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Bedienungsanleitung INT800 WED® Wetterstation mit LWL - Kriwan

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Gewächshausautomation.
Bedienungsanleitung
INT800 WED® Wetterstation
mit LWL-Schnittstelle
ab Programmversion 0001
1
Lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch,
bevor Sie das Gerät anschließen.
TB 695.00005.1
Nachdrucke, auch auszugsweise, bedürfen der Genehmigung.
Technische Änderungen vorbehalten
© KRIWAN 2003
2
Inhaltsverzeichnis:
1.
1.1.
1.2.
1.3.
1.4.
Einleitung ___________________________
Übersicht ___________________________
Bedienfront __________________________
Anschluss-Schaltbid _________________
Ein-/ Ausgänge ______________________
2.
2.1.
Funktionen __________________________ 8
Funktionswerte ______________________ 8
Anzeigen von Funktionswerten
(Vordergrund) _________________________ 8
Ändern von Funktionswerten ___________ 8
Anzeigen und Ändern von
Funktionswerten (Hintergrund) __________ 8
Überwachen der internen Elektronik _____ 8
Überwachungsfunktionen ____________ 9
Außentemperatur _____________________ 9
Feuchte _____________________________ 9
Licht ________________________________ 9
Dämmerung und Spannung ____________ 9
Windgeschwindigkeit _________________ 10
Windrichtung ________________________ 10
Regen ______________________________ 10
Lichtsumme _________________________ 10
Hintergrundfunktionen ______________ 11
Mittelwert Außentemperatur ___________ 11
Mittelwert Feuchte ___________________ 11
Mittelwert Licht ______________________ 11
Mittelwert Windgeschwindigkeit (2s) ___ 11
Mittelwert Windgeschwindigkeit (5min) _ 12
Mittelwert Windrichtung ______________ 12
Taupunkt ___________________________ 12
Wassergehalt ________________________ 12
Temperaturgrenze Frostmeldung ______ 12
Temperaturgrenze Schneemeldung ____ 13
Eingang 10, Licht oder Spannung ______ 13
Verzögerungszeit Regen ______________ 13
Grenze Licht ________________________ 13
Empfindlichkeit Eingänge _____________ 14
Außentemperatursensor vorhanden ____ 14
Feuchtesensor vorhanden ____________ 14
Lichtsensor vorhanden _______________ 14
Dämmerungssensor vorhanden ________ 14
Schalensternanemometer vorhanden ___ 14
Windrichtungssensor vorhanden _______ 15
Überwachung
Schalensternanemometer _____________ 15
Protokollauswahl ____________________ 15
Quelladresse ________________________ 15
Sturmschutzanzeige Seite 1 ___________ 15
2.2.
2.3.
4
4
5
6
7
3.
3.1.
3.2.
Sturmschutzanzeige Seite 2 ___________ 15
Sturmschutz Luv ein _________________ 16
Sturmschutz Luv aus _________________ 16
Sturmschutz Lee ein _________________ 16
Sturmschutz Lee aus _________________ 16
Verzögerung Sturmschutz aus _________ 16
Lage des Gewächshausfirstes _________ 17
Erstinstallation _____________________ 18
Abgleich ___________________________ 18
Sensorabgleich ______________________ 18
Abgleich Temperatursensor und
Pt1000-Kennlinie ____________________ 18
Abgleich Feuchtesensor ______________ 19
Abgleich Licht- und
Dämmerungssensor __________________ 19
Abgleich Schalensternanemometer ____ 19
Offsetabgleich _______________________ 20
Abgleich der Verstärkung _____________ 20
Abgleich Windrichtungssensor ________ 20
Abgleich Spannungseingang __________ 20
Plausibilitätskontrolle _________________ 21
Datenübertragung ___________________ 21
LWL-Schnittstelle ____________________ 21
Inbetriebnahme _____________________ 22
Parameteränderung __________________ 22
4.
Fehlerdiagnose _____________________ 26
5.
5.1.
5.2.
Datenübertragung __________________ 27
Blockprüfzeichen (BCC) _____________ 27
Blockprüfzeichen (BCC
für INT800 KMS _____________________ 27
Kleines Standardprotokoll (KIRWAN) _ 28
Großes Standardprotokoll (KRIWAN) _ 29
Kleines Sonderprotokoll _____________ 31
Großes Sonderprotokoll _____________ 32
Anhang ____________________________ 34
Anzeige Windrichtung _______________ 34
Einstellungen ab Werk ______________ 35
Neuinitialisierung ____________________ 35
Anschluss Schalensternanemometer _ 36
Hintergrundfunktionen ______________ 37
Techische Daten und
Bestellangaben _____________________ 38
Einbaumaße _________________________ 38
Technische Daten ____________________ 38
Bestellangaben ______________________ 38
5.3.
5.4.
5.4.
5.5.
6.
6.1.
6.2.
6.3.
6.4.
6.5.
3
1. Einleitung
1.1. Übersicht
Sie haben mit dem INT800 WED einen leistungsfähigen Mikrocomputer erworben,
der höchste Qualitätsanforderungen erfüllt.
Das INT800 WED überwacht die Windgeschwindigkeit und die Windrichtung. Regen
und Schnee werden unverzögert gemeldet. Die Außentemperatur wird angezeigt,
sowie Licht, Dämmerung und Luftfeuchtigkeit.
Das Gerät ist in der Lage, den Taupunkt und den Wassergehalt zu berechnen und
anzuzeigen. Es ermittelt die Lichtsumme über den Tagesverlauf, sowie die Mittelwerte der eingelesenen Daten.
INT800 WED Wetterstation ist vielseitig!
Alle Daten werden über eine LWL*-Schnittstelle übertragen und können zentral
erfaßt und ausgewertet werden.
*LWL-Lichtwellenleiter
4
1.2. Bedienfront
�
�
INT800 WED
�
�
Wetterstation
Außentemp. °C
A
Feuchte r.F. %
B
Licht kLux
C
Dämmerung Lux oder
Spannung V
D
Windgeschw. m/s
E
Windrichtung
+
-
Regen
Lichtsumme kLuxh
ändern
speichern
anzeigen
Wert
KRIWAN
Gewächshauscomputer
� �
�
�
� 8 LED´s* zur Anzeige der angewählten Vordergrundfunktion
� 2 LED´s in Pfeilform
� 4-stellige 7-Segmentanzeige zur Anzeige von Funktionswerten
sowie der Betriebsanzeige
� 5 LED´s zur Anzeige der angewählten Hintergrundfunktion
� 1 Taste „anzeigen“ zur Anwahl einer Funktion
� 1 Potentiometer „Wert“ zur Änderung des Anzeigewertes für
eine bestimmte Funktion
� 1 Taste „ändern/speichern“ zur Änderung und Speicherung
von Funktionswerten
� 1 LED „ändern/speichern“ zur Anzeige des Änderungszustandes
*LED-Leuchtdiode
5
1.3. Anschluss-Schaltbild
L
N
PE
L
N
Regensensor
Art.-Nr. 52 G 315
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
- 1
+ 2
3
D 4
L
Lichtsensor
Art.-Nr. 13 G 134
1
2
r.F.
Feuchtesensor
Art.-Nr. 31 G 152
Wetterstation INT800 WED
Art.-Nr. 52 G 195 S23
13
14
1
2
45+
INT1 Schalensternanemometer
Art.-Nr. 02 N 222
L
N
15
18
16
25
28
35
38
36
45
48
Schnee-/
Frostmeldung
Dach-Seite 1
Dach-Seite 2
Alarm
Sturmschutz
(Kontakt offen = Alarm)
*)
LWL-Schnittstelle
L
N
2
1
Anschluss-Beispiel am Eingang 10
DC 0...10V, Lichtsensor entfällt
Heiztrafo
Art.-Nr. 52 N 120
1
2
45+
-
U
5
6
7
8
9
10
+
INT3 Windrichtung
Art.-Nr. 13 N 230
ϑ
Temperatursensor Außen
Pt1000 nach EN 60751
Art.-Nr. 02 S 349 S21
*)
1
2
45+
22,1kΩ 1%
0,25W
Abschlusswiderstand
für Leitungsüberwachung
INT1 Schalensternanemometer
Der elektrische Anschluss ist von einer Elektrofachkraft vorzunehmen. Die gültigen Normen für den Anschluss elektrischer Betriebsmittel sind einzuhalten. Alle Sensoreingänge sind
als Niederspannungseingänge konzipiert. Keine Netzspannung anlegen! Bei den angeschlossenen Schützen und Motoren empfehlen wir, handelsübliche RC-Störschutzbeschaltungen
vorzunehmen. Wir empfehlen, Sensorleitungen abzuschirmen und den Schirm einseitig im
Schaltschrank zu erden.
6
1.4. Ein-/ Ausgänge
Eingänge
1 Schalteingang zum Anschluss des Regensensors. (Klemme 2 und 4)
1 Analogeingang zum Anschluss eines Lichtsensors.
Anschluss "D" oder DC 0...10V (Klemme 10 und 5)
1 Analogeingang zum Anschluss eines Lichtsensors. Anschluss "L" (Klemme 6 und 5)
1 Analogeingang für einen Feuchtesensor, zur Messung der rel. Luftfeuchte.
(Klemme 5 und 7)
1 Analogeingang für einen Pt1000-Außentemperatursensor. (Klemme 9 und 12)
1 Analogeingang für Strom 15...30mA. (Klemme 4 und 11)
Dieser Eingang dient zum Anschluss eines INT3 Windrichtungssensors.
1 Analogeingang für Spannung DC 0...15V. (Klemme 8 und 9)
Zum Anschluss eines INT1 Schalensternanemometers.
Ausgänge
4 Relaisausgänge, potentialfrei, max. Schaltvermögen: AC 250V, max. 5A, 300VA ind.
2 Relais dienen zum windrichtungsabhängigen Sturmschutz in Gewächshausanlagen.
1 Relais dient zur Schnee- oder Frostmeldung.
1 Relais steuert den Alarmkreis.
1 LWL-Schnittstelle zur Datenübertragung.
7
2. Funktionen
2.1. Funktionswerte
Um eine problemlose Handhabung des Gerätes zu
gewährleisten, machen Sie sich bitte mit den Kapiteln über
das Anzeigen und Ändern von Funktionswerten vertraut.
Anzeigen von Funktionswerten (Vordergrund)
Taste „anzeigen“ so oft kurz betätigen (durchtasten), bis die LED der gewünschten Funktion
leuchtet. Auf der Anzeige erscheint dann der zugehörige Wert. Durch gleichzeitiges Drücken
der beiden Tasten „anzeigen“ und „ändern/speichern“ gelangt man direkt wieder zur ersten
LED Funktionsanzeige.
Ändern von Funktionswerten
Taste „anzeigen“ betätigen, bis die LED der gewünschten Funktion leuchtet. In der Anzeige
erscheint der aktuelle Wert. Zum Ändern dieses Wertes zunächst das Potentiometer „Wert“
in Mittelstellung bringen. Danach Taste „ändern/speichern“ ca. 3s drücken. Die leuchtende
LED „ändern/speichern“ zeigt an, dass der Wert verändert werden kann. Verdrehen des Potentiometers „Wert“ in Richtung „+“ oder „-“ verändert den Anzeigewert. Bei geringer Verdrehung aus der Nullstellung erfolgt eine Auf- bzw. Abwärtszählung der Nachkommastelle. Bei
starker Verdrehung werden die Vorkommastellen auf- bzw. abwärts verändert. Dadurch ist es
möglich, schnell den einzustellenden Wert zu erreichen und den Endwert durch Umschalten
auf die Nachkommastelle exakt einzustellen. Sobald der Endwert erreicht ist, muss das Potentiometer in die Mittelstellung gebracht werden. Durch erneutes Betätigen der Taste „ändern/
speichern“ wird der angezeigte Wert als neuer Funktionswert abgespeichert. Soll der Änderungszustand abgebrochen werden, ist einfach die Taste „anzeigen“ zu betätigen. Der bisherige Funktionswert bleibt erhalten.
Anzeigen und Ändern von Funktionswerten (Hintergrund)
Taste „anzeigen“ ca. 10s gedrückt halten, bis die erste Hintergrund-LED (LED A) leuchtet.
Nach dem Loslassen erscheint der zugehörige Wert. Nach weiterem Betätigen erfolgt die Weiterschaltung auf die nächste Hintergrundfunktion. Die Änderung von Hintergrundparametern
erfolgt ebenso, wie zuvor unter Ändern von Funktionswerten beschrieben. Nach Anzeige der
letzten Hintergrundfunktion wird automatisch wieder der erste Funktionswert angezeigt. Bei
gleichzeitiger Betätigung der Tasten „anzeigen“-„ändern/speichern“ gelangt man zur ersten
LED im Vordergrund. Korrektur-, Soll- und Grenzwerte sind in einem EEPROM abgespeichert.
Sie gehen bei Spannungsausfall oder Abschaltung nicht verloren (keine Batterie erforderlich).
Überwachung der internen Elektronik
Der Mikroprozessor überprüft sich ständig auf ordnungsgemäße Funktion. Wird ein Programmoder Speicherfehler festgestellt, blinken die beiden pfeilförmigen LED´s gleichzeitig. Das Alarmrelais fällt ab. Der Regelkreis wird nicht unterbrochen.
8
2.2. Überwachungsfunktionen
„Außentemperatur“
Angezeigt wird die momentane Außentemperatur in °C, wenn in der Hintergrundfunktion
„Außentemperatursensor vorhanden A+B+C+D“ eine „1“ eingegeben wurde. Ansonsten
erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
Ein Sensorabgleich ist möglich, wie unter Abgleich Temperatursensor (Seite 18) beschrieben.
Bei Sensorkurzschluss oder -unterbrechung blinkt die zugehörige LED. In der Anzeige erscheint bei Kurzschluss „-Err“ und bei Unterbrechung „Err“.
„Feuchte“
Angezeigt wird die momentane relative Luftfeuchte in %, wenn in der Hintergrundfunktion
„Feuchtesensor vorhanden E“ eine „1“ eingegeben wurde. Ansonsten erscheint die Meldung
„unb“ (unbelegt).
Ein Sensorabgleich ist möglich, wie unter Abgleich Feuchtesensor (Seite 19) beschrieben. Bei
Sensorkurzschluss oder -unterbrechung blinkt die zugehörige LED. In der Anzeige erscheint
bei Kurzschluss „-Err“ und bei Unterbrechung „Err“.
„Licht“
Angezeigt wird die momentane Lichtstärke in kLux, wenn in der Hintergrundfunktion „Lichtsensor vorhanden A+E“ eine „1“ eingegeben wurde. Ansonsten erscheint die Meldung „unb“
(unbelegt).
Ein Sensorabgleich ist möglich, wie unter Abgleich Lichtsensor (Seite 19) beschrieben.
Sensorüberwachung siehe Plausibilitätskontrolle Licht- und Dämmerungssensor (Seite 21).
„Dämmerung oder Spannung“
Angezeigt wird die Dämmerungslichtstärke in Lux oder eine Spannung in Volt, je nach Einstellung im Hintergrund (siehe Hintergrundfunktion „Eingang 10 Licht oder Spannung A+B+D“).
Sensorüberwachung, Plausibilitätskontrolle sowie Abgleich Dämmerungssensor (Seite 19 und
21). Wenn Spannungseingang angewählt wurde und die Spannung möglichst genau angezeigt
werden soll, ist ein Abgleich möglich und unter Abgleich Spannungseingang beschrieben
(Seite 20).
Achtung: Wenn unter den Hintergrundfunktionen „Dämmerungssensor vorhanden B+E“ und
„Eingang 10 Licht oder Spannung A+B+D“ eine „0“ eingegeben wurde, erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
9
„Windgeschwindigkeit“
Angezeigt wird die momentane Windgeschwindigkeit in m/s, wenn in der Hintergrundfunktion
„Schalensternanemometer vorhanden A+B+E“ eine „1“ eingegeben wurde. Ansonsten erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
Ein Sensorabgleich ist möglich, wie unter Abgleich Schalensternanemometer (Seite 19) beschrieben. Bei Sensorleitungskurzschluss oder -unterbrechung blinkt die zugehörige LED. In
der Anzeige erscheint bei Kurzschluss „-Err“ und bei Unterbrechung „Err“. Um einen Kurzschluss oder eine Unterbrechung in der Sensorleitung zu erkennen, muss der beigelegte Widerstand von 22,1kΩ an den Klemmen 4 und 5 des Schalensternanemometers angeklemmt
bzw. gelötet (Seite 36) und unter der Hintergrundfunktion „Überwachung Schalensternanemometer A+C+E“ eine „1“ (ja) eingestellt werden.
„Windrichtung“
Symbolische Anzeige der momentanen Windrichtung. Mit den Einzelsegmenten der 7-Segment-Anzeige des INT800 WED werden die Himmelsrichtungen dargestellt (Seite 34). Wenn
in der Hintergrundfunktion „Windrichtungssensor vorhanden C+E“, eine „0“ eingegeben
wurde, erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
Ein Sensorabgleich ist möglich, wie unter Abgleich Windrichtungssensor (Seite 20) beschrieben.
„Regen“
Angezeigt wird, ob es momentan regnet oder nicht.
„0“ - kein Regen
„1“ - Regen
Wenn Regen vorlag, 1 angezeigt wird und anschließend der Regen aufhört, wird so lange noch
Regen angezeigt, wie unter der Hintergrundfunktion „Verzögerungszeit Regen“ eingestellt
wurde. Dies führt dazu, daß z.B. bei leichtem Regen nicht dauernd „Regen, kein Regen“ angezeigt wird.
„Lichtsumme“
Angezeigt wird die Lichtsumme in kLuxh *). Diese wird nachts auf „0“ gesetzt. Die Aufsummierung beginnt gleichzeitig mit dem Übergang von Nacht auf Tag. Überschreitet die Lichtstärke
den Wert, welcher unter der Hintergrundfunktion „Grenze Licht A+C+D“ eingestellt ist, wird
nicht die tatsächlich vorhandene Lichtstärke zur Berechnung der Lichtsumme aufsummiert,
sondern der Wert, welcher unter dieser Hintergrundfunktion eingestellt ist.
*) Wurde der Lichtsensor und der Dämmerungssensor als nicht vorhanden eingestellt, erscheint
beim Anwählen dieser Funktion die Meldung „unb“ in der Anzeige. Diese Meldung erscheint
auch, wenn der Lichtsensor nicht vorhanden, der Dämmerungssensor vorhanden und gleichzeitig unter der Funktion „Eingang 10 A+B+D“ eine „0“ (Spannungseingang) eingestellt
wurde.
10
2.3. Hintergrundfunktionen
„Mittelwert Außentemperatur - A“
Angezeigt wird der Mittelwert der Außentemperatur der letzten 5 Minuten, wenn in der Hintergrundfunktion „Außentemperatursensor vorhanden A+B+C+D“ eine „1“ eingegeben wurde.
Ansonsten erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
Sollte ein Kurzschluss oder eine Unterbrechung am Außentemperatursensor vorliegen, wird
„-Err“ bzw. „Err“ unter dieser Funktion angezeigt.
„Mittelwert Feuchte - B“
Angezeigt wird der Mittelwert der Luftfeuchtigkeit der letzten 5 Minuten, wenn in der Hintergrundfunktion „Feuchtesensor vorhanden E“ eine „1“ eingegeben wurde. Ansonsten erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
Sollte ein Kurzschluß oder eine Unterbrechung am Feuchtesensor vorliegen, wird „-Err“ bzw.
„Err“ unter dieser Funktion angezeigt.
„Mittelwert Licht - A+B“
Angezeigt wird der Mittelwert der Lichtstärke in kLux der letzten 5 Minuten *). Sollte ein Fehler
am Licht- oder Dämmerungssensor festgestellt werden, wird unter dieser Funktion „Err“ angezeigt.
*) Wurde der Lichtsensor und der Dämmerungssensor als nicht vorhanden eingestellt, erscheint
beim Anwählen dieser Funktion die Meldung „unb“ in der Anzeige. Diese Meldung erscheint
auch, wenn der Lichtsensor nicht vorhanden, der Dämmerungssensor vorhanden und gleichzeitig unter der Funktion „Eingang 10 Licht oder Spannung A+B+D“ eine „0“ eingestellt wurde.
„Mittelwert Windgeschwindigkeit (2s Zeitraster) - C“
Angezeigt wird der Mittelwert der Windgeschwindigkeit der letzten 2 Sekunden in m/s, wenn
in der Hintergrundfunktion „Schalensternanemometer vorhanden A+B+E“ eine „1“ eingegeben wurde. Ansonsten erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
Wenn unter der Hintergrundfunktion „Überwachung Schalensternanemometer A+C+E“
eine „1“ (ja) eingestellt wurde, erscheint in der Anzeige bei Kurzschluss „-Err“ und bei Unterbrechung „Err“.
„Mittelwert Windgeschwindigkeit (5min Zeitraster) - A+C“
Angezeigt wird der Mittelwert der Windgeschwindigkeit der letzten 5 Minuten in m/s, wenn in
der Hintergrundfunktion „Schalensternanemometer vorhanden A+B+E“ eine „1“ eingegeben wurde. Ansonsten erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
Wenn unter der Hintergrundfunktion „Überwachung Schalensternanemometer A+C+E“
eine „1“ (ja) eingestellt wurde, erscheint in der Anzeige bei Kurzschluss „-Err“ und bei Unterbrechung „Err“.
11
„Mittelwert Windrichtung - B+C“
Angezeigt wird diejenige Windrichtung, die während der letzten 10 Minuten am häufigsten
gemessen wurde. Wenn in der Hintergrundfunktion „Windrichtungssensor vorhanden C+E“
eine „0“ eingegeben wurde, erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
Die Anzeige der einzelnen Windrichtungen erfolgt, wie auf Seite 34 dargestellt.
„Taupunkt - A+B+C“
Angezeigt wird der vom INT800 WED errechnete Taupunkt in °C, wenn in der Hintergrundfunktion „Feuchtesensor vorhanden E“ eine „1“ eingegeben wurde. Ansonsten erscheint die Meldung „unb“ (unbelegt).
Sollte eine Unterbrechung am Außentemperatur- oder Feuchtesensor auftreten, wird unter
dieser Funktion Err angezeigt.
„Wassergehalt - D“
Angezeigt wird der Wassergehalt in g/kg.
Sollte ein Kurzschluss oder eine Unterbrechung am Feuchtesensor auftreten, wird unter dieser
Funktion „-Err“ oder „Err“ angezeigt.
Wurde der Außentemperatursensor oder der Feuchtesensor als nicht vorhanden eingestellt,
erscheint bei Anwählen dieser Funktion die Meldung „unb“ in der Anzeige.
„Temperaturgrenze Frostmeldung - A+D“
Eingestellt wird die Temperaturgrenze für Frostmeldung. Unterschreitet die Außentemperatur
diese Grenze, erfolgt eine Meldung (Relais Frost-/Schneemeldung zieht an).
Einstellbereich: -30.0...5.0°C
„Temperaturgrenze Schneemeldung - B+D“
Eingestellt wird die Temperaturgrenze für Schneemeldung. Unterschreitet die Außentemperatur diese Grenze, und der Regensensor meldet gleichzeitig Regen, erfolgt eine Meldung (Relais
Frost-/Schneemeldung zieht an).
Einstellbereich: -30.0...5.0 °C
12
„Eingang 10 Licht oder Spannung - A+B+D“
Selektiert wird, ob am Eingang 10 des INT800 WED ein Dämmerungssensor oder eine Spannungsquelle DC 0...10V angeschlossen ist.
Ist ein Dämmerungssensor angewählt (1), so wird unter der Vordergrundfunktion „Dämmerung
oder Spannung“ die Lichtstärke in Lux, bei Anwählen „0“ und Anlegen einer Gleichspannung
die Spannung in V angezeigt (siehe auch Plausibilitätskontrolle Seite 21).
Einstellbereich: 0/1
„0“ - Spannung
„1“ - Dämmerungssensor
„Verzögerungszeit Regen - C+D“
Eingestellt wird die Verzögerungszeit für die Regenmeldung in Minuten und Sekunden. Wenn
der Regensensor Regen meldet, wird diese Zeit aktiviert und bei jeder neuen Regenmeldung
neu gesetzt.
Meldet der Regensensor keinen Regen mehr, so wird unter der Vordergrundfunktion „Regen“
solange Regen angezeigt, bis diese Zeit abgelaufen ist. Dies führt dazu, dass bei leichtem
Regen nicht dauernd „Regen/kein Regen“ gemeldet wird.
Einstellbereich: 0.00...60.00 mm.ss
„Grenze Licht - A+C+D“
Eingestellt wird die maximale Lichtstärke für die Ermittlung der Lichtsumme. Sollte die vorhandene Lichtstärke größer als die eingestellte Grenze sein, so wird der Wert dieser Grenze
bei der Ermittlung der Lichtstärke aufsummiert.
Einstellbereich: 0.0...100.0kLux
„Empfindlichkeit Eingänge - B+C+D“
Eingestellt wird die Empfindlichkeit der Analogeingänge Außentemperatur, Feuchte, Licht und
Dämmerung (Filterfaktor). Wird ein kleiner Faktor eingestellt (z.B. „0“), gilt schnelle Erkennung
eines Sensorfehlers und große Istwertschwankungen. Bei großem Faktor gilt langsame
Fehlererkennung am Sensor und kleine Schwankungen der Istwerte.
Einstellbereich: 0...3
„Außentemperatursensor vorhanden - A+B+C+D“
Selektiert wird, ob der Außentemperatursensor angeschlossen ist.
Einstellbereich: 0/1
„0“ - Außentemperatursensor nicht vorhanden
„1“ - Außentemperatursensor vorhanden
13
„Feuchtesensor vorhanden - E“
Selektiert wird, ob der Feuchtesensor angeschlossen ist.
Einstellbereich: 0/1
„0“ - Feuchtesensor nicht vorhanden
„1“ - Feuchtesensor vorhanden
„Lichtsensor vorhanden - A+E“
Selektiert wird, ob der Lichtsensor angeschlossen ist.
Einstellbereich: 0/1
„0“ - Lichtsensor nicht vorhanden
„1“ - Lichtsensor vorhanden
„Dämmerungssensor vorhanden - B+E“
Selektiert wird, ob der Dämmerungssensor angeschlossen ist.
Einstellbereich: 0/1
„0“ - Dämmerungssensor nicht vorhanden
„1“ - Dämmerungssensor vorhanden
„Schalensternanemometer vorhanden - A+B+E“
Selektiert wird, ob das Schalensternanemometer angeschlossen ist.
Einstellbereich: 0/1
„0“ - Schalensternanemometer nicht vorhanden
„1“ - Schalensternanemometer vorhanden
„Windrichtungssensor vorhanden - C+E“
Selektiert wird, ob der Windrichtungssensor angeschlossen ist.
Einstellbereich: 0/1
„0“ - Windrichtungssensor nicht vorhanden
„1“ - Windrichtungssensor vorhanden
„Überwachung Schalensternanemometer - A+C+E“
Die Überwachung des Schalensternanemometers auf Unterbrechung und Kurzschluss kann
unter dieser Funktion ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die Ausschaltung ist notwendig, wenn
mehrere Geräte INT800 WED an ein Schalensternanemometer angeschlossen werden.
Einstellbereich:0/1
14
„0“ - keine Überwachung des Schalensternanemometers
„1“ - Überwachung des Schalensternanemometers
„Protokollauswahl - B+C+E“
Selektiert wird die Protokollart für die LWL-Schnittstelle.
Einstellbereich:0/1
„0“ - Standardprotokoll (KRIWAN)
„1“ - Sonderprotokoll
„Quelladresse - A+B+C+E“
Eingestellt wird die Quelladresse, wenn unter Protokollauswahl (B+C+E) „1“ eingestellt ist.
Einstellbereich: 47...49
„Sturmschutzanzeige Seite 1 - D+E“
Angezeigt wird, ob für die rechte Dach-Seite bezüglich der Gewächshausfirstrichtung der
Sturmschutz aktiviert ist.
Einstellbereich: 0/1/2
„0“ - kein Sturmschutz ist aktiv
„1“ - Sturmschutz Lee ist aktiv
„2“ - Sturmschutz Luv ist aktiv
„Sturmschutzanzeige Seite 2 - A+D+E“
Angezeigt wird, ob für die linke Dach-Seite bezüglich der Gewächshausfirstrichtung der
Sturmschutz aktiviert ist.
Einstellbereich: 0/1/2
„0“ - kein Sturmschutz ist aktiv
„1“ - Sturmschutz Lee ist aktiv
„2“ - Sturmschutz Luv ist aktiv
„Sturmschutz Luv ein - B+D+E“
Angezeigt wird der Grenzwert in m/s, bei dessen Überschreitung um ca. 5s die Dachlüftungen
der Luv-Seite schließen. Bei der Eingabe eines neuen Grenzwertes findet eine Plausibilitätsprüfung statt. Der Eingabewert kann nur kleiner oder gleich dem Funktionswert „Sturmschutz Lee ein“ sein.
Einstellbereich: 0...20m/s
„Sturmschutz Luv aus - A+B+D+E“
Angezeigt wird der Grenzwert in m/s, bei dessen Unterschreitung um die Sturmschutzverzögerungszeit die Dachlüftungen der Luv-Seite entsperrt werden (Relais Seite 1 oder Relais Seite 2
fällt ab). Bei der Eingabe eines neuen Grenzwertes findet eine Plausibilitätsprüfung statt. Der
Eingabewert kann nur kleiner oder gleich dem Funktionswert „Sturmschutz Luv ein“ -1 sein.
Einstellbereich: 0...20m/s
15
„Sturmschutz Lee ein - C+D+E“
Angezeigt wird der Grenzwert in m/s, bei dessen Überschreitung um ca. 5s die Dachlüftungen
der Lee-Seite schließen. Bei der Eingabe eines neuen Grenzwertes findet eine Plausibilitätsprüfung statt. Der Eingabewert kann nur größer oder gleich dem Funktionswert „Sturmschutz
Luv ein“ sein.
Einstellbereich: 0...20m/s
„Sturmschutz Lee aus - A+C+D+E“
Angezeigt wird der Grenzwert in m/s, bei dessen Unterschreitung um die Sturmschutzverzögerungszeit die Dachlüftungen der Lee-Seite entsperrt werden (Relais Seite 1 oder Relais Seite 2
fällt ab). Bei der Eingabe eines neuen Grenzwertes findet eine Plausibilitätsprüfung statt. Der
Eingabewert kann nur kleiner oder gleich dem Funktionswert „Sturmschutz Lee ein“ -1 sein.
Einstellbereich: 0...20m/s
„Verzögerung Sturmschutz aus - B+C+D+E“
Angezeigt wird die Zeit in min, nach der die Dachlüftungen auf der Luv- oder Lee-Seite entsperrt werden. Die zugehörige Sturmschutzgrenze muss für mindestens diese Zeit unterschritten worden sein.
Einstellbereich: 0.0...10.0min
16
„Lage des Gewächshausfirstes - A+B+C+D+E“
Eingestellt wird die Lage des Gewächshausfirstes zur Himmelsrichtung. Es können die Himmelsrichtungen N, NO, O und SO vorgegeben werden. Die Himmelsrichtungen werden durch
entsprechende Segmente in der Anzeige dargestellt (wie bei der Anzeige der Windrichtung). Die
Lüftungsklappen, die auf der rechten Dachseite bezüglich der Firstrichtung liegen, werden vom
Relais „Dach-Seite 1“ gesteuert. Vom Relais „Dach-Seite 2“ werden die Lüftungsklappen angesteuert, die auf der linken Dachseite bezüglich der Firstrichtung liegen. Zum Einstellen der
Firstrichtung ist bezüglich der Bedienung so vorzugehen wie bei allen anderen Einstellwerten
auch. Stimmt die angezeigte Richtung mit der gewünschten Firstrichtung überein, ist das Potentiometer „Wert“ in die Rasterstellung zu bringen und die Taste „ändern/speichern“ zu
betätigen.
Einstellbereich: N, NO, O, SO
Dach-Seite 2
N
NW
NO
Gewächshaus-Firstrichtung
W
O
SO
SW
S
Dach-Seite 1
Anmerkung: In obiger Grafik ist die Firstrichtung W-O. Kommt der Wind aus den im schraffierten Bereich liegenden Windrichtungen, ist die Luv-/Lee-Zuordnung der Dachseiten eindeutig. Kommt der Wind in Firstrichtung, also aus Osten oder Westen
(nicht schraffierter Bereich), ist keine eindeutige Zuordnung der Dachseiten nach
Luv oder Lee möglich. Aus diesem Grund behalten die Dachseiten die Windlage
bei, die sie vorher hatten. Damit wird ein dauerndes Schalten verhindert.
17
3. Erstinstallation
3.1. Abgleich
Sensorabgleich
Das INT800 WED wird werkseitig mit abgeglichenen Eingängen ausgeliefert. Sollte bedingt
durch z.B. Bauteiltoleranzen oder wegen Neuinitialisierung ein Abgleich nötig sein, gilt folgender Grundsatz:
Je genauer die Werte der angelegten Abgleichwiderstände, Strom- oder Spannungsquellen sind, um so genauer sind die gemessenen und übertragenen Daten.
Abgleich Temperatursensor und Kennline Pt1000
Außentemperatursensor abklemmen und einen Widerstandswert von 1000Ω anklemmen. Funktion „Außentemperatur“ anwählen und Taste „ändern/speichern“ so lange gedrückt halten,
bis die LED „ändern/speichern“ und die obere Pfeil-LED aufleuchten. Mit dem Potentiometer
„Wert“ den Wert „0.0“ in der Anzeige einstellen. Anschließend nochmal Taste „ändern/
speichern“ kurz betätigen, damit der Wert übernommen wird. Danach einen Widerstandswert
von 1097,3Ω anklemmen. Taste „ändern/speichern“ so lange gedrückt halte, bis die LED
„ändern/speichern“ und die untere Pfeil-LED aufleuchten. Mit dem Potentiometer „Wert“ den
Wert „25.0“ in der Anzeige einstellen. Anschließend nochmal Taste „ändern/speichern“ kurz
betätigen, damit der Wert übernommen wird.
R
[Ω]
1758,4
Kennline Pt1000 nach EN 60751
1385,0
1000,0
0
18
100
200
T
[°C]
Abgleich Feuchtesensor
Feuchtesensor abklemmen und einen Widerstandswert von 50Ω anklemmen. Am INT800 WED
Funktion „Feuchte“ anwählen und Taste „ändern/speichern“ so lange gedrückt halten, bis
die LED „ändern/speichern“ und die obere Pfeil-LED aufleuchten. Anschließend mit dem Potentiometer „Wert“ den Wert „5.0“ einstellen und nochmal Taste „ändern/speichern“ kurz
betätigen, damit dieser Wert übernommen wird.
Dann 1000Ω an die Sensorleitung anklemmen und Taste „ändern/speichern“ so lange gedrückt halten, bis die LED „ändern/speichern“ und die untere Pfeil-LED aufleuchten. Mit dem
Potentiometer „Wert“ den Wert „100.0“ einstellen und nochmal Taste „ändern/speichern“
kurz betätigen, damit dieser Wert übernommen wird.
Abgleich Licht- und Dämmerungssensor
Der Lichtsensor und der Dämmerungssensor (wenn vorhanden) müssen gleichzeitig abgeglichen werden, sonst meldet die Plausibilitätskontrolle „Err“ in der Anzeige, und ein Abgleich
ist in diesem Fall nicht möglich.
Licht- und Dämmerungssensor abklemmen und am INT800 WED Funktion „Licht“ anwählen.
Taste „ändern/speichern“ so lange gedrückt halten, bis die LED „ändern/speichern“ und
die obere Pfeil-LED aufleuchten. Mit dem Potentiometer „Wert“ den Wert „0.0“ einstellen und
nochmals Taste ändern/speichern kurz betätigen, damit dieser Wert übernommen wird.
Dann Funktion „Dämmerung oder Spannung“ anwählen und den gleichen Vorgang wie bei
der Funktion „Licht“ wiederholen mit dem Unterschied, daß in der Anzeige statt „0.0“ nur „0“
eingestellt wird.
Anschließend mit einer Spannungsquelle DC 10V auf beide Sensorleitungen (+Klemme 6 und
10, -Klemme 5) geben. Am INT800 WED die Funktion „Licht“ anwählen und Taste „ändern/
speichern“ so lange gedrückt halten, bis die LED „ändern/speichern“ und die untere PfeilLED aufleuchten. In der Anzeige „100.0“ einstellen und mit Taste „ändern/speichern“ übernehmen. Dann die Funktion „Dämmerung“ anwählen und Taste „ändern/speichern“ so lange
gedrückt halten, bis die LED „ändern/speichern“ und die untere Pfeil-LED aufleuchten. In der
Anzeige „9999“ einstellen und mit Taste „ändern/speichern“ übernehmen.
Abgleich Schalensternanemometer
Wenn mit dem Widerstand im Anschluss-Stecker zusammen abgeglichen wird, muss in der
Hintergrundfunktion „Überwachung SchalensternanemometerA+C+E“ unbedingt eine „1“
eingetragen sein. Findet der Abgleich ohne angeschlossenen Widerstand statt, z.B. an einer
in Mastnähe befindlichen Anschlussdose bei abgeklemmtem Schalensternanemometer, ist in
der Hintergrundfunktion „A+C+E“ unbedingt eine „0“ einzustellen.
Offsetabgleich
Schalensternanemometer abklemmen (0V), Taste „ändern/speichern“ nur dann betätigen,
wenn die untere Pfeil-LED nicht aufleuchtet (wegen Sensorüberwachung) und so lange gedrückt halten, bis die LED „ändern/speichern“ und die obere Pfeil-LED aufleuchten. In der
Anzeige erscheint die eingelesene Spannung, die mit dem Potentiometer „Wert“ auf „0.0“
abgeglichen und mit Taste „ändern/speichern“ übernommen werden muss.
19
Abgleich der Verstärkung
Am Anschluss-Stecker oder der nächsten Klemmstelle Schalensternanemometer abklemmen
und DC 10V einspeisen. Taste „ändern/speichern“ nur dann betätigen, wenn die untere PfeilLED nicht aufleuchtet und so lange gedrückt halten (ca. 40s), bis die LED „ändern/speichern“
und die untere Pfeil-LED aufleuchten. In der Anzeige erscheint die eingelesene Spannung, die
mit dem Potentiometer „Wert“ auf „10.0“ abgeglichen und mit Taste „ändern/speichern“
übernommen werden muss. Anschließend ist in der Hintergrundfunktion „A+C+E“ der der
Anlage entsprechende Wert einzustellen (mit Widerstand eine „1“, sonst eine „0“). Eine falsche
Einstellung führt zu Messwertverfälschungen!
Abgleich Windrichtungssensor
Um den Windrichtungssensor abzugleichen, wird eine Stromquelle benötigt. Windrichtungssensor von der Leitung abklemmen und mit einer Stromquelle DC 15mA auf die Sensorleitung
geben. An der Wetterstation die Funktion „Windrichtung“ anwählen und Taste „ändern/
speichern“ so lange gedrückt halten, bis die LED „ändern/speichern“ und die obere PfeilLED aufleuchten. Dann erscheint in der Anzeige ein Wert, welcher den Strom von der Spannungsquelle darstellt. Mit dem Potentiometer „Wert“ einen Strom von „15.0“ (mA) in der Anzeige einstellen und mit Taste „ändern/speichern“ übernehmen. Anschließend DC 30 mA auf
die Leitung geben und die Taste „ändern/speichern“ so lange gedrückt halten, bis die LED
„ändern/speichern“ und die untere Pfeil-LED aufleuchten. Jetzt in der Anzeige „30.0“ (mA)
einstellen und mit Taste „ändern/speichern“ übernehmen.
Abgleich Spannungseingang
Wenn Eingang 10 als Spannungseingang unter der Hintergrundfunktion „Eingang 10, Licht oder
Spannung A+B+D“ konfiguriert wurde, besteht die Möglichkeit, diesen abzugleichen. Am
INT800 WED bei Hintergrundfunktion „Eingang 10 A+B+D“ eine „0“ anwählen. Die externe
Spannungsquelle ab-klemmen und am INT800 WED die Taste „ändern/speichern“ so lange
gedrückt halten (ca. 30s), bis die LED „ändern/speichern“ und die obere Pfeil-LED aufleuchten. Mit dem Potentiometer „Wert“ den Wert „0.0“ einstellen und nochmals Taste „ändern/
speichern“ kurz betä-tigen, damit dieser Wert übernommen wird. Anschließend mit einer
Spannungsquelle DC 10V an Klemme 5 (-) und 10 (+) geben und Taste „ändern/speichern“
so lange gedrückt halten (ca. 40s), bis die LED „ändern/speichern“ und die untere PfeilLED aufleuchten. In der Anzeige „10.0“ einstellen und mit Taste „ändern/speichern“
übernehmen.
Plausibilitätskontrolle Licht- und Dämmerungssensor
Ein Fehler am Licht- oder Dämmerungssensor wird dann gemeldet, wenn:
• Lichtwert zwischen 5 und 10kLux, Dämmerungswert zwischen 5 und 10kLux und eine
Abweichung zwischen den beiden Sensorwerten größer als 3kLux ist,
• Lichtwert größer 10kLux und Dämmerungswert kleiner 5kLux ist,
• Lichtwert kleiner 5kLux und Dämmerungswert größer 9kLux ist .
(Seite 13, Hintergrundfunktion „Eingang 10 - A+B+D“)
20
Datenübertragung
Das INT800 WED sendet fortlaufend Daten über eine LWL-Schnittstelle. Man unterscheidet
zwischen einem großen Übertragungsprotokoll und einem kleinen Übertragungsprotokoll.
Das kleine Übertragungsprotokoll wird alle 3s gesendet, während das große Protokoll alle 25s
gesendet wird (siehe Seite 28 bis 33).
Es stehen zwei Protokoll-Formate zur Verfügung.
LWL-Schnittstelle
Standardprotokoll (KRIWAN)
Baudrate:
Stopbit:
Parität:
Daten:
Übertragungsformat:
9600
1
gerade (even)
7 Datenbits
ASCII
Sonderprotokoll
Baudrate:
Stopbit:
Parität:
Daten:
Übertragungsformat:
9600
1
gerade (even)
8 Datenbits
ASCII
21
3.2. Inbetriebnahme
Vor dem ersten Betrieb des Mikrocomputers muss das Gerät an die Anlage angepasst werden.
Die Grenz- oder Alarmwerte sind unbedingt zu prüfen und ggf. zu ändern.
3.2.1. Netz anlegen
Nach Überprüfung der Verdrahtung des Gerätes wird Netz angelegt. Es erfolgt automatisch der
LED- und Segmenttest. Nach ca. 5s erlöschen die Anzeigen, und die Versionsnummer des
Programmes leuchtet für ca. 3s auf. Danach geht das Gerät in seinen Betriebszustand über.
Durch kurzes Betätigen der Taste „anzeigen“ kann man die gewünschte Funktion anwählen.
Nach jedem Tastendruck wird die nächste Funktion angezeigt.
Nachdem ein Sensorabgleich durchgeführt wurde, müssen zur Einstellung der Funktionswerte
die Punkte nacheinander bearbeitet werden:
1)
Schalten Sie die Versorgungsspannung des INT800 WED ab.
2)
Schalten Sie die Versorgungsspannung des INT800 WED wieder ein.
3)
Alle LED´s leuchten.
3.1)
In der Anzeige bleibt kurz eine 4-stellige Zahl, z.B. „9101“.
3.2)
Dann erlischt auch diese Anzeige.
4)
Alle LED´s erlöschen.
5)
Die erste Leuchtdiode links oben „Außentemperatur“ leuchtet, und in der Anzeige
erscheint die momentane Außentemperatur, wenn der Sensor selektiert wurde.
6)
„Temperaturgrenze Frostmeldung“
So lange die Taste „anzeigen“ drücken (ca. 10s), bis die LED „A“ (rechts oben) leuchtet.
Sie befinden sich nun in der Hintergrundebene. Einstellen der Temperaturgrenze zur
Frostmeldung.
6.1)
Die Taste „anzeigen“ so oft betätigen, bis die LED´s „A+D“ leuchten.
6.2)
In der Anzeige erscheint jetzt „-1.0“ (°C).
6.3)
Wenn bei einer Temperaturgrenze unterhalb -1,0°C das Relais Frost-/ Schneemeldung anziehen soll, weitergehen zu Pos. 7, ansonsten stellt man den gewünschten Wert ein (Seite 8).
22
7)
8)
9)
„Temperaturgrenze Schneemeldung“
Einstellen der Temperaturgrenze zur Meldung "Schnee".
7.1)
Die Taste „anzeigen“ einmal betätigen, bis die LED´s „B+D“ leuchten.
7.2)
In der Anzeige erscheint jetzt „0.0“ (°C).
7.3)
Wenn bei einer Temperaturgrenze unterhalb 0,0°C und bei gleichzeitigem Ansprechen des Regensensors das Relais Frost-/Schneemeldung anziehen soll, weitergehen zu Pos. 8, ansonsten stellt man den gewünschten Wert ein (Seite 8).
„Eingang 10“
Einstellen der Art des Eingangsignals am Eingang 10 des INT800 WED.
„0“ bedeutet Spannungseingang, „1“ bedeutet Dämmerungssensor.
8.1)
Die Taste „anzeigen“ einmal betätigen, bis die LED´s „A+B+D“ leuchten.
8.2)
In der Anzeige erscheint jetzt „1“.
8.3)
Den gewünschten Wert einstellen (Seite 8), sonst weiter zu Pos. 9.
„Verzögerungszeit Regen“
Einstellen der Verzögerungszeit in Minuten und Sekunden für die Meldung „Regen“.
9.1)
Die Taste „anzeigen“ einmal betätigen, bis die LED´s „C+D“ leuchten.
9.2)
In der Anzeige erscheint jetzt „0.00“.
9.3)
Den gewünschten Wert einstellen (Seite 8), sonst weiter zu Pos. 10.
10) „Grenze Licht“
Einstellen der Grenze für die maximale Lichtsumme.
10.1) Die Taste „anzeigen“ einmal betätigen, bis die LED´s „A+C+D“ leuchten.
10.2) In der Anzeige erscheint jetzt „30.0“ (kLux).
10.3) Den gewünschten Wert einstellen (Seite 8), sonst weiter zu Pos. 11.
11) „Außentemperatursensor vorhanden“
Die Taste „anzeigen“ so oft betätigen, bis die LED´s „A+B+C+D“ leuchten.
11.1) In der Anzeige erscheint jetzt „1“, d.h. ein Außentemperatursensor ist selektiert.
11.2) Ist kein Sensor angeschlossen, wird „0“ eingestellt (Seite 8), sonst weiter zu Pos. 12.
23
12) „Feuchtesensor vorhanden“
Die Taste „anzeigen“ so oft betätigen, bis die LED „E“ leuchtet.
12.1) In der Anzeige erscheint jetzt „1“, d.h. ein Feuchtesensor ist selektiert.
12.2) Ist kein Sensor angeschlossen, wird „0“ eingestellt (Seite 8), sonst weiter zu Pos. 13.
13) „Lichtsensor vorhanden“
Die Taste „anzeigen“ so oft betätigen, bis die LED´s „A+E“ leuchten.
13.1) In der Anzeige erscheint jetzt „1“, d.h. ein Lichtsensor ist selektiert.
13.2) Ist kein Sensor angeschlossen, wird „0“ eingestellt (Seite 8), sonst weiter zu Pos. 14.
14) „Dämmerungssensor vorhanden“
Die Taste „anzeigen“ so oft betätigen, bis die LED´s „B+E“ leuchten.
14.1) In der Anzeige erscheint jetzt „1“, d.h. ein Dämmerungssensor ist selektiert.
14.2) Ist kein Sensor angeschlossen, wird „0“ eingestellt (Seite 8), sonst weiter zu Pos. 15.
15) „Schalensternanemometer vorhanden“
Die Taste „anzeigen“ betätigen, bis die LED´s „A+B+E“ leuchten.
15.1) In der Anzeige erscheint jetzt „1“, d.h. ein Schalensternanemometer ist selektiert.
15.2) Ist kein Sensor angeschlossen, wird „0“ eingestellt (Seite 8), sonst weiter zu Pos. 16.
16) „Windrichtungssensor vorhanden“
Die Taste „anzeigen“ betätigen, bis die LED´s „C+E“ leuchten.
16.1) In der Anzeige erscheint jetzt „1“, d.h. ein Windrichtungssensor ist selektiert.
16.2) Ist kein Sensor angeschlossen, wird „0“ eingestellt (Seite 8), sonst weiter zu Pos. 17.
17) Die Taste „anzeigen“ und „ändern/speichern“ einmal betätigen. Jetzt leuchtet wieder
die LED links oben „Istwert m/s“.
Nun muss ein "Netz-Reset" (Netz aus, Netz ein) durchgeführt werden.
Wenn alle Punkte bearbeitet sind, ist das INT800 WED betriebsbereit.
24
3.2.2. Parameteränderung:
1) Stellen Sie das Potentiometer „Wert“ in Mittelstellung.
2) So lange die Taste „ändern/speichern“ betätigen, bis die LED links von der genannten
Taste leuchtet.
3) Das Potentiometer „Wert“ nach „-“ oder „+“ drehen, je nach dem, ob der angezeigte
Wert zu hoch oder zu niedrig ist.
4) Stimmt der angezeigte mit dem gewünschten Wert überein, das Potentiometer „Wert“ in
Mittelstellung bringen. Jetzt darf sich der angezeigte Wert nicht mehr verändern.
5) Nun die Taste „ändern/speichern“ betätigen. Die LED links von der genannten Taste
erlischt. Der neue Wert ist gespeichert.
25
4. Fehlerdiagnose
Diagnose:
mögliche Ursache:
Behebung:
blinkende LED, normale Anzeige.
Verletzung eines Grenzwertes, Alarm, evtl. Sensordefekt, dadurch Vortäuschen
eines zu hohen/ zu niedrigen
Wertes, evtl. falscher Sensorabgleich.
Sensorkontrolle (bei Grenzwertverletzung nicht erforderlich).
blinkende LED, Anzeige Err
oder -Err.
Sensordefekt, Kurzschluss
oder Unterbrechung, Polarität
bei Spannungs- oder Stromquellen vertauscht.
Sensor und Leitungen prüfen, Klemmen nachziehen,
auf richtigen Kontakt achten,
alle Messungen direkt an den
Klemmen des INT800 WED
vornehmen.
Blinken der beiden pfeilförmigen LED´s.
interner Speicherfehler.
Netzversorgung kurzzeitig
abklemmen, nach Anlegen
der Spannung ca. eine halbe
Minute warten (Gerät macht
Selbsttest); falls während dieser Zeit erneut Blinken auftritt, kann eine Neuinitialisierung vorgenommen werden.
Hinweis:
Eine Neuinitialisierung stellt
alle Werte zurück auf ihre
Grundeinstellung (Seite 35).
Falls die betreffenden LED´s
wieder blinken, ist Rücksprache mit dem Werk
notwendig.
Gerät macht häufiger RESET,
die Funktion wird unterbrochen, und alle LED´s leuchten.
lose Netzklemmen, ungünstige Leitungsführung oder
benachbarte starke Störquelle, Einstreuungen auf Sensorleitungen.
Netzanschluss überprüfen,
Starkstromleitungen aus unmittelbarer Nähe des Gerätes
verlegen, Schütze und Motoren mit Störschutzbeschaltungen versehen, Sensorleitungen und Schnittstellenkabel abzuschirmen und einseitig in direkter Nähe des Gerätes an einem Schutzleiter
erden.
26
Diagnose:
mögliche Ursache:
Behebung:
Beim Einschalten der WED
läuft das Gerät nicht hoch,
sondern führt immer wieder
einen Reset durch.
Der Fehler tritt auf, wenn der
Stromfluss des
Windrichtungssensors beim
Einschalten einen Wert >0
und <15mA besitzt (Wert
liegt außerhalb der zulässigen Werte für eine Windrichtung). Fehler tritt auch auf,
wenn der Windrichtungssensor als „unbelegt“
parametriert wurde.
Falls ein Windrichtungssensors angeschlossen ist,
Stromfluss auf dem
Winrichtungseingang an
Klemme 11 prüfen. Ist kein
Windrichtungsensor
vorgesehen, überprüfen ob
fälschlicherweise ein anderer
Sensor an Klemme 11
angeschlossen ist.
5. Datenübertragung
5.1. Ermittlung des Blockprüfzeichens (BCC)
Die Binärzeichenfolgen für die Ermittlung des Blockprüfzeichens beginnen unmittelbar nach
dem formatbestimmenden Übertragungssteuerzeichen STX und enden unmittelbar nach dem
formatbestimmenden Übertragungssteuerzeichen ETX.
Um das Blockprüfzeichen (BCC) zu ermitteln, müssen die einzelnen Bytes beginnend nach
STX bis einschließlich ETX durch „EXCLUSIV ODER“ verknüpft werden. Das Ergebnis wird
als HEX-Zahl in 2-Bytes in ASCII-Code übertragen.
5.2. Ermittlung des Blockprüfzeichens (BCC) für INT800 KMS
Die Binärzeichenfolgen für die Ermittlung des Blockprüfzeichens beginnen unmittelbar nach
dem formatbestimmenden Übertragungssteuerzeichen STX und enden unmittelbar vor dem
Blockprüfzeichen BCC.
Um das Blockprüfzeichen (BCC) zu ermitteln, müssen die einzelnen Bytes beginnend nach
STX bis ausschließlich EOT durch „EXCLUSIV ODER“ verknüpft werden. Das Ergebnis wird
als HEX-Zahl in 2-Bytes unmittelbar vor dem Steuerzeichen EOT in den zu übertragenden
Datenstring eingefügt.
27
5.3. Kleines Standardprotokoll (KRIWAN)
1)
STX = 02-Hex
2)
Kenn-Nr. für kleines Protokoll „1“ (31-Hex ASCII-Code)
3)
Mittelwert Windgeschwindigkeit 2s im 5Byte-Format (siehe großes Protokoll)
4)
Regen
5)
Spannung Eingang 10 (die an Eingang 10 anliegende Spannung wird übertragen).
z.B.:
Spannung = 2,5V
Übertragungsformat ist = _2.50 (2 Nachkommastellen)
im ASCII-Code:
Spannung = 2,5V
Übertragungsformat = 20
32
2E
35
30
2
.
5
0
_
6)
ETX = 03 -Hex
7)
BCC-Blockprüfzeichen (siehe Erläuterung)
8)
CR = 0D -Hex
9)
LF = 0A -Hex
Byte-Nr.:
1
2
3
4
5
6
7
8
9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
LF
CR
BCC
ETX
Spannung Eingang 10
Regen
Mittelwert Windgeschwindigkeit 3s *)
Kenn-Nr. für kleines Protokoll
STX
*) Mittelwert Windgeschwindigkeit zwischen zwei Übertragungsprotokollen (3s)
28
5.4. Großes Standardprotokoll (KRIWAN)
1)
STX = 02-Hex
2)
Kenn-Nr. für großes Protokoll = “0” (30 Hex)
3)
Istwert Außentemperatur.............Wassergehalt
Diese Werte werden in einer Länge von 5 Bytes übertragen mit einer Nachkommastelle.
z.B.:
Istwert Außentemperatur = 25,5°C
Übertragungsformat ist = 25.5
im ASCII-Code:
Istwert Außentemperatur = 25,5°C
Übertragungsformat = 20
32
35
2E
35
2
5
.
5
_
Bei Kurzschluss oder Unterbrechung wird „-Err“ bzw. „Err“ übertragen.
4)
Regen
Der Zustand Regen wird in einem Byte übertragen. Liegt Regen vor, wird eine „1“ (31 Hex)
übertragen, liegt kein Regen vor, wird eine „0“ (30 Hex) übertragen.
6)
ETX = 03 -Hex
7)
BCC-Blockprüfzeichen (siehe Erläuterung)
Byte Nr. 75 = High-Halbbyte des Blockprüfzeichens
Byte Nr. 76 = Low-Halbbyte des Blockprüfzeichens
8)
CR = 0D -Hex
9)
LF = 0A -Hex
Byte-Nr.:
1
2
3
4
5
6
7
8
9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
Mittel Feuchte
Istwert Feuchte
Mittel Außentemperatur
Istwert Außentemperatur
Kenn-Nr. für großes Protokoll
STX
29
23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42
Istwert Windgeschwindigkeit
Lichtsumme
Mittel Licht 5min
Istwert Licht
43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62
Mittel
Windrichtung
Mittel Windgeschwindigkeit 3s 1)
Istwert
Windrichtung 2)
Mittel Windgeschwindigkeit 5min
1
2
) Mittelwert Windgeschwindigkeit zwischen zwei Übertragungsprotokollen (3s)
) Übertragungsformat Windrichtung:
N
NN0
NO
ONO
=
=
=
=
0
1
2
3
O
OSO
SO
SSO
=
=
=
=
4
5
6
7
S
SSW
SW
WSW
=
=
=
=
8
9
10
11
W
WNW
NW
NNW
=
=
=
=
12
13
14
15
63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78
LF
CR
BCC
ETX
Regen
Wassergehalt
Taupunkt
Bei Unterbrechung, Kurzschluss oder Nichtselektierung eines Sensors werden folgende
Texte übertragen:
- Kurzschluss
- Unterbrechung
- Nichtselektierung
„-Err“
„Err“
„unb“
Diese Texte werden nur bei denjenigen Werten übertragen, die von diesem Sensor abhängig sind.
30
5.5. Kleines Sonderprotokoll
1)
STX = 02-Hex
2)
Ziel-Adresse
3)
Quell-Adresse
4)
Kennung „w“
5)
Kenn-Nr. für kleines Protokoll „1“ (31-Hex ASCII-Code)
6)
Mittelwert Windgeschwindigkeit 2s im 5Byte-Format (siehe großes Protokoll)
7)
Regen
8)
Spannung Eingang 10 (die an Eingang 10 anliegende Spannung wird übertragen).
z.B.:
Spannung = 2,5V
Übertragungsformat ist = _2.50 (2 Nachkommastellen)
im ASCII-Code:
Spannung = 2,5V
Übertragungsformat = 20
32
2E
35
30
2
.
5
0
_
9)
BCC-Blockprüfzeichen (siehe Erläuterung)
10) EOT = 04 -Hex
11) CR = 0D -Hex
12) LF = 0A -Hex
Byte-Nr.:
1
2
3 4
5
6
7
8
9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
LF
CR
EOT
BCC
Spannung Eingang 10
Regen
Mittelwert Windgeschwindigkeit 2s *)
Kenn-Nr. für kleines Protokoll
Kennung „w“
Quell-Adresse (47-49)
Ziel-Adresse (7D Hex) an alle
STX
*) Mittelwert Windgeschwindigkeit zwischen zwei Übertragungsprotokollen (2s)
31
5.6. Großes Sonderprotokoll
1)
STX = 02-Hex
2)
Ziel-Adresse
3)
Quell-Adresse
4)
Kennung „w“
5)
Kenn-Nr. für großes Protokoll = „0“ (30 Hex)
6)
Istwert Außentemperatur.............Wassergehalt
Diese Werte werden in einer Länge von 5 Bytes übertragen mit einer Nachkommastelle.
z.B.:
Istwert Außentemperatur = 25,5°C
Übertragungsformat ist = 25.5
im ASCII-Code:
Istwert Außentemperatur = 25,5°C
Übertragungsformat = 20
32
35
2E
35
2
5
.
5
_
Bei Kurzschluss oder Unterbrechung wird „-Err“ bzw. „Err“ übertragen.
7)
Regen
Der Zustand Regen wird in einem Byte übertragen. Liegt Regen vor, wird eine „1” (31 Hex)
übertragen, liegt kein Regen vor, wird eine „0” (30 Hex) übertragen.
8)
BCC-Blockprüfzeichen (siehe Erläuterung)
9)
EOT = 04-Hex
Byte Nr. 78 = High-Halbbyte des Blockprüfzeichens
Byte Nr. 79 = Low-Halbbyte des Blockprüfzeichens
10) CR = 0D -Hex
11) LF = 0A -Hex
Byte-Nr.:
1
2
3
4
5
6
7
8
9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21
Istwert Feuchte
Mittel Außentemperatur
Istwert Außentemperatur
Kenn-Nr. für großes Protokoll
Kennung „w“
Quell-Adresse (47-49)
Ziel-Adresse (7D Hex) an alle
STX
32
22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41
Lichtsumme
Mittel Licht 5min
Istwert Licht
Mittel Feuchte
42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61
Istwert Windrichtung 2)
Mittel Windgeschwindigkeit 3s 1)
Mittel Windgeschwindigkeit 5min
Istwert Windgeschwindigkeit
1
2
) Mittelwert Windgeschwindigkeit zwischen zwei Übertragungsprotokollen (3s)
) Übertragungsformat Windrichtung:
N
NN0
NO
ONO
=
=
=
=
0
1
2
3
O
OSO
SO
SSO
=
=
=
=
4
5
6
7
S
SSW
SW
WSW
=
=
=
=
8
9
10
11
W
WNW
NW
NNW
=
=
=
=
12
13
14
15
62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82
LF
CR
EOT
BCC
Regen
Wassergehalt
Taupunkt
Mittel Windrichtung
Bei Unterbrechung, Kurzschluss oder Nichtselektierung eines Sensors werden folgende
Texte übertragen:
- Kurzschluss
- Unterbrechung
- Nichtselektierung
„-Err“
„Err“
„unb“
Diese Texte werden nur bei denjenigen Werten übertragen, die von diesem Sensor abhängig sind.
33
6. Anhang
6.1. Windrichtung Anzeige
34
N
S
NNO
SSW
NO
SW
ONO
WSW
O
W
OSO
WNW
SO
NW
SSO
NNW
6.2. Einstellungen ab Werk
Temperaturgrenze Frostmeldung
Temperaturgrenze Schneemeldung
Eingang 10, Licht oder Spannung
Verzögerungszeit Regen
Grenze Licht
Empf. Eingänge (Filterfaktor)
Außentemperatursensor vorhanden
Feuchtesensor vorhanden
Lichtsensor vorhanden
Dämmerungssensor vorhanden
Schalensternanemometer vorhanden
Windrichtungssensor vorhanden
Überwachung Schalensternanemometer
Protokollauswahl
Quelladresse
Sturmschutz Luv ein
Sturmschutz Luv aus
Sturmschutz Lee ein
Sturmschutz Lee aus
Verzögerung Sturmschutz aus
Lage des Gewächshausfirstes
A+D
B+D
A+B+D
C+D
A+C+D
B+C+D
A+B+C+D
E
A+E
B+E
A+B+E
C+E
A+C+E
B+C+E
A+B+C+E
B+D+E
A+B+D+E
C+D+E
A+C+D+E
B+C+D+E
A+B+C+D+E
-1.0
0.0
1
0.00
30.0
3
1
1
1
1
1
1
1
0
47
8
6
12
10
2
Nord
6.3. Neuinitialisierung
Bei der Neuinitialisierung werden die werksseitig vorgegebenen Sollwerte übernommen:
→
→
→
→
→
→
→
Netz ausschalten, beide Knöpfe „ändern/speichern“ und „anzeigen“ drücken und
gedrückt halten.
Netz einschalten, alle Segmente und LED´s leuchten auf.
Nach Erlöschen aller LED´s erscheint die Versionsnummer (z.B. „0001“).
Zuerst die Taste „anzeigen“ loslassen, die Versionsnummer erlischt und die 1. LED
links oben leuchtet.
Nun die Taste „ändern/speichern“ loslassen.
Im Anzeigefeld erscheint „tESt“ (Test).
Anschließend den Knopf „anzeigen“ kurz drücken; die Segmentanzeige stellt „InIt“
(Initialisierung) dar, danach die Taste „ändern/speichern“ betätigen (ca. 3s), bis die LED
„ändern“ leuchtet.
Von nun an läuft die Initialisierung des Programmes.
Nach Beendigung der Initialisierung ist das Gerät kurzzeitig vom Netz zu trennen, nach dessen
Wiederanlegen ist die Neuinitialisierung abgeschlossen. Bitte beachten Sie, daß jetzt die anlagenspezifischen Werte wieder eingegeben bzw. geändert werden müssen.
Im Testmodus keinesfalls die Taste „ändern/speichern“ drücken!
35
6.4. Anschluss Schalensternanemometer
Um einen Kurzschluss oder eine Unterbrechung an der Sensorleitung zu erkennen, muss der
beigelegte Widerstand von 22,1kΩ an den Klemmen 4 und 5 des Schalensternanemometers
angeklemmt bzw. gelötet werden.
Bitte beachten:
Hintergrundfunktion „Überwachung Schalensternanemometer - A+C+E“
3
4
2
22,1kΩ 1%
0,25W
5
1
Sensorleitung
(abgeschirmt)
INT800 WED
Um eine vollständige Überwachung der gesamten Leitung zu gewährleisten,
muss der Widerstand am Schalensternanemometer angebracht werden
36
6.5. Hintergrundinformationen
A
•
•
B
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
E
•
•
•
•
•
•
D
•
•
•
•
C
•
•
*) 1=ja
0=nein
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Bedeutung
Mittelwert Außentemperatur
Mittelwert Feuchte
Mittelwert Licht
Mittelwert Windgeschw. 2s
Mittelwert Windgeschw. 5min
Mittelwert Windrichtung
Taupunkt
Wassergehalt
Temperaturgr. Frostmeldung
Temperaturgr. Schneemeldung
Eingang 10
Verzögerungszeit Regen
Grenze Licht
Empfindlichkeit Eingänge
Außentemperatursensor
Feuchtesensor
Lichtsensor
Dämmerungssensor
Schalensternanemometer
Windrichtungssensor
Überwachung
Schalensternanemometer
Protokollauswahl
Quelladresse
Sturmschutzanzeige Seite 1
0=kein, 1=Lee, 2=Luv
Sturmschutzanzeige Seite 2
0=kein, 1=Lee, 2=Luv
Sturmschutz Luv ein
Sturmschutz Luv aus
Sturmschutz Lee ein
Sturmschutz Lee aus
Verzögerung Sturmschutz aus
Lage des Gewächshausfirstes
N, NO, O, SO
**) 1=Lux-Anzeige
0=Volt-Anzeige
°C
% r.F.
kLux
m/s
m/s
°C
g/kg
°C
°C
**1/0
mm.ss
kLux
0...3
*1/0
*1/0
*1/0
*1/0
*1/0
*1/0
*1/0
***1/0
m/s
m/s
m/s
m/s
min
***) 1=Sonderprotokoll
0=Standardprotokoll (KRIWAN)
37
6.6. Technische Daten und Bestellangaben
120
115,5
127,5
89
42,5
107
Maße in mm
85
Anschluss
zul. Umgebungstemperatur
Relaisausgang
Schutzart nach EN 60529
Gewicht
Bestellangaben
INT800 WED Wetterstation
INT3 Windrichtungssensor
Lichtsensor
Temperatursensor Pt1000
nach EN 60751
Regensensor lichtabhängig
Regensensor 5min.
Feuchte-/Temperatursensor im
Pagodengehäuse, ventiliert
INT1 Schalensternanemometer
Heiztrafo
LWL-Simplexkabel L=1m
Schnittstellenumsetzer
LWL/RS485
38
AC 50/60Hz 230V ±10% 15VA
-20...+50°C
AC 250V, max. 5A, 300VA ind.
mit Klemmenabdeckung: IP20
ohne Klemmenabdeckung: IP00
ca. 1kg
52 G 195 S23
13 N 230
13 G 134
02 S 349 S21
52 G 197
52 G 315
31 G 152
02 N 222
52 N 120
02 G 296
12 S 364 S22
Notzien
39
TB 695.00005.1
KRIWAN Industrie-Elektronik GmbH
Allmand 11 · D-74670 Forchtenberg
Telefon: (07947) 822-0 · Telefax: (07947) 1288
e-mail: info@kriwan.com · home: www.kriwan.com
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