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BETRIEBSHANDBUCH FÜR DIE BESATZUNG - justflight.info

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JFC001488
www.commerciallevel.com
www.justflight.com
2 Stonehill, Stukeley Meadows, Huntingdon, PE29 6ED, United Kingdom
BETRIEBSHANDBUCH FÜR DIE BESATZUNG
The Spirit of Flight Simulation
The Spirit of Flight Simulation
Erhältlich im guten Computerspielehandel
und bei www.justflight.com
Erhältlich im guten Computerspielehandel
und bei www.justflight.com
www.justflight.com
www.justflight.com
Just Flight, 2 Stonehill, Stukeley Meadows, Huntingdon, PE29 6ED, United Kingdom
Schreiben Sie uns: mail@justflight.com
Just Flight, 2 Stonehill, Stukeley Meadows, Huntingdon, PE29 6ED, United Kingdom
Schreiben Sie uns: mail@justflight.com
MD-81/82 JETLINER
BETRIEBSHANDBUCH FÜR DIE BESATZUNG
INHALTSVERZEICHNIS
Bitte beachten Sie, dass der Flight Simulator X vor der Installation und Anwendung des
Programms MD-81/82 Jetliner auf Ihrem PC korrekt installiert worden sein muss.
EINFÜHRUNG............................................................................... 2
INSTALLATION............................................................................. 2
PANELS........................................................................................ 6
TASTENBEFEHLE....................................................................... 32
SYMBOLE FÜR DIE COCKPITSIMULATION................................. 32
UNTERRICHTSFLUG – FLIEGEN MIT DER MD-81/82 JETLINER.... 33
IHRE EIGENEN LACKIERUNGEN ERSTELLEN............................. 58
DANKSAGUNG........................................................................... 59
URHEBERRECHT........................................................................ 59
RAUBKOPIEN............................................................................. 60
1
EINFÜHRUNG
MD-81/82 Jetliner ist Teil der F-Lite-Reihe und bietet Ihnen nicht nur Flugzeuge, die äußerst
detailliert und visuell beeindruckend, sondern auch fliegerisch weniger anspruchsvoll als komplexe
Verfahrenssimulationen sind. Wenn Sie nichts weiter als fliegen wollen – fliegen Sie F-Lite!
Die MD-80-Serie von Verkehrsflugzeugen geht auf die klassische DC-9 zurück, und die Maschinen waren
auf Mittelstrecken in allen Teilen der Welt äußerst erfolgreich. Dieses erstklassige Paket für den Flight
Simulator X enthält die Modelle MD-81 und MD-82 in 15 authentischen Lackierungen. Das preisgekrönte
Entwicklungsteam von CLS hat ein phantastisches Paket von exakt detaillierten Luftfahrzeugen mit
hochwertigen äußeren Modellen, authentischen virtuellen Cockpits und eigens erstellten Anzeigen produziert.
Die Animationen sind atemberaubend und reichen vom funktionsfähigen Fahrwerk bis zu PushbackSchleppern. MD-81/82 Jetliner ist Teil der beliebten F-Lite-Reihe und garantiert Ihnen damit höchste Qualität
und Bedienungsfreundlichkeit.
• Hochdetailliertes äußeres Modell und interaktives virtuelles Cockpit (VC) mit Betrieb der Flugsteuerungen
und Anzeigen auf Mausklick.
• Vollkommen analoge Panels für Pilot, Kopilot, Flugingenieur, Overhead-Konsole, Throttle Quadrant
und Funkgeräte.
• Wunderbare Animationen einschließlich Landeklappen, Fahrwerk und Spoiler sowie Pushback-Schlepper,
Passagiertreppen, Schubumkehr, sich unter Belastung durchbiegenden Tragflächen und vielem mehr!
• FMC (Flight Management Computer) im F-Lite-Stil für SID und STAR in der Datenbank des Flight
Simulators, Eingabe von Funk- und Navigationsfrequenzen, Berechnung der V-Geschwindigkeiten,
Funktionen zu „Direct To“-Wegpunkten, Fortschrittsanzeige, geschätzter Treibstoff an Bord usw.
• Verwendet das bekannte „True Feel“-Flugmodell von CLS und einen High-Fidelity-Sound-Satz, damit
Sie das echte MD-81/82-Erlebnis genießen können!
• Kommt mit einer breiten Palette von Spezialeffekten wie Rauch beim Anlassen der Triebwerke,
qualmenden Reifen beim Aufsetzen während der Landung und Feuer bzw. Funken bei übermäßigem
Anstellwinkel während des Abhebens beim Start des Flugzeugs.
• Enthält ein umfassendes gedrucktes Handbuch mit einem eigens erstellten Unterrichtsflug zu Ihrer
Gewöhnung an dieses stilvolle Flugzeug mit T-Leitwerk.
INSTALLATION
Installation der Software von der DVD-ROM
1. Schließen Sie vor der Installation bitte alle laufenden Programme und Hintergrundprozesse. Legen Sie
die DVD-ROM in Ihr DVD-Laufwerk ein.
2. Sollte auf Ihrem System „Autorun“ aktiviert sein, startet das Installationsprogramm automatisch. Ist das
nicht der Fall, wählen Sie „Start“ auf der Windows-Taskleiste, klicken Sie auf „Ausführen…“ und geben
Sie D:\start.exe im Fenster „Öffnen“ ein („D“ ist hierbei der Buchstabe Ihres DVD-ROM-Laufwerks).
Drücken Sie anschließend auf „OK“.
2
3. Auf dem ersten Bildschirm werden Sie gebeten, die Option „Install in FSX“ (Im FSX installieren)
auszuwählen. Befolgen Sie hierzu bitte lediglich die Anweisungen auf dem Bildschirm.
4. Falls kein gültiger Eintrag für den ausgewählten Simulator gefunden werden kann, erscheint eine
Warnung, die Sie anweist, das Installationsverzeichnis des Flight Simulators X von Hand zu suchen.
5. Der voreingestellte Pfad für den Flight Simulator X ist „C:\Programme\Microsoft Games\Microsoft Flight
Simulator X“. Dieser Pfad ist korrekt, es sei denn, dass Sie bei der Installation Ihres Flight Simulator
etwas anderes angegeben haben.
Sobald die Installation durchgeführt worden ist, sehen Sie ein Fenster mit einer Bestätigung. Mit Klick auf „Beenden“
schließen Sie das Installationsprogramm und kehren zu Windows zurück. Die Installation ist abgeschlossen.
Häufig gestellte Fragen zur DVD-ROM-Installation
Nach dem Einlegen der CD erscheint eine Aufforderung, die mich zum Einlegen der korrekten Disk
auffordert, obwohl ich dies doch gerade eben getan habe. Anderenfalls erscheint eine Fehlermeldung
mit der Warnung, dass die CD/DVD-Emulationssoftware erkannt worden ist.
Dieses Problem entsteht, wenn die SafeDisc-Kopierschutzsoftware auf der Disk nicht validiert wird. Die
häufigsten Ursachen für diesen Fehler sind:
• Sie haben eine aktive Anti-Virus-Software oder einen aktiven Firewall auf Ihrem PC, welche/welcher
die Installation stört. Bitte deaktivieren Sie alle im Hintergrund von Windows laufenden Programme und
versuchen Sie eine erneute Installation.
Wichtig: Falls Sie ein nVidia nForce 2 Motherboard installiert haben, gehen Sie bitte auf www.nvidia.com und
installieren Sie den neuesten Treiber, da ältere Versionen bekannte Kompatibilitätsprobleme mit SafeDisc haben.
• Es könnte auch sein, dass die Disk beschädigt worden und damit unleserlich geworden ist. Bitte
prüfen Sie die Disk auf Beschädigungen und reinigen Sie die lesbare Oberfläche.
• Das DVD-Laufwerk, das Sie zum Laden der Software verwenden, könnte mit dem SafeDisk-Programm
inkompatibel sein. Bitte gehen Sie auf die Herstellerwebseite und laden Sie verfügbare aktualisierte
Treiber/Firmware herunter oder versuchen Sie, das Programm über ein alternatives CD/DVD-Laufwerk
(falls vorhanden) zu laden.
• Falls Sie eine Virtual Drive- oder Emulation-Software auf Ihrem PC betreiben, könnte diese die
Validation der SafeDisc-Schutzsoftware verhindern. Zur Installation der Software müssen Sie demnach
den Emulator an der Umgehung von SafeDisc hindern. Typische Emulationssoftware umfasst
beispielsweise Daemon Tools, Clone CD und Alcohol 120.
Falls Alcohol 120% auf dem System installiert ist:
Starten Sie Alcohol und gehen Sie auf „Emulation Options“.
Wählen Sie „Emulation“ aus dem Optionenbaum aus. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Ignore Media
Types“ (Medientypen ignorieren), um die Emulation der Medientypen auszuschalten.
Wählen Sie „Extra Emulation“ aus dem Optionenbaum aus. Deaktivieren Sie die Option „BAD Sectors
Emulation“, um diesen Typ von Emulation auszuschalten. Verlassen Sie dann Alcohol 120% und starten Sie
die Installation neu.
3
Falls CloneCD auf dem System installiert ist:
Gehen Sie auf Ihre Taskleiste rechts unten auf dem Bildschirm (neben der Uhr). Suchen Sie nach dem Symbol
für CloneCD. Hierbei kann es sich entweder um ein Bild von zwei CD-ROMs oder das Bild eines Schafskopfs
handeln. Rechtsklicken Sie auf das Symbol und stellen Sie sicher, dass „Hide CD-R Media“ (CD-R-Medien
ausblenden) deaktiviert ist. Starten Sie die Installation neu.
Falls Daemon Tools auf dem System installiert ist:
Rechtsklicken Sie auf das Symbol für Daemon Tools auf der Taskleiste. Wählen Sie die Registerkarte
„Emulation“. Deaktivieren Sie SafeDisk.
Falls Sie nach Durchführung der oben genannten Maßnahmen weiterhin Probleme haben sollten, wenden Sie
sich bitte an unser Support-Team unter www.justflight.com.
Ich erhalte beim Versuch der Installation dieses Titels eine Fehlermeldung, in der entweder -6001
oder -5001 vorkommt. Wie kann ich diesen Fehler beheben?
Dieser Fehler wird vom InstallShield-System verursacht, das bei einer vorhergehenden Installation sonstiger
Software ein paar Dateien zurückgelassen hat. Bitte laden Sie das ISClear-Tool herunter und lassen Sie es
laufen. Das Tool ist auf der Support-Seite auf www.justflight.com erhältlich. Damit sollten Sie das Problem
lösen und die Installation korrekt durchführen können.
Installation der Download-Software
Wenn Sie die Version zum Herunterladen gekauft haben, sind Sie bereits bis zu diesem Punkt gelangt, indem
Sie die auf unserer Webseite angegebenen Anweisungen befolgt haben. Im Folgenden finden Sie jedoch
einige der häufig gestellten Fragen, die Ihnen von Nutzen sein könnten.
Ich habe für die Software bezahlt. Wie installiere und öffne ich sie jetzt?
Nachdem Sie ein Download Add-On gekauft haben, erscheint die vollständige Anleitung zu seiner Installation
auf dem Bildschirm. Außerdem erhalten Sie eine E-Mail mit dieser Anleitung zur zukünftigen Referenz.
Woher weiß ich, dass die Sperre des Produkts korrekt entriegelt worden ist?
Auf dem Bildschirm erscheint eine Meldung, die Ihnen mitteilt, dass der Vorgang der Produktentriegelung
abgeschlossen worden ist. (Weiterhin wird erläutert, wie Sie uns im unwahrscheinlichen Fall eines Problems
mit der Software kontaktieren können.) Bitte lesen Sie sorgfältig die gesamte Anleitung und die E-Mails.
Was passiert, wenn ich meinen PC wechsele oder die Software neu installieren muss?
Falls Sie Ihr Computersystem wechseln oder Ihre Lizenzdateien verloren gehen (möglicherweise aufgrund
einer Neuinstallation von Windows oder eines Festplattenfehlers), müssen Sie die Software noch einmal
entriegeln.
Nach erfolgter Entriegelung des Produkts können Sie die Software auf demselben Computersystem beliebig
oft installieren.
Bitte beachten Sie: Sie können ein Produkt höchstens dreimal entriegeln. Falls Sie das Produkt öfter als
dreimal entriegeln müssen, könnte Ihnen eine Verwaltungsgebühr in Rechnung gestellt werden. Wenden Sie
sich in diesem Fall bitte an unsere Helpline für den Download Shop auf enquiries@justflight.com.
4
Zugriff auf die Flugzeuge
Gehen Sie auf TRAININGSFLUG, suchen Sie das Feld AKTUELLES LUFTFAHRZEUG und drücken Sie auf die
ÄNDERN-Schaltfläche. Wählen Sie dann im Kasten „Luftfahrzeughersteller“ die Option „Commercial Level
Simulations“. Der Herausgeber ist „Commercial Level Simulations/Just Flight Ltd“ und der Luftfahrzeugtyp
ist „Verkehrsflugzeug“.
Vergewissern Sie sich, dass Sie das Kontrollkästchen „Alle Variationen anzeigen“ am unteren Seitenrand
markiert haben.
Deinstallation
Deinstallation dieser Software von Ihrem PC:
• Gehen Sie zum Windows-Start-Menü und wählen Sie „Systemsteuerung“. (Falls Sie sich in der
klassischen Windows-Ansicht befinden, liegt die Systemsteuerung unter den „Einstellungen“).
• Doppelklicken Sie auf die Option „Software“ (Windows XP) oder „Programme und Funktionen“
(Windows Vista oder 7).
• Wählen Sie das Programm, das Sie deinstallieren wollen, aus der vorgegebenen Liste und klicken
Sie auf die Option „Deinstallieren“.
Eine Deinstallation oder das Löschen des Produkts auf irgendeine andere Art kann Probleme bei einer
späteren erneuten Installation verursachen. Außerdem kann es zu Problemen mit Ihrer Windows-Einrichtung
kommen.
Website Updates
Bitte erkundigen Sie sich auf unserer Website www.justflight.com auf den Seiten „News“ und „Support“
nach Neuigkeiten oder Updates zu diesem Produkt oder anderen Produkten. Technische Unterstützung
Zum Erhalt von technischem Support (in englischer Sprache) besuchen Sie bitte den Support-Abschnitt
auf www.justflight.com. Als Just Flight-Kunde können Sie kostenlosen technischen Support für beliebige
Produkte von Just Flight oder Just Trains erhalten.
Falls Sie nicht über Internetzugang verfügen, schreiben Sie uns bitte an folgende Anschrift: Just Flight
Technical Support, 2 Stonehill, Stukeley Meadows, Huntingdon PE29 6ED, Großbritannien.
Regelmäßige Neuigkeiten
Wenn Sie die letzten Neuigkeiten über die Produkte von Just Flight erhalten möchten, abonnieren Sie doch
unseren Newsletter auf justflight.com/subscribe.asp.
5
PANELS
Allgemeines
MD-81/82 Jetliner bietet Ihnen viele Unter-Panels und einzelne Instrumente sowie die Wahl zwischen zwei
Panel-Verhältnissen: einem Standardverhältnis von 5:4 für das Cockpit-Panel und einer Breitbildversion im
Verhältnis von 16:9. Wenn Sie das Luftfahrzeug aktivieren, wird ein Bildschirm geöffnet, auf dem Sie die
Ansicht 5:4 oder 16:9 durch einfaches Klicken auf den Bildschirm Ihrer Wahl festlegen können. Damit wird
das gewählte Panel aufgerufen (siehe folgenden Bildschirmschnappschuss). Die Darstellung der Unter-Panels
und einzelnen Instrumente ist nicht von der Bildschirmgröße abhängig.
Die einfachste Methode zum Herausfinden der verfügbaren Panels, Instrumente oder Gruppen von
Instrumenten besteht in der Verwendung der FSX-Menüoption Ansichten – Instrumentenbrett (siehe
folgenden Screenshot).
Mithilfe dieser Ansichten erhalten Sie einen guten Überblick über
die in der 2D-Cockpitansicht verfügbaren Panels, Instrumente
oder Gruppen von Instrumenten. Die Liste ist äußerst umfassend,
und es empfiehlt sich wirklich, alle einzelnen Instrumente selbst
auszuprobieren. Dieses Handbuch erläutert alle Einzelheiten jedes
einzelnen Panels, Instruments, Schalters, Knopfs, Wahlschalters
sowie jeder Beleuchtungseinheit usw. Weitere Informationen über
diese Panels und/oder Instrumente sowie ihre Funktionsweise bei
unterschiedlichen Flugbedingungen finden Sie im Abschnitt des
Unterrichtsflugs.
Die Breitbildansicht des Hauptinstrumentenbretts (hier nicht
dargestellt) zeigt die Instrumenten-Panels des Kapitäns und
Kopiloten zusammen auf einem einzigen Bildschirm. Wenn Sie
es vorziehen, nur jeweils das Panel des Kapitäns oder Kopiloten
anzuzeigen, können Sie das über die FSX-Menüoption wählen.
Die einzige Folge der Verwendung einer Bitmap ohne Breitbildformat
auf einem Bildschirm im Breitbildformat ist die Verzerrung der
Instrumente.
6
Öffnen eines Panels oder Instruments
Wir haben bereits im vorhergegangenen Abschnitt erwähnt, dass Panels wie das Overhead-Panel oder
Gruppen von Instrumenten über das FSX-Menü aufgerufen werden können. Eine deutlich einfachere Methode
besteht darin, auf ein Instrument zu klicken. Daraufhin wird ein Pop-up dieses bestimmten Instruments oder
einer Gruppe aus Instrumenten und Lampen aktiviert. Das gilt zum Beispiel für die Hauptinstrumenten-Panels
des Kapitäns und/oder Kopiloten sowie das PFD und ND mit zusätzlichen Instrumenten oder eine Gruppe von
mit den Triebwerken in Verbindung stehenden Instrumenten.
Falls Sie sich nicht sicher sind, gehen Sie einfach zum FSX-Menü und wählen Sie das gewünschte
Instrument oder die Gruppe aus der Instrumentenbrett-Liste aus.
Schließen eines Panels oder Instruments
Panels werden im Allgemeinen durch Klicken auf das rote X geschlossen. Als Beispiel haben wir hier das
Seiten-Panel verwendet (siehe folgenden Screenshot). Normalerweise verfügt jedes Panel über zwei Kreuze.
Falls kein rotes Kreuz sichtbar ist, klicken Sie einfach auf das Instrument selbst, woraufhin es zu seiner
normalen Größe zurückkehrt.
Eine andere Option zum Schließen eines Panels, Instruments oder
einer Gruppe von Instrumenten besteht darin, wie zuvor erwähnt zum
FSX-Menü zu gehen und „Ansichten – Instrumentenbrett“ zu wählen.
Die folgenden Panels verfügen über rote Kreuze: • Überblick über das Overhead-Panel und individuelle Panels
• Pedestal-Konsole
• Funkgeräte
• FMS CDU
• Seiten-Panel
7
OVERHEAD-PANEL
Überblick (hinterer Abschnitt)
Aufgrund der Komplexität und der Art und Weise, in der wir das Overhead-Panel simuliert haben, ist dieses
Panel bei uns in drei Abschnitte unterteilt.
A - Linke Sitzheizung für den Piloten
(nicht funktionsfähig)
B - Rechte Sitzheizung für den Kopiloten
(nicht funktionsfähig)
C - Schalter für MAINTENANCE INTERPHONE
(Gegensprechanlage mit der Wartungscrew)
D - Taste für MECH CALL (Mechanikerruf). Wenn
der Pilot diese Taste drückt, kann er mit der
Wartungscrew sprechen.
E - CREW OXYGEN (Anzeige für den
Sauerstoffdruck der Besatzung)
F - Schalter für FLT RCDR (Flight Recorder =
Flugschreiber). Die Betätigung dieses Schalters
durch den Piloten führt zur Durchführung eines
GND TEST (Ground Test = Test am Boden).
G - Wahlschalter für L ENG LOOP A-BOTH-B.
Aktivierung von LOOP A oder B oder beiden.
H - Wahlschalter für APU ENG LOOP A-BOTH-B.
Aktivierung von LOOP A oder B oder beiden.
J - Symbol zum Schließen des Panels
K - Wahlschalter für R ENG LOOP A-BOTH-B.
Aktivierung von LOOP A oder B oder beiden.
M - ELT-Wahlschalter
8
N - Schalter für ELECT SIGNAL
O - Geschützter Befehlsschalter.
P - Lampe für APU PWR AVAIL
(Hilfsturbinenleistung verfügbar) Q - Schalter für APU PWR (APU Power =
Hilfsturbinenleistung). Dieser Schalter gestattet
Ihnen die Wahl des GROUND SERVICE
(Außenbord-Stromversorgung) für das
Luftfahrzeug.
R - Schalter für EXT PWR (External Power =
Außenbordstrom). Dieser Schalter gestattet
Ihnen die Wahl des GROUND SERVICE (Außenbord
Stromversorgung) für das Luftfahrzeug.
S - Lampe für APU PWR AVAIL
(Hilfsturbinenleistung verfügbar) T - MIC-Tasten. Drücken Sie eine der Mikrofontasten
zum Beginn der Kommunikation. Die gedrückte
Taste leuchtet auf.
U - Lautstärkeregelung für VHF COMM 1-2-3.
V - Lautstärkeregelung für VHF NAV 1-2 und MKR.
W - Lautstärkeregelung für ADF 1-2.
X - Trennschalter-Panel (Circuit Breakers,
nicht funktionsfähig)
OVERHEAD-PANEL
Überblick (mittlerer Abschnitt, Teil 1)
A - CADC-Schalter
B - Schalter für FD CMD (nicht funktionsfähig)
C - EFIS-Schalter (nicht funktionsfähig)
D - Trennschalter für L ENG CSD
E - Anzeigen für L-R CSD OIL TEMP
(Öltemperatur des Constant Speed Drives) F - Trennschalter für R ENG CSD
G - Schalter für L-R-APU GEN RESET
(APU-Generatorrückstellung)
H - Anzeigen für L-R-APU AC LOAD (APU-W/S-Last)
I - Schalter für APU L-R BUS (Sammelschiene)
J - Schalter für EXT PWR L-R
(Außenbord-Stromversorgung)
K - Schalter für GALLEY (Küchenstromversorgung)
L - Anzeige für L DC LOAD (G/S-Last)
M - Anzeige für R DC LOAD (G/S-Last) N - Schalter für AC BUS X TIE O - Schalter für DC BUS X TIE P - COCKPIT VOICE RECORDER. Diese Tasten für
die Sprachaufzeichnung im Cockpit sind nicht
funktionsfähig, mit Ausnahme der TEST-Taste,
die dem Piloten den Test des Ausgangs über
die Anzeige gestattet.
Q - Anzeigen mit Wahlschalter für AC VOLTS
FREQUENCY-AMPS (W/S - Volt, Frequenz,
Ampere). Gestattet dem Piloten die Wahl und
Überprüfung einzelner W/S-Untersysteme.
R - APU FIRE AGENT (APU-Feuerlöschanlage)
Flaschen 1-2
S - Wahlschalter für APU BLEED AIR
(APU-Abzapfluft) T - Schalter für APU FIRE CONTROL
(APU-Brandkontrolle)
U - APU MASTER (APU-Hauptschalter)
V - BATTERY-Schalter (Batterie)
W - Wahlschalter für EMER PWR ON-OFF
(Notleistung ein/aus)
X - Lampe für EMER PWR IN USE
(Notleistung in Betrieb)
9
OVERHEAD-PANEL
Überblick (mittlerer Abschnitt, Teil 2)
A - Wahlschalter für L IRS (nicht funktionsfähig)
B - Vorsichtslampen für IRS MODE SELEC
(IRS-Moduswahl)
C - Wahlschalter für R IRS (nicht funktionsfähig)
D - Schalter für GND PROX WARN (Warnung bei
Annäherung an den Boden)
E - Schalter für AIRCO RECIRC FAN ON-OFF
(Klimaanlagen-Umwälzgebläse ein/aus)
F - Wahlschalter für ENG SYNC N1-N2
G - Schalter für STALL TEST (Test für die
Überziehwarnung)
H - Schalter für CKT BKR und STBY COMP des
integrierten Beleuchtungssystems
I - Schalter für die Gewitterlampe
J - Schalter für Cockpit FLOOD (Flutlicht)
K - Schalter für MAX SPD (Test der Warnung für
die Höchstgeschwindigkeit)
L - LOGO-Lampenschalter
10
M - Schalter für MACH TRIM COMP
(Machtrimmungs-Kompensator)
N - Lampenschalter für die Overhead-Konsole
O - Lampe für PA-Aktivierung (Public Address =
Lautsprecheranlage)
P - Drucktaste zum Ruf der Flugbegleiter
(Attendant)
Q - Schalter für ANTI-SKID TEST CTR (Kontrolle
des Anti-Skid-Tests)
R - Schalter für ANTI-SKID OFF-ARM (Anti-Skid
aus/geschärft)
S - Schalter für YAW DAMPER ON-OFF
(Gierdämpfung ein/aus)
T - Schalter für RADIO NAV (Funknavigation)
NORM: NAV1 ist das aktive Funknavigationsgerät
- BEIDE AUF 1: NAV1 ist das aktive
Funknavigationsgerät
- BEIDE AUF 2: NAV2 ist das aktive
Funknavigationsgerät
OVERHEAD-PANEL
Überblick (mittlerer Abschnitt, Teil 3)
A - Schalter für IGN OVRD (Ignition Override).
Dieser Schalter gestattet Ihnen die Wahl
alternativer Zündungsmethoden.
A-I - Anzeige für CABIN ALT/AIRCFT ALT
(Kabinenhöhe/Luftfahrzeughöhe)
A-II - Schalter für AIRCO SHUTOFF
(Klimaanlage aus)
A-III - Schalter für RAM AIR (Stauluft). Dieser
Schalter gestattet dem Piloten das Ein- bzw.
Ausschalten der Stauluft.
B - Schalter für FUEL START (Kraftstoffförderpumpe).
Dieser Schalter wird für die Kraftstoffversorgung
der Hilfsturbine verwendet, falls nur BAT-Strom
vorliegt.
B-I - Taste für ANNUN/DIGITAL LTS TEST. Diese
Taste steuert alle Lampen im Cockpit. Sie dient zur
Überprüfung auf Ausfälle von Glühdrähten.
D - Wahlschalter für FUEL HEAT
(Kraftstoffvorwärmung). Dieser Wahlschalter
gestattet Ihnen die Wahl zwischen FUEL HEAT ON
(Kraftstoffvorwärmung ein) oder AUTO (automatisch).
E - Schalter für EMER LTS (Notbeleuchtung)
F - Schalter für die Anzeigen NO SMOK (No Smoking)
und SEAT BELT
G - Amperemeter für PROBE HEAT AMP
(Staurohrheizungs-Stromstärke)
H - Wahlschalter für die Staurohrheizung
I - Wahlschalter für AIR FOIL (Tragflächenprofil) für
das linke und rechte Tragflächensystem
J - System für TAIL AI (Leitwerkenteisung). Arbeitet
mit dem AIR FOIL-System zusammen.
K - Wahlschalter für ENG AI (Triebwerkenteisung).
Diese Funktion wird bei Bedarf für den Betrieb am
Boden oder bestimmte Flugbedingungen
verwendet.
L - Wahlschalter für CABIN PRESS (Steuerung des
Kabinendrucks) für den PRIM (primären) oder STBY
Betrieb (Bereitschaft). M - RAIN REPELLANT (regenabweisendes Mittel,
nicht funktionsfähig)
N - Wahlschalter für LDG BARO. Gestattet Ihnen die
Wahl einer Kabinenhöhe für die Landung.
O - Schalter für WINDSHIELD WIPER (Scheibenwischer).
Der Schalter ist in keiner Cockpitkonfiguration
funktionsfähig.
P - Anzeige für CABIN PRESS V/S (Kabinendruck
Vertikalgeschwindigkeit)
Q - Anzeige für L AIRCO (Flusssteuer-) VALVE (Ventil)
R - Wahlschalter für AIRCO COCKPIT TEMP
(Klimaanlagen-Cockpittemperatur)
S - Anzeige für L SUPPLY BLEED PRESS
(Zufuhr-Abzaftluftdruck)
T - Steuerschalter für ENG BLEED SUPPLY
(Triebwerk-Abzapfluftzufuhr)
U - Anzeige für R SUPPLY BLEED PRESS
(Zufuhr-Abzaftluftdruck)
V - Wahlschalter für AIRCO CABIN TEMP
(Klimaanlagen-Kabinentemperatur)
W - Anzeige für R AIRCO (Flusssteuer-) VALVE (Ventil)
X - Steuerschalter für RADIO RACK (Funkgeräte).
Gestattet dem Piloten die Wahl zwischen
den Positionen VENTURI und FAN (Gebläse)
(nicht funktionsfähig). Y - TEMP SEL (Temperaturwahl). Gestattet Ihnen
die Anzeige unterschiedlicher Schacht- und
Zonentemperaturen.
Z - Anzeige für TEMP SEL. Die Anzeige hängt von der
Stellung des Schalters TEMP SEL ab.
11
OVERHEAD-PANEL
Überblick (unterer Abschnitt)
Dieses Panel wird als EOAP (Electronic Overhead Annunciator Panel) bezeichnet. Es verwendet ein Panel mit
LED-Vorsichtsanzeigen. Alle Warnmeldungen (rot) und Ratschläge (blau) werden auf dem Warning Advisory
Annunciator Panel (WAAP) dargestellt. Das erfolgt mithilfe einer Glühbirnenanzeige in einer Gruppe auf der
rechten Seite des EOAP. Alle Vorsichtsmeldungen (bernsteinfarben) werden auf dem Caution Annunciator (CA)
angezeigt, der aus zwei LED-Anzeigebildschirmen links vom EOAP besteht.
Jeder CA-Bildschirm kann sechs Meldungen auf einmal anzeigen, sodass insgesamt zwölf Meldungen
dargestellt werden können. Die erste Meldung erscheint oben auf dem linken Bildschirm. Zusätzliche
Meldungen werden anschließend auf dem linken Bildschirm dargestellt. Nachdem dieser Bildschirm voll
geschrieben ist, werden weitere Meldungen auf dem rechten Bildschirm angezeigt. Wenn beide Bildschirme
voll sind, leuchtet ein Pfeilschalter mit Lampe rechts von den Bildschirmen auf um anzudeuten, dass weitere
Meldungen außerhalb des sichtbaren Bildschirmbereichs gespeichert werden.
Wenn die erste Vorsichtsmeldung und darauf folgende Vorsichtsmeldungen von EOAP empfangen werden,
leuchtet der zugehörige Hinweisschalter mit Lampe am unteren Rand des Panels auf. Die Systeme haben
die folgenden Hinweisschalter/-lampen: Elektrik (ELEC) - Vereisung (ICE) - Triebwerke (ENG) - Steuerungen
(CONT) - Verschiedenes (MISC) - Hydraulik (HYD) - Türen (DOOR)
Zusätzlich gibt es einen Hinweisschalter mit Lampe für die Überwachung (MON).
Alle Hinweisschalter/-lampen (ausgenommen DOOR und MON) bleiben nur dann beleuchtet, wenn eine
zugehörige Vorsichtsmeldung außerhalb des sichtbaren Bildschirmbereichs gespeichert ist. Dadurch können
Vorsichtsmeldungen für die Systeme selbst bei vollem EOAP-Bildschirm angezeigt werden.
A -EOAP-Abschnitt CA (Caution Annunciation = Vorsichtsankündigung)
B -Hinweisschalter/-lampen. Leuchten auf, wenn eine Vorsichtsmeldung außerhalb des sichtbaren
Bildschirmbereichs verfügbar ist.
C -Pfeilschalter für UP/DOWN (rauf/runter). Wenn diese Schalter leuchten, werden sie zur Darstellung von
außerhalb des sichtbaren Bildschirmbereichs gespeicherten Vorsichtsmeldungen verwendet.
D -EOAP-Abschnitt WAAP (Warning Advisory Annunciator Panel)
12
THROTTLE QUADRANT PANEL DER SCHUBHEBEL (PEDESTAL)
A - Hebel für LONG TRIM (Longitudinal Trim). Die Hebel für die Längstrimmung dienen zum Trimmen
des Höhenruders. B - Positionsanzeige für LONG TRIM TO
C - Aktuelle Position der LONG TRIM
D - Steuerhebel für ALT LONG TRIM
E - Hebel für die Luftbremsen
F - Hydraulische Steuerung des Seitenruders
G - Schubhebel für das L Triebwerk
H - Hebel für die Absperrung der Kraftstoffzufuhr zum L Triebwerk
I - Hebel für die Schubumkehr des L Triebwerks
J - Schubhebel für das R Triebwerk
K - Hebel für die Absperrung der Kraftstoffzufuhr zum R Triebwerk
L - Hebel für die Schubumkehr des R Triebwerks
M - Schalter für das Kraftstoff-Kreuzförderventil
N - Position des Ausflussventils für die Kabinendruckbeaufschlagung (nicht funktionsfähig)
O - Steuerhebel für FLAP/SLAT (Landeklappen/Vorflügel)
13
FUNKGERÄT-PANEL (PEDESTAL)
Teil 1
A - Beleuchtung des Instrumentenbretts
B - Digitale Beleuchtung der Instrumente
C - Schalter für Cockpitflutlicht
D - Funktionswahlschalter für TCAS/Transponder
E - Drucktaste für ATC/TCAS TEST
F - Taste für ATC IDENT
G - Wahlschaltersystem 1-2 für ATC XPDR
(Transponder) (nicht funktionsfähig)
H - Schaltersystem 1-2 für ALT (Höhen-) Meldung
(nicht funktionsfähig)
I - ATC-Transpondercode. Diese Funktion
gestattet dem Piloten den Wechsel auf einen
anderen Code.
J - Aktive gewählte VHF COMM 1-Frequenz
K - Schalter für TRF (Transfer) VHF COMM 1
14
L - VHF COMM 1-Bereitschaftsfrequenz
M - Schalter für SQ DISABLE (nicht funktionsfähig)
N - Schalter für TRF (Transfer) ADF 1
O - Aktive gewählte ADF 1-Frequenz
P - Schalter für A1/NORM (nicht funktionsfähig)
Q - Wahlschalter für ADF/ANT (nicht funktionsfähig)
R - ADF 1-Bereitschaftsfrequenz
S - Steuerkonsole für VHF COMM 2. Weitere
Details finden Sie in den Informationen zum
VHF COMM 1.
T - Steuerkonsole für ADF 2. Weitere Details
finden Sie in den Informationen zum ADF 1.
FUNKGERÄT-PANEL (PEDESTAL)
Teil 2
A - LH BLEED X-FEED (Abzapfluft-Kreuzförderung links) (nicht funktionsfähig)
B - RH BLEED X-FEED (Abzapfluft-Kreuzförderung rechts) (nicht funktionsfähig) C - Seitenruder-Trimmknopf
D - Anzeige für die aktuelle Seitenrudertrimmung. Diese Anzeige dient zur Bereitstellung von SeitenruderTrimmeingaben. Trimmeingaben können ebenfalls mit dem Trimmknopf selbst vorgenommen werden.
E - Anzeige für die aktuelle Querrudertrimmung. Auch zur Bereitstellung von Querruder-Trimmeingaben
verwendet.
F - Schalter für AUTO BRAKE ARM/DISARM. Dieser Schalter gestattet Ihnen das Schärfen bzw. Entschärfen
des automatischen Bremssystems. Im geschärften Zustand (ARMED) leuchtet die ABS-Anzeigelampe
auf dem oberen Instrumentenbrett. Steht der Schalter in der Position DISARM (entschärft), leuchtet die
Anzeigelampe weiß.
G - Wahlknopf für AUTO BRAKE (automatische Bremse). TO wird während des Starts verwendet (Take-Off),
während die Positionen MIN, MID und MAX während der Landung verwendet werden.
15
AUTOFLUG- UND NAVIGATIONSSYSTEME
Flight Guidance Control Panel (FGCP, Flugführungs- und Steuerungs-Panel)
A - Schalter für FD 1/2 (Flight Director) ON-OFF
B -Taste für SPD SEL (Speed Select). Diese Taste aktiviert und hält die gewählte IAS (Indicated Airspeed =
angezeigte Fluggeschwindigkeit).
C - Fenster für die gewählte IAS/Machzahl
D - Taste für MACH SEL (Mach Select). Diese Taste aktiviert und hält die gewählte Machzahl.
E - Taste für EPR LIM (nicht funktionsfähig) F - Wahlknopf für SPD/MACH
G - NAV-Taste. Mithilfe dieser Taste aktivieren Sie den FMS-Flugplan und verbinden ihn mit dem Autopiloten.
H - Wahlschalter für AUTO THROT (Auto Throttle). Dieser Schalter dient zum Ein- und Ausschalten des
Autoschubs.
I - Taste für VOR LOC. Diese Taste aktiviert und steuert das Flugzeug zur Verfolgung eines gewählten
LOC- oder VOR-Beacons oder einer LOC- oder VOR-Frequenz. J - ILS-Taste. Diese Taste gestattet dem Piloten die Erfassung des LOC (Localizer) und G/S (Glide Slope =
Gleitpfad) einer gültigen ILS-Frequenz. K - AUTOLAND-Taste für die automatische Landung (nicht funktionsfähig)
L - Fenster des gewählten Steuerkurses
M - Wahlknopf für Heading (Steuerkurs) und Bank (Querneigungswinkel) N - Fenster für die gewählte Vertikalgeschwindigkeit
O - Wahlrad für die Vertikalgeschwindigkeit mit den Optionen ANU (Aircraft Nose Up = Nase nach oben)
und AND (Aircraft Nose Down = Nase nach unten)
P - Taste für VERT SPD (Vertikalgeschwindigkeit). Mit dieser Taste können Sie den V/S-Modus wählen.
Q - VNAV-Taste (nicht funktionsfähig)
R - Taste für IAS MACH. Diese Taste aktiviert und steuert den Nickwinkelmodus (Pitch Mode) für IAS
oder Machzahl je nach Wahl.
S - Taste für ALT HOLD (Altitude Hold). Diese Taste aktiviert den Höhenhaltemodus des Autopiloten
zum Beibehalten der aktuellen Flughöhe..
16
T - Wahlschalter für AP ON (Autopilot eingeschaltet). Mit diesem Schalter können Sie entweder den AP1 oder
AP2 einschalten.
U - Fenster für die gewählte Höhe: linke Maustaste für 1000er Werte und rechte Maustaste für 100er Werte
V - ALT-Wahlknopf (Altitude)
W - TURB-Taste (nicht funktionsfähig)
X - Schalter zum Ein- und Ausschalten der integralen FGCP-Beleuchtung
Y - Dimmen der digitalen FGCP-Beleuchtung: verringern
Z - Dimmen der digitalen FGCP-Beleuchtung: erhöhen
AUTOFLUG- UND NAVIGATIONSSYSTEME
NAV-Steuerkonsolen
A - NAV 1- (2-) Frequenz
B - Gewählter Kurs auf dem NAV 1 (2)
C - Ein A zeigt an, dass das NAV 1 (2) das aktive Navigationssystem ist.
D - (Click Spot) Dieser Spot gestattet Ihnen die Änderung der Navigationsfrequenz auf der linken Seite
des Punkts.
E - (Click Spot) Dieser Spot gestattet Ihnen die Änderung der Navigationsfrequenz auf der rechten Seite
des Punkts.
F - (Click Spot) Dieser Spot gestattet Ihnen die Eingabe eines Kurses auf dieselbe Weise wie beim obigen
Punkt D.
17
AUTOFLUG- UND NAVIGATIONSSYSTEME
Zusätzliche Instrumente (Gruppe A) - Teil 1
A - IAS-Anzeige (Indicated Air Speed)
B - Aktuelle Machzahl. Dieses Fenster ist verdeckt, wenn das Instrument nicht mit Strom versorgt ist.
Das könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn die Batteriespannung vom Flugzeug getrennt ist.
C - Aktueller analoger IAS-Wert (in Knoten)
D - Nadel des rot-weiß gestreiften Balkens („Barber Pole“). Sie wird auch als Overspeed-Nadel
(Übergeschwindigkeitsnadel) bezeichnet.
F - RMI (Radio Magnetic Indicator)
G - Wahlschalter für den einzelnen VOR/ADF 1-Zeiger
H - Einzelner und doppelter VOR/ADF-Zeiger
I - DME1-2-Entfernungsanzeige in Bezug auf den gewählten VOR-Beacon
J - Wahlschalter für den doppelten VOR/ADF 2-Zeiger
K - CHR-Knopf (Chronometer)
L - Flugzeuguhr
M - Wahlknopf für ET-RST-RUN
N - RUN-Stellknopf
O - Vorsichtslampe für BELOW G/S (unterhalb des Gleitpfads)
P - GPWS-Warnlampe. Diese Warnlampe leuchtet auf, wenn die Piloten Korrekturmaßnahmen
einleiten müssen.
Q - PFD (Primary Flight Display)
R - ND (Navigationsdisplay)
18
AUTOFLUG- UND NAVIGATIONSSYSTEME
Zusätzliche Instrumente (Gruppe A) - Teil 2
A - Stellknopf für BARO (barometrischer Druck)
B - Lampe für ALT ALERT (Altitude Alert = Höhenwarnung). Die Lampe leuchtet auf, wenn die gewählte
Flughöhe erreicht worden ist.
C - Barometrischer Höhenmesser
D - Anzeige für ALT ALERT (Altitude Alert)
E - Knopf für ALT ALERT. Dieser Knopf gestattet dem Piloten die Einstellung der gewünschten
Alarmierungshöhe.
F - Simuliert ein ILS-Testsignal auf dem PFD und ND. Dient außerdem zum Überprüfen der Anzeige für
den Marker Beacon auf dem PFD.
G - FMA (Flight Mode Annunciator = Ankündigung des Flugmodus)
H - Anzeige für die gewählte V/S (Vertikalgeschwindigkeit)
I - TCAS-Anzeige
J - Elektronische Anzeige für IVSI und TCAS
K - Analoge Nadel für die aktuelle V/S
M - DH-Wahlknopf (Decision Height = Entscheidungshöhe)
N - FD/CADC-Störungslampe. Die CADC-Lampe leuchtet auf, wenn der Wahlschalter nicht in der
NORM-Position steht.
O - MAG/TRUE-Kursanzeige. Klicken Sie auf die Lampe, um zwischen MAG (magnetisch Nord) und
TRUE (wahre Nordrichtung) zu wechseln.
P - Regelwiderstände für die PFD- und ND-Helligkeit. Die WX-Option (Wetterradar) ist nicht funktionsfähig.
19
AUTOFLUG- UND NAVIGATIONSSYSTEME
PFD (Primary Flight Display)
A - Balken für ROLL FD (Rollachse des Flight Directors)
B - Balken für PITCH FD (Nickachse des FD)
C - Visierlinie zur Definition der Längsachse des Flugzeugs.
D - Flugzeugsymbol.
E - Balken für die Abweichung vom ILS G/S (Gleitpfad). Der Balken ist nur sichtbar, wenn Sie eine
ILS-Frequenz eingestellt haben.
F - DH-Anzeige (Decision Height) in Übereinstimmung mit einem gewählten Wert.
G - RA-Bandanzeige (Radio Altimeter). Die Anzeige stellt die vom Radarhöhenmesser gemessene Höhe
des Luftfahrzeugs über Grund (AGL) dar. Die Bandanzeige wechselt mit zunehmender Höhe ihre Farbe.
Falls die Reichweite des Radarhöhenmessers überschritten wird, verschwindet die Bandanzeige
vollkommen.
H - Geschwindigkeitsskala für FAST-SLOW (schnell - langsam)
I - FAST-SLOW-Symbol. Das Symbol zeigt an, wenn Sie in Bezug auf einen berechneten Wert zu
schnell oder zu langsam fliegen.
J - Aktuelle GS (Ground Speed = Geschwindigkeit über Grund) des Flugzeugs
K - Skala für die Abweichung vom LOC (Localizer)
L - Anzeige für den MIDDLE MARKER. Die Anzeige ist aktiv, solange der mittlere Marker während eines ILS Anflugs aktiv ist. Falls der INNER (innere) oder OUTER (äußere) Marker erkannt wird, wechseln die
Anzeigen entsprechend..
M - ILS- oder NAV-Modus. Während des NAV-Betriebs wird kein NAV-Text auf dem PFD angezeigt, jedoch ist
der ILS-Text bei einem ILS-Anflug im unteren Teil des PFD sichtbar.
20
AUTOFLUG- UND NAVIGATIONSSYSTEME
ND (Navigationsdisplay)
A - DME1-Anzeige in Kombination mit einer gültigen eingestellten ILS- oder NAV-Frequenz auf dem
NAV 1-Bedien-Panel.
B - Skala für die Abweichung vom LOC (Localizer)
C - Aktueller Steuerkurs des Luftfahrzeugs
D - ILS-Modus aktiv
E - DME 2-Anzeige (falls zutreffend).
F - Balken für die Kursabweichung. Dieser Balken zeigt an, wenn Sie sich auf dem Localizer oder
VOR befinden.
G - Kurszeiger zur Anzeige des gewählten ILS- oder VOR-Beacons.
H - Anzeige für die Abweichung vom Gleitpfad
I - Skala für die Abweichung vom Gleitpfad
J - Bogenabschnitt von ROSE
K - Gewählter Steuerkurs
L - TRACK-Zeiger für den Kurs über Grund
M - Zeiger für den geflogenen Kurs
N - Flugzeugposition
O - Balken für die Abweichung vom geflogenen Kurs
P - Entfernungsbögen. Die gewählte Reichweite kann auf dem EFIS-Steuer-Panel (Seiten-Panel)
eingestellt werden.
Q - Teil des Flugplans
R - Wegpunktsymbol, das sich entlang des Flugplans befindet.
S - TRUE-Anzeige. Die Anzeige ist nur sichtbar, wenn der MAG/TRUE-Schalter mit Lampe gedrückt wird
und TRUE (wahre Nordrichtung) aktiviert ist.
T - Wegpunktname
U - ETA (Estimated Time of Arrival = geschätzte Ankunftszeit) in Zulu-Zeit (GMT) gemäß FMS CDU.
V - Aktueller Abschnitt des Flugplans
W -Aktuelles Abfliegen der Wegpunkte gemäß FMS CDU
21
AUTOFLUG- UND NAVIGATIONSSYSTEME
Flight Mode Annunciator (FMA)
Flight Mode Annunciators (FMA = Ankündigung zum Flugmodus) werden für den Kapitän und Ersten Offizier
bereitgestellt. Die FMAs stellen Ankündigungen für den gewählten Betriebsmodus des Flight Guidance
Systems (Flugführungssystem) sowie AP- und THROTTLE-Warnlampen und die FD- und AP-Wahl dar.
Eine Taste ANNUN / DIGITAL LTS TEST befindet sich auf dem Overhead-Panel. Sie dient zum Testen der
Hinweisankündigung, Warnlampen und digitalen alphanumerischen Anzeigelampen (siehe obiger Screenshot).
A - THROTTLE-Warnlampe (Schubhebel). Diese Lampe leuchtet, wenn der Schalter für AUTO THROT auf
dem FGCP in die OFF-Position gelegt ist.
B - AP-Warnlampe (Autopilot). Diese Lampe leuchtet, wenn der AP-Schalter auf dem FGCP in die OFF Position gelegt ist.
C - RESET-Taste. Diese Taste dient zur Rückstellung der THROTTLE- und/oder AP-Lampe.
D - FD (Flight Director). Wahl eines der beiden FD-Schalter auf dem FGCP.
E - AP1/AP2-Lampe. Die Lampe leuchtet bei Wahl des AP1 oder AP2
F - Ankündigungen für den AUTOTROTTLE-Modus
G - Ankündigungen für den ARM-Modus
H - Ankündigungen für den ROLL-Modus
I - Ankündigungen für den PITCH-Modus
22
AUTOFLUG- UND NAVIGATIONSSYSTEME
Seiten-Panel
A - Panel zur Wahl des EFIS-Modus
B - Wahlschalter für den ND-Modus. Die möglichen
ND-Optionen sind ROSE, ARC, MAP und PLAN.
C - Aktivierung der ADF-Nadel auf dem ND
D - Wahl der ND MAP- und PLAN-Reichweite
E - Aktivierung zusätzlicher ND-Informationen wie
N-AID, ARPT, DATA und WPT. Wenn Sie hier
drücken, leuchten die weißen Glühbirnen am
unteren Rand der Drucktaste auf.
F - Beleuchtung des Instrumentenbretts
G - Abblenden des Flight Mode Annunciators
H - Schalter für Cockpitflutlicht
I - NWS (Nose Wheel Steering = Bugradlenkung).
Klicken Sie links oder rechts von der
Lenkmanschette, um die Bugradlenkung des
Flugzeugs zu aktivieren.
J - PARK BRAKE. Klicken Sie auf den Knopf, um die
Parkbremse zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
K - MIC-Tasten. Drücken Sie eine der Mikrofontasten
zum Beginn der Kommunikation. Die gedrückte
Taste leuchtet auf.
L - Lautstärkeregelung für VHF COMM 1-2-3
M - Lautstärkeregelung für VHF NAV 1-2 und MKR
N - Schalter für VOICE/IDENT. Dieser Schalter dient zur Aktivierung bzw.
Deaktivierung des gefilterten Empfangs
O - RADIO/INT-Schalter
P - Lautstärkeregelung für PA (Lautsprecheranlage) und ADF 1-2
23
AUTOFLUG- UND NAVIGATIONSSYSTEME
Zusätzliche Instrumente (Gruppe B)
A - Käfigflagge. Die Flagge erscheint nur, wenn das Flugzeug mit Batteriestrom betrieben wird.
B - Standby Horizon (Bereitschaftsanzeige für den künstlichen Horizont)
C - Ziehen Sie hier, um den Standby Horizon zu ändern.
D - Standby Altimeter (Ersatzhöhenmesser)
E - Stellknopf für den barometrischen Druck
F - IAS-Bereitschaftsanzeige
G - Triebwerkanzeige-Panel
H - Systemanzeige-Panel
I - Griff für ENG 1 FIRE (Brand in Triebwerk 1)
J - Drucktaste für LOOP A TEST (Test Schleife A)
K - Lampe für AGENT 1/2 LOW (niedriger Druck in Feuerlöschflasche)
L - Drucktaste für LOOP B TEST (Test Schleife B)
M - Griff für ENG 2 FIRE (Brand in Triebwerk 2)
N - Drucktaste für FIRE BELL OFF (Feueralarmglocke aus)
O - Lampe für WHEEL NOT TURNING. Die Lampe zeigt an, dass das Antiblockiersystem defekt ist.
P - Drehen Sie an diesem Knopf, um eine angenommene Temperatur für TO FLEX einzugeben.
Q - Triebwerk-TRP (Thrust Rating Panel) zur Wahl der Schubeinstellungen wie TO, TO FLEX, GA, MCT, CL und CR.
R - TRP-Testtaste.
S - READY- und ART-Lampe. Diese Lampe ist mit dem ART-Schalter (Automatic Reserve Thrust =
automatische Schubumkehr) verbunden.
T - FQI (Fuel Quantity Indicator). Diese Anzeige zeigt den in jedem Tank enthaltenen Kraftstoff an,
einschließlich Gesamtkraftstoff und Bruttogewicht des Luftfahrzeugs.
U – Hier können Sie jeden Kanal des FQC (Fuel Quantity Computer = Kraftstoffmengencomputer) wählen
und testen.
V – Dient zur Eingabe des ZFW (Zero Fuel Weight = Gewicht ohne Kraftstoff) durch den Piloten.
24
FLUGZEUGSYSTEME
Triebwerkinstrumente und zusätzliche Instrumente
Die Flugzeuge der MD80-Serie sind mit
zwei Axialturbofans mit niedrigem BypassVerhältnis des Herstellers Pratt and Whitney
ausgerüstet. Jedes Triebwerk der JT8D200-Serie hat einen normalen statischen
Startschub von rund 20.000 Pfund und einen
maximalen Startschub von 20.850 Pfund.
Zur Überwachung der Triebwerke wird ein
kombiniertes Instrument aus EPR (Engine
Pressure Ratio = Triebwerkdruckverhältnis),
N1, N2 und EGT (Exhaust Gas Temperature
= Abgastemperatur) verwendet.
Sekundäre Parameter wie FF (Fuel Flow =
Kraftstofffluss), FU (Fuel Used = verbrauchter
Kraftstoff), Öldruck, Öltemperatur und
Kraftstofftemperatur sind ebenfalls
angegeben.
A - EPR-Anzeige
B - Analoge Anzeige des aktuellen EPR
C - Digitale Anzeige des aktuellen EPR
D - Manuell gewählter EPR-Zeiger
E - Manuell gewählter EPR-Wert
F - Knopf zum Einstellen des manuellen EPR-Werts
G - N1-Anzeige mit digitalem N1-Wert
H - Analoge Anzeige des aktuellen N1
I - EGT-Anzeige mit digitalem EGT-Wert
J - Analoge Anzeige der aktuellen EGT
K - N2-Anzeige mit digitalem N2-Wert
L - Analoge Anzeige des aktuellen N2
M - FF/FU-Anzeige
N - Digitaler Anzeigewert des EPR LIMIT (EPR-Grenze) für den gewählten Betriebsmodus.
O - Lampe für REVERSE UNLOCK (Entriegelung der Schubumkehr). Diese Lampe zeigt an, dass sich die Düsen
der Triebwerkschubumkehr im Transit befinden.
P - Lampe für REVERSE THRUST. Diese Lampe zeigt an, dass die Düsen der Triebwerkschubumkehr in der korrekten
Position stehen und die Schubumkehr eingeschaltet werden kann.
Q - Digitalanzeige der Ram Air Temperature (Staulufttemperatur)
R - Krafststofftemperatur. Die Temperatur wird am Auslass des Kraftstoff-Luft-Wärmetauschers gemessen.
S - Gruppe von Anzeigen für Triebwerkölparameter. Diese umfassen Öldruck, -temperatur und -menge.
T - Gruppe von Anzeigen mit Hydraulikparametern. Diese umfassen Hydraulikdruck und -menge in Prozent.
U - SLAT-Anzeigelampen (Vorflügel)
V - FLAP-Anzeige (Landeklappen)
W - Analoger FLAP-Zeiger
25
FLUGZEUGSYSTEME
Hydraulikleistung
Die Luftfahrzeuge der MD80-Serie haben zwei
unabhängige Hydrauliksysteme. Die Systeme sind mit
einer feuerbeständigen Hydraulikflüssigkeit mit dem
Namen Monsanto Skydrol 500B4 oder LD-4 gefüllt.
Jedes System verfügt über einen Tank und wird
von einer einzigen EDP (Engine Driven Pump = vom
Triebwerk angetriebene Pumpe) mit Druck versorgt.
Die Hauptfahrwerkbremsen des Flugzeugs können
durch Druck auf die Bremspedalen betätigt werden.
Bei Betätigung der Pedalen wird der Hydraulikdruck
von beiden Hydraulikbremssystemen zu den
Bremsen geleitet. Weiterhin ist das Bremssystem mit einem automatisch gesteuerten und überwachten
Antiblockiersystem (Anti-Skid) ausgestattet. Eine Bremstemperaturanzeige und bernsteinfarbene
Übertemperaturlampe bieten dem Piloten eine optische Anzeige der Bremstemperatur.
A - TRANS-Hydraulikpumpe. Dieser Schalter stellt die mechanische Verbindung (ON) oder Trennung
(OFF) des linken und rechten Hydrauliksystems her.
B - AUX-Hydraulikpumpe. Dieser Schalter dient zum Ein- und Ausschalten der rechten elektrischen
Hydraulikpumpe. Wenn er in der OVRD-Position (Override) steht, wird ein eingebautes
Übertemperatursystem umgangen.
C - Schalter für HYD PUMPS (Hydraulikpumpen). Diese Schalter gestatten dem Piloten die Wahl der
EDP (Engine Driven Pump) zwischen den Stellungen OFF-LOW-HI. In der LOW-Position beträgt der
Pumpenausgangsdruck 1.500 PSI, während er in der HI-Position auf 3.000 PSI steigt.
D - BRAKE-Temperaturanzeige. Zeigt die Bremstemperaturen für einzelne Räder oder ganze Radgruppen an.
Die Anzeige hängt von der Stellung des folgenden Schalters (E) ab.
E - Dieser Schalter gestattet Ihnen die Wahl einzelner Räder oder aller Räder (ALL) zur Anzeige der Temperatur.
F - Testschalter für BRAKE OVERHEAT. Dieser Schalter dient zur Simulation einer Bremsübertemperatur.
Bei seiner Betätigung leuchtet die bernsteinfarbene Lampe auf, und der Zeiger der
Bremstemperaturanzeige bewegt sich auf die Position bei +400 °C.
G - Diese Lampe leuchtet auf, wenn eine der Bremsen die Temperatur von 400 °C übersteigt. Sie wird
außerdem während des Tests der Bremsübertemperatur aktiviert.
26
FLUGZEUGSYSTEME
Fahrwerk
Die MD80-Serie ist mit einem
Fahrwerk aus drei Fahrwerkbeinen
ausgerüstet, das mechanisch
betätigt und hydraulisch ein- und
ausgefahren wird. Das Fahrwerk
wird normalerweise mit dem
Fahrwerkhebel betätigt. Es kann
mithilfe des Drucks aus dem
rechten Hydrauliksystem oder des
aus dem linken Hydrauliksystem
übertragenen Drucks ein- und
ausgefahren werden. Im
eingefahrenen Zustand ist das
Fahrwerk von den Fahrwerktüren
vollkommen verdeckt.
Ein elektrisch überwachtes
Anzeige- und Warnsystem
bietet dem Piloten und Kopiloten
optische, akustische und sprachliche Meldungen über den Zustand des Fahrwerksystems. Spritzschutz an
den Hauptfahrwerkbeinen und am Bugfahrwerk dient zur Minimierung des Eindringens von Wasser und
Schmutz in die Fahrwerkschächte bei Start und Landung.
Eine Heckkufe, die unter dem hinteren Rumpfbereich montiert ist, verhindert die strukturelle Beschädigung
des Flugzeugs beim möglichen Kontakt mit dem Boden (z. B. bei überhöhtem Anstellwinkel während des
Abhebens beim Start der Maschine).
A - GEAR DOOR OPEN. Diese bernsteinfarbene Lampe leuchtet auf, wenn eine Hauptfahrwerktür (DOOR)
nicht vollständig eingefahren bzw. verriegelt (UP/LOCKED) ist. Bei anliegendem Hydraulikdruck sollte
die Lampe erloschen sein; anderenfalls leuchtet sie.
B - Eine grüne LEFT/NOSE/RIGHT-Lampe (links/Bug/rechts) zeigt an, dass das entsprechende Fahrwerkbein
ausgefahren (DOWN) und verriegelt (LOCKED) ist. Eine rote Lampe bedeutet, dass das entsprechende
Fahrwerkbein nicht UP/LOCKED ist oder die Positionen von Fahrwerkhebel und Fahrwerk nicht
übereinstimmen
C - Hebel für Bug- und Hauptfahrwerk mit den Positionen UP und DOWN
27
FLUGZEUGSYSTEME
Lampen- und VHF NAV-Panels
A - MASTER WARNING (Hauptwarnlampe). Die beiden roten Lampen auf dem Panel des oberen
Instrumentenbretts leuchten im Fall einer Warnung auf, ebenso wie die zugehörige Lampe auf dem
EOAP (Abschnitt WAAP). B - MASTER CAUTION (Hauptvorsichtslampe). Die beiden bernsteinfarbenen Lampen auf dem Panel des
oberen Instrumentenbretts leuchten im Vorsichtsfall auf, ebenso wie die zugehörige Lampe auf dem
EOAP (Abschnitt CA).
C - Die beiden roten STALL-Hinweise auf dem Panel des oberen Instrumentenbretts leuchten beim
überzogenen Flugzustand des Luftfahrzeugs auf.
D - Bernsteinfarbene Lampe für STICK PUSHER. Falls diese Lampe aufleuchtet, drücken Sie auf sie, um die
Funktion zu sperren.
E - WING LDG LTS (Wing Landing Lights = Landescheinwerfer in der Tragfläche). Diese Schalter gestatten
dem Piloten, die Scheinwerfereinheit auszufahren und einzuschalten.
F - NOSE LTS (Bugradscheinwerfer). Diese Schalter gestatten dem Piloten, die Rollscheinwerfer (TAXI) und
Startscheinwerfer (TO) ein- und auszuschalten, die vorne am Bugfahrwerk montiert sind.
G - WING/NACL-Lampen. Dieser Schalter gilt für die Tragflächenlampen und Lampen in den
Triebwerkgondeln (Nacelle).
H - GRD-Lampen. Dieser Schalter dient zur Steuerung der Flutlichtbeleuchtung am Boden (Ground).
I - Lampen für ANTI COLLISION. Dieser Schalter dient zum Ein- und Ausschalten der roten Lampe oben
auf dem Rumpf und der blinkenden roten Lampe unter dem Rumpf.
J - POS/STROBE-Lampen. Hierbei handelt es sich um einen kombinierten Schalter zur Betätigung der
Navigationslampen (Positionslampen) und weißen Strobe-Lampen an den beiden Tragflächenspitzen.
K - Anzeige für BRAKE PRESS. Die Anzeige stellt den an den linken und rechten Hauptfahrwerkrädern
anliegenden Bremsdruck dar. Der Druck ist in Ordnung, wenn die Nadeln innerhalb des grünen Bogens
stehen. Stehen die Nadeln im roten Bogenbereich, ist der Bremsdruck zu gering.
L - Steuerkonsole für VHF NAV 1. Die Konsole ermöglicht dem Piloten die Auswahl einer Frequenz für
LOC (ILS-Localizer) oder NAV (Navigation). Weitere Informationen dazu finden Sie auf Seite 55.
M - Hier können Sie einen Kurs zur Verwendung mit der gewählten NAV-Frequenz eingeben. Für eine ILS Frequenz lesen Sie bitte in der Landekarte nach, um den richtigen Landebahnkurs zu finden. Für einen
VOR-Beacon drehen Sie am Knopf, bis die Nadel für die Kursabweichung (Course Deviation Needle)
mittig steht.
N - Steuerkonsole für VHF NAV 2. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem obigen Punkt L.
O - Der zum obigen Punkt N gehörende Kurs. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem obigen Punkt M.
28
FMS CDU
Ihre Gewöhnung an die CDU
Diese Seiten behandeln einige Details über die CDU (FMS), die wir während eines normalen Flugs benötigen.
Dabei handelt es sich um eine Einführung, und wir werden weitere Einzelheiten während des Unterrichtsflugs
besprechen.
1
Alphanumerisches Tastenfeld
2
Line Select Keys (LSK, Zeilenwahltasten)
3Menüwahltasten
4
CDU-Bildschirm
Die CDU in diesem F-Lite-Flugzeug verwendet den
internen Flugplaner im Flight Simulator, sodass kein
langwieriges Verfahren zur Eingabe eines Flugplans in
den FMC erforderlich ist. Nachdem Sie einen Flugplan im
standardmäßigen Flugplaner eingegeben haben, steht
er unmittelbar im FMC zur Verfügung. Der Autopilot des
Flugzeugs kann auf die Verfolgung der Route eingestellt
werden und der Pilot kann Wegpunkte entlang der Route
und sonstige wichtige Informationen für den Flug auf den
CDU-Seiten abrufen.
Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Methoden zur Wahl verschiedener Seiten in der CDU. Eine
Methode verwendet die Zeilenwahltasten links und rechts des Anzeigebildschirms im Hauptmenü.
Zum Zweck der Erörterung der CDU werden wir die folgenden Vereinbarungen bei der Erklärung der
Zeilenwahltasten verwenden. Jede Taste wird zur Angabe der linken bzw. rechten Seite des CDU-Displays
mit L bzw. R bezeichnet. Die Vorsilbennummer gibt die Position der Taste innerhalb der Spalte an. Beispiel:
1L bezeichnet die erste Taste in der äußersten linken Spalte, während 2R die zweite Taste von oben auf der
rechten Seite des Displays angibt.
Alternativ können Seiten auch über das Hauptmenü
gewählt werden, indem Sie die „Menu“-Taste
ganz rechts in der zweiten Tastenreihe unter dem
Anzeigebildschirm drücken.
Beispiel: Zur Darstellung der „Status“-Seite können
Sie die Zeilenwahltaste 2L drücken, woraufhin der
folgende Bildschirm dargestellt wird.
29
Zur Rückkehr zum Hauptmenü drücken Sie die „Menu“-Taste in der zweiten Reihe unter dem Bildschirm.
Die beiden Tastenreihen unterhalb des Anzeigebildschirms können außerdem zur Wahl unterschiedlicher
Seiten verwendet werden. Nehmen wir an, dass Sie die Seite zum Einstellen der Funkgeräte darstellen
wollen. Drücken Sie dazu einfach auf die „RAD/NAV“-Taste, woraufhin die folgende Seite dargestellt wird.
Bitte vergewissern Sie sich bei der Eingabe von
Daten mit Dezimalstellen in den FMC (genau wie bei
den Funkfrequenzen), dass Sie den Dezimalpunkt
und beide Stellen nach dem Punkt eingeben. Zur
Änderung der Com 1-Frequenz, beispielsweise auf
121.80, geben Sie die Ziffern auf dem numerischen
Tastenfeld ein und stellen Sie sicher, dass Sie die
acht und die darauf folgende null eingeben.
Zur Eingabe des Werts in das Com 1-Gerät drücken Sie dann die Zeilenwahltaste 2L.
Zur Verwendung der Funktion „Direct To“ wählen
Sie die Taste „DirTo“ in der ersten Reihe unter dem
Anzeigebildschirm.
Beispiel: Zum direkten Flug nach „SITET“
überspringen Sie die Wegpunkte „SFD“,
„BENBO“ und „DRAKE“. Drücken Sie zuerst die
Zeilenwahltaste 5L: Damit wird der Wegpunkt
„SITET“ in den links oben gelegenen Puffer geladen.
Drücken Sie danach die Zeilenwahltaste 1L zur Bestätigung des Befehls. Jetzt fliegt das Flugzeug Ihrem
Flugplan entsprechend direkt nach „SITET“ und überspringt dabei die anderen Wegpunkte, falls der Autopilot
auf die Verfolgung des FMC geschaltet ist.
Eine weitere Eigenschaft des FMC ist ihre Fähigkeit zur Berechnung und Darstellung der V-Geschwindigkeiten
und Anfluggeschwindigkeiten für das Flugzeug auf der Grundlage seines aktuellen Gewichts. Drücken Sie zur
Anzeige dieser Seite die Taste „TOFF/APR“.
Wenn Sie die Zeilenwahltaste 1L drücken, werden
Ihre V-Geschwindigkeiten auf der Grundlage Ihres
aktuellen Gewichts und der vorherrschenden
Luftdichte berechnet.
Durch Drücken der Zeilenwahltaste 6R gelangen
Sie zur Seite der Anfluggeschwindigkeiten, auf der
Sie diese Geschwindigkeiten ebenfalls berechnen
können.
30
Bei der Betrachtung der „F_PLAN“-Seiten werden Sie den nach rechts weisenden Pfeil bemerken. Wenn Sie
die „Page Right“-Taste (Seite weiter) oberhalb des numerischen Tastenfelds drücken, können Sie auf die zweite
Seite mit Daten für die Wegpunkte des Flugplans gelangen. Auf der ersten Seite für den „F_PLAN“ können Sie
die Zeilenwahltaste links des Wegpunkts zur Anzeige zusätzlicher Daten zu diesem Wegpunkt drücken.
Wenn Sie beispielsweise die Daten zum Wegpunkt „BENBO“ anzeigen wollen, drücken Sie die
Zeilenwahltaste 3L.
Daraufhin werden die Daten für „BENBO“ angezeigt.
Zur Rückkehr zur vorhergehenden Seite des
Flugplans drücken Sie die Zeilenwahltaste 6R.
Auf der „PROG“-Seite geben Sie einen anderen
Datensatz zur Verwendung durch den FMC ein.
Hier können Sie Ihre Referenzgeschwindigkeiten und
-höhen zusammen mit der MDA (Minimum Decision
Altitude, Mindestentscheidungshöhe) eingeben, auf
deren Grundlage der Marker auf Ihrem Radarhöhenmesser eingestellt wird. Wenn Sie die Zeilenwahltaste 6R
drücken, gelangen Sie auf die Seite der „Fuel Prediction“ (Vorhersage des Kraftstoffverbrauchs).
Diese Seite zeigt Ihnen den geschätzten Kraftstoff
an Bord am nächsten Wegpunkt und am Zielort. Sie
können die Anzeigewerte für das GW (Gross Weight,
Bruttogewicht) zwischen Pfund und Kilogramm
umschalten: Drücken Sie zu diesem Zweck die „P“Taste für Pfund oder die „K“-Taste für Kilogramm.
Sie können die Einheit für den FOB (Fuel On Board,
Kraftstoff an Bord) zwischen Pfund, Kilogramm,
Litern und Gallonen umschalten, indem Sie auf „P“,
„K“, „L“ bzw. „G“ drücken.
Es gibt andere Seiten wie „INIT“ mit Informationen über die Fluggesellschaft, Flugnummer usw. Unter „DATA“
werden Sie Angaben zu Windgeschwindigkeiten und Vektoren, aktuellen Temperaturen usw. finden.
31
SIMULATIONSSYMBOLE IM COCKPIT
1 – Klicken Sie auf die Pfeile, um die Simulationssymbole
anzuzeigen bzw. zu verdecken
2A – Overhead-Panel 2B – Schubhebel-Konsole
3A – Funk-Panel
3B – FMS CDU
4A – Seiten-Panel des Captains
4B – Aktivierung des Pushback-Schleppers
5A – Aktivierung der vorderen Passagiertreppe (grüne Umrandung
heißt aktiv)
5B – Aktivierung der hinteren Passagiertreppe
6A – GPS-Panel
6B – Kniebrett
7A – ATC/Funk-Menü
7B – Karte
8A – Virtuelles Cockpit umschalten
8B – Tragflächenansicht umschalten
9A – Steuerung der Transparenz des 2D-Cockpits
9B – Transparenz des 2D-Cockpits
10A – Panel des Captains
10B – Panel des Kopiloten
11 – Schalter für die Breitbildanzeige des Instrumentenbretts
TASTENBEFEHLE
Befehle für die Passagiertüren
Die Hauptpassagiertür kann durch Drücken auf Umschalten + E geöffnet werden.
Die Treppe der Hauptpassagiertür kann durch Betätigung des Simulationssymbols zum Aktivieren der
vorderen Passagiertreppe herabgelassen werden.
Die Treppe der hinteren Passagiertür kann durch Betätigung des Simulationssymbols zum Aktivieren der
hinteren Treppe herabgelassen werden.
Befehle für die Frachttür
Die vordere Frachttür kann durch Drücken auf Umschalten + E + 2 geöffnet werden.
Die mittlere Frachttür kann durch Drücken auf Umschalten + E + 3 geöffnet werden.
Die hintere Frachttür kann durch Drücken auf Umschalten + E + 4 geöffnet werden.
Befehl für den Pushback-Schlepper
Der simulierte Pushback-Schlepper wird mit dem Standardbefehl für den Pushback (Umschalten + P)
betätigt. Der Pushback-Schlepper kann durch Betätigung des Simulationssymbols zur Aktivierung des
Pushback-Schleppers aktiviert bzw. deaktiviert werden.
32
UNTERRICHTSFLUG – FLIEGEN MIT DER MD-81/82 JETLINER
Hallo und willkommen zu Ihrem Unterrichtsflug in der MD-81/82. Wir werden zu unserem heutigen Flug vom
Flughafen Barcelona im Süden Spaniens starten. Das Ziel unseres Flugs liegt in Richtung Nordosten: Es ist
die Stadt Frankfurt – eine Strecke von rund 622 nautischen Meilen entfernt. Wir fliegen mit einer Maschine
der Fluggesellschaft Iberia Líneas Aéreas de España oder kurz Iberia! Diese Strecke hat die ideale Länge zum
Kennenlernen der verschiedenen Systeme an Bord der McDonnell Douglas MD-81. Im Folgenden sehen Sie die Details unseres Flugs:
Flugplan
Unsere heutige Route wird uns zuerst nach Nordosten über Südfrankreich und den nördlichen Teil der Schweiz
führen. Danach werden wir die schweizerische Grenze nach Süddeutschland überfliegen, bevor wir praktisch direkt
in nördlicher Richtung nach Frankfurt weiterfliegen.
LEBL – PPG – BOLSA – NAKIS – MTL – KURIR – BALSI – GIRKU – MILPA – VEROX – NEMOS – BENOT – LUTIX
– OLBEN – MOPAN – HERBI – PABLA – BADLI – ANEKI – EDDF
33
Geschätzte Flugdauer: 1 Stunde und 25 Minuten (abhängig von der Wetterlage und den Freigaben der
Flugsicherung)
Geschätzter Kraftstoffverbrauch: 966 Gallonen / 6.476 Pfund
Flugstrecke: 622 nautische Meilen
Abflugzeit: 13:30 (Ortszeit)
Wetter: klar
Nachdem wir unseren Flug solchermaßen vorbereitet haben, können wir uns jetzt ins Cockpit begeben,
um die Preflight-Checks durchzuführen. Zum Laden des MD-81/82-Unterrichtsflugs führen Sie bitte die
folgenden Schritte aus:
1. Starten Sie den Flight Simulator X
2. Wählen Sie das Menü Trainingsflug.
3. Wählen Sie die Option Laden aus der Reihe von Schaltflächen direkt über dem Fenster für
die Luftfahrzeugvorschau.
4. Wählen Sie den MD81/82 Tutorial Flight aus der Liste der gespeicherten Flüge.
5. Klicken Sie auf Jetzt fliegen!
Nachdem der Flug geladen worden ist, erscheint ein Bildschirm mit einer Aufforderung zur Wahl eines
Ansichtsformats:
Wenn Sie einen Standardmonitor verwenden, klicken Sie auf das links liegende Monitorbild. Verwenden Sie
einen Breitbildmonitor, klicken Sie auf das rechte Monitorbild.
Sie sollten jetzt im Cockpit einer MD-81 von Iberia sitzen, die am Gate A-1 des Flughafens Barcelona El-Prat
steht. Das Cockpit befindet sich zur Zeit im „cold and dark“ Zustand. Dieser Begriff wird verwendet, um
ein Cockpit zu beschreiben, in dem alle Systeme ausgeschaltet sind, genau wie Sie es vor dem ersten Flug
des Tages vorfinden würden. Leider bedeutet das, dass Sie etwas mehr Zeit zur Einrichtung des Cockpits
aufwenden müssen. Der Vorteil dagegen ist, dass Sie mit Unterstützung dieses Unterrichts in der Lage sein
werden, eine Menge über die Eigenschaften und Funktionen an Bord dieses gewaltigen Flugzeugs zu lernen.
Als erstes müssen wir die Maschine auf das Einsteigen der Passagiere vorbereiten. Wechseln Sie die Ansicht
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auf die externe Ansicht des Beobachterflugzeugs und drücken Sie die Tastenkombination Strg + J, um das
Andocken der Fluggastbrücke an das Flugzeug zu veranlassen. Nachdem die Fluggastbrücke erfolgreich am
Flugzeug angedockt hat, drücken Sie auf Umschalten + E, gefolgt von der Zahl 2, zum Öffnen der Frachttür.
Die Kabinencrew und Flughafenmitarbeiter können jetzt mit ihren Vorbereitungen für das Boarding der
Passagiere beginnen, während Sie sich weiterhin auf die Einrichtung des Luftfahrzeugs für den vor Ihnen
liegenden Flug konzentrieren.
Kehren Sie in die Cockpitansicht zurück und öffnen Sie das Overhead-Panel. Klicken Sie zu diesem Zweck
auf das O-Symbol:
Das Overhead-Panel eines neuen Luftfahrzeugs ist immer ein überwältigender Anblick.
Die meisten virtuellen Piloten werden sich sehr gut mit der Anordnung des OverheadPanels von häufiger eingesetzten Flugzeugen von Boeing und Airbus auskennen. Leider
unterscheidet sich das Layout des Overhead-Panels bei diesem Flugzeug erheblich von den
Versionen von Boeing und Airbus. Es steuert allerdings zum großen Teil dieselben Systeme.
Zum Beispiel werden die APU (Hilfsturbine), Kraftstoffsysteme und Druckkabine alle über
das Overhead-Panel gesteuert.
Zum Beginn unserer Vorbereitungen vor dem Flug müssen wir jetzt die Stromversorgung
zum Cockpit einschalten. Schalten Sie zu diesem Zweck den Batterieschalter ein und
lassen Sie die APU an.
Zuerst müssen wir den mittleren Abschnitt des Overhead-Panels vergrößern. Bitte klicken
Sie dazu in dem Bereich, der in der folgenden Abbildung durch den roten Kasten markiert ist:
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Suchen Sie den Batterieschalter. Er liegt rechts vom Knopf für die Notstromversorgung. Klicken Sie auf den
Batterieschalter, um ihn in die ON-Position zu legen.
Jetzt können Sie die Stromversorgung zur Küche einschalten. Klicken Sie auf den Schalter für die
Küchenstromversorgung, um ihn in die ON-Position zu legen.
Da uns keine Außenbord-Stromversorgung zur Verfügung steht, müssen wir
die Hilfsturbine (APU) anlassen. Die APU ist eine kleine Gasturbine, die sich im
Heckkonus des Flugzeugs befindet. Die APU wird das Luftfahrzeug vor dem
Anlassen der Triebwerke mit dem nötigen Strom versorgen.
Bevor wir die APU anlassen können, müssen wir die
Kraftstoffpumpen des Flugzeugs einschalten. Legen
Sie die sechs Schalter für die Kraftstoffpumpen in die
ON-Position:
Lassen Sie jetzt die APU an, indem Sie den APU-Hauptschalter
(Master) in die START-Position legen. Der Schalter sollte
automatisch in die RUN-Position zurückspringen.
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Die APU beginnt mit der langsamen Erhöhung ihrer Drehzahl. Sie können ihre Drehzahlerhöhung auf der
Anzeige APU RPM beobachten. Wenn sich die RPM-Anzeigenadel innerhalb des grünen Bands befindet, ist die
APU bereit, das Flugzeug mit Strom zu versorgen.
Links von der Anzeige APU RPM sollten Sie
eine Warnlampe mit der Bezeichnung APU PWR
AVAIL (APU-Strom verfügbar) erkennen können.
Diese Lampe zeigt lediglich an, dass wir
das Flugzeug jetzt mit APU-Strom versorgen
können.
Zum Stromversorgung des Flugzeugs über die APU legen Sie die Schalter APU L BUS und APU R BUS in die
ON-Position. Die beiden blauen Lampen (eine für jede Seite) leuchten auf, und die mittlere Anzeige AC LOAD
sollte einen Wert von ca. 1.0 anzeigen.
Zum Abschluss des Anlassverfahrens
für die APU legen Sie den Schalter APU
AIR in die ON-Position.
Jetzt können wir das restliche Overhead-Panel für unseren heutigen Flug einstellen.
Legen Sie die beiden Schalter FUEL HEAT in die AUTO-Position.
Drehen Sie den Knopf METER SEL & HEAT in die
CAPT-Position. Die Anzeige HEATER CUR sollte
sich erhöhen, um den zum Staurohr des Captains
fließenden Strom anzuzeigen.
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Drehen Sie die beiden Knöpfe IRS MODE SELECT in die NAV-Position.
Legen Sie den Schalter RECIRC FAN in die AUTO-Position.
Legen Sie den Schalter YAW DAMP in die ON-Position.
Jetzt haben wir die Konfiguration des Overhead-Panels für den Augenblick abgeschlossen. Schließen Sie die
Ansicht des Overhead-Panels und kehren Sie zum Haupt-Cockpit-Panel zurück, indem Sie auf das am oberen
Rand der Overhead-Panels gelegene rote X-Symbol klicken.
Wir gehen jetzt zum FMS, das auch als FMC bekannt ist. Im echten Luftfahrzeug ist dieser
Ausrüstungsgegenstand recht komplex, und seine Programmierung kann eine besondere Herausforderung
darstellen. Da die vorliegende Software jedoch Teil der F-Lite-Reihe ist, sind die Funktionen des in der MD81/82 enthaltenen FMS eingeschränkt. Das bedeutet, dass unsere Arbeitsbelastung erheblich verringert ist.
Klicken Sie zum Öffnen des FMS auf das FMS-Symbol:
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Das FMS wird dargestellt, und Sie werden das Hauptmenü des FMS sehen können. In diesem Menü können
Sie die unterschiedlichen „Seiten“ wählen, aus denen sich das FMS zusammensetzt. Sie können jederzeit zu
diesem Punkt zurückkehren: Klicken Sie dazu lediglich auf die MENU-Taste.
Links und rechts vom FMS-Bildschirm befinden sich jeweils eine Reihe von Tasten. Diese Tasten werden als
Line Select Keys (LSK, Zeilenwahltasten) bezeichnet. Die oberste LSK auf der linken Seite wird als LSK 1L
(Line Select Key, 1 links) bezeichnet, während die unterste LSK auf der rechten Seite des FMS als LSK 6L
bezeichnet wird. Jede Taste entspricht der neben ihr angegebenen Option. Wenn Sie beispielsweise auf LSK
2L klicken, gelangen Sie zur STATUS-Seite. Klicken Sie auf LSK 3R, um zur FLT PLAN-Seite zu gehen.
1. Klicken Sie auf die LSK 3L, um die Seite INIT zu öffnen.
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2. Die INIT-Seite enthält mehrere Zeilen mit Informationen, die automatisch aus Ihrem Flugplan gesammelt
wurden. Diese Informationen umfassen:
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•
•
•
•
Carrier – Die Fluggesellschaft, von der unsere Maschine betrieben wird
Flight Number – Die Flugnummer
From/To – Der Abflugflughafen (Departure) und Zielflughafen (Destination)
Cruise Altitude – Die dem Flugplaner mitgeteilte beabsichtigte Flughöhe unseres Reiseflugs
Lat und Long – Unsere aktuelle geographische Breite (Latitude) und Länge (Longitude)
In der rechten unteren Ecke befindet sich neben der LSK 6R eine Option mit der Bezeichnung ALIGN IRS (IRS
abgleichen). Wenn Sie auf die LSK 6R klicken, wird das Trägheitsreferenzsystem (Inertial Reference System)
abgeglichen. Klicken Sie auf die LSK 6R und kehren Sie dann zum FMS-Hauptmenü zurück, indem Sie auf
MENU drücken.
3. Als nächstes prüfen wir, dass der Flugplan korrekt in das FMS importiert worden ist. Klicken Sie auf die Taste F_PLN, um den Bildschirm des Flugplans aufzurufen.
Daraufhin erscheint eine Liste mit Wegpunkten. Da unser Flugplan eine größere Anzahl von Wegpunkten
enthält, können diese auf dem Bildschirm nicht alle gleichzeitig dargestellt werden. Zum Bildlauf durch
die Liste verwenden Sie bitte die Pfeiltasten rauf und runter. Der erste Wegpunkt in der Liste sollte unser
Abflugpunkt Barcelona El-Prat (LEBL) sein, während der letzte Wegpunkt unser Ziel, den Flughafen Frankfurt
(EDDF), angeben sollte.
4. Nachdem wir die Richtigkeit unseres Flugplans überprüft haben, können wir zur PROG-Seite gehen.
Auf der PROGRAM-Seite geben wir verschiedene Details zu unserem Flug ein:
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•
•
•
•
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CRZ ALT = Unsere Reiseflughöhe (Cruise Altitude) sollte bereits eingetragen sein: FL340
(34.000 Fuß).
CRZ SPEED = Die von uns im Reiseflug zu verwendende Geschwindigkeit (Cruise Speed).
Geben Sie 280 (Knoten) auf dem Tastenfeld ein und wählen Sie zur Dateneingabe die LSK 2L
TRANS ALT = Geben Sie 18000 (Fuß) auf dem Tastenfeld ein und wählen Sie zur Dateneingabe
die LSK 3L
CLB SPD = Hier geben wir die Geschwindigkeit ein, die wir in der Steigphase des Flugs
beibehalten wollen (Climb Speed). Geben Sie 200 (Knoten) auf dem Tastenfeld ein und wählen
Sie zur Dateneingabe die LSK 4L
COST INDX = Der Kostenindex ist ein Wert, der von den Airlines verwendet wird um zu
bestimmen, welche Geschwindigkeiten während des Flugs zu verwenden sind. Er basiert auf
•
•
•
•
Faktoren wie Kraftstoffverbrauch und Wirtschaftlichkeit. Geben Sie 100 auf dem Tastenfeld ein
und wählen Sie zur Dateneingabe die LSK 5L
DEPT ALT = Die Höhe unseres Abflugflughafens (Departure Altitude) über dem Meeresspiegel.
Geben Sie 10 auf dem Tastenfeld ein und wählen Sie zur Dateneingabe die LSK 1R
DEPT TEMP = Die aktuelle Lufttemperatur am Abflugflughafen (Departure Temperature). Geben
Sie 15 (Grad Celsius) auf dem Tastenfeld ein und wählen Sie zur Dateneingabe die LSK 2R
DEST ALT = Die Höhe des Zielflughafens (Destination Altitude) über dem Meeresspiegel. Geben
Sie 10 auf dem Tastenfeld ein und wählen Sie zur Dateneingabe die LSK 3R
MDA = MDA bedeutet Minimum Decision Altitude (Mindestentscheidungshöhe). Falls wir
bei unserem Anflug auf den Zielflughafen keinen Sichtkontakt mit der Landebahn herstellen
können, nachdem wir auf diese Höhe gesunken sind, werden wir durchstarten. Geben Sie 500
(Fuß) auf dem Tastenfeld ein und wählen Sie zur Dateneingabe die LSK 4R
5. Die abschließende Handlung auf dem FMS vor dem Start findet auf der Seite TOFF/ARR statt.
Auf dieser Seite werden Sie die entsprechenden Startgeschwindigkeiten berechnen, wobei das
Gewicht des Flugzeugs zu berücksichtigen ist. Zum Glück brauchen wir in diesem Flugzeug keine
Geschwindigkeitstabellen zur Hand zu nehmen. Klicken Sie einfach auf die LSK 1L, woraufhin das FMS
die Startgeschwindigkeiten für Sie berechnen wird!
Die Geschwindigkeit VR hat für uns die größte Bedeutung. Vr ist die Geschwindigkeit, bei der das Bugrad
vom Boden abhebt (im Englischen „Rotation Speed“), d. h. die Geschwindigkeit, bei der Sie am Knüppel
(oder Joystick) ziehen, um das Flugzeug abheben zu lassen. Die Vr für diesen Flug beträgt 133 Knoten.
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Die Einstellung des FMS ist für den Augenblick abgeschlossen, sodass Sie das FMS schließen und zur
Hauptcockpitansicht zurückkehren können. Wir müssen den Autopiloten für unseren Start und anfänglichen
Steigflug einstellen. Der Autopilot wird über das Flight Guidance Control Panel (FGCP, FlugführungsSteuerkonsole) gesteuert. Das FGCP befindet sich auf dem oberen Teil des Instrumentenbretts unterhalb des
Overhead-Panels in der Mitte zwischen den beiden Piloten.
1. Stellen Sie die IAS (Indicated Airspeed, angezeigte Fluggeschwindigkeit) auf 200 Knoten.
2. Stellen Sie das HDG (Heading, Steuerkurs) auf 067 Grad
3. Stellen Sie die ALT (Altitude, Höhe) auf 10000 Fuß.
4. Klicken Sie auf die Taste VERT SPD zum Schärfen des Vertikalgeschwindigkeits-Haltemodus des
Autopiloten und stellen Sie die Vertikalgeschwindigkeit mithilfe des Rads auf +2000 Fuß pro Minute.
Abschließend werden wir das Navigationsdisplay (ND) einstellen.
Öffnen Sie das Seiten-Panel mithilfe des SP-Symbols:
Drehen Sie den Knopf ND MODE in die MAP-Position und den RANGE-Knopf auf 10 (Meilen). Sie werden
feststellen, dass das Navigationsdisplay auf den ersten Blick recht voll erscheint und eine erhebliche Menge
Details auf dem Bildschirm zu sehen sind. Um die Detailfülle des Navigationsdisplays zu verringern, drücken
Sie auf die DATA-Taste.
Ihr Navigationsdisplay sollte nun der folgenden Abbildung ähneln:
Wir sind jetzt zum Pushback vom Flugsteig, Anlassen der Triebwerke und Rollen zur Startbahn bereit.
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Öffnen Sie das Overhead-Panel und legen Sie den Schalter START PUMP in die ON-Position. Legen Sie den
IGN-Schalter in die Position GRD START & CONTIN.
Legen Sie die beiden Schalter für die Klimaanlage in die OFF-Position. Die linken und rechten Anzeigen
sollten jetzt einen Druckabfall zeigen.
Legen Sie die beiden Schalter HYD PUMP in die HI-Position, den AUX-Schalter in die ON-Position und den
TRANS-Schalter in die ON-Position.
Vor Beginn des Pushbacks vom Flugsteig müssen wir sicherstellen, dass alle unsere Passagiere sitzen.
Außerdem müssen wir die Anzeigen für „No Smoking“ und die Notbeleuchtung schärfen.
Legen Sie den Schalter EMER LTS in die ARM-Position, den Schalter NO SMOK in die ON-Position und den
Schalter SEAT BELT in die ON-Position.
Damit haben Sie die Preflight-Vorbereitungen abgeschlossen, sodass wir zum Abflug bereit sind. Lassen
Sie die Fluggastbrücke einziehen, indem Sie auf Strg + J drücken, und schließen Sie die Frachttür durch
Betätigung von Umschalten + E + 2.
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Schalten Sie die Lampe ANTI COLLISION ein, um der Wartungscrew anzuzeigen, dass wir in Kürze die
Triebwerke anlassen werden.
Nachdem die Fluggastbrücke von der Maschine entfernt worden ist, lösen Sie die Bremsen (Strg + .)
und beginnen Sie mit dem Pushback durch Drücken von Umschalten + P.
Wechseln Sie in eine der Außenansichten, um während des Pushbacks einen besseren Überblick über
die Situation zu erhalten. Wenn die Maschine eine ausreichende Entfernung zurückgeschoben worden ist,
drücken Sie auf Umschalten + P, um den Pushback zu beenden, und ziehen Sie die Feststellbremse an.
Lassen Sie nun bitte die Triebwerke entsprechend des folgenden Verfahrens an: Kehren Sie in die
Cockpitansicht zurück und öffnen Sie das Overhead-Panel.
Klicken Sie auf den Schalter ENG START L zum Öffnen der Abdeckung,
unter der der Schalter verborgen ist. Nachdem die Schalterabdeckung
angehoben worden ist, klicken Sie auf den Schalter, um ihn in die ONPosition zu legen.
Schließen Sie das Overhead-Panel und beobachten Sie die
Triebwerkinstrumente.
Wenn das linke Triebwerk einen N2-Wert (% RPM) von 20 erreicht hat, öffnen Sie das
ECU-Panel.
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Klicken Sie auf den linken Schalter FUEL CONTROL, um den Hebel in die ON-Position (nach oben) zu legen.
Schließen Sie das ECU-Panel und beobachten Sie wieder die Triebwerkinstrumente. Die linken Werte für N1,
EGT, N2 und FUEL FLOW sollten ansteigen und sich danach stabilisieren.
Kehren Sie zum Overhead-Panel zurück und schließen Sie die Abdeckung des Schalters ENG START L.
Wiederholen Sie den obigen Vorgang für das rechte Triebwerk.
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Nachdem Sie beide Triebwerke angelassen haben, können wir die APU abstellen. Stellen Sie die Schalter APU
AIR auf OFF und APU MASTER auf OFF.
Legen Sie den ANTI-SKID-Schalter in die ARM-Position.
Legen Sie die beiden Schalter für die Klimaanlage in die AUTO-Position.
Schließen Sie das Overhead-Panel und öffnen Sie die untere Konsole.
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Drehen Sie den TCAS-Knopf auf TA.
Legen Sie den Schalter zum Schärfen des automatischen Bremssystems in die ARM-Position und drehen Sie
den Knopf der automatischen Bremse in die T.O.-Position. Damit haben Sie die automatische Bremse zum
Start geschärft.
Schließen Sie die untere Konsole und öffnen Sie das ECU-Panel. Stellen Sie die Höhenrudertrimmung auf 4 Grad. Zur Bestätigung ihrer korrekten Einstellung
vergewissern Sie sich, dass der weiße Marker mit der Zahl „4“ rechts daneben übereinstimmt.
Bewegen Sie Ihren Maus-Cursor über dem Rad TAKEOFF COND/CG und drehen Sie das Rad
nach oben, bis die grüne Markierung mit dem weißen Marker der Höhenrudertrimmung
übereinstimmt (siehe folgende Abbildung):
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Für den bevorstehenden Start werden wir 11 Grad Landeklappen ausfahren. Drücken Sie die F7-Taste, bis
der Landeklappenhebel die Position für 11 Grad (40 %) erreicht hat.
Unsere letzte Aufgabe vor dem Rollen umfasst das Einschalten der notwendigen Lampen und Scheinwerfer
am Luftfahrzeug.
Stellen Sie den Bugradscheinwerfer auf BRT (Bright = hell).
Stellen Sie den Schalter der POS/STROBE-Lampe in die POS-Position. Vergewissern Sie sich, dass der
Schalter ANTI COLLISION in der ON-Position steht.
Jetzt sind wir zum Rollen bereit! Lösen Sie die Parkbremse und geben Sie ein wenig Schub, um das Rollen
einzuleiten. Nachdem das Flugzeug erst einmal rollt, werden Sie aufgrund des Gewichts der Maschine nur
sehr wenig Schub geben müssen. Die Trägheit der Maschine wird Ihnen die Arbeit abnehmen!
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Heute werden wir Runway 07L verwenden. Die Rollstrecke vom Flugsteig zur aktiven Startbahn ist ziemlich
lang, und die Route wird Ihnen auf einer Karte angezeigt.
Wenn Sie sich auf Ihrem Weg zur Runway 07L dem Haltepunkt nähern, benachrichtigen Sie bitte Ihre
Kabinencrew über den kurz bevorstehenden Start. Zu diesem Zweck können Sie auf die Taste ATTENDANT
CALL drücken, die sich auf dem Overhead-Panel befindet. Daraufhin wird ein einzelner Ton ertönen.
Deaktivieren Sie die darunter liegende Warnlampe, indem Sie auf sie klicken.
Halten Sie vor der Runway 07L an und führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Schalten Sie die Landescheinwerfer in der Tragfläche ein.
2. Schalten Sie die Strobe-Lampen ein, indem Sie den POS/STROBE-Schalter in die unterste Position legen.
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3. Vergewissern Sie sich, dass der FD (Flight Director) eingeschaltet ist, und schärfen Sie den A/T-
Schalter (Auto Throttle).
4. Stellen Sie das TCAS auf TA/RA.
Damit sind wir zum Start nach Frankfurt bereit. Rollen Sie auf die Runway 07L und richten Sie die Maschine
mit der Mittellinie der Startbahn aus. Legen Sie die Schubhebel auf rund 25% nach vorne, prüfen Sie die
stabile Drehzahl der Triebwerke anhand der Triebwerkinstrumente und legen Sie danach die Schubhebel
ganz nach vorne. Achten Sie mit der zunehmenden Rollgeschwindigkeit des Flugzeugs darauf, es mithilfe
von kleinen Seitenruderausschlägen auf der Mittellinie der Startbahn zu halten. Wenn Sie sich der
Geschwindigkeit von 133 Knoten (Vr) annähern, beginnen Sie damit, die Nase der Maschine anzuheben.
Ziehen Sie die Nase langsam auf einen Anstellwinkel von ca. 15 Grad.
Das Flugzeug beginnt, von der Runway abzuheben, und Sie sollten sich beim Erreichen von 160 Knoten
bereits ein gutes Stück über der Startbahn befinden. Fahren Sie das Fahrwerk durch Betätigung der G-Taste
ein. Halten Sie das Flugzeug in einem stetigen Steigflug und behalten Sie den Startbahnkurs von 067 Grad
bei.
Wenn Sie eine Höhe von 2.000 Fuß erreicht haben, können Sie die Führung der Maschine an den Autopiloten
übergeben. Führen Sie, auf der rechten Seite des FGCP beginnend, die folgenden Handlungen aus:
1. Aktivieren Sie SPD SEL
2. Klicken Sie auf die Mitte des Kurswahlknopfs des Autopiloten zur Aktivierung von HEADING HOLD
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3. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Mitte des Höhenwahlknopfs zur Aktivierung von PRESET ALT
HOLD
Ihre Autopilotankündigung sollte nun der folgenden Ankündigung ähneln:
Beobachten Sie Ihre Geschwindigkeitsanzeige. Nachdem Sie 170 Knoten erreicht haben, beginnen Sie mit
dem stufenweisen Einfahren der Landeklappen unter Verwendung der F5-Taste. Drehen Sie den Knopf der
automatischen Bremse in die OFF-Position und legen Sie den Schalter der automatischen Bremse in die
DISARM-Position.
Wenn die Maschine 5.000 Fuß erreicht hat, können Sie mit einer Linkskurve auf 340 Grad zur Aufnahme der
vorprogrammierten Route nach Frankfurt beginnen.
Sie sollten bald danach die Höhe von 10.000 Fuß erreichen. Nach dem Passieren von 10.000 Fuß schalten
Sie die Tragflächen- und Bugradscheinwerfer aus und erhöhen Sie die Geschwindigkeit des Flugzeugs gemäß
Anzeige auf dem FGCP auf 240 Knoten. Erhöhen Sie den Wert für den Höhenhaltemodus des Autopiloten von
10.000 Fuß auf unsere Reiseflughöhe von 34.000 Fuß.
Verwenden Sie das Navigationsdisplay zur Beobachtung Ihres Fortschritts in Richtung auf die durchgehende
magentafarbene Routenlinie. Wenn Sie sich der Route nähern, klicken Sie auf die NAV-Taste auf dem FGCP.
Der Autopilot wird einen Querneigungswinkel nach rechts einstellen, um das Flugzeug auf den richtigen Kurs
zu bringen. Ab diesem Punkt wird uns der Autopilot die restliche Strecke nach Frankfurt führen!
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Wenn Sie 15.000 Fuß passieren, erhöhen Sie die FGCP-Geschwindigkeit auf 280 Knoten und schalten Sie
die Zeichen zum Anlegen der Anschnallgurte aus, damit die Passagiere ihre Beine strecken können.
Sie sollten Ihre Reiseflugfläche (FL340, 34.000 Fuß) innerhalb von ca. 10 Minuten erreichen. Mit dem
beginnenden Übergang des Flugzeugs in den Horizontalflug sollte die Autopilotenankündigung wie in der
folgenden Abbildung aussehen. Damit wird angezeigt, dass der Autoschub die Fluggeschwindigkeit von 280
Knoten beibehält, der Autopilot die im FMS einprogrammierte Route beibehält und das Flugzeug auf der in
das FGCP einprogrammierten Höhe (34.000 Fuß) bleibt.
Damit ist die harte Arbeit erst einmal erledigt. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die spektakuläre
Aussicht auf das Gebiet nördlich der schweizerischen Alpen. Entspannen Sie sich aber bitte nicht zu sehr!
Halten Sie Ihren Blick immer auf den verschiedenen Systemen um sich zu vergewissern, dass diese
alle korrekt funktionieren. Der EICAS-Bildschirm lässt sich schnell überfliegen und sollte Ihnen einen
guten Überblick über die Gesamtleistung des Flugzeugs bieten. Wenn Sie die Instrumente regelmäßig
beobachten, sollten Sie unerwartete Schwankungen der Anzeigewerte schnell bemerken können. Die
primären Triebwerkinstrumente verwenden farbige Bänder (weiß, grün, gelb und rot) zur Hervorhebung von
Triebwerkzuständen außerhalb ihrer gewöhnlichen Grenzen.
Eine weitere nützliche Informationsquelle während des Flugs ist das FMS, insbesondere seine DATA-Seite.
Auf der DATA-Seite des FMS finden Sie:
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•
•
•
•
•
•
•
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BARO = Stellt den aktuellen barometrischen Druck (in Millibar und Zoll auf der Quecksilbersäule) ein
OAT = Die Umgebungslufttemperatur (Outside Air Temperature) in Grad Fahrenheit und Celsius
WIND VEL = Die Windgeschwindigkeit (Wind Velocity).
WIND DIR = Die Windrichtung (Wind Direction).
GSPD = Ihre aktuelle Geschwindigkeit über Grund (Groundspeed).
LOCAL TIME = Die aktuelle Ortszeit
ZULU TIME = Die in der Luftfahrt verwendete Universalzeit, die auch als GMT bekannt ist
TAS = Ihre wahre Fluggeschwindigkeit (True Airspeed).
Bei unserer Annäherung an den Wegpunkt „HERBI“ westlich von Stuttgart werden wir mit den Vorbereitungen für
den Sinkflug beginnen:
• Verringern Sie die vom Autopiloten gehaltene Fluggeschwindigkeit auf 250 Knoten
• Verringern Sie die vom Autopiloten gehaltene Höhe auf 11.000 Fuß und klicken Sie mit der linken
Maustaste auf den Höhenwahlknopf zur Aktivierung der Funktion PRESET ALT HOLD
• Ändern Sie die vom Autopiloten gehaltene Vertikalgeschwindigkeit auf -1.800 Fuß pro Minute
Jetzt müssen wir die Frequenz für einen westlich des Frankfurter Flughafens gelegenen NDB einstellen.
Dieses Funkfeuer wird uns auf unseren Endanflug auf Runway 07L führen.
Öffnen Sie die untere Konsole und stellen Sie die Frequenz von 382.0 auf dem ADF-Funkgerät des Captains ein.
Schließen Sie die untere Konsole und suchen Sie den RMI, der etwas links vom Navigationsdisplay (ND) liegt. Drehen Sie den linken Wahlknopf aus der VOR- in die ADF-Position.
Die dünnere gestrichelte Nadel auf dem RMI weist jetzt auf den von uns eingestellten NDB.
Zur Verringerung Ihrer Arbeitsbelastung auf dem Endanflug müssen wir den Modus des Navigationsdisplays
ändern.
Öffnen Sie das Seiten-Panel mithilfe des SP-Symbols.
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Drehen Sie den MODE-Knopf in die ROSE-Position.
Schließen Sie das Seiten-Panel und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das Navigationsdisplay. Die
Kartendarstellung ist durch die gewöhnliche Kompassrosenkarte ersetzt worden. Wenn Sie die Höhe von 20.000 Fuß erreicht haben:
• Verringern Sie die vom Autopiloten gehaltene Fluggeschwindigkeit auf 220 Knoten;
• Ändern Sie die vom Autopiloten gehaltene Vertikalgeschwindigkeit auf -2.200 Fuß pro Minute.
Sie können außerdem die Zeichen zum Anschnallen einschalten. Damit geben Sie Ihrer Kabinencrew
ausreichend Zeit, um die Kabine auf die Landung vorzubereiten.
Falls Ihr Flugzeug die gewünschte Fluggeschwindigkeit von 220 Knoten langsam überschreiten sollte, fahren
Sie die Spoiler durch Drücken der „/“-Taste aus.
Die Maschine sollte beim Überfliegen des Flughafens Mannheim (EDFM) die Höhe von 11.000 Fuß erreicht
haben. Das Flugzeug wird in den Höhenhaltemodus übergehen und die Geschwindigkeit sollte sich bei 220
Knoten stabilisieren. Die restlichen Schritte zwischen diesem Punkt des Flugs und dem Aufsetzen auf der
Landebahn können zu Anfang etwas überwältigend aussehen. Es ist durchaus empfehlenswert, den Flight
Simulator nach jedem Schritt pausieren zu lassen. Das gibt Ihnen Gelegenheit, alle notwendigen Änderungen
vorzunehmen, ohne unter Zeitdruck zu kommen.
Beim Überfliegen des Flughafens Mannheim (EDFM) stellen Sie einen Steuerkurs von 330 Grad ein und
aktivieren Sie den Kurshaltemodus des Autopiloten. Das Flugzeug beginnt mit einer Linkskurve auf den Kurs
von 330 Grad, der die Maschine etwas westlich des Frankfurter Flughafens führen wird.
Beginnen Sie unmittelbar darauf mit dem Sinkflug auf 3.000 Fuß mit einer Vertikalgeschwindigkeit von
-1.800 Fuß und einer Fluggeschwindigkeit von 200 Knoten.
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Beim Passieren von 10.000 Fuß schalten Sie die Tragflächenscheinwerfer ein.
Wir werden unseren Anflug mithilfe des ILS für Runway 07L fliegen. Während die Maschine Ihren Sinkflug
auf 3.000 Fuß fortsetzt, können Sie die Frequenz für das ILS einstellen. Die Details von Landebahn 07L sind
wie folgt:
Frequenz: 110,10 MHz
Heading (Steuerkurs): 069 Grad
Rufen Sie das FMS auf und wählen Sie die Seite RAD NAV.
Geben Sie die ILS-Frequenz von 110,10 auf dem Tastenfeld ein und wählen Sie die LSK 4L zur Eingabe der
ILS-Frequenz als Ersatz für die aktuelle NAV1-Frequenz.
Schließen Sie das FMS und wenden Sie dem Steuer-Panel des VHF NAV 1 links vom FGCP Ihre
Aufmerksamkeit zu. Sie sollten die ILS-Frequenz 110,10 schon im Frequenzfenster eingestellt sehen.
Verwenden Sie den CRS- (Kurs-) Wahlknopf und wählen Sie einen ILS-Kurs von 069 Grad.
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Die magentafarbenen ILS-Anzeigen erscheinen jetzt auf dem Primary Flight Display (PFD) zur Bestätigung,
dass das ILS-Signal vom Flugzeug empfangen wird.
Rufen Sie das FMS auf und wählen Sie TOFF ARR. Klicken Sie auf die LSK 6R zum Öffnen der APPROACHSeite. Diese Seite enthält unter anderem unsere Geschwindigkeit für den Endanflug auf der Grundlage
unserer gewählten Landeklappenstellung. Für die bevorstehende Landung werden wir 40 Grad Landeklappen
fahren.
Klicken Sie auf die LSK 1L, um die Anfluggeschwindigkeiten zu berechnen. Unter dem Kurs von VF40 sollten
Sie eine Geschwindigkeit von ungefähr 138 Knoten erhalten. Hierbei handelt es sich um die zulässige
Höchstgeschwindigkeit für das Flugzeug bei einer Landeklappenstellung von 40 Grad. Wir werden 15 Knoten
von dieser Zahl abziehen, um unsere Endanfluggeschwindigkeit von 123 Knoten zu erhalten. Bitte machen
Sie sich keine Gedanken, wenn sich die angezeigte Zahl etwas von unseren 138 Knoten unterscheidet:
Es könnte sein, dass Ihr Kraftstoffverbrauch höher (oder geringer) gewesen ist, was zu einem geringeren
Landegewicht führen würde.
Wenn die dünnere gestrichelte Nadel auf dem RMI auf 060 Grad weist, verringern Sie Ihre Geschwindigkeit
auf 180 Knoten und weisen Sie den Autopiloten an, einen Steuerkurs von 065 Grad beizubehalten.
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Sobald die Maschine in einer Höhe von 3.000 Fuß in den Horizontalflug übergegangen ist, fahren Sie das
Fahrwerk durch Drücken der G-Taste aus. Schärfen Sie die Spoiler durch Drücken auf Umschalten + /,
drehen Sie den Knopf der automatischen Bremse in die MIN-Position und schärfen Sie das Auto-BrakeSystem.
Verringern Sie die vom Autopiloten gehaltene Fluggeschwindigkeit auf 123 Knoten. Beginnen Sie bei sich
verringernder Fluggeschwindigkeit damit, die Landeklappen weiter auszufahren, bis Sie die maximale
Klappenstellung von 40 Grad erreicht haben.
Kurz nach dem Übergang in den Horizontalflug in einer Höhe von 3.000 Fuß sollte die magentafarbene
ILS-Anzeige beginnen, sich am unteren Rand des PFD entlang zu bewegen. Der magentafarbene „Marker“
sollte seine Bewegung von links in Richtung auf die Mitte der ILS-Anzeige beginnen. Aktivieren Sie jetzt
den Haltemodus für VOR LOC durch Klicken auf die Taste VOR LOC, die sich auf dem FGCP befindet. Das
Flugzeug wird eine Kurve zum Anschneiden des Localizer- und Landebahnkurses einleiten.
Der magentafarbene Marker sollte jetzt über dem mittleren Marker stehenbleiben und damit anzeigen, dass
die Maschine korrekt auf dem Localizer positioniert ist.
Der magentafarbene Marker, der sich vertikal an der rechten Seite des PFD bewegt, sollte jetzt „zum Leben
erwachen“ und mit seiner Bewegung entlang der ILS-Anzeige nach unten beginnen. Damit wird angezeigt,
dass das Flugzeug in Kürze den Gleitpfad aufnehmen wird. Sobald sich der magentafarbene Marker an den
zweiten weißen Kreis angenähert hat, klicken Sie auf die ILS-Taste auf dem FGCP.
Nachdem die magentafarbene Anzeige die mittlere Markierung erreicht hat, wird das Flugzeug seinen
Anstellwinkel verringern (d. h. Nase weiter nach unten) und den abschließenden Sinkflug auf die Landebahn
beginnen. Falls die Maschine stabil ist und günstige Bedingungen herrschen, sollten Sie eine Sinkrate von ca.
-700 Fuß pro Minute beibehalten.
Wenn das Flugzeug auf 250 Fuß gesunken ist (gemäß der Angabe des Radarhöhenmessers
rechts vom PFD), deaktivieren Sie den Autopiloten und Autoschub. Beginnen Sie jetzt mit dem
Ausschweben, indem Sie die Nase des Flugzeugs gerade eben über den Horizont anheben.
Nehmen Sie die Schubhebel in die Leerlaufstellung zurück, woraufhin das Flugzeug sanft
aufsetzen sollte.
Halten Sie die F2-Taste gedrückt, um den Umkehrschub zu aktivieren. Die Spoiler sollten
automatisch ausfahren und die automatischen Bremsen sollten jetzt anziehen. Mit der
Verzögerung des Flugzeugs auf 80 Knoten übernehmen Sie den Bremsvorgang, indem Sie
den Schalter der Auto-Brake in die DISARM-Position legen. Nehmen Sie die Schubhebel in die
Leerlaufstellung zurück.
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Nachdem die Maschine auf 25 Knoten abgebremst worden ist, lösen Sie die Bremsen und verlassen Sie die
Landebahn über die erste Rollbahn rechts. Nachdem Sie die Landebahn sicher verlassen haben, fahren Sie
die Landeklappen ein und schalten Sie die Strobe-Lampe und Tragflächenscheinwerfer aus. Legen Sie den
Transponderschalter in die STBY-Position, um die TCAS-Alarme zu deaktivieren.
Rollen Sie zum Hauptterminalbereich und suchen Sie einen geeigneten Abstellplatz. Bringen Sie das Flugzeug
zum Stillstand und betätigen Sie die Parkbremse (Strg + .).
Öffnen Sie die Hauptpassagiertür und hintere Passagiertür sowie die Frachttür. Falls Sie an einem Flugsteig
geparkt haben, drücken Sie auf Strg + J, um die Fluggastbrücke an das Flugzeug zu koppeln.
Lassen Sie die APU unter Verwendung desselben Verfahrens an, das wir vor dem Flug benutzt haben. Stellen
Sie anschließend beide Triebwerke durch Klicken auf die linken und rechten Schalter FUEL CONTROL ab, um
die Hebel in die OFF-Position (NACH UNTEN) zu legen.
Die Anti-Collision-Lampe (Beacon) kann jetzt mit dem oben auf dem Instrumentenbrett rechts vom FGCP
liegenden Schalter ausgeschaltet werden.
Öffnen Sie das Overhead-Panel und legen Sie die Schalter IGN und START PUMP in die OFF-Position.
Legen Sie die beiden Schalter HYD PUMP in die OFF-Position, den AUX-Schalter in die OFF-Position und den
TRANS-Schalter in die OFF-Position.
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben soeben ihren ersten Flug in der MD-81 absolviert!
IHRE EIGENEN LACKIERUNGEN ERSTELLEN
Der Ordner „JustFlight\MD-81/82 Jetliner“ enthält einen Unterordner mit der Bezeichnung „Paintkit“.
Darin befinden sich Texturvorlagen für die MD-81/82 Jetliner im Photoshop (PSD-) Format. Diese Vorlagen
enthalten alle wichtigen Abschnitte auf getrennt editierbaren Schichten, damit Sie auch die kleinsten Details
festlegen können.
Die Vorlagen sind für fortgeschrittene Anwender bestimmt, die Erfahrung bei der Arbeit mit Photoshop oder
einem ähnlichen Malprogramm haben, das PSD und Schichten (Layers) unterstützt. Der Anwender sollte
außerdem Erfahrung mit dem Umlackieren für den Flight Simulator haben und auf Werkzeuge zugreifen
können, mit deren Hilfe die fertiggestellten Oberflächen auf die korrekten Formate des Flight Simulators
konvertiert werden können.
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DANKSAGUNG
Commercial Level Simulations
Mit besonderem Dank an Albert, das Entwicklungsteam und die Beta-Tester
Just Flight
Projektmanagement: Richard Slater
Produktionsmanagement: Dermot Stapleton
Unter der Leitung von: Andy Payne
Künstlerische Gestaltung: Fink Creative
Herstellung: The Producers
Unterrichtsflug: Martyn Northall
Handbuch: Martyn Northall, Mark Embleton
Installationsprogramm: Richard Slater
Tests: Das Team von Just Flight
Bearbeitung des Handbuchs: Mark Embleton, Dermot Stapleton
Deutsche Übersetzung: Thomas Moser (thomas.moser@techno-trans.co.uk)
Verkauf: James, Andy H, Harley, Mark W, Luca
Technische Unterstützung: Richard Slater, Simon Martin, Martyn Northall, Sam Reynolds, Paul Cryer
URHEBERRECHT
©2010 Commercial Level Simulations, Just Flight. Alle Rechte vorbehalten. Just Flight und das Just
Flight-Logo sind Warenzeichen von Mastertronic Group Limited, 2 Stonehill, Stukeley Meadows, Huntingdon,
PE29 6ED, Großbritannien. Alle Warenzeichen und Markennamen sind Warenzeichen oder eingetragene
Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer und ihre Verwendung in diesem Produkt stellt keine Verbindung mit
einer dritten Partei oder Empfehlung durch eine dritte Partei dar.
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RAUBKOPIEN
Diese Software ist durch das Macrovision-System gegen illegale Vervielfältigung kopiergeschützt.
Wir bei Just Flight haben ein signifikantes Maß an Zeit, Mühe und Geld investiert, um unsere Produkte
zur Flugsimulation zu entwickeln, herzustellen und auf den Markt zu bringen. Darin enthalten sind die
Entschädigungen an die Programmierer und Künstler, deren Kreativität so viel dazu beiträgt, dass wir diese
Produkte genießen können.
Ein Raubkopierer, der ansonsten auch als Dieb bekannt ist, profitiert vom Verkauf der harten Arbeit anderer
Personen. Sein Gewinn ist in einigen Fällen höher als der Gewinn, den die Herausgeber und Entwickler aus
dem Verkauf eines originalen Titels erzielen. Raubkopien kommen nicht nur im Umfeld des gelegentlichen
Heimbenutzers vor, sondern sind auch ein extrem lukratives Geschäft, welches oftmals von Kriminellen
betrieben wird, die mit dem illegalen Drogenhandel in Verbindung stehen. Wenn Sie Raubkopien von
Programmen kaufen oder herunterladen, unterstützen Sie direkt diese illegalen Geschäfte.
Lassen Sie sich vom Gerede über den „Austausch“ von Dateien nicht für dumm verkaufen! Die Webseiten,
welche die „ausgetauschten“ Dateien als Host anbieten, sind Multimillionen-Geschäfte, die ihre Aktivitäten
mit der Ausrede abdecken, dass sie lediglich ein „Gateway“ zu den Dateien bieten. Diese Webseiten
ermutigen aktiv Raubkopien und werden oft durch Werbung finanziert. Hinter den meisten dieser Webseiten
verbergen sich illegale Geschäfte zur Geldwäsche.
Die Künstler und Programmierer und andere Personen aus dem Umfeld der Spieleentwickler sind die wahren
Leidtragenden des Geschäfts mit Raubkopien. Raubkopien und Diebstahl haben eine direkte Auswirkung auf
Menschen und deren Familien. Der Verlust von Einnahmen für die Spieleindustrie durch Raubkopien bedeutet,
dass viele Leute Ihren Job verlieren, weil Einsparungen vorgenommen werden müssen, um sicherzustellen,
dass Entwickler und Herausgeber ihrerseits überleben können. Das logische Resultat dieser Entwicklung
ist, dass zunehmend weniger neue Flugsimulationsprogramme entwickelt werden, weil die Entwickler der
Ansicht sind, dass ihre Arbeit nicht die Mühe wert ist.
Nicht nur das Kopieren von Software verstößt gegen das Gesetz – der Besitz von kopierter Software ist
ebenfalls eine Strafsache. Damit riskiert jedermann, der Programme von Piraten kauft oder herunterlädt, eine
Verhaftung und strafrechtliche Verfolgung.
Wenn Sie mehr über die Auswirkungen und Zusammenhänge des Geschäfts mit Raubkopien erfahren
möchten, drücken Sie bitte auf den Knopf „Piracy“ auf unserer Website www.justflight.com.
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The Spirit of Flight Simulation
The Spirit of Flight Simulation
Erhältlich im guten Computerspielehandel
und bei www.justflight.com
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www.justflight.com
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Just Flight, 2 Stonehill, Stukeley Meadows, Huntingdon, PE29 6ED, United Kingdom
Schreiben Sie uns: mail@justflight.com
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JFC001488
www.commerciallevel.com
www.justflight.com
2 Stonehill, Stukeley Meadows, Huntingdon, PE29 6ED, United Kingdom
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