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Bedienungsanleitung Wärmestopp (572 KB) - Rossweiner

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Bedienungsanleitung
Wärmestopp
A R M AT U R E N U N D M E S S G E R Ä T E
absperrbar, voreinstellbar, entleerbar
Art.-Nr. 741 DN 15, DN 20
Zur Umrüstung und Neuinstallation von Einrohrheizungsanlagen in den neuen Bundesländern.
Einsatzbereiche
Liefervarianten
zul. Betriebsüberdruck
zul. Betriebstemperatur
Durchflussmedium
PB 10 bar
TB 120°C
Heizungswasser
Zur Nachrüstung unter Beibehaltung der
geschweißten Kurzschlussstrecke.
Zur Verhinderung der Erwärmung des Heizkörpers, bei geschlossenem Ventil im Einrohrheizungssystem, von bestehenden Anlagen
werden die unten aufgeführten Erzeugnisse
angeboten. Dabei verbleiben die Tüllenverschraubungen im Heizkörper (außer bei
Verschr. C) und dieser wird um die Länge L
verschoben.
Alle Verschraubungen sind flachdichtend ausgeführt.
Darstellung
Bezeichnung
A
B
C
Art.-Nr.
Nennweite
Bestell-Nr.
VPE
Stück
mit Voreinstellung
für flachdichtende Anbindung
Dreiwegethermostatventilunterteil ohne
Verschraubung
750.1
(rechts)
15
123 430 1
20
20
123 438 1
10
750.2
(links)
15
123 431 1
20
20
123 439 1
10
ohne Voreinstellung
für flachdichtende Anbindung
Dreiwegethermostatventilunterteil ohne
Verschraubung
750.6
(rechts)
15
123 610 1
20
20
123 616 1
10
750.7
(links)
15
123 611 1
20
20
15
20
15
20
15
20
123 617 1
135 193 1
–
139 035 1
139 036 1
139 133 1
139 134 1
10
20
–
20
10
20
10
15
123 418 1
20
20
123 419 1
10
A Zwischenstück mit Spirale
oder
B Anschlusstülle, kompl.
oder
C Ausgleichsverschraubung
mit Spirale
Wärmestopp
absperrbar, voreinstellbar,
entleerbar
741
Einsatzgebiet
Die ROSSWEINER Dreiwegethermostatventile
mit Voreinstellung sind eine Weiterentwicklung
der aus der TGL 43191 hervorgegangenen Zweiwegethermostatventile, deren Baumaße beibehalten wurden. Durch Lösen der
Überwurfmuttern ist ein schneller Austausch
der alten Ventile gegen neue möglich, wobei
keinerlei Änderung am bestehenden Strang-
und Bypassystem notwendig ist. Beim Wechsel der Heizkörper bietet sich die komplette
Kurzschlussstrecke 743 M unserer Produktion
an.
Durch die Voreinstellung ist der Heizkörperanteil variabel, das hydraulische Gleichgewicht
wird durch den Aufbau der ROSSWEINER
Dreiwegetermostatventile nicht gestört.
Hinweise für Projektant und Installateur
1. Durch verminderte Heizkörperanteile der
Thermostatventile gegenüber Handregulierventilen ist auf jeden Fall eine Nachrechnung der Heizanlage zu empfehlen.
2. Bei diesem Prinzip der Einrohrheizung ist
eine Erwärmung der Heizkörper trotz abgestellter Thermostatventile durch integrierten
Wärmestopp minimiert.
3. Bei der Installation und Betreibung von Heizungsanlagen sind alle Anlagenteile nach
anerkannten und erprobten Richtlinien
aufeinander abzustimmen (VDI-Richtlinie
2035 – Verhinderung von Schäden durch
Korrosion und Steinbildung). Vorsicht ist
beim Einsatz von Chemikalien oder Dichtmitteln geboten, wenn diese nicht fachmännisch eingebracht bzw. deren Verträglichkeit
mit Anlagenteilen (z. B. Dichtungen) nicht
nachgewiesen sind.
4. In Anbetracht der sensiblen Ausführung von
Thermostatventilen ist der Einsatz von
Schmutzfängern zu empfehlen.
5. Das Innenleben der neuen ROSSWEINER
Dreiwegeventile ist mit dem Demontage-
gerät (Bestell-Nr. 135 145 0) unter Druck der
Anlage austauschbar.
6. Die senkrechten Einrohrheizungsanlagen im
kommunalen Wohnungsbau der neuen Bundesländer sind nach den Regeln der TGL
43191 ausgeführt worden. Da für diese Anlagen Bestandsschutz existiert, sind bei Umstellung, Umrüstung, u. ä. auch weiterhin die
in der TGL 43191 festgelegten Grundsätze
zu beachten (u. a. Punkt 4.8 „Grundsätzlich
ist bei Montagearbeiten Planparallelität der
Anschlussteile zu gewährleisten. Spannungen der Rohrleitungen dürfen sich nicht auf
die Heizungsarmaturen auswirken.“).
Darüberhinaus ist als wesentliche Bestimmung
die DIN 18380 zu nennen. (u.a. Punkt 3.2.7
„Rohre sind so zu verlegen, dass sie sich,
ohne Schaden zu verursachen, ausdehnen
können.“ und Punkt 3.4 Dichtheitsprüfung).
7. Beim Einsetzen der Flachdichtungen muss
auf saubere Dichtflächen geachtet werden
(vor allem bei Wiederverwendung der alten
Tüllen). Das Anziehen der Überwurfmuttern
erfolgt mit Maulschlüsseln. Wichtige Hinweise zum Einsatz von Flachdichtungen finden Sie in der Produktinformation 21/94.
Erzielte Ergebnisse beim Einsatz des Wärmestopp Art. 741
Die durchgeführten Praxiserprobungen ergaben, dass bei einer Vorlauftemperatur von
90°C am Messpunkt des Heizkostenverteilers
nur noch 26°C auftraten.
Die Skizze zeigt den Erwärmungsverlauf eines
einlagigen Plattenheizkörpers 600 x 500 mm.
Einbauhinweis
Die Verschraubung (A, B oder C) sowie der
Wärmestopp Art. 741 sind zwischen Heizkörper und Kurzschlussstrecke zu montieren.
Zu beachten ist, dass der Bogen nach oben
stehen muss, um den Maximaleffekt zu erreichen. Die Montage erfolgt in der Weise, dass
eine Verschiebung des Heizkörpers um die
Länge L vorgenommen wird, wobei die Verschraubungen am Heizkörper verbleiben.
Durch den Einbau des Wärmestopp tritt keine
wesentliche Verminderung der Heizkörperdurchflussmenge ein.
Absperrung, Voreinstellung und Entleerung am Wärmestopp
Voreinstellung:
– Rändelkappe (1) entfernen;
mit 6-kt Stiftschlüssel SW 10, Spindelhülse
schließen und erforderliche Voreinstellung
(lt. Diagramm) durch Linksdrehen (Umdrehungszahl) ermitteln;
Absperrung/Entleerung:
– Thermostatventil mit Bauschutzkappe schließen;
– flaches Gefäß unter den Wärmestopp stellen;
– Kappe (1) am Wärmestopp entfernen;
– Spindelhülse (2) schließen (6kt Stiftschlüssel
SW 10), Anzahl der Umdrehungen merken –
Voreinstellung!
– Stopfen (3) mit 6kt-Stiftschlüssel SW 4 entfernen;
– Heizkörper belüften.
NW
Erz.-Nr.
d
L
⁄2
123 418 1
G 3⁄4 A
62
⁄4
123 419 1
G1A
67
1
06/03
Teile-Nr. 539 0800
3
Technische Änderungen vorbehalten
Mehr als Technik
ROSSWEINER ARMATUREN UND MESSGERÄTE GmbH & Co. OHG, Wehrstr. 8, D-04741 Roßwein, Telefon (03 43 22) 48 - 0, Telefax (03 43 22) 48 - 2 54
Division of
Aalberts Industries N.V.
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Technik
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