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IT 5711 MD W
Wärmepumpen-Regler
Bedienungsanleitung
5s
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser
Dieser Wärmepumpen-Regler ist ein modernes Gerät mit einer Vielzahl von Funktionen, um eine Heizungsanlage optimal zu betreiben, die ein Höchstmass an
Komfort bietet.
Die meisten der notwendigen Einstellungen werden einmal bei der Inbetriebnahme durch Fachpersonal vorgenommen.
Lassen Sie sich darum als Benutzer der Heizungsanlage von dieser umfangreichen Anleitung nicht beeindrucken! Die für Sie bestimmten Informationen zur Bedienung des Reglers sind im vorderen Teil dieser Anleitung zu finden. Sie werden
feststellen, dass die Bedienung einfach und logisch ist.
Der umfangreichere, hintere Teil, der am Rand mit einem Balken und der Bemerkung "Nur für Fachpersonal" versehen ist enthält alle Informationen, die für die
Installation und die Inbetriebnahme der Heizungsanlage durch Fachpersonal erforderlich sind.
Lesen Sie bitte zuerst die "Sicherheitsvorschriften" auf Seite 9.
2
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
BEDINENELEMENTE:
Funktion in der 1. Bedienebene (bei geschlossener Blende)
5s
Wahlknopf A
Betriebsarten
wählen
A
B
Einstellknopf B
Behaglichkeit
einstellen
Quittiertaste (Störmeldung)
Bediensperrtaste
Funktion in der 2. Bedienebene (bei offener Blende)
P1
P2
P3
P4
P5
P6
ServiceStecker eBUS
P7
RESET
Wahlknopf A
Funktionen
wählen
A
CLR
5s
B
Einstellknopf B
Werte einstellen
und abfragen
Partytaste
RESET-Taste
CLR-Taste
Die RESET- und CLR-Taste dürfen nur von autorisierten Personen
bedient werden!
Dok. Nr. 107684 40/2002
3
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Übersicht über die Anzeige
Die Abbildung zeigt eine typische Anzeige im Heizbetrieb
(Blende geschlossen, 1. Bedienebene)
Uhrzeit und Wochentag
Cursor markiert
gewählte
Behaglichkeit
Cursor markiert gewählte Betriebsart
aktuelle Betriebsart
Warmwasserbereitung frei
oder gesperrt
Gemessener Wert,
mit entsprechendem
Symbol,
z.B. WP-Vorlauftemperatur
Temperatur-/Zeitverlauf für den entsprechenden Tag
Reglerausgänge
Betriebsarten
Behaglichkeit
5s
Die Abbildung zeigt eine Anzeige mit sämtlichen Displaysymbolen zwecks Kontrolle. (Blende geöffnet, 2. Bedienebene)
P1
P2
P3
P4
P5
P6
P7
RESET
4
CLR
5s
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Inhaltsverzeichnis
1
Sicherheitsvorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
2
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
Ihr Wärmepumpen-Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Was kann der Wärmepumpen-Regler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Was Sie als Benutzer selbst einstellen können . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Temperaturangaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wirksamkeit der Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bedienelemente, Anzeigen und Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10
10
10
11
11
12
3
3.1
3.2
3.3
3.4
Einstellungen 1. Bedienebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebsart wählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Behaglichkeit einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bediensperre. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige der Reglerausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
13
13
15
15
16
4
4.1
Einstellungen 2. Bedienebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Partyfunktion für Heizung und Warmwasser einschalten . . . . . . . . . . . .
4.1.1 Partyfunktion Heizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1.2 Partyfunktion Warmwasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Uhrzeit einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Datum einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Temperaturen einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Steilheit Heizkurve anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorlauf-Maximalbegrenzung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Heizgrenze Sommer-/Winterbetrieb einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Soll- und Istwerte abfragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Auswahl der Temperaturanzeige in der 1. Bedienebene . . . . . . . . . . . .
Heizungs- und Warmwasser Standard-Automatikprogramme . . . . . . . .
4.10.1 Wissenswertes über Automatikprogramme . . . . . . . . . . . . . . . .
4.10.2 Zurückladen von Standardprogrammen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.10.3 Die Standardprogramme (Werkseinstellungen). . . . . . . . . . . . .
Heiz-Automatikprogramme einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.11.1 Schaltzeiten von Heiz-Automatikprogrammen abfragen . . . . . .
Individuelles Warmwasser-Automatikprogramm einstellen. . . . . . . . . . .
4.12.1 Schaltzeiten Warmwasser-Automatikprogramm abfragen . . . .
Zirkulationspumpe-Automatikprogramm einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.13.1 Schaltzeiten Zirkulationspumpe-Automatikprogramm abfragen
Ferienprogramm einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.14.1 Ferienbeginn und Ende einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
17
19
19
20
20
21
22
22
23
24
25
26
27
28
28
28
29
30
35
36
40
41
45
46
46
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
4.8
4.9
4.10
4.11
4.12
4.13
4.14
Dok. Nr. 107684 40/2002
5
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
4.14.2
4.14.3
4.14.4
4.14.5
nur für Fachpersonal
5
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
6
Ferienprogramm abfragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Warmwasserbereitung aktiv/inaktiv wählen . . . . . . . . . . . . . . . .
Ferienprogramm löschen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ferienprogramm vorzeitig beenden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
49
50
51
51
Einstellungen (Fachpersonalebenen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Dokumentieren der Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Einstellebene 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
5.2.1 Generelles Vorgehen für die Einstellebene 3. . . . . . . . . . . . . . . . . 52
5.2.2 Raumschutztemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 3-0) 53
5.2.3 Heizkurve/Fusspunkttemperatur . . . . . . . . . . . . . (Parameter 3-1) 54
5.2.4 Heizgrenze Absenkbetrieb im Automatikprogramm
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 3-2) 57
5.2.5 Frostschutzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
5.2.6 Legionellenschutzfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 3-4) 58
5.2.7 Wärmeerzeugertyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 3-5) 58
5.2.8 Startoptimierung Vorhaltezeit . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 3-6) 58
5.2.9 Verstärkung Raumeinfluss (P-Anteil) . . . . . . . . . (Parameter 3-7) 60
5.2.10 Vorlauftemperatur-Sollwertabhängige Heizgrenze
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 3-8) 62
5.2.11 Betriebswahl Elektroheizung . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 3-9) 62
Generelles Vorgehen für Einstellebene 4 und folgende . . . . . . . . . . . . . 63
5.3.1 Parameter ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
5.3.2 Code ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Einstellebene 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
5.4.1 Fühlerkonfiguration speichern . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 4-0) 66
5.4.2 Mittelwertbildung der Aussentemperatur . . . . . . . (Parameter 4-1) 66
5.4.3 Funktion Sollwert-Eingang . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 4-2) 66
5.4.4 Sommer- Winterzeitumschaltung . . . . . . . . . . . . (Parameter 4-3) 67
5.4.5 Anzahl Folgeregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 4-4) 67
Einstellebene 5 (Einstellungen Warmwasserbereitung) . . . . . . . . . . . . . 67
5.5.1 Schaltdifferenz Warmwasserbereitung . . . . . . . . (Parameter 5-0) 67
5.5.2 Temperaturüberhöhung Warmwasserbereitung . (Parameter 5-1) 67
5.5.3 Nachlaufzeit Ladepumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 5-3) 67
5.5.4 Legionellenschutztemperatur . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 5-4) 68
5.5.5 Funktionsweise des Ladepumpennachlaufs . . . . (Parameter 5-5) 68
5.5.6 Funktionswahl Ausgang 20 . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 5-6) 69
5.5.7 Warmwasserbereitung über Umlenkventil oder Ladepumpe
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 5-7) 69
Einstellebene 6 (Wärmeerzeuger-Einstellungen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
5.6.1 Maximale WEZ-Temperatur WEZ 1 (WP) . . . . . . (Parameter 6-0) 70
5.6.2 Maximale Anlagetemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 6-4) 70
Dok. Nr. 107684 40/2002
5.6.3 Schaltdifferenz (P-Bereich) Wärmeerzeuger . . . (Parameter 6-5) 70
5.6.4 Nachstellzeit (I-Anteil) Wärmeerzeuger . . . . . . . (Parameter 6-6) 71
5.6.5 Aussentemperatur abhängige Freigabe WEZ 2 (EH)
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 6-7) 71
5.6.6 Aussentemperatur abhängige Sperre WEZ 1 (WP)
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 6-8) 71
5.7 Einstellebene 7 (Heizkreis-Einstellungen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
5.7.1 Proportional-Bereich (P-Bereich) Mischer . . . . . (Parameter 7-0) 72
5.7.2 Überhöhung der Wärmeerzeugertemperatur in Bezug auf den
Vorlauftemperatursollwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 7-1) 72
5.7.3 Nachlaufzeit Heizkreispumpe . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 7-3) 72
5.7.4 Heizkreistyp, Anpassung an das Stellorgan . . . . (Parameter 7-4) 72
5.7.5 Nachstellzeit Raumeinfluss (I-Anteil) . . . . . . . . . (Parameter 7-5) 73
5.7.6 Heizkreisüberhöhung im Niedertarif . . . . . . . . . . (Parameter 7-6) 73
5.8 Einstellebene 8 (Wärmepumpenfunktionen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
5.8.1 Minimale Laufzeit Kompresssor . . . . . . . . . . . . . (Parameter 8-0) 74
5.8.2 Minimale Stillstandzeit Kompresssor . . . . . . . . . (Parameter 8-1) 74
5.8.3 Vorlaufzeit Quellenpumpe / Gebläse . . . . . . . . . (Parameter 8-2) 74
5.8.4 Wärmequellen-Frostschutztemperatur . . . . . . . . (Parameter 8-3) 74
5.8.5 Art des Pufferspeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 8-4) 74
5.8.6 Abschaltdifferenz zu Frostschutztemperatur . . . . (Parameter 8-5) 75
5.8.7 Anpassen von Messwert TWA . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 8-6) 75
5.8.8 Puffersollwert-Reduktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 8-7) 75
5.8.9 Warmwasserminimaltemperatur TBmin . . . . . . . (Parameter 8-8) 76
5.8.10 Warmwassermaximaltemperatur TBmax . . . . . (Parameter 8-9) 76
5.9 Einstellebene 9 (Wärmeerzeuger-Einstellungen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
5.9.1 Nachlaufzeit Wärmeerzeugerpumpe . . . . . . . . . (Parameter 9-0) 76
5.9.2 Betriebswahl Wärmeerzeugerpumpe . . . . . . . . . (Parameter 9-1) 76
5.9.3 Wärmeerzeugerschutzfunktion . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 9-2) 76
5.9.4 Einschaltverzögerung WEZ 2 . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 9-4) 76
5.9.5 Einschaltverzögerung Stufe II, WEZ 1 . . . . . . . . (Parameter 9-5) 76
5.10 Einstellebene 10 (Abtaueinstellungen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
5.10.1 Abtautyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 10-0) 77
5.10.2 Abtaudifferenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 10-1) 77
5.10.3 Abtautemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 10-2) 77
5.10.4 Abtauendetemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 10-3) 77
5.10.5 Abtaudauer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 10-4) 77
5.10.6 Abtausperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 10-5) 77
5.10.7 Abtauwartezeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Parameter 10-6) 77
Dok. Nr. 107684 40/2002
7
nur für Fachpersonal
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
nur für Fachpersonal
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
Funktionsprüfungen und Abfragen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Temperaturfühler prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Prüfung des Reglers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fehler-Meldungen und EVU-Sperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.3.1 Generell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.3.2 Bedeutung der Fehlernummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.3.3 EVU-Sperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebsdaten abfragen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausgangsfunktionen ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
78
78
79
79
79
79
80
80
82
7
Funktionen der Heizungsumwälzpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
8
8.1
Betrieb mit Fernbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fernsteller FS 5601 und Fernbedienung FB 5811 . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.1.1 Fernsteller FS 5601/Fernbedienung FB 5811 anschliessen . . . . .
8.1.2 Betrieb mit Fernsteller FS 5601 und Fernbedienung FB 5811. . . .
84
84
84
84
9
9.1
9.2
9.3
9.4
Montage und Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hinweise zur Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Montage und Vorbereitung der Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Inbetriebnahme und Anlagenprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Handbetrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.4.1 Fussbodenaustrocknung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.4.2 Warmwasserbereitung Notbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.4.3 Steckeranordnung Starkstromseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.4.4 Steckeranordnung Fühlerseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
86
86
87
88
89
89
89
90
92
10
Abmessungen und Montagehinweise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
10.1 Massbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
11
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
12
Übersicht Einstelldaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
12.1 Hydraulikvarianten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
12.1.1 Variante 1: Sole/Wasser mit Puffer (Maximalversion) . . . . . . . . 102
12.1.2 Variante 2: Sole/Wasser ohne Puffer (Maximalversion) . . . . . . 102
12.1.3 Variante 3: Sole/Wasser mit Kombispeicher (Minimalversion) . 103
12.1.4 Variante 4: Luft/Wasser mit Puffer (Maximalversion). . . . . . . . . 103
13
Begriffserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
13.1 Abkürzungserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
14
Index. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
8
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
1
Sicherheitsvorschriften
Bestimmungsgemässe Verwendung
Der vorliegende Wärmepumpen-Regler ist ein modernes, elektronisches Gerät.
Das Gerät entspricht folgenden EU-Richtlinien:
73/23/EWG "Niederspannungsrichtlinie"
89/336/EWG "EMV-Richtlinie", einschliesslich Änderungsrichtlinie
bis 93/68/EWG
Das Gerät ist für den Einsatz zusammen mit einer Heizungseinrichtung entsprechend den Spezifikationen des Herstellers bestimmt.
Anderweitige Verwendung des Gerätes ist nicht zulässig.
•
•
Sicherheit
Dieses Gerät entspricht dem Stand der Technik und den einschlägigen Sicherheitsvorschriften.
Gefahr
Das Gerät wird mit elektrischem Strom betrieben. Unsachgemässe Installation
oder unsachgemässe Reparaturversuche können Lebensgefahr durch elektrischen Schlag verursachen. Die Installation und Inbetriebnahme darf nur von
Fachpersonal mit ausreichender Qualifikation vorgenommen werden. Das Öffnen
des Gerätes und der Zubehörteile ist generell zu unterlassen. Reparaturen dürfen
nur vom Hersteller ausgeführt werden.
Hinweise im Text, die durch ein Warnsymbol
sind, müssen unbedingt beachtet werden.
Dok. Nr. 107684 40/2002
besonders hervorgehoben
9
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
2
Ihr Wärmepumpen-Regler
2.1
Was kann der Wärmepumpen-Regler
Richtig programmiert stellt das Gerät im Zusammenwirken mit einer entsprechenden Heizungseinrichtung sicher, dass während den programmierten Zeiten auf die
gewünschten Temperaturen geheizt wird.
2.2
Was Sie als Benutzer selbst einstellen können
Sie als Benutzer können am Wärmepumpen-Regler folgende Einstellungen selbst
vornehmen:
• "Betriebsart wählen" ab Seite 13
• "Behaglichkeit einstellen" ab Seite 15
• "Bediensperre" ab Seite 15
• "Partyfunktion für Heizung und Warmwasser einschalten" ab Seite 19
• "Uhrzeit einstellen" ab Seite 20
• "Datum einstellen" ab Seite 21
• "Temperaturen einstellen" ab Seite 22
• "Steilheit Heizkurve anpassen" ab Seite 23
• "Vorlauf-Maximalbegrenzung einstellen" ab Seite 24
• "Heizgrenze Sommer-/Winterbetrieb einstellen" ab Seite 25
• "Soll- und Istwerte abfragen" ab Seite 26
• "Heizungs- und Warmwasser Standard-Automatikprogramme" ab Seite 28
• "Heiz-Automatikprogramme einstellen" ab Seite 30
• "Individuelles Warmwasser-Automatikprogramm einstellen" ab Seite 36
• "Zirkulationspumpe-Automatikprogramm einstellen" ab Seite 41
• "Ferienprogramm einstellen" ab Seite 46
Alle anderen Einstellungen dürfen nur von Fachpersonal vorgenommen werden. Unsachgemässe Veränderungen können Fehlverhalten
der Heizungseinrichtung oder eine Beeinträchtigung der Lebensdauer
zur Folge haben.
10
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Der Handbuchteil für Fachpersonal ist am Rand mit einem Balken deutlich gekennzeichnet.
2.3
Temperaturangaben
Sämtliche Temperaturangaben erfolgen:
•
wenn gemessen in °C (Celsius)
•
als Temperaturdifferenz in K (Kelvin)
2.4
•
•
Wirksamkeit der Einstellungen
1. Ebene: Die veränderten Einstellungen sind ab sofort wirksam
2. Ebene: Die veränderten Einstellungen sind bei Parameterwechsel
oder beim Schliessen der Blende wirksam.
Dok. Nr. 107684 40/2002
11
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
2.5
Bedienelemente, Anzeigen und Funktionen
1
11
2
5s
3
A
4
5
B
6
7
8
9
10
1
Sicherung: Diese schützt den Wärmepumpen-Regler vor Überstrom.
Die Sicherung kann nach Öffnen der Abdeckkappe ausgewechselt werden.
Konsultieren Sie nach mehrfachem Auslösen der Sicherung Ihren
Heizungsspezialisten
2
Sicherheits-Temperaturbegrenzer STB:
Je nach Ausführung ist ein STB (unter der abschraubbaren Abdeckkappe),
oder nur eine blinde Abdeckkappe bestückt.
Hauptschalter: Mit dem Hauptschalter kann die gesamte Anlage stromlos geschaltet werden. Schalter oben = EIN, Schalter unten = AUS
LED-Anzeige: Signalisiert Störungen
Wahlknopf A
Resettaste: (versenkt, hinter Blende) Damit kann der Wärmepumpen-Regler
durch Fachpersonal initialisiert werden.
3
4
5
6
7
CLR-Taste: (versenkt, hinter Blende) Damit können spezielle Funktionen ausgeführt werden.
8
Quittiertaste, Bediensperre (bei geschlossener Blende)
Partyfunktion für Heizung und Warmwasser (bei geöffneter Blende)
Die Quittiertaste (bei geschlossener Blende) darf nur von autorisierten
Personen benutzt werden, siehe Teil für Fachpersonal.
Service-Stecker eBUS (versenkt, hinter Blende)
9
10 Einstellknopf B
11 Blende (durch Öffnen der Blende wird die 2. Bedienebene zugänglich)
RESET und CLR dürfen nur von autorisierten Personen bedient werden.
12
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
3
Einstellungen 1. Bedienebene
In der sog. "1. Bedienebene" bei geschlossener Blende können Sie als Benutzer
die Betriebsart der Heizungsanlage wählen und die "Behaglichkeit" einstellen.
3.1
Betriebsart wählen
1. Mit Wahlknopf A Cursor auf die
gewünschte Betriebsart stellen.
Im Beispiel Automatikbetrieb I.
5s
Die gewählte Betriebsart wird durch den Cursor rechts neben dem Symbol angezeigt.
Dok. Nr. 107684 40/2002
13
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Übersicht Betriebsarten
Es kann unter folgenden Betriebsarten gewählt werden:
Symbol
Funktion
Erläuterung
Heizung "AUS" Heizen und Warmwasser "AUS",
(Standby)
Frostschutz und Raumschutztemperatur aktiv ("Standby")
Automatikbetrieb I
Heizen und Warmwasser 1) gemäss
Automatikprogramm P1 2)
Automatikbetrieb II
Heizen und Warmwasser 1) gemäss
Automatikprogramm P2 2)
Automatikbetrieb III
Heizen und Warmwasser 1) gemäss
Automatikprogramm P3 2)
Heizbetrieb
Dauernd Heizbetrieb, Warmwasserbereitung dauernd frei
und Zirkulationspumpe gem. eingestelltem Programm.
(Die Sommer/Winter-Heizgrenze und Raumschutztemperatur bleiben aktiv)
Heizung dauernd abgesenkt.
Absenkbetrieb Die automatische Heizgrenze "Heizbetrieb" bleibt aktiv.
Warmwasserbereitung gesperrt. 2)
Heizung "AUS",
Frostschutz und Raumschutztemperatur aktiv,
Sommerbetrieb
Warmwasserbereitung 1) gemäss gewählter Betriebsart (bei
dauernd Sommerbetrieb: wie Automatikbetrieb I)
Handbetrieb
Notbetrieb (siehe "9.4 Handbetrieb", ab Seite 89)
1) Es kann zusätzlich ein eigenes Warmwasserprogramm definiert sein.
2) Die Heizgrenze Absenkbetrieb ist nur während der Absenkphase im Automatikprogramm aktiv.
Die Sommer/Winter-Heizgrenze und Raumschutztemperatur bleiben für
Hinweis:
alle Betriebsarten immer aktiv.
14
Dok. Nr. 107684 40/2002
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IT 5711 MD W
3.2
Behaglichkeit einstellen
Die eingestellte Soll-Raumtemperatur für Heiz- und Absenkbetrieb kann um
max. 3 °C erhöht oder gesenkt werden.
Die eingestellte Behaglichkeit gilt unverändert für alle Heiz-Betriebsarten.
1. Mit Einstellknopf B gewünschte Behaglichkeit einstellen.
Im Beispiel + 1 °C.
5s
Die Behaglichkeit kann in 0.5 °C-Schritten vorgenommen werden.
Bsp.: Bei einer Korrektur um +1.5 °C steht je ein Cursor auf "+1" und "+2".
3.3
Bediensperre
Sie wird mittels der Bediensperrtaste aktiviert. Die Bediensperre schliesst alle
Funktionen ein, ausser der Quittierung für Störmeldungen.
Bediensperre aktivieren:
Bediensperrtaste so lange drücken bis im Display kurz "no" erscheint.
Die Bediensperre ist aktiviert.
Bediensperre deaktivieren:
Bediensperrtaste so lange drücken bis im Display kurz "YES" erscheint.
Die Bediensperre ist deaktiviert.
Störmeldungen können auch bei aktivierter
Sperrung quittiert werden.
5s
Die aktive Bediensperre verhindert unbeabsichtigte Einstelländerungen.
Dok. Nr. 107684 40/2002
15
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3.4
Anzeige der Reglerausgänge
Entsprechend der Betriebsart werden im Display die Ausgangsfunktionen angezeigt, siehe "Übersicht über die Anzeigen", Seite 4
Symbol
Bezeichnung
Kompressor Stufe I (WEZ 1)
Kompressor Stufe II (WEZ 1)
Wärmeerzeugerpumpe
Heizkreispumpe
Ladepumpe / Umlenkventil AUF
Mischer Heizkreis ZU
Mischer Heizkreis AUF
Quellenpumpe / Gebläse
Elektroheizung (WEZ 2)
Umlenkventil ZU
Abtauventil
Zirkulationspumpe / Sammelstörung
16
Dok. Nr. 107684 40/2002
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IT 5711 MD W
4
Einstellungen 2. Bedienebene
Werkseinst.
Uhrzeit
siehe "4.2 Uhrzeit einstellen",
Seite 20
-
aktuell*
h/min
Datum
siehe "4.3 Datum einstellen",
Seite 21
bis
2078
aktuell*
M/T
J
Raumtemperatur Heizbetrieb
siehe "4.4 Temperaturen einstellen", Seite 22
10-30
20
°C
Raumtemperatur Absenkbetrieb
siehe "4.4 Temperaturen einstellen", Seite 22
5-20
10
°C
Warmwassertemperatur
siehe "4.4 Temperaturen einstellen", Seite 22
10-70
51
°C
Steilheit Heizkurve
siehe "4.5 Steilheit Heizkurve
anpassen", Seite 23
0-200
40
K/
100K
Vorlauf-Maximalbegrenzung
siehe "4.6 Vorlauf-Maximalbegrenzung einstellen", Seite 24
30-90
55
°C
Heizgrenze
siehe "4.7 Heizgrenze Sommer-/
Winterbetrieb einstellen", Seite 25
0-40
17
°C
Einstellfunktion
Grundein- Änderung
stellung
Datum:
Datum:
Einheit
Einstellbereich
Symbol
Unsachgemässe Veränderungen können Fehlverhalten der Heizungsanlage oder eine Beeinträchtigung derer Lebensdauer zur Folge haben.
* Uhrengangreserve = 2 Jahre
Dok. Nr. 107684 40/2002
17
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IT 5711 MD W
Symbol
Einstellfunktion
Werte (z.B. Temperaturen) abfragen
(Soll-/Istwerte) °C
siehe "4.8 Soll- und Istwerte abfragen", Seite 26
Automatikprogramm Heizen
siehe "4.10 Heizungs- und Warmwasser Standard-Automatikprogramme", Seite 28 und "4.11 Heiz-Automatikprogramme einstellen",
Seite 30
Automatikprogramm Warmwasser
siehe "4.12 Individuelles Warmwasser-Automatikprogramm
einstellen", Seite 36
Automatikprogramm Zirkulationspumpe
siehe "4.13 Zirkulationspumpe-Automatikprogramm einstellen",
Seite 41
Ferienprogramm
siehe "4.14 Ferienprogramm einstellen", Seite 46
Serviceebene
nur für Fachpersonal
Zutrittscode zu Fachpersonalebene
nur für Fachpersonal
5s
RESET
Partyfunktion für Heizung und Warmwasser
siehe "4.1 Partyfunktion für Heizung und Warmwasser einschalten", Seite 19
Bedienung nur durch Fachpersonal
siehe "6.2 Prüfung des Reglers", Seite 79
•
CLR
18
•
Auswahl der Temperaturanzeige in der 1. Ebene, siehe "4.8 Sollund Istwerte abfragen", Seite 26.
Automatikprogramme zurücksetzen, siehe "4.10.1 Wissenswertes
über Automatikprogramme", Seite 28
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
4.1
Partyfunktion für Heizung und Warmwasser einschalten
4.1.1 Partyfunktion Heizung
Während dem Heizbetrieb:
Der Absenkbetrieb wird um 3 Stunden ab der
nächsten Uhr-Umschaltung verzögert.
Während dem Absenkbetrieb: Der normale Heizbetrieb wird ab Drücken der
Taste für die nächsten 3 Stunden aktiv.
1. Blende öffnen
P1
P2
P3
P4
P5
P6
P7
RESET
CLR
5s
2. Zum Einschalten Partytaste drücken.
Der Cursor über der Partytaste zeigt, dass die Partyfunktion eingeschaltet ist.
Auf der 1. Bedienebene blinkt das Symbol der aktuellen Betriebsart. (z. B.
)
Zum vorzeitigen Ausschalten der Partyfunktion Blende öffnen und Partytaste erneut drücken.
Bei aktivem Ferienprogramm wird dieses durch Drücken der Partytaste gelöscht.
Dok. Nr. 107684 40/2002
19
Bedienungsanleitung
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4.1.2 Partyfunktion Warmwasser
Diese Funktion kann nur im Automatikbetrieb oder Sommerbetrieb aktiviert werden. Falls bei gesperrter Warmwasserbereitung ein Warmwasserbedarf gegeben
ist, kann diese wie folgt freigegeben werden:
1. Blende öffnen
P1
P2
P3
P4
2. Zum Einschalten Partytaste mindestens
5 Sekunden drücken.
Die Warmwasserbereitung wird für die
nächsten 2 Stunden freigegeben. Der
Cursor über der Partytaste und das
blinkende Symbol
zeigen, dass die
Partyfunktion eingeschaltet ist.
P5
P6
P7
RESET
CLR
5s
Auf der 1. Bedienebene blinkt das Symbol
.
Zum vorzeitigen Ausschalten der Partyfunktion Warmwasser, Blende öffnen und
Partytaste erneut mindestens 5 Sekunden drücken.
4.2
Uhrzeit einstellen
1. Blende öffnen.
P1
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
P2
P3
P4
3. Mit Einstellknopf B Uhrzeit einstellen
(durch mehrfaches Drehen, vor- oder
rückwärts, schnelles Drehen beschleunigt die Einstellung).
Stunden
P5
P6
P7
Minuten
Hinweis: Die Umstellung Sommerzeit/Winterzeit erfolgt automatisch. Die Umstellung erfolgt jeweils am letzten Sonntag im März sowie im Oktober.
Ist der Regler nicht am Netz angeschlossen, erfolgt keine Zeitumstellung. Sobald der Regler am Netz angeschlossen wird, erfolgt die Zeitumstellung am folgenden Tag zwischen 2.00 und 3.00 Uhr
Falls keine automatische Umstellung gewünscht ist, kann diese gemäss "5.4.4
Sommer- Winterzeitumschaltung (Parameter 4-3)", ab Seite 67 ausgeschaltet
werden.
20
Dok. Nr. 107684 40/2002
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4.3
Datum einstellen
1. Blende öffnen.
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
Tag
Monat
P1
P2
3. Mit Einstellknopf B Datum einstellen
(durch mehrfaches Drehen, vor- oder
rückwärts, schnelles Drehen beschleunigt die Einstellung).
Jahr
P3
P4
P5
P6
Es ist ein Kalenderprogramm vorhanden
welches bis zum Jahr 2078 programmiert
ist, wobei die Schaltjahre darin berücksichtigt sind.
P7
Hinweis: Mit der Einstellung des Datums wird der entsprechende Wochentag
markiert: 1 = Montag, 2 = Dienstag, 3 = Mittwoch, 4 = Donnerstag, 5 =
Freitag, 6 = Samstag, 7 = Sonntag
Dok. Nr. 107684 40/2002
21
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
4.4
Temperaturen einstellen
4.4.1 Allgemeines
Die hier eingestellten und angezeigten Soll-Raumtemperaturen
und
sind
"Grundeinstellungen". Sie werden auf diesen Wert geregelt, wenn die Behaglichkeit (1. Bedienebene) auf 0 steht. Durch Einstellen der Behaglichkeit kann die
Grundeinstellung jederzeit um +/- 3 °C verändert werden.
1. Blende öffnen.
P1
2. Wahlknopf A Cursor auf eines
der folgenden TemperaturSymbole stellen:
Raumtemperatur Heizbetrieb
Raumtemperatur Absenkbetrieb
Warmwassertemperatur
P2
P3
P4
P5
P6
P7
3. Mit Einstellknopf B gewünschte Temperatur einstellen. Die Raumtemperatur wird
in 0,5 -°C-Schritten,
die Warmwassertemperatur in 1- °CSchritten verstellt.
Hinweis: Evtl. vor dem Einstellen der Raumtemperatur Behaglichkeit auf 0
zurückstellen.
Die maximal mögliche Warmwassertemperatur wird bestimmt durch
die "Maximale WEZ-Temperatur WEZ 1 (WP) (Parameter 6-0)" ab
Seite 70 oder "Maximale Anlagetemperatur (Parameter 6-4)" ab Seite 70 minus die "5.5.2 Temperaturüberhöhung Warmwasserbereitung (Parameter 5-1)", ab Seite 67. Wird ein zu hoher Wert
eingegeben, korrigiert der Regler diesen automatisch auf den maximalen Wert herunter.
Änderungen der Warmwassertemperatur sollten nur nach Rücksprache mit dem Fachpersonal vorgenommen werden!
22
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
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4.5
Steilheit Heizkurve anpassen
Die Grundeinstellung der Heizkurve wird vom Fachpersonal vorgenommen. Bei
Bedarf, d.h. wenn die Raumtemperatur zu tief oder zu hoch ist, kann der Benutzer
kleinere Anpassungen an der Steilheit der Heizkurve anhand der folgenden Tabelle selbst vornehmen.
Bei Aussentemperaturen
am Tag
Raumtemperatur
zu kalt
zu warm
+5 bis +15 °C
Steilheit 20 kleiner, Behaglichkeit + 1
Steilheit 20 grösser, Behaglichkeit -1
-20 bis +5 °C
Steilheit 20 grösser stellen
Steilheit 20 kleiner stellen
Anlagebedingt kann es notwendig sein, die Behaglichkeit zu erhöhen oder zu senken, um die in der 2. Bedienebene eingestellten Soll-Raumtemperaturen zu erreichen. Das Fachpersonal kann die Anpassung durch Angleichen der
Fusspunkttemperatur (Fixpunkt) in der Serviceebene neutralisieren, so dass die
Behaglichkeit wieder auf die neutrale 0-Position zurückgestellt werden kann.
Da das Gebäude Einstellungsänderungen nur langsam verarbeitet,
wird empfohlen, pro Tag nur einen Anpassungsschritt vorzunehmen.
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
P4
P5
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
P6
P7
3. Mit Einstellknopf B Steilheit der Heizkurve einstellen. Die Steilheit wird in
Schritten von 0.01K/K verstellt.
Dok. Nr. 107684 40/2002
23
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4.6
Vorlauf-Maximalbegrenzung einstellen
Die Heizungs-Vorlauftemperatur wird auf den eingestellten Wert begrenzt.
Diese Einstellung dient nicht als Sicherheitsfunktion!
Bei einer Fussbodenheizung ist zusätzlich ein Sicherheitsthermostat
vorgeschrieben. Änderungen sind mit dem Fachpersonal abzusprechen.
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
P4
P5
P6
P7
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
3. Mit Einstellknopf B max. Vorlauftemperatur für Heizkreis einstellen.
Die Temperatur wird in 1-°C-Schritten
verstellt.
24
Dok. Nr. 107684 40/2002
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4.7
Heizgrenze Sommer-/Winterbetrieb einstellen
Mit dieser Einstellung wird festgelegt, bei welcher Aussentemperatur der Regler
den Heizbetrieb beendet.
Sobald die gemittelte Aussentemperatur über den eingestellten Wert ansteigt,
wird der Heizbetrieb beendet, die Warmwasserbereitung bleibt jedoch in Betrieb.
gilt der um die
Hinweis: 1) Als Heizgrenze für die Betriebsart "Absenkbetrieb"
Differenz zwischen "Heiz- und Absenkbetrieb" reduzierte Einstellwert.
2) Bei Absenkbetrieb im Automatikprogramm
gilt nicht die hier
eingestellte Heizgrenze, sondern der durch den Fachmann einzustellende Wert bei Parameter 3-2.
Sobald die Aussentemperatur um mehr als 2 K unter den eingestellten Wert absinkt, wird der Heizbetrieb wieder aufgenommen.
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
3. Mit Einstellknopf B Heizgrenze für Normalbetrieb einstellen.
Die Temperatur wird in 0,5-°C-Schritten
verstellt.
P4
P5
P6
P7
Hinweis: Wenn der Regler trotz Aussentemperaturen unter dem eingestellten
Sollwert (minus 2 K) nicht auf Heizbetrieb umstellt, kann dies an der
Mittelwertbildung der Aussentemperatur, siehe "5.4.2 Mittelwertbildung der Aussentemperatur (Parameter 4-1)", Seite 66, oder an der
Vorlauftemperatur-Sollwertabhängigen Heizgrenze, siehe "5.2.10
Vorlauftemperatur-Sollwertabhängige Heizgrenze (Parameter 3-8)",
Seite 62, liegen.
Dok. Nr. 107684 40/2002
25
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4.8
Soll- und Istwerte abfragen
Es können alle vom Regler gemessenen Werte, sowie die zum Regeln notwendigen Sollwerte angezeigt werden. Je nach Anlage können dies z.B. folgende aktuellen Temperaturen (IST- bzw. Sollwerte) sein.
Langsames Drehen des Einstellknopfs B: Anzeige der Istwerte. (Nur Symbole)
Schnelles Drehen des Einstellknopfs B: Anzeige der SOLL und Istwerte.
Für eine Prüfung der Temperaturfühler ist daher weder der Ausbau des Reglers
noch der Einsatz von Mess- oder Prüfgeräten notwendig.
WP Vorlauftemperatur
TWV °C
WP Rücklauftemperatur
TWR °C
Heizkreis Vorlauftemperatur
TV
°C
Warmwassertemperatur
TBO °C
Wärmequelle-Austrittstemperatur
TWA °C
Wärmequelle-Eintrittstemperatur
TWE °C
Heissgastemperatur
THG °C
Kondensations-Austrittstemperatur
TKA
Verdampfungstemperatur
TVD °C
Sauggastemperatur
TSG °C
Puffertemperatur oben
TPO °C
Puffertemperatur mitte
TPM °C
°C
Aussentemperatur gemittelt
TA
°C
TI
°C
Aussentemperatur aktuell
Raumtemperatur
26
Dok. Nr. 107684 40/2002
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Wurde bei der Inbetriebnahme die Fühlerkonfiguration gespeichert,
werden fehlerhafte Fühler mit "--- °C" angezeigt.
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
3. Durch Drehen des Einstellknopfs B die
verschiedenen Werte abfragen, im Beispiel die aktuelle Warmwassertemperatur.
P4
P5
P6
P7
4. Durch schnelles Drehen des Einstellknopfs werden zusätzlich die Sollwerte
angezeigt. Im Display werden die jeweiligen Werte mit dem Zusatz
oder
gekennzeichnet.
4.9
Auswahl der Temperaturanzeige in der 1. Bedienebene
Aus der Istwert-Anzeige (nur Symbole) kann ein gewünschter Wert als Standardanzeige in die 1. Bedienebene übernommen werden.
1. Den gewünschten Istwert wie oben erklärt anzeigen
2. Mit dünnem Gegenstand die CLR-Taste drücken
3. Blende schliessen. Der gewünschte Istwert wird nun in der 1. Bedienebene
angezeigt.
Dok. Nr. 107684 40/2002
27
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4.10
Heizungs- und Warmwasser Standard-Automatikprogramme
4.10.1 Wissenswertes über Automatikprogramme
Mit den Automatikprogrammen können Sie Ihre Heizungsanlage (für Raumheizung und Warmwasserbereitung gekoppelt) Ihren Bedürfnissen entsprechend
steuern.
Für jede der Betriebsarten "Automatik I", "Automatik II" und "Automatik III" kann
ein Programm, das Ihren unterschiedlichen Bedürfnissen entspricht, eingegeben
werden. Es sind 3 Standardprogramme werkseitig vorprogrammiert. Wenn ein
Standardprogramm Ihren Bedürfnissen entspricht, können Sie es unverändert als
aktuelles Programm belassen. Sie können dieses Programm aber auch nach Ihren Vorstellungen verändern und so (auch für jeden Wochentag einzeln) ein eigenes Programm definieren.
In einem Automatikprogramm sind die Zeiten festgelegt, während denen die
Raum- bzw. die Warmwassertemperatur der Solltemperatur entsprechen soll
(Beginn Warmwasserbereitung jeweils 1 Stunde vorverlegt). In den restlichen Zeiten gilt die Absenktemperatur und die Warmwasserbereitung ist gesperrt. Die Zeiten in einem Automatikprogramm entsprechen den Belegungszeiten der Räume.
Ist der Regler durch das Heizungsfachpersonal entsprechend programmiert, wird
der Aufheizbeginn jeweils so vorverlegt, dass die Raumtemperatur zu den programmierten Zeiten annähernd den eingestellten Wert erreicht.
Zusätzlich ist ein individuelles Warmwasserprogramm einstellbar (siehe Programm 3)
4.10.2 Zurückladen von Standardprogrammen
Die werkseitig programmierten Standardprogramme können jederzeit zurückgeladen werden, siehe "4.10.3 Die Standardprogramme (Werkseinstellungen)", ab
Seite 29.
1.Blende öffnen
2.Gewünschtes Programm anwählen. Vorgehen gem. "4.11.1 Schaltzeiten von
Heiz-Automatikprogrammen abfragen", ab Seite 35
3.Mit einem feinen Stift die Taste CLR drücken.
28
Dok. Nr. 107684 40/2002
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4.10.3 Die Standardprogramme (Werkseinstellungen)
P1 = Programm 1, Wohnhaus Normalprogramm
Tagesblöcke
Wochentag
Markierte Tage
Raumheizung
Ein
Warmwasser
Abgesenkt
Einschalten
Ausschalten
Mo-Fr
06.00
22.00
05.00
22.00
Sa-So
07.00
23.00
06.00
23.00
P2 = Programm 2, Wohnhaus mit Absenkung während der Arbeitstage
Tagesblöcke
Wochentag
Markierte Tage
Raumheizung
Abgesenkt
Einschalten
Ausschalten
06.00
08.00
05.00
08.00
15.30
22.00
14.30
22.00
06.00
08.00
05.00
08.00
15.30
23.00
14.30
23.00
Sa
07.00
23.00
06.00
23.00
So
07.00
22.00
06.00
22.00
Mo-Do
Fr
Ein
Warmwasser
P3 = Programm 3, Gewerbe- und Industriegebäude
Tagesblöcke
Wochentag
Markierte Tage
Raumheizung
Ein
Warmwasser
Abgesenkt
Einschalten
Ausschalten
Mo-Fr
22.00
06.00
04.00
06.00
Sa-So
22.00
06.00
04.00
06.00
Zirkulationspumpenprogramm
Werkseitig ist das Zirkulationspumpenprogramm auf dauernd "gesperrt" eingestellt.
Dok. Nr. 107684 40/2002
29
Bedienungsanleitung
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4.11
Heiz-Automatikprogramme einstellen
Der grundsätzliche Ablauf ist dabei wie folgt.
•
•
•
•
•
•
•
Zu bearbeitendes Heiz-Automatikprogramm wählen (Einstellmodus).
Tagesblock bzw. Wochentag und Zeit wählen, für welche die Einstellung
gelten soll.
Die gewünschten Perioden für Heizbetrieb einstellen (Einfügen von
schwarzen Segmenten im Balken = Heizbetrieb).
Alle Perioden ohne schwarze Segmente entsprechen Absenkbetrieb.
Absenkbetrieb kann, falls nötig, durch Löschen vorhandener schwarzer
Segmente im Balken eingestellt werden.
Einstellungen für alle Tagesblöcke bzw. Tage wiederholen.
Bestimmen, ob die Warmwasserbereitung zusammen mit dem Heiz-Automatikprogramm freigegeben werden soll.
Einstellmodus verlassen.
Die einzelnen Schritte sind nachfolgend beschrieben.
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
P4
2. Zu bearbeitendes Automatikprogramm (P1 oder P2 oder P3) wählen
a. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen. In der Anzeige erscheint "off".
P5
P6
P7
b. Mit Einstellknopf B Automatikprogramm wählen, im Beispiel P2.
30
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
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3. Wahlknopf A eine Raststellung
im Uhrzeigersinn drehen. Ein zweiter
Cursor blinkt beim Symbol . Angezeigt
wird die Einschaltzeit der ersten aktuellen
Heizperiode der Woche.
P1
P2
P3
P4
P5
P6
P7
blinkt
4. Tagesblock bzw. Wochentag sowie
Zeit wählen ("Ausgangspunkt"), ab
welcher die Einstellung gelten soll.
P1
P2
P3
P4
P5
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, bis der Doppelpunkt in der Zeitanzeige und der zweite
Cursor beim Symbol blinkt.
Der Zeitbalken wird eingeblendet, die
Zeitmarke am Anfang der ersten aktuellen Heizperiode blinkt.
Auf dem Zeitbalken sind die
Heizperioden durch dunkle Segmente markiert.
Perioden ohne Segmente entsprechen Absenkbetrieb.
Dok. Nr. 107684 40/2002
P6
P7
Normal
Abgesenkt / AUS
31
Bedienungsanleitung
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blinkt
P1
P2
P3
b. Einstellknopf B drehen, bis der
gewünschte Tagesblock bzw. Wochentag markiert ist und die blinkende Zeitmarke auf der gewünschten Schaltzeit
steht. Im Beispiel Samstag, 05.00 Uhr.
Das Verschieben geschieht in Schritten von 15 Minuten.
P4
P5
P6
P7
(Beim Drehen des Einstellknopfs B im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn bewegt sich die blinkende Zeitmarke auf dem Zeitbalken nach rechts
oder links und beim Überschreiten der 24.00-Uhr-Marke wechseln die Tagesblöcke bzw. Wochentage; schnelles Drehen beschleunigt die Einstellung.)
P1
5. Heizbetrieb einstellen
P2
P3
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen Der zweite Cursor
blinkt beim Symbol
.
P4
P5
P6
P7
b. Durch Drehen des Einstellknopfs B
werden im Balken schwarze Segmente
= Heizbetrieb eingefügt.
Je nach Drehrichtung des Einstellknopfs (Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn) werden die schwarzen Segmente rechts bzw. links vom Ausgangspunkt eingefügt. Ausgangspunkt ist die gemäss Schritt 4. eingestellte, blinkende
Zeitmarke. Der Ausgangspunkt kann jederzeit gemäss Schritt 4. an eine für die
nächste Einstellung passende Stelle verschoben werden. Durch Drehen des
Wahlknopfs A im Gegenuhrzeigersinn kann zur entsprechenden Anzeige zurückgekehrt werden.
Hinweis: Die kürzeste einstellbare Zeitperiode für Heizbetrieb beträgt 30 Minuten.
32
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
6. Absenkbetrieb einstellen
P1
P2
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, bis der zweite Cursor beim Symbol blinkt.
P3
P4
P5
P6
b. Durch Drehen des Einstellknopfs B
werden im Balken allenfalls vorhandene schwarze Segmente gelöscht.
P7
Je nach Drehrichtung des Einstellknopfs (Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn) werden die Segmente rechts bzw. links vom Ausgangspunkt gelöscht. Ausgangspunkt ist die gemäss Schritt 4. eingestellte, blinkende Zeitmarke. Der Ausgangspunkt kann jederzeit gemäss Schritt 4. an eine für die nächste Einstellung
passende Stelle verschoben werden. Durch Drehen des Wahlknopfs A im Gegenuhrzeigersinn kann zur entsprechenden Anzeige zurückgekehrt werden.
Verschiedene Perioden von Heizbetrieb und Absenkbetrieb können hintereinander durch abwechselndes Ausführen von Schritt 5. und 6. eingestellt werden, bis
die von Ihnen gewünschten Änderungen an einem aktuellen Programm eingegeben sind. Durch Drehen des Wahlknopfs A im Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn zwischen den Anzeigen wechseln.
Dok. Nr. 107684 40/2002
33
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
7. Warmwasserbereitung freigeben
P1
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, bis der zweite Cursor beim Symbol
blinkt.
P2
P3
P4
b. Durch Drehen des Einstellknopfs B
wählen:
"on" = Warmwasserbereitung mit HeizAutomatikprogramm und gemäss eingestelltem Warmwasser-Automatikprogramm freigegeben.
P5
P6
P7
"off" = Warmwasserbereitung erfolgt
nur gemäss individuellem Warmwasser-Automatikprogramm, siehe "4.12
Individuelles Warmwasser-Automatikprogramm einstellen", Seite 36.
8. Blende schliessen. Das Programm ist gespeichert.
Zur Anpassung weiterer Programme ist der Wahlknopf A zu drehen, bis eine
Programmnummer z. B. P2 in der Anzeige steht. Danach ist durch Drehen
des Einstellknopfs B das Programm (P1 oder P3) anzuwählen. Die weiteren
Einstellschritte sind dann wie ab Punkt 2 beschrieben.
34
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
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4.11.1 Schaltzeiten von Heiz-Automatikprogrammen abfragen
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
2. Automatikprogramm (P1 oder P2 oder
P3) wählen
P4
a. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen. In der Anzeige erscheint "off".
P6
P5
P7
b. Mit Einstellknopf B Automatikprogramm
wählen, im Beispiel P2.
P1
P2
P3
3. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, bis ein zweiter Cursor beim Symbol blinkt.
P4
P5
P6
P7
4. Durch Drehen des Einstellknopfs B die
verschiedenen Schaltzeiten abfragen.
7. Blende schliessen.
Dok. Nr. 107684 40/2002
35
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
4.12
Individuelles Warmwasser-Automatikprogramm
einstellen
Grundsätzlich erfolgt die Warmwasserbereitung parallel zum Heizbetrieb, wenn
beim aktuellen Heiz-Automatikprogramm die Warmwasserbereitung freigegeben
ist (siehe "4.11 Heiz-Automatikprogramme einstellen", ab Seite 30,
Schritt 8.).
Zusätzlich kann hier ein Automatikprogramm eingegeben werden, gemäss dem
eine Warmwasserbereitung erfolgt, unabhängig von den Heiz-Automatikprogrammen.
Die einzelnen Schritte sind nachfolgend beschrieben.
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
P4
P5
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen. In der Anzeige erscheint "off".
P6
P7
3. Mit Einstellknopf B Programm P1 wählen.
P1
P2
4. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen. Ein zweiter Cursor
blinkt beim Symbol .
Angezeigt wird die Einschaltzeit der
ersten aktuellen Warmwasserbereitungsperiode der Woche.
36
P3
P4
P5
P6
P7
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
blinkt
P1
P2
5. Tagesblock bzw. Wochentag und
Zeit wählen ("Ausgangspunkt"), für
welche die Einstellung gelten soll.
P3
P4
P5
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, bis der Doppelpunkt in der Zeitanzeige und der zweite
Cursor beim Symbol
blinkt.
Der Zeitbalken wird eingeblendet, die
Zeitmarke am Anfang der ersten aktuellen Warmwasserbereitungsperiode
blinkt.
Auf dem Zeitbalken sind die Warmwasserbereitungsperioden durch dunkle
Segmente markiert. Perioden ohne
Segmente entsprechen "Warmwasserbereitung gesperrt".
P6
P7
b. Einstellknopf B drehen, bis der
gewünschte Tagesblock bzw. Wochentag markiert ist und die blinkende Zeitmarke auf der gewünschten Schaltzeit
steht. Im Beispiel Sonntag, 05.00 Uhr.
Das Verschieben geschieht in Schritten von 15 Minuten.
Hinweis: Beim Drehen des Einstellknopfs im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn bewegt sich die blinkende Zeitmarke auf dem Zeitbalken
nach rechts oder links und beim Überschreiten der 24.00-Uhr-Marke
wechseln die Tagesblöcke bzw. Wochentage; schnelles Drehen beschleunigt die Einstellung.
Dok. Nr. 107684 40/2002
37
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6. Warmwasserbereitung "Freigeben"
P1
P2
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, bis der Cursor beim
Symbol
blinkt.
P3
b. Durch Drehen des Einstellknopfs B
werden im Balken schwarze Segmente
(= Warmwasserbereitung freigegeben)
eingefügt.
P6
P4
P5
P7
Je nach Drehrichtung des Einstellknopfs (Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn) werden die schwarzen Segmente rechts bzw. links vom Ausgangspunkt eingefügt. Ausgangspunkt ist die gemäss Schritt 5. eingestellte, blinkende
Zeitmarke.
Hinweis:
Der Ausgangspunkt kann jederzeit gemäss Schritt 5. an eine für die
nächste Einstellung passende Stelle verschoben werden. Durch Drehen des Wahlknopfs A im Gegenuhrzeigersinn kann zur entsprechenden Anzeige zurückgekehrt werden.
Die kürzeste einstellbare Zeitperiode für die Warmwasserbereitung
beträgt 30 Minuten.
38
Dok. Nr. 107684 40/2002
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7. Warmwasserbereitung "Gesperrt"
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, bis Cursor beim
Symbol blinkt.
P1
P2
P3
P4
P5
P6
b. Durch Drehen des Einstellknopfs B
werden im Balken allenfalls vorhandene schwarze Segmente gelöscht.
P7
Je nach Drehrichtung des Einstellknopfs (Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn) werden die schwarzen Segmente rechts bzw. links vom Ausgangspunkt gelöscht. Ausgangspunkt ist die gemäss Schritt 5. eingestellte, blinkende
Zeitmarke.
Hinweis: Der Ausgangspunkt kann jederzeit gemäss Schritt 5. an eine für die
nächste Einstellung passende Stelle verschoben werden. Durch Drehen
des Wahlknopfs A im Gegenuhrzeigersinn kann zur entsprechenden
Anzeige zurückgekehrt werden.
Verschiedene Perioden "Warmwasserbereitung freigegeben" und
"Warmwasserbereitung gesperrt" können so hintereinander abwechselnd eingestellt werden, bis das von Ihnen gewünschte Programm eingegeben ist. Durch Drehen des Wahlknopfs A im Uhrzeigersinn bzw.
Gegenuhrzeigersinn zwischen den Anzeigen wechseln.
8. Blende schliessen. Das Programm ist gespeichert.
Das werkseitig programmierte Standardprogramm kann jederzeit zurückgeladen werden, siehe "4.10.3 Die Standardprogramme (Werkseinstellungen)", ab
Seite 29.
1.Blende öffnen
2.Programm wählen. Vorgehen gem. "4.12.1 Schaltzeiten Warmwasser-Automatikprogramm abfragen", ab Seite 40, die Schritte 1 und 2.
3.Mit einem feinen Stift die Taste CLR drücken.
Dok. Nr. 107684 40/2002
39
Bedienungsanleitung
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4.12.1 Schaltzeiten Warmwasser-Automatikprogramm abfragen
1. Einstellmodus gemäss "4.12 Individuelles Warmwasser-Automatikprogramm
einstellen", ab Seite 36, Schritt 1 bis 4
einstellen.
P1
P2
P3
P4
2. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen. Ein zweiter Cursor
blinkt beim Symbol .
P5
P6
P7
3. Durch Drehen des Einstellknopfs B die
verschiedenen Schaltzeiten des zuvor
eingegebenen Zeitprogrammes abfragen.
4. Blende schliessen.
Hinweis: Um das individuelle Warmwasser-Automatikprogramm unwirksam zu
machen, muss es gelöscht werden.
40
Dok. Nr. 107684 40/2002
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4.13
Zirkulationspumpe-Automatikprogramm einstellen
Hier kann das Automatikprogramm eingegeben werden, gemäss welchem die Zirkulationspumpe freigegeben wird. Das Programm ist nur aktiv, wenn die Zirkulationspumpe mit Parameter 5-6, ( "5.5.6 Funktionswahl Ausgang 20 (Parameter 56)", ab Seite 69 ) aktiviert ist.
Die einzelnen Schritte sind nachfolgend beschrieben.
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
P4
P5
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen. In der Anzeige erscheint "off".
P6
P7
3. Mit Einstellknopf B Programm P1 wählen.
4. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen. Ein zweiter Cursor
blinkt beim Symbol .
Angezeigt wird die Einschaltzeit der
ersten aktuellen ZirkulationspumpenFreigabeperiode der Woche.
P1
P2
P3
P4
P5
P6
P7
Dok. Nr. 107684 40/2002
41
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
blinkt
P1
P2
5. Tagesblock bzw. Wochentag und
Zeit wählen ("Ausgangspunkt"), für
welche die Einstellung gelten soll.
P3
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, bis der Doppelpunkt in der Zeitanzeige und der zweite
Cursor beim Symbol
blinkt. Der Zeitbalken wird eingeblendet, die Zeitmarke am Anfang der ersten aktuellen
Zirkulationspumpen-Freigabeperiode
blinkt.
Auf dem Zeitbalken sind die Zirkulationspumpen-Freigabeperioden durch
dunkle Segmente markiert. Perioden
ohne Segmente entsprechen "Zirkulationspumpe gesperrt".
P6
P4
P5
P7
b. Einstellknopf B drehen, bis der
gewünschte Tagesblock bzw. Wochentag markiert ist und die blinkende Zeitmarke auf der gewünschten Schaltzeit
steht. Im Beispiel Sonntag, 05.00 Uhr.
Das Verschieben geschieht in Schritten von 15 Minuten.
(Beim Drehen des Einstellknopfs im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn bewegt sich die blinkende Zeitmarke auf dem Zeitbalken nach rechts
oder links und beim Überschreiten der 24.00-Uhr-Marke wechseln die Tagesblöcke bzw. Wochentage; schnelles Drehen beschleunigt die Einstellung.)
42
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
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6. Zirkulationspumpe freigeben
P1
P2
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, der Cursor beim
Symbol
blinkt.
b. Durch Drehen des Einstellknopfs B
werden im Balken schwarze Segmente
(= Zirkulationspumpe freigegeben) eingefügt.
P3
P4
P5
P6
P7
Je nach Drehrichtung des Einstellknopfs (Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn) werden die schwarzen Segmente rechts bzw. links vom Ausgangspunkt eingefügt. Ausgangspunkt ist die gemäss Schritt 5. eingestellte, blinkende
Zeitmarke. Der Ausgangspunkt kann jederzeit gemäss Schritt 5. an eine für die
nächste Einstellung passende Stelle verschoben werden. Durch Drehen des
Wahlknopfs A im Gegenuhrzeigersinn kann zur entsprechenden Anzeige zurückgekehrt werden.
Hinweis: Die kürzeste einstellbare Zeitperiode für die Warmwasserzirkulation beträgt 30 Minuten.
Dok. Nr. 107684 40/2002
43
Bedienungsanleitung
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7. Zirkulationspumpe sperren
P1
a. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen, bis Cursor beim
Symbol
blinkt.
P2
P3
P4
P5
P6
b. Durch Drehen des Einstellknopfs B
werden im Balken allenfalls vorhandene schwarze Segmente gelöscht.
P7
Je nach Drehrichtung des Einstellknopfs (Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn) werden die schwarzen Segmente rechts bzw. links vom Ausgangspunkt gelöscht. Ausgangspunkt ist die gemäss Schritt 5. eingestellte, blinkende
Zeitmarke.
Hinweis: Der Ausgangspunkt kann jederzeit gemäss Schritt 5. an eine für die
nächste Einstellung passende Stelle verschoben werden. Durch Drehen des Wahlknopfs A im Gegenuhrzeigersinn kann zur entsprechenden Anzeige zurückgekehrt werden.
Verschiedene Perioden "Zirkulationspumpe freigegeben" und "Zirkulationspumpe gesperrt" können so hintereinander abwechselnd eingestellt werden, bis das von Ihnen gewünschte Programm eingegeben
ist. Durch Drehen des Wahlknopfs A im Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn zwischen den Anzeigen wechseln.
8. Blende schliessen. Das Programm ist gespeichert.
Die Werkseinstellung kann jederzeit zurückgeladen werden, siehe "4.10.3 Die
Standardprogramme (Werkseinstellungen)", ab Seite 29.
1.Blende öffnen
2.Programm wählen. Vorgehen gem. "4.13.1 Schaltzeiten Zirkulationspumpe-Automatikprogramm abfragen", ab Seite 45
3.Mit einem feinen Stift die Taste CLR drücken.
44
Dok. Nr. 107684 40/2002
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4.13.1 Schaltzeiten Zirkulationspumpe-Automatikprogramm abfragen
1. Einstellmodus gemäss "4.13 Zirkulationspumpe-Automatikprogramm einstellen", ab Seite 41, Schritt 1 bis 4
einstellen.
P1
P2
P3
P4
2. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen. Ein zweiter Cursor
blinkt beim Symbol .
P5
P6
P7
3. Durch Drehen des Einstellknopfs B die
verschiedenen Schaltzeiten abfragen.
4. Blende schliessen.
Dok. Nr. 107684 40/2002
45
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
4.14
Ferienprogramm einstellen
Pro Heizkreis können bis zu 7 Ferienprogramme eingestellt werden. Die für die
Ferienperioden reduzierte Soll-Raumtemperatur wird im Parameter "3-0 Raumschutztemperatur" eingestellt. siehe Kap."5.2.2 Raumschutztemperatur (Parameter 3-0)", ab Seite 53. Die Warmwasserbereitung kann aktiv oder inaktiv
geschaltet werden.
Der genaue Beginn resp. Ende des Ferienprogrammes fällt jeweils auf den Datumswechsel (24.00 Uhr).
Das aktive Ferienprogramm wird durch Drücken der Partytaste gelöscht.
Für die Dauer des Ferienprogrammes ist die Heizgrenze Sommer/Winter
wirksam.
4.14.1 Ferienbeginn und Ende einstellen
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen. In der Anzeige erscheint "off".
P4
P5
P6
3. Einstellknopf B eine Raststellung im
Uhrzeigersinn drehen. In der Anzeige
erscheint "inf".
P7
4. Zu bearbeitendes Ferienprogramm
(P1 bis P7) mit Einstellknopf B wählen. Für "P1" eine Raststellung im
Uhrzeigersinn drehen
46
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
P1
5. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen. Ein zweiter Cursor
blinkt beim Symbol .
Es erscheinen drei Striche und P1 (für
Ferienprogramm 1) sowie ein Cursor
bei P1.
P2
P3
P4
P5
P6
P7
Tag
Monat
Ist bereits ein Programm eingegeben
worden, wird das Datum für den
Ferienbeginn angezeigt.
P1
P2
P3
Jahr
P4
P5
6. Einstellknopf B eine Raststellung im
Uhrzeigersinn drehen. Es erscheint
das aktuelle Datum als Vorschlag für
den Ferienbeginn (Symbol = Beginn
Absenkbetrieb zum Ferienbeginn) im
Programm 1.
P6
P7
7. Mit Einstellknopf B Datum für den Ferienbeginn einstellen (durch Vorwärtsdrehen, schnelles Drehen beschleunigt
die Einstellung).
Dok. Nr. 107684 40/2002
47
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
P1
P2
P3
8. Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen. Es erscheint das
voraussichtliche Datum für das Ferienende im P1. (Ferienbeginn + 1 Tag)
(Symbol
= Ferienende)
P4
P5
P6
P7
P1
9. Mit Einstellknopf B das Datum für das
Ferienende einstellen (durch Vorwärtsdrehen, schnelles Drehen beschleunigt
die Einstellung).
P2
Hinweis: Wird das Datum vor den Ferienbeginn rückwärtsgedreht, so
erscheint "---" im Display. Das
Programm ist gelöscht.
P6
P3
P4
P5
P7
10.Blende schliessen.
Das Ferienprogramm ist gespeichert.
Hinweis: Bei Ferienende wird auf die geltenden Betriebsart zurückgeschaltet.
Sobald das Ferienprogramm aktiv ist, blinkt
ein dritter Cursor beim
-Symbol.
5s
Durch wiederholen der Schritte 5 bis 11 können weitere Ferienprogramm "P1 - P7"
gewählt und gespeichert werden.
48
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
4.14.2 Ferienprogramm abfragen
1. Einstellmodus gemäss "4.14 Ferienprogramm einstellen", ab Seite 46, Schritt
1 bis 4 einstellen bis "Inf" erscheint.
P1
P2
P3
P4
2. Wahlknopf A eine Raststellung gegen
den Uhrzeigersinn drehen. Ein zweiter
Cursor blinkt beim Symbol .
P5
P6
P7
3. Durch Drehen des Einstellknopfs B
werden die Ferien-Anfang und Endzeiten fortlaufend von P1 - P7 angezeigt.
Wenn keine Ferienprogramme eingegeben sind, so bleibt die Anzeige
unverändert.
4. Blende schliessen.
Dok. Nr. 107684 40/2002
49
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
4.14.3 Warmwasserbereitung aktiv/inaktiv wählen
Es ist einstellbar, ob die Warmwasserbereitung während den gewählten Ferienperioden gesperrt oder freigegeben
werden soll.
P1
P2
P3
P4
P5
a. Wahlknopf A und B drehen, bis P1
angezeigt wird. Siehe S. 45.
P6
P7
b. Wahlknopf A 2 x gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis "off" erscheint.
P1
P2
P3
P4
P5
P6
c. Durch Drehen des Einstellknopfs B
wählen:
on = Warmwasserbereitung aktiv
oder
off = Warmwasserbereitung inaktiv
P7
RESET
CLR
5s
d. Blende schliessen.
50
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
4.14.4 Ferienprogramm löschen
P1
P2
P3
P4
P5
a. Wahlknopf A und B drehen, bis P1
angezeigt wird.Siehe S. 47
P6
P7
b. Wahlknopf A 1 x gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis "off" erscheint.
P1
P2
P3
P4
P5
c. Einstellknopf B drehen, es erscheint
"on".
Das Ferienprogramm ist gelöscht.
P6
P7
d. Blende schliessen.
4.14.5 Ferienprogramm vorzeitig beenden
Das aktive Ferienprogramm kann durch Drücken der Partytaste jederzeit gelöscht
werden.
1. Blende öffnen.
2. Partytaste Drücken.
3. Blende schliessen.
Das aktive Ferienprogramm ist gelöscht, der Heizungsregler arbeitet in der zuletzt
eingestellten Betriebsart weiter.
Dok. Nr. 107684 40/2002
51
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
5
Einstellungen (Fachpersonalebenen)
5.1
Dokumentieren der Einstellungen
Halten Sie alle Einstellungen und nachträgliche Anpassungen in den Tabellen im
Kapitel "12 Übersicht Einstelldaten", ab Seite 95, fest. In diesen Tabellen finden
Sie eine Übersicht über alle Einstellmöglichkeiten der Fachpersonalebenen.
5.2
Einstellebene 3
5.2.1
Generelles Vorgehen für die Einstellebene 3
1. Blende öffnen.
P1
P2
nur für Fachpersonal
P3
P4
P5
P6
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
In der Anzeige erscheint "off".
P7
3. Einstellknopf B drehen, bis "E3" angezeigt wird.
Hinweis: Die Menüpunkte "Out" und "Dat" werden ausführlich beschrieben unter
"6.4 Betriebsdaten abfragen", ab Seite 80 und "6.5 Ausgangsfunktionen
ein- und ausschalten", ab Seite 82.
52
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
P1
P2
P3
P4
P5
P6
P7
4. Mit Wahlknopf A den gewünschten
Parameter anwählen (hier 3-0).
Hinweis: Erscheint beim Drehen von Einstellknopf B "no", bedeutet dies, der
Wert ist fix eingestellt und kann nur im Werk verändert werden.
6. Blende schliessen oder einen anderen Parameter wählen. Die Einstellung ist
gespeichert und wird gültig.
5.2.2 Raumschutztemperatur (Parameter 3-0)
Dieser Parameter erlaubt die Einstellung der Raumschutztemperatur, die gehalten wird, wenn der Betrieb auf "Standby" resp. "AUS"
oder Sommerbetrieb
geschaltet ist, oder während einem aktiven Ferienprogramm.
Ist ein Raumfühler (Fernsteller FS 5601 oder Fernbedienung FB 5811 W) vorhanden, erfolgt die Regelung der Raumschutztemperatur bezogen auf diesen Istwert.
Ohne Raumfühler wird aufgrund der aktuellen Aussentemperatur und der eingestellten Heizkurve auf den berechneten Sollwert geregelt.
Die Raumschutztemperatur hat gegenüber der Heizgrenze Heizbetrieb oder -Absenkbetrieb Priorität.
Dok. Nr. 107684 40/2002
53
nur für Fachpersonal
5. Mit Einstellknopf B den Wert (bzw. "on"
oder "off") einstellen.
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
5.2.3
Heizkurve/Fusspunkttemperatur (Parameter 3-1)
160
200
Vorlauf
Maximalbegrenzung
Maximale WEZ-Temp.
120
75
65
55
80
nur für Fachpersonal
45
40
0
25 ˚C 35
RaumtemperaturSollwert
-15 -10 -5
0
Aussentemperatur (TA)
5
10
15 ˚C
15
20
25
15
Heizkreistemperatur (TWR oder TV)
˚C
85
Steilheit
Fusspunkt
Steilheit K/100 K
Die Heizkurve zeigt den Zusammenhang zwischen der Heizungsvorlauf- und der Aussentemperatur TV/TA.
5
25 ˚C
Da das Gebäude Einstellungsänderungen nur langsam verarbeitet,
wird empfohlen, pro Tag nur einen Anpassungsschritt vorzunehmen.
54
Dok. Nr. 107684 40/2002
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Steilheit und Fusspunkt der Heizkurve einstellen
Die Heizkurve wird durch folgende Einstellungen bestimmt:
Funktion
Grundeinstellung durch
Steilheit
Fachpersonal (ev. Korrektur durch Benutzer)
Raumsolltemperatur
Heizbetrieb
Benutzer
Raumsolltemperatur
Absenkbetrieb
Benutzer
Die Fusspunkttemperatur (Parameter 3-1) ist die Heizkreistemperatur bei einer
Aussentemperatur von 20 °C und der Norm-Innentemperatur. Damit wird die
Höhe der Heizkurve eingestellt. Einstellempfehlung bei:
Fussbodenheizung
22 °C
Radiatorheizung
25 °C
Die Steilheit wird nach folgender Formel festgelegt:
Auslegungsheizkreistemperatur – Fusspunkttemperatur
Steilheit = ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- x100
Norminnentemperatur – Auslegungsaussentemperatur
Die Auslegungsheizkreistemperatur ist bei diesem Gerät der Sollwert der Heizkreistemperatur TWR oder TV bei der Auslegungsaussentemperatur, je nachdem ob die Heizungsanlage mit einem Vorlauftemperaturfühler ausgerüstet ist
oder nicht. Diese beiden Auslegungstemperaturen können beim Heizungsplaner
angefordert werden.
Als Norm-Innentemperatur wird für Wohnhäuser 20 °C eingesetzt.
Beispiele:
Fussbodenheizung ohne Pufferspeicher
Auslegungsheizkreistemperatur TWR
= 35 °C
Norm-Innentemperatur
= 20 °C
Auslegungsaussentemperatur
= -15 °C
Fusspunkttemperatur
= 22 °C
35 – 22
13
Steilheit = --------------------------- × 100 = ------ x100 ≅ 37 ( K ⁄ 100K )
20 – ( – 15 )
35
Dok. Nr. 107684 40/2002
55
nur für Fachpersonal
Fusspunkttemperatur Parameter 3-1 Fachpersonal
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Fussbodenheizung mit Pufferspeicher
Auslegungsheizkreistemperatur TV
= 40 °C
Norm-Innentemperatur
= 20 °C
Auslegungsaussentemperatur
= -15 °C
Fusspunkttemperatur
= 22 °C
40 – 22
18
Steilheit =  --------------------------- x 100 = ------ x100 ≅ 51 ( K ⁄ 100K )
20 – ( – 15 )
35
nur für Fachpersonal
Radiatorheizung
Auslegungsheizkreistemperatur TV
Norm-Innentemperatur
Auslegungsaussentemperatur
Fusspunkttemperatur
= 47 °C
= 20 °C
= -10 °C
= 25 °C
47 – 25
22
Steilheit = --------------------------- × 100 = ------ x100 ≅ 73 ( K ⁄ 100K )
20 – ( – 10 )
30
Heizkurve anpassen
Die Steilheit der Heizkurve wird in der "2. Bedienebene" eingestellt und kann bei
Bedarf auch durch den Benutzer korrigiert werden ("4.5 Steilheit Heizkurve anpassen", Seite 23).
Bei Aussentemperaturen am Tag
+5 bis +15 °C
-20 bis -5 °C
56
Raumtemperatur
zu kalt
zu warm
Steilheit 20 kleiner und
Steilheit 20 grösser und
Fusspunkt 5 K höher
stellen
Fusspunkt 5 K tiefer
stellen
Steilheit 20 grösser
stellen
Steilheit 20 kleiner
stellen
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Angleichen der Soll- und der Isttemperatur (Einstellebene 3, Parameter 3-1)
Auch bei richtiger Einstellung der Steilheit der Heizkurve kann es anlagenbedingt
zu Abweichungen zwischen der mit einem Thermometer im Raum gemessenen
(Ist-Temperatur) und der eingestellten Raumtemperatur (Soll-Temperatur) kommen. Mit der Verschiebung des Fusspunktes können diese angeglichen werden.
Raumtemperatur
Fusspunkt (Parameter 3-1)
zu tief
höher stellen
zu hoch
tiefer stellen
5.2.4 Heizgrenze Absenkbetrieb im Automatikprogramm (Parameter 3-2)
Mit dieser Einstellung wird festgelegt, bis zu welcher Aussentemperatur die Vorlauftemperatur entsprechend der Absenkheizkurve geregelt werden soll.
Sobald die gemittelte Aussentemperatur 2 K unter den eingestellten Wert absinkt,
wird die Vorlauftemperatur entsprechend der Absenkheizkurve geregelt.
Bei gemittelten Aussentemperaturen über dem eingestellten Wert ist der Heizbetrieb ausgeschaltet.
Ist ein Wert von unter 2 °C eingestellt, ist der nachfolgend beschriebene Frostschutzbetrieb aktiv, siehe auch "5.2.2 Raumschutztemperatur (Parameter 3-0)",
Seite 53.
Hinweis: Nur wirksam im Automatikprogramm.
5.2.5 Frostschutzbetrieb
Unter 2 °C Aussentemperatur (Frostschutzgrenze) wird die Umwälzpumpe zyklisch eingeschaltet. Sie läuft jeweils für 6 Minuten und bleibt in der Folge für
54 Minuten ausgeschaltet. Der Wärmeerzeuger wird erst angefordert, wenn die
WP-Temperatur (WEZ-Regeltemperatur TWR oder TWV) unter 10 °C fällt. Sinkt
die WP-Temperatur unter 10 °C, wird diese entsprechend der Absenkheizkurve
geregelt.
Dok. Nr. 107684 40/2002
57
nur für Fachpersonal
Die Erhöhung bzw. Absenkung des Einstellwertes bewirkt eine entsprechende
Raumtemperaturänderung.
Pro 5 °C Einstellungsänderung wird die Raumtemperatur
• bei Fussbodenheizung
um ca. 2 °C
• bei Radiatorheizung
um ca. 1 °C erhöht bzw. abgesenkt.
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
5.2.6
Legionellenschutzfunktion (Parameter 3-4)
Wenn keine EH vorhanden ist, oder Parameter 3-9 = 0 ist, kann die
Legionellenschutztemperatur nicht erreicht werden.
Entsprechend dem hier gewählten Code wird die eingestellte Legionellenschutztemperatur, siehe "5.5.4 Legionellenschutztemperatur (Parameter 5-4)",
ab Seite 68, jeweils bei der ersten Warmwasserbereitung des entsprechenden
Tages für zwei Stunden freigegeben.
nur für Fachpersonal
Der eingestellte Code hat folgende Bedeutung:
Legionellenschutzfunktion jeweils
1 = montags
6 = samstags
2 = dienstags
7 = sonntags
3 = mittwochs
8 = täglich
4 = donnerstags
0 = keine Legionellenschutzfunktion
5 = freitags
5.2.7 Wärmeerzeugertyp (Parameter 3-5)
Dem Regler wird mit diesem Parameter die Art des Wärmeerzeugers mitgeteilt.
Einstufiger Wärmeerzeuger (Stellung "b1")
Die Heizungsanlage ist mit einem einstufigen Wärmeerzeuger 1 ausgestattet.
Zweistufiger Wärmeerzeuger (Stellung "b2")
Die Heizungsanlage ist mit einem zweistufigen Wärmeerzeuger 1 ausgestattet.
5.2.8 Startoptimierung Vorhaltezeit (Parameter 3-6)
Die Vorhaltezeit Heizbeginn legt fest, wie lange (d.h. wie viele Minuten) vor dem
im Zeitprogramm eingestellten Belegungsbeginn geheizt wird. Damit wird erreicht,
dass die Raumtemperatur zum Belegungsbeginn nahezu dem eingestellten
Raumtemperatur-Sollwert entspricht.
Dazu wird, abhängig vom Heizsystem, ein Einstellwert (Parameter 3-6) eingegeben. Der Regler errechnet daraus automatisch die Vorhaltezeit entsprechend dem
Heizbedarf.
Der Regler berücksichtigt dabei
• die gemessene Aussentemperatur
• die gemessene Raumtemperatur, sofern eine Fernbedienung montiert ist.
58
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Einstellempfehlungen für den Einstellwert (Parameter 3-6):
• Fussbodenheizung 210 (Minuten)
• Radiatorheizung
150 (Minuten)
Der Einstellwert gilt für eine Aussentemperatur von -10 °C (= sog. Klimapunkt).
Die Vorhaltezeit wird vom Regler bei wärmeren Aussentemperaturen automatisch
verkürzt und erreicht 0 Minuten bei 20 °C.
Berechnungsformel für Vorhaltezeit
20 – TA
ZVE = --------------------------------------------- × Einstellwert
20 – Klimapunkt
ZVE = Vorhaltezeit Heizbeginn
TA
= gemessene Aussentemperatur
Einstellwert
Aussentemperatur
= 150 Minuten
= 5 °C
20 – 5
15
ZVE = --------------------------- × 150 = ------ × 150 = 75 Minuten
20 – ( – 10 )
30
Falls eine Fernbedienung angeschlossen ist, wird die gemessene Restwärme im
Raum in die Berechnung der Vorhaltezeit ZVE einbezogen. Die zuvor ermittelte
Vorhaltezeit ZVE wird mit dem wie folgt ermittelten Faktor weiter verkürzt.
Berechnungsformel für Vorhaltezeit mit Fernbedienung
TI Soll – TI
ZVE' = --------------------------- × ZVE
5
TI
= gemessene Raumtemperatur
TIsoll = Raumtemperatur-Sollwert
Beispiel:
TISoll = 20 °C
TI
= 18 °C
20 – 18
ZVE' = ------------------- × 75 = 30 Minuten
5
Dok. Nr. 107684 40/2002
59
nur für Fachpersonal
Beispiel:
Bedienungsanleitung
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Korrektur des Einstellwertes
Falls längere oder kürzere Vorhaltezeiten erwünscht sind, kann der Einstellwert
angepasst werden.
Vorhaltezeit zu lang:
Vorhaltezeit zu kurz:
Einstellwert verkürzen
Einstellwert verlängern
Im Falle von Anpassungen empfiehlt es sich die Vorhaltezeiten mindestens um
folgende Werte zu ändern:
• Fussbodenheizung 30 Minuten
• Radiatorheizung
20 Minuten
Falls keine Startoptimierung gewünscht wird, ist der Wert auf 0 zu setzen. Der
Heizbeginn entspricht dann dem Belegungsbeginn gemäss Zeitprogramm.
nur für Fachpersonal
5.2.9
Verstärkung Raumeinfluss (P-Anteil) (Parameter 3-7)
Diese Einstellung ist nur wirksam, wenn eine Fernbedienung
FB5811 W, oder ein Fernsteller FS5601 vorhanden ist.
Die “Verstärkung Raumeinfluss” bestimmt die Raumtemperaturkompensation.
Dieser Parameter gibt an, wieviel Kelvin (K) die Vorlauftemperatur pro K
Raumtemperaturabweichung angehoben oder abgesenkt wird. Weicht die
gemessene Raumtemperatur vom Sollwert ab (z.B. durch Fremdeinfluss wie
Sonneneinstrahlung, offener Kamin, offene Fenster usw.) bewirkt der Regler eine
Vorlauftemperaturanpassung entsprechend der Temperaturabweichung und dem
Einstellwert. Dies verringert die Raumtemperaturabweichung.
Übertemperatur im Raum = Vorlaufabsenkung
Untertemperatur im Raum = Vorlaufanhebung
60
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
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Einstellempfehlung:
Keine Kompensation
0
Fussbodenheizung
1-4
Radiatorheizung
• schwache Kompensation
1-3
• mittlere Kompensation
4-6
• starke Kompensation
7-10
Die Einstellung hat folgende Wirkung:
TVSoll
3
6
9
-4
-3
-2
-1
+1
+2
+3
Einstellwert
0
+4
∆TV
Vorlauftemperaturänderung
∆TI
Raumtemperatur-Abweichung
TVSoll
vom Regler gem. Heizkurve
gerechneter Vorlauftemperatur-Sollwert
Berechnungsformel
Die Raumtemperaturabweichung bewirkt eine Änderung der Vorlauftemperatur.
Der sich ergebende Vorlauftemperatur-Sollwert errechnet sich wie folgt:
TVSoll “Neu” =
TV =
TISoll =
TI =
K=
Beispiel:
TVSoll + ((TISoll – TI) x K)
Vorlauftemperatur
Raumtemperatur-Sollwert gemäss aktueller Betriebsart
(Parameter 2-2 oder 2-3) + Behaglichkeitswert
Raumtemperatur-Istwert
Verstärkung (gemäss Einstellempfehlung)
Raumtemperatur-Sollwert TIsoll
Raumtemperatur-Istwert
(Überhöhung z.B. durch Sonneneinstrahlung)
Verstärkung
Vorlauftemperatur-Sollwert TVSoll (gemäss Heizkurve)
20 °C
22 °C
4
45 °C
TVSoll "Neu" = 45 + ((20 - 22) x 4)
= 45 - 8
= 37 °C
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61
nur für Fachpersonal
eingestellter Raumtemperatur-Sollwert
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5.2.10 Vorlauftemperatur-Sollwertabhängige Heizgrenze (Parameter 3-8)
Wenn der vom Regler errechnete Vorlaufsollwert keinen Beitrag mehr zur Gebäudeerwärmung zu bringen vermag, wird der Heizbetrieb abgeschaltet (Kompressor
und Pumpen "AUS", TWRSoll = 0 oder TWVSoll = 0). Wenn der Regler einen um
mehr als 2 K höheren Sollwert fordert, wird die Heizung wieder in Betrieb genommen.
Durch Einbindung der Steilheit der Heizkurve (S) trägt der Abschaltpunkt dem
Heizsystem Rechnung. Er wird vom Regler wie folgt ermittelt:
TVAUS = TISoll +(2 x (1 + S))
Beispiel:
Fussbodenheizung
Steilheit S
Einstellwert
Raumtemperatursollwert TISoll
0,8
2,0
20,0 °C
nur für Fachpersonal
Der Ausschaltsollwert rechnet sich somit wie folgt:
TVAUS = 20 + (2 x (1 + 0,8)) = 23,6 °C
Der Wiedereinschaltsollwert beträgt somit 23,6 °C + 2,0 = 25,6 °C.
Falls diese Heizgrenze nicht genutzt werden soll, ist der Wert -10
einzustellen.
5.2.11 Betriebswahl Elektroheizung (Parameter 3-9)
Die Elektroheizung (EH) hat die Funktion bei sehr tiefen Aussentemperaturen die
Spitzenlast abzudecken, bei Warmwasserbereitung mit Legionellenschutzfunktion (Parameter 3-4) die erforderliche Legionellenschutztemperatur (Parameter 54) zu erreichen oder bei einer Wärmepumpenstörung einen Notbetrieb aufrecht zu
erhalten. Entsprechend dem hier gewählten Code sind folgende Betriebsarten
möglich:
Code
Heizbetrieb
WW
Bereitung
0
1
Legionellenschaltung
EH gesperrt
EH gesperrt
EH frei
2
EH gesperrt
EH frei
3 TA > Wert v. Par. 6-7
EH gesperrt
EH frei
3 TA < Wert v. Par. 6-7
EH frei
4
EH frei und WP gesperrt
5 TA > Wert v. Par. 6-7
5 TA < Wert v. Par. 6-7
62
bei WP
Störung
EH gesperrt
EH frei
EH gesperrt
EH frei
EH frei
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5.3
Generelles Vorgehen für Einstellebene 4 und folgende
Das Vorgehen, um Einstellungen in der sog. "Einstellebene 4" und folgenden vorzunehmen, ist für alle Einstellungen prinzipiell gleich. Das Vorgehen wird nachstehend an einem Beispiel gezeigt.
5.3.1 Parameter ändern
Die Einstellebenen ab der Ebene 4 sind durch einen Code geschützt. Erst nach
Eingabe des richtigen Codes sind diese Einstellebenen zugänglich und es können
Veränderungen vorgenommen werden.
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
P4
P5
nur für Fachpersonal
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
P6
3. Mit Einstellknopf B den Code einstellen
(durch mehrfaches Drehen, vor- oder
rückwärts, schnelles Drehen beschleunigt die Einstellung).
P7
P1
4. Nach Einstellung des richtigen Codes
Wahlknopf A eine Raststellung im Uhrzeigersinn drehen.
„off“ wird angezeigt. (War nicht der
richtige Code eingestellt, wird die Einstellung verlassen.)
5. Mit Einstellknopf B durch Vorwärtsdrehen die gewünschte Einstellebene
wählen (hier E7).
Dok. Nr. 107684 40/2002
P2
P3
P4
P5
P6
P7
63
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
P1
P2
P3
P4
P5
6. Mit Wahlknopf A den gewünschten
Parameter wählen (hier 7-4).
P6
P7
7. Mit Einstellknopf B den Wert (bzw.
„on“oder „off“) einstellen.
nur für Fachpersonal
Hinweis:
Erscheint beim Drehen von Einstellknopf B "no", bedeutet dies, der
Wert ist fix eingestellt und kann nur im Werk verändert werden.
8. Blende schliessen (oder mit Wahlknopf A bzw. Einstellknopf B anderen Parameter wählen). Die Einstellung wird gültig.
64
Dok. Nr. 107684 40/2002
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5.3.2 Code ändern
Der Code, der den Zugang zu den Einstellebenen ab der Ebene 4 schützt, kann
geändert werden. Der bisherige Code ist dann nicht mehr gültig.
1. Schritt 1 bis 4 gemäss "5.3.1 Parameter ändern", ab Seite 63 einstellen.
"off" wird angezeigt. (War nicht der
richtige Code eingestellt, wird die Einstellung verlassen.)
P1
P2
P3
P4
P5
P6
P7
nur für Fachpersonal
2. Einstellknopf B eine Raststellung rückwärts drehen.
"code" wird angezeigt.
P1
P2
P3
3. Wahlknopf A eine Raststellung vorwärts drehen.
Der derzeit gültige Code wird angezeigt.
P4
P5
P6
P7
4. Mit Einstellknopf B einen neuen Code
einstellen.
5. Blende schliessen (oder Wahlknopf A vorwärts oder rückwärts drehen).
Der neue Code ist gültig.
Dok. Nr. 107684 40/2002
65
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5.4
Einstellebene 4
nur für Fachpersonal
5.4.1 Fühlerkonfiguration speichern (Parameter 4-0)
Nach dem Anschliessen aller Fühler kann die Fühlerkonfiguration abgespeichert
werden, damit später bei einer eBUS-Alarmeinbindung ein Fühlerfehler erkannt
und eine entsprechende Störmeldung generiert werden kann. Sind alle Fühler angeschlossen, so soll am Regler ein Reset durchgeführt werden und anschliessend
der Parameter 4.0 auf "on" gesetzt werden. (Dieser wird vom Regler nach ca.
10 s wieder auf "off" gesetzt. Wird die Fühlerkonfiguration wie beschrieben abgespeichert und ein Fühler fällt durch Kurzschluss oder Unterbruch aus, so wird der
Fühlerwert mit "--- °C" im Display angezeigt.
Grundsätzlich ist es bei der erstmaligen Inbetriebnahme nicht notwendig, die Fühlerkonfiguration mit diesem Einsteller zu speichern. In diesem Fall wird bei einem
Reset die Fühlerkonfiguration neu eingelesen.
5.4.2 Mittelwertbildung der Aussentemperatur (Parameter 4-1)
Mit der Mittelwertbildung der Aussentemperatur kann der Gebäudeträgheit Rechnung getragen werden. Sie wird als Bezugswert für die Heizgrenze genutzt (siehe
"5.2.4 Heizgrenze Absenkbetrieb im Automatikprogramm (Parameter 3-2)", Seite
57, und "4.7 Heizgrenze Sommer-/Winterbetrieb einstellen", Seite 25).
0 = keine Mittelwertbildung
5 = geringe Mittelwertbildung (leichte Bauweise mit geringer Speicherwirkung)
10 = mittlere Mittelwertbildung (normale Bauweise mit mittlerer Speicherwirkung)
20 = starke Mittelwertbildung (schwere Bauweise mit starker Speicherwirkung)
Hinweis: Nach einem Reset wird der aktuelle Mittelwert auf den Messwert
gesetzt.
5.4.3 Funktion Sollwert-Eingang (Parameter 4-2)
Mit diesem Parameter kann die Funktion des Sollwerteingangs (Kl 45/0-10VDC)
programmiert werden.
0 = keine Funktion
1 = eingestellter Sollwert wird als WEZ Sollwert übernommen
2 = eingestellter Sollwert wird als Heizkreis-Sollwert übernommen
3 = keine Funktion
4 = bei maximalem Sollwert schaltet der Heizkreis auf Standby
Der Messbereich 0-10 VDC wird vom Regler als 0-100 °C interpretiert. Dies bedeutet für die Einstellung 1 und 2 dass die angelegte Spannung mit Faktor 10 multipliziert den jeweiligen Sollwert ergibt. (Anwendung: Technische Wärme, Lüftungsgruppe, Schwimmbad usw.)
66
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
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Die Einstellung 4 hat nur eine Funktion, wenn am Sollwerteingang der Maximalwert von 10 V anliegt. Ist dies der Fall, wird im Display ein blinkender Cursor beim
Standby (Aus) Symbol angezeigt. (Anwendung, Fernsteuerung über Telecommand usw.)
Als Zubehör für diese Funktionen ist der Zusatzprint ZSP 101 erhältlich. Dieser
enthält ein Potentiometer für die Vorgabe des Sollwertes (0-100°C) sowie einen
potentialfreien und einen potentialbehafteten Steuereingang.
5.4.4 Sommer- Winterzeitumschaltung (Parameter 4-3)
Mit diesem Parameter kann die automatische Zeitumschaltung aktiviert (Einstellung "on") resp. deaktiviert (Einstellung "off") werden, siehe "4.2 Uhrzeit einstellen", ab Seite 20.
0
keine Folgeregler
1-4
Anzahl über eBUS angeschlossene Folgeregler
F1 - F4
Adresse des am eBUS angeschlossenen
Folgereglers
Am Hauptregler einstellen:
Am Folgeregler einstellen:
Maximal 5 Regler können über den eBUS verbunden werden
(Hauptregler; 4 Folgeregler).
5.5
Einstellebene 5 (Einstellungen Warmwasserbereitung)
5.5.1 Schaltdifferenz Warmwasserbereitung (Parameter 5-0)
Die Warmwasserbereitung wird (im Rahmen des eingestellten Zeitprogrammes)
ausgelöst, wenn die Speichersolltemperatur um den in diesem Parameter festgelegten Wert unterschritten wird.
5.5.2 Temperaturüberhöhung Warmwasserbereitung (Parameter 5-1)
Die Warmwasser-Solltemperatur überhöht um den hier eingestellten Wert ergibt
die Lade-Solltemperatur des Wärmeerzeugers für die Warmwasserbereitung.
5.5.3 Nachlaufzeit Ladepumpe (Parameter 5-3)
Der hier eingestellte Wert bestimmt die Nachlaufzeit der Ladepumpe bzw. die
Zeitperiode in welcher das Ventil in der Ladestellung verbleibt, nachdem der
Warmwasser-Sollwert erreicht ist.
Dok. Nr. 107684 40/2002
67
nur für Fachpersonal
5.4.5 Anzahl Folgeregler (Parameter 4-4)
Mit diesem Parameter wird am Anlage-Hauptregler definiert, wieviele Folgeregler
über eBUS angeschlossen werden und um welchen Folgeregler es sich handelt.
Der eingestellte Code hat folgende Bedeutung:
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
5.5.4 Legionellenschutztemperatur (Parameter 5-4)
Die hier angezeigte Warmwassertemperatur wird werkseitig eingestellt und gesperrt. Sie wird am eingestellten Legionellentag, siehe "5.2.6 Legionellenschutzfunktion (Parameter 3-4)", ab Seite 58, angefahren um die Bildung von
Legionellen im Warmwasserspeicher zu verhindern.
Der tatsächliche Sollwert für die Legionellenschutztemperatur kann jedoch nicht
höher sein, als die "Maximale WEZ-Temperatur WEZ 2 (Parameter 6-4)" minus die
"Temperaturüberhöhung Warmwasserbereitung (Parameter 5-1)".
nur für Fachpersonal
5.5.5 Funktionsweise des Ladepumpennachlaufs (Parameter 5-5)
Hier wird die Funktionsweise des Ladepumpennachlaufs bzw. die Bedingungen
für die Freigabe der Warmwasserbereitung definiert.
Der eingestellte Code hat folgende Bedeutung:
0 = zeitabhängiger Nachlauf:
Nach abgeschlossener Warmwasserbereitung läuft die Ladepumpe während der
im Parameter 5-3 vorgegebenen Dauer nach, siehe "5.5.3 Nachlaufzeit Ladepumpe (Parameter 5-3)", ab Seite 67.
1 = Thermostatbetrieb, externe Anforderung
Mit einem externen potentialfreien Kontakt (z.B. Thermostat) kann eine Warmwasserladung ausgelöst werden.
Anschluss
Warmwasserfühler
Funktion
Kurzgeschlossen
Ladepumpe wird eingeschaltet. Der Wärmeerzeuger wird unter Berücksichtigung der Schutzfunktionen wie folgt geregelt: Eingestellter
Warmwassersollwert + eingestellter Wert Parameter 5-1 (bzw. Anforderung weiterer Verbraucher, falls diese höher ist).
on
Ladepumpe ausgeschaltet (Nachlauf). Wärmeerzeuger ausgeschaltet falls keine weitere Wärmeanforderung anliegt.
off
Offen
68
Anzeige im Display
anstelle Temperaturanzeige Warmwasser
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
5.5.6 Funktionswahl Ausgang 20 (Parameter 5-6)
Mit diesem Parameter kann die Funktion des Ausgangs 20 (Zirkulationspumpe /
Sammelstörung / Heizkreisüberhöhung) definiert werden.
Zirkulationspumpe aktiv (Stellung "on")
Die Zirkulationspumpe läuft gemäss eingestelltem Programm, siehe "4.13 Zirkulationspumpe-Automatikprogramm einstellen", Seite 41.
Sammelstörung (Stellung "off")
Bei einer Störung wird am Ausgang 20 ein Netzspannungssignal ausgegeben.
5.5.7
Warmwasserbereitung über Umlenkventil oder Ladepumpe
(Parameter 5-7)
Mit diesem Parameter wird bestimmt, ob die Warmwasserbereitung über ein Dreiwegumlenkventil (on) oder Ladepumpe (off) erfolgt. Die Einstellung "on" darf nur
verwendet werden, wenn die Warmwasserbereitung vom direkten Heizkreis abgenommen ist. (Bei der Einstellung "on" wird die Heizkreispumpe bei aktiver Warmwasserbereitung eingeschaltet.)
Dok. Nr. 107684 40/2002
69
nur für Fachpersonal
Heizkreisüberhöhung im Niedertarif (Stellung "off")
Ist der Parameter 8-4 (Art des Pufferspeicher) = 0, so kann mit dem Zirkulationsprogramm, siehe "4.13 Zirkulationspumpe-Automatikprogramm einstellen", Seite
41 und dem Parameter 7-6 eine Heizkreisüberhöhung im Niedertarif programmiert
werden. Dabei kann keine Zirkulationspumpe mehr angesteuert werden, da am
Ausgang 20 die Sammelstörung ausgegeben wird.
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
5.6
Einstellebene 6 (Wärmeerzeuger-Einstellungen)
5.6.1 Maximale WEZ-Temperatur WEZ 1 (WP) (Parameter 6-0)
Überschreitet die WP-Vorlauftemperatur (TWV) den hier eingestellten Wert, wird
die WP abgeschaltet. Ist in "5.2.11 Betriebswahl Elektroheizung (Parameter 3-9)",
ab Seite 62, eine EH freigegeben so wird diese nach Überschreiten dieses Wertes
eingeschaltet. Die Maximalbegrenzung hat Priorität gegenüber anderen Vorgaben. Wird die eingestellte Maximaltemperatur überschritten, so wird über die Heizkreise zwangsweise Wärme abgeführt. Dieser Parameter wird werkseitig
eingestellt und gesperrt.
5.6.3 Schaltdifferenz (P-Bereich) Wärmeerzeuger (Parameter 6-5)
Der Einschaltpunkt liegt auf der Heizkurve. D.h. ist die Differenz zwischen der Regeltemperatur TWR und dem berechneten Sollwert = 0 wird der WEZ freigegeben.
Steigt die Temperatur um die hier eingestellte Schaltdifferenz an, wird der WEZ
wieder gesperrt. Die eingestellte Schaltdifferenz bezieht sich immer über sämtliche Stufen. Bei mehrstufigen Anlagen wird der eingestellte Wert auf die Anzahl
Stufen aufgeteilt. Bei einer 2-stufigen Anlage wird die 2. Stufe aktiviert, wenn der
WEZ-Sollwert um die halbe, eingestellte Schaltdifferenz unterschritten wird. Die
maximale WEZ-Temperaturen 6-0 oder 6-4 haben Priorität. Im Bereich der Maximalbegrenzung wird der WEZ erst wieder freigegeben wenn diese um die Schaltdifferenz unterschritten ist. Die EH wird wie eine dritte Stufe behandelt.
Das nachstehende Beispiel zeigt auf wie sich der P-Bereich bezogen auf die einzelnen Stufen und die Ein - bzw. Ausschaltpunkte verhält. Der P-Bereich bleibt im
Beispiel für alle Anwendungen auf 6 K eingestellt.
3-stufiger WEZ:
Der P-Bereich wird
mit 2 K pro Stufe
aufgeteilt.
2-stufiger WEZ:
Der P-Bereich wird
mit 3 K pro Stufe
aufgeteilt.
1-stufiger WEZ:
Der P-Bereich ist 6 K
f r die eine Stufe.
70
Sollwertabweichung
nur für Fachpersonal
5.6.2 Maximale Anlagetemperatur (Parameter 6-4)
Überschreitet die WP-Vorlauftemperatur (TWV) den hier eingestellten Wert, werden die Wärmeerzeuger inkl. Elektroheizung abgeschaltet. Die Maximalbegrenzung hat Priorität gegenüber anderen Vorgaben. Wird die eingestellte
Maximaltemperatur überschritten, so wird über die Heizkreise zwangsweise Wärme abgeführt. Dieser Parameter wird werkseitig eingestellt und gesperrt.
8
6
4
2
0
-2
-4
-6
Stufe 3
Stufe 2
Stufe 1
Stufe 2
Stufe 1
Stufe 1
Dok. Nr. 107684 40/2002
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5.6.4 Nachstellzeit (I-Anteil) Wärmeerzeuger (Parameter 6-6)
Mit diesem Einsteller wird die Geschwindigkeit beeinflusst, mit der eine Soll- / Istwertabweichung des WEZ ausgeregelt wird. Er wirkt über sämtliche Stufen ergänzend zur eingestellten "Schaltdifferenz Wärmeerzeuger (P-Bereich)
(Parameter 6-5)".
Bei einer anstehenden Soll- / Istwertabweichung bewirkt:
• ein kleiner Einstellwert eine rasch zu- oder abnehmende WEZ-Temperatur.
Dies ergibt eine rasche Ausregelung der Abweichung.
• ein grosser Einstellwert eine langsam zu- oder abnehmende WEZ-Temperatur. Dies ergibt eine langsame Ausregelung der Abweichung.
5.6.5 Aussentemperatur abhängige Freigabe WEZ 2 (EH) (Parameter 6-7)
Unterschreitet die Aussentemperatur TA den hier eingestellten Wert, so wird der
WEZ 2 (Elektroheizung) freigegeben.
5.6.6 Aussentemperatur abhängige Sperre WEZ 1 (WP) (Parameter 6-8)
Unterschreitet die Aussentemperatur TA den hier eingestellten Wert, so wird der
WEZ 1 (Kompressor) gesperrt.
Dok. Nr. 107684 40/2002
71
nur für Fachpersonal
Wird dieser Einsteller auf 0 eingestellt, arbeitet der Reglerkreis als reiner P-Regler
und die eingestellte Schaltdifferenz (Parameter 6-5) ist ohne Beeinflussung wirksam.
Bedienungsanleitung
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5.7
Einstellebene 7 (Heizkreis-Einstellungen)
5.7.1 Proportional-Bereich (P-Bereich) Mischer (Parameter 7-0)
Der P-Bereich gibt vor, bei welcher Soll-/Istwertabweichung der "AUF" bzw. "ZU"Befehl dauernd (also nicht mehr in Pulsen) ansteht.
Ein kleiner Einstellwert bewirkt bei zunehmender Abweichung eine grosse Änderung der Beimischung. Der Mischerkreis reagiert schnell.
Ein grosser Einstellwert bewirkt bei zunehmender Abweichung eine geringere Änderung der Beimischung. Der Mischerkreis reagiert langsam.
Überhöhung der Wärmeerzeugertemperatur in Bezug auf den Vorlauftemperatursollwert (Parameter 7-1)
Die Solltemperatur für den Wärmeerzeuger ist im Heizbetrieb um den hier eingestellten Wert höher als der geforderte Vorlauftemperatursollwert.
nur für Fachpersonal
5.7.2
Einstellempfehlung:
0 = für direkte Heizkreise
3 = für gemischte Heizkreise
5.7.3 Nachlaufzeit Heizkreispumpe (Parameter 7-3)
Die Heizkreispumpe läuft nach Abschalten des Heizbetriebs (durch Erreichen einer Heizgrenze oder durch ein Automatikprogramm) noch für die hier festgelegte
Zeit nach.
5.7.4 Heizkreistyp, Anpassung an das Stellorgan (Parameter 7-4)
Mit diesem Parameter wird die Ansteuerung des Stellorganes für den Heizkreis
festgelegt.
Einstellung 0 = 3-Punkt-Ausgang für Mischerantriebe mit Elektromotor
Die Drehrichtung des Mischers wird durch einen "AUF"- oder einen "ZU"-Befehl
vom Regler gesteuert.
Einstellung 1 = 2-Punkt-Ausgang für Mischerantriebe mit automatischem
Rücklauf, z.B. thermische Mischerantriebe
Der Mischerantrieb öffnet durch Anlegen eines "AUF"-Befehls. Er schliesst selbsttätig, wenn der Regler den "AUF"-Befehl abschaltet.
Einstellung 2 = 2-Punkt-Ausgang für die Ansteuerung der Umwälzpumpe eines direkten Heizkreises
Die Umwälzpumpe Uw oder U1 laufen im Heizbetrieb dauernd. Die WEZ-Pumpe
Uw muss in Parameter 9-2 freigegeben werden. (Das Mischersymbol wird nicht
angezeigt). Parameter 7-1 wird intern auf 0 gesetzt.
72
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Einstellung 3 = keine Funktion (Heizbetrieb ausgeschaltet)
5.7.5 Nachstellzeit Raumeinfluss (I-Anteil) (Parameter 7-5)
Mit diesem Einsteller wird die Geschwindigkeit beeinflusst, mit der die Heizungseinrichtung eine Soll-/Istwertabweichung der Raumtemperatur ausregelt. Er wirkt
ergänzend zur eingestellten Verstärkung Raumeinfluss (P-Anteil)
(Parameter 3-7).
Bei einer anstehenden Soll-/Istwertabweichung bewirkt:
• ein kleiner Einstellwert eine rasch zu- oder abnehmende Vorlauftemperatur. Dies ergibt eine rasche Ausregelung der Abweichung.
• ein grosser Einstellwert eine langsam zu- oder abnehmende Vorlauftemperatur. Dies ergibt eine langsame Ausregelung der Abweichung.
Einstellung
in Minuten
Auswirkung
0
Keine zeitliche Beeinfussung der Raumtemperaturänderung.
Eine Abweichung wird direkt ausgeregelt.
100
Bei Radiatorheizungen wird ein Über- oder Unterschwingen
der Mischer vermieden.
200
Bei trägen Heizkreissytemen wie z. B. Fussbodenheizungen
wird ein Über- und Unterschwingen der Mischer vermieden, da
sich eine Vorlauftemperaturänderung nur sehr langsam auf die
Raumtemperatur auswirkt.
5.7.6 Heizkreisüberhöhung im Niedertarif (Parameter 7-6)
Zusammen mit der "5.5.6 Funktionswahl Ausgang 20 (Parameter 5-6)", ab Seite
69, und dem "Zirkulationspumpe-Automatikprogramm einstellen" ab Seite 41
kann die Heizkreistemperatur um den hier eingestellten Wert erhöht werden. Dadurch kann bei einer Fussbodenheizung ohne Pufferspeicher im günstigen Niedertarif zusätzliche Energie in den Fussboden gebracht werden.
Hinweis: Diese Funktion kann nur ohne Raumeinfluss (Verstärkung Raumeinfluss = 0; Parameter 3-7) angewendet werden.
Dok. Nr. 107684 40/2002
73
nur für Fachpersonal
Einstellung 4 = 2-Punkt-Ausgang für die Ansteuerung der Heizkreispumpe
eines direkten Heizkreises
Die Heizkreispumpe läuft, solange eine Wärmeanforderung vorhanden ist, danach wird die Pumpe getaktet. Die Stillstandszeit beträgt mindestens 30 Minuten
oder die in "5.8.2 Minimale Stillstandzeit Kompresssor (Parameter 8-1)", Seite 74,
eingestellte Dauer und die Laufzeit entspricht der in "5.7.3 Nachlaufzeit Heizkreispumpe (Parameter 7-3)", Seite 72, eingestellten Nachlaufzeit.
Hinweis: In dieser Einstellung muss Parameter 8-4 = 0 sein.
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
5.8
Einstellebene 8 (Wärmepumpenfunktionen)
5.8.1 Minimale Laufzeit Kompresssor (Parameter 8-0)
Mit diesem Parameter wird die minimale Laufzeit des Kompressors definiert.
5.8.2 Minimale Stillstandzeit Kompresssor (Parameter 8-1)
Dieser Wert definiert wie lange der Kompressor und die Heizkreispumpe (nur bei
Stellung 4 von Parameter 7-4) von einer Abschaltung bis zur nächsten Einschaltung mindestens still stehen muss.
nur für Fachpersonal
5.8.3 Vorlaufzeit Quellenpumpe / Gebläse (Parameter 8-2)
Der Kompressor wird erst nach einschalten der Quellenpumpe oder des Gebläses
und nach Ablauf der hier eingestellten Vorlaufzeit eingeschaltet.
5.8.4 Wärmequellen-Frostschutztemperatur (Parameter 8-3)
Unterschreitet die Wärmequellen Austrittstemperatur (TWA) den hier eingestellten Wert, so wird die Quellenpumpe oder das Gebläse und der Kompressor abgeschaltet.
Die Wärmepumpe geht in Störung, siehe "6.3 Fehler-Meldungen und EVU-Sperre", Seite 79.
5.8.5 Art des Pufferspeicher (Parameter 8-4)
Der eingestellte Code hat folgene Bedeutung:
0=
1=
2=
kein Puffer (Parameter 9-2 muss auf 0 stehen)
Pufferspeicher ohne Warmwassereinsatz oder separater Warmwasserspeicher.
Pufferspeicher mit Warmwassereinsatz (Kombispeicher).
In Stellung 1 oder 2 darf die Wärmeerzeugerschutzfunktion (Parameter 9-2) NICHT auf 0 stehen.
Wird eine Variante mit Speicher gewählt, erfolgt die Regelung über die Fühler
TPO und TPM. Im Weiteren ist zu beachten, dass Puffersollwert (TPO) und WPVorlaufsollwert (TWV) folgendermassen berechnet werden:
Bei Parameter 8-4 = 1 und Parameter 7-4 = 0 oder 1:
TPOSoll =
TWVSoll =
74
TVSoll + Par. 7-1
TPOSoll + 20K
TBOSoll + Parameter 5-1
je nachdem was
angefordert wird
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Bei Parameter 8-4 = 2 und Parameter 7-4 = 0 oder 1:
TWVSoll =
TPOSoll =
TPOSoll + 20K
TVSoll + Parameter 7-1
TBOSoll + Parameter 5-1
je nachdem was
angefordert wird
Das heisst es ist immer TPOsoll ≥ TBOsoll.
Die so berechneten Sollwerte werden jedoch durch die "Maximale WEZ-Temperatur WEZ 2 (EH) (Parameter 6-4) begrenzt. Liegt der berechnete WEZ-Sollwert
über der eingestellten Maximal Temperatur wird der WEZ-Sollwert wie folgt begrenzt:
Beispiel: 70 °C - (1/2 x 3 K) = 68,5 °C
Überschreitet die Temperatur am Fühler Puffer Mitte TPM den berechneten Puffersollwert, so wird die Ladung beendet. Ist kein TPM vorhanden, wird die Ladung
beendet, wenn die Temperatur am Fühler TPO den Puffersollwert um die Schaltdifferenz (Parameter 6-5) überschreitet.
5.8.6 Abschaltdifferenz zu Frostschutztemperatur (Parameter 8-5)
Dieser Einsteller ermöglicht bei Frostgefahr ein Abschalten des Kompressors,
bevor eine Störung ausgelöst wird. Die Wärmequellen-Frostschutztemperatur
(Parameter 8-3) plus der hier eingestellte Wert ergeben die Abschaltgrenze.
Unterschreitet die Wärmequellen Austrittstemperatur (TWA) diese
Abschaltgrenze, so wird die Quellenpumpe oder das Gebläse und der
Kompressor abgeschaltet. Steigt diese Temperatur wieder um 2 K über die
Abschaltgrenze so läuft die Anlage in der eingestellten Betriebsart weiter. In der
Einstellung 0 K hat dieser Parameter keine Funktion.
5.8.7 Anpassen von Messwert TWA (Parameter 8-6)
Mit diesem Einsteller kann der Messwert des Wärmequellen-Austrittsfühlers TWA,
werkseitig, an die Wärmepumpe angepasst werden.
5.8.8 Puffersollwert-Reduktion (Parameter 8-7)
Dieser Parameter ist nur zusammen mit einem Solarregler PS5511 wirksam.
Um möglichst lange die solare Energie zu nutzen, kann hier ein Wert eingesetzt
werden, der den Puffer-Sollwert bei genügend solarer Leistung reduziert. Liegt die
solare Leistung bei über 50%, wird der Puffer-Sollwert um den hier eingestellten
Wert reduziert. Sinkt die solare Leistung unter 40%, wird die Reduktion des SollWertes sofort aufgehoben.
Dok. Nr. 107684 40/2002
75
nur für Fachpersonal
WEZSoll = Max WEZ Temp (Parameter 6-4) - 1/2 Schaltdifferenz (Parameter 6-5)
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
5.8.9 Warmwasserminimaltemperatur TBmin (Parameter 8-8)
Dieser Parameter ist nur zusammen mit einem Solarregler PS5511 wirksam.
Solange die solare Leistung über 50 % liegt, wird der Warmwasser-Sollwert
auf diesen Einstellwert abgesenkt. Wenn mit Hilfe der Solarenergie eine vollständige Warmwasserbereitung (auf die eingestellte Warmwassersolltemperatur) erzielt wird, wird der Warmwasser-Sollwert für die Dauer von 18 Stunden auf den
Einstellwert TB min abgesenkt. Das Nachheizen mit dem Wärmeerzeuger wird
nur freigegeben, wenn die Warmwassertemperatur TBU unter die hier eingestellte
Warmwasserminimaltemperatur TBmin absinkt.
5.8.10 Warmwassermaximaltemperatur TBmax (Parameter 8-9)
Dieser Parameter ist nur zusammen mit einem Solarregler PS5511 wirksam.
Dabei wird die Solarladung des Warmwasserspeichers, durch den PS 5511, auf
den hier eingestellten Wert begrenzt.
nur für Fachpersonal
5.9
Einstellebene 9 (Wärmeerzeuger-Einstellungen)
5.9.1 Nachlaufzeit Wärmeerzeugerpumpe (Parameter 9-0)
Hiermit wird die Nachlaufzeit der WEZ-Pumpe (nach dem Abschalten des WEZ)
eingestellt.
5.9.2 Betriebswahl Wärmeerzeugerpumpe (Parameter 9-1)
Mit diesem Parameter wird eingestellt, wie die WEZ-Pumpe Uw arbeiten soll.
Der eingestellte Code hat folgende Bedeutung:
0 = läuft, solange eine Wärmeanforderung vorhanden und bis die in Parameter
9-0 eingestellte Nachlaufzeit abgelaufen ist.
1 = läuft, solange eine Wärmeanforderung vorhanden ist.
5.9.3 Wärmeerzeugerschutzfunktion (Parameter 9-2)
Mit diesem Einsteller wird die WEZ-Schutzfunktion im eigenen WEZ-Kreis bestimmt. Der eingestellte Code hat folgende Bedeutung:
0 = keine WEZ-Pumpe Uw
1 = WEZ-Pumpe läuft mit WEZ-Anforderung (eigener WEZ)
2 = WEZ-Pumpe läuft mit WEZ-Anforderung (irgend ein WEZ)
Dieser Einsteller übersteuert den Einsteller 9-1.
5.9.4 Einschaltverzögerung WEZ 2 (Parameter 9-4)
Dieser Parameter definiert wie lange eine Wärmeanforderung, für den Heizbetrieb, am WEZ 2 (EH) anstehen muss, bis dieser eingeschaltet wird.
5.9.5 Einschaltverzögerung Stufe II, WEZ 1 (Parameter 9-5)
Dieser Parameter definiert wie lange eine Wärmeanforderung, für den
Heizbetrieb, an der Stufe II des WEZ 1 anstehen muss, bis diese eingeschaltet
wird.
76
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
5.10
Einstellebene 10 (Abtaueinstellungen)
5.10.1 Abtautyp (Parameter 10-0)
Damit wird festgelegt auf welche Art abgetaut wird. Der eingestellte Code hat folgende Bedeutung:
0 = Keine Abtauung (Sole / Wasser - oder Wasser / Wasser Wärmepumpe)
1 = Temperaturabhängige Abtaueinleitung
2 = Druckabhängige Abtaueinleitung
In Stellung 1 sind folgende Abtauparameter wirksam:
10-1 Abtaudifferenz, 10-2 Abtautemperatur, 10-3 Abtauendetemperatur, 10-4 Abtaudauer, 10-5 Abtausperrzeit und 10-6 Abtauwartezeit.
In Stellung 2 sind folgende Abtauparameter wirksam:
10-3 Abtauendetemperatur, 10-4 Abtaudauer, 10-5 Abtausperrzeit und 10-6 Abtauwartezeit.
5.10.2 Abtaudifferenz (Parameter 10-1)
Für eine Abtaueinleitung muss die Temperaturdifferenz Wärmequelle-Eintrittstemperatur TWE – Verdampfungstemperatur TVD grösser sein, als der in diesem Parameter eingestellte Wert.
5.10.3 Abtautemperatur (Parameter 10-2)
Für eine Abtaueinleitung muss die Verdampfungstemperatur TVD kleiner sein, als
der in diesem Parameter eingestellte Wert.
5.10.4 Abtauendetemperatur (Parameter 10-3)
Überschreitet die Sauggastemperatur TSG den in diesem Parameter eingestellten Wert, wird die Abtauung beendet.
5.10.5 Abtaudauer (Parameter 10-4)
Die Abtauung wird beendet, spätestens nach Ablauf der in diesem Parameter eingestellten Dauer.
5.10.6 Abtausperre (Parameter 10-5)
Nach Beendigung einer Abtauung und nach Ablauf der Abtauwartezeit (Parameter 10-6), kann eine weitere Abtauung erst erfolgen, nach Ablauf der in diesem Parameter eingestellten Abtausperrzeit.
5.10.7 Abtauwartezeit (Parameter 10-6)
Nachdem die Abtauung beendet ist, startet die Abtauwartezeit. Während dieser
Zeit sind Gebläse und Kompressor abgeschaltet.
Dok. Nr. 107684 40/2002
77
nur für Fachpersonal
Hinweis: In der Stellung 2 wirkt der Eingang “Motorschutzrelais Kompressor/Gebläse an Klemme 3” nicht als Störmeldung, sondern als druckabhängige
Abtaueinleitung.
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
6
Funktionsprüfungen und Abfragen
6.1
Temperaturfühler prüfen
Für eine Prüfung der Temperaturfühler ist weder der Ausbau des Reglers noch
der Einsatz von Mess- oder Prüfgeräten notwendig, siehe "4.8 Soll- und Istwerte
abfragen", ab Seite 26.
nur für Fachpersonal
Alle Temperaturfühler für IT 5711 haben dieselbe Charakteristik (NTC, 5000 Ω bei
25 °C). Die Widerstandswerte sind aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich.
78
Temperatur
°C
Widerstand
Ω
Temperatur
°C
Widerstand
-20
48'536
22
5'710
-18
43'247
24
5'225
-16
38'592
26
4'787
-14
34'489
30
4'029
-12
30'866
35
3'266
-10
27'663
40
2'663
-8
24'827
45
2'184
-6
22'313
50
1'801
-4
20'079
55
1'493
-2
18'094
60
1'244
0
16'325
65
1'042
2
14'749
70
876
4
13'342
75
740
6
12’085
80
628
8
10’959
85
535
10
9'950
90
458
12
9'045
95
393
14
8'231
100
339
16
7'499
105
294
18
6'840
110
255
20
6'246
115
223
Ω
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
6.2
Prüfung des Reglers
Um sicherzustellen, dass der Regler und die dazugehörende Einrichtung in funktionstüchtigem Zustand sind, können am Regler nach dem Einschalten des Wärmeerzeugers nachstehende Abklärungen durchgeführt werden:
1. Blende öffnen
2. Resettaste drücken (unten links neben der Partytaste)
Der Regler wird nun initialisiert. Es ist am Display folgender Ablauf ersichtlich:
1. Es erscheint die Software-Nummer (z. B. 510 000)
2. Dann folgt die Anzeige der Software-Version
(z. B. SW 4.3)
3. Es werden für kurze Zeit alle Segmente des Displays angezeigt.
Wenn der Regler anschliessend zur Normalanzeige übergeht, war der interne
Funktionstest erfolgreich.
Fehler-Meldungen und EVU-Sperre
6.3.1 Generell
Fehlermeldungen sind erkennbar am Blinken der roten LED-Anzeige "Störung"
und an der Anzeige "Err" (Error) an Stelle der Uhrzeit sowie einer Fehlernummer
an Stelle der Temperatur. Sie zeigen einen Mangel an der Heizungseinrichtung
an. Nach Behebung der Fehlerursache muss dies durch Drücken der Quittiertaste bestätigt werden. Danach erlöschen die Fehleranzeigen und die Anlage läuft
in der eingestellten Betriebsart weiter oder es wird ein weiterer anstehender Fehler angezeigt.
6.3.2 Bedeutung der Fehlernummern
Fehleranzeige Bedeutung
Err 01
Der WQ-Druckwächter oder der WQ-Strömungswächter hat
ausgelöst.
Err 02
Die WQ-Austrittstemperatur TWA hat die in Parameter 8-3 eingestellte WQ-Frostschutztemperatur unterschritten oder der
Fühler TWA ist unterbrochen.
Err 03
Err 04
Err 05
Das Motorschutzrelais des Kompressors oder der Quellenpumpe (Gebläse) hat ausgelöst.
Der Niederdruck-Pressostat hat ausgelöst.
Der Hochdruck-Pressostat hat ausgelöst.
Err 06
Err 07
Der WP-Vorlauffühler TWV ist unterbrochen.
Der Sicherheitstemperaturbegrenzer STB hat ausgelöst.
Err 08
Die Digitaleingänge des Reglers weisen einen Fehler auf, das
Gerät muss repariert werden.
Dok. Nr. 107684 40/2002
79
nur für Fachpersonal
6.3
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
6.3.3
EVU-Sperre
Anzeige
Bedeutung
EvU
Die Stromversorgung der Heizungsanlage wurde durch das
Energieversorgungsunternehmen gesperrt. Nach Aufheben
dieser Sperre erlischt die Anzeige automatisch und der Regler arbeitet in der eingestellten Betriebsart weiter.
6.4
Betriebsdaten abfragen
Die Betriebsstunden und Schaltzyklen der einzelnen Stufen können abgefragt
werden.
1. Blende öffnen.
P1
nur für Fachpersonal
P2
P3
P4
P5
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
P6
P7
3. Einstellknopf B drehen, bis "dat“ angezeigt wird.
P1
P2
4. Mit Wahlknopf A können nacheinander
die Betriebsdaten abgefragt werden.
(Bereich für die Betriebsdatenanzeige
0 bis 99’999; die Tausender-Stellen
werden oberhalb der Hunderter-Stellen angezeigt.)
80
P3
P4
P5
P6
P7
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Anzeige
Bedeutung
h
Laufzeit Kompressor 1. Stufe
Schalthäufigkeit Kompressor 1. Stufe
h
Laufzeit Kompressor 2. Stufe
Schalthäufigkeit Kompressor 2. Stufe
h
Betriebsdauer Elektroheizung
nur für Fachpersonal
Schalthäufigkeit Elektroheizung
Dok. Nr. 107684 40/2002
81
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
6.5
Ausgangsfunktionen ein- und ausschalten
Diese Funktion dient zum Testen von Ausgangsfunktionen. Jedes Ausgangsrelais
kann angewählt und ein- oder ausgeschaltet werden, mit Ausnahme von Kompressor Stufe I und Stufe II. Diese können im Handbetrieb getestet werden. In der
Anlage lässt sich jeweils überprüfen, ob die eingeschaltete Ausgangsfunktion richtig ausgeführt wird.
Diese Funktion ist bei der Betriebsart Hand
nicht ausführbar.
Während der manuellen Ein-/Ausschaltung der Ausgangsfunktionen
sind die Regel- und Überwachungsfunktionen ausser Betrieb. Der
Fachmann muss sich vor und während dieser Phase laufend über den
Zustand der Anlage vergewissern. Das Überschreiten kritischer Anlagewerte muss manuell verhindert werden.
nur für Fachpersonal
1. Blende öffnen.
P1
P2
P3
P4
2. Mit Wahlknopf A Cursor auf Symbol
stellen.
3. Einstellknopf B zwei Raststellungen im
Uhrzeigersinn drehen.
Es wird "out" angezeigt.
P5
P6
P7
P1
P2
P3
P4
4. Mit Wahlknopf A das gewünschte
Relais (Symbol) anwählen.
P5
P6
P7
5. Mit Einstellknopf B Relais ein- oder
ausschalten (Anzeige "on" oder "off").
6. Weiteres Relais anwählen oder Blende schliessen.
82
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
7
Funktionen der Heizungsumwälzpumpe
Die Umwälzpumpe läuft, wenn
• die Aussentemperatur unter der entsprechenden Heizgrenze liegt
• der Frostschutz aktiv ist (Aussentemperatur kleiner als 2 °C)
• die Betriebsart "Handbetrieb" gewählt ist
Pumpen- und Mischerstandschutz wirken täglich um 12.00 Uhr mittags wie folgt:
15 Sekunden
Mischer M1 AUF
Pumpen Uw, U1, LP, QP EIN
20 Sekunden
Mischer M1 ZU
Pumpen Uw, U1, LP, QP EIN
Dok. Nr. 107684 40/2002
83
nur für Fachpersonal
Der eingestellte Pumpennachlauf wirkt, wenn
• die Aussentemperatur im Heizbetrieb über die Heizgrenze ansteigt
• im Heizbetrieb die Vorlauftemperatur-Sollwert-abhängige Heizgrenze
überschritten ist
• die Aussentemperatur im Absenkbetrieb über 4 °C oder über die Absenkheizgrenze ansteigt
• die Spannung nach einem Unterbruch oder bei der Inbetriebnahme zugeschaltet wird
• die Resettaste betätigt wird
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
8
Betrieb mit Fernbedienung
Am eBUS kann eine Fernbedienung angeschlossen werden. Weitere Informationen sind aus der entsprechenden Bedienungsanleitung ersichtlich.
8.1
Fernsteller FS 5601 und Fernbedienung FB 5811
8.1.1
Fernsteller FS 5601/Fernbedienung FB 5811 anschliessen
Anschlussbelegung
+
+ (40)
- ( )
-
nur für Fachpersonal
FS 5601 / FB 5811
Anschluss
eBUS IT 5711 MD W
8.1.2 Betrieb mit Fernsteller FS 5601 und Fernbedienung FB 5811
Der Anschluss eines Fernstellers FS 5601 / Fernbedienung FB 5811 wird nicht
speziell in der Anzeige am Regler angezeigt, ist jedoch anhand der Ist-Raumtemperatur auf der 2. Bedienebene
erkennbar. An der Fernbedienung FB 5811
sind sämtliche Betriebsarten wie am Regler einstellbar (Ausnahme: Handbetrieb).
Nachfolgende Tabelle zeigt, welche Wirkung Einstellungen am Fernsteller
FS 5601 je nach Betriebswahl am Regler haben.
Gewählte Betriebsart am
Regler
Heizung "AUS"
Betriebswahl
Fernsteller
Wirkung am Regler
X
X
X
X
X
Automatikbetrieb I
X
X
X
X
X
X
Automatikbetrieb II
X
X
X
X
X
X
Automatikbetrieb III
X
X
X
X
X
X
Heizbetrieb
X
X
X
X
84
X
X
X
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Hinweis: Werden am Regler andere als die aufgeführten Betriebsarten gewählt,
werden die Befehle des FS 5601 gesperrt.
Wird am Regler die Blende geöffnet, wird die Kommunikation mit der
Fernbedienung unterbrochen und es werden die zuletzt übermittelten
Werte angezeigt. (Ausnahme: TI wird weiter übermittelt.) Sobald die
Blende geschlossen ist, werden die Werte aktualisiert.
Es wird empfohlen, die Betriebsart "Automatikprogramm I, II oder III
( ,
,
) anzuwählen (Blende geschlossen). Die Fernbedienung
wird wirksam.
nur für Fachpersonal
Die an der Fernbedienung eingestellte Betriebsart, die Behaglichkeit sowie die
Raumtemperatur werden in der Anzeige des Reglers sichtbar. Die Raumtemperatur kann in der 2. Bedienebene abgefragt werden (siehe "4.8 Soll- und Istwerte abfragen", Seite 26).
Dok. Nr. 107684 40/2002
85
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
9
Montage und Inbetriebnahme
9.1
Hinweise zur Installation
Die Elektroinstallation und die Absicherung haben den örtlichen Vorschriften zu
entsprechen. Der Wärmepumpen-Regler ist dauernd an Spannung zu belassen,
um die Funktionsbereitschaft jederzeit sicherzustellen. Vorgelagerte Netz-Schalter sind somit auf Not- oder Hauptschalter zu beschränken, die üblicherweise auf
Betriebsstellung belassen werden.
Warnung: Achten Sie darauf, dass vor Beginn der Verdrahtungsarbeiten alle Leitungen spannungsfrei sind. Vor dem Aufsetzen oder dem
Abnehmen der Stecker ist die Spannung auszuschalten. Berühren Sie
die Drähte und die Anschlüsse des Reglers nie.
nur für Fachpersonal
Verbindungen von Fühlern, Fernbedienungen, Datenbus etc. zum Regler sind
räumlich getrennt von Starkstromleitungen zu installieren.
Bei induktiven Lasten (Schütze, Relais, Mischerantriebe etc.) kann die Entstörung
mittels RC-Glieder über deren Spulen empfehlenswert sein.
(Empfehlung 0.047 µF/100Ω, 250 VAC)
Nicht benötigte Fühler- sowie Signalein- und -ausgänge dürfen nicht
angeschlossen werden. Bei der Abfrage der Fühler werden die entsprechenden Symbole und somit auch Temperaturen nicht angezeigt.
Die Angaben in diesem Kapitel beziehen sich auf die Klemmennumerierung am Regler. Beim Einbau in einen Schaltschrank etc. kann die
Klemmennumerierung abweichen. Beachten Sie die entsprechenden
Unterlagen.
86
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
9.2
Montage und Vorbereitung der Inbetriebnahme
Im Frontgehäuse oben und unten sind die 4 Befestigungslöcher A vorhanden, siehe "10.1 Massbild", Seite 93.
1. Alle elektrischen Steckverbindungen verdrahten und anschliessen.
2. Sofern Sicherheitsthermostat vorhanden (Option):
Fühlerpatrone Sicherheitsthermostat aus Transporthalterung entfernen.
Kapillarleitung soweit nötig abrollen, damit die Fühlerpatrone problemlos in
das vorgesehene Tauchrohr im Wärmeerzeuger eingeführt werden kann.
Achtung! Kapillarleitung nicht knicken.
Ist die Anlage einwandfrei installiert und betriebsbereit, dann prüfen Sie zur Sicherheit, ob folgende Bedingungen erfüllt sind:
• Sicherungen der Elektroinstallation in Ordnung
• alle erforderlichen Steckverbindungen zusammengefügt
• Schalter eingeschaltet
• alle notwendigen Fühler angeschlossen
• die Ausgangsfunktionen richtig wirken
Dok. Nr. 107684 40/2002
87
nur für Fachpersonal
Vor der Inbetriebnahme ist zu prüfen, ob alle Komponenten ordnungsgemäss
elektrisch angeschlossen sind.
Bedienungsanleitung
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9.3
Inbetriebnahme und Anlagenprüfung
Das Grundbild des Displays (als Beispiel dient die erste Umschlagseite) ist nach
dem Einschalten des WEZ in der Anzeige des Reglers ersichtlich. Die Einstellungen können danach vorgenommen werden! Falls kein Grundbild in der Anzeige
erscheinen sollte, beachten Sie "6.2 Prüfung des Reglers", ab Seite 79.
nur für Fachpersonal
Prüfen Sie bei der Inbetriebnahme ob:
• der Wärmeerzeuger eingeschaltet ist
• das Automatikprogramm richtig programmiert ist
• die Temperaturen richtig eingestellt sind
• ein Heizbetrieb aufgrund der Aussentemperatur sinnvoll ist
• die Uhrzeit und das Datum aktuell sind
Führen Sie des Weiteren je nach Anlagekonfiguration folgende Inbetriebnahmeschritte aus:
• Regler interner Funktionstest, siehe "6.2 Prüfung des Reglers", Seite 79
• Temperaturfühler prüfen, siehe "6.1 Temperaturfühler prüfen", Seite 78
• Anlagefunktionen ein- ausschalten, siehe "6.5 Ausgangsfunktionen einund ausschalten", Seite 82
88
Dok. Nr. 107684 40/2002
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9.4
Handbetrieb
Der Handbetrieb wird verwendet um im Sommer (wenn der Heizbetrieb durch
Heizgrenzenautomatik abgeschaltet ist) die Inbetriebnahme und Überprüfung der
Wärmepumpenfunktion durchführen zu können oder eine manuell kontrollierte
Fussbodenaustrocknung auszuführen. Im Problemfall ermöglicht diese Betriebsart einen beschränkt geregelten Heizbetrieb mit Warmwasserbereitung (Notbetrieb).
Im Handbetrieb sind Uw und U1 dauernd eingeschalten und QP, die Wärmeerzeuger und die LP werden nach Bedarf eingeschaltet. Der Mischer ist stromlos, damit
er von Hand eingestellt werden kann.
1. Mit Wahlknopf A Cursor auf
stellen.
2. Mit Einstellknopf B die gewünschte
WP-Temperatur (TWR oder TWV)
einstellen.
9.4.1 Fussbodenaustrocknung
Um eine Fussbodenaustrocknung durchzuführen muss die WP-Temperatur gemäss Angaben des Bodenbelagslieferanten mit Einstellknopf B schrittweise erhöht werden. Damit während dieser Zeit keine Warmwasserbereitung stattfindet,
muss die Warmwassertemperatur auf den Minimalwert gestellt werden.
9.4.2 Warmwasserbereitung Notbetrieb
Damit eine gewünschte Warmwassertemperatur erreicht werden kann muss die
WP-Temperatur höher als diese eingestellt werden. Nach Beenden der Warmwasserbereitung (Warmwassertemperatur erreicht oder nach zwei Stunden) geht
der Regler automatisch in den Heizbetrieb. Deshalb muss die WP-Temperatur
wieder auf den für den Heizbetrieb notwendigen Wert zurückgestellt werden.
Dok. Nr. 107684 40/2002
89
nur für Fachpersonal
Handbetrieb
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
nur für Fachpersonal
9.4.3
Steckeranordnung Starkstromseite
Stecker- Bez.
nummer
L
Anzeige Klartext
N Netz
Netzanschluss 230 VAC
1
2
ND
HD
Niederdruck
Hochdruck
3
KKO/KQP
Err 03
Motorschutzrelais Kompressor/Quellenpumpe (Gebläse) 1)
4
EVU
EVU
Sperre durch Energieversorgungsunternehmen
5
Kompressor Stufe I (WEZ 1)
SD
STB
7
AV
Ausgang Phase Abtauventil
8
Uw
Ausgang Phase Wärmeerzeugerpumpe
9
U1
Ausgang Phase Heizkreispumpe
10
11
STB1
Kurzschlussbrücke (ext. STB Heizkreis)
Kurzschlussbrücke (ext. STB Heizkreis)
90
Err 01
Err 07
2)
6
L1
Wärmequelle-Strömung/Druck
Ausgang Phase STB
Dok. Nr. 107684 40/2002
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Stecker- Bez.
nummer
Anzeige Klartext
12
Ausgang Mischer Heizkreis ZU
M1
13
Ausgang Mischer Heizkreis AUF
14
15
16
Ausgang Phase Hauptschalter (ohne STB)
Phase für Ausgang Elektroheizung
Kompressor Stufe II (WEZ 1)
17
Kompressor Stufe II (WEZ 1)
18
QP
Ausgang Phase Quellenpumpe (Gebläse)
19
EH
Ausgang Phase Elektroheizung (WEZ 2)
20
ZP/ST
Ausgang Phase Zirkulationspumpe / Sammelstörung
21
LP
Ausgang Phase Ladepumpe / Umlenkventil AUF
23 24
Ausgang Phase Umlenkventil ZU
Not
Heizungsnotschalter, potentialfrei
PE
Zusatzerde
nur für Fachpersonal
22
1) Bei Parameter 10-0=2: Eingang Differenzdruckschalter
2) Bei Parameter 10-0=2: Motorschutzrelais Kompressor/Gebläse
Dok. Nr. 107684 40/2002
91
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
9.4.4
Steckeranordnung Fühlerseite
Service-Stecker eBUS
(Frontseite)
nur für Fachpersonal
eBUS-Signal
Stecker- Bez.
nummer
Anzeige Klartext
40
BUS
eBUS
41
TWV
WP-Vorlauffühler
42
TBO
Warmwasserfühler
43
TA
Aussenfühler
44
TV
Vorlauffühler Heizkreis
45
SW
Sollwerteingang analog 0-10V (0-100°C)
46
TWA
Wärmequelle - Austrittsfühler
47
TWE
Wärmequelle - Eintrittsfühler
TPO
Pufferfühler Oben
TWR
WP-Rücklauffühler
TPM
Pufferfühler Mitte
TKA
Kondensationsausgangsfühler
50
TSG
Sauggasfühler
51
TVD
Verdampfungsfühler
52
THG
Heissgasfühler
M
Masse
48
49
92
Masse
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
10
Abmessungen und Montagehinweise
10.1
Massbild
A
A
A
116
A
128
290
4,4
nur für Fachpersonal
265
405
Schraubenloch A
8,5
4,4
Montagemöglichkeit für
Zugentlastungsschiene
der Anschlusskabel
(bauseitige Lieferung)
128
Einbaumass 398 x 97
Montageausschnitt 400 x 100
8,5
51
61
Dok. Nr. 107684 40/2002
12
22
93
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
nur für Fachpersonal
11
Technische Daten
Betriebsspannung
230 VAC + 10%, 50 Hz
Leistungsaufnahme
max. 10 VA
Umgebungstemperatur im Betrieb
0 °C ... 50 °C
Umgebungstemperatur Lager/Transport
-20 °C ... 60 °C
Feuchtigkeit im Betrieb
max. 85 %; nicht kondensierend
Fühlerleitung, Länge, Querschnitt
max. 100 m; min. 0,75 mm2
eBUS
• Busleitung, Länge, Querschnitt:
• Belastbarkeit:
2-Draht Bus, verdrillt, max. 50 m, min. 0,5 mm2
max. 40 mA (Konstantstrom)
Schaltleistung Ausgänge elektromechanisch
Schaltleistung Ausgang elektronisch (Nr. 20)
230 V 6 (2) A, 50 Hz
230 V 1 (1) A, 50 Hz
Sollwert-Eingang
0-10 V = 0-100 °C; nicht potentialfrei; Strom
max. 1 mA
Prüfungen
Der Regler ist
-konform gemäss folgenden EU-Richtlinien:
• 73/23/EWG "Niederspannungsrichtlinie"
• 89/336/EWG "EMV-Richtlinie", einschliesslich Änderungsrichtlinien bis 93/86/EWG
Allgemeine Anforderungen
DIN 3440
Schutzklasse
II
EN 60730
Schutzart
IP 40
EN 60529
EMV
EN 50082-1
EMV-Emission
EN 50081-1
Gangreserve Uhr
94
max. 2 Jahre
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
12
Übersicht Einstelldaten
2. Bedienebene siehe "4 Einstellungen 2. Bedienebene", Seite 17
Werkseinst.
3-0
Raumschutztemperatur
Ferien, Standby, Sommerbetrieb
3÷15
5
°C
3-1
Fusspunkttemperatur
10÷80
22
°C
3-2
Heizgrenze Absenkbetrieb
(nur Automatikprogramme)
-10÷20
10
°C
3-4
Legionellenschutzfunktion
1-7 = Mo - So (1=Mo)
8 = täglich
0 = keine Funktion
0÷8
0
-
3-5
Wärmeerzeuger-Typ
b1 = 1-stufiger WEZ
b2 = 2-stufiger WEZ
b1/b2
b1
-
3-6
Startoptimierung Vorhaltezeit
(bezogen auf -10 °C Aussentemparatur)
0 = keine Funktion
0÷480
0
min
3-7
Verstärkung Raumeinfluss
0 = keine Kompensation
0÷10
0
-
3-8
Vorlauftemperatur-Sollwertabhängige Heizgrenze
-10 = AUS
-10÷10
1
-
3-9
Betriebswahl Elektroheizung
0 = EH gesperrt
0÷5
0
-
Dok. Nr. 107684 40/2002
Grundeinstellung
Datum:
Änderung
Datum:
95
nur für Fachpersonal
Funktion
Einheit
Parameter
Einstellbereich
3. Bedienebene
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Werkseinst.
4-0
Fühlerkonfiguration
speichern
on = gespeichert
on/off
off
-
4-1
Mittelwertbildung der Aussentemperatur
0 = keine
5 = leichte Bauweise
10 = normale Bauweise
20 = schwere Bauweise
0÷30
10
h
4-2
Funktion Sollwert-Eingang
0 = keine Funktion
Ext. Sollwert übernehmen für:
1 = WEZ
2 = Heizkreis
3 = keine Funktion
4 = bei Sollwert max. Heizkreis auf
Standby
0÷4
0
-
4-3
Sommer/Winterzeit
Umschaltung
on = automatisch
off = keine Umschaltung
on/off
on
-
4-4
Anlage-Hauptregler:
Anzahl Folgeregler
0÷4
0
-
nur für Fachpersonal
96
Funktion
Grundeinstellung
Datum:
Änderung
Datum:
Einheit
Parameter
Einstellbereich
4. Bedienebene
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Werkseinstellung
5-0
Schaltdifferenz
Warmwasserbereitung
P-Bereich
2÷20
5
K
5-1
Temperaturüberhöhung
Warmwasserbereitung
0÷15
5
K
5-3
Nachlaufzeit Ladepumpe
0÷10
0,5
min
5-4
Legionellenschutztemperatur
1)
68
°C
5-5
Funktionsweise Ladepumpennachlauf
0 = Nachlauf gem. 5-3
1 = Thermostatbetrieb
0÷1
0
-
5-6
Funktionswahl Ausgang 20
on = Zirkulationspumpe aktiv
off = Sammelstörung
off = HK-Überhöhung bei 3-7 = 0;
8-4 = 0; 7-6 > 0
on/off
off
-
5-7
Warmwasserbereitung
on = Umkenkventil
off = Ladepumpe
on/off
on
-
Grundeinstellung
Datum:
Änderung
Datum:
nur für Fachpersonal
Funktion
Einheit
Parameter
Einstellbereich
5. Bedienebene
1) Werkseitig fix eingestellt
Dok. Nr. 107684 40/2002
97
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Werkseinstellung
6-0
Maximale WEZ-Temp. WEZ 1 (WP)
1)
56
°C
6-4
Maximale Anlagetemperatur
1)
70
°C
6-5
Schaltdifferenz Wärmeerzeuger
(P-Bereich)
2÷30
3
K
6-6
Nachstellzeit Wärmeerzeuger
(0 = kein I-Anteil)
0-40
20
min
6-7
Aussentemp. abhängige Freigabe
WEZ 2 (EH)
-40÷30
-40
°C
6-8
Aussentemp. abhängige Sperre
WEZ 1 (WP)
-40÷30
-40
°C
nur für Fachpersonal
Funktion
Grundeinstellung
Datum:
Änderung
Datum:
Einheit
Parameter
Einstellbereich
6. Bedienebene
1) Werkseitig fix eingestellt
98
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Werkseinstellung
7-0
Proportionalbereich Mischer
5÷30
15
-
7-1
Überhöhung Wärmeerzeugertemp. in Bezug auf Vorlauftemp.Sollwert
0÷30
3
K
7-3
Nachlaufzeit Heizkreispumpe
0÷30
5
min
7-4
Heizkreistyp,
Anpassung an das Stellorgan
0 = 3-Punkt-Mischer
1 = 2-Punkt-Mischer
2 = direkter Heizkreis
3 = keine Funktion (Heizbetrieb AUS)
4 = direkter Heizkreis U1 taktend
0÷4
4
-
7-5
Nachstellzeit Raumeinfluss
(0 = kein I-Anteil)
0÷200
0
min
7-6
Heizkreisüberhöhung im
Niedertarif
bei 3-7 = 0; 5-6 = off; 8-4 = 0
0÷10
5
K
Dok. Nr. 107684 40/2002
Grundeinstellung
Datum:
Änderung
Datum:
99
nur für Fachpersonal
Funktion
Einheit
Parameter
Einstellbereich
7. Bedienebene
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Werkseinstellung
8-0
Minimale Laufzeit Kompressor
0÷30
2
min
8-1
Minimale Stillstandzeit Kompressor
0÷100
20
min
8-2
Vorlaufzeit Quellenpumpe /
Gebläse
0÷30
0,5
min
8-3
Wärmequellen Frostschutztemp.
1)
3
°C
8-4
Art des Pufferspeicher
0 = kein Puffer
1 = ohne Warmwassereinsatz
2 = mit Warmwassereinsatz
0÷2
0
-
8-5
Abschaltdifferenz zu
Frostschutztemperatur
1)
0
K
8-6
Anpassen von Messwert TWA
1)
3
K
8-7
Puffer-Sollwert-Reduktion
0÷50
10
°C
8-8
Warmwasserminimaltemperatur
TB min
10÷60
40
°C
8-9
Warmwassermaximaltemperatur
TB max
30÷90
90
°C
nur für Fachpersonal
Funktion
Grundeinstellung
Datum:
Änderung
Datum:
Einheit
Parameter
Einstellbereich
8. Bedienebene
1) Werkseitig fix eingestellt
100
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
Werkseinstellung
9-0
Nachlaufzeit WEZ-Pumpe
0÷30
0,5
min
9-1
Betriebswahl WEZ-Pumpe
0 = Betrieb mit Nachlauf
1 = Betrieb ohne Nachlauf
0-1
0
-
9-2
WEZ-Schutzfunktion
0 = keine WEZ Pumpe Uw
1 = Anforderung durch eigengen WEZ
2 = Anforderung durch irgend ein WEZ
0÷2
0
-
9-4
Einschaltverzögerung WEZ 2
0÷240
20
min
9-5
Einschaltverzögerung Stufe II,
WEZ 1
0÷240
0
min
Grundeinstellung
Datum:
Änderung
Datum:
Werkseinstellung
10-0
Abtautyp
0 = keine Abtauung
1 = Temperaturabhängige Abtaueinleitung
2 = Druckabhängige Abtaueinleitung
0÷2
0
-
10-1
Abtaudifferenz (TWE - TVD)
3÷30
10
K
10-2
Abtautemperatur (TVD)
-10÷10
0
°C
10-3
Abtauendetemperatur (TSG)
0÷40
20
°C
10-4
Abtaudauer
0÷30
15
min
10-5
Abtausperrzeit
0÷60
30
min
10-6
Abtauwartezeit
0÷5
1,5
min
Funktion
Dok. Nr. 107684 40/2002
Grundeinstellung
Datum:
Änderung
Datum:
Einheit
Parameter
Einstellbereich
10. Bedienebene
101
nur für Fachpersonal
Funktion
Einheit
Parameter
Einstellbereich
9. Bedienebene
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
12.1
Hydraulikvarianten
12.1.1 Variante 1: Sole/Wasser mit Puffer (Maximalversion)
ZP
R
TBO
EVU
KW
SD
M1
KKO
ND
M
HD
TWE
TSG
THG
U1
TV
LP
STB
TWV
TPO
R
TPM
QP
R
TVD
TWA
U1
nur für Fachpersonal
KQP
12.1.2 Variante 2: Sole/Wasser ohne Puffer (Maximalversion)
EVU
ST
TBO
LP
SD
KW
KKO
ND
HD
R
STB
TWE
TSG
THG
TWV
LP
QP
TWA
TVD
TKA
U1
TWR
KQP
102
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
12.1.3 Variante 3: Sole/Wasser mit Kombispeicher (Minimalversion)
EVU
TBO
SD
ND
KKO
HD
TWV
KW
LP
QP
U1
TWA
TWR
nur für Fachpersonal
KQP
12.1.4 Variante 4: Luft/Wasser mit Puffer (Maximalversion)
EVU
TA
KQP
KKO
ND
TSG
HD
ZP
THG
STB
TBO
R
TWE
U1
TV
AV
QP
LP
TWV
TPO
R
R
TPM
TWA
TVD
Dok. Nr. 107684 40/2002
R
UW
103
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
13
Begriffserklärung
Belegungsbeginn
Der Belegungsbeginn ist der an der Schaltuhr programmierte
Anfang der Belegungszeit.
Belegungszeit
Die Belegungszeit ist der Zeitbereich während dem die Anlage
auf Normaltemperatur geheizt wird.
Fachpersonalebenen
Diese Einstellebenen sind dem Fachpersonal vorbehalten. Sie
beinhalten Einstellgrössen zur Anpassung des Reglers an die
Heizungseinrichtung.
Heizkurvenadaption
Selbsttätige Anpassung der Heizkurve an das Gebäude.
Istwert
Gemessene Temperatur.
Optimierung
Automatische Vorverlegung des Aufheizzeitpunktes entsprechend dem Heizbedarf.
Sollwert
Vom Endverwender oder vom Fachpersonal vorgegebene Temperatur auf die der Heizungsregler den Istwert regelt.
WEZ
Wärmeerzeuger
13.1
AV
eBUS
EH
EVU
GND
h
HD
HG
Istwert
K
KKO
KQP
KW
LP
M
M1
min
ND
Netz
Not
QP
104
Abkürzungserklärung
Abtauventil
2-Draht-Datenbus für die Heizungstechnik
Elektroheizung
Sperre durch Energieversorgungsunternehmen
Masse
Stunde
Hochdruck
Heizgrenze
Gemessener Wert (Temperatur)
Kelvin
Motorschutzrelais Kompressor
Motorschutzrelais Quellenpumpe (Gebläse)
Kaltwasser
Ladepumpe (Umlenkventil)
Stellantrieb (Motor)
Mischer Heizkreis
Minute
Niederdruck
Netzanschluss 230 VAC
Heizungsnotschalter potentialfrei
Quellenpumpe (Gebläse)
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
R
SD
SK
Sollwert
ST
STB
SW
T
TA
TBO
THG
TI
TKA
TPM
TPO
TSG
TV
TVD
TWA
TWE
TWR
TWV
U1
Uw
WW
WP
WQ
ZP
Rückschlagventil
Soledruck- oder Strömungswächter
Sicherheitskette Wärmeerzeuger, potentialfrei
Vorgegebene Temperatur welche vom Regler erreicht werden soll
Sammelstörung
Sicherheitstemperaturbegrenzer
Sollwerteingang analog 0-10V (0-100 °C)
Stellantrieb (thermischer Antrieb)
Aussentemperaturfühler
Warmwasserfühler
Heissgasfühler
Raumtemperatur
Kondensationsausgangsfühler
Pufferfühler MITTE (WEZ-Ausschaltfühler)
Pufferfühler OBEN (WEZ-Einschaltfühler)
Sauggasfühler
Vorlauffühler Heizkreis
Verdampfungsfühler
Wärmequelle-Austrittsfühler
Wärmequelle-Eintrittsfühler
WP-Rücklauffühler
WP-Vorlauffühler
Heizkreispumpe
Wärmeerzeugerpumpe
Warmwasser
Wärmepumpe
Wärmequelle
Zirkulationspumpe
Dok. Nr. 107684 40/2002
105
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
14
INDEX
A
Abmessungen ............................................. 93
Abschaltdifferenz zu Frostschutztemperatur 75
Absenkbetrieb einstellen ............................. 33
Abtaudauer ................................................. 77
Abtaudifferenz ............................................. 77
Abtauendetemperatur ................................. 77
Abtausperre ................................................ 77
Abtautemperatur ......................................... 77
Abtautyp ...................................................... 77
Abtauwartezeit ............................................ 77
Anpassen von Messwert TWA .................... 75
Anzahl Slaves ............................................. 67
Art des Pufferspeicher ................................ 74
Ausgangsfunktionen anzeigen .................... 16
Ausgangspunkt ............................... 32, 39, 43
Ausgangsrelais ein- und ausschalten ......... 82
Aussentemperatur abhängige Freigabe
WEZ 2 (EH) ............................................. 71
Aussentemperatur abhängige Sperre
WEZ 1 (WP) ............................................ 71
B
Bedeutung der Fehlernummern .................. 79
Bedienelemente .......................................... 12
Bediensperre .............................................. 15
Begriffs- und Abkürzungserklärung .......... 104
Begriffserklärung ....................................... 104
Behaglichkeit einstellen .............................. 15
Betrieb mit Fernsteller ................................. 84
Betriebsart Elektroheizung .......................... 62
Betriebsarten .............................................. 14
Betriebsdaten abfragen .............................. 80
Betriebswahl Wärmeerzeugerpumpe ......... 76
Betriebswahl Zirkulationspumpe ................. 69
C
Code ändern ............................................... 65
D
Datum einstellen ......................................... 21
Die Standardprogramme ............................ 29
E
Einschaltverzögerung Stufe II, WEZ 1 ........ 76
Einschaltverzögerung WEZ 2 ..................... 76
Einstellungen 1. Bedienebene .................... 13
Einstellungen 2. Bedienebene .................... 17
106
Elektro-Installation ...................................... 86
EVU-Sperre ................................................. 80
F
Fehler-Meldungen und EVU-Sperre ........... 79
Ferienbeginn und Ende einstellen .............. 46
Ferienende einstellen .................................. 48
Ferienprogramm abfragen .......................... 49
Ferienprogramm einstellen ......................... 46
Ferienprogramm löschen ............................ 51
Ferienprogramm vorzeitig beenden ............ 51
Frontgehäuse .............................................. 87
Frostschutz ................................................. 14
Frostschutzbetrieb ...................................... 57
Fühlerkonfiguration speichern ..................... 66
Funktion Sollwert Eingang .......................... 66
Funktionen .................................................. 12
Funktionen der Heizungsumwälzpumpen ... 83
Funktionsweise des Ladepumpennachlaufs 68
Fussbodenaustrocknung ............................. 89
Fusspunkt ................................................... 55
Fusspunkttemperatur .................................. 54
G
gemittelte Aussentemperatur ...................... 25
H
Handbetrieb ................................................ 88
Hauptschalter .............................................. 12
Heiz-Automatikprogramme einstellen ......... 30
Heizbetrieb einstellen .................................. 32
Heizgrenze Absenkbetrieb im Automatikprogramm .................................................. 57
Heizgrenze einstellen .................................. 25
Heizkreistyp, Anpassung an das Stellorgan 72
Heizkreisüberhöhung im Niedertarif ............ 73
Heizkurve .................................................... 54
Hydraulikvarianten .................................... 102
I
Inbetriebnahme ..................................... 86, 87
Inbetriebnahme und Anlagenprüfung .......... 88
Individuelles Warmwasser-Automatikprogramm einstellen .................................. 36
K
Kapillarleitung ............................................. 87
Dok. Nr. 107684 40/2002
Bedienungsanleitung
IT 5711 MD W
L
LED-Anzeige ...............................................12
Legionellenschutzfunktion ...........................58
Legionellenschutztemperatur ......................68
M
Maximale Anlagetemperatur .......................70
Maximale WEZ-Temperatur WEZ 1 (WP) ...70
Minimale Laufzeit Kompresssor ..................74
Minimale Stillstandzeit Kompresssor ..........74
Mischerstandschutz ....................................83
Mittelwertbildung der Aussentemperatur .....66
Montage ................................................86, 87
N
Nachlaufzeit Heizkreispumpe ......................72
Nachlaufzeit Ladepumpe ............................67
Nachlaufzeit Wärmeerzeugerpumpe ...........76
Nachstellzeit (I-Bereich) Wärmeerzeuger ...71
Nachstellzeit Raumeinfluss .........................73
P
Parameter ändern .......................................63
Partyfunktion für Heizung und Warmwasser
einschalten ............................................19
Proportional-Bereich (P-Bereich) Mischer ...72
Puffersollwert-Reduktion .............................75
Pumpennachlauf .........................................83
Pumpenstandschutz ....................................83
R
Raumschutztemperatur ...............................53
Raumtemperatur
zu hoch ................................................57
zu kalt ............................................23, 56
zu tief ...................................................57
zu warm .........................................23, 56
Raumtemperaturen einstellen .....................22
Resettaste ...................................................79
S
Schaltdifferenz (P-Bereich)
Wärmeerzeuger ....................................70
Schaltdifferenz Warmwasserbereitung .......67
Schaltzeiten von Heiz-Automatikprogrammen
abfragen ................................................35
Schaltzeiten Warmwasser-Automatikprogramm abfragen ...................................40
Schaltzeiten Zirkulationspumpe-Automatikprogramm abfragen ...................................45
Sicherheits-Temperaturbegrenzer STB ......12
Dok. Nr. 107684 40/2002
Sicherheitsvorschriften ................................. 9
Sicherung ................................................... 12
Soll- und Isttemperatur angleichen ............. 57
Soll- und Istwerte abfragen ........................ 26
Soll-Raumtemperatur ................................. 22
Sollwert-Eingang ........................................ 66
Sommer- Winterzeitumschaltung ............... 67
Startoptimierung Vorhaltezeit ..................... 58
Steckeranordnung Fühlerseite ................... 92
Steckeranordnung Starkstromseite ............ 90
Steilheit Heizkurve anpassen ..................... 23
T
Temperaturen einstellen ............................. 22
Temperaturfühler prüfen ............................. 78
Temperaturüberhöhung Warmwasserbereitung .................................................. 67
U
Überhöhung der Wärmeerzeugertemperatur
in Bezug auf den Vorlauftemperatursollwert ..................................................... 72
Übersicht Betriebsarten .............................. 14
Übersicht Einstelldaten ............................... 95
Uhrzeit einstellen ........................................ 20
V
Verstärkung Raumeinfluss (P-Anteil) ......... 60
Vorlauf-Maximalbegrenzung einstellen ...... 24
Vorlaufsollwertabhängige Heizgrenze ........ 62
Vorlaufzeit Quellenpumpe / Gebläse .......... 74
W
Wärmeerzeugerschutzfunktion ................... 76
Wärmeerzeugertyp ..................................... 58
Wärmequellen-Frostschutztemperatur ....... 74
Warmwasserbereitung aktiv/inaktiv wählen 50
Warmwasserbereitung freigeben .......... 34, 38
Warmwasserbereitung Notbetrieb .............. 89
Warmwasserbereitung sperren .................. 39
Warmwasserbereitung über Umlenkventil .. 69
Warmwassermaximaltemperatur TBmax ... 76
Warmwasserminimaltemperatur TBmin ..... 76
Warmwassertemperatur ............................. 22
Z
Zirkulationspumpe freigeben ...................... 43
Zirkulationspumpe sperren ......................... 44
Zirkulationspumpe-Automatikprogramm
einstellen .................................................. 41
107
Herstellung oder Vertrieb:
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Technik
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