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Bedienungsanleitung Twin int. flex Teichbauer 28.1.09

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Einbau- Bedienungs- u. Pflegeanleitung
LE – Teich u. Naturpool- Technikmodule
für Teichbauer
Pumpenschacht LE-TWIN
mit Filterabpumpleitung intern - FLEX-Anschluß
i
Inhaltsverzeichnis
I
1. EINLEITUNG
1.1. Verwendungszweck
Seite 3
2. DATENBLATT
2.1. Schachtkomponenten
2.2 Optionen
2.3. Technische Daten
2.4. Abbildung mit Benennung der einzelnen Komponenten
Seite 4
Seite 4
Seite 4
Seite 5
3. EINBAUANLEITUNG
3.1. Positionierung des Pumpenschachtes
3.2. Einbau und Entwässerung des Pumpenschachtes
3.3 Verrohrung
3.4. Erste Inbetriebnahme
Seite 6
Seite 7
Seite 8
Seite 10
4. BEDIENUNG IM LAUFENDEN BETRIEB
4.1. Vorraussetzungen für störungsfreien Pumpenbetrieb
4.2. Einstellungen
4.2.1. Skimmerpumpe
4.2.2. Filterpumpe
4.3. Pflegemaßnahmen
4.4. Pumpenabschaltung zu Saisonende
4.5. Pumpeninbetriebnahme zu Saisonbeginn
Seite 12
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Seite 16
Seite 17
Seite 18
5. KONTAKTDATEN
Seite 21
ii
Seite 11
1. Einleitung
Wir begrüßen Sie herzlich als Besitzer eines LE-Teich und NaturpoolTechnikmoduls. Unsere Produkte „Made in Austria“ entsprechen höchsten
Qualitäts- und Technikansprüchen.
Damit diese optimal eingebaut, bedient und gepflegt werden können, wurde für
Sie die vorliegende Anleitung erstellt.
Um eine langfristige Nutzung unserer Produkte gewähren zu können, bitten wir
Sie die angeführten Bedienungs- u. Pflegemaßnahmen zu beachten.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen jahrelange Freude mit Ihrem Biotop,
Schwimmteich oder Naturpool.
Fa. Aquatechnik Gallhammer
1.1 Der im Weiteren beschriebene Pumpenschacht LE-TWIN mit
Filterabpumpleitung intern ist für den Einsatz in Schwimmteichen oder
Naturpools mit biologischer Filtration vorgesehen.
Der Pumpenschacht LE-Twin ist mit 2 Pumpen ausgestattet. Die größere, von
der Pumpleistung stärker ausgelegte Pumpe ist für die Beschickung diverser
„Gestaltungselemente“ wie Quellsteine, Bachläufe, Wasserfälle, Einströmdüsen
u. d. Gl. mit Skimmereinsatz sowie Unterwasseransaugung vorgesehen.
Die Beschickung eines mechanischen Filters (z.B. Sandfilterbehälter) ist ebenfalls
möglich.
Die kleinere, von der Pumpleistung schwächer ausgelegte Pumpe ist für die
Beschickung biologischer Kies- oder Zeolithfiltersysteme vorgesehen.
.
3
2. Datenblatt
2.1.Schachtkomponenten:
v
v
v
v
v
v
v
Deckel begehbar
2x Stahlrohrversteifung längsseitig
2x Rohrversteifung im Schacht
Motorschutzschalter voreingestellt auf die jeweilige Pumpe
Pumpe ansteckfertig angeschlossen
Abflussstutzen D 110
6 x Kabeldurchführung inkl. Anschlussmuffe für 20 mm ElektroSchutzschlauch
v Faustschraubendreher zum Andrehen der Pumpe nach längerem
Stillstand
2.2. Optionen
v
v
v
v
Diverse Pumpen Kripsol EP-Serie, NK-Serie, Bevo Serie SS
Verrohrung in D 75/63 – Sonderfertigung
Deckel Gasdruckdämpfer unterstützt
Externe Pumpenschacht Be-/Entlüftung
2.3. Technische Daten
Bestellbezeichnung
Pumpenschacht SOLO
Material, Maße,Daten
Schacht aus PE, L-1170 x B-760 x H-650 mm
Gewicht komplett ca. 85 kg
Anschlüsse Ausgänge:
Saugseite: 2 x D 63, Druckseite: 2 x D 50, 1x Filterleitung
1 x Abpumpleitungsanschluss D50
Kripsol EP-Pumpen: EP 33, 51, 75, 100, 150, 200, 300
Kripsol NK Pumpen: NK 25, 33
Bevo SS Pumpen SS 020, 033
4
2.4. Abbildung mit Benennung der einzelnen Komponenten
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
2 x Druckleitungen (Quelle 1 und Quelle 2)
Kugelhähne
2 x Motorschutzschalter mit Ein/Ausschalter
Durchführungsmöglichkeit für Elektroleitungen
2 x Saugleitung (Skimmer und/oder Unterwasseransaugung)
Bypassleitung
Dreiwegekugelhahn
Distanzstück zum Einschrauben eines Durchflussmessgerätes
2 x Druckmanometer
Skimmerpumpe
Filterpumpe
2 x Rohrversteifung im Schacht
Anschlusstülle Abpumpleitung zum Anschluss eines
Schwimmschlauchs
14. Anschlussmuffen für 20mm Elektroschutzschlauch
15. Abflussstutzen für Pumpenschachtentwässerung
5
D40
1. 2 x Klebeanschlüsse Druckseite für Quelle 1 und Quelle 2
2. 6 x Elektro Kabeldurchführungen
3. 2 x Klebeanschlüsse Saugseite für Skimmer und/oder
Unterwasseransaugung
4. 1 x Klebeanschlus saugseitig für Filterpumpe
5. 1 x Klebeanschluss Filterleitung
6. Belüftungsöffnung
3. Einbauanleitung
3.1.Positionierung des Pumpenschachtes
Der Pumpenschacht ist nach VDE bzw. ÖVE mindestens 2 Meter vom
Gewässerrand entfernt einzubauen.
Die saugseitigen Schlauchverbindungen zu Skimmer bzw. Unterwasseransaugung
sollten möglichst kurz gehalten werden, um den Saugwiderstand an der Pumpe
so gering wie möglich zu halten. Sollten zusätzlich PVC Fittinge verbaut werden,
so ist auch bei diesen zu beachten das der Querschnitt der Leitungen nicht
reduziert wird. Weiters sollten der zusätzliche Einbau von vielen Winkel und TStücken vermieden werden, da auch diese den Stömungswiderstand in den
Rohleitungen weiter erhöhen und somit die Saugleistung der Pumpe reduzieren.
6
Weiters wäre zu beachten, dass auch trotz guter Schalldämmung des
Kunststoffschachtes ein geringes Pumpengeräusch wahrzunehmen ist. Daraus
resultierend ist die Nähe zu Sitz- oder Liegebereichen zu bedenken.
3.2. Einbau und Entwässerung des Pumpenschachtes
Es besteht die Möglichkeit den Pumpenschacht entweder unter
Wasserspiegelniveau des Schwimmteichs oder Naturpools bzw. über
Wasserspiegelniveau des Schwimmteichs oder Naturpools einzubauen.
Es ist aber zu bedenken, dass ein Einbau des Pumpenschachtes über
Wasserspiegelniveau eine unter Umständen etwas aufwendigere Entlüftung der
Saugleitungen bei Inbetriebnahme der Pumpe im Weiteren genau im Kapitel 4.5.
„Bedienung im laufenden Betrieb“ beschrieben, mit sich bringt.
In allen Fällen, bei denen die Pumpe über dem Wasserspiegel des Gewässers
eingebaut ist, sollte in allen Leitungen die über dem Wasserspiegel enden (z.B.
Quellstein, Wasserfall.), unbedingt ein Rückschlagventil eingebaut werden. Damit
wird ein Leerlaufen der Pumpe bei Stillstand verhindert.
In allen Fällen, bei denen die Pumpe unter dem Wasserspiegel eingebaut ist, wird
der Einbau von Belüftungshähnen in alle Leitungen, die unter Wasserspiegel
enden, empfohlen. Diese sollten im Bereich des Teichrandes über Wasserspiegel
eingebaut werden. Dadurch können alle Saug- u. Druckleitungen ebenfalls über
den Winter entwässert werden, und so ein Absinken des Wasserspiegels
vermieden werden.
Der Schacht ist „setzungsfrei“ auf eine Rundkiesunterfüllung in der Stärke von
mind. 15 cm waagrecht einzubauen.
Da die Pumpe keinesfalls unter Wasser stehen darf, da diese dadurch irreparable
Schäden davonträgt, ist unbedingt eine einwandfrei funktionierende
Entwässerung des Pumpenschachtes von eventuell eintretendem Grundwasser
oder Regenwasser herzustellen.
7
Dafür ist der mitgelieferte Abflussstutzen (Sollbruchstelle unten in der
Schachtwand) und ein D100 Entwässerungsrohr anzuschließen.
Der Abflussstutzen sollte mit Silikon in die Schachtwanddurchführung
eingedichtet werden.
Weiters ist darauf zu achten, dass die an den oberen Ecken des Schachtes
befindlichen Belüftungsöffnungen frei liegen, um eine ausreichende Belüftung
der Pumpe zu gewährleisten und eine im Schacht entstehende
Kondenswasserbildung zu vermeiden. Weiters kann auch zur Vermeidung der
Kondenswasserbildung das als Option erhältliche Be-/Entlüftungsrohr bestellt
werden.
Um eine Deformation der Schachtwände zu vermeiden sind die mitgelieferten
Versteifungsrohre aus PE-Kunststoff an der längsseitigen Innenwand an den
dafür vorgesehenen Einfräsungen einzusetzen, sowie die mitgelieferten,
verzinkten Rohre zur Versteifung des Schachtrahmens bei den Lüftungsdreiecken
einzuführen.
Erst anschließend darf eine Hinterfüllung der Schachtwände vorgenommen
werden. Die Hinterfüllung erfolgt mit Sand. Eine Verdichtung des Füllmaterials
mit Stampfern, Rüttelplatten ect. ist nicht zulässig.
3.3. Verrohrung
a) Allgemeine Grundsätze für das Verlegen von Leitungen
v Generelle Regel: PVC- Flexschläuche sind beim Transport, Lagerung
und Verarbeitung mit äußerster Vorsicht zu behandeln.
v Schläuche vor oder während der Verarbeitung nicht mechanisch
belasten, nicht knicken, quetschen u. von scharfkantigen
Gegenständen fernhalten.
v Vorsicht beim Aufschneiden der Rollen > Scharfe Seite der Klinge
muss immer vom Schlauch abgewandt sein.
v Verletzungen der Schlauchoberfläche können nach längerer Zeit zu
Undichtheit führen.
8
v Maximal erlaubter Biegeradius R= 5 x D1 beim Verlegen einhalten.
v Schlauchverbindungen mit Muffen nicht unter Spannung verlegen.
v PVC- Flexschläuche sind frostsicher, sofern der maximale Biegeradius
nicht überschritten wird bzw. sonst keine zusätzlichen, mechanischen
Belastungen auftreten.
v Schläuche nach Möglichkeit im Teich verlegen.
v Schläuche außerhalb des Teiches immer im Sandbett verlegen.
v Keine Findlinge oder sonstige schwere Auflasten auf das
Schlauchbett legen.
v Schlauchbett nicht befahren oder begehen.
v Schläuche bei Wanddurchführungen und bei Gefahr einer
mechanischen Beanspruchung in einem Rohr ( z.B. PE oder Hart-PVC )
verlegen..
b) Anschluss der Saug- u. Druckleitungen
Die
Sauganschlüsse
des
Pumpenschachtes für
Skimmer
oder
Unterwasseransaugung sind wahlweise in D63 oder D75 (D75 als
Sonderanfertigung) erhältlich.
Die jeweiligen Schlauchleitungen für Skimmer, Unterwasseransaugung, Bachläufe,
Quellstein usw. werden in die dafür vorgesehenen Klebemuffen geklebt.
WICHTIG: größte Sorgfalt bei der Verklebung der einzelnen Leitungen sowie
Verwendung spezieller PVC- Rohrkleber u. Reiniger um Undichtheit zu
vermeiden.
Klebehinweise:
v Rohr und Fitting mit einem Lösungsmittel (Reiniger) reinigen. Dazu
einen saugfähigen, sauberen Lappen verwenden. Die gereinigte
Oberfläche muss matt sein und sollte nicht mehr berührt werden.
v Kleber überprüfen: Dieser sollte nach dem Schütteln leicht abfließen.
9
v Kleber und Reiniger an einem kühlen Ort aufbewahren.
v Rohr vor dem Verkleben gut und ausreichend anphasen. Ohne
ausreichender Anphasung schiebt der Grat des Rohres den Kleber wie
eine Spachtel von des Klebestellen und die Verklebung ist langfristig nicht
dicht.
v Kleber mit Pinsel auf Rohr und Fitting in Richtung der Rohrachse
gleichmäßig auftragen, nicht im Kreis fahren, dadurch ist keine optimale
Benetzung mit Kleber gewährleistet.
v Nach Auftragen des Klebers und noch vor Ablauf einer Minute die Teile
zusammenfügen. Wichtig: Die Teile dürfen beim Zusammenfügen nur
mehr geringfügig leicht gedreht werden. Nach dem Zusammenfügen das
auf keinen Fall mehr eine Drehung der Teile erfolgen. Rohr und Fitting
einige Augenblicke festhalten, nicht mehr drehen, Kleberreste entfernen.
v Trocknungsdauer ca. 1 Stunde/bar
Umgebungstemperatur und Toleranz ab.
Druck.
Hängt
von
der
Es ist sehr zu empfehlen die Filterpumpe saugseitig über eine
Unterwasseransaugung in einer Wassertiefe von ca. 50 – 100 cm zu beschicken.
Eine Ansaugung der Filterpumpe über Skimmer ist nicht zu empfehlen, da zu
viele Schmutzpartikel der Wasseroberfläche in den Biofilter transportiert werden.
Eine mechanische Filtration des Skimmerwassers (z.B. Sandfilterbehälter) ist über
die Skimmerpumpe möglich. Es ist sehr zu empfehlen auch für die
Skimmerpumpe eine Unterwasseransaugung herzustellen, da zumindest diese die
Pumpe mit Wasser versorgt , auch wenn die Skimmersiebe verlegt sind.
c) Elektroanschluss
Die 3 mitgelieferten Kabeldurchführungen incl. Anschlussmuffen für 20 mm
Elektroschutzschlauch ermöglichen dem Elektriker eine saubere Durchführung
der Elektroleitungen in den Pumpenschacht.
Die Pumpe ist bereits vom Hersteller an den Motorschutzschalter angeschlossen.
Dieser ist auf den Nennstromwert der Pumpe eingestellt und steckfertig montiert.
Bauseits ist somit lediglich ein Anschluss einer 220V Feuchtraumsteckdose an das
Stromnetz durch einen konzessionierten Elektrofachbetrieb herzustellen.
10
3.4. Erste Inbetriebnahme der Pumpen
v Wichtig: Kontrolle aller eingebauten
Positionierung, Einbaumaße, usw.
Technikkomponenten
auf
v Befüllung des Teiches oder Pools auf „Optimal-Wasserstand“ siehe
Technische Daten bei Skimmereinbau
Pumpeninbetriebnahme
> genau beschrieben
„Pumpeninbetriebnahme zu Saisonbeginn.“
im
Kapitel
4.5.
4. Bedienung im laufenden Betrieb
4.1. Vorraussetzungen für störungsfreien Pumpenbetrieb
a) Pumpen in der Zeit mit länger anhaltendem Frost außer Betrieb
nehmen und entwässern
b) Das Sieb im Vorfilter der Pumpen regelmäßig prüfen und bei Bedarf
säubern, ebenso Skimmersiebe und Unterwasseransaugöffnung kontrollieren
und bei Bedarf reinigen.
c) Förderleistung der Pumpen regelmäßig kontrollieren. Die Pumpe muss
immer mit einem ausreichenden Betriebsdruck arbeiten. Bei Pumpen der EPSerie liegt dieser zwischen 0,5- 1,2 bar, die Filterpumpe muß auf den von der
Teichbaufirma eingestellten Druck justiert werden.
d) Die Pumpen sollten saugseitig möglichst wenig Widerstand haben.
Daher müssen die Kugelhähne von Skimmer und Unterwasseransaugung immer
vollständig geöffnet sein. Die Siebe im Skimmer und Pumpenvorfilter sind
regelmäßig zu säubern.
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e) Die Pumpen dürfen nicht trocken laufen. Daher ist auf die richtige
Justierung der Skimmer zu achten bzw. immer für einen ausreichend hohen
Wasserspiegel zu sorgen. Es ist sehr zu empfehlen eine Unterwasseransaugung
herzustellen, da zumindest diese die Pumpe mit Wasser versorgt, auch wenn das
Skimmersieb verstopft ist.
f) Die Pumpen sollten keine Luft ansaugen. > Wichtig- Dichtheit der
Verrohrungsverklebungen und Leitungen. Ausreichend hoher Wasserspiegel bei
Skimmer > Dichtheit aller saugseitigen Verschraubungen und Vorfilterdeckel.
g) Die Pumpen brauchen die Zufuhr von Frischluft > Darauf achten, dass die
Lüftungslöcher (an den oberen Ecken des Pumpenschachtes) nicht durch Erde
oder ähnliches verlegt sind.
h) Die Pumpen dürfen nicht unter Wasser stehen, da sie in diesem Fall
irreparabel kaputt gehen > Entwässerung des Pumpenschachtes herstellen.
i) Nach längerer Stillstandszeit sind die Pumpen vor Inbetriebnahme durch das
Vorsieb mit Wasser zu befüllen. Dieses sollte ca. 24 Stunden darin verbleiben
Dadurch lösen sich eventuelle Verklebungen an der Gleitringdichtung, die sich
durch den längeren Stillstand gebildet haben. Anschließend wird mit dem
mitgelieferten Faustschraubendreher die Motorwelle der Pumpe über die
Öffnung hinten am Lüftungsgitter angedreht und die Leichtgängigkeit überprüft.
Erst anschließend die Pumpe in Betrieb nehmen.
Falls die Pumpe steckt (Motorwelle lässt sich mit Faustdreher nicht drehen)
Pumpe nicht einschalten sondern Kundendienst rufen.
j) Die Pumpe sollte grundsätzlich nicht zur Pflege oder Reinigung des
Schwimmteiches oder Pools verwendet werden. Die Gefahr einer Beschädigung
durch Sand oder Ähnlichem ist sehr groß. Es sollte dazu ein externes
Reinigungsgerät oder ein Reinigungsroboter verwendet werden.
4.2. Einstellungen
4.2.1 Skimmerpumpe
a) Kugelhahn - Bedienung:
v Kugelhahn geöffnet > Handgriff in Flussrichtung
v Kugelhahn geschlossen > Handgriff quer zur fFlussrichtung
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b) Saugseitig sollten die Leitungen Skimmer und Unterwasseransaugung immer
vollständig geöffnet sein
c) Druckseitig können die Druckleitungen Quelle 1 u. 2 individuell eingestellt
werden (z.B. Quellstein nur leicht eingestellt, Wasserfall stark eingestellt)
d) Die Abpumpleitung mit Kugelhahn und D40 Anschlußtülle für
Poolschwimmschläuche ist geschlossen. Sie wird nur zur Abpumpung von
nährstoffbelasteten Wasser aus dem Filterbereich geöffnet.
In Summe sollten beide Kugelhähne (Quelle 1 u. 2) aber so eingestellt werden,
dass sich ein gewisser Betriebsdruck auf die Pumpe aufbaut (Widerstand). Dieser
sollte im Bereich von 0,5 - 1,2 bar sein und ist am Manometer, das sich direkt
über der Pumpe in der Druckleitung befindet, ablesbar. Die Einstellung erfolgt
durch Verstellung der beiden Kugelhähne in den Druckleitungen Quelle 1 und
Quelle 2.
4.2.2. Filterpumpe
a) Saugseitig sollte die Leitung immer komplett geöffnet sein
b) Druckseitig wird die Filterleitung für die benötigte Durchflussmenge in den
Filterbereich eingestellt. Diese Einstellung wird durch die ausführende
Teichbaufirma bei der Inbetriebnahme vorgenommen.
Dazu wird ein
elektronisches Durchflussmessgerät in die dafür vorgesehene Verschraubung
montiert. Mit dem Kugelhahn der Filterleitung lässt sich der benötigte Durchfluß
in den Filterbereich einstellen. Wenn der benötigte Durchfluß bei laufender
Pumpe erreicht ist, wird der angezeigte Druck am Manometer der Filterleitung
abgelesen. Es wird dringend empfohlen den so ermittelten Filterleitungsdruck zu
vermerken um jederzeit den benötigten Durchfluß in den Filterbereich auch ohne
Durchflußmessgerät einstellen zu können.
Vorgehensweise:
v Filterpumpe am Motorschutzschalter ausschalten
v Kugelhahn saugseitig schließen
v Kugelhahn Filterleitung schließen
13
v Der Dreiwege-Kugelhahn ist so einzustellen, daß die Filterleitung zur
Seite des Durchflussmessgerätes geschlossen ist
v Distanzstück zum Einschrauben eines elektronischen Durchflussmessgerätes herausschrauben. Durchflussmessgerät einschrauben
v Kugelhahn saugseitig komplett öffnen
v Kugelhahn Filterleitung maximal zu einem Drittel öffnen
v Durchflussmessgerät einschalten
v Benötigten Durchfluss durch Öffnen oder Schließen des Kugelhahns der
Filterleitung einstellen
v Wenn der benötigte Durchfluss erreicht ist Druck am Manometer der
Filterleitung ablesen und vermerken
v Filterpumpe am Motorschutzschalter ausschalten
v Saugseitigen Kugelhahn und Dreiwege-Kugelhahn der Filterleitung in
Richtung Durchflussmessgerät schließen.
v Durchflussmessgerät
einschrauben
herausschrauben
und
das
Distanzstück
v Saugseitigen Kugelhahn komplett öffnen
v Kugelhahn der Filterleitung maximal zu einem Drittel öffnen
v Filterpumpe am Motorschutzschalter einschalten
v Kugelhahn der Filterleitung einstellen > Den zuvor ermittelten
Manometerdruck mittels Justierung des Kugelhahns der Filterleitung
einstellen.
c) Die Bypassleitung ist dafür eingebaut, um nährstoffbelastetes Wasser aus dem
Filterbereich in eine Abpumpleitung, die entweder ins Freie (z.B. Rasenfläche),
oder in die Kanalisation verlegt wird, abgepumpt werden kann.
Grundsätzlich ist der Dreiwege-Kugelhahn der Bypassleitung, der die
Filterleitung mit der Saugseite der Skimmerpumpe verbindet, im Normalbetrieb
immer in Richtung Bypass geschlossen.
14
d) Vorgangsweise: beim Abpumpen aus dem Filterbereich:
v Beide Pumpen an den jeweiligen Motorschutzschaltern ausschalten
v Alle saugseitigen Kugelhähne (Skimmer und Unterwasseransaugung)
beider Pumpen werden geschlossen
v Die Kugelhähne der beiden Druckleitungen Quelle 1 und Quelle 2 der
Skimmerpumpe werden geschlossen
v Einen D 40 Schwimmschlauch an die dafür vorgesehene Schlauchtülle
anstecken und so verlegen, dass das nährstoffbelastete Wasser aus dem
Filterbereich abgeleitet werden kann ( z.B. Kanal, Rasenfläche, unter
Sträucher u.s.w.) > Kugelhahn Abpumpleitung öffnen.
v Dreiwege-Kugelhahn Bypassleitung öffnen
v Skimmerpumpe am Motorschutzschalter einschalten
v Jetzt wird über die Skimmerpumpe durch die Filterleitung in die
Abpumpleitung aus dem Filterbereich abgepumpt
v Diese Abpumpung wird so lange als notwendig durchgeführt
(abgepumptes Wasser klar und geruchsneutral)
v Skimmerpumpe am Motorschutzschalter ausschalten
v Dreiwege-Kugelhahn Bypassleitung und Kugelhahn Abpumpleitung
schließen
v Schwimmschlauch von Schlauchtülle abziehen und entfernen.
v Alle saugseitigen Kugelhähne beider Pumpen komplett öffnen
v Die Kugelhähne Quelle 1, Quelle 2 und Filterleitung in die jeweiligen
ursprünglichen Einstellungen bringen
v Beide Pumpen an den jeweiligen Motorschutzschalter einschalten.
15
4.3. Pflegemaßnahmen
a)Regelmäßige Überprüfung und eventuelle Reinigung des
Pumpenvorfilters. Wenn der Siebkorb des Vorfilters mit Schmutz verlegt ist,
lässt die Förderleistung der Pumpe nach. Zum Öffnen des Kunststoffdeckels
können Sie den im Handgriff des Deckels befindlichen Öffnungsschlüssel heraus
nehmen und versetzt in die Führung wieder einsetzen. Sie können damit den
gelegentlich fest sitzenden Deckel mit größerer Hebelwirkung leichter öffnen.
Achtung > Öffnungsschlüssel nur zum Öffnen (des Vorsiebdeckels) aber nicht
zum Verschließen verwenden.
Hinweis:
Vorfilterdeckel
ohne
Zuhilfenahme
des
integrierten
„Öffnungsschlüssel“ verschließen. Drehen Sie den Deckel nur so weit fest, dass
keine Luft mehr angesaugt wird.
Bei der Filterpumpe brauchen zum Öffnen nur die beiden Cover-Schrauben
gelockert und zur Seite geklappt werden.
Vorgehensweise:
v Pumpen am jeweiligen Motorschutzschalter abschalten
v Alle Kugelhähne druck- sowie saugseitig schließen
v Vorfilterdeckel öffnen
v Siebkorb herausnehmen und reinigen
v Siebkorb wieder einsetzen
v Vorfilterdeckel verschließen (auf ordentlichen Sitz der Deckeldichtung
achten)
v Alle zuvor geschlossenen Kugelhähne wieder öffnen und Einstellungen
herstellen
v Pumpen am jeweiligen Motorschutzschalter einschalten.
b) Regelmäßige Überprüfung und eventuelle Reinigung der Skimmersiebe
16
c) Regelmäßige Überprüfung der Unterwasseransaugung auf ausreichend
Durchfluss (Reinigung der Ansaugöffnung)
d) Regelmäßige Überprüfung des Pumpenbetriebsdrucks der
Skimmerpumpe am Druckmanometer der Druckleitung > optimaler
Betriebsdruck zwischen 0,5 – 1,2 bar > Einstellungen an den beiden
Kugelhähnen der Druckleitung Quelle 1 und Quelle 2
e) Regelmäßige Überprüfung der Durchflussmenge in die Filterleitung, ablesbar
am Druckmanometer der Filterleitung.
f) Abschaltung und Entwässerung der Pumpe in der Zeit mit länger
anhaltendem Frost
> genauere Beschreibung im Kapitel 4.4,
„Pumpenabschaltung zu Saisonende“
g) Inbetriebnahme der Pumpe zu Saisonbeginn > genauere Beschreibung im
Kapitel 4.5. „Pumpeninbetriebnahme zu Saisonbeginn“
4.4. Pumpenabschaltung zu Saisonende
Entwässerung der Pumpen vor lang anhaltender Frostzeit
a) Wenn die Pumpen über Wasserspiegel eingebaut sind, können die Pumpen
und die Druck- u. Saugleitungen entwässert werden.
Vorgehensweise:
v Pumpe abschalten
v Alle im Schacht befindlichen Kugelhähne öffnen.
v Die roten Entwässerungshähne an der Unterseite der beiden Pumpen
öffnen > Wasser in den Pumpen läuft aus.
v Vorfilterdeckel der Pumpen öffnen, Siebkorb herausnehmen u. reinigen.
v Warten bis das Wasser vollständig aus der Leitung ausgelaufen ist,
Pumpen dann mit reinem Wasser ausspülen.
17
v Das Wasser aus den frostsicheren Kugelhähnen und flexiblen PVCSchläuchen läuft bis auf Wasserspiegelniveau ab.
v Die beiden Manometer aus den Gewindehülsen vorsichtig mit einem
geeigneten Schlüssel herausdrehen und frostsicher aufbewahren.
v Filterkörbe wieder in die Pumpen einsetzen, Vorfilterdeckel lose
aufsetzen
b) Wenn die Pumpen unter Wasserspiegel eingebaut sind, können nur die
Pumpen entwässert werden. Kugelhähne und die flexiblen PVC-Schläuche sind
frostsicher. Ein Entwässern der Saug- u. Druckleitungen hätte ein Absinken des
Wasserspiegels bis auf Pumpenniveau zur Folge.
Empfohlen wird der Einbau von Belüftungshähnen über dem Wasserspiegel
in alle Leitungen, die unter Wasserspiegel enden. Dadurch können alle Saug- u.
Druckleitungen ebenfalls über den Winter entwässert werden, und so ein
Absinken des Wasserspiegels vermieden werden.
4.5. Pumpeninbetriebnahme zu Saisonbeginn
Vorgehensweise:
Skimmerpumpe
a)Die beiden Manometer vorsichtig mit einem geeigneten Schlüssel in die
Gewindehülsen einschrauben (Gewinde mit Teflonband abdichten).
b) Die roten Entwässerungshähne an der Unterseite der beiden Pumpen
schließen.
c) Die beiden Pumpen wie in Kapitel 3.1. „Vorraussetzungen für einen
störungsfreien Pumpenbetrieb“ beschrieben, mit Wasser befüllen, 24 Stunden
einweichen lassen und mit dem mitgelieferten Faustschraubenzieher die
Motorwelle auf Leichtgängigkeit überprüfen.
d) Die beiden Kugelhähne druckseitig Quelle 1 u. Quelle 2 öffnen. Die beiden
Kugelhähne saugseitig, (Skimmer und Unterwasseransaugung), schließen.
18
e) Skimmersiebe u. -schwimmer im Teich einsetzen und für ausreichend
Wasserstand (optimaler Wasserstand für Skimmer) sorgen.
f) Eventuell vorhandene Belüftungshähne bei Pumpeneinbau unter
Wasserspiegel wieder schließen.
g) Pumpe in der Vorsiebkammer vollständig mit Wasser befüllen.
Vorsiebdeckel mit Gummidichtung einsetzen und verschließen.
h) Kugelhahn der Skimmerleitungen öffnen.
i) Pumpe am Motorschutzschalter einschalten.
j) Wenn die Pumpe leer läuft (sichtbar durch den Kunststoffglasdeckel am
Vorsieb) und nicht nach kurzer Zeit (max. 15 sec.) Wasser durch die
Skimmerleitung nachläuft, Kugelhahn Skimmerleitung schließen und Pumpe
sofort am Motorschutzschalter ausschalten.
k) Vorsiebdeckel wieder öffnen > Pumpe mit Wasser befüllen >
Vorsiebdeckel schließen > Kugelhahn Skimmerleitung öffnen > Pumpe
einschalten.
l) Diesen Vorgang (g-k) so oft wiederholen, bis das Wasser bei eingeschalteter
Pumpe über die Skimmerleitung in die Pumpe läuft und somit die Saugleitung
Skimmer entlüftet ist
m) Diesen Vorgang (g-l) auch für die Saugleitung Unterwasseransaugung
durchführen, bis auch diese Saugleitung entlüftet ist
n) Die „Saugleitungsentlüftung“ funktioniert bei Pumpen die unter
Wasserspiegelniveau eingebaut sind, meist recht problemlos und oft schon
nach 2-3 Pumpenbefüllungen. Bei Pumpen die über Wasserspiegelniveau
eingebaut sind kann diese Entlüftung je nach Länge u. Höhe der Saugleitung,
oft mehrere Pumpenbefüllungen mit sich bringen.
Wenn die Skimmerpumpe mit allen notwendigen Einstellungen
ordnungsgemäß läuft, kann die Filterpumpe in Betrieb genommen werden.
19
Biofilterpumpe
Die Vorgehensweise ist im Grunde die Gleiche wie bei der Skimmerpumpe.
Die Filterpumpe muß ebenfalls 24 Stunden vor Inbetriebnahme mit Wasser
befüllt werden und anschließend die Motorwelle mit dem beigelegten Faustschraubendreher angedreht und auf Leichtgängigkeit überprüft werden.
Bei der Filterpumpeninbetriebnahme ist jedoch unbedingt darauf zu achten,
den Kugelhahn der Filterleitung nicht zu weit zu öffnen um nicht
unbeabsichtigt den Filterbereich durch eine zu hohe Durchflussmenge zu
beschädigen.
Falls eine „ Saugleitungsentlüftung“ einer der beiden Pumpen oder beider
Pumpen nicht möglich ist wenden Sie sich bitte an Ihre ausführenden
Teichbaubetrieb.
20
5. Kontaktdaten
Falls Probleme oder Fragen in der Benutzung Ihres Aquatechnik Gallhammer LE
Teichtechnikmoduls auftauchen, wenden Sie sich jederzeit an:
Ihre ausführende Teichbaufirma
oder an:
Aquatechnik Gallhammer
Rudolf Zeilinger
Ranseredt 16
A- 4773 Eggerding
Mobil: 0676/844921300
Tel.: 07767/7000-13
Fax: 07767/7000-4
e-mail:office@aquatechnik-gallhammer.at
21
Eigene Notizen
22
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