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Niederlassung Deutschland
D-70565 Stuttgart
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Telefax +49 7071 94 38 57
Wärmepumpen made in Switzerland
Wärmepumpen made in Switzerland
Wärmepumpen made in Switzerland
2/36
Inhaltsverzeichnis
1
Übersicht ......................................................................................................... 4
2
Sicherheitshinweise......................................................................................... 4
3
Bediengeräte ................................................................................................... 5
3.1
HMI (Bediengerät integriert) AVS37.294/209 .................................................. 5
3.2
Raumgeräte QAA55, QAA75… ....................................................................... 5
3.2.1
QAA55 ............................................................................................................. 5
3.2.2
QAA75… ......................................................................................................... 6
4
Inbetriebnahme ............................................................................................... 7
5
Handhabung .................................................................................................... 8
5.1
QAA75.. / AVS37............................................................................................. 8
5.1.1
Bedienung ....................................................................................................... 8
5.1.2
Programmierung............................................................................................ 13
5.1.3
Übersicht der Einstellungen .......................................................................... 14
5.2
QAA55.. ......................................................................................................... 18
5.2.1
Bedienung ..................................................................................................... 18
6
Einstellungen im Detail .................................................................................. 19
6.1
Uhrzeit & Datum ............................................................................................ 19
6.2
Bedieneinheit................................................................................................. 19
6.3
Zeitprogramme .............................................................................................. 19
6.4
Ferien ............................................................................................................ 20
6.5
Heizkreise...................................................................................................... 20
6.6
Kühlkreis 1..................................................................................................... 24
6.7
Trinkwasser ................................................................................................... 26
6.8
Wärmepumpe ................................................................................................ 26
6.9
Konfiguration ................................................................................................. 27
6.10
Fehler ............................................................................................................ 28
6.11
Wartung / Service .......................................................................................... 29
6.12
Diagnose Erzeuger........................................................................................ 30
6.13
Diagnose Verbraucher .................................................................................. 31
7
Technische Daten ......................................................................................... 33
7.1
Grundgerät RVS51.843 ................................................................................. 33
7.2
Erweiterungsmodul AVS75.390 .................................................................... 34
7.3
Bedien- und Raumgerät AVS37.. / QAA7x.. / QAA55.. ................................. 35
Wärmepumpen made in Switzerland
3/36
1
Übersicht
Dieses Benutzerhandbuch beschreibt die Produkte aus folgender Tabelle über
Handhabung und Konfigurierung der Geräte für den Endbenutzer.
ASN
Titel
AVS37.294
QAA75.610
QAA55.110
RVS51.843
AVS75.390
Bediengerät
Raumgerät Draht
Raumgerät
Grundgerät Wärmepumpe
Erweiterungsmodul
2
Sicherheitshinweise
Hinweise zur Produktehaftpflicht
• Die Geräte dürfen nur in gebäudetechnischen Anlagen und nur für die beschriebenen
Anwendungen eingesetzt werden.
• Zur Verwendung der Geräte müssen alle Anforderungen, die in den Kapiteln
„Handhabung“ und “Technische Daten” beschrieben sind, eingehalten werden.
• Die örtlichen Vorschriften (Installation etc.) sind einzuhalten.
• Ein Öffnen der Geräte ist nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlung entfällt die
Gewährleistungspflicht.
Wärmepumpen made in Switzerland
4/36
Bediengeräte
3.1
HMI (Bediengerät integriert) AVS37.294/209
2358Z31
Montage (auf der Wärmepumpe)
2358Z30
Montageart
3
3.2 Raumgeräte QAA55, QAA75…
Projektierung
2261Z03
min.
10 cm
Das Raumgerät sollte unter Berücksichtigung nachfolgender Punkte im
Hauptaufenthaltsraum stationiert werden.
• Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass der Fühler die Lufttemperatur im Raum
möglichst unverfälscht messen kann und nicht durch direkte Sonneneinstrahlung
oder andere Wärme- bzw. Kältequellen beeinflusst wird ( ca. 1,5 m über dem Boden)
• Bei der Wandmontage muss über dem Gerät genügend Platz für das Herausschieben
und wieder Aufsetzen vorhanden sein.
Wird das Gerät aus dem Sockel entfernt, ist keine Speisung mehr vorhanden und somit
ausser Betrieb.
2284Z35a
2284Z34a
Montage
QAA55
2284Z33a
3.2.1
• Das Gerät darf keinem Tropfwasser ausgesetzt sein
Wärmepumpen made in Switzerland
5/36
Anschlüsse
4 3
2 1
1
2
2284Z40
6 5
CL+
CL-
BSB Data
BSB Masse
2284M02
Masse und Bohrbild
2 1
96
60
56
96
91
4,2
56
2359Z27
47
60
3.2.2
QAA75…
2359Z24
2359Z26
2359Z21
2359Z25
2359Z20
Montageart
Anschlüsse
Klemme
1
2
3
Bezeichnung
CL+
CLG+
Wärmepumpen made in Switzerland
QAA75.610
BSB-Data
BSB Masse
reserviert
QAA75.611
BSB-Data
BSB Masse
Speisung DC 12 V
6/36
Masse und Bohrbild
60
2359Z50
185
100
56
4,2
56
100
60
80
2359Z12
82
4
Voraussetzungen
42
Inbetriebnahme
Zur Inbetriebsetzung sind folgende Arbeiten von einer qualifizierten und am Regler
geschulten Fachperson durchzuführen.
• Voraussetzung ist die korrekte Montage und elektrische Montage.
• Alle anlagenspezifischen Einstellungen sind vorzunehmen.
• Funktionskontrolle der angeschlossenen Elemente.
Betriebszustand
Der aktuelle Betriebszustand kann in der Bedienseite „Status“ überprüft werden.
Diagnose
Für eine detaillierte Diagnose der Anlage bitte die Bedienseiten „Diagnose Erzeuger“ und
„Diagnose Verbraucher“ überprüfen.
Funktionskontrolle des Wärmepumpenreglers RVS51.843
LED aus
LED ein
LED blinkt
Keine Speisung
Betriebsbereit
Lokale Fehler
LED
2359Z33
Kontrolle der LED
Wärmepumpen made in Switzerland
7/36
5
Handhabung
5.1
QAA75.. / AVS37..
5.1.1
Bedienung
Bedienelemente
Raumgeräte
QAA75...
Heizbetrieb wählen
Trinkwasserbetrieb wählen
Einstellung verlassen
Einstellung übernehemen
Raumkomfortsollwert verstellen
Navigation und Einstellungen
Präsenztaste
Kühltaste
Information anzeigen
Trinkwasserbetrieb wählen
Heizbetrieb wählen
Bediengerät
AVS37..
Information anzeigen
Einstellung übernehmen
Reset - Taste
Einstellung verlassen
Service Stecker (BSB)
Wärmepumpen made in Switzerland
Kühltaste
Raumkomfortsollwert verstellen
Navigation und Einstellungen
8/36
Anzeigemöglichkeiten
Heizen auf Komfortsollwert
Ferienfunktion aktiv
Heizen auf Reduziertsollwert
Bezug auf den Heizkreis
Heizen auf Frostschutzsollwert
Wartung / Sonderfunktionen
Kühlen
Fehlermeldungen
Laufender Prozess – bitte warten
Infoebene aktiviert
Batterie wechseln
Einstellebene aktiviert
Heizung vorübergehend
ausgeschaltet
ECO Funktion aktiv
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
2358Z07
Beispiel sämtlicher anzeigbaren Segmente.
Anzeige
Heizbetrieb wählen
Mit der Taste kann zwischen den einzelnen
Betriebsarten gewechselt werden. Die Wahl ist durch
Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb der
Symbole ersichtlich.
Automatikbetrieb
Die Automatik-Betriebsart regelt die Raumtemperatur entsprechend dem Zeitprogramm.
Eigenschaften des Automatikbetriebs:
− Heizbetrieb nach Zeitprogramm
− Temperatur-Sollwerte nach Heizprogramm „Komfortsollwert“
oder „Reduziertsollwert“
− Schutzfunktionen aktiv
− So/Wi Umstellautomatik und Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv (ECO-Funktionen)
oder
Dauerbetrieb
Die Dauer-Betriebsart hält die Raumtemperatur konstant auf dem gewählten
Betriebsniveau.
Heizen auf Komfortsollwert
Heizen auf Reduziertsollwert
Eigenschaften des Dauerbetriebs:
• Heizbetrieb ohne Zeitprogramm
• Schutzfunktionen aktiv
• So/Wi Umstellautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik inaktiv bei
Dauerbetrieb mit Komfortsollwert
Wärmepumpen made in Switzerland
9/36
Schutzbetrieb
Im Schutzbetrieb ist die Heizung ausgeschaltet. Sie bleibt aber gegen Frost geschützt
(Frostschutz-Temperatur); dabei darf jedoch die Spannungsversorgung nicht unterbrochen
werden.
Eigenschaften des Dauerbetriebs:
• Heizbetrieb aus
• Temperatur nach Frostschutz
• Schutzfunktionen aktiv
• So/Wi Umschaltautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv
Kühlbetrieb wählen
Mit der Kühltaste kann die Betriebsart „Kühlen“ gewählt werden. Die Wahl
ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb des Symbols
ersichtlich.
Kühlbetrieb
Die Betriebsart „Kühlen“ regelt die Raumtemperatur entsprechend dem Zeitprogramm.
Eigenschaften des Kühlbetriebs:
− Manueller Kühlbetrieb
− Kühlbetrieb nach Zeitprogramm
− Temperatur-Sollwert nach „Komfortsollwert Kühlen“
− Schutzfunktionen aktiv
− So/Wi Umschaltautomatik aktiv
− Sommerkompensation
Trinkwasserbetrieb wählen
Mit der Taste kann der Trinkwasserbetrieb ein- / ausgeschaltet werden. Die Wahl ist durch
Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb der Symbole ersichtlich.
Trinkwasserbetrieb
• Ein
Das Trinkwasser wird entsprechend dem gewählten Schaltprogramm
bereitet.
• Aus
Keine Trinkwasserbereitung, Schutzfunktion ist aktiv.
Trinkwasser-Push
Auslösung erfolgt durch konstanten Druck auf die Trinkwasser-Betriebsarttaste des
Bedien- oder Raumgeräts, während mindestens drei Sekunden.
Er kann auch gestartet werden wenn:
•
•
•
die Betriebsart Aus ist
eine Betriebsart-Umschaltung über H1 oder zentral (LPB) wirkt
alle Heizkreise in Ferienfunktion sind
Wärmepumpen made in Switzerland
10/36
Raumsollwert einstellen
Für den Komfortsollwert stellen Sie direkt am Drehknopf tiefer
oder höher und bestätigen mit Ok. Während aktivem Heizbetrieb
verändern Sie den Komfortsollwert Heizen, während aktivem
Kühlbetrieb verändern Sie den Komfortsollwert Kühlen.
Für den Reduziertsollwert
− drücken Sie OK,
− wählen Sie die Bedienseite Heizkreis und
− stellen den „Reduziertsollwert“ ein.
Warten Sie nach jeder Korrektur mindestens 2 Std., damit sich die Raumtemperatur
anpassen kann.
Der Reduziertsollwert kann nur für den Heizbetrieb eingestellt werden. Im Kühlbetrieb
existiert nur der Komfortsollwert.
Präsenztaste
Wenn Sie die Räume während der Komfortperiode für kurze Zeit
nicht benutzen, können Sie mit der Präsenztaste die Temperatur
absenken und dadurch Heizenergie sparen (Umschaltung vom
Komfortsollwert auf den Reduziertsollwert).
Sind Ihre Räume wieder belegt, betätigen Sie erneut die Präsenztaste, damit wieder
geheizt wird (Umschaltung vom Reduziertsollwert auf den Komfortsollwert).
Heizen auf Komfortsollwert
Heizen auf Reduziertsollwert
• Die Präsenztaste wirkt nur im Automatikbetrieb
• Die aktuelle Wahl ist bis zur nächsten Schaltung nach Heizprogramm aktiv
Information anzeigen
Mit der Infotaste können verschiedene Informationen abgerufen werden.
AUTO
Raumtemperatur
0
Mögliche Anzeigen
4
8
12
16
20
24
Je nach Gerätetyp, -konfiguration und Betriebszustand können einzelne der hier
aufgeführten Infozeilen nicht vorhanden sein.
Anzeigen:
− Mögliche Fehlermeldungen aus der Fehlercodeliste S. 28
− Mögliche Wartungmeldungen (siehe auch S. 29)
− Mögliche Sonderbetriebmeldungen
Wärmepumpen made in Switzerland
11/36
Weitere Anzeigen:
− Raumtemperatur
− Status Heizkreis 1
− Raumtemperatur Minimum
− Status Heizkreis 2
− Raumtemperatur Maximum
− Status Heizkreis P
− Raumsollwert 1
− Status Trinkwasser
− Raumsollwert 2
− Status Wärmepumpe
− Aussentemperatur
− Status Solar
− Aussentemperatur Minimum
− Status Pufferspeicher
− Aussentemperatur Maximum
− Fehlermeldung
− Trinkwassertemperatur 1
− Wartungmeldung
− Pufferspeichertemperatur 1
− Estrichfunktion
− Pufferspeichertemperatur 2
− Datum & Uhrzeit
− Pufferspeichersollwert
− Telefon Kundendienst
− Vorlauftemperatur 1
− Vorlaufsollwert 1
− Vorlauftemperatur 2
− Vorlaufsollwert 2
− Sollwert WP
− Vorlauftemperatur WP
− Rücklauftemperatur WP
− Quelle Eintrittstemperatur
− Quelle Austrittstemperatur
Ausnahmefall
Im Ausnahmefall erscheint in der Grundanzeige eines der folgenden Symbole:
Fehlermeldungen
Erscheint dieses Symbol, liegt ein Fehler
in der Anlage vor. Drücken Sie die
Infotaste und lesen Sie die weiteren
Angaben.
Wartung oder Sonderbetrieb
Erscheint dieses Symbol, liegt eine
Wartungsmeldung oder ein Sonderbetrieb
vor. Drücken Sie die Infotaste und lesen
Sie die weiteren Angaben.
AUTO
AUTO
Fehler
30:Vorlauffühler 1
Text3
0
4
8
12
Text4
16
20
24
Wartung
3:Wartungsintervall
Text3
0
4
8
12
Text4
16
20
24
Eine Fehlerliste ist im Kapitel „Fehler“ ab S. 28 zu finden.
Reset
Die Reset-Taste löst in Abhängigkeit der Dauer des Tastendrucks
unterschiedliche Funktionen aus.
Ein Tastendruck von unter drei Sekunden löst einen Reset aus.
Reset-Funktionen
RESET
Anstehende Wärmepumpen-Fehlermeldungen, Zähler und weitere rückstellbare
Parameter werden mit dieser Taste gesamthaft zurückgesetzt. Die voreingestellte
Einschaltverzögerung bei Störungen wird dadurch überbrückt, wodurch während der
Inbetriebnahme / Fehlersuche die Wartezeiten vermieden werden. Im Normalbetrieb sollte
die Funktion nicht verwendet werden.
Wärmepumpen made in Switzerland
12/36
Die Reset-Funktion für einzelne Parameter wird auf der untersten Textzeile des Displays
eingeblendet, sofern auf der aktuellen Bedienebene (Endbenutzer / Inbetriebnahme /
Fachmann) ein Reset erlaubt ist.
Reset ?
0
4
Ja
8
12
16
20
24
Nach dem Aktivieren mit der Taste <OK> blinkt die Anzeige „Ja“.
Ja
Reset ?
0
4
8
12
16
20
24
Nach dem Bestätigen mit der Taste OK erfolgt der Reset des entsprechenden Parameters
oder Zählers.
5.1.2
Programmierung
Einstellprinzip
Einstellungen, die nicht direkt mit Bedienelementen bedienbar sind, werden in
Programmierung vorgenommen. Dazu sind die einzelnen Einstellungen in Bedienseiten
und Bedienzeilen gegliedert und damit zu zweckmässigen Gruppen zusammengefasst.
Das folgende Beispiel zur Einstellung der Uhrzeit und Datum soll dies veranschaulichen.
Beispiel „Uhrzeit einstellen“
• Durch Drücken der Taste ESC gelangen Sie jeweils einen Schritt zurück, verstellte
Werte werden dabei nicht übernommen.
• Erfolgt acht Minuten lang (bei Funk-Geräten zwei Minuten) keine Einstellung, wird
automatisch in die Grundanzeige gewechselt.
• Bedienzeilen können je nach Gerät und Bedienebene unterschiedlich ausgeblendet sein.
Bedienung
Anzeigebeispiel
1
Beschreibung
Sie befinden sich in der Grundanzeige.
Falls nicht die Grundanzeige eingestellt
ist, gelangen Sie mit der Taste ESC
zurück.
AUTO
Raumtemperatur
0
4
8
2
12
16
20
24
Im unteren Bereich der Anzeige
erscheinen verschiedene Bedienseiten.
Drehen Sie den Drehknopf bis die
Bedienseite Uhrzeit und Datum
angewählt ist.
AUTO
Uhrzeit und Datum
Text3
Bedieneinheit
0
4
8
12
Drücken Sie die Taste OK.
16
20
24
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
OK.
Wärmepumpen made in Switzerland
13/36
3
Im unteren Bereich der Anzeige
erscheint die erste Bedienzeile der
Bedienseite Uhrzeit und Datum.
Drehen Sie den Drehknopf bis zur
Bedienzeile Stunden / Minuten.
AUTO
Uhrzeit und Datum
Stunden / Minuten
0
4
8
12
16
20
24
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
OK
4
In der Anzeige werden die Stunden
blinkend dargestellt.
Drehen Sie den Drehknopf bis der
Stundenwert der Uhrzeit richtig
eingestellt ist.
AUTO
Uhrzeit und Datum
Stunden / Minuten
0
4
8
12
16
20
24
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
OK
5
In der Anzeige werden die Minuten
blinkend dargestellt.
Drehen Sie den Drehknopf bis der
Minutenwert der Uhrzeit richtig
eingestellt ist.
AUTO
Uhrzeit und Datum
Stunden / Minuten
0
4
8
12
16
20
24
Drücken Sie zur Bestätigung die Taste
OK
6
AUTO
Uhrzeit und Datum
Stunden / Minuten
0
4
8
12
16
20
24
7
Beispiel Menüaufbau
Die Einstellung ist abgespeichert, die
Anzeige blinkt nicht mehr.
Sie können direkt mit weiteren
Einstellungen fortfahren oder
die Betriebsarttaste oder ESC drücken,
um in die Grundanzeige zu gelangen.
Sie befinden sich nun wieder in der
Grundanzeige.
Uhrzeit und Datum
Bedieneinheit
Funk
Zeitprogramm Heizkreis 1
Zeitprogramm Heizkreis 2
Zeitprogramm Heizkreis P
Ferien Heizkreis 1
Stunden / Minuten
Tag / Monat
Jahr
Sommerzeitbeginn
Sommerzeitende
Stunden
Minuten
1...24 h
0...60 min
Diagnose Verbraucher
5.1.3
Übersicht der Einstellungen
Die Tabelle zeigt sämtliche vorhandenen Einstellungen der Endbenutzer-Ebene. Je nach
Geräteversion können einzelne Einstellzeilen ausgeblendet sein.
Legende
E
ZN
=
=
Endbenutzer
Zeilennummer
Wärmepumpen made in Switzerland
14/36
Standardwert
Min
Max
Einheit
Funktion
Bedienebene
Bedienzeile
-
00:00
01.01
2004
23:59
31.12
2099
hh:mm
tt.MM
jjjj
*
1
8
-
*
0
9
-
5:00
23:00
24:00
24:00
24:00
24:00
*
00:00
00:00
00:00
00:00
00:00
00:00
0
24:00
24:00
24:00
24:00
24:00
24:00
1
hh:mm
hh:mm
hh:mm
hh:mm
hh:mm
hh:mm
-
*
0
9
-
00:00
05:00
24:00
24:00
24:00
24:00
*
00:00
00:00
00:00
00:00
00:00
00:00
0
24:00
24:00
24:00
24:00
24:00
24:00
1
hh:mm
hh:mm
hh:mm
hh:mm
hh:mm
hh:mm
-
--.---.-*
01.01
01.01
0
31.12
31.12
1
tt.MM
tt.MM
-
20.0
19
10.0
0.76
0.0
17
25
0
0
ZN 712
ZN 714
4
0.10
-4.5
−−−/8
0
0
0
ZN 716
ZN 710
ZN 712
4.00
4.5
30
95
95
32
°C
°C
°C
°C
°C
°C
°C
-
Uhrzeit und Datum
1
2
3
E
E
E
Stunden / Minuten
Tag / Monat
Jahr
Bedieneinheit
20
E
Sprache
Deutsch* ¦ …
Zeitprogramm Heizkreis 1
500
E
Vorwahl
Mo - So* ¦ Mo - Fr ¦ Sa - So ¦ Mo ¦ Di ¦ Mi ¦ Do ¦ Fr ¦ Sa ¦So
501
502
503
504
505
506
516
E
E
E
E
E
E
E
1. Phase Ein
1. Phase Aus
2. Phase Ein
2. Phase Aus
3. Phase Ein
3. Phase Aus
Standardwerte
Nein* ¦ Ja
Zeitprogramm Heizkreis 2
520…536
Zeitprogramm 3 / P
540…556
Zeitprogramm 4
560
E
Vorwahl
Mo - So* ¦ Mo - Fr ¦ Sa - So ¦ Mo ¦ Di ¦ Mi ¦ Do ¦ Fr ¦ Sa ¦So
561
562
563
564
565
566
576
E
E
E
E
E
E
E
1. Phase Ein
1. Phase Aus
2. Phase Ein
2. Phase Aus
3. Phase Ein
3. Phase Aus
Standardwerte
Nein* ¦ Ja
Ferien Heizkreis 1
642
643
648
E
E
E
Beginn
Ende
Betriebsniveau
Frostschutz* ¦ Reduziert
Ferien Heizkreis 2
650…658
Ferien Heizkreis P
660…668
Heizkreis 1
710
712
714
720
721
730
851
855
856
E
E
E
E
E
E
E
E
E
Komfortsollwert
Reduziertsollwert
Frostschutzsollwert
Kennlinie Steilheit
Kennlinie Verschiebung
Sommer-/Winterheizgrenze
Estrich Sollwert manuell
Estrich Sollwert aktuell
Estrich Tag aktuell
Wärmepumpen made in Switzerland
15/36
Funktion
Standardwert
Min
Max
Einheit
Bedienebene
Bedienzeile
Betriebsart
1
0
1
-
24
1
ZN710
1
35
4
°C
-
20
16
8
8
35
35
°C
°C
*
0
3
-
55
ZN 1612
TempBwMax
°C
-
0
0
0
0
0
199999
199999
199999
199999
99.9
-
*
0
1
-
-
0
1
-
-
0
1
-
-
0
1
-
-
0
1
-
-
0
1
-
0
0
0
0
0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
0.0
-50.0
-50.0
-50.0
-50.0
0
0
0
0
0
140.0
140.0
140.0
140.0
140.0
140.0
140.0
140.0
140.0
50.0
50.0
65535
199'999
65535
199'999
65535
°C
°C
°C
°C
°C
°C
°C
°C
°C
°C
°C
h
h
h
Kühlkreis 1
901
E
Aus ¦ Automatik*
902
907
E
E
Komfortsollwert
Freigabe
24h/Tag* ¦ Zeitprogramm Heizkreis ¦ Zeitprogramm
3/HKP ¦ Zeitprogramm 4/TWW
908
909
E
E
Vorlaufsollwert bei TA 25°C
Vorlaufsollwert bei TA 35°C
Heizkreis 2
1010…1160 (wie Heizkreis 1)
Heizkreis P
1300
E
Betriebsart
Schutzbetrieb ¦ Automatik* ¦ Reduziert ¦ Komfort
1310…1460
Trinkwasser
1610
E
Nennsollwert
Konfiguration
6212
6213
6215
6217
6220
E
E
E
E
E
Kontrollnummer Erzeuger 1
Kontrollnummer Erzeuger 2
Kontrollnummer Speicher
Kontrollnummer Heizkreise
Software-Version
Wartung/Service
7141
E
Notbetrieb
Aus* ¦ Ein
Diagnose Erzeuger
8400
E
Verdichter 1 K1
Aus ¦ Ein
8401
E
Verdichter 2 K2
Aus ¦ Ein
8402
E
Elektroeinsatz Vorlauf K26
Aus ¦ Ein
8403
E
Quellenpu Q8 / Ventilat K19
Aus ¦ Ein
8405
E
Kondensatorpumpe Q9
Aus ¦ Ein
8410
8411
8412
8415
8416
8417
8420
8425
8426
8427
8429
8450
8451
8452
8453
8454
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
E
Rücklauftemperatur WP
Sollwert WP
Vorlauftemperatur WP
Heissgastemperatur 1
Heissgastemperatur Max
Heissgastemperatur 2
Kältemitteltemperatur flüssig
Temp'spreizung Kondensator
Temp'spreizung Verdampfer
Quelle Eintrittstemperatur
Quelle Austrittstemperatur
Betr'stunden Verdichter 1
Startzähler Verdichter 1
Betr'stunden Verdichter 2
Startzähler Verdichter 2
Sperrdauer WP
Wärmepumpen made in Switzerland
16/36
Bedienzeile
Bedienebene
Funktion
Standardwert
Min
Max
Einheit
8455
E
Zähler Anzahl Sperren WP
0
0
65535
-
Diagnose Verbraucher
8700
8730
E
E
Aussentemperatur
Heizkreispumpe Q2
8731
E
Heizkreismischer Auf Y1
-
-50.0
0
50.0
1
°C
-
-
0
1
-
-
0
1
-
20
-
0.0
4.0
0.0
0.0
0
0
0
50.0
35.0
140.0
140.0
140
140
1
°C
°C
°C
°C
°C
°C
-
-
0
1
-
-
0
1
-
20
20
-
0.0
4.0
0.0
0.0
0.0
4.0
0.0
0
50.0
35.0
140.0
140.0
50.0
35.0
140.0
1
°C
°C
°C
°C
°C
°C
°C
-
-
0
1
-
55
-
0.0
8.0
0.0
0.0
0.0
5.0
0
140.0
80.0
140.0
140.0
140.0
130.0
1
°C
°C
°C
°C
°C
°C
-
-
0
1
-
-
0
1
-
-
0
1
-
Aus ¦ Ein
Aus ¦ Ein
8732
E
Heizkreismischer Zu Y2
Aus ¦ Ein
8740
8741
8743
8744
8756
8757
8760
E
E
E
E
E
E
E
Raumtemperatur 1
Raumsollwert 1
Vorlauftemperatur 1
Vorlaufsollwert 1
Vorlauftemperatur Kühlen 1
Vorlaufsollwert Kühlen 1
Heizkreispumpe Q6
Aus ¦ Ein
8761
E
Heizkreismischer Auf Y5
Aus ¦ Ein
8762
E
Heizkreismischer Zu Y6
Aus ¦ Ein
8770
8771
8773
8774
8800
8801
8803
8820
E
E
E
E
E
E
E
E
8821
E
Raumtemperatur 2
Raumsollwert 2
Vorlauftemperatur 2
Vorlaufsollwert 2
Raumtemperatur P
Raumsollwert P
Vorlaufsollwert P
Trinkwasserpumpe Q3
Aus ¦ Ein
Elektroeinsatz TWW K6
Aus ¦ Ein
8830
8831
8980
8981
8982
9000
9031
E
E
E
E
E
E
E
Trinkwassertemperatur 1
Trinkwassersollwert
Pufferspeichertemperatur 1
Pufferspeichersollwert
Pufferspeichertemperatur 2
Vorlaufsollwert H1
Relaisausgang QX1
9032
E
Relaisausgang QX2
Aus ¦ Ein
Aus ¦ Ein
9033
E
Relaisausgang QX3
Aus ¦ Ein
9034
E
Relaisausgang QX4
Aus ¦ Ein
Wärmepumpen made in Switzerland
17/36
5.2 QAA55..
5.2.1
Bedienung
2358Z34
Bedienelemente
Heizbetrieb wählen
Raumkomfortsollwert verstellen
Navigation und Einstellungen
Präsenztaste
Anzeigemöglichkeiten
Heizen auf Komfortsollwert
Fehlermeldungen
Heizen auf Reduziertsollwert
Beispiel sämtlicher anzeigbaren Segmente.
2354Z09
Anzeige
Wärmepumpen made in Switzerland
18/36
6
Einstellungen im Detail
6.1
Uhrzeit & Datum
Der Regler hat eine Jahresuhr, welche die Uhrzeit, den Wochentag und das Datum
beinhaltet. Damit die Funktion des Heizprogramms gewährleistet ist, muss die Uhrzeit und
das Datum richtig eingestellt werden.
Sommer- /
Winterzeitumstellung
Zeilennr.
Bedienzeile
1
2
3
Stunden / Minuten
Tag / Monat
Jahr
Die Umstellung auf Sommer- bzw. Winterzeit erfolgt automatisch.
6.2
Bedieneinheit
Bedienung und Anzeige
Zeilennr.
Bedienzeile
20
Sprache
Deutsch
Englisch
Französisch
Holländisch
6.3
Zeitprogramme
Für die Heizkreise und die Trinkwasserbereitung stehen unterschiedliche
Schaltprogramme zur Verfügung. Sie sind in der Betriebsart "Automatik" eingeschaltet und
steuern den Wechsel der Temperaturniveaus (und die damit verbundenen Sollwerte) über
die eingestellten Schaltzeiten.
Schaltzeiten eingeben
Die Schaltzeiten lassen sich kombiniert, d.h. für mehrere Tage gemeinsam oder für
einzelne Tage separat einstellen. Durch die Vorwahl von Tagesgruppen wie z.B. Mo...Fr.
und Sa...So welche die gleichen Schaltzeiten haben sollen, wird das Einstellen der
Schaltprogramme wesentlich verkürzt.
Schaltpunkte
HK1
Zeilennr.
HK2 HK3/P
ZSP
500
520
560
540
Bedienzeile
Vorwahl
Mo - So
Mo - Fr
Sa - So
Mo…So
501
502
503
504
505
506
521
522
523
524
525
526
541
542
543
544
545
546
561
562
563
564
565
566
Zeilennr.
516, 536, 556, 576
1. Phase Ein
1. Phase Aus
2. Phase Ein
2. Phase Aus
3. Phase Aus
3. Phase Aus
Stand
ardpr
ogram
m
Bedienzeile
Standardwerte
Nein
Ja
Alle Zeitschaltprogramme lassen sich auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Jedes
Zeitschaltprogramm hat eine eigene Bedienzeile für diese Rücksetzung.
Wärmepumpen made in Switzerland
19/36
Individuelle Einstellungen gehen dabei verloren !
6.4
Ferien
Zeilennr.
HK2 HK3P
Bedienzeile
HK1
642
643
648
652
653
658
Beginn
Ende
Betriebsniveau
662
663
668
Frostschutz
Reduziert
Mit dem Ferienprogramm lassen sich die Heizkreise nach Datum (kalendarisch) auf ein
wählbares Betriebsniveau umschalten.
Wichtig
• Das Ferienprogramm kann nur in der Automatik-Betriebsart genutzt werden.
6.5
Heizkreise
Für die Heizkreise stehen verschidene Funktionen zur Verfügung, welche jeweils für jeden
Heizkreis individuell einstellbar sind.
Die Bedienzeilen des zweiten Heizkreises sind erst sichtbar, wenn ein Erweiterungsmodul
AVS75.390 an den Regler angeschlossen ist.
Die Bedienzeilen des Pumpenheizkreises sind erst sichtbar, wenn ein multifunktionaler
Ausgang als Pumpenheizkreis definiert ist.
Betriebsart
Zeilennr.
Bedienzeile
1300
Betriebsart
Schutzbetrieb
Automatik
Reduziert
Komfort
Die Betriebsart der Heizkreise 1 und 2 werden direkt mittels der Betriebsarttaste bedient,
währenddem die Betriebsart für den Heizkreis P in der Programmierung (Bedienzeile
1300) eingestellt wird.
Mit der Einstellung kann zwischen den einzelnen Betriebsarten gewechselt werden. Die
Funktionalität entspricht der Betriebsartenwahl mit der Betriebsarttaste. Siehe dazu Kapitel
„Bedienung“.
Sollwerte
HK1
710
712
714
716
Raumtemperatur
Zeilennr.
HK2 HK3P
1010
1012
1014
1016
1310
1312
1314
1316
Bedienzeile
Komfortsollwert
Reduziertsollwert
Frosschutzsollwert
Komfortsollwert Maximum
Die Raumtemperatur kann nach unterschiedlichen Sollwerten geführt werden. Je nach der
gewählten Betriebsart werden diese Sollwerte wirksam und ergeben so unterschiedlichen
Temperaturniveaus in den Räumen.
Wärmepumpen made in Switzerland
20/36
Die Bereiche der einstellbaren Sollwerte ergeben sich durch deren gegenseitige
Abhängigkeit. Dies ist in nachfolgender Grafik ersichtlich.
TRKmax
TRK
TRR
TRF
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
°C
2358Z01
TRKmax
TRK
TRR
TRF
Frostschutz
Komfortsollwert Maximum
Komfortsollwert
Reduziertsollwert
Frostschutzsollwert
Im Schutzbetrieb wird automatisch ein zu tiefes Absinken der Raumtemperatur verhindert.
Dabei wird auf den Raumtemperatur-Frostschutz-Sollwert geregelt.
Heizkennlinie
HK1
720
721
Zeilennr.
HK2 HK3P
Bedienzeile
1020 1320
1021 1321
Kennlinie-Steilheit
Kennlinie-Verschiebung
Anhand der aktuellen Aussentemperatur wird mit der Heizkennlinie der VorlauftemperaturSollwert gebildet. Auf diesen regelt der Regler die Vorlauftemperatur.
Die Heizkennlinie kann angepasst werden, damit sich die Heizleistung und damit die
Raumtemperatur entsprechend der persönlichen Bedürfnisse verhält.
4
°C
3,5
3
2,75
2,5
2,25
2
100
1,75
90
1,5
80
1,25
70
1
60
40
0,5
30
0,25
20
10
0
-10
-20
-30
2000D02
0,75
50
°C
Die dargestellten Heizkurven beziehen sich auf einen Raumtemperatursollwert von
20 °C. Eine Veränderung des Sollwertes wirkt sich wie folgt auf den Vorlaufsollert aus:
Steilheit
Wärmepumpen made in Switzerland
21/36
Mit der Steilheit verändert sich die Vorlauftemperatur stärker, je tiefer die
Aussentemperatur ist. D.h., wenn die Raumtemperatur bei kalter Aussentemperatur
abweicht aber bei warmer nicht, muss die Steilheit korrigiert werden.
Einstellung erhöhen:
Einstellung senken:
Parallelverschiebung
•
Erhöht die Vorlauftemperatur vor allem bei tiefen
Aussentemperaturen.
Senkt die Vorlauftemperatur vor allem bei tiefen
Aussentemperaturen.
Mit der Parallelverschiebung verändert sich die Vorlauftemperatur generell und
gleichmässig über den ganzen Aussentemperaturbereich. D.h. wenn die
Raumtemperatur generell zu warm oder kalt ist, muss mit der Parallelverschiebung
korrigiert werden.
ECO-Funktionen
Zeilennr.
HK1
730
HK3P
1030 1330
Sommer-/Winterheizgrenze
Die Sommer-/Winterheizgrenze schaltet die Heizung je nach Temperaturverhältnis im
Jahresverlauf ein oder aus. Diese Umschaltung erfolgt im Automatikbetrieb selbständig
und erübrigt damit die Heizung durch den Benutzer ein oder auszuschalten. Durch
Verändern des eingegeben Wertes verkürzen oder verlängern sich die entsprechende
Jahresphasen.
Erhöhen:
Umschaltung früher auf Winterbetrieb
Umschaltung später auf Sommerbetrieb.
Senken:
Umschaltung später auf Winterbetrieb
Umschaltung früher auf Sommerbetrieb.
• Die Funktion wirkt nicht in der Betriebsart „Dauernd Nenntemperatur“
• In der Anzeige erscheint "ECO"
• Zur Berücksichtigung der Gebäudedynamik wird die Aussentemperatur gedämpft.
Beispiel:
T
TAged
°C
20
19
18
SWHG +1 °C
17
SWHG
16
SWHG -1 °C
SWHG
TAged
T
t
Sommer-/Winterheizgrenze
Gedämpfte Aussentemperatur
Temperatur
Tage
2358Z08
Sommer/Winterheizgrenze
HK2
Bedienzeile
ON
OFF
0
5
Wärmepumpen made in Switzerland
10
15
t
22/36
Estrich-Austrocknungsfunktion
HK1
851
855
856
Estrich Sollwert manuell
Zeilennr.
HK2 HK3P
1151 1451
1155 1455
1156 1456
Bedienzeile
Estrich Sollwert manuell
Estrich Sollwert aktuell
Estrich Tag aktuell
Die Estrich-Austrocknungsfunktion wird durch eine qualifizierte Fachperson durchgeführt.
Diese dient dem kontrollierten Austrocknen des Unterlagsbodens.
Der Vorlauftemperatur-Sollwert für die Estrich-Funktion „manuell“ kann für jeden Heizkreis
separat eingestellt werden.
Estrich Sollwert aktuell
Zeigt den aktuellen Vorlauftemperatur-Sollwert der laufenden Estrich-Funktion an
Estrich Tag aktuell
Zeigt den aktuellen Tag der laufenden Estrich-Funktion an.
Nach einem Stromausfall nimmt die Anlage die Estrich-Funktion zu jenem Zeitpunkt wieder
auf, an welchem der Stromausfall aufgetreten ist.
Start im Sommer
Bei auf den Rücklauffühler geregelten Wärmepumpen kann es im Sommer vorkommen,
dass der Einschaltpunkt für die Wärmepumpe nicht erreicht wird.
Die für das Einschalten der Wärmepumpe benötigte Rücklauftemperatur wird anhand der
Vorlauftemperatur minus der notwendigen Temperaturspreizung (Parameter 5801)
berechnet. Liegt die Temperatur am Rücklauffühler über dieser Temperatur, wird die
Wärmepumpe nicht in Betrieb genommen und die Estrichfunktion daher zu spät gestartet
(erst wenn die Temperaturerhöhung gem. Estrichfunktion das Einschalten notwendig
macht).
Falls ihre Wärmepumpe über einen Fühler im Vorlauf verfügt, können Sie vorübergehend
auf diesen umschalten, um diesen Effekt zu vermeiden.
Wärmepumpen made in Switzerland
23/36
6.6
Kühlkreis 1
Um den Kühlkreis nutzen zu können, muss die anlage entsprechend ausgeführt sein.
Diese Menu erscheint nur bei entsprechender Ausführung der Anlage.
Der Kühlbetrieb wird automatisch aufgenommen, wenn die Raumtemperatur über den
Komfortsollwert Kühlen steigt. Die Kühlfunktion muss eingeschaltet (Bedienzeile 901 =
Auto) und nach Zeitschaltprogramm freigegeben sein (Bedienzeile 907).
Der Kühlbetrieb wird abgebrochen, wenn der Heiz- / Kühlkreis 1 einen Wärmebedarf
sendet, oder wenn eine Wärmeanforderung des Brauchwassers oder eines anderen
Heizkreises eintrifft (nur bei aktivem Kühlen – bei passivem Kühlen sind eine BW-Ladung
und das Heizen mit einem anderen Heizkreis währed des Kühlbetriebs möglich.)
Aktives Kühlen
Beim aktiven Kühlen wird die Wärmepumpe durch Umkehrung des Prozesses im Sommer
als Kühlmaschine betrieben. Dies ist in der aktuellen Ausführung nicht möglich.
Passives Kühlen
(Free Cooling)
Beim passiven Kühlen (Free Cooling) erfolgt die Kühlung durch Zirkulation des kalten
Wassers im System, ohne dass ein Kälteerzeuger in Betrieb genommen wird. Dazu
werden die Quellenpumpe der WP und der Kühlkreis eingeschaltet.
Betriebsart
Zeilennr.
Bedienzeile
901
Betriebsart
Aus ¦ Automatik*
Die Betriebsart kann über die Betriebsart-Taste am Raum- oder Bediengerät, oder über
diese Bedienzeile eingestellt werden.
Aus
Die Kühlfunktion ist permanent ausgeschaltet.
Automatik
Die Kühlfunktion wird automatisch anhand des gewählten Zeitschaltprogramms
(Bedienzeile 907), des Ferienprogramms und der Präsenztaste freigegeben und bei Bedarf
eingeschaltet.
Sollwerte
Die Beschreibung des Parameters 902 „Komfortsollwert“ ist auf S. 25 zu finden.
Freigabe
Zeilennr.
Bedienzeile
907
Freigabe
24 h/Tag ¦ Zeitprogramm Heizkreis* ¦ Zeitprogramm 3/HKP ¦
Zeitprogramm 4/TWW
Der Parameter „Freigabe“ bestimmt, nach welchem Zeitschaltprogramm die Kühlung
freigegeben wird.
24 h/Tag
Die Kühlung ist durchgehend freigegeben (24 h/Tag).
Zeitprogramm Heizkreis
Die Kühlungsfreigabe erfolgt gemäss Zeitschaltprogramm des Heizkreises.
Zeitprogramm 3/HKP
Die Kühlungsfreigabe erfolgt anhand des Pumpenheizkreis-Zeitschaltprogramms.
Zeitprogramm 4/TWW
Die Kühlungsfreigabe erfolgt gemäss Zeitschaltprogramm 4.
Wärmepumpen made in Switzerland
24/36
Kühlkennlinie
Zeilennr.
Bedienzeile
908
909
Vorlaufsollwert bei TA 25°C
Vorlaufsollwert bei TA 35°C
Anhand der Kühlkennlinie bestimmt der Regler die benötigte Vorlauftemperatur bei einer
bestimmten gemischten Aussentemperatur. Die Kühlkennlinie wird durch die Definition
zweier Fixpunkte bestimmt (Vorlaufsollwert bei 25°C und bei 35°C).
Vorlaufsollwert bei
TA 25°C
Bestimmt die für die Kühlung benötigte Vorlauftemperatur bei einer gemischten
Aussentemperatur von 25°C ohne Berücksichtigung der Sommerkompensation.
Vorlaufsollwert bei
TA 35°C
Bestimmt die für die Kühlung benötigte Vorlauftemperatur bei einer gemischten
Aussentemperatur von 35°C ohne Berücksichtigung der Sommerkompensation.
2355Z06
TVKw
908
909
25°C
TVKw
TAgem
35°C
TAgem
Vorlauftemperatur-Sollwert für die Kühlung
Gemischte Aussentemperatur
Die eingestellte Kühlkennlinie bezieht sich auf einen Raumsollwert von 25°C. Eine
Veränderung des Sollwertes wirkt sich wie folgt auf den Vorlaufsollwert aus:
Komfortsollwert
Komfortsollwert
Zeilennr.
Bedienzeile
902
Komfortsollwert
Im Kühlbetrieb erfolgt die Raumtemperaturregelung auf den hier eingestellten
Komfortsollwert. Der Komfortsollwert für die Kühlung lässt sich auch am Raumgerät per
Drehknopf einstellen.
Im Sommer wird der Komfortsollwert in Abhängigkeit der Aussentemperatur gleitend
erhöht.
Wärmepumpen made in Switzerland
25/36
6.7
Trinkwasser
Sollwerte
Zeilennr.
Bedienzeile
1610
Nennsollwert
Das Trinkwasser kann nach unterschiedlichen Sollwerten geführt werden. Je nach der
gewählten Betriebsart werden diese Sollwerte wirksam und führen so zur gewünschten
Temperatur im TWW-Speicher. Der Endkunde ist nur für den Parameter „Nennsollwert“
einstellberechtigt. Der Nennsollwert kann einen Wert zwischen den Temperaturen TWWR
und TWWmax annehmen.
TWWN
TWWmax
0
10
20
30
2358Z11
TWWR
40
50
60
70
80
90
100
°C
TWWR
Trinkwasser-Reduziertsollwert
TWWN
Trinkwasser-Nennsollwert
TWWmax Trinkwasser-Nennsollwert Maximum
6.8
Funktionsschaltbilder
Wärmepumpe
Nachfolgendes Funktionsschaltbild zeigt die in der Beschreibung verwendeten
Komponenten und Bezeichnungen in der Wärmepumpenanlage:
Sole-/Wasser-Wärmepumpe
Wasser-/Wasser-Wärmepumpe
Q9
Q9
B21
B21
K2/E12
B82
K2/E12
B82
E9
P
E15 P
K1/E11
B81
E10
E9
P
P
E15 F
E10
P
B91
B91
B83
B83
Q8/E14
K1/E11
B81
B92
B71
Q8/E14
B92
Netzspannung:
Kleinspannung:
E5
E6
E9
E10
E11
E12
E14
E15
E16
K1
K2
Q8
Q9
B21
B71
B81
B82
B83
B84
B91
B92
Niedertarif
WP-Sperre
Niederdruckwächter
Hochdruckwächter
Wicklungsschutz Verdichter1
Wicklungsschutz Verdichter2
Thermoschutz Quellenpumpe
Druck-/ Strömungswächter
Thermorelais Ventilator
Verdichter 1
Verdichter 2
Quellenpumpe
Kondensatorpumpe
B71
Vorlauftemperatur Wärmepumpe
Rücklauftemperatur Wärmepumpe
Heissgastemperatur Verdichter 1
Heissgastemperatur Verdichter 2
Kältemitteltemperatur flüssig
Verdampferfühler
Quelle Eintritts-Temperatur
Quelle Austritts-Temperatur
Der Menupunkt „Wärmepumpe“ ist dem Endbenutzer nicht zugänglich.
Wärmepumpen made in Switzerland
26/36
6.9
Konfiguration
Kontrollnummern
Zur Kontrolle der von der Fachperson eingestellten Anlagewerte wird vom Regler eine
Kontrollnummer generiert. Diese wird für Kundendienst-Zwecke dem Endbenutzer
freigeschaltet ist aber nachfolgend nicht näher erklärt.
Zeilennr.
Bedienzeile
6212
Kontrollnummer Erzeuger 1
Solar
XX
6213
Kontrollnummer Erzeuger 2
Wärmepumpe
XX
6215
6217
Kontrollnummer Speicher
Kombispeicher
Pufferspeicher
Trinkwasserspeicher
XX
XX
XX
Heizkreis 2
XX
Heizkreis 1
XX
Kontrollnummer Heizkreis
Heizkreis P
XX
Gerätedaten
Zeilennr.
Bedienzeile
6220
Software-Version
Die Software-Version ist der Stand der Software bei der Produktion des Gerätes.
Die ersten beiden Ziffern entsprechen der Software-Version, die dritte Ziffer entspricht der
Software-Revision (z.B. 01.0)
Wärmepumpen made in Switzerland
27/36
6.10 Fehler
Wenn ein Fehler
anliegt, kann eine Fehlermeldung in der Infoebene über die Info-Taste
abgerufen werden. In der Anzeige wird die Fehlerursache beschrieben.
Reset
Anstehende Wärmepumpen-Fehlermeldungen können über die Reset-Taste zurückgesetzt
bzw. quittiert werden.
Folgende Fehlermeldungen können auftreten:
Nr: Fehlertext
10: Aussenfühler
Reset
Ort
B9
Manuell
Auto
nein
nein
WP Betrieb
ja
30: Vorlauffühler 1
B1
nein
nein
ja
31: Vorlauffühler Kühlen 1
B16
nein
nein
ja
32: Vorlauffühler 2
B12
nein
nein
ja
33: Vorlauffühler WP
B21
nein
nein
ja
35: Quellen-Eintrittsfühler
B91
nein
nein
nein bei Sole
36: Heissgasfühler 1
B81
nein
nein
ja
37: Heissgasfühler 2
B82
nein
nein
ja
44: Rücklauffühler WP
B71
nein
nein
schemaabhängig
45: Quellen-Austrittsfühler
B92
nein
nein
nein bei Wasser
48: Kältemittelfühler flüssig
B83
nein
nein
ja
50: Trinkwasserfühler 1
B3
nein
nein
ja
52: Trinkwasserfühler 2
B31
nein
nein
ja
60: Raumfühler 1
nein
nein
ja
65: Raumfühler 2
nein
nein
ja
68: Raumfühler 3
nein
nein
ja
70: Pufferspeicherfühler 1
B4
nein
nein
schemaabhängig
71: Pufferspeicherfühler 2
B41
nein
nein
schemaabhängig
73: Kollektorfühler 1
B6
nein
nein
ja
83: BSB Kurzschluss
nein
nein
ja
84: BSB Adresskollision
nein
nein
ja
85: Funkkommunikation
nein
nein
ja
98: Mischermodul 1
nein
nein
ja
105: Wartungsmeldung
nein
nein
ja
106: Quellentemp zu tief
ja
ja
nein
107: Heissgas Verdichter 1
ja
nein *
nein
108: Heissgas Verdichter 2
ja
nein *
nein
121: Vorl'temp HK1 zu tief
nein
nein
ja
Wärmepumpen made in Switzerland
28/36
Nr: Fehlertext
Reset
WP Betrieb
122: Vorl'temp HK2 zu tief
nein
nein
ja
127: Legionellentemperatur
nein
nein
ja
146: Fühler / Stellglied Konfig
nein
nein
ja
171: Alarmkontakt 1 aktiv
nein
nein
ja
222: HD bei WP-Betrieb
E10
ja
nein *
nein
223: HD bei Start HK
E10
ja
nein
nein
224: HD bei Start TWW
E10
ja
nein
nein
225: Niederdruck
E9
ja
nein
nein
226: Wicklungsschutz Verd 1
E11
ja
einstellbar
nein
227: Wicklungsschutz Verd 2
E12
ja
einstellbar
nein
228: Ström'wächter W'quelle
E15
ja
ja *
nein
229: Druckwächter W'quelle
E15
ja
ja *
nein
230: Thermorelais Quell'pump
E14
ja
nein
nein
*
Diese Anlagezustände führen nicht direkt zu einer Fehlermeldung, sondern erzeugen
zuerst eine Statusmeldung.
Nur wenn der Fehler innerhalb einer einstellbaren Zeit erneut auftritt, wird eine
Fehlermeldung generiert.
6.11 Wartung / Service
Wartungsfunktionen
Wartungsfunktionen können als präventive Massnahme zur periodischen Überwachung
der Anlage verwendet werden. Alle Wartungsfunktionen sind einzeln ein- bzw.
ausschaltbar.
Der Regler generiert automatisch Wartungsmeldungen, wenn die Einstellungen der
Wartungsfunktionen unter- rsp. überschritten werden.
Notbetrieb
Falls die Wärmepumpe nicht ordnungsgemäss funktioniert, kann ein Notbetrieb
aufrechterhalten werden. Für die Heizung erfolgt dieser entweder über einen
Elektroheizeinsatz im Vorlauf oder im Pufferspeicher. Für das Trinkwarmwasser erfolgt der
Notbetrieb über den allenfalls vorhandenen Elektroheizeinsatz im Trinkwasser-Speicher.
Zeilennr.
Bedienzeile
7141
Notbetrieb
Aus
Ein
Notbetrieb
Der Notbetrieb lässt sich manuell ein- und ausschalten.
Aus
Der Notbetrieb ist ausgeschaltet.
Ein
Der Notbetrieb ist eingeschaltet.
Wärmepumpen made in Switzerland
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6.12 Diagnose Erzeuger
Zu Diagnosezwecken lassen sich verschiedene Soll- und Istwerte, Schaltzustände von
Relais, sowie Zählerstände anzeigen.
Wärmepumpe Sole / Wasser
Zeilennr.
Bedienzeile
8400
8401
8402
8403
8405
Verdichter 1 K1
Verdichter 2 K2
Elektroeinsatz Vorlauf K26
Quellenpumpe Q8
Kondensatorpumpe Q9
Auf diesen Bedienzeilen lassen sich die Betriebszustände der über die WärmepumpenRelais angesteuerten Komponenten kontrollieren. Die Anzeige 0 bedeutet, dass die
entsprechende Komponente momentan ausgeschaltet ist. Die Anzeige 1 bedeutet, dass
die entsprechende Komponente momentan eingeschaltet ist
Die Aussage gilt für Relais, welche als Arbeitskontakt definiert sind. Bei einer Definition als
Ruhekontakt ist die Wirkung umgekehrt.
Soll- und Istwerte
Zeilennr.
Bedienzeile
8410
8411
8412
8415
8416
8417
8420
8425
8426
8427
8429
Rücklauftemperatur WP
Sollwert WP
Vorlauftemperatur WP
Heissgastemperatur 1
Heissgastemperatur Max
Heissgastemperatur 2
Kältemitteltemperatur flüssig
Temp’spreizung Kondensator
Temp’spreizung Verdampfer
Quelle Eintrittstemperatur
Quelle Austrittstemperatur
Über diese Bedienzeilen lassen sich verschiedene Soll- und Istwerte der Wärmepumpe
abfragen.
Zeit- / Startzähler
Zeilennr.
Bedienzeile
8450
8451
8452
8453
Betr’stunden Verdichter 1
Startzähler Verdichter 1
Betr’stunden Verdichter 2
Startzähler Verdichter 2
Die Betriebsstunden und die Anzahl Starts der Verdichter 1 + 2 seit der Inbetriebnahme
werden auf diesen Bedienzeilen aufsummiert.
Zeilennr.
Bedienzeile
8454
Sperrdauer WP
Zeigt die seit Inbetriebnahme aufsummierte Sperrdauer durch das Elektrizitätswerk (über
E6) an.
Zeilennr.
Bedienzeile
8455
Zähler Anzahl Sperren WP
Zeigt die seit Inbetriebnahme aufsummierte Anzahl Sperren durch das Elektrizitätswerk
(über E6) an.
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30/36
6.13 Diagnose Verbraucher
Zu Diagnosezwecken lassen sich verschiedene Soll- und Istwerte, Schaltzustände von
Relais sowie Zählerstände anzeigen.
Aussentemperatur
Zeilennr.
Bedienzeile
8700
Aussentemperatur
Anzeige der aktuellen, Aussentemperatur.
Heizkreis 1, 2, P
Zeilennr.
Bedienzeile
8730, 8760
8731, 8761
8732, 8762
8740, 8770, 8800
8741, 8771, 8801
8743, 8773
8744, 8774, 8803
Heizkreispumpe Q2, Q6
Heizkreismischer Auf Y1, Y5
Heizkreismischer Zu Y2, Y6
Raumtemperatur 1, 2, P
Raumsollwert 1, 2, P
Vorlauftemperatur 1, 2
Vorlaufsollwert 1, 2, P
Die Anzeige „Aus“ bedeutet, dass die entsprechende Komponente momentan
ausgeschaltet ist. Die Anzeige „Ein“ bedeutet, dass die entsprechende Komponente
momentan eingeschaltet ist.
Raumsollwert 1
Die Bedienzeile 8741 „Raumsollwert 1“ wird sowohl für die Anzeige des Heizungssollwerts
als auch für diejenige des Kühlungssollwerts verwendet.
Im Heizbetrieb erfolgt die Anzeige des Heizungssollwerts, im Kühlbetrieb diejenige des
Kühlsollwerts.
Wenn weder geheizt noch gekühlt wird, ist der zuletzt verwendete Sollwert sichtbar.
Kühlkreis 1
Zeilennr.
Bedienzeile
8756
8757
Vorlauftemperatur Kühlen 1
Vorlaufsollwert Kühlen 1
Zeigen den Ist- und Sollwert der Vorlauftemperatur Kühlen.
Trinkwasser
Zeilennr.
Bedienzeile
8820
Trinkwasserpumpe Q3
Aus
Ein
8821
Elektroeinsatz TWW K6
Aus
Ein
8830
8831
Trinkwassertemperatur 1
Trinkwassersollwert
Anzeige
der
Trinkwa
ssersoll
- und
Istwerte
..
Pufferspeicher
Zeilennr.
Bedienzeile
8980
8981
8982
Pufferspeichertemperatur 1
Pufferspeichersollwert
Pufferspeichertemperatur 2
Anzeige der Pufferspeichersoll- und Istwerte.
H1-Eingang
Zeilennr.
Bedienzeile
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9000
Vorlaufsollwert H1
Anzeige des Temperatursollwertes bei aktiviertem H1-Kontakt mit Einstellung
„Wärmeanforderung“.
Zustände Relais Multifunktional
Zeilennr.
Bedienzeile
9031
9032
9033
9034
Relaisausgang QX1
Relaisausgang QX2
Relaisausgang QX3
Relaisausgang QX4
Die Schaltzustände der multifunktionalen Relais 1 – 4 lassen sich über diese Bedienzeilen
einzeln abfragen. Die Anzeige „Aus“ bedeutet, dass die dem Ausgang zugewiesene
Komponente momentan ausgeschaltet ist. Die Anzeige „Ein“ bedeutet, dass die
entsprechende Komponente momentan eingeschaltet ist.
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Speisung
Klemmenverdrahtung
7
Technische Daten
7.1
Grundgerät RVS51.843
Bemessungsspannung
Bemessungsfrequenz
Maximale Leistungsaufnahme
Absicherung der Zuleitungen
(Speisung und Ausgänge)
Softwareklasse
Wirkungsweise nach EN 60730
Digitaleingänge H1
Funktionsdaten
Eingänge
Analogeingang H1
Netzeingänge E5, E6, E9 – E15
Ausgänge
Schnittstellen
Schutzart und
Schutzklasse
Standards, Sicherheit,
EMV etc.)
Klimatische
Bedingungen
Gewicht
AC 230 V (± 10%)
50/60 Hz
RVS51.843: 11 VA
max. 6.3 AT
Draht oder Litze (verdrillt oder mit
Aderendhülse):
1 Ader: 0.5 mm2...2.5 mm2
2 Adern 0.5. mm2..1.5 mm2
A
1b (automatische Wirkungsweise)
Schutzkleinspannung für potentialfreie
kleinspannungsfähige Kontakte:
Spannung bei offenem Kontakt: DC 12 V
Strom bei geschossenem Kontakt DC 3 mA
Schutzkleinspannung
Arbeitsbereich: DC (0...10) V
Innenwiderstand: > 100 kΩ
AC 230 V (± 10 %)
Innenwiderstand: > 100 kΩ
NTC1k (QAC34)
Fühlereingang B9
Fühlereingänge B1, B3, B4, B21, B41,
B71, B81, B82, B83, B91 und B92 NTC10k (QAZ36, QAD36)
Zulässige Fühlerleitungen (Cu)
0.25 0.5
0.75 1.0
1.5 (mm2)
− Bei Leitungsquerschnitt:
20
40
60
80
120 (m)
− Maximallänge:
Relaisausgänge
Bemessungsstrombereich
AC 0.02...2 (2) A
Maximaler Einschaltstrom
15 A während ≤1 s
Maximaler Gesamt-Strom (aller
AC 6 A
Relais)
Bemessungsspannungsbereich
AC (24...230) V (für potentialfreie Ausgänge)
2 Draht-Verbindung nicht vertauschbar
BSB
Max. Leitungslänge
200 m
Grundgerät-Peripheriegerät
400 m (Max. Kabelkapazität: 60 nF)
Max. Gesamtleitungslänge
0.5 mm2
Minimaler Leitungsquerschnitt
Gehäuseschutzart nach EN 60529
IP 00
Schutzklasse nach EN 60730
Kleinspannungsführende Teile entsprechen bei
sachgerechtem Einbau den Anforderungen für
Schutzklasse II
Verschmutzungsgrad nach EN 60730 Normale Verschmutzung
CE-Konformität nach
89/336/EWG
EMV-Richtlinie
- EN 61000-6-2
- Störfestigkeit
- EN 61000-6-3
- Emissionen
73/23/EWG
Niederspannungsrichtlinie
- EN 60730-1, EN 60730-2-9
- elektrische Sicherheit
Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3
Temp. -20…65°C
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3
Temp. -25…70°C
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5
Temp. 0...50°C (ohne Betauung)
Gewicht ohne Verpackung
RVS51.843: 607 g
Wärmepumpen made in Switzerland
33/36
7.2 Erweiterungsmodul AVS75.390
Speisung
Klemmenverdrahtung
Bemessungsspannung
Bemessungsfrequenz
Maximale Leistungsaufnahme
Absicherung der Zuleitungen
(Speisung und Ausgänge)
Softwareklasse
Wirkungsweise nach EN 60730
Digitaleingänge H2
Funktionsdaten
Eingänge
Analogeingang H2
Netzeingang L
Fühlereingänge BX6, BX7
Zulässige Fühlerleitungen (Cu)
Bei Leitungsquerschnitt:
Maximallänge:
Relaisausgänge
Bemessungsstrombereich
Maximaler Einschaltstrom
Maximaler Gesamt-Strom (aller Relais)
Bemessungsspannungsbereich
Ausgänge
BSB
Max. Leitungslänge
Grundgerät-Peripheriegerät
Max. Gesamtleitungslänge
Minimaler Leitungsquerschnitt
Gehäuseschutzart nach EN 60529
Schutzklasse nach EN 60730
Schnittstellen
Schutzart und
Schutzklasse
Standards, Sicherheit,
EMV etc.
Klimatische
Bedingungen
Gewicht
Verschmutzungsgrad nach EN 60730
CE-Konformität nach
EMV-Richtlinie
- Störfestigkeit
- Emissionen
Niederspannungsrichtlinie
- elektrische Sicherheit
Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5
Gewicht ohne Verpackung
Wärmepumpen made in Switzerland
AC 230 V (± 10%)
50/60 Hz
4 VA
max. 6.3 AT
Draht oder Litze (verdrillt oder mit
Aderendhülse):
1 Ader: 0.5 mm2...2.5 mm2
2 Adern 0.5. mm2..1.5 mm2
A
1b (automatische Wirkungsweise)
Schutzkleinspannung für potentialfreie
kleinspannungsfähige Kontakte:
Spannung bei offenem Kontakt: DC 12 V
Strom bei geschlossenem Kontakt: DC 3
mA
Schutzkleinspannung
Arbeitsbereich: DC (0...10) V
Innenwiderstand: > 100 kΩ
AC 230 V (± 10 %)
Innenwiderstand: > 100 kΩ
NTC10k (QAZ36, QAD36)
0.25 0.5
0.75 1.0
1.5
mm2
20
40
60
80
120
m
AC 0.02...2 (2) A
15 A während ≤1 s
AC 6 A
AC (24...230) V (für potentialfreie
Ausgänge)
2 Draht-Verbindung nicht vertauschbar
200 m
400 m (Max. Kabelkapazität: 60 nF)
0.5 mm2
IP 00
Kleinspannungsführende Teile entsprechen
bei sachgerechtem Einbau den
Anforderungen für Schutzklasse II
Normale Verschmutzung
89/336/EWG
- EN 61000-6-2
- EN 61000-6-3
73/23/EWG
- EN 60730-1, EN 60730-2-9
Temp. -20…65°C
Temp. -25…70°C
Temp. 0...50°C (ohne Betauung)
293 g
34/36
7.3
Bedien- und Raumgerät AVS37.. / QAA7x.. /
QAA55..
Speisung
Raumtemperaturmessung (nur für QAA7x..
/ QAA55..)
Schnittstellen
Für Geräte ohne Batterien:
Busspeisung
Für Geräte mit Batterien:
Batterien
Batterietyp
Batterielebensdauer
Messbereich:
gemäss EN12098:
Bereich 15...25°C
Bereich 0..15°C resp. 25...50°C
Auflösung
AVS37.. / QAA75.. / QAA55..
Max. Leitungslänge GrundgerätPeripheriegerät
QAA78..
Gehäuseschutzart nach EN 60529
Schutzart und
Schutzklasse
Schutzklasse nach EN 60730
Standards, Sicherheit,
EMV etc.
Klimatische
Bedingungen
Gewicht
Verschmutzungsgrad nach EN 60730
CE-Konformität nach
EMV-Richtlinie
- Störfestigkeit
- Emissionen
Niederspannungsrichtlinie
- elektrische Sicherheit
Funk
Für Geräte ohne Batterien:
Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5
Für Geräte mit Batterien:
Lagerung nach IEC721-3-1 Klasse 1K3
Transport nach IEC721-3-2 Klasse 2K3
Betrieb nach IEC721-3-3 Klasse 3K5
Gewicht ohne Verpackung
Wärmepumpen made in Switzerland
BSB
3 Stk
1.5 V Alkali der Grösse AA (LR06)
~ 1.5 Jahre
0...50 °C
innerhalb Toleranz von 0.8 K
innerhalb Toleranz von 1.0 K
1/10 K
BSB-W,
2 Draht-Verbindung nicht vertauschbar
QAA75.. / QAA55..
200 m
AVS37..
3m
BSB-RF
Frequenzband 868 MHz
IP20 für QAA7..
IP40 für AVS37.. (im eingebauten Zustand)
Normale Verschmutzung
Kleinspannungsführende Teile entsprechen
bei sachgerechtem Einbau den
Anforderungen für Schutzklasse III
Normale Verschmutzung
89/336/EWG
- EN 61000-6-2
- EN 61000-6-3
73/23/EWG
- EN 60730-1, EN 50090-2-2
EN 300 220-1 (25-1000MHz)
Temp. -20..65°C
Temp. -25..70°C
Temp. 0..50°C (ohne Betauung)
Temp. -20..30°C
Temp. -25..70°C
Temp. 0..50°C (ohne Betauung)
AVS37.294: 160 g
QAA75.61x: 170 g
QAA78.610: 312 g
QAA55.110: 115 g
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