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MC 504-TG - ehb electronics gmbh

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Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Hans-Böckler-Str. 20 D-30851 Langenhagen
Tel: 0511-123207-0 Fax: 0511-123207-77
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Motorüberwachung
und –steuerung
V.06 06/01
1
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Inhaltsverzeichnis
Seite
Thema
Komponente
3
Allgemeines
MC 504-TG
4
Bedeutung der Parameter
ZSU
5
Programmierung der Parameter
ZSU
6
Bedeutung der Arbeitswerte
ZSU
7
Programmierung der Arbeitswerte (Motor steht)
ZSU
8
Programmierung der Arbeitswerte (Motor läuft)
ZSU
9
Tagesbetriebsstundenzähler zurücksetzen (Motor steht)
ZSU
10
Tagesbetriebsstundenzähler zurücksetzen (Motor läuft)
ZSU
11
Hinweise zum Parameter IPU
ZSU
12
Betrieb an einer Lichtmaschine ohne Klemme “W“
ZSU
13
Allgemeine Hinweise
ZSU
14
Startoptimierung
MÜ
14
Fehlerspeicherung, Eingangsverriegelung
MÜ
14
Fehlerunterdrückung beim Startvorgang
MÜ
14
Fehlerunterdrückung für den Eingang "Diverses"
MÜ
15
Aktive / Passive Eingangsüberwachung
MÜ
15
Betriebsmagnet
MÜ
15
Abstellmagnet (Option)
MÜ
15
Vorglühen (Option)
MÜ
16
Anschlußbelegung
MC 504-TG
17
Befestigungsmaße
MC 504-TG
18
Technische Daten
MC 504-TG
19
Anschlußplan
MC 504-TG
2
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Allgemeines
Die kombinierte Motorüberwachung MC 504-TG besteht aus drei Einzelkomponenten:
Einer 4-Kanal Motorüberwachung (MÜ), einer Zentralen Schaltuhr (ZSU) und einem
Zündstartschalter (ZSS). Die ZSU beinhaltet viele Funktionen, für die bisher jeweils ein
separates Gerät vorzusehen war. Im Einzelnen sind dies:
- Drehzahlmesser
- Überdrehzahlüberwachung
- Unterdrehzahlüberwachung
- Gesamtbetriebsstundenzähler
- Tagesbetriebsstundenzähler
- Zeitschaltuhr mit voreinstellbarer Ein- und Ausschaltzeit
Zum Verständnis der ZSU ist es erforderlich, zunächst einige Begriffe zu definieren.
Beim Betrieb der ZSU werden drei verschiedene Betriebszustände unterschieden:
Programmierung der Parameter
Hierunter versteht man die Einstellung verschiedener Basiswerte, um die ZSU auf die
verschiedenen Motortypen und den jeweiligen Anwendungsfall wie z.B. Beregnungsanlage, Grundwasserabsenkung, Hydraulikaggregat usw. anzupassen. Um dem Anwender die Bedienung so einfach wie möglich zu machen, wird hier in Abhängigkeit
vom Anwendungsfall festgelegt, welche Arbeitswerte bei der späteren Arbeit mit dem
Gerät zur Verfügung stehen. Die Programmierung der Parameter ist in der Regel nur
bei der Erstinbetriebnahme erforderlich.
Programmierung der Arbeitswerte
Die Arbeitswerte erlauben dem Anwender die ZSU an die spezifischen Bedürfnisse
seines Anwendungsfalles anzupassen. Wurde z.B. für eine Beregnungsanlage in den
Parametern programmiert, dass eine Ausschaltzeit für den Motor zugelassen ist, so
wird hier der Wert für die Ausschaltzeit eingegeben. Es kann z.B. programmiert
werden, dass der Motor sich nach 3 Stunden Beregnungszeit abschalten soll.
Normalbetrieb
Im Normalbetrieb hat die ZSU eine anzeigende Funktion. In Abhängigkeit davon, ob der
Motor läuft oder steht, wird entweder die Drehzahl oder die Gesamtbetriebsstundenzahl des Motors angezeigt.
Bevor die ZSU eingesetzt werden kann, muss eine Grundeinstellung vorgenommen
werden. Nachfolgend sind die einzelnen Parameter sowohl mit ihren Namen (diese
erscheinen in der Anzeige), als auch mit ihren Bedeutungen aufgeführt:
3
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Bedeutung der Parameter
Name
Bedeutung
Bemerkung
L (ow)
Mindestdrehzahl
Drehzahl, die der Motor nicht unterschreiten darf (untere
Grenze des zulässigen Drehzahlbereichs). Die Überwachung der Mindestdrehzahl beginnt, nachdem der
Motor diesen Wert einmal überschritten hat.
Zulässiger Wert: 0-8000 rpm
n (ormal) Solldrehzahl
Drehzahl, die der Motor im Normalfall halten soll. Wurde
eine Mindestdrehzahl programmiert, so muss die Solldrehzahl größer als die Mindestdrehzahl sein. Die Eingabe eines
Wertes, kleiner als die Mindestdrehzahl, ist nicht möglich.
Zulässiger Wert: L...8000 rpm
H (igh)
Höchstdrehzahl
Drehzahl, die der Motor nicht überschreiten darf (obere
Grenze des zulässigen Drehzahlbereichs). Wurde eine
Solldrehzahl programmiert, so muss die Höchstdrehzahl
größer als die Solldrehzahl sein. Die Eingabe eines Wertes,
kleiner als die Solldrehzahl, ist nicht möglich. Jedoch ist es
möglich eine "0" einzutragen, um die Überdrehzahlüberwachung abzuschalten.
Zulässiger Wert: 0 oder n...8000 rpm
tAU
Reaktionszeit
Zeit, für die der zulässige Drehzahlbereich verlassen
werden darf, bevor es zu einer Abschaltung des Motors
kommt.
Zulässiger Wert: 0...255 s
IPU
Impulse pro
Umdrehung
Anzahl der Impulse, die von der Lichtmaschine (Klemme
"W" oder von einem Pick-Up pro Umdrehung der Kurbelwelle abgegeben werden.
Wird hier der Wert 0 eingetragen, muss der Anschluss B6
der Klemme D+ (61) der Lichtmaschine verbunden werden.
Die Betriebstundenzählung ist dann von D+ abhängig. Eine
Drehzahlanzeige, sowie eine Drehzahlüberwachung ist in
diesem Fall nicht möglich.
Zulässiger Wert: 0...255
on
Einschaltzeit
Das Programmieren einer Einschaltzeit wird entweder zugelassen oder gesperrt. Das Zulassen ist nur in Verbindung mit
einer Start-Stop-Automatik (z.B. MSS 200) sinnvoll.
Wird eine Einschaltzeit zugelassen, aber in den Arbeitswerten der Wert 00:00 eingetragen, so ist es zum Start
des Motors erforderlich, die S-Taste zu betätigen.
Zulässige Werte: YES , no
OFF
Ausschaltzeit
Das Programmieren einer Zeit, nach der der Motor automatisch gestoppt werden soll, wird entweder zugelassen oder
gesperrt.
Zulässige Werte: YES, no
4
mit
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Programmierung der Parameter
Die Programmierung der Parameter ist nur bei stehendem Motor möglich. Um in den
Betriebsmodus Parametereinstellung zu gelangen, ist es erforderlich, das Gerät bei
gedrückter S-Taste einzuschalten. Die S-Taste ist dabei solange zu betätigen, bis in der
Anzeige "L", im Wechsel mit der zur Zeit programmierten Unterdrehzahl, erscheint. Nun
können alle Parameter nach der folgenden Tabelle programmiert werden:
Betätige
2
0
In der Anzeige erscheint:
Bemerkung
L, im Wechsel mit bisherigem Wert
L, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
L, im Wechsel mit neuem Wert
Unterdrehzahl
n, im Wechsel mit bisherigem Wert
Neuer Wert für L ist gespeichert
n, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
n, im Wechsel mit neuem Wert
Solldrehzahl
H, im Wechsel mit bisherigem Wert
Neuer Wert für n ist gespeichert
H, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
H, im Wechsel mit neuem Wert
Überdrehzahl
tAU, im Wechsel mit bisherigem Wert
Neuer Wert für H ist gespeichert
tAU, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
tAU, im Wechsel mit neuem Wert
Reaktionszeit
IPU, im Wechsel mit bisherigem Wert
Neuer Wert für tAU ist gespeichert
IPU, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
IPU, im Wechsel mit neuem Wert
Impulse pro Umdrehung
on, im Wechsel mit bisherigem Wert
Neuer Wert für IPU ist gespeichert
on, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
on, im Wechsel mit neuem Wert
Einschaltzeit EIN / AUS
OFF, im Wechsel mit bisherigem Wert
Neuer Wert für on ist gespeichert
OFF, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
OFF, im Wechsel mit neuem Wert
Ausschaltzeit EIN / AUS
Gesamtbetriebsstunden
Programmierung der Parameter ist
beendet
Wird während der Programmierung für eine Minute oder länger keine Taste betätigt, so
schaltet das Gerät in den normalen Betriebsmodus um. Das heißt, es werden die
Gesamtbetriebsstunden angezeigt.
Parameterwerte bleiben nach dem Ausschalten der Spannung erhalten!
5
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Bedeutung der Arbeitswerte
Name Bedeutung
Bemerkung
th
Gesamtbetriebsstunden
Gesamtbetriebsstunden des laufenden Motors
(nicht zurücksetzbar).
dAY
Tagesbetriebsstunden
Tagesbetriebsstunden des laufenden Motors
(zurücksetzbar).
on
Einschaltzeit
Zeit, nach der der Motor eingeschaltet werden soll.
Die Eingabe eines Wertes ist nur sinnvoll, wenn bei
Dieselmotoren eine Motor-Start-Stop-Automatik (z.B.
MSS 200) eingesetzt wird.
Wird hier der Wert 00:00 eingetragen, so ist es
zum Start des Motors erforderlich, die S-Taste zu
betätigen.
Zulässiger Wert: 00:00 - 99:99 h
OFF
Ausschaltzeit
Zeit, nach der der Motor ausgeschaltet werden soll.
Die Ausschaltzeit wird von dem Moment an
gezählt, in dem die Einschaltzeit abgelaufen ist (der
Motor wurde gestartet).
Zulässiger Wert: 00:00 - 99:99 h
rEST
Restliche Laufzeit
Für den Fall, dass eine Ausschaltzeit programmiert war
und der Motor vorzeitig, z. B durch einen Öldruckfehler
gestoppt wurde, zeigt dieser Arbeitswert an, wie lange
der Motor noch hätte laufen sollen.
6
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Programmierung der Arbeitswerte (Motor steht)
Nach dem Betätigen des Zündstartschalters befindet sich das Gerät automatisch im
normalen Betriebsmodus. Die folgende Tabelle beschreibt die notwendigen Schritte zur
Programmierung der Arbeitswerte, die sowohl bei stehendem, als auch bei laufendem
Motor erfolgen kann. Vorzugsweise sollte dies jedoch bei stehendem Motor
geschehen.
Betätige
2
0
In der Anzeige erscheint:
Bemerkung
on, im Wechsel mit 00:00
oder
th, im Wechsel mit aktuellem Wert
on, im Wechsel mit 00:00, erscheint
nur, wenn im Parameter on der Wert
YES programmiert wurde. Sonst erscheint th, im Wechsel mit aktuellem
Wert.
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn
zuvor on, im Wechsel mit 00:00,
angezeigt wurde (Einschaltzeit = 0).
Tagesbetriebsstunden
th, im Wechsel mit aktuellem Wert
dAY, im Wechsel mit aktuellem Wert
on, im Wechsel mit bisherigem Wert
on, im Wechsel mit aktuellem Wert
Nur, wenn im Parameter on der Wert
YES programmiert wurde, sonst wird
dieser Arbeitswert übersprungen.
Gewünschten Wert einstellen
on, im Wechsel mit neuem Wert
Einschaltzeit vorwählen
OFF, im Wechsel mit bisherigem Wert Nur, wenn im Parameter OFF der Wert
YES programmiert wurde, sonst wird
dieser Arbeitswert übersprungen.
OFF, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
OFF, im Wechsel mit neuem Wert
Ausschaltzeit vorwählen
rESt, im Wechsel mit Restwert
Nur, wenn eine Abschaltzeit programmiert war und der Motor vor Ablauf
dieser Zeit durch einen Fehler gestoppt
wurde, sonst wird dieser Schritt übersprungen.
Programmiermodus beendet
th, im Wechsel mit aktuellem Wert
Wird während der Programmierung der Arbeitswerte für mindestens eine Minute keine
Taste betätigt, so schaltet das Gerät automatisch in die Anzeige der Gesamtbetriebsstunden um.
Der Arbeitswert "on" muss nach jedem Ausschalten neu programmiert werden!
7
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Programmierung der Arbeitswerte (Motor läuft)
Betätige
2
0
In der Anzeige erscheint:
Bemerkung
on, im Wechsel mit 00:00
oder
aktuelle Drehzahl
oder
d pl
on, im Wechsel mit 00:00 erscheint nur
wenn im Parameter on der Wert YES
programmiert wurde, sonst erscheint
die aktuelle Drehzahl. d pl erscheint,
wenn im Parameter IPU der Wert 0
eingetragen ist.
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn
zuvor on, im Wechsel mit 00:00,
angezeigt wurde.
Tagesbetriebsstunden
Aktuelle Drehzahl
oder dpl
dAY, im Wechsel mit aktuellem Wert
on, im Wechsel mit 00:00
on, im Wechsel mit aktuellem Wert
Nur, wenn im Parameter on der Wert
YES programmiert wurde. Sonst wird
dieser Arbeitswert übersprungen.
Gewünschten Wert einstellen
on, im Wechsel mit neuem Wert
Einschaltzeit vorwählen
OFF, im Wechsel mit bisherigem Wert Nur, wenn im Parameter OFF der Wert
YES programmiert wurde. Sonst wird
dieser Arbeitswert übersprungen.
OFF, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
OFF, im Wechsel mit neuem Wert
Ausschaltzeit vorwählen
rESt, im Wechsel mit Restwert
Nur, wenn eine Abschaltzeit programmiert war und der Motor vor Ablauf
dieser Zeit durch einen Fehler gestoppt
wurde. Sonst wird dieser Arbeitswert
übersprungen.
Programmiermodus beendet. d pl
erscheint nur, wenn im Parameter IPU
der Wert 0 eingetragen ist.
Aktuelle Drehzahl
oder
d pl
Wird während der Programmierung der Arbeitswerte für mindestens eine Minute keine
Taste betätigt, so schaltet das Gerät automatisch in die Drehzahlanzeige um.
Der Arbeitswert "on" muss nach jedem Ausschalten neu programmiert werden!
8
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Tagesbetriebsstundenzähler zurücksetzen
(Motor steht)
Der Tagesbetriebsstundenzähler kann sowohl bei laufendem, als auch bei stehendem
Motor zurückgesetzt werden. Es ist dabei eine der folgenden Prozeduren durchzuführen:
Betätige
2
0
In der Anzeige erscheint:
Bemerkung
on, im Wechsel mit 00:00
oder
th, im Wechsel mit aktuellem Wert
on, im Wechsel mit aktuellem Wert
on, im Wechsel mit 00:00, erscheint
nur, wenn im Parameter on der Wert
YES programmiert wurde. Sonst
erscheint th, im Wechsel mit aktuellem
Wert.
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn
zuvor on, im Wechsel mit 00:00,
angezeigt wurde.
Nach 3s ist der Tagesbetriebsstundenzähler gelöscht.
Nur, wenn im Parameter on der Wert
YES programmiert wurde. Sonst wird
dieser Arbeitswert übersprungen.
Gewünschten Wert einstellen
on, im Wechsel mit neuem Wert
Einschaltzeit vorwählen
th, im Wechsel mit aktuellem Wert
> 3s
dAY, im Wechsel mit aktuellem Wert
on, im Wechsel mit bisherigem Wert
OFF, im Wechsel mit bisherigem Wert Nur, wenn im Parameter OFF der Wert
YES programmiert wurde. Sonst wird
dieser Arbeitswert übersprungen.
OFF, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
OFF, im Wechsel mit neuem Wert
Ausschaltzeit vorwählen
rESt, im Wechsel mit Restwert
Nur, wenn eine Abschaltzeit programmiert war und der Motor vor Ablauf
dieser Zeit durch einen Fehler gestoppt
wurde. Sonst wird dieser Arbeitswert
übersprungen.
Programmiermodus beendet
th, im Wechsel mit aktuellem Wert
Wird während der Programmierung der Arbeitswerte für mindestens eine Minute keine
Taste betätigt, so schaltet das Gerät automatisch in die Anzeige der Gesamtbetriebsstunden um.
9
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Tagesbetriebsstundenzähler zurücksetzen
(Motor läuft)
Betätige
2
0
> 3s
In der Anzeige erscheint:
Bemerkung
on, im Wechsel mit 00:00
oder
aktuelle Drehzahl
oder d pl
on, im Wechsel mit aktuellem Wert
on, im Wechsel mit 00:00, erscheint
nur, wenn im Parameter on der Wert
YES programmiert wurde. Sonst
erscheint die aktuelle Drehzahl. d pl
erscheint, wenn im Parameter IPU der
Wert 0 eingetragen ist.
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn
zuvor on, im Wechsel mit 00:00,
angezeigt wurde.
Nach 3s ist der Tagesbetriebsstundenzähler gelöscht.
Nur, wenn im Parameter on der Wert
YES programmiert wurde. Sonst wird
dieser Arbeitswert übersprungen.
Gewünschten Wert einstellen
on, im Wechsel mit neuem Wert
Einschaltzeit vorwählen
Aktuelle Drehzahl
oder
d pl
dAY, im Wechsel mit aktuellem Wert
on, im Wechsel mit bisherigem Wert
OFF, im Wechsel mit bisherigem Wert Nur, wenn im Parameter OFF der Wert
YES programmiert wurde. Sonst wird
dieser Arbeitswert übersprungen.
OFF, im Wechsel mit aktuellem Wert
Gewünschten Wert einstellen
OFF, im Wechsel mit neuem Wert
Ausschaltzeit vorwählen
rESt, im Wechsel mit Restwert
Nur, wenn eine Abschaltzeit programmiert war und der Motor vor Ablauf
dieser Zeit durch einen Fehler gestoppt
wurde. Sonst wird dieser Arbeitswert
übersprungen.
Programmiermodus beendet. d pl
erscheint nur, wenn im Parameter IPU
der Wert 0 eingetragen ist.
Aktuelle Drehzahl
oder
d pl
Wird während der Programmierung der Arbeitswerte für mindestens eine Minute keine
Taste betätigt, so schaltet das Gerät automatisch in die Drehzahlanzeige um.
10
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Hinweise zum Parameter IPU
Der Parameter IPU dient dazu, die Drehzahlanzeige des MC 504-TG auf den jeweiligen
Motor abzugleichen. Da sich die Motoren in der Art der verwendeten Lichtmaschine und
in dem Übersetzungsverhältnis von Lichtmaschine zur Kurbelwelle unterscheiden, ist
dieser Abgleich erforderlich.
Der richtige Wert für den Parameter IPU kann auf verschiedene Weise ermittelt werden. Drei Methoden werden im Folgenden beschrieben:
Methode 1 (keine Hilfsmittel erforderlich)
Diese Methode setzt voraus, dass die Anzahl der Polpaare in der Lichtmaschine, sowie
das Übersetzungsverhältnis zwischen Kurbelwelle und Lichtmaschine bekannt sind. Die
Anzahl der Polpaare lässt sich leicht herausfinden, wenn man von vorne in die
Lichtmaschine hineinschaut. Dort sieht man die klauenartig geformten Polfinger, die
abwechselnd als Nord- und Südpole nebeneinander liegen. Wenn man die Anzahl dieser Polfinger halbiert, erhält man die Anzahl der Polpaare (siehe Bild 1). Typische
Werte für die Anzahl der Polpaare sind 6 bei den Boschtypen G1, K1 und N1, sowie 8
bei Bosch Lichtmaschinen vom Typ T1.
Das Übersetzungsverhältnis von Kurbelwelle und Lichtmaschine lässt sich auf einfache
Art berechnen. Man misst den Durchmesser der Riemenscheiben auf der Kurbelwelle
und an der Lichtmaschine. Das Übersetzungsverhältnis ergibt sich dann nach folgender Formel:
Durchmesser Riemenscheibe Kurbelwelle
Übersetzungsverhältnis = --------------------------------------------------------------Durchmesser Riemenscheibe Lichtmaschine
Hat man die beiden Werte ermittelt, ergibt sich der korrekte Wert für den Parameter
IPU nach folgender Formel:
IPU = Anzahl der Polpaare x Übersetzungsverhältnis
Der errechnete Wert für IPU muss anschließend nach der bekannten Vorgehensweise
in den Parameter IPU eingegeben werden.
Bild 1
11
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Methode 2 (Handdrehzahlmesser erforderlich)
Zunächst ist es erforderlich, in den Parameter IPU den Wert "20", nach der zuvor beschriebenen Methode, einzugeben. Nun muss der Motor gestartet werden. Für die Ermittlung des Wertes ist es unerheblich mit welcher Drehzahl der Motor läuft, sie muss
lediglich konstant sein. Die Drehzahl muss nun sowohl an dem Handdrehzahlmesser,
als auch in der Anzeige des MC 504-TG abgelesen werden. Aus diesen beiden
Drehzahlen lässt sich der Wert für IPU nach der folgenden Formel berechnen:
Anzeige des Handdrehzahlmessers x 20
IPU = --------------------------------------------------------Anzeige des MC 504-TG
Der errechnete Wert für IPU muss anschließend nach der bekannten Vorgehensweise
in den Parameter IPU eingegeben werden.
Methode 3 (Handdrehzahlmesser erforderlich)
Der richtige Wert für den Parameter IPU kann auch durch Probieren herausgefunden
werden. Zunächst wird in den Parameter IPU der Wert 10 eingegeben. Nachdem der
Motor gestartet wurde, zeigt die Drehzahlanzeige des MC 504-TG eine Drehzahl an, die
höher ist, als die Anzeige des Handdrehzahlmessers. Nun muss der Wert des
Parameters IPU in kleinen Schritten erhöht werden, bis die Anzeige des MC 504-TG mit
der des Handdrehzahlmessers übereinstimmt.
Betrieb an einer Lichtmaschine ohne Klemme "W"
Sofern die Lichtmaschine nicht über die Klemme "W" verfügt, man aber trotzdem nicht
auf eine Drehzahlanzeige- und überwachung verzichten möchte, muss ein Pick-Up eingesetzt werden, der als Sonderzubehör erhältlich ist.
Wird auf die Drehzahlanzeige- und überwachung verzichtet, müssen folgende Punkte
berücksichtigt werden, um die Funktion der Bestriebsstundenzähler sicherzustellen.
Zuerst muss in den Parameter IPU der Wert 0 eingegeben werden. Dies signalisiert
dem MC 504-TG, dass keine Impulse zur Drehzahlermittlung zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig erwartet das Gerät nun am Pin B6 das Signal D+ (61) der Lichtmaschine.
( Brücke von Pin A2 nach B6)
Ist in dem Parameter IPU irrtümlicherweise der Wert 0 programmiert, obwohl am Pin B6
die Klemme "W" der Lichtmaschine angeschlossen ist, so zeigt die Anzeige ein
undefiniertes Verhalten. Dies ist kein Fehler des Geräts, sondern weist den Bediener
auf einen falschen Eintrag im Parameter IPU hin. Programmieren Sie in diesem Fall
einen Wert, der Ihren Motordaten entspricht (siehe Hinweise zum Parameter IPU).
12
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Allgemeine Hinweise
Abbruch der Programmierung
Wird die Programmierung durch Ausschalten des Geräts oder durch eine zu lange
Unterbrechung während der Programmierung (> 1 Minute) abgebrochen, so bleiben
alle Änderungen, vor der letzten Betätigung der S-Taste, erhalten.
Unbeabsichtigtes Betätigen der S-Taste
Wird während der Programmierung die S-Taste unbeabsichtigt zu häufig betätigt und
somit der gewünschte Parameter oder Arbeitswert übersprungen, so muss mit der Programmierung von vorn begonnen werden.
Hierzu kann bei der Programmierung von Arbeitswerten die S-Taste so oft betätigt
werden bis der Anfang wieder erreicht ist. Eine andere Möglichkeit ist, dass Gerät kurz
aus und anschließend wieder einzuschalten.
Da bei der Programmierung der Parameter der Programmiermodus am Ende der Parameterliste automatisch verlassen wird, muss hier das Gerät auf jeden Fall aus und wieder eingeschaltet werden (bei gedrückter S-Taste).
Zurücksetzen des Gesamtbetriebsstundenzählers
Unter bestimmten Voraussetzungen kann es vorkommen, dass es gewünscht wird, den
Gesamtbetriebsstundenzähler zurückzusetzen. Dies ist zum Beispiel dann sinnvoll,
wenn der MC 504-TG an einen anderen Motor montiert wird. Zu diesem Zweck senden
Sie das Gerät bitte an den Hersteller zurück.
Unterdrückung nicht benötigter Parameter und Arbeitswerte
Um die Programmierung der ZSU für den Anwender so einfach wie möglich zu gestalten, werden Parameter und Arbeitswerte die nicht benötigt werden, ausgeblendet.
Zum Beispiel werden bei der Programmierung der Arbeitswerte die Optionen "on" und
"OFF" nicht angezeigt, wenn bei der Programmierung der Parameter diese mit dem
Wert "no" gespeichert wurden.
Gleiches gilt auch für die Parameter "L", "n" und "H". Diese erscheinen bei der Programmierung der Parameter nicht, wenn im Parameter IPU der Wert 0 eingetragen und
somit keine Drehzahlmessung möglich ist.
Besonderheiten bei der Überdrehzahlüberwachung
Bei der Überdrehzahlüberwachung wird zwischen zwei Betriebsarten unterschieden.
Der Unterschied in der Programmierung liegt darin, ob zusätzlich zur Überdrehzahl eine
Solldrehzahl programmiert wird. Geschieht dieses, so wird der Motor bei Überschreitung der Überdrehzahl gestoppt. Sobald die Drehzahl aber unter die Solldrehzahl
fällt, wird das Abschalten des Motors abgebrochen. Liegt die Solldrehzahl relativ dicht
unter der Überdrehzahl, so kann man davon ausgehen, daß der Motor noch soviel
Schwung hat, um weiterzulaufen. Achtung: Dies kann ein ständiges Pendeln zwischen
Überdrehzahl und Solldrehzahl zur Folge haben.
Wird hingegen keine Solldrehzahl angegeben, so schaltet der Motor bei Überschreitung
der Überdrehzahl definitiv ab.
13
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Motorüberwachung
Die im MC 504-TG integrierte 4-Kanal Motorüberwachung bietet viele Merkmale, die
dem Bediener einen hohen Komfort und dem Motor ein Optimum an Sicherheit
garantieren.
Startoptimierung
Die Startoptimierung sorgt selbst bei einer schwachen Batterie und kalter Witterung für
einen optimalen Start des Motors. Bekanntermaßen benötigt ein Elektromagnet den
größten Strom während der Anzugsphase. In der Haltephase geht dieser dann um ca.
90% zurück. Besonders unangenehm macht sich dieser Effekt bemerkbar, wenn beim
Starten eines Dieselmotors der Hubmagnet und der Einrückmagnet des Anlassers zur
gleichen Zeit anziehen. Dies bedeutet für die Batterie eine extreme Belastung, die aber
durch einfache Maßnahmen entschärft werden kann:
Beim Einschalten der Zündung zieht der Hubmagnet sofort an und gibt die Kraftstoffzufuhr frei. Der Einrückmagnet des Anlassers wird dagegen erst verzögert aktiviert. Wenn
kein Start erfolgt, fällt der Hubmagnet nach ca. 15s automatisch wieder ab. Auch dann
kann sofort gestartet werden, ohne den Zündschlüssel zuvor wieder in Nullstellung zu
bringen. Der Hubmagnet zieht sofort wieder an.
Fehlerspeicherung, Eingangsverriegelung
Tritt ein Fehler auf, wird dieser angezeigt und gespeichert. Gleichzeitig werden die
anderen Fehlereingänge verriegelt. Das hat den Vorteil, dass ein vermeintlicher weiterer Fehler, der beim Abschalten des Motors zwangsläufig auftritt (z.B. fehlender Öldruck) nicht mehr erfasst wird und somit der Fehler, der ursächlich zum Abschalten
des Motors geführt hat, eindeutig lokalisiert werden kann.
Dies ist auch dann noch möglich, wenn es sich z.B. um einen Temperaturfehler gehandelt hat und die Temperatur nach der Abschaltung des Motors wieder einen normalen
Wert angenommen hat.
Fehlerunterdrückung beim Startvorgang
Nach dem Start wird die Fehlererkennung für ca. 8s unterdrückt. Dies gibt dem Motor
während der Startphase die Gelegenheit den Öldruck aufzubauen. Wäre diese Verzögerung nicht vorhanden, würde der Motor aufgrund fehlenden Öldrucks sofort wieder
gestoppt.
Erweiterte Fehlerunterdrückung für den Eingang „Diverses“
Der Eingang „Diverses“ ist mit einem Timer ausgerüstet, der es dem Anwender erlaubt,
auf Tastensdruck die Aktivierung des Eingangs für 180s zu unterdrücken. Dies ist z. B.
bei Beregnungsaggregaten von Vorteil, bei denen der Wasserdruck überwacht wird. Zu
Beginn der Beregnung muss die Pumpe zunächst erst einmal Druck aufbauen. Es ist
also mit Sicherheit davon auszugehen, dass der Betriebsdruck noch unterschritten ist.
Wäre die Verzögerung nicht vorhanden, würde der Druckschalter den Motor schon in
der Druckaufbauphase wieder abschalten. Auf Wunsch kann die Zeit werkseitig auf
500s verlängert werden.
14
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Aktive / Passive Eingangsüberwachung
Unter einer aktiven Eingangsüberwachung verbirgt sich die Fähigkeit eines Eingangs,
die Leitung, die zum Schalter führt und den Schalter selbst zu überwachen. Dazu ist es
erforderlich, die Schalter so auszuwählen, dass während des Motorbetriebs ein
Stromfluss durch die Schalter möglich ist.
Normalerweise sind ab Werk in den Motoren jedoch Schalter montiert, die nur eine
passive Eingangsüberwachung erlauben:
Öldruckschalter
Temperaturschalter
Luftfilterschalter
Kielriemenrissschalter
-
Öffner
Schließer
Schließer
Schließer
Aus diesem Grund sind die Fehlereingänge ab Werk entsprechend konfiguriert.
Änderungen an dieser Konfiguration sind möglich, müssen jedoch bereits bei der
Bestellung als Option bestellt werden.
Betriebsmagnet
Standardmäßig wird der MC 504-TG mit der Funktion Betriebsmagnet ausgeliefert.
Unter einem Betriebsmagnet (ETR) versteht man einen Hubmagneten, der die
Kraftstoffzufuhr freigibt und der während des Motorbetriebs angesteuert sein muss
(gleiches gilt auch für ein Magnetventil)
Abstellmagnet
Beim MC 504-TG ist die früher benötigte Stop-Taste nicht mehr erforderlich. Zum
Stoppen des Motors ist lediglich der Zündschlüssel in die Position “0“ zu drehen.
Daraufhin wird der Abstellmagnet für 20s angesteuert. Anschließend schaltet sich der
MC 504-TG selbstständig stromlos.
Die Funktionsart Abstellmagnet muss bereits bei der Bestellung als Option bestellt
werden.
Vorglühen
Der MC 504-TG ist mit einer automatischen Vorglühfunktion ausgerüstet. Zum Starten
des Motors ist zunächst die Zündung einzuschalten. Die Vorglühkontrolle (gelbe LED)
zeigt den Vorglühvorgang an. Erlischt diese, kann gestartet werden. Nach dem Start
wird noch für eine kurze Zeit nachgeglüht. Dieses dient der Reduzierung von
Abgasemissionen.
Die Vorglühfunktion ist in allen Geräten serienmäßig.
15
Bedienungsanleitung
MC 504-TG
Anschlußbelegung
PIN
A1
A2
A3
A4
A5
A6
Signal
Öldruckschalter
Lichtmaschine
Temperaturschalter
Diverses
+UB
Masse
B1
B2
B3
B4
B5
B6
Anlasser
Vorglühen
Magnet
Timertaster
Extern Stop
Lichtmaschine
Klemme
D+ / 61
30
31
50
17/19
W
mm²
1,0
1,0
1,0
1,0
2,5
1,0
Bemerkung
Masseaktiv
Masseaktiv
Masseaktiv
Masseaktiv
Sicherung 50A vorsehen
2,5
4,0
2,5
1,0
1,0
1,0
Belastbarkeit 12A (kurzzeitig 50A)
Belastbarkeit 30A (gegen Masse)
Belastbarkeit 30A (gegen Masse)
Masseaktiv
Masseaktiv
Oder Pick-Up
Position der Anschlüsse siehe Bild 2
Achtung: Bei der Installation des MC 504-TG ist in der Zuleitung (+UB) unbedingt
eine 50A Sicherung vorzusehen !
Bild 2
16
Bedienungsanleitung
Befestigungsmaße
Ansicht der Rückseite
17
MC 504-TG
Bedienungsanleitung
Technische Daten
Maße:
80 x 120 x 100 mm
Betriebsspannung:
10...30V
Stromaufnahme:
100 mA (Ausgangsrelais nicht aktiv)
Temperaturbereich:
-25...85°C
Gesamtbetriebsstundenzähler:
0...9999 h
Tagesbetriebsstundenzähler:
0...99:99 h
Drehzahlmessung
1...8000 rpm
Vorwählbare Einschaltzeit:
0...99:99 h
Vorwählbare Ausschaltzeit:
0...99:99 h
Impulse pro Umdrehung
1...255
Oberer Drehzahlgrenzwert:
1...8000 rpm
Unterer Drehzahlgrenzwert:
1...8000 rpm
Ansprechverzögerung
Drehzahlüberwachung:
1...255 s
Ansprechverzögerung
Eingang "Diverses"
180 s
Optionen/ Zubehör
Hubmagnet 12V oder 24V
Magnetventil 12V oder 24V
Schalter mit festen Werten
Über- Unterdruckschalter einstellbar
Temperaturschalter mit diversen Gewinden
Temperaturfühler-/schalter mit diversen Gewinden
Öldruckschalter
18
MC 504-TG
Bedienungsanleitung
19
MC 504-TG
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Technik
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