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14+ Programmier-Handbuch - Graupner

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S1001.DE mz-10 HoTT.1
mz-10
14+
!
ACHTUNG
Nicht für Kinder unter 36 Monaten
geeignet. Enthält Kleinteile, die
verschluckt werden können.
(Erstickungsgefahr!)
0-3
Programmier-Handbuch
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Hinweise
Inhaltsverzeichnis .......................................................... 2
Warn- und Hinweissymbole ........................................... 3
Hinweise zum Umweltschutz ......................................... 3
Sicherheits- und Warnhinweise ..................................... 4
Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften
für Nickel-Metall-Hydrid Akkumulatoren......................... 8
Entsorgung verbrauchter Batterien und Akkus .............. 9
Vorwort ........................................................................ 10
Betriebshinweise / Inbetriebnahme / Update
Beschreibung des Fernlenksets .............................. 11
Technische Daten .................................................. 12
Empfohlene Ladegeräte (Zubehör) ....................... 13
Betriebshinweise ....................................................... 14
Stromversorgung des Senders.............................. 14
... des Empfängers ......................... 16
Längenverstellung der Steuerknüppel................... 17
Sendergehäuse öffnen .......................................... 17
Umstellen der Kreuzknüppel ................................. 18
Bremsfeder und Ratsche justieren ........................ 18
Steuerknüppelrückstellkraft ................................... 18
Ausrichten der Senderantenne.............................. 19
Senderbeschreibung ................................................. 20
Sendervorderseite ................................................. 20
Senderrückseite .................................................... 21
„DATA / S + -“-Buchse ..................................... 21
LED-Panel ............................................................. 22
Innenansicht .......................................................... 23
Inbetriebnahme des Senders ................................... 24
Vorbemerkungen ................................................... 24
Senderinbetriebnahme .......................................... 24
Wahl des Betriebsmodus ...................................... 24
Inbetriebnahme des Empfängers ............................. 26
2
Inhaltsverzeichnis
Empfangsanlage ................................................... 26
Servoanschlüsse ................................................... 26
Stromversorgung der Empfangsanlage ................. 28
Akkutypen.............................................................. 29
Einbau des Empfängers ........................................ 30
Binden von Empfängern ........................................... 32
„Binding“ Sender mz-10 – Empfänger GR-12L ...... 32
„Binding“ mehrerer Empfänger pro Modell ............ 32
Reichweite- und Funktionstest ................................ 33
Reichweitewarnung ............................................... 33
Reichweite- und Funktionstest .............................. 33
Firmware-Downloads ................................................ 35
Firmware-Update Sender mz-10 ............................... 37
Steuerknüppelkalibration ....................................... 38
Firmware-Update Empfänger GR-12L...................... 38
Begriffsdefinitionen................................................... 40
Empfängerbelegungen
Flächenmodelle ......................................................... 41
Empfängerbelegungen .......................................... 42
Servos mit falscher Drehrichtung .......................... 42
Helikoptermodelle ..................................................... 43
Empfängerbelegung… .......................................... 43
Programmbeschreibungen
Grundeinstellungen................................................... 44
Ländereinstellung .................................................. 44
Steueranordnung Fläche / Heli.............................. 45
Leitwerkkonfiguration ............................................ 46
Servodrehrichtung ................................................. 47
Anmerkungen zur Servowegeinstellung ................ 48
Servoweg „Dual Rate“ ........................................... 49
Fail-Safe-Funktionen ............................................. 49
Lehrer-Schüler-Betrieb.............................................. 51
Drahtloses Lehrer-Schüler-System ....................... 51
Betriebsmodus Lehrer-, Schülersender ................ 51
mz-10 als Lehrersender in Kombination ... ............ 52
... mit einer mz-10 als Schülersender .............. 52
... mit z. B. einer mx-16 als Schülersender ...... 53
mz-10 als Schülersender in Kombination... ........... 55
... mit einer mz-10 als Lehrersender................ 55
... mit z. B. einer mx-16 als Lehrersender ........ 55
Lehrer-Schüler-Betrieb, Hinweise ......................... 56
Telemetrie
Allgemeine Hinweise zur Telemetrie...................... 57
Montage der optionalen SMART-BOX ................... 58
Grundsätzliche Bedienung der SMART-BOX ........ 58
Einstellungen / Anzeigen ....................................... 59
TX (Sender)..................................................... 59
RX (Empfänger) .............................................. 59
RX FREE MIXER (freie Mischer) .................... 60
Sensor auswählen ................................................. 61
Grafische Sensoranzeigen .................................... 62
RECEIVER (Empfänger) ................................. 62
GENERAL MODULE....................................... 63
ELECTRIC AIR-MODULE ............................... 63
VARIO ............................................................. 64
GPS................................................................. 64
Anhang
Zubehör ................................................................. 65
Konformitätserklärung ........................................... 69
Garantieerklärung ................................................. 71
Warn- und Hinweissymbole
Bedeutung der Symbole
Hinweise zum Umweltschutz
Warn- und Hinweissymbole sowie deren Bedeutung
WARNUNG: [Text]
Dieses Symbol hebt die nebenstehenden und
ggf. folgenden Hinweise hervor, welche durch
den Anwender unbedingt eingehalten werden
müssen! Jegliche Missachtung dieser Hinweise,
kann die sichere Funktion sowie die Sicherheit
des Betreibers wie auch Unbeteiligter beeinträchtigen.
ACHTUNG: [Text]
Dieses Symbol hebt die nebenstehenden und
ggf. folgenden Hinweise hervor, welche durch
den Anwender unbedingt beachtet werden
müssen! Jegliche Missachtung dieser Hinweise
kann Schäden aller Art, Garantieverlust usw. zur
Folge haben.
Hinweise zum Umweltschutz
Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist darauf hin,
dass dieses Produkt am Ende seiner Lebensdauer nicht
über den normalen Haushaltsabfall entsorgt werden
darf. Es muss an einem Sammelpunkt für das Recycling
von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden.
Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wiederverwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Formen der Verwertung
von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum
Umweltschutz.
Batterien und Akkus müssen aus dem Gerät
entfernt werden und bei einer entsprechenden
Sammelstelle getrennt entsorgt werden.
Bitte erkundigen Sie sich ggf. bei der Gemeindeverwaltung nach der zuständigen Entsorgungsstelle.
Dieses Symbol OHNE spezifische Überschrift
hebt die nebenstehenden und ggf. folgenden
Hinweise bzw. Tipps hervor, welche durch den
Anwender unbedingt beachtet werden sollten!
Jegliche Missachtung dieser Hinweise und Tipps
kann Schäden jeglicher Art zur Folge haben.
Dieses Symbol hebt Hinweise und Tipps aller
Art hervor, welche durch den Anwender
beachtet werden sollten.
P
Dieses Symbol hebt Hinweise zur Pflege des
Gerätes hervor, welche durch den Betreiber
unbedingt beachtet werden sollten, um eine
lange Haltbarkeit des Geräts zu gewährleisten.
Dieses Handbuch dient ausschließlich zu
Informationszwecken und kann ohne Vorankündigung geändert werden. Darüber hinaus übernimmt
die Firma Graupner|SJ GmbH keinerlei Verantwortung
oder Haftung für Fehler oder Ungenauigkeiten, die in
diesem Handbuch auftreten können.
Symbole und Umweltschutz
3
Sicherheitshinweise
Bitte unbedingt beachten!
Sicherheits- und Warnhinweise
Um noch lange Freude an Ihrem Modellbauhobby zu haben, lesen Sie diese Anleitung unbedingt genau durch
und beachten Sie vor allem die Sicherheitshinweise.
Auch sollten Sie Ihre Graupner|SJ HoTT-Produkte umgehend online registrieren. Den Link erreichen Sie über:
www.graupner.de  Service  Produktregistrierung.
Nur so erhalten Sie automatisch per E-Mail aktuelle
Informationen zu Ihrem Produkt.
Wenn Sie Anfänger im Bereich ferngesteuerter Modellflugzeuge, -schiffe oder -autos sind, sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Modellpiloten um Hilfe bitten.
Diese Anleitung ist sicher aufzubewahren und im Falle
einer Weitergabe des Senders unbedingt mit auszuhändigen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
WARNUNGEN: Diese Fernsteueranlage darf
ausschließlich nur für den vom Hersteller vorgesehenen Zweck, für den Betrieb in nicht manntragenden Fernsteuermodellen eingesetzt werden. Eine
anderweitige Verwendung ist unzulässig. Der Empfänger
ist ausschließlich für den Einsatz in funkferngesteuerten
Modellen vorgesehen, ein anderweitiger Betrieb ist nicht
zulässig und kann zu Schäden am Empfänger oder
Modell oder schweren Verletzungen führen. Für jegliche
4
Sicherheitshinweise
unsachgemäße Handhabung außerhalb dieser Bestimmungen wird keine Garantie oder Haftung übernommen.
SICHERHEIT IST KEIN ZUFALL und FERNGESTEUERTE MODELLE SIND KEIN SPIELZEUG,
daher ohne Aufsicht durch Erwachsene nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.
Auch kleine Modelle können durch unsachgemäße
Handhabung, aber auch durch fremdes Verschulden,
erhebliche Sach- und/oder Personenschäden verursachen.
Technische Defekte elektrischer oder mechanischer Art
können zum unverhofften Anlaufen eines Motors und/
oder zu herumfliegenden Teilen führen, die nicht nur Sie
erheblich verletzen können!
Kurzschlüsse jeglicher Art sind unbedingt zu vermeiden!
Durch Kurzschluss können nicht nur Teile der Fernsteuerung zerstört werden, sondern je nach dessen Umständen und dem Energiegehalt des Akkus besteht darüber
hinaus akute Verbrennungs- bis Explosionsgefahr.
Alle durch einen Motor angetriebenen Teile wie Luft- und
Schiffsschrauben, Rotoren bei Hubschraubern, offene
Getriebe usw. stellen eine ständige Verletzungsgefahr
dar. Sie dürfen keinesfalls berührt werden! Eine schnell
drehende Luftschraube kann z. B. einen Finger abschlagen! Achten Sie darauf, dass auch kein sonstiger
Gegenstand mit angetriebenen Teilen in Berührung
kommen kann!
Bei angeschlossenem Antriebsakku oder laufendem
Motor gilt: Halten Sie sich niemals im Gefährdungsbereich des Antriebs auf!
Achten Sie auch während der Programmierung unbedingt darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft.
Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw.
klemmen Sie den Antriebsakku zuvor ab.
Schützen Sie alle Geräte vor Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und anderen Fremdteilen. Setzen Sie diese niemals
Vibrationen sowie übermäßiger Hitze oder Kälte aus.
Der Fernsteuerbetrieb darf nur bei „normalen“ Außentemperaturen durchgeführt werden. (Max. zulässiger
Temperaturbereich: -10 °C bis +55 °C.)
Vermeiden Sie Stoß- und Druckbelastung. Überprüfen
Sie die Geräte stets auf Beschädigungen an Gehäusen
und Kabeln. Beschädigte oder nass gewordene Geräte,
selbst wenn sie wieder trocken sind, nicht mehr verwenden!
Es dürfen nur die von uns empfohlenen Komponenten
und Zubehörteile verwendet werden. Verwenden Sie
immer nur zueinander passende, original Graupner|JRSteckverbindungen gleicher Konstruktion und gleichen
Materials.
Achten Sie beim Verlegen der Kabel darauf, dass diese
nicht auf Zug belastet, übermäßig geknickt oder gebrochen sind. Auch sind scharfe Kanten eine Gefahr für die
Isolierung.
Achten Sie darauf, dass alle Steckverbindungen fest
sitzen. Beim Lösen der Steckverbindung nicht an den
Kabeln ziehen.
Es dürfen keinerlei Veränderungen an den Geräten
durchgeführt werden. Anderenfalls erlischt die Betriebserlaubnis und Sie verlieren jeglichen Versicherungsschutz. Senden Sie ggf. das betreffende Gerät an
den zuständigen Graupner|SJ-Service, siehe Seite 71
oder im Internet unter www.graupner.de.
Einbau der Empfangsanlage (siehe auch Seite 30)
Der Empfänger wird stoßgesichert im Flugmodell hinter einem kräftigen Spant bzw. im Auto-
oder Schiffsmodell gegen Staub und Spritzwasser
geschützt untergebracht. Verpacken Sie Ihren Empfänger aber nicht zu luftdicht, damit er sich im Betrieb nicht
zu sehr erwärmt.
Der Empfänger darf an keiner Stelle unmittelbar am
Rumpf oder Chassis anliegen, da sonst Motorerschütterungen oder Landestöße direkt auf ihn übertragen
werden. Beim Einbau der Empfangsanlage in ein Modell
mit Verbrennungsmotor alle Teile immer geschützt
einbauen, damit keine Abgase oder Ölreste eindringen
können. Dies gilt vor allem für den meist in der Außenhaut des Modells eingebauten EIN-/AUS-Schalter.
Den Empfänger so festlegen, dass die Anschlusskabel
zu den Servos und zum Stromversorgungsteil locker
liegen und die Empfangsantennen jeweils mindestens
5 cm von allen großen Metallteilen oder Verdrahtungen,
die nicht direkt aus dem Empfänger kommen, entfernt
sind. Das umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteilen,
Servos, Elektromotoren, Kraftstoffpumpen, alle Sorten
von Kabeln usw.
Am besten wird der Empfänger abseits aller anderen
Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Modell angebracht. Unter keinen Umständen dürfen Servokabel
um Antennen gewickelt oder dicht daran vorbei verlegt
werden!
Stellen Sie sicher, dass sich Kabel in der näheren Umgebung von Antennen im Fluge nicht bewegen können!
Verlegen der Empfangsantennen
Der Empfänger und die Antennen sollten möglichst weit
weg von Antrieben aller Art angebracht werden. Bei
Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenenden auf jeden
Fall auf einer Länge von mindestens 35 mm aus dem
Rumpf heraus geführt werden. Ggf. sind die ca. 145 mm
langen Standardantennen der HoTT-Empfänger gegen
längere Exemplare auszutauschen.
Die Ausrichtung der Antenne(n) ist unkritisch. Vorteilhaft
ist aber eine vertikale (aufrechte) Montage einer einzelnen Empfängerantenne im Modell. Bei Diversity-Antennen – zwei Antennen – sollte das aktive Ende der zweiten
Antenne im 90 °-Winkel zum Ende der ersten Antenne
ausgerichtet werden sowie der räumliche Abstand
zwischen den aktiven Enden idealerweise größer als
125 mm sein.
Einbau der Servos
Servos stets mit den beigefügten Vibrationsdämpfergummis befestigen, siehe „Installationshinweise“ auf
Seite 30 Nur so sind diese vor allzu harten Vibrationsschlägen einigermaßen geschützt.
Einbau der Gestänge
Grundsätzlich muss der Einbau so erfolgen, dass die
Gestänge frei und leichtgängig laufen. Besonders wichtig ist, dass alle Ruderhebel ihre vollen Ausschläge ausführen können, ohne mechanisch begrenzt zu werden.
Um einen laufenden Motor jederzeit anhalten zu können, muss das Gestänge so eingestellt sein, dass das
Vergaserküken ganz geschlossen wird, wenn Steuerknüppel und Trimmhebel in die Leerlaufendstellung
gebracht werden.
Achten Sie darauf, dass keine Metallteile, z. B. durch
Ruderbetätigung, Vibration, drehende Teile usw., aneinander reiben. Hierbei entstehen so genannte Knackimpulse, die den Empfänger stören können.
Ausrichtung Senderantenne
In geradliniger Verlängerung der Senderantenne bildet
sich nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist demnach
falsch, mit der Antenne des Senders auf das Modell
zu „zielen“, um die Empfangsverhältnisse günstig zu
beeinflussen.
Bei gleichzeitigem Betrieb von Fernlenkanlagen sollten
die Piloten in einer losen Gruppe beieinander stehen.
Abseits stehende Piloten gefährden sowohl die eigenen
als auch die Modelle der anderen.
Wenn zwei oder mehr Piloten mit 2,4-GHz-Fernsteuersystem näher als 5 m beieinander stehen, kann das
allerdings ein Übersteuern des Rückkanals zur Folge
haben und infolgedessen deutlich zu früh eine Reichweitewarnung ausgelöst werden. Vergrößern Sie den
Abstand, bis die Reichweitewarnung wieder verstummt.
Überprüfung vor dem Start
Bevor Sie den Empfänger einschalten, vergewissern
Sie sich, dass der Gasknüppel auf Stopp/Leerlauf steht.
Immer zuerst den Sender einschalten und dann erst
den Empfänger.
Immer zuerst den Empfänger ausschalten und dann
erst den Sender.
WARNUNGEN: Wenn diese Reihenfolge nicht
eingehalten wird, also der Empfänger eingeschaltet ist, der dazugehörige Sender jedoch auf „AUS“
steht, kann der Empfänger durch andere Sender,
Störungen usw. zum Ansprechen gebracht werden. Das
Modell kann in der Folge unkontrollierte Steuerbewegungen ausführen und dadurch ggf. Sach- und/oder
Personenschäden verursachen.
Insbesondere bei Modellen mit mechanischem Kreisel
gilt:
Bevor Sie Ihren Empfänger ausschalten: Stellen Sie
durch Unterbrechen der Energieversorgung sicher, dass
der Motor nicht ungewollt hochlaufen kann.
Sicherheitshinweise
5
Sicherheitshinweise
Bitte unbedingt beachten!
Ein auslaufender Kreisel erzeugt oftmals so viel
Spannung, dass der Empfänger gültige Gas-Signale
zu erkennen glaubt. Daraufhin kann der Motor unbeabsichtigt anlaufen!
Reichweite- und Funktionstest (s. auch Seite 33f.)
Vor jedem Einsatz korrekte Funktion und Reichweite überprüfen. Befestigen Sie das Modell
ausreichend und achten Sie darauf, dass sich keine
Personen vor dem Modell aufhalten.
Führen Sie am Boden mindestens einen vollständigen
Reichweite- und Funktionstest und eine komplette
Flugsimulation durch, um Fehler im System oder der
Programmierung des Modells auszuschließen. Beachten
Sie dazu unbedingt die Hinweise auf Seite 33 f.
Betreiben Sie im Modellbetrieb, also beim Fliegen oder
Fahren, den Sender niemals ohne Antenne.
Modellbetrieb Fläche-Heli-Schiff-Auto
WARNUNGEN:
• Überfliegen Sie niemals Zuschauer oder andere
Piloten. Gefährden Sie niemals Menschen oder
Tiere. Fliegen Sie niemals in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Betreiben Sie Ihr Modell auch
nicht in der Nähe von Schleusen und öffentlicher
Schifffahrt. Betreiben Sie Ihr Modell ebensowenig auf
öffentlichen Straßen und Autobahnen, Wegen und
Plätzen etc. Sie können Sachschäden verursachen
oder im schlimmsten Fall Menschenleben gefährden.
• Schalten Sie während des Modellbetriebes niemals den Sender aus! Sollte es dennoch einmal geschehen, dann bewahren Sie die Nerven und schalten Sie Ihren Sender wieder ein.
Es vergehen jedoch einige Sekunden, bis das
6
Sicherheitshinweise
Sendersignal wieder den Empfänger erreicht.
Dies kann dazu führen, dass Sie die Kontrolle
über das Modell kurzzeitig verlieren.
• Programmieren Sie weder Sender noch Empfänger
während des Modellbetriebs. Das HF-Sendemodul
wird im Einzelfall abgeschaltet, sodass das Modell
nicht mehr ferngesteuert werden kann oder aber
Sie werden durch die Programmierung abgelenkt,
sodass Sie die Kontrolle über das Modell verlieren
können.
Schleppbetrieb
WARNUNG: Achten Sie beim Betrieb von
Schleppmodellen auf einen Mindestabstand von
ca. 50 cm zwischen den beteiligten Empfangsanlagen
bzw. deren Antennen. Verwenden Sie ggf. als Satellitenempfänger einsetzbare HoTT-Empfänger. Anderenfalls
sind Störungen durch den Rückkanal nicht auszuschließen.
Kontrolle Sender- und Empfängerbatterie
Spätestens, wenn bei sinkender Sender-Batterie- bzw. Akkuspannung die zentrale Status-Anzeige (Graupner|SJ-Logo) blinkt und ein akustisches
Warnsignal abgegeben wird (5 Pieptöne in Folge), ist
der Betrieb umgehend einzustellen. Die dem Originalset
mz-10 beiliegenden vier Alkaline Mignon-Zellen (Trockenbatterien vom Typ AA, 1,5 V) sind auszutauschen.
Alternativ können wiederaufladbare NiMH-Akkus eingesetzt werden, siehe Seite 14.
WARNUNG: Alkaline-Zellen (Trockenbatterien) dürfen nicht aufgeladen werden. Es
besteht akute Explosionsgefahr.
Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Akkus,
insbesondere des Empfängerakkus. Warten Sie nicht so
lange, bis die Bewegungen der Rudermaschinen merklich langsamer geworden sind! Ersetzen Sie verbrauchte
Akkus rechtzeitig.
Es sind stets die Ladehinweise des Akkuherstellers zu
beachten und die Ladezeiten unbedingt genau einzuhalten. Laden Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt auf!
Alle Akkus müssen vor jedem Betrieb geladen werden.
Um Kurzschlüsse zu vermeiden, zuerst die Bananenstecker der Ladekabel polungsrichtig am Ladegerät
anschließen, dann erst den Stecker des Ladekabels an
den Ladebuchsen des Senders und Empfängerakkus
anschließen.
Trennen Sie immer alle Stromquellen von ihrem Modell,
wenn Sie es längere Zeit nicht benützen wollen.
Verwenden Sie niemals Akkus oder Batterien mit
beschädigten oder defekten sowie mit unterschiedlichen
Zellentypen, d. h., Mischungen aus alten und neuen
Zellen oder Zellen aus unterschiedlicher Fertigung.
Kapazität und Betriebszeit
Für alle Stromquellen gilt: Die Kapazität verringert sich
mit jeder Ladung. Bei niedrigen Temperaturen steigt der
Innenwiderstand bei zusätzlich reduzierter Kapazität.
Infolgedessen verringert sich die Fähigkeit zur Stromabgabe und zum Halten der Spannung.
Häufiges Laden und/oder Benutzen von Batteriepflegeprogrammen kann ebenfalls zu allmählicher Kapazitätsminderung führen. Dennoch sollten Stromquellen spätestens alle 6 Monate auf ihre Kapazität hin überprüft
und bei deutlichem Leistungsabfall ersetzt werden.
Erwerben Sie nur original Graupner|SJ-Akkus!
Entstörung von Elektromotoren
Alle konventionellen Elektromotoren erzeugen
zwischen Kollektor und Bürsten Funken, die je
nach Art des Motors die Funktion der Fernlenkanlage
mehr oder weniger stören.
Zu einer technisch einwandfreien Anlage gehören
deshalb entstörte Elektromotoren. Besonders aber in
Modellen mit Elektroantrieb muss jeder Motor daher
sorgfältig entstört werden. Entstörfilter unterdrücken
solche Störimpulse weitgehend und sollen grundsätzlich
eingebaut werden.
Beachten Sie die entsprechenden Hinweise in der Bedienungs- und Montageanleitung des Motors.
Weitere Details zu den Entstörfiltern siehe Graupner|SJ
Hauptkatalog oder im Internet unter www.graupner.de.
Servo-Entstörfilter für Verlängerungskabel
Best.-Nr. 1040
Das Servo-Entstörfilter ist bei Verwendung überlanger
Servokabel erforderlich. Das Filter wird direkt am Empfängerausgang angeschlossen. In kritischen Fällen kann
ein zweites Filter am Servo angeordnet werden.
Einsatz elektronischer Drehzahlsteller
Die richtige Auswahl eines elektronischen Drehzahlstellers richtet sich vor allem nach der Leistung des verwendeten Elektromotors.
Um ein Überlasten/Beschädigen des Drehzahlstellers zu
verhindern, sollte die Strombelastbarkeit des Drehzahlstellers mindestens die Hälfte des maximalen Blockierstromes des Motors betragen.
Besondere Vorsicht ist bei sogenannten Tuning-Motoren
angebracht, die auf Grund ihrer niedrigen Windungszahlen im Blockierfall ein Vielfaches ihres Nennstromes
aufnehmen und somit den Drehzahlsteller zerstören
können.
Elektrische Zündungen
Auch Zündungen von Verbrennungsmotoren erzeugen
Störungen, die die Funktion der Fernsteuerung negativ
beeinflussen können.
Versorgen Sie elektrische Zündungen immer aus einer
separaten Stromquelle.
Verwenden Sie nur entstörte Zündkerzen, Zündkerzenstecker und abgeschirmte Zündkabel.
Halten Sie mit der Empfangsanlage ausreichenden
Abstand zu einer Zündanlage.
Statische Aufladung
WARNUNG: Die Funktion einer Fernlenkanlage
wird durch die bei Blitzschlägen entstehenden
magnetischen Schockwellen gestört, auch wenn das
Gewitter noch kilometerweit entfernt ist. Deshalb …
… bei Annäherung eines Gewitters sofort den Flugbetrieb einstellen! Durch statische Aufladung über
die Antenne besteht darüber hinaus Lebensgefahr!
Bitte beachten Sie:
• Um die FCC HF-Abstrahlungsanforderungen für
mobile Sendeanlage zu erfüllen, muss beim Betrieb
der Anlage eine Entfernung zwischen der Antenne
der Anlage und Personen von 20 cm oder mehr
eingehalten werden. Ein Betrieb in einer geringeren
Entfernung wird daher nicht empfohlen.
• Um störende Beeinflussungen der elektrischen
Eigenschaften und der Abstrahlcharakteristik zu
vermeiden, achten Sie darauf, dass sich kein anderer
Sender näher als in 20 cm Entfernung befindet.
• Der Betrieb der Fernsteueranlage erfordert senderseitig eine korrekte Programmierung der Ländereinstellung. Dies ist erforderlich, um diversen Richtlinien,
FCC, ETSI, CE usw., gerecht zu werden. Beachten
Sie hierzu die jeweilige Anleitung zum Sender und
Empfänger, siehe Seite 44.
Pflegehinweise
Reinigen Sie Gehäuse, Antenne etc. niemals mit
P Reinigungsmitteln, Benzin, Wasser und dergleichen, sondern ausschließlich mit einem trockenen,
weichen Tuch.
Komponenten und Zubehör
ACHTUNG: Die Firma Graupner|SJ GmbH als
Hersteller empfiehlt, nur Komponenten und
Zubehörprodukte zu verwenden, die von der Firma
Graupner|SJ GmbH auf Tauglichkeit, Funktion und
Sicherheit geprüft und freigegeben sind.
Die Fa. Graupner|SJ übernimmt für nicht freigegebene Teile oder Zubehörprodukte anderer Hersteller
keine Haftung und kann auch nicht jedes einzelne
Fremdprodukt beurteilen, ob es ohne Sicherheitsrisiko eingesetzt werden kann.
Haftungsausschluss/Schadenersatz
Dieses Handbuch dient ausschließlich Informationszwecken und kann ohne Vorankündigung geändert werden.
Die Firma Graupner|SJ GmbH übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für Fehler bzw. Ungenauigkeiten,
die möglicherweise in diesem Handbuch enthalten sind.
Sowohl die Einhaltung der Montage- und Betriebsanleitung als auch die Bedingungen und Methoden bei
Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung der Fernsteuerkomponenten können von der Fa. Graupner|SJ
GmbH nicht überwacht werden. Daher übernimmt die
Fa. Graupner|SJ GmbH auch keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter
Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner
Weise damit zusammenhängen.
Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpflichtung der Fa.
Sicherheitshinweise
7
Sicherheitshinweise
Bitte unbedingt beachten!
Graupner|SJ zur Leistung von Schadenersatz, gleich
aus welchem Rechtsgrund, begrenzt auf den Rechnungswert der an dem schadensstiftenden Ereignis
unmittelbar beteiligten Warenmenge der Fa. Graupner|SJ. Dies gilt nicht, soweit die Fa. Graupner|SJ nach
zwingenden gesetzlichen Vorschriften wegen Vorsatzes
oder grober Fahrlässigkeit unbeschränkt haftet.
Um immer rechtzeitig über wichtige Softwareupdates informiert zu sein, sollten Sie Ihre Graupner|SJ HoTT-Produkte deshalb unbedingt registrieren, siehe Seite 4.
Schlussbemerkungen
Bitte lesen Sie vorab die gesamte Anleitung bevor Sie
versuchen, den Empfänger zu installieren bzw. einzusetzen.
Diese Bedienungsanleitung ist Bestandteil dieses
Produkts. Sie enthält wichtige Hinweise zum Betrieb und
Handling der Empfänger. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung deshalb auf und geben sie bei Weitergabe
des Produkts an Dritte mit. Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung und der Sicherheitshinweise führen zum
Erlöschen der Garantie.
Graupner|SJ arbeitet ständig an der Weiterentwicklung
sämtlicher Produkte; Änderungen des Lieferumfangs in
Form, Technik und Ausstattung müssen wir uns deshalb
vorbehalten.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aus Angaben
und Abbildungen dieser Bedienungsanleitung keine
Ansprüche abgeleitet werden können. Bewahren Sie
deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf!
8
Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften für
Nickel-Metall-Hydrid-Akkumulatoren
Wie für alle technisch hochwertigen Produkte ist die Beachtung der nachfolgenden Sicherheitshinweise sowie
der Behandlungsvorschriften für einen langen, störungsfreien und ungefährlichen Einsatz unerlässlich.
Sicherheitshinweise
WARNUNGEN:
• Alkaline-Zellen (Trockenbatterien) dürfen nicht aufgeladen werden. Es besteht akute Explosionsgefahr.
• Akkus wie auch einzelne Zellen sind kein Spielzeug
und dürfen nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Sie sind deshalb außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.
• Vor jedem Gebrauch den einwandfreien Zustand der
Akkus überprüfen. Defekte oder beschädigte Akkus
nicht mehr verwenden.
• Akkus dürfen nur innerhalb der für den jeweiligen
Zellentyp spezifizierten technischen Daten eingesetzt
werden.
• Akkus nicht erhitzen, verbrennen, kurzschließen
oder mit überhöhten oder verpolten Strömen laden.
• Akkus aus parallel geschalteten Zellen, Kombinationen aus alten und neuen Zellen, Zellen unterschiedlicher Fertigung, Größe, Kapazität, Hersteller, Marken oder Zellentypen dürfen nicht
verwendet werden. Die Zellen können unterschiedlich aufgeladen werden, überhitzen und
sogar entflammen.
• Ein in ein Gerät eingebauter Akku ist immer zu
entnehmen, wenn das Gerät nicht verwendet wird.
Geräte nach dem Gebrauch immer ausschalten, um
Tiefentladungen zu vermeiden. Akkus immer recht-
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
zeitig aufladen.
Der zu ladende Akku muss während des Ladevorgangs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen
und nicht leitenden Unterlage stehen! Auch sind
brennbare oder leicht entzündliche Gegenstände von
der Ladeanordnung fernzuhalten.
Akkus dürfen nur unter Aufsicht geladen werden,
denn Fehlfunktionen können nicht ausgeschlossen werden.
Der für den jeweiligen Akkutyp angegebene max.
Ladestrom darf niemals überschritten werden.
Erwärmt sich der Akku während des Ladevorgangs
auf mehr als 60 °C, ist der Ladevorgang sofort zu
unterbrechen und der Akku auf ca. 30 °C abkühlen
zu lassen.
Niemals bereits geladene, heiße oder nicht völlig
entleerte Akkus aufladen.
An den Akkus dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Niemals direkt an den Zellen löten
oder schweißen.
Bei falscher Behandlung besteht Entzündungs-,
Explosions-, Verätzungs- und Verbrennungsgefahr.
Geeignete Löschmittel sind Löschdecke, CO2-Feuerlöscher oder Sand.
Auslaufendes Elektrolyt ist ätzend, nicht mit Haut
oder Augen in Berührung bringen. Im Notfall sofort
mit reichlich Wasser ausspülen und anschließend
einen Arzt aufsuchen.
Die Ventilöffnungen der Zellen dürfen auf keinen Fall
blockiert oder versiegelt werden, z. B. durch Lötzinn.
Beim Löten darf eine Löttemperatur von höchstens
220 °C nicht länger als 20 Sekunden einwirken.
Um eine Deformation zu vermeiden, darf kein über-
mäßiger mechanischer Druck einwirken.
• Bei überhitzten Akkus gehen Sie wie folgt vor:
Stecken Sie den Akku einfach ab und legen Sie diesen auf einen unbrennbaren Untergrund (z. B. Steinboden), bis er abgekühlt ist. Behalten Sie den Akku
niemals in der Hand, um den Risiken einer Explosion
aus dem Wege zu gehen.
• Achten Sie darauf, dass die Lade- und Entladevorschriften eingehalten werden.
Bitte beachten:
• Die Kapazität Ihres Akkus verringert sich mit jeder
Ladung/Entladung. Auch die Lagerung kann eine allmähliche Verringerung der Kapazität zur Folge haben.
• Lagerung: Eine Lagerung sollte nur im nicht vollständig entladenen Zustand in trockenen Räumen bei einer Umgebungstemperatur von +5 °C bis +25 °C erfolgen. Die Zellenspannung der NiMH-Akkus sollte
auch bei Lagerung über einen längeren Zeitraum hinweg 1,2 V nicht unterschreiten.
• Angleichen einzelner Akkuzellen: Um die Zellen
eines neuen Akkus einander anzugleichen, bringen
Sie diese über die sogenannte Normalladung auf
den max. Ladezustand. Als Faustregel gilt in diesem
Fall, dass ein leerer Akku 12 Stunden lang mit einem
Strom in der Höhe eines Zehntels der aufgedruckten Kapazität geladen wird („1/10 C“-Methode).
Die Zellen sind dann alle gleich voll. Eine solche
Angleichung sollte in etwa bei jeder zehnten Ladung
wiederholt werden, damit die Zellen wieder einander
angeglichen werden und somit auch die Lebensdauer des Akkus erhöht wird.
• Wenn Sie die Möglichkeit der Einzelzellenentladung
haben, sollten Sie diese vor jeder Ladung nutzen.
Ansonsten sollte der NiMH-Akkupack bis zu einer
Entladespannung von 0,9 V pro Zelle entladen
werden. Dies entspricht beispielsweise bei einem
verwendeten 4er-Pack im Sender oder in einer Empfangsanlage einer Entladeschlussspannung von 3,6 V.
• Ladung: Laden ist nur mit den spezifizierten Strömen, Ladezeiten, Temperaturbereichen und ständiger
Aufsicht zulässig. Steht kein geeignetes Schnellladegerät zur Verfügung, an dem sich der Ladestrom
genau einstellen lässt, so ist der Akku durch Normalladung nach der 1/10 C-Methode aufzuladen, siehe
Beispiel oben.
Senderakkus sollten wegen der unterschiedlichen
Ladezustände der Zellen, wenn immer möglich, mit
1/10 C geladen werden. Der Ladestrom darf aber
keinesfalls den in der jeweiligen Senderanleitung als
maximal zulässig angegebenen Wert überschreiten!
• Schnell-Ladung: Sollte Ihr Ladegerät diese
Möglichkeiten bieten, dann stellen Sie die Deltapeak-Ladeabschaltspannung auf 5 mV pro Zelle.
Die meisten Ladegeräte sind jedoch fest auf 15 …
20 mV pro Zelle eingestellt und können daher sowohl
für NiCd-Akkus wie auch NiMH-Akkus verwendet
werden. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfalle in
der Bedienungsanleitung oder beim Fachhändler,
ob auch Ihr Gerät für NiMH-Akkus geeignet ist. Im
Zweifelsfalle laden Sie Ihre Akkus mit der Hälfte der
angegebenen max. Ladeströme.
• Entladung: Alle von Graupner|SJ und GM-Racing
vertriebenen Akkus sind je nach Akkutyp für eine
maximale Dauerstrombelastung von 6 … 13 C
geeignet (Herstellerangaben beachten!). Je höher
die Dauerstrombelastung, um so niedriger ist die
Lebensdauer.
• Benutzen Sie Ihren Akku, bis die Leistung nachlässt,
bzw. die Unterspannungswarnung ertönt.
• Die Zellenspannung sollte auch bei längerer Lagerung 1,2 V nicht unterschreiten. Ggf. müssen Sie den
Akku vor dem Einlagern aufladen.
• Reflexladen wie auch Lade-/Entlade-Programme verkürzen unnötig die Lebensdauer von Akkus und sind
nur zum Überprüfen der Akkuqualität oder zum „Wiederbeleben“ älterer Zellen geeignet. Genausowenig
macht das Laden-/Entladen eines Akkus vor einem
Einsatz Sinn. Es sei denn, Sie möchten dessen
Qualität überprüfen.
Entsorgung verbrauchter Batterien und Akkus
Jeder Verbraucher ist nach der deutschen Batterieverordnung gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten und
verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpflichtet.
Eine Entsorgung über den Hausmüll ist verboten. Alte
Batterien und Akkus können unentgeltlich bei den öffentlichen Sammelstellen der Gemeinden, in unseren
Verkaufsstellen und überall dort abgegeben werden,
wo Batterien und Akkus der betreffenden Art verkauft
werden. Sie können die von uns gelieferten Akkus und
Batterien nach Gebrauch aber auch ausreichend frankiert an folgende Adresse zurücksenden:
Graupner|SJ GmbH
Service: Gebrauchte Batterien
Henriettenstr. 96
D-73230 Kirchheim unter Teck
Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum
Umweltschutz!
WARNUNG: Beschädigte Akkus bedürfen für
den Versand u. U. einer besonderen Verpackung, da die Akkus z.T. sehr giftig sind!!!!!
Sicherheitshinweise
9
mz-10
Fernsteuertechnologie der neuesten Generation
HoTT (Hopping Telemetry Transmission) ist die Synthese aus Know-How, Engineering und weltweiten Tests
durch Profi-Piloten im 2,4-GHz-Bereich mit bidirektionaler Kommunikation zwischen Sender und Empfänger
über einen im Empfänger integrierten Rückkanal.
Das Fernlenk-System mz-10 HoTT wurde speziell für
den Einsteiger entwickelt. Dennoch können alle gängigen Modelltypen mit bis zu fünf Steuerfunktionen
problemlos mit der mz-10 HoTT betrieben werden,
gleichgültig ob Flächen-, Schiffs- und Automodelle. Sie
möchten ein Flybarless-Hubschraubermodell (Rotorkopf ohne Paddel) fernlenken? Auch hierbei kommt die
mz-10-Fernlenkanlage zum Einsatz.
Gerade im Flächenmodellbau sind oft komplizierte
Mischfunktionen der jeweiligen Ruderklappen erforderlich. Dank der Computertechnologie sind die unterschiedlichsten Modellanforderungen über einen „Mode“und „Richtungs“-Taster aktivierbar. Wählen Sie lediglich
den jeweiligen Leitwerktyp aus, dann stellt die Software
die relevanten Misch- und Koppelfunktionen automatisch zusammen. Im Sender entfallen dadurch separate
Module für die Realisierung erforderlicher Koppelfunktionen, und im Modell werden aufwendige mechanische
Mischerkonstruktionen überflüssig.
Die mz-10 HoTT bietet ein Höchstmaß an Sicherheit
und Zuverlässigkeit.
Der Einsteiger wird durch die einfache Bedienung
schnell mit den unterschiedlichen Funktionen vertraut.
Das Graupner|SJ HoTT-Verfahren erlaubt theoretisch mehr als 200 Modelle gleichzeitig zu betreiben.
Aufgrund des zulassungsbedingten funktechnischen
Mischbetriebes im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese
Anzahl in der Praxis erheblich geringer sein. In der Regel werden aber immer noch mehr Modelle im 2,4-GHz10
Vorwort
Band gleichzeitig betrieben werden können als in den
konventionellen 35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der
letztendlich limitierende Faktor dürfte aber – wie häufig
schon bisher – doch eher die Größe des zur Verfügung
stehenden (Luft-) Raumes sein. Allein aber in der Tatsache, dass keine Frequenzabsprache mehr erfolgen
muss, ist besonders bei in unübersichtlichem Gelände
verteilt stehenden Pilotengruppen, wie es z. B. beim
Hangflug gelegentlich vorkommen kann, ein enormer
Sicherheitsgewinn zu sehen.
Durch die optionale SMART-BOX (Best.-Nr. 33700,
siehe Anhang) wird ein einfacher Zugriff auf Daten und
Programmierung der HoTT-Empfänger sowie optionaler
Telemetrie-Sensoren möglich.
In dem vorliegenden Handbuch wird jedes Menü ausführlich beschrieben. Tipps und viele Hinweise ergänzen
die Beschreibungen.
Im Anhang finden Sie Informationen zum Zubehörprogramm des mz-10 HoTT-System. Abgeschlossen wird
dieses Handbuch mit der Konformitätserklärung und der
Garantieurkunde des Senders.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise und technischen
Hinweise. Lesen Sie die Anleitung aufmerksam durch
und testen Sie vor dem Einsatz zunächst alle Funktionen durch einfaches Anschließen von Servos an dem
dem Set beiliegenden Empfänger. Beachten Sie dabei
die entsprechenden Hinweise auf Seite 30. So erlernen Sie in kürzester Zeit die wesentlichen Bedienschritte und Funktionen der mz-10 HoTT.
Gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihrem ferngesteuerten Modell um, damit Sie sich und andere nicht gefährden.
Die Beschreibungen im vorliegenden Handbuch
basieren auf der zum Zeitpunkt der Drucklegung
aktuellen Firmware-Versionen, und zwar 1.40 für den
Sender mz-10 und 1.30 für den Empfänger GR-12L.
Das Graupner|SJ-Team wünscht Ihnen viel Freude
und Erfolg mit Ihrem mz-10 HoTT-Fernlenksystem der
neuesten Generation.
Kirchheim-Teck, im November 2013
Computer System mz-10
5-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner|SJ HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)
Hohe Funktionssicherheit der Graupner|SJ HoTTTechnologie durch bidirektionale Kommunikation
zwischen Sender und Empfänger mit integrierter
Telemetrie und ultraschnellen Reaktionszeiten.
Programmierung durch vereinfachte Programmiertechnik über zwei Drucktasten links (MODE-Taste)
und rechts (Pfeiltaste) des LED-Feldes.
Eigenschaften und Funktionen des mz-10- Senders
• Microcomputer-Fernlenksystem in modernster 2,4
GHz Graupner|SJ HoTT-Technologie mit 1 Modellspeicher
• Bidirektionale Kommunikation zwischen Sender und
Empfänger
• Ultraschnelle Reaktionszeiten durch direkte Übertragung der Daten vom Hauptprozessor zum 2.4-GHzHF-Modul mit zuverlässiger Übertragung.
• »Telemetrie«-Menü (nur mit als Zubehör erhältlicher
SMART-BOX, Best.-Nr. 33700) zur Anzeige der
Telemetrie-Daten sowie zur Programmierung des
Empfängers und optional anschließbarer Sensoren
• Kurze Antenne, klapp- und drehbar
• Einfache Programmierung über zwei Taster
• Drei Schalter: 1 Drei-Stufen-Schalter für L/S-Betrieb,
2 Zwei-Stufen-Schalter für Dual Rate und den Schaltkanal 5 sind bereits eingebaut
• Fünf Steuerfunktionen, davon 1 Schaltkanal
• Servodrehrichtungsumkehr programmierbar
• Mode-Auswahl zur einfachen Umschaltung der
Steuerknüppelanordnung: Gas links/rechts usw. Alle
davon betroffenen Einstellungen werden automatisch
mit umgestellt.
• Flächen-Menü für: 1QR (Querruder-Klappenansteuerung über 1 gemeinsames Servo), 2 QR („2AILE“),
V-Leitwerk („V-Tail“), Delta/Nurflügel („DELTA“)
• Fail-SAFE-Einstellungen bei Signalstörungen
• Drahtloses Lehrer-Schüler-System
• Reichweitetestfunktion
Zusätzliche Einstellmöglichkeiten beim vorliegenden Fernsteuer-Set (Sender mz-10 und Empfänger GR-12L) über die als Zubehör erhältliche SMARTBOX (Best.-Nr. 33700). (Weitere Optionen bei anderen
HoTT-Empfängern möglich.)
• Sender- und Empfänger-Unterspannungswarnung
• Temperaturwarnung für den Empfänger
• Servozykluszeiten für Digitalservos von 10 ms
wählbar
• Umschaltung Empfängerausgang 5: Servo oder
Telemetrie-Sensor
• Umschaltung Empfängerausgang 6 auf digitales
Summensignal (SUMD) z. B für Flybarless-System in
Hubschraubermodellen
• Fünf frei wählbare Mischer
• Reichweitetestfunktion (Range Test)
Allgemeine HoTT-Merkmale
• Maximale Störunempfindlichkeit durch optimiertes
Frequenzhopping und breite Kanalspreizung
• Intelligente Datenübertragung mit Korrekturfunktion
• Einfaches und extrem schnelles Binden von Sender
und Empfänger. Binden auch mehrerer Empfänger
pro Modell im Parallelbetrieb möglich
• Extrem breiter Empfänger-Betriebsspannungsbereich
von 3,6 V bis 8,4 V (funktionsfähig bis 2,5 V)
• Bis zu vier Servos können blockweise mit einer
Servo-Zykluszeit von 10 ms gleichzeitig angesteuert
werden (nur Digitalservos!, SMART-BOX erforderlich)
• Telemetrie-Auswertung in Echtzeit über optionale
SMART-BOX
• Über 200 Systeme gleichzeitig einsetzbar
• Sender und Empfänger per PC bzw. Laptop updatefähig
Beschreibung Fernlenkset 11
Computer System mz-10
Lieferumfang
Das Fernsteuerset Best.-Nr. S1001.DE enthält ...
• Microcomputer-Sender mz-10 HoTT mit Batteriebox,
• 4 Stück Alkalinebatterien (Typ AA Trockenzellen,
nicht wiederaufladbar),
• HoTT-Empfänger GR-12L,
• Programmierstecker.
Hinweis:
Anstelle der nicht wieder aufladbaren Trockenbatterien
können wiederaufladbare NiMH-Akkuzellen eingesetzt
werden, z. B.:
Best.-Nr. 2498
NiMH 1N-2000 1,2V RTU Mignon, 4 Stck. Pck. AA
Eine Auswahl an Ladegeräten ist auf der nächsten Seite
zusammengestellt.
12
Beschreibung Fernlenkset
Frequenzband
2,4 … 2,4835 GHz
Technische Daten Empfänger GR-12L HoTT
Best.-Nr. S1012
Modulation
FHSS
Betriebsspannung
3,6 … 8,4 V*
Controller
16-Bit-Mikrocontroller
Stromaufnahme
ca. 70 mA
Auflösung
1024
Frequenzband
2,4 … 2,4835 GHz
Sendeleistung
100 mW
Modulation
FHSS
Modellspeicher
1
Antenne
Steuerfunktionen
5 Funktionen, davon 4
trimmbar
ca. 145 mm lang,
(ca. 115 mm abgeschirmt
und ca. 30 mm aktiv)
Lehrer-/Schüler-Betrieb
drahtlos
Ansteckbare Servos
6
Temperaturbereich
-10 … +55 °C
Ansteckbare Sensoren
1 (anstelle von Servo 5)
Antenne
klappbar
Temperaturbereich ca.
-10 … +55 °C
Betriebsspannung
3,4 … 6 V
Abmessungen ca.
36 x 21 x 10 mm
Stromaufnahme
ca. 130 mA
Gewicht
ca. 8 g
Ladebuchse
nur für wiederaufladbare
Akkus
Abmessungen
ca. 184 x 259 x 96 mm
Gewicht (inkl. Batterien)
ca. 630 g
Technische Daten Sender mz-10 HoTT
*
Achtung:
Die Angabe des zulässigen Betriebsspannungsbereiches gilt
ausschließlich für den Empfänger! Bitte beachten Sie in diesem
Zusammenhang, dass die Eingangsspannung des Empfängers
ungeregelt an den Servoanschlüssen bereitgestellt wird, der zulässige Betriebsspannungsbereich der überwiegenden Mehrzahl der
derzeit noch auf dem Markt verfügbaren Servos, Drehzahlsteller,
Gyros usw. aber nur 4,8 bis 6 Volt beträgt!
Empfohlene Ladegeräte
Empfohlene Ladegeräte (Zubehör)
6411
6464
6466
6468
6469
6470
6475
6478
6480
Bezeichnung
Ultramat 8
Ultramat 14 plus
Ultra Trio plus 14
Ultramat 16S
Ultra Trio Plus 16
Ultramat 18
Ultra Duo Plus 45
Ultra Duo Plus 60
Ultra Duo Plus 80
Anschluss 230 V
Anschluss 12 V DC
NiCd
NiMH
LiPo
Bleiakku
integr. Balancer
Best.-Nr.
geeignet
für folgende
Akkutypen
x
x
x
x
x
x
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x
x
x
x
x
x
x
x
Für die Aufladung ist zusätzlich für den Sender das Ladekabel Best.Nr. 3022 und für den Empfängerakku das Ladekabel Best.-Nr. 3021
erforderlich.
Weitere Ladegeräte sowie Einzelheiten zu den aufgeführten Ladegeräten finden Sie im Graupner|SJ Hauptkatalog oder im Internet unter
www.graupner.de.
Weiteres Zubehör im Anhang und im Internet unter
www.graupner.de. Wenden Sie sich auch an Ihren Fachhändler. Er berät Sie gerne.
Beschreibung Fernlenkset
13
Betriebshinweise
Stromversorgung Sender mz-10
Laden Senderakku
Entnahme Senderakku
Stromversorgung des Senders
Laden des Senderakkus
Der Sender mz-10 HoTT ist serienmäßig mit 4 Stück
nicht wiederaufladbaren Trockenzellen (Größe AA) ausgestattet.
Alternativ können 4 Stück wiederaufladbare NiMH-Akkuzellen eingesetzt werden, z. B.:
Best.-Nr. 2498 NiMH 1N-2000 1,2V RTU Mignon
4 Stk Pck. AA
Die Senderakkuspannung ist während des Betriebs
durch die Status-LED (Graupner|SJ-Logo) zu überwachen. Bei Erreichen einer werkseitig voreingestellten
Spannung von 4,5 V blinkt die Status-LED, und es
ertönt jeweils 5-mal hintereinander ein Piepton. Der
Modellbetrieb ist einzustellen. Die Trockenbatterien
sind auszutauschen bzw. evtl. eingesetzte NiMH-Akkus
müssen geladen werden.
In der Zeile „ALARM“ der Menüseite »TX« der optionalen SMART-BOX, Seite 59, kann die Warnschwelle – von standardmäßig 4,5 V – abgeändert werden.
WARNUNG: Alkaline-Zellen (Trockenbatterien) dürfen nicht aufgeladen werden. Es
besteht akute Explosionsgefahr.
Nur eingesetzte NiMH-Akkuzellen können über die auf
der Rückseite des Senders (neben der DATA-Buchse) angebrachte Ladebuchse mit einem geeigneten
NiMH-Ladegerät und entsprechendem Ladekabel aufgeladen werden. Eine Auswahl an Ladegeräten finden Sie
auf Seite 13 bzw. im Internet unter www.graupner.de.
schädigt wird. Achten Sie deshalb auch immer auf einen
sicheren und guten Kontakt aller Steckverbindungen.
TX
ACTION
VOLT: 05.4V
MAXIMUM VOLT: 05.5V
MINIMUM VOLT: 05.4V
ALARM
VOLT: 04.5V
COUNTRY
: GENERAL
RANGE TEST: OFF
90s
14
Betriebshinweise
Polarität der mz-10 HoTT-Ladebuchse
Die auf dem Markt befindlichen Ladekabel anderer
Hersteller weisen oft unterschiedliche Polaritäten auf.
Verwenden Sie deshalb nur original Graupner|SJ-Ladekabel mit der Best.-Nr. 3022.
ACHTUNG: Verpolen Sie die Anschlüsse am
Ladegerät nicht. Der Sender ist dagegen nicht
geschützt. Beachten Sie die Polarität der Ladebuchse.
Als Faustregel für die Ladedauer gilt, dass ein leerer
Akku 12 Stunden lang mit einem Strom in der Höhe
eines Zehntels der aufgedruckten Kapazität geladen
wird. Im Falle der empfohlenen Akkus vom Typ NiMH
1N-2000 1,2V RTU Mignon (Best.-Nr. 2498, 4 Stk Pck.
AA) sind das 200 mA. Für die rechtzeitige Beendigung
des Ladevorganges müssen Sie jedoch selbst sorgen.
Der Sender muss während des gesamten Ladevorgangs
auf „OFF“ (AUS) geschaltet sein. Niemals den Sender,
solange er mit dem Ladegerät verbunden ist, einschalten! Eine auch nur kurzzeitige Unterbrechung des
Ladevorgangs kann die Ladespannung derart ansteigen
lassen, dass der Sender durch Überspannung sofort be-
Laden mit Automatik-Ladegeräten
Stellen Sie ggf. Ihr Schnellladegerät entsprechend dessen Anleitung auf eine Delta-Peak-Spannungsdifferenz
von 10 mV … 20 mV oder äquivalent ein, sodass es sich
zur Schnellladung von NiMH-Zellen eignet.
Verbinden Sie erst die Bananenstecker des
Ladekabels mit dem Ladegerät (auf richtige
Polung achten!) und stecken Sie erst dann das andere
Ende des Ladekabels in die Ladebuchse am Sender.
Verbinden Sie niemals die blanken Enden der Stecker
eines bereits am Sender angeschlossenen Ladekabels
miteinander! Um Schäden am Sender zu vermeiden,
darf der Ladestrom generell 1 A nicht überschreiten!
Begrenzen Sie ggf. den Strom am Ladegerät.
Entnahme der Batteriebox
Die Batteriebox ist i. d. R. nur zu entnehmen, wenn
der Gassteuerknüppel von selbstneutralisierend auf
nichtselbstneutralisierend umgestellt bzw. die Rückstellkraft der Steuerknüppel den Gewohnheiten angepasst
werden soll, siehe Seite 18.
Zur Entnahme der Senderbatteriebox entriegeln Sie
zunächst den Deckel des Batterieschachtes auf der
Senderrückseite, indem Sie die Abdeckplatte nach
unten schieben, und nehmen diesen dann ab:
Die Batteriebox ist mit einem Klettband im Batteriefach
befestigt. Ziehen Sie die Batteriebox am unteren Ende
vorsichtig nach oben und lösen Sie dann die Steckverbindung der Batteriebox zum Sender durch vorsichtiges
Ziehen am Zuleitungskabel.
Einsetzen der Batteriebox
Einsetzen der Batteriebox
Zunächst den Stecker wieder in die Buchse auf der
Innenseite des Batteriefaches einstecken. Die Buchse
ist beschriftet:
• Pluspol (rotes Kabel) in der Mitte,
• Minuspol (braunes Kabel) rechts
außen.
Legen Sie anschließend die Box in das Fach und schließen Sie den Deckel.
Sollten Sie den Stecker versehentlich falsch herum einstecken, lässt sich der Sender nicht einschalten.
Betriebshinweise
15
Betriebshinweise
Empfänger-Stromversorgung
Laden Empfängerakku
Empfänger-Stromversorgung
Laden des Empfängerakkus
Das Ladekabel Best.-Nr. 3021 kann zum Laden direkt
an den Empfängerakku angesteckt werden. Ist der Akku
im Modell über eines der Stromversorgungskabel Best.Nr. 3046, 3934, 3934.1 bzw. 3934.3 angeschlossen,
dann erfolgt die Ladung über die im Schalter integrierte
Ladebuchse bzw. den gesonderten Ladeanschluss. Der
Schalter des Stromversorgungskabels muss zum Laden
auf „AUS“ stehen.
Zur Stromversorgung des Empfängers stehen 4- und
5-zellige NiMH-Akkus unterschiedlicher Kapazität zur
Auswahl. Bei einem Einsatz von Digitalservos empfehlen
wir, einen 5-zelligen Akku (6 V) ausreichender Kapazität
zu verwenden. Nähere Informationen siehe Seite 28.
Im Falle eines Mischbetriebes von Analog- und Digitalservos, Drehzahlstellern, Gyros usw. achten Sie
jedoch unbedingt auf die jeweils maximal zulässige
Betriebsspannung. Für eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung des Empfängers mit 1 oder 2
Empfängerakkus sorgt z. B. die PRX-Einheit Best.-Nr.
4136, siehe Anhang.
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keinesfalls Batterieboxen und auch keine Trockenbatterien, sondern nur fertig konfektionierte Akkupacks, siehe
Graupner|SJ Hauptkatalog bzw. im Internet unter www.
graupner.de.
Die Empfängerakku-Spannung „R-VOLT“ kann während
des Modellbetriebs im Display der als Zubehör erhältlichen SMART-BOX (Best.-Nr. 33700) angezeigt werden.
Bei Erreichen einer im »Telemetrie«-Menü der SMARTBOX, Seite 59, einstellbaren Warnschwelle – standardmäßig 3,7 Volt – erfolgt eine akustische Unterspannungswarnung durch jeweils 1 Piepton im Sekundentakt.
Setzen Sie die Alarmschwelle hoch genug,
damit Sie auch bei einem hohen Stromverbrauch der angeschlossenen Komponenten rechtzeitig
gewarnt werden, bevor die Akkuspannung zusammenbricht. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen den
Zustand der Akkus und warten Sie mit dem Laden der
Akkus nicht, bis das Warnsignal ertönt.
16
Betriebshinweise
geprogramme über die Ladebuchse durch! Die Ladebuchse ist für diese Verwendung nicht geeignet!
• Immer zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät
verbinden, dann erst mit dem Empfänger- oder Senderakku. So verhindern Sie einen versehentlichen
Kurzschluss mit den blanken Enden der Ladekabelstecker. Bei starker Erwärmung des Akkus überprüfen Sie den Zustand des Akkus, tauschen diesen ggf.
aus oder reduzieren den Ladestrom.
WARNUNGEN:
Polarität Empfängerakkustecker
Allgemeine Ladehinweise
• Achten Sie auf den maximal zulässigen Ladestrom
des Akkuherstellers. Um Schäden am Sender zu
vermeiden, darf der Ladestrom aber generell 1 A
nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf. den Strom
am Ladegerät.
• Soll der Senderakku dennoch mit mehr als 1 A
geladen werden, muss dieser unbedingt außerhalb
des Senders geladen werden! Andernfalls riskieren
Sie Schäden an der Platine durch Überlastung der
Leiterbahnen und/oder eine Überhitzung des Akkus.
• Vergewissern Sie sich durch einige Probeladungen
von der einwandfreien Funktion der Abschaltautomatik bei Automatik-Ladegeräten. Dies gilt insbesondere, wenn Sie NiMH-Akkus mit einem Automatik-Ladegerät für NiCd-Akkus aufladen wollen. Passen Sie
ggf. das Abschaltverhalten an, sofern das verwendete Ladegerät diese Option besitzt.
• Führen Sie keine Akku-Entladungen oder Akkupfle-
• Lassen Sie den Ladevorgang eines Akkus niemals unbeaufsichtigt und beachten Sie die Sicherheitshinweise und Behandlungsvorschriften.
Siehe auch ab Seite 8. Fehlfunktionen können
die Akkus überhitzen und entflammen. Die Dämpfe sind giftig.
• Achten Sie auf die richtige Polung, um den Akkus
nicht zu schädigen
• Es sind stets die Ladeanweisungen des Ladegeräte- sowie des Akkuherstellers einzuhalten.
Längenverstellung Steuerknüppel
Sendergehäuse öffnen
Längenverstellung der Steuerknüppel
Beide Steuerknüppel lassen sich in der Länge stufenlos
verstellen, um die Sendersteuerung an die Gewohnheiten des Piloten anpassen zu können.
Halten Sie die untere Hälfte des gerändelten Griffstückes fest und Lösen Sie durch Drehen des oberen Teiles
die Verschraubung:
Sendergehäuse öffnen
Lesen Sie sorgfältig die nachfolgenden Hinweise, bevor
Sie den Sender öffnen. Wir empfehlen Unerfahrenen,
den nachfolgend beschriebenen Eingriff ggf. im Graupner|SJ-Service durchführen zu lassen.
Der Sender sollte nur in folgenden Fällen geöffnet werden:
• wenn ein neutralisierender Steuerknüppel auf nichtneutralisierend oder ein nichtneutralisierender Steuerknüppel auf neutralisierend umgebaut werden soll,
• zur Einstellung der Steuerknüppelrückstellkraft.
Vor dem Öffnen des Gehäuses Sender ausschalten (Power-Schalter auf „OFF“).
Öffnen Sie den Akkuschacht und entnehmen Sie wie auf
Seite 14 beschrieben, die Batteriebox.
Lösen Sie hernach die auf der Senderrückseite versenkt
angebrachten acht Schrauben mit einem Kreuzschlitzschraubendreher, siehe Abbildung:
Nun durch Hoch- bzw. Herunterdrehen den Steuerknüppel verlängern oder verkürzen. Anschließend den
oberen und unteren Teil des Griffstückes durch Gegeneinanderverdrehen wieder festziehen.
Anordnung der acht Gehäuseschrauben
Halten Sie die beiden Gehäuseteile mit der Hand zusammen und lassen Sie diese acht Schrauben durch
Umdrehen des Senders zunächst auf eine geeignete
Unterlage herausfallen. Heben Sie nun die Unterschale
vorsichtig an und klappen Sie diese nach unten auf.
ACHTUNG:
• Zwei mehradrige Kabel verbinden die Unterschale mit der im Oberteil befindlichen Sender-Elektronik.
Diese Verbindungen dürfen keinesfalls beschädigt
werden!
• Nehmen Sie keinerlei Veränderungen an der Schaltung vor, da ansonsten der Garantieanspruch und
auch die behördliche Zulassung erlöschen!
• Berühren Sie keinesfalls die Platinen mit metallischen Gegenständen. Berühren Sie Platine und Kontakte auch nicht mit den Fingern.
• Schalten Sie bei geöffnetem Sendergehäuse niemals
den Sender ein!
Beim Schließen des Senders achten Sie bitte darauf, dass …
• ... das Antennenkabel, siehe Abb. Seite 23, sicher
auf dem Antennensockel auf der oberen Platine aufgesteckt ist,
• … keine Kabel beim Aufsetzen der Unterschale eingeklemmt werden,
• … die beiden Gehäuseteile vor dem Verschrauben
bündig aufeinander sitzen. Niemals die beiden Gehäuseteile mit Gewalt zusammendrücken,
• ... die Gehäuseschrauben mit Gefühl in die bereits
vorhandenen Gewindegänge gedreht werden, damit
diese nicht ausreißen,
• … Sie die Batteriebox wieder anschließen.
Betriebshinweise 17
Betriebshinweise
Umstellen Kreuzknüppel
Umstellen der Kreuzknüppel
sebstneutralisierend – nichtneutralisierend
Werkseitig sind beide Kreuzknüppel selbstneutralisierend, d. h., beim Loslassen nehmen beide Steuerknüppel die Mittenposition ein.
Für die Gas- bzw. Drehzahlsteuerung von Motoren
sowie für die Bremsklappensteuerung bei Flächenmodellen kann wahlweise der linke oder der rechte
Steuerknüppel von selbstneutralisierend auf nichtneutralisierend umgestellt werden, um die Motor- bzw.
Bremsklappensteuerung Ihren Gewohnheiten entsprechend auf den linken oder rechten Kreuzknüppel zu
legen.
Öffnen Sie den Sender wie zuvor auf der Seite 17
beschrieben.
Im Folgenden wird die Umstellung der vertikalen
Bewegung des (von außen gesehen) rechten
Kreuzknüppels beschrieben. Der linke Kreuzknüppel ist
180° gedreht eingebaut. Verfahren Sie analog.
Bremsfeder und Ratsche justieren
Drehen Sie nun die durch einen Kreis markierte Schraube am Neutralisationshebel hinein, bis der betreffende
Steuerknüppel von Anschlag bis Anschlag frei beweglich
ist bzw. drehen Sie diese heraus, bis der Steuerknüppel
wieder komplett selbstrückstellend ist.
Bremsfeder und Ratsche justieren
Mit der äußeren der beiden in der nächsten Abbildung
markierten Schrauben stellen Sie die Bremskraft ein
und mit der inneren die Stärke der Ratsche des jeweiligen Steuerknüppels.
Ratsche
Bremsfeder
Sofern die Kreuzknüppel auf selbstneutralisierend
eingestellt sind, müssen Sie beide Schrauben so weit
herausdrehen, bis die Blattfedern die Kreuzknüppelmechanik nicht mehr berühren.
Neutralisationshebel
18
Betriebshinweise
Steuerknüppelrückstellkraft
Ausrichten der Senderantenne
Steuerknüppelrückstellkraft
Die Rückstellkraft der Steuerknüppel ist ebenfalls auf
die Gewohnheiten des Piloten einstellbar. Das Justiersystem ist in der nachfolgenden Abb. durch Kreise
markiert.
Durch Drehen der jeweiligen Einstellschraube mit einem
Kreuzschlitzschraubendreher kann die gewünschte Federkraft der Spiralfedern an den Neutralisationshebeln
für die vertikale bzw. horizontale Kreuzknüppelbewegung justiert werden:
• Rechtsdrehung = Rückstellung härter,
• Linksdrehung = Rückstellkraft weicher.
Abwinkeln und drehen der Senderantenne
Die Antenne lässt sich im Gelenk um bis zu 90° abwinkeln. Die Antennenspitze sollte niemals genau in Richtung des Modellempfängers zeigen, da sich in Antennenrichtung nur eine geringe Feldstärke ausbildet.
Die abgewinkelte Antenne lässt sich auch um bis zu
180° um ihre Achse drehen. Drehen Sie dazu die geneigte Antenne mit Daumen und Zeigefinger am Gelenk
und nicht am Antennenende.
horizontal
vertikal
Das rechte Knüppelaggregat ist um 180 °
gedreht eingebaut. Auch hier sind die Schrauben
beiderseits der Neutralisationshebel zu finden.
Betriebshinweise
19
Senderbeschreibung
Tragegurt, digitale Trimmung
Befestigen des Sendertragegurtes
An der Oberseite des mz-10 HoTT-Senders finden Sie
eine Befestigungsöse, siehe Abbildung rechts, an der
Sie einen Tragegurt anbringen können. Dieser Haltepunkt ist so ausgerichtet, dass der Sender optimal
ausbalanciert ist, wenn er am Gurt hängt.
Best.-Nr. 1121
Umhängeriemen, 20 mm breit
Best.-Nr. 70
Umhängeriemen, 30 mm breit
Digitale Trimmung mit akustischer Anzeige
Die beiden Kreuzknüppel sind mit einer digitalen Trimmung ausgestattet. Kurzes Drücken der Trimmschalter
verstellt mit jedem „Klick“ die Neutralposition der Kreuzknüppel um einen bestimmten Wert. Bei längerem Festhalten läuft die Trimmung mit zunehmender Geschwindigkeit in die entsprechende Richtung.
Die Verstellung wird auch akustisch durch unterschiedlich hohe Töne „hörbar“ gemacht. Während des Fluges
die Mittenposition wiederzufinden, ist daher problemlos:
Bei Überfahren der Mittenposition wird eine kurze Pause
eingelegt.
Die aktuellen Trimmwerte werden gespeichert.
Die digitale Trimmung funktioniert nur bei eingeschaltetem Sender, ist der Sender hingegen aus, ändert auch
ein versehentliches Berühren der Trimmhebel nicht die
eingestellten Werte.
Außenansicht Sender mz-10
Graupner|SJ-Logo (zentrale Status-LED)
Antenne mit Knick- und 180° Drehgelenk
Tragegriff
TRAINER-Schalter
Dual Rate-Schalter
Geber Kanal 5
linker Kreuzknüppel
rechter Kreuzknüppel
Trimmung
Trimmung
MODE-Taste
PFEIL-Taste
EIN/AUS-Schalter
LED-Anzeigefeld
20
Senderbeschreibung
Öse für Trageriemen
Senderrückseite
Haltegriff,
auch zum Befestigen der
optionalen SMART-BOX
Gehäuseschraube
Gehäuseschraube
Gehäuseschraube
Gehäuseschraube
Gehäuseschraube
Gehäuseschraube
Akkufach-Abdeckung
Gehäuseschraube
Gehäuseschraube
DATA-Buchse zum Anschluss ...
•
•
•
•
des Programmiersteckers (Seite 44f.),
der optionalen SMART-BOX (ab Seite 57),
des Bluetooth®-Moduls (s. Anhang),
des Schnittstellenadapters (siehe rechte Spalte) für Updates.
„DATA / S + -“-Buchse
An die „DATA / S + -“ lassen sich nachfolgende Komponenten anschließen ...
1. Optional erhältliche SMART-BOX Best.-Nr. 33700.
Die SMART-BOX erlaubt die Nutzung vieler weiterer
HoTT-Funktionen wie z.B. Servo-Zykluszeit, frei wählbare Mischer, ... sowie die HoTT-Telemetrie – siehe
dazu den Abschnitt „Telemetrie“ ab Seite 57.
Näheres zur SMART-BOX finden Sie im Graupner|SJ
Hauptkatalog sowie im Internet unter www.graupner.
de bei dem jeweiligen Produkt.
USB-Adapter für Updates
Über diese Anschlussbuchse wird auch ggf. eine Verbindung über den als Zubehör erhältlichen USB-Adapter Best.-Nr. 7168.6 und das Anschlusskabel
Best.-Nr. 7168.S zu einem PC mit einem der Windows®-Betriebssysteme XP®, Vista® oder WIN7® für
Firmware-Updates hergestellt.
Die PC-seitig nötige Software, wie beispielsweise den passenden USB-Treiber, finden Sie auf der
Downloadseite des jeweiligen Produkts unter www.
graupner.de. Siehe dazu Seite 35.
2. Anschluss des Bluetooth®-Moduls Best.-Nr.
S8351 (oder alternativ Best.-Nr. 33002.2)
Anmerkung zur Polarität der Buchse „DATA / S + -“:
„S“ = Signalleitung (orange)
„+“ = Plusleitung (rot)
„-“ = Minusleitung (braun oder schwarz)
ACHTUNG: Klemmen Sie niemals eine Stromversorgung an diese Buchse an.
Ladebuchse nur für
eingebaute Akkus,
NICHT für Trockenzellen
Senderbeschreibung
21
Senderbeschreibung
LED-Panel für Servoumkehr, Binding Sender / Empfänger und Leitwerktyp
EIN/AUS-Schalter
MODE-Taste
zur Auswahl verschiedener
Einstellungen, wie Steueranordnung, Fail Safe, Servoumkehr, Leitwerk, ...
Servoumkehr Kanal (CH) 1 ... 5
rote LED blinkend = normale Drehrichtung
rote LED dauernd = umgekehrte Drehrichtung
BIND-LED (orange)
zeigt an, ob Sender und Empfänger gebunden. (Leuchtet nur bei aktivem Rückkanal des
Empfängers.)
22
Senderbeschreibung
LED-Panel
Pfeil-Taste 

Wechsel in den Programmiermodus und zum Blättern zwischen verschiedenen Einstellungen im Rotationsverfahren
mit jedem Tastendruck
Leitwerktyp normal, 2AILE, DELTA oder V-TAIL
grüne LED blinkend = nicht aktivierter Leitwerktyp
grüne LED dauernd = aktivierter Leitwerktyp
(normal: beide LEDs grün blinkend,
V-TAIL: beide LEDs (2AILE und DELTA) dauernd grün)
Anm.: LEDs leuchten nach dem Einschalten bei aktiviertem Leitwerktyp ca. 5 s, um aktuelle Einstellung
anzuzeigen.
Innenansicht Sender mz-10
ACHTUNG: Im geöffneten Zustand keine Stromversorgung anschließen!
ACHTUNG:
klapp- und drehbare Antenne
Antennenanschluss
Justierschrauben der
Steuerknüppelrückstellkraft
(entsprechend auf dem gegenüberliegenden Kreuzknüppel)
Justierschrauben für
Bremsfeder und Ratsche
Schraube zum Umstellen
von „neutralisierend“ auf
„nichtneutralisierend“
rechtes
Knüppelaggregat
Senderplatine
nicht berühren!
Neutralisationshebel
• Nehmen Sie keinerlei Änderungen im Innern des
Senders vor. Berühren Sie die Platinen auch nicht
mit den Fingern. Statische Aufladungen können
die Elektronik beschädigen. Verursachen Sie auch
keinerlei Kurzschlüsse und schließen Sie niemals die
Stromversorgung im geöffneten Sender an.
• Stellen Sie vor dem Aufschrauben der Senderrückwand sicher, dass das Antennenkabel auf dem Anschlusssockel auf der oberen Platine sicher aufsitzt.
Achten Sie darauf, dass keine Kabel beim Aufschrauben der Senderrückwand eingeklemmt werden.
Bremsfeder und Ratsche
Justierschrauben für
Bremsfeder und Ratsche
linkes
Knüppelaggregat
Senderplatine
nicht berühren!
DATA / S + -
Ladebuchse
Senderbeschreibung
23
Inbetriebnahme des Senders
Vorbemerkungen zum Sender mz-10 HoTT, Senderinbetriebnahme und Wahl des Betriebsmodus
Vorbemerkungen
Theoretisch erlaubt das Graupner|SJ-HoTT-System
den gleichzeitigen Betrieb von mehr als 200 Modellen.
Aufgrund des zulassungsbedingten funktechnischen
Mischbetriebes im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese
Anzahl in der Praxis erheblich geringer sein. In der Regel werden aber immer noch mehr Modelle im 2,4-GHzBand gleichzeitig betrieben werden können als in den
konventionellen 35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der
letztendlich limitierende Faktor dürfte aber – wie häufig
schon bisher – doch eher die Größe des zur Verfügung
stehenden (Luft-) Raumes sein. Allein aber in der Tatsache, dass keine Frequenzabsprache mehr erfolgen
muss, ist insbesondere bei in unübersichtlichem Gelände verteilt stehenden Pilotengruppen auch ein enormer
Zugewinn an Sicherheit zu sehen. Zudem ist diese
Technologie besonders komfortabel.
Trockenbatterien erneuert bzw. Akku geladen?
Da das Fernsteuerset mit vier Trockenbatterien ausgeliefert wird, achten Sie auf eine ausreichende Spannungslage. Ansonsten ertönt bei Erreichen einer (werkseitig
voreingestellten) Spannung von ca. 4,5 V ein optisches
und akustisches Warnsignal (jeweils fünf Pieptöne in
Folge, wobei die Status-LED (Graupner|SJ-Logo) blinkt.
Falls Sie die Trockenbatterie gegen vier Stück NiMHAkkuzellen ausgetauscht haben, laden Sie die Akkus über die Ladebuchse, wie auf Seite „Laden des
Senderakkus“ auf Seite 14 beschrieben.
24
Senderinbetriebnahme
Graupner|SJ-LED (rot)
LED leuchtet dauernd in
der Werkeinstellung
LED leuchtet dauernd
LED blinkt im Sek.-Takt
Summer
kurze Einschalt„melodie“
(drei unterschiedliche Töne)
-
LED leuchtet bzw. blinkt
1 Piepton im Sekundentakt
LED blinkt im 2-s-Takt
2 einzelne Pieptöne nach
dem Einschalten
Beschreibung
Sender eingeschaltet
Ländereinstellung: EUROPE bzw. GENERAL (S. 44)
Ländereinsteinstellung: FRANCE/USA (Seite 44,
Umschaltung Ländereinst. mit Programmierstecker)
Empfängerakkuspannung zu niedrig (Seite 16)
Sender in Schüler-Modus (Seite 51)
LED blinkt alle 2 s 2x kurz 2x zwei kurze Pieptöne
in Folge
nach dem Einschalten
Sender in Lehrer-Modus (Seite 51)
LED blinkt je 3x in Folge
schlechte Empfangsleistung des Empfängers
LED blinkt je 4x in Folge
LED blinkt je 5x in Folge
drei kurze Pieptöne schnell
hintereinander
vier kurze Pieptöne schnell
hintereinander
fünf kurze Pieptöne schnell
hintereinander
Senderinbetriebnahme
Nach dem Einschalten leuchtet/blinkt die zentrale Status-LED (Graupner|SJ-Logo) des Senders rot, um den
aktuellen Programmier-Modus, der zuletzt eingestellt
worden ist, anzuzeigen, s. obige Tabelle. Der Sender
wird im Betriebsmodus „NORMAL“ mit der Ländereinstellung „EUROPE/GENERAL“ ausgeliefert. Beim
Einschalten ertönt eine kurze „Melodie“, die Status-LED
leuchtet konstant rot. Für den „normalen“ Betrieb müssen Sie also nichts weiter verändern.
Um in den Lehrer-Schüler-Betriebsmodus zu wechseln,
folgen Sie der Beschreibung in der nächsten Spalte
sowie derjenigen im Abschnitt »Betriebsmodus „Lehrer-“
bzw. „Schülersender“ einstellen“« auf Seite 51 .
schlechte Empfangsleistung des Rückkanals (gelbe
BIND-LED erlischt)
Senderbatterie- bzw. -akkuspannung zu niedrig (Seite
14)
Wahl des Betriebsmodus
Der Betriebsmodus muss nur im Lehrer-Schüler-Betrieb
abgeändert werden.
Um den Betriebsmodus zu wechseln, bringen Sie den
„TRAINER“-Schalter
normal („NORMAL“)
Lehrer
(„TEACHER“)
bei ausgeschaltetem
Schüler („PUPIL“)

Sender in die gewünschte Position,
drücken und halten
den MODE-Taster und schalten anschließend den
Sender ein.
Nach dem Programmieren des Betriebsmodus
„NORMAL“ befindet sich der Sender im Programmiermodus „Fail Safe“ (siehe Seite 49): Der
Hinweise
Summer piept alle 2 s und simultan blinkt die StatusLED. Wenn Sie hier die Fail-Safe-Einstellung nicht
ändern wollen, schalten Sie den Sender jetzt aus und
wieder ein.
Die Anzeige des aktuell eingestellten Modus erfolgt
nach dem Einschalten des Senders durch LED- und
Summersignale, siehe dazu die vorangegangene
Tabelle.
Wichtige Hinweise:
• Jedes Mal, wenn Sie den Sender mz-10 auf den
Betriebsmodus „NORMAL“ einstellen – also auch,
wenn Sie vom Betriebsmodus „TEACHER“ oder
„PUPIL“ wie zuvor beschrieben auf den Betriebsmodus „NORMAL“ zurückstellen – werden folgende
Parameter zurückgesetzt:
» Ländereinstellung von „FRANCE/USA“ auf „GENERAL“ bzw. „EUROPE“,
» digitale Trimmung auf Neutralposition,
» Warnschwelle Senderbatterie bzw. -akku auf
4,5 V, sofern diese über die optionale SMART-BOX
verändert worden ist.
Die Fail-Safe-Einstellung dagegen bleibt erhalten.
Abschließende Hinweise:
• Der im Set enthaltene Sender ist ab Werk auf die
korrekten Einstellungen für den Betrieb in den meisten Ländern Europas eingestellt. Bzgl. des Modus
„FRANCE/USA“ bitte die Erläuterungen auf Seite
44 beachten.
• Mit dem Sender mz-10 HoTT können an dem dem
Set beiliegenden und werkseitig bereits an den Sen-
der gebundenen Empfänger bis zu fünf Servos betrieben werden. (Ausgang 6 des Empfängers GR-12L
kann über einen Mischer, der über die als Zubehör
lieferbare SMART-BOX gesetzt werden kann, zusätzlich einbinden, siehe Seite 60.
• Achten Sie beim Einschalten, Binden (Seite 32 )
oder Einstellen der Fernsteuerung unbedingt darauf,
dass die Senderantenne immer ausreichend weit von
den Empfängerantennen entfernt ist! Befinden Sie
sich nämlich mit der Senderantenne zu nahe an den
Empfängerantennen, übersteuert der Empfänger und
die rote LED am Empfänger GR-12L leuchtet auf. Die
Verbindung zum Empfänger ist dadurch gestört. Parallel dazu fällt der Rückkanal aus und infolgedessen blinkt die rote Status-LED (Graupner|SJ-Logo)
des Senders drei- oder viermal kurz hintereinander
in Folge und Warntöne sind zu hören, siehe Tabelle
auf der vorherigen Seite. (Die Fernsteuerung befindet
s ich zeitgleich im aktuell eingestellten Fail-Safe-Modus, siehe Seite 49.)
Fällt der Rückkanal des Empfängers aus, erlischt die
BIND-LED am Sender.
Vergrößern Sie in diesem Fall den Abstand solange,
bis die Anzeigen wieder „normal“ sind und die Warnsignale verstummen.
• Die erheblich höhere Servoauflösung des HoTT-Systems führt zu einem spürbar direkteren Ansprechverhalten im Vergleich zur bisherigen Technologie. Bitte
machen Sie sich mit dem feinfühligeren Verhalten
vertraut!
Senderinbetriebnahme
25
Inbetriebnahme des Empfängers
Vorbemerkungen zum GR-12L Empfänger
Empfangsanlage
Im Lieferumfang des Fernsteuer-Sets mz-10 HoTT ist
ein bidirektionaler 2,4-GHz-Empfänger vom Typ GR-12L
für den Anschluss von bis zu sechs Servos enthalten.
Der mz-10-Sender unterstützt standardmäßig die ersten
fünf Servoanschlüsse. Beachten Sie weiter unten den
Abschnitt zu den Servoanschlüssen „5“ und „6“.
Telemetrieschnittstelle (Kanal 5:
umschaltbar)
Servoanschlüsse
(Kanal 1 ... 6)
An dem mit einem zusätzlichen „T“ gekennzeichneten
Servoanschluss 5 kann alternativ zu einem Servo einer
der im Anhang aufgeführten Telemetrie-Sensoren angeschlossen werden. Der Ausgang 5 muss zuvor über die
als Zubehör erhältliche SMART-BOX umprogrammiert
werden. Die Daten werden auch über die SMART-BOX
angezeigt, siehe weiter unten.
Binding Sender / Empfänger
Um eine Verbindung zum Sender aufbauen zu können,
muss zunächst der Graupner|SJ-HoTT-Empfänger mit
„seinem“ Graupner|SJ-HoTT mz-10-Sender „verbunden“
werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als „Binding“.
Dieses „Binding“ ist allerdings nur einmal je Empfänger-/
Sender-Kombination erforderlich, siehe Seite 32 , und
wurde bei den jeweils zusammen im Set gelieferten Geräten bereits werkseitig vorgenommen, sodass Sie das
„Binden“ nur bei einem Empfängerwechsel durchführen
müssen (und – z. B. auch nach einem Sender- bzw.
Empfängerwechsel – jederzeit wiederholen können).
26
Empfängerinbetriebnahme
Servoanschlüsse
Nachdem Sie den mitgelieferten HoTT-Empfänger GR12L an eine Stromversorgung angeschlossen und diese
eingeschaltet haben, leuchtet dessen LED rot auf, sofern sich „sein“ Sender nicht in Reichweite befindet bzw.
ausgeschaltet ist. Sobald die Verbindung hergestellt ist,
geht die LED aus und schaltet sich im Falle eine Störung ein, siehe Abschnitt „Fail Safe“, Seite 49.
Hinweise:
• Bleibt die LED dauerhaft aus und der Empfänger reagiert dennoch weder auf den SET-Taster noch auf
Steuerbefehle, dann überprüfen Sie die Polarität Ihrer Empfängerstromversorgung.
• Bordspannungswarnung
Sie können über die optionale SMART-BOX, siehe
Anhang, eine Schwellspannung des GR-12L-Empfängerakkus festlegen, ab der über den Summer im
Sender mz-10 ein Warnton im Rhythmus von etwa
1 s abgegeben wird. (Werkseitig ist im Empfänger
eine Schwellspannung von 3,7 V voreingestellt.)
• Temperaturwarnung
Übersteigt die Temperatur des Empfängers einen
über die SMART-BOX im Empfänger einstellbaren
Grenzwert (standardmäßig 65 °C), erfolgt ebenfalls eine akustische Warnung durch den Sender im
Rhythmus von ca. 1 s.
Servoanschlüsse
Die Servoanschlüsse der Graupner|SJ-HoTT-Empfänger
sind nummeriert. Das Stecksystem ist verpolungssicher.
Achten Sie beim Einstecken der Stecker auf die kleinen
seitlichen Phasen. Wenden Sie auf keinen Fall Gewalt
an!
Die Buchsen sind auch entsprechend beschriftet – braune Litze: „-“, rote Litze: „+“ und orange Litze: „Signal“.
Der Aufdruck kennzeichnet auch die Steckrichtung.
Schließen Sie Servos etc. sowie insbesondere die
Stromversorgung NIEMALS horizontal an:
Wichtige Hinweise
Servoanschluss 5: Telemetrie-Schnittstelle
Der Kanal 5 ist auf dem Empfänger mit einer „T“-Markierung versehen und kennzeichnet die Telemetrie-Schnittstelle.
Servo
ODER
Sensor
L
Über diese Telemetrie-Schnittstelle können die neueste
Firmware-Aktualisierung über die USB-Schnittstelle
Best.-Nr. 7168.6 sowie das Adapterkabel Best.-Nr.
7168.S aufgespielt oder einer der optionalen TelemetrieSensoren, siehe Anhang, angeschlossen werden.
Sie benötigen für die Umschaltung des Ausganges 5
(Servo oder Sensor) sowie für die Darstellung der Telemetrie-Anzeige eine SMART-BOX, siehe Anhang.
ACHTUNG: Wenn der Telemetrie-Anschluss
(Kanal 5) durch einen Sensor belegt ist, darf an
diesem Ausgang NICHT gleichzeitig – z. B. über ein
Y-Kabel – ein Servo angeschlossen werden.
Servoanschluss 6: digitales Summensignal (SUMD)
Der Servoanschluss 6 kann über die optionale SMARTBOX, siehe Anhang, ...
• entweder für ein digitales Summensignal „SUMD“
genutzt werden, siehe Seite 61,,
• oder über einen Mischer mit einem der Ausgänge 1
... 5 gekoppelt werden, siehe Seite 60.
Wichtige Hinweise:
• Verpolen Sie den Akkuanschluss nicht! Ggf. können
angeschlossene Geräte (Servos, Drehzahlsteller,
Gyros, ...) zerstört werden.
• Falls Sie mehrere getrennte Akkus anschließen wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass die Akkus
die gleiche Nennspannung und Nennkapazität besitzen. Schließen Sie keinesfalls unterschiedliche Akkutypen oder Akkus mit zu stark voneinander abweichenden Ladezuständen an, da es dabei zu
kurzschlussähnlichen Effekten kommen kann. Schalten Sie in solchen Fällen aus Sicherheitsgründen
Spannungsstabilisierungen wie z.B. PRX-5A-Empfängerstromversorgungen (Best.-Nr. 4136) zwischen
den Akkus und Empfänger.
• Falls Sie parallel zum Empfängerakku einen
Drehzahlsteller mit integriertem BEC*-System verwenden, muss drehzahlstellerabhängig gegebenenfalls
der Pluspol (rotes Kabel) aus dem 3-poligen Stecker
herausgelöst werden. Beachten Sie diesbezüglich unbedingt die entsprechenden Hinweise in der Anleitung
des verwendeten Drehzahlstellers.
Mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig die
mittlere Lasche des Sterot
1
ckers etwas anheben (1),
rotes Kabel herausziehen
3
2
(2) und mit Isolierband gegen mögliche Kurzschlüsse sichern (3).
Die erheblich höhere Servoauflösung des
HoTT-Systems führt zu einem spürbar direkteren
Ansprechverhalten im Vergleich zur bisherigen Technologie. Bitte machen Sie sich mit dem feinfühligeren
Verhalten vertraut!
*
battery eliminator circuit
Empfängerinbetriebnahme
27
Inbetriebnahme des Empfängers
Stromversorgung Empfangsanlage
Stromversorgung der Empfangsanlage
Für den Akkuanschluss sind keine bestimmten Buchsen vorgesehen, da die Versorgungsspannung über
sämtliche nummerierten Anschlüsse durchverbunden
ist. Verbinden Sie die Stromversorgung bevorzugt mit
der/den Buchse(n), die nahe an den angeschlossenen
Servos liegen. Sollte kein Servosteckplatz frei sein,
kann über ein V- bzw. Y-Kabel (z. B. Best.-Nr. 3936.11)
ein Servo auch gemeinsam mit der Stromversorgung
angeschlossen werden.
Ein sicherer Modellbetrieb setzt u. a. eine zuverlässige Stromversorgung voraus. Sollte trotz
leichtgängiger Gestänge, vollem Akku, Akku-Anschlusskabel mit genügendem Querschnitt, minimalen Übergangswiderständen an den Steckverbindungen usw. die
(auf der optionalen SMART-BOX angezeigte) Empfängerspannung immer wieder einbrechen bzw. generell
(zu) niedrig sein, beachten Sie bitte die nachfolgenden
Hinweise:
Achten Sie zuvorderst darauf, dass die Akkus bei
Aufnahme des Modellbetriebs stets vollgeladen sind.
Achten Sie auch auf widerstandsarme Kontakte und
Schalter. Messen Sie ggf. den Spannungsabfall über
das verbaute Schalterkabel unter Last, da dabei selbst
hochbelastbare, neue Schalter einen Spannungsabfall
von bis zu 0,2 Volt verursachen. Infolge von Alterung
und Oxydation der Kontakte kann sich dieser Wert auf
ein Mehrfaches erhöhen. Zudem „nagen“ andauernde
Vibrationen und Erschütterungen an den Kontakten
und sorgen solcherart ebenfalls für eine schleichende
Erhöhung der Übergangswiderstände.
Darüber hinaus können selbst kleine Servos wie ein
Graupner/JR DS-281 bis zu 0,75 Ampere „ziehen“ wenn
Sie unter Last blockieren. Allein vier dieser Servos in
28
Empfängerinbetriebnahme
einem „Foamie“ können somit schon dessen Bordstromversorgung mit bis zu 3 Ampere belasten.
Des Weiteren werden an einem 2,4 GHz HoTT-Empfänger angeschlossene Servos im Regelfall häufiger und
somit auch in kürzeren Zeitabständen mit Steuerimpulsen versorgt als bei vergleichbaren Empfängern
des klassischen Frequenzbereiches. Dies hat ebenso
Auswirkungen auf den Strombedarf der Empfangsanlage wie z. B. die Eigenschaft vieler der heutigen
Digitalservos, die vom jeweils letzten Steuerimpuls
vorgegebene Position bis zum Eintreffen des nächsten
Impulses zu halten.
Sie sollten deshalb eine Stromversorgung wählen,
welche auch unter permanent hoher Last nicht zusammenbricht, sondern auch dann eine immer noch
ausreichende Spannung liefert. Zur „Berechnung“ der
nötigen Akkukapazität sollten Sie mindestens 350 mAh
für jedes analoge Servo und mindestens 500 mAh für
jedes digitale Servo ansetzen.
Unter diesem Gesichtspunkt würde beispielsweise
ein Akku mit 1400 mAh zur Stromversorgung einer
Empfangsanlage mit insgesamt vier Analogservos das
absolute Minimum darstellen. Berücksichtigen Sie bei
Ihren Berechnungen aber auch den Empfänger, der auf
Grund seiner bidirektionalen Funktion etwa 70 mA an
Strom benötigt.
Unabhängig davon empfiehlt es sich generell, den Empfänger über zwei Kabel an die Stromversorgung anzuschließen. Beispielsweise, indem Sie einen Schalter
oder Spannungsregler mit zwei zum Empfänger führenden Stromversorgungskabeln verwenden. Benutzen
Sie ggf. zwischen Kabel und Empfänger das V- bzw.Y-Kabel Best.-Nr.: 3936.11 bzw. .32, siehe Abbildung,
falls Sie einen oder beide Anschlüsse des Empfängers
auch zum Anschluss eines Servos, Drehzahlstellers,
Gyros etc. benötigen. Sie reduzieren durch die doppelte
Anbindung an den Schalter bzw. Spannungsregler nicht
nur das Risiko eines Kabelbruchs, sondern sorgen auch
für eine gleichmäßigere Stromversorgung der angeschlossenen Servos.
Sonderfunktion
V-Kabel
Best.-Nr. 3936.11
L
PRX stabilisierte Empfängerstromversorgung
Best.-Nr. 4136
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen keinesfalls Batterieboxen und auch keine Trockenbatterien.
Die Spannung der Bordstromversorgung kann während des Modellbetriebs im Display der optionalen
SMART-BOX, siehe Seite 62, angezeigt werden. Über
das Menü der SMART-BOX kann auch eine Spannungsgrenze eingestellt werden, ab der senderseitig ein
akustisches Warnsignal abgegeben wird (Seite 60).
ACHTUNG: Überprüfen Sie dennoch in regelmäßigen Abständen den Zustand der Akkus.
Warten Sie mit dem Laden der Akkus nicht, bis die
Spannung so weit einbricht, dass das Warnsignal ertönt.
Eine Gesamtübersicht der Akkus, Ladegeräte
sowie Messgeräte zur Überprüfung der
Stromquellen ist im Graupner|SJ Hauptkatalog sowie im
Internet unter www.graupner.de zu finden. Eine Auswahl
geeigneter Ladegeräte ist in der Tabelle auf Seite 13
zusammengestellt.
Stromversorgung der Empfangsanlage
Akkutypen
NiMH-Akku-Packs mit 4 Zellen
Mit den traditionellen 4-Zellen-Packs können Sie Ihre
Graupner|SJ HoTT-Empfangsanlage unter Beachtung
der vorstehend beschriebenen Bedingungen gut betreiben, vorausgesetzt, die Packs haben ausreichende
Kapazität und Spannungslage!
NiMH-Akku-Packs mit 5 Zellen
Akku-Packs mit fünf Zellen bieten einen größeren Spannungsspielraum im Vergleich zu 4-Zellen-Packs.
Beachten Sie jedoch bitte, dass nicht jedes auf
dem Markt derzeit noch erhältliche Servo oder
eine andere Komponenten am Empfängerausgang die
Spannung eines 5-Zellen-Packs – auf Dauer – verträgt,
insbesondere dann, wenn diese frisch geladen sind.
Manche dieser Servos reagieren darauf beispielsweise
mit deutlich vernehmbarem „knurren“. Achten Sie
deshalb auf die Spezifikation der von Ihnen verwendeten Servos, Drehzahlsteller, Gyros usw., bevor Sie sich
für den Einsatz eines 5-Zellen-Pack entscheiden.
LiFe-Packs mit 2 Zellen
Unter den derzeit gegebenen Gesichtspunkten sind
diese Zellen die beste Wahl!
LiFe-Zellen sind ebenso wie LiPo-Zellen in Verbindung
mit geeigneten Ladegeräten schnellladefähig und vergleichsweise robust. Darüber hinaus sind LiFe-Zellen
zum Schutz gegen mechanische Beschädigungen auch
in Hardcase-Plastikgehäusen lieferbar.
Des Weiteren wird diesem Zellentyp eine deutlich höhere Anzahl von Lade-/Entladezyklen als beispielsweise
LiPo-Akkus zugeschrieben. Die vergleichsweise hohe
Nennspannung von 6,6 Volt eines zweizelligen LiFe-Ak-
ku-Packs bereiten weder den Graupner|SJ-HoTT-Empfängern Probleme noch den ausdrücklich zum Betrieb
in diesem – höheren – Spannungsbereich zugelassenen
Servos, Drehzahlsteller, Gyros etc.
Beachten Sie, dass praktisch alle in der
Vergangenheit und auch die meisten der
derzeit noch am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros etc. nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren
Anschluss an den Empfänger erfordert also zwingend
den Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie
z. B. dem PRX mit der Best.-Nr. 4136, siehe Anhang.
Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen Geräte in kürzester Zeit Schaden erleiden.
Anhang. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die
angeschlossenen Geräte in kürzester Zeit Schaden
erleiden.
LiPo Packs mit 2-Zellen
Bei gleicher Kapazität sind LiPo-Akkus im Regelfall
leichter als z. B. NiMH-Akkus oder LiFe-Packs. Zum
Schutz gegen mechanische Beschädigungen sind
LiPo-Akkus auch mit einem Hardcase-Plastikgehäuse
lieferbar.
Die vergleichsweise hohe Nennspannung von 7,4 Volt
eines zweizelligen LiPo-Packs bereiten dagegen weder
den Graupner|SJ-HoTT-Empfängern Probleme noch den
ausdrücklich zum Betrieb in diesem – höheren – Spannungsbereich zugelassenen Servos, Drehzahlsteller,
Gyros etc.
ACHTUNG: Beachten Sie auch hier, dass
praktisch alle in der Vergangenheit und auch die
meisten der derzeit noch am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros etc. nur einen zulässigen
Betriebsspannungsbereich von 4,8 bis 6 Volt haben.
Deren Anschluss an den Empfänger erfordert also
zwingend den Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie z. B. dem PRX mit der Best.-Nr. 4136, siehe
Empfängerinbetriebnahme
29
Inbetriebnahme des Empfängers
Einbau der Empfangsanlage und Servos
Einbau des Empfängers
Gleichgültig, welches Graupner|SJ-Empfangssystem Sie
verwenden, die Vorgehensweise ist stets die gleiche:
Hinweise:
• Die Empfangsantennen müssen mindestens 5 cm
von allen großen Metallteilen oder Verdrahtungen,
die nicht direkt aus dem Empfänger kommen,
entfernt angeordnet werden. Das umfasst neben
Stahl- auch Kohlefaserteilen, Servos, Kraftstoffpumpen, alle Sorten von Kabeln usw. Am besten wird
der Empfänger abseits aller anderen Einbauten an
gut zugänglicher Stelle im Modell angebracht. Unter
keinen Umständen dürfen Servokabel um Antennen
gewickelt oder dicht daran vorbei verlegt werden!
• Kabel können unter dem Einfluss der im Fluge
auftretenden Beschleunigungskräfte u. U. ihre Lage
verändern. Stellen Sie daher sicher, dass sich die
Kabel in der Umgebung von Antennen nicht bewegen
können. Sich bewegende Kabel können nämlich den
Empfang stören.
• Tests ergaben, dass eine vertikale (aufrechte) Montage einer einzelnen Antenne bei weiten Anflügen die
besten Ergebnisse liefert. Bei Diversity-Antennen
(zwei Antennen) sollte das aktive Ende der zweiten
Antenne im 90 °-Winkel zum Ende der ersten Antenne ausgerichtet werden sowie der räumliche Abstand
zwischen den aktiven Enden idealerweise größer als
125 mm sein.
• Bei Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenenden
auf jeden Fall auf einer Länge von mindestens 35 mm
aus dem Rumpf herausgeführt werden. Ggf. sind in
beiden Fällen die ca. 145 mm langen Standardantennen der HoTT-Empfänger gegen die 300 mm bzw.
30 Empfängerinbetriebnahme
450 mm langen Exemplare mit der Best.-Nr. 33500.2
bzw. 33500.3 auszutauschen.
Die Servoanschlüsse der Graupner|SJ-Empfänger sind
nummeriert. Die Stromversorgung ist über sämtliche
nummerierten Anschlüsse durchverbunden und kann
prinzipiell an jedem beliebigen der sechs Anschlüsse
des standardmäßig dem Set beiliegenden Empfängers
GR-12L erfolgen. Ggf. kann über ein V- bzw. Y-Kabel
Best.-Nr. 3936.11bzw. .32 parallel zur Stromversorgung
auch ein Servo angeschlossen werden, wobei der Empfängerausgang CH6 in Kombination mit dem Sender
mz-10 nur über frei programmiere Mischer mittels der
optionalen SMART-BOX zugänglich ist.
Die Funktion jedes einzelnen Kanals wird bestimmt
durch den verwendeten Sender, nicht durch den Empfänger.
Im Folgenden einige Hinweise und Anregungen für
den Einbau von Fernsteuerkomponenten im Modell:
1. Der Empfänger wird stoßgesichert im Flugmodell hinter einem kräftigen Spant bzw. im Auto- oder
Schiffsmodell gegen Staub und Spritzwasser geschützt untergebracht. Verpacken Sie Ihren Empfänger aber nicht zu luftdicht, damit er sich im Betrieb
nicht zu sehr erwärmt.
2. Alle Schalter müssen unbehelligt von Auspuffgasen
oder Vibrationen eingebaut sein. Der Schalterknauf
muss über seinen gesamten Arbeitsbereich frei zugänglich sein.
3. Montieren Sie die Servos auf Gummitüllen mit Messing-Hohllagern, um diese vor Vibration zu schützen.
Ziehen Sie die Befestigungsschrauben aber nicht
zu fest an, sonst wird der Vibrationsschutz durch die
Gummitüllen hinfällig. Nur wenn die Servo-Befestigungsschrauben richtig angezogen sind, bietet die-
ses System Sicherheit sowie einen Vibrationsschutz
für Ihre Servos. In der folgenden Abbildung sehen
Sie, wie ein Servo richtig montiert wird. Die Messinglager werden von unten in die Gummitüllen eingeschoben:
Befestigungslasche
Schraube
Gummitülle
Messing-Hohllager
4. Die Servoarme müssen im gesamten Ausschlagbereich frei beweglich sein. Achten Sie darauf, dass
keine Gestängeteile den freien Servoausschlag behindern können.
Die Reihenfolge, in der die Servos anzuschließen sind,
ist modelltypabhängig vorgegeben. Beachten Sie dazu
die Anschlussbelegungen auf den Seiten 42 und
43
Beachten Sie darüber hinaus die Sicherheitshinweise ab
Seite 4.
Um unkontrollierte Bewegungen der an der Empfangsanlage angeschlossenen Servos zu vermeiden, bei der
Inbetriebnahme
zuerst den Sender
dann den Empfänger einschalten
und bei Einstellung des Betriebs
erst den Empfänger
dann den Sender ausschalten.
Einbau der Empfangsanlage und Servos
WARNUNG: Achten Sie beim Programmieren
des Senders unbedingt darauf, dass Elektromotoren nicht unkontrolliert anlaufen können oder ein mit
einer Startautomatik betriebener Verbrennungsmotor
nicht unbeabsichtigt startet. Trennen Sie sicherheitshalber den Antriebsakku ab bzw. unterbrechen Sie die
Treibstoffzufuhr. Ansonsten besteht die Gefahr von
Sach- und Personenschäden. Das Modell könnte sich
unkontrolliert fortbewegen.
Empfängerinbetriebnahme
31
„Binding“ Sender mz-10 und Empfänger GR-12L
„Binding“ – Vorbemerkungen
Graupner|SJ-HoTT-Empfänger müssen „angewiesen“
werden, ausschließlich mit einem bestimmten Modell(speicher) eines Graupner|SJ-HoTT-Senders zu kommunizieren. Dieser Vorgang wird als „Binding“ bezeichnet
und ist lediglich einmal für jede neue Empfänger / mz-10Sender-Kombination erforderlich.
Achten Sie beim Binden unbedingt darauf, dass
die Senderantenne immer ausreichend weit von
den Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 ... 2 m
Abstand sind Sie diesbezüglich auf der sicheren Seite.
Andernfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung zum
Empfänger und/ oder über den Rückkanal vom Empfänger und infolgedessen Fehlverhalten.
„Binding“ Sender – Empfänger
„Binding“ mehrerer Empfänger
„Binding“ Sender mz-10 – Empfänger GR-12L
Die mz-10 HoTT kann nur im Betriebsmodus
„NORMAL“ gebunden werden. Vergewissern Sie
sich vor dem Start des „Binding“-Vorgangs, dass der
Sender in diesem Modus programmiert ist, siehe Seite
24.
1. Schalten Sie den Sender und anschließend die
Stromversorgung Ihres Empfängers ein:
Am GR-12L-Empfänger leuchtet die LED konstant
rot, sofern der Empfänger noch ungebunden ist. (Bei
anderen HoTT-Empfängern lesen Sie bitte deren Anleitung.)
2. Drücken Sie die SET-Taste am Empfänger für 3 Sekunden bis die rote LED erlischt. (Nach weiteren ca.
3 s leuchtet die LED wieder auf.)
3. Halten Sie den MODE-Taster des eingeschalteten
Senders mz-10 gedrückt und drücken Sie dabei erneut den SET-Taster am Empfänger GR-12L, bis die
Empfänger-LED kurz erlischt. Am Sender leuchtet
die BIND-LED gelb auf und die rote Empfänger-LED
geht aus. Sender und Empfänger sind miteinander
verbunden. (Auf ausreichenden Abstand, siehe oben,
achten.)
4. Überprüfen Sie nach dem Binden durch Ein- / Ausschalten des Senders, dass Sender und Empfänger gebunden sind. Die Empfänger-LED des GR-12L
bleibt bei ordnungsgemäßem Betrieb dunkel. (Bei anderen HoTT-Empfängern leuchtet dagegen eine grüne LED. Beachten Sie die jeweilige Empfängeranleitung.)
Leuchtet dagegen die rote LED am GR-12L-Empfänger weiterhin oder leuchtet die BIND-LED am Sender
nicht gelb, ist der Binde-Vorgang fehlgeschlagen.
Verändern Sie ggf. die Positionen der Antennen und
wiederholen Sie die gesamte Prozedur.
32
Binding Sender - Empfänger
„Binding“ mehrerer Empfänger pro Modell
Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Modell
gebunden werden. Binden Sie dazu die jeweiligen Empfänger zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben.
Beim späteren Betrieb baut allerdings nur derjenige
Empfänger, der zuletzt gebunden wurde, eine Telemetrie-Verbindung zum Sender auf. An diesem sind deshalb auch ggf. im Modell eingebaute Telemetriesensoren
anzuschließen, da nur der zuletzt gebundene Empfänger in der Lage ist, deren Daten über den Rückkanal
zu senden. Die weiteren Empfänger laufen parallel zum
zuletzt an den Sender gebundenen Empfänger, jedoch
völlig unabhängig von diesem, im sogenannten „SlaveMode“ mit abgeschaltetem Rückkanal!
Falls nur derjenige Empfänger eingeschaltet ist,
der keine Telemetrie sendet (abgeschalteter
Rückkanal), erlischt die BIND-LED des Senders mz-10.
Fällt im laufenden Betrieb mit beiden Empfängern der
der zuletzt gebundene Empfänger – also des Telemetrie-Empfängers – aus, quittiert der Summer des Senders dies mit zunächst 4-fachem Signalton (Rückkanal
ausgefallen), danach mit 3-fachen Signaltönen in Folge
(Übertragungsstörung zum Empfänger). Parallel blinkt
die Status-LED (Graupner|SJ-Logo) 3-mal.
Reichweite- und Funktionstest: Sender mz-10 – Empfänger GR-12L
Reichweitewarnung
Reichweite- und Funktionstest
Reichweitewarnung
Reichweite- und Funktionstest
Generell wird eine akustische Reichweitewarnung ausgegeben, sobald das Empfängersignal im Rückkanal zu
schwach wird. Da der Sender jedoch über eine wesentlich höhere Sendeleistung verfügt als der Empfänger,
kann das Modell immer noch sicher betrieben werden.
Sicherheitshalber sollten Sie aber die Modellentfernung
verringern, bis das Signal wieder verstummt.
Verstummt ein akustische Warnsignal trotz geringerer
Entfernung nicht, ist der Modellbetrieb sofort einzustellen und die Fernsteueranlage zu überprüfen. Eventuell
ist die Unterspannungs- oder Temperaturwarnung des
Senders oder Empfängers aktiv. Dann ist der entsprechende Akku zu laden bzw. die Temperatur des Empfängers zu überprüfen.
Der integrierte Reichweite- und Funktionstest reduziert
die Sendeleistung derart, dass Sie einen Funktionstest
bereits in einem Abstand von bis zu etwa 50 m durchführen können.
Führen Sie den Reichweitetest des Graupner|SJ-HoTTSystems entsprechend den nachfolgenden Anweisungen durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim
Reichweitetest unterstützen.
WARNUNG: Werden Reichweite- und Funktionstest sowie die Flugsimulation nicht
ausführlich und gewissenhaft durchgeführt, so kann
dies zu Funktionsstörungen und Empfangsausfällen
führen, die z. B. einen Absturz des Modells verursachen können. Auto- oder Schiffsmodelle können
außer Kontrolle geraten. Dies kann Menschenleben
gefährden.
Vorgehensweise:
1. Bauen Sie den an den Sender gebundenen Empfänger, wie vorgesehen, im Modell ein.
2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie,
bis am Empfänger die rote LED aus ist und am mz10-Sender die gelbe BIND-LED leuchtet. Nun können
die Servobewegungen beobachtet werden.
3. Stellen Sie das Modell so auf ebenen Untergrund
(Pflaster, kurzer Rasen oder Erde), dass die Empfängerantennen mindestens 15 cm über dem Erdboden
liegen. Es ist deshalb ggf. nötig, das Modell während
des Tests entsprechend zu unterlegen.
4. Halten Sie den Sender in Hüfthöhe und mit Abstand
zum Körper. Zielen Sie aber mit der Antenne nicht direkt auf das Modell, sondern drehen und/oder winkeln
Sie die Antenne ab, da senkrecht zur Antennenachse
die Strahlungsleistung am größten, dagegen Richtung
der Antennenachse am niedrigsten ist..
5. Vergewissern Sie sich, dass sich der Sender im Betriebsmodus „NORMAL“ befindet, siehe Seite 24.
Drücken Sie nun ca. 5 s den MODE-Taster, bis der
Sender dauerhaft schnell zu piepsen beginnt. Lassen
Sie den MODE-Taster wieder los.
Beachte bei Verwendung mehrerer Empfänger pro Modell: Der Reichweitetest funktioniert nur mit demjenigen Empfänger, der die Telemetrie sendet, also mit dem zuletzt gebundenen
Empfänger.
6. Mit dem Auslösen des Reichweitetests wird die Ausgangsleistung des Senders signifikant reduziert.
Nach Ablauf des ca. 90 Sekunden währenden Reichweitetests schaltet der Sender wieder auf volle Ausgangsleistung und der Reichweitetest-Signalton verstummt.
Sie können den Reichweitetest auch jederzeit durch
erneutes Drücken des MODE-Tasters (ca. 1 ... 2 s)
beenden.
7. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom
Modell weg und bewegen Sie währenddessen die
Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca.
50 m zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unterbrechung
der Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren.
8. Gegebenenfalls einen vorhandenen Motor einschalten, um zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.
9. Bewegen Sie sich weiter vom Modell weg, so lange,
bis keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.
10.Warten Sie an dieser Stelle den Ablauf des Testzeitraumes mit dem weiterhin betriebsbereiten Modell ab.
Dieses sollte auf Steuerbefehle wieder reagieren, sobald der Reichweitetest beendet ist. Falls dies nicht
Reichweitetest
33
Reichweite- und Funktionstest: Sender mz-10 – Empfänger GR-12L
Reichweitetest
100 %-ig der Fall ist, benutzen Sie das System nicht
und kontaktieren Sie den zuständigen Service der
Graupner|SJ GmbH.
11.Führen Sie den Reichweitetest vor jedem Flug durch
und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die
auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss dabei
immer mindestens 50 m am Boden betragen, um einen sicheren Modellbetrieb zu gewährleisten.
WARNUNG: Keinesfalls den Reichweite- und
Funktionstest am Sender während des normalen
Modellbetriebs starten, da die Ausgangsleistung
signifikant reduziert wird, und das Modell nicht mehr
ferngelenkt werden kann.
34
Reichweitetest
Firmware-Downloads
Update-Programm und Firmware für HoTT-Komponenten downloaden
Softwarepaket für Firmware-Updates downloaden
Die Sender- und Empfänger-Firmware des HoTT-Sets
sowie weiterer HoTT-Komponenten können mit geeignetem Zubehör, siehe Anhang, per Computer aktualisiert
werden, sodass sich diese HoTT-Komponenten immer
auf dem neuesten Stand befinden. Wie Sie die erforderliche Software für Firmware-Updates sowie die ausführliche Beschreibung downloaden, wird im Folgenden
beschrieben.
Die aktuelle Software sowie Informationen finden Sie
bei dem entsprechenden Produkt unter „Download“ auf
www.graupner.de.
Nach Registrierung Ihres HoTT-Senders, siehe
Seite 4, werden Sie automatisch per E-Mail
über neue Updates informiert.
der mz-10 z. B. „S1001“ oder für den Empfänger GR-12L
die Best.-Nr. „S1012“.
Klicken Sie mit der Maus auf die Pfeiltaste ...
Die entsprechende Produktseite erreichen Sie am
einfachsten, indem Sie mit Ihrem Internetbrowser die
Startseite „www.graupner.de“ aufrufen:
Auf dieser Startseite der Fa. Graupner|SJ GmbH finden
Sie rechts oben ein mit „Suchen“ überschriebenes Eingabefeld. Setzen Sie den Mauszeiger in dieses Feld und
geben Sie anschließend einen Suchbegriff oder – sofern
bekannt – die Best.-Nr. des Produktes ein. Für den Sen-
Wenn Sie nun mit der Maus den seitlichen Scrollbalken
Ihres Internetbrowsers ein wenig nach unten verschieben, erscheinen die Registerkarten „Eigenschaften“,
„Ersatzteile“, „Zubehör“ und „Downloads“. Wechseln
Sie mit einem Klick auf das Register „Download“ in den
Download-Bereich:
Wählen Sie die benötigte(n) Datei(en) aus und starten
Sie den Download mit einem Doppelklick auf „Download“ jeweils unterhalb der ausgewählten Datei.
Mit dem Download „HoTT-Software VX“ laden Sie die
Datei „HoTT_Software_VX.zip“ herunter („X“ steht für
die Versionsnummer). Diese komprimierte Datei enthält sämtliche Dateien, die für ein Update von HoTTSendern, HoTT-Empfängern, Sensoren etc. erforderlich
sind. Eine Anleitung ist in diesem Paket enthalten.
Zum Zeitpunkt der Überarbeitung dieses Handbuches liegt die Programmpaket-Version „4“ vor:
„HoTT-Software V4“.Wenn das zuletzt durchgeführte
Update von Bestandteilen Ihres Fernsteuersystems mit
Firmware aus einem Softwarepaket der Paket-Version
„V3“ oder älter erfolgte und Sie zwischenzeitlich mindestens eine Ihrer Komponenten mit Firmware aus einem
Software-Paket „V4“ upgedatet haben, MÜSSEN Sie
alle Komponenten des Fernsteuersystems mit Firmware
aus einer Paket-Version „V4“ updaten. Anderenfalls kann
es zu Fehlfunktionen einzelner Komponenten kommen.
Gleiches gilt für zukünftige Software-Pakete „V5“ oder
Firmware-Downloads
35
Firmware-Downloads
Update-Programm und Firmware für HoTT-Komponenten downloaden
höher.
Falls sich dagegen innerhalb einer Version „VX“ einzelne
Firmware-Dateien ändern, reicht es dagegen aus, lediglich die neuere Firmware-Version des entsprechenden
Produktes zu installieren. Ob Firmware-Aktualisierungen
vorliegen, erkennen Sie zunächst am Einstellungsdatum
der Download-Datei. Darüber hinaus ändern sich die
Versionsnummern der betreffenden Firmware-Dateien.
Speichern Sie nun die Datei in einem Ordner Ihrer Wahl
und entpacken Sie die Datei mit einem geeigneten Programm oder abhängig vom Betriebssystem auch über
die rechte Maustaste „Alle extrahieren ...“.
Sie können später auch einzelne Firmware-Dateien für Ihre Graupner|SJ HoTT-Produkte
downloaden, und zwar über die Startseite:
www.graupner.de  Service & Support  Update- und
Revisions-History für Graupner|SJ HoTT-Komponenten.
36
Firmware-Downloads
Wichtige Hinweise
(vor einem Update beachten):
• Überprüfen Sie vor jedem Update unbedingt den
Zustand der Batterien bzw. der Akkus. Tauschen Sie
die Batterien ggf. aus bzw. laden Sie den Akku.
• Beachten Sie bitte, dass eine störungsfreie Kommunikation zwischen den eingesetzten HoTT-Komponenten nur bei kompatibler Firmware gewährleistet
ist. Die zum Updaten aller HoTT-Komponenten erforderlichen Programme und Dateien sind deshalb zu
einer Datei zusammengefasst, welche aktuell (Stand:
10/2013) als HoTT_Software_V4.zip“ bezeichnet ist.
• Nutzen Sie Ihren Sender immer nur mit der jeweils
aktuellen Softwareversion.
• Die Verbindung zum PC oder Laptop darf während
eines Updates nicht getrennt werden! Achten Sie
deshalb auf einen störungsfreien Kontakt zwischen
Sender und Computer.
• Die Fa. Graupner|SJ übernimmt keine Garantie/Gewährleistung bei evtl. Datenverlust zuvor eingestellter
Parameter.
Firmware-Update
Update Sender-Firmware
Firmware-Update Sender mz-10
Firmware-Updates des Senders können über die auf
der Rückseite des Senders befindliche dreipolige PCSchnittstelle (DATA-Buchse) mit Hilfe eines PCs unter
Windows® XP®, Vista® oder WIN7® auf eigene Gefahr
durchgeführt werden.
WARNUNG: Updaten Sie niemals während des
Modellbetriebs, da das HF-Sendemodul dann
abgeschaltet ist.
Laden Sie, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, ein
aktuelles Software-Paket aus dem Internet und entpacken Sie dieses auf Ihrem PC oder Laptop.
Erforderliches Zubehör
Für ein Update der Sendersoftware benötigen Sie
die als Zubehör erhältliche USB-Schnittstelle Best.Nr. 7168.6 sowie das Adapterkabel mit der Best.-Nr.
7168.S. Das zweipolige Ende dieses Kabels wird direkt
in die 3-polige PC-Anschlussbuchse (DATA / S + -) auf
der Rückseite des Senders eingesteckt, derart, dass
sich das braune Kabel auf der Minusseite (-) und das
orangefarbene Kabel auf der „S“-Seite befindet. Die
Buchse ist entsprechend beschriftet.
Firmware-Update durchführen – Kurzbeschreibung
(ausführliche Beschreibung siehe Anleitung zum
Firmware-Update-grStudio-Programm)
1. Verbinden Sie die Schnittstelle über das der Schnittstelle beiliegende USB-Kabel mit dem PC bzw. Laptop. Wenn Sie bereits den notwendigen Schnittstellentreiber installiert haben, leuchtet eine rote LED auf
der USB-Schnittstellenplatine.
2. Verbinden Sie nun den Sender mz-10 im ausgeschalteten Zustand über das Adapterkabel Best.-Nr.
7168.S mit der USB-Schnittstellenplatine. Ein Firmware-Update führen Sie innerhalb des Programms
„Firmware_Upgrade_grStudio“ in der Programmgruppe „Gerät“ mit dem Unterprogramm „HoTT Gerät“ durch.
3. Wählen Sie „Automatisch laden“ oder „Datei öffnen“,
um die aktuelle Firmware-Version bereitzustellen.
4. Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, den
Sender einzuschalten: Drücken Sie den MODE-Taster der mz-10, während Sie den Sender einschalten.
Lassen Sie den MODE-Taster wieder los, sobald der
Sender erkannt worden ist: „Found target device ...“.
5. Die Datenübertragung zum Sender beginnt. Am Sender leuchten während des Updates folgende vier
LEDs: CH2, CH3, BIND und 2AILE.
6. Das Ende der Datenübertragung wird durch das Update-Programm angezeigt. Der Sender quittiert die
erfolgreiche Übertragung durch die Einschalt„melodie“.
7. Schalten Sie den Sender aus und trennen Sie die
USB-Verbindung zum PC.
Sollte ein Firmware-Update des Senders fehlgeschlagen
sein oder sich die Sendersoftware „aufhängen“ und
sich der Sender evtl. auch nicht mehr über den „POW-
ER“-Schalter ausschalten lassen, dann ziehen Sie bitte
in der Schalterstellung „POWER = AUS“ den Stecker der
Batteriebox ab, stecken diesen nach einigen Sekunden
wieder an und wiederholen den Update-Vorgang.
Alle vor dem Update bereits vorgenommenen Einstellungen (Länderwahl, Servoumkehr, Leitwerk, ...) werden
nicht gelöscht, dennoch ...
ACHTUNG: Überprüfen Sie nach einem Update
unbedingt alle Einstellungen auf korrekte
Funktion, bevor Sie das Modell in Betrieb nehmen.
Firmware-Update
37
Firmware-Update
Firmware-Update Empfänger
Steuerknüppelkalibration
Update Empfänger-Firmware
Steuerknüppelkalibration beim Sender mz-10
Überprüfen Sie nach einem Update die Steuerfunktionen der beiden Kreuzknüppel. Sollten die Servos an
den Empfängerausgängen 1 ... 4 den Steuerknüppelausschlägen nicht einwandfrei folgen, müssen Sie die
Steuerknüppelwege neu kalibrieren. Dazu gehen Sie
wie folgt vor:
1. Der Sender mz-10 muss sich im Betriebsmodus
„NORMAL“ befinden, siehe Seite 24.
Der TRAINER-Schalter muss darüber hinaus in
der Position „NORMAL“ stehen bleiben.
2. Stellen Sie die beiden Kreuzknüppel, insbesondere
den nichtselbstneutralisierenden (Gas-) Steuerknüppel, in die Mittenpositionen.
3. Empfehlung: Schließen Sie Servos insbesondere an
die Ausgänge 1 ... 4 des an den Sender gebundenen
HoTT-Empfängers an und schalten Sie den Empfänger ein. (Die Kalibrierung kann grundsätzlich auch
ohne Empfangsanlage durchgeführt werden.)
4. Halten Sie beim Einschalten des Sender mz-10 sowohl die linke „MODE“-Taste als auch die rechte
„Pfeil“-Taste gleichzeitig gedrückt. Lassen Sie beide
Tasten anschließend wieder los. Der Sender befindet sich nun im Kalibrierungsmodus. Die Status-LED
(Graupner|SJ-Logo) leuchtet kontinuierlich.
5. Der Sender piept nun im Sekundentakt 9-mal in Folge. Während dieser Zeit bewegen Sie nacheinander
die Steuerknüppel zwischen den Endausschlägen
je einmal von links nach rechts bzw. von oben nach
unten. Die Kalibrierung ist damit abgeschlossen.
Reicht die Zeitdauer für alle vier Steuerknüppel nicht
aus, schalten Sie den Sender wieder aus und wiederholen Sie die Schritte 1 bis 5.
6. Nach erfolgreicher Kalibrierung piept der Summer
38 Firmware-Update
wie unmittelbar beim Einschalten (drei unterschiedliche Töne) und es leuchten die BIND-LED des Senders (bei eingeschaltetem Empfänger) sowie je nach
vorheriger Programmierung auch die eine oder andere REVERSE-, 2AILE- oder DELTA-LED für ca. 5 s,
um den aktuellen Programmierstatus anzuzeigen.
Die Servos sollten nun den Steuerknüppelbewegen
folgen.
Hinweise:
• Im Anschluss an die Kalibration befindet sich der
Sender im Fail-Safe-Programmiermodus (siehe Seite 49), angezeigt durch eine etwa im 2-s-Rhythmus blinkende Status-LED (Graupner|SJ-Logo) sowie gleichzeitig durch einen Piepton. Wenn Sie hier
nichts programmieren wollen, schalten Sie den Sender jetzt aus und ggf. wieder ein, um die Steuerfunktionen zu überprüfen.
• Eine auf den FRANCE/USA-Mode eingestellte Ländereinstellung wird auf GENERAL/EUROPE zurückgesetzt.
Firmware-Update Empfänger GR-12L
Firmware-Updates des Empfängers GR-12L werden
über den Telemetrie-Anschluss (Servoanschluss 5) des
Empfängers mit Hilfe eines PCs oder Laptops unter
Windows® XP,® Vista®, 7® durchgeführt. Dazu benötigen
Sie die als Zubehör erhältliche USB-Schnittstelle Best.Nr. 7168.6 sowie das Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6S.
Halten Sie einen geladenen Empfängerakku bereit.
Ein Update ohne separate Stromversorgung ist
ebenfalls möglich. Lesen dazu die Anleitung des
Update-Programms.
Beachten Sie die ausführliche Anleitung zum UpdateProgramm, die dem gesamten Software-Paket beigefügt
ist. Laden Sie dieses Software-Paket, wie im Abschnitt
„Download eines Firmwarepaketes“ auf Seite 35
beschrieben, aus dem Internet herunter.
Update Empfänger-Firmware
Initialisierung (Reset)
Firmware-Update mit separater Stromversorgung
durchführen – Kurzbeschreibung
(ausführliche Beschreibung siehe Anleitung zum
Firmware-Update-Programm)
1. Verbinden Sie die Schnittstelle über das der Schnittstelle beiliegende USB-Kabel mit dem PC bzw. Laptop. Wenn Sie bereits den notwendigen Schnittstellentreiber installiert haben, leuchtet eine rote LED auf
der USB-Schnittstellenplatine.
2. Verbinden Sie nun den Ausgang 5 des HoTT-Empfängers GR-12L im ausgeschalteten Zustand über
das 2-polige Ende des Adapterkabels Best.-Nr.
7168.S mit der USB-Schnittstellenplatine. Ein Firmware-Update führen Sie innerhalb des Programms
„Firmware_Upgrade_grStudio“ in der Programmgruppe „Gerät“ mit dem Unterprogramm „HoTT Gerät“ durch.
3. Wählen Sie „Automatisch laden“ oder „Datei öffnen“,
um die aktuelle Firmware-Version bereitzustellen.
4. Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, den
Empfänger einzuschalten: Drücken Sie den SET-Taster, während Sie den Empfänger einschalten. Lassen
Sie den SET-Taster wieder los, sobald der Empfänger erkannt worden ist: „Found target device ...“.
5. Die Datenübertragung zum Empfänger beginnt. Am
Empfänger GR-12L blinkt die rote LED während des
Updates.
6. Das Ende der Datenübertragung wird durch das Update-Programm angezeigt. Die Empfänger-LED
leuchtet konstant rot.
7. Schalten Sie den Empfänger aus und trennen Sie die
USB-Verbindung.
Initialisierung des Empfängers (Reset)
Führen Sie nach einem Update eine Initialisierung
durch, um den Empfänger auf die Werkeinstellungen
zurückzusetzen:
Drücken Sie die SET-Taste am GR-12L, während Sie
den Empfänger einschalten. Lassen Sie die SET-Taste
erst nach dem dritten Aufleuchten der roten LED – die
LED bleibt für ca. 3 s dunkel – wieder los (etwa nach 4
bis 5 s).
Ein Reset ist auch dringend zu empfehlen, wenn Sie
den Empfänger in ein anderes Modell einsetzen oder
den Sender, an welchem der Empfänger gebunden ist,
wechseln: Fail-Safe-Einstellungen, evtl. programmierte
Mischer usw. werden sicher nicht auf die neuen Bedingungen übertragbar sein.
(Anm.: Die Ländereinstellung wird nicht zurückgesetzt.)
ACHTUNG: Überprüfen Sie alle Funktionen
nach einem Update und Reset, bevor Sie das
betreffende Modell in Betrieb nehmen.
Firmware-Update
39
Begriffsdefinitionen
Steuerfunktion, Geber, Steuerkanal, Mischer, Schalter, SMART-BOX
Um Ihnen den Umgang mit dem mz-10 HoTT-Handbuch
zu erleichtern, finden Sie nachfolgend einige Definitionen von Begriffen, die im laufenden Text immer wieder
verwendet werden.
Steuerfunktion
Unter „Steuerfunktion“ ist – vorerst einmal unabhängig
vom Signalverlauf im Sender – das Signal für eine
bestimmte Steuerfunktion zu verstehen. Bei Flächenflugzeugen stellen z. B. Gas, Seite oder Quer eine
solche dar. Das Signal einer Steuerfunktion kann direkt
einem bzw. über Mischer auch mehreren Steuerkanälen
zugeführt werden. Ein typisches Beispiel für Letzteres
sind getrennte Querruderservos oder ein V-Leitwerk.
Die Steuerfunktion schließt insbesondere den Einfluss
des mechanischen Geberweges auf das entsprechende
Servo ein.
Geber
Unter „Geber“ sind die vom Piloten unmittelbar zu betätigenden Bedienelemente am Sender zu verstehen, mit
denen empfängerseitig die angeschlossenen Servos,
Drehzahlsteller etc. betrieben werden. Dazu zählen:
• die beiden Kreuzknüppel für die Steuerfunktionen 1
bis 4, wobei diese vier Funktionen in beiden Modelltypen („Fläche“ und „Hubschrauber“) mittels
„Mode“-Einstellung softwaremäßig beliebig untereinander vertauschbar sind, z. B. Gas links oder rechts.
(Die Kreuzknüppelfunktion zur Gas-/Bremsklappensteuerung wird häufig auch mit K1-Geber (Kanal 1)
bezeichnet.),
• der Schalter über dem linken Steuerknüppel für
Kanal 5.
Bei den proportionalen Bedienelementen werden die
Servos der Geberposition direkt folgen, während im
40
Begriffsdefinitionen
Falle eines der Schaltmodule nur eine zwei- bzw. dreistufige Verstellung möglich ist.
Steuerkanal
Ab dem Punkt, ab dem im Signal für ein bestimmtes
Servo alle Steuerinformationen – ob direkt vom Geber
oder indirekt über (Leitwerks-) Mischer – enthalten
sind, wird von einem Steuerkanal gesprochen. Dieses
Signal wird bei der mz-10 nur noch von der Option
»Servodrehrichtungsumkehr« beeinflusst und verlässt
dann über das HF-Modul den Sender. Im Empfänger
angekommen, wird dieses Signal ggf. noch von den
per (optionaler) SMART-BOX vorgenommenen Einstellungen modifiziert, um dann letztlich das zugehörige
Servo zu steuern.
Mischer
In der Software des Sender sind Mischer für verschiedene Ruderanordnungen wie Querrudersteuerung über
zwei getrennte Servos, V-Leitwerk oder Deltaflügel
enthalten, siehe Seite 46. Diese dienen dazu, eine
Steuerfunktion gegebenenfalls auch auf mehrere Servos
oder auch um mehrere Steuerfunktionen auf ein Servo
wirken zu lassen.
Beachten Sie bitte die Möglichkeit frei wählbarer Mischfunktionen über die optionale SMART-BOX, siehe Seite
60.
Schalter
Der serienmäßige Kippschalter oberhalb des linken
Steuerknüppels für Kanal 5 bewegt das angeschlossene
Servo in die max./min. Endposition.
Über den TRAINER-Schalter auf der rechten Seite programmieren Sie zunächst den gewünschten Betriebsmodus „NORMAL“, „TEACHER (LEHRER)“ oder „PUPIL
(Schüler)“ ein. Nach Einstellung des Betriebsmodes,
Seite 24/51, dient dieser Schalter im Lehrer-Schüler-Betrieb dazu, die Steuerfunktionen vom Lehrersender (TEACHER) auf den Schülersender (PUPIL) zu
übergeben, siehe Seite 51ff.
SMART-BOX
Die als Zubehör erhältliche SMART-BOX (Best.-Nr.
33700) erlaubt die Nutzung vieler weiterer HoTT-Funktionen des Empfängers GR-12L wie z.B.
• Senderspannungsanzeige mit einstellbarer Warnschwelle,
• Empfängerspannung mit einstellbarer Warnschwelle,
• Empfängertemperatur mit einstellbarer Warnschwelle,
• fünf Mischereinstellungen mit Wegeinstellung und
Trimmung,
• Signalqualität,
• Zykluszeit für Analog- und Digitalservos,
siehe dazu den Abschnitt „Telemetrie“ auf Seite 57.
Bei anderen HoTT-Empfängern aus dem Graupner|SJProgramm stehen weitere Funktionen zur Verfügung.
Näheres zur SMART-BOX finden Sie auch im Hauptkatalog sowie im Internet unter www.graupner.de bei dem
jeweiligen Produkt. Laden Sie sich die aktuelle Anleitung
zur SMART-BOX im Download-Bereich des Produktes
herunter.
Flächenmodelle
Modelltypen, die mit dem mz-10-Sender betrieben werden können
Beispiel: V-Leitwerkmischer
Weitere Funktionen sind – abhängig vom verwendeten
Empfänger – mit der optionalen SMART-BOX möglich.
Lesen Sie dazu den Abschnitt „Telemetrie“ ab Seite
57.
In der mz-10 HoTT installierte Leitwerk-Mischer:
1. kein Mischer:
Leitwerktyp „normal“
2. Mischer „2AILE“ron: zwei Querruderservos
3. Mischer „DELTA“: Nurflügelmodelle
4. Mischer „V-TAIL“: V-Leitwerk
Siehe auch die Abbildungen unten auf dieser Seite.
Den Leitwerktyp legen Sie wie auf Seite 46 beschrieben fest.
4,8 V
Servo
Seite / Höhe links
4,8 V
Seite / Höhe rechts
Servo
C 577
4
Best.-Nr. 4101
Se
Hö ite
he
Steuerkanäle
(Empfängerausgänge)
Se
ite
4
ite
Se he
Hö
Steuerfunktionseingänge
he
V-Leitwerkmischer
C 577
3
3
Best.-Nr. 4101
Höhenrudersteuerknüppel
Hö
Bis zu zwei Querruderservos bei Normalmodellen sowie
V-Leitwerk und Nurflügel/Delta-Modelle mit zwei Quer-/
Höhenruderservos werden komfortabel unterstützt.
Der größte Teil der Motor- und Segelflugmodelle wird
aber zum Leitwerktyp „normal“ gehören und mit jeweils
einem Servo für Höhen-, Seiten- und Querruder sowie
Motordrossel oder elektronischem Fahrtregler (bzw.
Bremsklappen beim Segelflugmodell) ausgestattet sein.
Die Software des Senders mz-10 HoTT enthält bereits
vorprogrammierter Koppelfunktionen (= Mischer) für
die gängigsten Modelltypen, bei denen zwei Steuerkanäle miteinander vermischt werden. So kann z.B.
ein „V-Leitwerk“ softwaremäßig aktiviert werden, die
Steuerfunktionen von Höhen- und Seitenruder werden so miteinander verknüpft, dass jede der beiden
Leitwerksklappen – durch je ein separates Servo angesteuert – sowohl Höhen- als auch Seitenruderfunktion
übernehmen.
Bei den Delta- und Nurflügelmodellen wird die Querund Höhenruderfunktion über je eine gemeinsame
Ruderklappe an der Hinterkante der rechten und linken
Tragfläche ausgeführt. Der Sender enthält die entsprechenden Mischfunktionen der beiden Servos.
Seitenrudersteuerknüppel
voreinstellbare Leitwerkstypen ...
„normal“
„2AILE“: zwei getrennte Querruder
1 Querruderservo
für beide Klappen
„DELTA“: Delta/Nurflügel“
Quer+Höhe
Quer
„V-Tail“: V-Leitwerk
links
Seite
Seite+Höhe
rechts
links
Seite
Seite
Höhe
Höhe
Quer+Höhe
rechts
Quer
Flächenmodelle
41
Empfängerbelegungen Flächenmodelle
Installationshinweise
Die Servos MÜSSEN in der hier abgebildeten
Reihenfolge am Empfänger angeschlossen sein.
Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt.
Bei Verwendung von nur 1 Querruderservo für beide
Querruderklappen bleibt der Empfängerausgang 5 für
das rechte Querruder frei.
Drei grundsätzliche Flächenmodelltypen können senderseitig wie auf der Seite zuvor beschrieben voreingestellt werden.
Flächenmodelle mit und ohne Motor, mit bis zu
2 Querruderservos …
… Leitwerktyp „2 AILE“
Bedingt durch den unterschiedlichen Einbau der Servos
und Ruderanlenkungen kann anfangs die Servolaufrichtung bestimmter Servos verkehrt sein. Nachfolgende
Tabelle gibt Hinweise zur Abhilfe.
frei oder Sonderfunktion
L
Empfängerstromversorgung
Querruder rechts
Seitenruder
Höhenruder
Querruder links
(Empfängerstromversorgung)**
Bremsklappen- oder Motorservo
oder Regler bei Elektroantrieb
Modell
Typ
V-Leitwerk
Falls der Typ „2AILE“ nicht eingestellt wurde, sind die
Ausgänge 2 + 5 nicht miteinander gekoppelt. sodass
Ausgang 5 für Sonderfunktionen zur Verfügung steht.
… Leitwerktyp „V-Leitwerk“
frei oder Sonderfunktion
L
Empfängerstromversorgung
frei, Sonderfunktion (oder Telemetrie-Sensor)*
Höhe/Seite rechts
Höhe/Seite links
Querruder (zweites Querruderservo über Y-Kabel
oder frei progr. Mischer 2+6 mittels SMART-Box)
(Empfängerstromversorgung)**
Bremsklappen- oder Motorservo
oder Regler bei Elektroantrieb
Delta-/Nurflügelmodelle mit und ohne Motor, …
Delta,
Nurflügel
Servo mit
falscher
Drehrichtung
Abhilfe
Seiten- und
Höhenruder verkehrt
Drehrichtung Servo 3 +
4 ändern
Seitenruder richtig,
Höhenruder verkehrt
Servo 3 + 4 am Empfänger vertauschen
Höhenruder richtig,
Seitenruder verkehrt
Drehrichtung Servo 3 +
4 ändern UND am Empfänger vertauschen
Höhen- und Querruder verkehrt
Drehrichtung Servo 2 +
3 ändern
Höhenruder richtig,
Querruder verkehrt
Drehrichtung Servo 2 +
3 ändern UND am Empfänger vertauschen
Querruder richtig,
Höhenruder verkehrt
Servo 2 + 3 am Empfänger vertauschen
Alle für ein Flächenmodell relevanten Menüs sind bei
den „Programmbeschreibungen“ mit dem Symbol eines
Flächenflugzeuges …
… mit 2 Quer-/Höhenruderservos
frei oder Sonderfunktion
_______________
Anmerkungen zu den nachfolgenden Abbildungen:
* Ein Telemetrie-Sensor ist nur anschließbar, wenn zuvor der Ausgang 5 über die optionale SMART-BOX von „Servo“ auf „Sensor“
umgeschaltet wurde: „SENSOR at CH5: ON“.
** Beachten Sie die Hinweise zur Empfängerstromversorgung ab
Seite 28.
42
Flächenmodelle
2
L
Empfängerstromversorgung
frei od. Sonderfunkt. (od. Telemet.-Sensor)*
frei oder Seitenruder
Quer/Höhe rechts
Quer/Höhe links
(Empfängerstromversorgung)**
Bremsklappen- oder Motorservo
oder Regler bei Elektroantrieb
… gekennzeichnet.
Hubschraubermodelle
Hubschraubermodelle mit Flybarless-System
Die Weiterentwicklung der Modellhubschrauber und
deren Komponenten wie Gyrosensoren, Drehzahlsteller,
Rotorblätter usw. ermöglicht heute, einen Hubschrauber
sogar im 3D-Kunstflug zu beherrschen.
Hubschraubermodelle können mit der mz-10 HoTT nur
mit stabilisatorlosen Systemen („flybarless“) wie zum
Beispiel V-Stabi, Microbeast oder ähnliche betrieben
werden. Dieser mischt dann alle für die Taumelscheibe
und Heckrotor nötigen Servos.
Die Motorsteuerung erfolgt beim Empfänger GR-12L
über den (Schalt-)Kanal 5, daher kann die TelemetrieFunktion des Empfängers GR-12L über den Ausgang
„5“ in Kombination mit dem Sender mz-10 nicht parallel
genutzt werden. Bei anderen HoTT-Empfängern beachten Sie die Anleitung des jeweiligen Empfängers sowie
der optionalen SMART-BOX.
Den genauen Anschluss der Servos entnehmen Sie der
Anleitung zu Ihrem Flybarless-System.
Alle für ein Hubschraubermodell relevanten Menüs sind
bei den nachfolgenden Programmbeschreibungen mit
einem Heli-Symbol gekennzeichnet …
Installationshinweise für Flybarless-Helis
Die Servos werden in der hier abgebildeten Reihenfolge
am Empfänger GR-12L angeschlossen.
Nicht benötigte Ausgänge werden einfach nicht belegt.
Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise Ihres
stabilisatorlosen Systems.
Empfängerbelegung bei Hubschraubermodellen …
… mit stabilisatorlosem Rotor
2
L
Empfängerstromversorgung*
Motorregelung
Heck-Servo (Gyro-System)
Nick-Servo
Roll-Servo
Pitch- oder Roll-2
oder Nick-2-Servo
________________
* Beachten Sie die Hinweise zur Empfängerstromversorgung ab
Seite 28.
Kanal 5
Motor
Hubschraubermodelle
43
Grundeinstellungen
Modellspezifische Basiseinstellung für Flächen- und Helimodelle: Ländereinstellung
Bevor mit der Programmierung spezifischer Parameter
begonnen wird, sind einige Grundeinstellungen vorzunehmen.
WARNUNG: Achten Sie während der Programmierung unbedingt darauf, dass ein
angeschlossener Verbrennungs- oder Elektromotor
nicht unbeabsichtigt anläuft. Unterbrechen Sie ggf.
die Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie den
Antriebsakku zuvor ab. Ansonsten besteht akute
Verletzungsgefahr. Das Modell könnte sich unkontrolliert fortbewegen.
44
Grundeinstellungen
Ländereinstellung
Die Ländereinstellung ist erforderlich, um diversen
Richtlinien (FCC, ETSI, IC etc.) gerecht zu werden. In
Frankreich beispielsweise war ursprünglich der Betrieb
einer Fernsteuerung nur in einem eingeschränkten
Frequenzband zulässig. Mit der Veröffentlichung einer
neuen Liste der „Class 1 Devices“ im Juli 2012 durch die
zuständige EU-Kommission und der damit verbundenen
Anhebung der zulässigen Obergrenze des Frequenzbandes der für 2,4-GHz- Fernsteuersysteme relevanten
„Subclass 22“ von 2,400 auf 2,4835 GHz, sind jedoch
die rechtlichen Voraussetzungen für den bisherigen
„FRANCE“-Mode entfallen.
Die Richtlinie kann nachgelesen werden in der Veröffentlichung „Publication in accordance with Article 1(3)
- European Commission“ (unter Subclass 22).
Der bisherige FRANCE-Mode ist aber in Amerika einzustellen. Daher wird im Folgenden die
Bezeichnung „FRANCE/USA“-Mode geführt.
Der „FRANCE“-Mode kann dennoch weiterhin – auch
außerhalb Frankreichs – verwendet werden. Beispielsweise, um den dadurch frei bleibenden (oberen) Frequenzbereich des 2,4-GHz-Bandes zum Senden der Bilder einer On-Bord-Kamera zu nutzen. In diesem Fall ist
jedoch unbedingt zu beachten, dass die Antenne(n) der
Video-Sendeanlage im Modell mindestens 3 m von den
aktiven Enden der Antennen der RC-Empfangsanlage
entfernt angebracht ist (sind). Aus Sicherheitsgründen
wird deshalb dringend der Einsatz von entsprechend exponiert positionierten Satellitenempfängern empfohlen.
Außerdem ist stets ein ausführlicher Reichweite- und
Funktionstest, siehe Seite 33, mit eingeschaltetem
Videosignal durchzuführen, da mit Reichweiteverlusten
zu rechnen ist.
Programmierschritte:
1. Stellen Sie den Sender mz-10 auf den Betriebsmodus„NORMAL“ ein, siehe Seite 24. Beachten Sie
dabei die Hinweise auf Seite 25.
2. Schalten Sie den Sender, sofern noch nicht geschehen, aus und stecken Sie den
mitgelieferten Programmierstecker in die „DATA / S + -“-Buchse auf der Rückseite.
3. Schalten Sie nun den Sender ein. Warten Sie bis
zum ersten Piepton.
Durch einen kurzen Druck auf den MODE-Taster auf
der Sendervorderseite kann zwischen folgenden Einstellungen im Rotationsverfahren gewechselt werden:
Summer ...
Status- LED
Beschreibung
(Graupner|SJ-Logo)
piept 1x
rote LED an
piept 2x
rote LED blinkt
Wahl Steueranordnung:
piept 3x
rote LED an
piept 4x
rote LED an
piept 5x
rote LED an
piept 6x
rote LED an
Ländereinstellung
General/Europe
Ländereinstellung
Frankreich/USA
»MODE 1«
»MODE 2«
»MODE 3«
»MODE 4«
4. Die gewählte (Länder-) Einstellung wird vom Sender übernommen, wenn Sie den MODE-Taster etwa
3 Sekunden gedrückt halten. Nach dem Loslassen
ertönt eine kurze Bestätigungs„melodie“ und der
Piepton verstummt.
5. Schalten Sie den Sender aus und entfernen Sie den
Programmierstecker. Der Sender mz-10 befindet sich
nun bis zur nächsten Umstellung im „GENERAL/EU-
Grundeinstellungen
Steueranordnung für Flächen- und Helimodelle
Steueranordnung Fläche / Heli
Steueranordnung Flächenmodelle
»MODE 1« (Gas rechts)
Querr. links
Seitenr. links
Seitenr. rechts
Querr. rechts
Motor Leerlauf
Tiefenruder
Seitenr. links
Motor Vollgas
Seitenr. rechts
Querr. rechts
Querr. links
Höhenruder
»MODE 4« (Gas links)
Motor Vollgas
Höhenruder
Querr. links
Seitenr. links
Motor Leerlauf
»MODE 3« (Gas rechts)
Tiefenruder
Querr. rechts
Motor Leerlauf
Tiefenruder
Seitenr. rechts
Seitenr. links
Motor Vollgas
Querr. rechts
Höhenruder
Hinweise:
Motor Leerlauf
Höhenruder
Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten,
die vier Steuerfunktionen Quer-, Höhen- und Seitenruder sowie Gas bzw. Bremsklappen eines Flächenmodells den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche
dieser Möglichkeiten benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten des einzelnen Modellfliegers ab.
Steueranordnung Helimodelle
»MODE 1« (Gas rechts)
Heck
TS-Roll
Motor/Pitch
Heck
Heck
TS-Nick
TS-Roll
TS-Roll
Motor/Pitch
Heck
Motor/Pitch
TS-Roll
Heck
»MODE 4« (Gas links)
Motor/Pitch
TS-Roll
TS-Nick
TS-Nick
Motor/Pitch
»MODE 3« (Gas rechts)
TS-Nick
TS-Roll
Motor/Pitch
TS-Nick
Heck
TS-Nick
Motor/Pitch
TS-Roll
Heck
»MODE 2« (Gas links)
Motor/Pitch
TS-Roll
TS-Nick
Heck
• Jedes Mal, wenn Sie den Sender mz-10 auf den Betriebsmodus „NORMAL“ einstellen, werden folgende
Parameter zurückgesetzt:
» Ländereinstellung von „FRANCE/USA“ auf „GENERAL/EUROPE“,
» digitale Trimmung auf Neutralposition,
» Warnschwelle Senderbatterie bzw. -akku auf
4,5 V, sofern diese über die optionale SMART-BOX
verändert worden ist.
Die Fail-Safe-Einstellung dagegen bleibt erhalten.
• Im Lehrer-Schüler-Betrieb (Seite 51) müssen
sowohl der Lehrer- als auch der Schülersender auf
dieselbe Ländereinstellung eingestellt werden. Sie
können diese ebenfalls zunächst im Betriebsmodus
„NORMAL“ anpassen, bevor Sie die beiden Sender
auf „TEACHER“ oder „PUPIL“ umschalten. Sobald
Sie den Sender am Ende des Lehrer-Schüler-Betriebs wieder auf den Betriebsmodus „NORMAL“
einstellen, wird die Ländereinstellung „FRANCE/
USA“ wie zuvor beschrieben zurückgesetzt.
»MODE 2« (Gas links)
Motor Vollgas
Querr. links
Tiefenruder
Seitenr. rechts
ROPE“- (1 Piepton vor der Bestätigung) bzw. „FRANCE/USA“-Mode (2 Pieptöne vor der Bestätigung).
6. Um später im Betrieb festzustellen, mit welcher Einstellung der Sender betrieben wird, achten Sie
nach dem Einschalten auf die Status-LED (Graupner|SJ-Logo) und den Summer des Senders. Im
Betriebsmodus „NORMAL“ leuchtet oder blinkt
die Status-LED (etwa im Sekundentakt). In den
Modi „TEACHER“ und „PUPIL“ des Lehrer-Schüler-Systems (L/S) ist die Ländereinstellung jedoch
aufgrund einer bereits L/S-abhängig blinkenden LED,
siehe Seite 51, nicht weiter erkennbar.
TS-Nick
Grundsätzlich gibt es auch für Helimodelle vier verschie-
dene Möglichkeiten, die vier Steuerfunktionen Rollen,
Nicken, Heckrotor und Gas bzw. Pitch den beiden Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten
benutzt wird, hängt von den individuellen Gewohnheiten
des einzelnen Modellfliegers ab.
Die Steueranordnung können Sie im LehrerSchüler-Betrieb unabhängig von der Vorgabe
des Lehrersenders im Schülersender getrennt wählen.
Siehe dazu auch Lehrer-Schüler-Betrieb ab Seite 51.
WARNUNG: Achten Sie bei der Umstellung
der Steueranordnung unbedingt darauf, dass
ein angeschlossener Verbrennungs- oder Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft. Unterbrechen
Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie
den Antriebsakku zuvor ab. Ein unbeabsichtigt
anlaufender Motor kann das Modell unkontrolliert in
Bewegung setzen und/oder Personen verletzen.
Programmierschritte:
1. Die Steueranordnung kann in jedem Betriebsmode
(NORMAL, TEACHER, PUPIL) gewählt werden.
2. Schalten Sie den Sender, sofern noch nicht geschehen, aus und stecken Sie den
mitgelieferten Programmierstecker in die „DATA / S + -“-Buchse auf der Rückseite des Senders.
3. Schalten Sie den Sender ein: Durch jeweils einen
kurzen Druck auf den MODE-Taster auf der Sendervorderseite kann nun wie zuvor bei der Ländereinstellung zwischen den in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Einstellungen im Rotationsverfahren
gewechselt werden. Drücken Sie den MODE-Taster sooft, bis Sie bei der gewünschten Steueranordnung angelangt sind (Achten Sie auf die Anzahl der
Grundeinstellungen 45
Grundeinstellungen
Steueranordnung
Leitwerkkonfiguration (normal, 2AILE, DELTA, V-TAIL)
Leitwerkkonfiguration
Pieptöne.)
Summer ...
Status-LED
Beschreibung
Graupner|SJ-Logo
piept 1x
rote LED an
piept 2x
rote LED blinkt
Wahl Steueranordnung:
piept 3x
rote LED an
piept 4x
rote LED an
piept 5x
rote LED an
piept 6x
rote LED an
Ländereinstellung
General/Europe
Ländereinstellung
Frankreich/USA
»MODE 1«
»MODE 2«
»MODE 3«
»MODE 4«
4. Die gewählte Steueranordnung wird vom Sender übernommen, wenn Sie den MODE-Taster für
ca. 3 Sekunden gedrückt halten. Nach dem Loslassen ertönt eine kurze Bestätigungs„melodie“ und der
Piepton verstummt.
5. Schalten Sie den Sender aus und entfernen Sie anschließend den Programmierstecker.
WARNUNG: Benutzen Sie keinesfalls die
Fernsteuerung mit eingestecktem Programmierstecker! Nehmen Sie keine Änderung während des
Modellbetriebs vor. Das HF-Sendemodul ist abgeschaltet und das Modell lässt sich nicht fernlenken.
46
Grundeinstellungen
Bei der mz-10 können Sie standardmäßig zwischen vier
Leitwerkkonfigurationen auswählen, die nachfolgend
beschrieben sind. Die Empfängerbelegung entnehmen
Sie bitte den Anschlussplänen auf Seite 42.
Für Flächenmodelle mit und ohne Motor stehen folgende Konfigurationen zur Auswahl:
„normal“: Höhen- und Seitenruder sowie ein evtl. vorgesehenes Querruderklappenpaar werden
über jeweils nur ein Servo betätigt. Alle fünf
Steuerfunktionen des Senders mz-10 wirken
getrennt auf die am Empfänger angeschlossenen Servos.
„2AILE“: Diese Option ist für Modelle mit 2 Querruderservos (Aileron) gedacht. Bei Querruderbetätigung läuft das am Ausgang 5
angeschlossene Servo parallel zum Servo
2. Die Querrudertrimmung wirkt auf beide
Servos.
(Falls die beiden Querruderklappen doch
über nur ein Servo angesteuert werden sollen, lassen Sie den Ausgang 5 am Empfänger frei oder deaktivieren den Typ „2AILE“.)
„DELTA“: Delta- und Nurflügelmodelle: Die Quer- und
Höhenrudersteuerung erfolgt über ein Servo
je Tragflächenhälfte, angeschlossen an
Kanal 2 und 3. Die Koppelfunktion für die
Quer- und Höhenrudersteuerung wird vom
Sendermischer automatisch vorgenommen.
„V-TAIL“: Modelle mit V-Leitwerk: Die Höhen- und
Seitenrudersteuerung erfolgt über zwei
getrennt angelenkte, V-förmig angeordnete
Ruder, angeschlossen an Kanal 3 und 4. Die
Koppelfunktion für die Seiten- und Höhenrudersteuerung wird vom Sendermischer
automatisch vorgenommen.
Die jeweilige Einstellung wird über das LED-Feld angezeigt
Leitwerktyp
LED
Beschreibung
normal
grüne LEDs
jedes der bis zu
„2AILE“ und
5 Servos wird ge„DELTA“ blinken trennt angesteuert
2AILE
grüne LED ein
Ausgänge 2+5 für
Querrudersteuerung gekoppelt
DELTA
grüne LED ein
Ausgänge 2+3 für
Quer- und Höhenrudersteuerung
gekoppelt
V-TAIL
grüne LEDs
„2AILE“ und
„DELTA“ ein
Ausgänge 3+4 für
Seiten- und Höhenrudersteuerung
gekoppelt
Grundeinstellungen
Leitwerkkonfiguration
Programmierschritte:
1. Schalten Sie den Sender ein und drücken Sie für
mindestens 2 s die Pfeiltaste rechts neben dem LEDFeld. Ein kurzer Piepton ist nach dem Loslassen zu
hören. Sie befinden sich nun zunächst im »Servodrehrichtungs-« Menü für die Kanäle CH1 bis CH5.
2. Drücken Sie die MODE-Taste mehrmals hintereinander, bis Sie zur LED „2AILE“ bzw. „DELTA“ gelangen – je nachdem, welche Leitwerkskonfiguration Sie
einstellen möchten.
(Im Rotationsverfahren können Sie zwischen allen
Einstelloptionen sukzessive wechseln.)
3. Um den Leitwerktyp „2AILE“ bzw. „DELTA“ auszuwählen, drücken Sie die MODE-Taste. Die grün blinkende LED schaltet um auf Dauerleuchten.
4. Um den Leitwerktyp „V-TAIL“ zu einzustellen, müssen
Sie sowohl den Typ „2AILE“ als auch „DELTA“ aktivieren, sodass beide LEDs nicht mehr blinken.
5. Beenden Sie dieses Menü, indem Sie wiederum für
mind. 2 s die Pfeiltaste gedrückt halten. Nach dem
Loslassen ertönt ein kurzer Piepton.
Die LED des aktivierten Leitwerktyps leuchtet für ca.
5 s. Auch nach jedem erneuten Einschalten des Senders zeigt Ihnen für ca. 5 s die betreffende LED an,
welcher Leitwerktyp eingeschaltet ist.
Bedingt durch den unterschiedlichen Einbau der
Servos und Ruderanlenkungen kann anfangs
die Servolaufrichtung bestimmter Servo verkehrt sein.
Beachten Sie dazu die Tabelle auf Seite 42 und
passen Sie ggf. die Laufrichtung wie nachfolgend
beschrieben an.
Servodrehrichtung
Servodrehrichtung
Die Servodrehrichtung wird an die praktischen Gegebenheiten im jeweiligen Modell angepasst, sodass bei
der Montage der Steuergestänge und Anlenkungen
keinerlei Rücksicht auf den vorgegebenen Drehsinn der
Servos genommen werden muss. Die Laufrichtung kann
für jedes Servo 1 ... 5 getrennt umgedreht werden.
Ausnahme: Beim Leitwerkstyp „2AILE“ ändert
sich die Drehrichtung beider Servos an den
Ausgängen 2 und 5, wenn Sie senderseitig „CH2“ auf
„REVERSE“ stellen. Änderung von „CH5“ hat keinen
Einfluss auf die Drehrichtung.
Im LED-Feld unterhalb des EIN-/AUS-Schalters wird die
Drehrichtung für jeden Kanal 1 ... 5 getrennt angezeigt:
• LED rot blinkend = Drehrichtung „normal“,
• LED dauerhaft rot = Drehrichtung „umgekehrt“.
Die LED-Anzeige erlischt nach Verlassen des Servodrehrichtungsmenüs sowie nach jedem erneuten Einschalten des Senders nach ca. 5 s.
Die Laufrichtung kann unabhängig vom Betriebsmode
„NORMAL“ – „TEACHER“ – „PUPIL“ wie folgt abgeändert
werden.
Programmierschritte:
1. Schalten Sie den Sender ein und drücken Sie für
mindestens 2 s die Pfeiltaste rechts neben dem LEDFeld. Sie befinden sich nun im »Servodrehrichtungs-« Menü.
Die LED „CH1“ beginnt zu blinken („normale“ Drehrichtung).
2. Drücken Sie die MODE-Taste, wenn Sie die Drehrichtung von „normal“ auf „umgedreht“ ändern wollen.
Die LED bleibt anschließend eingeschaltet.
Geberbewegung
Drehrichtung
umgekehrt
normal
3. Wechseln Sie mit jeweils einem kurzen Druck auf die
Pfeiltaste zu den nachfolgenden Kanälen „CH2“ bis
„CH5“, deren Drehrichtung geändert werden soll. Im
Rotationsverfahren gelangen Sie durch Drücken der
Pfeiltaste wieder zu „CH1“ zurück.
4. Sie beenden dieses Menü, wenn Sie wiederum für
mind. 2 s die Pfeiltaste gedrückt halten. Ein Piepton
quittiert die Beendigung dieses Menüs.
Grundeinstellungen
47
Grundeinstellungen
Anmerkungen zur Servowegeinstellung
Anmerkungen zur Servowegeinstellung
Die mz-10 bietet keine direkte Möglichkeit, den
Servoweg, d. h. den Servoausschlag getrennt für
jedes angeschlossene Servo oder dergleichen, an die
Gegebenheiten im Modell anzupassen. Über die als
Zubehör lieferbare SMART-BOX (Best.-Nr. 33700)
können Sie dank frei programmierbarer Mischer aber
dennoch den Servoweg eines am HoTT-Empfänger
GR-12L angeschlossenen Servos über einen Mischer
(MASTER CH  SLAVE CH) 1

1, 2

2 usw. individuell für jede Steuerseite getrennt zwischen -100 % und
+100 % des normalen Steuerweges anpassen.
Darüber hinaus lässt sich die Neutralstellung der Servos
über die Funktion „TRIM“ um ± 30 % verschieben.
Eine Beschreibung der insgesamt fünf „frei programmierbaren Mischer“ finden Sie auf Seite 60.
48
Grundeinstellungen
Grundeinstellungen
Dual Rate
Fail Safe
Servoweg „Dual Rate (D/R)“
Die Dual-Rate-Funktion des mz-10-Senders ermöglicht
eine Umschaltung bzw. Beeinflussung der Steuerausschläge für Quer-(QR), Höhen- (HR) und Seitenruder
(SR) (also für die Steuerfunktionen 2 … 4) über den
D/R-Schalter oberhalb des rechten Steuerknüppels.
„Dual Rate“ wirkt direkt auf die entsprechende Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese auf ein einzelnes
Servo oder abhängig vom Leitwerktyp, siehe Seite 46,
auf mehrere Servos wirkt.
Die Steuerausschläge sind senderseitig fest eingestellt
und können auf 70% (Schalter in unterer Position) oder
100% (Schalter in oberer Position) verändert werden.
Der eingestellte D/R-Wert wirkt gleichzeitig auf alle
drei genannten Steuerfunktionen symmetrisch in beide
Richtungen der Steuerknüppel.
 100 %
 70 %
Dual Rate = 70%
Servoweg
Servoweg
Dual Rate = 100%
Steuerknüppelausschlag
Steuerknüppelausschlag
Fail Safe-Funktionen des Empfängers GR-12L
Im Lieferzustand des Empfängers (Werkeinstellung)
behalten die Servos, wenn die Verbindung zwischen
Sender und Empfänger gestört ist, ihre zuletzt als gültig
erkannten Positionen bei (Fail Safe „Hold“, siehe weiter
unten). Im Störfall leuchtet die rote LED am Empfänger GR-12L dauerhaft – die LED-Anzeige selbst ist
empfängertypabhängig –, und am Sender beginnt die
Status-LED (Graupner|SJ-Logo) 3x kurz hintereinander
in Folge zu blinken. Parallel gibt der Summer drei kurze
Warntöne ab.
Achtung:
• Nutzen Sie das Sicherheitspotenzial dieser Option,
indem Sie im Störfall wenigstens die Motordrosselposition bei Verbrennermodellen auf Leerlauf bzw.
die Motorfunktion bei Elektromodellen auf „Stopp“
bzw. bei Heli-Modellen auf „Hold“ programmieren.
Das Modell kann sich dann im Störfall nicht so leicht
selbstständig machen und so Sach- oder gar Personenschäden hervorrufen. Achten Sie aber bei der
nachfolgend beschriebenen Einstellung darauf, dass
ein evtl. bereits angeschlossener Motor während der
Überprüfung der gewählten Einstellung nicht unkontrolliert anläuft. Ziehen Sie ggf. einen erfahrenen Piloten zu Rate.
• Beachten Sie bitte, dass die entscheidenden FailSafe-Einstellungen im Empfänger gespeichert werden! Die Fail-Safe-Einstellungen nach einem Empfängerwechsel also zu erneuern und im bisherigen
Empfänger ggf. per Reset, wie auf Seite 39 beschrieben, zu löschen sind.
Fail-Safe-Variante auswählen
1. Die Fail-Safe-Einstellung ist nur im Betriebsmodus „NORMAL“ möglich: Bringen Sie den TRAINERSchalter am Sender in die Position „NORMAL“. Drücken und halten Sie den MODE-Taster auf der
Vorderseite des Senders während Sie diesen anschließend einschalten. Lassen Sie den Taster nach
dem Einschalten des Senders wieder los und schalten Sie den Empfänger GR-12L ein.
Beachten Sie, dass einige Senderparameter,
wie auf Seite 25 beschrieben, zurückgesetzt werden.
2. Der Sender befindet sich nun im Modus a) „Fail
Safe“. Die weiteren Fail-Safe-Modi b) „Hold“, c) „ein/
aus“ oder d) „Standard“ erreichen Sie durch jeweils
einen kurzen Druck auf den MODE-Taster auf der
Sendervorderseite. Im Rotationsverfahren lassen
sich die insgesamt vier Optionen aufrufen:
MODE-Taste
drücken ...
aktiver
Mode
Status-LED (Graupner|SJLogo) und Summer
a) Fail Safe
wiederholtes 1-faches Blinken
sowie je 1 Piepton
1x
b) Hold
wiederholtes 2-faches Blinken
sowie je 2 Pieptöne
2x
c) Off
wiederholtes 3-faches Blinken
sowie je 3 Pieptöne
3x
d) Standard
wiederholtes 4-faches Blinken
sowie je 4 Pieptöne
-
Grundeinstellungen
49
Grundeinstellungen
Fail-Safe-Varianten
a. Modus „Fail Safe“
Der Sender piept nach den ersten Einschalttönen je einmal in Folge. Die Status-LED (Graupner|SJ-Logo) des Senders blinkt rot. Im Störfall nehmen die Servos nach einer „Halte“-Zeit
von 0,75 Sekunden eine zuvor festgelegte Position ein. Dazu bringen Sie die betreffenden Steuerorgane Ihres Senders GLEICHZEITIG in die
gewünschte Fail-Safe-Position. Drücken Sie anschließend den MODE-Taster drei bis vier Sekunden. Nach dem Loslassen des Tasters sollten
sowohl die Status-LED (Graupner|SJ-Logo) konstant rot leuchten (sofern die Ländereinstellung
GENERAL/EUROPE eingestellt ist) und das akustische Signal des Senders verstummt sein. Der
Sender befindet sich nun wieder im Steuermodus. Überprüfen Sie die Einstellung durch ausschalten des Senders. Korrigieren bzw. wiederholen Sie ggf. die Programmierung, wenn die
Servos nicht die gewünschte Position anlaufen.
b. Modus „Hold“
(empfohlen für Helikoptermodelle!)
Der Sender piept nach einem weiteren MODETastendruck auf den vorherigen Fail-Safe-Mode
folgend je zweimal in Folge, die Status-LED
(Graupner|SJ-Logo) des Senders blinkt synchron
rot. Alle auf „halten („Hold“)“ programmierten
Servos bleiben im Falle einer Übertragungsstörung so lange an den vom Empfänger zuletzt
noch als korrekt erkannten Positionen stehen, bis
ein neues, korrektes Steuersignal beim Empfänger eintrifft.
Zum Speichern dieser Wahl drücken Sie den
MODE-Taster drei bis vier Sekunden. Nach
dem Loslassen des Tasters sollten sowohl die
50 Grundeinstellungen
Status-LED konstant rot leuchten (sofern die
Ländereinstellung GENERAL/EUROPE gewählt
ist) und das akustische Signal des Senders
verstummt sein. Dieser befindet sich nun wieder
im Steuermodus. Anderenfalls wiederholen Sie
die Prozedur.
c. Fail-Safe aus (OFF)
Im Unterschied zu „Hold“ behalten die Servos
zwar die letzte als gültig erkannte Position bei,
allerdings lassen sich Analogservos und manche
Digitalservos leicht von Hand aus ihrer Position
wegdrehen.
Der Sender piept nach einem weiteren Druck
auf den MODE-Taster je dreimal in Folge. Die
Status-LED (Graupner|SJ-Logo) des Senders
leuchtet synchron rot. Zum Speichern dieser Wahl
drücken Sie den MODE-Taster drei bis vier Sekunden. Nach dem Loslassen des Tasters leuchtet
die Status-LED konstant rot (sofern die Ländereinstellung GENERAL/EUROPE gewählt ist) und das
akustische Signal des Senders verstummt. Der
Sender befindet sich nun wieder im Steuermodus.
Anderenfalls wiederholen Sie die Prozedur.
d. Standard-Modus
(nur für Flächenmodelle geeignet!)
Der Sender piept nach dem Druck auf den
MODE-Taster je viermal in Folge. Die Status-LED
(Graupner|SJ-Logo) des Senders blinkt synchron
viermal rot in Folge. In diesem Modus bewegt sich
im Fail-Safe-Fall nur das Gasservo (Kanal 1) in
die für diesen Fall vorgegebene Fail-Safe-Position,
alle anderen Kanäle bleiben auf „Hold“. Bringen
Sie also den Gas-Steuerknüppel sowie ggf.
dessen Trimmung in die gewünschte Position
und drücken Sie dann zum Speichern dieser
Wahl den MODE-Taster drei bis vier Sekunden.
Nach dem Loslassen des Tasters sollten sowohl
die Status-LED konstant rot leuchten (sofern die
Ländereinstellung GENERAL/EUROPE gewählt
ist) und das akustische Signal des Senders verstummt sein. Der Sender befindet sich nun wieder
im Steuermodus. Anderenfalls wiederholen Sie
die Prozedur.
Lehrer/Schüler (L/S)
L/S-Verbindung Sender
Drahtloses Lehrer-Schüler-System
Mit der mz-10 HoTT können zwei HoTT-Sender auch
kabellos zu einem Lehrer-Schüler-System kombiniert
werden. Dabei muss der zweite Sender keine mz-10
HoTT sein. Auch jeder andere HoTT-Sender mit der
Möglichkeit des kabellosen L/S-Betriebs ist dazu geeignet. Lesen Sie dazu die entsprechende Bedienungsanleitung des HoTT-Fernsteuersystems!
Die spätere Umschaltung der Steuerfunktionen im L/SBetrieb vom Lehrer- zum Schülersender erfolgt durch
den TRAINER-Schalter auf der rechten Oberseite des
Senders:
normal („NORMAL“)
Lehrer
(„TEACHER“)
 Schüler („PUPIL“)
Die Beschreibung basiert auf der zum Zeitpunkt
der Drucklegung dieser Anleitung aktuellen
Firmware-Version 1.40 der mz-10-Sendersoftware. Es
ist jedoch nicht auszuschließen, dass nach einem der
nächsten Updates die nachfolgende Beschreibung nicht
mehr mit der dann gegebenen Funktionalität des L/SSystems übereinstimmt.
In dem nun beschriebenen kabellosen L/S-Betrieb
mit einem mz-10-Sender als Lehrer- und/oder Schülersender wird der Empfänger im Schulungsmodell
an den Schülersender gebunden.
Anschließend erfolgt für die Übergabe der Steuerfunktionen vom Lehrer- zum Schülersender eine Bindung
zwischen Lehrer- und Schülersender.
Betriebsmodus für Lehrer – Schüler
Betriebsmodus „Lehrer-“ bzw. „Schülersender“
einstellen
Im späteren Verlauf, also sobald der Empfänger an den
Schülersender gebunden ist, muss der Sender mz-10 so
eingestellt werden, wie er später verwendet werden soll,
also als Lehrer- oder als Schülersender.
Um den Betriebsmodus zwischen ...
• „NORMAL“ (nur in diesem Modus ist ein Binding
zwischen Sender und HoTT-Empfänger möglich),
• „TEACHER“ (Lehrer) und
• „PUPIL“ (Schüler)
zu wechseln, bringen Sie den TRAINER-Schalter bei
ausgeschaltetem Sender zunächst in die gewünschte
Position, drücken und halten den MODE-Taster und
schalten dabei den Sender ein. An erforderlicher Stelle
wird auf diese Modus-Einstellung verwiesen.
Wichtige Hinweise:
• Jedes Mal, wenn Sie den Sender mz-10 auf den Betriebsmodus „NORMAL“ einstellen, werden folgende
Parameter zurückgesetzt:
» Ländereinstellung von „FRANCE/USA“ auf „GENERAL“ bzw. „UNIVERSAL/EUROPE“,
» digitale Trimmung auf Neutralposition,
» Warnschwelle Senderbatterie bzw. -akku auf
4,5 V, sofern diese über die optionale SMART-BOX
verändert worden ist.
Die Fail-Safe-Einstellung dagegen bleibt erhalten.
und auf Seite 24 beschrieben, optisch und akustisch bei jedem Einschalten des Senders angezeigt:
Status-LED
Summer
Beschreibung
Graupner|SJ-Logo
leuchtet dauernd
Einschaltsignal (3 Sender im
unterschiedliche Modus „NORPieptöne)
MAL“
blinkt im
2-s-Rhythmus
je 1x
zwei einzelne
Pieptöne nach
dem Einschalten
Sender im
Schüler-Modus
(„PUPIL“)
blinkt im
2-s-Rhythmus
je 2x
2x zwei kurze
Pieptöne nach
dem Einschalten
Sender im
Lehrer-Modus
(„TRAINER“)
Der Sender mz-10 verbleibt unabhängig von der anschließenden TRAINER-Schalterstellung auch nach
erneutem Einschalten in dem einmal eingestellten
Betriebsmodus „NORMAL“, „TEACHER“ oder „PUPIL“,
bis dieser Modus wieder geändert wird.
• Die Ländereinstellung „EUROPE/GENERAL“ bzw.
FRANCE/USA), siehe Seite 44, ist sowohl im Lehrer- als auch im Schülersender gleich einzustellen.
Der eingestellte Modus wird auch, wie nachfolgend
Lehrer-Schüler-System
51
Lehrer/Schüler (L/S)
Grundsätzliche Einstellungen Schülersender
Grundsätzliche Einstellungen eines Schülersenders
Generell gilt für den Schülersender – gleichgültig ob
mz-10 oder ein anderer HoTT-Sender –, dass das vom
Schüler zu steuernde Modell komplett im Lehrersender
zu programmieren ist. Im Schülersender verbleibt die
Programmierung in der Grundstellung – bis auf die Steueranordnung (und – bei anderen Sendern – die Option
Gas-Minimum vorn oder hinten). Alle sonstigen Einstellungen einschließlich eventueller Trimmungen sowie alle
Misch- und Koppelfunktionen erfolgen ausschließlich im
Lehrersender. Bei der Zuordnung der Steuerfunktionen
sind die üblichen Konventionen einzuhalten:
Kanal
Funktion
1
Motordrossel/Pitch
2
Querruder/Rollen
3
Höhenruder/Nicken
4
Seitenruder/Heckrotor
Die entsprechenden Einstellungen in der mz-10 als
Schülersender können/sollten Sie schon jetzt vornehmen:
Bei der mz-10 setzen Sie – in jedem Betriebsmodus
möglich – eventuell geänderte Servodrehrichtungen zurück, die „REVERSE“-LED-Anzeige der Kanäle CH1 bis
CH5 muss blinken, siehe Seite 47. Löschen Sie ggf.
auch einen der voreingestellten Leitwerktypen „V-TAIL“,
„2AILE“ bzw. „DELTA“, siehe Seite 46.
Bei anderen HoTT-Sendern mit mehreren Modellspeichern, nehmen Sie einen noch unbelegten Modellspeicherplatz und benennen diesen z. B. mit „Schüler“.
Lesen Sie dazu die entsprechende Anleitung.
Die Steueranordnung (Gas links/rechts, siehe Seite
52
Lehrer-Schüler-System
45) eines Schülersenders mz-10 darf dagegen durchaus vom Lehrersender abweichen, um den Gewohnheiten des Schülers gerecht zu werden.
Das zur Schulung vorgesehene Modell muss somit
völlig unabhängig vom jeweils anderen Sender vom
Lehrersender uneingeschränkt steuerbar sein.
Nachfolgend wird das L/S-System mit einer mz-10 als
Lehrer- und als Schülersender beschrieben.
mz-10 als Lehrersender
mz-10 als Lehrersender in Kombination ...
a) ... mit einer mz-10 als Schülersender
Von einer mz-10 als Lehrersender werden grundsätzlich
alle fünf Steuerkanäle an den Schülersender übergeben.
1. Setzen Sie den Schülersender wie zuvor beschrieben auf die Werkeinstellung zurück.
2. Binden Sie zunächst den Schülersender mz-10 an
den HoTT-Empfänger im Schulungsmodell. Dies ist
allerdings NUR im Betriebsmodus „NORMAL“ möglich, wie auf Seite 51 beschrieben.
3. Anschließend stellen Sie den Betriebsmodus der
mz-10 auf „PUPIL“ (Schüler-Modus) um, siehe Seite 51.
Der „PUPIL“-Betriebsmodus wird im Anschluss an
die Einschalt„melodie“ quittiert mit einer blinkenden
Status-LED (Graupner|SJ-Logo) sowie zweimal in
Folge mit einem einzelnen Piepton. Die Verbindung
zum zuvor gebundenen HoTT-Empfänger ist allerdings nunmehr unterbrochen.
Lassen Sie den TRAINER-Schalter wieder los. Unabhängig von der Schalterstellung bleibt der Schülersender nun im Betriebsmodus „PUPIL“.
4. Jetzt bringen Sie den als Lehrersender vorgesehenen mz-10-Sender in den Lehrer-Betriebsmodus,
siehe Seite 51.
Der Sender mz-10 quittiert diesen Modus im Anschluss an die Einschalt„melodie“ mit wiederholenden doppelten Blinkzeichen der Status-LED (Graupner|SJ-Logo) sowie zweimal in Folge mit einem
doppelten Piepton.
5. Abschließend werden Schüler- und Lehrersender
miteinander wie folgt miteinander gebunden.
Während des Binde-Vorganges sollte der Abstand
mz-10 als Lehrersender
der beiden Sender nicht zu klein gewählt werden
(durchaus bis 2 m). Ggf. ist die Positionierung der beiden Sender zu ändern und der Binde-Prozess erneut
auszulösen. (Halten Sie aber immer ausreichenden
Abstand zum bereits gebundenen und eventuell noch
eingeschalteten HoTT-Empfänger.) Bei zu geringem
Abstand können akustische Fehlermeldungen eine
Störung signalisieren, siehe Seite 24.
Drücken und halten Sie den MODE-Taster des
eingeschalteten mz-10 Schülersenders bis zum
ersten Piepton. Danach drücken und halten Sie den
MODE-Taster des Lehrersenders mz-10 bis zum
ersten Piepton. Lehrer- und Schülersender sind
miteinander gebunden. An beiden Sendern leuchtet
die BIND-LED.
6. Lehrer-Schüler-Betrieb
In der Schalterposition „TEACHER“ des Lehrersenders übernimmt nun die mz-10 sämtliche Steuerfunktionen, in der Schalterstellung „PUPIL“ des Lehrersenders kann der Schüler das Modell steuern, bis
der (selbstneutralisierende) TRAINER-Schalter wieder losgelassen wird.
7. Funktionskontrolle
Vor dem eigentlichen Modellbetrieb müssen Sie das
L/S-System zwischen Lehrer- und Schülersender
auf einwandfreie Funktion testen. Funktioniert der
„TEACHER“- bzw. „PUPIL“-Betrieb nicht, ist der Abstand zwischen Lehrer- und Schülersender zu groß
(oder auch zu gering) oder aber die Bindung ist fehlgeschlagen. Im letzteren Fall schalten Sie beide
Sender aus und wiederholen die vorangegangenen
Schritte.
WARNUNG: Auf keinen Fall darf der Lehrersender im Modellbetrieb auch nur kurzzeitig
ausgeschaltet werden. Ohne Lehrersender kann das
Modell nicht vom Schülersender gesteuert werden.
Falls die Verbindung zum Schülersender unterbrochen
ist, kann das Modell vom Lehrersender gesteuert
werden. Den L/S-Schalter müssen Sie in diesem Fall
loslassen, sodass er in der „TEACHER“-Stellung steht.
Auch wenn Schüler- und/oder Lehrersender
vorübergehend bei Nichtgebrauch ausgeschaltet
werden, bleibt der PUPIL- bzw. TEACHER-Betriebsmodus beim erneuten Einschalten erhalten, bis Sie diesen
wieder ändern.
b) ... mit z. B. einer mx-16 HoTT als Schülersender
Beispielhaft wird anhand einer mx-16 HoTT gezeigt,
wie andere HoTT-Anlagen als Schülersender im kabellosen L/S-System eingesetzt werden können. Lesen
Sie ansonsten bitte in der entsprechenden Anleitung
das Kapitel zum kabellosen Lehrer/Schüler-System.
Vergessen Sie nicht, den Schülersender zuvor auf die
Werkeinstellungen zurückzusetzen bzw. einen noch
unbelegten Speicherplatz zu verwenden (s. auch Seite
52 ). Lesen Sie dazu den entsprechenden Abschnitt
in der Anleitung des jeweiligen Senders.
1. Nachdem Sie wie zuvor unter (a) beschrieben den
Lehrersender mz-10 in den „TEACHER“-Modus gebracht und den Schülersender, hier mx-16, mit dem
Empfänger des Schulungsmodells gemäß der jeweiligen Sender-Anleitung gebunden haben ...
2. ... schalten Sie den ggf. ausgeschalteten Schülersender mx-16 wieder ein. Wählen Sie „HF =
AUS“ (= EIN auch möglich) beim Einschalten. Blättern Sie mit den Pfeiltasten der linken oder rechten
4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Lehrer/Sch« des
Multifunktionsmenüs. (Die zuvor an den Schülersender mx-16 gebundene Empfangsanlage des Schulungsmodells muss während des folgenden Prozesses nicht zwingend eingeschaltet sein. Halten Sie
bei eingeschaltetem Empfänger aber einen genügend großen Abstand zum Schüler- bzw. Lehrersender.)
Lehrer-Schüler-System
53
Lehrer/Schüler (L/S)
mz-10 als Lehrersender
Ser voeinst
D/R Expo
Flächenmix
Ser voanz.
Fail-Safe
Lehrer/Sch
Gebereinst
Phasentrim
Freie Mix
Allg.Einst
Telemetrie
Info Anz.
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste der rechten 4-Wege-Taste öffnen Sie diesen Menüpunkt:
L/S:Schül
–S
L
de-Prozess erneut auszulösen.
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste der rechten 4-Wege-Taste aktivieren Sie den Binding-Prozess zwischen Schüler- und Lehrersender. Die Anzeige n/v wechselt zu BINDING.
Drücken Sie nun unmittelbar den MODE-Taster des
eingeschalteten Lehrersenders mz-10. Nach ein paar
Sekunden wird der erfolgreiche Binding-Vorgang
durch einen kurzen Piepton bestätigt, das Schulungsmodell kann mit dem Lehrersender gesteuert
werden.
Beim Schülersender mx-16 HoTT wechselt die Anzeige von BINDEN zu EIN:
1 2 3 4 5 6 7 8
n/v
SW: ––– BIND:
Bringen Sie den Marker / Cursor mit den Pfeiltasten
der linken oder rechten 4-Wege-Taste zum Eingabefeld „BIND“. Sollte rechts neben „SW:“ ein Schalter
zu sehen sein, ist dieser zuvor zwingend(!) zu
löschen, siehe Abbildung:
L/S:Schül
–S
L
1 2 3 4 5 6 7 8
SW: ––– BIND:
n/v
3. Abschließend werden Schüler- und Lehrersender
miteinander gebunden.
Während dieses Binde-Vorganges sollte der
Abstand der beiden Sender nicht zu klein
(durchaus bis zu ca. 2 m) sein. Ggf. ist die Positionierung der beiden Sender zu ändern und der Bin54
Lehrer-Schüler-System
L/S:Schül
–S
L
1 2 3 4 5 6 7 8
SW: ––– BIND:
EIN
Kehren Sie nun über die ESC-Taste zum Grunddisplay zurück.
Um die Übergabe der Steuerfunktionen vom Lehrersender mz-10 auf den Schülersender zu übertragen,
müssen Sie den TRAINER-Schalter des Lehrersenders mz-10 HoTT in Richtung „PUPIL“ ziehen. In
dieser Schalterposition hat der Schülersender die
Kontrolle über das Modell. Lassen Sie den Schalter
wieder los, wenn das Modell wieder vom Lehrersender aus gesteuert werden soll.
4. Funktionskontrolle
Vor dem eigentlichen Modellbetrieb müssen Sie das
L/S-System zwischen Lehrer- und Schülersender
auf einwandfreie Funktion testen. Funktioniert der
„TEACHER“- bzw. „PUPIL“-Betrieb nicht, ist der Abstand zwischen Lehrer- und Schülersender zu groß
(oder auch zu gering) oder aber die Bindung ist fehlgeschlagen. Schalten Sie beide Sender aus und wiederholen Sie die vorangegangenen Schritte.
WARNUNG: Auf keinen Fall darf der Lehrersender im Modellbetrieb auch nur kurzzeitig
ausgeschaltet werden. Ohne Lehrersender kann das
Modell nicht vom Schülersender gesteuert werden.
Falls die Verbindung zum Schülersender unterbrochen
ist, kann das Modell vom Lehrersender gesteuert
werden. Den L/S-Schalter müssen Sie in diesem Fall
loslassen, sodass er in der „TEACHER“-Stellung steht.
Auch wenn Schüler- und/oder Lehrersender
vorübergehend bei Nichtgebrauch ausgeschaltet
werden, bleibt der PUPIL- bzw. TEACHER-Betriebsmodus beim erneuten Einschalten erhalten, bis Sie diesen
wieder ändern.
mz-10 als Schülersender
mz-10 als Schülersender in Kombination...
a) ... mit einer mz-10 als Lehrersender
Siehe Beschreibung oben: „mz-10 als Lehrersender“.
b) ... mit einer z. B. mx-16 als Lehrersender
1. Setzen Sie zunächst alle eventuell vorgenommen
Einstellungen (Servodrehrichtung und Leitwerktyp)
wie auf 52 im Abschnitt „Grundsätzliche Einstellungen eines Schülersenders“ beschrieben bei der
mz-10 als Schülersender zurück. Die Steueranordnung kann allerdings unabhängig vom Lehrersender
gesetzt werden.
2. Binden Sie den Empfänger im Schulungsmodell an
den Schülersender mz-10. Sofern noch nicht der Betriebsmodus „NORMAL“ eingestellt ist, schalten Sie
den Betriebsmodus der mz-10 entsprechend um, wie
im Abschnitt „Betriebsmodus Lehrer- bzw.- Schülersender einstellen“ (Seite 51) beschrieben, da ansonsten ein „Binding“ nicht möglich ist. Schalten Sie
den Sender anschließend wieder aus.
3. Stellen Sie nach diesem „Binding“ den Schülersender mz-10 auf den „PUPIL“-Betriebsmodus
(Schüler-Betriebsmodus) um, siehe Seite 51. Lassen Sie den TRAINER-Schalter wieder los. (Der
spätere L/S-Betrieb ist beim Schülersender mz-10
unabhängig von der Schalterstellung seines TRAINER-Schalters.)
4. mx-16 HoTT: Schalten Sie den als Lehrersender vorgesehenen Sender ein – HF= AUS (oder auch =EIN
wählen) – und blättern Sie mit den Pfeiltasten der linken oder rechten 4-Wege-Taste zum Menüpunkt
»Lehrer/Sch« des Multifunktionsmenüs. (Die zuvor
an den Schülersender gebundene Empfangsanlage
des Schulungsmodells muss während des folgenden
Prozesses nicht zwingend eingeschaltet sein):
Ser voeinst
D/R Expo
Flächenmix
Ser voanz.
Fail-Safe
Lehrer/Sch
Gebereinst
Phasentrim
Freie Mix
Allg.Einst
Telemetrie
Info Anz.
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste der rechten 4-Wege-Taste öffnen Sie diesen Menüpunkt:
übergeben – siehe obige Abbildung.
Um die Übergabe durchführen zu können, müssen
Sie noch einen Lehrer-Schüler-Umschalter zuordnen.
Platzieren Sie dazu die Markierung mit den Pfeiltasten der linken oder rechten 4-Wege-Taste links unten neben „SW:“ und weisen Sie einen Schalter zu.
Verwenden Sie dazu vorzugsweise einen oder den
Momentschalter SW 1, um die Steuerung jederzeit
am Lehrersender zurücknehmen zu können:
L/S:Schül
–S
L
1 2 3 4 5 6 7 8
n/v
SW: ––– BIND:
Geben Sie mit jeweils einem Druck auf die zentrale
SET-Taste der rechten 4-Wege-Taste die an den
Schüler zu übergebenden Steuerkanäle frei. Das
Symbol wechselt jeweils von zu . Beispielsweise:
L/S:Schül
–S
L
1 2 3 4 5 6 7 8
n/v
SW: 1
BIND:
5. Schüler- und Lehrersender miteinander binden:
Bringen Sie nun die Markierung mit den Pfeiltasten
der linken oder rechten 4-Wege-Taste nach rechts,
zu „BIND: n/v“:
L/S:Schül
–S
L
1 2 3 4 5 6 7 8
n/v
SW: ––– BIND:
Soll beispielsweise die Querruder-Funktion
(2) vom Lehrer übergeben werden und ist
das Modell mit zwei Querruderservos ausgestattet,
welche üblicherweise an den Empfängeranschlüssen
2 und 5 angeschlossen sind, dann ist beim kabellosen System folglich die Steuerfunktion 2 (nicht
zusätzlich 5) für die Querruderbetätigung zu
L/S:Lehr.
S
¿L
1 2 3 4 5 6
n/v
SW: 1
BIND:
Schließen Sie ggf. den definierten Lehrer-/Schüler-Umschalter …
Lehrer-Schüler-System
55
Lehrer/Schüler (L/S)
mz-10 als Schülersender
L/S:Schül
–S
L
1 2 3 4 5 6
SW: 1
BIND: BINDEN
Bevor Sie aber den BIND-Vorgang am Lehrersender
auslösen, müssen Sie zuerst den MODE-Taster des
Schülersenders mz-10 drücken, bis dessen Summer
einen Piepton abgibt. Erst jetzt betätigen Sie die
SET-Taste des Lehrersenders, um den „Binding“-Prozess zwischen Schüler- und Lehrersender auszulösen. Erscheint im Display anstelle des blinkenden
„BINDEN“ „EIN“, sind Lehrer- und Schülersender
miteinander gebunden. Am Sender mz-10 leuchtet
die BIND-LED.
L/S:Schül
¿S
L
1 2 3 4 5 6
SW: 1
BIND:
EIN
Sollte die Verbindung unterbrochen oder fehlerhaft
sein, piept der Schüler- und /oder Lehrersender
wiederholt . Schalten Sie beide Sender aus und
wiederholen Sie den letzten Schritt.
6. Funktionskontrolle
Vor dem eigentlichen Modellbetrieb müssen Sie das
L/S-System zwischen Lehrer- und Schülersender
auf einwandfreie Funktion testen. Funktioniert der
„TEACHER“- bzw. „PUPIL“-Betrieb nicht, ist der Abstand zwischen Lehrer- und Schülersender zu groß
56
Lehrer-Schüler-System
Lehrer-Schüler-Betrieb
oder aber die Bindung ist fehlgeschlagen, z. B. bei zu
geringem Abstand. Im letzteren Fall schalten Sie beide Sender aus und wiederholen die vorangegangenen Schritte.
Auch wenn Schüler- und Lehrersender vorübergehend ausgeschaltet werden, bleibt der
PUPIL- bzw. TEACHER-Betriebsmodus beim erneuten
Einschalten erhalten, bis der Modus geändert wird. Bei
der mx-16 werden Sie nach dem Einschalten „gefragt“,
ob Sie den L/S-Betrieb FORTführen oder beenden
(AUS) möchten,
Lehrer-Schüler-Betrieb
Wichtiger Hinweis: Überprüfen Sie unbedingt
VOR der Aufnahme eines Lehrer-/Schüler-Betriebs am betriebsbereiten Modell alle Funktionen
auf korrekte Übergabe.
Während des Schulungsbetriebs können Lehrer und
Schüler durchaus lockeren Abstand halten. Die sogenannte Rufweite (max. 50 m) sollte allerdings keinesfalls
überschritten werden, und es sollten sich auch keine
weitere Personen zwischen Lehrer und Schüler befinden, da dies die Reichweite des zur Verbindung der
beiden Sender genutzten Rückkanals verringern kann.
Des Weiteren ist zu beachten, dass wegen der
Nutzung des Rückkanals für die kabellose
Lehrer-/Schüler-Funktion in diesem Modus keine Telemetrie-Daten des Modells übertragen werden können.
Sollte es während des Schulungsbetriebes dennoch
einmal geschehen, dass die Verbindung zwischen
Lehrer- und Schülersender verloren geht, dann übernimmt automatisch der Lehrersender die Steuerung des
Modells. Befindet sich in dieser Situation der L/S-Umschalter des Senders mz-10 als Lehrersender in der
„Schüler“-Position, dann müssen Sie diesen loslassen,
um die Steuerung wieder vom Lehrersender zu übernehmen.
In beiden Fällen sollten Sie vordergründig für geringeren
Abstand zwischen den beiden Sendern sorgen. Hilft dies
nicht, dann sollten Sie umgehend den Modellbetrieb
beenden und nach der Ursache suchen.
Mögliche Fehlerursachen:
• Schülersender nicht bereit
• Fehlendes „Binding“ zwischen Lehrersender und
HoTT-Empfänger im Schulungsmodell.
Telemetrie
nur mit optionaler SMART-BOX (Best.-Nr. 33700)
Allgemeine Hinweise zur Telemetrie
Über die als Zubehör erhältliche SMART-BOX (Best.-Nr.
33700) sind in Echtzeit Sender- und Empfängerdaten
sowie Daten optional angeschlossener Telemetrie-Sensoren, siehe Anhang, abrufbar und programmierbar.
Die über die SMART-BOX zugänglichen Funktionen sind abhängig vom verwendeten HoTTEmpfänger und bei dem dem Set beiliegenden Empfänger GR-12L eingeschränkt nutzbar. Lesen Sie vor
Gebrauch unbedingt die jeweils aktuelle Anleitung des
benutzten Empfängers bzw. der SMART-BOX, die Sie im
Downloadbereich des Produktes auf der Internetseite
www.graupner.de finden.
Empfängerdaten des GR-12L werden über den im
HoTT-Empfänger integrierten Rückkanal an den Sender
bzw. die SMART-BOX übertragen.
An den Empfängern GR-12L (Best.-Nr. S1012), GR-12S
HoTT (Best.-Nr. 33505), GR-12 HoTT (Best.-Nr. 33506),
GR-16 (Best.-Nr. 33508) sowie GR-24 HoTT (Best.Nr. 33512) kann über den Telemetrie-Eingang jeweils
1 Telemetrie-Sensor, siehe Anhang, angeschlossen
werden.
Die Updatefähigkeit dieser und zukünftiger Empfänger
durch den Anwender hält die zugehörigen »Telemetrie«-Menüs immer auf dem neuesten Stand und sichert
die Erweiterung um zukünftige Funktionen oder Sprachen.
Nach der Registrierung Ihres Produkts, siehe
Seite 4, werden Sie automatisch per E-Mail
über neue Updates informiert.
ACHTUNG: Nach einem Update der Sendersoftware müssen Sie jedoch unbedingt alle
zuvor vorgenommenen Einstellungen überprüfen.
Die erforderlichen Programme und Informationen
finden Sie beim entsprechenden Produkt jeweils im
Downloadbereich unter www.graupner.de. Es wird empfohlen, immer die aktuelle Firmware auf die Geräte zu
übertragen, um so auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Eine ausführliche Anleitung zum Update-Programm
„Firmware_Upgrade_grStudio_Ver-X“ finden Sie ebenfalls auf der Graupner|SJ Homepage.
Wichtige Hinweise:
• Die nachfolgende Beschreibung stellt die zum Zeitpunkt der Drucklegung zur Verfügung stehenden
Telemetrie-Funktionen des Senders mz-10 in Kombination mit dem Empfänger GR-12L und der als Zubehör erhältlichen SMART-BOX dar.
• Wie bereits im Abschnitt „Binding mehrerer Empfänger“ auf Seite 32 angemerkt, können bei Bedarf
auch mehrere Empfänger pro Modell gebunden werden. Beim späteren Betrieb ist jedoch nur derjenige Empfänger, der zuletzt gebunden wurde,
imstande, eine Telemetrie-Verbindung zum Sender aufzubauen! Das bedeutet aber umgekehrt,
dass nur der zuletzt gebundene Empfänger auch per
»Telemetrie«-Menü angesprochen werden kann!
Ggf. ist also die Bindungs-Reihenfolge zu ändern, bevor an einem bestimmten Empfänger Einstellungen
vorgenommen werden können.
• Achten Sie beim Einstellen der Fernsteuerung unbedingt darauf, dass die Senderantenne immer ausreichend weit von den Empfängerantennen entfernt ist!
Mit etwa 1 m Abstand sind Sie diesbezüglich auf der
sicheren Seite. Andernfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.
Achten Sie beim Betrieb von Schleppmodel•
len auf einen Mindestabstand von ca. 50 cm
zwischen den beteiligten Empfangsanlagen bzw. zwischen deren Antennen. Verwenden Sie ggf. als Satellitenempfänger einsetzbare HoTT-Empfänger. Anderenfalls sind Störungen durch den Rückkanal nicht
auszuschließen.
• Da die Telemetrie-Daten zwischen Sender und EmpTelemetrie
57
Telemetrie
fänger nur nach jedem vierten Datenpaket ausgetauscht werden, benötigt die Datenübertragung technisch bedingt eine gewisse Zeit, sodass die Reaktion
auf Bedientasten und Einstellungsänderungen nur
verzögert erfolgt. Hierbei handelt es sich also nicht
um einen Fehler.
Programmierungen am Modell oder an Sen•
soren dürfen nur erfolgen, wenn sich das Modell am Boden befindet. Nehmen Sie Einstellungen
nur bei ausgeschaltetem Motor bzw. abgeklemmtem
Antriebsakku vor! Ungewollte Programmierungen
sind sonst nicht auszuschließen.
• Alle Einstellungen, die Sie beim HoTT-Empfänger
über das »Telemetrie«-Menü der SMART-BOX vornehmen, werden ausschließlich im HoTT-Empfänger
gespeichert und ggf. im Zuge des Umsetzens eines
Empfängers in ein anderes Modell mit übernommen.
Führen Sie einen Reset aus, um den Empfänger auf
die Werkeinstellungen zurückzusetzen, siehe Seite 39.
Programmieren Sie deshalb die seitens des Senders
mz-10 zur Verfügung stehenden Optionen Servodrehrichtungsumkehr, Leitwerkseinstellungen und
Dual Rate vorzugsweise nur über den Sender mz-10.
Anderenfalls überlagern sich die Einstellungen gegenseitig, was im späteren Betrieb günstigstenfalls
zu Unübersichtlichkeit, ungünstigstenfalls zu Problemen führen kann.
58
Telemetrie
Montage SMART-BOX
Grundsätzliche Bedienung
Montage der optionalen SMART-BOX (s. Anhang)
Grundsätzliche Bedienung der SMART-BOX
Montieren Sie die SMART-BOX idealerweise am Haltebügel Ihres Senders.
Verbinden Sie anschließend die SMART-BOX bei ausgeschaltetem Sender über das dieser Box beiliegende dreiadrige Kabel mit dem Sender mz-10 auf der
Senderrückseite mit der 3-poligen Buchse „ DATA / S +
-“. Das andere Ende stecken Sie in die Buchse auf der
rechten Seite der SMART-BOX.
Achten Sie auf die kleinen seitlichen Fasen am Stecker,
um eine Verpolung zu verhindern. Wenden Sie auf
keinen Fall Gewalt an, der Stecker sollte leicht einrasten. Die Buchsen sind auch entsprechend beschriftet:
schwarze bzw. braune Litze (-), rote Litze (+) und
orangefarbene Litze (S).
Sollten Sie das Verbindungskabel doch falsch
herum eingesteckt haben, werden keinerlei
Telemetriedaten angezeigt.
Bedienung der SMART-BOX
Wie bereits erwähnt, sind die über die SMART-BOX
zugänglichen Telemetrie-Daten bei dem dem Set
beiliegenden Empfänger GR-12L eingeschränkt. Lesen
Sie bei anderen HoTT-Empfängern deren zugehörige
Anleitung.
Weiterführende Bedienschritte entnehmen Sie bitte
der aktuellen Anleitung zur SMART-BOX, die Sie im
Downloadbereich des Produktes im Internet finden.
Die Bedienung des »Telemetrie«-Menüs der SMARTBOX geschieht über die vier oben angebrachten Tasten.
Mit den Tasten ESC und ENTER können Sie zwischen
den verschiedenen Displays umschalten. Die korrespondierenden Richtungshinweise finden Sie auf jeder
Displayseite rechts oben in Form von spitzen Klammern
(<>), siehe nachfolgende Abbildungen. Ist nur eine
spitze Klammer zu sehen, dann befinden Sie sich auf
der jeweils ersten bzw. letzten Seite. Ein Seitenwechsel
ist dann nur noch in der angezeigten Richtung möglich.
Mit den Tastern DEC und INC können Sie die Parameter
innerhalb der Display-Anzeige anwählen (INC bewegt
den Cursor nach unten, DEC nach oben).
Menüzeilen, in denen Parameter geändert werden können, sind durch eine vorangestellte spitze Klammer (>)
markiert. Durch Drücken der Pfeiltasten INC oder DECTaste springt der „>“-Zeiger eine Zeile vor bzw. zurück.
Nicht anspringbare Zeilen sind nicht veränderbar.
Um einen Parameter zu ändern, drücken Sie die Tasten
INC und DEC gleichzeitig (der Parameter wird invers
dargestellt), verändern den Wert innerhalb des möglichen Einstellbereiches mit der INC oder DEC Taste und
übernehmen den Wert durch nochmaliges gleichzeitiges
Einstellungen/Anzeigen: Sender (TX) und Empfänger (RX)
Drücken der Tasten INC und DEC. Mit einem Druck auf
die ESC-Taste kehren Sie wieder zur Ausgangsposition
zurück.
Einstellungen / Anzeigen
Menü »SETTING AND DATAVIEW« (Einstellen und
Anzeigen)
Auf der ersten, mit …
TX (Sender)
… überschriebenen Displayseite des Untermenüs
»SETTING AND DATAVIEW« können nur teilweise
Einstellungen vorgenommen werden. Diese Seite dient
zur Information der allgemeinen Sendereinstellungen:
TX
ACTION
VOLT: 05.4V
MAXIMUM VOLT: 05.5V
MINIMUM VOLT: 05.4V
ALARM
VOLT: 04.5V
COUNTRY
: GENERAL
RANGE TEST: OFF
90s
Zeile
Erläuterung
mögliche
Einstellungen
ACTION
VOLT
Aktuelle Betriebsspannung des Senders in Volt
-
MAXIMUM maximale BetriebsVOLT
spannung seit dem
letzten Einschalten
in Volt
-
MINIMUM
VOLT
-
minimale Betriebsspannung seit dem
letzten Einschalten
in Volt
ALARM
VOLT
Spannung, bei der
das Sender-Unterspannungswarnsignal
ertönt
COUNTRY Ländereinstellung
4 ...15 V in
0,1-V-Schritten
(Werkeinstellung
4.5 V
GENERAL oder
FRANCE/USA
RANGE
TEST
zeigt an, ob der
OFF / ON
Reichweitetest läuft,
(Sender piepst in
schneller Folge)
bei laufendem Test
wird die Restzeit angezeigt
Unterspannungswarnung Sender (ALARM VOLT)
Sie können die Spannung, bei deren Unterschreitung
der Alarm (jeweils 5 Pieptöne sowie 5-maliges Blinken
der Status-LED in Folge) ausgelöst wird, zwischen 4
und 15 V einstellen – Werkeinstellung 4.5 V.
Bei aktivem Alarm werden oben rechts im Display der
SMART-BOX „VOLT.E“ sowie die Parameter zu „ACTION
VOLT“ und „ALARM VOLT“ werden invers dargestellt.
Ländereinstellung (COUNTRY)
Die Ländereinstellung ist erforderlich, um den diversen
Richtlinien der einzelnen Länder gerecht zu werden.
Beachten Sie dazu die Erläuterungen auf Seite 44
dieses Handbuches.
Reichweite- und Funktionstest (RANGE TEST)
Diese Option schaltet den Reichweite- und Funktionstest ein oder aus, die verbleibende Restzeit wird im
Display angezeigt. Die Anzeige funktioniert auch, wenn
der Reichweitetest über den MODE-Taster am Sender
gestartet wird. Näheres hierzu siehe Seite 33.
RX (Empfänger)
Blättern Sie mit der INC-Taste von der TX-Seite weiter
Telemetrie
59
Telemetrie
Einstellungen/Anzeigen
zur RX-Seite „RECEIVER 1.30 >“. Auf dieser Seite
der SMART-BOX haben Sie bei dem Set beiliegenden
Empfänger GR-12L zwei Einstellmöglichkeiten.
RECEIVER
1.30
ALARM VOLT:
3.7V
ALARM TEMP:
65°C
PERIOD:
10ms
SENSOR at CH5:
NO
SUMD at CH6:
NO
Zeile
Erläuterung
RECEIVER 1.30
(aktuelle) Firmware-Version
ALARM VOLT
Niederspannungswarnung 3,5 ...
5,6 V
ALARM TEMP
Temperatur-Warnung 30 ... 80°C
PERIOD
Zykluszeit 10 oder 20 ms
SENSOR at CH5 YES: CH5 für Telemetrie-Sensor
NO: CH5 für Servoanschluss
SUMD at CH6
YES: CH6-Daten im SUMD-Format
NO: CH6 für Servoanschluss
ALARM VOLT: Niederspannungswarnung
Fällt die Empfängerspannung unter die eingestellte
Spannung, gibt der Sender pro Sekunde einen Signalton aus. Spannungsbereich 3,5 ... 5,6 V. Die aktuelle
Empfängerakkuspannung kann über die Telemetrie-Anzeige „RECEIVE“ im Menü »MODEL SELECT« ausgelesen werden, siehe weiter unten.
ALARM TEMP: Temperaturwarnung
Steigt die Empfängertemperatur über die eingestellte
Temperatur, gibt der Sender pro Sekunde einen Signalton aus. Temperaturbereich 30 ~ 80 °C. Die aktuelle
60
Telemetrie
Free Mixer (freie Mischer)
Empfängertemperatur kann über die Telemetrie-Anzeige
„RECEIVE“ im Menü »MODEL SELECT« ausgelesen
werden, siehe weiter unten.
PERIOD: Zykluszeit
Der PPM-Ausgabe-Zyklus des Empfängers kann auf
10 ms und 20 ms geändert werden. Werden nur digitale
Servos verwendet, empfiehlt sich eine Zykluszeit von
10 ms. In allen anderen Fällen müssen 20 ms eingestellt
werden.
SENSOR at CH5
„YES“: Kanal CH5 wird als Eingang für Telemetrie-Sensoren verwendet.
„NO“: Kanal CH5 wird als PPM-Ausgang für Servos
verwendet.
SUMD at CH6
„YES“: Empfänger gibt Kanal-Daten als SUMD-Format
aus.
„NO“: Kanal CH6 wird als PPM-Ausgang für Servos
verwendet.
RX FREE MIXER (freie Mischer)
RX FREE MIXER
MIXER:
MASTER CH:
SLAVE CH:
TRIM:
TRAVEL-:
TRAVEL+:
1
0
0
0%
+100%
+100%
Zeile
Erläuterung
mögliche
Einstellungen
MIXER
Mischerauswahl
1 bis 5
Zeile
Erläuterung
mögliche
Einstellungen
MASTER CH Signalquelle bzw.
Eingangskanal
(0), 1, 2, … je nach
Empfänger
SLAVE CH
Ausgangskanal
(0), 1, 2, … je nach
Empfänger
TRIM
Offset-Wert des
Mischers
-30 % ... +30 %
TRAVEL-
untere Grenze
Ausgangskanal
-100% … +100 %
TRAVEL +
obere Grenze
Ausgangskanal
-100% … +100 %
MIXER
Bis zu fünf Mischer können programmiert werden.
Wechseln Sie über „MIXER“ zwischen Mischer 1, Mischer 2 bis Mischer 5.
Die folgenden Einstellungen in diesem Display betreffen immer nur den in der Zeile „MIXER“ ausgewählten
Mischer.
Wichtiger Hinweis: Falls Sie senderseitig bei der
mz-10 bereits einen der Leitwerktypen „2AILE“,
„DELTA“ bzw. „V-TAIL“ gesetzt haben, achten Sie
unbedingt darauf, dass sich jene Mischer mit denen des
Menüs „RX FREE MIXER“ nicht überschneiden!
MASTER CH („von“)
MIXER Eingangskanal: Kanal dessen Wert auf den
Ausgangskanal gemischt wird:
0:
Mixer AUS,
1 ... 6: Eingangskanal Mixer.
SLAVE CH („zu“)
MIXER Ausgangskanal: Das Signal wird auf diesem
Free Mixer (freie Mischer)
Digitales Summensignal
Sensor auswählen
Kanal ausgegeben:
0:
Mixer AUS,
1 ... 6: Mixer Ausgangskanal.
TRIM (Trimmung Ausgangskanal)
In dieser Zeile können Sie die Neutrallage des Servos,
das am Mischer-Ausgangskanal (SLAVE CH) angeschlossen ist, in einem Bereich von -30% ... +30%
justieren, während die Trimmhebel der beiden Kreuzknüppel auf den Eingangskanal (MASTER CH) wirken
und somit empfängerseitig beide Servos beeinflussen.
TRAVEL–/+ (Servoweg –/+)
Mit den Einstellwerten dieser beiden Zeilen legen Sie
den Servoweg für das am Ausgangskanal (SLAVE CH)
angeschlossene Servo in beide Richtungen (-/+) fest.
Tipp: Da die Sendersoftware der mz-10 keine
Möglichkeit vorsieht, den Servoweg den Gegebenheiten anzupassen, können Sie den Servoweg eines
jeden Ausganges aber über die SMART-BOX getrennt
für beide Richtungen variieren, indem Sie einen Mischer
1  1, 2  2 usw. setzen und dann den Servoweg
„TRAVEL“ anpassen.
SUMD (digitales Summensignal)
Ein wie zuvor beschrieben als „SUMD“ konfigurierter
HoTT-Empfänger, also SUMD = ON, generiert permanent aus den Steuersignalen 1 ... 5 des GR-12L-Empfängers ein digitales Summensignal und stellt dieses am
Anschluss 6 bereit.
Ein solches Signal wird zum Zeitpunkt der Überarbeitung dieser Anleitung von einigen der neuesten elektronischen Entwicklungen im Bereich von Flybarless-Systemen, Power-Stromversorgungen usw. genutzt.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang aber
unbedingt die dem jeweils angeschlossenen
Gerät beiliegenden Einstellhinweise, da Sie ansonsten
riskieren, dass Ihr Modell ggf. unfliegbar wird.
Sensor auswählen – Telemetrie-Daten anzeigen
Servoweg
Beispiel einer Servowegeinstellung -50 % auf der einen Seite
und +100 % auf der anderen
Seite.
An den GR12-L-Empfänger können Sie an dem mit
dem Kennbuchstaben „T“ gekennzeichneten Ausgang 5
anstelle eines Servos auch einen der im Anhang aufgeführten Telemetrie-Sensoren anschließen. Beachten Sie
dazu die jeweilige Sensor-Anleitung und lesen Sie für
weitergehende Informationen auch die aktuelle Anleitung zur SMART-BOX, die Sie im Download-Bereich des
Produktes im Internet finden.
Im Gegensatz zu SETTING AND DATAVIEW, worauf
sich die vorangegangene Beschreibung bezog, können
die Telemetrie-Daten im Menü »MODEL SELECT«
nur angezeigt und nicht programmiert werden. Die
Darstellungen erfolgt aber teilweise graphisch. Dieses
Menü sollte im Modellbetrieb vorgezogen werden, da
Anzeigen leichter und schneller abzulesen sind. (Das
Menü »EXTERNAL MONITOR« ist bei der mz-10 nicht
zugänglich).
Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich auf
die Telemetrie-Anzeige über das SMART-BOX-Menü
»MODEL SELECT«. Wenn Sie bestimmte Sensoreinstellungen ändern möchten, lesen Sie bitte die entsprechenden Anleitungen.
Steuerknüppelausschlag
Über die Option „TRIM“ lässt sich auch getrennt für
jeden Ausgang die Neutralposition verschieben, siehe
auch Seite 48.
Telemetrie
61
Telemetrie
Sensor auswählen
Vorbereitung
• Deaktivieren Sie einen evtl. über die SMART-BOX
gesetzten Mischer mit dem Kanal 5 als Ein- bzw.
Ausgang, siehe weiter oben.
• Wechseln Sie im ersten RX-Fenster, wie weiter oben
beschrieben, in der Zeile „SENSOR at CH5“ von
„NO“ auf „YES“.
• Schließen Sie den Sensor nur im ausgeschalteten
Zustand des Empfängers an.
Sensor-Auswahl im Menü »MODEL SELECT«
Drücken Sie nach dem Einschalten der Sende- und
Empfangsanlage die INC-Taste, um in die Zeile „MODEL
SELECT“ zu wechseln.
Drücken Sie anschließend ENTER …
AIRPLANE,HELI.,GLID.
CAR
Empfängerdaten
Die spezifischen Sensor- Daten werden dann in den
nachfolgend beschriebenen (Grafik-) Displays entsprechend dargestellt.
Zwischen den einzelnen Grafikdisplays blättern Sie mit
der INC oder DEC Taste hin und her und wählen mit ENTER aus, mit ESC kehren Sie wieder zur Grundanzeige
zurück.
Die Reihenfolge der nachfolgend beschriebenen
Displays folgt dem Antippen der INC-Taste.
Näheres zu den nachfolgend genannten Sensor-Modulen finden Sie im Anhang sowie im Internet unter www.
graupner.de bei dem jeweiligen Produkt.
Empfänger „RECEIVER“
RX–S QUA: 100%
RX–S ST : 100%
RX–dBm:
33dBm
TX–dBm:
33dBm
V–PACK:
10ms
RX–VOLT:4.8
TMP
CHM–RX
OUTPUT
TYPE:ONCE
V :4.6
+22°C
Diese Displayanzeige erreichen Sie über das SMARTBOX Telemetrie-Menü „MODEL SELECT“ , „AIRPLANE, HEL., GLID.“  „RECEIVE“.
Es bedeuten ...
Wert
Erläuterung
RX-S QUA
Signalqualität in %
RX-S ST
Signalstärke in %
RX-dBm
Empfangsleistung in dBm
TX-dBm
Sendeleistung in dBm
V PACK
zeigt den längsten Zeitraum in ms an,
in dem Datenpakete bei der Übertragung vom Sender zum Empfänger
verloren gegangen sind
RX-VOLT
aktuelle Betriebsspannung des
Empfängers in Volt
M-RX V
minimalste Betriebsspannung des
Empfängers seit der letzten Inbetriebnahme in Volt
TMP
das Thermometer visualisiert die
aktuelle Betriebstemperatur des
Empfängers
und noch einmal ENTER ...
RECEIVE
RECEIVE+GENERAL/GAS
RECEIVE+ELECTRONIC
RECEIVE+VARIO
RECEIVE+GPS
… und nachfolgend die INC-Taste, um Ihren Sensor mit
dem Pfeilsymbol anzuwählen und abschließend durch
drücken der ENTER-Taste auszuwählen.
62
Telemetrie
General Module
Electric Air-Module
GENERAL MODULE
BATT1
0.0V
E FUEL F
0ml
TMP 1:+20°C
BATT2
0.0V
BATT1
0.0V
TMP 2:+20°C
E FUEL F
0ml
TMP 1:+20°C
BATT2
0.0V
TMP 2:+20°C
CELL V
1:0.00
2:0.00
3:0.00
4:0.00
5:0.00
6:0.00
1500
ALT
+500m
0m1
0m3
POWER
14.8V
10.3A
450
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den
Empfänger angeschlossenen General-Engine-Moduls,
Best.-Nr. 33610, oder eines General-Air-Moduls, Best.Nr. 33611. Näheres zu diesen Modulen finden Sie im
Anhang oder im Internet unter www.graupner.de bei
dem jeweiligen Produkt.
Die Displayanzeige erreichen Sie über das SMART-BOX
Telemetrie-Menü „MODEL SELECT“ , „AIRPLANE,
HEL., GLID.“  „RECEIVE+GENERAL/GAS“.
Abhängig von der Bestückung der Module mit Sensoren,
können in diesem Display folgende Daten permanent
ausgegeben werden:
die aktuelle Spannung von bis zu zwei Akkus (BAT1 und
BAT2); die Messergebnisse von bis zu zwei Temperatursensoren (T1 und T2) sowie eine Füllstandsanzeige des
Treibstofftankes.
Am rechten Rand wird alternierend entweder eine
Auflistung der aktuellen Zellenspannungen eines bis zu
sechszelligen LiPo-Akkus ausgegeben oder die aktuelle
Höhe relativ zum Standort, Steigen/Sinken in m/1s und
m/3 s, der aktuelle Strom in Ampere sowie die aktuelle
Spannung des am Sensor angeschlossenen Akkus.
Es bedeutet:
Wert
Erläuterung
BAT1 / BAT2
Akku 1 bzw. Akku 2
FUEL
Treibstoffstand / Tankanzeige
E/F
Leer / Voll
T1 / T2
Temperatur von Sensor 1 bzw. 2
CELL.V
Zellenspannung von Zelle 1 … max. 6
1500
aktuelle Drehzahl in U/min
ALT
aktuelle Höhe
0m1
m/1 s Steigen/Sinken pro Sekunde
0m3
m/3 s Steigen/Sinken pro 3 Sekunden
POWER V
aktuelle Spannung des Antriebsakkus
A
aktueller Strom in A
„450“
entnommene Kapazität in mAh
(Anm.: Mögliche Anzeigen sind modelltypabhängig,
siehe dazu die jeweilige Anleitung.)
ELECTRIC AIR-MODULE
0.0V
0A
ALT +500m
BAT1
0m/1s
0.0V
0m/3s
T1 +20°C
BAT2
0.0V T2 +20°C
0.0V
0A
ALT +500m
BAT1
0m/1s
0.0V
0m/3s
T1 +20°C
BAT2
0.0V T2 +20°C
CELL V
1L0.00
2L0.00
3L0.00
4L0.00
5L0.00
6L0.00
7L0.00
CELL V
1H0.00
2H0.00
3H0.00
4H0.00
5H0.00
6H0.00
7H0.00
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an
den Empfänger angeschlossenen Electric-Air-Moduls
Best.-Nr. 33620. Näheres zu diesem Modul finden Sie
im Anhang oder im Internet unter www.graupner.de bei
dem jeweiligen Produkt.
Die Displayanzeige erreichen Sie über das SMART-BOX
Telemetrie-Menü „MODEL SELECT“ , „AIRPLANE,
HEL., GLID.“  „RECEIVE+ELECTRONIC“.
Abhängig von der Bestückung des Moduls mit Sensoren, können in diesem Display folgende Daten permanent ausgegeben werden:
die aktuelle Spannung von bis zu zwei Akkus (BAT1 und
BAT2); die Messergebnisse von bis zu zwei Temperatursensoren (T1 und T2); die aktuelle Höhe relativ zum
Standort sowie das Steigen/Sinken des Modells in m/1 s
und m/3 s und in der Mitte des Displays noch der aktuell
einer Spannungsquelle entnommene Strom.
Am rechten Rand werden alternierend die aktuellen ZelTelemetrie
63
Telemetrie
Electric Air-Module
lenspannungen der an Balancer-Anschluss 1 (L) oder
2 (H) angeschlossenen je max. 7-zelligen Akku-Packs
ausgegeben.
Es bedeutet:
Wert
Erläuterung
V
aktuelle Spannung
A
aktueller Strom
BAT1 / BAT2
Akku 1 bzw. Akku 2
ALT
aktuelle Höhe
m/1s
m/1 s Steigen/Sinken
m/3s
m/3 s Steigen/Sinken
T1 / T2
Temperatur von Sensor 1 bzw. 2
L bzw. H
Zellenspannung von Zelle 1 … max. 14
L = Balancer-Anschluss 1
H = Balancer-Anschluss 2
VARIO
GPS
VARIO
GPS
M/sec
0.0
M/10s
0.0
Telemetrie
L
QUA:
0
SPD:
0m
DIS:
0m
ALT:
0m
m/s: 0m/s
m/3s:0m/3s
N
0°00´0000
E
0°00´0000
QUA
0
ALT
M/3s
0.0
0
MAX
0m
MIN
0m
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den
Empfänger angeschlossenen Vario-Moduls Best.-Nr.
33601.
Die Displayanzeige erreichen Sie über das SMART-BOX
Telemetrie-Menü „MODEL SELECT“ , „AIRPLANE,
HEL., GLID.“  „RECEIVE+VARIO“.
Es bedeutet:
Wert
Erläuterung
ALT (Höhe)
aktuelle Höhe bezogen auf Startort
QUA
Signalstärke des beim Empfänger
ankommenden Signals in %
MAX
das voreingestellte Höhenlimit
relativ zum Startort, bei dessen
Überschreitung akustische
Warnsignale ausgegeben werden
MIN
64
H
die voreingestellte maximale
Unterschreitung des Startortes, ab
welcher akustische Warnsignale
ausgegeben werden
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an den
Empfänger angeschlossenen GPS-Moduls mit integriertem Vario, Best.-Nr. 33600.
Diese Displayanzeige erreichen Sie über das SMARTBOX Telemetrie-Menü „MODEL SELECT“ , „AIRPLANE, HEL., GLID.“  „RECEIVE+GPS“.
Neben den aktuellen Positionsdaten und der Geschwindigkeit des Modells im Zentrum des Displays werden
noch die aktuelle Höhe in Relation zum Startort sowie
das Steigen/Sinken des Modells in m/1 s, m/3 s und
m/10s; die aktuelle Empfangsqualität sowie die Entfernung des Modells vom Startort angezeigt.
Es bedeutet:
Wert
Erläuterung
SPD (Speed)
Geschwindigkeit
QUA
Signalstärke des Rückkanals
DIS (Distance)
Entfernung
ALT (Höhe)
aktuelle Höhe relativ zum Startort
m/s
Steigen/Sinken in Meter/Sekunde
M/1s
Steigen/Sinken in Meter/Sekunde
m/3s
Steigen/Sinken in Meter/3 Sekunden
M/3s
Steigen/Sinken in Meter/3 Sekunden
N, E
M/10s
Steigen/Sinken in Meter/10 Sekunden
Koordinaten Norden (North), Osten
(East)
Zubehör
(Weiteres Zubehör siehe auch unter www.graupner.de, technische Änderungen vorbehalten)
PRX (Power for Receiver)
Best.-Nr. 4136
Hoch entwickelte, stabilisierte Empfängerstromversorgung mit intelligentem Power-Management.
Die Einheit sorgt für eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung des Empfängers, um die Zuverlässigkeit der Stromversorgung
noch weiter zu erhöhen. Passend für unterschiedliche Empfänger-Akkus, um einen unkomplizierten und breit gefächerten Einsatz zu
garantieren. Sollte während des Betriebes die Akku-Spannung auch
nur kurzzeitig einbrechen, wird dies gespeichert und angezeigt, um
mit diesem Hinweis einer Unterdimensionierung oder gar Ausfall des
Empfänger-Akkus entgegenzuwirken.
• Zum Betrieb mit einem oder zwei Empfänger-Akkus.
(Simultane Entladung bei Betrieb mit zwei Akkus)
• Passend für 5- oder 6-zellige NiMH bzw. 2-zellige LiPo- oder
LiFe-Akku. Graupner|JR-, G3,5-, G2- und BEC-Stecksysteme.
• Drei einstellbare Pegel für die Ausgangsspannung zur Versorgung
des Empfängers (5,1 V / 5,5 V / 5,9 V).
• Zwei ultrahelle LEDs zeigen getrennt den Betriebszustand von
Akku 1 und Akku 2 an.
• Integrierter, hochwertiger Ein-/Aus-Schalter
• Hochstromfähige Ausführung
• Flacher Aufbau des Schalters und der LEDs um die Optik und
Eigenschaften des Modells nicht zu beeinflussen.
• Geradliniger Aufbau von Befestigungslaschen, LEDs und Schalter
für eine einfache Montage mittels beiliegender Bohrschablone.
GPS-/Vario-Modul Graupner|SJ HoTT
Best.-Nr. 33600
Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und Sinksignaltönen sowie
integriertes GPS mit Entfernungsmessung, Streckenmessung, Geschwindigkeitsanzeige, Anzeige der Flugrichtung und der Koordinaten
• Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und
Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
• Höhenanzeige und Speicherung der min. und max. Höhe.
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
• Der GPS/Vario Sensor kann direkt am Telemetrie-Eingang des Empfängers angeschlossen werden.
Technische Daten Vario:
• Höhenmessung: -500 m … +3000 m
• Auflösung: 0,1 m
• Empfindlichkeit Vario: 0,5 m/3s, 1 m/3s, 0,5 m/s, 1 m/s, 3 m/s pro Ton
programmierbar
• Mittelwertberechnung: 4 ... 20 Messungen pro Messwert programmierbar
Vario-Modul Graupner|SJ HoTT
Best.-Nr. 33601
Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und Sinksignaltönen, Höhenanzeige und Speicherung der min. und max. Höhe.
• Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und
Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
• Der Vario Sensor kann direkt am Telemetrie-Eingang des Empfängers angeschlossen werden.
Technische Daten
• Höhenmessung: -500 m … +3000 m
• Auflösung: 0,1 m
• Empfindlichkeit Vario: 0,5 m/3s, 1 m/3s, 0,5 m/s, 1 m/s, 3 m/s pro Ton
programmierbar
• Mittelwertberechnung: 4 ... 20 Messungen pro Messwert programmierbar
Anhang
65
Zubehör
(Weiteres Zubehör siehe auch unter www.graupner.de, technische Änderungen vorbehalten)
General Engine-Module Graupner|SJ HoTT
Best.-Nr. 33610
Allgemeiner Sensor für Graupner|SJ HoTT-Empfänger und Modelle
mit Verbrennungs- oder Elektromotor:
• 2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für
min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur
• Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für min. Spannung
• Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für
min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom
• Strombegrenzung programmierbar
• Strommessung mit Shuntwiderständen 2 x 1 mOhm parallel =
0,5 mOhm
• Drehzahlmessung und Warnschwellen für min. und max. Drehzahl
• Treibstoffmessung mit Warnschwellen in 25 % Schritten (nach Softwareupdate).
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
• 2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C oder 200 °C und Spannungsmessung bis 80 V DC
• 1x Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube
• 1x Fahrtenregler/Servo Eingang, 1x Eingang Drehzahlregelung,
1x Fahrtenregler/Servo Ausgang für Drehzahlregelung
• 1x Strom-, Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 40 A (Puls 1 s
bis 60 A) und bis 30 V
• 1x Einzelzellenüberwachung: 2 - 6s Lithium-Akkus (LiPo, LiIo, LiFe)
• usw., siehe www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt
66
Anhang
General Air-Module Graupner|SJ HoTT
Best.-Nr. 33611
Allgemeiner Sensor für Graupner|SJ HoTT-Empfänger und Modelle
mit Verbrennungs- oder Elektromotor:
• Vario mit Höhensignalen und Steig- und Sinksignalen und zusätzlichen Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und
Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
• Höhenanzeige (-500 … +3000 m) und Speicherung der min. und
max. Höhe.
• 2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für
min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur
• Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für min. Spannung
• Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für
min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom
• Drehzahlmessung mit Drehzahlregelung (programmierbar) und
Warnschwellen für min. und max. Drehzahl
• Treibstoffmessung mit Warnschwellen in 25 % Schritten.
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
• 2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C oder 200 °C und Spannungsmessung bis 80 V DC
• 1x Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube
• 1x Fahrtenregler/Servo Eingang, 1x Eingang Drehzahlregelung, 1x
Fahrtenregler/Servo Ausgang für Drehzahlregelung
• 1x Strom- und Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 40 A (Puls
1 s bis 60 A ) und bis 30 V
• usw., siehe www.graupner.de bei dem jeweiligen Produkt
Electric Air-Module Graupner|SJ HoTT
Best.-Nr. 33620
Allgemeiner Sensor für Graupner|SJ HoTT-Empfänger und Modelle
mit Elektromotor
• Vario mit Höhensignalen, Steig und Sinksignalen sowie zusätzlichen Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und
Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen
• Höhenanzeige (-500 … +3000 m) und Speicherung der min. und
max. Höhe.
• 2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für
min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur
• Einzelzellenmessung 2 … 14s mit Warnschwellen für min. Spannung
• Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für
min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom
• Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden, immer
• Einstellbare Warnwiederholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal
• 2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C oder 200 °C und Spannungsmessung bis 80 V DC
• 1x Fahrtenregler Eingang, 1x Fahrtenregler Ausgang für Einzelzellenunterspannungsabregelung
• 1x Strom- und Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 150 A
(kurzz. 1 Sek. 320 A) und bis 60 V
• 1x Einzelzellenüberwachung für 2 ... 14s Lithium-Akkus (LiPo, LiIo,
LiFe)
• 1x Telemetrie-Anschluss für Empfänger
RPM Magnet-Sensor Graupner|SJ HoTT
Best.-Nr. 33615
Zum Anschluss an das General-Engine- (Best.-Nr. 33610), General-Air- (Best.-Nr. 33611) oder Electric-Air-Modul (Best.-Nr. 33620).
Die jeweilige Blattzahl ist im »Telemetrie«-Menü des Moduls vorzuwählen.
RPM Optik-Sensor Graupner|SJ HoTT
Best.-Nr. 33615
Zum Anschluss an das General-Engine- (Best.-Nr. 33610), General-Air- (Best.-Nr. 33611) oder Electric-Air-Modul (Best.-Nr. 33620).
Die jeweilige Blattzahl ist im »Telemetrie«-Menü des Moduls vorzuwählen.
Graupner|SJ HoTT SMART-BOX
Best.-Nr. 33700
Unterschiedlichste Funktionen vereint in einem Gerät machen die
SMART-BOX zu Ihrem künftigen SMARTen Begleiter. Egal ob Echtzeit
Telemetrie-Daten angezeigt oder Einstellungen an Ihrem HoTT
System vorgenommen werden sollen, 8 x 21 Zeichen auf einem
großzügigen Display machen ein einfaches Handling möglich. Ein
integrierter Summer zur Ausgabe akustischer Signal- und Warntöne
erweitert zudem nochmals die flexible Verwendung der BOX.
Mittels des beigelegten Montagesets, kann das Gerät an den Haltebügeln der Handsender befestigt werden und ist somit optimal
positioniert, um auch während des Steuerns Ihres Modells in Echtzeit
Telemetrie-Daten ablesen zu können.
Die Updatefähigkeit durch den Anwender hält die SMART-BOX immer
auf dem neusten Stand und sichert die Erweiterung um zukünftige
Funktionen.
• Senderspannungsanzeige mit
• Ländereinstellung
einstellbarer Warnschwelle
• Reichweitetest
• Signalqualität
• Empfängertemperatur
• Empfängerspannung
• Servoumkehr
• Servoneutralstellung
• Servoweg
• Zykluszeit
• Kanalvertauschung
• Fail-Safe-Einstellungen
• Mischereinstellungen
• Servotest
Abmessungen: ca. 76 mm x 72 mm x 17 mm (L x B x H)
Gewicht: ca. 55 g
Graupner|SJ HoTT externes Bluetooth®-Modul V2 EXT f. mz-10
Best.-Nr. S8351
Alternativ:
Graupner|SJ HoTT BLUETOOTH® v2.1+EDR für Modulsender
Best.-Nr. 33002.2 (zur Befestigung auf Senderrückseite z. B. mit
Klettband)
Das Bluetooth® Modul-Modul bzw. das Modul-Kabel wird in die
DATA-Buchse gesteckt. Die Module übertragen Telemetrie-Daten des
Graupner|SJ HoTT-Systems mittels drahtloser Bluetooth®-2.0-Technologie auf ein Android-Gerät oder PC mit BT-Schnittstelle. Die
erforderlichen Android-Programme sind separat downloadbar. Derzeit
können auch Daten mit dem kostenlosen Programm „Data Explorer“
dargestellt werden. Das Programm können Sie ebenfalls unter www.
graupner.de herunterladen.
Anhang
67
Zubehör
(Weiteres Zubehör siehe auch unter www.graupner.de, technische Änderungen vorbehalten)
Graupner|SJ HoTT USB-Schnittstelle
Best.-Nr. 7168.6
Graupner|SJ HoTT Adapterkabel
Best.-Nr. 7168.S
Diese USB-Schnittstelle wird zusammen mit dem separat lieferbaren
Adapterkabel Best.-Nr. 7168.S zum Updaten von Empfängern und
Sensoren benötigt.
Dieses Adapterkabel wird zusammen mit der separat lieferbaren
USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 zum Updaten von Empfängern und
Sensoren benötigt.
68
Anhang
BRUSHLESS CONTROL +T
Best.-Nr. 33718(.SH, .SC), 33735(.G2), 33745(.G2), 33760(.D35),
33760, 33850, 33851
Programmierbare Graupner HoTT-Telemetrie Brushless-Drehzahlsteller mit typabhängigen Betriebsspannungsbereichen und Dauerströmen. Graupner HoTT-Telemetriedaten und Warnungen für Spannung,
Strom, Temperatur, Drehzahl und Kapazität. Nähere Informationen
siehe www.graupner.de.
Nachfolgende Funktionen, Programmiermöglichkeiten sowie
Telemetriewarnungen und -anzeigen sind modelltypabhängig:
Funktionen:
Getaktetes, hocheffizientes und extrem starkes BEC-System, einfache
Programmierung der Senderwege, Graupner HoTT-Telemetrie für die
einfache Programmierung der Regler, Graupner HoTT-Telemetriedaten
und Warnungen für Spannung, Strom, Temperatur, Drehzahl und Kapazität, Getaktetes, hocheffizientes und extrem starkes BEC-System,
einfache Programmierung der Senderwege
Programmiermöglichkeiten:
Akkutyp NiCd/NiMH/LiIo/LiPo/LiFe, Abregelspannung, Abregelart soft/
hart, Drehrichtung, Motor Timing, Hochlaufzeit, Startdrehmoment,
Bremse an/aus, Rückwärtsmodus für Boot/Auto an/aus, Drehzahlregelmodus für Heli an/aus, Nachregelgeschwindigkeit im Drehzahlregelmodus, Polzahl des Motors, Getriebeuntersetzung
Telemetriewarnungen und Anzeigen:
Unterspannungsgrenze, maximaler Strom, minimale Drehzahl, max.
Temperatur, max. Kapazität, aktuelle Spannung, aktueller und maximaler Strom, aktuelle und maximale Drehzahl, aktuelle und maximale
Temperatur, Kapazität
GR-12L HoTT - No. S1012, GR-16 - No. 33508
2
declares that the product
Geräteklasse:
V1.7.1
Graupner/SJ GmbH
Tel: 07021/722-0
Henriettenstraße 96
Fax: 07021/722-188
D-73230 Kirchheim/Teck Germany
EMail: info@graupner.de
Ralf Helbing, Managing Director
Ralf Helbing, Geschäftsführer
Measures for the efficient use of the radio frequency spectrum
§ 3 (2) (Article 3 (2))
Maßnahmen zur effizienten Nutzung des Frequenzspektrums
§ 3 (2) (Artikel 3 (2))
Kirchheim, 23. September 2013
0678
EN 300 328
Schutzanforderungen in Bezug auf elektromagnetische
Verträglichkeit § 3 (1) 2, Artikel 3 (1) b))
EN 301 489-1 V1.9.2
EN 301 489-17 V2.1.1
Protection requirement concernig electromagnetic compatibility
§ 3 (1) 2, Artikel 3 (1) b))
Health and safety requirements pursuant to § 3 (1) 1. (Article 3 (1) a))
Gesundheit und Sicherheit gemäß § 3 (1) 1. (Artikel 3 (1)a))
EN 60950-1:2006+A11:
2009+A1:2010+A12:
2011
Harmonised standards applied
Angewendete harmonisierte Normen:
complies with the essential requirements of § 3 and the other relevant provisions of the FTEG (Article 3 of the
R&TTE Directive).
den grundlegenden Anforderungen des § 3 und den übrigen einschlägigen Bestimmungen des
FTEG (Artikel 3 der R&TTE) entspricht.
Equipment class
mz-10 HoTT - No. S1001, mz-12 HoTT - No. S1002
erklärt, dass das Produkt:
Graupner/SJ GmbH
Henriettenstraße 96
D-73230 Kirchheim/Teck
Declaration of Conformity in accordiance with the Radio and Telecomunikations Terminal Equipment
Act (FTEG) and Directive 1999/5/EG (R&TTE)
Konformitätserklärung gemäß dem Gesetz über Funkanlagen und
Telekomunikationsendeinrichtungen (FTEG) und der Richtlinie 1999/5/EG (R&TTE)
Konformitätserklärung
Konformitätserklärung
69
70
Für eigene Notizen
Service und Garantie-Urkunde
Graupner|SJ Zentralservice
Postanschrift
Graupner|SJ Zentralservice
Graupner|SJ GmbH
Service
Henriettenstraße 96
D-73230 Kirchheim
Service-Hotline
Mo - Do
09:15 - 17:00 Uhr
Fr
09:15 - 13.:00 Uhr
 aus deutschen Netzen:
07012 71 21 30
 aus ausländischen Netzen:
0049 7021 72 21 30
E-Mail:
service@graupner.de
Weitere Servicestellen finden Sie im Internet unter:
www.graupner.de/de/service/servicestellen.aspx
Wir gewähren auf dieses Erzeugnis eine Garantie von
This product is warrantied for
Sur ce produit nous accordons une garantie de
Die Fa. Graupner|SJ GmbH, Henriettenstraße 96, D-73230
Kirchheim/Teck gewährt ab dem Kaufdatum auf dieses
Produkt eine Garantie von 24 Monaten. Die Garantie gilt nur
für die bereits beim Kauf des Produktes vorhandenen Materialoder Funktionsmängel. Schäden, die auf Abnützung, Überlastung, falsches Zubehör oder unsachgemäße Behandlung
zurückzuführen sind, sind von der Garantie ausgeschlossen.
Die gesetzlichen Rechte und Gewährleistungsansprüche des
Verbrauchers werden durch diese Garantie nicht berührt. Bitte
überprüfen Sie vor einer Reklamation oder Rücksendung das
Produkt genau auf Mängel, da wir Ihnen bei Mängelfreiheit die
entstandenen Unkosten in Rechnung stellen müssen.
24
Monaten
months
mois
Garantie-Urkunde
Warranty certificate / Certificat de garantie
mz-10 HoTT Set

 Best.-Nr. S1001.DE
Graupner|SJ GmbH, Henriettenstraße 96, D-73230 Kirchheim/
Teck, Germany guarantees this product for a period of 24
months from date of purchase. The guarantee applies only to
such material or operational defects witch are present at the
time of purchase of the product. Damage due to wear, overloading, incompetent handling or the use of incorrect accessories is not covered by the guarantee. The user´s legal rights
and claims under guarantee are not affected by this guarantee.
Please check the product carefully for defects before you are
make a claim or send the item to us, since we are obliged to
make a charge for our cost if the product is found to be free of
faults.
Übergabedatum:
Date of purchase/delivery:
Date d’achat :
La société Graupner|SJ GmbH, Henriettenstraße 96, D-73230
Kirchheim/Teck, accorde sur ce produit une garantie de 24
mois à compter de la date d’achat. La garantie ne s’applique
qu’aux défauts de matériel et de fonctionnement du produit
acheté. Les dommages dus à une usure, à une surcharge, à
l’emploi d’accessoires non compatibles ou à une manipulation
non conforme sont exclus de la garantie. Cette garantie ne
remet pas en cause les droits légaux des consommateurs.
Avant toute réclamation ou retour de matériel, vérifiez
précisément les défauts ou vices constatés, car si le matériel
est conforme et qu’aucun défaut n’a été constaté par nos
services, nous nous verrions contraints de facturer le coût de
cette intervention.
Firmenstempel und Unterschrift des Einzelhändlers:
Stamp and signature of dealer:
Cachet et signature du détaillant :
Name des Käufers:
Owner´s name:
Nom de I`acheteur :
Straße, Wohnort:
Complete address:
Adresse complète :
Garantieurkunde
71
H O P P I N G . T E L E M E T R Y . T R A N S M I S S I O N
Graupner|SJ GmbH
POSTFACH 1242
D-73220 KIRCHHEIM/TECK
GERMANY
Änderungen sowie Liefermöglichkeiten vorbehalten.
Lieferung nur durch den Fachhandel. Bezugsquellen
werden nachgewiesen. Für Druckfehler kann keine Haftung
übernommen werden.
http://www.graupner.de
Printed in China PN.RK-01
Obwohl die in dieser Anleitung enthaltenen Informationen sorgfältig auf ihre
Funktion hin überprüft wurden, kann für Fehler, Unvollständigkeiten und Druckfehler keinerlei Haftung übernommen werden. Graupner|SJ GmbH behält sich
das Recht vor, die beschriebenen Software- und Hardwaremerkmale jederzeit
unangekündigt zu ändern.
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