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Stand des PDF: 17.11.2014
Programm zum Tag des offenen Denkmals 2014
Bamberg, Bayern
Adresse
96052 Bamberg
Aufseßhöflein 1
96050 Bamberg
Nürnberger Straße 2
Kulturdenkmal
Aufseßhöflein
Barockschlößchen Baujahr 1724, vermutlich
Johann Dientzenhofer. Barockes
Gartenschlösschen, erbaut 1723-28, vermutlich
nach Plänen von Johann Dientzenhofer als
Lustschlösschen in der Formensprache eines
Wasserschlösschens für Philipp Friedrich von
Aufseß errichtet. Umgebende Weiher wurden
mit der Zeit trocken gelegt und in Ackerflächen
umgewandelt. Zweigeschossiges
Walmdachgebäude mit reich stuckierten,
repräsentativen Räumen im ersten
Obergeschoss. Ab 1830 Umgestaltung für
landwirtschaftliche Zwecke, zusätzlich wurde
das Gebäude mit dem Ausbau des
Schienennetzes in eine unvorteilhafte Lage
gebracht. Ab 2000 leerstehend und durch
Vandalismus stark geschädigt. 2011 neue
Eigentümer, Ehepaar Andrea und Stephan
Fiedler, seitdem aufwendige Sanierung.
Förderprojekt der Deutschen Stiftung
Denkmalschutz.
Bürgerhaus
Mitte 18. Jhs. in städtebaulich markanter Lage
als Eckgebäude errichtet. Dreiseitg freistehender
Mansard-Walmdachbau, zweigeschossig,
massiv, mit Ecklisenen, reich gegliederter
Barockfassade, Fassadenzier und Marienkrönug
als Portalrelief. Nach Erwerb des Anwesens
durch die Weltkulturerbe-Stiftung der Stadt
Bamberg wurde das ehemalige Handwerkerhaus
2013-14 aufwendig saniert. Förderprojekt der
Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
http://www.stiftung-weltkulturerbe.de
96052 Bamberg
Mittelstraße 34
Gärtner- und Häckermuseum
Gärtnerhaus von 1767. Ausstattung zur Lebensund Arbeitswelt der Gärtner und dem
bewirtschafteten Hausgarten, Kulturgeschichte
des innerstädtischen Gemüsegartenbaus vom 17.
Jh. bis in die Gegenwart. Schablonenmalereien
im Erdgeschoss von 1890-95.
http://www.ghm-bamberg.de
96049 Bamberg
Oberer Stephanisberg 7
Kapelle St. Johannis unter den Linden
Gotischer Sakralbau, erstmals 1343 erwähnt,
wurde bis zur Säkularisierung 1803 als Kapelle
genutzt. Danach mehrere Eigentümer mit starken
Eingriffen in die Substanz: Einbau einer
Zwischendecke, Anbau eines Treppenhauses
und Lagerschuppen im Hof, Einbau einer Treppe
zu den Felsenkellern, Nutzung als Fasslager,
Elektrogroßhandlung, Wohnung etc. 1992
gründung der Bürgerinitiative Freundeskreis St.
Johannis e.V., 2006-14 statische und
substanzerhaltende Maßnahmen, schlichte
Ausgestaltung, Schaffung eines Raums für
Kunst und Kultur.
Geöffnet 14.9.2014
Führungen und
Aktionen
Kontakt
10 - 18 Uhr (sonst nicht geöffnet)
Erläuterungen durch Familie Fiedler und die Untere
Denkmalschutzbehörde, Einblicke in die aufwendige und sensible
Sanierungsarbeit und die wiederaufgenommene bauzeitliche
Farbgebung. Da die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, ist
das Gebäude nur teilweise zugänglich.
Kontakt: Andrea Fiedler,
FiedlerAndrea@gmx.de
0175 2758075,
11 - 17 Uhr (sonst nicht geöffnet)
Führungen nach Bedarf durch Frau Leikheim
Angebote zur Verpflegung, Schautafeln und Infomaterial im
Innenhof. Präsentation der farbenprächtigen Sanierung durch
Mitarbeiter der ausführenden Ämter und der
Weltkulturerbe-Stiftung.
Kontakt: Silke Leikheim, Stadt Bamberg, 0951 872332,
silke.leikheim@stadt.bamberg.de
Claudia Schelbert, Stadt Bamberg, 0951 872410,
claudia.schelbert@stadt.bamberg.de
11 - 17 Uhr (sonst Mai - Okt., Mi - So 11 - 17 Uhr geöffnet)
Führungen 11.30 und 14.30 Uhr durch Stephanie Eißing,
Stadtheimatpflegerin und Dr. Hubertus Habel, Museumsleiter
Schablonenmalerei und Schablonentechnik zum Mitmachen, max.
20 Personen pro Führung. Achtung, kostenpflichtige
Veranstaltung: Es fällt der normale Museumseintritt an.
Kontakt: Dr. Hubertus Habel, Museumsleiter,
info@ghm-bamberg.de
0951 30179455,
11 - 17 Uhr
Führungen nach Bedarf durch Mitglieder des Freundeskreis St.
Johannis
Bild- und Fotomaterial zur aufwändigen Sanierung, Ausstellung
von Skulpturen und Bildern der Bamberger Künstlerin Barbara
Klein.
Deutsche Stiftung Denkmalschutz • Schlegelstraße 1 • 53113 Bonn •
(0228) 9091440 • denkmaltag@denkmalschutz.de
Das Programm zum Tag des offenen Denkmals online und als App: www.tag-des-offenen-denkmals.de
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Stand des PDF: 17.11.2014
Programm zum Tag des offenen Denkmals 2014
Bamberg, Bayern
Adresse
96047 Bamberg
Mühlwöth 19a
Hain
96049 Bamberg
Altstadt, Sandgebiet
Dominikanerstraße 6
Kulturdenkmal
Geöffnet 14.9.2014
Führungen und
Aktionen
Musikpavillon im Hain
1914 erbaut, in den letzten Jahrzehnten
Leerstand, gelegentlich für kleine Konzerte
genutzt. Aufgrund der exponierten Lage des
Pavillons im Hain dem Vandalismus ausgesetzt.
Ab 2013 Nutzung als Atelier des Bildhauers
Adelbert Heil, danach Rückgang der Schäden
durch Vandalismus.
11 - 17 Uhr
Historischer Brauereiausschank Schlenkerla
Am Dom gelegen, urkundlich erstmals 1405
erwähnt, heute in der 6. Generation von der
Familie Trum geführt. Quelle von Bambergs
Spezialität "Aecht Schlenkerla Rauchbier", nach
alter Tradition wird das Rauchbier im
Schlenkerla noch direkt vom Eichenholzfass
gezapft. Besonderheit bei der Sanierung: Einsatz
eines eigenen Farbtons, des sog.
„Schlenkerla“-Braun, hochwertige Leinölfarbe,
die exklusiv in Schweden hergestellt wird.
zu den Veranstaltungen (sonst auch geöffnet)
Kontakt
Einblick in die Baugeschichte durch Adelbert Heil, Aufzeigen der
Vorgängerbauten, Umstände und Konflikte der Entstehung des
Musikpavillons. Durch Auszüge aus der Bauakte erfahren die
Besucher von den Lebensumständen der ersten Bewohner, in der
"schlechten Zeit" in den 1920er Jahren und in den 1940er und
1950er Jahren, von der Nutzung durch die Haingärtner bis in die
Gegenwart.
ab 10 Uhr denkmalpflegerischer Frühschoppen, 10.30 Uhr Vortrag
von Prof. Rolf-Hermann Geller, Hannover, in der
Dominikanerklause: Bier – Speise des Lebens, Diese Nahrung in
kulturhistorischer Farbigkeit. Im Anschluss an den Vortrag
erläutert der Restaurator Harald Spitzner die Besonderheiten bei
der Sanierung der Gaststätte und den Einsatz von Farbe.
http://www.schlenkerla.de/schlenkerla/chro...
96052 Bamberg
Gärtnerstadt
Letzengasse 5
Himmelfahrtspavillon
Gartenpavillon von 1750 mit Wandmalereien.
Kleines Gebäude (6,4 x 3,2 m) mit überhöhtem,
überwölbtem Raum und üppiger Befensterung,
war direkt an das sog. Mang’sche Schlösschen
angefügt und mit diesem durch eine Tür
verbunden. Ausmalung des Gewölbes wohl von
1750, Darstellung der Aufnahme Mariens in den
Himmel in barocker Manier. Andere Wänden
mit singulären Malereien: Szenen aus dem
Leben der Familie Mang, antike Landschaft und
Memorialsymbole. Rätsel gibt auch die
Darstellung einer Grabplatte mit hebräisch
anmutenden Schriftzeichen auf. Malerei von
hoher Qualität, Urheberschaft ist nicht gesichert,
jedoch existiert unverkennbar ein italienischer
Einfluss.
10 - 12 und 14 - 16 Uhr
Führungen nach Bedarf durch Reiner Bauernschmitt
Kontakt: Reiner Bauernschmitt,
brbauernschmitt@gmx.de
s.o.
09549 7708,
Deutsche Stiftung Denkmalschutz • Schlegelstraße 1 • 53113 Bonn •
(0228) 9091440 • denkmaltag@denkmalschutz.de
Das Programm zum Tag des offenen Denkmals online und als App: www.tag-des-offenen-denkmals.de
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