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BEDIENUNGSANLEITUNG FOAM TEST KIT

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BENUTZERHANDBUCH
FOAM TEST KIT
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BEDIENUNGSANLEITUNG
FOAM TEST KIT
1. Inhaltsverzeichnis
2. Lieferumfang des Foam Test Kit ........................................................................... 3
3. Vorwort ................................................................................................................. 3
4. Probeentnahme aus Schaummittel-Vorratsbehältern ........................................... 4
Identifizierung von unterschiedlichen Schaummitteltypen .............................................................................4
5. Dichte ................................................................................................................... 5
Bestimmung der Dichte ....................................................................................................................................6
6. Zumischrate .......................................................................................................... 7
Bestimmung der Zumischrate ..........................................................................................................................8
Erstellung einer Kalibriergeraden .....................................................................................................................8
7. Verschäumung und Wasserausscheidung ........................................................... 9
Bestimmung der Verschäumung und der Wasserausscheidung ....................................................................11
8. Anhang A ............................................................................................................ 15
9. Anhang B ............................................................................................................ 16
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2. Lieferumfang des Foam Test Kit
 1 Elektronisches Thermometer mit 4 Stk. Ersatzbatterien AAA
 1 Spritzwassergeschützte Stoppuhr mit Ersatz-Knopfzelle CR 2032
 1 Tragbare Waage 2000 g x 1g mit 4 Stk. Ersatzbatterien AA
 1 Handrefraktometer
 1 Meßzylinder 250 ml
 1 Meßzylinder 100 ml
 1 Meßbecher 1000 ml
 1 Meßbecher 500 ml
 1 Becher 600 ml
 1 Becher 250 ml
 3 Becher 100 ml
 2 Glaspipetten 10 ml
 1 Pipettierhilfe
 1 Dreifuss mit 3 Verlängerungen
 1 Schaumauffanggefäß mit 5 Schlauchklemmen und 30 cm Ersatzschlauch
 Abdeckung für Schaumauffanggefäß mit Schnur
 1 Adapter für Schaumauffanggefäß
 1 Transportkiste ZARGES Typ K 470
 3 Schraubverschlussflaschen Weithals PE
 1 Bedienungsanleitung
3. Vorwort
Die Qualität und Funktionstüchtigkeit eines Schaum(-lösch-) mittels ist für einen schnellen
Löscherfolg entscheidend.
Diese kann aber durch biologische, chemische und physikalische Prozesse negativ
beeinträchtigt werden. Deswegen ist es unerlässlich, die Funktionstüchtigkeit regelmäßig
(beispielsweise jährlich) zu überprüfen, was besonders wichtig ist, wenn große Mengen
bevorratet werden.
Bevor Sie mit der Überprüfung Ihres Schaummittels beginnen. Hier noch ein paar wichtige
Hinweise:
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 Die Ermittlung aller Prüf-Parameter erfordert höchste Genauigkeit bei der
Ausführung der Arbeiten
 Alle mit dem Schaummittel in Berührung kommenden Gerätschaften müssen vor
Gebrauch trocken und sauber sein.
 Nach dem Gebrauch müssen die Gerätschaften gründlich gereinigt und mit Wasser
gespült werden.
 Die Schaummittelprobe wird direkt aus dem Lagerbehälter entnommen.
 Bevor Verschäumungszahl und Wasserhalbzeit bestimmt werden, sollte die
Zumischung des Schaummittels überprüft und mit der Empfehlung des Herstellers
verglichen werden.
4. Probeentnahme aus Schaummittel-Vorratsbehältern
Bitte füllen Sie ca. einen Liter Schaummittel in ein trockenes und sauberes Gefäß.
Verwenden Sie keine leeren Verpackungen, insbesondere nicht solche von Ölen, Fetten,
Reinigungs- und Lösemitteln.
Wenn die Möglichkeit der Probeentnahme aus einer eigens dafür vorgesehenen Leitung
besteht, sollte ein Vorlauf vor der Probeentnahme erfolgen.
Für die Entnahme eines Tankdurchschnitts eignen sich Tauchgefäße besonders gut
(Tauchflaschen und –bomben) oder eine Entnahme an verschiedenen Stellen des Tanks
(oben, mitte, unten) und Herstellen einer Mischprobe. Diese Maßnahmen gewährleisten
eine repräsentative Probe des Tankinhalts.
Identifizierung von unterschiedlichen Schaummitteltypen
Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Typen von Schaummitteln: Protein-Schaummittel auf
Basis von Eiweiß und synthetische Schaummittel auf Basis von synthetischen Tensiden.
PROTEIN-SCHAUMMITTEL
SYNTHETIK-SCHAUMMITTEL
Dunkelbraune bis schwarze Flüssigkeit
Klare, schwachgelbe bis braune
Flüssigkeit, u.U. gefärbt
Spezifischer, aromatischer Geruch
und/oder Geruch von EiweißAbbauprodukten
Spezifischer Geruch von Tensiden und
Lösungsmitteln
Bei Alkohol-beständigen ProteinSchaummitteln oft hohe Viskosität
Bei Alkohol-beständigen SynthetikSchaummitteln oft hohe Viskosität
Dichte 1,12-1,20 g/ml
Dichte 0,95-1,10 g/ml
BITTE MISCHEN SIE NIEMALS UNTERSCHIEDLICHE SCHAUMMITTELTYPEN!
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5. Dichte
Die Dichte oder Massendichte eines Körpers ist das Verhältnis seiner Masse zu seinem
Volumen. Die Dichte ist eine für das Material des Körpers charakteristische, von seiner
Form und Größe unabhängige Eigenschaft.
Die Dichte ist temperaturabhängig.
Die Einheit der Dichte ist Gramm pro Milliliter (g/ml), Gramm pro Kubikzentimeter (g/cm3)
oder Kilogramm pro Liter.
Beispielsweise bedeutet eine Dichte von 1,150 g/ml, dass ein Milliliter eine Masse von
1,150 g besitzt.
Für viele Feuerlöschmittel, insbesondere Proteinschaummittel ist eine relativ hohe Dichte
charakteristisch.
Wenn also der Schaummitteltyp bekannt ist, kann mit Hilfe der Dichte eine Aussage über
eine mögliche Verdünnung mit Wasser gemacht werden.
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Bestimmung der Dichte
Benötigten Geräte:
 Meßzylinder
 Aräometer
 Thermometer
Abbildung 1: Bestimmung der Dichte
Die Dichte wird mit den Geräten des Foam-Test-Kit nach dem sogenannten AräometerVerfahren bestimmt.
Das zu prüfende Schaummittel wird vorsichtig in den Meßzylinder bis zur 100 (250) ml
Markierung gefüllt. Eventuell vorhandener Schaum muß entfernt werden, da dieser ein
Ablesen des Aräometers und somit die Bestimmung der Dichte erschwert.
Die Temperatur des Schaummittels wird bestimmt. Sie sollte +20 °C betragen. Ist eine
Temperierung des Schaummittels nicht möglich so kann die Dichte über einen
Korrekturfaktor errechnet werden.
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Protein
Synthetik
Korrekturfaktor: + 10 °C
0,9960
0,9940
+ 12 °C
0,9968
0,9952
+ 14 °C
0,9976
0,9964
+ 16 °C
0,9984
0,9976
+ 18 °C
0,9992
0,9988
+ 22 °C
1,0004
1,0012
+ 24 °C
1,0016
1,0024
+ 26 °C
1,0024
1,0036
+ 28 °C
1,0032
1,0048
+ 30 °C
1,0040
1,0060
Beispiel Proteinschaummittel :
Temperatur des Schaummittels
Abgelesene Dichte
1,158 g/ml
Korrekturfaktor Protein
0,9968
1,158 x 0,9968 = Dichte bei 20°C
6.
+ 12 °C
1,154 g/ml
Zumischrate
Die Zumischrate wird in Verbindung mit der Verschäumung und der Wasserausscheidung
zur Qualitätsbeurteilung eines Wasser-/Schaummittelgemisches (Premix) herangezogen.
Die Zumischrate wird mit Hilfe eines Handrefraktometers bestimmt. Dazu muß zunächst
eine Kalibriergerade erstellt werden. Mit dem Refraktometer wird der Brechungsindex des
Wasser- Schaummittelgemisches bestimmt.
Bei
demselben
Schaummittel
zeigt
das
Refraktometer
bei
unterschiedlichen
Schaummittelkonzentrationen im Wasser unterschiedliche Werte an.
Mit verschiedenen Lösungen bekannter Konzentration können so die dazugehörigen
Refraktometer-Werte erstellt werden. Die so generierten Messpunkte werden in einem
Diagramm dargestellt, welches idealerweise eine Gerade ergibt. So kann man mit Kenntnis
des Refraktometerwertes einer Lösung unbekannter Konzentration dessen Konzentration in
dem Diagramm ablesen.
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Auf diese Art können auch Zumischeinrichtungen an stationären Löschanlagen überprüft
werden.
Die Erstellung einer Kalibriergeraden vor Beginn der Messung ist unbedingt erforderlich, da
jedes Schaummittel einen anderen Brechungsindex hat und dieser sich auch bei
verschiedenen Wasserqualitäten unterscheidet.
Bestimmung der Zumischrate
Benötigten Geräte:
 Handrefraktometer
 Meßzylinder
 10 ml Pipetten
 Meßbecher
 Bechergläser
 Thermometer
 Millimeterpapier
Abbildung 2: für die Bestimmung der Zumischung benötigte Geräte
Erstellung einer Kalibriergeraden
Für die Erstellung der Kalibriergeraden wird das für die Schaumerzeugung verwendete
Wasser und eine Schaummittelprobe benötigt.
Für die Ermittlung der Zumischrate sollten mindestens drei Kalibrierlösungen angesetzt
werden.
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Liegt die zu erwartende Zumischung bei 5 % so sollte eine 4 %ige, eine 5 %ige und eine 6
%ige Lösung angesetzt werden.
Zum Ansetzen der Kalibriergeraden werden in einen 100 ml Meßzylinder werden für
 4 %ige Lösungen 96 ml Wasser + 4 ml Schaummittel
 5 %ige Lösungen 95 ml Wasser + 5 ml Schaummittel
 6 %ige Lösungen 94 ml Wasser + 6 ml Schaummittel gegeben.
Das Schaummittel wird mit den 10 ml Pipetten abgemessen.
Die Lösungen werden gut gemischt und mit dem Handrefraktometer gemessen.
Es ist darauf zu achten, dass möglichst bei einer Temperatur zwischen 18 und 22 °C
gearbeitet wird und es muß vermieden werden, dass das Refraktometer in der Sonne liegt,
da dann genaue Messungen nicht möglich sind !
Die ermittelten Werte werden in ein Diagramm eingezeichnet.
7. Verschäumung und Wasserausscheidung
Um über die Löscheigenschaften eines Schaumes eine Aussage machen zu können,
werden Verschäumungszahl (VZ) und Wasserviertel- und halbzeit (WVZ und WHZ)
bestimmt.
Die Verschäumungszahl gibt das Verhältnis der erzeugten Schaummenge zu der dafür
eingesetzten Menge an Wasser-Schaummittelgemisch an.
Werden beispielsweise 10 Liter Schaum aus 1 Liter Wasser/-Schaummittelgemisch
erzeugt, dann beträgt die Verschäumungszahl 10.
Die Wasserhalbzeit (WHZ) gibt den Zeitraum an, in dem 50% des im Schaum enthaltenen
Wasser/- Schaummittelgemisches wieder ausgeschieden ist.
Bei der Wasserviertelzeit (WVZ) wird der Zeitraum bis zur Ausscheidung von 25% des im
Schaum enthaltenen Wasser- Schaummittelgemisches bestimmt.
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Betrug das Schaumgewicht beispielsweise 400g, so wird zur Bestimmung der
Wasserhalbzeit die verstrichene Zeit vom Beginn der Schaumaufgabe bis zu dem Zeitpunkt
ermittelt, bis 200 ml Wasser/-Schaummittelgemisch aus dem Schaum wieder ausgetreten
sind.
Im Prüfprotokoll sollte die Zumischung des Schaummittels zum Löschwasser festgehalten
werden. Die Wasser- Luft- und Schaummitteltemperatur sollte ebenfalls im Prüfprotokoll
festgehalten werden, da insbesondere die Luft- und Wassertemperatur die Schaumwerte
beeinflussen können
Je nach zu prüfendem Schaummitteltyp und den Vorgaben der Schaumanlage kann die
Zumischung des Schaummittels zwischen 1 % und 6 % liegen.
Falls nicht bekannt, kann die Zumischung mit einem Handrefraktometer wie unter Punkt 5
beschrieben bestimmt werden.
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Bestimmung der Verschäumung und der Wasserausscheidung
Benötigten Geräte:
 Schaumauffanggefäß
 Dreifuß mit Verlängerungen
 Adapter
 Waage
 Meßzylinder
 Stoppuhr
 Thermometer
Abbildung 3.: Gerätschaften für die Bestimmung der Verschäumung und Wasserhalbzeit
Das Schaumauffanggefäß wird zusammen mit dem Adapter auf die Waage gestellt und an
der (betriebsbereiten) Waage die Zero-Taste betätigt, so dass beim Wiegen des Schaums
nur das Nettogewicht (Schaumgewicht) angezeigt wird.
Bei der Schaumprobenahme sollte der Schaum so aufgefangen werden, dass keine
Nachverschäumung am einem Prallblech oder im Schaumsammelgefäß erfolgt.
Die Stoppuhr wird mit dem Befüllvorgang gestartet.
Das Schaumauffanggefäß wird mit frisch erzeugtem Schaum gefüllt.
Eine
mögliche
Schaumkrone
über
dem
Rand
des
Schaumauffanggefäßes
abgenommen und Schaum an dessen Außenseite mit einem Tuch entfernt.
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wird
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Das befüllte Schaumauffanggefäß wird anschließend wieder in den Adapter auf die Waage
gestellt und das Gewicht notiert. Das genaue Volumen des Schaumauffanggefäßes findet
sich auf dessen Boden eingraviert.
Benötigten Geräte:
 Schaumauffanggefäß
 Adapter
 Waage
Abbildung 4: Ermittlung des Schaumgewichts und Bestimmung der Verschäumungszahl
Die Verschäumungszahl (VZ) errechnet sich wie folgt :
Das genaue Volumen des Schaumauffanggefäßes findet sich auf dessen Boden
eingraviert.
Wenn der Der aufgefangene Schaum beispielsweise ein Gewicht von 200 g und das
Schaumauffanggefäß ein Volumen von 1600 ml hat, dann beträgt die Verschäumungszahl
1600/200=8,0.
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Benötigten Geräte:
 Schaumauffanggefäß
 Dreifuß mit Verlängerungen
 Waage
Abbildung 5: Ermittlung der Wasserausscheidung
Für die Bestimmung der Wasserausscheidung ( WVZ und WHZ ) wird das NettoSchaumgewicht geviertelt bzw. halbiert.
Das sich am Boden des Gefäßes ausscheidende Wasser-Schaummittelgemisch wird in den
100 ml oder 250 ml Meßzylinder abgelassen.
Bei Verschäumungen zwischen 4 und 10 fach sollten die Ablaßintervalle bei ca. 30
Sekunden liegen.
Es ist darauf zu achten, dass dabei möglichst kein Schaum, sondern nur Wasser/Schaummittelgemisch in den Meßzylinder gelangt (gut sichtbar im transparenten Schlauch)
Die Wasserviertelzeit (Wasserhalbzeit) ist die Zeit, die seit Beginn der Schaumaufgabe
vergangen ist, bis 200/4=50 ml (200/2=100ml) Wasser-/Schaummittelgemisch wieder aus
dem Schaum ausgeschieden sind.
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FOAM TEST KIT
Benötigten Geräte:
 Schaum-Auffang-Board
(nicht im Lieferumfang)
 Schaumauffanggefäß
 Deckel für Schaumauffanggefäß
Abbildung 6: Sammeln einer Schaumprobe mit dem Schaum-Auffang-Board
Schaum kann mit jedem handelsüblichen Schaumrohr (nicht im Lieferumfang des FoamTest-Kit enthalten) erzeugt werden. Am besten mit der Ausrüstung, die vor Ort vorhanden
ist. Eine Probe des erzeugten Schaums sollte so genommen werden, dass keine
Nachverschäumung am Prallblech und im Sammelgefäß erfolgt. Um dies zu vermeiden
wird nicht der zuerst erzeugte Schaum aufgefangen, sondern mit der Schaumprobenahme
gewartet, bis mehrere „Schichten“ Schaum entstanden sind.
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8. Anhang A
Prüfprotokoll Schaummittel
Datum:
Kunde :
Schaummittel:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------pH Wert
bei20°:
Dichte
bei20°:
Verschäumung:
Wasser
:
Stadtwasser
Temperatur Luft:
°C
Temperatur Wasser :
°C
Temperatur Schaummittel :
°C
Seewasser
Industriewasser
Zumischungsrate:
Netto Schaumgewicht:
Volumen Schaumsammelgefäß:
g
ml
Wasser
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9. Anhang B
Ermittlung der Zumischrate
% Brix
8
7
6
5
4
3
2
1
0
0
1
2
3
4
5
6
7
8
Zumischung in %
Schaummittel :
Datum :
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