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Anwenderhandbuch WSV-SIB-Bauwerke

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Anwenderhandbuch
WSV-SIB-Bauwerke
Stand 08.Oktober 2008
WPM - Ingenieure
Anwenderhandbuch (WSV - SIB-Bauwerke)
1. SIB-Bauwerke im WSV-Modus .......................................................................................... 3
2. Rollen in SIB-Bauwerke ...................................................................................................... 3
3. Die Rollen im Einzelnen....................................................................................................... 4
3.1 Der SIBBW_AUSKUNFTSBENUTZER ..................................................................... 4
3.2 Der SIBBW_SACHBERABEITER .............................................................................. 5
3.3 Der SIBBW_ZENTRALER_PRUEFER...................................................................... 5
3.4 Der SIBBW_VERFAHRENSADMIN.......................................................................... 6
3.5 Der SIBBW_VERFAHRENSBETREUER.................................................................. 7
4. Programmstart von SIB-Bauwerke.................................................................................... 8
5. Die WSV-spezifischen Eingabemasken ............................................................................ 10
5.1 Die WSV-Dateneingabemasken im Teilbereich „TEILBAUWERK“..................... 10
5.2 Dateneingaben in den Masken (WSV-Daten 1, WSV-Daten 2 ) .............................. 11
5.3 Beschreibungen der Datenfelder in den Eingabemasken der WSV ........................ 13
6. Der WSV-Export ................................................................................................................ 18
7. Der WSV-Import................................................................................................................ 21
8. Plausibilitätsprüfungen für den Im- bzw. Export ........................................................... 23
9. Protokoll des Exportvorgangs........................................................................................... 25
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WPM - Ingenieure
Anwenderhandbuch (WSV - SIB-Bauwerke)
1. SIB-Bauwerke im WSV-Modus
SIB Bauwerke wird in der Verwaltung der WSV im so genannten WSV-Modus
betrieben. Durch spezielle Anpassungen ist SIB-Bauwerke so aufgebaut, das es zum
Startzeitpunkt in den Verzeichnisdienst der WSV liest und den Nutzer zum
Applikationsstart ermittelt. Ein Nutzer, welcher die Berechtigung zum Start der
Applikation besitzt, wird dann mit den ihm zugewiesenen Berechtigungen
ausgestattet.
2. Rechte und Rollen in SIB-Bauwerke
Auskunftsbenutzer
Sachbearbeiter
Zentraler Prüfer
Verfahrensadministrator
Verfahrensbetreuer
SIB-Bauwerke besitzt ein speziell konzipiertes Sicherheitssystem, welches von
Datenbankrollen abhängig ist. Jeder Nutzer, der mit SIB-Bauwerke arbeitet, bedarf
einer Arbeitsrolle für den Programmbetrieb. Nur im Besitz einer solchen Rolle hat er
die Möglichkeiten, je nach Sicherheitseinstufung über die Arbeitsrolle, Daten zu
verändern oder gar aus dem System zu exportieren bzw. in das System zu
importieren.
Daten zentral einlesen
-
-
-
X
-
Export von Brückendaten für den Import in
die WADABA
Allgemeines Leserecht, Recht zur
Auswertung und zum Drucken
Neues Bauwerk anlegen
-
D
-
A
-
X
X
X
X
X
-
X
-
-
-
Vorhandenes Bauwerk vollständig löschen
-
X
-
-
-
Konstruktionsdaten ändern / vervollständigen -
X
-
-
-
Bauwerksprüfungen anlegen /
Prüfungsdatensätze ein- und auslesen
Änderungen am Bauwerkszustand
-
X
X
-
-
-
X
-
-
-
Administration der Datenbank
-
-
-
-
-
Datensicherung
-
-
-
-
-
Änderungen bei der Rollenzuweisung und
Festlegung des Dienststellenbereichs
-
-
-
X
-
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WPM - Ingenieure
Anwenderhandbuch (WSV - SIB-Bauwerke)
Änderungen bei der Rollendefinition
-
-
-
X
O
Anlage von Benutzern im Verzeichnisdienst
-
-
-
X
O
Änderungen in der Amtsadministration
-
X
-
-
-
Änderungen in der
Verwaltungsadministration
Einspielen von Updates
-
-
-
X
-
-
-
-
X
-
D:
A:
O:
X:
für Daten der jeweiligen Dienststelle
für Daten aller WSV-Dienststellen
organisatorische Verantwortlichkeit
technische Verantwortlichkeit
3. Rechte und Rollen im Einzelnen
Ø
Ø
Ø
Ø
Ø
SIBBW_AUSKUNFTSBENUTZER
SIBBW_SACHBEARBEITER
SIBBW_ZENTRALER_PRUEFER
SIBBW_VERFAHRENSADMIN
SIBBW_VERFAHRENSBETREUER
3.1 Der SIBBW_AUSKUNFTSBENUTZER
Der „SIBBW_AUSKUNFTSBENUTZER“ ist eine Arbeitsrolle, welche dem
Berechtigten ermöglicht, die relevanten Daten von Objekten innerhalb des
Programms zu sichten. Er hat keiner Berechtigung die Daten zu verändern.
Ist der „SIBBW_AUSKUNFTSBENUTZER“ zusätzlich im Besitz der
„SIBBW_TRANSFER“-Rolle, so darf er Daten im- bzw. exportieren.
Mögliche Aktionen:
ü Allgemeines Leserecht, Recht zur Auswertung und
zum Drucken
ü Arbeitsplatzspezifische Pfad- und
Systemeinstellungen im SETUP
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WPM - Ingenieure
Anwenderhandbuch (WSV - SIB-Bauwerke)
3.2 Der SIBBW_SACHBERABEITER
Der „SIBBW_SACHBEARBEITER“ ist eine Arbeitsrolle, welche dem Berechtigten
ermöglicht, die relevanten Daten von Objekten innerhalb des Programms zu sichten
und auch zu bearbeiten. Ist der „SIBBW_SACHBEARBEITER“ zusätzlich im Besitz
der „SIBBW_TRANSFER“-Rolle, so darf er Daten im- bzw. exportieren.
Der Sachbearbeiter hat vom Stellenwert der Arbeitsrollen die höchste Berechtigung
auf die Sachdaten innerhalb von SIB-Bauwerke.
Mögliche Aktionen:
ü Export von Brückendaten für den Import in die
WADABA
ü Allgemeines Leserecht, Recht zur Auswertung und
zum Drucken
ü Neues Bauwerk anlegen
ü Vorhandenes Bauwerk vollständig löschen
ü Konstruktionsdaten ändern / vervollständigen
ü Bauwerksprüfungen anlegen / Prüfungsdatensätze
ein- und auslesen
ü Änderungen am Bauwerkszustand
ü Änderungen in der Amtsadministration
ü Arbeitsplatzspezifische Pfad- und
Systemeinstellungen im SETUP
3.3 Der SIBBW_ZENTRALER_PRUEFER
Der „SIBBW_ZENTRALER_PRUEFER“ ist eine Arbeitsrolle, welche dem
Berechtigten ermöglicht, die relevanten Daten von Objekten innerhalb des
Programms zu sichten und auch zu bearbeiten. Er hat ebenfalls das Recht die
Prüfungsdaten innerhalb SIB-Bauwerke zu verwalten und zu bearbeiten.
Aus Sicht der Berechtigungshierarchie steht der „SIBBW_ZENTRALER_PRUEFER“
über dem „SIBBW_AUSKUNFTSBENUTZER“ aber unter dem
„SIBBW_SACHBEARBEITER“.
Mögliche Aktionen:
ü Allgemeines Leserecht, Recht zur Auswertung und
zum Drucken
ü Bauwerksprüfungen anlegen / Prüfungsdatensätze
ein- und auslesen
ü Arbeitsplatzspezifische Pfad- und
Systemeinstellungen im SETUP
Aufsetzend auf die Grundberechtigung des Lesens ist für die Bauwerksprüfung die
Schreibberechtigung lediglich in den relevanten Tabellen erforderlich.
Diese erlaubt das Anlegen, Bearbeiten und auch das Löschen der Bauwerksprüfung.
Das Ein- bzw. Auslesen der Prüfungsdatensätze wird über den Im- bzw. Export von
SIB-Bauwerke realisiert. Hier steht dem Nutzer der Rolle
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Anwenderhandbuch (WSV - SIB-Bauwerke)
„SIBBW_ZENTRALER_PRUEFER“ nur die Möglichkeit zu, die Daten zur
Bearbeitung der Prüfungsdaten auszulesen.
Da Prüfungsdaten Bestandteil eines Bauwerks sind, müssen die Grundinformationen
hierzu mit übertragen werden.
3.4 Der SIBBW_VERFAHRENSADMIN
Der „SIBBW_VERFAHRENSADMIN“ ist eine Arbeitsrolle, welche dem Berechtigten
ermöglicht, die Mitglieder der SIB-Bauwerke Familie zu verwalten.
Der Verfahrensadministrator hat das allgemeine Leserecht auf alle SIB-BauwerkeDaten und darf Änderungen in der Verwaltungsadministration durchführen sowie die
Rollen anderer SIB-Bauwerkenutzer neu vergeben bzw. entziehen. Er darf keine
Sachdaten innerhalb des Programms ändern.
Mögliche Aktionen:
ü Daten zentral einlesen
ü Export von Brückendaten für den Import in die
WADABA
ü Allgemeines Leserecht, Recht zur Auswertung und
zum Drucken
ü Änderungen bei der Rollenzuweisung und Festlegung
des Dienststellenbereichs
ü Änderungen bei der Rollendefinition
ü Anlage von Benutzern im Verzeichnisdienst
ü Änderungen in der Verwaltungsadministration
ü Einspielen von Updates
ü Arbeitsplatzspezifische Pfad- und
Systemeinstellungen im SETUP
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3.5 Der SIBBW_VERFAHRENSBETREUER
Der „SIBBW_VERFAHRENSBETREUER“ ist eine Arbeitsrolle, welche dem
Berechtigten ermöglicht, die Mitglieder der SIB-Bauwerke Familie zu verwalten.
Die Rolle „SIBBW_VERFAHRENSBETREUER“ besitzt das allgemeine Leserecht auf
die SIB-Bauwerke-Daten. Die zugewiesenen Nutzer dieser Rolle können in SIBBauwerke bereits vorhandenen Nutzern andere Rollen zuweisen bzw. Rollenrechte
entziehen.
Das Ändern der Rollendefinition sollte, wie im Weiteren unter dem Punkt
„Änderungen der Rollendefinition“ beschrieben, vollzogen werden.
Um einen Verfahrenbetreuer festzulegen, muss dieser mittels der Hauptanmeldung
über den SIB-Bauwerke Systemadministrator „BWSYSADM“ einmalig administriert
werden, bevor er seine Arbeit übernehmen kann.
Mögliche Aktionen:
ü Allgemeines Leserecht, Recht zur Auswertung und
zum Drucken
ü Änderungen bei der Rollendefinition
ü Anlage von Benutzern im Verzeichnisdienst
ü Arbeitsplatzspezifische Pfad- und
Systemeinstellungen im SETUP
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WPM - Ingenieure
Anwenderhandbuch (WSV - SIB-Bauwerke)
4. Programmstart von SIB-Bauwerke
Startet der Nutzer das Programmsystem nach der Anmeldung am Citrix-System, so
präsentiert sich das Programm SIB-Bauwerke in einem Fenster, wie nachfolgend
dargestellt.
Über die Schaltfläche
gelangt der Nutzer mit der entsprechenden
Berechtigung zu den Sachdaten von SIB-Bauwerke. Entsprechend seiner definierten
Arbeitsrolle kann er in dieser Ebene aktiv werden.
Über die Schaltfläche
gelangt der Nutzer mit der entsprechenden
Berechtigung zu den Sachdaten von SIB-Bauwerke in Form eines Übersichtsblattes
mit Navigationsstruktur. Entsprechend seiner definierten Arbeitsrolle kann er in
dieser Ebene aktiv werden.
Über die Schaltfläche
bzw.
gelangt der Nutzer mit der
Berechtigung „SIBBW_TRANSFER“ zum Im-/Export-Modul des Programms, um hier
Daten aus dem System zu transferieren bzw. Daten in das System zu importieren.
Über die Schaltfläche
gelangt der Nutzer mit der entsprechenden
Berechtigung zum Auswertemodul für die Sachdaten innerhalb von SIB-Bauwerke.
Hier besteht die Möglichkeit, die Sachdaten gezielt aus den Tabellen von SIBBauwerke abzufragen und die Ergebnisse, wenn gewünscht, zu exportieren.
Über die Schaltfläche
gelangt der Nutzer mit der erforderlichen
Berechtigung in den Administrations- und Setupteil von SIB-Bauwerke. Hier können
relevante Arbeitsparameter für den Betrieb des Programms festgelegt werden.
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WPM - Ingenieure
Anwenderhandbuch (WSV - SIB-Bauwerke)
Über die Schaltfläche
Über die Schaltfläche
SIB-Bauwerke aufgerufen.
Über die Schaltfläche
von SIB-Bauwerke.
wird das Programm SIB-Bauwerke beendet.
wird die Online-Bedienungsanleitung von
erhalten Sie Informationen zum Releasestand
Über die Schaltfläche
öffnen Sie ein PDF-Dokument zu SIBBauwerke, welches ihnen weitere Informationen zu den einzelnen
Programmabschnitten liefert.
Nur mit den entsprechenden Berechtigungsstufen ist es möglich, das Programm SIBBauwerke zu bedienen. Wenden Sie sich hierzu an ihren zuständigen
Fachadministrator.
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5. Die WSV-spezifischen Eingabemasken
5.1 Die WSV-Dateneingabemasken im Teilbereich „TEILBAUWERK“
Im Bereich der Teilbauwerke ist im WSV-Modus die Schaltfläche
Wird diese betätigt, so gelangt man in die Datenmaske der WSV.
sichtbar.
In dieser Eingabemaske (WSV-Daten 1) können Sie, mit entsprechender
Berechtigungsstufe, die WSV spezifischen Daten verwalten.
Gleiches gilt für die Eingabemaske (WSV-Daten 2)
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5.2 Dateneingaben in den Masken (WSV-Daten 1, WSV-Daten 2 )
Wird der Bearbeitungsmodus mittels der Schaltfläche
aktiviert,
so können im Eingabemodus die einzelnen Werte verändert werden.
Mit dem Aktivieren des Änderungsmodus ändern sich die
Schaltflächenbezeichnungen. Es erscheinen die Schaltflächen
, mit welcher
die getätigten Eingaben geschrieben werden sowie die Schaltfläche
, mit
welcher die getätigten Eingaben verworfen und somit der Ursprungszustand wieder
hergestellt werden kann. In einigen Feldern wird durch die Aktivierung mittels
Mauszeiger und Mausklick ein Fenster geöffnet, in welchem sie den gewünschten
Wert aus einem definierten Wertevorrat wählen können.
Beispiel: Das Feld „Bundeswasserstraße“
Wird dieses Feld mit der Maus angeklickt,
so erscheint ein Fenster zur Auswahl der „Bundeswasserstraße“.
Hierin können die einzelnen Auswahlebenen mit dem Mauszeiger und Mausklick
geöffnet werden.
Ist das gewünschte Merkmal
gefunden, so wird dieses mittels
Doppelklick mit der Maus auf den
entsprechenden Texteintrag
gewählt.
In diesem Beispiel
Das Fenster schließt dann wieder und der gewählte Eintrag erscheint im Feld.
Um diesen Eintrag nun wieder zu löschen, geht man folgendermaßen vor:.
Zuerst wird das Auswahlfenster durch einen klick auf das Feld geöffnet. (Klick)
Dann erscheint wieder das Auswahlfenster, in welchem die Schaltfläche
bBetätigt wird. Das Fenster schließt und der Texteintrag
ist wieder verschwunden.
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In Felder, in denen eine numerische Eingabe erforderlich ist, wird diese mittels der
Tastatur eingegeben. Sollen Werte wieder zurückgesetzt werden, so wird dieses
dadurch erreicht, dass auf dem betreffenden Feld die rechte Maustaste bedient wird.
Beispiel: Das Feld
Hier wird das Feld mit der linken Maustaste aktiviert und dann in die Zelle der
Beispielwert 12,50 eingetragen.
Mit einem Rechtsklick auf dem Feld
wird der Wert wieder entfernt.
Bitte überschreiben Sie den Wert zum Löschen nicht mit 0, da der Wert 0 einer
definitiven Zahlenangabe entspricht!
Sollen die gesamten Dateninhalte der Masken WSV-Daten 1 und WSV-Daten 2
gelöscht werden, so ist die Schaltfläche
zu betätigen. Hierdurch wird
der Datensatz zu dem gehörigen Bauwerk unwiderruflich aus dem Datenbestand
gelöscht.
Mittels dieser Technik können alle Felder der Eingabemasken WSV-Daten 1 und
auch WSV-Daten 2 bearbeitet werden.
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5.3 Beschreibungen der Datenfelder in den Eingabemasken der WSV
Auszug aus der ASB-ING 2008
Wasserstraße
Der Schlüssel entspricht der Gliederung nach VV-WSV 1103, Teil III, Abschnitt 2.3
(numerisch, 4 Stellen)
WaStr-km
Wasserstraßenkilometer-Angabe des Kreuzungspunktes zwischen Teilbauwerk und der
Bundeswasserstraße
(numerisch, 4.6 Stellen)
Unterhaltungspflicht
Bundesstraßenverwaltung
Land
Kreis
Gemeinde
DB AG
Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
örtliches Nahverkehrsunternehmen
sonstiger Baulastträger (siehe Bemerkungen)
Betreibergesellschaft LKW-Maut
Rhein-Main-Donau AG
nicht bekannt
020101000000000
020102000000000
020103000000000
020104000000000
020105000000000
020106000000000
020107000000000
020108000000000
020108100000000
020108200000000
020109000000000
Die Unterhaltungspflicht wird getrennt betrachtet für Unterbau, Überbau, Verkehrsfläche; es
liegt die Tabelle „Baulast Konstruktion“ nach B.2 zugrunde; zur Konkretisierung können im
Klartextfeld nähere Angaben gemacht werden. (z.B. WSA Nürnberg)
Gesamte Baukosten [EUR/DM]
Kosten des Gesamtbauwerkes in der Regel in EUR einschließlich der beim Bau gültigen
Mehrwertsteuer.
(numerisch, 10.2 Stellen)
Baujahr Überbau/ Unterbau
Ergänzend zum „Baujahr“ nach B.2 Teilbauwerk kann hier das Baujahr (Fertigstellung) des
Überbaus/Unterbaus nach einer Erneuerung eingegeben werden.
(numerisch, 4 Stellen)
Bezugssystem der absoluten Höhen
Das Bezugssystem der absoluten Höhen ist entsprechend dem Bundesland auszuwählen, in
dem das Bauwerk liegt.
Bundesländer 01 - 08 ***
01 Schleswig Holstein ***
108/160/SH/Normalhöhe im System DHHN92
02 Freie u. Hansestadt Hamburg ***
78/140/HH/Normalorthometrische Höhe im System DHHN85
99/160/HH/Normalhöhe im System DHHN92
03 Niedersachsen ***
75/130/NI/Normalorthometrische Höhe im System DHHN12 - Horizont 74
79/140/NI/Normalorthometrische Höhe im System DHHN85
102/160/NI/Normalhöhe im System DHHN92
04 Freie Hansestadt Bremen ***
77/140/HB/Normalorthometrische Höhe im System DHHN85???
98/160/HB/Normalhöhe im System DHHN92
05 Nordrhein-Westfalen (NRW) ***
74/100/NW/Normalorthometrische Höhe im System DHHN12
103/160/NW/Normalhöhe im System DHHN92
06 Hessen ***
72/100/HE/Normalorthometrische Höhe im System DHHN12
880011000000000
880011100000000
880011110000000
880011200000000
880011210000000
880011220000000
880011300000000
880011310000000
880011320000000
880011330000000
880011400000000
880011410000000
880011420000000
880011500000000
880011510000000
880011520000000
880011600000000
880011610000000
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100/160/HE/Normalhöhe im System DHHN92
07 Rheinland - Pfalz ***
80/140/RP/Normalorthometrische Höhe im System DHHN85
104/160/RP/Normalhöhe im System DHHN92
110/173/RP/Ellipsoidische Höhe (Bessel-Ellipsoid)
111/174/RP/Ellipsoidische Höhe (WGS84-Ellipsoid)
08 Land Baden-Württemberg ***
76/130/BW/Normalorthometrische Höhe im System DHHN12 - Horizont 71
95/160/BW/Normalhöhe im System DHHN92
Bundesländer 09 - 16 ***
09 Freistaat Bayern ***
73/100/BY/Normalorthometrische Höhe im System DHHN12
94/160/BY/Normalhöhe im System DHHN92
10 Saarland ***
81/140/SL/Normalorthometrische Höhe im System DHHN85
105/160/SL/Normalhöhe im System DHHN92
11 Berlin ***
82/150/BE/Normalhöhe im System SNN76
89/156/BE/Normalhöhe im System SNN56
96/160/BE/Normalhöhe im System DHHN92
12 Brandenburg ***
83/150/BB/Normalhöhe im System SNN76
90/156/BB/Normalhöhe im System SNN56
97/160/BB/Normalhöhe im System DHHN92
13 Mecklenburg-Vorpommern ***
84/150/MV/Normalhöhe im System SNN76
91/156/MV/Normalhöhe im System SNN56
101/160/MV/Normalhöhe im System DHHN92
14 Freistaat Sachsen ***
85/150/SN/Normalhöhe im System SNN76
88/156/SN/Normalhöhe im System SNN56
106/160/SN/Normalhöhe im System DHHN92
15 Sachsen-Anhalt ***
86/150/ST/Normalhöhe im System SNN76
92/156/ST/Normalhöhe im System SNN56
107/160/ST/Normalhöhe im System DHHN92
16 Thueringen ***
87/150/TH/Normalhöhe im System SNN76
93/156/TH/Normalhöhe im System SNN56
109/160/TH/Normalhöhe im System DHHN92
880011620000000
880011700000000
880011710000000
880011720000000
880011730000000
880011740000000
880011800000000
880011810000000
880011820000000
880012000000000
880012100000000
880012110000000
880012120000000
880012200000000
880012210000000
880012220000000
880012300000000
880012310000000
880012320000000
880012330000000
880012400000000
880012410000000
880012420000000
880012430000000
880012500000000
880012510000000
880012520000000
880012530000000
880012600000000
880012610000000
880012620000000
880012630000000
880012700000000
880012710000000
880012720000000
880012730000000
880012800000000
880012810000000
880012820000000
880012830000000
Bemessungswasserstand
Für die Festlegung der Lichten Durchfahrtshöhe an Wasserstraßen maßgebender Wasserstand
(als absolute Höhenangabe) im Kreuzungsbereich, bei Kanälen ermittelt aus dem oberen
Betriebswasserstand
BW o
zuzüglich
eines
Maßes
dyn
z
für
kurzzeitige
Wasserspiegelschwankungen (siehe Richtlinien für Regelquerschnitte von Schifffahrtskanälen).
(siehe Bild D.4.1.)
Liegt kein dyn z vor, gilt: Bemessungswasserstand = oberer Betriebswasserstand (BW o).
Bei Flüssen gilt: Bemessungswasserstand = Wasserstand HSW.
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Tiefe der Fahrrinne (min t)
Angabe der Mindestwassertiefe min t für die im Feld „Durchfahrtsbreite Schiffsverkehr“
angegebenen Breite BF (siehe Bild D.4.1.) im Kreuzungsbereich. Die Tiefenangabe ist bei
Kanälen auf den „Unteren Betriebswasserstand (BW u)“ und bei Flüssen auf den „Wasserstand
MW“ zu beziehen. Im Oberwasser von Stauanlagen ist der hydrologische Stau maßgebend.
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Seite 14/26
WPM - Ingenieure
Anwenderhandbuch (WSV - SIB-Bauwerke)
Bild D.4.1.-
Oberer Betriebswasserstand (BWo)
Oberer Wasserstand (als absolute Höhenangabe) an Wasserstraßen, der ausgehend vom
Normalwasserstand häufig und länger andauernde Wasserspiegelschwankungen berücksichtigt
und der durch Steuer- und Regeleinrichtungen in einem wirtschaftlich vertretbaren Maß im
Kreuzungsbereich eingehalten wird (siehe „Richtlinien für Regelquerschnitte von
Schifffahrtskanälen“).
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Unterer Betriebswasserstand (BWu)
Unterer Wasserstand (als absolute Höhenangabe) an Wasserstraßen, der ausgehend vom
Normalwasserstand häufig und länger andauernde Wasserspiegelschwankungen berücksichtigt
und der durch Steuer- und Regeleinrichtungen in einem wirtschaftlich vertretbaren Maß im
Kreuzungsbereich eingehalten wird (siehe „Richtlinien für Regelquerschnitte von
Schifffahrtskanälen“).
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Normalwasserstand
Anzugeben ist der festgelegte angestrebte Wasserstand (als absolute Höhenangabe) für den im
Kreuzungsbereich zu betrachtenden Wasserstraßenabschnitt.
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Durchfahrtshöhe Schiffsverkehr (min hl vorh bzw. abw hl vorh)
Einzutragen ist in der Regel die Durchfahrtshöhe min hl vorh, die unter Berücksichtigung des
Bemessungswasserstandes bzw. HSW innerhalb der angegebenen Durchfahrtsbreite BF
mindestens vorhanden ist. Wird aus besonderen Gründen eine andere Durchfahrtshöhe (abw hl
vorh) eingetragen, ist dieser Durchfahrtshöhe die Bezugsbreite abw BF zuzuweisen (siehe Bild
D.4.1.), die im Feld „Abweichende Breite für Durchfahrtshöhe“ einzutragen ist. Die
Höhenangabe gilt für den Extremfall der maximalen Durchbiegung.
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Durchfahrtsbreite Schiffsverkehr (BF)
Die Durchfahrtsbreite entspricht der für die Schifffahrt zur Verfügung stehenden Nutzbreite
unter Berücksichtigung der Angaben min t zur „Tiefe der Fahrrinne“ (siehe Bild D.4.1.).
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(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Durchfahrtshöhe Straßenverkehr
Einzutragen ist der kleinste lotrechte lichte Abstand zwischen Unterkante Konstruktion
(Windverband, Querriegel etc.) oder eventuellem Hindernis und Oberkante des überführten
Verkehrsweges (= lichte Höhe im Fahrbahnbereich).
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Abweichende Breite für Durchfahrtshöhe (abw BF)
Eine Breitenangabe ist nur erforderlich, wenn die Höhenangabe im Feld „Durchfahrtshöhe
Schiffsverkehr“ nicht für die gesamte „Durchfahrtsbreite Schiffsverkehr (BF)“ gilt.
Die Durchfahrtsbreite entspricht der für die Schifffahrt zur Verfügung stehenden geringeren
Nutzbreite unter Berücksichtigung der Angabe abw hl vorh (siehe Bild D.4.1.) für die
„Durchfahrtshöhe Schiffsverkehr“.
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Sollhöhe Unterkante Überbau (Soll KuK)
Maßgebende Sollhöhe (als absolute Höhenangabe) des freizuhaltenden Lichtraumes, die von
der Konstruktionsunterkante des Überbaus unter Berücksichtigung von Durchbiegungen,
Setzungen und Senkungen nicht unterschritten werden darf (siehe Bild D.4.1.).
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Bild D.4.2.
Kreuzungswinkel
Als Kreuzungswinkel ist der Winkel in gon bezeichnet, den die Längsachse des Bauwerkes mit
der Achse des unten liegenden Verkehrsweges (Wasserstraße) bildet (siehe Bild D.4.2.). Bei
gekrümmten Achsen sind die Tangenten im Schnittpunkt maßgebend.
(Gon, numerisch, 5.2 Stellen)
Wasserstand HHW
Für die Brücke maßgebender höchster Hochwasserstand (als absolute Höhenangabe) in
Brückenachse (DIN 4049).
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Wasserstand HSW
Für die Brücke maßgebender oberer Grenzwasserstand (als absolute Höhenangabe) in
Brückenachse, bis zu dem der Verkehr auf der Wasserstraße zulässig ist (DIN 4049).
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Anwenderhandbuch (WSV - SIB-Bauwerke)
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Wasserstand MW
Für die Brücke maßgebender Mittelwasserstand (als absolute Höhenangabe) in Brückenachse
(DIN 4049).
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
Mittlerer Tidehochwasserstand
Für die Brücke maßgebender Mittelwert
Höhenangabe) in Brückenachse (DIN 4049).
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
der
Tidehochwasserstände
(als
absolute
maßgebende Jahresreihe für den Mittleren Tidehochwasserstand
Angabe der maßgebenden
eingetragenen Wert.
(alphanumerisch, 10 Stellen)
Jahresreihe
für
den
im
Feld
"Mittl.
Tidehochwasserst."
Mittlerer Tideniedrigwasserstand
Für die Brücke maßgebender Mittelwert
Höhenangabe) in Brückenachse (DIN 4049).
(Meter, numerisch, 5.2 Stellen)
der
Tideniedrigwasserstände
(als
absolute
maßgebende Jahresreihe für den Mittleren Tideniedrigwasserstand
Angabe der maßgebenden Jahresreihe für den im Feld "Mittl. Tideniedrigwasserst."
eingetragenen Wert.
(alphanumerisch, 10 Stellen)
Bezugsjahr für HHW
Angabe des maßgebenden Jahres für den in Feld "Wasserstand HHW" eingetragenen Wert.
(numerisch, 4 Stellen)
Gefahrenlichtraumprofil
Bei Neubauten wird durch Einhalten des Gefahrenlichtraumprofils verhindert, dass ein am Ufer
aufschiebendes Schiff mit der Brücke kollidiert. Das Gefahrenlichtraumprofil ergibt sich nach
Vorgaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes für ein bestimmtes Typschiff
entsprechend den geometrischen Verhältnissen im Kreuzungsbereich.
Einhaltung der Maße des für den jeweiligen Wasserstraßenabschnitt ermittelten
Gefahrenraumes.
(numerisch, 1 Stelle)
Fahrleitungen bei Schienenverkehr vorhanden
(numerisch, 1 Stelle)
Anzahl der Gleise
Anzahl der Gleise bei Überführungen mit Schienenverkehr. Ein Gleis besteht aus einem
Schienenpaar.
(numerisch, 4 Stelle)
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6. Der WSV-Export
Der WSV-Export ist zu erreichen über die Schaltflächen:
à
à
à
Sie haben die Exportschnittstelle
der WSV erreicht. Hierin können
Sie die verschiedenen Bereiche
durch Anklicken der
mit der
linken Maustaste ausklappen, um
die Unterebenen zu erreichen.
Mit dem Aktivieren des SchaltSymbols kann die Unterebene
wieder geschlossen werden.
Die Auswahl der jeweiligen Ebene
wird durch einen Mausklick in das
Symbol
getätigt.
Mit der Optionsschaltfläche
wird nach getätigter Auswahl fortgefahren.
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Eine neue Auswahlmaske
erscheint.
In dieser Maske haben Sie
einige Optionen.
Sie können festlegen, wohin
die auszugebenden Daten, in
Form einer XML-Datei,
gespeichert werden sollen.
Des Weiteren können Sie mit der Optionsschaltfläche
die ausgewählten und
zu exportierenden Objekte einem Datentest unterziehen. Dieser Datentest analysiert die Daten
und gibt ihnen evtl. einen detaillierten Fehlerbericht aus. Hierzu müssen aber zuerst die
gewünschten Objekte, welche exportiert werden sollen, in das Exportfenster aufgenommen
werden. Auch hier haben Sie verschiedene Möglichkeiten das Exportfenster mit Daten zu
befüllen.
Objekte in das Exportfenster übertragen.
1.) Alle in der Vorauswahl getroffenen Objekte in das Exportfenster übertragen.
à
2.) Selektive Auswahl treffen
Im linken Fenster das zu exportierende
Objekt mit der Maus anklicken.
Das Objekt wird blau hinterlegt.
Um weitere Objekte zu markieren, ist es nun notwendig, bei jedem Linksklick mit der
Maus auf ein Objekt, dieses bei gehaltener Strg-Taste zu tun. Ansonsten wird die zuvor
getroffene Auswahl verworfen und das gewählte Objekt hervorgehoben.
Mit der Optionsschaltfläche
Exportfenster übertragen.
wird die getroffene Auswahl in das
Objekte aus dem Exportfenster entfernen.
So wie die Markierung im linken Auswahlfenster gesetzt wurden, so können diese auch im
rechten Exportfenster gesetzt werden. Mit der Optionsschaltfläche
wird
dann die Auswahl aus dem Exportfenster entfernt.
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Datentest durchführen.
Sind Objektdaten im Exportfenster vorhanden, kann der Datentest durchgeführt werden.
Der Datentest liefert das
Ergebnis in einem neuen Fenste,r
in welchem wiederum einige
Optionsschaltflächen zur
Verfügung stehen.
Sie können zwischen den nicht
exportierbaren und den
exportierbaren Objekten
wechseln, in dem Sie die
jeweilige Optionsschaltfläche mit
einem Linksklick der Maus
aktivieren. Daraufhin wird sich
der Inhalt des Fensters
verändern.
Mit der Optionsschaltfläche
kann das Protokoll des Datentests in einer
Textdatei an einen beliebig definierbaren Ort gespeichert werden.
Mit der Optionsschaltfläche
werden.
kann das Protokoll des Datentests gesichtet
Mit der Optionsschaltfläche
werden.
kann das Protokoll des Datentests gedruckt
Mit der Optionsschaltfläche
PDF-Datei ausgegeben werden.
kann das Protokoll des Datentests in Form einer
Die gewählten Objekte exportieren.
Mittels der Optionsschaltfläche
wird der eigentliche Export der Daten
angestoßen. Die Daten werden automatisch einem Datentest unterzogen und nur die Objekte
exportiert, die den definierten Exportplausibilitäten der WSV entsprechen.
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7. Der WSV-Import
Der WSV-Import ist zu erreichen über die Schaltflächen:
à
Wählen Sie bitte durch das Klicken
mit der Maus auf das Symbol
den Pfad zu der Importdatei.
Wenn sich im ausgewählten Pfad eine CAB-Datei befindet, wird diese geöffnet und der
Inhalt, welcher in komprimierter Form vorliegt, in ein Import-Verzeichnis von SIB-Bauwerke
extrahiert. Nach Prüfung und eventueller Anpassung der Daten werden die möglichen, zu
importierenden Bauwerke im Auswahlfenster angezeigt.
Durch Anklicken der Auswahlmöglichkeit
können sie das zu importierende Objekt
markieren
Mittels der Optionsschaltfläche
können Sie alle Objekte für den Import
markieren und mit der Optionsschaltfläche
demarkieren.
alle bisher markierten Objekte wieder
Haben Sie Ihre Auswahl getroffen, wird mit der Optionsschaltfläche
Importvorgang gestartet.
der
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Nach einer letzten Sicherheitsabfrage wird die Übertragung ausgeführt.
Die einzelnen Phasen des Importvorgangs werden in einem Statusfenster angezeigt.
Hier besteht die Möglichkeit durch das Betätigen der Optionsschaltfläche,
den Vorgang abzubrechen. Objekte, die bis zu diesem Zeitpunkt schon vollständig in die
Datenbank übertragen wurden, werden durch diesen Vorgang nicht wieder aus der Datenbank
entfernt.
Die Daten werden vor dem eigentlichen Import auf Plausibilität geprüft. Es werden nur
diejenigen Objekte importiert, bei denen die Plausibilitätsprüfung erfolgreich war.
Sind alle Objekte durch die Plausibilitätsprüfung gefallen, so wird der Import durch die
Meldung:
beendet.
Mittels der Optionsschaltflächen
haben Sie die Möglichkeit, sich die Ergebnisse der Plausibilitätsprüfung in Form
verschiedener Ausgabeprotokolle anzeigen zu lassen.
Mittels der Optionsschaltfläche
können Sie das Importmodul verlassen.
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8. Plausibilitätsprüfungen für den Im- bzw. Export
Obj-IdNr. (objtyp_i) ist 10-stellig und enthält ausschließlich Ziffern
Meldung à "Die Obj-IdNr ist nicht zulässig.“
Das Datenfeld der Objektidentnummer entspricht der Internen Bauwerksnummer in der
Straßenbauverwaltung. Es ist als C(12)-Wert in die Datenbank eingebunden. Die
Zeichenfolge der Objektidentnummer darf ausschließlich 10 Ziffern enthalten. Ist dies nicht
der Fall, so wird die in der Definition angegebene Fehlermeldung in das Export/PlausibilitätsProtokoll eingebunden.
Die Obj-IdNr. ist nur einmal im Datenbestand
Meldung à "Die Obj-IdNr ist nicht eindeutig."
Es wird überprüft, ob die zum Bauwerk gehörende Objektidentnummer nur einmal in der
gesamten Datenbank vorkommt. Die in der AFo definierte Fehlermeldung wird in das
Export/Plausibilitäts-Protokoll eingebunden, wenn diese Nummer nicht eindeutig ist.
Die Bauwerksnummer ist nur einmal im Datenbestand enthalten.
Meldung à "Die Bauwerksnummer ist nicht eindeutig."
Es wird überprüft, ob die zum Bauwerk gehörende Bauwerksnummer nur einmal in der
gesamten Datenbank vorkommt. Die in der AFo definierte Fehlermeldung wird in das
Export/Plausibilitäts-Protokoll eingebunden, wenn diese Nummer nicht eindeutig ist.
Die Obj-IdNr. muss mit 132, 137, 511-516, 633, 646 oder 746 beginnen.
Meldung à "Falsche Objektart. Das Objekt ist keine Brücke im Sinne der WADABA."
Beginnt die Objektidentnummer nicht mit 132, 137, 511-516, 633, 646 oder 746 ab der 1.
Stelle, wird eine entsprechende Fehlermeldung in das Export/Plausibilitäts-Protokoll
ausgegeben. Dieses Bauwerk wird dann aus der Exportliste entfernt.
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Alle Felder, die in Anlage 2 mit "P" gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder in der WADABA
und enthalten einen Eintrag. Die Felder Unterhaltungspflicht enthalten je einen der im
Auswahlmenü Baulast Konstruktion vorgegebenen Inhalte. Eine logische Prüfung der
weiteren Einträge erfolgt nicht, falls nichts anderes erwähnt ist.
Meldung à "Pflichtfelder der WADABA sind nicht gefüllt."
Anschließend werden die nicht gefüllten Pflichtfelder der WADABA mit Angabe der Maske
aus SIB gemeldet. Wenn der Hauptbaustoff nicht exportiert werden kann, ist zusätzlich
Folgendes zu melden:
Meldung à "Für den Überbau ist der Hauptbaustoff anzugeben und durch Setzen des Hakens
zu kennzeichnen."
Wenn in den Feldern Unterhaltungspflicht andere Inhalte als im Auswahlmenü Baulast
Konstruktion enthalten sind, ist zu melden:
Meldung à "Unterhaltungspflicht nicht aus Wahlmenü".
Sind die entsprechenden Felder nicht gefüllt, so erfolgt ein Eintrag in das
Export/Plausibilitäts-Protokoll. Das Bauwerk wird aus der Menge der zu exportierenden
Bauwerke entfernt. Die Plausibilitätsüberprüfung wird fortgesetzt.
Der „Sonderfall Hauptbaustoff des Überbaus“ wird gesondert überprüft und dokumentiert.
Der Sonderfall „Unterhaltspflicht“ wird gesondert überprüft und dokumentiert.
Die Liste der Pflichtfelder:
-
Objektart
ergibt sich z.T. aus der Überprüfung der
Objektidentnummer
Messtischblattnummer
ergibt sich z.T. aus der Überprüfung der
Objektidentnummer
laufende Nummer
Objektteilart
zuständige Mittelbehörde
ergibt sich aus dem Feld Amt
zuständige Unterbehörde
ergibt sich aus dem Feld Amt
zuständige Außenbehörde
ergibt sich aus dem Feld Meisterei
Bauwerksnummer
1. Eigentümer
WADABA-Texte müssen entsprechen
Sachverhalt oben
Sachverhalt unten
Haupttragwerkssysteme
Baustoff Haupttragwerk
Liste der Stützweiten
Anzahl der Brückenfelder
Gesamtlänge der Brücke
Unterhaltspflicht Konstruktion
Soll als Schlüsselwert erfasst sein
Unterhaltspflicht Pfeiler/Widerlager
Soll als Schlüsselwert erfasst sein
Teilbauwerksnummern
Feld-Nummer
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Das Bauwerk enthält mindestens ein Teilbauwerk der Bauwerksarten Brücke und/oder
Verkehrszeichenbrücke.
Meldung à "Das Bauwerk enthält kein Teilbauwerk der Bauwerksart Brücke."
Das zu exportierende Bauwerk muss mindestens ein Teilbauwerk der Bauwerksart Brücke
aufweisen. Ist dies nicht der Fall, so wird eine definierte Fehlermeldung in das
Export/Plausibilitäts-Protokoll ausgegeben. Dieses Bauwerk wird aus der Menge der zu
exportierenden Bauwerke entfernt.
9. Protokoll des Exportvorgangs
Die oben beschriebene Plausibilitätsprüfung ist Bestandteil der Exportprotokollierung.
Prozess begleitend werden die Ergebnisse der Plausibilitätsüberprüfung und des Datenexports
in einer Ergebnistabelle gespeichert. Auszüge dieser Tabelle werden als
Fortschrittsdokumentation innerhalb der Maske angezeigt.
Diese Tabelle dient als Grundlage, um das „Protokoll des Exports“ als Bericht im PDFFormat auszugeben. Diese so erzeugt PDF-Protokolldatei kann an einem beliebigen Ort
gespeichert werden.
Ein Export in das ASCII-Format ist ebenso möglich.
Inhalt dieses Ergebnisprotokolls ist ein prozessbeschreibender Header, welcher den Namen
der Datei, das Datum, die Uhrzeit sowie den Namen des Nutzers und seiner Dienststelle
beinhaltet.
Als Dienststelle ist die unter Amtsadministration erfasste „WSV-Verwaltungszugehörigkeit“
zu verstehen.
Jedes zu exportierende Bauwerk wird im Protokoll aufgelistet. Hierbei werden folgende
Bauwerkseigenschaften aufgelistet:
-
Bauwerksnummer
Obj-IdNr
Bauwerksname
Ort
Dienststelle und Namen des Bearbeiters, der die Daten exportiert hat.
Fehlermeldung(en) In diesem Bereich wird „keine“ ausgegeben bzw. bleibt leer wenn
das Bauwerk exportiert wurde.
Da die Plausibilitätsprüfung bei einem festgestellten Fehler nicht unterbrochen wird, obwohl
das Bauwerk aus der Liste der zu exportierenden Bauwerke ausgeschlossen wird, entsteht
eine vollständige Fehlerliste.
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Das Export/Plausibilitätsprotokoll wird so sortiert, dass zunächst die exportierten Bauwerke
und dann die fehlerhaften Bauwerke aufgelistet werden. Diese beiden Bereiche werden mit
"Exportierte Bauwerke" bzw. "Fehlerhafte Bauwerke" überschrieben.
10. Leistungs- und Erfolgskontrolle
Eine automatisierte Leistungs- und Erfolgskontrolle mit SIB Bauwerke ist nicht möglich.
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Seele and Geist
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