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HANDBUCH Lehrereinstellung an - Bildungsportal NRW

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HANDBUCH
Lehrereinstellung an
Hauptschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen, Sekundarschulen, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs,
Gymnasien und Berufskollegs
Gemeinsame Information der Lehrereinstellungsbüros
der Bezirksregierungen
Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster
Version 3.4
(Stand 15.05.2014)
www.ines.nrw.de
INternetbasierte
Erfassung
von Stellenausschreibungen
Änderungen zur Version 3.0:
- Ergänzung des Vordruckes zur Beteiligung der SBV: Anlage 2 auf S. 38
Änderungen zur Version 3.1:
- Überarbeitung des Protokolls zur schulinternen Vorauswahl, Anlage 3, S. 40
- Überarbeitung des Vordrucks für Prognoseentscheidungen, Anlage 5, S.45
Änderungen zur Version 3.1.1:
- Überarbeitung des Vorwortes, S. 5
- Hinweis auf mehrere Stellenbesetzungen mit einem Ausschreibungsverfahren,
S. 7, Nr.3
- Hinweis auf die Zulässigkeit von Bewerberinnen und Bewerbern gem. § 62 LVO,
S. 10, Nr. 3.5
- Überarbeitung der Affinitäten bei den speziellen Wirtschaftslehren, S. 10, Nr.3.5
-Hinweis Seiteneinstieg bei Festlegung von Ausschlussfächern, S. 10, Nr. 3.6
-Hinweis auf Bevorzugung nach der Anzahl der nachgewiesenen Kriterien,
S. 14, Nr. 5.2
- Überarbeitung der bisherigen Programmfelder 7.1-7.5, S. 16, Nr. 6.1-6.6
- Zusammensetzung der Auswahlkommission, Hinweis auf § 9 Abs. 2 LGG,
S. 23, Nr. 16
- Überarbeitung der Hinweise zum Versand der Ordnungsgruppenlisten,
S. 23, Nr. 17
1
- Hinweis auf Bevorzugung nach der Anzahl der nachgewiesenen Kriterien,
S. 27, Nr. 18.1, Schritt 3
- Ergänzung der beispielhaften Auflistung unzulässiger Fragen im Auswahlverfahren
S. 33, Nr. 21.3
- Überarbeitung der Rubrik „Entscheidungsfindung“, S. 21.4
- Überarbeitung der Hinweise zur Angebotsannahme, S. 34, Nr. 21.6
- Aktualisierung der Ansprechpartner bei den Bezirksregierungen, S. 37, Nr. 24
Änderungen zur Version 3.2
- Ergänzung des Vorwortes, S. 5
- Aktualisierung Nr. 9 Programmfeld "andere Lehramtsbefähigung", S. 18
- Hinweise zur Nachmeldung von Bewerbern im Einzelfall bei fehlender oder
verfristet eingegangener Bewerbung, Nr. 17 "Versand der Ordnungsgruppenlisten
durch die Bezirksregierungen", S. 23
- Aufnahme eines Berechnungsbeispiels zur Bedenkzeit nach Aushändigung eines
Einstellungsangebotes, Nr. 21.6, S. 35
- Liste der Ansprechpartner/innen bei den Bezirksregierungen, Nr. 24, S. 38
- Aktualisierung der Muster-Ordnungsgruppenliste, Anlage 1, S. 39
Änderungen zur Version 3.3
- Änderung der Bezeichnung "Gemeinsamer Unterricht (GU)" in "Gemeinsames
Lernen (GL)"
- Modifizierung der Ausführungen zum zulässigen Bewerberkreis beim Laufbahnwechsel, Nr. 4.1, 4.2 Programmfeld "Laufbahnwechsel"
- Überarbeitung des Formulierungsbeispiels für eine bevorzugte Einladung mit Bezug
auf Migrationshintergrund, Nr. 5.2 Programmfeld "Bevorzugte Bewerbungen"
- Neufassung der Erläuterungen zum Seiteneinstieg von Muttersprachlern, Nr. 11
- Aufnahme eines Hinweises auf frühzeitige Information der Schwerbehindertenvertretung in Nr. 15 "Bewerbungsende"
- neu: Benachrichtigung betroffener Bewerber bei Verfahrensabbruch, Ergänzung in
Nr. 22 "Versand des Absageschreibens"
- Aktualisierung der Ansprechpartner/-innen-Liste, Nr. 24
- Anlage 2: Vordruck für die Schwerbehindertenvertretung, Hinweis auf den
zuständigen Empfänger
- Anlagen 3 und 5: Vorauswahl- und Auswahlprotokoll, Erläuterung (Fußnote) zur
zuständigen Personalvertretung
2
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
5
1
Einleitung
6
2
Die Übersicht
6
3
Das Ausschreibungsformular
7
3.1
Programmfeld „Allgemeine Angaben“
7
3.2
Programmfeld „Telefon/Fax“
8
3.3
Programmfeld „Homepage der Schule“
8
3.4
Programmfeld „Wertigkeit der Stelle“
8
3.5
Programmfeld „Gewünschte Fächer/Fachkombinationen“
8
3.6
Programmfeld "Ausschlussfächer"
11
4
Programmfeld "Laufbahnwechsel"
11
4.1
Laufbahnwechsel Sekundarstufe II
12
4.2
Laufbahnwechsel an allgemeinen Schulen für das Gemeinsame
Lernen - VOBASOF -
12
5
Weitere Anforderungen an die Bewerber
12
5.1
Programmfeld „Weitere fachliche Voraussetzungen“
13
5.2
Programmfeld „Bevorzugte Bewerbungen“
14
5.3
Programmfeld „Hinweise/Erwartungen“
15
5.4
Programmfeld „Schulbeschreibung“
16
6
Ausschreibungsdaten
16
6.1
Programmfeld „Beratung erwünscht“
16
6.2
Programmfeld „Erreichbarkeit der Schulleitung“
16
6.3
Programmfeld „Veröffentlichungszeitraum“
17
6.4
Programmfeld „Erstellung und Übersendung der Ordnungsgruppenliste“ 17
6.5
Programmfeld „Voraussichtliches Datum des Auswahlgesprächs“
17
6.6
Programmfeld „Voraussichtlicher Einstellungstermin“
17
7
Informationen zu möglichen Bewerbern
17
8
Programmfeld „Bewerber mit Zertifikatskurs“
18
9
Programmfeld „andere Lehramtsbefähigung“
19
10
Programmfeld "Seiteneinstieg"
20
11
Seiteneinstieg von Muttersprachlern
21
12
Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen
22
13
Das Absenden des Ausschreibungsformulars
22
14
Die Veröffentlichung der Ausschreibung
22
14.1 Abgleich mit geeigneten Schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten
behinderten Menschen und geeigneten Versetzungsbewerbern
3
22
14.2 Die Veröffentlichung im Internet
23
15
Das Bewerbungsende
23
16
Die Auswahlkommission
23
17
Versand der Ordnungsgruppenliste durch die Bezirksregierungen
24
18
Die Vorauswahl
26
18.1 Ausschreibungen für Neubewerber
26
18.2 Ausschreibungen für Laufbahnwechsler
31
19
Terminierung der Auswahlgespräche
31
20
Die Einladung der Bewerber
32
21
Das Auswahlgespräch
32
21.1 Allgemeine Grundsätze
32
21.2 Durchführung des Auswahlgespräches
33
21.3 Rechtsprobleme des Auswahlgespräches
34
21.4 Entscheidungsfindung
35
21.5 Information der Bewerber
35
21.6 Aushändigung des Einstellungsangebotes
36
22
Versand des Absageschreibens
37
23
abschließende Arbeiten
38
24
Ansprechpartner bei den Bezirksregierungen
39
Anlage 1 Muster-Ordnungsgruppenliste
40
Anlage 2 Vordruck zur Beteiligung der SBV
41
Anlage 3 Muster-Vorauswahlprotokoll
42-43
Anlage 4 Muster-Einladungsschreiben
44
Anlage 5 Muster-Auswahlprotokoll
45-48
Anlage 6 Vordruck für Prognoseentscheidungen
49
Anlage 7 Muster-Absageschreiben
50
4
Vorwort
Sehr geehrte Schulleiterin, sehr geehrter Schulleiter,
mit dem vorliegenden Handbuch geben Ihnen die Lehrereinstellungs- und Versetzungsbüros der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster eine ausführliche Empfehlung und Hilfestellung für die Erstellung Ihrer Ausschreibungstexte sowie die rechtmäßige Durchführung des Auswahlverfahrens an die
Hand. Das Handbuch stellt keine eigenständige Regelung zu den bestehenden Erlassen dar. Bitte stellen Sie dieses Handbuch allen Mitgliedern der Auswahlkommission zur Verfügung.
In Zweifelsfragen rufen Sie bitte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einstellungsbüros vor einer Entscheidung an. Wir werden Ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten in allen Stadien des Ausschreibungsverfahrens unsere Hilfe und Unterstützung zukommen lassen.
Lesen Sie sich dieses Handbuch bitte sorgfältig durch, insbesondere wenn Sie
zum ersten Mal eine Stellenausschreibung formulieren (es muss auch nicht
alles gelesen werden, sondern nur die für Ihre Schulform relevanten Passagen).
Bitte beachten Sie, dass das Handbuch in unregelmäßigen Abständen aktualisiert und an die aktuelle Rechtslage angepasst wird. Sollten Sie das Handbuch
ausdrucken oder abspeichern und bei späteren Auswahlverfahren erneut verwenden wollen, vergewissern Sie sich zuvor auf der INES-Seite, ob es sich
noch um die aktuell gültige Textfassung handelt.
Bei Zuweisung einer Stelle durch die jeweilige Bezirksregierung/das jeweilige Schulamt, orientieren Sie sich bitte an der Terminempfehlung der Lehrereinstellungsbüros,
welche Sie rechtzeitig im Bildungsportal finden.
Soweit an einzelnen Stellen dieses Handbuches nur die männliche Form gewählt
sein sollte, ist im Sinne einer gleichstellungsgerechten Sprache auch in diesen Fällen
die weibliche Form umfasst.
Versäumen Sie bitte nicht vor der Abfassung des Ausschreibungstextes die Schulkonferenz oder gebildete Teilkonferenz ordnungsgemäß zu beteiligen (Nr. 2.1 Grundlagenerlass).
Wir hoffen auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Ihre Lehrereinstellungs- und -versetzungsbüros
5
1
Einleitung
Die einzelnen Bestandteile des Formulars INES werden im Nachfolgenden dargestellt und mit Erläuterungen und Beispielen erklärt.
Die einzelnen Bestandteile des Formulars in INES werden zu Beginn der einzelnen
Abschnitte dargestellt. Bei den Abbildungen handelt es sich um beispielhafte Bildschirmwiedergaben. Die Darstellung für Ihre Schule kann in einzelnen Bereichen
schulformbedingt etwas abweichen.
Bitte nehmen Sie die Eingaben ohne längere zeitlichen Unterbrechungen vor. Andernfalls kann die Ausschreibung aus programmtechnischen Gründen nicht abgeschickt werden und Ihre Eingaben gehen verloren. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre
Ausschreibungstexte vor Eingabebeginn vorzubereiten.
2
Die Übersicht
Auf dieser Seite können Sie zwischen einer Ausschreibung für eine unbefristete Stelle, für eine befristete Stelle oder für eine andere Profession wählen.
Sie finden auf dieser Seite auch den Zugang für die Handbücher für die Auswahlkommission sowie die diversen während eines Ausschreibungsverfahrens benötigten
Vordrucke.
6
3
Das Ausschreibungsformular
Zwischen den jeweiligen Eingabefenstern können Sie entweder mit der Maus oder
der Tab -Taste wechseln. Über das Feld „[info]“ erhalten Sie kurze Informationen zu
den einzelnen Eingabefeldern.
Dieses Eingabeformular ist für die Ausschreibung einer Stelle ausgelegt. Sofern Sie mehrere Stellen ausschreiben können, müssen Sie für jede Stelle ein gesondertes Formular ausfüllen. Für den Fall, dass Sie mehrere Einstellungen mittels
eines Ausschreibungstextes beabsichtigen, tragen Sie die entsprechende Anzahl in
der Rubrik „Diese Stellenausschreibung umfasst __ Stellen“ auf Seite 2 des Formulars ein.
Hinweis:
Aus Datensicherheitsgründen wird die Verbindung zum Server automatisch getrennt,
wenn länger als 25 Minuten kein Seitenwechsel vorgenommen bzw. ein Button betätigt wird.
Formulieren Sie daher längere Texte in einem einfachen Editor (nicht WORD) vor.
Verzichten Sie auf Formatierungen etc., da diese im Internet nicht umgesetzt werden.
Bringen Sie die fertigen Texte mit Markieren, Kopieren und Einfügen in die entsprechenden Programmfelder.
3.1
Programmfeld „Allgemeine Angaben“
Die Daten der Erreichbarkeit der Schule können Sie unter „Schulverwaltungsanwendungen“ im Bildungsportal (www.msw.nrw.de) unter Schuldaten ändern selbst ändern.
7
Der Schulname und die Schulnummer kann von Ihnen nicht verändert werden. Sollte
eine Änderung erforderlich sein, so wenden Sie sich bitte an den Landesbetrieb für
Information und Technik Nordrhein-Westfalen - IT.NRW (Herr Wolfgang Imig, Tel.
0211/9449-4363 oder Frau Christiane Farin-Detjen, Tel. -4377).
3.2
Programmfeld „Telefon/Fax“
Im Programmfeld „Telefon/Fax“ können Sie die Nummern angeben, unter denen die
Bewerber Kontakt mit der Schule aufnehmen können.
3.3
Programmfeld „Homepage der Schule“
In diesem Programmfeld können Sie auf die Homepage der Schule verweisen.
3.4
Programmfeld „Wertigkeit der Stelle“
Im Programmfeld „Wertigkeit der Stelle“ gibt Ihnen die Listbox die möglichen Wertigkeiten der Stellen in Ihrer Schule an.
Ab Beginn des Schuljahres 2014/15 sind in allen Schulformen mit Ausnahme der Berufskollegs auch Einstellungen für das Gemeinsame Lernen möglich. Für diese Stellen ist über die Listbox die Wertigkeit "Sonderpädagogik" auszuwählen.
"Sonderstellen“ für Ihre Schulform (z.B. Sozialpädagogen, Werkstattlehrer,
Technische Lehrer usw.) können zum Teil über das INES-System ausgeschrieben
werden. Bitte beachten Sie dazu die Eingabemöglichkeiten zu "ANDREAS". Ansonsten werden diese Stellen auf den Internetseiten der jeweiligen Bezirksregierung veröffentlicht. Ziel ist es, auch diese Stellen zentral über die Adresse
www.andreas.nrw.de auszuschreiben. Die Einstellungsbüros werden Sie im Einzelfall
auf ANDREAS verweisen, wenn die Ausschreibungsmöglichkeiten dort für Ihre
Schulform möglich sind.
3.5
Programmfeld „Gewünschte Fächer/Fachkombinationen“
In diesem Programmfeld werden die Fächer und/oder Fachrichtungen über die Listbox zur Verfügung gestellt einschließlich der für das Gemeinsame Lernen möglichen
sonderpädagogischen Fachrichtungen.
Die Fächer/Fachrichtungen können Sie über den Rollbalken
▼
„herunterscrollen“; durch Anklicken wird das Fach übernommen.
Zum einen haben Sie die Möglichkeit, Fächer- bzw. Fach-/Fachrichtungskombinationen festzulegen (horizontale Ausrichtung – systemtechnische „und-Verknüpfung“),
Beispiel:
Gewünschte Fächer und/oder Fachrichtungen: [info]
Fach 1
Fach 2
Englisch
▼ Mathematik
▼
Englisch
▼ Deutsch
▼
Deutsch
▼ Katholische Religions- ▼
lehre
8
zum anderen besteht aber auch die Möglichkeit, nur ein oder mehrere Leitfach/fächer oder Erstfach/-fächer festzulegen (vertikale Ausrichtung – systemtechnische
„oder-Verknüpfung“).
Nähere Informationen dazu finden Sie jeweils unter den [info]-Feldern in der Eingabemaske.
Beispiel:
Gewünschte Fächer/Fachkombinationen: [info]
Fach 1
Fach 2
Englisch
▼ beliebig
Mathematik
▼ beliebig
▼
▼
Bitte füllen Sie immer beide horizontalen Felder aus, bevor Sie eine weitere Kombination eingeben. Sie haben hier bis zu 5 Wahlmöglichkeiten (vertikal).
Die Reihenfolge beinhaltet keine Priorisierung.
Soweit im Anforderungsprofil keine weiteren Einschränkungen erfolgen (z.B. über
das Programmfeld „Bevorzugte Bewerbungen“), sind die Bewerber mit den ausgeschriebenen Kombinationen gleich zu behandeln.
An Gymnasien, Gesamtschulen (Sekundarstufe II) und Berufskollegs, Weiterbildungskollegs (Sekundarstufe II) sowie Schulversuch Gemeinschaftsschule (Sekundarstufe II) können sich ausgebildete Lehrkräfte mit nur einem Unterrichtsfach, sog.
„Ein-Fach-Lehrer“ mit Musik oder Kunst, zulässig bewerben.
Sollen diese Bewerber angesprochen werden, dürfen keine konkreten Zweitfächer
gefordert werden. Bei Berufskollegs ist darüber hinaus die Öffnung der Ausschreibung für Bewerber mit anderer Lehramtsbefähigung erforderlich (s. Nr. 9 Programmfeld "andere Lehramtsbefähigung").
Für alle Schulformen gilt, dass mit der Ausschreibung eines Leitfaches mit einem
beliebigen Zweitfach den Lehrkräften, die nicht oder nicht mehr im Besitz der Unterrichtserlaubnis für das Fach Katholische Religionslehre oder Evangelische Religionslehre sind, die Bewerbung ermöglicht wird. Diese Lehrkräfte können nicht im Religionsunterricht eingesetzt werden.
Im ersten Feld muss zwingend ein Fach oder eine Fachrichtung eingegeben
werden. Die Eingabe „beliebig“ ist hier nicht möglich.
Die ausgeschriebenen Fächer/Fachrichtungen sind bindend. Bewerber, die diese Vorgaben nicht erfüllen, dürfen am Auswahlverfahren nicht teilnehmen.
Folgende schulformspezifischen Besonderheiten sind bei der Festlegung der auszuschreibenden Fächerkombination zu beachten:
Hauptschulen, Realschulen, Weiterbildungskollegs im Bildungsgang Abendrealschule, Sekundarschulen, Gesamtschulen (Jahrgangsstufen 5-10), Schulversuch PRIMUS, Gemeinschaftsschulen, Verbundschulen:
Ausschreibungen für die Fächer WW (Wirtschaftslehre; Wirtschaftswissenschaften
Sek I), AL (Arbeitslehre) oder AT (Arbeitslehre-Technik) können seitens der Lehrer-
9
einstellungsbüros nicht empfohlen werden, da diese Fächer in NRW seit längerer
Zeit nicht mehr ausgebildet werden und somit kaum noch Bewerber zur Verfügung
stehen.
Berufskollegs:
Werden berufsspezifische Fächer mit beliebigem Zweitfach ausgeschrieben, kann
eine solche Stelle auch für Bewerberinnen und Bewerber gem. § 59 LVO (Ein-FachLehrkräfte ohne besondere pädagogische Ausbildung) geöffnet werden. Neben einem wissenschaftlichen Hochschulabschluss - alternativ akkreditierter Masterabschluss an einer FH - müssen die Personen über eine mindestens 4-jährige Berufserfahrung in Ihrem Berufsfeld nach dem Hochschulabschluss verfügen. Bei diesem
Personenkreis handelt es sich um reguläre Bewerberinnen und Bewerber und nicht
um Seiteneinsteiger. Daher muss diese Bewerbergruppe vor Seiteneinsteigern zum
Vorstellungstermin eingeladen werden und unterliegt nicht der Pflicht zum berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst. Soweit die persönlichen Voraussetzungen der Bewerber gegeben sind, ist eine Verbeamtung (Studienrat) vorgesehen; wenn die persönlichen Voraussetzungen nicht vorliegen, erfolgt eine Eingruppierung nach TV-L
13.
Bei den nachfolgenden speziellen Wirtschaftslehren handelt es sich um affine Bereiche:
Bankbetriebslehre (BK), Betriebswirtschaftliche Finanzierungslehre (BS) und Finanzund Rechnungswesen (FR), Handelsbetriebslehre (HB) und Absatzwirtschaft und
Marketing (AS), Industriebetriebslehre/Produktionswirtschaft, Industrie (IB) und Unternehmensrechnung (UR).
Aufgrund des Erlasses des MSW vom 30.07.2007 (Az. 422) können sich Personen
mit dem Fach Politikwissenschaft/Soziologie/Wirtschaftswissenschaft (SW) zulässig
auf Stellen bewerben, die für das Fach Wirtschaftslehre/Politik (WP) ausgeschrieben
sind.
Das Programm INES generiert die korrespondierende Fachrichtung selbstständig.
Hinweis zu der speziellen Wirtschaftslehre Personalwirtschaft:
In der speziellen Wirtschaftslehre Personalwirtschaft aus der LPO vom 27.03.2003
sind folgende speziellen Wirtschaftslehren zusammengefasst:
Absatz und Marketing, Betriebswirtschaftliche Finanzierungslehre, Handel, Industrie,
Organisation und Bürokommunikation, Unternehmensrechnung, Verkehr, Wirtschaftliche Warenlehre, Wirtschaftsgeographie.
Bei der Ausschreibung von Fächerkombinationen ist die Lehramtszugangsverordnung (LZV) vom 18.06.2009 zu beachten (GV. NRW. S. 344). Die dort aufgeführten
Fächerkombinationen können bereits im Rahmen der Anerkennung von Lehramtsbefähigungen verfügbar sein.
An Berufskollegs können auch sonderpädagogische Fachrichtungen ausgeschrieben werden.
10
3.6 Programmfeld Ausschlussfächer
Wenn Sie ein Fach oder mehrere Fächer mit beliebigem Zweitfach ausschreiben wollen, so können Sie mit Hilfe des Listenfeldes „Ausschlussfächer“ einzelne Fächer
ausschließen, über die Bewerber keinesfalls als Zweitfach verfügen sollen, da für
diese kein Bedarf an Ihrer Schule besteht. Dies gilt sowohl für Regelbewerber als
auch für Seiteneinsteiger. Achtung: Nutzen Sie diese Funktion, ist ein Seiteneinstieg
nur im Wege der OBAS möglich, da sonst Lehramtsbewerberinnen und –bewerber
mit einem Ausschlussfach bei einer Einstellung mit pädagogischer Einführung benachteiligt wären.
Per Mausklick markieren Sie die Fächer bzw. Fachrichtungen, die Sie zu unzulässigen Zweitfächern für diese Ausschreibung erklären wollen.
Hinweis: Bitte nutzen Sie diese Funktion mit Augenmaß. Schließen Sie zuviele Fächer aus, reduziert sich das potentielle Bewerberfeld entsprechend. In solch einem
Fall erscheint eine Begrenzung der Ausschreibung auf bis zu fünf Fächerkombinationen transparenter.
4
Programmfeld „Laufbahnwechsel“
Die Auswahlmöglichkeit zur Zulassung von Bewerbern für den Laufbahnwechsel
steht Ihnen nur zu den im jeweils aktuellen Erlass zur Regelung des Laufbahnwechselverfahrens genannten Veröffentlichungszeiträumen zur Verfügung, da die Möglichkeit zur Nachbesetzung der freiwerdenden Stellen an den abgebenden Schulen
zum Schuljahres- und Schulhalbjahresbeginn gewährleistet sein muss.
Die zu diesem Programmfeld gehörende Listbox räumt Ihnen dann die Wahlmöglichkeit ein, die zu besetzende Stelle an neu einzustellende Bewerber oder Bewerber für
den Laufbahnwechsel zu richten.
oder
Entscheiden Sie sich für „Neubewerberinnen und Neubewerber“, so wird die Stelle
im Internetportal LEO veröffentlicht. Zulässig bewerben können sich dann ausschließlich Neubewerberinnen und Neubewerber; bereits im öffentlichen Schuldienst
des Landes Nordrhein-Westfalen auf Dauer beschäftigte Lehrkräfte sind ausgeschlossen.
11
Wählen Sie „Stellenausschreibung richtet sich nur an Laufbahnwechsler“ aus,
so wird die Stelle im Internetportal OLIVER veröffentlicht:
4.1
Laufbahnwechsel an Gymnasien, Gesamtschulen (Sekundarstufe II),
Weiterbildungskollegs (Sekundarstufe II), Berufskollegs und Schulversuch Gemeinschaftsschule (Sekundarstufe II)
Die Stellenausschreibung richtet sich an
 Lehrkräfte in einem Dauerbeschäftigungsverhältnis im öffentlichen Schuldienst
des Landes Nordrhein-Westfalen, die eine Lehramtsbefähigung für den höheren Dienst besitzen und in einer Laufbahn des gehobenen Dienstes beschäftigt sind.
4.2
Laufbahnwechsel an allgemeinen Schulen für das Gemeinsame
Lernen (Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen, Sekundarschulen, Schulversuch Gemeinschaftsschule) - VOBASOF (nur möglich bei Stellenwertigkeit "Sonderpädagogik")
Die Ausschreibung richtet sich an
 Lehrkräfte in einem Dauerbeschäftigungsverhältnis im öffentlichen Schuldienst
des Landes Nordrhein-Westfalen mit einer Lehramtsbefähigung für allgemeine
Schulen, die den Laufbahnwechsel in das Lehramt für sonderpädagogische
Förderung anstreben und über eine Lehramtsbefähigung verfügen, die sie berechtigt, an der Einsatzschule zu unterrichten. Dies sind folgende Lehrämter:
Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (17), Lehramt an Grund-, Hauptund Realschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen (15 und 16), Lehramt für die Sekundarstufe I (20), Lehramt für die Grundund Hauptschule (01, 02).
(Lehrkräfte mit einer Lehramtsbefähigung für den höheren Dienst sind nicht
zugelassen.).
Voraussetzung ist die Verpflichtung der Lehrkraft, sich möglichst zeitnah um den Zugang zur berufsbegleitenden Ausbildung zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung (§ 4 VOBASOF) zu bewerben, es sei denn, die Befähigung wurde bereits erworben.
5
Weitere Anforderungen an die Bewerber
Das Anforderungsprofil kann durch weitere Kriterien konkretisiert werden (s. Nr. 2.1
des Grundlagenerlasses). Dazu dienen die Programmfelder


weitere fachliche Voraussetzungen (s. 5.1)
bevorzugte Bewerbungen (s. 5.2)
12
5.1 Programmfeld „Weitere fachliche Voraussetzungen“
In dem Feld „Weitere fachliche Voraussetzungen“ ist eine freie Texteingabe von
maximal 600 Zeichen möglich.
In diesem Programmfeld können Sie Anforderungen festlegen, die die Bewerberinnen und Bewerber zusätzlich zu den ausgeschriebenen Fächern erfüllen
müssen (sog. „harte“ Auswahlkriterien).
Diese weiteren Anforderungen müssen von der Lehrkraft nachweisbar und von der
Auswahlkommission überprüfbar sein. Daher sollten Sie folgende Grundsätze beachten:


Die Kriterien sind von der Lehrkraft innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich zu
belegen (bei der späteren Überprüfung beziehen sich diese Kriterien daher
grundsätzlich nicht auf eine Eigendarstellung der Bewerberinnen und Bewerber – „ich habe Erfahrungen mit ...“).
Die Kriterien sind so zu formulieren, dass es sich bei den geforderten Nachweisen/Belegen um schriftliche Bestätigungen „Dritter“ (z.B. Dienstzeugnisse,
Urkunden, Zeugnisse, Bescheinigungen, Beurteilungen, Schreiben von Schulen, Vertretungsverträge) handeln muss.
Sofern Sie mehrere Kriterien mit „und“/„sowie“ verknüpfen, müssen die Lehrkräfte die
Erfüllung sämtlicher Kriterien nachweisen, um eingeladen werden zu können.
Verknüpfen Sie die Kriterien hingegen mit „oder“, so genügt der Nachweis der Erfüllung mindestens eines der Kriterien.
Die in der Ausschreibung festgelegten zusätzlichen Anforderungen sind bei der Vorauswahl für die ausgeschriebene Stelle im jeweiligen Ausschreibungsverfahren ein
bindendes Auswahlkriterium. Lehrkräfte, die diese Anforderungen nicht erfüllen bzw.
nicht nachweisen, dürfen nicht berücksichtigt werden.
Sie können auch den Bewerberkreis ab einer definierten Ordnungsgruppe ausschließen (dann ist allerdings ein Seiteneinstieg oder eine Öffnung für Bewerberinnen und
Bewerber mit anderer Lehramtsbefähigung nicht möglich).
Die weiteren fachlichen Voraussetzungen gelten für alle Bewerbergruppen. Es ist
allerdings möglich, an dieser Stelle noch weiter gehende Zulassungsvoraussetzungen für Seiteneinsteiger zu formulieren.
Wichtig: Es ist nicht möglich, fachliche Voraussetzungen nur für reguläre Bewerberinnen und Bewerber zu formulieren und andere Bewerbergruppen davon auszunehmen!
Formulierungsbeispiele
 "Universitätsabsolventen mit dem Abschluss im Bereich Elektrotechnik müssen vertiefte Kenntnisse in der Nachrichtentechnik (aus Studium oder berufl.
Praxis) schriftlich nachweisen."
 "Erfahrungen in der Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, sind nachzuweisen."
13

5.2
"Es werden nur Bewerber bis einschließlich Ordnungsgruppe 25 berücksichtigt."
Programmfeld „Bevorzugte Bewerbungen“
Auch in diesem Programmfeld sind max. 600 Zeichen zur freien Texteingabe möglich.
In diesem Programmfeld haben Sie die Gelegenheit, Bevorzugungskriterien zu
formulieren, die Lehrkräfte möglichst erfüllen sollen.
Der Unterschied zum vorherigen Programmfeld besteht darin, dass es sich nicht um
Ausschlusskriterien handelt.
Die Bevorzugungskriterien werden bei der Vorauswahl berücksichtigt. Lehrkräfte, die
diese mit der Bewerbung schriftlich nachweisen, werden vorrangig zu den Auswahlgesprächen eingeladen. Sollte das Bewerberfeld nicht ausreichen, können Sie auch
weitere Lehrkräfte (nach Ordnungsgruppen) einladen, die diese Kriterien nicht erfüllen.
Diese weiteren Anforderungen müssen von der Lehrkraft nachweisbar und von der
Auswahlkommission überprüfbar sein. Daher sollten Sie folgende Grundsätze beachten:
-
-
Die Kriterien sind von der Lehrkraft innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich zu
belegen (bei der späteren Überprüfung beziehen sich diese Kriterien daher
grundsätzlich nicht auf eine Eigendarstellung der Lehrkraft „ich habe Erfahrungen
mit ...“).
Die Kriterien sind so zu formulieren, dass es sich bei den geforderten Nachweisen/Belegen um schriftliche Bestätigungen „Dritter“ (z.B. Dienstzeugnisse, Urkunden, Zeugnisse, Bescheinigungen, Beurteilungen, Schreiben von Schulen,
Vertretungsverträge) handeln muss.
Sofern Sie mehrere Kriterien mit „und“/„sowie“ verknüpfen, müssen die Bewerber die
Erfüllung sämtlicher Kriterien nachweisen, um bevorzugt eingeladen zu werden.
Verknüpfen Sie die Kriterien hingegen mit „oder“, so genügt der Nachweis der Erfüllung mindestens eines der Kriterien.
Soll sich die Bevorzugung nach der Anzahl der nachgewiesenen Bevorzugungskriterien richten, setzen Sie einen entsprechenden Hinweis in den Text.
Formulierungsbeispiel:
Lehrkräfte mit
- nachgewiesenen Unterrichtserfahrungen an einer Ganztagsschule
- einer bilingualen Zusatzqualifikation Englisch/Geschichte
- der e-Card
werden bevorzugt eingeladen.
Dabei richtet sich die Bevorzugung nach der Anzahl der nachgewiesenen Kriterien.
14
Wichtig:
Wenn Sie unter den ausgeschriebenen Fächern/Fachrichtungskombinationen
eine Prioritätenfolge festlegen wollen, müssen Sie diese hier benennen. Die
Reihenfolge der Fächerauflistung unter der Rubrik „Gewünschte Fächer-/
Fachkombinationen“ stellt keine Prioritätenfolge dar.
Formulierungsbeispiele
 "Bewerber mit dem Zweitfach Deutsch werden bevorzugt zu den Auswahlgesprächen eingeladen."
 "Bewerber, die bereits Unterrichtserfahrungen in der Schulform Berufskolleg
erworben haben (z.B. Vertretungstätigkeiten) und diese mit der Bewerbung
schriftlich nachweisen (z.B. Arbeitsvertrag), werden bevorzugt zu den Auswahlgesprächen eingeladen."
 "Bei der Einladung werden die Bewerbungen gem. der Fächerfestlegung wie
folgt berücksichtigt: Elektrotechnik/Mathematik vor Elektrotechnik/Nachrichtentechnik."
 "Die Schule wird von einer Vielzahl von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund besucht. Um diese zu betreuen, werden Bewerberinnen und
Bewerber mit Erfahrungen im Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit
Migrationshintergrund aus dem ……….. Sprachraum bevorzugt zu den Vorstellungsgesprächen eingeladen (Nachweise erforderlich)."
5.3
Programmfeld „Hinweise/Erwartungen“
Im Programmfeld „Hinweise/Erwartungen“ können max. 600 Zeichen eingegeben
werden.
In diesem Textfeld haben Sie die Möglichkeit, unverbindliche, wünschenswerte
Hinweise und Erwartungen an die zukünftige Lehrkraft zu formulieren.
Die Bewerber müssen zu „Hinweise und Erwartungen“ weder Angaben im Bewerbungsschreiben machen noch Unterlagen beifügen.
Formulierungsbeispiele:
 Kenntnisse der gängigen Anwendungssoftwarepakete sind erwünscht.
 Vorgesehen ist u.a. ein Einsatz in dem Bildungsgang „Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag“, daher sind Erfahrungen im Umgang mit benachteiligten Jugendlichen von Vorteil.
 Von den Bewerbern werden fundierte theoretische und praktische Kenntnisse
der Hardware und Software aktueller Netzwerksysteme erwartet – insbesondere Kenntnisse aus den Bereichen Netzwerktopologien, Komponenten, Planung, Betriebssysteme, Server, Softwareinstallation und –verteilung.
 Im Rahmen der zukünftigen unterrichtlichen und schulischen Arbeit wird von
der künftigen Lehrkraft Engagement und Mitarbeit bei der Gestaltung der
15


5.4
Schulgottesdienste und Zusammenarbeit mit der katholischen und evangelischen Pfarrgemeinde erwartet.
Die Betreuung der Physiksammlung der Schule wird erwartet.
Die künftige Lehrkraft sollte die Bereitschaft mitbringen, im Projekt der besonderen sprachlichen Förderung in den Klassen 5/6 mitzuarbeiten.
Programmfeld „Schulbeschreibung“
Das Programmfeld „Schulbeschreibung“ steht Ihnen für eine freie Texteingabe von
max. 1.200 Zeichen zur Verfügung.
Beispiele für Bestandteile einer Schulbeschreibung:
 Örtliche Lage
 Schülerzahl/Klassen/Lehrpersonal/Bildungsgänge
 Besonderheiten der Schule
 Homepage
Hinweis: Wenn Ihre Schule über einen aussagefähigen Internetauftritt verfügt, verweisen Sie einfach darauf. Lange Schulbeschreibungen werden erfahrungsgemäß
ohnehin nicht gelesen.
6 Ausschreibungsdaten
6.1
Programmfeld „Beratung erwünscht“
Das Lehrereinstellungs- und –versetzungsbüro nimmt schnellstmöglich Kontakt mit
Ihnen auf, wenn Sie eine Beratung vor der Veröffentlichung der Stelle wünschen. Die
Stellenveröffentlichung erfolgt nach Prüfung des Textes und – soweit gewünscht und
möglich – nach Beratung.
6.2
Programmfeld „Erreichbarkeit der Schulleitung außerhalb der
Bürozeiten“
Sie werden gebeten, für Notfälle eine Telefonnummer anzugeben, unter der die
Schulleitung auch außerhalb der üblichen Bürozeiten der Schule erreichbar ist. Diese
Telefonnummer wird selbstverständlich nicht veröffentlicht.
16
6.3
Programmfeld „Veröffentlichungszeitraum“
Ihnen wird das aktuell früheste Datum für die Veröffentlichung Ihrer Ausschreibung
angegeben. Sie können das voreingestellte Veröffentlichungsdatum überschreiben
und durch einen späteren Zeitpunkt ersetzen. Der Beginn darf aus technischen
Gründen nicht auf einen Sonntag oder Montag (und auch nicht auf den Tag nach einem gesetzlichen Feiertag) gelegt werden.
Fällt das von Ihnen gewünschte Veröffentlichungsende auf einen Samstag, Sonntag
oder gesetzlichen Feiertag, so erhalten Sie eine entsprechende Mitteilung und werden gebeten, ein anderes Datum als Veröffentlichungsende einzugeben. Der Veröffentlichungszeitraum muss mindestens eine Woche betragen.
6.4
Programmfeld „Erstellung und Übersendung der Ordnungsgruppenliste
(OGL)“
Die Erstellung und Übersendung der Ordnungsgruppenliste erfolgt der Vorgabe entsprechend 14 Tage nach dem Bewerbungsende.
In Einzelfällen kann dies auch nach Absprache mit der Bezirksregierung zu einem
früheren Zeitpunkt erfolgen.
6.5
Programmfeld „Voraussichtliches Datum des Auswahlgesprächs“
Sie können hier den voraussichtlichen Termin für die Auswahlgespräche eintragen.
Dieser Termin wird in der Stellenausschreibung sichtbar sein. Sollten Sie hier keinen
Termin angeben, erscheint dort der Hinweis, dass das Datum des Auswahlgesprächs
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht angegeben werden konnte.
6.6
Programmfeld „Voraussichtlicher Einstellungstermin“
Eine Besetzung der Stellen an einem Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag
(Ausnahmen: 1.5. und 1.11.) sowie während der unterrichtsfreien Zeit (Schulferien)
und in einem Zeitraum von i.d.R. sechs Wochen vor Beginn der Sommerferien ist
grundsätzlich ausgeschlossen. Der Zeitraum wird in dem jeweils gültigen Einstellungserlass festgelegt, ebenso der konkrete Einstellungstermin zum Beginn eines
Schuljahres bzw. Schulhalbjahres.
Sofern die sofortige Besetzung der Stelle vorgesehen ist, ist in jedem Fall die Bearbeitungszeit für den Abschluss des Einstellungsvorgangs bis zur Vertragsausfertigung bzw. Urkundenausstellung durch das Personaldezernat der Bezirksregierung
zu berücksichtigen.
7
Informationen zu möglichen Bewerbern
Beispiel:
17
Zu jedem von Ihnen ausgewählten Unterrichtsfach erhalten Sie eine Angabe zur Bewerberkapazität. Das soll Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen, ob Sie eine Stelle für
den Seiteneinstieg und/oder für Zertifikatsbewerber öffnen.
Auf die Angabe von Zahlen wurde bewusst verzichtet, damit daraus nicht falsche
Schlüsse gezogen werden können.
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Programmfeld "Bewerber mit Zertifikatskurs"
Sie können die Stellen nachrangig auch für Personen öffnen, die zwar über die passende Lehramtsbefähigung verfügen, allerdings nicht für die ausgeschriebenen Unterrichtsfächer. Soweit sich auf die Ausschreibung auch Regelbewerber beworben
haben, ist grundsätzlich davon auszugehen, dass sie über eine bessere Eignung verfügen (Bestenauslese).
Interessierte Lehrkräfte können sich trotz abweichender Fächerkombination auf die
solchermaßen geöffnete Stelle bewerben, wenn sie mit der Bewerbung die Bereitschaft erklären, an einem Zertifikatskurs in dem gesuchten Unterrichtsfach teilnehmen zu wollen. Die Lehrkraft erhält nach dem Besuch eines einjährigen Zertifikatskurses die unbefristete Unterrichtserlaubnis für das geforderte Unterrichtsfach.
Damit diese Personengruppe sich bewerben kann und keine Lehrkräfte mit dem fraglichen Unterrichtsfach ausgeschlossen werden, müssen sie in diesen Fällen zunächst
das gesuchte Leitfach mit beliebigem Zweitfach ausschreiben (Bildschirmseite 1) und
unter dem Programmfeld "Bewerber mit Zertifikatskurs" eines der angezeigten jaFelder anklicken. Es werden Ihnen so viele ja/nein-Kombinationen angezeigt, wie Sie
Leitfächer mit beliebigem Zweitfach angegeben haben.
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Ihnen wird nur dann die Möglichkeit eröffnet, nach Bewerbern mit Zertifikatskurs zu suchen, wenn für eines der von Ihnen gesuchten Unterrichtsfächer
auch Zertifikatskurse im Rahmen der Lehrerfortbildung angeboten werden.
Nicht für alle Unterrichtsfächer werden Zertifikatskurse angeboten.
Sie können darüber hinaus in dem zugehörigen Textfeld besondere Anforderungen
an diese Bewerbergruppe formulieren.
Beispiel:
An der Schule wird dringend eine Lehrkraft mit dem Fach Mathematik benötigt; bevorzugt mit dem Zweitfach Deutsch.
Die Ausschreibung könnte dann wie folgt aussehen:
Deutsch/Mathematik
Mathematik/beliebig
Alternative Grundausschreibung: Mathematik/beliebig
Unter Bevorzugungskriterien:
Bewerber/-innen mit dem Zweitfach Deutsch werden bevorzugt zu Vorstellungsgesprächen eingeladen
Jetzt kann auch eine Lehrkraft mit anderen Unterrichtsfächern zugelassen werden,
wenn sie sich bereit erklärt, eine Unterrichtserlaubnis für das Fach Mathematik berufsbegleitend zu erwerben oder wenn eine solche Lehrkraft ein entsprechendes Zertifikat nachweist.
9
Programmfeld „andere Lehramtsbefähigung“
Die Einstellung einer Lehrkraft mit anderer Lehramtsbefähigung in den ausgeschriebenen Fächern kommt dann in Frage, wenn die Besetzung einer Stelle mit einem
Regelbewerber in den ausgeschriebenen Fächern nicht möglich ist (Bestenauslese).
Dies gilt auch dann, wenn mehrere Fächer angegeben werden.
Hinweise für diese Öffnung einer Ausschreibung in der Sekundarstufe I:
Hauptschule, Realschule, WBK Abendrealschule, Sekundarschule, Gesamtschule
(Jahrgangsstufen 5-10), Gemeinschaftsschule, Schulversuch PRIMUS, Verbundschule
und/oder
Bewerberinnen und Bewerber mit der Befähigung für das Lehramt für die Primarstufe
(00) können auf Grund einer mindestens 30-monatigen hauptberuflichen Tätigkeit in
19
der Sekundarstufe I, einer dienstlichen Beurteilung sowie eines zusätzlichen einstündigen Kolloquiums die Befähigung zum Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen
und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschule (16) erwerben (§ 20
Abs. 9 Satz 1 LABG 2009 i. V. m. § 28 Abs. 4 Nr. 4 LABG 2002).
Bewerberinnen und Bewerber mit einer Befähigung für das Lehramt an Gymnasien
und Gesamtschulen (27) können die Befähigung für das Lehramt an Grund-, Hauptund Realschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen
(Schwerpunkt Haupt,- Real- und Gesamtschule - 16) erwerben, wenn mindestens
eine ihrer Lehrbefähigungen einem Ausbildungsfach des angestrebten Lehramtes
entspricht und die zuständige Schulaufsichtsbehörde aufgrund einer mindestens 6monatigen hauptberuflichen Tätigkeit an Haupt- oder Realschulen oder in der Sekundarstufe I der Gesamtschule feststellt, dass sie über die fachliche Qualifikationen
für das angestrebte Lehramt verfügen (§ 20 Abs. 9 LABG). Damit können die Voraussetzungen für eine Verbeamtung geschaffen werden.
Hinweise für diese Öffnung einer Ausschreibung in der Sekundarstufe II:
- Gymnasium, Gesamtschule (Jahrgangstufen 11-13), WBK Abendgymnasium und
Kolleg, Gemeinschaftsschule (Sekundarstufe II)
- Berufskolleg
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Programmfeld „Seiteneinstieg“
Der Text für die verschiedenen Arten des Seiteneinstiegs muss nicht frei formuliert
werden. Sie können die verschieden Varianten des Seiteneinstiegs durch einfaches
Klicken in die entsprechenden Kästchen zulassen. Der zugehörige Text wird später
in LEO veröffentlicht.
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Bitte beachten Sie: zu jedem von Ihnen eingetragenen Leitfach mit beliebigem
Zweitfach werden Ihnen die jeweils möglichen Seiteneinstiegsvarianten angezeigt.
In die Ausschreibung werden nur die von Ihnen angeklickten Varianten übernommen.
Die aufgeführten Seiteneinstiegsvarianten variieren je nach Schulform. Ihnen werden
alle für Ihre Schulform lt. Einstellungserlass zugelassenen Varianten des Seiteneinstiegs zu den von Ihnen ausgewählten Fächern aufgezeigt.
Achtung!! Wenn Sie fünf verschiedene Fächer mit beliebigen Beifächern ausschreiben und alle Seiteneinstiegsvarianten öffnen, Sie zudem noch für alle
Möglichkeiten Bewerbungen erhalten, ist die korrekte Vorauswahl der Bewerber
sehr schwierig!!
Bitte lassen Sie sich von den Einstellungsbüros der Bezirksregierungen zumindest bei den ersten Ausschreibungen beraten.
Grundsatz: Die Einstellung eines Seiteneinsteigers kommt dann in Frage, wenn die
Besetzung einer Stelle mit einem Regelbewerber in den ausgeschriebenen Fächern
nicht möglich ist (Bestenauslese). Dies gilt auch dann, wenn mehrere Fächer/Fächerkombinationen angegeben werden.
Eine Ausnahme von diesem Grundsatz kann sich nur ergeben, wenn unter bevorzugte Bewerbungen eine Priorisierung für das Fach formuliert ist, welches für den
Seiteneinstieg geöffnet wird.
Bsp.:
Eine Realschule hat einen vorrangigen Einstellungsbedarf im Fach
Chemie.
Sollte sich kein Bewerber für das Fach Chemie finden lassen, wäre die
Schule bereit, auch einen Bewerber mit dem Fach Physik oder mit dem
Fach Mathematik einzustellen.
Die Schule möchte diese Stellenausschreibung wegen des dringenden
Fachbedarfes im Fach Chemie auch für den Seiteneinstieg öffnen.
Es empfiehlt sich folgende Ausschreibung:
Fächerkombination:
Chemie/beliebig
Physik/beliebig
Mathematik/beliebig
Seiteneinstieg geöffnet für das Fach Chemie.
Programmfeld „bevorzugte Bewerbungen“:
„Es wird in folgender Reihenfolge bevorzugt eingeladen:
1. Lehramtsbewerber mit dem Fach Chemie
2. Seiteneinsteiger mit dem Fach Chemie
3. Lehramtsbewerber mit dem Fach Physik oder Mathematik“
11
Seiteneinstieg von Muttersprachlern
Sie können den Seiteneinstieg auch für Muttersprachler öffnen, die jedoch zwingend
in ihrer Muttersprache oder in einer anderen Sprache einen universitären Abschluss
nachweisen müssen. Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache sollten nach-
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gewiesen werden. Vom Programm werden Ihnen an dieser Stelle die zulässigen Öffnungsmöglichkeiten in Abhängigkeit von der/n ausgeschriebenen Sprache/n angezeigt.
12
Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen
Die Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen ist rechtzeitig vor Übersendung des
Ausschreibungstextes an die Bezirksregierung zu beteiligen (§§ 17 Abs. 1 Nr. 1, 18
Abs. 2 LGG).
13
Das Absenden des Ausschreibungsformulars
Wir empfehlen Ihnen, die Ausschreibung vor dem Absenden zu überprüfen. Nach
dem Absenden ist eine Änderung nicht mehr möglich. Sollte Ihnen im Nachhinein die
dringende Notwendigkeit einer Korrektur in der Ausschreibung auffallen, so wenden
Sie sich bitte umgehend an das Lehrereinstellungs- und -versetzungsbüro.
Nach dem Absenden sollten Sie das Formular ausdrucken. Hierzu wird Ihnen nach
dem Absenden eine „druckfähige“ Version angeboten.
Sie erhalten nach erfolgreichem Versand des Ausschreibungstextes eine Bestätigungsmail durch IT.NRW.
Darüber hinaus werden Sie gefragt, ob Sie eine weitere Stelle ausschreiben möchten.
Bitte gehen Sie zu diesem Zweck nicht über die „Zurück-Funktion“ des Browsers.
14
Die Veröffentlichung der Ausschreibung
14.1 Abgleich mit geeigneten Schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten
behinderten Menschen oder geeigneten Versetzungsbewerbern
Nach den aktuellen Vorgaben des Einstellungserlasses muss vor der Veröffentlichung der Ausschreibung geprüft werden, ob

ein geeigneter schwerbehinderter Bewerber oder ein ihm gleichgestellter behinderter Mensch
oder
 ein geeigneter Antragsteller aus dem landesweiten Versetzungsverfahren
(LVV) für die Besetzung dieser Stelle in Frage kommt.
Dieser Abgleich wird durch das Lehrereinstellungs- und –versetzungsbüro vorgenommen. Sollte ein geeigneter Bewerber zur Verfügung stehen, wird die Stelle nicht
ausgeschrieben, sondern das Lehrereinstellungs- und -versetzungsbüro wird sich mit
Ihnen hinsichtlich des zur Verfügung stehenden Lehrers in Verbindung setzen.
22
14.2 Die Veröffentlichung im Internet
Die Stellenausschreibung wird im Internet unter www.leo.nrw.de (Neueinstellungen)
und ggf. www.lois.nrw.de (mit Seiteneinstiegsöffnung) oder unter www.oliver.nrw.de
(Laufbahnwechselstellen) oder www.andreas.nrw.de (z. B. Sozialpädagogen, Technische Lehrer, Werkstattlehrer) veröffentlicht.
Nur der im Internet veröffentlichte Ausschreibungstext besitzt Gültigkeit.
Bitte überprüfen Sie daher unmittelbar nach der Veröffentlichung die Richtigkeit des
Ausschreibungstextes.
15
Das Bewerbungsende
Bewerberinnen und Bewerber mit Lehramt müssen sich bis zum jeweiligen Bewerbungsende bei der ausschreibenden Schule und bei der Bezirksregierung, bei der
die Stammdaten gespeichert sind bzw. werden sollen, beworben haben.
Bewerberinnen und Bewerber ohne Lehramt (Seiteneinstiegsbewerbungen) müssen
sich bis zum jeweiligen Bewerbungsende ausschließlich bei der ausschreibenden
Schule beworben haben.
Sollte die ausgeschriebene Stelle für den Laufbahnwechsel geöffnet sein, so müssen
sich die Lehrkräfte für den Laufbahnwechsel bis zum Bewerbungsende bei der Bezirksregierung über das Internetportal OLIVER (www.oliver.nrw.de) und bei der ausschreibenden Schule beworben haben.
Beim Bewerbungsende ist nicht das Datum des Poststempels, sondern das Datum
des Posteingangs bei der Schule ausschlaggebend. Schulen verfügen in der Regel
über keinen Fristbriefkasten. Ein fristgerechter Eingang ist daher zu unterstellen,
wenn nicht festzustellen ist, ob die Bewerbung am Tag des Fristendes eingeworfen
wurde oder erst am darauf folgenden Morgen.
Der Eingang der Bewerbung ist zu dokumentieren (Eingangsstempel der Schule bzw.
Eingangsvermerk).
Sollten auf die ausgeschriebene Stelle keine Bewerbungen (auch keine Bewerbungen von Seiteneinsteigern) eingegangen sein, setzen Sie sich bitte umgehend mit
der Bezirksregierung in Verbindung, um die weitere Vorgehensweise (Neuausschreibung ggf. mit anderen Fächern/Fächerkombinationen oder andere Maßnahmen) ab
zu stimmen.
Hinweis:
Denken Sie bitte daran unmittelbar nach Bewerbungsende die zuständige Schwerbehindertenvertretung - nicht das Lehrereinstellungsbüro - mit dem hierfür vorgesehenen Formular (s. Anlage 2) über das Bewerberfeld zu informieren, damit sie im
Interesse aller Beteiligten ihre Aufgaben effektiv wahrnehmen kann.
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Die Auswahlkommission
Die Zusammensetzung der Auswahlkommission richtet sich nach Nr. 2.3 des Rd.Erl.
vom 09.08.2007 in der jeweils aktuellen Fassung. Sämtliche Mitglieder der Auswahl-
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kommission sind rechtzeitig zu den Kommissionssitzungen (Vorauswahlsitzung und
Auswahlsitzung) einzuladen.
Sollten Ihnen die Ansprechpartner der Schwerbehindertenvertretung bzw. der Schulaufsichtsbehörde nicht bekannt sein, so können die Lehrereinstellungs- und
-versetzungsbüros die entsprechenden Informationen geben.
Die Wahlen der Mitglieder der Auswahlkommission durch die Schulkonferenz und die
Lehrerkonferenz sind zu protokollieren. Der Vorsitzende der Auswahlkommission hat
Abschriften dieser Protokolle zu seinen Unterlagen zu nehmen.
Der Auswahlkommission sollen zur Hälfte Frauen mit Stimmrecht angehören. Sollten
Sie von dieser Regel abweichen, so bedarf es einer nachvollziehbaren Begründung,
die den Verfahrensunterlagen beizufügen ist (§ 9 Abs. 2 LGG).
Die im o.g. Erlass genannten stimmberechtigten Mitglieder der Kommission
sind unverzichtbar. Eine unvollständige Kommission kann zur Rechtswidrigkeit des Verfahrens führen. Daher empfehlen wir, für jedes Mitglied einen Vertreter benennen zu lassen.
Sollte an Ihrer Schule keine Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen bestellt
worden sein, so setzen Sie sich bitte mit der zuständigen Gleichstellungsbeauftragten der Schulaufsichtsbehörde in Verbindung.
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Versand der Ordnungsgruppenlisten durch die Bezirksregierungen an die Schulen
Die Ordnungsgruppenlisten werden Ihnen nach Aufbereitung der Daten der Bewerber - i.d.R. zwei Wochen nach Bewerbungsende - durch die Bezirksregierung zum
vorgegebenen Datum übermittelt. Das Muster einer Ordnungsgruppenliste mit Erläuterungen finden Sie in der Anlage 1.
In den Ordnungsgruppenlisten befinden sich Angaben zum Status der Lehrkräfte, der
durch die Legende auf den Ordnungsgruppenlisten erklärt wird.
Auf der Liste der zulässigen Bewerbungen sind ausgebildete Lehrkräfte mit anderer
Lehramtsbefähigung, die sich im Rahmen des Seiteneinstiegs auf die ausgeschriebene Stelle beworben haben, (z.B. Primarstufenlehrkräfte auf eine Sek.IAusschreibung oder Lehrkräfte mit dem Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen auf eine Ausschreibung an einem Berufskolleg) mit einem „S“ (Seiteneinsteiger) gekennzeichnet. „S“-Bewerber erfüllen nachrangig die Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle.
Sie erscheinen daher in der Sortierung der Ordnungsgruppenliste nach den
regulären Bewerbern.
Auf der Liste der zulässigen Bewerber erscheinen zusätzlich Lehrkräfte, die mit einem "Z" (Bewerber mit Zusage für einen Zertifikatskurs) gekennzeichnet sind. Diese
Lehrkräfte verfügen zwar über das "richtige" Lehramt, aber weisen nicht die in der
Ausschreibung geforderten Unterrichtsfächer auf. Diese Bewerberinnen und Bewerber sind gleichrangig mit den mit „S“-gekennzeichneten Bewerberinnen und Bewerbern sowie zulässigen Bewerberinnen und Bewerbern ohne Lehramt zu sehen. Die-
24
se Lehrkräfte finden Sie daher nach den regulären Bewerbern auf der Ordnungsgruppenliste.
Wenn die Schule im Textfeld der Ausschreibung zu den Zertifikatsbewerbern weitere
Voraussetzungen oder Bevorzugungen formuliert hat, muss die Auswahlkommission
dies an Hand der Bewerbung(en) selbst prüfen.
Bewerberinnen und Bewerber ohne Lehramt (Seiteneinsteiger/innen ohne Lehramt)
sind nicht auf den Ordnungsgruppenlisten aufgeführt, da die Bewerbungen nur den
ausschreibenden Schulen vorliegen.
Lehrkräfte mit der Kennzeichnung "99" verfügen zum Zeitpunkt der Erstellung der
Ordnungsgruppenliste i.d.R. noch nicht über eine Zweite Staatsprüfung. Diese Lehrkräfte sind, soweit sie die übrigen Voraussetzungen und ggf. Bevorzugungskriterien erfüllen, zum Vorstellungstermin einzuladen. In den Einladungen müssen
diese Lehrkräfte darauf hingewiesen werden, dass sie vor der Teilnahme an dem
Vorstellungstermin der Auswahlkommission das Bestehen und die Endnote der Zweiten Staatsprüfung nachweisen müssen. Sollte die Einladung abhängig von einer
mindestens zu erreichenden Ordnungsgruppe erfolgen, sollte die Lehrkraft auch einen dahingehenden Hinweis erhalten.
Sollten Ihnen Bewerbungen von Lehramtsinhabern vorliegen, die nicht auf der Ordnungsgruppenliste aufgeführt sind, so haben sich diese Lehrkräfte nicht (oder nicht
fristgerecht) bei der Bezirksregierung beworben.
Auch der umgekehrte Fall ist denkbar, dass in der Ordnungsgruppenliste Bewerberinnen und Bewerber aufgeführt sind, von denen Ihnen keine Bewerbungen vorliegen.
Verfahren Sie dann bitte wie nachfolgend erläutert:
Für eine bei der Schule oder dem Einstellungsbüro der Bezirksregierung fehlende
oder nicht fristgerecht eingegangene Bewerbung gilt Folgendes:
Es ist Aufgabe und Pflicht jeder Bewerberin oder jedes Bewerbers, die in der Ausschreibung angegebene Bewerbungsfrist einzuhalten und einen fristgerechten Eingang der Bewerbungsunterlagen in Papierform bei der Schule und bei ausgebildeten
Lehrkräften mit Erster und Zweiter Staatsprüfung online bei der Bezirksregierung sicherzustellen.
Dennoch kann die Situation eintreten, dass eine Bewerberin oder ein Bewerber die
Bewerbungsunterlagen nur bei der Schule oder nur bei der Bezirksregierung eingereicht hat und dies bei der Vorbereitung des Vorauswahlgespräches an der Schule
auffällt.
Es handelt sich um folgende Sachverhalte:
1. Die Schule hat eine Bewerbung erhalten, die nicht parallel auf der Ordnungsgruppenliste aufgeführt ist, d. h. es ist nur eine Bewerbung bei der Schule eingegangen
und nicht oder nicht fristgerecht parallel bei der Bezirksregierung über das Internetportal LEO.
2. Die Schule hat die Ordnungsgruppenliste mit Bewerbungen erhalten, zu denen an
der Schule keine oder keine fristgerecht eingegangene Bewerbung vorliegt.
In beiden Fällen fehlt die Bewerbung bei einem der Beteiligten (Schule oder Bezirksregierung) oder sie ist bei einem der Beteiligten nicht fristgerecht eingegangen.
Bei Bewerbungsfristen im Lehrereinstellungsverfahren für den öffentlichen Schuldienst handelt es sich um Ordnungsfristen und nicht um Ausschlussfristen, d. h. bei
Ordnungsfristen ist im Rahmen einer Ermessensprüfung zu entscheiden, wie mit der
bei einem Beteiligten fehlenden oder der nicht fristgerecht eingegangenen Bewer-
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bung umzugehen ist. Wenn die Schule und das Einstellungsbüro der Bezirksregierung eine Bewerbung noch aufnehmen und prüfen können, sind aus Gründen der
Gleichbehandlung alle bis zu diesem Zeitpunkt fehlenden oder verfristet eingegangenen Bewerbungen einzubeziehen.
Es ist deshalb umgehend mit dem Einstellungsbüro Kontakt aufzunehmen, damit die
weitere Vorgehensweise abgestimmt werden kann.
Ziel bleibt, das von der Schule bereits terminierte Vorauswahlgespräch nicht zu verschieben, da ansonsten das Auswahlverfahren verzögert würde.
Für alle zu berücksichtigenden Bewerbungen müssen die fachlichen Voraussetzungen und die Bevorzugungskriterien sowie die Vorgaben für die schwerbehinderten
Bewerberinnen und Bewerber geprüft werden.
Nach einer Vorauswahlentscheidung durch die Vorauswahlkommission ist eine Aufnahme der fehlenden oder nicht fristgerechten Bewerbung bei der Schule oder der
Bezirksregierung nicht mehr möglich, da anderenfalls nicht alle Bewerbungen Gegenstand einer einheitlichen Auswahlentscheidung (Bestenauslese) sind.“
Schwerbehinderte mit einem GdB von mind. 50 und ihnen gleichgestellte behinderte
Bewerber/innen werden unabhängig von den Examensnoten in Ordnungsgruppe 1
geführt. Sie erhalten zusätzlich die Kennung SB.
Der Vorsitzende der Auswahlkommission hat die Schwerbehindertenvertretung in
allen Fällen über die Bewerberlage zu informieren, d.h. auch darüber, dass keine
Bewerbungen von schwerbehinderten und diesen gleichgestellten behinderten Menschen vorliegen (Anlage 2).
Die Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen Nr. 4 (RdErl. d. IM v.
14.11.2003, SGV NW. 203030) ist zu beachten.
18
Die Vorauswahl
Die Vorauswahlsitzung kann erst nach dem Erhalt der Ordnungsgruppenliste
erfolgen.
Bezüglich der Auswahl der einzuladenden Bewerber wird auf Nr. 2.9 des Rd.Erl. vom
09.08.2007 in der jeweils gültigen Fassung verwiesen.
18.1 Ausschreibungen für Neubewerber
Überprüfung der Regelbewerber :
Die Prüfung beruht auf der Ordnungsgruppenliste der zulässigen Bewerbungen, die
Ihnen von der Bezirksregierung für jede einzelne Stelle zugesandt wurde. Die Prüfung der einstellungsrelevanten Lehrämter sowie der ausgeschriebenen Fächer/
Fachkombinationen hat die Bezirksregierung bereits vorgenommen. Ihnen obliegt die
Prüfung der Unterlagen im Hinblick auf weitere fachliche Voraussetzungen und Bevorzugungskriterien.
Das Auswahlverfahren muss einer evtl. gerichtlichen Überprüfung standhalten können.
Das setzt voraus, dass die Vorauswahl korrekt durchgeführt wird. Gehen Sie daher
bitte wie folgt vor:
26
Schritt 1
Unzulässige Bewerberinnen und Bewerber ausschließen
Bewerberinnen und Bewerber, von denen Ihnen keine Bewerbungsunterlagen vorliegen bzw. diese bei Ihnen nicht fristgerecht eingegangen sind (s.a. 15 und 17), sind
unzulässige Bewerber. In dem freien Feld der Ordnungsgruppenliste (Bemerkungen)
sollte folgender Vermerk angebracht werden:
Keine Bewerbung Schule bzw. Bewerbung Schule verfristet
Sollten Ihnen Unterlagen von Lehrkräften mit Lehramtsbefähigung vorliegen, deren
Namen nicht in der Ordnungsgruppenliste aufgeführt sind, sind diese grundsätzlich
ebenfalls unzulässig (s. Hinweise unter 17).
Lehrkräfte, die sich derzeit noch im Referendariat befinden und auf den beigefügten
Listen in die Ordnungsgruppe „99“ eingereiht sind, sind nur dann zulässig, wenn sie
spätestens unmittelbar vor dem Vorstellungstermin den Einzelnotennachweis vorlegen und durch Berechnung der Ordnungsgruppe feststeht, dass sie dem eingeladenen Bewerberkreis angehören. Andernfalls darf kein Vorstellungsgespräch mit der
Lehrkraft geführt werden.
Auf die Notwendigkeit der Vorlage des Einzelnotennachweises sind „99-er Bewerber“
im Einladungsschreiben hinzuweisen.
Ihnen vorliegende Bewerbungen sind auch dann zulässig, wenn keine Kopien der
Ersten und Zweiten Staatsprüfung beigefügt wurden.
Unzulässige Bewerberinnen und Bewerber dürfen nicht zu den Auswahlgesprächen
eingeladen werden.
Schritt 2
Überprüfung der ggf. in der Ausschreibung geforderten „fachlichen Voraussetzungen“ („harte“ Kriterien)
Die geforderten fachlichen Voraussetzungen sind erfüllt, wenn die Lehrkraft diese mit
einem schriftlichen Beleg eines Dritten (z.B. Schule, Seminar, VHS) innerhalb der
Bewerbungsfrist nachweist bzw. diese anhand der Daten auf der Ordnungsgruppenliste nachgewiesen sind.
Sollten mehrere „harte“ Kriterien genannt sein, so setzt dies voraus, dass diese entweder alle zusammen („und“ „ sowie“) oder einzeln („oder“) nachzuweisen sind:

handelt es sich um eine „und“-Verknüpfung, so sind nur die Bewerber
zulässig, die sämtliche Kriterien erfüllen;
 handelt es sich um eine „oder“-Verknüpfung, so sind die Bewerber zulässig,
die mindestens eines der genannten Kriterien erfüllen.
Prüfen Sie die „fachlichen Voraussetzungen“ bitte auch bei den Referendaren mit der
Ordnungsgruppe 99.
Bei den Bewerberinnen und Bewerbern, die diese fachlichen Voraussetzungen nicht
erfüllen, sollte in dem freien Feld der Ordnungsgruppenliste (Bemerkungen) folgender Vermerk angebracht werden:
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hartes Kriterium nicht erfüllt
Bewerber/innen, die die „fachlichen Voraussetzungen“ der Ausschreibung nicht erfüllen, dürfen nicht zu den Auswahlgesprächen eingeladen werden. Dies gilt auch für
schwerbehinderte Bewerber/innen.
Zwischenergebnis:
Es können alle Bewerber/innen eingeladen werden, die der Prüfung bisher genügen.

Wenn keine Bevorzugungskriterien formuliert wurden:
Erscheint Ihnen das Bewerberfeld zu groß, so können Sie als Vorauswahlkommission festlegen, nur Bewerber/innen bis zu einer bestimmten Ordnungsgruppe einzuladen. Es sind dann alle Bewerber/innen dieser Ordnungsgruppe einzuladen. Bitte beachten: in diesen Fällen dürfen keine Seiteneinsteiger mehr eingeladen werden!

Wenn Bevorzugungskriterien formuliert wurden, fahren Sie bitte mit
Schritt 3 fort.
Schwerbehinderte Bewerber/innen und diesen gleichgestellte behinderte Menschen
(nur Ordnungsgruppe 1) sind einzuladen, wenn sie die „harten“ Kriterien (Lehramt,
Fächer, fachliche Voraussetzungen) erfüllen.
Ein ausreichend großes Bewerberfeld für die Auswahl bedeutet nicht, dass Sie von
mehreren zulässigen Bewerber/innen nur eine Lehrkraft einladen, weil diese Lehrkraft über die beste Ordnungsgruppe verfügt.
Schritt 3
Überprüfung der ggf. in der Ausschreibung genannten „Bevorzugungskriterien“
Die Überprüfung der Bevorzugungskriterien erfolgt zum einen auf der Grundlage der
vorgelegten Bewerbungsunterlagen (bei Kriterien wie z.B. „Bewerber mit dem schriftlichen Nachweis von Erfahrungen ...“) und zum anderen auf der Grundlage der übersandten Ordnungsgruppenliste (bei Kriterien wie z.B. „Lehrkräfte mit dem Zweitfach
Deutsch“).
Die Kriterien gelten grundsätzlich dann als erfüllt, wenn die Lehrkraft diese mit einem
schriftlichen Beleg eines Dritten (z.B. Schule, Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung, VHS) innerhalb der Bewerbungsfrist nachweist bzw. diese anhand der
Daten auf der Ordnungsgruppenliste nachgewiesen sind.
Sollten mehrere Bevorzugungskriterien genannt sein, so ist es notwendig, dass diese
entweder alle zusammen („und“ /„ sowie“) oder einzeln („oder“) oder nach der Anzahl
nachgewiesener Kriterien überprüft werden:

handelt es sich um eine „und“-Verknüpfung, so dürfen nur die Lehrkräfte bevorzugt eingeladen werden, die sämtliche Bevorzugungskriterien erfüllen;
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
handelt es sich um eine „oder“-Verknüpfung, so müssen die Bewerber/innen
bevorzugt eingeladen werden, die mindestens eines der genannten Bevorzugungskriterien erfüllen;

wenn im Ausschreibungstext eine Bevorzugung nach der Anzahl nachgewiesener Kriterien definiert ist (siehe Formulierungsbeispiel unter Punkt 5.2),
laden Sie zunächst diejenigen ein, die alle Kriterien erfüllen. Reicht Ihnen das
Bewerberfeld nicht aus, können Sie weitere Lehrkräfte unter Beachtung der
Anzahl nachgewiesener Kriterien (zwei von drei vor eins von drei vor kein erfülltes Kriterium) einladen.
Prüfen Sie die Bevorzugungskriterien bitte auch bei den Lehrkräften mit der Ordnungsgruppe 99 (Referendare).
Bei Bewerber/innen, die diese Bevorzugungskriterien erfüllen, sollte in dem freien
Feld der Ordnungsgruppenliste (Bemerkungen) ein entsprechender Vermerk angebracht werden:
Bevorzugungskriterium (nicht) erfüllt
Schwerbehinderte und Ihnen gleichgestellte behinderte Menschen (Ordnungsgruppe 1) sind auch dann einzuladen, wenn sie die Bevorzugungskriterien
nicht erfüllen.
Zwischenergebnis:
Es können alle Bewerberinnen und Bewerber eingeladen werden, die der Prüfung
bisher genügen.
Erscheint Ihnen das Bewerberfeld zu groß, so können Sie als Vorauswahlkommission festlegen, nur Lehrkräfte bis zu einer bestimmten Ordnungsgruppe einzuladen. Es
sind dann alle Lehrkräfte dieser Ordnungsgruppe einzuladen. Bitte beachten: in diesen Fällen dürfen keine Seiteneinsteiger/innen oder Lehrkräfte mit anderer Lehramtsbefähigung mehr eingeladen werden! Die Lehrkräfte sind daher in der Reihenfolge der Ordnungsgruppenliste einzuladen.
Ein ausreichend großes Bewerberfeld für die Auswahl bedeutet nicht, dass Sie von
mehreren zulässigen Bewerber/innen nur eine Lehrkraft einladen, weil diese die Kriterien der Rubrik „bevorzugte Bewerbungen“ als einzige oder am umfassendsten erfüllt und/oder weil die Lehrkraft über die beste Ordnungsgruppe verfügt.
Sind alle Bewerber/innen, die die Bevorzugungskriterien erfüllen, eingeladen und
erscheint Ihnen das Bewerberfeld noch zu klein, so kann es mit den verbliebenen
Lehrkräften anhand der Ordnungsgruppenliste „aufgefüllt“ werden. Es sind immer alle
Personen einer Ordnungsgruppe einzuladen.
Sofern Ihnen das Bewerberfeld immer noch zu klein erscheint und die ausgeschriebene Stelle für den Seiteneinstieg geöffnet ist, so fahren Sie bitte mit der Prüfung
(Schritt 4) fort.
Schritt 4
Überprüfung von nicht regulären Bewerberinnen und Bewerbern
Schritt 4.1
Überprüfung von Lehrkräften mit Zusage für einen Zertifikatskurs
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Lehrkräfte, die zwar über die richtige Lehramtsbefähigung verfügen aber nicht über
die ausgeschriebenen Unterrichtsfächer dürfen nur dann zum Vorstellungstermin
eingeladen werden, wenn alle zulässigen Regelbewerber bereits eingeladen wurden, es sei denn in der Ausschreibung ist eine andere Reihenfolge festgelegt worden. Den angesprochenen Bewerberkreis finden Sie auf der Ordnungsgruppenliste.
Diese Lehrkräfte sind mit einem „Z“ markiert worden. Bitte gleichen Sie auch hier,
wenn noch nicht geschehen, die auf der Ordnungsgruppenliste aufgeführten Lehrkräfte mit „Z“ mit denen Ihnen vorliegenden Bewerbungen ab. Auch hier gilt, nur die
Lehrkräfte sind zulässig, die sich einerseits auf der Ordnungsgruppenliste befinden
und andererseits an Ihrer Schule schriftlich beworben haben (s. a. Hinweise Nr. 17).
Wenn in der Ausschreibung weitere Voraussetzungen für Lehrkräfte mit Zertifikatskurs gefordert wurden, muss die Auswahlkommission dies an dieser Stelle würdigen.
Sie können die Bewerber/innen einladen, denen Sie nach den ihnen vorliegenden
Daten und Unterlagen am ehesten zutrauen (immer nach dem Prinzip der Bestenauslese), die Aufgabe zu erfüllen.
Im Gegensatz zu den Lehramtsinhaber/innen sind die Ordnungsgruppen/Noten bei
Zertifikatsbewerber/innen unerheblich.
Wird/Werden ein oder mehrere Zertifikatsbewerber/innen eingeladen, sind in jedem
Fall auch schwerbehinderte Zertifikatsbewerber/innen und diesen gleichgestellte behinderte Menschen einzuladen.
Wichtiger Hinweis: Bewerber/innen für einen Zertifikatskurs sind gleichrangig
mit Lehrkräften mit anderer Lehramtsbefähigung sowie Seiteneinstiegsbewerber/innen ohne Lehramt.
Daraus folgt: Sie können nach den regulären Lehrkräften durchaus einige Zertifikatsbewerber/innen und einige Seiteneinsteiger/innen einladen, ohne dass die jeweilige
Gruppe vollständig berücksichtigt sein müsste.
Schritt 4.2 Überprüfung von Seiteneinstiegsbewerbungen
Seiteneinstiegsbewerber/innen dürfen nur dann eingeladen werden, wenn alle zulässigen Regelbewerber/innen eingeladen werden.
Ausnahme: wenn in der Ausschreibung unter Bevorzugungskriterien eine andere fächerbezogene Reihenfolge festgelegt wurde. Aber: Einem Seiteneinsteiger gehen
immer die Lehrkräfte mit gleicher Fachrichtung/Fächerkombination vor.
Bei den Seiteneinstiegsbewerber/innen sind die generellen Zugangsvoraussetzungen nach dem jeweils aktuellen Einstellungserlass des MSW zu überprüfen.
Auch Seiteneinstiegsbewerber/innen müssen ggf. „fachliche Voraussetzungen“ erfüllen. Ebenso können Bevorzugungskriterien zur Anwendung kommen. Die Prüfung
entspricht Schritt 2 und 3 (s.o.).
Im Gegensatz zu den regulär ausgebildeten Lehrkräften sind die Noten bei Seiteneinstiegsbewerberinnen und -bewerbern unerheblich.
30
Wird/ Werden ein oder mehrere Seiteneinstiegsbewerber/innen eingeladen, sind in
jedem Fall auch schwerbehinderte Seiteneinsteiger/innen und diesen gleichgestellte
behinderte Menschen einzuladen. Laden Sie schwerbehinderte Seiteneinstiegsbewerber/innen nicht zu einem Auswahlgespräch ein, begründen Sie diese Entscheidung im Vorauswahlprotokoll.
Schritt 5 Vorauswahlprotokoll
Verlauf und das Ergebnis der Vorauswahlsitzung sind zu protokollieren (Anlage 3).
Zu jeder Zeit im Auswahlverfahren haben Sie die Möglichkeit, sich vom Lehrereinstellungs- und –versetzungsbüro beraten zu lassen. Auch nach Ihrer Vorauswahl besteht
ebenfalls die Möglichkeit, das bisherige Verfahren überprüfen zu lassen, wenn Sie
diese Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen möchten. Dazu wird empfohlen, den Bezirksregierungen das Vorauswahlprotokoll per Telefax zu übermitteln.
18.2 Ausschreibungen für Laufbahnwechsler:
Da die Bewerber für den Laufbahnwechsel hinsichtlich der Eingruppierung in die
Ordnungsgruppe wie Regelbewerber behandelt werden, gelten die Ausführungen zur
Vorauswahl von Regelbewerbern (Neueinstellung) entsprechend. Der Terminplan,
insbesondere der letzte Tag für Auswahlgespräche, ist einzuhalten.
19
Terminierung der Auswahlgespräche
Die Auswahlgespräche sind so zu terminieren, dass in der Regel kein Unterricht ausfällt. Die Einladungsfrist soll im Interesse der Bewerber einen angemessenen Zeitraum (mindestens 3 Werktage, ausgenommen Samstag) betragen.
Werden zu einem Auswahlgespräch auch Seiteneinsteiger mit mindestens 8semestrigen Hochschulabschlüssen eingeladen, die nach der Einstellung am berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst gem. OBAS teilnehmen sollen, ist der Termin des
Auswahlgespräches mit einem Vertreter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung abzustimmen.
Hintergrund:
Die Entscheidung über die Teilnahme an der Ausbildung und die Ausbildungsfächer
ist gem. § 3 Abs. 3 der Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung (OBAS) vom 6. Oktober
2009 i. d. Fassung vom 10. April 2011 an das Einvernehmen mit einem Vertreter des
Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung gebunden.
.
Der Vertreter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung ist nicht Mitglied
der Auswahlkommission und berät die Kommission auch nicht, sondern gibt lediglich
eine bindende Prognoseentscheidung über die künftige Ausbildung des Bewerbers
entsprechend der OBAS ab, sofern dieser das Einstellungsangebot erhält und annimmt.
Die Prognose ist unabhängig vom Votum der Auswahlkommission und umgekehrt.
31
20
Die Einladung der Bewerber
Die Einladung erfolgt auf dem Postweg in eigener Zuständigkeit der Schule frühestens nach Erhalt der Ordnungsgruppenliste.
Die Bewerber können zusätzlich per Telefon oder per Email über den Termin informiert werden.
Die Vorgaben im Einstellungserlass zur frühestmöglichen Teilnahme bestimmter Bewerbergruppen an Auswahlgesprächen sind zu beachten.
Nr.12 (Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen) ist zu beachten.
In der Anlage finden Sie ein Muster-Einladungsschreiben (siehe Anlage 4). Die Verwendung dieses Musters wird empfohlen.
In jedem Fall müssen die Bewerber bei der Einladung darauf hingewiesen werden, dass Reisekosten, Verdienstausfall u. ä. im Zusammenhang mit dem Vorstellungsgespräch nicht erstattet werden können, da ansonsten ein Anspruch
auf Zahlung entsteht.
Der Versand der Einladungen ist zu dokumentieren.
Da es sich in vielen Fällen um Mehrfachbewerbungen handelt, sollten Sie in dem
Einladungsschreiben die Ausschreibungsnummer der jeweiligen Stelle angeben.
Sollten sich eingeladene Bewerber mit dem Wunsch an die Auswahlkommission
wenden, ihren Vorstellungstermin zu verlegen, so steht es der Auswahlkommission
frei, diesen einen Ausweichtermin einzuräumen. Ein Anspruch hierauf besteht seitens der Bewerber nicht.
21
Das Auswahlgespräch
21.1 allgemeine Grundsätze
Die Bewerber müssen zum Auswahlgespräch persönlich erscheinen; ein Auswahlgespräch per Video-/ Telefonkonferenz ist nicht zulässig.
Die zum Auswahltermin eingeladenen Bewerber haben im Auswahlgespräch die
gleichen Chancen. Der Nachweis der Bevorzugungskriterien sowie die Examensergebnisse führen zu keiner Besserstellung mehr.
Die Nachrangigkeit der Seiteneinstiegsbewerber ist zu beachten; die Einstellung eines Seiteneinsteigers kommt erst dann in Betracht, wenn kein Regelbewerber für die
ausgeschriebene Stelle geeignet ist.
Ausnahme: wenn in der Ausschreibung - bei mehreren Fachrichtungen/Fächerkombinationen - eine andere Reihenfolge festgelegt wurde oder der entsprechende Regelbewerber der Kommission für die Stelle nicht geeignet erscheint.
32
Die Auswahlkommission kann durch den Vergleich der Bewerber im Auswahlgespräch ermitteln, welche Lehrkraft für die zukünftige Arbeit in der Schule am besten
geeignet erscheint. Vor diesem Hintergrund sollte die Auswahlkommission bei den
Auswahlgesprächen das Hauptaugenmerk auf das ausgeschriebene Schul- bzw. Anforderungsprofil (z.B. auch die in der Ausschreibung genannten Hinweise und Erwartungen) richten und nicht auf den Nachweis fachlicher Qualifikationen; vermeiden Sie
daher in Ihrem eigenen Interesse, den Auswahltermin zu einem „Dritten Staatsexamen“ zu machen.
Die Übersendung von Fragen/Themen zur Vorbereitung auf das Auswahlgespräch ist daher unzulässig.
Bei Seiteneinsteigern entscheidet die Auswahlkommission über die Unterrichtsfächer und gibt eine Ausbildungsprognose für den jeweiligen Seiteneinsteiger ab. (§ 3 Abs. 1 OBAS).
Zur Fächerfestlegung wird auf § 3 Abs. 1 Sätze 3 bis 5 verwiesen.
Die Prognoseentscheidung, ob die Teilnahme eines Bewerbers an der berufsbegleitenden Ausbildung in zwei Fächern erwartet werden kann, ist in Zusammenarbeit mit
dem Vertreter der schulpraktischen Lehrerausbildung zu treffen.
Stimmen die Prognoseansichten zwischen den Kommissionsmitgliedern und dem
Vertreter der schulpraktischen Lehrerausbildung überein, kann der Bewerber an der
berufsbegleitenden Ausbildung gem. OBAS teilnehmen. Andernfalls ist diese Ausbildung für den Bewerber nicht möglich, sondern nur die Teilnahme an der einjährigen
Qualifizierungsmaßnahme.
Davon unabhängig ist die Entscheidung der Auswahlkommission über die Einstellung
eines Bewerbers. An dieser Entscheidung wirkt der Vertreter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung nicht mit.
Die Nichteignung eines Regelbewerbers ist ausführlich zu dokumentieren und gerichtsverwertbar (= eine für einen unabhängigen, außenstehenden Dritten nachvollziehbare Begründung für die Auswahlentscheidung) zu begründen. Die Wörter „nicht
geeignet“ sind zu verwenden.
21.2 Durchführung des Auswahlgespräches
Folgende Grundsätze sind zu beachten:




Die Auswahlkommission muss Ablauf (Termine, zeitliche Abfolge), Inhalt (Fragen, Themenbereiche u. ä.) und Bewertungsraster der Auswahlgespräche vor
dem Auswahltermin festlegen und dokumentieren.
Die Auswahlgespräche müssen für alle Bewerber gleich aufgebaut werden,
um eine Vergleichbarkeit der gezeigten Leistungen und Eindrücke zu gewährleisten.
Jedem Bewerber ist der gleiche zeitliche Rahmen zu gewähren.
"99"-er Bewerber müssen vor dem Gespräch die fehlende Note der Zeiten
Staatsprüfung nachweisen. Sodann ist die Ordnungsgruppe auf der Basis folgender Formel zu ermitteln: Note Erste Staatsprüfung + Note Zweite Staats-
33
prüfung : 2; beim Ergebnis die zweite Stelle nach dem Komma unberücksichtigt lassen (keine Auf- oder Abrundung!) und mit 10 multiplizieren.
Beispiel: (2,3+2,8) : 2 = 2,5(5) ; 2,5 x 10 ergibt die Ordnungsgruppe (OG) 25.
Wenn die Auswahlkommission in der Vorauswahl Lehrkräfte nur bis zur OG 20
zugelassen haben sollte, könnte mit der Lehrkraft aus der Beispielsberechnung kein Vorstellungsgespräch geführt werden.
21.3
Rechtsprobleme des Auswahlgespräches
Bei der Durchführung der Gespräche haben Sie ein Interesse daran, sich möglichst
umfassend über die zukünftige Lehrkraft zu erkundigen. Andererseits ist diese u. U.
nicht daran interessiert, ihre persönlichen Belange gegenüber fremden Personen zu
offenbaren, so dass sich insoweit Ihr Aufklärungsinteresse und das Interesse des
Bewerbers bei der Wahrung der Menschenwürde (Art. 1 I GG) und des allgemeinen
Persönlichkeitsrechts (Art. 2 GG) gegenüberstehen.
Aus diesem Interessenswiderstreit folgt:
a) Ihnen steht kein uneingeschränktes Fragerecht zu. Denn es ist mit der Menschenwürde und dem Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts unvereinbar,
einen Menschen „in seiner ganzen Persönlichkeit zu registrieren und zu katalogisieren, ... und ihn damit wie eine Sache zu behandeln, die einer Bestandsaufnahme in
jeder Beziehung zugänglich ist.“
Da Art. 1 und 2 GG den Schutz der Privatsphäre garantieren, sind Fragen zur
Intimsphäre unzulässig.
b) Sie dürfen nur nach solchen Umständen Fragen, die für Sie von berechtigtem,
billigenswertem und schutzwürdigem Interesse im Hinblick auf die ausgeschriebene
Stelle („konkrete Beziehung zum Arbeitsplatz“) sind. Der Zulässigkeit der Frage darf
keine gesetzgeberische Wertentscheidung entgegenstehen.
Folgende Fragen dürfen z.B. nicht gestellt werden:








gesundheitliche Eignung
Schwangerschaft
Teilzeitbeschäftigung, da grundsätzlich freie Stundenwahl bis zur Hälfte der
regelmäßigen Arbeitszeit möglich ist
Zugehörigkeit zu Parteien, Verbänden etc.
nach der Konfessionszugehörigkeit (Ausnahme: bei Bekenntnisschulen vgl.
§ 26 Abs. 6 Schulgesetz)
Möglichkeit eines Umzugs
Vorhandensein eines Autos
Zeitpunkt der Annahmeentscheidung
.
34
21.4 Entscheidungsfindung
Die Auswahlgespräche und die Auswahlentscheidung sind gerichtsverwertbar (=
eine für außenstehende Personen nachvollziehbare Begründung der Auswahlentscheidung) zu protokollieren (Ziffer 2.10 des Rd. Erl. vom 09.08.2007 in der jeweils
gültigen Fassung).
Aus Gründen der Rechtssicherheit wird empfohlen, über jedes einzelne Auswahlgespräch eine gesonderte Notiz/ein gesondertes Protokoll anzufertigen (sog. Gesprächsprotokoll).
Nach Abschluss der Gespräche bildet die Auswahlkommission auf der Grundlage der
Einzelauswertungen bzw. der protokollierten Gespräche eine Reihenfolge der geeignet erscheinenden Bewerberinnen und Bewerber, die an dem Auswahltermin teilgenommen haben. Das Protokoll muss dokumentieren, warum die erstplatzierte Lehrkraft dem Anforderungsprofil am besten entspricht. In gleicher Weise muss die Abstufung zwischen den weiteren für die Stellenbesetzung geeigneten Personen dargelegt werden. Eine Abstufung allein aufgrund einer Punktzahl reicht nicht aus. Das
Protokoll ist von den stimmberechtigten Mitgliedern der Auswahlkommission zu unterschreiben.
Bei der Bildung der Reihenfolge bleibt der Umstand einer Schwerbehinderung bzw.
Gleichstellung zunächst unberücksichtigt. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte behinderte Menschen sind nur dann zu bevorzugen, wenn die Kommission zu
dem Ergebnis gekommen ist, dass eine schwerbehinderte/gleichgestellte Lehrkraft
gleichermaßen geeignet ist (Nr. 2.11 des Rd. Erl. vom 09.08.2007 in der jeweils gültigen Fassung).
Sofern die Auswahlkommission bei einem Bewerber ausdrücklich festgestellt hat,
dass dieser für die Stelle nicht geeignet ist, ist dies unter Verwendung der Wörter
„nicht geeignet“ detailliert zu begründen und diese Person nicht im Ranking zu platzieren.
Für die Protokollierung steht Ihnen das „Muster-Auswahlprotokoll“ (Anlage 5) zur
Verfügung.
21.5
Information der Bewerber
Der Auswahlkommissionsvorsitzende bietet allen am Auswahlgespräch teilnehmenden Bewerbern nach dem Gespräch an, das Ergebnis des Auswahlgespräches bekannt zu geben (z.B. durch telefonische Informationsgespräche am nächsten Tag).
Diese Information der Bewerber hat ausschließlich durch den Vorsitzenden zu erfolgen.
Nachfragen der Bewerber zu ihrer Platzierung bitten wir, detailliert zu begründen,
damit die Bewerber Ihre Ausführungen unter Umständen bei weiteren Auswahlterminen verwerten können.
Bei Seiteneinsteigern werden Prognoseentscheidungen nicht den Bewerbern
mitgeteilt.
35
Die Abstimmung der Auswahlkommission mit dem Vertreter der schulpraktischen Lehrerausbildung ist als Teil der Willensbildung der Auswahlkommission anzusehen und kann damit nicht bekannt gegeben werden.
21.6 Aushändigung des Einstellungsangebotes
Die in INES hinterlegten Vordrucke des Einstellungsangebotes werden ständig an
die aktuelle Rechtslage angepasst und sind zwingend zu benutzen. Bitte achten Sie
deshalb darauf, dass Sie nur die aktuellen Vordrucke benutzen.
Hinweis: Schulleitungen mit fakultativer Dienstvorgesetzteneigenschaft tauschen den
Kopfbogen Bezirksregierung gegen den Kopfbogen der Schule.
Achtung:
Wenn ein Person ohne Lehramt (Seiteneinsteiger ohne Lehramt) ausgewählt
worden ist, wird das Einstellungsangebot ausschließlich durch die Bezirksregierung erteilt, nachdem die Auswahlkommission die Protokolle (Vorauswahl
und Auswahl sowie ggf. die Prognoseentscheidung (Anlage 6)) und die Bewerbungsunterlagen der ausgewählten Person der Bezirksregierung vorgelegt hat.
Die Auswahlkommission der Schule unterbreitet der Bezirksregierung in diesen Fällen lediglich einen Vorschlag zur Einstellung; dies ist dem Bewerber
entsprechend mitzuteilen. Die Bewerberin/der Bewerber erhält in diesen Fällen
kein Schriftstück von der Schule.
(Ausnahme: Schulen mit fakultativer Dienstvorgesetzteneigenschaft wird seitens der Bezirksregierungen angeboten, die Rechtmäßigkeit der Auswahlentscheidung überprüfen zu lassen, bevor ein Seiteneinstiegsangebot erteilt wird).
Diese Regelung gilt auch für die Vergabe von Einstellungsangeboten an Bewerberinnen und Bewerber mit anderen Professionen.
Rechtlicher Hinweis:
Durch die Aushändigung des Einstellungsangebotes oder durch dessen Zustellung in
Verbindung mit der Annahmeerklärung der ausgewählten Lehrkraft kommt ein
schuldrechtlicher Vertrag zustande, durch den sowohl die Lehrkraft als auch das
Land Nordrhein-Westfalen an die Zusagen aus diesem Vertrag gebunden sind. Es ist
daher zwingend erforderlich, dass Sie das Einstellungsangebot - vollständig ausgefüllt - der ausgewählten Lehrkraft zukommen lassen bzw. aushändigen. Eine Bindung
der Lehrkraft an Ihre Schule findet ansonsten nicht statt, d.h. sie kann an weiteren
Vorstellungsterminen teilnehmen und andere Einstellungsangebote rechtsverbindlich
annehmen.
Der Vordruck ist von dem Vorsitzenden der Auswahlkommission wie folgt auszufüllen:
 Name und Anschrift der Lehrkraft, die das Einstellungsangebot erhalten soll
 das Einstellungsdatum ist entsprechend der Ausschreibung anzukreuzen
oder einzusetzen
 die Wertigkeit der Stelle ist anzukreuzen
 Rückmeldefrist für die Annahme des Angebotes
 Name der Schule, Ausschreibungsnummer
 Unterschrift des Auswahlkommissionsvorsitzenden
36

auf der Annahmeerklärung ist bei Bewerbern für Zertifikatskurse der Zertifikatskurs einzutragen! z. B: Englisch Sek I
Das Exemplar für die Lehrkraft ist nach dem vollständigen Ausfüllen zu kopieren.
Das Einstellungsangebot und die Annahmeerklärung sind der erstplatzierten Lehrkraft auszuhändigen.
Diese hat dann drei Möglichkeiten:
22

Sie/er will die Stelle direkt annehmen:
Hierzu füllt sie/er die Annahmeerklärung aus und unterschreibt.

Sie/er bittet um Bedenkzeit:
Das Einstellungsangebot ist von der erstplatzierten Lehrkraft spätestens drei
Werktage -Samstag ausgenommen- nach Bekanntgabe (Absendung oder
Aushändigung) schriftlich anzunehmen oder abzulehnen. Dabei zählt der
letzte Tag der Rückmeldefrist komplett: Bsp.: Aushändigung/Bekanntgabe/
Absenden an einem Mittwoch  Rückmeldung möglich bis zum nächsten
Montag (23:59 Uhr). Sobald Ihnen die Zusage vorliegt, übersenden Sie diese
bitte umgehend per Fax. Sollte die/der Erstplatzierte ablehnen so dürfen Sie
erst dann ein Einstellungsangebot an die zweitplatzierte Person herausgeben. Es gilt erneut die o.g. Rückmeldefrist. Sagt auch diese Person ab, verfahren Sie entsprechend weiter in der Reihenfolge der getroffenen Auswahlentscheidung. Die Absagen sind im Protokoll zu dokumentieren.

Sie/er ist an der Stelle nicht interessiert:
Sofern die Lehrkraft auf die Bedenkzeit verzichtet und direkt das Nichtinteresse gegenüber der Auswahlkommission erklärt, können Sie wie vorstehend verfahren und sofort der nächstplatzierten Lehrkraft das Einstellungsangebot unterbreiten.
Versand des Absageschreibens
Nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts sind die in einem Auswahlverfahren unterlegenen Bewerber über den Ausgang des Verfahrens zu informieren,
damit deren Rechtsschutz nicht vereitelt wird.
Sobald auf das Einstellungsangebot für die ausgeschriebene Stelle eine schriftliche
Zusage eingegangen ist, versenden Sie bitte an die im Auswahltermin unterlegenen
Bewerber ein Absageschreiben. Verwenden Sie bitte ausschließlich das anliegende
Muster-Absageschreiben (Anlage 7).
Bitte beachten Sie den Versand des Absageschreibens auch für den Fall, dass
ein Seiteneinstiegsbewerber das Angebot angenommen hat.
Bewerber, die am Auswahltermin nicht teilgenommen haben, erhalten kein Absageschreiben.
37
Wird ein Auswahlverfahren abgebrochen, ist dies allen betroffenen Bewerberinnen
und Bewerbern zeitnah schriftlich mitzuteilen.
23
Die abschließenden Arbeiten
Zur Beschleunigung des Abschlusses des Einstellungsverfahrens sind folgende Unterlagen der für Sie zuständigen Bezirksregierung zuzusenden:





Protokoll der Vorauswahlentscheidung (incl. der Ordnungsgruppenliste mit
den Vermerken aus der Vorauswahl);
Protokoll des Auswahlgesprächs inkl. der Vorschlagsliste der geeigneten Bewerber;
eine Kopie des vollständigen Einstellungsangebotes
eine Kopie der Annahmeerklärung
die Bewerbungsunterlagen, sofern ein Seiteneinsteiger für die Besetzung der
Stelle vorgesehen ist.
Die Bezirksregierungen bieten den Schulleitern mit fakultativer Dienstvorgesetzteneigenschaft ebenfalls an, die Rechtmäßigkeit des Auswahlverfahrens zu
überprüfen. Hierzu bitten wir folgende Unterlagen vorzulegen:





Protokoll der Vorauswahlentscheidung (incl. der Ordnungsgruppenliste mit
den Vermerken aus der Vorauswahl);
Protokoll des Auswahlgesprächs inkl. der Vorschlagsliste der geeigneten Bewerber;
eine Kopie des vollständigen Angebotstextes;
eine Kopie der Annahmeerklärung - soweit vorhanden -;
die Bewerbungsunterlagen, sofern ein Seiteneinsteiger für die Besetzung der
Stelle vorgesehen ist.
Die vollständigen Unterlagen z.B. Gesprächsprotokolle, Bewertungsbögen etc. verbleiben bei den Schulen. Sie sind der jeweiligen Bezirksregierung nur nach gesonderter Aufforderung im Einzelfall zu übersenden.
Die Bewerbungsunterlagen der Bewerber, die bei der Stellenbesetzung nicht zum
Zuge gekommen sind, sind frühestens zwei Monate nach dem konkreten Einstellungstermin der eingestellten Lehrkraft gemäß der Datenschutzbestimmungen zu
vernichten.
Gegen die Herausgabe der Unterlagen an die Bewerber bestehen zum genannten
Zeitpunkt keine Bedenken. Falls der Bewerbung ein ausreichend frankierter und ausreichend großer Rücksendeumschlag beigefügt wurde, kann zu diesem Zeitpunkt die
Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgen.
Die Verfahrensunterlagen (insbesondere Vorauswahlprotokoll, Fragenkatalog, Bewertungsraster, Gesprächsprotokolle, Auswahlprotokoll) bewahren Sie bitte fünf
Jahre lang an Ihrer Schule auf, bevor Sie diese gemäß den Datenschutzbestimmungen vernichten.
38
24
Ihre Ansprechpartner bei den Bezirksregierungen
Bei Fragen können Sie die Ansprechpartner in den Lehrereinstellungs- und
-versetzungsbüros der Bezirksregierungen wie folgt erreichen:
BR Arnsberg
02931/82@bra.nrw.de
BR Detmold
05231/71@brdt.nrw.de
BR Düsseldorf
0211/475@brd.nrw.de
BR Köln
0221/147@brk.nrw.de
BR Münster
0251/411@brms.nrw.de
Name, Vorname
Friedrich, Renate
Hanemann, Beate
Kulisch, Anna
Kronenberg, Hubert
Loyek, Corinna
Walter, Andreas
Müller, Tanja
Radzewitz, Melanie
Spriestersbach,Willi
Schulz, Volker
Wilden, Veronika
Feldberg, Jorina
Gottowik, Claudia
Heck, Martina
Ohlerth, Jochen
Stäger, Nicole
Wüste, Sabine
Anfang-Schmidt,
Christa
Knöpker, Burkard
Roesmann, Gisela
Stuckenholz, Ingrid
Schulformen
BK
H, GY, WBK
GE, GM,
R,SK, PS
SK, GM,GE,
GY, WBK
H, R, BK
WBK
BK
GY
H, R
SK, GM, GE
H
H
SK, BK, WBK,
GY, PS
GM, GE
R
R
SK, GY
Tel.
3187
3132
3130
3131
4714
Fax
40921
40072
41205
40426
824714
E-Mail
renate.friedrich
beate.hanemann
anna.kulisch
hubert.kronenberg
corinna.loyek
4715
4456
5537
5432
4462
5456
2610
2424
2354
824715
5984
5966
5985
5985
5984
4227
4227
4227
andreas.walter
tanja.mueller
melanie.radzewitz
willi.spriestersbach
volker.schulz
veronika.wilden
jorina.feldberg
claudia.gottowik
martina.heck
2795
2422
3853
4006
4227
4227
4227
4713
jochen.ohlerth
nicole.staeger
sabine.wueste
christa.anfang-schmidt
H, R, GM
BK, WBK
GE
4039 4713
4005 4713
4424 4713
39
burkard.knoepker
gisela.roesmann
ingrid.stuckenholz
Muster Ordnungsgruppenliste
Anlage 1
(Ausschreibung für ein Berufskolleg mit D/beliebig und Öffnung für andere Lehrämter)
Lehrereinstellung zum 30.08.2013 / Schulbezogene Einstellungen
Ausschreibung:
Ausschreibung: DU - BK -3
Bewerber für Schule:
Düsseldorf, BK XXXXXXX (187666)
zulässige Bewerbungen
Ord. Gru.
Bewerber/in
ab GdB 50
1
SB
10
25
25
28
S
S
S
Lehr
amt
Stand: 31.05.2013
Seite 1 von 1
Name, Anschrift
Ges. Konf.
F. St / Ki.
V. Std.
Paul Muster
Musterstr. 20
12345 Düsseldorf
0211/123456
Erika Musterfrau
Musterstr. 20
12345 Düsseldorf
0211/123456 0170-1234567
Stefan Mustermix
Musterstr. 20
12345 Münster
0251/ 123456
Anne Mustermann
Musterstr. 20
12345 Detmold
05231/123456 0170-123456
Sven Mustermann
Musterstr. 20
12345 Köln
0221/123456 0170-1234567
Eva Muster
Musterstr. 20
12345 Arnsberg
02931/123456
Veronika A…….
Musterstr. 20
12345 Düsseldorf
0211/123456
Max K……
Musterstr. 20
12345 Essen
0201/123456
Gitta W….……
Musterstr. 20
12345 Düsseldorf
0162-1234567
3
EV
1/
35
4
EV
1/
32
31 D
Note 1. Stpr.: 2,7
3
RK
1/
1350
4
OH
1/
628
3
RK
2/1
20
29
D EK
D EK
Note 2. Stpr.: 2,9
Note 1. Stpr.: 1,2
Note 1. Stpr.: 1,6
35
60 E
35
D KR
Note 2. Stpr.: 2,6
Note 1. Stpr.: 2,9
4
OH
2/
3925
4
OH
3/ 2
35
65 D
Note 2. Stpr. :2,2
Note 1. Stpr.: 3,5
27
DE
Note 2. Stpr.: 3,7
Note 1. Stpr.: 2,8
3
OH
2/ 2
25
D KR
Note 2. Stpr.: 3,1
Note 1. Stpr.: 2,3
3
3
1/
27
DM
Note 2. Stpr.: 2.1
Note 1. Stpr.: 2,9
Behind.
99*
FaxNr.: 0211/567890
Fächer
Erweiterungsprüfungen
Noten
DE
Note 1. Stpr.: 2,8
Bemerkungen
1. Lehramt Sek I
D
2. Lehramt Sek II
Note 2. Stpr.: 1,6
Note 1. Stpr.: 2,8
Erweiterungsprüfung
Vertretungsstunden
Note 2. Stpr.: 3,0
Erläuterungen zur Legende:
Ordnungsgruppe (OG): 1 = Schwerbehinderte/r Bewerber/in; OG 99 = Bewerber/in derzeit noch ohne Nachweis beider Staatsprüfungsnoten: wenn die ausgeschriebenen Fächer übereinstimmen, verfahren Sie wie im "Handbuch Lehrereinstellung an
Schulen" (s. www.ines.nrw.de) beschrieben
- wenn die ausgeschriebenen Fächer nicht übereinstimmen, handelt es sich um Zertifikatsbewerber. Diese können nachrangig
eingeladen werden, s. "Handbuch Lehrereinstellung an Schulen";
OG 2-9 bzw. bessere OG als der Schnitt beider Staatsprüfungsnoten: durch Bonifizierung von Vertretungstätigkeiten erlangte
Ordnungsgruppe
Bewerberart 60 = Bewerber/in aus anderem Bundesland 61 = Bewerber/in aus Ersatzschuldienst 71 = Versetzungsbewerber/in - Laufbahnwechsel 72 = Versetzungsbewerber/in Laufbahnwechsel VOBASOF
R = Reguläre/r Bewerber/in S = Bewerber/in mit anderer Lehramtsbefähigung Z = Zertifikatsbewerber/in
Die Ordnungsgruppe setzt sich aus der Note der 1. und 2. Staatsprüfung und ggf. geleisteter anrechenbarer Vertretungstätigkeiten
zusammen. Berechnungsbeispiel: (Note 1. Stpr.) 2,9 + (Note 2. Stpr.) 2,2
x 10 = (Ordnungsgruppe) 25
2
Hinweis: Für Bewerber/innen mit zwei Lehrämtern (Bsp. s.o.) wird für jedes Lehramt die Ordnungsgruppe gesondert berechnet, in der
Liste aber nur die für die jeweilige Ausschreibung (Sek I oder Sek II) geltende Ordnungsgruppe angezeigt.
Lehrämter: 25 - Lehramt am Gymnasium 27 - Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen 29 - Lehramt für die Sekundarstufe II
30 - Lehramt an Berufsschulen 32 - Lehramt für die Sekundarstufe II mit beruflicher Fachrichtung 35 - Lehramt an Berufskollegs
40
Anlage 2
Information der Auswahlkommission*
(Stempel der Schule, Datum)
An die
Schwerbehindertenvertretung
für Lehrerinnen und Lehrer an
_____________________ (Schulform)
bei der Bezirksregierung ______________________
Hiermit informiere ich Sie gemäß §81 Abs. 1 Satz 4 in Verbindung mit §95 Abs. 2 Satz 1
SGB IX unmittelbar nach Ende der Bewerbungsfrist:
Einstellungsverfahren zum (Einstellungstermin): ___________________________
Ausschreibungsnummer/n: ___________________________________________
 Es ist keine Bewerbung eines Menschen mit Schwerbehinderung/ Gleichstellung/ Behinderung eingegangen.
 Es liegt die Bewerbung eines Menschen mit
 Schwerbehinderung
GdB: _____ (>=50)
 Gleichstellung zu einem schwerbehinderten Menschen
 Behinderung
GdB: _____ (<50)
vor.
Name der Bewerberin/des Bewerbers: ___________________________________
Anschrift: ___________________________________________________________
E-Mail: __________________________ Telefon: ___________________________
(Bei mehreren Bewerberinnen/ Bewerbern bitte ein gesondertes Blatt mit diesen Daten beifügen.)
Termine:
Vorauswahlsitzung: ________________________________
Auswahlgespräche: ________________________________
_________________________
Ort, Datum
_____________________________
Unterschrift der Schulleitung
* Empfänger dieses Schreibens ist die Schwerbehindertenvertretung - nicht das Lehrereinstellungsbüro
41
Anlage 3
Muster-Vorauswahlprotokoll
Protokoll
über die schulinterne Vorauswahl
Schule:
Ausschreibungsnummer:
Datum der schulinternen Vorauswahl:
An der schulinternen Vorauswahlsitzung haben seitens der Auswahlkommission
teilgenommen:
Stimmberechtigte Mitglieder
Beratende Mitglieder
(Funktion, Name)
(Funktion, Name)
1.Schulleiter/in
1. Mitglied der zuständigen Personalvertretung
2.Lehrkraft d. Lehrerkonferenz
2. Schwerbehindertenvertretung
3.Mitglied d. Schulkonferenz
3. Vertreter/-in der Schulaufsichtsbehörde
4.Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen
4. Mitglied gem. Nr. 2.7(2) des Grundlagenerlasses
1
2
Zulässige Bewerbungen:
Es sind insgesamt ____ Bewerbungen zulässig und werden im Rahmen der Vorauswahl berücksichtigt:
davon
Regelbewerber/-innen
____
Seiteneinsteiger/-innen
____
Von diesen Bewerbungen werden folgende ____ Bewerber/-innen zu einem Auswahlgespräch eingeladen:
Name, Vorname
Status der
Ordnungsgruppe
Bewerber/-innen
(Regelbewerber/-innen
oder Seiteneinsteiger/innen)
1
2
Bemerkungen
(z.B. Schwerbehinderung,
etc.)
Der Lehrerrat ist nur bei Übertragung der fakultativen Dienstvorgesetztenaufgaben zuständig.
"(…) die Auswahlkommission (kann) beschließen, ein weiteres beratendes Mitglied zum Auswahlgespräch
zuzulassen"
42
Begründung für die Vorauswahlentscheidung
(ist entbehrlich, wenn alle zulässigen Bewerber/-innen eingeladen werden)
 Sofern sich Lehramtsinhaber/innen, die auf der Ordnungsgruppenliste genannt werden,
bei Ihnen nicht oder verfristet beworben haben, so vermerken Sie dies bitte hier.
 Sofern schwerbehinderte Lehramtsinhaber/innen und/ oder Seiteneinstiegsbewerber/innen nicht berücksichtigt werden, ist dies hier fachlich zu begründen.
Es wird versichert, dass zur schulinternen Bewerbervorauswahl alle stimmberechtigten und beratenden Mitglieder rechtzeitig eingeladen wurden. Der
Schwerbehindertenvertretung wurde ggf. Fehlanzeige gemeldet.
____________________________
(Ort, Datum)
1.__________________________
(Unterschrift des/der Vorsitzenden der Auswahlkommission)
2.__________________________
3._______________________
4.______________________
(Unterschriften der übrigen stimmberechtigten Mitglieder der Auswahlkommission)
43
Anlage 4
Muster-Einladungsschreiben
Schule, Schulort
Schuladresse
Frau/Herrn
Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern in den öffentlichen Schuldienst des
Landes Nordrhein-Westfalen
Ihre Bewerbung ...
Sehr geehrte/r
...,
Sie haben sich um die ausgeschriebene Stelle an der
die unter der Ausschreibungsnummer
...
...
Schule beworben
veröffentlicht wurde.
Auf Grund des Ergebnisses der Vorauswahlsitzung lade ich Sie ein für den:
Tag:
Uhrzeit:
Ort:
Reisekosten, Verdienstausfall u.ä. im Zusammenhang mit dem Vorstellungsgespräch
können leider nicht erstattet werden.
Sofern Sie Ihre Bewerbung nicht mehr aufrecht erhalten möchten oder am
Auswahlgespräch nicht teilnehmen können, bitte ich Sie um eine kurze Benachrichtigung der Schule unter der o.g. Telefonnummer oder per Mail.
Hinweis:
Sie haben die Möglichkeit, Ihr persönliches Ergebnis des Auswahlgespräches bei dem Vorsitzenden der Auswahlkommission zu erfragen.
Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift Schulleiter/in)
44
Anlage 5
Muster-Auswahlprotokoll
Protokoll
über die Auswahlgespräche
Schule:
Ausschreibungsnummer:
Datum der Auswahlgespräche:
An den Auswahlgesprächen haben seitens der Auswahlkommission teilgenommen:
Stimmberechtigte Mitglieder
Beratende Mitglieder
(Funktion, Name)
(Funktion, Name)
1.Schulleiter/in
1. Mitglied der zuständigen Personalvertretung
2.Lehrkraft d. Lehrerkonferenz
2. Schwerbehindertenvertretung
3.Mitglied d. Schulkonferenz
3. Vertreter/-in der Schulaufsichtsbehörde
4.Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen
4. Mitglied gem. Nr. 2.7(2) des Grundlagenerlasses
3
4
Eingeladene Bewerber/-innen
Name, Vorname
Status der Bewerber/-innen
(Regelbewerber/-innen
oder Seiteneinsteiger/innen)
3
Ordnungsgruppe
Bemerkungen
(z. B. erschienen/nicht erschienen)
Der Lehrerrat ist nur bei Übertragung der fakultativen Dienstvorgesetztenaufgaben zuständig.
„(…) die Auswahlkommission (kann) beschließen, ein weiteres beratendes Mitglied zum Auswahlgespräch
zuzulassen“; Grundlagenerlass/ jährlicher Einstellungserlass: s. www.leo.nrw.de  Rechtsgrundlagen
4
45
Auswahlkriterien, auf die sich die Auswahlkommission vor Beginn der Auswahlgespräche für alle Bewerber/-innen verständigt hat:
Allen Bewerber(n)/-innen wurde ausreichend und in gleichem Umfang Gelegenheit gegeben, zu den von der Auswahlkommission gebildeten Auswahlkriterien Stellung zu nehmen.
□
Nach Beratung beschloss die Auswahlkommission das Einstellungsangebot Herrn/Frau ____________________ auszuhändigen (Bewerber mit
Lehramt).
□
Nach Beratung beschloss die Auswahlkommission die Einstellung von
Herrn/Frau ____________________ der Bezirksregierung vorzuschlagen
(Bewerber ohne Lehramt).
46
Begründung für die Auswahlentscheidung anhand des ausgeschriebenen Anforderungsprofils einschließlich der Begründung für die Festlegung folgender Reihenfolge;
die Festlegung einer Reihenfolge ist bindend:
Begründung der Auswahlentscheidung/der Reihenfolge
(für jede erschienene Bewerberin / jeden erschienenen Bewerber)
47
□
Die Bewerberin / Der Bewerber _____________ hat die Annahme des Einstellungsangebotes mit der beiliegenden Zu-/Absageerklärung vor Ort rechtsverbindlich zugesagt.
□
Die Bewerberin / Der Bewerber _____________ hat die Annahme des Einstellungsangebotes mit der beiliegenden Zu-/Absageerklärung vor Ort rechtsverbindlich abgelehnt.
□
Die Bewerberin / Der Bewerber _____________ hat über die Annahme oder
Absage des Einstellungsangebotes vor Ort nicht entschieden.
Ihr / Ihm wurde mitgeteilt, dass das Einstellungsangebot spätestens drei
Werktage – Samstag ausgenommen - nach Bekanntgabe schriftlich anzunehmen ist und dass ein Fristversäumnis als Ablehnung gilt.
□
Die Bewerberin / Der Bewerber _____________ wird der Bezirksregierung zur
Einstellung vorgeschlagen (Bewerber ohne Lehramt).
Es wird versichert, dass zum Auswahlgespräch alle stimmberechtigten und
beratenden Mitglieder rechtzeitig eingeladen wurden. Der Schwerbehindertenvertretung wurde ggf. Fehlanzeige gemeldet.
____________________________
(Ort, Datum)
1.__________________________
(Unterschrift des/der Vorsitzenden der Auswahlkommission)
2.__________________________
3._______________________
4.______________________
(Unterschriften der übrigen stimmberechtigten Mitglieder der Auswahlkommission)
48
Anlage 6
Vordruck für Prognoseentscheidungen
(nur auszufüllen bei Seiteneinsteiger/-innen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss)
Ausschreibungsnummer: .....................................................
Name:
..........................................................................................................
Vorname:
..........................................................................................................
Geb.-Datum:
......................................
Universitäres Studium:
ja/nein
Studienabschluss als:
...............................................................................
Regelstudienzeit: ......... Semester
Datum des Abschlusses:
.........................................
Die Auswahlkommission legt die Unterrichtsfächer wie folgt fest:
Erstfach (lt. Ausschreibung!):
...............................................
ggf. Zweitfach:
...............................................
(nur sofern Ausbildung nach OBAS vorgesehen ist)
Für das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) hat an dem Vorstellungsgespräch teilgenommen:
Herr/Frau
Name:
........................................................................................................
Vorname:
........................................................................................................
ZfsL:
...................................; ...............................................................
Ihre/Seine Ausbildungsprognose für eine Ausbildung gem. OBAS schließt mit einem
positiven / negativen
Votum
Die Ausbildungsprognose kommt daher unter Berücksichtigung der vorgenannten
Prognose zu einem
positiven / negativen
Ergebnis
Begründung: .............................................................................................................
.....................................................................................................................................
.....................................................................................................................................
.....................................................................................................................................
.....................................................................................................................................
.....................................................................................................................................
Dieses Formblatt ist für jede/n am Auswahlgespräch beteiligte/n Seiteneinstiegsbewerber/-in mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss auszufüllen.
49
Anlage 7
Muster Absageschreiben
Frau/Herrn
Ihre Bewerbung um die unter der Ausschreibungsnummer __ veröffentlichte Stelle
Sehr geehrte Frau / Sehr geehrter Herr
vielen Dank für Ihr Interesse an der o.g. Stelle. Das Stellenbesetzungsverfahren ist
nunmehr abgeschlossen. Ich beabsichtige, die Stelle mit Frau / Herrn
________________ zu besetzen.
Frau / Herr ______________ wurde ausgewählt, da sie / er das Anforderungsprofil
der ausgeschriebenen Stelle am besten erfüllt.
Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass Sie, wenn Sie gerichtlichen Rechtsschutz in
Anspruch nehmen wollen, diesen umgehend suchen müssen, da die Stelle
schnellstmöglich besetzt werden soll.
Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift Schulleiter/in)
50
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Kunst und Fotos
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