close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bedienungsanleitung - Siemens

EinbettenHerunterladen
Bedienungsanleitung
Legende
Eingabe über
die Tastatur
Anzeige auf dem
Bildschirm
Für sich geschlossene
Bedienungsfolge
Betätigung einer
Funktionstaste
Programmiergerät
Gerätehandbuch
Bestell-Nr. 6ES5 998-OBE12
Ausgabe 3
Siemens Aktiengesellschaft
In halt
Bedienungsanleitung
C79000-B85004243-4
Betriebsanleitung
C79000-B8500-C240-2
Inhalt
Anwendungsbereich
Bedienungselemente
Anschlüsse
Arbeitsweise
Eingabe
e 14
Regeln für die Programmierung
Beispiele für Eingabe im KOP
8
Anwahl von Programmstellen
Suchlauf
überschreiben von Anweisungen
Einfügen von Anweisungen
Löschen von Anweisungen
Einfügen von Netzwerken
Löschen von Netzwerken
Beispiele für Korrektur in KOP
Drucken von Programmen
Drucken der Querverweisliste
Drucken des Bildschirminhaltes
Test und Service
Seite 30
Direkte Signalzustandsanzeige
Programabhängige Signalzustandsanzeige
Steuern von Ausgängen, Merkern und Zeiten
Querverweis für Einzeloperanden
PG-Speicher löschen
tlbertragen und Vergleichen
Seite 35
Inhalt AG-Speicher in PG-Speicher übertragen
Inhalt EPROM-Modul in PG-Speicher übertragen
Inhalt PG-Speicher in EPROM-Modul übertragen
Inhalt PG-Speicher mit Inhalt EPROM-Modul
vergleichen
EPROM-Modul auf korrekte Löschung überprüfen
Meldungstabelle.
Seite 38
Allgemeines
Anwendungsbereich
Das Programmiergerät 631 d'ent zur Erstellung und zum Test von STEP -5- Anwenderprogrammen für die SIMATIC @ S5-Automatisierungsgeräte S5-010, -1lOA und -130AlK.
Das PG 631 ermöglicht die Programmierung
in den Darstellungsarten Anweisungsliste
(Am) und Kontaktplan (KoP).
&
uber einen Drucker können die Anweisungsliste, der Kontakrplan und die Querverweisl i s t e ausgedruckt werden.
Eine eingebaute EPROM-Programmiereinrichtung ermöglicht die Abspeicherung von
Programmen auf EPROM-Modulen.
Automatisierungsgerät ~5-010
Automatisierungsgerat S5-110A
Automatisierungsgerät S5-130A/K
Bedienungselemente
Funktionsfeld: Anzeige der angewählten
Funktion, 2.B. " 41-PROG AWL"
(Programmieren in Anweisungsliste).
AG-Feld: Anzeige des angewählten AG-Typ
und der Betriebsart des PG 631 mit dem
AG, z,B. "AG-11OA MIT PG-SP".
NW-Feld: Anzeige der aktuellen Netzwerknumme r
.
ADR-Feld: Anzeige der Adresse der Anweisung irn Eingabefeld (sedezimal und
dezimal).
Eingabefeld,: Das Eingabefeld ist in
einzelne Bereiche aufgeteilt. Alle Eingaben werden zunächst hier angezeigt
und können bis zum Betätigen der übernahe-Tastern
beliebig überschrieben
werden.
Meldefeld 1 und 2: Anzeige von Meldungen
und Quittungsanzeigen.
Ausgabefeld: Darstellung des Programms
als Anweisungsliste oder als Kontaktplan.
ADR
-
Feld
Feld
AG - Feld
( ~ u s ~ a beld
ef
/Heldefeld 1
Funktionsfeld
Eingabefeld
NW
-
Tastatur
Funktionstasten zur Anwahl und
Durchführung der Programmiergerätefunktionen:
Aufruf der Grundmaske
unkt ionsanwah1"
Abbruch der laufenden
Funk tion
Suchlauf
Übernahmetaste
Löschen des Eingabefeldes
Signalzustandsanzeige
Eingabe oder Korrektur
abschließen und umschalten auf Ausgabe
+
Korrektur einleiten
Einfügen einer Anweisung
+
Löschen einer
Anweisung
Eingabe einleiten oder
Einfügen eines Netzwerkes
einleiten
Löschen eines
Netzwerkes
Tastatur
Positioniertasten:
-m
Anwahl Progranmiende
m
Anwahl Programmanfang
Anwahl nächstes Netzwerk
I
Anwahl vorhergehendes
Netzwerk
Anwahl nächste Anweisung
Tasten für die Eingabe des Programms:
AWL
KOP
Verknüpfung
nach UND
Reihenschaltung
eines Kontaktes
Verknüpfung
nach ODER
Einzelner Parallelkontakte
Abfrage auf
"Nu11"
Kennzeichnung
von Öffnern
ODER-Verknüpfung von UNDFunktionen
Rückführung
zum Beginn der
Parallelverzweigung
UND-Verknüpfung von Klammerausdrücken
Beginn einer
Parallelverzweigung
l astatur
AWL
KOP
Klammer zu
Abschluß einer
Parallelverzweigung
Zuweisung
RelaisISchütz
Setzen
RelaisISchütz
speichernd
einschalten
Rückse tzen
RelaisISchütz
speichernd
ausschalten
Transferieren
Starten einer
Zeit als Impuls
Starten einer
Zeit als verlängerter Impuls
Zählen rückwärts
Segmentende
Baus te inende
bedingt
Baus te inende
absolut
Tastatur
Operandenkennzeichen für
Eingang
Operandenkennzeichen für
Ausgang
Operandenkennzeichen für Merker
Operandenkennzeichen für Zeit
Operandenkennzeichen für Zähler
Operandenkennzeichen für
Peripherie
Hinweis :
Die Anweisung NOP kann mit Betätigen
und
eingegeben
der Taste
werden.
Operandenkennzeichen für Byte
(nur in Verbindung
mit P, A oder M)
Tasten für die Eingabe von Ziffern:
Die Ziffern-Lasten
werden zur Vorgabe
der Parameter und
der Adressen sowie
zur Anwahl der Funktionen über Masken'
verwendet.
Anschlüsse
Der Netzanschluß und der Netzschalter
befinden sich auf der Geräterückseite.
Der Anschluß zum AG, der Druckeranschluß
und der Steckplatz für das EPROM-Modul
befinden sich auf der Oberseite des
PG 631 unter der Abdeckung.
Achtung :
Bei der Verbindung AG mit PG auf gut
leitende Mext-Verbindung (zwischen
den Geräten) achten!
Steckplatz für EPROM-Modul
AG-Schnittstelle
Druckeranschluß
Arbeitsweise
Das PG 631 ist mit einem gepufferten
Programmspeicher (PG-~peicher) für 4K
Anweisungen ausgerüstet. Die Pufferzeit
beträgt nach jedem Ausschalten des Gerätes 30 Minuten. Im on-line-Betrieb kann
das angeschlossene Automatisierungsgerät
(AG) S5-130 wahlweise mit seinem eigenen
EPROM-Speicher oder mit dem PG-Speicher
arbeiten. Das AG 55-110 kann im on-lineBetrieb nur mit dem PG-Speicher betrieben
werden.
Um im on-line-Betrieb (AG arbeitet mit
~ ~ s ~ e i c h eFehlfunktionen
r)
der Steuerung zu vermeiden, dürfen bei Programmeingaben/-änderungen nur vollständige
Netzwerke im PG-Speicher abgespeichert
werden. Dies wird beim PG 631 durch
einen Zwischenpuffer sichergestellt.
Eine eingegebene Anweisung erscheint
zunächst im Eingabefeld des Bildschirms.
Beim Betätigen der ~ a s t e n a oder
wird die Anweisung in den Zwischenpuffer geschrieben. Nach vollständiger
Eingabe bzw. Änderung eines Netzwerkes
muß der Inhalt des Zwischenpuffers mit
in den PG-Speicher überder Taste
tragen werden.
Anmerkung:
Im off-line-Betrieb geschieht die Übertragung vom Zwischenpuffer in den PGSpeicher automatisch, sobald der Zwischenpuf£er voll ist. Die Taste
braucht deshalb im Off-line-Betrieb
nicht unbedingt nach jedem Netzwerk
betätigt werden. Es genügt, wenn sie
am Ende der Eingabe gedrückt wird.
12
rn
Netzkabel anschließen, Netzspannung
beachten.
Achtung: Luftschlitze freihalten!
Netzschalter auf Stellung I schalten.
Anzeige :
Ausführungsstand der Systemsoftware PG 631
Meldung ** 9 (Pufferzeit überschritten)
wenn das Gerät länger als 112 Std.
ausgeschaltet war.
Funktionsanwahlmaske mit
['I
aufrufen.
AG-Typ anwählen
S5-130A/K
Voreinstellung nach dem Einschalten:
"S5-11OA"
Betriebsart einstellen
PG im off-line-Betrieb (ohne AG)
PG im on-line-Betrieb (vergrößerte
Zykluszeit!), AG arbeitet mit AGSpeicher
Beim Betrieb mit AG S5-llOA/-010 ist
die Betriebsart 21 "PG im on-line-Betrieb, AG arbeitet mit AG-Speicher"
nicht möglich.
PG im on-line-Betrieb (vergrößerte
Zykluszeit!), AG arbeitet mit PGSpeicher
Voreinstellung nach dem Einschalten:
"PG im off-line-Betrieb".
AG S5-130 bei Anwahl dieser Betriebsart kein EPROM-Modul im AG gesteckt ist,
muß der Betriebsartenschalter am AG auf STOP stehen. Danach ist das AG auf Betrieb zu
schalten und die Anzeige "Betriebsart-Wechsel" zu quittieren.
13
1 ) Wenn bei
Eingabe
Funktionsanwahlmaske mit
[-1
aufrufen
Eingabe in KOP
In KOP erfolgt eine ausführliche
Syntaxkontrolle für AG S5-130.
Eingabe in
AWL,
Anzeige :
Programmanfang, wenn ein Programm im
PG-Speicher gespeichert ist.
BE im Eingabefeld, wenn PG-Speicher
gelöscht
Eingabe einleiten
Vor Beginn der Eingabe gewünschte Programstelle anwählen (siehe Ausgabe)
Beispiel:
AWL:
KOP:
UE 1.1
E 1.1
+F
Hinweise:
Während der Eingabe sind alle Korrekturfunktionen möglich (siehe ~orrektur).
Die Netzwerke können fortlaufend eingegeben werden. Ein neues Netzwerk beginnt,
wenn nach einem Ausgang ein Kontakt oder
der Beginn einer Parallelverzweigung
programmiert wird.
Wird anstatt der Taste
die Taste
betätigt, werden nur die Netzwerke, die
vor dem Anweisungszeiger gespeichert
sind, in den PGSpeicher übertragen.
14
Regeln für die Programmierung
Programmierung von Parallelzweigen
Einzelner Kontakt parallel zu einer
Reihenschaltung
Reihenschaltung von Kontakten parallel zu einer Reihenschaltung
(nur S5-130 A/K)
Reihenschaltung von Kontakten parallel
zu einer Reihenschaltung in einem weiteren Verriegelungskontakt
S5-130 A/K)
u ur
.
In einem Parallelzweig kann kein weiterer Parallelzweig aufgerufen werden
( 1 Klammerebene1-
Hinweis :
Die Anweisung BE kann an beliegiger
Stelle in das Programm eingefügt werden. (Abschnittsweise Inbetriebnahme)
Beispiele für Eingabe in KOP
Beispiel 1:
B e i s p i e l 2:
B e i s p i e l 3 (nur f ü r AG 55-130 A / K ) :
Beispiel 4 (nur für AG S5-130 A / K ) :
Beispiel 5 (nur für AG S5-130 A / K ) :
Achtung:
Nach Abschluß der Eingabe muß die Taste I=/
betätigt werden. Hierdurch wird das eingegebene Programm vom Zwischenspeicher
in den PG-Speicher übertragen.
Ausgabe
Funktionsanwahlmaske mit
\
aufrufen
Ausgabe in KOP
Ausgabe in AWL
Anzeige :
Programmanfang, wenn ein Programm im
PG-Speicher gespeichert ist.
BE im Eingabefeld, wenn PG-Speicher
gelöscht ist.
Hinweis :
Bei fehlerhaften Netzwerken in KOP
können die Anweisungen im Eingabebefehl mit ):) angezeigt werden. Der
Fehler wird erst angezeigt, wenn die
fehlerhafte Anweisung erreicht wird.
Anwahl von Programmstellen
Die gewünschte Programmstelle (2.B.
Netzwerk 5 oder Anweisung Nr. 70)
kann nach Anwahl von "PROG KOP" bzw.
"PROG AWL" mit Hilfe der Positioniertasten (siehe Seite 8) oder über einen
Suchlauf er folgen.
Suchlauf
Suchlauf nach e i n e r Anweisung
Eingabefeld löschen
Beispiel AWL: U E 1.1
KOP:
E 1.1
4E
Wird die gesuchte Anweisung nicht gefunden, wird BE anzeigt.
Bei nochmaligem Betätigen der Taste H
wird der Suchlauf im Programm fortgesetzt.
S u c h l a u f nach einem Operand
Eingabefeld löschen
Beispiel: E 1.1
Wird der gesuchte Operand nicht gefunden, wird BE anzeigt.
Bei nochmaligem Betätigen der Taste
wird der Suchlauf im Programm fortgesetzt.
Suchlauf nach e i n e r Adresse
Bei Suchlauf vergrößert sich die
Zykluszeit
Eingabefeld löschen
Beispiel:
.15
Korrektur
Funktionsanwahlmacke mit
(
aufrufen
Korrektur in KOP
Korrektur in AWL
Überschreiben von Anweisungen
Anwahl mit Posit ioniertasten oder Suchlauf (siehe Ausgabe); die zu überschreibende Anweisung wird im Eingabefeld
angezeigt
.
Korrektur einleiten
Beispiel
AWL:
KOP:
UE
E
1.6
1.6
+F
Korrektur abschließen
20
tintugen von Anweisungen
Anwahl mit Positioniertasten oder Suchlauf (siehe Ausgabe); die Anweisung,
vor der eingefügt wird, steht im Eingabefeld.
Korrektur einleiten
siehe Beispiele Seite 24
Korrektur abschließen
Löschen von Anweisung
Anwahl mit Positioniertasten oder Suchlauf (siehe Ausgabe); die zu löschende
Anweisung steht im Eingabefeld.
Hinweise:
Wird bei Beendigung der Korrektur anbedie Taste
statt der Taste
tätigt, werden die durchgeführten Korrekturen nicht in den PG-Speicher übernonmen
.
I
Nach dem Einleiten der Korrektur kann
das Einfügen und Löschen von Anweisungen in beliebiger Kombination durchgeführt werden. Die Positionierung ist
mit den Tasten
und
möglich.
Einfügen von Netzwerken
Anwahl mit Positioniertasten oder Suchlauf (siehe Ausgabe); der Anweisungszeiger steht vor dem Netzwerk, vor dem
e ingefügt wird.
Taste "Netzwerk einfügen" betätigen;
Vollständiges Netzwerk eingeben
(siehe ~ingabe)
Eingabe abschließen
Hinweis:
Beim Einfügen eines Netzwerkes gelten
die gleichen Regeln wie bei der Eingabe.
Löschen von Netzwerken
Anwahl mit Positioniertasten oder Suchlauf (siehe Ausgabe); der Anweisungszeiger steht vor dem zu löschenden Netzwerk
wahlweise:
Abbruch der Funktion "Netzwerk löschen"
Das Netzwerk wird direkt im PG-Speicher
gelöscht
Beispiele für Korrektur in KOP
Grundsätzliche Regeln für die Korrektur
von Parallelzweigen
1. Zu
können nur weitere Parallelzweige mit
eingegeben werden.
Soll ein Reihenkontakt in eine vorhandene ~arallelverzweigungeingefügt
m 1
4
werden, muß die ~ n w e i s u n ~ in
umgewandelt werden (siehe Beispiel 41.
Diese Anweisungsfolge ist nur beim
AG S5-130 A/K möglich.
2. Soll ein Kontakt nach einem Parallelund
proverzweig , die ohne
grammiert wurde, eingefügt werden,
müssen vor dem Einfügen des Kontaktes der ~ e ~ i n n und Abschluß
der Parallelverzweigung eingefügt
werden (siehe Beispiel 3 ) .
Beispiel 1:
Einfügen in eine Reihenschaltung
Beispiel 2:
Einfügen eines Parallelkontaktes über
alle übrigen Kontakte
Beispiel 3:
Einfügen eines Kontaktes nach einer
parallelverzweigung
Ersteingabe wie bei Beispiel 3 der
Eingabe.
Beispiel 4:
Einfügen eines Reihenkontaktes in eine
mit
programmierte Parallelverzweigung
&
4.3
+ --I
[-
T'
0
Beispiel 5:
Einfügen eines Parallelzweiges zu einem
Teil der übrigen Kontakte
Beispiel 6:
Löschen eines Parallelzweiges
Ausdruck
Drucken von Programmen
Funktionsanwahlmaske mit
aufrufen
Drucken KOP
Drucken AWL
Nach Anwahl der Funktion muß wie folgt
bedient werden:
Papierformat einstellen
(12" entspricht etwa der Länge
einer DIN ~4-~eite)
Beginn des Ausdruckes festlegen
Ende des Ausdruckes festlegen
Das Drucken ist nur in der Betriebsart 20
"PG OFF-LINE" möglich. Während des Druckens
ist der Bildschirm dunkel und die stand-byLampe leuchtet
.
Drucken der Querverweisliste
Funktionsanwahlmaske mit
aufrufen
Drucken der Querverweisliste
Nach Anwahl der Funktion,mußwie folgt
bedient werden:
Papierformat einstellen
( 12" entspricht etwa der Länge
einer DIN A4-Seite)
Listenart anwählen
Beispiel ~ingänge: E
Ausgänge: A
USW.
Es wird jeweils die Netzwerknumer (NW)
und die Adresse (ADR) ausgegeben., Zuweisungen, Setz- und Rücksetzanweisungen
werden mit * gekennzeichnet.
Hinweis :
Der Druckvorgang kann mit der Taste
abgebrochen werden.
Drucken des Bildschirminhaltes
Wenn die rechte SHIFT-Taste und die
darüberliegende unbeschriftete Taste
gleichzeitig betätigt werden, wird der
Bildschirminhalt ausgedruckt.
Test und Service
Direkte Signalzustandsanzeige
Funktionsanwahlmaske mit
aufrufen
Direkte Signalzustandsanzeige anwählen
(~enennungin Maske: DIR. SIGNALZUSTAND)
Beispiel: E 1.1
Funktion beenden
Nur in Betriebsart 2 1 "AG MIT AG-SP"
(nur bei AG S5-130 A/K) oder 22 "AG
MIT PG-SP" möglich.
Es kann jeweils der Signalzustand eines
Eingangs (E), Ausgangs ( A l , Merkers (M),
einer Zeit (T) oder eines Zählers (2)
abgefragt werden.
Wenn die Signalzustandsanzeige bei ,der
Betriebsart 21 "AG MIT AG-SP" und Schalterstellung "BETRIEB" am Automatisierungsgerät durchgefbhrt werden soll,
mu8 vorher die Funktion "Inhalt AGSpeicher zum PG-Speicher übertragent'
ausgeführt werden, wenn im PG-Speicher
nicht das gleiche Programm steht wie
im Automatisierungsgerät.
In der Betriebsart 21 "AG MIT AG-SP"
und 22 "AG MIT PG-SP" und Schalterstellung "BETRIEB" am AG ist die Signalzustandsanzeige nur möglich, wenn der
Operand im Programm enthalten ist.
Signalzustandsabfragen sind bei AG S5-110
nur bei Schalterstellung "BETRIEB" am
Automatisierungsgerät möglich.
30
Programmabhängige Signalzustandsanzeige
Anwahl mit Positioniertasten oder Suchlauf (siehe Ausgabe)
Nur in Betriebsart 21 ,"AG MIT AG-SP"
(nur bei AG 55-130 A/K) oder 22 "AG
MIT PG-SP" möglich.
Hinweise:
In der Betriebsart 21 "AG MIT AG-SP"
muß vor Anwahl der Funktion das Programm
vom AG-Speicher in den PG-Speicher übertragen werden.
Bedeutung der Anzeigen:
-$Fentspricht Signalzustand "1"
....I[.. .. entspricht Signalzustand "0"
Bei Ausgängen, Merkern, Zeiten usw.
wird vor der Spule das ~erknüpfungsergebnis (VKE) und nach der Spule der
Signalzustand (SIG) angezeigt.
VKE
Signalzustand in KOP
SIG
Beim Setzen und Rücksetzen von Zeiten
und Zählern wird kein Signalzustand
angezeigt.
Achtung :
Die Automatisierungsgeräte S5-llOA/-010
liefern bei Zuweisungen, Setz- und Rücksetzanweisungen einen falschen Signalzustand.
Signalzustand in AWL
31
Steuern (nur bei S5-130 AIK möglich)
Funktionsanwahlmaske mit
aufrufen
Steuern anwählen
(Benennung in Maske: STEUERN)
Nur in Betriebsart 21 "AG MIT AG-SP"
(nur bei AG S5-130 A/K) oder 22 "AG
MIT PG-SP" möglich.
Schalterstellung "STOP" am AG einstellen
Beispiel: RA 3.1
Es wird der aktuelle Signalzustand angezeigt
Hinweise:
Mit der Funktion "Steuern" können Ausgänge (A), Merker (M) und Zeiten (T)
auf einen gewünschten Signalzustand
eingestellt werden.
Beim Steuern von Ausgängen oder Merkern wird abhängig von der Operation
(z.B. = ) in der Steueranweisung folgende Wirkung erzielt:
Operation "=": Solange die Taste lo]
gedrückt
ist, führt der angewählte Ausgang oder ~e=kerSignal ,
'
l
"
beip Loslassen der Taste Signal "0".
Operation "S": Mit Betätigen der aste
führt der angewählte Ausgang oder
Merker speichernd Signal "1".
Achtung! Gesteuerte Ausgänge und Merker
wieder auf Signal "0" rücksetzen.
Operation "R": Mit Betätigen der Taste
wird der angewählte Ausgang oder
Merker auf Signal "0" gesetzt.
Operation "SVT": Nach Betätigen der
TasteM
läuft das angewählte Zeitglied mit der eingestellten Zeit ab.
Das Steuern von Zeitgliedern mit SVT ist
nur einmalig möglich. Eine Wiederholung
kann erst nach Auslösen eines Richtimpulsec am AG erfolgen.
Operation "RT": Nach Betätigen der Tastern
wird das angewählte Zeitglied angehalten und rückgesetzt, sofern es mit
SVT gestartet wurde und noch nicht abgelaufen ist.
Bei Beendigung des Steuerns mit der
wird ein Richtimpuls im AG
Tastern
ausgelöst.
Querverweis für Einzeloperanden
Funktionsanwahlmaske mit
aufrufen
Querverweis für Einzeloperanden anwählen
(Benennung in Maske: DIR. QUERVERWEIS)
Beispiel:
E 1.6
Funktion beenden
Es wird jeweils die Netzwerknummer. (NW)
und die Adresse (ADR) angezeigt. Zuweisungen, Setz- und Rücksetzanweisungen
werden mit * gekennzeichnet.
PG-Speicher löschen
Funktioncanwahlmaske mit
aufrufen
PG-Speicher-Löschen anwählen
(~enennungin Maske: PG
SP LOESCHEN)
-
wahlweise: Funktion abbrechen
Funktion ausführen
Anzeige, solange der Vorgang läuft;
nach Beendigung Ausgabe der Funktionsanwahlmaske
Nur in Betriebsart 20 "AG MIT AG-SP"
möglich.
Übertragen und Vergleichen
Inhalt AG-Speicher in PG-Speicher übertragen
Funktionsanwahlmaske mit
aufrufen
Ubertragen anwählen
(Benennung in Mqske: AG-SP IN PG-SP)
'
Nur bei AG S5-130 A/K möglich.
Nur in B e t r i e b s a r r 21 "AG MIT AG-SP"
möglich. Am AG Schalterstellung "BETRIEB"
einstellen.
wahlweise: Funktion abbrechen
Funktion ausführen
Anzeige, solange der Vorgang läuft;
nach Beendigung Ausgabe der Funktionsanwahlmaske
Inhalt EPROM-Modul in PG-Speicher übertragen
Funktionsanwahlmaske mit
( aufrufen
übertragen anwählen
(~enennungin Maske: EPKOM IN PG-SP)
Nur in Betriebsart 20 "PG OFF-LINE"
möglich.
wahlweise: Funktion abbrechen
Funktion ausführen
Anzeige, solange der Vorgang läuft;
nach Beendigung Ausgabe der Funktionsanwahlmaske
Inhalt PG-Speicher in EPROM-Modul übertragen
Funktionsanwahlmaske mit
aufrufen
ffbertragen anwählen
(Benennung in Maske: PG-SP IN EPKOM)
Nur in Betriebsart 20 "PG OFF-LINE"
möglich.
wahlweise: Funktion abbrechen
Funktion ausführen
Anzeige, solange der Vorgang läuft;
nach Beendigung Ausgabe der Funktionsanwahlmaske
36
Inhalt PG-Speicher
mit Inhalt EPROM-Modul vergleichen
Funktionsanwahlmaske mit l)( anwfilen
Vergleich anwählen
(Benennung in Maske:VERGLEICH EPROM/PG-SP)
Nur in Betriebsart 20 "PG OFF-LINE"
möglich.
Anzeige, solange der Vorgang läuft;
nach Beendigung Ausgabe der Funktionsanwahlmaske
EPROM-Modul auf korrekte Löschung überprüfen
Funktionsanwahlmaske mit I;) anwählen
Test anwählen
(Benennung in Maske: TEST EPROM LEER)
Nur in Betriebsart 20 "PG OFF-LINE"
möglich.
Anzeige, solange der Vorgang läuft;
nach Beendigung Ausgabe der Funktionsanwahlmaske
Hinweis :
Bei der EPROM-Programmierung erscheint
im Fehlerfall eine Meldung. Sie a ß
mit der Tastern
quittiert werden.
Anhand der Adressanzeige kann der defekte EPROM-CHIP ermittelt werden.
Unzulässige Anweisungsfolgen
Bedeutung der Funktionstasten
1
Bei der Syntaxkontrolle wird unabhängig
von der Voreinstellung auf den Befehlsumfang des AG S5-130 geprüft. Eine vollständige Syntaxkontrolle erfolgt beim
Bearbeiten oder Protokollieren in KOP.
Zum Programmieren sind folgende Anweisungsfolgen unzulässig. Bei der Programmierung in KOP wird bei falscher
Eingabe die Meldung 61 ,angezeigt.
Einfügen einer Anweisung
einer Anweisung
C
Einleiten der Eingabe
Netzwerk einfügen
I
Programende
Programanf.
ytzwerk löschen
Signalzustandsanzeige
Suchlauf
Abbruch
EingabeIKorrektur abschließen
FunktionsI I
Korrektur einleiten
anwah 1I
, I
I
II
I I II
Netzwerk-1
I
Löschen des Eingabefeldes
I
Abschließen
der Eingabe
einer Anweisung
Übersehreiben
einer Anweisung
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
6
Dateigröße
8 514 KB
Tags
1/--Seiten
melden