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GZA/PP 8048 Zürich
79. Jahrgang
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Nr. 43
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.ch
Auf neuen Pfaden durch Bosis Paradies
Die Schauhäuser der Stadtgärtnerei präsentieren sich
in neuer grüner Pracht.
Am 1. November ist Wiedereröffnung.
Zahlreiche neue exotische Pflanzen,
neue Wege, Terrassen und Aussichtsplattformen: Vor allem das Palmenhaus ist nach der umfassenden Sanierung der beiden Schauhäuser der
Stadtgärtnerei fast nicht wiederzuerkennen. In seinen neu angelegten, begehbaren Senkgarten kann man nun
auf Trampelpfaden eintauchen wie in
den Dschungel.
In der beliebten grünen Oase im
Quartier Albisrieden profitieren Besucherinnen und Besucher zudem von
einem grösseren und komfortableren
Infofoyer. Zu den Neuerungen zählen
auch ein Ausstellungsraum und diverse Schulungs- und Kursräume. Diese
Räume mit Blick auf den Palmengarten können auch gemietet werden.
Anstelle zweier abgebrochener Gewächshäuser lädt nun ein Subtropenhaus mit Raritäten aus den Trockengebieten von Madagsakar zum Besuch. Alle Publikumsbereiche der erneuerten Anlage sind nun auch behindertengerecht gestaltet.
In all der neuen Pracht bleibt eines gleich: Ab der Wiederöffnung der
Schauhäuser am 1. November wird
Publikumsliebling Bosi, ein 14 Jahre
alter Riesentukan, wieder wie eh und
je frei über die Köpfe der Besucher
hinweg segeln dürfen – oder an ihren
Schuhbändeln herumpicken. (mai.)
Ein Stelzenbaum? Nein, ein
Schraubenbaum aus Madagaskar.
Ausblick auf das grüne Paradies des Palmenhauses mit seinem neu angelegten begehbaren Senkgarten.
Fotos: Lisa Maire
Farborgie im Feuchtklima des Tropenhauses: ein Drachenbaum.
Haben sich prächtig akklimatisiert:
australische Baumfarne.
Der Chef im Palmenhaus: Publikumsliebling Bosi, hier noch in der Voliere.
Letzter Auftritt
Jazziger Auftritt
Grosser Auftritt
Sänger Peter Kraus ist vor allem der älteren Generation bestens bekannt. Unterdessen 75 Jahre alt tourt Kraus zum letzten Mal. Die Abschiedstournee heisst «Das Beste kommt zum
Schluss». Es gibt drei Mal zwei Tickets zu gewinnen. Seite 2
Los gehts zur nächsten Runde «Jazz im Seefeld» am kommenden Mittwoch: Diesmal steht Rafael Schilt mit seinen Musikerkollegen aus ganz Europa auf der Bühne im Gemeinschaftszentrum Seefeld.
Seite 5
50 Kinder aus Hottingen und Witikon treten am kommenden
Sonntag nach wochenlangem Proben und Kostümschneidern
auf die Bühne. Das aufgeführte Singspiel heisst «Geschöpf
der Nacht» und handelt um Freundschaft.
Seite 8
2
Stadt Zürich
Nr. 43
23. Oktober 2014
AKTUELL
«Das Beste kommt zum Schluss»
Die PBZ ist jetzt auch mobil
75 Jahre alt und immer
noch bestens bei Stimme –
Peter Kraus kommt auf
seiner Abschiedstour ins
Kongresshaus Zürich.
Mit der neuen PBZ-App, die es sowohl für Android- wie auch für
Apple-Smartphones und -Tablets
gibt, können PBZ-Kunden mobil ihr
Konto verwalten, ihre ausgeliehenen
Medien verlängern und nachschauen,
ob ihre reservierten Medien bereits
eingetroffen sind. Ein grosser Vorteil
der App besteht darin, dass sie die
Am vergangenen 18. März feierte Peter Kraus seinen 75. Geburtstag. Kurz
darauf, am 21. März, erschien sein
neues Album «Zeitensprung» und
jetzt, im Oktober und November, geht
die Rock’n’Roll-Legende wieder auf
Tournee. Diese wird eine ganz besondere werden: Unter dem Motto «Das
Beste kommt zum Schluss» verabschiedet sich der Ausnahmekünstler
nach rund 60 Jahren auf der Bühne
vom intensiven Tourleben.
«Bei meiner letzten grossen Tournee mit über 60 Terminen habe ich
zum ersten Mal bemerkt, dass mich
das Reisen und Performen in dieser
sehr intensiven Form angestrengt
hat», sagt Peter Kraus. «Denn ich bin
vom Typ her so, dass ich immer alles
gebe und mich nicht schone. Ich habe
mich mit meiner Familie beraten und
beschlossen, dass ich kürzertreten
werde.»
«Das Beste kommt zum Schluss»
ist also definitiv die letzte grosse Tour
des Ausnahmekünstlers nach rund 60
Jahren auf der Bühne. Das Publikum
kommt dabei in den Genuss eines Peter Kraus in Bestform – unterhaltsam,
humorvoll und mit dem für ihn so typischen Schuss Ironie. Dabei wird er
nur Hits singen – seine eigenen und
auch die von anderen Interpreten.
Peter Kraus hat in diesem Jahr
auch sein neues Album «Zeitensprung» aufgenommen. Dabei geht es
ANZEIGEN
Kunden daran erinnert, wann ein
ausgeliehenes Medium fällig ist. Mit
der App vereinfacht sich auch die Büchersuche im Katalog der PBZ. Durch
eine für Smartphones optimierte Ansicht gestaltet sich die Titelsuche effizienter. (pd.)
www.pbz.ch/onleihe
AKTUELLES VOM HAUSEIGENTÜMERVERBAND
Publireportage
Schimmel vermeiden
dank gezieltem Lüften
Hat Musik-, Film- und TV-Geschichte geschrieben: Peter Kraus.
darum, deutsche Hits der Gegenwart
in die 50er zu transferieren. Also in
den Sound jener Zeit, die er – wie kein
Zweiter – als Teenie-Star musikalisch
mitbestimmte. «Ich finde, dass all die
Hits von Tim Bendzko, Rosenstolz
über Culcha Candela und Marteria bis
zu Ute Freudenberg und Udo Lindenberg, die wir neu im Fifties-Sound
aufgenommen haben, einen ganz neuen Charme versprühen», erläutert
Kraus die Album-Idee. (pd./ mai.)
Sonntag, 9. November, 19 Uhr, Kongresshaus, Claridenstr. 5, 8002 Zürich.
Foto: zvg.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 3x 2 Tickets für
das Konzert von Peter Kraus am
9. November im Kongresshaus
Zürich. Wer gewinnen will,
schreibt ein Mail mit Betreffzeile
«Peter Kraus» und Absender an
lokalinfo@lokalinfo.ch oder eine
Postkarte an: Lokalinfo AG
Wettbewerb Peter Kraus
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
Bei tiefen Temperaturen bleiben Bewohnerinnen und Bewohner von
Häusern und Wohnungen gerne drin.
Das kann zu einem höheren Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft führen. In
städtischen Gebieten mit vielen Erwerbstätigen wird häufig nur morgens und abends gelüftet, nicht aber
tagsüber. Um in der Nacht dann in
«frischer Luft» schlafen zu können,
werden die Fenster die ganze Nacht
offen gelassen. Dies führt in Nächten
mit tiefen Temperaturen zu einem
Auskühlen der Mauern. Dadurch
kann sich an exponierten Stellen
Kondenswasser bilden, das dann zu
einem willkommenen Nährboden
wird für Schimmel.
Am besten wird eine Wohnung
täglich zwei- bis viermal während
rund fünf Minuten durch vollständiges Öffnen der Fenster gelüftet. Idealerweise sind die Fenster je auf einer
Seite der Wohnung, damit ein erwünschter Durchzug entsteht. Durch
das «Querlüften» wird die zu feuchte
Hans Barandun.
Foto: zvg.
und «verbrauchte» Luft rasch erneuert, ohne dass sich die Wohnung zu
sehr abkühlt und mit viel Energie
wieder aufgewärmt werden muss.
Unbedingt zu vermeiden ist ein Dauerlüften durch offene Kippfenster:
Damit wird nur die «Umgebung geheizt», nicht aber die Wohnräume.
Hans Barandun, Leiter
Verwaltung/Bewirtschaftung,
Hauseigentümerverband Zürich
Hauseigentümerverband Zürich,
Albisstrasse 28, 8038 Zürich,
Tel. 044 487 17 00.
Züriberg
AKTUELL
Nr. 43
23. Oktober 2014
3
AUF
EIN WORT
IN KÜRZE
Rollstuhl-Eisgleiter
Die Stiftung Cerebral stellt verschiedenen Eisbahnen in der Region Zürich sogenannte Eisgleiter
zur Verfügung, damit Menschen
im Rollstuhl Kunsteisbahnen nutzen können. Die «Plattformen auf
Kufen» passen zu den meisten
Handrollstuhl-Modellen. Die ZSC
Lions haben für das Projekt das
Patronat übernommen.
Andreas Minor
Im Toni-Areal bekommen Studierende nun an einem schicken Ort,
einer eigentlichen Kulturfabrik, ihre Bildung eingetrichtert – wie früher Gläschen ihr Joghurt.
Durch den Umzug wurden
Dutzende von Liegenschaften in
der Stadt Zürich frei. Wer aber
glaubt, nach der Toni-Areal-Eröffnung sei nun wahnsinnig viel
Moderne S-Bahnen
Seit 2011 modernisiert die SBB
im Auftrag des ZVV die Zürcher
S-Bahn-Züge der ersten Generation mit Klimatisierung, revidierten Innenräumen und grösseren
Einstiegszonen. Bis 2018 sollen
alle Einheiten für weitere 20 Jahre fit gemacht werden. Bisher
wurden 25 der 115 Kompositionen dem Bahnbetrieb übergeben.
Die grosse Rochade
macht viele glücklich
Eine Blaumeise tankt an einem Vogelhäuschen Energie für kalte Winternächte.
Vögel im Winter füttern oder nicht?
Cecilia Matasci
Bahnhofstrasse
Die Sanierung und Neugestaltung
der Bahnhofstrasse wurde zwei
Wochen früher als geplant abgeschlossen. Die Arbeiter ersetzten
sämtliche Tramgleise, pflanzten
neue Bäume, bauten die Haltestellen behindertengerecht aus
und setzten energiesparende
Leuchten ein. Zudem wurden die
Entwässerung neu organisiert
und das Glasfasernetz verlegt.
Wohneigentum
Der Index für die Zürcher Wohneigentumspreise (ZWEX) ist im
dritten Quartal 2014 um 1,6% gesunken. Im Vorjahresvergleich ist
das ein Minus von 1,4%. Der
ZWEX wird im Auftrag der ZKB
mit einer Datenbasis von rund
17 600 Transaktionen von Einfamilienhäusern und Stockwerkeigentum berechnet.
«Goldene Maske»
Die Gesellschaft der Freunde des
Schauspielhauses vergibt am 26.
Oktober im Schiffbau die «Goldene Maske». Die Auszeichnung für
besondere Verdienste auf und hinter der Bühne geht an die Leiterin
des Jungen Schauspielhauses, Petra Fischer, und den als Inspizienten am Schauspielhaus tätigen
Aleksandar Sascha Dinevski.
PBZ-App
Dank einer neuen App für Android- und Apple-Smartphones
und -Tablets können Kunden der
Pestalozzi-Bibliothek mobil ihr
Konto verwalten, ihre ausgeliehenen Medien verlängern und
nachschauen, ob ihre reservierten Medien bereits eingetroffen
sind. Die App erinnert Kunden
auch, wenn ein Medium fällig ist.
Wintersportrabatte
Das Sportamt vermittelt bis 12.
November Wintersportausrüstungen an Zürcher Schülerinnen und
Schüler ab dem Kindergarten.
Fünf Fachgeschäfte gewähren 10
bis 20 Prozent Rabatt auf Skiund
Snowboard-Saisonmieten.
Bestellformulare sind beim Sportamt (Tel. 044 413 93 93 oder unter www.sportamt.ch) erhältlich.
Foto: zvg.
Langsam naht der Winter. Viele unserer Vögel begannen jedoch schon
Ende Sommer, sich darauf vorzubereiten: Mauersegler, Rauchschwalben
und andere Zugvögel haben sich bereits auf den langen Flug in ihre afrikanischen Winterquartiere gemacht.
Andere Arten schaffen es, trotz Frost,
Schnee und Nahrungsmangel in unseren Breitengraden hier zu überleben. Die widrigen Lebensumstände
gefährden im Allgemeinen ihre Bestände nicht.
Auch wenn es für sie also nicht
überlebenswichtig ist, hilft eine Fütterung den hier überwinternden Vögeln doch, Kälte und Nahrungsmangel zu überwinden. Von der Fütterung profitieren übrigens Meisen,
Amseln und andere gut ans städti-
sche Umfeld angepasste Vögel am
meisten. Seltenere und bedrohte Arten werden kaum zu den Vogelhäuschen kommen – sie können wir nicht
retten, indem wir ihnen Futter zur
Verfügung stellen. Ihnen bietet nur
ein gesundes und nahrungsreiches
Umfeld noch eine Überlebenschance.
Futterstellen nützen andererseits
auch uns Menschen: Wir können die
Vögel beobachten, und vor allem Kinder können so etwas von der spannenden Natur erleben.
Sinnvoll füttern
Es gibt einige grundlegende Regeln
für das Füttern von Vögeln: Da die
Vögel nach den langen Nachtstunden
hungrig sind, sollten sie das Futter
am Morgen vorfinden. Weiter sollten
sie vorzugsweise natürliches Futter
erhalten, ungesalzen und ohne jeg-
liche chemischen Zusätze. Brot oder
gewürzte Essensreste sind nicht ratsam. Aus ökologischen Gründen sollten wir auch keine exotischen Produkte wie Kokosfett, Palmöl oder
Erdnüsse verfüttern. Wichtig ist, Futterstellen so anzubringen, dass sie
vor Nässe und Eis geschützt sind und
sich in der Nähe von Bäumen oder
Gebüschen befinden, in denen sich
die Vögel notfalls vor Gefahren in
Schutz bringen können. Diese schützenden Gebüsche sollten einen Mindestabstand von zwei Metern zu den
Vogelhäuschen haben: So können
Räuber wie Katzen die Vögel beim
Fressen nicht unbemerkt angreifen.
Vogel-Nisthilfen
und
FutterhäuschenWorkshop in Hirslanden: Sonntag, 26. Oktober, 14 bis 17 Uhr im Quartiertreff Hirslanden, Forchstrasse 248. Weitere Informationen unter www.birdlife-zuerich.ch.
AUS DEM GEMEINDERAT
Parkplatzgebühren schiessen in die Höhe
Vor zwei Wochen publizierte der
Stadtrat, dass er die städtischen Parkplatzgebühren stark erhöhen wolle.
Und er will die Zonen in der Innenstadt um drei Gebiete mit sogenannt
«gesteigertem
Gemeingebrauch»
(Oerlikon Nord, Zürich West und Enge) erweitern. In diesen Zentrumsgebieten sollen künftig folgende Tarife
gelten: 1 Stunde 3 Franken (bisher 2),
2 Stunden 7.50 Franken (5) und 3
Stunden 12 Franken (8). Neu muss
man in der ganzen Stadt an allen Tagen inklusive Sonntag von 8 bis 21
Uhr fürs Parkieren bezahlen.
Diese geplanten Vorschriften, welche unter anderem einen generellen
Preisaufschlag der Parkgebühren um
50 Prozent vorsehen, belasten nicht
nur den Mittelstand, sondern auch
das Zürcher Gewerbe. Denn gerade
bei grösseren, sperrigen Einkäufen ist
man auf ein Fahrzeug und nahe gelegene Parkplätze angewiesen. Auch
trifft es die Falschen: Unter erhöhten
Gebühren leidet bekanntlich nicht der
Maserati-Fahrer, sondern wieder einmal vor allem der Mittelstand.
Die Stadt ist auf ein funktionierendes und fliessendes Verkehrssystem
angewiesen; hierzu gehören der öffentliche Verkehr, der Langsamverkehr, aber genauso auch der motorisierte Individualverkehr. Leider gehen
die städtischen Massnahmen meist
einseitig zulasten des Letzteren.
Unzählige Zürcher Kleingeschäfte,
welche heute schon unter anderem
wegen der städtischen Verkehrspolitik stark mit Kundenschwund zu
«Die Stadt Zürich darf
an einem Parkplatz nichts
verdienen, lediglich
die Aufwendungen dürfen
durch die Gebühren
gedeckt werden.»
kämpfen haben, sind durch diese geplante Gebührenerhöhung in ihrer
Existenz ernsthaft bedroht. Viele Einkaufswillige werden so in die Agglomeration ausweichen, wo sie in den
Zentren oft gratis oder zu sehr geringen Preisen parkieren können. Dies
schadet dem hiesigen Gewerbe, und
eine Verlagerung des Verkehrs aufs
Land ist auch alles andere als umweltfreundlich.
Das städtische Kleingewerbe, die
Traditionsgeschäfte und die Quartierläden machen unsere schöne Stadt lebendig und vielseitig. Ein Ladensterben bzw. Aussterben des Gewerbes
würde diese Stadt sehr nachteilig ver-
ändern. Wir wollen schliesslich keine
amerikanischen Verhältnisse, wo nur
noch in abgelegenen, anonymen
Grosszentren per Auto eingekauft
werden kann.
Die neuen Tarife würden der Stadt
etwa sechs Millionen Franken an zusätzlichen Einnahmen bringen. Dem
stehen höhere Ausgaben von etwa
drei Millionen Franken gegenüber für
zusätzliche Kontrollen, Wartung und
Leerung der Parkuhren. Gemäss dem
Kostendeckungsprinzip darf die Stadt
Zürich an einem Parkplatz nichts verdienen, sondern lediglich die Aufwendungen dürfen durch die Gebühren
gedeckt werden. Mit dieser Gebührenerhöhung dürfte dieses demokratische Prinzip allerdings gebrochen
sein.
Vorerst aber kommt der Antrag
noch in Kürze vor den Zürcher Gemeinderat (zumindest, was die Preiserhöhung betrifft), wo wir zusammen
mit anderen bürgerlichen Parteien gegen diese geplante Parkplatzgebührenerhöhung intensiv ankämpfen
werden. Bezahlbare Parkplätze in der
Umgebung von Läden und Betrieben
sind für eine gut funktionierende
Volkswirtschaft unabdingbar – insbesondere in der prosperierenden Stadt
Zürich.
Nina Fehr Düsel,
Gemeinderätin SVP 7+8
In der Rubrik «Aus dem Gemeinderat»
schreiben Volksvertreter aus den Kreisen
7 und 8 wöchentlich einen Beitrag. Alle im
Stadtparlament vertretenen Parteien dieses Wahlkreises bekommen hierzu regelmässig Gelegenheit.
Platz, ja Leerraum entstanden,
täuscht sich.
Jubeln darf man trotzdem.
Denn nun kommen andere «Bedürftige» auf ihre Rechnung. Was
frei wurde, saugen diverse Bildungsinstitute gierig auf. So wird
am Florhof 6, der vor allem durch
das Departement Musik der ZHDK
genutzt wurde, weiterhin viel Musik zu hören sein. Denn die Musikschule Konservatorium Zürich,
kurz «Konsi», füllt den Florhof 6
locker. Die grösste Musikschule
des Landes hat über 500 Schülerinnen und Schüler, die bisher an
150 Standorten unterrichtet werden mussten. Nun kann sich das
«Konsi» konzentrieren. Und durch
einfachere Abläufe, weniger Hin
und Her darf auch an einen noch
besseren Musikunterricht gedacht
werden.
Das Allerbeste an der Geschichte: Diese Rochade macht ihrerseits wieder eine Rochade möglich, weil das «Konsi» seinerseits
mindestens drei Gebäude freigeben kann. Da wird sicher wieder
jemand über freien Platz jubeln.
Dass der Stadtrat 30 Millionen
Franken für den Kauf des Florhof
6 bereitstellen will, ist mutig und
richtig. 3,5 Millionen müssen zudem für Umbauten und Sanierungen bereitgestellt werden.
Nun ist zu hoffen, dass auch
das Stadtparlament hinter der
«Konsi-Konzentration»
steht.
Beim Geldausgeben ist das immer
eine schwierige Sache.
Je nachdem müssen auch wir
Bürger ran – und an einer allfälligen Abstimmung unser Votum zur
Sache abgeben. Aber nur, wenn
die Gemeinderätinnen und -räte
vor lauter Sparstrumpf-Denken
kein Musikgehör haben.
LESERBRIEF
Wasser predigen
und Wein trinken
Was hat uns Gemeinderat Gian von
Planta (Grünliberale) im Gemeinderat
der Stadt Zürich betreffend 2000Watt-Gesellschaft nicht alles erzählt!
Jetzt hat er seinen Wohnsitz nach Baden verlegt und berichtet dem TA,
dass alle seine Kinder (zwei hat er bereits) ein eigenes Zimmer bräuchten.
Auch brauche er ein separates Zimmer als Büro. Dabei steht die 2000Watt-Gesellschaft doch für eine nachhaltige Gesellschaft und ökologische
Verantwortung. Das gilt aber offenbar
nicht für den grünliberalen Gian von
Planta. Wasser predigen und Wein
trinken – so hat er auch im Stadtparlament politisiert. Für Zürich ist sein
Abgang ein Glücksfall.
Urs Fehr,
Gemeinderat SVP 7 und 8
4
Stadt Zürich
Nr. 43
23. Oktober 2014
Baureportage Wohnüberbauung Oasis
«Oasis»: Innovative Architektur, kreativ realisiert
In Witikon entstehen an guter Lage
22 Eigentumswohnungen in drei
Gebäuden. Die Wohnüberbauung
Oasis zeichnet sich durch variantenreiche und flexible Grundrisse
mit 2½ bis 5½ Zimmern aus.
Die Neuüberbauung Oasis an der Witikonerstrasse 486 in Witikon besticht durch ihren zurückhaltenden klassischen Stil. Durch die aussergewöhnliche Form der Gebäudehülle sind
die Wohnungsgrundrisse spannend und alles
andere als 08/15. Grosszügige Innenflächen
charakterisieren die Grundrissgestaltung der
2½- bis 5½-Zimmer-Wohnungen, teilt die Immovesta AG, die für die Vermarktung der Wohnungen zuständig ist, mit. Die offenen Räume
bilden die Basis für individuelle Einrichtungswünsche und ermöglichen eine gute Möblierbarkeit. Wegen der grossen Fensteröffnungen
auf allen drei beteiligten Fassadenseiten sind
die Wohnungen stets lichtdurchflutet. Sitzplätze
und gedeckte abgerundete Balkone ergänzen
im Freien das Raumangebot und laden zum
Verweilen ein.
Es kommen ausschliesslich hochwertige
Materialien zur Anwendung. Besonders erwähnenswert sind die exklusiven Bulthaup-Küchen,
das schöne Mosaik in den Nasszellen sowie die
hochwertigen, gebürsteten Landhausdielen, die
zum Standard gehören. Die 3½-Zimmer-Wohnungen sind 90 bis 107 Quadratmeter gross,
die 4½-Zimmer-Wohnungen 110 bis 122 Quadratmeter und die 5½-Zimmer-Wohnungen
124 bis 150 Quadratmeter. Zudem gibt es Lofts
im Attikageschoss. Das Treppenhaus ist in modernster Sichtbetonweise erstellt. Ein Lift ist
vorhanden, die Überbauung ist rollstuhlgängig.
Die zueinander versetzte Positionierung der
3- bis 4-geschossigen Gebäude einerseits und
die durchdachte Anordnung der Wohnungen
und Zimmer andererseits schaffen einander abgewandte Räume, wo man sich ungestört zurückziehen kann. Die Gartenwohnungen haben
private Bereiche mit Sitzplatz und Sichtschutz
zwischen den Vorgärten und allgemeinen Flächen. Dem gegenüber stehen die Fusswege,
Aufenthaltszonen und allgemein zugänglichen
Rasen- und Grünflächen zwischen den Gebäuden, die gemäss Immovesta AG das nachbarschaftliche Zusammenkommen begünstigen
und ermöglichen.
Die Neuüberbauung Oasis besticht durch ihren klassischen Stil.
Minergie zertifiziert
Fotos: zvg.
Die Überbauung wird im Minergiestandard erstellt, die Wärmegewinnung findet mittels Erdsonde statt. Jede Wohneinheit verfügt über eine
eigene Komfortlüftung. Das Qualitätslabel Minergie steht für optimalen Wohnkomfort und
garantiert einen geringen Energieverbrauch.
Des Weiteren gehört zur Neuüberbauung
ein grosszügiges Parkplatzangebot in der Tiefgarage. Aber auch die Erschliessung der Neubausiedlung mit Auto, ÖV und zu Fuss ist gut.
Die Bushaltestelle befindet sich unmittelbar vor
der Haustür.
Eine Rohbaubesichtigung ist zurzeit möglich. Der Bezug ist auf 1. April 2015 geplant.
(pm.)
www.oasis-zuerich.ch, Kontakt: Gisela Büscher, Telefon 044 279 75 55, gisela.buescher@immovesta.ch.
Die offenen Räume bilden die Basis für individuelle Einrichtungswünsche.
20 Jahre
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KLEINANZEIGEN
Jede Woche
das Neueste und Aktuellste
aus dem Quartier:
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CH-Paar sucht ruhiges EFH zum Kauf in
der Stadt Zürich. 079 247 36 41
Diverses
Aufgepasst! Herr Peter sucht Pelze, Nerze,
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Bitte an prorapid@bluewin.ch oder SMS 079 600 69 24.
Kleinanzeigen kosten pro Doppelzeile Fr. 20.-. Chiffrezuschlag Fr.
5.- Bargeld beilegen und mit dem Coupon einsenden an: Lokalinfo
AG, «Kleinanzeigen», Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich. Diese Inserate
sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, 10.00 Uhr,
bei uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text
bitte in Blockschrift ausfüllen (pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder
Wortzwischenraum).
❏ Freizeit/Ferien
❏ Unterricht/Kurse
❏ Fitness/Gesundheit
❏ Musik/Unterhaltung
❏ Diverses
❏ Fahrzeuge
Name/Vorname:
Strasse:
PLZ/Ort:
Telefon:
❏ Wohnungen
❏ Möbel/Antiquitäten
Züriberg
KULTUR
Nr. 43
23. Oktober 2014
5
«Aus dem Jazz spricht das Leben selbst»
Das «Rafael Schilt Quartett» bewegt sich zwischen
Komposition und Improvisation und entwickelt dabei
seine unverwechselbare musikalische Handschrift.
Nicole Isele
Das Konzert bei «Jazz im Seefeld» ist
ein Heimspiel für Rafael Schilt. Er
zählt zu den vielversprechendsten
Saxofonisten der Schweiz und wohnt
nur wenige Strassen vom Quartierzentrum entfernt. «Ich bin gespannt,
wie die Stimmung in Riesbach sein
wird, und freue mich besonders auf
die Jazz-Neulinge und -Neugierigen,
deren Mut bestimmt belohnt wird.
Wenn man sich auf etwas einlässt,
kann man nur davon profitieren.»
Inspiration New York
Das «Rafael Schilt Quartett» besteht
aus Robert Pianca (Gitarre), Emanuele Maniscalco (Schlagzeug), Roberto
Bordiga (Kontrabass) und Rafael
Schilt (Tenorsax und Bassklarinette).
Was die Truppe verbindet und auszeichnet, sind die Vorstellungen an
ein gemeinsames Klangkonzept. So
beschreibt ihre Musik ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen ausgeschriebenen, von Rafael Schilt komponierten und frei improvisierten
Stücken. Einige sind bewusst nur
durch skizzenhafte Vorgaben festgelegt, wodurch jeder Musiker einen
grossen Interpretationsspielraum erhält und seine musikalische Kreativität voll einbringen kann.
Rafael Schilt erklärt: «Es ist eine
sehr feine Musik, in der die Texturen
eine wichtige Rolle spielen. Bei den
freien Improvisationen gibt einer von
uns eine Idee vor, die anderen antworten musikalisch. Dabei lassen
sich zwar gewisse Leitmotive wiedererkennen, im Lauf der Zeit haben wir
uns aber von den Traditionen weit
entfernt und unser ganz individuelles
Timbre entwickelt.»
Rafael Schilt studierte an der
Jazzschule Luzern mit Nat Su und
Maurice Steger spielt Vivaldi.
Saxofonist Rafael Schilt und seine Musikerkollegen aus ganz Europa in Aktion. Am Mittwoch spielt die Formation im Seefeld.
Kurt Rosenwinkel. Danach zog es ihn
immer wieder nach New York, wo er
mit Chris Cheek und Chris Speed studierte, die ihn nachhaltig inspirierten. Dort traf er sich auch regelmässig mit dem «Jazz-im-Seefeld»-Initiator Christoph Irniger zum musikalischen Austausch. Zusammen mit Eivind Opsvik und Jeff Davis nahm er
in diesem Jahr im Big Apple eine CD
auf. 2004 erhielt Schilt das «Friedl
Wald Stipendium» und 2013 das
«Atelierstipendium» der Stadt Zürich
für New York.
«Das Saxofon hat mich schon immer angesprochen: sowohl seine Optik als auch sein Klang. Die Akustik
ist faszinierend. Es ist ein Instru-
ment, das eine sehr breite Klangpalette zur Verfügung stellt, mit dem
man aber auch auf der Geräuschebene experimentieren kann. Zudem lassen sich mehrere Töne gleichzeitig
spielen. Das Saxofon bietet eine Vielfalt an Mitteln zur improvisatorischen
Freiheit.»
Offen für Experimente
Und der Jazz hat es Rafael Schilt sowieso angetan. «Aus ihm spricht das
Leben selbst.» Schilts neuester Coup
ist ein Projekt mit einer Schauspielerin und Tänzerin. Es ist eine Mischung aus Lesung, Tanz und der
musikalischen Reaktionen darauf. Jede Aufführung produziert sich aus
dem situativen Kontext. Wenn das
«Rafael Schilt Quartett», dessen Mitglieder von Dänemark über die
Schweiz nach Italien verstreut leben,
zusammenkommt, wird ein sehr produktiver inspirativer Prozess ausgelöst, Rafael Schilt: «Wir diskutieren,
tauschen Ideen aus und hören gemeinsam Musik. Jeder berichtet, welche Projekte ihn gerade umtreiben.»
Und all dies fliesst in das «Rafael
Schilt Quartett» ein. Jeder nimmt mit
seinem Instrument verschiedene
Funktionen ein. So ist es der Bass,
der einmal den Lead übernimmt, die
Grundtöne spielt, um im folgenden
Stück lediglich einen feinen Klangteppich zu legen. Dann gibt das Schlag-
Foto: zvg.
zeug den Puls an, um im nächsten
Moment wiederum ausschliesslich
klangmalerisch zu agieren. Das Saxofon kann eine solistische Funktion
übernehmen, um dann im tiefen Register ein Gitarrensolo zu begleiten.
Auf diese Weise erschliessen sich die
für das Quartett so charakteristischen
kreativen Möglichkeiten, die Musik
zu gestalten, ihr Druck und Kraft zu
verleihen und Energien gezielt einzusetzen.
Mittwoch, 29.10., 19.30 Uhr: «Rafael
Schilt Quartett», Grill ab 18.30, Essen ist
selbst mitzubringen, Getränkeverkauf an
der Bar, Eintritt 5 Franken & Kollekte. GZ
Riesbach, Seefeldstrasse 93, 8008 Zürich,
www.jazzimseefeld.ch.
Spagat zwischen Fotografie und Malerei
Die Uniklinik Balgrist
zeigt ab Mittwoch Werke
von Anne-Marie Grenacher.
Die Künstlerin arbeitet
Fotos in ihre Bilder ein.
Esther Salzmann
zvg.
Blockflötenzauberer
spielt in Tonhalle
Mit acht Vivaldi-Konzerten tritt Maurice Steger, einer der weltbesten
Blockflötisten, am Dienstag, 28. Oktober, mit dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle auf. Bei
Stegers Spielfreude und Virtuosität
wird die Blockflöte zum Schlüsselinstrument faszinierender Klangwelten.
Die auf dem Programm stehenden
«Concerti con titoli» zeigen Antonio
Vivaldis besondere Begabung, programmatische Szenerien in Musik zu
fassen. Steger lässt vor dem inneren
Auge des Zuschauers Naturereignisse, bukolische Landschaften, Geister
in der Nacht oder Tierstimmen lebendig werden. (zb.)
Di, 28. Okt., ab 19 Uhr: Einführung. Konzertbeginn: 19.30 Uhr, Tonhalle Zürich.
Anne-Marie Grenachers Experimentierlust hat sie vor rund acht Jahren
zu ihrem einzigartigen Kunststil gebracht. Es begann mit ersten Digitalfotos. Die «starren» Bilder kamen offenbar ihrer Vorstellung von Bewegung, Fliessen und Veränderung zu
wenig entgegen und sie begann, die
Bilder so lange zu bearbeiten, bis sie
das gewünschte Resultat erreichte.
Unverwechselbare Bildsprache
Mit ihren Bildern mache sie einen
«Spagat zwischen Fotografie und Malerei», sagt die Künstlerin und umschreibt ihre Technik so: «Grundlage
ist immer eine eigene Fotografie.
Dann kommen digitale Werkzeuge
zum Einsatz, langwierige und aufwendige Umwandlungsprozesse, mit
denen die Fotografie über viele Stufen hinweg in eine neue eigenständige Form gebracht wird, bei der das
ursprüngliche Bild oft nicht oder
kaum mehr zu erkennen ist. Der
Werdegang eines Bildes beinhaltet ei-
nen ausgedehnten künstlerischen
Prozess, bei dem die Technik der
Bildbearbeitung meiner Lust am Experimentieren in idealer Weise entgegen kommt und zu einer enormen
Vielfalt an Resultaten führt. Die Ergebnisse werden schliesslich vom
Kunstdrucker auf Büttenpapier oder
Leinwand übertragen.»
Die Verbindung von bildnerischem Gestalten, Tanz, Musik und
Sprache habe ihre Arbeit schon früh
geprägt. «Bewegte Bilder» geschaffen
habe sie in ihrer Tätigkeit an einer
Schule für Ausdruckstanz, in Tanzprojekten und choreografischer Mitwirkung bei Theaterprojekten, Chorund Opernwochen. Nun tanze sie
eben mit ihren Bildideen, bis die
«Choreografie» stimme. Im Zentrum
ihrer Werke stehe nicht die Realität,
sondern die Veränderung, wobei Bewegung, Harmonie, Schönheit und
Rhythmus erkennbar sein sollen.
Neue Form gefunden
Grenachers Bildkunst ist nicht nur
zwei-, sondern auch dreidimensional
zu geniessen: In diesem Jahr neu dazu gekommen sind ihre Lichtskulpturen. Auch bei diesen dienen immer
eigene Fotografien als Grundlage. Die
Kunstwerke sind eine Verbindung
von Lichtobjekt und Skulptur und
schaffen eine einzigartige Atmosphä-
An der Ausstellung im Balgrist sind sowohl Bilder als auch Lichtskulpturen von Anne-Marie Grenacher zu sehen und auch zu erwerben. Foto: zvg.
re. Passend zur Situation lassen sich
die Farben verändern (konstante
oder fliessend wechselnde Farben).
Die Skulpturen erzeugen in jeder
Umgebung eine besondere Ambiance, und je nach Befindlichkeit können sie auf unsere Bedürfnisse abgestimmt werden.
Die Leuchten eignen sich besonders auch für den therapeutischen
Bereich (Farbtherapie, Lichttherapie)
und in der Wohn- und Raumberatung
(Feng-Shui).
Universitätsklinik Balgrist, Halle Zentrum
für Paraplegie, Forchstrasse 340, 8008
Zürich. Vernissage und Apéro am Mittwoch, 29. Oktober, von 16 bis 20 Uhr.
Ausstellung bis 19. November täglich von
10 bis 20 Uhr.
6
Züriberg
Nr. 43
23. Oktober 2014
Proben für ihren Auftritt: Kinder aus Hottingen und Witikon.
MARKTPLATZ
Fotos: K. Lenz
Witiker und Hottinger Kinder
stehen vor grossem Auftritt
Ein Kinder- und Familienkonzert mit dem Singspiel
«Geschöpf der Nacht»
ist am Sonntag in Witikon
zu sehen.
«In unsrer Welt voll Sonnenschein,
da kommt uns nie ein Fremder rein!»
Das ist der Wahlspruch der drei Wiesenbewohner Giovanni (einer Ameise), der Schnecke Schleimer und Fine, der Biene. Als Luzie, das Glühwürmchen, mitspielen möchte, wird
es weggejagt. Wer braucht schon
Licht auf einer Sommersonnenwiese?
Diese Entscheidung sollen die Wiesenbewohner schon bald bedauern,
denn der grosse Zauberer Victor Zackenbarsch entführt das Sonnenlicht.
Viel geprobt und gebastelt
Rund 50 Kinder aus Witikon und aus
Hottingen spielen am kommenden
Sonntag das Singspiel «Geschöpf der
Nacht», in dem Freundschaften ganz
gross geschrieben werden. Chorleiterin Vivien Siemes: «Freunde und
Freundinnen zu haben ist für Kinder
sehr wichtig, deswegen habe ich
Chorleiterin Vivien Siemes.
nach Liedern zum Thema Freundschaft gesucht. Das kurze Stück
nimmt das Thema auf und die Lieder
haben mir gefallen.»
Schon vor den Sommerferien begannen die Proben, alle Kinder mussten neben den Liedtexten auch
Sprechtext üben. In den Herbstferien
bastelten Kinder und Eltern die Kostüme und Kulissen. (kl.)
Familienkonzert am Sonntag, 26. Oktober,
15 Uhr im grossen Saal, katholische Kirche Maria Krönung, Carl-Spitteler-Strasse,
Zürich-Witikon. Tickets im Vorverkauf gibt
es auch im Sekretariat der Kirche Maria
Krönung. www.maria-kroenung.ch.
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Züriberg
AKTUELL
Foto: S. Schmid
Wie Schneeleoparden reisen
Stephan Schmid
Die Freude war gross im Zoo Zürich,
als am 3. Mai dieses Jahres gleich
zwei Schneeleoparden das Licht der
Welt erblickten. Nach einigen Wochen Aufenthalt in der Wurfbox erkunden Okara und Orya nun seit Anfang Juli die Aussenanlage und bereiten sich auf ihren ersten Winter vor.
Scheinbar unbeschwert spielen sie
auf dem steilen, ihrem natürlichen
Lebensraum nachgebildeten Gelände,
balgen sich und testen ihre Stärke.
Stark gefährdete Spezies
Von der starken Bedrohung der
Schneeleoparden in ihrem Verbreitungsgebiet, dem zentralasiatischen
Hochland, wissen die beiden Schwestern nichts. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN stuft die Grosskatze als
23. Oktober 2014
7
Quartierhof und Botanischer
Garten spannen zusammen
Die Jungtiere Okara und Orya lernen die Aussenanlage im Zoo Zürich spielerisch kennen.
Seit Anfang Juli erkunden
zwei junge Schneeleoparden ihre Umgebung im Zoo
Zürich. Im Rahmen eines
«Europäischen Erhaltungszuchtprogramms» werden
sie in wenigen Jahren
in andere Zoos in Europa
übersiedeln.
Nr. 43
«endangered» – also stark gefährdet
– ein. Wilderei, Lebensraumverlust
und die Nachfrage nach Fell, Knochen und anderen Teilen haben dazu
geführt, dass ihre Population in den
letzten 16 Jahren um mindestens
zwanzig Prozent geschrumpft ist. Etwa 5000 Exemplare des Tiers bewohnen heute noch den Planeten.
Hätte sie die anatomischen Voraussetzungen dazu, könnte die Mutter
der beiden Jungtiere, die 14-jährige
Dshamilja, ein Lied davon singen. Als
sie selbst noch ein Jungtier war, tappte sie im Gebiet des zentralasiatischen
Staats Kirgistan in eine Falle und verlor dabei zwei Hinterkrallen. Die Wilderer liessen sich allerdings erwischen, und so kam sie über Umwege
im Jahr 2001 nach Zürich. Noch heute ist sie an ihrem hinkenden Gang
gut erkennbar.
«Es ist eine viel erzählte Geschichte hier im Zoo», sagt Kuratorin Cordula Galeffi. Sie scheint ein Happy
End zu haben. Als sogenanntes Gründertier, das nicht wie die meisten anderen Zootiere aus einem bestehenden Zuchtprogramm, sondern aus der
Wildnis kommt, bringt Dshamilja frisches Blut in die Zoopopulation der
Schneeleoparden. Ihr Nachwuchs ist
daher wichtig und willkommen für
die «Europäischen Erhaltungszuchtprogramme» (EEP). Diese Zuchtpro-
gramme sind ein zooübergreifendes
Projekt zur gezielten und koordinierten Zucht von in Zoos gehaltenen
Tierarten, das dazu dient, die genetische Vielfalt beizubehalten. Ein Koordinator hat die Aufgaben, Information
zum Status aller Tiere der unter seine
Verantwortung fallenden Spezies zu
sammeln, ein Zuchtbuch zu führen,
demografische und genetische Analysen durchzuführen und einen Plan für
das künftige Management der Spezies
zu erarbeiten. Daraus resultieren
Empfehlungen, welche Tiere sich fortpflanzen sollten und welche Tiere in
einen anderen Zoo umsiedeln sollen.
Während unten auf dem
Obstsorten-Markt die Vielfalt von Apfel und Birne die
Hauptrolle spielt, geht es
oben auf dem Quartierhof
Wynegg ganz einfach darum, das meiste herauszuholen: Viel Apfelsaft.
Vor den Augen der Gäste pressen die
Most-Spezialisten des Quartierhofs
den goldgelben Saft. Grosse und kleine Gäste dürfen sich sogar selber dabei versuchen. Es gibt Dörrobst, Konfitüren und Hochprozentiges zu kaufen. Den Hunger stillen, Risotto,
Wurst und Brot, Kaffee und Kuchen.
Die Naturschutzgruppe lädt zum
Obstgartenparcours, die Kinder amüsieren sich auf der Blasio-Sprungmatte, sie hören Geschichten und
können sich in Geschicklichkeitsspie-
len messen. Wer anpacken mag, tobt
sich beim «Schwingen» auf dem Sägemehlrund aus.
Leuteneggers Auftritt
Am grossen Fest des einzigen Quartierhofes der Stadt darf natürlich das
Grusswort eines prominenten Gastes
nicht fehlen – dieses Jahr ist es der
neue Vorsteher des Tiefbauamts, und
damit oberster Chef von Grün Stadt
Zürich, Filippo Leutenegger (FDP).
Für Stimmung sorgen die Folk-Musiker von «Drumlin».
Der Botanische Garten und der
Quartierhof Wynegg sind während
des Fests über einen schmalen Trampelpfad verbunden. Es geht ein paar
wenige Schritte hinauf durch die
Wiesen und den hofeigenen Hochstammobstgarten. (lop.)
Samstag, 25. Oktober, 11 bis 22 Uhr.
Quartierhof Wynegg, Weineggstrasse 44,
8008 Zürich; Tram 11, Bus 31 oder Forchbahn bis Hegibachplatz.
Aufenthalt in Zürich nur auf Zeit
Dshamilja ist eines der älteren Weibchen im EEP. «Dass sie zwei Junge
gebärt, hätten wir nicht erwarten
dürfen», sagt Cordula Galeffi. Biologisch sei das in diesem Alter eher ungewöhnlich. Umso grösser ist die
Freude über die Zwillinge, doch lange
werden sie nicht in Zürich bleiben.
In der Wildnis bleiben Jungtiere
sicher den ersten und manchmal
auch den zweiten Winter über bei der
Mutter, also rund anderthalb bis zwei
Jahre. Auch Okara und Orya werden
ungefähr zwei Jahre im Zoo Zürich
aufwachsen. Dann werden sie auf
Empfehlung des EEP in einen anderen europäischen Zoo umsiedeln.
Pressen, was das Zeug hält: Mostfest auf dem Quartierhof Wynegg.
F: zvg.
Musik verbindet, auch über alle (Alters-)Grenzen hinweg
Die Stiftung Petersburg
präsentiert auch heuer
eine Auswahl von Talenten
der berühmten Musikschule
in St. Petersburg.
Seit 1998 engagiert sich die Zürcher
Stiftung Petersburg für die Schülerinnen und Schüler der Spezialmusikschule – einen Schultypus, den man
in Westeuropa gar nicht findet. Hierzulande gibt es solche Einrichtungen
nur für Nachwuchs-Spitzensportler.
Die Unterstützung erfolgt in vielfältiger Weise, unter anderem durch
die Beschaffung von Instrumenten,
Möglichkeiten zum kollegialen Erfahrungsaustausch auf der Ebene der
Lehrpersonen und die Ermöglichung
zur Teilnahme an Meisterkursen für
die Schülerinnen und Schüler – oder
eben die Tournee durch die Schweiz
mit Konzerten in Solothurn, Emmetten, Zürich , Zofingen, Bern und am
1. November in Opfikon. Das reichhaltige Programm berücksichtigt vermehrt Kammermusik, bietet aber
ANZEIGEN
auch den Freunden eher eingängiger
Melodien interessante Stücke.
In einem demokratischen und
neutralen Auswahlverfahren konnten
sich alle rund 400 Schülerinnen und
Schülern zur Teilnahme an der Tournee bewerben. Neun Schülerinnen
zwischen 12 und 17 Jahren haben
schliesslich die paritätisch zusammengesetzte Jury durch ihre herausragenden Leistungen überzeugt und
erhielten die Einladung in die
Schweiz. Der «Züriberg» stellt sie in
den kommenden Ausgaben vor.
Anastasia Farrakhova, geboren 1999
in St. Petersburg, genoss ihren ersten
Violinunterricht mit 5 Jahren. Neben
erfolgreichen Auftritten in unterschiedlichen regionalen Wettbewerben hat Anastasia den 1. Preis im
Wettbewerb
der
Gartow-Stiftung
(2007) und den 3. Preis beim Inter-
nationalen
David-Oistrakh-Wettbewerb (2008) gewonnen. Seit zwei
Jahren erhält sie ein Ehrenstipendium der Stiftung «Russian Standart»,
welche ihr auch als einem der hoffnungsvollsten Talente eine Geige des
Petersburger Geigenbauers W. Podenkov zur Verfügung stellte. Als Solistin und Mitglied von verschiedenen
Ensembles hatte Anastasia Auftritte
in Moskau, Petersburg, in Deutschland und in der Schweiz.
Ekaterina Fedoseeva.
Anastasia Farrakhova.
Ilja Ismailov.
Ehrenstipendium mit 13
Fotos: zvg
Ekaterina Fedoseeva wurde 2002
in St. Petersburg geboren. Bereits
sehr früh zeigte sie eine besondere
Liebe zur Musik und begann Klavier
zu spielen. 2009 wurde sie in die
Schule aufgenommen und dort Schülerin von Professorin Olga Kurnavina.
2013 nahm Ekaterina am 1. Internationalen Kinder-Kunst-Festival «St.
Petersburger Sommer» teil. Ekaterina liebt die Konzertauftritte und
spielt häufig Hauskonzerte zusammen mit ihrer älteren Schwester Alicia, die auch Pianistin ist und bereits
am Konservatorium St. Petersburg
(Hochschule für Musik und Theater)
studiert.
Ilja Ismailov wurde 1998 in Kiew,
Ukraine, geboren. Zunächst erhielt er
als 5-Jähriger Klavierunterricht. Ein
Jahr später kam dann das Cello hinzu, wobei er bei Professor Alexei Vasiliev Unterricht hatte. Er ist Gewinner zahlreicher Preise an Wettbewerben, unter anderem des 1. Preises
mit höchstem Lob am Internationalen
Musikwettbewerb in Stockholm. (sa.)
Do, 30. Okt. 19.30 Uhr, im Saal des Zürcher Kammer-Orchesters, Seefeldstr. 305.
8
Stadt Zürich
Nr. 43
23. Oktober 2014
AUTOMOBIL
Mini bringt neuen Fünftürer auf den Markt
Der Mini entwickelt sich
dank der Potenz von BMW
zur Grossfamilie. Die dritte
Generation des 2001 wiederbelebten Klassikers ist
ab dem 10. Oktober erstmals auch als Fünftürer
erhältlich.
che Zusatzausstattung in den Bereichen Komfort, Sicherheit und Unterhaltung, dass mit markant höheren
Endpreisen gerechnet werden muss.
Das gilt auch für die übrigen Karosserievarianten, die in den kommenden Monaten sukzessive dem neuen
Basismodell angepasst werden. Fehl
am Platz sind Bedenken, der grössere
Fünftürer könnte weniger Vergnügen
bereiten. Die erste Ausfahrt auf der
linken Strassenseite durch die faszinierende Landschaft entlang der
Themse vermittelt das vertraute Gokart-Gefühl. Die schmalen Strassen,
die engen Kurven und die wohlwollend grüssenden Bewohner der irgendwo stehen gebliebenen Dörfer
schaffen den passenden Rahmen –
very british! Wer den Komfort in den
Vordergrund stellt, muss sich nach
anderem umsehen. Im hart gefederten Mini geniesst Fahrspass oberste
Priorität. Die Vorteile der immer
noch knappen Aussenmasse kommen
in der Stadt zum Tragen: Der Fünftürer ist ein Schmuckstück mehr für
aktive Junge und jene, die sich noch
nicht alt fühlen.
Peter Lattmann
Wenige Wochen nach der Lancierung
der Basisversion schickt die BMW
Group schon den zweiten Spross der
neuen Mini-Generation auf den
Markt, und dabei handelt es sich um
eine echte Premiere: Erstmals überhaupt stellt die britische PremiumMarke mit deutschen Ernährern einen Fünftürer ins Kleinwagensegment. Der ebenso bestückte Crossover Countryman ist schon etwas höher angesiedelt. Damit der Fünftürer
konkurrenzfähig wird, sind der Radstand um 7, die Gesamtlänge um 16
Zentimeter verlängert und Höhe wie
Breite im Sinne der Sache minim angepasst worden.
Fahrmodus bestimmt Farbe
Gross genug für Einkäufe
Die Erhöhung der Bein- und Kopffreiheit im Fond und die Vergrösserung des Kofferraums erlauben mehr
Verwendungsmöglichkeiten. Ein Vergnügen ist es trotzdem nicht, die
Fahrt als Grossgewachsener auf einem der Hintersitze antreten zu müssen. Bei den vergleichbaren Rivalen
in dieser Klasse ist das aber auch
nicht anders. Wer sich noch daran
erinnert, wie er einst von der blonden Schönheit nach der durchzechten Nacht im voll gepferchten MiniOriginal nach Hause gefahren worden ist, fühlt sich fast schon wie im
siebten Himmel, aber aus einem an-
Länger, höher, geräumiger: «Mini goes maxi» – auch beim kleineren Modell der Mini-Baureihe.
deren Grund als damals. Für kurze
Distanzen reicht das aktuelle Platzangebot aber in jedem Fall. Dank der
im Verhältnis 60 zu 40 teilbaren und
umklappbaren Fondsitzlehne kann
das Gepäckraumvolumen von 278
auf 941 Liter erweitert werden. Das
reicht auch für grössere Wochenendeinkäufe.
So originell die Mini-Macher bei
der Formensprache sind, so schwer
tun sie sich bei der Taufe ihrer ständig wachsenden Palette. Undefinierte
Geschlechter haben traditionelle Namen wie Mini One, Cooper, John
Works Cooper, Cabriolet, Roadster
oder Coupé, andere offenbar männliche Zöglinge heissen Clubman, Paceman und Countryman. Vom Fünftürer sind sie offenbar so überzeugt,
dass er fantasielos gleich auch als
solcher angepriesen wird. Eine Überlegung wert ist er trotzdem.
Der Aufpreis gegenüber dem Basismodell hält sich mit 1100 Franken
absolut im Rahmen. Bei der Markt-
IN KÜRZE
Zusätzlich zum Benutzerhandbuch, das in elektronischer Form geliefert wird,
können Käufer eines Alfa
Romeo 4C mithilfe ihres
Smartphones künftig Infos
über ihr Fahrzeug abfragen.
Lexus hat fünf Klassensiege im
aktuellen Gebrauchtwagenreport
der deutschen Gesellschaft für
Technische Überwachung (GTÜ)
eingefahren. Über fünf Millionen
Hauptuntersuchungen
wurden
dafür ausgewertet und 240 Modelle miteinander verglichen.
Die Leser des Fachmagazins «auto motor und sport» haben den
Porsche Macan und den 911 Targa zu den besten Design-Neuheiten 2014 gekürt. Der Macan setzte sich in der Kategorie der grosse Geländewagen, der Targa bei
den Cabriolets durch.
Didier Cuche
greift wieder an
Er war immer schon schnell und
wird es wohl auch immer sein:
Didier Cuche, Ex-Skirennfahrer
und
Audi-Markenbotschafter,
wird zum ersten Mal ein Langstreckenrennen in einem Audi R8
LMS Ultra bestreiten. Cuche wird
zusammen mit der Ex-DTM-Pilotin Rahel Frey und dem aktuellen
DTM-Fahrer Nico Müller am
Start stehen – und wie immer die
perfekte Kurvenlinie suchen.
einführung in der Schweiz am 10.
Oktober stehen vier effiziente TwinPower-Turbomotoren zur Wahl. Der
Cooper wird von einem Vierzylinderbenziner mit 136 PS auf die Vorderräder angetrieben, der Cooper S mit
192 PS und die entsprechenden Dieselversionen mit 116 oder 170 PS.
Die Preisspanne reicht von 27 000 bis
33 500 Franken. Wie bei der Konzernmutter BMW umfasst die Liste
der Optionen aber so viele attraktive,
nützliche und teils sogar unentbehrli-
Handyfreundlich: Alfa Romeo
entdeckt die Interaktivität
Lexus
gebraucht top
Porsche räumt
bei Leserwahl ab
Fotos: zvg.
Die immer noch retro-progressive Anordnung der Armaturen und Bedienungshebel ist im Fünftürer übersichtlicher und kundenfreundlicher
geworden. Die Gänge werden mit einem urchigen Schaltstock geordnet.
Um den herum platziert ist ein Drehring für drei Fahrstufen, mit denen
die Kennlinien von Gaspedal und Lenkung dem persönlichen Geschmack
angepasst werden. Der gewählte
Fahrmodus beeinflusst auch die Farben der Armaturenumrandung. Das
ist zwar nicht von grosser Bedeutung,
passt aber bestens zum Charakter der
sympathischen Familie, die einfach
etwas anders sein will.
Leicht und auch sehr schnell: In weniger als 6 Sekunden spurtet der
neue Abarth 695 Biposto auf 100 Stundenkilometer.
Foto: zvg.
Radikal: Abarth 695 Biposto
Er ist ein gut aussehender
Kraftzwerg, der Abarth 500.
Der ab November erhältliche Abarth 695 Biposto
legt nochmals kräftig einen
drauf.
Der Abarth 500 überzeugt Fahrpuristen weltweit: Er ist sehr klein, sehr
leicht, stark motorisiert und dadurch
wieselflink. Nun bringt Fiats Sportabteilung den «radikalsten Abarth aller
Zeiten» auf den Markt: den Abarth
695 Biposto (ab 49 000 Franken). Der
Name ist dabei Programm: Auf die
beiden Plätze im Fond wurde verzichtet, dafür sorgt hinter den Vordersitzen ein Titanrahmen für mehr
Stabilität und Sicherheit. CarbonSitzschalen, H-Gurte und Carbonverkleidungen kennt man aus anderen
Sportversionen, doch der kleine Italiener legt auch diesbezüglich noch ei-
nen drauf: Auf Wunsch ist der Biposto mit einem bisher nur aus dem
Rennsport bekannten, unsynchronisierten
Klauengetriebe
(Dogring
Transmission) erhältlich, mit dem
sich die Gänge regelrecht hineinknallen lassen. Auch ein Data Logger für
die digitale Datenaufzeichnung ist im
kleinen Fiat erhältlich.
Auf Komfort wird aus Gewichtsgründen verzichtet: Nebelscheinwerfer, Klimaanlage, elektrische Fensterheber oder ein Radio sucht man vergebens. Die Vorderfenster aus Polycarbonat sind feststehend und nur
mit einer Durchreiche ausgestattet,
die Motorhaube mit Powerdome ist
aus Alu. Dadurch wiegt der Abarth
695 Biposto lediglich 997 Kilogramm.
Entsprechend wirkt sich die Leistung
von 190 PS des 1,4-l-Benziners aus:
Der Winzling spurtet in 5,9 Sekunden
von 0 auf 100 Stundenkilometer – so
schnell ist in seinem Segment kein
anderes Auto. (zb.)
Die Smartphone-App «Alfa Romeo
InfoMobile» führt das Benutzerhandbuch mit «AR+» (Augmented Reality)
ein. Diese Technologie wurde von SEAC02, einem führenden Unternehmen für Virtual- und AugmentedReality-Software, entwickelt.
Kostenlose App
kann kostenlos heruntergeladen werden und ist derzeit in fünf Sprachen
verfügbar
(Italienisch,
Englisch,
Französisch, Deutsch und Spanisch).
Der gesamte Inhalt des «AR+»-Benutzerhandbuchs ist Cloud-basiert. Zudem lassen sich Details an jedem Ort
in Echtzeit aktualisieren, sodass jederzeit die neuesten Daten zur Verfügung stehen. Die Benutzer werden
benachrichtigt, wenn neue Handbücher, Modelle usw. verfügbar sind.
Zu den weiteren Diensten der App
«Alfa Romeo InfoMobile» gehören die
«Händlersuche», um den nächsten
Händler oder Werkstattbetrieb für
den 4C zu finden, «Erdgas- und
LPG-Tankstellen», um die nächste
Tankstelle zu finden, «Neuigkeiten
und Aktionen», um immer über die
letzten Neuigkeiten von Alfa Romeo
auf dem Laufenden zu sein, und die
«Pannenhilfe», um im Notfall Hilfe
anfordern zu können. Über den
Dienst «Kontakt» erreicht man direkt
den Kundendienst oder gelangt zum
Kontaktformular auf der Alfa-RomeoWebsite. (zb.)
Und so funktionierts: Der Benutzer
richtet die Kamera seines Smartphones auf ein Teil des Fahrzeugs
und erhält umgehend die dazugehörigen Informationen. Richtet der Fahrer sein Smartphone beispielsweise
auf den Öldeckel, so erfährt er umgehend, wann der nächste Ölwechsel
ansteht und welches Öl er dafür verwenden soll. Ein
Blick mit dem
Smartphone auf
die Reifen zeigt
den
korrekten
Luftdruck
an,
während das Fokussieren
auf
den Tempomathebel Informationen über die verschiedenen
Kommuniziert mit dem Mobiltelefon seines
Funktionsweisen
anzeigt. Die App Alfa Romeo 4C mit «Augmented Reality».
Besitzers:
Foto: zvg.
Stadt Zürich
Nr. 43
23. Oktober 2014
9
ZÜRICH INSIDE
Ursula Litmanowitsch
E-Mail: litmanowitsch@gmail.com
Herzensangelegenheit: Regierungsrat Thomas Heiniger und Gattin
Susanne.
Marlene (10) freut sich gemeinsam mit Professor Felix Sennhauser (l.)
und Kispi-Ball-Mitbegründer Michel Rey über den hohen Spendenbetrag.
Kispi-Chefarzt Martin Meuli mit
Gattin Claudia, Chefärztin am
Spital Aarau.
Oliver Wolfensberger (Peach) präsidiert das Kispi-Ballkomitee seit zehn
Jahren. Seine Frau Olivia Fischer hat ein grosses Herz für Kinder mit
einer Behinderung.
Cyril und Corinne Koller. Der Auktionator führte am Ball eine Versteigerung durch.
Private Sponsoren: Juristen Katharina und Richard Wuermli, Inhaber
«Tax Expert».
VIPs öffnen Herz und
Geldbeutel für kranke Kinder
Traditionsgemäss eröffnet jeweils der
Kispi-Ball im Fünfsternehaus Baur au
Lac die Ballsaison. Heuer war es bereits die 10. Auflage, dem die hohe
VIP-Dichte immer wieder Glanz verleiht. Die Gönnerinnen und Gönner
spendeten im vergangenen Dezennium insgesamt 3,5 Millionen. Dieses
Jahr kam der Erlös ausschliesslich
kritisch kranken Kindern der Intensivstation im Kinderspital zugute.
Hauptperson des Abends war
Marlene (10), die von Moderator
Sven Epiney interviewt wurde und
mit ebenso intelligenten wie humorvollen Antworten glänzte. Das aufgeweckte Mädchen im Rollstuhl erzählte, dass es nur dank Botox, das in
seine Beine gespritzt werde, weniger
Muskelkrämpfe habe und dass dadurch die Therapie besser anschlage.
Ballbesuchende, die vielleicht das
Nervengift anderweitig applizieren
lassen, haben die leise Botschaft des
kranken Kindes sehr wohl verstanden und fast beschämt zur Kenntnis
nehmen müssen.
Der ehemalige Hotelmanager des
Baur au Lac, Michel Rey, konnte in
seiner Funktion als Gründer des Benefizanlasses einen Check in der Höhe
von 750 000 Franken an den Chef des
Kinderspitals, Professor Felix Sennhauser, übergeben. Sennhauser, mandatierter Lobbyist für die jüngsten und
schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, wünscht sich, dass die
treuen Gäste auch in den kommenden
zehn Jahren buchstäblich am Ball bleiben. Mit dem Ballticket für 750 Franken ist nämlich jeweils schon mal der
Grundstock für die Äufnung des Spendenbetrags gelegt. Erstmalig fand heuer eine Versteigerung unter der Leitung von Auktionator Cyril Koller statt.
Dadurch kamen nochmals 142 200
Franken zusammen.
Dieses Jahr sah man auffallend
viele wunderschöne Ballkleider der
Damen. Opulente Kreationen konnte
man zum Beispiel an Miss Schweiz
Laetitia Guarino oder Olivia Fischer, Partnerin von BallkomiteePräsident Oliver Wolfensberger, bewundern. Die junge Mutter ist nach
der Geburt ihrer Tochter wieder gertenschlank. Sie habe die gute Figur
dank langem Stillen schnell wieder
erlangt, verriet die ehemalige Miss
Zürich. Beim Tanzen bis in die frühen Morgenstunden konnten viele
Ballgäste auch allfällige Kalorien aus
dem formidablen Galadinner schnell
wieder los werden.
«Baur au Lac»-Besitzerpaar Andrea und Gigi Kracht
mit Dorothea Mühlemann-Egle (Mitte).
Susanne Bernasconi und Martin
Vollenwyder, Präsident Eleonorenstiftung (Kispi).
Vorstand Gönnerverein Kispex (v.l.n.r.): Ursula Gross
Leemann, Barbara Frey, Sandra Vassalli.
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Zürcher Puppen- und Spielzeugbörse
im Kongresshaus Zürich
Claridenstrasse, Gartensaal
Sonntag, 26. Oktober 2014, 10 bis 16 Uhr
Eintritt Fr. 8.–, Kinder bis 12 Jahre frei
Mit Tram bis Bürkliplatz, P in der Umgebung
Zum Verkauf gelangen: • Puppen und Puppenzubehör
• Eisenbahnen • Autos
• Plüschtiere • Kinderbücher • Puppenküchen • Kochherde
• Verkaufsläden • Puppenkleider • Barbie-Artikel
• Baukästen • Blechspielzeug • Schiffe • Dampfmaschinen
• Teddybären • Fachbücher usw.
Replikas und neue Künstlerpuppen sind nicht zugelassen!
Organisation: Puppenklinik J. und K. Alber,
Zelgstrasse 6, 8003 Zürich, Tel. 044 462 03 11,
www.spielzeugmesse.ch, E-Mail alberboerse@yahoo.com
10
Züriberg
Nr. 43
23. Oktober 2014
Veranstaltungen & Freizeit
Was, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Region
BUCHTIPP
Einblicke in die Enge
Donnerstag, 23. Oktober
Als 1918 bis
1927 der Bahnhof Zürich-Enge
neu gebaut und
Gleise
verlegt
wurden, mussten
über
40
Häuser weichen.
Dabei kam die
sogenannte Beder-Chronik zum
Vorschein. Diese gelangte 2013
als Schenkung ans Staatsarchiv
Zürich und liegt nun transkribiert
und mit einer kenntnisreichen
Einleitung versehen gedruckt vor.
Die Beder-Chronik ist in
mehrfacher Hinsicht eine wertvolle Quelle. Einerseits liefert sie
eindrückliche Einblicke in die
Zürcher Lebensverhältnisse des
17. und 18. Jahrhunderts, andererseits stellt sie ein interessantes
Beispiel frühneuzeitlicher Schriftlichkeit und Selbstzeugnisschreibung dar. Bartli Beder, der erste
Chronist, beschränkt sich in seinen Aufzeichnungen auf die wichtigsten, für das Überleben unmittelbar entscheidenden Dinge:
Ernte, Wetter, Brot- und Weinpreise. Mit Jakob wendet sich jedoch bereits die zweite Generation vermehrt anderen Themen zu.
Er war offensichtlich über das europäische Kriegsgeschehen zumindest in groben Zügen informiert. Die Beschreibung der
Krankheiten in seiner wie in anderen Familien zeigt, dass die Familie Beder in das Gemeinwesen
der Stadt eingebunden war. Kaspar in der dritten Generation erweitert den Blick auf die Gemeinde als Gemeinschaft, indem er beginnt, über Wahlen in politische
und kirchliche Ämter Buch zu
führen. Heinrich schliesslich verstärkt diese Ausrichtung der Aufzeichnungen seines Vaters noch.
Seine Nähe zu den tonangebenden Familien in der Enge ist unübersehbar.
15.00–18.00 Ausstellung: Die Galerie im Zürcher
Seefeld zeigt «The Space between your Ears –
Spacewomen» von Lukas Salzmann. Neue Malerei. Öffnungszeiten: Do/Fr 14–18 Uhr, Sa 12–16
Uhr. Sam Scherrer Contemporary, Kleinstr. 16.
18.00 Vernissage: «frisch». Die Künstlerinnen Annette Pfister und Katja Kunz sind anwesend. Kabinett visarte, Schoffelgasse 10.
18.30 Buchvernissage und Gespräch: Mit dem Künstler Albrecht Schnider. Zur Ausstellung von Albrecht Schnider & Giacomo Santiago Rogado erscheint ein von Peter Zimmermann gestaltetes
Buch im Verlag für moderne Kunst, Nürnberg.
Helmhaus, Limmatquai 31.
20.00 «Nathan le Blanche»: Valerio Leporie (tb),
Benjamin Kieser (p), Colin Morton (e-b) & Dominic Eschmann (dr) mit kultiviertem Jazz-Trash
und einer Prise Humor. Reservationen: 044 382
16 23. Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23.
20.30 «Der verreckte Hof»: Von Georg Ringsgwandl. Schweizer Erstaufführung. Theater an
der Winkelwiese, Winkelwiese 4.
Sarah Biäsch, Silvia Klöti-Grob (Hg.). Die
Beder-Chronik. Aufzeichnungen einer Familie aus der Zürcher Vorstadtgemeinde Enge
über vier Generationen (1620–1772).
Freitag, 24. Oktober
10.00 Kindertreff PBZ: Geschichtenzeit. Animation
mit Michèle Bolliger. Für Eltern mit Kleinkindern
im Alter von 2 bis 3 Jahren. Pestalozzi-Bibliothek
Witikon, Witikonerstrasse 397.
18.30 Lesung: Al Imfeld erzählt Geschichten. Vom
Luzerner Hinterland bis nach Afrika. Buchhandlung Hirslanden, Freiestrasse 221.
19.00 «MundArt»: Frank Kauffmann erzählt und
liest aus seinen Mundartgeschichten. Daniel Hildebrand begleitet ihn dabei auf seiner Mundharmonika. Alterszentrum Wildbach, Inselhofstr. 4.
19.30 «Zürich liest»: Jürg Beeler liest aus seinem
Buch «Der Mann, der Balzacs Romane schrieb».
Im Anschluss an die Lesung findet ein Bücherverkauf mit Signierstunde statt. Pestalozzi-Bibliothek
Altstadt, Zähringerstrasse 17.
19.30 Cello-Rezital: Mit Sarah Weilenmann. Werke
von J. S. Bach. Ref. Kirchgemeindehaus Im Gut
Burstwiesenstrasse 44.
20.00 Powerpoint-Karaoke: Wieder kämpfen sich
mutige Menschen durch zufällige Präsentationen
aus allen Fachgebieten – vom Autorucksack über
das gemeinschaftliche Konsumsteuersystem bis
hin zur Zwölftonmusik. Eintritt frei/Geltungsdrang erwünscht. Karl der Grosse, Kirchgasse 14.
20.00 3. Hottinger Literaturgespräche: Zu Gast bei
Charles Linsmayer ist Adolf Muschg. Theater
Neumarkt, Neumarkt 5.
20.00 «L’importanza di esser Franco»: Oper von Mario Castelnuovo Tedesco. Die Oper im Knopfloch.
Theater Stok, Hirschengraben 42.
20.00–21.15 Lesung: Saša Stanišic. Der aus Bosnien und Herzegowina stammende Autor liest aus
seinem skurrilen Porträt eines Dorfs und seiner
Bewohner in der Uckermark. Titel: «Vor dem
Fest». Helmhaus, Limmatquai 31.
20.30 «Der verreckte Hof»: Von Georg Ringsgwandl. Schweizer Erstaufführung. Theater an
der Winkelwiese, Winkelwiese 4.
nig Friedrich Wilhelm I. und seine Garde der
«Langen Kerls» mit einer rasanten fiktiven Handlung. Helmhaus, Limmatquai 31.
20.30 «Der verreckte Hof»: Von Georg Ringsgwandl. Schweizer Erstaufführung. Theater an
der Winkelwiese, Winkelwiese 4.
Samstag, 25. Oktober
Sonntag, 26. Oktober
8.30–11.30 Witiker Börse: Verkauf von Herbst- und
Winterkinderkleidern (Gr. 80-176), Spielzeug und
Freizeitartikeln. Neu auch Schwangerschaftskleider. Kath. Kirche Witikon (grosser Saal), Carl
Spittelerstrasse 44.
9.00–16.00 Basar und Flohmarkt: Ganztags Verpflegungsmöglichkeiten, Steelband SOS, Verkaufsstände, Secondhand-Kleider und Bücher. Päcklifischen und Schminken für die kleinen Gäste. Erlös zugunsten Krebsliga Zürich, Grateful Children, Kinder- und Waisenheime in Ecuador, XELA, Land der Hoffnung, Projekt in Guatemala.
Org.: Evangelischer Frauenverein Witikon. Ref.
Kirchgemeindehaus Witikon, Witikonerstr. 286.
11.00–17.00 Vernissage: «Farbstift», von Franz
Anatol Wyss. Art Station, Hochstrasse 28.
11.00–22.00 Mostfest: Nur an diesem Tag ist es
möglich, den Verbindungsweg zwischen dem
Quartierhof Weinegg und dem Botanischen Garten zu begehen. Während sich unten im Botanischen Garten alles um verschiedene Obstsorten
mit einer riesigen Auswahl dreht, geht es oben
auf dem Quartierhof ums Mosten. Ein musikalisch und kulinarisch umrahmter Anlass für die
ganze Familie. Quartierhof Weinegg, Weineggstrasse 44.
14.00–18.00 Zürich liest: 14 bis 15: «Da und doch
so fern» – vom liebevollen Umgang mit Demenzkranken. 15.30 bis 16.30: «Vom Anfangen und
Weitermachen – Frauen erzählen von ihrem Leben nach Brustkrebs». 17 bis 18: «Von der Idee
zum Buch» – ein Lektor und eine Grafikerin erzählen. Um Anmeldung wird gebeten: info@ruefferundrub.ch oder 044 381 77 30. rüffer & rub
Sachbuchverlag, Konkordiastrasse 20.
18.30 Konzert: «Sie sind uns nur vorausgegangen». Werke von Purcell, Bach, Brahms und Mahler. Orgel: Johannes Strobl. Bariton: Marcus Niedermeyr. Eintritt frei, Kollekte. Kirche Bruder
Klaus, Milchbuckstrasse 73.
19.30 Lesung: Nino Haratischwili liest aus ihrem
viel beachteten Generationenroman «Das achte
Leben (für Brilka)» (FVA). Julian Schütt spricht
mit der Autorin. Literaturhaus, Limmatquai 62.
20.00 «L’importanza di esser Franco»: Oper von Mario Castelnuovo Tedesco. Die Oper im Knopfloch.
Theater Stok, Hirschengraben 42.
20.00–21.15 Lesung: Thomas Meyer. Der in Zürich
lebende Schriftsteller Thomas Meyer verwebt in
seinem neuen Buch «Rechnung über meine Dukaten» absurde Fakten um den preussischen Kö-
10.00 Gottesdienst zum Erntedank: «Von der Kunst
des Rühmens – Früchte des Geistes». Mitwirkung:
Kirchenchor Alt St. Johann, Manfred Welti, Niklaus Ziegler (Klarinette), Hans Britschgi (Bass),
Peter Roth (Hackbrett), Doris Bühler-Ammann
(Leitung), Bläserensemble I Buccinisti, Andreas
Jost (Orgel). Grossmünster, Zwingliplatz.
11.00–17.00 Vernissage: «Farbstift» von Franz
Anatol Wyss. Ausstellung bis 29. November. Art
Station, Hochstrasse 28.
11.00 Matinee mit Kurzkrimis: «Fünfsternemord» –
Sabina Altermatt, Sunil Mann und Helmut Maier.
Buchhandlung Hirslanden, Freiestrasse 221.
14.30 Öffentliche Führung: Für alle. «Einblicke in
den menschlichen Körper». Kulturama, Englischviertelstrasse 9.
17.00 «L’importanza di esser Franco»: Oper von Mario Castelnuovo Tedesco. Die Oper im Knopfloch.
Theater Stok, Hirschengraben 42.
20.00 Leonard Cohen: «He’s Our Man!»: Tribut an
den grossen Singer-Songwriter, Dichter und
Schriftsteller. Musikerinnen und Musiker aus allen Generationen erweisen einem grossen Mann
die Referenz. Theater Rigiblick, Germaniastr. 99.
Dienstag, 28. Oktober
18.00 Jazzapéro: «The Brazilian Jazz Quartet featuring Donaflor». Brasilianischer Jazz und Lieder.
Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23.
Mittwoch, 29. Oktober
18.00–20.00 Finissage: Ausstellung von Manfred
Fierz, Malerei und Skulpturen. Galerie Tramhüsli
Rehalp, Forchstrasse 396.
19.30 Gespräch: Was kann das gedruckte Buch?
Michael Hagner und Kathrin Passig tauschen sich
über Grenzen des Digitalen und Analogen aus.
Literaturhaus, Limmatquai 62.
19.30–22.00 Jazz im Seefeld: Rafael Schilt Quartett,
GZ Riesbach, Seefeldstrasse 93 (siehe auch Artikel auf Seite 5).
20.30 «Der verreckte Hof»: Von Georg Ringsgwandl. Schweizer Erstaufführung. Theater an
der Winkelwiese, Winkelwiese 4.
20.30 Musik in der Ausstellung: Bettina Boller (Violine) und Walter Prossnitz (Piano). Im Rahmen
der Ausstellung «Albrecht Schnider & Giacomo
Santiago Rogado». Türöffnung: 19.30 Uhr. Helmhaus, Limmatquai 31.
Geheimes Wien
Nach jahrelanger
Recherche
durchleuchtet
der
mehrfach
ausgezeichnete
Aufdeckerjournalist Emil Bobi
in seinem Buch
«Die Schattenstadt: Was 7000 Agenten über
Wien aussagen» die Hintergründe
der Geheimdienste in Wien. Er
eröffnet zusätzlich tiefe Einblicke
in die österreichische und Wiener
Seele, die wie geschaffen ist für
Geheimnisse, Getuschel und Informationen, die lediglich geflüstert werden können.
Welche Rolle spielen Österreich und Wien am Parkett der
internationalen
Nachrichtendienste? Was macht die österreichische Hauptstadt zu einem globalen Umschlagplatz für Geheimnisse aller Art? Und was sind die
Hintergründe der diesjährigen
Geschehnisse in Österreich?
Emil Bobi, Die Schattenstadt. Verlag Ecowin.
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Cello-Rezital mit Sarah Weilenmann
Werke von J. S. Bach
LiedArt14 präsentiert
Ein stimmungsvoller Abend mit den
Liedermachern
Severin Oswald, Dänu Brüggemann,
Max Mundwiler & Glood Mesmer
Freitag, 24. Oktober 2014, 20 Uhr
Miller’s Studio
Seefeldstrasse 225, Zürich
Reservation: ticket@millers-studio.ch
oder 044 387 99 79
Freitag, 24. Oktober 2014
Beginn 19.30 Uhr
Saal der evang.-ref. KG im Gut (Thomaskirche)
Tram 9 oder 14 bis Heuried
Eintritt CHF 30.– / AHV + Studenten CHF 20.–
www.classicpoint.ch
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag
Auflage: 22 776 (Wemf beglaubigt)
Jahresabonnement: Fr. 90.–
Inserate: Fr. 1.62/mm-Spalte
Anzeigenschluss:
Freitagmorgen, 10 Uhr
Geschäftsleitung/Verlag:
Liliane Müggenburg
Redaktionsleitung: Andreas J. Minor (ajm.),
zueriberg@lokalinfo.ch
Redaktionelle Sonderthemen:
Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.)
Ständige Mitarbeiter:
Elke Baumann (eb.), Silvan Rosser (ros.),
Manuel Risi (mr.)
Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl,
Mayjoy Föhn, Tel. 044 913 53 33
Anzeigenverkauf:
Dora Lüdi, Tel. 044 709 17 00,
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gruettermedia@me.com
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Abonnementsdienst: Tel. 044 913 53 33,
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Druck: NZZ Print, Schlieren
Züriberg
Veranstaltungen & Freizeit
Auch Witikon liest
Im Rahmen von «Zürich
liest» besuchen Kinder- und
Jugendbuchschaffende des
Vereins Autillus die «Kulturschüür» des Kulturvereins
Eierbrecht. Diverse Lesungen, Events und Workshops
warten am Wochenende darauf, von Klein und Gross
entdeckt zu werden.
Stephan Schmid
Vom 24. bis 26. Oktober gehen Lesemeisterinnen und Bildergucker mit
Bücherwürmern und Malstift-Schwingerinnen auf Entdeckungsreise im unendlichen Geschichtenmeer und erklimmen nebenbei kolossale Bilderberge. Der Kulturverein Eierbrecht
hisst die Segel und holt mit dem Verein Autillus eine qualifizierte Besatzung an Bord. Zusammen stechen sie
in See, um die «Kulturschüür» drei
Tage lang durch die weite Welt der
Buchstaben, Texte, Bilder und Illustrationen zu manövrieren.
Ein Blick über die Schultern
Die «Kulturschüür», das ist ein Treffpunkt für Menschen aus dem Quartier
Witikon und ein Ort für unterschiedliche kulturelle Anlässe. Das Wochenende während des Buchfestivals «Zürich liest» steht ganz im Zeichen der
Literatur – damit auch daran teilhaben könne, wer nicht ins Stadtzentrum gehe, wie Maria Eitle-Vozar vom
Kulturverein Eierbrecht erklärt.
Zu Gast in der Scheune sind Kinder- und Jugendbuchschaffende vom
Verein Autillus. Die Autorinnen und
Illustratoren bieten zahlreiche Lesungen, Events und Workshops dar. Viele
davon sind auf Kinder ausgerichtet,
doch auch Jugendliche und Erwach-
Ein bunter Reigen an Geschichten wartet auf die Besucher.
sene können den ein oder anderen
Programmpunkt für sich entdecken.
«Es ist alles für beide», sagt EitleVozar. Eltern und Grosseltern, Lehrpersonen und sonst Interessierte
könnten ebenfalls Freude an Kinderund Jugendmedien haben. «Auch
Kinderbücher haben sehr schöne Texte», meint sie. Und auch das Illustrieren von Geschichten oder das Zeichnen von Comics sind Künste für sich.
Die Entstehung solcher Bilder können
Besuchende der Kulturscheune vor
Ort miterleben, wo sich manche der
Kunstschaffenden direkt beim Zeichnen über die Schultern blicken lassen.
An dem Ausstellungs- und EventWochenende werde Kunst auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden, betont Eitle-Vozar. Auf dem
Programm stehen eine «multimediale
Leseperformance», eine «theatralische und visuelle Performance-Lesung» oder ein «Bilderbuch-Kino mit
anschliessendem Basteln». Kinder
können zudem lernen, ihren Namen
in arabischer Kalligrafie zu schreiben,
und im Workshop «Japanisch für blu-
Foto: zvg.
tige Anfänger» können sich Gäste ab
12 Jahren Grundkenntnisse der fernöstlichen Schrift aneignen. Thematisch ist mit einem Krimi-Abend, Fantasy-Romanen und Tiergeschichten
für viele Geschmäcker etwas geboten.
Einblick in die Arbeit
Der Anlass unter dem Motto «Geschichtenmeer und Bilderberge» verspricht einen gründlichen und umfassenden Einblick in die Arbeit der Kinder- und Jugendbuchschaffenden. An
den Workshops ist die Gelegenheit gegeben, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, zusammen nachzudenken und selbst zu versuchen,
Geschichten zu erfinden oder Comics
zu zeichnen. Die Buchhandlung Hirslanden, die bei der Organisation unterstützend mitgewirkt hat, wird ausserdem mit einem Büchertisch vor Ort
sein, wo geschmökert und Bücher gekauft werden können. Die Künstler signieren diese gerne.
Kulturschüür Eierbrecht, am Burenweg
Ende Eierbrechtstrasse. 24.–26. Oktober.
Programm: www.kultur-eierbrecht.ch.
GEMEINSCHAFTSZENTREN
Quartiertreff Hirslanden
Forchstrasse 248, 8032 Zürich
Telefon 043 819 37 27
E-Mail quartiertreff@qth.ch
www.qth.ch
Fotoausstellung Orlando Muñoz O, Finissage-Special vom 23. bis 28. Okt.
Brunch: So, 26. Okt., ab 10 Uhr. Anmeldung bis 24. Okt. um 14 Uhr unter 079 597 87 00.
BioZH-Familiennachmittag: So, 26.
Okt., ab 14 Uhr. Anmeldung und Infos unter www.biozh.ch.
Anlaufstelle
Kinderbetreuung
im Kinderhaus Artergut
Klosbachstr. 25, 8032 Zürich
Telefon 044 251 47 20
www.stadt-zuerich.ch/kinderbetreuung
Haben Sie Fragen zur Kinderbetreuung? Suchen Sie eine Spielgruppe
oder Kita? Möchten Sie andere Eltern
kennenlernen und sich austauschen?
Wir wissen, wo Sie im Quartier welche Angebote finden und wie Sie diese
in Anspruch nehmen können. Kommen Sie einfach vorbei oder rufen Sie
an. Standorte und Öffnungszeiten:
Kinderhaus Artergut: Di 16.30 bis
18.30 Uhr, Mi und Do 13 bis 16 Uhr.
GZ Hottingen Pflegiraum, Klosbachstr.
118, 8032 Zürich: jeden ersten Di im
Monat, 14 bis 15.30 Uhr
GZ Riesbach, Seefeldstr. 93, 8008 Zürich: jeden zweiten Do im Monat,
9.30 bis 11.30 Uhr.
Ref. Kirche Witikon, Heilighüsli 9, jeden letzten Di im Monat, 14 bis 15.30
Uhr.
Quartiertreff Fluntern
Voltastrasse 58, 8044 Zürich
Telefon 043 244 92 74
E-Mail info@lokal-fluntern.ch
www.lokal-fluntern.ch
Spielcafé: Do, 23. Okt., 14 bis 17 Uhr.
Imagination & Müzik mit Yasemin
Schreiber: Mo, 27. Okt., 18 bis 20
Uhr.
Mütterberatung: Di, 28. Okt., 10 bis 12
Uhr.
Prima Volta – Kammermusik: Do, 30.
Okt., 20 bis 21 Uhr.
Bastel-Labor für Schulkinder: Fr, 31.
Okt., 14.30 bis 17.30 Uhr.
GZ Witikon
Witikonerstrasse 405, 8053 Zürich
Telefon 044 422 75 61
E-Mail gz-witikon@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/18
Gratis
Bücher-/CD-/DVD-Tauschmarkt:
Annahme Fr, 31. Okt., 9 bis 18 Uhr.
Verkauf Sa, 1. Nov., 9 bis 13 Uhr, So,
2. Nov., 9.30 bis 17 Uhr.
Tango am Sonntag: 2. Nov., 13.30 Einführungs- und Schnupperkurs; 15
Konzert (und Milonga). Eintritt frei.
GZ Riesbach
Seefeldstrasse 93, 8008 Zürich
Telefon 044 387 74 50
E-Mail gz-riesbach@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/13
Jazz im Seefeld: Mi, 29. Okt., 19.30 bis
22 Uhr mit dem Raffael Schilt Quartett (siehe auch Artikel auf Seite 5 in
dieser Ausgabe).
Musigznacht: Mi, 5. Nov., 19 bis 22
Uhr mit Dub Spencer & Trance Hill.
GZ Hottingen
Gemeindestrasse 54, 8032 Zürich
Telefon/Fax 044 251 02 29
E-Mail gz-hottingen@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/8
Tango Argentino Milonga: Sa, 25. Okt.,
21 Uhr im Hottingersaal, Gemeindestrasse 54.
Konzert-Matinee: So, 26.Okt., 11 Uhr
im Hottingersaal, Gemeindestr. 54.
Vegetarisches Mittagessen: Mi 11.30
bis 13 Uhr für Eltern mit Kleinkindern, Pflegiraum, Klosbachstr. 118.
Anmeldung: 044 252 68 14.
Altstadthaus
Obmannamtsgasse 15, 8001 Zürich
Tel. 044 251 42 59, www.altstadthaus.ch
betrieb@altstadthaus.ch
Krimskramswerkstatt: Mi, 29. Okt., 14
bis 18 Uhr.
Nr. 43
23. Oktober 2014
11
12
Züriberg
Nr. 43
23. Oktober 2014
KONSUMENTENTIPP
Ein Hoch auf
das Gemüse
Kaum ein Nahrungsmittel ist so vielfältig und so bunt wie Gemüse. In
diesen Monaten bietet sich uns die
ganze farbenprächtige Palette von
Blatt-, Frucht- und Wurzelgemüse an.
Der Star aller Farben ist die Tomate,
von gelb über rot bis dunkellila. Hier
isst das Auge mit, und über den Geschmack lässt sich streiten.
Wer glaubt die besten Tomaten
wachsen auf freiem Feld mit viel Sonne, liegt hier falsch. Ein Blindtest hat
ergeben, dass eine Hors-sol-Tomate
Spitzenreiterin war. Kürzlich hatte
ich Gelegenheit
ein
modernes
Treibhaus zu besichtigen,
eine
hoch komplizierte Anlage, die
viel
Erfahrung
und Feingefühl
erfordert.
Das
Substrat (die Ersatzerde) ist ein
Marianne Cser- kompostierbarer
Balken aus Kohati.
Foto: ajm.
kosfasern,
getränkt mit genau so viel Wasser und
Nährstoffen, wie die Pflanze braucht
für ein gesundes Wachstum. Die Blüten werden durch Hummeln befruchtet, und den Schädlingen geht es mit
Nützlingen an den Kragen.
Krankheiten kommen dank ausgeklügelter Belüftung, immer der
Witterung angepasst, gar nicht erst
auf, und Hygiene ist oberstes Gebot
bei der Bearbeitung. Vom Setzen im
Februar bis zur letzten Ernte im Oktober/November ist täglich Handarbeit gefordert.
Nach diesen Erfahrungen staune
ich über die günstigen Preise, die
sich uns Konsumenten anbieten. Gemüse zu essen, ob roh oder gekocht,
ist nicht nur ein Vergnügen. Wir tun
damit unserem Körper viel Gutes.
Frisches Gemüse aus der Region
strotzt nur so von Vitaminen sowie
Ballaststoffen und versorgt uns mit
allen notwendigen Mineralstoffen.
Auf Zusatznahrung kann verzichtet
werden angesichts der ausgewogenen und bekömmlichen Apotheke der
Natur, Gemüse sei Dank.
Marianne Cserhati,
Präsidentin Konsumentenforum kf,
Sektion Zürich
Hornerstrasse wird
bis Mitte November
zur Sackgasse
Für den Kanalbau auf Höhe Hornergasse wird nun eine vorübergehende
Sperrung der Einfahrt aus der Uraniastrasse erforderlich. Die Zufahrt
zu den Liegenschaften an der
Hornergasse wird deshalb seit Mittwoch, 22. Oktober, von der Löwenstrasse erfolgen und die Hornergasse
als Sackgasse eingerichtet. Wie das
Tiefbauamt schreibt, wird diese Verkehrsführung voraussichtlich bis zum
15. November dauern und ist ab der
Uraniastrasse signalisiert. (zb.)
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VERMISCHTES
«Züriberg» goes Notting Hill
Ein Studium an einer Topuniversität im Ausland ist
der Traum vieler Studenten
– so auch unseres Autors.
Kurz vor seinem Abflug
nach London weiss er eins
mit Sicherheit: Die Erfüllung des Traums muss man
sich hart verdienen.
Unser Mann
in London
Daniel Ammann
Den Entscheid fällte ich vor genau einem Jahr: Ich würde Zürich verlassen und meinen Master im Ausland
absolvieren. Nach meinem Bachelorgrundstudium in Publizistik- und
Wirtschaftswissenschaft an der Universität Zürich hatte ich ein Praktikum bei einem Verlagshaus angehängt und war wieder voller Lust,
vor meinem definitiven Berufseinstieg noch einmal neues Wissen aufzusaugen. Allein, der Folge-Masterstudiengang an der Uni Zürich reizte
mich überhaupt nicht. Und viele andere Optionen für einen Master hat
man in der Schweiz – trotz einheitlichem System – leider nicht, will man
nicht mehrere Semester lang Kurse
nachholen.
Also ins Ausland. An eine EliteUni mit gutem Ruf, wo es vor weisen
Professoren und interessierten Mitstudenten nur so wimmelt; in eine internationale Metropole, wo es abseits
vom Studienalltag noch den sozialen
und kulturellen Horizont zu erweitern gilt. Keine Frage: So sollte es
sein! Ich ahnte ja nicht im Entfern-
Studieren im Ausland: Den Eingang bzw. Zugang zur London School of
Economics (LSE) hat unser Korrespondent Daniel Ammann gefunden.
testen, mit welchem Kosten- und Arbeitsaufwand dieses Ziel verbunden
sein würde.
Tausende von Möglichkeiten
Bei meinem Arbeitgeber bekam ich
eine befristete Anstellung für ein Jahr
und begann parallel dazu sogleich
den Bewerbungsprozess für das Auslandstudium. Das heisst: Zuerst einmal galt es, aus den Tausenden von
möglichen Studiengängen den perfekten für mich herauszufiltern. Unis
von Tokio bis San Francisco buhlen
um die talentiertesten jungen Menschen und locken mit unzähligen
spannenden Spezialisierungsrichtun-
Diese altehrwürdige Elite-Uni wird ein Jahr Ammanns Zuhause.
Fotos: dam.
gen und glamourösen Karriereaussichten. An Studienbeschreibungen,
Videos, Unirankings und Übersichtsseiten mangelt es im Internet nicht –
die tatsächliche Qualität einer Universität und eines Studiengangs lässt
sich aus der Ferne aber nur sehr
schwer abschätzen.
Nach Stunden, Tagen und Wochen
des Informierens war ich dann überzeugt, den idealen Masterstudiengang
gefunden zu haben – an der London
School of Economics (LSE). Der Ansatz der LSE, unternehmerische Fragen kritisch und mit breitem Spektrum an sozialwissenschaftlichen
Theorien anzugehen, beeindruckte
mich. Der auf Entrepreneurship, Innovation und Unternehmensentwicklung spezialisierte Master schien wie
auf mich zugeschnitten.
Also nahm ich das Bewerbungsverfahren auf. Schrieb Professoren
für ein Referenzschreiben an, von denen ich hoffte, sie würden sich vielleicht an mich erinnern. Büffelte wochenlang für den GMAT, einen international standardisierten Einordnungstest für Wirtschaftsstudiengänge. Absolvierte einen weiteren
Sprachtest, da mein vor mehr als
zwei Jahren absolviertes Diplom
nicht mehr aktuell genug war. Ich
liess notariell beglaubigte Übersetzungen meiner Universitäts- und Arbeitszeugnisse anfertigen. Schrieb
nächtelang an einem mehrseitigen
Daniel Ammann (24) ist in Zürich
aufgewachsen und hat 2008 ein
Praktikum beim «Züriberg» absolviert. Nach seinem Bachelorstudium an der Universität Zürich
verbringt er aktuell ein Jahr in
London für seinen Wirtschaftsmaster an der London School of
Economics (LSE). Für den «Züriberg» berichtet er monatlich über
Interessantes und Auffälliges, Kurioses und Alltägliches aus dem
britischen Grossstadtleben.
Motivationsschreiben – und das alles
im Wissen, dass die Aufnahmequote
für den Studiengang nicht einmal 10
Prozent beträgt.
Mit dem positiven Bescheid der
Uni einige Monate später fiel mir ein
Stein vom Herzen. Und ein neuer
Schübel Arbeit kam auf mich zu: Bewerbungen für Stipendien (die Studiengebühren gehen in England leider
in die Zehntausende) und Zimmer
(Wohnungen sind in London leider
noch knapper als in Zürich) beschäftigten mich nun für weitere Monate.
Ausserdem wurde von der Uni auch
gleich schon eine lange Bücherliste
mitgeliefert, die bis zum Studienanfang bewältigt werden sollte.
Was erwartet mich?
Und nun also gehts los. Ein Zimmer
habe ich gefunden – ein ziemlich
schäbiges zwar, aber einigermassen
bezahlbar. Die Finanzierung sollte
ebenfalls klappen, dank der Unterstützung einer Studienstiftung. Rückblickend ist das letzte Jahr wie im
Flug vergangen. Und mir wird klar:
So sehr ich mich auch über die Uni,
den Studiengang, die Wohnung, die
Stadt informiert habe – was das
nächste Jahr bringen wird, kann ich
mir nicht so recht vorstellen. Ich
weiss einzig, dass ich mich in das
bisher grösste Abenteuer meines Lebens stürze. Und darauf freue ich
mich.
Schnider stellt im Helmhaus aus
Formen, Flächen, Farben
sind in Albrecht Schniders
Werken wichtig. Nun stellt
der in Berlin lebende Künstler im Helmhaus aus.
Zur Ausstellung von Albrecht Schnider im Helmhaus Zürich erscheint
ein reich bebildertes Buch mit einem
Text von Simon Maurer, Ausstellungskurator und Leiter Helmhaus
Zürich. Bei der Buchvernissage vom
Donnerstag, 23. Oktober, 18.30 Uhr
treffen sich der in Berlin lebende
Künstler Albrecht Schnider und Simon Maurer zu einem Gespräch.
Das reich bebilderte Buch zeichnet einen weiten Weg nach, von Arbeiten, in denen Schnider expressiv
die Kohle mit dem Handballen ins
Papier eingerieben hat, bis zu den
jetzt im Helmhaus ausgestellten
Lackbildern, die der Künstler nach
vektorisierten Zeichnungen von dritter Hand in einem externen Atelier
fertigen lässt.
Der Text von Simon Maurer beschäftigt sich intensiv mit den Land-
schaften, den Porträts, den Skizzenbüchern von Albrecht Schnider und
schlägt den Bogen zu ganz frühen Arbeiten des Künstlers.
Das Buch ist gestaltet von Peter
Zimmermann, es erscheint im Verlag
für moderne Kunst, Nürnberg. Erhältlich ist es in der Ausstellung im
Helmhaus Zürich, die noch bis 16.
November läuft. (pd.)
Buchvernissage und Künstlergespräch:
Do, 23. Okt., 18.30 Uhr, Helmhaus Zürich
Limmatquai 31, 8001 Zürich. Mehr Infos
zum Anlass unter www.helmhaus.org.
Werk von Albrecht Schnider.
zvg.
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