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Bedienungsanleitung deutsch - Eigen Messtechnik

EinbettenHerunterladen
Bedienungsanleitung
Isco Probenehmer der Serie 3700
INHALTSVERZEICHNIS
1
Vorbereitung
1
1.1
Flaschenunterteil für Einzelproben
1
1.2
Saugleitung
1
1.3
Spannungsversorgung
1
1.4
Anschluss der Durchflussmesser
1
1.5
Aufstellungsort
1
2
Bedienung
2
2.1
Tastatur
2.1.1
Manuelle Steuertasten
2.1.2
Programmtasten
2.1.3
Numerische Tasten
2
2
3
3
2.2
LCD-Anzeige
4
2.3
Programmierung
4
•
•
•
•
•
Kalibrierung des Probenvolumens
Speichern von Programmen
Laden von Programmen
Zeitüberlagernde, volumenproportionale Probenahme:
Variable Probenahmeintervalle
21
22
23
23
24
2.4
Anzeigen und Hinweise im „BEREIT“-Zustand
2.4.1
Fortsetzung nach Halt
2.4.2
Anzeige „...FERTIG ...“
2.4.3
Taste „Anzeige Steuerung“
2.4.3.1
Start der Probenahme nach verschiedenen Möglichkeiten:
2.4.3.2
Keine Probenahme
24
24
24
24
24
25
2.5
Probenahme
25
2.6
Externe Steuerung durch Ereignis
25
•
•
•
•
"Probenahme > Grenzwert, Ja/Nein"
"Probenahme < Grenzwert, Ja/Nein"
"Probenahmeintervall zurücksetzen, Ja/Nein"
"Zählung anhalten, Ja/Nein"
25
25
26
26
3
Umbau für Mischproben
28
4
Master/Slave Verbindung
28
Stand 07/03
Bedienungsanleitung Probenehmer 3700
Seite I
INHALTSVERZEICHNIS
5
Optionen und Anschlussmöglichkeiten
28
5.1
Anschluss von Durchflussmessgeräten fremder Herkunft
28
5.2
4-20 mA Durchflusssignal
29
5.3
1640 Wasserstandssensor
29
Reinigung / Wartung
30
6
6.1
Pumpenschlauch ausbauen
30
6.2
Pumpenschlauch einbauen
30
6.3
Saugleitung wechseln
30
6.4
Batteriebetrieb
30
•
•
Seite II
Isco Ni/Cd Batterien 12 V - 4 Ah
Isco Bleibatterie 12 V - 6.5 Ah
Bedienungsanleitung Probenehmer 3700
31
31
Stand 07/03
VORBEREITUNG
1 Vorbereitung
Um den Probenehmer in Betrieb zu nehmen, müssen folgende Tätigkeiten durchgeführt werden:
• Vorbereitung des Flaschenunterteils
• Anschluss der Saugleitung
• Auswahl der Spannungsversorgung
• ggf. Kopplung mit einem Durchflussmesser
• Programmierung des Probenehmers im Betrieb oder vor Ort
1.1 Flaschenunterteil für Einzelproben
Das Flaschenunterteil enthält 24 Polypropylenflaschen mit 1000 ml Volumen, 24 Glasflaschen
mit 350 ml Volumen oder 12 Glasflaschen mit 950 ml Volumen. Es kann immer nur eine Art der
Flaschen benützt werden.
Ein Kunststoffeinsatzring presst mit drei Gummischnüren die Polypropylenflaschen fest auf den
Boden und an die Innenwandung. Vor dem Flaschenwechsel werden die drei Gummischnüre
ausgehängt. Durch diese Flaschenfixierung können leere oder halb volle Flaschen durch schmelzendes Eis nicht aufschwimmen und den Verteilertransport blockieren.
Die Glasflaschen presst ein Edelstahlspannring an die Innenwandung des Unterteils. Dieser kann
durch einfaches Zusammenschieben verkleinert und somit aus dem Unterteil entnommen
werden.
1.2 Saugleitung
Mit der Saugleitung kommt die Probe als erstes in Berührung. Zur Auswahl stehen
3 Standardsaugleitungen: Vinyl mit 6,4 mm und 9,5 mm und Teflon mit 9,5 mm Innendurchmesser. Standardlängen sind 3 m und 7,6 m.
Um eine Probenquerverschleppung zu vermeiden, muss die Saugleitung immer mit einem Gefälle
zur Probenahmestelle hin und ohne Schlauchringe verlegt werden.
1.3 Spannungsversorgung
Das Probenahmegerät benötigt eine 12 V DC Spannungsversorgung. Es stehen mehrere
Möglichkeiten zur Verfügung: Bleibatterien mit 6,5 Ah, Ni-Cd Batterien mit 4 Ah und ein Netzadapter für 230 Volt zur direkten Platzierung unter der oberen Abdeckung; über ein Verbindungskabel kann auch eine Autobatterie benützt werden.
1.4 Anschluss der Durchflussmesser
Zur volumen- bzw. durchfluss-proportionalen Probenahme wird ein externer Durchflussmesser
benötigt z.B. Isco Serie 32xx.
Wird kein Kabel an die Eingangsbuchse angeschlossen, muss die Abdeckkappe fest angeschraubt werden, um die Dichtheit der Steuereinheit zu gewährleisten.
1.5 Aufstellungsort
Der Probenehmer muss auf einer relativ ebenen Fläche aufgestellt werden, um ein Verfehlen der
Probe in die Flaschenöffnungen zu vermeiden. Der Probenehmer ist so dimensioniert, damit es
in einem Schacht aufgehängt werden kann. Für diesen Einsatz gibt es als Option eine spezielle
Aufhängevorrichtung. Bei eigener Herstellung dieser Dreipunktaufhängung ist auf gleich lange
Seile, Zugfestigkeit und Stabilität zu achten.
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 1
BEDIENUNG
2 Bedienung
Das Probenahmegerät wird über eine Folientastatur, mit Hilfe einer großen LCD-Anzeige,
programmiert. Ein Dialog in deutscher Sprache führt durch das einzugebende Programm und es
werden für die jeweilige Betriebsart Vorschläge gegeben. Nicht ausführbare Funktionen oder
Werte können nicht eingegeben werden. Nach dem Ausschalten oder einem Unterbrechen der
Spannungsversorgung bleibt das Programm durch eine kleine, interne Lithium-Batterie erhalten.
Vor der Programmierung sollte Kapitel 2.1, Seite 2 bis Kapitel 2.3, Seite 4 beachtet werden.
Es gibt 3 Grundzustände:
• Bereitschaft:
• Ablauf:
Der Probenehmer Wartet auf eine Eingabe über die Tastatur.
Der Probenehmer ist in einem Probenahmezyklus, die LCDAnzeige informiert Über den aktuellen Ablauf und im Speicher werden alle Aktivitäten und Informationen abgelegt.
• Programmeingabe: Der Probenehmer wird programmiert.
Die Programmeingabe ist in das Probenahmeprogramm und in die Konfiguration des Gerätes
aufgeteilt. Das Probenahmeprogramm kann “normal” oder “erweitert” erstellt werden, wobei
ersteres einfache Routineprobenahmen ermöglicht und das zweite für mehr komplexe Anwendungen gedacht ist. Beide Programme sind wiederum in vier Abschnitte unterteilt: die Intervallsteuerung (zwischen zwei Probenahmen), der Verteilerantrieb (Anzahl der Proben pro Flasche),
das Probenvolumen (Volumengröße in ml) und den Schlüsselzeiten (Startzeiten und bei “erweitert” Stopp-/Start Zeiten). Alle Möglichkeiten sind in Tab. 2.3-1, Seite 5 dargestellt.
2.1 Tastatur
Die Folientastatur unterteilt sich in acht manuelle Steuer-, zehn numerische Eingabetasten und
sechs Tasten für die Programmierung.
2.1.1 Manuelle Steuertasten
Ein/Aus
Mit dieser Taste wird der Probenehmer ein- oder ausgeschaltet. Wird das
Gerät während eines Probenahmezyklus aus- und danach wieder eingeschaltet, kann durch drücken der Taste WEITER PROBENAHME das
Programm fortgesetzt werden.
Pumpe vorwärts
Nach Drücken dieser Taste läuft die Pumpe vorwärts bis die Taste STOP
gedrückt wird.
Pumpe rückwärts
Nach Drücken dieser Taste läuft die Pumpe rückwärts bis die Taste STOP
gedrückt wird.
STOP
Diese Taste ist in allen Grundzuständen in Betrieb und bewirkt ein sofortiges Abschalten der Pumpe bei der manuellen Steuerung; während dem
Ablauf eines Probenahmeprogrammes wird dieses sofort unterbrochen;
während der Programmierung wird eine Zahl auf der Anzeige dargestellt,
welche als Referenz in Anhang erklärt wird.
Start Probenahme
Das Probenahmeprogramm wird gestartet.
Seite 2
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Weiter Probenahme Wird auf der Anzeige “PROGRAMM ABGEBROCHEN” dargestellt, kann
nach drücken dieser Taste das Programm fortgesetzt werden.
Manuelle Probe
Diese Taste bewirkt in der Bereitschaft eine sofortige Probenahme mit
den programmierten Parametern, bei der Programmierung kann sie zum
kalibrieren benützt werden.
Verteilerantrieb
Diese Taste bewirkt eine Bewegung des Verteilerarms zur nächsten Flasche; steht der Verteiler über der letzten Position (12 oder 24), läuft der
Arm zurück auf Position 1.
2.1.2 Programmtasten
Anzeige Steuerung
Nach Drücken dieser Taste kann das eingegebene Programm oder jede
Aktivität des Gerätes auf der Anzeige dargestellt oder ausgedruckt werden.
Programm Ende
Während der Programmeingabe wird diese verlassen und während dem
Ablauf wird dieser angehalten.
Eingabe löschen
Durch Drücken dieser Taste wird der eingegebene Wert gelöscht und der
alte Wert erscheint wieder.
Programm / Eingabe Durch Drücken dieser Taste wird der Probenehmer von der Bereitschaft
auf der Programmierzustand geschaltet. Bei der Programmierung werden
die eingegebenen Werte nach drücken dieser Taste in den Speicher übernommen und auf den nächsten Schritt weitergeschaltet.
2.1.3 Numerische Tasten
Zahlenwerte
Mit den numerischen Tasten werden die gewünschten Zahlenwerte in das
Programm eingegeben und auf der Anzeige dargestellt.
Pfeiltasten
Mit diesen Tasten kann eine Auswahl auf der Anzeige getroffen werden,
auch ein löschen einzelner Zahlenwerte ist mit der “<-” Taste möglich.
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 3
BEDIENUNG
2.2 LCD-Anzeige
Auf der alphanumerischen, 2x40-stelligen Anzeige werden alle Informationen über die Programmierung und die jeweilige Aktivität dargestellt. In Anhang sind die verschiedenen Anzeigen mit
ihren Referenznummern aufgeführt.
2.3 Programmierung
Vor der eigentlichen Programmierung müssen die Optionen der Konfigurierung überprüft werden.
Mit den Pfeiltasten wird die Auswahl getroffen und mit der Taste Programm/Eingabe in den Speicher übertragen. Mit der Taste Programm Ende kann die Konfiguration vorzeitig beendet
werden. Jede Programmierung setzt folgenden Ablauf voraus:
1. Kontrolle der Anzahl und Größe der verwendeten Flaschen, sowie Innendurchmesser,
Art und Länge der Saugleitung. Umbau auf Mischprobenahme nach Bedarf (siehe
Kapitel 6.1, Seite 30).
2. Gerät einschalten mit Taste Ein/Aus. Die Anzeige " ...BEREIT..." oder "PROGRAMM
ABGEBROCHEN" erscheint.
3. Nach Drücken der Taste Programm/Eingabe mit der Pfeiltaste die Konfiguration
anwählen. Auswahl wie unter Punkt 1 aufgeführt bestätigen. Programmierung "normal"
oder "erweitert", je nach Anwendung, aktivieren. Taste Programm Ende unterbricht
vorzeitig die Konfiguration und die Anzeige wie unter Punkt 2 beschrieben erscheint.
4. Nach Drücken der Taste Programm/Eingabe mit der Pfeiltaste das Programm anwählen.
5. Eingabe der Betriebsarten, zeit-, volumen- bzw. durchflussproportional, Zeit- oder
Durchflussimpulse für das Probenahmeintervall.
6. Eingabe der Verteilersteuerung, Mehrfachprobenvorwahl von Proben pro Flasche oder
Flaschen pro Probe.
7. Eingabe Probenvolumen in ml; Wird bei der Konfiguration die Wasserfüllerkennung
aktiviert, braucht keine Saughöhe eingegeben zu werden. Das Probenvolumen kann
über die Option “Gerät kalibrieren” bei der Konfiguration genau eingestellt werden.
8. Eingabe der Schlüsselzeiten; Startzeit nach Uhrzeit und Datum oder nach einer Startverzögerung in Minuten.
Bei der erweiterten Programmierung können hier zeitgesteuerte Verteilerarmwechsel
und bis zu 24 Stopp/Weiter Programmzeiten eingegeben werden.
9. Die Anzeige "PROGRAMMIERUNG BEENDET" erscheint und wechselt kurz darauf auf
die unter Punkt 2 beschriebene Darstellung.
10. Mit der Taste Start Probenahme wird der Probenahmezyklus nach Eingabe einer
Startflaschennummer gestartet. Wird innerhalb 60 Sekunden keine Flaschennummer
eingegeben, fängt die Probenahme mit der Flasche 1 an.
Nachfolgende Beispiele auf den Seiten 8 bis 20 zeigen typische Probenahmeprogramme von
Anwendern dieser Geräte.
Seite 4
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Tabelle 2.3-1: Probenahmetechnik
Intervallsteuerung
Programm
nach Zeit:
gleiche Zeitintervalle, zeitproportional
normal & erweitert
Ausführung
Intervall von 1 min. bis 99 Std. und 59 min. einstellbar
nach Zeit:
ungleiche Zeitintervalle,
Uhrzeit/Datum
erweitert
Probenahme unregelmäßig nach Uhrzeit und
Datum für jede Probe 1 Monat voraus
nach Zeit:
ungleiche Zeitintervalle,
nach Minuten
erweitert
Probenahme unregelmäßig nach 1 bis
999 min. für jede Probe
nach Durchfluss:
normal & erweitert
volumenproportionale Proben nach 1 bis
999 Impulsen
Einzelprobe
normal & erweitert
1 Probe mit vorgewähltem Volumen in jede Flasche
Mehrfachprobe:
Proben pro Flasche
normal & erweitert
Verteilerantrieb
Mehrfachprobe:
Flaschen pro Probe
normal & erweitert
Mehrfachprobe:
Proben und Flaschen pro
Probenahme
erweitert
mehr als 1 Probenvolumen in jede Flasche
mehr als 1 Flasche wird pro Probenahme
gefüllt
gleiche Probe in mehrere Flaschen; Wechsel
nach Probenanzahl oder Zeit
Probenvolumen
Probenvolumen pro Probenahme
normal & erweitert
10 ml bis 990 ml
Saughöhe
normal & erweitert
0,3 m bis 6,0 m
Kalibrierung
normal & erweitert
Kalibrierung des Probenvolumens
normal & erweitert
Startzeit in Echtzeitform für zeit- & volumenproportionale Probenahme; wird keine Startzeit
eingegeben, wird Startverzögerungszeit aktiv.
Schlüsselzeiten
Startzeit
Wechselzeit
erweitert
Flaschenwechselzeiten, Eingabe in tabellarischer Form
Stopp/Start-Zeiten
erweitert
unregelmäßige Probenahme-Routinen mit bis
zu 12 definierten Anfangs- und Endzeiten
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 5
BEDIENUNG
Tabelle 2.3-2: Funktion des Konfigurationsprogramms
Option
Programm
Ausführung
Uhr einstellen
normal & erweitert
Uhrzeit und Datum einstellen
Flaschen und Größen
normal & erweitert
Anzahl und Volumen der verwendeten Flaschen
Saugleitung
normal & erweitert
Auswahl Art: Teflon oder Vinyl;
Innendurchmesser: 6,4 mm oder 9,5 mm;
Länge: 3 m bis 99 m
Wasserfüllerkennung
normal & erweitert
Sensor aktiv oder deaktiv;
Spülzyklus der Saugleitung: 0 bis 3 mal;
Saughöhe eingeben: ja/nein;
Wiederholung ohne Wasser: 0 bis 3 mal;
Programmierung
normal & erweitert
Auswahl normal oder erweitert
Programm laden
erweitert
1 von 3 abgespeicherten Programmen wird geladen
Programm speichern
erweitert
aktuelles Programm wird gespeichert
volumenproportional
erweitert
1 Probe am Start bzw. bei zeitgesteuertem Flaschenwechsel
Zeitintervalle variabel
erweitert
Eingabe in Minuten oder nach Uhrzeit/Datum für
jede Probe
Gerät kalibrieren
normal & erweitert
Programm
Stopp/Weiter
erweitert
Kalibrierung ein/aus
Funktion aktiv/deaktiv
Startverzögerung
normal & erweitert
0 min. bis 9999 min.
externe Steuerung
normal & erweitert
Master/Slave-Betrieb
Probenahme-Markierung
normal & erweitert
Auswahl von vier verschiedenen Signalen
Vor- und Nachspülung
normal & erweitert
Zeitvorwahl der Spülung von der Saugleitung
Standzeit Pumpenschlauch
normal & erweitert
Eingabe der Warnung nach Anzahl d. Pumpenimpulse
Programm sichern
normal & erweitert
Passworteingabe
Probenehmer-Nummer
normal & erweitert
Geräte-Identifizierung
Start Geräteprüfung
normal & erweitert
Test für RAM, ROM, Pumpe und Verteilermechanik
Seite 6
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Tabelle 2.3-3: Programmstrukturübersicht
... BEREIT ...
9:50:34 08-AUG-02
Programm
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERAET
Konfiguration
Uhr einstellen
Probensteuerung
Flaschen und Größen
Verteilersteuerung
Saugleitung
Wasserfüllerkennung
Probenvolumen und Saughöhe
Programmierung
Schlüsselzeiten
* Programm laden
* Programm speichern
* Volumenproportional
* Intervalle variabel
Programmierung beendet ......
Gerät kalibrieren
* Programm Stopp/Weiter
Startverzögerung
Externe Steuerung
Proben. Markierung
Vor- und Nachspülung
Standzeit P.schlauch
Programm sichern
Probenehmer Nr.
Start Geräteprüfung
Ende Konfiguration
(*) erweiterte Programmierung
... BEREIT...
9:50:34 08-AUG-02
START
PROBENAHME
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 7
BEDIENUNG
Programmbeispiel 1
normale Programmierung:24 Stundenprogramm, zeitgleiche Intervalle von 60 Minuten, 1 Probe
pro Flasche, Probenvolumen pro Probenahme 800 ml, Flaschenwechsel nach 60 Minuten, Gerät mit 24 PE-Flaschen
Flaschen à 1000 ml.
6 Flaschen von
24 dargestellt
Start
Anzeige
60 min
60 min
60 min
60 min
60 min
60 min
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
• Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
• Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Auswahl mit Pfeiltasten Zeitsteuerung,
Zeitsteuerung
• Taste Programm/Eingabe drücken.
PROBENAHME NACH
0 STD., 10 MINUTEN
PROBENAHME NACH
1 STD., 00 MINUTEN
MEHRFACHPROBEN?
[JA, NEIN]
VOLUMEN/PROBENAHME
800 ml (10-199)
STARTZEIT EINGEBEN
[JA, NEIN]
• Eingabe “1” für 1 Stunde, Taste Programm/Eingabe
Programm/E
um die “1” zu speichern und weiterzuschalten auf die
Minuten.
• Eingabe “00” für 00 Minuten, Taste Programm/Eingabe drücken.
• “Nein” anwählen mit Pfeiltasten für keine Mehrfachprobe, Taste Programm/Eingabe drücken.
• Probenvolumen eingeben “800” für 800 ml, Taste Programm/Eingabe drücken.
• “Ja” anwählen mit Pfeiltasten für Startzeiteingabe,
Taste Programm/Eingabe drücken.
ERSTE PROBENAHME UM
13:00 09-08
• Startzeit eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
PROGRAMMIERUNG
BEENDET...
• Nach diesem kurzen Hinweis erscheint die “bereit”
Anzeige.
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
• Taste Start Probenahme drücken.
PROBENAHME START
FL.NUMMER 1 [1-24)
Seite 8
Startflaschennummer Taste Programm/
• Eingabe der Startflaschennummer:
Eingabe drücken, um “1” zu übernehmen oder beliebiger Zahl bis 24 eingeben.
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Programmbeispiel 2
normale Programmierung:24-Stundenprogramm,
Stundenprogramm, zeitgleiche Intervalle von 15 Minuten, 4 Proben
pro Flasche, Probenvolumen pro Probenahme 250 ml, Flaschenwechsel nach 60 Minuten, Gerät mit 24 PE-Flaschen
Flaschen à 1000 ml.
6 Flaschen von
24 dargestellt
Start
Anzeige
60 min
60 min
60 min
60 min
60 min
60 min
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
• Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
• Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Auswahl mit Pfeiltasten Zeitsteuerung,
Zeitsteuerung
• Taste Programm/Eingabe drücken.
PROBENAHME NACH
0 STD., 10 MINUTEN
PROBENAHME NACH
0 STD., 15 MINUTEN
MEHRFACHPROBEN?
[JA, NEIN]
• Eingabe “00” für 0 Stunden, Taste Programm/Eingabe
um die “00” zu speichern und weiterzuschalten auf die
Minuten.
• Eingabe “15” für 15 Minuten, Taste Programm/Eingabe drücken.
• “Ja” anwählen mit Pfeiltasten für Mehrfachprobe, Taste
Programm/Eingabe drücken.
[FLASCHEN PRO PROBE,
PROBEN PRO FLASCHE]
Proben pro Flasche", Taste
• Auswahl mit Pfeiltasten "Proben
Programm/Eingabe drücken.
4 PROBEN PRO
FLASCHE (1-50)
• Anzahl "4" eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
VOLUMEN/PROBENAHME
250 ml (10-100)
• Probenvolumen eingeben “250” für 250 ml, Taste Programm/Eingabe drücken.
STARTZEIT EINGEBEN
[JA, NEIN]
ERSTE PROBENAHME UM
13:00 09-08
PROGRAMMIERUNG
BEENDET...
...
Stand 12/04
• “Ja” anwählen mit Pfeiltasten für Startzeiteingabe,
Taste Programm/Eingabe drücken.
• Startzeit eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
• Nach diesem kurzen Hinweis erscheint die “BEREIT”
Anzeige.
• Taste Start Probenahme drücken.
• Eingabe der Startflaschennummer:
Startflaschennummer Taste Programm/
Eingabe drücken, um “1” zu übernehmen oder beliebiger Zahl bis 24 eingeben.
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 9
BEDIENUNG
Programmbeispiel 3
normale Programmierung:Wochenprogramm (8 Tage), zeitgleiche Intervalle von 30 Minuten,
16 Proben pro Flasche, Probenvolumen pro Probenahme 50 ml,
Flaschenwechsel nach 8 Stunden, Gerät mit 24 PE-Flaschen
Flaschen à 1000 ml.
6 Flaschen von
24 dargestellt
Start
Anzeige
8 Std.
8 Std.
8 Std.
8 Std.
8 Std.
8 Std.
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
• Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
• Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Auswahl mit Pfeiltasten Zeitsteuerung,
Zeitsteuerung
• Taste Programm/Eingabe drücken.
PROBENAHME NACH
0 STD., 10 MINUTEN
PROBENAHME NACH
0 STD., 30 MINUTEN
MEHRFACHPROBEN?
[JA, NEIN]
• Eingabe “00” für 0 Stunden, Taste Programm/Eingabe
um die “00” zu speichern und weiterzuschalten auf die
Minuten.
• Eingabe “30” für 30 Minuten, Taste Programm/Eingabe drücken.
• “Ja” anwählen mit Pfeiltasten für Mehrfachprobe,
Meh
Taste
Programm/Eingabe drücken.
[FLASCHEN PRO PROBE,
PROBEN PRO FLASCHE]
• Auswahl mit Pfeiltasten "Proben pro Flasche", Taste
Programm/Eingabe drücken.
16 PROBEN PRO
FLASCHE (1-50)
• Anzahl "16" eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
VOLUMEN/PROBENAHME
50 ml (10-100)
• Probenvolumen eingeben “50” für 50 ml, Taste Programm/Eingabe drücken.
STARTZEIT EINGEBEN
[JA, NEIN]
ERSTE PROBENAHME UM
13:00 09-08
PROGRAMMIERUNG
BEENDET...
...
Seite 10
• “Ja” anwählen mit Pfeiltasten für Startzeiteingabe,
Taste Programm/Eingabe drücken.
• Startzeit eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
• Nach diesem kurzen Hinweis erscheint die “BEREIT”
Anzeige.
• Taste Start Probenahme drücken.
Startflaschennummer Taste Programm/
• Eingabe der Startflaschennummer:
Eingabe drücken, um “1” zu übernehmen oder beliebiger Zahl bis 24 eingeben.
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Programmbeispiel 4
erweiterte Programmierung: 24
24-Stundenprogramm für 12 Analytik- und 12 Rückstellproben, zeitgleiche Probenintervalle von 10 Minuten, 12 Proben pro Flasche,
2 Flaschen = ein Flaschensatz für indentische Proben, Probenvolumen pro Probenahme 80 ml, Flaschenwechsel nach 2 Stunden,
Gerätea
Geräteausrüstung
mit 24 PE-Flaschen
Flaschen à 1000 ml.
Abflusskurve
Zeit
Flasche
2,
4,
6,
8,
10,
12,
14,
16,
18,
20,
22,
24
Flasche
1,
3,
5,
7,
9,
11,
13,
15,
17,
19,
21,
23
1200
1350
Uhr
1400
1550
Uhr
1800
1950
Uhr
2000
2150
Uhr
2200
2350
Uhr
0000
150
Uhr
200
9350
Uhr
400
550
Uhr
600
750
Uhr
Startzeit
800 Uhr
800
950
Uhr
1000
1150
Uhr
1600
1750
Uhr
Jeder Probenahmezyklus hat folgenden Ablauf:
1. Die Intervallzeit ist abgelaufen, der Verteilerarm steht über Flasche 1,
die Pumpe läuft rückwärts zur Freispülung der Saugleitung.
2. Die Pumpe läuft vorwärts und bringt die 1. Probe in Flasche 1.
3. Die Pumpe läuft rückwärts, entleert die Saugleitung und hält.
4. Der Verteilerarm schwenkt auf Flasche 2.
5. Die Pumpe läuft vorwärts
vorw
und bringt die 1. Probe in Flasche 2.
6. Die Pumpe läuft rückwärts, entleert die Saugleitung und hält.
7. Die Intervallzeit ist abgelaufen, der Verteilerarm läuft zurück auf
Flasche 1, die Pumpe läuft rückwärts zur Freispülung der Saugleitung.
8. Die Pumpe läuft vorwärts und bringt die 2. Probe in Flasche 1.
9. Die Pumpe läuft rückwärts, entleert die Saugleitung und hält.
10. Der Verteilerarm schwenkt auf Flasche 2.
11. Die Pumpe läuft vorwärts und bringt die 2. Probe in Flasche 2.
12. Die Pumpe läuft rückwärts, entleert die Saugleitung und hält.
Dieser Ablauf wiederholt sich 12 mal pro Flaschensatz in 2 Stunden bis alle
24 Flaschen gefüllt sind.
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 11
BEDIENUNG
Anzeige
Ablauf
... BEREIT ..
10:50:34 09-AUG-02
• Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERAET
• Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Auswahl mit Pfeiltasten Zeitsteuerung, Taste Programm/Eingabe drücken.
[GLEICHE, UNGLEICHE]
ZEITINTERVALLE
• Auswahl mit Pfeiltasten gleiche Zeitintervalle, Taste
Programm/Eingabe drücken.
PROBENAHME NACH
0 STD., 15 MINUTEN
PROBENAHME NACH
0 STD., 10 MINUTEN
• Eingabe “00” für 0 Stunden, Taste Programm/Eingabe
um die “00” zu speichern und weiterzuschalten auf die
Minuten.
• Eingabe “10” für 10 Minuten, Taste Programm/Eingabe drücken.
2 FLASCHEN PRO
PROBENAHME (1-24)
• Eingabe "2" für ein Flaschensatz mit 2 Flaschen, Taste
Programm/Eingabe drücken.
FLASCHENWECHSEL NACH
[ZEIT, PROBEN/FLA.]
• Auswahl mit Pfeiltasten „Proben pro Flasche“, aste
Programm/Eingabe drücken.
FLASCHENWECHSEL JEDE
12 PROBEN (1 - 50)
• Anzahl "12" eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
VOLUMEN/PROBENAHME
80 ml (10-100)
• Probenvolumen eingeben “80” für 80 ml, Taste Programm/Eingabe drücken.
STARTZEIT EINGEBEN
[JA, NEIN]
• “Ja” anwählen mit Pfeiltasten für Startzeiteingabe,
Taste Programm/Eingabe drücken.
ERSTE PROBENAHME UM
8:00 09-08
• Startzeit eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
• Nach diesem kurzen Hinweis erscheint die “BEREIT”
Anzeige.
• Taste Start Probenahme drücken.
• Eingabe der Startflaschennummer: Taste Programm/
Eingabe drücken, um “1” zu übernehmen oder beliebiger Zahl bis 24 eingeben.
PROGRAMMIERUNG
BEENDET...
...
Seite 12
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Programmbeispiel 5
erweiterte Programmierung: 24
24-Stundenprogramm für selektive Probenvorkonservierung, zeitgleiche Probenintervalle von 20 Minuten, 72 Proben pro Behälter,
Probenvolumen pro Probenahme 50 ml, Geräteausrüstung mit 4
Glasbehälter à 4000 ml.
usw.
3. Probe
wobei
2. Probe
1. Probe
Probenvolumen pro
Probenintervall
X = Zeitintervall
Bei dieser Probenahmetechnik wird die gleiche Probe einer Behältergruppe
mit 4 x 4000 ml Volumen zugeführt; ebenfalls möglich in der 24 oder 12 (8)
Flaschenversion.
Dies ermöglicht schon vor Ort eine selektive Probenvorkonservierung zur
Stabilisierung der Proben; z. B.:
Behälter 1: Salpetersäure für Metalle ......
Behälter 2: Schwefelsäure für Ammonium, Stickstoff,.......
Behälter 3: Natronlauge für Nitrat, Phenole,......
Behälter 4: ohne, für allgemeine Analysen
Jeder Probenahmezyklus hat folgenden Ablauf:
1. Die Intervallzeit ist abgelaufen, der Verteilerarm steht über Behälter 1,
die Pumpe läuft rückwärts zur Freispülung der Saugleitung.
2. Die Pumpe läuft vorwärts und bringt die 1. Probe in Behälter 1.
3. Die Pumpe läuft rückwärts, entleert die Saugleitung und hält.
4. Der Verteilerarm schwenkt auf Behälter 2.
5. Die Pumpe läuft vorwärts und bringt die 1. Probe in Behälter 2.
6. Die Pumpe läuft rückwärts, entleert die Saugleitung und hält.
7. Der Verteilerarm schwenkt auf Behälter 3.
8. Die Pumpe läuft vorwärts und bringt die 1. Probe in Behälter 3.
9. Die Pumpe läuft rückwärts, entleert die Saugleitung und hält.
10. Der Verteilerarm schwenkt auf Behälter 4.
11. Die Pumpe läuft vorwärts und bringt die 1. Probe in Behälter 4.
12. Die Pumpe läuft rückwärts, entleert die Saugleitung und hält.
13. Die Intervallzeit ist abgelaufen, der Verteilerarm läuft zurück auf
Behälter 1, die Pumpe läuft rückwärts zur Freispülung der Saugleitung.
Alle Funktionen werden von Punkt 2 bis 12 neu gestartet.
Dieser Ablauf wiederholt sich 72 mal für den Behältersatz in 24 Stunden.
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 13
BEDIENUNG
Anzeige
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
•
Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
•
Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Auswahl mit Pfeiltasten Zeitsteuerung, Taste Programm/Eingabe drücken.
[GLEICHE, UNGLEICHE]
ZEITINTERVALLE
• Auswahl mit Pfeiltasten gleiche Zeitintervalle, Taste
Programm/Eingabe drücken.
PROBENAHME NACH
0 STD., 15 MINUTEN
PROBENAHME NACH
0 STD., 20 MINUTEN
• Eingabe “00” für 0 Stunden, Taste Programm/Eingabe
um die “00” zu speichern und weiterzuschalten auf die
Minuten.
• Eingabe “20” für 20 Minuten, Taste Programm/Eingabe drücken.
4 FLASCHEN PRO
PROBENAHME (1-24)
• Eingabe "4" für ein 4-fach Behältersatz, Taste Programm/Eingabe drücken.
FLASCHENWECHSEL NACH
[ZEIT, PROBEN/FLA.]
•
Auswahl mit Pfeiltasten „Proben pro Flasche“, Taste
Programm/Eingabe drücken.
FLASCHENWECHSEL JEDE
72 PROBEN (1 - 200)
• Anzahl "72" eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
VOLUMEN/PROBENAHME
50 ml (10-100)
• Probenvolumen eingeben “50” für 50 ml, Taste Programm/Eingabe drücken.
STARTZEIT EINGEBEN
[JA, NEIN]
• “Ja” anwählen mit Pfeiltasten für Startzeiteingabe,
Taste Programm/Eingabe drücken.
ERSTE PROBENAHME UM
8:00 09-08
• Startzeit eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
• Nach diesem kurzen Hinweis erscheint die “BEREIT”
Anzeige.
• Taste Start Probenahme drücken.
• Eingabe der Startflaschennummer: Taste Programm/
Eingabe drücken, um “1” zu übernehmen oder beliebiger Zahl bis 24 eingeben.
PROGRAMMIERUNG
BEENDET...
...
Seite 14
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Programmbeispiel 6
erweiterte Programmierung: Programm mit ungleichen Zeitintervallen, gestartet durch ein
E
Ereignis,
die ersten Proben werden über 1 Stunde in 10 Minuten
Intervallen gesammelt, die nächsten über 1 Stunde in 20 Minuten
Intervallen und die restlichen Proben in 30 Minuten Intervallen. Die
Startverzögerung ist 0000 Minuten und das Programm startet sofort
nach der Aktivierung.
Probenvolumen pro Probenahme 500 ml, Geräteausrüstung mit
24 PP-Flaschen
PP
à 1000 ml.
Die Startverzögerung kann in der Konfiguration bis zu 9999 Minuten
vorprogrammiert werden. Der Programmablauf wird um diese Zeit
verzögert gestartet.
Die Funktion "Externer Start" wird nachfolgend in Kapitel 2.6,
Seite 25 beschrieben und ist für diese Art der Programmierung ein
sehr entscheidender Punkt in der Ausführung.
Diese Art der Programmierung findet hauptsächlich Anwendung bei
der Überwachung von RÜB`s und allen Arten der ereignisgesteuerten Probenahme. Durch kurze Zeitintervalle in der Anfangsphase
wird die erste Schmutzfrachtwelle besonders gut aufgelöst gesammelt.
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 15
BEDIENUNG
Anzeige
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
•
Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
•
Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Auswahl mit Pfeiltasten Zeitsteuerung, Taste Programm/Eingabe drücken.
[GLEICHE, UNGLEICHE]
ZEITINTERVALLE
• Auswahl mit Pfeiltasten ungleiche Zeitintervalle,
Taste Programm/Eingabe drücken.
ÄNDERN?
[JA, NEIN]
• Auswahl mit Pfeiltasten "Ja" für Neueingabe, Taste
Programm/Eingabe drücken.
GESAMT 24 PROBEN
(1 - 200)
• Eingabe "24" für 24 Proben gesamt inklusive Startprobe, Taste Programm/Eingabe drücken.
ANZAHL PROBENAHMEN
1. 5 -> 10 MINUTEN
• Eingabe "5" für 5 Zeit- und 1 Startprobe alle
10 Minuten, Taste Programm/Eingabe drücken.
1. 5 -> 10 MINUTEN
2. 3 -> 20 MINUTEN
• Eingabe "5" für 15 Zeitproben alle 20 Minuten, Taste
Programm/Eingabe drücken.
2. 3 -> 20 MINUTEN
3. 15 -> 30 MINUTEN
• Eingabe "15" für 15 Zeitproben alle 30 Minuten, Taste
Programm/Eingabe drücken.
1 FLASCHEN PRO
PROBENAHME (1-24)
• Eingabe "1" für ein 1 Probe pro Flasche, Taste Programm/Eingabe drücken.
FLASCHENWECHSEL NACH
[ZEIT, PROBEN]
•
Auswahl mit Pfeiltasten „Proben“, Taste Programm/
Eingabe drücken.
FLASCHENWECHSEL JEDE
1 PROBEN (1 - 50)
• Anzahl "1" eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
VOLUMEN/PROBENAHME
50 ml (10-100)
• Probenvolumen eingeben “50” für 50 ml, Taste Programm/Eingabe drücken.
STARTZEIT EINGEBEN
[JA, NEIN]
• “Nein” anwählen mit Pfeiltasten für Startzeiteingabe,
Taste Programm/Eingabe drücken.
PROGRAMMIERUNG
BEENDET...
• Nach diesem kurzen Hinweis erscheint die “BEREIT”
Anzeige.
• Taste Start Probenahme drücken.
• Eingabe der Startflaschennummer: Taste Programm/
Eingabe drücken, um “1” zu übernehmen oder beliebiger Zahl bis 24 eingeben.
...
Seite 16
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Programmbeispiel 7
normale Programmierung:12-Stunden
Stundenprogramm für Mischproben in einen Behälter, zeitgleiche
Probenintervalle von 15 Minuten, 48 Proben in den Behältern, Probenvolumen pro Probenahme 150 ml, Geräteausrüstung mit 1 PE-Behälter
10000 ml.
Probenintervall
bzw. Probenvolumen
Anzeige
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
• Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
• Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Auswahl mit Pfeiltasten Zeitsteuerung
itsteuerung, Taste Programm/Eingabe drücken.
PROBENAHME NACH
0 STD., 10 MINUTEN
PROBENAHME NACH
0 STD., 15 MINUTEN
• Eingabe “00” für 0 Stunden, Taste Programm/Eingabe
um die “00” zu speichern und weiterzuschalten auf die
Minuten.
• Eingabe “15” für 15 Minuten, Taste Programm/Eingabe drücken.
48 MISCHPROBEN
ANZAHL (1-200)
• Anzahl "48" eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
VOLUMEN/PROBENAHME
1000 ml (10-100)
• Probenvolumen eingeben “100” für 100 ml, Taste Programm/Eingabe drücken.
STARTZEIT EINGEBEN
[JA, NEIN]
• “Ja” anwählen mit Pfeiltasten für Startzeiteingabe,
Taste Programm/Eingabe drücken.
ERSTE PROBENAHME UM
13:00 09-08
• Startzeit eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
PROGRAMMIERUNG
BEENDET...
• Nach diesem kurzen Hinweis erscheint die “BEREIT”
Anzeige.
...
Stand 12/04
• Taste Start Probenahme drücken.
• Eingabe der Startflaschennummer:
Startflaschennummer Taste Programm/
Eingabe drücken, um “1” zu übernehmen oder beliebiger Zahl bis 24 eingeben.
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 17
BEDIENUNG
Programmbeispiel 8
normale Programmierung:Volumenproportionale Probenahme nach je 500 Liter abgeflossenen
Volumen, 2 Proben pro Flasche, Probenvolumen pro Probenahme
500 ml, 500 Liter entsprechen 5 Impulse, Gerät mit 24 PE-Flaschen à
1000ml.
Anzeige
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
• Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
• Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Auswahl mit Pfeiltasten Volumensteuerung,
Volumensteuerung Taste
Programm/Eingabe drücken.
PROBENAHME NACH
5 IMPULSEN (1-9999)
• Eingabe “5” für 5 Impulse, Taste Programm/Eingabe
drücken.
MISCHPROBEN?
[JA, NEIN]
• Mit Pfeiltasten “Ja” anwählen für Mehrfachprobe,
Mehrfac
Taste
Programm/Eingabe drücken.
[FLASCHEN PRO PROBE,
PROBEN PRO FLASCHE]
• Auswahl mit Pfeiltasten „Flaschen pro Flaschen“,
Taste Programm/Eingabe drücken.
2 PROBEN PRO
FLASCHE (1-50)
• Anzahl "2" eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
VOLUMEN/PROBENAHME
500 ml (10-100)
• Probenvolumen eingeben: „500“ für 500 ml Taste Programm/Eingabe drücken.
STARTZEIT EINGEBEN
[JA, NEIN]
• “Ja” anwählen mit Pfeiltasten für Startzeiteingabe,
Taste Programm/Eingabe drücken.
ERSTE PROBENAHME UM
13:00 09-08
• Startzeit eingeben, Taste Programm/Eingabe drücken.
PROGRAMMIERUNG
BEENDET...
• Nach diesem kurzen Hinweis erscheint die “BEREIT”
Anzeige.
• Taste Start Probenahme drücken.
Startflaschennummer Taste Programm/
• Eingabe der Startflaschennummer:
Eingabe drücken, um “1” zu übernehmen oder beliebiger Zahl bis 24 eingeben.
...
Seite 18
Bedienungs
Bedienungsanleitung
Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Programmbeispiel 9
erweiterte Programmierung: Programm zur durchflussproportionalen Probenahme:
Das Probenahmeintervall ist abhängig von der Abflusskurve und
wird nach einer Berechnung auf 15 Impulse festgelegt, bei maximalem Durchfluss sollen die Probenintervalle 10 Minuten nicht
unterschreiten, die Probe soll in 2 Flaschen verteilt werden
(1 Analysen- und 1 Rückstellprobe), der Flaschenwechsel erfolgt
zeitgesteuert nach jeweils 2 Stunden, das Probenvolumen pro
Probenahme soll 100 ml betragen, damit keine Proben am Anfang
verloren gehen startet das Programm sofort, der erste Flaschenwechsel soll um 12.00 Uhr sein.
Geräteausrüstung mit 24 PP-Flaschen
Flaschen à 1000 ml.
Bei der durchflussproportionalen Probenahme kann das Probenvolumen in den Probenflaschen aus mehreren Aliquoten bestehen und
spiegelt die Abflusskurve wieder. Da das Volumen in den Flaschen
volumenproportional eingefüllt wird und der Verteilerantrieb sich
zeitproportional bewegt, muss z.B. folgende Berechnung vorher
erfolgen um ein Überfüllen der Flaschen zu vermeiden:
• der maximale Durchfluss beträgt 1800 m3/Tag = 150 m3 in 2h
(in der Praxis meist der durchschnittliche Abfluss)
• bei diesem Abfluss 10 Proben pro Flasche ergibt:
150 m3/2h: 10 Proben = 15 m3 / Probe
• das Durchflussmessgerät sendet nach jeweils 1 m3 1 Impuls.
Dies ergibt eine Vorwahl von 15 Impulse.
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 19
BEDIENUNG
Anzeige
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
•
Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
•
Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Auswahl mit Pfeiltasten Volumensteuerung, Taste
Programm/Eingabe drücken.
PROBENAHME NACH
15 IMPULSE (1-9999)
• Eingabe "15" für 15 Durchflussimpulse, Taste Programm/Eingabe drücken.
2 FLASCHEN PRO
PROBENAHME (1-24)
• Eingabe "2" für 2 Flaschen mit gleichen Proben, Taste
Programm/Eingabe drücken.
FLASCHENWECHSEL NACH
[ZEIT, PROBEN/FLA.]
FLASCHENWECHSEL JEDE
2 STD., 0 MINUTEN
• Auswahl „Zeit“ für den flaschenwechsel nach Zeit,
Taste Programm/Eingabe drücken.
• Eingabe „2“ für den Zeitwechsel alle 2 Stunden, Taste
Programm/Eingabe drücken.
• Eingabe „00“ für 0 Minuten, Taste Programm/Eingabe
drücken.
VOLUMEN/PROBENAHME
100 ml (10-100)
• Probenvolumen eingeben “100” für 100 ml, Taste Programm/Eingabe drücken.
STARTZEIT EINGEBEN
[JA, NEIN]
• “Nein” anwählen mit Pfeiltasten für Startzeiteingabe,
Taste Programm/Eingabe drücken.
ERSTER WECHSEL UM
12:00 09-AUG-02
• Eingabe „12:00“ für die Uhrzeit und „xx-xx-xx“ für das
Datum, Taste Programm/Eingabe drücken.
PROGRAMMIERUNG
BEENDET...
• Nach diesem kurzen Hinweis erscheint die “BEREIT”
Anzeige.
• Taste Start Probenahme drücken.
• Eingabe der Startflaschennummer: Taste Programm/
Eingabe drücken, um “1” zu übernehmen oder beliebiger Zahl bis 24 eingeben.
...
Seite 20
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Kalibrierung des Probenvolumens
Auch ohne Volumenkalibrierung wird der Probenehmer 3700 genaue Volumen fördern. Falls das
Probenvolumen stark vom eingestellten Wert abweicht, sollte zuerst die Saugleitung und der
Pumpenschlauch überprüft werden.
Zur Kalibrierung wird ein Messzylinder mit kleiner Unterteilung benötigt.
HINWEIS
Um die Kalibration durchzuführen, muss diese Funktion in der Konfiguration angewählt sein.
Anzeige
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
•
Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
•
Mit Pfeiltasten “Programm” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
[ZEIT-, VOLUMEN-]
PROPORTIONALE PROBE
• Eingabe des Programms bis Anzeige „Volumen / Probenahme kalibr.?“ erscheint.
VOLUMEN/PROBENAHME
KALIBRIER.? [JA, NEIN]
• Mit Pfeiltasten „Ja“ anwählen, Taste Programm/Eingabe drücken.
BEREIT? TASTE MAN.
PROBENAHME DRÜCKEN
• Vor dem Drücken der Taste Messzylinder bereitstellen.
... MANUELLE PROBE...
FÖRDERN 100 ml
100 ml VOLUMEN
GEFÖRDERT?
VOLUMEN/PROBENAHME
KALIBRIER.? [JA, NEIN]
... BEREIT..
10:59:55 09-08-02
Stand 12/04
• Programmiertes Probenvolumen wird angezeigt.
• Probenvolumen messen und richtigen Wert eingeben,
Taste Programm/Eingabe drücken.
• Falls Wiederholung gerwünscht ist, “Ja” anwählen mit
Pfeiltasten für Startzeiteingabe, Taste Programm/Eingabe drücken. Ansonsten „Nein“ wählen.
• Taste Start Probenahme drücken.
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 21
BEDIENUNG
Speichern von Programmen
Es können bis zu drei verschiedene Programme in der "Erweiterten Programmierung" gespeichert
werden, welche dann durch den Befehl "PROGRAMM LADEN" wieder in den Arbeitsspeicher
aufgenommen werden können. Nach dem Befehl "LADEN" wird das im Arbeitsspeicher befindliche Programm mit dem geladenen Programm überschrieben.
Soll ein Programm gespeichert werden, sind folgende Programmschritte notwendig um in die
erweiterte Programmierung zu schalten:
Anzeige
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
•
Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
•
Mit Pfeiltasten “KONFIG.” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
BITTE WÄHLEN (<- ->)
PROGRAMMIERUNG
• Die Peiltaste 4x -> drücken bis „PROGRAMMIERUNG“
erscheint, Taste Programm/Eingabe drücken.
[NORMAL, ERWEITERT]
PROGRAMMIERUNG
• Mit Pfeiltasten „ERWEITERT“ anwählen (muss blinken), Taste Programm/Eingabe drücken.
Nur in der erweiterten Programmierung ist es möglich
Programme zu speichern und zu laden!
Taste "Programm Ende" drücken und das gewünschte
Probenahmeprogramm eingeben.
Nach Eingabe aller Programmschritte erscheint die
Anzeige:
... BEREIT...
10:59:55 09-08-02
Zum Speichern des Programms Programmschritte 1
bis Schritt 4 wiederholen bis nebenstehende Anzeige
erscheint:
BITTE WÄHLEN (<- ->)
PROGRAMM LADEN
• Mit der Pfeiltaste -> auf nächste Anzeige (speichern)
weiterschalten.
BITTE WÄHLEN (<- ->)
PROGRAMM SPEICHERN
• Taste Programm/Eingabe drücken.
PROGRAMM SPEICHERN
[#1, #2, #3, KEIN]
... BEREIT...
10:59:55 09-08-02
Seite 22
• Mit Pfeiltaste -> gewünschte Nummer schalten. Taste
Programm/Eingabe drücken.
Das Programm aus dem Arbeitsspeicher ist jetzt unter
dieser Nummer gespeichert.
• Taste "Programm Ende" drücken die Anzeige
erscheint:
• Taste Start Probenahme drücken.
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Laden von Programmen
Durch den Befehl "PROGRAMM LADEN" wird ein Programm wieder in den Arbeitsspeicher aufgenommen. Nach dem Befehl "LADEN" wird das im Arbeitsspeicher befindliche Programm mit dem
geladenen Programm überschrieben.
Soll ein Programm geladen werden, sind folgende Programmschritte notwendig (erweiterte
Programmierung vorausgesetzt):
Anzeige
Ablauf
... BEREIT...
10:50:34 09-AUG-02
•
Taste Programm/Eingabe drücken.
[PROGRAMM, KONFIG.]
PROBENAHMEGERÄT
•
Mit Pfeiltasten “KONFIG.” anwählen (muss blinken),
Taste Programm/Eingabe drücken.
BITTE WÄHLEN (<- ->)
PROGRAMMIERUNG
• Die Peiltaste 4x -> drücken bis „PROGRAMMIERUNG“
erscheint, Taste Programm/Eingabe drücken.
[NORMAL, ERWEITERT]
PROGRAMMIERUNG
• Mit Pfeiltasten „ERWEITERT“ anwählen (muss blinken), Taste Programm/Eingabe drücken.
Nur in der erweiterten Programmierung ist es möglich
Programme zu speichern und zu laden!
BITTE WÄHLEN (<- ->)
PROGRAMM LADEN
PROGRAMM LADEN
[#1, #2, #3, KEIN]
... BEREIT...
10:59:55 09-08-02
• Mit Pfeiltaste -> gewünschte Nummer schalten. Taste
Programm/Eingabe drücken.
Das Programm aus dem Arbeitsspeicher ist jetzt unter
dieser Nummer gespeichert.
• Taste "Programm Ende" drücken.
Die Anzeige erscheint:
• Taste Start Probenahme drücken.
Zeitüberlagernde, volumenproportionale Probenahme:
In der Konfiguration kann unter dem Menüpunkt "VOLUMENPROPORTIONAL" folgende
Auswahl zusätzlich getroffen werden:
• PROBENAHME BEI START ZEIT? JA / NEIN
Bei "JA" wird die erste Probenahme sofort
nach dem Start ausgeführt, bei "NEIN" wartet
der Probenehmer auf die Impulse vom
Durchflussmesser.
• STEUERUNG ZEITÜBERLAGERND? JA / NEIN Bei "JA" wird in der Programmierung nach
dem Flaschenwechsel nach Zeit gefragt,
somit ist es möglich, den Verteilerarm zeitgesteuert in gleichen Intervallen zu bewegen
und das Probevolumen in den Flaschen
durchflussabhängig zu fahren.(siehe“Programmbeispiel 9” auf Seite 19).
Bei "NEIN" wird eine volumenproportionale
Probenahme durchgeführt, mit Flaschenwechsel nach Anzahl der Proben.
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 23
BEDIENUNG
Variable Probenahmeintervalle
In der Konfiguration kann unter dem Menüpunkt "INTERVALLE VARIABEL" folgende Auswahl
zusätzlich getroffen werden:
•
INTERVALLE VARIABEL?
• PROBENAHMEINTERVALL NACH UHRZEIT / MINUTEN?
Diese Auswahl legt fest, nach welchen Zeiteinheiten bei der Programmierung der
Flaschenwechsel erfolgt. Hierbei können für alle Flaschen verschiedene Intervalle
eingegeben werden (siehe “Programmbeispiel 6” auf Seite 15).
2.4 Anzeigen und Hinweise im „BEREIT“-Zustand
Nachfolgend werden Hinweise und Anzeigen erklärt, welche im “..BEREIT.." Zustand” dargestellt
werden können.
2.4.1 Fortsetzung nach Halt
Ein Programm kann mit der Taste Stopp oder Programm Ende abgebrochen werden und die
Anzeige “PROGRAMM ABGEBROCHEN” erscheint. Wird eine Fortsetzung an der gleichen
Stelle gewünscht, ist die Taste Weiter Probenahme zu drücken. Mit der Taste Start Probenahme wird der Probenahmezyklus ganz neu gestartet.
2.4.2 Anzeige „...FERTIG ...“
Nach Ablauf des Probenahmeprogramms erscheint die Anzeige “...FERTIG...”. Ist während
dieses Ablaufes ein Fehler aufgetreten, wird dieser angezeigt, ebenfalls ein vorzeitiges Ende
durch die Schwimmersicherheitsabschaltung bei der Mischprobenahme.
2.4.3 Taste „Anzeige Steuerung“
Nach Drücken der Taste Anzeige Steuerung kann das benutzte Programm und die Aktivitäten
dargestellt werden. Der Speicher wird nach einem neuen Start mit den neuen Aktivitäten überschrieben.
2.4.3.1 Start der Probenahme nach verschiedenen Möglichkeiten:
•
•
•
•
Zeit
Durchfluss
Startzeit
Fortsetzung
–
–
–
–
• Spannungsversorgung –
• Externe Steuerung
–
• Manuell
• Schlüsselzeit
–
–
Seite 24
Zeitintervall ist abgelaufen.
Volumenintervall ist erreicht.
Uhrzeit und Datum für 1. Probe.
Nach Programm Stopp und Weiter Probenahme wird
1 Probenahme durchgeführt.
Nach einem Netz- oder Batterieausfall wird eine Probenahme
durchgeführt.
Das Probenahmegerät wird aktiviert über ein Durchflussmesser oder Ereignisschalter.
Mit der Taste Manuelle Probe.
vorprogrammiertes Zeitintervall bei der volumenproportionalen Probenahme.
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
2.4.3.2 Keine Probenahme
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, falls keine Proben gesammelt wurden:
• Taste STOP wurde gedrückt, Programm abgebrochen.
• Pumpe blockiert, Fremdkörper im Pumpengehäuse.
• Spannungsversorgung unterbrochen.
• Externe Steuerung verhindert Probenahme.
• Verteiler blockiert.
• Überfüllung von Flaschen durch Fehleingabe, Programm wird abgebrochen.
• Schwimmersicherheitsabschaltung bei Mischprobenahme.
• Ein/Aus-Taste wurde gedrückt.
2.5 Probenahme
Der Probenahmezyklus wird durch Drücken der Taste Start Probenahme gestartet, siehe
Tab. 2.3-3, Seite 7. Ist ein Fehler während diesem Ablauf aufgetreten, oder war kein Wasser
vorhanden, erscheint auf der Anzeige rechts unten ein Stern.
Zwei Möglichkeiten können zusätzlich eine Probenahme verhindern:
1. Im Master/Slave-Betrieb wird auf das Aktivierungssignal gewartet;
2. Der Probenehmer ist mit einem Isco Durchflussmesser der Serie 3200 oder einem
Ereignisschalter verbunden und wartet auf ein Freigabesignal.
2.6 Externe Steuerung durch Ereignis
In der Konfiguration des Probenahmegerätes erscheint unter Punkt "Externe Steuerung" eine
Auswahl von vier verschiedenen Möglichkeiten zum Start eines Probenahmeprogrammes. Es
besteht außerdem die Möglichkeit der Verknüpfung einzelner Punkte, wie nachfolgendes Beispiel
zeigt:
"Probenahme > Grenzwert, Ja/Nein"
Bei geschlossenem Kontakt, bzw. unterhalb einem Grenzwert erfolgt keine Probenahme.
Beim Kontaktöffnen bzw. einer Grenzwertüberschreitung und der Auswahl "Ja" wird eine Probenahme sofort ausgelöst. Wird der Kontakt wieder geschlossen bzw. der Grenzwert unterschritten,
wird das Intervall abgebrochen und eine zusätzliche Probenahme ausgelöst.
Beim Kontaktöffnen, bzw. einer Grenzwertüberschreitung und der Auswahl "Nein" wird eine
Probenahme erst nach Ablauf des Intervalls ausgelöst.
"Probenahme < Grenzwert, Ja/Nein"
Bei geschlossenem Kontakt, bzw. unterhalb einem Grenzwert erfolgt keine Probenahme.
Beim Kontaktöffnen, bzw. einer Grenzwertüberschreitung und der Auswahl "Ja" wird eine Probenahme sofort ausgelöst. Wird der Kontakt wieder geschlossen bzw. der Grenzwert unterschritten,
wird das Intervall abgebrochen.
Beim Kontaktöffnen, bzw. einer Grenzwertüberschreitung und der Auswahl "Nein" wird eine
Probenahme erst nach Ablauf des Intervalls ausgelöst.
Stand 12/04
Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Seite 25
BEDIENUNG
"Probenahmeintervall zurücksetzen, Ja/Nein"
Beim Kontaktöffnen bzw. einer Grenzwertüberschreitung und der Auswahl "Ja
Ja" wird das Intervall
zur Probenahme neu gestartet.
"Nein" wird das InterBeim Kontaktöffnen bzw. einer Grenzwertüberschreitung und der Auswahl "Nein
vall nicht zurück gesetzt. Diese Auswahl wird bei der Festlegung uhrzeitsynchroner Proben
getroffen.
"Zählung anhalten, Ja/Nein"
Bei der Auswahl "Ja" wird zwischen zwei Ereignissen das Zeitintervall angehalten. Das neue
Ereignis wird der nächsten neuen Flasche zugeführt.
Bei der Auswahl "Nein" wird das Zeitintervall nicht angehalten. Zwischen zwei Ereignissen
können leere Flaschen sich befinden. Diese Auswahl wird bei der Festlegung uhrzeitsynchroner
Proben getroffen.
Beispiel 1 für ereignisgesteuerte Probenahme
Uhrzeitsynchrone und ereignisgesteuerte Probenahme über 4 Tage, Grenzwert ist ein vorbestimmter Höhenwert, 30 Minuten Zeitintervall zwischen den Probenahmen, 16 Proben pro
Flasche, 40 ml Probenvolumen pro Probenahme, 1 Geräteausrüstung mit 12 Glasflaschen.
Programmauswahl:
Probenahme > Grenzwert = Ja
Probenahme < Grenzwert = Nein
Probenahmeintervall zurücksetzen = Nein
Zählung anhalten = Nein
Der Flaschenwechsel ist nach jeweils
8 Stunden, ob ein Ereignis eingetreten ist
oder nicht. Bei 3 Flaschen pro Tag ist das
Programm nach 4 Tagen abgelaufen.
In obigem Beispiel ist 8 Stunden nach dem
Start ein Ereignis eingetreten
eingetr
mit einer
Dauer von 24 Stunden. Die Proben wurden
in die Flaschen 2, 3 und 4 abgefüllt. Das
zweite Ereignis ist 56 Stunden nach dem
Start eingetreten mit einer Dauer von 32
Stunden. Die Proben befinden sich in den
Flaschen 7 bis 10.
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Bedienungsanleitung Probenehmer Serie 3700
Stand 12/04
BEDIENUNG
Beispiel 2 für ereignisgesteuerte Probenahme
Zeitintervall und ereignisgesteuerte Probenahme über 4 Tage, Grenzwert ist ein vorbestimmter
Höhenwert, 30 Minuten Zeitintervall zwischen den Probenahmen, 16 Proben pro Flasche, 40 ml
Probenvolumen pro Probenahme, 1 Geräteausrüstung mit 12 Glasflaschen.
Programmauswahl:
Probenahme > Grenzwert = Ja
Probenahme < Grenzwert = Nein
Probenahmeintervall zurücksetzen = Ja
Zählung anhalten = Ja
In obigem Beispiel ist nach dem Start ein
Ereignis eingetreten mit einer Dauer von
24 Stunden. Die Proben wurden in die
Flaschen 1, 2 und 3 abgefüllt. Die Proben
von dem zweiten Ereignis befinden sich in
den Flaschen 4 bis 7. Uhrzeit und Datum
müssen für diese Ereignisse
Er
gespeichert
sein!
Die gespeicherten Daten aller Ereignisse mit Datum und Uhrzeit und Probenahmeaktivitäten
können auf der LCD-Anzeige
Anzeige der Modellreihe 37xx dargestellt werden.
Zu einer sicheren Dokumentation dieser Probenahmetechnik gehört der Einsatz
nsatz eines batteriebetriebenen Druckers (Best.Nr. 60-3774-001), welcher alles als "Hard-Copy"
Copy" darstellt oder ein
Datentransfer mit der Software SampLink (Best.Nr. 60-3774-013) auf einen Laptop-PC.
Laptop
Beispiel 3 für ereignisgesteuerte Probenahme
Eine weitere Einsatzmöglichkeit besteht in einer Kombination von Routine-Beprobung
Routine
mit Ereignissteuerung. Hierbei läuft unterhalb von einem oder mehreren Grenzwerten ein zeitproportionales Probenahme-programm
programm mit Intervallen von z.B. 30 Minuten. Wird ein Grenzwert
überschritten, startet ein zweites zeitproportionales Probenahmeprogramm mit wesentlich
kürzeren Zeitintervallen, z.B. 5 Minuten.
Für diese Anwendung muss ein zusätzliches Interface bestellt werden. Die Programmierung ist
standardmäßig enthalten.
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UMBAU FÜR MISCHPROBEN
3 Umbau für Mischproben
• Pumpengehäuse öffnen und Pumpenschlauch entnehmen.
• Mittelteil vom Unterteil trennen und umgedreht auflegen. Verteilerarm ab- und Schwimmer kräftig
äftig anschrauben.
• Pumpenschlauch (Art.-Nr.
Nr. U603704046; 88,5 cm) für Mischproben einsetzen.
• Anzahl und Größe der Flaschen in der Konfiguration eingeben (Anzahl = 1; Großes je
nach Behälter).
olyethylen-Behälter benutzt
Mit dem Standardunterteil können ein 9400 ml Glas- oder Polyethylen
werden. Ein Einsatzring zentriert den Behälter. Ein größeres Unterteil zur Aufnahme
eines 15000 ml Polyethylen-Behälters
Polyethylen
steht ebenfalls zur Verfügung.
4 Master/Slave Verbindung
Mit dem Verbindungskabel (Art.--Nr. U603004107) werden zwei Geräte verbunden, die Master/
Slave-Option in der Konfiguration aktiviert und gleichzeitig gestartet. Das Master-Gerät
Master
beginnt
mit der Probenahme und aktiviert automatisch das Slave-Gerät nach dem Ende des ersten Probenahmezyklus.
5 Optionen und Anschlussmöglichkeiten
5.1 Anschluss von Durchflussmessgeräten fremder Herkunft
Es ist möglich, verschiedene Durchflussmessgeräte fremder Herkunft an Probenehmer der
Serie 3700 anzuschließen, um eine durchflussproportionale Probenahme einzurichten.
einzuri
Diese
Durchflussmessgeräte benötigen einen potentialfreien Kontaktanschluss von mindestens 25 ms
als Durchflussimpuls. Die Frequenz des Impulses muss direkt proportional zu dem Gesamtabfluss sein. Hierzu wird eine Buchse (Art.-Nr.
(Art.
60397701) benötigt.
Schließen Sie den Impulsausgang des Durchflussmessgerätes an Kontakt A (+12 V DC) und
Kontakt C (Impuls) der Buchse an.
A
B
C
D
+12 VDC
GND
Impulseingang
Ausgang Flaschenkennung
Master/Slave Ausgang
E Ausgang Ereigniskennung
F Eingang Deaktivierung
Abb. 5.1-1: Anschlussbuchse
STIP Isco bietet auch ein vorgefertigtes Kabel mit 6,5m Länge an, welches mit zwei offenen
Enden endet. Die schwarze Ader dieses Kabels ist mit Kontakt A und die weiße Ader mit
Kontakt B verbunden.
INFORMATION
Beachten Sie, dass es nicht möglich ist, andere Optionen außer Durchflussimpulse an dieses Kabel anzuschließen.
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OPTIONEN UND ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN
Die Zusatzinformationen wie Flaschenkennung und Ereignis werden an ISCO-fremde
ISCO
Durchflussmessgeräte nicht übertragen.
Falls der Durchflussimpuls eines ISCO-fremden Geräts nicht kompatibel sein sollte, kontaktieren
Sie bitte STIP Isco für eine Sonderlösung.
5.2 4-20 mA Durchflusssignal
Der 3700 Probenehmer kann auch von Durchflussmessgeräten, welche einen 4-20 mA Ausgang
haben, angesteuert werden. Dieser muss direkt proportional zu der Durchflussrate sein.
Diese Geräte benötigen ein spezielles Interface, um mit dem 3700 Probenehmer zu kommunizieren.
Probenehmer
(Art.-Nr. U603704037) konvertiert 4-20 mA
Das 4-20 mA Probenehmer-Eingangsinterface
Ausgangssignale von ISCO-fremden
fremden Durchflussmessgeräten zu ISCO-kompatiblen
kompatiblen Durchflussimpulsen.
Abb. 5.2-1:
5.2 4-20 mA Probenehmer-Eingangsinterface
Eingangsinterface
5.3 1640 Wasserstandssensor
Wasserstandssen
Der Wasserstandssensor ist ein Zusatzmodul, mit welchem eine Probenahme gestartet werden
kann, wenn der Wasserstand eine bestimmte Höhe erreicht hat.
Während der Wasserstand unter dieser Höhe ist, wird der Probenehmer deaktiviert, d.h. es läuft
auch kein Programm im Hintergrund ab.
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REINIGUNG / WARTUNG
6 Reinigung / Wartung
Das Ober- und Unterteil kann mit warmen Seifenwasser abgewaschen werden, gleichfalls das
Mittelteil mit der Steuereinheit. Bei dem Steuergerät ist darauf zu achten, das die FLOW METER
Buchse mit der Abdeckkappe fest verschraubt ist und dass eine Batterie oder ein Netzteil an die
+12 V Buchse angeschlossen ist. Mit der manuellen Pumpensteuerung (Tasten Pumpe vorwärts
und Pumpe rückwärts) kann Reinigungslösung durch die Saugleitung und Pumpenschlauch
gepumpt werden. Anschließend mit Wasser ausreichend spülen.
Glas- und PE-Flaschen können im Geschirrspüler gereinigt werden, Glasflaschen sind autoklavierbar.
6.1 Pumpenschlauch ausbauen
Nachfolgende Schritte zeigen den Arbeitsablauf:
• Spannungsversorgung vom Gerät trennen.
• Mittelteil umdrehen und Verteilerarm abschrauben. Der Verteilerarm darf nicht von
Hand gedreht werden! Pumpenschlauch aus dem Verteilerarm und der Feder ziehen.
Durch die Schlauchdurchführung stecken.
• Zwei Rändelschrauben am Wassererkennungsdetektor lösen und Deckel abnehmen.
• Hier Rändelschrauben am Pumpengehäuse lösen und Deckel abnehmen. Durch Drehen der Pumpen-Rollen Schlauch entnehmen und von der Saugleitung trennen.
6.2 Pumpenschlauch einbauen
Nachfolgende Schritte zeigen den Arbeitsablauf:
• Der Pumpenschlauch besitzt 2 schwarze Markierungen und ist wie auf dem aufgedruckten Bild dargestellt einzulegen.
• Die Deckel vom Pumpengehäuse und Detektor sind wieder anzuschrauben.
• Das lange Ende des Pumpenschlauches durch die Durchführung stecken und das Mittelteil umdrehen. Schlauch durch die Feder in den Verteilerarm führen bis der Schlauch
ca. 1,5 mm über das Ende hinausragt und wieder festschrauben.
• Schlauchleitung anschließen.
• Kontrolle der Verteilermechanik durch Drücken der Taste Verteilerantrieb.
• Zähler für die Standzeit des Pumpenschlauchs in der Konfiguration zurücksetzen.
6.3 Saugleitung wechseln
Die Vinylsaugleitung kann mit dem Pumpenschlauch über eine Kupplung verbunden werden.
Wird diese nicht verwendet, so ist wie auch bei der Teflonleitung die Verbindung mit einer
Schlauchschelle zu sichern.
6.4 Batteriebetrieb
Bei einem Batteriebetrieb müssen regelmäßig die Batterien wieder aufgeladen werden. Die
einzige Ausnahme sind Bleibatterien, welche durch ein Solarpanel bei Tag nachgeladen werden.
Für die Batterie-versorgung stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl und damit auch verschiedene Aufladegeräte.
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Stand 12/04
REINIGUNG / WARTUNG
Isco Ni/Cd Batterien 12 V - 4 Ah
Diese Batterien können mit dem Isco Netzteil, einem Einfach- oder einem Fünffach-Ladegerät mit
der richtigen Spannung und Stromstärke aufgeladen werden. Isco Ni/Cd Batterien werden mit
einer konstanten Stromstärke von 400 mA geladen.
Wichtig:
Im Sommer und Winter sind die Batterien extremen Temperaturen ausgesetzt. Vor dem Aufladen
nüssen die Batterien Zimmertemperatur angenommen haben. Die Aufladezeit beträgt zwischen
15 und 18 Stunden, dabei werden die Batterien leicht handwarm. Das Aufladeintervall sollte nicht
länger als eine Woche auseinander sein, da Ni/Cd-Batterien eine Selbstentladung besitzen. Eine
voll aufgeladene Ni/Cd-Batterie entlädt sich selbst über Monate. Deshalb müssen Ni/Cd-Batterien
immer direkt vor dem Einsatz aufgeladen werden. Regelmäßiges Überladen kann die Batterien
durch überhitzen der einzelnen Zellen zerstören.
Teilladung durch "Memory Effect:":
Durch nicht richtige Lade/Entladezyklen kann es vorkommen, dass Ni/Cd-Batterien einen sogenannten "Memory Effect" zeigen, das heißt, von der ursprünglichen 4 Ah Kapazität können nur
noch ein Bruchteil zur Verfügung stehen. Diese Batterien können durch mehrere Tiefentladungen
und Aufladezyklen wieder regeneriert werden.
Eine interne Sicherung schützt die Ni/Cd Batterien bei Kurzschluss und falschem Anschließen.
Der Austausch der Sicherung wird in der englischen Bedienungsanleitung beschrieben.
Isco Bleibatterie 12 V - 6.5 Ah
Diese gelgefüllten Bleibatterien unterscheiden sich gänzlich in den Auflade- und Entladeeigenschaften gegenüber den Ni/Cd-Batterien. Folgende Grundsätze müssen mit Bleibatterien
beachtet werden:
1. Keine Tiefentladung durchführen, beim Aufladen solcher Batterien kann die Polarität
einzelner Zellen wechseln und die Batterie zerstören.
2. Bleibatterien müssen gleich nach der Anwendung aufgeladen werden. Ein längeres
Lagern von leeren oder teilentladenen Batterien führt zu einer chemischen Veränderung der Platten und somit zu keiner vollen Aufladung mehr.
3. Bleibatterien sind für tiefe Außentemperaturen nicht geeignet. Entladene oder teilentladene Bleibatterien können durchgefrieren und platzen.
4. Gelgefüllte Bleibatterien können leicht durch Überladen zerstört werden. Zum Aufladen
müssen daher spezielle Ladegeräte verwendet werden, es dürfen keine Ladegeräte für
Autobatterien (Nassbatterien) benützt werden.
Am sichersten können Isco Bleibatterien mit dem STIP Isco Netzteil (Art.-Nr. 40457710) aufgeladen werden. Die Leerlaufspannung einer vollgeladenen Batterie beträgt zwischen 14 Volt und
14,5 Volt.
Für Langzeiteinsätze an unzugänglichen Stellen kann ein oder mehrere Solarpanel die Aufladung
der Bleibatterien vornehmen. Für diesen Einsatz sind mehrere Modelle erhältlich.
Andere Batterien
Jede 12 Volt Batterie mit einer entsprechenden Leistung kann zur Stromversorgung benutzt
werden. Für diese Anwendung ist das Isco Anschlusskabel (Art.-Nr. U601394023) lieferbar. Das
Kabel besitzt auf der einen Seite einen runden 2-poligen Anschlussstecker an das Gerät und auf
der anderen Seite zweifarbig gekennzeichnete Polklemmen (rot = +, schwarz = -).
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Notitzen
Dateiname:
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Verzeichnis:
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Samplers\Portable Samplers\3700
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Titel:
U603704101DE.book
Thema:
Autor:
sonjaw
Stichwörter:
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01.03.2012 08:58:00
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