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Bedienungsanleitung inoCOMB Silo 12.0 - Sto

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Bedienungsanleitung
inoCOMB Silo 12.0
Serien Nummer 12142 - 12146
INOTEC GmbH
Waldshuter Straße 25
D-79761 Waldshut-Tiengen
Tel.: +49 7741 6805 666
Fax: +49 7741 6805 665
www.inotec-gmbh.com
info@inotec-gmbh.com
Bedienungsanleitung
inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
© by INOTEC GmbH
Für diese Dokumentation beansprucht INOTEC GmbH Urheberrechtsschutz.
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Telefon:
Telefax:
Internet:
E-Mail:
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Änderungen in Design und Technik vorbehalten.
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Bedienungsanleitung
inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
1.
Inhaltsverzeichnis
Kapitel Benennung
1.
2.
2.1.
2.2.
3.
3.1.
3.2.
3.3.
4.
4.1.
4.2.
5.
5.1.
5.2.
5.3.
6.
7.
7.1.
7.2.
7.3.
7.4.
7.5.
7.6.
7.7.
8.
8.1.
9.
9.1.
9.2.
9.3.
9.4.
9.5.
9.6.
9.7.
9.8.
9.9.
10.
10.1.
10.2.
10.3.
10.4.
10.5.
11.
11.1.
11.2.
Seite
Inhaltsverzeichnis
Symbole und ihre Bedeutung
Gefahrenhinweise
Technische Hinweise
Allgemeine Hinweise
Zweck dieser Bedienungsanleitung
Grafiken im Dokument
Identifikation der Maschine
Eingangskontrolle
Lieferumfang
Reklamationen
Verwendung des inoCOMB® Silo 12.0
Bestimmungsgemäße Verwendung
Sachwidrige Verwendung
Funktionsweise
Einweisung / Unterweisung und Qualifikation des Bedienpersonals
Technische Daten
Leistung
Elektrosteuerung
Wassermessanlage
Dosierwelle
Mischrohr mit Mischwelle
Pumpenwelle
Motoren
Sicherheitshinweise
Grundlegende Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise für inoCOMB® Silo12.0
Elektrosteuerung
Wassermessanlage
Dosierwelle
Mischrohr mit Mischwelle
Pumpentrichter mit Pumpenwelle
Druckmanometer
Förderschläuche unter Druck
Anforderung an Förderschläuche
Motor
Installation Aufstellung
Elektrosteuerung
Wassermessanlage
Dosierwelle
Mischrohr mit Mischwelle
Pumpe mit Pumpenwelle
Baugruppen des inoCOMB® Silo 12.0
Ansichten Maschine
Übersicht der Bedienelemente
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Bedienungsanleitung
inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
Kapitel Benennung
12.
12.1
13.
13.1.
13.2.
14.
15.
15.1.
16.
16.1.
16.2.
16.3.
16.4.
16.5.
17.
17.1.
17.2.
17.3.
17.4.
18.
18.1.
18.2.
18.3.
18.4.
18.5.
18.6
18.7.
19.
19.1.
19.2.
19.3.
19.4.
20.
21.
22.
23.
24.
Seite
Inbetriebnahme
Arbeitsweise
Laufender Betrieb
Materialkonsistenz
Materialfluss
Arbeitspause
Demontage
Mischrohr mit Mischwelle
Reinigung
Materialtrichter
Dosierwelle
Mischrohr und Mischwelle
Pumpentrichter und Pumpe
Bei Frostgefahr Wasser ablassen
Wartung und Pflege
Dosierwelle
Mischrohr mit Mischwelle
Pumpenwelle
Schneckenmantel und Schnecke
Störungen, Ursache und Behebung
Die Maschine läuft nicht an
Elektrosteuerung
Wassermessanlage
Dosierwelle
Mischwelle
Pumpenwelle
Motoren
Außerbetriebnahme
Leerfahren
Lagerung
Elektrosteuerung
Wassermessanlage
Entsorgung
Adressen – Inotec Servicestellen
Anlagen
Ersatzteilbestellung
Kurzbedienungsanleitung
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Bedienungsanleitung
inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
2.
Symbole und ihre Bedeutung
2.1.
Gefahrenhinweise
Gefahrenhinweise sind zur besseren Erkennung mit Symbolen gekennzeichnet. Beachten Sie diese
Hinweise unbedingt!
Unmittelbare Gefahr!
Gefahr
Texte, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, warnen vor einer unmittelbar
drohenden Gefahr. Die Missachtung dieser Gefahr kann Tod, schwere Verletzungen
oder schwere Sachschäden verursachen.
•
Beachten Sie diese Hinweise unbedingt!
Ausdrückliches Verbot!
Warnung
Texte, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, warnen vor einer Handlung, die
ausdrücklich verboten ist. Die Missachtung des Verbotes kann Tod, schwere
Verletzungen oder schwere Sachschäden verursachen.
•
Beachten Sie diese Hinweise unbedingt!
Spezifische Warnhinweise
Vorsicht
Weitere Hinweise im Dokument warnen vor spezifischen Gefahren wie z. B. vor
gefährlicher elektrischer Spannung. Dabei wird für jede spezifische Gefahr das
entsprechende spezifische Symbol verwendet. Die Missachtung der Warnung kann
Tod, schwere Verletzungen oder schwere Sachschäden verursachen.
•
2.2.
Beachten Sie diese Hinweise unbedingt!
Technische Hinweise
Wichtiger Hinweis!
Texte, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, geben Ihnen wichtige Hinweise
zum effektiven Einsatz der Maschine.
Hinweis
•
Bitte beachten Sie diese Hinweise besonders!
Nützlicher Tipp!
Tipp
Texte, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, weisen Sie auf nützliche Tipps hin,
für den effektiven Umgang mit der Maschine.
•
Bitte beachten Sie diese Tipps!
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inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
3.
3.1.
Allgemeine Hinweise
Zweck dieser Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung dient der Information des Betriebsleiters sowie der Monteure und der Bediener
der Maschine auf der Baustelle. Sie enthält wichtige Hinweise für
•
die sichere Anwendung
•
ein optimales Ergebnis
•
einen langjährigen Einsatz
Gefahr der Fehlbedienung
Durch Nichtbeachten der Bedienungsanleitung besteht Gefahr für Leben und
Gesundheit der Bediener und die Gefahr der Beschädigung des Geräts.
Hinweis
3.2.
•
Lesen Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch, bevor Sie sie Ihren
Monteuren oder Bedienern übergeben!
•
Bitte sorgen Sie dafür, dass Monteure und Bediener diese Bedienungsanleitung
aufmerksam durchlesen, bevor Sie die Maschine installieren und in Betrieb
nehmen!
•
Halten Sie die Bedienungsanleitung stets griffbereit und in gut lesbarem Zustand!
Grafiken im Dokument
Diese Bedienungsanleitung enthält Grafiken wie technische Zeichnungen und Fotos. Hinweise auf einzelne
Elemente dieser Grafiken sind nummeriert. Die einzelnen Hinweise werden in der Tabelle unterhalb der
Grafik erläutert. Die Nummer in der Spalte „Position“ verweist auf das entsprechende nummerierte Element
in der Grafik.
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Bedienungsanleitung
inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
3.3.
Identifikation der Maschine
Zur Identifikation der Maschine beachten Sie bitte das Typenschild.
3.3.1.
Abbildung:
3.3.1.1.
Position
1
2
3
4
Typenschild
Typenschild
Beschreibung der Komponenten der Grafik
Komponente
Hersteller, Adresse und Kontaktdaten, CE Kennzeichnung
Bezeichnung und Typ der Maschine
Baujahr der Maschine (4 Ziffern)
Maschinen-Nummer (6 Ziffern)
Bei Ersatzteilbestellungen, Rückfragen oder Beanstandungen geben Sie stets die Maschinen-Nummer an.
Diese Informationen finden Sie auf dem Typenschild oder auf dem Lieferschein.
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inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
4.
Eingangskontrolle
Die Maschine hat unser Werk nach sorgfältiger Prüfung vollständig und ohne Mängel verlassen. Wir
können aber Beschädigungen während des Transports nicht völlig ausschließen.
Überprüfen Sie unmittelbar nach der Anlieferung die Maschine auf:
Hinweis
4.1.
•
Transportschäden oder sonstige Mängel!
•
Vollständigkeit der Komponenten anhand des Lieferscheins!
•
Lassen Sie keine Teile in der Verpackung zurück!
Lieferumfang
Der Lieferumfang ergibt sich aus den Komponenten des Auftrags und kann anhand des Lieferscheins
überprüft werden.
4.2.
Reklamationen
Schadensersatzansprüche, die sich auf Transportschäden beziehen, können nur geltend gemacht werden,
wenn unverzüglich das Zustellunternehmen benachrichtigt wird.
4.2.1.
Schadensprotokoll
Fertigen Sie im Falle eines Transportschadens umgehend ein Schadensprotokoll an, das
folgende Angaben enthalten sollte:
•
Ihre Kundenadresse
•
Name des Transportunternehmens und des Fahrers
•
Datum und Uhrzeit der Anlieferung
•
Auftragsnummer und Maschinenbezeichnung entsprechend des Lieferscheins
•
Beschreibung des Schadens
•
Unterschrift des Fahrers
•
Unterschrift des Empfängers beim Kunden
Lassen Sie den Transportschaden per Unterschrift vom Fahrer bestätigen. Senden Sie eine Kopie des
Schadensprotokolls an das Transportunternehmen sowie eine Kopie an die INOTEC GmbH und klären Sie
die Möglichkeiten zur Behebung des Schadens mit einer unserer Servicestellen (siehe Kapitel 22
Adressen – Inotec Sevicestellen).
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inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
5.
5.1.
Verwendung des inoCOMB® Silo 12.0
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das inoCOMB® Silo 12.0 wird zum Mischen und Pumpen von Materialien bis ca. 5 mm Körnung
verwendet.
Verarbeitet wird vom Mörtelhersteller vorgemischter Trockenmörtel aus mineralischem Pulver.
In der Aufmischung oder Anmischung wird durch Zugabe von Wasser ein pastöses Produkt
erzeugt. Mit der unter dem Mischer angebrachten Schneckenpumpe wird der Mörtel, über spezielle
Mörtelschläuche, zur Verwendungsstelle gefördert.
5.2.
Sachwidrige Verwendung
Bei sachwidriger Verwendung des inoCOMB® Silo 12.0 drohen dem Anwender Gefahren für Leib und
Leben sowie Beeinträchtigungen des inoCOMB® Silo 12.0 oder anderer Vermögenswerte!
Keine lebensmitteltauglichen Materialien!
Gesundheitsschädigende Wirkung.
Warnung
5.2.1.
•
Verwenden Sie das inoCOMB® Silo 12.0 ausschließlich zur Erzeugung von
Produkten, wie im Kapitel 5.1 Bestimmungsgemäße Verwendung beschrieben!
•
Verwenden Sie das inoCOMB® Silo 12.0 nicht zur Erzeugung anderer
Produkte, z. B. Lebensmittel!
Haftungsausschluss
INOTEC GmbH übernimmt keine Haftung für Schäden oder deren Folgen, die aus sachwidriger
Verwendung des inoCOMB® Silo 12.0 resultieren!
5.3.
Funktionsweise
Der Getriebemotor versetzt die Dosierwelle, die am oberen Ende mit Schneckengängen versehen
ist, in Rotation, wodurch das Trockenmaterial in den Nassbereich des Mischrohres gefördert wird.
Hier fließt kontinuierlich eine genau einstellbare Wassermenge durch einen Anschlussstutzen zu.
Trockenmaterial und Wasser werden zu einer gebrauchsfähigen Konsistenz vermischt. Das
vermischte Material wird durch die Mischwelle in den Pumpentrichter gefördert.
Die unter dem Mischer angebrachte Schneckenpumpe fördert das Mischgut durch einen
Mörtelschlauch zum Spritzgerät.
Die Fördermengeneinstellung kann stufenlos am Schaltschrank reguliert werden.
(Option)
Bei Bedarf kann über eine Schlauchpumpe ein Additiv in genau einzustellender Menge zudosiert
werden.
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6.
Einweisung / Unterweisung und Qualifikation des
Bedienpersonals
Vor Nutzung des Silos sind die Anwender entsprechend den Vorgaben des
ArbSchG
anhand
der
vorliegenden
Kurzbetriebsanleitung
sowie
dieser
Bedienungsanleitung zu unterweisen und auf die Gefahren beim Umgang ist
hinzuweisen.
Mindestens einmal pro Schicht ist das Silo auf äußerlich erkennbare Schäden und
Mängel zu prüfen.
Die persönliche Schutzausrüstung ist dabei zu tragen.
Bei unqualifizierter Bedienung der inoCOMB® Silo 12.0 drohen Gefahr für Leben und Gesundheit
des Bedienpersonals sowie Sachschäden an der inoCOMB® Silo 12.0 oder an anderen
Vermögenswerten.
Rotierende Wellen!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen.
•
Setzen Sie für die Bedienung des inoCOMB® Silo 12.0 nur geschultes oder
unterwiesenes Personal ein!
•
Legen Sie die Zuständigkeit des Personals für das Bedienen, Rüsten, Warten
und Instandhalten klar fest!
•
Setzen Sie nicht geschultes oder nicht eingewiesenes Personal nur unter
Aufsicht einer geschulten oder eingewiesenen Fachkraft ein!
Vorsicht
Elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vorsicht
•
Lassen Sie Arbeiten an der Elektrosteuerung nur von einem Elektrofachmann
ausführen!
•
Schalten Sie das inoCOMB® Silo 12.0 aus!
Betätigen Sie dazu den Hauptschalter und sichern Sie gegen wiedereinschalten .
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
•
Ausspritzendes Material oder platzende Förderschläuche!
•
Verletzungsgefahr und Gefahr der Sachbeschädigung durch
ausspritzendes Material und umherfliegende Teile.
Warnung
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7.
Technische Daten
7.1.
Leistung
Mischleistung:
Förderleistung:
Förderweite:
7.1.1.
je nach Produkt ca. 20 l/Min
je nach Produkt und Drehzahl 0 bis 25 l/Min
je nach Produkt bis 40 Meter
(1 x 20 m Mörtelschlauch NW 35 mm; 1 x 20 m NW 25 mm)
Gewicht
Leergewicht:
2500 kg
7.1.2.
Abmessungen
Höhe:
Durchmesser:
7.2.
7.2.1.
ca. 6000 mm
ca. 2500 mm
Elektrosteuerung
Spannungsangaben
Anschlussleistung:
Strom:
Netzspannung:
Steuerspannung:
Netzzuleitung:
Querschnitt Anschlussleitung:
max. 17,5 KVA
max. 25 A
400 VAC/50 Hz
24 VDC
3 Phasen, N, PE
min. 4,00 mm2
Das Silo darf nur über eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD/FI) IΔN ≤ 30mA
Typ B
werden.
oder Typ B+
7.2.1.1.
Verdrahtungsfarben
Verdrahtung
Hauptstromkreis
Steuerstromkreis +
Steuerstromkreis –
Steuerstromkreis
Fremdspannung
N-Leiter
Zentrale Leitstelle
Schutzleiter
7.3.
(allstromsensitiv) in Betrieb genommen
Farbe
Schwarz
blau/rot
blau/schwarz
blau/weiß
Orange
Blau
Braun
grün/gelb
Wassermessanlage
Wasserdruck:
Druckminderer: Einstellung ab Werk
Durchflussmesser:
Magnetventil:
Zuleitung:
von 0 bis 6 bar
2,5 bar
von 100 bis 1.000 ltr/Stunde
24 VDC
¾“ Wasserschlauch
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inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
7.4.
Dosierwelle
Schneckenflügel Maximalhöhe:
Schneckenflügel Minimalhöhe (Verschleißgrenze):
7.5.
20 mm
13 mm
Mischrohr mit Mischwelle
Mischerflügel Maximalhöhe:
Mischerflügel Minimalhöhe (Verschleißgrenze):
7.6.
57 mm
53 mm
Pumpenwelle
Schneckenflügel Maximalhöhe:
Schneckenflügel Minimalhöhe (Verschleißgrenze):
7.7.
7.7.1.
Motoren
Mischermotor
Leistung/Drehzahl:
Einbaulage:
Gewindelochkreis:
Hohlwellen:
Elektrische Daten:
Wärmeklasse:
Farbe:
Getriebeöl:
Dichtung:
Drehrichtung:
7.7.2.
35 mm
25 mm
P=4,0kW , n1/n2(1/min)=2860 / 280
Motor waagrecht , i =10,1, Ölmenge:0,55 ltr
d=110mm, 6x M8
ø=38mm, L=150mm
f=50Hz , I=8,6 A , U=400V , IP 55 , KLK=180°
F , ED=S1 , ohne Thermokontakt
RAL 9010
HLP32 Synt
aus Viton (C-seitig) und mit Staubschutzlippe
links; Verschraubung 2X M20x1,5
Pumpenmotor
Leistung/Drehzahl:
Einbaulage:
Gewindelochkreis:
Hohlwellen:
Elektrische Daten:
Wärmeklasse:
Farbe:
Getriebeöl:
Dichtung:
Drehrichtung:
P=6,5kW , n1/n2(1/min)=2900 / 297
Motor waagrecht , i =10,1, Ölmenge:0,55 ltr
d=110mm, 6x M8
ø=38mm, L=150mm
f=100Hz , I=9,8A , U=400V , IP 55 , KLK=180°
F , ED=S1 , mit Thermokontakt
RAL 9010
HLP32 Synt
aus Viton (C-seitig) und mit Staubschutzlippe
links; Verschraubung 2X M20x1,5
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8.
Sicherheitshinweise
Um die sichere Bedienung der Maschine zu gewährleisten, machen wir Sie hier mit den wichtigsten
Sicherheitsregeln vertraut.
8.1.
Grundlegende Sicherheitshinweise
8.1.1.
Hinweise an der Maschine
Sicherheitshinweise an der Maschine machen das Bedienpersonal auf drohende
Gefahren aufmerksam.
Hinweis
8.1.2.
•
Beachten Sie alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise, die an der Maschine
angebracht sind!
•
Halten Sie die Sicherheits- und Gefahrenhinweise stets in gut lesbarem Zustand!
Hinweise in der Bedienungsanleitung
Sicherheitshinweise in der Bedienungsanleitung weisen das Bedienpersonal auf
drohende Gefahren hin. Beachten Sie
Hinweis
8.1.3.
•
alle technischen Hinweise und Gefahrenhinweise in der Bedienungsanleitung!
•
Kapitel „Einarbeitung und Qualifikation des Bedienpersonals“!
Überprüfung vor Arbeitsbeginn
Mängel oder Schäden können die Sicherheit des Bedienpersonals gefährden sowie
die Funktionsfähigkeit der Maschine beeinträchtigen.
Hinweis
8.1.4.
•
Überprüfen Sie vor Arbeitsbeginn die Maschine auf äußerlich erkennbare Schäden
oder Mängel!
•
Nehmen Sie die Maschine nicht in Betrieb, wenn Sie Schäden oder Mängel an der
Maschine erkennen!
•
Sorgen Sie für die Behebung der Schäden oder Mängel.
Umbauten und Veränderungen
Umbauten oder Veränderungen können die Sicherheit des Bedienpersonals gefährden
sowie die Funktionsfähigkeit der Maschine beeinträchtigen.
Hinweis
•
Nehmen Sie keine Veränderungen, An- und Umbauten an der Maschine vor, ohne
vorherige Rücksprache mit INOTEC GmbH und deren schriftliche Zustimmung!
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8.1.5.
Reinigung und Wartung
Reinigungs- und Wartungsarbeiten können die Sicherheit des Bedienpersonals
gefährden sowie die Funktionsfähigkeit der Maschine beeinträchtigen.
Hinweis
•
Schalten Sie die Maschine bei Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten vollständig
ab!
•
Sichern Sie die Maschine gegen unerwartetes Wiedereinschalten!
•
Decken Sie vor einer Reinigung mit dem Wasserstrahl alle Öffnungen ab, in die aus
Sicherheits- und Funktionsgründen kein Wasser eindringen darf!
•
Entfernen Sie nach der Reinigung die zuvor zum Schutz vor Wasser angebrachten
Abdeckungen vollständig!
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inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
Sicherheitshinweise für inoCOMB® Silo 12.0
9.
Die Mischwelle und die Dosierwelle des inoCOMB® Silo 12.0 sind rotierende Teile, von denen im laufenden
Betrieb erhebliche Verletzungsgefahr ausgeht.
Die Mischwelle ist durch das Mischrohr geschützt, die Dosierwelle durch das Gehäuse des Silos.
Auf dem inoCOMB® Silo 12.0 sind Warnhinweise angebracht, die auf die Verletzungsgefahr durch die
rotierenden Teile aufmerksam machen.
9.1.
Elektrosteuerung
Beachten Sie die Hinweise in den Kapiteln:
Hinweis
•
Installation 10.1 Elektrosteuerung
•
Inbetriebnahme 11.2 Elektrosteuerung
•
Störungen, Ursache und Behebung 18.2 Elektrosteuerung
•
Außerbetriebnahme 19.3 Elektrosteuerung
Elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vorsicht
9.2.
•
Lassen Sie Arbeiten an der Elektrosteuerung nur von einem Elektrofachmann
ausführen!
•
Schalten Sie das inoCOMB® Silo 12.0 aus!
Betätigen Sie dazu den Hauptschalter am Elektroschaltschrank!
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Wassermessanlage
Wasserstrahl!
Verletzungsgefahr und Gefahr der Sachbeschädigung durch austretendes Wasser!
Gefahr
•
Unterbrechen Sie die Wasserzufuhr!
•
Schließen Sie den Hahn an der externen Wasserzufuhr!
•
Entfernen Sie den Schlauch an der Wassermessanlage!
•
Richten Sie den Wasserstrahl nicht auf andere Personen oder gegen sich selbst!
Beachten Sie die Hinweise in den Kapiteln:
Hinweis
•
Installation 10.2 Wassermessanlage
•
Inbetriebnahme 11.1 Wassermessanlage
•
Außerbetriebnahme 19.4 Wassermessanlage
•
Störungen, Ursache und Behebung 18.3 Wassermessanlage
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9.3.
Dosierwelle
Die Dosierwelle rotiert während des Betriebs im Materialtrichter. Die Dosierwelle ist durch das
Silogehäuse geschützt.
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Vorsicht
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine festen Gegenstände in die rotierende Welle!
Beachten Sie die Hinweise in den Kapiteln:
Hinweis
9.4.
•
Installation 10.3 Dosierwelle.
•
Reinigung 16.2 Dosierwelle
•
Wartung und Pflege 17.1 Dosierwelle
•
Störungen, Ursache und Behebung 18.4 Dosierwelle
Mischrohr mit Mischwelle
Die Mischwelle rotiert während des Betriebs im Mischrohr!
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Vorsicht
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine Gegenstände in die rotierende Welle!
Beachten Sie die Hinweise in den Kapiteln:
Hinweis
•
Installation 10.4 Mischrohr mit Mischwelle
•
Reinigung 16.3 Mischrohr und Mischwelle
•
Transport
•
Wartung und Pflege 17.2 Mischrohr und Mischwelle
•
Störungen, Ursache und Behebung 18.5 Mischwelle
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inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
9.5.
Pumpentrichter mit Pumpenwelle
Die Pumpenwelle rotiert während des Betriebs im Pumpentrichter, sie ist durch ein Schutzgitter
geschützt. Sobald das Schutzgitter des Pumpentrichters abgenommen wird, geht die Maschine auf
Störung. Der rote Leuchtdruckschalter „Störung/Lampentest“ blinkt. Nach Behebend der Störung
kann die angezeigte Störmeldung durch Betätigen des Leuchtdruckschalters „Störung/Lampentest“
quittiert werden. Die Maschine ist wieder betriebsbereit.
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Vorsicht
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine festen Gegenstände in die rotierende Welle!
Beachten Sie die Hinweise in den Kapiteln:
Hinweis
9.6.
•
Installation 10.5 Pumpentrichter und Pumpe
•
Reinigung 16.4 Pumpentrichter und Pumpe
•
Wartung und Pflege 17.3 Pumpentrichter und Pumpe
•
Störungen, Ursache und Behebung 18.6 Pumpe
Druckmanometer
Das Mörteldruckmanometer dient der Überwachung des Förderdrucks. Es ist laut
Sicherheitsbestimmungen zwingend vorgeschrieben.
Überdruck!
Warnung
9.7.
•
Verletzungsgefahr durch platzende Förderschläuche!
•
Kontrollieren Sie laufend den Förderdruck am Druckmanometer!
•
Schalten Sie die Maschine sofort ab, wenn der Förderdruck 40 bar
übersteigt!
Förderschläuche unter Druck
Das Abkoppeln von Förderschläuchen darf nur in drucklosem Zustand durchgeführt
werden.
Ausspritzendes Material!
Warnung
•
Verletzungsgefahr der Augen durch Materialspritzer!
•
Stellen Sie sicher, dass die Schläuche drucklos sind. Prüfen sie dazu den Druck
am Manometer. Die Druckanzeige muss 0 Bar anzeigen!
•
Lassen Sie vor dem Öffnen der Schlauchkupplung die Pumpe rückwärts laufen
(siehe Kapitel „Außerbetriebnahme“), um einen vorhandenen Druck abzubauen!
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9.8.
Anforderungen an Förderschläuche
Platzende Förderschläuche!
Warnung
9.9.
•
Verletzungsgefahr durch umherfliegende Schlauchteile und durch
Materialspritzer!
•
Verwenden Sie nur Förderschläuche, die mit einem Betriebsüberdruck von
40 bar und einem Platzdruck von 120 bar zugelassen sind!!
Motor
Elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vorsicht
•
Lassen Sie Arbeiten an der Elektrosteuerung nur von einem Elektrofachmann
ausführen!
Beachten Sie die Hinweise im Kapitel:
Hinweis
•
Störungen, Ursache und Behebung Motor
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10.
Installation
Aufstellung
Hinweis
•
Der Aufstellplatz des Silos muss eben und standfest beschaffen sein.
•
Der Aufstellplatz des Silos muss einen Mindestabstand zu Böschungen oder
Gruben von 7 m einhalten.
•
Die Füße müssen gegen Unterspülung und seitliches Abrutschen gesichert
sein.
•
Das Silo darf nur an den vorgesehen Aufnahmepunkten angehoben werden.
Allgemeines
Hinweis
Hinweis
Hinweis
Beachten Sie in jedem Fall die in Ihrem Land geltenden Vorschriften
und Richtlinien im Umgang mit Silos.
Speziell: Umgang mit Transportablen Silos BGR/GUV –R 117-2
Während des Verlade-, Transport- und Abstellvorgangs dürfen sich keine unbefugten
Personen im Gefahrenbereich aufhalten.
Das Silo darf nur an den dafür vorgesehenen Transportösen aufgenommen werden.
Das Silo vor jedem Transport auf Schäden wie Beulen, Verbiegungen, Risse und
Korrosion – besonders an Stützfüßen, Verstrebungen und Aufnahmebeschlägen –
überprüfen. Liegt ein Schaden vor, so ist dieser vor einer weiteren Verwendung des
Silos von autorisiertem Personal zu beheben.
Vor jedem Verlade- oder Transportvorgang muss sichergestellt sein, dass
- Anbauteile festsitzen,
- alle Öffnungen verschlossen sind.
Anforderungen an den Aufstellort
Folgende Bedingungen sind vorgeschrieben:
- Der Aufstellplatz des Silos muss einen Mindestabstand von Böschungen und
Gruben von mindestens Silohöhe + 1 m einhalten.
- Der Abstellplatz muss eben und standfest beschaffen sein.
- Die Füsse müssen gegen Unterspülung und seitliches Abrutschen gesichert sein.
- Bei Aufstellung des Silos auf öffentlichen Wegen oder Straßen hat der Aufsteller
eine Aufstellgenehmigung der hierzu zuständigen Behörde einzuholen
- Das Silo darf nur an den dafür vorgesehenen Aufnahmebeschlägen
aufgenommen werden.
Reparaturen und Änderungen an den Silos dürfen nur von autorisiertem
Fachpersonal
durchgeführt werden
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10.1.
Elektrosteuerung
Elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag.
•
Das Silo darf nur über eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung
(RCD/FI) IΔN ≤ 30mA Typ B
oder Typ B+
(allstromsensitiv) in Betrieb genommen werden.
Vorsicht
•
Der Anschluss muss mit mindestens 32 A abgesichert sein!
•
Die flexible Anschlussleitung muss yom Typ HO7RN-F oder zumindest
gleichwertig sein. Querschnitt mindestens 4mm².
•
Schließen Sie das Zuleitungskabel am CEE-Stecker 400V/32A „Einspeisung“ an!
•
ACHTUNG: Der Anschlusspunkt (z.B. Baustromverteiler) muss sich in einem
geprüften Zustand befinden. Eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD/FI) Typ
B darf nicht hinter einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD/FI) vom Typ A
betrieben werden.
•
Der Anschluss aller Betriebsmittel auf der Baustelle ist generell entsprechend
der BGI/GUV-I 608 auszuführen.
Nehmen Sie das inoCOMB® Silo 12.0 wie folgt in Betrieb:
Hinweis
10.2.
•
Schalten Sie den Hauptschalter am Schaltschrank ein und warten sie bis alle
Kontrollleuchten kurz aufleuchten. Danach ist die Maschine betriebsbereit.
•
Eine anfallende Störung wird angezeigt durch die jeweilig dauernd leuchtende
Kontrollleuchte.
•
Nach Beseitigung einer Störung blinkt die jeweilige Kontrollleuchte.
•
Die Störung kann nach deren Behebung durch Betätigen des Leuchtdrucktasters
„Störung/Lampentest“ quittiert werden.
Wassermessanlage
Wasserstrahl!
Verletzungsgefahr und Gefahr der Sachbeschädigung durch austretendes Wasser!
Gefahr
•
Unterbrechen Sie die Wasserzufuhr!
•
Schließen Sie den Hahn an der externen Wasserzufuhr!
•
Entfernen Sie den Schlauch an der Wassermessanlage!
•
Richten Sie den Wasserstrahl nicht auf andere Personen oder gegen sich selbst!
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Installieren Sie die Wassermessanlage wie folgt:
Hinweis
•
Anschluss Wasserzufuhr 3/4“ Schlauch, min 2,5bar. Ist der Wasserdruck zu
gering, ist eine Druckerhöhungspumpe zu verwenden und an der blauen
Steckdose am Schaltschrank einzustecken.
•
Entlüften Sie den externen ¾“ Wasserschlauch.
•
Schließen Sie den externen ¾“ Wasserschlauch nach dem Entlüften an der
Wassermessanlage an!
•
Schließen Sie die Ablasshähne an die Wasserarmatur (siehe Baugruppe
Wassermessanlage)!
•
Schließen Sie den internen Wasserschlauch am Mischrohr an. Soll ein
Verzögerer zudosiert werden, muss zuvor das T-Anschlussstück der
Verzögererpumpe am Mischrohr angeschlossen werden (siehe Baugruppe
Verzögererpumpe).
Nehmen Sie die Wassermessanlage wie folgt in Betrieb:
•
Öffnen Sie den Hahn an der externen Wasserzufuhr!
•
Drücken sie die Wasservorlauftaste und drehen Sie am Nadelventil der
Wasserarmatur, um die Durchflussmenge des Wassers zu verändern und um die
Materialkonsistenz genau zu bestimmen!
Hinweis
10.3.
Dosierwelle
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Vorsicht
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine Gegenstände in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
•
Die Dosierwelle fördert das Trockenmaterial aus dem Silo in das angeflanschte
Mischrohr.
Hinweis
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10.4.
Mischrohr mit Mischwelle
Die Mischwelle rotiert während des Betriebs im Mischrohr!
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Gefahr
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine Gegenstände in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Montieren Sie das Mischrohr wie folgt:
•
Die Maschine muss ausgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert sein.
•
Mischrohr mit der eingebauten Mischwelle aus der Transporthalterung nehmen
am Siloauslauf aufstecken und mittels den zwei Exenterverschlüssen montieren.
Hinweis
10.5.
Pumpe mit Pumpenwelle
Die Pumpenwelle rotiert während des Betriebs im Pumpentrichter. Der Pumpentrichter ist mit einem
Gitter mit Sicherheitskontakt abgedeckt.
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Gefahr
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine Gegenstände in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Montieren Sie die Pumpenwelle wie folgt:
Hinweis
•
Pumpenwelle in den Pumpentrichter vom Auslass her einführen und bis in die
Mitnehmerklaue des Antriebmotors einführen.
•
Saugflansch für Montage des Schneckenmantels aufsetzen.
•
Schneckenmantel mit Förderschnecke gegen den Saugflansch schieben, dabei
Förderschnecke in die Pumpenwelle einführen.
•
Druckflansch mit Mörteldruckmanometer auf den Schneckenmantel aufsetzen
und mit den 2 Schrauben fest anschrauben. Kabel des Mörteldruckmanometers
anschließen.
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11.
Baugruppen des inoCOMB® Silo 12.0
11.1.
11.1.1.
Ansichten Maschine
Maschine Seitenansicht - Schaltschrankseite
Unterflurbefüllstutzen
Schaltschrank
Belüftung
Maschine Seitenansicht
Siloauslauf
Wasserarmatur
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Antriebsmotor
11.1.2.
Übersicht Wassermessanlage
Wassereingangsdruckmanometer
Druckschalter
Druckminderer
Durchflussmesser
Nadelventil
Magnetventil
Zuleitung
Wasservorlauftaste
Ablassventile
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11.1.3
Übersicht Schaltschrank (Seitenansicht links)
72100961 / 8X9
Anbaugehäuse 72100051
Buchseneinsatz 72100962
Schutzdeckel
Fernsteuerkabelanschluß
71600755 / 10S8
Wahlschalter grün
71600147 2x
Schaltelement 1S
70700052
Lampenfassung
70700071 Leuchtmittel
LED grün
Dosierpumpe
71400020 / 5Q1
Hauptschalter
72100107 / 5X4
Schuko Steckdose sw
Heizband
72100108 / 5X5
Schuko Steckdose bl
Wasserpumpe
72100193 / 5X1
CEEEinbaugerätestecker
Einspeisung
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11.1.3.
Übersicht Schaltschrank (Seitenansicht rechts)
72100925 / 5X2
CEE-Anbausteckdose
Kompressor
72100981 / 8X1
Anbaugehäuse gew.
72100050
Buchseneinsatz
Füllstand
72100960 / 8X2
Tüllengehäuse ger.
72100051
Stifteinsatz
72100981 / 9X1
Anbaugehäuse gew.
72100096
Buchseneinsatz
Magnetventil
Wasservorlage
72100960 / 9X2
Tüllengehäuse ger.
72100097
Stifteinsatz
72100960 / 7X2
Tüllengehäuse ger.
72100975
Stifteinsatz
72100154 / 7X1
Anbaugehäuse ger.
72100121
Buchseneinsatz
Pumpenmotor
72100115 / 6X1
CEE-Anbausteckdose
Mischermotor
72100115 / 6X3
CEE-Anbausteckdose
Rüttler
72100961 / 8X3
Anbaugehäuse ger.
72100050
Buchseneinsatz
72100960 / 8X4
Tüllengehäuse ger.
72100051
Stifteinsatz
72100115 / 6X5
CEE-Anbausteckdose
Rüttler
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Bedienungsanleitung
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11.1.4
Montageplatte
FI - Schalter
Sicherheitsrelais -9K3
Sicherungsautomate
5F1 - 5F3
Betriebsstunden
zähler
Phasenrelais -6K1
Drehzahlregler
Verzögererpumpe
Linkslauf
Mischer
Schütze/Relais
Frequenzumrichter -7U1
Netzteil -6G1
Netzfilter -7Z1
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Bedienungsanleitung
inoCOMB Silo 12.0 Serien Nummer 12142 - 12146
11.1.5
71600186 / 10S1
Leuchtdrucktaster ws
71600147
Schalterelement 1S
70700052 / 10H1
Lampenfassung
70700001
Leuchtmittel LED
Pumpe EIN
Steuerung
71600053 / 10S2
Drucktaster rt
71600147
Schalterelement 1S
Pumpe AUS
71600052 / 10S3
Drucktaster sw
71600147
Schalterelement 1S
Pumpe linkslauf
72200402 / 7R1
Potentiometer 5kΩ
71600141
Potentiometerantrieb
Drehzahl
70700058 / 10H6
Leuchtmelder bl
70700052
Lampenfassung
70700072
Leuchtmittel LED
Kabel gesteckt
70700056 / 10H3
Leuchtmelder ge
70700052
Lampenfassung
70700070
Leuchtmittel LED
Mörteldruck zu hoch
70700056 / 10H5
Leuchtmelder ge
70700052
Lampenfassung
70700070
Leuchtmittel LED
Wasserdruck zu hoch
71600186 / 10S4
Leuchtdrucktaster ws
71600147
Schalterelement 1S
70700052 / 10H4
Lampenfassung
70700001
Leuchtmittel LED
Mischer EIN
70000304
Logo Logikmodul
71600053 / 10S5
Drucktaster rt
71600147
Schalterelement 1S
Mischer AUS
71600050
Blindverschluss
70300018
Logo Programmmodul
71600052 / 10S7
Drucktaster sw
71600147
Schalterelement 1S
Lampentest
70000037
Logo
Erweiterungsmodul
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71600182 / 8S1
Leuchtdrucktaster rt
71600147
Schalterelement 1S
70700052 / 10H4
Lampenfassung
70700069
Leuchtmittel LED
Störung Schutzgitter
70000037
Logo
Erweiterungsmodul
Bedienungsanleitung
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11.2.
Übersicht Bedienelemente
Mischer Ein:
Mit diesem Leuchtdrucktaster kann der Mischer eingeschaltet werden. Sobald
der Mischer eingeschaltet ist, leuchtet der Leuchtdrucktaster „Mischer Ein“.
Der Mischer läuft so lange, bis der Pumpentrichter gefüllt ist. Bei Berührung
des Mörtels am oberen Sondenstab schaltet der Mischer ab. Der
Leuchtdrucktaster blinkt, der Mischer ist in Bereitschaft.
Mischer Aus:
Mit diesem Drucktaster kann der Mischer ausgeschaltet werden.
Mischer Linkslauf: (links am Schaltschrank)
Mit diesem Drucktaster läuft der Mischer rückwärts.
Pumpe Ein:
Mit diesem Leuchtdrucktaster kann die Pumpe eingeschaltet werden.
Nach Drücken des Leuchtdrucktasters kann die Pumpe mit einer elektrischen
Fernsteuerung betrieben werden. Durch Blinken des Tasters wird signalisiert,
dass die Pumpe in Bereitschaft ist. Durch nochmaliges Drücken des Tasters
am Schaltschrank oder durch Betätigen des Fernsteuerschalters schaltet sich
die Pumpe ein.
Pumpe Aus:
Mit diesem Drucktaster kann die Pumpe ausgeschaltet werden.
Pumpe Linkslauf:
Bei Betätigung dieses Drucktasters läuft die Pumpe rückwärts. Die Pumpe
muss dabei auf Bereitschaft sein (Leuchtdrucktaster „EIN“ blinkt).
Drehzahl Pumpe:
Mit diesem Drehknopf wird die Geschwindigkeit der Pumpe eingestellt.
Verzögerer Hand/0/Auto: (seitlich links am Schaltschrank)
Mit diesem Knebelschalter kann die Verzögererpumpe eingeschaltet werden.
Die Richtlinien des Trockenmörtelherstellers sind dabei zu beachten.
Auf Stellung „Hand“ läuft die Pumpe sofort an.
Auf Stellung „Auto“ wird die Verzögererpumpe mit dem Mischer eingeschaltet.
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Fernsteuerung (links am Schaltschrank)
Blindstecker abziehen und durch Stecker der Fernsteuerung ersetzen. Die
Pumpe kann nun über Fernsteuerung betrieben werden.
Störung-Lampentest:
Der rote Leuchtmelder signalisiert eine Störung an der Maschine.
Leuchtet nur diese Leuchte, hat eine Sicherung im Schaltkasten ausgelöst,
diese muss wieder eingeschaltet werden.
Blinkt nur die rote Leuchte liegt das Pumpenschutzgitter nicht richtig auf.
Liegt eine andere Störung vor, leuchtet die entsprechende gelbe
Störungsleuchte auf.
Blinken die Leuchten ist die Störung behoben.
Durch Drücken des Leuchtdrucktasters „Störung-Lampentest“ wird die Störung
quittiert, die Anlage ist wieder betriebsbereit.
Durch Betätigen dieses Leuchtdrucktasters von min. 1 Sekunde kann die
Funktion aller Leuchtmittel am Bedienfeld überprüft werden.
Wasserdruck zu niedrig:
Mit diesem Leuchtmelder wird der Bediener darauf hingewiesen, dass der
Wasserdruck zu niedrig oder kein Wasser angeschlossen ist.
Nach Behebung der Störung blinkt der Leuchtmelder. Durch Betätigen des
Leuchtdrucktasters „Störung-Lampentest“ kann die Störung quittiert werden.
Mörteldruck zu hoch:
Mit diesem Leuchtmelder wird der Bediener darauf hingewiesen, dass der
Mörteldruck zu hoch ist. Nach Behebung der Störung blinkt der Leuchtmelder.
Durch Betätigen des Leuchtdrucktasters „Störung-Lampentest“ kann die
Störung quittiert werden.
Wasservorlauftaster:
Mit diesem Drucktaster kann der Bediener das Magnetventil öffnen und die
Wassermengeneinstellung vornehmen.
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12.
12.1.
Inbetriebnahme
Arbeitsweise
-
Wasservorlauftaste betätigen und gewünschte Wasserleistung (Liter pro Stunde)
am Nadelventil einstellen und am Durchflussmesser Menge kontrollieren.
-
Durchlaufmischer durch Betätigen des Leuchtdruckschalter „Mischer Ein“ starten bis
Material in gewünschter Konsistenz austritt.
-
Durch Betätigung des Tasters „Mischer Aus“ wird der Mischvorgang beendet.
-
Vorgeschmierte Mörtelschläuche am Druckflansch anschließen, gegebenenfalls
Reduzierstück 35/25 verwenden.
-
Arretierung der Pumpe lösen und Pumpentrichter vollständig herausziehen und
arretieren.
-
Pumpentrichter durch Betätigen des Leuchtdrucktasters „Mischer Ein“ füllen. Bei
Berührung des Mörtels am kurzen Sondenstab wird der Mischervorgang unterbrochen.
-
Pumpe durch Betätigen des Leuchtdrucktasters „Pumpe Ein“ einschalten.
Bei elektrischer Steuerung startet die Pumpe, wenn der Schalter der gesteckten
Fernsteuerung auf Stellung „Ein“ geschaltet wird.
-
Am Drehregler „Drehzahl Pumpe“ kann die Fördermenge stufenlos eingestellt werden.
-
Der Pumpentrichter wird automatisch nachbefüllt, wenn die Sondenstäbe frei sind.
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13.
Laufender Betrieb
Überprüfen Sie laufend das Betriebsverhalten des inoCOMB® Silo 12.0
Hinweis
13.1.
•
Erkennen Sie Abweichungen im Betriebsverhalten, nehmen Sie das
inoCOMB® Silo 12.0 sofort außer Betrieb!
•
Sorgen Sie für die Behebung der Schäden oder Mängel, die zu dem
abweichenden Betriebsverhalten führen!
Materialkonsistenz
Achten Sie während des Betriebs auf eine gleichmäßige, pastöse Materialkonsistenz!
Hinweis
13.1.1.
Material zu steif
Erhöhen Sie die Wasserzufuhr durch Nachregeln am Nadelventil der Wasserarmatur
(siehe Wasser-Messanlage)!
Hinweis
13.1.2.
Material zu dünnflüssig
Reduzieren Sie die Wasserzufuhr durch Nachregeln am Nadelventil der
Wasserarmatur (siehe Wasser-Messanlage)!
Hinweis
13.1.3.
Konsistenz stark schwankend
Kontrollieren Sie den Wasserdurchflussmesser auf Durchflussschwankungen.
Bei Durchflussschwankungen bewegt sich der rote Schwimmer auf und ab.
Hinweis
13.1.3.1.
Durchflussschwankungen korrigieren
Korrigieren Sie Durchflussschwankungen wie folgt:
•
Überprüfen Sie das Wassereingangssieb und reinigen Sie es, falls es verschmutzt
sein sollte.
•
Überprüfen Sie den Wasserdruck an der Zuleitung und regulieren Sie ihn
entsprechend, falls erforderlich!
•
Überprüfen Sie die Einstellung des Druckminderers und regulieren Sie die
Hinweis
Einstellung, falls erforderlich!
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13.2.
Materialfluss
•
Achten Sie während des Betriebs auf einen gleichmäßigen Materialfluss!
Hinweis
13.2.1.
Zu geringer Materialaustritt am Spritzkopf
•
Hinweis
13.2.2.
Zu viel Materialaustritt am Spritzkopf
•
Hinweis
13.2.3.
Durch Drehen des Drehreglers „Pumpe Drehzahl“ nach links wird die
Pumpendrehzahl und somit die Pumpleistung geringer.
Schwankende Pumpenleistung
•
Materialkonsistenz überprüfen, eventuell wechselnde Konsistenz
•
Füllstand im Pumpentrichter überprüfen, eventuell kommt Mischer nicht nach
•
Pumpendruck überprüfen, eventuell Pumpendruck zu hoch, Schlauchlänge
reduzieren.
•
Schneckenmantel und Schnecke überprüfen
Hinweis
13.2.4.
Durch Drehen des Drehreglers „Pumpe Drehzahl“ nach rechts wird die
Pumpendrehzahl und somit die Pumpleistung erhöht.
Zu hoher Mörteldruck
Ausspritzendes Material!
•
Verletzungsgefahr der Augen durch Materialspritzer!. Gemäß der BGR 183
müssen die mit dem Beseitigen von Verstopfern beauftragten
Personen aus Sicherheitsgründen eine Schutzbrille tragen
Warnung
•
Stellen Sie sicher, dass die Schläuche drucklos sind. Prüfen Sie dazu den Druck
am Manometer. Die Druckanzeige muss 0 bar anzeigen!
•
Lassen Sie vor dem Öffnen der Schlauchkupplung die Pumpe rückwärts laufen
(siehe Kapitel „Außerbetriebnahme“), um einen vorhandenen Druck abzubauen!
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14.
Arbeitspause
Übersteigt die Dauer einer Arbeitspause die Abbindzeit des zu verarbeitenden Materials, besteht die
Gefahr, dass das Material während der Pause abbindet!
Fahren Sie die Pumpe und das Mischrohr leer!
•
Hinweis
Reinigen Sie die Pumpe, die Schläuche und das Mischrohr und die Mischwelle!
(siehe Kapitel 13 Demontage und 14 Reinigung)
Rotierende Welle!
Gefahr durch Einziehen und Quetschen.
Vorsicht
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine Gegenstände in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter (60) in Stellung „0“
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
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15.
15.1.
Demontage
Mischrohr mit Mischwelle
15.1.1.
Hinweis
15.1.2.
Silo entleeren
•
Durchlaufmischer mittels Druckknopf „Mischer Aus“ ausschalten.
•
Maschine am Hauptschalter ausschalten.
Abnehmen des Mischrohrs
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine festen Gegenstände in die rotierende Welle.
•
Schalten Sie das inoCOMB® Silo 12.0 vor dem Abnehmen des Mischrohr aus
und unterbrechen Sie die Stromzufuhr. Drehen Sie dazu den Hauptschalter
in Stellung „0“.
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Vorsicht
Hinweis
•
Die Exzenterverschlüsse am Materialtrichter öffnen.
•
Das Mischrohr vom Silo 12.0 abnehmen.
•
Die Mischwelle aus dem Mischrohr herausziehen.
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Bedienungsanleitung
inoCOMB® Silo 12.0
16.
16.1.
Reinigung
Materialtrichter
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Vorsicht
Um den Materialtrichter zu reinigen, gehen Sie wie folgt vor:
Hinweis
16.2.
•
Fahren Sie den Materialtrichter trocken leer!
•
Stecker des Mischermotors abziehen
•
Öffnen Sie den Schnellspanner
•
Klappen Sie den Motor seitlich weg!
•
Ziehen Sie die Dosierwelle auf der Motorseite heraus!
•
Entfernen Sie Restmaterial trocken mit Hilfe eines geeigneten Besens!
Dosierwelle
Das inoCOMB® Silo 12.0 ist so konstruiert, dass Sie die Dosierwelle herausnehmen und wieder einfügen
können!
16.2.1.
Dosierwelle entnehmen
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter (60) in Stellung „0“)
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Vorsicht
Um die Dosierwelle zu reinigen, gehen Sie wie folgt vor:
Hinweis
•
Fahren Sie den Materialtrichter trocken leer!
•
Ziehen sie den Stromanschluss des Mischmotors ab
•
Öffnen Sie den Exzenterverschluss!
•
Klappen Sie den Motor seitlich weg!
•
Ziehen Sie die Dosierwelle auf der Motorseite heraus!
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16.2.2.
Dosierwelle reinigen
Gehen Sie wie folgt vor, um die Dosierwelle zu reinigen:
Hinweis
16.2.3.
•
Entfernen Sie Materialreste!
•
Reinigen Sie die Dosierwelle trocken oder mit Wasserstrahl!
•
Dosierwelle trocknen!
Dosierwelle einfügen
Nach der Reinigung gehen Sie wie folgt vor, um die Dosierwelle einzufügen:
Hinweis
16.3.
•
Fügen Sie die trockene Dosierwelle wieder ein!
•
Klappen Sie den Motor wieder ordnungsgemäß zurück! Achten Sie darauf, dass
die Dosierwelle in der Mitnehmerklaue des Mischmotors liegt.
•
Arretieren Sie den Motor mit dem Exzenterverschluss!
•
Stromversorgung wieder anschließen.
Mischrohr und Mischwelle
16.3.1.
Vor der Reinigung
Schalten Sie das Silo aus und sichern Sie es gegen wiedereinschalten!
Gefahr
•
Vor der Reinigung das Mischrohr abnehmen!
Hinweis
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Vorsicht
Wasserstrahl!
Verletzungsgefahr und Gefahr der Sachbeschädigung durch austretendes Wasser!
Gefahr
•
Schließen Sie den Hahn an der externen Wasserzufuhr!
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Um die Mischwelle aus dem Mischrohr zu entnehmen, gehen Sie wie folgt vor:
Hinweis
16.3.2.
•
Öffnen Sie die Exzenterverschlüsse, um das Mischrohr am Silo abzunehmen!
•
Anschluss an Materialtrichter trocken reinigen und Verschlusskappe aufsetzen.
•
Ziehen Sie danach die Mischwelle aus dem Mischrohr heraus!
•
Mischrohrdeckel abnehmen
Mischrohr und Mischwelle reinigen
Um Mischrohr und Mischwelle zu reinigen, gehen Sie wie folgt vor:
Hinweis
•
Entfernen Sie Materialreste!
•
Reinigen Sie die Mischwelle und das Mischrohr und Mischrohrdeckel trocken oder
mit Wasserstrahl!
16.3.3.
Nach der Reinigung von Mischrohr und -welle
16.3.3.1.
Mischrohr und Mischwelle wieder in Betrieb nehmen
Falls Sie nach der Reinigung Mischrohr und Mischwelle wieder in Betrieb nehmen
möchten, gehen Sie wie folgt vor:
Hinweis
16.3.3.2.
•
Montieren Sie die Mischwelle, das Mischrohr und den Mischrohrdeckel wie in
Kapitel Installation 10.4 Mischrohr mit Mischwelle beschrieben!
Mischrohr und Mischwelle außer Betrieb nehmen
Falls Sie nach der Reinigung Mischrohr und Mischwelle außer Betrieb nehmen
möchten, gehen Sie wie folgt vor:
Hinweis
•
Siehe Kapitel 18 Außerbetriebnahme!
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16.4.
Pumpentrichter und Pumpe
16.4.1.
Mörtelschläuche am Druckflansch demontieren
Ausspritzendes Material!
Warnung
16.4.2.
Verletzungsgefahr der Augen durch Materialspritzer!. Gemäß der BGR 183
müssen die mit dem Beseitigen von Verstopfern beauftragten
Personen aus Sicherheitsgründen eine Schutzbrille tragen
•
Stellen Sie sicher, dass die Schläuche drucklos sind. Prüfen Sie dazu den Druck
am Manometer. Die Druckanzeige muss 0 bar anzeigen!
•
Lassen Sie vor dem Öffnen der Schlauchkupplung die Pumpe rückwärts laufen
(siehe Kapitel „Außerbetriebnahme“), um einen vorhandenen Druck abzubauen!
Pumpentrichter entleeren
Hinweis
16.4.3.
•
•
Vor der Reinigung den Pumpentrichter leerfahren!
•
Leuchtdrucktasters „Pumpe ein“ betätigen, bis der Pumpentrichter leergepumpt
ist.
•
Restmörtel mit Wasserstrahl entfernen und über Reinigungsöffnung ablassen.
Pumpe reinigen
Hinweis
•
Zum Reinigen des Schneckenmantels die Förderpumpe mit dem Leuchtdrucktaster „Pumpe ein“ in Betrieb setzen, bis sauberes Wasser am
Druckflansch austritt.
•
Druckflansch mit Wasserstrahl ausspülen.
.
16.4.4.
Pumpentrichter reinigen
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Vorsicht
Hinweis
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine festen Gegenstände in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“)
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
•
Minicomb ausschalten und gegen wiedereinschalten sichern
•
Der Pumpentrichter wird mit Wasser ausgespült und mit gff. Spachtel/ Bürste
sauber gereinigt und ausgespült, Das Schmutzwasser wird unten am
Pumpentrichter abgelassen und aufgefangen.
•
Der Pumpentrichter wird mit klarem Wasser befüllt. Zum Entleeren
des Mörtelschlauches ist die Förderpumpe solange in Betrieb zu
nehmen, bis vorne am Mörtelschlauch Wasser austritt.
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16.4.5.
Mörtelschläuche reinigen
Wasserstrahl!
Verletzungsgefahr und Gefahr der Sachbeschädigung durch austretendes Wasser!
Gefahr
Hinweis
•
Schließen Sie den Hahn an der externen Wasserzufuhr!
•
Mörtelschläuche entsprechend ihrem Durchmesser getrennt reinigen.
•
Passende Schwammkugel in Schlauchkupplung einführen.
•
Schlauch an Reinigungskupplung anschließen, gegebenenfalls Reduzierstück
35/25 verwenden.
•
Ventil öffnen, bis Schwammkugel am Schlauchende austritt.
•
Vorgang so lange wiederholen, bis keine Mörtelreste mehr austreten.
.
16.5.
Bei Frostgefahr Wasser ablassen
Bei Frostgefahr muss die Maschine gereinigt und das Wasser aus der Anlage abgelassen und
ausgeblasen werden!
Wasserstrahl!
Verletzungsgefahr und Gefahr der Sachbeschädigung durch austretendes Wasser!
Gefahr
Hinweis
•
Schließen Sie den Hahn an der externen Wasserzufuhr!
•
Bei Frostgefahr muss die Wasserzufuhr getrennt und das Wasser aus der
Maschine entfernt werden.
•
Öffnen Sie alle 3 Ablasshähne an der Wassermessanlage (siehe Kapitel 10.2
Wassermessanlage)
•
Blasen Sie das Restwasser mit Druckluft aus der Wassermessanlage. Dazu
Magnetventil öffnen
.
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inoCOMB® Silo 12.0
17.
Wartung und Pflege
Lassen Sie das inoCOMB® Silo 12.0 einmal jährlich in einer Fachwerkstatt überprüfen! Teile, die einem
Verschleiß unterliegen, müssen ausgetauscht werden, sobald die Verschleißgrenze erreicht ist!
Ortveränderliche Maschinen, wie das inoCOMB® Silo 12.0, müssen einer vom Eigentümer festgelegten
zyklischen Überprüfung unterzogen werden!
17.1.
Dosierwelle
Die Dosierwelle unterliegt dem Verschleiß! Ist die Minimalhöhe der Schneckenflügel erreicht oder
unterschritten, muss die gesamte Dosierwelle ausgetauscht werden! Verschleißgrenze: siehe Kapitel
Technische Daten 7.4 Dosierwelle!
17.2.
Mischrohr mit Mischwelle
Die Mischwelle unterliegt dem Verschleiß! Wird die Minimalhöhe der Mischerflügel erreicht oder
unterschritten, muss die gesamte Mischwelle ausgetauscht werden. Verschleißgrenze: siehe Kapitel
Technische Daten 7.5 Mischrohr mit Mischwelle!
17.3.
Pumpenwelle
Die Pumpenwelle unterliegt dem Verschleiß! Ist die Minimalhöhe der Schneckenflügel erreicht oder
unterschritten, muss die gesamte Pumpenwelle ausgetauscht werden! Verschleißgrenze: siehe Kapitel
Technische Daten 7.6 Pumpenwelle!
17.4.
Schneckenmantel und Schnecke (Stator und Rotor)
Schneckenmantel und Schnecke unterliegen dem Verschleiß! Sind Stator und Rotor verschlissen, ist
kein befriedigendes Pumpergebnis mehr zu erreichen. Zur Überprüfung der Pumpe wird am
Druckflansch ein Druckprüfer mit Ablasshahn angeschlossen. Pumpentrichter mit Wasser füllen und
Pumpe bei niedrigster Drehzahl einschalten, bis Wasser am Druckprüfer austritt. Hahn verschließen
und Pumpe gegen Druck weiterlaufen lassen, bis der Druck nicht mehr steigt. Werden 30 bar nicht
erreicht, müssen Stator und Rotor ausgetauscht werden.
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inoCOMB® Silo 12.0
18.
Störungen, Ursache und Behebung
Das inoCOMB® Silo 12.0 ist für einen störungsfreien Betrieb konstruiert. Sollte doch einmal eine Störung
auftreten, befolgen Sie bitte die nachfolgenden Hinweise zur Analyse, Überprüfung und Behebung der
Störung oder wenden Sie sich an den Inotec Service (siehe Kapitel 21 Adressen – Inotec Servicestellen).
18.1.
Die Maschine läuft nicht an
Elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vorsicht
•
Lassen Sie Arbeiten an der Elektrosteuerung nur von einem Elektrofachmann
ausführen!
•
Schalten Sie das inoCOMB® Silo 12.0 aus!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“.
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Ursache
Überprüfung, Behebung
Die Maschine läuft nicht an.
18.2.
•
Lassen Sie die Stromzufuhr überprüfen. Lassen
Sie die Stromzufuhr wieder herstellen, falls sie
unterbrochen war.
•
Lassen Sie die Elektrosteuerung überprüfen
und lassen Sie gegebenenfalls die Störung
beseitigen.
Elektrosteuerung
Elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vorsicht
•
Lassen Sie Arbeiten an der Elektrosteuerung nur von einem Elektrofachmann
ausführen!
•
Schalten Sie das inoCOMB® Silo 12.0 aus!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter (60) in Stellung „0“.
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Ursache
Überprüfung und Behebung
•
Lassen Sie die Spannungsversorgung am
Baustellenverteiler und an den
Zuleitungskabeln überprüfen.
•
Lassen Sie die Spannungsversorgung wieder
herstellen, falls sie unterbrochen war.
•
Lassen Sie Motoren, Dosier-, Pump und
Mischwelle überprüfen.
Lassen Sie gegebenenfalls die Störung
beseitigen.
Es ist keine Eingangsspannung vorhanden.
Die Überstromschutzeinrichtung hat
ausgelöst.
•
•
Nach der Beseitigung der Störung muss die
Überstromschutzeinrichtung quittiert werden.
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18.3.
Wassermessanlage
Wasserstrahl!
Verletzungsgefahr und Gefahr der Sachbeschädigung durch austretendes Wasser!
Gefahr
•
Unterbrechen Sie die Wasserzufuhr!
•
Schließen Sie den Hahn an der externen Wasserzufuhr!
•
Entfernen Sie den Schlauch an der Wassermessanlage!
•
Richten Sie den Wasserstrahl nicht auf andere Personen oder gegen sich selbst!
Ursache
Überprüfung und Behebung
•
Überprüfen Sie, ob der Schlauch zur externen
Wasserzufuhr angeschlossen ist; schließen Sie den
Wasserschlauch an, falls er nicht angeschlossen ist.
•
Überprüfen Sie, ob der Absperrhahn an der externen
Wasserzufuhr geöffnet ist; öffnen Sie den Absperrhahn,
falls er geschlossen ist.
•
Überprüfen Sie den Stecker am Magnetventil;
befestigen Sie den Stecker, falls er lose ist.
•
Überprüfen Sie die Spule des Magnetventils;
tauschen Sie die Spule aus, falls sie defekt ist.
•
Überprüfen Sie das Magnetventil;
tauschen Sie das Magnetventil aus, falls es mechanisch
defekt ist.
Die zugeführte Wassermenge ist zu
gering.
•
Erhöhen Sie die Durchflussmenge durch Nachregulieren
am Nadelventil der Wasserarmatur.
Die zugeführte Wassermenge ist zu
hoch.
•
Vermindern Sie die Durchflussmenge durch
Nachregulieren am Nadelventil der Wasserarmatur.
•
Überprüfen Sie das Wassereingangssieb; reinigen Sie
gegebenenfalls das Wassersieb.
•
Überprüfen Sie den Wasserdruck der Zuleitung;
regulieren Sie gegebenenfalls den Wasserdruck.
•
Überprüfen Sie die Einstellung am Druckminderer;
regulieren Sie gegebenenfalls die Einstellung.
Die Wasserzufuhr ist unterbrochen.
Die Wasserzufuhr ist unterbrochen,
das Magnetventil öffnet nicht.
Die zugeführte Wassermenge ist
schwankend, der rote Schwimmer
bewegt sich auf und ab.
18.4.
Dosierwelle
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Vorsicht
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine Gegenstände in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“!
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
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inoCOMB® Silo 12.0
Ursache
Überprüfung und Behebung
•
Die Dosierwelle ist mechanisch blockiert.
18.5.
Überprüfen Sie, ob sich in der Dosierwelle ein
Fremdkörper befindet;
entfernen Sie gegebenenfalls den Fremdkörper.
Mischwelle
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Vorsicht
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine Gegenstände in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“!
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Ursache
Überprüfung und Behebung
•
Überprüfen Sie, ob sich ausgehärtetes Material in
der Mischwelle befindet;
entfernen Sie gegebenenfalls das ausgehärtete
Material.
•
Überprüfen Sie, ob sich in der Mischwelle ein
Fremdkörper befindet;
entfernen Sie gegebenenfalls den Fremdkörper.
Die Mischwelle ist mechanisch blockiert.
18.6.
Pumpenwelle
Rotierende Welle!
Lebensgefahr durch Einziehen und Quetschen!
Vorsicht
•
Greifen Sie nicht in die rotierende Welle!
•
Bringen Sie keine Gegenstände in die rotierende Welle!
•
Unterbrechen Sie die externe Stromzufuhr!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“!
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Ursache
Überprüfung und Behebung
•
Überprüfen Sie, ob sich ausgehärtetes Material
an der Pumpenwelle befindet;
entfernen Sie gegebenenfalls das ausgehärtete
Material.
•
Überprüfen Sie, ob sich in der Pumpenwelle ein
Fremdkörper befindet;
entfernen Sie gegebenenfalls den Fremdkörper.
Die Pumpenwelle ist mechanisch blockiert.
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inoCOMB® Silo 12.0
18.7.
Motoren
18.7.1.
Mischermotor
Elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vorsicht
•
Lassen Sie Arbeiten an der Elektrosteuerung nur von einem Elektrofachmann
ausführen!
•
Schalten Sie die das inoCOMB® Silo 12.0 aus!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“!
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Ursache
Überprüfung und Behebung
•
Lassen Sie den Motor überprüfen;
lassen Sie gegebenenfalls den Motor
austauschen.
•
Lassen Sie die Elektrosteuerung überprüfen;
lassen Sie gegebenenfalls die Elektrosteuerung
reparieren.
•
Überprüfen Sie, ob sich in der Dosierwelle ein
Fremdkörper befindet;
entfernen Sie gegebenenfalls den Fremdkörper.
•
Überprüfen Sie, ob sich ausgehärtetes Material in
der Mischwelle befindet;
entfernen Sie gegebenenfalls das ausgehärtete
Material.
•
Überprüfen Sie, ob sich in der Mischwelle ein
Fremdkörper befindet; entfernen Sie
gegebenenfalls den Fremdkörper.
Der Mischmotor läuft nicht an oder stottert.
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18.7.2.
Pumpenmotor
Elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vorsicht
•
Lassen Sie Arbeiten an der Elektrosteuerung nur von einem Elektrofachmann
ausführen!
•
Schalten Sie das inoCOMB® Silo 12.0 aus!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“!
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Ursache
Überprüfung und Behebung
Der Pumpenmotor läuft nicht an oder stottert.
•
Überprüfen Sie ob das Schutzgitter
ordnungsgemäß montiert ist.
•
Lassen Sie den Motor überprüfen;
lassen Sie gegebenenfalls den Motor
austauschen.
•
Lassen Sie die Elektrosteuerung überprüfen;
lassen Sie gegebenenfalls die Elektrosteuerung
reparieren.
•
Überprüfen Sie, ob sich in der Pumpenwelle ein
Fremdkörper befindet;
entfernen Sie gegebenenfalls den Fremdkörper.
•
Überprüfen Sie, ob sich ausgehärtetes
Material in der Pumpenwelle befindet;
entfernen Sie gegebenenfalls das
ausgehärtete Material.
•
Überprüfen Sie die Spannschelle der Pumpeneinheit, gegebenenfalls Spannschrauben
lösen.
•
Überprüfen Sie, ob sich in der Pumpe ein
Fremdkörper befindet; entfernen Sie
gegebenenfalls den Fremdkörper oder
tauschen die Pumpeneinheit aus.
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inoCOMB® Silo 12.0
19.
19.1.
Außerbetriebnahme
Leerfahren
•
Hinweis
19.2.
Lassen Sie kein Restmaterial in der Maschine. Entleeren Sie das inoCOMB® Silo
12.0 vollständig, bevor Sie es außer Betrieb nehmen!
Lagerung
•
Lagern Sie das inoCOMB® Silo 12.0 stehend.
Hinweis
19.3.
Elektrosteuerung
Elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Vorsicht
19.4.
•
Lassen Sie Arbeiten an der Elektrosteuerung nur von einem Elektrofachmann
ausführen!
•
Schalten Sie das inoCOMB® Silo 12.0 aus!
Drehen Sie dazu den Hauptschalter in Stellung „0“!
•
Ziehen Sie den Netzstecker!
Wassermessanlage
Wasserstrahl!
Verletzungsgefahr und Gefahr der Sachbeschädigung durch austretendes Wasser!
Gefahr
•
Unterbrechen Sie die Wasserzufuhr.
•
Schließen Sie den Hahn an der externen Wasserzufuhr!
•
Entfernen Sie den ¾“ Schlauch!
•
Öffnen Sie die Ablasshähne, um das Wasser vollständig zu entfernen.
Frostgefahr!
Gefahr
•
Öffnen Sie alle 3 Ablasshähne der Wasserarmatur, und den Ablasshahn an der
Wasserpumpe.
•
Um Restwasser komplett zu entfernen, schließen Sie den Schlauch zwischen
Luftausgang und Wassereingang und blasen mit Hilfe des Kompressors die
Leitungen und Geräte aus.
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inoCOMB® Silo 12.0
20.
Entsorgung
Das inoCOMB® Silo 12.0 besteht überwiegend aus hochwertigem Metall.
Wenn Sie die inoCOMB® Silo 12.0 endgültig außer Betrieb nehmen, beachten Sie
folgendes:
Hinweis
•
Führen Sie das Metall einer Wiederverwendung zu!
•
Entsorgen Sie das inoCOMB® Silo 12.0 über einen Altmetallhändler oder Ihre
lokale Altmetallsammelstelle!
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inoCOMB® Silo 12.0
21.
Adressen – Inotec Servicestellen
Die Inotec Servicestellen finden Sie unter der Internetadresse
www.inotec-gmbh.com Æ Kontakt
22.
Anlagen
Folgende Dokumente sind als Anlagen beigelegt und sind Bestandteil dieser Betriebsanleitung:
1. Elektroschaltplan
2.
EG-Konformitätserklärung
3.
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Inotec GmbH
23.
Ersatzteilbestellung
Zur einfachen Ersatzteilbestellung verwenden Sie bitte das nachfolgende Bestellformular.
Tragen Sie die Liefer- und die Bestelladresse ein, falls diese von der Lieferadresse abweicht. Tragen Sie
die Artikel-Nr., die Artikel-Bezeichnung und die Anzahl der Artikel ein, die Sie bestellen möchten. Die
Artikel-Nummern und Bezeichnungen finden Sie in „Zeichnungen und Ersatzteile“ .
Senden Sie das Formular per Telefax an die oben im Formular angegebene Nummer.
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inoCOMB® Silo 12.0
Bestellschein
Fax an: +49(0)7741/ 6805-665
Lieferadresse
Rechnung an
_______________________________________
_______________________________________
_______________________________________
_______________________________________
_______________________________________
_______________________________________
_______________________________________
_______________________________________
Name des Bestellers
Beratung durch
____________________________
__________________________
Anzahl
Artikel-Nr.
Datum
___________________
Artikel-Bezeichnung
Es gelten unsere Allgemeinen Geschäfts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen. Der Kunde hat diese Bedingungen zur
Kenntnis genommen und ist mit deren Geltung einverstanden.
Sämtliche Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung gemäß § 449 BGB unser Eigentum.
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Kurzbetriebsanleitung StoSilo Minicomb
mit Tastensteuerung
1. Vor Nutzung des Silos sind die Anwender entsprechend den Vorgaben des ArbSchG
anhand der vorliegenden Kurzbedienungsanweisung, sowie der Betriebsanleitung
(www.sto.de) zu unterweisen und auf die Gefahren beim Umgang durch den
Betreiber hinzuweisen.
2. Anschluss Wasserzufuhr 3/4‘‘ Schlauch, min. 2,5 bar Wasserdruck.
3. Das Silo darf nur über eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD/FI) IΔN ≤ 30mA
oder Typ B+
(Allstromsensitiv) in Betrieb genommen
TypB
werden. Benötigte Spannungsversorgung 400V/32A, CEE Steckvorrichtung,
Absicherung mit 25 A (z.B. LS Automat mit C Charakteristik). Den Energieanschluss
des Schaltschranks mittels Zuleitung mit einem CEE Stecker über den vorgenannten
Anschlusspunkt herstellen. (Flexible Anschlussleitungen müssen vom Typ H07RN-F
oder mindestens gleichwertig sein).
4. ACHTUNG: Der Anschlusspunkt (z.B. Baustromverteiler) muss sich in einem
geprüften Zustand befinden. Eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD/FI)
Typ B darf nicht hinter einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD/FI) vom
Typ A betrieben werden.
Der Anschluss aller Betriebsmittel auf der Baustelle ist generell entsprechend der
BGI/GUV-I 608 auszuführen.
5. Anschluss Wasserzufuhr 3/4‘‘ Schlauch, min. 2,5 bar Wasserdruck. Bei
schwankendem Wasserdruck muss zusätzlich eine Druckerhöhungspumpe eingesetzt
werden.
6. Montage Mischrohr und Mischwelle durch Schnellverschlüsse.
7. Wasserschlauch von Wasserdosiereinheit an Mischrohr ankuppeln.
8. Hauptschalter einschalten. Nach ca. 3 Sek. ist das Gerät betriebsbereit.
9. Start des Durchlaufmischers über Taste „Mischer EIN‘‘.
10. Stopp des Durchlaufmischers über Taste „Mischer AUS‘‘.
11. Befüllung des Pumpentrichters: Den Durchlaufmischer starten, bis der
Füllstandsmelder im Pumpentrichter den Mischer über Füllstandssonden abschaltet.
Der Mischer geht auf Bereitschaft („Mischer EIN‘‘ blinkt) und schaltet auf
Anforderung der Füllstandssonde automatisch wieder ein. Die Erstbefüllung des
Pumpentrichters ist zu überwachen.
12. Die Mörtelschläuche sind vor Montage mit Kleister vorzuschmieren.
13. Den Mörtelschlauch am Druckflansch ankoppeln.
14. Förderpumpe durch 2-maliges betätigen des Druckknopf „Pumpe Ein‘‘ starten, die
Mörtelschläuche werden mit kleiner Drehzahl befüllt.
15. Die Drehzahl der Förderpumpe kann stufenlos über den „Drehzahlregler Pumpe‘‘
eingestellt werden.
16. Für den Schneckenmantel ist das zu fördernde Material zugleich der Schmierstoff,
deshalb darf die Förderpumpe nicht trocken gefahren werden. Dies ist insbesondere
beim Linkslauf und bei der Reinigung zu beachten.
17. Die Pumpe kann wahlweise über ein Fernsteuerkabel mit Schalter oder an dem
Schaltschrank bedient werden.
18. Die max. Mörtelschlauchlänge beträgt 40m (20m NW35 und 20m NW25). Bei einem
max. Mörteldruck am Druckmanometer von ca. 40bar schaltet die Pumpe ab und
läuft bei einem absenkenden Mörteldruck von ca. 20-40 bar automatisch wieder an.
19. Bei Schlauchstopfern kann die Pumpe mit der Druckknopf „Pumpe Linkslauf‘‘ solange
rückwärts gefahren werden, bis am Mörteldruckmanometer kein Druck mehr
angezeigt wird.
20. Vor dem Abkoppeln von Mörtelschläuchen ist darauf zu achten, dass der
Mörtelschlauch drucklos ist. Weitere Informationen entnehmen Sie der
Betriebsanleitung
21. Vor Reinigung, Störungsbehebung ist das Silo über den Hauptschalter auszuschalten
und gegen Wiedereinschalten sichern.
22. Zur Reinigung der Mischeinheit wird das Mischrohr abgenommen und die Mischwelle
ganz herausgezogen. Beide Teile sind mit Wasser ggf. mit einer Spachtel sauber
reinigen. Das Mischrohr inkl. Mischwelle wird in den dafür vorgesehene Halterung
eingesetzt. Diese Reinigung ist vor allen Betriebsunterbrechungen (max. 1h) und bei
Arbeitsende durchzuführen. Die Schutzkappe ist auf den Mischrohrflansch
aufzusetzen, damit wird der Trockenbereich des Silos vor Wassereindringung
geschützt.
23. Für den Betrieb und die üblichen Reinigungsvorgänge darf das Abdeckgitter des
Pumpentrichters nicht entfernt werden. Das Abdeckgitter ist mit einer
Sechskantschraube fest am Pumpentrichter befestigt
24. Der Pumpentrichter wird vor der Reinigung des Schneckenmantels mit Wasser und
Pinsel gereinigt und ausgespült.
25. Der Pumpentrichter wird mit klarem Wasser befüllt.
26. Zur Reinigung der Förderpumpe muss der Hauptschalter wieder eingeschaltet
werden.
27. Zum Entleeren des Mörtelschlauches und zum Reinigen des Schneckenmantels ist die
Förderpumpe solange in Betrieb zu nehmen, bis sauberes Wasser am Druckflansch
austritt.
28. Der Mörtelschlauch ist grob gereinigt wenn vorne Wasser austritt.
29. Nach dem Abkoppeln der Mörtelschläuche ist der Druckflansch mit Wasser
auszuspülen.
30. Die Mörtelschläuche sind mit Schwammkugeln 2-malig zu spülen.
31. Diese Reinigung der Förderpumpe ist vor allen Betriebsunterbrechungen (max. 1h)
und bei Arbeitsende durchzuführen.
32. Bei sommerlichen Temperaturen ist auch bei kurzen Pausen ein evtl. Ansteifen vom
Material im Pumpentrichter zu kontrollieren, ggf. muss das angesteifte Material so
bewegt werden, dass kein Materialtunnel entsteht.
ACHTUNG: Gefahr durch Trockenlauf des Schneckenmantels
33. Bei Arbeitsende ist die Strom- und Wasserzufuhr am Silo zu trennen.
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INOTEC GMBH, D-79761 Waldshut-Tiengen,
www.inotec-gmbh.com, info@inotec-gmbh.com
EG-Konformitäts-Erklärung
im Sinne der EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG (Maschinen), Anhang II A
Die Bauart der Maschine
Fabrikat:
Inotec
Typenbezeichnung:
InoCOMB Silo 12.0
ist entwickelt, konstruiert und gefertigt in Übereinstimmung mit der EG-Richtlinie
2006/42/EG.
Firma
INOTEC GmbH
Waldshuterstr. 25
D-79761 Waldshut-Tiengen
Folgende harmonisierte Normen sind angewandt:
DIN EN 12100
DIN EN 60204.1
DIN EN
12151:2007
Sicherheit von Maschinen , Geräten und Anlagen
Elektrische Ausrüstung von Industriegütern
Maschinen und Anlagen zur Bereitung von Beton und Mörtel
Eine technische Dokumentation ist vorhanden.
Die zur Maschine gehörende Bedienungsanleitung liegt vor
in der Originalfassung.
in der Landessprache des Anwenders.
Verantwortlich für die Zusammenstellung der Dokumentation: Marcel Grenzdörfer
Waldshut-Tiengen, den 10.12.2011
Manfred Schmidt
Geschäftsführer
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