close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bedienungsanleitung Mode d'emploi - Kuhn und Bieri AG

EinbettenHerunterladen
Bedienungsanleitung
Mode d‘emploi
Hubwanne
Baignoire élévatrice Trautwein Rügen
Telefon-Durchwahl
Zentrale
(07641) 4677
Verkauf
Service
Einkauf
Buchhaltung
Fax
(07641) 4677
-0
-30
-31
-40
-50
-70
Internet: http://www.trautwein-gmbh.com
BEDIENUNGSANWEISUNG FÜR
PFLEGE-HUBWANNE
Modell Rügen
mit Senioren-Wellnesseinrichtung (Option)
Inhalt:
EG-Konformitätserklärung
1.
Transportanweisung
2.
Aufstellen und Anschließen
3.
Wannenpflege und Reinigung
4.
Wartung
5.
Bedienungsanleitung Desinfektion (Sonderausstattung)
6.
Beseitigung von Störungen
7.
Technische Daten
8.
Bedienungsanleitung Wannenanlage
9.
Bedienungsanleitung Wellnessmodul (Sonderausstattung)
10.
Elektro-Schaltplan
11.
Der Systemtrenner (Sonderausstattung)
12.
Vormontagezeichnung
Lesen und befolgen Sie alle Anweisungen
Diese Bedienungsanweisung ist Bestandteil des
Gerätes und muß griffbereit aufbewahrt werden.
Seite 1 von 13; Ruegen_d.doc; 21.09.09
Telefon-Durchwahl
Zentrale
(07641) 4677
Verkauf
Service
Einkauf
Buchhaltung
Fax
(07641) 4677
-0
-30
-31
-40
-50
-70
Internet: http://www.trautwein-gmbh.com
EG-Konformitätserklärung
Medizinprodukte der Klasse I
Trautwein GmbH
Denzlinger Str. 12
D-79312 Emmendingen
Germany
Wir erklären in alleiniger Verantwortung dass die Medizinprodukte:
Hubwannen inkl. Zubehör
Typenbezeichnungen:
München HW 2100 AC
Rügen HW 1900 AC
Berlin HW 1900 AC
Samarit HW 1700 AC
den einschlägigen Bestimmungen der Richtlinie 93/42/EWG entsprechen.
Die Übereinstimmung der bezeichneten Produkte mit den grundlegenden Anforderungen der Richtlinie wird durch die technische Dokumentation sowie die vollständige Einhaltung folgender Normen nachgewiesen:
EN 60601-1
Die Anforderungen des Anhangs II werden durch folgendes Zertifikat nachgewiesen:
DQS-Zertifikat Nr.: 16 103 MR2
(EG-Kennnummer der DQS als Benannte Stelle: 0297)
Diese Erklärung gilt für alle Produkte des angegebenen Typs für 5 Jahre.
Emmendingen, 27.07.2007
Seite 2 von 13; Ruegen_d.doc; 21.09.09
1. Transportanweisung
1.1 Beim Transport mit der Spedition ist darauf zu
achten, dass die Wanne gegenüber anderer Ware
mit Wolldecken bzw. weichem Material (keine harte
Verpackungsware) abgesichert ist, da sonst Scheuerstellen entstehen können. Zusätzlich ist darauf zu
achten, dass vorstehende Teile von anderer Ware
nicht an die Kunststoff-Verkleidung drücken bzw.
eindringen.
1.2 Es dürfen keinen festen Teile in die Wanne
hineinfallen, da sonst die Gefahr besteht, dass die
Kunststoff-Oberfläche beschädigt bzw. zerstört wird.
1.3 Wird die Wanne mit Verpackung angeliefert, so
ist der Wannenfuß auf der Palette befestigt. Die
Wannenverkleidung liegt lose auf dem Unterbau
der Palette auf.
1.4 Die Wanne kann mit zwei Mann eingebracht
werden.
1.5 Zum Einbringen ist eine Türbreite von 84 cm,
mindestens jedoch 69 cm, erforderlich.
2. Aufstellen und Anschließen
Die Anlage wurde im Werk anschlußfertig montiert.
Die Anschlußarbeiten von Wasser sowie der Elektro-Anschluß sind von autorisierten Fachleuten
durchzuführen.
2.1 Die Wanne wird auf den vorgesehenen Aufstellungspunkt gestellt - unter Berücksichtigung der
bereits bauseits verlegten Anschlüsse nach Vormontagezeichnung 09.05.04.
2.2 Durch Einstellen der Füße kann der Wannenrand mittels einer Wasserwaage ausgerichtet werden.
2.3 Elektro-Anschluß
Das mitgelieferte Anschlußkabel mit Stecker entfernen und Direktanschluß mit Bodenkabel im Schaltkasten der Wanne vornehmen. Bauseitige Schutzmaßnahmen lt. Vormontagezeichnung beachten.
Wannenanlage ist nun funktionsfähig. Mit dem
Pneumatikschalter können die Bewegungen "Auf"
und "Ab" gesteuert werden.
Bei eingebauter Option Seniorenwellness werden
die Lautsprecherkabel an die Lautsprecherausgänge des bauseitigen Verstärkers angeschlossen.
Wir empfehlen eine Verstärkerausgangsleistung
von 50 bis 75 Watt an 4 Ohm.
und ob die Schläuche sich ungehindert bewegen
können.
Die lose mitgelieferte Fußrahmenverkleidung kann
nun montiert werden.
2.7 An den Seitenverkleidungen sind zur Orientierung Markierungsstreifen angebracht, damit beim
Einbringen der Patienten mit Liftern die richtige
Position erkennbar ist.
2.8 Wasseranschluß bei Wannen mit eingebauten Armaturen (Option)
2.8.1 Anschlüsse spülen
2.8.2 Kalt- und Warmwasser Anschlussschläuche
an die Wand- oder Bodenanschlüsse montieren.
Bauseitige Absperrventile öffnen und Dichtigkeit der
Anschlüsse prüfen.
2.8.3 Am Thermostat mit Verbrühschutz kann die
gewünschte Wassertemperatur eingestellt werden.
Am 3-Wege Ventil kann Stop - Wanne - Brause
gewählt werden. Hierzu gibt es entsprechende
Rastpositionen. Für die Mengenbegrenzung z.B. für
die Brause kann eine Position zwischen Stop und
Brause gewählt werden.
2.8.4 Die Wasseranschlussschläuche müssen
mindestens 1 x jährlich fachkundig geprüft und
eventuell ersetzt werden.
Achtung: Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich die Wanne zuerst zu füllen und die Temperatur
des Wassers zu überprüfen. Erst anschließend in
die Wanne steigen.
2.9 Die Notstromversorgung (Option) war, bedingt
durch die Transportzeit, unterbrochen.
2.9.1 Die Notstromversorgung muß wieder aktiviert
werden. Der Zugang zum EIN-AUS Taster ist unten
im Kopfbereich der Verkleidung (siehe Pfeile in
Skizze). Mit dem gekrümmten Zeigefinger ist dieser
Knopf zu erreichen.
2.4 Wasser- Anschluß (siehe auch 2.8)
Schlauch-Anschlüsse an die Nippel von Wand und
Wanne montieren.
Bauseitiges Absperrventil öffnen und die Dichtigkeit
der Anschlüsse prüfen.
Wichtiger Hinweis: Die Wasseranschlußschläuche
müssen regelmäßig (mind. 1 x jährlich) fachkundig
geprüft werden und ggf. ausgetauscht werden.
2.5 Abwasser-Anschluß
Rost vom Sinkkasten demontieren. Den mitgelieferten Spiralschlauch mit den Schlauchschellen am
Wannenablauf-Teil anschließen und den KunststoffWinkel mit Spritzschutz mittig über die Schlitze des
Rostes mit den Scheiben und Muttern befestigen.
2.6 Nachdem alle Anschlüsse hergestellt sind, kann
der Probelauf erfolgen. Im Installationsraum der
Wanne beobachten, ob alle Anschlüsse dicht sind
2.9.2 Knopf ca 1 Sek. lang drücken. Es ist ein kurzer Piepston zu hören.
Seite 3 von 13; Ruegen_d.doc; 21.09.09
2.9.3 Die Hubwanne kann nun nach ca. 20 Sek.
hochgefahren werden. Weiter siehe 2.2
2.9.4 Die Notstromversorgung wird nun ständig
geladen, damit eine Notabsenkung bei Stromausfall
möglich ist.
Achtung: Die Hubwanne muss ständig mit dem
Stromnetz verbunden bleiben, damit die Batterien immer geladen werden können.
2.9.5 Bei Stromausfall ertönt alle 30 Sekunden ein
Piepston (siehe auch 6.5).
2.9.6 Für den Transport muss die Notstromversorgung ausgeschaltet werden (siehe Kapitel EIN-AUS
Taster 2.9.1)
Hinweis:
Dieses Gerät ist nicht für den Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen bestimmt (VDE 0750, Teil 1,
Abschnitt 7.2.2).
Die Instandsetzung der Anlage ist nur durch uns
oder durch eine von uns ausdrücklich dazu ermächtigte Stelle vorzunehmen (VDE 0750, Teil 1, Abschnitt 7.2.5).
3. Wannenpflege und Reinigung
Nach jeder Wannenbenutzung ist die Wanne mit
einem handelsüblichen, fettlösenden Spülmittel zu
reinigen.
An der porenlosen Oberfläche kann Schmutz kaum
haften. Verstaubte Teile lassen sich daher mit ganz
normalen Reinigungstüchern, Schwämmen oder
Schwammtüchern und klarem Wasser säubern.
Wichtig: Niemals Staub trocken, sondern immer
feucht entfernen! Bitte verwenden Sie zur Reinigung der Anlage keine Reinigungsmittel mit
lösungsmittelhaltigen Zusätzen, da sonst Verfärbungen eintreten können.
Für die gründliche Reinigung empfehlen wir normale Haushaltsreiniger wie "Der General", "Ajax flüssig", "Plastabella". Diese Reinigungsmittel sind in
jedem Kaufhaus oder Drogerie erhältlich. Verwenden Sie keinesfalls scheuermittelhaltige Reinigungsmittel.
Kratzer können Sie einfach beseitigen. Die
Schadstellen mit wasserfestem Schleifpapier in der
Körnung 240 / 320 / 400 und 600 naß überschleifen
(diese Reihenfolge einhalten!). Danach wird die
Oberfläche gleichmäßig fein matt. Mit einem weichen Tuch oder Polierwatte und handelsüblicher
Autopolitur (z. B. "Rex-Dauerglanz-Politur") ohne
Wachsanteile unter leichtem Druck polieren.
Das Wannenmaterial ist durch eine antibakterielle
Technologie mit einem Schutz ausgestattet, der
dauerhaft und zuverlässig das Wachstum von gesundheitsschädlichen Bakterien, wie zum Beispiel
Salmonellen, E-Koli, Listeria, Legionellen, Staphylokokken und Streptokokken verhindert. Achtung:
Das ist kein Ersatz für die normale Hygiene.
4. Wartung
Alle Teile, die sich bewegen, sind dem Verschleiß
unterworfen und müssen überprüft und gewartet
werden. Die Lager der Ritzelwellen sind aus Kunststoff (DU) und entsprechend lang selbstschmierend. Ebenfalls die Mutter am Spindelantrieb
und die Zahnstangen-Führung. Die Antriebe (Zahnstangen und Motorspindel) sind mit einer
Langzeitschmierung versehen.
Diese Teile sollten in Abständen von 12 - 24 Monaten nachgeschmiert werden. Die Wasserschläuche
sollten bei dieser Gelegenheit überprüft werden, ob
evtl. Scheuerstellen am Außenmantel erkennbar
sind und evtl. Undichtigkeiten erkannt werden.
4.1 Wir gewähren auf das Wannenmaterial eine
Garantie von 10 Jahren.
4.1.1 Die Wannenoberfläche muss nach jedem
Gebrauch gereinigt werden.
4.1.2 Das Wannenmaterial bedarf keiner zusätzlichen Pflege.
4.1.3 Bei Verwendung von Scheuermittel zur Reinigung wird die Oberfläche stumpf. Wird bei längerer
Nutzungh der Wanne keine Reinigung vorgenommen, entsteht ein Schmutzfilm der als Veränderung
der Oberfläche angesehen werden kann. Dies kann
durch Polieren wieder behoben werden, fällt aber
nicht unter die Garantieleistung.
5. Desinfektion (Sonderausstattung)
5.1 Neue Flaschen mit Desinfektionsmittelkonzentrat in die Halterung stellen oder leere Flaschen
auffüllen.
5.2 Den Entnahmeschlauch mit dem Sieb in eine
der gefüllten Flaschen stecken.
5.3 Durch Betätigung der Druckknopfdesinfektionsbrause (roter Schlauch) fließt nun Wasser mit Desinfektionslösung. Am Regulier-Drehknopf kann nun
das Mischungsverhältnis der verwendeten Desinfektionslösung eingestellt werden (dies geht nur,
wenn die Druckknopfbrause betätigt wird). Die Werte auf der Skala am Durchfluss-Meßgerät zeigen
die Dosiermenge der Desinfektionslösung an. So
entspricht der Wert "2" einer Beimischung von 0,5
%, Wert "4" 1 % und Wert "6" 2 %. Der Ablesepunkt
ist der obere Kugelrand.
5.4 Bei Nichtbenutzung der Anlage muß das
Ventil geschlossen sein!
Achtung: Die Wirkung des Desinfektionsmittels
liegt in der Verantwortung des Betreibers. Die Angaben des Desinfektionsmittel-Herstellers sind zu
beachten!
Hinweis: Für den Betrieb der Desinfektion ist ein
Mindestwasserdruck von 2,5 bar notwendig.
6. Beseitigung von Störungen
6.1 Die Wanne läßt sich durch den Pneumatikschalter weder auf- noch abbewegen
6.1.1 Der Motor ist überlastet. Der Thermoschutz
hat ausgelöst. Abwarten, bis der Motor abgekühlt
ist. Anmerkung: Die Motorenabsicherung ist so
ausgelegt, dass die Wanne im 8-Minuten-Rhythmus
bei voller Belastung auf bzw. abgefahren werden
kann. In der Praxis wird es so aussehen, dass nach
dem Auffahren der Wanne ca. 15 Minuten Stillstand
für die Pflege erfolgt und erst danach wieder abgefahren wird usw. Ein mehrmaliges Auf- und Abfahren unter voller Belastung oder auch leer ist nicht
praxisgerecht. Um eine maximale Lebensdauer zu
erhalten, ist der Motor durch den Thermoschutz
gegen Überlastungen abgesichert.
6.2 Durch Drücken des Pneumatikschalters auf die
Funktion "hoch" bei nicht voll ausgefahrener Wanne
hebt diese nicht ab, jedoch bei Drücken der Funktion "ab" fährt die Wanne ab.
Seite 4 von 13; Ruegen_d.doc; 21.09.09
6.2.1 Der Pneumatikschalter hat "falsche Luft" bekommen. Durch mehrmaliges Drücken des Pneumatikschalters in diesem Falle auf die Funktion "ab"
wird die Falschluft beseitigt und die Funktion "auf"
ist wieder möglich.
6.2.2 Verbindungsschlauch an der Nahtstelle (ca.
20 cm vom Taster entfernt) trennen durch einfaches
Abziehen. Mit dem Mund in den Schlauch, der zum
Gerät führt, blasen bzw. saugen. Die Wanne fährt
nun wieder auf bzw. ab. Bedienungstaster wieder
aufstecken. Sollte das Gerät trotzdem nicht funktionieren, muß der Taster ausgewechselt werden.
6.3 Wie 6.2, jedoch umgekehrte Funktion
6.4 Um bei Bedarf die Siebe am Thermostat reinigen zu können, muß die Abdeckrossette abgenommen werden. Dazu im Skalengriff die Sicherungsschraube lösen und den Griff nach oben abziehen. Die Achsverlängerung durch Lösen der
Inbusschraube entfernen und den Kunststoffring
nach oben wegnehmen. Nun kann mit einem
Schraubenzieher die Rosette nach oben abhebelt
werden. Dazu den Schraubenzieher auf dem Rand
des Thermostaten auflegen und leicht von unten
gegen die Rosette drücken. Die Silikonfixierung löst
sich, und die Rosette kann abgenommen werden.
Zum Herausnehmen der Siebe braucht man einen
17er Steckschlüssel oder einen breiten Schraubenzieher. Vor dem Zusammenbau ist die Rosette und
die Wannenoberfläche von Silikonresten zu befreien und zu reiningen. Zwei kleine Silikonraupen auf
der Unterseite der Rosette genügen zur Fixierung.
Den Kunststoffring mit der Markierung zur Wanne
wieder aufstecken, dann die Achsverlängerung
aufstecken und anschrauben. Den Skalengriff mit
den 20ºC auf die Markierung ausrichten und aufstecken. Die Sicherungsschraube anziehen. Eingestellte Wassertemperatur mit der Tatsächlichen
vergleichen und wenn nötig durch Verdrehen des
Skalengriffs nachjustieren.
des Wassers zu überprüfen. Erst anschließend in
die Wanne steigen
8.2 Heben und Senkvorgang
Die Steuerung Heben - Senken erfolgt über eine
Luftsteuerung mit Totmannschaltung. Innerhalb der
Hubhöhe von 400 mm kann in jeder beliebigen
Stellung angehalten werden. Die Verstellhöhe liegt
zwischen 650 und 1050 mm.
8.3.Entleerung
Die Entleerung erfolgt über einen Spiralschlauch
zum Sinkkasten.
Zur besonderen Beachtung
Ventile für Brause und Desinfektion müssen bei
Nichtbenutzung geschlossen sein damit die Brauseschläuche nicht ständig unter Druck stehen. Vor
längerem Stillstand, z. B. über Nacht, ist die bauseits vorhandene Vorabsperrung für Warm- und
Kaltwasser zu schließen. Die Wanne muß in Ruhestellung nach unten gefahren werden.
Der Raum unter dem höhenverstellbaren Wannenbereich muß frei gehalten werden. Er darf weder mit
fremden Gegenständen verstellt werden, noch ist
ein Aufenthalt von Personen unter der Wanne gestattet.
Dem Badenden ist untersagt, den Taster für "Heben
und Senken" zu betätigen.
Öl-Dispersions-Brause für pflegende Ölbäder.
Die pflegende Wirkung von hochwertigen Ölen für
die Haut ist weithin bekannt. Über eine Brause wird
dem Badewasser mit einer speziellen Verwirbelungstechnik hochwertiges Öl in feinst zerstäubter
Form zugeführt. Das Öl erfährt eine millionenfache
Oberflächenvergrößerung und wird im Wasser
gebunden. So kann es von der Haut aufgenommen
werden. Die Haut wird gepflegt und verwöhnt.
7. Technische Daten
Außenmaße L x B X H ca. 1920 x 830 x Oberkante Wannenrand min. 650 mm, max.1050 mm
Füllmenge: ca. 220 l max.
Elektro-Anschluß 230 V Wechselstrom, 50 Hz.
8. Bedienungsanleitung Wannenanlage
Beachte: Diese Anlagen sind nur zur Benutzung
durch Menschen gedacht und nicht für z.B. Tiere
geeignet.
Der Einlauf der Pflegewanne ist an Wasser angeschlossen. Der Hub- und Senkvorgang erfolgt über
den luftgesteuerten Antrieb. Die flexible Verbindungsleitung vom Wasseranschluß ist als Hochdruck-Schlauchleitung in einer Qualität von 90 bar
Platzdruck ausgeführt.
8.1 Füllen der Wanne
Ablaufstopfen einlegen. Die Wanne über bauseitigen Kalt- und Warmwasser-Wandanschluß oder
den eingebauten Armaturen mit Wasser in der
gewünschten Temperatur füllen. Der Einlauf erfolgt
über eine Füllmuschel nach DIN 1988 über dem
Wannenrand.
9. Bedienung Wellnessmodul (Option)
9.1 Farblichtspiel
Je nach Bedürfnis lassen sich therapeutisch abgestimmte Farbangebote einsetzen. Präzise Hochleistungsdioden modernster Technik liefern flimmerfreies Licht, um regenerative und vitalisierend Prozesse im Körper auszulösen und zu fördern.
Achtung: Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich die Wanne zuerst zu füllen und die Temperatur
Seite 5 von 13; Ruegen_d.doc; 21.09.09
Zum Ausschalten des Farblichtspiels den Taster
erneut drücken.
9.2 Klangwellenmassage
Die hausseitige Audio-Anlage überträgt gleichmäßig
in hoher Qualität die Klangwellen ins Wasser und
damit auch an den Körper des Badenden. Körper,
Geist und Seele werden je nach auditivem Angebot
stimuliert und entspannt. Die Wanne ist der Klangkörper, sie hat keine Lautsprecher. Die Intensität
wird von der Audio-Anlage aus geregelt.
Das Farblichtspiel wird mit dem Drucktaster (siehe
Foto) auf dem Wannenrand eingeschaltet. Die
Farblichtstrahler in der Wanne wechseln automatisch alle 15 Sekunden die Farbe. Gefällt eine Farbe
besonders gut, kann durch einen weiteren Druck
auf den Taster der Farbwechsel gestoppt werden.
10. Elektroschaltplan
Seite 6 von 13; Ruegen_d.doc; 21.09.09
11. Der Systemtrenner NW ½“ (Option)
Diese Anlage ist DIN-DVGW-geprüft und ist mit entsprechenden Sicherheitsarmaturen zum Schutze des Trinkwassers ausgestattet.
11.1 Zur besonderen Beachtung;
Eine Funktionsprüfung hat halbjährlich zu erfolgen -> siehe hierzu Inspektionsplan nach DIN 1988 Teil 8. Im
Systemtrenner sind bewegliche Teile enthalten (Rückflussverhinderer und Entlastungsventile), die für die einwandfreie Funktion sorgen. Bei hartem Wasser bzw. erhöhtem Eisen und Mangangehalt können Verkrustungen
an den Funktionsteilen entstehen, die zum Ausfall der Armatur und somit zum Austreten von Flüssigkeit führen.
Ablagerung und Verkrustung wird insbesondere dadurch begünstigt, dass die beweglichen Teile über lange Zeit
in einer Position verbleiben. Deshalb ist es notwendig mindestens 2 x wöchentlich die Handbrause und wenn
vorhanden, die Desinfektionsbrause zu betätigen. Bei Entnahme an der Handbrause ist es normal, dass an der
Ablassöffnung kurzzeitig Wasser austritt.
11.2 Betriebsstellungen des Systemtrenners:
1. Durchflussstellung:
Bei Wasserentnahme sind beide Rückflussverhinderer je nach Wasserentnahme
geöffnet. Das Entlastungsventil ist geschlossen. Eine Druckdifferenz zwischen Vorund Mittelkammer von >0,14 bar wird durch die Feder des ersten Rückflussverhinderers sicher gestellt.
2. Schließstellung
Wenn keine Wasserentnahme erfolgt, sind beide Rückflussverhinderer, sowie das
Entlastungsventil geschlossen.
3. Stellung bei eingangsseitigem Druckabfall
Bei Abfallen des Eingangsdruckes, z.B. bei einem Rohrbruch, öffnet sporadisch
durch den Membranantrieb das Entlastungsventil. Es tritt jeweils soviel Wasser am
Entlastungsventil aus, bis eine Druckdifferenz von >0,14 bar zwischen Vor- und
Mittelkammer erreicht ist. Bei Absinken des Vordruckes unter 0,14 bar ist die Mittelkammer gegen die Atmosphäre geöffnet und entleert.
Seite 7 von 13; Ruegen_d.doc; 21.09.09
11.3 Überprüfen Eingangs-Rückflussverhinderer:
Die eingangsseitige Absperrarmatur schließen.
Absperrarmatur wieder öffnen.
Stopfen an Eingangsseite und Mittelkammer entfernen. Differenzdruckmessgerät zwischen Zone 1 und
Zone 2 anschließen.
Absperrventile Ein- und Ausgangsseite schließen.
Druck in der Zone 2 (Mitteldruckzone) über Entlastungsventil am Differenzdruckmessgerät etwas
abbauen.
•
•
•
Der Differenzdruck steigt hierbei solange an,
bis der Eingangs-Rückflussverhinderer zu öffnen beginnt.
Das Ablassventil darf hierbei nicht entwässern,
sonst ist es undicht. Mögliche Ursachen sind
Verschmutzung oder mechanischer Defekt.
Entlastungsventil am Differenzdruckmessgerät
wieder schließen.
Der Differenzdruck muß nun konstant bleiben,
sonst ist der Eingangs-Rückflussverhinderer
undicht. Mögliche Ursachen sind Verschmutzung oder mechanischer Defekt.
Die eingangsseitige Absperrarmatur schließen.
Messgerät entfernen und Stopfen wieder anbringen.
11.4 Überprüfen Ablassventil:
Die eingangsseitige Absperrarmatur schließen.
Absperrarmatur wieder öffnen.
Stopfen an Eingangsseite und Mittelkammer entfernen. Differenzdruckmessgerät zwischen Zone 1 und
Zone 2 anschließen.
Absperrventile Ein- und Ausgangsseite schließen.
Entlastungsventil Zone 1 (Vordruckzone) am Differenzdruckmessgerät langsam öffnen, bis der Differenzdruck abzusinken beginnt. Stellung des Entlastungsventil so beibehalten; den Differenzdruck, bei
dem etwa 1 Tropfen pro Sekunde aus dem Ablassventil austritt, als Öffnungspunkt des Ablassventils
notieren.
•
Der Öffnungsdruck des Ablassventils muss
oberhalb von 0,14 bar liegen, sonst liegt eine
Störung des Ablassventils vor. Mögliche Ursachen sind Verschmutzung oder mechanischer
Defekt.
Die eingangsseitige Absperrarmatur schließen.
Messgerät entfernen und Stopfen wieder anbringen.
Seite 8 von 13; Ruegen_d.doc; 21.09.09
11.5 Ausbau des Kartuscheneinsatzes und des Rückflussverhinderer-Einsatzes:
Absperrventile schließen und System über die Prüfstopfen entlüften.
Einsatz austauschen, anschließend Gehäuse und Prüfstopfen schließen.
Absperrventile öffnen.
Mittelkammer Zone 2
Kartuscheneinsatz Zone 1
Rückflussverhinderer
Einsatz Zone 3
Eingangsanschluss
Ausgangsanschluss
Ablauföffnung
Seite 9 von 12; Ruegen_d.doc; 21.09.09
Inspektionsplan nach DIN 1988, Teil 8
Angaben zum Gerät:
Größe DN 15
Ident-Nr._____________
Seriennr:_____________
(Daten siehe Checkliste)
Einbau durch Firma:
Trautwein GmbH
Denzlinger Str. 12
79312 Emmendingen
Telefon Service Abteilung: 07641-46 77 31
Einbaudatum:_______________________
(Datum siehe Checkliste)
Funktionsprüfung: halbjährlich
Datum:
Name:
Firma:
Gerät in Ordnung
Unterschrift
Diese Bedienungsanweisung ist Bestandteil des
Gerätes und muß sorgfältig aufbewahrt werden.
Seite 10 von 12; Ruegen_d.doc; 21.09.09
Wartungsvertrag
Wussten Sie schon, dass wir Ihnen für fast alle unsere Geräte die in Deutschland betrieben werden einen Wartungsvertrag anbieten können?
Hier sind die Vorteile, die Sie durch einen Wartungsvertrag haben:
-
-
-
-
Die Wartungskosten pro Wartung mit einem Wartungsvertrag
sind wesentlich geringer als eine einzelne Wartung ohne
Wartungsvertrag.
Sie erhalten auf alle Ersatzteile einen Sonderrabatt von 10%.
Die Ausfallzeiten Ihres Gerätes werden durch eine regelmäßige Wartung minimiert.
Ein regelmäßig gewartetes Gerät ist wesentlich sicherer, da
bei jeder Wartung alle sicherheitsrelevanten Bauteile und
Funktionen überprüft werden.
Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot über einen Wartungsvertrag. Bitte wenden Sie sich hierzu an unsere Service-Abteilung:
Trautwein GmbH
Abteilung Service
Denzlinger Str. 12
D-79312 Emmendingen
Tel: 07641 4677-32
Fax: 07641 4677-70
Bitte teilen Sie uns den Geräte-Typ, die Geräte-Nr. und das
Baujahr mit. Diese Angaben finden Sie auf dem Typenschild
des jeweiligen Gerätes.
Seite 11 von 12; Ruegen_d.doc; 21.09.09
12. Vormontagezeichnung
Pflege-Hubwanne
Modell Rügen
Typ HW 1900 AC
Teile-Nr. AP5019
Bauseitige Anschlüsse:
1. Kaltwasser-Muffe ¾" bodenbündig.
(*1 wandbündig).
2. Warmwasser-Muffe ¾" bodenbündig.
(*2 wandbündig).
3. Elektroanschluss 230V, 50Hz, 0,25 kW Bodenanschluß, Kabellänge 1,5 m, 3x1,5 mm².
(*3 Wandanschluss)
4. Ablauf mit Geruchsverschluß NW 70.
(*4 Wandablauf NW 50 Muffe wandbündig).
5. Lautsprecherkabel für Wellnessmodul (Option),
2x 2-adrig 2,5mm² zur hauseigenen Audioanlage an
Lautsprecherausgang. Verstärkerausgangsleistung
2 x 50-75 Watt an 4 Ohm. (*5 Wandanschluss)
Bei Ausführung mit Notrufeinrichtung muß ein 2adriges Kabel von der Wanne bis zur Notrufanlage
verlegt werden.
Bauseitige Schutzmaßnahmen:
Vorabsperrung Kalt- und Warmwasser.
Anschlußstelle mit Sicherungsmaßnahme zum
Schutz desTrinkwassers. (DVGW DIN 1988 Teil 4.1.1).
Wird der Wannenablauf fest mit der Abwasserleitung
verbunden, muß eine Raumentwässerung vorhanden
sein.
Allpoliger Ausschalter innerhalb des Raumes.
Fi-Schutzschalter, Nenn-Fehlerstrom max. 30 mA.
Elektroinstallation nach DIN IEC/VDE.
Mindest-Türbreite zum Einbringen: 80 cm
*Serienmäßig sind unsere Anlagen für einen Bodenanschluß von Kalt-, Warm-, und Abwasser sowie vom
Elektroanschluß vorbereitet. Je nach baulichen Gegebenheiten ist ein Montieren an wandseitige Anschlüsse
ebenfalls möglich.
Achtung: Sonderausführung - bitte entsprechend
bestellen.
D -> bei Ausführung mit Desinfektionseinrichtung entsprechenden Platzbedarf berücksichtigen.
Seite 12 von 12; Ruegen_d.doc; 21.09.09
Kuhn und Bieri AG
Rehaprodukte und Dienstleistungen für Heime, Spitäler und Spitex
Produits réha et services pour homes, hôpitaux et organismes de soins à domicile
Sägestrasse 75, CH-3098 Köniz
Telefon 0848 10 20 40, Fax 031 970 0171, info @ kuhnbieri.ch
www.kuhnbieri.ch
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
10
Dateigröße
1 186 KB
Tags
1/--Seiten
melden