation..................................................................................... 8
Netzteil-Anschluss........................................................................................................ 8
Batterien einlegen......................................................................................................... 9
PC-Anschluss................................................................................................................ 9
Aufstellen/Aufhängen, Montage des Aufstellers........................................................... 9
Inbetriebnahme........................................................................................................... 12
3.
3.1.
3.2.
3.3.
3.3.1.
3.3.2.
3.3.3.
3.3.4.
3.3.5.
3.3.6.
3.3.7.
3.3.8.
3.3.9.
3.3.10
3.4.
Bedienung ............................................................................................................. 13
Externe Sensoren anmelden/löschen......................................................................... 13
Bedienung................................................................................................................... 15
Konfiguration.............................................................................................................. 17
Menü „SENSOR”, Sensoren anmelden, löschen......................................................... 17
Menü „TIME/DATE”, Zeit und Datum einstellen.......................................................... 17
Menü „UNITS”, Anzeigeeinheiten einstellen............................................................... 18
Menü „POSITION”, Position einstellen........................................................................ 19
Menü „TIMEZONE”, Zeitzone einstellen...................................................................... 20
Menü „LIGHTING”, Zeitregime für die Hintergrundbeleuchtung und
Helligkeitsregelung für die Beleuchtung einstellen.................................................... 20
Menü „SYSTEM”, Systemeinstellungen...................................................................... 21
„BEEP”, Akustische Tastenquittung aktivieren/deaktivieren....................................... 21
„DCF”, DCF-Empfang aktivieren/deaktivieren............................................................ 21
„DST”, Sommer-/Winterzeit-Umstellung aktivieren/deaktivieren............................... 22
„INTERVALL”, Datenlogger-Erfassungsintervall einstellen.......................................... 22
„ALTITUDE”, Standorthöhe über NN einstellen........................................................... 22
„RAIN CAL”, Abgleichwert Regensensor eingeben...................................................... 23
„SUN CAL”, Helligkeitsschwelle für Sonnenscheindauer konfigurieren...................... 23
Menü „CONNECTING MODE”....................................................................................... 24
Menü „CLEANING”, Reinigungsmodus........................................................................ 25
Menü „LIVE MODE“, Aufruf des aktuellen Wetterdatenverlaufs.................................. 25
Weitere Funktionen und Anzeigen.............................................................................. 26
Mondphasen-Anzeige................................................................................................. 26
Wetter-Willi................................................................................................................. 26
Wettervorhersage....................................................................................................... 27
Wind-Symbolanzeige.................................................................................................. 27
Regen-Sofort-Anzeige................................................................................................. 27
Komfort-Indikator........................................................................................................ 27
Verlaufsanzeige........................................................................................................... 27
Datenspeicher............................................................................................................. 27
Datenübertragung an den Kombisensor „WAIT FOR TRANSMISSION”........................ 28
Temperatur-Tendenz-Anzeige..................................................................................... 28
Sensor-Status-Anzeige............................................................................................... 28
Funkuhr-Empfang....................................................................................................... 28
Warnung vor markantem Wetter................................................................................. 28
Frostwarnung.............................................................................................................. 28
2
4.
Allgemeine Systeminformation zu HomeMatic ........................................ 29
5.
Batteriewechsel . ................................................................................................. 29
6.
Hinweise zur Störungsbeseitigung ............................................................... 30
7.
Reichweite . ........................................................................................................... 31
8.
Wartungs- und Pflegehinweise ...................................................................... 31
9. Technische Daten ............................................................................................... 32
10.
PC-Anschluss - Software-Installation ......................................................... 33
11. Anhang . .................................................................................................................. 34
12.
Bestimmungsgemäßer Einsatz, Haftungsausschluss,
Sicherheitshinweis ............................................................................................. 35
13.
Funktechnologie BidCoS . ................................................................................ 36
Menü-Übersicht WDC7000 .............................................................................. 37
Positionstabelle für ausgewählte Orte in Deutschland ......................... 38
2. Ausgabe Deutsch
08/2008
Dokumentation © 2007 eQ-3 Ltd., Hong Kong
Alle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Zustimmung des Herausgebers darf dieses Handbuch auch
nicht auszugsweise in irgendeiner Form reproduziert werden oder unter Verwendung elektronischer,
mechanischer oder chemischer Verfahren vervielfältigt oder verarbeitet werden.
Es ist möglich, dass das vorliegende Handbuch noch druck­tech­nische Mängel oder Druckfehler
aufweist. Die Angaben in diesem Handbuch werden jedoch regelmäßig überprüft und Korrekturen
in der nächsten Ausgabe vorgenommen. Für Fehler technischer oder drucktechnischer Art und ihre
Folgen übernehmen wir keine Haftung.
Alle Warenzeichen und Schutzrechte werden anerkannt. Printed in Hong Kong.
Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts können ohne Vorankündigung vorgenommen werden.
83158 Y2008 V3.0
3
Die Anzeige- und Bedienmöglichkeiten der WDC7000 auf einen Blick:
1. Allgemeines und Funktion
Die Touch-Screen-Funk-Wetterstation WDC7000 stellt ein hochwertiges, äußerst
komfortables Universal-Wettermesssystem dar, das die Daten von bis zu 8 externen
Funk-Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren sowie einem Kombinationssensor
über eine Entfernung von bis zu 300 m (Freifeld-Reichweite) aufnehmen, verarbeiten
und anzeigen kann.
Die Wettersensoren für Innentemperatur, Innenluftfeuchtigkeit und Luftdruck befinden
sich bereits in der Wetterstation, sodass hierfür kein externer Sensor notwendig ist.
Herausragend ist das Bedienkonzept der Wetterstation. Diese verfügt über keinerlei
herkömmliche Bedienelemente mehr, sondern wird allein über einen berührungsempfindlichen, großflächigen Bildschirm (Touch-Screen) und einfache Menüstrukturen
bedient. Auch die Anmeldung der Wettersensoren ist hier besonders einfach.
Die Abfrage der Wetterdaten des Kombisensors kann hier in Echtzeit erfolgen, ein
Antippen des jeweiligen Anzeigefeldes startet eine Datenabfrage (bidirektionale
Funktechnik). So stehen immer aktuelle Daten zur Verfügung. Zusätzlich kann der
Kombisensor im „Live Mode” aufgefordert werden, seine Messdaten für 20 Sekunden im 2-Sekunden-Intervall zu senden. So kann man z. B. für 20 s in Echtzeit
Windrichtung und Windgeschwindigkeit verfolgen.
Das Display ist ständig oder zeitgesteuert beleuchtbar, so dass es unter nahezu
allen Lichtverhältnissen gut ablesbar bleibt. Zusätzlich werden der Glassockel und
der transparente Designrahmen des Gerätes beleuchtet.
Eine integrierte DCF-Funkuhr sorgt für eine genaue Zeitanzeige und exakte Datenerfassung.
Durch den großen internen Speicher eignet sich die Wetterstation auch zur Langzeitbeobachtung, es lassen sich insgesamt 3000 Datensätze im internen Speicher
ablegen. Diese können über einen USB-Port mit einem PC ausgelesen und mit
der im Lieferumfang befindlichen Auswertesoftware „WeatherPro Edition 2007”
anschaulich analysiert und visualisiert werden.
Anzeige der Innentemperatur und der Luftfeuchtigkeit
- Umschaltbar auf Anzeige des Taupunktes
- Speicherung der Minimal- und Maximal-Temperatur mit Zeit/Datum des Auftretens
- Speicherung der Minimal- und Maximal-Feuchte mit Zeit/Datum des Auftretens
-Komfortzonenindikator
- Grafische Verlaufsanzeige für die letzen 24 h
Bitte beachten!
Die Bedienungsanleitung der Auswertesoftware „WeatherPro Edition 2007” ist
nicht Bestandteil dieser Bedienungsanleitung. Für die Software befindet sich eine
separate Bedienungsanleitung im Lieferumfang der Software.
Anzeige des Luftdruckverlaufs/Luftdruck-Tendenzanzeige:
-Grafische Anzeige des Verlaufs in den letzten 24 h
- Anzeige der Luftdrucktendenz in 5 Stufen: stark steigend, steigend, gleichbleibend,
fallend, stark fallend
Anzeige eines von max. 9 Sensoren
- Umschaltbar: Anzeige des Taupunktes oder Anzeige der Windchill-Temperatur
- Speicherung der Minimal- und Maximal-Temperatur mit Zeit/Datum des Auftretens
- Speicherung der Minimal- und Maximal-Feuchte mit Zeit/Datum des Auftretens
- Grafische Verlaufsanzeige für die letzen 24 h
-Frostwarnung
Anzeige der Windgeschwindigkeit mit Windrichtung und Schwankungsbreite
- Wählbare Einheiten: km/h, m/s, mph
- Speicherung der Maximal-Windstärke mit Zeit/Datum
-Windrichtungsanzeige mit Schwankungsbreite als Windrose und numerisch
- Windsacksymbol für die auffällige Signalisierung verschiedener Windstärken
Anzeige der gefallenen Regenmenge in mm, inch oder l/m2 für:
-Gesamtmenge seit letzter Löschung / letzte Stunde / aktuelle Stunde / letzte 24 h /
aktuelle 24 h (Erfassung der Stunde: jeweils um xx:30 Uhr; Tag: jeweils um 07:30 Uhr)
- Speicherung der Maximalmenge pro Stunde und pro Tag
- Zusatzanzeige für beginnenden Regen (Regen-Sofort-Anzeige)
Symbol-Anzeige der Wettervorhersage: regnerisch, bewölkt, heiter, sonnig
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig und komplett vor der
ersten Inbetriebnahme, um Funktionsstörungen und Fehlbedienungen zu
vermeiden. Bewahren Sie die Anleitung zum Nachschlagen auf.
Beachten Sie insbesondere die Montage- und Kalibrierhinweise zu den
Messwertaufnehmern.
4
Wetteranzeige „Wetter-Willi”
In Anlehnung an das fast vergessene Wetterhäuschen, wo bei schlechtem Wetter
eine Person mit Regenschirm vor die Tür tritt und bei gutem Wetter eher leichte
Bekleidung angesagt ist, verfügt die WDC7000 über „Wetter-Willi”.
Das Verhalten dieser Figur richtet sich nach mehreren Wetterfaktoren, so dass man
auf einen Blick erkennt, wie eine mögliche Bekleidung für den Aufenthalt im Freien
aussehen könnte. Hierbei werden nicht nur die aktuellen Messwerte für Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Regen ausgewertet. Die Wettervorhersage
5
spielt hier nämlich auch eine wesentliche Rolle. So gibt es je nach Wetterlage viele
unterschiedliche Darstellungen und Bekleidungszustände des „Wetter-Willi”.
Schnellübersicht über die Anzeigefelder des Displays
1
2 3 4
5
Eine genaue Beschreibung der Auswertungskriterien finden Sie im Kapitel 3.4.
dieser Bedienungsanleitung.
6
26
25
Anzeige der Uhrzeit und des Datums
- Integrierte DCF-77-Funkuhr mit manueller Stellmöglichkeit, Sommer-/WinterzeitUmstellung abschaltbar
7
8
24
23
9
Anzeige des Sonnen-Auf- und Untergangs
- Basierend auf den individuell einzugebenen Standortdaten, Berechnung im Bereich
der Breitengrade -60° bis +60˚ N möglich
22
21
20
10
Mondphasenanzeige
- Anzeige der aktuellen Mondphase: Neumond, zunehmender Mond, Vollmond,
abnehmender Mond
19
12
13
Anzeige der Sonnenscheindauer gesamt oder aktueller Tag
- Speicherung der Minimal- und Maximal-Dauer pro Tag mit Zeit/Datum des Auftretens
- Sonnensymbol bei Sonnenschein
11
18
14
17 16 15
Alle wichtigen Wetterinformationen erscheinen gleichzeitig auf dem Display, sodass
zur Erfassung der Wetterlage keine Bedienung des Gerätes erforderlich ist.
Mehrere Basisgeräte können gleichzeitig betrieben werden und so die Daten der
Sensoren an mehreren Stellen gleichzeitig zur Anzeige bringen.
Das Außen-Sensorsystem der WDC7000 arbeitet ausschließlich mit Funk-Datenübertragung. Sie können so die Sensoren bis zu 300 m (abhängig von den örtlichen
Verhältnissen, siehe Abschnitt „Reichweite”) von der Basisstation entfernt aufstellen
bzw. montieren.
Aktuelle Innentemperatur mit Temperaturtendenz
Anzeige der aktuellen Windrichtung (Hauptwindrichtung)
Schwankungsbereichsanzeige bei wechselnden Winden
Anzeige der Windgeschwindigkeit
Aktuelle Luftfeuchte des gewählten Außensensors
Aktuelle Temperatur des gewählten Außensensors mit Temperaturtendenz und Empfangsanzeige
7. Anzeige des aktuell gewählten Außensensors (bei Auswahl KS 550 keine Anzeige)
8. Mondphasenanzeige
9. Anzeige Wettervorhersage (sonnig, heiter, bewölkt, regnerisch)
10. Animierte Multi-Wetteranzeige „Wetter-Willi”
11. Windgeschwindigkeitsanzeige (leicht, mäßig, stark)
12. Warnung vor markantem Wetter
13. Frostwarnung
14. Menüleiste
15. Tendenzanzeige Luftdruck: stark steigend, leicht steigend, konstant, leicht fallend,
stark fallend, nähere Erläuterungen siehe Begriffserklärungen
16. Historienanzeige, jeweils bezogen auf den aktuellen Wert, siehe auch 26.
17. Anzeige des aktuellen Luftdrucks
18. Uhrzeit- (Time) und Datumsanzeige (Date), Funkturmsymbol bei DCF-77-Empfang
19. Anzeige von Sonnen-Aufgangs- (Sunrise) und Untergangszeit (Sunset)
20. Anzeige der Sonnenscheindauer
21. Sonnensymbol bei aktuellem Sonnenschein, sonst Wolkensymbol
22. Anzeige der Regenmenge
23. Anzeige für einsetzenden Regen
24. Aktuelle Innen-Luftfeuchte
25. Komfortzonenindikator für die Anzeige angenehmes/unangenehmes Klima
26. Symbol erscheint bei dem Wetterfaktor, der gerade auf die Historienanzeige geschaltet
wurde (Innen- oder Außentemperatur), erscheint das Symbol nicht, erfolgt die Anzeige
der Luftdruck-Historie
6
7
Datenloggerfunktion
- Der Datenlogger sammelt in einstellbaren Intervallen bis zu 3000 Datensätze, die
über eine USB-Schnittstelle mit der Auswertesoftware „WeatherPro Edition 2007”
ausgelesen werden können.
-Bei fast gefülltem Datenloggerspeicher erscheint rechtzeitig eine Aufforderung
zum Auslesen der Daten.
Sonstiges
-Besonders einfache, sog. kontextsensitive Bedienung über sehr unkomplizierte
Menüstrukturen
-Ein Quittungston für die Bedienung ist wahlweise ein- und ausschaltbar
-Je nach Wunsch wahlweise als Tischgerät aufstellbar oder als Wandgerät aufhängbar
-Einschaltzeit der Displaybeleuchtung programmierbar
1. 2. 3. 4. 5.
6.
2. Vorbereitung zum Betrieb
2.1. Vorbereitung der Wetterstation
Der Betrieb der Wetterstation erfolgt über das mitgelieferte Netzteil. Der Batteriebetrieb mit 4 Mignonzellen 1,5 V, Alkaline-Typ LR6 ist als Notbetrieb vorgesehen.
Die Funktionen der Wetterstation sind hierbei nur eingeschränkt verfügbar.
Das folgende Bild zeigt die Rückseite der Station mit Batteriefach, polrichtiger Lage
der Batterien, Fußstützen-Montagepunkten und Aufhängung.
Aufhängeöse für Wandaufhängung
USB-Schnittstelle
Batterien einlegen
Entfernen Sie den Batteriefachdeckel und legen Sie entsprechend der Polungskennzeichnung vier Mignonzellen, 1,5 V, Alkaline-Typ LR6, polrichtig in das Batteriefach
ein. Schließen Sie das Batteriefach wieder.
PC-Anschluss
Soll die Station an einen PC angeschlossen werden, ist das mitgelieferte
USB-Kabel mit der Mini-USB-Buchse an die USB-Schnittstelle der WDC7000 anzuschließen. Der Stecker am anderen Kabelende wird an eine USB-Schnittstelle
des PC angeschlossen (siehe auch Kapitel 9.)
Aufstellen/Aufhängen
Die Wetterstation kann je nach Wunsch mittels der Aufhängeöse an einer senkrechten Fläche (Wand) aufgehängt oder mittels des Tischständers auf einer waagerechten
Fläche aufgestellt werden.
Der Tischständer wird mit Hilfe der mitgelieferten Inbusschrauben und des Inbusschlüssels wie folgend beschrieben montiert:
Netzteilbuchse
Anschluss für
Standfuß-Beleuchtung
Schraubgewinde
für Fußstütze
Rastungen
für Fußstütze
1. Deckel der Fußstütze abnehmen:
zuerst oben ausrasten, ganz nach unten klappen und erst dann abnehmen.
Batteriefach
4 x LR6/AA/Mignon
Batteriefachdeckel
Netzteil-Anschluss
Stecken Sie zuerst den runden Hohlstecker des mitgelieferten Netzteils in die
Netzteilbuchse auf der Geräterückseite und dann das Netzteil in eine 230V-Netzsteckdose.
Eventuell eingelegte Batterien werden dabei abgeschaltet.
8
9
2.Fußstütze in die Rastnase des Glasfußes einrasten und auf die beiden
Schraubendome aufsetzen
5. Fußstütze mit dem beiliegendem
Inbusschlüssel und 2 Inbusschrauben an der Wetterstation
verschrauben
6. So werden die Kabel angeschlossen, in die Fußstütze eingelegt und geführt. Darauf achten, dass die Kabel wie gezeigt
tatsächlich in der Mitte liegen,
um das spätere Einrasten des
Deckels nicht zu behindern.
3.Fußstütze mit dem beiliegenden Inbusschlüssel und 2 Inbusschrauben
auf dem Glasfuß verschrauben.
Achten Sie dabei darauf, dass das
Beleuchtungskabel des Gerätefußes
seitlich wie im Bild gezeigt geführt
wird, damit es nicht gequetscht
wird.
Achtung!
Das Kabel für die Beleuchtung
des Standfußes und das USBKabel sind nur in eine Richtung
steckbar! Nicht mit Gewalt einstecken!
Überschüssiges Beleuchtungskabel in einer Kammer der Stütze verstauen.
7. Nun wird der Deckel für die
Fußstütze aufgesetzt:
Unten flach in die Aufnahme der
Stütze einsetzen (siehe auch 1.),
hochklappen und oben einrasten.
4.Wetterstation an den Rastnasen
der Fußstütze ansetzen und auf
die Fußstütze einschwenken, bis
die Schraubendome sauber in die
entsprechenden Aufnahmen der
Wetterstation fassen.
Achtung!
Das Hochklappen muss ohne
Widerstand erfolgen, ansonsten
ist der Deckel unten nicht richtig
eingesetzt oder die Kabel liegen
nicht in der Führung!
Achtung!
Wetterstation noch nicht loslassen,
bis die beiden Inbusschrauben (siehe
folgender Schritt) eingesetzt sind!
Beim Festhalten der Wetterstation
nicht auf das Display drücken. Wetterstation nur am Rahmen erfassen!
10
Unten ist das richtige Herausführen der Kabel zu sehen.
11
3. Bedienung
8. Zuletzt wird der Deckel mit den
Rastnasen in die entsprechenden
Rastungen des Kabelschachtes
eingesetzt (siehe Detailbild oben),
nach oben geschwenkt und oben
eingerastet (siehe unteres Bild).
Nach der Installation der Funksensoren und Inbetriebnahme des Basisgerätes
erscheinen die Daten der Funksensoren nicht sofort im Display des Basisgerätes.
Da jeder Sensor eine individuelle Seriennummer besitzt, muss er jeweils einzeln an
der Basisstation angemeldet werden.
Der Vorteil dieses Verfahrens ist der, dass nur individuell angemeldete Sensoren
erfasst werden und keine Sensoren eines anderen, z. B. benachbarten Systems,
auch nicht nach einer Wiederinbetriebnahme.
Bitte beachten!
Wird bei Eingaben in der Menüzeile für ca. 5 s kein Eingabefeld berührt, kehrt das
Gerät (unter Einbeziehung/Speicherung eventuell vorgenommener Einstellungen)
automatisch zum Hauptmenü zurück. Warten Sie also nach einer Eingabe, bis das
Hauptmenü wieder erscheint. Auf diese Weise können Sie auch nach jedem Einstellschritt ein Menü verlassen.
Berühren Sie die jeweiligen Eingabefelder nur leicht, nicht stark drücken. Nicht mit
Gegenständen drücken oder klopfen!
Durch längeres Berühren eines Einstellfeldes in den Menüs sind Werte schneller
einstellbar, diese laufen dann automatisch weiter und Sie müssen nicht mehrmals
die Einstellfläche antippen.
3.1. Externe Sensoren anmelden/löschen
Insgesamt können bis zu 9 BidCos kompatible externe Sensoren angemeldet
werden.
Für die Sensoren HM-WDS40-TH-I und HM-WDS30-T-O sind die Speicherplätze
1..8 reserviert.
Für den Kombisensor HM-WDS100-C6-O ist der Speicherplatz 9 reserviert.
Für eine eindeutige Sensorzuordnung bei mehreren Sensoren der Typen ASH 550 (I),
bzw. S 500 IA empfehlen wir, zunächst bei allen Sensoren die Batterien aus den
Sensoren zu entfernen.
Inbetriebnahme
- Nach dem Netzteilanschluss wird ein kurzer Test aller Anzeigesegmente im Display
durchgeführt (alle Segmente werden angezeigt).
- Danach ist ein kurzer Signalton zu hören und im Display werden die Versionsnummern der Wetterstation angezeigt.
-Anschließend erfolgt die Anzeige von Innentemperatur und Innenluftfeuchtigkeit,
sowie die des Luftdrucks. Die entsprechenden Sensoren sind direkt in der Basisstation eingebaut.
-Nun sind die externen Sensoren in Betrieb zu nehmen.
12
Anmelden
- Berühren Sie das Feld „CFG” in der Menüzeile.
-Es erscheint:
NEXT
CLEANING
ENTER
-Berühren Sie die Fläche „NEXT”, es erscheint:
NEXT
SENSOR
ENTER
13
3.2. Bedienung
-Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
SENSOR
NO 1
ADD
DEL
-Wählen Sie durch wiederholtes Berühren der Fläche „SENSOR” den Speicherplatz aus, auf dem der gewünschte Sensor gespeichert werden soll. Beachten
Sie dabei, dass der HM-WDS100-C6-O nur auf Speicherplatz „COMBI-SENSOR“
speicherbar ist.
-Wählen Sie dann „ADD” an, es erscheint (Beispiel für Sensor 1):
SENSOR
NO 1 - - SYNC
ADD
DEL
Da alle relevanten Daten gleichzeitig im Display erscheinen, ist die Bedienung im
wesentlichen auf das einfache Anwählen weiterer Sensoren oder weitergehender Wetterdaten durch leichtes Berühren des entsprechenden Anzeigefeldes beschränkt.
Das Display unterteilt sich in das Anzeigefeld und die Menüzeile. Im Normalbetrieb
(Gerät befindet sich im Hauptmenü):
MIN MAX
RESET
CFG
sind durch Berühren der entsprechenden Felder des Displays folgende Funktionen
zugänglich:
-Jetzt wird der gewünschte Sensor angelernt. Legen Sie dazu die Batterien in den
betreffenden Sensor und drücken dessen Taste zum Anlernen. Der Sensor wurde
korrekt angelernt, wenn innerhalb einer Sekunde „USED“ angezeigt wird.
Die Daten des HM-WDS100-C6-O erscheinen automatisch (nach maximal 6 Minuten) in den entsprechenden Feldern des Displays, die der restlichen Sensoren
nach Anwahl des Speicherplatzes (Feld „Sensor”) im Anzeigefeld „OUTDOOR”.
INDOOR:
Umschaltung zwischen Temperatur- und TaupunktAnzeige („DEWPOINT”)
OUTDOOR:
Umschaltung zwischen der Temperatur-, Taupunkt(„DEWPOINT”) und Windchill-Anzeige
HUMIDITY:
keine Funktion
Kennzeichnung belegter Speicherplätze
Bereits belegte Speicherplätze sind mit „USED” hinter der Speicherplatznummer
gekennzeichnet.
Diese Angabe zeigt jedoch nicht an, ob tatsächlich der betreffende Sensor aktiv
ist. Dies erkennen Sie nur an fehlenden bzw. nicht aktuellen Daten bei der Sensorauswahl sowie am aktiven Funkturmsymbol im Feld „OUTDOOR”.
SENSOR:
Umschaltung zwischen den externen Sensoren:
1...8:
HM-WDS10-TH-O bzw. HM-WDS30-T-O
keine Anzeige:HM-WDS100-C6-O
RAIN:
Umschaltung zwischen Gesamtregenmenge seit letztem
Reset („total”), aktueller Stunde („current 1h”), letzter
Stunde („1h”), aktuellem Tag („current 24h”) und letztem
Tag („24h”). (Erfassung der Stunde: jeweils um xx:30 Uhr;
Tag: jeweils um 07:30 Uhr)
Löschen einer Sensorzuordnung
Bei Bedarf ist die Seriennummer eines Sensors aus dem Sensorspeicher löschbar.
-Gehen Sie dazu zunächst wie unter „Anmelden” beschrieben vor, wählen Sie den
gewünschten Sensor aus und betätigen Sie statt „ADD” die Option „DEL”.
-Der Schriftzug „USED” hinter der Sensornummer wird gelöscht und damit der
Speicherplatz wieder für die Neuanmeldung eines Sensors frei gemacht.
Tipp für die Inbetriebnahme von Sensoren
Für die sichere Inbetriebnahme von Sensoren können diese zunächst in der Nähe
der Wetterstation aktiviert werden.
Allerdings darf der Abstand zwischen Sensor und Wetterstation keinesfalls
unter 1 m liegen, um Störungen zu vermeiden!
14
SUNSHINE DURATION: Umschaltung zwischen Sonnenscheindauer des aktuellen
Tages („h/day”) und Gesamt-Sonnenscheindauer seit
letztem Reset („h”)
TIME/DATE:
keine Funktion
WIND:
Umschaltung der numerischen Anzeige zwischen Windgeschwindigkeit in km/h, m/s, mph und Windrichtung in
Grad
AIR PRESSURE:
Umschaltung der Luftdruck-Anzeige zwischen am Ort
gemessenem Druck („absolute”) und dem auf Meeresniveau heruntergerechnetem Druck („relative”)
HISTORY:
Umschaltung der Verlaufsanzeige der letzten 24 Stunden
zwischen Luftdruck, Innentemperatur und Außentemperatur (des angezeigten Sensors), siehe auch Punkt 26 auf
Seite 7
Wettersymbolfeld:
keine Funktion
15
3.3. Konfiguration
Die Funktionen des Hauptmenüs
MIN:
MAX:
Minimalwerte abrufen
Nach Berühren der Fläche ”MIN” werden im Anzeigefeld die zu den jeweiligen Daten gehörigen Minimalwerte dargestellt. Durch Berühren des
entsprechenden Feldes (Temperatur, Luftdruck usw.) wird rechts in der
Menüzeile der zugehörige Zeitstempel (Datum, Uhrzeit) zum Auftreten des
Extremwertes angezeigt.
Nochmaliges Berühren der Fläche „MIN” führt zurück zum Hauptmenü
und der normalen Datenanzeige.
Maximalwerte abrufen
Nach Berühren der Fläche ”MAX” werden im Anzeigefeld die zu den jeweiligen Daten gehörigen Maximalwerte dargestellt. Durch Berühren des
entsprechenden Feldes (Temperatur, Luftdruck usw.) wird rechts in der
Menüzeile der zugehörige Zeitstempel (Datum, Uhrzeit) zum Auftreten des
Extremwertes angezeigt.
Nochmaliges Berühren der Fläche „MAX” führt zurück zum Hauptmenü
und der normalen Datenanzeige.
RESET: Zurücksetzen bestimmter Werte
Dieses Menü verfügt über drei Untermenüs zum Zurücksetzen der kumulierten Sonnenscheindauer („SUN”), der Regenmenge („RAIN”) oder des
MIN-MAX-Speichers („MIN-MAX”):
Betätigen Sie die Fläche „RESET”. Es erscheint das erste RESET-Menü:
RESET
Wählen Sie durch entsprechend wiederholtes Betätigen der Fläche „RESET” links die gewünschte Option an und betätigen Sie dort die Fläche
„OK”. Jetzt werden die entsprechenden Daten gelöscht und es erfolgt
eine automatische Rückkehr zum Hauptmenü und der normalen Datenanzeige.
Wollen Sie jedoch keine Daten löschen, warten Sie, bis das Gerät zum
Hauptmenü zurückkehrt. Es findet keine Datenlöschung statt.
CFG:
RAIN
Aufruf des Konfigurationsmenüs
OK
Die Wetterstation wird so ausgeliefert, dass sie sofort nach der Inbetriebnahme ohne
weitere Einstellungen in ihren Grundfunktionen betriebsfähig ist (außer Mondphase,
Sonnen-Auf- und Untergangsanzeige, Datum, Uhr, Min-/Max-Anzeige).
Es ist jedoch noch eine Konfiguration notwendig, um die Zusatz- und zeitbezogenen
Funktionen nutzen zu können.
- Berühren Sie zum Öffnen des Konfigurationsmenüs die Fläche „CFG”.
- Gehen Sie durch wiederholtes Berühren der Fläche „NEXT” zum jeweils nächsten
Haupt-Menüpunkt des Konfigurationsmenüs. Eine Menüübersicht zum schnellen
Erreichen einzelner Menüs finden Sie im Anhang.
3.3.1. Menü „SENSOR”, Sensoren anmelden, löschen
siehe 3.1.
3.3.2. Menü „TIME/DATE”, Zeit und Datum einstellen
Diese Einstellung ist nur erforderlich, wenn keine DCF-Synchronisation erfolgt
ist.
- Wählen Sie das Menü „TIME/DATE” an:
NEXT
TIME/DATE
ENTER
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
TIME
24H
- Berühren Sie die Fläche „24H”, um zwischen 12- und 24-Stunden-Zeitanzeige
zu wählen.
- Berühren Sie die Fläche „TIME”, es erscheint:
YEAR
+ 2006 -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um das Jahr einzustellen.
- Berühren Sie die Fläche „YEAR”, es erscheint:
MONTH
+ 07 - Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um den Monat einzustellen.
- Berühren Sie die Fläche „MONTH”, es erscheint:
DAY
+ 01 -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um das Tages-Datum einzustellen.
- Berühren Sie die Fläche „DAY”, es erscheint:
16
17
WEEKDAY
3.3.4. Menü „POSITION”, Position einstellen
+ MON -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um den Wochentag einzustellen.
- Berühren Sie die Fläche „WEEKDAY”, es erscheint:
HOUR
+ 01 -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um die Stunde einzustellen.
- Berühren Sie die Fläche „HOUR”, es erscheint:
MINUTE
+ 01 -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um die Minute einzustellen.
- Warten Sie einige Sekunden, danach erscheinen Zeit und Datum sowie SonnenAufgangs- und Untergangszeit für die Werkseinstellung (52,5/13,4 Grad, Berlin)
und die aktuelle Mondphase im Display.
3.3.3. Menü „UNITS”, Anzeigeeinheiten einstellen
- Wählen Sie das Menü „UNITS” an:
NEXT
UNITS
TEMPERATURE
ENTER
DEG C
- Berühren Sie die Fläche „DEG”, um zwischen Anzeige in Grad Celsius (C) oder
Fahrenheit (F) umzuschalten.
- Berühren Sie die Fläche „TEMPERATURE”, es erscheint:
PRESSURE
HPA
- Berühren Sie die Fläche „HPA”, um zwischen Luftdruck-Anzeige in hPa (HPA),
mmHg (MMHG) und inHg (INHG) umzuschalten.
- Berühren Sie die Fläche „PRESSURE”, es erscheint:
RAIN
- Wählen Sie das Menü „POSITION” an:
NEXT
POSITION
ENTER
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
Die Positionsangabe des Standortes der Wetterstation wird für die Berechnung der
Sonnen-Auf-und –Untergangszeiten benötigt. Der Breitengrad ist in einem Bereich
zwischen –60,0° bis +60,0° eingebbar.
Sie können Ihre Position auf verschiedene Weisen ermitteln:
- Im Anhang finden Sie eine Tabelle mit den Koordinaten zahlreicher deutscher
Städte. Hier können Sie einen Ort in Ihrer Nähe auswählen und dessen Koordinaten eingeben.
- Verfügen Sie über ein GPS-Navigationsgerät, z. B. im Auto oder ein mobiles
Gerät, können Sie dessen Positionsangabe übernehmen und haben damit
den genauen Standort.
- Genaue Koordinaten können Sie auch aus dem Internet erfahren. Es gibt
zahlreiche Seiten, die sich mit Navigation beschäftigen.
MM
LATITUDE
+ 52.4 -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um den Breitengrad einzustellen.
- Berühren Sie die Fläche „LATITUDE”, es erscheint:
LONGITUDE
+ 007.8 -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um den Längengrad einzustellen.
- Warten Sie einige Sekunden, danach erscheinen die korrigierten Daten für
Sonnen-Aufgang und -Untergang im Display.
Beachten Sie bitte, dass die Angaben für Sonnen-Auf- und -Untergang genau genommen nur am Meer oder für eine völlig ebene Landschaft stimmen. Berge, hohe
Wälder etc. können die realen Tage erheblich verkürzen.
Auch für die Ideallage können die Angaben um einige Minuten abweichen, da für
die Berechnung eine Näherungsformel verwendet wird.
- Berühren Sie die Fläche „MM”, um zwischen Regenmengen-Anzeige in mm
(MM), Zoll (INCH) oder l/m2 (L/M2) umzuschalten.
- Warten Sie einige Sekunden, danach erscheinen die Daten mit den zuvor eingestellten Maßeinheiten im Display.
18
19
3.3.5. Menü „TIMEZONE”, Zeitzone einstellen
Die Zeitzonenangabe ist für die Berechnung der Sonnen-Auf- und -Untergangszeiten erforderlich. Hier ist die aktuelle Differenz zur UTC (Coordinated Universal
Time) einzugeben.
Für Deutschland gelten folgende Werte:
Sommerzeit → +2
Winterzeit
→ +1
- Wählen Sie das Menü „TIMEZONE” an:
NEXT
TIMEZONE
ENTER
BRIGHT CTRL
ON
- Berühren Sie die Fläche „ON”, um zwischen „automatische Beleuchtungssteuerung aktiv” (ON) oder deaktiviert (OFF) umzuschalten.
- Berühren Sie die Fläche „BRIGHT CTRL”, es erscheint:
BEGIN
+16.00-
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um die Einschaltzeit der Beleuchtung
(Dauerbeleuchtung) einzustellen.
- Berühren Sie die Fläche „BEGIN”, es erscheint:
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um die Ausschaltzeit der Beleuchtung
(Dauerbeleuchtung) einzustellen.
TIMEZONE
+ 01 -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um den Längengrad einzustellen.
- Warten Sie einige Sekunden, danach erscheinen die korrigierten Daten für
Sonnen-Aufgang und -Untergang im Display.
3.3.6. Menü „LIGHTING”, Zeitregime für die Hintergrundbeleuchtung
und Helligkeitsregelung der Beleuchtung einstellen
In diesem Menü kann die Einschaltzeit für die Hintergrundbeleuchtung, die sich bei
Berühren des Bildschirms automatisch ein und nach einer einstellbaren Zeit automatisch ausschaltet, eingestellt werden. Dies kann zwischen „OFF” (Beleuchtung
schaltet nie ein), über Zeiten zwischen 5 s und 10 Minuten bis zur Dauerbeleuchtung
(ON) erfolgen. Zusätzlich sind Zeiten, in denen die Beleuchtung im Dauerbetrieb
arbeiten soll, einstellbar.
Weiterhin kann eine automatische Anpassung an die Umgebungshelligkeit aktiviert/
deaktiviert werden, so ist unter nahezu allen Umgebungshelligkeiten eine optimale
Ablesbarkeit des Displays gewährleistet.
- Wählen Sie das Menü „LIGHTING” an:
NEXT
LIGHTING
3.3.7. Menü „SYSTEM”, Systemeinstellungen
In diesem Menü können Sie Einstellungen zur automatischen Sommer-/WinterzeitUmschaltung (DST, siehe auch Anhang), zur Aktivierung der akustischen Tastenquittung (BEEP), zur Aktivierung der DCF-Funkuhr (DCF), zum Datenerfassungsintervall
des Datenloggers (INTERVALL), zur Standorthöhe (ALTITUDE) sowie zum Abgleich
des Regensensors /RAIN CAL) und zur Konfiguration der Helligkeitsschwelle für die
Sonnenscheindauer (SUN CAL) treffen.
Akustische Tastenquittung aktivieren/deaktivieren
- Wählen Sie das Menü „SYSTEM” an:
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
LIGHTING
+ 10 SEC -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um die Einschaltzeit einzustellen.
- Berühren Sie die Fläche „LIGHTING”, es erscheint:
20
NEXT
SYSTEM
ENTER
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
ENTER
+23.45-
- Warten Sie einige Sekunden, das Gerät schaltet wieder zurück in den Normalmodus und die eben eingestellten Daten werden aktiv.
Die Hintergrundbeleuchtung ist nur bei Netzbetrieb benutzbar!
END
BEEP
ON
- Berühren Sie die Fläche „ON”, um zwischen „akustische Tastenquittung aktiv”
(ON) oder deaktiviert (OFF) umzuschalten.
DCF-Empfang aktivieren/deaktivieren
- Wählen Sie das Menü „SYSTEM” und hier (über BEEP) die Option „DCF” an, es
erscheint:
21
DCF
OFF
- Berühren Sie die Fläche „ON”, um zwischen „DCF-Empfang aktiv” (ON) oder
deaktiviert (OFF) umzuschalten.
- Wählen Sie das Menü „SYSTEM” und hier (über BEEP, DCF, DST und INTERVALL) die Option „ALTITUDE” an, es erscheint:
ALTITUDE
ENTER
Sommer-/Winterzeit-Umstellung aktivieren/deaktivieren
- Wählen Sie das Menü „SYSTEM” und hier (über BEEP und DCF) die Option DST
an, es erscheint:
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um die geografische Höhe des Standorts
über dem Meeresspiegel (Höhe ü. NN) in Metern einzustellen.
DST
ON
- Berühren Sie die Fläche „ON”, um zwischen „automatische Sommerzeitumschaltung aktiviert” (ON) oder „deaktiviert” (OFF) umzuschalten.
Datenlogger-Erfassungsintervall einstellen
Das Datenlogger-Erfassungsintervall bestimmt die Zeitabstände, in denen der
integrierte Datenlogger Datensätze aufzeichnen soll. Je kürzer die Intervalle
gewählt werden, desto kürzer wird die Aufzeichnungszeit, die Aufzeichnung
wird jedoch detaillierter. Bei längeren Intervallen verlängert sich die mögliche
Aufzeichnungszeit, die Auflösung der Wetterdaten wird jedoch geringer.
Das Erfassungsintervall ist auch vom PC aus einstellbar.
- Wählen Sie das Menü „SYSTEM” und hier (über BEEP, DCF und DST) die Option
„INTERVALL” an, es erscheint:
INTERVALL
ENTER
ALTITUDE
+ 0000 -
- Warten Sie einige Sekunden, danach erscheinen die korrigierten Daten für den
relativen Luftdruck im Display.
Alternativ ist der Wert auch über das PC-Programm eingebbar.
„RAIN CAL”, Abgleichwert Regensensor eingeben
Das Regenmengen-Messsystem besitzt bereits ab Werk eine hohe Genauigkeit, so
dass ein Abgleich im Normalfall nicht erforderlich ist.
Der Abgleichwert muss zunächst, wie im Kapitel „Abgleich des RegenmengenMesswertaufnehmers” beschrieben, im Normalmodus ermittelt werden.
- Wählen Sie das Menü „SYSTEM” und hier (über BEEP, DCF, DST, INTERVALL,
ALTITUDE) die Option „RAIN CAL” an, es erscheint:
RAIN CAL
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
INTERVALL
+ 05 -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-” zur Einstellung der Intervallzeit (OFF
(Datenlogger aus), 5 Minuten bis 60 Minuten). Nachfolgend finden Sie einige
Beispiele zum Zusammenhang zwischen Intervallzeit und Aufzeichnungszeit.
Intervallzeitmax. Aufzeichnungszeit
OFF
keine Aufzeichnung
5 Minuten 10,4 Tage (250 Stunden)
10 Minuten 20,8 Tage (500 Stunden)
30 Minuten 62,5 Tage (1500 Stunden)
60 Minuten 125 Tage (3000 Stunden)
„ALTITUDE”, Standorthöhe über NN einstellen
Die Standorthöhe dient zur Berechnung des auf Meereshöhe bezogenen relativen
Luftdrucks gegenüber dem absoluten Luftdruck am Standort. Dieser relative Wert
ist als Bezugsgröße wichtig, um Wetterberichte, die sich auf den relativen Luftdruck
beziehen, richtig interpretieren zu können.
22
RAIN CAL
ENTER
+ 295 -
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um den zuvor errechneten Wert einzustellen.
- Warten Sie einige Sekunden, danach kehrt das Gerät zum Normalmodus zurück.
Alternativ ist der Wert auch über das PC-Programm eingebbar.
„SUN CAL“, Helligkeitsschwelle für Sonnenscheindauer konfigurieren
Die Wetterstation WDC7000 ermittelt in Verbindung mit dem Kombisensor
WDS100-C6-O die Sonnenscheindauer. Der Schwellenwert wird an der Basisstation eingestellt und an den Kombisensor übertragen. Dieser übernimmt
die Bewertung der Daten:
23
Empfangene Helligkeit größer als Schwellenwert → Sonne scheint
Empfangene Helligkeit kleiner als Schwellenwert → Sonne scheint nicht
Die Helligkeitsschwelle kann zur Anpassung des Sensors an die örtlichen Begebenheiten vom Benutzer individuell eingestellt werden. Der Schwellenwert sollte
bei beginnendem bzw. endendem Sonnenschein definiert werden, damit man vom
aktuellen Helligkeitswert auf die Schwelle schließen kann.
Beispiel: Nach dem Sonnenaufgang beträgt der Helligkeitswert z. B. 131. Somit
sollte der Schwellenwert auf 131 eingestellt werden, damit die Zeitmessung der
Sonnenscheindauer beginnt.
- Wählen Sie das Menü „SYSTEM” und hier (über BEEP, DCF, DST, INTERVALL,
ALTITUDE, RAIN CAL) die Option „SUN CAL” an, es erscheint:
SUN CAL
ENTER
SUN CAL
131
3.3.9. Menü „CLEANING”, Reinigungsmodus
Da das Display durch die Betätigungen verschmutzt, muss es ab und zu durch Abwischen mit einem trockenen Leinentuch (am besten ist ein Brillenputztuch geeignet, keine Reinigungsflüssigkeiten verwenden, das Display könnte zerstört werden)
gereinigt werden. Um beim Abwischen des Displays die Station nicht zu verstellen,
gibt es einen Reinigungsmodus, in dem alle Tastfelder 20s lang gesperrt sind.
- Wählen Sie das Menü „CLEANING” an:
NEXT
CLEANING
ENTER
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
Damit ist die WDC7000 im Anlernmodus. Nach erfolgreichen Anlernvorgang wird
der Anlernmodus beendet und das Konfigurationsmenü verlassen. Erfolgt innerhalb
von 20 s kein Anlernen wird der Anlernmodus beendet und das Konfigurationsmenü
verlassen.
+ 085 -
Schwelle verringern
aktuell eingestellte Schwelle
Schwelle erhöhen
aktueller Helligkeitswert1
- Berühren Sie die Flächen „+“ bzw. „-“, um den Schwellenwert einzustellen. Der
Einstellbereich ist von 0 bis 255.
CLEANING
START
- Berühren Sie die Fläche „START”, es erscheint:
CLEANING
WAIT
- Jetzt kann das Display gereinigt werden. Nach 20 s erfolgt wieder die normale
Anzeige.
- Warten Sie einige Sekunden, das Gerät schaltet wieder in den Normalmodus.
1
Eine direkte Umrechnung in die Beleuchtungsstärke Lux ist nicht möglich.
3.3.8. Menü „CONNECTING MODE”
Im „Connecting Mode“ können Sie die internen Sensoren der WDC7000 an andere
WDC7000 und an die HomeMatic Zentrale anlernen. Im „Connecting Mode“ können
Sie die internen Sensoren der WDC7000 an andere WDC7000 und an die HomeMatic
Zentrale anlernen. Dazu bringen Sie den entsprechenden Verknüpfungspartner in
den Anlernmodus und die WDC7000 in den Anlernmodus.
CONNECTING MODE
OK
- Zum Starten des Anlernmodus berühren Sie die Fläche „OK”, es erscheint:
3.3.10. Menü „LIVE MODE”, Aufruf des aktuellen Wetterdatenverlaufs
In diesem Modus kann über einen Tastendruck auf ein zusatzliches Tastenfeld der
Kombisensor aufgefordert werden, seine Messdaten für 10 Sekunden im 1-Sekunden-Intervall zu senden. So hat man auf Tastendruck die aktuellsten Wetterdaten und
kann so z. B. für 10 s die Windrichtung und den Verlauf der Windgeschwindigkeit
verfolgen.
Da der Kombisensor bei aktiviertem „LIVE MODE” häufiger auf Empfang schaltet,
erhöht sich seine Stromaufnahme, was zu Lasten der Batterie-Lebensdauer geht.
Deshalb ist über das Menü „LIVE MODE” ein Zeitraum einstellbar, für den der „LIVE
MODE” aktiviert ist. In diesem Zeitraum erscheint in der Hauptmenü-Zeile zusätzlich
das Tastenfeld „REQ”, mit dem die o.g. Live-Daten-Abfrage ausgelöst wird.
- Wählen Sie das Menü „LIVE MODE” an:
CONNECTING
NEXT
LIVE MODE
- Berühren Sie die Fläche „ENTER”, es erscheint:
24
25
ENTER
BEGIN
Wettervorhersage
-Die Wettervorhersagesymbole geben folgende Prognosen ab:
+16.00-
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um die Einschaltzeit des „LIVE MODE”
einzustellen.
- Berühren Sie die Fläche „BEGIN”, es erscheint:
END
+23.45-
- Berühren Sie die Flächen „+” bzw. „-”, um die Ausschaltzeit des „LIVE MODE”
einzustellen.
- Warten Sie einige Sekunden, das Gerät schaltet wieder zurück in den Normalmodus und die eben eingestellten Daten werden aktiv.
- In der Menüzeile wird die Datenübertragung zum Kombisensor mit der Meldung:
„WAIT FOR TRANSMISSION” angezeigt. Solange diese Anzeige erscheint, ist
keine Bedienung der Wetterstation möglich.
- Im Menü erscheint bei aktiviertem „LIVE MODE” zusätzlich das Tastenfeld „REQ”
zum Abrufen der Daten:
MIN MAX
RESET
REQ
CFG
3.4. Weitere Funktionen und Anzeigen
Zunehmend
Neumond
Abnehmend
Wetter-Willi
Der Wetter-Willi zeigt als animierte Figur gleichzeitig mehrere Wetterfaktoren an:
Außentemperatur (nur Kombi-Sensor)
- Der Bekleidungszustand richtet sich nach der Höhe der Außentemperatur
am Kombi-Sensor.
Regen
- Hat die Vorhersagefunktion Regenwetter ermittelt, trägt die Figur einen geschlossenen Regenschirm.
- Bei beginnendem Regen trägt die Figur den Regenschirm aufgespannt.
Windgeschwindigkeit
- Bei Windgeschwindigkeiten über 20 km/h (mäßiger Wind) wehen die Haare
des Wetter-Willi. Ist die Temperatur gleichzeitig unter 14˚C, weht auch der
nun getragene Schal im Wind.
26
· Wolken mit Regen · Wolken
· Wolken mit Sonne
· Sonne
→
→
→
→
Regnerisch
Bewölkt
Heiter
Sonnig
Wind-Symbolanzeige (Windsack)
-Das Windsack-Symbol im Vorhersage-Anzeigefeld zeigt auf einen Blick, ob der
Wind derzeit leicht, mäßig oder stark ist:
· Windsack hängt herunter · Windsack halb angehoben →
→
→
leichter Wind (<10 km/h)
mäßiger Wind (10...20 km/h)
· Windsack steht waagerecht
starker Wind (>20 km/h)
Regen-Sofort-Anzeige
-Beginnender Regen wird bei der nächsten Funk-Datenübertragung der Basisstation
gemeldet und durch eine Regenwolke im Feld „RAIN” und durch den geöffneten
Regenschirm von „Wetter-Willi” dargestellt.
Komfort-Indikator
-Der Komfort-Indikator (LKJ) gibt das Raumklima (Verhältnis von Temperatur
zu Luftfeuchte) wieder. Eine Wertetabelle zu den Anzeigebereichen finden Sie im
Anhang.
Mondphasen-Anzeige
Die Mondphasen-Anzeige erfolgt mit folgenden Symbolen:
Vollmond
Verlaufsanzeige (History)
-Das Balkendiagramm zeigt den Verlauf des Luftdrucks, der Außen- oder der
Innentemperatur für die letzten 24 Stunden an. Die einzelnen Säulen stellen
hierbei keinen absoluten Wert dar, sondern die Differenz zum aktuellen Messwert
(0h-Säule). Dieser Bezugspunkt befindet sich immer in der Mitte (4 Balken), damit
die Tendenz auf den ersten Blick erkennbar ist.
Datenspeicher
-Ist der Datenspeicher fast voll, erscheint in der Menüzeile die Meldung:
MEMORY ALMOST FULL
OK
-Berühren Sie zur Bestätigung dieses Eingabefeld und lesen Sie die gesammelten
Daten über den PC aus.
27
Datenübertragung an den Kombisensor „WAIT FOR TRANSMISSION”
-Erscheint in der Menüzeile „WAIT FOR TRANSMISSION”, so überträgt die Wetterstation Daten an den Kombisensor, z. B. die Aktivierung des Live-Mode oder
die Konfigurationsdaten der Sonnenscheindauer.
Dieser Vorgang kann bis zu einigen Minuten dauern, in dieser Zeit ist keine Bedienung der Wetterstation möglich.
Temperatur-Tendenz-Anzeige
-Rechts neben den Temperatur-Anzeigen in den Anzeigefeldern „Indoor” und „Outdoor” erscheint ein Tendenzpfeil, falls sich die Temperatur im letzten Sendeintervall
nach oben (Pfeil nach oben) oder unten (Pfeil nach unten) verändert hat.
Sensor-Status-Anzeige
-Im Außensensor-Anzeigefeld („Outdoor”) wird über ein kleines Funkturm-Symbol
der Status des Sensors angezeigt:
4. Allgemeine Systeminformation zu HomeMatic
Dieses Gerät ist Teil des HomeMatic-Haussteuerungssystems und arbeitet mit dem
bidirektionalen BidCoS™ Funkprotokoll.
Alle Geräte werden mit einer Standardkonfiguration ausgeliefert. Darüber hinaus ist
die Funktion des Gerätes über ein Programmiergerät und Software konfigurierbar.
Welcher weitergehende Funktionsumfang sich damit ergibt, und welche Zusatzfunktionen sich im HomeMatic-System im Zusammenspiel mit weiteren Komponenten
ergeben, entnehmen Sie bitte der gesonderten Konfigurationsanleitung oder dem
HomeMatic-Systemhandbuch.
Alle technischen Dokumente und Updates finden Sie stets aktuell unter:
www.HomeMatic.com
· Funkturm-Symbol erscheint konstant → Sensor wird korrekt empfangen
· Funkturm-Symbol blinkt
→ Sensor wird seit 40 Minuten nicht
· Funkturm-Symbol fehlt
→ Sensor nicht vorhanden, dauerhaft empfangen
gestört oder defekt
Funkuhr-Empfang
-Direkt nach dem Einschalten startet die Wetterstation den Versuch, das Zeitsignal
des Zeitzeichensenders DCF-77 zu empfangen, um automatisch die aktuelle
Uhrzeit einzustellen.
-Empfängt die Wetterstation das Zeitsignal, werden Zeit und Datum automatisch
aktualisiert und es erscheint ein kleines Funkturmsymbol zwischen diesen Angaben.
-Täglich um 04:00 Uhr startet die Wetterstation einen Synchronisationsversuch mit
dem DCF-77-Sender.
- Ist kein DCF-77-Empfang möglich, arbeitet die interne Uhr als Quarzuhr.
- Der DCF-77-Empfang ist bei Bedarf abschaltbar (siehe Menü „SYSTEM/DCF”).
Warnung vor markantem Wetter
-Im Wettervorhersage-Anzeigefeld erscheint ein Warnschild-Symbol, wenn der
Luftdruck stark in kurzer Zeit fällt. Dies weist z. B. auf einen aufziehenden Sturm
oder ein Gewitter hin.
Frostwarnung
-Im Wettervorhersage-Anzeigfeld erscheint ein Schneeflocken-Symbol, wenn die
gemessene Temperatur am Kombisensor unter 4 ˚C fällt.
28
5. Batteriewechsel
Basisstation
Erscheint im Display das Batterie-Leer-Symbol (
), so sind alle Batterien nach
Abschnitt 2.1 gegen solche gleichen Typs auszutauschen.
Wechseln Sie stets alle 4 Batterien aus und setzen Sie nur hochwertige AlkalineBatterien ein. Lassen Sie während des Batteriewechsels immer das Netzteil angeschlossen, um einen Verlust von Daten zu vermeiden.
Bitte beachten!
Ist kein Netzteil angeschlossen, wird bei einem Batteriewechsel der Datenspeicher gelöscht.
Funk-Sensoren
Die Batterien in diesen Sensoren haben eine Lebensdauer von bis zu 2 Jahren
(Alkaline-Batterien). Sie sind zu wechseln, wenn im Sensorfeld „OUTDOOR” bei
Anwahl des entsprechenden Sensors ein Batterie-Leer-Symbol (
) erscheint.
Batterieverordnung beachten!
Nach der Batterieverordnung sind Sie verpflichtet, verbrauchte oder
defekte Batterien und Akkus an uns zurückzusenden oder an örtliche
Geschäfte oder Batterie-Sammelstellen zurückzugeben.
Batterien und Akkus gehören nicht in den Hausmüll!
29
6. Hinweise zur Störungsbeseitigung
Mögliche Störungen, die die ordnungsgemäße Anzeige der gesendeten
Messwerte behindern, sind:
Kein Empfang - Der Abstand zwischen Sender und Empfänger ist zu groß
oder zu gering (<1 m).
Abstand zwischen Sender/Empfänger verringern/erhöhen.
Kein Empfang - Stark abschirmende Materialien befinden sich zwischen Sender
und Empfänger (dicke Wände, Stahlbeton,...)
Andere Position für Sender oder Empfänger suchen. Siehe dazu auch Kapitel 6
(„Reichweite”).
Kein Empfang - Batterien der Sender sind leer.
Batterien wechseln.
Kein Empfang - Sender wird von Störquelle überlagert
(Funkgerät, Funkkopfhörer/-lautsprecher)
Störquelle beseitigen oder andere Position für Sender und Empfänger suchen.
Oft sind Störungen nur zeitlich begrenzt vorhanden (Funksprechverkehr) bzw. können
sehr einfach be­sei­tigt werden. Werden in Ihrem Haus oder in der Nachbarschaft z.
B. Funkkopfhörer, Funk-Babyphone oder ähnliche Geräte auf 868 MHz betrieben,
ist deren Einschaltdauer meist zeitlich begrenzt. Die meisten dieser Geräte ermöglichen einen Wechsel auf eine störungsfreie Frequenz. Eine solche Maßnahme kann
Störungen wirkungsvoll ausblenden.
Funksensor stört andere Geräte im 868MHz-Bereich
Die Aussendungen des Funk-Außensensors können kurzzeitig (alle 2-3 min für ca.
100 ms) andere auf dem gleichen Kanal arbeitende Geräte stören.
7. Reichweite
Die Freifeldreichweite, d. h. die Reichweite bei Sichtkontakt zwischen Sender
und Empfänger, beträgt unter optimalen Bedingungen 300 m. Wände und selbst
Stahlbetonkonstruktionen können durchdrungen werden, wobei sich die Reichweite jedoch entsprechend reduziert. Eine verminderte Reichweite kann folgende
Ursachen haben:
· Hochfrequenzstörungen aller Art
· Bebauung jeder Art oder Vegetation
· Der Abstand des Senders oder Empfängers zu leitenden Flächen oder Gegenständen (auch zum menschlichen Körper oder Erdboden) beeinflusst die
Strahlungscharakteristik und somit die Reichweite.
· Breitbandstörungen in Stadtgebieten können Pegel erreichen, die den SignalRauschabstand im gesamten Frequenzband verkleinern, wodurch sich die
Reichweite verringert.
· Geräte mit benachbarten Arbeitsfrequenzen können ebenfalls den Empfänger
beeinflussen.
· Schlecht abgeschirmte PCs können in den Empfänger einstrahlen und die
Reichweite vermindern.
8. Wartungs- und Pflegehinweise
- Schützen Sie das Basisgerät vor Staub und Feuchtigkeit. Reinigen Sie es nie
mit chemischen Reinigungsmitteln, sondern nur mit einem weichen, trockenen
Leinentuch. Üben Sie dabei keinen Druck auf das Display aus.
-Der Außensensor ist von Zeit zu Zeit von anhaftendem Schmutz zu reinigen. Dabei
ist die Leichtgängigkeit der Windsensoren sowie der feste Sitz der Sensoren auf
dem Träger zu überprüfen.
Weitere Hinweise zur Inbetriebnahme bzw. Störungsbeseitigung
Drehen Sie ggf. die Wetterstation ein wenig, stellen Sie diese bei mangelndem
Empfang entfernt von Elektromotoren, elektrischen Maschinen, Fernsehgeräten,
Computermonitoren und großen Metallflächen auf.
Zur einfacheren Inbetriebnahme können Sie die Sensoren zunächst auch in die
Nähe des Basisgerätes bringen (mind. 1 m Abstand). Hier lässt sich zunächst die
ordnungsgemäße Datenaussendung des Sensors kontrollieren. 30
31
10. PC-Anschluss - Software-Installation
9. Technische Daten
Messintervall Außensensoren.....................................................................2-3 min
Messintervall Innensensor (Temperatur, Luftfeuchtigkeit)............................. 3 min
Messintervall Luftdruck............................................................................... 15 min
Sendefrequenz....................................................................................868,30 MHz
Freifeldreichweite:............................................................................... max. 300 m
Spannungsversorgung:
Basisstation (Hauptversorgung):.............................7,5 V DC über Steckernetzteil
Basisstation (Notbetrieb):......................................... 4 x Batterie LR6/ Mignon/AA
Abm. Basisstation ohne Fuß (B x H x T):................................. 260 x 215 x 32 mm
Entsorgungshinweis
Gerät nicht im Hausmüll entsorgen!
Elektronische Geräte sind entsprechend der Richtlinie
über Elektro- und Elektronik-Altgeräte über die örtlichen
Sammelstellen für Elektronik-Altgeräte zu entsorgen!
Für den Betrieb der Software „WeatherPro Edition 2007” gelten folgende Systemvoraussetzungen:
· Betriebssystem Windows 2000/XP
· Min. 1 GHz Prozessor-Taktfrequenz, Min. 256 MB RAM
· Ca. 150 MB freier Festplattenspeicher für das Programm
· Ca. 100 MB freier Festplattenspeicher für die Datenbank
· Das Dateisystem muss mit NTFS formatiert sein (Standard-Option)
· Der Windows-Installer-Service muss installiert sein (Standard-Option)
Für den Anschluss an einen USB-Port des PCs wird das beiliegende USB-Kabel
mit Stecker Typ A und Stecker Mini-B, 5-polig, benötigt.
-Schließen Sie die Wetterstation über das USB-Kabel an einen USB-Port des
Rechners an.
-Nach kurzer Zeit registriert der PC das Vorhandensein eines neuen USB-Gerätes
und verlangt nach einem Treiber. Der Installationsassistent erscheint.
-Legen Sie die mitgelieferte CD-ROM ein und warten Sie, bis deren WillkommensBildschirm erscheint.
-Gehen Sie dann wieder in den Installationsassistenten und wählen Sie hier die
Option „Automatisch suchen”.
-Folgen Sie dann den Anweisungen des Installationsassistenten bis zum Abschluss
der Treiberinstallation.
-Gehen Sie dann wieder in das „WeatherPro Edition 2007 Setup”, das die vier
Schritte für das Setup beschreibt. Beginnen Sie hier bei Punkt 2.
-Folgen Sie diesen Anweisungen Schritt für Schritt bis zum Abschluss der Installation. Anschließend kann das Programm „WeatherPro Edition 2007” über den
Desktop oder das Programmmenü gestartet werden.
-Die Programmbeschreibung finden Sie im Hilfemenü unter „Handbuch”.
Firmware-Update
Ein Firmware-Update des Haupt-Controllers der WDC7000 kann mit Hilfe der mitgelieferten Software über die USB-Schnittstelle der WDC7000 vorgenommen werden.
-Starten Sie in der „Weather Pro Ediotion 2007”-Software das Update-Programm
(Menü „Extras”, Menüpunkt „Firmware-Update”) und folgen Sie den Anweisungen
des Programms
Hinweis:
Sollten Sie die Update-Prozedur aus Versehen gestartet haben, so kann diese bis
Schritt 5 jederzeit abgebrochen werden. Falls der Update-Modus entsprechend den
Hinweisen der Software auch am Gerät aktiviert wurde, so ist die Wetterstation für
einige Sekunden vom USB und Steckernetzteil zu trennen und die Batterien sind aus
dem Gerät zu entfernen. Die Funktion des Gerätes wird hierdurch nicht beeinträchtigt,
es arbeitet nach Wiederinbetriebnahme mit der bisherigen Firmware weiter.
32
33
Der Komfort-Indikator (LKJ) gibt das Raumklima wieder, wobei nach folgender
Tabelle gearbeitet wird (Stand der Symbole zeigt den Bereich der Gültigkeit an):
11. Anhang
Empfundene Temperatur - siehe Windchill
Taupunkt - Temperaturpunkt, der abhängig ist vom Zusammentreffen eines bestimmten Luftdrucks, einer bestimmten Temperatur und einer bestimmten Luftfeuchte. An diesem Temperaturpunkt beginnt die Kondensation der Luftfeuchte, die
sog. Betauung, die Luftfeuchtigkeit kondensiert aus und schlägt sich als Flüssigkeit
(Nebel, Dampf) nieder. Liegt der Taupunkt für Wasserdampf unter 0 ˚C, so erfolgt
die Kondensation als Schnee oder Reif.
Wettervorhersage - Vorhersageanzeige über Wettersymbole, errechnet aus der
Steigungs- oder Fallgeschwindigkeit des Luftdrucks (Tendenz).
Diese Änderungsgeschwindigkeit des Luftdrucks ist die entscheidende Größe für
die Vorhersage des kommenden Wetters, der absolute Wert spielt hierbei eine untergeordnete Rolle. Allgemein kann man sagen, dass steigender Luftdruck besseres
Wetter bedeutet, sinkender Luftdruck hingegen schlechteres Wetter.
Windchill-Äquivalent-Temperatur (Empfundene Temperatur) - Eine fiktive Temperatur, die vom Menschen statt der gemessenen Temperatur unter bestimmten
Bedingungen empfunden wird und z. B. bei niedrigen Temperaturen (z. B. unter
7˚C) herangezogen werden kann, wie wohl man sich bei bestimmten Temperaturen,
Windge­schwin­dig­keiten und entsprechend angepasster Bekleidung fühlt. Diese
Bedingungen sind eine Temperatur unter 33 ˚C und eine Windgeschwindigkeit über
2,6 m/s. Windchill ist als Abkühlungseffekt einer unbekleideten Haut bei angenommenen konstanten 33 ˚C Hautoberflächentemperatur definiert.
Je höher die Windgeschwindigkeit ist und je niedriger die tatsächliche Temperatur,
desto spürbarer ist der Windchill-Effekt.
Die „Empfundene Temperatur” ist näherungsweise vergleichbar mit der sog. gefühlten Temperatur, die zusätzlich u. a. noch die Strahlungseinwirkung der Sonne,
die Lichtreflexion der Wolken, die Lichtwellenlänge usw. berücksichtigt.
Windstärken-Tabelle (Beaufort)
Beaufort
Windgeschwindigkeit
0
0 - 0,7 km/h
1
0,7 - 5,4 km/h
2
5,5 - 11,9 km/h
3
12,0 - 19,4 km/h
4
19,5 - 28,5 km/h
5
28,6 - 38,7 km/h
6
38,8 - 49,8 km/h
7
49,9 - 61,7 km/h
8
61,8 - 74,6 km/h
9
74,7 - 88,9 km/h
10
89,0 - 102,4 km/h
11
102,5 - 117,4 km/h
12
> 117,4 km/h
34
Bezeichnung
Windstille
leiser Zug
leichte Brise
schwache Brise
mäßige Brise
frische Brise
starker Wind
steifer Wind
stürmischer Wind
Sturm
schwerer Sturm
orkanartiger Sturm
Orkan
Temperatur
Feuchte
20% 30% 35% 40% 45% 50%
55% 60% 65% 70%
L
L
L
L
L
L
L
L
L
L
18-19,9°
L
L
L
K
K
K
K
K
K
L
20-21,9°
L
L
L
K
J
J
J
J
K
L
22-23,9°
L
L
K
J
J
J
J
K
L
L
24-25,9°
L
K
J
J
J
J
K
L
L
L
26-27,9°
L
K
K
K
K
K
K
L
L
L
über 28°
L
L
L
L
L
L
L
L
L
L
< 18°
Damit sieht man, dass es, abhängig vom Verhältnis Temperatur zur Luftfeuchte,
recht deutlich abgegrenzte Bereiche gibt, die als behagliches oder unbehagliches
Klima definiert werden. So empfindet man z. B. bei einer Temperatur von 25 ˚C
eine Luftfeuchte unter 30% als zu trocken (z. B. Heizungsluft) und eine über ca.
60% als schwül.
Sommer-Winterzeit-Umschaltung - Die integrierte Uhr realisiert eine automatische
Sommer-Winterzeit-Umschaltung, wie sie von der Europäischen Union festgelegt
und in Deutschland im Zeitgesetz vom 25. Juli 1978 gesetzlich verankert ist.
Die Zeitumstellung zur Sommerzeit findet am letzten Sonntag im März statt. Dabei
wird die Uhr um 2:00 Uhr MEZ um eine Stunde vorgestellt.
Die Zeitumstellung zur Winterzeit findet am letzten Sonntag im Oktober statt. Dabei
wird die Uhr um 3:00 Uhr MESZ um eine Stunde zurückgestellt.
Da jedoch weltweit nicht alle Länder dieser Regelung folgen bzw. andere Umstellungsregeln haben, ist diese automatische Umstellung bei der WDC7000 deaktivierbar.
12. Bestimmungsgemäßer Einsatz, Haftungsausschluss,
Sicherheitshinweis
- Diese Wetterstation ist für den Privatgebrauch als Indikator für das künftige Wetter vorgesehen. Die Voraussagen dieses Gerätes sind als Orientierungswerte zu
sehen und stellen keine absolut genaue Voraussage dar.
- Der Hersteller dieser Wetterstation übernimmt keine Verantwortung für inkorrekte
Messwerte und die Folgen, die sich daraus ergeben können.
35
- Diese Wetterstation ist nicht für medizinische Zwecke oder für die Information
der Öffentlichkeit geeignet.
- Die Bestandteile dieser Wetterstation sind kein Spielzeug, sie enthalten zerbrechliche, Glas- und kleine Teile. Stellen Sie alle Komponenten so auf, dass sie von
Kindern nicht erreicht werden können.
13. Funktechnologie BidCoS™
BidCoS™ (Bidirectional Communication Standard) ist ein neuer Funkstandard, der speziell für die drahtlose Ansteuerung von Sensoren und Aktoren zur
Hausautomation entwickelt wurde. Er ermöglicht den Aufbau einer kompletten
Haussteuerung mit kompatiblen Komponenten: Schalten/Dimmen von Licht
und anderen elektrischen Verbrauchern, Klimatisierung (Heizen, Kühlen, Lüften,
Wettermesstechnik, Energiemanagement, Zugangskontrolle, Einbruchschutz,
Gefahrenabsicherung usw.).
Die schnelle bidirektionale Kommunikation (gesendete Funksignale werden vom
Empfänger bestätigt) erhöht die Funktionssicherheit und bildet die Grundlage für
umfangreiche Möglichkeiten der Fernsteuerung/-überwachung.
Die WDC7000 arbeitet mit ihrer bidirektionalen Datenübertragung nach dem
BidCoS™-Standard.
36
Menü-Übersicht WDC7000
Hauptmenü
MIN
MAX
RESET
RESET RAIN
RESET SUN
RESET MIN-MAX
CFG
CLEANING
SENSOR
LIGHTING
LIGHTING
BRIGHT CTRL
BEGIN
END
TIME/DATE
TIME
YEAR
MONTH
DAY
WEEKDAY
HOUR
MINUTE
LIVE MODE
BEGIN
END
UNITS
TEMPERATURE
PRESSURE
RAIN
POSITION
LATITUDE
LONGITUDE
TIMEZONE
SYSTEM
BEEP
DST
DCF
INTERVALL
ALTITUDE
RAIN CAL
SUN CAL
37
Positionstabelle für ausgewählte Orte in Deutschland
Ort
Aachen
Augsburg
Berlin
Bonn
Bremen
Chemnitz
Dortmund
Dresden
Duisburg
Düsseldorf
Erfurt
Flensburg
Frankfurt am Main
Freiburg im Breisgau
Hamburg
Hannover
Jena
Karlsruhe
Kassel
Kiel
Köln
Leer/ Ostfriesland
Leipzig
Magdeburg
Mainz
München
Nürnberg
Oberhausen
Oldenburg (Oldb.)
Saarbrücken
Schwerin
Stuttgart
Wiesbaden
Breitengrad
50,8°
48,4°
52,5°
50,7°
53,1°
50,8°
51,5°
51,1°
51,4°
51,2°
51,0°
54,8°
50,1°
48,0°
53,6°
52,2°
50,9°
49,0°
51,3°
54,3°
50,9°
53,2°
51,3°
52,1°
50,0°
48,1°
49,5°
51,5°
53,1°
49,3°
53,6°
48,8°
50,1°
38
Längengrad
6,1°
10,9°
13,4°
7,1°
8,8°
12,9°
7,5°
13,8°
6,8°
6,8°
11,0°
9,4°
8,7°
7,9°
10,0°
9,7°
11,6°
8,4°
9,5°
10,1°
7,0°
7,4°
12,4°
11,6°
8,3°
11,6°
11,1°
6,8°
8,2°
7,0°
11,4°
9,2°
8,3°
39
eQ-3 AG
Maiburger Straße 29
D-26789 Leer
www.eQ-3.com
40
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