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ALSAN Handbuch - Soprema

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ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
1
1
HILFSMITTEL
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
Handbuch
Abdichtung
An- und Abschlüsse
unkompliziert
sicher
Handbuch
für Flüssigkunststoffe
FORMULARE
PROTOKOLLE
Details
www.alsan.com
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
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INDEX
1 Basisinformationen Flüssigkunststoffe
04
Arbeiten mit Flüssigkunststoffen am Bau
06
Die richtige Untergrundvorbereitung
10
Grundlagen Verarbeitung EP Produkte
14
Attraktive Werkstoffe – Flüssige Kunststoffe
18
Fast Drying mit PMMA-Flüssigkunststoffen
20
2 Hilfsmittel
22
Untergrundtabelle
24
Dosierung Katalysator und Taupunktberechnung
30
3 Formulare/Protokolle
34
Aufnahmeprotokoll, Ausführungsprotokoll
36
Bestellformulare, Praxiskurse
38
www.alsan.com
HILFSMITTEL
FORMULARE/PROTOKOLLE
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
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HILFSMITTEL
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
4
FORMULARE
PROTOKOLLE
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
Kompetenz in Flüssigkunststoffen am Bau
ARBEITEN MIT FLÜSSIGKUNSTSTOFFEN AM BAU
DREI BEISPIELE IM KURZBESCHRIEB
Epoxydharze: Diese Stoffgruppe verfügt über sehr gute
mechanische Eigenschaften und eine allgemein gute
Chemikalienbeständigkeit.
1. DIE AUSGANGSLAGE, ODER:
UM WAS ES GEHT.
Flüssige Kunststoffe im Bauwesen stellen eine komplexe
Sachgruppe für Abdichtungen und Beschichtungen dar.
Sie enthält verschiedene Werkstoffe für unterschiedlichste
Nutzungsanforderungen und Einsatzgebiete. Im Vordergrund stehen Kunststoffe auf der Basis von: Epoxydharzen EP, Polyurethanen PUR, Polyestern UP, Polymethylmethacrylaten PMMA, Vinylestern VE.
All diese Harze sind in verschiedensten Formulierungen
mit unterschiedlichsten Eigenschaften auf dem Markt
erhältlich. Flüssige Kunststoffe als Abdichtung oder
Beschichtung haben grundsätzlich die AAufgabe bindend, eine lange Haltbarkeit zu garantieren, und Bauteile
nachhaltig vor schädigenden Einflüssen zu schützen.
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Polyurethane: Vielseitig formulierbar. Spezifisch formuliert
ergeben sich rissüberbrückende Eigenschaften. Mit den
Rohstoffen lassen sich Varianten mit unterschiedlichsten
Anforderungs- und Nutzungsprofilen herstellen.
Polymethylmethacrylate: Von elastisch bis hart, alles ist
möglich. Es ist der einzige Stoff, der sich bei unterschiedlichen Temperaturen während der Verarbeitung auf der
Baustelle polymerisieren kann, was zu besonderen Eigenschaften führt, und somit den Einsatz bei speziellen
Anforderungen ermöglicht.
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
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Der Grundsatzentscheid über einen Systemaufbau
entsteht durch die Beurteilung der Nutzungsanforderungen und dem zu beschichtenden Traggrund. In manchen
Situationen spielen die Umweltbedingungen bei der
Applikation eine entscheidende Rolle, die bei der Evaluation einer Stoffgruppe zum tragen kommen. (z.B. tiefe
Verarbeitungstemperaturen). Aussergewöhnliche Situationen erfordern manchmal auch den Mix verschiedener
Stoffgruppen zu einem System.
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
2. DIE WAHLKRITERIEN
Die Klärung der Produkt- und Systemfrage bedeutet eine
wesentliche Vorentscheidung. Gleichwohl müssen Sie sich
als Verarbeiter noch vor den eigentlichen Beschichtungsarbeiten einige wichtige Fragen stellen und beantworten.
Das beginnt mit den Kenntnissen der Baustelle, über den
Stand der Vorbereitungsarbeiten, der Zugänglichkeit, über
die Ausführungsdetails, Materialbeschaffung und Lagerung bis zur Schlussabnahme der Abdichtungs- oder
Beschichtungsmassnahme. Deshalb listen wir für Sie in
der nachfolgenden Übersicht die wichtigsten Überlegungen auf. Sie soll als nützliche Hilfe vor, während und nach
Ihren Arbeiten dienen.
HILFSMITTEL
3. DIE VORBEREITUNG
4. DIE SCHLUSSFOLGERUNG
Die Konsequenz: nur gut ausgebildete Fachverarbeiter
werden in der Lage sein, umfassende Problemstellungen
mit qualitativ hochwertigen Produkten zu realisieren.
ALSAN lässt Sie in Ihrem Handeln jedoch nicht allein, und
bietet Fachausbildungen im firmeneigenen Trainingscenter,
sowie eine kompetente Fachbetreuung vor und während
der Arbeitsausführung an.
FORMULARE
PROTOKOLLE
Unsere Aufstellung und Auflistung zeigen eine doppelte
Herausforderung hinsichtlich einer Abdichtung oder
Beschichtung mit flüssigen Kunststoffen auf:
• Bereits die Bewertung und Bestimmung der Produkte
und Systeme bedarf gründlicher Fachkenntnisse.
• Die Ausführungsplanung und die schlussendliche Realisie rung sind eine anspruchsvolle und komplexe Disziplin.
Kompetenz in Flüssigkunststoffen am Bau
ARBEITEN MIT FLÜSSIGKUNSTSTOFFEN AM BAU
SCHRITT 1:
DIE ELEMENTAREN VORAUSSETZUNGEN
In einem ersten Schritt muss zwingend die Ausgangslage
bzw. die Ist-Situation vor Ort überprüft werden. Sinnvollerweise ein bis zwei Tage vor Arbeitsantritt. Ist denn alles
«Paletti» wenn die Verlegemannschaft anrückt?
• Sind die Vorbereitungsarbeiten so ausgeführt,
dass ein sicheres Arbeiten und eine qualitativ
saubere Massnahme ausgeführt werden kann?
• Ist die Beschichtungsebene korrekt bearbeitet?
(Kugel- oder Sandstrahlen, Feinfräsen, Grinden usw.)
• Entsprechen diese Arbeiten den Vorgaben aus
der Norm und entsprechen diese meinen Vorgaben? (Ebenheit, Rauigkeit, Qualität, etc.)
• Sind Reprofilierungen, Ausgleichspachtelungen,
Lunkernverschluss oder Gefälleanpassungen
auszuführen oder ausgeführt?
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• Wie sind die Vorgaben für den Boden/Wandanschluss?
(Hohlkehlen)
• Müssen Arbeits- und Dilatationsfugen ausgebildet werden? (Profile)
• Wurden die Einbauteile wie Abläufe, Rinnen, Profile korrekt versetzt?
• Sind diese Vorarbeiten in ordentlicher Qualität und mit beschichtungsverträglichen Produkten ausgeführt?
• Sind die auszuführenden Arbeiten im Leistungs beschrieb definiert?
• Wenn Nein: Zusatzarbeiten definieren und an Bauleitung kommunizieren und bewilligen lassen.
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SCHRITT 2:
DER ÄUSSERE RAHMEN UND DER TRAGGRUND
SCHRITT 4:
DAS WIE DER AUSFÜHRUNG
Die Gegebenheiten vor Ort müssen für eine sachgerechte
Ausführung in mancherlei Hinsicht stimmen! Können
nachfolgende Fragen nicht mit «Ja» beantwortet werden,
dann sollten Sie sich nicht scheuen, den Start des
Arbeitbeginns zu verschieben.
In Bezug auf die Ausführung – also der eigentlichen
Applikation – der Abdichtungs- oder Beschichtungsmassnahme ist noch einmal zu hinterfragen, ob die
fachlichen Kompetenzen sowie die technischen
Hilfsmittel in Form der richtigen Werkzeuge auch
wirklich vorhanden sind.
Noch vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn sollten Sie einen
genauen Check der vorhandenen Arbeitsmittel und damit
des Wareneinganges durchführen. AVOR das Kürzel für
Arbeitsvorbereitung richtig gelebt, erspart viel Geld und
Ärger.
• Ist das Material wie vereinbart und bestellt, in Menge
und Spezifikation eingetroffen? Lieferschein gehört zur
Dokumentation. Chargen Nr. und LOT Nr. können bei
Beanstandungen wichtige Infos sein.
• Ist das Material vorgabegerecht gelagert und aufgestellt,
dass keine Verwechslungen von Komponenten
vorkommen können?
• Ist der Mischplatz so installiert, dass gefahrenfrei
gearbeitet werden kann?
• Sind alle Maschinen, Gerätschaften und Hilfsmittel
vor Ort? z. B. Strom, Licht, Mischer, Waage,
Abtropfständer und Auffangbehälter, Umtopfgefässe,
Transporthilfsmittel, Reiniger und – wichtig und oft
doch übersehen – das richtige Werkzeug zum Öffnen
der Gebinde.
SCHRITT 5:
DER ABSCHLUSS
Last but not least, muss der Arbeitsplatz geordnet
verlassen werden.
HILFSMITTEL
SCHRITT 3:
DAS HANDLING UND DIE BESCHAFFUNG DER
MATERIALIEN
• Sind die Verleger, sind Sie selbst «fit» genug, die
bevorstehende Aufgabe fachgerecht auszuführen
oder ist noch ein Anwendungstechniker beizuziehen?
• Ist die Sicherheit der Personen gewährleistet, sind
die notwendigen Schutzmassnahmen vorhanden?
• Denken Sie etwa an: Schutzhandschuhe und -creme,
Schutzbrille und Gehörschutz.
• Gibt es sonst noch Fragen?
• Ist gewährleistet, dass niemand auf die frische
Beschichtung tritt?
• Sind alle Absperrungen und Infohinweise platziert?
• Ist gewährleistet, dass schädigende Beaufschlagung
von Wasser, Staub, Kälte usw. nicht zu früh stattfinden?
• Sind die Leergebinde zusammengestellt und vor
unbefugtem Zugriff gesichert?
• Ist eine Abnahme vor Freigabe der Fläche erfolgt?
• Sind Schutzmassnahmen (Abdeckungen) vorgesehen?
• Wenn die Fragen mit «Ja» beantwortet werden,
können Sie die Baustelle mit gutem Gewissen verlassen!
FORMULARE
PROTOKOLLE
• Sind die klimatischen Bedingungen mit den Vorgaben
des Stofflieferanten für die Applikation gegeben?
(In Bezug auf Temperatur, Temperaturstabilität,
Luftfeuchtigkeit, Taupunkt etc.).
• Sind die unumgänglichen Bedingungen für ein
produktkonformes Vorgehen und Endresultat gegeben?
(In Bezug auf Restfeuchte im Substrat, Haftzugfestigkeit,
Verunreinigungen versch. Art, Porosität, lose, mürbe
oder hohl liegende Stellen.)
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BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
Die richtige Untergrundvorbereitung
DIE RICHTIGE UNTERGRUNDVORBEREITUNG
Das Beurteilen, Bearbeiten und Behandeln des Untergrundes (auch Substrat, Traggrund oder Beschichtungsebene
genannt) sind drei wichtige Basistätigkeiten, die über das
Gelingen einer Abdichtungsbzw. Beschichtungsmassnahme mit flüssigen Kunststoffen entscheiden.
Der Fachmann weiss, welche Kriterien entscheidend sind,
um dem Bauherrn eine funktionstüchtige, dauerhafte,
langlebige und mängelfreie Beschichtung oder Abdichtung zu liefern. Dabei gehört es zu seinen Pflichten, den
Untergrund zu prüfen und zu beurteilen, um die richtigen
Massnahmen in Bezug auf die nachfolgenden Arbeitsschritte durchzuführen.
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1. SCHRITT: BEURTEILEN
Beim Beurteilen des Untergrundes wird zunächst festgestellt, um welche Art des Untergrundes es sich handelt
und in welchem Zustand sich dieser befindet. Um eine
erfolgreiche Abdichtung- oder Beschichtung durchzuführen, muss hier festgelegt werden, wie der Untergrund zu
behandeln und zu bearbeiten ist. Gleichzeitig kann zu
diesem Zeitpunkt, unter Kenntnis der Nutzungsanforderungen, über das passende System und die richtigen
Materialien entschieden werden. In den meisten Fällen
handelt es sich um einen Traggrund auf Basis hydraulisch
gebundener Stoffe, wie Beton, Estrich, Hartbeton oder
Mörtel. Darüber hinaus gibt es weitere Baustoffe, bei der
eine Beschichtungs- bzw. Abdichtungsarbeit anfallen
kann: Holz und Trockenbauplatten verschiedenster
Beschaffenheit, Anhydrit und Magnesit-Beläge, Bitumen
gebundene Untergründe wie Asphaltbeton (AC) und
Gussasphalt (MA) müssen ebenso beurteilt werden
wie eventuell gealterte und genutzte Kunstharzbeläge,
keramische Plattenbeläge, etc. Aufgrund der zum Teil
vollständig unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften einzelner Baustoffe und deren
unterschiedlichem Verhalten z. B. in Bezug auf Thermoplastizität, Elastizität, Porosität oder Benetzungsfähigkeit
sind diese Untergründe gesondert zu betrachten.
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
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Rotationsschleifen /-fräsen
3. SCHRITT: BEHANDELN
Selbst bei den zementgebundenen Untergründen sind
wesentliche Unterschiede zu beachten. So spielt zum
Beispiel die Oberflächenqualität eine wichtige Rolle, da
mit einer optimalen Oberflächenzugfestigkeit eine gute
Scherfestigkeit erreicht wird. Dies ist ein wesentlicher
Beitrag zur Erfüllung der spezifischen Anforderungen
einer Beschichtung. Ebenso sind generelle Unebenheiten
zu identifizieren und zu beheben, da ungleiche Schichtaufträge bei FLK-Applikationen die Verbrauchsmengen
und die Leistungsfähigkeit des Systems erheblich beeinflussen. Dies ist vor allem bei Riss überbrückenden
Membranen der Fall.
FORMULARE
PROTOKOLLE
Händisches Nacharbeiten mit kleinem Rotoschleifer
Diese Methode hat sich in der Vergangenheit stark
etabliert, ist aber nicht in allen Situationen das effizienteste und vor allem nicht das schonendste Verfahren.
Mit gegenläufigen Horizontal-Rotationsschleifgeräten
und speziellen Anrau- und Abtragswerkzeugen mit
unterschiedlicher Harter-Bestückung können mindestens
gleichwertige, wenn nicht bessere Resultate erzielt
werden. Beide Methoden sind staubarm, da diese Geräte
über eine direkte Staubabsaugung verfügen. Andere
Massnahmen zum Abtragen, Aufrauen und Reinigen wie
Hochdruckwasserstrahlen mit unterschiedlichen Druckeinstellungen, Sandstrahlen mit geeignetem Strahlgut
und Druckaufbau, manuelles Schleifen mit geeigneten
Schleifkörpern oder das Feinfräsen sind ebenfalls von Fall
zu Fall einsetzbar. Matrix zertrümmernde oder polierende
Massnahmen sind ungeeignet und zu vermeiden. Teilweise sind die oben aufgezählten Massnahmen aus
Gründen der Umgebungseinschränkungen (Wasser,
Erschütterungen, Vibrationen, Staub) nicht in die Evaluation einzubeziehen. Wird mechanischer Abtrag oder
Ausstemmen gefordert, ist eine besondere Vorsicht
notwendig. Schlagende Einwirkungen auf die Armierung
sind ebenso wie unnötiges Loslösen von festem Mineral
aus der Betonmatrix zu vermeiden.
HILFSMITTEL
Erst nach Auswertung der Beurteilungsergebnisse, kann
eine fundierte Aussage über die sinnvolle Bearbeitung des
Untergrundes getroffen werden. Die einfachste Massnahme mit grosser Flächenleistung ist das Kugelstrahlen.
Damit wird zunächst die oben liegende Minderqualität im
Substrat, die einen grossen Einfluss auf die Haftfestigkeit
der aufzubringenden Materialien hat, entfernt und Feinanteile werden ausgetragen. Somit entsteht eine Rauheit
mit relativ gleichmässiger Oberflächentextur, die einen
wesentlichen Beitrag zur Haftung leistet.
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
2. SCHRITT: BEARBEITEN
Die richtige Untergrundvorbereitung
Darüber hinaus ist auf erhöhten Luftporengehalt, Zugaben
wie Stahl- oder Kunststofffasern, Fillern und Betonzusatzmitteln oder auf die Nachbehandlung des neu eingebrachten Betons zu achten. Eine sehr wichtige Massnahme ist
die Ermittlung der Restfeuchte im zu beschichtenden
Untergrund. Dies erfolgt mit dem CM Gerät oder mit
anderen geeigneten und zugelassenen Instrumenten wie
z. B. dem TRAMEX Gerät.
Die Untergrundbehandlung ist meist identisch mit der
ersten Schicht des Beschichtungssystems, der Grundierung. Teilweise ist es notwendig eine oder mehrere
der nachfolgenden Massnahmen vorab durchzuführen.
• Flächiges oder partielles Reprofilieren
• Laminieren
• Risse verpressen
• Verstärkungen
Bei der Grundierung werden zu 90 % hochwertige
alkaliresistente und hydrolysenbeständige Epoxydharze
eingesetzt. Es wird eine Verbindung (Adhäsion/Kohäsion)
zwischen Substrat und Beschichtung hergestellt und eine
Absperrung gegenüber schädlichen Störungen wie
Pinholes, Ablösungen, Blasenbildungen, Osmose, etc.
zwischen Substrat und nachfolgender Beschichtung
aufgebaut.
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Grundierungen sollten immer geschlossen Film bildend
und Poren füllend aufgebracht werden. Dabei haben die
Viskosität und die Qualität des Grundierharzes sowie
Untergrundtemperatur und Taupunkt einen wesentlichen
Einfluss auf das Ergebnis. Durch das Abstreuen der noch
frischen Grundierung mit Quarzsand bei Epoxydharzen,
erzielt man eine verbesserte Haftung der nachfolgenden
Schichten. Dabei wird jedoch der geschlossene Film
perforiert, was das Ziel der Absperrung gegenüber
störenden Einflüssen in Frage stellt. Ein zweiter Auftrag
des Grundierharzes wäre in vielen Fällen eine wirksame
Massnahme zur Schadensvorbeugung.
Bei PMMA-Grundierungen ist das Abstreuen mit Quarzsand nicht nötig, da sich die Verbindung der einzelnen
Schichten über die Adhäsion einstellt. Daraus resultieren
weitere essentielle Vorteile, die vor allem das Schadenspotential wesentlich verringern.
FAZIT
Mit einer gewissenhaften Beurteilung des Untergrundes,
der richtig gewählten Untergrundbearbeitung und einer
hochwertigen Behandlung, ist der Grundstein für eine
erfolgreiche, sichere und langlebige Beschichtung bzw.
Abdichtung gelegt.
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
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• Feuchtigkeitsmessgeräte für Beton und Überzug (CME)
sowie für spezielle Untergründe (ME PLUS)
• Zerstörungsfreie Prüfung von zementgebundenen (CME)
und von porösen Untergründen wie Holz, Verputz, etc.
(ME PLUS)
• Messung bezogen auf Masse % (CME)
bzw. Volumen % (ME Plus)
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
Feuchtigkeitsmessegeräte
TRAMEX CME & ME PLUS
FORMULARE
PROTOKOLLE
HILFSMITTEL
• Einfache und effiziente Bestimmung
der Untergrundfeuchtigkeit.
Grundlagen Verarbeitung EP Produkte
GRUNDLAGEN ZUR VERARBEITUNG
DER ALSAN-EPOXYDHARZGRUNDIERUNGEN
UNTERGRUNDVORBEHANDLUNG
Zementgebundene Beton- und
Estrichflächen
Die Oberflächen müssen fest, tragfähig, griffig und frei von
Schlämmen, Staub, Öl und anderen haftungsstörenden
Substanzen sein. Bei alten, benutzten Flächen ist zusätzlich auf Salz- und Ölverunreinigungen zu prüfen. Die
Abreissfestigkeit des vorbereiteten Untergrundes muss
i. M. ≥ 1,5 N/mm² sein. Kleinster Einzelwert 1,0 N/mm².
Bei der Beschichtung mit ALSAN EP 106 darf die Betonrestfeuchte, im festen Verbund mit dem Untergrund, 4 %
(Gewicht) überschreiten (Taupunktabstand beachten!).
Es ist keine Messung der Restfeuchte notwendig. Bei
schwimmenden Estrichen, die eine Folie als Unterlage
haben, sollte die Restfeuchte nicht grösser 3.0 % sein,
und beim Einsatz von Fussbodenheizungen sollte die
Restfeuchte generell nicht grösser 1.5 % sein (Messgerät
= CM-Gerät von Riedel de Haen). Wichtig, Heizprotokoll
erstellen!
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Für die Oberflächenbehandlung sind die Verfahren
Kugelstrahlen, Fräsen und abtragendes Diamantschleifen
zugelassen. Alle Massnahmen bedürfen anschliessenden
Absaugens der Flächen. Es muss dafür gesorgt werden,
dass die Betonfeinstteile aus der Oberfläche entfernt
werden. Die Rautiefe sollte nach der Untergrundvorbehandlung 0,5 mm betragen. Seitens des Auftraggebers
bzw. Estrich- / Beton- Herstellers ist sicherzustellen,
dass der Beton / Estrich als Zuschlagsstoff keine Opalsandsteine und Flint sowie präkambrische Grauwacke
oder andere alkali-empfindliche Zuschläge gemäss Alkali
- Richtlinie DAfStb enthält => Alkalitreiben
Vakuumbetone und Hartstoffoberflächen
Die zu beschichtenden Oberflächen müssen im Einzelfall
beurteilt und gesondert bearbeitet werden. Der Zustand
und die Eigenschaften der zu beschichtenden Oberflächen sollte immer protokolliert werden. Sichtbare und
erkennbare Mängel sind gegenüber dem Kunden schriftlich aufzuzeigen.
Testfläche zu empfehlen. Da ALSAN EP 106 in der Regel
bei feuchten Untergründen angewandt wird, empfiehlt es
sich Magnesit und Anhydrit (Gips)-Beläge nicht zu
beschichten. Es besteht die Gefahr, dass feuchte Beläge
durch die dampfdichte Versiegelung nicht austrocknen
und dann eine Zersetzung durch die eingeschlossene
Feuchtigkeit erfolgt. Klima- und Objektbedingungen
Feuchter Betonuntergrund und
Frischbeton
Es muss vor Bearbeitung dieser Flächen zweifelsfrei
geklärt werden, woher die Feuchtigkeit kommt. Bei
drückendem Wasser muss z. B. vorher verpresst werden.
Erst dann kann eine Aussage bzw. eine Empfehlung
ab-gegeben werden. Frischbeton soll einen WZ-Faktor
von ≤ 0,5 haben. Nach ca. 7 Tagen wird die Oberfläche
kugelgestrahlt und dann 2 x mit ALSAN EP 106 versiegelt
(siehe technisches Informationsblatt). ALSAN EP 106 ist
speziell für feuchte, zementöse Untergründe entwickelt
worden. Es ermöglicht eine Beschichtung feuchter
Flächen ohne Berücksichtigung der Untergrundfeuchte.
Bei sehr feuchten Flächen empfehlen wir es die Grundierung aufzuspachteln und dann mit einem Besen
einzumassieren. Dies erhöht zusätzlich die Haftung zur
beschichteten Flächen. Bitte beachten Sie den Taupunkt
bei der Beschichtung.
Beschichtungsarbeiten sind
grundsätzlich nur bei fallender
oder gleichbleibender Temperatur
auszuführen.
Andernfalls kommt es zu Blasenbildungen, die nur mit
hohem Aufwand zu beheben sind. Hierbei ist auch auf
Fensterfronten, den Lauf der Sonne und offene Türen zu
achten. Ebenso auf eventuelle Heizquellen, z. B. im Keller
verlegte Warmwasserrohre, Infrarotstrahler, usw. Die
Einhaltung der angegebenen Objekt- / Verarbeitungstemperaturen ist wichtig, da die Flüssigkunststoffe auf
Temperaturschwankungen durch Viskositäts- und
Härtungsänderung reagieren. Hierdurch wird die Qualität
beeinflusst. Niedrigere Temperaturen bewirken eine
langsamere Härtung, eine schlechtere Oberfläche und
einen höheren Materialverbrauch. Bei höheren Temperaturen kann durch eine zu schnelle Reaktion ebenfalls
eine nicht optimale Oberfläche entstehen. Die optimalen
Objekttemperaturen liegen bei 15 - 25° C. Vor, während
und nach dem Beschichten ist auf den Taupunktabstand
(+3° C) zu achten. Speziell bei wässrigen Systemen führt
eine falsche Belüftung zur Taubildung und damit auch zu
Oberflächenstörungen. Es ist darauf zu achten, die frisch
beschichteten Flächen vor Betauung, Regen, Wasser usw.
bis zur chemischen Belastbarkeit zu schützen. Andernfalls
kann es zu Verfärbungen, Blasenbildung oder auch
Klebrigkeit kommen. Diese Fehler müssen dann z. B.
durch Strahlen beseitigt und überarbeitet werden.
Alter, verölter Beton / Estrich
Es können verölte Betonoberflächen direkt nach dem
Kugelstrahlen beschichtet werden. Bitte wenden Sie
sich an den technischen Dienst.
Magnesit- und Anhydrit (Gips)-Beläge
Diese für eine Beschichtung problematischen Beläge
müssen immer speziell beurteilt werden. Generell kann
gesagt werden, dass die Beschichtung dieser Beläge
möglich ist, wenn sie unterkellert sind bzw. sich im
Zwischengeschoss befinden. Erdberührte Flächen können
nicht beschichtet werden. Die Oberflächen müssen
sauber, fest, fett- und ölfrei sein. Magnesitbeläge werden
gestrahlt oder auch abtragend geschliffen. Ebenso ist bei
Anhydritböden zu verfahren. Nachträgliche Einwirkung von
Feuchtigkeit ist auszuschliessen und dies muss dokumentiert werden! Die Haushaltsfeuchten betragen
6 - 7 % bei mineralischen und 8 - 12 % bei holzhaltigen
Magnesitbelägen. Anhydritböden müssen eine Restfeuchte von kleiner 0,5 % aufweisen. Die Abreissfestigkeiten
müssen jeweils > 1,0 N/ mm² sein, bei höherer Belastung
> 1,5 N/mm². Es ist die Ausführung und Auswertung einer
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FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
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HILFSMITTEL
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FORMULARE
PROTOKOLLE
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
Grundlagen Verarbeitung EP Produkte
Verarbeitungs- und Sicherheitshinweise
Mischen
Die ALSAN - Produkte werden in der Regel in Arbeitspackungen, d.h. in aufeinander abgestimmten Mengen
geliefert. Bei Lieferungen in Grossgebinden werden
Teilmengen mittels Waage abgewogen. Die gefüllte
Komponente immer gründlich aufrühren und erst dann
mit der 2. Komponente vermischen. Dies geschieht mit
einer geeigneten Rührmaschine. Um Mischfehler auszuschliessen wird in ein sauberes Gebinde umgetopft
und erneut gemischt. Die Mischgeschwindigkeit sollte
300 - 400 U/min. betragen. Höhere Umdrehungen bringen
unnötig viel Luft in das Produkt, niedrigere Umdrehungen
bringen keine gute Vermischung bzw. es muss zu lange
(Topfzeit) gemischt werden. Die Temperatur der Komponenten soll mindestens 15° C betragen. Dies gilt auch für
die eventuell einzumischenden, feuergetrocknete Füllstoffe
wie z. B. Quarzsande. Die Zumischung der Füllstoffe
erfolgt erst nachdem die beiden Flüssigkomponenten gut
vermischt wurden (Mind. drei Minuten mischen). Auch
1-komponentige Produkte vor Gebrauch immer gründlich
aufrühren. ALSAN EP 106 darf auf keinen Fall verdünnt
werden!
Verarbeitung und Applikation
Angemischtes Material ist sofort auf der Fläche auszugiessen, da ansonsten zuviel Reaktionswärme (Exothermie) im Gebinde entsteht, was die Verarbeitungszeit
erheblich reduziert. Systemspezifisch werden die Produkte
nicht aufgerollt, sondern gespachtelt oder auch gespritzt.
Grundierungen sollten mit dem Gummirakel verteilt und
mit einem Farbroller nachgearbeitet werden. Hierbei ist
Pfützenbildung zu vermeiden. Die noch frische Grundierung wird leicht mit Quarzsand Ø 0,3 - 0,9 mm abgestreut. Hierdurch werden entstandene Bläschen zerstört
und gleichzeitig eine gute Zwischenhaftung zur nächsten
Schicht erreicht. Kratzspachtelungen werden in der Regel
mit der Traufel über dem Untergrund abgezogen. Hierbei wird z. B. ALSAN EP 106 mit Quarzsand, Körnung
Ø 0,1 - 0,3 mm, im Verhältnis 1 : 0,5 gefüllt. Spachtelgrundierungen werden ebenfalls mit der Glätttraufel
oder auch mit einem feinen Zahnrakel ausgeführt. In
allen Fällen sollte mit Quarzsand (Ø 0,3 - 0,9 mm) leicht
oder im Überschuss abgestreut werden. Estrichbeläge
sind nur von erfahrenen Verarbeitern auszuführen.
Von Fall zu Fall bitte Beratung einholen.
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Produktlagerung
Die angegebenen Lagerzeiten und Lagertemperaturen
beziehen sich nicht nur auf die Lagerung beim Kunden,
sondern auch auf die Lagerung auf der Baustelle. Ebenso
sind die sicherheitsspezifischen Merkmale der Produkte
zu beachten. (Frostempfindlich!)
Sicherheit
Die heutigen Flüssigkunststoffe sind in flüssiger Form
Gefahrgut und für Kanalisation, Grundwasser und Erdreich
gefährlich. Ebenso sind die gekennzeichneten Komponenten als Einzelkomponenten zum Teil gesundheitsschädlich
und / oder ätzend / reizend. In vermischtem Zustand ist
die Gefährlichkeit reduziert und in ausgehärtetem Zustand
sind alle Produkte physiologisch unbedenklich und nicht
mehr wassergefährdend, da wasserunlöslich. Die Verwendung geeigneter Schutzkleidung, Schutzbrille und
Schutzhandschuhen ist selbstverständlich und vorzuschreiben. Ebenso sollen «Erste Hilfe»-Koffer, Augenspülflasche und Anschrift des nächsten Arztes vorhanden
sein. Bei der Verarbeitung von lösemittelhaltigen bzw.
lösemittelarmen Produkten ist auf ausreichende Belüftung
zu achten und im Zweifel Atemschutz anzulegen. Generell
sind die Sicherheitsdatenblätter und die einschlägigen
Vorschriften der Berufsgenossenschaften zu beachten
und einzuhalten.
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FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
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FORMULARE
PROTOKOLLE
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
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Attraktive Werkstoffe – Flüssige Kunststoffe
ATTRAKTIVE WERKSTOFFE – FLÜSSIGE KUNSTSTOFFE
Der Begriff «Kunststoff» steht nicht für einen einzigen
Werkstoff sondern ist die Sammelbezeichnung für viele
verschiedene Werkstoffe. Darunter fallen zum Beispiel
Polyurethan, Epoxydharz, Polymethylmethacrylat,
Vynilester und weitere.
Im Vordergrund steht dabei der Anspruch, ganze Bauwerke oder spezifische Bauteile langlebig zu schützen
– sei es vor Einflüssen, die die Konstruktion schädigen
könnten oder vor solchen, die einen geregelten und
gesicherten Betrieb eines Gebäudes nicht zulassen.
Flüssige Kunststoffe, welche auch Reaktionsharze
genannt werden, sind vorformulierte Halbfabrikate und
verändern sich erst durch das Vermischen von zwei
oder mehreren Komponenten und der anschliessenden
Applikation auf einen geeigneten Untergrund. Bis das
Endprodukt ausgehärtet und chemisch sowie mechanisch
belastbar ist, findet bei 1-komponentigen Formulierungen
ein physikalischer, bei 2-komponentigen Produkten eine
chemische Reaktion statt.
Aufgrund spezifischer Eigenschaften von Flüssigkunststoffen – wie Tieftemperatur-Flexibilität, hohe Weiterreissfestigkeit, Dehnfähigkeit, Schlagzähigkeit, UV
Beständigkeit oder Wurzelfestigkeit – sind diese Werkstoffe der Garant für sicheres Abdichten und Beschichten
im Bauwesen.
Die im Baubereich zur Verfügung stehenden Flüssigkunststoffe auf Basis von Epoxyd-, Polyurethan-, Bitumenpolyurethan-, Polymethylmethacrylaten- und ungesättigten
Polyester-Harzen entsprechen dem aktuellen Stand der
Technik und sind als Werkstoff für Abdichtungs- und
Beschichtungsmassnahmen im Markt eingeführt.
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Die unterschiedlich möglichen Systemaufbauten sowie
die Materialwahl können und werden den jeweiligen
Nutzungsanforderungen einer Abdichtungs- oder Beschichtungsmassnahme angepasst.
Die Applikation erfolgt immer im Verbund mit dem
Traggrund. Somit sind diese Anwendungen, bei korrekter
Verarbeitung und Einhaltung der geforderten Rahmenbedingungen, absolut dicht, unterlaufsicher und beständig.
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Grundlegend für ein solches Abdichtungsresultat, ist die
richtige und sorgfältige Untergrundvorbehandlung und
-bearbeitung. Da es sich bei Flüssigkunststoffen um zu
verarbeitende Halbfabrikate handelt, sind einige wichtige
und unerlässliche Punkte bei der Applikation unbedingt zu
beachten und einzuhalten. Dies betrifft z. B. die folgenden
Punkte:
• Restfeuchtigkeit im Substrat
• Verunreinigungen auf der Beschichtungsfläche
• Verarbeitungstemperatur und Untergrundtemperatur
• Taupunktabstand
• usw.
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
Sauber ausgeführte Flüssigkunststoff-Applikationen
fordern gut ausgebildete Verarbeiter mit Produktkenntnissen und dem nötigen Know-how in der Verarbeitungstechnik. Dies können sie sich im SOPREMA eigenen
Trainingscenter unter fachmännischer Betreuung
aneignen.
Den ästhetischen Ansprüchen der modernen Architektur
kann mit diesen Produkten vollumfänglich Rechnung
getragen werden. Ebenso werden sämtliche in der neuen
SIA Norm 271 (Abdichtungen von Hochbauten) verankerten Forderungen erfüllt.
HILFSMITTEL
Ebenso wesentlich sind das korrekte Mischwerkzeug
und die entsprechenden Verarbeitungswerkzeuge. Nur
eine homogene Beschichtungsmasse mit der richtigen
Konsistenz kann in der geforderten Auftragsstärke
appliziert werden und letztendlich den Anforderungen
entsprechen.
RESUMÉ
Mit Flüssigkunststoffen werden Architekten und Planern
sowie Unternehmern und Bauherren Werkstoffe zur
Verfügung gestellt, mit dem neue Werte geschaffen
werden können. Sichere Abdichtungsmassnahmen im
Bereich von Auf- und Abbordungen, bei Anschlüssen an
Einbauteilen sowie Abdichtungen artfremder Bauwerkstoffe sind detailgetreu und mit hoher Sicherheit möglich.
Flächige Abdichtungen mit und ohne Nutzschichten sind
im Bereich von Balkonen, Laubengängen, Parkhäusern
und im Dachbereich hervorragend auszuführen.
FORMULARE
PROTOKOLLE
Aufwendige mechanische Befestigungen und schwierige
in Metall auszuführende Abdeckungen entfallen, ebenso
kann auf unterhaltsintensive Dichtstoffverfugungen
verzichtet werden.
Fast Drying mit PMMA-Flüssigkunststoffen
FAST DRYING MIT PMMA-FLÜSSIGKUNSTSTOFFEN
Architekten stellen hohe Anforderungen an Funktionalität,
Wirtschaftlichkeit und Optik. Darum investiert SOPREMA
in die Entwicklung neuer Produktsysteme, die sich
konsequent nach den Bedürfnissen im Markt richten.
ZEIT UND KOSTEN SPAREN
SOPREMA lanciert mit den ALSAN PMMA Systemen
einen neuen Flüssigkunststoff für Dach, Balkon und
Parking. Das Fast-Drying-System garantiert auch bei
tiefen Temperaturen eine schnelle Reaktion, minimiert
die Sperrzeiten und spart Arbeitszeit und Kosten.
ALSAN PMMA von SOPREMA ist elastisch und stark
belastbar, UV- und alkalibeständig und bietet grossen
Freiraum für die Gestaltung mit Farbe und Struktur.
ALSAN PMMA dichtet alle waagrechten Bauflächen
wie Dächer, Balkone, befahrene Rampen, Treppen
und Anschlüsse dauerhaft ab. Der flüssig aufgetragene
Kunststoff verhindert Risse, hält kritische Stellen dicht
und ist auch bei schwierigem Untergrund und heterogenem Material leicht zu verarbeiten.
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PARKING
Parking- und Nutzflächen sind hohen mechanischen
Belastungen ausgesetzt. Davor schützen dauerelastische,
rissüberbrückende PMMA-Harze, die auch eine hohe
Rutschsicherheit und einfache Reinigung erlauben. Die
schnelle Reaktionszeit ermöglicht die Sanierung eines
Parkhauses in kürzester Zeit.
BALKON
Balkone lassen sich mit ALSAN PMMA auch bei tiefen
Temperaturen schnell von Grund auf renovieren und sind
in kurzer Zeit, zum Beispiel bei einem Balkon von 12 m2,
nach knapp fünf Stunden bereits wieder begehbar. In
diesem Zeitraum wird der Untergrund vorbehandelt,
grundiert, die Detailund Flächenabdichtungen werden
ausgeführt, die Nutzschichten aufgetragen und versiegelt.
VERARBEITUNG
ALSAN PMMA wird mit Roller, Pinsel und bei Verschleissschichten mit Kelle und Traufel aufgetragen.
Die komfortable Verarbeitung zeichnet sich aus durch:
• Gute Haftung und Zwischenhaftung
• Verarbeitung bis 0° C
• Verarbeitung bis 15 Minuten vor Regenbeginn
• Keine Wartezeiten zwischen den Lagen
EIGENSCHAFTEN
ALSAN PMMA bietet auch dem Anwender neue Vorteile
und Verbesserungen:
• UV- und witterungsbeständig
• Verseifungs- und hydrolysefest
• Beständig gegen Chemikalien, Säure und Lauge
• Elastisch und dauerhaft
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Beschichtungsharze und Verlaufsmörtel
• ALSAN 870 R (ALSAN RS 210)
Basisharz zur Mörtelherstellung
• ALSAN 770 (RS 230) Abdichtungsharz für Flächen
• ALSAN 770 TX (RS 230 thix) Basisharz
für An- und Abschlüsse
• ALSAN 870 RS (RS 233) Verlaufsmörtel
Versiegelung/Finish
• ALSAN 970 F (RS 288) pigmentierte Versiegelung
(in allen RAL-Farben)
Zubehör
Spachtel, Mörtel, Strukturbelag, Chips, Vlies,
Mischeimer usw.
BERATUNG UND SERVICE
Die ALSAN-Spezialisten der SOPREMA beraten, unterstützen und schulen ihre Kunden vor Ort und im eigenen
Ausbildungszentrum in Spreitenbach. Bei Fragen steht
Ihnen das gesamte SOPREMA Team gerne zur Verfügung.
HILFSMITTEL
FLACHDÄCHER
Flach-, Vor- und Umkehrdächer stellen höchste Anforderungen an die Abdichtung. Die dampfoffene Struktur und
flüssige Konsistenz machen die ALSAN PMMA Systeme
ideal für Renovationen und Neubauten. Auch Dächer mit
komplexen Formen, Durchdringungen und Aufbordungen
lassen sich gut mit dem Untergrund verbinden und
dauerhaft vor dem Unterlaufen schützen.
20
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
Grundierung/Primer
• ALSAN 172 (RS 222) für Asphaltuntergrund
• ALSAN 170 (RS 276) für saugenden Untergrund
• ALSAN 176 (RS 276 K) für Kratzspachtelung
• ALSAN 174 (RS 274) für Metalluntergründe
• ALSAN 175 (RS 275) für Glasuntergründe
• ALSAN 173 (RS 273) für TPO-Abdichtungsfolien
FORMULARE
PROTOKOLLE
Sortiment
ALSAN PMMA ist ein Baukastensystem für verschiedene
Anwendungen wie Dach- und Fugenabdichtung
mit und ohne Fremdbelag und umfasst verschiedene
Dick- und Dünnschichtsysteme:
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HILFSMITTEL
FORMULARE/PROTOKOLLE
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
23
HILFSMITTEL
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
22
FORMULARE
PROTOKOLLE
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
Untergrundtabelle
UNTERGRUNDTABELLE ALSAN FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
Rubrik/Untergründe Vorbehandlung
Grundierung
Produkte
ALSAN 770 (RS 230)/
770 TX (RS 230 thix)/
870 RS (RS 233) und
970 F (RS 288)
PUR Flashing
PUR Flashing
COLOR
Anwendung
An- Abschlüsse
und Fläche
Nur AnAbschlüsse
Nur AnAbschlüsse
Entfetten mit ALSAN
Reiniger. Anschleifen mit
Bandschleifer, oder von
Hand. Entfetten mit ALSAN
Reiniger
Entfetten mit ALSAN
Reiniger
Entfetten mit ALSAN
Reiniger
Entfetten mit ALSAN
Reiniger
Keine Grundierung
Keine Grundierung
P100
ALSAN 175 (RS 275)
Keine Grundierung
Nicht geeignet
ALSAN 175 (RS 275)
Keine Grundierung
Nicht geeignet
ALSAN 175 (RS 275)
Keine Grundierung
Nicht geeignet
ALSAN 170 (RS 276)/
176 (RS 276 K) oder EP
101/106/170**/177
Auf Anfrage
Keine Grundierung
EPR
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
PMMA auf PMMA kein
Problem.
Andere Untergründe auf
Anfrage
ALSAN 172 (RS 222)
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Keine Grundierung
Auf Anfrage
GLAS
Acrylglas
Mineralglas
Glasmosaik
Glasbausteine
UNTERLAGSBÖDEN
Zementgebunden
Schleifen mit Diamantschleiftopf oder
Kugelstrahlen
Calziumsulfathaltige Schleifen mit Hartmetalls(z.b. Anhydrit)
cheiben Körnung 24
Magnesithaltige
Schleifen mit Diamant( z. B. Holzzement) schleiftopf oder Kugelstrahlen
Schleifen oder strahlen
Kunstharzgebundene (z.B. EP,
PMMA, PUR)
Bituminöse
(z.B. Gussasphalt/
Walzasphalt)
Schleifen, strahlen oder
fräsen
Gipsplatten
Gut reinigen
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
BITUMINÖSE
DACHBAHNEN
Polymerbitumenbahnen (SBS)
Reinigen mit Drahtbürste
oder Hochdruckreinger
Keine Grundierung
Keine Grundierung
P100
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ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
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25
Produkte
PUR 500/400/650/655/660
und 630
EP 285/287/290/291
und 310
Nur Fläche
Nur Fläche
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Nicht mit Zec Scheibe oder anderen groben Scheiben
schleifen, Glasausriss und Spannungsrisse möglich.
ALSAN 175 (RS 275)
Nicht geeignet
ALSAN 175 (RS 275)
Nicht geeignet
ALSAN 175 (RS 275)
Nicht geeignet
Nicht mit Zec Scheibe oder anderen groben Scheiben
schleifen, Glasausriss und Spannungsrisse möglich.
Achtung Glas darf NICHT geschliffen werden.
Spannungsrisse sind möglich.
Achtung Glas darf NICHT geschliffen werden.
Spannungsrisse sind möglich.
EP 101/106/170
EP 101/106/170
Zementhaut muss entfernt werden. Haftzugfestigkeit
1.5 N/mm². **Absanden im Überschuss.
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Nicht strahlen wegen starker Furchenbildung
im Überlappungsbereich.
Achtung bei rückwärtiger Durchfeuchtung oder nicht
unterkellerten Bodenplatten.
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Nicht geeignet
Nicht geeignet
RS = PMMA // PUR = Polyurethan
und BITU- Polyurethan // EP = Epoxyd
Geeignete Schleifmittel sind auf die jeweilige Ausgangssituation abzustimmen. Allgemein gilt, harte
Untergründe mit ZEC oder Diamant. Weiche Untergründe mit PKD.
Die Wahl der Vorbehandlungsmethode hängt stark
von der Qualität des Untergrundes ab. Im Zweifelsfalle
unbedingt abklären.
Lose Schieferschuppen müssen entfernt werden.
Achtung bei starker Talkumierung an der Oberfläche.
Talkum ist Trennmittel. Basis: SOPRALEN
HILFSMITTEL
Bemerkung
FORMULARE
PROTOKOLLE
Grundierung
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
Im Zweifelsfall technische Unterstützung anfordern. +41 (56) 418 59 30 – info@soprema.ch
Untergrundtabelle
UNTERGRUNDTABELLE ALSAN FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
Rubrik/Untergründe Vorbehandlung
Grundierung
Produkte
ALSAN 770 (RS 230)/
770 TX (RS 230 thix)/
870 RS (RS 233) und
970 F (RS 288)
An- Abschlüsse
und Fläche
ALSAN 172 (RS 222)
PUR Flashing
PUR Flashing
COLOR
Nur AnAbschlüsse
Nicht geeignet
Nur AnAbschlüsse
Nicht geeignet
Staubfrei reinigen ohne
Lösemittel
MS-Polymer
Staubfrei reinigen ohne
Fugenkitt
Lösemittel
Kunststofffolien PVC Entfetten mit ALSAN Reiniger.
Gut anschleifen / anrauen.
Kunststofffolien TPO Entfetten mit ALSAN Reiniger.
Gut anschleifen / anrauen.
PVC- Formteile
Entfetten mit ALSAN Reiniger.
Anschleifen mit Zec Scheibe.
EPDM
Entfetten mit ALSAN Reiniger.
Anschleifen mit Zec Scheibe.
Keine Grundierung
Keine Grundierung
Keine Grundierung
Keine Grundierung
Keine Grundierung
Keine Grundierung
Keine
Grundierung
Keine
Grundierung
P100
ALSAN 173 (RS 273)
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Keine Grundierung
Keine Grundierung
P100
ALSAN 173 (RS 273)
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Polyester
Gut anschleifen/anrauen
Keine Grundierung
Keine Grundierung
P100
Polyethylen (PE)
Gut anschleifen/anrauen
Auf Anfrage
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Polypropylen (PP)
Gut anschleifen/anrauen
Auf Anfrage
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Keine Grundierung
P100
Keine Grundierung
P100
Stahl verzinkt
Entfetten mit ALSAN Reiniger. Keine Grundierung*
Anschleifen mit Zec Scheibe.
Entfetten mit ALSAN Reiniger. Keine Grundierung*
Anschleifen mit Zec Scheibe.
Entfetten mit ALSAN Reiniger. Keine Grundierung*
Keine Grundierung
Auf Anfrage
Zink
Entfetten mit ALSAN Reiniger. Keine Grundierung*
Keine Grundierung
Auf Anfrage
Edelstahl
(V2a, V4a, usw.)
Entfetten mit ALSAN Reiniger. Keine Grundierung*
Anschleifen mit Zec Scheibe.
Keine Grundierung
P100
Anwendung
Polymerbitumenbahnen (APP)
Reinigen mit Drahtbürste
oder Hochdruckreinger
KUNSTSTOFFE
PUR Fugenkitt
METALLE
Kupfer
Aluminium
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ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
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Produkte
PUR 500/400/650/655/660 EP 285/287/290/291
und 630
und 310
RS = PMMA // PUR = Polyurethan und BITU- Polyurethan //
EP = Epoxyd
Nur Fläche
Nur Fläche
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Lose Schieferschuppen müssen entfernt werden.
Achtung bei starker Talkumierung an der Oberfläche. Talkum
ist Trennmittel. Haftprufungen am Bau sind zu empfehlen.
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Haftung nicht ideal.
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Haftung nicht ideal.
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Bei Flashing aufgepasst:
PVC Folie muss bitumenbeständig sein.
Haftprüfungen am Bau sind zu empfehlen.
Basis: FLAGON
Wichtig gut anschleifen damit eine saubere Verkrallung
erfolgen kann. Schleifen von Hand nicht empfehlenswert.
Haftprüfungen am Bau sind zu empfehlen.
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Haftprufungen am Bau sind zu empfehlen.
Nicht geeignet
Nicht geeignet
Haftprufungen am Bau sind zu empfehlen.
Auf Anfrage
Auf Anfrage
EP 106
EP 106
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
Auf Anfrage
Auf Anfrage
*Bei erhöhten Anforderungen, knapper Klebeflansch oder
ständige Wasserbelastung. ALSAN 174 (RS 274) verwenden.
*Bei erhöhten Anforderungen, knapper Klebeflansch oder
ständige Wasserbelastung. ALSAN 174 (RS 274) verwenden.
Achtung Zink ist Korrosionsschutzschicht, nicht schleifen.
*Bei erhöhten Anforderungen, knapper Klebeflansch oder
ständige Wasserbelastung. ALSAN 174 (RS 274) verwenden.
*Bei erhöhten Anforderungen, knapper Klebeflansch oder ständige Wasserbelastung. ALSAN 174 (RS 274) verwenden.
*Bei erhöhten Anforderungen, knapper Klebeflansch oder
ständige Wasserbelastung. ALSAN 174 (RS 274) verwenden.
HILFSMITTEL
Bemerkung
FORMULARE
PROTOKOLLE
Grundierung
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
Im Zweifelsfall technische Unterstützung anfordern. +41 (56) 418 59 30 – info@soprema.ch
Untergrundtabelle
UNTERGRUNDTABELLE ALSAN FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
Rubrik/Untergründe Vorbehandlung
Grundierung
Produkte
Eloxiert
ALSAN 770 (RS 230)/
770 TX (RS 230 thix)/
870 RS (RS 233) und
970 F (RS 288)
Anwendung
An- Abschlüsse
und Fläche
Anschleifen mit Bandschleifer, Keine Grundierung*
oder von Hand. Entfetten mit
ALSAN Reiniger
PUR Flashing
PUR Flashing
COLOR
Nur AnAbschlüsse
Keine Grundierung
Nur AnAbschlüsse
Auf Anfrage
HOLZ
Roh
Bearbeitet
OSB Pressplatten
Spanplatten
Mehrschichtplatten
beschichtet
Anschleifen mit Zec
Scheibe
Anschleifen mit Zec
Scheibe
ALSAN 170 (RS 276)
ALSAN 177
ALSAN 170 (RS 276)
ALSAN 177
Keine Grundierung EPR* P100
EPR*
Keine Grundierung EPR* P100
EPR*
Verunreinigungen und
Staub entfernen.
Anschleifen mit Zec
Scheibe
ALSAN 172 (RS 222)
oder 170 (RS 276)
ALSAN 170 (RS 276)
Keine Grundierung
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Keine Grundierung
P 100 oder
EP 101/106/170
Keine Grundierung
P100
Keine Grundierung
P100
Keine Grundierung
P100
nicht geeignet
nicht geeignet
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
P100
EPR*
Keine Grundierung EPR* P100
EPR*
SONSTIGE
Beton
Schleifen mit Diamantschleif- ALSAN 170 (RS 276)/
topf oder Kugelstrahlen
176 (RS 276 K) oder
EP 101/106/170**/177
Mörtel, kunststoffSchleifen mit Diamantschleif- ALSAN 170 (RS 276)
ALSAN 177
modifiziert
topf oder Kugelstrahlen
GFK* Lichtkuppeln Anschleifen mit Zec Scheibe, Keine Grundierung
Entfetten mit ALSAN Cleaner
Zementmörtel
Schleifen mit Diamantschleif- ALSAN 170 (RS 276)
topf oder Kugelstrahlen
EP 101/106/170/177
Keramische Platten Schleifen mit Diamantschleif- ALSAN 170 (RS 276)
ALSAN 177
und Natursteinplatten topf oder Kugelstrahlen
(nicht polygonale)
KRITISCHE
Verölt und fetthaltig
Schleifen mit Diamantschleif- EP 101/106/170**
topf oder Kugelstrahlen
Kritische Restfeuchte Schleifen mit Diamantschleif- EP 101/106/170**
und ständige Hinter- topf oder Kugelstrahlen
feuchtung
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ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
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Produkte
PUR 500/400/650/655/
660 und 630
EP 285/287/290/291
und 310
Nur Fläche
Nur Fläche
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Nur Anschleifen. Haftprüfung am Bau sind zu empfehlen.
*Bei erhöhten Anforderungen, knapper Klebeflansch oder
ständige Wasserbelastung. ALSAN 174 (RS 274) verwenden.
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
Bei Bedarf 2 x Grundierung. Poren müssen geschlossen
sein.*EPR Grundierung nur bei rückwärtiger Durchfeuchtung.
Alte Farben sind zu entfernen. Bei Bedarf 2 x Grundierung.
Poren müssen geschlossen sein. *EPR Grundierung nur bei
rückwärtiger Durchfeuchtung.
Bei Bedarf 2 x Grundierung. *EPR nur bei rückwärtiger
Durchfeuchtung.
Alte Farben sind zu entfernen. Bei Bedarf 2 x Grundierung.
Poren müssen geschlossen sein. *EPR Grundierung nur bei
rückwärtiger Durchfeuchtung.
Auf Anfrage
Auf Anfrage
EP 101/106/170
EP 101/106/170
Zementhaut muss entfernt werden.
Haftzugfestigkeit 1.5 N/mm². **Absanden im Überschuss.
EP 101/106/170
EP 101/106/170
Auf Anfrage
Auf Anfrage
EP 101/106/170
EP 101/106/170
nicht geeignet
nicht geeignet
Zementhaut muss entfernt werden.
Haftzugfestigkeit 1.5 N/mm².
*GFK = Polyester. Bei älteren Aufbauten mit ALSAN 172
(RS 222) grundieren.
Zementhaut muss entfernt werden.
Haftzugfestigkeit 1.5 N/mm².
Lose und hohlliegende Platten entfernen und reprofilieren.
Vollflächige ALSAN 770 (RS 230) mit Vlieseinlage.
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
EP 101/106/170
RS = PMMA // PUR = Polyurethan
und BITU- Polyurethan // EP = Epoxyd
Einbau immer in zwei Schichten. Erster Auftrag muss
eingebürstet werden.**Absanden im Überschuss.
Einbau immer in zwei Schichten. Erster Auftrag muss
eingebürstet werden.**Absanden im Überschuss.
HILFSMITTEL
Bemerkung
FORMULARE
PROTOKOLLE
Grundierung
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
Im Zweifelsfall technische Unterstützung anfordern. +41 (56) 418 59 30 – info@soprema.ch
Untergrundtabelle
ZU BEACHTEN
Für die Reinigung der Untergründe sind nur entfettende
(nicht rückfettende) Reiniger zu verwenden. Um eventuellen Unklarheiten vorzubeugen empfehlen wir nur das
Produkt ALSAN Reiniger zu verwenden. Und ACHTUNG:
Ablüftzeit ca. 1/2 h unbedingt einhalten, bei allen Untergründen.
Wenn EP Produkte als Haftbrücke verwendet werden
sind diese immer abzusanden. Quarzsandgrösse je nach
Anforderung. Wenn EP Produkte unter PMMA Systemen
eingesetzt werden, muss die Absandung immer im
Überschuss erfolgen!
Falls eine Flüssigabdichtung auf eine Wäremdämmung
aufgebracht wird, dürfen nur beidseitig kaschierte
PU-Schaumplatten verwendet werden und eine Vlieseinlage ist erforderlich.
Bei sogenannte «weichen» Untergründe (z.B. Bitumenbahnen) ist immer eine Vlieseinlage in der Abdichtungsschicht vorgeschrieben.
Die Restfeuchte mineralischer Untergründe darf max. 5 %
betragen. Neue zementgebunde Untergründe müssen
mindestens 28 Tage alt sein. Zementhaut und andere lose
Teile sind mechanisch zu entfernen.
www.alsan.com
Farbanstriche sind grundsätzlich zu entfernen.
Die Aussagen zur Untergrundvorbehandlung sind als
Hinweis zu betrachten, da bei einer Vielzahl der einzelnen
Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften Abweichungen möglich sind. Wir können deshalb keine Gewähr
für unsere Angaben übernehmen und empfehlen im
Zweifel Haftzugprüfungen vor Ort.
Bei Bedarf können Sie uns auch ein Musterstück (min. 30
x 50 cm) zuschicken und wir werden im Labor für Sie die
optimale Untergrundvorbehandlung austesten.
Alle in dieser Untergrundtabelle gemachten Angaben und
Aussagen sind nach besten Kenntnissen wahrheitsgetreu,
gewissenhaft und zuverlässig nach dem heutigen Stand
der Prüftechnik zusammengestellt worden.
HILFSMITTEL
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
30
FORMULARE
PROTOKOLLE
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
31
Dosierung Katalysator und Taupunktberechnung
DOSIERUNG KATALYSATOR
Alle Angaben in Gramm
Dosierung Katalysator
Harzmenge
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
4500
5000
1%
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2%
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
3%
15
30
45
60
75
90
105
120
135
150
4%
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
5%
25
50
75
100
125
150
175
200
225
250
6%
30
60
90
120
150
180
210
240
270
300
5500
6000
6500
7000
7500
8000
8500
9000
9500
10000
1%
55
60
65
70
75
80
85
90
95
100
2%
110
120
130
140
150
160
170
180
190
200
3%
165
180
195
210
225
240
255
270
285
300
4%
220
240
260
280
300
320
340
360
380
400
5%
275
300
325
350
375
400
425
450
475
500
6%
330
360
390
420
450
480
510
540
570
600
Dosierung Katalysator
Harzmenge
TAUPUNKT BERECHNUNG
Im Idealfall wird der Taupunkt mit entsprechenden
Messgeräten ermittelt, die Taupunkttabelle kann
als Alternative eingesetzt werden falls solche Geräte
(im Moment) nicht zur Verfügung stehen. Es ist aber zu
beachten, dass die Untergrundtemperatur immer kälter
ist als die Luft und somit eine Differenz entstehen kann.
Die Anschaffung eines Taupunktmessgerätes ist deshalb
unbedingt zu empfehlen.
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Zur Bestimmung der Taupunkttemperatur ist mindestens
ein Hygrometer (Luftfeuchtigkeit) und ein Thermometer
(Lufttemperatur) nötig. Mit diesen Daten kann dann der
Taupunkt aus der untenstehenden Tabelle direkt entnommen werden.
32
33
Beispiel
Bei einer Lufttemperatur von 14° und 80 % Luftfeuchtigkeit beträgt die Taupunkttemperatur 10.6°. Zu beachten ist, dass der
Untergrund eventuell 1–2° kälter ist und dass nur bis 3° an die Taupunkttemperatur ran gearbeitet werden darf, somit:
Objektbedingungen
Zulässige Beschichtungstemperatur
Objektbedingungen
Tatsächliche
Luftemperatur
= 14°
Untergrundtemperatur = 12°
Rel. Luftfeuchtigkeit = 80 %
Taupunkt lt. Tabelle
= 10.6°
+ Sicherheitsfaktor
= 3°
= Mindest Temperatur = 13.6°
Untergrundtemperatur = 12°
Zulässige
Untergrundtemperatur = 13.6°
BASISINFORMATION
FLÜSSIGKUNSTSTOFFE
ALSAN KOMPAKT – Handbuch für Flüssigkunststoffe
Fazit: Ausführung nicht möglich
20 %
25 %
30 %
35 %
40 %
45 %
50 %
55 %
60 %
65 %
70 %
75 %
80 %
85 %
2
4
6
8
90 %
95 %
0.5
1.3
0
0.9
1.7
2.5
3.3
1.0
1.9
2.8
3.7
4.5
5.3
0.7
1.9
2.9
3.9
4.8
5.6
6.5
7.3
10
-6.0
-4.2
-2.6
-1.2
0.1
1.4
2.6
3.7
4.8
5.8
6.7
7.6
8.4
9.2
12
-4.5
-2.6
-1.0
0.4
1.9
3.2
4.5
5.7
6.7
7.7
8.7
9.6
10.4
11.2
14
-2.9
-1.0
0.6
2.3
3.7
5.1
6.4
7.5
8.6
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