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Demag-Seilzug DR 3 - 10 - Demag.sk

EinbettenHerunterladen
Demag-Seilzug DR 3 - 10
ohne elektrische Steuerung
42576444.eps
42382544.eps
42349444.eps
190209 deDE
203 639 44
714 IS 813
Hersteller
Demag Cranes & Components GmbH
Postfach 67 · D-58286 Wetter
Telefon (02335) 92-0 · Telefax (02335) 927676
www.demagcranes.de
Bitte füllen Sie die nachfolgende Tabelle vor der ersten Inbetriebnahme aus.
Sie erhalten damit eine unverwechselbare Unterlage Ihres Demag-Seilzuges, die
bei Rückfragen klare Auskünfte ermöglicht.
Eigentümer
Einsatzstelle
Baureihe
Fabriknummer
Haupthubmotor-Nummer
Betriebsspannung
Steuerspannung
Frequenz
Schaltplan-Nummer
Weitere Unterlagen
2
Demag-Seilzug FDR 3 - FDR 5- FDR 10 (PRO)
214 931 44
720 IS 813
Demag-Seilzug EKDR 3 - EKDR 5- EKDR 10 (PRO)
214 724 44
720 IS 813
Demag-Seilzug EZDR 5- EZDR 10 (PRO)
214 960 44
720 IS 813
Demag-Seilzug FDR 3 - FDR 5- FDR 10 (COM)
214 989 44
720 IS 813
Demag-Seilzug EKDR 3 - EKDR 5- EKDR 10 (COM
214 915 44
720 IS 813
Demag-Seilzug EZDR 5- EZDR 10 (COM)
214 964 44
720 IS 813
Dedrive Compact DIC
214 707 44
720 IS 922
CD Dedrive Compact DIC
213 136 44
716 IS 922
Anbauimpulsgeber
214 371 44
720 IS 919
Motorreihe Z
214 227 44
720 IS 919
20363944.indd/190209
Betriebsanleitung
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
4
Konstruktionsüberblick
5
Erklärung der Baugrößenbezeichnung / Typenzuordnung
5
Auswahlkriterien DR-Pro
6
Auswahltabelle
7
Auswahlkriterien DR-Com
8
Auswahltabelle
9
Kennwerte polumschaltbare Hubantriebe DR 3 - DR 5 - DR 10
11
Kennwerte des umrichterbetriebenen Katzfahrantriebes
11
Kennwerte polumschaltbare Katzfahrantriebe EKDR 3 und 5
11
Kennwerte polumschaltbare Katzfahrantriebe EKDR 10
11
Kennwerte der umrichterbetriebenen Hubantriebe DR 3, DR 5, DR 10
12
Parametereinstellung für empfohlenen Frequenzumrichter
Dedrive Compact DIC
14
Anschlussplatte mit Klemmleiste für 2/12-poligen DR-Hubmotor
16
Anschlussplatte mit Klemmleiste für 4-poligen DR-Hubmotor und
Hubumrichterbetrieb
18
Leitungseinführung
20
Prinzip-Anschlusspläne
21
Anschlussbeispiel Hubmotor
21
Anschlussbeispiel Katzfahrmotor
22
Einbauimpulsgeber EG
22
Bremslüftkontakt
22
Temperaturfühler Hub- und Katzfahrmotor
22
Bremsenansteuerung
23
Getriebegrenzschalter SGG
24
Technische Daten
25
Lastmesseinrichtung
26
Elektromechanische Überlastabschaltung MGS
26
Frontplatte/Anschlussbild/Abmessungen MKA-2
27
Prinzipschaltplan
Überlastsicherung ZMS, FGB-2, FWL
Berechnung und Einstellung Überlastschaltpunkt
Lastkollektivspeicher FWL
20363944.indd/190209
10
Kennwerte Katzfahrantriebe DR 3 - DR 5 - DR 10
28
29
29
30
Verwendungszweck
30
Wirkungsweise
30
Berechnung der Verbrauchten Nutzungsdauer (SWP)
31
Katzfahrgrenzschalter
32
Optionenpakete
33
3
Einleitung
Diese Druckschrift enthält Informationen zu den Seilzügen ohne elektrische Steuerung. Sie gelten für DR-Pro, EKDR-Pro, EZDR-Pro, FDR-Pro, EKDR-Com, EZDRCom, FDR-Com.
Im Standardlieferumfang je nach Type enthalten:
- 12-/2-poliger Hubmotor mit Microthermkontakt und Einbauimpulsgeber EG
- Bremsenbausteine GS und VE
- 4-poliger Hubmotor mit Microthermkontakt und mechanischer Anbauvorrichtung
für Anbauimpulsgeber AG 1 - 3
- Bremsenbausteine GS und VE
- 4-poliger Katzfahrmotor mit Microthermkontakt
- 8/2-poliger Katzfahrmotor für EKDR
- Bremsenbausteine GF und VE
- Grundplatte im Elektroraum des Seilzugs zum Anschließen von Hubmotor und
Sensorik
- Getriebegrenzschalter SGG
- Überlastabschaltung MGS; bei zweirilliger Ausführung mit ZMS
Bei der Konstruktion der elektrischen Ausrüstung für DR-Seilzüge ohne
Elektrik ist zu beachten:
Die polumschaltbaren Hubmotoren sind für Aussetzbetrieb ausgelegt. Grundlage
ist die FEM 9.683, Stand 10/1995.
Daraus abgeleitet geben wir in unserer Dokumentation für diese Motoren Werte für
die Einschaltdauer und die Schalthäufigkeit an.
Die dort genannten Werte dürfen nicht überschritten werden. Um das sicherzustellen, empfehlen wir Zeitglieder in der Steuerung, die zu häufiges Schalten, oder zu
schnelles Wiedereinschalten der zweipoligen Wicklung verhindern.
Der Einstellwert sollte mindestens 1 Sekunde betragen.
4
20363944.indd/190209
Wir empfehlen zur Realisierung der elektronischen Schaltung das Hubwerksrelais
SGDM für diese Funktion einzusetzen.
Konstruktionsüberblick
Beispiel EKDR
Fahrmotor
Einschienenkatze kurze Bauhöhe EKDR
Andruckschwinge
Apparatehaube
mit Klemmleiste
und Getriebegrenzschalter
Getriebe mit Hubmotor
Unterflasche 4/1
Bild 1
42577844.eps
Erklärung der Baugrößenbezeichnung / Typenzuordnung
E
K
DR-Pro
3-
3,2
4/1 -
6
Z-
6/1 -
400 -
00 -
50 -
30
300 45
Schienenkopfbreite in mm
nur EZDR
Spurmittenmaß
max. Kaztfahrgeschwindigkeit in m/min
Frequenz [Hz]
Kennzahl Elektrik 1)
Betriebsspannung [V]
Hubgeschwindigkeit in m/min
Motorart: Z = Zylinderläufer
Hakenweg in m
Einscherung
Tragfähigkeit in t
Baureihe 3; 5; 10
Demag-Seilzug
K = Kurze Katze
Z = Zweischienenkatze
F = Ortsfest
20363944.indd/190209
E = Elektrofahrwerk
1) Kennzahl 00 Vorbereitet für kundenseitige Elektrik.
5
Auswahlkriterien DR-Pro
Die Baugröße wird durch Belastungsart, mittlere
Laufzeit, Tragfähigkeit und Einscherungsart bestimmt.
Die Belastungsart
(in den meisten Fällen geschätzt) lässt sich nach
folgendem Schema feststellen:
1 leicht
Hubwerke, die nur ausnahmsweise der Höchstbeanspruchung, laufend jedoch nur sehr geringen
Beanspruchungen, unterliegen
Traglast
kleine Teillast
kleine Totlast
1. Wie sind die Betriebsbedingungen?
2. Wie groß soll die maximale Tragfähigkeit sein?
5. Erfordern die Lasten feinfühliges Anheben und
Absetzen?
3. Wie hoch muss die Last angehoben werden?
6. Soll die Last verfahren werden?
4. Wie schnell soll gehoben werden?
7. Wie soll gesteuert werden?
Aus Laufzeit und Belastungsart wird die Gruppe bestimmt.
Belastungsart
Mittlere Laufzeit je Arbeitstag in Stunden
1
leicht
2-4
4-8
8-16
über 16
2
mittel
1-2
2-4
4-8
8-16
3
schwer
0,5-1
1-2
2-4
4-8
4
sehr schwer
Triebwerksgruppe nach
0,25-0,5
0,5-1
1-2
2-4
FEM
1Am
2m
3m
4m
ISO
M4
M5
M6
M7
Laufzeit
2 mittel
Hubwerke, die ziemlich oft der Höchstbeanspruchung, laufend jedoch geringen Beanspruchungen
unterliegen
Triebwerksgruppe nach
FEM/ISO 1)
1Am
M4
Einscherungsart
2m
M5
3m
M6
4m
M7
Traglast
mittlere Teillast
mittlere Totlast
Laufzeit
3 schwer
Hubwerke, die häufig der Höchstbeanspruchung
und laufend mittleren Beanspruchungen unterliegen
Traglast
große Totlast
Laufzeit
2m
M5
2/1, 4/2 2)
3m
M6
4m
M7
2m
M5
4/1
Baureihe
große Teillast
1Am
M4
3m
M7
4m
M7
6/1 2)
Tragfähigkeit in t
DR 3
---
1,6
1,25
1
---
3,2
2,5
2
-
-
-
DR 5
3,2
2,5
2
1,6
6,3
5
4
3,2
-
-
-
DR 10
6,3
5
4
3,2
12,5
10
8
6,3
16
12,5
10
Beispiel
Traglast
Belastungsart
Hubgeschwindigkeit
Feinhubgeschwindigkeit
Einscherung
mittlerer Hakenweg
Spielzahl/Stunde
Arbeitszeit/Tag
5t
„mittel“ nach Tabelle
6 m/min
1 m/min
4/1
3m
20
8 Stunden
Die mittlere Laufzeit je Arbeitstag wird geschätzt oder wie folgt berechnet:
4 sehr schwer
Hubwerke, die regelmäßig der Höchstbeanspruchung benachbarten Beanspruchungen unterliegen
Laufzeit / Tag =
Laufzeit / Tag =
Laufzeit
60 · Hubgeschwindigkeit
2 · 3 · 20 · 8
60 · 6
=
= 2,66 Std.
Für die Belastungsart mittel und eine mittlere Tageslaufzeit von 2,66 Std. gibt die
Tabelle die Gruppe 2m an. Für die Tragfähigkeit von 5 t und bei der Einscherung
4/1 weist in der Tabelle die Baugröße DR 5 - 5 aus.
1) Getriebelebensdauer 20 % über dem FEM-Volllastlebensdauer
6
2 · mittl. Hakenweg · Spielzahl / Std. · Arbeitszeit / Tag
2) Einscherung 4/2 nur bei DR 5 und DR 10, 6/1 nur bei EZDR 10
20363944.indd/190209
Traglast
sehr große Totlast
Auswahltabelle
Baureihe
Triebwerkgruppe 1)
FEM
Tragfähigkeit [t]
DR 3
F- / EK-
Hakenweg [m]
ISO
Hubgeschwindigkeit [m/min]
V1
V2
V3 2)
12/2
18/3
1-25 3)
6/1
9/1,5
0,5-12,5 3)
9/1,5
12/2
0,8-16 3)
12/2
18/3
1-25 3)
4,5/0,8
6/1
0,4-8 3)
6/1
9/1,5
0,5-12,5 3)
9/1,5
12/2
0,8-16 3)
12/2
18/3
1-25 3)
8,0/1,4
0,4-9 2)
1-18 3)
10/1,7
1-18 2) 3)
1-25 3)
4,0/0,7
0,2-4,5 2) 3)
0,5-9 3)
5/0,8
0,5-9 2) 3)
0,5-12,5 3)
8,0/1,4
0,4-9 2) 3)
1-18
10/1,7
1-18 2) 3)
1-25 3)
2,7/0,4
0,7-6
-
2/1
2m
M5
1,6
3m
M6
1,25
4m
M7
1
2m
M5
3,2
3m
M6
2,5
4m
M7
2
1Am
M4
3,2
2m
M5
2,5
3m
M6
2
4m
M7
1,6
1Am
M4
6,3
2m
M5
5
3m
M6
4
4m
M7
3,2
1Am
M4
3,2
2m
M5
2,5
3m
M6
2
4m
M7
1,6
12; 20
4/1
F- / EK-
DR 5
F- / EK-
F- / EK- / EZ-
6; 10
2/1
12; 20; (30) 4)
4/1
F- / EK-
F- / EK- / EZ-
6; 10; (15) 4)
4/2
F- / EK-
F- / EK- / EZ-
DR 10
F- / EK-
F- / EK- / EZ-
9,9/(16,3) 4)
2/1
1Am
M4
6,3
2m
M5
5
3m
M6
4
4m
M7
3,2
1Am
M4
12,5
2m
M5
10
3m
M6
8
4m
M7
6,3
12; 20; (30) 4)
4/1
F- / EK-
F- / EK- / EZ-
6; 10; (15) 4)
4/2
F- / EK-
F- / EK- / EZ-
1Am
M4
6,3
2m
M5
5
3m
M6
4
4m
M7
3,2
2m
M5
16
3m
M6
12,5
4m
M7
10
5,8; 11,35;
(18,4) 4)
6/1
20363944.indd/190209
EZ-
6,7; 13,3
1) Getriebelebensdauer 20 % über dem FEM/ISO-Wert
2) Mit Prohub werden Lasten bis zu einem Drittel der Nennlast mit 1,5-facher Nenngeschwindigkeit bewegt
3) bei 400 V, 87 Hz Dreiecksbetrieb
4) () nicht EZDR
7
Auswahlkriterien DR-Com
Die Baugröße wird durch Belastungsart, mittlere
Laufzeit, Tragfähigkeit und Einscherungsart bestimmt.
Die Belastungsart
(in den meisten Fällen geschätzt) lässt sich nach
folgendem Schema feststellen:
1. Wie sind die Betriebsbedingungen?
2. Wie groß soll die maximale Tragfähigkeit sein?
5. Erfordern die Lasten feinfühliges Anheben und
Absetzen?
3. Wie hoch muss die Last angehoben werden?
6. Soll die Last verfahren werden?
4. Wie schnell soll gehoben werden?
7. Wie soll gesteuert werden?
Aus Laufzeit und Belastungsart wird die Gruppe bestimmt.
Mittlere Laufzeit je
Arbeitstag in Stunden
Belastungsart
1 leicht
1
leicht
2-4
Hubwerke, die nur ausnahmsweise der Höchstbeanspruchung, laufend jedoch nur sehr geringen
Beanspruchungen, unterliegen
2
mittel
1-2
3
schwer
4
sehr schwer
Traglast
kleine Teillast
kleine Totlast
0,5-1
bis 0,5
FEM
1Am
ISO
M4
Triebwerksgruppe nach
Laufzeit
2 mittel
Hubwerke, die ziemlich oft der Höchstbeanspruchung, laufend jedoch geringen Beanspruchungen
unterliegen
große Teillast
Traglast
mittlere Teillast
mittlere Totlast
Laufzeit
3 schwer
Hubwerke, die häufig der Höchstbeanspruchung
und laufend mittleren Beanspruchungen unterliegen
Traglast
große Totlast
Laufzeit
Triebwerksgruppe nach FEM/ISO
1Am/M4
Einscherungsart
4/1
Baureihe
Tragfähigkeit in t
DR 3
3,2
DR 5
5
DR 10
10
Beispiel
Traglast
Belastungsart
Hubgeschwindigkeit
Feinhubgeschwindigkeit
Einscherung
mittlerer Hakenweg
Spielzahl/Stunde
Arbeitszeit/Tag
5t
„mittel“ nach Tabelle
4,5 m/min
0,8 m/min
4/1
3m
10
8 Stunden
Die mittlere Laufzeit je Arbeitstag wird geschätzt oder wie folgt berechnet:
4 sehr schwer
Laufzeit / Tag =
2 · mittl. Hakenweg · Spielzahl / Std. · Arbeitszeit / Tag
60 · Hubgeschwindigkeit
sehr große Totlast
Traglast
Laufzeit / Tag =
Laufzeit
8
2 · 3 · 10 · 8
60 · 4,5
=
= 1,7 Std.
Für die Belastungsart mittel und eine mittlere Tageslaufzeit von 1,7 Std. gibt die
Tabelle die Gruppe 1Am an. Für die Tragfähigkeit von 5 t und bei der Einscherung
4/1 weist in der Tabelle die Baugröße DR 5 - 5 aus.
20363944.indd/190209
Hubwerke, die regelmäßig der Höchstbeanspruchung benachbarten Beanspruchungen unterliegen
Auswahltabelle
Baureihe
Triebwerkgruppe
FEM
Tragfähigkeit [t]
Hakenweg [m]
ISO
Hubgeschwindigkeit [m/min]
V1
DR 3
4/1
3,2
F- / EK-
1Am
M4
2,5
6; 10
4,5/0,8
6; 10;
4,5/0,8
6; 10;
4/07
2
DR 5
4/1
5
F- / EK- / EZ-
1Am
M4
4
3,2
DR 10
4/1
10
F- / EK- / EZ-
1Am
M4
8
20363944.indd/190209
6,3
9
Kennwerte polumschaltbare Hubantriebe DR 3 - DR 5 - DR 10
Die Auslegung entspricht den VDE-Bestimmungen und den FEM-Berechnungsregeln, die den Anforderungen des
Hebezeugsbetriebs angepasst sind.
Haupthub/Feinhub F6
Baureihe DR 3
Polzahl
Hubgeschwindigkeit
Motorgröße
12
ZBR 100 C 12/2 - B050
12/2; 6/1
2
12
ZBR 100 D 12/2 - B050
PN
ED
n
[kW]
[%]
[min-1]
0,55
20
430
3,4
40
0,8
5,3
Einsch/h
Nennstrom IN und Anlaufstrom IA bei 50 Hz
400 V
cos
cos
IN [A]
IA [A]
φN
φA
240
4,6
7
0,53
0,72
2800
120
8,5
40
0,78
0,88
20
410
240
5,7
9
0,55
0,75
40
2780
120
11
55
0,88
0,85
18/3; 9/1,5
2
Erforderliche Zuleitungsquerschnitte und Sicherungen
Baureihe DR 3
Absicherung (träge) bei 50 Hz 1)
Zuleitungen 2) bei 5% Spannungsfall ∆U und Anlaufstrom IA bei 50 Hz
400 V
400 V (∆U 20 V)
Motorgröße
A
mm²
m
ZBR 100 C 12/2
20
1,5
25
ZBR 100 D 12/2
25
1,5
19
Haupthub/Feinhub F6
Baureihe DR 5
Polzahl
Hubgeschwindigkeit
Motorgröße
ZBR 100 D 12/2 - B050
ZBR 132 D 12/2 - B140
PN
ED
n
[kW]
[%]
[min-1]
Einsch/h
Nennstrom IN und Anlaufstrom IA bei 50 Hz
400 V
cos
cos
IN [A]
IA [A]
φN
φA
12
9/1,5; 12/2
0,8
20
410
240
5,7
9
0,55
0,75
2
4,5/0,8; 6/1
5,3
40
2780
120
11
55
0,88
0,85
12
12/2; 18/3
1,4
20
400
240
9,6
15,0
0,54
0,68
2
6/1; 9/1,5
8,9
40
2870
120
18,0
120,0
0,89
0,85
Erforderliche Zuleitungsquerschnitte und Sicherungen
Baureihe DR 5
Absicherung (träge) bei 50 Hz 1)
Zuleitungen 2) bei 5% Spannungsfall ∆U und Anlaufstrom IA bei 50 Hz
400 V
400 V (∆U 20 V)
Motorgröße
A
mm²
m
ZBR 100 D 12/2
25
1,5
19
ZBR 132 D 12/2
50
2,5
15
Haupthub/Feinhub F6
Baureihe DR 10
Polzahl
Hubgeschwindigkeit
Motorgröße
12
ZBR 132 D 12/2 - B140
2
8,0/1,4;
10/1,7
4,0/0,7:
5/0,8
PN
ED
n
[kW]
[%]
[min-1]
1,4
20
400
8,9
40
2870
Einsch/h
Nennstrom IN und Anlaufstrom IA bei 50 Hz
400 V
cos
cos
IN [A]
IA [A]
φN
φA
240
9,6
15,0
0,54
0,68
120
18,0
120,0
0,89
0,85
Baureihe DR 10
Absicherung (träge) bei 50 Hz 1)
Zuleitungen 2) bei 5% Spannungsfall ∆U und Anlaufstrom IA bei 50 Hz
400 V
400 V (∆U 20 V)
Motorgröße
A
mm²
m
ZBR 132 D 12/2
50
2,5
15
1) Sicherungen gelten auch in Verbindung mit einem Katzfahrmotor.
10
2) Für die Leitungslängen- Berechnung wurde eine Schleifenimpedanz von 200 mΩ zugrunde gelegt.
20363944.indd/190209
Erforderliche Zuleitungsquerschnitte und Sicherungen
Kennwerte Katzfahrantriebe DR 3 - DR 5 - DR 10
Die umrichterbetriebenen Katzfahrantriebe des „DR ohne elektrische Steuerung“ sind ausgelegt für den Betrieb an einem
Demag-Frequenzumrichter im 120 Hz-Betrieb. Wir empfehlen den Einsatz der Demag-Frequenzumrichter Dedrive Compact
DIC. Durch den großen Eingangsspannungsbereich des Dedrive Compact kann der „DR ohne elektrische Steuerung“ somit
an Netzspannungen von 380...480 V mit 50...60 Hz betrieben werden. Bei 380 Volt ist die maximale Frequenz um 5 Hz zu
reduzieren.
Kennwerte des umrichterbetriebenen Katzfahrantriebes
DR 3, DR 5, DR 10 - 2/1 - 4/1 - 4/2
Baureihe DR 3 - 10
Polzahl
%
ED
Motorgröße
ZBA 71 B4 DR B003
4
60
Leistung
P
Strom
bei 220 V
kW
I (A)
0,37
2,6
cos φ
0,54
n
bei 50 Hz
Empfohlener
Umrichter Typ
1/min
Dedrive Compact
1375
DIC-4-004-E
Kennwerte des umrichterbetriebenen Katzfahrantriebes EZDR 10 -Pro 6/1
Baureihe DR 10
Polzahl
%
ED
Motorgröße
ZBA 80 A4 DR B007 (2x)
4
60
Leistung
P
Strom
bei 220 V
kW
I (A)
0,55
1,7
cos φ
0,68
n
bei 50 Hz
Empfohlener
Umrichter Typ
1/min
Dedrive Compact
1420
DIC-4-007-E
Kennwerte polumschaltbare Katzfahrantriebe EKDR 3 und 5
Katzfahrgeschwindigkeit 6 / 24 m/min bei 50 Hz
Baureihe
DR 3 und 5
Polzahl
P
%
ED
n
MN
Nennstrom IN
bei 50 Hz
cos
IA / IN
MA / MN
MH
JMot
A
Gewicht
Nm
Nm
kgm² · 10-3
h-1
kg
380 - 400 V
kW
1/min
Nm
IN (A)
φN
8
0,09
675
1,25
0,76
0,61
1,60
2,7
2
0,34
2785
1,15
1,00
0,73
3,50
2,6
Motorgröße
ZBF 71 A 8/2 - B003
40
620
2,5
6,90
MA / MN
MH
JMot
A
Gewicht
Nm
Nm
kgm² · 10-3
h-1
kg
500
12,2
Kennwerte polumschaltbare Katzfahrantriebe EKDR 10
Katzfahrgeschwindigkeit 6 / 24 m/min bei 50 Hz
Baureihe DR 10
Polzahl
P
%
ED
n
MN
Nennstrom IN
bei 50 Hz
cos
IA / IN
380 - 400 V
Motorgröße
20363944.indd/190209
ZBF 80 A 8/2 - B020
kW
8
0,13
2
0,50
1/min
40
Nm
630
1,95
2790
1,70
IN (A)
1,45
φN
0,64
1,20
2,1
3,5
0,73
4,50
2,6
4,0
12,75
620
500
19,5
11
Kennwerte der umrichterbetriebenen Hubantriebe DR 3, DR 5, DR 10
Die Auslegung entspricht den VDE-Bestimmungen und den FEM-Berechnungsregeln, die den Anforderungen des
Hebezeugsbetriebs angepasst sind.
Die Hubantriebe des „DR ohne elektrische Steuerung“ sind ausgelegt für den Betrieb an einem Demag-Frequenzumrichter
im 87 Hz-Betrieb. Wir empfehlen den Einsatz der Demag-Frequenzumrichter Dedrive Compact DIC. Durch den großen Eingangsspannungsbereich des Dedrive Compact kann der „DR ohne elektrische Steuerung“ somit an Netzspannungen von
380...480 V mit 50...60 Hz betrieben werden. Bei 380 Volt ist die maximale Frequenz um 5 Hz zu reduzieren.
Die angegebenen Motordaten beziehen sich auf 220 V, 50 Hz Dreieckschaltung. Hubmotore sind ausgelegt für
max. 500 V Betriebsspannung. Höhere Spannungen auf Anfrage
Beschleunigungsstrom umrichterbetriebener Hubmotor = 1,2 x Bemessungsstrom I(A).
Bemessungscosphi umrichterbetriebener Hubmotor
= 1,0
Baureihe
Motorkennwerte
EinHubgeTriebwerkscher- schwindig- gruppe
ung
keit
[m/min]
Hubleistung
Typ
Nennstrom
bei 2 kHz
[A]
7,37
DIC-4-017
16,5
5,86
DIC-4-014
14
4m/M7
4,77
DIC-4-014
14
2m/M5
7,16
DIC-4-017
16,5
5,64
DIC-4-014
14
4,55
DIC-4-014
14
Typ
FEM/ISO
Bremse Polzahl
%
ED
n
bei 50 Hz
[min-1]
Leistung Strom bei
P
220 V
[kW]
[A]
cos φ
1-25
3m/M6
ZBR 100 B4
B050
4
60
1350
4,2
16,9
PHub
[kW]
2m/M5
2/1
Umrichter 1)
0,85
DR 3
4/1
0,5-12,5
3m/M6
ZBR 100 B4
B050
4
60
1350
4,2
16,9
0,85
4m/M7
0,8-16
2/1;
4/2
1Am/M4
ZBR 112 A4
2m/M5
ZBR 132 B4
B140
1-25
4
1430
5,3
18,7
0,84
9,19
DIC-4-025
25
1420
8,3
29,0
0,87
11,45
DIC-4-025
25
9,28
DIC-4-025
25
1430
5,3
18,7
0,84
7,52
DIC-4-017
16,5
60
3m/M6
ZBR 112 A4
4m/M7
DR 5
0,4-8
1Am/M4
ZBR 112 A4
2m/M5
ZBR 132 B4
4/1
B140
0,5-12,5
4
1430
5,3
18,7
0,84
8,91
DIC-4-025
25
1420
8,3
29,0
0,87
11,23
DIC-4-025
25
9,66
DIC-4-025
25
1430
5,3
18,7
0,84
7,29
DIC-4-017
16,5
60
3m/M6
ZBR 112 A4
4m/M7
0,4-9
1Am/M4
ZBR 132 B4
2m/M5
ZBR 132 C4
B140
1-18
4
60
29,0
0,87
10,01
DIC-4-025
25
10,9
40,0
0,83
16,10
DIC-4-040
40
12,94
DIC-4-032
32
8,3
29,0
0,87
10,42
DIC-4-025
25
20,13
DIC-4-040
40
21,30
DIC-4-040
40
17,19
DIC-4-040
40
13,84
DIC-4-032
32
1420
3m/M6
ZBR 132 B4
2/1;
4/2
8,3
4m/M7
1-18
1Am/M4
50
1410
13,3
49,0
0,84
2m/M5
ZBR 132 C4
1-25
B140
4
3m/M6
60
1420
10,9
40,0
0,83
4m/M7
DR 10
0,2-4,5
1Am/M4
ZBR 132 B4
2m/M5
ZBR 132 C4
B140
0,5-9
4
60
8,3
29,0
0,87
9,86
DIC-4-025
25
10,9
40,0
0,83
15,94
DIC-4-040
40
12,79
DIC-4-032
32
8,3
29,0
0,87
10,10
DIC-4-025
25
19,81
DIC-4-040
40
21,09
DIC-4-040
40
16,98
DIC-4-040
40
13,44
DIC-4-032
32
1420
3m/M6
ZBR 132 B4
4m/M7
4/1
1Am/M4
50
1410
13,3
49,0
0,84
2m/M5
ZBR 132 C4
0,5-12,5
B140
4
3m/M6
60
4m/M7
1420
10,9
40,0
0,83
1) Das Umrichtergehäuse ist nicht am Hubwerk befestigt und wird separat mitgeliefert. Die Befestigung des Umrichtergehäuses muss kundenseitig erfolgen, die
Standard-Kabellänge beträgt ca. 3 m.
12
Die Abmessungen des Umrichtergehäuses betragen (H x B x T) 600 x 880 x 300 mm. Beim Einbau des Umrichtergehäuses ist ein Mindestabstand von
100mm von der Oberkante des Hubwerkes einzuhalten.
20363944.indd/190209
0,5-9
Erforderliche Zuleitungsquerschnitte und Sicherungen
Baureihe DR 3/5/10
Absicherung (träge) bei 50 Hz
Zuleitungen 1) bei 5% Spannungsfall ∆U
400 V
400 V (∆U 20 V)
Umrichtertyp
A
mm²
m
DIC-4-040
50
6,0
97
DIC-4-032
35
4,0
80
DIC-4-025
35
2,5
65
DIC-4-017
16
1,5
58
DIC-4-014
16
1,5
70
Beispiel für die Berechnung der Querschnitte bei größerer Leitungslänge als
in der Tabelle angegeben:
ZBR 132 D 12/2, 400 V erforderliche Länge 25 m
bekannter Querschnitt · erforderliche Länge
20363944.indd/190209
bekannte Leitungslänge
1) Für die Leitungslängen-Berechnung wurde eine Schleifenimpedanz von 200 mΩ zugrunde gelegt.
=
2,5 mm² · 25 m
15 m
= 4,2 mm²
13
Parametereinstellung für empfohlenen Frequenzumrichter Dedrive Compact DIC
Die notwendigen Parameter-Einstellungen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle.
Für die Hubantriebe ist eine Drehgeber-Rückführung am Motor erforderlich. Wir empfehlen den Demag-Anbauimpulsgeber
AG 2 in Verbindung mit dem Erweiterungsmodul EM-ENC-02 für den Demag-Frequenzumrichter Dedrive Compact.
Nach Eingabe der Motor-Bemessungswerte ist unbedingt eine Parameter-Identifikation durchzuführen.
Bei den angegebenen Motordaten handelt es sich um Empfehlungen zur optimalen Motoridentifikation und damit
zum optimalen Betrieb der Motore. Die empfohlenen Werte können von den Stempeldaten auf dem Motortypenschild
abweichen. (Stempeldaten der Motore siehe Fußnote 4).
Nr.
Name
Einheit
ZBA 4)
71 B4
ZBR 4)
90 A4
100 B4
132 B4
132 C4
14,9
26,5
34,0
1400
1440
1435
1440
0,74
0,79
0,83
0,85
0,84
1,1
3,0
4,0
7,5
9,5
030
Konfiguration
-
370
Bemessungsspannung
V
371
Bemessungsstrom
A
2,6
5,1
12,4
372
Bemessungsdrehzahl
1/min
1375
1400
373
Polpaarzahl
-
374
Bemmesung-Cosinus Phi
-
112 A4
410
210
220
220
2
2
0,54
375
Bemessungsfrequenz
Hz
376
mech. Bemessungsleistung
kW
417
Abschaltgrenze Frequenz
Hz
250
100 (140)
418
Minimale Frequenz
Hz
5
8
419
Maximale Frequenz
Hz
120
84 (133) 2)
85 (133) 2)
86 (133) 2)
420
Beschleunigung
Hz/s
25
42
42,5
43
421
Verzögerung
Hz/s
50
42
42,5
43
490
Betriebsart Drehgeber 1
-
0
4
491
Strichzahl Drehgeber 1
-
-
je nach verwendetem Drehgeber
721
Verstärkung Drehzahlregler
-
3
10
722
Nachstellzeit Drezahlregler
ms
200
100
850
Betriebsart (Prohub)
-
1-Ein 3)
851
Freigabe Feldschwächung
-
6-Ein 3)
852
Feldschwächbeginn
%
-
166 3)
853
Korrekturwert Heben
%
-
15 3)
854
Korrekturwert Senken
%
-
10 3)
855
Start der Messung
Hz
856
Feldschwächfaktor
1)
50
0,4
50
-
80,0 3)
-
0,50 3)
1) Bei 380 V ist die max. Frequenz um 5 Hz zu reduzieren.
2) Bezogen auf die Nenn-Hubgeschwindigkeit. In Klammern: fmax bei Nutzung der Prohub-Funktion zur Leistungserhöhung im Teillastbereich. Ausführliche Informationen siehe Projektierungsleitfaden Dedrive Compact 214 715 44
3) Parametrieung bei Nutzung der Prohub-Funktion.
4) Motor-Stempeldaten:
14
ZBA 71 B 4 60%
ZBA 90 A 4 60%
ZBR 100 B 4 60%
ZBR 112 A 4 60%
ZBR 132 B 4 60%
ZBR 132 C 4 50%
ZBR 132 C 4 60%
U = 220V
U = 220V
U = 220V
U = 220V
U = 220V
U = 220V
U = 220V
I = 2,6A
I = 5,1A
I = 16,9A
I = 18,7A
I = 29,0A
I = 49,0A
I = 40,0A
n = 1375min-1
n = 1400min-1
n = 1350min-1
n = 1430min-1
n = 1420min-1
n = 1410min-1
n = 1420min-1
Polpaar = 2
Polpaar = 2
Polpaar = 2
Polpaar = 2
Polpaar = 2
Polpaar = 2
Polpaar = 2
cos phi = 0,54
cos phi = 0,74
cos phi = 0,85
cos phi = 0,84
cos phi = 0,87
cos phi = 0,84
cos phi = 0,83
f = 50Hz
f = 50Hz
f = 50Hz
f = 50Hz
f = 50Hz
f = 50Hz
f = 50Hz
P = 0,37kW
P = 1,1kW
P = 4,2kW
P = 5,3kW
P = 8,3kW
P = 13,3kW
P = 10,9kW
20363944.indd/190209
Weitere Details zur Inbetriebnahme, den vielfältigen Möglichkeiten der Ansteuerung, den diversen speziellen Hubwerksfunktionen sowie der Auswahl weiterer Zusatz-Komponenten des Dedrive Compact DIC entnehmen Sie bitte den Betriebsanleitungen 214 707 44 und 214 715 44. Die zulässigen Umgebungsbedingungen sind zu beachten.
20363944.indd/190209
15
16
Bild 2
1) Die Verdrahtung des VE-Bremsenbausteines für die FU-Variante siehe Abschnitt „Anschlussbeispiel Hubmotor“ Seite 21
42354945.eps
20363944.indd/190209
U
V
X11
A
W
B
U
X9
V
2pol.HUB
W
X10
TB2
3
6
6
TB1
VE/RD
7
4
3
1S1
1S3
C
7
BD1
VE/BU
VE/WH
5
BD2
8
2
DEMAG
1)
12pol.HUB
2
1
4
3
1
2
L
12VE
A
B
SGG
X52
/A
/B
10
GNDE
123456
EG
D
X53
MGS MGS
E
PE
F
X5
PE SGG1SGG2 SGG3 SGG4 SGG5 SGG6 SGG7 SGG8
1 2 PE 1 2 3 4 5 6 7 8
MGS
9
X1
VE/BU
1
G
X16
12
H
X48
PE X481 X482 X483 X484
PE
4 PE 1 2 3 4 PE
X161 X162 X163 X164
1 2 3
Kreuz1
Kreuz2
PE PE PE
PE
K 11
J
PE
5
I
PE
Anschlussplatte mit Klemmleiste für 12/2-poligen DR-Hubmotor
Achtung!
Bei Einsatz mit einem polumschaltbaren Motor muss die Spannungsversorgung für den GS-Baustein unbedingt separat erfolgen!
Kundenseitige Anschlüsse
1
Hutschiene
2
Anschluss Hubmotor 12-polig
3
Anschluss Hubmotor 2-polig
4
Einbauimpulsgeber EG
5
Schutzleiter PE
6
Microthermkontakt Hubmotor
7
Bremslüftkontrolle Hubmotor
8
Bremse Hubmotor
9
Elektromechanische Überlastsicherung MGS
10 Getriebegrenzschalter SGG
11 Katzfahrabschaltung generell
12 Katzfahrabschaltung vorab (v2 → v1)
Alle Klemmen sind bis 4 mm² CU-Querschnitt anzuschließen, außer 2-pol.
Hub und PE, diese sind bis 16 mm² CU Querschnitt anzuschließen.
20363944.indd/190209
Werkseitige Anschlüsse
A
Anschlussklemme X11 (12-pol. Hubmotor)
B
Anschlussklemme X9 (2-pol. Hubmotor)
C
Anschlussklemme X10 (Signale Hubmotor)
D
Anschlussklemme X53 (MGS)
E
Schutzleiter PE
F
Anschlussklemme X5 (SGG)
G
Anschlussklemme X16 (Endab)
H
Anschlussklemme X48 (Vorab)
I
Schutzleiter PE
J
Schutzleiter PE
K
Schutzleiter PE
L
Anschluss X52 (Einbauimpulsgeber Hubmotor)
17
18
Bild 3
1) Die Verdrahtung des VE-Bremsenbausteines für die FU-Variante siehe Abschnitt „Anschlussbeispiel Hubmotor“ Seite 21
42356145.eps
20363944.indd/190209
U
V
X11
A
W
B
U
X9
V
2pol.HUB
W
X10
TB2
6
3
6
TB1
VE/RD
7
4
3
1S1
1S3
C
7
BD1
VE/BU
VE/WH
5
BD2
8
2
DEMAG
1)
12pol.HUB
2
1
4
3
1
2
L
12VE
A
B
SGG
X52
/A
/B
D
X53
MGS MGS
E
F
X5
PE SGG1SGG2 SGG3 SGG4 SGG5 SGG6 SGG7 SGG8
PE
J
PE
G
X16
12
5
H
X48
PE X481 X482 X483 X484
PE
4 PE 1 2 3 4 PE
X161 X162 X163 X164
1 2 3
Kreuz1
Kreuz2
PE PE PE
PE
10 K 11
GNDE
123456
EG
1 2 PE 1 2 3 4 5 6 7 8
MGS
9
X1
VE/BU
1
I
PE
Anschlussplatte mit Klemmleiste für 4-poligen DR-Hubmotor und
Hubumrichterbetrieb
Achtung!
Bei Einsatz mit einem polumschaltbaren Motor muss die Spannungsversorgung für den GS-Baustein unbedingt separat erfolgen!
Kundenseitige Anschlüsse
Bei DR mit 4-poligem Hubmotor erfolgt der Anschluss direkt im Motorklemmkasten
1
Hutschiene
2
-
3
-
4
-
5
Schutzleiter PE
6
-
7
-
8
-
9
Elektromechanische Überlastsicherung MGS
10 Getriebegrenzschalter SGG
11 Katzfahrabschaltung generell
12 Katzfahrabschaltung vorab (v2 → v1)
Alle Klemmen sind bis 4 mm² CU-Querschnitt anzuschließen, außer 2-pol.
Hub und PE, diese sind bis 16 mm² CU Querschnitt anzuschließen.
20363944.indd/190209
Werkseitige Anschlüsse
A
Anschlussklemme X11 (12-pol. Hubmotor) 1)
B
Anschlussklemme X9 (2-pol. Hubmotor) 1)
C
Anschlussklemme X10 (Signale Hubmotor) 1)
D
Anschlussklemme X53 (MGS)
E
Schutzleiter PE
F
Anschlussklemme X5 (SGG)
G
Anschlussklemme X16 (Endab)
H
Anschlussklemme X48 (Vorab)
I
Schutzleiter PE
J
Schutzleiter PE
K
Schutzleiter PE
L
Anschluss X52 (Einbauimpulsgeber Hubmotor) 1)
1) Diese Bauteile werden in der 4-poligen Motorvariante nicht verwendet.
19
Leitungseinführung
Leitungseinführung DR 5
Leitungseinführung DR 3
2
2
1
1
3
3
42355044.eps
42355144.eps
Leitungseinführung DR 10
Kabeleinführung Haube DR 3, DR 5, DR 10
2
1
4
3
Bild 4
42355244.eps
42355344.eps
1 Rundkabeleinführung M25 1)
2 Rundkabeleinführung M20 1)
3 Würgenippel für Kabeldurchführungen bis max. 12,5 mm
1) Verschraubungen müssen mit langem Gewinde (ca. 15 mm) ausgestattet sein.
20
z. B. Kabelverschraubung Schlemmer-Tec,
Hersteller-Nr. 5307620 (M20 x 1,5)
Kabelverschraubung Schlemmer-Tec,
Hersteller-Nr. 5307125 (M25 x 1,5)
20363944.indd/190209
4 Rundkabeleinführung M25
Prinzip-Anschlusspläne
Anschlussbeispiel
Hubmotor
polumschaltbarer Hubantrieb
1L1 1L2 1L3
Rechtslauf
Linkslauf
2L1 2L2 2L3
Wiedereinschaltsperre min. 250 ms!
niedrige
Drehzahl
hohe
Drehzahl
Anschlussplatte DR
GS
X1
BD2
+
TB1
WAGO
~
~
~
RD
1S1
7
6
5
4
3
2
1
BU WH
RD
TB2
1S3
VE
U
BD1
M
PE
3~
2U
2V
Bremslüftkontrolle
BD2
1W
Microthermkontakt
1V
1U
2W
42748245.eps
frequenzgeregelter Hubantrieb
1L1 1L2 1L3
~
U
2L1 2L2 2L3
Frequenzumrichter Hub
~
Wiedereinschaltsperre min. 250 ms!
V W
1S1
1U 1V 1W
TB2
1S3
TB1
Anschlussplatte DR
GS
VE
RD
BU
7 ~
6 ~
5 ~
4
3
2 1 +
WH
X1
WAGO
RD
U
1U
20363944.indd/190209
Bild 5
BD2
2W
BD1
Bremslüftkontrolle
3~
2U
2V
Achtung!
1W
M
Microthermkontakt
PE
1V
Bremsansteuerbausteine GS und VE nur im Klemmenkasten
des Motors oder auf der Anschlussplatte mit Klemmleiste für
4-poligen DR-Hubmotor und Hubumrichterbetrieb montiert
betreiben. Bei Hubwerken DR ohne Elektrik: Bremsansteuerbausteine NICHT im Schaltschrank betreiben sondern in un42355945.eps
mittelbarer Nähe der Bremse!
21
Anschlussbeispiel
Katzfahrmotor
polumschaltbarer Katzfahrantrieb
1L1 1L2 1L3
Rechtslauf
Linkslauf
TB1
TB2
hohe Drehzahl
niedrige
Drehzahl
GF
1W
M
PE
3~
2U
2V
7 ~
6 ~
5 ~
4
3
2 1 +
Microthermkontakt
1V
1U
Anschlussklemmen im Motorenklemmenkasten
BD2
BD1
2W
Bild 6
42761744.eps
frequenzgeregelter Katzfahrantrieb
2L1 2L2 2L3
1L1 1L2 1L3
~
U
~
V W
GE
VE
7
6 ~
5 ~
4
3
2 1 +
BU WH
RD
X1
TB1
TB2
WAGO
BD2
RD
BD1
Anschlussklemmen im
Motorenklemmenkasten
U
PE
V1 W1
BD2
BD1
M
3~
Microthermkontakt
U1
Bild 7
42355845.eps
Einbauimpulsgeber EG
Siehe „Betriebsanleitung Impulsgeber, Motorreihe Z“ Bestell-Nr. 214 371 44
Bremslüftkontakt
Siehe „Betriebsanleitung Motoren, Motorreihe Z“ Bestell-Nr. 214 227 44
Temperaturfühler Hub- und
Katzfahrmotor
22
Siehe „Betriebsanleitung Motoren, Motorreihe Z“ Bestell-Nr. 214 227 44
20363944.indd/190209
Hinweis: Es ist sicher zu stellen, dass die Bremslüftkontrolle in der externen
Elektrik ausgewertet wird!
Bremsenansteuerung
Für die Ansteuerung der Demag-Scheibenbremsen B003 bis B680 mit Gleichstrommagneten stehen verschiedene Ansteuerbausteine zur Verfügung.
Hubanwendungen mit Bremsansteuerbausteine GS und VE sind nur im
Klemmenkasten des Motors oder auf der Anschlussplatte mit Klemmleiste
für 4-poligen DR-Hubmotor und Hubumrichterbetrieb zu betreiben. Alle anderen Bremsansteuerungsbausteine GE und VE können auch im kundenseitigen Schaltschrank verbaut und in Betrieb genommen werden.
Die Bremsenspule ist dann im Motorklemmkasten mit einem Varistor (Bestell-Nr.:260 898 84) gegen Abschaltspannungsspitzen zu schützen.
Alle Gleichrichter haben serienmäßig einen Varistorschutz gegen Überspannung
am Wechselspannungseingang und am Anschluss für den Schaltkontakt.
Die Bremsgleichrichter sind für eine max. Wechselspannung von 500 V AC zugelassen. Mit den Gleichrichtern GE (Katzfahrt) und GS (Hub) ist je nach Schaltung
eine wechselstrom- oder gleichstromseitige Abschaltung der Bremse möglich.
Die Bremseinfallzeiten sind stark davon abhängig, wie die Bremse abgeschaltet
wird. Für den DR ohne elektrische Steuerung ist eine gleichstromseitige Abschaltung unter Verwendung des Bausteins VE erforderlich.
Betrieb am Frequenzumrichter
Wenn die Zylinderläufer-Bremsmotoren ZB. an Umrichtern betrieben werden,
muss die Bremsenversorgung und -ansteuerung separat erfolgen!
Bausteine zur Bremsenansteuerung
• Bremsgleichrichter GE (Normalerregung)
Der Bremsgleichrichter GE ist standardmäßig für den Katzfahrantrieb des DR
vorgesehen. Er besteht im wesentlichen aus einer Einweggleichrichtung mit
integriertem Freilaufkreis.
• Bremsgleichrichter GS (Schnellerregung)
Der Bremsgleichrichter GS wird standardmäßig für die ZBR-Motoren der DRHubantriebe vorgesehen.
Der GS-Baustein enthält einen umschaltbaren Gleichrichter, der zum Lüften die
Bremse für ca. 0,3 s übererregt und danach mit der Haltespannung aus einer
Einweggleichrichtung versorgt (Überregungsfaktor 2,5-fach bei 3-phasigem
Anschluss).
Achtung! Bei Einsatz mit einem polumschaltbaren Motor muss die Spannungsversorgung für den GS-Baustein unbedingt separat erfolgen!
Um bei der Abschaltung mit GS- und VE-Bausteinen, d.h. Schalten mit Übererregung die einwandfreie Funktion zu gewährleisten, sind mindestens 250 ms
zwischen Abschalten und Wiedereinschalten einzuhalten. Diese Zeit ist durch
ein entsprechendes Zeitrelais zu gewährleisten.
Bremsgleichrichter GF
Der Kombistein GF vereint drei Funktionen in einem und wird gemeinsam mit der
Motorwicklung versorgt
Funktion des GF-Bausteins:
• Normalerregung der Bremse;
• gleichstromseitige Abschaltung mittels eingebeuter Motorstromerfassung;
• Schutz der hochpoligen Wicklung durch integrierten Varisorsatz.
Der GF-Baustein darf nicht in Verbindung mit einem Umrichter betrieben werden (wegen Motorstromerfassung) und nur mit Spannung zwischen 220 V/AC
und 500 V/AC versorgt werden.
Spannungsrelais VE (spannungsabhängige Schnellschaltung)
20363944.indd/190209
Das Spannungsrelais VE kann mit den Bremsgleichrichtern GE, GS und GP
kombiniert werden. Das Spannungsrelais VE ist nur bei separater Spannungsversorgung der Bremse einzusetzen.
Bevorzugt wird dieser Baustein bei Motoren mit Umrichterbetrieb verwendet
werden. Er wird zur schnellen Entmagnetisierung der Bremse eingesetzt, um
kurze Einfallzeiten der Bremse ohne zusätzlichen Leitungsaufwand für die
gleichstromseitige Abschaltung der Bremse zu realisieren. Das Spannungsrelais VE erfasst die Versorgungsspannung der Bremse. Beim Abschalten wird
der gleichstromseitige Kontakt geöffnet.
23
Getriebegrenzschalter SGG
Verstellschnecke
„Blockverstellung“
Verstellschnecke
„Einzelverstellung“
Anschluss SGG/Klemmleiste
SGG
Schalterkontakte
1
1
2
2
3
3
4
4
5
5
6
6
7
7
8
8
1
2
3
Für die Einstellung des Getriebegrenzschalters benötigen Sie einen Innensechskantschlüssel 4 mm.
Bild 7
Einstellanleitung SGG
4
42589444.eps
Vor der Schaltpunkteinstellung ist sicherzustellen, dass die spannungsführenden
Kontaktanschlüsse durch einen Berührungsschutz abgedeckt sind und es zu keiner Berührung der Anschlüsse kommen kann.
Nachlauf beachten!
Funktionsprinzip
Jedem Kontakt ist eine Nockenscheibe zugeordnet, die stufenlos verstellbar ist.
Die Nockenscheiben lassen sich unabhängig voneinander mit den Verstellschnecken „Einzelverstellung“ einstellen.
Adjust
Bei Rechtsdrehung der Verstellschnecke „Einzelverstellung“ erfolgt die Drehung
der Nockenscheibe ebenfalls als Rechtsdrehung. Der Schaltpunkt wird entsprechend dem Hakenweg nach oben verschoben.
Bei Linksdrehung wird der Schaltpunkt nach unten verschoben.
Die Standard-Nockenscheiben sind so ausgeführt, das jeweils ein max. Nutzweg
und ein Nachlaufweg zur Verfügung stehen.
Einstellung der Kontakte in Einzelverstellung:
Der Grenzschalter ist bereits über die Systemsteckerleitung fest mit der Steuerung
verbunden. Zum Einstellen des Kontaktes die entsprechende Verstellschnecke
„Einzelverstellung“ so weit drehen, bis der Kontaktgeber den Kontakt öffnet.
Bei Überschreitung des Nachlaufweges erfolgt wieder die Öffnung oder Schließung des Kontaktes.
Die Blockverstellung erfolgt durch Drehen der Verstellschnecke „Blockverstellung“.
Dabei werden alle Nockenscheiben gemeinsam verstellt, die relative Einstellung
der Einzelkontakte bleibt dabei unverändert. Bei Rechtsdrehung der Verstellschnecke „Blockverstellung“ erfolgt die Drehung der Nockenscheiben ebenfalls als
Rechtsdrehung.
Abschaltpunkte wiederholt anfahren und überprüfen!
24
20363944.indd/190209
Einstellung der Kontakte in Blockverstellung:
Technische Daten
Untersetzung:
i = 205 mit Blockverstellung aller Nockenscheiben ausgelegt für mindestens
>1x106 Schaltungen
Schaltkontakte:
4
Kontaktart:
Wechsler, Sprungkontakt, Öffner zwangstrennend, Kontaktwerkstoff: Silber/Silber
Nockenscheibe:
mit 15° Auflaufnocken
Schaltpunktwiederholgenauigkeit:
ca. +/-15 mm am Haken, im ungünstigsten Fall bei 2/1-Einscherung und 12 m Hakenweg. Hier ergeben die 47 Umdrehungen an der Antriebswelle bei dem i = 205
einen Verstellwinkel auf der Nockenwelle von 79,71°.
Elektrischer Anschluss:
Klemmleiste Direktsteckung auf der Leiterplatte.
Technische Eigenschaften:
Einhaltung der Normen
EN 60204-1
IEC 947-5-1
EN 60947-T5-1
EN 60529
EN50013
IEC 536
Umgebungstemperatur
Dauerbetrieb -40 °C bis +80 °C
Schutzart
IP 54
Isolierklasse
Klasse II
Zulassungen
CE und CSA
Technische Eigenschaften der
Schaltelemente:
Zwangstrennung nach Nennbetriebsspannung Ui
VDE 0660 Teil 200 v. 7/92
Thermischer Dauerstrom Ith
6A
Gebrauchskategorie nach VDE 0660:
AC-15, 230 VAC/1,5 A
Mechanische Lebensdauern in Schaltspielen
DC-13, 60 VDC/0,5 A
Klemmenkennzeichnung
Gemäss EN 50013
Zulassungen
CE-UL/CSA
Strombelastung zum Steckanschluss
6 A / 85 °C 250 VAC
250 VAC und 24/80 VDC
10 x 106 Schaltungen
20363944.indd/190209
Außenmaße:
Länge bis zur Ritzelabdeckung
ca. 165 mm
Gehäuseabmessung
ca. 91 x 72 mm
Gesamt-Höhe
ca. 95 mm
25
Lastmesseinrichtung
Elektromechanische
Überlastabschaltung MGS
EMV-Kabelverschraubung M12x1,5
Reduktion M20x1,5/M12x1,5
Federleiste, 2pol.
ca. 10 mm Schirmgeflecht freigelegt
42715644.eps
Bild 8
Der Überlastschalter MGS ist ausführungsabhängig auf die DR Nennlast eingestellt und schon im DR-Hubwerk verbaut. Um ein Schwingen des Systems, durch
Aus- und Wiedereinschalten, zu vermeiden muss der MGS-Kontakt zusätzlich
ausgewertet werden.
In der Standardanwendung empfehlen wir den Einsatz des MKA-2 Kontaktauswerters. Dieses Gerät verhindert, durch Signalfilterung, eine vorzeitige Freigabe
des Hubes und den damit verbundenen Schwingvorgängen. Das Gerät gibt es für
drei Steuerspannungsbereiche und muss entsprechend mitbestellt werden.
In Kombination mit MGS kann nur die Funktion „Überlastabschaltung“ verwendet
werden.
Grenzlastschalter
Eingangsspannung:
26
24 V, 9600 Hz
Ausgangssignal:
Grenzlastkontaktöffner -X53
V-Schaltleistung:
4A/230 VAC; 1A/24VDC
Umgebungstemperatur:
-30° C bis +80° C
Schutzart:
IP 67
Einbaulage:
beliebig
20363944.indd/190209
MGS
Frontplatte/Anschlussbild/
Abmessungen MKA-2
1)
A1
13
14
23
24
1) Brücken für Kranabnahme. Nach Abnahme Brücken entfernen!
O.K CLK
Dematik fi MKA-2
46953144
MGS
gn
br/ws
ge
1
2
3
4
A2
Abmessungen MKA-2
Frontplatte MKA-2
71
Überlastsicherung
Stellung 1 (nicht
bei MGS)
Stellung 2
Überlastabschaltung
Jumperstellungen
45,0
113,0
41873344.eps
Bild 9
40995644.eps
Dematik® MKA-2 Kontaktauswerter
Bestell-Nr.:
Für Steuerspannung
220...240 V,
50/60 Hz
469 531 44
110...120 V,
50/60 Hz
469 532 44
42...48 V,
50/60 Hz
469 533 44
24 V,
50/60 Hz
469 534 44
20363944.indd/190209
Abweichende Spannungen in Sonderausführungen:
Möglich Kontakte:
2 Schließer
Nenn-Ausschaltvermögen:
230 V; 5 A AC11, 4 A bedingter Nennkurzschlussstrom
Betriebsspannungsbereich:
90 bis 100 % des Nennwertes
Nennverbrauch:
max. 4 VA
Umgebungstemperaturbereich:
-20° C bis +70° C
Betriebsart:
geeignet für Dauerbetrieb
Schutzart:
IP 40 nach DIN 40 050
LeiterAnschluss:
max. 2 x 2,5 mm² mit selbstanhebenden Klemmscheiben
Einbaulage:
beliebig
Befestigung:
Schnellbefestigung für Tragschiene 35 mm
Gewicht:
390 g
27
Prinzipschaltplan
Dematik® MGS/MKA-2 als Überlastabschaltung
L1,L2,L3 PE
F2
K3
K4
M
3
M2
L4
S2
S1
A1
S1
S2
U1
U1
23
S3
Dematik MKA-2
A2
24
2
3
S3
Jumper in Stellung 2
K4
K3
SGS1
SGS2
Gerätebezeichnung
B1
K4
Heben
Senken
= Sicherung „Haupthubmotor“
K3
= Schütz „Hauptheben“
K4
= Schütz „Hauptsenken“
SGS
M2
= Haupthubmotor
Braun
L5
21
Bild 10
Funktion: MGS / MKA-2 als Überlastabschaltung
= Grenzschalter SGG
F2
Gelb
K3
= Überlastabschaltung
(siehe Seite 27, Bild 9)
S1/S2 = Druckknopftaster Heben/Senken
22
42356644.eps
S3
= Notgrenzschalter Heben/Senken
U1
= Kontaktauswerter MKA-2
Der Grenzlastschalter MGS wird auf der Leiterplatte in Position MGS gesteckt
(MGS 1, MGS 2, PE).
Die abgehenden Klemmanschlüsse werden an den Kontaktauswerter MKA-2 angeschlossen.
DR Klemme MGS 1 an MKA Klemme 2 und DR Klemme MGS 2 an MKA Klemme 3.
Der Jumper hinter der Frontplatte des MKA-2 ist in Stellung 2, d. h. zwischen mittlerem und untersten Pin zu stecken.
(Siehe auch Beschreibung Lastmesseinrichtung MGS/MKA-2 (206 688 44))
Es wird nur der Grenzlastkontakt (Schaltpunkt 2) genutzt.
28
20363944.indd/190209
Nur die Kontakte 23-24 des MKA verwenden.
Überlastsicherung ZMS, FGB-2, FWL
FGB-2 mit PVC-Einschub
ZMS
Schirmung über Außenmantel
geschoben
42355544.eps
Bild 11
Berechnung und Einstellung Überlastschaltpunkt
Seilzug FEM
DR 3
DR 5
DR 10
Nennlast [t]
ZMS
6/1 Hebel 4/2 Hebel NennA/B
A/B last [t]
2/1
1,6
3,2
3m
1,25
2,5
4m
1
2
1Am
3,2
6,3
3,2
95
1011101
94
1011101
75
1101001 0,5053 0,5297
1,0596
2m
2,5
5
2,5
75
1101001
75
1101001
60
0011110
1,0596
2,2222
3m
2
4
61
1011110
61
1011110
49
1000110
2,0696
4m
1,6
3,2
50
0100110
50
0100110
40
0001010
4,0422
1Am
6,3
12,5
-
6,3
92
1101101
92
1101101
92
1101101
0,1389
2m
5
10
16
5
115
1100111
115
1100111 122 0101111
115
1100111
0,2778
0,2289 0,2778
3m
4
8
12,5
93
1011101
93
1011101
97
0000011
93
1011101
0,5425
0,4800 0,5425
4m
3,2
6,3
10
75
1101001
74
0101001
78
0111001
75
1101001 1,0596 1,1109 0,9375 1,0596
-
0,64
2
DR 10-Pro, 8 t in 4/1
ZMS = 1,25t
A/B = 0,5
0,5
1,25
1,6
0,5
4
2
0,5
1,25
3,2
Berechnungsbeispiel für FWL Überlastabschaltung
Beispiel:
0,625
S1 bis
S7
75
60
1101001
75
1101001
0011110
60
0011110
49
1000110
49
1000110
LF [x10-3]
2m
-
Wert
4/2
4/1
0,5
S1 bis
S7
6/1
2/1
-
Wert
4/1
Seilzug
DR 3 und 10
A/B
0,5
DR 5
0,64
FWL Schalterwert =
Wert
S1 bis
S7
Wert
S1 bis
S7
-
-
-
-
2/1
4/1
6/1
4/2
-
-
1,0596
2,2222
4,3403
-
-
-
-
Nennlast · A/B · 110
Anzahl Seile · Nennlast ZMS
+5=
-
4,3403
8,4771
-
0,1389
8t · 0,5 · 110
+ 5 = 93
4 · 1,25t
Genaue Beschreibung: siehe Druckschrift 206 879 44
20363944.indd/190209
In der Einscherung 4/2 ist „Anzahl Seile“ = 2, da sich die Last nur auf Seiltrommel und Ausgleichsrolle verteilt. Bei 4/1 verteilt sich die Last auf 4 Seile
und der ZMS wird mit 1/4 der Last am Haken belastet.
29
Lastkollektivspeicher FWL
Verwendungszweck
Die Lebensdauer von Hubwerken ist entscheidend von der Wahl der richtigen
Triebwerksgruppe, das heißt der richtigen Abschätzung von Laufzeit und Belastungsspektrum abhängig. Während der langen Nutzungsdauer ist jedoch eine
spätere Änderung der Einsatzbedingungen möglich, was entweder zu einer verlängerten oder kürzeren Lebensdauer führt. So ist zum Beispiel die Umstellung von
Ein- auf Zweischichtbetrieb bei einem Produktionskran mit einer doppelten täglichen Nutzung verbunden und führt zu einer entsprechend schnelleren Abnutzung
der Triebwerke.
Da Hubwerke nach den Regeln der Betriebsfestigkeit zeitfest ausgelegt sind, muss
somit nach Erreichen der rechnerischen Lebensdauer mit Ausfällen gerechnet
werden.
Der FWL erfasst spannungsausfall- und langzeitsicher alle Beanspruchungen des
Hubwerkes während des Betriebes. Der Lastkollektivspeicher zeigt die erfahrene
Nutzung an.
Zu jedem Zeitpunkt ist somit eine Aussage über die Einsatzbedingungen und die
rechnerische Restlebensdauer des Hubwerkes möglich.
Wirkungsweise
Der Lastkollektivspeicher misst die gehobene Last und die Dauer der Einschaltzeit
des Hubmotors.
Die gemessene Last wird mit der Nenntraglast verglichen und eine relative Belastung errechnet. Da die Abnutzung an den bewegten Teilen des Hubwerkes mit
steigender Last überproportional ansteigt, wird der Wert für die relative Belastung
entsprechend bewertet. Durch diese Bewertung erzeugt der Betrieb des Hubwerkes mit halber Nennbelastung nur (1/2)3 = 1/8 des Lastkollektivwertes (LK-Wert),
der durch den Betrieb mit Nennlast erreicht wird.
Bei ¼ Nennlast ist der LK-Wert entsprechend (1/4)3 = 1/64 usw.
Die Betriebsdauer des Hubwerks wird als Einschaltdauer der Hub- und Senkbewegung gemessen. Da der Verschleiß proportional zur Betriebsdauer angenommen werden kann, geht der gemessene Wert zeitproportional in den angezeigten
LK-Wert ein. Der doppelten Betriebsdauer bei gleicher Last entspricht folglich ein
doppelter LK-Wert.
Der Lastkollektivspeicher sammelt die gemessene Beanspruchung des Hubwerkes
fortlaufend für beliebige Lasten und Einschaltintervalle. Der angezeigte LK-Wert
entspricht somit der Summe der bisher erfahrenen Beanspruchung. Im Unterschied zum Betriebsstundenzähler wird nicht die reine Betriebsdauer des Hubwerkes angezeigt, sondern die für die Abnutzung weitaus bedeutendere Last am
Hubwerk erfasst und entsprechend ihrem Einfluss bewertet.
Der Zähler im Lastkollektivspeicher ist so kalibriert, dass bei Belastung des Zugmessstabes mit der Nenntraglast in Triebwerksgruppe 1 Bm der LK-Wert je Sekunde +1 weiterzählt.
Dadurch ist der Lastkollektivspeicher ein wirksames Instrument zur Überwachung
von Hubwerken.
Der Betreiber kann durch die laufende Protokollierung des angezeigten LK-Wertes,
insbesondere in Verbindung mit Instandsetzungsmaßnahmen, auf einfache Weise
wichtige Daten für die kostengünstige Planung von Wartungs- und vorbeugenden
Instandsetzungsmaßnahmen gewinnen.
Anhand der protokollierten LK-Werte kann die Nutzung von Hubwerken analysiert
werden, um Erweiterungs- bzw. Rationalisierungsmaßnahmen richtig zu planen.
30
20363944.indd/190209
In Verbindung mit einem Betriebsstundenzähler ist jederzeit der Nachweis der
Belastungs- und Laufzeitklasse nach FEM möglich.
Berechnung der Verbrauchten Nutzungsdauer (SWP)
Mit dem Lastkollektivspeicher FWL kann die bisherige Nutzungsdauer und damit
die verbleibende Nutzungsreserve, Lastkollektiv (LK) ermittelt werden.
Bei der Messung wird die Nennlast des ZMS als Bezugsnennlast angesetzt.
Das FWL zählt somit die Vollastsekunden des ZMS. Sollte der ZMS (bei Hubwerksnennlast) nicht mit seiner eigenen Nennlast belastet sein, so muss der angezeigte Wert noch um einen Faktor korrigiert werden. Dieser Korrekturfaktor ist
einmalig bei der Inbetriebnahme in das Kranprüfbuch aufzunehmen. Die rechnerische Ermittlung der Nutzungsdauer S in Stunden (Nach FEM 9.755) erfolgt nach
der Formel:
S = LK × LF
S = Nutzungsdauer in Volllaststunden
LK = Zählerstand FWL
LF = Lastkollektivfaktor
Beispiel:
DR 3, 3m
Zähler LK = 10014
LF = 0,5425 x 10-3
Volllaststunden S = 10014 x 0,0005425 = 5,43 Stunden
FGB-2/FWL als Überlastsicherung und Lastkollektivspeicher für Hubwerke mit polumschaltbaren Motor
Schalter 8 EIN = Überlastsicherung
L1, L2, L3, PE
F1
Gerätebezeichnung
B1
K1
K2
K3
M
3
K2
S1
2
A2
4
5
3
U3
U1
14
S3
S3
7
K2
L5
20363944.indd/190209
Bild 12
A2
1
23
U2
S3
S4
K3
K1
FeinHeben Senken
K3
K2
= Schütz „Hauptheben“
K3
= Schütz „Hauptsenken“
M1
= Fein-Haupthubmotor
P1
= Betriebsstundenzähler
K2
K3
S3
K3
FWL
2
3
24
S3
K2
P1
10
= Notgrenzschalter Heben/Senken
S4
= Vorendschalter Hauptheben
U1
= Frequenzauswerter/Lastkollektivspeicher,
Überlast
U2
= Frequenzgeber FGB-2
U3
= Hubwerkssteuerung
(Bitte beachten Sie auch die Hinweise im
Kapitel „Bremsensteuerung“)
FGB-2
Schirm.
Grün
Braun
Weiß
Gelb
U1
13
6
U1
Grün
Braun
Weiß
Schirm.
1
= Schütz „Feinheben/Feinsenken“
16
A1
S1
A1
= Sicherung „Hubmotor“
K1
S1/S2 = Druckknopftaster Heben/Senken
M1
L4
S2
= Zugmessstab
F1
B1
ZMS
HauptHeben Senken
42356544.eps
31
Katzfahrgrenzschalter
Positionsschalter XCK - MR
Positionsschalter
2x gestuft schaltend mit Drehanschlag
Positiv-Lock Stecker 6,3 mm mit Rastung
Kontaktblock „A“ Kontaktblock „B“
Stecker, 3pol.
Ader 1 auf Pin 1
Ader 2 auf Pin 2
Ader 3 auf Pin 3
Stecker -X16
Anschluss der Leitung
an den Schalter:
Stecker, 3pol.
Ader 4 auf Pin 1
Ader 5 auf Pin 2
Ader 6 auf Pin 3
5 mm abgesetzt ohne Hülse
Stecker -X48
Kabelverschraubung M20 mit
langem Gewinde (ca. 15 mm)
Bild 13
Schaltkreuzpositionen mit Kontaktabwicklungen
42355444.eps
Typ XCK-MR54D1
+180° +90° 0°
-90° -180°
A11 A12
B21 B22
B11 B12
Mit Drehanschlag
Kenndaten:
Gehäuse:
Zinkdruckguß
Schutzart:
IP66
Mechanische Lebensdauer:
2 Mio. Schaltspiele
Betätigungsgeschwindigkeit:
Maximal 90m/min
Mindest-Betätigungsmoment
für Betätigung:
0,5 Nm
Zwangsöffnung:
0,75 Nm
Leitungseinführung:
3 x M20
Bemessungsbetriebsdaten:
AC-15: 240 V; 3 A
32
Anschluss/Querschnitt:
Flachklemme mit Scheibe M3,5/maximal 2 x 1,5mm²
Schutzleiteranschluss/-querschnitt:
Flachklemme mit Scheibe M3 /maximal 1,5 mm²
Kurzschlussschutz:
Schmelzsicherung 10 A, gG (gL)
Kontakt-Ausführung:
Ohne Sprungfunktion, Zwangsöffnung der Öffner 21-22
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DC-13: 125 V; 0,55 A
Optionenpakete
Katzfahrumrichter
DR-PRO und DR-COM
Paket 1
Paket
Umrichter
1.1
1.2
DIC-4-004
DIC-4-007
Bestell-Nr.:
537 903 84
537 905 84
Bremswiderstand
120 Ohm 0,4 KW
-
537 732 84
Bremswiderstand
220 Ohm 0,2 KW
537 730 84
-
Leitung zwischen Katzmotor und FU zusätzlich bestellen, z.B. 4 x 1,5 + 2 x (2x0,5),
Bestell-Nr.: 719 096 45
Katzfahrgrenzschalter
DR-PRO und DR-COM
Paket 2
Auswahl über Logik
Werkseitig montiert
Überlastabschaltung F-Reihe
Katzfahrgrenzschalter
Bestell-Nr.:
EKDR 3 - 10
mit mech. Anbau
719 074 45
EZDR 5 - 10
mit mech. Anbau
719 174 45
Paket
Nur für DR-PRO
Paket 3
Seilzug
Auswahl über Logik
Werkseitig montiert
ZMS 1)
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
DR 3
DR 5, 10
DR 3
DR 5, 10
DR 3
DR 5, 10
DR 10
0,625 t
1,25 t
0,625 t
1,25 t
0,625 t
1,25 t
2t
Bestell-Nr.:
491 390 44 491 391 44 491 390 44 491 391 44 491 390 44 491 391 44 491 600 44
FGB-2
(Klemmen)
469 674 44
42-48 V = 469 669 44
FWL
110-120 V = 469 668 44
220-240 V = 469 667 44
Leitung LIYCY 3 X 0,5 mm² zwischen FGB-2 und FWL zusätzlich bestellen, Bestell-Nr.: 464 495 44
Parametrierungs-Zubehör
Für die Parametrierung ist eine Bedieneinheit (Key-Pad, siehe Tabelle 1) oder
ein Schnittstellenmodul und die Parametriersoftware „Parcom Compact“ (siehe
Tabelle 2) zu bestellen.
Tabelle 1
Bestell-Nr.:
Bedieneinheit KP 500
537 722 84
Tabelle 2
Bestell-Nr.:
Schnittstellenmodul KP232
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RS 232-Modul
CM - 232
537 769 84
537 723 84
Datenleitung PC 1,8 m
537 237 84
Paramtriersoftware
Parcom Compact
537 752 84
1) ZMS ist bei DR 5 und DR 10 in zweirilliger Ausführung im Grundpreis enthalten
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Notizen
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Notizen
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Demag Cranes & Components GmbH
Printed in Germany
Postfach 67 · D-58286 Wetter
Telefon (02335) 92-0 · Telefax (02335) 927676
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Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Demag Cranes & Components GmbH, D-58286 Wetter
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