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Bedienungsanleitung Vakuumlecksuchgerät EV 20 N - Helling GmbH

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Bedienungsanleitung
Art.-Nr. 611.010.001
Vakuumlecksuchgerät EV 20 N
Ölumlaufgeschmierte Vakuumpumpe
Heidgraben, September 2008
INHALTSVERZEICHNIS
SEITE
1.
Einleitung
6
2.
Sicherheitshinweise
7
3.
Bestimmungsgemäße Verwendung
9
4.
Aufstellung / Transport
9
5.
Elektrischer Anschluss
9
6.
Inbetriebnahme
9
7.
Während des Betriebes beachten
10
8.
Wartung und Reparatur
10
9.
a) Wartung
11
b) Reparatur
11
Technische Daten
13
10. Störungssuche
14
11. Lieferbares Zubehör
15
12. Für Ihre Notizen
16
13. Bedienungsanleitung
17
Seite 3 von 23
ACHTUNG, WICHTIG
Vor Inbetriebnahme des Gerätes bitte unbedingt lesen!
Aus Sicherheitsgründen wird das Lecksuchgerät EV 20 N mit leerem
Öltank versandt.
Vor Inbetriebnahme muss das Gerät mit ca. 80 ml Öl befüllt werden.
Geeignet sind hierfür das mitgelieferte Öl oder die auf dem
Filtergehäuse aufgeführten Sorten.
Seite 5 von 23
1. EINLEITUNG
Sehr geehrter Kunde!
Wir danken Ihnen für das in unser Produkt gesetzte Vertrauen und wünschen Ihnen einen
zufriedenen und schnellen Arbeitsablauf.
Das Vakuumlecksuchgerät EV 20 N ist eine moderne Anlage zum Durchführen von
Dichtheitsproben in Rohrleitungen, Behältern, etc.
Es wurde vor der Auslieferung auf Funktion und Sicherheit geprüft. Bei Fehlbedienung oder
Missbrauch drohen jedoch Gefahren für
die Gesundheit des Bedieners
das Vakuumlecksuchgerät und anderer Sachwerte des Betreibers
die effiziente Arbeit des Vakuumlecksuchgerätes
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instandhaltung des
Vakuumlecksuchgerätes zu tun haben, müssen
entsprechend qualifiziert sein und
das Vakuumlecksuchgerät nur unter Beaufsichtigung betreiben
vor Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung genau gelesen haben
Vielen Dank!
Vakuumlecksuchgerät EV 20 N
Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung genau, um Fehler in der
Bedienung zu vermeiden.
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2. Sicherheitshinweise
•
Unfallverhütungsvorschriften beachten!
•
Außerachtlassung nachfolgender Sicherheitsmaßnahmen kann lebensgefährlich sein!
•
Vor Prüfarbeiten vorgeschriebene trockene Schutzkleidung wie z.B. Handschuhe anziehen.
•
Mit Schutzschirm Augen und Gesicht schützen.
•
Elektrischer Schock kann lebensgefährlich sein!
•
Gerät darf nur an vorschriftsmäßig geerdeten Steckdosen angeschlossen werden.
•
Nur mit intakter Anschlußleitung mit Schutzleiter und Schutzstecker betreiben.
•
Ein unsachgemäß reparierter Stecker oder beschädigte Isolierung des Netzkabels können
Stromschläge verursachen.
•
Öffnen des Gerätes nur durch autorisiertes Fachpersonal erlaubt.
•
Vor Öffnen Netzstecker ziehen. Ausschalten genügt nicht. Mindestens 5 Minuten warten, bis
das Gerät abgekühlt ist.
•
Auch bei Berühren niedriger Spannungen kann man erschrecken und in der Folge
verunglücken.
•
Vor Absturz, z.B. von einem Podest oder Gerüst, sichern.
•
Beim Prüfen Pumpe und Vakuumbrillen sachgemäß handhaben und nicht zweckentfremden.
Stromführende Teile nicht mit der nackten Haut berühren.
•
Vakuumbrillenwechsel nur bei ausgeschalteter Pumpe
•
Keine Kabel und Schläuche verwenden, welche defekt oder porös sind
•
Rauch und Gase können zu Atemnot führen und vergiften!
•
Rauch und Gase nicht einatmen.
•
Für ausreichende Frischluft sorgen.
•
Kinder und Tiere weit vom Arbeitsbereich fernhalten. Deren Verhalten ist nicht berechenbar.
•
Behälter mit brennbaren oder explosiven Flüssigkeiten aus dem Arbeitsbereich entfernen. Es
besteht Brand – und Explosionsgefahr.
•
Keine explosiven Flüssigkeiten, Stäube oder Gase durch das Schweißen oder Schneiden
erhitzen. Explosionsgefahr besteht auch, wenn scheinbar harmlose Stoffe in geschlossenen
Behältern einen Überdruck aufbauen können, wenn sie erhitzt werden.
•
Lärm der 70 dB(A) überschreitet kann dauerhafte Schädigung des Gehörs verursachen!
•
Geeignete Ohrenschützer oder –stöpsel tragen.
•
Achten Sie darauf, dass andere Personen, die sich im Arbeitsbereich aufhalten,
nicht von dem Lärm belästigt werden.
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•
Schutzgasflasche in die dafür vorgesehenen Aufnahmen stellen und mit Sicherungsketten
sichern.
•
Vorsicht im Umgang mit Gasflaschen; nicht werfen, nicht erhitzen, gegen Umfallen sichern!
•
Bei Krantransport die Gasflasche separat sichern.
•
Reparatur und Modifikationen nur durch autorisiertes und geschultes Fachpersonal!
•
Gewährleistung erlischt bei unbefugten Eingriffen!
•
Unsere Bedienungsanleitung führt Sie in den sicheren Umgang mit dem Gerät ein. Deshalb
gut lesen und erst verstehen, dann arbeiten.
•
Vor Wegtragen Netzstecker ziehen, auf das Gerät legen.
•
Den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose ziehen.
•
In waagerechter Position am Griff tragen.
UNSERE BEDIENUNGSANLEITUNG FÜHRT SIE IN DEN SICHEREN UMGANG MIT DEM GERÄT EIN.
Deshalb gut lesen und erst verstehen, dann arbeiten!
Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen!
Das Vakuumlecksuchgerät darf nur von dafür ausgebildeten und befugten Personen
bedient werden, die die Betriebsanleitung kennen und danach arbeiten können!
Vor jedem Arbeitsbeginn das Gerät auf sichtbare Schäden überprüfen und
sicherstellen, dass sie nur in einwandfreiem Zustand betrieben wird!
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3. BESTIMMUNGSGEMÄßE VERWENDUNG
Es dürfen nur gasförmige Medien gefördert werden. Die Pumpe ist zum Fördern von Flüssigkeiten
ungeeignet. Das Ansaugen von Flüssigkeiten, gleich welcher Art, führt zum Ausfall der Pumpe!
Um zu verhindern, dass Flüssigkeit von der Pumpe angesaugt wird, ist die Anlage mit einem
Abscheidebehälter ausgestattet, der regelmäßig überprüft und entleert werden muß.
Siehe hierzu Punkt 7.
Das Fördern explosionsfähiger Gemische ist unzulässig.
4. AUFSTELLUNG / TRANSPORT
Achten Sie bei der Aufstellung auf eine ungehinderte Kühlluftzufuhr. Um eine einwandfreie Funktion
der Anlage zu gewährleisten, darf diese bis zu einem Winkel von maximal 10O zur Horizontalen
betrieben werden.
Vor jedem Transport sollte der Wasserabscheider entleert werden. Die Anlage darf nicht gekippt
oder mit mehr als 10O Neigung zur Horizontalen transportiert werden, wenn sich Flüssigkeit im
Abscheider befindet.
5. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
a)
b)
Vor Inbetriebnahme unbedingt Spannungs- und Frequenzangaben auf dem Typschild
überprüfen.
Die Anlage darf nur an Steckdosen mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung
angeschlossen werden.
6. INBETRIEBNAHME
a)
b)
c)
d)
Bei Inbetriebsetzung, beim Arbeiten und bei der Wartung der Anlage sind die für den
jeweiligen Anwendungsfall gültigen nationalen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften
zu beachten.
Die Größe der Saugleitung sollte dem Anschlussdurchmesser am Abscheider entsprechen.
Verengungen des Querschnittes unbedingt vermeiden – sie vermindern die Leistung der
Pumpe.
Die Überschreitung bestimmter Vakuumwerte kann durch den Einbau von Regelventilen in
die Leitung verhindert werden.
Um zu verhindern, dass die Pumpe feste Partikel ansaugen kann, ist diese serienmäßig mit
einem Filter ausgestattet.
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7. WÄHREND DES BETRIEBES BEACHTEN
Die Trennschieber der Verdichter und Vakuumpumpen sind aus Spezialkohle und bedürfen
keiner Schmierung.
Sollte während des Betriebes Flüssigkeit angesaugt werden, so wird der maximale
Flüssigkeitsstand durch die rote Kugel (siehe Abb. 1 Pos. 41) im Schauglas (Pos.53)
angezeigt. Ist die rote Kugel sichtbar, so muß der Betrieb unterbrochen werden, da sonst
das Schwimmerventil (Pos.58) die Saugleitung zur Pumpe schließt und das Vakuum sich in
der Vakuum-Vorrichtung abbauen kann.
Durch Anheben des Gummistopfens (Pos. 30), kann der Behälter entleert werden, dies ist
nur möglich, wenn er nicht unter Vakuum steht, angezeigt durch den Vakuummeter (Pos.
50).
Anlage unter keinen Umständen
mit Öl oder Fett schmieren.
8. WARTUNG UND REPARATUR
Vorsicht: Verbrennungsgefahr! Unmittelbar nach Betrieb der Anlage können beim
Berühren der Pumpenteile Verbrennungen auftreten.
Vor Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten
Anlage vom Netz trennen.
Beim Austausch nur Originalteile verwenden! Bei der Montage ist darauf
zu achten, dass alle Pumpenteile sauber und fettfrei sind. Nach der Montage
durch Drehen am Motorlüfter, Pumpe auf Leichtgängigkeit prüfen.
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a) Wartung (siehe Abb.1 und 2)
Entleeren des Abscheiders siehe unter Punkt 7.
Die Filterpatrone (Abb.1 Pos.47) muß je nach Staubgehalt der angesaugten Luft
regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden. Sie kann dazu mit ölfreier Druckluft
(max. 1 bar) entgegen der Strömungsrichtung durchgeblasen werden.
Die Trennschieber haben einen gewissen Verschleiß, der von der Belastung und
Betriebsart des Gerätes abhängt. Sollte die Pumpenleistung nachlassen, muß eine
Überprüfung der Schieber erfolgen. Dazu muß lediglich der vordere Deckel (Pos. 10)
abgenommen werden. Falls die Höhe der Schieber nur noch 2/3 der Rotorschlitztiefe
beträgt (siehe Abb. 2), müssen sie durch neue ersetzt werden. Die neuen Schieber
müssen leicht in den Schlitzen des Rotors gleiten. Festgestellte Schmutzpartikel
müssen entfernt werden. Eine Überprüfung der Schieber muß spätestens nach 4000
Betriebsstunden stattfinden.
b) Reparatur
Wenn die Pumpe zerlegt wurde, ist beim Zusammenbau darauf zu achten, dass alle
Teile sauber und fettfrei sind.
Der engste Spalt zwischen Rotor und Gehäuse beträgt je nach Anlagentyp zwischen
ca. 0,03 mm und ca. 0,05 mm (siehe Abb. 2). Die stirnseitigen vier Schrauben
müssen gleichmäßig angezogen werden. Nach der Montage muß sich der
Motorlüfter leicht durchdrehen lassen.
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Abbildung 1
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Abbildung 2
9. Technische Daten
EV 20 N
Motordaten:
Spannung:
230 V 50 Hz
Max. Stromaufnahme:
1,6 A
Drehzahl:
2800 l/min
Schutzart:
IP 54
Isolierstoffklasse:
F
Diese Angaben basieren auf Standardanlagen.
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10. STÖRUNGSSUCHE
Sollten unter Berücksichtigung der in Punkt 1 bis 9 aufgeführten Hinweise trotzdem
Funktionsstörungen auftreten, so kann wie folgt vorgegangen werden.
Bei sämtlichen Arbeiten an der Anlage sind die unter Punkt 3 genannten
Sicherheitshinweise zu beachten.
Symptom
Mögliche Ursache
Maßnahmen
Geringes Vakuum
Geringe Leistung
Zu geringe
Netzspannung
Versorgungsspannung Prüfen
Zu geringer
Leitungsquerschnitt
Leitungsquerschnitt
prüfen
Ansaugfilter
verschmutzt
Filter reinigen (siehe Pkt.8a
Wartung)
Ansaugfilter verölt
Filter erneuern
Pumpe verunreinigt
Pumpe verölt
Pumpe reinigen,
Vorgehensweise siehe Pkt. 8a
Wartung
Pumpe reinigen,
Vorgehensweise:
Vorderen Deckel entfernen
Schieber entnehmen,
Pumpengehäuse abbauen. Alle
Pumpenteile mit fettlösendem
Reinigungsmittel zu säubern.
Keine harten Reinigungsgeräte
verwenden! Alle Pumpenteile
müssen absolut fett-, ölfrei und
trocken sein. Beim
Zusammenbau Gehäuseposition
beachten.
Undichtigkeit zwischen Verbindung zwischen Pumpe
Pumpe und
und Wasserabscheider auf
Wasserabscheider
einwandfreien Zustand prüfen.
Zuleitungen und
Zuleitungen und vorgeschaltete
vorgeschaltete
Armaturen reinigen
Armaturen verschmutzt
Abscheider entleeren, siehe Pkt.
Abscheider gefüllt
7
Bei Störungen die sich hierdurch nicht beheben lassen ist die Anlage an uns einzusenden.
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11. Vakuumbrillen und Zubehör
Vakuumbrillen für Rohre
Lieferbar von DN 50 bis DN 1200
Eine Moosgummidichtung gewährleistet
ein 100%-iges Anliegen der Brille
am Rohr.
Kehlnahtbrillen
Stumpfnahtbrillen
Ecknahtbrillen
Vakuumbrillen für Aufschweißstutzen
Die Vakuumprüfung entspricht einer Druckprüfung von 25 bar. Die Brillen sind dabei so
konzipiert, dass sie Aufschweißstutzen bis 2 Zoll aufnehmen können.
Liefergrößen (DN):
100;125;150;200;250;300
Auf Wunsch fertigen wir nach Ihren Vorgaben spezielle Vakuumbrillen. Bitte
skizzieren Sie uns den Anwendungsfall oder rufen Sie uns einfach an.
Weiteres Zubehör:
Lecksuchspray (Dose; 400 g)
Lecksuchmittel (Flasche; 500 ml)
Paste für 400 l Prüfflüssigkeit
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12. Für Ihre Notizen:
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Ölumlaufgeschmierte Vakuumpumpe
1. Einführung
1.1 Zweck der Anleitung
Diese erläutert die korrekte Vorgehensweise für das Auspacken, die Installation, den
Gebrauch, die Wartung, die Einlagerung und die Verschrottung der Pumpen der Serie L.
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, lesen Sie die in dieser Anleitung enthaltenen
Anweisungen sorgfältig durch.
Beachten Sie alle Hinweise genau, da bei unsachgemäßer Behandlung die Zerstörung der
Pumpe nicht ausgeschlossen ist. Außerdem kann es zu gefährlichen Bedingungen des
Bedienpersonals kommen.
Alle in der vorliegenden Bedienungsanleitung verwendeten Maßeinheiten stimmen mit dem
System SI (Internationales Meßsystem) überein. Die Eigenschaften der Produkte können
ohne vorherige Benachrichtigung verändert werden.
Bei allen anderen technischen Fragen wenden Sie sich bitte an den Service der HELLING
GmbH.
2. Produkt-Spezifikation
2.1 Elektrische Eigenschaften
Die elektrischen Eigenschaften der Pumpe sind auf dem Leistungsschild des Elektromotors
beschrieben.
2.2 Pumpeneigenschaften
Weitere Informationen über die Eigenschaften der Pumpe finden Sie in den Technischen
Daten.
3. Installation
3.1 Auspacken
Vergewissern Sie sich, dass die Verpackung nicht beschädigt ist. Sollte eine Beschädigung
der Verpackung vorliegen, kontrollieren Sie, ob die Pumpe einwandfrei läuft. Sollte dies
nicht der Fall sein, melden Sie dies dem Spediteur mit Nummer des Warenbegleitscheines
und informieren Sie unverzüglich die HELLING GmbH.
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3.2 Benutzersystem
Vergewissern Sie sich, dass das Benutzersystem während der Installation nicht durch
Schadstoffe verunreinigt wird.
Wenn Sie wünschen, dass das System auch bei Stillstand im Vakuum bleibt,
montieren Sie ein Absperrventil zwischen Pumpe und System.
Vergewissern Sie sich, dass keine Schwingungen oder Belastungen auf den
Pumpenanschluß übertragen werden.
3.3 Aufstellung
Zur Sicherheit eines perfekten Betriebes ist es notwendig, dass die Pumpen in belüfteten
Räumen untergebracht werden. Man muß auf jeden Fall vermeiden, dass sich warme Luft
in den genannten Räumen staut. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung.
Stellen Sie keine Gegenstände, die den normalen Luftzustrom behindern könnten, zu nahe
an den Motorlüfter.
Schließen Sie die Pumpe so an, dass die Öleinfüll- und Ablaßstopfen und die
Pegelkontrolle leicht erreichbar sind.
Die Pumpe ist mit Füßchen zur Befestigung ausgerüstet. Sorgen Sie für die nötige
Befestigung, damit ein Umfallen während eines Transportes des Systems auf jeden Fall
vermieden wird. Die Pumpe muß auf einer perfekt horizontalen Fläche aufgestellt werden.
3.4 Füllen des Tanks
Füllen Sie den Öltank nicht über den zugelassenen Maximalpegel hinaus.
Jede Pumpe kommt ohne Öl im Tank zum Versand. Verwenden Sie nur DVP-Öl.
-
Schrauben Sie den Stöpsel zur Einfüllung ab
Füllen Sie Öl in den Tank, bis der Pegel die Mitte des Füllstandsanzeiger
erreicht
Schrauben Sie den Stöpsel zur Einfüllung wieder auf und wischen Sie etwaige
Tropen ab
3.5 Elektrischer Anschluss
Der elektrische Anschluss muß unter Beachtung der gültigen Elektronormen durch
Fachpersonal vorgenommen werden.
Kontrollieren Sie, dass die Versorgungsspannung mit der auf dem Motortypenschild
identisch ist.
Kontrollieren Sie auf jeden Fall die Drehrichtung
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Bringen Sie immer ein Elektroschutzsystem zwischen der Pumpe und dem
Versorgungsnetz an. Sie finden die Stromwerte auf dem Motortypenschild.
Die Pumpe wird normalerweise ohne Elektrokabel und ohne Schalter geliefert. Halten Sie
sich hinsichtlich der Anschlüsse bitte genau an den Plan, der im inneren des Klemmkastens
untergebracht ist oder sich auf dem Motortypenschild befindet.
3.6 Verbindungen der Ansaugung und des Ablasses
Es ist strikt verboten, Gasarten wie Sauerstoff oder seine Gemische anzusaugen, da
sie Deflagrationen hervorrufen können.
Verwenden Sie keine Rohr- bzw. festen Leitungen zum Anschluss der Ansaugung
und des Abflusses (max. Überdruck beim Ablass: 0,3bar). Es ist nötig, die Pumpe
ordnungsgemäß an das Benutzersystem anzuschließen.
Auf jeden Fall zu vermeiden sind: Leitungen aus Leinengummi, zu kleine
Durchmesser (NIEMALS unter dem Durchmesser der Ansaugung), übertriebene
Längen, enge und häufige Krümmungen.
Bei der Ansaugung verwenden Sie immer einen Filter, vor allem dann, wenn die
Pumpe mit unreinen Gasen arbeitet.
Vermeiden Sie, dass sich Abgase im Arbeitsraum stauen.
Die Abgase der Pumpe müssen so behandelt werden, dass sie nicht den Arbeitsraum und
die Atmosphäre der Umgebung vergiften.
Wenn kondensierbare Dämpfe gepumpt werden, darf sich das Kondenswasser, das sich in
der Abgasleitung gebildet hat, nicht sammeln und auch nicht in die Pumpe zurück fließen.
Folglich muß die Rohrleitung abwärts geneigt seine und keine Krümmungen haben.
4. Betrieb
4.1 Ansaugbare Gase
Die Pumpe ist entwickelt worden, um mit sauberer Luft, Wasserdampf oder Edelgasen zu
arbeiten. Die Temperatur der angesaugten Gase muß sich innerhalb von 0 bis +40°C
bewegen.
Es ist nicht möglich, die Pumpe für die Ansaugung von aggressiven, schädlichen oder
verunreinigten Gasarten und Sauerstoff zu verwenden.
Beim Ansaugen von Wasserdämpfen muß die Pumpe vor Beginn des Arbeitszyklus
auf die Betriebstemperatur gebracht werden. Dazu die Pumpe ca. 30 min lang mit
geschlossener Ansaugöffnung laufen lassen.
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4.2 FKM-Ausführung
Die nach dieser Ausführung gebaute Pumpe ist mit besonderen Vorrichtungen wie den
FKM-Dichtungen ausgerüstet, die deren Verwendung auch bei einigen aggressiven
Gasarten ermöglichen.
Es ist jedenfalls nötig, Kontakt mit dem Hersteller aufzunehmen, um sich zu vergewissern,
dass die betreffende aggressive Gasart unter eben die fällt, mit der die Pumpe arbeiten
kann.
4.3 Inbetriebnahme
- Vergewissern Sie sich, dass der Pumpenablauf nicht verstopft ist
- Die Pumpe kann im Betrieb hohe Temperaturen erreichen
- Die Pumpe darf nicht als Kompressor verwendet werden.
Nach Inbetriebnahme der Pumpe kann diese mit Drehzahlen arbeiten, die unter den
normalen Drehzahlen liegen, wenn die Raumtemperatur unter der genehmigten Temperatur
liegt, oder wenn das Öl verunreinigt ist, oder wenn die Versorgungsspannung unter der
geforderten Spannung liegt.
Wenn die Drehzahl nach einigen Sekunden den Nominalwert erreicht, muß sich der
installierte Wärmeschutzschalter einsetzen, um die Pumpe zu schützen.
Es muß gewährleistet sein, dass die Pumpe mit den zulässigen Druckwerten arbeitet.
(Siehe Abschnitt 2.2).
Die Pumpe sollte nicht zu lange mit geöffneter Ansaugöffnung betrieben werden.
4.4 Abschalten
Bevor die Pumpe abgeschaltet wird raten wir Ihnen, sie ca. 30 Minuten mit verschlossener
Ansaugung laufen zu lassen. Dieser Arbeitsgang ermöglicht es, die Pumpe bei der
nächsten Inbetriebnahme nicht zu beschädigen, wenn aufgrund der sich in der
Ansaugkammer befindlichen Feuchtigkeit der Rotor oxidieren sollte.
5. Wartung
5.1 Allgemeine Informationen
Befolgen Sie sorgfältig die nachfolgend aufgeführten Anweisungen, andernfalls kann
es zu Störungen der Pumpe und Gefahren für das Bedienpersonal kommen.
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-
Trennen Sie die Pumpe immer vom Elektronetz, so das sie nicht zufällig anspringen
kann
Warten Sie mit allen Arbeiten bis die Pumpe auf ungefährliche Temperaturen
heruntergekühlt ist
Nehmen Sie keine Wartung vor bevor Sie nicht alle notwendigen Ersatzteile haben
Vergewissern Sie sich, dass das Bedienpersonal technisch geschult ist um an
Vakuumpumpen zu arbeiten und das es alle geltenden Normen erfüllt um die
Sicherheit eines jeden einzelnen zu gewährleisten
Führen Sie keine Arbeiten durch, die in dieser Bedienungsanleitung nicht genannt
werden
5.2 Planmäßige Wartung
Die unten aufgeführte Tabelle zeigt alle in den angegebenen Intervallen durchzuführende
Arbeiten auf, um die Pumpe in einem einwandfreien Zustand zu halten:
Arbeitsgang
(A) Ölstandskontrolle
(B) Ölwechsel
(C) Reinigung des Motorlüfters und
allgemeine Reinigung der Pumpe
(D) Austausch des Reinigungsfilters
(E) Austausch der Schieber
Stunden
24
500
1.000
2.000
10.000
Je nach Einsatzart und Einsatzort der Pumpe können die Wartungsarbeiten öfter notwendig
sein. (Hohe Temperaturen der angesaugten Gasarten, Vorhandensein von
kondensierbaren Dämpfen in den angesaugten Gasen etc.).
5.3 Ölkontrolle (A)
Kontrollieren Sie, ob der Ölpegel die Mitte des Standanzeigers erreicht hat. Kontrollieren
Sie den Ölzustand, wenn es dunkel oder trübe erscheint. Dies ist ein Anzeichen dafür, dass
das Öl aufgrund von angesaugten Stoffen verschmutzt ist. Wechseln Sie das Öl wie folgt
beschrieben.
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5.4 Ölwechsel (B)
1. Lassen Sie die Pumpe ca. 15 Minuten arbeiten, sodass das Öl flüssig wird.
2. Stoppen Sie die Pumpe und trennen Sie sie von der Stromversorgung.
3. Schrauben Sie den Auffüllstopfen ab.
4. Beschaffen Sie sich einen Behälter der groß genug ist, das gesamte Öl aufzufangen
und öffnen Sie den Ablaßhahn.
5. Neigen Sie die Pumpe leicht um das gesamte Öl ausfließen zu lassen.
6. Schließen Sie den Ablaßhahn und füllen Sie durch das Einfüllloch neues, sauberes
Öl ein, bis die Mitte der Ölstandsanzeige erreicht ist.
7. Stellen Sie den elektrischen Anschluss wieder her.
8. Lassen Sie die Pumpe einige Minuten mit geschlossener Ansaugung laufen und
füllen Sie gegebenenfalls noch Öl nach.
5.5 Reinigung der Pumpe und der Motorschutzhaube (C)
Die Reinigung der Motorschutzhaube und der Pumpe wird vorgenommen, um etwaige
Staubrückstände zu entfernen. Bitte entfernen Sie Staub mit Pressluft und /oder einem
sauberen Tuch. Benutzen Sie keine Flüssigkeiten oder andere Substanzen.
5.6 Austausch des Reinigungsfilters (D)
Die Anweisungen zum Austausch des Reinigungsfilters sind im Austauschsatz enthalten.
5.7 Austausch der Schieber (E)
Die Anweisungen für den Austausch der Schieber sind im Wartungssatz enthalten.
5.8 Fehlersuche
Sollte die Pumpe nicht ordnungsgemäß funktionieren, überprüfen Sie bitte, ob das Problem
nicht durch eine der oben beschrieben Maßnahmen gelöst werden kann. Sollte dies nicht
der Fall sein, wenden Sie sich bitte an die HELLING GmbH.
6. Einlagerung, Transport, Entsorgung
6.1 Einlagerung
Die Einlagerung der Pumpe muß erfolgen, nachdem man sie gesäubert und mit frischem Öl
befüllt hat. Schließen Sie die Ansaugung und den Ablass mit den dafür vorgesehenen
Einrichtungen und lagern Sie sie in einem kühlen und belüfteten Raum bei einer unter 2.2
angegebenen Temperatur ein.
6.2 Tranport
Unter wie angegebenen klimatischen Bedingungen kann die wie oben vorbereitete Pumpe
abgedeckt transportiert werden. Vor dem Transport ist es ratsam, das Öl aus dem Tank zu
leeren.
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6.3 Entsorgung
Die Entsorgung der Pumpe muss unter Einhaltung der jeweiligen, von der nationalen
Gesetzgebung vorgesehenen Normen erfüllen. Insbesondere ist darauf zu achten, dass
Dreck und Öl nicht die Umwelt belasten
Technische Daten
Saugvermögen
Enddruck (abs)
max. Eintrittsdruck für Wasserdampf
max. Wasserdampfverträglichkeit
Motorleistung
U/min
Schallpegel (UNI EN ISI 2151)
Gewicht
Öltyp
Ölmenge
Pumpenansaugung
Betriebstemperatur (Raumtemperatur 20°C)
kontinuierlicher Arbeitsbereich (abs.)
zulässige Arbeitsraumtemperatur
Lagerraum / Transportraumtemperatur
50Hz = 4m³/h / 60Hz = 4,4m³/h
2mbar - hPa
(1-)kW / 50Hz = 0,12 / 60Hz = 0,15
(3-)kW / 50Hz = 0,12 / 60Hz = 0,14
50Hz = 2800n/min / 60Hz =
3300n/min
50Hz = 57dB(A) / 60Hz = 59dB(A)
5,4 (52,9) kg (N)
BV32 (SW40) cod. DVP
0,06dm³
Ø9mm - 1/8"G
50Hz = 60-65°C / 60Hz = 65-70°C
200 / 2 mbar / hPa
12 - 40°C
-20 - +50°C
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