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Klärwärter trafen sich zum Nachbarschaftstag in Zandt
Führung durch die neue Kläranlage / Klärwärter Josef Pritzl in Ruhestand
verabschiedet.
Der gemeinsame Nachbarschaftstag der Klärwärter fand diesmal in Zandt statt, am Dienstag in der
neuen Kläranlage. Sie wurde den Klärwärtern am Vormittag vorgestellt, durch Bürgermeister
Ludwig Klement; durch Hans Heller vom Ingenieurbüro Schierer und vom Zandter Klärwärter Thomas
Urban. Nach dem Mittagessen im Gasthof Blasini, Pfahlhof, erfolgte eine intensive Einweisung in das
neue internetgeschützte Programm der Wasserwirtschaftsverwaltung"DaBay". Über dieses
Programm sind künftig die Ergebnisse aus der Eigenüberwachung und die wichtigsten Betriebsdaten
aus dem Jahresbericht online an die Wasserwirtschaftsverwaltung zu übermitteln.
Verabschiedet wurde im Laufe des Nachbarschaftstages in den Ruhestand Josef Pritzl, Klärwärter in
Hohenwarth, durch Reinhard Neumeier, dem Arnschwanger Klärwärter und Abwassermeister und
durch Dipl.Ing. Johann Nuber, hauptamtlicher Laborleiter im Zentralklärwerk der Stadt Regensburg.
Mit einem Präsent wurde Pritzl vielmals für seine zuverlässige Arbeit gedankt.
"Kläranlagen und Kanalisation sind teuer, im Bau und im Betrieb und diese Einrichtungen können nur
dann gut funktionieren, wenn qualifiziertes Personal eingesetzt wird, das für einen optimalen Betrieb
sorgt. Deshalb ist eine ständige Weiterbildung des Betriebspersonales wichtig", wie Johann Nuber
betont.Dazu hat der DWA - die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasserund Abfall e.V.
Landesverband Bayerin im Jahre 1973 Nachbarschaften eingerichtet. Hier trifft sich das Personal
etwa dreimal jährlich und diskutiert über praxisnahe Probleme. 98 solcher Nachbarschaften
bestehen in Bayern. Als Lehrer sind betriebserfahrene Abwasserfachleute tätig. Für die
Nachbarschaft Cham-West und -Ost ist dies H.Dipl.Ing.(FH) Johann Nuber.Das Betriebspersonal trifft
sich zu einem "Nachbarschaftstag" jeweils auf einer anderen Anlage im Nachbarschaftsbezirk und
wird durch den Nachbarschaftslehrer beim Erfahrungsaustausch betreut und geschult.
Unterstützt wird dabei der Lehrer bei der Durchführung der Nachbarschaftstage durch einen
Obmann, der aus dem Teilnehmerkreis stammt. Für die Nachbarschaft Cham-West ist dieses H. Josef
Mühlbauer, Abwassermeister der Kläranlage Cham und für die Nachbarschaft Cham-Ost H.Reinhard
Neumeier von der Kläranlage Arnschwang. Unterstützt wird die Nachbarschaftsarbeit auch durch
H.Dr. Franz Dums, zuständig für die Arbeitssicherheit im Landkreis Cham; von Dr. Ulrich Werner,
betriebsärztlicher Dienst im Landkreis Cham, sowie von H.Rudi Kormann vom WWA Regensburg.Wie
Johann Nuber informiert, seien in den beiden Chamer Nachbarschaften 35 Unternehmensträger/
Gemeinden und eine Betriebs-GmbH mit insgesamt 57 Kläranlagen organisiert.
Folgende Ziele werden bei Nachbarschaftstagen angestrebt: Auf konkrete Fragen erhält das Personal
vor Ort praktische Antworten; der Wissensstand werde erweitert und neueste Informationen werden
vermittelt; das Betriebspersonal ziehe aus den Erfahrungen der Berufskollegen Nutzen und werde
durch den Besuch anderer Abwasseranlagen zur kritischen Beurteilung der eigenen Arbeit befähigt;
angestrebt werde auch die bestmögliche Wirkung der Kläranlage; das Betriebspersonal lerne
die Abwasseranlage wirtschaftlich zu betreiben und es wird befähigt, die vorgeschriebene
Eigenüberwachung selbständig durchzuführen und im Hinblick auf das Abwasser-Abgabengesetz
werde der Gemeinde zu einer niedrigen Abgabe verholfen.
"Im kommenden Jahr greifen auch noch wesentliche Änderungen bei der landwirtschaftlichen
Klärschlammverwertung", wie Nuber informierte, "Nach der neuen Düngemittelverordnung 2012
gelten dann noch zusätzliche Anforderungen. Klärschlamm darf dann als Dünger nur noch auf die
Felder aufgebracht werden, wenn zusätzliche und zum Teil niedrigere Grenzwerte für Schadstoffe im
Klärschlamm eingehalten werden, als das bisher nach der gültigen Klärschlammverordnung der Fall
war, ebenso müssen durch Deklaration eine Vielzahl von Stoffen im Klärschlamm benannt werden,
wenn sie über den vorgegebenen Schwellenwerten enthalten sind.
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Bildung
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