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Omikron Systemhaus
2004
MC light
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 1 .................................................................................................1-1
1 Das Programm MC (=MultiCash) light 4.0......................................................................1-2
1.1 Voraussetzungen............................................................................................................1-3
1.2 Installation.......................................................................................................................1-4
1.3 Programmstart................................................................................................................1-7
1.4 Programmoberfläche .....................................................................................................1-9
1.4.1 Menüleiste im Programm..........................................................................................1-10
1.4.2 Symbolleiste im Programm ......................................................................................1-11
1.4.3 Datenbankübersicht ..................................................................................................1-13
1.4.4 Eingabemaske / Datensatzfenster (Detailansicht) .................................................1-15
1.5 Standardfunktionen......................................................................................................1-17
1.5.1 Selektion von Daten über [Selektion].....................................................................1-17
1.5.2 Ausgabe von Daten über [Druck].............................................................................1-19
1.5.3 Datenbankgestützte Eingabe über [?].....................................................................1-22
1.6 Programm beenden......................................................................................................1-23
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 2 .................................................................................................2-1
2 Verwaltung .........................................................................................................................2-2
2.1 Allgemeine Parameter ....................................................................................................2-2
2.1.1 Registerkarte Allgemein..............................................................................................2-3
2.1.2 Registerkarte Bestände ..............................................................................................2-7
2.1.3 Registerkarte Farbeinstellungen................................................................................2-8
2.1.4 Registerkarte Pflichtfelder / Schriftauswahl ...........................................................2-10
2.2 Druckparameter ............................................................................................................2-12
2.3 DFÜ-Parameter .............................................................................................................2-14
2.3.1 Registerkarte Prioritäten...........................................................................................2-15
2.3.2 Registerkarte Modem-PAD-Zugang .........................................................................2-17
2.3.3 Registerkarte X.25 - Hauptanschluss ......................................................................2-20
2.3.4 Registerkarte Modem-Modem-Verbindung.............................................................2-23
2.3.5 Registerkarte ISDN CAPI (nicht für FTAM und BTX)..............................................2-25
2.3.6 TCP / IP Verbindung ..................................................................................................2-26
2.3.7 AT-Befehle..................................................................................................................2-27
2.3.8 HBCI-Chipkartenleser konfigurieren .......................................................................2-30
2.3.9 Elektronische Unterschrift........................................................................................2-32
2.3.9.1 EU-Schlüsselpaar generieren / versenden...........................................................2-33
2.3.9.2 EU-Passwort ändern ..............................................................................................2-37
2.3.9.3 Elektronische Unterschrift leisten (am Beispiel von MCFTAM + EU)..................2-38
2.4 Beliebige Textdatei anzeigen ......................................................................................2-41
2.5 Exportdateien................................................................................................................2-43
2.5.1 Exportdateien pflegen...............................................................................................2-43
2.5.1.1 Registerkarte Allgemein.........................................................................................2-45
2.5.1.2 Registerkarte Felder...............................................................................................2-49
2.5.2 Exportdateien erstellen.............................................................................................2-50
2.6 Protokolle ......................................................................................................................2-52
2.6.1 Protokolle ansehen ..................................................................................................2-53
2.6.2 Protokolle drucken ...................................................................................................2-55
2.6.3
FTAM-Protokolle abholen ......................................................................................2-56
2.7
Vorbereitete Druckaufträge ......................................................................................2-58
2.7.1 Verwalten von automatischen Druckaufträgen (Druckautomat) ..........................2-59
2004
MC light
Inhaltsverzeichnis
2.7.2 Druckaufträge definieren ..........................................................................................2-61
2.8 Datenintegrität testen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus) .........................2-65
2.9 Datensicherung ............................................................................................................2-67
2.10 Decoder .......................................................................................................................2-69
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 3 .................................................................................................3-1
3 Konten und Bankzugänge ................................................................................................3-2
3.1 Konten anlegen...............................................................................................................3-2
3.1.1 Registerkarte Kontostammdaten...............................................................................3-5
3.1.2 Registerkarte Zusatzfelder AZV ...............................................................................3-10
3.2 Zugangsdaten erfassen ...............................................................................................3-13
3.2.1 ZVDFÜ / MCFT-Zugang einrichten ...........................................................................3-15
3.2.1.1 ZVDFÜ-Kommunikation nutzen ............................................................................3-17
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen ..............................................................................3-22
3.2.1.3 ZVDFÜ / MCFT-Zugang zurücksetzen ..................................................................3-31
3.2.2 BTX-Zugang einrichten .............................................................................................3-33
+
3.2.2.1 TAN-Listen pflegen (BTX und HBCI ) ...................................................................3-36
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten ...........................................................................................3-39
+
3.2.4 HBCI -Zugang einrichten ..........................................................................................3-46
3.2.5 FTAM-Zugang einrichten ..........................................................................................3-50
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 4 .................................................................................................4-1
4 Hilfsdatenbanken pflegen.................................................................................................4-2
4.1 Empfängerdaten .............................................................................................................4-3
4.1.1 Empfängerdaten Inland...............................................................................................4-4
4.1.1.1 Registerkarte Empfänger.........................................................................................4-5
4.1.1.2 Registerkarte Zusatzinformationen ........................................................................4-7
4.1.2 Empfängerdaten Ausland ...........................................................................................4-8
4.1.2.1 Registerkarte Empfänger (Ausland) .....................................................................4-10
4.1.2.2 Registerkarte Bank.................................................................................................4-12
4.1.3 Einlesen von Textdateien .........................................................................................4-14
4.2 Bankleitzahlen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus) .....................................4-16
4.3 Devisen (nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig) ...............................4-18
4.4 Länder (nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig) .................................4-20
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 5 .................................................................................................5-1
5 Zahlungsverkehr................................................................................................................5-2
5.1 Bestand anlegen.............................................................................................................5-3
5.2 Inlandszahlungsaufträge erfassen ...............................................................................5-5
5.2.1 Registerkarte Zahlungen ............................................................................................5-8
5.2.2 Registerkarte Verwendungszwecke ........................................................................5-14
5.2.3 Registerkarte Interne Felder.....................................................................................5-16
5.3 Aufträge bearbeiten......................................................................................................5-18
5.4 Bestand aktivieren........................................................................................................5-21
5.5 Bestand kopieren .........................................................................................................5-22
5.6 Bestand senden............................................................................................................5-23
5.7 Bestand löschen...........................................................................................................5-31
5.8 Suchen von Einträgen..................................................................................................5-31
5.8.1 Suchen in einem Bestand.........................................................................................5-32
5.8.2 Suchen in allen Beständen.......................................................................................5-33
5.9 Ersetzen von Einträgen................................................................................................5-34
5.10 Terminverwaltung ......................................................................................................5-38
5.10.1 Aufträge mit festen Zahlungsrhythmen ................................................................5-38
2004
MC light
Inhaltsverzeichnis
5.10.2 Aufträge mit variablen Zahlungsrhythmen ...........................................................5-40
5.10.3 Arbeiten mit Platzhaltern ........................................................................................5-41
5.11 Aufträge auf Diskette speichern ...............................................................................5-42
5.12 Auslandszahlungsaufträge erfassen (optional) ......................................................5-45
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung............................................................................5-47
5.12.2 Registerkarte Verwendungszwecke / Interne Felder ...........................................5-54
5.12.3 Registerkarte Meldungen .......................................................................................5-55
5.13 Tagesdisposition ........................................................................................................5-64
5.14 Statistikdaten ..............................................................................................................5-67
5.15 Übernahme von Zahlungsauftragsdateien ..............................................................5-69
5.16 Fremddateien übertragen ..........................................................................................5-72
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 6 .................................................................................................6-1
6.1 Kontoinformationen abholen ........................................................................................6-2
6.2 Vormerkposten ...............................................................................................................6-4
6.2.1 Datenbankübersicht Vormerkposten ........................................................................6-5
6.3 Kontoauszüge.................................................................................................................6-7
6.3.1 Datenbankübersicht Kontoauszüge ..........................................................................6-8
6.3.2 Registerkarte Umsatz................................................................................................6-10
6.4 Kontoübersicht Salden / Kontoentwicklung..............................................................6-12
6.5 Kontoauszüge einlesen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus) ......................6-14
6.6 Löschen alter Auszüge ................................................................................................6-17
6.7 Abgeholte Protokolle anzeigen ...................................................................................6-18
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 7 .................................................................................................7-1
7 Benutzerverwaltung ..........................................................................................................7-2
7.1 Neuanmeldung eines Benutzers...................................................................................7-4
7.2 Neues Passwort vergeben.............................................................................................7-4
7.3 Benutzergruppen pflegen ..............................................................................................7-5
7.3.1 Registerkarte Benutzergruppen.................................................................................7-5
7.3.2 Registerkarte Funktionsprofil (Gruppe) ....................................................................7-6
7.4 Benutzer pflegen ............................................................................................................7-7
7.4.1 Registerkarte Benutzer ...............................................................................................7-9
7.4.2 Registerkarte Funktionsprofil (Benutzer) ...............................................................7-11
7.5 Neuaufnahme Benutzer mit Assistent........................................................................7-13
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 8 .................................................................................................8-1
8 Sonderfunktionen des Expertenmodus ..........................................................................8-2
8.1 BTX-Dialoge im Expertenmodus...................................................................................8-3
8.2 Abholzeitraum eingeben................................................................................................8-8
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 9 .................................................................................................9-1
9 Textdatei senden (optional)..............................................................................................9-2
Inhaltsverzeichnis: Anhang.................................................................................................10-1
Voraussetzungen für EU-Standard-Überweisungen (ESU-Zahlungen) ..........................10-2
Zulässige Länder für EU-Standard-Überweisungen (ESU-Zahlungen)...........................10-3
Stichwortverzeichnis ..............................................................................................................I-1
2004
MC light
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 1
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 1
Seite
1 Das Programm MC (=MultiCash) light 4.0......................................................................1-2
1.1 Voraussetzungen............................................................................................................1-3
1.2 Installation.......................................................................................................................1-4
1.3 Programmstart................................................................................................................1-7
1.4 Programmoberfläche .....................................................................................................1-9
1.4.1 Menüleiste im Programm..........................................................................................1-10
1.4.2 Symbolleiste im Programm ......................................................................................1-11
1.4.3 Datenbankübersicht ..................................................................................................1-13
1.4.4 Eingabemaske / Datensatzfenster (Detailansicht) .................................................1-15
1.5 Standardfunktionen......................................................................................................1-17
1.5.1 Selektion von Daten über [Selektion].....................................................................1-17
1.5.2 Ausgabe von Daten über [Druck].............................................................................1-19
1.5.3 Datenbankgestützte Eingabe über [?].....................................................................1-22
1.6 Programm beenden......................................................................................................1-23
2004
MC light
1-1
1
Das Programm MC (=MultiCash) light 4.0
1
Das Programm MC (=MultiCash) light 4.0
Das bietet Ihnen MC light 4.0:
- Bestandsorientierte Zusammenfassung von Zahlungsaufträgen
- Einfache Erstellung von Überweisungen / Lastschriften über die "Formulare"
- Unterstützung der Eingabe durch die Datenbank "Empfänger"
- Erstellung von Terminaufträgen mit variablen Ausführungsrhythmen
- Disposition der eingegebenen Zahlungen über die "Tagesdispo"
+
- Einfache Handhabung der Datenfernübertragung per T-Online, MCFT, ZVDFÜ, HBCI/HBCI und
MCFTAM für das Abholen von Auszugsdaten und das Versenden von Zahlungsaufträgen
- Pflege von T-Online-Zugängen über einen "Logikbaustein"
- Pflege von MCFT/ZVDFÜ-Bankzugängen über "Bankparameterdateien"
- Schnelle Kontrolle der abgeholten Auszugsdaten über ein Formblatt
- Abrufen von detaillierten Umsatzinformationen per "Knopfdruck"
- Kontoüberblick als Tabelle und Grafik
- Erstellen von Exportdateien zur Weiterverarbeitung in nachgelagerten Systemen
- Wahlweises Aktivieren einer Benutzerverwaltung
- Ausführen von vorbereiteten Druckaufträgen per "Druckautomat"
Zusätzlich optional verfügbar:
Erfassen, Übertragen und Verwalten von Auslandszahlungsaufträgen - mit und ohne Meldeteile
nach § 59 AWG
+
Nutzung des Kommunikationsverfahrens HBCI / HBCI
Nutzung des Kommunikationsverfahrens MCFTAM mit Elektronischer Unterschrift
Nutzung der Komprimierungssoftware FLAM für die Übertragung von Daten per MCFTAM
2004
MC light
1-2
1.1 Voraussetzungen
1.1 Voraussetzungen
Hardware:
Die Mindestvoraussetzung für die Computer-Hardware ist ein Personal-Computer (PC), der auf jeden
Fall kompatibel zum Industriestandard sein muss.
Folgende Hardwarevoraussetzungen werden empfohlen:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Intel Pentium III-Prozessor oder vergleichbare Prozessoren anderer Hersteller mit mind. 500
MHz Taktfrequenz
Arbeitsspeicher von mind. 128 MB (abhängig vom Betriebssystem)
freier Platz auf der Festplatte ca. 50 MB, wobei sich der Speicherbedarf nach der Anzahl der zu
installierenden Zusatzmodule richtet
ein Diskettenlaufwerk mit 3.5 " / 1,44 MB
CD-ROM-Laufwerk
Evtl. Chipkartenleser für Chipkarten-EU
Farbmonitor (mind. VGA, Auflösung 800x600, 8 MB Graphikkarte)
Tastatur
Maus
Drucker (Tintenstrahl- oder Laserdrucker)
und
•
zur Durchführung der Datenfernübertragung:
eine freie serielle Schnittstelle (COM1, COM2, ..., COM8), USB
oder
ISDN-Karte (CAPI 1.1, CAPI 2.0 oder Dual-CAPI).
Folgende DFÜ-Zugänge werden unterstützt:
•
•
•
•
Modem-Verbindung über Telefonleitung
ISDN-Anschluss
TCP/IP-Zugang (Standleitung oder Wählverbindung über einen Internet-Provider)
T-Online- (BTX-) Zugang mittels eines Decoders
Sollten Sie Fragen zur Computer-Hardware haben (z. B. über die Weiterverwendung vorhandener
Geräte), so beantwortet Ihnen diese der Systemberater Ihres Kreditinstituts.
Software:
Zum Programmbetrieb ist erforderlich:
•
•
Windows 95/98/NT 4.0 –(jeweils aktuellstes Servicepack), Windows 2000/ME/XP
OMIKRON-Installations-CD-ROM mit den verschiedenen Modulen (Applikationen)
Beachten Sie bitte bei Windows NT:
Falls Sie als Betriebssystem Windows NT einsetzen, wird die Systembibliothek SHLWAPI.DLL
benötigt, die in Windows NT standardmäßig nicht enthalten ist. Bei älteren NT-Versionen kann
es daher notwendig sein, den Internet Explorer von Microsoft (ab Release 4.0) zu installieren.
Ebenso kann es notwendig sein, ggf. fehlende RAS-Dienste von der Windows NT InstallationsCD-ROM nachzuinstallieren.
2004
MC light
1-3
1.2 Installation
1.2 Installation
Die Installation erfolgt durch Ausführen des Setup-Programms von der Installations-CD-ROM.
Für eine Nutzung des Programmsystems führen Sie die Installation bitte mit folgenden Arbeitsschritten
durch:
1
Computer einschalten
Schalten Sie den Computer ein und warten Sie, bis die Speicherprüfung durchgeführt und
Windows geladen ist.
2
CD-ROM einlegen
Legen Sie die Installations-CD-ROM in das CD-ROM-Laufwerk ein.
3
Setup-Programm starten
Klicken Sie in der Taskleiste von Windows die Schaltfläche [Start] an, und wählen Sie aus dem
Startmenü den Menüpunkt -Ausführen...- aus.
Im Fenster "Ausführen" schreiben Sie in Anhängigkeit von der Bezeichnung Ihres CD-ROMLaufwerkes in die Eingabezeile z. B.
E:\setup
Mit diesem Befehl rufen Sie das Installationsprogramm auf.
[E: steht für das CD-ROM-Laufwerk. Geben Sie hier ggf. den abweichenden
Laufwerksbuchstaben für Ihr CD-ROM-Laufwerk ein.]
4
Begrüßungsbildschirm
Es wird dringend empfohlen, alle Windowsprogramme zu schließen, bevor Sie das Setup
ausführen. Nach dem Schließen evtl. noch geöffneter Windowsprogramme drücken Sie
anschließend auf die Schaltfläche [Weiter].
5
Zielverzeichnis wählen
Sie können das vorgeschlagene Laufwerk und den Verzeichnisnamen übernehmen oder durch
ein Laufwerk und ein Verzeichnis nach Ihren Wünschen ersetzen.
Bei Neuinstallation bestimmen Sie durch Eingabe des Pfades das Verzeichnis, in dem das
Programm installiert wird, z. B.:
Über die Schaltfläche [...] können Sie auch ein anderes Basisverzeichnis für die Installation
suchen.
Nach Festlegen des Verzeichnisses klicken Sie auf die Schaltfläche [Weiter].
2004
MC light
1-4
1.2 Installation
6
Zusätzliche Module
Sollten Sie noch Zusatzmodule erworben haben und möchten diese direkt mit installieren, so
klicken Sie bitte die gewünschten Module an.
Beachten Sie bitte:
Vor der Installation der Zusatzmodule "Kommunikationsmodul HBCI" bzw. "Elektronische
Unterschrift (Chipkarte)" [="Hardware-EU"] muss der vom Hardware-Hersteller (des
Chipkartenlesers) gelieferte Treiber installiert worden sein.
7
Beginn der Installation
Durch Drücken der Schaltfläche [Starten] starten Sie den Installationsvorgang.
Sollten während der Installation Probleme auftreten oder sie nicht ordnungsgemäß durchgeführt
werden können, nehmen Sie bitte telefonischen Kontakt mit dem Systemberater Ihres
Kreditinstituts auf.
2004
MC light
1-5
1.2 Installation
8
Abschluss der Installation
Nach erfolgreicher Installation endet der Installationsvorgang mit einer entsprechenden Anzeige.
Mit Anklicken des [OK]-Buttons kehren Sie zum Windows-Startmenü zurück. Damit ist Ihr
Programmsystem auf dem angegebenen Laufwerk installiert.
Das Start-Menü enthält eine neue Gruppe, über die Sie das installierte Programm aufrufen
können.
2004
MC light
1-6
1.3 Programmstart
1.3 Programmstart
Wird das Programmsystem in einem Netzwerk betrieben oder von mehreren Anwendern mit
unterschiedlichen Zugangsberechtigungen an einem Arbeitsplatz genutzt und sind Sie NICHT
der Systemadministrator, so wurde Ihnen von diesem bereits ein Programmzugang eingerichtet.
In diesem Fall entfällt die Vorgehensweise, die nachfolgend in diesem Kapitel beschrieben wird.
Auch die Arbeitsschritte, die im Kapitel "Arbeitsschritte nach dem 1. Programmstart" aufgeführt
sind, treffen dann nur zum Teil auf Sie zu.
Voraussetzung für den 1. Programmstart ist
•
•
die bereits aktive Oberfläche von Windows
die erfolgreich durchgeführte Installation des Programms und evtl. Zusatzmodule.
In der bei der Installation erzeugten Programmgruppe befindet sich das Icon zum Start des
Programms, das Sie sich auf Ihren Desktop ziehen sollten.
Das Programm starten Sie durch Doppelklick auf das Icon
Übrigens ...
Durch Anklicken des Icons mit der rechten Maustaste können Sie unter -Eigenschaften- die
Verknüpfung des Programms zur Ansicht bringen.
Die Einträge zum Basismodul könnten wie folgt aussehen:
Ziel: C:\Programme\MC-Light\MCLWIN\PRG\LOADER.EXE
Arbeitsverzeichnis: C:\Programme\MC-Light\MCLWIN
Tastenkombination: Keine
Anschließend wird das Fenster zur Legitimierung (Anmeldung) angezeigt.
Das Programmsystem verfügt über einen Start-Benutzernamen, den Sie nur zur Legitimierung nach
dem 1. Programmstart verwenden sollten.
Dieser Start-Benutzername lautet admin2.
Nach dem Programmstart müssen Sie sich beim System anmelden. Sie tragen deshalb in die
Legitimierungsmaske im Feld "Benutzer" den Start-Benutzernamen "admin2" ein. Das Passwort-Feld
übergehen Sie mit <TAB> und bestätigen die Eingabe des Start-Benutzernamens mit <Return> oder
Anklicken der Schaltfläche [OK].
Das Programmsystem fordert Sie in Form eines "Sicherheitshinweises" auf, eine formatierte
Diskette in das Laufwerk A: Ihres Rechners einzulegen und mit [OK] zu bestätigen. Die Diskette darf
nicht durch einen Schreibschutz gesichert sein, da Informationen auf die in Laufwerk A: einliegende
Diskette zurückgeschrieben werden. Wollen Sie sich bei einem späteren Programmstart als Benutzer
„admin2“ anmelden, so fordert das Programm diese Diskette an. Es liest die auf der Diskette
abgelegten Informationen und gestattet Ihnen den Zugang zu allen Funktionen des Programmsystems,
sofern die Disketteninformationen zu denen durch die Installation auf der Festplatte abgespeicherten
Daten "passen".
2004
MC light
1-7
1.3 Programmstart
Beachten Sie bitte unbedingt:
Bewahren Sie diese Diskette an einem sicheren Ort auf. Sie ermöglicht es Ihnen - falls die
Neueinrichtung der kompletten Benutzer-Verwaltung erforderlich sein sollte - sich jederzeit als
Systemadministrator mit Vollzugriff erneut mit dem Start-Benutzernamen beim
Programmsystem zu legitimieren.
Nach dem ersten Programmstart legitimieren Sie sich nach Doppelklick auf das Icon
wie folgt:
Bevor Sie zur Arbeit mit dem Programmsystem zugelassen werden, müssen Sie sich beim System
anmelden, d. h. Sie müssen sich legitimieren.
Zur Anmeldung beim Programm geben Sie den Ihnen vom Systemadministrator mitgeteilten
Benutzernamen ein. Mit der TAB-Taste oder einem Mausklick bewegen Sie sich zum nächsten
Eingabefeld, in das Sie Ihr Passwort eintragen. Abschließend bestätigen Sie Ihre Eingaben mit der
<Return>-Taste oder durch Anklicken der Schaltfläche [OK].
Das Programm prüft Ihre Zugangsberechtigung.
Ist der Systemzugang zur aktuellen Zeit
•
gültig, wird Ihnen der Grundbildschirm mit allen zum Aufruf durch Sie zugelassenen Funktionen
angezeigt.
Der Grundbildschirm wird mit den zugelassenen Funktionen immer in der Sprache angezeigt, die
für den jeweiligen Benutzer in der Benutzer-Verwaltung definiert wurde (vgl. Kapitel 7.4: Benutzer
pflegen).
•
nicht gültig
oder
stimmt der Benutzername bzw. das Passwort nicht mit der im System gespeicherten
Berechtigung überein
oder
ist die Gültigkeitsdauer des Passwortes abgelaufen (vgl. Kapitel 5.1.2: Registerkarte
Systemparameter Allgemein, Parameter "Passwortgültigkeit in Tagen"),
=>
dann wird Ihnen der Systemzugang verweigert.
Achten Sie in solchen Fällen bitte auf die
entsprechenden Meldungen des Programms!
Geben Sie ggf. Benutzername und Passwort erneut ein.
Sind Benutzername und/oder Passwort auch beim dritten Eingabeversuch nicht gültig, kehrt das
Programmsystem auf die Ebene des Betriebssystems zurück. Der Benutzer ist dann für weitere
Eingaben gesperrt. Nehmen Sie in diesem Fall Kontakt mit dem für Sie zuständigen PC-Betreuer oder
Systemadministrator auf.
2004
MC light
1-8
1.4 Programmoberfläche
1.4 Programmoberfläche
Nach dem Start des Moduls MultiCash light finden Sie folgende Bildschirmoberfläche vor:
Titelleiste >
Menüleiste >
Symbolleiste>
Statusleiste >
Die Titelleiste enthält den Programmnamen und Schalter zur Steuerung des Programmfensters.
Die Menüleiste enthält mehrere Menüs, in denen die Funktionen von MultiCash light nach Themen
sortiert sind (s. Kapitel 1.4.1).
Im Bereich des Programmfensters unterhalb der Menüleiste werden weitere Oberflächenelemente
wie die Symbolleiste oder die Statusleiste angezeigt. Diese Leisten können Sie über das Menü Ansicht- ein- bzw. ausblenden.
Die Symbolleiste bietet Ihnen einen schnellen Zugriff auf häufig genutzte Funktionen (s. Kapitel
1.4.2).
Am unteren Rand des Programmfensters finden Sie die Statusleiste, die Ihnen eine
Kurzbeschreibung der gerade ausgewählten Funktion liefert.
2004
MC light
1-9
1.4.1 Menüleiste im Programm
1.4.1 Menüleiste im Programm
Datei
Im Menü -Datei- finden Sie unter anderem die Möglichkeit zur Anlage von Konten und zur Pflege
der Zugangsdaten- und Auftragsstammdaten. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie in
Kapitel 3: Konten und Bankzugänge. Daneben könen Sie hier die Daten in den sogenannten
Hilfsdatenbanken pflegen, die der Eingabeerleichterung dienen. Mehr dazu können Sie im
Kapitel 4: Hilfsdatenbanken nachlesen.
Dieses Menü enthält außerdem den Menüpunkt -Programmende-, mit dem Sie das Programm
beenden.
Benutzer
Die Befehle des Menüs -Benutzer- dienen der Benutzerverwaltung. Dieses Menü erscheint nur,
wenn es vorher in den Systemparametern aktiviert wurde. Eine detaillierte Beschreibung finden
Sie in Kapitel 7: Benutzerverwaltung.
Auszüge
Das Menü -Auzüge- dient der Anzeige und Auswertung Ihrer Kontoinformationen. Eine
detaillierte Beschreibung finden Sie in Kapitel 6: Kontoinformationen.
Zahlungsverkehr
Das Menü -Zahlungsverkehr- dient der Erfassung und Bearbeitung Ihrer
Zahlungsverkehrsaufträge. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie in Kapitel 5:
Zahlungsverkehr.
Verwaltung
Über die Befehle dieses Menüs können Sie u.a. Parameter für die Arbeit des Programms
einrichten oder Exportdateien pflegen. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie in Kapitel 2:
Verwaltung.
Ansicht
Über dieses Menü können Sie die Symbolleiste oder die Statusleiste ein- bzw. ausblenden.
Hilfe
Über dieses Menü gelangen Sie in die Online-Hilfe zum Programm. Unter -Info- finden Sie
außerdem Informationen zur Programmversion.
2004
MC light
1-10
1.4.2 Symbolleiste im Programm
1.4.2 Symbolleiste im Programm
Eine Anzahl der für die tägliche Arbeit mit dem Programm am häufigsten benötigten Funktionen aus
den Menüs stehen Ihnen in der Symbolleiste zur Verfügung. Dies gewährleistet eine schnelle und
bequeme Bearbeitung der nötigen Aufgaben.
Die Bedeutung der Symbole im einzelnen:
Über das Symbol "Kontostammdaten" (entspricht dem Befehl "Konten" im Menü -Datei-)
können Kontostammdaten erfasst, angezeigt und geändert werden (s. Kapitel 3.1).
Über das Symbol "Saldenübersicht / Kontoentwicklung" (entspricht dem Befehl "Salden /
Kontoentwicklung" im Menü -Auszüge-) können Sie sich einen Überblick, auch graphisch,
über ihre Konten verschaffen (s. Kapitel 6.4).
Über das Symbol "Vormerkposten" (entspricht dem Befehl "Vormerkposten" im Menü Auszüge-) können Sie Vormerkposten anzeigen (s. Kapitel 6.2).
Über das Symbol "Kontoauszüge" (entspricht dem Befehl "Kontoauszüge" im Menü Auszüge-) können Sie Ihre Kontoauszüge anzeigen (s. Kapitel 6.3).
Über das Symbol "Zahlungsverkehr" (entspricht dem Befehl "Zahlungsverkehr" im
gleichnamigen Menü) können Sie Ihre Zahlungsverkehrsaufträge erfassen, anzeigen und
ändern (s. Kapitel 5).
Über das Symbol "Tagesdisposition" (entspricht dem Befehl -Tagesdisposition- im Menü
"Zahlungsverkehr") rufen Sie die Anzeige der Tagesdisposition auf (s. Kapitel 5.13).
Über das Symbol "Kontoauszüge abholen" (entspricht dem Befehl -Auszüge abholen- im
Menü -Auszüge-) holen Sie Kontoauszüge bei Ihren Banken ab (s. Kapitel 6.1).
Über das Symbol "Übernahme Zahlungsauftragsdatei" (entspricht dem Befehl Übernahme Zahlungsdateien- im Menü -Zahlungsverkehr -) nehmen Sie
Zahlungsauftragsdateien in Ihr System auf (s. Kapitel 5.15).
Über das Symbol "Export" (entspricht dem Befehl -Exportdateien erstellen- im Menü Verwaltung- / -Exportdateien-) erstellen Sie Dateien für die Weiterverarbeitung auf
externen Systemen (s. Kapitel 2.5.2).
Über das Symbol "BTX-Decoder" (entspricht dem Befehl -BTX-Decoder- im Menü Verwaltung-) starten Sie den T-Online-Decoder (s. Kapitel 2.10).
Über das Symbol "Protokolle anzeigen" (entspricht dem Befehl -Abgeholte Protokolle
anzeigen- im Menü -Auszüge-) können Sie abgeholte Protokolle anzeigen (s. Kapitel 6.7).
Über das Symbol "Statistikdaten" (entspricht dem Befehl -Statistikdaten- im Menü Zahlungsverkehr-) starten Sie das Statistik-Modul (s. Kapitel 5.14).
Über das Symbol "Beliebige Textdatei anzeigen" können Sie den Inhalt beliebiger
Textdateien anzeigen lassen (das Symbol hat seine Entsprechung in dem Befehl -Datei
anzeigen- im Menü -Verwaltung- s. Kapitel 2.4).
2004
MC light
1-11
1.4.2 Symbolleiste im Programm
Über das Symbol "Druckautomat" rufen Sie die Funktion zum Verwalten von
automatischen Druckaufträgen auf (entspricht dem Befehl -Vorbereitete Druckaufträgeim Menü -Verwaltung-) (s. Kapitel 2.7.1).
Über das Symbol "Textdatei senden" rufen Sie die Funktion zum Erfassen und Senden
von Textnachrichten an die Bank auf (s. Kapitel 9).
Über das Symbol "Info" (entspricht dem Befehl "Info" im Menü -Hilfe-) erhalten Sie
Informationen zur Programmversion.
2004
MC light
1-12
1.4.3 Datenbankübersicht
1.4.3 Datenbankübersicht
Nach Aufruf einer Funktion (z. B. Zahlungsverkehr) gelangen Sie zunächst in eine sogenannte
Datenbankübersicht, in der alle im System gespeicherten Daten (in diesem Fall die Zahlungsbestände)
angezeigt werden. Eine Datenbankübersicht läßt sich in drei Bereiche gliedern:
-
den Anzeigebereich, der übergeordnete Informationen zu den aufgelisteten Datensätzen
enthält und um detaillierte Informationen zu einzelnen Datensätzen erweitert werden kann,
-
die eigentliche Datensatzliste, die die Auflistung der Datensätze enthält,
-
den Funktionsbereich, der die Funktionsschaltflächen (buttons) enthält.
Im Anzeigebereich einer Datenbankübersicht finden sich in der Regel Listenfelder (list boxes), mit
denen Sie Einfluß auf die Anzeige der Datensätze in der Datensatzliste nehmen. Die Listenfelder
erkennen Sie an einem Pfeil ( ) am rechten Ende des Feldes. Nach Anklicken des Pfeils werden alle
zur Verfügung stehenden Auswahlalternativen angezeigt. Durch Anklicken mit der Maus bzw.
Cursorpositionierung und bestätigendes <Return> können Sie die gewünschte Alternative auswählen.
In der Datensatzliste werden dann die entsprechenden Datensätze (z. B. für ein bestimmtes Konto, ein
bestimmtes Datum) angezeigt.
Außerdem können Sie über sogenannte Kontrollkästchen (check boxes) Einfluß auf die Anzeige der
Datensätze nehmen. Durch Markieren des Kontrollkästchens ( ) schalten Sie ein Kriterium ein, das
auf die Anzeige der Daten Einfluß hat, bzw. durch Entfernen der Markierung schalten Sie den Einfluß
des Kriteriums aus (z. B. bewirkt das Markieren des Kontrollkästchens "Anzeige in EURO" die
zusätzliche Angabe der Betragswerte in Euro). Sind mehrere Kontrollkästchen vorhanden, können
diese meist in beliebiger Kombination markiert werden.
Die Datensatzliste zeigt eine Auflistung der Datensätze.
Die Anzeige erfolgt in Form einer Tabelle, wobei jeweils im Kopfbereich derselben die
Spaltenbezeichnungen angezeigt werden. Sie können die Breite der Spalten Ihren Bedürfnissen
anpassen, indem Sie den Trennstrich zwischen den Spaltenbezeichnungen mit der linken Maustaste
anklicken und diese gedrückt halten, während Sie den Trennstrich (der Cursor verändert sich dabei) in
die gewünschte Richtung nach rechts oder links ziehen.
Die Informationen über die Spaltenbreiten werden gespeichert, d. h. die Listen haben nach erneutem
Aufruf immer das von Ihnen gewählte Aussehen.
Beachten Sie bitte:
Sie können die Spalten auch soweit zusammenschieben, dass diese nicht mehr zu sehen sind,
d. h. eine Auswahl der angezeigten Spalten treffen. Wenn Sie den ursprünglichen Zustand mit
optimaler Sichtbarkeit aller Spalten wiederherstellen möchten, müssen Sie die
minimieren und anschließend über den
Datenbankübersicht zunächst über den Schalter
schließen. Nach erneutem Aufruf der Funktion wird die Datenbankübersicht
Fensterschließer
wieder in ihrem ursprünglichen Zustand angezeigt.
Zur besseren Unterscheidung der einzelnen Datensätze erfolgt eine abwechselnde farbige
Unterlegung der Datensatz-Zeilen, deren Anpassung Sie im Basismodul unter -Verwaltung- / Systemparameter-über die Registerkarte Farbeinstellungen vornehmen (s. Kapitel 6.1.3 im
2004
MC light
1-13
1.4.3 Datenbankübersicht
Basismodul). Sollten mehr Datensätze vorhanden sein, als auf eine Seite der Auflistung passen, so
können Sie mit Hilfe der Bildlauf-Leiste (scroll bar), die sich an der rechten Seite der Liste befindet,
oder mit den Bild- bzw. Richtungstasten -nach oben oder unten- weiterblättern. Verfügen Sie über eine
sogenannte Wheel Mouse, können Sie mittels des Scrollrädchens in der Datenbankübericht
navigieren.
Die Funktionen der Datenbankübersicht können über die Schaltflächen im Funktionsbereich bzw. mit
der rechten Maustaste aktiviert werden.
Wenn Sie innerhalb der Datensatzliste einen Datensatz mit der rechten Maustaste anklicken, öffnet
sich ein Kontextmenü mit -in der Regel- mindestens den Einträgen -Detailanzeige- und -Satz löschen. Durch einen Klick mit der linken Maustaste oder Cursorpositionierung und bestätigendes <Return>
wählen Sie einen dieser Einträge aus.
Durch die Auswahl von -Detailanzeige- gelangen Sie in das Datensatzfenster, d. h. die Detailansicht
der Auftragsdatenbank, in der alle Daten des ausgewählten Datensatzes angezeigt werden und - in der
Regel- geändert werden können. Erläuterungen zu den Funktionen des Datensatzfensters finden Sie
im Kapitel 1.4.4.
Wählen Sie den Eintrag -Satz löschen- aus, wird der jeweilige Datensatz aus der Datenbank gelöscht,
wenn Sie die nachfolgende Abfrage: "Soll der Eintrag tatsächlich gelöscht werden?" mit [Ja]
beantworten.
Schnellselektion von Datensätzen
Soweit vorhanden können Sie über die Felder unterhalb einer Datensatzliste per "Maus" eine
sogenannte Schnellselektion durchführen. Jedes Feld ist der darüberliegenden Spalte der
Datensatzliste zugeordnet und kann mit einem Selektionskriterium für die betreffende Spalte gefüllt
werden. Das Selektionskriterium wird entweder als "Text" frei eingegeben (es reicht z. B. ein
Anfangsbuchstabe) oder als vorgegebener Wert über ein Listenfeld ausgewählt. Nach einem <Return>
erscheint die entsprechende Selektionsansicht der Datensatzliste.
Über die Möglichkeiten der Schnellselektion hinausgehend bietet die Schaltfläche [Selektion] eine
größere Anzahl von Selektionskriterien und ermöglicht eine differenziertere Vorgehensweise.
Im Funktionsbereich der Datenbankübersicht befinden sich Schaltflächen, die entweder zusätzliche
Informationen zum markierten Datensatz innerhalb des Anzeigebereiches einblenden (z. B. über
[Zusatzinformationen], [Verwendungszweck] etc.) oder die weitere Funktionen (in einem oder
mehreren weiteren Fenstern) aufrufen (z. B. die Neuaufnahme von Daten über [Neue... ].
Bei jeder Datenbankübersicht sind außerdem die Standardfunktionen [Selektion], [Druck] und [Hilfe]
vorhanden.
2004
MC light
1-14
1.4.4 Eingabemaske / Datensatzfenster (Detailansicht)
1.4.4 Eingabemaske / Datensatzfenster (Detailansicht)
Eingabemaske:
Eingabemasken dienen der Erfassung von Daten. Mit der TAB-Taste wechseln Sie vorwärts von
einem Eingabefeld zum anderen bzw. von einer Schaltfläche zur nächsten. Mit <Shift><TAB> gehen
Sie ein Feld bzw. eine Schaltfläche zurück. Alternativ dazu können Sie das entsprechende Feld bzw.
die entsprechende Schaltfläche auch mit der Maus anklicken.
Bei der Auswahl eines Eingabefeldes über <TAB> bzw. <Shift><TAB> markiert der Cursor den
Beginn eines Eingabefeldes, so dass sofort an der richtigen Stelle Ihre Eintragungen vornehmen
können. Bei der Auswahl über die Maus ist diejenige Stelle markiert, an der Sie den Mausklick
ausgeführt haben.
Zur Unterstützung der Eingabe durch Auswahl bereits vorhandener Daten steht Ihnen oftmals die
Schaltfläche [?] zur Verfügung (s. Kapitel 1.5.3: Datenbankgestützte Eingabe über [?]).
Pflichtfelder und sogenannte weiche Pflichtfelder sind zur Unterstützung der Eingabe entsprechend
Ihren Angaben unter -Verwaltung- / -Systemparameter-auf der Registerkarte Pflichtfelder /
Schriftauswahl farblich markiert (s. Kapitel 6.1.4 im Basismodul).
Manchmal befindet sich rechts neben dem Namen eines Eingabefeldes ein Schalter mit einem nach
unten weisenden Pfeil ( ). Dann handelt es sich um ein sogenanntes Listenfeld. Wenn Sie diesen
Pfeil mit der Maus anklicken, öffnet sich ein Pulldown-Menü zur Belegung des Feldes mit
verschiedenen Werten/Angaben. Sie klicken innerhalb des Menüs den Text an, den das Feld
aufnehmen soll. Damit schließen Sie gleichzeitig das Pulldown-Menü; der ausgewählte Eintrag
befindet sich im Eingabefeld.
) können Sie entweder das voreingestellte Systemdatum durch
Bei Datumsfeldern (
Markieren des Kontrollkästchens bestätigen bzw. Sie öffnen durch Anklicken des Pfeils einen
Kalender. Durch Anklicken des gewünschten Datums in der Übersicht können Sie ein anderes Datum
einstellen. Über die Schalter
und
können Sie im Kalender monatsweise vor- oder
zurückblättern. Das Systemdatum ist im Kalender rot umrandet, das gewählte Datum erhält eine blaue
Markierung.
Markierungen in Kontrollkästchen ( ) setzen und löschen Sie durch Betätigen der Leertaste bzw.
durch Anklicken mit der Maus.
Der untere Bereich einer Eingabemaske ist mit einer zusätzlichen Schaltflächenleiste (Buttonleiste)
belegt.
Die Schaltflächenbezeichnung, auf der aktuell der Cursor steht, ist mit einer gestrichelten Linie
umgeben. Diese kann direkt über <Return> aktiviert werden.
2004
MC light
1-15
1.4.4 Eingabemaske / Datensatzfenster (Detailansicht)
Es gibt Schaltflächen, die in jedem Fenster vorkommen, und solche, die nur bei bestimmten
Menüpunkten sinnvoll sind. Einige Schaltflächen sind nachfolgend im Zusammenhang mit dem
Datensatzfenster beschrieben.
Datensatzfenster:
Im Datensatzfenster (Detailansicht) können Sie einen bereits erfassten Datenbankeintrag ändern
bzw. löschen. Wenn Sie sich in der Datenbankübersicht befinden, wählen Sie dazu den
entsprechenden Eintrag durch Cursorpositionierung und bestätigendes <Return>, einen Doppelklick
oder mit der rechten Maustaste und einem Klick auf -Detailanzeige- aus.
Der Funktionsbereich der Detailansicht enthält neben den Standardfunktionen [Druck] und [Hilfe] in
der Regel folgende Funktionen:
[<]
Zurückblättern
Indem Sie diesen Schalter mit der Maus anklicken (einmal bzw. mehrfach) blättern Sie
jeweils einen Eintrag in der Datenbank zurück.
[>]
Vorblättern
Durch einfaches bzw. mehrfaches Betätigen mit der Maustaste blättern Sie hier jeweils
einen Eintrag in der Datenbank vorwärts.
[Gehe zu]
dient zur Anzeige eines bestimmten Datensatzes, wenn er nicht über die Funktionen
[<], [>] zur Anzeige gebracht werden soll.
Nachdem Sie auf [Gehe zu] geklickt haben, tragen Sie in das erste Eingabefeld der
Maske den jeweiligen Code (Konten-Code, Auftraggeber-Code usw.) ein.
Anschließend betätigen Sie die TAB-Taste. Enthält die Datenbank einen Eintrag mit
dem angegebenen Code, so wird dieser sofort angezeigt.
Darüber hinaus ist die Funktion [Gehe zu] bei einem Programmbetrieb im Netz von
Bedeutung. Durch Anklicken dieser Funktion veranlassen Sie das Programm, auf den
aktuellen Stand der Datenbank zuzugreifen.
[Löschen]
entfernt einen Eintrag aus der Auftragsdatenbank. Sie müssen explizit über [Ja]
bestätigen, dass der Eintrag gelöscht werden soll. Über [Nein] kehren Sie zur
Detailansicht zurück, ohne dass der Eintrag gelöscht wird.
[OK] bzw.
[Speichern]
bestätigt geänderte Eingaben im Datensatzfenster und
aktualisiert den bestehenden Eintrag in der Datenbank.
2004
MC light
1-16
1.5 Standardfunktionen
1.5 Standardfunktionen
Als Standardfunktionen werden im Programm besonders häufig vorkommende Funktionen bezeichnet,
die in nahezu jedem Dialog zur Verfügung stehen. Dazu gehören so grundlegende Funktionen zur
Informationsbeschaffung wie die bereits erwähnte Schaltfläche [Hilfe] zum Aufruf der
kontextbezogenen Online-Hilfe, die Selektion von Daten aus Datenbankübersichten heraus über die
Schaltfläche [Selektion] (Kapitel 1.5.1), die Ausgabe von Daten am Bildschirm oder auf den Drucker,
sei es aus Datenbankübersichten oder Datensatzfenstern heraus über die Schaltfläche [Druck]
(Kapitel 1.5.2), sowie die Unterstützung bei der Dateneingabe durch Aufruf von Hilfsdatenbanken
mittels der Schaltfläche [?] (Kapitel 1.5.3).
1.5.1
Selektion von Daten über [Selektion]
Mit der Funktion [Selektion] bzw. parametergesteuert ("Selektion vor ... ") rufen Sie eine Maske auf,
in der Sie Selektionsbedingungen vorgeben können. Diese Selektionsmaske findet sich überall da, wo
die Ausgabe von Datenmengen eingeschränkt werden soll.
Sofern in einem früheren Arbeitsgang noch keine Selektionsbedingungen eingetragen wurden, sind die
Felder der drei Spalten "leer". (Der Dialog "Auswahlbedingungen" kann parametergesteuert auf sechs
Spalten "erweitert" sein!)
Bestehende Einträge in den Spalten können entweder einzeln "überschrieben" oder durch Anklicken
von [Bedingungen löschen] komplett entfernt werden.
In der ersten der drei Spalten geben Sie die Feldnamen an, auf die sich die Selektion beziehen soll.
Die erste Spalte bildet demnach die Selektionsbasis.
Sie klicken den Abwärtspfeil am rechten Feldrand an.
Es werden alle zur Auswahl zur Verfügung stehenden Feldnamen angezeigt. Durch Anklicken einer
der Feldbezeichnungen legen Sie den ersten zur Auswahl heranzuziehenden Feldnamen fest.
In der mittleren (= 2. Spalte) befinden sich Zuordnungszeichen (Operatoren). Sie rufen die Liste der
auswählbaren Operatoren durch Anklicken des Abwärtspfeils am rechten Feldrand auf.
Die dritte (rechte) Spalte enthält die Selektionsbegrenzungen, d. h. Werte, die von Ihnen eingegeben
werden.
Die Operatoren haben folgende Bedeutung:
kleiner als
Es sollen alle Werte, die kleiner als die in der 3. Spalte eingetragene
Selektionsbegrenzung sind, in die Auswahl mit einbezogen werden.
größer als
Es sollen alle Werte, die größer als die Selektionsbegrenzung sind, mit in die Auswahl
einbezogen werden.
gleich
Die Selektion erstreckt sich nur auf Werte, die gleich der Selektionsbegrenzung sind.
Dabei werden Datensätze auch dann herausgesucht, wenn der Selektionswert nur
einen Teilbereich der selektierten Werte ausmacht.
Inhaber
gleich
Meier
Durch diese Auswahl werden sowohl alle Inhaber mit Namen Meier in die Selektion
einbezogen, als auch Inhaber mit den Namen: Federmeier, Schmitz-Meier etc.
Beispiel:
2004
MC light
1-17
1.5.1
Selektion von Daten über [Selektion]
ungleich
Es sollen nur Werte, die NICHT der Begrenzung entsprechen, in die Auswahl
aufgenommen werden.
kleiner gleich Es sollen alle Werte, die kleiner oder gleich der Selektionsbegrenzung sind, mit in die
Auswahl einbezogen werden.
größer gleich Es sollen alle Werte, die größer oder gleich der Selektionsbegrenzung sind, mit in die
Auswahl einbezogen werden.
genau gleich
Beispiel:
Die Selektion ist nur dann erfolgreich, wenn die Selektionsbegrenzung die
auszuwählenden Werte exakt und vollständig wiedergibt. Darüber hinausgehende
Werte werden nicht einbezogen.
Inhaber
genau gleich
Meier
Durch diese Auswahl werden nur die Inhaber mit dem Namen "Meier" in die Selektion
einbezogen, nicht jedoch mit dem Namen Federmeier.
Beachten Sie bitte:
Alle Felder der 1. Spalte sind durch eine UND-Verbindung miteinander verknüpft. Das
bedeutet: je mehr Eintragungen in die Selektionsmaske aufgenommen werden, um so
eindeutiger ist die Selektionsbestimmung und um so weniger Datensätze werden zur Ansicht
gebracht.
Bei der Eingabe von Datumsangaben müssen Sie das Datum mit dem Trennzeichen eingeben,
das Sie in den Ländereinstellungen der Windows-Systemsteuerung als Trennzeichen
ausgewählt haben. Darüberhinaus wird immer der Punkt (.) als Trennzeichen akzeptiert.
Sie beenden die Eintragungen in die Selektionsmaske mit der Bestätigung über [OK].
Eine durch Selektionsbedingungen eingeschränkte Datenbankübersicht wird durch ein nachgestelltes
[Selektion] in der Titelleiste der aktuellen Datenbankübersicht gekennzeichnet.
Die festgelegten Selektionskriterien werden - bis zur Löschung derselben über die Funktion
[Bedingungen löschen] oder durch Ändern der Einträge - beim Aufruf von Funktionen (z. B. [Druck])
berücksichtigt.
Erweiterung der Selektionsmaske:
Beachten Sie bitte:
Wenn Sie im Basismodul auf der Registerkarte Systemparameter Allgemein den Parameter
"Erweiterte Selektionsbox“ markiert haben, wird die normale Selektionsmaske um die
Möglichkeiten zum Setzen von Klammern und zur Auswahl des Boolschen Operators ODER
erweitert. Durch das Setzen von Klammerausdrücken und der Bildung von UND und/oder
ODER-Verknüpfungen ist die Darstellung komplexer Selektionsbedingungen möglich.
Beispiel:
(Bedingung 1 ODER Bedingung 2) UND
(Bedingung 3 ODER Bedingung 4)
Sie beenden die Eintragungen in die Selektionsmaske ebenfalls mit der Bestätigung über [OK].
Die festgelegten Selektionskriterien werden - bis zur Löschung derselben über die Funktion
[Bedingungen löschen] oder durch Ändern der Einträge - beim Aufruf von Funktionen der
Buttonleiste (z. B. [Druck]) berücksichtigt.
2004
MC light
1-18
1.5.2 Ausgabe von Daten über [Druck]
1.5.2 Ausgabe von Daten über [Druck]
Die Funktion [Druck] dient zur Ausgabe von Daten (z. B. Auftragsdaten, Protokolle, Parameter)
wahlweise in einer Bildschirmliste oder über einen Drucker.
Die Vorbereitung der Ausgabe erfolgt in folgenden Arbeitsschritten:
Beachten Sie bitte:
Wenn die Datenmenge, aus der heraus Sie Daten ausgeben möchten, sehr groß ist, können
Sie, um die auszugebenden Datensätze einzugrenzen, vor Betätigen von [Druck] über die
Funktion [Selektion] in einer Maske Selektionsbedingungen vorgeben.
-
evtl. Festlegung einer Sortierung (z. B. beim Aufruf der Funktion [Druck] aus einer
Datenbankübersicht heraus): s. Kapitel Sortierung
Festlegen der Ausgabeeinheit: s. Kapitel Ausgabeeinheit)
Festlegen des Listbildes: s. Kapitel Listbild).
Weitere Funktionen können -wenn vorhanden- über die Schaltflächen
-
[Löschen]
[Drucker]
[Speichern]
[Hilfe]
[Ausgabe]
aufgerufen werden.
Mit der Funktion [Löschen] verwerfen Sie die eventuell aus einem früheren Arbeitsgang bestehenden
Sortierkriterien.
Die Schaltfläche [Drucker] wird nur bei Wahl der Ausgabeeinheit "Drucker“ aktiviert. Zur Funktion der
Schaltfläche s. Kapitel Ausgabeeinheit.
Über die Funktion [Speichern] können Sie Druckaufträge speichern, die dann mit den von Ihnen
festgelegten Einstellungen (Selektionsbedingungen, Sortierung, Ausgabeeinheit) automatisch vom
Basismodul verarbeitet werden.
[Hilfe] ruft den zum aktuellen Menüpunkt hinterlegten Hilfetext auf.
[Ausgabe] startet die Ausgabe der Daten auf die von Ihnen angegebene Ausgabeeinheit in der
gewünschten Ausgabeart.
2004
MC light
1-19
1.5.2 Ausgabe von Daten über [Druck]
Sortierung
Bevor Sie die Daten in einer bestimmten Form auf eine der Ausgabeeinheiten übertragen, läßt sich
eine maximal 4fache Sortierung festlegen.
Sie klicken das erste Sortierfeld an und wählen aus der Liste diejenige Feldbezeichnung, die als
erstes Sortierkriterium herangezogen werden soll.
Soll die Sortierung zu diesem Kriterium in absteigender Folge ( 9 - 0; Z - A) durchgeführt werden,
"kreuzen" Sie zusätzlich das Merkmal "Absteigend" an.
Standardmäßig erfolgt eine aufsteigende Sortierung (0 - 9; A - Z).
Auf diese Weise füllen Sie nacheinander die Sortierfelder 2 bis 4 aus, wenn weitere Sortierkriterien
gewünscht werden.
Lassen Sie alle Sortierfelder unausgefüllt, erfolgt eine Ausgabe der Datensätze in der Reihenfolge,
wie sie in der jeweiligen Datenbank enthalten sind.
Ausgabeeinheit
Die Ausgabeeinheit legen Sie über das in der rechten Maskenhälfte befindliche Listenfeld fest.
Die Ausgabe der Daten erfolgt wahlweise auf
• Bildschirm
Die Ausgabe erfolgt in Form einer Bildschirmliste. Die Kopfzeile der Liste enthält die
Bezeichnung der Datenbank, das Datum und die Uhrzeit der Erstellung sowie die Seitenzahl.
Die Datensätze werden mit ihren wichtigsten Angaben in Spalten angezeigt, die durch
Spaltenüberschriften erläutert werden.
Wie Sie sich in der Bildschirmliste bewegen, erfahren Sie im Kapitel Navigation in
Bildschirmlisten.
oder
• Drucker
Die Ausgabe auf einen Drucker entspricht in ihrem Aufbau der Bildschirmliste.
Nach Auswahl der Ausgabeeinheit "Drucker" wird der Button [Drucker] aktiv. Nach Drücken
dieses Buttons erreichen Sie die Druckerauswahl. Durch Anklicken des Pfeils an der rechten
Seite öffnen Sie die Auswahlliste mit den eingerichteten Druckern.
Wählen Sie den gewünschten Drucker durch Anklicken mit der Maus bzw. mit den Cursortasten
aus und bestätigen Sie mit [OK].
2004
MC light
1-20
1.5.2 Ausgabe von Daten über [Druck]
oder als
• PDF
Diese Druckausgabe entspricht in ihrem Aufbau der Bildschirmliste, erfolgt jedoch in Form einer
PDF-Datei (Portable Document Format), die im Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT temporär
gespeichert wird (z. B. ein Suchprotokoll in der Form [Kürzel][Tagesdatum][laufende Nr.].PDF,
etwa INLSUCH020926104557.PDF).
Beachten Sie bitte:
Zum Ansehen und Drucken der PDF-Dateien benötigen Sie den kostenlosen Acrobat Reader
der Firma Adobe. Wenn Sie den Reader bereits installiert haben, wird dieser unmittelbar nach
der Erstellung der PDF-Datei aufgerufen und die Datei angezeigt. Den Namen der angezeigten
PDF-Datei finden Sie in der Titelzeile des Acrobat Readers.
Navigation in Bildschirmlisten
In Bildschirmlisten bewegen Sie sich mit den Richtungstasten "unten" bzw. "oben" sowie <Bild ab> /
<Bild auf>. Alternativ dazu können Sie auch die Bildlaufleiste am rechten Fensterrand betätigen.
Erstreckt sich die Liste über mehrere Seiten, können Sie mit den Buttons
bzw.
aus der Symbolleiste vor- und zurückblättern.
Wenn Sie die Funktion "Bildschirm-Zoom" im Basismodul aktiviert haben (vgl. Kapitel 1.6.1:
Druckparameter), können Sie
=>
die Bildschirmliste auf den Drucker ausgeben, indem Sie auf das Icon
klicken.
Dies bewirkt die Ausgabe der angezeigten Seite auf den Drucker, wobei die Grafikauflösung des
Bildschirmes für die Ausgabe zugrundegelegt wird.
=>
die Anzeige der Bildschirmliste vergrößern oder von einer vergrößerten Ansicht wieder auf eine
kleinere Darstellung zurückgehen, indem Sie das Zoom-Icon
betätigen.
Auch die jeweils aktuelle Seite und die Gesamtzahl der Seiten werden in der Symbolleiste angezeigt.
Bei mehrseitigen Ausgaben können Sie hinter "Gehe zu Seite:" die gewünschte Seite eintragen und
nach Bestätigen mit <Return> bzw. <TAB> dorthin "springen".
Sie schließen die Bildschirmliste über den Fensterschließer oder <ESC>.
Bei Protokollen erfolgt nach dem Schließen der Bildschirmliste die Abfrage, ob die zugrundeliegende
Protokolldatei gelöscht werden soll. Klicken Sie je nach Wunsch den entsprechenden Button an: [Ja]
oder [Nein].
2004
MC light
1-21
1.5.3 Datenbankgestützte Eingabe über [?]
Listbild (Zahlungen)
Die Ausgabeart legen Sie über das in der rechten Maskenhälfte befindliche Listenfeld "Listbild" fest.
Für die Ausgabe sind feste Listenformate vorgesehen, die von Ihnen nicht geändert werden können.
Die Zahl und die Art der möglichen Listbilder variiert etwas, je nachdem, von wo Sie die Funktion
[Druck] aufgerufen haben.
Immer vorhanden ist das folgende Listbild:
• Überblick
Die Datenbankeinträge werden hierbei mit den wesentlichen Daten in tabellarischer Form
aufgelistet.
1.5.3 Datenbankgestützte Eingabe über [?]
Die sogenannte Selektionsliste wird immer dann angezeigt, wenn Sie bei der Eingabe eines neuen
Datensatzes auf die Informationen anderer Datenbanken zurückgreifen. Der Aufruf erfolgt über den
Button [?].
Sobald Sie das [?] angeklickt haben, öffnet sich die Selektionsliste mit allen in der Datenbank
eingetragenen Datensätzen. Durch Cursorpositionierung und bestätigendes <Return> bzw. durch
einen Maus-Doppelklick wählen Sie einen Datensatz aus.
Sie können die angebotenen Datensätze eingrenzen, indem Sie in den vertieft dargestellten Feldern
im unteren Teil der Selektionsliste Selektionskriterien vorgeben.
Sofern in einem früheren Arbeitsgang noch keine Auswahlbedingungen eingetragen wurden, sind die
Felder leer.
Sie können nun die Selektion spaltenweise vornehmen. Der Feldname, der die Selektionsbasis
darstellt, ergibt sich automatisch aus der ausgewählten Spalte.
Klicken Sie zunächst das obere Feld an und es erscheint ein Abwärtspfeil am rechten Feldrand ( ).
Klicken Sie diesen Pfeil an und es werden Ihnen in einem Pulldown-Menü die folgenden Operatoren
aufgelistet:
"leer"
Es wird keine Bedingung eingestellt.
<
Es sollen alle Werte, die kleiner als die in der 3. Spalte eingetragene
Selektionsbegrenzung sind, in die Auswahl mit einbezogen werden.
>
Es sollen alle Werte, die größer als die Selektionsbegrenzung sind, mit in die Auswahl
einbezogen werden.
=
Die Selektion erstreckt sich nur auf Werte, die gleich der Selektionsbegrenzung sind.
Der eingegebene Selektionswert kann hierbei jedoch auch nur einen Teilbereich der
selektierten Werte ausmachen.
Beispiel:
Inhaber
2004
gleich
Meier
MC light
1-22
1.6 Programm beenden
Durch diese Auswahl werden sowohl alle Inhaber mit Namen Meier in die Selektion
einbezogen, als auch Inhaber mit den Namen: Federmeier, Schmitz-Meier etc.
!=
Es soll nur Werte, die NICHT der Begrenzung entsprechen, in die Auswahl
aufgenommen werden.
<=
Es sollen alle Werte, die kleiner oder gleich der in der 3. Spalte eingetragenen
Selektionsbegrenzung sind, in die Auswahl mit einbezogen werden
>=
Es sollen alle Werte, die größer oder gleich der Selektionsbegrenzung sind, mit in die
Auswahl einbezogen werden.
==
Hier sollen nur die Werte zugelassen werden, die genau mit der
Selektionsbegrenzung übereinstimmen. Darüber hinausgehende Werte werden nicht
einbezogen.
Beispiel:
Inhaber
genau gleich
Meier
Durch diese Auswahl werden nur die Inhaber mit dem Namen "Meier" in die Selektion
einbezogen.
Aktivieren Sie nun durch Anklicken das darunter befindliche Eingabefeld und geben hier den Begriff
bzw. Wert ein, der als Selektionsbegrenzung dienen soll.
Mit <Return> oder <TAB> führen Sie die Selektion durch.
Übrigens:
Nach Drücken des [?] öffnet sich eine Selektionsliste, die über die Schaltfläche
die Möglichkeit zur Neuaufnahme eines neuen Datensatzes in die entsprechende Hilfsdatenbank
bietet. Nach Anklicken der Schaltfläche öffnet sich der Eingabedialog der betroffenen Hilfsdatenbank.
Durch Anklicken der Funktion [Speichern] nehmen Sie die Daten in die Datenbank auf. Sie stehen
Ihnen dann bei weiteren Erfassungsvorgängen ebenfalls über das [?] zur Auswahl zur Verfügung.
1.6 Programm beenden
Über den Menüpunkt -Programm beenden- verlassen Sie das Programm.
Statt der Anwahl des Menüpunktes können Sie auch den Fensterschließer (
Tastenkombination <Alt><F4> betätigen.
2004
MC light
) oder die
1-23
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 2
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 2
Seite
2 Verwaltung .........................................................................................................................2-2
2.1 Allgemeine Parameter ....................................................................................................2-2
2.1.1 Registerkarte Allgemein..............................................................................................2-3
2.1.2 Registerkarte Bestände ..............................................................................................2-7
2.1.3 Registerkarte Farbeinstellungen................................................................................2-8
2.1.4 Registerkarte Pflichtfelder / Schriftauswahl ...........................................................2-10
2.2 Druckparameter ............................................................................................................2-12
2.3 DFÜ-Parameter .............................................................................................................2-14
2.3.1 Registerkarte Prioritäten...........................................................................................2-15
2.3.2 Registerkarte Modem-PAD-Zugang .........................................................................2-17
2.3.3 Registerkarte X.25 - Hauptanschluss ......................................................................2-20
2.3.4 Registerkarte Modem-Modem-Verbindung.............................................................2-23
2.3.5 Registerkarte ISDN CAPI (nicht für FTAM und BTX)..............................................2-25
2.3.6 TCP / IP Verbindung ..................................................................................................2-26
2.3.7 AT-Befehle..................................................................................................................2-27
2.3.8 HBCI-Chipkartenleser konfigurieren .......................................................................2-30
2.3.9 Elektronische Unterschrift........................................................................................2-32
2.3.9.1 EU-Schlüsselpaar generieren / versenden...........................................................2-33
2.3.9.2 EU-Passwort ändern ..............................................................................................2-37
2.3.9.3 Elektronische Unterschrift leisten (am Beispiel von MCFTAM + EU)..................2-38
2.4 Beliebige Textdatei anzeigen ......................................................................................2-41
2.5 Exportdateien................................................................................................................2-43
2.5.1 Exportdateien pflegen...............................................................................................2-43
2.5.1.1 Registerkarte Allgemein.........................................................................................2-45
2.5.1.2 Registerkarte Felder...............................................................................................2-49
2.5.2 Exportdateien erstellen.............................................................................................2-50
2.6 Protokolle ......................................................................................................................2-52
2.6.1 Protokolle ansehen ..................................................................................................2-53
2.6.2 Protokolle drucken ...................................................................................................2-55
2.6.3
FTAM-Protokolle abholen ......................................................................................2-56
2.7
Vorbereitete Druckaufträge ......................................................................................2-58
2.7.1 Verwalten von automatischen Druckaufträgen (Druckautomat) ..........................2-59
2.7.2 Druckaufträge definieren ..........................................................................................2-61
2.8 Datenintegrität testen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus) .........................2-65
2.9 Datensicherung ............................................................................................................2-67
2.10 Decoder .......................................................................................................................2-69
2004
MC light
2-1
2 Verwaltung
2 Verwaltung
Unter dem Menüpunkt -Verwaltung- werden wichtige Programm- und DFÜ-Parameter gesetzt,
gelöscht, geändert.
Weiter erfolgt hierüber die Steuerung der Exportdateien, der Aufruf von Protokollfunktionen und
Protokollausdrucken, der Test von Datenbanken usw.
Zur Zeit stehen folgende Menüpunkte zur Auswahl zur Verfügung:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
BTX-Decoder
Datei anzeigen
Exportdateien
Protokolle
Allgemeine Parameter
Druckparameter
DFÜ-Verwaltung
Vorbereitete Druckaufträge
Datenintegrität testen
Datensicherung
2.1 Allgemeine Parameter
Über den Menüpunkt -Allgemeine Parameter- geben Sie Programmeinstellungen vor, die das
Basismodul und eventuell weitere installierte Module betreffen.
Wegen der Vielzahl der einzustellenden Parameter sind diese auf mehreren Registerkarten verteilt.
Die Funktionen der Parameter auf den folgenden Registerkarten
2.1.1
2.1.1
2.1.2
2.1.3
Registerkarte Allgemein
Registerkarte Bestände
Registerkarte Farbeinstellungen
Registerkarte Pflichtfelder / Schriftauswahl
sind in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben. Klicken Sie zur Anwahl der entsprechenden
Registerkarte auf den Reiter am oberen Rand der Karte.
2004
MC light
2-2
2.1.1 Registerkarte Allgemein
2.1.1 Registerkarte Allgemein
Systemspezifische Parameter:
Benutzerverwaltung einschalten
Wenn Sie das Feld "Benutzerverwaltung einschalten" markieren, aktivieren Sie die im System
eingebundene Benutzerverwaltung. Benutzerverwaltung bedeutet: der Zugang zum Programm
ist durch Benutzername und Passwort gesichert; einzelne Funktionen können für bestimmte
Benutzer gesperrt werden usw.
Für Privatanwender wird es in der Regel nicht erforderlich sein, das Programm mit einer
Benutzerverwaltung zu versehen; wird das Programm jedoch in einem Unternehmen eingesetzt,
kann sich die Vergabe von Benutzernamen, Passworten und die Zuteilung von
Zugangsberechtigungen für einzelne Funktionen als sinnvoll erweisen. Informationen zur
Benutzerverwaltung finden Sie in Kapitel 7: Benutzerverwaltung.
Zweitunterschrift möglich
Durch Markieren dieses Parameters ermöglichen Sie bei Verwendung des
Kommunikationsverfahrens MCFTAM die sogenannte Zweitunterschrift zur Bestätigung von
Aufträgen an die Bank durch einen zweiten Benutzer (Vier-Augen-Prinzip). Nähere Einzelheiten
zur Leistung der Zweitunterschrift finden Sie in Kapitel Kapitel 2.3.9.3: Elektronische Unterschrift
leisten.
Empfänger automatisch speichern
Kreuzen Sie den Parameter "Empfänger automatisch speichern" an, brauchen Sie bei der
Auftragserfassung zum Abspeichern von noch nicht in der Empfänger-Datenbank vorhandenen
Einträgen nicht die Schaltfläche [(Empfänger) aktualisieren] anzuklicken. Das Programm prüft
nach, ob der Empfänger bereits in der Datenbank vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, fragt es
ab, ob er abgespeichert werden soll. Diese Abfrage ist auch beim "automatischen Speichern"
eingefügt, damit die Empfänger-Datenbank nicht mit sog. "Einmal-Empfängern" gefüllt wird. Sie
können also ganz selektiv Empfänger in die Datenbank aufnehmen. Markieren Sie den
2004
MC light
2-3
2.1.1 Registerkarte Allgemein
Parameter nicht, müssen Sie daran denken, die Schaltfläche [(Empfänger) aktualisieren] zu
betätigen, wenn Sie einen Empfänger in die Empfänger-Datenbank aufnehmen wollen.
Anzahl Begleitzettel bei Diskettenausgabe / DFÜ
Die Anzahl der bei der Diskettenausgabe bzw. bei DFÜ zu erstellenden Begleitzettel legen Sie über
diese Auswahlliste fest. Sie können wählen zwischen -1- und -2-.
Kein Begleitzettel bei DFÜ
Bei der Erstellung von DTAUS- und DTAZV-Dateien zum Versand per DFÜ erscheint stets auch
die Abfrage, ob ein Diskettenbegleitzettel ausgedruckt werden soll. Soll die Druckausgabe
dieses Begleitzettels unterdrückt werden, markieren Sie diesen Parameter. Dadurch unterbleibt
nach dem Senden eines entsprechenden Bestandes die Abfrage, ob ein solcher Begleitzettel
gedruckt werden soll, und somit auch der Ausdruck des Begleitzettels.
Kein Protokolldruck bei Diskettenausgabe
Bei der Erstellung von DTAUS- und DTAZV-Dateien auf Diskette wird neben dem Ausdruck
eines Diskettenbegleitzettel auch der Ausdruck eines sogenannten Übertragungsprotokolls
abgefragt. Soll die Druckausgabe dieses Protokolls unterdrückt werden, markieren Sie diesen
Parameter. Dadurch unterbleibt nach der Dateierstellung auf Diskette die Abfrage, ob ein
Übertragungsprotokoll gedruckt werden soll, und somit auch der Ausdruck des
Übertragungsprotokolls.
Unabhängig davon, ob der Parameter gesetzt ist, werden selbstverständlich zu
Dokumentationszwecken die Einzelzahlungen im Verzeichnis ..\MCLWIN\SAV unter dem
Dateinamen JJMMTTxx.izv.ptk bzw. JJMMTTxx.azv.ptk abgelegt. Diese Protokolle können Sie
sich über den Menüpunkt –Verwaltung- / -Datei anzeigen- ansehen (vgl. Kapitel 2.4 ).
Passwortgültigkeit in Tagen
Über diesen Parameter wird der Gültigkeitszeitraum der benutzerindividuellen
Zugangspassworte vorgegeben. In das entsprechende Eingabefeld tragen Sie die Anzahl der
Tage ein, die ein Passwort Gültigkeit haben darf. Nach Ablauf dieses Zeitraums wird der
Benutzer automatisch, solange bis er ein neues Passwort vergeben hat, bei jeder
Programmanwahl erneut aufgefordert, sein Zugangspasswort zu wechseln. Wird die Anzahl
Tage auf "0" gesetzt, ist ein Wechsel des Passwortes nicht erforderlich.
Wenn Sie mit aktivierter Benutzerverwaltung arbeiten, legen Sie hier den Gültigkeitszeitraum für
das zum Benutzer eingetragene Passwort fest. In das Feld tragen Sie die Anzahl der Tage ein,
die ein Passwort benutzt werden darf. Nach Ablauf dieses Zeitraums wird der Benutzer
aufgefordert, sein Zugangspasswort zu wechseln. Die Aufforderung erfolgt so lange, bis dieser
Passwortwechsel durchgeführt ist; d. h. aber auch, dass ein Passwortwechsel nicht
notwendigerweise erforderlich ist. Auch mit dem alten Passwort kann weiter gearbeitet werden.
Wird die Anzahl der Tage auf -0- gesetzt, wird die Aufforderung zum Passwortwechsel
unterdrückt.
Empfänger nach wieviel Tagen löschen
Diesen Parameter können Sie nutzen, um "überalterte" Empfänger aus der
Empfängerdatenbank zu entfernen. Sie tragen in das entsprechende Feld die Anzahl der Tage
ein, die ein Empfänger auf jeden Fall in der Empfängerdatenbank gespeichert bleiben soll.
Jedes Mal, wenn ein Empfänger in eine Zahlungsmaske übernommen wird, startet wieder die
Berechnung des Aufbewahrungszeitraums. Es werden Empfänger also nur dann nach der
angegebenen Anzahl von Tagen gelöscht, wenn sie in diesem Zeitraum nicht "benutzt" worden
sind.
Lassen Sie die Voreinstellung -0- bestehen, erfolgt keine automatische Löschung "überalteter"
Empfänger.
Auszüge nach wieviel Tagen löschen
In das Feld "Auszüge nach wieviel Tagen löschen" tragen Sie die Anzahl der Tage ein, nach
denen die im System gespeicherten Auszüge gelöscht werden sollen.
2004
MC light
2-4
2.1.1 Registerkarte Allgemein
Lassen Sie die Voreinstellung -0- bestehen, so bedeutet dies, dass vom Programm keine
Auszugsdaten gelöscht werden. Diese Einstellung empfiehlt sich für einen Privatanwender, für
dessen Konten monatlich nur wenige Bewegungen anfallen.
Die Anzahl der Aufbewahrungstage richtet sich natürlich nach der Menge der von Ihnen bei den
verschiedenen Kreditinstituten abgeholten Auszugsdaten und der Speicherkapazität Ihres
Rechners. Die Auszugsdaten werden in einer Datenbank gehalten. Das Durchsuchen der
Datenbank nach bestimmten Einträgen nimmt bei vielen Auszügen mehr Zeit in Anspruch, als
es bei einem geringeren Datenbankumfang der Fall wäre.
Das Durchsuchen der Datenbanken und die Löschung der "überalterten" Daten erfolgt immer
beim Programmstart und auch, wenn Sie im Menüpunkt -Datei- die Funktion -Alte Auszüge
löschen- aufrufen. Es wird dabei jedoch nie der letzte Auszug zu einem Konto gelöscht,
unabhängig davon, ob der Aufbewahrungszeitraum auch für diesen Auszug verstrichen ist oder
nicht.
SAV nach wieviel Tagen löschen
In das Feld "SAV nach wieviel Tagen löschen" tragen Sie die Anzahl der Tage ein, nach denen
die im System gespeicherten Sicherungskopien von Dateien gelöscht werden soll. Die
Sicherungskopien der
·
·
·
·
abgeholten Auszugsdaten (*.STA)
erstellten DTA-Dateien für Inlands- und Auslandszahlungen (*.izv bzw. *.azv)
Begleitzettel (*.BGL)
einzelnen DFÜ-Protokolle (*.PTK)
befinden sich im Verzeichnis ..\MCLWIN\SAV.
Lassen Sie die Voreinstellung -0- bestehen, so bedeutet dies, dass vom Programm die
Sicherungskopien der Dateien nicht gelöscht werden. Diese Einstellung empfiehlt sich für einen
Privatanwender, für dessen Programmaktionen monatlich nur wenige Einträge anfallen.
Die Löschung erfolgt bei Aufruf des Programms. Das Programm prüft bei jedem Programmstart,
ob der von Ihnen eingetragene Aufbewahrungszeitraum für die Sicherungsdateien abgelaufen
ist und nimmt dann ohne weitere Rückfrage automatisch die Löschung der entsprechenden
Dateien vor.
Anzahl Mindest-TANs
Je nachdem, zu welchem Kreditinstitut / Rechenzentrum Sie Daten übertragen, muss eine
unterschiedliche Mindestanzahl von TANs vorhanden sein, damit Sie eine Datenübertragung
durchführen können.
Verlangt Ihr Kreditinstitut / Rechenzentrum eine andere Angabe als die voreingestellten –0-, so
setzen Sie den Parameter entsprechend um.
Mehrwertsteuersatz
Halber Mehrwertsteuersatz
Diese beiden Felder nehmen die aktuell geltenden Mehrwertsteuersätze auf. Der volle
Mehrwertsteuersatz beträgt derzeit 16 %; der halbe Mehrwertsteuersatz ist auf 7 % festgelegt.
Sollten sich die Mehrwertsteuersätze ändern, können Sie die neuen Werte hier eintragen.
Basiswährung
Hier ist der ISO-Code der Währung eingetragen, in die ggf. der Zahlungsbetrag aus einem
Zahlungsauftrag umzurechnen ist. Dieser ist im Bereich der Länder der Europäischen
Währungsunion immer "EUR" für den Euro.
2004
MC light
2-5
2.1.1 Registerkarte Allgemein
Benutzerspezifische Parameter:
Expertenmodus einschalten
Durch Markieren des Feldes "Expertenmodus einschalten" werden zusätzliche Funktionen
aktiviert. So haben Sie z. B. die Möglichkeit, in den [Kontostammdaten] auch für solche Banken
/ Sparkassen BTX-Verbindungswege einzurichten, für die kein Eintrag im Logikbaustein
vorhanden ist. Informationen zum Expertenmoduls finden Sie in Kapitel 8: Sonderfunktionen des
Expertenmodus.
Das Programm sollte nicht permanent im Expertenmodus betrieben werden, da dort in der
Regel nur einmalige Einstellungen vorgenommen werden. Aktivieren Sie den Expertenmodus
immer nur dann, wenn Sie auch wirklich damit arbeiten müssen. Das ist z. B. bei der Einstellung
der erweiterten Parameter für eine BTX-Kommunikation der Fall.
Monatsauszüge
Für jeden in den abgeholten Kontoinformationen enthaltenen Buchungstag wird ein
Kontoauszug gebildet. Holen Sie jeden Tag Kontoinformationen ab, kann das Heraussuchen
eines bestimmten Auszugs u. U. einige Zeit dauern. Markieren Sie dagegen den Parameter
"Monatsauszüge", so werden alle in einem Monat abgeholten Auszugsdaten in der Anzeige zu
einem sogenannten "Monatsauszug" zusammengefaßt. Das Auswahlfeld "Auszugsmonat" in der
Auszugsmaske enthält dann nur noch maximal 12 Einträge - für jeden Monat einen. Innerhalb
des "Monatsauszug" kann tageweise geblättert werden. Da die Daten bei Auswahl eines
Monatsauszugs nur in einer anderen Form dargestellt werden, sie als Datenbankeinträge jedoch
unverändert bestehen bleiben, kann beliebig zwischen "Monatsauszügen" und "Tagesauszügen"
hin und her gewechselt werden.
Kreditoren-/Debitoren-Nr. bei Empfängerauswahl
Normalerweise erfolgt die Auswahl eines Empfängers durch die Eingabe des
Anfangsbuchstabens des Empfängernamens. Wird dieser Parameter jedoch gesetzt und ist in
den -Empfängerdaten- das Feld Kreditoren- / Debitoren-Nummer gefüllt (vgl. Kapitel 4.1.1.2:
Registerkarte Zusatzinformationen bzw. Kapitel 4.1.2.1: Registerkarte Empfänger (Ausland)),
kann die Auswahl auch durch Eingabe der (eindeutigen) Kreditoren- / Debitoren-Nummer
vorgenommen werden.
Laufwerk für Dateierstellung
Hier geben Sie das Diskettenlaufwerk an, auf das die DTAUS- bzw. DTAZV-Dateien bei einer
Diskettenausgabe geschrieben werden sollen. Tragen Sie nur den Laufwerksbuchstaben ein;
die Eingabe des ":" ist nicht möglich.
Speichern Sie abschließend die Parametereinstellungen durch Drücken der Schaltfläche [Speichern].
2004
MC light
2-6
2.1.2 Registerkarte Bestände
2.1.2 Registerkarte Bestände
Sie können das farbliche Aussehen der folgenden Formulare persönlichen Vorlieben anpassen:
Überweisungen; Vorgabe: gelb
Lastschriften; Vorgabe rot
Auslandszahlungen; Vorgabe: blau
Zur Farbauswahl drücken Sie jeweils die Schaltfläche [Farbauswahl für...] und wählen dann die
gewünschte Farbe aus einer Palette von Grundfarben oder aus benutzerdefinierten Farben aus.
Sie markieren die gewünschte Farbe durch "Anklicken". Nach Drücken von [OK] wird die Änderung im
Anzeigefenster dargestellt.
Über die Schaltfläche [Standardeinstellungen] können Sie jeweils die Änderungen der
Farbeinstellungen auf die ursprünglichen Einstellungen zurücksetzen.
Speichern Sie abschließend die gewählten Farbkombinationen durch Drücken der Schaltfläche
[Speichern].
2004
MC light
2-7
2.1.3 Registerkarte Farbeinstellungen
2.1.3 Registerkarte Farbeinstellungen
Auf dieser Registerkarte nehmen Sie wesentliche Farbeinstellungen für Schrift- und Hintergrundfarben
des Programms vor. Sie haben damit die Möglichkeit, die Farbdarstellungen für Datenbankübersichten
und Selektionslisten nach Ihren Wünschen zu gestalten.
Die Datenbankübersicht ist die Übersicht, die Sie als erstes beim Aufruf einer Funktion, z. B.
Umsätze, sehen (vgl. Kapitel 1.4.3: Datenbankübersicht).
Eine Selektionsliste wird dagegen immer dann aufgerufen, wenn Sie innerhalb der Neuaufnahme
eines Datensatzes in eine Datenbank mittels des [?] auf die Einträge einer anderen Datenbank
zugreifen möchten (vgl. Kapitel 1.5.3: Datenbankgestützte Eingabe über [?]).
Sie haben jeweils über fünf Schaltflächen die Möglichkeit, Farbeinstellungen für bestimmte
Fensterelemente vorzunehmen. Die Änderungen werden Ihnen anschließend in dem Fenster neben
den Schaltflächen dargestellt, um Ihnen einen Eindruck von den gemachten Einstellungen zu
vermitteln.
Zur Farbauswahl drücken Sie die jeweilige Schaltfläche und wählen dann die gewünschte Farbe aus
einer Palette von Grundfarben oder aus benutzerdefinierten Farben aus. Um benutzerdefinierte Farben
auswählen zu können, müssen Sie zunächst Farben Ihrer Wahl im Farbspektrum mittels Fadenkreuz
selektieren und über die Schaltfläche [Farbe hinzufügen] in die Palette der benutzerdefinierten
Farben aufnehmen.
Welche Elemente im einzelnen beeinflußt werden, wird kurz im Folgenden beschrieben:
[Farbauswahl Überschriften]
Über diese Schaltfläche bestimmen Sie die Textfarbe von Überschriften im Bereich oberhalb der
eigentlichen Anzeige der Datensätze bzw. von Trennlinien.
[Farbauswahl Hintergrund]
Hier bestimmen Sie die Hintergrundfarbe der Datenbankübersicht bzw. Selektionsliste. Bei aktiven
Zeilen entspricht die Textfarbe der hier eingestellten Hintergrundfarbe.
2004
MC light
2-8
2.1.3 Registerkarte Farbeinstellungen
[Farbauswahl alternierende Zeile]
Über diese Schaltfläche nehmen Sie die Auswahl der Hintergrundfarbe der alternierenden Zeile vor.
Diese wird im Wechsel mit der über [Farbauswahl Hintergrund] gewählten Farbe zur Darstellung von
Datensätzen benutzt. Bei aktiven alternierenden Zeilen entspricht die Textfarbe der hier eingestellten
Hintergrundfarbe.
[Farbauswahl aktive Zeile]
Hier nehmen Sie die Farbauswahl des Hintergrundes der aktiven Zeile und der aktiven alternierenden
Zeile vor.
[Farbauswahl Schrift Datensätze]
Mit dieser Schaltfläche legen Sie die Schrift der nicht aktiven Zeilen fest.
Beachten Sie bitte:
Die möglichen Hintergrundfarben sollten bewußt hell und die Schriftfarben dunkel gewählt
werden, um einen ausreichenden Farbkontrast zu gewährleisten.
Sie markieren die gewünschte Farbe durch "Anklicken". Nach Drücken von [OK] wird die Änderung im
Anzeigefenster dargestellt.
Über die Schaltfläche [Standardeinstellungen] können Sie jeweils die Änderungen der
Farbeinstellungen auf die ursprünglichen Einstellungen zurücksetzen.
Speichern Sie abschließend die gewählten Farbkombinationen durch Drücken der Schaltfläche
[Speichern].
2004
MC light
2-9
2.1.4 Registerkarte Pflichtfelder / Schriftauswahl
2.1.4 Registerkarte Pflichtfelder / Schriftauswahl
Wenn Sie das Kontrollkästchen "Pflichtfelder farbig hinterlegen" markiert haben, werden Ihnen im
Programm in den entsprechenden Eingabemasken (z. B. Überweisungsformulare) sämtliche
Pflichtfelder, d. h. Felder, die Sie unbedingt ausfüllen müssen, farbig hinterlegt angezeigt.
Folgende Felder bzw. Überschriften können Sie optisch hervorheben:
Pflichtfelder
Pflichtfelder sind Felder, die gefüllt werden müssen, damit ein entsprechender Datensatz überhaupt
abgespeichert werden kann.
Sie sollten zur besseren optischen Kennzeichnung daher mit einer Warnfarbe wie z. B. "Rot"
gekennzeichnet werden.
Typische Pflichtfelder sind z. B. die Betragsfelder in Zahlungserfassungsmasken:
Weiche Pflichtfelder
Sogenannte weiche Pflichtfelder müssen nicht ausgefüllt sein, damit der Datensatz abgespeichert
werden kann. Sie können einen Datensatz ohne gefüllte weiche Pflichtfelder abspeichern und diese zu
einem späteren Zeitpunkt füllen, weil z. B. zum jetzigen Zeitpunkt bestimmte Informationen noch nicht
vorliegen. Dieser Datensatz ist aber insofern noch unvollständig, dass er nicht freigegeben und
weiterverarbeitet werden kann.
Im folgenden Beispiel sehen Sie neben dem Pflichtfeld "Auftraggeber" (Farbe "Rot") das Feld
"Kontencode" als weiches Pflichtfeld (in diesem Fall in der Farbe "Mint"):
2004
MC light
2-10
2.1.4 Registerkarte Pflichtfelder / Schriftauswahl
Überschriften unvollständig ausgefüllter Registerkarten
Da die Registerkarten in der Regel als Stapel übereinanderliegen und nur jeweils die Reiter der Karten
bzw. die oberste Registerkarte zu sehen ist, können Sie als optischen Hinweis darauf, dass sich auf
verdeckten Registerkarten noch nicht gefüllte Pflichtfelder befinden, die Überschriften auf diesen
Reitern farblich markieren.
Im folgenden Beispiel einer Auftragserfassungsmaske zeigt die rote Farbe der Überschriften an, dass
sich auf den Registerkarten "Ausführung", "Status" und "Protokoll" noch nicht ausgefüllte Pflichtfelder
befinden:
Zur Farbauswahl drücken Sie jeweils die Schaltfläche [Farbauswahl ...] und wählen dann die
gewünschte Farbe aus einer Palette von Grundfarben oder aus benutzerdefinierten Farben aus.
Sie markieren die gewünschte Farbe durch "Anklicken". Nach Drücken von [OK] wird die Änderung im
Anzeigefenster dargestellt.
Über die Schaltfläche [Standardeinstellungen] können Sie jeweils die Änderungen der
Farbeinstellungen auf die ursprünglichen Einstellungen zurücksetzen.
Schriftauswahl für Datenbankübersichten
Über diese Schaltfläche können Sie eine Schriftart auswählen, die in den Datenbankübersichten
verwendet werden soll. Nach Drücken der Schaltfläche wird Ihnen eine Liste der verfügbaren
Schriftarten angezeigt, aus der Sie die gewünschte Schriftart auswählen. Anschließend bestätigen Sie
Ihre Wahl mit [OK].
Speichern Sie abschließend die gewählten Farbkombinationen durch Drücken der Schaltfläche
[Speichern].
2004
MC light
2-11
2.2 Druckparameter
2.2 Druckparameter
Mit diesem Menüpunkt bestimmen Sie den vom Programm zu verwendenden Drucker sowie die
Randbreiten und Textfonts für die Ausgabe.
Wählen Sie zunächst den gewünschten Drucker. Durch Anklicken des Pfeils an der rechten Seite
öffnen Sie die Auswahlliste mit den unter Windows eingerichteten Druckern. Wählen Sie den
gewünschten Drucker durch Anklicken mit der Maus aus.
Unter die Schrift allgemein (Textfont) bestimmen Sie den Textfont, mit dem die Ausgabe auf einen
Drucker erfolgen soll. Die Auflistung enthält alle verfügbaren Fonts. Da die Ausgabe der
Programmdaten i. d. Regel in Form von spaltenorientierten Listen und Tabellen erfolgt, ist bei der
Verwendung von Proportionalschriften Vorsicht geboten, da einige Listen dann optisch nicht mehr so
ansprechend sein können.
Über nichtproportionale Schrift legen Sie die Schriftart für die Listenausgaben fest, die in einer nicht
proportionalen Schrift dargestellt werden können wie z. B. Protokolle, Begleitzettel.
Weiterhin legen Sie fest, mit welchem Abstand zum Papierrand der Ausdruck von Listen und Dateien
beginnen soll. Die Angaben müssen in mm-Abständen (1 cm = 10 mm) erfolgen. Sie geben
nacheinander den linken, rechten, oberen und unteren Rand für den Ausdruck an.
Bei der Markierung von "Fettdruck" wird der gesamte Text fett ausgegeben.
Desweiteren können Sie die Funktion "Bildschirm-Zoom" aktivieren. Diese Aktivierung hat Einfluß auf
die Bildschirmausgabe von Listen.
Die Aktivierung der Zoom-Funktion hat weiterhin Einfluß auf die am Bildschirm für die Liste angezeigte
bzw. simulierte Auflösung.
Welche Funktionen bei welcher Auflösung zur Verfügung stehen, entnehmen Sie bitte der
nachstehenden Tabelle.
2004
MC light
2-12
2.2 Druckparameter
BildschirmAuflösung
1280x1024
1024x768
800x600
640x480
Zoom
aktiviert
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
ZOOM
DRUCK
+
+
-
+
+
+
+
+
+
-
angezeigte
Auflösung
1280x1024
1280x1024
1024x768
1024x768
Aufl.x2
800x600
Aufl.x2
640x480
Zur Festlegung druckerspezifischer Parameter wählen Sie aus der Schaltflächenleiste die Funktion
[Einrichten ... ] an, die den Einstell-Dialog für Ihren Drucker aufruft. Dort geben Sie je nach
installiertem Drucker z. B. an, welches Format, welche Grafikauflösung / Papierausrichtung /
Papierzufuhr usw. beim Druck zu nutzen ist.
2004
MC light
2-13
2.3 DFÜ-Parameter
2.3 DFÜ-Parameter
Zur Durchführung einer ordnungsgemäßen Datenfernübertragung ist die Konfiguration verschiedener
DFÜ-Parameter über den Menüpunkt –DFÜ-Verwaltung- in Abhängigkeit des jeweiligen DFÜVerfahrens notwendig. Selbstverständlich müssen nur die von Ihnen genutzten DFÜ-Verfahren durch
Anpassen der entsprechenden DFÜ-Parameter konfiguriert werden.
Zur Konfiguration der DFÜ-Parameter halten Sie bitte alle Unterlagen (Modembeschreibungen,
Passworte, Kennungen usw.) und Handbücher bereit. Hilfestellung bietet auch der Serviceberater
Ihrer Bank.
Folgende DFÜ-Verfahren werden zur Zeit unterstützt:
•
•
•
•
•
Modem PAD-Zugang
X25 Hauptanschluss
ISDN
Modem-Modem-Verbindung
TCP/IP-Verbindung (Internet)
Über die entsprechenden Reiter können Sie Registerkarten aufrufen, deren Eingabefelder z. T. mit den
für dieses DFÜ-Verfahren gültigen Standardwerten vorbelegt sind.
Nach Konfiguration der jeweiligen DFÜ-Parameter teilen Sie dem Programm über die Registerkarte
Verfahren mit, welches DFÜ-Verfahren in welcher Reihenfolge genutzt werden soll. Bestätigen Sie
schließlich Ihre Angaben mit [Speichern].
2004
MC light
2-14
2.3.1 Registerkarte Prioritäten
2.3.1 Registerkarte Prioritäten
Auf der Registerkarte Prioritäten bestimmen Sie, in welcher Reihenfolge (Priorität) die von Ihnen
konfigurierten DFÜ-Verfahren vom Programm genutzt werden sollen.
Die Konfiguration der Übertragungswege zu Ihrer(n) Bank(en) (z. B. ISDN) ist in der (den
verschiedenen) BPD(s) (Bankparameterdatei(en)) festgehalten. Sollten sich Änderungen beim Zugang
zu Ihrer Bank ergeben, erhalten Sie von Ihrer Bank entsprechend Nachricht und eine neue BPD.
Für jedes DFÜ-Verfahren lassen sich über eine Auswahlliste die Prioritäten 1 bis 5 festlegen.
Wenn Sie über einen ISDN-Anschluss verfügen, sollten Sie diesem Kommunikationsweg die 1. oder 2.
Priorität einräumen. Besteht auch die Möglichkeit einer Nutzung von X.25, so bietet sich dafür die 2.
bzw. 3. Priorität an.
Bei Nutzung verschiedener DFÜ-Verfahren prüft das Programm, welche Banken mit dem von Ihnen
mit der höchsten Priorität belegten DFÜ-Verfahren arbeiten. Die in den zur Ausführung anstehenden
DADs für diese Banken hinterlegten Aufträge werden zuerst abgearbeitet. Anschließend geht das
Programm zum DFÜ-Verfahren mit der nächstniedrigeren Priorität über und arbeitet die Aufträge ab,
die mit diesem Verfahren ausgeführt werden sollen.
2004
MC light
2-15
2.3.1 Registerkarte Prioritäten
Die Vorgehensweise läßt sich anhand einer Grafik erläutern:
Sie nutzen mit Prioriät :
1.
Ihre Bank bietet an :
TCP/IP
TCP/IP
ISDN
Bank 1
X.25
2.
ISDN
ISDN
Bank 2
X.25
3.
X.25
X.25
Bank 3
Modem
4.
X.25
Modem
Bank 4
In dem Beispiel stellt das Programm zunächst die Verbindung mit der Bank 1 unter Nutzung des
Internets (= TCP/IP) her und arbeitet alle anstehenden Aufträge ab.
Anschließend wird über ISDN Verbindung mit Bank 2 aufgenommen und alle anstehenden Aufträge
werden abgearbeitet. Da bereits per Internet alle Aufträge zur Bank 1 übertragen wurden, wird diese
Bank hier nicht mehr angesprochen, es sei denn, die Übertragung per Internet käme nicht zu Stande.
Im nächsten Arbeitsschritt wird per X.25 Verbindung mit Bank 3 und Bank 4 aufgenommen und die
Übertragung der restlichen Aufträge wird gestartet. Die DFÜ-Aufträge mit Priorität 1 (Internet) und 2
(ISDN) sind zu diesem Zeitpunkt bereits durchgeführt, so dass nur im Fehlerfall (Internet und ISDNKommunikation sind gescheitert) eine X.25-Kommunikation zu den Banken 1 und 2 erfolgt.
Da die Bank 3, die zusätzlich zu X.25 eine Modem-Modem-Kommunikation anbietet, bereits über die
Priorität 3 (= X.25) angesprochen wurde, findet keine Modem-Modem-Kommunikation statt. Es sei
denn: Sie setzen die Prioritätenliste um und vergeben für die Modem-Modem-Kommunikation eine
höhere Priorität als die im Beispiel angegebene Priorität 4.
Beachten Sie bitte,
dass - wenn Sie andere Schnittstellen als COM1 oder COM2 wählen - von Ihnen auf der
Schnittstellenkarte ein noch nicht durch eine andere Hardware belegter Interrupt (IRQ)
eingestellt werden muss.
2004
MC light
2-16
2.3.2 Registerkarte Modem-PAD-Zugang
2.3.2 Registerkarte Modem-PAD-Zugang
Bei Nutzung dieses DFÜ-Verfahrens benötigen Sie eine freie COM-Schnittstelle in Verbindung mit
einem externen Modem oder eine integrierte Modemkarte sowie einen Telefonanschluss. Die
Kommunikation mit den verschiedenen Banken erfolgt über einem PAD (= Abkürzung für "Packet
Assembly / Disassembly" = Bezeichnung für einen Konzentrator, der Datenpakete z. B. im Datex-PBetrieb (Deutschland) zusammenstellt bzw. trennt).
Der Verlauf der Kommunikation läßt sich anhand der folgenden Grafik verdeutlichen:
Ihr PC mit
MC Win.
Bankrechner
COM-Schnittstelle
Modem
Daten
PAD
Telefonltg.
Daten
X.25-Karte
X.25-Netz
Die Eingabefelder der Dialogbox sind mit Einstellungen für eine Datenübertragung mit einem
Standard-Modem vorbelegt. Die nicht ausgefüllten Felder müssen mit für Ihren Anschluss gültigen
Werten gefüllt werden.
Falls Sie kein Standard-Modem verwenden, müssen die Einstellungen entsprechend des von Ihnen
eingesetzten Modems angepasst werden. Hinweise zur Konfiguration finden Sie in der Dokumentation
Ihres Modems.
Es stehen folgende Felder zur Verfügung:
Modemtyp
Wählen Sie aus der Liste das Modem aus, dass Sie bei den Windows-Systemeinstellungen
unter Modem eingerichtet haben (Einstellungen werden übernommen) oder wählen Sie "Eigene
Einstellungen".
PAD-Zugang
Wählen Sie aus der Liste der möglichen PAD-Zugänge den länder- bzw. bankspezifischen
Zugang, den Sie nutzen wollen.
2004
MC light
2-17
2.3.2 Registerkarte Modem-PAD-Zugang
Kennung
Passwort
Diese beiden Felder nehmen die Datex-Kennung und das Datex-Passwort auf. Das Passwort ist
bei der Eingabe verdeckt. Die eingegebenen Zeichen werden jeweils als * (Sternchen)
dargestellt.
Kennung und Passwort wurden Ihnen von Ihrem Telekommmunikations-Dienstleister mitgeteilt.
Nummer
Zur Konfiguration einer automatischen Anwahl des nächsten PAD-Knotens muss das Feld
"Nummer" (des nächsten PAD-Knotens) ausgefüllt werden.
Alternative Nummer
Sie haben die Möglichkeit, als Ergänzung zu der in erster Linie zu nutzenden PAD-Nummer
(Nummer des PAD-Knotens) im Feld "Alternative Nummer" eine zweite Rufnummer
einzutragen. Ist eine solche Rufnummer vorhanden, so wird diese im Besetztfall der ersten
Nummer genutzt.
Schnittstelle
Bei der zu nutzenden Schnittstelle zwischen PC und Modem wählen Sie zwischen den seriellen
Schnittstellen COM1, COM2, ..., COM8.
Baudrate
Die Baudrate bezieht sich auf die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden können.
Die Baudrate ist abhängig von der Leistungsfähigkeit Ihres Modems. Die Standardeinstellung
lautet auf "2400"; sie können jedoch Baudraten von "300" bis "64000" einstellen.
Parity
Die Parity-Angabe bezieht sich auf die Anforderungen, die der PAD an die Parität stellt. Bei der
Paritätskontrolle (parity check) wählen Sie zwischen:
•
•
even (gerade Parität) oder
none (keine Parität).
Bits
Dieses Feld bestimmt, ob die Übertragung im 7-Bit- oder 8-Bit-Modus erfolgt. Welchen Modus
Sie festlegen, ist abhängig von den Anforderungen, die der PAD an den Übertragungsmodus
stellt.
Initialisierungstext
Zur Modem-Initialisierung werden bestimmte Befehle benötigt. Diese Befehle gehören in der
Regel zum AT-Befehlssatz, der zu einem Quasi-Standard geworden ist. Es gibt jedoch bei den
am Markt erhältlichen Modems gewisse Unterschiede in Art und Umfang des AT-Befehlssatzes.
Ferner müssen bei einigen Modems AT-Befehle ausschließlich in Großbuchstaben eingegeben
werden. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie in Kapitel 2.3.7: AT-Befehle.
Wählbefehl/
Zur Konfiguration einer automatischen Anwahl des nächsten Datex-Knotens muss das Feld
"Wählbefehl" ausgefüllt werden.
Der Wählbefehl wird entsprechend Ihren Angaben automatisch eingetragen.
Aufbau des Wählbefehls: ATDabb
Die einzelnen Buchstaben sind wie folgt zu ersetzen:
2004
a
=
b
=
"T" bei Telefonanschlüssen mit Tonwahl
"P" bei Telefonanschlüssen mit Pulswahl
Amtsholung.
MC light
2-18
2.3.2 Registerkarte Modem-PAD-Zugang
Bei hausinternen Anschlüssen (Nebenstelle) muss hier ggf. eine Amtsholung mit "0W"
vorgenommen werden, wobei die "0" für die entsprechende Ziffer steht, die diese
Funktion auslöst. Das "W" bedeutet "Warten, bis die Amtsleitung vorhanden ist".
Erläuterungen zum AT-Befehlssatz finden Sie in Kapitel 2.3.7: AT-Befehle.
Auflegebefehl
In dieses Feld tragen Sie ein, mit welchem Befehl die Verbindung zwischen Modem und PAD
beendet werden soll.
Modem abschalten
Standardmäßig ist das Feld nicht aktiviert.
Lassen Sie das Feld unmarkiert, so bleibt beim Abarbeiten der verschiedenen DFÜ-Aufträge die
Verbindung zum PAD bestehen. Nach Durchführung eines DFÜ-Auftrages wird bei einem
Wechsel der anzuwählenden Bank lediglich die Verbindung zur bisherigen Bank aufgehoben. Im
Anschluss wird sofort eine Verbindung zur nächsten Bank hergestellt, so dass duch Vermeidung
einer kompletten Neuanwahl Kosten eingespart werden können.
Nach Auswahl dieses Feldes legt das Modem dagegen nach jeder Datenübertragung wieder
auf, so dass bei Durchführung weiterer DFÜ-Aufträge vor Anwahl der jeweiligen Bank zunächst
wieder eine Verbindung zum PAD hergestellt werden muss.
In Abhängigkeit vom anzuwählenden PAD kann dieses kostenintensive Verfahren allerdings
erforderlich sein.
Wählverfahren
Wählen Sie, ob Ihr Modem Tonwahl oder Pulswahl unterstützt.
Telefonanschluss
Hier geben Sie an, ob es sich bei dem verwendeten Telefonanschluss um einen
Hauptanschluss oder um eine Nebenstelle handelt. Eine gegebenenfalls notwendige
Amtskennzahl können Sie in das entsprechende Feld eingeben.
Bei einer nachträglichen manuellen Änderung wird das Feld "Wählbefehl" entsprechend
angepasst.
Auswahl
Tonwahl
Pulswahl
Hauptanschluss
Nebenstelle
Amtskennzahl (x)
2004
Feld
"Wählbefehl"
ATDT
ATDP
-
Ergänzung Feld
"Wählbefehl"
0W
(x)W
MC light
2-19
2.3.3 Registerkarte X.25 - Hauptanschluss
2.3.3 Registerkarte X.25 - Hauptanschluss
Bei Einsatz dieses DFÜ-Verfahrens benötigen Sie
entweder
oder
eine freie COM-Schnittstelle und einen Datex-P20-Hauptanschluss mit entsprechender
Anschlusseinrichtung der Telekom
eine X.25-Karte und einen Datex-P10-Hauptanschluss mit entsprechender
Anschlusseinrichtung der Telekom.
Der Verlauf der Kommunikation läßt sich anhand der folgenden Grafik verdeutlichen:
Alternative 1 :
Ihr PC mit
MC Win.
Bankrechner
COM-Schnittstelle
Anschlußeinrichtg.
für
DxP20H
Daten
X.25-Karte
Datex-P-Netz
Alternative 2 :
Ihr PC mit
MC Win.
Bankrechner
X25-Karte
Anschlußeinrichtg.
für
DxP10H
Daten
X.25-Karte
Datex-P-Netz
Der Aufbau der Registerkarte, die Sie durch Anklicken des Reiters aufrufen, ist abhängig von der zu
verwendenden Schnittstelle.
X.25
Wenn Sie als Übertragungseinrichtung "X.25" festgelegt haben, müssen Sie über einen Datex-P10Hauptanschluss verfügen und die Kartentreiber VOR dem Start von Windows laden.
Eine weitere Konfiguration ist in diesem Fall nicht notwendig.
2004
MC light
2-20
2.3.3 Registerkarte X.25 - Hauptanschluss
COM1 bis COM8
Die Übertragungsparameter müssen ggfs. dem installierten Modem angepasst werden. Hinweise zu
den zu verwendenden Parametern finden Sie in der Dokumentation zur genutzten DFÜ-Peripherie.
Die Felder der Maske haben folgende Bedeutung:
Baud
Die Baudrate bezieht sich auf die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden können.
Die Baudrate ist abhängig von der Leistungsfähigkeit Ihres Modems. Die Standardeinstellung
lautet auf "2400"; sie können jedoch Baudraten von "300" bis "64000" einstellen.
Parity
Bei der Paritätskontrolle (parity check) wählen Sie zwischen:
•
•
even (gerade Parität) oder
none (keine Parität)
Bits
Dieses Feld bestimmt, ob die Übertragung im 7-Bit- oder 8-Bit-Modus erfolgt.
Inittext 1
Der Initialisierungstext 1 ist abhängig vom zu verwendenden Modem. Hinweise zu den
entsprechenden Befehlen entnehmen Sie bitte der Dokumentation Ihres Modems.
PAD rufen
PAD Antwort
Über die Belegung des ersten Feldes wird dem PAD mitgeteilt, dass eine Übertragung erfolgen
soll. Durch eine Rückantwort des PAD wird dem Programm mitgeteilt, dass der
Verbindungsaufbau erfolgreich durchgeführt wurde. Die unter "PAD rufen" und "PAD Antwort"
einzutragenden Werte sind abhängig vom PAD.
Bei Nutzung der Telekom-PADs gilt:
Standard bei PAD rufen ist ein . (Punkt).
Standard für die Rückmeldung des PAD (= PAD Antwort) ist "DATEX-P".
Inittext 2
Der Initialisierungstext 2 ist wie der Inittext 1 abhängig vom zu verwendenden Modem. Hinweise
zu den entsprechenden Befehlen entnehmen Sie bitte der Dokumentation Ihres Modems.
NUA-Anwahl
Die NUA (Network User Adress) ist die "Telefonnummer", unter der spezielle (auch
ausländische) PADs per DFÜ erreichbar sind. Der PAD-Betreiber teilt Ihnen mit, welche
Eintragung hier vorzunehmen ist.
Die NUA-Anwahl ist abhängig vom jeweiligen PAD.
Tragen Sie die Ihnen mitgeteilte NUA OHNE Leerzeichen zwischen den einzelnen Ziffern in das
Eingabefeld ein.
Bei Nutzung der Telekom-PADs bleibt das Feld leer.
2004
MC light
2-21
2.3.3 Registerkarte X.25 - Hauptanschluss
Anwahl Antwort
In das Feld "Anwahl Antwort" tragen Sie die Zeichenkette ein, die beim Aufbau einer DFÜVerbindung an die Gegenstelle gesendet werden soll. Die Antwort zeigt der Gegenstelle an,
dass die Verbindung von nun an besteht. Dieses Feld ist abhängig vom PAD.
Bei Nutzung der Telekom-PADs gilt:
Standard für die Anwahl Antwort ist "hergestellt".
Auflegebefehl
Hier teilen Sie dem Programm mit, mit welchem Befehl die Verbindung zwischen Modem und
PAD gelöst werden soll.
Verbindung abschalten
Bei Auswahl dieses Feldes wird die Verbindung nach erfolgter Datenübertragung automatisch
aufgehoben. Im anderen Fall müssen Sie selbst tätig werden, um die Verbindung (evtl. zu einem
erheblich späteren Zeitpunkt) zu beenden.
Die Einstellung -Nein- bietet jedoch einen Kostenvorteil, da beim Abarbeiten von
Auftragsdateien, die Aufträge für unterschiedliche Banken enthält, die Verbindung zum PAD
bestehen bleibt.
In diesem Fall muss bei Durchführung weiterer DFÜ-Aufträge vor Anwahl der jeweiligen Bank
nicht wieder eine Verbindung zum PAD hergestellt werden.
2004
MC light
2-22
2.3.4 Registerkarte Modem-Modem-Verbindung
2.3.4 Registerkarte Modem-Modem-Verbindung
Bei Nutzung dieses DFÜ-Verfahrens benötigen Sie eine freie COM-Schnittstelle in Verbindung mit
einem externen Modem oder eine integrierte Modemkarte sowie einen Telefonanschluss.
Der Verlauf der Kommunikation läßt sich anhand der folgenden Grafik verdeutlichen:
Ihr PC mit
MC Win.
Bankrechner
COM-Schnittstelle
Modem
Daten
Modem
Telefonltg.
Die Eingabe von Parametern für eine Modemverbindung ist nur dann erforderlich, wenn die Bank, mit
der Sie Daten austauschen wollen, nur die Verbindungsart "Modem <---> Modem" anbietet.
Die Eingabefelder der Dialogbox sind mit Einstellungen für eine Datenübertragung mit einem
Standard-Modem vorbelegt. Die nicht ausgefüllten Felder müssen mit für Ihren Anschluss gültigen
Werten gefüllt werden.
Falls Sie kein Standard-Modem verwenden, müssen die Einstellungen entsprechend des von Ihnen
eingesetzten Modems angepasst werden. Hinweise zur Konfiguration finden Sie in der Dokumentation
Ihres Modems.
Es stehen folgende Felder zur Verfügung:
Modemtyp
Wählen Sie aus der Liste das Modem aus, dass Sie bei den Windows-Systemeinstellungen
unter Modem eingerichtet haben (Einstellungen werden übernommen) oder wählen Sie "Eigene
Einstellungen".
2004
MC light
2-23
2.3.4 Registerkarte Modem-Modem-Verbindung
Schnittstelle
Bei der zu nutzenden Schnittstelle zwischen PC und Modem wählen Sie zwischen den seriellen
Schnittstellen COM1, ..., COM8.
Baudrate
Die Baudrate bezieht sich auf die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden können.
Die Baudrate ist abhängig von der Leistungsfähigkeit Ihres Modems. Die Standardeinstellung
lautet auf "2400"; sie können jedoch Baudraten von "300" bis "64000" einstellen.
Parity
Die Parity-Angabe bezieht sich auf die Anforderungen, die der PAD an die Parität stellt. Bei der
Paritätskontrolle (parity check) wählen Sie zwischen:
•
•
even (gerade Parität) oder
none (keine Parität).
Bits
Dieses Feld bestimmt, ob die Übertragung im 7-Bit- oder 8-Bit-Modus erfolgt.
Initialisierungstext
Zur Modem-Initialisierung werden bestimmte Befehle benötigt. Diese Befehle gehören in der
Regel zum AT-Befehlssatz, der zu einem Quasi-Standard geworden ist. Es gibt jedoch bei den
am Markt erhältlichen Modems gewisse Unterschiede in Art und Umfang des AT-Befehlssatzes.
Ferner müssen bei einigen Modems die Befehle ausschließlich in Großbuchstaben eingegeben
werden. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie in Kapitel 2.3.7: AT-Befehle.
Wählbefehl
Zur Konfiguration einer automatischen Anwahl des nächsten Datex-Knotens muss das Feld
"Wählbefehl" ausgefüllt werden.
Der Wählbefehl wird entsprechend Ihren Angaben automatisch eingetragen.
Aufbau des Wählbefehls: ATDabb
Die einzelnen Buchstaben sind wie folgt zu ersetzen:
a
=
b
=
"T" ist Telefonanschlüssen mit Tonwahl
"P" ist Telefonanschlüssen mit Pulswahl
Amtsholung.
Bei hausinternen Anschlüssen (Nebenstelle) muss hier ggf. eine "Amtsholung" mit
"0W" vorgenommen werden, wobei die "0" für die entsprechende Ziffer steht, die diese
Funktion auslöst. Das "W" bedeutet "Warten, bis die Amtsleitung vorhanden ist".
Erläuterungen zum AT-Befehlssatz finden Sie in Kapitel 2.3.7: AT-Befehle.
Auflegebefehl
In dieses Feld tragen Sie ein, mit welchem Befehl die Verbindung zwischen Ihrem und dem
Bank-Modem beendet werden soll.
Wählverfahren
Wählen Sie, ob Ihr Modem Tonwahl oder Pulswahl unterstützt.
Telefonanschluss
Hier geben Sie an, ob es sich bei dem verwendeten Telefonanschluss um einen
Hauptanschluss oder um eine Nebenstelle handelt. Eine gegebenebfalls notwendige
Amtskennzahl können Sie in das entsprechende Feld eingeben.
Bei einer nachträglichen manuellen Änderung wird das Feld "Wählbefehl" entsprechend
angepasst.
2004
MC light
2-24
2.3.5 Registerkarte ISDN CAPI (nicht für FTAM und BTX)
Auswahl
Tonwahl
Pulswahl
Hauptanschluss
Nebenstelle
Amtskennzahl (x)
Feld
"Wählbefehl"
ATDT
ATDP
-
Ergänzung Feld
"Wählbefehl"
0W
(x)W
2.3.5 Registerkarte ISDN CAPI (nicht für FTAM und BTX)
Bei Nutzung dieses DFÜ-Verfahrens benötigen Sie eine ISDN-Karte sowie einen von der Telekom
installierten ISDN-Anschluss. Außerdem muss Ihr Kreditinstitut in der Lage sein, über ISDN Daten zu
empfangen bzw. zu versenden.
Die von Ihnen verwendete ISDN-Karte muss entsprechend den Vorgaben des Herstellers
konfiguriert werden. Informationen dazu finden Sie in der mitgelieferten Dokumentation der ISDNKarte.Darüber hinaus müssen die Treiber der ISDN-Karte auf jeden Fall VOR dem Start von
Windows geladen werden.
Der Verlauf der Kommunikation läßt sich anhand der folgenden Grafik verdeutlichen:
Ihr PC mit
MC Win.
Bankrechner
Daten
ISDN-Karte
ISDN-Karte
ISDN-Netz
Die folgenden Parameter stehen bei Verwendung von ISDN zur Verfügung:
Amtsholung
Bei hausinternen Anschlüssen (Nebenstelle) muss hier ggf. eine Amtsholung mit "0W"
vorgenommen werden, wobei die "0" für die entsprechende Ziffer steht, die diese Funktion
auslöst.
MSN (Mehrfachrufnummer beim EURO-ISDN)
Tragen Sie hier die Ihrem Endgerät zugeordnete, bis zu 6 Ziffern umfassende Mehrfachnummer
ein.
früher: EAZ )
Die Abkürzung "EAZ" steht für "Endgeräteauswahlziffer". Von einem ISDN-Anschluss können
bis zu 9 Einzelgeräte bedient werden. Unter "Standard" ist hier für hinausgehende Anrufe die
EAZ "3" zu verstehen. In Abhängigkeit von der von Ihnen genutzen Telefonanlage kann aber
auch die Einstellung einer abweichenden EAZ erforderlich sein.
2004
MC light
2-25
2.3.6 TCP / IP Verbindung
Wissenswertes zu MSN / EAZ:
Mittlerweile wurde für ISDN eine europäische Norm festgelegt. Zur Unterscheidung vom "Nationalen
ISDN" spricht man in diesen Fällen vom "EURO-ISDN".
Beim "EURO-ISDN" wird nicht nur eine Rufnummer vergeben sondern der Anwender erhält drei
(Standard) sogenannte "Mehrfachrufnummern" (MSN). Diese Rufnummern können vollkommen
unterschiedlich sein.
Bei der Einführung des ISDN-Netzes wurde in der BR Deutschland zunächst nur das "Nationale ISDN"
angeboten. Charakteristisch für das "Nationale ISDN" war, dass für alle Anwendungen nur eine
Rufnummer bereitgestellt wurde. Erst durch Verwendung der EAZ (= Endgeräte-Auswahlziffer) wurde
die vollständige Rufnummer
gebildet.
Applikationen, die auf der CAPI 1.1 aufsetzen, benötigen eine bestimmte EAZ, um ankommende
Anrufe zu unterscheiden. Damit diese Anwendungen auch unter "EURO-ISDN" genutzt werden
können, müssen die Mehrfachrufnummern den EAZs zugeordnet werden.
Die Telekom beabsichtigt, das "Nationale ISDN" nur noch bis zum Jahre 2000 zu unterstützen.
2.3.6 TCP / IP Verbindung
Bietet eine Ihrer Banken den Datenaustausch über das Internet unter Nutzung des DFÜ-Verfahrens
ZVDFÜ, MCFT oder FTP an bzw. , so aktivieren Sie auf der Registerkarte Prioritäten das Feld
"TCP/IP-Verbindung".
Voraussetzung für den Datenaustausch über das Internet ist allerdings die Existenz der
WINSOCK.DLL auf Ihrem System sowie ein Zugang zum Internet über einen Provider (z. B. T-Online,
AOL oder Compuserve).
Sie haben zwei Möglichkeiten der Kommunikation:
1. TCP/IP-Direktverbindung über eine Standleitung
Bei Nutzung der Standleitung ist die Einstellung weiterer Parameter nicht erforderlich.
2. TCP/IP-Wählverbindung über einen (oder mehrere) Internet-Provider
Bei Anwahl über einen Internet-Provider konfigurieren Sie bitte erst das DFÜ-Netzwerk von Windows
und nehmen die notwendigen Einstellungen anhand der Angaben Ihres Providers vor. Wenn Sie Ihren
Zugang über das DFÜ-Netzwerk herstellen können, wählen Sie Ihre Verbindung mittels der
Auswahlliste aus und tragen Benutzer sowie Passwort ein. Außerdem können Sie die Anzahl der
Wahlwiederholungen sowie die Pause in Sekunden zwischen den Wiederholungen. Weiterhin
können Sie festlegen, ob das System die Verbindung nach der DFÜ beenden soll.
Beim Verbindungsaufbau wird zunächst eine Verbindung über das DFÜ-Netzwerk zu Ihrem Provider
hergestellt und anschließend die Bank angewählt.
2004
MC light
2-26
2.3.7 AT-Befehle
2.3.7 AT-Befehle
Die Ansteuerung der für den Programmbetrieb geeigneten Modems erfolgt unter Einsatz des ATBefehlssatzes, der zu einem Quasi-Standard geworden ist. Es gibt jedoch bei den am Markt
erhältlichen Modems Unterschiede in Art und Umfang des AT-Befehlssatzes. Ferner müssen ATBefehle bei einigen Modems ausschließlich in Großbuchstaben eingegeben werden.
Ein Modem kann AT-Befehle nur dann interpretieren und verarbeiten, wenn es sich im KommandoModus befindet (nach dem Einschalten bzw. vor der Datenübertragung).
Im Transparent-Modus dagegen (während der Übertragung) wird kein Zeichen, das zur Gegenstelle
gesendet oder von dieser empfangen wird, interpretiert.
Jede AT-Befehlszeile muss mit den Befehlszeilenpräfix "AT" oder "at" beginnen. Die Buchstaben "AT"
werden auch als "ATtention Code" bezeichnet. Dieser Code dient dazu, dem Modem zu signalisieren,
dass ein oder mehrere Befehle folgen.
Mehrere Befehle können zu einer Befehlszeile zusammengefaßt werden, die mit einem <CR>-Zeichen
enden muss. Die Befehle werden durch Leerzeichen getrennt.
Die Summe der Zeichen einer Befehlszeile darf 40 Zeichen nicht überschreiten (einschließlich ATPräfix, Befehle, Leerzeichen und <CR>).
Beispiel für AT-Standardmodem:
Bei allen AT-Modemtypen sind die nachstehenden Einstellungen konstant.
Übertragungsart
Baud
Parity
Bits
Port
Datex-Kennung
Datex-Passwort
Modem Init
Datex-Anwahl
Nummer
AT-Standard
300 Baud
Telefonmodem
300
None
8 Bit
COM1
xxxxxxxx
xxxxxxxx
AT&C1&D2!~~~~
ATDP
xxxxxxxx
[x]
:
oder 1200, 2400 / 9600 / usw.
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
oder 1200, 2400 / 9600 / usw.
oder COM2, COM3, ..., COM8
Ihre NUI von der Post
Ihr Passwort von der Post
Tel.Nr. Datex-Knoten
"Ankreuzen"
Initialisierungstext
Der Text im Feld "Initialisierungstext" sollte bei den meisten AT-Modems die folgenden Einträge
enthalten:
AT&C1&D2V1!~~~~
I
I
I DTR zeigt an, ob noch Verbindung besteht
DCD zeigt Carrier an
Sollten Sie beim Anwählen die Fehlermeldung "No Dialtone" bekommen, erweitern Sie den Eintrag auf:
AT&C1&D2V1!~~~~ATX1!~~~~
2004
MC light
2-27
2.3.7 AT-Befehle
Wählbefehl
Aufbau des Wählbefehls: ATDabb
Die einzelnen Buchstaben sind wie folgt zu ersetzen:
a
=
"T" bei Telefonanschlüssen mit Tonwahl
"P" bei Telefonanschlüssen mit Pulswahl
Bei hausinternen Anschlüssen muss hier ggf. eine "Amtsholung" mit "0W" vorgenommen
werden, wobei die "0" für die entsprechende Ziffer steht, die diese Funktion auslöst. Das "W"
steht für "Warten, bis die Amtsleitung vorhanden ist".
AT-Befehle (Auswahl):
•
ATZ
Reset.
Entspricht dem Aus- und Einschalten des Modems.
•
ATMn
Lautsprecherkontrolle.
Dabei kann "n" folgende Werte annehmen:
0
= immer aus
1
= an bei Wahl und Verbindungsaufbau
2
= immer an
3
= an bei Warten auf Antwortton
•
ATLn
Lautsprecherstärke.
Dabei kann "n" folgende Werte annehmen:
0
= aus
1
= leise
2
= laut
3
= sehr laut
•
ATSO=O
Automatische Rufbeantwortung aus
•
ATE
Befehlsecho aus
•
ATD
Wählen einer Rufnummer
Wählsonderzeichen:
T
= Tonwahl
P
= Pulswahl
>
= Amtsholung durch Erdtastendruck
W
= Warte auf Amtszeichen
,
= 1 Sekunde Pause vor Bearbeitung des nächsten Wählzeichens ( maximal 3 ","
hintereinander )
•
2004
Beispiel:
ATDT0W06920251
Tonwahl, 0 für Amt, W warten, Amtston, Telefonnummer, Post-PAD
Beispiel:
ATDP0W06920251
Pulswahl, 0 für Amt, W warten, Amtston, Telefonnummer, Post-PAD
ATQn
Rückmeldung.
MC light
2-28
2.3.7 AT-Befehle
Wobei "n" folgende Werte annehmen kann:
0
1
•
= Rückmeldung an
= Rückmeldung aus
ATVn
Art der Rückmeldung.
Wobei "n" folgende Werte annehmen kann:
0
1
= Rückmeldung als Ziffer
= Rückmeldung als Wort
•
ATX1
Meldung bei Verbindung CONNECT 1200 bzw. 2400.
•
ATX3
Bewirkt, dass das Modem vor dem Wählen nicht auf ein Freizeichen wartet. Dies ist vor allem
bei Nebenstellenanlagen von Bedeutung.
•
AT&C1
gemäß V22bis bzw. V25bis; DCD gibt den Status des Data Carrier der Gegenstation an. Ein
ON-Status des DCD zeigt die gültige Verbindung an.
•
AT&D2
Wird das DTR-Signal vom PC auf OFF gesetzt, löst das Modem die Verbindung auf und geht in
den Kommando-Modus.
•
AT&Sn
Data-Set-Ready-Signal.
Dabei kann "n" folgende Werte annehmen:
0
1
•
2004
= Data-Set-Ready-Signal bleibt immer an.
= Data-Set-Ready-Signal ist AUS im Kommando- und im Textmodus.
AT&W
Schreibt die aktuelle Einstellungen in den Modemspeicher, so dass sie beim nächsten
Einschalten oder ATZ-Befehl wieder aktiv sind.
MC light
2-29
2.3.8 HBCI-Chipkartenleser konfigurieren
2.3.8 HBCI-Chipkartenleser konfigurieren
Die in das Programm eingebundene HBCI-Software unterstützt eine Vielzahl von Chipkartenlesern.
Beachten Sie bitte:
Der vom jeweiligen Hersteller des Chipkartenlesers gelieferte Treiber muss vor der Installation
des HBCI-Moduls installiert worden sein. Folgen Sie dabei den Anweisungen der TreiberSoftware
Nach Installation des Kommunikationsmoduls HBCI enthält der Menüpunkt –Verwaltung- / -DFÜVerwaltung- den Eintrag –HBCI-Chipkartenleser konfigurieren-. Nach Anklicken dieses Menüpunktes
erhalten Sie nach Bestätigung einer Abfrage mit [Ja] eine Auflistung der von der HBCI-Software
unterstützten Chipkartenleser.
Wählen Sie zunächst Ihr Modell aus der Liste der Chikartenleser und anschließend die Nummer des
seriellen Anschlusses (entspricht normalerweise der Nummer des COM-Anschlusses) aus. Verfügen
Sie über einen Klasse 2-Leser (PIN-Eingabe über die Tastatur des Lesers), markieren Sie bitte das
entsprechende Kontrollkästchen. Sie können natürlich auch die automatische Lesererkennung des
Programms nutzen, in dem Sie auf die Schaltfläche [Automatisch erkennen] klicken.
2004
MC light
2-30
2.3.8 HBCI-Chipkartenleser konfigurieren
Führen Sie anschließend unbedingt einen Test Ihres Chipkartenlesers über die Schaltfläche [Jetzt
testen] durch. Entsprechende Meldungen zeigen an, ob ein Chipkartenleser gefunden wurde und ob
die Chipkarte gelesen werden konnte.
2004
MC light
2-31
2.3.9 Elektronische Unterschrift
2.3.9 Elektronische Unterschrift
Mit Hilfe der Elektronischen Unterschrift kann die Bank die Identität des Absenders (Kunde)
zweifelsfrei ermitteln. Bei Korrektheit aller Elektronischen Unterschriften führt die Bank Ihre Aufträge,
wie z. B. Überweisungen, Lastschriften, Auslandszahlungsaufträge usw., aus.
Beachten Sie bitte:
Zur Nutzung der Elektronischen Unterschrift im Rahmen von FTAM-und MCFT-Übertragungen
ist die Installation des Zusatzmoduls "Elektronische Unterschrift" erforderlich.
Im Gegensatz zum HBCI-Verfahren ist bei FTAM bzw. MCFT die Nutzung der Software- bzw.
Hardware-EU nicht alternativ möglich, d. h. für eine lokale Installation müssen Sie entscheiden,
ob Sie Ihre Schlüssel für die FTAM- und MCFT-Kommunikation auf Diskette (Software-EU) oder
auf Chipkarte (Hardware-EU) halten wollen.
Die Elektronische Unterschrift stellt eine verschlüsselte Bestätigung zu Ihren Zahlungs- und sonstigen
Aufträgen dar.
Die Verschlüsselung besteht aus zwei Teilen; dem "Private Key" ("geheimer Schlüssel"), der nur
Ihnen bekannt ist, und dem "Public Key" ("öffentlicher Schlüssel"), der auch Ihrer Bank zur Verfügung
steht.
Die Unterschrift wird mit dem "Private Key" erzeugt und kann daher nur von Ihnen stammen. Anhand
des "Public Key" identifiziert die Bank die Richtigkeit und Gültigkeit der elektronischen Unterschrift.
Das Verfahren beruht auf international anerkannten kryptographischen Algorithmen (RSAAlgorithmus). Die Manipulation oder Fälschung einer Elektronischen Unterschrift ist de facto nicht
möglich.
Nach der Installation des Zusatzmoduls "Elektronische Unterschrift" enthält der Menüpunkt Verwaltung- / -DFÜ-Verwaltung- zwei weitere Untermenüpunkte:
- EU-Schlüsselpaar generieren / versenden
- EU-Passwort ändern
Die beiden zur Durchführung einer Elektronischen Unterschrift benötigten Schlüssel (Private- und
Public-Key) werden von Ihnen erstellt (vgl. Kapitel 2.3.9.1: EU-Schlüsselpaar generieren / versenden).
Der geheime Schlüssel wird im Anschluss an eine Verschlüsselung mit einem frei wählbaren EUPasswort auf Diskette (Schlüsseldiskette) oder Chipkarte abgespeichert. Der öffentliche Schlüssel
muss von Ihnen unter Nutzung der Auftragsart PUB an Ihre Bank verschickt werden.
Der im Menüpunkt -EU-Schlüsselpaar generieren / versenden- enthaltene EU-Assistent erleichtert
Ihnen die Erstellung neuer EU-Schlüssel und deren Versand. Folgen Sie bitte den Anweisungen des
EU-Assistenten für die Schlüsselerstellung, den Ausdruck des Initialisierungsbriefes und den Versand
der erstellten Schlüssel.
Änderungen des EU-Passwortes nehmen Sie über den Menüpunkt –DFÜ-Verwaltung- / -EU-Passwort
ändern- vor (Kapitel 2.3.9.2).
Zur Durchführung der Elektronischen Unterschrift (vgl. Kapitel 2.3.9.3) ist die Schlüsseldiskette bzw.
Chipkarte erforderlich, auf der sich der mit dem EU-Passwort verschlüsselte "Private Key" befindet.
Der dazugehörige "Public Key" ist auf Ihrer Festplatte in der Datei
"BENUTZER.UNTERSCHRIFTSVERSION.PUB" abgelegt.
2004
MC light
2-32
2.3.9.1 EU-Schlüsselpaar generieren / versenden
2.3.9.1 EU-Schlüsselpaar generieren / versenden
Nach Aufruf des Menüpunktes -Verwaltung- / -DFÜ-Verwaltung- / -EU-Schlüsselpaar generieren /
versenden- geleitet Sie ein Assistent durch die notwendigen Schritte, die nötig sind, um ein neues
Schlüsselpaar zu erzeugen und gegebenenfalls direkt zu versenden:
1
Erzeugen eines neuen Schlüsselpaares
Für jeden zur Durchführung einer Elektronischen Unterschrift berechtigten
Benutzer muss ein gesondertes Schlüsselpaar erstellt werden.
Nach Markieren des Feldes "Neues Schlüsselpaar erzeugen" werden Sie im ersten Schritt
dazu aufgefordert, das zur Verschlüsselung des Private Keys benötigte EU-Passwort
einzugeben. Die Eingabe des Passwortes erfolgt verdeckt, d. h. jedes eingegebene Zeichen
wird durch ein * (Sternchen) dargestellt. Aus Sicherheitsgründen müssen Sie die Eingabe des
EU-Passwortes wiederholen.
Beachten Sie bitte:
Sie müssen das EU-Passwort immer dann eingeben, wenn Sie einen Auftrag unterschreiben
wollen. Ohne gültiges EU-Passwort können Sie keine Elektronische Unterschrift leisten.
Eine Änderung des EU-Passwortes nehmen Sie über den Menüpunkt –DFÜ-Verwaltung- / -EUPasswort ändern- vor.
Nach Festlegung des EU-Passwortes geben Sie eine beliebige Zeichenkette bestehend aus
exakt 32 Zeichen ein. Die Zeichenkette kann eine willkürliche Kombination aus Buchstaben,
Zahlen und Sonderzeichen sein. Die Eingabe erfolgt verdeckt, d. h. jedes eingegebene Zeichen
wird durch ein * (Sternchen) dargestellt. Diese frei wählbare Zeichenkette bildet die Basis zur
Erstellung des Schlüsselpaares.
Bei Eingabe von weniger als 32 Zeichen erhalten Sie eine entsprechende Fehlermeldung. Sie
bestätigen Ihre Eingaben über die Schaltfläche [Weiter >].
Übrigens:
Die Schlüsselberechnung beruht auf Primzahlen, die aufgrund der eingegebenen Zeichenkette
gebildet werden. Die Suche nach gültigen Primzahlen kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Zur
Kontrolle darüber, dass die Keypaarberechnung noch durchgeführt wird, wird ein Fenster
eingeblendet, das in 8/10-Sekundenabständen den Zeiger für die Prozessorleistung
weiterbewegt.
2004
MC light
2-33
2.3.9.1 EU-Schlüsselpaar generieren / versenden
Gleichzeitig mit dem späteren Speichern des "Private Key" auf die Diskette/Chipkarte wird der
"Public Key" in eine Datei kopiert, damit er an Ihre Bank übertragen werden kann. Ihre Bank
benötigt den "Public Key" zur Prüfung Ihrer Elektronischen Unterschrift.
Der "Public Key" wird im Unterverzeichnis ..\DAT in einer Datei mit der Extension ".PUB"
abgelegt. Der eigentliche Dateiname wird vom Benutzernamen des angemeldeten Benutzers
gebildet.
Beispiel:
Heißt der angemeldete Benutzer "meier" und erstellt Herr Meier ein Schlüsselpaar, so wird im
Unterverzeichnis ..\DAT eine Datei MEIER.PUB angelegt. Diese Datei enthält dann den an die
Bank zu übertragenden "Public Key".
Der von der Bank zur Prüfung Ihrer Elektronischen Unterschrift benötigte Public Key muss unter
Nutzung der Auftragsart PUB an die Bank verschickt werden.
Wenn Sie vor Durchführung Ihres Initialisierungsauftrages das Keypaar generieren, so wird der
öffentliche Schlüssel automatisch im Rahmen der Initialisierung an die Bank übertragen.
Beachten Sie bitte:
Nach jeder Neuerstellung eines Schlüsselpaares müssen Sie zur Durchführung einer
Elektronischen Unterschrift den neuen Public Key an die Bank übertragen.
2
Auswahl der Bank(en)
Wählen Sie mittels Mausklick die Bank(en), an die Sie das neue Schlüsselpaar senden
möchten, aus der Liste unterhalb des bereits markierten Feldes "Schlüsselpaar versenden"
aus. Sie können eine oder mehrere Banken markieren.
Wenn Sie kein neues Schlüsselpaar generieren, sondern nur einen aktuellen Initialisierungsbrief
drucken möchten, dann markieren Sie bitte die Option "Schlüsselpaar versenden" nicht. In
diesem Fall markieren Sie hier die Banken, für die ein Initialisierungsbrief gedruckt werden soll.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den Hinweis bei der Initialisierung eines FTAMZuganges .
Drücken Sie anschließend auf die Schaltfläche [Weiter >].
Beachten Sie bitte:
Dateien mit einer Elektronischen Unterschrift können Sie erst nach dem erfolgreichen Versand
des Schlüsselpaares an die Bank senden.
2004
MC light
2-34
2.3.9.1 EU-Schlüsselpaar generieren / versenden
3
DFÜ-Passwort eingeben
Unterhalb der ausgewählten Bank(en) müssen Sie nun das gültige DFÜ-Passwort eingeben. Es
wird zur Legitimation der Schlüsseländerung bei der Bank benötigt.
Die Passwortvergabe erfolgt verdeckt, d. h. jeder Tastendruck wird durch ein * (Sternchen)
dargestellt. Sie schließen die Passworteingabe ab, indem Sie wiederum die Schaltfläche [Weiter
>] drücken.
4
Initialisierungsbrief(e) drucken
Zur Bestätigung des neuen Schlüsselpaares muss ein von Ihnen unterschriebener
Initialisierungsbrief an die Bank (oder an mehrere) gesandt werden. Ohne diesen
Initialisierungsbrief erfolgt normalerweise keine Freischaltung des neuen Schlüssels auf der
Bankseite.
Unterhalb des voreingestellten Feldes "Initialisierungsbrief(e) drucken" müssen Sie auf die
Schaltfläche [Weiter >] drücken.
5
2004
Kommunikation starten
Es wird zunächst das neue Schlüsselpaar für die Elektronische Unterschrift generiert.
MC light
2-35
2.3.9.1 EU-Schlüsselpaar generieren / versenden
Anschließend wird eine DFÜ-Auftragsdatei aus Ihren Angaben generiert. Die DFÜ kann in
diesem letzten Schritt automatisch gestartet werden, wenn Sie den voreingestellten Eintrag über
die Schaltfläche [Fertig stellen] bestätigen.
Über die Schaltfläche [< Zurück] können Sie jeweils die Arbeitsschritte zurückgehen, um ggf.
Änderungen vorzunehmen.
Möchten Sie die DFÜ zu einem späteren Zeitpunkt durchführen, deaktivieren Sie bitte den
Eintrag "Kommunikation direkt durchführen".
Falls Sie in einer Netzwerkumgebung arbeiten, können Sie einen möglicherweise speziell für
Kommunikationsaufträge vorgesehenen Rechner über das Listenfeld "Auf Rechner:"
auswählen und die Kommunikation dort starten.
Das Programm fordert Sie zum Abschluss auf, eine formatierte Diskette bzw. die Chipkarte
einzulegen, was Sie anschließend mit [OK] quittieren.
Befindet sich bereits ein Private Key auf der Diskette/Chipkarte, erfolgt eine Sicherheitsabfrage,
ob dieser überschrieben werden soll. Wählen Sie [Ja], wird der bisherige Private Key
überschrieben. Soll dies nicht geschehen, wählen Sie [Nein] und legen eine neue
Diskette/Chipkarte ein.
Bewahren Sie die Schlüsseldiskette/Chipkarte immer an einem sicheren Ort auf.
Abschließende Hinweise nach erfolgreicher Erstellung des Schlüssels (wie z. B. auf die
Erstellung einer DAD zum späteren Versenden des Schlüssels) quittieren Sie durch Drücken
von [OK].
2004
MC light
2-36
2.3.9.2 EU-Passwort ändern
Anschließend werden Initialisierungsbriefe für jede ausgewählte Bank gedruckt. Bitte senden Sie
diese unterschrieben zur Freischaltung des Schlüsselpaares an die Bank.
Sollte ein Versand nicht ordnungsgemäss ausgeführt werden können, so erhalten Sie eine
entsprechende Hinweismeldung; im DFÜ-Protokoll, das Sie über den Menüpunkt -Verwaltung- / Protokolle- aufrufen können, entnehmen Sie die Ursache für einen Fehlversuch bzw. die Bestätigung
der korrekten Durchführung.
2.3.9.2 EU-Passwort ändern
Das EU-Passwort dient der Verschlüsselung des auf Diskette/Chipkarte abgespeicherten Private Keys.
Sie können eine Elektronische Unterschrift nur nach Eingabe Ihres EU-Passwortes leisten.
Sollte sich die Notwendigkeit einer Änderung des EU-Passwortes ergeben, so wählen Sie aus dem
Menü –DFÜ-Verwaltung- den Menüpunkt -EU-Passwort ändern- aus.
Das Programm fordert Sie im ersten Schritt auf, das bisher verwendete alte EU-Passwort
einzugeben.
Im Anschluss geben Sie dann das neue EU-Passwort ein. Die Eingaben erfolgen verdeckt, d. h. jedes
eingegebene Zeichen wird durch ein * (Sternchen) dargestellt. Aus Sicherheitsgründen müssen Sie die
Eingabe des neuen EU-Passwortes wiederholen.
Sie bestätigen Ihre Eingaben durch Anwahl der Schaltfläche [OK].
Zum Abschluss legen Sie dann Ihre Schlüsseldiskette/Chipkarte ein, damit der auf der
Schlüsseldiskette/Chipkarte enthaltene Private Key mit dem neuen EU-Passwort verschlüsselt werden
kann.
Da es sich in diesem Fall nur um eine neue Verschlüsselung und nicht um
eine Änderung des Private Keys handelt, erübrigt sich eine Übertragung des
Public Keys an Ihre Bank.
2004
MC light
2-37
2.3.9.3 Elektronische Unterschrift leisten (am Beispiel von MCFTAM +
EU)
2.3.9.3 Elektronische Unterschrift leisten (am Beispiel von MCFTAM + EU)
Nach Versand des öffentlichen Schlüssels und erfolgreicher Initialisierung bei der Bank können Sie
Aufträge an diese Bank (z. B. Zahlungsaufträge) mit einer Elektronischen Unterschrift versehen.
A. Einzelunterschrift:
Nach Drücken der entsprechenden Schaltflächen zum Versand von Aufträgen [ ... versenden] öffnet
sich eine Maske zur Abfrage der Passworte.
Geben Sie zunächst das DFÜ-Passwort zur Genehmigung der Kommunikation ein. Markieren Sie
ggfs., ob die FLAM-Komprimierung genutzt werden soll. Unterhalb des markierten Kontrollkästchens
zur Elektronischen Unterschrift geben Sie das des Passwort für die Elektronische Unterschrift ein. Das
EU-Passwort ist das Passwort, mit dem das Keypaar auf der Schlüsseldiskette/Chipkarte verschlüsselt
wurde. Schließen Sie die Eingaben ab, indem Sie auf die Schaltfläche [OK] klicken an.
Das Programm fordert Sie anschließend auf, Schlüsseldiskette bzw. Chipkarte in das Laufwerk bzw.
den Chipkartenleser einzulegen/einzuführen.
Es wird geprüft, ob das eingegebene EU-Passwort zu der im Laufwerk/Leser liegenden
Schlüsseldiskette/Chipkarte passt.
•
2004
Ist das nicht der Fall, wird Ihnen das Prüfungsergebnis in einer Fehlermeldung mitgeteilt. Mit
[OK] "löschen" Sie die Fehlermeldung; das Programm kehrt zum Ausgangsbildschirm zurück.
MC light
2-38
2.3.9.3 Elektronische Unterschrift leisten (am Beispiel von MCFTAM +
EU)
•
Wird das EU-Passwort als zur Schlüsseldiskette/Chipkarte zugehörig erkannt, erfolgt die
Elektronische Unterschrift für die entsprechende Datei.
Gleichzeitig wird die zur unterschriebenen Datei gehörende Unterschriftsdatei gebildet und der
Versand der Dateien eingeleitet.
B. Zweitunterschrift:
Bei den Kommunikationsverfahren MCFT unf MCFTAM ist zusätzlich die Leistung einer sogenannten
Zweitunterschrift möglich. Dazu muss zunächst unter –Verwaltung- / -Allgemeine Parameter- auf der
Registerkarte Allgemein der Parameter "Zweitunterschrift möglich" markiert sein. Beim Versenden
aus einem Bestand bzw. aus der Tagesdisposition heraus erfolgt dann nach den vorbereitenden
Schritten zur ersten Unterschrift (s. o.) die Abfrage, ob eine zweite Unterschrift erfolgen soll.
Bestätigen Sie diese Abfrage mit [Ja], gibt der Zweitunterschreibende anschließend sein EU-Passwort
und seine Benutzerkennung ein.
Erstunterschreibender und Zweitunterschreibender werden nacheinander aufgefordert, die EUDisketten bzw. Chipkarten zur Unterschriftsleistung einzulegen.
2004
MC light
2-39
2.3.9.3 Elektronische Unterschrift leisten (am Beispiel von MCFTAM +
EU)
Bitte beachten Sie ...
Erste und zweite Unterschrift müssen direkt hintereinander erfolgen. Eine zeitlich versetzte
Unterschriftsleistung, weil z. B. einer der Unterschreibenden nicht anwesend ist, ist nicht
möglich.
Anschließend erfolgt wiederum (s. o.) Prüfung und Versand der Dateien.
Beispiel: INI-Brief
Benutzername
Datum
Uhrzeit
Empfänger
User-ID
Kunden-ID
EU-Version
Meier
23.12.02
13:21
FTAMBANK
7542432364
FTAM-1
A003
Öffentlicher Schlüssel (Public Key) für die
Elektronische Unterschrift:
Exponent
00
00
00
00
00
00
00
00
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0768
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00
00
00
00
00
Modulo
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00
80
ce
2f
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50
c0
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01
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23
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00
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de
b9
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Hash
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00
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3c
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00
0d
03
2e
f0
5e
8a
Ich bestätige hiermit den obigen öffentlichen
Schlüssel für meine elektronische Unterschrift.
Ort / Datum
_________________
Unterschrift
_________________
2004
MC light
2-40
2.4 Beliebige Textdatei anzeigen
2.4 Beliebige Textdatei anzeigen
Über den Menüpunkt -Datei anzeigen- bzw. über das Icon
können Sie Dateien aus bestehenden Unterverzeichnissen auswählen und am Bildschirm zur Ansicht
bringen.
Das Fenster zeigt die Bezeichnungen der Dateien, die sich im aktuellen Ordner befinden. Wenn
Sie eine Datei in einem anderen Ordner öffnen möchten, klicken Sie erst auf den Pfeil neben
dem Feld "Suchen in:" und dann auf den Datenträger, auf dem der Ordner gespeichert ist.
Möglicherweise müssen Sie einen Bildlauf durchführen, um weitere Ordner anzuzeigen.
Klicken Sie doppelt auf den Ordner mit der zu öffnenden Datei, und wählen Sie dann diejenige
Datei aus, die Sie öffnen wollen, durch Maus-Doppelklick, Anklicken mit der Maus und Drücken
von [Öffnen] oder Cursorpositionierung und ein bestätigendes <Return>.
Der Dateiinhalt der ausgewählten Datei wird in einem Fenster angezeigt. Mit den Tasten <Bild-oben> /
<Bild-unten>, den Richtungstasten und / oder den Bildlaufleisten bewegen Sie sich in diesem
Fenster.
2004
MC light
2-41
2.4 Beliebige Textdatei anzeigen
Über das Symbol
(Fontwechsel)
wechseln Sie ggfs. zwischen Windows- und DOS-Zeichensatz. Diese Funktion dient der korrekten
Anzeige von Dateien, die mit DOS-Programmen erzeugt wurden.
Einen Ausdruck der Datei erhalten Sie, wenn Sie die Schaltfläche
(Text drucken)
anklicken.
Sie können den Inhalt der Datei sogar nach einem bestimmten Text durchsuchen lassen, wenn Sie
das Symbol
(Im Text suchen)
anklicken.
Daraufhin öffnet sich ein Dialogfeld, in das Sie den zu suchenden Text eingeben. Sie starten die Suche
durch Betätigen der Schaltfläche [Weitersuchen] oder der Return-Taste. Hat das Programm den Text
gefunden, wird dieser im Dateifenster durch eine inverse Markierung hervorgehoben. Durch erneutes
"Anklicken" von [Weitersuchen] setzen Sie die Suche fort. Die Schaltfläche [Weitersuchen] kann
solange betätigt werden, bis das Ende des Dateitextes erreicht ist. Ein Hinweisfenster teilt Ihnen mit,
wenn das Ende des Protokolltextes erreicht ist. Nach Schließen des Hinweisfensters über [OK] können
Sie zum Start eines neuen Suchlaufs am Beginn derselben Datei wiederum die Schaltfläche
[Weitersuchen] verwenden.
2004
MC light
2-42
2.5 Exportdateien
2.5 Exportdateien
Über die Exportfunktionen des Programms haben Sie die Möglichkeit, z. B. Protokolldaten für die
externe Weiterverarbeitung zu exportieren.
Über die Menüpunkte -Verwaltung- / -Exportfunktionen•
•
Exportdateien pflegen
Exportdateien erstellen
rufen Sie die verschiedenen Bearbeitungsfunktionen auf.
Bevor "eigene Ausgabedateien" erstellt werden können, müssen Sie Steuerdateien definieren, die die
zur Ausgabe der Dateien erforderlichen Angaben enthalten. Steuerdateien können immer wieder
modifiziert und somit geänderten Anforderungen angepasst werden.
Was bei der Definition einer Steuerdatei zu beachten ist, erfahren Sie in den Kapiteln
•
•
2.5.1.1: Registerkarte Allgemein
2.5.1.2: Registerkarte Felder
2.5.1 Exportdateien pflegen
Über den Menüpunkt –Exportdateien pflegen- definieren Sie sogenannte "eigene" Textdateien für die
Weiterverarbeitung.
Zur Erstellung einer Ausgabedatei bzw. zum Einlesen wird eine Steuerdatei benötigt, die die zur
Ausgabe bzw. zum Einlesen der Daten erforderlichen Angaben enthält. Sie bestimmen darin, welche
Felder in die jeweilige Ausgabedatei aufgenommen bzw. aus der Einlesedatei übernommen werden
sollen.
Eine Steuerdatei kann immer wieder modifiziert und somit geänderten Anforderungen angepasst
werden.
Nach Aufruf des Menüpunktes -Steuerdatei editieren- wird ein Fenster zur Aufnahme bzw. Auswahl
des Namens der Steuerdatei angezeigt.
Bitte beachten Sie ...
Standardmäßig befinden sich die Steuerdateien im Unterverzeichnis ..\MCLWIN\DAT, und
dieses Verzeichnis wird auch zunächst vom Programm nach Steuerdateien durchsucht. Sollten
Sie die Steuerdateien in ein anderes Verzeichnis bzw. auf ein anderes Laufwerk kopiert haben,
müssen Sie das entsprechende Laufwerk/Verzeichnis anklicken.
•
Öffnen einer neuen Steuerdatei
Der Cursor markiert das erste Feld im Eingabefenster: Dateiname. Dort tragen Sie die
Bezeichnung ein, die die neu anzulegende Steuerdatei tragen soll. Der Dateiname darf maximal
8 Zeichen lang sein; die Extension ".WVD" wird vom Programm vergeben. Sie bestätigen die
Eingabe durch Anklicken von [Öffnen].
Anschließend öffnet sich ein Fenster zur Auswahl der Datenbank, deren Daten weiterverarbeitet
werden sollen.
2004
MC light
2-43
2.5.1 Exportdateien pflegen
Sie wählen aus folgenden Datenbanken aus:
-
Auszüge
Devisen
Empfänger Ausland
Empfänger Inland
Länder
Umsätze
Ihre Auswahl bestätigen Sie mit [OK] oder Sie doppelklicken auf die gewünschte Datenbank.
•
Öffnen einer bereits vorhandenen Steuerdatei
Sind bereits eine oder mehrere Steuerdateien vorhanden und Sie möchten eine bestehende
Steuerdatei ändern, klicken Sie im Auswahlfenster die Bezeichnung der zu modifizierenden
Datei an und drücken anschließend auf [Öffnen] bzw. doppelklicken Sie auf den Namen der
gewünschten Datei.
In beiden Fällen öffnet sich jetzt die erste Registerkarte zur Pflege der Steuerdatei (vgl. Kapitel 2.5.1.1:
Registerkarte Allgemein). Anschließend wählen Sie die Felder aus, die in die Ausgabedatei bzw. aus
der Einlesedatei übernommen werden sollen (vgl. Kapitel 2.5.1.2: Registerkarte Felder).
Schließlich speichern Sie mit [Speichern] Ihre Definition der Steuerdatei ab und kehren zum
Grundbildschirm zurück.
2004
MC light
2-44
2.5.1.1 Registerkarte Allgemein
2.5.1.1 Registerkarte Allgemein
Auf dieser Registerkarte legen Sie z. B. fest, welches Format und welches Trennzeichen in der
Ausgabedatei vorhanden sein soll bzw. in der Einlesedatei vorhanden ist. Angezeigt wird hinter
"Dateiname" der Name der Steuerdatei und hinter "für" die zugrundeliegende Datenbank.
Die Felder, die von Ihnen gepflegt werden können, haben folgende Bedeutung:
Bezeichnung
Zur Erläuterung des zu Beginn vergebenen Namens der Steuerdatei, für den maximal 8 Zeichen
zur Verfügung stehen, können Sie in dieser Zeile einen erläuternden Text einfügen. Unter dieser
Bezeichnung wird die Steuerdatei dann in weiteren Auswahllisten angezeigt.
Trennzeichen
Mit dem in diesem Pflichtfeld eingetragenen Zeichen werden die einzelnen Felder der Textdatei
voneinander getrennt.
Als Trennzeichen können , ; . : usw. eingetragen werden. Bei Eingabe einer 0 (Null) als
Trennzeichen wird diese in Hexadezimal 0 umgesetzt; ein T (oder t) wird umgesetzt in
Hexadezimal 9, also in den Tabulator. Weiterhin können die nicht druckbaren Zeichen B (oder
b) [=Blank] bzw. N (oder n) [=ohne Trennzeichen] verwendet werden.
Beachten Sie bitte:
Ein Komma ( , ) als Trennzeichen sollten Sie dann nicht verwenden, wenn in den Daten
Euro- oder andere Beträge mit Komma als Dezimaltrennzeichen enthalten sind.
Die Verwendung von B (oder b) ist nur dann sinnvoll, wenn nicht gleichzeitig der
Parameter "Felder komprimieren" gewählt wurde.
[Druckautomat]
Mittels dieser Schaltfläche können Sie die Ausgabedateien automatisiert ausdrucken lassen.
Über die Schaltfläche [Druckautomat] erreichen Sie den Dialog "Druck speichern", in dem Sie
einen Druckauftrag definieren und abspeichern können.
2004
MC light
2-45
2.5.1.1 Registerkarte Allgemein
Textfeld
In das Textfeld geben Sie eine Beschreibung des Druckauftrages ein, der Ihnen die Orientierung
beim Ausführen und Verwalten der Druckaufträge im Basismodul erleichtert.
Drucken im Automat
Über diese Funktion können Sie festlegen, in welchen Intervallen die automatische Druckroutine
beim Programmstart ausgeführt werden soll. Sie haben die Wahl zwischen "nach DFÜ"
(Ausdruck erfolgt nach jeder Datenfernübertragung), "täglich", "wöchentlich" und "monatlich".
Durch Wahl der Option "nie" unterbinden Sie die automatische Druckroutine, mit "aktuelle
Daten" beschränken Sie die auszudruckenden Daten auf im Laufe der aktuellen Sitzung neu
hinzugekommenen. Datensätze, die bereits ausgedruckt wurden, werden nicht berücksichtigt.
Speicherung mit Selektion?
Aktivieren Sie diese Option, wird der Dialog um 7 Selektionsfelder mit jeweils 3 Spalten ergänzt,
in denen Sie die Auswahlbedingungen vorgeben. In der ersten Spalte wählen Sie aus einer
Auswahl aller für die ausgewählte Datenbank verfügbaren Felder eines aus. Wollen Sie zum
Beispiel eine WVD-Datei auf Grundlage der "Länder"-Datenbank erstellen, werden Sie hier
lediglich "Code" und "Bezeichnung" zur Auswahl finden. In der dritten Spalte legen Sie einen
absoluten Wert fest, z. B. eine Zahl, in der zweiten Spalte einen Operator, der die Relation
zwischen Feld und Wert definiert.
Ausgabedatei
Wenn Sie bei der Pflege der Steuerdatei auf der Registerkarte Allgemein den Parameter "Name
der Ausgabe- bzw. Einlesedatei abfragen" markiert haben, wird an dieser Stelle zusätzlich
Laufwerk und Verzeichnispfad der Ausgabedatei angezeigt bzw. kann über [?] ein
Auswahlfenster eingeblendet werden, in dem Sie explizit die Ausgabedatei (*.TXT) auswählen
bzw. eine neue anlegen können.
Privater Auftrag
Durch Markieren des Feldes "Privater Auftrag" können Sie einen Druckauftrag als für Sie
persönlich bestimmt kennzeichnen, der auch nur von Ihnen persönlich ausgedruckt werden
kann. Dieser Druckauftrag wird dann im Rahmen des Druckautomaten, wenn das Programm
nicht von Ihnen gestartet wurde, nicht mit ausgedruckt.
Sortierung
Über die vier hier zur Verfügung stehenden Auswahllisten können Sie Inhalt und Reihenfolge der
ersten vier Felder der WVD-Datei festlegen. In den Auswahllisten finden Sie in Abhängigkeit von
der gewählten Ausgangsdatenbank die verschiedenen Feldnamen vor, von denen Sie einen
auswählen. Vorgegeben ist eine aufsteigende (A-Z, 1-100) Sortierung, durch Aktivierung der
Kontrollkästchen "Absteigend" können Sie jedoch auch eine absteigende Sortierung (Z-A, 1001) definieren.
2004
MC light
2-46
2.5.1.1 Registerkarte Allgemein
Datumsformat
Über die Auswahlliste bestimmen Sie das Format von Datumsangaben innerhalb der Textdatei.
Sie haben die Wahl zwischen
- Windows-Standard (Standardeinstellung)
- MM.TT.JJ
- TT.MM.JJ
- JJ.MM.TT
Wählen Sie die Option "Windows-Standard", wird das Feld entsprechend den innerhalb der
Windows-Systemsteuerung unter Ländereinstellungen gemachten Angaben gefüllt.
Trennzeichen Datum
In diesem Feld geben Sie das Trennzeichen ein, das für Datumsangaben verwendet wird, z. B.
"." im deutschsprachigen Raum oder "/" im englischen Sprachraum.
Das Feld wird entsprechend den innerhalb der Windows-Systemsteuerung unter
Ländereinstellungen gemachten Angaben vorbelegt.
Dezimaltrennzeichen
Dieses Feld nimmt das Dezimaltrennzeichen auf, das für Zahlen- und Währungsangaben
verwendet wird, z. B. "," im deutschsprachigen Raum oder "." im englischen Sprachraum.
Das Feld wird entsprechend den innerhalb der Windows-Systemsteuerung unter
Ländereinstellungen gemachten Angaben vorbelegt.
Textfelder in Hochkommata
Wenn Textfelder in der zu erstellenden Weiterverarbeitungsdatei in Hochkommata " "
eingeschlossen werden sollen. Soll dies so sein, markieren Sie das Feld.
Felder komprimieren
Komprimieren bedeutet in diesem Zusammenhang, dass bei Textfeldern Leerzeichen und bei
numerischen Werten führende Nullen "abgeschnitten" werden. Die einzelnen Zeilen der
Ausgabedatei sind dann unterschiedlich lang. Sollen die Felder komprimiert werden, markieren
Sie das Feld.
Ausgabe im Windows-Zeichensatz
Die Einstellungen in diesem Feld sind abhängig davon, ob Sie in der Aufbereitung der
Weiterverarbeitungdatei ein Windows- oder ein DOS-Programm verwenden wollen.
Die Differenzierung ist insbesondere da von Bedeutung, wo Sonderzeichen verwendet werden,
da für Windows- und DOS-Programme eine unterschiedliche Kodierung benutzt wird.
Bei der Ausgabe im Windows-Zeichensatz wird bei Nichtbelegung eines Datumsfeldes
"__.__.__" in die Weiterverarbeitungsdateien eingestellt.
Feldnamen in 1. Zeile
In den Ausgabedateien sind standardmäßig keine Feldbezeichnungen enthalten. Sollen die
Feldnamen entsprechend der Reihenfolge der Felder in die 1. Zeile der Ausgabedatei eingestellt
werden, markieren Sie das Feld. Die Aufnahme der Feldnamen ist allerdings nur dann möglich,
wenn die zu erstellende Ausgabedatei (Extension: .TXT) noch nicht im Unterverzeichnis ..\DAT
des Basismoduls vorhanden ist.
Diese Funktion dient zur Unterstützung für die Weiterverarbeitung in
Tabellenkalkulationsprogrammen, wie z. B. Microsoft Excel, da dann die Feldbezeichnung sofort
als Zeilen- oder Spaltenüberschrift genutzt werden kann.
Teilupdate beim Einlesen
Beim Einlesen einer Textdatei werden die in der entsprechenden Datenbank vorhandenen
Felder der Datensätze mit den Werten aus der Textdatei komplett überschrieben. Dies trifft auf
alle diejenigen Datensätze zu, deren Index (Code, Identifizierung) mit dem in der einzulesenden
2004
MC light
2-47
2.5.1.1 Registerkarte Allgemein
Datei identisch ist. Wenn Sie den Parameter "Teilupdate beim Einlesen" aktivieren, werden
dagegen nur die Felder in den Datensätzen der Datenbank überschrieben, die in der
einzulesenden Textdatei tatsächlich vorhanden sind.
Name der Ausgabe- bzw. Einlesedatei abfragen
Wenn Sie den Parameter "Name der Ausgabe- bzw. Einlesedatei abfragen" markiert haben,
wird z. B. bei Export, d. h. bei der Erstellung der Ausgabedatei zwischen dem Auswählen der
Steuerdatei und dem Festlegen der Auswahlbedingungen bzw. beim Einlesen einer Textdatei
zwischen der Auswahl der Steuerdatei und der Sicherheitsabfrage vor dem endgültigen
Einlesen, jeweils ein Auswahlfenster eingeblendet, in dem Sie explizit die Ausgabe- bzw.
Einlesedatei (*.TXT) auswählen bzw. eine neue anlegen können.
Das Default-Verzeichnis ist jeweils das DAT-Verzeichnis des Basismoduls (..\MCLWIN\DAT).
Sollten sich die Ausgabe- bzw. Einlesedateien in einem anderen Verzeichnis bzw. auf einem
anderen Laufwerk befinden, müssen Sie das gewünschte Laufwerk/Verzeichnis entsprechend
auswählen.
Bestehende Textdatei überschreiben
Wenn Sie den Parameter "Bestehende Textdatei überschreiben" markiert haben, werden bereits
vorhandene Textdateien für die Weiterverarbeitung nicht fortgeschrieben, sondern
überschrieben.
2004
MC light
2-48
2.5.1.2 Registerkarte Felder
2.5.1.2 Registerkarte Felder
Auf dieser Registerkarte geben Sie die Felder an, die in die Ausgabedatei aufgenommen werden
sollen.
Übrigens:
Zugrunde liegen sogenannte Weiterverarbeitungsdateivorlagen (Abkürzung "WVV"). In
diesen Vorlagen sind die Feldbezeichnungen enthalten, auf die bei der Erstellung einer
Steuerdatei zurückgegriffen wird.
Die Maske ist dreigeteilt.
Das linke Auswahlfenster enthält die Auflistung aller Datenfelder, die in der gewählten Datenbank
vorhanden sind und für die Ausgabe in die Weiterverarbeitungsdatei zur Verfügung stehen.
Das rechte Auswahlfenster ist (bei der Erstellung einer neuen WVD) noch "leer"; es nimmt später die
Feldbezeichnungen auf, deren Inhalte in die Ausgabedatei (= Textdatei zur Weiterverarbeitung)
übernommen werden sollen.
Der mittlere Teil ist ausgefüllt mit den Funktionen [Hinzufügen >>>] und [<<< Entfernen].
Aus der Auflistung der Datenfelder in der linken Maskenhälfte wählen Sie die Feldbezeichnung des
Feldes aus, dessen Inhalt als erstes in der Ausgabedatei stehen soll. Dann klicken Sie [Hinzufügen
>>>] an. Die Feldbezeichnung wird aus der Auflistung "gelöscht" und steht an erster Stelle in der
rechten Maskenhälfte. Auf diese Weise fügen Sie nacheinander die Felder ein, die auch in der
entsprechenden Weiterverarbeitungsdatei stehen sollen.
Klicken Sie in der Feldauflistung zur Ausgabedatei eine Bezeichnung an und wählen anschließend [<<<
Entfernen] aus, wird die markierte Bezeichnung aus der Liste entfernt und steht wieder im linken
Auswahlfenster.
Zum Verschieben einer Feldbezeichnung innerhalb der Feldauflistung zur Ausgabedatei markieren
Sie zunächst die zu verschiebende Bezeichnung und klicken anschließend [<<< Entfernen] an. Dann
bewegen Sie den Cursor zu der Feldbezeichnung, hinter der die gerade entfernte eingefügt werden
soll und klicken [Hinzufügen >>>] an.
Über die Schaltflächen [Alle hinzufügen >>>] und [<<< Alle entfernen] können Sie jeweils alle Felder
mit einer Aktion hinzufügen bzw. entfernen.
Mit [Speichern] sichern Sie die auf den Registerkarten gemachten Einträge und kehren zum
Grundbildschirm zurück.
2004
MC light
2-49
2.5.2 Exportdateien erstellen
2.5.2 Exportdateien erstellen
Der Menüpunkt -Verwaltung- / -Import/Export- / -Exportdateien erstellen- betrifft die Steuerdateien, die
über –Exportdatein pflegen- von Ihnen definiert wurden.
Sie erstellen eine Ausgabedatei (= *.TXT-Datei) auf der Basis einer Steuerdatei, indem Sie die
Funktion -Export- aus dem Verwaltungsmenü auswählen.
Bitte beachten Sie ...
Haben Sie über den Menüpunkt -Verwaltung- / -Systemparameter- auf der Registerkarte
Systemparameter Allgemein den Parameter "Funktionsmenu" aktiviert, ist der Menüpunkt Export- nicht mehr im Verwaltungsmenü enthalten. Zum Aufruf über die Tastatur steht er dann
im Menü -Funktionen- unter -Export- zur Verfügung.
In einem Fenster werden Ihnen alle im Unterverzeichnis ..\DAT vorhandenen Steuerdateien zur
Auswahl angeboten. Durch Cursorpositionierung und bestätigendes <Return> oder Anklicken und
Drücken von [OK] wählen Sie diejenige Steuerdatei aus, auf deren Basis eine Ausgabedatei
ausgeführt (erstellt, fortgeschrieben) werden soll.
Die Ausgabedatei wird unter demselben Namen wie die Steuerdatei, jedoch mit der Extension "TXT"
im Unterverzeichnis ..\DAT des Basismoduls erstellt und steht dort zum Einlesen in andere
Programme zur Verfügung.
Wenn Sie bei der Pflege der Steuerdatei auf der Registerkarte Allgemein den Parameter "Name der
Ausgabe- bzw. Einlesedatei abfragen" markiert haben, wird an dieser Stelle zusätzlich ein
Auswahlfenster eingeblendet, in dem Sie explizit die Ausgabedatei (*.TXT) auswählen bzw. eine neue
anlegen können.
Danach wird eine Selektionsmaske geöffnet, in der Sie Selektionskriterien festlegen können, um die
für die Einstellung in die Ausgabedatei zur Verfügung stehende Datenmenge einzuschränken.
2004
MC light
2-50
2.5.2 Exportdateien erstellen
Anschließend haben Sie die Gelegenheit, eine Sortierung für die Reihenfolge festzulegen, in der die
einzelnen Datensätze in die Ausgabedatei eingestellt werden sollen. Insgesamt ist eine vierfache
Sortierung möglich.
Sie öffnen das Listenfeld für das erste Sortierkriterium durch Anklicken des rechts neben dem Feld
befindlichen, nach unten weisenden Pfeils.
Durch Cursorpositionierung und bestätigendes <Return> bzw. mit einem Mausklick wählen Sie
diejenige Feldbezeichnung aus, nach der die Ausgabe zuerst sortiert werden soll. Standard ist eine
aufsteigende (alphabetische oder numerische) Sortierung. Soll eine absteigende Sortierung gewählt
werden, markieren Sie das Kästchen hinter "Absteigend" mit einem Haken. Nach demselben
Verfahren können - soweit erforderlich - weitere Sortierkriterien eingegeben werden. Sobald Sie die
Schaltfläche [OK] anklicken, erfolgt die Erstellung der Ausgabedatei.
Die Erstellung der Ausgabedatei erfolgt für Sie unsichtbar; in einem Informationsfenster wird nur die
Anzahl der ausgegebenen Datensätze "hochgezählt". Sobald die Erstellung (Fortschreibung) der
Ausgabedatei abgeschlossen ist, kehrt das Programm zum Grundbildschirm zurück.
2004
MC light
2-51
2.6 Protokolle
2.6 Protokolle
Über diesen Menüpunkt bringen Sie die vom Programmsystem erstellten Protokolle zur Ansicht oder
zum Ausdruck. Die Protokolle werden in Dateien mit der Extension ".PTK" im Verzeichnis
..\MCLWIN\DAT abgespeichert.
Standardmäßig werden erstellt
•
Datenfernübertragungsprotokoll (DFUE.PTK)
zur Dokumentation der erfolgreichen und fehlgeschlagenen Datenfernübertragungen. Die
Protokollierung erfolgt unabhängig vom zur DFÜ genutzten Kommunikationsverfahren. Jede
Übertragung und jeder Übertragungsversuch wird mit Datum, Uhrzeit (von/bis), dem genutzten
DFÜ-Verfahren, dem verwendeten Sessiontyp, einem erläuternden Text zum Status der
Übertragung sowie mit Teilnehmernummer und Antwortcode angezeigt.
Zusätzlich zum DFÜ-Protokoll des eigenen Rechners wird bei Netzwerknutzung das DFÜProtokoll des Rechners zur Anzeige gebracht, auf dem man zuletzt die DFÜ zur Ausführung
eingestellt hat.
Das Datenfernübertragungsprotokoll wird - sofern es nicht gelöscht wird - permanent
fortgeschrieben.
•
Fehlerprotokoll (ERRMSG.PTK)
Im Fehlerprotokoll sind mit Datum, Uhrzeit, Fehlernummer, Bezeichnung der vom Fehler
betroffenen Programmroutine, dem Fehlerwert zur Analyse und einem erläuternden Text alle
während des Programmbetriebs aufgetretenen Fehler verzeichnet.
Das Fehlerprotokoll wird - sofern es nicht gelöscht wird - permanent fortgeschrieben.
•
Import-Protokoll (IMPORT.PTK)
Im Import-Protokoll wird die Übernahme von Zahlungsauftragsdateien in das Programm
aufgezeichnet. Protokolliert wird Einlesedatum und -uhrzeit, Benutzername, Name der
importierten Datei, Name des Bestands, in dem sich die eingelesenen Daten aktuell befinden,
sowie die wichtigsten Daten aus der eingelesenen Datei.
Das Import-Protokoll wird - sofern es nicht gelöscht wird - permanent fortgeschrieben.
•
Verarbeitungsprotokoll Kontoinformationen (VERARB.PTK)
Das Verarbeitungsprotokoll Kontoinformationen enthält für jede eingelesene Auszugsdatei (=
MT940-Datei oder STA-Datei) fortlaufend numeriert neben Bankkennung und Kontonummer die
eingelesenen Auszugsnummern sowie die Anzahl der zum Auszug gehörigen Umsätze. Die
Spalte "Status" zeigt an, ob der Einlesevorgang fehlerfrei durchgeführt wurde. Außerdem erfolgt
die Angabe von Pfad und Name der eingelesenen Datei.
Das Verarbeitungsprotokoll Kontoinformatonen wird - sofern es nicht gelöscht wird - permanent
fortgeschrieben.
Sobald Sie den Menüpunkt -Protokolle- angewählt haben, öffnet sich ein Untermenü mit den
Alternativen
•
•
Ansehen (Protokolle)
Drucken (Protokolle)
Die Handhabung der beiden Untermenüpunkte wird im nachfolgenden Text erläutert.
2004
MC light
2-52
2.6.1
Protokolle ansehen
2.6.1
Protokolle ansehen
Nach Anwahl des Menüpunktes wird ein Auswahlfenster angezeigt, das die vom Programmsystem
geführten Protokolle auflistet.
Durch Anklicken bzw. Cursorpositionierung und Betätigen von [OK] wählen Sie diejenige Protokolldatei
aus, die zur Ansicht gebracht werden soll.
Es öffnet sich ein Fenster, in dem die einzelnen Protokolleinträge in Listenform aufgeführt sind. Über
die Bildlaufleiste oder mit <Bild-oben> / <Bild-unten> blättern Sie seitenweise vor und zurück.
Zeilenweises blättern erfolgt über die Richtungstasten "unten" bzw. "oben".
Über das Symbol
(Fontwechsel)
wechseln Sie ggfs. zwischen Windows- und DOS-Zeichensatz. Diese Funktion dient der korrekten
Anzeige von Dateien, die mit DOS-Programmen erzeugt wurden.
Einen Ausdruck der Datei erhalten Sie, wenn Sie die Schaltfläche
(Text drucken)
anklicken.
Sie können den Inhalt der Datei sogar nach einem bestimmten Text durchsuchen lassen, wenn Sie
das Symbol
(Im Text suchen)
anklicken.
Daraufhin öffnet sich ein Dialogfeld, in das Sie den zu suchenden Text eingeben. Sie starten die Suche
durch Betätigen der Schaltfläche [Weitersuchen] oder der Return-Taste. Hat das Programm den Text
gefunden, wird dieser im Dateifenster durch eine inverse Markierung hervorgehoben. Durch erneutes
"Anklicken" von [Weitersuchen] setzen Sie die Suche fort. Die Schaltfläche [Weitersuchen] kann
solange betätigt werden, bis das Ende des Dateitextes erreicht ist. Ein Hinweisfenster teilt Ihnen mit,
wenn das Ende des Protokolltextes erreicht ist. Nach Schließen des Hinweisfensters über [OK] können
2004
MC light
2-53
2.6.1
Protokolle ansehen
Sie zum Start eines neuen Suchlaufs am Beginn derselben Datei wiederum die Schaltfläche
[Weitersuchen] verwenden.
Das Fenster zur Protokollauswahl bleibt nach Ihrer Auswahl offen, so dass Sie (ein) weitere(s)
Protokoll(e) öffnen können.
Bevor Sie zum Grundbildschirm zurückkehren, teilen Sie dem Programm jeweils mit, ob das
angezeigte Protokoll gelöscht werden soll. Wenn Sie die Alternative [Nein] bestätigen, werden alle
weiteren Meldungen, die für dieses Protokoll anfallen, an das bestehende "angehängt"; es wird also
fortgeschrieben. Bestätigen Sie [Ja], wird das Protokoll gelöscht. Fallen wiederum Meldungen für die
entsprechende Protokollart an, wird eine neue Protokolldatei angelegt, in die dann bis zum nächsten
Löschen alle Meldungen geschrieben werden.
2004
MC light
2-54
2.6.2
Protokolle drucken
2.6.2
Protokolle drucken
Nach Anwahl des Menüpunktes wird ein Auswahlfenster angezeigt, das die vom Programmsystem
geführten Protokolle auflistet.
Durch Anklicken bzw. Cursorpositionierung und Betätigen von [OK] wählen Sie diejenige Protokolldatei
aus, die zur Ansicht gebracht werden soll.
Der Ausdruck erfolgt ohne weitere Abfrage.
Bevor Sie zum Grundbildschirm zurückkehren, teilen Sie den Programm noch mit, ob das angezeigte
Protokoll gelöscht werden soll. Wenn Sie die Alternative [Nein] bestätigen, werden alle weiteren
Meldungen, die für dieses Protokoll anfallen, an das bestehende "angehängt"; es wird also
fortgeschrieben. Bestätigen Sie [Ja], wird das Protokoll gelöscht. Fallen wiederum Meldungen für die
entsprechende Protokollart an, wird eine neue Protokolldatei angelegt, in die dann bis zum nächsten
Löschen alle Meldungen geschrieben werden.
2004
MC light
2-55
2.6.3
FTAM-Protokolle abholen
2.6.3
FTAM-Protokolle abholen
Jede FTAM-Übertragung besteht aus drei Kommunikationseinheiten:
-
der Übertragung der Original-Zahlungsdatei
der Übertragung der zur Original-Zahlungsdatei gehörenden EU-Datei mit einer bzw. zwei
Unterschriften
dem Abholen eines Protokolls, das die Auswertung der übertragenen Dateien zur Bank anzeigt.
In Abhängigkeit eines von Rechenzentrum zu Rechenzentrium unterschiedlichen Zeitraumes werden
nach einer Übertragung die Auswertungen zur Kombination "Original-Zahlungsdatei" / zugehöriger
"EU-Datei" durchgeführt und in eine Protokolldatei eingestellt.
Diese Protokolldatei muss von Ihnen abgeholt werden, da nur anhand der Protokolldatei ersichtlich ist,
ob die übersandten Zahlungsdateien zu den getrennt übersandten EU-Dateien "passen". Passen
Zahlungsdatei und EU-Datei nicht zusammen bzw. fehlt eine Unterschrift, wird der Zahlungsauftrag
nicht ausgeführt.
Das Abholen der Protokolle kann erfolgen über
1) Anklicken des Icons "Kontoauszüge abholen":
Dieses Icon führt einen "RUNDRUF" bei allen Konten durch, für die auf der Registerkarte
Kontostammdaten das Feld "Auszüge abholen" markiert ist. Gleichzeitig mit dem Abholen der
Protokolle werden auch evtl. vorhandene Kontoauszüge mit abgeholt, so dass mit einem
(=kostensparend!) Kommunikationsaufruf zwei verschiedene Datenarten abgeholt werden können.
2) Anklicken der Schaltfläche [PTK abholen] zu einem bestimmten Konto
Die Schaltfläche [PTK abholen] ist bei jedem Konto, für das eine FTAM-Bankparameterdatei
hinterlegt ist, auf der Registerkarte Kontostammdaten (Kapitel 3.1.1) vorhanden.
Wird diese Schaltfläche gedrückt, werden nur für dieses Konto allein die vorhandenen FTAMProtokolle abgeholt.
2004
MC light
2-56
2.6.3
FTAM-Protokolle abholen
Nach dem Abholen werden die Protokolle automatisch sofort über versteckt vorhandene IPM-Routinen
(IPM = Informations- und Protokoll-Manager) angezeigt:
Über die Schaltfläche
2004
können Sie die abgeholten Protokolldateien im Detail anzeigen lassen:
MC light
2-57
2.7
Vorbereitete Druckaufträge
2.7
Vorbereitete Druckaufträge
Über den Menüpunkt -Vorbereitete Druckaufträge- verwalten Sie den Druckautomaten und führen
vorher definierte Druckaufträge aus.
Standardmäßig sind im Programm schon die drei wichtigsten Druckaufträge vordefiniert:
•
•
•
Aktuelle Tagesauszüge drucken
DFÜ-Protokolle
Verarbeitung Kontoinformationen.
Diese Aufträge sind als zentrale Druckaufträge (ZDA) abgespeichert, da sie modulunabhängig
gehandhabt werden.
Die Handhabung des Druckautomaten und die Definition von Druckaufträgen sind in den
nachfolgenden Kapiteln
•
•
Verwalten von automatischen Druckaufträgen
Druckaufträge definieren
beschrieben.
2004
MC light
2-58
2.7.1 Verwalten von automatischen Druckaufträgen (Druckautomat)
2.7.1 Verwalten von automatischen Druckaufträgen (Druckautomat)
Sie rufen den Druckautomaten über
•
das Icon
oder
•
den Menüpunkt -Verwaltung- / -Vorbereitete Druckaufträge-
auf.
Anschließend gelangen Sie in die Anzeigeliste aller im System gespeicherten Druckaufträge.
Standardmäßig sind im Programm schon die drei wichtigsten Druckaufträge vordefiniert.
•
•
•
Aktuelle Tagesauszüge drucken
DFÜ-Protokolle
Verarbeitung Kontoinformationen
Diese Aufträge sind als zentrale Druckaufträge (ZDA) abgespeichert, da sie modulunabhängig
gehandhabt werden.
Wie Sie eigene Druckaufträge anlegen, wird ausführlich in Kapitel 2.7.2: Druckaufträge definieren
erläutert.
Die Liste zeigt Ihnen zunächst anhand der dreistelligen Kennung an, für welches Modul der
Druckauftrag erstellt wurde. Die Beschreibung des Druckauftrages entspricht dem Namen (49 Stellen
möglich), den Sie bei seiner Definition vergeben haben. Des weiteren wird zu jedem Druckauftrag der
zugeordnete Rhythmus angezeigt.
Für die vorbereiteten Druckaufträge werden unterschiedliche Bearbeitungsmöglichkeiten angeboten.
2004
MC light
2-59
2.7.1 Verwalten von automatischen Druckaufträgen (Druckautomat)
[Löschen]
Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, einzelne Druckaufträge zu löschen.
Markieren Sie den zu löschenden Auftrag, und klicken Sie auf [Löschen]. Der Auftrag wird ohne Sicherheitsabfrage - sofort gelöscht.
[Ändern]
Über diese Funktion können Sie Änderungen an einzelnen Druckaufträgen vornehmen und
abspeichern.
Das Programm zeigt dazu die entsprechende Eingabemaske an, die Sie über die Funktion
[Ändern] oder mit einem Doppelklick auf den entsprechenden Auftrag aufrufen.
Der Cursor markiert die Eingabezeile für die Bezeichnung des Druckauftrages. Es steht Ihnen
frei, diesen zu überschreiben und auf diese Weise einen neuen Namen für den Druckauftrag zu
vergeben.
Nachfolgend können Sie alle Einstellungen, die Sie bei der Definition des Druckauftrages (vgl.
Kapitel 2.7.2: Druckaufträge definieren) vorgegeben haben, ändern.
Zu unterscheiden sind hier jedoch die Änderungsmöglichkeiten für die Zentralen Druckaufträge
und die selbst erstellten Aufträge.
Die Zentralen Druckaufträge (ZDA) lassen im wesentlichen nur eine Änderung der
Bezeichnung und des Ausführungsrhythmus zu, während die selbst erstellten Aufträge
erweiterte Änderungsfunktionen zulassen.
Für einen sprechenden (= aussagekräftigen) Namen für den ZDA stehen Ihnen 49 Zeichen zur
Verfügung. Im Feld "Drucken im Automat" bestimmen Sie, wann das Programm den ZDA
automatisch ausführen soll. Dazu klicken Sie den neben dem Feld befindlichen Abwärtspfeil an,
und wählen den gewünschten Eintrag mit einem Mausklick aus.
Sie haben die Wahl zwischen:
• nie
oder
• aktuelle Daten.
Soll der Druckauftrag nicht automatisch ausgeführt werden, wählen Sie die Einstellung "nie" aus.
Die Einstellung der Option "nie" ist dann sinnvoll, wenn Sie diesen Druckauftrag für einige Zeit
nicht verwenden, ihn jedoch zu einem späteren Zeitpunkt eventuell wieder aktivieren möchten.
Über den Eintrag "aktuelle Daten" legen Sie fest, dass nur die Datensätze ausgegeben werden,
die nach der letzten Ausführung eines ZDA neu erfasst bzw. geändert wurden.
Als "Ausgabeeinheit" können Sie zwischen Bildschirm und Drucker wählen. Die Schaltfläche
[Drucker] wird nur bei Wahl der Ausgabeeinheit "Drucker“ aktiviert. Zur Funktion der
Schaltfläche s. Kapitel Ausgabeeinheit.
Außerdem können Sie angeben (nicht bei aktuellen Tagesauszügen!), ob Sie den Druckauftrag
nach dem Drucken im Unterverzeichnis ..\SAV sichern ("Nach Drucken sichern?") oder ihn
löschen wollen ("Nach Drucken löschen?") oder beides.
Mit [OK] bestätigen Sie Ihre Eingaben.
Für die "eigenen Aufträge" (s. Kapitel 2.7.2: Druckaufträge definieren) bietet Ihnen die
Eingabemaske die zusätzliche Gelegenheit, eine Sortierung für die im Druckauftrag enthaltenen
Daten vorzunehmen.
Wenn Sie das Feld "Speicherung mit Selektion?" markieren, wird die Maske außerdem um die
Möglichkeit zur Eingabe von Selektionskriterien erweitert. Die Handhabung dieses
Erweiterungsteiles entspricht der einer Selektionsmaske.
Mit [Speichern] bestätigen Sie Ihre Eingaben.
2004
MC light
2-60
2.7.2 Druckaufträge definieren
[Automatstatus ändern]
Über diese Funktion können Sie den Ausführungsrhythmus eines einzelnen Druckauftrages
ändern, ohne die Detailanzeige über [Ändern] bzw. Doppelklick auf den Druckauftrag
aufzurufen.
Sie markieren den entsprechenden Druckauftrag und klicken [Automatenstatus ändern] an.
Der Status des Auftrages wechselt auf die nächste Möglichkeit. Wiederholen Sie dies so lange,
bis der gewünschte Status angezeigt wird (bei den ZDA haben Sie nur die Möglichkeit, die
aktuellen Daten zu drucken oder sie nicht zu drucken).
[Ausgabe]
Über diese Funktion führen Sie den in der Liste markierten Druckauftrag direkt aus. Markieren
Sie hierzu den auszudruckenden Auftrag, indem Sie den Cursor entsprechend positionieren,
und dann die Schaltfläche [Ausgabe] anklicken.
2.7.2 Druckaufträge definieren
In vielen Menüpunkten wird die Option [Druck] zur Verfügung gestellt. Diese Funktion dient dazu,
Druckaufträge vorzudefinieren und diese sofort auszuführen oder zu speichern.
Für Druckaufträge, die wiederholt ausgeführt werden sollen, ist es sinnvoll, diese in den
Druckautomaten einzubeziehen.
Über die Funktion [Speichern] innerhalb der Option Druck können Sie Druckaufträge mit den von
Ihnen festgelegten Einstellungen (Auswahlbedingungen, Sortierung, Ausgabeeinheit) im Basismodul
speichern. Das Betätigen der Schaltfläche [Speichern] öffnet eine Dialogbox, in der Sie zunächst
aufgefordert werden, einen sprechenden (= aussagekräftigen) Namen für den Druckauftrag
einzugeben.
Hierzu stehen Ihnen 49 Zeichen zur Verfügung. Anschließend können Sie im Feld "Drucken im
Automat" bestimmen, wann das Programm den Druckauftrag automatisch ausführen soll. Dazu
klicken Sie den neben dem Feld befindlichen Abwärtspfeil an, und wählen den gewünschten Eintrag
mit einem Mausklick aus.
2004
MC light
2-61
2.7.2 Druckaufträge definieren
Sie haben die Wahl zwischen:
·
·
·
·
·
·
nie
nach DFÜ
täglich
wöchentlich
monatlich
aktuelle Daten
Standardmäßig ist "nach DFÜ" eingetragen.
Soll der Druckauftrag nicht automatisch ausgeführt werden, wählen Sie die Einstellung "nie" aus. Die
Einstellung der Option "nie" ist dann sinnvoll, wenn Sie diesen Druckauftrag für einige Zeit nicht
verwenden, ihn jedoch zu einem späteren Zeitpunkt eventuell wieder aktivieren möchten.
Haben Sie den Eintrag "nach DFÜ" angeklickt, wird der Druckauftrag nach jeder Datenfernübertragung
durchgeführt. Um den Druckauftrag täglich, wöchentlich oder monatlich ausführen zu lassen, wählen
Sie den entsprechenden Ausführungsrhythmus. Der Druckauftrag wird ausgeführt, wenn nach
Erreichen des festgelegten Ausführungsintervalls das Basismodul gestartet wird. Über den Eintrag
"aktuelle Daten" legen Sie fest, dass nur die Datensätze ausgegeben werden, die nach der letzten
Ausführung eines Druckauftrages neu erfasst bzw. geändert wurden.
Durch Markieren des Feldes "Privater Auftrag?" können Sie einen Druckauftrag als für Sie persönlich
bestimmt kennzeichnen, der auch nur von Ihnen persönlich ausgedruckt werden kann. Dieser
Druckauftrag wird dann im Rahmen des Druckautomaten, wenn das Programm nicht von Ihnen
gestartet wurde, nicht mit ausgedruckt.
Wurde zuvor eine Selektion durchgeführt, ist das Feld "Speicherung mit Selektion?" markiert
(Standardeinstellung). Die Daten für den Druckauftrag werden dann auf der Grundlage dieser
Selektion gespeichert. Entfernen Sie die Markierung, erfolgt die Speicherung der Daten im
Druckauftrag ohne Selektion.
Wurde eine Selektion durchgeführt und in der Selektionsmaske eines der Auswahlfelder mit einem
Datumsfeld , z. B. Auszugsdatum, Fälligkeit o.ä., belegt, so ist die Druck speichern-Maske um die
Auswahlliste "Selektionsdatumsfelder" erweitert.
Die Auswahlliste enthält die Einträge
·
·
·
·
·
fix
relativ zum Tag
relativ zum Werktag
relativ zum Monat
relativ zum Jahr
Es bedeutet:
fix
Das in der Selektion eingestellte Datum ist als Fix-Datum für eine Auswertung zu betrachten.
Beispiel:
Die Selektionsmaske enthält den Eintrag
Auszugsdatum
kleiner gleich
17.3.2002
Der Druckauftrag wird für Umsätze abgespeichert, die in Auszügen mit einem Auszugsdatum
"kleiner gleich" 17.3.2002 enthalten sind.
Die Ausgabe erfolgt immer mit denselben Umsatzdaten; eine Veränderung aufgrund neu
hinzugekommenene Auszüge / Umsätze findet nicht statt.
2004
MC light
2-62
2.7.2 Druckaufträge definieren
relativ zum Tag
Das in der Selektion eingestellte Datum wird bezüglich des eingegebenen Tagesdatums in
Relation zum aktuellen Systemdatum gesehen.
Beispiel:
Das aktuelle Systemdatum weist den "18.3.2002" auf.
Die Selektionsmaske enthält den Eintrag
Auszugsdatum
kleiner gleich
17.3.2002
wobei der "17.3.2002" - vom Systemdatum aus betrachtet - "gestern" ist.
Der Druckauftrag wird für Vortages-Umsätze abgespeichert.
Wenn Sie den Druckauftrag z. B. am 21.3.2002 aufrufen, enthält die Auswertung alle Umsätze
zu Auszügen mit einem Auszugsdatum bis einschließlich 20.3.2002.
relativ zum Werktag
Das in der Selektion eingestellte Datum wird bezüglich des eingegebenen Tagesdatums in
Relation zum aktuellen Systemdatum gesehen; Samstage, Sonn- und Feiertage werden hierbei
jedoch nicht berücksichtigt.
Beispiel:
Das aktuelle Systemdatum weist den "15.4.2002" (= Montag) auf.
Die Selektionsmaske enthält den Eintrag
Auszugsdatum
kleiner gleich
14.4.2002
wobei der "14.4.2002" - vom Systemdatum aus betrachtet - "gestern" und im Jahr 2002 ein
Sonntag ist.
Der Druckauftrag wird für Vortages-Umsätze abgespeichert, wobei unter "Vortag" immer ein
Werktag zu verstehen ist.
Wenn Sie den Druckauftrag
·
am 15.4.2002 (= Montag) aufrufen, enthält die Auswertung alle Umsätze zu Auszügen mit
einem Auszugsdatum bis einschließlich 12.4.2002 (= "gestern" = letzter Werktag = Freitag
der vergangenen Woche).
·
am 16.4.2002 (= Dienstag) aufrufen, enthält die Auswertung alle Umsätze zu Auszügen
mit einem Auszugsdatum bis einschließlich 15.4.2002 (= "gestern" = Werktag).
relativ zum Monat
Das in der Selektion eingestellte Datum wird bezüglich des eingegebenen Monats in Relation
zum aktuellen Systemdatum gesehen.
Beispiel:
Das aktuelle Systemdatum weist den "1.4.2002" auf.
Die Selektionsmaske enthält den Eintrag
Auszugsdatum
kleiner gleich
31.3.2002
Der Druckauftrag wird für Vormonats-Umsätze abgespeichert.
Wenn Sie den Druckauftrag
·
2004
am 1.4.2002 aufrufen, enthält die Auswertung alle Umsätze zu Auszügen mit einem
Auszugsdatum bis einschließlich 31.3.2001.
MC light
2-63
2.7.2 Druckaufträge definieren
·
am 15.4.2002 aufrufen, enthält die Auswertung weiterhin nur alle Umsätze zu Auszügen
mit einem Auszugsdatum bis einschließlich 31.3.2002.
·
am 1.5.2002 aufrufen, enthält die Auswertung alle Umsätze zu Auszügen mit einem
Auszugsdatum bis einschließlich 30.4.2002.
relativ zum Jahr
Das in der Selektion eingestellte Datum wird bezüglich des eingegebenen Jahres in Relation
zum aktuellen Systemdatum gesehen.
Beispiel:
Das aktuelle Systemdatum weist den "17.3.2002" auf.
Die Selektionsmaske enthält den Eintrag
Auszugsdatum
kleiner gleich
31.12.2001
Der Druckauftrag wird für Vorjahres-Umsätze abgespeichert.
Wenn Sie den Druckauftrag
·
am 17.3.2002 aufrufen, enthält die Auswertung alle Umsätze zu Auszügen mit einem
Auszugsdatum bis einschließlich 31.12.2001.
·
am 31.12.2002 aufrufen, enthält die Auswertung weiterhin nur alle Umsätze zu Auszügen
mit einem Auszugsdatum bis einschließlich 31.12.2001.
·
am 1.1.2003 aufrufen, enthält die Auswertung alle Umsätze zu Auszügen mit einem
Auszugsdatum bis einschließlich 31.12.2002.
Bestätigen Sie Ihre Angaben mit [Speichern] und der Druckauftrag wird in die Automatenverwaltung
aufgenommen.
2004
MC light
2-64
2.8 Datenintegrität testen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
2.8 Datenintegrität testen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
Die Datenbanken, in denen die Informationen der Banksysteme, Aufträge, Auftragsarten gehalten
werden, bestehen aus mindestens zwei Komponenten: dem Datenbankindex und der Datenbasis. Da
einige Datenbanken mehrfach indiziert werden, liegen für diese entsprechend mehrere Dateien mit
dem Datenbankindex vor. Alle Dateien, die einen Datenbankindex oder eine Datenbasis enthalten,
werden im Verzeichnis ..MCLWIN\DAT gespeichert.
Sollte aus irgendeinem Grund der Datenbankindex nicht mehr lesbar sein oder die Datenbasis sehr
viele als "gelöscht" markierte Einträge enthalten, können Sie über diesen Menüpunkt eine
Reorganisation der betroffenen Datenbank bzw. aller vom Programmsystem genutzten Datenbanken
durchführen.
Zunächst sollten Sie über den Menüpunkt -Datenintegrität - prüfen, ob die Datenstruktur der im
Programmsystem verwendeten Datenbanken in einem einwandfreien Zustand ist. Bei der
Reorganisation werden die "alten" Index-Dateien gelöscht und durch neu erstellte ersetzt.
Sie sollten eine Datenbank-Reorganisation im Netz nur durchführen, wenn MultiCash light
auf keiner zweiten Workstation gestartet ist. Ansonsten ist eine Reorganisation nicht
möglich!
Beachten Sie bitte:
Führen Sie bitte vor der Reorganisation der Datenbanken eine Datensicherung durch.
Sollte es auch irgendeinem Grunde nicht möglich sein, die Reorganisation ordnungsgemäß
durchzuführen, kann es u. U. zu Datenverlusten kommen. In diesem Fall kann das
Programmsystem wieder auf die per Datensicherung gesicherten Datenbanken zurückgreifen.
Sie starten den Test auf Datenintegrität und die Datenbank-Reorganisation, indem Sie im Menü Verwaltung- den Menüpunkt -Datenintegrität- anklicken.
In einem Fenster werden Ihnen alle vorhandenen Datenbanken unter Angabe von Status, Modulkürzel,
Datenbankkürzel und -bezeichnung sowie der Anzahl der vohandenen Datensätze angezeigt.
Zunächst sollten Sie den Zustand der Datenbanken prüfen, indem Sie die Schaltfläche [Test
beginnen] anklicken. Es erfolgt dann eine Prüfung aller Datenbanken auf Integrität der Daten. Das
Ergebnis der Prüfung wird anschließend in der Spalte Status anhand kleiner Symbole und einer kurzen
Beschreibung des evtl. aufgetretenen Fehlers dargestellt.
2004
MC light
2-65
2.8 Datenintegrität testen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
Datenbanken mit intakter Datenstruktur werden durch einen grünen Haken ( ) gekennzeichnet.
Wurden Fehler in der Datenstruktur festgestellt, so werden die betroffenen Datenbanken mit einem
Ausrufezeichen in einer roten Kreisfläche ( ) markiert. Für diese Datenbanken können Sie nun eine
Reorganisation der Datenstruktur vornehmen.
Die zu reorganisierenden Datenbanken können durch Maus-Tasten-Kombinationen ausgewählt
werden.
•
•
•
•
Sie markieren eine einzelne Datenbank mit der linken Maustaste.
Durch Drücken der <Strg>- und der linken Maustaste lassen sich mehrere Einträge markieren.
Ein zusammenhängender Block von Datenbanken kann ausgewählt werden, in dem Sie mit der
linken Maustaste die erste zu diesem Block gehörende, zu reorganisierende Datenbank
markieren und dann die Markierung ebenfalls mit der linken Maustaste bei gleichzeitig
gedrückter <Umschalt>-Taste bis zur "letzten" zu diesem Block gehörenden Datenbank
erweitern.
Ein zusammenhängender Block von Datenbanken kann darüber auch ausgewählt werden, in
dem Sie die <Umschalt>-Taste gedrückt halten und die Markierung mit den Cursortasten
erweitern.
Die Reorganisation der markierten Datenbanken starten Sie durch Anklicken der Schaltfläche
[Markierte Datenbanken reorganisieren].
Wenn Sie gleichzeitig ungenutzten Speicherplatz, der durch gelöschte Datensätze belegt ist (d. h. die
Sätze wurden als gelöscht markiert, aber nicht physikalisch entfernt), freigeben möchten, starten Sie
den Vorgang über die Schaltfläche [Markierte Datenbanken reorganisieren und komprimieren].
Die Spalte Status gibt anschließend Hinweise auf evtl. aufgetretene Fehler. Bei erfolgreicher
Reorganisation einer Datenbank ändert sich zudem das Hinweissymbol: .
2004
MC light
2-66
2.9 Datensicherung
2.9 Datensicherung
Die Datensicherung erfolgt unter dem Menüpunkt -Verwaltung- / -Datenbanksicherung-.
Sie sollten eine Datensicherung im Netz nur durchführen, wenn MultiCash light auf keiner
zweiten Workstation gestartet ist. Ansonsten sind Datenverluste möglich.
Zunächst werden sämtliche MultiCash-Verzeichnisse nach zu sichernden Dateien durchsucht.
Anschließend werden die zu sichernden Dateien mit ihren Pfadnamen in einem großen Sichtfenster
angezeigt. Die Aktionszeile im oberen Bildschirmbereich wechselt dabei von "Durchsuchen
Verzeichnisse, bitte warten... " auf "Ihre Dateien werden nach A: gesichert. ".
Die Datensicherung erfolgt normalerweise auf das Diskettenlaufwerk für die Elektronische
Unterschrift, in diesem Fall A:\. Das Laufwerk kann aber über den Parameter "BACKUPPATH" in
der CSUB.PRO umgesetzt werden.
Unterhalb des Sichtfensters erscheint eine Anzeige mit der Anzahl der zu sichernden Dateien sowie
der Größe der zu sichernden Dateien. Angezeigt wird die Gesamtgröße der Dateien im
unkomprimierten Zustand. Bei der Datensicherung erfolgt automatisch eine Komprimierung. Sie
starten die Datensicherung durch Drücken der Schaltfläche [Datensicherung beginnen]. Andernfalls
stoppen Sie den Vorgang über [Beenden].
Nach Betätigen der Schaltfläche [Datensicherung beginnen] werden Sie aufgefordert, eine Diskette
in das Diskettenlaufwerk einzulegen.
Bestätigen Sie mit [OK], wird mit der Datensicherung begonnen.
Die Aktionszeile wechselt dann auf: "Dateien werden gesichert, bitte warten... ".
Während der Datensicherung kann anhand zweier Statusanzeigen verfolgt werden, wie weit der
Kopiervorgang fortgeschritten ist. Die linke Anzeige zeigt den Status der aktuell bearbeiteten Datei an,
während die Anzeige rechts davon den Fortschritt des gesamten Vorganges anzeigt.
2004
MC light
2-67
2.9 Datensicherung
Sollte die Größe der komprimierten Datei die übliche Diskettengröße überschreiten, werden Sie vom
Programm aufgefordert, (eine) weitere Diskette(n) einzulegen.
Nach Abschluss der Datensicherung erscheint in der Aktionszeile die Meldung "Datensicherung
beendet. " Sie schließen die Datensicherung über die Schaltfläche [Beenden].
Datensicherung zurückholen
Zum Wiedereinspielen gesicherter Daten in das System steht Ihnen in der MultiCash lightProgrammgruppe das Icon "Datensicherung zurückholen"
zur Verfügung.
Sie sollten ein Zurücksichern im Netz nur durchführen, wenn MultiCash auf keiner zweiten
Workstation gestartet ist. Ansonsten sind Datenverluste möglich.
Achten Sie bitte zum erfolgreichen Zurücksichern darauf, dass die MultiCash light-Anwendung
komplett geschlossen ist.
Nach Anklicken des Symbols werden Sie zunächst aufgefordert, in Laufwerk A: die Diskette mit der
Datensicherung einzulegen, deren Datei-Name gebildet wird aus A:\wbackup.nnn, wobei nnn einer
vom Programm bei der Datensicherung vergebenen laufenden Nummer entspricht.
Sie starten das Zurückholen durch Drücken von [OK]. Andernfalls stoppen Sie hier mit [Abbrechen].
Nach Drücken von [OK] wechselt die Aktionszeile auf: "Informationen der letzten Datensicherung
werden ermittelt, bitte warten... ". Gleichzeitig werden Sicherungsdatum und -zeit angezeigt. Sind die
Informationen ermittelt, wechselt die Anzeige auf: "Die ausgewählten Dateien werden von A:\
zurückgesichert. " Sie können alle Dateien markiert lassen oder auch nur einzelne Dateien markieren,
um sie dann zurückzusichern. Die Markierung können Sie wie üblich erweitern, indem Sie die
Markierung bei gedrückter Shift-Taste blockweise bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste einzeln ausdehnen.
Das Zurückholen der Daten starten Sie, indem Sie die Schaltfläche [Datensicherung zurückholen]
drücken.
Anderenfalls stoppen Sie den Vorgang über [Beenden].
Anschließend werden Sie nochmals aufgefordert, die Diskette mit den zurückzusichernden Dateien
einzulegen. Sie starten mit [OK]. Andernfalls stoppen Sie hier mit [Abbrechen].
Neben der Anzeige der Anzahl und der Größe der gesicherten Dateien erscheint beim Zurücksichern
eine Anzeige der Anzahl der zurückgesicherten Dateien. Der Fortgang des Zurücksicherns wird
wiederum anhand zweier Statusanzeigen für die aktuelle Datei sowie für den Gesamtbestand
angezeigt.
Nach Abschluss des Zurückholens, was durch die Meldung: "Zurücksichern der Daten beendet."
angezeigt wird, schließen Sie den Vorgang mit [Beenden] ab.
Beachten Sie bitte, dass beim Einlesen der Sicherungsdateien das Programm nicht gestartet
sein darf!
2004
MC light
2-68
2.10 Decoder
2.10 Decoder
Über diesen Menüpunkt haben Sie die Möglichkeit, genauso wie über das Icon
den T-Online-Decoder aufzurufen. Was im einzelnen dabei zu beachten ist, erfahren Sie in der
Dokumentation zum T-Online-Decoder.
Der manuelle Aufruf des T-Online-Decoder ist nur dann erforderlich, wenn Sie
•
•
•
die DFÜ per BTX nach der Installation des Programms testen,
die Einstellungen für Ihre Grafikkarte oder Ihr Modem ändern,
Funktionen nutzen wollen, die nicht vom Programm ausgeführt werden. Dies könnte z. B. ein
Anruf bei der Reiseauskunft der Deutschen Bundesbahn sein, u. v. m.
Bitte beachten Sie unbedingt ...
Führen Sie, BEVOR Sie per BTX Kontakt zur Ihrer Bank aufnehmen, auf jeden Fall aus dem
T-Online-Decoder heraus einen Testanruf ins BTX-Netz durch. Nur wenn Sie mit dem
Testanruf und Ihren Einstellungen ins BTX-Netz hinein kommen, ist gewährleistet, dass Sie
auch per BTX Zahlungsaufträge senden und Auszugsdaten abholen können. Die Anwahl wird
durch den externen T-Online-Decoder vorgenommen; das Programm selbst hat auf die
Einstellungen und die Anwahlprozedur keinen Einfluß.
2004
MC light
2-69
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 3
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 3
Seite
3 Konten und Bankzugänge ................................................................................................3-2
3.1 Konten anlegen...............................................................................................................3-2
3.1.1 Registerkarte Kontostammdaten...............................................................................3-5
3.1.2 Registerkarte Zusatzfelder AZV ...............................................................................3-10
3.2 Zugangsdaten erfassen ...............................................................................................3-13
3.2.1 ZVDFÜ / MCFT-Zugang einrichten ...........................................................................3-15
3.2.1.1 ZVDFÜ-Kommunikation nutzen ............................................................................3-17
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen ..............................................................................3-22
3.2.1.3 ZVDFÜ / MCFT-Zugang zurücksetzen ..................................................................3-31
3.2.2 BTX-Zugang einrichten .............................................................................................3-33
+
3.2.2.1 TAN-Listen pflegen (BTX und HBCI ) ...................................................................3-36
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten ...........................................................................................3-39
+
3.2.4 HBCI -Zugang einrichten ..........................................................................................3-46
3.2.5 FTAM-Zugang einrichten ..........................................................................................3-50
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MC light
3-1
3 Konten und Bankzugänge
3 Konten und Bankzugänge
In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zum Anlegen Ihrer Konten für die verschiedenen
Bankverbindungen sowie zum Einrichten der DFÜ-Zugänge zu Ihren Banken.
3.1 Konten anlegen
Das Programm benötigt sogenannte Kontostammdaten, damit es von den richtigen Konten
Auszugsdaten abholen und Ihre Aufträge an die richtigen Banken / Sparkassen zur Ausführung
schicken kann.
Kontostammdaten bestehen hauptsächlich aus
•
•
•
•
•
•
Bankleitzahl
Kontonummer
Name des Kontoinhabers
einer sprechenden Bezeichnung, unter der das Programm Ihnen im weiteren Programmverlauf
das Konto zur Auswahl anbietet
Zugangsdaten für die Datenfernübertragung
Bei den Zugangsdaten für die Datenfernübertragung entscheiden Sie sich für das zum Konto zu
nutzende DFÜ-Verfahren (derzeit BTX, ZVDFÜ / MCFT, MCFTAM, TCP/IP für die Internet+
Kommunikation per HBCI oder HBCI ), füllen zur BTX-Kommunikation die TAN-Liste und
klicken an, ob Sie für dieses Konto auch Tagesauszüge per DFÜ abholen wollen. Was bei der
Festlegung der Zugangsdaten zu beachten ist, erfahren Sie in Kapitel 3.2: Zugangsdaten
erfassen.
und - falls diese Funktion für Sie freigeschaltet ist - den
Zusatzangaben für den Auslandszahlungsverkehr
Nach Anklicken des folgenden Icons auf
bzw. nach Aufruf des Menüpunktes Konten aus dem Menü-Datei gelangen Sie zunächst in eine
Datenbankübersicht, in der alle im System gespeicherten Konten unter Angabe von Bank,
Kontonummer, Währung, Kontoklasse und des aktuellen Schlusssaldos angezeigt werden.
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3.1 Konten anlegen
Um einen bestehenden Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag
aus. Der ausgewählte Datensatz wird in einem Datensatzfenster angezeigt und kann verändert bzw.
gelöscht werden. Die Felder entsprechen denen in der Eingabemaske für ein neues Konto.
Der Funktionsbereich der Datenbankübersicht enthält neben den Standardfunktionen [Selektion],
[Druck] und [Hilfe] folgende Schaltflächen:
[Konten zusammenführen]
Diese Funktion dient zur manuellen Zusammenführung von Konten, insbesondere nach der
Umstellung auf den Euro, falls diese nicht automatisch erfolgt sein sollte.
Die manuelle Zusammenführung zweier Konten kann notwendig werden, wenn sich z. B. die
Bankleitzahl oder die Kontonummer geändert hat. Nach Einlesen eines Tagesauszuges mit
einer geänderten Bankleitzahl/Kontonummer-Kombination wird automatisch ein neues Konto in
den Konten angelegt. Dieses nun doppelt vorhandene Konto (genauer: dessen Bezeichnung)
kann über den Button [Konten zusammenführen] wieder zu einem Konto zusammengeführt
werden, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:
• das neue Konto hat einen Anfangssaldo ungleich Null,
• der Anfangsaldo des neuen Kontos stimmt mit dem Schlusssaldo eines anderen Kontos
in der gleichen Währung überein.
Nach Drücken dieses Buttons werden Ihnen in einer Auswahlliste alle "alten" Konten angeboten,
die diese Kriterien erfüllen. Wählen Sie das entsprechende Konto aus und drücken Sie [OK].
Das "neue" Konto besteht danach allein fort.
Bitte beachten Sie ...
Bei der Zusammenführung zweier Konten ist augrund der internen Nummerierung der
Tagesauszüge darauf zu achten, dass die Umstellung entweder am Monatsende erfolgt,
oder, falls das nicht möglich ist und das "neue" Konto innerhalb eines Monats gegründet
wird, dass keine Auszugsnummer vergeben wird, die bereits für Auszüge des "alten"
Kontos benutzt wurde.
Die Umstellung eines Kontos auf den Euro erfolgt automatisch, wenn
• die alte Kontowährung eine eurofähige Währung ist und ein neuer Auszug zum selben
Konto mit dem Euro als Währung kommt,
• ein neues Konto mit dem Euro als Währung angelegt wird und genau ein anderes Konto
bei derselben Bank existiert,
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MC light
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3.1 Konten anlegen
-
welches eine eurofähige Währung aufweist,
dessen letzter Schlusssaldo übereinstimmt mit dem Startsaldo des neuen Kontos,
dessen letztes Auszugsdatum vor dem Auszugsdatum des neuen Kontos liegt.
Das alte Konto wird auf den Euro konvertiert und unter der neuen Euro-Kontonummer
weitergeführt.
Wenn nach der Umstellung der Konten auf den Euro diese Umstellung nicht automatisch
durchgeführt werden kann, können Sie die Umstellung manuell durch Zusammenführen des
umzustellenden Kontos mit dem neuen Euro-Konto über die Schaltfläche [Konten
zusammenführen] durchführen.
Nach Drücken dieser Schaltfläche werden Ihnen in einer Auswahlliste zu diesem Euro-Konto
diejenigen Konten angeboten, die für eine Zusammenführung zur Verfügung stehen, d. h. die
über eine eurofähige Kontowährung verfügen und den gleichen Schlusssaldo wie den Startsaldo
des Euro-Kontos aufweisen. Die Beträge des durch Anklicken ausgewählten Kontos werden auf
das Euro-Konto konvertiert, das nach dieser Aktion allein fortbesteht.
Die Schaltfläche [Zusatzinformationen] erweitert den Kopfbereich der Übersicht. In diesem
erweiterten Kopfbereich werden zu dem mit dem Cursorbalken unterlegten Eintrag einige der
Detailinformationen angezeigt, so z. B.
•
•
•
•
•
•
•
Inhabername
Währung
Kontoart
Kontoklasse
Kennzeichen für die DFÜ-Vorbereitung
Name der Bankparameterdatei für dieses Konto (BPD-Name)
(Was unter "BPD-Name" zu verstehen ist, ist in Kapitel 3.2: Zugangsdaten erfassen erläutert.)
Kennzeichnung für das Abholen von Auszügen
Die Angaben im Kopfbereich der Übersicht ändern sich, wenn Sie den Cursorbalken auf andere Zeilen
der Übersichtsliste bewegen.
[Neues Konto]
Zur Neuaufnahme eines Eintrages wählen Sie in der Datenbankübersicht die Funktion [Neues
Konto]. Dort stehen dann zwei Registerkarten für die Eingabe zur Verfügung:
3.1.1
3.1.2
2004
Registerkarte Kontostammdaten
Registerkarte Zusatzfelder AZV
MC light
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3.1.1 Registerkarte Kontostammdaten
3.1.1 Registerkarte Kontostammdaten
Nach Doppelklick bzw. über -Detailanzeige- aus dem Kontextmenü der Datenbankübersicht öffnet sich
die Detailansicht der Kontostammdaten bzw. nach Anwahl der Funktion [Neues Konto] wird eine
"leere" Registerkarte Kontostammdaten angezeigt. Sie tragen zunächst die Bankkennung
(Bankleitzahl, Swift-Adresse) und die Kontonummer ein. Beides bestätigen Sie mit der TAB-Taste.
Wie nehmen Sie ein Konto neu auf ?
Zur Neuaufnahme eines Kontos klicken Sie die Schaltfläche [Neues Konto] an und tragen in das Feld
"Bankleitzahl" die Bankleitzahl Ihrer Kontoverbindung ein. Anschließend geben Sie die
Kontonummer und den Kontoinhaber ein. Damit Sie es im weiteren Programmverlauf einfacher
haben, eine Kontoverbindung einzugeben, geben Sie weiterhin eine sog. "sprechende Bezeichnung"
für die Kontoverbindung ein. In unserem Beispiel (s. oben) steht dort "Privatkonto Gertrude Schmitz".
Sollte Frau Schmitz Inhaberin eines Unternehmens sein, könnte dort bei einer anderen
Kontoverbindung z. B. "Geschäftskonto G. Schmitz" stehen. Derjenige, der später die Kontoverbindung
für einen Bestand festlegt, braucht sich dann nicht mehr um Bankleitzahl / Kontonummer zu kümmern,
sondern richtet sich ganz einfach nach der Unterscheidung "Geschäftskonto G. Schmitz" und
"Privatkonto Gertrude Schmitz".
Das Feld für die Währung, in der das Konto geführt wird, ist immer mit "EUR" belegt. "EUR" ist
die im Bankenbereich gebräuchliche Abkürzung für "Euro". Nur wenn Sie ein Konto in einer
Fremdwährung führen, ändern Sie die Vorbelegung, indem Sie sie mit dem ISO-Code der
ausländischen Währung überschreiben. Ein Konto mit einer Fremdwährung wird jedoch nicht in
die Tagesdisposition einbezogen; eine Auswahl dieses Kontos in der Erfassungsmaske für
Zahlungsaufträge ist ebenfalls nicht möglich.
Übrigens ...
Haben Sie mehrere Konten bei EINER Bank / Sparkasse und soll die Kommunikation per
ZVDFÜ / MCFT erfolgen, brauchen Sie nur für EINES Ihrer Konten die
Kontostammdaten anzulegen und auch nur für DIESES Konto den DFÜ-Zugang
einzurichten. Beim ersten Abholen von Auszügen für dieses Konto werden die anderen
Konten, die bei dieser Bank / Sparkasse geführt werden, automatisch mit angelegt.
Holen Sie Auszugsdaten per ZVDFÜ / MCFT ab, werden die zu den Auszugsdaten
gehörigen Konten automatisch aktualisiert, wenn für diese auf der Bankseite Änderungen
angefallen sind.
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3.1.1 Registerkarte Kontostammdaten
Kontoklasse
Die "Kontoklasse" ist von Bedeutung im Rahmen der "Mandantenfähigkeit" des Programms.
Durch die Vergabe einer "Kontoklasse" beim Anlegen von Benutzern (vgl. Kapitel 7:
"Handhabung der Benutzerverwaltung") können Sie innerhalb einer Programmfunktion den
Zugriff durch bestimmte Benutzer erweitern bzw. reduzieren.
Alle Benutzer, denen in der Benutzerverwaltung die Kontoklasse "0" zugeordnet wurde,
haben Zugriff auf alle Konten, alle Auszugsdaten, dürfen für alle Konten Überweisungen /
Lastschriften ausführen und für alle Konten Auszugsdaten abholen.
Wurde einem Benutzer eine Kontoklasse zwischen "1" und "9" zugeordnet, so kann dieser
nur Aktionen zu Konten durchführen, die ihrerseits mit seiner "Kontoklasse" versehen sind
oder die der Kontoklasse "0" zugeordnet wurden.
Füllen Sie also das Feld "Kontoklasse" in den [Kontostammdaten] mit einer "0", so kann
dieses Konto von allen Anwendern bei den verschiedenen Programmfunktionen genutzt
werden. Tragen Sie in das Feld einen anderen Wert als "0" ein, kann auf dieses Konto nur
durch Benutzer zugegriffen werden, denen in den -Benutzerdaten- eine gleiche
Kontoklasse zugeordnet wurde oder die dort mit dem Kennzeichen "Kontoklasse 0" (=
Zugriff auf alle Konten) versehen wurden.
Kontoinhaber
Anschließend geben Sie die den Inhaber des Kontos ein.
Kontoart
Standardmäßig ist das Feld "KtoArt" (= Kontoart) mit der Bezeichnung "Geldkonto" belegt. Die
Vorbelegung kann nur dann geändert werden, wenn auch das Zusatzmodul ”Wertpapiere”
installiert ist.
Sofern das Zusatzmodul "Wertpapiere" installiert ist, lassen Sie diese Bezeichnung
bestehen, wenn Sie dieses Konto im Rahmen der Funktion Zahlungsverkehr zur
Abwicklung von Überweisungen / Lastschriften nutzen wollen.
Handelt es sich bei dem neu anzulegenden Konto jedoch um ein Depotkonto, so stellen
Sie über die mit den nach unten weisenden Pfeil zu öffnende Listbox die Kontoart
"Depotkonto" ein.
Da bisher nur sehr wenige Kreditinstitute die Möglichkeit bieten, per BTX auch Depot- und
Kursinformationen abzuholen und Wertpapieraufträge (Kauf / Verkauf) zu senden, wird in
der Regel für diese Depotkonten das Übertragungsverfahren ZVDFÜ / MCFT genutzt
werden.
Was ist zu tun, wenn die Kontonummer für ein Geldkonto und ein Depotkonto identisch
ist?
Manche Kreditinstitute verwenden für ein Depotkonto dieselbe Kontonummer wie für ein
Geldkonto.
Wenn Sie beide Konten über das Programmsystem nutzen wollen, müssen Sie die
Kontonummer für das Depotkonto mit dem Kennzeichen "D" versehen. Dieses
Kennzeichen geben Sie zum Abschluss der kompletten Kontonummer ein.
Beispiel:
Kontonummer Geldkonto:
Kontonummer Depotkonto:
9987654321
9987654321D
Erst dann kann der neue Eintrag in den Kontostammdaten abgespeichert werden.
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3.1.1 Registerkarte Kontostammdaten
Internationale Verwendungszweckdarstellung
Mit dem Parameter "Verwendungszwecke" legen Sie für dieses Konto die Darstellungsform für
den Verwendungszweck fest.
Sie können wählen zwischen:
•
Deutsch (14 x 27 Zeilen) [Standard]
•
International SWIFT (6 x 65 Zeilen)
•
Niederlande (10x32 Zeilen)
•
Tschechien (16x35 Zeilen)
Sollten Sie hier nachträglich Änderungen vornehmen, so können diese Einstellungen nur für
neu eingelesene Daten berücksichtigt werden, da beim Einlesen eine Konvertierung erfolgt.
Sessiontyp Vormerkposten
In der Regel erfolgt das Abholen sämtlicher Kontoinformationen (also Auszüge und
Vormerkposten) über den Sessiontyp STA (SWIFT Tagesauszug ist daher Standardeinstellung).
Sollen neben den Auszugsinformationen über STA die Vormerkposten über andere
Sessiontypen wie VMK (Vormerkposten, kurzfristig) oder VML (Vormerkposten, langfristig)
abgeholt werden, müssen an dieser Stelle die entsprechenden Einstellungen gemacht werden.
Sie haben über eine Auswahlliste die Wahl zwischen:
•
STA [Standard]
•
VMK
•
VML
Euro-Umstellung
Die Felder "Umgestellt auf EURO", "Datum" und "Originalwährung" sind nur nach erfolgter
Umstellung auf den Euro mit den entsprechenden Daten belegt.
Sofern Sie mit dem Kreditinstitut, das Ihr Depotkonto führt, bereits im Rahmen des Zahlungsverkehrs
Daten per ZVDFÜ / MCFT austauschen, ordnen Sie dem Depotkonto über die Buttonfolge
[Zugangsdaten] / [Vorhandene BPD-Datei] die entsprechende BPD zu. Ein [Erstzugang] braucht für
dieses Konto dann nicht mehr durchgeführt zu werden.
anklicken,
Wollen Sie, dass im Rahmen der Rundruf-Funktion jedesmal, wenn Sie das Icon
auch Depotinformationen abgeholt werden, markieren Sie das Feld "Auszüge abholen" mit einem [x]
und geben zur Legitimierung des Abholauftrages Ihre PIN ein.
Für die BTX-Kommunikation muss auf jeden Fall eine neue BPD über die Buttonfolge [Zugangsdaten]
/ [BTX-Zugang einrichten] erstellt werden. Zum Senden von Kauf- und Verkauf-Aufträgen für
Wertpapiere benötigen Sie eine TAN-Liste zu dem betreffenden Konto. Die TAN-Liste wird Ihnen vom
jeweils Kreditinstitut zur Verfügung gestellt. Denken Sie daran, die TANs über die Schaltfläche [TANListe] zu dem neuen Depotkonto zu hinterlegen (vgl. Kapitel 3.2.2.1: TAN-Listen pflegen).
Sie klicken [Speichern] zum Abspeichern der Daten an. Es wird eine neue ”leere” Maske zum
Eingeben weiterer Konten angezeigt. Die ”Neuaufnahme” verlassen Sie, in dem Sie in der neuen
”leeren” Maske die ESC-Taste betätigen oder auf den Fensterschließer klicken.
Über das Programm können Sie nicht nur Zahlungsaufträge an Ihr Kreditinstitut senden, sondern von
dort auch Auszugsdaten abholen.
Das kann auf zwei verschiedenen Arten geschehen:
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MC light
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3.1.1 Registerkarte Kontostammdaten
A. Tagesauszüge per RUNDRUF abholen
Sie markieren das Feld "Auszüge abholen" mit einem Haken.
Es öffnet sich eine Dialogbox zur PIN-Eingabe, da Sie sich auch beim Abholen von
Tagesauszügen (bzw. beim Abholen über [Sofort]; s. u.) als Berechtigter für eine solche Aktion
legitimieren müssen.
Geben Sie daher hier Ihre PIN ein. Unter PIN ist hier die BTX-PIN bzw. wenn Sie die
Auszugsdaten per ZVDFÜ / MCFT abholen wollen, Ihr DFÜ-Passwort gemeint und bei der
Internet-Kommunikation via Browser-PlugIn oder HCBI Ihr EU-Passwort.
Selbstverständlich können Sie auch in diesem Fall bei der BTX-Kommunikation statt der BTXPIN, die auf der Festplatte gespeichert wird, ein ”*” (= Sternchen) eingeben. Für das Programm
bedeutet ”* ”, dass VOR jedem Verbindungsaufbau die PIN abgefragt und manuell eingegeben
werden muss. Ein ”automatischer Betrieb”, d. h. die Durchführung eines ”Rundrufs bei allen
Banken” ohne ständige Überwachung ist dann allerdings nicht mehr möglich.
Beachten Sie bitte unbedingt ...
bevor Sie per ZVDFÜ / MCFT Kontoinformationen von Ihrem Kreditinstitut abholen bzw.
Zahlungsaufträge dorthin übersenden können, müssen Sie DFÜ-Parameter festlegen.
Nutzen Sie das Kommunikationsverfahren BTX, so müssen Sie zunächst im T-OnlineDecoder die Parameter für die DFÜ-Verbindung setzen. Informationen dazu finden Sie in
der Dokumentation zum T-Online-Decoder. Führen Sie BEVOR Sie zum ersten Mal per
BTX Kontakt zur Ihrer Bank aufnehmen, auf jeden Fall aus dem T-Online -Decoder
heraus einen Testanruf ins BTX-Netz durch. Nur wenn Sie mit dem Testanruf und Ihren
Einstellungen ins BTX-Netz hinein kommen, ist gewährleistet, dass Sie auch per BTX
Zahlungsaufträge senden und Auszugsdaten abholen können. Die Anwahl wird durch den
externen T-Online-Decoder vorgenommen; das Programm selbst hat auf die
Einstellungen und die Anwahlprozedur keinen Einfluß.
Nach Eingabe der PIN bzw. des DFÜ-Passwortes erstellt das Programm eine Datei, die als
RUNDRUF.DAD im Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT abgespeichert wird.
Diese Datei enthält für jedes markierte Konto den Auftrag, immer dann, wenn Sie das Icon
anklicken, Tagesauszüge abzuholen und zur Auswertung über
aufzubereiten.
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MC light
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3.1.1 Registerkarte Kontostammdaten
Als Ausführungsrhythmus ist in der RUNDRUF.DAD "stündlich" eingetragen. "Stündliche
Ausführung" bezieht sich auf volle Stunden, d. h. innerhalb derselben Stunde können nicht noch
einmal Kontoauszüge abgeholt werden. Das Anklicken des Icons "Kontoauszüge abholen" führt
dann zu keiner Programmreaktion.
B. Tagesauszüge für einzelnes Konto über die Schaltfläche [Sofort] abholen
”Sofort" abholen bedeutet: Nur für das aktuelle Konto wird sofort die DFÜ-Verbindung zum
Kreditinstitut hergestellt und es werden Auszüge / Umsätze abgeholt.
Klicken Sie dazu die Schaltfläche [Sofort] an, geben Ihre PIN ein und bestätigen Ihre Eingabe
mit [OK]. Das DFÜ-Modul wird sofort aufgerufen und nur für das Konto, zu dem Sie gerade
einen Abholauftrag bestimmt haben, werden Kontoinformationen abgeholt.
Nutzen Sie für dieses Konto die Kommunikationsverfahrenen ZVDFÜ / MCFT, so werden für alle
Konten bei der jeweiligen Bank die entsprechenden Kontoinformationen abgeholt.
Da die Funktion [Sofort] vom ”Rundruf bei allen Banken” unabhängig ist, können Sie ein Konto
in die RUNDRUF.DAD eintragen (lassen) und trotzdem auch einen SOFORT-Abruf tätigen.
Zur Schaltfläche [Zeitraum] finden Sie nähere Informationen in Kapitel 8.2: Abholzeitraum eingeben.
Mehr zum Abholen von Tagesauszügen erfahren Sie in Kapitel 6.1: "Kontoinformationen abholen"; die
Auswertung der Auszugsdaten ist in Kapitel 6.3: "Kontoauszüge" beschrieben.
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3.1.2 Registerkarte Zusatzfelder AZV
3.1.2 Registerkarte Zusatzfelder AZV
Wie tragen Sie die Zusatzinformationen für den Auslandszahlungsverkehr ein?
Dazu suchen Sie zunächst aus der Übersichtsliste dasjenigen Konto heraus, zu dem als
Auslandszahlungen erfasst werden sollen.
Die Registerkarte Zusatzfelder AZV enthält die folgenden Felder
•
•
•
•
•
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Auftraggebername, Zeile 1
Diese Zeile ist bereits mit der Bezeichnung aus dem Feld ”Inhaber” der Registerkarte
Kontostammdaten belegt. Diese Bezeichnung kann nicht mehr verändert werden.
Auftraggebername, Zeile 2
Diese Zeile kann von Ihnen mit Zusatzinformationen belegt werden.
Straße / Ort
Hier tragen Sie die noch fehlenden, vollständigen Adressangaben zum Auftraggeber ein.
Diese Angaben sind unbedingt erforderlich zum Abspeichern der AZV-Angaben und zum
Erstellen von Auslandszahlungsaufträgen.
Kontrollkästchen "Gebietsfremder"
Diese Checkbox "ankreuzen" ist nur dann erforderlich, wenn es sich beim Auftraggeber
um einen Gebietsfremden im Sinne der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) handelt. Dies
ist in der Regel jedoch nicht der Fall, so dass das "Kreuz" in der Checkbox entfällt.
Gebietsfremde i. S. der Außenwirtschaftsverordnung brauchen auch bei
Auslandszahlungsaufträgen von über EUR 12.500,00 keine (elektronische) Meldung an
die Deutsche Bundesbank vorzunehmen.
Bundeslandnummer, Firmennummer
Diese Angaben müssen Sie eintragen, wenn Sie Auslandszahlungen generieren wollen.
Nehmen Sie ggfs. Kontakt mit dem ServiceBerater Ihres Kreditinstituts auf, der Sie hier
unterstützten kann.
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3.1.2 Registerkarte Zusatzfelder AZV
•
•
Bei Privatpersonen, die selbstverständlich über keine Firmennummer verfügen, kann das
Feld z. B. mit "99999999" gefüllt werden.
Kundennummer
Die Kundennummer wird Ihnen von Ihrem Kreditinstitut mitgeteilt. Ersatzweise kann hier
auch die Kontonummer eingetragen werden, was in der Regel bei Privatpersonen der
Fall ist, die über keine spezielle Kundennummer beim ihrem Kreditinstitut verfügen.
Sessiontyp ESU
Hier geben Sie vor, mit welchem Sessiontyp die Dateien mit sogenannten EU-StandardÜberweisungen (ESU-Zahlungen siehe Anhang) zur Bank übertragen werden sollen. Da
manche Banken getrennte Dateien für "ESUs" und "normale" AZV-Zahlungen erwarten,
während andere Banken alle Zahlungen in einer Datei mit dem Sessiontyp AZV erwarten,
müssen Sie den von Ihrer Bank erwarteten Sessiontyp für ESU-Zahlungen hier festlegen.
Bei den Kommunikationsverfahren FTAM / MCFT / ZVDFÜ haben Sie die Wahl zwischen
der Option AZV oder ESU. Dabei bedeutet:
"AZV"
ESU-Zahlungen müssen per DFÜ als DTAZV-Datei mit dem Sessiontyp AZV
übertragen werden. Die ESU-Zahlungen werden dabei in einer zweiten
logischen Datei an die in der ersten logischen Datei vorhandenen StandardAZV-Zahlungen "angehängt".
"ESU"
ESU-Zahlungen müssen per DFÜ als DTAZV-Datei mit dem Sessiontyp ESU
übertragen werden. Enthält ein Bestand Standard-AZV-Zahlungen und ESUZahlungen, so werden zwei Dateien gebildet, die getrennt übertragen und
"unterschrieben" werden müssen.
Beim Kommunikationsverfahren HBCI+ haben Sie die Wahl zwischen der Option AZV
(Bedeutung wie oben) oder SI-konform (AOM). Dabei bedeutet:
"SI-konform" ESU-Zahlungen müssen per DFÜ als Einzel-AZV-Zahlungen mit dem
Sessiontyp "HKAOM" übertragen werden.
Für JEDE übertragene Einzel-ESU-Zahlung wird eine TAN benötigt.
•
IBAN
Das Feld "IBAN" kann zur Angabe der Bankverbindung nach internationalem Standard
genutzt werden (IBAN = International Bank Account Number).
Die maximal 34-stellige IBAN-Kontonummer hat folgende Struktur:
ccppbbbbbbbbbbaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
c = ISO-Ländercode
p = Prüfziffern
b = lokale Bankkennung
a = Kontonummer
(2 Stellen alphanumerisch)
(2 Stellen numerisch)
(max. 10 Stellen alphanumerisch)
(max. 20 Stellen alphanumerisch)
Bestätigen Sie die Eingabe aller Daten über die Schaltfläche [Speichern].
Hiermit ist das Konto auch als zugelassenes Konto für den Auslandszahlungsverkehr
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3.1.2 Registerkarte Zusatzfelder AZV
definiert.
Denken Sie jedoch daran ...
Sie können nur dann Auslandszahlungsaufträge per Datenfernübertragung versenden,
wenn Ihr Konto auf der Bankseite auch für diese Auftragsart freigeschaltet wurde.
Darüber hinaus bieten nicht alle Kreditinstitute die Möglichkeit, per BTX auch
Auslandszahlungen zu versenden.
Wenden Sie sich mit diesen Fragen bitte an den ServiceBerater Ihrer Bank.
Wie wird ein Konto angezeigt?
Wollen Sie eine der in der Übersichtsliste aufgeführten Kontoverbindungen "näher " betrachten,
klicken Sie einfach doppelt auf den entsprechenden Eintrag oder drücken Sie die rechte
Maustaste. Aus dem dann angezeigten Menü wählen Sie den Eintrag -Detailanzeige-. Die Daten
werden in der detaillierten Kontomaske angezeigt und können dort geändert und gelöscht
werden.
Zum Heraussuchen eines Kontos auf der Ebene der Detailanzeige nutzen Sie die Buttons [<]
und [>]. Mit [<] und [>] blättern Sie kontoweise vorwärts und rückwärts.
Wie wird ein Konto gelöscht?
Sie klicken in der Datenbankübersicht mit der rechten Maustaste auf den Eintrag, der gelöscht
werden soll. Aus dem angezeigten Menü wählen Sie -Satz löschen- aus.
Oder
Sie suchen auf der Ebene der Detailanzeige über die Buttons [<] und [>] das zu löschende
Konto. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche [Löschen].
Für beide Verfahren gilt : Erst nachdem Sie eine Sicherheitsabfrage mit [Ja] beantwortet haben,
wird der Eintrag gelöscht. Das Konto steht dann nicht mehr für die Erfassung von Aufträgen und
das Abholen von Auszugsdaten zur Verfügung.
Bitte beachten Sie ...
Mit dem Löschen eines Kontos werden auch ALLE dazugehörigen Auszüge und Umsätze
entfernt. Gleiches gilt für die evtl. hinterlegte(n) TAN-Liste(n) und Bankparameterdateien.
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3.2 Zugangsdaten erfassen
3.2 Zugangsdaten erfassen
Über die auf der Registerkarte Kontostammdaten zu einem Konto im Bereich „Datenfernübertragung“
zu findende Schaltfläche [Zugangsdaten] teilen Sie dem Programm mit, welches DFÜ-Verfahren mit
welchen PINs und ggf. TANs für welches Konto genutzt werden soll.
Sie können die Kommunikationsverfahren
•
•
•
•
•
ZVDFÜ / MCFT (Zahlungsverkehrsdatenfernübertragung ohne bzw. mit Elektronischer
Unterschrift [=MultiCash File Transfer])
BTX (= BTX; Bildschirmtext)
HBCI (= Internet-Kommunikation per HBCI = HomeBanking Computer Interface)
+
HBCI (PLUS) (= Internet-Kommunikation per HBCI mit PIN/TAN-Erweiterung)
FTAM (= MCFTAM)
nutzen.
Für alle Kommunikationsarten benötigen Sie BPDs. Die Abkürzung "BPD" steht für
"Bankparameterdatei".
BPDs für ZVDFÜ / MCFT werden Ihnen von Ihrem Kreditinstitut fertig auf Diskette zur Verfügung
gestellt werden. In einer BPD ist für Sie schon vorweg eingestellt, unter welcher "Telefonnummer" Sie
diese erreichen, um Aufträge zu senden und Kontoinformationen abzuholen. Darüber hinaus ist dort
eingestellt, welche DFÜ-Einrichtungen von der Bank für die ZVDFÜ- / MCFT-Kommunikation
unterstützt werden (Datex-P, ISDN, X.25, Modem, TCP/IP). Die auf Diskette befindlichen BPDs
werden vom Programm automatisch ins Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT kopiert, damit sie für die DFÜ
per ZVDFÜ / MCFT immer zur Verfügung stehen. Der Zugriff auf die BPD ist durch eine PIN (Personal
Identification Number) geschützt. Mehr dazu in Kapitel 3.2.1: ZVDFÜ / MCFT-Zugang einrichten.
BTX-BPDs werden von Ihnen erstellt, wenn Sie die Zugangsdaten für die BTX-Kommunikation
festlegen. In den BPDs wird festgehalten, über welche "Gateway" Sie Ihr Kreditinstitut erreichen, ob
eine oder zwei PINs für eine gültige Übertragung erforderlich sind usw. Mehr dazu in Kapitel 3.2.2:
BTX-Zugang einrichten.
HBCI-BPDs werden ebenfalls von Ihnen beim Festlegen der Zugangsdaten erstellt. Sie benötigen
hierzu Initialisierungsinformationen, die Ihnen Ihr Kreditinstitut per Diskette oder in Papierform zur
Verfügung stellt. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie in Kapitel 3.2.3: HBCI-Zugang einrichten.
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MC light
3-13
3.2 Zugangsdaten erfassen
+
Für die Kommunikation mittels HBCI (HBCI mit PIN/TAN-Erweiterung) werden ebenfalls BPDs
benötigt. Die BPDs werden dabei von Ihnen erstellt; die notwendigen Angaben erhalten Sie über die
Institute, die diesen Kommunikationsweg anbieten. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie in Kapitel
+
3.2.4: HBCI Zugang einrichten.
Ebenfalls selber erstellen müssen sie sogenannte FTAM-BPDs für den Zugang mittels MCFTAM, über
den Sie Näheres in Kapitel 3.2.5: FTAM-Zugang einrichten erfahren.
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3.2.1 ZVDFÜ / MCFT-Zugang einrichten
3.2.1 ZVDFÜ / MCFT-Zugang einrichten
BPD-Dateien (BPD = Bankparameterdatei) werden Ihnen von Ihrem Kreditinstitut zur Verfügung
gestellt, wenn Sie die ZVDFÜ- / MCFT-Kommunikation nutzen wollen.
Beachten Sie bitte ...
dass Sie zur Nutzung des Kommunikationsverfahrens MCFT ein Zusatzmodul zur Generierung
der zu diesem Verfahren gehörigen Elektronischen Unterschrift (EU) benötigen. Diese wird mit
der Zusatzdiskette "MCFT" installiert.
Das Kommunikationsverfahren MCFT beinhaltet das Kommunikationsverfahren ZVDFÜ
einschließlichlich Elektronischer Unterschrift. Die Sicherheitskritierien (Verschlüsselung,
Schlüsselwechsel nach jeder Übertragung) sowie die Komprimierung sind im
Kommunikationsverfahren ZVDFÜ enthalten. Zur bankseitigen Identifizierung des Teilnehmers,
der die Datenfernübertragung veranlaßt, indem er die zu versendende Datei unterschreibt, ist
die Elektronische Unterschrift erforderlich.
Die Unterschriftsdatei wird zusammen mit der ZV-Datei in EINEM Übertragungsvorgang zur
Bank geschickt. Der Antwortcode des Bankrechners dient auf Kundenseite zur direkten
Auswertung des Übertragungsstatus. Ihm wird programmtechnisch u. a. entnommen, ob die
Unterschriftsdatei zur gleichzeitig mit übersandten ZV-Datei korrekt war.
Dies unterscheidet das MCFT-Verfahren von der Übertragung von Dateien per FTAM / EU. Bei
Nutzung dieser Kommunikationsvariante sind insgesamt 3 Übertragungen erforderlich: Senden
der ZV-Datei, Senden der Unterschritsdatei und Abholen der Protokolldatei, aus der ersichtlich
ist, ob die Unterschriftsdatei zur übermittelten ZV-Datei gehört, ob die Unterschrift gültig ist usw.
Jedes Kreditinstitut erstellt eine eigene BPD für Ihre dort vorhandenen Konten. Der Name der BPD
wird in der Regel aus einer Abkürzung des Namens der erstellenden Bank / Sparkasse und der
Dateiergänzung (Extension) ".BPD" gebildet. Für die Bank "Irgendwo" wäre dies z. B.
IRGENDWO.BPD.
Haben Sie mehrere Konten bei EINEM Kreditinstitut, erhalten Sie auch hier nur EINE BPD. Mit dieser
BPD können ALLE Konten bei dieser Bank / Sparkasse "bedient" werden. Sie brauchen daher nur für
EINES Ihrer Konten die [Kontostammdaten] anzulegen und auch nur für DIESES Konto den DFÜZugang einzurichten. Beim ersten Abholen von Auszügen für dieses Konto werden die anderen
Konten, die bei dieser Bank / Sparkasse geführt werden, automatisch mit angelegt.
Befindet sich die BPD für das neu einzurichtende oder zu ändernde Konto auf einer Diskette, so legen
Sie diese bitte in das Laufwerk A: ein und klicken die Schaltfläche [BPD von Diskette] an.
Da sich in der Regel nur eine BPD auf der Diskette befindet, wird diese BPD direkt dem Konto
zugeordnet. Andernfalls wird ein Auswahlfenster mit allen auf der Diskette abgespeicherten BPDs
geöffnet. Sie wählen dort diejenige BPD aus, die dem Konto zugeordnet werden soll.
Wurden bereits BPDs ins Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT kopiert, so klicken Sie auf die Schaltfläche
[Vorhandene BPD-Datei].
Enthält das Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT mehr als eine BPD, so werden diese in einem Auswahlfenster
angezeigt. Sie wählen diejenige BPD aus, die der Bankverbindung zugeordnet werden soll.
In beiden Fällen kehrt das Programm zur Registerkarte Kontostammdaten zurück. Das Feld "DFÜ
vorbereitet" ist mit einem [x] markiert; darunter ist der Name der für dieses Konto geltenden BPD
eingetragen.
Wenn Sie jetzt noch einmal auf die Schaltfläche [Zugangsdaten] klicken, erscheint ein
entsprechender Hinweis.
2004
MC light
3-15
3.2.1 ZVDFÜ / MCFT-Zugang einrichten
Es wird die in der BPD gespeicherte Teilnehmer- und Kundennummer angezeigt; Änderungen können
nicht vorgenommen werden. Mit [Speichern] schließen Sie die Anzeige und kehren zur
Datenbankübersicht [Konten] zurück.
Anschließend bereiten Sie das Konto für den [Erstzugang] mit ZVDFÜ bzw. MCFT vor. Hierbei sind
unterschiedliche Arbeitsschritte erforderlich.
Voraussetzung ist jedoch,
dass Sie zuvor die von ZVDFÜ / MCFT zu nutzenden DFÜ-Parameter bestimmt haben.
Informationen zur den DFÜ-Parametern finden Sie in Kapitel 2.3: DFÜ-Verwaltung.
2004
MC light
3-16
3.2.1.1 ZVDFÜ-Kommunikation nutzen
3.2.1.1 ZVDFÜ-Kommunikation nutzen
Soll die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Kreditinstitut über ZVDFÜ erfolgen, wählen Sie
zunächst im Fenster "Zugangsdaten" die Schaltfläche [BPD von Diskette] aus.
Vor der Übertragung der ZVDFÜ-BPD von der Diskette auf die Festplatte werden Sie aufgefordert, die
Diskette mit Ihrer ZVDFÜ-BPD in das Diskettenlaufwerk für die EU einzulegen.
Nach dem Einlegen und Bestätigen über [OK] werden in einem Auswahlfenster die auf Diskette
vorhandenen BPDs aufgelistet.
Durch Cursorpositionierung und Bestätigen mit [OK] bzw. durch Doppelklick mit der Maus wählen Sie
die zu kopierende BPD aus.
Sollte die zu kopierende BPD bereits auf der Festplatte vorhanden sein, werden Sie gefragt, ob Sie die
BPD auf der Festplatte durch die neue BPD ersetzen möchten.
Wenn ja, bestätigen Sie mit [OK]. Andernfalls brechen Sie den Vorgang hier über [Abbrechen] ab.
Um die nun neu kopierte oder bereits vorhanden ZVDFÜ-BPD für den Zugang des Kontos nutzen zu
können, wählen Sie anschließend im Fenster "Zugangsdaten" die Schaltfläche [Vorhandene BPD]
aus. In einem Auswahlfenster werden die auf Festplatte vorhandenen BPDs aufgelistet.
2004
MC light
3-17
3.2.1.1 ZVDFÜ-Kommunikation nutzen
Nach Cursorpositionierung und Bestätigen mit [OK] bzw. durch Doppelklick mit der Maus ist das Konto
für die DFÜ vorbereitet. Der mittlere Bereich der Registerkarte Kontostammdaten enthält nach dem
[Erstzugang] insgesamt vier Schaltflächen.
[Erstzugang]
Es kann sein, dass Ihnen Ihr Kreditinstitut zusammen mit der BPD einen PIN-Brief übermittelt
hat. Dieser PIN-Brief enthält ein Start-Passwort, mit dem Sie sich beim Bankrechner für die
Teilnahme am Datenaustausch per ZVDFÜ legitimieren. Viele Banken / Sparkassen verzichten
jedoch auf die Ausgabe eines PIN-Briefes. In diesem Fall heißt das Startpasswort zur
Installation des Verbindungsweges zwischen Ihrem PC und dem Bankrechner ganz einfach
"start".
Sie geben die Start-PIN in die Dialogbox ein und teilen dem Programm gleichzeitig mit, welche
neue PIN Sie ab sofort benutzen wollen.
Sie geben das Startpasswort in die Dialogbox ein und teilen dem Programm gleichzeitig mit,
welches neue DFÜ-Passwort Sie ab sofort benutzen wollen.
2004
MC light
3-18
3.2.1.1 ZVDFÜ-Kommunikation nutzen
Da die Eingabe des DFÜ-Passwortes verdeckt erfolgt, d. h. jeder Tastendruck wird mit einem *
(Sternchen) angezeigt, müssen Sie zur Vermeidung von "Tippfehlern" die Eingabe des neuen,
ab sofort zu nutzenden DFÜ-Passwortes als Kontrolleingabe wiederholen.
Gegebenenfalls muß das Ganze für ein weiteres Passwort ein zweites Mal eingegeben werden
(festgelegt in der ZVDFÜ-BPD).
Sobald Sie mit [OK] bestätigen, wird sofort die Initialisierung des ZVDFÜ-Verbindungsweges per
DFÜ vorgenommen. Nach der erfolgreich durchgeführten Initialisierung ist das Programm für
den Datenaustausch mit Ihrer Bank / Sparkasse per ZVDFÜ vorbereitet.
Beachten Sie bitte unbedingt ...
bevor Sie per ZVDFÜ Kontoinformationen von Ihrer Bank / Sparkasse abholen bzw.
Zahlungsaufträge dorthin übersenden können, müssen Sie DFÜ-Parameter festlegen.
Informationen zu den DFÜ-Parametern finden Sie in Kapitel 2.3: DFÜ-Verwaltung".
[Zugangsdaten]
Nach Drücken der Schaltfläche [Zugangsdaten] werden Ihnen die Daten der ZVDFÜ-BPD in
einer Eingabemaske dargestellt.
Beachten Sie bitte ...
ZVDFÜ-BPDs können nur bezüglich der zu nutzenden Bankparameter und der NUA
editiert, nicht aber neu erstellt werden.
2004
MC light
3-19
3.2.1.1 ZVDFÜ-Kommunikation nutzen
Bitte nehmen Sie auf keinen Fall selbständig und ohne Aufforderung durch die Bank
Änderungen in den BPDs vor. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie durch willkürliche
Änderungen Ihren eigenen Zugang zur Bank sperren.
Die einzelnen Felder der ZVDFÜ-BPD haben die folgende Bedeutung:
Bezeichnung der Bankparameterdatei
In dieses Feld tragen Sie eine aussagekräftige Bezeichnung der BPD ein, die im weiteren
Programmverlauf immer anstelle des Dateinamens der BPD verwendet wird.
Teilnehmernummer
Kundennummer
Die Einträge in den Feldern "Teilnehmernummer" und "Kundennummer" werden bankseitig
festgelegt und können daher nicht von Ihnen geändert werden.
Bankparameter
Das Feld "Bankparameter" ist eine Zeichenkette bestehend aus einer Kombination von
Buchstaben und Ziffern.
Bitte beachten Sie, dass das Bankparameterfeld die bankseitig unterstützten Parameter
beschreibt, d. h. kundenseitig kann z. B. die Kommunikation via ISDN zu einer bestimmten Bank
nur dann genutzt werden, wenn im entsprechenden Feld der Bankparameter-Zeichenkette ein
"J" eingetragen wurde.
Die einzelnen Felder der Bankparameter haben die folgende Bedeutung:
Eine typische ZVDFÜ-Bankparameterzeile ist z. B. wie folgt aufgebaut:
•
•
•
•
•
•
2004
A3NNNJJNNNN
der interne Dateiname wird mit A3 beginnend gebildet
es ist keine gesonderte Komprimierung und keine gesonderte Verschlüsselung
erforderlich, da diese Funktionalitäten bereits im ZVDFÜ-Verfahren integriert sind, eine
Elektronische Unterschrift ist nicht vorgesehen
zur Kommunikation mit der Bank kann wahlweise X.25 (Datex-P) oder ISDN genutzt
werden
Modem- und Internet-Kommunikation wird bankseitig nicht unterstützt
ein Verteilte Elektronische Unterschrift wird bankseitig nicht unterstützt
die Erteilung von PUB-Aufträgen mit Elektronischer Unterschrift ist nicht vorgesehen
MC light
3-20
3.2.1.1 ZVDFÜ-Kommunikation nutzen
Verbindungsinformationen der Bank:
X.25 NUA
ISDN-Rufnummer
Modemnummer
Die Rufnummern für eine X.25- (Datex-P-), ISDN- und/oder Modem-Kommunikation müssen
jeweils nur dann gefüllt werden, wenn die korrespondierenden Felder der Bankparameter
gesetzt (= "J") sind. Konkret sind dies die Felder 6 (X.25 = "J" oder "N"), 7 (ISDN = "J" oder "N")
und 8 (Modem = "J" oder "N"). Ist das korrespondierende Feld in der Bankparameterzeile
ausgeschaltet (= "N"), so ist es nicht erforderlich, die entsprechende Rufnummer einzutragen.
MultiCash nimmt unter Nutzung des entsprechenden DFÜ-Verfahrens mit Hilfe der Rufnummer
aus der BPD Kontakt mit Ihrer Bank auf. Die Rufnummer(n) werden Ihnen von der Bank
mitgeteilt.
Bei X.25 (Datex-P) haben Sie die Möglichkeit, in dem vorderen der beiden Felder eine
Vorwahlnummer anzugeben.
Bitte nehmen Sie nur auf Anweisung Ihrer Bank Änderungen an den Rufnummern vor.
TCP/IP
Verfügt Ihr Kreditinstitut über einen Internet-Zugang, so können Sie beliebige Sende- (z. B.
Zahlungsaufträge) und Abholaufträge (z. B. Kontoinformationen) über das Internet abwickeln. In
diesem Fall sind die Felder "TCP/IP IP-Adresse" und "TCP/IP Portnummer" bei Erhalt Ihrer
BPD bereits gefüllt. Die Adressierung kann anstatt über die IP-Adresse auch mittels DNS-Name
erfolgen. Dies erleichtert die Änderung der Adresse bei Umzug oder Providerwechsel.
Voraussetzung für den Datenaustausch über das Internet ist allerdings die Existenz der
WINSOCK.DLL auf Ihrem System sowie ein Zugang zum Internet über einen Provider (z. B. TOnline, AOL oder Compuserve).
Bitte nehmen Sie nur auf Anweisung Ihrer Bank Änderungen an der IP-Adresse, der
Portnummer oder dem DNS-Namen vor.
DFÜ-Netzwerk:
Wenn Sie Ihren Zugang über das DFÜ-Netzwerk herstellen möchten, konfigurieren Sie bitte
zuvor das DFÜ-Netzwerk von Windows und nehmen die notwendigen Einstellungen anhand der
Angaben Ihres Internet-Providers vor. Wählen Sie Ihre Verbindung mittels der Auswahlliste aus
und tragen Benutzer sowie Passwort ein.
[Passwort ändern]
[BPD reset]
Die Funktion der Schaltflächen [Passwort ändern] und [BPD reset] entspricht denen bei MCFT
und ist daher im folgenden Kapitel beschrieben.
2004
MC light
3-21
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
Soll die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Kreditinstitut über MCFT erfolgen, wählen Sie wie
bei ZVDFÜ zunächst im Fenster "Zugangsdaten" die Schaltfläche [BPD von Diskette] aus.
Vor der Übertragung der MCFT-BPD von der Diskette auf die Festplatte werden Sie aufgefordert, die
Diskette mit Ihrer MCFT-BPD in das Diskettenlaufwerk für die EU einzulegen.
Nach dem Einlegen und Bestätigen über [OK] werden in einem Auswahlfenster die auf Diskette
vorhandenen BPDs aufgelistet.
Durch Cursorpositionierung und Bestätigen mit [OK] bzw. durch Doppelklick mit der Maus wählen Sie
die zu kopierende BPD aus.
Anschließend erfolgt eine Zuordnung der bankseitig vergebenen Teilnehmernummer ("externer
Name") zu einem internen Benutzer. Diesen Benutzernamen (= Interner Name) desjenigen
Anwenders wählen Sie über eine Auswahlliste, die alle im Programm geführten Benutzer (bei
aktivierter Benutzerverwaltung) anbietet. Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Drücken der Schaltfläche
[Übernehmen]. Sind weitere Teilnehmer vorhanden, wiederholt sich der Vorgang solange, bis alle
Teilnehmer internen Benutzern zugeordnet wurden. Möchten Sie einen Teilnehmer nicht importieren,
drücken Sie die Schaltfläche [Nicht übernehmen].
Sollte die zu kopierende BPD mit demselben Teilnehmer bereits auf der Festplatte vorhanden sein,
werden Sie gefragt, ob der Eintrag auf der Festplatte überschrieben werden soll.
2004
MC light
3-22
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
Wenn ja, bestätigen Sie mit [OK]. Andernfalls brechen Sie den Vorgang hier über [Abbrechen] ab.
Um die nun neu kopierte oder bereits vorhanden MCFT-BPD für den Zugang des Kontos nutzen zu
können, wählen Sie anschließend im Fenster "Zugangsdaten" die Schaltfläche [Vorhandene BPD]
aus. In einem Auswahlfenster werden die auf Festplatte vorhandenen BPDs aufgelistet.
Nach Cursorpositionierung und Bestätigen mit [OK] bzw. nach Doppelklick mit der Maus ist das Konto
für die DFÜ vorbereitet. Der mittlere Bereich der Registerkarte Kontostammdaten enthält dann zwei
Schaltflächen.
Solange noch keine Initialisierung über die Schaltfläche [Erstzugang] stattgefunden hat, sind lediglich
die Buttons [Erstzugang] und [Zugangsdaten] vorhanden.
[Erstzugang]
Der [Erstzugang] (= Initialisierung) für ein Konto kann nur dann durchgeführt werden, wenn für den
angemeldeten Benutzer bereits ein Schlüsselpaar für die Elektronische Unterschrift erzeugt wurde.
Klicken Sie die Schaltfläche [Erstzugang] an, ohne dass zuvor Schlüssel erzeugt wurden, erhalten Sie
einen entsprechende Hinweis.
Die Schlüsselerstellung erfolgt über den Menüpunkt -Verwaltung- / -DFÜ-Verwaltung- / -EUSchlüsselpaar generieren / versenden-. Die Funktion ist deshalb in das Verwaltungsmenü ausgelagert,
da sie in der Regel nur einmal durchgeführt werden muss, obwohl selbstverständlich die Generierung
eines neuen Schlüssels jederzeit möglich ist.
2004
MC light
3-23
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
Nach der Schlüsselerstellung klicken Sie [Erstzugang] an und werden vom Programm aufgefordert,
das Ihnen von der Bank mitgeteilte Start-Passwort einzugeben (in der Regel lautet dieses StartPasswort "start") und das nach dem Erstzugang von Ihnen zu nutzende DFÜ-Passwort einzugeben.
Dieses DFÜ-Passwort wiederholen Sie zur Kontrolle der Eingabe noch einmal.
Gleichzeitig mit Anklicken der Schaltfläche [Erstzugang] und Öffnen der obigen Dialogbox wird der
"Initialisierungsbrief" gedruckt.
Das heißt auch: Ihr Drucker sollte auf jeden Fall eingeschaltet und betriebsbereit sein, bevor Sie einen
Erstzugang durchführen!
Den "INI-Brief" unterschreiben Sie, schicken ihn zur Bank (per Post, per Fax). Erst wenn Sie aufgrund
des "INI-Briefes" auf der Bankseite "freigeschaltet" sind, können Sie das Konto zur
Datenfernübertragung nutzen.
Nach erfolgreicher Durchführung der Initialisierung über die Schaltfläche [Erstzugang] ist diese
Schaltfläche inaktiv; dafür stehen darunter die Schaltflächen [Passwort ändern] und [BPD reset]
sowie neben dem Feld "Auszüge abholen" die Schaltfläche [Sofort] zur Verfügung.
2004
MC light
3-24
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
Beispiel: INI-Brief MCFT
Benutzername
JUPP
Datum
23.12.01
Uhrzeit
11:26
User ID
01950101
Bankname
MCFTBANK
EU-Version
M000
Öffentlicher Schlüssel (Public Key) für die
Elektronische Unterschrift :
Exponent
00
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0768
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00
00
00
00
00
00
00
00
Modulo
00
00
1b
07
e5
8b
1e
f1
00
00
d1
2a
d3
00
13
fd
00
00
00
00
00
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00
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00
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00
00
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00
00
00
01
00
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00
00
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00
00
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00
00
00
00
01
00
00
57
a3
49
ba
da
80
00
00
a9
eb
1b
47
a1
ec
00
00
70
00
c9
e1
d0
cc
00
00
82
63
8a
17
7a
e7
0768
00
00
9e
65
9c
5b
1f
02
00
00
2f
d7
3d
dd
e5
40
Hash
00
00
70
bc
2d
02
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00
30
34
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70
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00
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7e
74
00
00
9d
94
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23
cf
20
5a
00
3A
B7
35
FA
F3
4E
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EB
85
3B
71
82
0F
71
BB
70
00
00
a1
bc
0d
28
ed
30
00
00
66
b5
5c
37
56
57
00
00
99
61
bc
be
9c
62
Ich bestätige hiermit den obigen öffentlichen
Schlüssel für meine elektronische Unterschrift.
Ort / Datum
________________
Unterschrift
________________
2004
MC light
3-25
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
[Zugangsdaten]
Nach Drücken der Schaltfläche [Zugangsdaten] werden Ihnen die Daten der MCFT-BPD in
einer Eingabemaske dargestellt.
Die einzelnen Felder der MCFT-BPD haben die folgende Bedeutung:
Bezeichnung der Bankparameterdatei
In dieses Feld tragen Sie eine aussagekräftige Bezeichnung der BPD ein, die im weiteren
Programmverlauf immer anstelle des Dateinamens der BPD verwendet wird.
Verbindungsinformationen der Bank:
X.25 NUA
ISDN-Rufnummer
Modemnummer
Die Rufnummern für eine X.25- (Datex-P-), ISDN- und/oder Modem-Kommunikation müssen
jeweils nur dann gefüllt werden, wenn die korrespondierenden Felder der Bankparameter
gesetzt (= "J") sind. Konkret sind dies die Felder 6 (X.25 = "J" oder "N"), 7 (ISDN = "J" oder "N")
und 8 (Modem = "J" oder "N"). Ist das korrespondierende Feld in der Bankparameterzeile
ausgeschaltet (= "N"), so ist es nicht erforderlich, die entsprechende Rufnummer einzutragen.
MultiCash nimmt unter Nutzung des entsprechenden DFÜ-Verfahrens mit Hilfe der Rufnummer
aus der BPD Kontakt mit Ihrer Bank auf. Die Rufnummer(n) werden Ihnen von der Bank
mitgeteilt.
Bei X.25 (Datex-P) haben Sie die Möglichkeit, in dem vorderen der beiden Felder eine
Vorwahlnummer anzugeben.
Bitte nehmen Sie nur auf Anweisung Ihrer Bank Änderungen an den Rufnummern vor.
TCP/IP
Verfügt Ihr Kreditinstitut über einen Internet-Zugang, so können Sie beliebige Sende- (z. B.
Zahlungsaufträge) und Abholaufträge (z. B. Kontoinformationen) über das Internet abwickeln. In
diesem Fall sind die Felder "TCP/IP IP-Adresse" und "TCP/IP Portnummer" bei Erhalt Ihrer
2004
MC light
3-26
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
BPD bereits gefüllt. Die Adressierung kann anstatt über die IP-Adresse auch mittels DNS-Name
erfolgen. Dies erleichtert die Änderung der Adresse bei Umzug oder Providerwechsel.
Voraussetzung für den Datenaustausch über das Internet ist allerdings die Existenz der
WINSOCK.DLL auf Ihrem System sowie ein Zugang zum Internet über einen Provider (z. B. TOnline, AOL oder Compuserve).
Bitte nehmen Sie nur auf Anweisung Ihrer Bank Änderungen an der IP-Adresse, der
Portnummer oder dem DNS-Namen vor.
DFÜ-Netzwerk:
Wenn Sie Ihren Zugang über das DFÜ-Netzwerk herstellen möchten, konfigurieren Sie bitte
zuvor das DFÜ-Netzwerk von Windows und nehmen die notwendigen Einstellungen anhand der
Angaben Ihres Internet-Providers vor. Wählen Sie Ihre Verbindung mittels der Auswahlliste aus
und tragen Benutzer sowie Passwort ein.
Bankparameter
Das Feld "Bankparameter" ist eine Zeichenkette bestehend aus einer Kombination von
Buchstaben und Ziffern.
Bitte beachten Sie, dass das Bankparameterfeld die bankseitig unterstützten Parameter
beschreibt, d. h. kundenseitig kann z. B. die Kommunikation via ISDN zu einer bestimmten Bank
nur dann genutzt werden, wenn im entsprechenden Feld der Bankparameter-Zeichenkette ein
"J" eingetragen wurde.
Die einzelnen Felder der Bankparameter haben die folgende Bedeutung:
Eine typische MCFT-Bankparameterzeile ist z. B. wie folgt aufgebaut:
•
•
•
•
•
•
•
•
2004
A3NBNJJNJNJ
der interne Dateiname wird mit A3 beginnend gebildet
es ist keine gesonderte Komprimierung erforderlich, da diese bereits im MCFT-Verfahren
integriert ist
die zu übertragenden Dateien werden mit einer Elektronischen Unterschrift der Version
M001 abgesichert
es wird keine gesonderte Verschlüsselung benötigt, da diese bereits im MCFT-Verfahren
integriert ist
zur Kommunikation mit der Bank kann wahlweise X.25 (Datex-P) oder ISDN genutzt
werden
eine Modem-Kommunikation wird bankseitig nicht unterstützt
ein Datenaustausch via Internet wird bankseitig unterstützt
ein Verteilte Elektronische Unterschrift wird bankseitig nicht unterstützt
MC light
3-27
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
•
die Erteilung von PUB-Aufträgen mit Elektronischer Unterschrift ist möglich
Änderungen sind in der Regel nur an den vier Feldern für die DFÜ-Zugänge (X.25/Datex-P,
ISDN, Modem und Internet) vorzunehmen.
Bitte nehmen Sie nur auf Anweisung Ihrer Bank Änderungen an diesen Parametern vor.
Zuordnungen Interner Benutzer und Teilnehmernummer bei der Bank:
Teilnehmernummer (externer Name)
Bei MCFT sind die BPDs um die Tabelle der "internen" und "externen Namen" ergänzt. Die
Tabelle dient der Zuordnung der internen Namen (Benutzernamen) zu den Teilnehmernummern
bei der Bank. Bis zu 30 Unterschriftsberechtigte können in einer BPD gespeichert werden.
Die bankseitig definierten Teilnehmernummern (externen Namen) erhalten Sie vom
Serviceberater Ihrer Bank. Jeder Kunden-ID können mehrere Teilnehmernummern zugeordnet
werden.
Die Teilnehmernummern können von Ihnen über eine Auswahlliste den im System
angemeldeten Benutzern zugeteilt werden. Dabei prüft das Programm, ob die über den
Menüpunkt -Benutzer- / -Benutzer pflegen- definierten Benutzernamen mit den Einträgen unter
"Interner Name" identisch sind.
Nur die unter "Interner Name" eingetragenen Benutzer, denen eine Teilnehmernummer zugeteilt
wurde, können Daten via MCFT mit einer Bank austauschen.
[Bankparameterdatei auf Diskette exportieren]
Über die Schaltfläche [Bankparameterdatei auf Diskette exportieren] können einzelne
Teilnehmereinträge aus einer "Multi-User-BPD" entfernt und wieder auf eine Diskette als
einzelne BPD gespeichert werden.
Ein "Export" kann beispielsweise erforderlich sein, wenn ein in der "Multi-User-BPD" enthaltener
Teilnehmer
- das Unternehmen verläßt und der für ihn eingerichtete Kommunikationsweg gelöscht werden
soll
- in eine andere Abteilung oder eine Zweigstelle des Unternehmens wechselt und dort den für
ihn eingerichteten Kommunikationsweg weiterhin nutzen soll.
- etc.
Im ersten Fall sollte die auf Diskette "exportierte" Einzel-BPD gelöscht werden; im zweiten Fall
nimmt der Anwender "seine" auf Diskette abgespeicherte Einzel-BPD mit zu seinem neuen
Arbeitsplatz und kann sie dort - wie bisher - weiter nutzen.
Nach Drücken der Schaltfläche [Bankparameterdatei auf Diskette exportieren] erfolgt die
Auswahl des Benutzers, dessen BPD exportiert werden soll (identifiziert durch
Teilnehmernummer und "internen" Benutzernamen).
2004
MC light
3-28
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
Markieren Sie einen oder mehrere zu exportierende(n) Teilnehmer durch Cursorpositionierung
bzw. Anklicken mit der Maus und drücken Sie anschließend die Schaltfläche [Exportieren].
Andernfalls wählen Sie [Nicht exportieren].
Standardbenutzer definieren
Über die Schaltfläche [Standardbenutzer defininieren] können Sie einen sogenannten
Standardbenutzer definieren. Benutzer ohne Berechtigung für diese MCFT-Bankparameterdatei
können diese dann dennoch für Sendeaufträge mit Elektronischer Unterschrift nutzen.
Bitte beachten Sie:
Das DFÜ-Passwort für den Standardbenutzer wird verschlüsselt in der
Bankparameterdatei gespeichert und bei Sendeaufträgen mit Elektronischer Unterschrift
dann standardmäßig vorbelegt.
Die Angaben im oberen Teil der [Zugangsdaten] können abgeändet werden, sofern sich die
Notwendigkeit dazu durch Änderung der Bankzugänge ergibt. In direkter Abhängigkeit von den
erlaubten Kommunikationswegen (Datex-P, ISDN, Modem, Internet) sind die Bankparameter zu sehen
(s. o).
2004
MC light
3-29
3.2.1.2 MCFT-Kommunikation nutzen
[Passwort ändern]
Über die Schaltfläche [DFÜ-Passwort ändern] können Sie ein bestehendes DFÜ-Passwort
ändern. Sie geben dazu sowohl das alte wie das neue Passwort ein. Da die Passworteingabe
verdeckt erfolgt, d. h. jeder Tastendruck durch ein * (Sternchen) dargestellt wird, müssen Sie die
Eingabe des neuen Passwortes zur Sicherheit wiederholen.
Sie bestätigen anschließend Ihre Eingaben mit <Return> oder durch Anklicken von [OK].
2004
MC light
3-30
3.2.1.3 ZVDFÜ / MCFT-Zugang zurücksetzen
3.2.1.3 ZVDFÜ / MCFT-Zugang zurücksetzen
Es kann immer wieder vorkommen, dass die genutzte Bankparameterdatei z. B. wegen der
dreimaligen Falscheingabe des Passwortes auf Bankseite gesperrt wird. In diesem Fall erhält der
Kunde per Post ein neue Bankparameterdatei, die er seinem Konto zuordnet, dann eine Initialisierung
durchführt usw.
Zur Abkürzung dieses Vorganges steht Ihnen die Funktion [BPD reset] zur Verfügung. Über diese
Funktion kann ein "Reset-Auftrag" an die Bank geschickt werden. Die Erstellung eines "ResetAuftrags" ist jedoch nur dann möglich, wenn von Bankseite keine gesonderte Start-PIN vergeben,
sondern lediglich die Start-PIN "start" genutzt wird.
Auf diesen Zusammenhang wird durch eine entsprechende Meldung hingewiesen.
NachDrücken von [Ja] geleitet Sie ein Assistent durch die notwendigen Schritte, die nötig sind, um
einen Bankzugang zurückzusetzen. Das Zurücksetzen ist jeweils nur für eine Bank möglich.
1
Auswahl der Bank
Wählen Sie die Bank aus der Liste mittels Mausklick aus, für die Sie ihren Zugang zurücksetzen
möchten. Drücken Sie anschließend auf die Schaltfläche [Weiter >].
2
Initialisierungsbrief drucken
Zur Bestätigung der Rücksetzung muss ein von Ihnen unterschriebener Initialisierungsbrief an
die Bank gesandt werden. Ohne diesen Initialisierungsbrief erfolgt normalerweise keine
Freischaltung des Zugangs auf der Bankseite. Lassen Sie daher das Optionsfeld
"Initialisierungsbrief drucken" markiert und drücken die Schaltfläche [Weiter >].
3
Kommunikation starten
Es wird eine DFÜ-Auftragsdatei aus Ihren Angaben generiert. Die DFÜ kann in diesem letzten
Schritt automatisch gestartet werden, wenn Sie den voreingestellten Eintrag über die
Schaltfläche [Fertig stellen] bestätigen. Möchten Sie die DFÜ zu einem späteren Zeitpunkt
durchführen, deaktivieren Sie bitte den Eintrag "Kommunikation direkt durchführen".
Falls Sie in einer Netzwerkumgebung arbeiten, können Sie einen möglicherweise speziell für
Kommunikationsaufträge vorgesehenen Rechner über das Listenfeld "Auf Rechner:"
auswählen und die Kommunikation dort starten.
Über die Schaltfläche [< Zurück] können Sie jeweils die Arbeitsschritte zurückgehen, um ggf.
Änderungen einzugeben.
Anschließend wird ein Reset-Brief ausgedruckt, der an die Bank gefaxt oder per Post gesandt werden
muss.
Erst aufgrund des Reset-Briefes erfolgt auf Bankseite das Zurücksetzen der Bankparameterdatei, so
dass sich ein Versenden einer neuen BPD-Diskette erübrigt.
Sobald Ihnen das "OK" der Bank vorliegen (per Telefon, Fax, usw.) kann die bisherige BPD weiter
genutzt werden.
2004
MC light
3-31
3.2.1.3 ZVDFÜ / MCFT-Zugang zurücksetzen
Beispiel: RESET-Brief ZVDFÜ / MCFT
Benutzername
JUPP
Datum
23.12.01
Uhrzeit
10:17
Teilnehmernummer
01950101
Bank
MCFTBANK
Ich/Wir beauftrage/n Sie hiermit, die Berechtigung des
vorgenannten Teilnehmers zurückzusetzen
und ersuche/n Sie um Aufhebung der Sperre.
Ort / Datum
________________
Unterschrift
________________
2004
MC light
3-32
3.2.2 BTX-Zugang einrichten
3.2.2 BTX-Zugang einrichten
Soll die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Kreditinstitut über BTX erfolgen, wählen Sie im
Fenster "Zugangsdaten" die Schaltfläche [BTX-Zugang einrichten] aus.
Beim Einrichten des BTX-Zugangs hilft Ihnen der sogenannte Logikbaustein. Im Logikbaustein sind auf der Basis der Bankleitzahlen - die Anschlussdaten für (fast) alle Bankverbindungen für die BTXKommunikation hinterlegt.
Enthält der Logikbaustein keine Angabe zu der von Ihnen eingetragenen BLZ, müssen Sie in den
Expertenmodus schalten, um dann manuell den DFÜ-Zugang einzurichten. Informationen zum
Expertenmodus finden Sie in Kapitel 8.1: BTX-Dialoge im Expertenmodus.
Sie brauchen nur noch die für Ihren Anschluss geltenden benutzerspezifischen BTX-Daten
einzugeben. Dies sind bei den meisten Kreditinstituten lediglich
•
•
•
•
die Zugangsbezeichnung, die im Programmbetrieb verwendet werden soll und die gleichzeitig
den Namen der BTX-BPD bildet.
Ihre BTX-PIN.
die Angabe, ob für dieses Konto die TAN-Liste eines anderen Kontos mitbenutzt werden soll.
die Angabe, ob zur Durchführung einer Übertragung 2 TANs und 2 PINs erforderlich sind.
Zugangsbezeichnung
Die Bezeichnung für den BTX-Zugang, die im Programmbetrieb verwendet werden soll und die
gleichzeitig den Namen der BTX-BPD bildet, wird vom Programm vergeben. Der Name für den
BTX-Zugang setzt sich zusammen aus der Konstanten "BTX", einer dreistelligen Abkürzung des
zu verwendenden Dialogs aus dem Logikbaustein sowie einer zweistelligen laufenden Nummer.
Ein Beispiel dazu:
Sie legen den 3. BTX-Zugang an für eine Bankleitzahl, die über den Dialog "SRZ"
angesprochen wird. Das Programm bildet daraus den Zugangsnamen "BTXSRZ03".
Gleiches gilt auch dann, wenn Sie für eine Übertragung zwei TANs benötigen. Die
Bezeichnung der zweiten TAN-Liste wird gebildet durch die Kennzeichnung "TAN" gefolgt
von der Dialogbezeichnung und einer laufenden Nummer. Für das vorstehende Beispiel
ergibt sich daraus die Bezeichnung "TANSRZ03".
2004
MC light
3-33
3.2.2 BTX-Zugang einrichten
Eingabe der BTX-PIN
Mit der Eingabe der BTX-PIN weisen Sie sich Ihrem Kreditinstitut gegenüber als Berechtigter für
eine BTX-Übertragung zum angegebenen Konto aus. Gleichzeitig sichern Sie mit der BTX-PIN
den Zugriff auf die in der TAN-Liste abgespeicherten TANs.
Verwechseln Sie die BTX-PIN nicht mit der Ihnen von der Telekom mitgeteilten BTX-ZugangsPIN (= NUI = Network User Identification), mit der Sie sich ins BTX-Netz einwählen.
Die eingegebene BTX-PIN wird auf der Festplatte gespeichert, denn nur dann kann im sog.
automatischen Betrieb ein RUNDRUF bei allen Kreditinstituten zum Abholen von
Kontoinformationen erfolgen.
Sie wollen Ihre BTX-PIN nicht auf der Festplatte speichern ?
Dann tragen Sie hier ein ”*” (= Sternchen) ein. Für das Programm bedeutet ”* ”, dass
VOR jedem Verbindungsaufbau die PIN abgefragt und manuell eingegeben werden
muss. Ein ”automatischer Betrieb”, d. h. die Durchführung eines ”Rundrufs bei allen
Banken” ohne ständige Überwachung ist dann nicht mehr möglich.
TAN-Liste eines anderen Kontos mitbenutzen?
Wurde Ihnen für mehrere Konten eines Kreditinstituts nur eine TAN-Liste übergeben und ist die
TAN-Liste bei einem anderen als dem aktuellen Konto, für das Sie die Zugangsdaten festlegen
wollen, hinterlegt, markieren Sie das Kontrollkästchen entsprechend.
Aus der Auswahlliste hinter „Konto der TAN-Liste“ wählen Sie anhand der ”sprechenden
Bezeichnung” dasjenige Konto aus, zu dem bereits eine TAN-Liste hinterlegt ist, die auch vom
aktuellen Konto mitbenutzt werden soll. Die zu diesem Konto gehörige Bankparameterdatei wird
in dem daneben stehenden Feld angezeigt, das von Ihnen nicht editiert werden kann.
Zwei TANs zur Übertragung von Zahlungsaufträgen benutzen?
Wenn Sie zur Übertragung von von Zahlungsaufträgen eine zusätzliche Freigabe durch einen
Mitbenutzer, der über eine eigene TAN-Liste verfügt, für erforderlich halten, markieren Sie die
Checkbox. Es öffnen sich zwei Felder:
Bezeichnung 2. TAN-Liste
Das Programm generiert den Namen für die zu nutzende 2. Bankparameterdatei. Diese
Dateibezeichnung, die immer mit der Buchstabenkombination ”TAN” beginnt, sollte von
Ihnen nicht überschrieben werden.
2. BTX-PIN
Die BTX-PIN 2 (= BTX PIN 2) wird benötigt zur Nutzung der 2. Tanliste. Auch die BTXPIN 2 ist frei vergebbar, in der Regel 5stellig und wird verdeckt eingegeben, d. h. jede
Eingabe wird durch ein * (Sternchen) dargestellt.
Die von der Bank / Sparkasse vorgegebene (Eröffnungs-) BTX-PIN muss nach der
Erstbenutzung geändert werden.
Wenn Sie auch diese PIN nicht im System speichern wollen, tragen Sie hier
ebenfalls ein ”*” (= Sternchen) ein. Für das Programm bedeutet ”* ”, dass VOR
jedem Verbindungsaufbau die PIN abgefragt und manuell eingegeben werden
muss. Das heißt aber auch : der Mitbenutzer muss immer zur Eingabe der
BTX-PIN verfügbar sein, wenn Sie eine Übertragung durchführen wollen.
2004
MC light
3-34
3.2.2 BTX-Zugang einrichten
In Abhängigkeit vom Kreditinstitut, mit dem Sie per BTX Daten austauschen wollen, können weitere
Felder zum Ausfüllen angezeigt werden.
•
•
•
•
•
Erweiterter Zugangscode
Kundennummer
Filialnummer Ihrer Zweigstelle
Unbedingt erforderlich ist die Eingabe der Filialnummer bei der Commerzbank.
Unterschrift
Sollen Zahlungsaufträge an die Commerzbank übermittelt werden, ist die Angabe eines weiteren
5stelligen Codes, der "Unterschrift", erforderlich. Diese entspricht in der Regel der BTX-PIN.
Sammlernummer
Sollen Zahlungsaufträge an die Commerzbank übermittelt werden, ist die Angabe einer
Sammlernummer zur eindeutigen Identifizierung der in einer DTAUS-Datei enthaltenen Aufträge
erforderlich. Sie geben hier den Startwert als 7stellige Ziffer ein. Die erste zu übertragende
DTAUS-Datei enthält die Nummer des Startwertes. Sobald diese (erste) Datei übertragen ist,
wird die Sammlernummer um 1 erhöht; die nächste zu übertragende DTAUS-Datei wird mit der
erhöhten Sammlernummer versehen. Dieses Verfahren wird solange durchgeführt, bis Sie die
Sammlernummer auf einen bestimmten Startwert zurücksetzen, der dann wieder als Basis für
die neue Berechnung der Sammlernummern gilt.
Sobald Sie die Eintragungen über [OK] bestätigt haben, kehrt das Programm zur Registerkarte
Kontostammdaten zurück. Das Feld "DFÜ vorbereitet" ist mit einem [x] markiert; darunter ist der Name
der für dieses Konto geltenden BPD eingetragen.
Beachten Sie bitte unbedingt ...
bevor Sie per BTX Kontoinformationen von Ihrer Bank / Sparkasse abholen bzw.
Zahlungsaufträge dorthin übersenden können, müssen Sie zuerst im T-Online-Decoder die
Parameter für die DFÜ-Verbindung setzen. Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation
zum T-Online-Decoder.
Führen Sie BEVOR Sie zum ersten Mal per BTX Kontakt zur Ihrer Bank aufnehmen, auf jeden
Fall aus dem T-Online-Decoder heraus einen Testanruf ins BTX-Netz durch. Nur wenn Sie mit
dem Testanruf und Ihren Einstellungen ins BTX-Netz hinein kommen, ist gewährleistet, dass Sie
auch per BTX Zahlungsaufträge senden und Auszugsdaten abholen können. Die Anwahl wird
durch den externen T-Online-Decoder vorgenommen; das Programm selbst hat auf die
Einstellungen und die Anwahlprozedur keinen Einfluß.
2004
MC light
3-35
3.2.2.1 TAN-Listen pflegen (BTX und HBCI+)
3.2.2.1 TAN-Listen pflegen (BTX und HBCI+)
Was bedeutet TAN und was ist eine TAN-Liste?
Die Abkürzung TAN steht für Transaktionsnummer und anhand einer TAN in Verbindung mit
+
einer BTX- bzw. HBCI -PIN kann Ihr Kreditinstitut feststellen, dass eine Zahlung von Ihnen und
von keinem anderen Benutzer stammt.
Sie erhalten nur dann Zugang zur Funktion [TAN-Liste], wenn Sie für das Konto über die Schaltfläche
[Zugangsdaten] einen BTX-Zugang (vgl. Kapitel 3.2.2: BTX-Zugang einrichten) bzw. einen HBCI+Zugang (vgl Kapitel: 3.2.4: HBCI+-Zugang einrichten) eingerichtet haben.
Weiterhin können Sie nur dann TAN-Listen pflegen, wenn Sie zur Legitimierung die zuvor vergebene
PIN eingeben. Jede Eingabe zur PIN wird durch * (Sternchen) dargestellt; die PIN ist also im Klartext
nicht lesbar. Nur wenn Sie die PIN korrekt eingeben, können Sie die TAN-Liste mit TANs auffüllen.
Selbstverständlich können Sie auch eine TAN-Liste anlegen, wenn Sie die BTX-PIN nicht auf
der Festplatte speichern wollten und stattdessen bei der Festlegung des BTX-Zugangs im PINFeld ein ”*” eingegeben haben. Nur bei Eingabe eines ”*” anstelle der ”richtigen” BTX-PIN kann
dann JEDER auf die TAN-Liste zugreifen.
Daher ist es nur sinnvoll eine TAN-Liste anzulegen, wenn Sie auch die BTX-PIN auf der
Festplatte gespeichert haben.
Ist keine TAN-Liste hinterlegt, wird eine TAN-Eingabe unmittelbar vor einer Übertragung
abgefordert.
Eine Ihnen von Ihrem Kreditinstitut als Ausdruck übersandte TAN-Liste enthält 50 bis 100 TANs. Diese
müssen Sie nacheinander in die einzelnen Felder der (elektronischen) TAN-Liste eingeben. Mit jeder
Übertragung wird mindestens 1 TAN "verbraucht". Verbrauchte TANs sind auf der "elektronischen"
TAN-Liste andersfarbig dargestellt. Die Farbe richtet sich dabei nach Ihren Festlegungen in den
Windows-Systemeinstellungen.
2004
MC light
3-36
3.2.2.1 TAN-Listen pflegen (BTX und HBCI+)
Achten Sie bitte auf korrekte Eingabe der TANs. Fehlerhafte TANs werden vom Kreditinstitut
zurückgewiesen, und Sie müssen die Übertragung noch einmal mit einer richtigen TAN durchführen.
Beachten Sie bitte:
Erwartet Ihr Kreditinstitut bei einer Übertragung oder der Aktivierung einer neuen TAN-Liste
zusätzlich zur TAN eine TAN-Listennummer, so wird Ihnen dieses zusammen mit der TAN-Liste
mitgeteilt. Tragen Sie die TAN-Listennummer ggf. in das dafür vorgesehene Feld in der rechten
oberen Maskenecke ein.
Wenn Sie alle TANs eingegeben haben, bestätigen Sie mit [OK] und kehren damit zur Registerkarte
Kontostammdaten zurück.
Die TAN-Liste, die als erste angezeigt wird, ist die aktive TAN-Liste, von der das Programm die TANs
"verbraucht". Sie können jedoch - wenn Ihnen Ihre Bank / Sparkasse mehr als 100 TANs übersandt
hat - über die Schaltfläche [Nächste Liste] eine weitere TAN-Liste anlegen. Diese TAN-Liste bleibt so
lange inaktiv, bis Sie die Schaltfläche [Aktivieren] anklicken.
Die Schaltfläche [Aktivieren] wird nur anstelle der Schaltfläche [Nächste Liste] angezeigt,
wenn Sie sich auf einer Folgeseite zur ersten TAN-Liste befinden.
Enthält die erste TAN-Liste dann noch mehr als 3 "unverbrauchte" TANs müssen Sie explizit
bestätigen, dass Sie mit der neuen TAN-Liste arbeiten wollen. Die noch "unverbrauchten" TANs auf
der alten TAN-Liste werden in diesem Fall verworfen. Die neue TAN-Liste ist damit zur aktiven TANListe geworden.
Über die Schaltfläche [Löschen] löschen Sie alle Einträge in der TAN-Liste. Dies ist jedoch in der
Regel nicht erforderlich, da beim Aktivieren einer neuer TAN-Liste alle "alten" TANs automatisch
gelöscht werden.
Müssen Sie unbedingt TANs in die "elektronische" TAN-Liste eingeben?
Nein, obwohl wir Ihnen aus Sicherheitsgründen empfehlen, die Ihnen von Ihrem Kreditinstitut
übermittelten TANs in der "elektronischen" TAN-Liste zu hinterlegen. Sie vermeiden damit, dass
Unbefugte die auf der Papier-TAN-Liste aufgelisteten TANs nutzen können.
Wenn Sie dies nicht wollen, haben Sie Gelegenheit, VOR Ausführen einer Übertragung manuell
eine TAN zur Legitimierung des Zahlungsauftrages einzugeben. Denken Sie in diesem Fall
jedoch daran, die TAN-Liste nicht offen und für jeden einsichtig liegen zu lassen. Sobald Sie
eine TAN manuell eingegeben haben, streichen Sie diese bitte von Ihrer TAN-Liste ab. Mit
einem solchen "Wegstreichen" vermeiden Sie, dass Sie aus Versehen bei der nächsten
2004
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3-37
3.2.2.1 TAN-Listen pflegen (BTX und HBCI+)
Übertragung die bereits verbrauchte TAN nochmals eingeben, und damit Ihre Übertragung vom
Kreditinstitut nicht akzeptiert wird.
Die manuelle TAN-Eingabe ist nur sinnvoll, wenn Ihr Kreditinstitut Sammelaufträge
akzeptiert.
Ist das nicht der Fall, muss für jeden in einem Bestand enthaltenen Zahlungsauftrag
eine TAN eingegeben werden, so dass sich hier der Zugriff auf die elektronische
TAN-Liste empfiehlt.
2004
MC light
3-38
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten
Beim HBCI-Verfahren (Homebanking Computer Interface) arbeiten Sie mit einem individuellen
digitalen Schlüssel auf einer persönlichen Diskette oder Chipkarte. Diese schieben Sie während der
Arbeit mit dem Programm in das Diskettenlaufwerk bzw. in einen speziellen Chipkartenleser. Mit Hilfe
der Daten auf der Diskette oder auf der Chipkarte werden nach Eingabe eines Passwortes/einer PIN
Ihre Aufträge an die Bank verschlüsselt.
Sollten Sie das HBCI-Verfahren mit Chipkarte nutzen wollen, müssen Sie zunächst sicherstellen, dass
- der zum Chipkartenleser gehörende Treiber installiert wurde,
- bei der Installation das "Kommunikationsmodul HBCI" installiert wurde,
- der angeschlossene Chipkartenleser über den Menüpunkt -Verwaltung- / -DFÜ-Verwaltung- / -HBCIChipkartenleser konfigurieren- getestet wurde und
- über den Menüpunkt -Verwaltung- / -DFÜ-Verwaltung- / -DFÜ-Parameter- auf der Registerkarte
Prioritäten das Verfahren "TCP/IP-Verbindung" angeklickt wurde [Dies ist auch bei Verwendung einer
Diskette als Schlüsselmedium notwendig!]. Auf der Registerkarte TCP/IP-Verbindung ist dann
einzustellen, ob die Verbindung über ein DFÜ-Netzwerk oder LAN erfolgt.
Ein Konto, das zur Kommunikation das DFÜ-Verfahren HBCI nutzen soll, wird ganz normal mit den
bekannten Arbeitsschritten angelegt. Bei der Einrichtung der [Zugangsdaten] wählen Sie dann die
Alternative [HBCI-Zugang einrichten] aus.
Anschließend wählen Sie zunächst das Medium zur Speicherung der Schlüssel durch Anklicken der
entsprechenden Option aus.
Das weitere Verfahren unterscheidet sich dabei etwas je nach Nutzung von Schlüsseldiskette oder
Chipkarte:
Alternative A: Sie wollen eine Schlüsseldiskette nutzen...
Sie geben nacheinander ein:
•
•
2004
das Laufwerk (den Laufwerksbuchstaben) für Ihre HBCI-Schlüsseldiskette
Ein Schlüsselpaar besteht aus einem Private Key und einem Public Key. Der Private Key
kann nur auf eine Diskette geschrieben werden. Daher ist im ersten Eingabefeld nur die
Eingabe von "A" oder "B" zulässig.
Der Public Key wird auf der Festplatte abgespeichert und per Datenfernübertragung zur
Bank geschickt.
das ab sofort zu nutzende Passwort (PIN / Passphrase)
Mit der PIN / Passphrase greifen Sie bei jeder Interaktion mit der Bank
(Schlüsselwechsel, Versenden eines Zahlungsauftrages, Abholen von
Kontoinformationen etc.) auf den auf der Diskette hinterlegten Private Key zu.
MC light
3-39
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten
Alternative B: Sie wollen eine Chipkarte nutzen...
•
Sie legen nach Aufforderung durch das Programm Ihre Chipkarte in den Chipkartenleser
ein.
•
Sie geben Ihre PIN / Passphrase ein.
Mit der PIN / Passphrase greifen Sie bei jeder Interaktion mit der Bank
(Schlüsselwechsel, Versenden eines Zahlungsauftrages, Abholen von
Kontoinformationen) auf den auf der Chipkarte hinterlegten bzw. noch zu hinterlegenden
Schlüssel zu.
Haben Sie eine von Ihrer Bank eine vorkonfigurierte Chipkarte erhalten, folgt eine weitere
Abfrage zur Übernahme der Daten.
Nach Auswahl und Bestätigen mit [OK] sind die entsprechenden Daten dann bereits in
der folgenden Maske der HBCI-Zugangsdaten eingetragen.
2004
MC light
3-40
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten
Nach der jeweiligen Auswahl des Schlüsselmediums und Legitimierung öffnet sich die Eingabemaske
der HBCI-Zugangsdaten:
Wenn die Zugangsdaten auf Diskette abgelegt werden können, erhalten Sie von Ihrem Kreditinstitut
ein Schriftstück, das die wesentlichen Daten für Ihren HBCI-Zugang enthält. Ein Beispiel dazu finden
Sie hier. Bei Übersendung einer Chipkarte kann dieses Schriftstück entfallen bzw. nur einen Teil der
im Beispiel enthaltenen Informationen aufweisen.
Die Ihnen mitgeteilten Daten tragen Sie in die Felder der Dialogbox ein; liegen Ihnen zusammen mit
Ihrer Chipkarte keine solchen schriftlichen Informationen vor, dann sind diese komplett auf Ihrer
Chipkarten enthalten. In diesem Fall bestätigen Sie die Dialogbox einfach über die Schaltfläche [OK].
Bitte beachten Sie ...
Der Standard-Anwender - wenn dieses Programm nicht mit aktivierter Benutzerverwaltung
betrieben wird - ist der Benutzer SYSADMIN. Die Eingabe eines Passwortes ist beim Benutzer
SYSADMIN nicht erforderlich.
Selbstverständlich können zu einem Konto auch mehrere Benutzer zugriffsberechtigt sein. In
diesem Fall müssen die entsprechenden Benutzerdaten ebenfalls hinterlegt werden und für
jeden Benutzer müssen in einem späteren Programmschritt Schlüsselpaare generiert werden.
Bei neuen Schlüsselmedien ist zunächst nur die die Schaltfläche [Schlüssel erzeugen / senden]
aktiv.
2004
MC light
3-41
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten
Tragen Sie die von den Bank mitgeteilten Angaben zu Ihrem HBCI-Zugang in die entsprechenden
Felder ein und starten Sie dann die Schlüssel-Generierung durch Betätigen der Schaltfläche
[Schlüssel erzeugen / senden].
Übrigens:
Während der Erstellung der Signier- und Chiffrierschlüssel wird gleichzeitig auch Kontakt mit
dem jeweiligen Kreditinstitut aufgenommen. Die dort vorgehaltenen Bankschlüssel, die ebenfalls
zur Kommunikation erforderlich sind, werden - sofern sie nicht schon auf der Chipkarte
gespeichert sind - abgeholt und stehen dann zur weiteren Nutzung im Programm zur Verfügung.
Nach erfolgreicher Schlüsselerstellung sind auch die weiteren Schaltflächen auf der Maske der HBCIZugangsdaten aktiv. Anschließend drucken Sie zunächst über die Schaltfläche [INI-Brief drucken]
einen Initialisierungsbrief aus, den Sie zur Freischaltung Ihres HBCI-Zuganges an die Bank schicken
müssen.
2004
MC light
3-42
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten
Bei Bedarf können Sie dann in der Maske der HBCI-Zugangsdaten über die entsprechenden
Schaltflächen Ihren [Schlüssel ändern], den [Schlüssel sperren] oder den [Schlüssel löschen].
Über die Schaltfläche [Passwort ändern] können Sie das Passwort Ihres Schlüsselmediums ändern.
Geben Sie dazu das neue Passwort in das entsprechende Feld ein. Im Feld Kontrolleingabe
wiederholen Sie Ihre Eingabe zur Sicherheit noch einmal.
2004
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3-43
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten
Beispiel: Erstzugangsbrief HBCI
Köln, den 15.12.2001
E R S T Z U G A N G S B R I E F
An
Frau Brunhilde Schmitz-Kaiser
Auf der Heide 22
50829 Köln
OMIKRON HBCI-Testbank
von-Hünefeld-Straße 55
50829 Köln
Telefon : 0221 / 59 56 99 - 0
Telefax : 0221 / 59 56 99 - 7
Sehr geehrter Kunde,
für das Einrichten eines neuen HBCI-Zugangs benötigten Sie folgende
Informationen
Benutzerkennung
KundenID
Internetadresse
UBSK0001
KBSK0001
197.88.100.120
Beiliegend erhalten Sie den INI-Brief über den öffentlichen Schlüssel
der Bank für die elektronische Signatur.
Nach erfolgreicher Initialisierung senden Sie bitte Ihren INI-Brief unterschrieben an die oben aufgeführte
Adresse, damit wir Ihren HBCI-Zugang freischalten können.
Diese Mitteilung wird nicht unterschrieben.
2004
MC light
3-44
3.2.3 HBCI-Zugang einrichten
Beispiel: INI-Brief des Kunden bei HBCI-Nutzung
Benutzername
Datum
Uhrzeit
Empfänger
Benutzerkennung
Schlüsselnummer
Schlüsselversion
HBCI-Version
JUPP
15.12.01
11:26
99120602
UBSK0001
001
001
2.01
Öffentlicher Schlüssel für die elektronische Signatur
Exponent
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01
00
00
2F
D7
3D
DD
E5
40
-
00
00
70
BC
2D
02
5B
10
00
00
30
34
E4
66
70
FD
00
00
70
6E
C8
CF
7E
74
00
00
9D
94
41
06
9C
A5
-
00
00
9E
23
CF
20
5A
00
00
00
A1
BC
0D
28
ED
30
00
00
66
B5
5C
37
56
57
00
00
99
61
BC
BE
9C
62
-
00
00
57
A3
49
BA
DA
80
00
00
A9
EB
1B
47
A1
EC
00
00
70
00
C9
E1
D0
CC
00
00
82
63
8A
17
7A
E7
Modulus
00
00
1B
07
E5
8B
1E
F1
00
00
D1
2A
D3
00
13
FD
Hash
00
00
9E
65
9C
5B
1F
02
3A F3 85 0F - BE 83 AD 76 - 2A E5
B7 4E 3B 71 - 2D 1E 8A D9 - D2 24
Hiermit wird der obige öffentliche Schlüssel für die
Elektronische Unterschrift des unter der obigen Benutzerkennung berechtigten Nutzers bestätigt.
_____________________
Ort / Datum
2004
_____________________
Unterschrift
MC light
3-45
3.2.4 HBCI+-Zugang einrichten
3.2.4 HBCI+-Zugang einrichten
+
Für die Kommunikation per HBCI (=HBCI mit PIN/TAN-Erweiterung) werden ebenfalls BPDs benötigt.
Die BPDs werden dabei von Ihnen erstellt; die notwendigen Angaben erhalten Sie über die Institute,
die diesen Kommunikationsweg anbieten. Dieses flexible Verfahren, das ohne weitere Installationen
auskommt (wie Chipkartenleser und entsprechende Treiber-Software), verbindet die Sicherheit eines
Einmalpasswortes (TAN) mit der in SSL bewährten 128 Bit-Transportverschlüsselung Ihres Browsers.
+
Sollten Sie das HBCI -Verfahren nutzen wollen, müssen Sie zunächst sicherstellen, dass
- bei der Installation das "Kommunikationsmodul HBCIPlus" installiert wurde,
- über den Menüpunkt -Verwaltung- / -DFÜ-Verwaltung- / -DFÜ-Parameter- auf der Registerkarte
Prioritäten das Verfahren "TCP/IP-Verbindung" angeklickt wurde. Auf der Registerkarte TCP/IPVerbindung ist dann einzustellen, ob die Verbindung über ein DFÜ-Netzwerk oder LAN erfolgt.
+
Ein Konto, bei dem zur Kommunikation das DFÜ-Verfahren HBCI genutzt werden soll, wird ganz
normal mit den bekannten Arbeitsschritten angelegt. Bei der Einrichtung der [Zugangsdaten] wählen
Sie die Alternative [HBCI+ Zugang einrichten] aus. Die Ihnen mitgeteilten Daten tragen Sie analog zu
HBCI in die Felder der folgenden Dialogbox ein und bestätigen anschließend mit [OK]:
+
Zusätzlich gibt es bei HBCI folgende Möglichkeiten:
2 TANs zur Übertragung von Zahlungsaufträgen benutzen?
Wenn Sie das entsprechende Kontrollkästchen markieren, wird die Übertragung von
Zahlungsaufträgen durch Eingabe einer zweiten TAN abgesichert. Der Zugriff auf die zweite
TAN ist an einen zweiten Benutzer (mit einer zweiten PIN) gebunden. Dies bedeutet, dass zur
Nutzung dieser Funktion die Benutzerverwaltung aktiviert sein muss und mindestens zwei
Benutzer eingetragen sind, die auch über die Berechtigung verfügen, einen Zahlungsauftrag zu
versenden.
In der obigen Maske muss dann die linke Spalte "MCL-Username" mit dem in der
Benutzerverwaltung hinterlegten Benutzernamen des 2. Benutzers und die "Benutzerkennung"
2004
MC light
3-46
3.2.4 HBCI+-Zugang einrichten
in der rechten Spalte ergänzt werden. (Die Benutzerkennung für den 2. Benutzer ist in der Regel
identisch mit der Benutzerkennung des 1. Benutzers.) Schließlich werden die Angaben mit [OK]
im Programmsystem gespeichert.
+
Auf der Registerkarte Kontostammdaten finden Sie beim HBCI -Zugang unterhalb der
Schaltfläche [Zugangsdaten] die Schaltfläche [TAN-Liste], über die Sie wie beim BTXVerfahren Ihre TAN-Liste(n) hinterlegen und aktivieren können. Ein gesonderter Aktivierungs+
Button in den HBCI -Zugangsdaten ist daher nicht vorhanden.
Jeder der Benutzer muss seine eigenen TANs hinterlegen, sofern er die TANs bei einer
+
Übertragung nicht manuell eingeben will (s. Kapitel 3.2.2.1: TAN-Listen pflegen (BTX und HBCI
)).
Jeder Benutzer erhält nur Zugang zu seinen eigenen TANs, d. h. der in obigem Beispiel
eingetragene Benutzer "1" erhält beim Anklicken der Schaltfläche [TAN-Liste] nur seine eigenen
TANs angezeigt. Der Benutzer "2" erhält erst dann Zugang zu seinen TANs, wenn er sich
entsprechend anmeldet und dann in den Kontostammdaten die Schaltfläche [TAN-Liste] aufruft.
Beim "Abarbeiten" der TANs im Rahmen des Zahlungsverkehrs wird die unter -Verwaltung- / Allgemeine Parameter- hinterlegte "Anzahl Mindest-TANs" für beide Benutzer beachtet.
Beim Abholen von Kontoauszügen wird nur eine PIN benötigt. Das Institut, bei dem das Konto
hinterlegt ist, gibt dabei vor, welcher Benutzer berechtigt ist, Kontoauszüge abzuholen.
TAN-Liste eines anderen Kontos mitbenutzen?
Wurde Ihnen für mehrere Konten eines Kreditinstituts nur eine TAN-Liste übergeben und ist die
TAN-Liste bei einem anderen als dem aktuellen Konto, für das Sie die Zugangsdaten festlegen
wollen, hinterlegt, markieren Sie das Kontrollkästchen entsprechend.
Aus der Auswahlliste hinter „Konto der TAN-Liste“ wählen Sie anhand der ”sprechenden
Bezeichnung” dasjenige Konto aus, zu dem bereits eine TAN-Liste hinterlegt ist, die auch vom
aktuellen Konto mitbenutzt werden soll. Die zu diesem Konto gehörige Bankparameterdatei wird
in dem darunter stehenden Feld angezeigt, das von Ihnen nicht editiert werden kann.
+
In der Maske der HBCI -Zugangsdaten können Sie über die Schaltfläche [PIN ändern] die PIN (= das
+
Passwort) für Ihren HBCI -Zugang ändern. Geben Sie dazu das neue Passwort in das entsprechende
Feld ein. Im Feld Kontrolleingabe wiederholen Sie Ihre Eingabe zur Sicherheit noch einmal.
+
Bei Bedarf können Sie analog dazu in der Maske der HBCI -Zugangsdaten über die entsprechenden
Schaltflächen Ihre [PIN sperren] oder die [PIN-Sperre aufheben]. Weiterhin können Sie eine neue
[TAN-Liste anfordern] oder eine bestehende [TAN-Liste sperren]. Über die Schaltfläche
[Verbrauchte TANs] können Sie bereits verwendete TANs anzeigen lassen.
Nach Drücken der genannten Schaltflächen müssen Sie sich zunächst durch Eingabe Ihrer PIN (=
ihres Zugangs-Passwortes) legitimieren.
2004
MC light
3-47
3.2.4 HBCI+-Zugang einrichten
Jede der Aktionen müssen Sie durch Eingabe einer TAN autorisieren.
Ergebnisse der Aktionen werden jeweils in einem Meldungsfenster angezeigt, z. B.:
2004
MC light
3-48
3.2.4 HBCI+-Zugang einrichten
+
Schließlich bestätigen Sie Ihre Angaben in der Maske zu den HBCI -Zugangsdaten über die
Schaltfläche [OK].
Wie wird eine Zahlung bei Absicherung durch eine zweite TAN verschickt?
Für den 1. Benutzer ändert sich nichts, d. h. er wird beim Anklicken der Schaltfläche [Bestand
senden] nach seiner PIN (und TAN) gefragt (vgl. Kapitel 5.6: Bestand senden).
Sobald der 1. Benutzer die Eingabe seiner PIN mit [OK] bestätigt hat, geht ein weiteres
Dialogfenster auf und der 2. Benutzer wird aufgefordert, sich mit seinem Benutzernamen
anzumelden und mit seiner PIN einzutragen.
Sofern für jeden der Benutzer die Tanliste gefüllt ist und noch eine genügende Anzahl TANs
enthält, erfolgt keine Abfrage nach manueller TAN-Eingabe. Sind beide oder auch nur eine
Tanliste nicht ausreichend gefüllt, erscheint das benutzerabhängige Fenster zu manuellen TANEingabe. Geben Sie eine gültige TAN ein und bestätigen Sie mit [OK].
Erst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, werden die Zahlungsaufträge verschickt.
2004
MC light
3-49
3.2.5 FTAM-Zugang einrichten
3.2.5 FTAM-Zugang einrichten
FTAM (File Transfer Access Method) ist ein standardisiertes Verfahren zur Übertragung beliebiger
Dateien. FTAM erlaubt einen Zugriff auf Inhalt und Attribute einer Datei auf einem über ein Netz
erreichbaren offenen System. MCFTAM steht für MultiCash FTAM und bezeichnet die FTAMEigenentwicklung von Omikron.
Zur Nutzung eines Kontos mit dem Kommunikationsverfahren FTAM ist
1)
eine Initialisierung des Kontos
2)
eine Elektronische Unterschrift
erforderlich. Daher gibt es auch zwei verschiedene Wege, ein Konto für die Nutzung von FTAM
vorzubereiten.
Alternative 1:
Zunächst pflegen Sie ein Konto in die Kontostammdatenbank ein (s. Kapitel 3.1: Konten
anlegen) und ordnen ihm über die Schaltfläche [Zugangsdaten] den Kommunikationsprozess
MCFTAM zu. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie weiter unten.
Wichtig ist ...
Da für den Benutzer, der Zugriff auf dieses Konto haben soll, noch kein Schlüsselpaar für die
Elektronische Unterschrift (vgl. Kapitel 2.3.9) vorliegt, wird dieses im Rahmen der
Kontoeinrichtung erzeugt. Der Ausdruck des Initialisierungsbriefes erfolgt ebenfalls hier.
Mit Anklicken der Schaltfläche [Initialisierung] wird der zur Initialisierung des Kontos
erforderliche "Initialisierungsauftrag" erstellt, der dann zusammen mit dem gerade erstellten
"Public Key" des Schlüsselpaares an das Rechenzentrum gesandt wird.
Alternative 2:
Sie erstellen zunächst für den Benutzer über den Menüpunkt –Verwaltung- / -DFÜ-Verwaltung- /
-EU-Schlüsselpaar generieren/versenden- das benutzerabhängige Schlüsselpaar (vgl. Kapitel
2.3.9.1). Dabei versenden Sie das Schlüsselpaar jedoch nicht, da Sie ja noch keinzugehöriges
Konto mit entsprechender Bankparameterdatei angelegt haben. Der Ausdruck des
Initialisierungsbriefes erfolgt nach der Erstellung des Schlüsselpaares.
Anschließend pflegen Sie ein Konto in die Kontostammdatenbank ein (s. Kapitel 3.1: Konten
anlegen) und ordnen ihm über die Schaltfläche [Zugangsdaten] den Kommunikationsprozess
MCFTAM zu. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie weiter unten.
Wichtig ist ...
Da für den Benutzer, der Zugriff auf dieses Konto haben soll, bereits ein Schlüsselpaar für die
Elektronische Unterschrift vorliegt, erfolgt kein Aufruf des Assistenten für die
Schlüsselerzeugung und auch kein Ausdruck eines Initialisierungsbriefes.
Mit Anklicken der Schaltfläche [Initialisierung] wird der zur Initialisierung des Kontos
erforderliche "Initialisierungsauftrag" erstellt, der dann zusammen mit dem zuvor separat
erstellten "Public Key" des Schlüsselpaares an das Rechenzentrum gesandt wird.
Bei Nutzung von FTAM müssen Sie für jede Bank, mit der Sie mittels FTAM kommunizieren möchten,
eine gesonderte Bankparameterdatei erzeugen. Im Gegensatz zu ZVDFÜ/MCFT erhalten Sie bei
FTAM keine BPD von Ihrer Bank, wohl aber die notwendigen Informationen in Papierform.
Nach Drücken der Schaltfläche [MCFTAM-Zugang einrichten] öffnet sich die Maske zur Editierung
der FTAM-Zugangsdaten.
2004
MC light
3-50
3.2.5 FTAM-Zugang einrichten
Dort stehen Ihnen die folgenden Felder zur Verfügung:
In das Feld "Bezeichnung der Bankparameterdatei" tragen Sie eine aussagekräftige
Bezeichnung der Bankparameterdatei (BPD) ein. Im weiteren Programmverlauf wird diese
Bezeichnung immer anstelle des Dateinamens der BPD verwendet.
Verbindungsinformationen der Bank:
Die erforderlichen Angaben zur Konfiguration der oben aufgeführten Feldern werden Ihnen von
Ihrer Bank mitgeteilt.
•
•
ISDN NUA
ISDN Wählbefehl (z. B. für Nebenstellenanlage, Provider-Vorwahl)
Sollte zur Anwahl des Kreditinstituts die Eingabe einer Amtsholung über "0", "9" bzw. die
telefonanlagenabhängige Kennung erforderlich sein, so ist diese zusätzlich im Feld" ISDN
Wählbefehl" einzutragen
Angaben zur Verschlüsselung (momentan noch nicht möglich):
Unter "Angaben zur Verschlüsselung" finden Sie Angaben dazu, ob die kundenseitige oder
die bankseitige Verschlüsselung in Betrieb genommen wurde und welcher Schlüssel für die
Verschlüsselung gewählt wurde. Wurde keine Verschlüsselung zwischen Kunde und Bank
vereinbart, befinden sich die Statusangaben auf: "Keine kundenseitige bzw. bankseitige
Verschlüsselung". Nach Einstellung der Auftragsarten VPK bzw. VPB in die entsprechenden
DADs finden Sie hier die Statusangaben "Kundenseitige bzw. bankseitige Verschlüsselung
vorbereitet". Nach erfolgreichem Austausch der Schlüssel ändern sich die Angaben auf
"Kundenseitige bzw. bankseitige Verschlüsselung aktiviert".
Informationen zur Bank:
Die bankseitig definierte Kunden-ID dient bei allen DFÜ-Aufträgen der Identifizierung des
Kunden. Der Bankrechner akzeptiert Ihre DFÜ-Aufträge nur, wenn Sie bei Ihrer Bank über eine
Kunden-ID verfügen.
Den Hostnamen bekommen ebenfalls von Ihrer Bank mitgeteilt.
Das Feld "Bankparameter" wird vom Programm vorgebelegt mit "A3BFNJNNN". Dieser Eintrag
muss entsprechend den per Formbrief mitgeteilten bankspezifischen Vorgaben abgeändert
werden. Informationen zur Struktur der Bankparameter finden Sie in Kapitel 3.2.1:
ZVDFÜ/MCFT-Zugang einrichten.
Zuordnungen Interner Benutzer und Teilnehmernummer bei der Bank:
Zusätzlich zur Kunden-ID legen Sie interne und externe Namen für die einzelnen Anwender fest,
die mit der jeweiligen BPD arbeiten dürfen.
2004
MC light
3-51
3.2.5 FTAM-Zugang einrichten
Die bankseitig definierten "externen Namen" erhalten Sie vom Serviceberater Ihrer Bank. Jeder
Kunden-ID können mehrere externe Namen zugeteilt werden.
Die externen Namen können von Ihnen bestimmten Benutzern zugeteilt werden. Unter "interner
Name" können Sie über ein Listenfeld aus den im Menüpunkt -Benutzer- definierten
Benutzernamen wählen. Wird MC light ohne Benutzerverwaltung genutzt, steht nur der
Standardbenutzer "SYSADMIN" zur Auswahl zur Verfügung.
Nur die unter "interner Name" eingetragenen Benutzer, denen ein "externer Name" zugeteilt
wurde, können Daten via FTAM mit einer Bank austauschen.
Nach dem automatischen Abholen entsprechender Daten wird in das Feld "U(nterschrifts)Klasse diejenige Unterschriftsklasse eingetragen, die auf Bankseite für Sie definiert wurde:
N
E
A
B
keine Unterschrift erforderlich
Berechtigung zur Einzelunterschrift bis zum Höchstbetrag
Berechtigung zur Erstunterschrift mit beliebiger EU-Berechtigung bis zum
Höchstbetrag
Berechtigung nur zur Zweitunterschrift bis zum Höchstbetrag
Zum Abschluss werden die Einstellungen durch Bestätigung über die Schaltfläche [OK] in die jeweilige
Bankparameterdatei übernommen. Der Name der BPD wird auf der linken Seite unterhalb des Feldes
"DFÜ vorbereitet", welches jetzt markiert ist, angezeigt. Unterhalb der Schaltfläche [Zugangsdaten]
finden Sie nun die Schaltflächen [DFÜ-Passwort ändern] und [Initialisierung].
Über die Schaltfläche [DFÜ-Passwort ändern] können Sie ein bestehendes DFÜ-Passwort
ändern. Jeder Benutzer kann dazu aus einer Liste der externen Namen ausgewählt werden. Sie
geben unter dem alten Passwort einfach das neue Passwort ein. Da die Passworteingabe
verdeckt erfolgt, d. h. jeder Tastendruck durch ein * (Sternchen) dargestellt wird, müssen Sie die
Passworteingabe zur Sicherheit wiederholen.
2004
MC light
3-52
3.2.5 FTAM-Zugang einrichten
Sie bestätigen anschließend Ihre Eingaben mit <Return> oder durch Anklicken von [OK].
Die Initialisierung Ihres FTAM-Zuganges erfolgt über die Schaltfläche [Initialisierung].
Obwohl einige Institute die Durchführung einer FTAM-Kommunikation ohne Elektronische
Unterschrift (= EU) aus Vereinfachungsgründen empfehlen, gehört zur korrekten FTAMÜbertragung eine "Elektronische Unterschrift". Zur Nutzung der Elektronischen Unterschrift im
Rahmen von FTAM-(und MCFT-) Übertragungen ist die Installation des Zusatzmoduls
"Elektronische Unterschrift" erforderlich.
Sofern für den angemeldeten Benutzer (bei nicht aktivierter Benutzerverwaltung ist der
Standard-Benutzer intern immer SYSADMIN).
•
noch keine Schlüssel für die Elektronische Unterschrift gebildet wurden, erfolgt
automatisch der Aufruf des EU-Assistenten. Folgen Sie den Anweisungen des EUAssistenten.
Beachten Sie bitte...
dass bei Kreditinstituten / Rechenzentren, die die Durchführung der Initialisierung
zusammen mit der Übersendung des öffentlichen Schlüssels unbedingt in einer
DFÜ benötigen, das "Häkchen" bei "Schlüsselpaar versenden" (= StandardBelegung) entfernt werden muss.
Nach der Generierung des Schlüsselpaares wird der öffentliche Teil ("Public Key") des
Schlüssel bei der Initialisierung direkt mit versandt.
•
bereits Schlüssel für die Elektronische Unterschrift gebildet wurden (entweder über den
Menüpunkt -Verwaltung- / -DFÜ-Verwaltung- / -EU-Schlüsselpaar generieren / versendenoder im Zusammenhang mit der Initialisierung eines anderen Kontos), so wird der
öffentliche Teil des Schlüssels bei der Initialisierung direkt mit versandt.
Folgen Sie auch hier den Anweisungen des EU-Assistenten.
Das Start-Passwort ist in der Maske zur Erstinitialisierung vorbelegt mit "start". Sofern der vom
Kreditinstitut übermittelte Formbrief ein anderes Start-Passwort enthält, muss die Vorbelegung
überschrieben werden. Das Feld "DFÜ-Passwort" nimmt das Passwort auf, dass Sie ab sofort
bei der Durchführung einer FTAM-Kommunikation für das aktuelle Konto verwenden möchten.
Da die Passworteingabe hier verdeckt erfolgt, d. h. jeder Tastendruck durch ein * (Sternchen)
dargestellt wird, müssen Sie zur Kontrolle die Passworteingabe wiederholen.
Anschließend bestätigen Sie Ihre Eingaben mit [OK].
2004
MC light
3-53
3.2.5 FTAM-Zugang einrichten
(Sollte nach dem "OK" zur Durchführung der Initialisierung der Hinweistext "Es wurde kein DFÜVerfahren ausgewählt" erscheinen, so fehlt das entsprechende "Häkchen" beim Eintrag "ISDN"
im Menüpunkt -Verwaltung- / -DFÜ-Verwaltung- / -DFÜ-Parameter").
Es wird ein "INI"-Auftrag erstellt und an das Rechenzentrum / Kreditinstitut geschickt.
Sollte der Auftrag nicht ordnungsgemäss ausgeführt werden, so ist im
"Datenfernübertragungsprotokoll", das über den Menüpunkt -Verwaltung- / -Protokolle- / Ansehen- aufgerufen werden kann, ein entsprechender Hinweis zu finden.
2004
MC light
3-54
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 4
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 4
Seite
4 Hilfsdatenbanken pflegen.................................................................................................4-2
4.1 Empfängerdaten .............................................................................................................4-3
4.1.1 Empfängerdaten Inland...............................................................................................4-4
4.1.1.1 Registerkarte Empfänger.........................................................................................4-5
4.1.1.2 Registerkarte Zusatzinformationen ........................................................................4-7
4.1.2 Empfängerdaten Ausland ...........................................................................................4-8
4.1.2.1 Registerkarte Empfänger (Ausland) .....................................................................4-10
4.1.2.2 Registerkarte Bank.................................................................................................4-12
4.1.3 Einlesen von Textdateien .........................................................................................4-14
4.2 Bankleitzahlen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus) .....................................4-16
4.3 Devisen (nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig) ...............................4-18
4.4 Länder (nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig) .................................4-20
2004
MC light
4-1
4 Hilfsdatenbanken pflegen
4 Hilfsdatenbanken pflegen
Zur Pflege von Hilfsdatenbanken- ist kein Icon vorhanden. Die entsprechenden Hilfsdatenbanken
erreichen Sie über das Menü –Datei-.
In den Hilfsdatenbanken sind Angaben hinterlegt, auf die Sie während der Erfassung eines
Zahlungsauftrages zurückgreifen können. Die Daten der Hilfsdatenbanken stehen Ihnen in den
Eingabefeldern zur Verfügung, bei denen Sie durch Anklicken des [?] eine Selektionsliste öffnen
können.
In der Regel steht Ihnen die Hilfsdatenbank
-
Empfängerdaten Inland, im Expertenmodus auch noch die Hilfsdatenbank
Bankleitzahlen
zur Verfügung.
Sind auch Auslandszahlungen zulässig, stehen Ihnen darüber hinaus die folgenden Hilfsdatenbanken
zur Verfügung:
-
2004
Empfängerdaten Ausland sowie
Devisen und
Länder
MC light
4-2
4.1 Empfängerdaten
4.1 Empfängerdaten
Die Empfängerdatenbank enthält alle Empfänger, die Sie für den Inlandszahlungsverkehr benötigen
benötigen (die Empfängerdaten Inland). Ist für Sie auch das Modul Auslandszahlungsverkehr
freigeschaltet, steht Ihnen eine zweite Datenbank für die Empfängerdaten Ausland zur Verfügung
In der Regel wird die Empfängerdatenbank bei der Erfassung von Zahlungsaufträgen bzw. beim
Einlesen von DTAUS-Dateien gepflegt.
Immer wenn Sie vor Abspeichern eines Zahlungsauftrages die Abfrage "Soll der Empfänger in die
Empfängerdatenbank übernommen werden?" durch Anklicken von [Ja] beantworten, wird diese um
einen weiteren Eintrag ergänzt.
Ergibt sich einmal die Notwendigkeit, die Empfängerdatenbank mit neuen Einträgen bereits im voraus
zu füllen oder überalterte Einträge zu löschen, kann dies über den Menüpunkt -Datei- / Empfängerdaten- erfolgen.
Darüber hinaus können Sie aus anderen Systemen in Textdateien abgespeicherte
Empfängerdaten übernehmen, wenn diese Textdateien eine bestimmte Struktur aufweisen.
Zur Aufnahme solcher externen Empfängerdaten steht Ihnen im Menü -Datei- der
Menüpunkt -Einlesen von Empfängerdaten - zur Verfügung. Mehr zu diesem Menüpunkt und
der notwendigen Struktur der Textdateien erfahren Sie in Kapitel 4.1.3: Einlesen von
Textdateien.
2004
MC light
4-3
4.1.1 Empfängerdaten Inland
4.1.1 Empfängerdaten Inland
Nach der Auswahl des Menüpunktes -Datei- / -Empfängerdaten- öffnet sich eine Datenbankübersicht,
die alle in der Hilfsdatenbank gespeicherten Empfänger mit den wichtigsten Angaben enthält. In dieser
Liste bewegen Sie sich mit den Richtungstasten "unten" bzw. "oben" sowie <Bild ab> / <Bild auf>.
Alternativ dazu können Sie auch die Bildlaufleiste am rechten Fensterrand betätigen.
Alle im System bereits gespeicherten Empfänger werden in einer Liste mit Name, Bankleitzahl und
Kontonummer angezeigt. Über die Schaltfläche [Zusatzinformationen] lassen sich oberhalb der
Datensatzliste weitere Informationen wie der zur Bankleitzahl gehörige Bankname, die bereits
hinterlegten Verwendungszwecke, Debitoren-/Kreditoren-Nummer sowie Skonto anzeigen.
Um einen Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag durch
Cursorpositionierung und bestätigendes <Return>, einen Doppelklick oder mit der rechten Maustaste
und einem Klick auf -Detailanzeige- aus.
Der ausgewählte Datensatz wird in einer Dialogbox angezeigt und kann verändert bzw. gelöscht
werden. Mittels der Schaltflächen [<], [>] können Sie zu weiteren Empfängern blättern. Die Felder in
der Dialogbox Empfängerdaten entsprechen denen in der Eingabemaske für einen neuen
Begünstigten, die im folgenden beschrieben wird.
Zur Neuaufnahme eines Eintrages wählen Sie in der Datenbankübersicht die Funktion [Neuer
Empfänger] an. Dort stehen dann zwei Registerkarten für die Eingabe zur Verfügung:
4.1.1.1
4.1.1.2
2004
Registerkarte Empfänger
Registerkarte Zusatzinformationen
MC light
4-4
4.1.1.1 Registerkarte Empfänger
4.1.1.1 Registerkarte Empfänger
Empfängerdaten:
Name
Der Empfängername darf maximal 27 Zeichen lang sein. Diese Restriktion ergibt sich aus den
Vorgaben für das im Inlandszahlungsverkehr benötigte DTAUS-Dateiformat.
Der eingegebene Empfängername muss eindeutig sein. Befindet sich bereits ein Empfänger mit
identischem Namen in der Datenbank, wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.
Bankleitzahl / Kontonummer
Sie tragen die Bankverbindung des Empfängers mit Kontonummer und Bankleitzahl ein.
Aufgrund der eingetragenen Bankleitzahl wird das Feld ”Name der Bank” gefüllt. Bei der
Eingabe der Bankverbindung können Sie auf die "Bankleitzahlensuche" zurückgreifen.
Informationen zur "Bankleitzahlensuche" enthält Kapitel 5.2: "Inlandszahlungsaufträge erfassen".
Die Bankleitzahlen-Tabelle enthält für jedes Kreditinstitut genau einmal eine Bankleitzahl.
Zweigstellen / Filialen mit identischer Bankleitzahl werden nicht gesondert aufgeführt. Wir haben
uns für eine verkürzte Tabelle entschieden, weil in der Regel auf den Rechnungsformularen, die
die Grundlage für einen Überweisungsauftrag bilden, die Bankleitzahl mit angegeben ist, und es
deshalb nur in Ausnahmefällen erforderlich ist, nach einer Bankleitzahl zu suchen.
Aber ...
wenn Sie Wert auf eine Bankleitzahlen-Tabelle legen, in der JEDE Zweigstelle / Filiale
eines Kreditinstituts mit der entsprechenden Bankleitzahl aufgeführt ist, fordern Sie bitte
bei Ihrem ServiceBerater die Diskette "BLZ-Tabelle" an. Die erweiterte BankleitzahlenTabelle benötigt ca. 1,5 MB Festplattenplatz.
Adresse:
Adresse
Hier tragen Sie die Adresse des Empfängers mit zweiter Zeile zur evtl. Ergänzung des Namens,
Straße und Ort ein.
2004
MC light
4-5
4.1.1.1 Registerkarte Empfänger
Verwendungszwecke:
Verwendungszwecke
Für den Empfänger können Sie im voraus zwei Verwendungszweckzeilen belegen. Diese
Verwendungszwecke werden bei der Erfassung einer Zahlung für diesen Empfänger in das
Überweisungsformular übernommen.
Soll zu einem bereits erfassten Empfänger eine weitere Bankverbindung erfasst werden, so klicken Sie
in der Datenbankübersicht der doppelt auf den entsprechenden Empfänger. Im Funktionsbereich der
sich öffenenden Dialogbox klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche [Kopieren].
Es öffnet sich eine Maske, in der Sie für den bestehenden Empfänger eine weitere Bankverbindung
eingeben können. Geben Sie dazu "Bankleitzahl" und "Kontonummer" ein. Das Feld "Bankname" wird
automatisch gefüllt.
Anschließend bestätigen Sie Ihre Eingaben mit [OK].
Der Hinweis über das Einfügen eines neuen Datensatzes bestätigen Sie ebenfalls mit [OK].
2004
MC light
4-6
4.1.1.2 Registerkarte Zusatzinformationen
4.1.1.2 Registerkarte Zusatzinformationen
Das Feld Name wird von der Registerkarte Empfänger übernommen und ist bereits belegt.
Interne Daten:
Kontoklasse
Ordnen Sie einem Empfänger eine Kontoklasse zu, können nur diejenigen Benutzer auf diesen
Empfänger zugreifen, die über dieselbe Kontoklasse verfügen bzw. die Kontoklasse ”0”
aufweisen. Mehr zur Kontenklasse erfahren Sie in Kapitel 7.4.1: Registerkarte Benutzer).
Debitoren- / Kreditorennummer
Die ”Debitoren- / Kreditorennummer” kann anstelle des Empfängernamens bei der Erfassung
eines Zahlungsauftrages eingegeben werden bzw. es kann bei der Zahlungserfassung gezielt
nach der Debitoren- / Kreditorennummer gesucht werden. Die Auswahl über die Debitoren- /
Kreditorennummer steht nur dann zur Verfügung, wenn auf der Registerkarte Allgemein der
dazu erforderliche Parameter Kreditoren-/ Debitoren-Nr. bei Empfängerauswahl gesetzt ist.
Interne Anmerkung
Zur Identifikation eines Empfängers kann weiterhin die in der jeweiligen Finanzbuchhaltung
verwendete ”interne Anmerkung” zusätzlich eingegeben werden.
Skonto in %
Der hier hinterlegte Skontobetrag wird bei der Erfassung eines Auftrages für diesen Empfänger
automatisch in die Überweisungsmaske eingetragen; die Berechnung des Skontobetrages muss
jedoch in der nach der Eingabe des Brutto-Zahlbetrages sofort geöffneten Berechnungsmaske
mit [OK] bestätigt werden.
Über die Schaltfläche [Speichern] erfolgt die Abspeicherung des neuen Empfängers in der
Empfängerdatenbank.
2004
MC light
4-7
4.1.2 Empfängerdaten Ausland
4.1.2 Empfängerdaten Ausland
(Menüpunkt ist nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig sind)
Die Empfängerdatenbank Ausland enthält alle Empfänger, die Sie für den Auslandszahlungsverkehr
benötigen. Getrennt davon werden in einer gesonderten Datenbank die Inlandslandsempfänger
erfasst. Mehr zu den Inlandsempfängern erfahren Sie in Kapitel 4.1.1: Empfängerdaten Inland.
In der Regel wird die Empfängerdatenbank Ausland bei der Erfassung von
Auslandszahlungsaufträgen bzw. beim Einlesen von DTAZV-Dateien gepflegt.
Immer wenn Sie vor Abspeichern eines Zahlungsauftrages die Abfrage "Soll der Empfänger in die
Empfängerdatenbank übernommen werden? " durch Anklicken von [Ja] beantworten, wird diese um
einen weiteren Eintrag ergänzt.
Ergibt sich einmal die Notwendigkeit, die Empfängerdatenbank mit neuen Einträgen bereits im voraus
zu füllen oder überalterte Einträge zu löschen, kann dies über den Menüpunkt -Datei- / Empfängerdaten Ausland- erfolgen.
Die Hilfsdatenbank nimmt Name, Adresse und Bankverbindung der Begünstigten auf.
Nach der Auswahl des Menüpunktes -Datei- / -Empfängerdaten Ausland- öffnet sich eine
Datenbankübersicht, die alle in der Hilfsdatenbank gespeicherten Empfänger mit den wichtigsten
Angaben enthält. In dieser Liste bewegen Sie sich mit den Richtungstasten "unten" bzw. "oben" sowie
<Bild ab> / <Bild auf>. Alternativ dazu können Sie auch die Bildlaufleiste am rechten Fensterrand
betätigen.
Alle im System bereits gespeicherten Empfänger werden in einer Liste mit Name, Swiftadresse und
Kontonummer angezeigt. Über die Schaltfläche [Zusatzinformationen] lassen sich oberhalb der
Datensatzliste
•
•
•
•
die ggfs. eingetragene Kundennummer
die ggfs. hinterlegten Debitoren -/ Kreditoren -Nummer
Ort und Land des Empfängers
Name und Land der Bank
einblenden.
Um einen Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag durch
Cursorpositionierung und bestätigendes <Return>, einen Doppelklick oder mit der rechten Maustaste
und einem Klick auf -Detailanzeige- aus.
Der ausgewählte Datensatz wird in einer Dialogbox angezeigt und kann verändert bzw. gelöscht
werden. Mittels der Schaltflächen [<], [>] können Sie zu weiteren Begünstigten blättern. Die Felder in
der Dialogbox Begünstigte entsprechen denen in der Eingabemaske für einen neuen Begünstigten, die
im folgenden beschrieben wird.
2004
MC light
4-8
4.1.2 Empfängerdaten Ausland
Zur Neuaufnahme eines Eintrages wählen Sie in der Datenbankübersicht die Funktion [Neuer
Empfänger] an. Dort stehen dann zwei Registerkarten für die Eingabe zur Verfügung:
4.1.2.1
4.1.2.2
2004
Registerkarte Empfänger (Ausland)
Registerkarte Bank
MC light
4-9
4.1.2.1 Registerkarte Empfänger (Ausland)
4.1.2.1 Registerkarte Empfänger (Ausland)
Empfängeradresse:
Name
Der Empfängername darf maximal 35 Zeichen lang sein. Diese Restriktion ergibt sich aus den
Vorgaben für das im Auslandszahlungsverkehr benötigte DTAZV-Dateiformat.
Der eingegebene Empfängername muss eindeutig sein. Befindet sich bereits ein Empfänger mit
identischem Namen in der Datenbank, wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.
Eine zweite Zeile mit ebenfalls max. 35 Zeichen steht zur Aufnahme von Ergänzungen zum
Empfängernamen zur Verfügung.
Straße / Ort / Land
Sie tragen die Adresse des Empfängers mit Straße, Ort und Land ein. Das Land muss mit dem
Länder-ISO-Code belegt werden, wobei Sie auf die Angaben der Länder-Datenbank
zurückgreifen können. Hinweise zur Länder-Datenbank finden Sie in Kapitel 4.4: Hilfsdatenbank
Länder.
Verwendungszwecke:
Verwendungszwecke
Für den Empfänger können Sie im voraus zwei Verwendungszweckzeilen belegen. Diese
Verwendungszwecke werden bei der Erfassung einer Zahlung für diesen Empfänger in das
Überweisungsformular für den Auslandszahlungsverkehr übernommen.
2004
MC light
4-10
4.1.2.1 Registerkarte Empfänger (Ausland)
Interne Daten:
Kundennummer
Debitoren- / Kreditoren-Nummer
Das Ausfüllen dieser beiden Felder ist nicht unbedingt erforderlich.
Wenn Sie jedoch bei der Auftragserfassung statt über den Empfängernamen über die
Debitoren- / Kreditoren-Nummer eine Auswahl treffen wollen, müssen Sie hier die
entsprechenden Angaben hinterlegen.
Die Auswahl über die Debitoren- / Kreditorennummer steht nur dann zur Verfügung , wenn in
den -Allgemeinen Parametern- auf der Registerkarte Allgemein der dazu erforderlicheParameter
Kreditoren-/Debitoren-Nr. bei Empfängerauswahl gesetzt ist.
Kontoklasse
Ordnen Sie einem Empfänger eine Kontoklasse zu, können nur diejenigen Benutzer auf diesen
Empfänger zugreifen, die über dieselbe Kontoklasse verfügen bzw. die Kontoklasse ”0”
aufweisen. Mehr zur Kontoklasse erfahren Sie in Kapitel 7.4.1: Registerkarte Benutzer).
2004
MC light
4-11
4.1.2.2 Registerkarte Bank
4.1.2.2 Registerkarte Bank
Das Feld Empfängername wird von der Registerkarte Empfänger übernommen und ist bereits belegt.
Die Bankdaten identifizieren die Bankverbindung des Begünstigten. Zunächst ist dort das Feld
"Swiftadresse" zu füllen.
Swiftadresse der Empfängerbank
Die Swiftadresse einer Bank entspricht in etwa der Ihnen aus dem Inlandszahlungsverkehr
bekannten Bankleitzahl. Die Swiftadresse ist in der Regel 11stellig und besteht aus einer
Kombination von Buchstaben und Ziffern, wobei die erste Stelle immer mit einem Buchstaben
belegt ist.
Ist die Swiftadresse der Empfängerbank nicht bekannt, muss stattdessen die komplette Adresse
hinterlegt werden.
Bankdaten:
Name / Straße / Ort
Auf die Hinterlegung des Banknamens und der Bankadresse kann verzichtet werden, wenn Sie
zuvor die Swiftadresse eingetragen haben. Ansonsten ist hier die Bankbezeichnung und die
komplette Bankadresse einzugeben.
Beachten Sie bitte:
Einige Institute verlangen die Angabe von Swiftadresse UND Bankname / Bankadresse
der ausländischen Bank. In diesem Fall ist das Programm so vorkonfiguriert, dass Sie
einen gültigen Zahlungsauftrag nur erfassen können, wenn diese Informationen
vollständig hinterlegt werden.
Für die Aufnahme des Namens der Bank stehen 2 Zeilen zur Verfügung; für Straße und Ort
(einschließlich Postleitzahl, ZIPCode u. ä.) jeweils 1. Ist Ihnen z. B. der Straßenname nicht
bekannt, tragen Sie stattdessen hier z. B. "Postfach" bzw. "P.O. Box" ein. Dies genügt dann den
Anforderungen zur Hinterlegung der kompletten Adresse.
2004
MC light
4-12
4.1.2.2 Registerkarte Bank
Land
Auf die Hinterlegung des Banklandes kann ebenfalls verzichtet werden, wenn Sie zuvor die
Swiftadresse eingetragen haben.
Das Land, in dem die Begünstigtenbank ansässig ist, belegen Sie mit dem entsprechenden
Länder-Code aus der Hilfsdatenbank Länder. Rufen Sie dazu über das [?] die Auswahlliste auf.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, den Länder-Code manuell einzugeben sowie ein neues
Land durch Eingabe eines noch nicht vorhandenen Länder-Codes, Bestätigen mit <TAB> und
Ausfüllen der Eingabemaske zu erfassen.
Kontonummer / IBAN
Zur Vervollständigung der Angaben geben Sie die Kontonummer des Auslandsempfängers ein.
Dies kann im Gegensatz zu den in Inlandszahlungsverkehr verwendeten Kontonummern auch
Sonderzeichen und Buchstaben enthalten. Zur Eingabe der Kontonummer stehen Ihnen max.
34 Stellen zur Verfügung. Auch diese Begrenzung ergibt sich auch den Vorschriften für die
Erstellung von Auslandszahlungsaufträgen nach DTAZV-Format.
Mit dem Kontrollkästchen "IBAN-Kontonummer" können Sie das Konto des Empfängers als
IBAN-Konto (IBAN = International Bank Account Number) kennzeichnen.
Bei markiertem Kästchen erfolgt eine Prüfung auf korrekte Eingabe der IBAN-Kontonummer.
Die maximal 34-stellige IBAN-Kontonummer hat folgende Struktur:
ccppbbbbbbbbbbaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
c = ISO-Ländercode
p = Prüfziffern
b = lokale Bankkennung
a = Kontonummer
(2 Stellen alphanumerisch)
(2 Stellen numerisch)
(max. 10 Stellen alphanumerisch)
(max. 20 Stellen alphanumerisch)
Die Kontonummer muss manuell eingegeben werden.
Beim Anlegen eines AZV-Empfängers wird die formale Richtigkeit von Swiftadresse / BIC und
IBAN geprüft.
Wird eine korrekte Swiftadresse / BIC eingetragen, so wird das Bankland mit dem ISOLändercode aus Stelle 5 + 6 der Swiftadresse / des BIC vorbelegt.
Ist das "Häkchen" bei "IBAN" gesetzt, so erfolgt eine Prüfung der IBAN anhand der IBAN.INI, die
sich nach der Installation im Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT) befindet. Die ersten beiden Zeichen
der IBAN sind identisch mit dem ISO-Ländercode aus der Swiftadresse / BIC.
Ausnahmen:
Für die Färöer-Inseln und Grönland erhält die IBAN das Länderkürzel "DK"; die
Swiftadresse / BIC darf jedoch als Länderkennung "FO" bzw. "GL" enthalten.
Für Martinique, Réunion, Frz. Guyana und Guadeloupe enthält die IBAN das Länderkürzel
"FR"; die Swiftadressen / BICs dürfen jedoch die Länderkennungen MQ, RE, GF bzw. GP
enthalten.
Über die Schaltfläche [Speichern] erfolgt die Abspeicherung des neuen Empfängers in der
Empfängerdatenbank Ausland.
2004
MC light
4-13
4.1.3 Einlesen von Textdateien
4.1.3 Einlesen von Textdateien
Über diese Funktion können die Hilfsdatenbanken mit extern erfassten Daten gefüllt werden.
Voraussetzung dafür ist, dass
-
eine entsprechende Steuerdatei mit der Extension ".WVD" im Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT (vgl.
Kapitel 2.5.1: Exportdateien pflegen)
und
-
eine Textdatei (ASCII-Datei) gleichen Namens mit der Extension ".TXT" und einem der
Steuerdatei entsprechenden Aufbau im Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT
vorliegen.
In einem ersten Arbeitsschritt sucht das Programm im Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT nach Dateien mit
der Extension ".WVD", in denen der Aufbau der einzulesenden Textdateien festgehalten ist. Die
gefundenen Dateien werden in einem Auswahlfenster angezeigt. Mit Cursorpositionierung und
bestätigendem <Return>, durch Anklicken und Drücken von [OK] bzw. durch Doppelklick wählen Sie
diejenige WVD aus, auf die beim Einlesevorgang zugegriffen werden soll.
Wenn Sie bei der Pflege der Steuerdatei auf der Registerkarte Allgemein den Parameter "Name der
Ausgabe- bzw. Einlesedatei abfragen" markiert haben, wird an dieser Stelle zusätzlich ein
Auswahlfenster eingeblendet, in dem Sie explizit die Einlesedatei (*.TXT) auswählen können.
Sie wählen diejenige Einlesedatei aus, die z. B. in die Empfängerdatenbank Inland eingelesen werden
soll und klicken auf die Schaltfläche [Öffnen].
Erst dann greift das Programm auf die im Unterverzeichnis ..\DAT liegende TXT-Datei gleichen
Namens zu.
2004
MC light
4-14
4.1.3 Einlesen von Textdateien
Sie müssen selbst darauf achten, dass die von Ihnen ausgewählte Textdatei (ASCII-Datei)
zum Einlesen in die Datenbank geeignet ist. Die Textdatei darf keine Steuerzeichen
enthalten; jede Zeile muss mit <CR><LF> abgeschlossen sein.
Das Programm weist Sie darauf hin, dass beim Einlesen der ausgewählten Datei alle in der Datenbank
vorhandenen Einträge, deren Index (Code, Identifizierung) mit dem in der einzulesenden Datei
identisch ist, mit den Wert aus der Textdatei überschrieben werden. Sie müssen ausdrücklich mit [Ja]
bestätigen, dass Sie den Einlesevorgang durchführen wollen.
Der Einlesevorgang erfolgt für Sie unsichtbar. In einem Informationsfenster wird nur die Anzahl der
eingelesenen Datensätze "hochgezählt". Sobald der Einlesevorgang beendet ist, kehrt das Programm
zum Grundbildschirm zurück.
2004
MC light
4-15
4.2 Bankleitzahlen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
4.2 Bankleitzahlen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
Das Programm wird mit der Funktion "Bankleitzahlensuche / Bankleitenzahlprüfung" ausgeliefert. Die
Bankleitzahlensuche / -prüfung basiert auf den von der Deutschen Bundesbank zur Verfügung
gestellten Bankleitzahlen-Tabellen, die in der Regel halbjährlich aktualisiert werden.
Sollte die Erfassung von Zahlungsaufträgen aufgrund einer fehlenden Bankleitzahl nicht möglich sein,
können Sie über diese Funktion die fehlende Bankleitzahl in die BLZ-Tabelle eintragen.
Die Pflege des Bankleitzahlenverzeichnisses ist nur im Expertenmodus möglich. Den Expertenmodus
aktivieren Sie in den -Allgemeine Parametern- durch Anklicken des Parameters "Expertenmodus
einschalten" auf der Registerkarte Allgemein.
Nach der Auswahl des Menüpunktes -Datei- / -Bankleitzahlen- öffnet sich eine Datenbankübersicht,
die alle in der Hilfsdatenbank gespeicherten Bankleitzahlen und Namen der Banken enthält. In dieser
Liste bewegen Sie sich mit den Richtungstasten "unten" bzw. "oben" sowie <Bild ab> / <Bild auf>.
Alternativ dazu können Sie auch die Bildlaufleiste am rechten Fensterrand betätigen.
Alle im System bereits gespeicherten Bankleitzahlen werden in der Datenbankübersicht nebst
dazugehörigem Banknamen angezeigt.
Um einen Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag durch
Cursorpositionierung und bestätigendes <Return>, einen Doppelklick oder mit der rechten Maustaste
und einem Klick auf -Detailanzeige- aus.
Der ausgewählte Datensatz wird in einer Dialogbox angezeigt und kann verändert bzw. gelöscht
werden. Mittels der Schaltflächen [<], [>] können Sie zu weiteren Banken blättern. Die Felder in der
Dialogbox Banken entsprechen denen in der Eingabemaske für eine neue Bank, die im folgenden
beschrieben wird.
Zur Neuaufnahme eines Eintrages wählen Sie in der Datenbankübersicht die Funktion [Neue Bank]
an.
Das Programm fordert Sie auf, die Bankleitzahl der neu aufzunehmenden Bank einzutragen.
Anschließend geben Sie den Namen der Bank ein.
2004
MC light
4-16
4.2 Bankleitzahlen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
Über die Schaltfläche [Speichern] erfolgt das Abspeichern der neuen Bankleitzahl / Bank in der
Datenbank.
2004
MC light
4-17
4.3 Devisen (nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig)
4.3 Devisen (nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig)
Das Programm wird mit einer "Rumpf"-Devisen-Datenbank ausgeliefert, in der bereits die gängigsten
Währungen für Sie hinterlegt sind. Diese Datei können Sie manuell über den Menüpunkt - Einlesen
von Textdateien- in das Programm importieren. Da diese Währungsauswahl nicht unbedingt der von
Ihnen benötigten Währungsliste entsprechen muss, kann diese Devisen-Datenbank selbstverständlich
ergänzt, abgeändert usw. werden.
Da sich die Devisenkurse täglich ändern, sollten Sie hier immer die entsprechenden aktuellen Kurse
vor der Erfassung von Auslandszahlungen hinterlegen.
Die Kurse selbst haben zwar auf die Erfassung keinen Einfluß - sie dienen jedoch zur Umrechnung der
Fremdwährungsbeträge in "Euro", so dass Sie anhand dieser Umrechnungen feststellen können, auf
welchen Betrag in "Euro" sich die Überweisung in Fremdwährung beläuft. Darüber hinaus dienen die in
der Devisen-Datenbank eingetragenen Kurse zur Prüfung der Meldepflicht für einen
Auslandszahlungsauftrag.
Eine Meldepflicht besteht für Auslandsüberweisungen, die sich umgerechnet auf über 12.500,00
Euro belaufen. Mehr zur Meldepflicht erfahren Sie in Kapitel 5.12: Auslandszahlungsaufträge erfassen.
Nach der Auswahl des Menüpunktes -Datei- / -Devisen- öffnet sich eine Datenbankübersicht, die alle
in der Hilfsdatenbank gespeicherten Devisen mit deren Angaben enthält. In dieser Liste bewegen Sie
sich mit den Richtungstasten "unten" bzw. "oben" sowie <Bild ab> / <Bild auf>. Alternativ dazu können
Sie auch die Bildlaufleiste am rechten Fensterrand betätigen.
Alle im System bereits gespeicherten Devisen werden in der Datenbankübersicht angezeigt.
Um einen Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag durch
Cursorpositionierung und bestätigendes <Return>, einen Doppelklick oder mit der rechten Maustaste
und einem Klick auf -Detailanzeige- aus.
Der ausgewählte Datensatz wird in einer Dialogbox angezeigt und kann verändert bzw. gelöscht
werden. Mittels der Schaltflächen [<], [>] können Sie zu weiteren Devisen blättern. Die Felder in der
Dialogbox Devisen entsprechen denen in der Eingabemaske für eine neue Devise, die im folgenden
beschrieben wird.
Zur Neuaufnahme eines Eintrages wählen Sie in der Datenbankübersicht die Funktion [Neue Devise]
an.
2004
MC light
4-18
4.3 Devisen (nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig)
Das Programm fordert Sie auf, den 3stelligen ISO-Code zur Identifizierung des Datenbankeintrages
einzugeben. Zur Erläuterung des ISO-Codes ist die nachfolgende Zeile (Bezeichnung) vorgesehen.
Die Anzahl der bei der Berechnung zu berücksichtigenden Nachkommastellen legen Sie über eine
Auswahlliste fest. Sie öffnen die Liste durch Anklicken des Abwärtspfeils neben dem Eingabefeld und
wählen die Anzahl der Nachkommastellen (0 bis 3) durch einen Mausklick auf die entsprechende Zahl
aus. Mit diesem Mausklick schließen Sie die Listbox und kehren zum Eingabefenster zurück. Die
festgelegte Anzahl der Nachkommastellen ist eingetragen.
Der Mittelkurs muss manuell gepflegt werden. Er dient zur Berechnung der Auftragswerte in den AZVAufträgen. Sind auf der Basis eines bestimmten Mittelkurses AZV-Aufträge erfasst worden, so bleiben
nach einer Änderung dieses Kurses die aufgrund des alten Mittelkurses berechneten Auftragswerte
unverändert bestehen.
Es besteht die Möglichkeit, AZV-Aufträge von EUR-Konten in einer Fremdwährung abzubuchen. Die
Umrechnung des Abbuchungsbetrages erfolgt aufgrund der Angaben in der Hilfsdatenbank Devisen.
Achten Sie deshalb bitte darauf, dass in der Hilfsdatenbank Devisen immer aktuelle Mittelkurse
stehen.
Als Währungsfaktor (nicht bei inverser Darstellung) kommen 1, 100 oder 1000 in Frage. Der
Währungsfaktor ist abhängig von der Devise. Der Währungsfaktor beträgt z. B. "1" beim US$, CAN$
und Britischen Pfund, 100 bei Schweizer Franken, Schwedischen Kronen usw. und 1000 bei der
Italienischen Lira.
Füllen Sie das Feld Kursdatum mit dem Datum des eingetragenen Kurses.
Nach Aufnahme des Eintrages in die Devisen-Datenbank über die Schaltfläche [Speichern] wird
automatisch in das Feld Bearbeitung das Datum der Erfassung bzw. der letzten Änderung des
Eintrages eingefügt.
2004
MC light
4-19
4.4 Länder (nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig)
4.4 Länder (nur vorhanden, wenn Auslandszahlungen zulässig)
Das Programm wird mit einer "Rumpf"-Länder-Datenbank ausgeliefert, in der bereits die gängigsten
Länder für Sie hinterlegt sind. Da diese Länderauswahl nicht unbedingt der von Ihnen benötigten
Länderliste entsprechen muss, kann diese Devisen-Datenbank selbstverständlich ergänzt, abgeändert
usw. werden.
Nach der Auswahl des Menüpunktes -Datei- / -Länder- öffnet sich eine Datenbankübersicht, die alle in
der Hilfsdatenbank gespeicherten Länder mit deren Angaben enthält. In dieser Liste bewegen Sie sich
mit den Richtungstasten "unten" bzw. "oben" sowie <Bild ab> / <Bild auf>. Alternativ dazu können Sie
auch die Bildlaufleiste am rechten Fensterrand betätigen.
Alle im System bereits gespeicherten Länder werden in der Datenbankübersicht angezeigt.
Um einen Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag durch
Cursorpositionierung und bestätigendes <Return>, einen Doppelklick oder mit der rechten Maustaste
und einem Klick auf -Detailanzeige- aus.
Der ausgewählte Datensatz wird in einer Dialogbox angezeigt und kann verändert bzw. gelöscht
werden. Mittels der Schaltflächen [<], [>] können Sie zu weiteren Ländern blättern. Die Felder in der
Dialogbox Länder entsprechen denen in der Eingabemaske für ein neues Land, die im folgenden
beschrieben wird.
Zur Neuaufnahme eines Eintrages wählen Sie in der Datenbankübersicht die Funktion [Neues Land]
an.
Das Programm fordert Sie auf, den 2stelligen alphanumerischen ISO-Code zur Identifizierung des
Datenbankeintrages einzugeben.
Nach dem Ländercode tragen Sie eine Kurzbezeichnung und die genaue Bezeichnung des Landes
ein, auf das sich der Code bezieht.
Zusätzlich müssen Sie den 3stelligen numerischen Länder-Code angeben. Die Vergabe des
Ländercodes muss gemäß den Vorschriften der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) erfolgen. Wird
diese Maßgabe nicht befolgt, lehnt die Bank die Ausführung von Auslandszahlungsaufträgen ab.
Über die Schaltfläche [Speichern] erfolgt die Abspeicherung des neuen Landes in der LänderDatenbank.
2004
MC light
4-20
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 5
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 5
Seite
5 Zahlungsverkehr................................................................................................................5-2
5.1 Bestand anlegen.............................................................................................................5-3
5.2 Inlandszahlungsaufträge erfassen ...............................................................................5-5
5.2.1 Registerkarte Zahlungen ............................................................................................5-8
5.2.2 Registerkarte Verwendungszwecke ........................................................................5-14
5.2.3 Registerkarte Interne Felder.....................................................................................5-16
5.3 Aufträge bearbeiten......................................................................................................5-18
5.4 Bestand aktivieren........................................................................................................5-21
5.5 Bestand kopieren .........................................................................................................5-22
5.6 Bestand senden............................................................................................................5-23
5.7 Bestand löschen...........................................................................................................5-31
5.8 Suchen von Einträgen..................................................................................................5-31
5.8.1 Suchen in einem Bestand.........................................................................................5-32
5.8.2 Suchen in allen Beständen.......................................................................................5-33
5.9 Ersetzen von Einträgen................................................................................................5-34
5.10 Terminverwaltung ......................................................................................................5-38
5.10.1 Aufträge mit festen Zahlungsrhythmen ................................................................5-38
5.10.2 Aufträge mit variablen Zahlungsrhythmen ...........................................................5-40
5.10.3 Arbeiten mit Platzhaltern ........................................................................................5-41
5.11 Aufträge auf Diskette speichern ...............................................................................5-42
5.12 Auslandszahlungsaufträge erfassen (optional) ......................................................5-45
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung............................................................................5-47
5.12.2 Registerkarte Verwendungszwecke / Interne Felder ...........................................5-54
5.12.3 Registerkarte Meldungen .......................................................................................5-55
5.13 Tagesdisposition ........................................................................................................5-64
5.14 Statistikdaten ..............................................................................................................5-67
5.15 Übernahme von Zahlungsauftragsdateien ..............................................................5-69
5.16 Fremddateien übertragen ..........................................................................................5-72
2004
MC light
5-1
5 Zahlungsverkehr
5 Zahlungsverkehr
Voraussetzung für die Erfassung und Bearbeitung von Zahlungsaufträgen ist, dass Sie bereits vorher
Kontostammdaten angelegt haben. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie in Kapitel 3.1: "Konten
anlegen".
Die Zahlungsaufträge werden in sogenannten Beständen geführt, die bestimmten "Themen"
zugeordnet werden. Es bietet sich z. B. die Einrichtung eines Bestandes "Rechnungen",
"Lastschriften", "Miete", "Daueraufträge", "Sonstiges", usw. an. Welche Bestände im System gehalten
werden, hängt allein von Ihren Anforderungen ab.
Der Aufruf der Funktion Zahlungsverkehr erfolgt über das Icon
bzw. über den entsprechenden Menüpunkt im Menü -Zahlungsverkehr-.
Es öffnet sich zunächst ein Fenster mit der Übersicht der Bestände.
Aufbau der Bestandsübersicht
Sind im Programmsystem noch keine Bestände abgespeichert, ist die Datensatzliste der
Bestandsübersicht leer. Ansonsten werden dort die bereits erfassten Bestände aufgelistet.
Die Datensatzliste der Bestandsübersicht enthält pro Bestand eine Zeile mit folgenden Informationen:
•
•
•
•
•
•
•
Name des Bestandes
Zahlungstyp
ISO-Währungskennzeichen (EUR, ...)
Anzahl der fälligen Zahlungsaufträge
Betrag der fälligen Zahlungsaufträge
Gesamtzahl der Zahlungsaufträge
Gesamtbetrag der Zahlungsaufträge
Über die Schaltfläche [Zusatzinformationen] lassen sich weitere Informationen zuschalten:
•
•
•
•
2004
Anzahl der fälligen/aller Aufträge in allen Beständen zusammen
Betragssummen der fälligen/aller Aufträge getrennt nach Überweisungen und Lastschriften
Art des Terminbestandes
Nächste Fälligkeit
MC light
5-2
5.1 Bestand anlegen
Näheres zur Schaltfläche [Bestandsdaten], dazu, wie Sie einen Bestand über die Schaltfläche [Neuer
Bestand] neu anlegen und wie Sie weitere Daten zum Bestand erfassen können erfahren Sie im
folgenden Kapitel.
5.1 Bestand anlegen
Sie nehmen einen neuen Bestand ins System auf, indem Sie die Schaltfläche [Neuer Bestand]
anklicken.
Danach legen Sie den Namen des neuen Bestandes fest, indem Sie eine sprechende Bezeichnung
für den Bestand in das entsprechende Feld eingeben.
Sie können über das Feld zum Standardverwendungszweck dem Bestand einen feststehenden
Verwendungszweck zuordnen, der automatisch bei jedem Auftrag in der 1. Verwendungszweckzeile
eingetragen wird. Selbstverständlich kann dieser Standardverwendungszweck im Auftragsformular
überschrieben bzw. gelöscht werden.
Durch Eingabe einer Kontoklasse bestimmen Sie, dass nur Benutzer, denen dieselbe Kontoklasse
bzw. die Kontoklasse "0" zugeordnet wurde, Zugriff auf diesen Bestand haben. Mehr zur Funktion der
"Kontoklasse" im Rahmen der "Mandantenfähigkeit" erfahren Sie in den Kapiteln 3.1: Konten anlegen
und 7: Benutzerverwaltung.
Schließlich legen Sie durch Auswahl aus einer Liste fest, welche Art von Zahlungen der neu angelegte
Bestand enthalten soll, d. h. ob die in diesen Bestand eingestellten Aufträge z. B. "Überweisung" oder
"Lastschrift" sein sollen. Ist für Sie auch die Funktion zur Erfassung von Auslandszahlungen
freigeschaltet, steht Ihnen als weiterer Bestandstyp "Ausland" zur Verfügung.
Mit [Speichern] kehren Sie zur Bestandsübersicht zurück.
Wie können Sie nachträglich den Namen eines Bestandes ändern?
Zum nachträglichen Ändern eines Bestandsnamens unter Beibehaltung aller darin enthaltenen
Aufträge steht Ihnen im Funktionsbereich der Bestandsübersicht die Schaltfläche
[Bestandsdaten] zur Verfügung.
2004
MC light
5-3
5.1 Bestand anlegen
Nach Drücken der Schaltfläche [Bestandsdaten] können Sie im ersten Feld des erscheinenden
Dialoges den Bestandsnamen überschreiben. Der geänderte Bestandsnamen wird dann beim
nächsten Aufruf der Funktion Zahlungsverkehr in der Auswahlliste an der richtigen Position
angezeigt.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen neuen Bestand mit dem jetzt gewünschten
Bestandsnamen anzulegen und über die Funktion [Bestand kopieren] alle fälligen Aufträge
des "alten" Bestandes in den neu angelegten zu übertragen (vgl. Kapitel 5.5: Bestand kopieren).
Wie können Sie nachträglich den Standardverwendungszweck/die Kontoklasse verändern /
löschen?
Zum Ändern bzw. Löschen eines Standardverwendungszweckes/einer Kontoklasse steht Ihnen
ebenfalls die Schaltfläche [Bestandsdaten] zur Verfügung. Dort können Sie im zweiten bzw.
dritten Feld der Dialogbox den Standardverwendungszweck/die Kontoklasse überschreiben bzw.
löschen.
Der/Die neue bzw. "leere" Standard-Verwendungszweck/Kontoklasse gilt dann für alle nach
dieser Änderung erfassten Aufträge. Bereits bestehende Aufträge sind von der Änderung nicht
betroffen; d. h. für diese Aufträge bleibt ein(e) zuvor hinterlegter
Standardverwendungszweck/Kontoklasse weiterhin bestehen.
Durch Eingabe einer "Kontoklasse" bestimmen Sie, dass nur Benutzer, denen dieselbe
Kontoklasse bzw. die Kontoklasse "0" zugeordnet wurde, Zugriff auf diesen Bestand haben.
Mehr zur Funktion der "Kontoklasse" im Rahmen der "Mandantenfähigkeit" erfahren Sie in den
Kapiteln 3.1: Konten anlegen und 7: Benutzerverwaltung.
Wie können Sie Bestände regelmäßig ausführen lassen?
Wenn Aufträge in einem Bestand regelmäßig aktiviert werden sollen, können Sie nach Auswahl
der Schaltfläche [Bestandsdaten] über eine Auswahlliste die Frequenz dieser Aktivierung
festlegen. Über eine Kalenderfunktion legen Sie gegebenenfalls den ersten bzw. letzten
Ausführungstermin fest. Nähere Informationen zur Terminverwaltung Ihrer Bestandsdaten
finden Sie in Kapitel 5.10: Terminverwaltung.
2004
MC light
5-4
5.2 Inlandszahlungsaufträge erfassen
5.2 Inlandszahlungsaufträge erfassen
Im Programm können Sie
•
•
Inlandszahlungsaufträge
Auslandszahlungsaufträge
erfassen. Der Funktionsumfang ist jedoch davon abhängig, inwieweit die einzelnen Funktionen für Sie
durch den ServiceBerater des für Sie zuständigen Kreditinstituts freigeschaltet wurden. Die
nachfolgende Beschreibung geht davon aus, dass für Sie die Erfassung von Inlandszahlungen
freigeschaltet wurde. Informationen zur Erfassung von Auslandszahlungen finden Sie in Kapitel 5.12:
Auslandszahlungsaufträge erfassen.
Sie wählen zunächst den Bestand aus, zu dem Zahlungsaufträge erfasst werden sollen. Dazu klicken
Sie doppelt auf den betreffenden Bestand in der Bestandsübersicht. Es öffnet sich eine weitere
Datenbankübersicht mit der Auflistung aller, falls bereits erfasst, im Bestand vorhandenen
Zahlungsaufträge.
Im Anzeigebereich finden Sie Angaben wie den Namen des Bestandes und die Art des Bestandes
(z. B. Zahlungstyp Überweisung). Handelt es sich bei dem Bestand um einen "Terminbestand", ist dies
mit dem hinterlegten Ausführungsrhythmus und dem nächsten Fälligkeitsdatum vermerkt.
Der mittlere Teil der Datenbankübersicht, die Datensatzliste, enthält pro Auftrag eine Zeile. Jeder
Auftrag ist dort mit
•
•
•
•
•
Empfängername
1. Verwendungszweck
ISO-Währungskennzeichen (EUR, ...)
Betrag
Status / Fälligkeit
in umgekehrt chronologischer Reihenfolge aufgeführt, d. h. der zuletzt eingegebene Auftrag steht als
erster in der Liste. In dieser Liste bewegen Sie sich mit den Richtungstasten "unten" bzw. "oben" sowie
<Bild ab> / <Bild auf>. Alternativ dazu können Sie auch die Bildlaufleiste am rechten Fensterrand
betätigen.
2004
MC light
5-5
5.2 Inlandszahlungsaufträge erfassen
Die letzte Spalte der Datensatzliste weist in der Regel den Status "fällig" auf. Es können jedoch auch
andere Stati vorkommen:
Status
Bedeutung
fällig
Der Auftrag ist bereit zum DFÜ-Versand zur Bank / Sparkasse und wird bei Aufruf der
Funktion [Bestand senden] in eine DTA-Datei eingestellt. Auch Aufträge, deren
komplette Übertragung zum Kreditinstitut nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte,
weisen den Status "fällig" auf; sie werden beim nächsten Aufruf von [Bestand senden]
wieder zur Übertragung in eine DTA-Datei eingestellt.
Der Auftrag wurde von Ihnen manuell gesperrt und wird bei Aufruf der Funktion [Bestand
senden] nicht in eine DTA-Datei übernommen.
Diese Statusmeldung kommt in der Regel nur während einer DFÜ vor, die - wenn Sie eine
große Menge von Daten übertragen - einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
gesperrt
in Arbeit
gesendet
<Datum>
Der Auftrag wurde über die Funktion [Bestand senden] in eine DTA-Datei eingestellt und
per DFÜ an ein Kreditinstitut geschickt. Die DFÜ ist erfolgreich durchgeführt worden.
Genauere Informationen dazu enthält das Kapitel 5.6: Bestand senden.
Es handelt sich bei dem Auftrag um einen noch nicht fälligen Terminauftrag. Dieser
Auftrag "wartet" auf seine Übertragung an dem angegebenen Tag. Informationen dazu
finden Sie in Kapitel 5.10: Terminverwaltung.
Der Funktionsbereich der Datenbankübersicht enthält neben den Standardfunktionen [Druck] und
[Hilfe] folgende Schaltflächen (hinter den Schaltflächen ist das jeweilge Kapitel angegeben, wo Sie
weitergehende Informationen zu der betreffenden Schaltfläche finden):
[Bestand senden]
[Bestand aktivieren]
[Bestand kopieren]
[Bestand löschen]
[Ersetzen]
[Suchen]
[Aufträge löschen]
Kapitel 5.6: Bestand senden
Kapitel 5.4 : Bestand aktivieren
Kapitel 5.5: Bestand kopieren
Kapitel 5.7: Bestand löschen
Kapitel 5.9: Ersetzen von Einträgen
Kapitel 5.8: Suchen von Einträgen
Kapitel 5.3: Aufträge bearbeiten
Um einen bereits erfassten Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag
durch Cursorpositionierung und bestätigendes <Return>, einen Doppelklick oder mit der rechten
Maustaste und einem Klick auf -Detailanzeige- aus.
Der ausgewählte Datensatz wird in einer Dialogbox angezeigt und kann verändert bzw. gelöscht
werden. Mittels der Schaltflächen [<], [>] können Sie zu weiteren Zahlungsaufträgen blättern. Die
Felder in der Dialogbox "Bestände mit Zahlungsaufträgen" entsprechen denen bei der Eingabe eines
neuen Zahlungsauftrages, die im folgenden beschrieben wird.
2004
MC light
5-6
5.2 Inlandszahlungsaufträge erfassen
Zur Erfassung eines neuen Zahlungsauftrages klicken Sie im Funktionsbereich die Schaltfläche
[Neuer Auftrag] an. Es öffnet sich die Erfassungsmaske zur Neuaufnahme von Zahlungsaufträgen,
die zunächst natürlich "leer" ist.
Sie geben nacheinander den Empfänger oder Zahlungspflichtigen, dessen Bankverbindung, den
Betrag und die Verwendungszwecke etc. ein.
Wenn Sie in den Systemparametern den entsprechenden Parameter aktiviert haben, werden Ihnen die
Pflichtfelder farbig unterlegt angezeigt.
Zur Aufnahme des komplett ausgefüllten Zahlungsauftrages in die Datenbank klicken Sie
abschließend die Schaltfläche [Speichern] an.
Die Erfassung von Inlandsaufträgen (Überweisungen / Lastschriften) wird in folgenden Kapiteln
ausführlich beschrieben:
5.2.1: Registerkarte Zahlungen
5.2.2: Registerkarte Verwendungszwecke
5.2.3: Registerkarte Interne Felder
2004
MC light
5-7
5.2.1 Registerkarte Zahlungen
5.2.1 Registerkarte Zahlungen
Auf der Registerkarte Zahlungen können Sie in den nachfolgend erläuterten Feldern Eingaben
vornehmen, die Sie selbstverständlich in einer beliebigen Reihenfolge ausführen können.
Beispiel Überweisung:
Empfänger
Bei der Eingabe des Empfängers greifen Sie über das [?] auf die Daten der Hilfsdatenbank
Empfängerdaten Inland zu, sofern Sie dort bereits Datensätze aufgenommen haben.
Nach Anklicken des [?] wird die Erfassungsmaske mit einer Selektionsliste überlagert, in der alle
bereits einmal eingegebenen Empfänger mit Namen, Kontonummer und Bankleitzahl angezeigt
werden. Durch Doppelklick wählen Sie denjenigen Empfänger aus, der in den neuen
Zahlungsauftrag übernommen werden soll.
Alternativ dazu können Sie aber auch direkt in der Eingabezeile zum Empfängernamen ein H
eingeben und dann das [?] anklicken. In der Selektionsliste ist dann der erste Empfänger,
dessen Namen mit einem H beginnt, markiert. Außerdem besteht in der Selektionsliste die
Möglichkeit zur Neuaufnahme eines Empfängers.
Wurde in den -Allgemeinen Parametern- (vgl. Kapitel 2.1.1: Registerkarte Allgemein) der
Parameter Kreditoren-/Debitoren-Nr. bei Empfängerauswahl markiert und ist in der
Empfängerdatenbank das entsprechende Feld gefüllt, kann auch eine Auswahl anhand der
Kreditoren- / Debitoren-Nummer erfolgen. Die Selektionsliste ist dann nicht nach dem
Anfangsbuchstaben des Empfängernamens, sondern nach Kreditoren- / Debitoren-Nummer
aufgebaut, wobei der Name des Empfängers immer noch das 1. Sortierkriterium bildet.
Kennen Sie die Kreditoren- bzw. Debitoren-Nummer eines Empfängers auswendig, geben Sie
diese statt des Namens in die Eingabezeile zum Empfängernamen ein. Klicken Sie dann auf das
[?], ist in der Auswahlliste der dazugehörige Empfänger direkt markiert. Mit einem Doppelklick
übernehmen Sie diesen Eintrag in das Erfassungsformular.
2004
MC light
5-8
5.2.1 Registerkarte Zahlungen
Enthält
- die Empfängerdatenbank Inland keinen entsprechenden Eintrag, geben Sie den
Empfängernamen mit der dazugehörigen Bankverbindung (s. u.) manuell ein.
- die Bankleitzahlen-Datenbank einen Eintrag zur eingegebenen Bankleitzahl, wird der Name
des Instituts in der Zeile unterhalb der Bankverbindung angezeigt; ansonsten bleibt die Zeile
"leer".
Kontonummer des Empfängers
Wurde das Feld nicht bereits durch Auswahl eines Empfängerdatensatzes belegt (s. o.),
müssen Sie hier die Kontonummer des Empfängers manuell eingeben.
Bankleitzahl (mit Bankleitzahlensuche)
Ist Ihnen die Bankleitzahl zum Empfängerkonto nicht bekannt, können Sie durch Betätigen der
TAB-Taste aus dem leeren Feld "Bankleitzahl" heraus die Bankleitzahlensuche aktivieren. Durch
Eingabe der Ortsbezeichnung werden alle zu diesem Ort in der Bankleitzahlen-Tabelle
gehaltenen Banken / Sparkassen aufgelistet. Mit einem Doppelklick wählen Sie die
entsprechende Bank / Sparkasse aus. Ist die benötigte Bankleitzahl in der Auflistung nicht
enthalten, haben Sie im Expertenmodus die Möglichkeit, fehlende Bankleitzahlen manuell in die
Bankleitzahlen-Tabelle einzutragen (vgl. Kapitel 4.2: Bankleitzahlen).
Die Bankleitzahlen-Tabelle enthält für jedes Kreditinstitut genau einmal eine Bankleitzahl.
Zweigstellen / Filialen mit identischer Bankleitzahl werden nicht gesondert aufgeführt. Wir haben
uns für eine verkürzte Tabelle entschieden, weil in der Regel auf den Rechnungsformularen, die
die Grundlage für einen Überweisungsauftrag bilden, die Bankleitzahl mit angegeben ist, und es
deshalb nur in Ausnahmefällen erforderlich ist, nach einer Bankleitzahl zu suchen.
Aber ...
wenn Sie Wert auf eine Bankleitzahlen-Tabelle legen, in der jede Zweigstelle / Filiale
eines Kreditinstituts mit der entsprechenden Bankleitzahl aufgeführt ist, fordern Sie bitte
bei Ihrem ServiceBerater die Diskette "BLZ-Tabelle" an. Die erweiterte BankleitzahlenTabelle benötigt ca. 1,5 MB Festplattenplatz.
Was bedeutet die Schaltfläche[(Empfänger) aktualisieren]?
Es kann sein, dass Sie bei der Erfassung eines Auftrages feststellen, dass die in den
Empfängerdaten (vgl. Kapitel 4.1: Empfängerdaten Inland) gespeicherte Kontoverbindung des
übernommenen Empfängers nicht mehr aktuell ist.
Sobald Sie auf der Registerkarte Zahlungen im Feld "Kontonummer" oder im Feld ”Bankleitzahl”
eine Veränderung vornehmen, wird die Schaltfläche [(Empfänger) aktualisieren] aktiviert.
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, so werden die Änderungen in der Empfängerdatenbank
abgespeichert und die Daten stehen bei nächsten Aufruf des Empfängers in aktualisierter Form
zur Verfügung.
Eingabe von Währung und Betrag
Seit dem 1.1.2002 ist im "Euro-Raum" (Liste der Teilnehmer) nur noch die Auftragserfassung in
der Währung EUR erlaubt; das Feld Währungskennzeichen ist ab diesem Zeitpunkt daher mit
EUR belegt und gegen Veränderungen gesperrt. Eine davon abweichende Basiswährung wird
gegebenenfalls von Ihrer Bank vorgegeben.
Additionsfunktion
Dem Betragsfeld ist ein [+]-Button vorgeschaltet. Über dieses [+] rufen Sie eine
Additionsfunktion auf. Hier können Sie Beträge aufaddieren und zu jedem Einzelbetrag einen
separaten Verwendungszweck hinterlegen.
2004
MC light
5-9
5.2.1 Registerkarte Zahlungen
Die Summe aus dieser Maske wird nach Drücken von [OK] in das Betragsfeld des Formulars
übernommen und die einzelnen Verwendungszwecke in die freien Verwendungszweckzeilen
eingetragen. Zur Addition von Einzelbeträgen stehen Ihnen nur so viele Zeilen zur Verfügung,
wie für Sie Verwendungszweckzeilen freigeschaltet wurden.
Betragseingabe
Im Pflichtfeld Betrag hinterlegen Sie den Zahlbetrag.
Soll von diesem Betrag kein Skonto abgezogen bzw. Mehrwertsteuer berechnet werden,
schließt sich die Eingabe des bzw. der Verwendungszwecke (oder auch Registerkarte
Verwendungszwecke) bzw. die Eingabe des Auftraggebers (falls dieser nicht mit dem
Kontoinhaber identisch sein sollte) an.
Skonto- und Mehrwertsteuerberechnung,
Nettobetrag/Bruttobetrag
Soll zu einem Betrag ein Skontoabzug bzw. Mehrwertsteuer berechnet werden, klicken Sie
auf das [%] neben dem Betragsfeld.
Es öffnet sich eine neue Dialogbox.
Wenn Sie zuvor im Betragsfeld
•
noch keinen Zahlbetrag eingetragen haben, sind alle Felder der Dialogbox mit "0,00"
belegt; das Feld "Mehrwertsteuer" ist mit dem Eintrag "voller Satz" gefüllt.
Wahlweise füllen Sie das Feld Bruttobetrag bzw. Nettobetrag. Sobald Sie in eines dieser
beiden Felder einen Betrag eingegeben haben, ist das jeweils andere Feld gegen eine
weitere Eingabe gesperrt.
•
bereits einen Zahlbetrag eingegeben haben, wird dieser Betrag im Feld "Bruttobetrag"
angezeigt. Das Feld "Nettobetrag" ist gegen eine Eingabe gesperrt. Als Skonto-Prozentsatz
ist 0,00 eingetragen; das Feld "Mehrwertsteuer" ist mit dem Eintrag "voller Satz" gefüllt.
Sie geben den Skonto-Prozentsatz ein und ändern ggf. den Mehrwertsteuersatz (voller Satz /
halber Satz). Welcher Mehrwertsteuer-Prozentsatz als voller bzw. halber Prozentsatz
2004
MC light
5-10
5.2.1 Registerkarte Zahlungen
betrachtet wird, bestimmen Sie über die entsprechenden Parameter auf der Registerkarte
Allgemein (vgl. Kapitel 2.1.1). Derzeit gelten 16 % als voller Satz und 7 % als halber Satz.
Aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben berechnet sich der Betrag im Feld Zahlbetrag.
Sie bestätigen mit [OK] und kehren damit zum Auftragsformular zurück. Der errechnete
Zahlbetrag wird angezeigt und der nächste freie Verwendungszweck wird mit dem Eintrag
ABZGL. x (EUR) SKONTO belegt.
Die Skontoberechnung wird immer als Brutto-Skontoberechnung durchgeführt, d. h. der
Betrag, von dem Skonto berechnet werden soll, ist ein Betrag einschließlich Mehrwertsteuer.
Der im Verwendungszweck ausgewiesene Skontobetrag beinhaltet daher auch immer die
anteilige Mehrwertsteuer.
Verwendungszweck (nur für Empfänger)
Für die Aufnahme der Verwendungszwecke stehen Ihnen zwei Zeilen zur Verfügung. Für
weitere Verwendungszwecke wechseln Sie bitte durch Anklicken des entsprechenden
Reiters auf die Registerkarte Verwendungszwecke.
Auftraggeber (nur wenn nicht Kontoinhaber)
Die Angabe eines Auftraggebers ist nicht zwingend erforderlich, da dieser über das zweite
Fenster der Bestandsmaske festgelegt wird und auch nach Erfassung der Aufträge noch
geändert werden kann. Soll jedoch abweichend vom Namen des Kontoinhabers (dessen Konto
der Zahlungsauftrag belastet wird) ein anderer Auftraggebername im Zahlungsauftrag
erscheinen, so tragen Sie diesen bitte hier ein.
Dazu ein Beispiel:
Der Kontoinhaber ist "Peter Müller", dessen Bankverbindung auch in den Kontostammdaten
eingetragen ist. Der Name "Peter Müller" soll jedoch nicht auf dem Zahlungsauftrag erscheinen,
da der Auftraggeber für die zu tätigende Zahlung "Petra Müller". In diesem Fall würde "Petra
Müller" in das Feld zum Auftraggeber eingetragen.
Textschlüssel
Das letzte Feld der Maske ist dem Textschlüssel vorbehalten und bei Überweisungen
standardmäßig mit dem Textschlüssel "51 Überweisung" vorbelegt. Sie klicken auf den rechts
neben dem Textschlüsselfeld befindlichen, nach unten weisenden Pfeil. Es öffnet sich ein
Fenster, aus dem Sie den für die aktuelle Überweisung benötigten Textschlüssel auswählen.
2004
MC light
5-11
5.2.1 Registerkarte Zahlungen
Hier die Auflistung der Überweisungs-Textschlüssel:
Textschlüssel
51
53
54
56
Bedeutung
Überweisungs-Gutschrift
Lohn-, Gehalts-, Rentengutschrift
Vermögenswirksame Leistung
(Die Jahresendziffer, die als Textschlüsselergänzung eingetragen werden
muss, wird vom Programm vorgegeben. Für das Jahr 2002 ist das die
Jahresendziffer "2").
Überweisungen öffentlicher Kassen
Ob Ihnen alle Textschlüssel zur Auswahl zur Verfügung stehen, hängt davon ab, wie der für Sie
zuständige ServiceBerater Ihres Kreditinstituts das Programm für Sie eingerichtet hat.
Für Lastschriften gelten die Textschlüssel:
Textschlüssel
04
05
Bedeutung
Abbuchungsverfahren
Einzugsermächtigung
Ob Sie Lastschriften mit dem Programm erstellen und welche Textschlüssel Sie dabei
verwenden können, hängt davon ab, wie der für Sie zuständige ServiceBerater Ihres
Kreditinstituts das Programm für Sie eingerichtet hat.
Zeile oberhalb des Zahlungsauftrags (sichtbar bei Terminaufträgen mit variablen Zahlungsrhythmen):
Fälligkeit (Früheste Übertragung)
Die Fälligkeit bezeichnet hier das Datum, ab dem ein Zahlungsauftrag frühestens in eine
Zahlungsauftragsdatei eingestellt werden und an die Auftraggeberbank verschickt werden kann.
Der Defaultwert hierfür ist das Systemdatum. Einen anderen, in der Zukunft liegenden, Termin
können Sie über die Kalenderfunktion auswählen. Liegt das Fälligkeitsdatum in der Zukunft
(wobei das aktuelle Systemdatum zur Betrachtung herangezogen wird), wird in der Übersicht der
Zahlungen in der Spalte "Status / Fälligkeit" das Datum angezeigt, an dem Auftrag gesendet
werden soll.
Häufigkeit
Handelt es sich um einen einmaligen Auftrag, so wählen Sie im nachfolgenden Feld
"Häufigkeit"
•
einmal (Standardeinstellung)
aus. Darüber hinaus stehen selbstverständlich auch die Ausführungsrhythmen
•
•
•
•
•
•
•
wöchentlich
halbmonatlich
monatlich
zweimonatlich
dreimonatlich
halbjährlich
jährlich
zur Verfügung.
Näheres zur Terminverwaltung von Aufträgen mit variablen Zahlungsrhythmen finden Sie in
Kapitel 5.10.2.
2004
MC light
5-12
5.2.1 Registerkarte Zahlungen
Status des Auftrags
Der Status bezeichnet hier den Verarbeitungsstand, in dem sich der betreffende Auftrag gerade
befindet. Es wird unterschieden zwischen:
•
•
•
•
•
wartet (vor Erreichen des Fälligkeitsdatums)
fällig
gesperrt
in Arbeit
gesendet
Zur Bedeutung der Statusangaben vgl. Kapitel 5.2: Inlandszahlungsaufträge erfassen.
Beispiel Lastschrift:
2004
MC light
5-13
5.2.2 Registerkarte Verwendungszwecke
5.2.2 Registerkarte Verwendungszwecke
Eingabe der Verwendungszwecke
Für die Aufnahme der Verwendungszwecke sind 2, 4 oder 14 Zeilen vorgesehen. Das
Programmsystem ist in der Lage 14 Verwendungszwecke (das ist die maximale Anzahl von
Verwendungszwecken, die nach dem DTAUS-Format erlaubt sind) zu verwalten und natürlich
auch an Ihr Kreditinstitut zu übertragen.
Wenn Ihnen weniger als 14 Verwendungszwecke zur Verfügung stehen, wurde dies vom
ServiceBerater Ihres Kreditinstituts für Sie so eingestellt. Die Reduzierung auf 2 oder 4
Verwendungszwecke ergibt sich aus dem BTX-System und den Verarbeitungsmöglichkeiten des
Rechenzentrums, an das Ihr Kreditinstitut angeschlossen ist.
Alle Rechenzentren unterstützen 2 Verwendungszwecke, einige 4 und wenige 14
Verwendungszwecke. Die Einschränkung auf 2 oder 4 Verwendungszwecke existiert nicht bei
ZVDFÜ- / MCFT-Übertragungen.
Informationen darüber, wie Sie in den Verwendungszwecken Platzhalter (Wildcards)
benutzen können, finden Sie in Kapitel 5.10: Terminverwaltung bzw. nachfolgend.
Verwendung von Platzhaltern in Verwendungszwecken
Oft wird mit Verwendungszwecken gearbeitet, deren Monats- oder Jahresbezeichnung der
jeweils aktuellen Monats- oder Jahreszahl angepasst werden muss.
Um eine solche Anpassung durchzuführen, stellt Ihnen das Programm zwei Verfahren zur
Verfügung:
- manuelles Aktualisieren über die Funktion [Ersetzen]. Die Handhabung dieser
Programmfunktion ist ausführlich im Kapitel 5.9: Ersetzen von Einträgen beschrieben.
- Eingeben von Platzhaltern (Wildcards) beim Festlegen von Verwendungszwecken
2004
MC light
5-14
5.2.2 Registerkarte Verwendungszwecke
Als Platzhalter können Sie die Variablen "$M" bzw "%M" und "$J" bzw. "%J" verwenden, wobei
das "M" für den Monat und das "J" für das Jahr steht. Direkt an diese Variablen anschließend
können Sie eintragen, wieviele Monate bzw. Jahre zum aktuellen Monat bzw. aktuellen Jahr
addiert oder vom aktuellen Monat bzw. aktuellen Jahr subtrahiert werden sollen. Der Austausch
der Variablen "M" bzw. "J" erfolgt bei der Erstellung der Zahlungsdatei immer bezogen auf den
Monat bzw. das Jahr der Fälligkeit.
Beispiel 1:
Sie erfassen monatliche Mietzahlungen. Der Verwendungszweck soll jeweils die aktuelle
Monatsbezeichnung aufweisen. Die erste Mietzahlung soll für den November 2002 erfolgen.
Sie erstellen einen variablen Terminauftrag und setzen die Fälligkeit auf 1. 11.2002. Als
Ausführungsrhythmus tragen Sie "monatlich" ein. Den Verwendungszweck belegen Sie mit
"Miete $M 2002". Ist der Ausführungstermin 1.11.2002 erreicht, steht in der erstellten
Zahlungsdatei als Verwendungszweck "Miete November 2002".
Bei Erreichen der Fälligkeit 1.12.2002 wird der Verwendungszweck in der Zahlungsdatei mit
"Miete Dezember 2002" belegt.
Die Anzeige der Variablen im Zahlungsauftrag bleibt immer gleich; es erfolgt hier also keine
Aktualisierung auf z. B. "Miete November 2002" bzw. "Miete Dezember 2002".
Beispiel 2:
Sie wollen jährliche Prämienzahlungen ausführen. Der Verwendungszweck soll jeweils die
aktuelle Jahresbezeichnung aufweisen. Die erste Prämienzahlung soll am 27.12.2002 für den
Januar 2003 erfolgen.
Sie erstellen einen variablen Terminauftrag und setzen die Fälligkeit auf den 27.12.2002. Als
Ausführungsrhythmus setzen Sie "jährlich" ein. Den Verwendungszweck belegen Sie mit
"Prämie $J+1". Ist der Ausführungstermin 27.12.2002 erreicht, steht in der erstellten
Zahlungsdatei im Verwendungszweck "Prämie 2003". Bei Erreichen der Fälligkeit 27.12.2003
wird der Verwendungszweck mit dem Eintrag "Prämie 2004" gebildet.
Die Anzeige der Variablen im Zahlungsauftrag bleibt immer gleich; es erfolgt hier also keine
Aktualisierung auf z. B. "Prämie 2003" bzw. "Prämie 2004".
Durch die Kombination der Variablen "$M" bzw. "%M" und "$J" bzw. "%J" mit dem Hinzurechnen
von Monaten oder Jahren (z. B. $M+3" bei quartalsweisen Ausführungen) oder auch dem
Abziehen von Monaten oder Jahren (z. B. "$M-3" bei rückwirkenden, quartalsweisen
Ausführungen) bietet sich somit eine Vielzahl von Möglichkeiten.
2004
MC light
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5.2.3 Registerkarte Interne Felder
5.2.3 Registerkarte Interne Felder
Eingabe eigener zusätzlicher Anmerkungen
Auf dieser Registerkarte können über die Verwendungszwecke hinaus noch zwei Zeilen mit
jeweils max. 55 Zeichen für interne Vermerke belegt werden. Nach diesen "Eigenen
zusätzlichen Anmerkungen" kann übrigens auch gesucht werden (s. Kapitel 5.8.2: Suchen in
allen Beständen).
Zahlungsauftrag speichern
Zur Aufnahme des komplett ausgefüllten Zahlungsauftrages in die Datenbank klicken Sie
abschließend die Schaltfläche [Speichern] an.
Haben Sie auf der Registerkarte Allgemein den Parameter "Empfänger automatisch
speichern"
•
markiert, wird der Empfänger in die Datenbank übernommen.
•
nicht markiert, müssen Sie auf der Registerkarte Zahlungen die Schaltfläche
[(Empfänger) aktualisieren] anklicken, damit die Empfängerdaten im System
abgespeichert werden.
Dieses Verfahren wurde gewählt, damit Sie die Empfängerdatenbank nicht unnötig mit
"Einmal-Empfängern" füllen. Sie haben hier also Gelegenheit, selektiv Einträge in die
Empfängerdatenbank einzufügen.
Denken Sie bitte daran ...
Diese Schaltfläche vor dem Abspeichern des Auftrages über [Speichern]
anzuklicken.
2004
MC light
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5.2.3 Registerkarte Interne Felder
Wie kann ich einen neuen Auftrag oder die Erfassung beenden?
Nach dem Speichern eines Zahlungsauftrages steht Ihnen anschließend sofort wieder ein
"leeres" Erfassungsformular zur Verfügung.
Wollen Sie keine weiteren Aufträge erfassen, betätigen Sie in der "leeren" Erfassungsmaske die
Tastenkombination <Alt><F4> bzw. den Fensterschließer. Das Programm kehrt sofort zur
Übersicht der Bestände mit Zahlungsaufträgen zurück. Dort ist die Liste der Aufträge um die
soeben aufgenommenen Aufträge ergänzt. Alle Einträge weisen den Status "fällig" auf. Eine
Ausnahme bilden Terminaufträge (vgl. Kapitel 5.10: Terminverwaltung).
2004
MC light
5-17
5.3 Aufträge bearbeiten
5.3 Aufträge bearbeiten
Wie pflegen Sie einen Auftrag?
Sie wählen aus der Bestandsübersicht den Bestand aus, in dem ein Auftrag geändert werden
sollen. Anschließend klicken Sie in der Liste der Zahlungsaufträge mit einem Doppelklick auf
den zu ändernden Auftrag. Dieser wird sofort im Auftragsformular angezeigt.
Sie nehmen dann die erforderlichen Änderungen vor und speichern den Auftrag über
[Speichern] wieder ab. Auch eine Sperrung bzw. Löschung des Auftrages ist hier möglich.
Die Löschung eines Auftrages erfolgt sofort nach Anklicken der Schaltfläche [Löschen] selbstverständlich erst nach einer Beantwortung einer Sicherheitsabfrage, die Sie mit [Ja] oder
[Nein] beantworten.
Bei einer Sperrung ändert sich die Statusanzeige in der oberen rechten Bildschirmecke. Stand
sie ursprünglich auf "fällig", befindet sich dort nach Anklicken der Schaltfläche [Sperren] der
Eintrag "gesperrt".
Bearbeiten Sie einen Auftrag, der den Status "gesperrt" aufweist, enthält der Funktionsbereich
statt der Schaltfläche [Sperren] eine Schaltfläche mit der Bezeichnung [Aktivieren], so dass Sie
den Auftragsstatus wieder auf "fällig" setzen können.
Wie können Sie die Beträge der Aufträge eines Bestandes schnell ändern?
Wollen Sie mehrere Zahlungsbeträge unter Beibehaltung aller anderen Angaben zum Auftrag
schnell ändern, klicken Sie die Funktion [Ersetzen] aus dem Funktionsbereich der
Auftragsübersicht an und drücken dann in der angezeigten Dialogbox die Schaltfläche
[Betragseingabe]. Die Betragsfelder in der sogenannten Schnelleingabe werden nach
Anklicken der entsprechenden Zeile und Drücken der F2-Taste zu Eingabefeldern, so dass Sie
schnell neue Beträge eingeben können.
2004
MC light
5-18
5.3 Aufträge bearbeiten
In der Liste sind Beträge, die mittels Additionfunktion [+] bzw. über die Skonto- und
Mehrwertsteuerberechnung erzeugt wurden, mit einem vorangestellten Ausrufezeichen ( )
gekennzeichnet.
Sollten mehr Datensätze vorhanden sein, als auf eine Seite der Auflistung passen, können Sie
mit Hilfe der Bildlauf-Leiste an der rechten Seite weiterblättern. Nach Abschluss Ihrer Eingaben
bestätigen Sie Ihre Änderungen durch Anklicken der Schaltfläche [Speichern].
Wie löschen Sie alle Aufträge aus einem Bestand?
Neben der Möglichkeit, Aufträge einzeln zu löschen, können Sie auch alle in einem Bestand
gehaltenen
•
•
•
•
•
gesendeten
gesperrten
in Arbeit befindlichen
fälligen
wartenden
Aufträge auf einmal löschen. Klicken Sie dazu im Funktionsbereich der Auftragsübersicht die
Schaltfläche [Aufträge löschen] an, und teilen Sie dem Programm durch Anklicken der
entsprechenden Kontrollkästchen mit, welche Aufträge mit welchem Status gelöscht werden
sollen. Bestätigen Sie die Löschung mit [OK].
2004
MC light
5-19
5.3 Aufträge bearbeiten
Aufträge, die mit einem Ausführungstermin versehen sind, können über diese Funktion nicht
gelöscht werden; sie bleiben weiterhin in der Bestandsübersicht enthalten und können nur manuell,
d. h. Auftrag für Auftrag im Auftragsformular über die Schaltfläche [Löschen], gelöscht werden.
Wie drucken Sie einen Auftrag?
Die Aufträge eines Bestandes können nur komplett als "Bestandsliste" über die
Standardfunktion [Druck] in Form einer "Übersicht" bzw. als "Formular" ausgedruckt werden.
Der Ausdruck eines einzelnen Auftrages ist nicht möglich.
2004
MC light
5-20
5.4 Bestand aktivieren
5.4 Bestand aktivieren
Die Aufträge in einem Bestand können unterschiedliche Merkmale aufweisen:
•
•
•
•
•
gesendet
gesperrt
in Arbeit
wartet
<Datumsangabe>
Durch Anklicken der Schaltfläche [Bestand aktivieren] lassen sich (mit Ausnahme der Zahlungen mit
einem Datum) alle Aufträge eines Bestandes auf einmal wieder mit dem Status "fällig" versehen.
Denn ...
nur die mit "fällig" gekennzeichneten Aufträge stehen für die Übernahme in eine DTA-Datei und
damit zur Übertragung an ein Kreditinstitut zur Verfügung bzw. können in einen anderen
Bestand kopiert werden.
Wollen Sie dagegen nur einzelne Aufträge, die den Status "gesendet" oder "gesperrt" aufweisen, in
einem Bestand mit dem Status "fällig" markieren, klicken Sie diese nacheinander einfach mit einem
Doppelklick an.
Der ausgewählte Auftrag wird in der Erfassungsmaske angezeigt. Der Funktionsbereich enthält u. a.
auch die Schaltfläche [Aktivieren]. Durch Anklicken dieser Schaltfläche wird der gesperrte oder
gesendete Auftrag wieder auf den Status "fällig" gesetzt.
Nach demselben Verfahren kann auch ein "fälliger" Auftrag mit dem Merkmal "gesperrt" versehen
werden. Nach dem Doppelklick auf einen "fälligen" Auftrag enthält der Funktionsbereich des
Auftragsformulars statt der Schaltfläche [Aktivieren] die Schaltfläche [Sperrren]. Mit einem Klick auf
diese Schaltfläche erhält der "fällige" Auftrag den Status "gesperrt".
2004
MC light
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5.5 Bestand kopieren
5.5 Bestand kopieren
Sollen alle fälligen Aufträge eines Bestandes in einen anderen Bestand kopiert werden, so bringen
Sie erst die zu kopierenden Aufträge in der Liste der Zahlungsaufträge zur Ansicht. Anschließend
klicken Sie auf die Schaltfläche [Bestand kopieren].
In einem Auswahlfenster werden alle bereits angelegten Bestände angezeigt, die demselben
Zahlungstyp (Überweisungen oder Lastschriften) angehören, wie der in der Grundmaske angezeigte
Bestand.
Aus dieser Liste wählen Sie durch Anklicken denjenigen Bestand aus, in den die Zahlungsaufträge
kopiert werden sollen und bestätigen mit [OK]. Ab sofort enthält der ausgewählte Bestand zusätzlich zu
den bereits in ihm abgespeicherten Aufträgen auch die des anderen Bestandes.
Denken Sie daran ...
es werden keine gesperrten oder gesendeten Aufträge kopiert. Der Kopierbefehl erstreckt sich
nur auf die als "fällig" markierten Zahlungen. Die Zahlungsaufträge sind nach dem Kopieren
zweifach vorhanden; einmal in dem Bestand, in den sie kopiert wurden, und zum anderen im
"Ursprungsbestand".
2004
MC light
5-22
5.6 Bestand senden
5.6 Bestand senden
Hinter der Schaltfläche [Bestand senden] verbergen sich mehrere Programmaktionen:
•
•
•
•
•
•
Prüfen, ob dem Bestand ein Konto für die Ausführung zugeordnet ist.
Durchsuchen des auf dem Bildschirm angezeigten Bestandes nach Aufträgen, die mit "fällig"
gekennzeichnet sind.
Zusammenfassen dieser Aufträge in einer DTA-Datei (z. B. MCL1.DTA).
Aufruf des DFÜ-Verfahrens, das zu der zum Bestand eingetragenen Bankverbindung gehört
(vgl. Kapitel 3: Konten und Bankzugänge einrichten).
Durchführen der DFÜ.
Markieren der fehlerfrei übertragenen Aufträge mit dem Status "gesendet".
Beibehalten des Status "fällig" für solche Aufträge, die nicht oder nicht fehlerfrei übertragen
werden konnten.
Wurde von Ihrem Kreditinstitut die Funktion [Datenträgeraustausch per Diskette] für Sie
freigeschaltet, fragt das Programm ab, ob die Aufträge, die nicht per DFÜ übertragen werden
konnten, auf eine Diskette kopiert werden sollen. Diese Diskette können Sie dann - zusammen
mit einem Begleitzettel - per Post an Ihr Kreditinstitut zur Ausführung übersenden. Informationen
zur Diskettenausgabe finden Sie auch in Kapitel 5.11: Aufträge auf Diskette kopieren.
Wurde noch keiner der in dem Bestand vorhandenen Aufträge gesendet, enthält das Feld "Konto" im
Anzeigebereich keinen Eintrag. Sie werden vom Programm aufgefordert, dort ein Konto für die
Ausführung festzulegen. (Diese Aufforderung entfällt, wenn in den Kontostammdaten lediglich ein
Konto vorhanden ist. Das übernimmt dann das eine Konto sofort in das Feld "Konto”.) Sind dagegen
bereits Aufträge des Bestandes gesendet worden, ist das Kopffeld "Konto" mit der Bezeichnung des
Kontos vorbelegt, das zuletzt zum Versenden Bestandes benutzt wurde.
Voraussetzung für die ordnungsgemäße Durchführung der DFÜ ist die korrekte Einstellung der BTX-,
+
ZVDFÜ- / MCFT-, FTAM- bzw. HBCI/HBCI -Parameter. Dies braucht nur einmal beim Einrichten des
Systems zu geschehen. Alle Einstellungen gelten so lange, bis Sie z. B. ein neues Modem installieren,
sich die "Telefonnummer", mit der Sie beim BTX- oder Bankrechner anrufen, geändert hat, usw.
Denken Sie in diesem Zusammenhang ...
auch an die Durchführung eines Testanrufes ins BTX-Netzes direkt aus dem Decoder heraus,
BEVOR Sie zum ersten Mal per BTX Daten zu Ihrem Kreditinstitut übertragen bzw. von dort
abholen wollen, und Sie den "Einführungsassistenten" nicht genutzt haben. Nur wenn Sie mit
Testanruf und Ihren Einstellungen ins BTX-Netz gelangen, ist gewährleistet, dass Sie per BTX
Kontakt mit Ihrer Bank / Sparkasse aufnehmen können. Die Anwahl der BTX-Seite für Ihre Bank
/ Sparkasse wird durch den externen Decoder vorgenommen; das Programm selbst hat auf die
Einstellungen und die Anwahlprozedur keinen Einfluß.
Zum Aufruf des Decoders klicken Sie auf das nachstehende Icon:
.
+
Die Einstellungen für BTX-, ZVDFÜ- / MCFT-, FTAM bzw. HBCI/HBCI -Parameter nehmen Sie in den
Kontostammdaten vor, die Sie über das Icon
bzw. über den Menüeintrag -Datei- / -Konten- aufrufen.
2004
MC light
5-23
5.6 Bestand senden
Die DFÜ-Parameter für das Kommunikationsverfahren ZVDFÜ / MCFT setzen Sie im Menüpunkt DFÜ-Parameter-. Kapitel 3.2.1: ZVDFÜ / MCFT-Zugang einrichten enthält Erläuterungen zum
Einrichten der ZVDFÜ- / MCFT-Kommunikation.
Ist ein DFÜ-Zugang für das Auftraggeberkonto definiert,
werden Sie aufgefordert, die Ausführung der Zahlungsaufträge durch Eingabe Ihrer PIN bzw.
Ihres Passwortes (bei BTX- bzw. HBCI-Kommunikation) bzw. Ihres DFÜ-Passwortes (bei
ZVDFÜ- / MCFT-Kommunikation) und gegebenenfalls durch Eingabe Ihres EU-Passwortes zu
genehmigen.
Über die Schaltfläche [Detailansicht] erhalten Sie jeweils eine Detailanzeige der fälligen
Zahlungen die Sie über [OK] wieder verlassen.
Sobald Sie die PIN bzw. das (DFÜ-)Passwort eingegeben und mit [OK] bestätigt haben, werden
die im Bestand enthaltenen Zahlungen in einer DTA-Datei zusammengefaßt und auf der
Festplatte zwischengespeichert.
Haben Sie Ihre BTX-PIN nicht auf der Festplatte gespeichert (vgl. Kapitel 3.2.2: BTXZugang einrichten), können Sie hier selbstverständlich auch das ”*” eingeben. Die
”richtige” BTX-PIN geben Sie erst dann ein, wenn Sie vom ”DFÜ-Modul” dazu
aufgefordert werden.
2004
MC light
5-24
5.6 Bestand senden
Das Programm erweitert anschließend die Anzeige im Grundbildschirm um eine Zeile: den DFÜAutomaten, der das zum Auftraggeberkonto definierte DFÜ-Verfahren aufruft.
Es wird angezeigt, dass die DFÜ aktiv (= busy) ist, von welchem Rechner die DFÜ gestartet
wurde (hier: Eigener), welche Auftragsdatei gerade abgearbeitet wird (hier: SOFORT) und
welches Kommunikationsverfahren (hier: FTAM) dabei genutzt wird (Symbole zum Status der
).
Übertragung: -wartend: , -aktiv: , -verarbeitet:
Stellt z. B. das Programm beim Aufruf eines BTX-DFÜ-Prozesses fest, dass
•
Sie anstelle der BTX-PIN ein ”* ” eingegeben haben, werden Sie jetzt aufgefordert, Ihre
”richtige” Konto-PIN einzutippen.
•
in der TAN-Liste keine freien TANs mehr vorhanden sind, werden Sie aufgefordert, jetzt
manuell eine gültige TAN einzugeben. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn Sie ganz auf die
+
Eingabe einer elektronischen TAN-Liste verzichtet haben(zum Verfahren bei HBCI vgl.
Kapitel 3.2.4: HBCI+ Zugang einrichten).
Je nach verwendetem Verfahren schließt sich hieran gegebenenfalls die Leistung einer
Elektronischen Unterschrift bzw. Zweitunterschrift (s. Kap. 2.3.9.3) zur Absicherung der
Übertragung an, z. B. bei FTAM.
2004
MC light
5-25
5.6 Bestand senden
Schließlich wird die Anwahlprozedur ausgeführt und der Kontakt zu Ihrem Kreditinstitut
hergestellt.
Nach fehlerfreiem Abschluss der DFÜ
sind alle übertragenen Zahlungsaufträge mit dem Status "gesendet" versehen. Sie können über
die Funktion [Bestand aktivieren] alle oder einzeln wieder auf "fällig" gesetzt werden (vgl.
Kapitel 5.4: Bestand aktivieren).
Anhand des Datenfernübertragungsprotokolls (vgl. Kapitel 2.6: Protokolle) sowie über die
Funktion Statistikdaten (vgl. Kapitel 5.14) verfügen Sie über einen Nachweis zu den
übertragenen Zahlungsaufträge.
Zur Kontrolle, ob die übersandten Originaldateien (= DTAUS- / DTAZV-Dateien) und die
dazugehörigen EU-Dateien auf der Bankseite korrekt angekommen sind und geprüft werden
konnte, müssen Sie bei Übertragung mittels FTAM im Gegensatz zur BTX-, HBCI- und ZVDFÜ
/ MCFT-Kommunikation in einem weiteren DFÜ-Vorgang über die allgemeinen Abholfunktionen
bzw. über die Schaltfläche [PTK abholen] Protokolldateien vom Banksystem abholen, die Sie
anzeigen lassen können (vgl. Kapitel 2.6.3: FTAM-Protokolle abholen).
über die Schaltfläche
2004
MC light
5-26
5.6 Bestand senden
In den Auszugsdaten werden die gesendeten Aufträge erst nach dem erfolgreich durchgeführten
Abholen von Kontoauszügen sichtbar (vgl. Kapitel 6.1: Kontoinformationen abholen und Kapitel
6.3: Kontoauszüge).
Eine Sicherungskopie der übertragenen DTA-Datei ist im Verzeichnis ..\MCLWIN\SAV abgelegt
(vgl. auch Kapitel 5.11: Aufträge auf Diskette kopieren).
Das Programm fragt anschließend ab, ob zu der übertragenen Datei ein Begleitzettel
ausgedruckt werden soll.
Das Programm fragt schließlich ab, ob zu der übertragenen Datei der entsprechende Eintrag
aus dem Übertragungsprotokoll ausgedruckt werden soll.
Treten während der DFÜ Fehler auf, erfahren Sie dies durch entsprechende
Bildschirmmeldungen.
Zusätzlich wird eine Eintragung im DFÜ-Protokoll (DFUE.PTK) vorgenommen (vgl. Kapitel 2.6:
Protokolle). Die nicht übertragenen Aufträge bleiben mit dem Status "fällig" im Bestand erhalten.
Stellt das Programm fest, dass keine DFÜ durchgeführt werden konnte, haben Sie die
Möglichkeit die Daten per Diskette an Ihr Kreditinstitut zu übermitteln.
Die Funktion "Datenträgeraustausch per Diskette" muss jedoch vom ServiceBerater Ihres
Kreditinstituts für Sie "freigeschaltet" sein. Nehmen Sie ggf. Kontakt mit der ServiceBerater Ihrer
2004
MC light
5-27
5.6 Bestand senden
Bank / Sparkasse auf, wenn die Erstellung einer DTAUS-Datei auf Diskette nicht möglich sein
sollte.
Besteht die Möglichkeit zur Diskettenausgabe, folgt das weitere Verfahren dem in Kapitel 5.11:
Aufträge auf Diskette kopieren beschriebenen Ablauf.
Ist dagegen keine Diskettenausgabe erlaubt, werden Sie durch eine entsprechende
Bildschirmmeldung darauf hingewiesen.
Ist eine DFÜ-Einrichtung für das Auftraggeberkonto definiert,
Sie aber dennoch keine DFÜ-Aufträge ausführen wollen,
tragen Sie in die angezeigte Maske KEINE PIN bzw. KEIN DFÜ-Passwort ein. Sie bestätigen
das "leere" Eingabefeld mit [OK].
Wenn vom ServiceBerater Ihres Kreditinstituts die Funktion "Diskettenerstellung" freigeschaltet
ist, haben Sie dann die Möglichkeit, die Aufträge als DTA-Datei auf einer Diskette
abzuspeichern. Nehmen Sie ggf. Kontakt mit dem ServiceBerater Ihres Kreditinstituts auf, wenn
die Erstellung einer DTAUS-Datei auf Diskette nicht möglich sein sollte. Das weitere Verfahren
ist in Kapitel 5.11: Aufträge auf Diskette kopieren beschrieben.
Ist KEINE DFÜ-Einrichtung für das Auftraggeberkonto definiert,
haben Sie die Möglichkeit, die Aufträge als DTA-Datei im Format (DTAUS/DTAZV) auf einer
Diskette abzuspeichern.
Diese Funktion muss jedoch vom ServiceBerater Ihres Kreditinstituts für Sie "freigeschaltet"
sein. Nehmen Sie ggf. Kontakt mit dem ServiceBerater Ihres Kreditinstituts auf, wenn die
Erstellung einer DTA-Datei auf Diskette nicht möglich sein sollte. Das weitere Verfahren ist in
Kapitel 5.11: Aufträge auf Diskette kopieren beschrieben.
Was ist anders bei Auslandszahlungsaufträgen?
Sinngemäß gilt dasselbe auch für Bestände mit Auslandszahlungen in verschiedenen
Währungen.
Als Konto, von dem ein Bestand gesendet werden kann, werden - sofern vorhanden - auch
Währungskonten angezeigt. Währungskonten sind Konten, die nicht in EUR geführt werden.
Diese Währungskonten müssen jedoch mit Bankleitzahl und Kontonummer nach deutschem
Format in den Kontostammdaten hinterlegt sein. Währungskonten z. B. mit einer Swiftadresse
anstelle der Bankleitzahl oder einer Kontonummer, die nicht dem deutschen Formatvorschriften
entspricht, stehen zur Auswahl nicht zur Verfügung!
Darüber hinaus wird geprüft, ob
•
•
das ausgewählte Konto ein EUR-Konto
das ausgewählte Konto für eine Währung eingerichtet ist, für die mindestens ein Auftrag
im Bestand vorhanden ist.
Ist dies der Fall, erscheint ein Hinweis:
“Es wird eine Zahlungsdatei NUR für die Währung “xxx” erstellt. Eine Zahlungsdatei, die
auch die fälligen Aufträge für andere Währungen enthält, kann nur bei Auswahl eines
EUR-Kontos erstellt werden.
Soll die Zahlungsdatei NUR für die Währung “xxx” erstellt werden?
Sie antworten mit
[Ja]
2004
Die DTAZV-Erstellung und Weiterverarbeitung (DFÜ bzw. Abspeicherung auf
Disketten) wird durchgeführt.
MC light
5-28
5.6 Bestand senden
[Nein]
Das Programm kehrt zur Bestandsliste zurück, ohne dass eine
Zahlungsdatei erstellt wird. Alle Aufträge weisen weiterhin den Status "fällig"
auf.
Ist dies nicht der Fall, erscheint ein Hinweis:
“Der Bestand enthält KEINEN Auftrag zur Währung des ausgewählten Kontos. Wählen
Sie ein entsprechendes Währungskonto oder ein Konto mit der Währung EUR aus.”
Der Vorgang wird ohne DTAZV-Erstellung abgebrochen. Alle Aufträge weisen weiterhin
den Status "fällig" auf.
Was ist bei ESU-Zahlungen zu beachten?
Falls von Ihrer Bank so vorgesehen, können in einem AZV-Bestand sowohl ESU-Zahlungen (Æ
Erfassung s. Kapitel 5.12.1) als auch Standard-AZV-Zahlungen erfasst werden.
Bei der Dateierstellung wird hier unterschieden, ob zu dem ausgewählten Auftraggeberkonto für
den Sessiontyp "ESU" die Markierung auf "AZV", "ESU" oder "SI-Konform" gesetzt wurde (vgl.
Kapitel 3.1.2: Registerkarte Zusatzfelder AZV ).
Dabei bedeutet ...
"AZV"
ESU-Zahlungen müssen per DFÜ mit den Kommunikationsverfahren
ZVDFÜ / MCFT und FTAM als DTAZV-Datei mit dem Sessiontyp AZV
übertragen werden. Die ESU-Zahlungen werden dabei in einer zweiten
logischen Datei an die in der ersten logischen Datei vorhandenen
Standard-AZV-Zahlungen "angehängt".
"ESU"
ESU-Zahlungen müssen per DFÜ als DTAZV-Datei mit dem
Sessiontyp ESU übertragen werden. Enthält ein Bestand StandardAZV-Zahlungen und ESU-Zahlungen, so werden zwei Dateien
gebildet, die getrennt übertragen und "unterschrieben" werden
müssen.
"SI-Konform"
ESU-Zahlungen werden per HBCI+ mit der HBCI-Segmentkennung
"AOM" übertragen. Da die Vorschriften für eine Übertragung per
HBCI+ verlangen, dass auch die Bankadresse hinterlegt ist, wird eine
entsprechende Abfrage angezeigt, die mit [Ja] oder [Nein] beantwortet
werden muss.
Das Anzeigen dieser Meldung erfolgt mitunter gar nicht, wenn von Ihrer Bank die Angabe von
Swiftcode UND Bankname / -adresse zur Pflicht gemacht wurde.
Da im Rahmen des "SI-konformen" Auslandszahlungsverkehrs NUR ESU-Zahlungen übermittelt
werden dürfen, wird bei Vorhandensein von auch fälligen Standard-AZV-Zahlungen der folgende
Hinweis angezeigt (dieser Hinweis entfällt natürlich in dem Fall, dass Ihre Bank grundsätzlich nur
ESU-Zahlungen zulässt).
2004
MC light
5-29
5.6 Bestand senden
Das heißt: Die fälligen Standard-AZV-Zahlungen werden NICHT per HBCI+ an das SI
übertragen; sie bleiben immer auf fällig stehen. Diese fälligen Standard-AZV-Zahlungen können
nur mit einen anderen Kommunikationsverfahren (ZVDFÜ / MCFT, FTAM) zur Bank übertragen
werden.
Es schliesst sich die kommunikationsverfahrensspezifische Dialogmaske für die Ausführung der
DFÜ an und der Abfrage der entsprechenden Sicherheitsmedien, wie EU-Diskette, Chipkarte
oder TAN (s. oben).
Je nach Einstellungen in den Allgemeinen Parametern erfolgt nach der Durchführung der DFÜ
die Abfrage nach Ausgabe des Begleitzettels und / oder des Ausdrucks des
Übertragungsprotokolls zu dieser Kommunikation. Die betroffenen Zahlungen erhalten den
Status "gesendet"; die entsprechenden Einträge in der Statistikdatenbank werden
vorgenommen.
Besonderheit bei "SI-Konform":
Denken Sie bitte daran, dass beim Versand von ESU-Zahlungen per HBCI+ über den
Segmenttyp "AOM" für jede einzelne Zahlung eine TAN angefordert wird. Enthält der
Bestand z. B. 10 ESU-Zahlungen, so müssen auch 10 TANs eingegeben werden. (Nur
Dateien, die allerdings im Rahmen der "SI-konformen"-Kommunikation nicht übertragen
werden dürfen, können mit Eingabe nur EINER TAN versandt werden.)
Anders als bei den dateibasierten Übertragungen per ZVDFÜ / MCFT und FTAM mit den
Sessiontypen AZV und ESU kann es bei HBCI+-Übertragungen mit dem Segmenttyp
"AOM" auch dazu kommen, dass einzelne Zahlungen von der Bankseite nicht akzeptiert
werden. Die Ausführung der Zahlungen ist in diesem Fall "nur teilweise" erfolgt (so wie
es evtl. von den "alten" BTX-Screen-Dialogen noch in Erinnerung ist).
In diesem Fall erfolgt KEINE Abfrage nach Begleitzettel und / oder Übertragungsprotokoll.
Im betroffenen Bestand erhalten nur die korrekt ausgeführten Zahlungen den Status
"gesendet"; Zahlungen, die nicht von der Bankseite akzeptiert wurden, bleiben weiterhin
mit dem Status "fällig" in der Übersichtliste aufgeführt. Analog dazu werden in die
Statistikdatenbank nur die korrekt ausgeführten Zahlungen eingetragen.
2004
MC light
5-30
5.7 Bestand löschen
5.7 Bestand löschen
Einen Bestand mit allen in ihm abgespeicherten Aufträgen löschen Sie durch Anklicken der
Schaltfläche [Bestand löschen].
Da Sie die Schaltfläche auch aus Versehen angeklickt haben könnten, müssen Sie dem Programm
ausdrücklich bestätigen, dass der angezeigte Bestand auch wirklich gelöscht werden soll.
Nur wenn Sie [Ja] bestätigen, erfolgt eine Löschung. Indem Sie auf [Nein] klicken, verlassen Sie die
Löschfunktion und kehren Übersicht der Zahlungsaufträge zurück.
Wollen Sie einzelne Aufträge aus einem Bestand löschen, können Sie dies durch einen Doppelklick
auf den zu löschenden Auftrag, Betätigen der Schaltfläche [Löschen] im angezeigten Auftragsformular
und Bestätigen der Sicherheitsabfrage mit [Ja] durchführen.
Sollen aus einem Bestand selektiv alle "gesperrten", "gesendeten" und / oder "in Arbeit befindlichen"
Aufträge gelöscht werden, erfolgt das über die Schaltfläche [Aufträge löschen], die sich ebenfalls im
Funktionsbereich der Auftragsübersicht befindet. Mehr darüber erfahren Sie in Kapitel 5.3: Aufträge
bearbeiten.
5.8 Suchen von Einträgen
Suchfunktionen, um bestimmte Einträge in den Aufträgen zu finden, stehen im Programm mehrfach
zur Verfügung. Über die Schaltfläche [Suchen] können Sie wahlweise in einem Bestand oder in allen
Beständen "suchen".
2004
MC light
5-31
5.8.1 Suchen in einem Bestand
5.8.1 Suchen in einem Bestand
Sie rufen den Bestand, in dem gesucht werden soll, aus der Bestandsübersicht auf und klicken
anschließend im Funktionsbereich der Auftragsübersicht auf die Schaltfläche [Suchen].
Es wird eine Dialogbox angezeigt, in der Sie die Suchkriterien festlegen:
•
•
•
•
Empfänger
Texteintrag
Zahlungsstatus
Betrag (von - bis)
und - sofern für Sie die Option ”Auslandszahlungsverkehr” freigeschaltet ist - auch
•
das Währungskennzeichen (= ISO-Code).
Belegen Sie mehr als ein Feld, so werden die Einträge bei der Suche als UND-Verbindungen
betrachtet. In diesem Fall müssen vom zu suchenden Eintrag alle Bedingungen erfüllt werden.
Die Textsuche umfaßt die eingegebene Buchstabenkombination bzw. Ziffernfolge. Es
werden also auch Teilbegriffe angezeigt, die die eingegebene Kombination enthalten.
Durch Anklicken der Schaltfläche [Suchen] innerhalb der Dialogbox starten Sie die Suche.
Die auf die Suchbedingungen zutreffenden Einträge werden nach Auswahl der gewünschten
Ausgabeeinheit
in Form einer Bildschirmliste angezeigt, direkt ausgedruckt oder als PDF-Datei dargestellt.
2004
MC light
5-32
5.8.2 Suchen in allen Beständen
5.8.2 Suchen in allen Beständen
Sie rufen die Bestandsübersicht auf und klicken im Funktionsbereich auf die Schaltfläche [Suchen].
Es wird eine Dialogbox angezeigt, in der Sie die Suchkriterien festlegen:
•
•
•
•
Empfänger
Texteintrag
Zahlungsstatus
Betrag (von - bis)
und - sofern für Sie die Option ”Auslandszahlungsverkehr” freigeschaltet ist - auch
•
das Währungskennzeichen (= ISO-Code).
Belegen Sie mehr als ein Feld, so werden die Einträge bei der Suche als UND-Verbindungen
betrachtet. In diesem Fall müssen vom zu suchenden Eintrag alle Bedingungen erfüllt werden.
Die Textsuche umfaßt die eingegebene Buchstabenkombination bzw. Ziffernfolge. Es
werden also auch Teilbegriffe angezeigt, die die eingegebene Kombination enthalten.
Die Suche erstreckt sich über alle Textfelder aller Bestände, also auch über die Angaben im Feld
"Eigene zusätzliche Anmerkungen", das Sie auf der Registerkarte Interne Felder belegen können.
Durch Anklicken der Schaltfläche [Suchen] innerhalb der Dialogbox starten Sie die Suche.
Die auf die Suchbedingungen zutreffenden Einträge werden nach Auswahl der gewünschten
Ausgabeeinheit
in Form einer Bildschirmliste angezeigt, direkt ausgedruckt oder als PDF-Datei dargestellt.
2004
MC light
5-33
5.9 Ersetzen von Einträgen
5.9 Ersetzen von Einträgen
Das Ersetzen (tatsächlich ein "Suchen und Ersetzen") von Einträgen können Sie immer nur in einem
Bestand durchführen. Sie rufen den Bestand, in dem Einträge ersetzt werden soll, aus der
Bestandsliste auf und klicken anschließend im Funktionsbereich der Auftragsübersicht auf die
Schaltfläche [Ersetzen].
Sie wählen aus, auf welches Feld in der gelben Erfassungsmaske sich das Suchen und Ersetzen
beziehen soll. Sie können
•
•
•
•
•
•
•
•
•
einen Verwendungszweck durch einen anderen Verwendungszweck ersetzen
einen Empfängernamen durch einen anderen ersetzen
einen Betrag mit einem anderen festen Betrag austauschen
Beträge mit einem prozentualen Aufschlag versehen
Beträge um einen bestimmten Additionsbetrag erhöhen
Aufträge mit dem Status "gesperrt", "gesendet" und "in Arbeit", die einem bestimmten
Empfänger zugeordnet sind oder einen bestimmten Verwendungszweck aufweisen, mit dem
Status "fällig" versehen ("Zahlung aktivieren")
Aufträge mit dem Status "fällig", die einem bestimmten Empfänger zugeordnet sind oder einen
bestimmten Verwendungszweck aufweisen, mit dem Status "gesperrt" versehen ("Zahlung
sperren")
Aufträge, die einem bestimmten Empfänger zugeordnet sind oder einen bestimmten
Verwendungszweck aufweisen, löschen. Der Status eines Auftrages wird nicht beachtet.
("Zahlung löschen")
alle Beträge der Aufträge über die Schaltfläche [Betragseingabe] schnell einzeln ändern (vgl.
Kapitel 5.3: Aufträge bearbeiten.
Beispiel 1:
2004
Verwendungszweck ersetzen
Es soll im Bestand -Gehalt- in jedem Auftrag der Verwendungszweck "Gehalt
September 2002" durch "Gehalt Oktober 2002" ersetzt werden.
Da alle Eingaben in Großbuchstaben umgesetzt werden, ist es unwichtig, ob Sie den zu
suchenden bzw. den auszuwechselnden Text in Groß- oder Kleinbuchstaben eingeben.
MC light
5-34
5.9 Ersetzen von Einträgen
Wie Sie das Programm dazu bringen, Angaben in den Verwendungszwecken
automatisch auszuwechseln, erfahren Sie in Kapitel 5.10.3: Arbeiten mit Platzhaltern.
Beispiel 2:
Festen Betrag ändern
Sie tragen in die 1. Zeile den "alten" Betrag ein und in die 2. Zeile den neuen. Handelt es
sich dabei um Beträge ohne Dezimalstellen, braucht kein ",00" eingegeben zu werden.
Die "Tausenderpunkte" werden vom Programm vergeben.
Beispiel 3:
Beträge prozentual erhöhen
Sollen alle Aufträge eines Bestandes um einen gewissen Prozentsatz erhöht werden,
geben Sie diesen hier ein. Dezimalstellen brauchen bei ganzen Prozentzahlen nicht
eingegeben zu werden.
2004
MC light
5-35
5.9 Ersetzen von Einträgen
Beispiel 4:
Beträge um einen Additionsbetrag erhöhen
Sollen alle Zahlungsbeträge um einen festen Betrag angehoben werden, tragen Sie den
Erhöhungsbetrag in die Zeile "Aufschlag" ein.
Beispiel 5:
Status auf "gesperrt" ändern
Wollen Sie alle Zahlungen, die den Verwendungszweck "Gehalt Oktober 2002"
aufweisen, sperren, so wählen Sie "Zahlungen sperren" aus und tragen als Text, der als
Selektionskriterium dienen soll "Gehalt Oktober 2002" ein.
Der Text im unteren Teil der Dialogbox ist jeweils abhängig von dem Feld, das ersetzt werden soll.
Von diesem Verfahren wird nur abgewichen, wenn Sie die Schaltfläche [Betragseingabe] angeklickt
haben. Was hierbei zu beachten ist, finden sie in Kapitel 5.3: Aufträge bearbeiten beschrieben.
Soll das Programm die Veränderungen automatisch ohne weitere Rückfrage vornehmen, wählen Sie
die Schaltfläche [Alle ändern] an. Wollen Sie jedoch, dass Ihnen zunächst jeder einzelne Auftrag, auf
den das eingegebene Selektionskriterium zutrifft, angezeigt wird, klicken Sie auf [Einzeln abfragen].
Jeder einzelne Auftrag, auf den das eingegebene Kriterium zutrifft, wird dann mit seinen wesentlichen
Daten angezeigt.
2004
MC light
5-36
5.9 Ersetzen von Einträgen
Soll der Eintrag abgeändert werden, klicken Sie auf [Ja]. Bestätigen Sie mit [Nein], übergeht das
Programm diesen Eintrag und zeigt Ihnen den nächsten Auftrag an, auf den das Selektionskriterium
zutrifft. Enthält der Bestand keinen zu ändernden Auftrag mehr, kehrt das Programm nach einem
Hinweis über die Anzahl der vorgenommenen Ersetzungen, den Sie mit [OK] bestätigen, zur Übersicht
der Zahlungsaufträge im Bestand zurück.
2004
MC light
5-37
5.10 Terminverwaltung
5.10 Terminverwaltung
Müssen Zahlungen mit gleichen oder wechselnden Beträgen in einem bestimmten Rhythmus gesendet
werden, bietet sich zur Terminüberwachung die Funktion [Bestandsdaten] im Funktionsbereich der
Bestandsübersicht an.
Es wird dabei unterschieden zwischen
•
•
festen Zahlungsrhythmen
variablen Zahlungsrhythmen
für die Ausführung eines oder mehrerer Aufträge. Bei beiden Verfahren kann in den
Verwendungszwecken mit Platzhaltern (Wildcards) gearbeitet werden. Informationen dazu finden Sie
unter "Arbeiten mit Platzhaltern".
Wollen Sie den Namen eines Bestandes (oder die Kontoklasse, den
Standardverwendungszweck) ändern, nutzen Sie dazu ebenfalls die Funktion [Bestandsdaten]
(s. Kapitel 5.1: Bestand anlegen). Hier können Sie in der ersten Zeile der Dialogbox den
Bestandsnamen überschreiben. Alle anderen Eintragungen der Dialogbox lassen Sie dann
unverändert bestehen. Der geänderte Bestandsnamen wird beim nächsten Aufruf der Funktion
[Zahlungsverkehr] in der Auswahlliste an der richtigen Position angezeigt.
5.10.1 Aufträge mit festen Zahlungsrhythmen
Für alle in einem Bestand erfassten Zahlungen läßt hier ein gleicher Ausführungsrhythmus festlegen.
Sollen Zahlungen in unterschiedlichen Rhythmen gesendet werden, müssen diese in Beständen mit
variablen Ausführungsrhythmen gehalten werden.
Den Ausführungsrhythmus der Zahlungen des Bestandes bestimmen Sie über eine Auswahlliste.
2004
MC light
5-38
5.10.1 Aufträge mit festen Zahlungsrhythmen
Sie wählen zwischen
•
•
•
•
•
•
•
•
•
nicht
wöchentlich
halbmonatlich
monatlich
zweimonatlich
dreimonatlich
halbjährlich
jährlich
variabel
Im nächsten Arbeitsschritt teilen Sie dem Programm mit, wann der Bestand das nächste Mal zur
Ausführung fällig wird.
Setzen Sie das Feld
•
"nächstes Mal am" auf ein bestimmtes Datum, so werden die "fälligen" Zahlungen des
Bestandes erst zu diesem Datum das nächste Mal beim Anklicken der Funktion [Bestand
senden] in eine DTA-Datei übernommen. Mehr finden Sie dazu in Kapitel 5.6: Bestand senden.
Nachdem die "fälligen" Zahlungen übertragen wurden, ist das Datum im Feld "Nächstes Mal" auf
dasjenige Datum gesetzt, das sich aus dem Ausführungsdatum in Verbindung mit dem
Ausführungsrhythmus ergibt.
Beispiel:
Sie haben für den Bestand "Miete" den Ausführungsrhythmus "monatlich" eingestellt. Die
erste Bestandsausführung haben Sie am 25.01.2002 für die Zahlung der Miete "Februar
2002" vorgenommen. Nach dem ersten Programmstart nach Durchführung der DFÜ
werden die "gesendeten" Zahlungen wieder mit dem Status "fällig" versehen und das Feld
"nächstes Mal am" wird mit dem Datum "25.02.02" belegt.
Haben Sie in das Feld "Nächstes Mal" ein Datum eingetragen, das - vom aktuellen
Systemdatum aus gesehen - in der Vergangenheit liegt, um z. B. den Ausführungsrhythmus von
diesem Datum aus zu bestimmen, werden die im Bestand enthaltenen Aufträge beim nächsten
Programmstart ebenfalls auf "fällig" gesetzt. Der "nächste Ausführungstermin" errechnet sich
aufgrund des zuvor im Feld "nächstes Mal am" eingetragenen Datums.
•
"letztmals am" auf ein bestimmtes Datum, wird beim ersten Programmstart nach der
Durchführung der letztmaligen DFÜ das Feld "nächstes Mal" nicht wieder aktualisiert.
Lassen Sie das Feld
•
"letztmals am" unausgefüllt, wird der Bestand bis zu seiner Löschung oder bis Sie ihm das
Merkmal "nicht" zuordnen, zur Ausführung angeboten. Das Feld "nächstes Mal" wird nach
jedem Programmstart aktualisiert.
Übrigens ...
Tragen Sie als Ausführungsrhythmus -nicht- ein, so wird der Bestand ab sofort nicht mehr als
Terminbestand betrachtet. Alle Zahlungen sind sofort "fällig".
Auf diese Weise können Sie aus einem "Terminbestand" wieder einen "normalen" Bestand
machen.
2004
MC light
5-39
5.10.2 Aufträge mit variablen Zahlungsrhythmen
5.10.2 Aufträge mit variablen Zahlungsrhythmen
Als Zahlungsrhythmus für die Ausführung der in dem Bestand gehaltenen Terminaufträge wählen Sie
•
variabel
an.
Ein Eintrag in den Feldern "nächstes Mal" und "letztes Mal" ist nicht möglich. Diese Felder sind bei
einem "variablen" Bestand gesperrt.
Ab sofort wird bei der Eingabe eines neuen Auftrages zu diesem Bestand auf der Registerkarte
Zahlungen die Fälligkeit des Auftrages abgefragt (Datumsfeld "Fällig am" mit Kalenderfunktion).
Handelt es sich um einen einmaligen Auftrag, so wählen Sie im nachfolgenden Feld "Häufigkeit"
•
einmal (Standardeinstellung)
aus. Darüber hinaus stehen selbstverständlich auch die Ausführungsrhythmen
•
•
•
•
•
•
•
wöchentlich
halbmonatlich
monatlich
zweimonatlich
dreimonatlich
halbjährlich
jährlich
zur Verfügung.
Liegt das Fälligkeitsdatum in der Zukunft (wobei das aktuelle Systemdatum zur Betrachtung
herangezogen wird), wird in der Bestandsmaske in der Spalte "Status / Fälligkeit" das Datum
angezeigt, an dem Auftrag gesendet werden soll.
Wenn beim nächsten Programmstart festgestellt wird, dass das Fälligkeitsdatum erreicht oder - wenn
Sie es längere Zeit nicht aufgerufen haben - überschritten ist, wird der Datumseintrag in die
Statusangabe "fällig" geändert.
Bestände mit variablen Terminaufträgen sind in den Übersichten entsprechend gekennzeichnet
("Terminbestand: variabel"). Das Datum im Feld "Nächste Fälligkeit" gibt dabei das Datum des als
nächstes fälligen Terminauftrags an.
Übrigens ...
Ein solcher Hinweis erscheint natürlich auch bei den Beständen mit festen Zahlungsrhythmen.
Soll dort z. B. der gesamte Bestand monatlich gesendet werden, steht dann beim Feld
"Terminbestand" anstelle des Begriffes "variabel" die Bezeichnung "monatlich".
2004
MC light
5-40
5.10.3 Arbeiten mit Platzhaltern
5.10.3 Arbeiten mit Platzhaltern
Oft wird bei Terminaufträgen mit Verwendungszwecken gearbeitet, deren Monats- oder
Jahresbezeichnung der jeweils aktuellen Monats- oder Jahreszahl angepasst werden muss.
Um eine solche Anpassung durchzuführen, stellt Ihnen das Programm zwei Verfahren zur Verfügung:
•
manuelles Aktualisieren über die Funktion [Ersetzen].
Die Handhabung dieser Programmfunktion ist ausführlich in Kapitel 5.9: Ersetzen von Einträgen
beschrieben.
•
Eingeben von Platzhaltern (Variablen, Wildcards) beim Festlegen von Verwendungszwecken.
Als Platzhalter können Sie die Variablen "$M" und "$J" verwenden, wobei das "M" für "Monat” steht
und "J" für "Jahr". Direkt an diese Variablen anschließend tragen Sie ein, wieviele Monate bzw. Jahre
vom aktuellen Monat bzw. aktuellen Jahr auf die Bezeichnung aufaddiert oder von ihr abgezogen
werden sollen. Der Austausch der Variablen "M" bzw. "J" erfolgt bei der Erstellung der DTA-Datei
immer bezogen auf den Monat bzw. das Jahr der Fälligkeit.
Beispiel 1:
Sie erfassen monatliche Mietzahlungen. Der Verwendungszweck soll jeweils die aktuelle
Monatsbezeichnung aufweisen. Die erste Mietzahlung soll für den November 2002 erfolgen.
Sie erstellen einen variablen Terminauftrag und setzen die Fälligkeit auf 1. 11.2002. Als
Ausführungsrhythmus tragen Sie "monatlich" ein. Den Verwendungszweck belegen Sie mit
"Miete $M 2002". Ist der Ausführungstermin 1.11.2002 erreicht, steht in der erstellten
Zahlungsdatei als Verwendungszweck "Miete November 2002".
Bei Erreichen der Fälligkeit 1.12.2002 wird der Verwendungszweck in der Zahlungsdatei mit
"Miete Dezember 2002" belegt.
Die Anzeige der Variablen im Zahlungsauftrag bleibt immer gleich; es erfolgt hier also keine
Aktualisierung auf z. B. "Miete November 2002" bzw. "Miete Dezember 2002".
Beispiel 2:
Sie wollen jährliche Prämienzahlungen ausführen. Der Verwendungszweck soll jeweils die
aktuelle Jahresbezeichnung aufweisen. Die erste Prämienzahlung soll am 27.12.2002 für den
Januar 2003 erfolgen.
Sie erstellen einen variablen Terminauftrag und setzen die Fälligkeit auf den 27.12.2002. Als
Ausführungsrhythmus setzen Sie "jährlich" ein. Den Verwendungszweck belegen Sie mit
"Prämie $J+1". Ist der Ausführungstermin 27.12.2002 erreicht, steht in der erstellten
Zahlungsdatei im Verwendungszweck "Prämie 2003". Bei Erreichen der Fälligkeit 27.12.2003
wird der Verwendungszweck mit dem Eintrag "Prämie 2004" gebildet.
Die Anzeige der Variablen im Zahlungsauftrag bleibt immer gleich; es erfolgt hier also keine
Aktualisierung auf z. B. "Prämie 2003" bzw. "Prämie 2004".
Eine Vielzahl von Kombination aus den Variablen "$M" und "$J" mit Hinzurechnen von Monaten (z. B.
"$M+3" bei quartalsweisen Ausführungen) oder auch Abziehen von Monaten (z. B. "$M-3" bei
rückwirkenden, quartalsweisen Ausführungen) ist möglich.
2004
MC light
5-41
5.11 Aufträge auf Diskette speichern
5.11 Aufträge auf Diskette speichern
Das Normalverfahren zur Übermittlung von Zahlungsaufträgen an Ihr Kreditinstitut ist der Versand per
DFÜ. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, die in einer DTA-Datei zusammengefassten
Zahlungsaufträge eines Bestandes auf eine Diskette zu speichern.
Die Funktion „Datenträgeraustausch per Diskette“ muss jedoch von Ihrem Kreditinstitut für Sie
"freigeschaltet" sein.
Folgende Vorgehensweisen sind möglich:
•
Sie haben für das Konto, für das Sie Zahlungsaufträge erfasst haben, auf der Registerkarte
Kontostammdaten noch keine DFÜ-Verbindung definiert.
Bestätigen Sie mit [Ja], werden die Zahlungsaufträge in der Datei "DTAUS0" auf der Diskette
abgespeichert.
Das Diskettenlaufwerk für die Abspeicherung einer DTA-Datei bestimmen Sie über
den Parameter –Laufwerk für Dateierstellung- auf der Registerkarte Allgemein der
Systemprameter. Standardmäßig geht das Programm davon aus, dass die
Diskettenerstellung über das Laufwerk erfolgen soll, über das auch die Installation des
Programmsystem durchgeführt wurde.
Zunächst werden Sie aufgefordert, eine leere Diskette in das entsprechende Laufwerk einzulegen.
Nach Einlegen der Diskette bestätigen Sie bitte mit [OK].
Enthält die Diskette bereits Daten, werden Sie entsprechend darauf hingewiesen.
Nach Bestätigen mit [Ja] werden die Daten auf der Diskette gelöscht. Ansonsten drücken Sie
[Nein] und wechseln die Diskette aus.
Sollten Sie am gleichen Tage bereits eine DTA-Datei für die gleiche Bank auf Diskette
gespeichert haben, erfolgt eine Abfrage, ob der (die) weitere(n) Auftrag (Aufträge) an die
bestehende Datei angehängt werden sollen.
2004
MC light
5-42
5.11 Aufträge auf Diskette speichern
Gleichzeitig mit der Speicherung der DTA-Datei auf Diskette erfolgt nach Bestätigung einer
entsprechenden Abfrage mit [Ja] der Ausdruck des Diskettenbegleitzettels.
Der Ausdruck erfolgt in ein- bzw. zweifacher Ausfertigung - je nachdem, welche Anzahl wie Sie
über den Parameter "Anzahl Begleitzettel bei Diskettenausgabe" auf der Registerkarte
Allgemein in den Systemparametern festgelegt haben. In der Regel versenden Sie ein Exemplar
zusammen mit der Diskette an Ihr Kreditinstitut; das zweite Exemplar ist für Ihre Akten
vorgesehen.
Eine Sicherungskopie der Datei befindet sich im Verzeichnis ..\MCLWIN\SAV. Der Dateiname
der gesicherten DTA-Datei wird dabei aus dem Tagesdatum im Format Jahr/Monat/Tag, einer
zweistelligen laufenden Nummer und der Extension ".IZV" (bei Inlandsaufträgen) gebildet.
Beispiel:
Sie haben am 23.09.2002 zwei DTA-Dateien erstellt und auf zwei verschiedene Disketten
kopiert; die eine morgens und die andere am Nachmittag. Im Verzeichnis ..\MCLWIN\SAV
befinden sich zwei Dateien mit der Extension ".IZV". Die eine heißt "02092301.IZV" und
die andere "02092302.IZV ". Die Datei "02092301.IZV " wurde am Morgen erstellt. Da sie
die erste DTA-Datei des Tages war, bekam sie die laufende Nummer "01". Die am
Nachmittag des gleiches Tages auf Diskette kopierte DTA-Datei, erhielt die laufende
Nummer "02".
Sie können pro Tag bis zu 99 DTA-Dateien abspeichern.
Die Sicherungskopie des Begleitzettels wird ebenfalls dort abgelegt. Der Dateiname wird aus
dem Dateinamen der DTA-Datei und der zusätzlichen Extension ".BGL" gebildet, also z. B.
02092301.IZV.BGL.
Anschließend erfolgt nach Bestätigung einer entsprechenden Abfrage mit [Ja] der Ausdruck des
Übertragungsprotokolls.
Die Abfrage erfolgt nicht, wenn Sie sie durch Markieren des Parameters "Kein Protokolldruck
bei Diskettenausgabe" auf der Registerkarte Allgemein in den Systemparametern unterdrückt
haben.
Die Sicherungskopie des Übertragungsprotokolls wird ebenfalls im Verzeichnis
..\MCLWIN\SAV abgelegt. Der Dateiname wird aus dem Dateinamen der DTA-Datei und der
zusätzlichen Extension ".PTK" gebildet, also z. B. 02092301.IZV.PTK.
Übrigens:
Die Verweildauer der Dateien im Verzeichnis..\MCLWIN\SAV steuern Sie über den
Parameter –SAV nach wieviel Tagen löschen- auf der Registerkarte Allgemein in den
Systemparametern.
2004
MC light
5-43
5.11 Aufträge auf Diskette speichern
Mit der Erstellung der DTA-Datei auf Diskette werden die zuvor "fälligen" Zahlungen
mit dem Status "gesendet" versehen.
Beachten Sie bitte ...
Wurde bei der Einrichtung des Programmsystem von Ihrem Kreditinstitut die Erstellung
einer DTA-Datei auf Diskette nicht freigeschaltet, ist die Ausgabe einer DTA-Datei auf
Diskette nicht möglich. Sie MÜSSEN dann Ihre Zahlungsaufträge per DFÜ an Ihr
Kreditinstitut senden.
•
Während der Übertragung per DFÜ ist ein Fehler aufgetreten.
Das Programm fragt ab, ob die Aufträge per DTA-Diskette zu Ihrer Bank / Sparkasse versandt
werden sollen. Sobald Sie die Abfrage mit [Ja] bestätigen, wird wie weiter oben in diesem
Kapitel beschrieben verfahren.
•
Es soll immer nur auf Diskette abgespeichert werden.
In diesem Fall dürfen Sie zu keinem der Einträge in den Kontostammdaten eine DFÜEinrichtung definieren. Darüber hinaus muss die Diskettenerstellung durch Ihr Kreditinstitut
"freigeschaltet" sein. Das Programm verfährt dann genau so, wie weiter oben in diesem Kapitel
beschrieben.
Beachten Sie bitte ...
Wenn keine DFÜ-Einrichtung definiert ist, können Sie auch keine Auszugsdaten von
Ihrem Kreditinstitut per DFÜ abholen.
2004
MC light
5-44
5.12 Auslandszahlungsaufträge erfassen (optional)
5.12 Auslandszahlungsaufträge erfassen (optional)
Beachten Sie bitte ...
dass diese Funktion nicht von allen Banken unterstützt wird. Sie verfügen nur dann über die
Möglichkeit, Auslandszahlungen zu erfassen und per DFÜ zu versenden, wenn dies für Sie
explizit freigeschaltet wurde.
Für die Erfassung von Auslandszahlungen ist es erforderlich, einen Bestand anzulegen, dem das
Merkmal "Auslandszahlungen" zugeordnet wird. In Inlandsbestände können keine Auslandszahlungen
aufgenommen werden. Dazu wählen Sie in der Bestandsübersicht die Schaltfläche [Neuer Bestand]
aus.
Nach der Vergabe einer sprechenden Bezeichnung für Ihren neuen Auslandszahlungsbestand wählen
Sie als Art der Zahlungen, die der neue Bestand enthalten soll den Listeneintrag "Ausland".
Übrigens ...
Das grundsätzliche "handling" entspricht der Eingabe von Inlandszahlungsaufträgen, so dass
nachfolgend auf bestimmte Details nicht mehr eingegangen wird.
Zur Erfassung von Auslandzahlungsaufträgen wählen Sie zunächst den Bestand aus, zu dem
Zahlungsaufträge erfasst werden sollen. Dazu klicken Sie doppelt auf den betreffenden Bestand in der
Bestandsübersicht. Es öffnet sich eine weitere Datenbankübersicht mit der Auflistung aller, falls bereits
erfasst, im Bestand vorhandenen Zahlungsaufträge.
2004
MC light
5-45
5.12 Auslandszahlungsaufträge erfassen (optional)
In dieser Liste bewegen Sie sich mit den Richtungstasten "unten" bzw. "oben" sowie <Bild ab> / <Bild
auf>. Alternativ dazu können Sie auch die Bildlaufleiste am rechten Fensterrand betätigen.
Um einen bereits erfassten Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag
durch Cursorpositionierung und bestätigendes <Return>, mit der rechten Maustaste und einem Klick
auf -Detailanzeige- oder einen Doppelklick mit der linken Maustaste aus.
Der ausgewählte Datensatz wird in einer Dialogbox angezeigt und kann verändert bzw. gelöscht
werden. Mittels der Schaltflächen [<] und [>] können Sie zu weiteren Zahlungsaufträgen blättern. Die
Felder in der Dialogbox "Bestände mit Zahlungsaufträgen" entsprechen denen bei der Eingabe eines
neuen Zahlungsauftrages, die im folgenden beschrieben wird.
Zur Erfassung eines neuen Zahlungsauftrages klicken Sie im Funktionsbereich die Schaltfläche
[Neuer Auftrag] an. Es öffnet sich die Erfassungsmaske zur Neuaufnahme von Zahlungsaufträgen,
die zunächst natürlich "leer" ist.
Sie geben nacheinander den Empfänger, dessen Bankverbindung, den Betrag und die
Verwendungszwecke ein.
Wenn Sie in den Systemparametern den entsprechenden Parameter aktiviert haben, werden Ihnen die
Pflichtfelder farbig unterlegt angezeigt.
Zur Aufnahme des komplett ausgefüllten Zahlungsauftrages in die Datenbank klicken Sie
abschließend die Schaltfläche [Speichern] an.
Die Erfassung von Auslandsaufträgen wird in folgenden Kapiteln ausführlich beschrieben:
5.12.1: Registerkarte Auslandszahlung
5.12.2: Registerkarte Verwendungszwecke / Interne Felder
5.12.3: Registerkarte Meldungen
2004
MC light
5-46
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung
Normalerweise können in einem AZV Bestand sowohl "normale" AZV-Zahlungen als auch seit
1.7.2003 die kostengünstigeren EU-Standard-Überweisungen (ESU-Zahlungen siehe weiter unten;
Æ Bedingungen siehe Anhang) erfasst werden.
Auf der Registerkarte Zahlungen können Sie jeweils die folgenden Eingaben vornehmen, die Sie
selbstverständlich in einer beliebigen Reihenfolge ausführen können.
Beispiel für eine "normale" AZV-Zahlung:
Empfänger: Name, Vorname/Firma
Bei der Eingabe des Empfängers greifen Sie über das [?] auf die Daten der Hilfsdatenbank
Empfängerdaten Ausland zu, sofern Sie dort bereits Datensätze aufgenommen haben.
Nach Anklicken des [?] wird die Erfassungsmaske mit einer Selektionsliste überlagert, in der alle
bereits einmal eingegebenen Empfänger mit Namen, Kontonummer und SWIFT-Adresse
angezeigt werden. Durch Doppelklick wählen Sie denjenigen Empfänger aus, der in den neuen
Zahlungsauftrag übernommen werden soll.
Wollen Sie z. B. einen Empfänger auswählen, dessen Namen mit der Buchstaben ”H” beginnt,
tippen Sie ein ”H” ein. Der Cursor springt auf den ersten Eintrag, der mit dem Buchstaben ”H”
beginnt.
Alternativ dazu können Sie aber auch direkt in der Eingabezeile zum Empfängernamen ein ”H”
eingeben und dann das [?] anklicken. In der Auswahlliste ist der erste Empfänger, dessen
Namen mit einem ”H” beginnt, markiert.
Außerdem besteht in der Selektionsliste die Möglichkeit zur Neuaufnahme eines Empfängers.
Wurde in den -Allgemeinen Parametern- (vgl. Kapitel 2.1.1: Registerkarte Allgemein) der
Parameter Kreditoren-/Debitoren-Nr. bei Empfängerauswahl markiert und ist in der
2004
MC light
5-47
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung
Empfängerdatenbank das entsprechende Feld gefüllt, kann auch eine Auswahl anhand der
Kreditoren- / Debitoren-Nummer erfolgen. Die Auswahlliste ist dann nicht nach dem
Anfangsbuchstaben des Empfängernamens, sondern nach Kreditoren- / Debitoren-Nummer
aufgebaut, wobei der Name des Empfängers immer noch das 1. Sortierkriterium bildet.
Kennen Sie die Kreditoren- bzw. Debitoren-Nummer eines Auslands-Empfängers ”auswendig”,
geben Sie diese statt des Namens in die Zeile zum Empfängernamen ein. Klicken Sie dann
auf das [?] ist in der Auswahlliste der dazugehörige Empfänger direkt markiert. Mit einem
Doppelklick übernehmen Sie diesen Eintrag in das Erfassungsformular.
Enthält die Empfängerdatenbank Ausland keinen entsprechenden Eintrag, geben Sie den
Empfängernamen mit der dazugehörigen Bankverbindung manuell ein.
Kontonummer, Swift-Adresse des Empfängers und Empfängerland
Haben Sie den Auslands-Empfänger über das [?] ausgewählt, sind diese Felder bereits gefüllt.
Ist der Auslands-Empfänger noch nicht in der Empfänger-Datenbank Ausland hinterlegt,
müssen Sie diese Felder manuell ausfüllen.
Kontonummer/IBAN-Kontonummer
Diese kann im Gegensatz zu den in Inlandszahlungsverkehr verwendeten Kontonummern auch
Sonderzeichen und Buchstaben enthalten. Zur Eingabe der Kontonummer stehen Ihnen max.
34 Stellen zur Verfügung. Auch diese Begrenzung ergibt sich auch den Vorschriften für die
Erstellung von Auslandszahlungsaufträgen nach DTAZV-Format.
Swift-Adresse
Die Swift-Adresse einer Bank entspricht in etwa der Ihnen aus dem Inlandszahlungsverkehr
bekannten Bankleitzahl. Die Swiftadresse ist in der Regel 11stellig und besteht aus einer
Kombination von Buchstaben und Ziffern, wobei die erste Stelle immer mit einem Buchstaben
belegt ist. Eine Prüfung auf korrekte Eingabe der Swiftadresse erfolgt - im Gegensatz zur
Eingabe von Bankleitzahlen im Inlandszahlungsverkehr - nicht. Das Programm prüft lediglich die
maximale Länge (= 11 Stellen) und die Eingabe von alphanumerischen Zeichen.
Der Zahlungsauftrag muss entweder die Swiftadresse oder die komplette der Adresse
der Empfängerbank aufweisen. Ohne die Eingabe der Swiftadresse oder der kompletten
Adresse der Empfängerbank ist ein Abspeichern des Zahlungsauftrages nicht möglich.
Einige Institute verlangen die Angabe von Swiftadresse UND Bankname / Bankadresse
der ausländischen Bank. In diesem Fall ist das Programm so vorkonfiguriert, dass Sie
einen gültigen Zahlungsauftrag nur erfassen können, wenn diese Informationen
vollständig hinterlegt werden.
Empfängerland
Das Land, in dem der Empfänger ansässig ist, muss hinterlegt werden. Dabei unterstützt Sie die
Länder-Datenbank (vgl. Kapitel 4.4: Hilfsdatenbank Länder), die Sie über das [?] aufrufen.
Komplette Anschrift des Kreditinstituts des Empfängers
Ist die Swiftadresse der Empfängerbank nicht bekannt, muss unbedingt die komplette
Bankadresse einschließlich des Landes, in dem die Bank ansässig ist, eingegeben werden.
Sollte Ihnen hierbei z. B. der Straßenname nicht bekannt sein, tragen Sie stattdessen z. B.
"Postfach" bzw. "P.O. Box" ein. Dies genügt dann den Anforderungen zur Hinterlegung der
kompletten Adresse.
2004
MC light
5-48
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung
Bankland
Auf die Hinterlegung des Banklandes kann nur verzichtet werden, wenn Sie zuvor die
Swiftadresse der Empfängerbank eingetragen haben. Ansonsten greifen Sie hier über das [?]
auf die in der Hilfsdatenbank Länder eingetragenen Informationen zu.
Was bedeutet die Schaltfläche [Empfänger aktualisieren]?
Es kann sein, dass Sie bei der Erfassung eines Auftrages feststellen, dass die in den
Empfängerstammdaten (vgl. Kapitel 4.1.2: Empfängerdaten Ausland) gespeicherte
Kontoverbindung des übernommenen Empfängers nicht mehr aktuell ist.
Sobald Sie auf der Registerkarte Zahlungen im Feld Kontonummer des ”Empfängers” oder den
übrigen Adress-Daten eine Veränderung vornehmen, wird die Schaltfläche [Empfänger
aktualisieren] aktiviert. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, so werden die Änderungen in der
Empfängerdatenbank abgespeichert und die Daten stehen bei nächsten Aufruf des Empfängers
in aktualisierter Form zur Verfügung.
Gebühren zu Lasten von
Für die Durchführung von Auslandszahlungen fallen Gebühren an. Im Gegensatz zum
Inlandszahlungsverkehr kann hier jedoch bestimmt werden, wer die Gebühren trägt.
Dazu enthält die Zahlungsmaske für Auslandsaufträge eine Auswahlliste. Sie wählen zwischen
• Auftraggeber (OUR)
• Aufgeteilt (SHA)
• Empfänger (BEN)
Die Abkürzung OUR, SHA, BEN sind die Codes, die in der noch zu erstellende DTAZV-Datei
entsprechend Ihrer Auswahl abgespeichert werden.
Da kein gesondertes Gebührenkonto festgelegt werden kann, entspricht das Gebührenkonto
dem Auftraggeberkonto, dem der Bestand zugeordnet wird.
Eingabe von Währung und Betrag
Über das [?] greifen Sie auf die in der Devisen-Datenbank hinterlegten Währungen zu und
geben den dazu entsprechenden Zahlungsbetrag ein.
Seit dem 1.1.2002 können Auslandszahlungen nicht mehr in den sog. "INWährungen" erfasst werden. Aufträge, die in einer der IN-Währungen aufgenommen
worden sind, werden - unabhängig von ihrem Auftragsstatus - einmalig automatisch in
EUR-Aufträge umgerechnet
Das Feld "Betrag in EUR" wird gefüllt aufgrund des zur Auftragswährung in der DevisenDatenbank hinterlegten Währungskurses. Es handelt hierbei um ein reines Anzeigefeld, das in
der zu erzeugenden DTAZV-Datei nicht gespeichert wird. Gleichzeitig wird dieser
"Umrechnungsbetrag" zur Prüfung bezüglich der Meldepflicht herangezogen.
Das weitere Vorgehen ist jetzt abhängig davon, ob der eingegebene Zahlungbetrag über der
Meldepflichtgrenze von EUR 12.500,00 liegt.
Liegt der Umrechnungsbetrag
•
•
2004
bei über EUR 12.500,00, dann ruft das Programm die Maske zur Erstellung der
Meldesätze auf.
unter bzw. bei EUR 12.500,00, geben Sie anschließend die Verwendungszwecke ein.
MC light
5-49
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung
Additionsfunktion
Dem Betragsfeld ist ein [+]-Button nachgeschaltet. Über dieses [+] rufen Sie eine
Additionsfunktion auf. Hier können Sie Beträge aufaddieren und zu jedem Einzelbetrag einen
separaten Verwendungszweck hinterlegen.
Die Summe aus dieser Maske wird nach Drücken von [OK] in das Betragsfeld des Formulars
übernommen und die einzelnen Verwendungszwecke in die freien Verwendungszweckzeilen
eingetragen.
1. und 2. Verwendungszweck
Für die Aufnahme der Verwendungszwecke stehen Ihnen zwei Zeilen zur Verfügung. Für
weitere Verwendungszwecke wechseln Sie bitte durch Anklicken des entsprechenden
Reiters auf die Registerkarte Verwendungszwecke/Interne Felder.
Zeile oberhalb des Zahlungsauftrags (sichtbar bei Terminaufträgen mit variablen Zahlungsrhythmen):
Fälligkeit (Früheste Übertragung)
Die Fälligkeit bezeichnet hier das Datum, ab dem ein Zahlungsauftrag frühestens in eine
Zahlungsauftragsdatei eingestellt werden und an die Auftraggeberbank verschickt werden kann.
Der Defaultwert hierfür ist das Systemdatum. Einen anderen, in der Zukunft liegenden, Termin
können Sie über die Kalenderfunktion auswählen. Liegt das Fälligkeitsdatum in der Zukunft
(wobei das aktuelle Systemdatum zur Betrachtung herangezogen wird), wird in der Übersicht der
Zahlungen in der Spalte "Status / Fälligkeit" das Datum angezeigt, an dem Auftrag gesendet
werden soll.
Häufigkeit
Handelt es sich um einen einmaligen Auftrag, so wählen Sie im nachfolgenden Feld
"Häufigkeit"
•
einmal (Standardeinstellung)
aus. Darüber hinaus stehen selbstverständlich auch die Ausführungsrhythmen
•
•
•
•
•
•
•
wöchentlich
halbmonatlich
monatlich
zweimonatlich
dreimonatlich
halbjährlich
jährlich
zur Verfügung.
2004
MC light
5-50
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung
Näheres zur Terminverwaltung von Aufträgen mit variablen Zahlungsrhythmen finden Sie in
Kapitel 5.10.2.
Status des Auftrags
Der Status bezeichnet hier den Verarbeitungsstand, in dem sich der betreffende Auftrag gerade
befindet. Es wird unterschieden zwischen:
•
•
•
•
•
wartet (vor Erreichen des Fälligkeitsdatums)
fällig
gesperrt
in Arbeit
gesendet
Zur Bedeutung der Statusangaben vgl. Kapitel 5.2: Inlandszahlungsaufträge erfassen.
Was ist bei ESU-Zahlungen zu beachten?
Wenn sowohl normale AZV-Zahlungen als auch ESU-Zahlungen in einem AZV-Bestand erfasst
werden können, kann keine Vorgabe zum Ausfüllen des Zahlungsmaske gemacht werden. In
diesem Fall sind Sie als Anwender selbst dafür verantwortlich, ob die erfasste Zahlung den
Bedingungen für eine ESU-Zahlung entspricht (Æ Bedingungen im Anhang).
Entsprechen die eingegebenen Daten den Bedingungen, die für eine ESU-Zahlung erforderlich
sind, erfolgt die Abfrage, ob diese Zahlung als kostenreduzierte Zahlung abgespeichert werden
soll.
Dabei erhält die Zahlung intern eine Markierung, dass sie im weiteren Programmverlauf als
ESU-Zahlung behandelt werden soll. Der Zahlung selbst kann - ohne Kenntnis der
Voraussetzungen - nicht "angesehen" werden, ob dies eine ESU-Zahlung ist oder nicht.
Die Abfrage erscheint jedes Mal, wenn die Zahlung "geöffnet" wird, da sich ja durch die
"Öffnung" auch Änderungen ergeben können.
Auch der Übersichtsliste kann nicht "angesehen" werden, welche der dort gespeicherten
Auslandszahlungen die Voraussetzungen für eine ESU-Zahlung erfüllt.
2004
MC light
5-51
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung
Sind in Ihrem Programm nur ESU-Zahlungen erlaubt, so sind einige Felder der AZVAuftragsmaske bereits vorbelegt:
•
•
•
•
Häkchen für die IBAN
Währung ist EUR
Gebührenverteilung ist SHA
Bankland ist inaktiv
(Wird ein Empfänger aus der AZV-Empfängerdatenbank aufgerufen, so wird zwar
das Feld "Bankland" mit dem dort eingetragenen ISO-Code belegt; diese ISO-Code
wird jedoch bei der Dateierstellung nicht mit übernommen.)
Die manuell auszufüllenden Pflichtfeld sind farbig hinterlegt.
Pflichtfelder bei ESU-Zahlungen sind:
•
•
•
•
•
Empfängername
IBAN
Swiftadresse / BIC
Empfängerland
Betrag
Zusätzlich KANN die Bankadresse ein Pflichtfeld sein.
Da zum Zeitpunkt der Zahlungserfassung jedoch nicht feststeht, welches Auftraggeberkonto für
die Zahlungsausführung ausgewählt wird, sind die Felder für die Bankadresse nicht farbig
hintelegt. Die Felder zur Bankadresse sind Pflicht, wenn entweder Ihre Bank das verlangt oder
in den Kontostammdaten das Feld "SI-Konform" markiert ist (siehe Kapitel 3.1.2: Registerkarte
Zusatzfelder AZV ).
Der Reiter "Meldungen" ist immer inaktiv.
2004
MC light
5-52
5.12.1. Registerkarte Auslandszahlung
Beispiel für eine ESU-Zahlung:
Der AZV-Auftrag kann solange nicht gespeichert werden, bis alle Bedingungen (vgl. Anhang),
die für eine ESU-Zahlung vorausgesetzt werden, erfüllt sind.
Was beim Versand von ESU-Zahlungen zu beachten ist, erfahren Sie im Kapitel 5.6: Bestand
senden.
2004
MC light
5-53
5.12.2 Registerkarte Verwendungszwecke / Interne Felder
5.12.2 Registerkarte Verwendungszwecke / Interne Felder
Verwendungszwecke
Zu einem Auslandszahlungsauftrag können bis zu vier Verwendungszwecke hinterlegt werden.
Die Begrenzung auf vier Verwendungszwecke ergibt sich aus dem DTAZV-Format. Die ersten
beiden Verwendungszwecke können Sie bereits über die Hilfsdatenbank Empfängerdaten
Ausland füllen. Für jeden Verwendungszweck stehen Ihnen maximal 35 Zeichen zur Verfügung.
Informationen darüber, wie Sie in den Verwendungszwecken Platzhalter (Wildcards) benutzen
können, finden Sie in Kapitel 5.10: Terminverwaltung.
Eigene zusätzliche Anmerkungen
Auch zu einem Auslandszahlungsauftrag können Sie eine "eigene Anmerkung" eingeben. Auf
dieser Registerkarte können über die Verwendungszwecke hinaus noch zwei Zeilen mit jeweils
max. 55 Zeichen für interne Vermerke belegt werden. Nach diesen "Eigenen zusätzlichen
Anmerkungen" kann übrigens auch gesucht werden (s. Kapitel 5.8.2: Suchen in allen
Beständen).
2004
MC light
5-54
5.12.3 Registerkarte Meldungen
5.12.3 Registerkarte Meldungen
Auslandszahlungen mit Meldepflicht
Eine Meldepflicht nach § 59 AWV (Außenwirtschaftsverordnung) besteht immer dann, wenn der in
Euro umgerechnete Zahlungsbetrag mindestens EUR 12.500,00 beträgt.
In diesem Fall öffnet sich eine Zusatzmaske, die Ihnen zur Erinnerung noch einmal den in die Euro
umgerechneten Zahlbetrag anzeigt, und Sie werden darauf hingewiesen, dass nach § 59 AWV eine
Meldepflicht gegenüber der Deutschen Bundesbank besteht.
Eine Datenfernübertragung von Auslandzahlungsaufträgen ist nur dann zulässig, wenn die
ausführende Bank auch mit der Meldung an die Deutsche Bundesbank beauftragt wird. Ist dies nicht
der Fall, muss der Bank ein Datenträger (= Diskette) mit dem entsprechenden
Auslandzahlungsauftrag eingereicht werden.
Wünschen Sie keine Meldung an die Deutsche Bundesbank durch die ausführende Bank, klicken Sie
das Feld „Keine Meldung vornehmen“ an
In Abhängigkeit vom Zweck der Zahlung sind unterschiedliche Meldesätze zu erstellen.
Zur Auswahl stehen:
[•
•
•
Wareneinfuhr
(= Meldesatz U) –nicht mehr seit Anfang 2002]
Transithandel
(= Meldesatz V)
Dienstleistungen, Kapitalverkehr, Sonstiges (= Meldesatz W)
Beachten Sie bitte:
Der Meldesatz "Wareneinfuhr" (= Meldesatz U) braucht seit dem 1.1.2001 nicht mehr ausgefüllt
zu werden. Die Deutsche Bundesbank nimmt aus Kompatibilitätsgründen jedoch Meldesätze zur
Wareneinfuhr weiterhin entgegen.
Ebenfalls als Kompatibilitätsgründen enthält diese Dokumentation weiterhin noch die
Ausführung zur "Wareneinfuhr".
In den früheren Programmversionen ab der ZV light–Version 3.21.003 und in MC light 4.0 wird
die Erstellung eines Meldesatzes "U" nicht mehr angeboten.
2004
MC light
5-55
5.12.3 Registerkarte Meldungen
Wareneinfuhr (= Meldesatz U)
Beim Meldesatz zur Wareneinfuhr (= Meldesatz U) ist lediglich das Einkaufsland zu bestimmen. Über
das [?] greifen Sie dabei auf die Länder-Hilfsdatenbank zurück.
Das Feld "Einkaufspreis" wird vom Programm aufgrund des beim Anlegen des eingegebenen
Zahlungsbetrag gefüllt.
Mit [OK] speichern Sie den Meldesatz zum Auftrag auf.
Das Programm kehrt zurück zur Auftragsmaske, so dass Sie jetzt die entsprechenden
Verwendungszwecke eingeben können.
Transithandel (= Meldesatz V)
Zur eingekauften Ware ist die Angabe der Kapitelnummer aus dem amtlichen Warenverzeichnis und
die dazugehörige Warenbezeichnung erforderlich. Das Statistische Bundesamt stellt Ihnen eine Liste
der Warennummern zur Verfügung. Die Warennummer ist 6stellig, wovon dann die ersten beiden
Stellen die Kapitelnummer darstellen, die Sie hier eingeben müssen.
Ohne die Eingabe einer Kapitelnummer und einer Warenbezeichnung kann der
Auslandszahlungsauftrag nicht abgespeichert werden.
Das Einkaufsland und der Einkaufspreis sind bereits an den Angaben, die Sie zuvor beim Anlegen des
Zahlungsauftrages eingegeben haben, belegt.
Es schließt sich ein Maskenbereich an, in dem Sie "ankreuzen", ob ein Verkauf an Gebietsfremde
oder Gebietsansässige erfolgt bzw. ob Lager im In- oder Ausland vorhanden sind, wobei lediglich
eines der in Frage kommenden Felder markiert werden kann.
2004
MC light
5-56
5.12.3 Registerkarte Meldungen
Verkauf an Gebietsfremde
Erfolgt der Verkauf an Gebietsfremde, schließen sich Angaben zur verkauften Ware an.
Die Kapitelnummer und die Warenbezeichnung tragen Sie wiederum anhand der vom
Statistischen Bundesamt zur Verfügung gestellten Warenliste ein.
Zur Festlegung des Käuferlandes greifen Sie über das [?] auf die Länder-Hilfsdatenbank zu.
Den Verkaufspreis und das Fälligkeitsdatum für die Zahlung tragen Sie manuell ein.
Verkauf an Gebietsansässige
Erfolgt der Verkauf an Gebietsansässige ist das Feld "Nachkäufer" entsprechend auszufüllen.
Mit [OK] speichern Sie den Meldesatz zum Auftrag auf.
Das Programm kehrt zurück zur Auftragsmaske, so dass Sie jetzt die entsprechenden
Verwendungszwecke eingeben können.
Kapitalverkehr, Dienstleistungen, Sonstiges (= Meldesatz W)
Die Ausprägung dieses Meldesatzes legen Sie über eine Listbox fest.
Sie öffnen die Listbox über den an der rechten Feldseite angebrachten, nach unten weisenden Pfeil.
Zur Auswahl stehen
•
•
2 Dienstleistungen, Übertragungen, Sonstiges
4 Kapitaltransaktionen, Kapitalerträge
Kennzahl
Die zur näheren Bestimmung des Meldesatzes erforderliche Kennzahl entnehmen Sie bitte der
Ihnen vorliegenden Liste des Statistischen Bundesamtes oder der nachstehenden Auflistung.
2004
MC light
5-57
5.12.3 Registerkarte Meldungen
Gläubigerland / Anlageland
Bei der Festlegung des Gläubiger- bzw. Anlagelandes greifen Sie über das [?] auf die LänderHilfsdatenbank zurück.
Betrag
Der Betrag ergibt sich aus dem zuvor eingegebenen Zahlungsbetrag und kann nicht verändert
werden.
Zahlungszweck
Zur Aufnahme des Zahlungszweckes stehen Ihnen vier Zeilen mit maximal 35 Zeichen zur
Verfügung.
Mit [OK] speichern Sie den Meldesatz zum Auftrag auf.
Das Programm kehrt zurück zur Auftragsmaske, so dass Sie jetzt die entsprechenden
Verwendungszwecke eingeben können.
Liste der Kennzahlen zum "Meldesatz W"
Kennzahlenliste
A. Dienstleistungen und unentgeltliche Leistungen
Kennzahl
010
020
200
210
220
230
240
250
260
270
300
310
320
2004
Erläuterung
1. Reiseverkehr und Personenbeförderung
Reiseverkehr und Personenbeförderung (ohne Ausgaben für Personenbeförderung
im Wirtschaftsgebiet)
Ausgaben für Personenbeförderung im Wirtschaftsgebiet
2. Transport
Einnahmen gebietansässiger Transportunternehmen
im Güterverkehr einschließlich Spedition
Ausgaben für Frachten, Chartergebühren und Mieten im deutschen Außenhandel
... an gebietsfremde Seeschiffahrtsunternehmen
... ... bei der deutschen Einfuhr
... ... bei der deutschen Ausfuhr
... an gebietsfremde Binnenschiffahrtsunternehmen
... an sonstige gebietsfremde Verkehrsunternehmen
im Verkehr zwischen dritten Ländern
... im Transithandel
... im Speditionsgeschäft
im Verkehr innerhalb des Wirtschaftsgebietes
3. Transportnebenleistungen
Einnahmen im Zusammenhang mit Transporten z. B. für Hafengebühren,
Notreparaturen, Laden, Löschen, Bemusterung, ausgenommen Einnahmen für
Lieferung von Waren für den Bedarf ausländischer Beförderungsmittel
... der Seehäfen und Seehafenbetriebe
... der Binnen- und Lufthafenbetriebe und anderer Ver... kehrshilfsbetriebe
Ausgaben für Transportnebenkosten z. B. Treibstoffe und sonstiger Bedarf von
Fahrzeugen (ausgenommen Ausgaben für die Einfuhr von Waren für den Bedarf
von Beförderungsmitteln), Hafengebühren, Konsulatsgebühren, Notreparaturen,
Laden, Löschen, Bemusterung usw.
... durch deutsche Verkehrsunternehmen
MC light
5-58
5.12.3 Registerkarte Meldungen
330
400
410
410
411
420
440
441
442
443
444
445
450
451
460
500
510
520
521
522
523
530
540
560
570
580
591
... durch deutsche Außenhandelsfirmen und Spediteure
4. Privater Versicherungsverkehr
Versicherungsnehmer und andere Begünstigte aus Versicherungsverträgen,
ausgenommen Versicherungsunternehmen
Lebensversicherung, Transportversicherung
Einnahmen
Ausgaben
... für die deutsche Einfuhr
... für die deutsche Ausfuhr
Sonstiger Versicherungsverkehr
Versicherungsunternehmen
... Direktversicherung
... ... Einnahmen und Ausgaben aus Versicherungsverträgen mit Gebietsfremden
... ... ... Lebensversicherung
... ... ... Transportversicherung für die Ein- und Ausfuhr
... ... ... Andere Versicherungen
... ... Ausgaben aus Versicherungsverträgen mit Gebietsansässigen
... ... ... Lebensversicherung
... ... ... Transportversicherung für die Ein- und Ausfuhr
... ... ... Andere Versicherungen
... Rückversicherungen
... ... Einnahmen und Ausgaben aus abfließendem
Geschäft
... ... Einnahmen und Ausgaben aus einfließendem
Geschäft
... Sonstige Einnahmen von Gebietsfremden mit Ausnahme von Vermögenserträgen
5. Verschiedene Dienstleistungen
Verwertung, Erwerb und Auswertung von Urheberrechten, Erfindungen, Verfahren
usw.
Filmgeschäft einschließlich Gagen
Entgelte für selbständige Arbeit (z. B. Beratung, Rechtsvertretung usw. soweit nicht
anderswo zu erfassen)
Entgelte für unselbständige Arbeit
Pensionen, Renten, Sozialversicherung
Provisionen
Regiekosten sowie Zuschüsse an Tochterunternehmen, Zweigniederlassungen und
Betriebsstätten
Werbe- und Informationskosten
Reparaturen von Transport- und Verkehrsmitteln (ohne Notreparaturen), an
Maschinen, Gebäuden usw.
Einnahmen aus Bauleistungen, Montagen und Ausbesserungen durch
gebietsansässige Firmen in fremden Wirtschaftsgebieten;
Ausgaben für Bauleistungen, Montagen und Ausbesserungen durch gebietsfremde
Firmen im Wirtschaftsgebiet
Ausnahmen (Unkosten) gebietsansässiger Firmen für Maschinen, Material und
Arbeitsentgelte bei Bauleistungen, Montagen und Ausbesserungen in fremden
Wirtschaftsgebieten;
Einnahmen auf Grund von Warenlieferungen und Dienstleistungen an
gebietsfremde Firmen bei Bauleistungen, Montagen und Ausbesserungen im
Wirtschaftsgebiet
Post-, Paket- und Kurierdienste
6. Nebenleistungen im Waren- und Dienstleistungsverkehr
2004
MC light
5-59
5.12.3 Registerkarte Meldungen
600
610
700
710
720
730
740
750
760
800
850
851
900
Ersatz- und Rückzahlungen, Preisnachlaß- und Haftungszahlungen,
Zollerstattungen und dergl.
... im Warenverkehr
... im Dienstleistungsverkehr
7. Bund, Länder und Gemeinden
Einnahmen des Bundes, der Länder und Gemeinden (Steuern, Zahlungen zum
Lastenausgleich, Gebühren, Spenden und dergl.)
Ausgaben des Bundes, der Länder und Gemeinden
... Zahlungen an deutsche diplomatische Vertretungen
... Wiedergutmachungsleistungen
... Lastenausgleichs- und Unterstützungszahlungen
... Beiträge an internationale Organisationen, Gebühren
und dergl.
... Ausgaben im Rahmen der Entwicklungshilfe
... Sonstige Ausgaben
8. Einnahmen und Ausgaben Privater im Verkehr mit gebietsfremden Behörden,
Zahlungen infolge von Erbschaft, sonstige unentgeltliche Zuwendungen
Einnahmen Privater von gebietsfremden Behörden (Unterstützungszahlungen,
Entschädigungen und dergl.) sowie Ausgaben Privater an gebietsfremde Behörden
und diplomatische Vertretungen (Steuern, Gebühren, Spenden und dergl.)
Zahlungen infolge von Erbschaft, Vermächtnis, Mitgift, Restitution, Ein- und
Auswanderung
Unterstützungs- und Unterhaltszahlungen, sonstige unentgeltliche Zuwendungen
9. Sonstige Zahlungen, die nicht Kapital- oder Warenverkehr betreffen
z. B. Zahlungen im Zusammenhang mit Garantien, Bürgschaften und
Warentermingeschäften;
Gewinne aus staatlich genehmigten Spielen (z. B. Lotterie, Lotto, Toto, Rennwetten)
und Spieleinsätze, Preise und Belohnungen;
Schadenersatz auf Grund unerlaubter Handlung, Havarie und sonstiger
außervertraglicher Haftungsgründe;
Geldstrafen, Geldbußen, Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereichung;
Stornierungen, Irrläufer u. ä.
Kennzahlenliste
B. Kapitalverkehr und Kapitalerträge
Kennzahl
101
102
104
105
111
2004
Erläuterung
I. Vermögensanlagen Gebietsansässiger in fremden Wirtschaftsgebieten einschl.
Kredite und Bankguthaben
1. Ausländische Wertpapiere und Geldmarktpapiere
Festverzinsliche Wertpapiere
... Staats- und Gemeindeanleihen
... Andere Anleihen
Dividendenpapiere (nur Beteiligungen, die bis zu 20 % des Nennkapitals betragen)
und Zertifikate von Kapitalanlagegesellschaften
Geldmarktpapiere
2. Direktinvestitionen in fremden Wirtschaftsgebieten
Anteile am gezeichneten Kapital und an den Rücklagen von gebietsfremden
Unternehmen, Zweigniederlassungen und Betriebsstätten, sofern dem Kapitalgeber
mehr als 20 % des Nennkapitals des betreffenden Unternehmens zusteht
MC light
5-60
5.12.3 Registerkarte Meldungen
112
-
Kredite (außer von Geldinstituten oder an Geldinstitute) mit einer Laufzeit von mehr
als 12 Monaten an gebietsfremde Unternehmen, Zweigniederlassungen und
Betriebsstätten, sofern dem Kreditgeber oder einem von ihm abhängigen
Unternehmen mehr als 20 % des Nennkapitals des betreffenden Unternehmens
zusteht
3. Kredite sowie Bankguthaben bei Gebietsfremden
Kredite und Bankguthaben mit einer Laufzeit bis zu 12 Monaten
Bei Zahlungen, die die Gewährung, Aufnahme oder Rückzahlung von Krediten betreffen (einschließlich
Begründung und Rückzahlungen von Guthaben bei Geldinstituten), mit einer vereinbarten Laufzeit oder
Kündigungsfrist bis zu 12 Monaten einschließlich sind Zahlungsmeldungen nicht abzugeben, sondern
nach § 62 AWV die Bestände als Vordruck Z5 zur AWV zu melden.
121
Kredite (ohne Direktinvestitionskredite) und Bankguthaben mit einer Laufzeit von
mehr als 12 Monaten
131
4. Grundstücke und Rechte an Grundstücken in fremden Wirtschaftsgebieten
139
5. Sonstiger Kapitalverkehr
II. Vermögensanlagen Gebietsfremder im Wirtschaftsgebiet einschl. Kredite und
Bankguthaben
141
142
143
144
145
151
152
-
1. Inländische Wertpapiere und Geldmarktpapiere
Festverzinsliche Wertpapiere (ohne Auslandsbonds)
... Staats- und Gemeindeanleihen
... Andere Anleihen
Auslandsbonds
Dividendenpapiere (nur Beteiligungen, díe bis zu 20 % des Nennkapitals betragen)
und Zertifikate von Kapitalanlagegesellschaften
Geldmarktpapiere
2. Direktinvestitionen im Wirtschaftsgebiet
Anteile am gezeichneten Kapital und an den Rücklagen von gebietsansässigen
Unternehmen, Zweigniederlassungen und Betriebsstätten, sofern dem Kapitalgeber
mehr als 20 % des Nennkapitals des betreffenden Unternehmens zusteht
Kredite (außer von Geldinstituten oder an Geldinstitute) mit einer Laufzeit von mehr
als 12 Monaten an gebietsansässige Unternehmen, Zweigniederlassungen und
Betriebsstätten, sofern dem Kapitalgeber oder einem von ihm abhängigen
Unternehmen mehr als 20 % des Nennkapitals zusteht
3. Kredite sowie Bankguthaben bei Gebietsansässigen
Kredite und Bankguthaben mit einer Laufzeit bis zu 12 Monaten
Bei Zahlungen, die die Gewährung, Aufnahme oder Rückzahlung von Krediten betreffen (einschließlich
Begründung und Rückzahlungen von Guthaben bei Geldinstituten), mit einer vereinbarten Laufzeit oder
Kündigungsfrist bis zu 12 Monaten einschließlich sind Zahlungsmeldungen nicht abzugeben, sondern
nach § 62 AWV die Bestände als Vordruck Z5 zur AWV zu melden.
2004
161
Kredite (ohne Direktinvestitionskredite) und Bankguthaben mit einer Laufzeit von
mehr als 12 Monaten
171
4. Grundstücke und Rechte an Grundstücken im Wirtschaftsgebiet
179
5. Sonstiger Kapitalverkehr
181
III. Kapitalerträge
1. Pacht und Miete aus Grundbesitz
182
2. Zinsen
auf Staats- und Gemeindeanleihen
MC light
5-61
5.12.3 Registerkarte Meldungen
183
184
auf andere festverzinsliche Wertpapiere
auf Kredite, Darlehen und Hypotheken (einschl. Bankzinsen)
185
186
3. Gewinne
aus Dividendenpapieren und Zertifikaten von Kapitalanlagegesellschaften
aus nicht in Wertpapieren verbrieften Geschäfts- und Kapitalanteilen
Kennzahlenliste
C. Warenverkehr
Kennzahl
-
Erläuterung
1. Einnahmen aus Warenausfuhr (einschl. Lohnveredelung)
Ausfuhrerlöse sind nicht meldepflichtig
-
2. Einnahmen aus Transithandel
Keine Kennzahl
997
3. Einnahmen aus sonstigem Warenverkehr
1. Ausgaben für Wareneinfuhr (einschl. Lohnveredelung)
Keine Kennzahl
2. Ausgaben für Transithandel
Keine Kennzahl
997
3. Ausgaben für sonstige Wareneinfuhren im erleichterten Einfuhrverfahren,
Weiterleitung von Inkassoerlösen aus der Wareneinfuhr, sonstiger Warenverkehr
Kennzahlenliste
D. Lieferungen und Leistungen an die im Wirtschaftsgebiet stationierten ausländischen
Streitkräfte
Kennzahl
998
Erläuterung
1. Einnahmen aus Warenlieferungen
Soweit entsprechende Ausgaben vorkommen, gilt die Kennziffer 997
999
2. Einnahmen aus sonstigen Leistungen
Soweit entsprechende Ausgaben vorkommen, gilt die Kennziffer 997
2004
MC light
5-62
5.12.3 Registerkarte Meldungen
5.12.4 Meldesätze kontrollieren
Zur einem Auftrag kann jeweils nur ein Meldesatz bestimmt werden.
Das Splitten eines Auftrages auf mehrere Meldesatztypen ist nicht vorgesehen.
Der zu einem abgespeicherten Auftrag hinterlegte Meldesatz kann jederzeit kontrolliert und ergänzt
werden. Ein Wechsel eines einmal festgelegten Meldetyps zu einem Auftrag ist jedoch nicht möglich.
Zur Kontrolle der Meldedaten klicken Sie auf die Registerkarte Meldungen.
Der Meldesatz wird mit allen Feldern angezeigt, so dass Änderungen vorgenommen werden können.
Nach [Speichern] verlassen Sie über den Fensterschließer die Kontrollfunktion und kehren zur
Übersicht der Zahlungsaufträge zurück.
Zahlungsauftrag speichern
Haben Sie in den -Allgemeine Parametern- den Parameter "Empfänger automatisch
speichern"
•
markiert und handelt es sich bei dem Empfänger des Auftrages um einen Empfänger,
der noch nicht in der Empfängerdatenbank vorhanden ist, erfolgt eine Abfrage. Sie
bestätigen mit [Ja], wenn dieser Empfänger in die Datenbank übernommen werden soll.
Andernfalls klicken Sie auf [Nein].
Dieses Verfahren wurde gewählt, damit Sie die Empfängerdatenbank nicht unnötig mit
sog. "Einmal-Empfängern" füllen. Sie haben hier also Gelegenheit, selektiv Einträge in die
Empfängerdatenbank einzufügen.
•
nicht markiert, müssen Sie auf der Registerkarte Zahlungen die Schaltfläche
[Empfänger aktualisieren] klicken, damit die Empfängerdaten im System abgespeichert
werden.
Denken Sie bitte daran ...
Diese Schaltfläche vor dem Speichern des Auftrages über [Speichern]
anzuklicken.
Zum Speichern des Zahlungsauftrages klicken Sie die Schaltfläche [Speichern] an.
Wie kann ich einen neuen Auftrag oder die Erfassung beenden?
Nach dem Speichern eines Zahlungsauftrages steht Ihnen anschließend sofort wieder ein
"leeres" Erfassungsformular zur Verfügung.
Wollen Sie keine weiteren Aufträge erfassen, betätigen Sie in der "leeren" Erfassungsmaske die
Tastenkombination <Alt><F4> bzw. den Fensterschließer. Das Programm kehrt sofort zur
Übersicht der Bestände mit Zahlungsaufträgen zurück. Dort ist die Liste der Aufträge um die
soeben aufgenommenen Aufträge ergänzt. Alle Einträge weisen den Status "fällig" auf. Eine
Ausnahme bilden Terminaufträge (vgl. Kapitel 5.10: Terminverwaltung).
2004
MC light
5-63
5.13 Tagesdisposition
5.13 Tagesdisposition
In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie -nachdem Sie Zahlungsaufträge für die verschiedenen
Bestände erfasst haben- diese aufgrund der abgeholten Kontoinformationen disponieren können.
Disponieren heißt hier: Vergleich der anstehenden Zahlungen mit den auf den Konten befindlichen
Deckungen, Bestimmen der auszuführenden Bestände und Festlegen der Konten für die Ausführung
der Zahlungen.
Die Funktion zum Disponieren von anstehenden Zahlungen rufen Sie durch Anklicken des Icons
bzw. über den entsprechenden Menüpunkt im Menü -Zahlungsverkehr- auf.
Es öffnet sich ein zweigeteiltes Fenster zur "Tagesdisposition". Der obere Teil enthält die
Bezeichnungen der Bestände mit den fälligen Zahlungen. Die Spalte "Anzahl" ist mit der Anzahl der
fälligen Zahlungen des Bestands belegt; der Betrag wird ebenfalls nur aus den fälligen Zahlungen
berechnet. Der untere Teil zeigt Ihre Kontoverbindungen mit den aktuellen Salden in der Spalte "Saldo"
an.
Zur Kontrolle der in einem Bestand enthaltenen fälligen Zahlungen klicken Sie den Bestand mit einem
Doppelklick an. Jede einzelne fällige Zahlung kann so zur Ansicht gebracht werden. Durch Anklicken
des Fensterschließers bzw. mit <ESC> kehren Sie zur Tagesdisposition zurück.
Durch Anklicken eines Bestandes im oberen und eines Kontos im unteren Teil der Dispositionstabelle
bestimmen Sie ein Paar "Bestand / Konto". Wenn beide Zeilen markiert sind, ordnen Sie den Bestand
dem ausgewählten Konto zu, indem Sie die Schaltfläche [Konto zuordnen] anklicken. Die
Bestandszeile wird mit einem "*" versehen. Gleichzeitig wird die Bezeichnung für das Konto in die
Spalte "Zugeordnetes Konto" übernommen. Das "*" bedeutet also, dass der Bestand bereits einem
Konto zugeordnet wurde; er also disponiert ist.
Klicken Sie auf die Schaltfläche [Vorgabe] werden alle in der Auflistung vorhandenen
Bestände den Konten zugeordnet, von denen sie beim letzten Mal gesendet wurden.
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5.13 Tagesdisposition
Über die Schaltfläche [Bestand drucken] können Sie sich eine Liste aller fälligen Aufträge ausgeben
lassen, die in den markierten Beständen enthalten sind. Dieses Dispositionsprotokoll dient jedoch nicht
zur Dokumentation der tatsächlich gesendeten Übertragungen. Erst anhand des DFÜ-Protokolls
können Sie definitiv feststellen, welche Aufträge auch wirklich gesendet wurden.
Nachdem Sie alle Bestände, die Sie senden wollen, einem oder verschiedenen Konten zugeordnet
haben, starten Sie die DFÜ über die Schaltfläche [Zugeordnete Bestände senden].
Verdeutlichen wir den Zusammenhang anhand eines Beispiels:
Die im Bestand "Hausservice" geführten 4 Zahlungen über insgesamt 1.489,39 EUR waren
ursprünglich zur Abbuchung vom Konto "Privatkonto Gertrude Schmitz" vorgesehen. Ein Blick auf die
Dispositionstabelle ergab jedoch, dass dieses Konto bereits eine Unterdeckung aufweist. Ein
Abbuchungsauftrag für das Konto "Privatkonto Gertrude Schmitz" würde vom betroffenen Kreditinstitut
mit Sicherheit nicht ausgeführt werden.
Durch einen Doppelklick auf den Bestand "Hausservice" kontrollieren Sie, ob auch wirklich alle in
diesem Bestand geführten Aufträge gesendet werden sollen. Da dies jedoch der Fall ist, können Sie
keinen der Aufträge über die Funktion [Sperren] aus dem auszuführenden Bestand herausnehmen.
Sie kehren deshalb über den Fensterschließer bzw. <ESC> zur Dispositionstabelle zurück.
Ein weiterer Blick auf die Dispositionstabelle zeigt aber, dass das Konto "Privatkonto August Schmitz"
noch über eine ausreichende Deckung zur Ausführung der Aufträge verfügt. Sie wollen also die
Aufträge aus dem Bestand "Hausservice" vom "Privatkonto August Schmitz" senden lassen.
Sie klicken daher auf den Bestand "Hausservice". Die Zeile wird schwarz unterlegt. Dann klicken Sie
auf das "Privatkonto August Schmitz". Auch diese Zeile wird schwarz unterlegt. Indem Sie die
Schaltfläche [Konto zuordnen] drücken, wird der Bestand "Hausservice" mit einem "*" versehen und
in der Spalte "Konto" der Eintrag "Privatkonto August Schmitz" eingestellt. Sie wissen nun, dass die
Zuordnung des Bestandes "Hausservice" zum Konto "Privatkonto August Schmitz" durchgeführt
wurde.
Übrigens ...
die Markierung läßt sich durch Anklicken der Schaltfläche [Zuordnung löschen] auch sofort
wieder zurücknehmen.
In der unteren Tabellenhälfte wird gleichzeitig angezeigt, wie sich der Kontostand für das "Privatkonto
August Schmitz" nach Durchführung der Disposition darstellt. In unserem Beispiel hat sich in der
Spalte "Neuer Saldo" das Guthaben verringert.
Beachten Sie bitte ...
dass in der unteren Tabellenhälfte mit vollen Beträgen gerechnet wird. Ist die erste Dezimalstelle
kleiner als 5, wird abgerundet, ansonsten erfolgt eine Aufrundung.
Gesendet werden die im Bestand enthaltenen Aufträge erst, wenn Sie die Schaltfläche [Zugeordnete
Bestände senden] anklicken. Die ablaufenden Prozesse sind genau dieselben, die auch bei Anklicken
der Funktion [Bestand senden] im Zahlungsverkehr durchgeführt werden. Informationen dazu finden
Sie daher in Kapitel 5.6: Bestand senden.
Sobald die DFÜ durchgeführt wurde, ist auch die Tabellenspalte "Gesendet" mit einem Betrag belegt.
Der Betrag entspricht - unter Berücksichtigung der Rundungsdifferenzen - demjenigen, der zur
Ausführung an Ihr Kreditinstitut übermittelt wurde.
Was ist anders bei Auslandszahlungen?
Sinngemäß gilt dasselbe auch für Bestände mit Auslandszahlungen in verschiedenen
Währungen. Hier werden die verschiedenen Währungen eines Bestandes zu einer Summe
zusammengefaßt und angezeigt. Daher kann die Bezeichnung des Bestandes, in dem
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MC light
5-65
5.13 Tagesdisposition
Auslandszahlungen mit unterschiedlichen Währungen enthalten sind, mehrfach vorkommen.
Zur Disposition werden - soforn vorhanden - auch Währungskonten angezeigt. Währungskonten
sind Konten, die nicht in EUR geführt werden. Diese Währungskonten müssen jedoch mit
Bankleitzahl und Kontonummer nach deutschem Format in den Kontostammdaten hinterlegt
sein. Währungskonten z. B. mit einer Swiftadresse anstelle der Bankleitzahl oder einer
Kontonummer, die nicht dem deutschen Formatvorschriften entspricht, stehen zur Disposition
nicht zur Verfügung.
Darüber hinaus wird geprüft, ob das ausgewählte Konto für die Währung des markierten
Teilbestandes eingerichtet ist.
Ist dies der Fall, ist die Zuordnung zulässig und die DTAZV-Datei wird erstellt.
Ist dies jedoch nicht der Fall, ist die Zuordnung nicht zulässig.
Es erscheint der Hinweis, dass die Währung mit der des ausgewählten Kontos nicht
übereinstimmt, und Sie werden aufgefordert, ein korrektes Währungskonto oder ein Konto mit
der Währung EUR auszuwählen.
2004
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5.14 Statistikdaten
5.14 Statistikdaten
Dieses Kapitel erläutert, wie Sie die nach jeder Übertragung von Zahlungsaufträgen gepflegte
Statistikdatenbank auswerten können.
Jeder Zahlungsauftrag, den Sie per DFÜ oder per Diskette an Ihr Kreditinstitut versenden, wird in die
Statistik-Datenbank übernommen.
Mit dem nachfolgenden Icon
bzw. über den entsprechenden Menüpunkt –Statistikdaten- im Menü -Zahlungsverkehr- werden die
Einträge der Statistik-Datenbank angezeigt.
Das Festlegen von Auswahlbedingungen und die Ausgabe der Statistikdaten erfolgt nach demselben
Verfahren, wie Sie es bereits für die Auszugsdaten kennengelernt haben.
Unter [Druck] wird beim "Listbild" zwischen
•
•
Überblick und
Komplett
unterschieden.
2004
MC light
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5.14 Statistikdaten
Listbild "Überblick"
Die Ausgabe erfolgt einzeilig je Zahlungsauftrag mit
•
•
•
•
•
•
Ausführungsdatum
Empfängernamen/Name des Begünstigten
Verwendungszweck 1
Verwendungszweck 2
Zahlungstyp (Überweisung, Lastschrift, Auslandszahlung)
Betrag und Währungskennzeichen
Listbild "Komplett"
Die Ausgabe erfolgt dreizeilig je Zahlungsauftrag mit
•
•
•
•
•
•
•
Ausführungsdatum
Empfängernamen
Verwendungszwecke 1 bis 4
Zahlungstyp (Übertragung, Lastschrift, Auslandszahlung)
Auftraggebername
Auftraggeberkonto / Bankleitzahl
Betrag und Währungskennzeichen
Der neueste Zahlungsauftrag wird - wenn Sie dies nicht über die "Sortierung" verändert haben - als
erster angezeigt.
Die Gesamtsumme befindet sich in der letzten Listenzeile.
Löschen von Einträgen in der Statistik-Datenbank
Die Statistik-Datenbank kann u. U. einen sehr großen Umfang annehmen. Wollen Sie die Einträge nur
ab einem bestimmten Datum weiter "aufbewahren", so tragen Sie nach Drücken der Schaltfläche
[Löschen] ein Datum in das entsprechendes Feld der Dialogbox ein.
Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche [Löschen], werden alle vor dem eingegebenen Datum
liegenden Einträge aus der Statistik-Datenbank entfernt. Die Löschung der Daten erfolgt
selbstverständlich erst nach Bestätigen einer entsprechenden Sicherheitsabfrage mit [Ja], da die
Löschungen aus der Statistik-Datenbank endgültig sind.
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5.15 Übernahme von Zahlungsauftragsdateien
5.15 Übernahme von Zahlungsauftragsdateien
In diesem Kapitel wird erläutert, wie Sie die in externen Systemen generierten fertigen DTAUS-Dateien
(= Dateien mit Inlandszahlungen) in das Programm übernehmen können. Darüber hinaus können Sie
die Übernahmefunktion auch dann anwenden, wenn Sie die im Sicherungsverzeichnis ..\MCLWIN\SAV
abgespeicherten Dateien wieder im Programm nutzen wollen. Dies ist z. B. dann sinnvoll, wenn Sie
den Bestand, der diese Daten enthalten hat, gelöscht haben und ihn jetzt neu aufbauen wollen.
Das Programm bietet über das Icon
bzw. über den Menüpunkt -Übernahme Zahlungsdateien- im Menü -Zahlungsverkehr- die Möglichkeit,
fertig vorliegende DTAUS-Dateien und - sofern dieses Zusatzmodul für Sie freigeschaltet ist - DTAZVDateien (= Dateien mit Auslandszahlungen) zur Weiterbearbeitung und zum Versand per DFÜ
einzulesen.
Voraussetzung
ist, dass diese Dateien den für den Zahlungsverkehr per DFÜ in Deutschland geltenden
Vorschriften entsprechen. Sie müssen nach dem DTAUS-Format aufgebaut sein. Die
Abkürzung "DTAUS" steht für Datenträgeraustausch-Dateien. Ihr Kreditinstitut stellt Ihnen auf
Nachfrage eine Broschüre mit einer Beschreibung zum Aufbau von DTAUS-Dateien zur
Verfügung.
Für DTAZV-Dateien, die Aufträge für den Auslandszahlungsverkehr enthalten, gilt dies
sinngemäß. Es können jedoch nur DTAZV-Dateien ohne oder mit maximal einem Meldeteil
eingelesen werden.
Die in das Programm einzulesende DTA-Datei kann sich auf einer Diskette oder einem Verzeichnis
Ihrer Festplatte befinden. Sie wählen Dateiname, Laufwerk und Verzeichnis über eine Dialogbox aus.
Für Inlandszahlungen sucht das Programm zunächst im Verzeichnis ..\MCLWIN nach Dateien mit der
Extension ".DTA". Sollen Auslandszahlungen eingelesen werden, sucht das Programm nach der
Extenstion ".AZV". Diese Vorgaben können jedoch von Ihnen verändert werden, wenn die
einzulesenden Dateien sich dort nicht befinden bzw. andere Extensionen aufweisen.
Durch Anklicken wählen Sie die in das Programm zu übernehmende DTA-Datei aus.
Sobald Sie [Öffnen] anklicken, wird die ausgewählte DTA-Datei nach Prüfung und einem weiteren
Hinweis, den Sie mit [OK] bestätigen, in die Bestandsdatenbank übernommen.
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5.15 Übernahme von Zahlungsauftragsdateien
Sie finden die eingelesene Datei in der Bestandsübersicht unter einer Bestandsbezeichnung, die sich
aus dem Hinweis "Gelesen", dem Namen der eingelesenen DTA-Datei und dem Tagesdatum
zusammensetzt.
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5.15 Übernahme von Zahlungsauftragsdateien
Beispiel:
Sie haben am 28.05.2002 die DTAUS-Datei "DTAUS0.DTA" in das Programm übernommen.
Die Daten dazu finden Sie im Bestand "Gelesen DTAUS0: 28.05.02".
Wurde zum gleichen Datum eine DTAZV-Datei "DTAZV5.AZV" übernommen, wird sie unter der
Bezeichnung "Gelesen DTAZV5: 28.05.02" in der Bestandsliste geführt.
Enthält die einzulesende DTA-Datei Empfänger, die in der Empfängerdatenbank bisher noch nicht
enthalten waren, können Sie diese in die Empfängerdatenbank übernehmen. Sie brauchen dazu die
entsprechende Abfrage nur mit [Ja] zu beantworten.
Sollte die DTA-Datei formale Fehler aufweisen, wird die Übernahme beendet. In einer
Bildschirmmeldung wird der fehlerhafte Datensatz mit einem erläuternden Fehlertext angezeigt.
Bitte korrigieren Sie die festgestellten formalen Fehler in der Original-DTA-Datei und rufen Sie
anschließend erneut die Funktion zur Übernahme der Zahlungdatei auf.
Sobald der Einlesevorgang fehlerfrei abgeschlossen ist, befinden Sie sich wieder im Grundbildschirm.
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5.16 Fremddateien übertragen
5.16 Fremddateien übertragen
Unter "Fremddateien" sind hier Zahlungsauftragsdateien im DTAUS bzw. DTAZV-Format zu
verstehen, die nicht im Programm selber erstellt wurden und die nicht über das Icon
in die Bestandsdatenbanken übernommen wurden.
Bitte beachten Sie ...
"Fremddateien" können nur dann per DFÜ an Ihr Kreditinstitut übertragen werden, wenn die
Funktion -Fremddateien übertragen- vom ServiceBerater "freigeschaltet" wurde. Zeigt der
Menüpunkt -Zahlungsverkehr- diesen Untermenüpunkt nicht an, nehmen Sie bitte ggf. Kontakt
mit dem ServiceBerater Ihres Kreditinstituts auf.
Das Programm durchsucht für Inlands-/Auslandszahlungen zunächst das Verzeichnis ..\MCLWIN
nach Dateien mit der Extension ".DTA" bzw. ".AZV". Über die Dialogbox lassen sich jedoch
Änderungen bezüglich Laufwerk und Extension vornehmen. Mit einem Doppelklick wählen Sie die zu
versendende "Fremddatei" aus.
Ist für das von der Ausführung betroffene Konto in den Kontostammdaten keine DFÜ vorbereitet,
werden Sie darauf durch eine entsprechende Meldung hingewiesen. Nur für Konten, für die in den
Kontostammdaten eine DFÜ vorbereitet ist, können Fremddateien übertragen werden!
Ist für das Konto eine DFÜ vorbereitet, werden zur Kontrolle die wesentlichen Daten der Fremddatei
in einer Dialogbox angezeigt.
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5.16 Fremddateien übertragen
Zur Durchführung der Fremddatei-Übertragung geben Sie die für das von der Übertragung betroffene
Konto gültige PIN bzw. das gültige Passwort ein.
Nach Drücken der Schaltfläche [DFÜ ausführen] werden Sie aufgefordert, die Übertragung mittels
Ihrer Unterschriftsdiskette bzw. Ihrer Chipkarte zu legitimieren.
Die "Fremddateien" werden vor der Übertragung keiner Prüfung unterzogen. Sie müssen also selbst
bei der Erfassung über ein externes Programm dafür sorgen, dass diese Dateien über einen Aufbau
nach DTAUS/DTAZV-Vorschrift verfügen.
Kann die Übertragung der "Fremddatei" nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, erhalten Sie genauso wie bei der Übertragung von im Programm erfassten – DTA/AZV-Dateien die Gelegenheit,
die DTA/AZV-Datei auf einer Diskette abzuspeichern und dann per Post zur ausführenden Bank /
Sparkasse zu übersenden (sofern diese Funktion vom ServiceBerater Ihres Kreditinstituts
freigeschaltet wurde).
Wollen Sie dieses Verfahren nicht anwenden, rufen Sie ggf. zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal
die Funktion -Fremddateien übertragen- auf, um doch noch eine Übertragung per DFÜ durchzuführen.
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5-73
5.16 Fremddateien übertragen
Bankleitzahlensuche
Wenn Ihnen die Bankleitzahl zur Bankverbindung eines Geschäftspartners oder zu einem allgemeinen
Konto nicht bekannt ist, können Sie über TAB aus dem leeren Feld für die Bankleitzahl heraus die
Bankleitzahlsuche aufrufen.
Durch Eingabe der Ortsbezeichnung werden alle zu diesem Ort in der Bankleitzahlendatenbank
gehaltenen in- und ausländischen Kreditinstitute aufgelistet. Mit einem Doppelklick bzw.
Cursorpositionierung mit anschließendem <Return> oder [OK] wählen Sie das entsprechende Institut
aus.
In das Feld zur Suche nach Bankleitzahlen können Sie
-
eine Ortsbezeichnung
den Teil einer Ortsbezeichnung
einen Institutsnamen
den Teil eines Institutsnamens
eingeben. Da sich die Suche auch auf den Institutsnamen erstreckt, können alle Filialen eines
Kreditinstituts - unabhängig davon, in welchem Ort sie sich befinden - zur Ansicht gebracht werden.
ALLE so gefundenen Einträge werden angezeigt. Da bei der Suche sehr viele Einträge "gelesen" und
mit der von Ihnen eingegebenen Bezeichnung verglichen werden müssen, dauert die Suche im
Extremfall einige Sekunden.
2004
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5-74
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 6
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 6
Seite
6.1 Kontoinformationen abholen ........................................................................................6-2
6.2 Vormerkposten ...............................................................................................................6-4
6.2.1 Datenbankübersicht Vormerkposten ........................................................................6-5
6.3 Kontoauszüge.................................................................................................................6-7
6.3.1 Datenbankübersicht Kontoauszüge ..........................................................................6-8
6.3.2 Registerkarte Umsatz................................................................................................6-10
6.4 Kontoübersicht Salden / Kontoentwicklung..............................................................6-12
6.5 Kontoauszüge einlesen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus) ......................6-14
6.6 Löschen alter Auszüge ................................................................................................6-17
6.7 Abgeholte Protokolle anzeigen ...................................................................................6-18
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6-1
6.1 Kontoinformationen abholen
6.1 Kontoinformationen abholen
Das Programm bietet Ihnen zwei Möglichkeiten zum Abholen von Kontoinformationen:
Auszüge/Vormerkposten für einzelne Konten sofort abholen
Dazu steht Ihnen auf der Registerkarte Kontostammdaten für jedes Konto die Schaltfläche
[Sofort] zur Verfügung. Sie klicken [Sofort] an, geben Ihre PIN ein und bestätigen Ihre Eingabe.
Das DFÜ-Modul wird sofort aufgerufen und nur für das Konto, zu dem Sie gerade einen
Abholauftrag bestimmt haben, werden Kontoinformationen abgeholt (mittels SOFORT:DAD).
Beachten Sie bitte:
Nutzen Sie für dieses Konto die Kommunikationsverfahrenen ZVDFÜ / MCFT, so werden
für alle Konten bei der jeweiligen Bank die entsprechenden Kontoinformationen abgeholt.
Auszüge/Vormerkposten für alle Konten abholen
In den Kontostammdaten, deren Bearbeitung Sie durch Anklicken des Icons
aufrufen können, haben Sie für jedes eingerichtete Konto Zugangsdaten festgelegt und evtl.
gleichzeitig angekreuzt, ob für dieses Konto auch Auszugsdaten per DFÜ bei Ihrem Kreditinstitut
abgeholt werden sollen (Kontrollkästchen "Auszüge abholen").
Diese "Abholaufträge" wurden in einer Datei mit dem Namen RUNDRUF.DAD gespeichert.
Und immer dann, wenn Sie das Icon
anklicken, wird die RUNDRUF.DAD abgearbeitet. Als Ausführungsrhythmus ist in der
RUNDRUF.DAD "stündlich" eingetragen. Liegt also zwischen dem letzten Anklicken des Icons
und dem nochmaligen Aufruf weniger als 1 Stunde, so führt das Programm den Abholauftrag
nicht aus.
Wenn Sie die BTX-PIN nicht im System speichern wollten, haben Sie anstelle der
PIN ein ”*” (= Sternchen) eingetragen. Für das Programm bedeutet ”* ”, dass VOR
jedem Verbindungsaufbau die PIN abgefragt und manuell eingegeben werden muss.
Ein ”automatischer Betrieb”, d. h. die Durchführung eines ”Rundrufs bei allen Banken”
ohne ständige Überwachung ist dann nicht mehr möglich.
Das heißt: bei einem RUNDRUF ohne hinterlegte PIN müssen Sie VOR jedem Wechsel
zu einem Kreditinstitut, von dem auch Kontoinformationen abgeholt werden sollen, die
PIN neu eingeben. Sie können in diesem Fall bei einem RUNDRUF den PC nicht
unbeaufsichtigt ”arbeiten” lassen.
"Abarbeiten der RUNDRUF.DAD" heißt:
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MC light
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6.1 Kontoinformationen abholen
Das Programm stellt aufgrund der definierten DFÜ-Zugänge eine Verbindung mit einem BTXRechner oder direkt mit einem Rechner in Ihrem Kreditinstitut her.
Dabei wird die Anzeige im Grundbildschirm um eine Zeile erweitert: den DFÜ-Automaten.
Es wird angezeigt, dass die DFÜ aktiv (= busy) ist, welche Auftragsdatei gerade abgearbeitet
wird (hier: RUNDRUF) und welches Kommunikationsverfahren (BTX, ZVDFÜ / MCFT oder bei
einer Installation als Zusatzmodul zu MultiCash auch FTAM) dabei genutzt wird.
Liegen bei der angewählten Bank / Sparkasse für Sie Kontoinformationen zum Abholen vor,
werden diese in einer Datei im Verzeichnis ..\MCLWIN auf Ihrer Festplatte abgespeichert. Die
Datei weist die Extension ".STA" auf. "STA" steht für "Swift-Tagesauszüge" und beschreibt
damit genau das Datenformat, in dem die Kontoinformationen erstellt wurden.
Die abgeholten Vormerkposten werden vom Programm sofort in die Vormerkposten-Datenbank
eingelesen und können von Ihnen über das Icon
zur Ansicht gebracht und ausgewertet werden. Mehr dazu erfahren Sie in Kapitel 6.2: Vormerkposten.
Die abgeholten Auszugsdaten werden vom Programm sofort in die Auszugs-Datenbank eingelesen
und können von Ihnen über das Icon
zur Ansicht gebracht und ausgewertet werden. Mehr dazu erfahren Sie in Kapitel 6.3: Kontoauszüge.
Der jeweils letzte Einlesevorgang ist im Protokoll VERARB.PTK dokumentiert, das Sie über den
Menüpunkt -Verwaltung- / -Protokolle- ansehen und ausdrucken können.
Die abgeholten STA-Dateien werden nach 10 Tagen aus dem Verzeichnis ..\MCLWIN gelöscht und
als Sicherungskopie ins Verzeichnis ..\MCLWIN\SAV kopiert.
Wie können Sie Kontoinformationen manuell einlesen?
Holen Sie nicht per DFÜ Kontoinformationen direkt bei Ihrem Kreditinstitut ab, sondern erhalten
Sie diese aus externen Systemen, so müssen sie manuell in die Datenbanken eingelesen
werden. Im Menü -Auszüge- bietet Ihnen das Programm -sobald der Expertenmodus aktiviert
ist- dazu die Funktion -Kontoauszüge einlesen- an (s. Kapitel 6.5).
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6.2 Vormerkposten
6.2 Vormerkposten
Die per DFÜ abgeholten Kontoinformationen werden sofort automatisch in Datenbanken eingelesen.
Dem Einleseprotokoll (= VERARB.PTK), das Sie über -Verwaltung- / -Protokolle- zur Anzeige bringen
oder ausdrucken können, entnehmen Sie, welche Vormerkposten zuletzt in die Datenbanken
aufgenommen wurden.
Bei Vormerkposten handelt es sich um noch nicht endgültig gebuchte Umsätze, deren Eingang dem
Kunden von der Bank aber schon vorab mitgeteilt wird.
Die Vormerkposten können Sie
•
•
•
•
in einer Übersicht zur Ansicht bringen (s. u.)
als einzelne Umsätze betrachten und mit Anmerkungen versehen
in der Kontoübersicht Salden / Kontoentwicklung auswerten und als Graphik betrachten
in Form von Listen ausdrucken
Die abgeholten Vormerkposten können Sie über das nachstehende Icon
zur Ansicht bringen.
Die Vormerkposten werden dann in einer Datenbankübersicht angezeigt.
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6.2.1 Datenbankübersicht Vormerkposten
6.2.1 Datenbankübersicht Vormerkposten
Nach Aufruf der Funktion Vormerkposten gelangen Sie zunächst in eine Datenbankübersicht, in der
alle im System gespeicherten Vormerkposten angezeigt werden. Über die Auswahlliste "Kontoname"
suchen Sie das Konto aus, zu dem Sie die Vormerkposten zur Ansicht bringen wollen. Dazu öffnen Sie
das Auswahlfenster über den an der rechten Seite angebrachten, nach unten weisenden Pfeil. Sie
können innerhalb der Auswahlliste mit den Bild- bzw. Richtungstasten zwischen den einzelnen Konten
blättern.
Als erstes wird immer der zuletzt abgeholte Vormerkposten angezeigt, da das Programm davon
ausgeht, dass die neuesten Vormerkposten Sie am meisten interessieren.
In der Datensatzliste ist neben Buchungsdatum und Wertstellungsdatum (Valuta) jeweils der vom
Kreditinstitut übermittelte Verwendungszweck für einen Vormerkposten aufgelistet. Stellt Ihre Bank /
Sparkasse mehr als einen Verwendungszweck in die Auszugsdaten ein, werden diese alle angezeigt.
Dabei erweist es sich als nützlich, wenn Sie in den -Allgemeine Parametern- deutlich alternierende
Farben gewählt haben. Denn dann werden alle zu einem Umsatz gehörenden Verwendungszwecke in
derselben Farbe dargestellt. Es ergibt sich dann ein alternierender Farbverlauf von "Grundfarbe" und
"weiß".
Informationen zu den Farbeinstellungen in den "Allgemeinen System- Parametern" finden Sie in Kapitel
2.1.3: Registerkarte Farbeinstellungen.
Wurde kein Verwendungszweck und keine Absenderdaten , sondern nur ein Buchungstext
angegeben, so wird dieser in der Tabelle statt eines Verwendungszweckes angezeigt.
Die einzelnen Umsätze wie Zahlungseingänge (Haben-Buchungen) werden in der Spalte "Betrag" in
schwarzer Schrift dargestellt, während Zahlungsausgänge (Soll-Buchungen) in rot und mit einem
vorangestellten Minus-Zeichen angegeben sind.
Über die Schaltfläche [Saldo berechnen] können Sie den aktuell verfügbaren Saldo anzeigen lassen,
wobei auf Grundlage des letzten Schlusssaldos die bislang eingegangenen Vormerkposten
berücksichtigt werden. Schließen Sie anschließend die Anzeige mit [OK].
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6.2.1 Datenbankübersicht Vormerkposten
Die Detailansicht der Vormerkposten entspricht der Registerkarte Umsatz bei den Auszügen und wird
in Kapitel 6.3.2 beschrieben.
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6.3 Kontoauszüge
6.3 Kontoauszüge
Die per DFÜ abgeholten Kontoinformationen werden sofort automatisch in Datenbanken eingelesen.
Dem Einleseprotokoll (= VERARB.PTK), das Sie über -Verwaltung- / -Protokolle- zur Anzeige bringen
oder ausdrucken können, entnehmen Sie, welche Auszugsdaten zuletzt in die Datenbanken
aufgenommen wurden.
Die Kontoinformationen können Sie
•
•
•
•
als Tagesauszug oder Monatsauszug zur Ansicht bringen (s. u.)
als einzelne Umsätze betrachten und mit Anmerkungen versehen
als Kontoübersicht Salden / Kontoentwicklung auswerten und als Graphik betrachten
als "richtigen" Kontoauszug oder in Form von Listen ausdrucken
Die abgeholten Kontoinformationen können Sie über das nachstehende Icon
zur Ansicht bringen.
Ob die Kontoinformationen dabei als "Tagesauszug" oder als "Monatsauszug" dargestellt werden, ist
abhängig vom Parameter "Monatsauszüger" auf der Registerkarte Allgemein, die Sie über den
Menüpunkt -Verwaltung- / -Allgemeine Parameter- erreichen (s. Kap. 2.1.1).
Sie können durch Änderung des Parameters JEDERZEIT zwischen der Ansicht "Tagesauszug" und
"Monatsauszug" hin und her wechseln.
Was ist der Unterschied zwischen ...
Tagesauszug?
Aus den bei Ihrem Kreditinstitut abgeholten Kontoinformationen wird für jeden Buchungstag ein
eigener Kontoauszug gebildet. Das führt dazu, dass Sie - wenn Sie nach einem bestimmten
Kontoauszug suchen - eine lange Liste mit den Datumsangaben zu den einzelnen
Buchungstagen durchblättern müssen.
und
Monatsauszug?
Aus den bei Ihrem Kreditinstitut abgeholten Kontoinformationen wird pro Monat ein einziger
Kontoauszug gebildet. Sie blättern daher nur in einer Liste mit maximal 12 Einträgen. Innerhalb
eines Monatsauszugs wird - genau wie in der Ansicht zum Tagesauszug - je Buchungstag ein
Eintrag angezeigt. Durch die Zusammenfassung zu Monatsauszügen gewinnen die
Kontoauszüge an Übersichtlichkeit.
Unabhängig davon, ob Sie sich für die Darstellung als "Tagesauszug" oder "Monatsauszug"
entschieden haben, werden die Kontoinformationen in einer Übersicht für Kontoauszüge angezeigt, die
in ihrem Aufbau an die häufig von Kreditinstituten eingesetzten Formulare angelehnt ist.
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6.3.1 Datenbankübersicht Kontoauszüge
6.3.1 Datenbankübersicht Kontoauszüge
Nach Aufruf der Funktion Kontoauszüge gelangen Sie zunächst in eine Datenbankübersicht, in der alle
im System gespeicherten Auszugsdaten angezeigt werden. Über die Auswahlliste "Kontoname"
suchen Sie das Konto aus, zu dem Sie die Auszugsdaten zur Ansicht bringen wollen. Dazu öffnen Sie
das Auswahlfenster über den an der rechten Seite angebrachten, nach unten weisenden Pfeil. Sie
können innerhalb der Auswahlliste mit den Bild- bzw. Richtungstasten zwischen den einzelnen Konten
blättern.
Als erstes wird immer der zuletzt abgeholte Kontoauszug angezeigt, da das Programm davon ausgeht,
dass die neuesten Auszugsdaten Sie am meisten interessieren. Über das Feld "Auszugsdatum" (oder
"Auszugsmonat" - wenn Sie sich für die Darstellung der Auszüge als "Monatsauszüge" entschieden
haben) können Sie auch auf ältere Auszüge zurückgreifen.
Normalerweise wurden Ihre Konten bis zum 31.12.2001 in der Währung ”DEM” geführt; es sei
denn, das Konto wurde in Absprache zwischen Ihnen und Ihrem Kreditinstitut bereits vorher
auf ”EUR” umgestellt. Danach ist nur noch die Führung von Konten in ”EUR” möglich. Dem
Feld ”ISO” (-Code) entnehmen Sie, in welcher Währung das Konto geführt wird.
Die Auszugsnummer entspricht der von dem jeweiligen Kreditinstitut mit übergebenen
Auszugsnummer - sofern diese eindeutig ist - oder wird vom Programm generiert. In der Regel wird bei
den Konten, von denen die Kontoinformationen per BTX abgeholt werden, die Auszugsnummer vom
Programm generiert, da hier nur in ganz wenigen Fällen eindeutige Auszugsnummern mit übertragen
werden.
Im Anzeigebereich wird dem alten, aus dem vorherigen Auszug übernommenen Saldo, der neue Saldo
gegenübergestellt. Der Schlusssaldo ergibt sich aus dem Startsaldo zuzüglich der
Zahlungseingänge und abzüglich der Zahlungsausgänge.
Das Feld "Buchung" zeigt das Datum an, an dem der Umsatz bei Ihrem Kreditinstitut gebucht wurde.
Unter "Valuta" wird die Fälligkeit des Umsatzes verstanden. Erst ab dem dort eingetragenen Datum
können Sie über den Umsatz verfügen und z. B. - wenn es sich um einen Zahlungseingang handelt den entsprechenden Betrag von Ihrem Konto abheben.
In der Datensatzliste ist neben Buchungsdatum und Wertstellungsdatum (Valuta) jeweils der vom
Kreditinstitut übermittelte Verwendungszweck für einen Umsatz aufgelistet. Stellt Ihre Bank /
Sparkasse mehr als einen Verwendungszweck in die Auszugsdaten ein, werden diese alle angezeigt.
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6.3.1 Datenbankübersicht Kontoauszüge
Dabei erweist es sich als nützlich, wenn Sie in den -Allgemeine Parametern- deutlich alternierende
Farben gewählt haben. Denn dann werden alle zu einem Umsatz gehörenden Verwendungszwecke in
derselben Farbe dargestellt. Es ergibt sich dann ein alternierender Farbverlauf von "Grundfarbe" und
"weiß".
Informationen zu den Farbeinstellungen in den "Allgemeinen System- Parametern" finden Sie in Kapitel
2.1.3: Registerkarte Farbeinstellungen".
Wurde kein Verwendungszweck und keine Absenderdaten , sondern nur ein Buchungstext
angegeben, so wird dieser in der Tabelle statt eines Verwendungszweckes angezeigt.
Die einzelnen Umsätze wie Zahlungseingänge (Haben-Buchungen) werden in der Spalte "Betrag" in
schwarzer Schrift dargestellt, während Zahlungsausgänge (Soll-Buchungen) in rot und mit einem
vorangestellten Minus-Zeichen angegeben sind.
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6.3.2 Registerkarte Umsatz
6.3.2 Registerkarte Umsatz
Reichen die im Kontoauszug aufgelisteten Informationen für eine genaue Identifizierung eines
Umsatzes nicht aus, rufen Sie mit einem Doppelklick auf die entsprechende Umsatzzeile eine
detaillierte Umsatzbeschreibung auf. Die Umsatzmaske enthält natürlich nur die Informationen, die
auch von Ihrem Kreditinstitut zur Verfügung gestellt wurden. Verwendungszwecke werden nicht
angezeigt, da sie bereits im eigentlichen Kontoauszug enthalten sind.
Die Betragsanzeige ist in drei Felder unterteilt:
•
•
•
Betrag
Der Betrag, in dem der Umsatz auf Ihrem Konto in der Kontowährung verbucht wurde.
Originalbetrag
Der Betrag der - sofern der Auftrag in einer Währung verbucht wurde, die nicht ”EUR” entspricht
- dem Konto gutgeschrieben bzw. ihm belastet wurde. Im Programm ist dieses Feld in der Regel
mit ”0,00” belegt.
Äquivalenzbetrag
Der Betrag, der dem früher in ”DEM” umgerechneten Umsatz entsprach, wenn das Konto
bereits auf die Währung ”EUR” umgestellt worden war.
Im Feld ”Ordnungsbegriff” und im Feld ”Notizen” können Sie einen Erläuterungstext zum Umsatz
eintragen. Dies ist z. B. dann von Bedeutung, wenn vom Auftraggeber der Zahlung kein
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6.3.2 Registerkarte Umsatz
Verwendungszweck eingestellt wurde. Durch Anklicken der Schaltfläche [Speichern] sichern Sie diese
Zusatzinformationen. Der im Feld ”Notizen” hinterlegte Eintrag wird im Kontoauszug unter den
Verwendungszwecken in einer anderen Farbe und in einer kleineren Schrift angezeigt.
Mit der Fensterschließer bzw. über <ESC> schließen Sie die detaillierte Umsatzbeschreibung und
kehren zum Kontoauszug zurück.
Übrigens ....
Die in den Datenbanken gehaltenen Kontoinformationen werden nur so lange gespeichert, wie
der durch den Parameter Auszüge nach wieviel Tagen löschen auf der Registerkarte
Allgemein in den -Allgemeine Parametern- bestimmte Speicherungszeitraum beträgt (s. Kap.
2.1.1). Der Beginn der "Ablauffrist" richtet sich nach den Daten der Umsätze in einem
Kontoauszug.
Klicken Sie im Menüpunkt -Datei- die Alternative -Alte Auszüge löschen- an, werden die
Umsatzdaten mit dem aktuellen Systemdatum verglichen. Liegt die so ermittelte Anzahl von
Tagen unter der in den -Allgemeine Parametern- eingetragenen Anzahl, bleibt der Auszug mit
den entsprechenden Umsätzen weiter in den Datenbanken gespeichert. Ist sie gleich oder
größer als diese Zahl, wird der Auszug (und damit auch die Umsätze) ohne weitere Nachfrage
aus den Datenbanken gelöscht. Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel 6.6: Löschen
alter Auszüge.
Es wird jedoch NIE der letzte (= neueste) Auszug zu einem Konto gelöscht.
2004
MC light
6-11
6.4 Kontoübersicht Salden / Kontoentwicklung
6.4 Kontoübersicht Salden / Kontoentwicklung
Die Kontoübersicht gestattet Ihnen auf "einen Blick" einen Vergleich aller im System geführten Daten.
Sie rufen die Kontoübersicht durch Anklicken des Icons
oder durch Auswahl des Eintrages -Salden/Kontoentwicklung- aus dem Menü -Auszüge- auf.
Die im System geführten Konten werden mit
•
•
•
•
•
•
dem von Ihnen vergebenen Kontonamen
der Kontowährung
dem Auszugsdatum
dem letzten aufgrund der abgeholten Kontoinformationen gebildeten Schlusssaldo
der Summe der am Systemdatum disponierten Zahlungsaufträge
und dem sich aus den beiden vorhergehenden Spalten ergebenden neuen verfügbaren Saldo
angezeigt.
In den Spalten werden die jeweils kaufmännisch gerundeten Werte angezeigt; die Summenzeile
enthält ebenfalls einen kaufmännisch gerundeten Wert, der sich jedoch erst nach der Addition /
Subtraktion der korrekten Werte ergibt. Dadurch kann Werte in der Summenzeile von der Summe der
angezeigten Werte abweichen.
Ein Klick auf eine der Zeilen ruft bei mindestens zwei vorhandenen Auszügen die grafische Darstellung
der Kontoentwicklung dazu auf.
2004
MC light
6-12
6.4 Kontoübersicht Salden / Kontoentwicklung
Wenn Sie darin die Schaltfläche [Zwischenablage] anklicken, wird die Graphik in die Zwischenablage
gebracht. Sie können sie von dort direkt ausdrucken oder in ein anderes Programm einlesen. Durch
Betätigen der Schaltfläche [Drucken] können Sie die aktuelle Graphik auf Ihrem Drucker ausgeben.
2004
MC light
6-13
6.5 Kontoauszüge einlesen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
6.5 Kontoauszüge einlesen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
Sollten die Datenbanken mit den Vormerkposten bzw. Auszug- / Umsatzdaten auf der Festplatte
zerstört worden sein, läßt sich der Datenbestand mit Hilfe der MT942/MT940-Dateien wieder
rekonstruieren. MT942/MT940-Dateien weisen die Extension *.STA auf und befinden sich im
Verzeichnis ..\MCCWIN.
STA ist die Abkürzung für Swift-TagesAuszug und bedeutet, dass die abgeholten Kontoinformationen
im Swift-MT940 bzw. MT942-Format vorliegen. Banken / Sparkassen generieren dieses Format, wenn
die Auszugsdaten nicht über BTX abgeholt werden.
Die Funktion wird aufgerufen über den Menüpunkt -Auszüge- / -Kontoauszüge einlesen-, wenn in den
Systemparametern der "Expertenmodus" aktiviert wurde.
Es öffnet sich ein Auswahlfenster, das Ihnen alle im Verzeichnis ..\MCLWIN abgespeicherten
STA-Dateien anzeigt.
Jede im Verzeichnis ..\MCLWIN und im Verzeichnis ..\MCLWIN\SAV vorhandene STA-Datei
wird mit ihrem Dateinamen und einem erläuternden Text angezeigt.
Befinden sich die einzulesenden Auszugsdaten nicht in diesem Standardverzeichnis, so
wechseln Sie über die Schaltfläche [Andere Dateien] auf das Laufwerk bzw. Verzeichnis, auf
dem sich die STA-Dateien befinden.
2004
MC light
6-14
6.5 Kontoauszüge einlesen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
Standardmäßig sucht das Programm nach Dateien mit der Extension "*.STA" (SwiftTagesauszüge), *.KTO, *.VMK, *.VML. Werden die Auszugsdaten von den vorgelagerten
Systemen mit einer anderen Extension geliefert, stellen Sie diese über eine Auswahlliste beim
Feld „Dateityp“ ein.
Mit einem Doppelklick wählen Sie die einzulesende Datei aus.
Sie haben auch die Möglichkeit, mehrere bzw. alle angezeigten Dateien einzulesen. Bei
gleichzeitig gedrückter Shift- bzw. Ctrl-Taste markieren Sie einfach mit einem ”Klick” die
entsprechenden Dateien, oder nehmen Sie mit einem erneuten Anklicken die Markierung
zurück.
Nach Bestätigung der Auswahl durch Drücken der Schaltfläche [Öffnen],werden in einer Liste
fortlaufend die eingelesenen Sätze angezeigt. Versehen mit einer laufenden Nummer wird zu
jedem Datensatz die Bankverbindung (BLZ, Kontonummer), die Auszugsnummer und die
Anzahl der im Auszug enthaltenen Umsätze aufgelistet. Der Status "OK" bedeutet, dass die
Daten ohne Fehler in die entsprechenden Datenbanken übernommen wurden. Der
Einlesevorgang endet mit der Meldung "Fertig." und der Pfadangabe der eingelesenen Datei.
Die Auszugsdaten stehen Ihnen anschließend genau so wie die per DFÜ abgeholten über die
Funktionen [Kontoauszüge] und [Tagesdisposition] zur Auswertung zur Verfügung.
Übrigens:
Die Dateinamen der STA-Dateien entsprechen den Vorschriften für eine
Dateinamenerstellung wie sie vom ZKA (Zentralen Kreditausschuss) verbindlich für alle
Banken und Sparkassen in der Bundesrepublik Deutschland festgelegt wurden. Der
Dateiname besteht aus einem das Programm kennzeichnenden dreistelligen Kürzel,
einem die Dateiart benennenden Kennzeichen, einer vierstelligen Auftragsnummer und
der Extension ".STA".
2004
MC light
6-15
6.5 Kontoauszüge einlesen (nur bei eingeschaltetem Expertenmodus)
Allgemein geschrieben sieht ein solcher Dateiname folgendermaßen aus:
MCLDAxxx.STA
wobei
MCL
D
Axxx
STA
2004
das Kürzel des Programms ist
die Dateiart "Originaldatei ohne Unterschrift" bestimmt
die intern gebildete Auftragsnummer darstellt.
A steht dabei für "Auftragsnummer".
xxx wird gefüllt durch eine Rechnerkennung (Standard : A) und eine laufende
Nummer nach gemischter numerischer und alphabetischer Reihenfolge, also 0 9 und A - Z.
die Auftragsart "Swift Tagesauszüge" beschreibt.
MC light
6-16
6.6 Löschen alter Auszüge
6.6 Löschen alter Auszüge
Das Löschen alter, nicht mehr benötigter Kontoinformationen (Auszüge / Umsätze) erfolgt über den
Menüpunkt -Datei- / - Alte Auszüge löschen - an.
Grundlage für die Löschung alter Kontoinformationen ist die Eintragung, die Sie zum Parameter
"Auszüge nach wieviel Tagen löschen?" vorgenommen haben (vgl. Registerkarte Allgemein).
Ist die dort eingetragene Frist abgelaufen, werden die Kontoinformationen gelöscht, wenn darüber
hinaus folgende Bedingungen erfüllt sind:
- alle in den Auszügen aufgeführten Umsätze sind älter als der Aufbewahrungszeitraum
- der zu löschende Auszug ist nicht der letzte Auszug eines Kontos.
haben Sie eine Aufbewahrungsfrist angegeben, erfolgt nach Auswahl des Menüpunktes -Alte Auszüge
löschen- eine Rückfrage, ob Sie die veralteten Tagesauszüge wirklich löschen wollen. Über
[Abbrechen] können Sie den Vorgang hier beenden.
Nach Drücken der Schaltfläche [OK] werden in einer Liste fortlaufend die gelöschten Sätze angezeigt.
Jeder Datensatz wird mit Bankverbindung (Swift-Adresse, Kontonummer), Auszugsnummer und dem
Status "Gelöscht." aufgelistet. Der Löschvorgang endet mit der Meldung "Fertig.".
2004
MC light
6-17
6.7 Abgeholte Protokolle anzeigen
6.7 Abgeholte Protokolle anzeigen
Über die Funktion -Abgeholte Protokolle anzeigen- können Sie von der Bank abgeholte
Protokolldateien, z. B. bei FTAM-Übertragungen nach Abholen über die Schaltfläche [PTK abholen],
zur Ansicht bringen bzw. ausdrucken.
Sie rufen die Funktion über das Icon
oder den Menüpunkt -Auszüge- / -Abgeholte Protokolle anzeigen-auf.
Es öffnet sich die Datenbankübersicht, in der die abgeholten Protokolle angezeigt werden. Als erstes
wird immer das zuletzt abgeholte Protokoll angezeigt, da das Programm davon ausgeht, dass die
neuesten Protokolldaten Sie am meisten interessieren.
Der Funktionsbereich der Datenbankübersicht enthält die Standard-Schaltflächen [Selektion], [Druck]
und [Hilfe].
Um die Informationen eines einzelnen Protokolls anzusehen, wählen Sie zunächst den
entsprechenden Datenbankeintrag durch Cursorpositionierung und bestätigendes <Return> oder
einen Doppelklick aus.
Der Inhalt der Protokolldatei wird in einem Fenster angezeigt.
Mit den Tasten <Bild-oben> / <Bild-unten>, den Richtungstasten und / oder den Bildlaufleisten
bewegen Sie sich in diesem Fenster.
2004
MC light
6-18
6.7 Abgeholte Protokolle anzeigen
Über das Symbol
(Fontwechsel)
wechseln Sie ggf. zwischen Windows- und DOS-Zeichensatz. Diese Funktion dient der korrekten
Anzeige von Dateien, die mit DOS-Programmen erzeugt wurden.
Einen Ausdruck der Datei erhalten Sie, wenn Sie den Button
(Text drucken)
anklicken.
2004
MC light
6-19
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 7
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 7
Seite
7 Benutzerverwaltung ..........................................................................................................7-2
7.1 Neuanmeldung eines Benutzers...................................................................................7-4
7.2 Neues Passwort vergeben.............................................................................................7-4
7.3 Benutzergruppen pflegen ..............................................................................................7-5
7.3.1 Registerkarte Benutzergruppen.................................................................................7-5
7.3.2 Registerkarte Funktionsprofil (Gruppe) ....................................................................7-6
7.4 Benutzer pflegen ............................................................................................................7-7
7.4.1 Registerkarte Benutzer ...............................................................................................7-9
7.4.2 Registerkarte Funktionsprofil (Benutzer) ...............................................................7-11
7.5 Neuaufnahme Benutzer mit Assistent........................................................................7-13
2004
MC light
7-1
7 Benutzerverwaltung
7 Benutzerverwaltung
Das Programm wird mit einer deaktivierten Benutzerverwaltung ausgeliefert, da es in der Regel für
einen Privatanwender nicht erforderlich ist, das Programm mit einer Benutzerverwaltung zu versehen.
Wird das Programm jedoch in einem Unternehmen eingesetzt, kann sich die Vergabe von
Benutzernamen, Passworten und die Zuteilung von Zugangsberechtigungen für einzelne Funktionen
als sinnvoll erweisen. Eine zusätzliche Eingrenzung ergibt sich dabei durch die Festlegung von
"Kontenklassen", über die der Zugriff der einzelnen Benutzer auf Funktionen innerhalb des Programms
reglementiert werden kann. Informationen dazu finden Sie in Kapitel 7.4.1: Registerkarte Benutzer.
Die Benutzerverwaltung wird über den Parameter "Benutzerverwaltung einschalten" auf der
Registerkarte Allgemein unter -Allgemeine Parameter- im Menüpunkt -Verwaltung- aktiviert (vgl.
Kapitel 2.1.1). Die Aktivierung wird nach dem nächsten Programmstart wirksam.
Bevor Sie jetzt Zugang zum Programm erhalten, müssen Sie sich durch Eingabe von Benutzername
und Passwort legitimieren. Eine ausführliche Erläuterung dazu finden Sie in Kapitel 1.3:
Programmstart.
Beachten Sie bitte unbedingt ...
Damit Sie beim ersten Programmstart nach der Aktivierung der Benutzerverwaltung die "Hürde"
der Legitimierung überwinden können, wird das Programm mit einer vordefinierten StartLegitimierung ausgeliefert.
Der Start-Benutzername heißt "admin2".
Diesen tragen Sie in das Feld "Benutzername" der Legitimierungsmaske ein. Anschließend betätigen
Sie zweimal die TAB-Taste, um zum [OK]-Button zu gelangen. Sobald Sie mit [OK] bestätigt haben,
fordert das Programm Sie auf, die Installationsdiskette in das Laufwerk A: Ihres Rechners einzulegen.
Die Installationsdiskette darf nicht mit einem Schreibschutz versehen sein, da das Programm
Informationen auf diese Diskette zurückschreibt. Erst wenn dies geschehen ist, erhalten Sie Zugang
zum Programm.
Heben Sie die modifizierte Installationsdiskette bitte an einem sicheren Ort auf, da Sie mit ihr und dem
Start-Benutzernamen "admin2" immer wieder Zugang zum Programm erhalten können. Statt zum
Programmstart jedes Mal die Installationsdiskette zu benutzen, vergeben Sie, wie im Folgenden
beschrieben, für die verschiedenen Anwender, die das Programm bedienen dürfen, Benutzernamen,
Passworte und Zugangsberechtigungen.
Nach Aktivierung ist die Menüzeile ist um den Eintrag -Benutzer- erweitert.
Innerhalb des Menüs -Benutzer- finden Sie Funktionen wie die Neuanmeldung eines Benutzers, die
Passwortpflege, die Benutzer-Verwaltung, d. h. die Einrichtung von Benutzergruppen sowie die
Aufnahme neuer Benutzer und die Vergabe von Zugriffsrechten (Funktions- und Datenprofil). Im
Rahmen dieser Berechtigungsprofile können die jeweiligen Benutzer dann mit dem Programm
arbeiten.
Wie die Zugriffe berechtigter Benutzer auf Funktionen und Daten innerhalb des Programms definiert
werden können, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten:
•
•
•
•
Neuanmeldung eines Benutzers
Neues Passwort vergeben
Benutzergruppen pflegen
Benutzer pflegen
Beachten Sie bitte:
Die Möglichkeiten zur Definition allgemeiner Anforderungen an Passworte (wie Mindestlänge,
Gültigkeitsdauer usw.) sind im Kapitel 2.1.1: Registerkarte Allgemein beschrieben.
2004
MC light
7-2
7 Benutzerverwaltung
2004
MC light
7-3
7.1 Neuanmeldung eines Benutzers
7.1 Neuanmeldung eines Benutzers
Soll - ohne das Programm zu verlassen und es anschließend neu zu starten - ein Benutzerwechsel
stattfinden, erfolgt er über diesen Menüpunkt.
Sie klicken -Neuanmeldung- an und werden aufgefordert, Benutzername und Passwort einzutragen.
Zwischen den beiden Eingabezeilen bewegen Sie sich mit der TAB-Taste oder der Maus. Die Eingabe
von Benutzername und Passwort bestätigen Sie mit <Return> oder durch Anklicken von [OK].
Das Programm prüft Ihre Zugangsberechtigung. Ist der Systemzugang zur aktuellen Zeit
•
gültig, wird Ihnen der Grundbildschirm mit allen zum Aufruf durch Sie zugelassenen Funktionen
angezeigt.
Der Grundbildschirm wird mit den zugelassenen Funktionen immer in der Sprache angezeigt, die
für den jeweiligen Benutzer über die Benutzer-Verwaltung definiert wurde (vgl. Kapitel 7.4: Benutzer
pflegen).
•
nicht gültig
oder stimmt der Benutzername bzw. das Passwort nicht mit der im System gespeicherten
Berechtigung überein
oder ist die Gültigkeitsdauer des Passwortes abgelaufen,
=>
dann wird Ihnen der Systemzugang verwehrt.
Achten Sie bitte auf die Anweisungen des Programms!
Geben Sie ggfs. nochmals Benutzername und Passwort ein.
Sind Passwort und Benutzername auch bei der dritten Eingabe nicht gültig, erhalten Sie keinen
weiteren Eingabeversuch. Das Programm kehrt zum Windows-Grundfenster zurück. Nehmen Sie in
diesem Fall bitte Kontakt mit dem Systemadministrator auf.
7.2 Neues Passwort vergeben
In Abhängigkeit von dem auf der Registerkarte Allgemein festgelegten Zeitraum (Parameter
"Passwortgültigkeit in Tagen"), müssen Sie ein neues Passwort eingeben. Selbstverständlich
können Sie auch unabhängig von dieser Vorgabe täglich, wöchentlich usw. individuell Ihr Passwort
wechseln.
Sie klicken -Neues Passwort- an. Sie werden aufgefordert, zunächst das derzeit gültige (= alte
Passwort) einzugeben. Mit der TAB-Taste wechseln Sie zum nächsten Eingabefeld und tragen dort
das ab sofort geltende (= neue Passwort) ein.
Da die Passwortvergabe verdeckt erfolgt, d. h. jeder Tastendruck durch ein * (Sternchen) dargestellt
wird, müssen Sie die Passworteingabe zur Sicherheit wiederholen.
Sie bestätigen mit <Return> oder durch Anklicken von [OK].
Das Programm prüft, ob das neu eingegebene Passwort mit dem bisher verwendeten identisch ist. Ist
dies der Fall, wird das neue (= alte) Passwort nicht akzeptiert. Andernfalls gilt ab sofort das von Ihnen
eingetragene neue Passwort.
2004
MC light
7-4
7.3 Benutzergruppen pflegen
7.3 Benutzergruppen pflegen
Möchten Sie Benutzer bestimmten Benutzergruppen zuordnen, um z. B. die Zugriffsrechte für alle
Benutzer einer bestimmten Gruppe einheitlich zu regeln, müssen Sie zunächst über das Menü Benutzer- eine solche Gruppe anlegen.
Nach Aufruf des Menüpunktes –Benutzergruppen pflegen- gelangen Sie zunächst in eine
Datenbankübersicht, in der alle im System gespeicherten Benutzergruppen unter Angabe eines
Gruppenkürzels und einer Bezeichnung angezeigt werden.
Um einen Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag aus. Der
ausgewählte Datensatz wird in einem Datensatzfenster angezeigt und kann verändert bzw. gelöscht
werden. Die Felder entsprechen denen in der Eingabemaske für eine neue Gruppe.
Der Funktionsbereich der Datenbankübersicht enthält neben den Standardfunktionen [Selektion],
[Druck] und [Hilfe] eine Schaltfläche zur erstmaligen Eingabe von Benutzergruppen:
[Neue Gruppe]
Zur Neuaufnahme eines Eintrages wählen Sie in der Datenbankübersicht die Funktion [Neue
Gruppe] an. Dort stehen dann zwei Registerkarten für die Eingabe zur Verfügung:
7.3.1: Registerkarte Benutzergruppen
7.3.2: Registerkarte Funktionsprofil
Zur Aufnahme von Einträgen in die Datenbank bestätigen Sie in der Eingabemaske mit
[Speichern].
7.3.1 Registerkarte Benutzergruppen
Nach Anwahl der Funktion [Neue Gruppe] wird zunächst eine "leere" Registerkarte Benutzergruppen
angezeigt.
Sie haben die Möglichkeit, ein max. 8-stelliges alphanumerisches Kürzel für die Gruppe sowie eine bis
zu 40 alphanumerische Zeichen umfassende Bezeichnung der Gruppe anzugeben. Anschließend
drücken Sie auf die Schaltfläche [Weiter] und gelangen zur Registerkarte Funktionsprofil.
2004
MC light
7-5
7.3.2 Registerkarte Funktionsprofil (Gruppe)
7.3.2 Registerkarte Funktionsprofil (Gruppe)
Auf der Registerkarte Funktionsprofil legen Sie fest, auf welche Funktionen eine Benutzergruppe
Zugriff hat. Eine Änderung des Funktionsprofils einer Gruppe wirkt sich automatisch auf alle Benutzer
dieser Gruppe aus.
Ist bereits ein Benutzer / eine Gruppe erfasst worden, werden Sie bei der Neuaufnahme einer
Gruppe an dieser Stelle zunächst aufgefordert, das Funktionsprofil eines Benutzers oder einer
Gruppe (kenntlich durch ein Sternchen in Klammern hinter dem Gruppenkürzel (*)) zu
übernehmen.
Wählen Sie den Eintrag, dessen bereits erfasstes Funktionsprofil dem neu einzustellenden am
nächsten kommt und bestätigen Sie mit [OK].
Auf der Registerkarte wird die Funktionsstruktur des Programms dargestellt. Sie haben nun die
Möglichkeit, die übernommenen Einstellungen dergestalt anzupassen, dass das Funktionsprofil für die
neu aufgenommene Gruppe Ihren Vorstellungen entspricht.
Markieren ( ) und Demarkieren ( ) Sie dazu im "Funktions-Baum" jeweils durch Anklicken die
Funktionen, auf die die Gruppe Zugriff haben soll oder nicht. Über Plus ( ) und Minus ( ) können
Sie "Zweige" des Baumes ein- bzw. ausblenden.
Dem Kästchen neben dem Plus- bzw. Minuszeichen eines übergeordneten "Astes" kann man
entnehmen, ob die untergeordneten Einträge aktivierte (= der Gruppe zu erteilende) Funktionen
enthalten:
Alle Funktionen der unteren Ebenen sind aktiviert.
Keine der Funktionen der unteren Ebenen ist aktiviert.
Die unteren Ebenen enthalten sowohl aktivierte als auch nicht aktivierte Funktionen.
So erhalten in dem folgenden Beispiel die Benutzer der Gruppe "Datenerfassung" innerhalb des
Moduls nur Zugriff auf die Funktionen "Datei", "Auszüge" und "Zahlungsverkehr".
Haben Sie das Funktionsprofil der Gruppe erfasst, drücken Sie abschließend auf die Schaltfläche
[Speichern].
2004
MC light
7-6
7.4 Benutzer pflegen
7.4 Benutzer pflegen
Unter dem Menüpunkt –Benutzer pflegen- werden die Benutzernamen sowie weitere Daten derjenigen
Benutzer gepflegt, die Zugang zum Programmsystem haben. Möchten Sie benutzerspezifische
Funktions- und Datenprofile festlegen, müssen Sie zunächst einen entsprechenden Benutzer
aufnehmen.
Es ist empfehlenswert, von vornherein zwei Grund-Benutzer im System zu pflegen.
•
Zunächst sollten Sie den Benutzer SYSADMIN in das System aufnehmen.
Dieser Benutzer fungiert als "Systemadministrator", dem alle Rechte im System zustehen.
Dementsprechend brauchen Sie für diesen Benutzer nicht explizit Zugriffsrechte zu vergeben;
diese werden ihm automatisch vom Programmsystem zugeordnet.
•
Der zweite Benutzer sollte der Benutzer STANDARD sein.
Erteilen Sie diesem Benutzer Zugriffsrechte (Funktionsprofil), die als Vorlage (Muster) für alle
neu aufzunehmenden Benutzer dienen sollen.
Das für diesen Benutzer vergebene Funktionsprofil kann auf Wunsch als Voreinstellung für
nachfolgend erfasste Benutzer übernommen werden, so dass für neue Benutzer nur noch
gruppenspezifische bzw. individuelle Änderungen am Funktionsprofil durchgeführt werden
müssen.
Nach Aufruf des Menüpunktes -Benutzer- gelangen Sie zunächst in eine Datenbankübersicht mit allen
bereits im System gespeicherten Benutzern. Alle wesentlichen Angaben zu diesen Benutzern wie
•
•
•
•
•
•
•
Name
Sprache
Gruppe
Letzter Zugang
Passwort seit
Sperre
Zeit
werden in Form einer Liste angezeigt.
Um einen Datensatz zu bearbeiten, wählen Sie zunächst den entsprechenden Eintrag aus. Der
ausgewählte Datensatz wird in einem Datensatzfenster angezeigt und kann verändert bzw. gelöscht
werden. Die Felder entsprechen denen in der Eingabemaske für einen neuen Benutzer.
Der Funktionsbereich der Datenbankübersicht enthält neben den Standardfunktionen [Selektion],
[Druck] und [Hilfe] eine Schaltfläche zur erstmaligen Eingabe von Benutzern:
[Neuer Benutzer]
Zur Neuaufnahme eines Eintrages wählen Sie in der Datenbankübersicht die Funktion [Neuer
Benutzer] an. Dort stehen dann zwei Registerkarten für die Eingabe zur Verfügung:
7.4.1:
7.4.2:
2004
Registerkarte Benutzer
Registerkarte Funktionsprofil
MC light
7-7
7.4 Benutzer pflegen
Zur Aufnahme von Einträgen in die Datenbank bestätigen Sie in der Eingabemaske mit
[Speichern].
2004
MC light
7-8
7.4.1 Registerkarte Benutzer
7.4.1 Registerkarte Benutzer
Nach Anwahl der Funktion [Neuer Benutzer] wird zunächst eine "leere" Registerkarte Benutzer
angezeigt.
Der Cursor wurde automatisch auf das Feld "Name" positioniert. Dort tragen Sie den Namen des neu
anzulegenden Benutzers ein.
Nach Eingabe des Passwortes lassen sich die Zeitabschnitte bestimmen, in denen der Benutzer
Zugang zum System hat.
Möchten Sie den eingegebenen Benutzer einer bestimmten Benutzergruppe mit definierten
Zugriffsrechten zuordnen, so wählen Sie seine Gruppenzugehörigkeit über ein Listenfeld aus. Darin
finden Sie nur Gruppen, die Sie zuvor über die Funktion -Benutzergruppen- (s. Kapitel 7.3) angelegt
haben.
Beachten Sie bitte:
Wenn Sie dem Benutzer eine Gruppe zugewiesen haben (die Schaltfläche [Weiter] ändert sich
in [Speichern]) und Ihre Eingaben auf der Registerkarte Benutzer gespeichert haben, erhält der
Benutzer genau das Funktions- und Datenprofil, das Sie für diese Gruppe festgelegt haben. Sie
können dann nicht auf die Registerkarte Funktionsprofil zugreifen und für diesen Benutzer
keine individuellen Anpassungen an dem Profil vornehmen.
Wollen Sie einem neuen Benutzer ein individuelles Funktionsprofil zuweisen, so lassen Sie das
Feld "Gruppe" bitte unausgefüllt. Vor dem Speichern der Angaben auf der Registerkarte
Benutzer können Sie die Zuordnung zu einer Gruppe rückgängig machen, indem Sie im
Listenfeld "Gruppe" den Leereintrag auswählen.
Kontenklasse
Es ist ebenfalls möglich, dem Benutzer die Nutzung einer Kontenklasse zuzuweisen. Das Feld
"Kontenklasse" bestimmt, auf welche Kontostammdaten und damit auch Kontoauszüge der
Benutzer Zugriff hat, für welche Konten er Zahlungsaufträge generieren und Auszugsdaten
abholen darf. Durch die Festlegung von Kontenklassen wird das Programmsystem
"mandantenfähig".
Standardmäßig ist das Feld "Kontenklasse" mit "0" belegt.
"0" bedeutet: der Benutzer hat Zugang zu allen Konten, allen Auszugsdaten, darf für alle Konten
Zahlungsaufträge ausführen und für alle Konten Auszugsdaten abholen.
2004
MC light
7-9
7.4.1 Registerkarte Benutzer
Ändern Sie die Vorbelegung von "0" auf einen anderen Wert zwischen "1" und "99", kann der
Benutzer nur Aktionen zu Konten durchführen, die ihrerseits mit dieser "Kontoklasse" versehen
sind oder die der Kontoklasse "0" zugeordnet wurden.
Soll ein Benutzer nur mit den Konten seiner Kontoklasse und denjenigen der
Kontoklasse "0" arbeiten können, darf ihm darüber hinaus nicht die
Zugangsberechtigung zum Menüpunkt -Benutzer- (Zugriffsrecht "Benutzer pflegen") und
zum Menüpunkt –Datei- (Zugriffsrecht "Kontostammdaten pflegen") gewährt werden.
Verfügt ein Benutzer über die Zugangsberechtigung zu diesen beiden
Programmfunktionen, kann er jederzeit seine "Kontenklasse" ändern und auf der
Registerkarte Kontostammdaten den einzelnen Konten andere Kontenklassen zuordnen.
Informationen zur Vergabe von Zugangsberechtigungen erhalten Sie in Kapitel 7.4.2:
Registerkarte Funktionsprofil.
Passwort seit
Im Feld "Passwort seit" wird angezeigt, seit wann das aktuelle Passwort des Benutzers
verwendet wird.
Letzter Zugang
Im Feld "Letzter Zugang" können Sie sehen, wann der Benutzer das letzte Mal Zugang zum
System hatte.
Sprache
Ferner ist es hier möglich die "Sprache“, in der der jeweilige Benutzer das Programm
verwenden soll, festzulegen.
Über das Menüfeld "Sprache" können Sie zwischen verschiedenen Sprachen wählen, so z. B.:
•
•
•
•
•
DE
GB
FR
NL
usw.
Deutsch
Englisch
Französisch
Niederländisch
Welche Sprachen zur Auswahl angeboten werden, hängt davon ab, welche Sprachmodule von
Ihnen installiert wurden.
Meldet sich der jeweilige Benutzer beim Programmsystem an, so werden alle vom Programm
vorgegebenen Texte (Texte der Benutzeroberfläche, Hilfetexte) automatisch in der
benutzerindividuell gewählten Sprache vorgegeben.
Steht ein evtl. installiertes Zusatzmodul in der für den Benutzer eingetragenen Sprache nicht zur
Verfügung, wird ihm dieses Modul in der sog. Default-Sprache angezeigt. Die Default-Sprache
ist in der Regel "Deutsch"; sie kann abhängig von den Ihnen zur Verfügung gestellten
Installationsdisketten jedoch auch "Englisch" sein.
Tageszeit
Die Rubrik "Tageszeit" nimmt in den Spalten "von" "bis" die Stunden auf, in denen sich der
Benutzer beim System anmelden darf, z. B. von "8.00" Uhr bis "18.00" Uhr. Er wird jedoch nicht
gezwungen, das Programm zu verlassen, wenn die Ende-Uhrzeit erreicht ist.
Pausiert
Bei "Pausiert" können Sie z. B. eintragen, dass der Benutzer zwischen dem 10.07.99 und dem
04.08.99 im Urlaub ist und deshalb in diesem Zeitraum keine Anmeldung durch Ihn beim
System erfolgen darf. Zur Eingabe des Datums steht Ihnen ein Kalender zur Verfügung.
Gesperrt
"Gesperrt" bedeutet, dass der Benutzer bis auf Widerruf vom Zugang zum System
ausgeschlossen ist.
2004
MC light
7-10
7.4.2 Registerkarte Funktionsprofil (Benutzer)
Legen Sie keine Eingrenzung in den Rubriken "Tageszeit", "Pausiert" und "Gesperrt" fest, hat
der Benutzer zeitlich unbegrenzt Zugang zum System.
Anschließend drücken Sie auf [Weiter] und kommen zur Registerkarte Funktionsprofil.
Beachten Sie bitte:
Wenn Sie dem Benutzer eine Gruppe zugewiesen haben, trägt die Schaltfläche zur Bestätigung
der Dateneingabe die Bezeichnung [Speichern]. Sobald Sie diese betätigen, erhält der Benutzer
genau das Funktionsprofil, das Sie für diese Gruppe festgelegt haben. Sie können dann nicht
auf die Registerkarte Funktionsprofil zugreifen und Sie können für diesen Benutzer keine
individuellen Anpassungen an dem Profil vornehmen.
7.4.2 Registerkarte Funktionsprofil (Benutzer)
Auf der Registerkarte Funktionsprofil legen Sie fest, welche Benutzer welche Programmfunktionen
nutzen dürfen.
Beachten Sie bitte:
Sie können auf diese Registerkarte nur dann zugreifen, wenn Sie dem Benutzer auf der
Registerkarte Benutzer keine Gruppe zugewiesen haben.
Ist bereits ein Benutzer / eine Gruppe erfasst worden, werden Sie bei der Neuaufnahme eines
Benutzers an dieser Stelle zunächst aufgefordert, das Funktionsprofil eines Benutzers oder
einer Gruppe (kenntlich durch ein Sternchen in Klammern hinter dem Gruppenkürzel (*)) zu
übernehmen.
Wählen Sie den Eintrag, dessen bereits erfasstes Funktionsprofil dem neu einzustellenden am
nächsten kommt und bestätigen Sie mit [OK].
Auf der Registerkarte wird die Funktionsstruktur des Programms dargestellt. Sie haben nun die die
Möglichkeit, die übernommenen Einstellungen dergestalt anzupassen, dass das Funktionsprofil für den
neu aufgenommenen Benutzer Ihren Vorstellungen entspricht.
Markieren ( ) und Demarkieren ( ) Sie dazu im "Funktions-Baum" jeweils durch Anklicken die
Funktionen, auf die die Gruppe Zugriff haben soll oder nicht. Über Plus ( ) und Minus ( ) können
Sie "Zweige" des Baumes ein- bzw. ausblenden.
2004
MC light
7-11
7.4.2 Registerkarte Funktionsprofil (Benutzer)
Dem Kästchen neben dem Plus- bzw. Minuszeichen eines übergeordneten "Astes" kann man
entnehmen, ob die untergeordneten Einträge aktivierte (= dem Benutzer zu erteilende) Funktionen
enthalten:
Alle Funktionen der unteren Ebenen sind aktiviert.
Keine der Funktionen der unteren Ebenen ist aktiviert.
Die unteren Ebenen enthalten sowohl aktivierte als auch nicht aktivierte Funktionen.
So erhält in dem folgenden Beispiel der Benutzer "Meier" innerhalb des Moduls lediglich die
Berechtigung zur Pflege der Bankleitzahlen.
Haben Sie das Funktionsprofil des Benutzers erfasst, drücken Sie abschließend die Schaltfläche
[Speichern].
2004
MC light
7-12
7.5 Neuaufnahme Benutzer mit Assistent
7.5 Neuaufnahme Benutzer mit Assistent
Um einen Benutzer im System neu aufzunehmen, steht Ihnen im Menü -Benutzer- unter dem
Menüpunkt - Neuaufnahme Benutzer mit Assistent- eine Assistent zur Verfügung.
Beachten Sie bitte:
Der Menüpunkt steht Ihnen nur dann zur Verfügung, wenn Sie selbst zur Neuaufnahme von
Benutzern berechtigt sind.
Der Assistent geleitet Sie durch die notwendigen Schritte, die nötig sind, um einen Benutzer neu
aufzunehmen, ihm die entsprechenden Funktions- und Datenprofile zuzuweisen und in die
entsprechenden Bankparameterdateien einzutragen:
1
Neuaufnahme Benutzer mit Assistent
Die bereits im System aufgenommenen Benutzer werden Ihnen zunächst in einem
Übersichtsfenster angezeigt.
Nach Drücken auf die Schaltfläche [Weiter >] wird die Neuaufnahme eines neuen Benutzer über
die in Kapitel 7.4: Benutzer pflegen beschriebenen Registerkarten durchgeführt.
2
BPD-Dateien für neuen Benutzer importieren
Wenn Sie von Ihrer Bank für das Verfahren ZVDFÜ- oder MCFT-Bankparameterdateien auf
Diskette für einen neuen Benutzer erhalten haben, können Sie diese an dieser Stelle in das
Programm übernehmen. Diese Seite bleibt solange aktiv, wie der Punkt
"Bankparameterdatei(en) von Diskette(n) übernehmen" markiert ist. Wollen Sie keine BPD
mehr übernehmen, demarkieren Sie das Kontrollkästchen und drücken auf die Schaltfläche
[Weiter >].
3
Neuen Benutzer in FTAM/ FTP-Bankparameterdateien eintragen
Nutzen Sie die Verfahren FTAM oder FTP können Sie in diesem Schritt den neuen Benutzer als
zugriffsberechtigten Benutzer eintragen. Dazu werden Ihnen alle vorhandenen FTAM bzw. FTPDateien angeboten.
Die Zeile "Bank" ist bereits mit der Bezeichnung der jeweiligen BPD belegt. Darüber hinaus ist
das Feld "Interner Benutzer" mit dem Namen des neuen Benutzers gefüllt, so wie er im
Programmsystem hinterlegt wurde. In das Feld "Externer Benutzer" tragen Sie die bankseitig
definierte Teilnehmernummer ein, die Sie von der Bank erhalten haben. Darunter ist die
Bezeichnung zu verstehen, unter der der Benutzer auf dem Hostrechner, über den die FTAM
bzw. FTP-Kommunikation mit der Bank erfolgt, geführt wird.
Soll der neue Benutzer in die angebotene Bankparameterdatei eingetragen werden, drücken Sie
bitte die Schaltfläche [Benutzer in Bankparameterdatei eintragen]. Möchten Sie das nicht,
wählen Sie die Schaltfläche [Nicht eintragen].
Den nächsten Schritt erreichen Sie schließlich über die Schaltfläche [Weiter >].
4
Assistent beenden
Alle notwendigen Schritte zur Neuaufnahme eines Benutzers wurden durchlaufen. Nach
Drücken der Schaltfläche [Fertig stellen] ist der neue Benutzer vorbereitet und kann sich im
System anmelden (s. Kapitel 7.1: Neuanmeldung eines Benutzers).
Über die Schaltfläche [< Zurück] können Sie jeweils die Arbeitsschritte zurückgehen, um ggf.
Änderungen einzugeben.
2004
MC light
7-13
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 8
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 8
Seite
8 Sonderfunktionen des Expertenmodus ..........................................................................8-2
8.1 BTX-Dialoge im Expertenmodus...................................................................................8-3
8.2 Abholzeitraum eingeben................................................................................................8-8
2004
MC light
8-1
8 Sonderfunktionen des Expertenmodus
8 Sonderfunktionen des Expertenmodus
In den -Allgemeinen Parametern- im Menü -Verwaltung- haben Sie die Möglichkeit, den
Expertenmodus zu aktivieren. Im Expertenmodus werden selten gebrauchte Funktionen zugeschaltet.
So können Sie z. B. im Expertenmodus für BTX-Zugänge auf der Registerkarte Kontostammdaten
auch "BTX-Dialoge" bearbeiten, zu denen im Logikbaustein kein Eintrag existiert.
Außerdem können bestimmte Menüpunkte zugeschaltet werden, wie z. B. im Menü -Datei- der
Menüpunkt Bankleitzahlen , im Menü -Auszüge- der Menüpunkt Kontoauszüge einlesen und im Menü Verwaltung- der Menüpunkt Datenintegrität testen.
Die von der Aktivierung des Expertenmodus betroffenen Menüfunktionen werden erst nach dem
nächsten Programmstart wirksam.
Die Aktivierung von Schaltflächen in den einzelnen Dialogen wie z. B. der Schaltfläche [Zeitraum] auf
der Registerkarte Kontostammdaten erfolgt dagegen sofort nach Verlassen des Menüpunktes Allgemeine Parameter-.
2004
MC light
8-2
8.1 BTX-Dialoge im Expertenmodus
8.1 BTX-Dialoge im Expertenmodus
BTX?
... und warum nicht T-Online?
Wir haben uns durchgängig im gesamten Programmsystem für den Begriff ”BTX” entschieden,
wenn von der Datenübertragung unter Nutzung des T-Online-Decoders die Rede ist. Warum ?
Ganz einfach - um Verwechslungen zu vermeiden, die auftreten können, wenn einerseits auf ein
Kommunikationsverfahren ”T-Online” verwiesen wird und andererseits sich die Erläuterungen
auf die Nutzung eines Decoders, also des T-Online-Decoders, beziehen.
"BTX-Dialoge" enthalten die für eine Kommunikation per BTX mit Ihrem Kreditinstitut erforderlichen
Eintragungen. Der Logikbaustein enthält eine Vielzahl solcher Dialoge, so dass Sie nur noch Ihre
BTX-benutzerspezifischen Daten eintragen müssen. Arbeiten Sie mit einer Bank / Sparkasse, deren
Daten nicht im Logikbaustein enthalten sind, können Sie diese auf der Registerkarte Kontostammdaten
manuell pflegen, wenn der Expertenmodus des Programms eingeschaltet ist.
Die Registerkarte Kontostammdaten rufen Sie über Icon
und Anklicken des Reiters "Kontostammdaten" auf.
Zur manuellen Pflege der BTX-Zugangsdaten benötigen Sie eine Vielzahl von Informationen, die Ihnen
der ServiceBerater Ihres Kreditinstituts zur Verfügung stellen kann.
Ganz besonders wichtig ist, dass Ihnen der ServiceBerater die zu nutzende Dialogart und die
Gateways nennt.
Sie müssen u. U. alle Felder der Maske ausfüllen.
Erst wenn Ihnen diese Angaben vorliegen, können Sie einen Dialog für ein Kreditinstitut, das nicht im
Logikbaustein enthalten ist, definieren. Der Dialog wird in einer BPD abgespeichert. BPD ist die
Abkürzung für Bankparameterdatei.
Denken Sie daran:
Sie müssen für JEDES Kreditinstitut, mit dem Sie Kontakt über BTX aufnehmen wollen, eine
EIGENE BPD erstellen.
Die BPDs brauchen in der Regel nur einmal, nämlich nach der Installation des Programms, erstellt
werden. Sie bleiben so lange gültig, bis eine Änderung erforderlich wird, z. B. wenn die Dialogart
geändert wurde, Sie eine neue BTX-PIN erhalten haben usw.
2004
MC light
8-3
8.1 BTX-Dialoge im Expertenmodus
Die Bedeutung der Felder im einzelnen:
BPD-Name
Der BPD-Name ist die Bezeichnung, auf die das Programm bei der Kommunikation mit BTX
zurückgreift.
Für JEDE Bankverbindung, die Sie per BTX nutzen wollen, wird eine eigene BPD erstellt
werden.
Anhand der eingegebenen Bankleitzahl und des Logikbausteins erkennt das Programm, auf
welche Dialogart zurückgegriffen werden muss und bildet darauf hin den BPD-Namen. Manuelle
Änderungen des BPD-Namens sind nicht möglich. Der BDP-Name wird gebildet aus
•
•
•
der Kennung "BTX"
einer Dialogkennung, die aus drei Buchstaben besteht
einer lfd. Nummer für Anzahl der BPD´s, die zu der Kombination aus BTX- und
Dialogkennung bereits angelegt wurden.
Beispiel:
Sie erstellen eine BPD für einen Kontozugang zu den rheinischen
Sparkassenrechenzentren (Dialogart SRZ). Es liegen bereits 2 BPDs mit
entsprechendem Zugang vor. Das Programm vergibt hier den BPD-Namen "BTXSRZ03".
Dialogart
Die Dialogart beschreibt das "Frage- und Antwort-Verfahren" zwischen Ihrem PC, BTX und dem
Rechner Ihrer Bank / Sparkasse. Die verschiedenen Rechenzentren erwarten unterschiedliche
Dialoge.
Aufgrund der eingegebenen Bankleitzahl und des Logikbausteines erkennt das Programms,
welcher Dialog zu nutzen ist.
Im Gegensatz zum BPD-Namen können Sie die Dialogart manuell verändern. Dies ist jedoch
nur in den wenigsten Fällen sinnvoll, es Sie damit massiv in die Kommunikation zwischen dem
Programmsystem und der kontoführenden Stelle eingreifen.
Ändern Sie daher die Dialogart nur nach Anweisung durch den ServiceBerater Ihres
Kreditinstituts.
2004
MC light
8-4
8.1 BTX-Dialoge im Expertenmodus
Je nachdem, welche Funktion ausgeübt werden soll, stehen unterschiedliche Dialogdateien zur
Verfügung. Es gibt gesonderte Dialogdateien zum
•
•
•
•
•
Abholen von Kontoinformationen und Senden von Überweisungen, Lastschriften und
ggfs. auch Auslandszahlungsaufträgen
Dateiendung : *.RPF
Ausführen von PIN-Änderungen
Dateiendung : *.PDL
Durchführen von TAN-Aktivierungen
Dateiendung : *.TDL
Abwickeln von Initialisierungen
Dateiendung : *.IDL
Abholen von Depotauszügen und Senden von Kauf- / Verkaufaufträgen
Dateiendung : *.WPL
Die jeweils aktuellen Dialogdateien sowie die neueste Version des Logikbausteins und der
sonstigen BTX-Routinen können über den Internet-Server von Omikron Systemhaus GmbH &
Co. abgeholt werden. Sie erreichen diesen Server über "http://www.omikron.de". Dort stehen
die Informationen unter der Rubrik "Service/Kunde/Anwender-Infos" zum Abholen bereit.
Aktualisieren Sie Ihr System bitte erst NACH RÜCKSPRACHE mit dem ServiceBerater Ihrer
Bank / Sparkasse.
BLZ
Das Feld "Bankleitzahl" ist aufgrund der Eingabe auf der Registerkarte Kontostammdaten
bereits belegt und kann nicht geändert werden.
Kontonummer
Das Feld "Kontonummer" ist aufgrund der Eingabe auf der Registerkarte Kontostammdaten
ebenfalls belegt und kann nicht geändert werden.
Währungsbezeichnung
Das Feld "Währung" ist aufgrund der Eingabe auf der Registerkarte Kontostammdaten belegt
und kann nicht geändert werden.
Region
Es werden nicht alle BTX-Seiten bundesweit angeboten. Das Feld wird aufgrund der Angaben
im Logikbaustein belegt. Es kann aber - nach Rücksprache mit dem Systemberater Ihres
Kreditinstituts - geändert werden.
Abruf-Gateway
Das Feld aufgrund der Angaben im Logikbaustein belegt und enthält die BTX-Seitennummer (=
Gateway), über die Sie Kontakt mit Ihrem Kreditinstitut aufnehmen können.
Bei Kreditinstituten, die neben Kontoinformationen im MT940-Format solche Informationen auch
noch in anderen Formaten anbieten, muss das Gateway für die Abholung von MT940-Sätzen
gewählt werden.
Die Gateway kann - nach Rücksprache mit dem Systemberater Ihres Kreditinstituts - geändert
werden.
Sende-Gateway
Das Feld aufgrund der Angaben im Logikbaustein belegt und enthält die BTX-Seitennummer (=
Gateway), über die Sie beim Senden von Zahlungsaufträgen Kontakt mit Ihrem Kreditinstitut
aufnehmen können.
Die Eintragung ist unbedingt erforderlich bei der Dresdner Bank, der Bayerischen Vereinsbank
und der Sparkasse Karlsruhe.
2004
MC light
8-5
8.1 BTX-Dialoge im Expertenmodus
Die Gateway kann - nach Rücksprache mit dem Systemberater Ihres Kreditinstituts - geändert
werden.
BTX-PIN
Die BTX-PIN (= BTX PIN) dient neben der TAN als Sicherungssystem für die Übertragung von
Daten im BTX-System. Die BTX-PIN kann von Ihnen frei gewählt werden; sie ist in der Regel
5stellig und wird verdeckt eingegeben, d. h. jede Eingabe wird durch ein * (Sternchen)
dargestellt.
Die von der Bank / Sparkasse vorgegebene (Eröffnungs-)BTX-PIN muss nach der
Erstbenutzung geändert werden.
Wenn Sie die PIN nicht im System speichern wollen, tragen Sie hier ein ”*” (= Sternchen)
ein. Für das Programm bedeutet ”* ”, dass VOR jedem Verbindungsaufbau die PIN abgefragt
und manuell eingegeben werden muss. Ein ”automatischer Betrieb”, d. h. die Durchführung
eines ”Rundrufs bei allen Banken” ohne ständige Überwachung ist dann nicht mehr möglich.
Erw. Zugangscode
Sollte von Ihrem Kreditinstitut die Angabe einer zweiten BTX PIN bzw. eines erweiterten
Zugangscodes für erforderlich gehalten werden, tragen Sie dieses in das Feld "Erw.
Zugangscode" ein.
Weist der erweiterte Zugangscode weniger als 6 Stellen auf, muss er mit führenden Nullen
aufgefüllt werden.
Swift-Code
Wenn Ihr Kreditinstitut die Angabe des Swift-Codes für erforderlich hält, nimmt diesen das Feld
"Swiftcode" auf.
Unterschrift
Sollen Zahlungsaufträge an die Commerzbank übermittelt werden, ist die Angabe eines weiteren
5stelligen Codes, der "Unterschrift", erforderlich. Die einzutragende "Unterschrift" wird Ihnen
vom Systemberater Ihrer Commerzbank-Filiale mitgeteilt; sie entspricht in der Regel der BTX
PIN. Die Eingabe der "Unterschrift" muss wiederholt werden.
Sammlernummer
Sollen Zahlungsaufträge an die Commerzbank übermittelt werden, ist die Angabe einer
Sammlernummer zur eindeutigen Identifizierung der DTAUS-Dateien erforderlich. Sie geben
hier den Startwert als 7stellige numerische Eingabe an. Vorbelegt ist das Feld mit dem Startwert
"1". Die erste zu übertragende DTAUS-Datei erhält die Nummer des Startwertes. Sobald diese
Datei erfolgreich übertragen wurde, wird die Sammlernummer um 1 erhöht; die nächste zu
übertragende DTAUS-Datei wird mit der erhöhten Sammlernummer versehen. Dieses Verfahren
wird solange durchgeführt, bis Sie die Sammlernummer auf einen bestimmten Startwert
zurücksetzen, der dann wieder als Basis für die neue Berechnung der Sammlernummern gilt.
Filialnummer
Wenn Ihnen Ihr Kreditinstitut eine Filialnummer mitgeteilt hat, tragen Sie diese bitte hier ein. Die
Angabe der Filialnummer ist unbedingt erforderlich beim Senden von Zahlungsaufträgen zur
Commerzbank.
Kundennummer
Wenn Ihnen Ihr Kreditinstitut eine Kundennummer mitgeteilt hat, tragen Sie diese bitte hier ein.
Verwaltungs-Gateway
Verlangt Ihr Kreditinstitut, dass die Tanlisten vor ihrer Nutzung aktiviert werden, tragen Sie hier
die gesonderte BTX-Seitennummer (= Gateway) ein.
Ihr Kreditinstitut teilt Ihnen explizit mit, ob eine Aktivierung der Tanlisten erforderlich ist.
In der Regel ist dieses Feld bereits durch den Logikbaustein gefüllt; Änderungen können nach
Rücksprache mit dem ServiceBerater Ihres Kreditinstituts durchgeführt werden.
2004
MC light
8-6
8.1 BTX-Dialoge im Expertenmodus
WP-Order-Gateway
Die einzelnen Institute führen über verschiedene Gateways das Senden Zahlungsaufträgen /
Abholen von Kontoinformationen und die Abwicklung des Wertpapiergeschäftes durch. Die
spezielle Gateway zum Wertpapiergeschäft (Abholen von Depotauszügen,
Ausführungsanzeigen und Senden von Kauf- und Verkaufaufträgen) wird hier eingetragen.
In der Regel ist dieses Feld bereits durch den Logikbaustein gefüllt; Änderungen können nach
Rücksprache mit dem ServiceBerater Ihres Kreditinstituts durchgeführt werden.
TAN-Liste von anderem Konto?
Wurde Ihnen für mehrere Konten eines Kreditinstituts nur EINE TAN-Liste übergeben und ist die
TAN-Liste bei einem anderen als dem aktuellen Konto, für das Sie die Zugangsdaten festlegen
wollen, hinterlegt, tragen Sie hier ohne Extension den Namen der Bankparameterdatei ("BTXBPD")
ein, zu der diese TAN-Liste hinterlegt ist.
Zweite Tanliste erforderlich?
Sie geben an, ob zur Datenübertragung eine zusätzliche Freigabe durch einen anderen
Mitbenutzer, der über eine eigene TAN-Liste verfügt, erforderlich ist.
Soll eine zusätzliche Freigabe erfolgen, markieren Sie die Checkbox entsprechend. Es öffnen sich
weitere Felder:
Bezeichnung 2. TAN-Liste
Das Programm generiert den Namen für die zu nutzende 2. Bankparameterdatei. Diese
Dateibezeichnung, die immer mit der Buchstabenkombination ”TAN” beginnt, sollte von
Ihnen nicht überschrieben werden.
2. BTX-PIN
Die 2. BTX-PIN (= BTX PIN 2) wird benötigt zur Nutzung der 2. Tanliste. Auch die BTXPIN 2 ist frei vergebbar, in der Regel 5stellig und wird verdeckt eingegeben, d. h. jede
Eingabe wird durch ein * (Sternchen) dargestellt. Zur Sicherheit erfolgt eine zweite
Kontrolleingabe.
Die von der Bank / Sparkasse vorgegebene (Eröffnungs-) BTX-PIN muss nach der
Erstbenutzung geändert werden.
Wenn Sie die PIN nicht im System speichern wollen, tragen Sie hier ein ”*” (=
Sternchen) ein. Für das Programm bedeutet ”* ”, dass VOR jedem Verbindungsaufbau
die PIN abgefragt und manuell eingegeben werden muss. Ein ”automatischer Betrieb”,
d. h. die Durchführung eines ”Rundrufs bei allen Banken” ohne ständige Überwachung
ist dann nicht mehr möglich.
2004
MC light
8-7
8.2 Abholzeitraum eingeben
8.2 Abholzeitraum eingeben
Im Expertenmodus ist die Registerkarte Kontostammdaten um die Schaltfläche [Zeitraum] erweitert.
Über die zusätzliche Schaltfläche können Sie
•
•
einen Zeitraum für das Abholen von Kontoauszügen definieren, wenn dieser beim erstmaligen
Abholen von den vom Programm eingestellten Vorgaben abweichen soll,
eine Start-Auszugsnummer eintragen, wenn die von Ihrer Bank / Sparkasse zur Verfügung
gestellten STA-Dateien keine Auszugsnummer enthalten.
Beachten Sie bitte:
Es ist im normalen Programmbetrieb NICHT erforderlich, dass Sie die Eintragungen zur
Schaltfläche [Zeitraum] verändern. Das Programm trägt die korrekten Daten ein.
NUR wenn Sie bereits abgeholte Kontoinformationen noch einmal in die Datenbanken einlesen
wollen, sollten Sie hier Änderungen vornehmen. Achten Sie in diesem Zusammenhang dann
bitte unbedingt auf die korrekte Eingabe der Auszugsnummer, da es sonst zu
"Überschreibungen" in den Datenbanken kommen kann.
Für die Berechnung des Datums, das im Feld "Erster Tag" steht, ist das Datum, an dem Sie die
[Zugangsdaten] für das Konto festgelegt haben, von Bedeutung. Ausgehend von diesem Datum
rechnet das Programm 30 Tage zurück und setzt das so ermittelte Datum in das Feld "erster Tag" ein.
Sollen die Kontoinformationen mit einem anderen Anfangszeitpunkt abgeholt werden, müssen Sie die
Vorgabe abändern.
Auf diese Eintragungen greift das Programm zurück, wenn Sie das erste Mal per BTX Auszugsdaten
beim BTX-Rechner Ihrem Kreditinstitut abholen.
Im weiteren Programmbetrieb wird das Datum in der Spalte "Letzter Tag" immer auf das aktuelle
Systemdatum gesetzt.
2004
MC light
8-8
8.2 Abholzeitraum eingeben
Als Datum in der Spalte "Erster Tag" wird immer das letzte Auszugsdatum eingetragen; es sei denn,
dass beim letzten Abholvorgang festgestellt wurde, dass die abgeholten Kontoinformationen nicht
vollständig sind. In diesem Fall lässt das Programm das Datum zu "Erster Tag" unverändert bestehen,
damit beim nächsten Abholen von Kontoinformationen auch die noch fehlenden Daten mit übertragen
werden können.
Die Angabe einer Auszugsnummer ist - wenn überhaupt - nur bei der ersten Durchführung eines
Abholvorgangs erforderlich.
Ist bereits ein Auszug mit der von Ihnen manuell eingetragenen Auszugsnummer in der
Auszugsdatenbanken vorhanden, wird dieser überschrieben. Achten Sie deshalb auf die korrekte
Eingabe der nächsten Auszugsnummer.
Im weiteren Programmbetrieb wird die Auszugsnummer für jeden abgeholten Kontoauszug um 1
erhöht; es sei denn, dass beim letzten Abholvorgang festgestellt wurde, dass die abgeholten
Kontoinformationen nicht vollständig sind. In diesem Fall läßt das Programm die Auszugsnummer
unverändert bestehen, damit beim nächsten Abholen von Kontoinformationen auch die noch fehlenden
Daten mit übertragen werden können.
Die Abspeicherung Ihrer Eintragungen erfolgt durch Anklicken der Schaltfläche [OK].
2004
MC light
8-9
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 9
Inhaltsverzeichnis: Kapitel 9
Seite
9 Textdatei senden (optional)..............................................................................................9-2
2004
MC light
9-1
9 Textdatei senden (optional)
9 Textdatei senden (optional)
Beachten Sie bitte ...
dass diese Funktion nicht von allen Banken unterstützt wird. Sie verfügen nur dann über die
Möglichkeit, Textnachrichten zu erfassen und per DFÜ zu versenden, wenn diese explizit für Sie
freigeschaltet wurde.
Die Funktion kann nur mit den Kommunikationsverfahren ZVDFÜ und MCFT genutzt werden.
Das Programm bietet über das Icon
die Möglichkeit, Textnachrichten an die Bank zu übertragen.
Innerhalb der Funktion erfassen Sie Freitext-Nachrichten und versenden diese (und gegebenenfalls
ein Attachment) anschließend an Ihre Bank. Bei Einsatz des sicheren MCFT-Protokolls können Sie
somit alle Funktionalitäten für eine abgesicherte Kommunikation mit Ihrer Bank nutzen
(Verschlüsselung, Komprimierung, Elektronische Unterschrift).
Nach Aufruf der Funktion über das Icon (kein Menüpunkt!) öffnet sich eine Eingabemaske für Ihre
Nachricht an die Bank.
Darin legen Sie über das [?] zunächst die Bank fest, an die Sie eine Nachricht versenden möchten.
Durch Doppelklick in der Selektionsliste auf die gewünsche Bank wählen Sie diese aus. Der Name der
Bank wird anschließend im Fenster darunter angezeigt.
Im großen Fenster können Sie dann Ihre Nachricht an die Bank eingeben (max. 1024 Zeichen).
Bei Bedarf kann mit der Nachricht an die Bank eine beliebige Datei versandt werden, deren Standort
auf Ihrem Rechner Sie über die Schaltfläche [Durchsuchen] ausfindig machen können.
2004
MC light
9-2
Nach Abschluss aller Eingaben betätigen Sie schließlich die Schaltfläche [Senden]. Je nach
Kommunikationsverfahren, das Sie zur gewählten Bank verwenden, schließt sich nun ein Dialog zur
Spezifikation der Datenfernübertragung an.
Damit die Nachricht an Ihr Kreditinstitut übertragen werden kann, muss der Auftrag zur Absicherung
mit Ihrem DFÜ-Passwort genehmigt werden.
Beim Kommunikationsverfahren MCFT müssen Sie zusätzlich noch das Passwort für die Elektronische
Unterschrift eingeben. Zum weiteren Verfahren siehe Kapitel 2.3.9.3: Elektronische Unterschrift leisten.
2004
MC light
9-3
Inhaltsverzeichnis: Anhang
Inhaltsverzeichnis: Anhang
Seite
Voraussetzungen für EU-Standard-Überweisungen (ESU-Zahlungen) ..........................10-2
Zulässige Länder für EU-Standard-Überweisungen (ESU-Zahlungen)...........................10-3
2004
MC light
10-1
Voraussetzungen für EU-Standard-Überweisungen (ESU-Zahlungen)
Voraussetzungen für EU-Standard-Überweisungen (ESU-Zahlungen)
Um ab 1.7.2003 gemäß der EU-Verordnung 2560/2001 grenzüberschreitende Euro-Zahlungen zum
gleichen Preis wie Inlandszahlungen zu ermöglichen, wurde zur Unterscheidung von übrigen
Auslandszahlungen die "EU-Standard-Ueberweisung" geschaffen, die bestimmten Kriterien für das
Straight Through Processing (STP) genügen muss.
Auslandszahlungsaufträge, die z. B. für die Überweisung eines Betrages in US-Dollar an eine USamerikanische Bank in New York erstellt werden, erfüllen nicht die Bedingungen, die für eine ESUZahlung gelten.
ESU-Zahlungen können in MC light ab Release 4.00.004 erfasst, verwaltet und ausgeführt werden.
Eine „EU-Standardüberweisung“ (ESU-Zahlung) ist nach der Definition eine grenzüberschreitende
Überweisung gemäß Artikel 2 a) i) der Verordnung Nr. 2560/2001 des Europäischen Parlaments und
des Rates der Europäischen Union über grenzüberschreitende Überweisungen in Euro, die in Euro bis
zu einem Betrag von 12.500 Euro lautet und bei der laut Artikel 5 (2) die IBAN des Begünstigten und
der BIC des Kreditinstitutes des Begünstigten anzugeben sind.
Im einzelnen gelten folgende Voraussetzungen:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
Das Auftraggeberkonto muss in "EUR" geführt werden (DTAZV: Feld T4a)
Die Swiftadresse / BIC ist Pflicht (DTAZV: Feld T8) *)
Die IBAN für das Empfängerkonto ist Pflicht (DTAZV: Feld T12) **)
Das Feld "Bankland" darf nicht gefüllt sein (DTAZV: Feld T9a)
Es darf nur in bestimmte Länder überwiesen werden (Liste s. nächste Seite).
Die Auftragswährung muss "EUR" sein (DTAZV: Feld T13).
Es dürfen maximal EUR 12.500,00 überwiesen werden (DTAZV: Feld T14a / T14b)
Es gibt keine speziellen Weisungsschlüssel (DTAZV: Feld T16-T19 = 00)
Die Gebührenregelung ist "SHA" (DTAZV: Feld T21 = 00)
Der Zahlungsschlüssel muss "13" sein (DTAZV: Feld T22)
Es dürfen keine Meldesätze enthalten sein (ergibt sich aus Punkt 7)
*)
Swiftadresse = 11 Stellen
Beispiel: DRESFRPA520
BIC = 8 Stellen
Beispiel: SPIHAT22
In beiden Fällen enthält die Stelle 5 + 6 den ISO-Ländercode.
**)
2004
Zur Prüfung des landabhängigen formalen Aufbaus einer IBAN wird eine
IBAN.INI mit ausgeliefert, die nach der Installation im Verzeichnis
..\MCLWIN\DAT vorhanden ist.
MC light
10-2
Zulässige Länder für EU-Standard-Überweisungen (ESU-Zahlungen)
Zulässige Länder für EU-Standard-Überweisungen (ESU-Zahlungen)
Die Swiftadresse / BIC der Begünstigtenbank enthält an den Stellen 5-6 einen der nachfolgenden ISOLändercodes.
Momentan sind ESU-Zahlungen in folgende Länder zulässig:
ISO-Code
AT
BE
DE
DK
ES
FI
FO
FR
GB
GF
GI
GL
GP
GR
IE
IT
LU
MQ
NL
PT
RE
SE
Langform
Österreich
Belgien
Deutschland
Dänemark
Spanien
Finnland
Färöer
Frankreich
Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
Französisch Guyana
Gibraltar
Grönland
Guadeloupe
Griechenland
Irland
Italien
Luxemburg
Martinique
Niederlande
Portugal
Réunion
Schweden
Die Liste der Länder wird ggf. erweitert werden.
Um für zukünftige Erweiterungen "gerüstet" zu sein, sind die zulässigen Länder für ESU-Zahlungen in
die Datei STP.INI ausgelagert, die bei der Installation in das Verzeichnis ..\MCLWIN\DAT kopiert wird.
Sonstige Bedingungen für EU-Standard-Überweisungen siehe vorige Seite.
2004
MC light
10-3
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis
-AAbgeholte Protokolle anzeigen 6-18
Abholen von Kontoinformationen 6-2
Abholzeitraum eingeben 8-8
Abruf-Gateway 8-5
Additionsfunktion 5-9, 5-50
Admin2 1-7
Adresse Auslandsempfänger 4-10
Aktivieren der Benutzerverwaltung 2-3
Aktivieren eines Bestandes 5-21
Aktivieren einzelner Aufträge 5-21
Aktivieren TAN-Liste 3-37
Allgemeine Parameter 2-2
Alte Auszüge löschen 6-17
Alter Saldo 6-8
Alternative Nummer 2-18
Ändern Bestandsname 5-3
Ändern Kontoklasse 5-4
Ändern Passwort 7-4
Ändern Standardverwendungszweck 5-4
Anlageland 5-58
Anlegen eines Bestandes 5-3
Anmerkungen 5-16
Anmerkungen zum Umsatz einfügen 6-10
Ansehen Kontoauszüge 6-7
Ansehen Protokolle 2-53
Ansehen Vormerkposten 6-4
Anzahl Begleitzettel bei Diskettenausgabe / DFÜ
2-4
Anzahl Mindest-TANs 2-5
Anzeigebereich 1-13
Anzeigebereich, 1-13
Anzeigen abgeholter Protokolle 6-18
Anzeigen Datei 2-41
Arbeiten mit Platzhaltern 5-41
AT-Befehle 2-27
Aufbau der Bestandsübersicht 5-2
Aufbewahrungszeit Auszugsdaten 6-11
Auflegebefehl 2-19, 2-24
Auftrag drucken 5-20
Auftrag einzeln aktivieren 5-21
Auftrag pflegen 5-18
Auftrag sperren 5-21
Aufträge auf Diskette speichern 5-42
Aufträge bearbeiten 5-18
Aufträge löschen 5-19, 5-31
Aufträge per DFÜ versenden 5-23
Auftraggeber 5-11
Auftraggebername 5-11
Auftragserfassung beenden 5-17, 5-63
Ausgabe von Daten über [Druck 1-19
Ausgabe WVD im Windowszeichensatz 2-47
Ausgabedatei erzeugen 2-50
Ausgabeeinheit 1-20
Auslandszahlungen erfassen 5-45
Auslandszahlungen mit Meldepflicht 5-55
Auswahl Steuerdatei 2-44
Auswahlbedingungen 5-67
Auswerten Kontoauszüge 6-7
Auswerten Vormerkposten 6-4
Auszüge abholen 6-2
Auszüge als Monatsauszüge darstellen 2-6
Auszüge nach wieviel Tagen löschen 2-4
Auszugsdaten Aufbewahrungszeit 6-11
2004
Auszugsnummer festlegen 8-9
Automatenstatus ändern 2-61
Autorisierung mit zweiter TAN 3-49
-BBankadresse 4-12
Bankland 4-13, 5-49
Bankleitzahl 5-9
Bankleitzahl / Kontonummer 4-5
Bankleitzahlen (Expertenmodus) 4-16
Bankleitzahlensuche 5-9, 5-74
Bankname 4-12
Bankparameter 3-20, 3-27
Bankparameterdatei 3-13
Bankparameterdatei auf Diskette exportieren 3-28
Bankparameterdateien 3-15
Bankzugänge und Konten einrichten 3-2
Basiswährung 2-5
Baudrate 2-18, 2-24
Begleitzettel 5-27, 5-43
Begrüßungsbildschirm 1-4
Benutzer neu anmelden 7-4
Benutzer pflegen 7-7
Benutzerdefinierte Farben 2-8
Benutzergruppen pflegen 7-5
Benutzerspezifische BTX-Daten 3-33
Benutzerverwaltung 7-2
Benutzerverwaltung einschalten 2-3
Bestand aktivieren 5-21
Bestand anlegen 5-3
Bestand disponieren 5-64
Bestand durchsuchen 5-32
Bestand kopieren 5-22
Bestand löschen 5-31
Bestand senden 5-23
Bestände durchsuchen 5-33
Bestände regelmäßig aktivieren 5-4
Bestandsnamen ändern 5-3
Bestandsübersicht
Aufbau 5-2
Bestandsverwaltung 5-38
Bestehende Textdatei überschreiben 2-48
Betrag 5-9, 5-49
Beträge schnell ändern 5-18
Betragseingabe 5-10
Bezeichnung 2. TAN-Liste 3-34, 8-7
Bezeichnung der Steuerdatei 2-45
Bildschirmoberfläche 1-9
Bildschirm-Zoom 2-12
Bits 2-18, 2-24
BLZ 8-5
BPD 3-13
BPD Dateien 3-15
BPD-Name für BTX 8-4
BPD-Reset für ZVDFÜ / MCFT 3-31
Bruttobetrag 5-10
BTX 3-13
BTX Zugang einrichten 3-33
BTX-Daten
benutzerspezifische 3-33
BTX-Dialoge 8-3
BTX-PIN 3-34, 8-6
Buchungsdatum 6-8
Buchungstext 6-5, 6-9
MC light
I-1
Stichwortverzeichnis
Buttonleiste 1-15
-CCAPI 2-25
-DDatenbank-Auswahl über [?] 1-22
Datenbankgestützte Eingabe über [?] 1-22
Datenbankübersicht 1-13
Datenbankübersicht Auszüge 6-8
Datenbankübersicht Vormerkposten 6-5
Datenbankübersicht, Farbeinstellung 2-8
Datenfernübertragungsprotokoll 2-52
Datenintegrität testen 2-65
Datensatzfenster 1-15
Datensatzliste 1-13
Datensatztabelle 1-13
Datensicherung 2-67
Datumsformat 2-47
Dauerauftragsverwaltung 5-38
Debitoren- / Kreditorennummer Inlandsempfänger
4-7
Debitoren-Nummer 4-11
Decoder 2-69
Detailansicht 1-15
Detailanzeige Umsatz 6-10
Detaillierte Umsatzanzeige 6-10
Devisen 4-18
Devisenkurs 4-18
Dezimaltrennzeichen 2-47
DFÜ für Aufträge 5-23
DFÜ-Parameter 2-14
Dialogart 8-4
Dialoge BTX-Kommunikation 8-3
Dienstleistungen-Meldesatz W 5-57
Diskette mit Aufträgen 5-42
Diskettenbegleitzettel 5-43
Disposition 5-64
Dispositionskonten vorbelegen 5-64
Druckaufträge definieren 2-61
Druckautomat 2-59
Drucken Auftrag 5-20
Drucken Protokolle 2-55
Druckfunktion 1-19
Druckparameter 2-12
DTA-Dateien einlesen 5-69
-EEAZ 2-25
Eigene zusätzliche Anmerkung 5-16
Eigene zusätzliche Anmerkungen 5-54
Einfuhr-Meldesatz U 5-56
Einführung 1-2
Eingabe des Empfängers 5-8, 5-47
Eingabe eines Abholzeitraums 8-8
Einlesen DTA-Dateien 5-69
Einlesen Kontoinformationen manuell 6-3
Einlesen von Kontoinformationen 6-14
Einlesen von Textdateien 4-14
Einrichten BTX Zugang 3-33
Einträge ersetzen 5-34
Einträge suchen 5-31
Einzelnen Auftrag aktivieren 5-21
Einzelnen Auftrag sperren 5-21
Elektronische Unterschrift 2-32
Elektronische Unterschrift leisten (FTAM+EU) 2-38
Empfänger 5-8, 5-47
2004
Empfänger aktualisieren 5-9, 5-49
Empfänger automatisch speichern 2-3
Empfänger nach wieviel Tagen löschen 2-4
Empfängeradresse Inland 4-5
Empfängerdaten 4-3
Empfängerdaten Ausland 4-8
Empfängerdaten Inland 4-4
Empfängerland 5-48
Empfängername, Inland 4-5
Endgeräteauswahlziffer 2-25
Erfassen von Auslandszahlungen 5-45
Erfassen von Inlandszahlungsaufträgen 5-5
Ersetzen von Einträgen 5-34
Erw. Zugangscode 8-6
Erweiterte Auswahlmaske 1-18
Erweiterte Selektionsmaske 1-18
Erweiterter Zugangscode 3-35
ESU-Zahlungen erfassen 5-51
ESU-Zahlungen versenden 5-29
EU-Passwort ändern 2-37
EURO-ISDN 2-26
EURO-Umstellungsdaten in Kontostammdaten 3-7
EU-Schlüsselpaar generieren / versenden 2-33
EU-Standardüberweisung 10-2
Expertenmodus 3-33
Expertenmodus einschalten 2-6
Expertenmodus, Sonderfunktionen 8-2
Exportdateien 2-43
Exportdateien erstellen 2-50
-FFälligkeit (Früheste Übertragung) 5-12, 5-50
Farbauswahl 2-8
Farbauswahl Datenbankübersicht 2-8
Farbauswahl für Auslandszahlungsformulare 2-7
Farbauswahl für Lastschriftformulare 2-7
Farbauswahl für Pflichtfeld-Hintergrund 2-10
Farbauswahl für Überschriften von unvollständig
ausgefüllten Registerkarten 2-11
Farbauswahl für Überweisungsformulare 2-7
Farbauswahl Pflichtfeld-Hintergrund für weiche
Pflichtfelder 2-10
Farbauswahl Selektionsliste 2-8
Fehlerprotokoll 2-52
Felder komprimieren 2-47
Feldnamen in 1. Zeile 2-47
Fester Zahlungsrhythmus 5-38
Filialnummer 8-6
Fillialnummer 3-35
Fixes Datum (Selektionsdatumsfeld) 2-62
Formate für Ausgabe-/Einlesedateien festlegen
2-45
Fremddateien übertragen 5-72
Frequenz 5-12, 5-50
FTAM 3-13
FTAM-Protokolle abholen 2-56
FTAM-Zugang einrichten 3-50
Funktionsbereich 1-13, 1-14
-GGebühren 5-49
Gesperrter Benutzer 7-10
Gläubigerland 5-58
Grundfarben 2-8
-HHaben-Buchungen 6-5, 6-9
Halber Mehrwertsteuersatz 2-5
MC light
I-2
Stichwortverzeichnis
Häufig benötigte Programmfunktionen 1-11
Häufigkeit 5-12, 5-50
HBCI PLUS-Zugang einrichten 3-46
HBCI+ Zugang einrichten 3-46
HBCI-Chipkartenleser konfigurieren 2-30
HBCI-Zugang einrichten 3-39
Hilfsdatenbanken pflegen 4-2
-IIBAN-Konto 4-13
IBAN-Kontonummer, Format 3-11, 4-13
Iconleiste 1-9, 1-11
Import-Protokol 2-52
Initialisierungstext 2-18
Inlandszahlungsaufträge erfassen 5-5
Installation 1-4
Installation Zusatzmodule 1-5
Internationale Verwendungszweckdarstellung 3-7
Interne Anmerkung Inlandsempfänger 4-7
Interner Name 7-13
Interner Name 3-52
ISDN 2-25
-KKapitalverkehr-Meldesatz W 5-57
Kein Begleitzettel bei DFÜ 2-4
Kein Protokolldruck bei Diskettenausgabe 2-4
Kennung 2-18
Kennzahl 5-57
Kennzahlenliste Meldesatz W 5-58
Keypaar generieren / versenden 2-33
Komplette Anschrift des Kreditinstituts 5-48
Konten anlegen 3-2
Konten bei Tagesdisposition vorbelegen 5-64
Konten und Bankzugänge einrichten 3-2
Kontenklasse 7-9
Kontoart 3-6
Kontoauszüge 6-7
Kontoentwicklung 6-12
Kontoinformationen abholen 6-2
Kontoinformationen einlesen 6-14
Kontoinformationen manuell einlesen 6-3
Kontoinhaber 3-6
Kontoklasse 3-6
Kontoklasse Auslandempfänger 4-11
Kontoklasse Inlandsempfänger 4-7
Kontonummer 8-5
Kontonummer Ausland / IBAN 4-13
Kontonummer des Empfängers 5-9
Kontostammdaten pflegen 3-2
Kontoübersicht 6-12
Kontrollkästchen im Anzeigebereich von
Datenbankübersichten 1-13
Kopieren eines Bestandes 5-22
Kostenverrechnung 5-49
Kreditoren-/Debitoren-Nr. bei Empfängerauswahl
2-6
Kreditoren-Nummer 4-11
Kunden-ID bei FTAM 3-51
Kundennummer 3-35, 4-11, 8-6
Kundennummer 3-20
Leistungsmerkmale 1-2
Listbild 1-22
Listenfelder im Anzeigebereich von
Datenbankübersichten 1-13
Logikbaustein 3-33
Löschen alter Auszüge 6-17
Löschen Aufträge 5-19, 5-31
Löschen eines Bestandes 5-31
Löschen Standardverwendungszweck 5-4
Löschen Statistik 5-68
Löschen TAN-Liste 3-37
Löschzeitraum für Auszugsdaten 2-4
Löschzeitraum für Sicherungsverzeichnis 2-5
-MMandantenfähigkeit 7-9
Manuell Kontoinformationen einlesen 6-3
Manuelle TAN-Eingabe 3-37, 5-25
Manuellen Zusammenführung von Konten 3-3
MC light starten 1-7
MCFT-Kommunikation nutzen 3-22
Mehrwertsteuerberechnung 5-10
Mehrwertsteuersatz 2-5
Meldepflicht 5-49, 5-55
Meldepflicht nach AWV 4-18
Meldesatz U (Einfuhr) 5-56
Meldesatz V (Transithandel) 5-56
Meldesatz W (Kapitalverkehr, ...) 5-57
Meldesatz W Kennzahlenlisten 5-58
Meldesätze 5-49, 5-55
Meldesätze kontrollieren 5-63
Menüleiste 1-9, 1-10
Menüs und ihre Funktionen 1-10
Modem abschalten 2-19
Modem-Modem-Verbindung 2-23
Modem-PAD-Zugang 2-17
Modemtyp 2-17, 2-23
Monatsauszüge 2-6
-NName Auslandsempfänger 4-10
Name der 2. BPD-Datei 3-34
Name der Ausgabe- bzw. Einlesedatei abfragen
2-48
Nationales ISDN 2-26
Navigation in Bildschirmlisten 1-21
Nettobetrag 5-10
Neuanmeldung Benutzer 7-4
Neuaufnahme Benutzer mit Assistent 7-13
Neuaufnahme Steuerdatei 2-43
Neuen Auftrag beenden 5-17
Neuen Auftrag erfassen 5-63
Neuer Saldo 6-8
Neues Passwort vergeben 7-4
NUA 3-21, 3-26
Nummer 2-18
-OOperatoren 1-22
Operatoren 1-17
Optimale Spaltenbreiten in Datenbankübersicht
wiederherstellen 1-13
-LLänder 4-20
Lastschrift 5-12
Lastschrift-Textschlüssel 5-12
Laufwerk für Dateierstellung 2-6
2004
-PPAD-Zugang 2-17
Papierrand 2-12
Parity 2-18, 2-24
MC light
I-3
Stichwortverzeichnis
Passwort 2-18
Passwort neu vergeben 7-4
Passwort seit 7-10
Passwortgültigkeit in Tagen 2-4
Pausiert 7-10
PIN 3-13
PIN-Brief 3-18
Platzhalter in Verwendungszwecken 5-14, 5-41
Priorität festlegen 2-15
Programm beenden 1-23
Programmfenster 1-9
Programminstallation 1-4
Programmoberfläche 1-9
Programmstart 1-7
Protokolle 2-52
-RRegelmäßige Aktivierung von Beständen 5-4
Region 8-5
Registerkarte Allgemein 2-3, 2-45
Registerkarte Auslandszahlung 5-47
Registerkarte Bank 4-12
Registerkarte Benutzer 7-9
Registerkarte Benutzergruppen 7-5
Registerkarte Bestände 2-7
Registerkarte Empfänger 4-5
Registerkarte Empfänger (Ausland) 4-10
Registerkarte Farbeinstellungen 2-8
Registerkarte Felder 2-49
Registerkarte Funktionsprofil 7-11
Registerkarte Funktionsprofil (Gruppe) 7-6
Registerkarte Interne Felder 5-16
Registerkarte Kontostammdaten 3-5
Registerkarte Pflichtfelder / Schriftauswahl 2-10
Registerkarte Prioritäten 2-15
Registerkarte Umsatz 6-10
Registerkarte Verwendungszwecke 5-14
Registerkarte Zahlungen 5-8
Registerkarte Zusatzfelder AZV 3-10
Registerkarte Zusatzinformationen 4-7
Relativ zum Jahr (Selektionsdatumsfeld) 2-64
Relativ zum Monat (Selektionsdatumsfeld) 2-63
Relativ zum Tag (Selektionsdatumsfeld) 2-63
Relativ zum Werktag (Selektionsdatumsfeld) 2-63
Reorganisation der Datenbanken 2-65
Reset BPD 3-31
-SSalden 6-12
Sammlernummer 3-35, 8-6
SAV nach wieviel Tagen löschen 2-5
Schaltflächenleiste 1-15
Schlüsselpaar erstellen / versenden 2-33
Schlußsaldo 6-8
Schnelländerung Beträge im Bestand 5-18
Schnellselektion von Datensätzen 1-14
Schnittstelle 2-18, 2-24
Schriftart 2-12
Schriftauswahl für Datenbankübersichten 2-11
Scrollen in Datenbanküberichten 1-14
Selektion von Daten 1-17
Selektionsbasis 1-22
Selektionsbasis 1-17
Selektionsbegrenzung 1-23
Selektionsbegrenzungen 1-17
Selektionsdatumsfeld 2-62
Selektionskriterien 5-67
Selektionsliste 1-22
2004
Selektionsliste, Farbeinstellung 2-8
Sende-Gateway 8-5
Senden eines Bestandes 5-23
Senden von Textnachrichten 9-2
Sessiontyp Vormerkposten 3-7
Setup-Programm starten 1-4
Sicherungskopie der DAT-Datei 5-43
Sicherungskopie des Begleitzettels 5-43
Sicherungskopie des Übertragungsprotokolls 5-43
Skonto in % 4-7
Skontoberechnung 5-10
Soll-Buchungen 6-5, 6-9
Sonderfunktionen des Expertenmodus 8-2
Sonstiges-Meldesatz W 5-57
Sortierung 1-20, 2-51
Spaltenbreiten von Datenbankübersichten
anpassen 1-13
Speichern des Zahlungsauftrags 5-16
Speichern von Aufträgen auf Diskette 5-42
Speichern Zahlungsauftrag 5-63
Sperren Auftrag 5-21
Sprache 7-10
Standardbenutzer definieren 3-29
Standardfunktion Auswahl 1-17
Standardfunktion Druck 1-19
Standardfunktion Selektion 1-17
Standardfunktionen 1-17
Standardverwendungszweck 5-3
Start des Programms 1-7
Start-Benutzername 1-7
Startpasswort ZVDFÜ 3-18
Start-PIN 3-18
Startsaldo 6-8
Statistik löschen 5-68
Status des Auftrags 5-13, 5-51
Statusleiste 1-9
Statusübersicht 5-6
Steuerdatei auswählen 2-44
Steuerdatei editieren 2-43
Steuerdatei neu aufnehmen 2-43
Suchen in allen Beständen 5-33
Suchen in einem Bestand 5-32
Suchen nach Bankleitzahlen 5-74
Suchen von Einträgen 5-31
Swiftadresse 4-12
Swift-Adresse 5-48
Swift-Code 8-6
Swift-Tagesauszug 6-14
Symbolleiste 1-9, 1-11
Systemparameter 2-2
Systemparameter Allgemein 2-3
Systemparameter Bestände 2-7
Systemparameter Farbeinstellungen 2-8
Systemparameter Pflichtfelder / Schriftauswahl
2-10
-TTagesdisposition 5-64
Tagesdisposition Konten vorbelegen 5-64
Tageszeit 7-10
TAN vor Übertragung manuell eingeben 3-37
TAN-Eingabe manuell 5-25
TAN-Liste 3-36
TAN-Liste aktivieren 3-37
TAN-Liste eines anderen Kontos mitbenutzen? 334, 3-47
TAN-Liste löschen 3-37
TAN-Liste von anderem Konto 8-7
MC light
I-4
Stichwortverzeichnis
TCP/IP 3-21, 3-26
TCP/IP Verbindung 2-26
Teilnehmernummer 3-20
Teilupdate beim Einlesen 2-47
Terminverwaltung 5-38
Textdatei anzeigen 2-41
Textdatei senden 9-2
Textdateien einlesen 4-14
Textfelder in Hochkommata 2-47
Textfont 2-12
Textschlüssel 5-11
Textschlüsselergänzung 5-12
Titelleiste 1-9
Transit-Meldesatz V 5-56
Trennzeichen 2-45
Trennzeichen bei Datumsangaben in
Selektionsmasken 1-18
Trennzeichen Datum 2-47
-UÜbertragen von Fremddateien 5-72
Übertragungsprotokoll 5-27, 5-43
Überweisung 5-8
Überweisungs-Textschlüssel 5-12
Umsatzanzeige 6-10
UND-Verbindung 1-18
Unterschrift 3-35, 8-6
-VValuta 6-8
Variabler Zahlungsrhythmus 5-40
Verarbeitungsprotokoll Kontoinformationen 2-52
Versenden von Aufträgen per DFÜ 5-23
Verwalten Daueraufträge 5-38
Verwalten Terminaufträge 5-38
Verwalten von automatischen Druckaufträgen 2-59
Verwaltung 2-2
Verwaltungs-Gateway 8-6
Verwendungszweck 5-11, 5-50, 6-5, 6-8
Verwendungszweck 5-14
Verwendungszweck, internationale Darstellung 3-7
Verwendungszwecke 5-54
Verwendungszwecke Auslandsempfänger 4-10
Verwendungszwecke Inlandsempfänger 4-6
Verwendungszwecke mit Platzhaltern 5-41
Voraussetzungen 1-3
Voraussetzungen für EU-Standard-Überweisungen
10-2
Vorbereitete Druckaufträge 2-58
Vorgabe bei Tagesdisposition 5-64
2004
Vormerkposten 6-4
Vormerkposten abholen 6-2
-WWählbefehl 2-18
Wählverfahren 2-19, 2-24
Währung 5-9, 5-49
Währungsbezeichnung 8-5
Währungsfaktor 4-19
Wareneinfuhr-Meldesatz U 5-56
Weitere Bankverbindung erfasses 4-6
Wertstellung 6-8
Wheel Mouse 1-14
Wildcards 5-41
Wildcards in Verwendungszwecken 5-14
WP-Order-Gateway 8-7
WVD im Windowszeichensatz ausgeben 2-47
-XX.25-Hauptanschluß 2-20
-ZZahlungsauftrag abspeichern 5-16
Zahlungsauftrag speichern 5-63
Zahlungsausgänge 6-5, 6-9
Zahlungseingänge 6-5, 6-9
Zahlungsverkehr 5-2
Zahlungszweck 5-58
Zeitraum 8-8
Zielverzeichnis wählen 1-4
Zugang BTX einrichten 3-33
Zugangsbezeichnung für BTX 3-33
Zulässige Länder für EU-Standard-Überweisungen
10-3
Zuordnungszeichen 1-17
Zurücksetzen von Bankparameterdateien 3-31
Zusammenführung zweier Konten 3-3
Zusätzliche Anmerkung 5-16
Zusätzliche Bankverbindung 4-6
Zusatzmodule installieren 1-5
ZVDFU 3-13
ZVDFÜ / MCFT-Zugang zurücksetzen 3-31
ZVDFÜ-Kommunikation nutzen 3-17
Zwei TANs bei BTX 3-34
Zwei TANs zur Übertragung von Zahlungsaufträgen
benutzen? 3-46
Zweite Tanliste erforderlich 8-7
Zweitunterschrift möglich 2-3
MC light
I-5
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