close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

KURZANLEITUNG IAB-EINFÜHRUNG / CS300 - MAQUET Cardiac

EinbettenHerunterladen
KURZANLEITUNG
IAB-EINFÜHRUNG / CS300 - Bedienung
™
| 1 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
Hinweis: Dies ist die Kurzfassung der
Anleitung. Die vollständige Anleitung finden
Sie in der IAB-Gebrauchsanweisung und der
Bedienungsanleitung für die CS300-Pumpe.
BESTIMMUNG DER
RICHTIGEN IAB-GRÖSSE
| 2 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
Auswahl
der richtigen
GröSSe
INTRA-AORTIC
BALLOON
des NEW
intraaortalen
SIZING GUIDEBallons
6'
5'
< 5'0"
(< 152cm)
5'0" bis 5'4"
(152cm - 162cm)
5'4" bis 6'0"
(162cm - 183cm)
5'4" und größer
(≥ 162cm)
NEU
NEU
NEU
30cc
40cc
50cc
SENSATION PLUS® 7.5Fr.
SENSATION PLUS® 8Fr.
MEGA® 7.5Fr.
MEGA® 7.5Fr.
MEGA® 8Fr.
25cc
34cc
LINEAR® 7.5Fr.
40cc
SENSATION® 7Fr.
SENSATION® 7Fr.
LINEAR® 7.5Fr.
LINEAR® 7.5Fr.
Hinweis: Diese Informationen sind nur als Leitfaden gedacht. Bei Auswahl der geeigneten IAB-Kathetergröße sollten stets medizinische Informationen und patientenbezogene Faktoren (z. B. Torsolänge) berücksichtigt werden.
SENSATION und SENSATION PLUS sind fiberoptische IAB-Katheter.
MEGA UND LINEAR IAB-Katheter
®
®
Vorbereitung des IAB-Katheters
1
Schließen Sie das
Einwegventil fest
an den männlichen
Luer-Anschluss des
IAB-Katheters an.
2
Ziehen Sie 30ml Luft
ab, damit ein Vakuum
entsteht.
| 3 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
3
Legen Sie die Spritze beiseite,
während Sie das Einwegventil
in seiner Position belassen.
4
Entfernen Sie den Mandrin und
spülen Sie das Innenlumen manuell
mit 3-5ml Spüllösung.
EINFÜHRUNG VON
MEGA UND LINEAR
EINFÜHRUNG VON
MEGA UND LINEAR
| 4 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
MEGA UND LINEAR IAB-Katheter
Schleusenlose Einführung
4
5
Führen Sie die Punktionsnadel
in einem Winkel von nicht
mehr als 45° ein, anschließend
den 0.025 Zoll/0.06cm
Führungsdraht.
9
Entfernen Sie den IAB-Katheter
vom Quergriff, indem Sie ihn
GERADE herausziehen, um eine
Beschädigung des Katheters zu
vermeiden. Vermeiden Sie jegliche
Berührung oder Anfeuchtung der
Membran vor der Einführung.
5
6
7
Nehmen Sie eine kleine
Inzision an der Austrittsstelle
des Führungsdrahtes vor.
Führen Sie den Gefäßdilatator
mit dem schmaleren Ende zuerst
über den Führungsdraht ein und
entfernen Sie ihn anschließend
wieder.
10
11
Schieben Sie den IAB-Katheter
in kurzen Schritten in die
Arterie vor, bis er korrekt
sitzt, und schieben Sie dann
den Schleusenverschluss
so weit wie möglich an die
Einführungsstelle vor.
Befestigen Sie den IABKatheter mit einer STATLOCK®
Stabilisierungsvorrichtung oder
Nähten am Bein des Patienten.
8
Spreizen Sie das Gewebe an
der Einschnittstelle, um die
schleusenlose Einführung zu
erleichtern.
MEGA UND LINEAR IAB-Katheter
Einführung mit Schleuse
2
1
5
Führen Sie die Punktionsnadel
in einem Winkel von nicht
mehr als 45° ein, anschließend
den 0.025 Zoll/0.06cm
Führungsdraht.
9
Entfernen Sie den IAB-Katheter
vom Quergriff, indem Sie ihn
GERADE herausziehen, um eine
Beschädigung des Katheters zu
vermeiden. Vermeiden Sie jegliche
Berührung oder Anfeuchtung der
Membran vor der Einführung.
6
7
Nehmen Sie eine kleine Inzision
an der Austrittsstelle des
Führungsdrahtes vor.
Schieben Sie den
Schleusendilatator in das
Anschlussstück der Schleuse
ein und drehen Sie ihn,
um ihn zu verankern.
10
11
Schieben Sie den IAB-Katheter
in kurzen Schritten durch die
Schleuse in die Arterie vor, bis
er korrekt sitzt, und schieben
Sie dann den Schleusenverschluss
in den Schleusenanschluss.
Befestigen Sie den IABKatheter mit einer STATLOCK®
Stabilisierungsvorrichtung oder
Nähten am Bein des Patienten.
| 5 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
8
1Schieben Sie die Schleuse mit
einer Drehbewegung über den
Führungsdraht in die Arterie vor.
2Ziehen Sie den Dilatator heraus
und belassen Sie die Schleuse
in Position.
EINFÜHRUNG VON
MEGA UND LINEAR
EINFÜHRUNG VON
MEGA UND LINEAR
| 6 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
MEGA UND LINEAR IAB-Katheter
Drucküberwachung
12
13
14
Entfernen Sie den
Führungsdraht und
aspirieren Sie 3ml Blut
aus dem Innenlumen.
Spülen Sie das Innenlumen
manuell mit 3-5ml
Spüllösung.
Schließen Sie ein StandardDruckspülsystem zur
Überwachung des arteriellen
Drucks an.
15
16
17
Entfernen Sie das
Einwegventil vom
IAB-Katheter.
Schließen Sie den männlichen
Luer-Anschluss des
IAB-Katheters an den
weiblichen Luer-Anschluss
der Katheterverlängerung an.
Verbinden Sie dann den
männlichen Luer-Anschluss
mit der Sicherheitsdisk der
IABP.
Anschluss an die IABP
SENSATION PLUS UND SENSATION IAB-Katheter
®
®
Vorbereitung des IAB-Katheters
1
Schließen Sie das
Einwegventil fest an den
männlichen Luer-Anschluss
des IAB-Katheters an.
2
Ziehen Sie 30ml Luft
ab, damit ein Vakuum
entsteht.
| 7 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
3
Legen Sie die Spritze beiseite,
während Sie das Einwegventil
in seiner Position belassen.
4
Entfernen Sie den Mandrin
und spülen Sie das Innenlumen
manuell mit 3-5ml Spüllösung.
EINFÜHRUNG VON SENSATION
UND SENSATION PLUS
EINFÜHRUNG VON SENSATION
UND SENSATION PLUS
| 8 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
SENSATION PLUS UND SENSATION IAB-Katheter
Schleusenlose Einführung
4
5
Führen Sie zuerst die Nadel in
einem Winkel von nicht mehr
als 45° ein, anschließend den
Führungsdraht (7.5Fr./8Fr. IAB:
0,06cm (0,025 Zoll) / 7Fr. IAB:
0,05cm (0,018 Zoll)).
9
Entfernen Sie den IAB-Katheter
vom Quergriff, indem Sie ihn
GERADE herausziehen, um eine
Beschädigung des Katheters zu
vermeiden. Vermeiden Sie jegliche
Berührung oder Anfeuchtung der
Membran vor der Einführung.
6
7
Nehmen Sie eine kleine
Inzision an der Austrittsstelle
des Führungsdrahtes vor.
Führen Sie den Gewebedilatator
mit dem schmaleren Ende zuerst
über den Führungsdraht ein
und entfernen Sie anschließend
wieder.
10
11
Schieben Sie den IAB-Katheter
in kurzen Schritten in die
Arterie vor, bis er korrekt
sitzt, und schieben Sie dann
den Schleusenverschluss
so weit wie möglich an die
Einführungsstelle vor.
Befestigen Sie den IABKatheter mit einer STATLOCK®
Stabilisierungsvorrichtung oder
Nähten am Bein des Patienten
(zum Lieferumfang des SENSATION
PLUS gehört eine STATLOCK®
Vorrichtung).
8
Spreizen Sie das Gewebe an
der Einschnittstelle, um die
schleusenlose Einführung zu
erleichtern.
Hinweis: Fortsetzung mit
Schritt 13 auf Seite 10.
SENSATION PLUS UND SENSATION IAB-Katheter
Einführung mit Schleuse
2
1
5
6
7
8
Nehmen Sie eine kleine Inzision
an der Austrittsstelle des
Führungsdrahtes vor.
Schieben Sie den
Schleusendilatator in das
Anschlussstück der Schleuse
ein und drehen Sie ihn,
um ihn zu verankern.
1Schieben Sie die Schleuse mit
einer Drehbewegung über den
Führungsdraht in die Arterie vor.
2Ziehen Sie den Dilatator heraus
und belassen Sie die Schleuse
in Position.
9b
10
11
12
Nur für 7Fr.:
9aEntfernen Sie den 0,035 Zoll
(0,09cm) Führungsdraht.
9bErsetzen Sie ihn mit
dem 0,018 Zoll (0,05cm)
Führungsdraht.
Entfernen Sie den IAB-Katheter vom
Quergriff, indem Sie ihn GERADE
herausziehen, um eine Beschädigung
des Katheters zu vermeiden. Vermeiden
Sie jegliche Berührung oder Anfeuchtung
der Membran vor der Einführung.
Schieben Sie den IAB-Katheter
in kurzen Schritten durch die
Schleuse in die Arterie vor, bis
er korrekt sitzt, und schieben Sie
dann den Schleusenverschluss
in den Schleusenanschluss.
Befestigen Sie den IAB-Katheter mit einer
STATLOCK® Stabilisierungsvorrichtung
oder Nähten am Bein des Patienten (zum
Lieferumfang des SENSATION PLUS
gehört eine STATLOCK® Vorrichtung).
Führen Sie zuerst die Nadel in
einem Winkel von nicht mehr
als 45° ein, anschließend den
Führungsdraht (7.5Fr./8Fr. IAB:
0,025 Zoll (0,06cm) / 7Fr. IAB:
0,035 Zoll (0,09cm)).
9a
| 9 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
EINFÜHRUNG VON SENSATION
UND SENSATION PLUS
EINFÜHRUNG VON SENSATION
UND SENSATION PLUS
| 10 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
SENSATION PLUS UND SENSATION IAB-Katheter
Drucküberwachung
Hinweis: Beim SENSATION PLUS
kann gegebenenfalls ein zuverlässiges
Drucksignal über das Innenlumen erfasst
werden.
13
14
15
Entfernen Sie den
Führungsdraht und
aspirieren Sie 3ml Blut
aus dem Innenlumen.
Spülen Sie das Innenlumen
manuell mit 3-5ml Spüllösung.
Schließen Sie ein StandardDruckspülsystem zur
Überwachung des arteriellen
Drucks an.
16
17
15
18
Entfernen Sie das
Einwegventil vom
IAB-Katheter.
Schließen Sie den männlichen
Luer-Anschluss des
IAB-Katheters an den
weiblichen Luer-Anschluss
der Katheterverlängerung an.
Verbinden Sie dann den männlichen
Luer-Anschluss der Katheterverlängerung
mit der Sicherheitsdisk der IAB-Pumpe.
Schieben Sie den Anschluss des optischen
Sensors in die Sensoreingangsbuchse der
IABP, bis sie hörbar einrastet.
Anschluss an die IABP
Initiales SETUP DER CS300
IAB
SENSOR
INPUT
!
4
Fiberoptischen
IAB-Katheter
anschließen: bei
fiberoptischen IABs von
MAQUET/Datascope.
ODER
2
IABP
AUS
EIN
Gegebenenfalls
Heliumbehälter öffnen.
1 IABP einschalten.
4
Druckkabel anschließen:
bei herkömmlichem IAB.
3
EKG-Kabel
anschließen.
5
IAB-Katheter anschließen.
| 11 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
SETUP DER CS300
| 12 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
SETUP DER CS300
INITIALES SETUP BEI VERWENDUNG EINES FIBEROPTISCHEN IAB VON
MAQUET/DATASCOPE CS300
(FORTSETZUNG)
Automated Counterpulsation
!!! Check IAB Catheter
ALARM &
HINWEISMELDUNGEN
!!
EKG
•
•
ABLEITUNG
VERSTÄRKUNG
DRUCKQUELLE
IAB-FÜLLMODUS
ALARM
LANGS.
GASVERLUST
BETRIEBSMODUS
6
IAB STATUS
Pressure
Low Battery
Auto Zeroing
Battery In Use
120
II
Normal
External
Auto
79
126
94
80
40
Infl.
85
0.0
AUTO
Defl.
96
140
On
Auto
130
22 min in
Standby
HELP Available for Alarm/Advisory
AUTO überprüfen
TRIGGER
19 mm Auto
Threshold
0.5 mV
Helium
Battery
START drücken
Drücken der START-Taste
n Entlüftet den IAB automatisch und füllt ihn.
n Führt automatisch eine in vivo-Kalibrierung durch.
n Wählt automatisch die beste Ableitung und den
geeignetsten Trigger.
n Stellt automatisch die Zeiteinstellung für Inflation und
Deflation ein.
0334-00-1638-03
CS300 Display Bezel Label
March 21, 2005
Hinweis: Bei Verwendung eines fiberoptischen IAB von MAQUET/
Datascope ist ein Nullabgleich nicht erforderlich. Die Kalibrierung
erfolgt nach Drücken der Taste START automatisch. Der Bediener kann
jederzeit eine Kalibrierung durchführen, indem er die Taste Nullabgleich
während der Unterstützung 2 Sekunden lang gedrückt hält.
HERZFREQUENZ
/min
SYSTOLISCH
mmHg
DIASTOLISCH
mmHg
MITTELDRUCK
mmHg
UNTERSTÜTZG.
mmHg
UNTERSTÜTZG.
ALARM
mmHg
Stellen Sie sicher, dass Aug Alarm auf 10mmHg
unterhalb des diastolischen Drucks des Patienten
eingestellt ist.
CS300
Automated Counterpulsation
!!! Check IAB Catheter
INITIALES SETUP BEI VERWENDUNG EINES
HERKÖMMLICHEN IAB
!! Low Battery
TRIGGER
Pressure
(FORTSETZUNG)
19 mm Auto
Threshold
•
•
ABLEITUNG
VERSTÄRKUNG
/min
DRUCKQUELLE
SYSTOLISCH
IAB-FÜLLMODUS
mmHg
6
CS300
DIASTOLISCH
mmHg
77
Defl.
115
104
Off
m/Advisory
Helium
Battery
ALARM
LANGS.
GASVERLUST
Pressure
Automated Counterpulsation
!!! Check IAB Catheter
19 mm Auto
Threshold
BETRIEBSMODUS
0.5 mV
ALARM &
HINWEISMELDUNGEN
MITTELDRUCK !! Low Battery
Auto Zeroing
mmHg
Battery In Use
120
79
EKG
•
ABLEITUNG
II
Normal
UNTERSTÜTZG.
• VERSTÄRKUNG
mmHg
DRUCKQUELLE
External
UNTERSTÜTZG.
ALARM
IAB-FÜLLMODUS
mmHg
ALARM
LANGS.
GASVERLUST
BETRIEBSMODUS
7
IAB STATUS
Auto
126
IAB STATUS
94
80
40
Infl.
AUTO
85
0.0
Defl.
140
On
Auto
130
22 min in
Standby
HELP Available for Alarm/Advisory
AUTO überprüfen
0334-00-1638-03
CS300 Display Bezel Label
March 21, 2005
96
Helium
Pressure
II
Normal
External
79
Auto
126
94
80
40
Infl.
AUTO
85
0.0
Defl.
96
140
On
TRIGGER
Auto
130
HERZFREQUENZ
22 min in
Standby
/min
SYSTOLISCH
mmHg
HELP Available for Alarm/Advisory
TRIGGER
19 mm Auto
Threshold
Auto Zeroing
Battery In Use
120
EKG
HERZFREQUENZ
Kein
Nullabgl
0.5 mV
ALARM &
HINWEISMELDUNGEN
Helium
HERZFREQUENZ
/min
SYSTOLISCH
mmHg
DIASTOLISCH
mmHg
MITTELDRUCK
mmHg
UNTERSTÜTZG.
mmHg
UNTERSTÜTZG.
ALARM
mmHg
Battery
DIASTOLISCH
mmHg
MITTELDRUCK
mmHg
UNTERSTÜTZG.
0334-00-1638-03
CS300 Display Bezel Label
March 21, 2005
mmHg
UNTERSTÜTZG.
ALARM
mmHg
Stellen Sie sicher, dass Aug Alarm auf 10mmHg
unterhalb des diastolischen Drucks des Patienten
eingestellt ist.
Battery
START drücken
Drücken der START-Taste
n Entlüftet den IAB automatisch und füllt ihn.
n Wählt automatisch die beste Ableitung und den
geeignetsten Trigger.
n Stellt automatisch die Zeiteinstellung für Inflation
und Deflation ein.
| 13 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
0334-00-1638-03
CS300 Display Bezel Label
March 21, 2005
SETUP DER CS300
| 14 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
BETRIEB DER CS300
CS300-BETRIEBSMODI
Betriebsmodus „AUTO“
n
n
n
n
utomatische Auswahl von Ableitung und Trigger
A
Automatische kontinuierliche Zeitanpassung von
Inflation und Deflation
- Bediener kann Deflationszeiten fein abstimmen.
Automatische Anpassung an unregelmäßige
Rhythmen
Automatische in vivo-Kalibrierung (bei Verwendung
eines fiberoptischen IAB-Katheters von MAQUET/
Datascope)
AUTO
SemiAuto
Betriebsmodus „SEMI AUTO“
n
n
n
n
Bediener wählt die beste Ableitung und die
geeignetste Trigger-Quelle aus.
Der Bediener legt die anfängliche Zeiteinstellung fest.
Danach passt die CS300 die Zeiteinstellungen
automatisch an Veränderungen der Herzfrequenz oder
des Herzrhythmus an.
Automatische Anpassung an unregelmäßige
Rhythmen
Automatische in vivo-Kalibrierung (bei Verwendung
eines fiberoptischen IAB-Katheters von MAQUET/
Datascope)
Betriebsmodus „Manuell“
n
Nur für pädiatrische Anwendung
Manuell
Bildschirm und Bedienfeld der CS300
TRIGGERWAHL
EKG
Druck
Pacer V/A-V
Pacer A
Intern
| 15 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
BETRIEB DER CS300
| 16 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
BETRIEB DER CS300
CS300 TRIGGER
Triggern
n
n
n
E in Trigger ist das Signal, das die CS300 verwendet,
um den Beginn des nächsten Herzzyklus zu bestimmen
Wenn Die CS300 das Trigger-Ereignis erkennt, wird der ballon
leergesaugt, falls er nicht bereits leergesaugt ist
D ie Triggerwahltasten sind nur im Betriebsmodus
„SEMI AUTO“ aktiv
TRIGGERWAHL
EKG
Druck
Pacer V/A-V
Pacer A
Intern
CS300-Trigger
EKG
Das Trigger-Ereignis ist die R-Zacke
n Empfohlene Trigger-Quelle, wenn eine ausreichende R-Zacke vorliegt
n Pacer-Spikes werden automatisch zurückgewiesen
n Verstärkung kann im Semi-Auto- oder manuellen Betriebsmodus
angepasst werden
Druck
Das Trigger-Ereignis ist der systolische Anstieg
n Bevorzugte Trigger-Quelle (bei regelmäßigem Rhythmus), wenn
keine ausreichende R-Zacke vorhanden ist
n Eine feste Drucktriggerschwelle kann manuell im Semi-Auto- oder
manuellen Betriebsmodus festgelegt werden
Pacer V/AV
Das Trigger-Ereignis ist der ventrikuläre Pacer-Spike
n Dieser Modus wird in der Regel dann eingesetzt, wenn das EKGTriggern nicht erfolgreich ist und ein ventrikulärer (V) oder atrioventrikulärer (AV) sequenzieller Schrittmacher eingesetzt wird
n Der Patient muss zu 100 % durch den Schrittmacher stimuliert werden
n Nur verfügbar im Semi-Auto- oder manuellen Betriebsmodus
Pacer A
Das Trigger-Ereignis ist die R-Zacke
n Diese Trigger-Quelle wird nur dann empfohlen, wenn Ausläufer des
Vorhofschrittmachers die R-Zacken-Erkennung im Modus EKG-Trigger
beeinträchtigen
n Nur verfügbar im Semi-Auto- oder manuellen Betriebsmodus
Intern
Das Trigger-Ereignis ist asynchron bei einer festen Frequenz
von 80 Schlägen/Minute
n Der interne Trigger wird nur verwendet, wenn kein mechanischer
Herzzyklus (d. h. kardiopulmonaler Bypass oder Asystolie) vorliegt
n Die interne Trigger-Frequenz kann von 40 bis 120 Schläge/Minute
angepasst werden
n Nur verfügbar im Semi-Auto- oder manuellen Betriebsmodus
THEORIE DER GEGENPULSATIONSTHERAPIE
Inflation: Erhöht die Sauerstoffzufuhr
zum Myokard.
Funktionsweise
n
D
er Ballon wird mit Beginn der Diastole
Deflation: Reduziert den Sauerstoffbedarf
des linken Ventrikels.
Funktionsweise
n
(wenn sich die Aortenklappe schließt) inflatiert
n
D
as Blut wird verdrängt, was zu einem Anstieg
D
er Ballon wird kurz vor dem systolischen Auswurf
(bevor sich die Aortenklappe öffnet) deflatiert
n
D
ies hat ein Absinken des Aortendrucks zur Folge
des Aortendrucks führt
Nutzen
Nutzen
n
R
eduziert die Nachlast
n
V
erbessert die Koronararterienperfusion
n
R
eduziert die Arbeitsbelastung des Herzens
n
E
rhöht den mittleren arteriellen Druck
n
E
rhöht das Herzminutenvolumen
| 17 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
BETRIEB DER CS300
| 18 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
BETRIEB DER CS300
Zeitsteuerung
Die Zeiteinstellung bezieht sich auf
die Positionierung der Inflations- und
Deflationspunkte auf der arteriellen
Druckkurve.
diastolische
Augmentation
nicht unterstützte
Systole
unterstützte
Systole
Richtige Zeiteinstellung der IABP
INFLATION
n E
rfolgt am dikrot’schen Punkt
n Erscheint als spitzes „V“
n Im Idealfall erhebt sich die diastolische
Augmentation über die Systole
DEFLATION
n
n
n
E
rfolgt kurz vor dem nächsten systolischen
Ereignis
Führt zu einer Reduzierung des unterstützten
enddiastolischen Drucks
Führt zu einer Reduzierung des unterstützten
systolischen Drucks
ein Herzzyklus
nicht unterstützter
enddiastolischer
Druck
unterstützter
enddiastolischer Druck
FEHLER BEI DER ZEITEINSTELLUNG
Zu frühe Inflation
diastolische
Augmentation
nicht unterstützte
Systole
unterstützte
Systole
Physiologische Auswirkungen
M
ögliches vorzeitiges Schließen
der Aortenklappe
Inflation des IAB vor dem Schließen der
Aortenklappe.
n
Eigenschaften der Kurve
n
n
n
Inflation des IAB vor dem dikroten Punkt
ie diastolische Augmentation nähert
D
sich der Systole an (ein Unterscheidung
ist eventuell nicht mehr möglich)
n
n
n
dikroter
Punkt
nicht
unterstützte
Systole
Zu späte Inflation
diastolische
Augmentation
unterstützte
Systole
Die Inflation des IAB erfolgt deutlich nach
dem Schließen der Aortenklappe.
E
rhöhte Wandspannung oder
Nachlast der linken Herzkammer
Aorteninsuffizienz
E
rhöhter myokardialer
Sauerstoffverbrauch
Physiologische Auswirkungen
n S
uboptimale Koronararterienperfusion
Eigenschaften der Kurve
n
Schließen der
Aortenklappe
M
ögliche Erhöhung von LVEDV/
LVEDP/PCWP
Inflation des IAB nach dem dikroten
Punkt
n
Das spitze „V“ fehlt
n
S
uboptimale diastolische Augmentation
dikroter
Punkt
| 19 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
BETRIEB DER CS300
| 20 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
BETRIEB DER CS300
FEHLER BEI DER ZEITEINSTELLUNG
diastolische
Augmentation
unterstützte
Systole
Zu frühe Deflation
Vorzeitige Deflation des IAB während der
diastolischen Phase.
n
n
unterstützter
enddiastolischer
Druck
n
diastolische
Augmentation
unterstützter
enddiastolischer
Druck
D
ie Deflation des IAB erscheint als steiler
Abfall nach einer diastolischen Augmentation
n
Suboptimale diastolische Augmentation
er unterstützte enddiastolische Druck entspricht
D
möglicherweise dem nicht-unterstützten
enddiastolischen Druck oder liegt noch darunter
n
n
Der
unterstützte systolische Druck kann
ansteigen.
Zu späte Deflation
n
Eigenschaften der Kurve
n
n
n
D
er unterstützte enddiastolische Druck
entspricht möglicherweise dem nichtunterstützten enddiastolischen Druck oder
liegt darüber
ie Anstiegsrate der unterstützten Systole wird
D
verlängert
ie diastolische Augmentation kann breiter
D
erscheinen
M
öglicher retrograder Fluss aus
Koronarien oder Art. carotis
M
ögliche Angina Pectoris als Folge
des oben beschriebenen retrograden
Flusses
S
uboptimale Reduzierung der
Nachlast
E
rhöhter myokardialer
Sauerstoffverbrauch
Physiologische Auswirkungen
E
ine Reduzierung der Nachlast fehlt im
Wesentlichen
Deflation des IAB nach dem Öffnen der
Aortenklappe.
n
nicht unterstützter
enddiastolischer Druck
n
Eigenschaften der Kurve
n
nicht unterstützter
enddiastolischer Druck
Physiologische Auswirkungen
S
uboptimale Koronarperfusion
n
n
E
rhöhter myokardialer
Sauerstoffverbrauch, da der Auswurf
des linken Ventrikels einen stärkeren
Widerstand überwinden muss und die
isovolumetrische Kontraktionsphase
verlängert ist
D
er IAB kann den Auswurf der linken
Herzkammer beeinträchtigen und die
Nachlast erhöhen
RICHTIGER UMGANG MIT DEM INNENLUMEN
Druckschläuche so kurz wie möglich halten
n Nur gering dehnbare Druckschläuche
verwenden
n Spülbeutel mindestens 90cm oberhalb
des Druckaufnehmers aufhängen
n Empfohlen wird eine kontinuierliche
Flussrate durch das Innenlumen von 3ml/h
n mindestens
92cm
Wenn das Innenlumen gedämpft wird:
- 3ml Blut aspirieren und entsorgen
ollte es nicht möglich sein, Blut
- S
zu aspirieren, ist das Innenlumen
wahrscheinlich durch Blutgerinnsel
verstopft. Lumen abstöpseln und für
eine alternative Druckquelle sorgen.
- Ist es möglich, Blut zu aspirieren,
Druckschläuche mindestens 15
Sekunden lang schnell durchspülen
(IABP währenddessen im Standby)
n
n
Keine Blutproben aus dem Innenlumen
entnehmen
| 21 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
BETRIEB DER CS300
| 22 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
BETRIEB DER CS300
WECHSELN DES HELIUMTANKS
1
Ventil des Heliumbehälters
im Uhrzeigersinn vollständig
schließen.
2
Griffschraube gegen den
Uhrzeigersinn langsam
lockern.
3
Heliumbehälter entfernen.
4
Unterlegscheibe austauschen,
falls Ersatz vorhanden ist.
Helium
5
Neuen Heliumbehälter
anschließen.
6
Griffschraube im Uhrzeigersinn
fest zudrehen.
Hinweis: Nach dem Ertönen des Heliumalarms reicht die
im Behälter verbleibende Heliummenge für 24 automatische
Füllungen.
7
Ventil des Heliumbehälters
langsam gegen den
Uhrzeigersinn öffnen.
8
Heliumpegelstand in der
Monitoranzeige überprüfen.
HERZFREQUENZ
/min
Kein
Nullabgl
SYSTOLISCH
mmHg
ALARME
DIASTOLISCH
mmHg
Defl.
77
Grenzw. Unterstützg.
Alarm unterschritten
MITTELDRUCK
116
120
mmHg
Auto-Füll-Fehler
UNTERSTÜTZG.
mmHg
UNTERSTÜTZG.
ALARM
mmHg
Helium
Mögliche Ursache
Änderung des hämodynamischen
0334-00-1638-03
Zustands: ↑HR (Herzfrequenz), ↓SV
CS300 Display Bezel Label
(Schlagvolumen), ↓MAP (mittlerer
March 21, 2005
arterieller Blutdruck).
Alarmgrenzwert ist zu hoch
eingestellt.
Korrekturmaßnahme
Patienten behandeln;
Alarmgrenzwert ggf.
anpassen.
Taste „AUG. ALARM“
drücken, Grenzwert
ändern.
| 23 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
IAB nicht angeschlossen.
IAB-Katheter anschließen.
Heliumbehälter ist
geschlossen.
Heliumbehälter öffnen.
Heliumbehälter ist leer.
Heliumbehälter
austauschen.
Falsche Länge des IABKatheterverlängerungsschlauchs.
Überprüfen, ob ein einziger
Katheterverlängerungsschlauch vom IAB zur
Pumpe führt.
PROBLEMBEHEBUNG
| 24 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
PROBLEMBEHEBUNG
ALARME
IAB-Katheter prüfen
IAB diskonnektiert
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
Knick im IAB-Katheter oder
-Schlauch.
Knick wenn möglich
beheben, START
drücken.
IAB-Katheter oder
Verlängerungsanschluss
nicht angeschlossen.
IAB erneut anschließen,
START drücken.
Membran nicht vollständig ausgefaltet.
IAB manuell inflatieren
und deflatieren.
IAB tritt nicht aus der Schleuse
aus.
Markierungen des IAB
überprüfen und Schleuse
ggf. zurückziehen.
IAB-FÜLLMODUS
Auto
Infl.
Defl.
115
ALARM On
ALARME
LANGS.
GASVERLUST
Auto
Verlängerte Zeit
im Standby
BETRIEBSMODUS
IAB STATUS
77
Schneller Gasverlust oder Leck im IAB-System
104
Off
22 min
in Standby
Schläuche
auf Blut
überprüfen.
HELP Available for Alarm/Advisory
Helium
Battery
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
Die IABP befindet sich seit längerer
Zeit im STANDBY-Modus.
Überprüfen Sie, ob
der Pumpvorgang
wieder aufgenommen
werden kann.
Im IAB-System wurde ein
Gasverlust festgestellt.
Bei Feststellung von Blut,
Pumpvorgang STOPPEN. Entfernen
des IAB vorbereiten.
0334-00-1638-03
Kein austretendes Blut: Überprüfen,
CS300
Display
ob Anschlüsse
leckfrei
sind.Bezel Label
March 21, 2005
Bei starkem Gasverlust Pumpvorgang
durch Drücken von START wieder
aufnehmen.
Bei Leck im IAB-System „IAB FILL“ 2
Sekunden lang gedrückt halten, um
AUTOFILL auszulösen. Anschließend
Pumpvorgang durch Drücken von
START fortsetzen.
| 25 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
PROBLEMBEHEBUNG
MITT
mmH
UNT
mmH
UNT
ALA
mmH
| 26 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
PROBLEMBEHEBUNG
ALARME
IAB optischer Sensor kann nicht kalibriert werden
Kalibrierung des optischen IAB-Sensors ist abgelaufen
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
Blutdruck des Patienten
ist zu niedrig für eine
automatische Kalibrierung.
Wenn sich der Blutdruck
des Patienten wieder erhöht,
Taste „NULLABGLEICH“
2 Sekunden lang gedrückt
halten, während sich die IABP
im Unterstützungsmodus
(ASSIST) befindet.
Eine erneute Kalibrierung
wurde absichtlich
verschoben, weil entweder
der mittlere arterielle Druck
des Patienten zu schwach
für eine Unterbrechung
der Unterstützung ist oder
weniger als 15 Minuten
seit der letzten Kalibrierung
verstrichen sind.
Zustand des Patienten daraufhin
bewerten, ob eine kurze
Unterbrechung der Unterstützung
möglich ist. Falls ja, Taste
NULLABGLEICH 2 Sekunden
lang drücken, während sich die
IABP im Unterstützungsmodus
(ASSIST) befindet.
Die Pumpe befindet sich
entweder im STANDBYModus oder der IAB-FILLModus ist auf „MANUELL“
gestellt.
Sicherstellen, dass der IAB-FÜLLModus auf „AUTO“ gestellt ist.
Alternative Druckquelle
(z. B. radial) bereitstellen.
Durchfluss in
IAB-Katheter oder
Verlängerungsschlauch
wird eventuell behindert.
Behinderung entfernen.
IAB-FILL-Modus ist auf
„Manuell“ gestellt.
Gegebenenfalls im Menü
Benutzereinstellungen den
IAB-Füllmodus auf AUTO
stellen.
Kalibrierung durch
2-sekundiges Drücken der
Taste „NULL“ versuchen,
während sich die IABP
im Unterstützungsmodus
(ASSIST) befindet.
Alternative
Druckquelle
(z. B. radial) bereitstellen.
Setzen Sie den Pumpvorgang fort
und halten Sie die Taste NULL 2
Sekunden lang gedrückt, um die
Kalibrierung zu starten.
ALARME
Fehler A.P. Optisches Sensormodul
Kann die Zeiteinstellung nicht aktualisieren
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
Es ist ein Fehler in der
Pumpenkonsole beim
Modul des optischen
Sensors für arteriellen
Druck aufgetreten.
S300 wenn möglich
C
austauschen.
Schlechte Qualität der
arteriellen Druckkurve.
Kabelanschlüsse überprüfen. Wenn der
Druckaufnehmer in Gebrauch ist, sicherstellen, dass der Druckaufnehmer nicht im
Entlüftungszustand belassen worden ist.
Falls keine Ersatzpumpe
vorhanden ist, muss eine
alternative AP-Quelle (d. h.
radial) bereitgestellt werden.
Wenn der Druckaufnehmer in Gebrauch
ist, aspirieren und Flüssigkeitssystem
ausspülen.
Mit MAQUET Service Kontakt
aufnehmen, um das optische
Modul reparieren zu lassen.
Fehler IAB Optischer Sensor
Mögliche Ursache
Korrekturmaßnahme
Es ist ein Fehler beim IABOptiksensor aufgetreten.
Sensoranschluss entfernen
und neu anschließen.
Besteht das Problem
weiterhin, eine alternative
AP-Quelle (d. h. radial)
bereitstellen.
| 27 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
esteht das Problem weiterhin,
B
Betriebsmodus auf SEMI AUTO wechseln,
Triggerquelle überprüfen, Zeiteinstellungen
anpassen und Pumpvorgang fortsetzen.
Die unterstützte
Herzfrequenz liegt unter
30 HF/min oder über
150 HF/min.
Auf SEMI-AUTO wechseln, TRIGGERQUELLE überprüfen, Zeiteinstellung
anpassen.
Schlechte diastolische
Augmentation
Wenn diastolische Augmentation bei
maximaler Augmentationsstufe schwach
ist, versuchen, den hämodynamischen
Zustand des Patienten zu verbessern.
PROBLEMBEHEBUNG
| 28 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
PROBLEMBEHEBUNG
PATIENTENBEURTEILUNG
Radialpulse
Spülleitung des
IAB-Innenlumens
Insertionsstelle
Renale Funktion
Fußpulse
IAB-Katheterschlauch
Bewertung
Korrekturmaßnahme
Radialpulse
Linker Radialpuls schwach
oder Ischämie im linken Arm.
IAB-Position überprüfen.
Insertionsstelle
Übermäßiges Bluten an der
Insertionsstelle.
Druck anwenden, distalen
Fluss sicherstellen.
Fußpulse
Extremitätenischämie
festgestellt.
Erwägen, IAB zu entfernen;
Einführung über anderes
Bein erwägen.
Spülleitung des
IAB-Innenlumens
Druckkurve gedämpft (bei
herkömmlichem IAB).
Innenlumen aspirieren.
Wenn Leitung offen
ist, 15 Sekunden lang
spülen (während IABP im
Standby).
Renale Funktion
Stdl. Urinmenge gering.
IAB-Position überprüfen.
IAB-Katheterschlauch
Blut im Katheterschlauch
festgestellt.
Pumpvorgang
stoppen und Entfernen
des IAB vorbereiten.
Entfernen der Pumpenkonsole vom Gerätewagen
Entriegelungstaste
ZIEHEN
1
Konsole entriegeln, indem
Sie den Knopf rechts von
der Konsolenentriegelung
drücken und den Griff
gerade herausziehen.
2
Heben Sie die
Pumpenkonsole gerade
nach oben und vom
Laufwagen.
| 29 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
3
Monitor vom Handgriff
lösen, indem Sie den
Knopf auf der Rückseite
des Monitors drücken.
4
Monitor oben an der
Pumpenkonsole anschließen.
Konsolengriff bis zum Einrasten
herausziehen; Pumpe kippen und
zum Transport ziehen.
ÜBERLEGUNGEN
FÜR DEN TRANSPORT
| 30 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
MOBILER EINSATZ
Datascope Corp. empfiehlt
n
e
ine vollständig geladene Batterie
n
e
inen mindestens 25% vollen Heliumbehälter
Auswirkungen von Höhenveränderungen während
des Lufttransports
Für einen korrekten Betrieb während des Lufttransports muss
sich der Druck des intraaortalen Ballons an den Umgebungsdruck
anpassen. Im Modus AUTO FILL leert und füllt sich der IAB
automatisch, wenn sich der Umgebungsdruck um 25
beziehungsweise 50mmHg verringert oder erhöht. Diese
Druckveränderungen treten ungefähr alle 300m (1000 Fuß)
bei einem Höhenanstieg bzw. alle 600m (2000 Fuß) bei einem
Höhenverlust auf.
WARNUNG: Während des Lufttransports sollte
der Auto-Fill-Modus verwendet werden. Wenn der
Auto-Fill-Modus nicht verwendet werden kann und der manuelle
Fill-Modus erforderlich wird, stellen Sie sicher, dass bei jedem
Intervall und jeder Höhe, in der ein automatisches Füllen erfolgen
würde, eine manuelle Füllung stattfindet.
ÜBERLEGUNGEN
FÜR DEN TRANSPORT
ANSCHLIESSEN EINES ARROW IAB AN
EINE MAQUET/DATASCOPE IAB-PUMPE
ANSCHLIESSEN EINES MAQUET/
DATASCOPE IAB AN EINE ARROW
IAB-PUMPE
Ausgangseinrichtung
Ausgangseinrichtung
n
Bei diesem Patienten ist ein Arrow IAB an eine Arrow IABP angeschlossen.
n
Nehmen Sie vor Verlassen der Einrichtung den IAB-
Katheterverlängerungsschlauch, mit dem Sie einen Arrow IAB an
eine MAQUET/Datascope IABP anschließen können, aus dem
Arrow IAB-Karton.
n
n
Bei diesem Patienten ist ein MAQUET/Datascope IAB an eine
n
Halten Sie vor Verlassen der Einrichtung den Arrow Pumpenadapter
MAQUET/Datascope IABP angeschlossen.
(APA) bereit (separat erhältlich oder mit dem MAQUET/Datascope IAB
geliefert), mit dem Sie einen MAQUET/Datascope IAB an eine Arrow
IABP anschließen können.
Nehmen Sie diesen IAB-Katheterverlängerungsschlauch mit auf
den Patiententransport, damit er in der Zieleinrichtung verwendet
werden kann.
n
Nehmen Sie diesen IAB-Katheterverlängerungsschlauch mit auf den
Patiententransport, damit er in der Zieleinrichtung verwendet werden
kann.
Zieleinrichtung
n
Nach Ankunft in der Zieleinrichtung entfernen Sie den gegenwärtig
verwendeten IAB-Katheterverlängerungsschlauch, mit dem der Arrow
IAB an eine Arrow IABP angeschlossen wird.
n
Richten Sie die MAQUET/Datascope IABP gemäß der verkürzten
Anweisungen auf Seite 11 dieser Kurzanleitung ein.
| 31 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
Versetzen Sie nach Ankunft an der Zieleinrichtung die MAQUET/
Datascope IABP in Standby und trennen Sie den IABKatheterverlängerungsschlauch von der Rückseite der IABP ab.
Schließen Sie das passende Ende des von der Ausgangseinrichtung
mitgebrachten IAB-Katheterverlängerungsschlauchs an den Arrow IAB
an. Schließen Sie anschließend den männlichen Luer-Anschluss des
IAB-Katheterverlängerungsschlauchs auf der Rückseite der MAQUET/
Datascope IAB-Pumpe an.
n
Zieleinrichtung
n
n
Schließen Sie den Arrow Pumpenadapter (APA) zuerst an den
männlichen Luer-Anschluss der MAQUET/Datascope IABKatheterverlängerung und anschließend an die Arrow IABP an.
n
Stellen Sie das Volumen an der Arrow IAB-Pumpe gemäß der
Bedienungsanleitung auf das Volumen des IAB-Katheters ein.
ÜBERLEGUNGEN
FÜR DEN TRANSPORT
LECKTEST DER
SICHERHEITSDISK
| 32 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
Lecktest der Sicherheitsdisk
Mithilfe dieses Tests, der vor bzw. nach jeder Verwendung der
IABP durchgeführt werden sollte, wird die pneumatische Leckrate
der Sicherheitsdisk gemessen.
WARNUNG: Der Lecktest der Sicherheitsdisk darf KEINESFALLS
durchgeführt werden, wenn die Pumpe mit dem IAB eines Patienten
verbunden ist.
n
Halten Sie die Taste IAB Füllen gedrückt, während Sie den Schalter
IABP EIN/AUS auf EIN stellen. Lassen Sie die Taste IAB Füllen los, wenn
die Meldung LECKTEST DER SICHERHEITSDISK im Hinweisbereich des
Bildschirms erscheint.
n
Verschließen Sie den IAB-Katheterverlängerungseingang mit dem
mitgelieferten Luer-Stöpsel, wenn die Meldung DISK AUSGANG
VERSCHLIESSEN auf dem Bildschirm erscheint. Wenn die Meldung
DISK AUSGANG ÖFFNEN erscheint, entfernen Sie sämtliche
Verbindungen zum IAB-Katheterverlängerungseingang.
n
Ein doppelter Signalton zeigt das Ende des Sicherheitsdisktests an.
Wenn das System den Test besteht, wird die Meldung SYSTEMTEST OK
im Hinweisbereich des Bildschirms angezeigt. Entfernen Sie den
Luer-Stöpsel.
n
Soll die IABP-Therapie beginnen, setzen Sie das Setup der Pumpe fort.
n
Wenn der Lecktest der Sicherheitsdisk fehlschlägt, untersuchen Sie
alle pneumatischen Verbindungen und halten Sie die Taste IAB FÜLL
2 Sekunden lang gedrückt, um den Test zu wiederholen. Wenn Sie
Zweifel an der Integrität der Sicherheitsdisk haben, ersetzen Sie
diese. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Sicherheitsdisk/
Kondensatentfernungsmodul“ auf Seite 7-7 der Bedienungsanleitung
der CS300.
NOTIZEN
| 33 | IAB-Einführung / CS300 - Bedienung | Cardiac Assist |
NOTIZEN
http://ca.maquet.com
www.maquet.com
PN: 0002-08-1043-02 R0 · MCV-GK-80000101-DE-01 · MAQUET ist eine eingetragene Marke der MAQUET GmbH · Die Folgenden sind in
den USA eingetragene Marken der Datascope Trademark Corp.: SENSATION PLUS, SENSATION, MEGA, LINEAR · CS300 ist eine Marke
der Datascope Trademark Corp. STATLOCK ist eine eingetragene Marke von C. R. Bard, Inc. · Copyright 2013 Datascope Corp. bzw.
Konzerngesellschaften des Unternehmens · Alle Rechte vorbehalten · 1/13
Hergestellt von:
Datascope Corp.
1300 MacArthur Blvd.
Mahwah, NJ 07430 USA
Telefon:+1 201 995 8700
Die GETINGE GROUP zählt weltweit zu den führenden Anbietern
im Bereich der Gesundheitsversorgung. Die medizintechnischen
Produkte und Lösungen der Unternehmensgruppe tragen entscheidend zur Qualitätssteigerung und Kostensenkung im Gesundheitswesen bei und werden unter den Marken ArjoHuntleigh, GETINGE
und MAQUET angeboten. ArjoHuntleigh konzentriert sich auf Lösungen für die Patientenmobilität und die Wundversorgung. GETINGE
bietet im Gesundheitswesen Lösungen für die Infektionskontrolle und in Forschungseinrichtungen für die Kontaminationsvorbeugung an. MAQUET ist auf Lösungen, Therapien und Produkte für
chirurgische Eingriffe, interventionelle Kardiologie und die
Intensivpflege spezialisiert.
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
43
Dateigröße
10 286 KB
Tags
1/--Seiten
melden